Impuls 6/2015 | Nr. 135
Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert durch:
Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN
NEWS
REHAU AG
Neues Werk in Schwarzenbach am Wald Rund 10 Millionen Euro fließen in die
Kapazitäten für die Fertigung am bisherigen Werk in
Sanierung des Erba-Geländes.
Marlesreuth „mehr als ausgereizt“ gewesen.
Der Rehauer Polymerspezialist wird die modernisier-
In das gut 10.000 Quadratmeter große Gebäude, das
ten Hallen auf dem Erba-Gelände offiziell ab Anfang
REHAU zur Miete nutzt, hat der Automobilzulieferer
Juli als Produktions-, Montage- und Logistikstätte für
insgesamt rund 5,1 Millionen Euro in die Medienver-
das Geschäftsfeld Automotive nutzen. Dafür sind in
sorgung, die Gebäudeinfrastruktur, den Umzug und
den vergangenen Wochen und Monaten Fertigungs-
die Maschinenkapazität investiert. Zirka zehn Millio-
strecken vom bisherigen, rund sechs Kilometer ent-
nen Euro sind vom Freistaat Bayern aus dem Bayeri-
fernten, Produktionsstandort Marlesreuth verlagert
schen Städtebauförderungsprogramm und der Kom-
worden. Mit dem Standortwechsel sind insgesamt
mune selbst in die Komplettsanierung des ehemaligen
170 Mitarbeiter an ihre neuen Arbeitsplätze nach
Webereigeländes geflossen.
Schwarzenbach umgezogen, rund 30 Mitarbeiter bleiben auch weiterhin in Marlesreuth für REHAU tä-
Am 4. Juli 2015 laden das Unternehmen REHAU und
tig. „Der Umzug nach Schwarzenbach am Wald war
die Stadt Schwarzenbach am Wald zum Tag der offe-
notwendig geworden, um die Wettbewerbsfähigkeit
nen Tür. Dann werden die Hallen auf dem historischen
sicherzustellen und wichtige Arbeitsplätze in der Re-
Gelände ihrer neuen Bestimmung übergeben.
gion zu halten“, sagt Georg Oswald, Mitglied der Geschäftsleitung REHAU Gruppe. Seit langem seien die
Unsere neuen Mitglieder im Juni: • Mike Michel, Schwarzenbach a. Wald
• bleed clothing GmbH, Helmbrechts
• IfT Institut für Talententwicklung Süd GmbH, Hof
• Indivisual GbR, Hof
• GHW electronic 2000 Vertriebs GmbH,
Habnith
Münchberg
• Steinmetzbetrieb Polster, Marktleuthen-
Auf dem ehemaligen Webereigelände in Schwarzenbach am Wald hält mit den neuen REHAU-Produktionshallen wieder Leben Einzug.
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Kork statt Mord
bleed landet Deutschlands erfolgreichstes Mode-Crowdfunding
Mit dem Crowdfunding der „Montado Black
Ein veganer und ökologischer Lebensstil steht gerade
Edition“ bricht das oberfränkische eco-Label nicht nur die
hoch im Kurs“, erläutert Kampagnenmanager Kristoffer
Normen der Textilindustrie, sondern landet auch gleich
Schwetje.
Deutschlands erfolgreichstes Crowdfunding im Bereich Mode. Das Konzept einer veganen „Kork- Lederjacke“ und Accessoires aus Kork überzeugte die Crowd. In rund eineinhalb Monaten sammelte das junge Modeunternehmen über 74.000 Euro von mehr als 500 Unterstützern ein.
„Leder und giftigen Imitaten muss endlich die Stirn geboten werden. Unser erfolgreiches Crowdfunding sehe ich als wegweisenden Schritt in eine faire und biologische Textilzukunft“, so der Gründer und Inhaber von bleed, Michael Spitzbarth. „Mit Kork haben wir ein altbekanntes Material wiederentdeckt – und verwenden
Das nachhaltige Street- und Sportswear Label
es nun als Lederersatz. Unser Anspruch an die Montado
bleed hat die erste vegane „Lederjacke“ aus schwarz
Black Edition ist es, eine absolut Lifestyle-taugliche Pro-
gefärbtem Kork entwickelt. Sie ist Teil der Montado
duktlinie zu etablieren, die nicht nur auf pflanzlichen Roh-
Black Edition, die weltweit erste Modekollektion mit
stoffen basiert, sondern herkömmlichen Materialien auch
schwarzem Kork als Hauptbestandteil. Frei von Tier-
funktional in nichts nachsteht.“
leid, giftigen Chemikalien und ohne ausbeuterische Handelsstrukturen, ist Kork das vegane Leder des 21. Jahrhunderts. Per Schwarmfinanzierung wurden die Produktionskosten vorfinanziert und der Markteinführung im Herbst steht nichts mehr im Weg. „Die Montado Black Edition bringt alles mit, was ein erfolgreiches Crowdfunding bieten muss. Innovationsgeist, soziales Engagement und Produkte, die begeistern. Außerdem trifft die Thematik genau unseren Zeitgeist.
Die unabhängige Marke bleed organic clothing wurde 2008 in Helmbrechts gegründet steht für ökologisch, vegan und fair produzierte Sport- und Streetwear. Dabei geht das Label oft innovative Wege und nutzt nachhaltige und vegane Materialien wie TENCEL®, recyceltes Polyester oder Kork als Alternative zu herkömmlichen Produkten und etabliert diese auf dem Markt. Honoriert wurde bleeds Einsatz bereits mit einigen Auszeichnungen wie dem Ispo Brand New Award, dem Umweltpreis des Bundes oder dem PETA Progress Award.
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Arbeiten künftig zusammen: IME-DCGeschäftsführer Serif Kamalak, Tae-Won Song (Europachef von Samsung) und Jürgen Friedrich, stellv. Geschäftsführer von IME-DC (v.l.n.r.).
IME-DC und Samsung schließen Partnerschaft Der Hofer Hersteller von Blutzuckermessgeräten und der koreanische Konzern wollen künftig zusammenarbeiten und eine App für Diabetiker gemeinsam vermarkten. IME-DC hat eine App entwickelt, die es Diabetikern künftig erleichtern soll, die täglich zu messenden Blutzuckerwerte zu dokumentieren und die Informationen an wichtige Stellen wie beispielsweise behandelnde Ärzte, Notdienste oder Angehörige der Patienten weiterzuleiten. Bisher laufe die Dokumentation über handschriftliche Einträge in eine Art Tagebuch. Die Messgeräte von IME-DC kommunizieren dabei über einen sogenannten NFC-Chip mit handelsüblichen Smartphones, auf denen die kostenfreie App installiert ist. Von Samsung kommt das Sicherheitskonzept für diesen Dienst, das sicherstellen soll, dass die Daten sicher und schnell auf den entsprechenden Endgeräten ausgetauscht werden können. Die IME-DC GmbH wurde in Oberkotzau gegründet und hat ihren Sitz mittlerweile in die Fuhrmannstraße nach Hof verlagert. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und ist auf die Herstellung von Blutzuckermessgeräten und entsprechendes Zubehör spezialisiert. Die Produkte werden in mehr als 30 Ländern weltweit von fachmedizinischem Personal in Kliniken, Altenheimen, Pflegeheimen, Arztpraxen, Apotheken und im Home-Care-Bereich eingesetzt. 3
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LAMILUX expandiert
Fertigungsanlage und Bürogebäude eingeweiht LAMILUX expandiert und investiert: Das familiengeführte Unternehmen hat in den vergangenen Monaten eine neue Fertigungsanlage für faserverstärkte Kunststoffe und ein neues Bürogebäude an seinem Verwaltungs- und Produktionsstandort Rehau errichtet. In beide Maßnahmen sind insgesamt 20 Millionen Euro geflossen. Im Beisein des Bayerischen Staatministers für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder, ist nun die offizielle Einweihung und Inbetriebnahme gefeiert worden. Bei der neuen Produktionsstätte, angesiedelt im Rehauer Gewerbegebiet „Am Frauenberg II“, handelt es sich um eine hochmoderne Flachbahnanlage, die in einer Produktionshalle von 223 Meter Länge und 30 Meter Breite untergebracht ist. Damit verfügt LAMILUX als europaweit führender Produzent faserverstärkter Kunststoffe über die nunmehr fünfte Anlage dieser Art. Die Investitionssumme belief sich auf 13 Millionen Euro. Die weitere Produktionsstraße bedeutet für LAMILUX eine enorme Erweiterung seiner Produktionskapazitäten als Antwort auf die international steigende Nachfrage nach innovativen High-Tech-Verbundwerkstoffen. Sieben Millionen Euro hat LAMILUX in den Neubau eines viergeschossigen Verwaltungsgebäudes mit integrierter Kantine investiert. Es ist am Hauptsitz des Unternehmens in Rehau entstanden und ist mittlerweile der optisch prägende Bau auf dem weitläufigen Firmengelände. In jedem der Stockwerke bieten die modernen Büroräume Platz für rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Erdgeschoss befindet sich die Kantine mit dem Namen „LAMEETeria“. Der große, repräsentative Raum ist für mehr als 300 Personen ausgelegt und ist der zentrale Treffpunkt des Unternehmens geworden. Die LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG ist in den beiden Geschäftsbereichen LAMILUX Composites (Entwicklung und Herstellung von faserverstärkten Kunststoffen) und Tageslichtsysteme (Entwicklung und Produktion von Oberlichtern sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen) tätig. Das Unternehmen beschäftigt 700 Mitarbeiter.
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LAMILUX investiert am Heimatstandort Rehau in seine Innovationskraft – und wird dafür von vielen Seiten gewürdigt. Bei der Einweihung (von links): Landtagsabgeordneter Klaus Adelt, Dr. Hans-Peter Friedrich, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, MdL Alexander König, LAMILUX-Geschäftsführerin Dr. Dorothee Strunz, Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder, LAMILUX-Geschäftsführer Dr. Heinrich Strunz, der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, der Rehauer Bürgermeister Michael Abraham und Thomas Engel von der Regierung von Oberfranken.
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SCHROEDER Werbeagentur GmbH
Erstausgabe Magazin StartUp Guide Was bewegt einen Menschen, der den
Und nicht zu vergessen den ausführlichen Sonderteil
sicheren Hafen der Angestelltentätigkeit hinter sich
über die Gründerszene in der Region Hochfranken.
lässt? Der sich auf das große Abenteuer der Selbstän-
Wie z.B. der spannende Bericht über ein junges Mo-
digkeit einlässt?
delabel aus Helmbrechts oder der Bericht über eine
Der StartUp Guide gibt nicht nur Antworten auf diese Fragen, sondern liefert Beiträge mit konkreten Hand-
Existenzgründerin die ihre Liebe zum Vierbeiner zum Geschäft gemacht hat.
lungsanleitungen, praktische Starthilfen, damit die
Herausgeber des StartUp Guide ist die SCHRO-
Gründung auch gelingt. Fundiertes Know-how aus
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Wirtschaftsregion Hochfranken.
lich aufbereiteten Artikeln – diese Attribute kennzeichnen das inhaltliche Konzept des Magazins.
Das Magazin ist über die Website der Wirtschaftsregion Hochfranken bestellbar: www.hochfranken.org
Das Themenspektrum umfasst u.a. die Bereiche Förderung & Finanzierung, Vertrieb & Marketing, Markenrecht, Social Media und vor allem zahlreiche Gründungsgeschichten.
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Sandler AG auf der Techtextil 2015
Kurzurlaub in der Welt der Vliesstoffe Rund 600 Messebesucher kamen während
Neben den praktischen Einsätzen der Sandler-Pro-
der diesjährigen Techtextil in Frankfurt am Main an
dukte, beispielsweise in der Bauindustrie oder in den
den Stand der Sandler AG. Im „textilen Haus“ konn-
Bereichen Automobil, Filtration und Hygiene wurden
ten die Besucher die vielfältigen Anwendungsberei-
am Stand auch Design-Highlights und Verarbeitungs-
che von Sandler Vliesstoffen live erleben und sich von
beispiele gezeigt, die die enorme Vielseitigkeit des
der Faszination Vlies inspirieren lassen. Das Muster-
Werksoffs Vlies verdeutlichen. Besonderes Aufsehen
haus, bestehend aus Showroom, Besprechungszim-
erzielten ein breitkrempiger Hut, der sich bei näherem
mer, Terrasse und Garten, lud zu einem Kurzurlaub in
Hinsehen als Lampenschirm entpuppte und Muster-
der Welt der Vliesstoffe ein und setzte die Produkte
vliese aus einem Vlies-Carbon-Verbund, die zeigten,
des Schwarzenbacher Vliesspezialisten durch die au-
wie mit extrem leichten Composites hohe Stabilität
ßergewöhnliche Standgestaltung optimal in Szene.
erreicht werden kann.
Das neue Konzept des Messestands lockte viele Besucher der Techtextil 2015 an den Stand der Sandler AG
Annika Popp erhält Helene-Weber-Preis Die Leupoldsgrüner Bürgermeisterin An-
„Ich freue mich sehr über den Helene-Weber-Preis
nika Popp wird für ihr herausragendes Engagement
und hoffe, dass der Preis auch eine Signalwirkung
in der Kommunalpolitik mit dem Helene-Weber-Preis
für andere Frauen hier in der Region hat, sich aktiv in
von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik
der Politik und bei der Organisation des öffentlichen
und Wirtschaft ausgezeichnet. Helene Weber war in
Lebens zu beteiligen“, kommentiert Annika Popp die
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts politisch aktiv
Auszeichnung.
und gilt als eine von vier Müttern des Grundgesetzes. Ihr war es ein Anliegen, mehr Frauen für die Politik zu gewinnen. Mit dem Helene-Weber-Preis soll insbesondere die Kommunalpolitik als „Basis der Demokratie“ gestärkt werden. Annika Popp ist seit einem Jahr Bürgermeisterin in Leupoldsgrün und bereits seit sieben Jahren Mitglied des Gemeinderates, außerdem engagiert sie sich stark
Nominiert wurde Annika Popp von Dr. Hans-Peter Friedrich und letztendlich aus über 100 ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitikerinnen als eine von 20 Preisträgerinnen ausgewählt. Dotiert ist der Helene-Weber-Preis mit 500 Euro je Preisträgerin und 10.000 Euro für die Hauptpreisträgerin.
in den Vereinen und der Kirchengemeinde vor Ort. 6
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Schwarz Elektromotoren GmbH engagiert sich im Rennsport Die „Formula Student“ ist so etwas
Der Elektrorennwagen von „HofSpannung Motorsport“
chronmotoren, die sie eigens dafür entwickelt hat.
wie die Rennwagen Konstrukteurs-WM für Studententeams. Weltweit treten mehr als 380 Teams aus
Und diese Motoren mit 170 PS haben es in sich: Ist
36 Ländern in verschiedenen Wettbewerben gegen-
der 2,1 Meter lange und 1,8 Meter breite Rennwagen
einander an. Alles wird von den Studenten selbst ge-
mit einem Gewicht von rund 400 Kilogramm richtig
managt – vom Entwurf über Konstruktion und Bau
abgestimmt, wird er in weniger als 4 Sekunden auf
der Rennwägen bis hin zum Businessplan. Auch die
über 100 Km/h beschleunigen. 192 LiFePO4-Zellen
Rennen fahren sie selbst.
bilden den 6,5 Kilowattstunde-Energiespeicher.
Studenten der Hochschule Hof haben sich zum Verein
Nach dem erfolgreichen Rollout in Hof hat Schwarz
„HofSpannung Motorsport“ zusammengeschlossen
Elektromotoren der Rennwagen nun zum ersten Mal
und gehen mit ihrem Elektrorennwagen im Rahmen
auf der Hannover Messe 2015 einer breiten Öffent-
der „Formula Student Electric“ an den Start. Einige
lichkeit vorgestellt.
Firmen aus der Region haben Material beigesteuert. Die Firma Schwarz Elektromotoren aus Rehau spendierte dem Boliden die zwei kurzschlussläufer Asyn-
Ernst FEILER GmbH
Freistaat Bayern fördert Neubau Das Bayerische Staatsministerium
aussetzungen für langfristiges Wachstum und bekennen
für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
uns klar zum Standort Hohenberg“, kommentiert Dieter
fördert die Investition der Frottier- und Chenilleweberei
Schwedt, Geschäftsführer von FEILER die Standorterwei-
FEILER in den Bau eines weiteren Produktionsgebäudes
terung.
und des neuen Verwaltungsgebäudes mit Werksverkauf mit einer Summe von 4,66 Millionen Euro. Staatssekre-
Insgesamt investiert die Ernst FEILER GmbH 30 Millionen
tär Franz Josef Pschierer überreichte Ende Mai den För-
Euro in die neuen Gebäude und Produktionsmaschinen.
derbescheid: „Die 4,66 Millionen Euro sind tatsächlich „fresh money“ und kein zinsvergünstigter Kredit für das Unternehmen.“ Die Bauarbeiten für die neuen Gebäude, die unterhalb des Firmengeländes entstehen, sind in vollem Gange, bereits Ende 2016 soll die Produktion aufgenommen und mit dem Umzug der Mitarbeiter begonnen werden. „Mit der Investition in die neuen Gebäude und den Ausbau des Maschinenparks schaffen wir die Vor-
Landrat Dr. Karl Döhler, FEILERGeschäftsführer Dieter Schwedt, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel, Thomas Engel, Leiter des Referats Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr bei der Regierung Oberfranken in Bayreuth und Architekt Peter Hilgarth besichtigen die Produktion der Ernst FEILER GmbH
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Hochschule Hof
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Migräne Radar findet Projektpartner Mit den Projektpartnern Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein und Universitätsmedizin Rostock startet das Migräne Radar der Hochschule Hof in die zweite Phase.
Kopfschmerzklinik Königstein. Migräne ist eine der häufigen Schmerzerkrankungen, die bei vielen Betroffenen zu Einschränkungen der Lebensqualität und Ausfällen im Sozial- und Berufsleben
Die Projektpartner begleiten das Migräne Radar künf-
führt. Mit dem Migräne Radar der Hochschule Hof
tig in allen medizinischen Fragen. Zudem wird die
sollen Migräneanfälle elektronisch erfasst werden, um
wissenschaftliche Auswertung der Daten in enger
wissenschaftliche Fragestellungen zum Auftreten die-
Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof erfolgen.
ser Anfälle zu beantworten. Das Radar wird von der
Die Forschungsergebnisse sollen helfen, die Volks-
Bayerischen Sparkassenstiftung gefördert und ist ein
krankheit Migräne, unter der bundesweit ca. acht
Projekt des Instituts für Informationssysteme (iisys) der
Millionen Menschen leiden, besser zu verstehen. Das
Hochschule Hof. Es untersucht Auslöser von Migräne-
gewonnene Wissen wird auch in die Behandlung der
anfällen, beispielsweise den Zusammenhang zwischen
Migränepatienten einfließen. „Die Migräne- und Kopf-
Wetteränderungen und der Häufigkeit von Migräne-
schmerzklinik Königstein ist Partner des Migräne Radar
anfällen.
und empfiehlt Betroffenen die Teilnahme am Projekt“, sagt Dr. Charly Gaul, Chefarzt an der Migräne- und
www.migraene-radar.de
Das MiRa-Projektteam v.l.n.r.: Johannes Drescher, Sven Rill, Friedrich Bischoff, Daniel Roßner, Jörg Scheidt, Benedikt Linke, Dirk Reinel, Theresa Vogel, Alexander Riedl, Florian Rudisch und Florian Wogenstein. Es fehlen Kirsten Broderdörp, Sandra Legath und Sebastian Lauterkorn. Das Migräne Radar ist am 01. Juni 2015 gestartet, in der ersten Woche haben sich schon 200 Teilnehmer registriert.
Zweite International Teaching Week Anfang Juni fand an der Hochschule Hof die
mit 3D-Druck beschäftigte. Außerdem erwartete die
zweite International Teaching Week statt. Insgesamt
Teilnehmer ein vielfältiges Rahmenprogramm, zu dem
acht Gastprofessorinnen und Gastprofessoren von
auch Exkursionen nach Dresden und zum Deutsch-
Partnerhochschulen aus Polen, Frankreich, Indien,
Deutschen Museum Mödlareuth gehörten.
Mexiko und den USA nahmen an dem außergewöhnlichen Austauschprogramm der Hochschule teil. Die Gäste hielten bei ihrem Besuch in Hof Vorlesungen zu Themen wie Finanzbuchhaltung, Informationssysteme, Logistik, Marketing, Ökonomie, Wirtschaftsrecht und Verbundwerkstoffe. Darüber hinaus fand als Teil der International Teaching Week ein internationales Forschungskolloquium am Institut für Materialwissenschaften (ifm) statt, das sich unter anderem
M. Geetha Ph.D., Assistant Professor vom Indian Institute of Technology Madras in Chennai, hält im Studiengang Master Marketing Management eine Vorlesung zum Thema „Marketing research in consumer behavior“.
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Gründerwettbewerb Hochfranken
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Mike Michel Entwicklung innovativer Individualund Branchensoftware Seit rund 16 Jahren konzipiert, realisiert und
tilindustrie, bestehend aus WWS und PPS mit großem
betreut Mike Michel Software-Projekte für Unterneh-
Funktionsumfang zur Abbildung der Warenströme
men aus unterschiedlichsten Branchen. „Mein Ziel ist
im Geschäftsprozess und zur Unterstützung bei der
es eine Software so individuell und flexibel wir nur
Produktionsplanung und –steuerung. Auch die Willy
möglich nach den Wünschen meiner Kunden zu erstel-
Böhme GmbH & Co. KG arbeitet mit einem für das Un-
len.“, sagt Mike Michel. „Eine solche maßgeschneider-
ternehmen optimiertem WWS, das sämtliche Prozesse
te Lösung unterstützt und optimiert die Arbeitsabläufe
der Entsorgungswirtschaft effizient unterstützt.
in einem Unternehmen um ein vielfaches besser als jede Standardsoftware.“
Neben der Softwareentwicklung bietet Mike Michel auch Coaching für die Nutzung der StarLib für ande-
Die gemeinsam mit seiner Partnerfirma, der Vogel
re Softwarehersteller an. „Immer mehr Softwareher-
Software GmbH, entwickelte „StarLib“, ein Program-
steller stehen vor dem Punkt, dass Ihre Produkte und
miergerüst für die Entwicklungsumgebung .NET/C#
Technologien veralten. Der Umstieg auf eine moderne
zur Erstellung datenbankbasierter Anwendungen,
und leistungsfähige Entwicklungsumgebung ist jedoch
bildet die Grundlage, auf der Mike Michel Warenwirt-
sehr zeitintensiv und kostspielig“, beschreibt Mike Mi-
schafts- (WWS) und Produktions-Planungs-Systeme
chel die Probleme in der Branche. In Verbindung mit
(PPS) für seine Kunden erstellt. Diese kommen größ-
der StarLib und einer gezielten Wissensvermittlung
tenteils aus der Textilindustrie und Entsorgungswirt-
möchte er andern Entwicklern den Umstieg erleich-
schaft, darum bietet der Schwarzenbacher hier auch
tern.
Branchenlösungen an, die dann für die jeweiligen firmenspezifischen Anforderungen optimiert werden. So nutzt beispielsweise die J. Erhardt & Sohn GmbH &
www.mike-michel.eu www.starlib.de
Co. KG eine individuelle Branchenlösung für die Tex-
IHK-Konjunkturbericht Gut laufende Geschäfte im Inland, wach-
Marktredwitz-Selb und 39 Prozent im Raum Hof ga-
sende Auslandsmärkte und der niedrige Euro – diese
ben bei der Konjunkturumfrage an, in einer guten
drei Faktoren sind die Grundlage für die positive Beur-
Geschäftssituation zu sein, unzufrieden sind im Raum
teilung der Geschäftslage der hochfränkischen Wirt-
Marktredwitz-Selb gerade einmal vier Prozent und im
schaft im aktuellen IHK-Konjunkturbericht.
Hofer Raum elf Prozent der Unternehmen. IHK-Vize-
„Unsere Wirtschaft weiß um ihre Stärken und kann deswegen voller Zuversicht in die Zukunft schauen“, sagt Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb. 48 Prozent der Unternehmen im Raum 11
präsident Dr. Heinrich Strunz zum positiven Ergebnis des IHK-Konjunkturtrends: „Vor allem die Erwartungen an die kommenden Monate lassen hoffen, dass die Entwicklung positiv bleibt.“
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HFO Telecom übernimmt telego! Der Hofer Telekommunikationsanbieter HFO Telecom übernimmt mit Wirkung zum 01.07.2015 die telego! GmbH aus Taufkirchen bei München.
HFO Telecom Wir. Bei Dir.
telego! betreut seit mehr als 15 Jahren
tät bei dem persönlichen, schnellen und kompetenten
Geschäftskunden mit Telefon-Festnetzanschlüssen,
Service“, so Manfred Wolff, scheidender Gesellschaf-
Servicerufnummern, Mobilfunk und Standleitungen.
ter und Geschäftsführer der telego!.
Insbesondere im Bereich der Vermarktung über Verbände hat sich telego! einen Namen gemacht und zahlreiche prominente Marken als Kunden gewinnen können.
„Ich freue mich, dass wir mit der telego! eine Gesellschaft bei uns in der Gruppe begrüßen können, die uns als Marktbegleiter immer wieder aufgefallen ist. Insbesondere freue ich mich aber auch, dass uns Man-
Mit dem Verkauf an die HFO Telecom AG soll die te-
fred Wolff auch weiterhin beratend für unseren Beirat
lego! zukunftssicher gemacht werden. Im Zuge der
und in der Betreuung der Verbände erhalten bleibt. Er
Umstellung auf All-IP will die Deutsche Telekom bis
ist ein gut vernetzter rheinländischer Oberbayer, der in
Ende 2018 alle Anschlüsse auf NGN umgestellt haben.
dieser Kombination für Kommunikation in Perfektion
Die HFO Telecom AG wiederum ist die erste bundes-
sorgt“, lobt HFO-CEO Achim Hager die neue Gesell-
deutsche Telefongesellschaft, die bereits im Mai 2014
schaft im Verbund der HFO und deren Geschäftsfüh-
vollumfänglich mit der Telekom Deutschland eine
rer.
Netzzusammenschaltung fertiggestellt und in Betrieb genommen hat. „Damit können wir unseren Kunden ab sofort und in Zukunft eine Alternative anbieten und sie weiterversorgen. Unsere Produkte enden damit nicht Ende 2018 und die Kunden können und sollten schon heute bei uns umsteigen mit Kontinui-
Die HFO Telecom AG wurde 1997 gegründet und beschäftigt mittlerweile rund 100 Mitarbeiter. TelefonKomplettanschlüsse, Mobilfunk, Internet und Energie sind die vier Kernbereiche der HFO Telecom. Die Tochtergesellschaft Epsilon Telecom ist Deutschlands größter Mobilfunk-Distributor für Geschäftskunden.
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BÜRGERGESELLSCHAFT HOF
RAUM FÜR STILVOLLE VERANSTALTUNGEN Zentraler und schöner als in der Bürgergesellschaft, lassen sich Feste und Events in Hof kaum ausrichten. Bereits 1846 errichtet und 1996 durch Dr. Dr. Hans Vießmann geschmackvoll saniert, versprüht das bestens für unterschiedlichste Events geeignete Gebäude der Bürgergesellschaft heute Stil und Atmosphäre in einem gekonnten Mix aus Moderne und ursprünglichem Jugendstil. Im Inneren faszinieren ein weitläufiges Foyer, das zu Stehempfängen einlädt, ein Seminar- und Schulungsraum sowie der beeindruckende Saal samt Bühne und umlaufender Empore im Jugendstilambiente. Für das perfekte Gelingen jeder Veranstaltung sorgen modere Ausstattungsdetails wie eine großzügige Küche, eine 4 x 3 Meter große Projektionswand und Sound-Equipment für den perfekten Ton. Unser Organisationsteam steht Ihnen auf Wunsch gern bei den Vorbereitungen wie Bestuhlung und Auswahl von Catering- und Dekorationsunternehmen, bis hin zu ganzheitlichen Serviceleistungen, zur Verfügung.
Seminare, Vorträge, Versammlungen ...
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Bürgergesellschaft Hof, 95028 Hof, Poststraße 6
Seminare Vorträge Präsentationen Versammlungen Firmenfeste Hochzeitsfeiern Geburtstagsfeiern TV-Produktionen Konzerte Schulbälle und mehr ...
www.bg-event.info 13
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Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ AZV Hof erhält Auszeichnung für nachhaltige Bildungsarbeit Der Abfallzweckverband Stadt und Landkreis Hof wurde kürzlich von der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf persönlich für seine fundierte Bildungsarbeit im Bereich Abfall und Ressourcenmanagement ausgezeichnet. „Ein wichtiges Thema, für das der Abfallzweckverband Hof herausragende Fachkompetenz besitzt“, so die Ministerin Ulrike Scharf bei der Laudatio. Die Angebote des AZV reichen von Mülltonne Max, über Schraubertonne, Abenteuer Kompost, Papier schöpfen, Theateraufführung „BärohneArm“ bis zu internationalen Begegnungen mit brasilianischen Gästen und einer eigenen Internetseite für Kids (www.azvkids.de). Im Vordergrund steht ein handlungsorientiertes Lernen, dass durch Erfahrungen gekennzeichnet ist. Durch partizipative und interdisziplinäre Methoden soll vorausschauendes Denken und Handeln bei Kindern
Hermann Knoblich und Silke Popp-Köhler vom AZV erhalten das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ von Staatsministerin Ulrike Scharf (v.l.n.r.).
und Jugendlichen nachhaltig verankert werden. Dabei werden Zusammenhänge von Ökonomie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit vermittelt. „Die Auszeichnung durch das Bayerische Umweltministerium ist für uns Bestätigung und zugleich Motivation unsere intensive Arbeit im Bereich der Umweltbildung weiterzuentwickeln“, betont Hermann Knoblich, zuständiger Sachgebietsleiter beim AZV. Das Qualitätssiegel „Umweltbildung. Bayern“ wird seit 2006 vom Bayerischen Umweltministerium an Personen, Einrichtungen und selbstständige Personen vergeben, die hochwertige Umweltbildungsangebote im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) anbieten und mit Aktionen und Kampagnen in die breite Öffentlichkeit tragen. Es ist eine Auszeichnung für überzeugende Umweltbildungsarbeit auf hohem Niveau. Die gesamte Angebotspalette des AZV findet sich unter www.azv-hof.de.
absatzplus spendet an die Deutsche Krebshilfe Rund 150 kuschelige, grün-schwarze Erinnerungs-Schals mit kostenloser Stickerei des Werbemit-
Knallharte Distanzwürfe, glänzende Reaktionen, aber auch herrliche Treffer begeisterten das Publikum.
telgroßhändlers absatzplus haben kürzlich bei zwei hochkarätigen Handballspielen in Münchberg die Besitzer gewechselt. Die Schals wurden für 10 Euro pro Stück verkauft. „Der komplette Erlös ging an die Deutsche Krebshilfe“, sagte absatzpuls-Geschäftsführer Christof Eul am Rande der Wettkämpfe. Neben dem guten Zweck stand das sportliche Erlebnis im Mittelpunkt der Spiele, zu denen sich die Damen des Zweitligisten BSV Sachsen-Zwickau und die Herren des erstligisten HC Erlangen beim Gastgeber und Landesligisten TV Münchberg eingefunden hatten. 14
Christof Eul von absatzplus (Mitte) beim Überreichen der Schals. Bildquelle: absatzplus
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Geschäftsjahr 2014: VR Bank Hof eG bleibt auf Erfolgskurs Die VR Bank Hof eG hat im Geschäftsjahr 2014 sowohl im Markt als auch betriebswirtschaftlich ihren Erfolgskurs gehalten. Das betreute Kundenvolumen ist weiter gewachsen und betrug zum Jahresende 2,038 Milliarden Euro, die Bilanzsumme der Hofer Genossenschaftsbank ist moderat auf 1,085 Milliarden Euro angestiegen. Allerdings bereiten ständig zunehmende Gesetzes- und Verordnungsvorgaben der Genossenschaftsbank höhere Kosten. „Ausgelöst durch die weltweite Finanzkrise erlebten wir eine noch nie dagewesene Flut an Regulatorik sowie massive geldpolitische Eingriffe“, sagte Vorstandsvorsitzender Jürgen Handke. Die Finanzierungsbasis der VR Bank Hof eG wird nach wie vor durch Kundeneinlagen gebildet, die bilanziellen
35 Jahre lang gehörte Gerhard Schödel aus Köditz (4. von links) dem Aufsichtsrat der VR Bank Hof eG an. In der Vertreterversammlung haben ihn die Vorstandsmitglieder Norbert Schug, Bernd Schnabel und Jürgen Handke sowie Aufsichtsratsvorsitzender Josef Hauke und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Karl Schmidt (von links) verabschiedet.
Kundengelder verzeichneten trotz der anhaltend niedrigen Zinsen ein Plus von 0,7 Prozent auf 909 Millionen Euro. Das betreute Kundenanlagevolumen erreichte zum Jahresende 1,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 2,8 Prozent entspricht. Die bilanziellen Kundenkredite wuchsen um 1,9 Prozent auf 502 Millionen Euro. „Motor dieser erfreulichen Entwicklung waren die Finanzierungen für den privaten Wohnungsbau“, erklärt Vorstandsmitglied Norbert Schug die steigende Kreditnachfrage der Kunden. „Wie schon in den Vorjahren nutzten unsere Kunden die günstigen Zinsen rege für den Erwerb oder die Modernisierung einer Immobilie.“ „Steigende Aufwendungen und im historischen Niedrigzinsniveau begründete Ertragsrückgänge sind echte Herausforderungen für die VR Bank Hof eG“, skizzierte Aufsichtsratsvorsitzender Josef Hauke die aktuelle Situation. Auch der Digitalisierungstrend ist laut Vorstandsmitglied Bernd Schnabel ein großes Thema: „40 Prozent der VR Bank-Kunden führen ihre Konten mittlerweile über Online-Banking und pro Tag erreichen uns 3.500 Besucher auf unserer Homepage. Gleichzeitig ist aber die Nachfrage in den Filialen nach einer qualifizierten Beratung hoch.“ Die VR Bank Hof eG ist mit einer Bilanzsumme von 1,085 Milliarden Euro, 70.000 Kunden, 27.700 Mitgliedern und 274 Mitarbeitern in 28 Bankstellen die größte Genossenschaftsbank der Region. Das Geschäftsgebiet umfasst neben der Stadt und dem Landkreis Hof auch das sächsische Vogtland, Teile des Landkreises Wunsiedel sowie des thüringischen Saale-Orla-Kreises. Die VR Bank Hof eG engagiert sich in der Region auch in sozialen, kulturellen und sportlichen Belangen. Im Jahr 2014 wurden insgesamt 142.000 Euro an örtliche Vereine und gemeinnützige Einrichtungen gespendet.
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Bad Steben Freistaat Bayern investiert Im Zuge des Heimatplans „Heimat 2020“
erweitert, außerdem sind Maßnahmen geplant, um
waren schon erste Maßnahmen der bayerischen
die Attraktivität der Spielbank zu erhöhen und auch
Staatsregierung zur Stärkung der Region bekannt
für das Kurhaus soll ein zukunftsträchtiges Konzept
geworden. Kürzlich besuchte Staatsminister Markus
erarbeitet werden. "Wir sind der Meinung, dass Bad
Söder die Marktgemeinde Bad Steben und gab Ein-
Steben nicht nur Menschen in einem regionalen Ein-
blick in weitere Planungen und Maßnahmen, die den
zugsbereich ansprechen, sondern als Gesundheitszen-
Kurort stärken sollen: „Die bayerische Staatsregie-
trum in einem größer angelegten Radius wirken soll“,
rung plant eine Reihe von staatlichen Hilfen, die uns
gab Söder auf der Pressekonferenz bekannt. Auch
Franken und insbesondere die Region Hochfranken
die flächendeckende Breitbandversorgung sieht er als
vorwärts bringen. Wir spüren alle deutlich, dass sich
wichtigen Baustein um die Region zukunftsfähig zu
etwas Positives in der Region bewegt.“
gestalten. So hätten sich im Landkreis Hof schon alle Gemeinden auf den Weg gemacht und sollten bis zum
So wird in Bad Steben das „Zentrum Staatsbäder“ mit
Jahreswechsel 2017 / 2018 online auf dem neuesten
Anfangs vier Mitarbeitern entstehen, die Therme wird
Stand sein.
für zwei Millionen Euro um ein Außenbecken
vocatium 2015 Bereits zum vierten Mal wird die Berufsbil-
Über die terminierten Gespräche mit Ausstellern hin-
dungsmesse vocatium in diesem Jahr am 30. Juni und
aus können alle Jugendlichen viele weitere spontane
1. Juli in Hof stattfinden. Rund 1.000 Schülerinnen
Gespräche führen, außerdem bietet ein umfangrei-
und Schüler, die sich im jeweils vorletzten Schuljahr
ches Vortragsprogramm vertiefende berufsorientie-
befinden, von weit mehr als 30 Schulen aller Schular-
rende Informationen. Auch unangemeldete Jugendli-
ten, werden die zweitägige Fachmesse besuchen.
che sind willkommen. Der Eintritt ist frei.
Anders als auf anderen Berufsmessen werden im
Die vocatium-Fachmessen werden bundesweit von
Vorfeld der vocatium verbindliche Gesprächstermine
der IfT – Institut für Talententwicklung Süd GmbH or-
zwischen den Messebesuchern und den Ausstellern
ganisiert. Das Einzugsgebiet der vocatium am Stand-
arrangiert. Die Schülerinnen und Schüler sprechen an
ort Hof umfasst ganz Oberfranken, den thüringischen
den Messeständen der Unternehmen mit Personalre-
Saale-Orla-Kreis und das sächsische Vogtland.
ferenten über den Beruf, für den sie sich interessieren und bekommen an den Ständen der Universitäten und Fachschulen authentische persönliche Auskünfte über das Studium von den Studienberatern. Dabei üben die Jugendlichen ihre kommunikativen Fähigkeiten, werden für besonders gut vorbereitete Gespräche mit einem entsprechenden Zertifikat belohnt und können sich bei den Personalern ein Feedback zu ihren Bewerbungsunterlagen abholen. 17
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Design und Fertigung der Zukunft
7. Technologietag der Kunststoff Helmbrechts AG Was sind Designtrends von morgen und wohin entwickelt sich die moderne Kunststoffverarbeitung? Fragen wie diese wurden Anfang Juni auf dem 7. Technologietag der Kunststoff Helmbrechts AG (KH) in Helmbrechts beantwortet. Rund 140 Teilnehmer aus Deutschland und Europa informierten sich bei sieben Vorträgen über Gestaltungstrends und die dazugehörigen Fertigungsverfahren. So berichtete Kevin O’Hara von MacDermid Autotype aus England über Folien mit Kratzfestausstattung, Anti-Fingerprint oder Farbwechsel, während Titus Suck von Canatu aus Finnland leitende Folien präsentierte, die auch gebogenen Oberflächen die begehrte Touch-Funktion verleihen können. Norman Starke von Proof Technologies aus Köln legte dar, worin sich europäisches und chinesisches Design unterscheiden und wie moderne Muster und Formen die Gestaltung von Autoinnenräumen prägen. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit partieller Galvanisierung von Kunststoffteilen, dem Nutzen von Computertomographen in der Qualitätssicherung und der Entwicklung vom Lean Management zur Lean Company. Um die Veranstaltung abzurunden, folgte ein Get Together mit Abendprogramm und am darauffolgenden Tag wurde eine Factory Tour zu den KH-Fertigungsstandorten in Nordbayern und Tschechien angeboten.
Referenten und Gastgeber des 7. KH-Technologietages, v. l.: Kevin O’Hara (MacDermid Autotype), Christoph Ernst (Vertriebsleiter KH), Kurt Gebert (Allod Werkstoff), Dr. Reinhard Schiffers (KraussMaffei), Titus Suck (Canatu Oy), Dr. Claus Schulte-Henke (LMX Business Consulting), Dr. Uwe Hilpert (Wenzel Volumetrik), Norman Starke (Proof-technologies), Axel Zuleeg (Vorstand KH)
Blick ins Auditorium des 7. KH-Technologietages
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HOCHFRANKEN
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Gold für Rehau
Unternehmensmagazin UNLIMITED zählt zu den Besten Europas Bei der diesjährigen Verleihung des „Best
und Lob zugleich für die erbrachte Leistung, das an-
of Corporate Publishing Award“ in der Alten Kon-
spruchsvolle Magazin umzusetzen, weltweit in meh-
gresshalle in München hieß es am Donnerstagabend:
reren Sprachen zu veröffentlichen und die Leser zu
Gold für REHAU! Mit seinem in mehreren Sprachen
überraschen und zu begeistern, so Gollwitzer.
publizierten Unternehmensmagazin UNLIMITED setzte sich der Polymerspezialist in der Kategorie „B2B Industrie/Technologie/Automotive“ gegen eine starke Konkurrenz durch. Unter den 729 Einreichungen überzeugte das Magazin die renommierte Fachjury. Damit erhält UNLIMITED nach drei Silberplatzierungen in Folge nun erneut das Prädikat „Europas Beste“ – diesmal mit Goldstatus.
Der BCP-Award ist der größte Corporate Publishing Wettbewerb in Europa. Seit 2003 zeichnet das Forum Corporate Publishing (FCP) gemeinsam mit den führenden Branchenmagazinen acquisa, Horizont, w&v und der Werbewoche die besten Unternehmenspublikationen aus dem deutschsprachigen Raum mit dem BCP Best of Corporate Publishing Award aus. Die Fachjury ist besetzt mit Top-Vertretern aus Journalis-
Ins Rennen um die begehrte Auszeichnung ging RE-
mus, Art Direction, Marketing, Unternehmenskom-
HAU mit der siebten Heftausgabe zum Thema „Süd-
munikation, Print sowie Direkt-Marketing.
amerika“. Das Magazin porträtierte parallel zur FIFA Fußballweltmeisterschaft 2014 den südamerikanischen Markt in seiner facettenreichen Vielfalt und bot dem Leser mit Gesichtern und deren Geschichten tiefe Einblicke in Kundenbeziehungen, Produktentwick-
Das prämierte REHAU Unternehmensmagazin UNLIMITED finden Sie hier zum Download hinterlegt und kann zudem per E-Mail an presse@rehau.com als Printversion angefordert werden.
lungen und Marktposition eines zukunftsorientierten, weltweit tätigen Unternehmens. „Mutige Schwerwertige Texte“, so lautete das Juryurteil: „Corporate Publishing at it‘s best!“ Ausgesprochen stolz darauf, nach drei aufeinanderfolgenden Silberplatzierungen nun mit dem etablierten BCP-Award in Gold prämiert worden zu sein, ist Klaus Gollwitzer, Leiter REHAU Unternehmenskommunikation: „Wir messen uns hier mit den Besten der Branche, die Konkurrenz war auch in diesem Jahr ausgesprochen groß. Die Qualität der Einreichungen ist erstklassig.“ Die Auszeichnung sei Anerkennung
Das prämierte REHAU Unternehmensmagazin UNLIMITED
punktlegung, frisches Design und journalistisch hoch-
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Industrie 4.0 „Industrie 4.0 ist der Übergang von der
Einen detaillierteren Blick aus der Praxis auf die Indus-
Pümpel-Wirtschaft zur Smartphone-Wirtschaft“, so
trie 4.0-Entwicklung in Hochfranken gab Markus Vog-
begann K. Christoph Keller, Geschäftsführer der Ave-
ler, Geschäftsführer der Vogler Engineering GmbH. Ist
niture GmbH, Zukunftsforscher und Dozent an der FU
es ein Fluch oder Segen, Chance oder Herausforde-
Berlin und der FH Emden, seinen Vortrag. „Die gro-
rung, Industrie 4.0 im Unternehmen umzusetzen? Der
ßen Megatrends Individualisierung, demografischer
Produktionsstandort Hochfranken hat mit seiner sehr
Wandel, Nachhaltigkeit und Globalisierung zeigen alle
hohen Industriedichte, vielen mittelständischen Un-
in Richtung Industrie 4.0. Die Veränderungen und Pa-
ternehmen und vor dem Hintergrund des demografi-
radigmenwechsel von Industrie 3.0 auf Industrie 4.0
schen Wandel gute Voraussetzung für die Einführung
werden ebenso tiefgreifend sein wie die Änderungen,
von Industrie 4.0. Chancen sieht Markus Vogler in
die sich bei der industriellen Revolution auf Volks-
der Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz,
wirtschaft und Gesellschaft ergeben haben.“ Konkret
der vorausschauenden Wartung oder der Vermei-
werden laut K. Christoph Keller cyberphysische Syste-
dung von schweren und eintönigen Arbeiten. „Die
me, das Internet der Dinge und die Informatisierung
Herausforderungen in diesem Prozess liegen, wie be-
der Produktionstechnologien herkömmliche Struk-
reits bei der Industrialisierung, bei der Einbindung des
turen und Hierarchien in den Unternehmen und der
Faktor Mensch,“ behauptet Markus Vogler. Für eine
Arbeitswelt auflösen. Industrie 4.0 wird sich deshalb
komplette Neuausrichtung von Denk- und Arbeits-
nicht nur auf die Produktionstechnologien, sondern
prozessen müssten die Mitarbeiter erst geschult wer-
auch auf Vertriebs-, Werbe- und Verwaltungstechno-
den. Auch der Stellenwert der IT-Abteilungen in den
logien auswirken.
Unternehmen wird sich dahin verschieben, dass die Unterstützung von Verwaltung und Produktion einen
K. Christoph Keller betonte, dass Industrie 4.0 schon
wesentlich größeren und gleichwertigeren Umfang
da sei, aber noch nicht weit verbreitet. Als Beispiel
annehmen wird.
nannte er die Verkehrstelematik, Microsysteme, Smart Home oder Sensor Netzwerke, bei denen die Kommu-
Beide Referenten waren sich darin einig, dass sich die
nikation untereinander bereits implementiert ist. Zu
Einführung von Industrie 4.0 evolutionär gestaltet
Beachten ist aber in diesem Zusammenhang auch die
werden wird, „trial and error“ wird hierbei ein we-
Haftungs- und Sicherheitsfrage. Die Zahl der Sicher-
sentlicher Baustein für die Unternehmen in der Um-
heitslücken wird bei vernetzten Systemen wesentlich
stellung auf Industrie 4.0 werden.
ansteigen. Wer haftet bei Gefährdungen, Sicherheitslücken oder Manipulationen? Werden Unternehmen
Industrie 4.0 war eine Kooperationsveranstaltung der
in Zukunft eine „Roboterhaftpflichtversicherung“
IHK für Oberfranken Bayreuth und der Wirtschaftsre-
abschließen? In Amerika gibt es bereits den Ruf nach
gion Hochfranken.
einer „FRA-Federal Robotic Agency“, berichtete K. Christoph Keller.
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Die Referenten K. Christoph Keller (links) und Markus Vogler
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ontec weiht neue Montagehalle ein Die ontec automation GmbH expandiert
Wert auf kundenspezifische Lösungen. Die in Naila
beständig, jetzt konnte am Firmensitz am Nailaer Kal-
entwickelten, gebauten und programmierten Maschi-
kofen eine neue Montagehalle eingeweiht werden. In
nen und Roboter werden mittlerweile international im
die 1.300 Quadratmeter große Halle hat das Automa-
Bereich der Medizintechnik, in der Automotiv- oder
tions- und Sondermaschinenbau-Unternehmen rund
in der Lebensmittelbranche eingesetzt. „Wir sind ein
zwei Millionen Euro investiert. „Die Anlagen, die wir
sehr junges Team“, sagt Roßner. „Und das ist einer
entwickeln, werden immer größer“, erklärt Geschäfts-
unserer großen Vorteile. Wir bauen hier komplexe
führer Volker Roßner, „in den bestehenden Hallen ist
Maschinen und Anlagen, die sich von den herkömmli-
es einfach zu eng geworden.“
chen Maschinen am Markt unterscheiden.“
Während ontec früher hauptsächlich Maschinen für
Die ontec automation GmbH wurde 1997 gegründet
die Produktion von technischen Textilien herstellte
und hat sich innerhalb von nur 18 Jahren vom Fünf-
und weiterentwickelte, liegt der Schwerpunkt heute
Mann-Betrieb zu einem 150 Mitarbeiter starken, welt-
im Bereich des Sonderanlagenbaus und der Automati-
weit agierenden Unternehmen entwickelt. Zur Beleg-
sierungstechnik. Dabei legt das Unternehmen großen
schaft gehören momentan auch 21 Auszubildende.
Contacta 2015 Anmeldungen für Unternehmen ab sofort möglich Rund 2.000 angehende Abiturienten nutzen die jährlich an der Hochschule Hof stattfindende Ausbildungsmessee Contacta HochFranken um sich über die ausstellenden Unternehmen zu informieren und so potentielle Arbeitgeber kennenzulernen. Unternehmen, die sich auf der Contacta präsentieren möchten, können sich ab sofort bei der Hochschule Hof für die Messe anmelden. Weiterführende Informationen gibt es im Internet unter www.contacta.hof-university.de oder auf Anfrage per E-Mail an contacta@hof-university.de.
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Unser Bild zeigt bei der Einweihungsfeier (von links) Bürgermeister Frank Stumpf, Geschäftsführer Wilhelm Puchta, Geschäftsführer Volker Roßner, Geschäftsführer Harald Prantl, Klaus Smolik von der IHK für Oberfranken, Landtagsabgeordneter Alexander König, HWK Hauptgeschäftsführer Thomas Koller und Landrat Dr. Oliver Bär bei der Einweihungsfeier.
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Sommer, Sonne, gute Gespräche – die Sommerlounge lässt das Fichtelgebirge leuchten Die „Sommerlounge Fichtelgebirge“ stellt herausragende Projekte und die interessantesten Facetten des Fichtelgebirges vor und hat sich seit der Premiere 2013 zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Am 6. August 2015 geht die Veranstaltung in die dritte Runde. Meilensteine für die Zukunftsentwicklung des Fichtelgebirges stehen auch diesmal im Mittelpunkt der Sommerlounge. Der Förderverein Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge e. V. und das Golfhotel Fahrenbach laden mit Unterstützung der Wirtschaftsregion Hochfranken und weiteren Projektpartnern mitten ins „Green“ ein: zum Golfhotel Fahrenbach in Tröstau. Neben dem Hotel entsteht ein neues Appartementhaus, ein weiterer Meilenstein für die Zukunftsentwicklung des Fichtelgebirges als Tourismusregion.
Grenzen überwinden – über Grenzen verbinden Für das Fichtelgebirge und Hochfranken ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von kaum zu überschätzender Bedeutung, sowohl im Tourismus, als auch in der Wirtschaft oder für Kommunen. So stehen „grenzüberschreitende“ Aktivitäten bei der diesjährigen Sommerlounge ganz besonders im Fokus, zum einen mit Blick auf das bayerisch-böhmische Grenzgebiet, zum anderen durch die Zusammenarbeit über Bezirks-, Landkreis- und Gemeindegrenzen hinweg. Die Besucher haben aber auch die Gelegenheit, „Grenzen in den Köpfen“ zu überwinden– z. B. beim Ausprobieren von Trendsportarten wie Golf, E-Bike-Touren, Segway, Bogenschießen u.v.m., was das Fichtelgebirge bietet. Kurze Gesprächsrunden und ein „Marktplatz der Innovationen“ informieren über Aktuelles und Innovatives aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Tourismus. Der Sommerlounge gelingt dabei der Brückenschlag zwischen – auf den ersten Blick – rein informativen Themen und Unterhaltung. „Die Wohlfühlatmosphäre war und ist uns wichtig“, betont Sybille Kießling, Vorstandsmitglied des Fördervereins Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge. „Nach unserem Motto Lebensart genießen – bei uns im Fichtelgebirge möchten wir, dass Einheimische, Urlauber und unsere tschechischen Nachbarn einen schönen Abend erleben.“ Folglich versprechen die Veranstalter ein Rahmenprogramm für Jung und Alt auf die Beine zu stellen, das keine Wünsche offen lässt. Ein spannendes Familienabenteuerprogramm u. a. mit dem Team des Geschichtsparks Bärnau-Tachow, Trendsportarten, Musik und vieles mehr sorgen dafür, dass mit Sicherheit keine Langweile aufkommt. Die Besucher können sich u.a. freuen auf die Verlosung eines CUBE-Bikes im Wert von 1000 Euro und auf ein Feuerwerk, dass die Wirtschaftsregion Hochfranken sponsort. Zahlreiche kulinarische Schmankerln aus dem Fichtelgebirge verwöhnen die Gäste. Sie genießen für einen guten Zweck. Denn der Erlös der Sommerlounge fließt je zur Hälfte an den ehrenamtlich tätigen Förderverein für Projekte im Fichtelgebirge sowie an die Gemeinde Tröstau für die Ortsentwicklung „Alt-Tröstau-Neue Mitte“. 22
Die Fotomontage veranschaulicht das von Peter Kuchenreuther, Marktredwitz, geplante Appartementhaus des Golfhotels Fahrenbach. Zur Veranschaulichung diente ein vergleichbares Projekt, das der Architekt Matteo Thun in Südtirol verwirklicht hat. Der flache Neubau soll sich harmonisch in die Landschaft des Fichtelgebirges einfügen. Bild: Kuchenreuther Architekten.
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Ablauf 15 Uhr: Beginn mit Golfschnuppern. 16.30 Uhr: Start des Rahmenprogramms. Ab 17 Uhr: Shuttle-Service zwischen Parkplatz „Siebenstern“ und Golfhotel“. 18.00 Uhr: offizielle Begrüßung. 22.00 Uhr: Feuerwerk. Der Eintritt ist frei.
Bei der Sommerlounge findet sich immer auch ein ruhiges Plätzchen... um Lebensart zu genießen. Foto: Hannes Bessermann.
Informationen und Impressionen Informationen zum Gesamtprogramm 2015 gibt es unter: www.foerderverein-fichtelgebirge.de
Anfragen von Unternehmen, die sich beim „Marktplatz der Innovationen“ präsentieren wollen, sind zu richten an den Förderverein „Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge e.V.“ info@foerderverein-fichtelgebirge.de. Impressionen zur Sommerlounge 2014 sind auf der Webseite des Fördervereins und als Videos bei youtube zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=RV8xukp0uRQ
Auf dem „Marktplatz der Innovationen“ präsentieren sich Firmen und Institutionen der Region und sorgen bei so manchem Besucher für einen Aha-Effekt. Foto: Hannes Bessermann.
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„Lebensart genießen bei uns im Fichtelgebirge“ – Das Motto der Sommerlounge geht auf die populäre Buchreihe „Lebensart genießen“ zurück. Im Bild: die aktuellen Bände Bayreuth, Fichtelgebirge und Bamberg (aufgeschlagen). Die Bücher stellen beste Adressen und faszinierende Aspekte der jeweiligen Region vor.
Sommer, Sonne, gute Gespräche: Nach der erfolgreichen Premiere im Kurzentrum Weißenstadt am See im Jahr 2013 kam die „Sommerlounge“ 2014 nach Bad Alexandersbad (im Bild). 2015 ist das Golfhotel Fahrenbach in Tröstau Schauplatz der Veranstaltung, die jährlich an einem anderen Standort im Fichtelgebirge stattfinden soll. Überall wo die „Sommerlounge“ gastiert, sind große Projekte, Meilensteine für die Zukunftsentwicklung des Fichtelgebirges in Planung oder Umsetzung. Foto: Hannes Bessermann.
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9. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg „Wissenstransfer. regional - national - international“ Unter dem Motto „Wissenstransfer. regional - national - international“ findet am 28. Juli an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hof der 9. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg statt. Ab 13 Uhr sind Entscheider und Multiplikatoren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung herzlich eingeladen, um wichtige Zukunftsthemen der Metropolregion und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Dabei stehen die internationale wie nationale Vernetzung sowie Chancen in Bezug auf den demografischen Wandel und Energiegewinnung im Fokus. „Metropolregion goes India“ - heißt in diesem Jahr zudem ein Themenschwerpunkt, der die Chancen eines deutsch-indischen Wissenstransfers für die Metropolregion aufzeigen wird. „Mit dem Wissenschaftstag in Hof sollen der regionale und globale Wissenstransfer sowie die Notwendigkeit von Netzwerken entlang von Megatrends wie zum Beispiel Wasser- und Energiemanagement sichtbarer werden“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Lehmann, Präsident der gastgebenden Hochschule Hof. In vier Panels werden im Laufe der Veranstaltung die Themen
Wissenstransfer
„Internationalisierung - Metropolregion goes India“, „Demografischer Wandel - Chancen für die Region“, „Mehrwert durch Vernetzung“ und „Zukunftswelt
regional – national – international
Wasser und Zukunftswelt Energie“ thematisiert.
Dienstag, 28.07.2015, 13 Uhr Hochschule Hof anschließend erstes Sommerfest der Europäischen Metropolregion Nürnberg Gastgeber: Hochschule Hof und Stadt Hof
Der Wissenschaftstag als „wissenschaftliches Schaufenster Nordbayerns“ wird jährlich vom Forum Wissenschaft der Metropolregion an wechselnden Hochschulstandorten veranstaltet. Diese Plattform hat vorrangig das Ziel, den aktuellen Forschungsstand der Region zu repräsentieren und die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken.
Premiumpartner
Die Teilnahme am Wissenschaftstag ist kostenfrei, jedoch ist eine Anmeldung bis Montag, 20. Juli 2015, erforderlich. Mehr Informationen und das Anmeldeformular zum 9. Wissenschaftstag unter: www.wissenschaftstag.metropolregion.nuernberg.de/wissenschaftstag.html.
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Förderer
OBERFRANKEN STIFTUNG
HOCHFRANKEN
NEWS
„Erfolgreiche mittelständische Unternehmen sind nicht deshalb so erfolgreich, weil sie auf vielen Gebieten tätig sind, sondern weil sie ein Teilgebiet besser beherrschen als andere. Das war immer unsere Überzeugung.“ Firmenchef Rainer Denndörfer
BD|Sensors feiert 20-jähriges Bestehen Die Thiersteiner BD|Sensors GmbH hat sich innerhalb von nur zwei Jahrzehnten von einem Kleinbetrieb zu einem weltweit aktiven Spezialisten für die Entwicklung und Herstellung von elektronischer Druckmesstechnik entwickelt. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 20-jähriges Bestehen. Gegründet wurde das Unternehmen von Rainer Denndörfer, Karel Mareek und Libor Šimoník als 5-Mann-Betrieb im Jahr 1995. Seither ist BD|Sensors rasant gewachsen und beschäftigt mittlerweile rund 200 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland, Tschechien, Russland und China. Firmenchef Rainer Denndörfer freut sich über die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens: „Erfolgreiche mittelständische Unternehmen sind nicht deshalb so erfolgreich, weil sie auf vielen Gebieten tätig sind, sondern weil sie ein Teilgebiet besser beherrschen als andere. Das war immer unsere Überzeugung. Darum haben wir uns von Beginn an der elektronischen Druckmesstechnik verschrieben. Mit einer konsequenten Produkt- und Qualitätsstrategie ist es uns innerhalb weniger Jahre gelungen, zu einem weltweit bedeutenden Anbieter von elektronischen Druckmessgeräten zu avancieren.“ In den ersten Jahren der Gründung wurden die Drucksensoren noch komplett zugekauft. Heute ist BD|Sensors einer der wenigen Anbieter auf dem Weltmarkt, der vier Sensortechnologien selbst herstellt oder mit seinem eigenen Know-How von Partnerfirmen produzieren lässt.
Die Firmenzentrale am Standort Thierstein
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HOCHFRANKEN
NEWS
Ob Interieur, Karosserie oder Antrieb – seit über 100 Jahren ist SCHERDEL Zulieferer für die Automobilindustrie.
SCHERDEL GmbH
Ein Blick hinter die Kulissen der SCHERDELGruppe 20 Teilnehmer einer von der Wirtschaftsregion Hochfranken organisierten Betriebsbesichtigung hatten kürzlich die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der SCHERDELGruppe zu werfen.
führte er die Teilnehmer, aufgeteilt in zwei Gruppen, durch die Produktion. Die SCHERDELGruppe hat weltweit 29 Standorte und 39 Werke und beschäftigt über 4.500 Mitarbeiter. Al-
SCHERDEL Geschäftsführer Christian Schiener gab den
lein im Raum Marktredwitz sind 9 Standorte mit rund
Besuchern einen allgemeinen Einblick in die SCHER-
2.000 Mitarbeitern angesiedelt. Das inhabergeführte
DELGruppe: „Die Firma SCHERDEL besteht nun seit
Familienunternehmen setzt bei seinem Umgang mit
125 Jahren. Unserer Kernkompetenz aus den Grün-
Kunden sowie auch als Arbeitgeber auf Sicherheit,
derjahren, der Metallumformung, sind wir treu ge-
Zuverlässigkeit, Vertrauen und Weiterentwicklung.
blieben. Allein im Jahr 2014 haben wir vier Milliarden Federn produziert. Doch auch in unseren anderen Geschäftsfeldern, der Montage- und Fügetechnik, dem Werkzeugbau, der Oberflächentechnik, den Industriekomponenten und dem Maschinen- und Anlagenbau sind wir erfolgreich. Unsere Produkte sind weltweit in 80 Prozent aller Autos zu finden.“ Harald Reuss, Leiter der Fertigung und stellvertretender Werksleiter in Waldershof, stellte den Standort näher vor: „Der SCHERDEL-Standort Waldershof ist spezialisiert auf Technische Federn und Stanz- und Biegetechnik. Wir machen hier Metallumformung in jeglicher Form.“ Gemeinsam mit Andreas Schultes, Werks-Controlling,
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Die Teilnehmer der Betriebsbesichtigung mit Harald Reuss (links) und Andreas Schultes (rechts) vor dem Werksgebäude
HOCHFRANKEN
NEWS
Veränderungen beim Kompetenznetzwerk Wasser, Energie und Umwelt Hof e.V. Neues Geschäftsfeld Energie soll Mitglieder locken und Kräfte der Region bündeln Das Kompetenznetzwerk Wasser hat in seiner jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Geschäftsbereich Energie eröffnet. Die Verantwortlichen schaffen damit im Netzwerk Platz für die neue „EnergieModellregion Oberfranken-Ost“ als Nachfolgeprojekt von „Smart Grid Solar“. Mit dieser Erweiterung möchte das Netzwerk seine Attraktivität für zahlreiche neue Mitglieder aus dem Energiebereich erhöhen. Das Kompetenznetzwerk war bisher überwiegend im Bereich Wasser/ Abwasser tätig. Beim laufenden Großprojekt „Smart Grid Solar“ in der Region Hochfranken wollten die Akteure andererseits bereits frühzeitig die Weichen für ein Nachfolgeprojekt stellen. Ziel ist es, in der Planungsregion Oberfranken-Ost, die das Gebiet Hof, Kulmbach und Wunsiedel umfasst, eine Energie-Modellregion mit zahlreichen Forschungsprojekten aufzubauen. Letztere sollen in Kooperationen von Gebietskörperschaften, Versorgern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen modellhaft umgesetzt werden. Dabei geht es auch um frühzeitige Erkenntnisse zur zukunftsfähigen Umgestaltung der regionalen Energieversorgung hinsichtlich neuer Technologien, Kosten und Versorgungsstrukturen. Um die Weichen für die Umsetzung dieser Ziele zu stellen, wurde auf der jüngsten Mitgliederversammlung neben dem Bereich Wasser/Abwasser der Geschäftsbereich Energie eingerichtet. Dazu war es notwendig, Teile der Satzung zu ändern, der Verein nennt sich nun offiziell „Kompetenznetzwerk Wasser und Energie OberfrankenOst e.V.“. Zugleich wurde ein neuer Vorstand gewählt: Er umfasst Thomas Lang, Wilo SE, Mario Münch von der Fa. Münch Energie in Rugendorf, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Fischerauer vom Zentrum für Energietechnik an der Universität Bayreuth, Kerstin Gemmer-Berkbilek von der Areva GmbH aus Erlangen, Prof. Dr. Christoph J. Brabec vom Bayerischen Zentrum für angewandte Energieforschung e.V. (ZAE) in Nürnberg, Dr. Georg Jung vom Institut für Informationssysteme an der Hochschule Hof und Landrat Dr. Karl Döhler, Landkreis Wunsiedel. Wie auch im Bereich Wasser werden im Bereich Energie Modellregion und Forschungsprojekte in Kooperation von Unternehmen, Versorgern, Gebietskörperschaften und Forschungsinstitutionen eigenständig umgesetzt. Daneben bearbeitet der Verein bereichsüberschreitende Aufgaben wie Netzwerkmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen oder Nachwuchsförderung. Zusätzliche Synergien zwischen Wasser/ Abwasser und Energie werden erwartet. www.wasser-hof.de/
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Das Bild zeigt von links: Dr. Georg Jung, Dr. Karl Döhler, Kerstin Gemmer-Berkbilek, Prof. Dr. Gerhard Fischerauer, Mario Münch, Thomas Lang. Es fehlt Prof. Dr. Christoph J. Brabec.
HOCHFRANKEN
NEWS
von links nach rechts:
VHS Landkreis Hof
Junge Flüchtlinge schnuppern in Unternehmen In der Vorklasse zum Berufsintegrationsjahr für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge am Beruflichen Schulzentrum Hof – Stadt und Land im Schuljahr 2014/2015 lernen 20 berufsschulpflichtige, teils minderjährige Asylbewerber und Flüchtlinge. Ziel der Vorklasse zum Berufsintegrationsjahr und des anschließenden Berufsintegrationsjahres ist es, jungen Flüchtlingen einen allgemeinbildenden Abschluss (Mittelschulabschluss) zu ermöglichen und sie auf eine anschließende Berufsausbildung vorzubereiten. Die VHS Landkreis Hof ist Kooperationspartner der Berufsschule und stellt eine Deutschlehrkraft und gewährleistet die sozialpädagogische Betreuung der Flüchtlinge an der Berufsschule.
Letztendlich absolvierten 20 junge Flüchtlinge eine Praktikumswoche in folgenden Firmen: • Alfred Klug Gmbh & Co. KG, Hof (Auto Klug) • Der Schneider GmbH - Autoservice nach Maß, Hof • E+M Drilling Technologies GmbH, Hof • M & S Hochfranken Glas GmbH, Hof • Haus am Klosterhof, Hof (Diakonie Hochfranken) • Landkreis Hof, Fachbereich Landschaftspflege und Kreisbauhof • Malerfachbetrieb Marco Kulke, Döhlau • MultiTrans AG - Internationale Spedition, Zedtwitz • REHAU AG + Co, Ausbildungszentrum Prolin, Rehau • Stadt Hof, Bauhof - Garten- und Landschaftsbau
ben, einen ersten Einblick von der deutschen Arbeits-
• VHS Landkreis Hof, EDV-Abteilung
welt zu erhalten und ihnen auch den Stellenwert eines
• H.N. Zapf GmbH & Co. KG, Hof
machen, absolvierten diese ein einwöchiges Praktikum. Im Vorfeld gingen die „Jungs“ im Rahmen der sozialpädagogischen Arbeit erste berufsorientierende Schritte und bekamen einen Überblick über die Berufsfelder, die große Zahl an Ausbildungsberufen und die unterschiedlichen Zugangsbedingungen. Die Organisation der Praktikumswoche übernahm die VHS. Die ersten Versuche, Praktikumsfirmen in Hof zu finden, gestalteten sich etwas schwerfällig. Nachdem es sich aber herumgesprochen hatte, besonders auch durch die Mitwirkung der Wirtschaftsregion Hochfranken, dass Firmen für ein Schnupperpraktikum der jungen Flüchtlinge gesucht werden, zeigten verschiedene Firmen Interesse. Geklärt werden mussten im Vorfeld solche Probleme wie Arbeitskleidung, Fahrtkosten etc. Hier gab es ein großes Entgegenkommen der Betriebe, so wurden Fahrtkosten übernommen oder Mitfahrgelegenheiten organisiert. Über die Berufsschule erhielt jeder Flüchtling Arbeitskleidung. Sicherheitsschuhe wurden teilweise von den Firmen gestellt. 28
Foto: REHAU Suhrab fühlte sich im Kollegenkreis der Spedition „Multitrans“ in Zedtwitz sofort pudelwohl
• Kfz-Betrieb Hechtfischer, Hof
Um den jungen Flüchtlingen die Möglichkeit zu ge-
Schulabschlusses und einer Ausbildung bewusst zu
Mentor Lukas Hanft, REHAU Auszubildender im 1. Lehrjahr (vorne rechts), erklärt die Grundkenntnisse eines angehenden Werkzeugmechanikers. Georg Oswald, Mitglied der REHAU Gruppengeschäftsleitung (links), unterstützte das Projekt und stellte mehrere Praktukumsplätze bereit, um die Flüchtlinge in das Unternehmen schnuppern zu lassen.
Für drei der Flüchtlinge waren die Anforderungen in ihren jeweiligen Praktika zu hoch, sie setzten das Praktikum nach dem ersten Tag nicht fort. Die restlichen 17 aber waren hochmotiviert bei der Sache und die meisten wären am liebsten gleich in den Firmen geblieben. Viele erkannten aber auch, wie wichtig ein guter Schulabschluss in Deutschland ist, welchen Stellenwert eine Ausbildung einnimmt und dass ihre aktuellen Deutschkenntnisse noch lange nicht dafür ausreichen. Auch von den Praktikumsfirmen kamen durchweg positive Rückmeldungen bei den Praktikumsbesuchen und auch in den Beurteilungen, die die Firmen nach dem Praktikum ausstellten: Sehr gelobt wurde durchgängig das höfliche Auftreten, das große Interesse und der Wissensdurst der Jugendlichen. Drei der „Jungs“ setzten ihr Praktikum in der ersten Pfingstferienwoche fort. Mit mehreren Firmen kam es zu Gesprächen, in denen der weitere Weg der jungen Flüchtlinge besprochen wurde. Zum Beispiel konnten sich die „Hochfranken Glas“ und auch „Der Schneider GmbH“ durchaus „ihre“ Praktikanten als mögliche Auszubildende vorstellen.
Jungs und Autos – das gehört zusammen, egal ob Afghanistan oder Deutschland. Abbas merkt in der Werkstatt „Hechtfischer“, dass so ein Arbeitstag ganz schön anstrengend sein kann.
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An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof
BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen
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Kommunen und Vereine
100,- €
Verbände
500,- €
Unternehmen bis 25 Mitarbeiter
100,- €
Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter
250,- €
Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter
350,- €
Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter
500,- €
Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter
1.000,- €
Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter
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Gesamtverantwortliche(r) Leiter(in) des Regionalmarketings Hochfranken Der Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. ist die Regionalmarketingagentur für die Region Hochfranken. Ziel der Initiative ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Regionalmarke und die Stärkung und Vermarktung des Standortes als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit liegen im Bereich des Regionalmarketings und in der Umsetzung von Maßnahmen zur Fachkräftesicherung. Hinter dem Verein stehen die Landkreise Hof und Wunsiedel im Fichtelgebirge, die Stadt Hof, rund 250 Unternehmen der Region, die Sparkasse Hochfranken und der Kreisverband Hof der Volks- und Raiffeisenbanken. Wir suchen zum 1. September 2015 einen Regionalmanager/in (Vollzeit) als gesamtverantwortliche(n) Leiter(in) der Agentur.
Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossenes Hochschulstudium und Berufserfahrung im Stadt- oder Regionalmarketing bzw. in der Wirtschaftsförderung, fundierte Kenntnisse und Erfahrung in Projektmanagement und Budgetplanung, Erfahrungen in PR & Öffentlichkeitsarbeit, Moderationskompetenz und Managementerfahrung, Erfahrung in der Abwicklung von Förderprojekten ist wünschenswert aber nicht zwingend, umfassende Kenntnisse der Region, insbesondere im wirtschaftlichen Kontext, sehr gute Kenntnisse in MS-OfficeAnwendungen sind obligatorisch, Führerschein Klasse B. Neben der fachlichen Qualifikation sollte der/die Bewerber/in eine ausgeprägte Begabung mitbringen, Akteure aus unterschiedlichen Kreisen, aus Verbänden, Verwaltungen, Kommunen und Wirtschaftsunternehmen in gemeinsame Zielsetzungen einzubinden und dabei die Freiheiten und Möglichkeiten eines selbständigen und überparteilichen Netzwerkes kreativ und eigeninitiativ zu nutzen.
Konditionen:
Die Stelle ist in Vollzeit zu besetzen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVÖD. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen inklusive Gehaltsvorstellung bis 30. Juni 2015 an info@hochfranken.org. Für Rückfragen steht Jörg Raithel unter 09281 / 7798 610 zur Verfügung.
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Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Das Regionalmarketing für Hochfranken. Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert von:
Kontakt: Vorsitzender: Bernd Hering Geschäftsführung: Jörg Raithel Redaktion: Sabrina Kaestner
Konzeption & Gestaltung:
Geschäftsstelle: Bahnhofstraße 55, 95028 Hof Telefon: 09281 / 7798-610
Tel. 09289 / 97 09 700, Tel. 0911 / 21 65 54-60
SCHROEDER Werbeagentur GmbH Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg info@schroeder-oe.de, www.schroeder-oe.de
e-mail: info@hochfranken.org, www.hochfranken.org
Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.