Weser Report - Huchting Stuhr Brinkum vom 13.06.2026
Bahn setzt auf die Ferien
Warum Zugreisende vorerst nicht mit Besserung rechnen dürfen
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SAMSTAG, 13. JUNI 2026
Verlosung
Meet&Greet mit Mark Forster zu gewinnen
Anschlussstelle Überseestadt dicht
Die Auffahrt der Autobahn-Anschlussstelle Bremen-Überseestadt auf die A27 in Richtung Cuxhaven wird in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni von 20 bis 6 Uhr voll gesperrt. Grund sind Fahrbahninstandsetzungsarbeiten. Alle übrigen Fahrbeziehungen bleiben geöffnet. pb
Kicken mit den Werder-Legenden
Beim Late-Night-Shopping am 26. Juni veranstaltet Dodenhof ein besonderes Fußballturnier mit Legenden des SV Werder Bremen. Dafür werden noch Teams gesucht, die gegen die ehemaligen Werder-Profis antreten wollen. Anmeldungen unter event@dodenhof.de WR
Kunsthalle lädt zum Dackel-Treff
Anlässlich des Welt-Dackel-Tags lädt die Kunsthalle für den 19. Juni ab 11.30 Uhr zum DackelTreff auf die Grünflächen vor dem Museum ein. Eingeladen sind alle Dackelbesitzerinnen und Dackelbesitzer mit ihren Vierbeinern. Höhepunkt ist ein Gruppenfoto um 12.30 Uhr. pb
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Deutsches Team startet in die WM Nick Woltemade am Sonntag gegen CuraÇao wohl nur als Joker dabei
Eine Stadt sucht Schatten
Im Schatten der Bäume lässt es sich an Hitzetagen noch gut aushalten. Wo es in Bremen an Sommertagen kühl ist, können Bremerinnen und Bremer auf dem neuen Hitzeportal des Gesundheitsressorts herausfinden.
Foto: Schlie
Hitzeaktionsplan: Zwei Jahre nach dem Beschluss sieht Bremen sich gut gegen Hitze gewappnet
PHILIPP BEHRBOM
Ein richtiges Sommergefühl stellt sich bei dem wechselhaften Wetter derzeit bei vielen Bremern noch nicht ein. Dennoch ist klar: Der Sommer kommt. Der Deutsche Wetterdienst geht derzeit von einem Sommer aus, der wärmer ausfallen wird als der Durchschnitt der Sommer im Zeitraum von 1991 bis 2020 – keine Überraschung in Zeiten des Klimawandels. Nachdem der Bremer Senat 2024 den Hitzeaktionsplan verabschiedet hat, sieht sich das Umweltressort im Sommer 2026 nach der Umsetzung weiterer Maßnahmen besser auf Hitzewellen vorbereitet.
Dass es vom Beschluss des Hitzeaktionsplans bis zum ersten „Meilenstein“ gedauert hat, liegt an der Zusammenarbeit verschiedener Ressorts. Gesundheit, Umwelt, Soziales,
Mit der Erfassung der Skateanlage im Überseepark als 1.000. Einrichtung erweitert das Portal „Bremen barrierefrei“ sein Angebot um eine neue
Bildung, Stadtentwicklung, Inneres und Finanzen haben schließlich daran getüftelt. „Bremen ist auf einem guten Weg, um die Stadt besser auf heiße Sommer vorzubereiten“, betont Ina Schulze, Sprecherin der Umweltsenatorin Henrike Müller.
Grob lässt sich der Hitzeaktionsplan in zwei Bereiche unterteilen: bauliche und informative Maßnahmen. Veränderungen im Stadtbild brauchen Zeit, betont Schulze. Mehr Bäume, Trinkwasserbrunnen und Grünflächen ließen sich nur schrittweise realisieren, versiegelte Flächen nicht über Nacht entsiegeln. „Da Hitzewellen in Zukunft häufiger und intensiver werden können, müssen die begonnenen Maßnahmen konsequent weitergeführt und weiterentwickelt werden“, so Schulze.
Wenn die Hitze kommt, informiert die Stadt künftig über ihre Social-Me-
gen und umfasst Orte aus Bereichen wie Kultur, Gastronomie, Mobilität, Freizeit und Sport.
Der Stadtführer hilft sowohl Ein-
dia-Kanäle. Nach knapp zwei Jahren ist in diesem Sommer zudem das Hitzeportal an den Start gegangen. Die Webseite fällt in die Zuständigkeit des Gesundheitsressorts. Besonders betroffene Gruppen wie ältere Menschen, Schwangere oder chronisch Kranke können sich dort informieren und erhalten Tipps zum Umgang mit Hitze. Für die meisten gilt: Bei hohen Temperaturen möglichst einen kühlen Raum aufsuchen. Während das für viele Bremerinnen und Bremer an Hitzetagen kein großes Problem darstellt, sind wohnungslose Menschen den hohen Temperaturen häufig den ganzen Tag über ausgesetzt. „Hitze darf nicht zur Überlebensfrage werden“, appelliert Axel Brase-Wentzell, Bereichsleiter der Wohnungslosenhilfe beim Verein für Innere Mission in Bremen. Er fordert eine gezielte Koordination zwi-
schen der Stadt, den sozialen Trägern und den Gesundheitsdiensten, um insbesondere vulnerable Menschen besser zu schützen. Insbesondere für wohnungslose und suchterkrankte Menschen sei die Karte mit kühlen Orten im Stadtzentrum ein Fortschritt, heißt es aus dem Sozialressort. Neben Parks und Grünflächen sind dort auch Kirchen sowie erste öffentliche Gebäude wie Bibliotheken verzeichnet, in denen Menschen Schutz vor der Hitze suchen können. Auch die Suche nach öffentlichen Brunnen oder Trinkwasserspendern erleichtert die Karte. Weitere Maßnahmen des Hitzeaktionsplans, wie das Pilotprojekt Nachbarschaftshilfe und die Ausweitung öffentlich zugänglicher kühler Orte stecken noch in den Kinderschuhen, sollen jedoch in den kommenden Jahren umgesetzt werden.
Nur zwei Wochen nach der Veröffentlichung des Appells „Internationale Erreichbarkeit sichern – Flugverbindung Bremen-Frankfurt er-
Handelskammer bereits 31 Kammern, Wirtschaftsverbände und Institutionen aus Nordwestdeutschland sowie 370 Unternehmen aus der gesamten Region angeschlossen. Die Lufthansa will die Strecke zum 1. Juli 2026 streichen. rl
WM-Suchtgefahr: Sport-Wetten und Werbung drastisch einschränken?
Pro ANJA MEVIUS
Leiterin der Geschäftststelle Caritas Suchthilfe
Fußball soll begeistern, verbinden und Gemeinschaft schaffen. Er darf riskantes Wetten nicht normalisieren. Als Bundesarbeitsgemeinschaft der Suchthilfeeinrichtungen im Deutschen Caritasverband e. V. sehen wir, d ass Sportwettenwerbung besonders junge Menschen erreicht und Menschen belastet, d ie nach Therapie glücksspielfrei bleiben möchten.
Bei großen Turnieren ist Werbung besonders sichtbar: im Fernsehen, durch Bandenwerbung und in den sozialen Medien. Gerade dort ist sie oft kaum als Werbung zu erkennen.
Zwischen Spielterminen, Ergebnissen und Inhalten zu Teams tauchen die Marken der Wettanbieter immer wieder auf.
S o entsteht der Eindruck, Wetten gehöre zum Sport dazu. Das birgt Risiken. Junge Menschen können glauben, mit ihrem Wissen schnelles Geld verdienen zu können. Glücksspielabhängigkeit kann zu Verschuldung, Isolation und psychischen Erkrankungen führen.
Deshalb brauchen wir klare Grenzen für Sportwettenwerbung, keine Trikotwerbung u nd keine Sponsorenverträge mit Wettanbietern.
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bitte über www.weserreport.de/ewz
Hotline: 0421/690 55 350
Vertriebsleitung: Sascha Carstens
Herausgeber: Weser Wochenblatt
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Am Brill 19 (Hankenstraße 3), 28195 Bremen
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Leserzuschriften: leserbriefe@weserreport.de
Chefredaktion: Robert Lürssen,robert.luerssen@weserreport.de
Lokales: Philipp Behrbom, Martin Bollmann, Bettina Meister, Thorsten Runge, Marcus Schmidt, Laura Carina Stache
Reise, Motor und Sonderthemen: Marinos Kaloglou
Kultur: Bettina Meister
Contra MATHIAS DAHMS Präsident des Deutschen Sportwettenverbandes
Ein generelles Werbeverbot für Sportwetten wäre ein Foul am Spielerschutz. Denn Werbung hat eine wichtige Funktion: Sie führt interessierte Spieler zu den legalen Anbietern mit staatlicher Erlaubnis u nd hohem Spielerschutzniveau. Wenn zur WM die Nachfrage steigt, muss diese Nachfrage gelenkt werden – Werbung f ür legale Anbieter hilft, dass die Spieler nicht im Schwarzmarkt landen. Und: Werbung f ür legale Anbieter ist streng reguliert. Jede Kampagne wird von der Aufsicht überwacht, Werbung für Minderjährige ist verboten und Warnhinweise sind verbindlich vorgeschrieben. Es gibt auch keine vielbehauptete Werbeflut, im Gegenteil: Die Werbeausgaben der legalen Sportwettanbieter haben sich seit 2021 nahezu halbiert. Wer die Werbung legaler Anbieter einschränkt oder verbietet, stärkt die Falschen. Illegale Anbieter werben schon heute uneingeschränkt im Internet und auf Social Media. Sie werden ihre Marketingaktivitäten auch bei einem Werbeverbot nicht einstellen. Niemand kann ernsthaft wollen, dass am Ende nur noch d ie Anbieter sichtbar sind, die sich an keine Regeln halten.
Das BLV: Regina Drieling, Nikolas Janßen, Antje Spitzner
Büro Osterholz-Scharmbeck Marius Roskamp, Annemarie Utke
Zurzeit gelten Anzeigenpreisliste Nr. 53 vom 1. Januar 2026 und unsere darin abgedruckten AGB. Falls Sie dieses Produkt nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie, einen Werbeverbotsaufkleber mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de Internet: www.weserreport.de
Druck: DruckHaus Delmenhorst GmbH
Verbreitete Auflage: 266.950 Exemplare mit DELME REPORT, HAMME REPORT und WÜMME REPORT 350.430 Exemplare
Senatorin zum Bahnchaos: „Zumutung“
MARCUS SCHMIDT
Übervolle Bahnsteige, die für Ältere, Gehbehinderte und Kinder gefährlich werden können. Züge, bei denen die Gäste teilweise reingedrückt und die Türen einzeln von Mitarbeitern geschlossen werden. Passagiere, die ganze Züge wechseln sollen – obwohl beide voll sind. Feuer auf der Strecke. Mehrere Baustellen gleichzeitig. Ein Paket an Zumutungen haben Fahrgäste in den vergangenen Wochen zwischen Bremen, Hamburg und Hannover ertragen müssen. Hoffnung auf Besserung? Kaum. Und jetzt stehen Urlaub und Ferien an.
„Solche Störungen auf einzelnen Strecken können im engmaschigen, vertakteten System unmittelbar und wie ein Dominoeffekt auf das gesamte umliegende Netz wirken“, erklärt eine Bahnsprecherin rückblickend. „Erschwerend wirkte, dass es sich um ein reisestarkes Wochenende handelte und aufgrund der Streckensperrung für die umfangreiche Sanierung der Strecke Hamburg – Hannover leider derzeit weniger Kapazitäten auf der Schiene rund um Hannover verfügbar sind.“ Ihrem Unternehmen sei bewusst, dass die Umstände für viele Reisende belastend waren und bittet um Entschuldigung. Ihr Ausblick auf die Ferienzeit: „Generell sind in Ferien auf vielen Strecken weniger Menschen in den Zügen unterwegs, da die Schülerinnen und Schüler nicht zur Schule fahren und auch weniger Berufspendlerinnen und -pendler täglich den Nahverkehr nutzen.“
Metronom-Sprecher Simon Märtens meint, dass durch die Qualitätsoffensive die Lage in einzelnen Situationen noch angespannter sei als in den vergangenen Jahren. Sein Tipp: „Unser seit Monaten gleichlautender Appell bleibt deshalb bestehen: Wenn möglich Reisen
und technische Störungen führen derzeit immer wieder zu vollen
gen
per Zug verschieben oder außerhalb der Hauptverkehrszeiten antreten, Gepäck auf das Nötigste beschränken und insbesondere bei hohen Temperaturen ausreichend Wasser dabei haben.“ Kurzfristig setze der private Betreiber alles daran, den Betrieb trotz der zahlreichen Einschränkungen stabil zu halten und Fahrgäste bestmöglich zu informieren – auch auf seinem eigenen Whatsapp-Kanal. „Mit Abschluss der Bauarbeiten erwarten wir ab Mitte Juli wieder deutlich geordnetere Abläufe.“ Zum Thema Urlaubszeit fügt er hinzu, dass bis zum Ende der laufenden Qualitätsoffensive Einschränkungen leider weiterhin spürbar blieben. Malte Diehl vom Fahrgastverband Pro Bahn sagt zur Hauptreisezeit: „Die Qualitätsoffensive dauert planmäßig bis 10. Juli. Danach soll wieder der Regelfahrplan gelten, wodurch sich die Situation deutlich entspannen wird.“ Für die ersten Ferien-
tage werde das Chaos mit überfüllten Zügen und massiven Angebotskürzungen aber bestehenbleiben: „Eine Erleichterung ist hier nicht in Sicht. Auf d ie nicht nur von uns geäußerten Klagen und den Wunsch nach wenigstens einigen zusätzlichen Zügen wurde seitens der Verantwortlichen mit Achselzucken reagiert.“ Schon zum allgemeinen Chaos sagte er, dass ihm bewusst sei, dass Kapazitäten derzeit wegen der sogenannten Qualitätsoffensive knapp seien: „Aber hier muss DB Infra Go zugunsten der Fahrgäste einschreiten und auch Bremen und Niedersachsen als Aufgabenträger aktiv werden.“
Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung: „Was Fahrgäste zwischen Bremen, Hamburg und Hannover seit Wochen erleben, ist eine Zumutung – und es ist ganz wesentlich die direkte Folge einer Baustellenkoordination
der Deutschen Bahn, die die Kapazitätsgrenzen von Personen- und Güterverkehr ignoriert.“ Die Senatorin habe sich gemeinsam mit den niedersächsischen Landkreisen bereits Ende vergangenen Jahres an den DB-Vorstand gewandt, um genau solch ein Szenario abzuwenden. „Sofort nötig ist, dass DB Infra Go Trassenplanung und Baustellen im Vorfeld mit Aufgabenträgern, Verkehrsunternehmen und Ländern ernsthaft abstimmt, statt im Alleingang Tatsachen zu schaffen.“
Speziell zum Urlaub und den Ferien legt ihr Sprecher Aygün Kilincsoy noch nach: „Ab Mitte Juni und Mitte Juli sollte es eine spürbare Verbesserung geben.“ Eine grundsätzlich deutliche Verbesserung der Betriebsqualität werde es erst nach einer Grundsanierung und Digitalisierung des Netzes geben: „Da reden wir über einen Zeitraum von mindestens fünf bis zehn Jahren.“
„Das würde uns in die Insolvenz treiben“
In seltener Einigkeit warnen unterschiedlichste Akteure aus dem Bremer Gesundheitswesen vor den drohenden Folgen des aktuell auf Bundesebene diskutierten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes. Das sei keine Reform, die strukturelle Probleme löse. Es gehe nur um kurzfristige Einsparungen, kritisiert etwa Judith Borsch, Ge-
schäftsführerin der Krankenhausgesellschaft Bremen. Noch deutlicher wird DiakoGeschäftsführer Thomas Kruse: „Das Kürzungsgesetz trifft uns mitten in der Diskussion um die Verteilung der Leistungen über die Leistungsgruppen im Rahmen der Krankenhausreform.“ Insbesondere die freigemeinnützigen Krankenhäu-
ser würden von den sich überlagernden Effekten in ihrer Existenz bedroht werden, erklärt er. „Das würde uns in die Insolvenz treiben.“ Eine Grundidee des Gesetzes-Vorhabens: Die Ausgaben der Krankenkassen und damit die Budgets für Praxen, Krankenhäuser und Therapeuten sollen sich an den Einnahmen
orientieren. „Es wird trotz wachsendem Versorgungsbedarfs weniger Sprechstunden, weniger Vorsorge, weniger ambulante OP und längere Wartezeiten geben“, prognostiziert Bernhard Rochell, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung. Auch Zahnärzte und Therapeuten warnen vor Einschränkungen für Versicherte. rl
Baustellen
Gleisen und Bahnstei-
an den Hauptbahnhöfen in Hamburg (Bild) und Bremen. Foto: Marcus Schmidt
Treffen mit Mark Forster gewinnen
Der WESER REPORT verlost ein Meet & Greet sowie Tickets für Open-Air-Konzert
BETTINA MEISTER
Mit seinem Konzert startet die ehemalige Galopprennbahn in ihre Zeit als neue Open-Air-Location in Bremen: Mark Forster bespielt im Rahmen seiner Sommer-Shows am 9. Juli die Fläche an der Ludwig-RoseliusAllee – direkt vor der historischen Tribüne.
„Ich will natürlich versuchen, das Gelände gut einzuweihen und für die kommenden Jahre so einzuspielen, dass es eine neue Tradition für Bremen wird“, sagt Forster, der überhaupt ein Freund von Freiluftkonzerten ist und Regen „sogar manchmal ganz geil“ findet: „Das ist auch vertraglich geregelt: Wenn es regnet, stehe ich nicht unter dem Dach, sondern im Regen. Deswegen habe ich auch immer mehrere Mikrofone dabei, falls mal eines durch ist. Ich fühle mich dadurch noch mehr mit dem Publikum verbunden. Weil man gemeinsam nass wird. Das kann ja auch irgendwie schön sein.“ Mal abgesehen vom Wetter
VERLOSUNG
Wir verlosen ein VIP-Paket für zwei Personen mit MEET&GREET, SIG NIERTEM POSTER UND TICKETS FÜR DAS KONZERT sowie 3X2 KONZERTTICKETS
für Mark Forster am 9. Juli auf der Galopprennbahn. Rufen Sie uns an: bis Montag, 15. Juni, 15 Uhr, unter der Rufnummer 0137 / 87 80 20 - 1
Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus allen deutschen Netzen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutzerklaerung/
Signiert die Plakate für unsere Gewinner: Mark Forster. Foto: jb
liegt der Reiz einer solchen Veranstaltung im Gegensatz zu einem Hallenkonzert laut Forster vor allem in der volksfestartigen Stimmung, die unter freiem Himmel viel mehr vom Publikum ausgehe, als von der perfekt inszenierten Bühnenshow. Im Gepäck hat er natürlich seine neue Single „Rettest Du Mich“. Die Fans dürfen sich aber auch auf all die Hits freuen, mit denen der Sänger mittlerweile Generationen verbindet:
Von „Übermorgen“ über „Chöre“ und „194 Länder“ bis „Au Revoir“. Auf sein Konzert in Bremen freut er sich schon lange: „Ich habe das Gefühl, das wird das Musikalischste und Intensivste, das wir je gemacht haben.“
Mark Forster spielt am 9. Juli, 20 Uhr, auf der Bremer Galopprennbahn. Tickets gibt es unter anderem bei eventim.de. Kinder bis zwölf Jahre erhalten übrigens einen Rabatt von 20 Prozent.
Terrassendielen/ Konstruktionsbretter aus
Tierheim am Limit
Das Bremer Tierheim hat einen sofortigen Aufnahmestopp für die Abgabe- und Wildtiere verhängt. Die Kapazitätsgrenzen seien erreicht. Aktuell leben dort neben zahlreichen Kleintieren und Exoten 59 Hunde und 303 Katzen. Allein in diesem Jahr wurden bereits 623 Tiere aufgenommen, hinzu kommen noch 731 Wildtiere, darunter 408 Stadttauben. Wer einen verletzten oder hilfebedürftigen Naturbewohner findet, kann sich an die Wildtierpflegestelle Verden wenden oder sich auf der Homepage wildtier-sos.de informieren. bm
Ein guter Anfang
Ausstellung zu 40 Jahre Blaumeier-Atelier
Jahrzehntelang lebten Patientinnen und Patienten der Langzeitpsychiatrie unter unmenschlichen Bedingungen in der Klinik Kloster Blankenburg. 1986 entstand mit dem Blaumeier-Atelier in Bremen ein Ort, an dem sie erstmals eine Stimme erhielten – als Menschen, bildende Künstlerinnen und Künstler sowie Schauspielende wurden sie gesehen, gehört und wertgeschätzt. Die Werke dieser ersten Generation begegnen nun in der Ausstellung zum 40-jährigen Bestehen von Blaumeier den Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler der „Blauen Sau“. Sie arbeiten mit unterschiedlichsten Medien und setzen damit die Geschichte von Blaumeier auf ihre eigene Weise fort. Die Ausstellung ist eine Verneigung vor den Menschen, die bis in die 80er Jahre in psychiatrischen Langzeitkliniken isoliert und weggesperrt wurden. Zugleich ist sie eine Hommage an Freiheit, Kreativität und Selbstbestimmung. Bei Blaumeier fanden sie ein künstlerisches Zuhause und entwickelten sich zu eigenständigen, oft anarchischen und virtuosen Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Sicht auf die Welt zunächst mit
einfachen Materialien in Bilder übersetzten. In der Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus, die ab sofort zu sehen ist, werden mehr als 100 Kunstwerke von über 35 Künstlerinnen und Künstlern präsentiert. Die Werkschau umfasst Malerei, Graffiti, Comics, Schriftbilder, Stopp-MotionTrickfilme, Radierungen sowie eine eigens für die Ausstellung entstandene Soundcollage und läuft bis zum 4. Oktober. bm
kesseldruckimprägniert, Kreuzholz, allseitig gehobelt und gefast
Gartenhaus der Woche
Gerätehaus „Rom“/“Denver“
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Gerätehaus „Madrid“/“Ontario
Das Ausstellungsmotiv zum 40. Geburtstag von Blaumeier von Alfred Schnieder (1993). Foto: Alfred Schnieder
Momentum-Aktien:
Wenn Euphorie kippt
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury
bei der Sparkasse Bremen
An den Technologiebörsen ist die Nervosität zurück, der NasdaqIndex gab in den letzten Tagen spürbar nach. Zugleich waren defensive Titel gefragt. Hierbei handelt es sich um eine klassische Sektorrotation: raus aus Wachstum, rein in Stabilität. Viele Anlegerinnen und Anleger kauften Tech-Werte zuletzt, weil sie stiegen – nicht wegen der Fundamentaldaten. Dreht der Trend, folgen Gewinnmitnahmen, automatische Verkäufe und bei gehebelten Positionen zusätzlicher Druck. Starke US-Jobdaten belasten zusätzlich, weil sie Zinssenkungsfantasie dämpfen. Hinzu kommt der hohe Kapitalbedarf der KI-Branche. Mein Fazit: Für die Märkte ist das zwar kein Ende des KI-Trends, aber ein Warnsignal. Wo Bewertungen und Erwartungen hoch sind, reichen kleine Zweifel für große Schwankungen. Anlegerinnen und Anleger sollten deshalb nicht einseitig auf einzelne Gewinnertrends setzen, sondern ihr Depot breit über Branchen, Regionen und Anlageklassen streuen.
KLIMATIPP
Bremer Solartage:
Fit für die Zukunft
SOPHIE PROPFE
Klimaschutzagentur Energiekonsens
Wer über eine Solaranlage nachdenkt oder mehr über Sonnenenergie erfahren möchte, ist bei den Bremer Solartagen genau richtig: Am 19. und 20. Juni laden die gemeinnützige Klimaschutzagentur Energiekonsens, die Handwerkskammer Bremen und die Verbraucherzentrale Bremen Interessierte dazu ein, sich im Rahmen der jährlichen Veranstaltung kostenfrei zu informieren. Im Klima Bau Zentrum in Bremen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops und Infoständen rund ums Thema Solar. Außerdem bieten die Expertinnen und Experten vor Ort Beratungen zu Photovoltaik, Fördermöglichkeiten und Wärmepumpe an. Der Besuch ist kostenlos. Eine Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen wird empfohlen. Spontane Gäste sind bei freien Plätzen herzlich willkommen. Mehr Infos gibt es auch unter energiekonsens.de/ solartage
Kleiner Imbiss mit großen Kartoffeln
Das Kumpir Latakiano serviert die türkische Spezialität mitten in der Innenstadt
SCHMECKT’S?
Der Restaurant-Test im Weser Report
Kumpir Latakiano Papenstraße 5 Montags bis samstags von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet
AMBIENTE
Der kleine Imbiss sieht nicht sehr einladend aus: Bunt, unübersichtlich und vollgestellt wissen wir nicht so recht, wohin wir uns wenden können. Eine Karte mit Angeboten gibt es auch nicht wirklich, dafür aber ein sehr freundliches Paar, das uns sofort in Empfang nimmt. Der Kumpir- und Hot-Dog-Laden erweitert sich in eine kleine Eisdiele, alle Geschäfte sind miteinander verbunden. Viel Platz gibt es dennoch nicht: Drinnen stehen zwei kleine Tischchen, draußen immerhin drei. So setzen wir uns also an das kippelige Möbelstück vor den Laden, was bei dem windigen Wetter keine reine Freude ist. Zur Unterhaltung aller stehen hier außerdem ein Münzauto sowie ein Münzhubschrauber bereit – deren leierndes Gedudel uns Nervenstärke lehrt. Allerdings passt das thematisch, denn wir sitzen direkt an dem kleinen öffentlichen Spielplatz neben dem ehemaligen C&A-Gebäude.
ESSEN
Wir bestellen die türkischen
Die Ofenkartoffeln
Ofenkartoffeln (für je 8,50 Euro, inklusive Getränk 10,50 Euro) – einmal vegetarisch, einmal mit Hot-Dog-Wurst. Welche Beilagen aus dem reichhaltig bestückten Tresen darauf kommen, ist uns egal. Grundsätzlich gibt es nur eine Vorgabe: Das Gericht mit der Wursteinlage darf gern scharf sein, mit Jalapeños, die vegetarische Variante auf keinen Fall. Das klappt nur teilweise, denn die Jalapeños fehlen gänzlich. Schlimm ist das aber nicht, denn auf den Tellern ist auch so viel los: Beide haben eine riesige, warme Ofenkartoffel, deren Inhalt mit viel Butter zu einem samtig-weichen Püree verrührt ist, ein bisschen zerlaufener Käse ergänzt die Basis. In der fleischigen Variante sind einige Scheiben geräucherte Geflügelwurst eingearbeitet, darauf liegen unter-
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schiedliche Salate: Kisir (ein türkischer Bulgursalat), verschieden angemachte Kichererbsen, braune Linsen, weiße Bohnen in roter Soße, sowie ein frischer Kartoffelsalat und säuerlich eingelegte rote Bete. Darauf gibt es noch einen Klecks mayonnaisehaltige Knoblauchsoße – lecker. Die vegetarische Kumpir-Version trägt ebenfalls Kartoffelsalat, Kichererbsen und Kisir, dazu hat sie noch Nudelsalat, feine, frische Möhrenstreifen und Erbsen in einem Joghurtdressing „geladen“. Die weiße Soße dazu schmeckt schön frisch und nur dezent nach Knoblauch. Die Portionen sind insgesamt recht groß.
SERVICE
So unübersichtlich und chaotisch der Laden auch auf uns
wirkt, so herzlich und zuvorkommend sind die Beschäftigten: Uns wird sofort die komplette Auslage erklärt und probieren dürfen wir auch. Übrigens wechselt das Beilagenangebot hier ständig, man kann also immer wieder neue Kombinationen ausprobieren.
PREISE
10,50 Euro für dieses variantenreiche Gericht, inklusive Softdrink, sind ein guter Preis. Auch die Getränkepreise ziehen da mit: Wasser und Softdrinks (jeweils 0,5l) kosten nur 2,50 Euro. Alkoholika gibt es nicht.
FAZIT
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KontaKte
im Kumpir Latakiano sind so üppig beladen, dass man die Erdknolle selber kaum noch sehen kann. Foto: Bettina Meister
BETTINA MEISTER
„Immer ein Abenteuer“
WESER REPORT: Frau Wittler, viele Menschen kennen Sie sicher noch aus „Einsatz in vier Wänden“-Zeiten. Wurden Sie schon mal gefragt, ob Sie beim Jedermann das Bühnenbild mitgestaltet haben?
TINE WITTLER: Tatsächlich noch nicht. Wahrscheinlich, weil die meisten Leute zwischen einer Schauspielerin und einer ehemaligen, seit über 13 Jahren nicht mehr aktiven Fernsehmoderatorin unterscheiden können. Das ist komplett vorbei. Ich lebe in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit.
Sie gehören seit 2022 zum Jedermann-Ensemble. Was fasziniert Sie an dem Stück?
Ich weiß gar nicht, wie oft ich es schon gespielt habe. Aber egal wie oft ich es sehe oder dabei bin, sogar in den Proben, entdecke ich jedes Mal noch was Neues darin. Ich kann mich einfach nicht satt sehen, weil es so vielschichtig ist, so klug und so auf den Punkt. Im Grunde zeigt Jedermann alle Facetten des Lebens, die da in den knappen zwei Stunden an uns vorbeiziehen.
Was können Sie zu Ihrer Rolle sagen?
Die Inszenierung verändert sich laufend. Das hängt mit der Weiterentwicklung des Stoffes zusammen, aber auch mit Veränderungen in der Besetzung, die nicht immer zu 100 Prozent gleich ist. Wir sind ja ein unfass-
bar großes Ensemble. Eine feste Besetzung wäre da gar nicht möglich. Außerdem bringt Veränderung auch immer eine neue Farbe mit rein. Die Rolle wird einfach auch mal anders angelegt. Meine ist die der Base. Das sind im Originalstück die beiden Vettern. Ich habe also einen Spielpartner, das ist in dieser Spielzeit Markus Majowski. Ja, und die Base kann sich schon ziemlich verändern: manchmal ist sie einfach nur aufs Erbe aus. Eine fiese Schnalle, die genau weiß, wie sie selber nicht zu kurz kommt. Dann gibt es aber auch diese Momente, wo sie ehrliche Empathie empfin-
det und völlig verzweifelt ist.
Findet diese Wandlung der Person innerhalb des Stücks statt oder zeigt jede Aufführung unterschiedliche Perspektiven?
Das kommt darauf an. Zum Beispiel darauf, was bei den Proben dieses Mal erarbeitet wird. Die Base in Weimar letztes Jahr war empathischer als die in Bayreuth. Der Jedermann von Hugo von Hofmannsthal ist ja nicht ohne Grund ein Klassiker, der seit weit über hundert Jahren immer und immer wieder gespielt wird. Der Stoff gibt genau das her. Ich würde sagen, er
schreit geradezu danach, da auch immer wieder unterschiedliche Farben reinzubringen.
Bleibt das Team, das das Stück auf der Seebühne Bremen spielt, zusammen? Oder gibt es für diese einmalige Aufführung auch eine einmalige Besetzung?
Nein, wir gehen zusammen direkt weiter nach Weimar, dann nach Coburg, Graz, Dresden und Bayreuth.
Das große Ensemble wird noch ergänzt durch Statisten. Wie viele Leute stehen zu Spitzenzeiten auf der Bühne?
So zwischen 40 und 50. Da muss man schon sehr genau wissen, wo man stehen muss. Aber das klappt ganz gut und macht auch viel Spaß. Außerdem spielen wir meist auf Open-Air-Bühnen, die oft etwas größer sind. Da haben wir ein bisschen mehr Auslauf.
Die Veranstaltung in Bremen ist auch ein Open-Air. Kann Sie wettertechnisch noch irgendwas erschüttern?
Oh ja! Bei der Premiere in Weimar im vergangenen Jahr war es so heiß, dass unsere Funkstationen am Körper ausgefallen sind und wir keinen Ton mehr hatten. Die wurden einfach durch unseren Schweiß lahmgelegt. Seitdem werden die immer in Plastiktüten gesteckt, damit das nicht mehr passieren kann. Aber Open-Air ist immer ein Risiko und immer ein Abenteuer. Da müssen wir durch, egal was kommt!
Neuer Bildband von Claudia Grabowski
Ob Liebespaar, Soldaten, Arbeitskollegen oder Feiernde – in dem neuen Buch von Claudia Grabowski eint die Protagonisten aus fernen Zeiten eines: ein Kuss. Er kann vieles sein; flüchtig oder innig, verspielt oder voller Leidenschaft. Oft erzählt er mehr als tausend Worte. Die ganze Bandbreite dessen hält die Bremerin nun in ihrem neuen Bildband „Komm küssen!“ bereit. Versammelt auf 144 Seiten sind historische Fotografien küssender Menschen aus der Zeit zwischen 1900 und 1960.
„Das erste Foto, das ich hatte, zeigt meine Oma und meinen Opa“, sagt Grabowski. Nach insgesamt rund 15 Jahren des Suchens und Findens kamen dann 100 weitere Schwarz-Weiß-Aufnahmen hinzu – eingefangene Momente der Nähe inmitten von Alltag und Zeitgeschichte. Intim und öffentlich zugleich. Die sorgfältig ausgewählten Fotografien wirken für sich und treten zugleich miteinander in Beziehung. So entfaltet sich Sei-
te für Seite ein vielschichtiges Panorama der Zuneigung – mal zärtlich und leise, mal überraschend und augenzwinkernd, mal voller Intensität. Wie bereits in ihren Vorgängerbänden „Immer im Kreis“ und „Frauen, die schaukeln“ entsteht so ein poetischer Bilderreigen. Wie sie die Bilder, unter anderem auf Flohmärkten, findet? „Wenn ich es sehe, muss es mich berühren. Ich nehme Fotos, die mir eine Geschichte erzählen“, sagt Grabowski. Und dann geht das Kopfkino an. Interessant sind für sie die Aufnahmen auch vor dem Hintergrund, dass man sich in der Zeit bis 1960 bei jedem Foto noch sehr genau überlegt hat, was man da überhaupt aufnimmt. Eine beliebige Bilderflut, wie sie heute mit Handys möglich ist, war undenkbar. Ein Umstand, der ihren Bildern zusätzliche Bedeutung verleiht. „Komm küssen!“ ist im Schünemann Verlag erschienen und für 18 Euro im Handel erhältlich. bm
Ein Bild ihrer Großeltern, vereint im innigen Kuss, gab
für das neue Buch von
Spielt am 4. August, 20.30 Uhr, in Hofmannsthals „Jedermann“ auf der Bremer Seebühne mit: Tine Wittler. Foto: Wittler
den Anstoß
Claudia Grabowski. Foto: Grabowski
BRINKUM - Vor zehn Jahren schlossen sich der FTSV Jahn Brinkum, die TSG Seckenhausen/Fahrenhorst und der TV Stuhr zur Handballspielgemeinschaft (HSG) Stuhr zusammen.
Am 20. Juni soll der Geburtstag auf dem Festplatz am Brunnenweg gefeiert werden. Beginn der Feier ist um 10 Uhr. Es wird ein Festzelt geben, Speisen und Getränke. Sponsoren stellen vor Ort ihre Gewerke aus und auch für Kinder gibt es Programm.
Vor dem Zusammenschluss versuchten die drei Vereine, jeweils an einem eigenen Konzept festzuhalten, was jedoch auf Kos-
ten der Mitgliederzahlen ging: „Konkurrenz belebt das Geschäft, war aber in dieser Hinsicht nicht förderlich“, heißt es aus der HSG. Nach den erfolgreichen Zeiten der 1. Herren des FTSV Jahn Brinkum (Oberliga) und der 1. Damen der TSG Seckenhausen/ Fahrenhorst (Regionalliga) machen immer mehr weibliche Jugendmannschaften von sich reden: Die C- und B-JugendMannschaften schafften den Sprung in die Oberliga und spielten in der Saison 2024/25 um die Norddeutsche Meisterschaft im Beachhandball. lcs
Kostenfreies Rollator-Training
STUHR - Bordstein, Einkauf, Wendemanöver – der Seniorenbeirat Stuhr lädt für den 16. Juni, 15 Uhr, auf den Siguldaer Platz ein, um den richtigen Umgang mit dem Rollator zu
trainieren. Wer den eigenen Rollator mitbringt, kann zudem die Einstellung überprüfen lassen. Anmeldung bei Rüdiger Riebensahm unter 0171 / 490 28 13. lcs
LAURA STACHE
Neue Poststation für Stuhr
VARREL - Viele Menschen dürften bereits die gelben Packstationen der Deutschen Post DHL kennen. Mit dem Modell der „Poststation“ wird das Angebot um zusätzliche Dienstleistungen erweitert. An der Schulstraße 81 finden Bürgerinnen und Bürger seit Kurzem eine der 1.000 modernsten Postserviceeinrichtungen von DHL bundesweit.
Pakete, Päckchen und Briefe können in Varrel nun rund um die Uhr empfangen und versendet werden, inklusive Zusatzleistungen wie Einschreiben. Die Station verfügt über einen integrierten Briefkasten sowie Paketfächer unterschiedlicher Größe. Darüber hinaus gibt es Brief- und Paketmarken vor Ort sowie die Möglichkeit zur Abholung benachrichtigter Sendungen und zum Empfang von Retouren.
„Unsere Kundschaft hat ein-
deutig entschieden: Sie wünscht sich digitale, moderne und smarte Lösungen und vor allem die Möglichkeit, postalische Leistungen und Produkte 24/7 in Anspruch nehmen zu können. Darauf gehen wir ein“, so Holger Bartels, Leiter Multikanalvertrieb von Deutsche Post DHL
Die Brief- und Paketmarken können bargeldlos erworben werden – mit allen gängigen ECKarten, mit Visa- und Master Card sowie mit Google Pay und Apple Pay. Um Pakete und Päckchen an der Poststation zu empfangen, ist, ähnlich wie bei der Packstation, eine einmalige Registrierung unter dhl.de/ registrierung erforderlich.
Die Bedienung der Poststation erfolgt dabei über einen Touchscreen. Bei Schwierigkeiten mit der Handhabung kann der Kundenservice von DHL per Videochat kontaktiert werden.
„Die neue Poststation bietet
Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, Post- und Paketdienstleistungen flexibel in ihren Alltag zu integrieren. Gleichzeitig haben auch persönliche Postdienstleistungen vor Ort weiterhin ihren Platz. Für viele Men-
schen ist der direkte Ansprechpartner nach wie vor von großer Bedeutung“, sagt Bürgermeister Stephan Korte. Weitere Informationen zur neuen DHL-Poststation gibt es unter dhl.de/poststation
In Varrel steht Bürgerinnen und Bürgern ab sofort eine neue DHLPoststation zur Verfügung. Die Anlage bietet zahlreiche Dienstleistungen rund um Brief- und Paketversand. Symbolfoto: DHL
„Rate, wer dran ist!“
Wie sich das Risiko von Enkeltrick und Schockanruf verringern lässt
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Betrügerische Anrufe treffen besonders häufig ältere Menschen. Die Täter geben sich etwa als Enkelkind aus, täuschen eine Notlage vor und wollen die Angerufenen zu Geldüberweisungen bewegen. Neben dem Enkeltrick gehören auch Schock anrufe, telefonische Gewinnversprechen, Anrufe falscher Polizeibeamter oder vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter zu den gängigen Maschen. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken hat Hinweise zusammengestellt, woran sich solche Betrugsversuche erkennen lassen und was im Ernstfall zu tun ist.
Wie erkenne ich den Enkeltrick? Typisch für den Enkeltrick ist ein Einstieg, bei dem der Anrufer seinen Namen nicht nennt, sondern dazu auffordert, zu erraten, wer am Telefon sei. Misstrauen ist auch dann angebracht, wenn die Stimme nicht zu der Person passt, für die sich der Anrufer ausgibt. Wer unsicher ist, sollte Fragen stellen, die nur ein Familienmitglied beantworten kann. Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus, kann ein Blick auf die angezeigte Nummer helfen. Echte Polizisten rufen nie unter der 110 an und verlangen weder Wertgegenstände noch Bargeld. Was tun bei einem verdächtigen Anruf? Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch sollte das Gespräch sofort beendet und auf weitere Anrufversuche nicht reagiert werden. Stattdessen kann es helfen, enge Familienmitglieder oder gute Freunde anzurufen, die in der Situation unterstützen können. Wurde bereits ein Treffen vereinbart,
Meldet sich der Anrufer nicht mit seinem Namen, sondern fordert auf zu raten, wer am anderen Ende der Leitung sei, ist Misstrauen angebracht. Foto: DJD/BVR/Getty Images/Dima Berlin
sollte dieses keinesfalls wahrgenommen werden. Wichtig ist außerdem, die Polizei schnellstmöglich zu informieren. Wer hilft, wenn ich Opfer des Enkeltricks geworden bin? Ist es bereits zu einer Geldüberweisung gekommen oder sind Kreditkartendaten oder andere vertrauliche Informationen, wie die Online-Banking-PIN weitergegeben worden, sollte umgehend die Polizei eingeschaltet werden. Alle Informationen zum Vorgehen und Ablauf des Gesprächs können für die Ermittlungen hilfreich sein. Konten und Karten sollten sofort gesperrt werden, etwa über die zentrale Sperrhotline 116 116. Was sollten Bankkunden be-
achten? Betrugsversuche nach der Enkeltrickmasche fallen nicht unter die sogenannten Bankwarnpflichten. Bei Bargeldauszahlungen oder Überweisungen sind Banken lediglich zu einer formalen Prüfung verpflichtet. Gesetzliche Warnund Hinweispflichten gelten nur in Ausnahmefällen bei besonders starken Verdachtsmomenten. Nervosität, Zeitdruck oder auch ungewöhnlich hohe Summen reichen dafür meist nicht aus. Umso wichtiger bleibt es, sensible Daten wie Zugangsdaten oder PINs niemals an Dritte weiterzugeben. Auch hohe Bargeldabhebungen sollten niemals unter Druck und nicht ohne Rücksprache mit einer vertrauten Person erfolgen. djd
Bankkunden und -kundinnen sollten niemals Zugangsdaten oder PINs an dritte Personen weitergeben. Foto: DJD/BVR/Getty Images/ Daisy-Daisy
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In unserem HANSA Pflegezentrum Brinkum bieten wir Bewohnerinnen und Bewohnern ein komfortables und liebevolles Zuhause an.
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Gerne beraten wir Sie persönlich.
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Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin.
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HANSA Pflegezentrum Brinkum T 0421 8977322-0 pz.brinkum@hansa-gruppe.info hansagruppe.info
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Drei Bühnen, 40 Acts
Hoeg City Sommerfest lockt vom 19. bis 21. Juni Gäste in die Innenstadt
Drei Tage lang wird die Bremer Innenstadt zur Open-Air-Bühne: Vom 19. bis 21. Juni lädt das Hoeg-City-Sommerfest bereits zum fünften Mal zu einem vielseitigen Programm aus LiveMusik, Literatur, Familienangeboten und Kulinarik ein. Die City-Initiative verwandelt mit zahlreichen Partnern Marktplatz, Domshof und das Schnoor in lebendige Veranstaltungsorte.
Rund 40 Acts auf drei Bühnen und insgesamt vier Spielorte gibt es in diesem Jahr. „Unser HoegCity-Sommerfest ist eine feste Größe im norddeutschen Festivalsommer und einzigartig inmitten historischer Kulisse“, sagt Carolin Reuther, Geschäftsführerin der City-Initiative.
Im Mittelpunkt stehen die Musikbühnen auf dem Marktplatz und dem Domshof. Zu den bekanntesten Namen im diesjährigen Line-up zählen die Band The Busters, die Sängerin Luna sowie regionale Acts wie Soulrender, Paloma & the Matches und Afterburner. „Wir freuen uns, dieses Mal vielen lokalen Bands eine Bühne zu bieten“, so Steffen von Rotenhan, Projektleiter des Sommerfestes.
Das Hoeg-City-Sommerfest lädt am kommenden Wochenende wieder Besucherinnen und Besucher aus Bremen und umzu in die Innenstadt. Foto: City Initiative
In der Lloyd-Passage wartet an beiden Festivaltagen ein umfangreiches Kinderprogramm. Musikgruppen wie „Rabauken & Trompeten“ und „Matt und Basti“, Zaubershows, die Universum Science Show, eine Zirkusschule sowie zahlreiche Mitmachaktionen sorgen für Unterhaltung Deutlich ruhiger geht es im Schnoor zu. Dort stehen Lesungen und Literaturveranstaltungen im Mittelpunkt. Autorinnen und Autoren wie Marno Howald, Stefanie Lipka, Katja
Baumgarten und Martin Henke präsentieren ihre Texte unter freiem Himmel. Ergänzt wird das Programm durch die Literaturwerkstatt „Schreiben im Schnoor“.
Ein besonderer Blickfang des Festivals sind die Auftritte der Slackliner, die zwischen den Dächern der Altstadt ihre akrobatischen Fähigkeiten zeigen. Dar-
über hinaus sorgen Gastronomiestände mit Speisen, Snacks und Getränken für die passende Festivalatmosphäre.
Die Bühnen werden am Freitag und Samstag jeweils von 13.30 Uhr bis Mitternacht bespielt. Am Sonntag läuft das Programm von 13 Uhr bis 21Uhr. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. pb
Königshaus in Heiligenrode steht fest
HEILIGENRODE - Mit bestem Wetter konnten die Heiligenroder am vergangenen Samstag in ihr Schützenfestwochenende starten. Nach der feierlichen Abholung des „alten“ Königs Carsten Vögel und den Zollverhandlungen mit der Freischütz Malsch auf der Mühlenwiese, konnte am Nachmittag in der Schießhalle der Wettkampf um
die Königswürden starten. Am Sonntag gab es Blasmusik von den Klosterbachtalern, Kaffee und Kuchen. Die Kinder hatten ihren Spaß auf der Hüpfburg, in der großen Sandkiste. An beiden Abenden sorgte DJ Harry für eine volle Tanzfläche. Glücklich und Stolz kann der Schützenverein sein neues Königshaus präsentieren: Schüt-
Liebe Leserinnen und Leser, Im November feiern wir unser 50-jähriges Jubiläum!
Freuen Sie sich auf wöchentliche Angebote und Aktionen zur Unterstützung von Vereinen etc. !
zenkönig Peter Böttjer mit Vizekönig Maik Dräger, Schützenkönigin Edith Gerstenkorn mit Vizekönigin Nada Heyduck, Jugendkönigin Jaqueline Bischof mit Vize Lars Scheil, König der Könige Michael Warneke, Königin der Königinnen Sonja Kosel, Kinderkönig Elay Heins, Volkskönigin Kathi Cramer. lcs
Media Markt im „Xpress-Format“ ab 18. Juni
HUCHTING - Der SaturnMarkt aus der Duckwitzstraße zieht um: Am 18. Juni eröffnet er als neuer Media Markt im Roland-Center. So entsteht in Huchting ein moderner Elektronikmarkt im sogenannten „Xpress“-Format auf einer Verkaufsfläche von knapp 950 Quadratmetern. Zur Eröffnung wird es attraktive Angebote und Aktionen geben.
„Wir freuen uns sehr darauf, mit unserem Team im RolandCenter loszulegen und unsere Kundinnen und Kunden am neuen Standort begrüßen zu dürfen“, sagt Geschäftsführer Oliver May. Der Markt bietet ein sorgfältig kuratiertes Elektroniksortiment mit zahlreichen sofort verfügbaren Produkten. „Mit dem sogenannten Xpress-Format schaffen wir ein kompaktes und modernes Einkaufserlebnis in zentraler Lage“, erklärt May. So sind beliebte Technikprodukte aus Bereichen wie Smartphones, Laptops, Haushaltsgeräte oder Gaming künftig direkt im Roland-Center und damit praktisch „gleich um die Ecke“ verfügbar.
„Im Fokus stehen Produkte des unmittelbaren Bedarfs, persönliche Beratung und um-
fassende Serviceleistungen. Gleichzeitig bleiben unsere Kundinnen und Kunden jederzeit flexibel und können über den Onlineshop auf das vollständige Sortiment zugreifen“, erklärt der Geschäftsführer. Eine durchdachte Aufteilung der Abteilungen und die deutlich sichtbare Beschilderung sorgen für Übersichtlichkeit im neuen Media Markt. „Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von unserem Omnichannel-Konzept“, sagt May. „Unsere Stärke als stationärer Händler liegt in der Auswahl aktueller Produkte, die vor Ort ausprobiert und verglichen werden können. Hinzu kommt die nahtlose Verbindung zum Media-Markt-Onlineshop, über den eine riesige Zahl an Produkten kurzfristig lieferbar ist und hier per Click & Collect versandkostenfrei abgeholt werden kann.“
Besonders praktisch: Viele online bestellten Artikel sind bereits nach 30 Minuten im Markt abholbereit. Großelektronik wie Fernseher können Kundinnen und Kunden direkt vom Lager entgegennehmen und bequem ins Auto einladen – eine Bezahlung ist ebenfalls im Lager möglich. WR
21.Juni202611:00–18:00Uhr
KreismuseumSyke Herrlichkeit65 28857Syke
HEUTE: Jugendkunstschule Delmenhorst e.V.
Qualität seit 1976. Woche 28
Unsere Spende in Höhe von € 500.- ging in dieser Woche an die JuKu Delmenhorst. Die Juku besteht seit über 25 Jahren und setzt sich seitdem zum Ziel, Kinder und Jugendliche spielerisch an Kunst heranzuführen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Wobei es den Verantwortlichen sehr am Herzen liegt, dass auch Kindern aus Familien mit geringem Einkommen an den vielen Angeboten teilnehmen können. Hier wird übrigens mit besonderen Materialien gearbeitet, die im Schulalltag keine Verwendung finden - wer auch unterstützen möchte, kann sich gern an jugendkunstschule.delmenhorst@ewetel.net wenden.
SPORT KOMPAKT
Das Abwehrtalent des SV Werder Bremen, Mick Schmetgens, wurde in den Kader des DFB für die U19-Europameisterschaft berufen. Schmetgens, der in der abgelaufenen Saison sein Profidebüt für die Grün-Weißen gab, reist gemeinsam mit 20 weiteren Nachwuchsspielern nach Wales. Das Turnier beginnt am 28. Juni.
Umbruch bei den Eisbären Bremerhaven: Nachdem die Basketballer aus der Seestadt knapp den Aufstieg in die erste Bundesliga verpasst haben, verlässt Trainer Steven Esterkamp die Eisbären. Nach gut zwei Jahren auf der Trainerbank wechsel Esterkamp zu Science City Jena.
Der neue Stammkeeper des SV Werder Bremen, Karl Hein, konnte unter der Woche mit der Estnischen Nationalmannschaft den Baltic-Cup gewinnen. Beim Turnier treten die drei baltischen Staaten gegeneinander an. Mit 1:0 gewannen Kapitän Karl Hein und sein Team gegen Litauen im Finale. pb
Dauerkarten werden teurer
Um durchschnittlich 8,8 Prozent hebt der SV Werder Bremen für die kommende Saison die Dauerkartenpreise an. Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung, begründet die Anhebung mit gestiegenen Kosten für das Sicherheits- und Ordnungspersonal sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung.
Im Vergleich zu Tageskarten bleiben Dauerkarten auch nach der Anpassung deutlich günstiger: Der Preisvorteil gegenüber Einzeltickets beträgt weiterhin bis zu 25 Prozent. Die teuersten Dauerkarten kosten in der kommenden Spielzeit auf der Nord- und Südgeraden rund 900 Euro. Am günstigsten sind die Stehplätze in der Ostkurve mit rund 230 Euro.
Im Bundesliga-Vergleich bewegen sich die Grün-Weißen bei den Dauerkartenpreisen damit weiterhin im Mittelfeld. Die Interessentenliste für Fans, die eine Dauerkarte erwerben wollen, öffnet am 16. Juni und bleibt bis zum 3. Juli geöffnet. pb
Habenhauser Kader nimmt Formen an
Nachdem die Handballer des ATSV Habenhausen in der vergangenen Saison mit 5:55 Punkten sang- und klanglos als Tabellenletzter aus der 3. Liga NordWest abgestiegen sind, nimmt der Kader für die kommende Saison langsam Formen an. Unter der Woche verkündeten die Verantwortlichen unter anderem die Verpflichtung von Torhüter Finn-Luca Schwagereit. Schwagereit durchlief bereits in der Jugend die Mannschaften des ATSV Habenhausen – nun kehrt er vom TvdH Oldenburg an die Weser zurück. Durch die Vertragsverlängerung von Azeez Oyewusi hat der ATSV zudem sein Torhüterteam nach eigenen Angaben komplettiert. Die Verantwortlichen sehen sich mit dieser Konstellation hervorragend aufgestellt und setzen bewusst auf eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial. Zudem bekannten sich mit Philipp Holst und Fynn Schluroff zwei weitere Spieler zum Verein und werden auch in der kommenden Saison das Trikot des ATSV tragen. pb
Mit Neuer gegen den Neuling
Deutsche Nationalmannschaft startet am Sonntag gegen Curaçao in die Weltmeisterschaft
PHILIPP BEHRBOM
Die Generalprobe gegen die Vereinigten Staaten von Amerika ist am vergangenen Wochenende geglückt, die Zielsetzung für die kommenden sechs Wochen ist klar: der Weltmeistertitel. Zugegeben, Deutschland zählt bei diesem Turnier nicht zu den Favoriten. Auch das Narrativ der Turniermannschaft lässt sich nach dem doppelten Ausscheiden in der Gruppenphase 2018 und 2022 kaum aufrechterhalten. Dennoch gibt sich Bundestrainer Julian Nagelsmann zuversichtlich.
Schließlich braucht es gerade einmal acht Siege bis zum goldenen Pokal. Als Erstes wartet auf die deutsche Nationalmannschaft am morgigen Sonntag (19 Uhr, live in der ARD) der Fußballzwerg Curaçao. Zum ersten Mal ist die „Blue Wave“ bei einem großen Turnier dabei. Ein Name im Kader der WM-Debütanten dürfte Fußballanhängern des SV Werder Bremen bekannt vorkommen. Im Sturm steht Tahith Chong. Der trug in der Saison 2020/2021 für ein halbes Jahr das grün-weiße Trikot. Andere bekannte Gesichter sucht man bei der karibischen Inselnation vergeblich. Laut dem Branchenportal Transfermarkt liegt der Marktwert aller 26 nominierten Spieler zusammen bei rund 25 Millionen Euro – also etwa einem Viertel des Marktwerts von Jamal Musiala. Doch wie immer im Fußball sollten die auf dem Papier deutlich überlegenen Deutschen die „Blue Wave“ nicht unterschätzen. Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft bestritt
das Team von Dick Advocaat ohne eine einzige Niederlage. Der Niederländer kann bereits zwei Teilnahmen als Nationaltrainer bei Weltmeisterschaften vorweisen. 1994 erreichte er mit den Niederlanden das Viertelfinale, 2006 schied er mit Südkorea in der Gruppenphase aus. Kommt er mit seinem Team 2026 erneut in die K.-o.Phase? Unwahrscheinlich. Zwar erreichen neben den Erst- und Zweitplatzierten auch acht Drittplatzierte die neue Sechzehntelfinalrunde, gegen Deutschland, Ecuador und die Elfenbeinküste dürfte es für Curaçao jedoch eng werden. Als Gradmesser dafür, wo Cu-
raçao international steht, kann die jüngste Niederlage gegen Schottland (1:4) dienen. Klar ist: Jede Weltmeisterschaft ist für Überraschungen gut. Dennoch gilt: Wenn die deutsche Nationalmannschaft auch nur annähernd ihr Leistungsvermögen abruft, muss sie gegen Curaçao gewinnen. Nagelsmann dürfte dabei nahezu auf dieselbe Startelf setzen, die bereits gegen die USA und zuvor gegen Finnland erfolgreich war. Einzig im Tor steht der viel diskutierte Wechsel an. Statt Oliver Baumann soll Manuel Neuer, inzwischen 40 Jahre alt, seine fünfte und letzte Weltmeisterschaft zwi-
schen den Pfosten bestreiten. In der Offensive gilt Kai Havertz nach starken Leistungen für Arsenal und die Nationalmannschaft als gesetzt. Hinter ihm dürften Jamal Musiala, Florian Wirtz und Leroy Sané auflaufen. Deniz Undav, seines Zeichens bester deutscher Torschütze der Bundesliga und gebürtiger Achimer, wird zunächst wohl nur die Rolle des Einwechselspielers zukommen – ganz wie dem Ex-Bremer Niklas Füllkrug bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Nick Woltemade hingegen scheint etwas ins Abseits geraten zu sein. Gegen die USA wurde er nicht einmal eingewechselt.
Im Juni, Juli bis Mitte August GROSSE GRILLPLATTE
Mit verschiedenen Steaks, kleine Hacksteaks, Bratwurst, Krakauer, gebackenen Champignons, Gambas aus der Pfanne, Salat vom Buffet, Dips, Kräuterbutter, Baguette, Kartoffelsalat, gebackene Kartoffelspalten und zur Abrundung ein Hausschnaps. p. P. € 25,00 Nur mit Vorbestellung ab 6 Personen *************************************************
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Die Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmer (ISU) gilt seit ihrer Gründung im Januar 1988 als feste Größe im Wirtschaftsleben der Gemeinde. Mit Veranstaltungen, Netzwerken und konkreten Projekten stärkt sie die Region – und setzt auch 2026 Akzente, bisher beispielsweise mit dem Gewerbemarkt im April. Aus einem Zusammenschluss von 27 Betrieben hat sich ein Netzwerk von inzwischen rund 220 Unternehmen entwickelt, die gemeinsam mehr als 3.500 Arbeitsplätze sichern. Ziel war und ist es, die Interessen der örtlichen Wirtschaft zu bündeln, die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik zu intensivieren und die Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen und Unternehmer nachhaltig zu verbessern. Von Beginn an standen nicht Marketing oder Eigenwerbung im Vordergrund, sondern die Stärkung der Wirtschaftskraft und die Entwicklung der Region. So trieb die ISU maßgeblich die Einrichtung einer Stelle für Wirtschaftsförderung in der Gemeinde voran, die seit 1994 besteht. Darüber hinaus engagiert sich der Verband für eine lebendige Unternehmenslandschaft, die von Vielfalt und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist.
Im April luden die ISU und BIG zum Stuhrer Gewerbemarkt ein – seit Jahren eine feste Größe im Veranstaltungskalender und Verbindung von Wirtschaft, Begegnung und Unterhaltung. Foto: Archiv
Ein besonderes Merkmal der ISU ist ihre Rolle als Netzwerkplattform. Regelmäßige Treffen wie Betriebsbesichtigungen, Fachvorträge und lockere Zusammenkünfte bieten Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und voneinander zu lernen. Dabei werden aktuelle Themen aufgegriffen, die für viele Betriebe von Bedeutung sind – etwa die Digitalisierung, der Fachkräftemangel oder die Frage, wie Nachhaltigkeit wirtschaftlich
umgesetzt werden kann. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden ist ein wichtiger Teil der Arbeit. Gemeinsam mit Partnern wie der Brinkumer Interessengemeinschaft oder dem UnternehmerinnenForum Stuhr initiiert die ISU Aktionen. Mit ihrem Leitgedanken „Gemeinsam sind wir Stuhr“ bleibt die ISU damit nicht nur ein Sprachrohr der lokalen Wirtschaft, sondern auch ein Im-
pulsgeber für die gesamte Gemeindeentwicklung. Ihr langfristiges Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern, Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu erhalten und den Standort Stuhr zukunftsfähig aufzustellen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und struktureller Veränderungen zeigt die ISU, wie wertvoll gemeinsames Handeln für den Erfolg aller sein kann. WR
Wohl mit Manuel Neuer (r.) aber ohne Deniz Undav dürfte die deutsche Nationalmannschaft am morgigen Sonntag Foto: nordphoto GmbH / Memmler
Hochwertige Bauelemente gibt es bei RBE (Rationelle Bauelemente Stoermer & Wiese) an der Steller Straße 2 in Stuhr Groß Mackenstedt. Fotos: RBE
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Wintergärten, Terrassendächer, Haustüren und Fenster mit starken Vorteilen
Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist RBE die Adresse für hochwertige Bauelemente im Raum Stuhr und Groß Mackenstedt. Gegründet 1975 von Dieter Stoermer und Hans-Hermann Wiese, wird das Unternehmen heute von Michael Stoermer und Alexander Hachmann geführt und beschäftigt eigene Monteure sowie ein erfahrenes Team im Büro.
In der großen Ausstellung an der Steller Straße 2 lassen sich Wintergärten, Terrassendächer, Glashäuser, Glas-Faltwände, Haustüren, Fenster und Sonnen-
schutz live erleben. Dabei zeigt sich die ganze Vielfalt an Materialien, Farben und Funktionen. RBE bietet keine Lösungen von der Stange, sondern plant individuell, montiert mit eigenen Fachleuten und steht auch nach dem Kauf mit Wartung und Service zur Seite. Alle Produkte stammen aus deutscher Fertigung. Die meisten Lieferanten sitzen im Umkreis von 200 Kilometern, was für kurze Wege und hohe Qualität steht. Derzeit profitieren Kundinnen und Kunden von attraktiven Aktionen: Wer bis Ende des Jahres
Von Wintergarten und Glashaus bis hin zu Haustür und Sonnenschutz – auf der Ausstellungsfläche finden sich zahlreiche Inspirationen für Wohnräume.
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Die Ausstellung in Stuhr bietet die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und die aktuellen Vorteile direkt vor Ort kennenzulernen. Mehr Informationen unter rbe-stuhr.de im Internet.
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Pfingstlager in Seevetal
Pfadfinderstamm Marco Polo kehrt nach ereignisreichem Wochenende zurück
BRINKUM - Bei sommerlichem Wetter nahm der Pfadfinderstamm Marco Polo aus Brinkum am Pfingstlager der Landesmark Achter’n Diek teil. Veranstaltungsort war ein Zeltplatz des „Verbands Christlicher Pfadfinder*innen“ (VCP) in der Nähe von Seevetal.
Nach der Anreise galt es zunächst, die traditionellen Pfadfinderzelte – Kothen und Jurten – aufzubauen. Dabei wurde auch der Aufbau der neu angeschafften „Super-Groß-Jurte“ geübt, die beim Bundeslager Ende Juli in der Eifel zum Einsatz kommen soll.
Am Samstagmorgen wurde das Lager mit dem Motto „Mittelalter“ dann offiziell eröffnet.
Nachmittags gab es verschiedene Gilden, bei denen die Teilneh-
menden Mittelalter-Slang kennenlernen, Ablassbriefe verfassen oder eine kleine Wallfahrt zu einer nahegelegenen Sehenswürdigkeit unternehmen konnten. Zwischendurch bestand auch die Möglichkeit, in der Seeve zu baden, die direkt neben dem Zeltplatz verlief. Der Sonntag stand im Zeichen gemeinsamer Aktivitäten. Am Vormittag fand ein vom Brinkumer Stamm organisiertes Geländespiel im angrenzenden Wald statt. Nachmittags folgte das sogenannte Ständespiel, ein Unterhaltungs- und Lernprogramm. Traditionell wurde das Lager am letzten Tag mit dem „Bunten Abend“ abgeschlossen. Zunächst versammelten sich die Teilnehmenden zu einem Tavernenquiz am Lagerfeuer. An-
schließend wurde gemeinsam musiziert, gesungen und Tschai ausgeschenkt.
Nach einem Pfingstgottesdienst endete das Lager am Montagvormittag. Mit einigen
Innovative Lösungen nah am Weserpark
Sonnenbränden, zahlreichen Insektenstichen und vor allem vielen schönen Erinnerungen im Gepäck kehrten die Mitglieder des Stammes Marco Polo nach Brinkum zurück. lcs
Das neue Gesicht der SWB-Ausbildung
Rausfinden, was Spaß macht / Zwischen Werkstatt und Studium steht der Mensch im Fokus
MARCUS SCHMIDT
„Feilen ist das Erste, was man lernt“, sagt Ann-Lena Radl. Die Achimer Abiturientin beschreibt, was auch die 21-Jährige am Anfang ihrer Ausbildung als IndustrieMechatronikerin beim Energieversorger SWB lernen durfte. Sie ist eine von derzeit elf Auszubildenden in diesem Beruf. Stefan Zinke, Fachgruppenleiter Ausbildung, hat auch sie mit einem Konzept überzeugt, bei dem die
138 Auszubildenden unter anderem erfahren: „Wie lerne ich überhaupt.“ Zinke stelle den Menschen in den Fokus. Egal, ob Künstliche Intelligenz, Energiewende oder Photovoltaik, Zinke betont: „Unsere jungen Leute sind in der Lage, ihr Wissen ständig aufzufrischen.“ Das geschehe in ihrem Tempo mit ihren Vorlieben: „Wir versuchen rauszufinden, was ihnen Spaß bringt.“
Radl lernt dafür zum Beispiel, „wie und dass
Anlagen laufen.“ Sie fühle sich als Frau nie unwohl dabei. Ihr Dienst, zum Beispiel im Kraftwerk, beginnt morgens um 7 Uhr. „Dann besprechen wir, was die Nachtschicht erlebt hat und sonst anliegt.“ Ihre Zwischenbilanz: „Wer Bock auf eine Ausbildung hat und neugierig ist, soll sich hier bewerben.“
Eine bunte Mischung von 15 bis 33 Jahre alten Berufsstartenden aller Geschlechter teilen sich diese KarriereSprungbretter: Elektroniker
Eine von 138 Auszubildenden der SWB: Anna-Lena Radl (21) hat sich mit Leistungskurs Physik und Chemie eine Ausbildung zur Industrie-Mechatronikerin ausgesucht. Stefan Zinke (M.) und Giuliano Marchesano stehen für eine neue, selbsbestimmte Art der Ausbildung. Foto: Marcus Schmidt
Karrieresprungbrett Plattdeutsch
Auf Youtube stellen Berufstätige ihren Umgang mit der Sprache vor
„Plattdeutsch als Karrierechance: Welche Vorteile verschafft einem die Regionalsprache heute noch?“ Diese Frage stellt und beantwortet das Länderzentrum für Niederdeutsch mit konkreten
Beispielen: In einer vierteiligen Interviewreihe werden Menschen portraitiert, die Platt im Berufsalltag sprechen oder sich inhaltlich damit beschäftigen. Die Videos werden ab sofort auf dem Youtube-Kanal des Länderzentrums hochgeladen. Durch ihre Berufe bringen die vier Protagonistinnen und
Teilnehmer verschiedenste Perspektiven aus den Bereichen Journalismus, Wissenschaft, Kultur und Schule mit: Die Hamburgerin Vanessa Kossen ist Redakteurin und Moderatorin des NDRMagazins „De Noorden op Platt“. Tio Rohloff arbeitet an der Universität Oldenburg am Germanistischen Institut im Schwerpunkt Niederdeutsch und Saterfriesisch. Johanna Bojarra ist Referentin für Niederdeutsch und immaterielles Kulturerbe beim Heimatverband Mecklenburg-
Vorpommern in Schwerin. Wiebke Erdtmann ist Grundschullehrerin in Rullstorf bei Lüneburg und vermittelt dort den Kindern das Plattdeutsche. „Niederdeutschkenntnisse können nicht nur eine spannende Ergänzung des Berufsalltags sein, sondern eröffnen auch neue Chancen für die berufliche Laufbahn“, vermitteln alle Teilnehmer einhellig.
So richte sich die Reihe besonders an junge Menschen, die gerade ihren Weg ins Berufsleben finden. mas
„Bremen und Meyerhoff – das passt seit 98 Jahren“, meint Stefan Fromme. Der Geschäftsführer der Wohnkette freut sich über „Gimmicks“ am neuen KüchenStandort in Bremen: „Matte Kochplatten und auf Berührung sich öffnende Türen sind klasse.“ Auch ein Wasserhahn namens Quooker begeistere ihn. Per Dreh- und Schieberegler kann man kochendes, kaltes und sprudelndes Wasser bekommen. Wichtiger ist ihm noch, dass
STUHR - Jeden zweiten Donnerstag im Monat können Alleinerziehende von 16 bis 18.30 Uhr Austausch, Unterstützung, Beratungsgespräche und ein gemeinsames Abendessen im
Service gelebt werde. Lebenslanger Kundendienst gehöre dazu. Innovative Küchenlösungen, etwa von Nolte, stehen bereit. Wer das Haus betritt, wird eine Vielzahl Farbvarianten und Arbeitsplatten erleben. Ort des Küchenhauses: JuliusFaucher-Straße 3. Die Straßenbahnlinie 1 hält an der WernerSteenken-Straße. Parkplätze liegen am Haus. Infos: 0421 / 22 22 68 70 oder kuechenmeyerhoff.de mas
Treffpunkt Sie(h)da, Jupiterstraße 1, finden. Kinder sind willkommen, die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht unter maren. friedel@rws-ev.de lcs
für Betriebstechnik, Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration, Industriemechaniker, Mechatroniker und Industriekaufmann. Als Duale Studiengänge: Elektrotechnik in Verbindung mit Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik, Maschinenbau in Verbindung mit Ausbildung zum Mechatroniker, Betriebswirtschaftslehre in Verbindung mit Ausbildung zum Industriekaufmann.
Infos: swb.de/ueber-swb/ karriere
GROW WITH US AUSBILDUNG 2026
Abwechslungsreich, digital und fortschrittlich: So arbeiten wir in der FRICKE Gruppe
Mit über 4.000 Mitarbeitenden – verteilt auf 107 Standorte in 28 Ländern – ist unser gemeinsames Ziel, unseren Kunden hochwertige Ersatzteile, hervorragende Maschinen und erstklassigen Service zu bieten. Unser Erfolg beruht auf unserem starken Team. Als Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns ständig weiter.
Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, bilden wir aus und bieten mit Beginn zum 01.08.2026 folgende Studien- und Ausbildungsplätze für unsere Standorte an:
DUALES STUDIUM
Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (m/w/d) Weyhe
Bachelor in Betriebswirtschaftslehre (m/w/d) Bremen
KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG
Kaufmann im Groß- & Außenhandelsmanagement (m/w/d)
Bremen, Bremerhaven, Oldenburg, Weyhe
Industriekaufmann (m/w/d) Weyhe
Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) Bremen, Bremerhaven, Oldenburg, Weyhe
TECHNISCHE AUSBILDUNG Metallbauer (m/w/d) Weyhe
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Mit 28 Personen war der Pfadfinderstamm Marco Polo beim Pfingstlager vertreten. Foto: Stamm Marco Polo
UROLOGIE
Unser Team steht Ihnen für jeden Fachbereich der orthopädischen Versorgung mit dem passenden Spezialisten zur Seite.
• Orthopädische Schuhe & Einlagen
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• Beinprothesen
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Füße sollten auch mal durchatmen
Unsere Füße leisten täglich Schwerstarbeit – eingezwängt in enge oder hochhackige Schuhe und oft in warmen Socken verborgen. Kein Wunder, dass sie dabei zunehmend in Mitleidenschaft gezogen werden. Fehlstellungen wie Senkund Spreizfüße oder deformierte Zehen sind weit verbreitet. Dabei könnte es so einfach sein, den Füßen etwas Gutes zu tun: gelegentlich die Schuhe ausziehen. Gesundheitsexperten der Barmer erklären, worauf es beim Barfußlaufen ankommt.
Moderne Schuhe bieten zwar Schutz vor äußeren Einflüssen, schränken die natürliche Bewegungsfreiheit der Füße jedoch erheblich ein. Neben Fehlstellungen können auch Schweißfüße oder Pilzerkrankungen die Folge sein. „Barfußlaufen stärkt die Fußmuskulatur, fördert eine gesunde Zehenstellung und verbessert die Sensibilität der Füße. Zudem werden die Fußreflexzonen stimuliert – ein natürlicher Massageeffekt, der den Füßen spürbar guttut“, betonen die Gesundheitsexperten der Barmer. Ein zu schneller Umstieg auf häufiges Barfußlaufen kann allerdings auch Probleme ver-
ursachen. Sehnenreizungen oder Entzündungen der Achillessehne sind mögliche Folgen. Experten empfehlen daher, langsam zu beginnen und die Belastung schrittweise zu steigern. Besonders geeignet sind weiche, natürliche Untergründe wie Wiesen oder Sand. Wer empfindliche Füße hat, kann zunächst auch barfuß in Socken in den eigenen vier Wän-
den starten. Gerade für Kinder ist regelmäßiges Barfußlaufen sinnvoll, da ihre Füße noch formbar sind. Allerdings sollten Eltern darauf achten, dass der Untergrund sicher ist, da Kinderfüße empfindlicher gegenüber Verletzungen sind. Wiesen oder Sandkästen bieten sich hier besonders an. Nicht für jeden ist Barfußlau-
Ruhig mal die Schuhe ausziehen – das tut den Füßen gut. Foto: cromcon ceptovisual auf Pixabay
fen gleichermaßen geeignet. Menschen mit Diabetes oder Polyneuropathien bemerken Verletzungen oft zu spät, was das Risiko für Infektionen erhöht. In solchen Fällen können sogenannte Barfußschuhe eine Alternative darstellen. Sie verfügen über eine dünne, flexible Sohle, die ein natürliches Laufgefühl ermöglicht und gleichzeitig Schutz bietet.
Bremen bei Organspenden etwas über dem Durchschnitt
Die Ärztekammer Bremen wirb dafür, die Zahl der Organspenden in Deutschland durch Information und Aufklärung zu erhöhen. Trotz eines leichten Anstiegs bleibt die Zahl der
Spenderinnen und Spender weiterhin zu niedrig. Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) haben 2025 bundesweit 985 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere
Organe gespendet, auf der Warteliste für ein Organ stehen aktuell etwas mehr als 8.000 Menschen. In Bremen haben letztes Jahr 12 Menschen 37 Organe gespendet. Damit liegt Bremen
etwas über dem Durchschnitt: Bezogen auf eine Million Einwohnerinnen und Einwohner entspricht dies 17 Organspenderinnen und Organspendern, bundesweit waren es 11,8. WR
Angesichts der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehnen sich immer mehr Menschen nach Ruhe und Erholung und freuen sich auf einen entspannten Sommerurlaub. Tatsächlich brauchen Körper und Geist aber täglich ein gewisses Maß an Regeneration, um die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Und zwar vor allem nachts. Dass man nach einer schlechten Nacht weniger konzentriert und leistungsfähig ist, haben viele Menschen schon am eigenen Leibe erfahren. Denn in einer zunehmend stressigen und hektischen Welt ist erholsamer Schlaf unerlässlich, um die eigenen Akkus wieder aufzuladen. So ist wissenschaftlich erwiesen, dass dies für den Erhalt der vollen Gedächtnisleistung, zum Stressabbau und sogar zur Abwehr von Krankheiten eine extrem hohe Bedeutung hat.
Aber auch für Rücken und Wirbelsäule ist die nächtliche Erholung unabdingbar. Für eine wirkungsvolle nächtliche Entlastung und Regeneration von Wirbelsäule und Bandscheiben muss die Liegefläche den Körper ausreichend stützen und punktgenau nachgeben. Ansonsten drohen Rückenschmerzen. Die gute Nachricht: Ein gutes Bett ist preiswerter als manche Urlaubsreise und hält zudem deutlich länger – nämlich acht bis zehn Jahre. Und eine hochwertige Zudecke kann man bei regelmäßiger Reinigung immerhin drei bis vier Jahre problemlos nutzen. Wer bei seiner Bettausstattung ohne Not auf Qualität verzichtet, der spart also an der eigenen Gesundheit und damit an der falschen Stelle. Adressen von Bettenspezialisten findet man zum Beispiel auf der Internet-Plattform www.vdbverband.org akz-o
ZUKUNFT BREMEN
WIRTSCHAFT IM WANDEL IDEEN UND LÖSUNGEN VON DER WESER
Der Gewerbepark Hansalinie zählt zu den wichtigsten Entwicklungsbereichen für die Wirtschaft.
Bremen
kann Zukunft
Gastbeitrag: Welche Faktoren den Standort für Menschen und Wirtschaft interessant machen
ANDREAS HAYER
In Bremen wird angepackt: in den Häfen, in Laboren, Gewerbegebieten, in der City und in den Quartieren. Als Wirtschaftsförderung Bremen wissen wir, was unsere Stadt ausmacht. Dazu gehören starke Branchen wie Logistik, Hafen- und Automobilwirtschaft, Luft- und Raumfahrt, Lebensmittelwirtschaft, Künstliche Intelligenz und maritime Technologien, die den Standort kennzeichnen. Das tun auch die Unternehmen, die geprägt sind von hanseatischem Kaufmannsgeist und Mut zu neuen Ideen. Ein wichtiger Standortfaktor sind zudem die Menschen. Unternehmerinnen und Unternehmer, Forschende und Beschäftigte in Betrieben und Institutionen tragen dazu bei, dass Bremen wettbewerbsfähig bleibt. Deshalb ist die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften
eine zentrale Aufgabe und ein wichtiges Zukunftsthema. Die kommenden Jahre bringen große Herausforderungen mit sich. Globale Rahmenbedingungen verändern sich rasant, Märkte wandeln sich und der Wettbewerb zwischen Standorten nimmt zu. Industrie muss klimaneutraler werden, Energie sicher verfügbar bleiben, Gewerbeflächen müssen zeitgemäß entwickelt werden und Innenstädte sowie Quartiere brauchen neue Impulse, um veränderten Anforderungen gerecht zu werden.
Diese Aufgaben gilt es anzupacken – und daran arbeiten wir jeden Tag. Zum Beispiel mit der Erschließung neuer Gewerbeflächen im Gewerbepark Hansalinie, im Bremer Industrie-Park und in der AirportStadt. Das Gewerbeentwicklungsprogramm 2030 zeigt Wege auf, wie Bremen auch künftig ausreichend Flächen für Unternehmen be-
reitstellen und gleichzeitig nachhaltige Entwicklung fördern kann. Energiesicherheit ist für die Wirtschaft unabdingbar. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsressort orchestrieren wir deshalb die energetische Transformation der bremischen Wirtschaftsstandorte. In der Überseestadt entwickeln wir mit Piek 17 ein Quartier, das Arbeiten, Freiraum und erneuerbare Energien verbindet. In Oslebshausen entsteht mit dem Klima-Waldpark ein grüner Übergang zwischen Gewerbe und Wohnen. Solche Projekte stärken den Standort und verbessern zugleich die Lebensqualität. Auch die Bremer Innenstadt wandelt sich sichtbar –aus Ideen werden konkrete Entwicklungen. Neue Ansiedlungen, frische Nutzungsideen, große Bauvorhaben und mehr Leben auf den Straßen zeigen, dass das Engagement vieler Akteurinnen und Akteure Wirkung entfaltet. Die City bleibt in Bewegung: als Einkaufsort, als Arbeits-
und Wohnort, als Treffpunkt und als Stadtraum mit Zukunft. Zukunft entsteht durch gemeinsames Handeln. Sie braucht Unternehmen, die investieren, Wissenschaft, die ihr Erkenntnisse einbringt, eine Verwaltung, die Entwicklungen unterstützt, und eine Stadtgesellschaft, die Veränderungen mitträgt. Bremen verfügt über starke Voraussetzungen: industrielle Kompetenz, innovative Branchen, leistungsfähige Infrastruktur, Forschung und eine ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit. Darauf können wir aufbauen – mit Zuversicht und dem gemeinsamen Ziel, Bremen als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort weiterzuentwickeln.
DER AUTOR: Andreas Heyer ist Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
den
Maßvolle Erschließung neuer Gewerbegebiete schafft Raum für Entwicklung.
ein Quartier, das Arbeiten und Freiraum verbindet.
Seit 50 Jahren durchdringen digitale Technologien zunehmend unseren Alltag. Im Kern der elektronischen Geräte arbeiten Prozessoren, die aus Milliarden von Komponenten bestehen. Um auch in Zukunft die funktionale Korrektheit dieser immer komplexer werdenden Systeme sicherstel-
len zu können, müssen Methoden stetig weiterentwickelt, aber auch bestehende Abläufe gänzlich in Frage gestellt werden. An dieser herausfordernden Aufgabe arbeitet der Forschungsbereich CyberPhysical Systems (CPS) unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler am DFKI in Bremen.
Die Innenstadt wird ein Ort zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen.
Der Logistikstandort wird durch
AutobahnRingschluss noch besser angebunden.
Mit Piek 17 entsteht in der Überseestadt
Foto: WFB/Studio B
ZUKUNFT BREMEN
Ethik und Effizienz
Womit sich Bremer KI-Forscher beschäftigen
FLORIAN SCHLEICHER
Das deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz hat vier Standorte in Deutschland, einer davon liegt in Bremen. Hier sind die Forschungsbereiche Robotics Innovation Center und Cyber-Physical Systems beheimatet, in denen Roboter entwickelt werden, die den Menschen in seinen Lebens- und Arbeitswelten unterstützen sollen.
Dabei steht nicht nur die Funktion im Fokus: „Unsere Arbeiten konzentrieren sich auch darauf, die Zuverlässigkeit, Sicherheit und den Schutz der Systeme zu verbessern“ hebt Prof. Dr. Rolf Drechsler hervor. Er leitet den Bereich CyberPhysical Systems, hier sollen digitale Technologien mit der
echten Welt verbunden werden. So konnten beispielsweise in der Pflege einige Forschungsprojekte erfolgreich abgeschlossen werden: Die Verwendung robotischer Arme bei Bewegungseinschränkungen, eine Mobilitätsassistenz bei elektrischen Rollstühlen, die sogar vollautomatisch fahren konnten, oder eine Fehlhaltungserkennung an Rollatoren zur Sturzprävention konnten wertvolle Erkenntnisse liefern. „Eine Produktentwicklung ist jedoch nicht vorgesehen, in der Medizin müssen Robotersysteme eine Weiterqualifizierung in Bezug auf Robustheit und Zuverlässigkeit absolvieren, die Prognosen schwer macht“, ergänzt Drechsler.
Ohnehin sei das nicht die Priorität der Forschung. „Ein
wichtiger Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit von KI-Systemen.“ Vor allem in sicherheitskritischen Bereichen müsse Künstliche Intelligenz nicht nur Leistungsfähig, sondern zudem überprüfbar sein. Ein Spagat zwischen Effizienz und ethischen Fragen, so Drechsler, sei notwendig um das volle Potenzial sowohl nachhaltig als auch verantwortungsvoll auszuschöpfen. In dieser Aufgabe soll Bremen auch weiterhin als wichtiger Standort agieren.
Diese Rolle wird dieses Jahr außerdem durch die IJCAIECAI, die weltweit führende Konferenz für Künstliche Intelligenz, bestärkt. So können vom 15. bis 21. August mehrere Tausend KI-Experten aus aller
Unter anderem ein Intelligenter Rollstuhl mit Fahrassistenz und autonomen Funktionen konnte am Bremer Standort des DFKI erfolgreich entwickelt werden.
Welt in Bremen erwartet werden. „Die Ausrichtung dieser internationalen Spitzenkonferenz ist ein erheblicher Gewinn und kann direkte Kooperationsmöglichkeiten und die interna-
Wie das Nebelthau Gymnasium junge Menschen auf morgen vorbereitet
In einer Zeit, in der sich Bildung, Arbeitswelt und Gesellschaft rasant verändern, wächst bei vielen Eltern ein Wunsch: Schule soll mehr sein als reine Wissensvermittlung. Sie soll Orientierung geben. Persönlichkeit stärken. Verlässlichkeit bieten. Und junge Menschen auf eine Zukunft vorbereiten, die heute oft noch gar nicht vollständig absehbar ist. Genau hier setzt das Nebelthau Gymnasium (NG) an. Das Gymnasium in freier Trägerschaft in Bremen-Nord verbindet anspruchsvolle Bildung mit persönlicher Begleitung und einem klaren Werteverständnis. Das Leitmotiv lautet: „Verstehen. Vermitteln. Verbinden.“
KLEINE SCHULE GROSSE WIRKUNG
Während viele Schulen immer größer und anonymer werden, setzt das NG bewusst auf überschaubare Strukturen. Kleine Klassen ermöglichen individuelle Betreuung, persönliche Ansprache und eine Lernatmosphäre, in der Schülerinnen und Schüler gesehen werden.
„Hier kennt jeder jeden“, heißt es im Leitbild der Schule. Genau daraus entsteht eine besondere Lernkultur: Vertrauen statt Anonymität, Begleitung statt bloßer Verwaltung. Das Nebelthau Gymnasium versteht Bildung als Beziehung. Nicht nur Leistungen zählen, sondern auch Persönlichkeit, Verantwortung und soziale Kompetenz. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, ihren eigenen Weg zu finden – fachlich und menschlich.
VERLÄSSLICHKEIT ALS PÄDAGOGISCHES PRINZIP
Viele Familien wünschen sich heute vor allem eines: Verlässlichkeit. Auch hier setzt das NG bewusst eigene Akzente. In den Jahrgängen 5 bis 9 garantiert die Schule einen verlässlichen Unterrichtsbetrieb ohne kurzfristige Ausfälle am Vormittag. Unterricht wird fachlich vertreten und nicht lediglich „betreut“. Ergänzt wird dies durch eine offene Ganztagsstruktur mit Hausaufgabenbetreuung, Förderangeboten und vielfältigen Aktivitäten. Für viele Eltern ist genau das ein entscheidender Unterschied. Das Profil des Nebelthau Gymnasiums orientiert sich konsequent an den Anforderungen ei-
ner modernen Gesellschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Englisch, Wirtschaft, Digitalisierung und den MINT-Fächern. Bereits ab Klasse 5 wird Englisch intensiv unterrichtet – mit sieben Wochenstunden und bilingualen Elementen. Ziel ist nicht nur Sprachunterricht, sondern echte Sprachkompetenz. Auch wirtschaftliche Bildung spielt am NG eine zentrale Rolle. Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich früh mit wirtschaftlichen Zusammenhängen, Verantwortung und unternehmerischem Denken. Hinzu kommt eine moderne Digitalstrategie. Digitale Tafeln, leistungsstarkes WLAN und digitale Lernplattformen gehören längst zum Alltag. Gleichzeitig setzt das NG bewusst auf eine Balance zwischen digitalem und analogem Lernen. Technik soll das Lernen unterstützen – nicht ersetzen.
WERTEORIENTIERUNG MIT HALTUNG
Was das NG zusätzlich besonders macht, ist sein evangelischdiakonisches Profil. Dabei geht es nicht um religiösen Druck, sondern um Haltung, Verantwortung und Menschlichkeit. Respekt, Empathie und gesellschaftliches Engagement gehören bewusst zum Schulalltag. Im eigens entwickelten Fach „Diakonisches Lernen“ beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit Fragen wie: Was trägt mich? Was bedeutet Verantwortung? Wie gelingt Gemeinschaft? Diese Verbindung aus fachlicher Qualität und sozialer Orientierung prägt die Schule bis heute.
EINE SCHULE MIT PERSPEKTIVE
Das Nebelthau Gymnasium entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die Schule arbeitet aktuell intensiv an ihrer Zukunftsperspektive und den Planungen für einen neuen Standort. Gleichzeitig wächst das Interesse vieler Familien aus Bremen-Nord und dem niedersächsischen Umland an einem Bildungsangebot, das persönliche Begleitung, Verlässlichkeit und moderne Bildung verbindet.
Das NG zeigt: Zukunft entsteht dort, wo junge Menschen nicht nur lernen, sondern wachsen können.
Foto: DFKI, Christian Mandel
Ein Job mit Sinn und Bedeutsamkeit
Warum Azubis bei der AOK Bremen/Bremerhaven gute Zukunftsperspektiven haben
Gerade erst war der TÜV mal wieder im Haus der AOK Bremen/Bremerhaven. Das Fazit nach dreitägiger Prüfung: Die Servicequalität der Gesundheitskasse ist ausgezeichnet. Verdient haben sich diese Anerkennung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich Tag für Tag am Telefon, in der persönlichen Kundenberatung oder im Hintergrund kompetent um die Belange der Versicherten kümmern. Das ist nicht zuletzt der hohen Qualität der Ausbildung zu verdanken
Die AOK Bremen/Bremerhaven versichert aktuell 287.000 Menschen. Und die Kasse wächst und wird weiter gut ausgebildete Mitarbeitende benötigen. „Unsere Zukunft von morgen“ nennt Ausbildungsleiterin Inga Schindzielorz daher die 48 jungen Frauen und Männer aus drei Jahrgängen, die bei der AOK eine „top aufgestellte Ausbildung in einem vielseitigen Berufsfeld“ erfahren. „Wer Lust auf Kundenberatung hat, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht, und sich für rechtliche Zusammenhänge interessiert, ist bei uns richtig.“
SICH IN KUNDEN
HINEINVERSETZEN
Jahr für Jahr verstärken 16 frischgebackene Sozialversicherungsfachangestellte das Kollegium der AOK Bremen/Bremerhaven. Während ihrer dreijährigen Ausbildung lernen sie die vielen Facetten einer Krankenkasse kennen. Eine von ihnen ist Mariella Köbernik. Sie hat schon ihre Schwester während der Ausbildung bei der AOK Bremen/ Bremerhaven unterstützt und mit ihr gemeinsam für deren Prü-
Ab sofort bestellbar
fungen gelernt. „Für mich war klar: Ich wollte auch einen Job haben, in dem ich abends glücklich von der Arbeit nach Hause komme.“ Seit einem Jahr ist sie nun dabei und sieht sich bestätigt: Sie mag die Mischung aus Büroarbeit und direktem Kontakt mit den Kunden. „Und ich hatte von Beginn an das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Die Versicherten geben mir das Gefühl, gebraucht zu werden, weil es eben oft wichtige Lebenssituationen sind, in denen ich ihnen helfe.“
Die AOK ist der größte regionale Krankenkassen-Ausbildungsbetrieb und ein agil arbeitendes Unternehmen mit modernen Strukturen und flachen Hierarchien. „Ich erhalte von allen Seiten Unterstützung in dem, was ich tue, und bekomme Verantwortung übertragen“, sagt Mariella Köbernik. Ihr Kollege Michael Wilhelm hat seine Abschlussprüfungen vor drei Jahren abgeschlossen und ist geblieben, wie fast alle Auszubildenden der vergangenen Jahre.
„Ich habe einen Beruf mit Sinn, Wichtigkeit und Dringlichkeit gefunden“, betont er. Nach der Ausbildung war er erst in der Kundenberatung tätig, inzwischen ist er ins Innovations- und Fachteam gewechselt und dort vor allem für die Elektronische Patientenakte und die Online-Geschäftsstelle zuständig.
ABWECHSLUNGSREICHE
AUSBILDUNG
Die Ausbildung zu Sozialversicherungsfachangestellten ist praxisnah und ein Grundstein dafür, dass die AOK Bremen/ Bremerhaven auch weiterhin das Siegel „geprüfte Servicequalität“ tragen darf. Berufsschulphasen wechseln sich mit Praxiswochen in den verschiedenen Bereichen der AOK Bremen/ Bremerhaven ab. Zehnmal absolvieren die Auszubildenden zudem Seminare im AOK-Bildungszentrum. Das Haus im niedersächsischen Sarstedt ver-
Der neue vollelektrische ID. Polo
Der ID. Polo bringt alles, was den Polo auszeichnet, auf ein neues Level – vollelektrisch und modern gestaltet. Klare Linien, glatte Flächen und optionales IQ.Light mit LED-Matrix-Scheinwerfern verleihen ihm ein sympathisches Gesicht.
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Beispielhafte Fahrzeugabbildung zeigt Sonderausstattungen. 1 Ein Angebot der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig. Inkl. Auslieferungskosten für die Autostadt Wolfsburg - Classic und zzgl. Zulassungskosten. Bonität vorausgesetzt. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Es besteht ein Widerrufsrecht für Verbraucher. Stand 05/2026.
GASTKOMMENTAR Unternehmer sind keine Randnotiz
KLAUS WINDHEUSER FIRMENKUNDENVORSTAND DER SPARKASSE IN BREMEN
Mariella Köbernik schätzt die Mischung aus Büroarbeit und direktem Kontakt mit den Kunden.
binden die Auszubildenden mit Lernen und Prüfungen, aber auch mit Freundschaften, die oft Jahrzehnte halten. In Sarstedt wächst nicht nur der Bremer Ausbildungsjahrgang zusammen, die jungen Frauen und Männer lernen auch viele Auszubildende anderer AOKs kennen.
Nach der Ausbildung besteht die Chance auf eine Fortbildung zu Krankenkassenfachwirt oder -fachwirtin, auf ein Studium zum und zur Bachelor of Arts oder Bachelor of Science, sowie zur Weiterbildung zu Pflegeberatenden und Praxisausbildenden.
Auch im Jahr 2027 will die AOK Bremen/Bremerhaven 16 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz bieten. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2026. Weitere Informationen erteilt Inga Schindzielorz, Telefon 0421 / 17 61002 98. OnlineBewerbung unter aok.de/bremen/ aok-ausbildung
Manchmal habe ich den Eindruck, wir reden in Deutschland über fast alles – nur nicht über die Menschen, die jeden Morgen die Türen ihrer Unternehmen öffnen. Über Menschen, die Verantwortung übernehmen. Für Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden, Investitionen, Ausbildung und Innovation. Und oft auch für ihre Heimatregion.
Dabei ist Unternehmertum alles andere als selbstverständlich. Es ist nicht selbstverständlich, ein Unternehmen zu gründen. Nicht selbstverständlich, einen Familienbetrieb über Generationen weiterzuführen. Nicht selbstverständlich, dafür jede Woche Extrameilen zu gehen. Und erst recht nicht selbstverständlich, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten neue Arbeitsplätze zu schaffen, neue Produkte zu entwickeln oder große Investitionen zu wagen und dafür ins Risiko zu gehen und die Verantwortung zu tragen.
Die Herausforderungen sind derzeit enorm: Bürokratie, Fachkräftemangel, hohe Energiekosten, geopolitische Unsicherheiten, digitale Transformation und eine schwache Konjunktur prägen den Alltag vieler Unternehmen. Umso bemerkenswerter ist die Haltung vieler Unternehmerinnen und Unternehmer. Sie fragen nicht, wer schuld ist. Sie fragen: Wie lösen wir das? Genau darin liegt die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts. Im Wort Unternehmer steckt das Wort „unternehmen“: handeln, gestalten, Verantwortung übernehmen. Ohne diese Menschen gäbe es keinen wirtschaftlichen Fortschritt, keine Innovationen und keinen Wohlstand.
Dazu braucht es natürlich gute politische Rahmenbedingungen. Da müssen wir endlich von der Erkenntnis ins Tun kommen. Und wir sollten zugleich stärker wertschätzen, was Unternehmerinnen und Unternehmer jeden Tag leisten. Denn Wohlstand entsteht nicht in Verordnungen oder Ministerien. Er entsteht dort, wo Menschen Ideen entwickeln, Risiken eingehen, Arbeitsplätze schaffen und Verantwortung übernehmen – in Werkhallen, Büros, Laboren, auf Baustellen und in Familienunternehmen.
Deshalb feiern wir nicht nur eine Unternehmerpersönlichkeit. Wir feiern das Unternehmertum.
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Foto: Stefanie Waterkamp
Übergang in die Wettbewerbsphase
Planungswerkstatt Horten-Areal
Über Jahrzehnte prägte das Horten-Kaufhaus mit seiner ikonischen Kachel-Fassade das Stadtbild Bremens. Doch mit dem Wandel der Innenstadt und dem Rückgang des klassischen Einzelhandels haben große Warenhäuser vielerorts ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. 2025 übernahm die Brestadt die Immobilie und entwickelt hier nun einen Ort, der zum Verweilen, Erleben und Leben einlädt. Ein neues Herzstück der Bremer Innenstadt. Der Abriss der Kaufhaus-Immobilie soll in 2027 beginnen.
Sechs interdisziplinäre Planungsteams aus Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur beteiligen sich an der Planung für den Neubau. Begleitet wird das Qualifizierungsverfahren von einer fachlich breit aufgestellten Jury aus Fachpreisgericht und Sachpreisrichtenden. In einem ersten kooperativen Verfahrensteil werden gemeinsam zentrale Fragestellungen zur städtebaulichen Entwicklung und zum Nutzungskonzept erarbeitet. Anschließend folgt ein kompetitiver Abschnitt, in dem die Planungsteams ihre Entwürfe unabhängig voneinander vertiefen. Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse sowie die Beauftragung eines finalen Büros sind für Ende 2026 vorgesehen. Im Zuge eines Beteiligungsverfahrens haben Bremer Bürgerinnen und Bürger sowie Bremen-Begeisterte die Möglichkeit, sich in die Neugestaltung des Areals einzubringen. Mit der Kampagne „Butter bei die Zukunft startete die Brestadt im März einen Beteiligungsprozess, bei dem Ideen, Meinungen und
DIE
Perspektiven aus der Stadtgesellschaft gefragt sind. Nachdem bereits im April ein öffentlicher Informationsabend, im Mai zwei Workshops zum zukünftigen Nutzungskonzept sowie eine dreiwöchige OnlineUmfrage mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern stattgefunden hat, wird am 2. Juli (15.30 bis 22 Uhr) eine Planungswerkstatt veranstaltet. Veranstaltungsort ist das Kwadrat Bremen an der Wilhelm-Kaisen-Brücke.
Die Planungswerkstatt steht an der Schnittstelle zwischen dem kooperativen und dem kompetitiven Teil des Wettbewerbs. Eingeladen sind wiederum Stakeholder, Öffentlichkeit und das Fachgremium in seinen verschiedenen Rollen (als Teil der Jury oder der Sachberatenden).
Die Plätze vor Ort werden über ein Anmeldeverfahren vergeben und gegebenenfalls verlost. Darüber hinaus wird die Veranstaltung auch online übertragen. Eine Anmeldung dazu ist aktuell auf www.butterbeidiezukunft.de möglich. Durch die Online-Erweiterung soll noch mehr Interessierten eine Teilnahme ermöglich werden.
Nach einer Berichterstattung über den aktuellen Sachstand werden von den sechs Architekturbüros ihre ersten städtebaulichen und landschaftsarchitektonischen Planungsansätze vorgestellt.
Im Anschluss an die sechs Präsentationen der Büros (bei denen jeweils auch die anderen Büros anwesend sind) erfolgt eine ausführliche FeedbackSchleife mit bis zu fünf gemischt besetzten Arbeitsgruppen. rl
Neubauprojekt
PHILIPP BEHRBOM
Die Bremer Innenstadt ist im Wandel. Man muss kein Architekt oder Stadtentwicklungsexperte sein, um zu merken: Hier passiert etwas. Eines der größten Projekte wird der Bremer Hof. Auf dem Gelände des Parkhauses Mitte, wo heute noch rund 930 Autos ihren Platz finden, soll in Zukunft ein breiter Nutzungsmix entstehen: Wohnen, Arbeiten und Gewerbe unter einem modernen Glasdach. Ein Ort, der den Stadtkern über mehrere Jahrzehnte prägen soll. Doch bevor der futuristische Bremer Hof gebaut werden kann, muss zunächst die Abrissbirne geschwungen werden. Die graue Eminenz der Innenstadt, an der so viele Projekte hängen, das Parkhaus Mitte, muss weichen. Die letzten Autos sollen Ende 2026 ins Parkhaus rollen. Im kommenden Jahr soll der Rückbau des Parkhauses begin-
So könnte der Bremer Hof in der Zukunft aussehen. Sieben Etagen, Cafès im Erdgeschoss, Wohnungen im oberen Teil und ein Gewächshaus auf dem Dach.
nen. Auch das soll dann Geschichte sein, und der Rückbau soll starten. Beauftragt mit dem Mammutprojekt ist die stadteigene Baugesellschaft Brestadt. Dort verspricht man sich einiges von dem Projekt, insbesondere neue Impulse zu setzen –nicht nur funktional, sondern auch architektonisch und atmosphärisch. Der Neubau soll die Umgebung aufwerten, neue Wegebeziehungen und eine hohe Aufenthaltsqualität schaffen sowie sich stimmig in den umliegenden Stadtraum einfügen. Geplant ist ein freistehender Neubau zwischen Pelzerstraße, Kreyenstraße, Lloydpassage und Kleiner Hundestraße. Ganze sieben Etagen soll der Neubau künftig umfassen. Im Erdgeschoss sollen im Bremer Hof zur Belebung der Innenstadt Gewerbeflächen entstehen. Cafés, Restaurants und andere kleine Läden sind vorgesehen. Der große Innenhof des Bremer Hofs
soll zudem für alle Bremerinnen und Bremer zugänglich sein; ein konsumfreier Aufenthalt soll dort möglich sein. Darüber hinaus soll der Bremer Hof zwei Probleme der Innenstadt lösen: Zum einen sind dort rund 350 öffentliche Fahrradstellplätze vorgesehen – derzeit Mangelware in der City. Außerdem soll eine barrierefreie Toilette entstehen, auch davon gibt es in der Bremer Innenstadt zu wenige. Bis zur vierten Etage sollen im Bremer Hof vornehmlich Büros und Gewerbeflächen das Innenleben des Neubaus prägen. Auch ein Veranstaltungsraum ist geplant, für Tagungen oder Ausstellungen. Die genaue Ausgestaltung ist allerdings noch offen. Die Brestadt will sich noch Spielraum lassen, um den Bremer Hof an neue Gegebenheiten anpassen zu können. In den Etagen fünf bis sieben sollen dann Wohnungen entstehen, größtenteils Mikroapartments.
Der vielleicht größte Blickfang soll sich auf dem Dach des Bremer Hofs befinden: das sogenannte „Groon Huus“ – ein Wintergarten. Die 370 Quadratmeter große Fläche soll sowohl Bewohnern als auch Besuchern zugänglich sein, quasi als grüne Lunge über den Dächern der Bremer City. Wie es in der direkten Umgebung mit Blick auf das ehemalige Horten-Kaufhaus weitergehen soll, ist allerdings noch offen. Dort befindet sich die Brestadt gerade am Beginn des Planungsprozesses. Sechs Architekturbüros, davon zwei aus Bremen, wurden ausgewählt, um einen Neubau für die Immobilie zu planen. Der Bremer Hof fließt dabei in die Planungen der Architekturbüros mit ein. Sorgen, dass die beiden Projekte getrennt gedacht und nicht aufeinander abgestimmt seien, seien laut der Brestadt unbegründet.
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INTERVIEW
Wichtiger Meilenstein
Die Wandscher Gruppe ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Standorten in Oldenburg, Bremen, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Bad Zwischenahn und Aurich. Als einer der größten Stellantis-Händler (Fiat, Alfa Romeo, Jeep, Citroen Peugeot, DS und Opel) in Deutschland und Vertragshändler für Kia, Mitsubishi, Suzuki und BYD bietet das Unternehmen eine außergewöhnliche Markenvielfalt. 2026 feiert die Wandscher Gruppe 40-jähriges Bestehen. Geschäftsführerin Christina Wandscher über aktuelle Entwicklungen.
WESER REPORT: Frau Wandscher, was hat sich für Sie persönlich seit der Eröffnung des Bremer Standorts in 2021 verändert?
Christina Wandscher: Die Eröffnung unseres Bremer Standorts war für mich ein wichtiger Meilenstein. Bremen ist ein wirtschaftlich starker und dynamischer Markt, in dem wir uns sehr gut entwickelt haben. Persönlich hat sich mein Alltag natürlich verändert – wir tragen heute Verantwortung für deutlich mehr Mitarbeitende und Kunden. Gleichzeitig ist es sehr motivierend zu sehen, wie schnell sich der Standort etabliert hat und wie positiv wir in Bremen aufgenommen wurden. Das bestätigt uns darin, den eingeschlagenen
Weg konsequent weiterzugehen. Gibt es eine Marke, die Sie gern noch im Portfolio hätten?
Wir beobachten den Markt sehr aufmerksam und führen regelmäßig Gespräche mit Herstellern. Grundsätzlich interessieren uns Marken, die zu unserer Unternehmensphilosophie passen und unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten. Dabei geht es nicht nur um Bekanntheit, sondern vor allem um Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft und eine starke Partnerschaft. Konkrete Wünsche stehen aktuell aber nicht im Vordergrund –unser Fokus liegt darauf, die bestehenden Marken erfolgreich weiterzuentwickeln.
Die Wandscher Gruppe hat zuletzt mit der Übernahme des Autohauses Schmalzried in Bremerhaven einen siebten Standort übernommen und in Wilhelmshaven bauen Sie Ihren Standort weiter aus und übernehmen dort das Opel-Mandat – sehen Sie Potenzial für weitere Expansion?
Wir prüfen kontinuierlich Möglichkeiten, sinnvoll zu wachsen. Expansion ist für uns jedoch kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass neue Standorte strategisch zu uns passen und
Werder Karree baut Gesundheitszentrum aus
Frauenarztpraxis ergänzt das Angebot
Das Werder Karree entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Gesundheitsstandort und erweitert sein medizinisches Angebot kontinuierlich. Bereits heute präsentiert sich insbesondere das 2. Obergeschoss als ein breit aufgestelltes Gesundheitszentrum.
In der Hausarztpraxis Dr. Juricke sind mittlerweile zwölf Ärzte tätig. Die Zahnarztpraxis „Praxis 32“ beschäftigt inzwischen vier Zahnärzte. Auch die Physiotherapie- und Fitnesspraxis Chrunchtime wird sehr gut angenommen. Ergänzt wird das Angebot durch die Agens Zahntechnik, die mit ihren Laborarbeiten für kurze Wege und eine enge Zusammenarbeit innerhalb des Gesundheitsnetzwerks sorgt.
„Wir freuen uns, diesen Erfolg nun auch auf den verbleibenden Flächen im ersten Obergeschoss fortführen zu können“, sagt Svenja Hösel, Miteigentümerin des Werder Karrees. „Dort können wir im Sommer die Frauenarztpraxis Bohlen aus Bremen-Nord auf rund 500 Quadratmetern begrüßen“, kündigt sie an.
Mit dem Einzug der Praxis wird das medizinische Spektrum am Standort weiter ausgebaut. Das bisherige Leistungsspektrum der Schwangerschaftsbetreuung, Krebsfrüherkennung, Beratung und Behandlung zur Verhütung und bei Wechseljahresbeschwerden, Dysplasiesprechstunde, Ästhetische Medizin und so weiter bleibt vollständig erhalten und wird erweitert.
Für die Praxis entstehen zudem zwei Operationssäle. Dadurch können künftig zusätzlich ambulante Operationen sowohl in lokaler Betäubung als auch unter Vollnarkose angeboten werden. Auch personell wächst die Praxis weiter: Zwei weitere erfahrene Frauenärztinnen werden das bestehende Team verstärken und sich mit Engagement und Fachkompetenz der Behandlung sowie der Gesundheitsvorsorge widmen.
Auch an anderer Stelle gibt es Neuigkeiten zu vermelden: Mit
Flomio zieht etwa Ende Juli
Deutschlands erster Floh-Supermarkt auf 1.600 Quadratmetern ins 1. Obergeschoss – dauerhaft und mit einer Community, die begeistert.
FLOMIO ZIEHT ALS DAUERMIETER EIN
Das Werder Karree begrüßt dort in diesem Sommer außerdem das Arbeitsmedizinische Zentrum der Dekra. Die Dekra erweitert damit ihr Angebot im Bereich der professionellen medizinischen Vorsorge, Betreuung und Beratung. Das neue Interpool Billardcafé auf einer Fläche von gut 700 Quadratmetern ist eine moderne und einladende Location für Billardfans und Dartspieler. Mit hochwertigen Tischen, entspannter Atmosphäre und einer Bar mit Getränken und Snacks bietet es den perfekten Ort, um gemeinsam zu spielen, zu entspannen und neue Leute kennenzulernen. Jeden Freitag und Samstag finden zudem sportive Pokerturniere – kein Glücksspiel – statt. Der Zugang ist barrierefrei mit Fahrstuhl, offen für alle! Sobald der Anschluss an die Stromversorgung gewährleistet ist, werden im Außenbereich in Richtung seiner Fachmarktzeile zunächst sechs (in Planung zwölf) Schnellladesäulen für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge errichtet. Betreiber ist die Firma Ionity mit einem europaweiten Netzwerk von Hochleistungsladestationen. Tedi ist aus dem 1. Obergeschoss in die Mall ins Erdgeschoss gezogen. Auf einer Fläche von 550 Quadratmetern findet sich der deutsche Nonfood-Discounter mit über 3.500 Filialen in 15 europäischen Ländern nun gegenüber Aldi wieder. Wer Kleidungsstücke zur Änderungsschneiderei, Reinigung, Schuhreparatur oder Uhrmacherfachmann UCA bringen möchte findet nun ein vergrößertes neues Geschäft. UCA hat die Räume neben dem aktuellen Standort vergrößert und kann somit sein Angebot erweitern.
wir dort langfristig erfolgreich arbeiten können. Die Integration von Wilhelmshaven und Bremerhaven hat aktuell hohe Priorität. Wenn sich darüber hinaus attraktive Chancen ergeben, werden wir diese selbstverständlich bewerten.
Ein Blick nach vorn: Hat der Verbrenner ausgedient?
Nein, zumindest nicht kurzfristig. Die Mobilität befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, und wir sehen, dass unterschiedliche Antriebstechnologien je nach Einsatzgebiet ihre Berechtigung haben. Die Elektromobilität gewinnt weiter an Bedeutung und wird künftig eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig gibt es weiterhin viele Kunden, für die moderne Verbrenner oder Hybridfahrzeuge aktuell
die passende Lösung sind. Unser Ziel ist es, unseren Kunden die Mobilität anzubieten, die am besten zu ihren individuellen Bedürfnissen passt.
Wandscher ist jetzt auch in der Überseestadt mit Carrivo vertreten – was genau steckt dahinter?
Carrivo ist unser modernes Mobilitätskonzept, mit dem wir auf die veränderten Anforderungen des Marktes reagieren. Dabei geht es um flexible und unkomplizierte Mobilitätslösungen für Privat- und Geschäftskunden. Die Überseestadt ist für uns ein idealer Standort, weil hier Innovation, Urbanität und wirtschaftliche Dynamik aufeinandertreffen. Mit Carrivo schaffen wir einen neuen Zugang zu Mobilität, der über die klassischen Autovertriebswege hinausgeht.
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Mit CO2-Einsparung zu Effizienzgewinnen
Seit der Einführung der CO2-Bepreisung im nationalen und europäischen Emissionshandel hat sie eine steile Preiskurve eingelegt. 2022 und 2023 lag der CO2-Preis jeweils bei 30 Euro pro Tonne. Im Jahr 2024 lag er bereits bei 45 Euro pro Tonne, im Jahr 2025 bei 55 Euro pro Tonne. Aktuell bewegt er sich zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne. Auch 2027 soll sich der CO2-Preis in dieser Spanne bewegen. Mit den schrittweisen Preissteigerungen erhöht sich damit auch der wirtschaftliche Druck, Emissionen zu reduzieren und Prozesse klimafreundlicher zu gestalten.
„Für viele Betriebe ist der CO2-Preis längst kein abstraktes politisches Instrument mehr, sondern ein ganz konkreter Kostenfaktor“, erklärt Bernd Langer von der Bremer Klimaschutzagentur Energiekonsens. „Unternehmen, die frühzeitig in Energieeffizienz und erneuerbare Energien investieren, können diese Kosten nicht nur abfedern, sondern sich auch strategische Vorteile sichern. Und wer sich frühzeitig mit CO2-Kosten auseinandersetzt, schafft es sogar gezielt Wettbewerbsvorteile aufbauen – etwa durch effizientere Prozesse, innovationsgetriebene Investitionen oder glaubwürdige Nachhaltigkeitspositionierung.“
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen stellt die Umstellung jedoch eine Herausforderung dar. Investitionen in neue Technologien sind oft mit hohen Anfangskosten verbunden, während sich Einsparungen erst mittel- bis langfristig bemerkbar machen. Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene spielen daher eine wichtige Rolle, um die Transformation wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. In Bremen unterstützt ein stabiles Beratungsangebot die Betriebe. Institutionen wie die Handelskammer Bremen und die Klimaschutzagentur Energiekonsens helfen Unternehmen dabei, Einsparpotenziale zu identifizieren und individuelle Klimastrategien zu entwickeln. „Unser Ziel ist es, Betriebe praxisnah zu begleiten“, betont Bernd Langer von Energiekonsens. „Und das sogar über die Beratung hinaus bis zur Umsetzung.“ rl
Digitalisierung als Wachstumstreiber
Wie sich die BLG Logistics Group zukunftssicher aufstellt
Logistik ist eine durch und durch physische Branche. Doch hinter jeder Ladung, jedem bewegten Fahrzeug oder jedem Packstück steckt längst eine digitale Infrastruktur, die über Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum entscheidet. Für BLG Logistics ist die digitale Transformation kein Trend –sondern eine strategische Notwendigkeit.
Die Rahmenbedingungen werden immer anspruchsvoller: steigende Komplexität globaler Lieferketten, geopolitische Krisen, konjunkturelle Schwankungen – und ein hart umkämpfter Markt mit engen Margen, hohem Kostendruck und einer stetig wachsenden Erwartungshaltung der Kunden.
Wer hier zukunftssicher unterwegs sein will, darf nicht stillstehen, sondern muss sich konsequent weiterentwickeln. Eine Schlüsselrolle dabei spielt die IT. Für Arlene Bühler, die Chief Information Officer (CIO) der BLG, ist die IT allerdings kein Selbstzweck: „IT ist dafür da, Unternehmen zu gestalten und voranzutreiben.“ Digitalisierung wird damit zum strategischen Hebel – für Effizienz, Innovation und Wachstum. Ein Thema steht bei der BLG ganz oben auf der digitalen Agenda: Datenmanagement. Mit zahlreichen Standorten im In- und Ausland und seinen drei Geschäftsbereichen – Automobile, Contract und Container – verfügt der international aufgestellte Seehafenund Logistikdienstleister aus Bremen über einen enormen Datenschatz, der bisher noch mehr gehoben werden kann. „Natürlich stehen Trendthemen wie Künstliche Intelligenz oder Automatisierung auch bei der BLG Logistics im Fokus– aber dafür brauchen wir zunächst einmal ein gut aufgestelltes Datenmanagement mit hoher Datenqualität“, betont Bühler.
Der Weg zur datenzentrierten Organisation dient einem klaren wirtschaftlichen Ziel: Bis 2030 will die BLG ihren Umsatz nahezu verdoppeln. Digitalisierung soll dazu nicht nur Prozesse opti-
in die Zukunft.
mieren, sondern aktiv neue Potenziale erschließen – gemeinsam mit den Kunden. Besonders anschaulich wird das digitale Potenzial in der Automobillogistik. Heute werden Fahrzeugschäden nach dem Transport vielfach manuell dokumentiert – ein aufwendiger, fehleranfälliger Vorgang. Künftig könnten Kamerasysteme Schäden automatisch erfassen, Instandhaltungsaufträge direkt generieren und dem Mitarbeitenden unmittelbar auf ein digitales Endgerät übermitteln. „Dabei geht es nicht darum, Menschen zu ersetzen. Wir wollen Mensch und Maschine besser verbinden, um damit einen Effizienzgewinn zu erreichen und unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern“, unterstreicht Bühler. Automatisierung bedeutet nach diesem Verständnis die Neugestaltung von Arbeit: weg von körperlich belastenden Routineaufgaben, hin zu einem modernen, digital unterstützten Ar-
beitsplatz. Eine Zielsetzung, die vor allem in den Berufsfeldern an Bedeutung gewinnt, die von Fachkräftemangel und demografischem Wandel berührt sind. Technologie allein verändert nichts. Entscheidend ist, wie IT und Fachbereiche zusammenarbeiten. Hier ist ein aktiver Dialog gefragt: IT zeigt auf, was technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist – das Business benennt, was es braucht. Dieser Ansatz erfordert
IT UND BUSINESS:
ÜBERSETZEN STATT VERWALTEN
auch eine klare Priorisierung. Bühler nennt es „Benefit Management“: die konsequente Ausrichtung aller IT-Investitionen an messbarem Nutzen. Für das Unternehmen ebenso wie für Mitarbeitende und Kunden.
Digitalisierung, KI, Automatisierung: Diese Begriffe lösen nicht überall Begeisterung aus. Zuhören, Erklären und
Arlene Bühler ist seit November 2025 Chief Information Officer (CIO) der BLG Logistics Group. Die gebürtige Cuxhavenerin bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Business und IT mit – unter anderem bei Siemens, Volkswagen und der Deutschen Bahn. Ihr Ansatz: IT nicht als Kostentreiber denken, sondern als strategischen Hebel für Wachstum, bessere Arbeitsbedingungen und Kundennähe.
gemeinsames Lernen sind dabei wichtiger als plumpe Überzeugungsrhetorik. „Digitalisierung hilft, Aufgaben schneller, einfacher und besser zu erledigen. Sie nimmt niemandem die Zukunft – sie gestaltet die Zukunft“, so die Botschaft an alle Kolleginnen und Kollegen.
Ein Unternehmen, das fast 150 Jahre am Markt agiert, hat gezeigt, dass es Veränderungen nicht nur überstanden, sondern aktiv gestaltet hat. „Wenn man sich die Geschichte der BLG anschaut, dann zeigt sie, dass in der DNA der BLG eine permanente Veränderungsbereitschaft steckt“, sagt Bühler. Digitalisierung ist in diesem Sinne kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern eine konsequente Fortsetzung – mit neuen Mitteln und Werkzeugen, die den Wandel beschleunigen.
„Digitalisierung ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, lautet das Credo. Und Bremen, als Heimathafen der BLG, ist der Startpunkt dieses langen Laufs.
Seite 8 I 19. Juli 2017
„Veränderung ist nichts Neues“
Autohaus Schmidt + Koch feiert Jubiläum und blickt in die Zukunft
FLORIAN SCHLEICHER
Insgesamt über 275.000 Neuwagen wurden im April in Deutschland neu zugelassen, dabei liegt der Anteil an vollelektrischen Autos erneut über dem der durch Benzin betriebenen Pkw. Gleichzeitig stehen Hybrid-Antriebe deutlich an der Spitze, der Markt entfernt sich also allmählich von klassischen Verbrennern.
Diesem Wandel ist sich auch das Autohaus Schmidt + Koch bewusst: „Veränderungen und technologische Entwicklungen sind kein neues Phänomen, die Qualifikation und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist seit jeher fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, teilt das im gesamten nordwestdeutschen
8. SCHMIDT
Raum vertretene Unternehmen mit. Insbesondere im Bereich neuer Antriebsarten werden die Mitarbeiter im Austausch mit den Herstellern auf die aktuellen Herausforderungen vorbereitet. Dabei soll auch Künstliche Intelligenz in Zukunft mehr eingebunden werden: „Grundsätzlich sehen wir in diesem Bereich viel Potenzial, stehen in dieser Entwicklung aber am Anfang“, erklärt David Trojman, Mitarbeiter im Marketing des Autohauses. „Unser Fokus liegt weiter auf dem Kontakt zum Kunden. Während der Modernisierung soll sowohl persönlich als auch digital weiterhin ein hoher Qualitätsstandard gehalten werden.“
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Doch sei nicht nur die Beratung von der Verschiebung des Kundeninteresses betroffen, auch die Werkstätten werden kontinuierlich angepasst um den aktuellen Forderungen gerecht zu werden. Eine besondere Stärke liege dabei in der Verbindung der bisherigen Technologien mit neuen Antriebskonzepten, beispielsweise im Zusammenspiel von Hybrid- und Hochvolttechnik bei modernen Elektrofahrzeugen. An den insgesamt 20 Standorten blicke man, in enger Zusammenarbeit mit der Volkswagen-Gruppe und deren Marken, optimistisch in die Zukunft. „Unser jüngstes Projekt, die Eröffnung des neuen Porsche Zentrums in Leer diesen Monat, zeigt die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Autohauses“, befindet Trojman.
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In den Autohäusern von Schmidt + Koch blickt man optimistisch
Foto: BLG Logistics Group
Foto: Schmidt + Koch
Der erste Klimaturm entsteht neben der Alten Werft auf der Bremer Überseeinsel. Er soll den Klimacampus und umliegende Ateliers mit Wärme versorgen. Die Fassade wird künstlerisch gestaltet.
Erster Klimaturm geht in Betrieb
Bremer Entwicklung für verdichtete Wohnräume und Quartiere
Stadtwerke, Kommunen und Quartiere stehen vor einer zentralen Herausforderung: Wie lässt sich die Wärmeversorgung in dicht bebauten urbanen Wohngebieten dekarbonisieren?
Eine Antwort darauf soll der Klimaturm liefern. Eine Entwicklung des Bremer Unternehmens Towergy. Mit einem Klimaturm können bis zu 400 Neubau oder 200 Bestandswohnungen nachhaltig mit Wärme und Kälte versorgt werden.
„Der Klimaturm ist die leiseste und dank seiner einzigartigen Bauweise auch die platzsparendste Großwärmepumpe, die es derzeit in diesem Leistungsbereich gibt“, erklärt TowergyGeschäftsführer Tobias Werner, der das Unternehmen 2025 zusammen mit RolfPeter Strauß, Professor an der Hochschule Bremen, eigens für die Entwicklung, den Bau und den Vertrieb des Klimaturms gegründet hat.
Dank seiner integrierten Schalldämpfer und der massiven Wände kann man den Klimaturm sogar nachts in reinen Wohngebieten betreiben. „Der Klimaturm ist die Lösung für die Wärmewende in verdichtetem Wohnraum und in Quartieren –insbesondere dort, wo Schallproblematik und Platzmangel herrschen“, meint RolfPeter Strauß.
„Die quälende Debatte über das so genannte Heizungsgesetz entstand, weil in Bezug auf Wärmepumpen weder die technische Umsetzbarkeit in dicht besiedelten Städten noch die Bezahlbarkeit der Wärme plausibel erklärt werden konnten. Der Klimaturm liefert Antworten“, erläutert Klaus Meier, geschäftsführender Gesellschafter der „Stadt. Energie. Speicher.“
Die Inbetriebnahme des ersten dieser kompakten Systeme ist für den 30. Juni auf der Bre
mer Überseeinsel geplant. Es wird den Klimacampus Bremen sowie umliegende Künstlerateliers mit Wärme versorgen. Weitere Projekte sind geplant. Zum Jahresende will Towergy mit der Serienproduktion in einer firmeneigenen Halle in Bremerhaven starten.
Der rechteckige Klimaturm besteht aus einer LuftWasserGroßwärmepumpe mit vierseitiger Luftansaugung und Abluftführung über die Turmspitze. Die Luftansaugung erfolgt über im Turm integrierte Ventilatoren mit Schalldämpfern, welche die Geräuschemissionen signifikant reduzieren. Die erforderliche Elektrotechnik und Pumpen für den direkten Anschluss an vorhandene Wärmenetze sind standardmäßig bereits integriert.
Towergy bietet die zum Patent angemeldete vertikale Bauform mit integrierter Heiztech
Experten für tickende Zeitbomben
Aortenzentrum am RKK
nik anschlussfertig in vier Ausführungen mit einer thermischen Leistung von 0,3 bis 1,5 Megawatt an. Dank des modularen Baukastensystems mit den vorgefertigten Modulen lässt sich der Klimaturm innerhalb weniger Wochen installieren.
Die Höhe variiert je nach Ausführung zwischen 11 und 14 Metern, die Grundfläche zwischen 3,80 x 3,80 und 5,60 x 5,60 Metern. Ob farbig, begrünt oder verspiegelt: Die Fassaden lassen sich individuell gestalten und auch als Werbefläche nutzen. Zwei Wallboxen können unten am Klimaturm angebracht werden und dann zwei Parkplätze mit Ladestrom versorgen. Dabei liegt der Schalldruckpegel auch bei der leistungsstärksten Variante in 10 Metern Entfernung unter 35 dB(A), was einem leisen Flüstern entspricht. rl
Krankhafte Erweiterungen der Blutgefäße, Aneurysmen genannt, können lange Zeit unbemerkt und ohne Beschwerden bleiben. Die Erkrankung betrifft vor allem Männer über 60 Jahre. Am häufigsten sind Aneurysmen der Bauch oder Brustschlagader. In Bremen ist die Aortenchirurgie, also die Chirurgie der Hauptschlagader, das Spezialgebiet des Roten Kreuz Krankenhauses (RKK). Dessen Gefäßzentrum war das erste seiner Art in Bremen, gegründet 2003. Das spezialisierte Aortenzentrum, welches 2019 hinzu kam, zählt heute zu den wenigen sogenannten HighVolumeCentern, das heißt, zu den größten in Deutschland. Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta) sind ein medizinisches Spezialgebiet und erfordern die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten Gefäßchirurgie, Angiologie und Radiologie. Am RKK werden alle Therapieoptionen für die Behandlung therapiepflichtiger Aortenerkrankungen bei Erwachsenen an einem Standort angeboten. Krankhafte Gefäßerweiterungen der Aorta können entweder durch offene Operationen oder endovaskulär behandelt werden. Bei einer klassischen Operation mit chirurgischem Zugang (Bauch/Brustkorb) wird der betroffene Abschnitt entfernt und eine Gefäßprothese eingesetzt. Endovaskulär dagegen bedeutet, der Eingriff erfolgt minimalinvasiv. „Wir bringen dann eine Stentprothese unter Röntgendurchleuchtung durch einen Katheter in der Leiste ein, um das Aneurysma von innen auszuschalten be
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ziehungsweise zu überbrücken“, erklärt Chefarzt und Gefäßexperte Frank Trösch. Solche Stentgrafts gibt es sogar mit „Seitenarmen“ für Nieren, Darm und Leberschlagadern. Teilweise werden im RKK auch offenoperative und endovaskuläre Techniken im speziellen HybridOP kombiniert, um die patientenschonendste Operation zu ermöglichen. Das Team des RKK Aortenzentrums hat 2025 in einer hochkomplexen Operation die Prothese eines ganzen Aortenbogens inklusive mehrerer Seitenarme minimalinvasiv implantiert – für Bremen ein Novum.
FRÜHERKENNUNG VON ANEURYSMEN
Dr. Frank Trösch
Therapiebedürftig gilt eine Gefäßerweiterung ab 5,0 5,5 Zentimeter Durchmesser. Das Risiko bei geplanten Eingriffen ist gering. Durch Einrisse in der Gefäßwand bei unerkannten Aneurysmen kann es jedoch zu massiven, lebensbedrohlichen Blutungen kommen – ein echter Notfall. „Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben Anspruch auf eine einmalige Ultraschalluntersuchung beim Haus oder Facharzt“, betont Gefäßspezialist Trösch. Für Patienten mit bereits diagnostizierten Erkrankungen der Brustoder Bauchschlagader beziehungsweise bei entsprechendem Befund bietet das RKKAortenzentrum eine individuelle Beratung an. Eine Anmeldung für die Sprechstunde ist unter Telefon 0421 / 55 99 880 möglich. WR
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Bremen war hinterm
Raumfahrtkoordinator Siegfried Monser bringt Bremer Raumfahrt-Industrie wie Airbus, Ariane und OHB mit Wissenschaft, Politik und Raumfahrtorganisationen wie der ESA und der NASA zusammen. Was er über die Perspektiven der City of Space zu sagen hat.
MARCUS SCHMIDT
WESER REPORT: Wie war Bremen bei der kürzlich stattgefundenen Mondumrundung eingebunden?
Siegfried Monser: Es wird oft behauptet, ohne Bremen, Deutschland, Europa könne die NASA aktuell nicht zum Mond und zurück zur Erde fliegen. Und das stimmt. Hier bei Airbus in Bremen wurde im Auftrag der ESA das Europäische Service Modul (ESM) für die Artemis Missionen gebaut. Das ESM liefert Antrieb, Energie, Wasser und Atemluft für die Astronauten sowie das Thermalsystem.
weitere Ariane-6-Starts geben. Außerdem soll noch in diesem Jahr eine bei OHB in Bremen entwickelte Forschungssonde einen Asteroiden erreichen und untersuchen. Airbus bereitet sich auf einen Rendezvous-Test mit Mondlandefähren im nächsten Jahr vor. Bremer Start-ups entwickeln Raumflugzeuge und Erdbeobachtungsdienste, von denen wir sicher bald mehr hören werden.
Gibt es schon eine Top-Erkenntnis zum Bremer Beitrag?
Die ersten Analysen zeigen: das Bremer Servicemodul hat hervorragend funktioniert. Kurz vor Eintritt in die Erdatmosphäre hat die Crew der Artemis 2 den Europäisch-Bremer Beitrag sogar extra in einem Funkspruch lobend erwähnt. Was tut sich gerade oder bald mit Bremer Beteiligung im Weltraum?
Im Sommer 2026 ist wieder ein Ariane6-Start geplant, mit der Oberstufe aus Bremen und passenderweise wird ein neuartiger Wettersatellit in den Weltraum gebracht, an dem OHB stark beteiligt ist. In diesem Jahr wird es dann
Was ist das nächste große Ding?
Es passiert jede Menge im Weltraum! Neue Satellitenkonstellationen für zivile und Verteidigungszwecke sind in der Entwicklung und werden in den nächsten Jahren in den Weltraum gebracht. Nach der erfolgreichen Artemis-2-Mission bereitet die NASA weitere Flüge und eine Station auf dem Mond vor. Kommerzielle Raumstationen sind in der Entwicklung und manche sehen sogar eine Chance für Datenzentren im Weltraum. Auf jeden Fall ist die Raumfahrt eine starke Wachstumsbranche.
Raumtransport, Satelliten, Weltraumexploration inklusive astronautischer Raumfahrt – alles findet sich in Bremen. Die Bedeutung Bremens konnten wir auch daran erkennen, dass hier die ESA Ministerratskonferenz 2025 stattgefunden hat. Und nicht zuletzt findet hier Europas größter Branchentreff der Raumfahrt mit der Space Tech Expo statt.
Wer kann sich beim Förderprogramm für Luft- und Raumfahrt bewerben?
Was macht Bremen zur RaumfahrtStadt Nummer eins in Deutschland –vielleicht sogar Europa?
Bremen als „City of Space” gehört zu den Top Standorten der Raumfahrt in Europa. Nirgendwo sonst gibt es eine solche Dichte von Raumfahrtindustrie, -Forschung und Hochschullandschaft.
Das Programm wendet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen. Dazu gehören auch Forschungseinrichtungen, im Rahmen von Verbundprojekten mit Unternehmen. Großunternehmen können unter besonderen Voraussetzungen gefördert werden.
Wie unterstützt die Wirtschaftsbehörde die Raumfahrt aktuell?
Da gibt es zunächst starke politische Unterstützung und Vernetzung in Deutschland und Europa durch die Wirtschaftssenatorin. Mit anderen Bundesländern, wie Bayern und BadenWürttemberg werden gegenüber dem Bund gemeinsame Raumfahrtinteressen vertreten. Dazu kommen die teilweise Finanzierung der Forschungsinstitute durch Bremen und zum Beispiel auch das ESA Business Incubation Centre (ESA BIC) zur Förderung von Raumfahrt Start-ups. Außerdem gibt es ein eigenes kleines Förderprogramm für Luft- und Raumfahrtprojekte, das Lu Ra Fo.
Was muss von Berlin kommen?
Die veränderte globale Sicherheitslage hat zu einer ersten neuen Weltraumsicherheitsstrategie der Bundesregierung geführt. Als einer der wichtigsten Luft- und Raumfahrtstandorte Europas kann Bremen wirtschaftlich und technologisch eine Menge von Problemlösungen beitragen. Das gilt für die großen Unternehmen, Zulieferer, aber auch die Startups.
Wildeshausen
Doppelhaushälfte
• Grundstück: ca. 256 m², Wohnfläche: ca. 100 m², Nebenfläche: ca. 27,03 m², 4 Zimmer, 2 Geschosse
•Verbrauchsausw.: 72,40 kWh/(m²·a) inkl. Warmwasser, EEK: B, Zentralheizung, Primärenergieträger: Gas
Die Bundesregierung unterstützt die deutsche Raumfahrt und hat ja nun auch ein eigenes Ministerium dafür. Der deutsche ESA-Beitrag ist – wie von Bremen gefordert – deutlich gestiegen. Wichtig ist nun, dass auch das nationale Raumfahrtprogramm ausreichend ausgestattet wird. Investitionen in eigene Technologie ist die Wettbewerbsfähigkeit von morgen. Auch dazu hat das Bremer Wirtschaftsressort eine Initiative gestartet.
Wie wirken sich Sicherheitsfragen und militärische Förderung auf den Standort aus?
Zu Berufschancen: Welche Stellen und Ausbildungsplätze in der örtlichen Raumfahrt-Industrie sowie Forschung sind frei?
In der Bremer Luft- und Raumfahrt und der Forschungslandschaft sind aktuell sehr viele Stellen sowie verschiedene Ausbildungsplätze - auch gewerbliche - und duale Studiengänge ausgeschrieben. Dazu gibt es verschiedene Studiengänge an der Universität und der Hochschule Bremen. Der Fachkräftemangel wird künftig auch in der Luft- und Raumfahrt zu spüren sein, gerade auch angesichts der Wachstumsprognose der Branche.
Ohlenhof
Reihenmittelhaus
• Grundstück: ca. 345 m² Wohnfläche: ca. 90 m², Nebenfläche: ca. 65 m², 3 Zimmer