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2/2016 | Nr. 140
Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. HOCHFRANKEN
NEWS
So soll das neue VHS Lern- und Bildungszentrum einmal aussehen. © Architekturbüro Spindler, Kronach
Spatenstich für neues Lern- und Bildungszentrum Die Volkshochschule des Landkreises Hof wird die seit langem leer
eingerichtet, das 2. Obergeschoss bleibt der Verwaltung vorbehalten.
stehenden und denkmalgeschützten Gebäude Ludwigstraße 5 und 7
Auch die jeweiligen Dachetagen sollen zukünftig für Seminare und Ver-
in der Hofer Innenstadt bis zum Jahr 2018 durch Umbau und Sanierung
anstaltungen nutzbar sein und sollen zudem ein Archiv beherbergen.
wieder beleben. Auf 4.000 Quadratmetern wird für insgesamt 11,4 Mil-
Der Innenhof der neuen Volkshochschule soll durch eine moderne Glas-
lionen Euro ein modernes Lern- und Bildungszentrum entstehen.
konstruktion überspannt werden.
Bis zum Herbst 2016 sollen die Gebäudehülle sowie einige Glaskonstruk-
Das Projekt wird unter anderem mit 6,4 Millionen Euro durch staatliche
tionen fertiggestellt sein, 2017 wird der Innenausbau vorgenommen.
Gelder der Regierung von Oberfranken und weiteren 1,6 Millionen Euro
In einem ersten Schritt werden die beiden Gebäude durch Durchbrüche
von der Oberfrankenstiftung unterstützt. Das neue VHS Lern- und Bil-
miteinander verbunden und alle Stockwerke barrierefrei erschlossen.
dungszentrum hatte maßgeblich der im letzten Jahr verstorbene Alt-
Der Eingang wird sich in Haus Nr. 7 befinden, das Erdgeschoss bekommt
Landrat des Landkreises Hof, Bernd Hering, angestoßen. Die derzeitigen
eine attraktive Glashalle, über die der Zugang zu allen Ebenen möglich
Räume der VHS-Hof-Land in der Fabrikzeile werden zusätzlich erhalten
ist, zudem soll es dort ein kleines Café für den Aufenthalt geben. Im 1.
bleiben.
IHR ENGAGEMENT ZÄHLT!
Obergeschoss werden die Seminarräume sowie ein Gesundheitsstudio
Unsere neuen Mitglieder im Februar: Motor-Nützel Vertriebs-GmbH Audi Hof, Hof Consult Social GbR, Bad Berneck SpVgg 1913 Selb e.V., Selb
Werden Sie Mitglied Im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
ASG Arbeits- und Brandschutz, Hof SÜDLEDER GmbH + Co. KG, Rehau Höhne Bürotechnik, Hof
HOCHFRANKEN
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iisys und Hochfranken intensivieren Zusammenarbeit
Veranstaltungsreihe „Von Mitgliedern für Mitglieder“
Auswahlinstrument Assessment-Center
Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. und dem iisys - Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof. Der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V., Dr. Hans-Peter Friedrich, und deren Geschäftsfüh-
Den richtigen Mitarbeiter für eine bestimmte Stelle zu identifizieren
rer Dr. Jochen Rausch sowie der wissenschaftliche Leiter des iisys,
ist oft schwierig. Der Vortrag aus der Reihe „Von Mitgliedern für Mitglie-
Professor Dr. Richard Göbel und die Geschäftsführerin Anne-Christine
der“ von Vera Dorschner, von Dorschner Consulting, drehte sich um das
Habbel vereinbaren eine engere Zusammenarbeit im Rahmen der iisys-
Thema „Assessment-Center in der Personalauswahl“ und brachte den
Projekte Industrie 4.0 und der Ideenschmiede Mittelstand. Dabei sollen
Teilnehmern der Veranstaltung dieses Diagnostikinstrument näher. Es
die Unternehmen bei der Digitalisierung der industriellen Produktion
kann sowohl bei der externen als auch internen Kandidatensuche sowie
und der Vernetzung unterstützt werden.
in der Personalentwicklung eingesetzt werden. Das Anwendungsspek-
Des Weiteren ist auch eine Zusammenarbeit im Bereich der Fachkräfte-
trum erstreckt sich dabei von Auszubildenden über Nachwuchskräfte
sicherung geplant, die durch das sog. Mint-Projekt (Mathematik-Infor-
bis hin zu hierarchisch hochrangigen Fach-und Führungskräften. Dabei
matik-Naturwissenschaften-Technik) vorangetrieben werden soll.
werden die Bewerber von Vorgesetzten und Personalfachkräften bei
Hochfranken wird damit die dritte sogenannte MINT-Region in Bayern.
der Bearbeitung anforderungsgerechter Aufgabenstellungen beobach-
Mit diesem Projekt der Bayerischen Sparkassenstiftung und der Initia-
tet und hinsichtlich ihrer Fähig- und Fertigkeiten beurteilt. „Nicht um
tive Junger Forscherinnen und Forscher (IJF) soll dem Fachkräftemangel
jeden Preis eine Besetzung, sondern den richtigen Kandidaten finden“,
entgegengewirkt werden, um die Zukunftsfähigkeit der Region zu si-
so Dorschner in ihrem Vortrag. Firmen haben durch ein professionell
chern. Aufgabe dieses Netzwerkes ist es, bereits vorhandene Bildungs-
abgehaltenes Assessment-Center den Nutzen, die Bewerber besser
angebote zu koordinieren, neue Angebote anzuregen und diese den
untereinander vergleichen zu können, die Treffsicherheit zu erhöhen
Kindern und Jugendlichen, Kitas und Schulen, pädagogischen Fachkräf-
sowie damit die Folgekosten einer Fehlbesetzung zu vermindern. Dies
ten und Lehrkräften zugänglich zu machen.
rechtfertige auch den hohen Aufwand in der Vorbereitung und bei der
Die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. ist seit Beginn des Jahres Tan-
Durchführung, so Dorschner.
dem-Partner des Netzwerkes und wird die Koordinierung der MINT-Region Hochfranken federführend übernehmen. Das iisys hat hierbei seine Unterstützung zugesagt.
V.l.n.r.: Anne-Christine Habbel, Professor Dr. Richard Göbel, Dr. Hans-Peter Friedrich und Dr. Jochen Rausch
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V.l.n.r.: Der leitende Braumeister Günther Spindler und die Scherdel Braumeister Sascha Greßmann und Christian Ludwig freuen sich im Sudhaus über die Auszeichnungen der Scherdel Biere.
Viermal Gold für Scherdel Biere Beim härtesten Qualitätswettbewerb für Bier der Deutschen Landwirt-
hat, ist sie nun auch für 2016 erneut mit der höchsten Prämierung ge-
schafts-Gesellschaft (DLG) hat die Brauerei Scherdel für ihre Biere Scher-
ehrt worden. „Mein besonderer Dank geht an unsere Mitarbeiter. Denn
del Premium Pilsner, Scherdel Schlappenbier, Scherdel Alkoholfrei und
nur mit Engagement, Fachwissen und Einsatzbereitschaft einhergehend
das Scherdel Weißbier jeweils die höchste Auszeichnung - eine Goldme-
mit der Liebe zum Bierbrauen sind diese Auszeichnungen zu erzielen“,
daille - erhalten. „Wir sind stolz auf diese Auszeichnungen unserer Bie-
freut sich Kurt Unverdorben, Prokurist der Brauerei Scherdel Hof.
re. Um unseren Bierliebhabern eine gleichbleibend hohe Bierqualität zu
Das DLG Testzentrum prüft jedes Jahr in aufwendigen Verfahren die
gewährleisten, bringen wir tagtäglich unseren reichen Erfahrungsschatz
Qualität von Bieren und Biermischgetränken. In der Analyse kontrollieren
am Sudkessel ein“, betont Günther Spindler, leitender Braumeister, und
die Experten die Stammwürze, die Haltbarkeit des Schaumes, die Farbe,
er fährt fort: „Jeder einzelne Mitarbeiter ist Qualitätskontrolleur. Das be-
den Trübungsgrad und den Kohlensäuregehalt des Bieres. In den senso-
ginnt bei der Auswahl der Rohstoffe, setzt sich fort über den Braupro-
rischen Tests bewerten die Sachverständigen, ob das Bier in seinen Ge-
zess, die Abfüllung und endet beim Ausschank in den Gaststätten und
ruchs- und Geschmackseigenschaften typisch für die Biersorte ist. In der
bei den Festen in der Region.“ Nachdem die Brauerei Scherdel im Jahr
sensorischen Qualitätsbewertung wird der so genannte Genusswert er-
2015 für die langjährig hervorragende Qualität ihrer Biere bereits die
mittelt, der für die Akzeptanz durch den Konsumenten entscheidend ist.
höchste Qualitätsauszeichnung – den Preis der Besten in Gold – erhalten
Sandler schließt Geschäftsjahr 2015 erfolgreich ab
Die Zeichen stehen auf Aufbruch Die Sandler AG aus Schwarzenbach an der Saale hat das Geschäfts-
in vollkommen anderen Maßstäben, denn sie stellen sich einer für das
jahr 2015 mit einem Umsatz von 288 Millionen Euro erfolgreich abge-
Unternehmen bisher einzigartigen Herausforderung. Im Sommer wer-
schlossen. Das vergangene Jahr stand für Sandler ganz im Zeichen von
den sie gemeinsam mit neuen amerikanischen Kollegen in Perry, Geor-
Weiterentwicklung und Aufbruch: Mit ihrem breiten Produktspektrum
gia, USA, die Sandler Nonwoven Corporation in Betrieb nehmen. Wort-
und zahlreichen Produktinnovationen, unter anderem im Bereich der
wörtlich ein Aufbruch zu neuen Ufern, mit dem Sandler seine Vliesstoffe
Akustikvliesstoffe oder der Verbundmaterialien aus Vlies und faser-
„made in USA“ verfügbar macht –näher an den amerikanischen Kun-
verstärktem Kunststoff, konnte die Sandler AG ihre vorhandenen Ka-
den.
pazitäten stark auslasten. Die Weiterentwicklung des Unternehmens ist auch am Standort Schwarzenbach bereits sichtbar: 2015 begann der Bau einer Fertigungsanlage für Hygienevliesstoffe und Tuchsubstrate. In diese Erweiterung der Produktionskapazitäten investiert Sandler insgesamt rund 43 Millionen Euro. Zusätzlich entsteht an der Lamitzmühle ein neues Verwaltungsgebäude. Auch das Sandler Team wächst stetig und ist mittlerweile auf 710 Mitarbeiter angewachsen. Mit dem Vertragsabschluss für ein Vliesstoffwerk in den USA startete der Vliesstoffhersteller 2015 in ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte. Auf einige Sandlerianer wartet 2016 eine neue Umgebung
Eine Aufnahme des Neubaus Werk 5 aus dem Februar 2016 3
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Gesellschaft der Freunde und Förderer spendet Fotometer
NEWS
Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V.
terstützen können“, sagt Dr. Dorothee Strunz, Vorsitzende der Gesell-
spendet dem Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hoch-
schaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V.
schule Hof (iwe) ein Fotometer für Forschungszwecke, als auch für den Einsatz im Rahmen von Studentenpraktika beispielsweise im Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen. Bei dem Fotometer handelt es sich um ein Messgerät mit dem im sichtbaren, nahen Infrarot und nahen ultravioletten Wellenlängenbereich gemessen werden kann. Messbar sind alle Substanzen, welche hier eine Farbänderung entsprechend ihrer Konzentration ergeben. Das Gerät wird unter anderem in der Wasseranalytik eingesetzt. „Als Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof möchten wir das neue Institut für Wasser- und Energiemanagement mit Sachund Geldspenden an den Stellen unterstützen, an denen die staatliche Finanzierung zu kurz greift, wie beispielsweise bei Geräten sowie der Laborausstattung. Wir freuen uns, dass das Fotometer künftig sowohl zu Forschungs- als auch Lehrzwecken eingesetzt wird und wir mit un-
Vorbereitung für eine CSB-Messung (Chemischer Sauerstoffbedarf, Summenparameter für die Verschmutzung von Wasser) mit dem Fotometer
serer Spende den Lehr- und Forschungsauftrag der Hochschule Hof un-
„Top-Arbeitgeber“
Erneute Auszeichnung für NETZSCH NETZSCH erhält erneut das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber“, das
noch weiter nach oben klettern konnte, ist für Bernd Uebersezig, Per-
Deutschlands beste Arbeitgeber auszeichnet. Hervorragend die Plat-
sonalleiter der NETZSCH-Gruppe, ein Erfolg kontinuierlicher Personalar-
zierung: Im bundesweiten Branchenvergleich für den Maschinen- und
beit: „Natürlich freue ich mich sehr über diese hervorragende Platzie-
Anlagenbau besetzt das Selber Unternehmen Platz 4 und liegt damit
rung für uns als Unternehmen. Aber ich freue mich auch, dass wir damit
nur knapp hinter Trumpf und Bosch.
allen zeigen können, dass die attraktiven Unternehmen und Arbeitge-
Jährlich prämieren das Nachrichtenmagazin Focus, das Karrierenetz-
ber nicht zwangsläufig in Hamburg oder München sitzen müssen. Hier
werk Xing und die Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu die bes-
bei uns im Mittelstand im Fichtelgebirge gibt es tolle Unternehmen, die
ten Arbeitgeber Deutschlands. In die größte repräsentative deutsche
sehr gute Arbeitsbedingungen bieten.“
Befragung dieser Art fließen neben statistisch erhobenen Daten, vor allem Bewertungen von Mitarbeitern des eigenen Unternehmens, aber auch von Mitarbeitern der Branche über Konkurrenzunternehmen ein. Die Fragen drehten sich unter anderem um die Zufriedenheit mit dem Führungsverhalten des Vorgesetzten, den beruflichen Perspektiven, dem Gehalt und dem Arbeitgeberimage. Auch ob die Teilnehmer ihr Unternehmen an Freunde und Familie weiterempfehlen würden war Teil der Befragung. Mehr als 70.000 Urteile wurden ausgewertet, im Ergebnis erhielten 1.000 Unternehmen aus 22 Branchen gute Noten von ihren Beschäftigten. Die NETZSCH-Gruppe erreichte dabei in der Kategorie Maschinenund Anlagenbau Platz 4 in Deutschland und in Bayern, wie vor einem „Die attraktiven Unternehmen und Arbeitgeber sitzen nicht zwangsläufig in Hamburg oder München – auch hier bei uns im Mittelstand im Fichtelgebirge gibt es tolle Unternehmen!“
Jahr, den ersten Platz. Bei der letzten Befragung besetzten die Selber deutschlandweit noch Platz 10. Dass NETZSCH dieses Jahr im Ranking
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Spenden für Stadtbücherei
Asylothek wird erweitert Die Asylothek in der Hofer Stadtbücherei bietet Zuwanderern die
sich in den Regalen. Der Zuspruch ist groß und ungebrochen, manche
Möglichkeit, sich mit Lehrwerken in verschiedenen Sprachen im Selbst-
Lehrwerke sind trotz großer Stückzahl teils oft vollständig entliehen.
studium Deutsch anzueignen. Nun kann das Angebot an Büchern noch
Seit Anfang Februar erhält die Asylothek zusätzliche Unterstützung:
erweitert werden.
Yousef Al’obid, unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Syrien, wird
Der Förderverein der Stadtbücherei Hof erhielt 2.660 Euro aus dem Bun-
bis Juli ein Praktikum absolvieren. Er ist seit 15 Monaten in Deutschland
desprogramm „Demokratie leben“, an dem auch die Stadt Hof aktiv
und kann wegen seiner fortgeschrittenen Deutschkenntnisse als Ver-
durch einen Begleitausschuss beteiligt ist. Dieser setzt sich aus Mitglie-
mittler zwischen Flüchtlingen und der Bücherei eingesetzt werden.
dern der in Hof vertretenen Glaubensrichtungen, Schulen und anderer zivilgesellschaftlicher Bereiche zusammen. Ziel des Bundesprogrammes ist es, Projekte zu fördern, die sich aktiv gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit aller Art einsetzen. Eine weitere Spende durch die Dr. Hans Vießmann-Stiftung in Höhe von 2.500 Euro ermöglicht der Stadtbücherei, noch zusätzliche Lehrwerke anzuschaffen. Indirekt unterstützt die Stiftung damit die Aktivitäten der bereits seit Sommer 2015 in Hof tätigen ehrenamtlichen Organisationen, die Flüchtlingen Deutschkenntnisse vermitteln. Der Stiftungsvorstand hofft auf intensive Zusammenarbeit zwischen der Stadtbücherei und ebendiesen Helfergruppen, von denen eine seit längerem als Asylothek bekannt ist. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner dankte den Spendern: „Der Spracherwerb ist die wichtigste Voraussetzung für die Integration. Es freut mich sehr, dass die Ausleihzahlen so gut sind und dass wir in der Stadt Hof durchweg gut aufgestellt sind, um die neu ankom-
Peter Nürmberger (Leiter Kulturamt), Stefan Denzler (Koordinierungsstelle „Demokratie leben“), Siglinde Waschke (Begleitausschuss „Demokratie leben“ Hof Stadt), Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Yousef Al’obid, Dr. Manfred Petri (Vorsitzender Dr. Hans Vießmann-Stiftung), Wendy Müller-Elliott (Flüchtlingskoordinatorin Stadt Hof), Ralph Schmidt (stv. Vorsitzender Dr. Hans Vießmann-Stiftung), Peter Herold (Leiter Stadtbücherei)
menden Menschen bestmöglich zu integrieren.“ Für Kinder sind zweisprachige Bilderbücher, Lehrbücher sowie Wörterbücher vorhanden, bei den Erwachsenen liegt der Fokus auf Lehr- und Wörterbüchern. Das größte Angebot gibt es in arabischer Sprache, aber auch Kurdisch, Tigrinisch, Amharisch, Farsi/Persisch und Englisch findet
Sana Klinikum Hof
Gütesiegel für überdurchschnittliche medizinische Qualität und Ausstattung Das Sana Klinikum Hof konnte seine herausragende Behandlungs-
Gesundheitsdatenportal für Kliniken, herangezogen. Dort werden ne-
qualität bei der diesjährigen Verleihung des Gütesiegels der privaten
ben der Medizinqualität auch Aspekte der Patientensicherheit, der Pa-
Krankenversicherungen (PKV) zum fünften Mal unter Beweis stellen.
tientenzufriedenheit und der Arztzufriedenheit berücksichtigt. Für die
Bewertet wurden sowohl die Qualität der medizinischen Versorgung als
Vergabe des Gütesiegels ist eine weit über dem Durchschnitt liegende
auch die Leistung in den Behandlungsfeldern Entfernung, Wechsel und
medizinische Qualität die Hauptvoraussetzung.
Korrektur eines Herzschrittmachers und Defibrillators und Mammakarzinom/Chirurgie (Brustkrebs) sowie die Ausstattung von Ein- und Zweitbett-Patientenzimmern. Die herausragende Qualität in der medizinischen Versorgung zeigt für Geschäftsführer Dr. med. Holger Otto erneut, dass eine hohe Behandlungsqualität dauerhaft erreichbar ist: „Die Auszeichnung zeigt, dass unsere etablierten hausinternen Qualitätsprozesse zu einem Qualitätsstandard führen, der unseren Patientinnen und Patienten maximale Sicherheit ermöglicht. Darauf dürfen wir stolz sein.“ Um die Auszeichnung zu erhalten, wurden Daten der Klinik auf Basis der gesetzlichen Qualitätssicherung ausgewertet und die Daten des OnlinePortals „Qualitätskliniken.de“, dem deutschlandweit umfassendsten 5
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NEWS
Wasserskulptur in Hof
Förderbescheid für den Projektmanager „Wasser – Klima –Umwelt“ eingetroffen
Hochfranken auf dem Weg zur Kompetenzregion Umweltqualität ist ein wichtiger Standortfaktor – und Hochfran-
Um die bestehenden Ansätze zu bündeln und weiter auszubauen, setzt
ken hat davon eine ganze Menge. Zudem zeigen Wetterphänomene, die
die Wirtschaftsregion Hochfranken auf einen Projektmanager, der bis
dem globalen Klimawandel zugeschrieben werden eindrücklich, dass
Ende 2018 in der Geschäftstelle angestellt sein wird und das Know-how
Umweltthemen große ökonomische Bedeutung besitzen.
von Hochschulen, Unternehmen und anderen Beteiligten zusammen-
In den letzten Jahren ist eine ganze Reihe von Projekten und Unterneh-
bringen und in konkrete Projekte überführen soll. Die Finanzierung
men in diesem Themenfeld entstanden und Hochfranken hat somit
kommt zu einem erheblichen Teil aus der Bayerischen „Förderrichtlinie
Potenzial, eine Kompetenzregion für Umweltindustrien und –forschung
Regionalmanagement“, wofür der Förderbescheid bereits vorliegt. Die
und Standort für Modellprojekte zu werden. Ziel ist es daher, das Thema
Suche nach einer Person mit fachlichen Kenntnissen im Umweltbereich
stärker in der Region zu verankern und die regionale Wirtschaftsstruk-
und den notwendigen Managementqualitäten läuft und hat ein Echo
tur um einen zukunftsträchtigen Sektor zu ergänzen. Gut ausgebilde-
sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus gefunden.
ten Fachkräften soll damit in Hochfranken ein attraktives Betätigungs-
Die Palette der angedachten Projekte reicht von der Unterstützung von
feld geboten werden. Zudem sind positive Imagewirkungen, die auch
Start-ups im Umweltbereich, Konzeption und Realisierung eines Was-
auf den Tourismus ausstrahlen, zu erwarten.
serlehrpfads oder der Entwicklung eines Kompetenzzentrums für Gewässerökologie.
Blick hinter die Kulissen des EZD
„Das grüne Gebäude bei Aldi in Selb“ Was ist Dispergieren? Was sind Agglomerate? Diese und weitere Fra-
Darüber hinaus wird im EZD ein weiterer Schwerpunkt auf die Weiter-
gen wurden bei der Besichtigung des Europäischen Zentrums für Disper-
bildung und den Wissentransfer gelegt. Jährlich werden im EZD meh-
sionstechnologien (EZD) den rund 30 Teilnehmern anschaulich erklärt.
rere Seminare unter dem Motto „Theorie trifft Praxis“ veranstaltet.
Das Gebäude inklusive Ausstattung kostete rund 4,8 Millionen Euro und
Standortleiter Dr.-Ing. Felipe Wolff-Fabris sieht das EZD als Dienstleister
ist seit Januar 2014 in Betrieb. Das EZD gilt als europaweit einmaliges
für die Industrie. „Wir produzieren Know-how für Firmen“, sagte Wolff-
Projekt, welches von Deutschlands größtem Kunststoff-Institut, dem
Fabris. So forscht das EZD auf rund 650 Quadratmetern in drei modern
SKZ in Würzburg in enger Kooperation mit Industrieunternehmen und
ausgestatteten Laboren sowohl für regionale Unternehmen als auch
erheblicher finanzieller Unterstützung des Freistaates Bayern errichtet
europaweit. 50 bis 60 Projekte werden jährlich im Dispergier-Zentrum
wurde. Das Dispergier-Zentrum mit Sitz in Selb unterstützt als indust-
bearbeitet. Die Hauptanwendungsgebiete in 2015 waren dabei Kleb-
rienahe Anlaufstelle Firmen bei Problemen im Bereich Dispergieren, die
stoff und Harz sowie Tinten, Farben, Lacke und Beschichtungen.
diese aufgrund begrenzter Entwicklungskapazitäten im eigenen Haus nicht selber lösen können. Dispersionen sind Mischungen aus mindestens zwei Stoffen, die nicht ineinander löslich sind. Ziel der Aktivitäten des Forschungszentrums ist es die Produktqualität zu erhöhen, Prozesse zu optimieren und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig zu sichern. 7
HOCHFRANKEN
NEWS
An dem Treffen in Aš nahmen aus Selb Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, die Stadträte Rudi Kirschneck, Wolfgang Neidhard und Carsten Hentschel, Nicole Abraham, Leiterin Haupt- und Rechtsamt und Nadja Hochmuth, Wirtschaftsförderung & Tourismus, teil.
Neue Geschäftsleitung der Wirtschaftsregion Hochfranken
Selb und Aš bauen Zusammenarbeit weiter aus Bereits im Jahr 2014 wurde im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projekts ein strategischer Plan zur Zusammenarbeit der Städte Selb und
Seit Jahresbeginn hat die Wirtschaftsregion Hochfranken mit Dr.
Aš erstellt. Dieser Plan soll einen Rahmen für zukünftige Planungen der
Jochen Rausch einen neuen Geschäftsführer. Der Helmbrechtser, der in
beiden Städte geben – um ihn mit Leben zu füllen trafen sich nun Ver-
Bayreuth Wirtschaftsgeografie und Regionalentwicklung studiert hat,
treter beider Seiten im Rathaus der Stadt Aš.
ist ein „Rückkehrer“. Nach Stationen als Regionalmanager im Coburger Land, als Organisationsberater in Südafrika und Projektleiter Exportför-
Zunächst wurde auf bereits gemeinsam durchgeführte Projekte zu-
derung bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen setzt er sich
rückgeblickt. „Einen ersten großen Erfolg der Zusammenarbeit konn-
künftig zusammen mit dem Team der Wirtschaftsregion Hochfranken
ten wir bereits im Dezember letzten Jahres feiern, als die Bahnlinie, die
für die Entwicklung seiner Heimatregion ein.
unsere beiden Städte verbindet, wieder in Betrieb genommen wurde“, blickt der Selber Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch zurück. Aber auch
Die ersten Wochen galten vor allem der Kontaktaufnahme mit den Ak-
einige Kleinprojekte wurden in den vergangenen Jahren gemeinsam
teuren aus Politik und Wirtschaft. „Überall habe ich offene Türen und
umgesetzt, wie beispielsweise der Weihnachtsmarkt in Aš mit Beteili-
großes Interesse an der Arbeit der Wirtschaftsregion Hochfranken vor-
gung aus Selb.
gefunden. Das ist natürlich der Ansporn, das Bewährte weiterzuführen, aber auch schrittweise neue Projekte zu entwickeln.“
Für die Zukunft sind zwei große Projekte in Planung: Zum einen der
So stehen kurzfristig neue Ausgaben des monatlichen Newsletters,
Perlenradweg, der entlang der Bahnlinie verlaufen und die Orte Ober-
des Magazins „Karriereziel“ und Fachveranstaltungen der Reihe „Von
kotzau, Rehau, Schönwald und Selb mit Aš verbinden wird und zum an-
Mitgliedern für Mitglieder“ auf der Agenda. Als neuer Ansatz befindet
deren die bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen 2023. Unter
sich zum einen die „MINT-Region Hochfranken“ in der Startphase. In die-
Federführung des Landratsamt Wunsiedel wird gerade eine Machbar-
sem Rahmen sollen Schülerinnen und Schüler als künftige Fachkräfte
keitsstudie zum Perlenradweg vorbereitet, für die bayerisch-tschechi-
stärker an naturwissenschaftliche und technische Fächer herangeführt
schen Freundschaftswochen ist angedacht zu zeigen, was bis dahin in
werden. Zum anderen wird bis Ende 2018 eine Fachkraft zukunftsori-
Kooperation zwischen Selb und Aš aufgebaut wurde.
entierte Projekte im Bereich Wasser, Klimaschutz und Umweltindustien
Als weitere Themen, die zukünftig gemeinsam bearbeitet werden sol-
realisieren und damit den Anspruch Hochfrankens als Umwelt-Kompe-
len, wurden beispielsweise ein besserer Informationsaustausch über
tenzregion unterstreichen.
Veranstaltungen in den beiden Städten und deren Einrichtungen, wie
Bei aller Vielfalt der Themen erachtet Dr. Rausch die Geschlossenheit in
Theater, Hallenbad oder Sportanlagen, diskutiert. Die Stadt Aš wird
der Region als unabdingbar: „Die Konkurrenz zwischen den Regionen
auch prüfen, ob gemeinsame zweisprachige Broschüren im Rahmen ei-
um kluge Köpfe und Fördermittel ist groß. Egal, was wir in Hochfranken
nes grenzüberschreitenden Projekts umsetzbar sind.
inhaltlich tun – wir müssen es gemeinsam tun.“
Das nächste Treffen wird im Herbst dieses Jahres in Selb stattfinden.
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HOCHFRANKEN
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Mitarbeiter des Lavaris-Teams schulen die chinesischen Projektpartner im Labor.
Thomas Willuweit, Geschäftsführer von Söll und Lavaris Technologies, verschaffte sich 2015 selbst einen Eindruck vom Zustand des Dianchi-Lake.
Ökologische Seensanierung in China mit Technik aus Hof Die Söll-Schwestergesellschaft Lavaris Technologies hat den Zu-
Die Mikroorganismen, welche die Söll-Lavaris-Unternehmensgruppe für
schlag für ein groß angelegtes Umweltprojekt in China erhalten. Im
die biologische Wasserklärung benötigt, werden in der Millionen-Met-
Dianchi-Lake, einem der schmutzigsten Seen des Landes, sollen die im
ropole Kunming gezüchtet. Zu diesem Zweck wurde 2015 extra ein mo-
Wasserkörper vorhandenen Nährstoffe reduziert und die Schlamm-
dernes Labor eingerichtet. Seither sind stets deutsche Mikrobiologen
höhe um 30 Prozent gesenkt werden. Anfang Februar entschied eine
vor Ort, um die Anzucht sowie eine konstant hohe Abbauleistung der
nationale chinesische Expertenkommission, dass eine Teilfläche des Ge-
Bakterien sicherzustellen. Auch Büros und Lagerräume für die erforder-
wässers mit der ökologisch verträglichen Methode aus Hof behandelt
lichen Rohstoffe sind eigens für das Umweltprojekt installiert worden.
werden soll. Mit dem Verfahren konnten bereits 2014 im Tauperlitzer
Der Dianchi-Lake, in der südchinesischen Provinz Yunnan nahe der
Quellitzsee rund 70 Zentimeter Schlamm abgebaut werden.
Hauptstadt Kunming gelegen, ist mit knapp 300 Quadratkilometern
Das Dianchi-Lake-Projekt startet unter Federführung der staatlichen
der sechstgrößte See Chinas. Er ist stark eutroph (d.h. es liegt eine hohe
Wasserfirma DCWT bereits Anfang März in einem Testareal. Ab Sep-
Konzentration von Nähstoffen vor), leidet an giftigen Algenblüten und
tember soll es auf eine Fläche von zehn Quadratkilometern ausgeweitet
starker Verschlammung. Für die Region ist das Gewässer von immenser
werden und umfasst dann ein Finanzvolumen in zweistelliger Millionen-
Bedeutung. So spielt der See unter anderem bei der Wasserversorgung,
höhe. Anerkannte deutsche Limnologen aus dem Lavaris-Team führen
für die Aquakultur und Klimaregulierung sowie für den Tourismus eine
vor Ort das Projekt-Monitoring durch.
wichtige Rolle. Weitere Informationen unter www.lavaris.com
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HOCHFRANKEN
NEWS
Eine Luftaufnahme des Dennree-Firmensitzes in Töpen aus dem Jahr 2012
Jahresbericht 2015
Erfolgreiches Jahr für die dennree Gruppe Die dennree Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen konsoli-
umgestellt. „Vor uns liegen langjährige Umstellungsprozesse, um die
dierten Netto-Umsatz von 820 Millionen Euro und damit eine Umsatz-
Betriebe erfolgreich biologisch zu bewirtschaften. Eichigt soll damit
steigerung von etwa 15 Prozent zum Vorjahr. Der Töpener Bio-Groß-
auch eine wichtige Stütze in der dennree Gruppe werden, um landwirt-
händler unterstützte 20 Neueröffnungen und Umzüge auf größere
schaftliche Erfahrungen und Wissen aufzubauen“, bekräftigt Thomas
Flächen innerhalb der BioMarkt-Verbundgruppe, dazu kamen 32 neue
Greim, Gründer und Inhaber von dennree, den Schritt. Der Unterneh-
denn’s Biomärkte in Deutschland und vier in Österreich. Im September
mensverbund beschäftigt 100 Mitarbeiter und bildet jährlich vier Lehr-
2015 begannen in Töpen die Arbeiten zur Erweiterung der Lagerflächen
linge in den Fachrichtungen Landwirt und Tierwirt aus.
für Trockenwaren, Leergut und recycelbare Materialien. Das neue zwei-
Das Mutterunternehmen dennree aus Töpen ist der führende Bio-Groß-
geschossige Gebäude, welches zusätzlich Büroarbeitsplätze bereithält,
händler für Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik im deutschsprachigen
umfasst eine Fläche von 7.500 Quadratmetern. Die Investitionen in den
Raum. Zusammen mit über 1.300 Fachhandelspartnern vermarktet die
Standort Töpen belaufen sich auf ca. sechs Millionen Euro.
dennree Gruppe über 12.000 ökologische Produkte, welche von rund
Im August 2015 hat dennree die Agrar Holding GmbH mit Sitz in
600 Lieferanten produziert und erzeugt werden. Unter dem dennree-
Eichigt/Vogtland übernommen. Der Unternehmensverbund besteht
Dach arbeiten mehr als 4.600 Beschäftigte im Groß- und Einzelhandel
aus drei Betrieben, die Mutterkuhhaltung, extensive Grünlandbewirt-
zusammen an der Entwicklung und Zukunftssicherung der ökologi-
schaftung, Milcherzeugung sowie den Anbau von Futtermitteln und
schen Bewegung. Davon befinden sich 280 in Ausbildung.
Marktfrüchten betreiben. Die Betriebe sowie die 4.000 Hektar große landwirtschaftliche Fläche werden auf ökologische Bewirtschaftung
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HOCHFRANKEN
NEWS
Kursteilnehmerinnen der VHS Landkreis Hof
9. Marktredwitzer Bodenschutztage Bodenschutz beim Planen und Bauen
Bewertung von Bodenfunktionen, Bodenkundliche Baubegleitung, Vermeidung und Verwertung von Bodenaushub, Flächenrecycling und Umgang mit (Boden-)Materialien
VHS Landkreis Hof
Sprachförderung für Asylsuchende in Oberfranken Die Volkshochschule Landkreis Hof hat die aktuelle Ausschreibung
12. bis 14. Oktober 2016 in Marktredwitz, Bayern
für das Modellprojekt „Deutschkurse zur sprachlichen Erstorientierung für Asylsuchende“ des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) für sich entscheiden. Bis Ende
Anmeldung und Informationen
Juni 2016 wird sie gemeinsam mit ausgewählten Kooperationspartnern
Veranstalter
Fachprogramm
Telefon: Fax:
Telefon: Fax:
Stadt Marktredwitz Egerstraße 2 95615 Marktredwitz
13 Kurse im Regierungsbezirk Oberfranken durchführen. Ziel des Modellprojekts ist es, den Asylsuchenden sowohl Grundbegriffe und sprachliche Wendungen als auch Informationen über das Leben in
09231/501-0, 09231/501-333-116,
E-Mail: bodenschutztage@marktredwitz.de Internet: www.marktredwitz.de
Deutschland zu vermitteln, damit sich diese im Alltag besser zurechtfinden können. Ein Kurs dauert 300 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten.
Bayerisches Landesamt für Umwelt Hans-Högn-Str. 12 95030 Hof/Saale 09281/1800-4789 09281/1800-4799
E-Mail: bodenschutztage@lfu.bayern.de Internet: www.lfu.bayern.de/boden/bodenschutztage
9. Marktredwitzer Bodenschutztage
Die Inhalte des Kurses umfassen Themen wie „Gesundheit und medizi-
Bodenschutz beim Planen und Bauen
nische Versorgung“, „Arbeit“ oder „Orientierung vor Ort/Verkehr/Mobilität“. Im Fokus steht die mündliche Kommunikation. Für jeden Regierungsbezirk in Bayern hat das StMAS einen Projektträger ausgewählt, der die Deutschkurse im Regierungsbezirk anbietet und an festgelegten Standorten sowie nach einem vorgegebenen Kon-
Vom 12. bis 14. Oktober 2016 werden die 9. Marktredwitzer Boden-
zept durchführt. „Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag zur Durchfüh-
schutztage zum Thema „Bodenschutz beim Planen und Bauen“ statt-
rung der Kurse in Oberfranken vom Sozialministerium positiv bewertet
finden. Die Schwerpunkte der Veranstaltung liegen in den Bereichen
wurde“, so Geschäftsführerin Ilse Emek von der Volkshochschule Land-
Bewertung von Bodenfunktionen, bodenkundliche Baubegleitung,
kreis Hof. „Der Bedarf für Kurse ist riesig. Sprache ist die Eintrittskarte
Vermeidung und Verwertung von Bodenaushub, Flächenrecycling und
in das gesellschaftliche Leben, das wissen auch die Asylsuchenden. Sie
Umgang mit (Boden-)Materialien.
sind in der Regel hoch motiviert und lernen schnell.“
Die Tagung, die von der Stadt Marktredwitz organisiert und durchge-
Direkt nach dem positiven Bescheid durch das Ministerium hat die
führt wird, wird fachlich von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern des
Volkshochschule Landkreis Hof gemeinsam mit ihren Kooperations-
Bayerischen Landesamtes für Umwelt und des Bayerischen Staats-
partnern, den Volkshochschulen Fichtelgebirge, Bayreuth, Bamberg,
ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz konzipiert. Ziel der
Coburg, Kronach und Forchheim, mit den Planungen für die Kurse be-
Veranstaltung ist es, Wissenschaftlern und Anwendern ein grenzüber-
gonnen, so dass demnächst die ersten Kurse starten können. Bei der
schreitendes Informations- und Diskussionsforum zu aktuellen Themen
Teilnehmergewinnung arbeiten die Volkshochschulen eng mit den Aus-
im Bodenschutz zu bieten.
länderbehörden und den ehrenamtlichen Helferkreisen zusammen. Nähere Informationen erhalten Sie von Gabi Böttcher, VHS Landkreis
Weitere Informationen finden Sie unter:
Hof, via Telefon 09281/7145-25 oder per Mail g.boettcher@vhs-land-
http://www.lfu.bayern.de/boden/bodenschutztage/index.htm
kreis-hof.de 11
HOCHFRANKEN
NEWS Von links: Gerhard Scharf, stv. Kreishandwerksmeister, Erwin Herdegen, stv. Obermeister Schreiner-Innung, Konrad Langhammer, Obermeister Elektro-Innung, Ronald Kemnitzer, Obermeister Heizung- und Sanitär-Innung Hof, Christian Herpich, Kreishandwerksmeister, Christian Kropf, Obermeister Zimmerer-Innung, Gerald Löser, Obermeister Heizung- und Sanitär-Innung Wunsiedel, Veronika Sirch, Obermeisterin Bau-Innung Selb, Gerhard Fischer, Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft, Heinrich Rucker, Obermeister Metall-Innung Hof, Dieter Opel, Obermeister Dachdecker-Innung, Harald Friedrich, Obermeister BäckerInnung, Jürgen Söllner, Obermeister Friseur-Innung Hof, Christian Schlötzer, stv. Obermeister Maler-Innung.
Neuer Name für Kreishandwerkerschaft Hof-Wunsiedel
Kreishandwerkerschaft Hochfranken Am 22. Februar 2006, also vor fast genau zehn Jahren, haben die Kreis-
wenn wir uns zukünftig Kreishandwerkerschaft Hochfranken nennen“,
handwerkerschaft Hof und die Kreishandwerkerschaft Selb-Wunsiedel
so Kreishandwerksmeister Christian Herpich. „Die Namensänderung
sich zusammengeschlossen. Seitdem bilden die Handwerksinnungen,
steht als ein Zeichen des Vertrauens in die Menschen und in die Wirt-
die in Stadt und Landkreis Hof und im Landkreis Wunsiedel ihren Sitz
schaftskraft der Region, in der wir leben.“ Der Beschlussvorschlag fand
haben, die Kreishandwerkerschaft Hof-Wunsiedel.
auch bei den Innungsobermeistern große Zustimmung und wurde ein-
In der Mitgliederversammlung vom 17. Februar 2016 wurde nun be-
stimmig so beschlossen. Der Kreishandwerkerschaft sind 17 Innungen
schlossen, sich in Kreishandwerkerschaft Hochfranken umzubenennen.
mit aktuell 1.139 Mitgliedsbetrieben angeschlossen, damit zählt die
„Ich denke, dass wir in den letzten zehn Jahren sehr gut zusammen ge-
Kreishandwerkerschaft Hochfranken zu einer der mitgliederstärksten
wachsen sind und es nach außen ein positives Signal für die Leistungs-
im Regierungsbezirk.
fähigkeit, die Stärke und den Zusammenhalt unserer Region ausdrückt,
Dispergier-Zentrum EZD
Vortragsreihe „Technologie begeistert“: Zwei Termine im März Nachdem der für Februar angesetzte Termin leider krankheitsbe-
keit bekommen, sich ein genaueres Bild vom EZD zu machen. Ziel der
dingt verschoben werden musste, wird das Dispergier-Zentrum EZD die
Vortragsreihe, die im April 2015 mit einem Vortrag zum Thema „Nano-
Vortragsreihe „Technologie begeistert“ nun im März fortführen und
technologie in unserem täglichen Leben – Segen oder Fluch?“ gestartet
aufgrund der großen Nachfrage gleich zwei Termine, am 09. und 23.
ist, ist es, die Aktivitäten des Dispergier-Zentrums für die Bevölkerung
März 2016, anbieten.
transparenter zu machen sowie Technologien, die uns allen auch im All-
„Umweltverschmutzung durch Plastikmüll? Mythen und Fakten“ lau-
tag begegnen, verständlich zu erläutern.
tet der Titel des zweiten Vortrags der Veranstaltungsreihe. Das Thema
Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen, mit und ohne technische
wird Dr. Felipe Wolff-Fabris, Leiter des EZD, anhand von anschaulichen
Vorkenntnisse, sind herzlich eingeladen zur Fortsetzung der Vortrags-
Beispielen präsentieren und dabei auch näher auf Bio-Kunststoffe als
reihe Mittwochs, am 09. März oder am 23. März 2016 um 18.30 Uhr ins
mögliche Lösung zum Plastikmüll eingehen.
EZD in die Weißenbacher Str. nach Selb zu kommen. Die Teilnahme ist
Viele Themen, die im Dispergier-Zentrum in Selb erforscht und entwi-
kostenfrei, um Voranmeldung via Mail an ezd@skz.de oder unter der
ckelt werden, spielen auch im Alltag eine wichtige Rolle. Aus diesem
Telefonnummer 09287 - 998800 wird gebeten.
Grund soll auch die Bevölkerung von Selb und Umgebung die Möglich12
HOCHFRANKEN
NEWS
„Cosy Cottage“
Bildquelle: Tafelstern
Neuer Dekor von Tafelstern Handwerkliches ist „in“ – passend zum Megatrend der Authentizi-
es entweder ein sehr weiter Weg oder der Coup gelingt mit einem glück-
tät und der Sehnsucht nach Entschleunigung und Gemütlichkeit. Wem
lichen Händchen. Beim Dekor Cosy Cottage gab es beides davon, bis die
beim Eindecken des Tisches der Sinn nach Wärme und Behaglichkeit
Farblinie mit schöner Unregelmäßigkeit den Rand des Porzellans zierte“,
steht, der ist bei den neuen Tafelstern Dekoren richtig aufgehoben: Die
beschreibt Marketingleiterin Gabrielle Dettelbacher den Designprozess.
handwerklich anmutenden Dekore treffen gleich in doppelter Hinsicht
Bei der Entwicklung des Tafelstern Dekors Cosy Cottage für die Kollek-
den Nerv der Zeit.
tionen Marie Christine, Bistro Collection und die Coupteller stand der
Eine hochwertige Porzellan-Veredelung braucht nicht nur modernste
Landstil Pate. Die Farblinie verziert den Porzellanrand in Caramel oder
Technik auf höchstmöglichen Standard, sondern vor allem Menschen,
in Grey. Auch beim Dekor Cosy Cottage Fond kommt die Farblinie zum
die ihr Handwerk verstehen und diesem – bei Tafelstern im wahrsten
Einsatz. Das Innere der Flachteile wurde zusätzlich mit einem regelmä-
Sinne des Wortes – ihren Stempel aufdrücken. Denn die visuelle Attrak-
ßigen kreisrunden Linienverlauf gestaltet. Die dekorierten Teile lassen
tivität wird vor allem dadurch untermalt, dass bei der Produktion von
sich elegant mit den undekorierten Artikeln aus der gleichen Porzell-
Tafelstern-Porzellan an sehr vielen Stellen Hand anlegt wird.
anlinie kombinieren. Tafelstern Porzellan ist absolut spülmaschinenfest
Beim neuen Dekor Cosy Cottage, in dessen Entwurfsphase die Farblinie
und mikrowellentauglich, ofenfest und salamandertauglich. Selbst de-
natürlich per Hand aufgetragen wurde: „Bis die perfekte Unperfektion
korierte Artikel bleiben lange so schön wie beim Kauf.
entsteht und ein Dekor einen handwerklichen Charakter vermittelt, ist
IT-Forschungsinstitut bietet Unternehmen Auftragsforschung und Forschungsergebnisse aus einer Hand. Mit diesen neuen Zielsetzungen wurde Ende letzten Jahres die „Ide-
Normalerweise erfolgt der Technologietransfer durch staatlich geför-
enschmiede Mittelstand“ gegründet. Hierbei handelt es sich um ein
derte Projekte mit einer Laufzeit von ein bis drei Jahren. Dies bedeu-
Serviceangebot im Bereich der IT, vom Institut für Informationssysteme
tet besonders für Wirtschaftspartner eine langfristige Planung sowie
der Hochschule Hof (iisys).
einen relativ hohen Aufwand für die Beantragung und Bearbeitung einzelner Projekte. Dies ist insbesondere für kleinere Unternehmen eine
Das IT-Forschungsinstitut beheimatet aktuell sieben Forschungsgrup-
große Hürde, weil diese durch das Tagesgeschäft oft nicht genügend
pen, welche innovative und praxisorientierte Lösungen entwickeln. Im
Ressourcen zur Verfügung stellen können.
Fokus stehen hierbei Ergebnisse aus der Grundlagenforschung, welche noch nicht den Sprung in den Unternehmensalltag gefunden haben.
Als Alternative zu diesem klassischen Ansatz können Interessierte über
Beispielhaft sind hier die Schlagwörter Industrie 4.0 oder Smart Grid zu
die Ideenschmiede Mittelstand unverbindlich Kontakt zu den Mitarbei-
nennen, bei denen die benötigten Technologien vorhanden sind, aber
tern des Instituts aufnehmen sowie gezielte Auftragsforschung betrei-
trotz erheblichem Mehrwert in der Praxis noch nicht angekommen sind.
ben. Die Projektlaufzeiten sind in diesem Fall bewusst kurz gehalten und betragen in der Regel nur wenige Wochen.
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HOCHFRANKEN
NEWS
Neue Geschäftsführung bei SÜDLEDER Seit dem 01. Januar 2016 hat die Rehauer Gerberei eine neue Ge-
in den Bereichen Finanzen und Verwaltung in den letzten 15 Jahren in
schäftsleitung: Dr. Beate Haaser und Marcus Brinkmann werden zu-
der Lederindustrie in Mülheim an der Ruhr tätig.
künftig gemeinsam die Geschicke der SÜDLEDER GmbH & Co. KG lenken.
Die SÜDLEDER GmbH & Co. KG wurde im Januar 1979 gegründet und be-
Das Führungsduo folgt auf Peter Pöppel, der von 1981 an für die ge-
arbeitet die von den Kunden angelieferte Rohware zu Wetblue / Wet-
schäftliche Entwicklung des Unternehmens verantwortlich war. Dem
white und teilweise auch weiter bis hin zum Halbfertigprodukt gefärb-
ehemaligen Geschäftsführer ist es zu verdanken, dass SÜDLEDER sich zu
tes Leder. Seit Herbst 2013 ist die Firma SÜDLEDER weltweit das erste
einem innovativen, qualitätsbewussten und neutralen Dienstleistungs-
Unternehmen, dass aufgrund energetischer Verwertung, der in der
unternehmen entwickelt hat.
Produktion anfallenden Reststoffe energieautark ist. Ein großer Schritt
Die beiden neuen Geschäftsführer ergänzen sich in ihren jeweiligen
in diese Richtung war die Inbetriebnahme der eigenen Bioenergieanla-
Wissensgebieten und ihrer bisherigen Vita hervorragend. Die Chemike-
ge im Dezember 2012. Aktuell wird am Standort Rehau die Fertigung
rin Dr. Beate Haaser ist seit mittlerweile 17 Jahren bei SÜDLEDER, unter
erweitert, in diesem Zuge werden 30 bis 40 neue Arbeitsplätze entste-
anderem als Leiterin des Labors, der Prozesswasseraufbereitungs- und
hen. Derzeitig beschäftigt das Unternehmen rund 270 Mitarbeiter.
Bioenergieanlage, sowie der Qualitätssicherung. Marcus Brinkmann war
Erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 BHS tabletop AG wächst in schwierigem Markt weiter Die börsennotierte BHS tabletop AG, der Weltmarktführer für Profi-
sche Exzellenz made in Germany zurückzuführen. Trotz des weiterhin
Porzellan, hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr profitabel gewirt-
extrem wettbewerbsintensiven Marktumfeldes ist die BHS kerngesund
schaftet: Der Konzern-Umsatz belief sich auf 114,2 Millionen Euro und
und hat sich vom reinen Porzellanhersteller zum anpassungsfähigen
lag damit um 15 Prozent höher als 2014, das operative Ergebnis (EBIT)
und innovationsgetriebenen Anbieter für Tabletop-Lösungen in allen
stieg 2015 um 17 Prozent auf 5,5 Millionen Euro. Der deutliche Wachs-
Märkten der Außer-Haus-Verpflegung entwickelt.“
tumssprung ist vor allem auf die – in den vergangen Jahren forcierte –
Mit ihren Marken Bauscher, Schönwald und Tafelstern professional por-
Internationalisierung zurückzuführen. Die Konsumlaune der Deutschen
celain ist die BHS auf allen Kontinenten vertreten und konnte auch 2015
und die damit verbundene gute Geschäftslage in der deutschen Hotel-
viele neue Referenzkunden gewinnen. Beispiele hierfür sind unter an-
lerie und Gastronomie sorgten darüber hinaus für ein stabiles Inlands-
derem das 5-Sterne-Hotel Nuo Beijing und das Four Seasons Seoul für
geschäft. Auch die Zahl der Mitarbeiter stieg geringfügig um rund 20
Bauscher, das Four Seasons Oahu at Ko Olina auf Hawaii und das St. John
Personen auf 1.154.
of God Midland Klinikum im australischen Perth für Schönwald und Ta-
Christian Strootmann, Vorstandsvorsitzender der BHS: „Wir sind 2015
felstern ist neuerdings im Four Seasons Bogota, im Marriott Baku und
auch organisch um vier Prozent gewachsen und haben den Umsatz in
in mehreren Restaurants im Disneyland Paris vertreten. Christian Stro-
der BHS-Gruppe innerhalb von vier Jahren um über 30 Millionen Euro
otmann: „Diese Beispiele zeigen, dass wir unserem Ruf, Trendsetter und
steigern können. Diese erfreuliche Unternehmensentwicklung ist stark
zuverlässiger Partner in der internationalen Speisegastronomie zu sein,
exportgetrieben und auf unser ausgefeiltes Geschäftsmodell, die hoch-
weiterhin gerecht werden.“
motivierte und qualifizierte Belegschaft sowie auf unsere technologi14
HFO Telecom
HOCHFRANKEN
NEWS
Wir. Bei Dir.
HFO Telecom AG mit erfolgreichem Jahr 2015 Der bundesweite Netzbetreiber HFO Telecom AG schließt 2015
haben wir aber nie den Fokus verloren, den eigenen Netzbetrieb vor-
mit einem neuen Rekordergebnis ab. Rund 42 Millionen Euro Umsatz
anzutreiben, denn das ist die Basis für die nächsten Jahre und darüber
erzielten die Hofer in den vergangenen zwölf Monaten, Tendenz weiter
hinaus.“
steigend.
Zugleich testet und zertifiziert die HFO permanent neue Telefonanlagen
Das Geschäft der eigenen Distribution Epsilon Telecom legte deutlich zu.
der großen nationalen und internationalen Hersteller. Mittlerweile ha-
Mit 160.000 Geschäftskundenanschlüssen, vor allem in den Mobilfunk-
ben sich mehr als 200 neue Telefonanlagenbetreuer und Systemhäuser
netzen der Telekom und von o2, baute Epsilon
der HFO angeschlossen, darunter bekannte Na-
seine Marktführerschaft im Geschäftskunden-
men wie Siemens/Unify und MITEL. „Die System-
sektor weiter aus. Dazu trägt auch die jüngst
häuser und die Kunden wollen die Sicherheit, dass
gegründete Service GmbH bei, die sich im Netz
ihre Anlage am IP-Anschluss auch wirklich sauber
von Vodafone um das Mitarbeitergeschäft, vor
funktioniert. Deshalb nehmen wir uns die Zeit
allem bei Daxkonzernen, kümmert.
und testen vieles auf Herz und Nieren, ergänzen mit Feature Requests der Partner Anlagen- und
Der Netzbetreiberbereich der HFO Telecom leg-
Netzdienste permanent und arbeiten auf Augen-
te ebenso spürbar zu. Hauptverantwortlich
höhe mit Herstellern von Anlagen, Gateways und
hierfür ist zum einen die Integration der 2014
den Systemhäusern zusammen,“ so Hager. „Wir
erworbenen Teleson Telecom aus München, die
setzen konsequent auf den Partnervertrieb und
unter HFO Home firmiert und den Privatkunden-
machen keine Konkurrenz durch eigene Direktver-
Bereich bündelt sowie die im Sommer 2015 er-
triebsaktivitäten. Das wird auch so bleiben.“
worbene Telego aus Taufkirchen bei München. Der Verbandsvermarkter für Festnetzanschlüsse betreut bundesweit
Wichtiger Baustein für den Erfolg ist das funktionierende SIP-Trunking
namhafte Großkunden wie den Deutschen Anwaltsverein, den Deut-
vom kleinen bis zum großen Anlagenanschluss. „Hier haben wir ge-
schen Steuerberaterverband, den Hauptverband des Deutschen Einzel-
genüber manchem großen Anbieter einen ordentlichen zeitlichen Vor-
handels oder den Bund Deutscher Unternehmensberater sowie einige
sprung“, sagt Achim Hager. „Wir mussten irgendwann die Entscheidung
weitere große Organisationen.
treffen, ob wir als ISDN-Reseller mit ISDN in Rente gehen oder ob wir den
„Wir haben in den vergangenen zehn Jahren immer wieder kleine Kon-
Markt mitgestalten wollen. Wir haben uns für letzteres entschieden. Es
solidierungen am Markt begleitet, um unser Kundenportfolio auszu-
gab keine Marktrevolution seit der Liberalisierung 1998, die eine derar-
dehnen“, so Vorstandschef und Miteigentümer Achim Hager. „Zugleich
tige Chance für alle bedeutet wie diese.“
Neues Buch von Josef Schmidt: Wirtschafts-Ethik Die Lehre vom sinnvollen Miteinander und der Verantwortlichkeit des Menschen In einer Zeit, in der viele Menschen nach Orientierung, Sinnstiftung
Leser nutzt die Anregungen, um eigene Antworten zu finden. „Ethik
und Halt suchen, legt Josef Schmidt, der Grandseigneur des deutschen
und Moral gehören zum humanen
Managements für den Mittelstand, die Quintessenz seiner Überlegun-
Kern unserer Existenz. Manche – auch
gen und Erfahrungen zur Ethik und Wirtschaftsethik vor. „Löse die Pro-
ich – sagen, Ethik und Moral sind der
bleme deiner Mitmenschen – und du löst deine eigenen.“ Auf diesem
humane Kern unserer Existenz. (…)
Fundament entwickelt der Autor das Bild des ehrbar-wahrhaftigen
Unsere Existenz weist über sich selbst
Unternehmers, der Mitarbeiter und Kunden nie als Mittel zum Zweck
hinaus, es gibt etwas im Menschen,
benutzt, sondern ihnen stets um ihrer selbst willen dient.
das größer ist als er selbst“, so Josef
Der erfahrene Praktiker Josef Schmidt gibt dem Leser anhand nach-
Schmidt. Wenn es gelingt, diese ethi-
vollziehbarer Beispiele eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie auch er
sche Urquelle zu entdecken, freizule-
für sein Unternehmen oder seinen Verantwortungsbereich einen Ethik-
gen und zu nutzen, ist ein sinnvolles
Kodex formulieren kann. Josef Schmidt gibt diesen nicht vor; das ge-
und
samte Buch ist geprägt durch den Respekt und die Achtung des Autors
möglich – auch in der Wirtschaft.
vor seinen Lesern. Vielmehr stellt er Fragen im Sinne des Sokrates: Der 15
verantwortliches
Miteinander Josef Schmidts Buch „Wirtschaftsethik - Ethik als Erfolgsfaktor“
HOCHFRANKEN
Rohrbach Personal- und Unternehmensberatung BDU
NEWS
„Wir gewinnen die richtigen Menschen für Sie!“ Seit 1996 ist Michael Rohrbach selbständiger Personal- und Unter-
Unsere Kunden können sich sicher sein – wir gewinnen die richtigen
nehmensberater, schwerpunktmäßig im Bereich der Suche und Aus-
Menschen für Sie!“
wahl von Fach- und Führungskräften aus dem Ingenieurswesen für den
Die Rohrbach Personal- und Unternehmensberatung BDU gehört seit
Mittelstand. Gemeinsam mit seinem Team, dem fest Margit Hagenhoff
zwölf Jahren dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater
als Beraterin, Ulla Sprenzel als Projektassistentin und Sanjay Dasgupta
BDU e.V. an, folgt den Grundsätzen ordnungsgemäßer und qualifizier-
als Recruiter angehören sowie projektbezogen auch externe Resear-
ter Personalberatung GoPB und unterliegt strikt den Berufsgrundsät-
cher, werden für Unternehmen hoch qualifizierte Spezialisten und Füh-
zen/Verhaltenskodizes des Verbandes. Michael Rohrbach ist zudem
rungskräfte gewonnen.
eines der 75 Mitglieder des Fachverbandes „Personalberatung“, dessen
„Die richtige Mitarbeiterin, den richtigen Mitarbeiter zum richtigen Zeit-
Qualität durch ein mehrstufiges Aufnahmeprocedere sichergestellt
punkt am richtigen Platz – das ist stets unser aller Ziel“, sagt Michael
wird, und einer von 55 Beratern, die nach den Auflagen der ECSSA, dem
Rohrbach. „Um das zu erreichen gehen wir die nötigen Schritte immer
europäischen Dachverband, zertifiziert sind. „Bundesweit gibt es rund
gemeinsam mit unseren Klienten.“ Die Rohrbach Personal- und Unter-
6.000 Personalberater. Als Fachverbandsmitglied grenzen wir BDU-
nehmensberatung BDU geht dabei nach einem Sieben-Stufen-Modell
Personalberater uns von einer Vielzahl von Personalvermittlern ab, die
vor: Zunächst die Umfeldanalyse, auf die die Erstellung einer dezidier-
ausschließlich mit Lebensläufen handeln“, so Michael Rohrbach.
ten Unternehmens- und Positionsbeschreibung erfolgt, in der auch der
Weitere Informationen unter www.rohrbach-personalberatung.de
zu gewinnende ideale Kandidat beschrieben ist. Die Festlegung der Suchstrategie ist der dritte Schritt, daraufhin folgt die konkrete Suche nach Kandidaten. Während Schritt fünf „Auswahl“ in Kompetenz der Personalberatung ist, liegt Schritt sechs, die Entscheidung, beim Klienten. Auch nach der Besetzung der Stelle bleiben Michael Rohrbach und sein Team an der Seite des Unternehmens und des neuen Mitarbeiters, erst die erfolgreich absolvierte Probezeit bildet den Endpunkt. „Wir bearbeiten den Personalmarkt systematisch und garantieren unseren Kunden und Kandidaten dabei Diskretion, hohe Qualität, sehr guten Service und absolute Zuverlässigkeit“, bringt Michael Rohrbach den Nutzen seiner Dienstleistung auf den Punkt. „Wir sind nun 20 Jahre in der Personalberatung mit dem Schwerpunkt Automobilindustrie tätig.
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HOCHFRANKEN
NEWS
Hochfranken
Initiative zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen Die Handwerkskammer für Oberfranken, die Industrie- und
Flüchtlinge auch nach Beendigung einer Ausbildung eine Aufenthalts-
Handelskammer für Oberfranken Bayreuth und die Agentur für
und Arbeitserlaubnis erhalten, sofern sie eine Beschäftigung im erlern-
Arbeit Bayreuth - Hof haben jeweils mit den drei hochfränkischen
ten Beruf aufnehmen. Damit wird vom Ermessensspielraum, den das
Gebietskörperschaften, der Stadt und dem Landkreis Hof sowie dem
deutsche Ausländerrecht den Behörden zugesteht, Gebrauch gemacht
Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge eine gemeinsame Vereinbarung
und somit zusätzliche Rechtssicherheit für Betriebe und Flüchtlinge ge-
zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen unterzeichnet.
schaffen.
Auch wenn die geordnete Aufnahme und Registrierung von Flüchtlin-
Die Erklärung wurde gemeinsam unterzeichnet von dem Wunsiedler
gen aktuell im Fokus stehen, so müssen bereits jetzt Maßnahmen zur
Landrat Dr. Karl Döhler, Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister der Stadt
Vorbereitung der beruflichen Integration von Flüchtlingen unternom-
Hof, dem Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, HWK-Präsident Thomas Zimmer
men werden. Im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge befinden sich
und HWK-Hauptgeschäftsführer Thomas Koller, IHK-Präsident Heribert
aktuell 862 Flüchtlinge, davon 57 unbegleitete minderjährige Flüchtlin-
Trunk und IHK-Hauptgeschäftsführerin Christi Degen, Sebastian Peine,
ge, in Stadt und Landkreis Hof sind aktuell 1.416 Flüchtlinge unterge-
Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bayreuth –
bracht, davon 164 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
Hof, Kreishandwerksmeister Christian Herpich, Dr. Heinrich Strunz, Vor-
Anfang Februar wurde die „Vereinbarung zur Integration von Flüchtlin-
sitzender des IHK Gremium Hof und Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Vorsit-
gen in berufliche Ausbildung und in den Arbeitsmarkt“ unterzeichnet.
zende des IHK-Gremium Marktredwitz-Selb.
Das Ziel der Initiative ist es, jungen Flüchtlingen ohne sicheren Aufenthaltsstatus eine berufliche Perspektive zu bieten und so die bestmögliche Voraussetzung für eine rasche Integration zu schaffen. Die Ausländerbehörden der Landkreise Hof und Wunsiedel im Fichtelgebirge und der kreisfreien Stadt Hof sind nun dazu verpflichtet, jungen Asylbewerbern grundsätzlich eine Duldung auch ohne Aufenthaltsstatus auszusprechen, wenn sie eine Ausbildung beginnen oder begonnen haben. Außerdem ist in der Vereinbarung festgesetzt, dass
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HOCHFRANKEN
NEWS
Staatliche Fachschule für Steintechnik und Gestaltung
Neue Weiterbildung „Staatlich geprüfter Gestalter“ Zum neuen Schuljahr 2016/17 wird an der Staatlichen Fachschule für Steintechnik und Gestaltung in Wunsiedel im Fichtelgebirge eine bundesweit komplett neuartige 2-jährige Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Gestalter“ mit dem Schwerpunkt „Interdisziplinäre Gestaltung“ angeboten. Diese visionäre Weiterbildung orientiert sich an den modernen Strömungen der Gestaltung mit Werkstoffkombinationen und kombiniert verschiedene Materialien, beispielsweise Stein, Holz, Metall, Glas und Textil, in gestalterischer Hinsicht. Zugangsberechtigt sind nach Abschluss einer Lehre und einem Jahr Arbeitspraxis annähernd alle Berufe, welche in eine gestalterische Zukunft führen, vom Steinmetz über Fliesenleger, Schreiner, Metallbauer und Maler bis hin zu Garten- und Landschaftsbauern, Konditoren und vielen mehr. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.fachschulewunsiedel.de oder von Barbara Rasp im Sekretariat der Fachschule per Mail info@fachschule-wunsiedel.de oder Telefon 09232 – 2187.
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BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen
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