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EDITORIAL
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
mehr als ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem die Herbstausgabe der Golf Weser-Ems erschienen ist. In diesem Zeitraum hat sich einiges getan. Norddeutschland erlebte einen echten Winter mit wochenlang geschlossener Schneedecke und Temperaturen im Dauerfrostbereich. Darauf reagierten auch die Plätze und auch die Clubs der Region unterschiedlich. Einige Clubs ließen sich vom Winter nicht abhalten, dort wurde einfach nahezu durchgespielt. In anderen Clubs war der Start in die Saison ruhiger und später, aber das ist eigentlich in jedem Jahr so. Was sonst so in den Clubs aus der Region los war, können Sie in den Clubnews im hinteren Teil des Magazins lesen. Der Oldenburgische Golfclub feiert in diesem Jahr 30-Jähriges Bestehen, in einem Portrait können Sie die bewegte und bewegende Geschichte des Clubs nachvollziehen.
Auch bei den professionellen Golfern war in dieser Saison schon eine Menge los. Freddy Schott gewann Anfang Februar sein erstes Turnier auf der DP World Tour, die Bahrain Championship, während Rory McIlroy im April zum zweiten Mal in Folge das Masters Tournament in Augusta, Georgia für sich entscheiden konnte. Für Aufsehen und Gänsehaut sorgte der Sieg von Gary Woodland bei der Texas Children‘s Houston Open. Warum, lesen Sie im Mittelteil des Magazins, genauso, warum Tiger Woods aktuell nicht spielt und was dem italienischen Profi Andrea Pavan passiert ist. Die deutschen Golf-Fans freuen sich auf die BMW International Open, genau wie die deutschen Spieler. Auch Matti Schmid und Stephan Jäger, die in den USA leben und spielen, kommen im Juli wieder nach München. Einige deutsche Damen, die auch in diesem Jahr ein Heimspiel in Winsen haben werden, konnten im Frühjahr mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam machen.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim lesen der Golf Weser-Ems und eine spannende und erfolgreiche Golf-Saison 2026,
06
30 JAHRE GOLFCLUB OLDENBURGER LAND
Starke Jugend als Zukunft des Clubs
10 MIT 76 JAHREN CLUBMEISTER
Gerold Jansem: Alter schützt vor Siegen nicht
12 MASTERS TOURNAMENT
McIlroy wiederholt Titelgewinn
16 PGA OF GERMANY
Achimer Golfclub einer von zehn Ausbildungsstützpunkten
20 DEUTSCHE GOLFERINNEN
Henseleit und Försterling mit guten Ergebnissen
22 ERFOLG NACH GEHIRN-OP
Gary Woodland bei Triumph in Texas gefeiert
24 TRAININGSTIPPS
von Luca Sommer
28 SCHOTT ERFOLGREICH
Premierensieg auf der DP World Tour
30 BMW INTERNATIONAL OPEN
Deut sches Trio will kämpfen
32 NEWS AUS DER REGION
37 CLUBNEWS
Infos aus 21 Golfclubs aus der Region Weser-Ems
48 CLUBGUIDE
Ansprechpartner und Kontaktadressen der Golfclubs der Region
Impressum
Herausgeber : Weser Wochenblatt
Verlagsgesellschaft mbH
Am Brill 19 (Hankenstr. 3) 28195 Bremen
V.i.s.d.P. Peter Führing
Redaktion: Lars Haß info@weserreport.de
Layout: Michelle Borchardt
Anzeigenleitung/Projektleitung: Johannes Knees
Telefon: 0421-69055-108
Titelfotos: Augusta National/ Logan Whitton, Simon Bruty, Chris Turvey, Thomas Lovelock Fotos: freepik, pixabay
Der Vertrieb des Magazins erfolgt an die teilnehmenden Golfclubs und weitere Auslagestellen in der Region Bremen/ Weser-Ems.
Golf Weser-Ems ist im Abonnement für 2,50 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich.
Es gilt die Anzeigenpreisliste 2026
Druck Bonifatius GmbH Druck - Buch – Verlag Paderborn
Alle Rechte vorbehalten. Übernahme des Inhalts nur mit schriftlicher Genehmigung. Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder sonstiges Material kann keine Haftung übernommen werden.
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30
Jahre Golfclub Oldenburger Land
Zwischen Plastikstuhl, Platzrekord und Zukunft mit KI
1996 war die Welt noch analoger, Handys hatten Antennen und auf dem Golfplatz standen Plastikgartenstühle statt stylischer Clubterrassenmöbel. Und genau in dieser Zeit wurde der Golfclub Oldenburger Land gegründet – eine Entscheidung, die sich bis heute als Volltreffer erwiesen hat.
Eigentlich begann alles schon zwei Jahre früher: Am 17. Mai 1994 fiel im GC Wildeshausen die Entscheidung, eine neue 18-Loch-Anlage zu bauen. Nach intensiver Bauzeit wurde der Platz in HattenDingstede im September 1998 vom damaligen Präsidenten Dr. Schneider mit einem goldenen Ball eröffnet – stilvoller kann man ein Fairway kaum einweihen.
Dass das 25-jährige Jubiläum pandemiebedingt ausfallen musste, hat den Club nicht entmutigt. Ganz im Gegenteil: 2026 wird gefeiert, was das Bag hergibt. Unter dem Motto „30“ steht jeder Monat im Jubiläumsjahr unter einem besonderen Highlight – vom Flaggenturnier mit 30 Schlägen über 30 Mitglieder-Porträts bis hin zur historischen Bilderausstellung oder dem 30-tägigen Adventskalender.
Der Höhepunkt wird das große Jubiläumsturnier mit anschließender Party –exakt 30 Jahre nach der Gründung. Präzision ist schließlich nicht nur auf dem Grün gefragt.
Von Mark und Kuchen zu Rekorden und Profis
Die ersten Clubmeister wurden im Jahr 2000 gekürt – und Namen wie Gisela Wells und Roman Szemetat waren lange Zeit so fest in den Siegerlisten verankert wie der Ball im Loch nach einem perfekten Putt.
Eine legendäre Anekdote stammt aus demselben Jahr: Gastronom Mecki Dervisi, seit inzwischen unglaublichen
Die AK30-Jungsenioren des Clubs spielen nach mehreren Aufstiegen in dieser Saison in der höchsten Klasse.
Jahren Pächter des Heuerhauses, wollte am 17.03.2000 eigentlich nur ein paar Stück Kuchen und Kaffee verkaufen. Am Ende lagen 300 Mark in der Kasse – serviert auf Plastikstühlen, aber mit ganz viel Herz. Heute ist es fast schon einzigartig, dass eine Clubgastronomie über so viele Jahre hinweg erfolgreich Genuss und Geselligkeit verbindet. Auch sportlich hat der Club Geschichte geschrieben: Pro Mike Butcher stellte 2003 mit 67 Schlägen den Platzrekord auf. Fast 20 Jahre später konnte Niklas Griffith diese Marke einstellen – aber eben nicht unterbieten. Bei den Damen setzte Greta Lange 2008 mit einer 73er Runde Maßstäbe. Kurz gesagt: Die Rekordtafel wartet sehnsüchtig auf neue Namen. Ein weiteres Talent aus den eigenen Reihen: Velten Meyer, der 2006 die Clubmeisterschaft der Jugend gewann und heute als Profi auf internationalen Touren unterwegs ist. Man könnte sagen:
Gisella Wells war die erste Clubmeisterin und schaffte diesen Triumph immer wieder.
Die Matchplay-Sieger des Jahres 2025
Gastronom Mecki Dervisi ist mittlerweile seit 26 Jahren Pächter des Restaurants im Heuerhaus.
Jugendmeister aus der Anfangszeit.
Die von Hans-Gerd Sperling gespendete Brücke verbindet die Bahnen 7 und 15 miteinander.
Manche Karrieren beginnen eben nicht im Silicon Valley, sondern in Dingstede. Der Club entwickelt sich –und das Tempo nimmt zu
Heute führt Uwe Schramm als sechster Präsident seit 2023 den Club in eine neue Ära. Unterstützt wird das Management von Mario Kubenka, der seit zwei Jahren als Anlagen- und Betriebsmanager zahlreiche Projekte umgesetzt hat, sowie von Sonja von Scharrel, die den Club bereits seit 20 Jahren organisatorisch prägt –eine Konstante, die fast so verlässlich ist wie ein gut gemähter Fairwaystreifen. In den letzten Jahren wurde kräftig modernisiert:
• Driving Range mit Flutlicht und GARMIN-Simulatoren
• gepflasterte Wege und erweiterte Cart-Flotte
• autonome Ballsammelanlage und neuer Ballautomat
• umfassend renoviertes Clubhaus, das seit April in neuem Glanz erstrahlt
Wer früher einfach zum Golfplatz fuhr und losspielte, plant heute Startzeiten, prüft Greenfee-Rabatte und achtet darauf, dass das E-Auto nicht in die Blockiergebühr rutscht. Fortschritt kann manchmal ganz schön sportlich sein.
KI im Golfclub? Natürlich!
Selbst die künstliche Intelligenz hat inzwischen ihren Weg auf die Anlage gefunden. Texte werden generiert, Bilder automatisiert optimiert und Ideen zu Projekten entstehen schneller als ein Long Drive bei Rückenwind. Die Entwicklung ist rasant – und der Golfclub setzt bewusst auf Austausch und Netzwerk, um die Chancen der Zukunft bestmöglich zu nutzen.
Kostenlos zur Platzreife –der perfekte Einstieg
Passend zum Jubiläum gibt es ein besonderes Angebot: In Kooperation mit der Golfschule Michael Behrens erhalten Einsteiger im Rahmen einer Schnuppermitgliedschaft die Platzreife kostenfrei. Eine bessere Gelegenheit, mit dem Golfspielen zu beginnen, gab es selten – außer vielleicht 1996.
Der Signaturstein des Clubs ist 17 Tonnen schwer und wurde von Bahn 7 zum Eingangsbereich des Clubgebäudes transportiert.
Roman Szemetat war der erste Clubmeister. Auch ihm gelangen mehrere Siege bei den Clubmeisterschaften.
Das Richtfest des Clubhauses vor mehr als 25 Jahren.
Mit Bratwürstchen und wahlweise warmen oder kalten Getränken feierte der Club seinen Neujahrsempfang 2026 im Schnee.
heißen Steffen Heinecke, Oliver Franco und Gerome Hadlak.
Mit viel Leidenschaft, klarem Konzept und jeder Menge Teamspirit entwickelt sich der GCOL dynamisch weiter. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Jugendförderung, sportliche Ambitionen im Ligabetrieb und innovative Ideen für neue Mitglieder. Der Club beweist: Tradition und Moderne lassen sich hervorragend verbinden.
Starke Jugend – die Zukunft des Clubs
Der Nachwuchs steht beim GCOL klar im Fokus. Seit inzwischen zwei Jahren betreut die Golfschule Behrens die stetig wachsende Jugendabteilung. Jugendwart Sascha Voigt setzt dabei bewusst auf eine ausgewogene Altersstruktur – mit Erfolg. Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 18 Jahren trainieren mit Begeisterung, Ehrgeiz und vor allem mit viel Spaß am Spiel.
Besonders bemerkenswert: In der Jugendcup-Serie hat sich der GCOL längst einen hervorragenden Ruf erarbeitet, der weit über die Clubgrenzen hinausreicht. Kontinuierliche Trainingsarbeit, engagierte Betreuung und ein starkes Gemeinschaftsgefühl machen den Nachwuchs zu einem echten Aushängeschild des Clubs.
AK30-Jungsenioren greifen nach den Sternen
Sportlich sorgt vor allem die AK30-Jungsenioren-Mannschaft für Aufsehen. Nach beeindruckenden fünf Aufstiegen in Folge spielt das Team – gemessen am Handicap die stärkste Mannschaft des Clubs – in dieser Saison erstmals seit 17 Jahren wieder in der höchsten Klasse. Ein Meilenstein, der den außergewöhnlichen Teamgeist und die konsequente Leistungsentwicklung unterstreicht. Die Ziele sind ambitioniert: Das Final Four soll erreicht werden. Mit großem Einsatz, spielerischer Qualität und einer gehörigen Portion Motivation gehen die Jungsenioren die neue Herausforderung an.
Beginner-Stammtisch bringt frischen Wind in den Club
Auch für Einsteiger hat der GCOL eine attraktive Plattform geschaffen. Der neue
Die Jugend des Clubs ist sehr erfolgreich. Kinder und Jugendliche aller Altersklassen spielen für den GCOL.
Beginner-Stammtisch sorgt dafür, dass neue Mitglieder selbst in den Wintermonaten aktiv bleiben und sich schnell im Clubleben zuhause fühlen. In Zeiten digitaler Buchungssysteme und zunehmender Anonymität schafft das Format bewusst persönliche Begegnungen.
Bei abwechslungsreichen Aktionen treffen sich regelmäßig ein bis zwei „Tiger“ mit Gruppen von Einsteigern. Mal steht eine entspannte 9-Loch-Runde auf dem Programm, mal geht es um Regelkunde oder das Ausprobieren der Trainingsmöglichkeiten am Simulator. Der Beginner-Stammtisch hat sich schnell als echter Volltreffer erwiesen – sowohl für den Spaß am Spiel als auch für die nachhaltige Mitgliederbindung.
Gemeinschaft als Erfolgsrezept
Der GCOL zeigt eindrucksvoll, wie modernes Clubleben funktionieren kann: engagierte Nachwuchsarbeit, sportliche
Ambitionen und innovative Ideen für Einsteiger bilden ein starkes Fundament für die Zukunft. Mit diesem Mix aus Leistungsorientierung und Gemeinschaftssinn bleibt der Club auf Erfolgskurs –sportlich wie menschlich.
30 Jahre, die verbinden
Drei Jahrzehnte Golfclub Oldenburger Land bedeuten unzählige Runden, Freundschaften, Turniere, Geschichten und natürlich den einen oder anderen Ball im Wasserhindernis. Was geblieben ist, ist die Leidenschaft für den Sport, die Gemeinschaft und die Freude daran, gemeinsam etwas zu bewegen.
Oder anders gesagt: Der Golfclub Oldenburger Land ist heute moderner denn je – aber zum Glück immer noch derselbe Ort, an dem aus einem Stück Kuchen und einem Kaffee plötzlich 300 Mark werden können.
Auf die nächsten 30 Jahre – und möglichst viele neue Platzrekorde.
Die Driving Range bei Nacht mit Flutlicht.
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Gerold Jansem mit seiner Sieger-Medaille von den Deutschen Betriebssport-Meisterschaften 2024, in der er das Netto in seiner Altersklasse gewann.
Gerold Jansem:
Der wohl älteste Clubmeister Deutschlands in der offenen Klasse
Der damals 76-Jährige Gerold Jansem konnte im September die offenen Clubmeisterschaften des Golfclubs Wilhelmshaven-Freisland gewinnen, ein großartiger Erfolg für ihn, der inspiriert von Bernhard Langer erst vor 26 Jahren, also im Alter von 50 Jahren mit dem Golfsport begann. „Die Erfolge von Bernhard Langer auch im höheren Alter haben mich immer absolut begeistert. Nachdem ich mit 22 Jahren wegen Verletzungen schon mit meiner ersten Liebe, dem Handball und Feldhandball aufhören musste und dann zum Tennis wechselte, habe ich mich mit über 50 dazu entschieden auch noch Golf zu spielen“, sagt Jansem. Im Tennis ist er mit seiner AK 70+ Mannschaft auch noch in der Oberliga unterwegs. Er ist quasi ein Hans Dampf in allen Gassen. Denn wenn er nicht gerade Tennis oder Golf spielt, fährt er gerne mit einem Oldtimer herum und im SkiUrlaub hat er sich in diesem Jahr die Hand und das
Leopold
Knie verletzt. Dennoch freut er sich schon wieder auf seine ersten Golf-Runden mit seinem Team, oder auch alleine. Bei Meisterschaften begleitet ihn seine Partnerin als Caddie. Das Golf-Team in der Klasse 50+ ist seine Mannschaft im Golfclub Wilhelmshaven und er ist nicht einmal der älteste Golfer, denn sein Golffreund Hans Möller ist bereits 79 und spielt in der gleichen Mannschaft. Immer dabei ist der sportliche Ehrgeiz, der ihn schon seit seiner Jugend begleitet.
Triumph nach Duell der Generationen
Bei den Clubmeisterschaften 2025 bildete sich nach der ersten Runde eine Spitzengruppe, die mit ähnlich guten Runden als letzte Gruppe in den zweiten Tag startete. Das besondere daran war, dass mit dem 25-Jährigen Leopold Jürgensen, dem 55-Jährigen Andreas Krzossa und dem 76-Jährigen Jansem drei Generationen in diesem Spitzenkampf vertreten waren. „Auch das kommt eher selten vor, weil die Jüngeren oft eine andere Schlaglänge haben und daraus ihre Vorteile ziehen. Aber auch da ist Bernhard Langer ein Vorbild, man muss den Platz kennen und wissen, wie die Grüns anzuspielen sind“, freut sich Jansem über seinen Erfolg. Doch der Weg zum Erfolg war steinig. Denn
die „Jungspunde“ wehrten sich über die komplette Finalrunde. Nach einer hart umkämpften Runde lagen ausgerechnet der „Alte“ und der „Junge“, also Jansem und Jürgensen gleichauf, sodass die Spannung kaum noch zu greifen war und die Clubmeisterschaft erst im Stechen entschieden wurde. Es ging auf Loch 10 des GC Wilhelmshaven, einem Par 4 und Jürgensen zeigte Nerven, schlug seinen Ball ins Wasserhindernis. So konnte Gerold Jansem mit all seiner Erfahrung mit zwei Schlägen ins Grün cool vorlegen und sich den Sieg sichern.
Der Mann, der sein Handicap nach der Clubmeisterschaft auch noch von 8,3 auf mittlerweile 6,4 verbesserte, ist aber nicht nur im eigenen Club erfolgreich, sondern auch bei Deutschen Meisterschaften. Bei den Betriebssportmeisterschaften gewann er 2024 das Netto seiner Altersklasse und bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse 75+ wurde Jansem im Brutto starker 5., er ist also nicht der einzige erfolgreiche Golfer im hohen Alter. Und er will noch lange nicht aufhören. „Ich möchte so lange spielen, so lange es körperlich gut klappt und mir das Spielen so viel Spaß macht“, sagt Jansem. Auch da ist er seinem großen Vorbild Bernhard Langer sehr ähnlich. Dieser ist zwar erst 68, aber auch er denkt nicht daran aufzuhören. Er spielt weiterhin erfolgreich auf der PGA Tour Champions, wurde im März
bei der Hoag Classic beim Sieg des 16 Jahre jüngeren Stewart Cink starker Siebter. Auch Langer lässt sich von Verletzungen nicht unterkriegen, kommt teilweise schneller nach Verletzungen zurück, als deutlich jüngere Spieler, was daran liegen dürfte, dass er immer schon viel trainiert hat. Das zahlt sich im fortgeschrittenen Alter umso mehr aus.
Diesen schicken Pokal heimste Jansem bei den Deutschen Meisterschaften in der Kategorie Herren 75+ für den fünften Platz im Brutto ein.
Gerold Jansem (vierter von rechts) und seine Kontrahenten Andreas Krzossa und Leopold Jürgensen (fünfter und sechster von links) unter den Clubmeistern 2025.
Rory McIlroy feiert nach dem letzten Putt den zweiten Masters-Sieg innerhalb von 12 Monaten. Foto: Kabiiro Kippo/Augusta National
Rory McIlroy schreibt beim Masters erneut Geschichte
Die 90. Ausgabe des Masters Tournament im Augusta National im US-Bundesstaat Georgia hatte es in sich. Von den ersten Abschlägen an gab es viele Geschichten um die 92 angetretenen Top-Golfer, am Ende setzte sich Rory McIlroy zum zweiten Mal innerhalb von 12 Monaten durch. In der Anfangsphase des Turniers überraschte einer der Oldies but Goldies die aktuellen Topgolfer. Der mittlerweile 60-Jährige Spanier Jose Maria Olazabal übernahm in der ersten Runde mit einem Ergebnis von zwei unter Par nach drei Löchern die Führung, behielt diese für einige Zeit und düpierte so die Weltelite. Der Spanier, der früher Duelle mit seinem Landsmann Severiano Ballesteros oder Bernhard Langer, der Deutsche war erstmals seit sehr langer Zeit nicht in Augusta am Start, ausgefochten hatte, fiel dann aber im Laufe der Runde zurück, überließ Spielern, wie Rory McIlroy oder Sam Burns den Platz an der Sonne. Nach
einer ordentlichen 74 zum Auftakt verpasste Olazabal mit 79 Schlägen in der zweiten Runde sogar den Cut und schied vor den beiden letzten Runden aus. Am Nachmittag der ersten Runde erschienen dann andere Spieler an der Spitze und hielten sich bis zum Ende der Runde auch vorne. Der US-Amerikaner Sam Burns und Titelverteidiger Rory McIlroy teilten sich nach Runden mit 67 Schlägen (-5) die Führung, doch hinter ihnen lauerten mit Patrick Reed, Jayson Day oder Collin Morikawa einige Spieler mit zwei Schlägen Rückstand.
McIlroy zündet auf den zweiten Neun den Turbo und setzt sich von den Verfolgern ab
In der zweiten Runde schob sich das Teilnehmerfeld an der Spitze erst einmal zusammen, immer wieder lagen acht bis zehn Spieler innerhalb eines oder zweier Schläge. Doch dann setzte der 36-ährige Nordire zu einem selten gesehenen Schlussspurt an. Auf den Löchern 12, 13, 15, 16, 17 und 18 gelangen McIlroy innerhalb sieben Löcher sechs Birdies, mit denen er sich von -6 auf -12 verbesserte und den Rest des Feldes nur noch im Rückspiegel sah. Die anderen Spieler um den letztjährigen Zweiten, Justin Rose, Sam Burns, dem Iren Shane Lowry und Patrick Reed konnten dieses Tempo nicht mitgehen, weil sie alle auch den einen oder anderen Schlagverlust hinnehmen mussten. So ging McIlroy mit einem Vorsprung von sechs Schlägen in die beiden Finalrunden am Wochenende. Die Experten diskutierten schon über den zweiten Sieg in Folge für McIlroy und die Fans befürchteten ein langweiliges Masters-Wochenende – doch es sollte völlig anders kommen.
Die
dritte Runde
wird zur Highlight-Show –einzig McIlroy schwächelt ein wenig
In der dritten Runde legten viele der „Verfolger“, die mit sechs und mehr Schlägen Rückstand auf McIlroy in die Runde gingen, einen absoluten Traumstart hin. Patrick Reed zum Beispiel startete mit Birdies auf den Löchern 1, 2 und 3 und lag mit 9 unter Par, nach dem Bogey von McIlroy zum Start auf der 1, plötzlich nur noch zwei Schläge hinter dem Nordiren. Aber auch andere Spieler machten auf sich aufmerksam, wie die Nummer eins der Golfwelt, Scottie Scheffler, der mit zwölf Schlägen Rückstand auf McIlroy in die dritte Runde ging. Ihm gelang, obwohl er auf den beiden Par 5-Löchern der 13 und der 15, wie schon an den ersten beiden Tagen keine Schläge aufholen konnte, eine hervorragende 65 (-7), es war die beste Runde des Tages, mit der sich Scheffler unter die Top 10 schob und plötzlich hatte der Spieler, der in den vergangenen drei Jahren den Golfsport dominiert hatte, wieder eine Siegchance. Das lag auch an der insgesamt verkorksten Runde McIlroys, der eine 73 spielte und auf -11 zurückfiel. Bei -11 nach drei Runden lag auch Cameron
Mit seiner Tochter Poppy freut sich Masters Champion 2026, Rory McIlroy über den Sieg. Foto: Chris Condon/Augusta National
Smith, der vier Wochen vor dem Masters die Players Championship gewonnen hatte, und der den sogenannten „Moving Day“ in der dritten Runde mit einer 65 (-7) zu nutzen wusste. Auch andere Spieler konnten sich in Stellung bringen und lagen nur knapp hinter McIlroy in den Top 10. Für das Highlight der Runde sorgte sicherlich der Ire Shane Lowry
Sam Burns mit seinem Caddie Travis Perkins nach der zweiten Runde. Foto: David Paul Morris/Augusta National
mit seinem Ass auf der 6. Lowry ist erst der siebte Spieler, dem auf diesem Loch ein Ass gelang, dementsprechend feierte er es auch ausgiebig und schob sich mit einer starken 68 und insgesamt 207 Schlägen (-9) auf einen starken 5. Platz nach vorne. Lowry konnte am Sonntag nicht an die Leistungen der ersten drei Tage anknüpfen, fiel nach einer 80 (+8) sogar noch aus den Top 20 heraus. Zwischendurch dachte man als Zuschauer der dritten Runde daran, man schaue sich ein Highlight-Video der Runde an, so viele Birdie- und Eagle-Putts wurden nacheinander gelocht.
Mehrere
Führungswechsel in der letzten Runde –das Masters bleibt sehr lange spannend
Auch in der Finalrunde blieb es in Augusta immer spannend. Denn es konnte sich kein Spieler so weit von den Kontrahenten absetzen, dass er sich sicher sein konnte zu gewinnen. Meistens zumindest mit anderen Spielern gemeinsam in Führung lag McIlroy, aber die Spieler, mit denen er in Führung lag, wechselten
Der Spanier Jose Maria Olazabal war einer der Führenden beim Masters 2026. Foto: Chris Condon/Augusta National
immer wieder. Zwischenzeitlich deutete sich wieder ein Duell zwischen McIlroy und Justin Rose an, wie im vergangenen Jahr, als sich McIlroy erst auf den letzten Löchern vom 46-Jährigen Engländer absetzen konnte. Doch Rose, der nach vier Birdies auf den Löchern 5, 7, 8 und 9 sogar mit -12 in Führung lag und kurzzeitig
zwei Schläge Vorsprung vor mehreren Verfolgern hatte, strauchelte zu Beginn des weltberühmten Amen Corner mit Schlagverlusten auf den Löchern 11 und 12, während McIlroy mit Birdies auf den Löchern 7 und 8 die Schwächephase mit drei Schlagverlusten auf der 4 und der 6 ausmerzte. Mit den Birdies auf den Löchern 12 und 13 zog der Nordire wieder an die Spitze. Hinter ihm kam Scottie Scheffler mit Birdies auf den Löchern 15
Machte vor allem in den letzten beiden Runden ordentlich Druck auf McIlroy und wirde letztlich Zweiter: Scottie Scheffler, die Nummer 1 der Welt. Foto: Kieran Cleaves/Augusta National
Als siebter Spieler gelang Shane Lowry ein Ass auf der 6.
und 16, verbesserte sich auf -11 und den zweiten Platz. Auf der 17 konnte er seinen Birdieputt nicht lochen, sonst wäre er bis auf einen Schlag an McIlroy herangerückt, der mit -13 in Führung lag. Auch Cameron Young, der zwischenzeitlich bei -11 gelegen hatte und Russell Henley, dem zwar eine 68 (-4) gelang, der aber auf den letzten fünf Löchern kein Birdie mehr spielen konnte, kamen mit -10 nicht mehr an McIlroy heran. Auch Rose belegte am Ende den geteilten dritten Platz, weil er sich nicht mehr verbessern konnte. Also blieben Scheffler und McIlroy. Aber McIlroy blieb ruhig, er wusste, dass er sich auf dem letzten und 72. Loch ein Bogey würde erlauben können, um das Turnier zu gewinnen und genau das spielte er dann auch – übrigens genau, wie im Vorjahr. Damit ist Rory McIlroy der vierte Spieler, der das Masters Tournament zweimal in Folge gewinnen und damit das grüne Jackett zum zweiten Mal überstreifen kann. Die drei bisherigen Back-to-Back-Sieger waren Jack Nicklaus (1965 und 1966), Sir Nick Faldo (1989 und 1990) sowie Tiger Woods (2001 und 2002). Diesem illustren Kreis tritt nun also Rory McIlroy bei.
Foto: Logan Whitton
Auch der 9-Loch-Kurzplatz und die Driving Range in Achim bieten perfekte Bedingungen für die PGA of Germany.
Achim & Semlin: Zwei neue
PGA Ausbildungsstützpunkte
Verstärkung für die Riege der Ausbildungsstützpunkte der PGA of Germany: Ab sofort finden auch im Achimer Golfclub in Niedersachsen und im GolfResort Semlin in Brandenburg regelmäßig Schulungen der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH statt.
Die Ausbildung der PGA of Germany zum „Fully Qualified PGA Professional“ gilt als eine der qualitativ hochwertigsten Schulungen zum PGA Professional weltweit: In einem Zeitraum von üblicherweise drei Jahren lernen Azubis, wie man Golf lehrt, erfolgreich unterrichtet und sich eine Karriere im Golfmarkt aufbaut. Die Ausbildung findet dabei in einem dualen System mit täglicher Praxis in einem Golfclub, dem Ausbildungsbetrieb, und regelmäßigen überbetrieblichen Seminaren statt. Diese Seminare halten Mitglieder des PGA Lehrteams an verschiedenen PGA Ausbildungsstützpunkten in Deutschland ab – und hier gibt es nun
prominenten Zuwachs: Seit Jahresbeginn gehören sowohl der Achimer Golfclub in Achim in Niedersachsen als auch das GolfResort Semlin im brandenburgischen Rathenow zur Riege der PGA Ausbildungsstützpunkte.
Ideale Voraussetzungen für Ausbildung, Training und Weiterentwicklung
„Die Zusammenarbeit mit der PGA of Germany besitzt für uns einen besonderen Stellenwert, da das GolfResort Semlin seit jeher für die Verbindung aus sportlicher Qualität, nachhaltiger Entwicklung und einem ganzheitlichen Golferlebnis steht“, so Bernd Eulitz, Geschäftsführer der Hotel Semlin GmbH. „Unsere 27-Loch-Meisterschaftsanlage, die großzügigen Übungsbereiche sowie die naturnahe Lage im Westhavelland bieten
ideale Voraussetzungen für Ausbildung, Training und persönliche Weiterentwicklung. Umso mehr freut es uns, diesen Rahmen künftig aktiv in die Ausbildung der nächsten Generation von PGA Professionals einbringen zu dürfen.“
Das GolfResort Semlin, in der Vergangenheit bereits mehrfach Gastgeber hochkarätiger PGA Turniere, zeichnet sich durch einen hervorragenden 27-Löcher-Meisterschaftsplatz, einen 9-Löcher-Kurzplatz sowie umfangreiche Übungsanlagen aus. Das 4-Sterne-Hotel mit insgesamt 74 Zimmern und Suiten, fünf Konferenz- und Schulungsräumen sowie einem modernen Wellnessbereich, und nicht zuletzt das Restaurant Havelländer, runden das Gesamtangebot auf hohem Niveau ab und bieten ideale Voraussetzungen für die Seminare der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH. Diese werden in Semlin erstmals in der Ausbildungs-Saison 2027 stattfinden – mehr unter www.golfresort-semlin.de
Mit dem Indoor-Simulator von Trackman kann man in Achim auf vielen tollen Golfplätzen rund um die Welt spielen.
Exzellente Trainingsbedingungen und ein moderner Schulungsraum sind auch die Stärken des Achimer Golfclub im gleichnamigen Ort 20 Kilometer südöstlich von Bremen. Dort managt Thomas Schmidt die Golfanlage, und auch er sieht die Kooperation mit dem Berufsverband als wichtigen Baustein des Gesamtangebots des niedersächsischen Clubs. „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der PGA of Germany und darauf, künftig als Ausbildungsstützpunkt einen Beitrag zur Ausbildung und Weiterentwicklung von Golfprofessionals leisten zu können. Unsere moderne Übungsanlage mit Trackman Range, einem Indoor Trackman Golfsimulator sowie großzügigen Kurzspielbereichen bietet sehr gute Voraus-
In den Tagungsräumen in Semlin werden bald auch die Auszubildenden der PGA of Germany geschult.
setzungen für eine fundierte Ausbildung und zeitgemäßes Training. Gleichzeitig passt die Zusammenarbeit mit einem starken und renommierten Verband wie der PGA of Germany hervorragend zu unserem Anspruch, den Golfsport im
PGA of Germany und der Achimer Golfclub werden beide profitieren
Achimer Golfclub zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Wir sind überzeugt, dass beide Seiten von diesem Austausch profitieren und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“
Der 1993 gegründete Achimer Golfclub
kann mit einem 18-Löcher-Meisterschaftsplatz und ebenso wie Semlin mit einem 9-Löcher-Kurzplatz aufwarten. Eine mit Flutlicht ausgestattete Driving Range samt Trackman Range, ein IndoorSimulator und ein Outdoor-Athletikplatz runden das Angebot ab. PGA-Theorie wird in einem modernen Seminarraum im Clubhaus vermittelt, wo auch das Restaurant „Wachtelkönig“ integriert ist.
Die erste PGA Veranstaltung im Achimer Golfclub fand mit Seminar 2 des laufenden Modul I vom 13. bis 18. April 2026 statt – dabei geht es unter anderem um „Methodik im Anfängerunterricht“, „Fehler & Korrekturen im kurzen Spiel“, um „Ballfluggesetze“ und um „Bewegungsbeobachtung“. Außerdem stehen
Der Achimer Golfclub besticht durch seinen 18-Loch-Platz mit herausfordernden Löchern.
„Lehrpraktische Übungen“ auf dem Programm. Am 21. September 2026 ist der Club Gastgeber des Fortbildungsseminars „Putt-Kompetenz erfolgreich entwickeln“. Weitere Infos unter www.achimergolfclub.de
Mit den beiden Neuzugängen stehen der Aus- und Fortbildungs GmbH der PGA of Germany nun insgesamt zehn Ausbildungsstützpunkte zur Verfügung, außerdem das Ausbildungs- und Prüfungszentrum „Quellness Golf Resort Bad Griesbach“ in Niederbayern.
„Wir sind sehr glücklich, die verschiedenen Seminare unserer Modulausbildung auf durchweg exzellenten Golfanlagen durchführen zu können, die uns helfen, die Schulung zum PGA Professional auch in diesem Punkt auf qualitativ höchstem
Niveau zu garantieren. Mit dem Achimer Golfclub und dem GolfResort Semlin haben wir zwei Partneranlagen gewonnen, die perfekt zu uns passen, die alles bieten, was wir für unsere Kurse benötigen und die darüber hinaus dazu beitragen, dass wir Fahrtwege verkürzen und Schulungen logistisch optimieren können“, so Ines Halmburger, die Geschäftsführerin der PGA Aus- und Fortbildungs GmbH und des PGA of Germany e.V. „Insbesondere die Kombination einer exzellenten Golfanlage mit hervorragenden Trainingsbereichen und modernen Seminarräumen sowie in Semlin auch noch mit einem direkt angeschlossenen Hotel ist für unseren Bedarf ein Idealfall. Auf diese Weise findet die PGA Ausbildung unter
perfekten Rahmenbedingungen statt, was exzellente Ergebnisse ermöglicht.“
Ausführliche Informationen zur Ausbildung zum PGA Professional und zu den Ausbildungsstützpunkten und zum Prüfungszentrum der PGA of Germany sind auf der Website des Berufsverbands unter www.pga.de abrufbar.
PGA Ausbildungsund Prüfungszentrum
• Quellness Golf Resort Bad Griesbach, Bad Griesbach
PGA Ausbildungsstützpunkte
• Achimer Golfclub, Achim (Neu!)
• Golfplatz Bad Abbach-Deutenhof, Bad Abbach
• Fürstliches Golf-Resort Bad Waldsee, Bad Waldsee
• Golfclub Hamburg-Holm, Holm
• Jakobsberg Nature Resort, Boppard
• Golf-Club Neuhof, Dreieich
• Märkischer Golfclub Potsdam, Werder/OT Kemnitz
• GolfResort Semlin, Rathenow/OT Semlin (Neu!)
• Golfclub Starnberg, Starnberg
• Golf Club Teutoburger Wald, Halle (Westfalen)
Das GolfResort Semlin steht für Golf, Entspannung und Jagd, aber auch für Tagungen.
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Deutsche Profi-Golferinnen knüpfen an
Grund zum Strahlen hatte Alexandra Försterling bei der Women‘s New South Wales Open, bei der sie Fünfte wurde.
Die deutschen Golferinnen auf der Ladies European Tour und der LPGA Tour gehören auch in dieser Saison zu den Mitfavoritinnen, wenn es um Siege geht. Auf der LET setzt dabei bisher vor allem Alexandra Försterling die Ausrufezeichen, während auf der LPGA Tour Esther Henseleit, die ja aus dem Verbreitungsgebiet des Magazin stammt die mit Abstand besten Ergebnisse erzielt. Die mittlerweile 27-Jährige Henseleit gehört auch in dieser Saison zu den Top 40 der LPGA Tour. Sie wurde Ende März geteilte Neunte bei der Ford Championship, bei der HSBC Women‘s World Championship Ende Februar in Singapur landete sie auf dem zehnten Platz und bei den Blue Bay Championship Anfang März schaffte sie es auf den geteilten 12. Platz. Zu einem Sieg oder einer Top 3-Platzierung fehlten Henseleit mehrfach nur wenige Schläge. Auch im Rolex Women‘s World Ranking, der Weltrangliste der Damen liegt die 27-Jährige aktuell als 37. in den Top 50 und ist damit mit Abstand beste deutsche Spielerin. Von den Ergebnissen her läuft es für Alexandra Försterling noch besser, allerdings erspielt sie ihre guten Ergebnisse in erster Linie auf der Ladies European Tour. Sie kratzte bei der Australian Women‘s PGA Championship
schon am ersten Saisonsieg. Im Sanctuary Cove Golf&Country Club auf Hope Island in Queensland konnte sich einzig Siegerin Hannah Green, die in ihrer Heimat gewann, vor Försterling platzieren. Die Deutsche spielte auf konstant hohem Niveau und kam nach Runden von 69, 66, 69 und 68 Schlägen mit einem Gesamtergebnis von 272 Schlägen (-12) auf den starken zweiten Platz. Doch Hannah Green war noch einmal um vier Schläge besser und gewann souverän. Aber auch bei den Women‘s New South Wales Open, ebenfalls in Australien wurde sie im Wollongong Golf Club starke 5. Försterling, die 2025 mit mehreren Verletzungen zu kämpfen hatte, ist froh darüber endlich wieder richtig fit zu sein. „Die harte Arbeit im Winter macht sich schon früh in der Saison bezahlt. Ich habe wirklich hart gearbeitet, dass ich möglichst ohne Schmerzen durchschwingen kann“, sagte sie am Rande der Women‘s New South Wales Open. Allerdings hatte sie sich vor der ersten Runde bei der Australian Women‘s PGA Championship noch den Nacken verrenkt. Und trotzdem spielte sie nach einer ordentlichen Auftaktrunde fortan um den Sieg mit. Das zeigt einmal mehr das große Potenzial der 26-Jähringen.
Freddy Schott, Stephan Jäger und Matti Schmid mit Abstand die besten deutschen Herren
Bei den Herren der Zunft gab es in dieser Saison bisher neben dem tollen Erfolg von Freddy Schott in Bahrain auf der European Tour noch nicht viel positives zu Berichten. Marcel Siem wurde beim Dubai Invitational Mitte Januar immerhin 13. und hält sich so als 95. (Mitte April) in den Top 100 des Race to Dubai, die auch in der kommenden Saison eine volle Tourkarte von der DPWT bekommen. Marcel Schneider und der Vorjahressieger Nicolai von Dellingshausen haben bisher einen 33. Platz bei der Dubai Deser Classic vorzuweisen. Allerdings kommen noch viele wichtige Turniere. Anders sieht es auf der PGA Tour in den USA aus. Dort arbeiten Stephan Jäger und Matti Schmid daran, auch 2027 wieder zu den Spielern zu gehören, die bei den meisten Turnieren dabei sein dürfen. Der 36-Jährige Jäger punktet konstant, schaffte es in dieser Saison bei neun Turnieren sieben Mal in den Cut. Highlights waren der 5. Platz bei der Farmers Insurance Open, sowie der 7. Platz bei der Valspar Championship. Bei der Players Championship (T 62.) und der Valero Texas Open war es jeweils eine schlechte letzte
Foto: Tristan Jones/LET
Esther Henseleit, hier im Einsatz für Team Europe aktuell erfolgreichste deutsche Spielerin auf der
Erfolgen aus vergangenen Jahren an
Runde, die verhinderte, dass er sich unter den Top 20 platzierte. Auch Matti Schmid konnte sich in den mit Weltklasse Golfern gespickten Feldern der PGA Tour zwei
Top 10-Platzierungen erspielen. Er wurde in Puerto Rico Fünfter und erreichte bei der Cognizant Classic in Palm Beach Gardens den neunten Platz. Im FedEx Cup der
Rangliste der PGA Tour liegen sie auf dem 55. (Jäger) und 72. Platz (Schmid). In der Weltrangliste rangieren beide auf einem Platz unter den besten 100.
Matti Schmid, hier bei der BMW International Open 2025, ist neben Stephan Jäger der stärkste deutsche Golfer auf der PGA Tour. Foto: BMW Group
beim Solheim Cup 2024 in Virginia, USA, ist die LPGA Tour in den USA. Foto: Mark Runnacles/LET
Gary Woodland, hier beim Masters Tournament, schrieb im März bei seinem Sieg der Houston Open Geschichte. Foto: Thomas Lovelock/Augusta National
Woodland gewinnt in Texas mit unglaublicher Konstanz
Zweieinhalb Jahre nach einer Hirn-OP und kurz nachdem er eine posttraumatische Belastungsstörung bekannt machte, gewann Woodland, hier beim Masters Tournament, in Houston. Foto: Logan Whitton/Augusta National
Der US-Amerikaner Gary Woodland schrieb im März die schönste Geschichte der bisherigen Saison auf der PGA Tour. Der Mehrfachsieger in den USA, er gewann unter anderem die US Open 2019, hatte 2024 nach einer Gehirn-Operation ein Jahr zuvor sein Comeback gefeiert, wurde von
der Tour und seinen Mitspielern dafür gefeiert und freundlich wieder aufgenommen. Doch er lebte, wie er berichtet, fast zwei Jahre lang mit einer „Lüge“, denn er fühlte sich gar nicht wohl, litt unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Das machte er Anfang März 2026 bekannt. „Ich kann meine Energie nicht länger dar-
auf verschwenden, das zu verbergen. Ich bin so dankbar für die große Unterstützung hier auf der Tour“, und fügte hinzu, „Ich höre jede Woche, wie schön es ist, dass ich alles überstanden habe und wieder fit bin. Ich weiß diese Liebe unter Unterstützung sehr zu schätzen. Aber innerlich fühle ich mich, als würde ich sterben,
als würde ich eine Lüge leben“, sagte er in einem aufwühlenden Interview, das auf dem Golf Channel ausgestrahlt wurde. Ob es dieses Interview war, das ihm die Ruhe wieder brachte, oder einfach sein großen Können als Golfer, weiß niemand. Auf jeden Fall sorgte der mittlerweile 42-Jährige Ende März bei der Children‘s Texas Houston Open für das emotionale Highlight der bisherigen Saison. Denn Woodland setzte sich im Memorial Park Golf Course mit einer unglaublichen Konstanz und am Ende fünf Schlägen Vorsprung auf den Dänen Nicolai Hojgaard und sicherte sich mit einem Gesamtergebnis von 259 Schlägen (64, 63, 65 und 67) den Sieg. Diesen feierte er unter lauten „Gary, Gary“-Rufen auf dem Grün mit seinem Caddie Brennan Litttle und seiner Frau Gabby, die seit 2016 an seiner Seite ist, denen er in die Arme fiel und seine Tränen der Freude nicht verbergen konnte. Was für ein Moment.
Der italienische Tour-Pro Andrea Pavan
stürzt in Südafrika in einen Fahrstuhlschacht und verletzt sich schwer
Der italienische Profigolfer Andrea Pavan (36), der die größten Erfolge seiner bisherigen Karriere in Deutschland feiern konnte, nämlich den Sieg bei der Bad Griesbach Challenge auf der Challenge Tour (heute HotelPlanner Tour) und 2019 der Triumph des Römers bei der BMW International Open in München auf der European Tour, fällt monatelang verletzt aus. Nun sorgt sich die Golfwelt um den sympathischen Italiener, dem vor der South African Open (DP World Tour) ein böser Unfall passierte, bei dem er sich schwer verletzte. In seiner Unterkunft in Stellenbosch stürzte er einige Meter tief in einen Aufzugsschacht, nachdem sich die Tür zum Aufzug zwar öffnete, die Aufzugskabine aber nicht da war. Diverse italienische Medien berichten von einer sechsstündigen Operation, bei der mehrere Wirbelbrüche gerichtet und eine Platte in seine Schulter implantiert wurde. Pavan sei guter Dinge und dankbar noch am Leben zu sein, berichtete sein ehemaliger Trainer T.J. Higgins dem Golf Chan-
nel. Der Weltranglisten-249. war gut in die Saison gestartet, nun steht in den nächsten Monaten erst einmal die Genesung der schweren Verletzungen im Vordergrund. Schon Anfang März konnte Pavan das Krankenhaus in Stellenbosch wieder verlassen. „Es fühlt sich wirklich wie ein Wunder an, gehen zu können und einige grundlegende Aktivitäten wieder aufnehmen zu können, wenn auch sehr langsam und vorsichtig“, schrieb der Golfer bei Instagram. Danach ging es für den 36-Jährigen für mehrere Wochen in eine Reha in Südafrika, bevor die Reha dann in seiner Heimat fortgesetzt werden kann. Wann er wieder auf der DP World Tour spielen wird, steht noch in den Sternen. Pavan zeigte sich aber begeistert davon, dass Mitspieler und Caddies ihn auf der Intensivstation besucht hatten. „Es fühlte sich wirklich wie eine große Familie an“, wird er zitiert.
Tiger Woods pausiert nach Unfall
Wenige Wochen vor dem Masters, dem größten Golf-Turnier der Welt, sorgt die ehemalige Nummer 1 der Golf-Welt Tiger Woods für Aufsehen. Nur wenige Tage nach einem gelungenen Auftritt bei der TGL-Serie, einer Indoor-Golf-Serie in den USA mit vielen Top-Golfern, die Hoffnungen auf ein Comeback des Stars beim Masters Tournament in Augusta im April nährten, wurde Eldrick „Tiger“ Woods nach einem Unfall in der Nähe seiner Heimat festgenommen, weil er sich weigerte, eine Urinprobe abzugeben, nachdem ein erster Atemalkoholtest einen Wert von 0,0 erge-
ben hatte. Es ist nicht das erste Mal, dass Woods mit einem Unfall auf sich aufmerksam macht. 2017 hatte er einen schweren Autounfall, nachdem er mehrfach operiert werden musste und nach dem sogar die Amputation eines Unterschenkels im Raume stand. Bei dem Unfall im März dieses Jahres hat er sich glücklicherweise nicht verletzt, wirkte auf den Bildern der Polizei aber nicht gesund, ein Polizist beschrieb ihn als lethargisch.
Nun fragen sich die vielen Fans und die Golfwelt, wie geht es mit der Karriere des 15-fachen Major-Siegers, der mittlerweile 50 Jahre alt ist, weiter? Ist das womöglich das Ende der großartigen Karriere, die in den vergangenen zehn Jahren von Verletzungen und gesundheitlichen Problemen geprägt war? In diesen Zeitraum fiel aber auch sein unglaubliches Comeback beim Masters 2019, das er für alle überraschend am Ende souverän gewann. In diesem Jahr wird es keinen Sieg beim Masters als Comeback geben. Woods kündigte in den sozialen Medien stattdessen an, „sich eine Auszeit zu nehmen, die es braucht, um gesünder, stärker und konzentrierter zurückzukommen.“ Ob und wann der beste Golfer der vergangenen 30 Jahre zurückkommen wird, ist allerdings offen und auch fraglich. Denn der Körper des 50-Jährigen ist seit Jahren schwer geschunden. Neben den Verletzungen des Unfalls von 2017 hat Woods große Probleme mit dem Rücken, wurde zuletzt im Herbst 2025 operiert. Hinzu kam im vergangenen Jahr ein Achillessehnenriss. Woods selbst schreibt, „Dieser Körper… Er erholt sich nicht mehr so wie damals, als ich 24, 25 war. Das heißt nicht, dass ich es nicht versuche.“
Tiger Woods beim Masters Tournament 2024. Foto: Thomas
Warum ambitionierte Golfer
trotz Training nicht besser werden
Luca Sommer ist Golf-Professional, Gründer von GO LOW Coaching und spezialisiert auf die Verbindung von modernem Golfcoaching, Spielstrategie und datenbasierter Trainingssteuerung. In seiner Arbeit begleitet er ambitionierte Golfer dabei, ihr Training gezielter aufzubauen, klare Prioritäten zu setzen und Leistung auf dem Platz nachhaltig zu verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Golftraining.
WENN TRAINING NICHT ZU BESSEREN ERGEBNISSEN FÜHRT
Sie stehen auf der Range, schlagen viele Bälle und haben ein gutes Gefühl. Der Ballkontakt passt, die Bewegung fühlt sich sauber an, das Training wirkt produktiv. Zwei Tage später auf dem Platz sieht es ganz anders aus: ein Slice vom Tee, ein unsicherer Schlag ins Grün, dazu schlechte
Entscheidungen in entscheidenden Momenten. Das Ergebnis ist Frust – obwohl Sie das Gefühl haben, genug zu investieren. Genau hier liegt eines der größten Missverständnisse im ambitionierten Golfsport. Viele Spieler gehen davon aus, dass fehlender Fortschritt automatisch bedeutet, dass sie noch mehr trainieren müssen. In der Praxis ist jedoch oft das Gegenteil der Fall: Nicht zu wenig Training ist das Problem, sondern ein Training ohne klare Struktur. Wer regelmäßig übt, aber keine klaren Prioritäten setzt, arbeitet häufig an zu vielen Themen gleichzeitig. Das Training fühlt sich aktiv an, bleibt aber oft unsystematisch. Fortschritt entsteht so nur schwer.
DAS EIGENTLICHE PROBLEM:
FEHLENDE KLARHEIT STATT
FEHLENDER EINSATZ
Viele ambitionierte Golfer trainieren mit großem Einsatz, aber ohne ein klares
System. Sie investieren Zeit, Energie und Motivation, erhalten dafür aber nicht die gewünschte Entwicklung. Der Grund ist oft nicht mangelnde Disziplin, sondern fehlende Orientierung.
Typische Muster sind:
• Es gibt keinen klaren Trainingsplan.
• Der Fokus liegt stark auf Technik, aber zu wenig auf Platzleistung.
• Training und Wettkampf werden voneinander getrennt betrachtet.
• Zu viele Baustellen werden parallel bearbeitet.
• Entscheidungen beruhen eher auf Gefühl als auf objektiver Analyse.
Das führt dazu, dass Spieler zwar viel tun, aber nicht unbedingt an den Themen arbeiten, die ihr Spiel tatsächlich verbessern würden. Gerade ambitionierte Golfer geraten dadurch leicht in einen Kreislauf aus Einsatz, Hoffnung und Enttäuschung.
DER UNSICHTBARE GEGNER AUF DEM PLATZ
Besonders deutlich zeigt sich dieses Problem auf dem Platz. Dort geht es nicht nur um Technik, sondern um Klarheit in der Situation. Stellen Sie sich einen Schlag aus 135 Metern zur Fahne vor. Sie schwanken zwischen dem 8er- und dem 9er-Eisen. Die Fahne steht verlockend, der Wind ist schwer einzuschätzen, Ihr letzter Schlag mit dem 9er war etwas zu kurz. Sie entscheiden sich spät, stehen nicht vollständig hinter der Wahl und schlagen unsauber. Solche Situationen kennen viele Golfer. Dabei ist oft nicht der Schwung das Kernproblem, sondern die Unsicherheit vor dem Schlag. Fehlende Klarheit erzeugt mentale Spannung. Diese Spannung beeinflusst die Entscheidung, die Vorbereitung und am Ende auch die Ausführung. Nicht jeder verlorene Schlag ist ein Technikfehler. Viele Schläge gehen verloren durch:
• unklare Entscheidungen
• fehlende Prioritäten
• falsches Course Management mentale Überforderung in Standardsituationen mangelndes Vertrauen in den eigenen Plan
Gerade ambitionierte Spieler unterschätzen diesen Faktor. Sie arbeiten intensiv an ihrer Bewegung, obwohl sie in Wahrheit häufig an Klarheit verlieren.
WARUM KLASSISCHES TRAINING ALLEIN OFT NICHT AUSREICHT
Klassisches Coaching hat einen hohen Wert und bleibt unverzichtbar. Gleichzeitig stößt es im Alltag vieler Golfer an natürliche Grenzen. Ein Trainer sieht einen Spieler ein- bis zweimal pro Woche, oft auch seltener. Dazwischen liegen viele Trainingseinheiten, Runden und Entscheidungssituationen, die ohne Begleitung und Feedback stattfinden.
Genau in diesem Zeitraum entstehen oft die eigentlichen Probleme. Der Spieler trainiert allein, interpretiert sein Spiel aus dem Bauch heraus und reagiert auf einzelne Eindrücke statt auf belastbare Muster. Was fehlt, ist eine kontinuierliche Rückmeldung darüber, wo tatsächlich Schläge verloren gehen und welche Trainingsinhalte aktuell den größten Hebel hätten. Das ist keine Kritik am Trainer, sondern eine Systemfrage. Zwischen zwei Coaching-Terminen liegt oft der Bereich, in dem Struktur, Feedback und
Einordnung am dringendsten gebraucht werden. Ohne diese Verbindung bleibt Training schnell isoliert: technisch vielleicht sinnvoll, aber nicht konsequent auf die Spielrealität abgestimmt.
WAS KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IM GOLF KONKRET LEISTEN KANN
Genau an dieser Stelle wird Künstliche Intelligenz interessant. Nicht als Ersatz für Coaching, sondern als Werkzeug für mehr Klarheit. Der entscheidende Vorteil von KI liegt darin, große Mengen an Spiel- und Trainingsinformationen sinnvoll auszuwerten. Dadurch lassen sich Muster erkennen, die Spieler selbst häufig nicht sehen. Die zentrale Frage lautet dann nicht mehr: „Was fühlt sich heute schlecht an?“, sondern: „Wo verliere ich tatsächlich Schläge?“
Analyse statt Bauchgefühl
Viele Spieler vermuten die Ursache ihrer Probleme an der falschen Stelle. Häufig steht der Driver unter Verdacht, weil Fehler dort sichtbar und emotional aufgeladen sind. Eine systematische Auswertung zeigt jedoch nicht selten, dass die größten Schlagverluste rund ums Grün oder bei
Annäherungen aus mittleren Distanzen entstehen. Diese Erkenntnis ist wertvoll, weil sie das Training vom Gefühl in die Realität zurückholt.
Klare Prioritäten statt Training an allem gleichzeitig Sobald klar ist, wo die größten Verlustzonen liegen, wird Training deutlich einfacher. Statt fünf Themen parallel zu bearbeiten, können Sie sich auf zwei oder drei entscheidende Hebel konzentrieren. Das erhöht die Wirksamkeit jeder Einheit und reduziert mentale Unruhe. Gerade ambitionierte Golfer profitieren davon, weil sie häufig motiviert genug sind, viel zu trainieren – aber nicht immer präzise genug, um die richtigen Schwerpunkte zu setzen.
Individuelle Planung statt Standardlösung Nicht jeder Spieler hat dieselben Ziele, dieselbe Zeit und dieselben Voraussetzungen. Ein sinnvoller Trainingsplan muss daher individuell sein. Künstliche Intelligenz kann helfen, Trainingsinhalte passend zur Spielstärke, zum Zeitbud-
get und zur aktuellen Leistungsstruktur zu ordnen. Das macht Training nicht nur effizienter, sondern auch realistischer im Alltag.
Kontinuierliches Feedback statt punktueller Korrektur Ein weiterer Vorteil liegt in der Kontinuität. Spieler erhalten nicht nur eine einmalige Analyse, sondern können Entwicklungen nachvollziehen. Sie erkennen, ob sich ein Schwerpunkt verbessert, ob ein Trainingsblock wirkt und ob sich die Platzleistung tatsächlich verändert. Diese Rückmeldung schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist im Golf ein zentraler Leistungsfaktor.
DER ENTSCHEIDENDE PUNKT: KI ERSETZT COACHING NICHT
Gerade in einem Fachkontext ist diese Einordnung wichtig. Künstliche Intelligenz ist kein Ersatz für Erfahrung, Beobachtung und persönliche Betreuung. Ein guter Coach erkennt nicht nur technische Muster, sondern auch emotionale Blockaden, Lernverhalten, Drucksituationen und
individuelle Bedürfnisse. Das kann KI allein nicht leisten. Die eigentliche Stärke entsteht in der Verbindung beider Welten: datenbasierte Analyse auf der einen Seite, Erfahrung und Coaching-Kompetenz auf der anderen. Genau dort entsteht ein System, das nicht nur informiert, sondern Veränderung ermöglicht. Für ambitionierte Golfer bedeutet das: mehr Orientierung, klarere Entscheidungen und ein Training, das messbar näher an der Platzleistung ist.
EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS
Ein Spieler aus dem GO LOW Coaching kam mit Handicap 18 und der festen Überzeugung, sein Driver sei das Hauptproblem. Aus seiner Sicht verloren sich dort die meisten Schläge, weil schlechte Abschläge sofort auffielen und emotional stark wirkten. Die genauere Analyse zeigte jedoch ein anderes Bild. Der größte Teil seiner Schlagverluste entstand nicht vom Tee, sondern im kurzen Spiel. Vor allem aus mittleren Chip- und Pitch-Distanzen sowie durch ungenaue Up-and-Down-Situationen ließ er deutlich mehr Potenzial
liegen, als ihm selbst bewusst war. Die Folge war eine klare Schwerpunktverlagerung. Statt weiter vor allem am langen Spiel zu arbeiten, wurde das Training gezielt auf die wirklich relevanten Bereiche ausgerichtet. Das Ergebnis war keine Wunderheilung über Nacht, aber eine deutlich schnellere und vor allem nachhaltigere Verbesserung, weil das Training endlich an der Ursache ansetzte.
EIN NOTWENDIGER REALITY-CHECK
Ambition allein reicht im modernen Golf nicht mehr aus. Wer regelmäßig trainiert, aber ohne Struktur arbeitet, verschenkt Potenzial. Mehr Bälle auf der Range bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse auf dem Platz. Entscheidend ist, ob das Training klar priorisiert, sinnvoll ausgewertet und konsequent auf Leistung übertragen wird. Deshalb gilt heute mehr denn je: Nicht mehr Training bringt Sie weiter, sondern besseres Training.
FAZIT: KLARHEIT IST KEIN
ZUFALL
– SONDERN EIN SYSTEM
Golf wird nie einfach sein. Aber es kann deutlich klarer werden. Und genau diese Klarheit entscheidet darüber, ob Ihr Training Wirkung zeigt – oder im Kreis läuft. Die zentrale Erkenntnis: Fortschritt entsteht nicht durch mehr Wiederholungen, sondern durch bessere Entscheidungen. Und bessere Entscheidungen brauchen eine fundierte Grundlage. Genau hier setzt modernes Coaching an. Bei GO LOW basiert die Arbeit nicht auf Zufall oder reinem Gefühl, sondern auf einem klar strukturierten System: Eine Kombination aus Erfahrung im Coaching, individueller Analyse und datenbasierter Unterstützung durch Künstliche Intelligenz.
DAS ZIEL IST IMMER DASSELBE:
Ihnen die Klarheit zu geben, die Sie benötigen, um die richtigen Schwerpunkte zu setzen – und Ihr Training endlich auf das
auszurichten, was Ihr Spiel wirklich verbessert. Wenn Sie herausfinden möchten, wo Sie aktuell Schläge verlieren, welche Hebel für Sie entscheidend sind und wie ein strukturierter Trainingsansatz konkret aussehen kann, dann ist der erste Schritt eine klare Standortbestimmung. Im Rahmen einer Strategie-Session erhalten Sie genau diese Einordnung – individuell, praxisnah und direkt umsetzbar. Denn am Ende gilt: Nicht der Spieler mit den meisten Trainingsstunden wird besser, sondern der Spieler mit dem klarsten Plan.
Ihr Luca Sommer
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Freddy Schott feiert Premierensieg auf der DP World Tour
Großer Erfolg für den deutschen Golfsport: Freddy Schott hat bei der Bapco Energies Bahrain Championship seinen ersten Titel auf der DP World Tour gewonnen. Der 24-Jährige aus Düsseldorf setzte sich im Royal Golf Club nach einem dramatischen Playoff gegen den Schotten Calum Hill und den Major-Sieger Patrick Reed aus den USA durch. Nach 72 Löchern lagen Schott, Hill und Reed mit jeweils 17 unter Par gleichauf. Im anschließenden Stechen fiel eine erste Entscheidung bereits am ersten Extra-Loch: Reed schied nach einem Bogey aus, während sich Schott und Hill erneut an den Abschlag begaben. Dort unterlief Hill ein folgenschwerer Fehler – sein Abschlag landete im Aus, der nächste Schlag im Wasser. Damit stand Schotts Sieg fest, ohne dass er seinen letzten Putt noch ausführen musste.
Nach dem Sieg ist Schott komplett
überwältigt –die Freude ist riesig
„Ich habe keine Ahnung, was gerade passiert. Es ist einfach unglaublich“, sagte
ein überwältigter Schott nach seinem Triumph. „Man kann ein Turnier auch auf normalem Weg gewinnen, aber so fühlt es sich noch spezieller an.“
Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes, ordnet den Premierensieg von Freddy Schott als wichtigen sportlichen Erfolg und positives Signal für Golfdeutschland ein: „Der Sieg bei der Bapco Energies BahrainChampionship ist ein sehr starker Auftakt in die Saison für Freddy Schott und vor allem ein bedeutender Meilenstein in seiner Karriere. Der erste Titel auf der DP World Tour bestätigt seine kontinuierliche Entwicklung in den vergangenen Jahren und zeigt zugleich, dass sich immer mehr deutsche Spieler auf internationalem Spitzenniveau nachhaltig etablieren können.“
Der Turnierverlauf war von zahlreichen Führungswechseln geprägt. Hill war mit zwei Schlägen Vorsprung in den Finaltag gegangen und hatte diesen zwischenzeitlich sogar auf vier Schläge ausgebaut. Schott hielt jedoch mit wichtigen Birdies dagegen, musste zwischendurch aber auch Rückschläge wie ein Doppel-Bogey an der elften Spielbahn hinnehmen. Reed
hatte sich am Sonntag mit einer starken 67er-Runde noch einmal in den Titelkampf zurückgespielt.
Sieg in Bahrain katapultiert Schott in die Top 200 der Welt
Mit einer soliden Schlussrunde von 69 Schlägen brachte sich Schott, der zuvor 65, 67, 70 Schläge benötigte, in Position für das Playoff und krönte eine insgesamt konstante Turnierleistung. Hinter dem Sieger teilten sich Hill und Reed Rang zwei. Für Schott ist es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Nach seinem einzigen Sieg auf der HotelPlanner Tour im Jahr 2022 feierte er nun bei seinem 91. Start auf der DP World Tour den ersten Turniersieg auf höchstem europäischem Niveau. Der Sieg katapultierte ihn in die Top Ten der Race-to-Dubai-Wertung, Ende April liegt Schott immer noch unter den Top 15. In der offiziellen Weltrangliste verbessert er sich von Rang 436 auf einen Platz unter den Top 200. „Der entscheidende Unterschied liegt für mich etwas weiter zurück“, erklärte Schott. „Letztes
Foto: BMW Group
Freddy Schott gewinnt im Stechen auf dem zweiten Extraloch seinen ersten Titel auf der DP World Tour. Foto: Warren Little/Getty Images
Jahr in Indien habe ich mir meine volle Karte gesichert. Da hatte ich erstmals das Gefühl: Jetzt gehöre ich dazu. Diese Einstellung hat in den letzten Wochen viel verändert.“ Neben Schott erreichte aus deutscher Sicht Nicolai von Dellingshausen den Cut. Der Spieler des Elite Team Germany beendete das Turnier mit sieben unter Par auf dem geteilten 41. Rang.
Marcel Siem und Marcel Schneider hatten den Einzug ins Wochenende verpasst. Auch in den Monaten nach dem Triumph in Bahrain war Freddy Schott der beste deutsche Golfer auf der DP World Tour. Bei der South African Open Championship wurde er nach einer starken 63 in der Schlussrunde immerhin 14., dafür versäumte Schott bei der Indian Open
wenig später eine weitere absolute TopPlatzierung. Vor der letzten Runde lag er auf dem vierten Platz, hatte Tuchfühlung zum Spitzenreiter Eugenio Chacarra, aber in der letzten Runde gelang dem 24-Jährigen nicht mehr viel. Mit einer 80 (+8) fiel er noch auf den T 20. Platz zurück. Alex Fitzpatrick sicherte sich dort mit 279 Schlägen den Sieg. dgv/Haß
US-Superstar Patrick Reed ging mit Schott ins Stechen, schied aber als erster der drei Spieler aus. Foto: BMW Group
Freddy Schott bei einem Abschlag bei der BMW International Open 2025. Foto: BMW Group
Deutsches Trio will bei der 37. BMW International Open kämpfen
München. Der Dreiklang aus Weltklassegolf, Freude am Fahren und einer Prise bayerischer Lebensfreude hat in Deutschland seit 1989 einen Namen: BMW International Open. Das Turnier ist längst eine Institution auf der DP World Tour, kein anderes Event arbeitet seit so langer Zeit ununterbrochen mit demselben Titelpartner zusammen. Vom 1. bis 5. Juli 2026 (Golfclub München Eichenried) findet die BMW International Open bereits zum 37. Mal statt. In Stephan Jäger, Matti Schmid und dem zweimaligen Major-Sieger Martin Kaymer haben bereits drei deutsche Top-Spieler ihre Startzusage gegeben, Schmid und Jäger sind aktuell die beiden Spieler, die Deutschland auf der PGA Tour in den USA vertreten, beide gehören zu den Top 100 der Welt, weitere nationale und international Stars werden ebenfalls am Start sein. Zu den internationalen Zugpferden gehören die Masters-Champions Sergio Garcia (Spanien) und Patrick Reed (USA), aber auch der Mexikaner Carlos Ortiz, der auf
der PGA Tour schon mehrere Turniere gewinnen konnte und der in guter Form aufspielende Österreicher Bernd Wiesberger bereichern das Teilnehmerfeld in diesem Jahr. Tickets für das einzige DPWorld-Tour-Turnier in Deutschland sind im offiziellen Ticketshop erhältlich.
PGA Tour Profi
Stephan Jäger nach fünf Jahren zum ersten Mal wieder in seinem Heimatclub dabei
Im Jahr 2021 hat Lokalmatador Stephan Jäger zuletzt in seinem Heimatclub abgeschlagen. Der 36-Jährige lebt seit vielen Jahren mit seiner Familie in den USA und hat sich auf der PGA TOUR fest etabliert. Jäger hatte sich vorgenommen, zur BMW International Open im vergangenen Jahr an jenen Ort zurückzukehren, in dem er aufgewachsen ist und den Golfsport erlernt hat. Die Rückkehr in
die Heimat verhinderte im Juli 2025 ein freudiges Ereignis, Jägers zweiter Sohn erblickte das Licht der Welt. Nun steht einer Teilnahme im Sommer 2026 nichts mehr im Wege. Der Sieger der Texas Children‘s Houston Open 2024 sagt. „Ich freue mich wirklich sehr darauf, endlich wieder in Eichenried spielen zu können und die BMW International Open zu genießen. Ein solches Turnier im Heimatort – das ist eine wirklich seltene und glückliche Fügung. Ich kann es kaum erwarten, diese Woche mit meiner Familie sowie alten Freunden und Kollegen vor dem deutschen Publikum zu erleben.“ Dieses Erlebnis lässt sich auch der zweimalige Major-Sieger Martin Kaymer nicht entgehen, der eine besondere Verbindung zur BMW International Open hat. Bis zum heutigen Tag hält der 40-jährige zwei Turnier-Rekorde: Er ist der einzige deutsche Sieger und der jüngste Champion. 23 Jahre und 177 Tage alt war Kaymer bei seinem Triumph im Jahr 2008 in München. Doch längst nicht nur deshalb
Stephan Jäger ( hier in Eichenried 2020) ist zum ersten Mal seit fünf Jahren in seinem Heimatclub dabei. Foto: GC Eichenried
Matti Schmid bei der BMW International Open 2025. Foto: BMW Group
zählt das Event zu seinen Lieblingsturnieren. Er sagt: „Die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, machen den großen Unterschied. Man merkt, dass alle bei BMW sehr viel Leidenschaft reinstecken. Das macht es für uns Spieler sehr angenehm, und ich bin immer wieder dankbar, dass es bei uns in Deutschland ein so tolles Event gibt. Es bereitet große Freude, wenn man hier hinkommt.“
Schmid will nach siebtem Platz im vergangenen Jahr auch 2026 in Eichenried angreifen
Es ist diese Freude, die auch Matti Schmid mit der BMW International Open verbindet. Der Oberpfälzer, der überwiegend auf der PGA TOUR in den USA spielt, hat das deutsche Traditionsturnier in jedem Jahr dick im Kalender stehen. Bereits als Kind sah der heute 28-Jährige den Pros im Golfclub München Eichenried begeistert zu, mittlerweile schaut der Golf-Nachwuchs längst zu ihm auf: Schmid ist aktuell der in der Weltrangliste bestplatzierte Deutsche. Auch bei der BMW International Open 2025 war er als geteilter Siebter der beste einheimische Spieler und kann die nächste Auflage kaum erwarten: „Die Stimmung war die ganze Woche über mega. Ich hoffe, alle kommen wieder, denn es ist schön, wenn wir hier die Hütte voll haben.“ Auch Freddy Schott, der Anfang Februar seinen ersten Turniersieg auf der DP World Tour bei der Bahrain Championship feiern konnte, wird in Eichenried an den Start gehen und versuchen, als zweiter deutscher Spieler den Titel zu gewinnen. Die vielen Fans können einen kostenloser Busshuttle-Service nutzen, der von Donnerstag bis Sonntag zwischen dem S-Bahnhof Ismaning und dem Golfclub verkehrt, sowie nach Verfügbarkeit kostenlose Parkplätze am Turniergelände. Beim Pro-Am-Turnier (Mittwoch, 1. Juli 2026) ist der Eintritt generell frei. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren haben auch an allen anderen Tagen freien Eintritt. Erstmals angeboten wird bei der BMW International Open 2026 ein After-Work-Ticket für den Donnerstag oder Freitag, das ab 15 Uhr gilt und zum halben Preis einer Tageskarte erhältlich ist. Alle Informationen und Preise finden sich im Ticketshop unter: https://www.bmw-golfsport.com/de/content/ tickets.html
Martin Kaymer feiert während der BMW International Open 2025 einen gelochten Putt. Foto: BMW Group
AUS DER REGION
Mit dem Flaggenturnier 30 Jahre – 30 Schläge feiert der GC Oldenburger Land sein Jubiläum
Ein Flaggen turnier unter dem Motto „30 Jahre – 30 Schläge“ fand Ende März im GC Oldenburger Land statt. Obwohl der Wetterbericht starke Regenfälle prognostiziert hatte, traten 19 wetterfeste Golferinnen und Golfer an und wurden mit überwiegend guten Bedingungen belohnt. In einem spannenden Wettbewerb, bei dem nach
Teamturnier im GCOL ein voller Erfolg
Beim Flaggenturnier hatten die Spielerinnen und Spieler bei besseren Bedingungen als erwartet, viel Spaß.
30 Schlägen die individuelle Spielvorgabe entscheidend wurde, überzeugte besonders der Nachwuchs: Mareike Schwarting sicherte sich den Bruttosieg der Damen. Bei den Herren setzte sich Mario Kubenka durch und erreichte als einziger Spieler Bahn 7 mit verbleibenden Schlägen. In der Nettowertung sorgte Jörg Henning Walter für eine besondere Überraschung: Mit Handicap 54 spielte er sich sogar zurück bis Bahn 1 und verpasste dort nur knapp das Einlochen –eine beeindruckende Leistung zum Saisonstart.
Anfang April stand mit „DiDaGo meets MiHeGo“ ein gemischtes Teamturnier im Texas-Scramble-Format auf dem Programm. 13 Vierer-Flights, bestehend aus Damen und Herren, sorgten für sportlichen Ehrgeiz und beste Stimmung. Der Fokus lag klar auf Teamgeist und gemeinsamer Freude am Spiel. Das Team um Mario Kubenka, Fred Makoschey, Marita Flocke und Viola Königsdorf überzeugte mit 71 Schlägen (1 unter Par) und sicherte sich den Bruttosieg. Auch in der Nettowertung wurden starke Ergebnisse erzielt, angeführt von Olivier Franco, Andreas Hahn, Susanne Kemmesies und Ute Frank mit hervorragenden 48 Nettopunkten. Besonders bemerkenswert war die Leistung eines Spielers mit höherem Handicap, der gleich fünf Birdies erzielte und damit eindrucksvoll zeigte, welches Potenzial auch nach der Winterpause möglich ist.
Der erfolgreiche Vierer bei "DiDaGo meets MiHeDo".
Zwei Welten, ein Spielgefühl: Gemeinsam stärker am Meer
Großartige Neuigkeiten für alle Sportbegeisterten: Der Golfclub am Meer und Padel am Meer haben seit Beginn des Jahres eine Kooperation, bei der alle Mitglieder 20 % Rabatt auf die Nutzung der Padel-Anlage im Tennisverein Grün-Weiß e.V. in Bad Zwischenahn erhalten. Für Fragen zur Registrierung steht das Clubsekretariat gern unter verwaltung@golfclub-am-meer.de zur Verfügung. Jetzt Vorteil sichern, Neues ausprobieren und Teil dieser starken Partnerschaft werden!
FÜR MENSCHEN.
Ich hätte nie gedacht, dass mein neues Bettsystem so viel bewirken kann. Dadurch wache ich spürbar ausgeruhter auf und starte viel fitter und belastbarer in jeden Tag.
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Foto + Grafik: freepik
AUS DER REGION
Christophe Schuler erneut im Athleten-Rat von Special Olympics Deutschland
Special Olympics und Golf in Lilienthal – ein Vorzeigeprojekt, welches stets von Vorstand und Mitgliedschaft in Lilienthal getragen und unterstützt wird. Stolz sind alle daher, dass aus den Reihen der Mitglieder Christophe Schuler erneut in den Athleten-Rat der Special Olympics Deutschland gewählt wurde. Dieser Athleten-Rat wird jeweils für drei Jahre gewählt und besteht aus bis zu elf Athletinnen und Athleten. Sie vertreten die Stimme der Sportler und Sportlerinnen, bringen Ideen und Wünsche ein und sorgen dafür, dass ihre Perspektiven bei allen Entscheidungen gehört werden. Gemeinsam gestalten sie den Sport inklusiver und stärken das Miteinander. Christophe Schuler gehört dem Athletenrat von Niedersachsen an. In dieser Funktion möchte er bewirken, dass viele Menschen die Special Olympics besser kennen lernen. Der Athletenrat bringt sich aktiv bei der Organisation und Durchführung der verschiedenen Wettkämpfe ein; insbesondere bei der Eröffnung und Abschlussfeier. Hier ist er zuständig für die Erfüllung des Olympischen Rituals: Fackellauf, Hissen der olympischen Fahne und Entzünden des olympischen Feuers. Mit ganz vorn dabei, Christophe, der den Golfclub Lilienthal, Vorreiter in punkto Inklusion im Golfsport, als Mitglied vom Athletenrat Special Olympics Niedersachsen, voller Stolz vertritt.
Bei der Winterliga in Lilienthal wurde auch bei schwierigen Bedingungen gespielt. Fünf der 22 Spieltage fielen wegen zu viel Schnee aus.
Gewinner der Winterliga gekürt
„Das war eine äußerst gelungene Wintersaison im Golfclub Lilienthal und hat sichtlich allen Spaß gemacht!“, so Pro Klaus Maag, der vor drei Jahren die Winterliga ins Leben gerufen hat. Überall Lob für dieses Alleinstellungsmerkmal über die gesamte Winterzeit, beginnend Ende Oktober, endend im März. Über 260 Lilienthaler Spieler und Spielerinnen nahmen teil, forderten auch in der kalten Winterzeit ihren „inneren Schweinehund“ heraus. Insgesamt 22 Spieltage standen im Turnierkalender, lediglich fünf wurden wegen wirklich extremer Wetter ver hältnisse abgesagt. Der aktivste Teilnehmer Ingo Deppe-Hillmer nahm 15 mal teil! Chapeau! Ein Extra-Handicap, welches auf Basis der ehemaligen HCPBerechnung zugrunde gelegt wurde, macht diese Turnierserie besonders attraktiv, denn wer einen Spieltag mit 25 Netto gewann, musste dann in der Woche danach auch gleich mit deutlich besserem HCP antreten. Eine auch für die Gesamtwertung faire Nettowertung. Noch spannender war dann letztendlich die Gesamtwertung! Kaum zu glauben, aber drei Familien machten lustigerweise unter sich die Plätze aus: Gesamtsiegerin bei den Damen wurde Astrid Schreyer vor Dr. Ineke Lawrenz und Dorette Meyer. Ihre Ehepartner kamen ebenfalls aufs Treppchen: Thomas Meyer belegte den 1., Dr. Birger Lawrenz den 2. und Dittmar Schreyer den 3. Platz! Gab es für den jeweiligen Tagessieg traditionell die begehrte Wintermütze, wurden alle Siegerinnen und Sieger beim Frühjahrsempfang mit Preisen und dem gravierten WinterligaPokal geehrt.
Christophe Schuler in „seinem“ Golf-Club im offiziellen Athleten-Rat-Shirt.
Das Künstlerkollektiv Carl, Joris und das Schaf bei der Ausstellung „Rock den Panda“ in der Galerie Atelierhaus Roter Hahn.
Was machen Greenkeeper, wenn im Winter die Arbeit weniger wird?
Na, sie haben Zeit, ihren Hobbys nachzugehen und können beweisen, dass sie außer Platzpflege noch andere Talente haben.
Stolz ist der Golfclub Lilienthal auf das Künstlerkollektiv „Carl, Joris und das Schaf“, das aus Joris Tünnemann und Carl Hoffmeyer, beide Greenkeeper aus dem Niels-Stensen-Haus, und dem Künstler Markus Keuler besteht. Drei Menschen mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten und Sichtweisen auf die Wirklichkeit erschaffen gemeinsam Kunst werke und beziehen sich in diesem Prozess aufeinander –Missverständnisse inklusive.
Bei der Eröffnung hielt Dr. Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses, die Laudatio bei dieser sehenswerten Ausstellung „Rock den Panda“Kooperative Skulpturen und Zeichnungen in der Galerie Atelierhaus Roter Hahn.
Golfer auf dem roten Teppich
Beim Neujahrsempfang des Achimer Golfclubs drehte sich alles um ein sportlich starkes Jahr 2025. Präsident Frank Legenhausen blickte auf erfolgreiche Mannschaften, eine starke Jugend und einen insgesamt gut aufgestellten Club zurück. Damen und Herren hielten nach ihrem Aufstieg die Klasse in der Deutschen Golf Liga, die AK 50 spielt inzwischen in der höchsten Liga von Bremen und Niedersachsen. Besonders eindrucksvoll war der Blick auf den Trainingsfleiß im Club. Genau 2.037.834 Trainingsbälle wurden 2025 auf der Driving Range geschlagen. Auch die Jugend überzeugte. Die AK 16 Mädchen wurden Landesmeister, Lia Dierksen gewann die Clubmeisterschaft, die Jugend Clubmeisterschaft sowie den Landesmeistertitel im Team und im Einzel. Erstmals verlieh der Club zudem die Achim Club Awards. Ausgezeichnet wurden unter anderem Nicole Forster und Lutz Lessner als fleißigste Nutzer der Range. Die gelungene Premiere soll künftig fester Bestandteil des Neujahrsempfangs bleiben.
Frank Legenhausen gratuliert Lia Dierksen zu einer herausragenden Saison mit Clubmeisterschaft, Jugend Clubmeisterschaft sowie den Landesmeistertiteln im Team und im Einzel.
News
Greenkeeper Uwe Johanning seit 30 Jahren im OGC
Am 1. Februar 2026 konnte der Oldenburgische Golfclub zu einem ganz besonderen Jubiläum gratulieren: Uwe Johanning, langjähr iger Head Greenkeeper, blickt auf 30 Jahre Betriebszugehörigkeit zurück. Uwe begann seine Tätigkeit im Oldenburgischen Golfclub am 1. Februar 1996 und ist seitdem ein fester und unverzichtbarer Bestandteil des Greenkeeper-Teams. In drei Jahrzehnten hat er nicht nur eine enorme fachliche Erfahrung aufgebaut, sondern auch maßgeblich zur positiven Entwicklung und zum hervorragenden Pflegezustand der Anlage beigetragen. Mit seinem Engagement, seiner Zuverlässigkeit und seinem umfangreichen Platz- und Fachwissen ist Uwe für Kollegen wie Mitglieder ein geschätzter Ansprechpar tner. Besonders hervorzuheben ist dabei sein freundliches, ruhiges und stets hilfsbereites Wesen, mit dem er Dinge mit Überblick und Verstand in die richtigen Wege leitet. Der Vorstand, das Greenkeeper-Team sowie der gesamte Club bedanken sich herzlich für 30 Jahre Treue, Einsatz und Loyalität. Wir sind stolz darauf, einen so erfahrenen und engagierten Mitarbeiter in unseren Reihen zu wissen. Für die Zukunft wünschen wir Uwe alles Gute, vor allem Gesundheit, und hoffen, dass er dem Verein noch viele Jahre unterstützt.
AUS DER REGION
Erfolgreiche Aufräumaktion und Eröffnung der Driving Range
Im März fand im Oldenburgischen Golfclub die große Aufräumaktion statt. Mehr als 80 engagierte Mitglieder trafen sich auf der Anlage, um gemeinsam Hand anzulegen und unseren Platz für die kommende Saison vorzubereiten. Mit großem Einsatz und viel guter Laune wurden zahlreiche Aufgaben auf und neben dem Platz erledigt. Dazu gehörten unter anderem das Schließen von Divots, das Ausbessern von Pitchmarken, das Entfernen von Ästen und Stöcken sowie das Freiräumen der Driving Range. Die Greenkeeper begleiteten die Aktion tatkräftig, erklärten die einzelnen Aufgaben und sorgten dafür, dass alle Arbeiten fachgerecht durchgeführt wurden. So konnten sie spürbar entlastet werden. Im Anschluss fand die Driving-Range-Aktion statt. Präsident Jens Walter richtete in diesem Rahmen einige Worte an die Teilnehmer und betonte die Bedeutung des Zusammenhalts im Club sowie die aktuellen Themen, die uns als Gemeinschaft bewegen. Danach wurde gemeinsam mit den Sponsoren die Driving Range offiziell eröffnet. Ab sofort stehen allen Mitgliedern und Gästen neue Bälle für das Training zur Verfügung. Die Aktion hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark der Club und seine Gemeinschaft sind. Das durchweg positive Feedback bestätigt den großen Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Engagement. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer – ohne euch wäre dieser Tag nicht möglich gewesen!
Beim Arbeitseinsatz pflanzten die Mitglieder unter anderem zahlreiche neue Bäume auf dem Platz.
Clubnews
AKTUELLE INFOS AUS 21 GOLFCLUBS AUS DEM BEREICH WESER-EMS
Saisonauftakt mit starken Ergebnissen
Mit dem traditionellen Saisoneröffnungsvierer zugunsten der Jugend ist der Achimer Golfclub am 15. März in die neue Saison gestartet. Bei kühlen Temperaturen und anfänglichem Nebel gingen zahlreiche Teams im Chapman-Vierer auf die Runde. Später klarte es auf. Gespielt wurde erstmals wieder von den Sommerabschlägen, für viele war es so die erste 18 Loch Runde des Jahres. Dass dieses Turnier ganz im Zeichen der Jugend stand, war auf der Anlage deutlich zu sehen. Jugendwart Miguel
und Jan Philipp Hacker begrüßten die Teilnehmer, Jugendkoordinator Niklas übernahm die Siegerehrung. Emma und Lia kümmerten sich an der Halfway-Station um Getränke, Kuchen und Popcorn, Lina und Emily reichten nach der Runde das Welcome-Back-Getränk. So kamen knapp 1.200 Euro für die Jugendkasse zusammen. Sportlich setzten sich auf dem 18 Loch Platz Olaf Lübben und Michael Ohlms mit 30 Bruttopunkten durch. In den Nettoklassen siegten Uli Meyer und Jan Magnus
Meyer, Ronald und Sylvia Hüneke sowie Imke Huntemann und Beate Hoppe. Auf dem 9 Loch Platz gewannen Hubertus Walgern und Norbert Claes die Bruttowertung. Für ein besonderes Highlight sorgten Dr. Topi Tervo und Finn Tervo, die in der Nettoklasse B mit starken 45 Punkten siegten.
Der Saisonauftakt bot damit sportlich wie menschlich einen rundum gelungenen Start ins Golfjahr 2026 und unterstrich einmal mehr den besonderen Zusammenhalt im Club.
Nach dem Nebel zu Beginn, schien bei der Siegerehrung die Sonne. Fotos: Sylvia Bothmer
Emma und Lia (v.l.) sorgten für die HalfwayVerpflegung.
Achimer Golfclub
Auf dem landschaftlich schönen aber auch herausfordernden Platz in Bad Zwischenahn gibt es 2026 gleich mehrere Höhepunkte zu erleben.
Zwei große Highlights und eine tolle Saison 2026
Offene Turnierwoche „Meer Open“: Vom 29. Juni bis 04. Juli 2026 verwandelt sich die Anlage im GC am Meer in eine Bühne für eine der stimmungsvollsten Turnierwochen der Region. Die „Meer Open“ stehen für abwechslungsreiche Spielformate, sportliche Vielfalt und eine Atmosphäre, die gleichermaßen ambitionierte Golfer wie Genuss-Spieler begeistert.
Blauer Fasan Golf
Hier treffen sportlicher Anspruch und norddeutsche Gelassenheit aufeinander – begleitet von kulinarischen Highlights und entspannten Stunden in bester Gesellschaft.
Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Teilnehmer mit der „Esther Henseleit Charity Trophy“ – ein Turnier, das sportliches Engagement mit einem guten Zweck
verbindet. Und auch das diesjährige Motto setzt wieder Akzente: Maritim, leicht und inspirierend – setzen Sie gedanklich schon jetzt die Segel und nehmen Sie Kurs auf den Golfclub am Meer. „Einstelligen-Turnier 2026“: Mit dem Einstelligen-Turnier kehrt am 6. September eines der eindrucksvollsten und sportlich hochwertigsten Events der Saison zurück. Bereits 2024 hat dieses Format Maßstäbe gesetzt: ambitionierte Spieler, die ihr Können auf Top-Niveau zeigen und eine Turnieratmosphäre, die an professionellen Golfsport erinnert. Dank Livescoring erleben Zuschauer jeden Schlag und jede Emotion hautnah mit. Auch in diesem Jahr dürfen sich Gäste und Spieler auf ein überregionales Starterfeld sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen, das Golf in all seinen Facetten erlebbar macht. Das Einstelligen-Turnier ist ein Erlebnis, das die Faszination des Golfsports spürbar macht und Menschen zusammenbringt, die die Leidenschaft für dieses Spiel teilen.
Die Mitglieder nennen das Gelände des Blauen Fasan Golf liebevoll das Augusta Ostfrieslands. Im Winter wurde wieder einiges dafür getan, dass der Platz so schön bleibt.
Blauer Fasan Golf – Ostfrieslands Augusta
Die 27-Loch-Anlage im Herzen Ostfrieslands präsentiert sich auch 2026 in verbessertem Zustand. Der Winter wurde erneut intensiv genutzt, um die Platzqualität weiter zu steigern und optimale Spielbedingungen zu schaffen. Umfangreiche Pflegemaßnahmen, Rückschnittarbeiten und gezielte Optimierungen sorgen für ein rundum stimmiges Golferlebnis. Dank der großzügigen 27-Loch-Struktur
sind flexible Startzeiten jederzeit möglich und ermöglichen ein entspanntes Spiel in ruhiger Atmosphäre. Die Anlage bietet damit ideale Bedingungen für Golfer, die Wert auf Qualität und Erholung legen. Neben dem Golfsport eröffnet der Blauer Fasan weitere Möglichkeiten zur Entspannung und Erholung. Bringen Sie das Rad mit in den Golfurlaub und genießen Sie die ostfriesischen Weiten.
Hotel, Ferienwohnungen und Wohnmobilstellplätze sorgen für einen komfortablen Aufenthalt, bei dem alles bequem erreichbar ist. Nach der Runde lädt die Gastronomie zum Verweilen ein – ob auf der Terrasse oder im stilvollen Ambiente der Innenräume.
Blauer Fasan Golf freut sich auf eine genussvolle Saison mit Gästen aus nah und fern.
Golf-Club Bremer Schweiz
Einer der neuen orangenen Abschläge. Diese sollen es Golfern besser ermöglichen, die Fairways und Grüns zu erreichen.
Orange ist in!
Während es im Profigolf eine Tendenz zu immer längeren Plätzen gab, scheint es in letzter Zeit im Amateurbereich einen Trend zur Verkürzung der Golfplätze zu geben. Hintergrund sind umfangreiche Analysen, die mit Hilfe der immer besser werdenden Launch Monitorsysteme möglich geworden sind. Danach
Golf Club
Deinster Geest
Im Herbst stehen in der Deinster Geest die deutschen Meisterschaften im Foot-Golf auf dem Programm. Die deutsche Elite wird zu Gast sein.
Auch die Schläge in die Grüns werden nach Abschlägen von Orange kürzer und gegebenenfalls einfacher.
täuschungen statt Erfolgserlebnissen führen, die im Worst Case zur Aufgabe des Hobbys Golf führen können. Der Golfclub Bremer Schweiz trägt diesem Umstand Rechnung und aktiviert für Damen und Herren in der Saison 2026 die bereits seit längerem gerateten orangenen Abschläge, die bisher nur vereinzelt für Jugendturniere genutzt wurden. Damit ist nun ein zusätzlicher weiterer Golfkurs als Par 68 mit einer Länge von 3.928 Metern entstanden.
ist die Schlagweite bei Abschlägen und Transportschlägen speziell bei Golfbeginnern und Spielern wie Spielerinnen mit höheren Handicaps geringer als man vielleicht annehmen könnte. Dadurch werden sehr oft so viele Schläge benötigt, dass man keinen Nettopunkt mehr erreicht. Und dies kann zu Ent-
Finale der Deutschen Meisterschaft im Footgolf in Deinste
Der rasante Aufstieg der Trendsportart Footgolf in Deinste geht weiter. Seit 2018 wird Footgolf auf der Deinster Geest ge-
spielt. Mit den damals German Footgolf Open kamen die besten Sportlerinnen und Sportler unter anderem aus Argen-
Tiger & Rabbit-Turniere sowie Afterwork-Turniere für Teilnehmer mit höherem Handicap werden nun von Orange gespielt. Für das freie Spielen gibt es damit eine weitere spannende Möglichkeit auch für erfahrene Spieler speziell das kurze Spiel zu üben. Der Club erhofft sich davon mehr Freude am Spielen - gerade für die neuen Mitglieder. Zudem werden so auch die Zeiten für Runden kürzer, wenn man gerade nicht so viel Zeit mitbringen kann. Der Vorstand ist sehr gespannt wie Mitglieder und Gäste diese neue Spielmöglichkeit annehmen.
Eystein gibt es unter Leitung von Frankie und Kathi seit Herbst 2025 gut bürgerliche Küche zum fairen Preis.
tinien, England, Niederlande, Italien und Ungarn auf den Golfplatz. In diesem Jahr gibt es wieder ein Internationales Turnier in Deinste. Am 25 Oktober 2026 findet das Finale der Deutschen Meisterschaft im Footgolf in Deinste statt. Großer Footgolf-Sport wirft seine Schatten voraus. Mehr dazu unter deinste.golf Neue Gastronomie-Team im Golf Club Deinster Gees: Seit September 2025 schon kümmern sich Frankie und Kathi mit ihrem Team um die kulinarischen Belange auf der Golfanlage in Deinste. Gut bürgerliche Küche zu fairen Preisen laden Golfer und externe Gäste zum Verweilen oder Feiern ein. Seit dem Herbst ist der Garten der Gastronomie ‚Das Eysten‘ großzügig gepflastert worden und steht den Gästen mit neuer Möblierung zur Verfügung.
Golfclub Hainmühlen-Bremerhaven
Schnuppergolf für Neulinge wird im GC Hainmühlen-Bremerhaven groß geschrieben.
Golf? Bei uns kommt man einfach rein!
Golf – das ist doch dieser Sport für Profis, Perfektionisten und Menschen mit sehr viel Zeit? Das kann man so sehen. Muss man aber nicht. Im Golfclub HainmühlenBremerhaven kann man regelmäßig das Gegenteil erleben. Menschen stehen zum ersten Mal mit einem Schläger auf der Anlage und merken schnell: So kompliziert ist das gar nicht. Und Spaß macht es auch. Deshalb hat der Club das SchnuppergolfAngebot 2025 gezielt weiterentwickelt
Golfclub Hatten
und ausgebaut. In den Monaten März bis Mai konnte man in Hainmühlen und Bremerhaven unverbindlich und kostenfrei ausprobieren, ob Golf etwas für einen ist. Vorkenntnisse oder eigene Ausrüstung braucht es nicht. Im Zweifel reicht Neugier. Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist das Team Schnuppergolf. Dahinter stehen erfahrene Golferinnen und Golfer aus dem Club, die den Einstieg bewusst einfach und persönlich gestal-
Nicht nur im Sonnenschein ein Genuss.Ein Morgen mit Bodenfrost im GC Hatten.
Zurück aus dem Winterschlaf
Nach dem langen Winter startet nun auch der Golfclub Hatten wieder in die neue Saison. Die ersten Turniere sind gespielt, der Winterschlaf ist beendet. In diesem Jahr wird die Platzpflege im GCH umfassend erneuert. Im April wurden sieben vollautomatische Automower installiert. Diese GPS-gesteuerten Mähroboter mähen täglich die Fairways und die Semiroughs. Der ohnehin schon gut gepflegten Platz sollte noch besser
werden. Das Greenkeeping Team wird zudem entlastet. Nach umfangreichen Tests im vergangenen Jahr hat man sich für dieses System entschieden. Im April fand die Mitgliederversammlung statt, um die Weichen für die neue Saison zu stellen. Der Vorstand kann sich auf eine breite Zustimmung der Mitglieder verlassen und den eingeschlagenen Weg fortführen. Im April startete auch wieder die Neugolferbetreuung
ten – und noch genau wissen, wie sich die ersten Schläge anfühlen.
Der Einstieg läuft entsprechend unkompliziert. Meist steht da jemand, der sagt: „Komm, ich zeig dir das.“ Und dann geht es auch schon los. Wer mehr möchte, findet im Anschluss bei den Golfprofessionals des Clubs die passenden Angebote – vom Golfstart-Kurs bis hin zum Golfstart-Kurs „Premium“.
Die Schnupperangebote auf beiden Anlagen zeigen ehrlich, worum es beim Golf geht: Bewegung, frische Luft und dieses gute Gefühl, wenn ein Ball richtig getroffen ist. Und wenn nicht – gehört das auch dazu.
Viele glauben noch immer, Golf sei zu teuer, zu kompliziert oder nichts für Einsteiger. Unsere Erfahrung ist eine andere. Wer es ausprobiert, merkt schnell, wie leicht der Einstieg sein kann.
Das hat sich 2025 gezeigt: Über 100 neue Mitglieder haben den Weg in den Club gefunden – nicht durch Zufall, sondern weil sie es einfach ausprobiert haben.
Dieser Weg wird 2026 konsequent fortgeführt.
im GCH. Das heißt, die Schnuppergolfer und Platzreifeteilnehmer werden in ihren Kursen abgeholt und zu gemeinsamen Spielrunden und Turnieren eingeladen. Dieses Konzept hat sich in der Vergangenheit bewährt und wird gerne fortgeführt.
Der Turnierkalender ist vollgeladen und hält für jede Spielerin und jeden Spieler etwas bereit. Natürlich werden bei diesen Turnieren die Clubmeister in allen Altersklassen und in vielen verschiedenen Spielformen ausgespielt, aber auch „kleinere“ Turniere als 9-Loch-Variante oder After-Work-Serie werden angeboten. Am 22. August ist das beliebte Turnier „Freunde für Hatten“ geplant. Hier können Unterstützer und Freunde des GCH Bahnen für dieses Turnier gegen eine Spende mieten, und auf diese Art Werbung betreiben oder auf andere Art ihre Verbundenheit zum Golfclub zeigen. Am Abend wurde dann das Sommerfest gefeiert, bei dem alle Golfer und Nichtgolfer, Mitglieder, Freunde und Nachbarn herzlich eingeladen waren.
Golfclub Hohe Klint
Der DGV und die PGA of Germany setzen nach einer erfolgreichen Pilotphase das „Projekt Platzvielfalt – von vorne zum Erfolg“ in der zweiten Testphase fort –und der GC Hohe Klint ist als einer von 40 Golfclubs in Deutschland mit dabei! Mit der Einführung neuer Abschlagsmarkierungen sollen Plätze und Golfen generell mehr Spaß bereiten, zugänglicher, fairer
Das Clubhaus in Hude war beim Neujahrsempfang gut gefüllt.
und Spielgeschwindigkeiten optimiert werden. Unser Pro Uwe Varenkamp hat die Driving Range schon mit der „Ampel“ ausgestattet, so dass Golfende dort ihre Schlaglängen farblich einordnen können. Auf dem Platz spielen sie dann von dieser Farbe ab. Einfaches Prinzip, dass weniger Frust verspricht, wenn es vor allem an den schwierigeren Bahnen nicht im-
Präsident Wolfgang Friedrich mit dem Huder Bürgermeister Jörg Skatulla
Tolles Spendenergebnis für die Deutsche Krebshilfe
Bei klarem, frostigem Wetter trafen sich mehr als 70 Mitglieder und Gäste zu einem schönen Sonntagvormittag. Mit vielen guten Wünschen für das neue Jahr gab es fröhliche Gespräche rund ums Golfen, Werder, Plänen für die neue
Saison und anderen Themen. Der Vorsitzende Wolfgang Friedrich begrüßte alle Teilnehmer mit unserem Ehrengast, dem Huder Bürgermeister Jörg Skatulla an seiner Seite.
Auf Grund der Kälte fand die Veran-
mer gleich klappt wie gewollt. Unser PAR 72-Platz ist bereits zusätzlich mit den Farben „magenta“ und „orange“ vom DGV geratet worden. Auch haben sich schon viele Mitglieder bereit erklärt, an der Datenerhebung für den DGV teilzunehmen und ihre Erfahrungen zu dokumentieren. Wir freuen uns, Teil dieses innovativen Projekts für eine bedürfnisorientierte und zukunftsnahe Weiterentwicklung unseres Lieblingssports zu sein!
Bunt geht es auch im Wettspielkalender weiter: Der Club darf ein weiteres Jahr in Folge die isländische Golfdelegation als Gäste begrüßen und über Himmelfahrt mit der Islandwoche die Freundschaft, den Austausch und die Liebe zum Golfsport vertiefen. Zudem ist die Freude über einige neue Sponsoren und Sponsorenturniere, die tolle Turniertage versprechen, groß. Gäste sind bei Turnieren im Club immer her zlich willkommen. Die Mannschaften in der DGL Damen/Herren, AK30/AK50/AK65/AK70 sowie den MM AK50 Damen/Herren haben sich intensiv vorbereitet und sind bereit, den Küsten Golf Club auf Wettkampfebene zu vertreten.
staltung im Clubhaus statt, das so sehr gut gefüllt war. Die Gastronomie gab Glühwein, Bratwurst und Pommes zu kleinen Preisen aus. Lothar Vollbrecht verwöhnte erneut alle mit süßen Leckereien. Draußen organisierte er auch wieder den Wettbewerb, das dieses Mal eingefrorene kleine Inselgrün zu treffen. 3 Versuche kosteten 5 Euro und im Fall eines gelungenen Treffers gab es einen Verzehrgutschein. Hier war auch der Bürgermeister erfolgreich. Parallel liefen Sammlungen für die Deutsche Krebshilfe, die rund 1.700 Euro einbrachten. Ein sehr gutes Ergebnis, das wir bei weiteren Ereignissen im Jahr noch steigern werden. Unser Schatzmeister Siegfried Sanders verkündete, dass der Einkauf von Speisen und Getränken aus der Kasse bezahlt wurde, um so auch aus den Verzehr-Einnahmen die Spende anzureichern. In guter Stimmung freuten sich alle auch auf die Mitgliederversammlung, die mittlerweile am 23.April stattgefunden hat.
Es wird bunt auf der Hohen Klint!
Das Herrenteam des Küsten Golfclubs.
Golf in Hude
Bremer Golfclub Lesmona
Gruppe mit dem Pro Dennis Kattau im Islantilla Golfresort in Spanien.
Saisonvorbereitung im Süden
Im Winter werden die Grundlagen für eine neue Golfsaison erarbeitet. Das gilt sowohl für die Golfanlage des GC Lesmona als auch für die Golferinnen und Golfer. Zwar war der Winter diesmal so, wie er sein soll. Allerdings forderte der wochenlange Schnee die Geduld der Golfenden heraus.
Golfclub Lilienthal
Gruppe mit dem Präsidenten Lothar Radszuweit im Pestana Golfresort in Portugal.
Also hieß das Motto: Saisonvorbereitung in wärmeren Gefilden. Tatsächlich ist es eine langjährige Gepflogenheit, dass viele Mitglieder des GC Lesmona die Wintermonate nutzen und sich im Süden auf die neue S aison vorbereiten. So auch in diesem Winter. Dazu haben einige Gruppen die Gelegenheit genutzt und sich in der
Clubpräsident Dittmar Schreyer konnte beim Frühjahrsempfang viele Mitglieder, aber auch die Prominenz aus Lilienthal begrüßen.
Empfang im Zeichen des Miteinander
Selbstverständlich, dass die Sonne es wie jedes Jahr gut meinte mit den Lilienthalern, die sich zum Frühjahrsempfang des Golfclubs auf der Terrasse trafen. Präsident Dittmar Schreyer konnte nicht nur Bürgermeister, Vorstände und Vorsitzende von benachbarten und befreundeten Firmen, Vereinen und Verbänden sowie Partner, Sponsoren und Unterstützer des Clubs begrüßen. Schreyer: „Im Mittelpunkt soll dieser Empfang im Zeichen
des Miteinanders, der Wertschätzung und des Blicks nach vorn stehen. Ganz bewusst lassen wir Politik und Finanzen heute außen vor.“ Dass ein funktionierendes Clubleben nicht ohne persönliches und finanzielles Engagement Einzelner machbar ist, wurde anhand vieler zu würdigender Clubmitglieder deutlich, die meist ohne viele Worte da sind, wenn sie gebraucht werden. „Sie sind das Herzstück unseres Clubs, denn sie sorgen
Türkei, Spanien, Portugal und Marokko bei angenehmen Temperaturen auf die Saison 2026 vorbereitet. Neben den golferischen Fähigkeiten war dabei natürlich auch wieder das Miteinander Teil der Saisonvorbereitung. Tatsächlich ein wichtiger Aspekt für das besondere Clubleben im GC Lesmona. Die Greenkeeper waren natürlich auch sehr produktiv und haben verschiedene Umbaumaßnahmen erledigt, welche die Spielfreude positiv beeinflussen werden. „Ich bin überzeugt, dass wir vor einer großartigen Saison stehen. Schließlich haben wir die außergewöhnlichen Herausforderungen des let zten Jahres zufriedenstellend gelöst. Unser Angebot ist mit der neuen Gastronomie wieder komplett. Die Golfanlage gut vorbereitet und die Nachfrage von Neugolfern bereits sehr groß“, freut sich der Präsident, Lothar Radszuweit. Und die Nachwuchsförderung des Teams um den Jugendwart Michael Scherfchen wurde erneut vom DGV mit dem Qualitäts-Zertifikat ausgezeichnet.
dafür, dass der Club nicht nur ein Ort des Sports sondern auch ein Ort der Begegnung, der Gemeinschaft und Lebensfreude ist!“ Golf und Natur widersprechen sich seit Anbeginn der Clubgründung vor nunmehr über 25 Jahren nicht und Dittmar Schreyer erwähnte in diesem Zusammenhang die ausgesprochen vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Landkreis, der Biologischen Station Osterholz und der Gemeinde Lilienthal. „Natürlich sind die sportlichen Erfolge unserer Club- und Jugendmannschaften wichtig“, so Dittmar Schreyer. Das Miteinander über alle Geschlechter, Spielstärken und Altersgrenzen hinweg, ist mindestens genauso wichtig.
Und dass nach mehrfacher Vakanz in der Gastronomie nun auch eine mehr als befriedigende Lösung gefunden wurde, zeigt sich an den Buchungszahlen des Huus9Zehn. Die Gastronomen Nihad und Nadia Kuli haben es im letzten Jahr verstanden, nicht nur für Golfer und Golferinnen an „Loch 19“ Fixpunkt zu sein, sondern die Lilienthaler und Lilienthalerinnen entdecken vermehrt, dass das Clubhaus für viele Veranstaltungen und Feiern für alle offen ist.
Golfclub Oldenburger Land
Die Sieger beim Oster-Cup 2026.
Gelungener Saisonstart mit starken Leistungen im Jubiläumsjahr
Den offiziellen Start in die Turniersaison markierte der traditionelle Oster-Cup im Scramble-Format mit 31 Zweier-Teams. Bei kühlen 6 Grad und teils kräftigem Wind waren präzises Spiel und Durchhaltevermögen gefragt. Der Sieg in der Bruttowertung ging an ein Vater-Sohn-
Clubnews
Oldenburgischer GC
Die Damenmannschaft freut sich auf die RegionalligaSaison mit ihrem neuen Trainer Philipp Schmalz.
Team: Detlef und Niklas Tänzer aus Vechta-Welpe spielten eine starke Runde von 1 unter Par und knüpften damit an ihren Erfolg aus dem Vorjahr an. Platz zwei belegten Mario Kubenka und Mario Hofmann mit nur einem Schlag Rückstand. In den Nettoklassen überzeugten
Die Damenmannschaft stellt sich neu auf
Zum Saisonauftakt blickte die Damenmannschaft des Golfclubs mit berechtigtem Selbstbewusstsein nach vorn. Nach dem Wiederaufstieg in die Regionalliga in der vergangenen Saison ist das Ziel, sich in dieser Spielklasse zu etablieren und die Liga im besten Fall zu halten. Mit Philipp Schmalz konnte ein neuer Trainer gewonnen werden, der vom ersten Moment an vom Team positiv aufgenommen wurde. Auch abseits des Platzes passt es: Seine Dackeldame wurde kur-
zerhand ebenfalls ins Team „aufgenommen“.
Neben zwei Workshops mit Mentaltrainerin Louisa Kottmann, die das Team auf die Herausforderungen der Regionalliga vorbereitet, wurden auf einer Trainingsfahrt die Plätze im hohen Norden kennengelernt – teilweise zusammen mit der AK50 Damenmannschaft, eine wertvolle Gelegenheit für Austausch und gemeinsames Spiel. Silke Oldenburg, Antonia Neubert, Anne Sieverding, Heike Horstmann,
unter anderem Dieter Haaf und Kalle Müller (41 Nettopunkte) sowie Maximilian Schael und Oliver Kula (39 Punkte). Beim Sonderpreis „Nearest to the Pin“ glänzten Daniela Seebeck mit beeindruckenden 1,20 Metern zur Fahne sowie Thomas Cordes bei den Herren. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung zahlreicher Jugendlicher und Einsteiger, die erste Turniererfahrungen sammeln konnten und mit beachtlichen Ergebnissen überzeugten. Neben sportlichen Erfolgen standen vor allem Gemeinschaft, Fairness und die Freude am Spiel im Mittelpunkt.
Die Golfsaison im Jubiläumsjahr ist also vielversprechend eröffnet. Der Club blickt optimistisch auf die kommenden Monate – mit der Aussicht auf viele weitere spannende Wettkämpfe, sportliche Höhepunkte und ein Handicap, das idealerweise nur eine Richtung kennt: nach unten. Infos rund um den Club finden Sie unter www.gcol.de
Emma Lina Mewis, Hannah Nietzsch, Katharina Schürmann (aktuell im Auslandssemester), Kerstin Sommer, Kimberley Sommer, Nicole Ahlborn sowie Sabine zu Jeddeloh bilden das Damenteam. Mit Silke Oldenburg und Emma Lina Mewis wurde die Mannschaft verstärkt, während Kimi mit ihren LETAS-Tour-Einsätzen neue Perspektiven für sich eröffnet. Bei monatlichen Teambuilding-Maßnahmen steht nicht nur Leistung im Vordergrund, sondern auch der Spaß und das gemeinsame Erlebnis als Mannschaft. Werde Teil der Damenmannschaft – spiel mit uns! Das Damenteam lädt alle Mitglieder herzlich ein, gemeinsam mit uns auf den Platz zu gehen. Die 4er-Runden wollen geübt werden – klassischer Vierer gegen die Damenmannschaft, sucht euch eure „Gegner“ aus. Dabei geht es auch darum, das Teamgefühl zu stärken und gemeinsam Spaß zu haben. Sprecht uns einfach an, spielt mit uns und werdet ein Teil der Mannschaft. Langfristig verfolgt die Damenmannschaft das Ziel, sich weiter zu verjüngen, nachhaltig zu wachsen und die besondere Teamdynamik zu bewahren. Leistung, Entwicklung und Freude am Spiel stehen dabei im Mittelpunkt.
Golfclub
Schloss Lütetsburg
Mit dem Doppelputter hatten die Spieler beim Spaßturnier eine Menge Freude oder auch so ihre Probleme.
Die Preise des Turniers.
Turnierfreude und starke Community
In der Golfanlage Schloss Lütetsburg standen zuletzt gleich zwei besondere Turniere ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Spielfreude und neuen Golferlebnissen. Bei strahlendem Sonnenschein fand das „KG Turnier der Plusmitglieder“ als unterhaltsames Spaßturnier im Zählspiel-Format 2er-Team Texas Scramble statt. Die Teil-
GC Thülsfelder Talsperre
Die vielen fleißigen Helfer sorgten für Ordnung auf der Anlage.
nehmer erwartete ein abwechslungsreicher Golftag mit kreativen Herausforderungen auf der Runde. Besonders für viel Gelächter sorgte eine Sonderaufgabe: das Einlochen mit einem „Doppelputter“. Neben sportlichem Ehrgeiz standen vor allem Teamgeist und gute Laune im Mittelpunkt. Für die passende Verpflegung während
Die Sieger des Winter-AbschlussTurniers.
Auch im Winter war in Thüle wieder viel los
Wenn der Platzwart ruft: Ein kurzer Aufruf in der Helfergruppe und schon stehen die Herrengolfer und weitere Helfer kurzfristig zur Verfügung.
Um die Sicht auf die Teiche noch weiter zu verbessern, haben die Herrengolfer auch in diesem Winter wieder die Zeit genutzt, um umfangreiche Pflege- und
Baumschnittarbeiten durchzuführen. An mehreren Wochenenden haben sie wieder alles gegeben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Vielen Dank!
Ganzjährig bespielbar: Auch aufgrund der ganzjährigen Bespielbarkeit des Platzes ist der Club bei Mitgliedern und Gästen sehr beliebt. So wurde bei Frost-
der Runde sorgte die Golfanlage, bevor der Tag mit einem Grillbuffet des Schatthaus Bistros ausklang. Saftige Steaks, Garnelen und Tapas bildeten den kulinarischen Abschluss eines rundum gelungenen Turniertages. Im Herbst hatte zudem das Newcomer-Turnier für die Platzreife-Absolventinnen und -Absolventen der Jahre 2024 und 2025 stattgefunden. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, erste Turniererfahrungen zu sammeln und sich innerhalb der GolfCommunity besser kennenzulernen. Die Veranstaltung war Teil eines erfolgreichen Jahres: Insgesamt 165 Golfinteressierte haben 2025 ihre Platzreife in Schloss Lütetsburg erlangt – 40 mehr als im Vorjahr. Bei traumhaftem Wetter und bester Stimmung endete das Turnier gemütlich mit Eintopf und Glühwein. Die große Resonanz auf beide Veranstaltungen zeigt, wie lebendig die Golfgemeinschaft in Schloss Lütetsburg ist. Auch in diesem Jahr dürfen sich Mitglieder und Neueinsteiger wieder auf diese Highlights freuen: Das Plusmitglieder-Turnier findet am 22. August 2026 statt, der nächste Newcomer Herbst Cup ist für den 4. Oktober 2026 geplant.
freiheit regelmäßig auf Sommergrüns gespielt. Nur die Schnee-Phasen konnten den Spielbetrieb aufhalten. So mussten die geplanten Winterturniere im Januar und Februar ausfallen. Wie groß die Freude auf ein Winterturnier ist, zeigte sich dann beim letzten Winterturnier im März mit 72 Teilnehmern! Der neue Spielführer des Clubs Justin Nienaber hatte zusammen mit dem Spielausschuss das Turnier dementsprechend gut beworben und optimal vorbereitet. Das Turnier wurde als 3er-Scramble gespielt, wobei insbesondere die Newcomer eine tolle Gelegenheit nutzten, erste Turniererfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus standen natürlich Sport, Spaß und Geselligkeit im Vordergrund. Die Sieger: 1. Netto: Paul Grünloh, Stefan Kellermann, Leon Grünloh; 2. Netto: Simon Kümmel, Markus Emke, Anna von Hertzberg; 3. Netto: Jens Hagedorn, Marcel Ernst, Aloys Irmer; 1. Brutto: Justin Nienaber, Andre Kösjan, Henrik Kleinert
Club zur Vahr
Eröffnung des neues Restaurant L19 mit Präsident Hans-Dieter Lampe (rechts) und dem neuen Pächter Joseph Rompen (links).
2025 wurden die Deutschen Meisterschaften AK18 in Garlstedt ausgetragen. Die Sieger präsentierten ihre Titel.
Auszeichnungen für den Golfplatz in Garlstedt
Mit Stolz durfte der Club zur Vahr erst bekannt geben, dass der 18-Loch-Platz in Garlstedt im Jahr 2024 auf Platz 8 der TOP-75 der besten Golfanlagen Deutschlands gewählt wurde. Eine Auszeichnung, die als eindrucksvoller Beleg für die kon-
Golf
Club
Vechta-Welpe
tinuierliche Arbeit, die hohe Qualität der Anlage und das große Engagement aller Beteiligten gewertet werden kann.
Aber auch sportlich ist der Club zur Vahr derzeit ein gefragter Gastgeber: Erst fanden 2025 die Deutschen Meisterschaf-
Der neu gewählte Vorstand des GC Vechta-Welpe (v. l.): Vizepräsident Dr. Christoph Westerkamp, Schatzmeister Georg Vornhusen, Präsident Wolfgang Willmann (vorne), Platzwart Philipp Lenze, Spielführer Michael Timphus und Schriftführer Sebastian Uhlhorn Foto: Alexander Heil
Anlagevermögen von der Betreibergesellschaft erworben
78 Mitglieder folgten der diesjährigen Einladung zur 40. Mitgliederversammlung des GC Vechta-Welpe. Im Bericht des Präsidenten Wolfgang Willmann ging es vor allem um den Kauf des Clubs im letzten Jahr. Dank großzügiger Spenden und Darlehen der Mitglieder konnte das Anlagevermögen der Betreibergesellschaft – Golfplatz, Driving Range und weitere zugehörige Einrichtungen einschließlich der Übertragung des Erbbaurechtsver-
trags – vom Golfclub Vechta-Welpe erworben werden. Dieser Schritt markiert eine strukturelle Veränderung und bildet das Fundament für weitere erfolgreiche Jahrzehnte des Clubs.
Es folgten die Berichte des Schatzmeisters Georg Vornhusen, der einen ausgeglichenen Haushalt präsentierte, des Spielführers Michael Timphus, der die sportlichen Aspekte des Clubs hervorhob und als kommissarischer Platzwart auch
ten AK 18 der Mädchen und Jungen in Garlstedt statt. Und im Jahr 2026 stehen schon wieder hochkarätige Turniere an: Vom 24. bis 26. Juli wird der Ländervergleich der Deutschen Senioren AK 50 in Garlstedt ausgetragen - sowie vom 4. bis 6. September die Deutschen Meisterschaften der Jungen AK 14–16. Diese Veranstaltungen sind natürlich eine große Ehre für den Club und unterstreichen die Bedeutung des Vereins im deutschen Golfsport.
Beide Turniere sind eine wunderbare Gelegenheit für alle, die Golf einmal live erleben möchten: Mitglieder, Gäste und Besucher sind herzlich willkommen in der Garlstedter Heide - um den Platz kennenzulernen oder auch um eine ausgezeichnete Küche direkt am Golfplatz zu genießen. Denn seit April 2026 hat dort das „Restaurant-Brasserie L19“, geführt von Joseph Rompen, seine Pforten geöffnet. Es wartet mit neuen kulinarischen Akzenten auf.
die diversen Platzpflegearbeiten vorstellte, sowie der Jugendwartin Anja Meister. Bei den anschließenden Vorstandswahlen setzten die Mitglieder auf Kontinuität. Präsident, Vizepräsident, Schatzmeister und Spielführer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurden Sebastian Uhlhorn als Schriftführer sowie Philipp Lenze als Platzwart.
Der 45-Jährige Sebastian Uhlhorn gehört dem Verein bereits seit 1994 an und zählt mit seinem Handicap-Index von 4,9 zu den stärkeren Spielern. Mit Philipp Lenze übernimmt ein weiteres langjähriges Mitglied Verantwortung. Der 40-jährige ist seit mittlerweile 29 Jahren regelmäßig auf unseren Bahnen unterwegs und weiß um die Herausforderungen, die unser Platz auch unter pflegerischen Aspekten bietet. Ein besonders emotionaler Moment des Abends galt Anja Meister. Die bisherige Jugendwartin wurde nach 14 Jahren engagierter Arbeit mit großem Applaus verabschiedet.
Mit klaren Entscheidungen und neuen Impulsen blickt der Club mit dem gemeinsamen Ziel, sportliche Entwicklung und Vereinsleben weiterhin erfolgreich zu gestalten, auf das neue Jahr.
Alle Sieger und Platzierten auf einen Blick: Rainer Behnke, Kai Bröcker, Markus Hoppe, Ingo Schliep, Benjamin Kreie, Jens Abramowsky, Regine Baalk, Spielleiter Harm Schnakenberg, Fritz Kummrow, Niko Nordloh und Sven Aschmies (v.l.).
Winter Golf Tour 2025-26 (WGT) wieder ein Erfolg
Die Sieger des siebten Wettspiels innerhalb des diesjährigen Winter Golf Turniers heißen Regine Baalk (Klasse A) und Ingo Schliep vom GC Artland (Klasse B). Der siebte Spieltag hatte mit 52 Teilnehmern eine sehr gute Beteiligung. Bei herrlichem Frühlingswetter machten sich die
Golfer auf die Runde, um die neun Löcher von Course A (Gruppe A) und Course C (Gruppe B) zu spielen, es durfte endlich wieder auf die Sommergrüns gespielt werden. Ausgespielt wurden je fünf Nettopreise in den beiden Spielgruppen. In der Gruppe A siegte Regine Baalk. Um Platz
Zwei entschied das Stechen für Benjamin Kreie vor Rainer Behnke. Die beiden weiteren Preise gingen an Jens Abramowsky vom GC Oberneuland und Kai Bröcker. In der Gruppe B war Ingo Schliep vom GC Artland erfolgreich. Auch in dieser Gruppe musste das Stechen um Platz Zwei entscheiden, Markus Hoppe vom GC Plauen landete vor dem punktgleichen Sven Aschmies. Die übrigen Preise gingen an Fritz Kummrow und Niko Nordloh.
Ergebnisse: WGT 7. Spieltag: Nettoklasse A:
1. Regine Baalk (24,7) 22 Nettopunkte
2. Benjamin Kreie (12,8) 21
2. Rainer Behnke (28,1) 21
4. Jens Abramowsky, GC Oberneuland (15,4) 20
4. Kai Bröcker (26,1) 20
Klasse B:
1. Ingo Schliep, GC Artland (36,3) 22
2. Markus Hoppe, GC Plauen (29,9) 20
2. Sven Aschmies (34,1) 20
4. Fritz Kummrow (29,5) 19
5. Niko Nordloh (25,7) 18
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ist der Golfclub Wildeshausen am Ostersonntag in die neue Golfsaison gestartet. Das traditionelle Osterturnier markierte dabei den offiziellen Auftakt des Clubjahres und lockte insgesamt 17 Spielerinnen und Spieler auf den Platz.
Gespielt wurde ein 9-Loch-Turnier, das nicht handicaprelevant war und vor allem den sportlichen Einstieg sowie das gesellige Miteinander in den Vordergrund stellte. Die hervorragenden Wetterbedingungen sorgten für beste Stimmung unter den Teilnehmenden und boten ideale Voraussetzungen für einen
gelungenen Turniertag.
In der Bruttowertung setzten sich Ina Förster und Andreas Taute mit jeweils 10 Punkten an die Spitze des Teilnehmerfeldes und sicherten sich damit den Bruttosieg.
In der Nettoklasse A (bis 25,2 HCP) konnte sich Andreas Taute ebenfalls durchsetzen und belegte mit starken 18 Punkten den ersten Platz. Den zweiten Rang sicherte sich Ulli Friedrichs.
In der Nettoklasse B gewann Stefan Wacholder mit hervorragenden 24 Punkten. Auf dem zweiten Platz folgte Iris Heitsch mit 20 Punkten.
Das Osterturnier bot damit nicht nur sportlich spannende Ergebnisse, sondern auch einen gelungenen und harmonischen Start in die neue Golfsaison. Der Golfclub Wildeshausen blickt nun erwartungsvoll auf die kommenden Turniere und Veranstaltungen des Jahres. Darüber hinaus erstrahlen nun die Golfcarts im Wildeshauser Club in einem neuen Design. Damit macht es noch mehr Spaß, auf eine entspannte Runde zu gehen!
Die Flotte der Carts im neuen Design.
Die Gewinner des Oster-Turniers. v.l.: Andreas Taute, Ina Förster, Stefan Wacholder, Iris Heitsch und Ulli Friedrichs.
Golfclub Wilhelmshaven-Friesland
Proette Kimberley Sommer trainiert seit Februar die Mitglieder des Clubs und spielt Turniere der LET Access Series.
Golflehrer Frank Hollbach leitet seit Anfang April mit seiner großen Erfahrung die „Nordsee Golfschule“.
Neues Konzept für die Ausbildung und das Training
Unter dem Namen ‚Nordsee Golfschule‘ wird die komplette Organisation erstmals vom Club betrieben.
Golfclub Wümme
Mit Frank Hollbach startete am 1. April ein neuer Golflehrer, der gleichzeitig als Angestellter des Clubs die Golfschule leitet.
Julia Starke und Johann „Bode“ Brending (links im Bild) luden zusammen mit der Clubgastronomie zu „Drives and Drinks“.
Party auf der Driving Range
Das war eine Sause! Mitte April luden zwei engagierte Mitglieder des GC Wümme gemeinsam mit der Club-Gastronomie zu „Drinks and Drives“ an einem Freitag Nachmittag – und reichlich Feier- und Golf-Fans kamen. Rund 100 Mitglieder, Freunde und Interessierte konnten Laura Starke und Johann „Bode“ Brending auf der Driving Range begrüßen. Bei chilliger Musik, Bratwurst, Steak und Bier mit und ohne Umdrehungen feierten und sportelten die Besucher bis in den späteren Abend.
„Wir wollen zeigen, dass Golf nichts Hochgestochenes ist, sondern dass es
Zusätzlich trainiert Kimberley Sommer als ‚Playing Proette‘ seit Februar die Mitglieder des Clubs. ‚Kimi‘, wie sie genannt wird. hat 2022 den Schritt ins Profilager gewagt. Seitdem spielt sie Turniere auf der LET Access Series sowie auf der Santander Golf Tour. Ein ganz besonderes Highlight ihrer bisherigen Karriere war die Teilnahme am Amundi German Masters, dem einzigen Turnier der Ladies European Tour in Deutschland, im vergangenen Jahr in Winsen (Luhe).
Frank Hollbach ist seit über 40 Jahren Mitglied der PGA of Germany und besitzt die A-Trainer-Lizenz des Deutschen Golf Verbandes (DGV) und des DOSB. Dabei ist es ihm wichtig, nicht stehenzubleiben: Durch regelmäßige Fortbildungen bei der PGA und dem DGV hat er sein Wissen stets auf dem aktuellen Stand der Trainingslehre gehalten.
Nach der herzlichen Begrüßung durch Organisatorin Cordula wurden die Flights aus DiDaGo-Damen und Newcomerinnen auf die Runde geschickt.
da auch ganz locker zugeht“, erläuterten Laura und Bode ihre Idee. „Gern möchten wir gerade junge Leute ansprechen, um für Nachwuchs im Verein zu sorgen.“ Und um das noch breiter publik zu machen, wollen die beiden die Aktion Ende Juni und Mitte September wiederholen. „Meet and Greet“ bei den Damen: Über gute Resonanz freuten sich auch die Organisatorinnen des ersten „Meet and Greet“ der DiDaGos im GC Wümme. Auf die Idee von Mitstreiterin Cordula Grootenboer hin hatten sich die Damen vorgenommen, Neumitglieder oder länger nicht mehr dabei gewesene Mitspielerinnen anzu-
sprechen. Sie wollten diese Golferinnen für ein gemeinsames Neun-Loch-Turnier gewinnen und dann vielleicht auch für die regelmäßigere Teilnahme am DiDaGo erwärmen. Und das Konzept dieses Einladungsturniers schlug ein: Immerhin 28 Golferinnen spielten einen ChapmanVierer und stärkten sich an Leckereien, die die Organisatorinnen mitgebracht hatten. Im Übrigen gab es natürlich auch etwas zu gewinnen. Und zwar nicht allein das Tee-Präsent für die Eingeladenen, sondern auch Nützliches für die Golfrunde wie zum Beispiel ein Kühltuch für heiße Sommerrunden.
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