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Silberschmiedin im Gespräch
WORPSWEDE – Für Sonntag, 31. Mai, laden die Worpsweder Museen zum Künstlerinnengespräch ein. Im Haus im Schluh, Im Schluh 35-37, berichtet die Silberschmiedin Beate Leonards ab 11.30 Uhr von ihrer Arbeit. Der Eintritt kostet 3 Euro zuzüglich des Museumseintritts. fls
Seniorenfrühstück mit Vortrag
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Seniorenbegegnungsstätte bietet für 7 Euro am Mittwoch, 3. Juni, ab 9.30 Uhr ein Frühstück inklusive Kurzvortrag vom BUND Unterweser Bremen an der Bördestraße 29a an. Anmeldung und Fahrtwünsche unter Telefon 04791/39 35. fls
Italienische Literatur mit Banjo
LILIENTHAL – In der Volkshochschule Lilienthal, Klosterstraße 25, findet am Dienstag, 2. Juni, ab 19 Uhr eine Lesung von Giovanni Boccaccios „Decamerone“ mit musikalischer Begleitung statt. Der Eintritt kostet 15 Euro, Anmeldung an E-Mail vhs@lilienthal.de fls
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Kostüme,
und
die Ausstellung auf. Insgesamt ist sie inhaltlich wie auch optisch gut gelungen.
Ausstellung über Landgräfin in der Museumsanlage eröffnet aber noch nicht öffentlich
MARIUS ROSKAMP
OSTERHOLZ-SCHARMBECK –
Eine neue Ausstellung wurde kürzlich im Findorff-Haus in der Museumsanlage eröffnet. Das Thema: Landgräfin Eleonora Catharina von Hessen-Eschwege. Sie wurde durch eine Gruppe Ehrenamtlicher unter Leitung von Wilhelm Berger erarbeitet. Die Ausstellung bringt eine Besonderheit mit, die Berger bei der Eröffnung wie folgt benannte: „Leider ist die Baustelle noch nicht so weit fortgeschritten, dass man hier mit größeren Gruppen rein kann.“
Doch wann wird es soweit sein, dass auch die Öffentlichkeit die
kleine und gelungene Ausstellung im ehemaligen Vorwerk betrachten kann? Detlef Risch-Baumeister ist Geschäftsführer der Norddeutschen Vogelmuseum Museumsanlage Osterholz gGmbH. Er hofft, dass die Bauarbeiten Ende des Jahres bis Januar kommenden Jahres beendet sind. „Perspektivisch wird diese Ausstellung bis weit in das Frühjahr 2027 zu sehen sein.“ Also: Obwohl die Sonderausstellung bereits jetzt ihre Eröffnung feierte, soll es noch genug Gelegenheit für die Öffentlichkeit geben, sie zu sehen. Mit der dann auch weiter bestehenden Einschränkung, dass die Ausstellung nur per Treppenstufen zu erreichen ist.
Die Ausstellung selbst zeigt auf Stelltafeln viel Wissenswertes über die Gräfin, die im 17. Jahrhundert für 35 Jahre die Geschicke des Amtes Osterholz geleitet hatte. Ihr Leben und Wirken, von ihrer Geburt im Jahre 1626 bis zu ihrem Tod im Jahre 1692, wird näher beleuchtet. Auch dabei: Kostüme, ein originaler Wimpel aus der damaligen Zeit, Gemälde und mehr. Es ist eine runde und sympathische Ausstellung entstanden, die vor allem die Arbeitsgruppe um Berger in einer mehr als einjährigen Kraftanstrengung erarbeitet hat. Der Verein Freunde und Förderer der Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck und des Norddeutschen Vogelmu-
seums hat sich, ebenso wie der Landschaftsverbund Stade, finanziell beteiligt. „Der Schwerpunkt der Museumsanlage ist und bleibt die Vogelsammlung. Die Räume hier oben im Findorff-Haus sind für historische Sonderausstellungen vorgesehen“, so Risch-Baumeister. Sobald Gruppenführungen möglich sind, will das Museum erneut informieren. Der Landkreis erarbeitet passenderweise aktuell noch eine Broschüre, die das Leben und Wirken der Landgräfin kindgerecht aufbereiten soll. Auch zu dieser Broschüre sollen, so die Verantwortlichen, noch Informationen kommen.
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Liberi Effera macht das Mittelalter munter
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OSTERHOLZ-SCHARMBECK –Auf Gut Sandbeck findet wieder das mittelalterliche Spektakel statt. Am Samstag, 13. Juni, und Sonntag, 14. Juni, erwartet Besucher beim Hoffest der Liberi Effera ein buntes Lagerleben, das mit Musik, Handwerk und Mitmachaktionen in vergangene Zeiten entführen
tung sorgen unter anderem die Gruppen Nôt unde Ellénde und Helden in Lumpen. Außerdem soll die inzwischen traditionelle gemeinsame Jam-Session aller Spielleute erneut stattfinden. Neben der Musik stehen zahlreiche Programmpunkte auf dem Gelände bereit. Geplant sind Auftritte sowie eine Bogenbahn. Auch für Kinder gibt es verschiedene Aktionen. Dazu zählen eine Schatzkiste und ein Kinderturnier, bei dem die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Steckenpferden verschiedene Prüfungen absolvieren und anschließend symbolisch zum Ritter geschlagen werden. „Zum schrägen Vogel“ bietet Getränke an. Zudem werden herzhafte Speisen wie Fleischspieße und Kartoffelspiralen sowie Süßgebäck und Eis angeboten. Der Markt ist am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Am Samstagabend um 21.30 Uhr ist

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Gebratene Rote-Bete-Kartoffel-Bratlinge mit Granatapfelkernen, serviert mit einem kühlen Joghurt-Gurken-Dip
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Knuspriges Naan-Brot, frische Tomaten, rote Zwiebeln, Minze, Koriander, Chaat Masala, zerbröselter Feta, Limette
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Hausgemachtes weiches Fladenbrot gefüllt mit langsam geschmortem Lammfleisch, roten Zwiebeln und einem Spritzer Limette
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Hausgemachtes weiches Fladenbrot gefüllt mit gegrilltem indischen Frischkäse und bunter Paprika


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Zarte Hähnchenstücke in einer milden Kurkuma-Sahne-Marinade, 24 Stunden gereift und im Tandoor-Ofen gegrillt, serviert mit Limette und frischem Koriander
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Im Tandoor-Ofen gegrillte Lammkoteletten mit einer würzigen Kräuter-Chimichurri-Sauce
PISTA CHICKEN CURRY
Zartes Hähnchenfleisch in einer cremigen Pistazien-Sauce, verfeinert mit Kardamom, ein mildes, elegantes Curry
ROASTED PINEAPPLE CURRY

Im Ofen geröstete Ananascheibe in einer leicht würzigen Currysauce mit Kokosmilch, Kokosraspeln und frischer Minze
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Hausgemachte Spinat-Erbsen-Bällchen in einer milden Kräuter-Currysauce, verfeinert mit indischem Frischkäse und Granatapfelkernen
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Allwetterbad schließt zeitweise
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Das Allwetterbad bleibt am Mittwoch, 10. Juni, und Donnerstag, 11. Juni, vorrübergehend geschlossen. Grund sind technische Arbeiten an der Hebeanlage. Die Schließung betrifft auch das Bistro und das Balance. Ab Freitag ist der Betrieb wieder regulär geöffnet. rom
CDU lädt ein
HAMBERGEN – Die CDU lädt für Mittwoch, 3. Juni, 19 Uhr, ins Hamberger Gemeindehaus, Bahnhofstraße 2, ein. Bei Pizza und kühlen Getränken sollen Gespräche über die Kommu nalwahl dieses Jahr entstehen. fls
Erneuter Ortstermin am Radweg neben der L128 zwischen Hambergen und Oldendorf
MONIKA FRICKE
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Redaktion: Marius Roskamp, Tel. 9 65 69 69, Annemarie Utke, Tel. 9 65 69 70, E-Mail: redaktion@hammereport.de
Chefredaktion: Robert Lürssen, robert.luerssen@weserreport.de
Reise, Motor u. Sonderthemen: Marinos Kaloglou
Das BLV: Regina Drieling, Antje Spitzner
Anzeigenleiter: Johannes Knees
Anzeigen: Tel. (0 47 91) 9 65 69 00
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Nr. 53 vom 01. Januar 2026 und unsere darin abgedruckten AGB. Falls Sie dieses Produkt nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie, einen Werbeverbotsaufkleber mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de
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HAMBERGEN – Um den desolaten Zustand an vielen Stellen des Radweges zwischen Hambergen und Oldendorf deutlich zu machen, hatte bereits im Oktober 2025 der Vorsitzende des SPD-Ortsverbands Hambergen, Julian Fischer, Einwohner und Bürgermeister der Ortschaften Holste und Lübberstedt, sowie den Landtagsabgeordneten Oliver Lottke zum Ortstermin eingeladen. Lottke machte sich damals ein Bild von erheblichen Unebenheiten und suchte nach Lösungen zur Beseitigung. Das aufgestellte Schild „Radfahrer absteigen“ sei jedenfalls keine Lösung. Kürzlich hatte Lottke erneut zum Ortstermin am Radweg eingeladen: Frederike Wöbse, Leiterin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Stade, Vertreter der SPD Hambergen mit dem Vorsitzenden Fischer, Einwohner und die Bürgermeister der Ortschaften Holste und Lübberstedt trafen sich, um hier vor Ort über mögliche bauliche Verbesserungen zu sprechen.
Zwischenzeitlich gab es verschiedene Gespräche zwischen Wöbse und dem Landtagsabgeordneten. Wöbse informierte die Teilnehmer, dass der Betriebsdienst der Landesbehörde in Stade unter anderem die Radwege an Landesund Bundesstraßen betreue. Alle fünf Jahre erfolge die Zustandsbewertung. Insgesamt würden rund 550 Kilometer Radweg durch die Landesbehörde betreut. Extra-Finanztöpfe gebe es für Neubauten. „Bei allen Maßnahmen werde besonders der Naturschutz beachtet“, betonte die Leiterin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Neubauten müssen jeweils mit der Unteren Naturschutz-behörde





Das Schild am Radweg zwischen Hambergen und Oldendorf „Radfahrer absteigen“ ist keine Lösung für den desolaten Zustand des Radweges an der L128. Foto: Fricke
abgestimmt werden. Dabei wies sie auf den üppigen Baumbestand entlang des Radweges zwischen Hambergen und Oldendorf hin, der einen Neubau erschwere.
Einige Anwohner der Ortschaften verkündeten auf Plakaten ihren Unmut über die schon seit Jahren bestehenden Schäden am Radweg. „Wir zahlen Steuern und fordern gute Wege für alle“ oder „Wir werden gezwungen auf der Straße zu fahren“. Sie berichteten auch von Radfahrer-Stürzen und dass viele die Straße befahren. Das sei für die zahlreichen Schulkinder sehr riskant. „Die Verkehrssicherheitspflicht muss wieder hergestellt werden“, forderte Fischer. Viel-

leicht könnten die dramatischen Stellen vorab repariert werden, wünschte sich der Holster Bürgermeister Dieter Gloddek. Der Meinung war auch der Landtagsabgeordnete Lottke: Gut wäre es, wenn vorab drei bis vier kritische Stellen repariert würden, mit dem Ziel möglichst bald eine Grundsanierung herbeizuführen. Wöbse nannte als Perspektive: Wenn die Baupläne zum Radweg durchs Wirtschaftsministerium genehmigt würden, bestehe die Aussicht, dass zwischen 2027 und 2029 eine Baumaßnahme starte.
Eine Rentner-Rad-Runde aus Oldendorf meldete sich zu Wort: Mit Hilfe einer App für „Bewegungs-/Beschleuni-
gungsenergie“ hatte sie den Radweg in drei Abschnitten untersucht und die Aufzeichnungen in einer Mappe grafisch zusammengestellt. Die Grafiken zeigten die heftigsten Schäden des Radweges. Zusätzlich gab es Video-Aufzeichnungen mit Kommentaren zur Darstellung der Untersuchung. Erich Schnakenberg aus Oldendorf überreichte die Mappe an die Leiterin der Stader Landesbehörde und Lottke kündigte am Ende an, dass der stark marode Radweg zwischen Hambergen und Oldendorf in das Sanierungsprogramm des Landes aufgenommen werde und vorab die schwersten Schäden beseitigt würden.
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Samstag, 30. Mai
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Kranich Apotheke Amtsdamm 39
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Sonntag, 31. Mai
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Montag, 1. Juni
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Koppelstr. 35 Osterholz-Scharmbeck 04791/965680
Dienstag, 2. Juni
Apotheke am Bahnhof
Bahnhofstr. 37
Osterholz-Scharmbeck 04791/502780
Mittwoch, 3. Juni
Lilien-Apotheke Hauptstr. 59
Lilienthal 04298/915144
Donnerstag, 4. Juni Moor Apotheke Hüttenbusch Hüttenbuscher Str. 7 B Worpswede 04794/95180
Freitag, 5. Juni
Stern-Apotheke Poststr. 4-6
Osterholz-Scharmbeck 04791/980333
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Für Mittwoch, 3. Juni, lädt der Ambulante Hospizdienst des Diakonischen Werkes im Ev.-luth. Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck zum Trauercafé an der Marktweide 11 ein. Von 15 Uhr bis 17 Uhr können Angehörige und Freunde trauern und sich gegenseitig unterstützen und untereinander austauschen. Um Anmeldung an E-Mail hospizdienst.dw. osterholzscharmbeck@evlka.de wird gebeten. fls




































LILIENTHAL – Die Volksbank lädt am morgigen Sonntag erstmals zur „Mitglieder Open“ nach Lilienthal ein. Von 11 bis 17 Uhr erwartet Mitglieder, Familien und Gäste in der Geschäftsstelle an der Hauptstraße 77 ein buntes Programm mit Unterhaltung, Aktionen und Einblicken hinter die Kulissen der modernisierten Bankräume. Ein besonderes Highlight des Tages dürfte vor allem Fußballfans begeistern: Der frühere Werder-Bremen-Stürmer Ailton wird die „Mitglieder Open“ besuchen. In der Zeit von 14.30 bis 15.30 Uhr haben Besucher die einmalige Gelegenheit, den Publikumsliebling bei einer exklusiven Autogrammstunde hautnah zu erleben und Erinnerungsfotos sowie Autogramme zu sammeln. Mit dem neuen Veranstaltungsformat knüpft die Volks-
bank an die früheren Mitglieder-Ortsversammlungen an – allerdings deutlich moderner, offener und familienfreundlicher. Statt Vorträgen stehen Begegnungen, Gemeinschaft und Unterhaltung im Mittelpunkt. Ein weiterer Termin findet in diesem Jahr noch in Osterholz-Scharmbeck statt. Für Kinder gibt es unter anderem Glitzertattoos, Luftballontiere, eine Hüpfburg und Popcorn. Erwachsene können sich über die Vorteilswelt „Mein Plus“ informieren und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Dabei winken Restaurantgutscheine sowie Preise für Vereine und Einrichtungen aus der Region. Auch kulinarisch ist für vieles gesorgt: Angeboten werden unter anderem Pizza, Bratwurst, Pommes, Kuchen sowie Getränke zu günstigen Preisen. rom Mitglieder Open: Familientag mit Fußballstar
















und Erinnerungen
Die erste Juni-Show in der Music Hall Worpswede ist bereits ausverkauft
FLORIAN SCHLEICHER
WORPSWEDE – Das Programm der Music Hall Worpswede bietet auch im Juni wieder eine vielfältige Bühne für verschiedene Künstler. Zudem wird am Donnerstag, 25. Juni, ab 19.30 Uhr die beliebte Music-Hall-Session stattfinden, bei der Musiker aus Worpswede, Bremen und umzu in die Music Hall kommen um ungeprobt und frei zu musizieren, der Eintritt ist frei. Den Anfang des Konzertmonats macht jedoch das Duo Lina Bó, eine Neuentdeckungen der aktuellen deutschen Popmusik. Mit ihren deutschen Retro-Pop-Songs im Mix mit südamerikanischer Exotik konnten sie sogar einen Vertrag mit Sony Music gewinnen. Ihr Auftritt am Freitag, 12. Juni, mit Singles wie „Weiblich“, „Hallo Welt“ oder
„Regen in der Wüste“ soll nicht die Unterschiede, sondern das Verbindende in den Mittelpunkt stellen, er beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 30 Euro. Bereits einen Tag später, am Samstag, 13. Juni, tritt ab 20 Uhr das Septett Botticelli Baby auf und bietet eine einzigartige Mischung aus Jazz, Punk, Blues, Folk, Funk, Balkan und Pop. Schon seit 2013 liebt die Nordrhein-Westfälische Band das Experiment und die kreativen Gegensätze und Widersprüche, schnell konnte man sich so einen stabilen Ruf als eine eigenwillige und aufregende Formationen erspielen. Im Vorverkauf kostet der Eintritt 26 Euro, an der Abendkasse liegt der Preis bei 28 Euro. Mit ihrem achten Studioalbum „Vives“ wird Ganes auftreten. Gegründet von den Schwestern Elisabeth und


Baby will am 13. Juni mit einem bunten Mix aus verschiedenen Genres das Publikum in der Music Hall begeistern.








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Marlene Schuen singen sie in ihrer Muttersprache Ladinisch und nehmen die Hörenden auf eine Reise durch die Kultur und malerische Landschaften ihrer Heimat in den Dolomiten mit. Die Musik von „Vives“ soll ebenso urig wie raffiniert sein, eine lebendige Fusion aus Klangwelten und Rhythmen. Ein Hauch von Frida Kahlo durchdringt die Melodien, wenn MariachiTrompeten, Gitarren und Geigen auf Jodel und Lamenti treffen. Am Freitag, 19. Juni, kann Ganes ab 20 Uhr für 32 Euro bestaunt werden. Das Konzert von Sänger, Saxofonist und Songwriter Curtis Stigers ist hingegen schon ausverkauft, sein Auftritt beschließt den Juni in der Music Hall.
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Stellvertretend für vier weitere Katzen sei an dieser Stelle Melly vorgestellt. Sie ist sehr kränklich beim Verein Tiere in Not angekommen und ein Auge musste entfernt werdenaber das stört das Energiebündel überhaupt nicht und ist das Sinnbild dafür, wie gut eine Katze mit dem felinen Leukämievirus (FeLV) leben kann. Doch was genau ist eigentlich FeLV? FeLV, auch Katzenleukose genannt, ist eine Viruserkrankung, die vor allem über Speichel übertragen wird. Katzen stecken sich daher häufig an, wenn sie Futter- oder Wassernäpfe gemeinsam nutzen. In einigen Fällen übertragen Muttertiere das Virus bereits auf ihre ungeborenen Jungen. Besonders junge Katzen infizieren sich leicht.
Oft zeigen sich erste Anzeichen der Krankheit erst nach mehreren Jahren. Dazu zählen unter anderem Blutarmut, Zahnfleischentzündungen, ein geschwächtes Immunsystem oder Tumorerkrankungen. Wenn die Krankheit ausbricht, verläuft sie häufig tödlich. Trotzdem können FeLV-positive Katzen viele Jahre leben, wenn Halter die Erkrankung kennen und die Tiere entsprechend versorgen. Wichtig sind regelmäßige Gesundheitskontrollen, eine ruhige Umgebung

Melly ist eine von fünf FeLV-positiven Katzen beim Verein Tiere in Not. Foto: pv
und Rückzugsmöglichkeiten. Auch das Zusammenleben mit anderen FeLV-positiven Katzen funktioniert in der Regel ohne Probleme.
Der Verein Tiere in Not betreut derzeit fünf Katzen mit einem positiven FeLV-Test. Drei von ihnen sind noch jung, suchen den Kontakt zu Menschen, spielen gern und genießen Streicheleinheiten. Kleinere Infekte haben sie bereits gut überstanden. Die Tiere zeigen täglich, wie aktiv und zutraulich sie trotz der Erkrankung sein können. Mit einem passenden Zuhause haben auch sie die Chance auf ein erfülltes Katzenleben.
Weitere Informationen bekommt man beim Verein Tiere in Not unter Telefon 04791 / 931 54 72. hwr
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Der Erntefestumzug in der Kreisstadt findet am 9. August statt. Das Mehrgenerationenhaus will daran teilnehmen und lädt ein, mitzumachen. „Je mehr Menschen wir sind, desto besser können wir zeigen, wie

engagiert die Menschen in Osterholz-Scharmbeck sind“, so die Organisatoren. Am Montag, 1. Juni, findet um 16 Uhr ein erstes Ideen-Treffen in der Bördestraße 29 statt. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 0173 / 877 51 50 möglich. hwr









































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OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Das Haus der Kulturen lädt Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste herzlich zum zweiten Quartiersforum am Dienstag, 9. Juni, ab 18 Uhr in das Haus der Kulturen ein. Als Gast wird Cornelius Eckehard Ledig die Arbeit des Weissen Rings Osterholz vorstellen und Einblicke in deren Unterstützungsangebote für Kriminalitätsopfer geben. In einem Vortrag informiert Ledig über die Aufgaben und Tätigkeitsfelder sowie über konkrete Hilfsmöglichkeiten für Betroffene. Dabei soll unter anderem thematisiert werden, an wen sich Betroffene wenden können, welche Unterstützungsmöglichkeiten Menschen nach
Straftaten erhalten können und wie Präventionsarbeit aussieht. Das Quartiersforum bietet darüber hinaus Raum für Austausch, Diskussion und individuelle Fragen. Ziel der Veranstaltung ist es, soziale Angebote und Akteurinnen und Akteure im Quartier sichtbar zu machen sowie den Dialog und das Miteinander im Stadtteil zu stärken. Auch weitere Anliegen rund um das Leben im Quartier können an diesem Abend eingebracht und besprochen werden. Zusätzlich informiert das Team des Hauses der Kulturen über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Veranstaltungen im Komponistenviertel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. hwr Vortrag vom Weissen
Das Worpsweder Schützenfest feiert seine 151. Auflage mit viel Programm
WORPSWEDE – Vom 5. bis 7. Juni wird auf dem Findorffberg wieder gefeiert: Das Worpsweder Schützenfest geht in seine 151. Runde. Höhepunkte sind der große Festumzug am Samstag sowie die Worpsweder Berg-Party („Wo Be Pa“) am Abend mit der Krönung des neuen Königshauses. Offiziell eröffnet Präsident Oliver Twisterling das Schützenfest am Freitag, 5. Juni, um 12.30 Uhr. Anschließend beginnen die Scheiben- und Vogelwettbewerbe. Am Abend werden die neuen Vizemajestäten ermittelt und gefeiert. Auch die Jugend startet an diesem Tag mit ihren Wettbewerben.
Ein besonderer Höhepunkt folgt am Samstag, 6. Juni: Rund 300 Teilnehmer ziehen ab 12.30 Uhr gemeinsam mit Fahnenabordnungen und begleitet vom Spielmannszug des TSV Osterholz-Scharmbeck durch den Ort. Der Festumzug führt zunächst zum Rathaus, wo Schützenkönig und Noch-Bürgermeister Stefan Schwenke seinen Empfang gibt, bevor es weiter zum Festplatz am Findorffberg geht. Bereits am Vormittag steht das traditionelle „Nasse Gericht“ in der Music Hall auf dem Programm. Musikalisch begleitet wird das Frühstück dort von den Lilienthaler Freizeitmusikern. Der Erlös der
humorvollen Strafgelder kommt der Jugendabteilung zugute. Auf dem Festplatz erwartet Besucher ab 14.30 Uhr ein buntes Programm mit Musik, Tanz, Hüpfburgen, Basketball-Event sowie Schaustellern und Verkaufsständen. Im Festzelt gibt der Spielmannszug des TSV OsterholzScharmbeck von 15 bis 16 Uhr ein Konzert. Am Abend wird das neue Worpsweder Königshaus ermittelt. Das Königsschießen kann live in den Schützenhallen verfolgt werden. Anschließend steigt ab 20 Uhr bei freiem Eintritt die „Wo Be Pa“ mit DJ Mallorca Uwe.
Neu ist in diesem Jahr auch der Festwirt: Nach dem Rückzug des langjährigen Festwirtes Jürgen Bohling übernimmt erstmals der Eventservice Zum Weyerberg Tim Röhrs die Bewirtung des Schützenfestes. Der Sonntag beginnt mit einem Rathausempfang. Danach folgen weitere Schießwettbewerbe sowie ein Festessen mit Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder. Ab 15.30 Uhr können beim Volkskönigsschießen alle Interessierten teilnehmen. Die Ergebnisse werden am Samstag, 13. Juni, nach dem Heringsessen bekanntgegeben. rom



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FLORIAN SCHLEICHER
Der Schützenverein Scharmbeckstotel blickt im Oktober auf 40 Jahre Vereinsgeschichte zurück, ihr erstes Schützenfest wurde 1988 gefeiert. Damals wurde Rosi Busch erste Königin der Vereinsgeschichte, der erste Vizekönig war Gerhard Küffner, beides Gründungsmitglieder. Nächstes Wochenende feiern die Schützenschwestern und Schützenbrüder aus Scharmbeckstotel ihr bereits 37. Schützenfest, erneut wird es sich dieses Jahr um ein Schützenfest „light“ handeln. Am Freitag, 5. Juni, beginnt das Wochenende in der Schießhalle an der Hauptstraße 57. Dort wird dann ab 17 Uhr gemeinsam die Halle geschmückt und für die diesjährige Königsverabschiedung vorbereitet.
Weiter geht es am Samstag, wenn ab 16 Uhr die amtierende Königin Antje Heinke und ihr Vizekönig Rainer Wilking im würdigen Rahmen verabschiedet werden sollen. Willkommen geheißen werden alle Vereinsmitglieder sowie die geladenen Gäste aus den befreundeten Vereinen. Der Gesamtvorstand wünscht sich eine rege Teilnahme und hofft auf eine stimmungsvolle und unterhaltsame Veranstaltung.
Gegen 16 Uhr wird dann das Königsschießen von Heinke als 1. Sportleiterin eröffnet, ihr Nachfolger fürs Königshaus soll

hier ermittelt werden. Die Proklamation des neuen Königshauses findet im Anschluss statt Bei einem gemeinsamen Abendessen und einem gemütlichen Beisammen soll der
Samstagabend dann ausklingen. Das Schützenfest endet am Sonntag, wenn alle Vereinsmitglieder des Scharmbeckstoteler Schützenvereins sich erneut
treffen, um das Katerschießen abzuhalten. Bei der vereinsinternen Veranstaltung soll der amtierende Katerkönig Wolfgang Petermann abgelöst werden.




















































































































































































































































































































XXL-Platten in Basaltlava-Optik eröffnen grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten
In hektischen Zeiten zu entspannter Gelassenheit finden? Das gelingt besonders gut im Garten – wenn die Temperaturen es zulassen und der Außenbereich so gestaltet ist, dass er Ruhe und Harmonie ausstrahlt.
Für Gartenanlagen wie aus einem Guss eignen sich spezielle XXL-Platten aus robustem, langlebigem Betonwerkstein, die sich beliebig kombinieren lassen und die universell einsetzbar sind. Zum Beispiel für die Gestaltung von Terrassen und Hochbeeten, aber auch für Hauseingänge und Auffahrten. Selbst aufwendige, scheinbar schwebende Stufenanlagen und kunstvolle Stelen, die gleichzeitig als zuverlässiger Sichtschutz dienen, sind möglich.
Ob Stele, Stufe oder Randstein: Alle Elemente haben eine Oberfläche, die an die offenporige Struktur von Basaltlava erinnert. So wirken sie wie echtes, jahrtausendealtes Vulkangestein und passen hervorragend zu moderner, monolithischer Architektur. Neben der Standardfarbe Anthrazit sind die Platten auf Wunsch übrigens auch in Carbon, Naturgrau, Creme-Beige und Rot-Braun erhältlich – so lässt sich nicht nur mit unterschiedlichen Formaten, son-

Mit ihrer offenporigen Struktur, die an Basaltlava erinnert, passen die Platten hervorragend zu moderner Architektur.
dern auch mit verschiedenen Farben spielen. Das durchdachte und vielseitige System funktioniert wie ein spannender Baukas-
ten, der grenzenlose kreative Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet und den heimischen Garten in einen geradezu magischen Ort der Schönheit
Nichts schlägt den Geschmack von frisch geerntetem Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Doch nicht immer ist genug Platz für ein Gemüsebeet oder Gewächshaus vorhanden. Hier kommen praktische Hochbeete ins Spiel, die wenig Raum einnehmen und die Gartenarbeit erleichtern. Wenn sie etwa 80 Zentimeter hoch sind, ermöglichen sie komfortables Gärtnern im Stehen. Wer sich sein Hochbeet nicht selbst bauen möchte, der bekommt es zum Beispiel von Anbietern wie Wama auch fix und fertig im Fachhandel. Ständiges Bücken oder Knien bei der Gartenarbeit gehört damit der Vergangenheit an. Salat, Kohl, Zucchini oder Erdbeeren sind gut erreichbar, aber nicht für Schnecken und andere Schädlinge. Dafür sorgen ein Drahtgeflecht am Boden sowie eine optional integrierbare Schneckensperre am oberen Beetrand. Wer sich für ein Hochbeet mit schützendem Frühbeet-Aufsatz entscheidet, kann den Jungpflanzen schon zu Beginn des Jahres beim Wachsen zusehen. Ein cleveres Schichtsystem aus Zweigen, Häckselgut, Gras, Laub und Kompost versorgt die Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen, sodass nicht nur deutlich frühere, sondern auch üppigere Ernten garantiert sind.

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Riesenerfolg bei Philosophie-Olympiade für Elliot Belmadani
VON
Wie Elliot Belmadani zur Philosophie gekommen ist, weiß er noch ganz genau. „Ich saß in der 9. Klasse und musste einen Grundkurs anwählen“, erinnert sich der Vegesacker. Er habe gedacht, Philosophie sei ein „leichtes Schwafelfach“ und habe sich deshalb dafür entschieden. Als „Schwafelfach“ stellte sich der Kurs dann aber keineswegs heraus. Vielmehr als sehr anspruchsvoll. „Philosophie hat meine Wahrnehmung total verändert“, beschreibt Elliot Belmadani, wie sich seine Leidenschaft dazu entwickelt hat. Er würde so auch viel weniger unumstößliche Aussagen treffen. 2024 hat der Abiturient vom Gymnasium Vegesack das erste Mal beim Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay teilgenommen. Mit seinem Essay zur Fragestellung „Gibt es moralische Tatsachen“ schaffte es Elliot Belmadani ins Bundesfinale in Münster. Dort wurde er Sechster. 2025 nahm er erneut teil und konnte sich wieder für das Bundesfinale qualifizieren. Dieses Mal auf dem 3. Platz. Weil der Erstplatzierte ausfiel, rückte Elliot Belmadani nach und durfte kürzlich nach Warschau
reisen – zur Internationalen Philosophie-Olympiade, die als der weltweit größte und renommierteste Wettbewerb für Philosophie auf Schulebene gilt. 120 junge Menschen aus 56 Nationen wie Nigeria, Liechtenstein, Mexiko, Türkei, USA oder Indien traten dort beim Wettbewerb an. „Wenn man dann so viele unfassbar kluge Menschen trifft, dann ist man schon eingeschüchtert“, gibt der Vegesacker ehrlich zu. Er habe sich in der polnischen Hauptstadt mit zwei Kasachen darüber ausgetauscht, wie viele Sprachen man denn wohl sprechen würde. Die Jugendlichen aus Kasachstan nannten die Zahlen Sieben und Zwölf. „Tja. Und bei mir sind es eben deutsch und englisch“, sagt Elliot Belmadani. Und auf Englisch verfasste der 18-Jährige dann am vergangenen Sonntag auch sein Essay bei der Internationalen Philosophie-Olympiade, denn die Muttersprache ist beim Wettbewerb für alle Teilnehmer tabu. Selbiges gilt für Handy und Internet. Und so hatte Elliot Belmadani vier Zeitstunden, um seinen Beitrag zum Zitat „We live in a fantasy world, a world of illusion. The great task in life is to find reality” („Wir leben in einer Fantasiewelt, einer Welt der Illusion.


Die große Aufgabe im Leben ist es, die Realität zu finden“) zu verfassen. Während andere Teilnehmer sich damit befasst hätten, wie man Zugang zur Realität erhält, habe er sich mehr mit der Ethik und den gesellschaftlichen sowie moralischen Aspekten dahinter befasst. Und das mit Erfolg, denn von den 120 Jugendlichen konnte sich der Vegesacker Platz 2 erkämpfen.
„Der Erfolg bedeutet mir persönlich sehr viel, und zugleich sehe ich ihn auch als ein positives Signal für Bremen. Gerade weil das Bremer Bildungssystem in öffentlichen Vergleichen häufig kritisch betrachtet wird, würde ich mich freuen, wenn auch Erfolgsgeschichten von Schülerinnen und Schülern aus Bremen stärker sichtbar gemacht werden“, erklärt der Silbermedaillengewinner. „Ich denke, dieser Erfolg ist nicht nur eine besondere Auszeichnung für Deutschland, sondern auch ein ermutigendes Zeichen dafür, welches Potenzial junge Menschen in Bremen haben.“ Der 18-Jährige, der sich in vielen Bereichen für junge Menschen engagiert, will ihnen eine Stimme geben. „Ich interessiere mich total für die Bildung und Partizipation von Jugendlichen.“





Der 18-jährige Elliot Belmadani vom Gymnasium Vegesack mit seiner Silbermedaille. Foto: rdr
Er sei als Schüler oft von Menschen aus anderen Bundesländern stigmatisiert worden. „Haha, Bremer Abitur“, habe es geheißen. Das wird der 18-Jährige, der in seiner Philosophieprüfung gerade die Höchstpunktzahl 15 erreicht hat, wohl so schnell nicht mehr hören. Mit dem Gewinn einer Silbermedaille bei der Internationalen Olympiade, die von der UNESCO anerkannt und unterstützt wird, hat er alle Spötter Lügen gestraft.





Die Bremer Straßenbahn (BSAG) feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Im Zentrum der Feierlichkeiten steht eine außergewöhnliche Fahrzeugparade. Die Obernstraße verwandelt sich am Samstag, 6. Juni, von 16 bis 18 Uhr in eine lebendige Bühne der Verkehrsgeschichte. Historische Bahnen, moderne Fahrzeuge und passende Oldtimer rollen dann durch die Innenstadt und machen die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Bremen unmittelbar erlebbar. Von der Pferdebahn aus dem Jahr 1876 bis zum heutigen GT8N 2 „Nordlicht“ reicht die Spannbreite der Fahrzeuge, die Besucherinnen und Besucher bestaunen können.
Die Geschichte der BSAG beginnt 1876 mit der ersten Pferdebahnstrecke vom Herdentor nach Horn – heute die Linie 4. Aus den anfänglichen 5 Kilometern ist ein rund 600 Kilometer umfassendes Netz aus Busund Straßenbahnlinien geworden, das weiter wächst. Mit der Verlängerung der Linien 1, 2 und 8 werden neue Quartiere erschlossen und besser angebunden. Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal betont die Bedeutung des Unternehmens: Die BSAG verbinde Menschen und Stadtteile und mache Mobilität in Bremen verlässlich, komfortabel und nachhaltig. WR
Der Roland rückt bei den Bremer Welterbetagen 2026 in den Mittelpunkt. Foto: Kaloglou




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Bremen richtet in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. Von Freitag, 2. Oktober, bis Sonntag, 4. Oktober, trifft sich sprichwörtlich die ganze Republik im kleinsten Bundesland. Rund 400.000 Gäste werden an dem langen Wochenende an der Weser erwartet und viele von ihnen werden garantiert zum Rathaus und dem Roland pilgern – schließlich zählt das Welterbe-Duo mit zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Roland und Rathaus haben aber schon vorher ihren großen Auftritt – während der Bremer Welterbetage 2026, die am kommenden Freitag starten und mit dem bundesweiten UnescoWelterbetag am Sonntag, 7. Juni, enden.
Bremerinnen und Bremer können sich auch in diesem Jahr über ein breitgefächertes Programm freuen: Los geht es am Freitag, 5. Juni um 11 Uhr mit dem Mitsingfest „Bremen so frei – Ein Fest in 11 Liedern“ in der Oberen Rathaushalle. Die Lieder stammen aus der Feder der Worpsweder Gebrüder Jehn. Die Texte steuerte die Bremerin Imke Burma bei. Im Anschluss stellen die vier Bremer Unesco-Projektschulen die Ergebnisse ihrer diesjährigen Welterbe-Projektwoche vor. Der Veranstaltungssonnabend enthält eine Reihe von Terminen, angefangen bei der
musikalischen Kinderbuchlesung „Die Wanderer vom Ratskeller und die Räubers“ ab 10 Uhr (Treffpunkt und Einlass ab 9.45 Uhr am Stadtweinverkauf auf der Rückseite des Rathauses). Um 12 Uhr startet die Rathaustour, auf der Studierende der Public History in 60 Minuten Besucher in die 600 Jahre lange Geschichte des Bauwerks eintauchen lassen. Weiter geht es um 16 Uhr: Unter dem Motto „Weinkultur trifft Weltkultur“ findet eine moderierte Weinprobe im Kaminsaal statt. Mit von der Partie sind die Deutsche Weinkönigin Anna Zenz und Bremens Ratskellermeister Frederik Janus.
Ab 18 Uhr wird es musikalisch in der Kulturkirche St. Stephani: Das Europäische HanseEnsemble gibt ein Konzert mit Musik aus alten Hansestädten um 1600. Laut Veranstalter widmet sich das Programm den vielfältigen Vertonungen diverser hanseatischer Komponisten. Am Sonntag, 7. Juni, wird bundesweit der Unesco-Welterbetag unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ gefeiert. In der Wesermetropole stehen an diesem Tag in Kooperation mit Bremen Tourismus von 11 bis 16 Uhr kostenlose Führungen durch das Rathaus an. Das gesamte Programm ist auf www.welterbe.bremen. de/welterbetage2026 veröffentlicht. mar
Drei Zutaten braucht es für eine gelungene Auszeit: ein reizvolles Reiseziel, eine komfortable Unterkunft und kulinarische
Genüsse. Gemeinsam haben das Mühl Vital Resort und der WESER REPORT daraus ein attraktives Urlaubspaket geschnürt, das Sie, liebe Leserinnen und Leser heute gewinnen können.
Das Ziel: Die sechstägige Reise mit fünf Übernachtungen bei eigener Anreise führt das Gewinnerpaar nach Bad Lauterberg am Rand des Südharzes. Das staatlich anerkannte Kneipp-Heilbad begeistert mit einer charmanten Fußgängerzone, gemütlichen Kneipen und einer idyllischen Umgebung. Rauschende Flüsse, stille Bergseen und klare Gebirgsluft prägen die Region,
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die besonders bei Naturfreunden, Wanderern und Ruhesuchenden beliebt ist.
Die Unterkunft: Nur wenige Schritte vom Kurpark und rund 150 Meter von der historischen Fachwerkkulisse entfernt liegt das familiär geführte Mühl Vital Resort. Das Hotel verfügt über 87 stilvoll im Landhausstil eingerichtete Zimmer und Suiten. Das Herzstück des Hauses ist das 1.800 Quadratmeter große „Oder SPA“: Erlebnisduschen, Dampf bäder, Aromabäder, vielfältige Saunen, BeautyAnwendungen und zwei Pools sorgen für wohltuende Erholung. Im Sommer bieten auch Ruhebereiche und Außenflächen perfekte Rückzugsorte zum Abschalten. Die Gaumenfreuden: Im hauseigenen Restaurant „Ger-
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„Tag der Moorfrösche“ in Lilienthal
LILIENTHAL - An den Pfingsttagen stand der Golfclub Lilienthal im Fokus der Inklusion. Traditionell wurde am Sonntag der „Preis des Vorstandes“ ausgespielt, bei dem mit Cedric Schierloh, Lutz Henken, Kai Sehmer und Christoph Schuler gleich vier Greenkeeper mit den Golfern Lilienthals ein Scramble ausspielten.
Hervorstechen konnte Schuler, der gemeinsam mit Präsident Dittmar Schreyer im Flight den Ersten Platz sichern konnte. Schuler und Sehmer werden im Juni im Saarland an den Special Olympics gegen 70 Gegner aus ganz Deutschland teilnehmen, auch aus Frankreich, Holland und der Schweiz werden Kontrahenten vor Ort sein.
„Aber auch die anderen Spieler zeigten hervorragende Ergebnisse, was uns stolz
macht und unsere feste Auffassung, dem inklusiven Sport bei uns immer einen entsprechenden Raum zu geben, wieder bestätigt“, so Schreyer. Jeder der vier Greenkeeper habe mittlerweile seine Platzreife bewiesen und sei Mitglied im Golfclub.
Am zweiten Pfingsttag gehörte der Platz dann den „Moorfröschen“, die in Lilienthal seit Jahren zum festen Turnierplan gehören. Schüler der Schule Ronzelenstraße und der Schule am Klosterplatz in Osterholz-Scharmbeck konnten bei klarem Himmel in Begleitung von erfahrenen Mitgolfern ein Scramble ausspielen. Die Sieger wurden von den golfenden Greenkeepern ausgezeichnet, SpecialOlympics-Teilnehmer Schuler gratulierte jedem Teilnehmer zum Erfolg, der ohne die Inklusionsbeauftragte Ulla Schweer und ihr Team nicht zustande gekommen wäre.


Zwischen Brocken und Bad Lauterberg findet man mit dem Mühl Vital Resort einen Ort, an dem Körper und Seele gleichermaßen aufblühen. Foto: Mühl Vital Resort
hards“ werden Gäste mit leichten, saisonalen Gerichten und ausgewählten Weinen verwöhnt. Wer den Abend entspannt ausklingen lassen will, genießt danach einen kühlen Drink auf der Terrasse oder oder in der gemütlichen Hotel-
bar „Anno 56“. Der Gewinn: Wer Lust auf eine Auszeit im Harz hat, kann jetzt fünf Übernachtungen für zwei Personen im Scholbenstübchen gewinnen. Im Preis enthalten sind ein tägliches Frühstücksbüfett sowie ein
Drei-Gänge-Menü am Abend. Ebenfalls inklusive: die Nutzung der Wellnessoase mit zwei Schwimmbädern und Saunalandschaft. Infos zum Hotel gibt es auf www.muehlvitalresort.de im Internet. WR
OSTERHOLZ-SCHARMBECK - Das Grundgesetz wurde am vergangenen Samstag, 23. Mai, 77 Jahre alt. Dieser Grundstein für die Gründung der demokratischen Bundesrepublik Deutschland wurde am Vortag, 22. Mai, von den Omas gegen Rechts OHZ gefeiert.
Auf dem Marktplatz der Kreisstadt versammelten sich etwa zehn Frauen und bauten in der Sonne ihren Stand und ihr Markenzeichen, den Regenbogenschirm, auf. Unter anderem wurde dieser mit Ausgaben aus dem Grundgesetz bestückt, beispielsweise mit dem ersten Artikel: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.
Auch mit dem neuen „Demokratie-Tuch“ konnten Interessierte und Besucher selber kundtun, was das Grundgesetz für sie bedeutet. Vor allem Begriffe wie soziale Gerechtigkeit, Pressefreiheit, gegenseitiger Respekt, Toleranz, Vielfalt oder Gleichberechtigung rückten die Omas in den Vordergrund. Die Aktion soll unter dem Motto „Unsere Demokratie bewahren“ in unregelmäßigen Abständen wiederholt werden. Bereits am 20. Juni wollen die Omas gegen Rechts OHZ im Zentrum der Stadt als nächstes wieder den „Tag der offenen Gesellschaft“ veranstalten. fls

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