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IMPULS - der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken Juli 2015

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Impuls 7/2015 | Nr. 136

Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert durch:

Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN

NEWS

Sandler AG baut Standort Schwarzenbach aus

48 Millionen Euro Investition in die Zukunft Bereits Ende dieses Jahres soll bei der

„Wir sind seit über 135 Jahren mit unserem Firmen-

Sandler AG in Schwarzenbach an der Saale das neue

sitz Schwarzenbach verbunden und werden auch

Produktionsgebäude „Werk 5“ fertiggestellt sein. In

weiterhin in den Ausbau unseres Kompetenzzentrums

den Bau des Gebäudes, das eine Gesamtfläche von

investieren“, fasst Vorstandsvorsitzender Dr. Christian

22.750 Quadratmetern umfassen wird, hat der Vlies-

Heinrich Sandler die Großprojekte zusammen. „Die

stoffhersteller 17 Millionen Euro investiert. Im nächs-

Inbetriebnahme unserer neuen Fertigungsanlage wird

ten Schritt wird eine neue, 26 Millionen Euro teure

bis zu 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Diese Investi-

Vliesstoffstraße für Hygieneanwendungen installiert.

tionen sind ein weiterer Schritt zur Realisierung neu-

Mit den Tiefbauarbeiten wurde Ende März begonnen, neue PKW- und LKW-Parkplätze sind bereits entstanden und die innerbetrieblichen Verkehrswege werden Zug um Zug an den Ausbau angepasst. Auch das „Werk 5“ wird in ein Gesamtkonzept zur Optimierung

er textiler Konzepte im vielseitigen Markt für Hygieneprodukte. Das neue Werk wird es uns ermöglichen, interne Prozesse noch effizienter zu gestalten. Unseren Mitarbeitern bieten wir durch den Verwaltungsneubau ein bestmögliches Arbeitsumfeld.“

der Warenströme eingebunden, um den Kundenservice noch weiter zu erhöhen und ein hohes Maß an Flexibilität zu wahren. Bereits Ende des vergangenen Jahres waren die Bauarbeiten für ein neues Verwaltungsgebäude angelaufen. Auf vier Büroetagen entstehen neue Arbeitsplätze, Schulungs- und Besprechungsräume für das Sandler-Team.

Unsere neuen Mitglieder im Juli: • Hans-Peter Friedrich

• Lisa Eitner – 360° Learning, Hof

• SBB Software und Beratung GmbH, Naila

• Susanne Dolling Mediation, Hof

Während an der Südseite des neuen Werk 5 die ersten Fertigbetonteile aufgestellt werden, sind an der nördlichen Seite noch umfangreiche Erdbewegungen notwendig. Bei der Baustellenbesichtigung (v.l.n.r.): Horst Graf, Bereichsleiter Technik, Dr. Ulrich Hornfeck, Vorstandsmitglied der Sandler AG, Bürgermeister Hans-Peter Baumann, Landrat Dr. Oliver Bär und Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Heinrich Sandler


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Duale Nutzung – parallel zum regulären Flugbetrieb:

BMW Group mietet Teile des Flughafens Hof-Plauen Die BMW Group mit Sitz in München steigt tem-

betrieb – für Testzwecke der Automobilindustrie zur

porär als Mieter beim Flughafen Hof-Plauen ein. Das

Verfügung. Auf den Flugverkehr selbst hat das Miet-

gaben Hofs Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner,

verhältnis mit der BMW Group kaum Auswirkungen.

Landrat Dr. Oliver Bär und die Flughafen-Geschäfts-

Der Flughafen Hof-Plauen wird während der normalen

führung bekannt. Im Rahmen des zeitlich begrenzten

Öffnungszeiten auch weiterhin als öffentlicher Ver-

Mietverhältnisses nutzt die BMW Group demnächst

kehrslandeplatz fungieren. Der Automobilhersteller

Teile des Verkehrslandeplatzes Hof für geräuscharme

mietet Flächen neben der Start- und Landebahn sowie

Fahrzeugtests im Niedriggeschwindigkeitsbereich un-

am Hangar, die für den Flugzeugverkehr entbehrlich

ter 80 km/h. Diese werden an den Werktagen Mon-

sind. Weitere Flächen, die auch für den Flugverkehr

tag bis Freitag stattfinden, der Automobilhersteller

benötigt werden, sollen fortan vom Tower koordiniert

wird unter anderem Fahrerassistenzsysteme am Flug-

werden. Das Luftamt Nordbayern in Nürnberg zeigte

hafengelände testen. Der Ferienausschuss des Stadt-

sich dabei von Anfang an sehr kooperativ. Wegfallen

rates muss allerdings formell der Nutzungsänderung

werden mit der neuen Nutzung die bisherigen Renn-

des Flughafens noch zustimmen.

tests für die DTM-Serie, die bislang von verschiedenen

Der Flughafen Hof-Plauen stellt seit dem Jahr 2013 Flächen des Flughafens – parallel zum regulären Flug-

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Automobilherstellern betrieben wurden.


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Engagiert im Ehrenamt – Dr. Kapp-Vorbildpreis für NETZSCH-Azubis Der Bayerische Unternehmensverband Metall und Elektro (bayme) hat zum elften Mal Auszubildende in Oberfranken für ihren ehrenamtlichen Einsatz belohnt und mit dem Dr. Kapp-Vorbildpreis ausgezeichnet. Zu den Geehrten gehören in diesem Jahr auch zwei Azubis von NETZSCH: Kathrin Frenzl und Lena Friedrich. Insgesamt 88 junge Frauen und Männer erhielten eine Würdigung für ihren ehrenamtlichen Einsatz, darunter 25, denen für ihr außerordentliches Engagement ganz besonders gedankt wurde.

setzen ihre Talente und Ideen ein, um anderen zu helfen. Das verdient großen Respekt. Als Unternehmen dürfen wir uns glücklich schätzen, solche Mitarbeiter zu beschäftigen. Denn wer sich ehrenamtlich engagiert, ist bereit, über den eigenen Tellerrand hinauszu-

Die beiden Geehrten zusammen mit ihren Vorgesetzen und Ausbildern (v.l.n.r.): Yann Jeschke, Marketingleiter, Kathrin Frenzl, Lena Friedrich und Thorsten Schönauer, Ausbildungsleiter (alle NETZSCHGerätebau GmbH)

schauen, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu

„Wir sind sehr stolz auf unsere beiden Preisträgerin-

arbeiten. All das sind Eigenschaften, die für uns sehr

nen“, betont NETZSCH Geschäftsführer Dr. Hanns-Pe-

wertvoll sind. Deshalb und natürlich auch, weil wir uns

ter Ohl. „Stolz und beeindruckt davon, wie sich diese

als Unternehmen unserer gesellschaftlichen Verpflich-

beiden jungen Frauen in unserer Gesellschaft einbrin-

tung bewusst sind, unterstützen wir ehrenamtliches

gen. Sie investieren einen großen Teil ihrer Freizeit,

Engagement.“

NETZSCH übernimmt GABO Auf dem Weg zum Marktführer der Dynamisch-Mechanischen Analyse (DMA) Die GABO Qualimeter Testanlagen GmbH

lung bei. Im Bereich der Verbundwerkstoffe deckt

mit Sitz in Ahlden (Niedersachsen) hat seit Anfang Juli

NETZSCH mit seinen Analysegeräten Prüfungen im

einen neuen Eigentümer. Die NETZSCH-Gerätebau

gesamten Produktionslauf ab. NETZSCH ist zudem

GmbH mit Firmensitz in Selb übernimmt den weltweit

Technologieführer in Hochtemperaturanwendungen

führenden Hersteller von Hochlast-DMAs.

in der Thermischen Analyse.

Die Analysegeräte von GABO stehen nicht nur zur

Dichtungen, Reifen, Scheibenwischer, Förderbänder

Reifen- und Gummiprüfung bei allen namhaften Rei-

und Schläuche müssen bei allen Einsatztemperaturen

fenherstellern, sondern werden auch in bekannten Bil-

und beim Gebrauch auftretenden Verformungen, die

dungseinrichtungen und Regierungslabors eingesetzt.

sehr groß sein können, ihre Funktion dauerhaft er-

Besonders GABOs´ Hochtemperatur-DMA mit einem

füllen. Die Dynamisch-mechanische Analyse hilft vor

Temperaturspektrum von bis zu 1.500 Grad ist von

allem in Labors der Elastomer- und Kautschukindus-

anderen Herstellern unerreicht und weltweit einmalig.

trie, physikalische Eigenschaften von Kunststoffen zu

NETZSCH bietet bereits jetzt mit seinen Analysegeräten eine breite Palette von Geräten für die Prüfung von Materialeigenschaften in der Gummiindustrie. Mit der zukunftsweisenden Technologie und dem KnowHow seiner Mitarbeiter trägt NETZSCH entscheidend

bestimmen. Dabei wird die zu untersuchende Probe in Abhängigkeit von Temperatur einer sich zeitlich än-

Das Analysegerät „DMA 242 Artemis“ von NETZSCH

dernden mechanischen Beanspruchung ausgesetzt. Sie ist ein weit verbreitetes Werkzeug für Materialentwickler und Anwendungsspezialisten.

zur Sicherheit, unter anderem bei der Reifenherstel3


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Thüga MeteringService bringt IP-Fernsehen aufs Land Schnelle Breitbandverbindungen sind die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung des ländlichen Raumes. Die Thüga MeteringService GmbH (TMS) aus Naila ist dabei ein wichtiger Akteur, um die Regionen außerhalb der Metropolen mit schnellem Internet via Glasfasertechnik zu versorgen. Die Erfolgsgeschichte von TMS begann vor rund 10 Jahren und damals sieben Mitarbeitern. Das Unternehmen mit Sitz in Naila, das auf die Bereiche Messwesen und Energiedatenmanagement spezialisiert ist, ist 2006 aus einem Eigenbetrieb der Thüga AG hervorgegangen und damit als selbständiger Partner Teil des größten Netzwerks kommunaler Energieversorger in Deutschland. Mehr als 200 Partnerunternehmen der Strom-, Gas- und Wasserbranche nehmen heute die Dienstleistungen des Unternehmens in Anspruch. Damit ist TMS bundesweit einer der größten Dienstleister in diesem Bereich. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 100 Mitarbeiter und ist über das Energiedaten-Management hinaus nun auch im Breitbandausbau tätig. TMS unterstützt dabei Kommunen beim Breitbandausbau und Energieversorger beim Aufbau eines Breitband-Geschäftsfeldes. Unter der Marke komDSL erschließt TMS bereits seit Jahren Gebiete im unterversorgten Raum mit leistungsfähigen Breitbandnetzen. Nun wird komDSL Teil einer ganzen „kom“-Produktfamilie. Diese soll fortan den Rahmen für eine ganze Reihe neuer Dienstleistungen bilden. In einem ersten Schritt werde „komTV“ im TMS-eigenen Netzgebiet in den Landkreisen Hof und Kronach angeboten. Das HBBTV-Angebot, kurz für „Hybrid Broadcasting Broadband TV“, steht für TV-Services, die dank Breitband-Technologie Fernsehen und Funktionen des Internets verschmelzen. „Mit komTV werden der gewohnte Komfort und alle Features des klassischen Fernsehens mit den zusätzlichen Vorteilen eines IP-Fernsehproduktes kombiniert“, sagt TMS-Geschäftsführer Peter Hornfischer. „Der Fernsehzuschauer kann interaktives, individuelles Fernsehen und vernetztes Heimkino genießen. Er hat zum Beispiel die Möglichkeit, Onlinenachrichten der Tageszeitung abzurufen oder Videos von Touristinformationen der Region auf dem Fernseher anzuschauen. Ein wichtiger Baustein zur Umsetzung dieser neuen Technologie ist nicht nur ein gut ausgebautes Breitbandnetz, sondern auch die entsprechende Unterhaltungselektronik. Deshalb arbeitet TMS unter anderem mit Loewe zusammen. Der Kronacher Premiumhersteller hat als erster TV-Produzent ein Fernsehgerät entwickelt, das die standardisierte IPTV-Technik verarbeiten kann. „Wir setzten bewusst auf die Kooperation mit regionalen Partnern“, betont Peter Hornfischer. „Die Zusammenarbeit mit Loewe verdeutlicht das. Damit halten wir die Kompetenz in der Region und sichern wichtige Arbeitsplätze.“

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Thüga MeteringService-Geschäftsführer Peter Hornfischer (links) und Loewe-Experte Heiko Erhard (rechts) zusammen mit dem Technischen Abteilungsleiter von TMS, Matthias Stock, bei der Vorstellung von „komTV“.


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Beschäftigungszuwachs in der oberfränkischen M+E-Industrie

Dritte Amtszeit Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann erhält Ernennungsurkunde zum Präsidenten

Die oberfränkische Metall- und Elektro-

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle

industrie blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zu-

hat Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann die Urkunde

rück. Wie eine Berechnung der bayerischen Metall-

zur Ernennung als Präsident der Hochschule Hof für

und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm zeigt,

seine dritte Amtszeit ausgehändigt, die Anfang Okto-

waren im Durchschnitt des Jahres 2014 über 54.600

ber 2015 beginnt. Präsident Lehmann war im Septem-

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den M+E-Unter-

ber 2014 vom Hochschulrat einstimmig für eine weite-

nehmen des Regierungsbezirks beschäftigt. Dies sind

re Amtszeit bis 2021 gewählt worden. „Ich wünsche

47 Prozent aller Industriebeschäftigten in Oberfran-

Präsident Lehmann weiterhin viel Erfolg bei der Wei-

ken und 7 Prozent der M+E-Arbeitnehmer in ganz

terentwicklung der Hochschule Hof“, kommentierte

Bayern. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2013

Minister Spaenle die Überreichung der Urkunde. „Auf

stieg die Zahl der Beschäftigten um 415 und damit

die bewährte Zusammenarbeit freue ich mich.

um 0,8 Prozent. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die Ergebnisse unserer Analyse zeigen, dass die heimische M+E-Industrie ein starker und wichtiger Wirtschaftszweig ist, der maßgeblich zu Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand beiträgt.“ Die größte Teilbranche der oberfränkischen M+E Industrie ist der Maschinenbau mit über 24.000 Beschäftigten. An zweiter Stelle rangieren die Hersteller von Metallerzeugnissen (mehr als 9.500 Beschäftigte) vor den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen (über 6.400). Die Hersteller von EDV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen landen mit knapp 4.700 Beschäftigten auf dem vierten Rang. Die M+E-Unternehmen Oberfrankens erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 10,7 Milliarden Euro, knapp 59 Prozent davon im Ausland.

Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann erhält die Ernennungsurkunde zum Präsidenten für seine dritte Amtszeit von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle. Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst 5


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Export-Schlager aus REHAU: Polymerspezialist etabliert Ausbildung in den USA Rund 650 der weltweit über 19.000 Mitarbeiter

Im August 2015 werden die ersten acht Schüler ihre

beschäftigt Polymerspezialist REHAU in Cullman/

Ausbildung bei REHAU beginnen. Das Unternehmen

Alabama. Dort fertigt das Unternehmen Stoßfänger,

vermittelt die praktischen Inhalte und unterstützt fi-

hauptsächlich für seinen größten Kunden Mercedes,

nanziell; in der Schule lernen die Jungen und Mädchen

und auch Rohre für den Baubereich und Erdwärme-

die Theorie – Berufsschulen, wie man sie aus Deutsch-

tauscher werden produziert. Der nordamerikanische

land kennt, gibt es nicht. Nach nur zwei Jahren – so

Standort wächst beständig und mit ihm die Zahl der

der Plan – halten die acht Kandidaten zusätzlich zu

Mitarbeiter. Geeignetes Personal zu finden, stellt für

ihrem Diploma, vergleichbar mit dem Abitur, ihren

Werkleiter Albert von Pelser-Berensberg eine immer

Abschluss im Bereich Spritzgusstechnik in Händen und

größere Herausforderung dar. „Da es in den USA kei-

können in das Berufsleben starten. „Hoffentlich bei

ne klassische Berufsausbildung gibt, müssen wir alle

REHAU“, erklärt Michael von Hertell. „Wir wollen mit

neuen Mitarbeiter anlernen. Bis sie eingearbeitet sind,

dem Programm den Nachwuchs fördern und Fachkräf-

vergehen teils Monate. Wir wollen unsere Fachkräfte

te gewinnen.“

deshalb selbst ausbilden“, erklärt der Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik, der mit dem deutschen System der Ausbildung vertraut und überzeugt von diesem Weg ist. Gemeinsam mit Michael von Hertell, REHAU Leiter Berufsausbildung, und Hubert Förg, REHAU Leiter internationale Weiterbildung,

Nicht nur in die USA hat Polymerspezialist REHAU sein Ausbildungsmodell exportiert. Auch in China gibt es Kooperationen. In Südafrika, Tschechien und Ungarn sollen in naher Zukunft ähnliche Systeme etabliert werden.

entwickelte er ein Modell und suchte Kontakt zu regionalen Schulen. Kooperationspartner waren schnell gefunden: Das Wallace State Community College und die Cullman County Schools.

Zufriedene Gesichter nach dem gemeinsamen Treffen in Cullman/Alabama: REHAU Verantwortliche gemeinsam mit Vertretern des Wallace State Community College und der Cullman County Schools. Bildquelle: REHAU

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Rekorderfolg für REHAU:

Firmenjubiläum für GEALAN Die Geschäftsführer Gerd Laubmann und Thomas Fickenscher (v.l.n.r.) vor dem Firmensitz in Oberkotzau

Fünf Azubis unter den Bundesbesten Seit 2001 zeichnet der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie, kurz GKV, die bundesweit besten angehenden Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik aus. Fünf der zwölf Preisträger kommen in diesem Jahr aus dem Hause REHAU: Antke Janßen, Marian Ludwig, Felix Rothammel, Sebastian Scharf und Fabrian Schneider haben ihre Ausbildung bei REHAU absolviert - in Rehau, Feuchtwangen und Wittmund. Die Preisträger erhalten eine Urkunde, ein Preisgeld und werden in den „Club der Besten“ aufgenommen. Dessen Mit-

Die GEALAN Formteile GmbH aus Oberkotzau ist in nur

glieder treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaus-

drei Jahrzehnten zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Re-

tausch, was den Club zur idealen Plattform macht, um

gion gereift und beschäftigt aktuell fast 600 Mitarbeiter. Kürzlich

Kontakte zu knüpfen.

feierte das Unternehmen sein 30-jähriges Bestehen. GEALAN Formteile entstand 1985 aus dem von Adam Fickenscher 1921 gegründeten Unternehmen und entwickelt und produziert seither technische Spritzgussteile und Baugruppen am Hauptsitz in Oberkotzau. Weitere Standorte betreibt das Unternehmen in Hof, Hof-Haidt, Asch/ Tschechien und in Székesfehérvár/Ungarn. Die Mitarbeiterzahl ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen, auf aktuell 580, bei einem Jahresumsatz von rund 70 Millionen Euro. Das von Thomas Fickenscher und Gerd Laubmann geführte Unternehmen kann auf zahlreiche Auszeichnungen verweisen, darunter Kunden-Awards als Exzellenz-Lieferant, mehrere Anzeichnungen als „Bayerns Best 50“, einige „Best Supplier“-Titel und Auszeichnungen bei „Europe´s 500“ der Europäischen „Champions of Growth“. Im Jahr 2004 gründeten die Geschäftsführer die Schwesterfirma GEALAN CAXsolutions und 2006 eine tschechische Tochterfirma, die GEALAN Czech s.r.o. in Asch. In den Jahren 2008 und 2009 errichtete das Unternehmen für zwölf Millionen Euro in Oberkotzau

Die GKV-Gewinner Felix Rothammel, Sebastian Scharf, Antke Janßen, Marian Ludwig und Fabian Schneider (von links) vor dem Ausbildungszentrum Prolin am Stammsitz in Rehau.

eine neue Produktionshalle. Das Projekt wurde 2009 von der bayerischen Architektenkammer als eines der sehenswertesten Bauwerke Bayerns ausgezeichnet. 2015 eröffnete offiziell das jüngste Schwesterunternehmen in Ungarn, die GEALAN HungaryPlast Kft. GEALAN Entwicklungsergebnisse und Produkte finden sich weltweit in den meisten Premiumfahrzeugen und in der Heizungs- und Warmwasserbranche.

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Sana Klinikum Hof erneut als familienbewusstes Krankenhaus ausgezeichnet Einmal jährlich zeichnet die berufundfamilie gGmbH Unternehmen, Institutionen und Hochschulen für ihr Engagement für eine familienbewusste Personalpolitik aus. Das Sana Klinikum Hof hatte bereits 2012 erfolgreich die Zertifizierung zum familienorientierten Arbeitgeber bestanden. Die Auszeichnung ist gleichzeitig Anerkennung und Herausforderung: Einerseits würdigt sie die bereits vorhandenen Maßnahmen, andererseits werden im Rahmen der Zertifizierung künftige Projekte zur Schaffung einer familienfreundlichen Arbeitsumgebung festgelegt, die in einem Zeitraum von zwei Jahren umgesetzt werden müssen. Diesen Prozess hat das Sana Klinikum Hof erfolgreich durchlaufen. Im Mai wurde das Zertifikat nun um weitere zwei Jahre verlängert. „Diese Herausforderung nehmen wir gerne an“, so Dr. med. Holger Otto, Geschäftsführer des Sana Klinikums Hof. „Es ist uns wichtig, dass unsere Mitarbeiter Beruf und Familie vereinen können.“ Das Sana Klinikum Hof beschäftigt aktuell 953 Mitarbeiter inklusive Auszubildender und gehört mit seinen 465 vollstationären Betten und 18 teilstationären Plätzen zu den größten somatischen Akutkrankenhäusern in Bayern. In über zehn Fachabteilungen behandelt das Haus der Schwerpunktversorgung jährlich etwa 22.000 stationäre und 45.000 ambulante Patienten.

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Personalleiterin Kerstin Koch (2.v.r.) nahm bei der feierlichen Verleihung in Berlin das Zertifikat im Namen des Sana Klinikums Hof entgegen.


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Ausgezeichnet innovativ Schwarz Elektromotoren überzeugt bei „Top 100“ Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die Schwarz Elektromotoren GmbH wurde im Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Essen als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittel-

„Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar überreichte Markus Schwarz, Geschäftsführer der Schwarz Elektromotoren GmbH das „Top 100“-Siegel. Bildquelle: KD Busch/compamedia GmbH

stand ausgezeichnet. Der Rehauer Maschinenbauer überzeugte besonders mit der Innovationskraft und der Innovationsförderung des Top-Managements. Seit sich der Inhaber und Geschäftsführer Markus Schwarz vor 15 Jahren mit der Firma selbstständig gemacht hat, entwickelt er ein Neuprodukt nach dem anderen. Das Unternehmen produziert mit 47 Mitarbeitern Elektromotoren für Förderfahrzeuge, Elektroautos, Löschanlagen, Hybridsysteme und den Schiffsbau und vermarktet diese weltweit. „Nach der Dampfmaschine und dem Verbrennungsmotor gehört die Zukunft nun dem Elektromotor“, sind sich Markus Schwarz und seine Geschäftsführerkollegin Bärbel Feulner sicher. Schwarz Elektromotoren zählt zur internationalen Spitzengruppe der Branche und investiert jährlich eine siebenstellige Summe in die Entwicklung eigener innovativer Projekte. Die Hälfte seines Umsatzes erzielte das „Top 100“-Unternehmen 2014 mit Neuheiten und Produktoptimierungen, die es vor der Konkurrenz auf den Markt gebracht hat. „Unsere guten Ideen und die schnelle Umsetzung sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für uns“, erklärt Geschäftsführer Markus Schwarz. „Deshalb investieren wir viel Zeit und Aufwand in unser Innovationsmanagement. Wir setzen dabei auf den Ideenreichtum aller Mitarbeiter. Ihnen gebührt mein Dank für das Erreichen dieser Auszeichnung.“ Zwei innovative Neuentwicklungen von Schwarz Elektromotoren sind unter anderem ein nahezu verschleißfrei arbeitender, batteriebetriebener Elektromotor, der die Flügel von Windrädern verstellt und sich inzwischen mehr als 60.000 Mal verkauft hat und ein wassergekühlter Elektromotor mit integriertem Getriebe, der erst im letzten Jahr auf der eCarTec 2014 in München vorgestellt wurde.

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Jubiläum bei ProComp

Marktredwitzer Systemhaus wird 25 Innerhalb von nur zweieinhalb Jahr-

des IT-Risikomanagements und der Systemarchitektur,

zehnten hat sich die ProComp Professional Compu-

aber auch die Mitarbeiterschulung im Mittelpunkt. Bei

ter GmbH aus Marktredwitz zu einem der führenden

den Applikationen geht es neben der optimalen Nut-

Systemhäuser in Nordbayern entwickelt. Ende Juli

zung von Standard-Software um Content-Manage-

feierte das Unternehmen sein 25-jähriges Jubilä-

ment-Lösungen, um die Anbindung und Integration

um. Die Erfolgsgeschichte begann 1990, im Jahr der

der Geschäftsprozesse und um so genannte webba-

deutschen Wiedervereinigung mit drei Mitarbeitern,

sierte Lösungen. Die IT-Infrastruktur kümmert sich vor

darunter die beiden Geschäftsführer Rolf Brilla und

allem darum, dass die Systeme des Kunden optimal

Roland Meichner. Mit den ersten Großkunden, darun-

funktionieren, aber auch um Netzwerksicherheit,

ter die SCHERDEL-Gruppe, die auch heute noch mit

Überwachungs- und Kommunikationslösungen und

ProComp zusammenarbeitet, kamen schnell weitere

Cloud-Modelle.

Mitarbeiter hinzu. „Die Anfangsjahre waren aufregend, nicht nur wegen der historischen Umbrüche direkt vor unserer Haustür“, erinnert sich Rolf Brilla. „Wir haben damals kurz nach der Grenzöffnung als eines der ersten Großprojekte in Sokolov vier Kilometer Glasfaser- und sechs Kilometer Coax-Kabel verlegt, und damit das seinerzeit größte Netzwerk in der CSSR realsiert.“ Besonders wichtig seien in der Entwicklung des Unternehmens die strategischen Partnerschaften, vor allem mit Microsoft, SAP, Fujitsu und JobRouter gewesen, sagt der Geschäftsführer. Dazu kamen eigene Produktentwicklungen wie beispielsweise ein Content-Management-System oder Schnittstellen von Anwenderprogrammen zu SAP. Heute steht das Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern auf drei Säulen: Der Beratung der Kunden, den Applikationen und dem Aufbau und der Pflege der ITInfrastruktur. Bei der Beratung stehen Fragen des Managements von Geschäftsprozessen, des Workflow, 10

Auf ihre Erfolgsgeschichte angesprochen bleiben Brilla und Meichner bescheiden. „Natürlich freuen wir uns über das, was wir in den letzten 25 Jahren erreicht haben. Aber letztlich kommt es viel mehr darauf an, was wir in den nächsten Jahren noch erreichen werden. Wir sind bestens aufgestellt und bereit für die kommenden Herausforderungen unserer Kunden. Wir stehen bei der Digitalisierung des Lebens und der Wirtschaft noch am Anfang und es werden große Veränderungen auf uns zukommen. Schlagworte wie „Industrie 4.0“ oder „Internet der Dinge“ seien keine Worthülsen, sondern längst Realität. Das wird ein interessanter, spannender und anspruchsvoller Weg. Aber wir werden ihn gehen und unsere Kunden und Partner dabei mitnehmen und aktiv unterstützen.“


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TechnologieAllianzOberfranken

Grundsteinlegung für neues Gebäude An der Universität Bayreuth entsteht momentan für 44 Millionen Euro das neue Gebäude der TechnologieAllianzOberfranken (TAO), die das Zentrum für Materialwissenschaften (ZMW) und Werkstofftechnologie (ZMW) und das Zentrum für Energietechnik gemeinsam nutzen werden. Auf etwa 5.600 Quadratme-

Wilhelm Wenning, Präsident der Regierung von Oberfranken, Brigitte Merk-Erbe, Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth, Professor Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst, Stefanie Lange, Staatliches Bauamt, Christof Präg, stellvertretender Amtsleiter Staatliches Bauamt (v.l.n.r.).

tern Nutzfläche werden dort drei Lehrstühle des ZMW unterkommen, die derzeit noch außerhalb des Campus beheimatet sind. Vor allem aber wird dort genügend Raum zur Verfügung stehen, um Labore unterschiedlicher Provenienz und eine Vielzahl sogenannter Key-Labs einzurichten. Hier werden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um Forschung voranzutreiben und den Studierenden Möglichkeiten zur praktischen Arbeit zu geben. „Die heutige Grundsteinlegung für das neue TAO-Gebäude hier im Süden des Campus der Universität Bayreuth ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, Oberfranken als Wissenschaftsstandort weiter auszubauen“, kommentierte der Bayreuther Universitätspräsident Professor Dr. Stefan Leible die Grundsteinlegung. „Die Technologie-Allianz-Oberfranken ist ein ausgesprochen beispielhaftes und zugleich das umfassendste Kooperationsvorhaben der zwei Universitäten und der zwei Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Oberfranken. Dabei werden die enormen Potenziale und Kompetenzen der vier Hochschulen für Zukunftsthemen wie Energie und Mobilität gebündelt“, hob Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst, die Bedeutung der TAO hervor. „Für mich ist diese Kooperation der wissenschaftlichen Kräfte einer starken Region exemplarisch und verdient Unterstützung. Für die Summe von 44 Millionen Euro entsteht hier ein Gebäude, das erstklassige Voraussetzungen für die Zusammenarbeit schafft. Insgesamt wird der Freistaat für die TechnologieAllianzOberfranken rund 70 Millionen Euro in Baumaßnahmen investieren.“

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An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof

BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen

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Kommunen/ Vereine

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750,- €

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1.000,- €

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Freiwillig erhöhter Beitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Firma: Name: Straße, Nr.: PLZ, Ort: Email:

Ort, Datum: Unterschrift:

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof Vorstandsvorsitzender: Bernd Hering

Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken Bankleitzahl: 780 500 00 Kontonummer: 220 072 672

Tel. 09281 / 7798-610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org


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Pascal Seidel vor dem Turner Field Baseball-Stadion in Atlanta, Georgia

Pascal Seidel (9. von rechts) mit dem Team von Zwick/Roell

Zwölf Wochen USA

Sandler-Azubi Pascal Seidel nutzt Chance auf Auslandspraktikum Pascal Seidel, Auszubildender zum Industriekaufmann bei Sandler, erhielt durch die Joachim-HerzStiftung die Möglichkeit, Arbeitserfahrung in den USA zu sammeln – und das bei einem Partnerunternehmen der Sandler AG. „Azubis in die USA“ – dieses Ziel verfolgt die Joachim-Herz-Stiftung aus Hamburg in einem noch jungen, gleichnamigen Projekt. Die Stiftung, die die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung zur Aufgabe hat, organisiert und finanziert dabei Praktika im Ausland für bayerische Auszubildende im zweiten Lehrjahr, die entsprechende Englischkenntnisse vorweisen können. „Das war eine einmalige Chance für mich“, sagt Pascal Seidel. „Die Sandler AG hat mich von Anfang an unterstützt und mich ermutigt, diese Möglichkeit wahrzunehmen. Und nach einem langen Bewerbungsverfahren mit mehreren Vorentscheiden wurde ich gemeinsam mit 20 weiteren Azubis aus insgesamt 110 Bewerbern ausgewählt.“ In Kennesaw, einer Kleinstadt in Georgia im Südosten der USA besuchte Pascal Seidel zunächst für zwei Wochen den Unterricht an einem College und begann nach den darauf folgenden zweiwöchigen Semesterferien sein Praktikum bei Zwick USA in Kennesaw, einer Zweigstelle des in Ulm ansässigen Maschinenfabrikanten Zwick GmbH & Co. KG. Das Unternehmen fertigt Prüfgeräte für unterschiedliche Branchen und einige dieser Apparaturen werden auch bei Sandler für die Fertigwarenprüfung eingesetzt. „Während der zehn Wochen bei Zwick USA durfte ich in verschiedenste Abteilungen hinein schnuppern“, erzählt Pascal Seidel. „Alles in allem war dieses Projekt eine der besten Erfahrungen, die ich bisher in meinem Leben machen durfte. Nicht nur meine Englischkenntnisse haben sich sehr verbessert, auch in Bezug auf Selbständigkeit bin ich in diesen drei Monaten gewachsen.“

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Leu Energie GmbH & Co. KG Von der Tankstelle zum Energieunternehmen Rund 100 Mitarbeiter, sechs Standorte, sieben Tochterunternehmen und acht Geschäftsfelder – was 1949 mit einer Tankstelle begann, hat sich zu einem überregional agierenden Energieunternehmen mit verschiedensten Standbeinen entwickelt. Die Leu-Gruppe vertreibt ihre Energieprodukte überwiegend in Nordbayern, Sachsen und Thüringen. Mit 15 eigenen Spezial-Tankfahrzeugen sichert das Familienunternehmen die Versorgung mit Heizöl und Kraftstoffen in diesen Märkten und arbeitet darüber hinaus mit zahlreichen Händlern und Partnern zusammen, die über den Leu-Standort in Hof Heizöl und Kraftstoffe umschlagen. Im Bereich Tankstellen ist Leu Mitglied im Netz von tankpool24, dem größten mittelständischen Automatentankstellennetz Deutschlands mit über 700 Tankstationen in Europa, und betreibt eigene Leu-Tankstellen in Hof, Geroldsgrün, Münchberg, Kronach, Marktleuthen und Schweinfurt. Als Vertriebspartner von ExxonMobil für Schmierstoffe vertreibt Leu Hochleistungsschmierstoffe für Industrie, Landwirtschaft und den Kfz-Sektor. Da sich der Markt für Energieprodukte in den letzten Jahren stark verändert hat, hat Leu seine Produktpalette stets erweitert: Erdgas wird bundesweit in Deutschland und mittlerweile auch in Österreich an Privat- und Gewerbekunden ausgeliefert und über das Tochterunternehmen FHP Frankenwald Holzpellets GmbH werden Holzpellets und Holzbriketts vertrieben. Die BTD Tankschutz GmbH, ein weiteres Tochterunternehmen, ist auf den Bau von Tankanlagen sowie Tankreinigung, Tanksanierung und Spezialanlagenbau spezialisiert und rundet so das umfangreiche Angebot der Leu-Gruppe ab. Zur Leu-Gruppe gehören insgesamt acht Unternehmen mit rund 100 Beschäftigten an den Standorten Hof, Regensburg, Bamberg, Nürnberg, Würzburg und Wien. Weitere Informationen unter www.leu-energie.de

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Die Leu-Firmenzentrale in der Bahnhofstrasse in Hof


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Wirtschaftsschüler zu Besuch bei der Rausch & Pausch GmbH 32 Schüler der Staatlichen Wirtschafts-

von Ventilen und Ventilblöcken für hydraulische und

schule Hof besuchten Mitte Juli den Selber Auto-

pneumatische Anwendungen beobachten und auch

mobilzulieferer. Zu Beginn der knapp zwei Stunden

in den noch relativ jungen Unternehmensbereich Me-

dauernden Unternehmensbesichtigung bei RAPA er-

dizintechnik hineinschnuppern.

hielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Geschichte des 1920 gegründeten Unternehmens und seine breite Produktpalette. Außerdem erfuhren sie in welchen Berufen an den verschiedenen Standorten ausgebildet wird. Im Anschluss wurden die Besucher von André Remmer, technischer Ausbilder bei RAPA, und Sabine Pflum, Leiterin der kaufmännischen Ausbildung, durch unterschiedliche Produktionshallen geführt. Die Gruppe wurde außerdem von

Die Rausch und Pausch GmbH, kurz RAPA, mit Hauptsitz in Selb zählt zu den weltweit führenden Entwicklern von hydraulischen und pneumatischen Ventilsystemen für den Fahrzeugbau. Das 1920 gegründete Familienunternehmen wird mittlerweile in der vierten Generation von Geschäftsführer Dr. Roman Pausch geleitet und beschäftigt heute über 800 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland und den USA.

Veronika Aimer, Personalmanagement, und Azubi Klaus Reinhold begleitet. Auf der Führung konnten die Wirtschaftsschüler unter anderem die Herstellung

Die Schüler der Staatlichen Wirtschaftsschule Hof in der Produktion bei RAPA

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University goes public Campus Münchberg startet neues Projekt für Öffentlichkeitsarbeit Gemeinsam mit der Wirtschaftsregion

einem vorgegebenen Zeitraum durchzuführen. Die

Hochfranken lud die Fakultät Ingenieurwissenschaf-

Hochschule reagiert damit auf die veränderten Anfor-

ten, Campus Münchberg, Fachrichtung Textil, zu ei-

derungen in der Textilindustrie, die global aufgestellt

nem „World Café“ in die Hochschule. Vier internati-

ist und interdisziplinäre und interkulturelle Anforde-

onale Studentengruppen präsentierten ihre Arbeiten

rungen an die angehenden Nachwuchskräfte stellt.

zum Ausbildungsmodul „Product Development“. Nach dem Grundstudium wird der Studiengang Innovative Textilien ab dem dritten Semester in englischer Sprache unterrichtet. Dass dies für die Studenten kein Problem darstellt, bewiesen sie während ihrer Kurzpräsentationen, ebenfalls in Englisch. Ziel dieses Ausbildungsmoduls „Product Development“ ist es, unter erschwerten Bedingungen, nämlich in englischer Sprache, in internationalen Teams und interkulturellem Umfeld, eine Produktentwicklung von der Idee über Budgetierung bis hin zu Marketing und Vertrieb in

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Die halbjährliche Veranstaltung „University goes public“ will die Öffentlichkeit darüber informieren, was in Münchberg gelehrt wird und den Kontakt zu den internationalen Studenten fördern. Unternehmen, die sich mit Ideen oder bestenfalls Praktikumsplätzen für die internationalen Studenten beteiligen möchten, können sich an Professor Dr. Wolfang Schrott, Hochschule Hof, wenden.

Professor Dr. Wolfgang Schrott eröffnet die Veranstaltungsreihe „University goes public“


HOCHFRANKEN

NEWS

Sockelwand vor der Kunstfelsverkleidung

Sockelwand mit Kunstfelsverkleidung

KaGo & Hammerschmidt auf der Luisenburg

Felsszenario für neues Theaterbetriebsgebäude Die Luisenburg ist das älteste Freilichttheater Deutschlands und Aushängeschild für das Fichtelgebirge. Die wunderschöne Felsenkulisse gibt dem gesamten Gelände seinen natürlichen und unberührten Charakter. Das neu erbaute Theaterbetriebsgebäude sollte diese Idylle nicht stören. Deshalb war es wichtig den Bau so gut wie möglich in die Natur zu integrieren. Die ursprünglich angedachte Lösung mit Naturstein erwies sich als technisch und finanziell nicht umsetzbar, daher wurde die Firma KaGo & Hammerschmidt mit der Verkleidung der Sockelwände beauftragt. Die Kunstfelsspezialisten sollten einen möglichst harmonischen, zurückhaltenden Übergang des Bauwerks in die Natur schaffen. In nur zwei Monaten Bauzeit fertigte das Unternehmen aus insgesamt 30 Tonnen Spritzbeton und zehn Tonnen Stahl neben besagter Verkleidung auch noch etliche EinzelfelsNachbildungen bis zu einer Gesamthöhe von zehn Metern. KaGo & Hammerschmidt aus Wunsiedel zählt zu den führenden Kunstfelsherstellern in Europa. Seit der Gründung im Jahr 1992 hat sich das Unternehmen einen Namen in seiner Branche gemacht. Inzwischen kann KaGo & Hammerschmidt auf hunderte erfolgreich durchgeführter Projekte weltweit in Zoos, Freizeitparks, Badelandschaften, Einkaufszentren, Hotels, Gemeinden und auch für private Endkunden zurückblicken. Zum Leistungsspektrum zählen außerdem hochwertige textile Palmen, Bäume und Pflanzen, Sitz- und Kletterfelsen und Wandmalerei.

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HOCHFRANKEN

NEWS

Kongress Textil und Zukunft Die Textil- und Bekleidungsindustrie in

unternehmerischer Leistungsfähigkeit und Innovati-

Bayern und Deutschland gilt mit ihren innovativen

onskraft“, sagte Dr. Markus Eder, Geschäftsführer der

Technischen Textilien sowie starken Sport- und Mo-

Bayern Innovativ GmbH, in seiner Eröffnungsrede vor

demarken als weltweit führend. Um auch in Zukunft

den rund 220 Teilnehmern der Veranstaltung. Sich auf

erfolgreich zu sein, sind Innovationen mehr denn je

dem Erreichten auszuruhen, davor warnte Dr. Christi-

gefordert: Immer kürzere Produktlebenszyklen, sich

an Heinrich Sandler, Präsident des Verbands der Bay-

veränderndes Konsumverhalten, steigende Anforde-

erischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.: „Es ist

rungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ressourcenef-

besser zu agieren, als nur zu reagieren.“

fizienz sowie demografischer Wandel, Urbanisierung und Digitalisierung beeinflussen die Unternehmen nachhaltig. Die Bayern Innovativ GmbH bietet Experten aus der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie verschiedener Anwenderbranchen mit dem jährlich stattfindenden Kongress „Textil und Zukunft“ die Möglichkeit zur interdisziplinären Vernetzung. „Die deutsche und bayerische Textil- und Bekleidungsindustrie blickt auf schwierige Jahre des Strukturwandels zurück, heute ist sie mit innovativen Technischen Textilien sowie starken Sport- und Modemarken weltweit führend. Dies beruht auf hoher Kompetenz,

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Thematisiert wurde vor allem die Digitalisierung, speziell Industrie 4.0, als branchenübergreifender Trend. So gab es unter anderem Vorträge zu den Themen „Industrie 4.0 – Neue Geschäftsmodelle und Herausforderungen“, „Speed Factory – Automatik 4.0 für die Textilindustrie“ und „Crowdsourcing für innovative textile Produkte“. Weitere

Informationen

und

Fachvorträgen

den

zum erhalten

Kongress Sie

unter

http://www.bayern-innovativ.de/textil2015/bericht

Rund 220 Experten aus der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie verschiedener Anwenderbranchen besuchten den diesjährigen Kongress „Textil und Zukunft“ in der Hofer Freiheitshalle.


HOCHFRANKEN

NEWS

Besichtigung des Frankenpost Druckzentrums Bei einer exklusiven Führung durch das Druckzentrum der Frankenpost in Hof-Moschendorf, die Anfang Juli von der Wirtschaftsregion Hochfranken organisiert wurde, erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Abläufe einer Tageszeitung. Geleitet wurde die Tour von Frankenpost-Redakteur Roland Rischawy. An der Erstellung einer Ausgabe der Frankenpost sind 1.500 Mitarbeiter beschäftigt - vom Redakteur bis zum Zeitungsausträger. Die doppelstöckige Offset-Rotationsdruckmaschine, die 1996 errichtet wurde, kann in der Stunde 32.000 Exemplare drucken, 100 Millionen im Jahr - darunter nicht nur die Frankenpost, sondern auch externe Druckaufträge wie zum Beispiel Anzeigenblätter und Magazine. In das große Papierlager werden täglich mehr als eine Tonne schwere Rollen mit jeweils 20 Kilometer Papier angeliefert. Jährlich verbraucht die Frankenpost davon 6.000 Stück, die insgesamt dreimal um den Erdball reichen würden.

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Kontakt: Vorsitzender: Bernd Hering Geschäftsführung: Jörg Raithel Redaktion: Sabrina Kaestner

Konzeption & Gestaltung:

Geschäftsstelle: Bahnhofstraße 55, 95028 Hof Telefon: 09281 / 7798-610

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SCHROEDER Werbeagentur GmbH Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg info@schroeder-oe.de, www.schroeder-oe.de

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Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.

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