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SAMSTAG, 22. AUGUST 2026
NR. 3822/56. JAHRGANG
Sommer-Interview
Gut Schuss
Stadion-Jubiläum und Saisonstart
Leonidakis: „Notfalls mit der Union gegen die AfD“
Zu Gast auf dem Schießstand des Schützenvereins Huchting
Sonderseiten zum Pflichtspielstart des SV Werder und zu 100 Jahren Weserstadion
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Demonstration im Innenstadtbereich Unter dem Motto „Generationen voller Pride – glücklich, sichtbar, stark“ zieht ab 12 Uhr am heutigen Samstag der Demonstrationszug des Cristopher Street Days durch die Stadt, um ein Zeichen für Menschenrechte und Gleichberechtigung zu setzen. Vor und nach dem farbenfrohen Umzug bildet der Kundgebungsplatz rund um die Kunsthalle und das Theater am Goetheplatz den zentralen Treffpunkt der Demonstration mit Musik, Performances und Redebeiträgen auf zwei Bühnen. Foto: CSD Bremen
WEST
Förderung für Spielstätten Um Musikveranstaltungen zu fördern, vergibt der Verein Clubverstärker ab sofort Zuschüsse in Höhe von 650 Euro an Clubs und Spielstätten. In einen Infocall am 1. September wird das Antragsverfahren vorgestellt. Förderkriterien unter clubverstaerker.de/buehnenprogramm. lcs
Demonstration auf Fahrrädern Auch in diesem Jahr findet die große ADFCFahrraddemo statt. Start ist am 6. September um 11 Uhr am Osterdeich, Höhe Weserstadion, Ziel das Radkultur-Festival auf der Überseeinsel. Der Veranstalter sucht noch ehrenamtliche Hilfe unter aktiv@adfc-bremen.de lcs
Historische Straßenbahn auf Tour Linie 16 ist unterwegs: Am morgigen Sonntag gibt es zwischen 11 und 14.30 Uhr die Möglichkeit zu einer 20-minütigen Stadtrundfahrt in einer historischen Straßenbahn. Am Hauptbahnhof und der Domsheide kann eingestiegen werden. Fahrplan unter fdbs.net lcs Anzeige
TAG DER OFFENEN So 30. August TÜR 11–14.30 Uhr
•• OP- und Hausführungen •• Mitmachstationen zu Tape-Techniken •• Gesundheitschecks •• Pflegequiz
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Müllabfuhr kommt nicht überall durch 29 Problempunkte: Zugeparkte Straßen behindern die Bremer Stadtreinigung beim Abtransport PHIL IPP BEHR BOM
Zugeparkte Straßen sorgen schnell für Ärger. Anwohnende kommen nicht mehr in ihre Einfahrt, Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle nicht mehr über den Gehweg. Auch für Straßenbahnen, Rettungswagen und die Müllabfuhr können Falschparker zum Problem werden. In manche Straßen kommt die Müllabfuhr inzwischen gar nicht mehr hinein. Bei der Bremer Stadtreinigung (DBS) gibt es bereits eine Liste mit neuralgischen Stellen. Rund 29 Straßen im Stadtgebiet habe man im Blick, erklärt DBS-Sprecherin Lena Hartmann. Das Problem zieht sich durch mehrere Stadtteile: Die Johann-Bornemacher-Straße im Westen ist genauso betroffen wie die Sorgenfrei in der Östlichen Vorstadt. „Hauptsächlich ist es eine zu gerin-
ge Durchfahrtsbreite durch Beparkung. Sowohl bei geraden Straßen, in Kurven aber auch in Straßen mit Wendekreisen“, so Hartmann. Wenn Wendekreise fehlen, könne die Müllabfuhr bei zusätzlicher Beparkung nur rückwärts in die Straße fahren und eine Entleerung der Mülltonnen vornehmen. „Der Druck hat auf jeden Fall zugenommen“, sagt Hartmann. Um weitere Engstellen zu vermeiden, sprechen das Amt für Straßen und Verkehr, die Stadtreinigung und die Beteiligungsgesellschaft ALB derzeit über neuralgische Punkte in der Verkehrsplanung – etwa bei der Installation neuer Fahrradbügel, bestätigt Hartmann. Wenn gar nichts mehr geht, sind auch drastischere Maßnahmen möglich. „Bei Bedarf werden Fahrzeuge abgeschleppt“, so Hartmann. Auch die BSAG leidet in ihrem Be-
triebsablauf unter Falschparkern. Innensenatorin Eva Högl hatte deshalb im April die Regeln für das Abschleppen von Fahrzeugen bei Verkehrsbehinderungen erleichtert. Ob eine solche Regelung auch der Müllabfuhr helfen könnte, ist noch offen. Auf die Frage, ob dies für DBS diskutiert werde, antwortet Hartmann: „Das muss noch geprüft werden.“ Aus Sicht der Opposition liegt die Ursache ohnehin tiefer. „Das Problem liegt in der Parkraumverknappung und Zerstörung, ohne dass ausreichend attraktive Alternativen geschaffen wurden“, erklärt Michael Jonitz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Egal ob die Alternative nun ÖPNV oder Fahrrad statt Auto heiße. Abschleppmöglichkeiten für die Müllabfuhr wie für die BSAG sieht Jonitz kritisch. Zudem erneuert Jonitz die Forderung nach einem Parkraum-
moratorium, also einem sofortigen Stopp der Umwidmung öffentlicher Parkplätze. Er fordert eine höhere Sensibilisierung der Autofahrenden und eine deutlichere Markierung des Straßenraums. „Ich denke, dies wäre ein sinnvoller Zwischenschritt und insgesamt ein gutes Ziel“, so Jonitz. Anders sieht das Ralph Saxe, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bürgerschaftsfraktion. „Die Ursachen sind größere Fahrzeuge und zu viel Duldung von Parkverstößen. Das aufgesetzte Parken führt zu Engstellen“, so Saxe. Er plädiert dafür, bei krassen Einzelfällen das Abschleppen von Autos, die im Weg stehen, zu erwägen. „Es hängt auch mit der Wertschätzung für die Mitarbeiter der Müllabfuhr zusammen, dass wir unnötige Hindernisse aus dem Weg räumen“, schließt Saxe.
Sparkasse Bremen und Werder Frauen verlosen Bäume Die Sparkasse Bremen und die Frauenmannschaft des SV Werder Bremen setzen ihre Kooperation „Tore schießen. Bäume pflanzen“ fort und erweitern das Konzept zur anstehenden Saison.
54 Pflichtspieltore haben die Werder-Frauen in der vergangenen Saison erzielt – 54 Bäume muss die Sparkasse dementsprechend pflanzen und bezieht dabei Bürgerinnen und Bürger mit ein. Im Mittelpunkt steht
die Entsiegelung von Flächen: Die Gartenbäume werden Ende Oktober verlost und können dort gepflanzt werden, wo zuvor Asphalt oder Pflaster den Boden bedeckt haben. Bis zum 9. Oktober können sich
Bürger mit einem Foto der zu entsiegelnden Fläche online unter baeumepflanzen@sparkasse-bremen. de bewerben. Die Gewinner erhalten den Baum inklusive Lieferung. Wer gewinnt, entscheidet das Los. pb
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