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Weser Report - Mitte vom 14.03.2026

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Handelskammer-Präses

Zivilklausel abschaffen und in Wissenschaft investieren

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Goodbye Zugluft

SAMSTAG, 14. MÄRZ 2026

Stabilität nachgewiesen

Bahnen dürfen wieder über die Bürgermeister-Smidt-Brücke

NR. 3799/56. JAHRGANG

Duell im Abstiegskampf

Werder kann gegen den FSV Mainz 05 den nächsten Schritt aus dem Keller machen

Intelligentsanieren

Mehr Wärme,weniger Heizkosten, Energie+ CO2! NeueDichtungen für Fenster u. Türen vom Profi 3794166-0

Sicher im Internet agieren

April 2022

Die Verbraucherzentrale lädt zum kommenden

Dienstag ab 15 Uhr zu einer Online-Veranstaltung zum Thema Internetabzocke. Der Vortrag beleuchtet die Methoden der Trickbetrüger im Internet. Anmeldungen im Internet unter www. verbraucherzentrale-bremen.de pb

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Der erste Jubilar der diesjährigen BürgerparkTombola-Saison ist in Sicht: Auf den Menschen, der das 250.000. Los kauft, wartet ein Lospaket mit 250 bunten Glücksbriefchen und ein Blumenstrauß – beides ein Geschenk des Einkaufscenters Weserpark. mas 250 Lose für den 250.000. Käufer

A1-Brücke länger gesperrt

Die zweite Sperrung der A1-Weserbrücke in der Nacht vom 14. auf den 15. März dauert länger als geplant. Von 22 bis 2 Uhr kann die Brücke wegen Bauarbeiten nicht genutzt werden. Die nächste Sperrung am Wochenende folgt vom 9. auf den 10. Mai. pb

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Durch zwei Türen in der Mitte drängen jede Stunde Tausende Menschen in den Bremer Hauptbahnhof und aus ihm heraus. Die Gestaltung der Fassade und der Vordächer lässt vier Eingänge vermuten, doch die beiden äußeren sind durch Geschäfte blockiert. Zur Hauptverkehrszeit und bei Veranstaltungen entsteht regelmäßig eine Trichterwirkung. Foto: Schlie

Ein Nadelöhr als Tor zur City

Obwohl am Bahnhofseingang häufig Gedränge entsteht, sieht die Bahn keinen Änderungsbedarf

MARCUS SCHMIDT

BERATUNG ERBRECHT TESTAMENT VORSORGEVOLLMACHT PATIENTENVERFÜGUNG

Die einen wollen eilig rein, die anderen raus – durch zwei Tore zur Innenstadtseite Bremens. Manche haben Koffer dabei, andere Rad oder Rollator. Sie alle müssen durch zwei gläserne Schiebetüren – bei ständig wachsendem Verkehrsaufkommen: Tausende Pendler in den Rushhours, Touristen auf dem Weg zu Märkten und zum Shopping. Fußballfans und Konzertbesucher kreuzen sich, bremsen sich gegenseitig aus und drängeln. Unangenehm eng zur Nebenfrau oder zum Nebenmann und manchmal den Anschluss-Zug oder -Bus verpassend. Das Nadelöhr am Hauptbahnhof ist seit Jahren immer wieder ein Thema. Zwei Läden sind dort, wo einmal zwei weitere Türen waren.

Wegen Gleisbauarbeiten im Bereich

Neuenlander Straße / Duckwitzstraße und in Huchting fahren die Straßenbahnlinien 1, N1 und 14 vom 16. bis 30. März nur eingeschränkt.

Konkret fährt die Linie 1 nur zwischen Bahnhof Mahndorf und

150.000 Personen bewegen sich nach Angaben der Deutschen Bahn täglich durch den Bremer Hauptbahnhof. Geplant und gebaut wurde der Bahnhof mit vier Ausgängen Richtung Innenstadt. „Ja, und es wäre sicherlich hilfreich, alle vier Ausgänge wieder benutzen zu können, gerade in den Hauptverkehrszeiten“, meint Malte Diehl, Vorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn. „Risiken bestehen besonders bei panikartigen Situationen mit sehr hohem, unkontrolliertem Andrang. Ansonsten ist es im Wesentlichen ein Komfortproblem, dass man mehrere Sekunden warten oder sogar drängeln muss, bis man den Hauptbahnhof betreten oder verlassen kann.“ Das sei ärgerlich und nervig für die Reisenden.

Für Räumungen gäbe es hoffentlich ein Konzept, das eine Nutzung

Wilhelm-Kaisen-Brücke, dann per Umleitung über BSAG-Zentrum. Die Nachtlinie fährt lediglich zwischen den Haltestellen Bahnhof Mahndorf und Hauptbahnhof und dann weiter zum BSAG Zentrum. Mehr Infos unter bsag.de WR

auch der beiden stadtseitigen Zugänge abseits des Haupteingangs sowie des nördlichen Ausgangs vorsieht, so dass die Sicherheit gewährleistet werden kann: „Wie es bei einer Panik aussieht, lässt sich kaum vorhersagen, jedoch scheinen bei hohem Fahrgastandrang Staus an den Haupttüren zur Stadt vorprogrammiert - was zu Verletzungen führen könnte,“ meint der Pro-Bahn-Sprecher.

„Der Bremer Hauptbahnhof entspricht allen Vorgaben durch unsere zuständige Aufsichtsbehörde“, teilt eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage mit. Der Bremer Hauptbahnhof verfügte insgesamt über fünf Ein- und Ausgänge. „Ausreichend Bewegungsfläche für Reisende auf Bahnsteigen und in Hallenbereichen zu schaffen, ist ein wichtiger Baustein für unsere

Bahnhöfe“, ergänzt sie. Regelmäßig würden alle Bahnhöfe betrachtet und bei Bedarf Änderungen vorgenommen.

Rudi Robrahn, 1. Vorsitzender des Bremer Schaustellerverbands hat eine ganz eigene Sicht auf den Bahnhof. Er ärgert sich darüber, dass etwa der Weihnachtsmarkt auf dem Vorplatz aufgrund verschärfter Sicherheitsbestimmungen seit 2021 verkleinert werden musste. „Der Sicherheitsabstand zwischen Einund Ausgang Bahnhof und Weihnachtsmarkt war immer ausreichend groß. Bei einer Evakuierung des Bahnhofes hätte es nie Probleme im Außenbereich gegeben, sondern wenn überhaupt, dann an den Türen. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass man die eigentliche Situation im Bahnhof mit Maßnahmen draußen kaschieren will.“

Leinenpflicht

Von Sonntag an bis zum 15. Juli gilt in Bremen wieder die Anleinpflicht für Hunde. In dieser Zeit beginnt die Brut- und Setzzeit, in der viele Wildtiere ihren Nachwuchs haben. Rehkitze und andere Jungtiere ducken sich bei Gefahr ins Gras. Ein kurzes

Hunde

Aufscheuchen kann lebensgefährlich sein. Die Anleinpflicht gilt auf Äckern, Wiesen, Feldwegen, in größeren Baumbeständen sowie auf Deichen außerhalb der bebauten Gebiete, zum Beispiel in der Hemelinger Marsch. pb

Kein Grund zum Feiern

ROBERT LÜRSSEN

Die Freude ist groß, dass die Straßenbahnen demnächst endlich wieder über die Bürgermeister-Smidt-Brücke fahren können. Doch ein Grund zum Feiern ist das nicht. Schließlich wird nach eineinhalb Jahren des verkehrlichen Ausnahmezustands nun ansatzweise wieder der Normalzustand zur Nutzung der wichtigen innerstädtischen Weserquerung hergestellt – u nd das auch nur unter Auflagen. Die BSAG kann die gewonnenen Kapazitäten sogar nutzen, um Takt verd icht u ng im Sinne der Angebotsoffensive umzusetzen – gut so. F ür den Moment ist Bremen mit einem blauen Auge davongekommen. Der Aufwand, der dafür getrieben werden musste, i st enorm. Die Stadt hat etwas Zeit gewonnen. Diese gilt es nun entschlossen zu nutzen, um den notwendigen Neubau der Brücke möglichst schnell umzusetzen.

PRO & CONTRA

Übergewinnsteuer gegen zu hohe Spritpreise?

Pro Falk Wagner

Landesvorstand der SPD Bremen

Der rapide Anstieg der Spritpreise seit Beginn von Trumps I ran-Krieg zeigt, wie Mineralölkonzerne Krisengewinne z ulasten der Verbraucher einfahren: Die Preise werden bereits für Treibstoffe erhöht, deren Rohöl die Mineralölkonzerne schon lange vor Beginn des Krieges eingekauft hatten. Vielfach war das Benzin längst in Tanks unter den Tankstellen, als die Preise hochgeschraubt wurden.

Um die Verbraucher zu schützen, fordern wir als SPD eine Spritpreisbremse. Allerdings nicht auf Kosten der Steuerzahler. Stattdessen sollen die M ineralölkonzerne Kartellstrafen und/oder eine Sondersteuer auf ihre „Übergewinne“ z ahlen. Denn wenn Unternehmen durch Krisen Zufallsgewinne erzielen, sollten diese der Allgemeinheit zugutekommen. Das Abschöpfen der Krisengewinne verhindert das Ausnutzen von Krisen zu Lasten von Verbrauchern. Und führt langfristig dazu, dass Energieunternehmen gar nicht mehr i n Versuchung kommen, unmoralisch an der Preisschraube zu drehen.

Contra Thore Schäck

Vorsitzender der FDPFraktion in der Bürgerschaft

Hohe Spritpreise treffen vor allem die Fleißigen und diejenigen, die jeden Euro umdrehen müssen: Pendler, H andwerker, Pflegekräfte im Schichtdienst. Eine Übergewinnsteuer klingt nach einer A ntwort, ist aber keine. Beim Benzin bestehen heute bereits über 50 Prozent des P reises aus Steuern und Abgaben.

A llein die Energiesteuer beträgt 65,45 Cent pro Liter, dazu kommen CO 2-Abgabe und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Der Staat ist der größte Preistreiber an der Zapfsäule. E ine zusätzliche Steuer auf Unternehmensgewinne ist also kein Preisdeckel an der Z apfsäule. Wer Autofahrer in Bremen und umzu entlasten will, muss an der richtigen Stelle ansetzen: Energiesteuer senken, CO 2-Abgabe deckeln, Mehrwertsteuer reduzieren. Allein eine Senkung der Energiesteuer auf das europäische Mindestmaß könnte den Sprit um bis zu 30 Cent billiger machen. Das wären echte Entlastungen. Eine Übergewinnsteuer klingt nett, billiger wird der Sprit davon allerdings nicht.

Handelskammer gegen Zivilklausel

Präses André Grobien möchte Bremens Wissenschaft

MARCUS SCHMIDT

WESER REPORT: Herr Grobien, wie geht es der Wirtschaft in Bremen?

ANDRÉ GROBIEN: Der Wirtschaft in Bremen geht es gut. Aus kaufmännischer Sicht kann es immer besser sein. Aber wir müssen definitiv einräumen, dass wir im Gesamtbild – verglichen mit anderen Regionen in Deutschland – ein vergleichsweise gutes Jahr hinter uns haben. Ein Jahr, das uns am Anfang vor außerordentliche Probleme gestellt hat. Wir sind aber gut durchgekommen und konnten vieles ausgleichen.

Wenn Sie Bürgermeister wären, welche drei Weichen würden Sie sofort stellen!

Ich würde angesichts der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes die Zivilklausel abschaffen. Ein Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft ist ausgesprochen wichtig. Ich würde stärker in Forschung und Wissenschaft investieren, weil das die Zukunftsmärkte sind. Dort ist ein hohes Maß an Wertschöpfung und Arbeitsplätzen zu erzielen. Und ich würde mich sehr um die maritime Wirtschaft und die Häfen kümmern.

Wie sollte Bremens Wirtschaft und Politik auf den Krieg im und um den Iran reagieren?

Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts sind für die deutschen Unternehmen nicht abschließend absehbar – aber die Risiken steigen spürbar. Unmittelbare Auswirkungen sehen wir beispielsweise an den stark steigenden Benzinpreisen.

Bitte je ein, zwei Sätze ...

Der Versicherungsunternehmer André Grobien ist seit Januar 2025 der Präses der Handelskammer Bremen – Industrie- und Handelskammer für Bremen und Bremerhaven. Foto: M. Schmidt

... zum Einzelhandel

Der ist eine wichtige Komponente. Da findet Gesellschaft und Kommunikation statt. ... und zu seinen Leerständen

Das ist eine Herausforderung, da sich der Markt verändert. Dieser Voraussetzung muss man sich mit neuen Konzepten stellen. Wir sind in Bremen der festen Überzeugung, dass wir – durch die gemachten ersten Schritte – dies auch hinbekommen werden.

zum wichtigsten Bauprojekt

Die bedeutendsten Vorhaben sind der Abriss von Galeria Kaufhof und des Parkhauses Mitte. Das ist ein großes Projekt,

Wissenschaft in der Kneipe

„Science goes Public!“ bis zum 16. April

Die Wissenschaftsreihe „Science goes Public!“ lädt bis zum 16. April wieder zu Vorträgen in Kneipen und Bars in Bremen ein. Forschende präsentieren dort donnerstags um 20.30 Uhr ihre Themen in kurzen, verständlichen Vorträgen von maximal 30 Minuten. Der Eintritt ist frei. Im Programm stehen unter

anderem Beiträge zu Künstlicher Intelligenz, Weltraumrobotern aus Bremen, nachhaltigem Denken durch Marsforschung oder Biodiversität. Nach den Vorträgen gibt es jeweils eine offene Gesprächsrunde mit dem Publikum. Die vollständige Liste der Veranstaltungen unter www. sciencegoespublic.de/ pb

das aus mehreren Bausünden der 70er und 80er Jahre entstanden ist. Heute hat man durch eine einheitliche Eigentümerstruktur die Chance, ein herausragendes Projekt für die Gesellschaft zu entwickeln. Es wird das größte innerstädtische Bauprojekt Deutschlands werden.

... zu den Häfen

Sie sind die DNA Bremens. Sie sind der Nabel dessen, was wir sind und woraus wir unsere Kraft schöpfen.

... zur Raumfahrt

Das ist ein Bereich, der analog zur Schifffahrt auf dem Meer, den Raum, den Space erreicht. Ein Bereich, den wir unbedingt

Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz

Hotline: 0421/690 55 350

Vertriebsleitung: Sascha Carstens

Herausgeber: Weser Wochenblatt

Verlagsgesellschaft mbH Am Brill 19 (Hankenstraße 3), 28195 Bremen

Tel. (04 21) 690 55 01

E-Mail: redaktion@weserreport.de

Leserzuschriften: leserbriefe@weserreport.de

Chefredaktion: Robert Lürssen,robert.luerssen@weserreport.de

Lokales: Philipp Behrbom, Martin Bollmann, Bettina Meister, Thorsten Runge, Marcus Schmidt, Laura Carina Stache Reise, Motor und Sonderthemen: Marinos Kaloglou Kultur: Bettina Meister

weiter im Fokus haben und ausbauen müssen.

... zu Sprachkursen

Sie sind wichtig für das Miteinander von Menschen. Ohne Sprache funktioniert eine Gesellschaft nicht.

... zum Cyberkrieg

Das ist eine große Herausforderung, weil man den Täter in der Regel selten findet. Er kann von überall kommen.

... zur Ausbildungsplatzabgabe

Die ist überflüssig wie ein Kropf.

... zum gerade in Kraft gesetzten Mercosur-Abkommen zwischen Südamerika und der EU

Aus Sicht einer international vernetzten Handelsstadt wie Bremen ist der südamerikanische Markt traditionell wichtig für die Handelshäuser in unserer Region.

... zu Bremens Beteiligung an der Olympiabewerbung Hamburgs

Diese Bewerbung halten wir für ausgesprochen wichtig, weil sie den gesamten deutschen Norden voranbringen kann. Einzelne Regionen lassen sich für etwas Großes zusammenziehen und kommen international in den Fokus.

Wie geht es der Handelskammer?

Die Handelskammer für Bremen und Bremerhaven ist sehr gut aufgestellt. Wir sind fest in den vergangenen Jahren die wichtigen Zukunftswege gegangen, was auch an meinen Vorgängern im Amt des Präses liegt. Und wir haben Pläne und Ideen, diese Dinge weiterzuführen.

mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de Internet: www.weserreport.de Druck: DruckHaus Delmenhorst GmbH Verbreitete Auflage: 266.950 Exemplare mit DELME REPORT, HAMME REPORT und WÜMME REPORT 350.430 Exemplare

Versuch widerlegt Berechnungen

Der groß angelegte Belastungsversuch im vergangenen Sommer hat sich gelohnt. Anhand der Messungen des seinerzeit durchgeführten Experiments konnten Ingenieure nachweisen, dass die BürgermeisterSmidt-Brücke weiterhin stabil genug ist, um von Straßenbahnen befahren zu werden. Noch besser: Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) kündigte an, die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs über die Brücke auch gleich mit einer Taktverdichtung auf mehreren Linien zu verbinden.

Die Verkehrssenatorin hatte es sich nicht nehmen lassen, die frohe Botschaft persönlich zu verkünden: „Die Bürgermeister-Smidt-Brücke ist eine zentrale Achse für den öffentlichen Nahverkehr über die Weser. Mit der Freigabe für die Straßenbahnen ab dem 13. April verbessern wir das Angebot für viele Fahrgäste, die täglich zwischen Neustadt und Stadtmitte unterwegs sind“, kündigte Özlem Ünsal an.

Auslöser für die vor anderthalb Jahren angeordnete Sperrung der Brücke für Straßenbahnen waren vorgeschriebene statische Nachberechnungen gewesen. Diese hatten eine theoretische Überbelastung verschiedener Brückenteile ergeben. Experimentell konnte diese Berechnungen nur widerlegt werden. „Beim Belastungstest konnte keine übermäßige Verformung der Bauteile festgestellt werden“, erklärt Rick Graue, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr (ASV).

Zahl der Energie- und Wassersperren gestiegen

2.337 Sperren im Land Bremen verhängt

PHILIPP BEHRBOM

Im vergangenen Jahr hat swb in 2.337 Fällen im Land Bremen Kundinnen und Kunden Strom, Gas oder Wasser abgestellt – 1.796 davon in der Stadt Bremen, 541 in Bremerhaven. Generell ergreift swb diesen Schritt, wenn Kundinnen und Kunden ihre Abschläge über längere Zeit nicht bezahlt haben. Nachdem es im Stadtgebiet 2023 zu 1.014 Sperren und 2024 zu 1.202 Sperren kam, setzt sich die Steigerung seit dem Ende der Corona-Pandemie fort.

ohne Wissen der Kundinnen und Kunden anhäufen, in erster Instanz vermeiden lassen. Zudem warnt Wewer vor zu niedrigen monatlichen Abschlagszahlungen. In Zukunft will swb besser auf Kundinnen und Kunden zugehen, die von Energie- und Wassersperren bedroht sind. „Wir haben unseren Informationsbrief, wenn eine Sperre im Raum steht, deutlich verbessert“, meint Janßen. Statt in vier Sprachen werde nun in elf über den Sachverhalt aufgeklärt –dazu soll künftig auch „einfache Sprache“ gehören. Ziel sei es, so mehr Menschen zu erreichen.

Freuen sich über die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs auf der Brücke (v. l.): Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal, Rick Graue (Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr) sowie Lars Dege (Fachbereichsleiter Verkehrs- und Angebotsplanung bei der BSAG).

„Die Kräfte haben sich anders verteilt.“

Bei dem Belastungstest im August 2025 waren verschiedene Fahr- und Begegnungssituationen simuliert worden. Umfangreiche Messungen hatten dabei rund 600 Millionen Daten geliefert, die anschließend von den Ingenieuren bewertet werden mussten. „Mit der nun vorliegenden fachlichen Bewertung steht fest: Straßenbahnverkehr ist auf der Bürgermeister-Smidt-Brücke unter klar definierten Auflagen wieder möglich“, so Graue. Konkret bedeutet das: Es bleibt bei Tempo 30 für alle Verkehrsteilnehmenden, und für

den öffentlichen Personennahverkehr gilt ein Abstandsgebot von 100 Metern für alle Kombinationen aus Bussen und Straßenbahnen je Fahrtrichtung. Begegnungsverkehr ist – anders als auf der Wilhelm-KaisenBrücke – jedoch möglich. Der Pkw-Verkehr bleibt einspurig je Richtung, da eine Öffnung einer zweiten Fahrspur nach derzeitigem Stand keinen verkehrlichen Mehrwert bringen würde, laut Verkehrsressort aber zusätzliche Nachteile für das Bauwerk mit sich bringen könnte.

Die BSAG nutzt die Gelegenheit, um ab dem 13. April einen weiteren Teil der Stufe 1 der Angebotsoffensive zu realisieren.

Keine kleinteilige Reparaturliste

CDU stellt Antrag zum kommenden Haushalt in der Bürgerschaft

Mehr Geld für Digitalisierung, bis zu 20.000 Euro Rückzahlung für Häuslebauer als „Bremen-Geld“, Aufrüstung von Polizei, Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz, Deutschkurse vor der Schule und mehr Schulpsychologen: Für Wiebke Winter wichtige Punkte, die Bremens CDUFraktionsvorsitzende am Ende einer Pressekonferenz in der

Grüne und Linke begrüßen Vorhaben

Das Bündnis „Einfach Unterwegs - Initiative für gute Mobilität“ hat den Entwurf für ein „Bremisches Gesetz für gute Mobilität“ vorgestellt. Ab April will die Initiative mindestens 5.000 Unterschriften sammeln, damit sich der Senat mit dem Gesetzentwurf befassen muss. Ziel ist ein Bürgerentscheid im Zuge der Bürgerschaftswahl 2027. Das Gesetz soll verkehrspolitische Ziele wie Klimaneutralität, Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit rechtlich verbindlich absichern und die Umsetzung beschlossener Maßnahmen erzwingen.

„Wir wollen Mobilität in Bremen auf eine neue Grundlage stellen“, sagt Mark Wege, Sprecher von „Einfach Einsteigen“. Die Initiative für ticketlose Benutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs und Fridays for Future waren die ursprünglichen Initiatoren des Vorhabens. Inzwischen haben sich weitere Organisationen dem Bündnis angeschlossen, etwa der Naturschutzbund und der BUND in Bremen sowie Verdi. Linke und Grüne begrüßen das Vorhaben. rl

Bürgerschaft hervorhob. Für den neuen Haushalt bringt die Oppositionspartei einen eigenen Antrag ein. „Der Senat setzt aus unserer Sicht die falschen Schwerpunkte und hat es zuletzt nicht einmal geschafft, seine Regelaufgaben solide zu finanzieren“, so die erste Bremerin im CDU-Bundespräsidium. Als Beispiel für „Zukunftsprogramme und kei-

ne kleinteilige Reparaturliste“ nannte der haushaltspolitische Sprecher Jens Eckhoff eine Bremen-App. Mit ihr könne vieles schneller beantragt werden. „Nicht gerecht, geradezu unerträglich“, findet es Winter, „wenn Kinder kaum Deutsch bei der Einschulung können.“ Sie fordert deswegen mehr Kurse zur Sprachförderung und Schulpsychologen. mas

Foto: Schlie

So soll die stark genutzte Linie 1 (etwa 58.000 Fahrgäste pro Tag) zur Hauptverkehrszeit künftig alle siebeneinhalb statt alle zehn Minuten fahren. Da die Linie 1 dann nicht mehr über die ebenfalls nur begrenzt belastbare Wilhelm-KaisenBrücke fahren muss, können dort mehr Fahrten der Linien 4 (künftig alle fünf Minuten) und 6 (alle sechs Minuten) stattfinden. Die Linie 8 kann ebenfalls wieder über die Wilhelm-Kaisen-Brücke fahren. Allerdings erst ab 1. Mai. Grund sind Baumaßnahmen an anderer Stelle. Die Linie 14 wird im Gegenzug wieder eingestellt.

„Wir haben diesen Anstieg in gewisser Weise erwartet“, erklärt Marcus Wewer von der Verbraucherzentrale Bremen. Damit sei man wieder auf dem Vorkrisenniveau angekommen, hebt Wewer hervor. Für 2026 rechnet er mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen. Besorgniserregend sei laut Wewer zudem die durchschnittliche Energieschuld der Personen, die sich bei der Verbraucherzentrale beraten lassen: im Schnitt 3.450 Euro.

„ Wir nehmen diese Zahl sehr ernst. “

Helmer Janßen, swb

„Wir nehmen diese Zahl sehr ernst“, hebt Helmer Janßen, Bereichsleiter bei swb Vertrieb, hervor. Wie sich diese teils horrenden Schulden bei swb zusammensetzen, sei jedoch individuell, erklärt Wewer. Der Verbraucherschützer rät Kundinnen und Kunden, ihre Zählerstände immer selbst abzulesen und nie zu schätzen. So könnten sich Schulden, die sich

Zudem soll künftig eine Einwilligungserklärung der ersten Androhung im Sperrprozess beiliegen. Willigen die Kundinnen und Kunden ein, gibt swb die Daten direkt an das Amt für Soziale Dienste weiter. So sollen weitere Schritte, um eine Sperre zu verhindern, für die Betroffenen einfacher werden. „Außerdem raten wir jedem: kommt in die offene Sprechstunde oder macht euch einen Termin bei der Verbraucherzentrale“, so Wewer. Dass die Ankündigung einer Sperrung zunächst einen Schock auslösen könne, sei normal. Wichtig sei, sich dann umgehend Hilfe zu suchen. Häufig könnten Sperren auch noch kurzfristig verhindert werden. Mehr Informationen für Betroffene unter zappenduster-bremen.de

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Sparpläne erleichtern die Entscheidung

Senior

Der Krieg im Nahen Osten dauert an und der Ölpreis hat sich zum bestimmenden Faktor für die gesamte Entwicklung der Börsen entwickelt. Die Folge sind kräftige Schwankungen bei den Kursen. Dabei haben die vergangenen Tage gezeigt, dass sich die Kurse auch schnell wieder erholen können. Angesichts der täglich neuen Nachrichtenlage fällt es aber schwer, Entscheidungen über den Aktienkauf zu treffen. In dieser Situation können Fondssparpläne erneut ihre Stärken ausspielen. Durch die Automatisierung der Investitionen wird einfach regelmäßig gekauft, ohne dass jeden Monat aufs Neue entschieden werden muss, ob jetzt das „richtige Timing“ gegeben sei oder nicht. Zusätzlich werden nach dem jüngsten Kursrücksetzer mehr Fondsanteile gekauft als zuvor (Durchschnittskosten-Effekt). Investitionen am Kapitalmarkt sind immer mit Risiken verbunden und können zu einem Kapitalverlust führen. Fondssparpläne können dabei aber die Geldanlage erleichtern.

KLIMATIPP

Strom clever speichern und exibel nutzen

Klimaschutzagentur Energiekonsens

Photovoltaik-Anlagen gehören längst zum Bremer Stadtbild. Doch ihr volles Potenzial entfalten sie erst mit einem Stromspeicher. Warum? Ein Speicher sammelt, während es hell ist, den erzeugten Solarstrom und stellt ihn im Dunkeln zur Verfügung. So steigt der Eigenverbrauch und der Zukauf von Netzstrom sinkt. Das lohnt sich, da dieser wesentlich teurer ist als eine etwaige Vergütung des eingespeisten Stroms. Zusätzlich kann das Nutzen von dynamischen Stromtarifen attraktiv sein, wenn der PV-Speicher auch über das Netz zu laden ist. Mit diesen profitieren Sie davon, dass der Strompreis je nach Angebot und Nachfrage schwankt. Ist viel erneuerbare Energie im Netz, wird Strom günstiger. So kann der Speicher auch im Winter mit günstigem Strom geladen werden, wenn der Ertrag der eigenen Photovoltaikanlage deutlich geringer ist – beispielsweise in windigen Nächten oder am Wochenende, wenn viel Windstrom auf weniger Abnehmer trifft.

Nur bis zum 7. April

gilt ein Frühbucherrabatt für Leser von 15% auf die Ticketpreise

Echten keltischen Zauber und schottische Lebensfreude - das können die Zuschauer erleben, wenn „THE SCOTTISH MUSIC PARADE“ – das Original aus Edinburgh, am Dienstag, den 08. Dezember um 20 Uhr mit neuem Programm ins Metropol Theater kommt.

Mit Blick auf historische Figuren

SCHMECKT’S?

Der Restaurant-Test im Weser Report

Beck ‘s in‘n Snoor

Schnoor 34-36

Täglich ab 12 Uhr geöffnet

0421 / 32 31 30 becks-im-schnoor.com

AMBIENTE

Der Eintritt in das Lokal fühlt sich an, als würden wir eine Höhle betreten. Natürlich gibt es ausreichend Licht, aber durch die schweren, dunklen Möbel, die vertäfelten Wände und dicken Deckenbalken wirkt das Raumgefühl schwer und gedrungen. Natürlich soll das Altbremer Lokal rustikalen Charme verströmen – modernes Design passt hier nicht. Dennoch hätte man eventuell die abgeplatzten Tischplatten mal aufarbeiten können. Auch die Plastikblumen und die kreativ (aber nicht schön) um die Balken geschlungenen Lampenkabel wirken eher lieblos. Der Blick in die kleinen Schnoorgassen, ist da noch das Highlight: Hier flanieren nicht nur Touristen, sondern auch historische Figuren aus dem Bremer Geschichtenhaus vorbei.

ESSEN

Das gebackene Seelachsfilet mit Salzkartoffeln, Remouladenso-

Ein rustikales Erlebnis: Das Beck‘s in‘n Snoor

Seelachsfilet und Schweinerückensteak unter einem Champignon-Zwiebel-Mix. Foto: Schlie

ße und Salatbeilage kostet 13,20 Euro. Sehr gut ist die wohl selbstgemachte Remouladensoße: schön stückig und säuerlichfrisch. Das zarte, aber ungewürzte, Fischfilet ist gebacken in einer merkwürdig weichen, und zugleich kompakten Panade – das überzeugt uns nicht. Dazu gibt es vorgegarte Salzkartoffeln, die vor dem Servieren noch einmal kurz in Butter geschwenkt wurden und einen für uns nicht identifizierbaren Eigengeschmack aufweisen. Die Salatbeilage besteht aus Blattsalaten mit Honig-Senf-Dressing. Weiter geht es mit dem Marktteller für 14,90 Euro: Das zu gut durchgebratene und dadurch zähe Schweinerückensteak ist komplett ungewürzt, da hilft auch der Klecks Kräuterbutter nicht viel. Belegt ist es mit einem

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THE SCOTTISH MUSIC PARADE

direkt aus Edinburgh mit neuem Programm in Bremen

Dienstag, 08.12.2026 *** 20 Uhr *** Metropol Theater

Dudelsackspieler, Trommler, Musiker, Sänger und Tänzer, allesamt direkt aus Schottland eingeflogen, nehmen das Publikum einen Abend lang mit auf eine ebenso mitreißende, spannende und abwechslungsreiche musikalische Reise. Vor einer Schlosskulisse mit Türmen und Zinnen - die Nachahmung eines schottischen Castles - präsentieren die Künstler immer neue Facetten der schottischen Kultur. Brauste eben noch der eindrucksvolle Klang der Bagpipes und Drums

durch die Halle und erfasste die Menschen auf den Tribünen, sorgen im nächsten Moment gefühlvolle Balladen voll Sehnsucht und Weite für berauschende Anmutung im Saal. Die mitwirkenden Künstler gehören zum

Besten, was Schottland zu bieten hat. Fast alle der Teilnehmer sind beim weltberühmten Edinburgh Tattoo regelmäßig mit von der Partie. Zu den Dudelsackspielern und Trommlern zählen viele Gewinner internationaler Wettbewerbe und Weltmeister auf ihren Instrumenten. Selbst die Kombination zwischen traditionellem Dudelsack-Spiel und moderner Rockmusik von Simon & Garfunkel bis Phil Collins gelingt. Denn wenn die Gitarristen mit ihren E-Gitarren „voll aufdrehen“ und das gesamte Ensemble mit seinen traditionellen Instrumenten z.B. zu Simon & Garfunkels „Scarborough Fair“, Phil Collins‘ „We Wait and We Wonder”, Leonard Cohens „Hallelujah” oder Coldplays „Adventure of a Lifetime“ nach und nach mit einstimmt, ist Gänsehaut-Feeling garantiert.

Karten für diese Veranstaltung sind erhältlich beim Bremer KartenKontor unter 0421/67410351, bei KPS-Ticket im Hause Karstadt unter 0421/170232, Nordwest Ticket 0421/363636 und an allen bekannten VVK-Stellen und online unter www.bestgermantickets.de

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eher gekochten als angebratenem Zwiebel-Champignon-Mix – die typischen Röstaromen aus der Pfanne fehlen leider. Die Bratkartoffeln sind zwar gut gesalzen (auch sie verfügen über den nicht definierbaren Beigeschmack), aber weich und zu ölig. Ein kleines Schälchen mit Salat rundet das Gericht ab. Anhand der schon bräunlich verfärbten Schnittkanten der Blätter und der trockenen Gurkenscheibe liegt für uns auf der Hand: So ganz frisch ist das Arrangement leider nicht mehr.

SERVICE

Hanseatisch-zurückhaltend werden wir begrüßt. Der Kollege, der für unseren Tisch zuständig ist, ist zwar nicht ganz so schmallippig und liefert auch

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JEDEN SAMSTAG:

Werder wittert die Trendwende

Nach zwei Siegen in Folge wollen die Bremer gegen Mainz den nächsten Schritt machen

PHILIPP BEHRBOM

Nach zwei Siegen in Folge von einer Serie zu sprechen, mag noch ein wenig zu hoch gegriffen sein. Dennoch gab der Sieg gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende dem SV Werder Bremen Aufwind, nicht nur in der Tabelle. Vom Relegationsplatz hat man sich vorerst wieder verabschiedet. Nur aufgrund des Torverhältnisses rangiert der kommende Gegner –der FSV Mainz 05 – knapp davor auf Platz 15. Sollte der SVW am morgigen Sonntag auch gegen den FSV drei Punkte einfahren, liegt der Begriff Trendwende jedoch zum Greifen nah.

„Wir hatten auch vorher die Möglichkeit, Spiele zu gewinnen, aber manchmal brauchst du einfach auch das nötige Spielglück“, erklärte Verteidiger Yukinari Sugawara unter der Woche. Das Glück habe man sich durch Mentalität, Kommunikation und harte Trainingsleistungen auch ein Stück weit erarbeitet. In beiden Spielen begann die Elf von Daniel Thioune nach langer Zeit mal wieder mit der Viererkette, Sugawara sei die Veränderung leicht gefallen: „Im Kombinationsspiel ist es einfacher, die Spieler in guten Abständen zu verbinden. Ich fühle mich ein bisschen freier, weil ich sowohl nach innen ziehen, aber auch außen bleiben kann.“ Nachdem der Verteidiger unter Thioune gegen den FC Bayern München und den FC St. Pauli überraschend aus der Startelf gerutscht war, scheint er nach den Siegen wieder gesetzt zu sein.

 Nach über 19 Jahren verlässt Birte Brüggemann den SV Werder Bremen, das gaben die Grün-Weißen am Montag bekannt. Sie hat den Frauen- und Mädchenfußball bei Werder seit 2007 aufgebaut und war in den vergangenen Jahren für die Zusammenstellung des Kaders zuständig. Werder arbeitet derzeit an einer Nachfolgelösung.

 Das Tischtennisteam des SV Werder Bremen trifft am kommenden Montag um 19 Uhr auf den POST SV Mühlhausen. Die Bremer rangieren derzeit mit 26:8 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz der TTBL hinter Borussia Düsseldorf. Allerdings müssen die Grün-Weißen noch ein Spiel nachholen.

 In der Regionalliga Nord trifft der Bremer SV am Sonntag um 14 Uhr auf den Tabellennachbarn Phönix Lübeck. Nach drei Remis in Folge wollen die Waller ihren ersten Sieg 2026 einfahren. Die U23 des SV Werder tritt heute (14 Uhr) in Meppen an. pb

Bremer Sportler des Jahres gekürt

Aus der Pokal-Traum

Scheinbar auf der rechten Abwehrseite nach kurzer Abstinenz wieder gesetzt und Teil des neuen Erfolgs: Yukinari Sugawara.

Auch gegen den FSV Mainz 05 wird Sugawara vermutlich in der Startelf stehen, nicht nur weil er mit positiven Leistungen auffiel, sondern auch weil Trainer Daniel Thioune kaum anderes Personal zur Verfügung hat. Zwar stiegen unter der Woche Felix Agu und Samuel Mbangula wieder anteilig ins Mannschaftstraining ein, ein Einsatz am Wochenende bleibt aber zunächst unwahrscheinlich. Gleiches gilt im Sturm, wo ein Einsatz von Jovan Milosevic fraglich bleibt. So muss Thioune der Fußballphrase „Never Change a Winning Team“ aus Personalnot womöglich Folge leisten.

Beim kommenden Gegner fehlt mit Nadiem Amiri weiterhin die Lebensversicherung der Mainzer. Mit 10 Toren und 13 Scorern als bester Offensivakteur fällt der 29-Jährige aufgrund einer Verletzung an der Plantarfaszie unter der Fußsohle wohl bis mindestens Ende des Monats aus. Die Form der Mainzer scheint indes schwierig zu bestimmen. Nach einem starken Start ins Jahr 2026 mit 13 Punkten aus 6 Partien spielte die Elf von Urs Fischer in den vergangenen drei Spielen jeweils remis.

Werders Konkurrenten im Abstiegskampf haben zudem

Foto: nordphoto GmbH / Tauchnitz

keine leichten Aufgaben vor der Brust – oder nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. Borussia Mönchengladbach und der FC St. Pauli spielten bereits gestern Abend im direkten Duell gegeneinander (Spielende nach Redaktionsschluss). Die Nordrivalen vom Hamburger SV treffen heute auf die formschwachen Kölner. Der VfL Wolfsburg trifft mit Dieter Hecking an der Seitenlinie auf den Tabellendritten TSG 1899 Hoffenheim. Mit einem Sieg wären dementsprechend für Werder Big Points im Kampf um den Klassenerhalt und ein großer Schritt Richtung Trendwende möglich.

Im Rahmen der Sportgala wurden am Dienstag die besten Bremer Sportler des Jahres gekürt. Bereits im Vorfeld wurden Marie-Claire Haag als Trainerin des Jahres ausgezeichnet sowie Andrew Lück mit dem Nachwuchsförderpreis Individual und der Bundesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik mit dem Förderpreis Mannschaft prämiert. Im Zuge der Gala wurde die gebürtige Bremerin Karina Schönmaier als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Die Turnerin, die über viele Jahre beim TuS Huchting aktiv war, holte bei den deutschen Meisterschaften fünf Medaillen. Sportler des Jahres ist Triathlet Niklas Dellke. Bei seinem Ironman-Debüt in Hamburg sicherte er sich prompt den Sieg. Sebastian Disveld wurde zum Behindertensportler des Jahres gekürt; derzeit spielt der Eishockey-Spieler bei den Paralympics um Medaillen. Team des Jahres wurden, ob des erstmaligen Einzugs ins DFB-Pokalfinale, die Werder-Frauen. pb

Mit einem 0:1 gegen die SGS Essen ist die Frauenmannschaft des SV Werder Bremen am Mittwoch im Viertelfinale des DFBPokals ausgeschieden. Nachdem das Team in der Vergangenheit das Pokalfinale erreicht hatte, ist die Enttäuschung groß. Obwohl die Essenerinnen tabellarisch derzeit deutlich hinter den Grün-Weißen auf einem Abstiegsplatz stehen, kam die Elf von Trainerin Fritzy Kromp über weite Strecken nicht richtig in die Partie. „Wir haben viele Sachen nicht gut gemacht heute“, erklärte Kapitänin Lina Hausicke im Nachgang der Partie. Werder erspielte sich kaum Großchancen und verteidigte einmal zu luftig, sodass ein Tor der Essenerinnen durch Ella Touon (43. Minute) zum Weiterkommen reichte. „Unter dem Strich war es zu wenig, wenn du ein Viertelfinale gewinnen willst“, resümierte Kromp. Am heutigen Samstag trifft ihre Mannschaft in der Bundesliga im Heimspiel um 14 Uhr auf Eintracht Frankfurt. pb

Schnittstelle geschaffen

Ambulante Palliativversorgung in Horn

HORN-LEHE - Für Menschen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und lebensverkürzenden Erkrankung hat der Verein für Innere Mission Bremen kürzlich ein neues ambulantes Angebot in seinen Räumlichkeiten eröffnet.

„Mission: palliativ“ soll Betroffenen in ihrer vertrauten Umgebung ein Leben und ein Lebensende in größtmöglicher Selbstbestimmung, mit Symptomkontrolle und höchstmöglicher Lebensqualität ermöglichen.

Thomas Krebs, kaufmännischer Vorstand des Vereins für Innere Mission Bremen, hob die Bedeutung für Betroffene hervor: „Mit Mission: palliativ schaffen wir ein Angebot, das schwerstkranke Menschen dort unterstützt, wo sie sich am sichersten fühlen: zu Hause.“

Rund um die Uhr sei ein Team der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung erreichbar und unterstütze Patientinnen und Patienten bei Fragen, so Krebs.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Station in HornLehe betonte die Senatorin für Gesundheit, Claudia Bern-

hard: „Die meisten Menschen möchten nicht im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim sterben, sondern zu Hause. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung hilft, diesen Wunsch zu ermöglichen.“ Die neue ambulante Versorgung nehme den betroffenen Menschen und deren Angehörigen zudem die Ängste vor dem Alleinsein und vor der Überforderung, so Bernhard.

„Mission: palliativ“ arbeite zudem eng mit den Hausärztinnen und Hausärzten sowie mit Kliniken, Hospizen und Pflegediensten der Betroffenen zusammen. Zwischen den verschiedenen Ansprechpartnern soll „Mission: palliativ“ als Bindeglied fungieren, erklärt Kristina Köhne, ärztliche Leiterin bei „Mission: palliativ“.

„Mit Mission: palliativ schaffen wir eine verlässliche Schnittstelle, die medizinische Expertise bündelt, Versorgung koordiniert und dafür sorgt, dass Patientinnen und Patienten auch zu Hause sicher und gut begleitet sind“, so Köhne. Mehr Informationen im Internet unter www.inneremissionbremen.de pb

2 Millionen Euro für die Botanika

Mittel aus dem Investitionsprogramm sollen den Bildungsort zukunftsfest machen

PHILIPP BEHRBOM

HORN-LEHE - Quasi im Wochentakt beschließt der Bremer Senat derzeit Mittel aus dem Investitionssofortprogramm 2026/2027. Während in der vergangenen Woche der Fokus der beschlossenen Investitionen auf Sport und Justiz lag, stand nun der Themenbereich Umwelt im Mittelpunkt. Mehr natürlicher Klimaschutz und eine klimaresiliente Stadtentwicklung sollen durch die 16 Millionen Euro angeschoben werden. Ein Teil davon soll in die klimafreundliche Infrastruktur öffentlicher Einrichtungen investiert werden – davon profitieren soll die Botanika. Rund 2 Millionen Euro sollen in den Bildungs- und Erlebnisort am Rhododendron-Park fließen. Davon soll eine Reihe baulicher Veränderungen umgesetzt werden. Die Gewächshauswelten werden energetisch optimiert, eine zusätzliche Photovoltaikanlage installiert und Gebäude energetisch verbessert. Darüber hinaus wird die Sanitäranlage modernisiert und stärker auf Wasser-

Die Botanika in Horn-Lehe bekommt rund 2 Millionen Euro für die energetische Sanierung und die Herstellung von Barrierefreiheit in den Ausstellungsräumen. Foto: Schlie

sparen und Regenwassernutzung ausgerichtet. „Mit den geplanten Investitionen soll die Attraktivität der Anlage weiter gesteigert und ihre Rolle als Lern- und Erholungsort ge-

stärkt werden“, erklärt die Senatorin für Umwelt, Henrike Müller. Darüber hinaus stehen eine Reihe von Maßnahmen an, um die Botanika künftig barriere-

Das Leben genießen

ärmer zu gestalten. Derzeit sei die Situation nicht optimal. „Gehbeeinträchtigte Gäste finden aktuell in der Ausstellung keine geeigneten Sitzmöglichkeiten“, heißt es in der beschlossenen Senatsvorlage Müller hebt zudem die überregionale Bedeutung der Botanika hervor. Sie sei „ein beliebtes Ziel für Besucherinnen und Besucher aus Bremen, der Region und dem internationalen Tourismus“, so Müller. Auch in der Opposition stimmt man der Bedeutung der Botanika für Bremen zu. Thore Schäck, Vorsitzender der Bremer FDPBürgerschaftsfraktion, kritisiert jedoch ein fehlendes langfristiges Konzept. Schäck wirft dem Senat vor, strukturelle Probleme mit immer neuen Zuschüssen zu überdecken. „Die Ansätze liegen auf der Hand: ein stärkeres Veranstaltungsprofil, das die einzigartigen Räumlichkeiten besser nutzt, feste Bildungspartnerschaften mit Schulen und Hochschulen, ein zeitgemäßes Preismodell sowie die Einbindung privater Partner“, so Schäck.

Früherkennung besonders wichtig

Vorsorge: Welche Check-ups Seniorinnen und Senioren einplanen sollten

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Zum Arzt gehen, obwohl nichts wehtut? Ganz genau – gute Vorsorge und Früherkennung gehen schon im Säuglingsalter los, sind für Senioren und Seniorinnen aber besonders wichtig: Das Risiko für viele Krebserkrankungen ist jetzt am höchsten. Auch die Gefahr von Schlaganfällen steigt, schreiben die Experten des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“. In der Broschüre wird auch erörtert, welche Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen ab 60 vorgenommen werden sollten.

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Gesundheits-Check-up: Viele drücken sich allerdings vor der Vorsorge. So haben zum Beispiel nur 64 Prozent der Menschen in Deutschland schon einmal ein Blutbild anfertigen lassen (Quelle: STADA Health Report 2023). Zu den Vorsorgeuntersuchungen, die Seniorinnen und Senioren wahrnehmen sollten, zählt der GesundheitsCheck-up alle drei Jahre zur Früherkennung von HerzKreislauf-Erkrankungen, Typ2-Diabetes und Nierenerkrankungen.

Wer unbeschwert im hohen Alter die Zweisamkeit genießen möchte, sollte dafür sorgen, möglichst lange gesund zu bleiben. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen. Foto: Rudolf Langer auf Pixabay

Alle zwei Jahre wird ein Hautkrebs-Screening empfohlen, allen ab 50 stehen zwei Vorsorge-Darmspiegelungen zur Früherkennung im Abstand von zehn Jahren zu. Alternativ zur Darmspiegelung kann man auch alle zwei Jahre einen Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung vornehmen lassen. Für schwere Raucher bis 75 wird es – voraussichtlich ab Ap-

ril 2026 – ein jährliches Lungenscreening geben. Und die Kontrolle beim Zahnarzt oder bei der Zahnärztin sollte halbjährlich erfolgen. Impfungen gehören zu einer guten Vorsorge: Bei Frauen ab 60 wird zu einer jährlichen gynäkologischen Früherkennungsuntersuchung sowie – alle drei Jahre – zu einem Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Männer ab einem Alter von 60 sollten jährlich zur urologischen Früherkennungsuntersuchung und

einmalig ab 65 Jahren zu einer Ultraschalluntersuchung der Bauchaorta. Übrigens: Fast 80 Prozent der Frauen gehen laut Robert Koch-Institut zur Krebsfrüherkennung, aber nur 53 Prozent der Männer. Ein weiteres wichtiges Thema: Impfungen. Für Menschen ab 60 ist die jährliche Impfung gegen Covid-19 ratsam, sie kann auch gleichzeitig mit der Grippeimpfung verabreicht werden. Gegen Grippe/Influenza sollte man sich jährlich zwischen Oktober und Mitte De-

zember impfen lassen, empfiehlt der „Senioren Ratgeber“. Die Impfung gegen Gürtelrose/ Herpes Zoster bekommt man zweimal im Abstand von zwei bis sechs Monaten. Eine einmalige Impfung schützt vor Pneumokokken – wer vor 2023 geimpft wurde, sollte jedoch nach sechs Jahren mit dem neuesten Impfstoff auffrischen lassen. Gegen Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) lässt man sich ab 75 Jahren einmal impfen –oder bereits ab 60 bei Vorerkrankungen.

Wettbewerb gegen den Beton

Bremen pflastert ab: Wie der überregionale Wettbewerb gegen Versiegelung vorgehen will

PHILIPP BEHRBOM

Etwa 47 Prozent der Siedlungsund Verkehrsflächen sind in Bremen nach Angaben des Hitzechecks der Deutschen Umwelthilfe versiegelt. Dadurch gehen wichtige Bodenfunktionen verloren: Regenwasser versickert schlechter, Asphalt heizt sich im Sommer schneller auf und die Bodenfruchtbarkeit sinkt. Die rot-grün-rote Koalition hatte sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, einen Entsiegelungsplan anzulegen. Die Ziele: neues Straßenbegleitgrün anlegen, Parkplätze entsiegeln und Rasengitter anlegen. Der Wettbewerb „Wir pflastern ab“ soll nun ein erster Schritt in diese Richtung sein.

Vorbild des deutschlandweiten Wettbewerbs sind die Niederlande. „Insbesondere während der Corona-Pandemie ist aus dem Entsiegeln ein Sport geworden“, sagt Jasper Meya, Referatsleiter bei der Senatorin für Umwelt und Klimaschutz. Im Mittelpunkt stehen vor allem private Flächen. Vorgärten, Garagenhöfe oder Parkplätze – Flächen, die nicht unbedingt versiegelt sein müssten, gebe es laut Meya genug. Ziel des Wettbewerbs ist es, genau diese Flächen aufzubrechen und wieder in Grünflächen zu verwandeln. Ob mit Gras oder zunächst nur mit Rasengittersteinen, bleibt den Eigentümern überlassen. Angesprochen werden nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Kirchengemeinden, Schulen, die Gewoba, Hansewasser und weitere Großanlieger in Bremen. Offiziell beginnt der Wettbewerb am 21. März und läuft bis

ARBEITSMARKT

Versiegelte Flächen gibt es in Bremen an vielen Ecken. Der Wettbewerb „abpflastern“ soll Eigentümer motivieren den Beton aufzubrechen.

zum 31. Oktober. Wer Flächen abpflastert, soll diese auf der Website abpflastern.de melden. Die entsiegelte Quadratmeterzahl wird dann der Stadt angerechnet. „Unser Ziel ist es, schon an Hamburg vorbeizuziehen“, sagt Meya. Zum Vergleich: Hamburg entsiegelte im vergangenen Jahr 1.432 Quadratmeter. Da im Wettbewerb auch Bevölkerungsgröße und Landesfläche eine Rolle spielen, hätte Bremen ein Äquivalent von rund 450 Quadratmetern entsiegeln müssen, um gleichzuziehen, erklärt Meya.

Doch auch die Gestaltung nach der Entsiegelung spielt eine Rolle, so Meya. Ein besonders positives Beispiel sei der Garten der Evangelischen Wil-

Ausbildungsplatzbörse im BIZ

JOACHIM OSSMANN

Vorsitzender der Geschäftsführung

Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven

Was gibt es Besseres, als ohne vorherige schriftliche Bewerbung direkt mit dem Wunschausbildungsbetrieb Kontakt aufnehmen zu können? Eine für viel Ausbildungsplatzbewerberinnen und -bewerber in der Regel große Hürde ist damit einfach übersprungen. Der Besuch der Ausbildungsplatzbörse im Berufsinformationszentrum Bremen am 17. März, von 9 bis 13.30 Uhr, ist die nächste Gelegenheit, ganz unkompliziert ins Gespräch zu kommen und persönlich zu punkten. Interessenten können sich direkt mit 30 Unternehmen austauschen, um einen persönlichen Eindruck zu gewinnen und sich über verschiedene Ausbildungsberufe zu informieren. Das spart viel Zeit. Zudem beraten Fachleute von verschiedenen Kammern und Arbeitsagentur die Ausbildungsinteressenten und Ausbildungsinteressentinnen, um den individuell besten Ausbildungsplatz zu finden. Der Besuch ermöglicht es, auf einen Schlag viele Ausbildungsangebote zu vergleichen, direkt vor Ort Bewerbungen abzugeben oder Kontakte zu knüpfen.

hadi-Gemeinde in Walle. Statt eines Parkplatzes ist dort nun eine „grüne Oase“. Öffentliche Flächen sollen zunächst nicht Teil des Wettbewerbs sein. „Vielleicht können wir drei bis vier öffentliche Flächen bereitstellen, die dann gemeinsam abgepflastert werden, aber in kleinem Rahmen“, erklärt Meya. Zudem eignet sich nicht jede Fläche für eine Entsiegelung. Das Umfeld der Waterfront wirkt von außen wie eine Betonwüste, eine Entsiegelung ist wegen der Altlasten der AG Weser im Boden jedoch nicht möglich.

Während der niedrigschwellige Wettbewerb im Beirat Östliche Vorstadt gut aufgenommen wird, gibt es Kritik am Feh-

Foto: Schlie

len öffentlicher Flächen. „Wir haben bereits eine ganze Liste an Orten, die entsiegelt werden könnten“, sagt Ortsamtsleiterin Astrid Verena Dietze und verweist auf den Mecklenburger Platz. Für große Entsiegelungsprojekte im öffentlichen Raum seien die Planungs- und Umsetzungskapazitäten beim Umweltbetrieb und dem Amt für Straßen und Verkehr derzeit jedoch nicht vorhanden, meint Meya. Das Umweltressort prüft jedoch, wie man die Bremerinnen und Bremer, die am Wettbewerb teilnehmen, unterstützen könne. „Möglich ist zum Beispiel, dass wir die abgepflasterten Steine und Platten an mehreren Terminen gesammelt abholen“, schließt Meya.

Jugend von heutzutage

Kooperation zwischen Schule und Theater 11

MITTE - Jugendliche der Jahrgangsstufen 6 und 7 der Oberschule Helgolander Straße zeigen am 19. März, um 12 Uhr, die Premiere ihres Stücks „Jugend von heutzutage“ im Theater 11, Faulenstraße 44-46. Die Produktion entstand in Kooperation mit dem Theater 11 und wurde ermöglicht durch das Programm „Startchancen“. Kulturelle Bildung ist wichtig für die Entwicklung junger Menschen. Auf einer richtigen Bühne zu stehen, eigene Geschichten zu schreiben und an einem „echten“ Theater zu arbeiten sind wichtig für die Selbstwahrnehmung und Stärkung des Selbstwertgefühls. Intendantin Kira Petrov und ihr Team vom Theater 11 haben mit 20 Jugendlichen ein eigenes Stück erarbeitet, inklusives Kör-

pertraining, Bühnenkampf, Improvisation und Choreografie. Entstanden ist die 60 minütige Produktion „Jugend von heutzutage“. Wie erlebt die junge Generation die alte und umgekehrt? Dazu haben die jungen Menschen Interviews in einem Seniorentreff geführt, die in Videosequenzen in die Aufführung eingefügt werden. Auf der Bühne schlüpfen die jugendlichen Darstellenden in die Rolle von alten Menschen und zeigen auch das Gesicht und die Stereotypen ihrer eigenen Generation.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung per E-Mail an info@ theater11.de wird aufgrund begrenzter Plätze empfohlen. Weitere Aufführungen folgen am Mittwoch, 20. Mai, um 12 Uhr und 18 Uhr. WR

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MITTE KOMPAKT

 Der Beirat Mitte kommt am kommenden Dienstag ab 19 Uhr im Wall-Saal der Stadtbibliothek zur Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht die Öffentlichkeitsbeteiligung an der Bauleitplanung für das Parkhaus Mitte und das Horten-Kaufhaus. Geladen sind Vertreterinnen und Vertreter der Brestadt und der Senatorin für Bau.

 Die Themen Straßenumbenennung, die Bremer Hausbesuche und die Einrichtung von Rettungspunkten im Stadtteil stehen im Beirat Borgfeld am kommenden Dienstag ab 19.30 Uhr auf der Tagesordnung. Die Sitzung findet in der Schützenhalle Borgfeld am Hamfhofsweg 4 statt.

 Bei Kontrollen der Polizei im Bahnhofsquartier und im Steintor haben Einsatzkräfte Drogen und Bargeld sichergestellt. Am Fehrfeld in der Östlichen Vorstadt bot ein 28-Jähriger Zivilkräften Drogen zum Kauf an. Als er die Polizisten erkannte, flüchtete er, konnte jedoch nach wenigen Metern gestellt werden.

 Pater Theodore Kindo, seit 2019 Pfarrer der Kirchengemeinde St. Franziskus im Bremer Südwesten, wird im September Pastor in der Propsteigemeinde St. Johann im Schnoor. Kindo stammt aus der Stadt Raigarh im zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh. Die Propsteigemeinde St. Johann zählt rund 7.000 katholische Christen. pb

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Präventionszentrum der Polizei zieht um

T eile des am Wall ansässigen Präventionszentrums der Bremer Polizei ziehen um. Beratungsgespräche sollen ab dem 27. März sowohl im Polizeipräsidium in der Vahr als auch am bisherigen Standort am Wall angeboten werden. Die queersensible Anzeigenaufnahme am Wall ist von dieser Veränderung nicht betroffen und bleibt weiterhin dort angesiedelt.

Nachrichten aus der Nachbarschaft

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Die Polizei arbeitet zudem daran, ihre angebotenen Präventionsangebote weiter zu modernisieren. So soll in naher Zukunft eine digitale Terminvereinbarung eingerichtet werden. Aufgrund der Umstrukturierung ist eine Kontaktaufnahme während des Umzuges ab kommendem Montag bis zum 27. März nur per Mail unter Praeventionszentrum@ polizei.bremen.de möglich. pb

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D er jährliche Charity-Lauf um den Stadtwaldsee zugunsten des Bremer Tierschutzvereins findet in diesem Jahr am 12. April statt. Schirmherr der Veranstaltung ist der Extremsportler Emin da Silva. Die rund 5 Kilometer lange Strecke führt über zwei Runden um den See und richtet sich an Hobbyläufer ebenso wie an ambitionierte Sportler.

„Mit diesem tollen Event möchten wir wieder das Tierheim unterstützen“, so Emin da Silva. Die Einnahmen aus den Startgebühren gehen zugunsten des Bremer Tierheims.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Bremer Tierschutzvereins unter www. bremer-tierschutzverein.de pb

Krisen, Katastrophen, Konflikte – ein Blick auf die Nachrichten der Welt hinterlässt häufig ein mulmiges Gefühl. Viele Deutsche sind nach Angaben des Reuters Digital News Report 2025 sogar nachrichtenmüde. Rund 71 Prozent der Befragten geben an, gelegentlich aktiv Nachrichten zu vermeiden. Auch am Zentrum für Medien-, Kommunikationsund Informationsforschung (ZeMKI) wird diese Entwicklung beobachtet. Eine dort entwickelte Nachrichten-App soll den Fokus von der Weltpolitik auf das Lokale richten.

Alex Krause und Alexander Ohlei arbeiten am Zentrum für Medien-, Kommunikationsund Informationsforschung (ZeMKI) an „Molo News“, einer App, die viele lokale Nachrichtenakteure bündelt. Das Team geht inzwischen über Bremen hinaus. „Der Impuls war der schleichende Relevanzverlust der traditionellen lokalen Medien“, so Krause. Besonders bei gedruckten Tageszeitungen werde die Zustellung schwieriger und teurer. Dadurch würden lokale Themen zunehmend verloren gehen.

Dabei seien lokale Nachrichten für die gesellschaftliche Beteiligung besonders wichtig, betont Krause. Auch der Reuters Digital News Report 2025 sieht Anzeichen dafür. Insgesamt seien 84 Prozent der Befragten an aktuellen Informationen interessiert, die sich auf die eigene Gegend beziehen. Molo News soll deshalb Inhalte strikt lokal filtern. Im Feed erscheint nur, was einen Ortsbezug hat.

„Der Startschuss für das Pro-

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jekt zur Testung einer Ausgründung fiel 2023“, erinnert sich Ohlei. Unterstützt wird die Entwicklung durch Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung –bis August. Nach Ende der Förderphase planen die Entwickler dann die Ausgründung aus der Universität und wollen ein Exist-Stipendium beantragen, um das Projekt weiterzuführen. Die App soll weiterhin kostenlos bleiben.

Die App wurde technisch selbst entwickelt, „quasi from scratch“, betont Krause. Lokale Medien werden aktiv angesprochen, damit ihre Inhalte in der App erscheinen. „In Bre-

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men haben wir Kooperationen vom Weser Report bis hin zu den öffentlich-rechtlichen Medien“, so Krause. Dabei werden nur Überschrift und Bild angezeigt, der Artikel selbst bleibt auf der Originalseite. Auf Bremen ist Molo News dabei nicht beschränkt. Prinzipiell funktioniere die App überall in Deutschland, so Ohlei – solange Medien mitmachen. Zudem setzt Molo News auf eine Übersicht von Veranstaltungen. Diese können von Vereinen, Privatpersonen oder Kultureinrichtungen nach Anmeldung eingetragen werden. Ziel ist es, lokale Aktivitäten sichtbarer zu machen. Kürzlich

erweiterten die Entwickler die App zudem um eine Künstliche Intelligenz, die die Suche nach Veranstaltungen vereinfachen soll.

„Das Schönste, was wir erreichen könnten, wäre, wenn jeder in Deutschland die App kennen würde“, blickt Krause in die Zukunft. Nicht nur, um sich dort umfassend über Lokalnachrichten zu informieren, sondern auch, um sich zu vernetzen. „Wenn Molo dazu inspiriert, sich bestimmte Events anzuschauen, mehr Lebensfreude bringt und die lokale Öffentlichkeit stärkt, das wäre ein echter Erfolg“, schließt Ohlei. Molo News aus Bremen bündelt lokale

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Alex Krause (l.) und Alexander Ohlei entwickeln zusammen die App Molo News. Diese soll lokale
Nachrichten aus der Region bündeln.
Foto: Schlie

Manche Restaurants bieten während der Feiertage auch leckere Büfetts an. Foto: Konstantins Jaunzems auf Pixabay

Damit alle auf ihre Kosten kommen

Von Lamm über Fisch bis zu vegetarischer Kost: Gastronomen zaubern leckere Osterspeisen

Ein Szenario, das viele Gastgeber nur zu gut kennen – besonders an Feiertagen: Zum Osteressen kündigt sich plötzlich der komplette Familienclan an. Groß- und Schwiegereltern, die Töchter – diesmal mit ihren Partnern – und natürlich der pubertierende Sohn. Kurz gesagt: ein volles Haus und jede Menge hungrige Mägen, die sich auf ein festliches Essen freuen.

Doch ganz so einfach ist es meist nicht. Schwiegermutter mag kein Lamm, die Großmutter besteht auf Fisch, zwei Gäste rühren keinen Schweinebraten an und der Nachwuchs wünscht sich am liebsten vegetarische Gerichte. Wer es allen recht machen möchte, verbringt schnell Stunden in der Küche, plant mehrere Menüs gleichzeitig und hofft am Ende, dass wirklich jeder zufrieden ist.

Rechtzeitig einen

Tisch im Lokal reservieren

Natürlich gibt es Alternativen: Man kann Speisen beim Lieblingsrestaurant bestellen und zu Hause servieren. Doch auch hier wartet nach dem Fest oft die weniger festliche Realität – ein Berg aus Geschirr, Töpfen und Pfannen, der nach dem Essen noch erledigt werden muss.

Warum also nicht den Spieß einfach umdrehen und sich zu Ostern selbst verwöhnen lassen? Ein gemeinsamer Restaurantbesuch bietet die perfekte

Gelegenheit, das Fest entspannt zu genießen. In unserer Region erwartet Gäste eine beeindruckende kulinarische

beliebt.

Vielfalt: von herzhaft-gutbürgerlicher Küche über mediterrane Spezialitäten bis hin zu internationalen und exoti-

Köstlich zubereiteter Fisch ist zu Ostern eine leckere Alternative zu Fleisch. Foto: StockSnap auf Pixabay

schen Gerichten – selbstverständlich auch mit vegetarischen und veganen Optionen. Gerade zu den Feiertagen lassen sich viele Gastronomen besondere Osterkreationen einfallen und überraschen ihre Gäste mit saisonalen Gaumenfreuden. So findet garantiert jeder am Tisch genau das, was ihm schmeckt – ganz ohne Stress in der eigenen Küche. Ein Blick in die aktuellen Speisekarten lohnt sich also. Und wer das Osterfest mit Familie oder Freunden ganz entspannt genießen möchte, sollte rechtzeitig einen Tisch reservieren. So wird aus dem großen Familienessen ein genussvolles Ostererlebnis – mit Zeit für Gespräche, Lachen und natürlich gutes Essen. WR

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Alpine erneut ganz oben

Bei der Leserwahl „Best Cars“ hat die Alpine A110 die Importwertung der Kategorie „Sportwagen“ für sich entschieden. Mit 11,8 Prozent der Stimmen gewann die Sportwagen-Ikone die renommierte Leserwahl der Zeitschrift „auto motor und sport“ zum insgesamt achten Mal.

Neue Diesel für Berlingo

Citroën erweitert das Motorenangebot des Berlingo erneut um Dieselvarianten. Wieder eingeführt werden die bewährten 1.5-l-Diesel-Motoren mit 75 kW / 100 PS und 96 kW /130 PS. Beide Aggregate sind mit Schaltgetriebe erhältlich, die 130-PS-Version künftig auch mit Automatik.

130 Jahre Transporter mit Stern

Hinein ins KleinwagenSegment: In Deutschland steht der neue Suzuki eVitara ab 29.990 Euro bereits bei den Händlern. Der Neue ist optional mit dem Marken-typischen Allradantrieb verfügbar. Je nach Antriebsversion legt er bis zu 426 Kilometer mit einer Batterieladung zurück.

Lange bevor der Begriff SUV geboren war: Der Vitara läutete im Sommer 1988 eine neue Ära ein und paßte perfekt zum damaligen Lebensgefühl – offen Fahren inklusive.

Der erste Stromer von Suzuki

Mit dem e Vitara gibt es den alten Bekannten neu mit E-Antrieb

Das ist jetzt mal eine echte Premiere: Suzuki schickt mit dem eVitara seinen ersten Stromer an den Start. Vom Band läuft der Neue in Indien, zusammen mit dem Zwilling von Toyota, dem Ur-

der Allradvariante liegt bei 135 kW/183 PS.

Der eVitara wird in den drei Ausstattungslinien Club, Comfort und Comfort+ angeboten. Bereits das Einstiegs-Niveau Club (ab 29.990

Comfort (ab 36.490 Euro) ist die größere Batterie mit 61 kWh an Bord. Die zusätzliche Ausstattung enthält eine Sitzheizung für die Vordersitze und eine Warmluftführung nach hinten; zudem sind

Anno 1896 stellte Carl Benz den ersten Transporter der Welt vor. 130 Jahre später feiert Daimler dieses Ereignis mit einer Reihe von Sondermodellen von Sprinter, eSprinter, Vito und eVito (Bild) mit besonderen Ausstattungsumfängen zur Feier des Anlasses.

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Parkticket wird Fahrschein

Heute: Das Parkhaus Ostertor/Kulturmeile

Die Brepark ist der größte Parkraumanbieter in Bremen und bietet Parkflächen für verschiedene Verkehrsarten. Der AUTOReport stellt monatlich die einzelnen Parkhäuser vor – heute das BREPARK-Parkhaus Ostertor / Kulturmeile mit 325 Stellplätzen.

Das Parkhaus liegt direkt an der Weser und ist über den Osterdeich erreichbar. Es liegt unmittelbar an der Kulturmeile mit dem Theater am Goetheplatz, dem Schauspielhaus, der Kunsthalle, dem Gerhard-Marcks-Haus und dem Wilhelm-Wagenfeld-Museum.

Das Parkhaus hat eine Durchfahrtshöhe von zwei Metern und Kennzeichen-Erfassung. Neben Parkplätzen für Eltern mit Kind sowie Frauen- und BehindertenStellflächen gibt es außerdem 32 E-Ladesäulen. Mit dem ParkTicketPLUS geht es ab hier ohne Mehrkosten mit dem ÖPNV weiter: Wer das Ticket am Automaten zieht, kann dieses während des Parkens als Fahrschein für die Busse und Bahnen der BSAG nutzen, gültig in der Zeit

von 9.30 bis 20.30 Uhr von montags bis samstags. Damit können zwei Erwachsene und zwei Kinder auf allen Bus- und Bahnlinien von BSAG und VBN im Bereich der Innenstadt (zwichen Doventor und St.-Jürgen-Straße, Bürgerweide und Weser) fahren. Dieses Angebot gilt nur mit dem analogen Parkschein und nicht mit Kreditoder Easycard, weil hier keine Fahrscheinkontrolle erfolgen kann.

Der Tagestarif (7-22 Uhr) beträgt 1,00 Euro für die angefangene halbe Seite (Höchstsatz 10 Euro). Dito der Tagestarif für Sonn- und Feiertage (Höchstsatz 5 Euro; gleiches gilt für den Nachttarif, 22-7 Uhr). Das Kulturticket (von 17 bis 24 Uhr) kostet pauschal 7 Euro. Stromladen kostet 0,45 Euro je kWh.

Das Parkhaus ist durchgehend geöffnet.

Der Parkschein als Fahrkahrte für Bus und Bahn - clevere Idee für Kultur-Events und City-Besuch.

Update für den O road-König

Zum Start des dritten Produktionsjahres hat Ineos Automotive seinen preisgekrönten 4X4 deutlich verbessert. Für das Modelljahr 2026 haben die Ingenieure die Alltagstauglichkeit des Grenadier-Kombis und des Quartermaster-Pickups überarbeitet. Die wichtigste Änderung betrifft die Lenkung: Neu beim Grenadier ist ein Lenkgetriebe mit variabler Übersetzung. Dadurch verbessert sich das An-

sprechverhalten des Wagens, ohne die Offroad-Geometrie des Fahrzeugs zu beeinträchtigen. Außerdem kommen verbesserte Klimaanlagenkomponenten, die die Leistung und Vorhersehbarkeit von Heizung und Kühlung im Innenraum optimieren, zum Einsatz. Zudem wurden die Fahrerassistenzsysteme aufgerüstet, um die aktuellsten Vorschriften zu erfüllen. Ein neuer Startbildschirm-Kurz-

befehl etwa ermöglicht mit einem Tastendruck die automatische Deaktivierung der akustischen Warnung für den obligatorischen Intelligent Speed Assist. Neu ist auch die Black Edition: Basierend auf der gut ausgestatteten Fieldmaster-Ausstattung ist die „schwarze Ausgabe“ sowohl als Kombi als auch als Quartermaster-Pick-up erhältlich.

Grenadier Station Wagon und Quartermaster Pick-up starten verbessert ins Modelljahr 2026. Neu im Ineos-Programm ist die Black Edition (rechts).

Zwei Mio. Stromer unterwegs

Zum Jahreswechsel registrierte das KBA zwei Millionen Stromer in Deutschland.

Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pkw mit reinem Elektroantrieb (BEV) hat in der Bestandszählung des KraftfahrtBundesamtes zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen überschritten. Am Stichtag waren insgesamt 2.034.260 BEV in Deutschland zugelassen. Der Zehnjahresvergleich des Bestandes an BEV zeigt ein kontinuierlich steigendes Wachstum: Waren 2017 noch 34.022 Fahrzeuge zugelassen, hat sich die Zahl bis 2026 um nahezu das 60-fache erhöht. Die meisten Stromer sind in Nordrhein-Westfalen (454.782 Fahrzeuge) zugelassen, gefolgt von Bayern (395.271) und Baden-Württemberg (322.060). Auch Niedersachsen (221.823) weist hohe Zahlen auf. Die Anteile in Berlin liegen bei 4,0 Prozent, Hamburg 5,3 Prozent, Bremen 3,5 Prozent.

Extra-Power für den Spanier

Ab sofort ist der Cupra Leon Challenger-Brand mit dem neuen 239 kW / 325 PS starken TSIMotor bestellbar. Das neu motorisierte Kompaktmodell macht das Modell zum leistungsstärksten Leon mit Frontantrieb, den es jemals gegeben hat. Der neue Motor ist beim fünftürigen Cupra Leon in den Versionen VZ und VZ Extreme sowie in der Black Edition und der Tribe Edition verbaut und wird nur wenige Monate lang erhält-

gung von 0 auf 100 km/h geschieht in nur 5,4 Sekunden. Das Highlight der Baureihe stellt der Cupra Leon VZ Extreme dar: Durch den serienmäßigen Verbau einer AkebonoHochleistungsbremsanlage konnte die elektronische Höchstgeschwindigkeits-Begrenzung von 250 km/h aufgehoben werden. So erreicht der Cupra Leon VZ Extreme eine Endgeschwindigkeit von bis zu 270 km/h.

Energieverbrauch Proace City Electric, L1 verblecht 4-türig Duty, 50 kWh Batteriekapazität, Elektroantrieb, 100 kW (136 PS), stufenlose Automatik, kombiniert: 18,6 kWh/100 km, CO2-Emissionen: 0 g/km, CO2-Klasse: A, elektrische Reichweite (EAER): 336 km und elektrische Reichweite (EAER City): 457 km. Abbildungen zeigen aufpreispflichtige Sonderausstattungen. - Fahrzeuglistenpreis: 30.615,00 € (netto) • zzgl. 1.175,63 € Überführung (netto) • Leasingsonderzahlung 0,00 € • Gesamtbetrag 4.756,80 € (netto) • jährliche Laufleistung: 10.000km • Vertragslaufzeit: 48 Monate • 48 mtl. Raten à 99,00 € (netto) - Alle Preise zzgl. der gegebenenfalls gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer. Ein unverbindliches Angebot der KINTO Deutschland GmbH, Toyota-Allee 5, 50858 Köln. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Alle Angebotspreise verstehen sich auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH, Toyota-Allee 2, 50858 Köln, per Januar 2026, zzgl. MwSt., Wartung & Überführung. Dieses Angebot ist nur für Gewerbekunden gültig. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 31.03.2026. Nur bei teilnehmenden Toyota Vertragshändlern. Individuelle Preise und Finanzangebote erhalten Sie bei Ihrem Toyota Händler.

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Das neue Cupra-Leon Aggregat leistet 25 PS mehr als das bisherige Spitzenmodell. Das reicht für 270 km/h – theoretisch.

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am

auf

Foto: Freepic
Fotos: Ineos

AUTO

VW zeigt das Cockpit der Zukun

Volkswagen öffnet erstmals die Türen des neuen ID. Polo und liefert damit gleichzeitig einen Einblick in das Interieur seiner künftigen Modelle. Der neue gesamtheitliche Designansatz, in dem auch Kunden-Feedback eingeflossen ist, wird das Cockpit künftiger ID. Modelle prägen.

Merkmale sind eine neue Klarheit und Wertigkeit und eine intuitive Steuerung, für die vertraute VW-Bedienmuster übernommen und weiterentwickelt wurden. Parallel dazu halten dank einer neuen Software-Generation neue Funktionen wie One-Pedal-Driving, modernste Parkassistenten und optional eine neue Generation des „Travel Assist“ Einzug in den ID. Polo. Den Charme der 80er

Jahre bringt künftig die Retro-Anzeige ins Fahrzeug: Mit einem Tastendruck verwandeln sich die Anzeigen der digitalen Instrumente in Bildschirmansichten, die an den ersten VW Golf erinnern.

„Der neue ID. Polo ist ein bezahlbarer Freund für den Alltag. So, wie es der Polo immer war, doch nun elektrisch“, sagt dazu VW-Chefdesigner Andreas Mindt. „Wir haben daher einen Innenraum kreiert, der sich schon beim ersten Kontakt wie ein Freund anfühlt. Klare physische Tasten sorgen für Stabilität und Vertrauen, warm wirkende Materialien machen ihn sympathisch, und liebenswerte Details wie die neuen Retro-Ansichten der Instrumente zeigen das typische Volkswagen-Augenzwinkern.“

So siehts aus: Zwei große Displays, die auf einer Sichtachse angeordnet sind, prägen die neue Cockpitarchitektur des ID. Polo. Diese zieht später auch in die übrigen ID.Modelle ein.

setzt beim Antrieb auf Mild-Hybrid-Technik.

Vor gut zwei Jahren kündigte Fiat an, den 500er nur noch als Stromer zu bauen. Jetzt kommt die Kehrtwende: Auf der Brüssel Motorshow stellten die Italiener mit dem neuen Fiat 500 Hybrid vor kurzem auch eine Verbrennervariante vor. Das Modell übernimmt den unverwechselbaren Stil des Fiat 500 Elektro, setzt beim Antrieb jedoch auf MildHybrid-Technologie, also der Kombination aus einem 1,0-Liter-Ben-

ziner und einem Elektromotor (Systemleistung 48 kW/65 PS). Serienmäßig kombiniert mit einem Sechsganggetriebe, erfüllt das Triebwerk die Emissionsnorm Euro 6. Der Elektromotor unterstützt den Benziner beispielsweise beim Anfahren aus dem Stand und beim Beschleunigen. Dadurch sinkt der Verbrauch auf nur 5,3 Liter pro 100 Kilometer. Der Italiener ist in drei Karosserievarianten erhältlich: als

Reparaturen aller Fabrikate

Kupplung + Bremse

Werkstattersatzwagen

Unfallreparaturen

Kalibrierung von Kamera und Radarsystemen

„Der alte Fiat 500 war schon ein echter Verkaufsschlager. Nun übernimmt der Neue den unverwechselbaren Stil und die innovativen Details vom Fiat 500 Elektro. In den vergangenen Wochen haben wir bereits ein großes Interesse am 500 Hybrid gespürt – das freut uns sehr!“

Christina Wandscher

Geschäftsführerin Wandscher Gruppe

Comeback als Verbrenner

klassischer Hatchback mit zwei Türen und großer Heckklappe, als Cabriolet mit elektrisch betätigtem Rollverdeck und in der ungewöhnlichen 3+1-Version: Diese bietet eine zweite Tür auf der Beifahrerseite, mit der die Nutzung der hintere Sitzbank durch Passagiere oder für Transportgegenstände noch komfortabler wird. Der Einstiegspreis für das Basismodell beträgt 19.990 Euro.

Rekordpreise!

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind laut ADAC im Wochenverlauf steil nach oben gegangen. So ist der Diesel um 27,1 Cent je Liter gestiegen und kostet aktuell 2,188 Euro. Für Super E10 (2,045 Euro) muss man gegenwärtig 14,8 Cent mehr als in der Vorwoche zahlen. Damit liegen die Preise beider Kraftstoffsorten gleichzeitig über der Marke von zwei Euro je Liter.

URTEIL

Rückwärtsfahren

Wer rückwärtsfährt, muss laut Paragraf 9 Absatz 5 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ausschließen, dass andere gefährdet werden. Daher wird dem Rückwärtsfahrenden beim Verstoß oftmals die volle Haftung zugesprochen. Die ARAG verweist auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig, welches entschied, dass auf Parkplätzen diese Norm nicht unmittelbar angewandt werden kann. Die Richter entschieden sich daher für eine Haftungsquote von 50 Prozent (Az.: 7 U 87/25)

MEIN ERSTES AUTO

Nachgefragt bei Eva Högl

Bremer Senatorin für Inneres und Sport

Können Sie sich noch an Ihr erstes Auto erinnern?

Aber selbstverständlich. Das war ein ganz toller blauer, eher so ein bisschen violetter Opel Astra, nigelnagelneu, Baujahr 1995. Den habe ich bei Opel Warnken in Bad Zwischenahn gekauft. Und zwar mit meiner Oma, die dafür ihren Opel Rekord in Zahlung gegeben hatte.

Wann haben Sie Ihren ersten Strafzettel bekommen?

Auch das weiß ich noch ganz genau: Als ich von Norden nach Bremen musste, um eine Juso-Kollegin zum Zug nach Ost-Berlin zu bringen. Da bin ich die A28 ein bisschen flott durchgerauscht. Da gab es dann einen Strafzettel. Der kostete damals 80 D-Mark. Das Auto springt nicht an. Motorhaube auf oder Handy raus? Früher immer Motorhaube auf, weil ich sehr praktisch war und bin. Ich habe auch immer Öl und Wasser kontrolliert. Mittlerweile sind die Autos so technisch, dass man gar nichts mehr machen kann. Ich würde zwar einmal reingucken, aber dann ziemlich schnell das Handy rausholen.

Welches Auto kaufen Sie, wenn Geld keine Rolle spielt? Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann wäre das – glaube ich – ein schöner Audi. In Bremen muss ich wahrscheinlich „Mercedes“ sagen. Ich weiß es nicht. Ich würde mir wohl doch eher eine Bahncard 100 kaufen und mit dem Zug fahren.

Foto: Schlie

Wie ist das Auto-Nutzungsverhalten der Menschen in Deutschland? Welche Marken stehen bei der Autowahl vorrangig im Fokus? Und wie wächst das Mängelau ommen bei älteren Fahrzeugen zur Hauptuntersuchung? Der AUTOReport hat hier drei Umfragen, Statistiken und Untersuchungen zusammengestellt.

Einkäufe, Arztbesuch oder Arbeitsweg: Die Mehrheit will auf das Auto nicht verzichten, ist das Ergebnis einer Umfrage.

 Mehrheit braucht Auto

Das Auto ist für die meisten Menschen in Deutschland unersetzlich, besonders in den Flächenländern. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von mobile.de

Die zentrale Erkenntnis: 80,7 Prozent der Befragten fühlen sich ohne eigenes Auto eingeschränkt. Ob Wocheneinkauf, Arzttermin oder Arbeitsweg – ohne Pkw wird es nicht nur schnell kompliziert, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch deutlich zeitintensiver. Selbst in Großstädten wie Berlin (63,4 Prozent) und Hamburg (59,5 Prozent) fühlen sich die meisten Menschen ohne Auto eingeschränkt. Zudem brauchen

30,5 Prozent der Befragten mit Bus und Bahn über eine Stunde zur Arbeit, mit dem Auto sind es nur 5,4 Prozent. 78,8 Prozent nutzen das Auto, um Freunde und Familie zu besuchen. Ohne Pkw wären diese Ziele für 57,9 Prozent kaum erreichbar. „Für viele Haushalte in Deutschland ist das Auto kein Komfortprodukt, sondern ein unverzichtbares Alltagswerkzeug. Vor allem außerhalb der Großstädte bestimmt der eigene Pkw den Tagesrhythmus –und ohne ihn wären viele Familienbesuche und Ausflüge kaum möglich,“ sagt Ajay Bhatia, CEO von mobile.de zu den Befragungsergebnissen.

AUTO

Weniger mängelfreie Autos beim

Foto: Volkswagen

Aufgrund von Image, Präsenz und Treue: Mehr als ein Drittel sind bereit, für deutsche Fahrzeuge einen höheren Preis zu zahlen.

 Made in Germany ist gefragt

Jeder Zweite bevorzugt heimische Marken

Jeder zweite Käufer hierzulande bevorzugt ein deutsches Auto, etwa um heimische Arbeitsplätze (52 Prozent) und die eigenen Daten (50 Prozent) zu schützen. 36 Prozent wären sogar bereit einen Aufpreis zu zahlen. Dieses Verbrauchergefühl spiegelt sich auch in den Zulassungszahlen wider. Im November entschieden sich 61 Prozent für ein deutsches Fabrikat, wie das aktuelle Automotive Industry Briefing von Deloitte zeigt. Weltweit zeigt sieht es jedoch anders aus: Chinesische Hersteller haben in den vergangenen Jahren deutlich Marktanteile gewonnen. In den ersten drei Quartalen 2025 lag der globale Marktanteil chinesischer Marken an Elektrofahrzeugen bei 59 Prozent (2020: 28 %).

Für das Briefing wurden 1.000 Verbraucher in Deutschland befragt sowie Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes und des Marktforschungsunternehmens GlobalData ausgewertet. Dr. Harald Proff, Partner und Leiter des Automobilsektors bei Deloitte, erklärt: „Aktuell halten die Verbraucher hierzulande den deutschen Marken noch die Treue, bedingt durch ihr sehr gutes Image und ihre Präsenz. Es besteht jedoch Grund zur Sorge, dass sich die Stimmung auch im Heimatmarkt dreht.“ Das zeigen auch

die Verbraucherdaten. Für zwei von drei Käufern (70 %) zählt das PreisLeistungs-Verhältnis. Noch sieht fast jeder Zweite die deutschen Hersteller im Vorteil (46 %).

Der Hochlauf neuer Elektroautos und Plug-In-Hybride nahm in Deutschland zuletzt deutlich zu. In den ersten elf Monaten 2025 machten sie 30 Prozent der Neuzulassungen aus – ein Jahr zuvor waren es nur 20 Prozent. Zeitgleich konnten chinesische Hersteller seit ihrem Markteinstieg vor drei Jahren mit ihren eigenen Modellen Marktanteile gewinnen: Sechs Prozent der in Deutschland verkauften neuen Autos stammen 2025 von chinesischen Herstellern (2024:4 %).

„Die chinesischen OEMs fassen nur langsam Fuß, da sie bislang noch nicht die passende Vertriebsstrategie hatten. Bei neuen Technologien haben sie jedoch die Nase vorn und können ihre Fahrzeuge günstiger anbieten“, sagt Proff. Sein Tipp: „Deutsche Hersteller sind gut beraten, bei der Batterietechnologie und softwaredefinierten Fahrzeugen führend zu werden, um mithalten zu können. Bei softwaredefinierten Fahrzeugen, künstlicher Intelligenz und Datenökosystemen haben sie einen Vertrauensvorschuss, den sie unbedingt nutzen sollten.“

Deutschlands Autofahrer sind weiterhin mit technisch überwiegend sicheren Fahrzeugen unterwegs – auch wenn die Zahl der Mängel leicht gestiegen ist. 59,4 Prozent aller an den TÜV Nord- Stationen geprüften Pkw erhielten ohne Beanstandung die Plakette, das sind 0,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. 25,2 Prozent der Fahrzeuge wiesen so erhebliche Mängel auf, dass sie zunächst repariert werden mussten, bevor die neue Plakette erteilt werden konnte. Ein deutlicher Trend im TÜVReport 2025: Mit zunehmendem Alter steigt die Mängelhäufigkeit merklich an. Fahrzeuge, die zehn Jahre oder älter sind, zeigen überdurchschnittlich oft sicherheitsrelevante Defekte – insbesondere an Bremsen, Achsaufhängung und Beleuchtung. Bei den an den TÜV Nord-Stationen vorgestellten Fahrzeugen betrug das Durchschnittsalter 10,8 Jahre. Das zunehmende Durchschnittsalter des Pkw-Be-

stands hat direkte Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit. So nimmt der Anteil der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln mit jedem weiteren Jahr deutlich zu: Bei drei Jahre alten Pkw liegt der Anteil bei rund 6 Prozent, bei zehn Jahre alten Fahrzeugen bereits bei 23 Prozent, bei über zwölf Jahre alten sogar bei rund 28 Prozent.

Hauptursachen sind Materialermüdung, verschlissene Bauteile und elektronische Alterung. Kunststoff- und Gummikomponenten verlieren ihre Elastizität, Leitungen und Steckverbindungen werden anfällig für Korrosion, Bremsleitungen können undicht werden, und in älteren Fahrzeugen treten vermehrt Fehlfunktionen bei ABS- und ESP-Systemen auf. Hinzu kommt eine sinkende Wartungsbereitschaft. Regelmäßige Inspektionen werden aus Kostengründen häufiger verschoben, Ersatzteile sind teurer oder schwerer zu beschaffen.

Die regelmäßige Hauptuntersuchung leistet einen entscheidenden Beitrag zur sicheren Mobilität auf deutschen Straßen.

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US-Schauspielerin Vanessa Redgrave erhält den Bremer Filmpreis 2026

VOLKER SCHULZE

„Und der Mops geht an ...“. So oder ähnlich heißt es alljährlich bei der Eröffnungsgala im Theater am Goetheplatz zur Vergabe des Bremer Filmpreises. Was in Los Angeles der Oscar, ist in Bremen der Mops die begehrte Trophäe, angelehnt an den Humoristen Loriot. Die Liste der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger wird in diesem Jahr um den Namen einer der bedeutendsten Schauspielerinnen des europäischen Kinos erweitert: Vanessa Redgrave. Die britische Schauspielerin wird bei der Eröffnung des 11. Bremer Filmfests am 15. April für ein filmisches Lebenswerk ausgezeichnet, das seinesgleichen sucht. Vanessa Redgrave, geboren 1937 in London, entstammt einer der größten

Schauspieldynastien Großbritanniens. Ihre preisgekrönte Karriere umspannt sieben Jahrzehnte – von der Royal Shakespeare Company über das New Hollywood der 1960er und 70er Jahre bis ins zeitgenössische europäische Arthouse-Kino. Matthias Greving, Festivalleiter Filmfest Bremen sagt: „Vanessa Redgrave steht für alles, wofür das Filmfest Bremen brennt: Kino mit Haltung, Figuren mit Geschichte, Mut zur Unbequemlichkeit.“

Das Filmfest Bremen steht aber nicht nur für große Namen, sondern auch für junge, kreative Filmschaffende, denen eine renommierte Plattform geboten wird, ihre Arbeiten einer fachkundigen Jury und dem Publikum zu präsentieren. Deutsche und internationale Filmkunst hat mit Bremen einen Film standort, der sich laut

Filmfest als „kreative Produktionsstätte“ und „mediales Innovationslabor“ versteht.

Die Zahl der Einreichungen lag in diesem Jahr bei mehr als 1.000; eine Zahl, die die Bedeutung des Festivals eindeutig markiert. Das Festivalprogramm 2026 umfasst 116 Kurzund Langfilme aus 30 Ländern, darunter 33 Deutschlandpremieren von vier verschiedenen Kontinenten. Neben den Spielfilmen ergänzen Dokumentarfilme das Programm, die in diesem Jahr unter der dem Thema „Artenschutz und Biodiversität“ stehen. Die Filme werden an sechs Spielstätten, darunter die „Gondel“ als neuer und barrierefreier Ort, in fünf Wettbewerben präsentiert. Knapp 80 Filmteams können Festivalleiter Matthias Greving und sein Team vom 15. bis 19. April an der Weser begrüßen.

Bewährte Wettbewerbe wie „Innovation“, „Humor & Satire“, „Global lokal“, „Bremen & umzu“ und „klappe!“ werden in diesem Jahr erstmals um den Filmpreis „Diversity“ ergänzt. „Diese Idee hatten wir schon seit Längerem und in diesem Jahr setzen wir sie um“, sagt die Künstlerische Leiterin, Ilona Rieke. Nach Aussage des Filmfests soll der Preis Filme würdigen, die Vielfalt sichtbar machen und zeigen, warum sie unsere Gesellschaft bereichert. Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe und Religion aber körperlicher Besonderheiten oder ihrer geschlechtlichen Identität benachteiligt und bedroht werden, bekommen in diesen Filmen eine Stimme. Infos unter filmfest-bremen. com; das gedruckte Programmheft soll Ende März erscheinen.

ElektrotechnikTüreninEntwicklung,Projektleitungoder

Die Ausbildung klarmachen

Am 17. März Ausbildungsplatzbörse im Berufsinformationszentrum / Alle Unternehmen

MARCUS SCHMIDT

Feuerwehrmann, Zahnarzt, Bäcker oder Steuerberater:

stände.Mechatronikerinnen undMechatronikermüssen Fehlergezielteingrenzenund sicherbeheben,oftwährend Maschinenweiterlaufen.Die rasanteTechnikentwicklung erweitertdasKompetenzprofil umvernetzteSensorik,Echtzeitauswertung,industrielle Kommunikation,Intelligenz in WartungskonzeptenundITSicherheit.LebenslangesLernenbleibtdaherunverzichtbar, umdieVerfügbarkeitkriti-

Welche Ausbildung darf es sein? Am Dienstag, 17. März, findet im Rahmen der bundesweiten „Woche der Ausbildung 2026“ im Berufsinformationszentrum Bremen eine große Vermittlungsbörse rund um alle Fragen der Berufsausbildung statt. Wer im Zusammenhang mit dem Messebesuch ein persönliches Beratungsgespräch mit einer Berufsberaterin oder einem Berater führen möchte, sollte sich – um Wartezeiten möglichst zu vermeiden – unter eve-eno.com/208419545 anmelden.

DasTätigkeitsfeldeinesMechatronik kompletteAnlageninBetrieb.

Über 30 Ausbildungsfirmen sind vor Ort, bieten offene Ausbildungsplätze, Praktika und Schnuppertage an. Eine ideale Gelegenheit, ohne jede Bewerbungshürde direkt mit dem eventuell zukünftigen Ausbildungsbetrieb persönlich in Kontakt zu kommen.

Kfz-Mechatroniker

imme diesenBeruf.ImKFZ-Bereich stie

Es gibt Informationen über alle offenen Ausbildungs- und dualen Studienplätze. Berufsberater der Arbeitsagentur und weitere Partner der Jugendberufsagentur zum Beispiel von den Kammern sind vor Ort, beraten, geben Tipps zur Bewerbung und checken auch mitgebrachte Bewerbungsunterlagen.

Wer die Ausbildungsplatzbörse besuchen möchte, bringt am besten seine ausgedruckten Bewerbungsunterlagen (Mappe, Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Zeugnisse, Praktikumsnachweise) mit.

Die „Woche der Ausbildung

ModerneFahrassistenzsysteme, alternativeAntriebeunddigitaleSteuerungen: AuchNutzfahrzeugewerdenimmerintelligenter. Dasmachteine Ausbildung zumNutzfahrzeugmechatroniker– sowohlfürjungeFrauen alsauchfürjungeMänner– besondersattraktiv. Unddasvorallemfüralle,die Techniknicht nurnutzen,sondernverstehen wollen. Nutzfahrzeugmechatroniker sindFachkräfte,dieander SchnittstellevonMechanik, ElektronikundInformatikarbeiten:Siebauenmechanische, elektrischeundelektronische Komponentenzusammen.Sie programmierenSteuerungen, installierenSoftwareundkonfigurierenSysteme.Sieführen Messungendurchundstellensicher,dassalleKomponenten reibungsloszusammenarbeiten. Werheuteeine Ausbildung zumNutzfahrzeugmechatronikerbeginnt,wirdzumExperten fürinnovative Technik– mit bestenZukunftsaussichten. Deshalbinteressierensichauch

ichtge-

Navigation, Landwirtschaft, Maschinenbau, Umweltschutz: Die Berufsauswahl ist weiterhin unüberschaubar vielfältig. Manche Branchen vereinen mehrere Berufe. Symbolbild: dendoktoor/pixabay

2026“ in Berufsinformationszentrum Bremen am Doventorsteinweg 44, 17. März, 9 bis 13.30 Uhr. Weitere Infos: Telefon 0421 / 178 2544 und 0471 / 9449 530 oder arbeitsagentur. de/k/ausbildungklarmachen. Diese Unternehmen und Kammern beteiligen sich voraussichtlich: ACTEGA GmbH, Werk Bremen, Kaefer Deutschland, Pro Services GmbH, Bundesagentur für Arbeit, Hansa Flex AG, BSAG, Feuerwehr Bremen, Deutsche Bahn, Zahnärztekammer Bremen, Governikus

GmbH & Co. KG, Hoefert Elektro GmbH, Schreiber Baumaschinen GmbH, Hansa Forum Ellener Hof, genese.de GmbH, Dachser SE, Acred GmbH, Saturn petcare gmbh, Enno Roggemann GmbH & Co. KG, CPC Cargo Center GmbH, SVB Spezialversand für Yacht- und Bootszubehör GmbH, Regionaldirektion Allfinanz, Starke Bäcker KG, Bremer Rechenzentrum GmbH, Binder Edelstahl, Produktionsgesellschaft mbH, Lampe und Schwartze KG, Parkhotel Bremen, Aus- und Fortbildungszentrum Bremen,

Mechatronikerarbeitenmitmodernster Technik,diezunehmenddigitalgesteuertundelektrischangetriebenwerden. DieAusbildungistvielseitigundpraxisnah.

VOLVOTRUCKSDEUTSCHLAND

Egestorff Stiftung Altenheim, Mercedes-Benz AG, Buhlmann, Rohr-Fittings-Stahlhandel GmbH + Co. KG, Bremer Bäder, Lebenshilfe Bremen e. V., Merlo Deutschland GmbH, Diako e. V., DiakonieKrankenhaus gGmbH, Omnilab-Laborzentrum GmbH & Co. KG, BHK Tief- und Rohrbau GmbH & Co. KG, Handelskammer Bremen, Bundeswehr, Hauptzollamt Bremen, Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG , Hanseatische Steuerberaterkammer Bremen, HWK Bremen.

aufgrundvonelektrischenLkw vielsaubereralsdieArbeitmit reinen Verbrennern“,sagtManfredNelles,LeiterderÖffentlichkeitsarbeitbei VolvoTrucks Deutschland. AuchderschwedischeNutzfahrzeughersteller bietet AusbildungsplätzefürangehendeMechatronik-Expertenan. Zukunftstechnologienwie ElektromobilitätundDigitalisierunggehörenzumArbeitsalltag.FürFehlerdiagnosenund StörungsbehebungandenFahrzeugenkommtmodernste ComputertechnikzumEinsatz. ImNutzfahrzeugeBereichbefassensichMechatronikersogar mitSpezialausrüstungenwie Hydraulik-undDruckluftanlagen– zumBeispielfürdasKippenvonLadepritschenoderdas BewegenvonLadekränen.Auch derUmgangmitelektrischen Antriebssystemengehörtschon seitlängererZeitmitdazu. txn

zumnächstmöglichen Termineinen Kfz-Mechatronikerm/w/d

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Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns ständig weiter.

Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, bilden wir aus und bieten mit Beginn zum 01.08.2026 folgende Studien- und Ausbildungsplätze für unsere Standorte an:

DUALES STUDIUM Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (m/w/d) Weyhe Bachelor in Betriebswirtschaftslehre (m/w/d) Bremen

KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG

Kaufmann im Groß- & Außenhandelsmanagement (m/w/d) Bremen, Bremerhaven, Oldenburg, Weyhe

Industriekaufmann (m/w/d) Weyhe Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) Bremen, Bremerhaven, Oldenburg, Weyhe

TECHNISCHE AUSBILDUNG

Metallbauer (m/w/d) Weyhe

Weiterbildungsmöglichkeiten Regelmäßige Feedbackgespräche Enge Betreuung durch den Fachbereich

Klima und Umwelt

Wasserspar-Workshops für Grundschüler

Klever kommt an die Lehranstalten

Die Wasserwerkstatt der Klimaschutz- und Energieagentur Landkreis Verden (Klever) hat gleich im Januar ein erstes Schulprojekt durchgeführt:

Vom 20. bis 23. Januar waren

Projektleiterin Annika Gerstenberg und ihr Team in der Grundschule Luttum vor Ort.

Dort wurden die Zweit- und Drittklässler in Workshops rund ums Wassersparen und das eigene Handeln geschult. An verschiedenen Stationen erlebten die Kinder, wie viel Wasser man im Alltag tatsächlich verbraucht. Etwa, dass ein untergestellter Eimer ziemlich schnell vollläuft, wenn man darin beim Händewaschen einmal das dabei verbrauchte Wasser auffängt. Noch viel mehr bleibt für gewöhnlich verborgen, wie viel Wasser der Spülkasten einer

Toilette bei jeder Spülung schluckt. Bei der großen Spültaste sind es beispielsweise jedes Mal sieben Liter! In einem sparsamen Umgang mit Wasser lässt sich von dieser Wassermenge mehr als drei Tage leben, wie die Kinder erstaunt feststellen. Die vier vollen Aktionstage für die 2. und 3. Klassen wurden abgerundet mit einem aktiven Projekttag für die erweiterte Schülerschaft. Die Grundschule Luttum ist damit schon im zweiten Jahr engagiert bei der Klever-Wasserwerkstatt dabei.  Über das Projekt, das eine Laufzeit bis zum 31. März 2028 hat und das Grundschulen bei der Klever buchen können, wird online unter kleverklima.de/wasserwerkstatt html informiert. WR

Annika Gerstenberg unter Grundschülern: Die Klever-Wasserwerkstatt informiert direkt vor Ort. Foto: Arne von Brill

Große Wirkung für den Altbau

Auch einzelne Dämmmaßnahmen helfen energetisch, ökonomisch und dem Klima

Auf Gebäude entfallen etwa 35 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland. Der Altbaubestand trägt in Bezug auf den Klimaschutz eine herausragende Rolle. Auch gestiegene Energiepreise sowie gesetzliche Anforderungen erhöhen den Druck auf Hausbesitzer, energetische Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen.

Nicht jeder Altbaubesitzer hat jedoch die Möglichkeiten für eine umfassende Haussanierung. Allerdings gibt es in vielen älteren Gebäuden bis etwa Baujahr 1995 Wärmeschutzmaßnahmen, die bei mäßigem Aufwand häufig eine große Wirkung entfalten und sich die Investitionskosten in einigen Jahren einsparen lassen.

Beste Beispiele für solche Maßnahmen sind die Dämmung der Zwischenräume in der obersten Geschoßdecke sowie die unterseitige Dämmung der Kellerdecke mit Dämmplatten.

Besonderes Augenmerk sollte jedoch auf die Außenwände gelegt werden. Handelt es sich nämlich um ein zweischaliges Mauerwerk mit einer Innenschale und einer verputzten oder Klinkeraußenschale –diese Bauweise ist bei älteren Gebäuden in NordwestDeutschland vorherrschend –so lässt sich in den meisten Fällen eine so genannte Kerndämmung nachträglich kostengünstig durchführen.

Bei einer Kerndämmung wird die zwischen den Mauerschalen befindliche Luftschicht mit einem geeigneten wärmedämmendem Material befüllt. Dazu werden an eini-

Der Sanierung von Bestandswohngebäuden kommt in Bezug auf den Klimaschutz in Deutschland eine wesentliche Bedeutung zu. Foto:

gen Stellen in der Fassade Verblender herausgenommen beziehungsweise zirka zwei Zentimeter große Löcher gebohrt, und das Material wird mit einem Spezialgebläse eingebracht. Die Arbeit wird von einer Fachfirma ausgeführt. Ergebnis ist ein um etwa zwei Drittel verminderter Wärmeverlust über die Außenwände sowie eine deutlich verbesserte Wohnbehaglichkeit. Mitunter wird durch die Dämmmaßnahme auch der unliebsame Schimmelpilz an der Wand beseitigt.

Die Heizkosteneinsparung liegt bei einem alten Haus je

nach Außenwandanteil der Gebäudehülle zwischen etwa 15 und 30 Prozent. Damit gehört die Kerndämmung zu den wesentlichen Bausteinen bei einer energetischen Gebäudesanierung. Mit einem Preis von rund 30 bis 40 Euro pro Quadratmeter Wandfläche ist eine solche Maßnahme auch kostengünstig umsetzbar. Außerdem vergibt der Bund für einzelne Wärmeschutzmaßnahmen am Haus Zuschüsse von 15 bis 20 Prozent. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung sind höhere Zuschüsse möglich. Begleitende Qualitätssicherungs-

maßnahmen können mit 50 Prozent gefördert werden.

 Unabhängige Beratung rund um die Themen Heizung, Energiekosten, baulicher Wärmeschutz, erneuerbare Energien und Fördermittel bietet die Verbraucherzentrale in der Stadtbibliothek Verden, Holzmarkt 7, wieder am Mittwoch, 25. März, von 10 bis 17.30 Uhr. Die Terminvergabe erfolgt unter Telefon 0511 / 91 19 60 oder 0160 / 93 05 21 18. Die geförderte Energieberatung ist kostenlos. Auch Vor-Ort-Termine können auf Anfrage unter der angegebenen Mobilnummer vereinbart werden. WR

Mieten und Pachten Gutachten für Hausverwaltungsleistungen Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten

Pixabay

Die Markise gibt es jetzt auch mit Wandhalterung. So lassen sich auch kleine Terrassen und Balkone ohne Decken elegant beschatten. Fotos: HLC/markilux

Schatten für kompakte Außenbereiche

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Praktisch: Die Markise gibt es jetzt auch mit Wandhalterung. So lassen sich auch kleine Terrassen und Balkone ohne Decken elegant beschatten. Die kompakte Kassette wirkt puristisch und filigran und passt perfekt zur cleanen Fassadengestaltung zeitgenössischer Architektur.

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Ton oder bunter Farbmix? Die Auswahl ist groß – auch bei kleinen Markisen. Eine Vollkassettenmarkise hat eine maximale Breite von 400 Zentimeter und eine maximale Ausfalltiefe von 200 Zentimeter. Sie lässt sich

Die Outdoor-Saison steht in den Startlöchern. Zeit also Rollläden und andere Sonnenschutzprodukte wie Markisen, Außenjalousien, Sonnensegel und Screens genauer unter die Lupe zu nehmen und zu pflegen.

Fachbetriebe für Rollladenund Sonnenschutztechnik sorgen mit einer fachgerechten Wartung dafür, dass die Anlagen lange funktionsfähig bleiben und optimal auf die kommende Saison vorbereitet sind.

de Verschmutzungen und Flecken mit warmer Seifenlauge und einem Schwamm gereinigt werden. Zum Schluss sollte alles gründlich mit klarem Wasser abgespült und mit einem sauberen Tuch getrocknet werden. So sehen Rollläden schnell wieder gepflegt aus, und Markisenstoffe strahlen beinahe mit den Frühlingsblumen um die Wette.

Thema: Sonnenschutz

Wer den Frühjahrsputz selbst in die Hand nehmen möchte, kann es durchaus versuchen. Der über den Winter angesammelte Schmutz lässt sich in vielen Fällen mit wenig Aufwand selbst entfernen. Zunächst wird grober Schmutz mit einem weichen Besen oder Handfeger beseitigt.

Anschließend können festsitzen-

Vorsicht ist allerdings auch geboten, denn hartnäckige Verschmutzungen sollten keinesfalls mit aggressiven Haushaltsreinigern oder einem Hochdruckreiniger behandelt werden. In solchen Fällen empfiehlt es sich, einen Fachbetrieb zu beauftragen. Zwar entstehen dabei Kosten, doch eine professionelle Reinigung und Wartung zahlt sich stets durch eine längere Lebensdauer der Sonnenschutzanlagen aus.

manuell per Handkurbel oder elektrisch per Motor steuern und sogar ins Smarthome integrieren.

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