Skip to main content

IMPULS - der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken Juli 2018

Page 1

www.hochfranken.org

07/2018 | Nr. 165

Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. HOCHFRANKEN

NEWS

Franz Josef Pschierer (2.v.r.), Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, hat mit Hans Peter Göttler, Vorstand LfA Förderbank Bayern, Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und Hofer Landrat Dr. Oliver Bär (v.l.) die neue Außenstelle der Wirtschaftsagentur Bayern in Hof eröffnet. (Foto: StMWi/V.Ellerkmann)

Ein starkes Zeichen für Hochfranken:

Hof erhält Außenstelle von ‚Invest in Bavaria‘ Am 23. Juli 2018 wurde die neue Außenstelle der Wirtschaftsagentur Bayern in Hof durch Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, feierlich eröffnet. In der Wirtschaftsagentur sind die Ansiedlungsagentur des Freistaates ‚Invest in Bavaria‘, ‚Bayern International‘ und ‚Invest daheim‘ zusammengefasst, um verstärkt Investitionen in den ländlichen Raum zu holen. „Ein zukunftsfähiger Branchenmix, hervorragende Infrastruktur und hohe Lebensqualität machen Nordbayern für Unternehmer und Arbeitskräfte besonders attraktiv. Wir bewerben intensiv die Wirtschaftsstandorte im ländlichen Raum und legen dabei mit unseren Außenstellen in Nürnberg und ab heute zusätzlich in Hof einen besonderen Schwerpunkt auf Nordbayern. Mit der neuen Wirtschaftsagentur Bayern bündeln wir unsere bisherigen Aktivitäten Exportförderung sowie Standortmarketing und Ansiedlungsförderung unter einem Dach und ergänzen diese durch die neue Einheit Invest daheim. Mit ihr schaffen wir ein schlagkräftiges neues Team mit dem Ziel, verlagerungs- und erweiterungswillige Unternehmen erfolgreich im ländlichen Raum anzusiedeln. Dafür wollen wir ab 2019 mit einem neuen Bayerischen Investitionsfonds in Höhe von 50 Millionen Euro auch finanzielle Anreize setzen“, so Pschierer. Neben München und Nürnberg ist Hof nun die dritte Anlaufstelle für mögliche Investoren und bezieht mit insgesamt zehn Mitarbeitern die Räumlichkeiten der LfA Förderbank Bayern am Oberen Torplatz. „Die Bündelung von LfA und der Außenstelle der Wirtschaftsagentur Bayern unter einem Dach in Hof ist ein starkes Signal für die Region. Unser breites Finanzierungsnetzwerk am Förderstützpunkt Hof aus Banken, Kammern, Wirtschaftsförderern, Hochschulen und Verbänden werden wir ab sofort gemeinsam nutzen, um noch mehr Impulse für die Wirtschaft vor Ort zu setzen“, so Hans Peter Göttler, Vorstand LfA Förderbank Bayern.

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT!

Unser neues Mitglied im Juli: Bischoff International GmbH, Naila

Werden Sie Mitglied im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.


HOCHFRANKEN

NEWS

SCHERDEL plant Bildungszentrum Die

SCHERDEL-Gruppe

plant

für

bei SCHERDEL. „Wir wollen hier die Grundausbildung für elf Be-

knapp sechs Millionen Euro den

rufsbilder aus neun verschiedenen Werken im Raum Marktredwitz

Neubau eines Bildungszentrums auf

durchführen.“ Weiterhin sind im Bildungszentrum unter anderem

einer Fläche von 2.900 Quadratmetern an der Bayreuther Straße

Schulungen von nationalen und internationalen Mitarbeitern des

in Marktredwitz und setzt damit ein deutliches Zeichen für den

hochfränkischen Unternehmens sowie die zielgerichtete Weiter-

Standort Hochfranken. Der Spatenstich ist für September 2018

bildung und Qualifikation nach der Ausbildung in verschiedenen

geplant, derzeit laufen die Abrissarbeiten der alten Gebäude.

Themenbereichen vorgesehen.

„Unser Ausbilder hat uns einen straffen Zeitplan vorgegeben,

Weitere Investitionen sollen folgen, so ist beispielsweise ein Tech-

die ersten Lehrlinge sollen bereits ab Herbst 2019 dort aus-

nologie-Zentrum geplant.

gebildet werden", so Ralph Unger, zuständig für Bauvorhaben

Der Entwurf des ersten Bauabschnitts an der Bayreuther Straße, der ab Herbst 2018 umgesetzt werden soll. (Bild: Architekturbüro Hilgarth)

Derzeit laufen an der Bayreuther Straße die Abbrucharbeiten.

2


HOCHFRANKEN

NEWS

Jochen Pelz, Vorstand Ernst-Pelz-Stiftung, Dr. Fred Eickmeyer, geschäftsführender Gesellschafter ESKUSA GmbH, Marco Krasser, Geschäftsführer SWW Wunsiedel GmbH, und Ministerialdirigent Maximilian Geierhos, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (v.l.).

SWW erhält ‚Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe‘ Im Rahmen des 26. C.A.R.M.E.N.-Symposiums Anfang Juli in Würzburg wurden die SWW Wunsiedel GmbH und ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH von Ministerialdirigent Maximilian Geierhos, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, mit dem ‚Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe‘ ausgezeichnet. Der Preis zeichnet den besonderen Beitrag zur Förderung heimischer nachwachsender Rohstoffe aus und ist mit 10.000 Euro dotiert. Geierhos zeigte sich beeindruckt vom besonders nachhaltigen Konzept des hochfränkischen Unternehmens, das mit seinen Satelliten-Kraftwerken in Breitenbrunn, Schönbrunn und Neusorg die regionale Biomasse für die Strom- und Wärmeerzeugung auf dem lokalen Markt nutzt: „Der sogenannte WUNsiedler Weg ist auf jeden Fall nachahmenswert.“ Mit dem ‚WUNsiedler Weg‘ verfolgen die Stadtwerke das Ziel, das Verteilnetz langfristig ganz mit Erneuerbaren Energien zu versorgen und eine weitgehend unabhängige Energieversorgung für die Region zu schaffen. Im Rahmen dieses Projekts wurden bereits mehrere Windkraftanlagen, ein Solarpark, ein Erdgas-Schwarmkraftwerk und mehrere Biomasse-Blockheizkraftwerke aufgebaut. Neben dem ‚Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe‘ wurde der ebenfalls mit 10.000 Euro dotierte Ernst-Pelz-Preis an die niederbayerische ESKUSA GmbH verliehen, die russischen Löwenzahn als Kautschuk- und Latexrohstoff-Lieferant züchtet und anbaut.

3


HOCHFRANKEN

NEWS

#sagtmerfeiso

Das sind die Lieblingsdialektwörter der Hochfranken Hochfranken – das sind ursprüngliche Dörfer mit Geschichte, lebendige Städte, sagenumwobene Wälder und Dialekte, die so spannend sind, wie die Umgebung, in der die entstanden sind. Deshalb haben die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. und die Werbeagentur dr.mohr GmbH + Co in einem gemeinsamen Projekt nach den zwölf beliebtesten Begriffen aus dem fränkischen Wortschatz gesucht. Ganz Hochfranken hat mitgemacht und Lieblingsdialektwörter eingereicht – das Ergebnis ist ein einzigartiger Hochfranken-Kalender 2019 mit den zwölf beliebtesten hochfränkischen Begriffen. 57 Teilnehmer aus ganz Hochfranken haben insgesamt 133 hochfränkische Lieblingswörter eingesendet, über die im Voting abgestimmt werden konnte. Folgende Einsendungen konnten die meisten Stimmen für sich gewinnen und werden deshalb im neuen Hochfranken-Kalender 2019 präsentiert: • Januar: ‚Fressgosch‘ – Heike Horn

• Mai: ‚Bossich‘ – Max Bodenschatz

• September: ‚Auszuutschln‘ – Heike Horn

• Februar: ‚Boudschlappm‘ – Johannes Müller

• Juni: ‚Meichala‘ – Karin Rietsch

• Oktober: ‚Käichla‘ – Gabriele Dörsch

• März: ‚Hitschla‘ – Christine Rödel

• Juli: ‚Latschkabbm‘ – Ullrich Hagen

• November: ‚Bebbm‘ – Miriam Böhner

• April: ‚Laabla‘ – Christine Rödel

• August: ‚Moggala‘ – Christine Rödel

• Dezember: ‚Seier‘ – Miriam Böhner

„Wir möchten mit dem Projekt ‚Hochfranken-Kalender‘ die Vielfältigkeit unserer Region aufzeigen – im letzten Jahr durch Fotos der Region, jetzt durch unseren vielseitigen Dialekt in Hochfranken. Und der kann sich bei 133 verschiedenen eingesendeten Wörtern durchaus sehen lassen“, so Lisa Dörsch, Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.. Sonja Walther, dr.mohr GmbH + Co, ergänzt: „Der Kalender schafft es, eine ganze Region zu verbinden und das Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander zu stärken. Unser Ziel ist es, dass in Zukunft wieder mehr Fränkisch in Firmen und Privathaushalten einzieht!“

Der Hochfranken-Kalender kann in kleiner und großer Stückzahl, sowie im DIN A3 Plus Format (32 x 44 cm) oder im Kleinformat (11,5 x 13,5 cm) bestellt werden. Zusätzlich können Unternehmen den Kalender durch Logo und Text individualisieren. Weitere Informationen unter: www.hochfranken-kalender. Auch die Einsendungen von Gabriele Dörsch (Käichla), Johannes Müller (Boudschlappm), Miriam Böhner (Bebbm und Seier) und Karin Rietsch (Meichala) konnten die meisten Stimmen für sich gewinnen und sind deshalb im neuen Hochfranken-Kalender 2019 (v.l.). (Foto: Uwe von Dorn)

de/kalender-kaufen/

Netzwerken für Mitglieder Seit Mai gibt es das neue Angebot für die Mitglieder der Wirtschaftsregion Hochfranken: OPEN B55! Jeden ersten Mittwoch im

Die nächsten Termine:

Monat lädt das Team der Regionalmarketingagentur alle Mitarbeiter der Mitgliedsunter-

01. August 2018

nehmen zum lockeren Netzwerkabend in

05. September 2018

die Bahnhofstraße 55 in Hof ein, von 18 bis

10. Oktober 2018

20 Uhr stehen die Türen offen.

4


HOCHFRANKEN

NEWS

Ein Blick hinter die Kulissen der Sandler AG

Faszination Vlies – ein Werkstoff, 1.000 Möglichkeiten

Rund 30 Teilnehmer einer von der Wirtschaftsregion Hochfranken

Tonnen Vlies die Werkstore, der in unterschiedlichen Bereichen, wie

organisierten Betriebsbesichtigung konnten im Juli einen Blick hin-

Filtration, Heimtextil, Hygiene, Technik, Transportation und Wipes,

ter die Kulissen des Vliesstoffherstellers in Schwarzenbach an der

zum Einsatz kommt. Bei der anschließenden Besichtigung führte

Saale werfen. Die Sandler AG ist ein seit 139 Jahren familienge-

Karsten Luderer, Bereichsleiter Betriebstechnik, die Gruppe durch

führtes Unternehmen mit 820 Mitarbeitern und einem Umsatz von

die Produktionsstraße.

319 Millionen Euro in 2017.

Insgesamt wurde beim Blick hinter die Kulissen deutlich, dass die

Dr. Christian Heinrich Sandler begrüßte die Gäste und nahm die-

Sandlerianer nicht nur eine Leidenschaft für Vlies, sondern auch

se in einer Präsentation mit in die Welt des Vliesstoffherstellers.

für die Umwelt haben: Direkt neben dem Betriebsgelände liegt

Für seine Produkte verarbeitet das hochfränkische Unternehmen

ein unternehmenseigenes Biotop, in der Lamitz, einem Bach, der

Fasern aus synthetischen oder nachwachsenden Rohstoffen, die,

zwischen den Betriebsgebäuden fließt, leben Forellen und auch der

je nach Bearbeitung, mal fest aneinandergepresst oder locker-flo-

Ökopark Hertelsleite in Schwarzenbach/Saale wird von Sandler un-

ckig miteinander verbunden sind. Jährlich verlassen über 100.000

terstützt.

Großes Interesse an der Ortsbegehung Höllental 70 Interessierte folgten Ende Juni der Einladung der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. zur Ortsbegehung Höllental mit dem Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, um sich über das geplante Brücken-Projekt im Frankenwald zu informieren. Über zwei Stunden nahm sich der Landrat Zeit, die Fragen der Teilnehmer zu beantworten. Weiterhin wurde der Initiator des Projekts, Dr. Martin Süß, vorgestellt. Geplant ist eine Brücke über das Lohbachtal und eine über das Höllental. Die Kosten für das Projekt – schätzungsweise zwölf Millionen Euro – würde zu 80 Prozent der Freistaat Bayern übernehmen.

5


HOCHFRANKEN

NEWS

stadt.land.hof-Blog zeigt Vorzüge der Region

Professor Dr. Joachim Riedl, Studiengangsleitung Marketing Management Hochschule Hof, Professor Dr. Michael Seidel, Hochschule Hof, Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, Andreas Fickenscher, Geschäftsleiter Fickenschers Backhaus GmbH, Jessica Fickenscher sowie Hermann Hohenberger, Geschäftsführer NETZWERK Digitales Gründerzentrum GmbH (v.l.).

Der Landkreis Hof weitet seine Mar-

Fachkräften. Über digitale Kanäle können sich junge Menschen aus

ketingaktivitäten mit einem neuen

dem Hofer Land, die in der Fremde studieren, leichter informieren,

Blog aus. „Wir entwickeln uns als Re-

wie dynamisch sich ihre Heimat weiterentwickelt. Schließlich sind

gion und wollen zeigen, was wir haben und können. Als eine Maß-

im Portal auch Stellenanzeigen regionaler Unternehmen integriert.

nahme dazu haben wir den neuen Blog stadt.land.hof entwickelt,

Dieses Kontakthalten könnte für den einen oder anderen der Trig-

ergänzen damit unsere Marketingaktivitäten und erhöhen unsere

ger für eine Rückkehr sein.“

Präsenz noch stärker im Internet“, so Hofer Landrat Dr. Oliver Bär

Hermann Hohenberger, der Geschäftsführer des Digitalen Gründer-

bei der Präsentation des Blogs. „Der Blog richtet sich zum einen an

zentrums an der Hochschule Hof, ist für die technische Umsetzung

alle, die Ihre Heimat neu entdecken oder einmal aus einem anderen

und die Onlineperformance des Blogs verantwortlich: „Wir wollen

Blickwinkel sehen möchten. Wir wollen aber auch diejenigen an-

neben Einheimischen auch Leser außerhalb der Region ansprechen

sprechen, die (noch) nicht bei uns beheimatet sind und ihnen die

und haben deshalb den Blog für die großen Suchmaschinen tech-

Region schmackhaft machen und zeigen, welche Lebensqualität

nisch und inhaltlich optimiert. Die Artikel, die beim Launch online

und Karrieremöglichkeiten wir hier zu bieten haben. Dabei werden

stehen, sind ein Einblick in die Vielfalt unserer Heimat. Mit den

nicht nur Highlights aus dem Landkreis Hof gezeigt. Administrati-

nächsten Artikeln gehen wir dann stärker auf die (Such)Bedürf-

ve Grenzen spielen keine Rolle. Wir orientieren uns an der Lebens-

nisse junger Familien und Heimatsuchenden wie ‚Lebensqualität‘,

wirklichkeit der Menschen.“

‚Kindergartenplätze‘, ‚Karierrechancen‘ oder etwa ‚Wohneigentum

Das Projekt wird von der Hochschule Hof unter Federführung von

schaffen‘ ein. Darüber hinaus stellen wir hochwertige Fotos mit

Professor Dr. Joachim Riedl, Leiter des Studiengangs Marketing

Motiven aus unserer Region in die ‚Schaufenster‘ des Internets, wie

Management, und Professor Dr. Michael Seidel wissenschaftlich be-

Pinterest und andere soziale Netzwerke. So schaffen wir Sichtbar-

gleitet „Wie beim Produktmarketing auch, werden auch beim Re-

keit auf den Bildschirmen und kommen ins Bewusstsein der Leute.“

gionalmarketing digitale Kanäle immer wichtiger. Inhaltlich haben

Die Beiträge erarbeitet ein Team aus Redakteuren und Fotografen

wir weniger auf die üblichen werblichen Beschreibungen gesetzt,

und beinhalten Themen im Bereich Kultur, Kunst, Natur, Touris-

die viele Regionen austauschbar machen. Stattdessen handelt es

mus, Lifestyle, Freizeit, Wirtschaft und Bildung. Das Portal ist unter

sich um regionales Storytelling. Kurze, prägnante Reportagen über

www.stadtlandhof.de abrufbar.

Macher und ihre Projekte“, so Seidel. „Das Portal stadt.land.hof leistet auch einen wertvollen Beitrag zur (Rück-) Gewinnung von

6


HOCHFRANKEN

NEWS

Richtfest der neuen Produktionsanlage Nur knapp vier Monate nach dem Spatenstich im März konnte LAMILUX Anfang Juli Richtfest des neuen Produktionsgebäudes für faserverstärkte Kunststoffe (Composites) feiern. Auf einem über 50.000 Quadratmeter großen Grundstück im Rehauer Gewerbegebiet steht inzwischen die Halle mitsamt Dach, Bodenplatte und erster Außenschale. Bereits im November soll der Betrieb aufgenommen werden. Herzstück wird die hochmoderne Flachbahnanlage, die von LAMILUX selbst konstruiert wurde. Dazu Produktionsleiter Stephan Reingruber: „Mit der neuen Produktionsanlage werden wir die Flachbahnfertigung (technologisch) neu definieren.“ Mit dieser Investition von 20 Millionen Euro baut das hochfränkische Unternehmen seine weltweite Marktführerschaft im Bereich Composites weiter aus, erweitert die Produktionskapazität, schafft 30 neue Arbeitsplätze und setzt den Grundstein für weitere Produktneuentwicklungen.

Focus Money Award für LAMILUX Zum zweiten Mal in Folge wurde das Rehauer Familienunter-

‚Deutschlands beste Jobs mit Zukunft‘ und damit für seine Jobsi-

nehmen vom Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY mit dem Award

cherheit ausgezeichnet. Untersucht wurden die 5.000 mitarbeiterstärksten deutschen Unternehmen, wobei in die Bewertung Kriterien zur Umsatz-, Gewinn- und Mitarbeiterentwicklung seit 2012 einflossen. Rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon über 800 am Standort Rehau, beschäftigt das hochfränkische Familienunternehmen in dritter Generation derzeit. „Bei LAMILUX arbeiten erstklassige Fachkräfte, mit denen wir zusammen viel bewegen können – dadurch haben wir Erfolg und dadurch können wir weiterwachsen. Deswegen nehmen wir unsere unternehmerische Verantwortung sehr ernst, investieren in den Betrieb, die Mitarbeiter und die Region. Dass wir die Auszeichnung ‚Deutschlands beste Jobs mit Zukunft‘ bekommen haben, verdanken wir vor allem unseren Mitarbeitern, die täglich ihr Bestes für das Unternehmen geben“, so Dr. Dorothee Strunz, Geschäftsführerin und Personalleiterin bei LAMILUX.

7


HOCHFRANKEN

NEWS

Erfolgreicher Mittelstandstag von Rödl & Partner in Hof Am 4. Juli veranstaltete die internationale

Prüfungs-

und

Beratungsgesellschaft

Rödl & Partner in Hof den siebten Mittelstandstag, an dem Wirtschaftsexperten und MarktInsider mit den rund 70 geladenen Gästen über die Themen ‚USA – Ende der Freundschaft? Russland – Sanktionen ohne Ende?‘ diskutierten. Dabei wurde zur aktuellen ökonomischen und politischen Lage in den USA und Russland Stellung genommen und die Situation für hiesige Firmen analysiert: Professor Dr. Henning Klodt, ehemaliger Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, setzte sich in seiner Keynote intensiv mit Donald Trumps derzeitigem Vorgehen und Angriffen auf den Welthandel auseinander. Im Anschluss fanden parallele Impulsreferate zu den Themen USA und Russland statt. Beispielsweise befasste sich Matthias Amberg, Rödl & Partner Chicago, im USA-Panel mit Trumps Steu-

Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister Stadt Hof, Heinz Jahreiß, Kaufmännischer Leiter Frenzelit GmbH, Matthias Amberg, Rödl & Partner Chicago, Ute Coenen, Rödl & PartnerNiederlassungsleiterin Hof, Mark Kordonski, Geschäftsführer OOO Kaeser Kompressoren GmbH, Professor Dr. Henning Klodt, ehemaliger Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, Jens Wergin, Rödl & Partner Moskau, Timo Rehbock, Barnes & Thornburg LLP, Matthias Will, Ressortleitung Wirtschaft Frankenpost und Neue Presse, und Dr. Michael Braun, Rödl & Partner-Niederlassungsleiter Hof.

er- und Wirtschaftspolitik und Jens Wergin, Rödl & Partner Moskau, wies in seinem Vortrag im Russland-Panel auf einen Rückgang der Investments durch weniger Gründungen von Tochtergesellschaften oder Vertriebsbüros in Russland hin. Abschluss des Mittelstandstages bildete ein amerikanischer Abend mit einem gemeinsamen BBQ und Showact der Hof Starlets Cheerleader im Garten der Kanzlei – passend zum 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA.

Rund 70 Gäste folgten der Einladung von Rödl & Partner zum siebten Mittelstandstag.

8

Passend zum 4. Juli, dem Nationalfeiertag der USA, bildete ein amerikanischer Abend mit einem FoodTruck der Metzgerei Max und einem Auftritt der Hofer Starlets Cheerleader den Abschluss des Mittelstandstages.


HOCHFRANKEN

NEWS ProComp Forum 2018

ProComp informiert über den Arbeitsplatz der Zukunft Am 19. Juli hat die ProComp Professional Computer GmbH zum ProComp Forum 2019 nach Selb ins Porzellanikon, das Staatliche Museum für Porzellan, eingeladen. Über 80 Teilnehmer informierten sich in verschiedenen Fachvorträgen über Software, Tools und innovative Ideen rund um den Arbeitsplatz der Zukunft. Neben Lösungen zur Mobilität, Kommunikation, Kollaboration und Cyber-Sicherheit wurden auch digitale Plattformen für Informationen und Prozesse vorgestellt und die Interessenten konnten sich hilfreiche Tipps für die Praxis mitnehmen und sich vor Ort austauschen.

Die nächsten Termine: CONTAILOR Update 09/2018 am 18. September. Zur Anmeldung: www.procomp.de/veranstaltungen/contailor-update-09-2018 Werksbesichtigung Fujitsu in Augsburg am 27. September. Zur Anmeldung: www.procomp.de/veranstaltungen/werksbesichtigung-fujitsu-augsburg

Kick-Off Meeting Elektromobilität Anfang Juli haben die Klimaschutzmanager des Landkreises Hof Bertram Dannhäuser und Christian Rank zu einem ‚Kick-Off-Meeting Elektromobilität’ geladen, um die Städte und Gemeinden über Möglichkeiten des Einsatzes von E-Fahrzeugen im kommunalen Fuhrpark zu informieren und so die Elektromobilität im Landkreis voranzubringen. Rank berichtete über Fördermöglichkeiten für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen durch die Kommunen und Dannhäuser über Synergieeffekte von Photovoltaikanlagen und Elektroladesäulen. „Elektromobilität hat in der Region viel Potential und damit verbunden gibt es natürlich auch viele Herausforderungen“, so das Resümee beider Klimaschutzmanager. „Wir freuen uns, wenn wir mit unserem Informationsangebot Interesse bei den Kommunen wecken konnten, mit der Anschaffung eines E-Fahrzeug einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“

Bayerischer Wirtschaftsminister besucht Zuleeg Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, hat Anfang Juli die Wilhelm Zuleeg GmbH in Helmbrechts besucht. Die Geschäftsführer Klaus und Stefan Zuleeg sowie Agathe Werdecker, Bereichsleiterin Buchhaltung, informierten Pschierer über den Strukturwandel in der Region und zur Lage des Fachkräftebedarfs für das hochfränkische Unternehmen. Der bayerische Wirtschaftsminister zeigte sich beeindruckt von dem Wandel vom reinen Modestoffanbieter zu einem Produzenten von innovativen technischen Stoffen in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern, wie beispielsweise das Gemeinschaftsprodukt ‚See You‘ mit retroreflektierendem Effekt. Die Zuleeg GmbH ist ein Familienunternehmen in dritter Generation und produziert seit über 90 Jahren hochwertige Bekleidungsstoffe sowie Stoffe für Dienstbekleidung und technische Textili-

Klaus (links) und Stefan Zuleeg (rechts) begrüßten Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer bei der Wilhelm Zuleeg GmbH in Helmbrechts. (Foto: © Zuleeg, P. Bartels)

en und ist Teil der Quality Group – ein Zusammenschluss textiler Unternehmen.

9


HOCHFRANKEN

NEWS

HOCH FRANKEN Kurz & Knapp

HOCHFRANKEN Zwei hochfränkische Orte zählen zu den 15 schönsten Orten in Bayern: Issigau (Landkreis Hof) und Heidelheim (Landkreis Wunsiedel i.F.) wurden beim Landesentscheid ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Bronze ausgezeichnet.

HOF

HOCHFRANKEN

MÖDLAREUTH Der Bund wird den Umbau des Deutsch-

HOF

Die Stadt Hof plant ein Modellprojekt: Ein

autonom fahrender Shuttle-Bus soll

Deutschen Museums in Mödlareuth noch

künftig den Hauptbahnhof und die In-

in diesem Jahr mit weiteren 1,2 Millio-

nenstadt miteinander verbinden und

nen Euro fördern. Damit beläuft sich die

so das ÖPNV-Angebot verbessern. Ein

Gesamtfördersumme auf 5,6 Millionen

Förderantrag für das Projekt wurde

Euro. Baubeginn ist für 2019 geplant.

bereits eingereicht.

HOCHFRANKEN

LICHTENBERG

Laut aktuellen Ergebnissen der Funk-

Spatenstich für das rund 3,5 Milli-

analyse Bayern, die im Auftrag der

onen-Euro-Projekt ‚Live in Lichten-

Bayerischen Landeszentrale für neue

berg‘ in Lichtenberg: Im geplanten

Medien und privaten Rundfunkan-

Gesundheitszentrum

bieter in Bayern durchgeführt wird,

Wohneinheiten für das betreute Woh-

schalten an einem durchschnittlichen

nen, eine Tagespflege mit 16 Plätzen

Werktag 8.000 Hörer pro Stunde Radio

sowie eine Arztpraxis mit Physiothera-

Euroherz und 3.000 extra-radio ein.

pie entstehen.

sollen

zwölf

Der Mitfahrbank-Wettbewerb des Die Hochschule Hof hat im Demographie-KompetenzzentHochschulranking der Offensiv beliebrums von Oberfranken testen 2018 hochden e.V. ist Hochschulen entschieden: Sechs zweiten Platz inund Bayern und fränkische Städte Gemeinden Platz 5 in Deutschland belegt. (Döhlau, Rehau, Schwarzenbach Das Ranking entstand aus den a. d. Saale, VG Nagel-Tröstau, Bewertungen von 45.000 Thiersheim, VG über ThiersteinStudierendenerhalten auf dem BewerHöchstadt) jeweils ein tungsportal StudyCheck.de. Set, bestehend aus zwei Mitfahrbänken mit entsprechenden Schilderträgern. Weitere Vergabeaktionen sind 2019 und 2020 geplant.

HOF

27 Hofer Stadtbussen

kostenloses BayernWLAN. Das Digitalisierungsprojekt wurde durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, Landesentwicklung und Heimat mit 60.000 Euro gefördert. Die laufenden Kosten trägt die HofBus GmbH.

HOF

HOCHFRANKEN

Ab sofort gibt es in allen

Die Babyschale ‚Evoluna i-Size 2‘ der Kiddy GmbH

wurde für den German Design Award

Für 1.140 Beschäftigte in hochfränkischen Bäckereien gilt ein neuer Tarifvertrag. Im Juli stiegen die Löhne im Verkauf um 2,7 Prozent, in der Produktion und allen anderen Bereichen um 2,5 Prozent. Damit haben gelernte Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen am Monatsende rund 60 Euro mehr auf dem Lohnzettel. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit.

2019 in der Kategorie ‚Excellent Product Design Baby and Child Care‘ nominiert.

OBERFRANKEN Der Freistaat Bayern baut die beiden

WUNSIEDEL Das Netzwerk winFORS war im Juli zu Besuch bei der Farbenwerke Wunsiedel GmbH, die aus synthetischen Eisenoxiden und anderen Pigmenten Pulverpigmentmischungen nach Kundenwunsch produziert, und konnte einen Blick in die Labore und Produktion des mittelständischen Familienunternehmens werfen.

10

Hochschulstandorte Kulmbach und Kronach aus. 136 Millionen Euro fließen nach Kulmbach, wo eine neue Fakultät für Lebensmittelschaften mit bis zu 1.000 Studienplätzen und 150 Stellen entstehen soll.


HOCHFRANKEN

NEWS

Selb auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt Die Stadt Selb will sich für den Titel ‚Fairtrade-Town‘ bewerben und muss dazu nachweislich fünf Kriterien erfüllen, beispielsweise die Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Ende Juni kam die Steuerungsgruppe ‚Fair Trade Town Selb‘ zu ihrer ersten Sitzung zusammen und legte die weiteren Schritte, die bis Ende 2018 umgesetzt werden sollen, fest. Diese sind unter anderem die Beteiligung von Selber Vereinen und Schulen an der Aktion sowie die Recherche, in welchen Einzelhandelsgeschäften und Gastronomiebetrieben sich Fairtrade Artikel im Sortiment befinden.

Jessica Zeh, Sprecherin der Aktion ‚Fairtrade‘ im Landkreis Wunsiedel i.F., Pfarrer Johannes Herold, Renate Wölfel, Stadtmarketingverein Forum Selb erleben e.V., Selber Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Wirtschaftsförderin Nadja Hochmuth, Monika Seidel, Selber Weltladen, und Stadt- und Kreisrätin Irene Pohl (v.l.) bilden zusammen die Steuerungsgruppe.

Derzeit gibt es in Deutschland 541 Fairtrade-Towns, die gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene fördern und das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen, sind.

Selber Pumptrack ist Vorzeigeprojekt Bereits zum zweiten Mal besuchte eine Abordnung der Stadt Schleiz (Thüringen) den Pumptrack in Selb und informierten sich unter der Leitung des Schleizer Bürgermeisters Marko Bias über die Anlage, da die Stadt ebenfalls eine Anlage zusammen mit Robin Specht vom Radquartier plant. „Ich freue mich, unsere guten Erfahrungen weitergeben zu können“, so Ulrich Pötzsch, Oberbürgermeister Stadt Selb. Inzwischen haben sich Pumptrack und Rollsportanlage zu einem Aushängeschild in der Region und darüber hinaus entwickelt.

Berliner Atelier zieht nach Selb Der Künstler Cäsar W. Radetzky, der seit 2015 in Berlin und München lebt und arbeitet, hat sein Atelier aus Berlin nach Selb verlegt und vor kurzem die neuen Räumlichkeiten in der ehemaligen Tierarztpraxis Falk bezogen. „Das neue Atelier für zeitgenössische Kunst und Malerei ist eine perfekte Ergänzung zu der bereits sehr aktiven Szene an Kunst und Kultur in Selb“, so Selber Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch. Vermittelt wurde der Kontakt über die Wirtschaftsförderung. „Es ist immer wieder toll zu sehen, wenn die Vermittlung klappt“, so Nadja Hochmuth. „Das Thema Leerstandsmanagement ist sehr wichtig für die Wirtschaftsförderung. Wir sind bei der Suche, sowohl von Mieter als auch von Vermieterseite her, behilflich und nehmen gerne Infos zu den Objekten in unsere Datenbank auf.“ Cäsar W. Radetzky hat Ausstellungen in der ganzen Welt ausgerichtet. Auch in Cäsar W. Radetzky, Wirtschaftsförderin Nadja Hochmuth und Selber Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch (v.l.).

seinem Atelier sind verschiedene Arbeiten ausgestellt und eine Besichtigung ist für alle Interessierten möglich.

11


HOCHFRANKEN

ANZEIGE NEWS

12


HOCHFRANKEN

NEWS Stadt Münchberg

Förderoffensive macht Abriss möglich Pünktlich

zum

rissarbeiten

Beginn

Anfang

der Juli

Abhat

Alexander Schächter, Sachgebiet Städtebau Regierung von Oberfranken, dem Münchberger Bürgermeister Christian Zuber den Förderbescheid zum Kauf und Abriss der Ruine in der Helmbrechtser Straße übergeben. Die Stadt Münchberg konnte im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern das baufällige Gebäude ankaufen und lässt dieses nun beseitigen. „Wir haben für ein Förderprogramm zur Beseitigung von solchen Leerständen in unserer Region gekämpft", so der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär. „Mit dem Programm werden die Standortbedingungen für Wohnen und Wirtschaft und damit die Lebensqualität in der Region verbessert". Das Programm mit einer Förderquote von bis zu 90 Prozent wurde explizit zur Beseitigung von Leerständen für die Landkreise Hof, Kronach, Kulmbach und Wunsiedel i.F. sowie für die kreisfreie Stadt

Fabian Höhne, Leerstandsmanager Landkreis Hof, Lothar Wolfrum, Stadtbaumeister Stadt Münchberg, Christian Zuber, Erster Bürgermeister Stadt Münchberg, Alexander Schächter, Sachgebiet Städtebau Regierung von Oberfranken, und Hofer Landrat Dr. Oliver Bär (v.l.)

Hof ins Leben gerufen.

DELSANA schließt Partnerschaft mit Cariboni-Gruppe Um den Anforderungen der

Bezug auf Ersatzteilverfügbarkeit und Garantieleistungen abgesi-

Sortimentsvielfalt und Preis-

chert wird.

würdigkeit gerecht werden zu können, hat der hochfränkische Leuchtenhersteller DELSANA GmbH & Co. KG eine strategische Partnerschaft mit der italienischen Cariboni-Gruppe beschlossen, bei der neben dem Verkauf und der Distribution auch der Service in

Die Partnerschaft konnte bereits ersten Erfolge verbuchen: DELSANA wurde beim Energiedienstleister Bayernwerk AG gelistet und konnte Großprojekte, wie das Container-Drehkreuz für die Metropolregion Nürnberg, mit LED-Technik ausstatten. Cariboni hat vor kurzem die Stadt Rom mit 130.000 LED Leuchten beliefert.

Bernd Lippert, geschäftsführender Gesellschafter DELSANA GmbH & Co. KG, Helene Beier, Prokuristin DELSANA GmbH & Co. KG, Manuela Carozzi und Geschäftsführer Dante Cariboni, beide Cariboni Group, nach der Vertragsunterzeichnung in Schwarzenbach a.d. Saale (v.l.).

Das TriCon Container-Terminal Nürnberg nach erfolgter Umstellung auf LEDTechnik von DELSANA / CARIBONI.

13


HOCHFRANKEN

NEWS

vbw für die Stärkung des ländlichen Raums Im Rahmen eines Pressegesprächs zum Thema ‚Ländlicher Raum – Zukünftige Herausforderungen‘ Anfang Juli in Bayreuth hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) die Chancen und Herausforderungen des ländlichen Raums in Oberfranken skizziert. „Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung und Digitalisierung sind die beherrschenden Themen bei der Diskussion um den ländlichen Raum“, so Dr. Hanns-Peter Ohl, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands

Im Rahmen eines Pressegesprächs wurden die Chancen und Herausforderungen des ländlichen Raums in Oberfranken diskutiert.

der vbw Bezirksgruppe Oberfranken. Beispielsweise zeigt sich laut vbw bei den Auswirkungen des demografischen Wandels und des damit im Zusammenhang stehenden Fachkräftemangels ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Daher ist es notwendig, dass der ländliche Raum für Fachkräfte attraktiv bleibt. „Attraktivität schafft Zukunft. Wir müssen es schaffen den ländlichen Raum für junge Leute und Familien attraktiver zu machen, um genügend Fach-

Dr. Karl Döhler, Landrat Wunsiedel im Fichtelgebirge, Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken, Dr. Hanns-Peter Ohl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Oberfranken, und Clemens Dereschkewitz, Geschäftsführer ait-deutschland GmbH (v.l.).

kräfte für die Zukunft zu haben. Die Gestaltung der Attraktivität sollte sich an den Bedürfnissen der nächsten Generation orientie-

betrug im Juni 2018 nur noch 3,0 Prozent, in einigen Teilregionen

ren, wie zum Beispiel Digitalisierung, Bildung und Infrastruktur“,

herrscht Vollbeschäftigung“, so Heidrun Piwernetz, Regierungsprä-

fügte Clemens Dereschkewitz, Geschäftsführer der ait-deutschland

sidentin des Regierungsbezirks Oberfranken. „Die eingeleiteten

GmbH, hinzu. Dr. Karl Döhler, Landrat Wunsiedel im Fichtelgebirge,

Maßnahmen zeigen Wirkung: Auch die Wanderungssalden zeigen,

ergänzte: „Alle müssen mithelfen, um die Region weiter attraktiv

dass der ländliche Raum im Durchschnitt wieder wächst, in Ober-

zu gestalten. Dazu braucht es neben Arbeitsplätzen, Kita-Plätzen,

franken gab es hier ein Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vor-

modernen Schulen oder Freizeitangeboten auch beispielsweise

jahr. Der eingeschlagene Weg ist der Richtige, um den ländlichen

passenden Wohnraum.“

Raum in Oberfranken nachhaltig und gleichwertig weiter voranzu-

„Oberfranken hat sich insgesamt positiv zu einer Zukunftsregion entwickelt. Die wirtschaftliche Lage ist gut. Die Arbeitslosenquote

bringen. Wir brauchen zukunftsfähige Arbeitsplätze und eine gute Infrastruktur.“

14


HOCHFRANKEN

NEWS Erfolgreicher Projektabschluss der KaGo & Hammerschmidt GmbH:

Erlebnispark Parc Spirou wurde eröffnet Die Schönbrunner KaGo & Hammerschmidt GmbH hat den Großauftrag für den Erlebnispark Parc Spirou in Monteux (Frankreich) erfolgreich abgeschlossen. Thema des Parks, der im Juni eröffnet wurde, ist der Comicheld Spirou – eine Herausforderung für den Kunstfelsenbauer erklärt Magdalena von Stuckrad, die sich bei dem hochfränkischen Unternehmen um Projektplanung und Vertrieb kümmert und für den Großauftrag in Frankreich zuständig war: „Im Gegensatz zu realen Gebäuden hatten wir bei Spirou lediglich eine zweidimensionale Welt, die uns als Vorlage diente. Nun mussten wir uns in die Lage des Besuchers versetzen und anders als im Comicheft ein von allen Seiten betrachtbares Erlebnis schaffen. Das ist im Vergleich zu einer realen Vorlage, die besondere Transferleistung. Man baut nicht

Eine Herausforderung des Großauftrags in Frankreich: Die Kunstfelsen sollten im Gegensatz zu anderen Aufträgen nicht natürlich aussehen, sondern ‚wie aus dem Comic entsprungen‘. (Foto: ©AgenceFEP)

nur etwas nach, sondern haucht ihm gewissermaßen Leben ein.“ Eine Erweiterung des Freizeitparks von derzeit 4,5 auf acht Hektar bis 2022 ist bereits geplant. „Jedes Jahr soll eine neue Attraktion entstehen", so von Stuckrad. „Und wir sind jetzt schon mit im Boot.“ Die KaGo & Hammerschmidt GmbH wurde 1992 von Klaus Gohl und Kai Hammerschmidt gegründet und hat sich zum professionellen Partner für individuelle Raum- und Landschaftsgestaltung mit Textilpflanzen, Pflanzgefäßen und der Natur nachempfundenen Felslandschaften über und unter Wasser entwickelt.

AGI Hochfranken zu Gast bei KaGo & Hammerschmidt Die AGI Hochfranken plus e.V. nutzte Mitte Juli die Gelegenheit mit ihren Mitgliedern die KaGo & Hammerschmidt GmbH in Schönbrunn zu besichtigen. Kai Hammerschmidt, Geschäftsführer des hochfränkischen Unternehmens, führe die Teilnehmer der Betriebsbesichtigung durch die Produktionsstätte und Verwaltung und berichtete unter anderem vom größten Projekt der Firmengeschichte: Dem ‚Islands of Chester Zoo‘ nahe Liverpool im Westen von England, bei dem der Kunstfelsenbauer 18 Monate lang bei einer gigantischen Erweiterung mitgewirkt hatte. Im Anschluss lud Hammerschmidt zum Informationsaustausch bei einem Imbiss ein und Thomas Regnet, Vorstand der AGI Hochfranken, bedankte sich mit einem Geschenk für Besichtigung.

15


HOCHFRANKEN

NEWS ZUKUNFT Fichtelgebirge

Förderverein Fichtelgebirge e.V. präsentiert neue Ausgabe Seit Anfang Juli ist das neue Magazin ZUKUNFT Fichtelgebirge des Fördervereins Fichtelgebirge e.V. mit dem Themenschwerpunkt ‚Orterneuerung‘ erhältlich. Das Magazin umfasst 92 Seiten mit einer Auflage von 20.000 Stück. „Die 2017 gestartete Förderoffensive Nordostbayern hat die Beseitigung von Leerstand und die Revitalisierung von Ortskernen zu einem Top-Thema in der Region gemacht“, erklärte Chefredakteur Dr. Oliver van Essenberg. „Mit der jüngsten, vierten Ausgabe des Magazins wollen wir spannende Praxis-Beispiele aus

allen vier Fichtelgebirgs-Landkreisen aufzeigen, aber auch Anregungen geben, damit noch mehr Menschen den Beispielen folgen.“ In weiteren Rubriken widmet sich das Magazin den Themen Genießen, Bildung und Karriere sowie Leben und Freizeit. Neu ist auch der Erscheinungstermin Anfang Juli – vor der Sommerlounge, die jedes Jahr im August an einem anderen Ort im Fichtelgebirge stattfindet.

Bestellinformationen Printausgabe: Das Magazin kann in gewünschter Stückzahl (je Paketeinheit 25 oder 50 Stück) unter Das Redaktionsteam ZUKUNFT Fichtelgebirge: Katharina Hupfer, Sabine Reichel-Fröhlich, Holger Kamecke, Heike Arndt (Druckhaus Weyh), Chefredakteur Dr. Oliver van Essenberg, Sybille Kießling, Wolfgang Fuhrmann (Druckhaus Weyh), Hannes Bessermann und Florian Rüth (vorne v.l.). Thomas Edelmann, Ronald Ledermüller, Christine Nadwornizek, Andreas Munder und Korbinian Göths (Treppe oben v.l.). (Foto H. Bessermann)

info@foerderverein-fichtelgebirge.de bestellt werden. Ab 100 Exemplaren erfolgt die Lieferung im Fichtelgebirge frei Haus.

HOCHFRANKEN

ANZEIGE

Das Deutsch-Tschechische Begegnungsfest im Fichtelgebirge

2. August 2018, ab 16:00 Uhr Hohenberg an der Eger - rund um die Burg

Herzliche Einladung an alle. Eintri� und Parken frei.

16

Vorprogramm mit Führungen ab 14:00 Uhr


HOCHFRANKEN

NEWS

Internationale Innovationstage bei REHAU Zum ersten Mal in seiner 70-jährigen Unternehmensgeschichte hat die REHAU AG seine Mitarbeiter weltweit eingeladen, sich im Rahmen der ‚Innovation Days‘ – vor Ort im Kommunikationszentrum REHAU ART und online – über neue Produkte, Materialien, Verfahren und beispielsweise den aktuellen Stand zum Thema Digitalisierung zu informieren. Die Vielfalt der 40 Innovationsthemen, die das Unternehmen seinen Mitarbeiter vorstellte, spiegelte das breite Produkt- und Leistungsspektrum wider: Vom Fensteralarmsystem über mediendichte Leuchten für die Landwirtschaft, smarte, vernetzte Systemlösungen für Immobilien, eine Software zur digitalen Planung der Badsanierung bis hin zu neuen Produktionsund Recyclingverfahren und evolutionären E-Learning-Angeboten. Hunderte Mitarbeiter besuchten die REHAU Innovation Days und informierten sich über aktuelle Innovationsprojekte.

Unter anderem wurde auch der Elektrokleinbus e.GO Mover präsentiert und ein Entwicklerteam zeigte, wie die Fahrzeugwerbung

von morgen aussehen könnte: Projiziert auf die Heckscheibe, beispielsweise mit regionalem Bezug. „Unser Ziel ist es, Innovationsführer zu werden und die Vielfalt der Innovationsprojekte zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unsere Mitarbeiter müssen die Themen, die neben dem Kerngeschäft den Unternehmenserfolg von morgen sichern sollen, kennen und unsere Strategie verstehen“, so Dr. Stefan Girschik, stellvertretender CEO der REHAU Gruppe und Schirmherr der Veranstaltung.

Polymerspezialist erhält ‚Digital Leader Award 2018‘ Ende Juni wurde die REHAU AG für das Projekt ‚Advanced RFID-Lifecycle‘ mit dem ‚Digital Leader Award 2018‘ in der Kategorie ‚Create Impact‘ ausgezeichnet. Das Entwicklerteam des Projekts hat die im Automobilbereich üblichen Barcodes durch RFID-Tags (kleine Transponder, die gespeicherte Daten enthalten und diese per Funk an RFID-Lesegeräte übertragen – also eine berührungslose Datenübertragung ermöglichen) ersetzt. „Wir haben damit die Grundlage geschaffen, Bauteile direkt ab ihrer Entstehung durch Anbringung eines RFID-Tags zu erfassen und bis zur Auslieferung an den Kunden zu begleiten“, erklärt Andreas Schuster, Teamleiter im REHAU IBS-Bereich. Die in den Stoßfängern integrierten RFID-Tags werden nun automatisch eingelesen, was dem Unternehmen pro Bauteil mehrere Sekunden und damit Zeit und Geld spart. Zudem ist es der REHAU dank des digitalen Lebenslaufes der Produkte gelungen, eine lückenlose Transparenz zu schaffen und vielfältige Daten-Auswertungsmöglichkeiten zu kreieren, die zukünftig für weitere Prozessoptimierungen herangezogen werden können.

Das REHAU Entwicklerteam sicherte sich den dritten Platz in der Kategorie ‚Create Impact‘ beim ‚Digital Leader Award 2018‘. (Foto: REHAU)

17


HOCHFRANKEN

NEWS

#FreiraumfürMacher Kampagne geht in die nächste Phase Seit

der

Auftaktveranstaltung

#FreiraumfürMacher-Kampagne

des

der Land-

kreises Wunsiedel i.F. Anfang März ist viel passiert: Verschiedene Aktionen in München haben für mediales Aufsehen auch außerhalb Bayerns gesorgt und auch innerhalb des Landkreises ist die Resonanz positiv. Einige Kommunen haben das Logo übernommen und werden demnächst

Willkommensschilder

im

#freiraumfürmacher-Design

Die Guerilla-Marketing-Aktion in München mit zwei großen Plexiglaswürfeln war ein voller Erfolg und soll in weiteren Großstädten wiederholt werden. Die Würfel symbolisierten den Wohnraum, der jeweils in München und im Fichtelgebirge für eine Person zur Verfügung steht.

an ihren Rathäusern anbringen. Das Ziel der Kampagne ist es – neben der Imagebildung für das Fichtelgebirge – Fachkräfte und potentielle Gründer in die Region zu locken. Und genau da setzt die Kampagne in den kommenden Monaten an: Geplant sind unter anderem eine zielgruppenorientierte Online-Werbung und die Nutzung von Job-Portalen, um wechselwillige Menschen ausfindig zu machen und anzusprechen, und die Weiterentwicklung der Website www.freiraumfuermacher.de mit nützlichen Infos aus den beteiligten Kommunen und neuen Macher-Stories. Außerdem ist eine Wiederholung der Plexiglas-Würfel Aktion in weiteren Großstädten geplant.

Gesundheitsregion plus wirbt um Hausarztnachwuchs Hausarzt im Fichtelgebirge werden – darüber haben sich junge Mediziner bei der ersten Doctors‘ Lounge Ende Juni im Siebenquell Gesundzeit Resort in Weißenstadt informiert. Ziel der Veranstaltung, die die Gesundheitsregion plus des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge in Zusammenarbeit mit bereits praktizierenden hochfränkischen Hausärzten (Alexander Fuchs, Wunsiedel, Dr. Thomas Täuber, Selb, Karl-Dieter Schaller, Nagel und Dr. Wolfgang Leißing, Marktredwitz) konzipiert hat, ist es, die Vorteile des Hausarztberufs aufzeigen. So berichteten Iris Püttmann, Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB), Dr. Dagmar Schneider, Leitung

Koordinierungsstelle

Allgemeinmedizin,

und

Arzt

Karl-Dieter Schaller aus Nagel über Themen, wie den Ärzte-Bedarf im Fichtelgebirge, Hilfestellungen bei Praxisgründung oder –übernahme, Weiterbildung, neue Arbeitszeitmodelle und Praxisgemeinschaften.

18


HOCHFRANKEN

NEWS

‚100 Heimatschätze‘ ausgezeichnet – vier kommen aus Hochfranken Welche Schätze schlummern in Bayerns nichtstaatlichen Museen? Auf diese Suche haben sich das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und der Bayerische Landesverein für Heimatpflege im Rahmen des Wettbewerbs ‚100 Heimatschätze‘ begeben und wurden auch in Hochfranken fündig. „Unsere bayerischen Heimatmuseen bewahren regionale Tradition und Heimatkultur. Unzählige Kleinode erzählen spannende Geschichten, stärken das Gefühl für die bayerische Lebensart und präsentieren einen modernen, lebendigen Umgang mit der bayerischen Heimatgeschichte“, stellte Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Mitte Juli bei der Prämierung der ‚100 Heimatschätze‘ im Rahmen eines Festakts in München fest. Für den Wettbewerb konnte sich jedes nichtstaatliche Museum mit maximal drei Objekten und deren Heimatgeschichten bewerben. Die 100 spannendsten Heimatschätze wurden im Rahmen des Wettbewerbs mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die ausgezeichneten Heimatschätze aus Hochfranken: •

Museum Naila im Schusterhof mit dem ‚Nailaer Tafeltuch Die Schlösserdecke'

•

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth mit dem ‚Schild Grenzübergang‘

•

Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel mit dem ‚Ochsenkopfhumpen‘

•

Volkskundliches Gerätemuseum Bergnersreuth mit der ‚Weiß'schen Krippe‘

„Unsere bayerische Museumslandschaft mit ihren über 1.300 Museen ist eine wahre Schatztruhe. Die nichtstaatlichen Museen leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unserer unverwechselbaren bayerischen Heimat. Ich freue mich, dass wir heute 100 Heimatschätze auszeichnen können, die die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe des Freistaats Bayern widerspiegeln“, so Professorin Dr. med. Marion Kiechle, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, zum Abschluss des Wettbewerbs.

Das Museum Naila im Schusterhof mit dem ‚Nailaer Tafeltuch Die Schlösserdecke' zählt zu den 100 Heimatschätzen.

Das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel mit dem ‚Ochsenkopfhumpen‘ zählt zu den 100 Heimatschätzen.

Das Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth mit dem ‚Schild Grenzübergang‘ zählt zu den 100 Heimatschätzen.

Das Volkskundliche Gerätemuseum Bergnersreuth mit der ‚Weiß'schen Krippe‘ zählt zu den 100 Heimatschätzen.

19


HOCHFRANKEN

NEWS

Vier hochfränkische Gaststätten unter den 100 besten Heimatwirtschaften Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat hatte gemeinsam mit dem DEHOGA Bayern e.V. im Rahmen eines Wettbewerbs innovative Heimatwirtschaften gesucht. Bei dem Festakt Anfang Juli in München prämierten Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, die ‚100 besten Heimatwirtschaften‘ mit einem Gütezeichen, einer Urkunde und einem Preisgeld von 1.000 Euro. Unter den Preisträgern sind auch vier hochfränkische Gaststätten: •

Adelskammer, Bad Steben

•

Gasthaus Löhner, Leupoldsgrün

•

Gasthof Raitschin, Regnitzlosau

•

Dorfwirtshaus Vordorf, Tröstau

„Unsere typisch bayerischen Wirtshäuser und Gaststätten sind ein lebendiges Symbol bayerischer Lebensart. Heimatwirtschaften prägen mit ihrer Geschichte, Tradition und sozialen Bedeutung den ländlichen Raum in Bayern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der bayerischen Identität und Attraktivität. Sie sind zentraler Bestandteil unseres Heimatgefühls und tragen in besonderer Weise zum Erhalt der Dorfgemeinschaft und der Weitergabe von Brauchtum und Tradition bei“, betonte Söder beim Festakt. „Heimatwirtschaften sind als Stützen der Heimat Institutionen bayerischer Lebensart, Motor der regionalen Wirtschaft, Begegnungsstätte für Jung und Alt und Plattform für aktives Gemeinwesen“, ergänzte Füracker. Bewerben konnten sich alle Heimatwirtschaften mit regelmäßigen Öffnungszeiten einer bayerischen Gemeinde im ländlichen Raum. Über die Prämierung entschied eine Jury, die sich aus dem Heimatminister, der Präsidentin des DEHOGA Bayern e. V., Angela Inselkammer, und der Vorsitzenden des Fachbereichs Gastronomie des DEHOGA Bayern e.V., Monika Poschenrieder, zusammensetzte.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, und Angela Inselkammer, Präsidentin des DEHOGA Bayern e. V., prämierten die 100 besten Heimatwirtschaften.

20


HOCHFRANKEN

NEWS ‚Heimatpreis Oberfranken‘

Auszeichnung für Hofer Schlappentag und Wunsiedler Brunnenfest Mitte Juli wurde der Heimatpreis Oberfranken verliehen; unter

gabe des Heimatpreis Oberfranken sind herausragende Verdiens-

den Preisträgern sind auch der Hofer Schlappentag und das Wun-

te um die bayerische Heimat, Kultur und Tradition, die Erhaltung,

siedler Brunnenfest. „Heute ehren wir Menschen, die sich in Ober-

Pflege und Förderung des bayerischen Brauchtums, des bayeri-

franken um unsere Lebensart verdient gemacht haben. Sie setzen

schen Lebensstils und der typischen bayerischen Lebensart sowie

sich mit Verantwortungsbewusstsein, Leidenschaft und Kreativi-

soziales und kulturelles Engagement.

tät für den Erhalt unserer Traditionen ein und sorgen dafür, dass

Weiterhin wurden das Kronacher Freischießen, die Lichter-

sie an zukünftige Generationen weitergegeben werden“, stellte

prozession Pottenstein, die Limmersdorfer Lindenkirchweih und

Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwick-

das Annafest Forchheim mit dem Heimatpreis Oberfranken ausge-

lung und Heimat, bei der Verleihung fest. Die Kriterien für die Ver-

zeichnet.

Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner (3.v.r.) nahm die Auszeichnung von Albert Füracker (rechts), Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, entgegen. (Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, Landesentwicklung und Heimat)

Melanie Wehner-Engel (10.v.r.) nahm mit dem Wunsiedler Bürgermeister Karl-Willi Beck (9.v.r.) die Auszeichnung von Albert Füracker (8.v.r.), Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, entgegen.

Große Verladeaktion bei der MultiTrans AG Der Logistikspezialist MultiTrans hat im Juli eine größere Verladeaktion für den Transport nach Teheran durchgeführt, bei der eine komplette Flachfolien-Extrusionsanlage für die Lebensmittelindustrie, zerlegt auf zehn LKW, verladen wurde. „Nicht nur der Transport dieser Maschinenanlage von Deutschland in den Iran war eine Herausforderung, auch die logistischen Zwischenlagerstationen hatten es in sich: Erster Ladeort war Berlin, weiter zum Verpacker nach Köln, Zwischenlagerung in Zedtwitz und anschließend der Transport in den Iran. Wir hatten dabei nicht nur die Transportabwicklung zu bewältigen, sondern auch an allen Umschlagpunkten sowohl die Lagereinbringung und -verwaltung, Verpackung sowie Dokumentation zu erledigen.“ Seit über 17 Jahren arbeitet die MultiTrans AG von Zedtwitz aus

fungslogistik, Warehousing, Übermaß- und Sondertransporte und

in verkehrsgünstiger Lage am Autobahndreieck Hochfranken.

Projektabwicklung hat neben der Zentrale im hochfränkischen

Der Spezialist für Transporte von und nach Osteuropa, Russland,

Zedtwitz weitere zehn Niederlassungen und Delegationen in Russ-

STAN-Länder, Iran, Zollabfertigungen, Lager-, Messe- und Beschaf-

land, USA, Kasachstan, Litauen, Tschechien, Usbekistan und Iran.

21


HOCHFRANKEN

Teil 5 der Serie zum Integrationszentrum der VHS Landkreis Hof

Gastbeitrag der VHS Landkreis Hof – Das Integrationszentrum der VHS Landkreis Hof

NEWS

Qualifizierung und Beratung für Migranten Seit 1980 engagiert sich die VHS Landkreis Hof kontinuierlich sowohl bei der Eingliederung von Arbeitslosen in das Berufsleben als auch in der Integrationsarbeit von Migranten, letzteres vor allem mit Fördermaßnahmen zur sprachlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Eingliederung. Infolge des Zuzugs von Flüchtlingen ab 2015 gründete die VHS ein Integrationszentrum, um die notwendigen Qualifizierungs- und Beratungsbedarfe unter einem Dach erfüllen zu können. Diese Serie zeigt die verschiedenen Angebote des VHS-Integrationszentrums.

Die VHS bietet neben Deutschkursen auch Angebote für Arbeitnehmer an, die ihre Deutschkenntnisse erweitern wollen. Im VHSSelbstlernzentrum unterstützen geschulte Lernbegleiter beim Lernen auf einer speziellen Online-Plattform. Weiterhin veranstaltet die VHS Firmenschulungen, die individuell auf Unternehmen und die Lernbedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten sind. Diese können im Unternehmen oder in der VHS stattfinden. Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Fachleuten Das Personal im Integrationszentrum besteht aus Fachleuten, wie

Sprache – das Fundament der Integration Die Sprache des Landes, in dem man lebt, zu sprechen, ist für Zugewanderte ein großer Schritt in Richtung Bildung, Arbeit und in die Gesellschaft. Die zentrale Anlaufstelle in Hof für die Integrationskurse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist die VHS, die für alle in Hof zugelassenen Bildungsträger die verbindlichen Einstufungstests durchführt und die Einteilung in die jeweils passenden Kursmodule über-

Deutsch online trainieren

Pädagogen, Sozialpädagogen, Lehrern, einer Psychologin und einer Islamwissenschaftlerin, die interdisziplinär zusammenarbeiten. Viele von ihnen können eigene Integrationserfahrungen einbringen, da sie selbst einen Migrationshintergrund besitzen und erfolgreich den Eingliederungsprozess durchlebt haben. Nähere

Auskünfte

zu

Integrationskursen

nimmt. Zugewanderte lernen in

den

Integrationskursen

alltagsbezogenes Deutsch als Zweitsprache und schließen diese mit einer Sprachprüfung auf dem Sprachniveau B1 ab, das eine fortgeschrittene Sprachverwendung

bei

Ingrid

VHS-Qualifizierungsberaterin, unter i.ey@vhs-landkreis-hof.de.

beschei-

nigt. Im Anschluss können weitere vom BAMF geförderte Deutschkurse mit höheren Sprachniveaus, wie B2 oder C1, besucht werden. B2 ist die Grundlage für eine Ausbildung, im akademischen Bereich wird das Sprachniveau C1 vorausgesetzt. Geschulte Lernbegleiter unterstützen den Lernprozess im VHS-Selbstlernzentrum.

22

Ey,


HOCHFRANKEN

NEWS

News aus dem iisys Das Institut für Informationssysteme (iisys) der Hochschule Hof ist ein Kompetenzzentrum für Anwendungen von Informationssystemen und bildet die Brücke zwischen der internationalen Forschung und Entwicklung in diesem Bereich und der eigentlichen Anwendung. Die Forschungsarbeiten finden in Unternehmen einschließlich Industrie 4.0, in Gesundheit und Pflege sowie im Bereich der zivilen Sicherheit Anwendung.

Produktionsleiterfrühstück im iisys Mitte Juli fand das dritte Produktionsleiterfrühstück im Rahmen von ‚Wirtschaft 4.0 im Mittelstand: Die Digitale Transformation (WiMiT)‘ statt und rund zwanzig Produktionsleiter und Maschinenvernetzer aus heimischen Unternehmen kamen zum Frühstücken und Diskutieren ins iisys. Hauptthemen waren ‚Die Maschine als Messgerät – Softsensoren zur Qualitätssicherung mit ProzessdaProfessor Dr.-Ing. Valentin Plenk, wissenschaftlicher Leiter des iisys, und die beiden Referenten Professor Dr. René Peinl, Leiter der Forschungsgruppe Systemintegration an der Hochschule Hof, und Christoph Kugler, Gruppenleiter Prozessmesstechnik im SKZ (v.l.).

ten‘ und ‚Digitaler Fertigungsarbeitsplatz (DFAP)‘.

Kooperationsveranstaltung von Frauen.Stärken.Hof und Einstein1 Bei der Kooperationsveranstaltung von Frauen.Stärken.Hof und dem Digitalen Gründerzentrum Einstein1 Mitte Juli stellte Anna Pleier, Netzwerkmanagerin Einstein1, das Digitale Gründerzentrum vor. Bereits eine Vielzahl an Gründerinnen und Gründern wurde vom vierköpfigen Team seit 2017 beraten, viele Kooperationen wurden eingegangen und die Aktivitäten werden stetig weiter ausgebaut. Anschließend berichtete Magdalena Aderhold von der Agentur blue frog concept aus Marktredwitz, was sich in einer noch recht jungen Gründung alles tut, welche Projekte anstehen und wie das Zusammenspiel der Partner und Mitarbeiter funktioniert.

Magdalena Aderhold, blue frog concept GmbH, Anna Pleier, Netzwerkmanagerin Einstein1, Anne-Christine Habbel, Geschäftsführerin iisys, Susanne Oppermann Beauftragte für Chancengleichheit Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof, Dr. Katharina Bunzmann, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Hof (v.l.).

23


HOCHFRANKEN

NEWS Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern

Studierende auf Entdeckungstour durch Hof Die in Hof ansässige Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung hat sich zur Begrüßung der neuen Studierenden des Wintersemester 2018/2019 etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die rund 700 angehenden Beamten werden zum Semesterbeginn im Oktober bei einer Stadtrallye zu Fuß die Stadt Hof erkunden. Harald Wilhelm, Vizepräsident und Direktor der Hochschule, legt großen Wert darauf, dass sich die Studierenden in der Saalestadt wohlfühlen: „Die jungen Menschen werden ihre Ausbildung und somit viel Zeit hier in Hof verbringen. Wir möchten ihnen daher gleich zu Beginn ihrer Studienzeit zeigen, dass Hof eine Stadt ist, die zahlreiche Kultur- und Freizeitmöglichkeiten zu bieten hat.“ In den vergangenen Jahren nutzte die Hochschule das Angebot der

Harald Wilhelm, Vizepräsident und Direktor der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung.

kostenlosen Stadtrundfahrten der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.. Da dabei jedoch nicht alle neuen Studierenden mitfahren konnten, wurde nun die Idee der Stadtrallye entwickelt, bei der die neuen Hofer – in 22 Gruppen aufgeteilt – an zwei Tagen und zu Fuß auf Entdeckungstour in die Stadt geschickt werden. Auf der zwei- bis dreistündigen Tour sind verschiedene Stationen geplant, an denen sich die Studierenden mit Fragen zur Stadtgeschichte oder kulturellen und kulinarischen Besonderheiten beschäftigen müssen. Die Stadtrallye wird von der Stadt Hof, dem Verein ProHof e.V. und der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützt - weitere Unterstützer sind herzlich Willkommen. Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Monika Böhm 09281 409-252 monika.boehm@aiv.hfoed.de

und Stefan Österle

09281 409-290 stefan.oesterle@aiv.hfoed.de.

RAUMEDIC gründet Tochtergesellschaft in Frankreich Die RAUMEDIC AG hat ihre bestehende Niederlassung im französischen Voiron zum 1. Juli in eine eigenständige Tochtergesellschaft

umgewandelt.

Der

langjährige

Vertriebsmanager

Claude Zingg wurde zum Geschäftsführer der Raumedic S.A.R.L. berufen. „Insbesondere in den letzten Jahren sind wir in Frankreich stetig gewachsen, wodurch wir auch unser Team vor Ort vergrößern konnten“, so Zingg. Pascal Reboulet, Vertriebsdirektor Frankreich, ergänzt: „Mit einer eigenständigen Gesellschaft können wir unsere ambitionierten Ziele schneller in die Tat umsetzen.“ RAUMEDIC ist seit 2004 mit einem eigenen Vertriebsbüro in Frankreich vertreten, weitere Niederlassungen unterhält das hochfränkische Unternehmen in den USA, der Schweiz, Österreich, Nordirland, Italien und Singapur. Das französische Team um Geschäftsführer Claude Zingg (3.v.l.) und Vertriebsdirektor Pascal Reboulet (4.v.r.) ist ab sofort in einer eigenen Gesellschaft organisiert.

24


HOCHFRANKEN

NEWS

Logistik Agentur Oberfranken lädt zum Azubi Begrüßungstag Auch in diesem Jahr veranstaltet die Logistik Agentur Oberfranken e.V. den Azubi Begrüßungstag für die neuen Auszubildenden an. Die halbtägige Informationsveranstaltung am Ende der ersten Ausbildungswoche soll dem Nachwuchs viele Facetten der Wirtschaft zeigen. Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden, den Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, stehen verschiedene Themen auf dem Programm: • Auffallen durch gutes Benehmen im Berufsleben • Punkten durch die ausgezeichnete Führung des Berichtsheftes

Save the Date – Azubi-Begrüßungstag:

• Fehlerfrei im Umgang mit sozialen Medien im betrieblichen Am 08. September 2018, von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr,

Umfeld bleiben

im IHK-Bildungszentrum Hof

• Fit durch gesunde Ernährung sein

Anmeldung der Azubis bis zum 17. August unter

• Den Ausbildungserfolg notfalls durch unterstützende Hilfen

s.berger@logistik-oberfranken.de

rechtzeitig absichern • Karrieremöglichkeiten nach der Ausbildung

Weitere Infos zum Azubi Begrüßungstag: www.logistik-oberfranken.de/8-september-2018-auszubildenden-begruessungstag.

Institut für Talententwicklung (IfT)

Mentoren gesucht! Das Institut für Talententwicklung (IfT) sucht für sein Mentoren-Projekt erfahrene Persönlichkeiten aus Industrie und Wirtschaft, die den Schülerinnen und Schülern der Vorjahresabschlussklassen ehrenamtlich ihr fachliches Wissen und ihre Lebenserfahrung zur Verfügung stellen und über die Dauer des zweiten Halbjahres 2018/2019 hinweg begleiten. Die Mentoring-Beziehung thematisiert unter anderem Fragen zur Berufsfindung, Bewerbung, Karriere, dem (dualen) Studium, Vorstellungsgespräch und beruflichen Alltag und soll Schülern bei deren persönlichen oder beruflichen Entwicklung unterstützen. Schüler können sich für einen Mentor bewerben, der als neutraler Berater fungiert und in der Regel aus Mentoren gesucht:

der Personalabteilung eines regionalen Unternehmens kommt. Das IfT übernimmt die Organisation und Koordination des Mentoren-Projekts. Dies beinhaltet die Auswahl der Bewerber und -innen, das Matching und die Veranstaltungen im Rahmen des Projekts.

Bei Interesse am Mentoren-Projekt kontaktieren Sie bitte Jutta Grenz-Greim (j.grenz-greim@if-talent.de) oder Michaela Bambach (m.bambach@if-talent.de) per Mail bis zum 28. September 2018.

25


HOCHFRANKEN

NEWS

Bayerischer Wirtschaftsminister besucht Arbeitsagentur Bayreuth-Hof Bei einem Besuch in

der

Agentur

für Arbeit Bayreuth-Hof in Hof informierte sich Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, über die aktuelle Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt der Region. Seit 2005 entwickelt sich der Arbeitsmarkt sehr positiv: Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit konnten um zwei Drittel reduziert werden und die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wuchs im selben Zeitraum um 27.000. Dennoch gestaltet sich die Suche nach adäquaten Fachkräften für viele Unternehmen in Zeiten der Hochkonjunktur zunehmend schwieriger. „Der Fachkräftemangel darf sich nicht zur Wachstumsbremse entwickeln“, so Pschierer, der daher gemeinsam mit allen Betei-

Uwe Mayer, Geschäftsführer Jobcenter Hof Stadt, Werner Freundel, Verwaltungsausschuss der Arbeitsagentur, Klaus Beier, Geschäftsführer Operativ Regionaldirektion Bayern, Udo Kolb Geschäftsführer Operativ Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof, Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer und Agenturleiter Sebastian Peine (v.l.).

ligten eine Offensive zur Fachkräftegewinnung plant.

Ausbilder erhalten WeiterbildungsZertifikat der IHK Anfang Juli wurden die diesjährigen Zertifikate der IHK Ausbilderakademie Bayern an die Ausbilder übergeben, die ihre Fortbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Darunter waren auch Constanze Spindler, Ausbildungsleiterin bei der Bischoff International GmbH, Michael Bothner, Leiter technische Ausbildung bei der TBB – Technische Berufsbildung Bayreuth GmbH, Melanie Hergert, Ausbildungsleitung ALUKON KG und Anne Browa, ehemalige Ausbildungsleiterin der HFO und Prokuristin der HFO-Tochter Vitatel. Die IHK Ausbilderakademie Bayern bietet eine Weiterbildung in drei Stufen an: Zertifizierter Berufsausbilder, zertifizierter Berufsausbilder Professional und in der letzten Stufe zum zertifizierten Ausbildungscoach. Der Abschluss des Fortbildungsprozesses für Ausbilder ist die Überreichung des Zertifikats der jeweiligen Stufe. Gastgeber für die Verleihung der Zertifikate war die HFO Holding AG.

26


HOCHFRANKEN

ANZEIGE NEWS

27


HOCHFRANKEN

NEWS

Freunde und Förderer der Hochschule Hof besuchen Digitales Gründerzentrum Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. waren beim Team des Digitalen Gründerzentrums in der Hochschule Hof zu Gast und informierten sich über das Konzept, die Ideen und Aktionen des Gründerzentrums. 2018 wurden über 100 Beratungsgespräche geführt und 68 Gründerinitiativen beraten. „Und im Schnitt gewinnen wir eine Gründerinitiative pro Woche hinzu“, erklärte Hermann Hohenberger, Geschäftsführer des Digitalen Gründerzentrums Einstein1. Daneben organisiert das Einstein1-Team zahlreiche Veranstaltungen für Gründer und Interessierte, wie beispielsweise den Digital Donnerstag, zu dem Größen aus der Gründerszene von ihren Erfahrungen berichten. „Unser Geld ist hier gut angelegt. Es entstehen im Digitalen Gründerzentrum Einstein1 Dinge, die ohne die Arbeit des Teams um Geschäftsführer

Hermann Hohenberger (links), Geschäftsführer des Digitalen Gründerzentrums Einstein1, Professor Dr. Michael Seidel (2.v.l.), Wissenschaftlicher Leiter des Digitalen Gründerzentrums, sowie die Mitglieder der Startups freuen sich über kleine Präsente der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V..

Hermann Hohenberger nicht entstanden wären“, so Dr. Dorothee Strunz, Vorstandsvorsitzende der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V.. Abschließend stellten vier Startups ihre Ideen vor, wie beispielsweise Dirk Reinel mit smartlytics, das sich mit Datenanalyse und Softwareentwicklung beschäftigt. Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. sieht es als ihre Aufgabe, die Hochschule Hof konzeptionell, ideell und materiell zu fördern und den gesellschaftlichen und bildungspolitischen Auftrag der Hochschule bestmöglich zu unterstützen.

ERASMUS-Tagung lockt Gäste an die Hochschule Hof Knapp 130 Gäste aus Hochschulen in ganz Deutschland diskutierten Ende Juni in der Hochschule Hof über die Entwicklungen der Hochschulen im internationalen Bereich sowie mögliche Optimierungen und Verbesserungen. „Die Hochschule Hof ist sehr engagiert, ihre internationalen Bemühungen fortzusetzen und mehr Bewegung in den Austausch zu bringen“, erklärte Präsident Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann bei der Eröffnung der ERASMUS-Tagung. Beispielsweise hat sich das Bayerisch-Indische Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND) am Hofer Campus etabliert und die Mehrheit der Austauschstudierenden kommt aus Indien. „Aber wir arbeiten natürlich daran, dass auch aus anderen Ländern mehr Studierende an die Hochschule Hof kommen“, so Susanne Krause, Leitung der Abteilung Ausland / Service / Karriere (ASK) und Organisatorin der ERASMUS-Tagung. „Aktuell haben wir ERASMUS PartnerabkomSusanne Krause, Leitung der Abteilung Ausland / Service / Karriere (ASK) und Organisatorin der ERASMUS-Tagung, begrüßt die Gäste aus ganz Deutschland.

men mit Russland und Kasachstan, wollen aber in diesem Bereich weiter ausbauen.“

28


HOCHFRANKEN

NEWS

IJF erhält ‚Wirkt!‘-Siegel Die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) hat für ihre besonders erfolgreiche Arbeit, Jugendlichen in Bayern und Baden-Württemberg durch MINT-Bildung das Rüstzeug für die Zukunft zu geben, das Gütesiegel ‚Wirkt!‘ des unabhängigen, gemeinnützigen Analyse- und Beratungshauses PHINEO erhalten. Die gemeinnützige Organisation für gesellschaftliches Engagement verleiht das Siegel jährlich an besonders wirkungsvoll arbeitende Organisationen in Deutschland. „Das Konzept schlägt nicht nur zwei, sondern sogar drei Fliegen mit einer Klappe: Schülerinnen und Schüler entdecken durch ansprechende Lernmethoden

Linda Gugelfuß, Stellvertretende Leitung Analyse & Forschung PHINEO gemeinnützige AG, Christoph Petschenka, Geschäftsführer Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF), Dr. Brenda Pfenning, Bereichsleitung Bildung IJF, und Sven Braune, Analyst PHINEO gemeinnützige AG (v.l.). (Foto: Anna Gold/PHINEO)

das MINT-Universum ganz neu, Lehrkräfte bekommen Ideen, wie sie Jugendliche noch besser für den Lernstoff begeistern können und MINT-Akteure vernetzen sich regional für mehr und bessere MINT-Bildung“, so Jacob Rohm, Analyst PHINEO gemeinnützige AG. Seit 2010 engagiert sich die IJF für nachhaltige Förderung der MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen in Bayern und BadenWürttemberg unabhängig ihrer sozialen Herkunft und zeigt Lehrkräften und Schülern, wie aufregend MINT sein kann und wie man es ansprechend vermittelt. „Wir legen die Grundlagen für das Neugierig sein, Querdenken, Begeistern“, so IJF-Geschäftsführer Christoph Petschenka. „Mit unseren Experimentierstationen und Rollenspielen zur Chancen- und Risikodiskussion wecken wir bei jungen Menschen das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Themen und begeistern sie für Zukunftsthemen.“

MINT-Netz Bayern zu Gast bei der Metropolregion Nürnberg Save the Date – Selber MINT-Tag:

Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe haben am 05. Februar 2019 wieder die Möglichkeit, MINT-Berufe hautnah zu erleben. Zum Selber MINT-Tag 2019 öffnen die teilnehmenden Unternehmen aus Selb erneut ihre Türen, um Jugendliche über MINT-Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten in der Florian Neumann, Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement, Karin Eisgruber, MINT-Region Mittelfranken, Nicole Fleischmann, MINT-Region Wunsiedel/Hochfranken, Jana Regenfuß, EMN-Projektmanagerin, und Sabine Pilot, MINT-Netz Bayern (v.l.).

Bei

einem

Treffen

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.selber-mint-tag.de.

MINT-Manager

Kooperationsmöglichkeiten besprochen und erste Ideen erörtert,

der MINT-Regionen Wunsiedel/Hochfranken

wie Synergien zwischen Metropolregion, Transferagentur und den

(Nicole

MINT-Regionen genutzt werden können.

Fleischmann)

der

Region zu informieren.

und

Mittelfranken

(Karin Eisgruber) mit der Projektkoordinatorin des MINT-Netz Bayern (Sabine Pilot), dem Leiter des Regionalbüros Nord der Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement (Florian Neumann) und Vertretern des Marketingvereins Europäische Metropolregion Nürnberg e.V. (Dr. Christa Standecker und Jana Regenfuß) wurden

Da Stadt und Landkreis Hof, sowie der Landkreis Wunsiedel i. F. bereits mit der Transferagentur, die bei der Metropolregion Nürnberg angesiedelt ist und unter anderem Landkreise und Städte beim Strukturaufbau für ein kommunales Bildungsmanagement unterstützt, kooperieren, ist eine Zusammenarbeit nun auch im Bereich MINT geplant.

29


30


HOCHFRANKEN

NEWS

Wirtschaftsregion Hochfranken e. V. 
 Das Regionalmarketing für Hochfranken. Bahnhofstraße 55 95028 Hof

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT! Werden Sie Mitglied im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Kontakt: Vorsitzender: Dr. Hans-Peter Friedrich Geschäftsführung: Sabrina Kaestner Redaktion: Lisa Dörsch, Sabrina Kaestner Geschäftsstelle: Bahnhofstraße 55, 95028 Hof Tel.: 09281 – 7798 610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org www.facebook.com/Hochfranken
 www.instagram.com/wirtschaftsregionhochfranken/ Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.

Konzeption & Gestaltung:

Sie möchten Ihre Pressemitteilung, Ihre Anzeige oder ein Porträt Ihres Unternehmens im Newsletter veröffentlichen? Kontaktieren Sie uns einfach per Telefon: 09281 / 7798-610 oder E-Mail: info@hochfranken.org www.hochfranken.org

06/2018 | Nr. 164

Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. HOCHFRANKEN

NEWS

SCHROEDER Werbeagentur GmbH Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Tel. 0911 / 21 65 54-60 , Tel. 09289 / 97 09 700 info@schroeder-oe.de www.schroeder-oe.de www.facebook.com/SchroederWerbeagentur

Beim Kampagnenstart am 20. Juni präsentierten Michael Hübschmann, Verbandsrat AZV Hof, Hermann Knoblich, Sachgebietsleiter AZV Hof, Michael Abraham, Bürgermeister Rehau und Verbandsrat AZV Hof, Karin Wolfrum, Verbandsrätin AZV Hof, Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister Stadt Hof und Verbandsvorsitzender AZV Hof, und Herbert Pachsteffl, Geschäftsführer AZV Hof, den Hof-Becher, der für 4,50 Euro erworben werden kann (v.l.)

AZV kämpft gegen Einweg-Kaffeebecher #lassihnverschwinden - Der Abfallzweckverband (AZV) Stadt und Landkreis Hof hat im Juni die Kampagne #lassihnverschwinden mit dem Ziel gestartet, den Mehrwegbecher in Geschäften zu etablieren und gleichzeitig den Verbrauch an Coffee-to-go-Bechern zu reduzieren. Allein in Deutschland werden laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) jährlich 2,8 Milliarden Einweg-Kaffeebecher verbraucht. Dafür werden 43.000 Bäume gefällt, 1,5 Milliarden Liter Wasser verbraucht, 320 Millionen Kilowattstunden Strom benötigt, 22.000 Tonnen Rohöl verarbeitet, 111.000 Tonnen CO² in die Luft geblasen und 40.000 Tonnen Abfall produziert. Alternativen zum Coffee-to-go sind beispielsweise ein eigener Becher, den sich Kunden im Café oder am Automaten befüllen lassen können, beziehungsweise ein Mehrwegbechersystem, wie das RECUP-System. Für die Kampagne wurde extra ein Mehrweg-Becher, der HOF-Becher, entworfen. „Es sind 2.000 Becher bestellt worden, die bei Veranstaltungen, wie dem Aktionsstart und der Oberfrankenausstellung, angeboten werden", so Herbert Pachsteffl, Geschäftsführer AZV Hof. „Weiterhin sollen die Hof-Becher über die Tourist-Information der Stadt Hof und, wenn möglich, über Geschäfte verkauft werden." Lob gab es vom Verbandsvorsitzenden Dr. Harald Fichtner: „Das Umweltbewusstsein bei den Bürgern ist da, muss aber täglich ins Bewusstsein gerufen werden.“ Pachsteffl hofft, mit der Kampagne einiges bewegen zu können, das Umweltbewusstsein der Bürger zu schärfen und gleichzeitig dem Getränk Kaffee eine Wertschätzung entgegenzubringen: „Wir sind dabei auf das Mitmachen der Geschäfte, der Anbieter und der Nutzer angewiesen und hoffen ein Ausrufezeichen setzen zu können.“ Der AZV Hof ist weiterhin auf der Suche nach Partnern, die zum Beispiel in mitgebrachte Behälter ausschenken, sich an einem Mehrwegbechersystem beteiligen oder den HOF-Mehrwegbecher verkaufen. Auch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützt die Kampagne als ideeller Unterstützer. Weitere Infos unter www.lassihnverschwinden.de.

Unsere neuen Mitglieder im Juni:

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT! Werden Sie Mitglied im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Benjamin Horn Immobilien, Naila | STS Oberflächentechnik UG, Naila | design concept consulting, Hof

Der Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. wird gefördert von:

Landkreis Wunsiedel i.F.

Landkreis Hof

Stadt Hof

31

Sparkasse Hochfranken


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
IMPULS - der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken Juli 2018 by Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. - Issuu