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Weser Report - West vom 28.02.2026

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Interview Wiebke Winter

Die erste Person aus Bremen im Präsidium der Bundes-CDU

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SAMSTAG, 28. FEBRUAR 2026

Werder vor Heidenheim

Im Kellerduell treffen schwache

Offensiven aufeinander

NR. 3797/56. JAHRGANG

Ausstellungseröffnung

Kunsthalle zeigt Fotografien zwischen „Fiktion und Wahrheit“

Parteitag wegen Streik abgesagt

Die Bremer Grünen haben ihre Landesmitgliederversammlung (LMV) am Wochenende wegen des Streiks im öffentlichen Personennahverkehr abgesagt. Grund sei die erheblich eingeschränkte Anreisemöglichkeit. Als neuer Termin für die LMV ist der 18. April anberaumt. pb

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Streik bis Sonntagabend

Aufgrund des anhaltenden Tarifstreits wird die BSAG bestreikt. Der Betrieb von Straßenbahnen und Bussen bleibt bis zum Betriebsende am morgigen Sonntag komplett eingestellt. Die Züge der Nordwestbahn und der Metronom sind nicht betroffen und fahren nach Plan. pb

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Mo. – Sa. 12 – 14.30 Uhr 4 verschiedene Gerichte zur Auswahl, inkl. Salat

Gröpelinger Heerstr. 115

Telefon 64 36 68 40

Gleich mit drei Schildern macht ein Laden an der Sögestraße auf sich aufmerksam. Kein Wunder, die Konkurrenz für Kioske ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Foto: Schlie

Die Kiosk-Welle schwappt in die City

Seit 2022 ist die Zahl der angemeldeten Mini-Shops in Bremen um über 50 Prozent gestiegen

PHILIPP BEHRBOM

Noch schnell eine Limonade holen und sich dann an die Weser setzen, ohne den Vollsortimenter durchqueren zu müssen, oder in den späten Abendstunden fix einen Snack nach Ladenschluss besorgen – die Vorteile von Kiosken, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, liegen auf der Hand. In vielen deutschen Städten gehören sie fest zum Stadtbild. In Berlin hat sich gar eine Spätikultur entwickelt, die per Gesetz geregelt ist. Nachdem in Bremen jahrelang die Zahl der Kioske im Stadtgebiet zurückging, dreht sich seit 2022 der Trend um – mit Folgen. Nachdem vor vier Jahren rund 161 Kioske in Bremen gemeldet waren, stieg ihre Zahl 2024 auf 231, zu Beginn dieses Jahres schließlich auf 327, bestätigt Christopher Schönha-

gen, Sprecher von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. Unterm Strich ergibt das einen Anstieg von rund 50 Prozent. Genaue Angaben, welche Stadtteile besonders betroffen sind, hat das Ressort nicht. Augenscheinlich betroffen sind jedoch die Östliche Vorstadt und das Viertel. „Auch in der Innenstadt und in ALagen haben sich in den letzten Jahren mehr Kioske angesiedelt“, so Schönhagen.

Gründe für den Anstieg könne das Ressort nur vermuten, so der Sprecher: „Allgemein lässt sich aber sagen: Kioske sind häufig Kleinstbetriebe mit vergleichsweise niedrigen Einstiegshürden. Günstige Rahmenbedingungen wie niedrige Mieten spielen bei Gründungen natürlich eine Rolle.“ Das ist auch mit Blick auf die Szeneviertel anderer Städte kaum verwunderlich. Nun

schwappt die Kiosk-Welle jedoch auch über den Wall in die Innenstadt. Die Handelskammer Bremen sieht diese Entwicklung differenziert. An Orten, an denen Kioske die Nahversorgung ergänzen, seien Neuansiedlungen generell sinnvoll, erklärt Olaf Regener, Referent für Einzelhandel der Handelskammer Bremen. Die starke Zunahme von Kioskbetrieben bringe jedoch auch Herausforderungen mit sich, da sich das Branchengefüge und damit das Erscheinungsbild der zentralen Geschäftslagen verändere. „Insofern sind einzelne Entwicklungen auch mit Sorge zu betrachten“, so Regener. In der City ziehen Kioske auch an exponierten Stellen wie der Sögeoder Obernstraße in Flächen, die zuvor spezialisiertem Einzelhandel

vorbehalten waren. „Das spiegelt einen fortlaufenden Strukturwandel wider“, meint Regener Für die Handelskammer sei es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese Fachbetriebe bleiben und zugleich Leerstände vermieden werden, so Regener. „Eine vorausschauende Stadtplanung und Flächenpolitik sollte darauf abzielen, die Vielfalt und Attraktivität der Handelslandschaft in allen Stadtteilen und Quartieren gleichermaßen zu sichern“, so Regener. Im Wirtschaftsressort geht man mit Blick auf andere Städte davon aus, dass Kioske Teil des Stadtbildes bleiben werden. „Insofern lässt sich die Entwicklung in Bremen auch als Angleichung an eine Entwicklung betrachten, die in vergleichbaren Städten seit Jahren zu beobachten ist“, schließt Schönhagen.

Wie Kinder radikalisiert werden Für Igel-Leistungen bezahlen?

„Teenager Terroristen. Wie unsere Kinder radikalisiert werden – und wir sie schützen“: Das ist der Titel des Buches, das Terrorismusexperte Florian Hartleb mit Gästen der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutieren möchte.

Am 4. März, 19 Uhr, will der Professor die Gefahren und Anzeichen dafür erklären und mögliche Lösungen aufzeigen. Für die Veranstaltung am Domshof 22, muss man sich anmelden: kas-bremen@kas.de oder unter 0421 / 163 00 90. mas

Individuelle Gesundheitsleistungen, die man als „Igel-Leistungen“ kennt, empfehlen Ärztinnen und Ärzte oft zusätzlich. Als kostenpflichtige Ergänzung zu Behandlungen, die von Kassen übernommen werden. Das passiert zum Beispiel

auch in gynäkologischen Praxen. Am 9. März, 15 Uhr, bekommen Frauen bei der „PatientInnenstelle im GesundheitsLaden“, Braunschweiger Straße 53b, Infos. Anmeldung: Telefon 0421 / 49 35 21 oder ps-bremen@web.de mas

Pro SVEN SCHELLENBERG

Sprecher der Bürgerschaftsfraktion Bündnis Deutschland

Ja, die Kürzungen bei Integrationskursen sind richtig und überfällig. Viele Teilnehmer wechseln von Kurs zu Kurs, während der Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt oft ausbleibt.

Wer dauerhaft bleiben darf, soll die deutsche Sprache lernen und berufliche Kompetenzen erwerben. Für Menschen ohne langfristigen Aufenthaltsstatus lehnen wir steuerfinanzierte Fortbildungen ab, hier braucht es klare Entscheidungen und letztendlich auch die konsequente Rückführung in das Heimatland. Die Bundesregierung setzt mit den Kürzungen ein notwendiges Signal, Integrationsmittel stärker am tatsächlichen Erfolg auszurichten. Bremen sollte dieses nutzen, die eigene Förderpraxis kritisch zu überprüfen und die Integration künftig stärker an nachweisbare Erfolge für den Arbeitsmarkt zu binden. Dazu gehört auch, gezielt bereits ausgebildete Fachkräfte aus europäischen Nachbarländern für den Arbeitsmarkt im Land Bremen zu gewinnen.

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Chefredaktion: Robert Lürssen,robert.luerssen@weserreport.de

Lokales: Philipp Behrbom, Martin Bollmann, Bettina Meister, Thorsten Runge, Marcus

Schmidt, Laura Carina Stache

Reise, Motor und Sonderthemen: Marinos Kaloglou

Kultur: Bettina Meister

Contra Kirsten Kappert-Gonther Mitglied des Bundestages, Obfrau der Grünen im Gesundheitsausschuss

Die Folgen der geplanten Kürzungen sind gravierend: Menschen ohne Sprachkenntnisse haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das schadet den Kommunen, aber vor allem den Menschen, denn jeder Mensch will notwendig sein. Träger geraten wirtschaftlich unter Druck. Geflüchtete werden systematisch daran gehindert, sich eine Perspektive aufzubauen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das schadet auch der seelischen Gesundheit. Denn Sprache ist der Schlüssel zu Integration und Zusammenhalt. Die aktuellen Entscheidungen der Bundesregierung gefährden beides. Der Bundesinnenminister muss den Zulassungsstopp umgehend aufheben und wieder einen verlässlichen Zugang zu Sprach- und Integrationsangeboten ermöglichen. Integration darf nicht politisch ausgebremst, sondern muss aktiv ermöglicht und gestärkt werden. Das ist notwendig für jede einzelne Person und stärkt unsere Gesellschaft als Ganzes.

Das BLV: Regina Drieling, Nikolas Janßen, Antje Spitzner

Büro Osterholz-Scharmbeck Marius Roskamp, Annemarie Utke

Fotos: Klaus Werner Schlie

Anzeigenleiter: Johannes Knees

Kleinanzeigen: Tel. 690 55 400 Gestaltete Anzeigen: Tel. 690 55 102 info@weserreport.de

Zurzeit gelten Anzeigenpreisliste Nr. 53 vom 1. Januar 2026 und unsere darin abgedruckten AGB. Falls Sie dieses Produkt nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie, einen Werbeverbotsaufkleber mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de Internet: www.weserreport.de

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„Gute Politik wird in der Mitte gemacht“

MARCUS SCHMIDT

WESER REPORT: Frau Winter, Glückwunsch! Sie sind seit dem Parteitag in Stuttgart die erste Bremerin im Präsidium der Bundes-CDU. Was bedeutet Ihnen das?

WIEBKE WINTER: Zunächst einmal bin ich dankbar, dass die Delegierten mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich bin stolz darauf, dass ich die erste Person aus Bremen bin, die in dieses Gremium gewählt worden ist. Ich möchte dort die Themen einbringen, die mir wichtig sind

Haben Sie noch Zeit für Bremen oder können Sie jetzt sogar mehr Bremen in die CDU oder Regierung einbringen?

Selbstverständlich ist die Arbeit in Bremen weiter meine Hauptaufgabe. Ich bin Oppositionsführerin in Bremen. Für mich ist wichtig, dass ich meine Erfahrungen von hier in Berlin einbringen kann. Für Bremen ist es sicherlich nicht schlecht, wenn da jemand am Tisch sitzt, die unsere Themen in die Bundespolitik einbringen kann. Da gibt es natürlich viele tolle Bundestagsabgeordnete, die das auch machen. Aber das CDU-Präsidium ist nochmal ein Ort, an dem sehr geschützt und dadurch womöglich anders diskutiert werden kann. Ich hoffe, dass ich so das eine oder andere Thema im Sinne Bremens setzen kann.

Was ist ihr wichtigstes Thema, für das Sie sich an der Spree einsetzen wollen?

Mein Antrieb, warum ich in das Präsidium gewählt werden wollte, ist vor allem das Thema „Generationengerechtigkeit“. Denn wir müssen in den nächsten zwei Jahren einen großen Reformmut zeigen. Wir müssen unseren Sozialstaat bewahren, so wie er heute ist. Da müssen wir die Lebensleistung jedes Einzelnen anerkennen. Wir müssen aber auch auf die Belange der jungen Generation schauen. Derzeit ist es so – wie ich befürchte – dass die Sozialsysteme in dieser Form nicht mehr lange halten werden, wenn wir sie nicht reformieren.

Und was wollen Sie für Bremen besonders vorantreiben?

Als erste Person aus Bremen wurde Wiebke Winter in das Präsidium der Bundes-CDU gewählt. Damit hat sie die Chance, Bremer Themen bis in die Bundesregierung zu bringen. Foto: Patz/CDU

Ich möchte, dass vor allem die Raumfahrt, Verteidigungsindustrie und Häfen in der Bundesrepublik stark gesehen werden. Klar ist aber auch, dass die Menschen aus Bremen profitieren, wenn unsere Wirtschaft insgesamt gestärkt wird und unsere Sozialsysteme nachhaltig ausgestaltet werden.

Beschreiben sie doch mal kurz, wie Ihre „normale“ Woche zwischen Bremen und Berlin aussehen wird.

Ich werde ungefähr jede zweite Woche an einer Präsidiumssitzung montagmorgens im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin teilnehmen. Ansonsten werde ich viel meiner Zeit in Bremen verbringen. Hier lebe und arbeite ich. Hier mache ich Politik für die Menschen. Bremen ist mein Zuhause.

Thema Bremen. Womit hat sich Ihre Bürgerschaftsfraktion diese Woche beschäftig?

Hauptthema war der Misstrauensantrag gegen die Senatorinnen Claudia Bernhard und Kristina Vogt. Denn wir sehen,

dass die Linke Extremismus in einem Maß toleriert, dass ich die Linke als Regierungspartei für untragbar halte.

Wie wollen Sie zur Stärkung der Brandmauer gegen die –teilweise als rechtsextrem eingestufte – AfD beitragen?

Für mich ist klar, wie für die gesamte CDU, dass es für uns keine Zusammenarbeit mit der AfD geben wird. Keine Koalition oder sonstige Zusammenarbeit. Ich bin davon überzeugt, dass gute Politik in der Mitte gemacht wird. Das hat Friedrich Merz auch auf dem Parteitag deutlich gemacht.

Einen Satz bitte zu folgendenBremen-Themen: ... Raumfahrt-Hauptstadt

Bremen ist die Space City Deutschlands, weil wir hier wichtige Satelliten bauen und hoffentlich auch die nächste Internationale Raumstation ISS.

... Tag der Deutschen Einheit

Es ist ein sehr wichtiger Tag, weil wir die Einheit und die

Verfassung feiern. Ich finde es aber unerträglich, wie linke Abgeordnete diesen Tag verunglimpfen.

... Sicherheit

Brauchen wir mit Sicherheit in Bremen. Ich wünsche mir, dass die Zahl der Straftaten runtergeht und die Stadt Extremismus weiterhin konsequent begegnet.

... Armut

Wir sehen, dass die Regierung zu wenig gegen Armut tut. Bremen ist die Stadt, in der die meisten Kinder armutsgefährdet sind – und das Elternhaus darüber entscheidet, ob die Kinder in der Schule erfolgreich sind. So darf es nicht weitergehen.

... Eigenständigkeit des Bundeslandes

Bremen ist eine stolze Hansestadt und wird es auch immer bleiben. Wenn Niedersachsen uns Gebiete abgeben möchte, können wir darüber reden. Aber Bremen wird immer eigenständig bleiben.

Gestecktes Gewinnziel deutlich verfehlt

Warum der Sparkassenvorstand dennoch mit dem Jahresergebnis zufrieden ist

Knie und Hüfte: Infos rund um Gelenkerhalt undGelenkersatz

4. März 2026, 14–16 Uhr Tagungszentrum RKK

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung ist nicht notwendig.

60 bis bis 80 Millionen Euro Jahresüberschuss lautete das selbst definierte Ziel der Sparkasse Bremen für das Geschäftsjahr 2025. Mit 48,3 Millionen Euro verfehlte das Geldinstitut diese Marke zwar deutlich, dennoch zog der Vorstand bei der Präsentation der Jahreszahlen ein positives Fazit. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren 2025 deutlich herausfordernd. Konjunkturelle Schwäche, rückläufige Investitionen und steigende Risiken haben das Umfeld geprägt. Umso wichtiger ist, dass wir Stabilität im Kerngeschäft gezeigt und zugleich bewusst in unsere Zukunft investiert haben: in Beratung, Sicherheit, Digitalisierung und Standorte“, ordnet der Vorstandsvorsitzende Tim Nesemann das Ergebnis ein.

Zwei Faktoren drückten ganz besonders auf das Ergebnis: die Zinsen und eine erhöhte Risikovorsorge. So sank der Zinsüberschuss von 332,8 Millionen Euro in 2024 auf 299,7 Millionen in 2025. Für 2026

sieht die Ausgangssituation besser aus. Die Zinsen sind zwar weiterhin niedrig, die Zinsstrukturkurve hat sich aber normalisiert. Das bedeutet: Für längerfristige Geschäfte sind die Zinsen wieder höher

als für kurzfristige Geschäfte. „Das kommt unserem Geschäftsmodell entgegen“, erklärt Nesemann. Schließlich sind viele Einlagen bei der Sparkasse eher kurzfristiger Natur, während die Kredite an Firmenkunden oder Häuslebauer eher langfristig vergeben werden.

Aufgrund steigender Insolvenzmeldungen erhöhte die Sparkasse Bremen ihre Risikovorsorge von 48,9 Millionen Euro auf 82,8 Millionen Euro. Eine große Rolle spielte dabei die Insolvenz von Interhomes. Wie groß wollten die Verantwortlichen nicht verraten. Für 2026 rechnet die Sparkasse laut Vorstand Klaus Windheuser zwar weiterhin mit Insolvenzen auf hohem Niveau, gleichzeitig gehe man laut Nesemann aber davon aus, dass die Risikovorsorge wieder niedriger ausfallen werde.

Der Vorstand der Sparkasse Bremen (v.l.): Tim Nesemann, Sonja Kastin, Pranjal Kothari, Klaus Windheuser Foto: Sparkasse Bremen

Protest, Picknick, Empowerment

Am 9. März will „Enough!“ Solidarität für weibliche und queere Menschen zeigen

Tarana Burkes löste mit „Me Too“ eine globale Bewegung gegen sexuelle Gewalt aus. Greta Thunbergs Schulstreik wurde mit „Fridays for Future“ zu einer globalen Protestbewegung. Die Bewegung „Enough!“ sagt nun: „Es ist genug. Es muss eine Veränderung geben“, und erweitert in diesem Jahr den Internationalen Frauentag am 8. März um einen Streik- und Aktionstag am 9. März.

„Es ist ein Steinwurf, der neue Antworten auf alte Fragen bringen könnte“, sagt Susanne von Essen, Teil der Regionalgruppe in Bremen. Diese gründete sich im November 2025 und ist mittlerweile eine von über 40 Zusammenschlüssen weltweit.

„Wir wollen uns zusammentun, solidarisieren, sinnstiftende Aktionen veranstalten, aus denen wir Mut und Kraft schöpfen können“, beschreibt von Essen – gerade in der heutigen Zeit, in der Fortschritte scheinbar wieder verloren gehen. Für den 9. März ruft die Regionalgruppe von „Enough!“ daher zu Protest, Picknick und Empowerment auf dem Bremer Marktplatz auf, in Form einer verlängerten Mittagspause in der Kernzeit von 12 bis 14 Uhr. Das Ziel: Ein Zeichen setzen, für Solidarität, Gleichberechtigung und gegen Bedrohung und Diskriminierung von Frauen einstehen sowie Vielfalt auf der Straße sichtbar machen.

„Die Biergarten- und Freiluftsaison an der Schlachte wird eröffnet“, verspricht Sprecherin Claudia Gösling für den 1. März und verrät das Motto 2026: „Einfach nur genießen.“

Hinter den Kulissen an der Schlachte würde fleißig gewerkelt und die nächste Biergartensaison vorbereitet. Auf 700 Metern präsentiert die Schlachte zwischen Osteria

und Überseestadt 16 Restaurants, 9 Biergärten und zahlreiche Außenterrassen mit insgesamt über 3.000 Sitzplätzen sowie weitere Plätzen an Deck der Schiffe. Herzhafte regionale Speisen oder internationalen Köstlichkeiten wechseln sich ab. Zudem locken ausgewählte Weine, internationale Biere und Cocktails. m as

In virtuellen Gewässern

WR-Gewinner im Simulator der Hochschule

winner ebenfalls sehr positiv hervor.

Die Frauen der Regionalgruppe von „Enough!“ in Bremen haben bereits Banner und Fahnen gestaltet, die am 9. März auf dem Marktplatz stehen sollen.

Zwar spricht die Bewegung von einem Streik, gemeint sei damit jedoch kein Streik im tarifrechtlichen oder arbeitsrechtlichen Sinn. „Wer nicht dabei sein kann, kann auch auf eigene Weise ihr oder sein „genug“ ausdrücken“, erklärt von Essen. Vielfältige und dezent rale Protestformen, so unterschiedlich wie die Erfahrungen, Herkünfte und Generationen der Teilnehmenden, bieten sich ebenso an – etwa sitzend, liegend, singend, schreiend oder

tanzend in öffentlichen oder in geschützten Räumen, den ganzen Tag oder nur einen Moment. Jedenfalls mit Anmut, Grandezza, viel Überzeugung und einem guten Maß an Größenwahn – so beschreibt Initiatorin Adrienne Goehler die Idee hinter „Enough!“. Inspiriert wurde die Bewegung durch den Film „Ein Tag ohne Frauen“, der die Geschichte eines Frauenstreiks in Island im Jahr 1975 erzählt. 90 Prozent der Frauen legten einen Tag

Foto: Enough Bremen

lang ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder, um die Bedeutung derselben zu veranschaulichen und Gleichberechtigung einzufordern. Bevor es soweit ist, gibt es am Donnerstag, 5. März, 18 Uhr, noch ein offenes Treffen in den Pusdorf Studios, Ladestraße 12. Am 8. März werden in der Weserburg von 11 bis 14 Uhr zudem gemeinsam weitere Banner, Schilder und Fahnen gestaltet, die einen Tag später den Marktplatz schmücken sollen.

Misstrauensanträge gegen Vogt und Bernhard gescheitert

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (beide Die Linke) dürfen weiter mitregieren. Die Misstrauensanträge gegen sie wurden am Mittwoch in der Bürgerschaft abgelehnt. 38 wollten Bernhard abwählen, 48 waren dagegen. Bei Vogt stimmten 47 gegen die Abwahl, 39 dafür. Als Begründung für ihren Antrag führte die CDU unter anderem den Anschlag auf Bremens Verfassungschutzchef und die Enttarnung eines verdeckten Ermittlers („VMann“) an. Beides spielt in der Szene des Linksextremismus, von dem sich die Linke als Regierungspartei laut CDU zu wenig distanziert. Linken-Fraktionschef Nelson Janßen: „Die CDU ist gescheitert mit ihrem Versuch, ein politische Instrument als Teil einer Kampagne gegen Die Linke zu missbrauchen.“ CDU-

Oppositionsführerin Wiebke Winter: „Leider haben nicht mehr Abgeordnete der Regierungsfraktionen dem Extremismus eine klare Absage erteilt. Stattdessen droht ein gefährliches Hochschaukeln von Links- und Rechtsaußen – zur Freude der AfD.“ m as

„Ukraine führt den Kampf auch für

uns“

Solidaritätsbekundungen am vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine

MARCUS SCHMIDT

Die Bürgerschaft leuchtet am Dienstag – dem vierten Jahrestag des Angriffs Russlands auf die Ukraine – von innen in den ukrainischen und europäischen Farben Blau und Gelb. Abgeordnete und Besucher der Bürgerschaftssitzung schauen auf Hunderte von Demonstrierenden mit Plakaten und Fahnen. Einige Teilnehmer tragen Schilder mit Friedensforderungen, andere Westen, auf denen zum Beispiel „Soldatenmutter“ steht. Am Rathaus und an der Handelskammer wehen an diesem Nachmittag nur Flaggen Europas, Deutschlands und Bremens. Aber Landespolitiker von Bündnis 90 / Die Grünen, CDU, FDP, Die Linke und SPD zeigen ihren Beistand. Der stimmgewaltige Frauenchor Gloria UA singt draußen und drinnen im evangelischen Dom beim ökumenischen Friedensgebet.

Auch Iryna Tybinka, die Generalkonsulin des Landes, das von Krieg, Kindesentführung, Angriffen, Vertreibung und Vergewaltigung von Zivilsten heimgesucht wird, spricht auf beiden Veranstaltungen: „Der Krieg dauert 1.462 Tage zu lang an.“ Und sie warnt vor Propaganda aus Russland und von extremen Parteien: „Schlafen

Irina Tybinka, Generalkonsulin der Ukraine, traf im Dom auf Bürgermeister Andreas Bovenschulte.

Sie nicht unter süßen Versprechungen ein.“ Sie sagt zwei Möglichkeiten voraus, die auch Bremen am Ende erwarten: „Den Sieg der freien Welt oder des Totalitarismus“.

Bürgerschaftspräsidentin

Antje Grotheer: „Die Ukraine führt den Kampf auch für uns, für Europa.“ Und sie weist darauf hin, dass die Zahl der unbeteiligten Opfer im letzten Kriegsjahr um 26 Prozent gestiegen sei: „Putin terrorisiert und tötet gezielt Zivilisten.“

Bürgermeister Andreas Bovenschulte weist im Dom daraufhin, was noch immer zwischen Odessa und Kiew passiert: „Der Kampf um die Familie, das eigene Zuhause und Europa.“

Auf der Weser Richtung Nordsee: Vergangene Woche fand Stefan Kischkel sich hinter dem Steuerrad eines Containerfrachters wieder. Der Gewinner unserer Weihnachtsverlosung „Unbezahlbar“ durfte sich mit dem Schiffsimulator der Hochschule Bremen in virtuelle Gewässer begeben. „Alles hat hervorragend funktioniert. Besonders begeistert hat mich die Komplexität und Feinheit der Details der dargestellten Gebäude und Landschaften“, freut sich Kischkel. Seine fachkundige Begleitung während der Fahrt, Hans Pleister von der Hochschule Bremen, hebt der Ge-

Mit dem Containerfrachter mittlerer Größe steuerte Kischkel durch unterschiedliche Szenarien: durch Wetterverhältnisse mit Nebel oder Regen, aber auch durch Gegenverkehr oder an kreuzenden Fähren vorbei. Zwar war er schon häufiger mit dem Schiff unterwegs, stand jedoch nie selbst hinter dem Steuer. Der Schiffsimulator konnte seine Erwartungen auf jeden Fall erfüllen: „Wenn ich Karten für die nächste Vorstellung kaufen könnte, würde ich es tun“, kommentiert Kischkel das Erlebnis schmunzelnd. lcs

GESUNDHEIT IN SERIE Unsere Veranstaltungsreihe

Auf dem Markt standen Ukrainerinnen wie Roxana Milokost mit Bremerinnen und Bremern zusammen. Fotos: Marcus Schmidt

4. MÄRZ I KLINIKUM LINKS DER WESER Herzgesundheit: Vorbeugung, Erkennung, Leben nach dem Herzinfarkt 11. MÄRZ I KLINIKUM BREMEN-NORD Nach Knochenbruch zurück in den Alltag: Auch im Alter wieder auf die Beine kommen

22. APRIL I KLINIKUM LINKS

Demonstrantin Roxana Milokost ist mit ihren Mitsreitenden jeden Donnerstag bei einer Mahnwache dabei. Jeden ersten Donnerstag eines Monats vorm Hauptbahnhof, ansonsten in der Umgebung des Domes: „Wir kriegen Drohungen im Internet und vor Ort.“ Sie vermutet russische Dienste und Extremisten aus Deutschland. „Doch wir stehen zu unserer Freiheitsliebe.“

Unterstützt wurden die Veranstaltungen unter anderem vom Unity Center UA, Herz für die Ukraine, dem UkraineNetzwerk, der Europa-Union, dem Stiftungshaus, der Forschungsstelle Osteuropa und der Bremischen Evangelischen Kirche.

18. MÄRZ I KLINIKUM BREMEN-OST Atemwege und Lunge: COPD, Lungenemphysem und Asthma 25. MÄRZ I KLINIKUM BREMEN-MITTE Genießen – aber richtig. Wie uns gute Ernährung vor schweren Krankheiten schützt

1. APRIL I KLINIKUM BREMEN-NORD Natürliche Geburt vs. Kaiserschnitt? Vorteile, Risiken und neueste Erkenntnisse

8. APRIL I KLINIKUM BREMEN-OST Burnout oder Depression? Diagnose und Behandlungswege

15. APRIL I KLINIKUM BREMEN-MITTE Schmerzen in der Hüfte? Wie schonende Verfahren zum Gelenkersatz Sie wieder fit für den Alltag machen

LAURA STACHE
Hans Pleister (r.) erklärt Stefan Kischkel die Steuerelemente für die Fahrt über die Weser bis zur Nordsee. Foto: Schlie

Diese Burger überzeugen

Mood Burger im Viertel: Hier kommt man nicht wegen des Ambientes her

SCHMECKT’S?

Der Restaurant-Test im Weser Report

Mood Burger Vor dem Steintor 50, Sonntags bis donnerstags von 12 Uhr bis 23 Uhr, freitags und samstags von 12 Uhr bis 3 Uhr 0176 / 25 01 31 62 moodburger.de Spicy Mood und

AMBIENTE

Der kleine Burgerladen besticht nicht gerade durch Gemütlichkeit oder cooles Interieur. Tatsächlich sind wir sogar ein wenig enttäuscht, als wir den rundum schwarz gestrichenen Imbiss betreten. Akzente in Orange brechen die dunkle Optik, an der Längsseite beleuchtet Neonschrift Setzkästen mit grünem Plastik(?)moos. Die Bar, hinter der das Essen bereitet wird, befindet sich gegenüber. Wenige Sitzgelegenheiten gibt es an der Fensterfront sowie im hinteren Bereich. Diese bestehen aus wackeligen Bierzeltgarnituren, die auch mal wieder abgewischt werden könnten. Schade, dass es hier bereits kurz nach Ladenöffnung schon nicht mehr ganz sauber aussieht. Die Tür steht sperrangelweit offen und es

zieht ordentlich. Nachdem wir sie zugemacht haben, wird es zwar etwas wärmer, dafür sammelt sich der Qualm in dem Raum. Eine gute Lüftung scheint es hier demnach nicht zu geben. Was es aber gibt ist eine solide Soundanlage, die den Gästen lauthals deutschen Hip-Hop um die Ohren bläst.

ESSEN

Für die Burger – einmal Crispy Mood und einmal Spicy Mood im Menü zahlen wir je 16,80 Euro. Auch in dieser Mood-Filiale gibt es an den Burgern nichts zu beanstanden: Das 125-GrammRindfleischpatty ist schön dünn gesmasht, die Röstaromen entfalten sich wunderbar. Dazu passen die knackigen roten Zwiebeln, einige pikante Jalapenos und der zerlaufene Ched-

Bergert

MalerMeister

dar-Käse. Das innen zarte und außen knusprige Hähnchenpatty kommt mit frischem Salat, saurer Gurke und roten Zwiebeln daher, die Sweet-ChiliSauce ist mir allerdings etwas zu süß. Die dazugehörigen, handfesten Ciabatta-Buns sind ein wenig angeröstet. Auch die Pommes sind spitze: heiß und extrem knusprig. Ketchup und Mayo sind inklusive.

SERVICE

Die Servicekraft ist freundlich, fleißig und rotiert gekonnt an der Grillstation. Ansonsten ist hier Selbstbedienung angesagt: Auch Bestellung und Bezahlung laufen nur über Terminals.

PREISE

Für die Burger zahlen wir als

Menü inklusive Getränk und Pommes 16,80 Euro. Wir bestellen am Computer und stellen die Rechnung nicht in Frage. Erst später, beim Blick auf die Karte, sehen wir, dass unsere Burger jeweils grundsätzlich 9,90 Euro kosten, im Menü mit Pommes und Getränk plus 5 Euro – also eigentlich nur 14,90 Euro. Wie ärgerlich. Aber wieder einmal eine lehrreiche Erinnerung daran, möglichst vor Ort noch die Rechnung zu prüfen – vielleicht gibt es ja doch eine Erklärung? Ein Wasser (0,33l) kostet günstige 1,90 Euro, Softdrinks (0,33l) 3,20 Euro. Alkoholisches steht nicht auf der Karte.

FAZIT

Super Burger, der Rest ist naja.

Bettina Meister

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KI gegen Software: Krise oder Neubewertung?

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Software- und Cyber-Security-Aktien stehen unter Druck. Auslöser sind nun keine schwachen Zahlen, sondern die technologische Konkurrenz der Künstlichen Intelligenz (KI): Neue KI-Tools wie „Claude Code Security“ können Programmfehler selbst erkennen und beheben. An den Märkten wird befürchtet, dass KI die Geschäftsmodelle der Branche angreift. Doch ein vollständiger Ersatz etablierter Anbieter ist kurzfristig unwahrscheinlich. Große Softwarehäuser profitieren weiterhin von hohen Wechselkosten, jahrzehntelang aufgebautem Branchenwissen und riesigen Datenbeständen. Für Anleger bedeutet das, genau hinzusehen, wie ein Unternehmen aufgestellt ist, und ob die Bewertung noch die Erwartungen rechtfertigt. Mein Fazit: KI wird den Softwaresektor nachhaltig verändern. Für die Märkte bedeutet das weniger einen Kollaps als eine Neubewertung – weg vom Hype, hin zu Qualität, Cashflows und echter Wettbewerbsstärke.

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Wer rund um den Weltfrauentag Zukunftsimpulse erhalten möchte, ist hier richtig: bei der „Klima Frauen Woche“ vom 3. bis 7. März im Klima Bau Zentrum. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Veranstaltungsreihe, die Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und feministische Perspektiven in den Blick nimmt. Austausch und praktische Alltagslösungen stehen im Mittelpunkt. Es gibt eine Energieberatung von Frauen für Frauen, bei der Fragen zu Heizung, Stromkosten oder Sanierung geklärt werden. Dazu kommen eine Klima-Quiz-Night, die Vernetzung von Frauen in grünen Berufen sowie Workshops zu mentaler Gesundheit und Klimaresilienz am Arbeitsplatz oder zu Steckersolar und Gründach. Anmeldungen an info@klimbauzentrum.de

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Rund 141 Projekte von 248 Teilnehmenden wurden beim Regionalwettbewerb Mitte im Universum ausgestellt. Die jungen Forschenden wollen zum Bundeswettbewerb nach Herzogenaurach. Foto: Schlie

Kleine Forscher, große Fragen

Beim Regionalwettbewerb Mitte präsentieren Kinder und Jugendliche ihre Experimente

PHILIPP BEHRBOM

Dass es im Universum vor Kindern und Jugendlichen wimmelt, die sich diverse lebensnahe bis surreale Fragen stellen, ist nichts Neues. Ist die Fünf-Sekunden-Regel wirklich verlässlich, wenn ein Lebensmittel auf den Boden fällt? Warum sehen Dackelwürfe so unterschiedlich aus? Und wie können Pflanzen auf dem Mars wachsen? Alles Fragen, die auch so im laufenden Betrieb gestellt werden könnten. Eines war jedoch unter der Woche anders: Die Kinder und Jugendlichen haben Antworten. Bereits zum 61. Mal fand der Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ statt. 141 Projekte von 248 Teilnehmenden wurden im Zuge des Wettbewerbs im Universum ausgestellt und decken dabei sieben

Fachgebiete ab – damit ist es der zweitgrößte Regionalwettbewerb Deutschlands.

„Damit erreichen wir fast das starke Niveau des Vorjahres“, erklärt Wettbewerbsleiterin Claudia Teschner. Erfreulich sei zudem die gleichmäßige Beteiligung von Mädchen und Jungen, was auch über Bremen hinaus auf Beachtung stoße, so Teschner.

Eine davon ist Eleni Ahrens. Sie besucht das Hermann-BöseGymnasium in der Nähe des Bürgerparks. Dort geht die Schülerin mit ihrem Dackel Adele hin und wieder spazieren. Ein Dackelwurf brachte Eleni auf ihr Thema: Sechs Welpen brachte die Hündin zur Welt –unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Obwohl beide Elterntiere Kurzhaardackel waren, wurden drei Langhaardackel

geboren. Auch eine Fellfarbe stimmte so gar nicht mit Rüde und Hündin überein. Mithilfe der Mendelschen Vererbungslehre begab sich die Schülerin auf eine Reise durch die Stammbäume der Hunde – bis ins 17. Jahrhundert. „Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 14 Jahren ergeben sich da einige“, erklärt Eleni. Ihr Ergebnis: Einige Ahnen müssen rezessive Gene getragen haben, die viele Jahrzehnte später zum Ausdruck kamen. „Und die Wahrscheinlichkeit, dass gleich so viele auf einmal herauskommen, ist super gering.“ Im Gymnasium an der Hamburger Straße kam Marein Janicki auf ihre Idee. Nachdem ein Brot von ihr auf dem Boden gelandet war und jemand meinte: „Ach, das kann man noch essen, Fünf-Sekunden-Regel“,

Siegner, Marein Janicki und Eleni Ahrens (v. l. n. r.) nahmen beim Regionalwettbewerb Bremen Mitte von „Jugend Forscht“ teil. Ihre Experimente reichen von der Fünf-Sekunden-Regel über MarsPflanzen bis hin zu den Stammbäumen von Dackeln. Foto: Schlie

Info rund um Knie und Hüfte

Das Endoprothetikzentrum am Roten Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) lädt zum Informationsnachmittag rund um Gelenkerhalt und Gelenkersatz bei Knie- und Hüftproblemen ein. Am Mittwoch, 4. März, geht es im Tagungszentrum Forum K (St.-Pauli-Deich 24) von 14 bis 16 Uhr um gelenkerhaltende, minimalinvasive und moderne operative Verfahren, um die Vorbereitung auf eine OP, die Wahl der Prothese, Physiotherapie und Reha. Mit dabei: Spezialisten aus Medizin, Pflege, Physiotherapie, Schmerz- und Sozialdienst. Eine Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist nicht notwendig. WR

Konzert der Preisträger

Der 63. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Bremen-Mitte verzeichnete in diesem Jahr insgesamt 47 Wertungsspiele mit insgesamt 73 Musikerinnen und Musikern. Die Teilnehmenden traten in den Kategorien Klavier (Solowertung), Kammermusik für Streichinstrumente, Kammermusik für Blasinstrumente sowie Drumset Pop (Solowertung) an. Es wurden einundzwanzig 1. Preise, siebzehn 1. Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, sieben 2. Preise und ein 3. Preis vergeben. Die hohe Beteiligung und die stilistische Vielfalt sorgten für ein abwechslungsreiches Wettbe-

werbsprogramm – von klassischer Klavierliteratur über anspruchsvolle Kammermusik bis hin zu modernen PopInterpretationen am Drumset. Für den Regionalwettbewerb Bremen-Nord gingen 14 Anmeldungen von insgesamt 18 Musikerinnen und Musikern ein.

Alle 1. Preisträgerinnen und Preisträger mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb präsentieren ihr Programm am heutigen Samstag ab 17 Uhr in einem Preisträgerkonzert. Das Konzert findet im Konzertsaal der Hochschule für Künste, Dechanatstraße 13-15 in Bremen statt. WR

ARBEITSMARKT

Arbeitsagentur setzt auf Digitalisierung

JOACHIM OSSMANN

Vorsitzender der Geschäftsführung

Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven

Die Digitalisierung in der Bundesagentur für Arbeit schreitet voran. Der Online-Zugang ist mittlerweile der wichtigste Kanal, um die Dienstleistungen schnell und rund um die Uhr in Anspruch zu nehmen. Termine selbst buchen, ein Online Video-Telefonat führen, Vermittlungsvorschläge per Push-Nachricht bekommen, Informationen und Dokumente online verwalten… Das alles ist vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar gewesen. Heute begrüßen die meisten Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit die Zeitersparnis und Effizienz, die die Online Services mit sich bringen. Am besten auf dem Handy über die BA-Mobil-App. Persönliche Beratung bleibt natürlich trotzdem möglich und ist bei manchen Anliegen auch sinnvoll. Dies geschieht dann aber eben nicht spontan, sondern wird termingesteuert. Das erspart Wartezeit und Stress und bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gelegenheit, sich im Interesse des Kunden gut auf ein Beratungsgespräch vorzubereiten. Die Gespräche laufen dann störungsfrei und führen ohne den nächsten Kunden vor der Tür „im Nacken“ zu einem besseren Ergebnis.

Informationen zu Darmkrebs

stellte sich Marein die Frage: Ist das wirklich so? Die Schülerin untersuchte daraufhin Gummibärchen, die sie zuvor auf verschiedene Böden gedrückt und anschließend in Petrischalen beobachtet hatte. „Dabei habe ich mir vier Böden ausgesucht: Wohnzimmer, Küche, Straße und Garten“, erklärt Marein. Egal, welche Fläche das Lebensmittel berührte – Bakterien entwickelten sich überall. „Obwohl es nicht überall gleich schlimm war“, sagt Marein. Ihr Fazit: Auf keinen Fall weiter essen, ohne es abzuwaschen.

Ebenfalls mit Nahrung – allerdings auf einem anderen Planeten – hat sich Lucy Siegner vom Hermann-Böse-Gymnasium beschäftigt. Die Zwölfjährige möchte später Astrophysikerin werden und nahm sich der Aufgabe an, das Pflanzenwachstum auf Marsboden zu untersuchen. Dafür entwarf Lucy ein hermetisch abgeriegeltes Gewächshaus samt ausgeklügeltem Bewässerungssystem. „Ich hatte schon immer ein großes Interesse am Weltraum und an allem, was ich noch nicht weiß“, sagt Lucy. Ob sie mit ihren Ideen bei späteren Marsmissionen helfen kann, ist noch offen. Klar ist allerdings: Der Erfindergeist aller Teilnehmenden ist hoch. „Wir dürfen nicht vergessen, die Kinder und Jugendlichen machen das alles in ihrer Freizeit“, schließt Svenja Peschke, Referentin für Unternehmenskommunikation am Universum. Die besten des Regionalwettbewerbs werden am kommenden Montag in der Universität ausgezeichnet. Wer dann zum Bundesfinale ab dem 28. Mai nach Herzogenaurach fährt, entscheidet sich im Landesfinale am 17. und 18. März.

Comics gegen das Vergessen

Im Rahmenprogramm der Ausstellung „Das Unvorstellbare zeigen – Comics gegen das Vergessen“ laden die Bremische Bürgerschaft, die Landeszentrale für politische Bildung Bremen und der Verein Erinnern für die Zukunft zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch ein. Im Mittelpunkt steht die Graphic Novel „Valentin“ des Bremer Illustrators Jens Genehr. Darin setzt er sich mit dem U-BootBunker Valentin in Bremen-Farge auseinander, einem monumentalen Bauwerk des NS-Regimes. Die Lesung mit anschließendem Gespräch findet am 3. März um 19 Uhr im Festsaal der Bürgerschaft statt. pb

Im Rahmen des Darmkrebsmonats März lädt das Krankenhaus St. Joseph-Stift am 4. März, zu einem Aktionstag mit kostenlosen Vorträgen ein. Beginn ist um 16 Uhr im Schu-

lungszentrum des Hauses am Eingang Schubertstraße, Schwachhauser Heerstraße 54. Eine Anmeldung ist erforderlich unter mam@sjsbremen.de pb

Die gesetzliche Rente –ab wann und in welcher Höhe?

Dienstag, 10. März 2026, 18–19.30 Uhr

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So könnte die Wohnbebauung auf dem derzeitigen Garagenhof Auf der Kuhlen in Zukunft aussehen. Visualisierung: Palladio

Wohnungen statt Garagen

Palladio plant Neubauprojekt mit 34 Wohnungen in der Östlichen Vorstadt

PHILIPP BEHRBOM

Es ist auf den ersten Blick eine unscheinbare Fläche: ein Innenhof an der Straße Auf der Kuhlen, inmitten der Östlichen Vorstadt. Rund 40 verschlossene Garagentore reihen sich dicht an dicht. Von drei Seiten umgeben von Wohnhäusern und gen Norden von der Helenenstraße. Bereits seit drei Jahren ist die Verdener Firma Palladio Planen und Bauen GmbH Eigentümerin der Fläche. Vor kurzem stellte sie den Bauantrag.

„Die Situation war für uns Bauherren in den vergangenen Jahren nicht rosig, da erzähle ich Ihnen nichts Neues“, erklärt Max Tödter, Geschäftsführer von Palladio. Nach mehreren Verzögerungen steht nun ein erster Plan: Rund 34 Wohnungen sollen auf

der Fläche in drei verschiedenen Gebäuden entstehen. Den Eingang soll das sogenannte Torhaus bilden, das die Lücke schließen soll, die derzeit zwischen den Hausnummern 29 und 31 besteht. „Hier planen wir mit drei Wohnungen à 40 Quadratmeter“, so Tödter. Die Wohnungen im Innenhof sollen dann deutlich größer werden und sich auf zwei Gebäudekomplexe aufteilen. Während im östlichen Teil 24 Wohnungen angesiedelt werden sollen, werden im westlichen die verbleibenden zehn untergebracht. Bezüglich der Kosten stellt Tödter klar: „Das werden Eigentumswohnungen. Bei der Lage gehen wir von einem Quadratmeterpreis ab 6.000 Euro aus.“

In der Theorie habe man sich auch damit beschäftigt, Sozial-

wohnungen in den Gebäudekomplex einzubauen, in der Praxis finde das jedoch keine Umsetzung. „Wir schaffen keinen neuen Bebauungsplan, also sind wir rechtlich nicht an Quoten gebunden“, so Tödter. Ohnehin seien die Fördertöpfe für den Bau von Sozialwohnungen ausgeschöpft, erklärt Wilhelm Petry, Stadtplaner bei der Senatorin für Bau.

Zum möglichen Baubeginn kann Tödter noch keine Angaben machen. Bei Palladio hoffe man, dass der Bauantrag zügig bearbeitet werde und man dann in die Detailplanung gehen könne, so Tödter. Im Anschluss würde ein Standardverfahren folgen. „Wir verkaufen rund 70 Prozent der Wohnungen an Interessenten, und dann erst beginnen wir mit dem Wohnungsbau“, erklärt

Mein Stadtteil

Tödter. Wann es losgeht, ist dementsprechend vage – die Bauzeit hingegen steht schon fest. Nicht länger als 24 Monate soll es dauern, bis das Projekt „Viertelhof“ steht. Von der pikanten Lage, direkt neben der Helenenstraße, sollen die neuen Wohnungseigentümer indes wenig mitbekommen, erklärt der Projektplaner. Balkone und Fenster seien so ausgerichtet, dass ein Blick auf die der Prostitution dienende Straße verhindert wird. Einen Zugang wird es trotzdem geben. Der Grund: Brandschutz. Noch ziert eine Mauer das Ende der Sackgasse, in Zukunft soll es ein Rolltor werden. Eine Abkürzung durch die Helenenstraße, um schnell ins Viertel zu gelangen, soll für die Bewohner allerdings nicht möglich sein.

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Nachhaltigkeit und Büchertausch

Klimazone in Findorff lädt im März zu verschiedenen Veranstaltungen im Stadtteil ein

Die Klimazone lädt im März zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Den Auftakt macht der Verein gemeinsam mit dem Books Club Bremen am 4. März. Am Mittwoch veranstalten beide einen Büchertausch in der Stadtteilfiliale der Sparkasse an der Admiralstraße 96. Zwischen 16 und 18 Uhr können Besuchende bis zu fünf eigene Bücher mitbringen und gegen neue Schätze eintauschen. In der Leseecke lässt sich bei einem Heißgetränk in die Bücher hineinschnuppern, außerdem gibt es die Gelegenheit, sich mit anderen Buchliebhabenden auszutauschen.

Besonders spannend ist die „Blind Date with a Book“Ecke: Hier sind Bücher verpackt, nur eine kurze Inhaltsangabe verrät etwas über den Inhalt. So können neue Genres oder Autorinnen und Autoren entdeckt werden, ohne von Klappentexten oder Covern beeinflusst zu werden.

Wie ist der Umsetzungsstand der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung? Stephanie Klotz von der Senatskanzlei gibt Einblicke in der Stadtteilfiliale der Sparkasse. Foto: pixabay

Die neuen Räume der Sparkassenfiliale schaffen ein gemütliches Ambiente. In einer Lounge-Ecke ist Zeit für Silent Reading, ob mit mitgebrachtem oder frisch getauschtem Buch, und bei Tee oder Kaffee kann entspannt gelesen oder ins Gespräch gekommen werden. Weitere kleine Aktionen und Spiele runden den Nachmittag ab. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für den 11. März laden die Klimazone und die Senatskanzlei zu einer gemeinsamen Veranstaltung rund um den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Stadt ein. Ab 18.30 Uhr erhalten Besucher ebenfalls in der Stadtteilfiliale der Sparkasse Einblicke in den Umsetzungsstand der 17

Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) im Land Bremen.

Nach einer kurzen filmischen Einführung stellt Stephanie Klotz von der Senatskanzlei Bremen die wichtigsten Aspekte des Berichts vor, beleuchtet Herausforderungen und zeigt Best Practices aus Bremen und Bremerhaven. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch. Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Plätze bis zum 8. März über www. klimazone-findorff.de möglich. pb

Klimazone und Books Club Bremen organisieren für den 4. März einen Büchertausch. Foto: Klimazone

Vor Reiseantritt auch den Tetanus-Impfstatus prüfen.

Foto: GSK/ Shutter stock/Alliance Images

Urlaub unbeschwert genießen

Tetanus-Schutz und weitere wichtige Reisevorbereitungen

In gut drei Wochen fangen in Bremen und Niedersachsen die Osterferien an. Viele Urlaubende, vor allem die, die mit Kindern verreisen, haben ihre Reise schon in trockenen Tüchern. Das Hotel ist schon gebucht, die Flugtickets, wenn es etwa ins Ausland geht, auch. Selbst der Reiseführer mit den vielen Tipps für die Region ist schon studiert. Jetzt muss nur noch der Koffer gepackt werden und es kann losgehen.

Zu den Reisevorbereitungen gehört es auch, einen Blick in den Impfpass zu werfen. Wie schaut es mit dem Impfstatus aus? Standard- und Reiseimpfungen wie etwa Hepatitis A/B, Masern, Tollwut oder Typhus sollten unbedingt rechtzeitig geprüft werden. Auch eine – wenn nötig – Auffrischung der Tetanus-Impfung ist wichtig.

Ob ein kleiner Schnitt an einer Muschel am Strand, eine Schürfwunde oder eine Blase nach dem Stadtbummel – solche Verletzungen sind schnell passiert, so die Experten vom Biopharma-Unternehmen GSK. Sie warnen: Oft sind es

gerade diese unscheinbaren und im Urlaub häufig unbehandelten Verletzungen, die ein Infektionsrisiko bergen. Das für Wundstarrkrampf verantwortliche Bakterium Clostridium tetani kommt weltweit in der Umwelt vor, besonders in der Erde – aber auch im Kot verschiedener Tierarten. Weil der Erreger demnach praktisch überall zu finden ist, sollte man seinen Impfschutz daher regelmäßig überprüfen und spätestens, so die Ständige Impfkommission (STIKO), nach zehn Jahren auffrischen lassen. Die ersten Anzeichen einer

Infektion treten meist zwischen drei Tagen und drei Wochen nach der Infektion auf. Anfangs bemerken Betroffene oft nur ein leichtes Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl an der Wunde. Doch mit Fortschreiten der Infektion kommt es zu schmerzhaften Muskelkrämpfen im Bereich der Wunde, in größeren Muskelgruppen und im Gesicht, so die Mediziner. Ohne medizinische Behandlung kann die Krankheit lebensgefährlich werden, wenn die Muskelkrämpfe zu einer Verengung der Atemwege führen. WR

REISE-VORBEREITUNGEN

Reiseapotheke bestücken: Je nach Reiseziel gehören neben Schmerzmitteln und Pflastern auch spezielle Medikamente gegen Magen-Darm-Beschwerden, Insektenschutzund Wunddesinfektionsmittel ins Gepäck.

Notfall-Plan parat haben: Wer im Ausland unterwegs ist, sollte wissen, wo sich die

Sechs Flieger zum

nächste medizinische Einrichtung befindet. In diesem Zuge auch die Auslandskrankenversicherung checken.

Hygiene unterwegs beachten: In manchen Ländern sind Leitungswasser, rohe Lebensmittel oder Eiswürfel potenzielle Infektionsquellen – entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Jubiläum

Lufthansa feiert 2026 ihren 100. Geburtstag

In diesem Jahr feiert die Lufthansa ein besonderes Jubiläum: Am 6. Januar 1926 wurde die erste Lufthansa gegründet. Exakt vier Monate später, am 6. April 1926, startete dann der offizielle Erstflug. Zu diesem ganz besonderen Anlass hebt in diesem Jahr eine besondere Kranich-Jubiläumsflotte mit insgesamt sechs Flugzeugen ab, die über eine neue Sonderlackierung im ikonischen 100-Jahre-Look verfügen.

Der blaue Flugzeugrumpf der Jubiläumsflieger wird von einem weißen Kranich geziert, dessen Flügel in die Tragflächen übergehen. Neben dem Kranich ist auf der linken Rumpfseite eine „100“ und auf der rechten Rumpfseite der Schriftzug „1926 / 2026“ integriert. Ebenso ist an der Unterseite des Flugzeugs eine „100“ zu sehen. Der erste Geburtstagsflieger, eine neue Boeing 787-9, wurde vor einigen Wochen vorgestellt.

Mittlerweile ist mit dem Airbus A380 bereits das vierte Flugzeug in diesem außergewöhnlichen Design unterwegs. Anfang des Monats landete bereits ein frisch lackierter blauer Airbus A350-900 in München. Auch ein Airbus A320neo mit Heimatbasis in Frankfurt ist in den „100 Jahre-Farben“ schon im Dienst. Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres wird laut Lufthansa die Jubiläumsflotte dann komplett sein.

Die Jubiläumsflotte wird von der werksneuen Boeing 787-9 „Berlin“ mit der Kennung D-ABPU angeführt. Foto: Lufthansa

Gesundheit

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Drachen und Musicals

Bremen kann sich für Anfang März auf zwei außergewöhnliche Konzertabende in der Glocke freuen: Am 4. März, 20 Uhr, entführt „Game of Thrones & House of the Dragon“ das Publikum in die epische Klangwelt von Westeros, bevor am 8. März, 19 Uhr, die deutsche Tournee von „Best of famous Musicals“ nach ihrem umjubelten Erfolg in Skandinavien in der Hansestadt startet.

Wenn am 4. März die ersten düsteren Klänge erklingen, wird die Glocke zum Schauplatz musikalischer Intrigen, Drachenflüge und königlicher

Machtspiele. „Game of Thrones & House of the Dragon“ präsentiert die eindrucksvollsten Kompositionen aus den Erfolgsserien.

Am 8. März folgt ein weiterer Höhepunkt: „Best of famous Musicals“ feiert in Bremen den Auftakt seiner Deutschlandtournee. Unter der künstlerischen Leitung von Karl Davies und der musikalischen Leitung von Stephen Ellery vereint die Produktion die größten Hits der Musicalgeschichte in einer aufwendig inszenierten Gala. Tickets und Infos unter glocke.de. bm

Elektro-Jubiläum

Musik aus 35 Jahren Bandgeschichte

Nach der mitreißenden

„Epitaph“-Tour setzen Projekt Pitchfork jetzt ihre Reise fort. Peter Spilles und seine Mitstreiter präsentieren neue Songs aus dem kommenden Album live auf der Bühne und entfalten dabei den unverwechselbaren

„Fiktion und Wahrheit“

Fotografie im Visier: Sammlungsausstellung in der Kunsthalle durch vier neue Räume ergänzt

BETTINA MEISTER

Klangkosmos, der die Band seit Jahrzehnten auszeichnet: eindringliche Elektronik, treibende Rhythmen und Texte mit Tiefgang. Ergänzt wird das Set durch ausgewählte Klassiker und Höhepunkte aus 35 Jahren Bandgeschichte. bm

Hommage an Whitney

Tribute-Show im Metropol Theater

Die Begeisterung für die unvergessene Sängerin und Entertainerin lebt weiter: Auch Jahre nach ihrem viel zu frühen Tod bleibt Whitney Houston eine Ikone des Pop, deren musikalisches Vermächtnis – von Pop über Soul bis R&B – unvergleichlich ist.

Das Tribute-Event „One Moment In Time“ bietet die Gelegenheit, die unsterblichen Hits der Pop-Diva in einer Live-

Performance zu erleben. Das Repertoire der Homage umfasst zeitlose Hits wie „I Wanna Dance with Somebody“, „I Will Always Love You“, „Saving All My Love for You”, natürlich „One Moment in Time“ und viele mehr. Dazu gibt es modernste Multimedia-Technik und eine originalgetreue Lichtshow – zu erleben am 15. März, 19 Uhr, im Metropol Theater. bm

Fotos gelten gemeinhin als Abbild der Realität. Inwieweit sie aber genau dieses nicht sind, zeigt nun ein neuer Bereich der Sammlungsausstellung „Remix“ der Bremer Kunsthalle. In vier neu gestalteten Räumen geht Kuratorin Eva FischerHausdorf Fragen auf den Grund wie: Kann man Fotografie heute noch glauben? Und welche Aufgabe kann sie übernehmen in Zeiten von KI und Deep Fakes?

Zu sehen ist dabei eine Auswahl historischer und zeitgenössischer Fotografie. Es werden über 80 Arbeiten präsentiert, größtenteils zum ersten Mal in der Kunsthalle Bremen. Die Ausstellung „Fiktion und Wahrheit“ (zu sehen bis Frühjahr 2027) spricht ein grundsätzliches Thema der Fotografie an: die vermeintlich authentische Wiedergabe der Wirk-

lichkeit. Mit den ausgewählten Kunstwerken lenkt die Schau die Aufmerksamkeit auf die traditionelle Vorstellung der Fotografie als objektives Abbild, als verlässliche Dokumentation der Wirklichkeit oder sogar als

Beweismittel bei der Aufdeckung von Straftaten. Die ausgestellten künstlerischen Positionen zeigen auch unterschiedliche Weise: auch wenn das Medium Fotografie noch heute oft als „Fenster zur Welt“

pv

betrachtet FZund als Realität wahrgenommen wird, so ist doch jedes Bild, jede künstlerische Fotografie, ein Konstrukt, in dem sich Wahrheit und Fiktion verwischen können. Schon ein simples Porträtbild bildet nicht Realität ab, allein schon deshalb, weil die Person „gesetzt“ also inszeniert, wurde. Besonders deutlich wird der Eingriff in die Fotografie bei den Press Paintings von Sebastian Riemer, der mit retuschierten Agentur- und Pressebildern arbeitet. Hier wird ersichtlich, wie schon in den 1930er Jahren mit Ausschnitten, Verkleinerungen und Übermalungen von angeblich unwichtigen Details Fakten geschaffen wurden. Die Ausstellung greift auch aktuelle Themen auf wie die digitale Bilderflut im Internet und die Frage der Glaubwürdigkeit von Photographie in Zeiten von Künstlicher Intelligenz.

Künstler Sebastian Riemer und seine gesammelten Press Paintings. Foto:
Richard Mosse fotografierte mit einem speziellen Fabfilm Kriegsgebiete im Kongo.
Fotos: Schlie

KURZ NOTIERT

Nissan: Micra ist zurück

Nissan beendet den Ruhestand des Micra und bringt heute (28.02.) seine kleinste Baureihe in einer Elektro-Ausgabe auf den Markt. Zwei Batteriegrößen stehen zur Wahl, die maximale Reichweite beträgt bis zu 416 Kilometer.

AUTO

Kia erweitert die K4-Reihe um einen modernen Sportkombi mit dynamischem Design, XXL-Gepäckraum (bis 1.439 Liter) und komfortablem Interieur. Der Neue kommt im Mai. Die Antriebspalette mit verschiedenen Turbobenzinern in vier Motor-Getriebe-Kombinationen ist identisch mit dem K4.

Jetzt aber ran an die Malsachen: Anlässlich des 100. Geburtstags lädt Schmidt + Koch die Kindertagesstätten in der Region zu einem Malwettbewerb ein – zu gewinnen gibt es insgesamt 1.000 Bobby Cars. Wie an dieser tollen Aktion teilgenommen werden kann – bitte umblättern. Kia: K4 bekommt Kombivariante

Mit dem Toyota Aygo X kommt der erste Vollhybrid in seiner Klasse

der neue Aygo X Hybrid bereits bei den Händlern. Für das umfangreich ausgestattete Einstiegsmodell Pure sind nur 19.990 Euro fällig.

Mit dem neuen Aygo X setzt Toyota seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Hybridtechnik fort: Als Europas kleinster Hybrid und der erste im A-Segment markiert das neue Modell einen weiteren Schritt der Toyota-Hybridstrategie. Als Antrieb kommt der bereits vom Yaris und Yaris Cross bekannte 1,5-Liter-Hybrid (85 kW/116 PS) zum Einsatz. Damit ist der Aygo X richtig gut wickelt und in Tschechien produziert wird. Zum sportiven Look tragen neben der verlängerten Motorhaube auch markante Leichtmetallfelgen in 17 oder 18 Zoll und schwarz ausgestellte Radkästen. Die Außenspiegel verfügen über integrierte Blinker. Zusätzliche Dynamik vermittelt die optionale Zweifarblackierung: Dach, Heck und Seitenschweller sind in Schwarz gehalten – und bilden damit einen harmonischen Kontrast zum übrigen Exterieur, dessen Farben sich an Gewürzen wie Zimt, Jasmin, Estragon und Lavendel orientieren. Für höhere Ausstattungslinien steht ein exklusives Canvas-Dach zur Verfügung, das das Muster des Kühlergrills aufgreift. Innen bietet der neue Aygo X Platz

Am Samstag kommt die Neue Klasse

Sechs Monate nach seiner Weltpremiere auf der IAA hat der neue BMW iX3 am 7. März seinen Händlerpremiere. Die Neue Klasse hat schon vor ihrer Markteinführung mehrere Innovations- und Car-of-the-Year-

Deine Wahl. Dein Stil. Dein Volkswagen.

Polo Life 1.0 l 59 kW (80 PS) 5-Gang

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Der neue E-208 GTI ist für den Herbst angekündigt. Oben das Urmodel 205 GTI.

Der Neue tankt Strom

Vor mehr als vierzig Jahren haben die Löwen mit der Einführung des Peugeot 205 GTi Automobilgeschichte geschrieben. In seiner 1,6-Liter-Version (1984) und später in der 1,9-Liter-Version (1986) war der Franzose der Wegbereiter für ein neues Konzept der kleinen sportlichen Schräghecklimousine, das außergewöhnliche Leistungen und Fahrspaß mit einem sportlichen,

aber dezenten Design. Vier Dekaden später ist der Aussnahme-Löwe als Stromer zu haben. Der neue Peugeot E-208 GTi verkörpert laut Hersteller den GTi-Gedanken mit noch mehr Fahrspaß, mit 206 kW / 280 PS die beste Leistung seiner Klasse und ein einzigartiges Fahrgefühl. Die Markteinführung ist für die zweite Jahreshälfte geplant.

Schmidt + Koch: Malwettbewerb für Kitas zum 100. Jubiläum

Zum 100-jährigen Jubiläum lädt die Autohausgruppe Schmidt + Koch jetzt Kitas aus der Region zu einem großen Malwettbewerb ein. Unter dem Motto „Auf die Stifte, fertig, Schmiddi!“ sind die Kinder dazu aufgerufen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und ihr Traumauto zu gestalten. Als Gewinn werden insgesamt 1.000 Bobby Cars verlost. Im Mittelpunkt steht „Schmiddi“, ein exklusiv gestaltetes Bobby Car, welches das Thema Mobilität auf spielerische Weise erlebbar machen soll. „Der Wettbewerb richtet sich gezielt an die jüngste Generation heißt es dazu von Schmidt + Koch. Seit 100 Jahren sei Mobilität Teil der Unterneh-

mensgeschichte. „Mit der Aktion soll sichtbar werden, dass Bewegung und Mobilität schon bei den Kleinsten beginnt –spielerisch, kreativ und mit viel Freude.“ Gemalt werden kann einzeln oder in der Gruppe. Die fertigen Werke werden anschließend digital eingereicht. Weitere Informationen zum Ablauf und zum Aktionsgebiet finden interessierte Kitas auf www.schmidt-und-koch.de/ malaktion. Die Aktion läuft bis zum 31. März 2026.

 Mit 20 Standorten im nordwestdeutschen Raum gehört Schmidt + Koch zu den führenden Autohandelsgruppen der Region.

AUTO

Strafen drohen

Autourlaubende, die ihre Skiferien in Österreich, Schweiz oder Slowenien verbringen, sollten an die Vignettenpflicht denken, die in diesen drei Ländern gilt. Wer ohne gültige Vignette unterwegs ist, muss mit hohen Strafen rechnen, warnt der ADAC. In Slowenien können diese bis zu 600 Euro betragen. In Österreich beginnen die Bußgelder für Mautvergehen bei 200 Euro, und Manipulationen an der Vignette werden doppelt so teuer geahndet. In der Schweiz fallen 200 Franken zusätzlich an.

Honda-Logo neu

Honda führt eine neue Version seines Markenlogos ein. Das überarbeitete H-Emblem wird bei neuen Elektro- und Hybridfahrzeugen von Honda sowie im gesamten Automobilgeschäft zum Einsatz kommen. Den Anfang machen die Fahrzeuge der nächsten Generation ab 2027.

Tanken teurer

Laut ADAC sind die Benzinund Dieselpreise momentan so hoch wie zuletzt 2024. Laut aktueller ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland stieg der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf 1,776 Euro. Ein Liter kostet derzeit im Schnitt 1,740 Euro – ein Plus von 2,9 Cent.

* einer steht derzeit zum Verkauf

Carl F. W. Borgward, Chef der Bremer Automobilindustrie von 1931 bis 1961, wollte dem Kaufwilligen immer eine komplette Palette von Fahrzeugen anbieten. In der Kleinwagenklasse hatte Lloyd das richtige Produkt, die Kompaktwagen stammten aus dem Goliath Werk, in der Mittelklasse gab es die Borgward Isabella sowie in der Oberklasse den Hansa 2400 und ab 1960 den P100. Sogar Vans, Coupés, Liefer- und Lastwagen konnte der Kunde kaufen.

Der Nachteil des großen Angebots waren die teilweise geringen Verkaufszahlen einiger Typen sowie die erheblich höheren Stückkosten im Vergleich zu anderen Autobauern. Diese konzentrierten sich auf die Bedienung weniger Klassen: BMW lieferte Kleinwagen, repräsentative Autos und Sportfahrzeuge, Opel Mittel-, Oberklasse und Lkw, VW den Käfer sowie den Bulli. Ein ähnlich breitgefächertes Angebot wie Borgward bot nur noch Daimler-Benz: Fahrzeuge der Mittel-, Ober-, Luxusklasse, der Unimog, Liefer-, Lastkraftund Sportwagen rollten von den Fließbändern. Bei Mercedes stand im Gegensatz zu den Bremern eine wesentlich größere Finanzkraft im Hintergrund. Die Typenvielfalt war 1961 der Konkursgrund.

Im Jahr 1953 kam Carl Borgward auf die Idee, die Lücke „Sportwagen“ in seinem Programm zu schließen. Er präsentierte auf der Internationalen Automobilausstellung im März 1953 in Frankfurt ein Rennsportcoupé mit einem 95 PS-Motor. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 193 km/h. Der stärkste Wagen des Konkurrenten Porsche (Typ 356 1500 Super mit

75 PS) erreichte 175 km/h. Beste Werte also für Borgward. Den Porsche gab es für 13.800 D-Mark, der Borgward kostete 18.000. Zudem hatte Porsche ein besseres Image, sodass sich für den Bremer Renner keine Kaufinteressenten fanden. Statt sich aus der Sportwagen-Klasse zurückzuziehen, brachte Carl Borgward 1954 einen Nachfolger für das nur dreimal gebaute 53erModell. Das stilistisch gelungene Fahrzeug besaß eine Stahlblech-Karosserie mit Türen und Motorhaube aus Alu. Statt des 95 PS-Motors gab es ein standfestes 80 PSTriebwerk (Spitze: 175 km/h). Einen Verkaufspreis gaben die Borgward-Leute nicht an. Das Kaufinteresse war abermals gering, sodass Carl Borgward ein Einsehen hatte und sich nicht mehr in der Sportwagen-Klasse engagierte. Es blieb bei zwei gebauten Wagen, die beide noch heute existieren. Ein Sportcoupé wird zur Zeit angeboten. Falls Sie Interesse an diesem Fahrzeug haben, so geben Sie bei youtube „Hansa 1500 Sportcoupe“ ein. Sie sehen ein Video mit einem völlig begeisterten Händler. Noch begeisterter dürfte der Handelsmann sein, wenn Sie den Kaufpreis von 380.000 Euro auf den Tisch legen.

DER AUTOR

Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte

Energieverbrauch Proace City Electric, L1 verblecht 4-türig Duty, 50 kWh Batteriekapazität, Elektroantrieb, 100 kW (136 PS), stufenlose Automatik, kombiniert: 18,6 kWh/100 km, CO2-Emissionen: 0 g/km, CO2-Klasse: A, elektrische Reichweite (EAER): 336 km und elektrische Reichweite (EAER City): 457 km. Abbildungen zeigen aufpreispflichtige Sonderausstattungen. - Fahrzeuglistenpreis: 30.615,00 € (netto) • zzgl. 1.175,63 € Überführung (netto) • Leasingsonderzahlung 0,00 € • Gesamtbetrag 4.756,80 € (netto) • jährliche Laufleistung: 10.000km • Vertragslaufzeit: 48 Monate • 48 mtl. Raten à 99,00 € (netto) - Alle Preise zzgl. der gegebenenfalls gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer. Ein unverbindliches Angebot der KINTO Deutschland GmbH, Toyota-Allee 5, 50858 Köln. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Alle Angebotspreise verstehen sich auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH, Toyota-Allee 2, 50858 Köln, per Januar 2026, zzgl. MwSt., Wartung & Überführung. Dieses Angebot ist nur für Gewerbekunden gültig. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 31.03.2026. Nur bei teilnehmenden Toyota Vertragshändlern. Individuelle Preise und Finanzangebote erhalten Sie bei Ihrem Toyota Händler.

WELLER Performance GmbH & Co. KG, Sitz Osnabrück,

Das Hansa 1500 Sportcoupé II: Eines der beiden noch existierenden Coupés steht aktuell zum Verkauf.

Frühe Planung zahlt sich aus

Wer für die Hauptsaison 2026 einen Campingurlaub plant und kein eigenes Fahrzeug besitzt, sollte sich frühzeitig um einen Mietwagen kümmern. Der ADAC erklärt, was es zu beachten gibt.

Frühbucher Wer auf ein Mietfahrzeug angewiesen ist, sollte mindestens sechs Monate im Voraus buchen – das schont den Geldbeutel und erhöht die Chancen, dass das gewünschte Modell verfügbar ist. ADAC Tipp: Für weite Strecken lohnen sich oft Tarife mit höherer Tagesmiete ohne Kilometerbegrenzung, bei kürzeren Routen ist die Abrechnung nach gefahrenen Kilometern meist günstiger.

Reisemobil Während sich Kastenwagen durch Flexibilität auszeichnen, bieten Wohnmobile mehr Platz und Komfort. Wohnwagen hingegen sind eine günstige und zugleich geräumige Alternative. Folgende Fragen helfen bei der Entscheidungsfindung: Wie viele Personen benötigen Platz im Innenraum? Ist ein häufiges Wechseln der Stellplätze vorgesehen? Gibt es größere Gegenstände, die Stauraum benötigen? Sofern nicht bereits vorhanden, sollte Zubehör wie Campingmöbel, Ersatzsicherungen und Wasserschlauch angemietet werden. Wichtig ist, die

Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht im Auge zu behalten. „Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen dürfen mit dem Führerschein Klasse B gefahren werden, ab 3,5 bis 7,5 Tonnen wird die Klasse C1 benötigt“, erklärt Andrea Schumacher-Fichtner, Tourismusexpertin beim ADAC Hessen-Thüringen. Besondere Vorschriften gelten bei Gespannen sowie für Inhaber älterer Führerscheine. Mietvertrag Dieser sollte Informationen über regionale Einschränkungen des Versicherungsschutzes, (Rück-)Zahlung und Höhe der Kaution sowie zum Selbstbeteiligungsanteil im Schadensfall enthalten. Formulierungen wie „zusätzliche Reinigungskosten“ oder „Instandsetzung“ sollten kritisch hinterfragt werden. Bei kleineren Anbietern lohnt sich gegebenenfalls eine Bereitstellungsgarantie. Ist der Vermieter eine Privatperson, muss im Fahrzeugschein der Vermerk „Selbstfahrervermietfahrzeug“ eingetragen sein. ADAC Tipp: Bei Buchung über bestimmte Anbieter, wie GoTravelhome, ist ein Null-Selbstbehalt-Ausschluss für alle versicherten Schäden im Mietpreis enthalten.

Campingfans, die in der Hauptsaison verreisen möchten, sollten rechtzeitig ein Mietfahrzeug buchen.

Wildcampen ist o tabu

Wer in seinem Camper oder Caravan außerhalb von Campingplätzen übernachten möchte, sollte sich vorher gut informieren, wo man wie lange stehen bleiben darf, denn Wildcampen ist in den meisten Ländern absolut tabu und wird mit hohen Bußgeldern bestraft. In Deutschland darf man übrigens laut ARAG eine Nacht in seinem Reisegefährt am Straßenrand von öffentlichen Straßen verbringen, um seine Fahrtüchtigkeit wiederherzustellen. Doch die Experten warnen die „Wildcamper“: Der ausgesuchte Stellplatz muss auch explizit für Wohnmobile erlaubt sein. Und man sollte natürlich weiterfahren, sobald man ausgeschlafen hat.

Angesichts der steigenden

Nachfrage nach Elektromobilität und Erlebnisreisen in ganz Europa suchen Kunden zunehmend nach Fahrzeugen, die Alltagstauglichkeit mit der Freiheit verbinden, unabhängig und komfortabel zu reisen. Mit der Präsentation des Staria Camper Concept auf der CMT

Höhere Unfallgefahr am Ende der Woche

Stuttgart bot Hyundai Camping-, Caravan- und Abenteuerbegeisterten eine mögliche Lösung an. Der vollelektrische Camper auf Basis des Staria Elektro verfügt über ein integriertes Aufstelldach, Solarstrom und intelligente Wohnlösungen für hochwertiges Off-Grid-Reisen.

fährt auf Tayron ab

Schauspielerin Emily Cox, bekannt aus internationalen Netflix-Produktionen wie „The Last Kingdom“ oder der deutschen Comedy-Serie „jerks.“, ist neue Markenbotschafterin von Volkswagen. Die Österreicherin mit irisch-englischen Wurzeln fährt Tayron und testet das geräumige SUV im Alltag mit ihrer Familie. „Mit Emily Cox gewinnen wir eine authentische und bo-

terin, die unsere Werte glaubwürdig in den Alltag transportiert. Sie verkörpert genau das, wofür Volkswagen steht: Nahbarkeit, Offenheit und das Gefühl, Teil des Lebens unserer Kundinnen und Kunden zu sein“, kommentiert Jens Katemann, Leiter

Der Aberglaube rund um Freitag, den 13. hält sich hartnäckig. Kracht es an diesem Tag auch häufiger auf Deutschlands Straßen? Die Verti Versicherung hat bezüglich der „Unglückstage“ eine interne Analyse ihrer KfzHaftpflichtschäden vorgenommen und dafür über 130.000 Haftpflichtschäden ausgewertet.

Ergebnis: Ein kleines Plus an Unfällen ist am durchschnittlichen Freitag, den 13. tatsächlich zu verzeichnen – wenn auch nicht statistisch signifikant, zumal es in jedem Kalenderjahr im Schnitt nur 1,7-mal dieses Ereignis gibt. Noch interessanter ist aber: Unabhängig vom Datum ereignen sich freitags offenbar besonders häufig Unfälle. Betrachtet man die komplette Woche, passieren die meisten Unfälle freitags (16,7 Prozent). Knapp dahinter liegt der Donnerstag mit 15,9 Prozent. Zusammengenommen entfällt somit rund ein Drittel aller Unfälle auf die letzten beiden Arbeitstage der Woche.

Platzangst: Keine Pfändung

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Das Finanzgericht Münster hat laut ARAG die Vollziehung der Pfändung eines Pkw aufgehoben und ausgesetzt, weil der Eigentümer des Autos unter Agoraphobie – Platzangst – leidet. Der Betroffene hatte geltend gemacht, wegen seiner Agoraphobie falle es ihm schwer, das Haus zu verlassen, Geschäfte zu betreten, sich in Menschenmengen und auf öffentlichen Plätzen aufzuhalten oder allein mit Bahn, Bus oder Flugzeug zu reisen. Daher sei das Kfz möglicherweise aus gesundheitlichen Gründen unpfändbar (Az: 4 V 2500/25 AO).

Mazda: Fünf Millionen erreicht

Mazda feiert einen bedeutenden Meilenstein: Bis Ende 2025 wurden weltweit insgesamt fünf Millionen Einheiten des Mazda CX-5 produziert und verkauft. Damit ist der Mazda CX-5 nach dem Mazda 323 und

reits die dritte Baureihe in der Unternehmensgeschichte, die diese Marke überschreitet. Seit seiner Markteinführung ist der Mazda CX-5 in mehr als 100 Ländern erhältlich. Als Crossover steht er weltweit für dynamisches, sportliches Design, ein ausgewogenes Fahrerlebnis und ausreichend Platz für Insassen und Gepäck – Werte, die den Mazda CX-5 zu einer der beliebtesten Baureihen der Marke gemacht haben, sagt Mazda. be-

Suzuki stellt neuen Across vor

Optisch ein großer Wurf: Schon auf den ersten Blick vermittelt der neue Across Stärke und Leistungsfähigkeit. Das SUV-Design wird durch den kraftvoll wirkenden Kühlergrill und die markante Front unterstützt. Mit großen Rädern und robusten Radlaufleisten ist der neue Suzuki auch für Fahrten abseits befestigter Straßen geeignet. Das Kofferraumvolumen beträgt

sche Heckklappe lässt sich

Der sur nicht nur in der City

Active, Boost oder Comfort:

Der Dolphin Surf ist seit Kurzem auch in Deutschland zu haben, drei Ausstattungen stehen zur Wahl. Trotz kompakter Aussenmasse unter vier Meter verspricht er innen Platzverhältnisse, die eine Klasse höher liegen.

In seiner Heimat China ist der Dolphin Surf von BYD schon über eine Million Mal verkauft worden.Jetzt will es der Viersitzer auch in Deutschland wissen. Dabei helfen der attraktive Preis (ab 22.950 Euro) und viel Ausstattung. Mit einer Länge von 3,99 Meter bei einer Breite von 1,72 und einer Höhe von 1,59 Meter ist der Dolphin Surf dank seiner Abmessungen und seines agilen Fahrverhaltens perfekt für enge städtische Straßen und kleine Parkplätze geeignet. Durch die clevere Nutzung des von BYD selbst

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Tel.: 04202/82228

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Wir sind für mehrere bestimmte Darlehensgeber tätig und handeln nicht als unabhängiger Darlehensvermittler. Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeugs sind nicht Bestandteil des Angebotes. ¹Ford Auswahl-Finanzierung, ein Angebot der Ford Bank GmbH, Henry-Ford-Str. 1, 50735 Köln. Angebot gilt für noch nicht zugelassene, für das jeweilige Zinsangebot berechtigte Ford Neufahrzeuge bei verbindlicher Kundenbestellung und Abschluss eines Darlehensvertrages und nur für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z. B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Ist der Darlehensnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 495 BGB. Bitte sprechen Sie uns für weitere Details an. Das Angebot stellt das repräsentative Beispiel nach § 17 Preisangabenverordnung dar. Der angebotene Zinssatz setzt eine Anzahlung mindestens in Höhe der gesetzlichen MwSt. des individuellen Kaufpreises voraus. ²Gilt für einen Ford Ranger XLT 2,3-l-EcoBoost-Plug-in-Hybrid 207 kW (281PS), 10-Gang-Automatiktgetriebe, e-4WD-Antrieb, Euro 6dISC-FCM.

entwickelten e-Platform-3.0Chassis bietet er jedoch einen Innenraum und ein Kofferraumvolumen, die mit Fahrzeugen der Klasse darüber vergleichbar sind. „Somit eignet sich das Modell für Berufstätige und kleine Familien, die nur ein Auto benötigen“, heißt es weiter. Das Einstiegsmodell Active kombiniert eine 30-kWh-Batterie mit einem 65-kW-Motor, während das Modell Boost über die gleiche Leistung, aber eine größere 43,2-kWh-Batterie verfügt, die eine WLTP-Reichweite von 322 Kilometern und eine Reichweite von 502 Kilometern im reinen Stadtverkehr ermöglicht. Das Spitzenmodell Comfort kombiniert die größere Batterie mit dem leistungsstärksten Motor seiner Klasse (115 kW) und beschleunigt in 9,1 Sekunden auf Tempo 100. Der Chinese verfügt über eine umfangreiche Serienausstattung, darunter ein drehbares 10,1-Zoll-Infotainment-System mit Touchscreen, Parksensoren hinten und eine Rückfahrkamera, LED-Tagfahrlicht, Klimaanlage und elektrisch verstellbare Außenspiegel.

Seit Mitte dieses Monats erweitert die Wandscher Gruppe ihr Markenangebot um den international erfolgreichen Automobilhersteller BYD (Build Your Dreams). Dieser zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Stromern und ist einer der größten Batterie-Produzenten. „Mit BYD gewinnen wir eine starke, internationale Marke hinzu“, erklärt Kim Quidde, Geschäftsführer der Wandscher Gruppe. „Elektromobilität ist

sondern Gegenwart.“ Die neuen BYD-Modelle sind ab sofort bei Wandscher erhältlich. „Bei BYD können wir vom günstigen Einsteigermodell bis zum PremiumSUV sehr viel ermöglichen – auch Hybride sind in der Modellauswahl verfügbar und preislich sehr attraktiv“, sagt der BYD-Markenverantwortlicher der Wandscher Gruppe, Andreas Dankert. Die Wandscher Gruppe betreibt aktuell sechs Standorte unter anderem in Bremen und Oldenburg und hat derzeit 13 Marken

mehr, im Portfolio.

Markeneinführung in der vergangenen Woche: Im Autohaus Wandscher gibt es jetzt auch die Modelle von BYD.

DIE GRÖSSTE MARKENVIELFALT IN BREMEN GIBT ES BEI:

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Fokus aufs Wasser

Villa Sponte präsentiert ab Sonntag ihre neue Ausstellung „Wasser Welten“

Die Villa Sponte präsentiert im März die Ausstellung „Wasser Welten“ mit Werken von Beate Koehler und Ute Seifert. Unter dem Motto widmen sich die beiden Künstlerinnen dem Element aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Vernissage findet am morgigen Sonntag, dem 1. März, ab 15.30 Uhr statt, die Laudatio hält die Historikerin und Germanistin Kathrin Kley. Anschließend ist die Ausstellung bis zum 29. März dienstags, sonnabends und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Beate Koehler erforscht in ihrem Langzeitprojekt „Water Portraits“ seit 2022 Wasser als Ursprung des Lebens. Auf Reisen zu Seen, Flüssen und Meeren weltweit sammelt sie fotografische, filmische und

Am morgigen Sonntag eröffnet in der Villa Sponte die neue Ausstellung, die Wasser thematisiert. Foto: Raffaele Horstmann

Gehör testen, Lösung finden

Fachmännische Beratung bei den Hörakustikern vor Ort

„Klingt nach Leben“, so lautet das Motto des diesjährigen „Welttags des Hörens“ am 3. März 2026. Ob in Gesprächen mit Familie und Freunden, bei musikalischen oder kulturellen Veranstaltungen oder alltäglichen Erledigungen – gutes Hören spielt für die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben eine große Rolle.

„Die Hörleistung lässt in der Regel mit zunehmendem Alter ein bisschen nach“, weiß Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (BiHa). „Neben dem Alter gilt aber auch, je öfter man sein Gehör laut beschallt, desto wahrscheinlicher tritt eine Schwerhörigkeit ein.“ Wer Lautstärke reduziert, kann daher mögliche Schäden vermeiden.

„Der Hörakustiker vor Ort ist der erste Ansprechpartner, wenn Veränderungen beim Hören auffallen“, erklärt Schmidt. „Nicht erst bei deutlichen Hörproblemen lohnt es sich, das Gehör testen zu lassen. Auch zur Früherkennung ist es sinnvoll, denn erste Anzeichen werden mitunter nicht erkannt.“ Möglicherweise werden sie aber auch von den Betroffenen ignoriert und der Gang zum Hörakustiker hinausgezögert, da man sich mit dem Thema nicht beschäftigen möchte. Dabei gilt: Je früher nachlassendes Hörvermö-

Wer gut hört, bleibt aktiv, sozial eingebunden und geistig fit.

Foto: Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) / Marc Theis

gen erkannt wird, desto besser lässt es sich ausgleichen. Erste Hinweise auf eine Hörschwäche kann oft schon ein Online-Test über das Smartphone liefern oder gleich ein professioneller Hörtest beim Hörakustiker vor Ort, den HörakustikerFachbetriebe zumeist kostenfrei anbieten. Ein HNO-Arzt schließt dann ernste medizinische Ursachen für Schwerhörigkeit aus und verordnet bei Bedarf Hörgeräte. Der Hörakustiker misst den Hörverlust anschließend nochmal exakt nach und gleicht ihn mit Hörsystemen aus. Dafür steht eine Vielzahl verschiedener Modelle zur Verfügung, die

sich hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Bauart und Größe unterscheiden. Der Hörakustiker hilft, die individuell am besten passende Hörlösung zu finden. Die Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) empfehlen, den „Welttag des Hörens“ zum Anlass zu nehmen, um das eigene Gehör einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn wer gut hört, bleibt aktiv, sozial eingebunden und geistig fit. Ein kostenloser Hörtest beim Hörakustiker kann schnell Gewissheit bringen. Mehr verstehen bedeutet mehr erleben – also am besten gleich einen Termin vereinbaren.

akustische Eindrücke. Ihre Arbeiten reichen von Bremer Seen und dem Main über die Pazifikküste San Franciscos bis nach Spitzbergen und in arktische Unterwasserwelten.

Ute Seifert setzt Wasser in einen kunsthistorischen und philosophischen Zusammenhang. Für sie ist Wasser ein zentrales Motiv der Kunstgeschichte – als Allegorie, Symbol, Sehnsuchtsort und Denkraum. Beide Künstlerinnen verbinden ästhetische Erfahrung, Naturbeobachtung und geistige Reflexion zu einem facettenreichen Blick auf die Welten des Wassers. Der Eintritt ist frei.

 Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Kunstort Villa Sponte sind auf der Website unter www.villasponte.de zu finden pb

TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE

Katzendame Hexe sucht neue Familie

Für die hübsche Katzendame Hexe sucht das Tierheim ein neues, ruhiges Zuhause, das sie sich nicht mit Kindern, andere Artgenossen oder Hunden teilen muss. Nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit möchte Hexe Freigang genießen dürfen. Die 15 Jahre alte Hauskatze kam ins Tierheim, weil ihre ehemalige Halterin verstorben ist. Hexe ist eine eher zurückhaltende Katze, die in neuen Situationen ziemlich schnell gestresst und dann auch mit Fauchen reagiert. Leider bringt sie auch ein paar gesundheitliche Probleme mit: Die kastrierte Samtpfote leidet an FORL und hat zudem Spondylosen an der Brustwirbelsäule.

 Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491. Infos zu Öffnungszeiten und Tieren gibt es unter der Rufnummer 35 11 33 und bremer-tierschutzverein.de im Internet. WR

Gutes Hören schützt das Gehirn

Immer mehr Studien belegen: Wer gut hört, bleibt geistig länger fit. Die Verbindung zwischen unbehandelter Schwerhörigkeit und kognitiven Erkrankungen wie Demenz ist in der wissenschaftlichen Forschung inzwischen vielfach dokumentiert. Eine rechtzeitige Versorgung mit Hörgeräten kann helfen, so die Fördergemeinschaft Gutes Hören, das Risiko für geistigen Abbau zu senken – und Hörakustiker spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die renommierte „Lancet Commission on Dementia Prevention, Intervention, and Care“ listet unbehandelte Schwerhörigkeit bereits seit 2020 als bedeutenden Risikofaktor für Demenz. Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen mit unbehandelter Hörminderung ein bis zu fünffach erhöhtes Risiko für kognitive Störungen haben, abhängig vom Schweregrad der Hörbeeinträchtigung. Warum der Hörsinn so wichtig für das Gehirn ist: Hören ist

mehr als nur die Aufnahme von Schall. Es ist eine zentrale geistige Aktivität: Das Gehirn interpretiert Geräusche und Sprache, filtert Informationen, reagiert auf Emotionen. Wird diese ständige Reizverarbeitung durch Schwerhörigkeit gestört, kommt es zu einer Unterforderung des Gehirns. Gleichzeitig ziehen sich Betroffene oft aus Gesprächen und sozialen Situationen zurück. Soziale Isolation, ein weiterer Risikofaktor für Demenz, ist häufig die Folge.

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FREUDE & WERTSCHÄTZUNG im Job? ...komm zu uns!

Hexe lebt seit Anfang August vergangenen Jahres im Tierheim. Foto: pv

SPORT KOMPAKT

 Nach einer 29:35-Niederlage beim Tabellenzweiten TG Nürtingen steht für die Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder am heutigen Samstag, 18.30 Uhr, ein Heimspiel auf dem Programm. Gegner in der Klaus-Dieter-Fischer Halle ist das abstiegsgefährdete Team von Buchholz-Rosengarten.

 Ein später Treffer von Jef Tchouangue bescherte dem Bremer SV am vergangenen Wochenende in der Fußball-Regionalliga beim Hamburger SV zumindest einen Punkt. Am morgigen Sonntag, 14 Uhr, empfängt der BSV den Tabellenvierten SSV Jeddeloh. Lokalrivale Werder Bremen II hat zeitgleich Heimrecht gegen Aufsteiger HSC Hannover.

 Für das Eishockeyteam der Weserstars ist die Saison beendet. Nach einer 1:6-Niederlage in Timmendorf verloren die Bremer auch das Playoff-Rückspiel im Paradice mit 2:4 gegen die Beach Devils. Die reguläre Saison hatten die Bremer mit 24 Punkten aus 24 Spielen auf Rang sieben abgeschlossen. rl

Mühlhaus schreibt

Werder-Geschichte Mit dem Fahrrad zum Stadion

Larissa Mühlhaus wurde als erste Werder-Spielerin der Geschichte in die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen berufen. Bundestrainer Christian Wück nominierte die 23-Jährige am Dienstag nach dem Ausfall der Ex-Bremerin Selina Cerci nach. Mühlhaus ist somit dabei, wenn die Deutschen den Auftakt in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027, die in Brasilien stattfinden soll, bestreiten. Zum Start empfängt Deutschland am kommenden Dienstag, dem 3. März im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden Slowenien (ab 17.45 Uhr, live in der ARD). Dort kommt es zum direkten Duell mit der grün-weißen Team- und Stürmerinnenkollegin Maja Sternad. Am 7. März tritt Deutschland im zweiten Gruppenspiel auswärts im norwegischen Stavanger an. pb

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Aufgrund des Warnstreiks bei der BSAG müssen Besucher des Weserstadions, die normalerweise öffentliche Verkehrsmittel nutzen, mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Neben den regulären Linien sind auch die Stadtteilbusse und Einsatzbahnen betroffen. Lediglich der Park&Ride-Service ab Hemelinger Hafendamm soll laut BSAG-Mitteilung voraussichtlich funktionieren. Werder, die BSAG und die Polizei bitten darum möglichst zu Fuß oder mit dem Rad zum Stadion zu kommen oder Regionalzüge und -Busse zum Hauptbahnhof für die Anreise zu nutzen. Wer dennoch mit dem Pkw anreist, sollte eines der Breparkhäuser in der Innenstadt oder die Parkplätze K linikum Bremen oder Bürgerweide ansteuern. Infos unter brepark.de oder in der Breparkapp. rl

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Absurde Torwahrscheinlichkeit

ROBERT LÜRSSEN UND PHILIPP BEHRBOM

Die Luft wird langsam dünn. Nach 13 sieglosen Spielen in Folge findet sich der SV Werder Bremen am 23. Spieltag auf dem siebzehnten Tabellenplatz wieder. Am heutigen Samstag trifft die Elf von Daniel Thioune auf den 1. FC Heidenheim, den derzeitigen Tabellenletzten. Vor dem Kellerduell legte der Cheftrainer in der Trainingswoche erneut den Fokus darauf, das Selbstbewusstsein seiner Mannschaft zu stärken und Blockaden im Kopf abzubauen.

I m Abstiegsduell gegen den FC St. Pauli am vergangenen Wochenende zeigten sich erneut die eklatanten Schwächen, mit denen die Bremer seit Wochen zu kämpfen haben. Vor dem Tor fehlt der Offensive die nötige Konsequenz und das Quentchen Glück, und in der Defensive führen haarsträubende individuelle Fehler zu G egentoren. Einen Eindruck davon, in welchen Sphären sich die Punktverluste aufgrund dieser beiden spielerischen Probleme bewegen, zeigt ein Blick auf die sogenannten „expected goals“ (xG) und die daraus resultierenden „expected points“. Der Wert eines „expected goal“ liegt immer zwischen 0 und 1. Mit ihm lässt sich bei jeder Torchance bestimmen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Ball von dieser Position aus im Tor landet. Ein Wert von 0.25 bedeutet also: 25

Tagschicht

BewirbdichjetztaufunsererWebsite:

Gegen den 1. FC Heidenheim sind bei Werder im Kader keine Verbesserungen gegenüber der Vorwoche zu erwarten. Im Gegenteil: Die beim Aufwärmen am Millerntor erlittene Blessur von Felix Agu stellte sich als Adduktorenverletzung heraus. Dann musste am Mittwoch auch noch Hoffnungsträger Samuel Mbangula das Training abbrechen. Er wurde mit dick bandagiertem Oberschenkel im Golfcart in die Kabine gefahren. So darf man einmal mehr gespannt sein, wen Daniel Thioune heute auf welcher Position in die Startelf beordert. Schenkt er Torschütze Jovan Milosevic das Vertrauen oder setzt er im Sturm erneut auf die Laufstärke von Marco Grüll, in der Hoffnung auf möglichst viele Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte? Immerhin ist Heidenheim nach Ballverlusten im Aufbauspiel besonders anfällig. Und wer stoppt den schnellen Ex-Werderaner Eren Dinkci, der nach seinem Winterwechsel aus Freiburg zurück nach Heidenheim wieder zu alter Gefährlichkeit zurückzufinden scheint. So einen Transfer hätte man sich auch in Bremen gewünscht. Sowohl Werder als auch der

von 100 Schüssen aus dieser Position führen zu einem Treffer. Projiziert man das Modell auf die Partie gegen die Kiezkicker, hätten die Bremer mit 1.61 xG zu 0.26 xG gewinnen müssen. Klar: Dass Mio Backhaus den Ball zum 1:0 so durchrutschen lässt, war mehr als unwahrscheinlich. Dass Jovan

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Milosevic den Ball aus fünf Metern ins Tor bugsiert, umso wahrscheinlicher. Blickt man nun auf die gesamte Saison, haben die Bremer rund 14 Punkte weniger geholt, als statistisch erwartbar gewesen wäre – vom Abstieg wäre dann sicherlich keine Rede. Auch die Gäste aus Heiden-

heim plagen sich mit schlechter Chancenverwertung. Trotz eins xG von rund 29 trafen sie erst 22-mal ins gegnerische Netz. Gleichzeitig kassierte das Schlusslicht schon 51 Tore, was auch daran liegt, dass kein Team mehr gegnerische Abschlüsse gestattete.

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Bereit für die Startelf? Jovan Milosevic würde sich wohl nicht wehren. Foto: gumzmedia / Andreas Gumz via nordphoto GmbH

Musik-Moderator Jürgen Ferber legt im Nachbarschaftshaus na’ am kommenden Mittwoch Traumstücke aus Klassik und Oper auf. Foto: Bollmann

Spitzenhits aus der Klassik

„Serenata“ im Nachbarschaftshaus na’ / Ferber spielt Traumstücke

Etliche Besucher, die mit Klassik oder Oper bisher „nichts oder wenig am Hut“ hatten, wurden ab 2014 eines Besseren belehrt. Seit dem Zeitpunkt gibt es in Bremens erstem Bürgerhaus, dem kurz na‘ genannten Nachbarschaftshaus Helene Kaisen in Gröpelingen die Serie „Serenata“ mit Musik aus den zwei Bereichen, die voll überzeugt. Am kommenden Mittwoch will Jürgen Ferber, der Macher dieser Reihe, das Erlebnis noch steigern, indem er wahre Traumstücke der Klassik und Oper präsentiert, die selbst Unkundigen irgendwie bekannt vorkommen. Und damit sie sich einprägen, erzählt er noch Geschichten, die sich um die jeweiligen Musikstücke ranken. Bereits vor Beginn der Veranstaltung, etwa ab 14.30 Uhr,

hat jeder auf Wunsch zusätzlich die Gelegenheit, Kaffee und Kuchen zu genießen, bevor dann ab 15 Uhr der „Serenata“-Musikvortrag beginnt. Und von da an reiht sich ein klassischer Ohrwurm an den anderen. Los geht es mit einem Auszug aus der volksrümlichsten Sinfonie Ludwig van Beethovens, in der es um das Leben auf dem Lande geht. Edvard Grieg ist ebenfalls dabei, und zwar mit der sehr beliebten „Morgenstimmung“, Mozart mit einer Passage aus seinem weltberühmten Klarinettenkonzert und schließlich Dvorak mitvolkstümlich wirkenden Klängen. Doch auch im Gesangsbereich wird viel geboten. Vor allem Ausschnitte aus Opern, die entweder schon Hits geworden sind, oder die volkstüm-

Zusammen für die gute Sache

Der Soziale Dienst des Diako Krankenhauses Bremen und der Sozial-Kleiderladen Anziehungspunkt des Vereins für Innere Mission in Bremen kooperieren bereits seit mehreren Jahren. Auch zu Beginn dieses Jahres fand die Kleidersammlung des Diako wieder statt, bei der Mitarbeitende gut erhaltende aussortierte Kleidung für den Anziehungspunkt spenden konnten. „Für viele Mitarbeitende ist das inzwischen ein fester Termin im Jahr und die Kleidung wird schon lange dafür gesammelt“, sagt Havva Cici vom Sozialdienst des Diako. In diesem Jahr sei die Spendenmenge besonders groß gewesen, im Vergleich zum letzten Jahr wurde der Umfang der Spenden wieder erhöht. WR

lichen Charakter haben. „Carmen“ und „La Traviata“ sind da nur einige appetitliche Beispiele.

Die neue Ausgabe der Musik reihe „Serenata“ findet am kommenden Mittwoch, 4. März, ab 15 Uhr, im Begegnungszentrum plus des kurz na’ genannten Nachbarschaftshauses Helene Kaisen (Beim Ohlenhof 10) statt. Es geht um Traummelodien aus Klassik und Oper, die der Moderator Jürgen Ferber um prägnante und einführende Texte ergänzt. Die Veranstaltung dauert rund zwei Stunden und ist auch für diejenigen geeignet, deren Interesse für Klassik und Oper gerade erwacht. Der Eintritt beträgt drei Euro. Anmeldungen nimmt das na’ unter der Telefonnummer 691 45 80 entgegen. WR

Flächen frei im Fleetgarten Wall

Die letzten Beete, mit je 20 Quadratmetern, im Waller Fleetgarten sind noch zu vergeben, um darauf gemeinschaftlich unter Anleitung einer Gärtnerin zu lernen, wie biologischer Gemüseanbau erfolgreich funktioniert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Infos unter www.vereinsozialoekologie.de/projekte/ fleetgarten/ pb

Musik als Trost

In der Kapelle des Krankenhauses St.-Joseph-Stift wird am heutigen Samstag ab 18.30 Uhr erneut Kammermusik erklingen. Das Bremer „Ensemble Quarttitude“ setzt an diesem Abend seine Konzertreihe „Musik als Trost“ fort und lädt Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Musikinteressierte ein. Besonders angesprochen sind Menschen, denen der Besuch eines Live-Konzerts sonst nur schwer möglich ist. Beim zweiten Konzert der Reihe präsentiert das Ensemble klassische Kammermusik für

Flötentrio auf historischen Instrumenten. Auf dem Programm stehen Werke von Joseph Haydn, Carl Friedrich Abel und Wolfgang Amadeus Mozart. Die Konzertreihe umfasst insgesamt drei Termine: Nach dem Auftakt Anfang Januar und dem Konzert am 28. Februar folgt der Abschluss am Samstag, 2. Mai, ebenfalls um 18.30 Uhr in der Kapelle des Hauses an der Schwachhauser Heerstraße 54. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zur Unterstützung der Künstler sowie der Konzertreihe wird gebeten. pb

Quarttitude spielt heute im St.Joseph-Stift. Foto: Quarttitude

Unterwegs im Land der vielen Wasser

Mit Apfelsini unterwegs im Land der vielen Wasser: Mit „Waldgeschehen – Ort der tausend Augen“ hat die Naturund Wildlifefotografin Sabine Hendel einen ganz besonderen Führer durch die Natur im einzigartigen Biosphärenreservat Drömling geschrieben. Mit erstaunlich lockerer Feder nimmt sie ihre kleinen, großen, kundigen und auch unkundigen Leser mit in die Natur und beschreibt mit viel Kenntnis und Humor, was einem auf der Pirsch im Drömling alles begegnen kann ... Und man kann sicher sein, die eigene Anwesenheit bleibt nicht unbemerkt, denn in Wald und Flur gibt es mehr als nur ein paar Augen, die einen ganz genau im Blick haben.

Unter dem Namen Apfelsinis Fotowelt findet man Sabine Hendel nicht nur auf ihrem eigenen Blog, sie hat die Natur im Drömling schon von Kindesbeinen an erlebt. Und das merkt man: Wenn sie ihre Leser mitnimmt, spürt man auf jeder Seite, dass die Natur einem nicht auf der Schulbank begegnet, sondern ganz direkt auf der Haut – auch, wenn das bei Zecken oder Mücken ja nicht immer ganz angenehm sein muss. Aber Sabine wäre nicht Apfelsini, wenn sie nicht auch für solche

Fälle Hausmittel und gute Tipps parat hätte. Apfelsini nimmt mit auf ihre Fotosafaris, lässt uns junge Füchse am Bau genauso wie Begegnungen mit Rehen, Waschbären, Fischottern oder Wildschweinen erleben, die sie uns gleich in Jägersprache als Schwarzwild, Fähe, Geiß, Ricke oder Bock ganz nahe bringt. Und dies ist auch ganz sichtbar so: mit über 900 Aufnahmen und 120 Videos geizt Sabine nicht mit ihren beeindruckenden Aufnahmen. So ganz nebenbei beschreibt sie dabei auch, wie sie sich für ihre FotoPirsch tarnt und was ihr auf ihren Streifzügen durch den Drömling schon so alles widerfahren ist ...

Waldgeschehen – ein ungewöhnlicher Naturführer, bei dem junge Wilde genauso wie alte Hasen noch so manches Neue erfahren können und an der einen oder anderen Stelle auch Besserwisser können. Ein kurzweiliger und lehrreicher Naturführer, der erfrischend wenig belehrend daherkommt. Prädikat: Immer wieder gerne. Sehr schön. Martin Bollmann

Waldgeschehen – Ort der tausend Augen, Bildband, 900 Bilder, 120 Videos, 49,95 Euro, ISBN 978-3-00-0747045, apfelsinis-fotowelt.de

Der Winterlauf kommt ans Ziel

46. Saison im Bürgerpark geht in die letzten Runden / Etwa 1.500 Teilnehmer

MARCUS SCHMIDT

Morgen um 10 Uhr fällt der Startschuss zum letzten Winterlauf 2026 im Bürgerpark: „Es war die 46. HKK-Winterlaufserie – und sie war eine sehr besondere Saison. Gerade der zweite Lauf fand unter traumhaften Winterbedingungen statt, mit Schnee im Bürgerpark und einer beeindruckenden Atmosphäre“, so Organisator Thomas Adick von Bremenracing. Er klingt begeistert: „Wir hatten einen neuen Teilnehmerrekord und vor allem fast ausschließlich glückliche Gesichter im Ziel. Das ist für uns als Veranstalter das wichtigste Signal.“

Über 1.500 Teilnehmende hatten und haben sich insgesamt zu den drei Veranstaltungen der Serie angemeldet. Im Ziel waren beim ersten Lauf 1.075 Finisher, beim zweiten mit Verschiebung wegen des Winterwetters rund 650 Finisher. Am Sonntag, zehn Uhr erwarten die Veranstalter „das größte Starterfeld.“ Damit gehöre die Serie weiterhin zu den größten Laufveranstaltungen im Nordwesten. Es lohne sich auch, das Spektakel als Zuschauer anzufeuern. Die Strecke basiert auf einem 5-Kilometer-Rundkurs im Bürgerpark. Dieser wird je nach gewählter Serie unterschiedlich oft durchlaufen: 5, 10, 15 oder 20 Kilometer. Man kann sich entweder für einzelne Läufe anmelden oder an einer kompletten Serie teilnehmen. „Die Winterlaufserie gehört zu Bremen wie der Bürgerpark. Seit 46 Ausgaben steht sie für ehrlichen Sport – kein perfektes Wetter, sondern echter Winter, echter Wille und echte

Leidenschaft, so Adick. Der Winter hat im Bürgerpark einen ganz besonderen Charme – vor allem, wenn wie in diesem Jahr beim zweiten Lauf sogar Schnee liegt.

Die Reaktionen auf zwei Terminverschiebungen wegen extremen Winterwetters seien fast ausnahmslos verständnisvoll gewesen: „Einige wenige hätten den Reiz der extremen Bedingungen durchaus angenommen, aber wir tragen die Verantwortung für das Gesamtbild und hatten uns deshalb zur Verschiebung entschieden.“

Temperaturen von bis zu minus 15 Grad beim ersten Ter-

Im Bürgerpark endet morgen die Winterlauf-

sich noch mehr sichtbare Unterstützung der Stadt. Foto: Schmidt

min sowie die Verhältnisse rund um den zweiten Termin seien aus Sicht der Organisatoren nicht zu verantworten. Sicherheit gehe vor. Alles abzustreuen sei keine Option: „Wir sprechen von einer fünf Kilometer langen Strecke im Bürgerpark, die in der Nacht vollständig präpariert werden müsste. Dazu kommen ökologische Aspekte und die Tatsache, dass winterliche Bedingungen eben auch Teil eines Winterlaufs sind“, ergänzt Sprecher Stefan Freye. Damit ein Lauf der Winterlaufserie stattfinden kann, unterstützen etwa 40 bis 50 Helferinnen und Helfer pro Veran-

staltung das Team. Die Zusammenarbeit mit dem Bürgerpark und der Stadt Bremen laufe sehr gut. Adick erklärt: „Persönlich würde ich mir wünschen, dass die Stadt vielleicht noch stärker und proaktiv stolz auf diese Veranstaltungen ist – und sie auch von sich aus sichtbarer unterstützt und pusht. Solche Events zeigen, wie lebendig und sportlich Bremen ist.“ Als nächstes steht für Bremenracing am 15. März der 6. Werderseelauf an – mit einem sportlichen Höhepunkt: Erneut findet dort die Deutsche Meisterschaft im 50-km-Straßenlauf statt.

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Sicher wohnen – Nur etwa die Hälfte des Kaufpreises investieren

Ein neues Wohnmodell für Menschen, die im Alter unabhängig bleiben und finanziell handlungsfähig sein möchten.

Wie möchten Sie die kommenden Jahrzehnte wohnen?

Viele Menschen stehen irgendwann vor einer Entscheidung, die größer ist als nur ein Umzug. Das eigene Haus ist vertraut, voller Erinnerungen – doch es passt nicht mehr richtig zum Alltag. Treppen werden beschwerlicher. Räume zu groß. Gartenpflege und Instandhaltung kosten Kraft und Zeit.

Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Komfort, Übersichtlichkeit und Sicherheit. Eine moderne, barrierearme Neubauwohnung scheint ideal – doch sie bindet häufig das gesamte Vermögen. Und genau hier entsteht das Dilemma: Wohnqualität oder finanzielle Freiheit? Was wäre, wenn beides möglich wäre?

Das Modell „Wohnung zum halben Preis“

Dieses besondere Wohnkonzept wurde von Jakob Weber entwickelt. Als Gründer und Initiator hat er ein Modell geschaf-

fen, das inzwischen in mehreren Regionen Deutschlands umgesetzt wird. Gemeinsam mit der Wohnkonzept Gruppe aus Stuhr wird dieses Konzept nun auch in unserer Region angeboten. Das Prinzip ist bewusst klar und verständlich: Sie erwerben das lebenslange Wohnrecht an einer hochwertigen Neubauwohnung – und zahlen dafür etwa die Hälfte des Kaufpreises. Das Wohnrecht wird notariell beurkundet und im Grundbuch eingetragen. Es ist lebenslang gültig und nicht kündbar. Niemand kann Sie aus Ihrer Wohnung verweisen. Niemand kann Ihnen Ihr Zuhause entziehen.

Ein Kapitalanleger übernimmt den verbleibenden Kaufpreisanteil. Er ist Eigentümer – jedoch ohne Mitspracherecht bei Ihrem Wohnen. Sie bleiben der alleinige Nutzer Ihrer Wohnung.

Warum dieses Modell für viele Menschen interessant ist

Mit zunehmendem Alter verschieben sich Prioritäten. Es geht nicht mehr darum, möglichst viel Fläche zu besitzen.

Es geht um:

 Sicherheit

Selbstbestimmung

 finanzielle Entlastung

 klare Strukturen

Viele möchten Kapital freisetzen, statt alles dauerhaft in einer Immobilie zu binden.

Viele wünschen sich Rücklagen – für Reisen, für die Familie oder einfach für das beruhigende Gefühl, vorbereitet zu sein. Dieses Modell verbindet eine hochwertige Neubauwohnung mit einem deutlich geringeren Kapitaleinsatz. Es schafft die Möglichkeit, Wohnkomfort zu genießen –ohne das gesamte Ersparte einzusetzen.

Persönliche Begleitung statt anonymer Abwicklung

Die Wohnkonzept Gruppe mit Sitz in Stuhr steht für persönliche Beratung und transparente Abläufe.

Neben dem Modell „Wohnung zum halben Preis“ ist das Unternehmen selbstverständlich auch im klassischen Immobilienmarkt tätig – vom Verkauf und der Vermittlung von Wohnimmobilien bis hin zur individuellen Beratung bei Immobilienentscheidungen. „Wir sehen uns als langfristiger Ansprechpartner für unsere Kunden“, erklärt Viktor Konrad,

Geschäftsführer der Wohnkonzept Gruppe. „Ob klassischer Immobilienverkauf oder neues Wohnmodell – am Ende geht es immer um eine Entscheidung, die zum Leben der Menschen passen muss.“ Gerade deshalb setzt das Unternehmen auf ausführliche Gespräche, klare Erklärungen und nachvollziehbare Strukturen. Eine solche Entscheidung trifft man nicht zwischen Tür und Angel – sondern auf Basis von Vertrauen.

Sicherheit im Mittelpunkt

Viele Interessenten stellen eine ganz konkrete Frage: Was passiert, wenn sich Lebensumstände verändern?

Das Wohnrecht bleibt bestehen. Es ist im Grundbuch abgesichert.

Es ist nicht kündbar.

Gerade in einer Lebensphase, in der Stabilität wichtiger ist als Wachstum, bietet diese Konstruktion ein hohes Maß an Planbarkeit.

Ihr Zuhause bleibt Ihr Zuhause.

Einladung zum Informationsabend

Um das Modell transparent und verständlich vorzustellen, laden Jakob Weber – Gründer des Konzepts – und Viktor Konrad zu einer Informationsveranstaltung ein.

Dort erfahren Sie Schritt für Schritt:

Wie das Wohnrecht im Detail funktioniert. Welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten. Wie die vertragliche Gestaltung aussieht. Und für wen dieses Modell geeignet ist.

Dreimädelshaus Kirchseelte 5. März 2026 14:00 – 16:00 Uhr oder 17:00 – 19:00 Uhr Die Teilnahme ist kostenfrei und unverbindlich. Anmeldung telefonisch unter: 01522 / 80 44 978 oder per QR-Code.

Wohnkonzept Gruppe – Stuhr Immobilienkompetenz aus der Region – klassisch und innovativ gedacht.

QR Code scannen und Platz sichern oder telefonisch unter 01522/80 44 978 anmelden

Winter, Sonne, Schnee und Hunderte, die rennen:
Saison. Die Veranstalter wünschen

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