Zivilklausel abschaffen und in Wissenschaft investieren
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SAMSTAG, 14. MÄRZ 2026
Stabilität nachgewiesen
Bahnen dürfen wieder über die Bürgermeister-Smidt-Brücke
NR. 3799/56. JAHRGANG
Duell im Abstiegskampf
Werder kann gegen den FSV Mainz 05 den nächsten Schritt aus dem Keller machen
Sicher im Internet agieren
Die Verbraucherzentrale lädt zum kommenden
Dienstag ab 15 Uhr zu einer Online-Veranstaltung zum Thema Internetabzocke. Der Vortrag beleuchtet die Methoden der Trickbetrüger im Internet. Anmeldungen im Internet unter www. verbraucherzentrale-bremen.de pb
Durch zwei Türen in der Mitte drängen jede Stunde Tausende Menschen in den Bremer Hauptbahnhof und aus ihm heraus. Die Gestaltung der Fassade und der Vordächer lässt vier Eingänge vermuten, doch die beiden äußeren sind durch Geschäfte blockiert. Zur Hauptverkehrszeit und bei Veranstaltungen entsteht regelmäßig eine Trichterwirkung. Foto: Schlie
Ein Nadelöhr als Tor zur City
Obwohl am Bahnhofseingang häufig Gedränge entsteht, sieht die Bahn keinen Änderungsbedarf
MARCUS SCHMIDT
A1-Brücke länger gesperrt
Die zweite Sperrung der A1-Weserbrücke in der Nacht vom 14. auf den 15. März dauert länger als geplant. Von 22 bis 2 Uhr kann die Brücke wegen Bauarbeiten nicht genutzt werden. Die nächste Sperrung am Wochenende folgt vom 9. auf den 10. Mai. pb
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Die einen wollen eilig rein, die anderen raus – durch zwei Tore zur Innenstadtseite Bremens. Manche haben Koffer dabei, andere Rad oder Rollator. Sie alle müssen durch zwei gläserne Schiebetüren – bei ständig wachsendem Verkehrsaufkommen: Tausende Pendler in den Rushhours, Touristen auf dem Weg zu Märkten und zum Shopping. Fußballfans und Konzertbesucher kreuzen sich, bremsen sich gegenseitig aus und drängeln. Unangenehm eng zur Nebenfrau oder zum Nebenmann und manchmal den Anschluss-Zug oder -Bus verpassend. Das Nadelöhr am Hauptbahnhof ist seit Jahren immer wieder ein Thema. Zwei Läden sind dort, wo einmal zwei weitere Türen waren.
Wegen Gleisbauarbeiten im Bereich
Neuenlander Straße / Duckwitzstraße und in Huchting fahren die Straßenbahnlinien 1, N1 und 14 vom 16. bis 30. März nur eingeschränkt.
Konkret fährt die Linie 1 nur zwischen Bahnhof Mahndorf und
150.000 Personen bewegen sich nach Angaben der Deutschen Bahn täglich durch den Bremer Hauptbahnhof. Geplant und gebaut wurde der Bahnhof mit vier Ausgängen Richtung Innenstadt. „Ja, und es wäre sicherlich hilfreich, alle vier Ausgänge wieder benutzen zu können, gerade in den Hauptverkehrszeiten“, meint Malte Diehl, Vorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn. „Risiken bestehen besonders bei panikartigen Situationen mit sehr hohem, unkontrolliertem Andrang. Ansonsten ist es im Wesentlichen ein Komfortproblem, dass man mehrere Sekunden warten oder sogar drängeln muss, bis man den Hauptbahnhof betreten oder verlassen kann.“ Das sei ärgerlich und nervig für die Reisenden.
Für Räumungen gäbe es hoffentlich ein Konzept, das eine Nutzung
Wilhelm-Kaisen-Brücke, dann per Umleitung über BSAG-Zentrum. Die Nachtlinie fährt lediglich zwischen den Haltestellen Bahnhof Mahndorf und Hauptbahnhof und dann weiter zum BSAG Zentrum. Mehr Infos unter bsag.de WR
auch der beiden stadtseitigen Zugänge abseits des Haupteingangs sowie des nördlichen Ausgangs vorsieht, so dass die Sicherheit gewährleistet werden kann: „Wie es bei einer Panik aussieht, lässt sich kaum vorhersagen, jedoch scheinen bei hohem Fahrgastandrang Staus an den Haupttüren zur Stadt vorprogrammiert - was zu Verletzungen führen könnte,“ meint der Pro-Bahn-Sprecher.
„Der Bremer Hauptbahnhof entspricht allen Vorgaben durch unsere zuständige Aufsichtsbehörde“, teilt eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage mit. Der Bremer Hauptbahnhof verfügte insgesamt über fünf Ein- und Ausgänge. „Ausreichend Bewegungsfläche für Reisende auf Bahnsteigen und in Hallenbereichen zu schaffen, ist ein wichtiger Baustein für unsere
Bahnhöfe“, ergänzt sie. Regelmäßig würden alle Bahnhöfe betrachtet und bei Bedarf Änderungen vorgenommen.
Rudi Robrahn, 1. Vorsitzender des Bremer Schaustellerverbands hat eine ganz eigene Sicht auf den Bahnhof. Er ärgert sich darüber, dass etwa der Weihnachtsmarkt auf dem Vorplatz aufgrund verschärfter Sicherheitsbestimmungen seit 2021 verkleinert werden musste. „Der Sicherheitsabstand zwischen Einund Ausgang Bahnhof und Weihnachtsmarkt war immer ausreichend groß. Bei einer Evakuierung des Bahnhofes hätte es nie Probleme im Außenbereich gegeben, sondern wenn überhaupt, dann an den Türen. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass man die eigentliche Situation im Bahnhof mit Maßnahmen draußen kaschieren will.“
Leinenpflicht für
Von Sonntag an bis zum 15. Juli gilt in Bremen wieder die Anleinpflicht für Hunde. In dieser Zeit beginnt die Brut- und Setzzeit, in der viele Wildtiere ihren Nachwuchs haben. Rehkitze und andere Jungtiere ducken sich bei Gefahr ins Gras. Ein kurzes
Hunde
Aufscheuchen kann lebensgefährlich sein. Die Anleinpflicht gilt auf Äckern, Wiesen, Feldwegen, in größeren Baumbeständen sowie auf Deichen außerhalb der bebauten Gebiete, zum Beispiel in der Hemelinger Marsch. pb
Kein Grund zum Feiern
ROBERT LÜRSSEN
Die Freude ist groß, dass die Straßenbahnen demnächst endlich wieder über die Bürgermeister-Smidt-Brücke fahren können. Doch ein Grund zum Feiern ist das nicht. Schließlich wird nach eineinhalb Jahren des verkehrlichen Ausnahmezustands nun ansatzweise wieder der Normalzustand zur Nutzung der wichtigen innerstädtischen Weserquerung hergestellt – u nd das auch nur unter Auflagen. Die BSAG kann die gewonnenen Kapazitäten sogar nutzen, um Takt verd icht u ng im Sinne der Angebotsoffensive umzusetzen – gut so. F ür den Moment ist Bremen mit einem blauen Auge davongekommen. Der Aufwand, der dafür getrieben werden musste, i st enorm. Die Stadt hat etwas Zeit gewonnen. Diese gilt es nun entschlossen zu nutzen, um den notwendigen Neubau der Brücke möglichst schnell umzusetzen.
PRO & CONTRA
Übergewinnsteuer gegen zu hohe Spritpreise?
Pro Falk Wagner
Landesvorstand der SPD Bremen
Der rapide Anstieg der Spritpreise seit Beginn von Trumps I ran-Krieg zeigt, wie Mineralölkonzerne Krisengewinne z ulasten der Verbraucher einfahren: Die Preise werden bereits für Treibstoffe erhöht, deren Rohöl die Mineralölkonzerne schon lange vor Beginn des Krieges eingekauft hatten. Vielfach war das Benzin längst in Tanks unter den Tankstellen, als die Preise hochgeschraubt wurden.
Um die Verbraucher zu schützen, fordern wir als SPD eine Spritpreisbremse. Allerdings nicht auf Kosten der Steuerzahler. Stattdessen sollen die M ineralölkonzerne Kartellstrafen und/oder eine Sondersteuer auf ihre „Übergewinne“ z ahlen. Denn wenn Unternehmen durch Krisen Zufallsgewinne erzielen, sollten diese der Allgemeinheit zugutekommen. Das Abschöpfen der Krisengewinne verhindert das Ausnutzen von Krisen zu Lasten von Verbrauchern. Und führt langfristig dazu, dass Energieunternehmen gar nicht mehr i n Versuchung kommen, unmoralisch an der Preisschraube zu drehen.
Contra Thore Schäck
Vorsitzender der FDPFraktion in der Bürgerschaft
Hohe Spritpreise treffen vor allem die Fleißigen und diejenigen, die jeden Euro umdrehen müssen: Pendler, H andwerker, Pflegekräfte im Schichtdienst. Eine Übergewinnsteuer klingt nach einer A ntwort, ist aber keine. Beim Benzin bestehen heute bereits über 50 Prozent des P reises aus Steuern und Abgaben.
A llein die Energiesteuer beträgt 65,45 Cent pro Liter, dazu kommen CO 2-Abgabe und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Der Staat ist der größte Preistreiber an der Zapfsäule. E ine zusätzliche Steuer auf Unternehmensgewinne ist also kein Preisdeckel an der Z apfsäule. Wer Autofahrer in Bremen und umzu entlasten will, muss an der richtigen Stelle ansetzen: Energiesteuer senken, CO 2-Abgabe deckeln, Mehrwertsteuer reduzieren. Allein eine Senkung der Energiesteuer auf das europäische Mindestmaß könnte den Sprit um bis zu 30 Cent billiger machen. Das wären echte Entlastungen. Eine Übergewinnsteuer klingt nett, billiger wird der Sprit davon allerdings nicht.
Handelskammer gegen Zivilklausel
Präses André Grobien möchte Bremens Wissenschaft
MARCUS SCHMIDT
WESER REPORT: Herr Grobien, wie geht es der Wirtschaft in Bremen?
ANDRÉ GROBIEN: Der Wirtschaft in Bremen geht es gut. Aus kaufmännischer Sicht kann es immer besser sein. Aber wir müssen definitiv einräumen, dass wir im Gesamtbild – verglichen mit anderen Regionen in Deutschland – ein vergleichsweise gutes Jahr hinter uns haben. Ein Jahr, das uns am Anfang vor außerordentliche Probleme gestellt hat. Wir sind aber gut durchgekommen und konnten vieles ausgleichen.
Wenn Sie Bürgermeister wären, welche drei Weichen würden Sie sofort stellen!
Ich würde angesichts der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes die Zivilklausel abschaffen. Ein Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft ist ausgesprochen wichtig. Ich würde stärker in Forschung und Wissenschaft investieren, weil das die Zukunftsmärkte sind. Dort ist ein hohes Maß an Wertschöpfung und Arbeitsplätzen zu erzielen. Und ich würde mich sehr um die maritime Wirtschaft und die Häfen kümmern.
Wie sollte Bremens Wirtschaft und Politik auf den Krieg im und um den Iran reagieren?
Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts sind für die deutschen Unternehmen nicht abschließend absehbar – aber die Risiken steigen spürbar. Unmittelbare Auswirkungen sehen wir beispielsweise an den stark steigenden Benzinpreisen.
Bitte je ein, zwei Sätze ...
Der Versicherungsunternehmer André Grobien ist seit Januar 2025 der Präses der Handelskammer Bremen – Industrie- und Handelskammer für Bremen und Bremerhaven. Foto: M. Schmidt
... zum Einzelhandel
Der ist eine wichtige Komponente. Da findet Gesellschaft und Kommunikation statt. ... und zu seinen Leerständen
Das ist eine Herausforderung, da sich der Markt verändert. Dieser Voraussetzung muss man sich mit neuen Konzepten stellen. Wir sind in Bremen der festen Überzeugung, dass wir – durch die gemachten ersten Schritte – dies auch hinbekommen werden.
zum wichtigsten Bauprojekt
Die bedeutendsten Vorhaben sind der Abriss von Galeria Kaufhof und des Parkhauses Mitte. Das ist ein großes Projekt,
Wissenschaft in der Kneipe
„Science goes Public!“ bis zum 16. April
Die Wissenschaftsreihe „Science goes Public!“ lädt bis zum 16. April wieder zu Vorträgen in Kneipen und Bars in Bremen ein. Forschende präsentieren dort donnerstags um 20.30 Uhr ihre Themen in kurzen, verständlichen Vorträgen von maximal 30 Minuten. Der Eintritt ist frei. Im Programm stehen unter
anderem Beiträge zu Künstlicher Intelligenz, Weltraumrobotern aus Bremen, nachhaltigem Denken durch Marsforschung oder Biodiversität. Nach den Vorträgen gibt es jeweils eine offene Gesprächsrunde mit dem Publikum. Die vollständige Liste der Veranstaltungen unter www. sciencegoespublic.de/ pb
das aus mehreren Bausünden der 70er und 80er Jahre entstanden ist. Heute hat man durch eine einheitliche Eigentümerstruktur die Chance, ein herausragendes Projekt für die Gesellschaft zu entwickeln. Es wird das größte innerstädtische Bauprojekt Deutschlands werden.
... zu den Häfen
Sie sind die DNA Bremens. Sie sind der Nabel dessen, was wir sind und woraus wir unsere Kraft schöpfen.
... zur Raumfahrt
Das ist ein Bereich, der analog zur Schifffahrt auf dem Meer, den Raum, den Space erreicht. Ein Bereich, den wir unbedingt
Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz
Hotline: 0421/690 55 350
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Herausgeber: Weser Wochenblatt
Verlagsgesellschaft mbH Am Brill 19 (Hankenstraße 3), 28195 Bremen
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Lokales: Philipp Behrbom, Martin Bollmann, Bettina Meister, Thorsten Runge, Marcus Schmidt, Laura Carina Stache Reise, Motor und Sonderthemen: Marinos Kaloglou Kultur: Bettina Meister
weiter im Fokus haben und ausbauen müssen.
... zu Sprachkursen
Sie sind wichtig für das Miteinander von Menschen. Ohne Sprache funktioniert eine Gesellschaft nicht.
... zum Cyberkrieg
Das ist eine große Herausforderung, weil man den Täter in der Regel selten findet. Er kann von überall kommen.
... zur Ausbildungsplatzabgabe
Die ist überflüssig wie ein Kropf.
... zum gerade in Kraft gesetzten Mercosur-Abkommen zwischen Südamerika und der EU
Aus Sicht einer international vernetzten Handelsstadt wie Bremen ist der südamerikanische Markt traditionell wichtig für die Handelshäuser in unserer Region.
... zu Bremens Beteiligung an der Olympiabewerbung Hamburgs
Diese Bewerbung halten wir für ausgesprochen wichtig, weil sie den gesamten deutschen Norden voranbringen kann. Einzelne Regionen lassen sich für etwas Großes zusammenziehen und kommen international in den Fokus.
Wie geht es der Handelskammer?
Die Handelskammer für Bremen und Bremerhaven ist sehr gut aufgestellt. Wir sind fest in den vergangenen Jahren die wichtigen Zukunftswege gegangen, was auch an meinen Vorgängern im Amt des Präses liegt. Und wir haben Pläne und Ideen, diese Dinge weiterzuführen.
mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de Internet: www.weserreport.de Druck: DruckHaus Delmenhorst GmbH Verbreitete Auflage: 266.950 Exemplare mit DELME REPORT, HAMME REPORT und WÜMME REPORT 350.430 Exemplare
Versuch widerlegt Berechnungen
ROBERT LÜRSSEN
Der groß angelegte Belastungsversuch im vergangenen Sommer hat sich gelohnt. Anhand der Messungen des seinerzeit durchgeführten Experiments konnten Ingenieure nachweisen, dass die BürgermeisterSmidt-Brücke weiterhin stabil genug ist, um von Straßenbahnen befahren zu werden. Noch besser: Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) kündigte an, die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs über die Brücke auch gleich mit einer Taktverdichtung auf mehreren Linien zu verbinden.
Die Verkehrssenatorin hatte es sich nicht nehmen lassen, die frohe Botschaft persönlich zu verkünden: „Die Bürgermeister-Smidt-Brücke ist eine zentrale Achse für den öffentlichen Nahverkehr über die Weser. Mit der Freigabe für die Straßenbahnen ab dem 13. April verbessern wir das Angebot für viele Fahrgäste, die täglich zwischen Neustadt und Stadtmitte unterwegs sind“, kündigte Özlem Ünsal an.
Auslöser für die vor anderthalb Jahren angeordnete Sperrung der Brücke für Straßenbahnen waren vorgeschriebene statische Nachberechnungen gewesen. Diese hatten eine theoretische Überbelastung verschiedener Brückenteile ergeben. Experimentell konnte diese Berechnungen nur widerlegt werden. „Beim Belastungstest konnte keine übermäßige Verformung der Bauteile festgestellt werden“, erklärt Rick Graue, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr (ASV).
Zahl der Energie- und Wassersperren gestiegen
2.337 Sperren im Land Bremen verhängt
PHILIPP BEHRBOM
Im vergangenen Jahr hat swb in 2.337 Fällen im Land Bremen Kundinnen und Kunden Strom, Gas oder Wasser abgestellt – 1.796 davon in der Stadt Bremen, 541 in Bremerhaven. Generell ergreift swb diesen Schritt, wenn Kundinnen und Kunden ihre Abschläge über längere Zeit nicht bezahlt haben. Nachdem es im Stadtgebiet 2023 zu 1.014 Sperren und 2024 zu 1.202 Sperren kam, setzt sich die Steigerung seit dem Ende der Corona-Pandemie fort.
ohne Wissen der Kundinnen und Kunden anhäufen, in erster Instanz vermeiden lassen. Zudem warnt Wewer vor zu niedrigen monatlichen Abschlagszahlungen. In Zukunft will swb besser auf Kundinnen und Kunden zugehen, die von Energie- und Wassersperren bedroht sind. „Wir haben unseren Informationsbrief, wenn eine Sperre im Raum steht, deutlich verbessert“, meint Janßen. Statt in vier Sprachen werde nun in elf über den Sachverhalt aufgeklärt –dazu soll künftig auch „einfache Sprache“ gehören. Ziel sei es, so mehr Menschen zu erreichen.
Freuen sich über die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs auf der Brücke (v. l.): Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal, Rick Graue (Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr) sowie Lars Dege (Fachbereichsleiter Verkehrs- und Angebotsplanung bei der BSAG).
„Die Kräfte haben sich anders verteilt.“
Bei dem Belastungstest im August 2025 waren verschiedene Fahr- und Begegnungssituationen simuliert worden. Umfangreiche Messungen hatten dabei rund 600 Millionen Daten geliefert, die anschließend von den Ingenieuren bewertet werden mussten. „Mit der nun vorliegenden fachlichen Bewertung steht fest: Straßenbahnverkehr ist auf der Bürgermeister-Smidt-Brücke unter klar definierten Auflagen wieder möglich“, so Graue. Konkret bedeutet das: Es bleibt bei Tempo 30 für alle Verkehrsteilnehmenden, und für
den öffentlichen Personennahverkehr gilt ein Abstandsgebot von 100 Metern für alle Kombinationen aus Bussen und Straßenbahnen je Fahrtrichtung. Begegnungsverkehr ist – anders als auf der Wilhelm-KaisenBrücke – jedoch möglich. Der Pkw-Verkehr bleibt einspurig je Richtung, da eine Öffnung einer zweiten Fahrspur nach derzeitigem Stand keinen verkehrlichen Mehrwert bringen würde, laut Verkehrsressort aber zusätzliche Nachteile für das Bauwerk mit sich bringen könnte.
Die BSAG nutzt die Gelegenheit, um ab dem 13. April einen weiteren Teil der Stufe 1 der Angebotsoffensive zu realisieren.
Keine kleinteilige Reparaturliste
CDU stellt Antrag zum kommenden Haushalt in der Bürgerschaft
Mehr Geld für Digitalisierung, bis zu 20.000 Euro Rückzahlung für Häuslebauer als „Bremen-Geld“, Aufrüstung von Polizei, Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz, Deutschkurse vor der Schule und mehr Schulpsychologen: Für Wiebke Winter wichtige Punkte, die Bremens CDUFraktionsvorsitzende am Ende einer Pressekonferenz in der
Grüne und Linke begrüßen Vorhaben
Das Bündnis „Einfach Unterwegs - Initiative für gute Mobilität“ hat den Entwurf für ein „Bremisches Gesetz für gute Mobilität“ vorgestellt. Ab April will die Initiative mindestens 5.000 Unterschriften sammeln, damit sich der Senat mit dem Gesetzentwurf befassen muss. Ziel ist ein Bürgerentscheid im Zuge der Bürgerschaftswahl 2027. Das Gesetz soll verkehrspolitische Ziele wie Klimaneutralität, Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit rechtlich verbindlich absichern und die Umsetzung beschlossener Maßnahmen erzwingen.
„Wir wollen Mobilität in Bremen auf eine neue Grundlage stellen“, sagt Mark Wege, Sprecher von „Einfach Einsteigen“. Die Initiative für ticketlose Benutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs und Fridays for Future waren die ursprünglichen Initiatoren des Vorhabens. Inzwischen haben sich weitere Organisationen dem Bündnis angeschlossen, etwa der Naturschutzbund und der BUND in Bremen sowie Verdi. Linke und Grüne begrüßen das Vorhaben. rl
Bürgerschaft hervorhob. Für den neuen Haushalt bringt die Oppositionspartei einen eigenen Antrag ein. „Der Senat setzt aus unserer Sicht die falschen Schwerpunkte und hat es zuletzt nicht einmal geschafft, seine Regelaufgaben solide zu finanzieren“, so die erste Bremerin im CDU-Bundespräsidium. Als Beispiel für „Zukunftsprogramme und kei-
ne kleinteilige Reparaturliste“ nannte der haushaltspolitische Sprecher Jens Eckhoff eine Bremen-App. Mit ihr könne vieles schneller beantragt werden. „Nicht gerecht, geradezu unerträglich“, findet es Winter, „wenn Kinder kaum Deutsch bei der Einschulung können.“ Sie fordert deswegen mehr Kurse zur Sprachförderung und Schulpsychologen. mas
Foto: Schlie
So soll die stark genutzte Linie 1 (etwa 58.000 Fahrgäste pro Tag) zur Hauptverkehrszeit künftig alle siebeneinhalb statt alle zehn Minuten fahren. Da die Linie 1 dann nicht mehr über die ebenfalls nur begrenzt belastbare Wilhelm-KaisenBrücke fahren muss, können dort mehr Fahrten der Linien 4 (künftig alle fünf Minuten) und 6 (alle sechs Minuten) stattfinden. Die Linie 8 kann ebenfalls wieder über die Wilhelm-Kaisen-Brücke fahren. Allerdings erst ab 1. Mai. Grund sind Baumaßnahmen an anderer Stelle. Die Linie 14 wird im Gegenzug wieder eingestellt.
„Wir haben diesen Anstieg in gewisser Weise erwartet“, erklärt Marcus Wewer von der Verbraucherzentrale Bremen. Damit sei man wieder auf dem Vorkrisenniveau angekommen, hebt Wewer hervor. Für 2026 rechnet er mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen. Besorgniserregend sei laut Wewer zudem die durchschnittliche Energieschuld der Personen, die sich bei der Verbraucherzentrale beraten lassen: im Schnitt 3.450 Euro.
„ Wir nehmen diese Zahl sehr ernst. “
Helmer Janßen, swb
„Wir nehmen diese Zahl sehr ernst“, hebt Helmer Janßen, Bereichsleiter bei swb Vertrieb, hervor. Wie sich diese teils horrenden Schulden bei swb zusammensetzen, sei jedoch individuell, erklärt Wewer. Der Verbraucherschützer rät Kundinnen und Kunden, ihre Zählerstände immer selbst abzulesen und nie zu schätzen. So könnten sich Schulden, die sich
Zudem soll künftig eine Einwilligungserklärung der ersten Androhung im Sperrprozess beiliegen. Willigen die Kundinnen und Kunden ein, gibt swb die Daten direkt an das Amt für Soziale Dienste weiter. So sollen weitere Schritte, um eine Sperre zu verhindern, für die Betroffenen einfacher werden. „Außerdem raten wir jedem: kommt in die offene Sprechstunde oder macht euch einen Termin bei der Verbraucherzentrale“, so Wewer. Dass die Ankündigung einer Sperrung zunächst einen Schock auslösen könne, sei normal. Wichtig sei, sich dann umgehend Hilfe zu suchen. Häufig könnten Sperren auch noch kurzfristig verhindert werden. Mehr Informationen für Betroffene unter zappenduster-bremen.de
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Der Krieg im Nahen Osten dauert an und der Ölpreis hat sich zum bestimmenden Faktor für die gesamte Entwicklung der Börsen entwickelt. Die Folge sind kräftige Schwankungen bei den Kursen. Dabei haben die vergangenen Tage gezeigt, dass sich die Kurse auch schnell wieder erholen können. Angesichts der täglich neuen Nachrichtenlage fällt es aber schwer, Entscheidungen über den Aktienkauf zu treffen. In dieser Situation können Fondssparpläne erneut ihre Stärken ausspielen. Durch die Automatisierung der Investitionen wird einfach regelmäßig gekauft, ohne dass jeden Monat aufs Neue entschieden werden muss, ob jetzt das „richtige Timing“ gegeben sei oder nicht. Zusätzlich werden nach dem jüngsten Kursrücksetzer mehr Fondsanteile gekauft als zuvor (Durchschnittskosten-Effekt). Investitionen am Kapitalmarkt sind immer mit Risiken verbunden und können zu einem Kapitalverlust führen. Fondssparpläne können dabei aber die Geldanlage erleichtern.
KLIMATIPP
Strom clever speichern und exibel nutzen
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Photovoltaik-Anlagen gehören längst zum Bremer Stadtbild. Doch ihr volles Potenzial entfalten sie erst mit einem Stromspeicher. Warum? Ein Speicher sammelt, während es hell ist, den erzeugten Solarstrom und stellt ihn im Dunkeln zur Verfügung. So steigt der Eigenverbrauch und der Zukauf von Netzstrom sinkt. Das lohnt sich, da dieser wesentlich teurer ist als eine etwaige Vergütung des eingespeisten Stroms. Zusätzlich kann das Nutzen von dynamischen Stromtarifen attraktiv sein, wenn der PV-Speicher auch über das Netz zu laden ist. Mit diesen profitieren Sie davon, dass der Strompreis je nach Angebot und Nachfrage schwankt. Ist viel erneuerbare Energie im Netz, wird Strom günstiger. So kann der Speicher auch im Winter mit günstigem Strom geladen werden, wenn der Ertrag der eigenen Photovoltaikanlage deutlich geringer ist – beispielsweise in windigen Nächten oder am Wochenende, wenn viel Windstrom auf weniger Abnehmer trifft.
Nur bis zum 7. April
gilt ein Frühbucherrabatt für Leser von 15% auf die Ticketpreise
Echten keltischen Zauber und schottische Lebensfreude - das können die Zuschauer erleben, wenn „THE SCOTTISH MUSIC PARADE“ – das Original aus Edinburgh, am Dienstag, den 08. Dezember um 20 Uhr mit neuem Programm ins Metropol Theater kommt.
Mit Blick auf historische Figuren
SCHMECKT’S?
Der Restaurant-Test im Weser Report
Beck ‘s in‘n Snoor
Schnoor 34-36
Täglich ab 12 Uhr geöffnet
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AMBIENTE
Der Eintritt in das Lokal fühlt sich an, als würden wir eine Höhle betreten. Natürlich gibt es ausreichend Licht, aber durch die schweren, dunklen Möbel, die vertäfelten Wände und dicken Deckenbalken wirkt das Raumgefühl schwer und gedrungen. Natürlich soll das Altbremer Lokal rustikalen Charme verströmen – modernes Design passt hier nicht. Dennoch hätte man eventuell die abgeplatzten Tischplatten mal aufarbeiten können. Auch die Plastikblumen und die kreativ (aber nicht schön) um die Balken geschlungenen Lampenkabel wirken eher lieblos. Der Blick in die kleinen Schnoorgassen, ist da noch das Highlight: Hier flanieren nicht nur Touristen, sondern auch historische Figuren aus dem Bremer Geschichtenhaus vorbei.
ESSEN
Das gebackene Seelachsfilet mit Salzkartoffeln, Remouladenso-
Ein rustikales Erlebnis: Das Beck‘s in‘n Snoor
Seelachsfilet und Schweinerückensteak unter einem Champignon-Zwiebel-Mix. Foto: Schlie
ße und Salatbeilage kostet 13,20 Euro. Sehr gut ist die wohl selbstgemachte Remouladensoße: schön stückig und säuerlichfrisch. Das zarte, aber ungewürzte, Fischfilet ist gebacken in einer merkwürdig weichen, und zugleich kompakten Panade – das überzeugt uns nicht. Dazu gibt es vorgegarte Salzkartoffeln, die vor dem Servieren noch einmal kurz in Butter geschwenkt wurden und einen für uns nicht identifizierbaren Eigengeschmack aufweisen. Die Salatbeilage besteht aus Blattsalaten mit Honig-Senf-Dressing. Weiter geht es mit dem Marktteller für 14,90 Euro: Das zu gut durchgebratene und dadurch zähe Schweinerückensteak ist komplett ungewürzt, da hilft auch der Klecks Kräuterbutter nicht viel. Belegt ist es mit einem
Dudelsackspieler, Trommler, Musiker, Sänger und Tänzer, allesamt direkt aus Schottland eingeflogen, nehmen das Publikum einen Abend lang mit auf eine ebenso mitreißende, spannende und abwechslungsreiche musikalische Reise. Vor einer Schlosskulisse mit Türmen und Zinnen - die Nachahmung eines schottischen Castles - präsentieren die Künstler immer neue Facetten der schottischen Kultur. Brauste eben noch der eindrucksvolle Klang der Bagpipes und Drums
durch die Halle und erfasste die Menschen auf den Tribünen, sorgen im nächsten Moment gefühlvolle Balladen voll Sehnsucht und Weite für berauschende Anmutung im Saal. Die mitwirkenden Künstler gehören zum
Besten, was Schottland zu bieten hat. Fast alle der Teilnehmer sind beim weltberühmten Edinburgh Tattoo regelmäßig mit von der Partie. Zu den Dudelsackspielern und Trommlern zählen viele Gewinner internationaler Wettbewerbe und Weltmeister auf ihren Instrumenten. Selbst die Kombination zwischen traditionellem Dudelsack-Spiel und moderner Rockmusik von Simon & Garfunkel bis Phil Collins gelingt. Denn wenn die Gitarristen mit ihren E-Gitarren „voll aufdrehen“ und das gesamte Ensemble mit seinen traditionellen Instrumenten z.B. zu Simon & Garfunkels „Scarborough Fair“, Phil Collins‘ „We Wait and We Wonder”, Leonard Cohens „Hallelujah” oder Coldplays „Adventure of a Lifetime“ nach und nach mit einstimmt, ist Gänsehaut-Feeling garantiert.
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eher gekochten als angebratenem Zwiebel-Champignon-Mix – die typischen Röstaromen aus der Pfanne fehlen leider. Die Bratkartoffeln sind zwar gut gesalzen (auch sie verfügen über den nicht definierbaren Beigeschmack), aber weich und zu ölig. Ein kleines Schälchen mit Salat rundet das Gericht ab. Anhand der schon bräunlich verfärbten Schnittkanten der Blätter und der trockenen Gurkenscheibe liegt für uns auf der Hand: So ganz frisch ist das Arrangement leider nicht mehr.
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JEDEN SAMSTAG:
Werder wittert die Trendwende
Nach zwei Siegen in Folge wollen die Bremer gegen Mainz den nächsten Schritt machen
PHILIPP BEHRBOM
Nach zwei Siegen in Folge von einer Serie zu sprechen, mag noch ein wenig zu hoch gegriffen sein. Dennoch gab der Sieg gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende dem SV Werder Bremen Aufwind, nicht nur in der Tabelle. Vom Relegationsplatz hat man sich vorerst wieder verabschiedet. Nur aufgrund des Torverhältnisses rangiert der kommende Gegner –der FSV Mainz 05 – knapp davor auf Platz 15. Sollte der SVW am morgigen Sonntag auch gegen den FSV drei Punkte einfahren, liegt der Begriff Trendwende jedoch zum Greifen nah.
„Wir hatten auch vorher die Möglichkeit, Spiele zu gewinnen, aber manchmal brauchst du einfach auch das nötige Spielglück“, erklärte Verteidiger Yukinari Sugawara unter der Woche. Das Glück habe man sich durch Mentalität, Kommunikation und harte Trainingsleistungen auch ein Stück weit erarbeitet. In beiden Spielen begann die Elf von Daniel Thioune nach langer Zeit mal wieder mit der Viererkette, Sugawara sei die Veränderung leicht gefallen: „Im Kombinationsspiel ist es einfacher, die Spieler in guten Abständen zu verbinden. Ich fühle mich ein bisschen freier, weil ich sowohl nach innen ziehen, aber auch außen bleiben kann.“ Nachdem der Verteidiger unter Thioune gegen den FC Bayern München und den FC St. Pauli überraschend aus der Startelf gerutscht war, scheint er nach den Siegen wieder gesetzt zu sein.
Nach über 19 Jahren verlässt Birte Brüggemann den SV Werder Bremen, das gaben die Grün-Weißen am Montag bekannt. Sie hat den Frauen- und Mädchenfußball bei Werder seit 2007 aufgebaut und war in den vergangenen Jahren für die Zusammenstellung des Kaders zuständig. Werder arbeitet derzeit an einer Nachfolgelösung.
Das Tischtennisteam des SV Werder Bremen trifft am kommenden Montag um 19 Uhr auf den POST SV Mühlhausen. Die Bremer rangieren derzeit mit 26:8 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz der TTBL hinter Borussia Düsseldorf. Allerdings müssen die Grün-Weißen noch ein Spiel nachholen.
In der Regionalliga Nord trifft der Bremer SV am Sonntag um 14 Uhr auf den Tabellennachbarn Phönix Lübeck. Nach drei Remis in Folge wollen die Waller ihren ersten Sieg 2026 einfahren. Die U23 des SV Werder tritt heute (14 Uhr) in Meppen an. pb
Bremer Sportler des Jahres gekürt
Aus der Pokal-Traum
Scheinbar auf der rechten Abwehrseite nach kurzer Abstinenz wieder gesetzt und Teil des neuen Erfolgs: Yukinari Sugawara.
Auch gegen den FSV Mainz 05 wird Sugawara vermutlich in der Startelf stehen, nicht nur weil er mit positiven Leistungen auffiel, sondern auch weil Trainer Daniel Thioune kaum anderes Personal zur Verfügung hat. Zwar stiegen unter der Woche Felix Agu und Samuel Mbangula wieder anteilig ins Mannschaftstraining ein, ein Einsatz am Wochenende bleibt aber zunächst unwahrscheinlich. Gleiches gilt im Sturm, wo ein Einsatz von Jovan Milosevic fraglich bleibt. So muss Thioune der Fußballphrase „Never Change a Winning Team“ aus Personalnot womöglich Folge leisten.
Beim kommenden Gegner fehlt mit Nadiem Amiri weiterhin die Lebensversicherung der Mainzer. Mit 10 Toren und 13 Scorern als bester Offensivakteur fällt der 29-Jährige aufgrund einer Verletzung an der Plantarfaszie unter der Fußsohle wohl bis mindestens Ende des Monats aus. Die Form der Mainzer scheint indes schwierig zu bestimmen. Nach einem starken Start ins Jahr 2026 mit 13 Punkten aus 6 Partien spielte die Elf von Urs Fischer in den vergangenen drei Spielen jeweils remis.
Werders Konkurrenten im Abstiegskampf haben zudem
Foto: nordphoto GmbH / Tauchnitz
keine leichten Aufgaben vor der Brust – oder nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. Borussia Mönchengladbach und der FC St. Pauli spielten bereits gestern Abend im direkten Duell gegeneinander (Spielende nach Redaktionsschluss). Die Nordrivalen vom Hamburger SV treffen heute auf die formschwachen Kölner. Der VfL Wolfsburg trifft mit Dieter Hecking an der Seitenlinie auf den Tabellendritten TSG 1899 Hoffenheim. Mit einem Sieg wären dementsprechend für Werder Big Points im Kampf um den Klassenerhalt und ein großer Schritt Richtung Trendwende möglich.
Im Rahmen der Sportgala wurden am Dienstag die besten Bremer Sportler des Jahres gekürt. Bereits im Vorfeld wurden Marie-Claire Haag als Trainerin des Jahres ausgezeichnet sowie Andrew Lück mit dem Nachwuchsförderpreis Individual und der Bundesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik mit dem Förderpreis Mannschaft prämiert. Im Zuge der Gala wurde die gebürtige Bremerin Karina Schönmaier als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Die Turnerin, die über viele Jahre beim TuS Huchting aktiv war, holte bei den deutschen Meisterschaften fünf Medaillen. Sportler des Jahres ist Triathlet Niklas Dellke. Bei seinem Ironman-Debüt in Hamburg sicherte er sich prompt den Sieg. Sebastian Disveld wurde zum Behindertensportler des Jahres gekürt; derzeit spielt der Eishockey-Spieler bei den Paralympics um Medaillen. Team des Jahres wurden, ob des erstmaligen Einzugs ins DFB-Pokalfinale, die Werder-Frauen. pb
Mit einem 0:1 gegen die SGS Essen ist die Frauenmannschaft des SV Werder Bremen am Mittwoch im Viertelfinale des DFBPokals ausgeschieden. Nachdem das Team in der Vergangenheit das Pokalfinale erreicht hatte, ist die Enttäuschung groß. Obwohl die Essenerinnen tabellarisch derzeit deutlich hinter den Grün-Weißen auf einem Abstiegsplatz stehen, kam die Elf von Trainerin Fritzy Kromp über weite Strecken nicht richtig in die Partie. „Wir haben viele Sachen nicht gut gemacht heute“, erklärte Kapitänin Lina Hausicke im Nachgang der Partie. Werder erspielte sich kaum Großchancen und verteidigte einmal zu luftig, sodass ein Tor der Essenerinnen durch Ella Touon (43. Minute) zum Weiterkommen reichte. „Unter dem Strich war es zu wenig, wenn du ein Viertelfinale gewinnen willst“, resümierte Kromp. Am heutigen Samstag trifft ihre Mannschaft in der Bundesliga im Heimspiel um 14 Uhr auf Eintracht Frankfurt. pb
Urkunde für Hermening
Ortsamtsleiter geht in die zweite Amtszeit
HEMELINGEN - Der Leiter des Ortsamtes Hemelingen, Jörn Hermening, geht in seine zweite Amtszeit. Nach seiner Wiederwahl im Beirat am 18. Dezember 2025 erhielt er jetzt von Bürgermeister Bovenschulte im Rathaus seine Ernennungsurkunde für die neue Amtsperiode von zehn Jahren.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Jörn Hermening kennt Hemelingen, dessen Bedarfe genauso wie dessen Potenziale und wird im Stadtteil sehr für seine Arbeit geschätzt.
Seine Unterstützung im Beirat ist parteiübergreifend.“ Hermening leitet das Ortsamt seit 2016. Wesentliche Themen im Beirat und Ortsamt waren und sind in der Zeit mehrere große bauliche Projekte wie die Reaktivierung von Industriebrachen oder das Gewerbegebiet Hansalinie sowie die Versorgung des Stadtteils mit Kita- und Schulplätzen. Bei der Wahl setzte er sich mit großem Abstand gegen zwei weitere Bewerberinnen durch.
WR / Foto: Senatspressestelle
Mit „Polen-Mobil“ in den Austausch
Im April machen sich Hemelinger Schüler auf den Weg in die Partnerstadt Danzig
HEMELINGEN - Im Jahr des 50. Jubiläums der Städtepartnerschaft Bremens mit Danzig planen Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Olbers-Oberschule in Hemelingen im April einen Besuch in unserem Nachbarland. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Eine neue Kultur und Sprache kennenlernen, internationale Freundschaften und Kontakte knüpfen: Seit nunmehr zwei Jahren besteht die Kooperation der Wilhelm-Olbers-Oberschule mit der Morska Szkoła Podstawowa w Gdansku in Danzig. Schon 2024 besuchten Bremer Schülerinnen und Schüler die Metropole im Norden Polens für eine Woche und stärkten ihre internationalen Kompetenzen. 2025 fand der Rückbesuch in Bremen mit dem Fokus „Umweltbewusstes Verhalten im Schulalltag“ statt.
Im April 2026 machen sich nun erneut 16 Schülerinnen und Schüler aus Bremen unter dem Motto „Demokratie“ auf den Weg in die Partnerstadt. Zur Vorbereitung des Austausches besuchte das „Polen-Mobil“ jetzt die Wilhelm-Olbers-Oberschule und bot einen Workshop
Swierzy (r.) besuchte die Hemelinger Wilhelm-Olbers-Oberschule und bereitete die Jugendlichen auf den
zu Polen für die Teilnehmenden des Austausches an. Begleitet von ihren Lehrkräften erfuhren die Schüler viel Wissenswertes über ihr Reiseziel und die dort lebenden Menschen. „Die Schülerinnen und Schüler freuen sich schon sehr auf den Austausch. Sie wurden gut von einem sehr engagierten Vertreter der polnischen Kultur darauf vorbereitet“, sagt Marta Huhnholt, Lehrerin und ErasmusKoordinatorin an der WilhelmOlbers-Oberschule. Das „Polen-Mobil“ des Deutschen Polen-Instituts ist mit zahlreichen Arbeits- und Informationsmaterialien ausgestattet und besucht Schulen in ganz Deutschland. Dafür muss die Schule kein Austauschpro-
Das Leben genießen
SKB-Bremen
gramm mit polnischen Schulen pflegen. Das Team des Mobils will vielmehr im Rahmen von Unterrichtsbesuchen Interesse und Neugier der Schülerinnen und Schüler für die Kultur, Sprache, Historie, Landeskunde und Politik in Polen wecken. Die Workshopinhalte werden im Anschluss im Unterricht erneut aufgegriffen. WR
Früherkennung besonders wichtig
Vorsorge: Welche Check-ups Seniorinnen und Senioren einplanen sollten
Treppenlifte & Aufzüge
IhrregionalerAnsprechpartner
Zum Arzt gehen, obwohl nichts wehtut? Ganz genau – gute Vorsorge und Früherkennung gehen schon im Säuglingsalter los, sind für Senioren und Seniorinnen aber besonders wichtig: Das Risiko für viele Krebserkrankungen ist jetzt am höchsten. Auch die Gefahr von Schlaganfällen steigt, schreiben die Experten des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“. In der Broschüre wird auch erörtert, welche Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen ab 60 vorgenommen werden sollten.
Gesundheits-Check-up: Viele drücken sich allerdings vor der Vorsorge. So haben zum Beispiel nur 64 Prozent der Menschen in Deutschland schon einmal ein Blutbild anfertigen lassen (Quelle: STADA Health Report 2023). Zu den Vorsorgeuntersuchungen, die Seniorinnen und Senioren wahrnehmen sollten, zählt der GesundheitsCheck-up alle drei Jahre zur Früherkennung von HerzKreislauf-Erkrankungen, Typ2-Diabetes und Nierenerkrankungen.
Wer unbeschwert im hohen Alter die Zweisamkeit genießen möchte, sollte dafür sorgen, möglichst lange gesund zu bleiben. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen. Foto: Rudolf Langer auf Pixabay
Alle zwei Jahre wird ein Hautkrebs-Screening empfohlen, allen ab 50 stehen zwei Vorsorge-Darmspiegelungen zur Früherkennung im Abstand von zehn Jahren zu. Alternativ zur Darmspiegelung kann man auch alle zwei Jahre einen Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung vornehmen lassen. Für schwere Raucher bis 75 wird es – voraussichtlich ab Ap-
ril 2026 – ein jährliches Lungenscreening geben. Und die Kontrolle beim Zahnarzt oder bei der Zahnärztin sollte halbjährlich erfolgen. Impfungen gehören zu einer guten Vorsorge: Bei Frauen ab 60 wird zu einer jährlichen gynäkologischen Früherkennungsuntersuchung sowie – alle drei Jahre – zu einem Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Männer ab einem Alter von 60 sollten jährlich zur urologischen Früherkennungsuntersuchung und
einmalig ab 65 Jahren zu einer Ultraschalluntersuchung der Bauchaorta. Übrigens: Fast 80 Prozent der Frauen gehen laut Robert Koch-Institut zur Krebsfrüherkennung, aber nur 53 Prozent der Männer.
Ein weiteres wichtiges Thema: Impfungen. Für Menschen ab 60 ist die jährliche Impfung gegen Covid-19 ratsam, sie kann auch gleichzeitig mit der Grippeimpfung verabreicht werden. Gegen Grippe/Influenza sollte man sich jährlich zwischen Oktober und Mitte De-
zember impfen lassen, empfiehlt der „Senioren Ratgeber“. Die Impfung gegen Gürtelrose/ Herpes Zoster bekommt man zweimal im Abstand von zwei bis sechs Monaten. Eine einmalige Impfung schützt vor Pneumokokken – wer vor 2023 geimpft wurde, sollte jedoch nach sechs Jahren mit dem neuesten Impfstoff auffrischen lassen. Gegen Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) lässt man sich ab 75 Jahren einmal impfen –oder bereits ab 60 bei Vorerkrankungen.
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Schüleraustausch vor. Foto: Michael Schnelle, Fotoarchiv
Welche Ausbildung darf es sein? Am Dienstag, 17. März, findet im Rahmen der bundesweiten „Woche der Ausbildung 2026“ im Berufsinformationszentrum Bremen eine große Vermittlungsbörse rund um alle Fragen der Berufsausbildung statt. Wer im Zusammenhang mit dem Messebesuch ein persönliches Beratungsgespräch mit einer Berufsberaterin oder einem Berater führen möchte, sollte sich – um Wartezeiten möglichst zu vermeiden – unter eve-eno.com/208419545 anmelden.
Über 30 Ausbildungsfirmen sind vor Ort, bieten offene Ausbildungsplätze, Praktika und Schnuppertage an. Eine ideale Gelegenheit, ohne jede Bewerbungshürde direkt mit dem eventuell zukünftigen Ausbildungsbetrieb persönlich in Kontakt zu kommen.
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Es gibt Informationen über alle offenen Ausbildungs- und dualen Studienplätze. Berufsberater der Arbeitsagentur und weitere Partner der Jugendberufsagentur zum Beispiel von den Kammern sind vor Ort, beraten, geben Tipps zur Bewerbung und checken auch mitgebrachte Bewerbungsunterlagen.
Wer die Ausbildungsplatzbörse besuchen möchte, bringt am besten seine ausgedruckten Bewerbungsunterlagen (Mappe, Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Zeugnisse, Praktikumsnachweise) mit.
Navigation, Landwirtschaft, Maschinenbau, Umweltschutz: Die Berufsauswahl ist weiterhin unüberschaubar vielfältig. Manche Branchen vereinen mehrere Berufe. Symbolbild: dendoktoor/pixabay
2026“ in Berufsinformationszentrum Bremen am Doventorsteinweg 44, 17. März, 9 bis 13.30 Uhr. Weitere Infos: Telefon 0421 / 178 2544 und 0471 / 9449 530 oder arbeitsagentur. de/k/ausbildungklarmachen. Diese Unternehmen und Kammern beteiligen sich voraussichtlich: ACTEGA GmbH, Werk Bremen, Kaefer Deutschland, Pro Services GmbH, Bundesagentur für Arbeit, Hansa Flex AG, BSAG, Feuerwehr Bremen, Deutsche Bahn, Zahnärztekammer Bremen, Governikus
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OSTERHOLZ - Fikriye Duran ist wütend und sauer. Als Vertreterin der Schulelternsprecherin an der Grundschule Walliser Straße bekommt sie von zahlreichen Eltern zu hören, dass ihre Kinder den Gang auf die Schultoiletten meiden. Das betrifft auch ihren Sohn. „Wenn er nach Hause kommt, klagt er über Bauchschmerzen“, berichtet die aufgewühlte Mutter.
Die sanitären Anlagen seien dreckig, verschmutzt und in einem alten Zustand, führt sie aus. Letzteres ist darin begründet, dass die Grundschule in das Gebäude einer ehemaligen Berufsschule gezogen ist. Somit sind die WC’s nicht auf Grundschüler ausgelegt, zu hoch und zudem in die Jahre gekommen. Sie verkörpern eher das Bild der 1980er Jahre und laden daher optisch nicht zu einem Toilettengang ein. Und das ist für viele Kinder und deren Eltern ein Problem. „Die Kinder gehen in der Schule nicht aufs Klo“, äußert auch Schulelternsprecherin Aysegül Kalay-Türk. Die Folge: Einige Kinder unterdrückten solange den Harndrang, dass sie erst bei Eintreffen der Eltern entspannen und sich dabei einnässen. Die Schulelternsprecherin hat die Kinderärztin Verena Schemmel angeschrieben und von ihr die Antwort erhalten: „Natürlich ist es für Kinder nicht gesund, wenn sie wegen unsauberer Schultoiletten den Stuhlgang zurückhalten und eine chronische Obstipation entwickeln.“ Mit Obstipation ist eine chronische Verstopfung gemeint.
Das Gesundheitsamt sei be-
reits eingeschaltet. Das Unterdrücken des Harndrangs kann dauerhaft zu ungewolltem Harn ablassen, zu vermehrten Infektionen bis hin zu Nierenschäden führen. Überdies ist bei Schülern bei Harndrang die Konzentration gestört, wodurch der Lernerfolg geringer ausfällt.
Auch der Geruch verhindere den Toilettenbesuch. „Der Geruch hat sich in den Fugen festgesetzt“, sagt Kalay-Türk. Zu hohe Sitze sorgen dafür, dass beim Toilettengang etwas daneben geht, in die Fugen gelangt und dauerhaft für Gestank sorgen – trotz gründlicher Reinigung. Kalay-Türk macht der Schule keine Vorwürfe. „Die Schule hat schon ganz viel gemacht.“ Inzwischen haben die Eltern Hunderte von Unterschriften gesammelt. „Wir wollen endlich eine kindgerechte Sanierung
der Toiletten“, fordert sie wie auch viele Eltern und Schüler. Nebenher läuft noch eine Petition an die Bremische Bürgerschaft. Das Gesundheitsressort, das für die Überwachung der Einhaltung der Hygiene in Schulen zuständig ist, sei unterrichtet. Das Bildungsressort äußert sich wie folgt: „Selbstverständlich sollen sich die Schüler in ihrem Schulgebäude – insbesondere auch in den Sanitärräumen – wohlfühlen und diese zu jedem Zeitpunkt benutzen können. Das subjektive Empfinden der Kinder wollen wir dabei berücksichtigen. Aus diesem Grund hat das Kinderund Bildungsressort die Situation in der Schule aktuell noch einmal angesehen und Kontakt mit dem Gesundheitsamt Bremen aufgenommen“, teilt Patricia Brandt, Pressesprecherin, mit. Weiter erklärt
sie: „Aus unserer Sicht stellt sich die Situation weiterhin so dar, dass die WC-Anlagen alt – Baujahr 1981 – aber voll funktionsfähig und auch bei sachgemäßen Gebrauch und Reinigung nach Reinigungsrichtlinie, grundsätzlich hygienisch sind. Die Toiletten werden täglich gereinigt. Die Schule kann zudem eine zusätzliche Sonderreinigung anmelden.“ Letztere sei direkt nach der Besichtigung durch das Kinder- und Bildungsressort bereits beauftragt worden. „Außerdem haben wir Immobilien Bremen gebeten, defekte Fliesen am Boden zu sanieren, da diese eine hygienische Reinigung erschweren. Ebenso sollten die Trennwände gereinigt und Graffitis entfernt werden. Unsere Hausmeister werden die Reinigungsleistung sorgfältig im Blick behalten“, verspricht Brandt.
Little John Bikes jetzt auch in Osterholz
OSTERHOLZ - Little John Bikes baut seine Präsenz in Bremen weiter aus: Neben dem bestehenden Standort in Huchting hat das Unternehmen nun eine zweite Filiale in Bremen-Osterholz (Davoser Straße 67–69) eröffnet. Mit der Neueröffnung am ehemaligen Standort von Zweirad-Center Jakst stärkt das Unternehmen die Nahversorgung rund um Fahrrad- und EBike-Mobilität in den östlichen Stadtteilen. Die Filiale verfügt über eine modern ausgestattete Werkstatt sowie ein breites Angebot an E-Bikes, City-, Trekking- und Mountainbikes verschiedener Markenhersteller. Ein zentrales Element des Geschäftsmodells ist die ServiceKundenkarte Velocard, die beim Kauf eines Neurades enthalten ist. Sie beinhaltet unter anderem eine jährlich kostenfreie Inspektion. Infos: littlejohnbikes.de WR
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Alpine erneut ganz oben
Bei der Leserwahl „Best Cars“ hat die Alpine A110 die Importwertung der Kategorie „Sportwagen“ für sich entschieden. Mit 11,8 Prozent der Stimmen gewann die Sportwagen-Ikone die renommierte Leserwahl der Zeitschrift „auto motor und sport“ zum insgesamt achten Mal.
Neue Diesel für Berlingo
Citroën erweitert das Motorenangebot des Berlingo erneut um Dieselvarianten. Wieder eingeführt werden die bewährten 1.5-l-Diesel-Motoren mit 75 kW / 100 PS und 96 kW /130 PS. Beide Aggregate sind mit Schaltgetriebe erhältlich, die 130-PS-Version künftig auch mit Automatik.
130 Jahre Transporter mit Stern
Hinein ins KleinwagenSegment: In Deutschland steht der neue Suzuki eVitara ab 29.990 Euro bereits bei den Händlern. Der Neue ist optional mit dem Marken-typischen Allradantrieb verfügbar. Je nach Antriebsversion legt er bis zu 426 Kilometer mit einer Batterieladung zurück.
Lange bevor der Begriff SUV geboren war: Der Vitara läutete im Sommer 1988 eine neue Ära ein und paßte perfekt zum damaligen Lebensgefühl – offen Fahren inklusive.
Der erste Stromer von Suzuki
Mit dem e Vitara gibt es den alten Bekannten neu mit E-Antrieb
Das ist jetzt mal eine echte Premiere: Suzuki schickt mit dem eVitara seinen ersten Stromer an den Start. Vom Band läuft der Neue in Indien, zusammen mit dem Zwilling von Toyota, dem Ur-
der Allradvariante liegt bei 135 kW/183 PS.
Der eVitara wird in den drei Ausstattungslinien Club, Comfort und Comfort+ angeboten. Bereits das Einstiegs-Niveau Club (ab 29.990
Comfort (ab 36.490 Euro) ist die größere Batterie mit 61 kWh an Bord. Die zusätzliche Ausstattung enthält eine Sitzheizung für die Vordersitze und eine Warmluftführung nach hinten; zudem sind
Anno 1896 stellte Carl Benz den ersten Transporter der Welt vor. 130 Jahre später feiert Daimler dieses Ereignis mit einer Reihe von Sondermodellen von Sprinter, eSprinter, Vito und eVito (Bild) mit besonderen Ausstattungsumfängen zur Feier des Anlasses.
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Fotos: Suziki
Foto: Citroën
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Parkticket wird Fahrschein
Heute: Das Parkhaus Ostertor/Kulturmeile
Die Brepark ist der größte Parkraumanbieter in Bremen und bietet Parkflächen für verschiedene Verkehrsarten. Der AUTOReport stellt monatlich die einzelnen Parkhäuser vor – heute das BREPARK-Parkhaus Ostertor / Kulturmeile mit 325 Stellplätzen.
Das Parkhaus liegt direkt an der Weser und ist über den Osterdeich erreichbar. Es liegt unmittelbar an der Kulturmeile mit dem Theater am Goetheplatz, dem Schauspielhaus, der Kunsthalle, dem Gerhard-Marcks-Haus und dem Wilhelm-Wagenfeld-Museum.
Das Parkhaus hat eine Durchfahrtshöhe von zwei Metern und Kennzeichen-Erfassung. Neben Parkplätzen für Eltern mit Kind sowie Frauen- und BehindertenStellflächen gibt es außerdem 32 E-Ladesäulen. Mit dem ParkTicketPLUS geht es ab hier ohne Mehrkosten mit dem ÖPNV weiter: Wer das Ticket am Automaten zieht, kann dieses während des Parkens als Fahrschein für die Busse und Bahnen der BSAG nutzen, gültig in der Zeit
von 9.30 bis 20.30 Uhr von montags bis samstags. Damit können zwei Erwachsene und zwei Kinder auf allen Bus- und Bahnlinien von BSAG und VBN im Bereich der Innenstadt (zwichen Doventor und St.-Jürgen-Straße, Bürgerweide und Weser) fahren. Dieses Angebot gilt nur mit dem analogen Parkschein und nicht mit Kreditoder Easycard, weil hier keine Fahrscheinkontrolle erfolgen kann.
Der Tagestarif (7-22 Uhr) beträgt 1,00 Euro für die angefangene halbe Seite (Höchstsatz 10 Euro). Dito der Tagestarif für Sonn- und Feiertage (Höchstsatz 5 Euro; gleiches gilt für den Nachttarif, 22-7 Uhr). Das Kulturticket (von 17 bis 24 Uhr) kostet pauschal 7 Euro. Stromladen kostet 0,45 Euro je kWh.
Das Parkhaus ist durchgehend geöffnet.
Der Parkschein als Fahrkahrte für Bus und Bahn - clevere Idee für Kultur-Events und City-Besuch.
Update für den O road-König
Zum Start des dritten Produktionsjahres hat Ineos Automotive seinen preisgekrönten 4X4 deutlich verbessert. Für das Modelljahr 2026 haben die Ingenieure die Alltagstauglichkeit des Grenadier-Kombis und des Quartermaster-Pickups überarbeitet. Die wichtigste Änderung betrifft die Lenkung: Neu beim Grenadier ist ein Lenkgetriebe mit variabler Übersetzung. Dadurch verbessert sich das An-
sprechverhalten des Wagens, ohne die Offroad-Geometrie des Fahrzeugs zu beeinträchtigen. Außerdem kommen verbesserte Klimaanlagenkomponenten, die die Leistung und Vorhersehbarkeit von Heizung und Kühlung im Innenraum optimieren, zum Einsatz. Zudem wurden die Fahrerassistenzsysteme aufgerüstet, um die aktuellsten Vorschriften zu erfüllen. Ein neuer Startbildschirm-Kurz-
befehl etwa ermöglicht mit einem Tastendruck die automatische Deaktivierung der akustischen Warnung für den obligatorischen Intelligent Speed Assist. Neu ist auch die Black Edition: Basierend auf der gut ausgestatteten Fieldmaster-Ausstattung ist die „schwarze Ausgabe“ sowohl als Kombi als auch als Quartermaster-Pick-up erhältlich.
Grenadier Station Wagon und Quartermaster Pick-up starten verbessert ins Modelljahr 2026. Neu im Ineos-Programm ist die Black Edition (rechts).
Zwei Mio. Stromer unterwegs
Zum Jahreswechsel registrierte das KBA zwei Millionen Stromer in Deutschland.
Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pkw mit reinem Elektroantrieb (BEV) hat in der Bestandszählung des KraftfahrtBundesamtes zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen überschritten. Am Stichtag waren insgesamt 2.034.260 BEV in Deutschland zugelassen. Der Zehnjahresvergleich des Bestandes an BEV zeigt ein kontinuierlich steigendes Wachstum: Waren 2017 noch 34.022 Fahrzeuge zugelassen, hat sich die Zahl bis 2026 um nahezu das 60-fache erhöht. Die meisten Stromer sind in Nordrhein-Westfalen (454.782 Fahrzeuge) zugelassen, gefolgt von Bayern (395.271) und Baden-Württemberg (322.060). Auch Niedersachsen (221.823) weist hohe Zahlen auf. Die Anteile in Berlin liegen bei 4,0 Prozent, Hamburg 5,3 Prozent, Bremen 3,5 Prozent.
Extra-Power für den Spanier
Ab sofort ist der Cupra Leon Challenger-Brand mit dem neuen 239 kW / 325 PS starken TSIMotor bestellbar. Das neu motorisierte Kompaktmodell macht das Modell zum leistungsstärksten Leon mit Frontantrieb, den es jemals gegeben hat. Der neue Motor ist beim fünftürigen Cupra Leon in den Versionen VZ und VZ Extreme sowie in der Black Edition und der Tribe Edition verbaut und wird nur wenige Monate lang erhält-
gung von 0 auf 100 km/h geschieht in nur 5,4 Sekunden. Das Highlight der Baureihe stellt der Cupra Leon VZ Extreme dar: Durch den serienmäßigen Verbau einer AkebonoHochleistungsbremsanlage konnte die elektronische Höchstgeschwindigkeits-Begrenzung von 250 km/h aufgehoben werden. So erreicht der Cupra Leon VZ Extreme eine Endgeschwindigkeit von bis zu 270 km/h.
Energieverbrauch Proace City Electric, L1 verblecht 4-türig Duty, 50 kWh Batteriekapazität, Elektroantrieb, 100 kW (136 PS), stufenlose Automatik, kombiniert: 18,6 kWh/100 km, CO2-Emissionen: 0 g/km, CO2-Klasse: A, elektrische Reichweite (EAER): 336 km und elektrische Reichweite (EAER City): 457 km. Abbildungen zeigen aufpreispflichtige Sonderausstattungen. - Fahrzeuglistenpreis: 30.615,00 € (netto) • zzgl. 1.175,63 € Überführung (netto) • Leasingsonderzahlung 0,00 € • Gesamtbetrag 4.756,80 € (netto) • jährliche Laufleistung: 10.000km • Vertragslaufzeit: 48 Monate • 48 mtl. Raten à 99,00 € (netto) - Alle Preise zzgl. der gegebenenfalls gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer. Ein unverbindliches Angebot der KINTO Deutschland GmbH, Toyota-Allee 5, 50858 Köln. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Alle Angebotspreise verstehen sich auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH, Toyota-Allee 2, 50858 Köln, per Januar 2026, zzgl. MwSt., Wartung & Überführung. Dieses Angebot ist nur für Gewerbekunden gültig. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 31.03.2026. Nur bei teilnehmenden Toyota Vertragshändlern. Individuelle Preise und Finanzangebote erhalten Sie bei Ihrem Toyota Händler.
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Das neue Cupra-Leon Aggregat leistet 25 PS mehr als das bisherige Spitzenmodell. Das reicht für 270 km/h – theoretisch.
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auf
Foto: Freepic
Fotos: Ineos
AUTO
VW zeigt das Cockpit der Zukun
Volkswagen öffnet erstmals die Türen des neuen ID. Polo und liefert damit gleichzeitig einen Einblick in das Interieur seiner künftigen Modelle. Der neue gesamtheitliche Designansatz, in dem auch Kunden-Feedback eingeflossen ist, wird das Cockpit künftiger ID. Modelle prägen.
Merkmale sind eine neue Klarheit und Wertigkeit und eine intuitive Steuerung, für die vertraute VW-Bedienmuster übernommen und weiterentwickelt wurden. Parallel dazu halten dank einer neuen Software-Generation neue Funktionen wie One-Pedal-Driving, modernste Parkassistenten und optional eine neue Generation des „Travel Assist“ Einzug in den ID. Polo. Den Charme der 80er
Jahre bringt künftig die Retro-Anzeige ins Fahrzeug: Mit einem Tastendruck verwandeln sich die Anzeigen der digitalen Instrumente in Bildschirmansichten, die an den ersten VW Golf erinnern.
„Der neue ID. Polo ist ein bezahlbarer Freund für den Alltag. So, wie es der Polo immer war, doch nun elektrisch“, sagt dazu VW-Chefdesigner Andreas Mindt. „Wir haben daher einen Innenraum kreiert, der sich schon beim ersten Kontakt wie ein Freund anfühlt. Klare physische Tasten sorgen für Stabilität und Vertrauen, warm wirkende Materialien machen ihn sympathisch, und liebenswerte Details wie die neuen Retro-Ansichten der Instrumente zeigen das typische Volkswagen-Augenzwinkern.“
So siehts aus: Zwei große Displays, die auf einer Sichtachse angeordnet sind, prägen die neue Cockpitarchitektur des ID. Polo. Diese zieht später auch in die übrigen ID.Modelle ein.
setzt beim Antrieb auf Mild-Hybrid-Technik.
Vor gut zwei Jahren kündigte Fiat an, den 500er nur noch als Stromer zu bauen. Jetzt kommt die Kehrtwende: Auf der Brüssel Motorshow stellten die Italiener mit dem neuen Fiat 500 Hybrid vor kurzem auch eine Verbrennervariante vor. Das Modell übernimmt den unverwechselbaren Stil des Fiat 500 Elektro, setzt beim Antrieb jedoch auf MildHybrid-Technologie, also der Kombination aus einem 1,0-Liter-Ben-
ziner und einem Elektromotor (Systemleistung 48 kW/65 PS). Serienmäßig kombiniert mit einem Sechsganggetriebe, erfüllt das Triebwerk die Emissionsnorm Euro 6. Der Elektromotor unterstützt den Benziner beispielsweise beim Anfahren aus dem Stand und beim Beschleunigen. Dadurch sinkt der Verbrauch auf nur 5,3 Liter pro 100 Kilometer. Der Italiener ist in drei Karosserievarianten erhältlich: als
Reparaturen aller Fabrikate
Kupplung + Bremse
Werkstattersatzwagen
Unfallreparaturen
Kalibrierung von Kamera und Radarsystemen
„Der alte Fiat 500 war schon ein echter Verkaufsschlager. Nun übernimmt der Neue den unverwechselbaren Stil und die innovativen Details vom Fiat 500 Elektro. In den vergangenen Wochen haben wir bereits ein großes Interesse am 500 Hybrid gespürt – das freut uns sehr!“
Christina Wandscher
Geschäftsführerin Wandscher Gruppe
Comeback als Verbrenner
klassischer Hatchback mit zwei Türen und großer Heckklappe, als Cabriolet mit elektrisch betätigtem Rollverdeck und in der ungewöhnlichen 3+1-Version: Diese bietet eine zweite Tür auf der Beifahrerseite, mit der die Nutzung der hintere Sitzbank durch Passagiere oder für Transportgegenstände noch komfortabler wird. Der Einstiegspreis für das Basismodell beträgt 19.990 Euro.
Rekordpreise!
Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind laut ADAC im Wochenverlauf steil nach oben gegangen. So ist der Diesel um 27,1 Cent je Liter gestiegen und kostet aktuell 2,188 Euro. Für Super E10 (2,045 Euro) muss man gegenwärtig 14,8 Cent mehr als in der Vorwoche zahlen. Damit liegen die Preise beider Kraftstoffsorten gleichzeitig über der Marke von zwei Euro je Liter.
URTEIL
Rückwärtsfahren
Wer rückwärtsfährt, muss laut Paragraf 9 Absatz 5 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ausschließen, dass andere gefährdet werden. Daher wird dem Rückwärtsfahrenden beim Verstoß oftmals die volle Haftung zugesprochen. Die ARAG verweist auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig, welches entschied, dass auf Parkplätzen diese Norm nicht unmittelbar angewandt werden kann. Die Richter entschieden sich daher für eine Haftungsquote von 50 Prozent (Az.: 7 U 87/25)
MEIN ERSTES AUTO
Nachgefragt bei Eva Högl
Bremer Senatorin für Inneres und Sport
Können Sie sich noch an Ihr erstes Auto erinnern?
Aber selbstverständlich. Das war ein ganz toller blauer, eher so ein bisschen violetter Opel Astra, nigelnagelneu, Baujahr 1995. Den habe ich bei Opel Warnken in Bad Zwischenahn gekauft. Und zwar mit meiner Oma, die dafür ihren Opel Rekord in Zahlung gegeben hatte.
Wann haben Sie Ihren ersten Strafzettel bekommen?
Auch das weiß ich noch ganz genau: Als ich von Norden nach Bremen musste, um eine Juso-Kollegin zum Zug nach Ost-Berlin zu bringen. Da bin ich die A28 ein bisschen flott durchgerauscht. Da gab es dann einen Strafzettel. Der kostete damals 80 D-Mark. Das Auto springt nicht an. Motorhaube auf oder Handy raus? Früher immer Motorhaube auf, weil ich sehr praktisch war und bin. Ich habe auch immer Öl und Wasser kontrolliert. Mittlerweile sind die Autos so technisch, dass man gar nichts mehr machen kann. Ich würde zwar einmal reingucken, aber dann ziemlich schnell das Handy rausholen.
Welches Auto kaufen Sie, wenn Geld keine Rolle spielt? Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann wäre das – glaube ich – ein schöner Audi. In Bremen muss ich wahrscheinlich „Mercedes“ sagen. Ich weiß es nicht. Ich würde mir wohl doch eher eine Bahncard 100 kaufen und mit dem Zug fahren.
Foto: Schlie
Wie ist das Auto-Nutzungsverhalten der Menschen in Deutschland? Welche Marken stehen bei der Autowahl vorrangig im Fokus? Und wie wächst das Mängelau ommen bei älteren Fahrzeugen zur Hauptuntersuchung? Der AUTOReport hat hier drei Umfragen, Statistiken und Untersuchungen zusammengestellt.
Einkäufe, Arztbesuch oder Arbeitsweg: Die Mehrheit will auf das Auto nicht verzichten, ist das Ergebnis einer Umfrage.
Mehrheit braucht Auto
Das Auto ist für die meisten Menschen in Deutschland unersetzlich, besonders in den Flächenländern. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von mobile.de
Die zentrale Erkenntnis: 80,7 Prozent der Befragten fühlen sich ohne eigenes Auto eingeschränkt. Ob Wocheneinkauf, Arzttermin oder Arbeitsweg – ohne Pkw wird es nicht nur schnell kompliziert, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch deutlich zeitintensiver. Selbst in Großstädten wie Berlin (63,4 Prozent) und Hamburg (59,5 Prozent) fühlen sich die meisten Menschen ohne Auto eingeschränkt. Zudem brauchen
30,5 Prozent der Befragten mit Bus und Bahn über eine Stunde zur Arbeit, mit dem Auto sind es nur 5,4 Prozent. 78,8 Prozent nutzen das Auto, um Freunde und Familie zu besuchen. Ohne Pkw wären diese Ziele für 57,9 Prozent kaum erreichbar. „Für viele Haushalte in Deutschland ist das Auto kein Komfortprodukt, sondern ein unverzichtbares Alltagswerkzeug. Vor allem außerhalb der Großstädte bestimmt der eigene Pkw den Tagesrhythmus –und ohne ihn wären viele Familienbesuche und Ausflüge kaum möglich,“ sagt Ajay Bhatia, CEO von mobile.de zu den Befragungsergebnissen.
AUTO
Weniger mängelfreie Autos beim
Foto: Volkswagen
Aufgrund von Image, Präsenz und Treue: Mehr als ein Drittel sind bereit, für deutsche Fahrzeuge einen höheren Preis zu zahlen.
Made in Germany ist gefragt
Jeder Zweite bevorzugt heimische Marken
Jeder zweite Käufer hierzulande bevorzugt ein deutsches Auto, etwa um heimische Arbeitsplätze (52 Prozent) und die eigenen Daten (50 Prozent) zu schützen. 36 Prozent wären sogar bereit einen Aufpreis zu zahlen. Dieses Verbrauchergefühl spiegelt sich auch in den Zulassungszahlen wider. Im November entschieden sich 61 Prozent für ein deutsches Fabrikat, wie das aktuelle Automotive Industry Briefing von Deloitte zeigt. Weltweit zeigt sieht es jedoch anders aus: Chinesische Hersteller haben in den vergangenen Jahren deutlich Marktanteile gewonnen. In den ersten drei Quartalen 2025 lag der globale Marktanteil chinesischer Marken an Elektrofahrzeugen bei 59 Prozent (2020: 28 %).
Für das Briefing wurden 1.000 Verbraucher in Deutschland befragt sowie Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes und des Marktforschungsunternehmens GlobalData ausgewertet. Dr. Harald Proff, Partner und Leiter des Automobilsektors bei Deloitte, erklärt: „Aktuell halten die Verbraucher hierzulande den deutschen Marken noch die Treue, bedingt durch ihr sehr gutes Image und ihre Präsenz. Es besteht jedoch Grund zur Sorge, dass sich die Stimmung auch im Heimatmarkt dreht.“ Das zeigen auch
die Verbraucherdaten. Für zwei von drei Käufern (70 %) zählt das PreisLeistungs-Verhältnis. Noch sieht fast jeder Zweite die deutschen Hersteller im Vorteil (46 %).
Der Hochlauf neuer Elektroautos und Plug-In-Hybride nahm in Deutschland zuletzt deutlich zu. In den ersten elf Monaten 2025 machten sie 30 Prozent der Neuzulassungen aus – ein Jahr zuvor waren es nur 20 Prozent. Zeitgleich konnten chinesische Hersteller seit ihrem Markteinstieg vor drei Jahren mit ihren eigenen Modellen Marktanteile gewinnen: Sechs Prozent der in Deutschland verkauften neuen Autos stammen 2025 von chinesischen Herstellern (2024:4 %).
„Die chinesischen OEMs fassen nur langsam Fuß, da sie bislang noch nicht die passende Vertriebsstrategie hatten. Bei neuen Technologien haben sie jedoch die Nase vorn und können ihre Fahrzeuge günstiger anbieten“, sagt Proff. Sein Tipp: „Deutsche Hersteller sind gut beraten, bei der Batterietechnologie und softwaredefinierten Fahrzeugen führend zu werden, um mithalten zu können. Bei softwaredefinierten Fahrzeugen, künstlicher Intelligenz und Datenökosystemen haben sie einen Vertrauensvorschuss, den sie unbedingt nutzen sollten.“
Deutschlands Autofahrer sind weiterhin mit technisch überwiegend sicheren Fahrzeugen unterwegs – auch wenn die Zahl der Mängel leicht gestiegen ist. 59,4 Prozent aller an den TÜV Nord- Stationen geprüften Pkw erhielten ohne Beanstandung die Plakette, das sind 0,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. 25,2 Prozent der Fahrzeuge wiesen so erhebliche Mängel auf, dass sie zunächst repariert werden mussten, bevor die neue Plakette erteilt werden konnte. Ein deutlicher Trend im TÜVReport 2025: Mit zunehmendem Alter steigt die Mängelhäufigkeit merklich an. Fahrzeuge, die zehn Jahre oder älter sind, zeigen überdurchschnittlich oft sicherheitsrelevante Defekte – insbesondere an Bremsen, Achsaufhängung und Beleuchtung. Bei den an den TÜV Nord-Stationen vorgestellten Fahrzeugen betrug das Durchschnittsalter 10,8 Jahre. Das zunehmende Durchschnittsalter des Pkw-Be-
stands hat direkte Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit. So nimmt der Anteil der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln mit jedem weiteren Jahr deutlich zu: Bei drei Jahre alten Pkw liegt der Anteil bei rund 6 Prozent, bei zehn Jahre alten Fahrzeugen bereits bei 23 Prozent, bei über zwölf Jahre alten sogar bei rund 28 Prozent.
Hauptursachen sind Materialermüdung, verschlissene Bauteile und elektronische Alterung. Kunststoff- und Gummikomponenten verlieren ihre Elastizität, Leitungen und Steckverbindungen werden anfällig für Korrosion, Bremsleitungen können undicht werden, und in älteren Fahrzeugen treten vermehrt Fehlfunktionen bei ABS- und ESP-Systemen auf. Hinzu kommt eine sinkende Wartungsbereitschaft. Regelmäßige Inspektionen werden aus Kostengründen häufiger verschoben, Ersatzteile sind teurer oder schwerer zu beschaffen.
Die regelmäßige Hauptuntersuchung leistet einen entscheidenden Beitrag zur sicheren Mobilität auf deutschen Straßen.
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OSTERHOLZ - „Prävention ist der Schlüssel, damit ein Langzeitleistungsbezug beziehungsweise Langzeitarbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen kann“, betonte René Bues und gewährte dem Fachausschuss Arbeit und Wirtschaft des Beirates Osterholz einen tieferen Einblick in die tägliche Arbeit.
Der Leiter der Geschäftsstellen Ost I und Ost II des Jobcenters stellte vor Ort die Arbeit und Bilanz des vergangenen Jahres vor. Eingangs hob er hervor: „Aus meiner Sicht bleibt festzuhalten, dass wir mit dem Ortsamt Osterholz, dem Beirat und dem Fachausschuss, dem Quartiersmanagement sowie den Beratungsstellen vor Ort eine gute Zusammenarbeit sowie guten Austausch pflegen.“
Will im Osten einen guten Job machen: Das Jobcenter Bremen. Foto: Schlie
ist für die Wahrnehmung von Erwerbsarbeit sehr wichtig. Wir unterstützen unsere Kunden, indem wir beispielsweise Informationsveranstaltungen, zum Kita-Portal, durchführen.“
Nach Angaben des Geschäftsstellenleiters werden zirka 55,5 Millionen Euro Eingliederungsleistungen eingesetzt. „Die Zielplanung für das Jahr 2026 sieht zirka 13.700 Eintritte in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen vor“, so Bues. „Für unsere Kunden ist bei (Neu-) Antragsstellung eine zeitnahe Bearbeitung durch die Eingangszone sowie Leistungsgewährung wichtig. Wir benötigen im Durchschnitt zirka zwei Wochen, sofern ein vollständiger Antrag beziehungsweise vollständige Unterlagen vorliegen.“
Flandern
Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter bemerkte dazu: „Es freut mich zu hören, wie wichtig Ihnen der Kontakt mit dem Beirat ist Ziele des Jobcenters Bremen sind: Verbesserung der Integration (insbesondere Frauen), durch berufliche Qualifikation die Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, eine Rechtmäßigkeit und hohe Qualität der Dienstleistung durch Leistungsgewährung und Förderleistungen zu erreichen und die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel zu nutzen. „Die Geschäftsstelle als auch das Jobcenter kann vor dem Hintergrund, insbesondere bei der Integration von Kunden in Arbeit, eine positive Bilanz für den betrachteten Zeitraum verzeichnen“, stellte Bues vor. Zu den Zielgruppen des Job-
Kinder lernen Erste Hilfe
centers gehören: junge Menschen ohne Berufsabschluss (Jugendberufsagentur JBA), Neukunden, Frauen und Alleinerziehende, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen insbesondere Rehabilitanden und Schwerbehinderte und Langzeitarbeitslose sowie Langzeitleistungsbezieher. Bues ging in seinen Ausführungen auch auf weitere Kennzahlen ein. Das SGB II (Sozialgesetzbuch) regelt die Grundsicherung für erwerbsfähige Arbeitssuchende. „In Tenever liegt die Zahl der SGB-II-Leistungsberechtigten bei 30,3 Prozent, in Ellenerbrok-Schevemoor bei 17,3 Prozent und in Osterholz bei 3,6 Prozent“, so der Geschäftsstellenleiter. „Warum ist Tenever Spitzenreiter?“,
Basar der Tagesförderstätte
wollte Ulrich Schlüter wissen. Dazu René Bues: „Die Gründe sind vielfältig. Ein wesentlicher Faktor ist der Wohnungsmarkt, die günstigen Mieten. Tenever hat im Vergleich aber kein ‚Alleinstellungsmerkmal‘, da in der Stadt Bremen weitere Stadtteile bestehen, die eine hohe beziehungsweise erhöhte Quote aufweisen.“
Wolfgang Haase (SPD) fragte, warum Blockdiek bei den Zahlen nicht aufgeführt ist. „Blockdiek gehört zum Geschäftsstellenbereich der Geschäftsstelle Ost II“, erklärte der Geschäftsstellenleiter. Christian Vennemann (CDU) wollte wissen, wie es mit der Kinderbetreuung bei Arbeitssuchenden aussieht. Dazu Bues: „Eine gesicherte Betreuung
ARBEITSMARKT
Beim Blick in die Zukunft verriet René Bues: „Wir wollen im Jobcenter die digitalen Zugangswege in Zukunft stärker bewerben. Die Jobcenter-App oder der Zugang via ‚Jobcenter. digital‘ bieten einen schnellen und sicheren Zugang.“ Weiterhin sei das Jobcenter aber auch persönlich ansprechbar. „Hier möchte ich auf die angebotene Online-Terminvergabe (OTV) hinweisen. Keine sowie geringere Wartezeiten, eine schnellere Bearbeitung sowie die vermiedene Anreise sind als Vorteile zu benennen.“ Das Jobcenter will in Tenever die Vorteile der App kommunizieren. „Im März werden wir mit dem Quartiersmanagement und den Beratungsstellen zusammenkommen und die digitalen Angebote präsentieren“, so Bues.
Ausbildungsplatzbörse im BIZ
OSTERHOLZ - Am 1. März war meteorologischer Frühlingsanfang. Und ganz im Zeichen der Jahreszeit steht der Basar, der am morgigen Sonntag, 15. März zwischen 10 und 17 Uhr in der ASB-Fördertagesstätte an der Osterholzer Heerstraße stattfindet.
Die Bewohner der Einrichtung sowie Menschen aus der Umgebung bieten ihre selbstgemachten Produkte an. Laut einer Mitteilung ist das Angebot vielfältig: Es gibt beispielsweise Österliches und Artikel bis hin zum Honig vom Imker sowie Holz- und Strickwaren. Besucher dürfen sich auch auf Kaffee und Kuchen freuen.
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
WOSTERHOLZ - In den Osterferien können Kinder in Bremen spielerisch lernen, wie man in Notfällen hilft. Die Jugend des Malteser Hilfsdienstes lädt vom 23. bis 27. März zu einem Ferienprogramm für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis elf Jahren ein. Jeweils von 9 bis 14 Uhr erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Grundlagen der Ersten Hilfe und in die Arbeit des Rettungsdienstes. Neben kleinen Erste-Hilfe-Übungen stehen kreative Projekte, Spiele und gemeinschaftliche Aktivitäten auf dem Programm. Das Angebot findet in den Räumen der Malteser an der Winkelstraße 30 statt. Anmeldungen sind möglich unter forms.office.com/e/ AdgDbQ19kK. Mehr Infos im Jugendbüro unter Telefon 0421 / 427 49 28. bm
Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet in den Räumen der Fördertagesstätte an der Elisabeth-Selbert-Straße 4 statt. va
as gibt es Besseres, als ohne vorherige schriftliche Bewerbung direkt mit dem Wunschausbildungsbetrieb Kontakt aufnehmen zu können? Eine für viel Ausbildungsplatzbewerberinnen und -bewerber in der Regel große Hürde ist damit einfach übersprungen. Der Besuch der Ausbildungsplatzbörse im Berufsinformationszentrum am 17. März von 9 bis 13.30 Uhr ist die nächste Gelegenheit, ganz unkompliziert ins Gespräch zu kommen und persönlich zu punkten. Interessenten können sich mit 30 Unternehmen austauschen, um einen persönlichen Eindruck zu gewinnen und sich über verschiedene Ausbildungsberufe zu informieren. Das spart viel Zeit. Zudem beraten Fachleute von verschiedenen Kammern und Arbeitsagentur die Ausbildungsinteressenten, um den individuell besten Ausbildungsplatz zu finden. Der Besuch ermöglicht es, auf einen Schlag viele Ausbildungsangebote zu vergleichen, direkt vor Ort Bewerbungen abzugeben oder Kontakte zu knüpfen. Infos unter arbeitsagentur.de/vor-ort/bremenbremerhaven/presse/2026-29-am-17-marz-grosseausbildungsplatzborse-im-berufsinformationszentrum-bremen