Senat prüft Zuschuss zum Deutschland-Ticket für Lehrlinge
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SAMSTAG, 20. JUNI 2026
Neue Casting-Runde
Bruce Darnell und Dodenhof suchen wieder neue Models
NR. 3813/56. JAHRGANG
Von Ausflug bis Zoobesuch WESER REPORT-Extra mit Tipps für Aktivitäten in den Sommerferien
Handwerker stellen sich vor
Das Kompetenzzentrum der Handwerkskammer
Bremen, Schongauer Straße 2, öffnet am Mittwoch, 24. Juni, von 14.30 bis 17.30 Uhr seine Türen. Dann können Fachkräfte sowie an Aus- und Weiterbildung Interessierte direkt mit Handwerksbetrieben ins Gespräch kommen. rl
Offene Tür beim Insektengarten
Der BUND Bremen bietet am heutigen Samstag, 11 bis 15 Uhr, einen Tag der offenen Gartenpforte im Insektengarten am Weserwehr an. Die Teilnahme ist kostenlos. Um 11 Uhr startet das offene Gärtnern, ab 12 Uhr gibt es eine Führung, ab 13 Uhr kann man Samenkugeln herstellen. rl
Swing, Schulbands und mehr
Beim Open Space Domshof gibt es am kommenden Dienstag, 19 Uhr, Swing-Tanzen. Am Mittwoch spielen ab 19 Uhr Schulbands vom Leibnizplatz und dem Alten Gymnasium. Am Donnerstag folgen ein After-Work-Chorkonzert (17.30 Uhr) und Craft-Bier-Tasting (19.15 Uhr). rl
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax, l.) breitet sich immer weiter aus. Nachdem die Hornissenart im Frühjahr häufig Primärnester in erreichbarer Höhe anlegt, folgen im Sommer oft die in großer Höhe angelegten Sekundärnester (Bild unten) in denen sich zahlreiche Hornissen und Königinnen befinden. Diese Nester lassen sich meist nur mit Spezialgerät entfernen. Fotos: Pixabay
Eine Bedrohung für das Leben
MARTIN BOLLMANN
Die Asiatische Hornisse Vespa velutina breitet sich rasant in Deutschland aus. Mittlerweile sind mit Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen auch die nördlichen Bundesländer betroffen. Falls die tennisballgroßen Primärnester der invasiven Art bis Ende Mai nicht alle beseitigt wurden, hat man schnell ein riesiges Problem vor der Haustür. Die metergroßen Sekundärnester werden oft in großer Höhe angelegt und beherbergen neben Tausenden Arbeiterinnen auch Dutzende Königinnen. Eine Bedrohung für Mensch und Tier: Die wehrhaften Insekten verteidigen nicht nur ihre Nester, sondern verzehren pro Nest und Jahr über 16 Kilo Insekten. Die Asiatische Hornisse wurde
2014 von China aus kommend über Südfrankreich nach Europa eingeschleppt und verbreitet sich seitdem rasant über Italien, Portugal, Spanien sowie die Benelux-Länder bis hin nach Ungarn, die Tschechische Republik und eben Norddeutschland. Obwohl die EU sie bereits vor zehn Jahren als invasive Art eingestuft hat, die in der gesamten Union zurückgedrängt werden muss, zögert man in Deutschland mit der Bekämpfung. Die Vorgaben der EU zu invasiven Arten haben sich geändert, so Ina Schulze aus der Pressestelle des Bremer Umweltressorts: „Da die Art nun als etabliert gilt, ist die Entfernung von Nestern grundsätzlich Aufgabe der jeweiligen Grundstückseigentümer. Die Kosten für die Entfernung müssen daher selbst übernommen werden.“
Dabei gilt Vespa velutina nigrithorax nicht nur als Bedrohung für unsere Honigbienen, sondern für die gesamte Insektenwelt und hat in der EU schon Millionenschäden in der Landwirtschaft verursacht, erläutert August-Wilhelm Schinkel, 1. Vorsitzender des Imkervereins Bremen von 1875. Führe man sich die herausragende Bestäubungsleistung der Insekten und deren Bedeutung in Landwirtschaft und Ökosystemen vor Augen, könne man sogar von einer Bedrohung für das Leben sprechen, erklärt Schinkel. Zugleich betont er: „Die Bekämpfung ist ein gesellschaftliches Problem und kein Problem der Imker.“ In Bremen ist die Vespa velutina zwar angekommen, aber noch nicht überall verbreitet. Nach Schinkels Angaben gab es bisher fünf Sichtun-
gen und zwei entfernte Nester. „Wir befürchten aber, dass sich die Asiatische Hornisse auch hier flächendeckend ausbreiten wird. Und ich bezweifle, ob die Behörde so aufgestellt ist, dass sie die Wespe effektiv bekämpfen kann“, erklärt der Imker und weist auf die Personalnot in der Unteren Naturschutzbehörde, wo die Sichtungen zentral gesammelt werden, hin. Um die Folgen einer Ausbreitung von Vespa velutina besser einschätzen zu können, fordert Schinkel ein bundesweit einheitlichen Meldesystem. Das könne eine sichere Datengrundlage schaffen. Das Umweltressort bittet darum, Sichtungen, Vorkommen oder Nester der Asiatischen Hornisse über das Monitoring Portal Neobiota Nord neobiota-nord.de/de/ahlertnord/ zu melden.
Wissenschaft zum AnfassenArchitekten zeigen Neues
Das Areal zwischen Rathaus, Domshof und Haus der Wissenschaft verwandelt sich nächstes Wochenende in einen Platz der gemeinsamen Forschung. Beim 1. Tag der Wissenschaft in Bremen erwartet die Besucher ein spannendes Programm.
Zahlreiche Institute präsentieren sich am Samstag, 27. Juni, mit Exponaten, Mitmachaktionen und einem Bühnenprogramm in der Bremer Innenstadt und laden die Bürger zu Experimenten, Science Slam und verschiedenen Vorträgen ein. mb
Zum Tag der Architektur wird für Sonntag, 28. Juni, zum Entdecken von aktuellen Bauten in Bremen eingeladen. Die Projekte sind an 13 Orten in Bremen und Bremen-Nord verteilt. Besichtigen kann man etwa das ehemalige Bundeswehrhochhaus Q45 an der Falkenstraße, der
Holzmassiv-Büroneubau „Lighthouse“ im Tabakquartier und die in einem ehemaligen Klinikgebäude untergebrachte Grundschule an der Lessingstraße (St.-Jürgen-Straße 11). Infos: aknds.de. Eine Broschüre zum Download findet sich auf akhb. de/tda mas
Pro MIRIAM BÖMER
Gewerkschaftssekretärin beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Bremen
Der Lebensstandard muss auch im Alter gesichert sein –heute wie für künftige Generationen. Dazu gehört auch ein sozialer Ausgleich für Zeiten mit niedrigen Löhnen oder zum Beispiel Kinderbetreuungszeiten. Das ist unsere Grundüberzeugung als DGB. Die Betriebsrente ist dafür eine gute Ergänzung. Sie muss vom Arbeitgeber bezahlt oder zumindest wesentlich mitfinanziert werden. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag ist es denkbar, sie zu bestimmten Bedingungen niedrigschwellig in bestehende Modelle aufzunehmen. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitnehmenden einseitig zur Kasse gebeten werden. Dieser Vorschlag würde Millionen Beschäftigten helfen, ihre Rente abzusichern und das sozial gerecht – ein Vorschlag, der in der aktuellen Debatte dringend notwendig war. Wir müssen endlich aufhören, den Menschen Angst vor immer höheren einseitigen Belastungen zu machen und tragfähige Konzepte für die Sozialsysteme entwickeln. Eine verpflichtende betriebliche Rente ist ein Beitrag dazu.
Contra BETTINA SCHILLER
Landesvorsitzende der Freien
Demokratischen Partei (FDP) in Bremen
Kaum hat der DGB einen Forderungskatalog mit massiven Steuererhöhungen vorgelegt, die Gesellschaften, Ingenieure, Handwerker und Selbstständige treffen würden, fordert DGB-Chefin Fahimi verpflichtende Betriebsrenten. Schon heute liegen Deutschlands Arbeitskosten deutlich über EU-Schnitt. Für viele Betriebe, die wegen gestiegenen Energiekosten, Überregulierung und Bürokratie-Wahnsinn ums Überleben kämpfen, wäre eine zusätzliche Belastung der Sargnagel. Die gesetzliche Rente muss jährlich mit über 100 Milliarden Euro Steuermitteln bezuschusst werden. Der Vorschlag, zusätzlich zu einem dysfunktionalen System ein weiteres zu Lasten der Arbeitgeber einzuführen, ist ökonomischer Unfug. Dass Finanzminister Klingbeil diesen Vorschlag für „sinnvoll“ hält, verwundert nicht, ist doch die SPD kritikloser Erfüllungsgehilfe der Gewerkschaften. Stattdessen sollte der Staat beispielsweise eine Aktienrente wie in Schweden einführen, statt Arbeitgeber über ihre Schmerzgrenze hinaus immer weiter zu belasten.
Das BLV: Regina Drieling, Nikolas Janßen, Antje Spitzner
Büro Osterholz-Scharmbeck Marius Roskamp,
Annemarie Utke
Fotos: Klaus Werner Schlie
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Lokales: Philipp Behrbom, Martin Bollmann, Bettina Meister, Thorsten Runge, Marcus
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Mehr Mobilität für Auszubildende
Bremer Senat prüft Zuschuss für Azubi-Deutschlandticket nach niedersächsischem Vorbild
PHILIPP BEHRBOM
Einsteigen und mit dem Nahverkehr durch ganz Deutschland fahren: Für Inhaberinnen und Inhaber des Deutschland-Tickets sowie für Studierende der Universität kein Problem. Denn das Semesterticket ist seit 2024 ein Deutschlandticket. Auszubildende schauen im Land Bremen hingegen in die Röhre. Lediglich ein Ticket für das VBN-Gebiet wird vergünstigt angeboten. Das könnte sich bald ändern.
Zum 1. Juli bekommen Auszubildende in Berlin und Brandenburg ein günstigeres Deutschlandticket. Rund 26 Euro pro Monat steuern Ausbildungsbetriebe und die jeweiligen Landesregierungen bei. Für die Azubis bleibt damit ein Ticketpreis von 37 Euro. Berlin und Brandenburg gesellen sich damit zu Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Thüringen und Bremens Nachbarland Niedersachsen. Dort gingen die Tickets in den vergangenen zwölf Monaten an den Start. Im Bremer Verkehrsressort wird die Einführung eines solchen Tickets derzeit geprüft, allerdings „ergebnisoffen“, heißt es aus dem Ressort. „Maßgeblich sind dabei eine langfristig tragfähige Finanzierung und eine saubere administrative Umsetzung, auch mit Blick auf die Erfahrungen anderer Länder“, erklärt Aygün Kilincsoy, Sprecher der Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal. Insbesondere auf die Erfahrungen aus Niedersachsen stützen sich die Bremer Überlegungen, sagt Kilincsoy. Dort sei das Potenzial bei
CDU verspürt Wechselstimmung
Auf ihrem Landesparteitag will die Bremer CDU heute Wiebke Winter zur Spitzenkandidatin für die Bürgerschaftswahl 2027 küren. Daneben gilt es 32 Anträge abzuarbeiten, insbesondere zu den Themen Sicherheit, Wirtschaft, Bildung und Verkehr, gleichzeitig auch Schwerpunkte im kommenden Wahlkampf. Dafür sieht sich die Union nicht zuletzt dank einer repräsentativen Umfrage gerüstet: 57 Prozent der Befragten wünschen sich einen politischen Wechsel. Nicht ausgeführt ist allerdings in welche Richtung. rl
Einfach einsteigen und schnell zum Ausbildungsplatz kommen. Das geht mit dem TIM Ticket des VBN. Der Senat prüft, das Ticket auf das Deutschland-Ticket zu erweitern.
Weitem noch nicht ausgeschöpft. „Eine vorschnelle Einführung ohne geklärte Rahmenbedingungen ist aus Sicht des Ressorts nicht zielführend“, bremst Kilincsoy jedoch alle, die sich bereits in naher Zukunft einen Zuschuss zum Deutschlandticket erhoffen. Die Bremer Handelskammer und die Handwerkskammer würden die Einführung eines solchen Tickets begrüßen. Beide Kammern sehen positive Effekte für Bremer Ausbildungsbetriebe. „Es könnte dazu beitragen, dass die duale Ausbildung bei jungen Menschen noch weiter an Stellenwert gewinnt“, erklärt Alexander Gündermann, Hauptge-
schäftsführer der Handwerkskammer. Auch Michael Zeimet, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung der Handelskammer Bremen, betont, wie wichtig es sei, Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen möglichst kostensparend zu erreichen. Beide Kammern verweisen, ebenso wie die Behörde, auf das TIM-Ticket für Auszubildende. Für 31,50 Euro können Auszubildende durch das VBN-Gebiet fahren – allerdings mit Einschränkungen. Wer beispielsweise aus Scheeßel nach Bremen pendeln will, braucht ein Anschlussticket. Eine Ausbildung in
Bremen ist folglich unattraktiver. Dass es im niedersächsischen Umland bereits das vergünstigte Deutschlandticket für Auszubildende gibt, kann dementsprechend ein Standortnachteil für Bremen sein. Dessen ist man sich im Mobilitätsressort bewusst. „Genau deshalb wird ein vergünstigtes Ticket für Auszubildende derzeit geprüft – mit dem Ziel, dass Bremer Auszubildende und Ausbildungsbetriebe gegenüber anderen Ländern nicht ins Hintertreffen geraten“, schließt Kilincsoy. Und auch, um sie wieder mit Studierenden gleichzustellen, die schließlich ein Deutschlandticket haben.
Gute Gründer für Bremen
Preise für Gastro-Idee, vielfältige
Pflege und Softwareentwickler
MARCUS SCHMIDT
„Unsere Bremer Gründungskultur ist über viele Jahre gewachsen. Sie zeigt sich heute in einer Vielfalt und Stärke, die weit über die Grenzen des Landes Bremen hinausstrahlt“, sagt Ralf Stapp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bremer Aufbau-Bank BAB. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig Unternehmertum in Bremen heute ist. „Genau solche Gründerinnen und Gründer stärken den Wirtschaftsstandort Bremen. Als Sparkasse Bremen begleiten wir diesen Weg von der ersten Idee über Wachstumsschritte bis hin zur Finanzierung“, so Klaus Windheuser, Firmenkundenvorstand der Sparkasse Bremen. Der Banker will aber mehr durch ein Netzwerk von Unterstützern erreichen: „Der Startup-Turntable ist ein Zusammenschluss der relevanten Akteure für die Entwicklung der Start-up-Szene in Bremen, um das Start-up-Ökosystem und den Wirtschaftsstandort Bremen nachhaltig zu stärken.“ Mitglieder sind die Bremer Aufbau-Bank, die Handelskammer Bremen, die Sparkasse Bremen, das Starthaus Bremen, die Universität Bremen, einige bremische Unternehmer und der Bundesverband Deutsche Start-ups. Je Kategorie erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger 4.000 Euro. Zusätzlich wird ein Publikumspreis in Höhe von 3.000 Euro vergeben. Das meint die Jury: Klassische Gründung / Unternehmensnachfolge: In der Überseestadt hat „Bar Rique Winehouse“ einen Ort geschaffen, der Weingenuss und Fine
Ausgezeichnete
Dining neu denkt. Das innovative Weinsystem „by the glass“ ermöglicht es Gästen, aus konstant 50 offenen Weinen zu wählen und dabei auf Entdeckungsreise zu gehen. Junge Köchinnen und Köche arbeiten hier Seite an Seite mit Sommeliers, das Küchenkonzept gibt ihnen Freiraum und Verantwortung zugleich. Gewinner Jannis Bartsch hofft auf eine Sehnsucht der Gäste: „Wir gehen dahin, wo gutes Handwerk ist.“ Convenience kann man auch zu Hause kochen. Start-up: „mzio“ ist ein Bremer Softwareunternehmen, das sich auf die Auswertung komplexer Massenspektrometrie-Daten spezialisiert hat. Besonders bemerkenswert ist der Weg zum Markt: Zunächst als Offene Programme im akademischen Umfeld eingeführt, hat das Team eine starke Nutzergemeinschaft aufgebaut und diese Basis schrittweise in ein lizenzbasiertes Unternehmensmodell überführt. Fünf der sechs weltweit führenden Hersteller gehören bereits zu den
und ihre
Partnern des Unternehmens. Gewinner Ansgar Korf: „Mit unseren Programmen kann man zum Beispiel Doping in Urin oder Blut feststellen.“ Social/Nachhaltigkeit: „Vielfältig – Pflege in allen Facetten“ ist ein ambulanter Pflegedienst mit Schwerpunkt auf Sexualität und geschlechtlicher Vielfalt. Das Bremer Unternehmen hat eine Versorgungsform entwickelt, die Menschen in ihrer ganzen Lebensrealität sieht –würdevoll, professionell und diskriminierungssensibel. Gewinnerin Judith Burgmeier: „Wir orientieren uns an den Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden“. Daher habe man meist auch genug Personal. Mitgründerin Hannah Burgmeier: „In unsere Pflegeverträgen haben wir eine Klausel gegen Menschen- und Queerfeindlichkeit sowie Rassismus.“ Es sei leider nötig. Aber mit dem Konzept, hat man auch einen Ansatz gegen Fachkräftemangel gefunden. Der Publikumspreis ging ebenfalls an „vielfältig“.
Foto: WR Archiv
Gründerinnen, Gründer
Förderer (v. l.): Ralf Stapp (BAB), Ansgar Korf (mzio), Hannah Burgmeier (vielfältig), Klaus Windheuser (Sparkasse Bremen), Judith Burgmeier (vielfältig) und Jannis Bartsch (Bar Rique Winehouse). Foto: Marcus Schmidt
Cast Me!: „So echt, wie nur du es bist“
Bruce Darnell und Dodenhof laden zur nächsten Runde / Bremerinnen modeln weiter
MARCUS SCHMIDT
„Ich habe es bis ins Finale geschafft und gehörte von über 800 Bewerberinnen zu den Top-Ten-Kandidatinnen des Wettbewerbs“, erinnert sich die Bremerin Nika Heuser. Sie nahm 2025 an der Premiere des Model-Castings vom Einkaufszentrum Dodenhof, „Cast Me!“, teil. Das geht mit der Modemarke Tom Tailor im Posthausener Einkaufszentrum in die nächste Runde. Eine Jury sucht Persönlichkeiten mit Ausstrahlung, Charakter und Leidenschaft für Mode. Mit dabei ist auch wieder Model-Coach und TV-Persönlichkeit Bruce Darnell. Der ehemalige Fallschirmjäger will die Finalistinnen und Finalisten beim großen Casting-Event am 26. September begleiten.
Die erste Ausgabe stieß auf Resonanz – auch bei Heuser: „Der gesamte Tag war für mich eine unglaublich wertvolle Erfahrung. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Begegnung mit Bruce Darnell.“ Ihn persönlich kennenzulernen und seine Ausstrahlung live zu erleben, sei etwas ganz Besonderes.
Mehr als 800 Menschen aus der Region bewarben sich. „Das Finale entwickelte sich zu einem viel beachteten Event, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Posthausen lockte“, so Sprecherin Stefanie Wegeleben. Wer beim Wettbewerb Lampenfieber und Konkurrenten fürchte, könne eine
durchweg positive Atmosphäre erwarten, findet Heuser: „Sowohl das Organisationsteam als auch die anderen Teilnehmerinnen waren sehr freundlich, offen und unterstützend.“ Dadurch habe sie sich den ganzen Tag über wohlgefühlt. Dass das Casting Chancen eröffnen kann, zeigt auch die Gewinnerin des vergangenen Jahres. Lili-Enola Nusche aus Lilienthal gelang durch „Cast Me!“ der Einstieg ins professionelle Modelbusiness. Heuser absolviert eine Ausbildung zur
Volksbank setzt Wachstum fort Umzug nach
3,5 Prozent Dividende für Mitglieder
Die Bremische Volksbank Weser Wümme wächst weiter. So stieg die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2025 um 3,9 Prozent auf 2,582 Milliarden Euro. Dabei konnte die Genossenschaftsbank sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft Zuwächse verzeichnen. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Ulf Brothuhn trat man dabei im zweiten Halbjahr im Kreditgeschäft bewusst auf die Bremse, um eine ausreichende Eigenkapitaldeckung gewährleisten zu können. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 16,9 Millionen Euro nach 20,3 Millionen in 2024. Ausschlaggebend für den Rückgang war eine Wertberichtigung
im Immobilienbereich. Die vorgeschlagene Dividende für die Genossenschaftsmitglieder beträgt 3,5 Prozent. „Besser als Bundesanleihen“, kommentiert Brothuhn. Für die Zukunft sieht Brothuhn sein Institut, das in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen feiert und damit die älteste Genossenschaftsbank in Bremen ist, prinzipiell gut aufgestellt. Dennoch sind Änderungen zu erwarten. Mitte 2028 gehen drei der vier Vorstandsmitglieder in Rente. Brothuhn schließt Zusammenschlüsse mit anderen Volks- und Raiffeisenbanken nicht aus: „Die Konsolidierung geht weiter“, meint er. rl
Zahntechnikerin und arbeitet nebenbei als Model: „Das Dodenhof-Casting war für mich definitiv ein Türöffner in die Modelbranche und hat mir gezeigt, wie viel Freude mir das Modeln bereitet.“
Unter dem Motto „So echt, wie nur du es bist“, werden 2026 keine perfekten Laufstegprofis gesucht, sondern Menschen, die Mode authentisch präsentieren und den Mut haben, sich zu zeigen.
In diesem Jahr erwartet die Gewinnerinnen und Gewinner
Bildplantage 13/dodenhof
erneut die Chance auf einen Vertrag mit einer professionellen Modelagentur. Darüber hinaus dürfen sie in Sozialen Netzwerken Kollektionen präsentieren, als Laufstegmodels bei den Dodenhof Fashion Nights auftreten und sich auf weitere Preise freuen. Interessierte können sich vom 1. Juli bis 31. August für die Teilnahme bewerben. Alle Personen ab 18 Jahren – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Modelerfahrung. Infos ab Juli unter dodenhof.de/castme
Inzwischen mehr als eine Million Versicherte
Die Zeiten für Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) sind schwierig. Dennoch konnte die Bremer Handelskrankenkasse (HKK) im Geschäftsjahr 2025 bei Einnahmen in Höhe von rund 3,51 Milliarden Euro einen kleinen Überschuss in Höhe von 16,8 Millionen Euro verbuchen. Nachdem man unter dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn in zwei Enteignungswellen der Rücklagen beraubt worden sei, könne man damit die Rücklagen etwas stabilisieren, so Vorstand Michael Lempe. Seit Anfang 2026 hat er mit Jessica Probst eine weitere Vorständin an seiner Seite. Sie ver-
antwortet die Bereiche operativer Betrieb und Personal. Das gute Ergebnis verdankt die HKK insbesondere ihren vergleichsweise geringen Verwaltungskosten. Mit 105,63 Euro je Versicherten liegt die HKK mehr als 70 Euro unter dem Durchschnitt der GKV. In Summe ergibt das einen Vorteil gegenüber den Wettbewerbern von 71,7 Millionen Euro. Die durchschnittliche Zahl der Versicherten stieg im Geschäftsjahr 2025 um rund 55.000 auf 985.811. Inzwischen durchbrach die HKK erstmals die Millionengrenze und liegt aktuell bei 1.009.000 Versicherten. rl
Zwei Botschaften hat die Bremer Tafel jetzt verkündet: „Zum einen müssen wir umziehen, um zukünftig Menschen zuverlässig und sicher m it Lebensmitteln versorgen zu können und ihnen ein Angebot zu machen“, sagt Ekkehart Siering, der die Öffentlichkeitsarbeit und die Spendensammlung für die Bremer Tafel managt. „Zum anderen brauchen wir Geld, weil wir umziehen. Und deshalb starten wir jetzt einen Spendenaufruf, um diesen finanziellen Kraftakt zu meistern.“ Ungefähr 100.000 Euro werde es kosten, die Ausgabestelle nach Hastedt und die Logistik in die Überseestadt zu verlegen.
Der jetzige Standort an der Brauerstraße in Hemelingen ist
baufällig. „Im Winter mussten wir tagelang schließen und zeitweise im Freien arbeiten, weil die Dachlast durch den Schnee zu hoch war“, erklärt Vorstand Uwe Schneider. „Da war uns allen klar, dass wir uns umsehen müssen“.
Mehr als 6.000 Menschen zählen zu den Kunden der Bremer Tafel. Darunter gibt es etwa 1.300 Kinder, schätzt der Vorstand. Am Standort Hemelingen werden täglich 200 Kunden bedient.
Die neue Ausgabestelle befindet sich an der Insterburger Straße, hinter dem BürgerService-Center an der Stresemannstraße. „Er ist besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen“, versichert Uwe Schneider. val
Samstag, 20. Juni
Gewinne am 20. Juni – in unseren Gartencentern –1 von 5 Einkaufsgutscheinen im Wert von je 50 Euro. Die Rabattcoupons ndest du hier in der Zeitung oder auf unserer Website:
Bruce Darnell zeigt Nika Heuser aus Bremen, wie man noch besser über den Laufsteg schreiten kann - im Einkaufszentrum von Posthausen. Foto:
Iran-Kon ikt:
Lösung rückt näher
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Die USA und der Iran haben sich auf ein erstes Abkommen verständigt. Demnach gilt für die kommenden 60 Tage eine Waffenruhe, um offene Punkte – wie zum Beispiel das Atomprogramm des Irans – zu verhandeln. Zusätzlich soll die Straße von Hormus schnell geöffnet werden. Die Märkte haben diese Absichtserklärungen mit großer Erleichterung und steigenden Aktienkursen gefeiert. Ich halte das für gerechtfertigt, aber ich bleibe auch Realist: Bei den anstehenden Gesprächen wird hoch gepokert werden. Hierzu kann auch die Verbreitung von Gerüchten über ein mögliches Scheitern der Verhandlungen gehören. Dies würde die Märkte erneut belasten. Schwankungen gehören bei der Aktienanlage aber dazu, denn Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden und können zu einem Kapitalverlust führen. Wichtig bleiben deshalb eine breite Streuung und ein entsprechend langer Anlagehorizont, um solche Schwankungen aushalten zu können.
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Nachhaltige Festivals unter der Lupe
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Das Subway an der Uni Bremen überzeugt uns nicht
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estivals stehen längst nicht mehr nur für gute Musik und ausgelassene Stimmung. Sie hinterlassen auch umweltschädliche Spuren, beispielsweise durch große Mengen an Plastikmüll oder Feuerwerke. Am 21. Juni zieht das Klima Kino der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Energiekonsens auf die Domshof-Bühne des Hoeg-Festivals. Gezeigt wird die 30-minütige Dokumentation „Musikfestivals – zwischen Aktivismus und Greenwashing“, die einen Blick hinter die Kulissen der Festivalwelt wirft. Sie geht der Frage nach, wie ernst es Veranstalter mit dem Klimaschutz meinen und wo Nachhaltigkeit eher ein Marketingversprechen bleibt. Der Film läuft ab 19:30 Uhr im Schweizer Originalton mit englischen Untertiteln und richtet sich an alle, die Musik lieben und mehr darüber erfahren möchten, wie Festivals auch klimafreundlich gehen.
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Der schmucklose Laden an der Universitätsallee ist schön gelegen: Die großen Fenster zeigen ins üppige Grün. Das ist auch das Stichwort für den Innenraum: die ansonsten graue und unauffällige Optik wird durch grüne Akzente bereichert, die Sitzgelegenheiten sind schlicht gehalten. Vor dem Tresen mit den frischen Zutaten stehen Terminals, an denen die Gäste ihr Essen wählen.
ESSEN
Das Plant-Based Chicken Teriyaki als Sub-Sparmenü mit einem ganzen Baguette (inklusive Getränk und Gitterpommes) kostet stolze 20,78 Euro. Tatsächlich weist das Vollkornbrot auch die angepriesene Länge auf (ja, wir haben nachgemessen). Allerdings sollte es getoastet sein, was – wenn überhaupt – nur ganz kurz passiert ist: Das Brot ist weich, krümelig im
Mund und geschmacksneutral. Es liegt in einem Plastikkörbchen und ist gut gefüllt mit frischen Tomaten, vielen roten Zwiebeln, Gurkenscheiben, Streifen von blassen, etwas säuerlich schmeckenden, veganen Chicken-Teriyaki-Streifen sowie einigen wenigen Röstzwiebeln. Der Cheddar-Käse als Beilage, den wir aus Versehen doppelt bestellt haben (aber gibt es überhaupt zu viel Käse?) zeigt sich enttäuschend selten, die Guacamole und Garlic&Herb-Soße schmecken (und sehen) wir überhaupt nicht. Einzig die Caesar-Soße mit einem Hauch von Parmesanaroma schafft es auf das Brot – aber auch nicht überall. Was zur Folge hat, dass das grundsätzlich schon trocke-
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Immob IlI engesuche
ne Baguette an einigen Stellen noch dröger wirkt. Dazu bekommen wir noch eine Handvoll Waffle Fries. Diese müssen wir nachordern, weil sie erst vergessen wurden. Die Gitterpommes sind zwar gut gewürzt und heiß, aber allesamt weich. Der Fairness halber muss man sagen: Auch wenn das für mich gar nicht geht; meine Kollegin mag es so. Das Wrap-Sparmenü Philly Beef & Cheese (inklusive Getränk und einer kleinen Tüte Chips) kostet 11,39 Euro. Der gar nicht mal so große Wrap beinhaltet eine gute Portion magere Rindfleischscheiben, dazu etwas Eisbergsalat, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Gurken und Jalapenos. Auch hier spielt der Käse nur eine klägliche Neben-
rolle. Von den zwei Soßen schmecken wir nur die schön scharfe X-Spicy Chipotle Southwest heraus, den georderten Honig-Senf-Dip entdecken wir gar nicht. Insgesamt schmeckt der Wrap gut, die Portion ist allerdings klein.
SERVICE
Die Terminals, an denen wir uns eine geraume Zeit aufhalten, könnten übersichtlicher gestaltet sein. Wir verstehen auch erst nicht, warum das Wrap-Sparmenü plötzlich mehr als 20 Euro kostet und müssen nachfragen. Der Mitarbeiter erklärt lustlos, dass der Sparpreis nur für einen halben Sub gilt, wir aber einen langen geordert haben. Allerdings haben wir das weder bewusst eingegeben, noch hat uns das System das in irgendeiner Art und Weise angezeigt. Überhaupt gilt es, aufzupassen: Bei den anwählbaren Zutaten sind einige schon angeklickt, andere nicht. Einige sind kostenfrei, andere nicht. Ansonsten ist hier Selbstbedienung angesagt.
PREISE
20,78 Euro für das angebliche Sparmenü finden wir fast schon unverschämt teuer. Auch die 11,39 Euro für den kleinen Wrap sind für uns nicht angemessen. Die Getränkepreise sind ebenfalls hoch: Alle 0,5l-Flaschen –von Cola über Eistee bis Wasser – kosten 3,69 Euro, zuzüglich 25 Cent Pfand.
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Abschluss
Philharmoniker beenden die Saison
Das zwölfte Philharmonische Konzert der Bremer Philharmoniker, am 22. und 23. Juni, verspricht einen dramatischen Saisonabschluss – packend und atemberaubend: Generalmusikdirektor Marko Letonja vollendet den Brahms-Zyklus mit der vierten Symphonie, und Vadim Gluzman präsentiert vorab mit Schostakowitschs Erstem Violinkonzert eines der größten und schwierigsten Solokonzerte des 20. Jahrhunderts.
Sieben Jahre lang musste Dmitrij Schostakowitsch sein erstes Violinkonzert verstecken – zu groß war die Gefahr, dass Stalins Kulturkommissare es entdecken und den Komponisten mit Arbeitsverbot sanktionieren oder ihn direkt in den Gulag schicken würden. Seit der Premiere seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk 1936 stand Schostakowitsch unter strenger Beobachtung des diktatorischen Regimes. 1948, als er gerade mit der Arbeit an seinem ersten Violinkonzert begann, wurde er angeklagt, Musik zu schreiben, die „formalistische Verzerrungen und antidemokratische Tendenzen“ aufweise. Trotz allem vollendete er das Kon-
zert heimlich und spickte es mit sarkastischen Spitzen gegen das herrschende Regime und ironischen Persiflagen des Politapparats – furios, rasant und hochemotional. Nach Stalins Tod bot sich die Möglichkeit, das Violinkonzert endlich aus der Schublade hervorzuholen und uraufzuführen. Solist war sein Freund, der Geiger David Oistrach. Während der kräftezehrenden Proben verglich er die Rolle der Solovioline mit einem Schauspieler, der 40 Minuten ohne Pause sprechen müsse. Nur auf die dringende Bitte seines Freundes baute Schostakowitsch nachträglich eine kleine Verschnaufpause von wenigen Sekunden für den Solisten ein.
Außerdem beenden die Bremer Philharmoniker mit der Brahms-Symphonie Nr. 4 ihren Brahms-Zyklus. Alle vier Symphonien wurden in den vergangenen Jahren von Marko Letonja dirigiert.
Die beiden Saisonabschlusskonzerte sind am 22. und 23. Juni, jeweils ab 19.30 Uhr, in der Bremer Glocke zu erleben. Weitere Informationen sowie Tickets gibt es auch online unter bremerphilharmoniker.de bm
Die Bremer Philharmoniker im Bibelgarten zwischen Glocke und St.-Petri-Dom. Foto: Hannes von der Fecht
Musikgenuss in Knoops Park
Klassik-Festival „Sommer in Lesmona“ mit Tatort-Schauspielerin Luise Wolfram
BETTINA MEISTER
Draußen klassische Musik erleben – das ist der Zauber des beliebten Open-Air-Spektakels Sommer in Lesmona. Dabei ist es egal, ob Regen von Schirmen tropft oder Glühwürmchen durch laue Sommernächte fliegen: Das Ambiente des alten Parks, die vielseitigen und immer wieder berührenden Musikangebote sowie die romantische Picknick-Atmosphäre machen das Festival jedes Jahr zu einem Highlight im Veranstaltungskalender.
Zu den beliebtesten Festivalformaten zählt seit vielen Jahren der „Tee in Lesmona“ am Samstag, 27. Juni, um 16 Uhr. Den literarisch-musikalischen Streifzug gestaltet in diesem Jahr die Schauspielerin Luise Wolfram. Einem breiten Publikum ist sie vor allem als BKA-Spezialistin Linda Selb aus dem Bremer „Tatort“ bekannt. Mit ihrer markanten Stimme erweckt sie im Knoops Park literarische Welten zum Leben – begleitet von einem Kammermusikensemble der Deutschen Kammerphilharmonie.
Den Auftakt des Festivals bildet am Freitag, 26. Juni, um 21 Uhr die Bremer Freitagnacht unter dem Titel „Gansch schön verspielt“. Der österreichische Trompetenvirtuose Thomas Gansch verbindet mit seiner unverwechselbaren Spielfreude Jazz, Klassik und Pop zu einem mitreißenden Konzerterlebnis. Gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen verspricht er einen energiegeladenen Festivalauftakt.
Am Samstagabend folgt um 20.30 Uhr das Orchesterkonzert „Klangrausch im Park“. Die Klazz Brothers & Cuba Percussion bringen kubanische Rhythmen nach BremenNord und verbinden klassi-
sche Meisterwerke mit Swing und Latin Jazz zu einem temperamentvollen musikalischen Erlebnis. Die musikalische Leitung beider Abendkonzerte übernimmt die kubanische Dirigentin Cosette Justo Valdés. Durch die Programme führt Moderatorin Anna Novák.
Im Anschluss an das Konzert heißt es um 22.30 Uhr „Film ab!“: Vor der Kulisse des Knoops Parks wird die Verfilmung des Briefromans „Sommer in Lesmona“ mit Katja Riemann in der Hauptrolle gezeigt.
Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familien. Ab 11 Uhr erwartet Besucherinnen
und Besucher ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm mit Musik-Workshops, einer Instrumentenstraße, dem beliebten Picknick-Wettbewerb sowie zahlreichen kreativen Angeboten. Den Höhepunkt bildet das Große Familienkonzert, bei dem die Musikerinnen und Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen des Zukunftslabor-Mitmachorchesters auf der Bühne stehen. Festivalpakete sind bis zum 26. Juni im Kundenservice der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie an weiteren Vorverkaufsstellen er-
hältlich. Infos sowie Tickets gibt es auf der Homepage des Orchesters unter kammerphilharmonie.com Für die Bremer Freitagnacht am 26. Juni, 21 Uhr, in Knoops Park, verlosen wir 5 x 2 Tickets. Rufen Sie uns an bis Montag, 22. Juni, 15 Uhr, unter der Telefonnummer 01 37 / 87 80 201 Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus dem Festnetz. Mobilfunkpreise können abweichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen oder Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/ datenschutzerklaerung/
Sommerfest mit Musik
Morgen: Fête de la Musique in der HfK
Zum kalendarischen Sommeranfang am morigen Sonntag, 21. Juni, wird weltweit die „Fête de la Musique“ gefeiert. Das nimmt die Hochschule für Künste (HfK) Bremen in diesem Jahr wieder zum Anlass, in der lebhaften Atmosphäre des Fachbereichs Musik, an der Dechanatstraße 13-15, einen Tag der offenen Türen zu gestalten.
Gemeinsam realisieren 140 Studierende, 30 Lehrende und Gäste vom Deutsch-polnischen Festival für junge Musiker ein großes musikalisches Sommer-
fest. Es führt von 12 bis 20 Uhr, mit einem vielfältigen Programm vom Orgelturm quer durch die Säle, Flure, Treppenhäuser, Höfe bis in den Musikkeller der Hochschule und dabei zu allen dort gelehrten Musikstilen. Ensembles und Solisten bieten Klassik, Jazz, Pop, Salsa, Alte und Neue Musik, Performances, experimentelle Klangkunst und improvisierte, interaktive sowie multidisziplinäre Auftrittsformate. Mehr Infos unter hfk-bremen. de/fdlm-2026 WR
Ausgezeichnete Direktorin
Bundesverdienstkreuz für Wiebke Ahrndt
Wiebke Ahrndt, Direktorin des Übersee-Museums Bremen, wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt ihr außerordentliches Engagement – vor allem in der Zusammenarbeit mit Herkunftsgesellschaften und bei der Aufarbeitung des kolonialen Erbes. Zwölf Jahre lang wirkte Ahrndt ehrenamtlich im Vorstand des Deutschen Museumsbundes mit, zuletzt als dessen Präsidentin. In ihrer Amtszeit setzte der Verband wegweisende Impulse für eine zukunftsfähige Museumslandschaft und stärkte die Rolle der Museen als Orte der Bildung, des gesell-
schaftlichen Austauschs und der demokratischen Verständigung. Ein zentrales fachliches Anliegen Wiebke Ahrndts ist die kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe in Museen und Sammlungen. Unter ihrer Leitung entstanden im Deutschen Museumsbund richtungweisende, praxisnahe Leitfäden zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten sowie mit menschlichen Überresten. Sie unterstützen Häuser dabei, ihre koloniale Geschichte aufzuarbeiten, den Dialog mit Herkunftsgesellschaften zu suchen und verantwortungsvoll mit den Beständen umzugehen. WR
Egal bei welchem Wetter: Die Atmosphäre des Klassik-Festivals in Knoops Park ist immer wieder bezaubernd.
Foto: Bettina Meister
Tausend Mal gut informiert
Bremen wird noch ein Stück barrierefreier: In der vergangenen Woche wurde die Skateanlage im Überseepark als 1.000. Einrichtung für den OnlineStadtführer „Bremen barrierefrei“ erhoben. Damit wächst das Portal nicht nur um einen besonderen Ort, sondern auch um eine neue Kategorie: Skateanlagen ergänzen künftig das vielfältige Informationsangebot rund um Zugänglichkeit und Nutzbarkeit in Bremen.
Seit 2014 bietet die Datenbank Menschen mit Beeinträchtigungen verlässliche Informationen über Einrichtungen in der Stadt. Seit 2018 bildet sie das Herzstück des Portals „Bremen barrierefrei“ https://barrierefrei.bremen.de
Inzwischen umfasst der Stadtführer 14 Oberkategorien und mehr als fünfzig Unterkategorien – von Kultur und Gastronomie über Mobilität und Unterkünfte bis hin zu Freizeitund Sportangeboten.
Das Wirtschaftsressort finanziert und unterstützt das Portal Bremen barrierefrei und den Stadtführer barrierefreies Bremen seit Jahren. „Barrierefreiheit macht Bremen für alle Menschen besser erlebbar“, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation. „Mit dem Stadtführer ‚Bremen barrierefrei‘ schaffen wir Orientierung und zeigen, welche Angebote gut zugänglich sind. Das hilft nicht nur den Bremerinnen und Bremern, sondern auch Gästen, die unsere Stadt besuchen. Dass wir jetzt die 1.000. Einrichtung erfassen, ist ein toller Meilenstein. Und dass es ausgerechnet eine Skateanlage ist, zeigt: Barrierefreiheit gehört selbstverständlich auch zu Sport, Freizeit und einem lebendigen Stadtleben dazu.“
Umgesetzt wird das Projekt federführend von der Abteilung Bremen Online der WFB Wirtschaftsförderung Bremen
Auf der Seite Bremen barrierefrei findet man jetzt auch eine Übersicht über die Skateranlagen in der Hansestadt. Foto: Screenshot
LOKALAUSGABE BREMER WESTEN
Martin Bollmann
Tel. 04 21 – 690 55 118
martin.bollmann@weserreport.de
sowie vom Planungsbüro p+t planung. WFB-Abteilungsleiter, Henning Sklorz, betont: „Hinter jeder Erhebung steckt das Ziel, Bremen für mehr Menschen besser zugänglich zu machen. Unsere Aufgabe in der WFB-Abteilung ‚Bremen Online‘ ist es, die technische Plattform bereitzustellen und verlässliche Informationen nutzbar zu machen. Die Marke von 1.000 erfassten Einrichtungen zeigt, wie viel Wissen inzwischen in ‚Bremen barrierefrei‘ steckt – und wie wichtig digitale Angebote für Orientierung, Teilhabe und selbstbestimmte Mobilität geworden sind.“
Mehr Izmir ab Flughafen Bremen
Drei wöchentliche Verbindungen
Eine Gemeinsamkeit haben die Flughäfen von Izmir und Bremen. Beide sind nach Politikern benannt. Der an der Ägäis nach Adnan Menderes, den ersten aus freien Wahlen hervorgegangenen türkischen Ministerpräsident, der an der Weser nach Bürgermeister Hans Koschnick. Kurz vor den Sommerferien rücken beide Städte flugtechnisch näher. Sun Express startet ab Dienstag, 23. Juni, mit drei wöchendlichen Direktflügen von Bremen in die beliebte Urlaubsdestination an der türkischen Ägäis: Ab kommender
Woche haben Reisende aus dem Nordwesten somit dreimal wöchentlich die Möglichkeit, von der Hansestadt nach Izmir zu fliegen. Neben dem Dienstag sind Donnerstag und Samstag weitere Flugtage. Die Flieger brauchen knapp drei Stunden, um vom Neuenlander Feld die türkische Ägäis zu erreichen. Bremen unterhält seit 1995 eine Städtepartnerschaft mit Izmir. Die drittgößte Stadt der Türkei gilt auch als Tor zu beliebten Ägäis-Touristenregionen wie Kusadasi, Cesme oder Didim. mar
leisten die Informationen des Portals einen wichtigen Beitrag, um sich in allen Bereichen der Stadt als Mensch mit Behinderung zurechtzufinden. Das Portal mit seiner Datenbank muss daher als Leuchtturmprojekt endlich dauerhaft finanziell abgesichert werden.“
Die 1.000. Erhebung nimmt das Thema Barrierefreiheit und Inklusion im Sport in den Blick. Zum Eventtag kamen in der Skateanlage im Überseepark Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Tourismus, Sport, Selbstvertretung und Planung zusammen. Nach Begrüßungen durch Maike Frese, Staatsrätin für Wirtschaft, Henning Sklorz von der WFB und den Landesbehindertenbeauftragten Arne Frankenstein folgt eine Gesprächsrunde zur Bedeutung barrierefreier Sport- und Freizeitangebote für Teilhabe und Tourismus.
Auch praktisch wurde es: Sportlerinnen und Sportler von Sit’n’Skate zeigten Rolli-Skaten. Interessierte können mit Sportrollstühlen, Helmen und Schützern selbst aktiv werden.
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Beru iche Veränderungen strategisch planen
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
B„Die 1.000. Einrichtung zu erheben, ist ein besonderer Moment“, sagt Christoph Theiling von p+t planung. „Es stecken viel Arbeit und Liebe zum Detail in den Erhebungen. Ohne die großartige, oft ehrenamtliche Unterstützung der Bremer Behindertenverbände würde es den Online-Stadtführer in dieser Form nicht geben.“ Der Landesbehindertenbeauftragte, Arne Frankenstein, ergänzt: „Barrierefreiheit ist Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Sie herzustellen, ist gesetzlicher Auftrag. Solange es aber nicht flächendeckend barrierefreie Angebote gibt,
Die Aufnahme der Skateanlage im Überseepark zeigt, wie Sport, Freizeit und Tourismus zusammenwirken können: Informationen zur Anlage selbst, zur Anreise, zu Unterkünften und Gastronomie machen Bremen für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen besser planbar – und für alle erlebbarer.
In der kommenden Woche wird mit der Bremen Information auch die erste bremische Einrichtung im Rahmen des gesamtdeutschen Programms „Reisen für alle“ (https://reisenfuer-alle.de/ ) erfasst. Zwei weitere folgen in Kürze. Das Informations- und Bewertungssystem für Einrichtungen liefert verlässliche Infos zur Barrierefreiheit und ist auf Bundesebene einheitlich. mb Bremen barrierefrei erweitert Stadtführer um Skateanlagen – auch in der Überseestadt
Radtour im Westen
Abstecher
zu den Projekt-Gärten
WALLE - Am morgigen Sonntag, 22. Juni veranstaltet der Verein Sozial Ökologie eine Fahrradtour zu verschiedenen Projekt-Gärten im Waller Kleingartengebiet. Um 16 Uhr geht es los am Fleetgarten. Da berichtet Monika Baalmann über das Projekt, Entstehung und Stand derzeit. Wenn Laubenpieper vor Ort sind haben sie bestimmt Lust, zwei bis drei Sätze zu den praktischen Erfahrungen mit dem Gärtnern im Fleetgarten zu sagen.
Dann sind die Teilnehmer natürlich auch eingeladen, weiter mit zum Waldgarten und zum Weltacker zu fahren. Dort wird auch jeweils berichtet, was diese Projekte ausmacht und was sie wollen. Der Abschluss ist am „Stadt. Teil. Raum.“ Der „Stadt. Teil. Raum.“ befindet sich im gemeinschaftlichen Wohnprojekt „Waller Mitte“ und ist „ein Repair-Café, eine Fahrrad- und eine Selbsthilfe-Werkstatt, ein Lastenrad-Verleih, eine Food-Coop und ein Begegnungs-Foyer“. mb
Alles Hoffen und Beten war vergebens. Er hat es nicht mehr geschafft.
„Michi“ Michael Kobbe
*04. Februar 1957 † 26. Mai 2026
Wir sind unendlich traurig Dein Ettchen und Speedy Karin und Kristian Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
erufliche Entwicklung endet nicht mit der ersten Ausbildung oder dem Studienabschluss. Im Laufe eines Berufslebens gibt es viele persönliche und äußere Einflüsse, die eine berufliche Neuorientierung sinnvoll machen. Mit der Berufsberatung im Erwerbsleben (BBIE) bietet die Agentur für Arbeit ein kostenfreies Beratungsangebot, das sich besonders an beschäftigte Menschen richtet. Wer eine Perspektive am Arbeitsmarkt sucht, sich beruflich neu orientieren oder weiterentwickeln möchte, eine Weiterbildung anstrebt oder andere Fragen zur beruflichen Situation hat, kann sich in einem ausführlichen Gespräch bei der BBiE unabhängig und neutral beraten lassen. Die BBIE bietet Beschäftigten Beratungsgespräche an. In diesen werden berufliche Ziele und Fähigkeiten gemeinsam analysiert und entsprechende Strategien für den Bewerbungsprozess entwickelt. Auch bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen wie Lebensläufen und Bewerbungsschreiben unterstützen die Beraterinnen und Berater. So kann sichergestellt werden, dass diese effektiv und zielgruppengerecht geschrieben sind. Einen Beratungstermin kann man online buchen unter arbeitsagentur.de oder telefonisch über 0800 / 455 55 00 (gebührenfrei).
Flohmarkt am Steffensweg
Stöbern und Schnäppchen schnappen
WALLE – Stöbern, Finden, Freuen: In Walle findet am nächsten Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 14 Uhr, ein privat organisierter Nachbarschaftsflohmarkt statt. Treffpunkt ist der Stichweg Steffensweg 51-73 in 28217 Bremen. Wer mit einem eigenen Stand teilnehmen möchte, kann sich telefonisch unter der Rufnummer 0173 / 934 05 50 anmelden. Und Achtung: Der Flohmarkt am Steffensweg findet nur bei gutem, also trockenen, Wetter statt. mb
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Kalle ist ein ganz verschmuster Geselle
Der kleine Mischling Kalle ist ein charmanter Hundesenior, der auf etwa zehn bis zwölf Jahre geschätzt wird. Er kam als Fundtier ins Tierheim. Leider ist daher über seine Vorgeschichte nichts bekannt. Umso mehr wünschen sich die Tierheim-Mitarbeiter nun, dass er sein Leben von jetzt an in einem liebevollen Zuhause verbringen darf. Kalle ist ein ausgesprochen freundlicher und verschmuster Hund, der die Nähe zu Menschen sehr genießt. Aufmerksamkeit findet er großartig und zeigt auf seine ganz eigene Art gerne, wenn er etwas zu erzählen hat – denn kommunikativ ist der niedliche Rüde definitiv.
Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491.
Kalle lebt seit Ende Mai im Tierheim Hemmstraße. Foto: pv
Informationen zu Öffnungszeiten und Tieren gibt es unter Telefon 35 11 33 sowie bremertierschutzverein.de im Internet. mb
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Mit SunExpress von Bremen nach Izmir. Foto: Bremen Airport
„Blütenreich“: Mit Herz und Verstand
Mit „Blütenreich – Schnittblumen mit Herz und Hand vermehren“ ist im Haupt Verlag ein neuer Gartenverführer mit einem Schwerpunkt auf Schnittblumen erschienen. Die Biologin Annika MüllerNavarra beschäftigt sich bereits seit Langem mit dem nachhaltigen SchnittblumenAnbau (Slowflowers) und widmet sich mit „GartenSieben“ seit 2020 auch hauptberuflich diesem Thema. Auf über 220 Seiten nimmt sie ihre Leser mit in die blütenreiche Welt des Gartens und erläutert anhand von ganz konkreten Beispielen, welche Vorteile die selbst angebaute Blütenpracht mit sich bringt. Nein, Biologie studiert haben muss man ganz gewiss nicht, um seinen eigenen Garten in eine wild blühende Oase zu verwandeln. „Es ist schon ausreichend, die grundlegende Pflanzen-Vermehrung zu verstehen“, findet Müller-Navarra. Und dazu gehört zunächst die Unterscheidung in einjährige Blühpflanzen und mehrjährige Stauden und die richtige Auswahl des Standortes für die unterschiedlich lichtfreudigen Gewächse. Müller-Navarra leitet ihre Leserinnen und Leser Schritt für Schritt an, damit die Pflanzen gedeihen und auch als Schnitt-
blumen viele Tage Freude an der farbenfrohen Blütenpracht bringen.
Müller-Navarra stellt insgesamt 17 Schnittblumenarten vor, die ohne große Kenntnisse selbst vermehrt werden können. Dazu zählen Rittersporn, Kornblume, Vergissmeinnicht und Tagetes genauso wie etwa Kornrade und -blume. Gerade bei Stauden sei mit wenig Aufwand über viele Jahre Verlass, dass sie ordentlich Blüten produzieren, weiß Müller-Navarra. Allerdings hätten einjährige Schnittblumen zwar den Nachteil, dass sie alljährlich wieder ausgesäät werden müssten, dafür seien sie aber auch tolerant gegenüber eisigen Wintern. Einfühlsam führt die Autorin ihre Leser in die Grundlagen der Botanik ein und erläutert von Samenbildung bis hin zu Keimung und Kultivierung den Kreislauf des Gartens und gibt zahlreiche Tipps zum Aussaatzeitpunkt, Keimung, Auspflanzen und Überwintern. Ein Buch, gleichermaßen für Garten-Neulinge und alte Hasen.
Am morgigen Sonntag, 21. Juni, wird rund um den Liegnitzplatz ein großes Sommerfest gefeiert – und alle sind herzlich eingeladen. Kurz vor den Sommerferien ist das eine schöne Gelegenheit, noch einmal zusammenzukommen.
Für ein paar Stunden wird die Straße vor der Haustür zu einem Ort, an dem gespielt, gelacht, getanzt und miteinander Zeit verbracht wird. Und es gibt einiges zu erleben: Bei der Silent Disco kann mit Kopfhörern getanzt, ausprobiert oder einfach zugeschaut werden. Am Fußballtor und bei den Bewegungsangeboten kann spontan mitgemacht werden. Das Hood Training lädt besonders Jugendliche dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden und einmal neue Moves auszuprobieren.
Wer es kreativer mag, kann im Mobilen Atelier eigene Ideen umsetzen. Gesundheit NDS ist vor Ort und bringt Angebote rund um Bewegung und Wohlbefinden mit. In der Fotobox können Erinnerungen festgehalten werden – allein oder mit Freunden oder Nachbarn.
Auftritte gibt es auch: Die Backstage Girls und die Rap Werkstatt zeigen, woran sie gearbeitet haben und bringen ihre Energie auf die Straße. Für Kinder gibt es eine Spielstraße, auf der sie sich frei bewegen und spielen können. Und überall im Quartier entstehen kleine Begegnungen –beim Zuschauen, Mitmachen oder einfach im Gespräch. Auch das Essen gehört dazu: Am Büfett können sich alle ge-
mit Silent Disco und Flohmarkt gefeiert
gen eine kleine Spende bedienen. Es lebt davon, dass viele etwas beitragen und miteinander teilen.
Parallel findet morgen ein Nachbarschafts-Flohmarkt statt. Ein eigener Stand ist kostenlos, eine kleine Spende fürs Buffet ist willkommen. Tische sind nur begrenzt vorhanden, dafür wird um telefonische
Anmeldung oder per Whatsapp gebeten. Kostenfrei, ohne Anmeldung: Das Fest findet am Sonntag von 14 bis 18 Uhr im Bereich Liegnitzstraße 33-49 bis zur Johann-Kühn-Straße 2a statt. Die Straße wird dafür gesperrt, damit genügend Raum für alle da ist.
Unterstützt wird das Fest
von der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, der Senatorin für Inneres und Sport über die Koordinierungsstelle Kriminalprävention (KSKP), dem Programm „Wohnen in Nachbarschaften“ (WiN), durch Globalmittel des Beirats Gröpelingen und Deutsches Kinderhilfswerk. mb
Vegesack feiert den Matjes
Freibeutertreiben, historisches Handwerk und jungfräulicher Hering
Wir sind für Sie vor ORT in
VEGESACK – Am Utkiek in Vegesack wird am 27. und 28. Juni zu einer maritimen Zeitreise in die Blütezeit des alten Hafens eingeladen. Zu den Matjestagen kommt der Tross der Fogelvreien mit historischem Handwerk, Handel und lecker Speiß und Trank. Mit Freibeuterbrief Bremen ausgestattet und seit vielen Jahren beim Schlachte-Zauber zur Adventszeit zu Gast freuen sich die Akteure auf ein maritimes Fest zur Sommerszeit.
Ein Dutzend Aussteller warten auf mit Handgemachtem, Skurrilem und Seemännischen, aber auch ein Bühnenprogramm sorgt für beste Unterhaltung von Jung und Alt. Von der Leinenbühne mit Blick aufs Wasser gibt es etwas auf die Ohren: Musik aus der alten Welt bieten Giacomo und der Rote Piet. Irische Lieder wecken die Sehnsucht jenseits der Waterkant, Laute und Dudelsack erinnern an alte, vergangene Zeiten.
Aoida lässt auserlesen Harfenspiel erklingen und der Gaukler Chris weiß drei Entermesser in der Luft zu halten und beherrscht das Feuer meisterhaft… Für die kleinen Besucher des Marktes gibt es maritime Spiele und Spannung – hier können sich die Kleinen als echte Freibeuter bewähren und anheuern bei der Mannschaft. Um Glockenschlag Zwölfe wird mit Spannung am Samstag das Schiff erwartet, das den frischen, diesjährigen Matjes bringt. Anlandung, Verprobung und Verkostung wird in einem kleinen Spiel dargestellt – und hernach dürfen sich auch die Besucher am frischen Matjes laben. Das
Am Samstag, 27. Juni, 12 Uhr, wird das Schiff erwartet, das den frischen Matjes bringt. Der wird direkt am Utkiek verkostet. Foto: Archiv
Museum des Schönebecker
Schlosses wird am Stand über die Vegesacker Heringsfischerei in alter Zeit informieren, und auch das Geschichtenhaus Vegesack ist am Samstag mit einigen Darstellern mit dabei. „Mit dem Freibeuterdorf zum Schlachte-Zauber haben wir seit vielen Jahren maritime Kultur an die Weser gebracht, wir freuen uns, einmal mit unserer maritimen historischen Darstellung nun im Bremischen Gebiet einmal im
Sommer aufzuführen“, sagt Johannes Faget, Projektleiter der Fogelvreien. „Kurzum –setzt die Segel, in die Wanten, legt an die Riemen, sattelt die Rösser oder kommt auf Schusters Rappen an den Utkiek in Vegesack um zwei Tage die Vergangenheit zu erleben und Euch in maritimem Flair kurtz weylen zu lassen.“ Die Öffnungszeiten sind Samstag, 27. Juni, von 11 bis 21 Uhr, und am Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. fr
Auf der Liegnitzstraße wird am morgigen Sonntag – bei hoffentlich sonnigen Wetter – ein großes Sommerfest gefeiert. Foto: Tim Lachmann
Kapitän Joshua Kimmich schied bei zwei WM-Teilnahmen jeweils in der Vorrunde aus. Foto: Nordphoto/Memmler
Ersatztorwart verlängert Vertrag
Markus Kolke (35), bislang die Nummer drei in der TorwartHierachie bei Werder Bremen, hat seinen Vertrag mit dem Fußball-Bundesligisten vorzeitig verlängert. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. „Markus erfüllt die Rolle, die wir von ihm erwartet haben zu 100 Prozent und wir freuen uns, dass wir den Weg hier bei Werder weiter gemeinsam gehen“, erklärt Peter Niemeyer, Leiter Profifußball. Kolke kam 2024 von Hansa Rostock zu Werder. rl
Erstes Testspiel wieder in Verden
Einen Tag vor dem WM-Finale in New York / New Jersey tritt der SV Werder am Samstag, 18. Juli, 15 Uhr, im Stadion am Berliner Ring in Verden zum ersten Testspiel der neuen Saison an. Der Ticketvorverkauf für die Partie gegen den FC Verden 04 hat bereits begonnen. Trainingsauftakt für die Grün-Weißen ist bereits eine Woche vorher. Am 10. und 11. Juli versammelt Trainer Daniel Thioune seinen Kader zur Leistungsdiagnostik. Die erste öffentliche Einheit ist für den 12. Juli geplant. rl
Schmid trifft für Österreich
Traumtor beim Sieg gegen Jordanien
Drei Werder-Profis der abgelaufenen Bundesliga-Saison sind aktuell bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika mit ihren Nationalmannschaften im Turnier. Dabei kam Yukinari Sugawara beim 2:2 gegen die Niederlande für Japan als Einwechselspieler zum Einsatz. Eine Sternstunde erlebte Romano Schmid, der wie Teamkollege Marco Friedl im Aufgebot der Österreicher steht. Der Offensivspieler stand beim 3:1(1:0)-Erfolg der ÖFB-Auswahl gegen Jordanien in der Startelf und brachte seine Mannschaft in der 21. Minute durch einen sehenswerten Distanzschuss in den Winkel in Führung. Nach dem zwischen-
SPORT KOMPAKT
zeitlichen Ausgleich der Jordanier stand ein ehemaliger Werderaner im Blickpunkt: Marko Arnautovic wurde zunächst ein Treffer nach VAR-Eingriff aberkannt, weil zuvor ein Mitspieler mit dem Arm den Ball berührt hatte (67.). Doch kurz darauf provozierte Arnautovic ein Eigentor der Jordanier (76.). In der Nachspielzeit verwandelte der 37-Jährige schließlich einen vom ihm selbst erzwungenen Handelfmeter zum 3:1 Endstand.
Romano Schmid wurde in der 83. Minute ausgewechselt. Marco Friedl kam nicht zum Einsatz. Nächster Auftritt der Österreicher ist am 22. Juni, 19 Uhr MESZ in Dallas gegen Titelverteidiger Argentinien. rl
Auf dem Verbandstag des Bremer Fußball-Verbandes im Atlantic Hotel Galopprennbahn soll am heutigen Samstag über die Reform der Spielklassen im Herrenbereich entschieden werden. Nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung steht ein Drei-SäulenModell zur Abstimmung, das eine Gliederung in leistungsorientierten Bereich (Bremen-Liga, Landesliga, Bezirksliga), breitenfußballorientierten Bereich (Kreisliga A und B) sowie Freizeit- und Hobbybereich (Kreisklassen) vorsieht. Kleinere Staffeln und geringe Mannschaftsstärken im Hobby- und Freizeitbereich sollen den Spielbetrieb unabhängig vom Leistungsniveau und Zeitbudget der Aktiven attraktiv halten.
Der TuS Schwachhausen hat sich die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga gesichert und steigt gemeinsam mit dem SV Grohn in die Bremen-Liga auf. Nach 30 Spieltagen landete der TuS mit 70 Punkten knapp vor Grohn, das die Saison mit nur einem Zähler weniger abschloss. Der TSV Grolland und die TSV Wulsdorf müssen als Absteiger den Gang in die Bezirksliga antreten.
Bremen United hat sich ungeschlagen die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga gesichert und steigt in die Landesliga auf. Der Titelträger gewann 28 Partien und spielte lediglich zweimal unentschieden. Mit 86 Punkten, 133 erzielten Toren und einer Tordifferenz von plus 91 setzte sich United deutlich an die Tabellenspitze. Neben dem Meister steigt auch der BSC Hastedt als Tabellenzweiter in die Landesliga auf. Am Tabellenende müssen der TSV Melchiorshausen, die zweite Mannschaft des ESC Geestemünde und der FC Union 60 II den Gang in die Kreisliga A antreten.
Die Tischtennis Bundesliga (TTBL) geht mit den gleichen zwölf Vereinen wie im Vorjahr in die neue Saison 2026/27. Alle Clubs, die sich um eine Lizenz beworben hatten, erhalten die Teilnahmeberechtigung für die kommende Spielzeit. Dazu zählt auch das Team von Werder Bremen
Hungrig in die nächste Prüfung
Fußball-Nationalmannschaft trifft heute im zweiten WM-Gruppenspiel auf die Elfenbeinküste
ROBERT LÜRSSEN
Nach dem gefeierten 7:1-Auftaktsieg gegen CuraÇao muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika am heutigen Samstag (22 Uhr MESZ, live im ZDF und bei Magenta TV) mit einem erheblich stärkeren Gegner rechnen. Das Team der Elfenbeinküste gewann nicht nur ebenfalls sein Auftaktspiel gegen das hoch eingeschätzte Team von Ecuador (1:0), sondern kann auf eine ähnliche Erfolgsserie blicken wie die DFB-Auswahl. „Jetzt
kommen ein paar Prüfsteine, wo wir sehen, wo wir stehen“, sagt Kapitän Joshua Kimmich. Die letzte Niederlage der Ivorer datiert vom Januar dieses Jahres. Im Viertelfinale des Afrika-Cups unterlag die Mannschaft von Trainer Emerse Faé am 10. Januar mit 2:3 gegen Ägypten. Die WM-Qualifikation überstand man dagegen ungeschlagen mit acht Siegen und zwei Unentschieden. Beeindruckend liest sich dabei die Tordifferenz von 25:0. Allein 16 Treffer erzielte das Team allerdings in den beiden Partien gegen die Seychellen
(9:0/7:0). Vier der acht siegreichen Spiele endeten 1:0. In der WM-Vorbereitung bezwang die Elfenbeinküste Ende März Südkorea mit 4:0 und Schottland mit 1:0. Kurz vor der WM-Endrunde ließen die Ivorer, die erst zum vierten Mal für eine WM qualifiziert sind, mit einem 2:1-Erfolg in Nantes gegen Frankreich aufhorchen. Obwohl die Zahlen insbesondere für die Defensivqualitäten der Mannschaft sprechen, warnt Joshua Kimmich vor den offensiven Qualitäten des kommenden Gegners. „Sie haben spektakuläre Spieler in der Of-
fensive“, sagt er und dürfte dabei zum Beispiel Yan Diomande im Kopf gehabt haben. „Sein Start-Stop-Dribbling ist außergewöhnlich. Er beschleunigt krass“, meint der Rechtsverteidiger des deutschen Teams. Da Diomande meistens über die andere Angriffsseite kommt, wird sich wohl in erster Linie Nathaniel Brown mit ihm duellieren müssen. Im eigenen Team hat Kimmich einen „besonderen Hunger“ ausgemacht. Bis auf Manuel Neuer habe noch niemand mit der Nationalelf etwas gewonnen, begründet er.
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In plasmablau und salbeigrün: Diese Farben stehen den Q4
AUTO
Der Q4 SUV e-tron: Optisch baut er kompakter auf als der Sportback (rechts).
Die Modellpalette des BMW iX3 umfasst ab sofort eine zweite Antriebsvariante. Der neue BMW iX3 40 (Preis: 63.400 Euro) erweitert das Angebot der Münchner als Einstiegsmodell und verfügt über eine 235 kW/320 PS starke E-Maschine.
Lancia veröffentlicht erste Bilder und Informationen zum neuen Lancia Gamma: Er wird in Ländern erhältlich sein, in denen Lancia aktuell verkauft wird. Deutschland ist vorerst nicht dabei.
Der Q4 Sportback: Durch die auslaufende Dachpartie wirkt er gestreckter, ist aber nur einen Zentimeter länger als der Q4 SUV (4,60 Meter).
Zweiter Frühling für Audis Bestseller
Jetzt kommt der Audi Q4 e-tron mit neuen digitalen Features und klarer Bedienlogik
Aufgefrischt kommt jetzt der Audi Q4 e-tron auf den Markt. Der elektrische Bestseller der Ingolstädter, der schon jetzt bestellbar ist, überzeugt weiterhin durch seine Vielseitigkeit und Funktionalität. Im Innenraum punktet das überarbeitete Modell mit einer neugestalteten digitalen Bühne, klarer Bedienlogik und großzügigem Platzangebot. Außen bietet das elektrische Crossover ein geschärftes Design und – wen wundert es bei Audi – neue Licht-Features.
Kurze vordere Überhänge, große Räder, breite Spur und muskulös modellierte Flanken prägen auch künftig die Proportionen des Ingolstädters. Blickfang der hohen, aufrechtstehenden Front ist der Singleframe, der jetzt in Wagenfarbe ausgeführt ist. Beim Q4 SUV e-tron schließt ein Dachkantenspoiler die D-Säule ab. Eine schwarze Einlegerleiste entlang des gesamten Dachbogens trennt das hintere Dach optisch von der Karosserie und erzeugt einen schwebenden Look – ein Detail, das den dynamischen Auftritt zusätzlich betonen soll. Am
Heck verstärken horizontale Linien die optische Breite. Insgesamt wirkt das Heck höher und aufrechter. Ein neu gestalteter Heckspoiler macht das SUV noch aerodynamischer.
Aber auch die inneren Werte sind relevant: Ein deutliches Plus an Komfort und Variabilität gibt es im komplett neu gestalteten Interieur. Ein Panoramadisplay mit 11,9 Zoll-Kombiinstrument und 12,8 Zoll-MMI -Touchdisplay sorgt dafür, dass Fahrerin oder Fahrer alles im Blick haben. Beim Platz orientiert sich der Q4 e-tron am Angebot der SUV-Oberklasse: Vorn luftig, hinten mit viel Beinfreiheit – ermöglicht durch die als Elektroplattform ausgelegte technische Basis. Insgesamt bietet das Modell rund 25 Liter Stauvolumen in diversen Ablagen.
Der Audi Q4 SUV e-tron mit 63 kWhBatterie startet in Deutschland bei 47.500 Euro. Die quattro-Modelle der SUV-Version kosten 55.900 und 59.000 Euro. Der einheitliche Aufpreis für die Sportback-Karosserievarianten beträgt immer 1.950 Euro.
Das Facelift des Q4 beinhaltet auch neue OLED-Rückleuchten (links) – steht dem Ingolstädter. Funktional und großzügig: Das neue Interieur im Audi Q4 e-tron ist sehr wertig. Und mehr Komfort ist auch an Bord (unten).
Roadster-Ikone in neuem Ton
Mazda hat jüngt auf dem ‚Karuizama Meeting 2026‘, dem weltweit größten Treffen für Fans und Besitzer des Mazda MX-5, im japanischen Karuizama die neue Lackierung Zinc Green Metallic präsentiert. Das MX-5-Modelljahr 2027 wird das erste sein, das den neuen Farbton auf die Straße bringt.
AUTO
Zinc Green Metallic entfaltet je nach Lichteinfall und Tageszeit eine vielfältige Farbpalette und passt somit zu den unterschiedlichsten Umgebungen.
Foto: Isuzu
Isuzu D-Max mit mehr Kra
Isuzu spendiert dem neuen DMax ein 2,2-Liter-Turbodieselmotor (120 kW / 163 PS). In Kombination mit einem neu entwickelten 8-Gang-Automatikgetriebe oder einem 6-Gang-Schaltgetriebe verbessert der neue Antrieb insbesondere das Fahrverhalten unter Last sowie im An-
Kra sto preise sinken deutlich
Der Produktionsstart von Zinc Green beim Mazda MX-5 findet im Oktober statt, anschließend wird die neue Außenlackierung nach und nach bei weiteren Mazda Baureihen eingeführt.
Eine erfreuliche Nachricht für Deutschlands Autofahrende. Das Tanken ist im Laufe der vergangenen Woche spürbar günstiger geworden, meldet der ADAC. Vor allem die Fahrerinnen und Fahrer von Diesel-Pkw können sich über einen starken Preisrückgang freuen. Laut aktueller ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland ist der Dieselpreis um 9,1 Cent abgesackt und rangiert aktuell bei 1,797 Euro je Liter. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Mittel derzeit 1,854 Euro – ein Minus von 5,2 Cent gegenüber der Vorwoche. Damit sind die Spritpreise, so der Münchener Autofahrerclub zurzeit auf dem niedrigsten Stand seit Anfang März 2026.
Das Borgward Hansa 1500 Touren-Cabriolet: „Der Wagen für höchste Ansprüche – ein Meisterstück im Automobilbau. Eleganz und Komfort, vereint mit seinen hervorragenden Fahreigenschaften, werden jeden begeistern.“ So steht es im Verkaufsprospekt von 1950
Im März 1949 stellte Carl F. W. Borgward seinen neuen Mittelklasse-Wagen Hansa 1500 auf dem Genfer Salon vor. Der 4-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 1,5 Liter leistete 48 PS (35 kW). Neben der 7.600 D-Mark (nach heutiger Kaufkraft 23.800 Euro) teuren Limousine gab es für nur 90 D-Mark mehr einen zweitürigen Kombi. Ergänzt wurde das Programm durch zwei CabrioletVarianten. Das zweisitzige Sportcabrio kostete in der 80 PSAusführung fast den doppelten Betrag. Dafür bekam man Anfang der 50er-Jahre ein Auto, das 165 km/h schaffte und nur vom Drei km schnelleren Porsche 356/1500 eingeholt werden konnte. Die zweite Cabrio-Variante war deutlich langsamer (120 km/h), aber familienfreundlich. Der fünfsitzige und zweitürige TourenWagen kostete 10.500 D-Mark (33.200 Euro). Die Herstellung erfolgte beim Karosseriewerk Joseph Hebmüller Söhne in Wülfrath bei Wuppertal. Das Borgward-Werk in Bremen-Sebaldsbrück lieferte das Fahrgestell mit dem Triebwerk und Karosserieteile an die Wülfrather. Diese verstärkten das Fahrgestell mit zusätzlichen Trägern, änderten die angelieferten Blechteile, lackierten das Auto und versahen es mit einem Cabrioletdach. Zum Schluss der Fertigungskette schraubte man auf jeder Seite an die hintere, untenliegende Ecke der vorderen Kotflügel das Heb-
AUTOS aus Bremen
Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte Vom Hansa 1500 gab es zirka
müller-Firmenemblem. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgte über die Borgward-Händler. Hebmüller beschäftigte 700 Mitarbeiter und fertigte neben dem Hansa-Cabrio auch offene Versionen für Volkswagen sowie DKW/Auto Union in Ingolstadt. 1949 zerstörte ein Brand das Hauptwerk. Für den Wiederaufbau hatte man sich finanziell übernommen. Trotz guter Auftragslage kündigten die Banken die Kredite. Im Mai 1952 musste das 1889 gegründete Unternehmen Vergleich anmelden und stellte angeblich die Produktion ein. Widersprüchlich ist, dass Borgward noch im März 1953 in einem Prospekt das Touren-Cabrio mit dem neuen 1800-cm³-Motor bewarb. Ob dieses Modell jemals gebaut wurde, ist daher fraglich. Vom Hansa 1500 entstanden in der Bauzeit (Juli 1949-September 1952) annähernd 21.000 Limousinen und 1255 Kombis. Die Anzahl der von Hebmüller gefertigten Touren-Cabrios dürfte unter 100 Exemplaren liegen. Vermutlich existieren heute nur eine Handvoll.
DER AUTOR
Xpeng X9 erzielt Bestwerte
Der Xpeng X9 hat beim „NAF El Prix Summer 2026“, dem weltweit größten unabhängigen Vergleichstest für E-Fahrzeuge, Spitzenergebnisse bei Reichweite und Ladeleistung erreicht. Der vollelektrische siebensitzige Van erzielte unter 24 getesteten Fahrzeugen sowohl die höchste positive Abweichung von der offiziellen WLTP-Reichweite als auch die schnellste Ladezeit. Mit einer
RÜCKRUF
real gefahrenen Reichweite von 646 km übertraf er seinen offiziellen WLTP-Wert um 11,4 Prozent und lieferte damit das beste Ergebnis im gesamten Teilnehmerfeld. Auch bei der Ladeleistung setzte der Xpeng X9 Maßstäbe. Das Laden von 10 auf 80 Prozent Batteriekapazität erfolgte in lediglich zwölf Minuten und 55 Sekunden –schneller als bei jedem anderen im Test vertretenen Fahrzeug.
Ford Kuga mit Batterieproblemen
Ford ruft den Kuga in die Werkstatt (Produktionszeitraum: 2.8.19 bis 2.3.26). Ein Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie kann zu einem Fahrzeugbrand oder Antriebsverlust führen. Ford empfiehlt aktuell auf seiner
Homepage, die Batterie ihres Fahrzeugs maximal bis 80 Prozent zu laden und nur den Standardmodus „Auto EV“ zu nutzen. Laut KBA sind weltweit 252.972 Autos betroffen, 68.810 Fahrzeuge davon in Deutschland.
Fotos: Kurze
Foto: Mazda
Skoda zeigt jetzt erste Exterieurskizzen
seines neuen elektrischen Siebensitzers
Peaq. Die optische Präsenz des neuen SUV-Flaggschiffs wird durch klar definierte Flächen, präzise Linien und markante Beleuchtungselemente geprägt. Die Weltpremiere findet in der nächsten Woche (23. Juni) in Monnetier-Mornex (Frankreich) statt.
Leidenscha
An der Front des Peaq bilden die schlanken T-förmigen Scheinwerfer, das glänzend schwarze Tech-Deck-Face und das Verbindungselement zwischen ihnen ein markantes, rahmenartiges Schleifenmotiv. Dem steht der Stoßfänger mit seiner ausgeprägten unteren Kontur und der horizontalen Linie gegenüber. Die Seitenansicht
wird von der hohen Schulterlinie und den breiten D-Säulen dominiert, die den kraftvollen Stand betonen. Die Skizze zeigt außerdem integrierte Türgriffe. Das Heck spiegelt das Frontdesign wider, mit T-förmigen Rückleuchten und einem Verbindungselement, das das unverwechselbare Schleifenmotiv bildet.
für französische Sportwagen
Die Bleker-Gruppe erö net jetzt ihren Alpine Store in Bremen
Mit dem Alpine Store Bremen (Stresemannstraße 23-25) erweitert die Bleker Gruppe ihr Engagement für die traditionsreiche französische Sportwagenmarke Alpine nun auch im Norden Deutschlands. Die Marke gehört seit 1973 zum Renault-Konzern und steht seit jeher für leichte, agile und emotional gestaltete
Sportwagen mit klarem Motorsport-Erbe. „Als zertifizierter Alpine Partner ist die Bleker Gruppe kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Fahrzeuge der Marke“, heißt es dazu. „Von der individuellen Beratung über den Fahrzeugkauf bis hin zu Wartung und Service begleitet unser Team mit Fachkompetenz
Jeep Avenger mit neuem Grill
In nahezu jeder Ecke dieser Welt zeigt der 7-Slot Kühlergrill: ein Jeep fährt vorbei. Das Element ist ein integraler Teil der MarkenHistorie, das erstmals im Jahr 1945 beim CJ 2A zu finden war. Seither wird der Kühlergrill in jeder Fahrzeuggeneration weiterentwickelt und zu einem maßgeblichen Design-Element der Marke Jeep geworden, das sich in der CJ-Familie genauso wiederfindet wie im Wrangler oder dem aktuellen Portfolio
Markentypisch: Der neue 7-Slot Kühlergrill debütiert im Jeep Avenger
des Herstellers. Das neue Modelljahr des Jeep Avenger präsentiert jetzt eine Neuinterpretation des legendären 7-Slot Kühlergrills.
Ein Riesenerfolg für Südkorea: Top-Awards für den Kia EV4
Kia dreifach ausgezeichnet
Die Bleker Gruppe-Filialleiter Carsten Busch, Verkaufsberater Umutcan Özmen und Alpine Advisor Bartosz Sikorski nehmen jetzt den Alpine Store ans Netz.
und Leidenschaft für außergewöhnliche Sportwagen.“ Das Modellangebot besteht aktuell aus drei Baureihen: Die Alpine A110 gilt als Ikone moderner Leichtbau-Sportwagen mit perfekter Gewichtsverteilung und MittelmotorKonzept. Noch befinden sich die letzten verfügbaren Verbrenner-Modelle im Bestand; gegen Ende 2026 wird die nächste Generation der A110 als vollelektrische Variante auf den Markt kommen.
Mit der A290 schlägt Alpine ein neues Kapitel auf und überträgt seine sportliche DNA erstmals auf ein kompaktes, vollelektrisches Fahrzeugsegment. Der dynamische Schrägheck-Komapktwagen verbindet Alltagstauglichkeit mit besonders agilem Fahrerlebnis.
Die A390 ist ein sportliches, vollelektrisches Fastback Crossover und verbindet sportliche Dynamik mit zusätzlichem Platz und Komfort. „Speziell geschulte Alpine Techniker kümmern sich um Wartung, Reparatur und Pflege der Fahrzeuge und sorgen dafür, dass jede Alpine dauerhaft ihre außergewöhnliche Performance behält“, sagt Alpine Advisor Bartosz Skikorski.
Kia hat beim „Red Dot Award: Product Design 2026“ dreimal gepunktet: Der EV4 wurde mit dem „Red Dot: Best of the Best“ prämiert, dem TopAward des renommierten Designwettbewerbs, und der PV5 wurde als „Winner“ ausgezeichnet. Zudem erhielt auch die mobile Roboterplattform MobED eine Auszeichnung. Der EV4, der als Limousine sowie als speziell für Europa entwickeltes und auch hier produziertes Schrägheckmodell erhältlich ist, wurden bereits mit dem iF Design Award 2026 prämiert.
KGM Musso EV trägt schwarz
Der KGM Musso EV streift das elegante Schwarze über: Der vollelektrische Pick-up ist ab sofort für 54.490 Euro in der Black Edition bestellbar. Das Topmodell verbindet schwarze De-
signakzente innen wie außen mit Vollausstattung und Allradantrieb.
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Beim Gasgeben ist weiterhin Zurückhaltung angebracht
Was trotz sinkender Preise sinnvoll ist
Autofahrende mussten an der Zapfsäule weiterhin stark sein: Die Kraftstoffpreise hatten im Zuge des Iran-Konflikts zum Höhenflug angesetzt, aktuell fallen sie wieder deutlich. Grundsätzlich kann aber auch mit weiteren Maßnahmen Kosten reduziert werden. Die Experten von Dekra sagen, worauf es dabei ankommt. Wenn die Ölpreise explodieren, ist beim Gasgeben Zurückhaltung gefragt. „Den größten Effekt bringt ein gleichmäßiger, vorausschauender Fahrstil“, sagt
Die Fahrweise ändern und damit den Verbrauch senken –wer vorausschauend fährt, muss seltener tanken.
Reinhard Buchsdrücker, Fahrtrainer bei Dekra. „Sanft beschleunigen, auf Kickdowns und abrupte Bremsmanöver verzichten, stattdessen das Fahrzeug rollen lassen und den Eco-Modus nutzen, wo immer möglich.“ Ebenfalls wichtig: Früh hochschalten, damit der Motor mit niedriger Drehzahl im effektivsten Bereich läuft. Weitere Prozente lassen sich einsparen, wenn beim Ampel-Halt und bei längeren Stopps, etwa am Bahnübergang, der Motor ausgeschaltet wird –sofern diesen Job nicht die Start-Stopp-Automatik übernimmt.
Jedes Kilo Gewicht bewegen, kostet Energie. Deshalb das Fahrzeug von unnötigem Ballast befreien, etwa von nicht nötigtem Winterzubehör. Auch Minderdruck in den Reifen führt zu mehr Durst der Maschine. Er erhöht den Rollwiederstand und schlägt bereits bei 0,5 bar unter Herstellerempfehlung mit fünf Prozent höherem Verbrauch zu Buche. Selbst Kleinigkeiten geben in der Summe einen spürbaren Effekt: Beim Starten nicht Gas geben, den Motor nicht warmlaufen lassen und elektrische Verbraucher nur so lange wie nötig einschalten. „Das alles funktioniert aber nur, wenn das Fahrzeug regelmäßig gewartet und optimal eingestellt ist“, erinnert Buchsdrücker. Zudem könnten Privatleute zuweilen von Profis lernen, etwa in puncto Streckenplanung, die manche unnötige Route einspart. Ebenso sind Fahrgemeinschaften geeignet, das Portemonnaie und die Umwelt schonen. Überdies lässt sich mancher Gang zum Bäcker zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen.
Genesis mit neuem Supersportler
Der vollelektrische Genesis GV60 Magma startet in Deutschland ab 85.990 Euro.
Der neue GV60 Magma, das erste High-Performance-Modell des koreanischen Premiumherstellers, verbindet elektrifizierte Performance mit unverwechselbarem Design und einer konsequent fahrerorientierten Ausrichtung. Der Sportler soll elektrifizierte High Performance neu inerpretieren und hohe Fahrdynamik mit kultiviertem Komfort kombinieren. Die beiden Elektromotoren erreichen Drehzahlen von über 20.000 U/Min und entwickeln ein maximales Drehmoment von 790 Newtonmete. Im Boost-Modus gibt es 650 PS, in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 264 km/h. Die Markteinführung in Deutschland ist für zur Jahresmitte geplant. Die Preise starten bei 85.990 Euro.
Spannung, Sport und Freizeit
Der Raval ist Cupras Beitrag für die Polo-Klasse
Cupra stellt mit der Weltpremiere seines neuesten Modells wieder einmal Konventionen infrage:
Denn der Cupra Raval ist nicht nur ein weiteres Fahrzeug für den Stadtverkehr, sondern eine radikale Interpretation eines urbanen Elektroautos, sagen seine Erbauer. Er soll außerdem beweisen, dass E-Autos Design, Leistung und Emotionen gleichermaßen bieten können.
Mit seiner dynamischen Form und seiner von einem Helm inspirierten Silhouette vermittelt der Cupra Raval ohne Zweifel ein starkes Statement auf der Straße. Auffällige Details unterstreichen den Charakter – von den Matrix-LEDScheinwerfern über die bündig eingelassenen, beleuchteten Türgriffe bis hin zum beleuchteten Logo an Front und Heck - so ist der
neue Spanier Tag und Nacht unverkennbar. Präzise Dynamik und sportliches Handling sollen für Fahrvergnügen sorgen, so etwa durch Cupra-spezifische Technologie und Innovationen wie das DCC-Sportfahrwerk und das elektronische Sperrdifferenzial (e-LSD). Dies gilt vor allem im Spitzenmodell VZ mit 166 kW / 226 PS. Die sportliche DNA von Cupras Neuzugang bietet ein straßennahes, tiefes Fahrwerk, eine optimierte Federung und eine progressive Lenkung, die dynamisches Handling eines kompakten urbanen Elektrofahrzeugs neu definieren soll. Los geht es ab 25.940 Euro.
Im Seat-Werk in Martorell hat jetzt die Produktion des Cupra Raval und des Volkswagen ID. Polo begonnen.
Händlern.
Produktion im Seat-Werk gestartet
Im spanischen Seat- und CupraWerk in Martorell ist die Produktion der beiden neuen Modelle Cupra Raval und Volkswagen ID Polo angelaufen. „Überzeugende Einstiegsmodelle, die für viele erschwinglich sind und Platz sowie Spitzentechnologie bieten, wie man sie aus höheren Segmenten kennt: Mit der urbanen Elektrofahrzeugfamilie treibt der Volkswagen Konzern die Elektrifizierung in Europa voran“, betont Konzernchef Oliver Blume. Der neue ID. Polo ist die vollelektrische Version eines der erfolgreichsten Modelle in der Unternehmensgeschichte.
Ganz schön keil: Agilität und Dynamik sind dem neuen Cupra Raval augenscheinlich aufs Blech geschrieben. Jetzt kommt er zu den