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Weser Report - Ost vom 28.02.2026

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Interview Wiebke Winter

Die erste Person aus Bremen im Präsidium der Bundes-CDU

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SAMSTAG, 28. FEBRUAR 2026

Werder vor Heidenheim

Im Kellerduell treffen schwache

Offensiven aufeinander

NR. 3797/56. JAHRGANG

Ausstellungseröffnung

Kunsthalle zeigt Fotografien zwischen „Fiktion und Wahrheit“

Parteitag wegen Streik abgesagt

Die Bremer Grünen haben ihre Landesmitgliederversammlung (LMV) am Wochenende wegen des Streiks im öffentlichen Personennahverkehr abgesagt. Grund sei die erheblich eingeschränkte Anreisemöglichkeit. Als neuer Termin für die LMV ist der 18. April anberaumt. pb

Gleich mit drei Schildern macht ein Laden an der Sögestraße auf sich aufmerksam. Kein Wunder, die Konkurrenz für Kioske ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Foto: Schlie

Die Kiosk-Welle schwappt in die City

Seit 2022 ist die Zahl der angemeldeten Mini-Shops in Bremen um über 50 Prozent gestiegen

PHILIPP BEHRBOM

Streik bis Sonntagabend

Aufgrund des anhaltenden Tarifstreits wird die BSAG bestreikt. Der Betrieb von Straßenbahnen und Bussen bleibt bis zum Betriebsende am morgigen Sonntag komplett eingestellt. Die Züge der Nordwestbahn und der Metronom sind nicht betroffen und fahren nach Plan. pb

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Noch schnell eine Limonade holen und sich dann an die Weser setzen, ohne den Vollsortimenter durchqueren zu müssen, oder in den späten Abendstunden fix einen Snack nach Ladenschluss besorgen – die Vorteile von Kiosken, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, liegen auf der Hand. In vielen deutschen Städten gehören sie fest zum Stadtbild. In Berlin hat sich gar eine Spätikultur entwickelt, die per Gesetz geregelt ist. Nachdem in Bremen jahrelang die Zahl der Kioske im Stadtgebiet zurückging, dreht sich seit 2022 der Trend um – mit Folgen. Nachdem vor vier Jahren rund 161 Kioske in Bremen gemeldet waren, stieg ihre Zahl 2024 auf 231, zu Beginn dieses Jahres schließlich auf 327, bestätigt Christopher Schönha-

gen, Sprecher von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. Unterm Strich ergibt das einen Anstieg von rund 50 Prozent. Genaue Angaben, welche Stadtteile besonders betroffen sind, hat das Ressort nicht. Augenscheinlich betroffen sind jedoch die Östliche Vorstadt und das Viertel. „Auch in der Innenstadt und in ALagen haben sich in den letzten Jahren mehr Kioske angesiedelt“, so Schönhagen.

Gründe für den Anstieg könne das Ressort nur vermuten, so der Sprecher: „Allgemein lässt sich aber sagen: Kioske sind häufig Kleinstbetriebe mit vergleichsweise niedrigen Einstiegshürden. Günstige Rahmenbedingungen wie niedrige Mieten spielen bei Gründungen natürlich eine Rolle.“ Das ist auch mit Blick auf die Szeneviertel anderer Städte kaum verwunderlich. Nun

schwappt die Kiosk-Welle jedoch auch über den Wall in die Innenstadt. Die Handelskammer Bremen sieht diese Entwicklung differenziert. An Orten, an denen Kioske die Nahversorgung ergänzen, seien Neuansiedlungen generell sinnvoll, erklärt Olaf Regener, Referent für Einzelhandel der Handelskammer Bremen. Die starke Zunahme von Kioskbetrieben bringe jedoch auch Herausforderungen mit sich, da sich das Branchengefüge und damit das Erscheinungsbild der zentralen Geschäftslagen verändere. „Insofern sind einzelne Entwicklungen auch mit Sorge zu betrachten“, so Regener. In der City ziehen Kioske auch an exponierten Stellen wie der Sögeoder Obernstraße in Flächen, die zuvor spezialisiertem Einzelhandel

vorbehalten waren. „Das spiegelt einen fortlaufenden Strukturwandel wider“, meint Regener Für die Handelskammer sei es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese Fachbetriebe bleiben und zugleich Leerstände vermieden werden, so Regener. „Eine vorausschauende Stadtplanung und Flächenpolitik sollte darauf abzielen, die Vielfalt und Attraktivität der Handelslandschaft in allen Stadtteilen und Quartieren gleichermaßen zu sichern“, so Regener. Im Wirtschaftsressort geht man mit Blick auf andere Städte davon aus, dass Kioske Teil des Stadtbildes bleiben werden. „Insofern lässt sich die Entwicklung in Bremen auch als Angleichung an eine Entwicklung betrachten, die in vergleichbaren Städten seit Jahren zu beobachten ist“, schließt Schönhagen.

Wie Kinder radikalisiert werden Für Igel-Leistungen bezahlen?

„Teenager Terroristen. Wie unsere Kinder radikalisiert werden – und wir sie schützen“: Das ist der Titel des Buches, das Terrorismusexperte Florian Hartleb mit Gästen der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutieren möchte.

Am 4. März, 19 Uhr, will der Professor die Gefahren und Anzeichen dafür erklären und mögliche Lösungen aufzeigen. Für die Veranstaltung am Domshof 22, muss man sich anmelden: kas-bremen@kas.de oder unter 0421 / 163 00 90. mas

Individuelle Gesundheitsleistungen, die man als „Igel-Leistungen“ kennt, empfehlen Ärztinnen und Ärzte oft zusätzlich. Als kostenpflichtige Ergänzung zu Behandlungen, die von Kassen übernommen werden. Das passiert zum Beispiel

auch in gynäkologischen Praxen. Am 9. März, 15 Uhr, bekommen Frauen bei der „PatientInnenstelle im GesundheitsLaden“, Braunschweiger Straße 53b, Infos. Anmeldung: Telefon 0421 / 49 35 21 oder ps-bremen@web.de mas

Pro SVEN SCHELLENBERG

Sprecher der Bürgerschaftsfraktion Bündnis Deutschland

Ja, die Kürzungen bei Integrationskursen sind richtig und überfällig. Viele Teilnehmer wechseln von Kurs zu Kurs, während der Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt oft ausbleibt.

Wer dauerhaft bleiben darf, soll die deutsche Sprache lernen und berufliche Kompetenzen erwerben. Für Menschen ohne langfristigen Aufenthaltsstatus lehnen wir steuerfinanzierte Fortbildungen ab, hier braucht es klare Entscheidungen und letztendlich auch die konsequente Rückführung in das Heimatland. Die Bundesregierung setzt mit den Kürzungen ein notwendiges Signal, Integrationsmittel stärker am tatsächlichen Erfolg auszurichten. Bremen sollte dieses nutzen, die eigene Förderpraxis kritisch zu überprüfen und die Integration künftig stärker an nachweisbare Erfolge für den Arbeitsmarkt zu binden. Dazu gehört auch, gezielt bereits ausgebildete Fachkräfte aus europäischen Nachbarländern für den Arbeitsmarkt im Land Bremen zu gewinnen.

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Chefredaktion: Robert Lürssen,robert.luerssen@weserreport.de

Lokales: Philipp Behrbom, Martin Bollmann, Bettina Meister, Thorsten Runge, Marcus

Schmidt, Laura Carina Stache

Reise, Motor und Sonderthemen: Marinos Kaloglou

Kultur: Bettina Meister

Contra Kirsten Kappert-Gonther Mitglied des Bundestages, Obfrau der Grünen im Gesundheitsausschuss

Die Folgen der geplanten Kürzungen sind gravierend: Menschen ohne Sprachkenntnisse haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das schadet den Kommunen, aber vor allem den Menschen, denn jeder Mensch will notwendig sein. Träger geraten wirtschaftlich unter Druck. Geflüchtete werden systematisch daran gehindert, sich eine Perspektive aufzubauen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das schadet auch der seelischen Gesundheit. Denn Sprache ist der Schlüssel zu Integration und Zusammenhalt. Die aktuellen Entscheidungen der Bundesregierung gefährden beides. Der Bundesinnenminister muss den Zulassungsstopp umgehend aufheben und wieder einen verlässlichen Zugang zu Sprach- und Integrationsangeboten ermöglichen. Integration darf nicht politisch ausgebremst, sondern muss aktiv ermöglicht und gestärkt werden. Das ist notwendig für jede einzelne Person und stärkt unsere Gesellschaft als Ganzes.

Das BLV: Regina Drieling, Nikolas Janßen, Antje Spitzner

Büro Osterholz-Scharmbeck Marius Roskamp, Annemarie Utke

Fotos: Klaus Werner Schlie

Anzeigenleiter: Johannes Knees

Kleinanzeigen: Tel. 690 55 400 Gestaltete Anzeigen: Tel. 690 55 102 info@weserreport.de

Zurzeit gelten Anzeigenpreisliste Nr. 53 vom 1. Januar 2026 und unsere darin abgedruckten AGB. Falls Sie dieses Produkt nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie, einen Werbeverbotsaufkleber mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de Internet: www.weserreport.de

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„Gute Politik wird in der Mitte gemacht“

MARCUS SCHMIDT

WESER REPORT: Frau Winter, Glückwunsch! Sie sind seit dem Parteitag in Stuttgart die erste Bremerin im Präsidium der Bundes-CDU. Was bedeutet Ihnen das?

WIEBKE WINTER: Zunächst einmal bin ich dankbar, dass die Delegierten mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich bin stolz darauf, dass ich die erste Person aus Bremen bin, die in dieses Gremium gewählt worden ist. Ich möchte dort die Themen einbringen, die mir wichtig sind

Haben Sie noch Zeit für Bremen oder können Sie jetzt sogar mehr Bremen in die CDU oder Regierung einbringen?

Selbstverständlich ist die Arbeit in Bremen weiter meine Hauptaufgabe. Ich bin Oppositionsführerin in Bremen. Für mich ist wichtig, dass ich meine Erfahrungen von hier in Berlin einbringen kann. Für Bremen ist es sicherlich nicht schlecht, wenn da jemand am Tisch sitzt, die unsere Themen in die Bundespolitik einbringen kann. Da gibt es natürlich viele tolle Bundestagsabgeordnete, die das auch machen. Aber das CDU-Präsidium ist nochmal ein Ort, an dem sehr geschützt und dadurch womöglich anders diskutiert werden kann. Ich hoffe, dass ich so das eine oder andere Thema im Sinne Bremens setzen kann.

Was ist ihr wichtigstes Thema, für das Sie sich an der Spree einsetzen wollen?

Mein Antrieb, warum ich in das Präsidium gewählt werden wollte, ist vor allem das Thema „Generationengerechtigkeit“. Denn wir müssen in den nächsten zwei Jahren einen großen Reformmut zeigen. Wir müssen unseren Sozialstaat bewahren, so wie er heute ist. Da müssen wir die Lebensleistung jedes Einzelnen anerkennen. Wir müssen aber auch auf die Belange der jungen Generation schauen. Derzeit ist es so – wie ich befürchte – dass die Sozialsysteme in dieser Form nicht mehr lange halten werden, wenn wir sie nicht reformieren.

Und was wollen Sie für Bremen besonders vorantreiben?

Als erste Person aus Bremen wurde Wiebke Winter in das Präsidium der Bundes-CDU gewählt. Damit hat sie die Chance, Bremer Themen bis in die Bundesregierung zu bringen. Foto: Patz/CDU

Ich möchte, dass vor allem die Raumfahrt, Verteidigungsindustrie und Häfen in der Bundesrepublik stark gesehen werden. Klar ist aber auch, dass die Menschen aus Bremen profitieren, wenn unsere Wirtschaft insgesamt gestärkt wird und unsere Sozialsysteme nachhaltig ausgestaltet werden.

Beschreiben sie doch mal kurz, wie Ihre „normale“ Woche zwischen Bremen und Berlin aussehen wird.

Ich werde ungefähr jede zweite Woche an einer Präsidiumssitzung montagmorgens im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin teilnehmen. Ansonsten werde ich viel meiner Zeit in Bremen verbringen. Hier lebe und arbeite ich. Hier mache ich Politik für die Menschen. Bremen ist mein Zuhause.

Thema Bremen. Womit hat sich Ihre Bürgerschaftsfraktion diese Woche beschäftig?

Hauptthema war der Misstrauensantrag gegen die Senatorinnen Claudia Bernhard und Kristina Vogt. Denn wir sehen,

dass die Linke Extremismus in einem Maß toleriert, dass ich die Linke als Regierungspartei für untragbar halte.

Wie wollen Sie zur Stärkung der Brandmauer gegen die –teilweise als rechtsextrem eingestufte – AfD beitragen?

Für mich ist klar, wie für die gesamte CDU, dass es für uns keine Zusammenarbeit mit der AfD geben wird. Keine Koalition oder sonstige Zusammenarbeit. Ich bin davon überzeugt, dass gute Politik in der Mitte gemacht wird. Das hat Friedrich Merz auch auf dem Parteitag deutlich gemacht.

Einen Satz bitte zu folgendenBremen-Themen: ... Raumfahrt-Hauptstadt

Bremen ist die Space City Deutschlands, weil wir hier wichtige Satelliten bauen und hoffentlich auch die nächste Internationale Raumstation ISS.

... Tag der Deutschen Einheit

Es ist ein sehr wichtiger Tag, weil wir die Einheit und die

Verfassung feiern. Ich finde es aber unerträglich, wie linke Abgeordnete diesen Tag verunglimpfen.

... Sicherheit

Brauchen wir mit Sicherheit in Bremen. Ich wünsche mir, dass die Zahl der Straftaten runtergeht und die Stadt Extremismus weiterhin konsequent begegnet.

... Armut

Wir sehen, dass die Regierung zu wenig gegen Armut tut. Bremen ist die Stadt, in der die meisten Kinder armutsgefährdet sind – und das Elternhaus darüber entscheidet, ob die Kinder in der Schule erfolgreich sind. So darf es nicht weitergehen.

... Eigenständigkeit des Bundeslandes

Bremen ist eine stolze Hansestadt und wird es auch immer bleiben. Wenn Niedersachsen uns Gebiete abgeben möchte, können wir darüber reden. Aber Bremen wird immer eigenständig bleiben.

Gestecktes Gewinnziel deutlich verfehlt

Warum der Sparkassenvorstand dennoch mit dem Jahresergebnis zufrieden ist

Knie und Hüfte: Infos rund um Gelenkerhalt undGelenkersatz

4. März 2026, 14–16 Uhr Tagungszentrum RKK

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung ist nicht notwendig.

60 bis bis 80 Millionen Euro Jahresüberschuss lautete das selbst definierte Ziel der Sparkasse Bremen für das Geschäftsjahr 2025. Mit 48,3 Millionen Euro verfehlte das Geldinstitut diese Marke zwar deutlich, dennoch zog der Vorstand bei der Präsentation der Jahreszahlen ein positives Fazit. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren 2025 deutlich herausfordernd. Konjunkturelle Schwäche, rückläufige Investitionen und steigende Risiken haben das Umfeld geprägt. Umso wichtiger ist, dass wir Stabilität im Kerngeschäft gezeigt und zugleich bewusst in unsere Zukunft investiert haben: in Beratung, Sicherheit, Digitalisierung und Standorte“, ordnet der Vorstandsvorsitzende Tim Nesemann das Ergebnis ein.

Zwei Faktoren drückten ganz besonders auf das Ergebnis: die Zinsen und eine erhöhte Risikovorsorge. So sank der Zinsüberschuss von 332,8 Millionen Euro in 2024 auf 299,7 Millionen in 2025. Für 2026

sieht die Ausgangssituation besser aus. Die Zinsen sind zwar weiterhin niedrig, die Zinsstrukturkurve hat sich aber normalisiert. Das bedeutet: Für längerfristige Geschäfte sind die Zinsen wieder höher

als für kurzfristige Geschäfte. „Das kommt unserem Geschäftsmodell entgegen“, erklärt Nesemann. Schließlich sind viele Einlagen bei der Sparkasse eher kurzfristiger Natur, während die Kredite an Firmenkunden oder Häuslebauer eher langfristig vergeben werden.

Aufgrund steigender Insolvenzmeldungen erhöhte die Sparkasse Bremen ihre Risikovorsorge von 48,9 Millionen Euro auf 82,8 Millionen Euro. Eine große Rolle spielte dabei die Insolvenz von Interhomes. Wie groß wollten die Verantwortlichen nicht verraten. Für 2026 rechnet die Sparkasse laut Vorstand Klaus Windheuser zwar weiterhin mit Insolvenzen auf hohem Niveau, gleichzeitig gehe man laut Nesemann aber davon aus, dass die Risikovorsorge wieder niedriger ausfallen werde.

Der Vorstand der Sparkasse Bremen (v.l.): Tim Nesemann, Sonja Kastin, Pranjal Kothari, Klaus Windheuser Foto: Sparkasse Bremen

Protest, Picknick, Empowerment

Am 9. März will „Enough!“ Solidarität für weibliche und queere Menschen zeigen

Tarana Burkes löste mit „Me Too“ eine globale Bewegung gegen sexuelle Gewalt aus. Greta Thunbergs Schulstreik wurde mit „Fridays for Future“ zu einer globalen Protestbewegung. Die Bewegung „Enough!“ sagt nun: „Es ist genug. Es muss eine Veränderung geben“, und erweitert in diesem Jahr den Internationalen Frauentag am 8. März um einen Streik- und Aktionstag am 9. März.

„Es ist ein Steinwurf, der neue Antworten auf alte Fragen bringen könnte“, sagt Susanne von Essen, Teil der Regionalgruppe in Bremen. Diese gründete sich im November 2025 und ist mittlerweile eine von über 40 Zusammenschlüssen weltweit.

„Wir wollen uns zusammentun, solidarisieren, sinnstiftende Aktionen veranstalten, aus denen wir Mut und Kraft schöpfen können“, beschreibt von Essen – gerade in der heutigen Zeit, in der Fortschritte scheinbar wieder verloren gehen. Für den 9. März ruft die Regionalgruppe von „Enough!“ daher zu Protest, Picknick und Empowerment auf dem Bremer Marktplatz auf, in Form einer verlängerten Mittagspause in der Kernzeit von 12 bis 14 Uhr. Das Ziel: Ein Zeichen setzen, für Solidarität, Gleichberechtigung und gegen Bedrohung und Diskriminierung von Frauen einstehen sowie Vielfalt auf der Straße sichtbar machen.

„Die Biergarten- und Freiluftsaison an der Schlachte wird eröffnet“, verspricht Sprecherin Claudia Gösling für den 1. März und verrät das Motto 2026: „Einfach nur genießen.“

Hinter den Kulissen an der Schlachte würde fleißig gewerkelt und die nächste Biergartensaison vorbereitet. Auf 700 Metern präsentiert die Schlachte zwischen Osteria

und Überseestadt 16 Restaurants, 9 Biergärten und zahlreiche Außenterrassen mit insgesamt über 3.000 Sitzplätzen sowie weitere Plätzen an Deck der Schiffe. Herzhafte regionale Speisen oder internationalen Köstlichkeiten wechseln sich ab. Zudem locken ausgewählte Weine, internationale Biere und Cocktails. m as

In virtuellen Gewässern

WR-Gewinner im Simulator der Hochschule

winner ebenfalls sehr positiv hervor.

Die Frauen der Regionalgruppe von „Enough!“ in Bremen haben bereits Banner und Fahnen gestaltet, die am 9. März auf dem Marktplatz stehen sollen.

Zwar spricht die Bewegung von einem Streik, gemeint sei damit jedoch kein Streik im tarifrechtlichen oder arbeitsrechtlichen Sinn. „Wer nicht dabei sein kann, kann auch auf eigene Weise ihr oder sein „genug“ ausdrücken“, erklärt von Essen. Vielfältige und dezent rale Protestformen, so unterschiedlich wie die Erfahrungen, Herkünfte und Generationen der Teilnehmenden, bieten sich ebenso an – etwa sitzend, liegend, singend, schreiend oder

tanzend in öffentlichen oder in geschützten Räumen, den ganzen Tag oder nur einen Moment. Jedenfalls mit Anmut, Grandezza, viel Überzeugung und einem guten Maß an Größenwahn – so beschreibt Initiatorin Adrienne Goehler die Idee hinter „Enough!“. Inspiriert wurde die Bewegung durch den Film „Ein Tag ohne Frauen“, der die Geschichte eines Frauenstreiks in Island im Jahr 1975 erzählt. 90 Prozent der Frauen legten einen Tag

Foto: Enough Bremen

lang ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder, um die Bedeutung derselben zu veranschaulichen und Gleichberechtigung einzufordern. Bevor es soweit ist, gibt es am Donnerstag, 5. März, 18 Uhr, noch ein offenes Treffen in den Pusdorf Studios, Ladestraße 12. Am 8. März werden in der Weserburg von 11 bis 14 Uhr zudem gemeinsam weitere Banner, Schilder und Fahnen gestaltet, die einen Tag später den Marktplatz schmücken sollen.

Misstrauensanträge gegen Vogt und Bernhard gescheitert

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (beide Die Linke) dürfen weiter mitregieren. Die Misstrauensanträge gegen sie wurden am Mittwoch in der Bürgerschaft abgelehnt. 38 wollten Bernhard abwählen, 48 waren dagegen. Bei Vogt stimmten 47 gegen die Abwahl, 39 dafür. Als Begründung für ihren Antrag führte die CDU unter anderem den Anschlag auf Bremens Verfassungschutzchef und die Enttarnung eines verdeckten Ermittlers („VMann“) an. Beides spielt in der Szene des Linksextremismus, von dem sich die Linke als Regierungspartei laut CDU zu wenig distanziert. Linken-Fraktionschef Nelson Janßen: „Die CDU ist gescheitert mit ihrem Versuch, ein politische Instrument als Teil einer Kampagne gegen Die Linke zu missbrauchen.“ CDU-

Oppositionsführerin Wiebke Winter: „Leider haben nicht mehr Abgeordnete der Regierungsfraktionen dem Extremismus eine klare Absage erteilt. Stattdessen droht ein gefährliches Hochschaukeln von Links- und Rechtsaußen – zur Freude der AfD.“ m as

„Ukraine führt den Kampf auch für

uns“

Solidaritätsbekundungen am vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine

MARCUS SCHMIDT

Die Bürgerschaft leuchtet am Dienstag – dem vierten Jahrestag des Angriffs Russlands auf die Ukraine – von innen in den ukrainischen und europäischen Farben Blau und Gelb. Abgeordnete und Besucher der Bürgerschaftssitzung schauen auf Hunderte von Demonstrierenden mit Plakaten und Fahnen. Einige Teilnehmer tragen Schilder mit Friedensforderungen, andere Westen, auf denen zum Beispiel „Soldatenmutter“ steht. Am Rathaus und an der Handelskammer wehen an diesem Nachmittag nur Flaggen Europas, Deutschlands und Bremens. Aber Landespolitiker von Bündnis 90 / Die Grünen, CDU, FDP, Die Linke und SPD zeigen ihren Beistand. Der stimmgewaltige Frauenchor Gloria UA singt draußen und drinnen im evangelischen Dom beim ökumenischen Friedensgebet.

Auch Iryna Tybinka, die Generalkonsulin des Landes, das von Krieg, Kindesentführung, Angriffen, Vertreibung und Vergewaltigung von Zivilsten heimgesucht wird, spricht auf beiden Veranstaltungen: „Der Krieg dauert 1.462 Tage zu lang an.“ Und sie warnt vor Propaganda aus Russland und von extremen Parteien: „Schlafen

Irina Tybinka, Generalkonsulin der Ukraine, traf im Dom auf Bürgermeister Andreas Bovenschulte.

Sie nicht unter süßen Versprechungen ein.“ Sie sagt zwei Möglichkeiten voraus, die auch Bremen am Ende erwarten: „Den Sieg der freien Welt oder des Totalitarismus“.

Bürgerschaftspräsidentin

Antje Grotheer: „Die Ukraine führt den Kampf auch für uns, für Europa.“ Und sie weist darauf hin, dass die Zahl der unbeteiligten Opfer im letzten Kriegsjahr um 26 Prozent gestiegen sei: „Putin terrorisiert und tötet gezielt Zivilisten.“

Bürgermeister Andreas Bovenschulte weist im Dom daraufhin, was noch immer zwischen Odessa und Kiew passiert: „Der Kampf um die Familie, das eigene Zuhause und Europa.“

Auf der Weser Richtung Nordsee: Vergangene Woche fand Stefan Kischkel sich hinter dem Steuerrad eines Containerfrachters wieder. Der Gewinner unserer Weihnachtsverlosung „Unbezahlbar“ durfte sich mit dem Schiffsimulator der Hochschule Bremen in virtuelle Gewässer begeben. „Alles hat hervorragend funktioniert. Besonders begeistert hat mich die Komplexität und Feinheit der Details der dargestellten Gebäude und Landschaften“, freut sich Kischkel. Seine fachkundige Begleitung während der Fahrt, Hans Pleister von der Hochschule Bremen, hebt der Ge-

Mit dem Containerfrachter mittlerer Größe steuerte Kischkel durch unterschiedliche Szenarien: durch Wetterverhältnisse mit Nebel oder Regen, aber auch durch Gegenverkehr oder an kreuzenden Fähren vorbei. Zwar war er schon häufiger mit dem Schiff unterwegs, stand jedoch nie selbst hinter dem Steuer. Der Schiffsimulator konnte seine Erwartungen auf jeden Fall erfüllen: „Wenn ich Karten für die nächste Vorstellung kaufen könnte, würde ich es tun“, kommentiert Kischkel das Erlebnis schmunzelnd. lcs

GESUNDHEIT IN SERIE Unsere Veranstaltungsreihe

Auf dem Markt standen Ukrainerinnen wie Roxana Milokost mit Bremerinnen und Bremern zusammen. Fotos: Marcus Schmidt

4. MÄRZ I KLINIKUM LINKS DER WESER Herzgesundheit: Vorbeugung, Erkennung, Leben nach dem Herzinfarkt 11. MÄRZ I KLINIKUM BREMEN-NORD Nach Knochenbruch zurück in den Alltag: Auch im Alter wieder auf die Beine kommen

22. APRIL I KLINIKUM LINKS

Demonstrantin Roxana Milokost ist mit ihren Mitsreitenden jeden Donnerstag bei einer Mahnwache dabei. Jeden ersten Donnerstag eines Monats vorm Hauptbahnhof, ansonsten in der Umgebung des Domes: „Wir kriegen Drohungen im Internet und vor Ort.“ Sie vermutet russische Dienste und Extremisten aus Deutschland. „Doch wir stehen zu unserer Freiheitsliebe.“

Unterstützt wurden die Veranstaltungen unter anderem vom Unity Center UA, Herz für die Ukraine, dem UkraineNetzwerk, der Europa-Union, dem Stiftungshaus, der Forschungsstelle Osteuropa und der Bremischen Evangelischen Kirche.

18. MÄRZ I KLINIKUM BREMEN-OST Atemwege und Lunge: COPD, Lungenemphysem und Asthma 25. MÄRZ I KLINIKUM BREMEN-MITTE Genießen – aber richtig. Wie uns gute Ernährung vor schweren Krankheiten schützt

1. APRIL I KLINIKUM BREMEN-NORD Natürliche Geburt vs. Kaiserschnitt? Vorteile, Risiken und neueste Erkenntnisse

8. APRIL I KLINIKUM BREMEN-OST Burnout oder Depression? Diagnose und Behandlungswege

15. APRIL I KLINIKUM BREMEN-MITTE Schmerzen in der Hüfte? Wie schonende Verfahren zum Gelenkersatz Sie wieder fit für den Alltag machen

LAURA STACHE
Hans Pleister (r.) erklärt Stefan Kischkel die Steuerelemente für die Fahrt über die Weser bis zur Nordsee. Foto: Schlie

Diese Burger überzeugen

Mood Burger im Viertel: Hier kommt man nicht wegen des Ambientes her

SCHMECKT’S?

Der Restaurant-Test im Weser Report

Mood Burger Vor dem Steintor 50, Sonntags bis donnerstags von 12 Uhr bis 23 Uhr, freitags und samstags von 12 Uhr bis 3 Uhr 0176 / 25 01 31 62 moodburger.de Spicy Mood und

AMBIENTE

Der kleine Burgerladen besticht nicht gerade durch Gemütlichkeit oder cooles Interieur. Tatsächlich sind wir sogar ein wenig enttäuscht, als wir den rundum schwarz gestrichenen Imbiss betreten. Akzente in Orange brechen die dunkle Optik, an der Längsseite beleuchtet Neonschrift Setzkästen mit grünem Plastik(?)moos. Die Bar, hinter der das Essen bereitet wird, befindet sich gegenüber. Wenige Sitzgelegenheiten gibt es an der Fensterfront sowie im hinteren Bereich. Diese bestehen aus wackeligen Bierzeltgarnituren, die auch mal wieder abgewischt werden könnten. Schade, dass es hier bereits kurz nach Ladenöffnung schon nicht mehr ganz sauber aussieht. Die Tür steht sperrangelweit offen und es

zieht ordentlich. Nachdem wir sie zugemacht haben, wird es zwar etwas wärmer, dafür sammelt sich der Qualm in dem Raum. Eine gute Lüftung scheint es hier demnach nicht zu geben. Was es aber gibt ist eine solide Soundanlage, die den Gästen lauthals deutschen Hip-Hop um die Ohren bläst.

ESSEN

Für die Burger – einmal Crispy Mood und einmal Spicy Mood im Menü zahlen wir je 16,80 Euro. Auch in dieser Mood-Filiale gibt es an den Burgern nichts zu beanstanden: Das 125-GrammRindfleischpatty ist schön dünn gesmasht, die Röstaromen entfalten sich wunderbar. Dazu passen die knackigen roten Zwiebeln, einige pikante Jalapenos und der zerlaufene Ched-

Bergert

MalerMeister

dar-Käse. Das innen zarte und außen knusprige Hähnchenpatty kommt mit frischem Salat, saurer Gurke und roten Zwiebeln daher, die Sweet-ChiliSauce ist mir allerdings etwas zu süß. Die dazugehörigen, handfesten Ciabatta-Buns sind ein wenig angeröstet. Auch die Pommes sind spitze: heiß und extrem knusprig. Ketchup und Mayo sind inklusive.

SERVICE

Die Servicekraft ist freundlich, fleißig und rotiert gekonnt an der Grillstation. Ansonsten ist hier Selbstbedienung angesagt: Auch Bestellung und Bezahlung laufen nur über Terminals.

PREISE

Für die Burger zahlen wir als

Menü inklusive Getränk und Pommes 16,80 Euro. Wir bestellen am Computer und stellen die Rechnung nicht in Frage. Erst später, beim Blick auf die Karte, sehen wir, dass unsere Burger jeweils grundsätzlich 9,90 Euro kosten, im Menü mit Pommes und Getränk plus 5 Euro – also eigentlich nur 14,90 Euro. Wie ärgerlich. Aber wieder einmal eine lehrreiche Erinnerung daran, möglichst vor Ort noch die Rechnung zu prüfen – vielleicht gibt es ja doch eine Erklärung? Ein Wasser (0,33l) kostet günstige 1,90 Euro, Softdrinks (0,33l) 3,20 Euro. Alkoholisches steht nicht auf der Karte.

FAZIT

Super Burger, der Rest ist naja.

Bettina Meister

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KI gegen Software: Krise oder Neubewertung?

SASCHA OTTO

Senior Manager Treasury bei der Sparkasse Bremen

Software- und Cyber-Security-Aktien stehen unter Druck. Auslöser sind nun keine schwachen Zahlen, sondern die technologische Konkurrenz der Künstlichen Intelligenz (KI): Neue KI-Tools wie „Claude Code Security“ können Programmfehler selbst erkennen und beheben. An den Märkten wird befürchtet, dass KI die Geschäftsmodelle der Branche angreift. Doch ein vollständiger Ersatz etablierter Anbieter ist kurzfristig unwahrscheinlich. Große Softwarehäuser profitieren weiterhin von hohen Wechselkosten, jahrzehntelang aufgebautem Branchenwissen und riesigen Datenbeständen. Für Anleger bedeutet das, genau hinzusehen, wie ein Unternehmen aufgestellt ist, und ob die Bewertung noch die Erwartungen rechtfertigt. Mein Fazit: KI wird den Softwaresektor nachhaltig verändern. Für die Märkte bedeutet das weniger einen Kollaps als eine Neubewertung – weg vom Hype, hin zu Qualität, Cashflows und echter Wettbewerbsstärke.

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Wer rund um den Weltfrauentag Zukunftsimpulse erhalten möchte, ist hier richtig: bei der „Klima Frauen Woche“ vom 3. bis 7. März im Klima Bau Zentrum. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Veranstaltungsreihe, die Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und feministische Perspektiven in den Blick nimmt. Austausch und praktische Alltagslösungen stehen im Mittelpunkt. Es gibt eine Energieberatung von Frauen für Frauen, bei der Fragen zu Heizung, Stromkosten oder Sanierung geklärt werden. Dazu kommen eine Klima-Quiz-Night, die Vernetzung von Frauen in grünen Berufen sowie Workshops zu mentaler Gesundheit und Klimaresilienz am Arbeitsplatz oder zu Steckersolar und Gründach. Anmeldungen an info@klimbauzentrum.de

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Neue Direktverbindungen

VOLKER ALTHOFF

HEMELINGEN - Neue Direktverbindungen ohne Umsteigen im dichten Takt, ein einfach verständliches und gleichbleibend verlässliches Busangebot in Mahndorf, Arbergen und Hemelingen sowie eine Anbindung an Weserwehr. Diese Anforderungen sollen ausschlaggebend sein für einen besseren ÖPNV (Öffentlicher Personen Nah Verkehr) in Hemelingen. Die Angebotsoffensive Stufe 2 setzt diese Kriterien um. „Bis zu 50 Prozent mehr Leistung im Straßenbahn- und Busverkehr“, formuliert Andreas Busch, Chefplaner bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) , das Ziel. „Umgesetzt wird es in elf Stufen. Stufe eins läuft seit Januar, Stufe zwei ist der nächste große Schritt.“

Das Prioritätsnetz umfasst besonders stark nachgefragte Straßenbahn- und Buslinien, die 85 Prozent der Bremer Bevölkerung einschließen, mit mindestens Zehn-MinutenTakt von 6 bis 20 Uhr. Stufe 2 ist in fünf Module unterteilt, um schrittweise Verbesserungen umzusetzen. „Einige Module sind wegen der WeserbrückenSanierung eingeschränkt“, erklärt Busch. Das Modul D (Tabakquartier) startet im August dieses Jahres mit einer neuen Metrobuslinie im Zehn-Minuten-Takt. Auch in Hemelingen sollen Metrobuslinien unterwegs sein, die bei der BSAG noch unter Projektnamen betitelt sind: die Linie C und Linie F. Die Linie C verbindet Mahndorf, Arbergen, Hemelingen direkt mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt im ZehnMinuten-Takt, ohne Umstei-

ARBEITSMARKT

Arbeitsagentur setzt auf Digitalisierung

gen. „Damit haben wir zum ersten Mal eine durchgehende Verbindung von Mahndorf in die Innenstadt“, sagt der Chefplaner der BSAG. Ganz neu ist die Linie F, die das Weserwehr in Hastedt direkt mit dem Weserpark verbinden soll. Sie ergänzt die Linie 10 zwischen Föhrenstraße und Depot Sebaldsbrück. Hintergrund dieser Linie, die im 15-Minuten-Takt fahren soll, ist der Bau der Trasse der Linie 2 zwischen Hastedt und der Vahr. Die Buslinie soll einen Teil der wegfallenden Kapazität ersetzen. Zugleich dient sie als Vorlauf der geplanten Straßenbahn-VerbindungsTrasse zwischen Weserwehr und Malerstraße.

mit nicht so viele Leute mit dem Auto fahren. Ein Angebotsausbau halte ich für sehr wichtig.“ Kerstin Biegemann (Bündnis 90 / Die Grünen) kritisiert die provisorischen Bushaltestellen an der Föhrenstraße und der Pfalzburger Straße: „Wenn ein Bus vorbeikommt, müssen die Leute zum Teil auf die Straße gehen. Und bei Regen werden die wartenden Personen nass. Das ist kein guter Zustand.“ Dazu äußert sich Andreas Busch wie folgt: „Wir wollen die Haltestellen endgültig einführen und sind in Gesprächen mit dem Amt für Straßen und Verkehr (ASV).“ Hintergrund ist der Bau der Eisenbahnhaltepunkte Föhrenstraße Oben und Unten. Die Bushaltestellen sollen dafür angepasst werden. Metrobuslinien fahren in Hemelingen / BSAG setzt Angebotsoffensive

Neu ist auch die Linie 40S, die am Bahnhof Mahndorf

Der geschäftsführende Vorstand der CDU Osterholz: Jörn Krauskopf, Carolin Ryngler, Mirko Truscelli und Claas Rohmeyer (v. l.) Foto: CDU

startet und über die Colshornstraße, die Marschstraße und der Pfalzburger Straße zum Weserwehr fährt. „Sie soll im 30-Minuten-Takt fahren und abends und sonntags als Ringbus zum Weserpark-Süd verkehren“, erläutert Andreas Busch. Das Hemelinger-Brauerviertel soll eine Direktverbindung zur Innenstadt im zehn-Minuten-Takt bekommen. Die BSAG rechnet damit, dass die Metrobuslinien bis Ende des Jahres in Betrieb gehen. Die Buslinie 23 ist bereits in Betrieb und verbindet Habenhausen über Hastedt mit der Universität und stellt damit eine Querverbindung dar. Bei Jens Dennhardt (SPD) kommen die Pläne gut an: „Es muss zu jeder Zeit ein ÖPNVAngebot vorhanden sein, da-

CDU wählt neuen Vorstand

Osterholzer Partei stimmt für Claas Rohmeyer

OSTERHOLZ - Die CDU Osterholz hat einen neuen Vorstand: Als Vorsitzender wurde Claas Rohmeyer im Amt bestätigt. Neue stellvertretende Vorsitzende sind Jörn Krauskopf und Mirko Truscelli. Carolin Ryngler ist Mitgliederbeauftragte der Osterholzer CDU. Die Mitglieder einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung wählten die Aufgaben neu. Zu den Beisitzern gehören: Tolga Bas, Christian Berlips, Julian Ebert, Marna Folke, Ivan Kirilov, Corinna Münster, Deniz Pakkan, Juliane Ratjen,

Wolfgang Schäfer, Ulrich Schlüter, Klaus Sporleder, Christian Vennemann, Renate von Essen und Heidrun Wedler. „Die CDU wird in Osterholz auch in diesem Jahr mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen unterwegs sein und den Austausch mit Bürgern suchen. Die seit Herbst begonnenen Bürgerdialoge in den Ortsteilen des Stadtteils werden auch dieses Jahr fortgeführt, um mit den Menschen über ihre Eindrücke zur Situation in Osterholz zu sprechen“, erklärt Claas Rohmeyer. v a

JOACHIM OSSMANN

Vorsitzender der Geschäftsführung

Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven

Die Digitalisierung in der Bundesagentur für Arbeit schreitet voran. Der Online-Zugang ist mittlerweile der wichtigste Kanal, um die Dienstleistungen schnell und rund um die Uhr in Anspruch zu nehmen. Termine selbst buchen, ein Online Video-Telefonat führen, Vermittlungsvorschläge per Push-Nachricht bekommen, Informationen und Dokumente online verwalten… Das alles ist vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar gewesen. Heute begrüßen die meisten Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit die Zeitersparnis und Effizienz, die die Online Services mit sich bringen. Am besten auf dem Handy über die BA-Mobil-App. Persönliche Beratung bleibt natürlich trotzdem möglich und ist bei manchen Anliegen auch sinnvoll. Dies geschieht dann aber eben nicht spontan, sondern wird termingesteuert. Das erspart Wartezeit und Stress und bietet den Mitarbeitern die Gelegenheit, sich im Interesse des Kunden gut auf ein Beratungsgespräch vorzubereiten. Mehr Infos unter arbeitsagentur.de/service-bereich

Am Bahnhof Mahndorf wird bald die neue Linie 40S eingesetzt.
Foto: Schlie

Lottogewinn auf der Bühne

OST – Die Arbarger Hobbyspeeler gehen wieder einmal auf eine kleine Tournee durch den Bremer Osten: Dabei spielen sie das Stück „Arven un nich starven“ aus der Feder von Wolfgang Binder. Die Geschichte, ohne zu viel zu verraten, dreht sich um ein Thema, von dem viele Menschen träumen: Im Hause der Familie Schmelzer wird unerwartet der Lottojackpot geknackt. Was für viele großes Glück bedeutet, sorgt bei den Schmelzers allerdings für ordentlich Wirbel. Denn: Wie erklärt man den zukünftigen Reichtum dem Rest der Familie? Sind dabei Notlügen erlaubt? Und vor allem: bringt der unverhoffte Geldsegen tatsächlich am Ende auch das große Glück für alle Beteiligten?

Aufgeführt wird das Boulevardstück am kommenden

Sonntag, 8. März, 15.30 Uhr, in Seekamp’s Gasthaus (Hemelinger Heerstraße 27). Am Samstag, 21. und Sonntag, 22. März, finden jeweils ab 15.30 Uhr im Gemeindesaal der Melanchthon-Gemeinde (Os-

terholzer Heerstraße 124) weitere Aufführungen statt. Auch am Sonntag, 29. März, ab 15.30 Uhr, kommt das Stück noch einmal auf die Bühne: in Grothenn’s Gasthaus (Arberger Heerstraße 101). Der Einlass ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Für die Aufführungen in den Gaststätten gibt es die Karten (je 12 Euro) jeweils vor Ort. Für die Veranstaltung in der Melanchthon-Gemeinde können Karten (je 12 Euro) ab dem kommenden Montag, 2. März, unter Telefon 0160 / 91 56 11 23 reserviert werden –vorzugsweise Montag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr. Die vorbestellten Karten sind bis 30 Minuten vor der Vorstellung abzuholen. Mögliche Restkarten gibt es dann an der Abendkasse.

Weitere Informationen rund um die Arbarger Hobbyspeeler sowie diese und weitere Aufführungstermine gibt es auch online im Internet auf der Homepage der Theaterguppe arbargerhobbyspeeler.de WR

Pflege von Partnerstädten

Arbeitsgruppe kümmert sich um Beziehungen zu Bützow und Gaziemir

VOLKER ALTHOFF

OSTERHOLZ – Osterholz ist mit Bützow in MecklenburgVorpommern sowie mit dem türkischen Gaziemir, einem Stadtteil von Izmir, partnerschaftlich verbunden. Um die Pflege der Freundschaften kümmert sich jetzt eine neue Arbeitsgruppe, die sich im Café Schweizer Viertel gegründet hat.

Der Wunsch, die schon existierenden Freundeskreise Izmir/Gaziemir und Bützow zusammenführen, sei aus dem Beirat entstanden, teilt Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter mit. Beteiligt seien auch das Quartiersmanagement Schweizer Viertel sowie der Verein ZIS. Laut Schlüter waren die Bürgeronlineredaktion, die Künstlergemeinschaft am Bruderhaus, die Geschichtswerkstatt Osterholz, fünf Beiratsmitglieder sowie sachkundig Bürger der unterschiedlichen Parteien an der Gründung der Arbeitsgruppe vertreten.

Die Teilnehmer des Treffens

Die Arbeitsgruppe rund um Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter (3. v. l.) kümmert sich um die Beziehungen zwischen Osterholz und seinen Partnerstädten. Foto: Johannes Irmer, BORIS.

tauschten Ideen aus. Sie sprachen über eine Bilderausstellung der Geschichtswerkstatt im Rathaus Bützow, eine Teilnahme am Stadtfest in Bützow sowie einen Gegenbesuch der Mecklenburg-Vorpommeraner zum Tag der Deutschen

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Ihr Team für gutes Sehen

Wie die Zeit vergeht – 15 Jahre gutes Sehen

Einheit in Bremen. Zu den Vorschlägen gehören auch sportliche Events insbesondere für Jugendliche. Jedoch fehlten noch Ansprechpartner in den Vereinen dafür, so der Ortsamtsleiter. Für Mai steht ein Besuch in Izmir/Gaziemir an, bei dem Gruppenreisen und weitere Projekte besprochen werden sollen.

Unterwegs im Bremer Osten

Die neue Arbeitsgruppe trifft sich wieder am 2. März ab 19 Uhr im Café Schweizer Viertel. Interessierte sind zum öffentlichen Treffen eingeladen.

Mehr Mieterstrom für Bremen

Erstes Bauprojekt mit Brebau: Solarstrom vom eigenen Dach für 36 Haushalte

OSTERHOLZ - In Bremen entsteht derzeit ein neues Mieterstromprojekt: Zwei Neubauten an der Pawel-AdamowiczStraße beziehen künftig günstigen grünen Solarstrom direkt vom eigenen Dach. Die Brebau und die Hamburger Energiegenossenschaft Green Planet Energy versorgen damit 36 Wohneinheiten mit jeweils einer PV-Anlage von 29,7 und in Summe 59,4 Kilowattpeak (kWp).

Die Solaranlagen werden im sogenannten Anlagenpachtmodell betrieben: Die Brebau hat die PV-Anlagen errichtet, Green Planet Energy pachtet sie und übernimmt den Betrieb sowie die Stromlieferung an die Mieter. Der vor Ort erzeugte Solarstrom wird direkt im Gebäude verbraucht und durch zertifizierten Ökostrom von Green Planet Energy ergänzt. So machen sich die Mieter unabhängiger von Strompreisschwankungen am Markt. Gleichzeitig erhalten auch Bewohner ohne eigene Solaranlage einen einfachen Zugang zur Energiewende und profitieren direkt vom lokal erzeugten Strom ihres Hauses.

So präsentieren sich die Neubauten nach Fertigstellung. Foto: Mosaik Architekt:innen bda

Seit 15 Jahren darf ich Sie mit meinem Team auf Ihrem Weg zu bestem Sehen begleiten. Anlässlich unseres Jubiläums möchten wir uns dafür mit 15% Jubiläumsrabatt auf Brillen und Gläser* bei Ihnen bedanken. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch & das Team von Optiker Grau

„Mieterstrom bringt die erneuerbaren Energien direkt zu den Menschen nach Hause – transparent, regional und gemeinschaftlich organisiert“, sagt Nils Müller, Vor-

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stand von Green Planet Energy. „Dass wir unser erstes Mieterstromprojekt in Bremen umsetzen, freut uns besonders. Die Kooperation mit der Brebau zeigt, wie Wohnungswirtschaft und Energiegenossenschaft gemeinsam Verantwortung für Klimaschutz und bezahlbare Energie übernehmen können.“

Die Photovoltaikanlagen werden jährlich rund 49.000 Kilowattstunden Strom er-

zeugen. Etwa 59 Prozent davon werden direkt im Gebäude verbraucht. Dadurch lassen sich pro Jahr knapp 19 Tonnen CO 2 einsparen – bezogen auf den gesamten Jahresertrag der Anlage und einen Emissionsfaktor von 380 Gramm CO 2 pro Kilowattstunde.

„Mieterstrom macht unabhängig von steigenden Preisen und bringt die Energiewende ins Bremer Alltagsleben“, sagt Björn Schnautz, Geschäftsführer der Brebau. Carolin Korf, Prokuristin und Abteilungsleiterin Neubau ergänzt: „Als Anbieterin von bezahlbarem Wohnraum setzen wir bewusst auf neue Konzepte wie dieses, um für die Bewohnerinnen und Bewohner echten Mehrwert zu schaffen. Mögliche weitere Projekte mit Green Planet Energy sind bereits im Gespräch.“

Mahndorf

„Das Jugendhaus zum Leben erwecken“

VOLKER ALTHOFF

OSTERHOLZ - Nun hat das Jugendhaus Tenever nach der Insolvenz des Jugendhilfeträgers Petri & Eichen eine Zukunft und ist gerettet. Der Verein „Kinder- und Jugendvision“ übernimmt die Trägerschaft. Vereinsvorsitzender Faro Tuncel und die stellvertretende Vorsitzende Tülay Ünal bringen Erfahrungen aus dem benachbarten Stadtteil Hemelingen mit. Denn dort hatten sie bereits den Zuschlag für das Jugendhaus erhalten und leiten die Einrichtung seit ein paar Monaten. Insgesamt fünf Bewerber hätten den Bewerbungsprozess durchlaufen, teilt Petra Putzer, Referatsleiterin im Sozialressort, mit.

Die Freude bei den beiden ist riesig. „Wir haben bereits in Hemelingen unsere ganz konkreten Umsetzungserfahrungen machen dürfen. Natürlich ist Tenever ein anderer Sozialraum. Aber beide eint, dass wir schnellstmöglich die wichtigen Angebote für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung stellen müssen“, erklärt Faro Tuncel. Für die jungen Leute sei es eine große Leidenszeit gewesen. „Die fachliche Expertise, die wir durch unsere Trägererfahrung haben, wollen wir jetzt auch in Tenever einbringen. Und dafür brauchen wir Menschen, die Haltung zeigen und Professionalität mitbringen. Wir legen viel Wert auf Fachkräfte, die die Einrichtung gemeinsam mit den Jugendlichen führen und gestalten.“ Tuncel und Ünal wollen so schnell wie möglich gewährleisten, dass die Jugendlichen

Der Verein „Kinder- und Jugendversion“ ist neuer Träger der Einrichtung

die Räumlichkeiten wieder nutzen und sich dort mit Freunden treffen können und Bezugspersonen als Ansprechpartner vorfinden. Dabei sind die Erfahrungen, die die beiden in Hemelingen sammeln, sehr hilfreich. „Faro sagt zwar, dass Tenever ein anderer Sozialraum ist. Aber dieser ist nicht neu für uns. Faro hat ein sehr gutes Netzwerk geknüpft und kennt den Stadtteil sehr gut. Insofern ist Tenever kein Neuland für uns“, beschreibt Tülay Ünal die Situation. In die Außenanlage habe Tuncel schon sehr viel Arbeit hineingesteckt. „Wir wollen das Jugendhaus Tenever wieder zum Leben erwecken.“ Und da-

für möchte das Team bereits erschlossene Netzwerke nutzen und weiter ausbauen. „Es gibt sehr viele Akteure in Osterholz, mit denen wir bereits gut zusammenarbeiten. Einige haben sich auch schon bei uns gemeldet“, schildert Faro Tuncel.

Tülay Ünal verrät einige Schwerpunkte, die sie zusammen mit ihrem Geschäftspartner im Jugendhaus Tenever umsetzen will: „Dazu gehören insbesondere Inklusion und Mädchenarbeit.“ „Gerade Mädchen brauchen einen Schutzraum in Einrichtungen, die mehr von Jungs genutzt werden“, berichtet Faro Tuncel. Das wolle er mit Tülay Ünal ändern.

„Wir wollen schnellstmöglich einen Mädchentag implementieren“, verspricht Ünal. Bedarf gäbe es aber auch nach einem Jungentag, den die beiden anbieten wollen. Zu weiteren Ideen gehören eine Kreativwerkstatt und ein RepairCafé. „Und wir wollen erlebnispädagogische Angebote bereitstellen“, so Ünal. Welche genau das im Einzelnen sind, wollen sie gemeinsam mit den Jugendlichen planen. „Wir wollen die Zielgruppe an dem Prozess beteiligen“, formuliert Faro Tuncel die Arbeit. Ganz wichtig seien auch Sport und Bewegung. So eine Anlaufstelle wie das Jugendhaus Tenever sei wichtig für die Entwicklung, Beglei-

tung, Unterstützung, Selbstentfaltung sowie Kreativität der Kinder und Jugendlichen. „Wir sind der Überzeugung, dass der Stadtteil Osterholz gute, fachliche und qualitative Jugendförderarbeit verdient“, hebt Faro Tuncel hervor. Beide wünschen sich, dass die Wichtigkeit von solchen Jugendeinrichtungen und Jugendarbeit trotz schwerer Finanzlagen gesehen wird. „Denn diese Arbeit ist ganz wichtig für das gesellschaftliche Zusammenleben“, betont Tuncel. Er freut sich zusammen mit Tülay Ünal auf die baldige Schlüsselübergabe und plant auch schon eine Eröffnungsfeier.

Aktiv werden für den Klimaschutz

OSTERHOLZ - Zu Beginn des neuen Jahres laden das Quartiersmanagement Schweizer Viertel und der BUND Bremen dazu ein, gemeinsam Klimaschutz-Aktivitäten für 2026 zu entwickeln und umzusetzen. Beim Netzwerktreffen „Klimaschutz im Schweizer Viertel: Neues Jahr, neue Vorhaben“ am 5. März, von 15 bis 17.30 Uhr, stehen dabei konkrete Maßnahmen sowie die Frage, wie diese gemeinsam realisiert werden können, im Fokus. Interessierte sind eingeladen, mitzumachen. Die kostenlose Veranstaltung findet im Foyer Schweizer Viertel (Marktplatz Osterholz) statt. Dabei gibt es auch einen Überblick über den aktuellen Sachstand zum Klimaquartier Schweizer Viertel. Mehr Infos: klimaquartiereosterholz.de WR

Gebrauchte Kleidung tauschen

OSTERHOLZ - Tauschen statt kaufen: Gebrauchte, gut erhaltene Kleidungsstücke müssen nicht im Mülleimer landen. Zu diesem Zweck veranstalten der Martinsclub und der BUND Bremen eine Kleidertauschparty in Osterholz. Sie findet am Freitag, 6. März von 15 bis 17 Uhr im Schweizer Foyer statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind nicht nötig. Teilnehmende bringen Kleidungsstücke, Schuhe, Schmuck, Taschen und ähnliches mit. Aus dem Fundus dürfen sich alle Anwesenden bedienen – ganz ohne Geld. Mitgebrachtes sollte sauber und gut erhalten sein. bm

Tülay Ünal und Faro Tuncel leiten bereits das Jugendhaus in Hemelingen. Jetzt haben sie auch das in Tenever übernommen. Foto: Schlie

SPORT KOMPAKT

 Nach einer 29:35-Niederlage beim Tabellenzweiten TG Nürtingen steht für die Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder am heutigen Samstag, 18.30 Uhr, ein Heimspiel auf dem Programm. Gegner in der Klaus-Dieter-Fischer Halle ist das abstiegsgefährdete Team von Buchholz-Rosengarten.

 Ein später Treffer von Jef Tchouangue bescherte dem Bremer SV am vergangenen Wochenende in der Fußball-Regionalliga beim Hamburger SV zumindest einen Punkt. Am morgigen Sonntag, 14 Uhr, empfängt der BSV den Tabellenvierten SSV Jeddeloh. Lokalrivale Werder Bremen II hat zeitgleich Heimrecht gegen Aufsteiger HSC Hannover.

 Für das Eishockeyteam der Weserstars ist die Saison beendet. Nach einer 1:6-Niederlage in Timmendorf verloren die Bremer auch das Playoff-Rückspiel im Paradice mit 2:4 gegen die Beach Devils. Die reguläre Saison hatten die Bremer mit 24 Punkten aus 24 Spielen auf Rang sieben abgeschlossen. rl

Mühlhaus schreibt

Werder-Geschichte Mit dem Fahrrad zum Stadion

Larissa Mühlhaus wurde als erste Werder-Spielerin der Geschichte in die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen berufen. Bundestrainer Christian Wück nominierte die 23-Jährige am Dienstag nach dem Ausfall der Ex-Bremerin Selina Cerci nach. Mühlhaus ist somit dabei, wenn die Deutschen den Auftakt in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027, die in Brasilien stattfinden soll, bestreiten. Zum Start empfängt Deutschland am kommenden Dienstag, dem 3. März im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden Slowenien (ab 17.45 Uhr, live in der ARD). Dort kommt es zum direkten Duell mit der grün-weißen Team- und Stürmerinnenkollegin Maja Sternad. Am 7. März tritt Deutschland im zweiten Gruppenspiel auswärts im norwegischen Stavanger an. pb

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Aufgrund des Warnstreiks bei der BSAG müssen Besucher des Weserstadions, die normalerweise öffentliche Verkehrsmittel nutzen, mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Neben den regulären Linien sind auch die Stadtteilbusse und Einsatzbahnen betroffen. Lediglich der Park&Ride-Service ab Hemelinger Hafendamm soll laut BSAG-Mitteilung voraussichtlich funktionieren. Werder, die BSAG und die Polizei bitten darum möglichst zu Fuß oder mit dem Rad zum Stadion zu kommen oder Regionalzüge und -Busse zum Hauptbahnhof für die Anreise zu nutzen. Wer dennoch mit dem Pkw anreist, sollte eines der Breparkhäuser in der Innenstadt oder die Parkplätze K linikum Bremen oder Bürgerweide ansteuern. Infos unter brepark.de oder in der Breparkapp. rl

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Absurde Torwahrscheinlichkeit

ROBERT LÜRSSEN UND PHILIPP BEHRBOM

Die Luft wird langsam dünn. Nach 13 sieglosen Spielen in Folge findet sich der SV Werder Bremen am 23. Spieltag auf dem siebzehnten Tabellenplatz wieder. Am heutigen Samstag trifft die Elf von Daniel Thioune auf den 1. FC Heidenheim, den derzeitigen Tabellenletzten. Vor dem Kellerduell legte der Cheftrainer in der Trainingswoche erneut den Fokus darauf, das Selbstbewusstsein seiner Mannschaft zu stärken und Blockaden im Kopf abzubauen.

I m Abstiegsduell gegen den FC St. Pauli am vergangenen Wochenende zeigten sich erneut die eklatanten Schwächen, mit denen die Bremer seit Wochen zu kämpfen haben. Vor dem Tor fehlt der Offensive die nötige Konsequenz und das Quentchen Glück, und in der Defensive führen haarsträubende individuelle Fehler zu G egentoren. Einen Eindruck davon, in welchen Sphären sich die Punktverluste aufgrund dieser beiden spielerischen Probleme bewegen, zeigt ein Blick auf die sogenannten „expected goals“ (xG) und die daraus resultierenden „expected points“. Der Wert eines „expected goal“ liegt immer zwischen 0 und 1. Mit ihm lässt sich bei jeder Torchance bestimmen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Ball von dieser Position aus im Tor landet. Ein Wert von 0.25 bedeutet also: 25

Tagschicht

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Gegen den 1. FC Heidenheim sind bei Werder im Kader keine Verbesserungen gegenüber der Vorwoche zu erwarten. Im Gegenteil: Die beim Aufwärmen am Millerntor erlittene Blessur von Felix Agu stellte sich als Adduktorenverletzung heraus. Dann musste am Mittwoch auch noch Hoffnungsträger Samuel Mbangula das Training abbrechen. Er wurde mit dick bandagiertem Oberschenkel im Golfcart in die Kabine gefahren. So darf man einmal mehr gespannt sein, wen Daniel Thioune heute auf welcher Position in die Startelf beordert. Schenkt er Torschütze Jovan Milosevic das Vertrauen oder setzt er im Sturm erneut auf die Laufstärke von Marco Grüll, in der Hoffnung auf möglichst viele Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte? Immerhin ist Heidenheim nach Ballverlusten im Aufbauspiel besonders anfällig. Und wer stoppt den schnellen Ex-Werderaner Eren Dinkci, der nach seinem Winterwechsel aus Freiburg zurück nach Heidenheim wieder zu alter Gefährlichkeit zurückzufinden scheint. So einen Transfer hätte man sich auch in Bremen gewünscht. Sowohl Werder als auch der

von 100 Schüssen aus dieser Position führen zu einem Treffer. Projiziert man das Modell auf die Partie gegen die Kiezkicker, hätten die Bremer mit 1.61 xG zu 0.26 xG gewinnen müssen. Klar: Dass Mio Backhaus den Ball zum 1:0 so durchrutschen lässt, war mehr als unwahrscheinlich. Dass Jovan

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Milosevic den Ball aus fünf Metern ins Tor bugsiert, umso wahrscheinlicher. Blickt man nun auf die gesamte Saison, haben die Bremer rund 14 Punkte weniger geholt, als statistisch erwartbar gewesen wäre – vom Abstieg wäre dann sicherlich keine Rede. Auch die Gäste aus Heiden-

heim plagen sich mit schlechter Chancenverwertung. Trotz eins xG von rund 29 trafen sie erst 22-mal ins gegnerische Netz. Gleichzeitig kassierte das Schlusslicht schon 51 Tore, was auch daran liegt, dass kein Team mehr gegnerische Abschlüsse gestattete.

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Bereit für die Startelf? Jovan Milosevic würde sich wohl nicht wehren. Foto: gumzmedia / Andreas Gumz via nordphoto GmbH

KURZ NOTIERT

Nissan: Micra ist zurück

Nissan beendet den Ruhestand des Micra und bringt heute (28.02.) seine kleinste Baureihe in einer Elektro-Ausgabe auf den Markt. Zwei Batteriegrößen stehen zur Wahl, die maximale Reichweite beträgt bis zu 416 Kilometer.

AUTO

der neue Aygo X Hybrid bereits bei den Händlern. Für das umfangreich ausgestattete Einstiegsmodell Pure sind nur 19.990 Euro fällig.

Kia erweitert die K4-Reihe um einen modernen Sportkombi mit dynamischem Design, XXL-Gepäckraum (bis 1.439 Liter) und komfortablem Interieur. Der Neue kommt im Mai. Die Antriebspalette mit verschiedenen Turbobenzinern in vier Motor-Getriebe-Kombinationen ist identisch mit dem K4.

Mit dem Toyota Aygo X kommt der erste Vollhybrid in seiner Klasse

Mit dem neuen Aygo X setzt Toyota seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Hybridtechnik fort: Als Europas kleinster Hybrid und der erste im A-Segment markiert das neue Modell einen weiteren Schritt der Toyota-Hybridstrategie. Als Antrieb kommt der bereits vom Yaris und Yaris Cross bekannte 1,5-Liter-Hybrid (85 kW/116 PS) zum Einsatz. Damit ist der Aygo X richtig gut wickelt und in Tschechien produziert wird. Zum sportiven Look tragen neben der verlängerten Motorhaube auch markante Leichtmetallfelgen in 17 oder 18 Zoll und schwarz ausgestellte Radkästen. Die Außenspiegel verfügen über integrierte Blinker. Zusätzliche Dynamik vermittelt die optionale Zweifarblackierung: Dach, Heck und Seitenschweller sind in Schwarz gehalten – und bilden damit einen harmonischen Kontrast zum übrigen Exterieur, dessen Farben sich an Gewürzen wie Zimt, Jasmin, Estragon und Lavendel orientieren. Für höhere Ausstattungslinien steht ein exklusives Canvas-Dach zur Verfügung, das das Muster des Kühlergrills aufgreift. Innen bietet der neue Aygo X Platz

Jetzt aber ran an die Malsachen: Anlässlich des 100. Geburtstags lädt Schmidt + Koch die Kindertagesstätten in der Region zu einem Malwettbewerb ein – zu gewinnen gibt es insgesamt 1.000 Bobby Cars. Wie an dieser tollen Aktion teilgenommen werden kann – bitte umblättern. Kia: K4 bekommt Kombivariante

Am Samstag kommt die Neue Klasse

Sechs Monate nach seiner Weltpremiere auf der IAA hat der neue BMW iX3 am 7. März seinen Händlerpremiere. Die Neue Klasse hat schon vor ihrer Markteinführung mehrere Innovations- und Car-of-the-Year-

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Der neue E-208 GTI ist für den Herbst angekündigt. Oben das Urmodel 205 GTI.

Der Neue tankt Strom

Vor mehr als vierzig Jahren haben die Löwen mit der Einführung des Peugeot 205 GTi Automobilgeschichte geschrieben. In seiner 1,6-Liter-Version (1984) und später in der 1,9-Liter-Version (1986) war der Franzose der Wegbereiter für ein neues Konzept der kleinen sportlichen Schräghecklimousine, das außergewöhnliche Leistungen und Fahrspaß mit einem sportlichen,

aber dezenten Design. Vier Dekaden später ist der Aussnahme-Löwe als Stromer zu haben. Der neue Peugeot E-208 GTi verkörpert laut Hersteller den GTi-Gedanken mit noch mehr Fahrspaß, mit 206 kW / 280 PS die beste Leistung seiner Klasse und ein einzigartiges Fahrgefühl. Die Markteinführung ist für die zweite Jahreshälfte geplant.

Schmidt + Koch: Malwettbewerb für Kitas zum 100. Jubiläum

Zum 100-jährigen Jubiläum lädt die Autohausgruppe Schmidt + Koch jetzt Kitas aus der Region zu einem großen Malwettbewerb ein. Unter dem Motto „Auf die Stifte, fertig, Schmiddi!“ sind die Kinder dazu aufgerufen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und ihr Traumauto zu gestalten. Als Gewinn werden insgesamt 1.000 Bobby Cars verlost. Im Mittelpunkt steht „Schmiddi“, ein exklusiv gestaltetes Bobby Car, welches das Thema Mobilität auf spielerische Weise erlebbar machen soll. „Der Wettbewerb richtet sich gezielt an die jüngste Generation heißt es dazu von Schmidt + Koch. Seit 100 Jahren sei Mobilität Teil der Unterneh-

mensgeschichte. „Mit der Aktion soll sichtbar werden, dass Bewegung und Mobilität schon bei den Kleinsten beginnt –spielerisch, kreativ und mit viel Freude.“ Gemalt werden kann einzeln oder in der Gruppe. Die fertigen Werke werden anschließend digital eingereicht. Weitere Informationen zum Ablauf und zum Aktionsgebiet finden interessierte Kitas auf www.schmidt-und-koch.de/ malaktion. Die Aktion läuft bis zum 31. März 2026.

 Mit 20 Standorten im nordwestdeutschen Raum gehört Schmidt + Koch zu den führenden Autohandelsgruppen der Region.

AUTO

Strafen drohen

Autourlaubende, die ihre Skiferien in Österreich, Schweiz oder Slowenien verbringen, sollten an die Vignettenpflicht denken, die in diesen drei Ländern gilt. Wer ohne gültige Vignette unterwegs ist, muss mit hohen Strafen rechnen, warnt der ADAC. In Slowenien können diese bis zu 600 Euro betragen. In Österreich beginnen die Bußgelder für Mautvergehen bei 200 Euro, und Manipulationen an der Vignette werden doppelt so teuer geahndet. In der Schweiz fallen 200 Franken zusätzlich an.

Honda-Logo neu

Honda führt eine neue Version seines Markenlogos ein. Das überarbeitete H-Emblem wird bei neuen Elektro- und Hybridfahrzeugen von Honda sowie im gesamten Automobilgeschäft zum Einsatz kommen. Den Anfang machen die Fahrzeuge der nächsten Generation ab 2027.

Tanken teurer

Laut ADAC sind die Benzinund Dieselpreise momentan so hoch wie zuletzt 2024. Laut aktueller ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland stieg der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf 1,776 Euro. Ein Liter kostet derzeit im Schnitt 1,740 Euro – ein Plus von 2,9 Cent.

* einer steht derzeit zum Verkauf

Carl F. W. Borgward, Chef der Bremer Automobilindustrie von 1931 bis 1961, wollte dem Kaufwilligen immer eine komplette Palette von Fahrzeugen anbieten. In der Kleinwagenklasse hatte Lloyd das richtige Produkt, die Kompaktwagen stammten aus dem Goliath Werk, in der Mittelklasse gab es die Borgward Isabella sowie in der Oberklasse den Hansa 2400 und ab 1960 den P100. Sogar Vans, Coupés, Liefer- und Lastwagen konnte der Kunde kaufen.

Der Nachteil des großen Angebots waren die teilweise geringen Verkaufszahlen einiger Typen sowie die erheblich höheren Stückkosten im Vergleich zu anderen Autobauern. Diese konzentrierten sich auf die Bedienung weniger Klassen: BMW lieferte Kleinwagen, repräsentative Autos und Sportfahrzeuge, Opel Mittel-, Oberklasse und Lkw, VW den Käfer sowie den Bulli. Ein ähnlich breitgefächertes Angebot wie Borgward bot nur noch Daimler-Benz: Fahrzeuge der Mittel-, Ober-, Luxusklasse, der Unimog, Liefer-, Lastkraftund Sportwagen rollten von den Fließbändern. Bei Mercedes stand im Gegensatz zu den Bremern eine wesentlich größere Finanzkraft im Hintergrund. Die Typenvielfalt war 1961 der Konkursgrund.

Im Jahr 1953 kam Carl Borgward auf die Idee, die Lücke „Sportwagen“ in seinem Programm zu schließen. Er präsentierte auf der Internationalen Automobilausstellung im März 1953 in Frankfurt ein Rennsportcoupé mit einem 95 PS-Motor. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 193 km/h. Der stärkste Wagen des Konkurrenten Porsche (Typ 356 1500 Super mit

75 PS) erreichte 175 km/h. Beste Werte also für Borgward. Den Porsche gab es für 13.800 D-Mark, der Borgward kostete 18.000. Zudem hatte Porsche ein besseres Image, sodass sich für den Bremer Renner keine Kaufinteressenten fanden. Statt sich aus der Sportwagen-Klasse zurückzuziehen, brachte Carl Borgward 1954 einen Nachfolger für das nur dreimal gebaute 53erModell. Das stilistisch gelungene Fahrzeug besaß eine Stahlblech-Karosserie mit Türen und Motorhaube aus Alu. Statt des 95 PS-Motors gab es ein standfestes 80 PSTriebwerk (Spitze: 175 km/h). Einen Verkaufspreis gaben die Borgward-Leute nicht an. Das Kaufinteresse war abermals gering, sodass Carl Borgward ein Einsehen hatte und sich nicht mehr in der Sportwagen-Klasse engagierte. Es blieb bei zwei gebauten Wagen, die beide noch heute existieren. Ein Sportcoupé wird zur Zeit angeboten. Falls Sie Interesse an diesem Fahrzeug haben, so geben Sie bei youtube „Hansa 1500 Sportcoupe“ ein. Sie sehen ein Video mit einem völlig begeisterten Händler. Noch begeisterter dürfte der Handelsmann sein, wenn Sie den Kaufpreis von 380.000 Euro auf den Tisch legen.

DER AUTOR

Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte

Energieverbrauch Proace City Electric, L1 verblecht 4-türig Duty, 50 kWh Batteriekapazität, Elektroantrieb, 100 kW (136 PS), stufenlose Automatik, kombiniert: 18,6 kWh/100 km, CO2-Emissionen: 0 g/km, CO2-Klasse: A, elektrische Reichweite (EAER): 336 km und elektrische Reichweite (EAER City): 457 km. Abbildungen zeigen aufpreispflichtige Sonderausstattungen. - Fahrzeuglistenpreis: 30.615,00 € (netto) • zzgl. 1.175,63 € Überführung (netto) • Leasingsonderzahlung 0,00 € • Gesamtbetrag 4.756,80 € (netto) • jährliche Laufleistung: 10.000km • Vertragslaufzeit: 48 Monate • 48 mtl. Raten à 99,00 € (netto) - Alle Preise zzgl. der gegebenenfalls gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer. Ein unverbindliches Angebot der KINTO Deutschland GmbH, Toyota-Allee 5, 50858 Köln. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Alle Angebotspreise verstehen sich auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH, Toyota-Allee 2, 50858 Köln, per Januar 2026, zzgl. MwSt., Wartung & Überführung. Dieses Angebot ist nur für Gewerbekunden gültig. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 31.03.2026. Nur bei teilnehmenden Toyota Vertragshändlern. Individuelle Preise und Finanzangebote erhalten Sie bei Ihrem Toyota Händler.

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Das Hansa 1500 Sportcoupé II: Eines der beiden noch existierenden Coupés steht aktuell zum Verkauf.

Frühe Planung zahlt sich aus

Wer für die Hauptsaison 2026 einen Campingurlaub plant und kein eigenes Fahrzeug besitzt, sollte sich frühzeitig um einen Mietwagen kümmern. Der ADAC erklärt, was es zu beachten gibt.

Frühbucher Wer auf ein Mietfahrzeug angewiesen ist, sollte mindestens sechs Monate im Voraus buchen – das schont den Geldbeutel und erhöht die Chancen, dass das gewünschte Modell verfügbar ist. ADAC Tipp: Für weite Strecken lohnen sich oft Tarife mit höherer Tagesmiete ohne Kilometerbegrenzung, bei kürzeren Routen ist die Abrechnung nach gefahrenen Kilometern meist günstiger.

Reisemobil Während sich Kastenwagen durch Flexibilität auszeichnen, bieten Wohnmobile mehr Platz und Komfort. Wohnwagen hingegen sind eine günstige und zugleich geräumige Alternative. Folgende Fragen helfen bei der Entscheidungsfindung: Wie viele Personen benötigen Platz im Innenraum? Ist ein häufiges Wechseln der Stellplätze vorgesehen? Gibt es größere Gegenstände, die Stauraum benötigen? Sofern nicht bereits vorhanden, sollte Zubehör wie Campingmöbel, Ersatzsicherungen und Wasserschlauch angemietet werden. Wichtig ist, die

Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht im Auge zu behalten. „Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen dürfen mit dem Führerschein Klasse B gefahren werden, ab 3,5 bis 7,5 Tonnen wird die Klasse C1 benötigt“, erklärt Andrea Schumacher-Fichtner, Tourismusexpertin beim ADAC Hessen-Thüringen. Besondere Vorschriften gelten bei Gespannen sowie für Inhaber älterer Führerscheine. Mietvertrag Dieser sollte Informationen über regionale Einschränkungen des Versicherungsschutzes, (Rück-)Zahlung und Höhe der Kaution sowie zum Selbstbeteiligungsanteil im Schadensfall enthalten. Formulierungen wie „zusätzliche Reinigungskosten“ oder „Instandsetzung“ sollten kritisch hinterfragt werden. Bei kleineren Anbietern lohnt sich gegebenenfalls eine Bereitstellungsgarantie. Ist der Vermieter eine Privatperson, muss im Fahrzeugschein der Vermerk „Selbstfahrervermietfahrzeug“ eingetragen sein. ADAC Tipp: Bei Buchung über bestimmte Anbieter, wie GoTravelhome, ist ein Null-Selbstbehalt-Ausschluss für alle versicherten Schäden im Mietpreis enthalten.

Campingfans, die in der Hauptsaison verreisen möchten, sollten rechtzeitig ein Mietfahrzeug buchen.

Wildcampen ist o tabu

Wer in seinem Camper oder Caravan außerhalb von Campingplätzen übernachten möchte, sollte sich vorher gut informieren, wo man wie lange stehen bleiben darf, denn Wildcampen ist in den meisten Ländern absolut tabu und wird mit hohen Bußgeldern bestraft. In Deutschland darf man übrigens laut ARAG eine Nacht in seinem Reisegefährt am Straßenrand von öffentlichen Straßen verbringen, um seine Fahrtüchtigkeit wiederherzustellen. Doch die Experten warnen die „Wildcamper“: Der ausgesuchte Stellplatz muss auch explizit für Wohnmobile erlaubt sein. Und man sollte natürlich weiterfahren, sobald man ausgeschlafen hat.

Angesichts der steigenden

Nachfrage nach Elektromobilität und Erlebnisreisen in ganz Europa suchen Kunden zunehmend nach Fahrzeugen, die Alltagstauglichkeit mit der Freiheit verbinden, unabhängig und komfortabel zu reisen. Mit der Präsentation des Staria Camper Concept auf der CMT

Höhere Unfallgefahr am Ende der Woche

Stuttgart bot Hyundai Camping-, Caravan- und Abenteuerbegeisterten eine mögliche Lösung an. Der vollelektrische Camper auf Basis des Staria Elektro verfügt über ein integriertes Aufstelldach, Solarstrom und intelligente Wohnlösungen für hochwertiges Off-Grid-Reisen.

fährt auf Tayron ab

Schauspielerin Emily Cox, bekannt aus internationalen Netflix-Produktionen wie „The Last Kingdom“ oder der deutschen Comedy-Serie „jerks.“, ist neue Markenbotschafterin von Volkswagen. Die Österreicherin mit irisch-englischen Wurzeln fährt Tayron und testet das geräumige SUV im Alltag mit ihrer Familie. „Mit Emily Cox gewinnen wir eine authentische und bo-

terin, die unsere Werte glaubwürdig in den Alltag transportiert. Sie verkörpert genau das, wofür Volkswagen steht: Nahbarkeit, Offenheit und das Gefühl, Teil des Lebens unserer Kundinnen und Kunden zu sein“, kommentiert Jens Katemann, Leiter

Der Aberglaube rund um Freitag, den 13. hält sich hartnäckig. Kracht es an diesem Tag auch häufiger auf Deutschlands Straßen? Die Verti Versicherung hat bezüglich der „Unglückstage“ eine interne Analyse ihrer KfzHaftpflichtschäden vorgenommen und dafür über 130.000 Haftpflichtschäden ausgewertet.

Ergebnis: Ein kleines Plus an Unfällen ist am durchschnittlichen Freitag, den 13. tatsächlich zu verzeichnen – wenn auch nicht statistisch signifikant, zumal es in jedem Kalenderjahr im Schnitt nur 1,7-mal dieses Ereignis gibt. Noch interessanter ist aber: Unabhängig vom Datum ereignen sich freitags offenbar besonders häufig Unfälle. Betrachtet man die komplette Woche, passieren die meisten Unfälle freitags (16,7 Prozent). Knapp dahinter liegt der Donnerstag mit 15,9 Prozent. Zusammengenommen entfällt somit rund ein Drittel aller Unfälle auf die letzten beiden Arbeitstage der Woche.

Platzangst: Keine Pfändung

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Das Finanzgericht Münster hat laut ARAG die Vollziehung der Pfändung eines Pkw aufgehoben und ausgesetzt, weil der Eigentümer des Autos unter Agoraphobie – Platzangst – leidet. Der Betroffene hatte geltend gemacht, wegen seiner Agoraphobie falle es ihm schwer, das Haus zu verlassen, Geschäfte zu betreten, sich in Menschenmengen und auf öffentlichen Plätzen aufzuhalten oder allein mit Bahn, Bus oder Flugzeug zu reisen. Daher sei das Kfz möglicherweise aus gesundheitlichen Gründen unpfändbar (Az: 4 V 2500/25 AO).

Mazda: Fünf Millionen erreicht

Mazda feiert einen bedeutenden Meilenstein: Bis Ende 2025 wurden weltweit insgesamt fünf Millionen Einheiten des Mazda CX-5 produziert und verkauft. Damit ist der Mazda CX-5 nach dem Mazda 323 und

reits die dritte Baureihe in der Unternehmensgeschichte, die diese Marke überschreitet. Seit seiner Markteinführung ist der Mazda CX-5 in mehr als 100 Ländern erhältlich. Als Crossover steht er weltweit für dynamisches, sportliches Design, ein ausgewogenes Fahrerlebnis und ausreichend Platz für Insassen und Gepäck – Werte, die den Mazda CX-5 zu einer der beliebtesten Baureihen der Marke gemacht haben, sagt Mazda. be-

Suzuki stellt neuen Across vor

Optisch ein großer Wurf: Schon auf den ersten Blick vermittelt der neue Across Stärke und Leistungsfähigkeit. Das SUV-Design wird durch den kraftvoll wirkenden Kühlergrill und die markante Front unterstützt. Mit großen Rädern und robusten Radlaufleisten ist der neue Suzuki auch für Fahrten abseits befestigter Straßen geeignet. Das Kofferraumvolumen beträgt

sche Heckklappe lässt sich

Der sur nicht nur in der City

Active, Boost oder Comfort:

Der Dolphin Surf ist seit Kurzem auch in Deutschland zu haben, drei Ausstattungen stehen zur Wahl. Trotz kompakter Aussenmasse unter vier Meter verspricht er innen Platzverhältnisse, die eine Klasse höher liegen.

In seiner Heimat China ist der Dolphin Surf von BYD schon über eine Million Mal verkauft worden.Jetzt will es der Viersitzer auch in Deutschland wissen. Dabei helfen der attraktive Preis (ab 22.950 Euro) und viel Ausstattung. Mit einer Länge von 3,99 Meter bei einer Breite von 1,72 und einer Höhe von 1,59 Meter ist der Dolphin Surf dank seiner Abmessungen und seines agilen Fahrverhaltens perfekt für enge städtische Straßen und kleine Parkplätze geeignet. Durch die clevere Nutzung des von BYD selbst

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Wir sind für mehrere bestimmte Darlehensgeber tätig und handeln nicht als unabhängiger Darlehensvermittler. Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeugs sind nicht Bestandteil des Angebotes. ¹Ford Auswahl-Finanzierung, ein Angebot der Ford Bank GmbH, Henry-Ford-Str. 1, 50735 Köln. Angebot gilt für noch nicht zugelassene, für das jeweilige Zinsangebot berechtigte Ford Neufahrzeuge bei verbindlicher Kundenbestellung und Abschluss eines Darlehensvertrages und nur für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z. B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Ist der Darlehensnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 495 BGB. Bitte sprechen Sie uns für weitere Details an. Das Angebot stellt das repräsentative Beispiel nach § 17 Preisangabenverordnung dar. Der angebotene Zinssatz setzt eine Anzahlung mindestens in Höhe der gesetzlichen MwSt. des individuellen Kaufpreises voraus. ²Gilt für einen Ford Ranger XLT 2,3-l-EcoBoost-Plug-in-Hybrid 207 kW (281PS), 10-Gang-Automatiktgetriebe, e-4WD-Antrieb, Euro 6dISC-FCM.

entwickelten e-Platform-3.0Chassis bietet er jedoch einen Innenraum und ein Kofferraumvolumen, die mit Fahrzeugen der Klasse darüber vergleichbar sind. „Somit eignet sich das Modell für Berufstätige und kleine Familien, die nur ein Auto benötigen“, heißt es weiter. Das Einstiegsmodell Active kombiniert eine 30-kWh-Batterie mit einem 65-kW-Motor, während das Modell Boost über die gleiche Leistung, aber eine größere 43,2-kWh-Batterie verfügt, die eine WLTP-Reichweite von 322 Kilometern und eine Reichweite von 502 Kilometern im reinen Stadtverkehr ermöglicht. Das Spitzenmodell Comfort kombiniert die größere Batterie mit dem leistungsstärksten Motor seiner Klasse (115 kW) und beschleunigt in 9,1 Sekunden auf Tempo 100. Der Chinese verfügt über eine umfangreiche Serienausstattung, darunter ein drehbares 10,1-Zoll-Infotainment-System mit Touchscreen, Parksensoren hinten und eine Rückfahrkamera, LED-Tagfahrlicht, Klimaanlage und elektrisch verstellbare Außenspiegel.

Seit Mitte dieses Monats erweitert die Wandscher Gruppe ihr Markenangebot um den international erfolgreichen Automobilhersteller BYD (Build Your Dreams). Dieser zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Stromern und ist einer der größten Batterie-Produzenten. „Mit BYD gewinnen wir eine starke, internationale Marke hinzu“, erklärt Kim Quidde, Geschäftsführer der Wandscher Gruppe. „Elektromobilität ist

sondern Gegenwart.“ Die neuen BYD-Modelle sind ab sofort bei Wandscher erhältlich. „Bei BYD können wir vom günstigen Einsteigermodell bis zum PremiumSUV sehr viel ermöglichen – auch Hybride sind in der Modellauswahl verfügbar und preislich sehr attraktiv“, sagt der BYD-Markenverantwortlicher der Wandscher Gruppe, Andreas Dankert. Die Wandscher Gruppe betreibt aktuell sechs Standorte unter anderem in Bremen und Oldenburg und hat derzeit 13 Marken

mehr, im Portfolio.

Markeneinführung in der vergangenen Woche: Im Autohaus Wandscher gibt es jetzt auch die Modelle von BYD.

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Welttag des Hörens 2026: Fachmännische Beratung bei den Hörakustikern vor Ort

„Klingt nach Leben“, so lautet das Motto des diesjährigen „Welttags des Hörens“ am 3. März 2026. Ob in Gesprächen mit Familie und Freunden, bei musikalischen oder kulturellen Veranstaltungen oder alltäglichen Erledigungen – gutes Hören spielt für die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben eine große Rolle. „Die Hörleistung lässt in der Regel mit zunehmendem Alter ein bisschen nach“, weiß Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). „Neben dem Alter gilt aber auch, je öfter man sein Gehör laut beschallt, desto wahrscheinlicher tritt eine Schwerhörigkeit ein.“ Wer Lautstärke reduziert, kann daher mögliche Schäden vermeiden. „Der Hörakustiker vor Ort ist der erste Ansprechpartner, wenn Veränderungen beim Hören auffallen“, erklärt Schmidt. „Nicht erst bei deutlichen Hörproblemen lohnt es sich, das Gehör testen zu lassen. Auch zur Früherkennung ist es sinnvoll, denn erste Anzeichen werden mitunter nicht erkannt.“ Möglicherweise werden sie aber auch von den Betroffenen ignoriert und der Gang zum Hörakustiker hinausgezögert, da man sich mit dem Thema nicht beschäftigen möchte. Dabei gilt: Je früher nachlassendes Hörvermögen erkannt wird, desto besser lässt es sich ausgleichen. Bleibt ein Hörverlust hingegen lange unversorgt, schwindet das Hörverstehen.

Wer gut hört, bleibt aktiv, sozial eingebunden und geistig fit. Hörakustiker sind die Experten für vorsorgliche Hörtests, Hörsystemversorgungen und Gehörschutz.

Erste Hinweise auf eine Hörschwäche kann oft schon ein Online-Test über das Smartphone liefern oder gleich ein professioneller Hörtest beim Hörakustiker vor Ort, den Hörakustiker-Fachbetriebe zumeist kostenfrei anbieten. Ein HNO-Arzt schließt dann ernste medizinische Ursachen für Schwerhörigkeit aus und verordnet bei Bedarf Hörgeräte. Der Hörakustiker misst den Hörverlust anschließend

Foto: Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) / Marc Theis

noch mal exakt nach und gleicht ihn mit Hörsystemen aus. Dafür steht eine Vielzahl verschiedener Modelle zur Verfügung, die sich hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Bauart und Größe unterscheiden. Der Hörakustiker hilft, die individuell am besten passende Hörlösung zu finden. Die Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) empfehlen, den „Welttag des Hörens“ zum An-

Gutes Hören schützt das Gehirn

Immer mehr Studien belegen: Wer gut hört, bleibt geistig länger fit. Die Verbindung zwischen unbehandelter Schwerhörigkeit und kognitiven Erkrankungen wie Demenz ist in der wissenschaftlichen Forschung inzwischen vielfach dokumentiert. Eine rechtzeitige Versorgung mit Hörgeräten kann helfen, so die Fördergemeinschaft Gutes Hören, das Risiko für geistigen Abbau zu senken – und Hörakustiker spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die renommierte „Lancet Commission on Dementia Prevention, Intervention, and Care“ listet unbehandelte Schwerhörigkeit bereits seit 2020 als bedeutenden Risikofaktor für Demenz. Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen mit unbehandelter Hörminderung ein bis zu fünffach erhöhtes Risiko für kognitive Störungen haben, abhängig vom Schweregrad der Hörbeeinträchtigung. Warum der Hörsinn so wichtig für das Gehirn ist: Hören ist

mehr als nur die Aufnahme von Schall. Es ist eine zentrale geistige Aktivität: Das Gehirn interpretiert Geräusche und Sprache, filtert Informationen, reagiert auf Emotionen. Wird diese ständige Reizverarbeitung durch Schwerhörigkeit gestört, kommt es zu einer Unterforderung des Gehirns. Gleichzeitig ziehen sich Betroffene oft aus Gesprächen und sozialen Situationen zurück. Soziale Isolation, ein weiterer Risikofaktor für Demenz, ist häufig die Folge.

lass zu nehmen, um das eigene Gehör einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn wer gut hört, bleibt aktiv, sozial eingebunden und geistig fit. Ein kostenloser Hörtest beim Hörakustiker kann schnell Gewissheit bringen. Mehr verstehen bedeutet mehr erleben – also am besten gleich einen Termin vereinbaren.

 Mehr Infos rund ums Hören etwa auf www.richtiggut-hoeren.de im Netz.

Für weitere Informationen: drk.de/ testamentsspende

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Drachen und Musicals

Bremen kann sich für Anfang März auf zwei außergewöhnliche Konzertabende in der Glocke freuen: Am 4. März, 20 Uhr, entführt „Game of Thrones & House of the Dragon“ das Publikum in die epische Klangwelt von Westeros, bevor am 8. März, 19 Uhr, die deutsche Tournee von „Best of famous Musicals“ nach ihrem umjubelten Erfolg in Skandinavien in der Hansestadt startet.

Wenn am 4. März die ersten düsteren Klänge erklingen, wird die Glocke zum Schauplatz musikalischer Intrigen, Drachenflüge und königlicher

Machtspiele. „Game of Thrones & House of the Dragon“ präsentiert die eindrucksvollsten Kompositionen aus den Erfolgsserien.

Am 8. März folgt ein weiterer Höhepunkt: „Best of famous Musicals“ feiert in Bremen den Auftakt seiner Deutschlandtournee. Unter der künstlerischen Leitung von Karl Davies und der musikalischen Leitung von Stephen Ellery vereint die Produktion die größten Hits der Musicalgeschichte in einer aufwendig inszenierten Gala. Tickets und Infos unter glocke.de. bm

Elektro-Jubiläum

Musik aus 35 Jahren Bandgeschichte

Nach der mitreißenden

„Epitaph“-Tour setzen Projekt Pitchfork jetzt ihre Reise fort. Peter Spilles und seine Mitstreiter präsentieren neue Songs aus dem kommenden Album live auf der Bühne und entfalten dabei den unverwechselbaren

„Fiktion und Wahrheit“

Fotografie im Visier: Sammlungsausstellung in der Kunsthalle durch vier neue Räume ergänzt

BETTINA MEISTER

Klangkosmos, der die Band seit Jahrzehnten auszeichnet: eindringliche Elektronik, treibende Rhythmen und Texte mit Tiefgang. Ergänzt wird das Set durch ausgewählte Klassiker und Höhepunkte aus 35 Jahren Bandgeschichte. bm

Hommage an Whitney

Tribute-Show im Metropol Theater

Die Begeisterung für die unvergessene Sängerin und Entertainerin lebt weiter: Auch Jahre nach ihrem viel zu frühen Tod bleibt Whitney Houston eine Ikone des Pop, deren musikalisches Vermächtnis – von Pop über Soul bis R&B – unvergleichlich ist.

Das Tribute-Event „One Moment In Time“ bietet die Gelegenheit, die unsterblichen Hits der Pop-Diva in einer Live-

Performance zu erleben. Das Repertoire der Homage umfasst zeitlose Hits wie „I Wanna Dance with Somebody“, „I Will Always Love You“, „Saving All My Love for You”, natürlich „One Moment in Time“ und viele mehr. Dazu gibt es modernste Multimedia-Technik und eine originalgetreue Lichtshow – zu erleben am 15. März, 19 Uhr, im Metropol Theater. bm

Fotos gelten gemeinhin als Abbild der Realität. Inwieweit sie aber genau dieses nicht sind, zeigt nun ein neuer Bereich der Sammlungsausstellung „Remix“ der Bremer Kunsthalle. In vier neu gestalteten Räumen geht Kuratorin Eva FischerHausdorf Fragen auf den Grund wie: Kann man Fotografie heute noch glauben? Und welche Aufgabe kann sie übernehmen in Zeiten von KI und Deep Fakes?

Zu sehen ist dabei eine Auswahl historischer und zeitgenössischer Fotografie. Es werden über 80 Arbeiten präsentiert, größtenteils zum ersten Mal in der Kunsthalle Bremen. Die Ausstellung „Fiktion und Wahrheit“ (zu sehen bis Frühjahr 2027) spricht ein grundsätzliches Thema der Fotografie an: die vermeintlich authentische Wiedergabe der Wirk-

lichkeit. Mit den ausgewählten Kunstwerken lenkt die Schau die Aufmerksamkeit auf die traditionelle Vorstellung der Fotografie als objektives Abbild, als verlässliche Dokumentation der Wirklichkeit oder sogar als

Beweismittel bei der Aufdeckung von Straftaten. Die ausgestellten künstlerischen Positionen zeigen auch unterschiedliche Weise: auch wenn das Medium Fotografie noch heute oft als „Fenster zur Welt“

betrachtet FZund als Realität wahrgenommen wird, so ist doch jedes Bild, jede künstlerische Fotografie, ein Konstrukt, in dem sich Wahrheit und Fiktion verwischen können. Schon ein simples Porträtbild bildet nicht Realität ab, allein schon deshalb, weil die Person „gesetzt“ also inszeniert, wurde. Besonders deutlich wird der Eingriff in die Fotografie bei den Press Paintings von Sebastian Riemer, der mit retuschierten Agentur- und Pressebildern arbeitet. Hier wird ersichtlich, wie schon in den 1930er Jahren mit Ausschnitten, Verkleinerungen und Übermalungen von angeblich unwichtigen Details Fakten geschaffen wurden. Die Ausstellung greift auch aktuelle Themen auf wie die digitale Bilderflut im Internet und die Frage der Glaubwürdigkeit von Photographie in Zeiten von Künstlicher Intelligenz.

Künstler Sebastian Riemer und seine gesammelten Press Paintings. Foto: pv
Richard Mosse fotografierte mit einem speziellen Fabfilm Kriegsgebiete im Kongo.
Fotos: Schlie

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