Schutzräume bei Hitze Projekt zur Unterstützung wohnungsloser Menschen gestartet
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LINKS DER WESER
Wie fährt es sich mit dem Rad?
Sind die Radwege zu schmal, zu schlecht, zu unsicher? Die Kreuzungen zu unübersichtlich? Die Ampelphasen zu lang? Vom 1. September bis zum 30. November 2026 können Bremerinnen und Bremer am Fahrradklimatest teilnehmen. Fragen stellt der ADFC unter fkt.adfc.de mas
Waffenverbot verlängert
Die Bundespolizei verlängert das Mitführverbot von gefährlichen Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern im Hauptbahnhof – bis zum 31. August. Hausverbote oder Zwangsgelder drohen bei Zuwiderhandlung. mas
Förderung für Klimaprojekte
Hochwasserschutz, Hitzevorsorge, Projekte der Schwammstadt und klimaresiliente Infrastruktur: Das Zentrale Umsetzungsprogramm Klimaanpassung fördert solche Vorhaben. Weitere Informationen dazu stehen bei der Bremer Förderbank BAB unter bab-bremen.de mas
Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung
SAMSTAG, 1. AUGUST 2026
Nicht einschüchtern lassen Bremen eine Woche nach dem Attentat auf den CSD von Berlin
NR. 3819/56. JAHRGANG
Leinen los Mit dem Boutiqueschiff „Katharina von Bora“unterwegs auf vier Flüssen
An heißen Tagen rückt die Polizei erfahrungsgemäß häufiger zu Einsätzen aus. Nach Ansicht eines Psychosomatikers, steigt bei Hitze das Konfliktpotenzial.
Archivfoto: WESER REPORT
Hitzköpfig durch hohe Temperaturen
Bremer Experten aus Medizin und Polizei sehen einen Zusammenhang zwischen Hitzewelle und Stress
PHILIPP BEHRBOM
Die Luft stand unter der Woche in der Stadt. Auf dem Pflaster flimmerte die Hitze, die Fenster vieler Wohnungen blieben auch nachts geöffnet. Wer an einem heißen Sommertag wie Mittwoch durch Bremen läuft, erlebt nicht nur volle Eisdielen und überfüllte Badestellen – vielerorts liegen auch die Nerven blank. Ein hupendes Auto, ein Streit um den letzten Schattenplatz im Park, laute Musik bis spät in die Nacht: Entstehen Konflikte im Sommer schneller?
„Hitze bedeutet für den Körper zunächst einmal Stress. Er muss permanent arbeiten, die Körpertemperatur zu regulieren. Das ist anstrengend
Ost. Dieses Stresserleben könne dazu führen, dass Menschen schneller gereizt sind, sich erschöpft fühlen und schlechter schlafen, so Bagus. Hinzu kommt, dass viele Menschen an warmen Abenden länger wach bleiben, weil die Temperaturen erst spät angenehmer werden. All das könne dazu führen, dass Menschen im Alltag gereizter und aggressiver sind. Besonders betroffen seien Personen mit psychischen Vorerkrankungen, jedoch spüre letztlich jeder die Auswirkungen. „Der Geduldsfaden ist einfach kürzer, Streitigkeiten eskalieren schneller“, so Bagus. Die körperliche Belastung durch Stresshormone und Kreislaufschwankungen erhöht das Konflikt-
len. Bremerinnen und Bremer sollten einkalkulieren, dass sie in dieser Zeit schneller gereizt sind und Konflikte leichter entstehen können, betont Bagus.
In der Kriminalstatistik werden heiße Tage nicht gesondert erfasst. Dementsprechend liegen der Bremer Polizei keine Auswertungen vor, die einen Zusammenhang zwischen Hitze und einer erhöhten Zahl an Polizeieinsätzen belegen, erklärt Franka Haedke, Sprecherin der Polizei. „Aus polizeilicher Erfahrung lässt sich jedoch sagen, dass es an heißen Tagen häufig zu einem erhöhten Einsatzaufkommen kommt“, so Haedke. Der Hauptgrund sei, dass sich deutlich mehr Menschen im öffentlichen
oder alkoholbedingten Konflikten im öffentlichen Raum. Dort sieht Haedke durchaus einen Zusammenhang. Alkohol lasse bei Menschen ohnehin die Hemmschwelle sinken und mache sie aggressiver. Komme Hitze hinzu, gehe es schneller, so Haedke. Das Thema Hitze und ihre gesundheitlichen Folgen werden Bremen mit Blick auf den Klimawandel in den kommenden Jahren weiter begleiten. „Ich glaube, dass wir uns insgesamt noch zu wenig darauf eingestellt haben“, so Bagus. Viele Menschen hätten Schwierigkeiten, ihren Tagesablauf an die Hitze anzupassen – auch aufgrund starrer beruflicher Regelungen. Hier sei die Politik gefragt, so Bagus. Nicht nur der Körper
Die große Unterstützung in den vergangenen Wochen hat uns tief bewegt. Mit deinem Einkauf unterstützt du ein lokales Fachgeschäft. DaNkE, Br EME N!
Mehr Starkregen, Stürme und Feuer: Pflichtversicherung gegen Elementarschäden?
Pro PETER RUDOLPH
Vorsitzender des Christlichen
Gewerkschaftsbundes CGB, Landesverband Bremen
Aufgrund des Klimawandels müssen wir uns verstärkt auf Extremwetterlagen mit Stürmen, Starkregen und Hagelschlag einstellen, wie sich auch in Bremen in diesem Monat bereits wieder gezeigt hat. Dazu gehört auch eine finanzielle Schadensabsicherung, die private Hausbesitzer und ihre Mieter nicht auf den Folgekosten von Hagelschäden und vollgelaufenen Kellern sitzen lässt.
Bislang sind in Deutschland nur gut 50 Prozent der Privathaushalte gegen Elementarschäden versichert. Der Christliche Gewerkschaftsbund CGB fordert deshalb eine gesetzliche Regelung zur Einführung einer flächendeckenden Elementarschadenpflichtversicherung, wie sie auch der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vorsieht und wie sie von der Ministerpräsidentenkonferenz bereits angemahnt wurde. Deutschland sollte sich hier Frankreich als Vorbild nehmen, wo 98 Prozent der Haushalte durch das „regime catastrophe naturelle“ kostengünstig finanziell abgesichert sind und dies bereits seit 1982.
Contra Ingmar Vergau
Geschäftsführer Haus & Grund, Landesverband Bremen
Eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden wäre nichts anderes als eine Zwangsversicherung. Sie bekämpft keine einzige Ursache von Starkregen oder Hochwasser, sondern verlagert die finanziellen Folgen unzureichender staatlicher Vorsorge auf die Eigentümer. Gerade in Bremen hat die Flächenversiegelung über Jahrzehnte zugenommen, während der Schutz vor Starkregen nicht Schritt gehalten hat. Jetzt sollen Hauseigentümer dafür die Rechnung bezahlen. Das ist der falsche Weg. Wer Risiken reduzieren will, muss in Deiche, Kanalisation, Rückhalteflächen und eine vorausschauende Stadtplanung investieren. Eine Versicherung ersetzt keine Prävention. Sinnvoll sind bezahlbare Angebote, transparente Bedingungen und Eigenverantwortung – nicht eine weitere Pflicht, die das Wohnen für Mieter und Eigentümer verteuert. Mehr staatliche Verantwortung für wirksame Prävention statt mehr Zwang für Eigentümer – das ist die Antwort auf den Klimawandel.
Erholung statt Aufschwung
Halbjahresbilanz der Bremer Handelskammer
Die Stimmung in der bremischen Wirtschaft hat sich nach dem Rückgang im Frühjahr wieder leicht verbessert. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Handelskammer Bremen unter 369 Unternehmen hervor.
„Die leichte Erholung ist ein gutes Zeichen, bedeutet aber noch keinen nachhaltigen Aufschwung“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Matthias Fonger. Vor allem die Industrie profitiert von gestiegenen Ausgaben für Sicher-
heit und Verteidigung und blickt auch im Exportgeschäft wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Weniger positiv entwickelt sich die Lage im Handel sowie in der Hotellerie und Gastronomie. Als größte Risiken nennen die Unternehmen weiterhin hohe Arbeitskosten, Bürokratie sowie steigende Energie- und Rohstoffpreise.
Der Konjunkturindikator der Handelskammer stieg um 10 Punkte auf 85, liegt damit aber weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt (94). pb
Einem Ranking des Onlineanbieters kurzurlaub.de zufolge gehört das Schnoorviertel zu den schönsten Altstädten Deutschlands. Foto: Weser-Report-Archiv
Was haben Goslar (87,50 Punkte von 100 Punkte), das Bremer Schnoorviertel (79,13 Punkte) und Lüneburg (74,77 Punkte) gemeinsam? Alle drei stehen in der Reihenfolge im AltstadtRanking 2026 von kurzurlaub. de auf dem Siegertreppchen. Das Reiseportal hat dazu historische Stadtquartiere in Bremen und Niedersachsen unter die Lupe genommen. Für die Auswertung wurden unter anderem das historische Erlebnis, die Aufenthaltsqualität, die Fußläufigkeit, das Hotelangebot, die touristische Nachfrage, GoogleBewertungen sowie typische gastronomische Ausgaben bewertet. Das Schnoorviertel, das im Bundesvergleich auf Rang zwölf landet, punktet besonders mit hoher touristischer Nachfrage, kurzen Wegen und großer Hotelauswahl. WR
Kaum Schutzräume bei Hitze
Verein Lie La startet Forschungsprojekt „Hi Wo“ zur Unterstützung wohnungsloser Menschen
LAURA STACHE
WESER REPORT: Worum geht es bei dem Projekt Hi Wo?
CLARA SCHRÖDER: Wir wollen mit dem Projekt eine Datengrundlage darüber schaffen, wie wohnungslose Menschen vor Hitze und Extremwetter geschützt werden können, insbesondere Frauen. Wir arbeiten dabei zusammen mit dem BIPS, also dem Leibniz-Institut hier in Bremen, das diese Daten auswertet und daraus Handlungskonzepte ableiten kann für soziale Arbeit, aber auch für die kommunale Stadtplanung oder Hitzekoordination. Wir wollen da ansetzen, wo Menschen unter dem Radar der Hilfsangebote fliegen, weil sie beispielsweise schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Warum ist es wichtig, das Thema Hitzeschutz wissenschaftlich untersuchen zu lassen?
Mit einem wissenschaftlichen Ansatz ist es wahrscheinlicher, dass sich am Ende tatsächlich etwas umsetzen lässt. Also, dass es nicht nur anekdotisch ist, sondern wir wissenschaftlich Handlungsempfehlungen geben können, die sich nicht nur auf Bremen, sondern auch auf andere Orte hoffentlich übertragen lassen. Wir erheben viele Daten und Informationen über verschiedene Bedarfe und
Orte, an denen sich viel aufgehalten wird. Dabei hilft eine App, die wir selber entwickelt haben und gemeinsam mit dem BIPS noch weiterentwickeln.
Welche Erkenntnisse erwarten Sie, die bislang fehlen?
Meine größte Erwartung ist, dass wir für die bisher „gefühlte Notwendigkeit“ von speziellen Hitzeschutz-Konzepten für wohnungslose Menschen wirklich Evidenz schaffen und handfeste Begründungen, warum es sie braucht. Meine Hoffnung ist, dass sich das in Hitzeschutz-Konzepten und in sozialarbeiterischen Konzepten sowohl in Bremen als auch deutschlandweit niederschlagen wird, weil der Bedarf ist da. Oft ist es in der Politik hilfreich, Bedarfe nicht nur zu sehen, sondern sie in Zahlen zu belegen.
Was unterscheidet speziell die Situation von wohnungslosen Frauen von anderen wohnungslosen Menschen?
Viele der Grundbedürfnisse nach Schutz, Wasser und Rückzugsräumen sind ähnlich. Es gibt jedoch zwei Dinge, die Frauen vom Rest unterscheiden. Weibliche Körper reagieren medizinisch gesehen anders auf Hitze als männliche. Viele sind genau in dem Alter, in dem Frauen generell einfach
stärker von Hitze betroffen sind. Viel größer noch ist das Problem, dass wohnungslose Frauen in den Unterstützungsstrukturen oft nicht gleich mitgedacht werden. Viele der Angebote sind offen für alle und das bedeutet gleichzeitig oft, dass sie gefährlich werden können, weil eben Männer dort stark dominieren.
Sie stellen erstmals Streetworkerinnen ein. Welche Bedeutung hat das für Ihre Arbeit?
Sowohl für den Verein als auch für die Zielgruppe hier in Bremen ist das ein riesiger Schritt. Zwei Straßensozialarbeiterinnen knüpfen Kontakte und erfassen gleichzeitig Daten und Informationen darüber, was gebraucht wird und was in Extremsituationen hilft. Wir sind ein Verein, der rein ehrenamtlich getragen ist und auch weiter ehrenamtlich bleibt. Deswegen war es bisher auch ganz klar nur ein Unterstützungsangebot durch die Verteilung von materiellen Gütern.
Was müsste sich in Bremen kurzfristig ändern, um die Situation der Betroffenen zu verbessern?
Ich denke als erstes an das Winternotprogramm. Eigentlich braucht es nämlich auch ein Hitzenotprogramm. Es braucht kühle und schattige Orte, die sicher sind, an denen Menschen Schutz vor Hitze finden können.
Welche Erwartungen haben Sie an Politik und Verwaltung?
Ich wünsche mir ein Ende der Bremer Vertreibungspolitik für wohnungslose Menschen, vor allem rund um den Hauptbahnhof. Auch mehr Akzeptanz, Unterstützungs- und Aufenthaltsangebote und dass der Ansatz von Housing First weiter ausgebaut und gefördert wird. Ich habe das Gefühl, es gibt im Moment eher ein Verdrängen und eine repressive Politik gegen wohnungslose Menschen. Und meiner Meinung nach braucht es mehr Verständnis und mehr soziale Arbeit statt mehr Repression.
Was wäre für Sie ein konkreter Erfolg des Projekts in drei Jahren?
Ein konkreter Erfolg wäre, wenn das Handlungskonzept, das wir erarbeiten wollen, in Umsetzung ist. Das heißt, der Hitzeaktionsplan in Bremen hätte konkrete soziale Arbeit für wohnungslose Frauen mitgedacht. Vielleicht gibt es auch ein Angebot, das sich speziell an wohnungslose und obdachlose Frauen richtet, das quasi für Extremwetter da ist. Ich würde mir wünschen, dass es auch allgemein mehr sichere Anlaufstellen für sie gibt. Ein großer Erfolg für das Projekt wäre es auch, wenn die Ansätze ebenso in anderen Städten in Umsetzung sind – wir haben den Transfer mitgedacht.
Unter dem Motto „Generationen voller Pride – glücklich, sichtbar, stark“ findet am 22. August der CSD Bremen statt. 2025 waren laut Veranstalter 29.000 Menschen dabei. Foto: WR-Archiv
„Angst regiert uns nicht“
So reagiert Bremen eine Woche nach dem Berlin-Terror – vorm eigenen CSD am 22. August
MARCUS SCHMIDT
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Attentat in Berlin setzen die Organisatoren des Christopher Street Day (CSD) in Bremen auf Zusammenhalt statt Angst. „Wir haben uns ganz bewusst die Zeit genommen zu trauern“, sagt CSDVorstand Robert Dadanski mit Blick auf die Mahnwache auf dem Bremer Marktplatz am vergangenen Montag. Nun richte sich der Blick wieder nach vorn: „Angst und Einschüchterung dürfen nach so einer Tat niemals das letzte Wort haben.“
Auch Bremens Innensenatorin Eva Högl betont, dass die Trauer weiterhin präsent sei. „Eine Frau ist gestorben, weil sie für ein freies Leben gefeiert hat.
BREMEN KOMPAKT
Zugleich bin ich fest entschlossen: Diese Freiheit lassen wir uns nicht nehmen.“
Der Bremer CSD findet am 22. August statt. Organisator Dadanski: „Wir bewerten die Lage aktuell völlig objektiv und ohne Panik, um gemeinsam mit der Bremer Polizei die richtigen sicherheitstechnischen Schritte zu gehen. Unser oberstes und wichtigstes Ziel ist es, den CSD für alle Beteiligten sicher auf die Straße zu bekommen.“
Warum man gerade jetzt mitlaufen oder zuschauen sollte, erklärt der Ehrenamtler auch: „Demokratie und Minderheitenschutz sind keine Aufgaben, die man nur ‚den Anderen‘ überlassen darf. Jeder Mensch trägt jetzt die Verantwortung, aufzustehen.“ Hass und Gewalt
Der Flughafen Bremen ist von der Vereinigung Cockpit als bester regionaler Flughafen Deutschlands ausgezeichnet worden. Im aktuellen VC-Flughafencheck belegte der Airport im Gesamtranking aller deutschen und schweizer Flughäfen den vierten Platz und verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahr um zwei Positionen.
Das Land Bremen hat den Frauenanteil in Führungspositionen öffentlicher Unternehmen weiter erhöht. Laut der aktuellen FITPublic-Management-Studie liegt der Anteil von Frauen in Vorständen und Unternehmensleitungen inzwischen bei 31,5 Prozent. Damit belegt Bremen gemeinsam mit Berlin bundesweit den Spitzenplatz und liegt deutlich über dem Durchschnitt von 23,4 Prozent.
Bis in die Abendstunden des heutigen Samstags findet auf der Bürgerweide das Hip-Hop-Musikfestival „TurnUp Brmn“ statt. Nachdem die Erstausgabe im vergangenen Jahr nach Angaben der Veranstalter erfolgreich war, wurde das Festival in diesem Jahr von einem auf zwei Tage verlängert. Angekündigt sind Szenegrößen wie UFO361, Bonez MC und Gzuz. Der Rapper Haftbefehl hatte Anfang der Woche seine Teilnahme abgesagt.
Großes Lotto-Glück in Bremen: Bei der Zusatzlotterie Spiel 77 hat eine Bremerin oder ein Bremer den Jackpot geknackt. Mit den am 29. Juli 2026 gezogenen Gewinnzahlen die Person als einzige bundesweit die Gewinnklasse 1. Der Gewinn beträgt insgesamt 1.577.777
dürften uns nicht davon abhalten, gemeinsam für eine offene, solidarische Gesellschaft einzustehen. Auch Högl wirbt für eine breite Teilnahme, „weil gerade jetzt jedes Gesicht zählt. Wer dabei ist, zeigt: Angst regiert uns nicht, und Vielfalt ist in Bremen zu Hause. Das ist die beste Antwort auf Berlin.“
Dadanski appelliert an die Menschen, sich keinesfalls einschüchtern zu lassen: „Seid am 22. August glücklich, sichtbar und stark – genau das ist auch unser diesjähriges Motto. Vertraut auf die Sicherheitskonzepte und die enge Zusammenarbeit zwischen uns und der Bremer Polizei.“ Sein Tipp: Nach Möglichkeit solle man in Gruppen sowohl zur CSD-Demo aber auch anschließend
nach Hause gehen.
Die Senatorin betont, dass die Demonstrations- und Meinungsfreiheit geschützt werde: „Für die Sicherheit sorgt die Polizei, und sie schaut nach Berlin noch einmal besonders genau hin. Sie steht dafür in engem Kontakt mit den Veranstaltern, damit am 22. August alle sicher feiern können.“ Zu einzelnen Maßnahmen sage sie bewusst nichts: „Das gehört in die Hände der Fachleute, denen ich voll vertraue.“ Högl weiter: „Kommen Sie, feiern Sie, seien Sie sichtbar. Achten Sie aufeinander und folgen Sie den Hinweisen von Veranstaltern und Polizei, dann sind Sie in guten Händen. Und dann genießen Sie diesen Tag, der Ihnen gehört.“
„Jeder Angriff ist eindeutig einer zu viel“
BSAG: So gefährlich ist die Arbeit der Fahrer
MARCUS SCHMIDT
Auf der Linie 37 hatte BSAGFahrer Michael Logemann einen „auffälligen“ Fahrgast gebeten, hinten auszusteigen. Der ging raus, stieg aber vorn wieder ein: „Er schlug mir unvermittelt ins Gesicht“. Ein Kollege kam dem Busfahrer zu Hilfe. Trotzdem hatte der Gewalttäter auch Logemanns Rippen geprellt. Das war 2005. Heute beruhigt ihn zum Beispiel „die neue Sicherheitskabine in immer mehr Bussen.“ So etwas gibt es in Straßenbahnen schon länger. Auch wenn Übergriffe äußerst selten vorkommen, werden Fahrdienst, Ticket-Prüfende und Sicherheitsteams weiterhin bespuckt, beschimpft und angegriffen.
„Die Vorfälle kommen nur im Promille-Bereich vor, auch wenn jeder Angriff eindeutig einer zu viel ist“, so die stellvertretende Pressesprecherin Katharina Rüßbült. Sie ordnet aber auch ein: „Die Anzahl der Vorfälle muss man vor allem im Verhältnis zu unseren Fahrgastzahlen von 108,3 Millionen in 2025 betrachten.“
Die Sicherheitskoordinatorin der BSAG, Ingrid Dorsch-Wilke, findet Lösungen und geht ins Detail: „Es gibt keine Linien, die hervorstechen.“ Sie erwähnt häufige Ursachen: „Bei 40 bis 50 Prozent Meldungen pro Woche sind es Personen in prekären Lebenslagen oder unter Drogen stehend, die zum Beispiel auch Fahrgäste belästigen oder Schmutz machen“. Die Zahl der Übergriffe aufs Personal sei seit Jahren stabil. Da gehe es zunächst um Beschimpfungen: „Bei aggressiven, rassistischen und sexistischen Beleidigungen liegen wir bei 100 pro Jahr.“ Etwa 35 körperliche Übergriffe pro Jahr sind Folgen von verbalen Auseinandersetzungen. Die meisten Vorfälle gibt es, wenn Fahrer helfen, eine Situation zu schlichten oder klären zu wollen. Unvermittelte und direkte Angriffe auf Mitarbeitende habe man selten. „Der letzte liegt über zwei Jahre zurück. „Bei Körperverletzungen handelt es sich meistens um Spuckattacken, selten um Schläge oder Handgemenge“, so Rüßbült.
Fahrer Michael Logemann wurde 2005 ins Gesicht geschlagen. Eine Sicherheitskoordinatorin wertet solche Fälle aus. Foto: M. Schmidt
Nicht nur Urlaubsort auch Anlagealternative
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury
bei der Sparkasse Bremen
Aus deutscher Perspektive wird gern neidisch gen Norden geschaut. Die Länder Skandinaviens gelten als attraktives Reiseziel mit viel Natur und freundlichen Menschen. Aber auch für Anlegerinnen und Anleger kann der Blick gen Norden lohnen. So gelten diese Länder als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien oder ElektroMobilität. Zusätzlich ist die Digitalisierung der Verwaltung weit vorangeschritten und die Staatsfinanzen gelten als solide. Da die Märkte dort relativ klein sind, haben sich viele Unternehmen seit jeher international aufgestellt, wodurch auch einige Global Player entstanden sind. Natürlich sind Investitionen am skandinavischen Kapitalmarkt mit Risiken verbunden und können zu einem Kapitalverlust führen. Ich halte diese Länder jedoch für gut aufgestellt, so dass eine Beimischung von skandinavischen Titeln –zum Beispiel in Form eines Investmentfonds – die Streuung eines Depots verbessern kann. GELDANLAGE
KLIMATIPP
Stromfresser in den Urlaub schicken
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Fleisch vom Spieß und mehr: Von der Döner Lounge in Woltmershausen
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Montags bis sonntags von 11 bis 23 Uhr geöffnet 0421 / 98 71 98 66
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ie Koffer sind gepackt, alle Fenster geschlossen und die Haustür verriegelt –aber wie sieht es mit den Stromfressern in den eigenen vier Wänden aus? Auch wenn niemand zu Hause ist, verbrauchen Fernseher oder Drucker mitunter Energie. Denn sie laufen häufig im Stand-by-Modus und ziehen so rund um die Uhr Strom. Vor der Abreise lohnt sich deshalb ein Kontrollgang: Schalten Sie Elektrogeräte aus oder trennen Sie sie vom Netz. Auch Ladegeräte für Handy, Tablet oder Zahnbürste können aus der Steckdose gezogen werden. Der WLAN-Router sollte nur dann an bleiben, wenn er für Smarthome-Anwendungen oder Überwachungssysteme benötigt wird. Kühl- und Gefrierschrank dürfen natürlich eingeschaltet bleiben. Sind beide vor dem Urlaub aber fast leer, ist es durchaus sinnvoll, sie auszumachen, abzutauen und die Türen offen stehen zu lassen. So starten Sie gut vorbereitet in die schönste Zeit des Jahres.
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Aufgeräumt präsentiert sich der einigermaßen große Gastraum der Döner Lounge. Links befindet sich der Tresen, rechts stehen schwarze Kunstlederbänke, die Wände ziert ein Mix aus roter Farbe, Ziegelsteinoptik, Bremen-Bildern sowie einer großen Speckflagge. Im Fernseher laufen Musikvideos irgendwelcher Rapper – der Geräuschpegel ist aber angenehm dezent. Insgesamt ist es hier recht sauber, sogar ein paar vereinzelte Plastikblumen gibt es.
ESSEN
Wir bestellen eine Falafel Pita im Menü mit Pommes und einem Softgetränk für 11 Euro. Vorweg: Die Portion Pommes ist groß und ganz ok. Ein bisschen mehr Salz hätte ihnen gut getan, auch sind viele Fries eher lappig. Das auf einer Seite aufgekrosste Pita-Brötchen ist gut gefüllt mit grünem Salat, einigen Tomaten, Gurken, etwas Rotkraut, Zwiebeln, intensiver Cocktailsoße und vier warmen Falafelbäll-
chen. Insgesamt schmeckt das ganz ordentlich. Der Lahmacun Teller kostet 12 Euro im Menü (ebenfalls inklusive Softdrink und Pommes). Der aromatische Teigfladen ist aufgerollt und gut gefüllt mit viel magerem Kalbfleisch, ein wenig Salatmischung und der gleichen leckeren Cocktailsoße. Die Portion ist ausreichend groß und mit dem Teller Pommes dabei absolut sättigend. Da wir heute mal wieder zu dritt unterwegs sind, können wir auch die Sucuk-Pizza bewerten: Für 9 Euro bekommen wir einen soliden, mittelgroßen Teigfladen. Der ist allerdings ein wenig kleiner, als die angegebenen 28 Zentimeter Durchmesser. Ja, das messen wir tatsächlich vor Ort nach. Der
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SERVICE
Sehr freundlich, zudem sind die Mitarbeiter aufmerksam. Kinder werden kumpelhaft bedient und der Nebentisch sofort nach dem Verlassen der Gäste sauber abgewischt. Allerdings ist es ihnen nicht möglich, unsere Gerichte zeitgleich fertigzustellen; der Kollege mit der Pizza musste diese einige qualvolle Minu-
ten anschmachten, bis wir auch die anderen Essen abholen durften; erst dann konnte er endlich hineinbeißen.
PREISE
Die Preise sind total okay: PitaMenü mit Pommes und Softdrink für 11 Euro und das Lahmacun-Menü für 12 Euro können sich sehen lassen. Auch die Pizza geht mit 9 Euro so durch. Getränkepreise sind günstig: Ein Wasser (0,3l) kostet 2 Euro und Softdrinks (0,3l) 2,50 Euro. Alkoholika gibt es nicht.
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Ich, Margit, 71 J., seit einem Jahr verwitwet, langjährige Sprechstundenhilfe, bin eine herzensgute Frau, mit toller Figur u. liebevollem Wesen (kinderlos). Das häusliche Leben, Kochen und Backen bereiten mir viel Freude, was ich mir pv wünsche, ist ein zärtlicher
Pita, Lahmacun und Pizza in der Döner Lounge.
Foto: B. Meister
Werder sucht den Shootingstar
Nach dem Trainingslager im Zillertal steigen die Chancen einiger Nachwuchsspieler
PHILIPP BEHRBOM
Das Trainingslager im Zillertal ist vorbei, die ersten Eindrücke sind gesammelt. Jede Saison tauchen auf der Reiseliste Spieler auf, von denen der durchschnittliche Fan noch nie etwas gehört hat. Für einige ist die Reise ins Zillertal ein absolutes Highlight, ehe es wieder in die U23 geht. Für andere, wie Karim Coulibaly, war das Trainingslager der erste Schritt in den Profikader und der Beginn eines steilen Aufstiegs. Wer aus der Riege der jungen Wilden hat in dieser Saison die Chance auf den Durchbruch?
Im Tor sind die Chancen auf Einsatzminuten am geringsten. Stefan Smarkalev und Calvin Sander komplettierten das Torhütergespann im Zillertal. Der Kampf um die Nummer eins ist laut Cheftrainer Daniel Thioune zwar offen – als ernstzunehmende Konkurrenten gelten allerdings nur die Neuverpflichtungen Karl Hein und Alexander Schlager. Smarkalev soll in der U23 Spielpraxis sammeln, Calvin Sander in der U19 zwischen den Pfosten stehen. Mit Luca Höcker, Mats Heitmann und Ramiz Hamouda fuhren gleich drei DefensivNeulinge mit ins Trainingslager. Obwohl Heitmann im Test gegen Fagiano Okayama eine Freistoßflanke zum 2:0 einköpfte, stehen die Chancen auf
andere Youngstars konnten auf sich aufmerksam machen.
einen Schritt in die Bundesliga-Mannschaft eher schlecht. Der Grund: die Konkurrenz. Mit Oskar Wójcik, Niklas Stark, Amos Pieper, Julian Malatini, Karim Coulibaly und Mick Schmetgens stehen derzeit sechs Spieler nominell vor ihm. Etwas günstiger ist die Ausgangslage für Höcker und Hamouda, da beide auch auf den
WERDER TESTET GEGEN COTTBUS
Sieben Jahre trug Leonardo Bittencourt beim SV Werder Bremen die Rückennummer 10. In der kommenden Saison muss er mit der 32 Vorlieb nehmen – beim Zweitligisten Energie Cottbus. Am heutigen Samstag treffen Bittencourt und seine ehemaligen Mannschaftskollegen ab 15 Uhr im Testspiel aufeinander. Gespielt wird im Cottbuser Stadion der Freundschaft (live auf Werder.TV).
Für die WM-Fahrer Marco Friedl, Romano Schmid und Alexander Schlager könnte der erste Auftritt im WerderTrikot in der neuen Saison folgen. Das österreichische Trio stieg unter der Woche nach einer verlängerten WM-Pause ins Training ein. Zu früh kommt ein Einsatz hingegen wohl für Mitchell Weiser. Der 32-jährige Außenbahnspieler befindet sich nach seinem Kreuzbandriss aus dem Juli 2025 noch immer im Wiederaufbautraining. Auch Defensivallrounder Senne Lynen fällt mit einer Bauchmuskelverletzung weiterhin aus. pb
DFB-Frauen erneut in Bremen
Nationalteam trifft auf Asienmeister Japan
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft kehrt im Oktober ins Weserstadion zurück. Am 13. Oktober empfängt das Team von Bundestrainer Christian Wück ab 17.45 Uhr Asienmeister Japan. Zuvor steht am 9. Oktober ein Länderspiel gegen Australien in Karlsruhe auf dem Programm. Bereits im Mai 2025 gastierte die DFB-Auswahl in Bremen und gewann vor 32.398 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 4:0 gegen die Niederlande im Rahmen der NationsLeague-K.-o.-Spiele. Mit Japan
Weserstadionlauf sucht Unterstützer
Für den zweiten Weserstadionlauf am 8. August sucht Bremen Racing noch freiwillige Helferinnen und Helfer. Unterstützt werden kann unter anderem bei der Startnummernausgabe bei der Verpflegung, beim Fotografieren sowie beim Auf- und Abbau. Als Dankeschön erhalten die Ehrenamtlichen zwei Freistarts für Veranstaltungen von Bremen Racing sowie Verpflegung während des Einsatzes. Anmeldungen auf helfendehelden.com pb
kommt nun der amtierende Asienmeister zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft ins Weserstadion. Die DFB-Elf und Japan sind bereits für das Turnier im kommenden Jahr in Brasilien qualifiziert. Für Larissa Mühlhaus könnte es die erste Rückkehr nach Bremen bedeuten. Die Nationalspielerin wechselte vor der Saison vom SV Werder Bremen zu Eintracht Frankfurt. Tickets für den Auftritt der DFB-Frauen in Bremen gibt es ab dem 10. August ab 10 Uhr auf tickets.dfb.de pb
1.000 Besucher beim Benefizspiel
Das Ergebnis war beim 4:4 zwischen dem Blumenthaler SV und dem SV Grohn zweitrangig. Im Fokus stand der gute Zweck. Rund 1.000 Menschen besuchten das Benefizspiel zugunsten der Tochter von Dennis und Sabrina Tanski. Die Eltern waren im Juni Opfer eines Verbrechens geworden und hinterließen eine zweijährige Tochter, deren Zukunft unter anderem mit den Einnahmen aus dieser Partie gesichert werden soll. pb
Außenverteidigerpositionen spielen können. Den mit Vorschusslorbeeren ausgestatteten Ramiz Hamouda umwarben die Bremer mehrere Jahre, ehe er nun im Alter von 18 Jahren von Legion FC aus den USA an die Weser wechselte. Obwohl Hamouda athletisch für sein Alter schon sehr weit ist, dürfte ein Sprung in die Bundesliga noch zu früh kommen. Hamouda soll nach seinem Wechsel zunächst Spielpraxis in der U23 sammeln. Auch Höcker dürfte dort zum Einsatz kommen. Aufgrund der dünnen Personaldecke auf den Außenverteidigerpositionen könnte Höcker früh zum Profikader stoßen. Im Offensivbereich sammelte auch Darwin Soylu erste Eindrücke bei den Profis. Für einen dauerhaften Platz im Bundesligakader dürfte er körperlich noch zulegen müssen, das fußballerische Potenzial bringt der Offensivspieler der vom Vfl Wolfsburg an die Weser wechselte, jedoch zweifellos mit. Noch einen Schritt weiter
scheint derzeit Paul Erevbenagie zu sein. Der 18-Jährige war der Auffälligste im Trainingslager – nicht nur wegen seines Tores im Test gegen den VfL Bochum. Erevbenagie unterschrieb zu Beginn der Saison seinen ersten Profivertrag bei den Grün-Weißen und machte bereits beim Gewinn des DFBPokals der Junioren 2025 auf sich aufmerksam, als er den Ball zum entscheidenden 2:0 im Finale gegen den Karlsruher SC vorlegte. „Paul ist ein schneller und technisch versierter Offensivspieler, der mit seinen Dribblings jederzeit für Überraschungsmomente sorgen kann“, blickte Peter Niemeyer zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift auf Erevbenagie. Auch Thioune erklärte nach dem Ende des Trainingslagers, Erevbenagie habe einen positiven Eindruck hinterlassen. Offiziell ist Erevbenagie zunächst für die U23 eingeplant. Karim Coulibaly startete vor einem Jahr mit derselben Rolle – und gehörte nur wenige Wochen später zur Startelf.
SPORT KOMPAKT
Nach den vergebenen Play-Offs um die Meisterschaft steht die neue Saison in den Startlöchern. Am 17. August startet der SV Werder Bremen in die Tischtennis-Bundesliga. Ab 18.30 Uhr treffen die Grün-Weißen auf den TTC Röhnsprudel Fulda-Maberzell.
Die ersten Spieltage der Frauen-Fußballbundesliga sind terminiert. Für die Werder-Frauen steht damit auch das erste Highlight-Spiel fest. Am 11. September trifft das Team von Trainerin Fritzy Kromp im Weserstadion auf den Hamburger SV. pb
Eröffnung nach dem Umbau
Platz 11 ist bereit für die kommende Saison
Addiert man die jahrelangen Diskussionen mit den Anwohnenden zur eigentlichen Bauzeit, haben die Verantwortlichen des SV Werder Bremen mehr als acht Jahre auf diesen Moment gewartet. Die Renovierungsund Umbaumaßnahmen am Stadion Platz 11 in der Pauliner Marsch sind nun abgeschlossen. Und die waren bitter nötig. Das Stadion, das auch als Bezirkssportanlage genutzt wird, stammt aus den 1960er Jahren und war dementsprechend sanierungsbedürftig. Viele der Gegebenheiten vor Ort entsprachen weder den modernen Wettbewerbsbedingungen noch den Anforderungen an eine zeitgemäße Infrastruktur. Entstanden ist für rund 8 bis 10 Millionen Euro ein professioneller Spieltagsbereich mit Heim- und Gästekabinen, einem integrierten Pressekonferenzraum sowie einer Mixed Zone, die den Anforderungen der Google Pixel Frauen-Bundesliga und der 3. Liga gerecht wird. 75 Prozent der
Kosten übernahm der SV Werder Bremen, die übrigen 25 Prozent aufgrund der städtischen Nutzung als Bezirkssportanlage die Stadt Bremen. Neben den Umkleiden und der Infrastruktur wurde auch die Vereinsgastronomie im Stadion Platz 11 erneuert. Besucherinnen und Besucher können dementsprechend wieder aus einem vollen Angebot schöpfen. In der vergangenen Saison waren nur eingeschränkte Catering-Möglichkeiten bei den Spielen der Werder Frauen und der U23Mannschaft bereitgestellt. Fertig ist man in der Pauliner Marsch allerdings noch nicht. Der Bau des Fußball-Campus hat bereits begonnen.
Die feierliche Eröffnung des Stadions durch die Senatorin für Inneres und Sport Eva Högl sollte am gestrigen Freitag mit dem Auftaktspiel der Regionalliga Nord zwischen der U23 des SV Werder Bremen und dem VfB Oldenburg stattfinden (Spielende nach Redaktionsschluss). pb
Ab sofort noch schnellere Up- und Downloadgeschwindigkeiten
swb.de/glasfaser
Paul Erevbenagi war der auffälligste Nachwuchsspieler im Zillertal-Trainingslager. Doch auch
Foto: Nordphoto / Hafner
Mit neuer Fassade: in neuem Glanz strahlen die Gebäude im Stadion Platz 11. Foto: Behrbom
Sortierung am laufenden Band
„Henrike packt an“ und sortiert bei der Gröpelinger Recycling Initiative Elektroschrott
MARTIN BOLLMANN
Sommerzeit ist Ferienzeit –während die meisten Bremer die warme Jahreszeit zur Erholung nutzen, ist Senatorin Henrike Müller unterwegs, um den Arbeitsalltag der Menschen besser kennenzulernen: „Diese Woche ist Abfallwoche. Heute geht es an die Sortierung“, sagte Müller zum Anfang ihres Besuches bei der Gröpelinger Recycling Initiative, Wertstoff Recycling West, die an der Neptunstraße eine Sortieranlage für Elektroschrott betreibt.
Henrike Müller ist aber nicht nur bei Recycling West unterwegs. Am Tag zuvor war sie bereits mit den Abfallberatern unterwegs und hat im illegal abgeladenen Müll nach Hinweisen auf die Veruracher gesucht. Mit Erfolg: „Wir haben die Leute auch herausgeklingelt“, berichtet Müller – und sich dabei so manche Ausrede angehört, wie „Meine Frau war schuld“. Dennoch hat das Team die Menschen auf ihr Fehlverhalten aufmerksam gemacht: „Das machen die jetzt wohl nicht so schnell noch einmal“, hofft Müller. Angenehmer als die Hausbesuche ist dagegen der Tag bei der Recycling Initiative, wo Müller vor einigen Jahren als arbeitsmarktpolitische Sprecherin schon einmal war: „Ich fand die Mitarbeit mit den Menschen schon damals ganz wunderbar“, meinte Müller und entsprechend legte sich die Senatorin auch bei ihrem jetzi-
Henrike beim Sortieren des Elektroschrotts. Hier nimmt sie eine Gartenpumpe vom Band, die separat gesammelt wird. Foto: Bollmann
gen Besuch wieder ordentlich ins Zeug und sortierte den Elektroschrott am Band den verschiedenen Produktgruppen zum weiteren Recycling zu. „Das ist alles Handarbeit“, erklärt die Betriebsleiterin Lena Hauberg-Lotte, „dies reduziert auch die Brandgefahr“. Und die Arbeit der rund 50 Mitarbeiter wird auch durch Müllers Mithilfe nicht weniger:
Jedes nicht verschweißte Gerät – ob Elektro-Zahnbürste oder -Rasierer – wird aufgeschraubt und auseinandergenommen. Sortierung am laufenden Band– und der Nachschub reißt nicht ab: Rund 60 1.000-Liter-Container Elektroschrott kommen täglich an und wollen bearbeitet werden, damit dabei eine möglichst hohe Rate der (stofflichen) Wie-
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derverwertung erreicht wird. Mit ihrem Besuch am Rande der Überseestadt endet die „Henrike packt an“-Tour aber längst noch nicht: In der gerade vergangenen Woche stand auch noch ein Besuch auf der Blockland-Deponie auf dem Plan. Und die nächste Woche? Da stehen Wärmepumpen und die Arbeit mit den Energieberatern auf dem Programm ...
Polizei sucht den bislang unbekannten Täter
Ein bislang Unbekannter hat zwei Messer auf einem Spielplatz in Huckelriede deponiert. Ein zehnjähriges Kind entdeckte die Gegenstände am Dienstag beim Spielen in einem Sandkasten auf dem Spielplatz am Mittelweg. Das Kind informierte seinen Vater, der die Messer sicherte und die Polizei verständigte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht unter Telefon 362-3888 nach Zeugen. mb
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Charlie hat gern etwas Action
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Der hübsche Kater Charlie hat seinen eigenen Kopf, ist aber im Grunde lieb und zugänglich. Der etwa drei Jahre alte Kater mag Menschen, verbringt gern Zeit mit ihnen und mag die Aufmerksamkeit. Er ist sehr temperamentvoll und hat einen großen Drang nach Action und Spiel. Hat Charlie aber keine Lust mehr und möchte seine Ruhe haben oder es passt ihm nicht, wenn das Leckerlie nicht sofort in seinen Mund fliegt, dann macht er seinen Unmut deutlich und kann in diesen Momenten auch zuschlagen. Die Tierheim-Mitarbeiter suchen für Charlie ein Zuhause, in dem er nach ausreichender Zeit Freigang genießen kann. Aufgrund seiner schroffen Arten sollten Kinder nicht in seiner neuen Familie leben. Auch andere Katzen zählen nicht zu seinen Freunden. Perfekt wäre es, wenn seine neuen Menschen schon Katzenerfahrung haben und seine Körpersprache gut einschätzen können.
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Nächster Schritt im Pilotprojekt
ASV beginnt mit ersten Markierungs- und Beschilderungsarbeiten im Hohentor
VOLKER ALTHOFF
NEUSTADT - Janis Wolther und Thomas Burchert, beide Mitarbeiter der Absperr- und Verkehrstechnik Bremen (AVB), haben in der Oderstraße deutlich und sichtbar eine sogenannte weiße L-Markierung auf die Straße aufgebrannt. „Diese Markierung zeigt, wo Autos in Zukunft parken dürfen – nämlich auf der Straße und nicht mehr auf dem Gehweg“, erklärte Thomas Burchert. So hat das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) jetzt im Neustädter Ortsteil Hohentor erste Markierungsarbeiten durchgeführt und neue Parkverbotsschilder aufgestellt.
Damit will die Behörde den zukünftigen Umgang mit dem Gehwegparken auf den Bremer Straßen sichtbar machen. So war die Grundschule an der Oderstraße genau der passende Ort als Auftakt dafür. „Denn hier können wir ein vielfältiges Interessensspektrum abbilden“, sagte Ralph Baumheier, Staatsrat bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung (SBMS), beim Startschuss.
Mit dem Beginn der Arbeiten setzt die Stadt den nächsten Schritt im Pilotprojekt Neustadt-West um. Hintergrund sind der im Quartier festgestellte hohe Parkdruck sowie die klare rechtliche Vorgabe gegen unzulässiges Gehwegparken.
Durch die Neuordnung des Parkens will das Ressort mehr Übersicht schaffen und die Sicherheit im Straßenraum erhöhen. „Wir wollen gerade mehr Sicherheit für Fußgänger und den jüngsten Verkehrsteilneh-
Die Mitarbeiter der Absperr- und Verkehrstechnik Bremen haben angefangen, Parkzonen für Autos auf die Straße zu brennen. Foto: Althoff
mern erreichen. Ein zentrales Ziel ist daneben die Barrierefreiheit auf den Gehwegen“, so Baumheier. Rund 20 Prozent der bislang genutzten Parkplätze fielen im Zuge des Pilotprojekts in der Neustadt weg. Vor zwei Jahren hatte das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Bremen gegen das aufgesetzte Parken vorgehen muss. Ziel dabei ist, die Rechte von Fußgängern, Kindern und mobilitätseingeschränkte Personen zu wahren. Die neuen Regeln treten dabei
direkt im Moment der Beschilderung in Kraft. „Bis November soll die Umstrukturierung des Parkraums im Hohentor (Neustadt-West), rund um die Delmestraße und entlang der Neustadtwallanlagen, abgeschlossen sein. Dann wird an vielen Straßen das Bewohnerparken eingeführt. Dafür wird entweder ein Parkticket fällig, oder es muss ein Bewohnerparkausweis erworben werden“, erläuterte Rick Graue, Leiter des Amts für Straßen und Verkehr. Den entsprechenden Ausweis gibt es
für 75 Euro pro Jahr und pro Person; er kann ab August beim ASV beantragt werden. Bis das Bewohnerparken im November dann in allen drei Gebieten scharfgeschaltet wird, gilt wie bisher das freie Parken.
Für die Zeit der Umbauarbeiten bittet die Stadt alle Bürger, die temporär eingerichteten Halteverbote unbedingt zu beachten. „Sie sind Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten. Fahrzeuge, die die Durchführung behindern, können abgeschleppt werden“, heißt es.
Vibke Martens (SPD), stellvertretende Beiratssprecherin der Neustadt, sagte: „Der Beirat begrüßt die Maßnahmen. Es gab kritische und positive Stimmen. Der positive Effekt der Maßnahmen ist, dass Kinder auf der Straße spielen können, Leute mit Rollatoren ungehindert auf Gehwegen laufen können und ein positives Miteinander geschaffen wird.“ Sie hoffe, dass sich in den kommenden Monaten „alles zurechtruckelt“. „Wir werden den Umbau aber kritisch begleiten.“
Ronald Kurmis, Anwohner, äußerte scharfe Kritik am Vorgehen der Behörde: „Es wird hier der dritte Schritt vor dem ersten gemacht. Man hätte erst Flächen lokalisieren müssen, um dann zu schauen, wo Leute parken können. Denn es fehlen Quartiersgaragen und alternative Flächen, die man nutzen kann. Die Stadt schafft zu wenig Möglichkeiten für Ausgleichsflächen.“ Ralph Baumheier verwies jedoch auf das Portal parken.bremen.de , das eine Reihe von Alternativparkplätzen auflistet.
Führung im Pflanzengarten
Das Areal ist ein echtes Insektenparadies
Ein Nachmittag für alle Sinne: Am Sonntag, 2. August, 16 Uhr, gibt es in der Neustadt eine Führung durch den Naturpflanzengarten (Ecke Karl-Lerbs-Straße und Theodor-Storm-Straße) mit Christina Wolterink. Im Garten können Heilpflanzen teils in voller Sommerblüte erlebt werden.
„Ob Sonnenhut, Oregano oder wilde Karde: die sechs großen Themen-Beete bieten derzeit ein Blüten-, Duft- und Farbenmeer. Der Heilpflanzengarten ist zudem ein beeindruckendes Insektenparadies. Unzählige Arten von Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen feiern hier ein großes Fest und
lassen sich wunderbar beobachten“, berichtet Biologin Wolterink. In der rund 60-minütigen Führung können Besucher die Welt der Heilpflanzen kennen lernen. Darunter Klassiker wie Johanniskraut, Schafgarbe oder auch Königskerze. Wolterink erläutert, wie Heilpflanzen seit Jahrhunderten gewonnen und angewendet werden. Besucher erfahren, wie die Blüten oder Blätter Anwendung finden und wie die Heileigenschaften entdeckt werden. Die Führung ist kostenfrei. Einfach pünktlich zum Heilpflanzengarten kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. mb
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wird in Deutschland zu Preisen ab 24.995 Euro auf den Markt kommen.
Skoda Karoq ist jetzt Millionär
Skoda hat im Werk Kvasiny den millionsten Karoq gebaut. Seit Markteinführung 2017 erfreut sich der Karoq großer Beliebtheit und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Red Dot Award in der Kategorie Produktdesign.
L03 feiert Weltpremiere
Der neue Xpeng L03, der jetzt in München seine Weltpremiere feierte, verbindet ein sportlich-progressives Design mit moderner Konnektivität, intelligenten Fahrfunktionen und hoher Alltagstauglichkeit. Das Modell ist laut Hersteller auf höchste FünfSterne-Niveau-Sicherheit ausgelegt.
MG kommt mit neuer Studie
Auf dem Goodwood Festival of Speed präsentierte MG jetzt den MG GO!. Die Studie gibt einen Ausblick auf ein kompaktes, vollelektrisches Hatchback, dass für 2027 vorgesehen ist. Das Konzeptfahrzeug besticht durch eine eigenständige Designsprache.
Erschwinglicher Einstieg
Unter 25.000 Euro geht es los: Der ID.Polo startet
Seit seiner Markteinführung im Mai 1975 schreibt der VW Polo Erfolgsgeschichte. Er wurde weltweit über 20 Millionen mal verkauft, prägt bis heute das Kleinwagensegment und heimste Auszeichnungen wie „Car of the Year 2010“, „World Car of the Year 2010“ oder auch „World Urban Car 2018“ ein. Auf Erfolgskurs fuhr der Polo bislang allerdings mit Verbrennermotoren. Künftig muss er sich auch als Stromer beweisen. Volkswagen hat den Vorverkauf des neuen ID. Polo mit 37-kWh-Batterie gestartet. Die neue Einstiegsvariante ist ab 24.995 Euro als Ausstattungslinie Trend erhältlich, die Versionen Life und Style gibt es ab 29.195 Euro. Nach dem Marktstart des ID. Polo mit 52-kWh-Batterie erweitert
Volkswagen das Angebot damit um eine preisgünstigere Alternative für den urbanen Alltag. Die 37-kWh-Version richtet sich vor allem an kostenbewusste Käufer. Geringere Anschaffungskosten, eine günstige Versicherungseinstufung und ein effizienter Antrieb sorgen für weniger Betriebskosten im Alltag. Geladen wird an DC-Schnellladesäulen mit bis zu 90 kW, wodurch sich die Batterie in rund 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lässt.
Bereits die Einstiegsversion Trend bietet LED-Scheinwerfer, ein 10-ZollDigital-Cockpit, ein 13-Zoll-Infotainmentsystem sowie Assistenzsysteme wie Side Assist und Spurhalteassistent. Die Ausstattungslinie Life verfügt serienmäßig über Assistenzsysteme wie die automatische Distanzrege-
lung, eine Rückfahrkamera, eine Einparkhilfe (vorn/hinten) und einen Kreuzungsassistent. Die Topversion Style verfügt zusätzlich über LED-Matrix-Scheinwerfer, Sport-Komfortsitze, Sitz- und Lenkradheizung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie eine erweiterte ID.-Light-Funktion mit Ausstiegswarnung. Optional sind ein Harman-Kardon-Soundsystem, ein Panorama-Glasdach sowie elektrisch einstellbare Vordersitze mit Massageund Memory-Funktion erhältlich. Damit ist jetzt ein weiterer gelungener Kandidat aus Wolfsburg in der EMobilität angekommen – für nahezu jeden Geldbeutel.
bietet deutlich mehr Platz als ein vergleichbares Modell mit konventionellem Antrieb.
Außerdem übersichtlich: Die CockpitLandschaft des ID. Polo ist konsequent horizontal gegliedert – gut so!
Eviny sucht in Bremen-Hemelingen Flächen und Parkplätze für Schnellladestationen.
IHRE VORTEILE WELCHE
GEIG-KONFORMITÄT
Neuer SUV von Alfa Romeo
Man darf gespannt sein: Alfa Romeo hat ein erstes Teaserbild seines geplanten C-SUV enthüllt. Wie bereits im Mai im Rahmen des Stellantis Investor Day 2026 angekündigt, wird im Zuge des Strategieplans ein neuer SUV auf Basis der Plattform STLA-Medium mit Multi-
Energy-Antrieben eingeführt. Das Modell wird damit im volumenstärksten Segment antreten: Der neue C-SUV wurde im Centro Stile Alfa Romeo in Turin entworfen und wird im italienischen Stellantis-Werk in Melfi produziert. Die Weltpremiere ist für Ende 2027 vorgesehen.
Jetzt kommt der Ora 5
Mit dem neuen Ora 5 als SUV-Variante bringt Great Wall Motor (GWM) in diesem Monat das erste Modell seiner neuen Ora 5-Familie auf den deutschen Markt. Das kompakte SUV soll stylisches Design, moderne Technologien und eine umfangreiche Ausstattung verbinden.
Der ORA 5 verfügt serienmäßig über eine 360-Grad-Umgebungskamera und Fahrerassistenzsysteme wie den intelligenten Fahrassistenten, der Geschwindigkeit, Abstand und Spurführung automatisch reguliert. Ergänzt
wird das Angebot durch einen Totwinkelwarner und einen Querverkehrsassistenten, die den Fahrkomfort und die Sicherheit im Alltag zusätzlich erhöhen.
Die Version mit dem 1,5-Liter Turbo-Motor und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe startet ab 26.990 Euro. Zum Verkaufsstart bietet GWM darüber hinaus einen attraktiven Aktions-Rabatt für Frühentschlossene in Höhe von 2.000 Euro an. Im Spätherbst 2026 folgen zudem eine Hybrid- und eine Elektrovariante.
AUTO
Ein Bremer Vorbild
Der Lloyd LT war der erste Großraum-Pkw
Warum die Lloyd Motorenwerke ein leichtes Nutzfahrzeug auf den Markt brachten, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Schließlich machten sie damit ihrer Schwesterfirma Goliath Konkurrenz, die mit dem vierrädrigen Transporter GV 800 bereits erfolgreich das Segment der Lieferwagen bediente. Anstatt die Produktionskapazitäten für die stark nachgefragten Lloyd-Personenwagen auszubauen, entschied man sich, ab 1952 in der Bremer Neustadt einen eigenen Lieferwagen zu fertigen – den Lloyd LT 500. Angetrieben wurde der LT von einem 2-Zylinder-2-Takt-Motor mit 386 cm³ Hubraum, der 13 PS (9,6 kW) leistete. Die Nutzlast betrug 600 Kilogramm, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 60 km/h. Das gleiche Triebwerk kam auch im Lloyd-Pkw LP 400 zum Einsatz. Der Lloyd LT war – von den Dreirad-Lieferwagen abgesehen – der günstigste Transporter der jungen Bundesrepublik. Der Kastenwagen kostete 4.475 D-Mark, die Pritschenausführung 4.735 D-Mark und der sechssitzige Großraum-Pkw 4.675 D-Mark.
Serie AUTOS aus Bremen
Damit unterbot Lloyd sogar den direkten Konkurrenten Vidal & Sohn aus Hamburg mit seinem Tempo Wiking, der als Pritschenwagen 4.830 D-Mark und als Kastenwagen 5.180 D-Mark kostete. Dennoch blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück. Im Jahr 1953 entstanden in der Bremer Neustadt rund 3.100 Lloyd LT. Zum Vergleich: Vom Tempo Wiking wurden etwa 3.200 Fahrzeuge produziert, vom VW Bulli bereits rund 28.000 Exemplare.
Zur Internationalen AutomobilAusstellung (IAA) in Frankfurt im September 1955 erhielt der LT einen modernen 4-Zylinder4-Takt-Motor mit 600 cm³ Hubraum und 19 PS. Die Nutzlast reduzierten die Bremer auf 500 kg. Gleichzeitig ergänzte Lloyd das Programm um eine TiefpritschenVariante mit längerem Radstand, die trotz ihrer größeren Ladefläche für weniger als 4.300 D-Mark angeboten wurde.
Doch auch diese Modellpflege konnte den Verkaufserfolg nicht entscheidend steigern. Während der gesamten Bauzeit von 1952 bis 1961 entstanden rund 25.000 Lloyd LT. Im gleichen Zeitraum
am Stern, die heute noch existiert.
produzierte Volkswagen weit mehr als 500.000 Bullis. Ungeachtet seines bescheidenen Markterfolgs kommt dem Lloyd LT eine besondere historische Bedeutung zu: Als sechssitziger Großraum-Pkw gilt er als erster Vertreter dieser Fahrzeugklasse. Ab 1956 erhielt er mit dem Fiat Multipla (Bauzeit bis 1965) Konkurrenz. Erst 1984 griff Renault mit dem Espace das Kon-
zept des Großraum-Personenwagens erneut auf und machte es international erfolgreich.
DER AUTOR
Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte
Kropp wird zu Entenhausen
Foto: GWM
Der neue GWM ORA 5 SUV startet jetzt in Deutschland.
An die 500 Enten auf einen Schlag sind noch bis morgen, 2. August, im schleswig-holsteinischen Kropp aus nächster Nähe zu sehen. Aktuell findet dort zwischen Nord- und Ostsee das 11. internationale Deutschlandtreffen der 2CV-Freunde statt. Mit von der Partie sind Enten-Fans aus zwölf Ländern, darunter aus
Skandinavien, Polen, Tschechien, Österreich, Liechtenstein, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Großbritannien und Spanien. Damit zählt das Treffen zu den größten der europäischen 2CV-Szene. Seit seiner Premiere im Jahr 1948 begeistert die „Ente“ mit ihrem unverwechselbaren Charakter.
Einmal registrieren – dauerhaft bequem parken: Einmal easy-Karte beantragen, Kennzeichen hinterlegen und die Schranke öffnet automatisch! Monatliche Abrechnung und keine Grundgebühren kein Anstehen am Kassenautomaten
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Einfach näher dran parken. Weitere Infos erhalten Sie unter www.brepark.de
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Lloyd Van LT 500: Dieser Bremer inspirierte internationale Automobilhersteller. Das Foto entstand um 1954 an der Bremer Tankstelle
Ein Jahrhundert Schmidt + Koch
Der AUTO Report fragt: Wer hat noch Fotos aus den letzten 100 Jahren?
Es dürfte wohl wenige Autohäuser in Bremen und umzu geben, die so bekannt sind wie Schmidt + Koch - in diesem Jahr feiert das Autohaus sein 100. Jubiläum. Seit einem Jahrhundert ist das Unternehmen Dienstleister rund ums Auto für Neuwagen und Gebrauchte, für Werkstatt und Service und ist
damit maßgeblich an der Mobilität vieler Hansestädter beteiligt. Bestimmt gibt es in jeder Familile jemanden, dessen Auto von Schmidt + Koch ausgeliefert wurde.
So war es auch bei Rainer Behrens aus Oyten, der in achtziger Jahren seinen ersten Passat Variant in marsrot
Parken
ohne Barrieren
Viele Verbesserungen wurden umgesetzt
Die Brepark ist der größte Parkraumanbieter in Bremen und bietet Parkflächen für verschiedene Verkehrsarten. Der AUTO Report stellt monatlich Themen rund ums Parken vor. Heute geht es um Parken ohne Barrieren. Für Personen mit dem blauen EUParkausweis gibt es mittlerweile in allen Brepark-Häusern entsprechende Behindertenparkplätze.
essant: Kontaktloses Parken ohne Parkschein. Wer sich online oder Vorort im Brepark Service-Center registriert, erhält die kostenlose Easy Card. Wer dann noch sein Kennzeichen hinterlegt, bei dem öffnen sich die Schranken bei der Ein- und Ausfahrt ganz automatisch. Die Abrechnung erfolgt bequem per Lastschriftverfahren. Eine Übersicht über alle Behindertenparkplätzegibt es untervmz.bremen.de/parken/behindertenparken/ Serie Parken in Bremen
Die Brepark arbeitet eng mit dem Büro des Landesbehindertenbeauftragten Bremen zusammen und hat bereits zahlreiche Empfehlungen zur Verbesserung der Barrierefreiheit umgesetzt: Z.B. die Überarbeitung des Leitsystems durch zusätzliche Piktogramme und Karten, Kontrastierung der Stufenkanten, Erweiterung der Fußwege von 0,95 auf 1,20 Meter. Am weitesten ist das Parkhaus Pressehaus: Hier gibt es zwei erste barrierefreie Ladesäulen auf 85 cm Höhe. Am Brill werden noch die letzten Handgriffe getätigt. Im Ausfahrtsbereich gibt es hier die ersten Parkplätze mit Heckausstieg, außerdem wird einer der Fahrstühle derzeit weitestgehend barrierefrei umgebaut. Das Parkhaus Am Dom wird das nächste sein.
Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung besonders inter-
Klar erkennbar: Hier wird barrierefrei geparkt.
Barrierefreie Parkplätze
• Parkhaus Mitte: 9 in der 1. Etage
• Parkhaus City Gate: 4 in Etage U2 und 5 in Ebene U3
• Parkhaus Katharinenklosterhof: jeweils 3 in der 4. (davon 2 barrierefreie E-Ladeparkplätze) und 8. Etage
• Parkhaus Am Brill: 2 im Erdgeschoss (mit Heckausstieg), jeweils 6 in der 3., 4. und 5. Etage und 4 in der 6. Etage
• Parkhaus Pressehaus: 7 in der 2. Etage (davon 2 barrierefreie E-Ladeparkplätze)
• Parkhaus Am Dom: 6 im Erdgeschoss
• Parkhaus Stephani: jeweils 5 im EG und in der 1. Etage
• Parkhaus Ostertor/Kulturmeile: 3 in der Etage -1, 2 in Etage 2 und 3 in Etage -4
• Parkhaus Am Vegesacker Hafen: 2 im Deck 2
• Parkhaus Am Sedanplatz: 5 im Deck 1 und 1 in Deck 3
URTEIL
Vorsätzliche Steuerhinterziehung
Ein Vertriebsdirektor gab gegenüber seinem Arbeitgeber eine deutlich kürzere Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte an als in seinen Steuererklärungen, wodurch der geldwerte Vorteil seines Firmenwagens zu niedrig und seine Werbungskosten zu hoch angesetzt wurden. Nachdem eine Steuerfahndung die falschen Angaben aufdeckte,
durfte das Finanzamt die Steuerbescheide rückwirkend ändern. Die ARAG verweist auf eine Entscheidung des Finanzgerichts Niedersachsen, welches das Verhalten als vorsätzliche Steuerhinterziehung wertete, sodass die verlängerte Festsetzungsfrist von zehn Jahren galt und eine nachträgliche Korrektur zulässig war (Az.: 3 K 78/24).
bei Schmidt + Koch in Emfang nahm. Nur wenige Monate später gab es einen schlimmen Unfall in Spanien, bei dem sich Rainer Behrens mit seiner damligen Freundin (und jetzigen Frau) überschlug - glücklicherweise ohne ernsthafte Verletzungen, die Fahrgastzelle blieb intakt und der ADAC holte
das lädierte Auto nach Deutschland zurück. Der Nachfolger, wieder ein roter Passat, war bereits bei Schmidt + Koch bestellt: „Der Passat war schon damals ein tolles Auto“, erinnert sich Rainer Behrens, der übrigens heute am 1. August seinen 70. Geburtstag feiert - der AUTO Report gratuliert. Haben auch Sie Fotos von Ihrem neuen Auto von Schmidt + Koch? Vielleicht findet sich so ein Bild in Ihrem Familienalbum und Sie haben dazu noch ein paar Erinnerungen, die Sie gern mitteilen möchten? Dann schicken Sie uns bis zum 24. August Ihr Foto inklusive Ihrer Kontaktdaten an autoreport@
ausgeschlossen, der Gewinner wird benachrichtigt. Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutz-erklaerung/
Der rote Passat auf gr0ßer Urlaubstour (großes Foto links). In Spanien gab es dann einen folgenschweren Unfall. Das Auto wurde zurück nach Deutschland gebracht – hier ein Foto auf dem Schmidt + Koch Betriebsgelände. nach
weserreport.de. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen: Das Autohaus
halten. Nur bei teilnehmenden Mitsubishi Handelspartnern. 2 | Staatliche Förderung für Privatpersonen, bei Kauf oder Leasing, Erstzulassung in Deutschland, Vorliegen der persönlichen Fördervoraussetzungen (u. a. zu versteuerndes Jahreseinkommen, Zahl der Kinder unter 18 Jahren). Details: mitsubishi-motors. de/e-autopraemie und bundesumweltministerium.de/eautoförderung. Für Zulassungen ab 01.01.2026, Ende mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel, spätestens am 31.12.2028. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. ** Die nach PKW- EnVKV angegebenen offiziellen Werte zu Verbrauch und C02-Emission sowie ggf. Angaben zur Reichweite wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP ermittelt. Weitere Infos unter mitsubishi-motors.de *** 5 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km. Danach bis zu 3-mal je 1 Jahr Anschlussgarantie, bis max. 160.000 km, der Mitsubishi Motors Europe B.V., Postbus 157, 6130 AD Sittard, Niederlande, für wesentliche Bauteile. 8 Jahre Herstellergarantie auf die Fahrbatterie bis 160.000 km. Jeweils gemäß den entsprechenden Garantiebedingungen. Bedingungen und Details unter mitsubishi-motors.de/garantiepaket Den genauen Endpreis erfahren Sie bei Ihrem Mitsubishi Handelspartner. Veröffentlichung der MMD Automobile GmbH, Emil-Frey-Straße 2, 61169 Friedberg
Foto: Brepark
Diesel rauf, Super E10 runter Während der Rohölpreis im Vergleich zur vergangenen Woche deutlich gesunken ist, gibt der Benzinpreis nur leicht nach. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 2,139 Euro, das sind 0,7 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel hingegen ist die fünfte Woche in Folge teurer geworden. Für einen Liter sind derzeit im Mittel 2,190 Euro fällig – ein Plus gegenüber der Vorwoche um 2,2 Cent.
Der Fortwo kommt wieder
Smart stellt neue E-Version-Studie vor
Aktuell ist Smart mit den Modellen #1, #3 und #5 auf dem deutschen Markt vertreten. Im Herbst soll nun der #2 kommen, als Nachkommen des legendären Smart Fortwo, von dem hierzulande noch mehr als 300.000 Stück zugelassen sind.
Smart hat das Concept #2 jetzt erstmals in Europa präsentiert und Einblicke in das Innenraumkonzept und die technische Basis des künftigen Elektro-Zweisitzers gegeben.
„Mit dem smart Concept #2 schlagen wir das nächste Kapitel unseres ikonischen Zweisitzers auf. Die Vorfreude auf die Weltpremiere im Herbst wächst“, sagt Florian Nemitz, CEO von Smart Deutschland.
Die Studie gibt einen Ausblick auf das Design des künftigen Serienmodells. Prägende Merkmale sind etwa die kompakten Pro-
portionen, ein zweifarbiges Exterieur und die rahmenlosen Türen. Im Innenraum setzt Smart auf maximale Raumausnutzung: Eine durchgehende Sitzbank, ein S-förmig gestaltetes Cockpit und eine offene Architektur sollen trotz kompakter Abmessungen ein großzügiges Raumgefühl schaffen. Technische Grundlage ist die neu entwickelte Electric Compact Architecture (ECA). Die speziell für vollelektrische Kleinstwagen ausgelegte Plattform ermöglicht einen Wendekreis
Rebellischer Spanier
Fahren
Smart hat den neuen #2 bislang nur als Studie gezeigt – so ähnlich könnte der Nachfolger des Smart Fortwo aussehen.
Achtung
Der erste spanische Stromer aus dem Hause Cupra ist vor einigen Wochen mit Donnerhall gestartet und damit viel lauter als die Konzern-Brüder ID-Polo und Skoda Epiq, mit denen er sich die Plattform teilt. Ein Rebell will er sein, ein urbaner Stromer, der auffällt - beispielsweise mit 19-Zoll-Rädern und Farben wie Manganese Green. Zugegeben: Beides steht ihm wirklich gut. Jetzt erweitert Cupra die vollelektrische Raval-Modellpalette um die neue Plus-Variante. Der dynamische Spanier kombiniert die Kraft eines Elektromotors mit 99 kW / 135 PS mit einer komplett neuen Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) und erreicht so eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Geladen wird mit bis zu 11 kW (AC) oder bis zu 88 kW (DC). An einer Schnellladestation beträgt die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent rund 23 Minuten – gerade genug Zeit für eine Kaffeepause. Die Plus-Variante ist mit den drei Ausstattungspaketen (Edge, Drive sowie Light & Sound) erhältlich. Das EdgePaket umfasst kabelloses Smartphone-Laden mit 15 Watt, die Vehicle-to-Load-Technologie
(V2L) zum Laden von Laptops oder E-Bikes, das schlüssellose Zugangssystem Kessy Advanced sowie die Möglichkeit, das Smartphone als digitalen Fahrzeugschlüssel zu nutzen.
Die Ausstattung Drive beinhaltet das Fahrerassistenzsystem Travel Assist 3.0, das die Adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) mit einer Spurhaltefunktion kombiniert. Ebenfalls enthalten sind Emergency Assist 3.6, der eingreift, wenn der Fahrer nicht mehr reagiert, Remote Park Assist zum Ein- und Ausparken per Smartphone in engen Parklücken sowie das Top View Camera-Paket mit Front-, Heck- und Seitenkameras für eine 360-Grad-Rundumsicht.
Das Ausstattungspaket Light & Sound schließlich umfasst ein hochwertiges SennheiserSoundsystem mit zwölf Lautsprechern, eine Ambientebeleuchtung im Armaturenbrett sowie Projektionen im Innenraum.
Der Cupra Raval Plus ist ab sofort bestellbar und startet bei 29.850 Euro.
Ab sofort bestellbar
Sie in der Nähe von Schulen, Haltestellen und in Wohngebieten jetzt bitte noch aufmerksamer! Achtung
Außen der Rebell mit breiten LED-Heckleuchten und wertigen Felgen, innen mit attraktiven Assistenzsystemen und hochwertiger Ausstattung. Unerwartet groß: Der Kofferaum mit bis zu 1.240 Litern.
Schulbeginn!
Fahren Sie in der Nähe von Schulen, Haltestellen und in Wohngebieten jetzt bitte noch aufmerksamer!
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Der neue vollelektrische ID. Polo
Der ID. Polo bringt den kompakten Volkswagen in die vollelektrische Zukunft. Klares Design, übersichtliches Interieur, intuitive Bedienung und viele durchdachte Details –alles mit dem gewissen Extra.
ID. Polo Life 155 kW (211 PS) Energieverbrauch (kombiniert): 14,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A
Der Cupra Raval Plus ist zu Preisen ab 29.850 Euro bestellbar.
Fotos: Cupra
Ferien zuhauseSommer 2026
Ferien-Endspurt hat begonnen
Ausflugstipps für die letzten schulfreien Tage dieses Sommers
Die Sommerferien gehen in den Endspurt: Am 12. August endet für Schülerinnen und Schüler in Bremen und Niedersachsen die wohl schönste Zeit des Jahres. Wer die verbleibende freie Zeit noch für gemeinsame Erlebnisse nutzen möchte, hat dafür zahlreiche Möglichkeiten.
Immer wieder (mindestens) eine Tagesreise wert ist Deutschlands einzige Hochseeinsel: Helgoland. Das Eiland lockt mit seinen beeindruckenden Steilküsten, dem Inselwahrzeichen „Lange Anna“ und der faszinierenden Vogelwelt. Mit etwas Glück lassen sich auf der Insel sogar Seehunde beobachten.
Ebenso reizvoll ist ein Ausflug an die Nordsee. Ein Strandtag mit Baden, Spielen oder Entspannen lässt sich ideal mit einer geführten Wattwanderung verbinden. Dabei erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über das UNESCOWeltnaturerbe Wattenmeer und seine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.
Tierische Begegnungen sind ohnehin stark nachgefragt. Wie wäre es mit einer Bootsfahrt auf dem Sambesi im Erlebnis-Zoo Hannover? Noch näher kommen kleine und große Forscher der afrikanischen Tierwelt nur in der Serengeti – nicht dem Nationalpark, den sich Tansania und Kenia teilen, sondern dem gleichnamigen Tier- und Freizeitpark in Hodenhagen. Erkundungstouren sind wahlweise mit dem eigenen Auto, im
Doppeldeckerbus oder als VIPSafari mit Jeeps, Unimogs, Monstertrucks und vergitterten Quads inklusive Ranger möglich. Weitere Tier- und Freizeitparks in der Region sind der Weltvogelpark Walsrode, die Zoos in Bremerhaven und Osnabrück sowie der Tier- und Freizeitpark Thüle, der Tiergarten Ludwigslust und der Jaderpark. Letztgenannter wartet seit Kurzem mit einer Neuheit auf. Mit der Eröffnung der neuen Familienattraktion „Torfschleuder“ hat der beliebte Park den Höhepunkt seines 30. Geburtstags gefeiert. Rund 1 Million Euro investierte der Erlebnis-
park in den 12 Meter hohen Wild Swing, das Herzstück der Themenwelt „Lütjes Moor“. Die Großschaukel ermöglicht Familien ein gemeinsames Fahrerlebnis, zumal Kinder bereits ab 90 Zentimeter Körpergröße in Begleitung mitfahren dürfen. Viele Gäste zieht auch der Heide-Park mit seinen vielen Attraktionen an. Norddeutschlands größter Freizeitpark hat in diesem Jahr auch etwas zu feiern: Europas höchste und schnellste Holzachterbahn „Colossos – Kampf der Giganten“ ist in dieser Saison 25 Jahre alt geworden.
Last but not least lädt der Park
der Gärten in Bad Zwischenahn vom 7. August bis 13. September zur „Illumination – Lichtzauber im Park“ ein. Tausende LEDs, kreative Lichtobjekte und eindrucksvolle Projektionen verwandeln Deutschlands größte Mustergartenanlage in eine stimmungsvolle Erlebniswelt. Das Event begeistert mit einem Rundgang voller Lichtkunst und einzigartiger Atmosphäre. Weitere Freizeittipps in und um Bremen enthält das Bremer Sommerferien-Programm, präsentiert von der Sparkasse Bremen, das auch online auf www.weserreport.de abrufbar ist. WR
staunen. Laut lachen. Und für einen Moment alles andere vergessen.
Die neueste Attraktion im Jaderpark ist die vor Kurzem eröffnete XXL-Schaukel „Torfschleuder“. Foto: Jaderpark
Ein Spaß für die ganze Familie, Kindergärten und Schulklassen
OHZ-Buschhausen Garlstedter Kirchweg 31
Der Freizeit-Tierpark in Ihrer Nähe
Das Erlebnis-Ausflugsziel mit über 200 Tieren wie Affen, Kängurus, Wildkatzen, Störche, Kraniche, Streichelzoo, Abendteuerspielplatz, Biergarten, Café, Gaststätte und vieles mehr. www.tiergarten-ludwigslust.de
Immer wieder spannend: die Bootsfahrt auf dem Sambesi. Foto: Erlebnis-Zoo Hannover
In dieser Saison wird die höchste Holzachterbahn Europas, der Colossos, 25 Jahre alt. Foto: Heide Park Resort