Junge Talente? Machen wir! Die Sparkasse Koblenz ist eine der größten Kulturförderinnen der Region. Denn es liegt uns am Herzen, dass Kultur Menschen jeden Alters zugängig gemacht wird. Jetzt Kulturförderung ansehen: sparkasse-koblenz.de/starkmacher
Es braucht die Kunst als Reflexionsraum unserer Gesellschaft. In einer Demokratie übernimmt sie allein durch ihre Existenz – „nichts sein zu müssen“ – eine wichtige und zugleich kritische Rolle, indem sie den Dingen auf den Grund geht. Als Katalysator für Diskussionen und Veränderungen zeigt Kunst alternative Perspektiven auf, fordert die öffentliche Wahrnehmung heraus und fördert den Dialog zwischen verschiedenen Gruppen. Kunst ist nicht nur ein Recht, sondern auch eine Verantwortung. Wir beziehen klar Position: Kunst und Kultur gedeihen nur auf dem Fundament von Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde. Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und menschenverachtende Ideologien haben in unserer Arbeit keinen Platz. Wir stehen für ein offenes, tolerantes und solidarisches Miteinander – gegen Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung. Wir danken unseren Werbepartnern, die unsere Arbeit maßgeblich unterstützen. Trotz herausfordernder Zeiten bleiben wir dran und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern und den Dialog mit vielen Gästen.
18.2. – 15.3.2026 ASCHERMITTWOCH DER KÜNSTLER EIN TEIL DES GANZEN XII
ERSCHÖPFERISCH Vernissage Mi, 18. Februar 2026 | 12:00 Uhr Finissage So, 15. März 2026 | 16:00 Uhr
Eröffnung am Mittwoch, 18. Februar 2026 um 12 Uhr im Haus Metternich im Anschluss an den Gottesdienst zum Aschermittwoch der Künstler in der Herz-Jesu-Kirche, Koblenz. Am Aschermittwoch fallen die Masken. Was bleibt, ist Asche – Zeichen der Endlichkeit, aber auch Nährboden für Neues. Erschöpfung als Zustand des Ausgezehrtseins. Gleichzeitig eröffnet die Doppelbedeutung des Ausstellungstitels einen neuen Blick: ein Akt des Hervorbringens, Schöpfung im Moment des Verbrauchs. Die Künstler*innen dieser Ausstellung arbeiten in diesem Spannungsfeld. Spuren des Verbrauchs, Ermüdung der Form, das Aufgebrauchte – und zugleich das Potential der Leere. Wo nichts mehr ist, kann etwas werden. Die Asche markiert einen Übergang: vom Fest zur Konzentration, vom Überschwang zur Reduktion. Als Auftakt in die Fastenzeit loten die künstlerischen Positionen das Spannungsfeld zwischen Erschöpfung und schöpferischer Bewegung (Kraft?) aus und laden dazu ein, den eigenen Blick zu schärfen. Künstler*innen
ANDREAS BRUCHHÄUSER | LENA FELDMANN | GABRIELE GOEHLEN | PETER GOEHLEN | BERIT JÄGER | MARKUS REDERT | HELKE STIEBEL | CLEMENS STRUGALLA | JÜRGEN WAXWEILER | GÄSTE: SYLVIA KLEIN | PAUL SIMON HEYDUCK Foto: shutterstock
Barbara Gröbl | Mensch / Skulptur | Material: Leinen, Watte, Naturäpfel | 2026
Mi, 18. Februar – So, 15. März 2026 | Herz-Jesu-Kirche, Koblenz BARBARA GRÖBL beschäftigt sich in dieser Arbeit mit dem Sündenfall. Als Sündenfall beseichnet die christliche Theologie die klassische Auslegung der biblischen Geschichte, die davon erzählt, wie das erste Menschenpaar eine verbotene Frucht aß und infolgedessen aus dem Paradiesgarten vertrieben wurde. Mensch, so der Titel der Skulptur, ist mit seinem komplexen und komplizierten Wesen, mit seiner Vielfälltigkeit und seiner Fähigkeit zu Lieben, aber auch zu töten - ein Wesen des Paradieses. Fähig zu schöpfen und zu zerstören.
vr-rheinahreifel.de
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21.3. – 19.4.2026 VIER NEUE MITGLIEDER DER AKM
WUNDER WEISS WIE Vernissage Sa, 21. März 2026 | 16:00 Uhr Finissage So, 19. April 2026 | 16:00 Uhr
WUNDER WEISS WIE widmet sich den Wissensformen, die in Materialien, Körpern und Prozessen verborgen liegen. Manchmal tragen Gebilde ein Geheimnis in sich – einen Raum zwischen Licht und Leere, Ruf und Stille, Mensch und Natur. Es werden künstlerische Arbeiten versammelt, die das Fragile und Wandlungsfähige sichtbar machen. Solitär und zugleich vielschichtig verweben sich in WUNDER WEISS WIE die Positionen der vier Künstlerinnen der AKM zu einer gemeinsamen Ausstellung. Künstlerinnen
BERIT JÄGER | MASAMI HIROHATA | NINA MIDI | STEFANIE SCHMEINK Foto: shutterstock
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25.4. – 24.5.2025 FEAT. EINE AUSSTELLUNG ÜBER NÄHE IN DISTANZ, ÜBER WIEDERHOLUNG ALS BEGEGNUNG, ÜBER GENERATIONEN IM DIALOG. Vernissage Sa, 25. April 2026 | 16:00 Uhr Finissage So, 24. Mai 2025 | 16:00 Uhr
Ronia Adl-Tabatabai Josephine Adu
FEAT. – ein Titel entliehen aus der Popkultur – wo das Kürzel für featuring steht: für Beteiligung, Mitwirkung, das Wieder-Auftauchen des Einen im Anderen, das Zitieren, ein Versuch der Annäherung. Im Bereich der bildenden Kunst begreift FEAT. das künstlerische Werk als Ort einer Konvergenz – zwischen Generationen, Perspektiven, Techniken und Medien. Als gestalterisches Prinzip begegnet uns FEAT. in vielen Formen: als Verwendung bestimmter Elemente und Techniken, als Rekombination oder als visuelle Spur des Anderen. In der Ausstellung FEAT. wird dieses Prinzip zum Motor eines intergenerationellen Austauschs, der ohne Worte, aber mit umso größerer Tiefe stattfindet – über Malerei, Installation und Raumgestaltung. Die Werke der beteiligten Künstler*innen verhandeln Nähe und Differenz, Wiederholung und Differenzierung, Resonanz und Reibung. Obwohl sie sich nicht im Atelier, sondern erst im Ausstellungsraum begegnen, entsteht ein subtiler, künstlerischer Dialog: ein dialogisches Nebeneinander, das kein Konsens sein will, sondern ein offenes Echo. Künstler*innen
JOSEPHINE ADU | MIRCEA HANDABURA | RONIA ADL-TABATABAI | NICOLAUS WERNER
SONDERAUSSTELLUNG IN DER FESTUNGSKIRCHE EHRENBREITSTEIN
CLEMENS BEHR THE SPACE BETWEEN Vernissage SO, 16. AUGUST 2026 | 11:00 UHR mit Pfarrerin Gabriele Wölk und Dekan Thomas Darscheid Finissage SO, 13. SEPTEMBER 2026 | 16:30 UHR mit Künstlergespräch Öffnungszeiten täglich 11:00 – 17:00 Uhr Clemens Behr | Circling | 2023 | Berlin, Schloss Biesdorf | Foto: Clemens Behr
16.8. – 13.9.2026 CLEMENS BEHR entwickelt Arbeiten an der Schnittstelle von Skulptur, Installation und Architektur. Seine großformatigen, meist temporären Interventionen entstehen aus der direkten Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Ort und seinen sozialen, historischen oder architektonischen Gegebenheiten. Typisch für seine Arbeit ist die Verwendung von Holz, Metall, Recyclingmaterialien und urbanen Baustoffen, die vor Ort zu raumgreifenden Strukturen zusammengefügt werden. Behrs Installationen erinnern an fragmentierte Architekturen: Sie vereinen Formen des Aufbaus und der Dekonstruktion, scheinen sich in ihre Umgebung einzufügen und stören sie gleichzeitig. In dieser Spannung entfaltet sich eine Dynamik, die sich mit Übergang, Fragilität und Bewegung auseinandersetzt. Zentrale Aspekte seiner Praxis sind prozessorientiertes Arbeiten und die Auseinandersetzung mit der Ästhetik der Reparatur. Behr erforscht aktuell das Prinzip der „künstlichen Ruine“ – den bewussten Einsatz von Unvollkommenheit, struktureller Störung und Verfall als Gestaltungsmittel. Daraus resultieren hybride Formen, die an technische Relikte, futuristisch-industrielle Architektur oder Maschinenkörper erinnern. Clemens Behr (* 1985, Koblenz) lebt und arbeitet in Berlin und hat unter anderem in Tokio, Amsterdam, São Paulo, San Francisco, Mumbai, Kiew, Wien, Barcelona, Marseille, Göteborg, Sofia und Melbourne ausgestellt.
5.9. – 4.10.2026 CHAIR! KUNST & DESIGN IM DIALOG Vernissage MUSEUMSNACHT KOBLENZ Sa, 5. September 2026 | 19:00 Uhr Finissage So, 4. Oktober 2026 | 16:00 Uhr Die Ausstellung versteht sich als Dialog zwischen freier und angewandter Kunst, zwischen Mensch und Gegenstand, zwischen Künstler*in und Sammler*in, zwischen 1920er und den 2020er Jahren. Sie widmet sich künstlerisch, kulturhistorisch und interdisziplinär einem Alltagsgegenstand, der zu den prägenden Themen des modernen Designs und der Kulturgeschichte gehört: dem Stuhl. Ausgehend von den Prinzipien der Moderne – Funktionalität, Reduktion und Klarheit – stellt sie ihn in Bezug zu Ästhetik, Körper, Raum und Gesellschaft. Sie verbindet künstlerische Positionen in Malerei, Zeichnung, Fotografie, Bildhauerei, Installation und Performance mit historischen und zeitgenössischen Designobjekten aus der Sammlung Martin Bohns. Acht Künstlerinnen und Künstler aus Koblenz und Köln entwickeln eine interdisziplinäre Ausstellung, die Fragen nach Körperhaltung, sozialer Ordnung und ästhetischer Gestaltung aufwirft. Kooperationspartner
GALERIE FORMSUCHE Die Galerie Formformsuche unter der Leitung Martin Bohn und Partner, hat ihren Schwerpunkt in der Ausstellung von Gebrauchsgütern der Alltagskultur, Innenausstattung, Möbeln, Leuchten und Kunst der Designgeschichte. www.formformsuche.de Künstler*innen
MARKUS ACKERMANN | SIBYLLE BRENNBERGER | ANTJE FUSS | ULI GÖRTZ | HEIJO HANGEN | NINA MIDI | SOPHIA PECHAU | HEIKE SCHUMACHER | NICOLAUS WERNER
FORM+FARBE 2026 JAHRESKUNSTAUSSTELLUNG DER AKM Vernissage Sa, 24. Oktober 2026 | 16:00 Uhr Finissage So, 22. November 2026 | 16:00 Uhr Die Künstler*innen der AKM sowie eingeladene Gastkünstler*innen präsentieren in der traditionellen Jahresausstellung der AKM einen Querschnitt aus ihrem aktuellen Kunstschaffen. Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst, Video und Installation. Zur Ausstellung sind Jahresgaben zu erschwinglichen Preisen erhältlich.
KOPF URLAUB Bücher von Reuffel
IN KOBLENZ
24.10. – 22.11.2025 AKM FÖRDERPREIS 2026
MARYAM AGHAALIKHANI VERLEIHUNG IM RAHMEN DER FORM+FARBE 2026
Maryam Aghaalikhani | wer spielt mit wem? | 2022 | Buntstift und Öl auf Holz | 210 x 105 cm
Der AKM Förderpreis wird in unregelmäßigen Abständen an Künstler*innen der AKM im Rahmen der Vernissage zur form+farbe vergeben. Die Preisträgerin 2026 ist Maryam Aghaalikhani. Maryam Aghaalikhani, geboren 1983 in Teheran, absolvierte ihr BachelorStudium in Bildhauerei im Iran sowie ein Master-Studium in Künstlerischer Keramik in Deutschland und Österreich. Seit 2017 lebt und arbeitet die Künstlerin in Höhr-Grenzhausen. Ihre künstlerischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Malerei, Installation sowie Wandbilder aus Keramik. Die Künstlerin verknüpft ihr Interesse für Ökonomie mit Kunst und macht Geld zum zentralen Element ihrer Arbeit. Ihre Malerei erzählt von Wert und Macht. Bedeutung und Wert von Geld verändern sich je nach Zeiten, über Grenzen hinweg und durch politische Umbrüche. Mensch und Inflation werden gleichermaßen zu Erosionsmaterial. Dabei offenbart sich die Fragilität gesellschaftlicher Wertesysteme. In ihren Werken begegnet uns Geld (Geldscheine) als Material, als Thema und als Reflexionsfläche gesellschaftlicher und politischer Zusammenhänge. Banknoten dienen als Vorlage zur Malerei, als reine Inspirationsquelle oder mitunter als Bildgrund visueller Kompositionen. Im größeren Kontext verwendet sie für ihre Arbeiten des weiteren Zeitungen, Papiertüten und ECO-Print Papiere, die bemalt und genäht werden.
Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein e. V. Vorstandsvorsitzende Lena Feldmann | Violetta Richard | Kyra Spieker Ausstellungsort Künstlerhaus Metternich Münzplatz 8 | 56068 Koblenz www.akm-koblenz.de akm-koblenz@outlook.com
Auch im Jahr 2026 werden wir nur diesen en. Flyer postalisch versend an s un Sie Schreiben k.com akm-koblenz@outloo en ser un Sie und erhalten . ter let News
Öffnungszeiten während der Ausstellungen Do. | Fr. | Sa. | So. jeweils von 16:00 – 19:00 Uhr Sonderausstellung ZUM ASCHERMITTWOCH DER KÜNSTLER Herz-Jesu-Kirche | Löhrrondell 1 | 56068 Koblenz Telefon 0261 37759 Öffnungszeiten: werktags 8:30 – 19:00 Uhr | sonntags 9:30 – 19:00 Uhr Sonderausstellung FESTUNGSKIRCHE EHRENBREITSTEIN Festung Ehrenbreitstein | 56077 Koblenz Telefon 0261 66754000 Öffnungszeiten: täglich 11:00 – 17:00 Uhr Spendenkonto Sparkasse Koblenz IBAN: DE68 5705 0120 0000 0088 54 | BIC: MALADE51KOB Wir danken unseren Kooperationspartnern und Förderern