Bahn setzt auf die Ferien Warum Zugreisende vorerst nicht mit Besserung rechnen dürfen
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WEYHE/SYKE/BASSUM
Kupfer-Diebe erneut unterwegs
LANDKREIS – Erneut verzeichnet die Polizei mehrere Kupferdiebstähle. So wurde am HinrichHanno-Platz in Syke ein Fensterbrett aus Kupfer gestohlen. Unbekannte versuchten ein weiteres Brett zu entwenden, was allerdings misslang. Hierbei wurde das Brett aber beschädigt. In der La-Charte-Straße in Syke wurde ein Kupferfallrohr gestohlen. An der Bahnstrecke in Groß Lessen bei Sulingen montierten Diebe rund 800 Meter Kupferkabel ab. Hinweise zu den einzelnen Taten nimmt die Polizei entgegen. WR
Lkw touchiert Straßenbaum
BASSUM – Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Fahrer einer Sattelzugmaschine die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet zwischen Bassum und Harpstedt in den Gegenverkehr. In der Folge kollidierte er mit einem entgegenkommenden Lkw. Dieser touchierte kurz danach einen am Straßenrand befindlichen Baum. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf zirka 20.000 Euro. WR
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Musik und Spielgeräte
Im Weyher Freibad findet wieder ein Pool-Party statt
Deutsches Team startet in die WM
Nick Woltemade am Sonntag gegen
CuraÇao wohl nur als Joker dabei
Kunstprojekt „Tonditas“ ein voller Erfolg
BASSUM – „Wir sind mit der Resonanz mehr als zufrieden“, sagt die Bassumer Künstlerin Ulrike Schink. Sie hat zusammen mit Barbara Ehrmann das Kunstprojekt „Tonditas“ ins Leben gerufen. Dabei werden Holzreifen mit der
Technik des Webens oder Häkelns gestaltet. Seit Ende April treffen sich regelmäßig um die 25 Frauen in der Mensa der Grundschule Mittelstraße und gestalten die bunten Reifen. „Bislang sind schon über 100 kunstvoll gestaltete Reifen ent-
standen“, berichtet Schink. Die Reifen werden dann im Spätsommer im Stiftspark zu einem großen Kunstwerk zusammengesetzt. Was danach mit ihnen passiert ist noch offen.
Frauen und Männer können
noch bei Tonditas mitmachen. Die nächsten Arbeitstreffen finden am 22. Juni, 6. Juli und 19. August, jeweils von 16 bis 18 Uhr in der Mensa statt. Weitere Informationen erteilt Ulrike Schink unter 04241 / 922 97 20. tr/Foto:tr
Blutbär gegen Jakobskreuzkraut
In der Gemeinde Weyhe nehmen wieder zwei Sammelstellen die Pflanzen an
THORSTEN RUNGE
WEYHE – Die Gemeinde Weyhe bietet ihren Einwohnern wieder eine kostenlose Entsorgungsmöglichkeit für haushaltsübliche Mengen an entferntem Jakobskreuzkraut (JKK) an. Wie schon im vergangenen Jahr wird es zwei Sammeltonnen für privat gesammelte Teile der giftigen und vor allem für Nutztiere gefährlichen Pflanze geben. Die eine Sammeltonne steht auf dem Gelände des Baubetriebshofes der Gemeinde Weyhe, Im Bruch 21. In der Zeit von Montag bis Donnerstag von jeweils 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr steht die Sammeltonne zur Verfügung. Eine zweite Sammeltonne steht auf dem Gelände
der Grünabfallsammelstelle, Im Bruch 84, bereit. Dort können Privatpersonen freitags von 14 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr JKK-Pflanzen entsorgen.
Da die Entsorgung über den Restmüll erfolgt, ist eine Abgabe in Tüten verpackt möglich. Sollten größere Mengen JKK anfallen, muss dieses kostenpflichtig bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft AWG Bassum entsorgt werden. Es besteht keine gesetzliche Pflicht, Jakobskreuzkraut Pflanzen zu entfernen oder die Verbreitung einzudämmen, da es sich um eine heimische Pflanze handelt, die zahlreichen Insekten als Futterpflanze Nahrung bietet. Daher darf die Pflanze auf Naturschutzflächen und in Schutzgebieten nicht ohne Zustimmung der Unteren
Naturschutzbehörde entfernt werden. Eine direkte Gefahr für Menschen und Haustiere besteht nicht, da JKK nur über den Verzehr von Pflanzenteilen toxisch auf die Leber wirken kann. Gelangen allerdings getrocknete Pflanzenteile ins Tierfutter, als Heu oder Silage, kann das tödlich für die Weidetiere enden.
Um die rasante Ausbreitung der Pflanze in sensiblen Bereichen zu unterbinden, zum Beispiel in Gebieten mit Grünlandnutzung, setzt die Gemeinde Weyhe seit einigen Jahren auf den natürlichen Feind des Jakobskreuzkrautes, die Raupe des Schmetterlings Blutbär. Bei ausreichender Individuenanzahl schafft dieser es, auch größere JKKBestände zurückzudrängen. Erste Erfolge des Blutbär-Einsatzes wa-
ren schon im vergangenen Jahr zu verzeichnen: An mehreren Stellen im Gemeindegebiet konnte die Ausbreitung der Giftpflanze gestoppt werden. Wo vorher noch große Horste an JKK-Pflanzen standen, sind jetzt keine oder nur noch vereinzelte Exemplare anzutreffen.
Die Flächen mit JKK-Vorkommen werden regelmäßig kontrolliert und je nach Ausprägung gemäht, gemulcht oder auch händisch bearbeitet. Gemeindeflächen, die mit JKK stark durchsetzt sind und wo der Blutbär bereits aktiv ist, werden auch dieses Jahr spät gemäht. Nur so kann sich der Blutbär, der zu den geschützten Arten gehört, ungestört vermehren und dafür sorgen, dass die Flächen in ein paar Jahren frei von JKK sind.
Bewegung, Gedächtnistraining, Spiele …
Soziale Kontakte und Spaß
WM-Suchtgefahr: Sport-Wetten und Werbung drastisch einschränken?
Pro ANJA MEVIUS
Leiterin der Geschäftststelle Caritas Suchthilfe
Fußball soll begeistern, verbinden und Gemeinschaft schaffen. Er darf riskantes Wetten nicht normalisieren. Als Bundesarbeitsgemeinschaft der Suchthilfeeinrichtungen im Deutschen Caritasverband e. V. sehen wir, dass Sportwettenwerbung besonders junge Menschen erreicht und Menschen belastet, d ie nach Therapie glücksspielfrei bleiben möchten.
Bei großen Turnieren ist Werbung besonders sichtbar: im Fernsehen, durch Bandenwerbung und in den sozialen Medien. Gerade dort ist sie oft kaum als Werbung zu erkennen.
Zwischen Spielterminen, Ergebnissen und Inhalten zu Teams tauchen die Marken der Wettanbieter immer wieder auf.
S o entsteht der Eindruck, Wetten gehöre zum Sport dazu. Das birgt Risiken. Junge Menschen können glauben, mit ihrem Wissen schnelles Geld verdienen zu können. Glücksspielabhängigkeit kann zu Verschuldung, Isolation und psychischen Erkrankungen führen.
Deshalb brauchen wir klare Grenzen für Sportwettenwerbung, keine Trikotwerbung u nd keine Sponsorenverträge mit Wettanbietern.
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Lokales: Philipp Behrbom, Martin Bollmann, Bettina Meister, Thorsten Runge, Marcus Schmidt, Laura Carina Stache
Reise, Motor und Sonderthemen: Marinos Kaloglou
Kultur: Bettina Meister
Contra MATHIAS DAHMS Präsident des Deutschen Sportwettenverbandes
Ein generelles Werbeverbot für Sportwetten wäre ein Foul am Spielerschutz. Denn Werbung hat eine wichtige Funktion: Sie führt interessierte Spieler zu den legalen Anbietern mit staatlicher Erlaubnis u nd hohem Spielerschutzniveau. Wenn zur WM die Nachfrage steigt, muss diese Nachfrage gelenkt werden – Werbung f ür legale Anbieter hilft, dass die Spieler nicht im Schwarzmarkt landen. Und: Werbung f ür legale Anbieter ist streng reguliert. Jede Kampagne wird von der Aufsicht überwacht, Werbung für Minderjährige ist verboten und Warnhinweise sind verbindlich vorgeschrieben. Es gibt auch keine vielbehauptete Werbeflut, im Gegenteil: Die Werbeausgaben der legalen Sportwettanbieter haben sich seit 2021 nahezu halbiert. Wer die Werbung legaler Anbieter einschränkt oder verbietet, stärkt die Falschen. Illegale Anbieter werben schon heute uneingeschränkt im Internet und auf Social Media. Sie werden ihre Marketingaktivitäten auch bei einem Werbeverbot nicht einstellen. Niemand kann ernsthaft wollen, dass am Ende nur noch d ie Anbieter sichtbar sind, die sich an keine Regeln halten.
Das BLV: Regina Drieling, Nikolas Janßen, Antje Spitzner
Büro Osterholz-Scharmbeck Marius Roskamp, Annemarie Utke
Zurzeit gelten Anzeigenpreisliste Nr. 53 vom 1. Januar 2026 und unsere darin abgedruckten AGB. Falls Sie dieses Produkt nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie, einen Werbeverbotsaufkleber mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de Internet: www.weserreport.de
Druck: DruckHaus Delmenhorst GmbH
Verbreitete Auflage: 266.950 Exemplare mit DELME REPORT, HAMME REPORT und WÜMME REPORT 350.430 Exemplare
Senatorin zum Bahnchaos: „Zumutung“
MARCUS SCHMIDT
Übervolle Bahnsteige, die für Ältere, Gehbehinderte und Kinder gefährlich werden können. Züge, bei denen die Gäste teilweise reingedrückt und die Türen einzeln von Mitarbeitern geschlossen werden. Passagiere, die ganze Züge wechseln sollen – obwohl beide voll sind. Feuer auf der Strecke. Mehrere Baustellen gleichzeitig. Ein Paket an Zumutungen haben Fahrgäste in den vergangenen Wochen zwischen Bremen, Hamburg und Hannover ertragen müssen. Hoffnung auf Besserung? Kaum. Und jetzt stehen Urlaub und Ferien an.
„Solche Störungen auf einzelnen Strecken können im engmaschigen, vertakteten System unmittelbar und wie ein Dominoeffekt auf das gesamte umliegende Netz wirken“, erklärt eine Bahnsprecherin rückblickend. „Erschwerend wirkte, dass es sich um ein reisestarkes Wochenende handelte und aufgrund der Streckensperrung für die umfangreiche Sanierung der Strecke Hamburg – Hannover leider derzeit weniger Kapazitäten auf der Schiene rund um Hannover verfügbar sind.“ Ihrem Unternehmen sei bewusst, dass die Umstände für viele Reisende belastend waren und bittet um Entschuldigung. Ihr Ausblick auf die Ferienzeit: „Generell sind in Ferien auf vielen Strecken weniger Menschen in den Zügen unterwegs, da die Schülerinnen und Schüler nicht zur Schule fahren und auch weniger Berufspendlerinnen und -pendler täglich den Nahverkehr nutzen.“
Metronom-Sprecher Simon Märtens meint, dass durch die Qualitätsoffensive die Lage in einzelnen Situationen noch angespannter sei als in den vergangenen Jahren. Sein Tipp: „Unser seit Monaten gleichlautender Appell bleibt deshalb bestehen: Wenn möglich Reisen
und technische Störungen führen derzeit immer wieder zu vollen
gen
per Zug verschieben oder außerhalb der Hauptverkehrszeiten antreten, Gepäck auf das Nötigste beschränken und insbesondere bei hohen Temperaturen ausreichend Wasser dabei haben.“ Kurzfristig setze der private Betreiber alles daran, den Betrieb trotz der zahlreichen Einschränkungen stabil zu halten und Fahrgäste bestmöglich zu informieren – auch auf seinem eigenen Whatsapp-Kanal. „Mit Abschluss der Bauarbeiten erwarten wir ab Mitte Juli wieder deutlich geordnetere Abläufe.“ Zum Thema Urlaubszeit fügt er hinzu, dass bis zum Ende der laufenden Qualitätsoffensive Einschränkungen leider weiterhin spürbar blieben. Malte Diehl vom Fahrgastverband Pro Bahn sagt zur Hauptreisezeit: „Die Qualitätsoffensive dauert planmäßig bis 10. Juli. Danach soll wieder der Regelfahrplan gelten, wodurch sich die Situation deutlich entspannen wird.“ Für die ersten Ferien-
tage werde das Chaos mit überfüllten Zügen und massiven Angebotskürzungen aber bestehenbleiben: „Eine Erleichterung ist hier nicht in Sicht. Auf d ie nicht nur von uns geäußerten Klagen und den Wunsch nach wenigstens einigen zusätzlichen Zügen wurde seitens der Verantwortlichen mit Achselzucken reagiert.“ Schon zum allgemeinen Chaos sagte er, dass ihm bewusst sei, dass Kapazitäten derzeit wegen der sogenannten Qualitätsoffensive knapp seien: „Aber hier muss DB Infra Go zugunsten der Fahrgäste einschreiten und auch Bremen und Niedersachsen als Aufgabenträger aktiv werden.“
Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung: „Was Fahrgäste zwischen Bremen, Hamburg und Hannover seit Wochen erleben, ist eine Zumutung – und es ist ganz wesentlich die direkte Folge einer Baustellenkoordination
der Deutschen Bahn, die die Kapazitätsgrenzen von Personen- und Güterverkehr ignoriert.“ Die Senatorin habe sich gemeinsam mit den niedersächsischen Landkreisen bereits Ende vergangenen Jahres an den DB-Vorstand gewandt, um genau solch ein Szenario abzuwenden. „Sofort nötig ist, dass DB Infra Go Trassenplanung und Baustellen im Vorfeld mit Aufgabenträgern, Verkehrsunternehmen und Ländern ernsthaft abstimmt, statt im Alleingang Tatsachen zu schaffen.“
Speziell zum Urlaub und den Ferien legt ihr Sprecher Aygün Kilincsoy noch nach: „Ab Mitte Juni und Mitte Juli sollte es eine spürbare Verbesserung geben.“ Eine grundsätzlich deutliche Verbesserung der Betriebsqualität werde es erst nach einer Grundsanierung und Digitalisierung des Netzes geben: „Da reden wir über einen Zeitraum von mindestens fünf bis zehn Jahren.“
„Das würde uns in die Insolvenz treiben“
In seltener Einigkeit warnen unterschiedlichste Akteure aus dem Bremer Gesundheitswesen vor den drohenden Folgen des aktuell auf Bundesebene diskutierten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes. Das sei keine Reform, die strukturelle Probleme löse. Es gehe nur um kurzfristige Einsparungen, kritisiert etwa Judith Borsch, Ge-
schäftsführerin der Krankenhausgesellschaft Bremen. Noch deutlicher wird DiakoGeschäftsführer Thomas Kruse: „Das Kürzungsgesetz trifft uns mitten in der Diskussion um die Verteilung der Leistungen über die Leistungsgruppen im Rahmen der Krankenhausreform.“ Insbesondere die freigemeinnützigen Krankenhäu-
ser würden von den sich überlagernden Effekten in ihrer Existenz bedroht werden, erklärt er. „Das würde uns in die Insolvenz treiben.“ Eine Grundidee des Gesetzes-Vorhabens: Die Ausgaben der Krankenkassen und damit die Budgets für Praxen, Krankenhäuser und Therapeuten sollen sich an den Einnahmen
orientieren. „Es wird trotz wachsendem Versorgungsbedarfs weniger Sprechstunden, weniger Vorsorge, weniger ambulante OP und längere Wartezeiten geben“, prognostiziert Bernhard Rochell, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung. Auch Zahnärzte und Therapeuten warnen vor Einschränkungen für Versicherte. rl
Baustellen
Gleisen und Bahnstei-
an den Hauptbahnhöfen in Hamburg (Bild) und Bremen. Foto: Marcus Schmidt
Treffen mit Mark Forster gewinnen
Der WESER REPORT verlost ein Meet & Greet sowie Tickets für Open-Air-Konzert
BETTINA MEISTER
Mit seinem Konzert startet die ehemalige Galopprennbahn in ihre Zeit als neue Open-Air-Location in Bremen: Mark Forster bespielt im Rahmen seiner Sommer-Shows am 9. Juli die Fläche an der Ludwig-RoseliusAllee – direkt vor der historischen Tribüne.
„Ich will natürlich versuchen, das Gelände gut einzuweihen und für die kommenden Jahre so einzuspielen, dass es eine neue Tradition für Bremen wird“, sagt Forster, der überhaupt ein Freund von Freiluftkonzerten ist und Regen „sogar manchmal ganz geil“ findet: „Das ist auch vertraglich geregelt: Wenn es regnet, stehe ich nicht unter dem Dach, sondern im Regen. Deswegen habe ich auch immer mehrere Mikrofone dabei, falls mal eines durch ist. Ich fühle mich dadurch noch mehr mit dem Publikum verbunden. Weil man gemeinsam nass wird. Das kann ja auch irgendwie schön sein.“ Mal abgesehen vom Wetter
VERLOSUNG
Wir verlosen ein VIP-Paket für zwei Personen mit MEET&GREET, SIG NIERTEM POSTER UND TICKETS FÜR DAS KONZERT sowie 3X2 KONZERTTICKETS
für Mark Forster am 9. Juli auf der Galopprennbahn. Rufen Sie uns an: bis Montag, 15. Juni, 15 Uhr, unter der Rufnummer 0137 / 87 80 20 - 1
Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus allen deutschen Netzen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutzerklaerung/
Signiert die Plakate für unsere Gewinner: Mark Forster. Foto: jb
liegt der Reiz einer solchen Veranstaltung im Gegensatz zu einem Hallenkonzert laut Forster vor allem in der volksfestartigen Stimmung, die unter freiem Himmel viel mehr vom Publikum ausgehe, als von der perfekt inszenierten Bühnenshow. Im Gepäck hat er natürlich seine neue Single „Rettest Du Mich“. Die Fans dürfen sich aber auch auf all die Hits freuen, mit denen der Sänger mittlerweile Generationen verbindet:
Von „Übermorgen“ über „Chöre“ und „194 Länder“ bis „Au Revoir“. Auf sein Konzert in Bremen freut er sich schon lange: „Ich habe das Gefühl, das wird das Musikalischste und Intensivste, das wir je gemacht haben.“
Mark Forster spielt am 9. Juli, 20 Uhr, auf der Bremer Galopprennbahn. Tickets gibt es unter anderem bei eventim.de. Kinder bis zwölf Jahre erhalten übrigens einen Rabatt von 20 Prozent.
Terrassendielen/ Konstruktionsbretter aus
Tierheim am Limit
Das Bremer Tierheim hat einen sofortigen Aufnahmestopp für die Abgabe- und Wildtiere verhängt. Die Kapazitätsgrenzen seien erreicht. Aktuell leben dort neben zahlreichen Kleintieren und Exoten 59 Hunde und 303 Katzen. Allein in diesem Jahr wurden bereits 623 Tiere aufgenommen, hinzu kommen noch 731 Wildtiere, darunter 408 Stadttauben. Wer einen verletzten oder hilfebedürftigen Naturbewohner findet, kann sich an die Wildtierpflegestelle Verden wenden oder sich auf der Homepage wildtier-sos.de informieren. bm
Ein guter Anfang
Ausstellung zu 40 Jahre Blaumeier-Atelier
Jahrzehntelang lebten Patientinnen und Patienten der Langzeitpsychiatrie unter unmenschlichen Bedingungen in der Klinik Kloster Blankenburg. 1986 entstand mit dem Blaumeier-Atelier in Bremen ein Ort, an dem sie erstmals eine Stimme erhielten – als Menschen, bildende Künstlerinnen und Künstler sowie Schauspielende wurden sie gesehen, gehört und wertgeschätzt. Die Werke dieser ersten Generation begegnen nun in der Ausstellung zum 40-jährigen Bestehen von Blaumeier den Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler der „Blauen Sau“. Sie arbeiten mit unterschiedlichsten Medien und setzen damit die Geschichte von Blaumeier auf ihre eigene Weise fort. Die Ausstellung ist eine Verneigung vor den Menschen, die bis in die 80er Jahre in psychiatrischen Langzeitkliniken isoliert und weggesperrt wurden. Zugleich ist sie eine Hommage an Freiheit, Kreativität und Selbstbestimmung. Bei Blaumeier fanden sie ein künstlerisches Zuhause und entwickelten sich zu eigenständigen, oft anarchischen und virtuosen Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Sicht auf die Welt zunächst mit
einfachen Materialien in Bilder übersetzten. In der Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus, die ab sofort zu sehen ist, werden mehr als 100 Kunstwerke von über 35 Künstlerinnen und Künstlern präsentiert. Die Werkschau umfasst Malerei, Graffiti, Comics, Schriftbilder, Stopp-MotionTrickfilme, Radierungen sowie eine eigens für die Ausstellung entstandene Soundcollage und läuft bis zum 4. Oktober. bm
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Das Ausstellungsmotiv zum 40. Geburtstag von Blaumeier von Alfred Schnieder (1993). Foto: Alfred Schnieder
Momentum-Aktien:
Wenn Euphorie kippt
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury
bei der Sparkasse Bremen
An den Technologiebörsen ist die Nervosität zurück, der NasdaqIndex gab in den letzten Tagen spürbar nach. Zugleich waren defensive Titel gefragt. Hierbei handelt es sich um eine klassische Sektorrotation: raus aus Wachstum, rein in Stabilität. Viele Anlegerinnen und Anleger kauften Tech-Werte zuletzt, weil sie stiegen – nicht wegen der Fundamentaldaten. Dreht der Trend, folgen Gewinnmitnahmen, automatische Verkäufe und bei gehebelten Positionen zusätzlicher Druck. Starke US-Jobdaten belasten zusätzlich, weil sie Zinssenkungsfantasie dämpfen. Hinzu kommt der hohe Kapitalbedarf der KI-Branche. Mein Fazit: Für die Märkte ist das zwar kein Ende des KI-Trends, aber ein Warnsignal. Wo Bewertungen und Erwartungen hoch sind, reichen kleine Zweifel für große Schwankungen. Anlegerinnen und Anleger sollten deshalb nicht einseitig auf einzelne Gewinnertrends setzen, sondern ihr Depot breit über Branchen, Regionen und Anlageklassen streuen.
KLIMATIPP
Bremer Solartage:
Fit für die Zukunft
SOPHIE PROPFE
Klimaschutzagentur Energiekonsens
Wer über eine Solaranlage nachdenkt oder mehr über Sonnenenergie erfahren möchte, ist bei den Bremer Solartagen genau richtig: Am 19. und 20. Juni laden die gemeinnützige Klimaschutzagentur Energiekonsens, die Handwerkskammer Bremen und die Verbraucherzentrale Bremen Interessierte dazu ein, sich im Rahmen der jährlichen Veranstaltung kostenfrei zu informieren. Im Klima Bau Zentrum in Bremen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops und Infoständen rund ums Thema Solar. Außerdem bieten die Expertinnen und Experten vor Ort Beratungen zu Photovoltaik, Fördermöglichkeiten und Wärmepumpe an. Der Besuch ist kostenlos. Eine Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen wird empfohlen. Spontane Gäste sind bei freien Plätzen herzlich willkommen. Mehr Infos gibt es auch unter energiekonsens.de/ solartage
Kleiner Imbiss mit großen Kartoffeln
Das Kumpir Latakiano serviert die türkische Spezialität mitten in der Innenstadt
SCHMECKT’S?
Der Restaurant-Test im Weser Report
Kumpir Latakiano Papenstraße 5 Montags bis samstags von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet
AMBIENTE
Der kleine Imbiss sieht nicht sehr einladend aus: Bunt, unübersichtlich und vollgestellt wissen wir nicht so recht, wohin wir uns wenden können. Eine Karte mit Angeboten gibt es auch nicht wirklich, dafür aber ein sehr freundliches Paar, das uns sofort in Empfang nimmt. Der Kumpir- und Hot-Dog-Laden erweitert sich in eine kleine Eisdiele, alle Geschäfte sind miteinander verbunden. Viel Platz gibt es dennoch nicht: Drinnen stehen zwei kleine Tischchen, draußen immerhin drei. So setzen wir uns also an das kippelige Möbelstück vor den Laden, was bei dem windigen Wetter keine reine Freude ist. Zur Unterhaltung aller stehen hier außerdem ein Münzauto sowie ein Münzhubschrauber bereit – deren leierndes Gedudel uns Nervenstärke lehrt. Allerdings passt das thematisch, denn wir sitzen direkt an dem kleinen öffentlichen Spielplatz neben dem ehemaligen C&A-Gebäude.
ESSEN
Wir bestellen die türkischen
Die Ofenkartoffeln
Ofenkartoffeln (für je 8,50 Euro, inklusive Getränk 10,50 Euro) – einmal vegetarisch, einmal mit Hot-Dog-Wurst. Welche Beilagen aus dem reichhaltig bestückten Tresen darauf kommen, ist uns egal. Grundsätzlich gibt es nur eine Vorgabe: Das Gericht mit der Wursteinlage darf gern scharf sein, mit Jalapeños, die vegetarische Variante auf keinen Fall. Das klappt nur teilweise, denn die Jalapeños fehlen gänzlich. Schlimm ist das aber nicht, denn auf den Tellern ist auch so viel los: Beide haben eine riesige, warme Ofenkartoffel, deren Inhalt mit viel Butter zu einem samtig-weichen Püree verrührt ist, ein bisschen zerlaufener Käse ergänzt die Basis. In der fleischigen Variante sind einige Scheiben geräucherte Geflügelwurst eingearbeitet, darauf liegen unter-
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schiedliche Salate: Kisir (ein türkischer Bulgursalat), verschieden angemachte Kichererbsen, braune Linsen, weiße Bohnen in roter Soße, sowie ein frischer Kartoffelsalat und säuerlich eingelegte rote Bete. Darauf gibt es noch einen Klecks mayonnaisehaltige Knoblauchsoße – lecker. Die vegetarische Kumpir-Version trägt ebenfalls Kartoffelsalat, Kichererbsen und Kisir, dazu hat sie noch Nudelsalat, feine, frische Möhrenstreifen und Erbsen in einem Joghurtdressing „geladen“. Die weiße Soße dazu schmeckt schön frisch und nur dezent nach Knoblauch. Die Portionen sind insgesamt recht groß.
SERVICE
So unübersichtlich und chaotisch der Laden auch auf uns
wirkt, so herzlich und zuvorkommend sind die Beschäftigten: Uns wird sofort die komplette Auslage erklärt und probieren dürfen wir auch. Übrigens wechselt das Beilagenangebot hier ständig, man kann also immer wieder neue Kombinationen ausprobieren.
PREISE
10,50 Euro für dieses variantenreiche Gericht, inklusive Softdrink, sind ein guter Preis. Auch die Getränkepreise ziehen da mit: Wasser und Softdrinks (jeweils 0,5l) kosten nur 2,50 Euro. Alkoholika gibt es nicht.
FAZIT
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KontaKte
im Kumpir Latakiano sind so üppig beladen, dass man die Erdknolle selber kaum noch sehen kann. Foto: Bettina Meister
BETTINA MEISTER
„Immer ein Abenteuer“
WESER REPORT: Frau Wittler, viele Menschen kennen Sie sicher noch aus „Einsatz in vier Wänden“-Zeiten. Wurden Sie schon mal gefragt, ob Sie beim Jedermann das Bühnenbild mitgestaltet haben?
TINE WITTLER: Tatsächlich noch nicht. Wahrscheinlich, weil die meisten Leute zwischen einer Schauspielerin und einer ehemaligen, seit über 13 Jahren nicht mehr aktiven Fernsehmoderatorin unterscheiden können. Das ist komplett vorbei. Ich lebe in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit.
Sie gehören seit 2022 zum Jedermann-Ensemble. Was fasziniert Sie an dem Stück?
Ich weiß gar nicht, wie oft ich es schon gespielt habe. Aber egal wie oft ich es sehe oder dabei bin, sogar in den Proben, entdecke ich jedes Mal noch was Neues darin. Ich kann mich einfach nicht satt sehen, weil es so vielschichtig ist, so klug und so auf den Punkt. Im Grunde zeigt Jedermann alle Facetten des Lebens, die da in den knappen zwei Stunden an uns vorbeiziehen.
Was können Sie zu Ihrer Rolle sagen?
Die Inszenierung verändert sich laufend. Das hängt mit der Weiterentwicklung des Stoffes zusammen, aber auch mit Veränderungen in der Besetzung, die nicht immer zu 100 Prozent gleich ist. Wir sind ja ein unfass-
bar großes Ensemble. Eine feste Besetzung wäre da gar nicht möglich. Außerdem bringt Veränderung auch immer eine neue Farbe mit rein. Die Rolle wird einfach auch mal anders angelegt. Meine ist die der Base. Das sind im Originalstück die beiden Vettern. Ich habe also einen Spielpartner, das ist in dieser Spielzeit Markus Majowski. Ja, und die Base kann sich schon ziemlich verändern: manchmal ist sie einfach nur aufs Erbe aus. Eine fiese Schnalle, die genau weiß, wie sie selber nicht zu kurz kommt. Dann gibt es aber auch diese Momente, wo sie ehrliche Empathie empfin-
det und völlig verzweifelt ist.
Findet diese Wandlung der Person innerhalb des Stücks statt oder zeigt jede Aufführung unterschiedliche Perspektiven?
Das kommt darauf an. Zum Beispiel darauf, was bei den Proben dieses Mal erarbeitet wird. Die Base in Weimar letztes Jahr war empathischer als die in Bayreuth. Der Jedermann von Hugo von Hofmannsthal ist ja nicht ohne Grund ein Klassiker, der seit weit über hundert Jahren immer und immer wieder gespielt wird. Der Stoff gibt genau das her. Ich würde sagen, er
schreit geradezu danach, da auch immer wieder unterschiedliche Farben reinzubringen.
Bleibt das Team, das das Stück auf der Seebühne Bremen spielt, zusammen? Oder gibt es für diese einmalige Aufführung auch eine einmalige Besetzung?
Nein, wir gehen zusammen direkt weiter nach Weimar, dann nach Coburg, Graz, Dresden und Bayreuth.
Das große Ensemble wird noch ergänzt durch Statisten. Wie viele Leute stehen zu Spitzenzeiten auf der Bühne?
So zwischen 40 und 50. Da muss man schon sehr genau wissen, wo man stehen muss. Aber das klappt ganz gut und macht auch viel Spaß. Außerdem spielen wir meist auf Open-Air-Bühnen, die oft etwas größer sind. Da haben wir ein bisschen mehr Auslauf.
Die Veranstaltung in Bremen ist auch ein Open-Air. Kann Sie wettertechnisch noch irgendwas erschüttern?
Oh ja! Bei der Premiere in Weimar im vergangenen Jahr war es so heiß, dass unsere Funkstationen am Körper ausgefallen sind und wir keinen Ton mehr hatten. Die wurden einfach durch unseren Schweiß lahmgelegt. Seitdem werden die immer in Plastiktüten gesteckt, damit das nicht mehr passieren kann. Aber Open-Air ist immer ein Risiko und immer ein Abenteuer. Da müssen wir durch, egal was kommt!
Neuer Bildband von Claudia Grabowski
Ob Liebespaar, Soldaten, Arbeitskollegen oder Feiernde – in dem neuen Buch von Claudia Grabowski eint die Protagonisten aus fernen Zeiten eines: ein Kuss. Er kann vieles sein; flüchtig oder innig, verspielt oder voller Leidenschaft. Oft erzählt er mehr als tausend Worte. Die ganze Bandbreite dessen hält die Bremerin nun in ihrem neuen Bildband „Komm küssen!“ bereit. Versammelt auf 144 Seiten sind historische Fotografien küssender Menschen aus der Zeit zwischen 1900 und 1960.
„Das erste Foto, das ich hatte, zeigt meine Oma und meinen Opa“, sagt Grabowski. Nach insgesamt rund 15 Jahren des Suchens und Findens kamen dann 100 weitere Schwarz-Weiß-Aufnahmen hinzu – eingefangene Momente der Nähe inmitten von Alltag und Zeitgeschichte. Intim und öffentlich zugleich. Die sorgfältig ausgewählten Fotografien wirken für sich und treten zugleich miteinander in Beziehung. So entfaltet sich Sei-
te für Seite ein vielschichtiges Panorama der Zuneigung – mal zärtlich und leise, mal überraschend und augenzwinkernd, mal voller Intensität. Wie bereits in ihren Vorgängerbänden „Immer im Kreis“ und „Frauen, die schaukeln“ entsteht so ein poetischer Bilderreigen. Wie sie die Bilder, unter anderem auf Flohmärkten, findet? „Wenn ich es sehe, muss es mich berühren. Ich nehme Fotos, die mir eine Geschichte erzählen“, sagt Grabowski. Und dann geht das Kopfkino an. Interessant sind für sie die Aufnahmen auch vor dem Hintergrund, dass man sich in der Zeit bis 1960 bei jedem Foto noch sehr genau überlegt hat, was man da überhaupt aufnimmt. Eine beliebige Bilderflut, wie sie heute mit Handys möglich ist, war undenkbar. Ein Umstand, der ihren Bildern zusätzliche Bedeutung verleiht. „Komm küssen!“ ist im Schünemann Verlag erschienen und für 18 Euro im Handel erhältlich. bm
Ein Bild ihrer Großeltern, vereint im innigen Kuss, gab
für das neue Buch von
Spielt am 4. August, 20.30 Uhr, in Hofmannsthals „Jedermann“ auf der Bremer Seebühne mit: Tine Wittler. Foto: Wittler
den Anstoß
Claudia Grabowski. Foto: Grabowski
LOKALAUSGABE
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Sperrung wegen neuer Trafostation
LEESTE – Der Einhub einer Trafostation macht es erforderlich, dass die Jahnstraße im Ortsteil Leeste auf Höhe der Hausnummer 10 voll gesperrt werden muss. Die Arbeiten sollen am Donnerstag, 18. Juli, in der Zeit von 4 bis 7 Uhr durchgeführt. WR
Die Ferien beginnen mit einer Pool-Party
WEYHE – Das wird wieder ein spritzig-spaßiges Spektakel: Kurz vor Beginn der großen Ferien wird in Weyhe mit einer feuchten Fete auf die unterrichtsfreie Zeit eingestimmt. Bei der „Sommer Pool Party 2026“ wird einmal mehr das Freibad zum Feierbad, die Liegewiese zur Partywiese. Am Samstag, 27. Juni, von 13 bis 17 Uhr wird im Weyher Freibad das dort bereits bestens bekannte Zephyrus-Discoteam aus der Nähe von Bielefeld/Nordrhein-Westfalen einerseits für coole Momente, andererseits für heiße Atmosphäre sorgen. „Deutschlands Pool-Party-Team No.1“ macht in diesem Sommer in über 80 Frei- und Freizeitbädern Station – und im Zuge der Tour eben auch in Weyhe Halt. Ein Profi-DJ sorgt dann mit 8.000 Watt für Party-Alarm, legt angesagte Charthits auf und hat die beliebtesten Sommer-Hits
im Plattenkoffer, darüber hinaus werden jede Menge Musikwünsche der kleinen und großen Pool-Party-Gäste erfüllt. Im Wasser laden zudem aufblasbare Großspielgeräte in vielen Farben und Formen zum Spielen und Toben ein. Da schwimmen krasse Seeungeheuer, Wasserschildkröten, Riesenkraken und sogar ein Disco-Hase. Auf den TwisterInseln lässt sich prima chillen, in Water-Globes kann prima übers Wasser gekugelt werden. Gesucht werden die HulaHoop-Queen sowie der Luftgitarren-Hero des Tages, angekündigt ist auch ein spektakulärer Seifenblasen-Spaß. Die Veranstaltung richtet sich an alle Wasserratten und Partylöwen ab acht Jahre. Der Eintritt kostet so viel wie sonst auch, alle bis einschließlich 17 Jahre zahlen also 1,00 Euro. Auch Saison- und Familienkarten sind gültig. WR Das Weyher Freibad wird wieder zum
Die Veranstalter hoffen auf gutes Wetter und viele Badegäste, dann steht der Party zu Beginn der Sommerferien nichts mehr im Weg. Foto: Zephyrus
Im Sinne des Tierschutzes: Runderlass aus dem LAVES setzt Fristen für den Ausstieg
Den Tierschutz in der Nutztierhaltung praxisorientiert weiter zu verbessern ist ein zentrales Anliegen der niedersächsischen Landesregierung. Die kürzliche Veröffentlichung eines an die Veterinärbehörden gerichteten Runderlasses „Ausstieg aus der Anbindehaltung von Rindern“ sei dabei ein wichtiger Meilenstein, betonte Landwirtschafts- und Tierschutzministerin Miriam Staudte: „In Zukunft wird in Niedersachsen kein Rind mehr sein Leben im Stall angebunden verbringen. Ich bin froh und dankbar, dass die unterschiedlichsten Interessengruppen aus Landwirtschaft, Wissenschaft und Tierschutz beim ‚Niedersächsischen Tierschutzplan für nachhaltige Nutztierhaltung‘ gemeinsam einen Ausstiegsplan erarbeitet
haben, sich vereint hinter dieses Ziel stellen und an einem Strang ziehen.“
Die zuständigen Veterinärämter der Landkreise, kreisfreien Städte, des Zweckverbandes Jade-Weser und der Region Hannover müssen die Untersagung der Anbindehaltung nun mittels Allgemeinverfügung öffentlich bekanntgeben. Der von Niedersachsen eingeleitete Ausstieg aus der Anbindehaltung von Rindern sieht Übergangsfristen vor, in denen sich die Betriebe umstellen können.
Wichtig ist, dass die Betriebe, die Rinder in ganzjähriger Anbindehaltung halten, binnen eines Zeitraums von sechs Monaten ab Bekanntmachung der Allgemeinverfügung auf dem ab dem 1. August 2026 vom LAVES betriebenen Port https:// laves-nexus.niedersachsen.de/ anbindehaltung mitteilen müssen, ob sie beabsichtigen, die Anbindehaltung auf ein anderes Haltungssystem umzustellen oder die betroffene Rinderhaltung aufzugeben. Für diese Betriebe wurde eine Übergangsfrist von 18 Monaten festgelegt. Binnen dieser Zeit müssen sie die Anbindehaltung umbauen oder diese Form der Tierhaltung beenden. Betriebe mit kombinierter Anbin-
Niedersachsen hat unter Federführung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Ausstieg aus der Anbindehaltung von Rindern eingeleitet. Foto: Pixabay
dehaltung (mit ganzjährig täglich mindestens zweistündigem Auslauf), saisonaler Anbindehaltung (Weide von Mai bis Oktober) oder mit Anbindehaltung männlicher Mastrinder (dürfen ab dem sechsten Lebensmonat für längstens sechs Monate ihrer Lebenszeit angebunden gehalten werden) müssen die Meldung über das genannte Portal binnen drei Jahren ab Bekanntgabe der Allgemeinverfügung vornehmen und mitteilen, ob sie die Anbindehaltung umzubauen oder gänzlich einzustellen beabsichtigen. Spätestens mit Ablauf einer Frist von sieben Jahren ab Bekanntgabe der Allgemeinverfügung muss der Umbau abgeschlossen sein. Diese Frist kann im begründeten Einzelfall, beispielsweise bei Verzögerungen im Genehmigungsverfahren, welche vom Tierhalter nicht zu verschulden sind, um weitere zwei Jahre verlängert werden. Entsprechende Betriebe, die ihrer Meldepflicht nicht nachkommen, müssen ihre Rinderhaltung mit Ablauf von fünf Jahren ab Bekanntgabe der Allgemeinverfügung beenden. Die wichtigsten Infos zum Ausstieg aus der Anbindehaltung von Rindern gibt es unter ml.niedersachsen.de
Landwirtschaft aktuell
Aktives Wolfsmanagement in Niedersachsen
Zehn Jahre nach seiner Gründung zieht das Aktionsbündnis
Aktives Wolfsmanagement eine klare Bilanz: Niedersachsen nimmt beim Umgang mit dem Wolf bundesweit in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein – dennoch bleibt weiterhin großer Handlungsbedarf. „Ohne die Geschlossenheit und den jahrelangen Einsatz der inzwischen 26 beteiligten Verbände wären wir an diesem Punkt nicht angekommen“, betont Jörn Ehlers, Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement. „Wir haben gemeinsam dafür gesorgt, dass die Realität auf den Weiden endlich politisch wahrgenommen wird.“
Gegründet wurde das Aktionsbündnis, um den Sorgen von Weidetierhaltern, Schäfern, Jägern, Pferdehaltern und ländlichen Regionen eine gemeinsame Stimme zu geben. Hintergrund waren die zunehmende Ausbreitung des Wolfs in Niedersachsen und die damit wachsenden Belastungen durch Übergriffe und Risse für die Weidetierhaltung.
Als bundesweit nahezu einzigartig gilt außerdem das niedersächsische Dialogforum „Weidetierhaltung und Wolf“, das von Umweltminister Chris-
tian Meyer und Agrarministerin Miriam Staudte initiiert wurde. Dort bringt sich das Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement seit Jahren aktiv ein und vertritt die Interessen der Weidetierhalter, der Landwirtschaft und des ländlichen Raums. Aktuell haben sich die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen deutlich verändert. Auf europäischer Ebene wurde der Schutzstatus des Wolfs abgesenkt. In Deutschland ist der Wolf inzwischen in das Bundesjagdgesetz aufgenommen worden. Damit sind neue Möglichkeiten für ein aktives Wolfsmanagement eröffnet. Für das Aktionsbündnis ist das ein wichtiger Meilenstein — aber noch keine Lösung. Entscheidend sei nun, dass Niedersachsen die neuen Spielräume konsequent nutzt und einen rechtssicheren, regional differenzierten Wolfsmanagementplan aufstellt. „Was vor einigen Jahren noch als Tabuthema galt, ist heute Teil der politischen und rechtlichen Realität“, sagt Ehlers. Das Aktionsbündnis wird daher weiterhin eine treibende Kraft bei der Umsetzung eines aktiven Wolfsmanagements durch Bejagung sein, damit die Weidetierhaltung in Niedersachsen eine Zukunft hat. WR
Die Mitglieder des Aktionsbündnisses. Foto: Landvolk
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Die Selbstpflückfelder erfreuen sich in Niedersachsen wieder steigender Beliebtheit
Was vor Jahren schon einmal als Auslaufmodell galt, erfreut sich wieder steigender Beliebtheit. Auch in diesem Jahr laden in Niedersachsen zahlreiche Erdbeerfelder rund vier Wochen lang zur Selbstpflücke ein. „Die Beliebtheit der Selbstpflückfelder nimmt zu, das freut uns natürlich sehr“, sagt Fred Eickhorst, Geschäftsführer der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer in Niedersachsen. Neben dem niedrigeren Preis, der vor allem das Pflücken größerer Mengen zum Marmeladekochen und Einfrieren zu einer guten Gelegenheit mache, vermutet er auch ein gestiegenes Bewusstsein für regionale Lebensmittel mit kurzen Transportwegen und einem dadurch kleineren CO 2-Fußabdruck: „Das macht Sinn.“
Zudem ist auch bei den Sorten viel passiert. „Sie schmecken besser, sind ertragreicher und halten sich länger frisch“, nennt Eickhorst die Vorteile von Erdbeersorten wie Red Himalaya oder Sonsation. Die Nachfrage sei deshalb in diesem Jahr so hoch wie noch nie. „Die Erdbeeranbauer sind mit Qualität, Menge und Preis zufrieden“, sagt Eickhorst. Nach den ersten Früchten aus geschütztem Anbau startete die Ernte im Freiland nun mit Karacho.
Trotz der insgesamt rückläufigen Erdbeer-Anbaufläche in Deutschland bleibt Niedersachsen laut Statistischem Bundesamt das Erdbeerland Nummer 1. Im vergangenen Jahr wuchsen die
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süßen Früchte dort auf 2.555 Hektar. Insgesamt wurden auf 12.721 Hektar Erdbeeren angebaut. Knapp 58 Prozent der Gesamtanbaufläche entfielen dabei auf die drei Bundesländer Niedersachsen, BadenWürttemberg und NordrheinWestfalen.
Während sich die Erdbeeren der Hochsaison nähern, geht es beim Spargel in den Endspurt. „Die Saison ist gut gelaufen“, konstatiert Eickhorst. Das wechselhafte Frühlingswetter habe für eine stetige und gute Qualität der Stangen gesorgt und die Nachfrage sei besonders an den Feiertagen hoch gewesen. Gerade die kleineren Höfe hätten jedoch mit höheren Stückkosten zu kämpfen. Zudem seien sie oft weniger stark mechanisiert als die größeren Betriebe. „Die stehen durch
die gestiegenen Lohn- und Betriebskosten mit dem Rücken an der Wand“, verdeutlicht Eickhorst. Trotzdem versuchten sie, für jeden Geldbeutel Spargelsorten anzubieten. Verbraucher haben nun noch bis zum Johannistag am 24. Juni die Gelegenheit, dieses Angebot anzunehmen. Erdbeerselbstpflückfelder sind unter s ervice-vom-hof.de zu finden. WR
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NORDKREIS – Die beiden evangelischen Kirchengemeinden Harpstedt und Leeste bieten in diesem Jahr wieder gemeinsam eine Sommerfreizeit an. Teilnehmen können Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Vom 13. bis zum 25. Juli geht es nach Südfrankreich an die Ardèche Das Team hat ein vielfältiges Programm aus Kanu fahren, Sport, kreativen Angeboten und Gesprächsformaten auf die Beine gestellt. Wenige Restplätze für das Camp sind noch verfügbar. Die Teilnahme kostet 510 Euro, wobei finanzielle Unterstützung möglich ist. Eine Anmeldung ist unter kirche-leeste.wir-e.de/ sommerfreizeit möglich. WR
Automaten gesprengt
BARNSTORF – Unbekannte haben im Lönsweg einen Zigarettenautomaten gesprengt. Diese wurde dadurch stark beschädigt. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. WR
Seilbahn auf dem Pausenhof
Die Ganztagsgrundschule Kirchweyhe verfügt jetzt über ein besonderes Spielgerät
WEYHE – Neue Attraktion für das Gelände der Ganztagsgrundschule Kirchweyhe: Unter dem Jubel der gesamten Schüler- und Lehrerschaft sowie des Fördervereins ist kürzlich im Beisein von Bürgermeister Frank Seidel die gerade erst aufgestellte Seilbahn eingeweiht worden. Die Anschaffung ist durch mehrere Beteiligte möglich geworden – ohne den Impuls von den Kindern selbst wäre sie aber wohl gar nicht zustande gekommen. Dass die GTS Kirchweyhe eine Seilbahn bekommt, war ausdrücklicher Wunsch der Schüler. Die hatten darüber zu entscheiden, was mit den 1.000 Euro geschehen soll, die das einstige Schülerparlament für seinen zweiten Platz beim niedersachsenweiten Grundgesetz-Wettbewerb „Meine Rechte, deine Rechte, unsere Rechte“ im Jahr 2024 erhalten hatte. Demokratisch überzeugt hatte jener Beitrag der inzwischen auf weiterführende Schulen gewechselten Mitglieder, die nun ebenfalls anwesend waren, demokratisch ermittelt wurde somit auch der Verwendungszweck. Aus mehreren Vorschlägen wurde schulintern letztlich eindeutig die Seilbahn gewählt. Das 20 Meter lange Spiel-
Schüler, Eltern und Lehrer freuen sich über die Seilbahn. Das neue Spielgerät wurde unter anderem durch Spenden finanziert. Foto: pv
gerät mit solidem Metallgerüst über einer Sandfläche als Fallschutz kostete letztlich aber natürlich mehr als nur besagte 1.000 Euro – und zwar inklusive Aufbau insgesamt rund 18.500 Euro. 8.000 Euro konnte der Förderverein der Schule bei einem Spendenlauf sammeln und beisteuern, den Rest übernahm die Gemeinde Weyhe.
Spanischer Sprachentisch
SYKE – Nach einem Sprachentisch in englischer und einem in französischer Sprache wird es künftig wieder einen spanischen Sprachentisch geben. Er startet am kommenden Mittwoch, 17. Juni, um 18.30 Uhr im Café Alte Posthalterei. In lockerer Atmosphäre soll spanisch gesprochen werden. Der spanische Tisch ist für Lernende mit Sprachniveau A1/A2 geeignet, die ansonsten nur wenig Gelegenheit haben, das Sprechen zu üben. Die Moderation hat Elisa Catalá. Der Spanisch-Tisch findet künftig an jedem dritten Mittwoch im Monat statt. tr
Eigentlich wäre Kirchweyhe bei der turnusmäßigen Verteilung von Mitteln aus dem kommunalen Topf für Investitionen an Schulen noch gar nicht wieder an der Reihe gewesen. Weil es passte, ließ die Grundschule Erichshof der GTS Kirchweyhe bei diesem Projekt den Vortritt. Schulleiterin Hella Bramstedt dankte
für diese diplomatische Lösung. Bürgermeister Frank Seidel schloss sich da an. Er gratulierte zudem zu die-ser Aufwertung für den Schulhof und befand als ehemaliger Kirchweyher Grundschüler: „Wir hätten es geil gefunden, wenn wir damals auch so eine Seilbahn gehabt hätten.“ WR
SYKE – Das Kinderhospiz Löwenherz lädt für kommenden Freitag, 19. Juni, von 15 bis 18 Uhr, zum Mittsommerfest mit Besichtigungsnachmittag nach Syke ein. Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein sowie die Möglichkeit, das Kinderhospiz und seine Arbeit kennenzulernen. Auf die kleinen Gäste warten unter anderem eine Hüpfburg, Kinderschminken, Clownin Frieda und die beliebten Herzensponys. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag von den „Chorwürmern“ aus Leeste und Musiker Sören Tesch. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen, Waffeln von Schülern der Realschule Syke, alkoholfreien Cocktails und Slush Ice gesorgt. Das diesjährige Mittsommerfest ist zugleich ein besonderer Anlass: Nach umfangreicher einjähriger Komplettsanierung können seit Anfang Juni wieder Familien im neugestalteten Kinderhospiz begrüßt werden. Besucher erhalten beim Mittsommerfest erste Einblicke in die modernisierten Räumlichkeiten, die mit natürlichen Farben, modernen Pflegeangeboten und vielen liebevollen Details speziell auf die Bedürfnisse von kleinen Kindern und ihren Familien abgestimmt wurden. WR Mittsommerfest bei Löwenherz
Paten für Blühstreifen gesucht
STUHR – „Wir brauchen Insekten wie die Bienen, die für das Bestäuben von Pflanzen unverzichtbar sind“, sagt Hergen Detjen. Das ureigene Interesse der Familie Detjen ist es, sich für ein gesundes Bodenleben und den Schutz von Insekten einzusetzen. Im mittlerweile fünften Jahr in Folge möchte Hergen Detjen Blühpaten für die Flächen entlang der Industriestraße in StuhrSeckenhausen gewinnen, die sich schon bald an einer großen Blühfläche erfreuen kön-
nen. „Wir geben der Bevölkerung damit die Möglichkeit, sich vor Ort aktiv für die Biodiversität zu engagieren“, sagt der Landwirt. Für 50 oder 100 Quadratmeter zahlen die Paten einen Kostenbeitrag in Höhe von 25 beziehungsweise 45 Euro pro Saison. Dafür sät die Familie Detjen eine Mischung aus, die Bienen ein durchgängiges Trachtenband bis hinein in den Herbst bietet. Luzerne, Sommerwicken, Borretsch, Phacelia, Sonnenblumen und Alexandrinerklee sind unter
anderem in dem Saatgut enthalten, das bis in den Oktober hinein für ein buntes Bild sorgen soll. Wer eine Patenschaft eingeht, erhält im Anschluss ein Zertifikat dafür. Darüber hinaus informiert die Familie Detjen ihre Paten regelmäßig per E-Mail über die Entwicklung auf der Wiese. Wer sich für eine Blühpatenschaft interessiert, erreicht Hergen Detjen unter 0171 / 860 55 88 oder per E-Mail an h.detjen.dh@gmail.com ine/Foto: ine
Die Region erkunden
LANDKREIS – Das schöne Wetter lockt zum Radfahren. Und das geht in der Mittelweser-Region hervorragend. Neben der flachen Topografie mit geringen Höhenunterschieden bietet das ausgeschilderte Radwegenetz ein großes Angebot an Radfernwegen und Tagesradtouren. Einer der beliebtesten deutsche Radfernwege, der Weser-Radweg verläuft auf einer Länge von rund 150 Kilometern durch die MittelweserRegion von Minden bis nach Bremen. Hinzu kommen Radfernwege wie der Aller-Radweg, der Grüne Ring Region Bremen und die Kulturroute in und um Hannover. Aber auch Tagestouren sind in der Region möglich. Ob gemütlich oder sportlich, ob einen halben, ganzen oder gleich mehrere Tage – die Touren bieten reichlich Gelegenheit, die reizvolle Landschaft der MittelweserRegion vom Sattel aus kennenzulernen.
Ein 3.000 Kilometer langes, ausgeschildertes Radwegenetz steht zur Verfügung. Rundtouren wie die 50 Kilometer lange Storchenroute in Petershagen – hier geht es von Storchenhorst zu Storchenhorst und z um Windheimer Storchenmuseum, die Weyher Tour, der Grafenring, die Achtertour, der Kirchen-Radweg oder die Liebestour behandeln regionale Themen. Natur pur ist das Motto des Aller-Heide-Radwegs im Allertal. Die rund 90 Kilometer lange „Wolfstour“ startet am Wolfcenter Dörverden. Mit ihren Informationstafeln soll das aktuelle Thema „Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland“ sachlich beleuchtet werden.
Alle genannten und viele weitere Touren gibt es im Internet unter mittelwesertourismus.de als PDF-Download und GPX-Datei für GPSGeräte. Außerdem sind sie bei Komoot zu finden. W R
Auf zahlreichen Radtouren kann die Mittelweser-Region erkundet werden. Foto: Mittelweser Touristik
Kunstwerke mit goldener Kugel
Kulturbeirat des Landkreises besuchte das Bildhauerhaus Albert in Staffhorst
STAFFHORST – Der Kulturbeirat des Landkreises Diepholz besuchte kürzlich das Bildhauerhaus Albert in Staffhorst. Die Eheleute Albert gewährten Einblicke in das künstlerische Schaffen von Hannes Albert sowie in die Entwicklung und Sanierung des denkmalgeschützten Anwesens. Die regelmäßigen Besuche bei Künstlerinnen und Künstlern des Landkreises Diepholz sind ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Kulturbeirats. Sie dienen dazu, die regionale Kunstszene näher kennenzulernen, den Dialog zu fördern und die Vielfalt des kulturellen Schaffens sichtbar zu machen.
Hannes Albert wurde in München geboren und in Oberammergau künstlerisch ausgebildet. Lange suchte er nach einem Ort, an dem sich Landschaft, Architektur und Kunst zu einer Einheit verbinden. In Staffhorst fand er diesen Zusammenhang, nicht zuletzt aufgrund des besonderen Baumbestandes der Region, den er als deutschlandweit außergewöhnlich beschreibt. Zwischen 2006 und 2009 restaurierte er den Hof mit dem Ziel, keinen musealen Raum zu schaffen, sondern eine zeitgemäße, auf die Kunst ausgerichtete Umgebung. Arbeitsprozesse sollen sowohl im Gebäude als auch in den Werken selbst sichtbar bleiben. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht die klassische Bildhauerei als Herausarbeiten der Form aus dem Material. Seine Arbeiten entstehen in einem intensiven Prozess, derhäufig auch für Außenstehende nachvollziehbar bleibt. Viele Skulpturen wirken bewusst offen und unfertig, entfalten jedoch
gerade dadurch eine besondere Spannung und Ausdruckskraft.
Im Gespräch mit dem Kulturbeirat erläuterte Hannes A lbert seine Arbeitsweise. Trotz einer großen Auswahl an Werkzeugen nutze er meist nur wenige Eisen, da dies den Ausdruck seiner Arbeiten stärke. Die Figuren entwickelten sich schrittweise „von Knochen zu Knochen“, während die Oberflächenbearbeitung erst im Nachgang erfolge. Besonders anspruchsvoll sei die Ausarbeitung der Augen, da sie den Ausdruck einer Figur maßgeblich prägten. Viele seiner Skulpturen bleiben bewusst
grob gearbeitet und gelten dennoch als vollendet. Gerade in der Reduktion sieht der Bildhauer eine besondere anatomische Ausdruckskraft. Um die Lebendigkeit der Figuren zu bewahren, arbeite er mit einer gewissen Geschwindigkeit, die er sich selbst abverlange. Ziel sei es nicht, Perfektion zu erreichen, sondern einen bestimmten Moment festzuhalten. Seine Werke versteht er dabei als Spiegel des Menschen. Auch die Wahl des Materials spielt für den Künstler eine zentrale Rolle. Besonders häufig verwendet er Linde und Eiche. Während Linde durch ihre feine
Foto:Landkreis
und weiche Struktur überzeugt, schätzt Hannes Albert an der Eiche ihre grobe Ausdruckskraft. Sowohl die Entwicklung eines Projekts als auch die Suche nach einem geeigneten Stamm können sich über mehrere Jahre erstrecken. Ein wiederkehrendes Motiv in seinen Arbeiten ist die goldene Kugel. Sie steht für den inneren Kern des Menschen und verweist zugleich auf kulturelle und historische Bezüge, etwa zu Märchen, Reichsäpfeln oder Turmkugeln auf Kirchen. Gold beschreibt Hannes Albert als eine tiefe, besondere Farbe, die sich kaum imitieren lasse. W R
Der Kulturbeirat des Landkreises Diepholz besuchte das Bildhauerhaus Albert in Staffhorst.
Das Leben genießen
„Rate, wer dran ist!“
Wie sich das Risiko von Enkeltrick und Schockanruf verringern lässt
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Betrügerische Anrufe treffen besonders häufig ältere Menschen. Die Täter geben sich etwa als Enkelkind aus, täuschen eine Notlage vor und wollen die Angerufenen zu Geldüberweisungen bewegen. Neben dem Enkeltrick gehören auch Schock anrufe, telefonische Gewinnversprechen, Anrufe falscher Polizeibeamter oder vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter zu den gängigen Maschen. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken hat Hinweise zusammengestellt, woran sich solche Betrugsversuche erkennen lassen und was im Ernstfall zu tun ist.
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Wie erkenne ich den Enkeltrick? Typisch für den Enkeltrick ist ein Einstieg, bei dem der Anrufer seinen Namen nicht nennt, sondern dazu auffordert, zu erraten, wer am Telefon sei. Misstrauen ist auch dann angebracht, wenn die Stimme nicht zu der Person passt, für die sich der Anrufer ausgibt. Wer unsicher ist, sollte Fragen stellen, die nur ein Familienmitglied beantworten kann. Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus, kann ein Blick auf die angezeigte Nummer helfen. Echte Polizisten rufen nie unter der 110 an und verlangen weder Wertgegenstände noch Bargeld. Was tun bei einem verdächtigen Anruf? Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch sollte das Gespräch sofort beendet und auf weitere Anrufversuche nicht reagiert werden. Stattdessen kann es helfen, enge Familienmitglieder oder gute Freunde anzurufen, die in der Situation unterstützen können. Wurde bereits ein Treffen vereinbart, sollte dieses keinesfalls wahrgenommen werden. Wichtig ist außerdem, die Polizei schnellstmöglich zu informieren.
Meldet sich der Anrufer nicht mit seinem Namen, sondern fordert auf zu raten, wer am anderen Ende der Leitung sei, ist Misstrauen angebracht. Foto: DJD/BVR/Getty Images/Dima Berlin
Wer hilft, wenn ich Opfer des Enkeltricks geworden bin? Ist es bereits zu einer Geldüberweisung gekommen oder sind Kreditkartendaten oder andere vertrauliche Informationen, wie die Online-Banking-PIN weitergegeben worden, sollte umgehend die Polizei eingeschaltet werden. Alle Informationen zum Vorgehen und Ablauf des Gesprächs können für die Ermittlungen hilfreich sein. Konten und Karten sollten sofort gesperrt werden, etwa über die zentrale Sperrhotline 116 116.
Was sollten Bankkunden beachten? Betrugsversuche nach der Enkeltrickmasche fallen nicht unter die sogenannten Bankwarnpflichten. Bei Bargeldauszahlungen oder Überweisungen sind Banken lediglich zu einer formalen Prüfung verpflichtet. Gesetzliche Warnund Hinweispflichten gelten nur in Ausnahmefällen bei be-
sonders starken Verdachtsmomenten. Nervosität, Zeitdruck oder auch ungewöhnlich hohe Summen reichen dafür meist nicht aus. Umso wichtiger bleibt es, sensible Daten wie Zugangs-
daten oder PINs niemals an Dritte weiterzugeben. Auch hohe Bargeldabhebungen sollten niemals unter Druck und nicht ohne Rücksprache mit einer vertrauten Person erfolgen. djd
Bankkunden und -kundinnen sollten niemals Zugangsdaten oder PINs an dritte Personen weitergeben. Foto: DJD/ BVR/Getty Images/ Daisy-Daisy
Was wäre Ihr letztes Geschenk an die Welt?
Füße sollten auch mal durchatmen
Barfußlaufen stärkt die Fußmuskulatur und fördert eine gesunde Zehenstellung
Unsere Füße leisten täglich Schwerstarbeit – eingezwängt in enge oder hochhackige Schuhe und oft in warmen Socken verborgen. Kein Wunder, dass sie dabei zunehmend in Mitleidenschaft gezogen werden. Fehlstellungen wie Senkund Spreizfüße oder deformierte Zehen sind weit verbreitet. Dabei könnte es so einfach sein, den Füßen etwas Gutes zu tun: gelegentlich die Schuhe ausziehen. Gesundheitsexperten der Barmer erklären, worauf es beim Barfußlaufen ankommt.
Moderne Schuhe bieten zwar Schutz vor äußeren Einflüssen, schränken die natürliche Bewegungsfreiheit der Füße jedoch erheblich ein. Neben Fehlstellungen können auch Schweißfüße oder Pilzerkrankungen die Folge sein. „Barfußlaufen stärkt die Fußmuskulatur, fördert eine gesunde Zehenstellung und verbessert die Sensibilität der Füße. Zudem werden die Fußreflexzonen stimuliert – ein natürlicher Massageeffekt, der den Füßen spürbar guttut“, betonen die Gesundheitsexperten der Barmer. Ein zu schneller Umstieg auf häufiges Barfußlaufen kann allerdings auch Probleme verursachen. Sehnenreizungen oder Entzündungen der Achillessehne sind mögliche Folgen. Experten empfehlen daher, langsam zu beginnen und die Belastung schrittweise zu steigern. Besonders geeignet sind weiche, natürliche Untergründe wie Wiesen oder Sand. Wer empfindliche Füße hat, kann zunächst auch barfuß in Socken in den eigenen vier Wän-
den starten.
Gerade für Kinder ist regelmäßiges Barfußlaufen sinnvoll, da ihre Füße noch formbar sind. Allerdings sollten Eltern darauf achten, dass der Untergrund sicher ist, da Kinderfüße empfindlicher gegenüber Verletzungen sind. Wiesen oder Sandkästen bieten sich hier besonders an.
Nicht für jeden ist Barfußlau-
Ruhig mal die Schuhe ausziehen – das tut den Füßen gut. Foto: cromcon ceptovisual auf Pixabay
fen gleichermaßen geeignet. Menschen mit Diabetes oder Polyneuropathien bemerken Verletzungen oft zu spät, was das Risiko für Infektionen erhöht. In solchen Fällen können sogenannte Barfußschuhe eine Alternative darstellen. Sie verfügen über eine dünne, flexible Sohle, die ein natürliches Laufgefühl ermöglicht und gleichzeitig Schutz bietet.
Bremen bei Organspenden etwas über dem Durchschnitt
Die Ärztekammer Bremen wirb dafür, die Zahl der Organspenden in Deutschland durch Information und Aufklärung zu erhöhen. Trotz eines leichten Anstiegs bleibt die Zahl der
Spenderinnen und Spender weiterhin zu niedrig. Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) haben 2025 bundesweit 985 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere
Jede Nacht ein kleiner Urlaub
Angesichts der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehnen sich immer mehr Menschen nach Ruhe und Erholung und freuen sich auf einen entspannten Sommerurlaub. Tatsächlich brauchen Körper und Geist aber täglich ein gewisses Maß an Regeneration, um die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Und zwar vor allem nachts.
Dass man nach einer schlechten Nacht weniger konzentriert und leistungsfähig ist, haben viele Menschen schon am eigenen Leibe erfahren. Denn in einer zunehmend stressigen und hektischen Welt ist erholsamer Schlaf unerlässlich, um die eigenen Akkus wieder aufzuladen. So ist wissenschaftlich erwiesen, dass dies für den Erhalt der vollen Gedächtnisleistung, zum Stressabbau und sogar zur Abwehr von Krankheiten eine extrem hohe Bedeutung hat. Aber auch für Rücken und
Wirbelsäule ist die nächtliche Erholung unabdingbar. Für eine wirkungsvolle nächtliche Entlastung und Regeneration von Wirbelsäule und Bandscheiben muss die Liegefläche den Körper ausreichend stützen und punktgenau nachgeben. Ansonsten drohen Rückenschmerzen.
Die gute Nachricht: Ein gutes Bett ist preiswerter als manche Urlaubsreise und hält zudem deutlich länger – nämlich acht bis zehn Jahre. Und eine hochwertige Zudecke kann man bei regelmäßiger Reinigung immerhin drei bis vier Jahre problemlos nutzen.
Wer bei seiner Bettausstattung ohne Not auf Qualität verzichtet, der spart also an der eigenen Gesundheit und damit an der falschen Stelle. Adressen von Bettenspezialisten findet man zum Beispiel auf der Internet-Plattform www.vdbverband.org akz-o
Organe gespendet, auf der Warteliste für ein Organ stehen aktuell etwas mehr als 8.000 Menschen. In Bremen haben letztes Jahr 12 Menschen 37 Organe gespendet. Damit liegt Bremen
etwas über dem Durchschnitt: Bezogen auf eine Million Einwohnerinnen und Einwohner entspricht dies 17 Organspenderinnen und Organspendern, bundesweit waren es 11,8. WR
Unser Team steht Ihnen für jeden Fachbereich der orthopädischen Versorgung mit dem passenden Spezialisten zur Seite.
„Bremen und Meyerhoff – das passt seit 98 Jahren“, meint Stefan Fromme. Der Geschäftsführer der Wohnkette freut sich über „Gimmicks“ am neuen Küchen-Standort in Bremen:
„Matte Kochplatten und auf Berührung sich öffnende Türen sind klasse.“ Auch ein Wasserhahn namens Quooker begeistere ihn. Per Dreh- und Schieberegler kann man kochendes, kaltes und sprudelndes Wasser bekommen.
Wichtiger ist ihm noch, dass Service gelebt werde. Lebens-
langer Kundendienst gehöre dazu. Innovative Küchenlösungen, etwa von Nolte, und bekannten Elektromarken stehen zum Aussuchen bereit. Wer das lichtdurchflutete Haus betritt, wird eine Vielzahl Farbvarianten und Arbeitsplatten erleben. Ort des Küchenhauses: JuliusFaucher-Straße 3, nah des Weserparks. Die Straßenbahnlinie 1 hält an der Werner-SteenkenStraße. Parkplätze liegen direkt am Haus. Infos: Telefon: 0421 / 22 22 68 70 oder kuechenmeyerhoff.de mas
Stefan Fromme ist Geschäftsführer der Meyerhoff-Gruppe: Er begeistert sich für matte Herdplatten oder Schrank-Oberflächen, deren Farben sich je nach Lichteinfall ändern. #Foto: M. Schmidt
Vegan schlägt Rindfleisch
Burger-Bratlinge aus dem Supermarkt im Test der Stiftung Warentest
IN KOOPERATION MIT DER STIFTUNG WARENTEST
WWW.STIFTUNG-WARENTEST.DE
Vegane Burger-Pattys sind nicht nur klimafreundlicher als ihre Fleisch-Pendants, sie schmecken auch mitunter besser, haben weniger Fett und sind hygienisch einwandfrei. Das zeigt ein aktueller Test der Stiftung Warentest. Bei den Rindfleisch-Pattys hingegen trübten Krankheitskeime und antibiotikaresistente Bakterien das Bild. Die Stiftung Warentest hat zwanzig Burger-Pattys einem umfangreichen Prüfprogramm unterzogen: zehn aus Rindfleisch, zehn aus pflanzlichen Zutaten, darunter sowohl Tiefkühl- als auch Frischware aus dem Kühlregal großer deutscher Supermarktketten und Discounter. Die Experten prüften die Pattys in spezialisierten Laboren auf Krankheitserreger und andere Keime, auf Schadstoffe, auf antibiotikaresistente Bakterien sowie auf die Fleischqualität – etwa den Anteil von Bindegewebe und Muskelfleisch. Hinzu kamen eine sensorische Bewertung durch geschulte Prüfer sowie eine Analyse der Nährwerte.
Das Ergebnis überrascht: Sieben von zehn guten Pattys im Test sind pflanzlich. „Einige vegane Pattys haben uns sensorisch wirklich überzeugt –mit Bratnoten, Würze und Saftigkeit“, sagt Testleiter Dr. Jochen Wettach. „Wer einen richtig guten Burger bauen will, wird heute auch bei Veggie-Varianten fündig.“
Das beste Rindfleisch-Patty ist das von Lidl Chef Select für
1,40 Euro pro 100 Gramm. Die besten veganen Pattys kommen von Beyond Burger für 1,77 Euro, Aldi My Way für 0,99 Euro und Garden Gourmet für 1,41 Euro. Pflanzliche Pattys bringen im Schnitt nur gut halb so viel Fett mit wie Fleisch-Bratlinge sowie weniger Kalorien. Im Test bestanden sie sämtliche Keim- und Schadstoffprüfungen ohne Beanstandung. Anders als noch im Veggie-Bur-
Vegan oder aus Fleisch? Äußerlich lassen sich die BurgerVarianten kaum noch unterscheiden und geschmacklich laufen die veganen Pattys denen aus Beef gerade den Rang ab, so Stiftung Warentest. Foto: Pixabay
Gut Schuß
Wir wünschen viel Spaß auf Schützenfest!dem
ger-Test von 2021 fanden die Tester diesmal auch keine problematischen Fettschadstoffe wie 3-MCPD-Ester. Auch die Klimabilanz spricht klar für die vegane Wahl: Die Rinderhaltung verursacht laut Studien erheblich mehr Treibhausgase als die Produktion pflanzlicher Alternativen. Bei den Rindfleisch-Pattys hingegen förderten die Laboranalysen Keim-Befunde zutage: In einem Tiefkühl-Patty wiesen die Tester mittels DNATest Shigatoxin-produzierende Colibakterien nach, Erreger, die schwere Durchfallerkrankungen auslösen können, beim Durcherhitzen jedoch abgetötet werden. In weiteren FleischPattys stießen sie auf antibiotikaresistente Keime, sogenannte ESBL-Bildner, die bestimmte Antibiotika unwirksam machen können. Auffällig: Die Bio-Fleisch-Pattys im Test waren allesamt frei von diesen Resistenzkeimen, ein Hinweis auf den eingeschränkten Antibiotikaeinsatz in der ökologischen Landwirtschaft. Wer Fleisch-Pattys kauft, sollte sie laut Stiftung Warentest stets vollständig durchgaren, denn Hitze tötet die Keime zuverlässig ab. Auch sorgfältige Küchenhygiene ist wichtig, um eine Übertragung der Bakterien zu verhindern.
Der vollständige Test ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Stiftung Warentest“ nachzulesen. Alle Ergebnisse gibt es auch online unter test. de/veggie-burger td
OKEL In Okel steht die sogenannte „fünfte Jahreszeit“ vor der Tür. Der Festplatz wird hergerichtet und bereits am kommenden Mittwoch beginnen die freiwilligen Helfer damit, den Saalboden in der ehemaligen Reithalle zu verlegen, um sie in den Tagen darauf festlich zu schmücken.
Los geht es dann am Samstag, 20. Juni. Bereits um 10 Uhr treffen sich die Schützendamen zur Abholung ihrer Königin Katja Purnhagen. Die Schützenkinder und Jugendlichen treffen sich um 10Uhr um Jugendkönigin Janne Lindhoff zuhause abzuholen. Die Alters- und Seniorenschützen treffen sich auch um 10 Uhr beim Alterskönig Werner Holle, um ihn abzuholen. Um 11.45 Uhr trifft sich dann der gesamte Okeler Schützenverein zum Antreten auf dem alten Schulhof. Nach der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal marschiert der gesamte Verein, begleitet vom Blasorchester Melchiorshausen, zum Schützenkönig Heiko Lübkemann und seiner Königin Elvi. Der Umzug marschiert durch die Straßen Schulstraße und Zum Busch. Bis es gegen 14.45 Uhr zum Festplatz an der Okeler Straße geht, gibt es dort einen Umtrunk begleitet vom Blasorchester Melchiorshausen. Traditionell werden beim König auch die diesjährigen Schülerpokale vergeben. Gegen 15.45 Uhr erreicht der Verein den Festplatz am Schützenund Reiterhof. Dort findet ein Kaffeetrinken statt. Weiterhin gibt es ein Preisschießen auf der gesamten Schießanlage. Dazu sind auch Nichtvereinsmitglie-
Das amtierende Königshaus des Okeler Schützenvereins. In der kommenden Woche werden die neuen Majestäten ermittelt. Foto: pv
der herzlich willkommen. Es wurden im Vorfeld viele Preise organisiert. Um 20 Uhr beginnt der Festball mit dem Ehrentanz der amtierenden Majestäten. In diesem Jahr sorgt wieder die Partyband „Certain Souls“ mit Livemusik für eine tolle Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. Für Schützinnen und Schützen befreundeter Vereine, die in Schützentracht erscheinen, ist der Eintritt in diesem Jahr kostenlos. Am 2. Festtag, 21. Juni, bleiben die Schützen erstmal unter sich. Pünktlich um 9 Uhr beginnt der zweite Tag mit dem legendären Okeler Katerfrühstück, das gerne auch mal drei bis vier Stunden dauern kann. Mit über 200 Schützinnen und Schützen ist traditionsgemäß zu rechnen. Es werden wieder Ehrungen vorgenommen und es wird zu vielen Anlässen des vergangenen Jahres gratuliert. Darüber hinaus gibt Thomas Meyer wieder einen besonderen Jahresrückblick der Kate-
gorie „Pleiten, Pech und Pannen“. Untermalt wird das Katerfrühstück durch Live Musik von den „Certain Souls“. Direkt nach dem Katerfrühstück wird dann das neue Königshaus ausgeschossen. Nach der darauffolgenden Proklamation dürfen die neuen Majestäten auf der Königs-Kutsche Platz nehmen und es gibt einen kurzen Festumzug durchs Dorf. Um 15 Uhr beginnt das Kinderschützenfest. In diesem Jahr sind wieder viele Attraktionen und Spiele
für die Kinder geplant. Weiterhin wird während des Kinderschützenfestes ein neuer Kinderkönig /eine neue Kinderkönigin mit dem Lichtpunktgewehr ausgeschossen und anschließend um 17 Uhr in der Reithalle proklamiert. Um 20 Uhr beginnt der Königsball mit dem Ehrentanz der neuen Majestäten. Auch am zweiten Festtag sorgt Partyband „Certain Souls“ wieder für beste Unterhaltung bis in den frühen Morgen. WR
Okeler Schützen feiern zwei Tage / Kinderschützenfest am Sonntag
Demokratiestärkend, divers und bunt
Grundsteinlegung für „Fleethäuser“ im Tabakquartier erfolgt
NIKLAS BUNKE UND
ROBERT LÜRSSEN
WOLTMERSHAUSEN – Gut 30
Prozent der geplanten 1.000 Wohnungen im Tabakquartier sollen als geförderter Wohnraum preisgebunden angeboten werden. Bislang ist dieses Segment noch deutlich unterrepräsentiert. Doch das wird sich bald ändern. Im Rahmen einer Bauträgerkooperation errichtet Justus Grosse Immobilien zwei Mehrfamilienhäuser mit 126 Wohneinheiten und insgesamt 7.700 Quadratmetern Wohnfläche, die anschließend von der Gewoba übernommen werden. Die Grundsteinlegung für die Fleethäuser getauften Objekte zelebrierten die Beteiligten mit politischer Unterstützung. „Das Projekt ist demokratiestärkend, divers und bunt. Bezahlbarer Wohnraum entscheidet darüber, ob Menschen in unserer Stadt gut und gerne leben“, sagt Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung und Aufsichtsratsvorsitzende der Gewoba. Ein Schlüssel sei die soziale Durchmischung von Quartieren. Das lässt sich Bremen etwas kosten: 26 Millionen Euro Förderung stehen bereit. „Wir lösen unser Versprechen ein bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, meint sie. „Mit der Grundsteinlegung für unsere beiden Fleethäuser erreichen wir einen Meilenstein für mehr bezahlbaren Wohnraum in Bremen“, schlägt Gewoba-Vorstand Manfred Corbach in dieselbe Kerbe. Ganz glatt liefen die Vorbereitungen offenbar nicht. „Trotz Verzögerungen bestand durchweg die gegenseitig versicherte Absicht, das Projekt umzusetzen“, betont Marcel Linnemann, Geschäftsführender Gesellschafter von Jus-
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Gretel liebt es, gekuschelt zu werden
Die elf Jahre alte Gretel lebt zurzeit auf einer der Pflegestellen im Dorf der Tiere und sucht jetzt ein endgültiges Zuhause. Sie ist eine ruhige und verschmuste Katze, die es liebt, gekuschelt zu werden. Besonders Bauchkrauler genießt sie sehr und sie liegt am liebsten gemütlich auf dem Schoß ihrer Menschen. Gleichzeitig schätzt sie aber auch ihre Ruhe und zieht sich gern mal entspannt zurück.
Spielen darf bei Gretel natürlich trotzdem nicht fehlen: Mit einem Laserpointer kann man sie wunderbar begeistern. Beim Futter hat die kleine Dame ihre eigenen Vorlieben, Nassfutter und gefriergetrocknete Snacks liebt sie sehr, während Trockenfutter sowie Ragout oder Futter mit viel Sauce eher nicht ihr Geschmack sind.
Wer eine liebe, gemütliche und verschmuste Begleiterin sucht, findet in Gretel eine ganz besondere Katze. Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491. Informationen zu Öffnungszeiten und Tieren gibt es unter der Telefonnummer 35 11 33 und bremer-tierschutzverein.de im Internet. mb
Grundsteinlegung für die Fleethäuser (von links): Stefan Hecker (Köster Bauunternehmen), Melina Balthasar (Gewoba), Burkhard Bojazian (Justus Grosse), Senatorin Özlem Ünsal und Marcel Linnemann (Justus Grosse).
tus Grosse. In seinem Unternehmen drückt man gern aufs Tempo, was man am zügigen Fortschritt im Tabakquartier ablesen kann. Bei der Gewoba müssten immer erst verschiedene Gremien befragt werden, erklärt Corbach entschuldigend. Dennoch sei die Zusammenarbeit mit Grosse fruchtbar. Von rund 2.500 Wohnungen, die das mehrheitlich in städtischer Hand befindliche Wohnungsbauunternehmen seit 2012 neu an den Markt brachte, entstand etwa ein Viertel in Kooperation mit Grosse. Die beiden Mehrfamilien-
Tag der Gebäudereinigung
Respekt- und Lohn-Schub für Beschäftigte
häuser entstehen an der Straße Am Gaswerkgraben in direkter Nähe zum rund 20.000 Quadratmeter großen Quartierspark. Die vier- bis fünfgeschossigen Gebäude mit Klinkerfassade und Flachdach sind Teil des Ensembles „Wohnen am Park“ und wurden von Hilmes Lamprecht Architekten entworfen. Die bauliche Umsetzung übernimmt das Bauunternehmen Köster. Geplant sind barrierefreie Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, darunter auch zwei speziell auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrenden zugeschnittene Wohnungen. Die
Foto: Marco Meister
Fleethäuser setzen zudem auf ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Energiekonzept: Die Wärmeversorgung erfolgt über das regenerative Nahwärmenetz des Tabakquartiers, das unter anderem mit moderner Wärmepumpentechnik arbeitet und Abwärme aus einem großen Abwasserkanal nutzt. Ergänzt wird das nachhaltige Konzept durch PV-Anlagen und Gründächer. Die Neubauten entstehen im Effizienzhaus-Standard EH40.
Mietinteressenten können sich unter gewoba.de registrieren.
Die elf Jahre alte Katzendame Gretel ist zurzeit im Tierheim an der Hemmstraße. Foto: pv
Gretel möchte gern als Einzelkatze leben und zeigt bisher kein großes Interesse daran, nach draußen zu gehen. Ein ruhiges Zuhause ohne andere Tiere wäre daher ideal für sie. Leider hat Gretel schon einige gesundheitliche Probleme. Sie leidet an Spondylosen und Nierenproblemen und soll daher auf eine Endpflegestelle vermittelt werden. In neuen oder stressigen Situationen kann es vorkommen, dass Gretel unsauber wird und außerhalb der Katzentoilette kotet. Mit Geduld, Ruhe und einer stabilen Umgebung legt sich das jedoch wieder.
Im Landkreis arbeiten rund 2.150 Gebäudereiniger Foto: IG BAU
LANDKREIS – Sie sorgen für saubere Büros, Schulen und Altenheime: Rund 2.150 Gebäudereiniger arbeiten im Landkreis Diepholz. „Doch bei ihnen ist längst nicht alles im Reinen: Oft fehlt es am Respekt für ihre Arbeit. Und immer hapert es am Geld: Wer schrubbt, saugt und den Müll der anderen wegräumt, hält zwar alles am Laufen, verdient aber meistens nur einen Niedriglohn. Spätestens mit der Rente droht dann Armut im Alter“, sagt Inge Bogatzki von der IG BAU Land Bremen und Umzu. Zum „Tag der Gebäudereinigung“ am kommenden Montag, 15. Juni fordert die IG BAU deshalb einen „Respektund Lohn-Schub“ für die Arbeit im Reinigungsgewerbe. Es gehe um mehr Anerkennung und um ein gutes Auskommen – gegen Altersarmut, so Bogatzki. „Wer ein Leben lang dafür sorgt, dass die anderen ein ‚sauberes Leben‘ haben, der darf am Ende nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sein“, so Bogatzki. Eine Gebäudereinigerin mit Vollzeit-Job müsse beim heute in der Branche üblichen Lohn – rein rechnerisch – über 70 Jahre lang arbeiten, um auf die Höhe der Durchschnittsrente zu kommen, so die Vorsitzende. „Reinigung und Rente – das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis. Krasse Lohnunterschiede sind allerdings ein Risiko für den Zusammenhalt in der Gesellschaft – und Niedriglöhne damit sozialer Sprengstoff“, warnt Inge Bogatzki. Sie appelliert an die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus dem Landkreis Diepholz und der Region, bei der anstehenden Rentenreform gegenzusteuern: „Wer ein Berufsleben lang Flure wischt, Fenster putzt und Toiletten sauber hält, hat es verdient, im Alter von der Rente in Würde leben zu können“, fordert die Vorsitzende der IG Bau. Außerdem müsse es bei der kommenden Tarifrunde für die Beschäftigten im GebäudereinigerHandwerk ein „kräftiges LohnPlus“ geben. „Darauf sollten sich die 41 Gebäudereinigungsunternehmen im Landkreis Diepholz schon einmal einstellen“, sagt Inge Bogatzki. Sie beruft sich bei den Zahlen zu den Beschäftigten und den Betrieben in der Gebäudereinigung auf Angaben der Arbeitsagentur. WR
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Lebensmittel-Liebhaber gesucht
Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2026 bei Edeka läuft / 27 Ausbildungsberufe
Die Edeka Minden-Hannover ist mit 1.300 Neueinstellungen im Jahr 2025 weiterhin einer der wichtigsten Ausbilder in der Region und sichert damit Fachkräfte für Lebensmittelhandel, Logistik und Produktion. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Auszubildenen beim genossenschaftlich organisierten Unternehmensverbund, der Bremen, Niedersachsen, einen Teil von Ostwestfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg umfasst, auf derzeit über 3.140. Das geht aus dem diesjährigen Unternehmensbericht hervor.
Die neuen Nachwuchskräfte wählten dabei aus 27 Ausbildungsberufen und drei dualen Studiengängen im Einzelhandel, in der Logistik, in der Produktion und in der Verwaltung. „Handel, Logistik und Produktion stehen wie viele Branchen vor der Herausforderung, ausreichend Fachkräfte zu gewinnen“, sagt Jens Witteborn, Geschäftsführer bei der Edeka Minden-Hannover.
Modernste Technik und ausgeklügelte Logistik mit den entsprechenden Fachkräften dahinter sorgt in den Märkten für volle Regale.
„Deshalb investieren wir gezielt in Ausbildung und bieten jungen Menschen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten in ihrer Heimatregion.“
Unentschlossene können sich noch für das kommende Ausbildungsjahr bewerben, das in diesem Spätsommer startet. Weitere Informationen
gibt es auf den Karriereseiten der Edeka Minden-Hannover im Internet unter verbund. edeka/minden-hannover/ karriere/
Beliebteste Ausbildungen
Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten mit einem Anteil von 9,4 Prozent aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge war 2024 der meistgewählte Ausbildungsberuf unter weiblichen Auszubildenden. Bei den männlichen Auszubildenden war Kraftfahrzeugmechatroniker mit einem Anteil von 7,5 Prozent die erste Wahl, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Auf
dem zweiten Platz bei den Neuverträgen der weiblichen Auszubildenden folgte 2024 der Ausbildungsberuf der Kauffrau für Büromanagement (8,8 Prozent), auf dem dritten Platz jener der Zahnmedizinischen Fachangestellten (7,5 Prozent). Bei den männlichen Auszubildenden folgten auf Rang zwei und drei der Beruf des Fachinformatikers (5,0 %) und der
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Foto: Edeka
Das neue Gesicht der SWB-Ausbildung
Rausfinden, was Spaß macht / Zwischen Werkstatt und Studium steht der Mensch im Fokus
MARCUS SCHMIDT
„Feilen ist das Erste, was man lernt“, sagt Ann-Lena Radl. Die Achimer Abiturientin beschreibt, was auch die 21-Jährige am Anfang ihrer Ausbildung als Industrie-Mechatronikerin beim Energieversorger SWB lernen durfte. Sie ist eine von derzeit elf Auszubildenden in diesem Beruf. Stefan Zinke, Fachgruppenleiter Ausbildung, hat auch sie mit einem Konzept überzeugt, bei dem die 138 Auszubildenden unter anderem erfahren: „Wie lerne ich überhaupt.“ Zinke stelle den Menschen in den Fokus. Egal, ob Künstliche Intelligenz, Energiewende oder Photovoltaik, Zinke betont: „Unsere jungen Leute sind in der Lage, ihr Wissen ständig aufzufrischen.“ Das geschehe in ihrem Tempo mit ihren Vorlieben: „Wir versuchen rauszufinden, was ihnen Spaß bringt.“ Radl lernt dafür zum Beispiel, „wie und dass Anlagen laufen.“ Sie fühle sich als Frau nie unwohl dabei. Ihr Dienst, zum Beispiel im Kraftwerk, beginnt morgens um 7 Uhr. „Dann besprechen wir, was die Nachtschicht erlebt hat und sonst anliegt.“ Ihre Zwischen-
Eine von 138 Auszubildenden der SWB: Anna-Lena Radl (21) hat sich mit Leistungskurs Physik und Chemie eine Ausbildung zur Industrie-Mechatronikerin ausgesucht. Stefan Zinke (M.) und Giuliano Marchesano stehen für eine neue, selbsbestimmte Art der Ausbildung. Foto: Marcus Schmidt
bilanz: „Wer Bock auf eine Ausbildung hat und neugierig ist, soll sich hier bewerben.“
Eine bunte Mischung von 15 bis 33 Jahre alten Berufsstartenden aller Geschlechter teilen sich diese Karriere-Sprungbretter: Elektroniker für Be-
triebstechnik, Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration, Industriemechaniker, Mechatroniker und Industriekaufmann. Als Duale Studiengänge: Elektrotechnik in Verbindung mit Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstech-
Karrieresprungbrett Plattdeutsch
Auf Youtube stellen Berufstätige ihren Umgang mit der Sprache vor
„Plattdeutsch als Karrierechance: Welche Vorteile verschafft einem die Regionalsprache heute noch?“ Diese Frage stellt und beantwortet das Länderzentrum für Niederdeutsch mit konkreten Beispielen: In einer vierteiligen Interviewreihe werden Menschen portraitiert, die Platt im Berufsalltag sprechen oder sich inhaltlich damit beschäftigen. Die Videos werden ab sofort auf dem Youtube-Kanal des Länderzentrums hochgeladen.
Durch ihre Berufe bringen
die vier Protagonistinnen und Teilnehmer verschiedenste Perspektiven aus den Bereichen Journalismus, Wissenschaft, Kultur und Schule mit: Die Hamburgerin Vanessa Kossen ist Redakteurin und Moderatorin des NDR-Magazins „De Noorden op Platt“. Tio Rohloff arbeitet an der Universität Oldenburg am Germanistischen Institut im Schwerpunkt Niederdeutsch und Saterfriesisch. Johanna Bojarra ist Referentin für Niederdeutsch und immaterielles Kulturerbe beim Heimatver-
band Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin. Wiebke Erdtmann ist Grundschullehrerin in Rullstorf bei Lüneburg und vermittelt dort den Kindern das Plattdeutsche.
„Niederdeutschkenntnisse können nicht nur eine spannende Ergänzung des Berufsalltags sein, sondern eröffnen auch neue Chancen für die berufliche Laufbahn“, vermitteln alle Teilnehmer einhellig.
So richte sich die Reihe besonders an junge Menschen, die gerade ihren Weg ins Berufsleben finden. mas
Du bist kommunikativ, ein Teamplayer und trägst gern Verantwortung?
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Der Landkreis Rotenburg (Wümme) sucht zum 1. August 2027 Auszubildende bzw. Studierende:
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ꞏ Für das duale Studium B. Eng. Bauingenieurwesen für den Standort Rotenburg
Die vollständigen Ausschreibungen findest Du unter: https://karriereportal.lk-row.de
Deine Bewerbungsunterlagen kannst Du direkt über das Onlinebewerberportal hochladen oder bis zum 13. September 2026 per Post oder Mail senden an:
nik, Maschinenbau in Verbindung mit Ausbildung zum Mechatroniker, Betriebswirtschaftslehre in Verbindung mit Ausbildung zum Industriekaufmann.
Infos: swb.de/ueber-swb/ karriere
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Die Hochschule Bremen (HSB) bietet mit ihren 70 praxisorientierten und internationalen Studienangeboten Perspektiven für die Karriere. Infos: campino.hs-bremen.de mas
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Abwechslungsreich, digital und fortschrittlich: So arbeiten wir in der FRICKE Gruppe Mit über 4.000 Mitarbeitenden – verteilt auf 107 Standorte in 28 Ländern – ist unser gemeinsames Ziel, unseren Kunden hochwertige Ersatzteile, hervorragende Maschinen und erstklassigen Service zu bieten. Unser Erfolg beruht auf unserem starken Team. Als Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns ständig weiter.
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Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (m/w/d) Weyhe
Bachelor in Betriebswirtschaftslehre (m/w/d) Bremen
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SPORT KOMPAKT
Das Abwehrtalent des SV Werder Bremen, Mick Schmetgens, wurde in den Kader des DFB für die U19-Europameisterschaft berufen. Schmetgens, der in der abgelaufenen Saison sein Profidebüt für die Grün-Weißen gab, reist gemeinsam mit 20 weiteren Nachwuchsspielern nach Wales. Das Turnier beginnt am 28. Juni.
Umbruch bei den Eisbären Bremerhaven: Nachdem die Basketballer aus der Seestadt knapp den Aufstieg in die erste Bundesliga verpasst haben, verlässt Trainer Steven Esterkamp die Eisbären. Nach gut zwei Jahren auf der Trainerbank wechsel Esterkamp zu Science City Jena.
Der neue Stammkeeper des SV Werder Bremen, Karl Hein, konnte unter der Woche mit der Estnischen Nationalmannschaft den Baltic-Cup gewinnen. Beim Turnier treten die drei baltischen Staaten gegeneinander an. Mit 1:0 gewannen Kapitän Karl Hein und sein Team gegen Litauen im Finale. pb
Dauerkarten werden teurer
Um durchschnittlich 8,8 Prozent hebt der SV Werder Bremen für die kommende Saison die Dauerkartenpreise an. Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung, begründet die Anhebung mit gestiegenen Kosten für das Sicherheits- und Ordnungspersonal sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung.
Im Vergleich zu Tageskarten bleiben Dauerkarten auch nach der Anpassung deutlich günstiger: Der Preisvorteil gegenüber Einzeltickets beträgt weiterhin bis zu 25 Prozent. Die teuersten Dauerkarten kosten in der kommenden Spielzeit auf der Nord- und Südgeraden rund 900 Euro. Am günstigsten sind die Stehplätze in der Ostkurve mit rund 230 Euro. Im Bundesliga-Vergleich bewegen sich die Grün-Weißen bei den Dauerkartenpreisen damit weiterhin im Mittelfeld. Die Interessentenliste für Fans, die eine Dauerkarte erwerben wollen, öffnet am 16. Juni und bleibt bis zum 3. Juli geöffnet. pb
Habenhauser Kader nimmt Formen an
Nachdem die Handballer des ATSV Habenhausen in der vergangenen Saison mit 5:55 Punkten sang- und klanglos als Tabellenletzter aus der 3. Liga NordWest abgestiegen sind, nimmt der Kader für die kommende Saison langsam Formen an. Unter der Woche verkündeten die Verantwortlichen unter anderem die Verpflichtung von Torhüter Finn-Luca Schwagereit. Schwagereit durchlief bereits in der Jugend die Mannschaften des ATSV Habenhausen – nun kehrt er vom TvdH Oldenburg an die Weser zurück. Durch die Vertragsverlängerung von Azeez Oyewusi hat der ATSV zudem sein Torhüterteam nach eigenen Angaben komplettiert. Die Verantwortlichen sehen sich mit dieser Konstellation hervorragend aufgestellt und setzen bewusst auf eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial. Zudem bekannten sich mit Philipp Holst und Fynn Schluroff zwei weitere Spieler zum Verein und werden auch in der kommenden Saison das Trikot des ATSV tragen. pb
Mit Neuer gegen den Neuling
Deutsche Nationalmannschaft startet am Sonntag gegen Curaçao in die Weltmeisterschaft
PHILIPP BEHRBOM
Die Generalprobe gegen die Vereinigten Staaten von Amerika ist am vergangenen Wochenende geglückt, die Zielsetzung für die kommenden sechs Wochen ist klar: der Weltmeistertitel. Zugegeben, Deutschland zählt bei diesem Turnier nicht zu den Favoriten. Auch das Narrativ der Turniermannschaft lässt sich nach dem doppelten Ausscheiden in der Gruppenphase 2018 und 2022 kaum aufrechterhalten. Dennoch gibt sich Bundestrainer Julian Nagelsmann zuversichtlich.
Schließlich braucht es gerade einmal acht Siege bis zum goldenen Pokal. Als Erstes wartet auf die deutsche Nationalmannschaft am morgigen Sonntag (19 Uhr, live in der ARD) der Fußballzwerg Curaçao. Zum ersten Mal ist die „Blue Wave“ bei einem großen Turnier dabei. Ein Name im Kader der WM-Debütanten dürfte Fußballanhängern des SV Werder Bremen bekannt vorkommen. Im Sturm steht Tahith Chong. Der trug in der Saison 2020/2021 für ein halbes Jahr das grün-weiße Trikot. Andere bekannte Gesichter sucht man bei der karibischen Inselnation vergeblich. Laut dem Branchenportal Transfermarkt liegt der Marktwert aller 26 nominierten Spieler zusammen bei rund 25 Millionen Euro – also etwa einem Viertel des Marktwerts von Jamal Musiala.
Doch wie immer im Fußball sollten die auf dem Papier deutlich überlegenen Deutschen die „Blue Wave“ nicht unterschätzen. Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft bestritt
das Team von Dick Advocaat ohne eine einzige Niederlage. Der Niederländer kann bereits zwei Teilnahmen als Nationaltrainer bei Weltmeisterschaften vorweisen. 1994 erreichte er mit den Niederlanden das Viertelfinale, 2006 schied er mit Südkorea in der Gruppenphase aus. Kommt er mit seinem Team 2026 erneut in die K.-o.Phase? Unwahrscheinlich. Zwar erreichen neben den Erst- und Zweitplatzierten auch acht Drittplatzierte die neue Sechzehntelfinalrunde, gegen Deutschland, Ecuador und die Elfenbeinküste dürfte es für Curaçao jedoch eng werden. Als Gradmesser dafür, wo Cu-
raçao international steht, kann die jüngste Niederlage gegen Schottland (1:4) dienen. Klar ist: Jede Weltmeisterschaft ist für Überraschungen gut. Dennoch gilt: Wenn die deutsche Nationalmannschaft auch nur annähernd ihr Leistungsvermögen abruft, muss sie gegen Curaçao gewinnen. Nagelsmann dürfte dabei nahezu auf dieselbe Startelf setzen, die bereits gegen die USA und zuvor gegen Finnland erfolgreich war. Einzig im Tor steht der viel diskutierte Wechsel an. Statt Oliver Baumann soll Manuel Neuer, inzwischen 40 Jahre alt, seine fünfte und letzte Weltmeisterschaft zwi-
schen den Pfosten bestreiten. In der Offensive gilt Kai Havertz nach starken Leistungen für Arsenal und die Nationalmannschaft als gesetzt. Hinter ihm dürften Jamal Musiala, Florian Wirtz und Leroy Sané auflaufen. Deniz Undav, seines Zeichens bester deutscher Torschütze der Bundesliga und gebürtiger Achimer, wird zunächst wohl nur die Rolle des Einwechselspielers zukommen – ganz wie dem Ex-Bremer Niklas Füllkrug bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Nick Woltemade hingegen scheint etwas ins Abseits geraten zu sein. Gegen die USA wurde er nicht einmal eingewechselt.
Hastedt
Reihenmittelhaus
• Grundstück: ca. 257 m², Wohnfläche: ca. 125 m², Nebenfläche: ca. 30 m², 6 Zimmer
Bedarfsausw.: 221,30 kWh/(m²·a), EEK: G, Primärenergieträger: Gas