Weser Report - Huchting Stuhr Brinkum vom 21.02.2026
Raumfahrt-Hauptstadt
So viel Bremen steckt in der Mondrakete
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SAMSTAG, 21. FEBRUAR 2026
Wochen der Wahrheit
Mit einem Sieg bei St. Pauli soll Werders Liga-Endspurt starten
NR. 3796/56. JAHRGANG
Steuerzahlerpräsident im Interview Warum Reiner Holznagel die Kooperation der Fusion von Bundesländern vorzieht
Veranstaltungen zum Frauentag
Auf der Webseite weltfrauentag-bremen.de gibt es ab sofort einen Überblick darüber, was Initiativen und Einrichtungen in Bremen anlässlich des Weltfrauentags anbieten: Kulturveranstaltungen, Workshops, und Demos stellen Frauen- und Geschlechterthemen in den Mittelpunkt. WR
Ökumenisches Friedensgebet HUCHTING/STUHR/BRINKUM
Anlässlich des Jahrestages des russischen Überfalls auf die Ukraine lädt die Bremische Evangelische Kirche für den 24. Februar, 19 Uhr, zu einem ökumenischen Friedensgebet in den Dom ein. Im Mittelpunkt steht eine musikalische Lesung. Der Eintritt ist frei. rl
Grün-Stationen öffnen im März
Die Grün-Stationen der Bremer Stadtreinigung öffnen am Montag, 2. März, wieder ihre Tore. Das teilt die Bremer Stadtreinigung (DBS) mit. Die Öffnungszeiten sind jeweils Montag, Freitag und Samstag von 9 bis 14 Uhr sowie Donnerstag von 12 bis 17 Uhr. rl
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Zocken am Zapfhahn
Mehrere Hundert Geldspielautomaten stehen nach Angaben des Innenressorts in Bremer Gaststätten. Glücksspielforscher der Universität sehen die Geldspielautomaten kritisch. Foto: pixabay
Spielautomaten in Gaststätten: Forscher sehen weiterhin erhebliche Schutzlücken
PHILIPP BEHRBOM
Rund 1,3 Millionen Deutsche sind spielsüchtig, weitere 3 Millionen Menschen zeigen zumindest ein problematisches Verhalten beim Glücksspiel. Das zeigt der Glücksspielatlas der Beauftragten der Bundesregierung für Sucht aus dem Jahr 2023. In den vergangenen Jahren hat der Bremer Senat das Glücksspiel in Spielhallen immer weiter reguliert. Eine Art von Spielautomaten blieb dabei nahezu unangetastet. Dabei ist es die offensichtlichste: in Gaststätten. „Es herrschen erhebliche Defizite
kaum Fortschritte in der Glücksspielprävention in Gaststätten. Diese seien im Vergleich zu Spielhallen gesondert zu betrachten, da die ständige Konfrontation mit Spielanreizen im Alltag Berührungsängste senke und Spielteilnahmen wahrscheinlicher mache. „Somit stellt sich die Frage nach der Daseinsberechtigung von Spielautomaten in Gaststätten“, meint Hayer. Die genaue Anzahl von Spielautomaten außerhalb von Spielhallen in Gaststätten sei nicht bekannt, erklärt Karen Stroink, Sprecherin der Innensenatorin Eva Högl. „Schätzungsweise handelt es sich jedoch um mehre-
Standort prüfen und bestätigen.“ Hierbei werde auch der Spielerschutz betrachtet. Neben der persönlichen Zuverlässigkeit der Gewerbetreibenden müsse auch die Teilnahme an einer Schulung nachgewiesen werden. „Für jeden einzelnen Standort ist zusätzlich ein weiteres Sozialkonzept erforderlich“, so Stroink. Dass die Spielautomaten an Orten stehen, an denen zudem Alkohol ausgeschenkt werde, sei problematisch, so Hayer, auch abseits eines Sozialkonzepts. Zum einen könne Alkohol enthemmen. „Entsprechend erhöht sich auch das Risiko, im alkoholisier-
kohol am selben Ort ist keine gute Idee“, so Hayer. Auf Bundesebene wurde die zulässige Höchstzahl von Geldspielautomaten in Gaststätten bereits von drei auf zwei Geräte reduziert. Im Rahmen einer Evaluation werde geprüft, ob diese Schritte ausgereicht hätten. „Bremen wird diese Entwicklung kritisch begleiten und auf Grundlage der Ergebnisse prüfen, ob Maßnahmen für das Land erforderlich und rechtlich umsetzbar sind “, so Stroink. Aus Sicht der Forschung seien weitere Maßnahmen sinnvoll. Vor allem verhältnispräventive Maßnahmen
Mehr Sicherheit durch KI
Für die Fahrerinnen und Fahrer ist das Innere der 37 Meter langen Straßenbahnen kaum zu überblicken. Gleichzeitig gilt es, den Blick nach vorn zu richten, um das Fahrzeug sicher durch den Verkehr zu steuern. Der Einsatz von durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Kameraüberwachung soll den Fahrenden die Arbeit erleichtern und die Sicherheit für Fahrgäste verbessern.
„AI Watch“ heißt das System, das die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) gemeinsam mit der Bremer Firma „Just Add AI“ entwickelt hat. Seit April 2025 läuft der Probebetrieb in einem Fahrzeug. Bis Ende 2026 wird rund ein Drittel der Flotte damit ausgestattet sein. Weitere Fahrzeuge sollen ab 2027 folgen.
So funktioniert es: „AI Watch“ ist softwaregestützt und arbeitet ausschließlich innerhalb des Fahrzeugs. Auf einem unabhängigen Computer werden die Videobilder der Innenkameras mithilfe der KI in Echtzeit ausgewertet und potenzielle Gefahrensituationen erkannt. Um den Datenschutz sicherzustellen, werden die Videodaten weder gespeichert noch zum Anlernen der KI verwendet. Zudem werden
die Bilder vor der Übergabe an die KI verpixelt. Erkennt „AI Watch“ beispielsweise eine Bedrohung, meldet das System dies an die Fahrenden und an die Leitstelle der BSAG. Von dort wird im Bedarfsfall Unterstützung angefordert.
„Der öffentliche Raum muss ein sicherer Raum sein. Sicherheit ist die Grundlage dafür, dass Menschen Bus und Bahn mit Vertrauen nutzen. Deshalb ist ‚AI Watch‘ für uns mehr als ein technisches Projekt. Es ist ein wichtiger Baustein, um Fahrgäste und Beschäftigte konkret zu schützen“, meint Verkehrssenatorin Özlem Ünsal. Die BSAG und Just Add AI würden damit deutschlandweit eine Vorreiterrolle übernehmen. „Dass ihre Erfahrungen inzwischen auch international nachgefragt werden, zeigt, wie innovativ und verantwortungsbewusst unsere Hansestadt handelt“, so Ünsal
Die Rückmeldungen aus dem Fahrdienst sind laut Thorsten Harder, Technischer Vorstand der BSAG, positiv. Auch wenn Zwischenfälle bei der BSAG selten seien, so stärke das KI-Tool dennoch die Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitenden. rl
Das Geld auf die Straße bekommen
MARCUS SCHMIDT
WESER REPORT: Herr Holznagel, nach der Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler, hatte am 17. Februar, 16.56 Uhr, jeder Deutsche 31.899 Euro Anteil an den Schulden des Staates. Über welche Steuersünde regen Sie sich am meisten auf?
REINER HOLZNAGEL: Mich ärgert vor allem, dass wir immer neue Schulden beschließen, aber kaum über die wachsenden Folgekosten sprechen. Die eigentliche Steuersünde ist nicht nur die Neuverschuldung, sondern das Verdrängen ihrer Konsequenzen. Unsere erneuerte Schuldenuhr zeigt deshalb nicht nur den Schuldenstand, sondern auch die Zinslast. Der Staat zahlt inzwischen über 1.600 Euro pro Sekunde allein für Zinsen. Dieses Geld fehlt für Investitionen, Bildung oder Infrastruktur. Und diese Belastung wird weiter steigen. Hinzu kommt: Es gibt zahlreiche Ausgaben, die ineffizient, schlecht priorisiert oder schlicht verzichtbar sind. Statt immer neue Programme aufzulegen, müsste die Politik endlich konsequent prüfen, wo Mittel wirkungslos versickern. Schulden ohne klare Priorität und ohne Transparenz über die Kosten sind aus meiner Sicht die größte Steuersünde.
... Und welche Steuererschwendungen beschäftigen Sie gerade in Bremen sehr? Etwas aus oder fürs regionale Schwarzbuch?
einen Blick ins „Schwarzbuch“ der Verschwendung.
sen laufende Projekte konsequent und effizient zu Ende geführt werden – halbfertige Infrastruktur bindet Mittel und schwächt Vertrauen. Neue Schulden können bei wirklich strategischen, wachstumsrelevanten Investitionen eine Rolle spielen. Aber sie sind immer die teuerste Finanzierungsoption und belasten kommende Haushalte. Entscheidend ist daher nicht die Größe der Sondertöpfe, sondern eine saubere Auswahl, klare Prioritäten und eine schnelle Umsetzung. Geld muss wirksam eingesetzt werden – nicht nur angekündigt.
Einkommensteuer. Sie wirkt doppelt, bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ebenso wie bei kleinen und mittleren Unternehmen. Wenn Leistung sich wieder lohnt und die Grenzbelastung sinkt, stärkt die Investitionen, Beschäftigung und Konsum. An dieser Stelle muss die Steuerlast spürbar sinken.
Wenn Sie Bundeskanzler wären, was würden Sie sofort und wie anpacken?
In Bremen haben wir immer noch die sogenannten „Drucker“ für Polizeiquittungen, die Polizisten haben, um Kontrollen zu dokumentieren. Hier sind bereits weit über 200.000 Euro Kosten entstanden. Das ist schon eine Posse. Aber auch die Ausbildungsabgabe sorgt hier für ordentlich Unmut. Viele Mitgliedsunternehmen haben sich dazu geäußert und erklärt, dass die Lage alles andere als rosig ist. Es gibt nun noch eine finanzielle Belastung für Unternehmen, dabei wird die Ausbildungsabgabe aber als wenig zielführendes Instrument kritisiert.
Glauben Sie, wie es Bayerns Ministerpräsident Söder andeutet, dass ein Land Bremen zum Beispiel mit Niedersachsen verschmelzen sollte?
Die Debatte darf man nicht re-
flexhaft führen, sondern sachlich. Eine formale Länderfusion ist ein sehr weitreichender Schritt, der Identität, Verfassung und politische Mehrheiten betrifft. Das lässt sich nicht einfach technokratisch entscheiden. Was wir aber dringend brauchen, ist mehr Kooperation und Zusammenlegung von Verwaltungsstrukturen. Der Bund der Steuerzahler macht es vor: Niedersachsen und Bremen arbeiten in einem gemeinsamen Landesverband mit gebündelter Verwaltung, ohne dass ihre jeweiligen Identitäten verloren gehen. Im Norden sollten wir ernsthaft prüfen, wo Aufgaben effizienter gemeinsam organisiert werden können, etwa beim Küstenschutz, in der IT, bei Sicherheitsbehörden oder spezialisierten Verwaltungsbereichen. Wenn Doppelstrukturen abgebaut und Kompetenzen gebündelt werden, entstehen Effizienzgewinne und Entlastung für die Steuerzahler. Entscheidend ist weniger die formale Fusion als eine kluge Zusammenarbeit.
Denken Sie, dass zusätzliche Investitionen aus den Sondertöpfen für Infrastruktur und Bundeswehr besser sind, als damit aktuelle Projekte zu beenden?
Wir brauchen keine künstliche „Zusätzlichkeit“, sondern eine klare Priorisierung. Zuerst müs-
Platz gewonnen,
Würde es helfen, Kleinverdiener und Mittelstand steuerlich zu entlasten?
Ja, das würde nicht nur helfen, es ist zentral für Wachstum und Stabilität. Wenn wir Industriearbeitsplätze verlieren und die Krise in der Mittelschicht sowie bei kleinen und mittleren Unternehmen spürbar ist, muss die Entlastung genau dort ansetzen. Die Bundesregierung hat bei Abschreibungen und der Körperschaftsteuer nachgesteuert. Das ist ein Schritt, erreicht aber vor allem größere Kapitalgesellschaften. Der klassische Mittelstand, also viele Personenunternehmen und Familienbetriebe, profitiert davon kaum. Deshalb brauchen wir jetzt eine echte Reform der
Probleme gelöst?
Nach ersten Hürden läuft der Betrieb im Bürgerservice Center Mitte
PHILIPP BEHRBOM
Gut drei Wochen nach dem Umzug des Bürgerservice Centers (BSC) Mitte von der Pelzer- in die Martinistraße haben sich die Abläufe eingespielt. „Dass am Anfang nicht alles klappt, ist klar bei einem Umzug dieser Größenordnung, aber jetzt haben wir uns eingegroovt“, erklärt Amtsleiter Björn Ehlers. Rund 1.000 Kundinnen und Kunden am Tag sollen vor Ort bewältigt werden. Ein Andrang, der in den ehemaligen Räumlichkeiten häufig für Stau und Platznot sorgte. Die neuen Räumlichkeiten an der Martinistraße bieten deutlich mehr Platz und Komfort – sowohl im Warteals auch im Bedienbereich. „Auch wenn wir natürlich hoffen, dass die Kunden nicht allzu lange hier warten“, so Innensenatorin Eva Högl. Zudem stellt Högl eine Außenstelle des BSC
Viel Platz für weniger Stress. Der Betrieb im Bürgerservice Center läuft seit Anfang Februar. Foto: Behrbom
– ein Pop-up im alten Postamt 5 – in Aussicht. Dort solle, so Högl, ab dem Frühjahr in erster Linie der massive Bearbeitungsstau abgearbeitet werden. Im April soll die nächste Neuerung folgen:
Eine Dokumentenabholbox soll in den Vorraum einziehen. „So können Kundinnen und Kunden ganz flexibel ihre Pässe abholen, ohne Termin und ohne Wartezeiten“, erklärt Ehlers.
Ich würde als erstes den Solidaritätszuschlag rückwirkend zum 1. Januar 2026 abschaffen. Das hilft Unternehmen, Facharbeitern, kleinen und mittelständischen Unternehmen und Sparern. Danach würde ich sofort eine Einkommenssteuerreform diskutieren, sodass sie im nächsten Jahr wirken kann. Das ist die Perspektive, die Deutschland braucht.
Wenn Sie Bürgermeister, also Ministerpräsident von Bremen wären, was würden Sie zuerst durchsetzen wollen?
Bremen braucht auch eine Diskussion, wie der Standort hier gestärkt werden kann. Die Mittel des Sondervermögens, die Bremen für die Ertüchtigung der Infrastruktur erhält, müssen ausschließlich dafür eingesetzt werden.
Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler: Er ist in Greifswald aufgewachsen und empfiehlt auch Bremern
Foto: Schlie
So viel Bremen steckt in der Mond-Rakete
MARCUS SCHMIDT
„3 – 2 – 1 - We have ignition and lift-off“: Alle Welt hört und schaut darauf, was voraussichtlich im März Richtung Mond fliegen soll – nach einem Startabbruch im Februar: Die erste bemannte Raumfahrt-Rakete und Kapsel nach 1972, Artemis II. Das Raumschiff wird ihn umkreisen –aber noch nicht auf ihm landen. Wie viel Bremen stecken in der Mondrakete und ihrer Kapsel „Orion“?
Ralph Heinrich von Airbus Defence und Space: „Ganz salopp geantwortet, baut Airbus in Bremen 50 Prozent des NASA-Raumschiffs Orion, das Antriebsmodul European Service Modul ESM mit wichtigen Komponenten zur Lebenserhaltung der Astronauten.“
Der Head of External Communications Space Systems erklärt: „Die sogenannte Crew-Kapsel, also die anderen 50 Prozent, wo die Astronauten während der Mission sind, kommt von Lockheed Martin. An der Rakete SLS sind wir nicht beteiligt.“
Christoph Sonnenberg, Sprecher von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt, s chwärmt: „Ohne Bremer Raumfahrt kann die NASA aktuell keine Astronauten zum Mond und zurück zur Erde bringen.“
In Bremen wurden etwa 50 Prozent des NASA-Raumschiffes Orion gebaut: Das Antriebsmodul European Service Modul dient der Lebenserhaltung der Astronauten. Foto: Airbus
Die Orion-Raumkapsel der Artemis II nutzt das European Service Module ESM, das bei Airbus Defence and Space in Bremen im Auftrag der ESA gebaut wird. Dieses Modul versorgt die Crew mit Antrieb, Energie, Atemluft und Wasser und sorgt für den Wärmehaushalt. Es sei ein herausragendes Beispiel für Bremer Raum-
führte die Gewinner auch auf die Bühne des Bremer Theaters. Foto: B. Meister
fahrttechnologie im Bereich der astronautischen Raumfahrt, so Sonnenberg. Er ergänzt im Namen von Raumfahrt-Koordinator Siegfried Monser: „Es ist das erste systemkritische Bauteil, das die NASA außerhalb der USA für eine Mission mit Astronauten
entwickeln und bauen lässt.“
Pia Bausch, die die Unternehmenskommunikation der Raumfahrt-Fabrik OHB leitet: „Wir sind über unsere Tochterfirma MT Aerospace in Augsburg am SLS beteiligt, haben sonst aber keine Anteile an der kommenden Mondmission. Im März sollen die ersten Menschen seit 1972 Richtung und dann um den Mond herum fliegen
Theaterluft geschnuppert
Backstageführung
Es ist sicherlich kein Geheimnis, aber umso beeindruckender, wenn man es selbst anschauen kann: Was man vom Zuschauerraum aus sieht, ist nur ein Bruchteil dessen, was sich hinter dem schweren roten Vorhang des Bremer Theaters verbirgt. Davon konnten sich kürzlich die Gewinnerfamilien unserer Weihnachtsaktion „Unbezahlbar“ überzeugen. Sie durften sich nicht nur die Aufführung des diesjährigen Familienstückes „Die unendliche Geschichte“ anschauen –im Vorfeld bekamen sie zudem eine exklusive Führung durch den Backstagebereich. Mit dabei Werkstättenleiter Carsten Schmid, der Groß und Klein mit Fachwissen, Anekdoten
für WR-Gewinner
und Insider-Infos begeisterte. Auf der 20 Meter hohen Bühne zwischen verschiedensten Kulissen zu stehen – und wo bereits um die 30 Mitarbeitende im Vorfeld der Aufführung herumwuseln – war das erste Highlight. Was folgte, war die Fahrt in einem sieben Meter hohen Fahrstuhl, der Blick in das riesige Atelier mit Tischlerei, Schlosserei und Schneiderei. Der Gang durch den Fundus mit seiner Sammlung von unglaublichen 20.000 bis 30.000 Kostümen machte den Rundgang perfekt.
Letztlich waren sich die Gewinner einig: die „spannende Führung“ und das „total schöne Theaterstück“ haben für einen rundum gelungenen Nachmittag gesorgt. bm
Bürgermeister ehrt Deutsche Meisterin
Die Hörgeräteakustikerin Monika Allers ist mit 27 Jahren die Deutsche Meisterin im Handwerk und hat ihre Ausbildung bei Amplifon Deutschland in Bremen absolviert. Dort ist sie auch nach ihrer Ausbildung beschäftigt. Jetzt wurde sie mit 32 anderen ehemaligen Auszubildenden zudem für ihre hervorragenden Prüfungsleistungen von der Handwerkskammer ausgezeichnet. Allers habe sich schon immer für Technik interessiert, d ies aber zunächst nicht zu ihrem Beruf gemacht, sondern ein geisteswissenschaftliches Studium in Mainz begonnen. Letztlich habe sie aber festgestellt, dass das Handwerk ihr mehr zusagt, auch weil sie damit „einen positiven Unterschied im Leben von Menschen bewirken“ kann.
Bürgermeister Björn Fecker und Handwerkskammer-Präses Thomas Kurzke luden am Freitag ehemalige Auszubildende und heutige Gesellinnen sowie Gesellen zur Ehrung in die Obere Rathaushalle. Mit dabei waren unter anderem auch die Orthopädieschuhmacherin Jana Stermann aus Bremerhaven, eine drittplatzierte der Meisterschaft des Deutschen Handwerks. Auch fünf Jung-Meister wurden ausgezeichnet. Drei Bremer Handwerksbetriebe erhielten das PrimAQ-Siegel für besondere Ausbildungsqualität.
Zudem bekamen jeweils drei weibliche Auszubildende sowie Meisterinnen mit den besten Abschlüssen in Hand-
werksberufen, in denen Frauen bisher wenig vertreten sind, die mit insgesamt 12.000 Euro dotierten Preise der Brede Stiftung.
Bürgermeister Björn Fecker zeigte sich besonders erfreut darüber, dass erneut sechs Frauen in bisher noch männerdominierten Berufen ausgezeichnet wurden: „Sie sind damit Vorbild und Mutmacherinnen für junge Frauen, die auch eine Ausbildung im Handwerk anstreben. Dieses braucht gut qualifizierten Nachwuchs beispielsweise für die Umsetzung des Klimaschutzes und die Sanierung der Infrastruktur von Schulen bis Brücken.“
Viele Möglichkeiten und Karrierewege für Frauen
Jendrik Hemmen, Mitglied des Beirates der Brede Stiftung: „Wie in vielen technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen sind Frauen auch im Handwerk unterrepräsentiert.“ Dabei biete es ihnen unheimlich viele Möglichkeiten und Karrierewege. Der erste Schritt sei dabei die Ausbildung, der zweite kann der Meisterbrief sein. „Dieser ebnet auch Frauen den Weg zu Führungspositionen oder in die berufliche Selbstständigkeit. Genau das möchten wir fördern und unterstützen deshalb Gesellinnen und Meisterinnen auf ihrem Weg im Handwerk.“ mas
Werkstättenleiter Carsten Schmid (Mitte)
Energiekosten im Wandel
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury bei der Sparkasse Bremen
Der Umbau der globalen Energieversorgung schreitet voran, und zugleich wächst der Energiehunger durch den Ausbau von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Das sorgt für eine neue Dynamik an den Märkten. Klassische Öl- und Gasunternehmen erleben eine Neubewertung, während erneuerbare Energien nach einer Schwächephase wieder in den Fokus rücken. Hinzu kommen Zukunftsthemen wie Energiespeicher und intelligente Stromnetze. Sie gelten als entscheidende Bausteine, um den steigenden Strombedarf und eine hohe Versorgungssicherheit miteinander zu verbinden. Für Anlegerinnen und Anleger entsteht damit ein breiteres Bild: Nicht eine Technologie allein entscheidet, sondern das Zusammenspiel verschiedener Energielösungen. Ich sehe Chancen weniger in Einzeltrends, sondern in einer Mischung aus klassischen Energieunternehmen und Zukunftstechnologien, wobei Investitionen am Kapitalmarkt mit Risiken verbunden sind und zu einem Kapitalverlust führen können. GELDANLAGE
KLIMATIPP
Sieben Wochen fürs Klima einsetzen
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AMBIENTE
ie Fastenzeit hat begonnen. Sie regt zum Verzicht auf Süßes oder Alkohol an, ist aber auch eine Einladung, den eigenen Alltag umweltfreundlicher zu gestalten –mit Klimafasten. Auch in diesem Jahr lädt die Bremische Evangelische Kirche ein, von Aschermittwoch bis Ostern seinen CO 2 -Fußabdruck zu verkleinern und dafür neue Gewohnheiten auszuprobieren. Das Schöne daran: Viele lassen sich ohne großen Aufwand umsetzen. So zum Beispiel in der Ernährung. Wer jetzt vermehrt zu regionalen, saisonalen Produkten greift und nur einmal pro Woche Fleisch isst, senkt den Ausstoß von Treibhausgasen. Der Weg zur Arbeit bietet ebenfalls Einsparpotenzial: Etliche Strecken lassen sich zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus erledigen – oftmals sogar schneller als mit dem Auto. Auch zuhause kann man mit kleinen Mitteln einiges bewirken: etwa die Heizung bei Lüften runterdrehen und Stoßlüften statt das Fenster auf Kipp zu lassen. Klimafasten bedeutet übrigens nicht Perfektion, sondern Aufmerksamkeit. Lassen Sie es uns gemeinsam ausprobieren!
Das kleine Eck-Café besticht durch gemütliche Lässigkeit. Schön: Die großen Fenster lassen viel Licht in den Raum, der uns Wohnzimmer-Vibes vermittelt. Dazu passen die insgesamt warmen, hellen Farben, rustikalen Bauernschränke, das offene Büfett, viel Holz, Tapeten mit floralem Design und unterschiedliche Sitzgelegenheiten. Goldene Accessoires und hübsches Geschirr runden das Ambiente ab. Insgesamt: Einladend und unkompliziert.
ESSEN
9,90 Euro kostet der warme Porridge mit Banane, Walnüssen und Honig. Die Schüssel mit dem tatsächlich warmen Haferbrei kommt hübsch dekoriert auf den Tisch: mit blütenartig in den Brei gesteckten Bananenscheiben, einigen Walnüssen, allerdings nur einem Hauch Honig. Dafür gibt es aber einige Granatapfelkerne obendrauf – was nicht nur optisch positiv auffällt, sondern auch geschmacklich als säuerlicher
Gegenpart das Gericht perfekt ergänzt. Das Gericht schmeckt zwar lecker, die Portion allerdings zu klein für den Kollegen. Das Omelett mit Weichkäse, Tomaten und Lauchzwiebeln kostet 12,90 Euro. Laut Karte besteht es aus insgesamt vier Eiern und kommt wie eine Pizza auf den Tisch. Die luftig gebackene und perfekt gewürzte Eimasse ist dekoriert mit fruchtigen Kirschtomaten, leicht salzigem Weichkäse und einem lecker-würzigen Frühlingszwiebel-Öl. Dazu gibt es noch ein frisches Roggenbrötchen und einen Klecks Butter in einem niedlichen, herzförmi-
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Sehr freundlich und aufmerksam, dabei aber keinesfalls aufdringlich. Wir können uns in Ruhe unterhalten und uns an den liebevoll angerichteten Speisen sowie dem hübschen Geschirr erfreuen. Was uns außerdem positiv auffällt: Da das Café seine Gerichte den ganzen Tag lang anbietet, kommt es hier mittags scheinbar nicht zu Stoßzeiten: Gegen halb eins sind nicht so viele Gäste hier.
PREISE
Günstig ist das Essen im Goldjunge nicht: Selbst wenn die 12,90 Euro für das große Omelett einigermaßen gerechtfertigt erscheinen – 9,90 Euro für die kleine Portion Haferbrei, so hübsch sie auch angerichtet ist, sind uns zu teuer. Ein Wasser (0,3l) kostet 2,90 Euro, Cola (0,2l) 3 Euro und ein halber Liter Tee 6,50 Euro. Alkoholisches steht nicht auf der Karte.
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Sabine, 61 J., mit schöner
KontaKte
Porridge und Omelett im Café Goldjunge.
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Bereits seit 1980 ist RBE mit seiner großen Ausstellung an der Steller Straße 2 in Groß Mackenstedt ansässig. Fotos: Schlie
Die Experten für Bauelemente
RBE in Stuhr veranstaltet Aktionswochen bis Ende April / Beratungsabend im März
Maßgeschneiderte Lösungen, langlebige Produkte, fundierte Beratung und Zuverlässigkeit –auf diese Säulen gründet sich der Erfolg von RBE. Der Bauelemente- Händler mit Sitz an der Steller-Straße 2 in Stuhr - Groß Mackenstedt besteht mittlerweile seit über 50 Jahren. Gegründet wurde das Unternehmen Rationelle Bauelemente Stoermer & Wiese (RBE) 1975 von Stoermers Vater Dieter und dessen Kompagnon Hans-Hermann Wiese. Michael Stoermer stieg 1986 nach dem Tod seines Vaters in die Geschäftsführung ein. 2011 verstarb dann auch Wiese. Seitdem leitet er das Unternehmen alleine. Bereits seit 1980 befindet sich der Firmensitz mit der großen Ausstellung am heutigen Standort an der Steller Straße 2. Das Team besteht aktuell aus acht Monteuren und vier Mitarbeitern im Büro.
Noch bis Ende April laufen bei RBE die Aktionswochen in den Bereichen Terrassendächer, Haustüren, Rollläden und Fenster. So bekommen Kunden Sonderpreise beim Kauf eines Terrassendaches der Firma Solarlux. Eine LED-Beleuchtung gibt es gratis dazu. Außerdem ist das Terrassendach mit einer hochwetterfesten Farbe beschichtet. Bei den Haustüren bietet RBE noch bis Ende April die Fingerscan-Wochen an. Diese Haustüren werden nicht mehr per Schlüssel, sondern per Fingerscan geöffnet. Außerdem erhalten Kunden einen Rabatt von 675 Euro, unabhängig vom Modell. Im Bereich der Rollläden gibt es eine Smarthome-Box kostenlos dazu. Sie sind dann bequem per App steuerbar. Die Rolläden sind in verschiedenen wetterfesten Farben während der Aktionswochen ohne Aufpreis er-
hältlich.
Auch wer seine Immobilie mit neuen Fenstern ausstatten möchte, sollte den Aktionszeitraum bei RBE nutzen. Bis Ende April gibt es beim Fenster-Kauf ein Sicherheitspaket zum Sonderpreis dazu.
Einen Beratungsabend zu den Themen Förderung und Baugenehmigung bietet RBE am 19. März um 19 Uhr in den Geschäftsräumen in der Steller Straße 2 in Stuhr an. RBE-Geschäftsführer Michael Stoermer konnte für diesen Abend zwei Fachleute verpflichten. Referent Mattes Schweer ist der Förderexperte der Firma Solarlux. Er wird an diesem Abend erläutern, welche Fenster, Haustüren, Wintergärten und Terrassendächer in diesem Jahr grundsätzlich förderfähig sind. Außerdem wird er einen Überblick zu KfW-Programm, BAFA-Zuschüssen und
Terrassendach-Aktionen:
10% Rabatt auf das Solarlux Terrassendach SDL Alerio
LED-Aktion: Beleuchtung gratis beim Kauf eines Solarlux Terrassendachs oder Wintergartens
Hochwetterfeste Farben ohne Aufpreis: Höhere Qualität zum gleichen Preis
RC-2n zum Sonderpreis: Erhöhte Sicherheit für Fenster und Türen zum Aktionspreis erhältlich
20 % staatlicher Zuschuss: Beratung zu Förderungen für energieeffiziente Bauelemente
Farbvariationen zum Sonderpreis: Farbige Fensterrahmen abgestimmt auf Ihre Immobile
PVC-Fenster mit und ohne Aluminiumbeplankung
Holz-Fenster mit und ohne Aluminiumbeplankung
Aluminium-Fenster • Holz-Fenster
Michael Stoermer leitet das Unternehmen seit fast 40 Jahren.
dem Steuerbonus geben. Auch auf die Fragen nach der technischen Voraussetzung und der richtige Antragstellung wird Mattes Schweer eingehen. Architektin Maike Meyer ist die zweite Expertin des Abends. Sie wird zunächst erläutern in welchen Fällen ein Bauantrag erforderlich ist. In ihrem Vortrag wird sie die Unterschiede zwischen einem Kaltwintergarten, einem Wohnwintergarten und einem Terrassendach darstellen. Außerdem wird sie die Frage nach den erforderlichen Unterlagen und Nachweisen für das Bauamt beantworten. Im Anschluss an beide Vorträge können die Besucher des Beratungsabends ihre individuellen Fragen stellen. Eine Anmeldung zu diese Veranstaltung ist unbedingt bis zum 12. März unter info@rbe-stuhr. de oder 04206-41620 erforderlich. WR
Neu im Programm: Gesichtserkennung für Haustüren.
In der Ausstellung finden sich nur Produkte von den jeweils führenden Herstellern der Branche.
Haustür-Aktionen:
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Tel. 0421 – 690 55 350 vertrieb@weserreport.de
Am Ende des Lebens
Seminar zu Abläufen und Hilfsmöglichkeiten
BRINKUM - Nicht nur medizinisch oder pflegerisch ausgebildete Personen können andere am Ende ihres Lebens unterstützen – auch Angehörige können etwas tun. In einem Seminar mit dem Thema „Hilfsmöglichkeiten am Ende des Lebens“ werden entsprechende Kenntnisse über Abläufe und Unterstützungsmöglichkeiten vermittelt.
Ursula Krafeld, Koordinatorin des Hospizvereins Stuhr, leitet die kostenlose Veranstaltung am 2. März von 18.30 bis 21.30 Uhr in den Räumlichkei-
ten der Bahnhofstraße 14. Die Teilnehmenden können innerhalb eines Themenspektrums gemeinsam Schwerpunkte setzen. Dazu gehören Bereiche wie Vorsorgevollmachten, palliatives Netzwerk, Symptomlinderung, Sterbephasen, Bestattungsformen und Trauer. Im Fokus steht auch die Ermutigung und Vermittlung von Sicherheit, um die letzte Zeit bewusst zu erleben. Um eine Anmeldung unter Telefon 0151 / 75 01 24 31 oder E-Mail info@hospizstuhr.de wird gebeten. lcs
Kuchen aus dem Steinbackofen
HEILIGENRODE - Zum ersten Mal in diesem Jahr heizt der Heimatverein Heiligenrode den historischen Steinbackofen im Backhaus an. Am 22. Februar gibt es dann ZwiebelRoggen-, Mehrkorn- und Kürbisbrote sowie Butterkuchen und Mohnkuchenstreifen. Der Verkauf startet um 14 Uhr direkt aus dem Backhaus, An der Wassermühle 10. lcs/Foto: Heimatverein Heiligenrode
Gute Vorsätze die man HÖREN, aber nicht sehen kann
Huchtings Alltag mit Bus und Bahn
LAURA STACHE
HUCHTING - „Ab Mitte März führen größere Bauarbeiten dazu, dass keine Straßenbahn nach Huchting fahren kann“, teilt Lars Degen, bei der BSAG im Fachbereich Verkehrs- und Angebotsplanung tätig, in der jüngsten Beiratssitzung mit. In der Zeit vom 16. bis zum 29. März soll ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden, um die Zeit der Gleisbauarbeiten am RolandCenter und der Neuenlander Straße zu überbrücken.
Als nächstes steht ab dem 7. April eine Anpassung des Busnetzes in Huchting bevor, fährt Degen fort. Aufgrund der Einführung einer Einbahnstraßenregelung für die Kirchhuchtinger Landstraße auf Höhe des Roland-Centers könne die Linie 57 nicht angeboten werden. „Die Linie 58 wird mit angepasster Taktung als einzige Linie im Stadtteil verkehren – alle sechs Minuten“, so der Referent. Zusätzlich müsse Linie 55 ab dem Roland-Center umgeleitet werden: über die B75 / HeinrichPlett-Allee ohne Halt bis zur Haltestelle Friedhof Huchting, um die Fahrzeitverlängerung so gering wie möglich zu halten. Ein Ausblick auf die Mitte des Jahres verspricht eine weitere Umleitung. Der Bau einer Wendeschleife macht es unmöglich, die Haltestelle Brüsseler Straße in diesem Zeitraum zu bedienen, erklärt Degen. Der Bus der Linie 58 wird dann via Mittelshuchtinger Dorfstraße zunächst eine kleinräumige Umleitung fahren. Die Menschen im Stadtteil sprechen von alltäglichen Problemen mit Bus und Bahn. Insgesamt kommt die BSAG in ihrer Bewertung der Pünktlichkeit des öffentlichen Personennahverkehrs in Huchting jedoch auf ein gutes Niveau, welches im Mittel unkritisch sei. Auch Ausfälle gebe es sehr selten, vielmehr sei ein Teil des Unmuts auf eigentlich
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Die Situation des ÖPNVs am Roland-Center wird sich in den kommenden Monaten wieder verändern.
der Brücke hätte massive Auswirkungen auf die gesamte Stadt, sodass eine neue Gesamtkonzeption her müsste“, so von Seck. Bei grünem Licht stelle sich dennoch wieder die Frage, wie lange die Brücke nach der Freigabe tatsächlich noch nutzbar sein wird. Ein ausgearbeitetes Konzept gebe es dafür noch nicht, sagt Degen, die BSAG sei aber über mögliche Lösungen im Gespräch. Nach eigenen Angaben ist ebenfalls eine Neugestaltung des Nachtliniennetzes zwar im Gespräch, eine Umsetzung jedoch noch nicht finanziert und liege in unklarer Zukunft. Ersatzverkehr,
ungeplante Verbindungen in der Fahrplaner-App zurückzuführen. „Anschlüsse mit einer Umstiegszeit von einer Minute haben wir nicht vorgesehen, trotzdem gibt die App den Vorschlag aus. Verspätungen von einer Minute lassen sich im Verkehr aber nicht vermeiden, sodass man dann auch schnell mal die Bahn vor der Nase wegfahren sieht“, sagt Degen. Kritik aus dem Stadtteil gab es auch den Anzeigern des Typs „Axentia“, welche Echtzeitinformationen über die Ankunft der nächsten Busse direkt am Haltestellenschild anzeigen sollen, häufig aber ausfallen – wegen Vandalismus oder leerer Batterien, begründet Degen. Auch größere Störungen oder Umleitungen können auf den Schildern nicht in nötiger Tiefe abgebildet werden. In der Theorie könnte zwar ein automatischer Lauftext eingespielt werden, in der Praxis ist das System jedoch nicht an den Leitrechner angebunden –es müsste also jeweils manuell
Gemeinsam in den Tag starten
HEILIGENRODE - Das nächste Frühstück im Gemeindesaal der Kirchengemeinde Heiligenrode steht vor der Tür: Am 25. Februar kann von 9.30 bis 12.15 Uhr beim gemeinsamen Essen miteinander ins Gespräch gegangen werden.
gelöst werden, führt Degen aus. Aus Kostengründen sei eine Verbesserung der Einbindung momentan nicht möglich, es gebe jedoch andere Kanäle der BSAG für ergänzende Informationen sowie neues Personal, speziell zuständig für die Axentia-Anzeiger, um zumindest Informationsausfälle zukünftig deutlich zu verringern. Ob die Straßenbahnen bald wieder über die BürgermeisterSmidt-Brücke fahren können, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen, sagt Franka von Seck von der senatorischen Behörde für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung. „Ein Ausfall
ERSATZVERKEHR AB DEM 16. MÄRZ
Die Linien 1 und 14 starten und enden an der Haltestelle BSAG-Zentrum.
Die Linien 57/58 werden ab Haltestelle Roland-Center Richtung BSAG-Zentrum verlängert:
- ab BSAG-Zentrum Richtung Huchting als 57E/58E - ab Roland-Center Richtung BSAG-Zentrum als Linie 1E
An der Haltestelle BSAG-Zentrum kann in die Linien 1, 6 und 14 umgestiegen werden.
Förderung für Klimaschutz
Finanzielle Unterstützung für Investitionen
Zu Gast ist an diesem Vormittag die Pastorin Ricarda Rabe, die neue Altenseelsorgerin des Kirchenkreises Syke-Hoya. Im Gespräch wird sie von ihrer Arbeit erzählen und wie sie zurück in ihre Heimat gekehrt ist.
Eine Anmeldung ist noch bis zum 23. Februar möglich unter 0176 / 52 07 78 80 oder gparkestuhr@t-online.de. Die Kosten betragen 5 Euro. lcs
Die Antragstellung ist nur online möglich, die Formulare sind abrufbar unter stuhr.de/ foerderungklimaschutz lcs
STUHR - Insgesamt 30.000 Euro stellt die Gemeinde Stuhr in diesem Jahr als Unterstützung für Investitionen in Maßnahmen zum Klimaschutz zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können einen Zuschuss von 500 Euro pro Haushalt für geplante Projekte erhalten, wenn diese einen aktiven Beitrag zu mehr Energieeffizienz, Ressourcenschonung und nachhaltiger Mobilität leisten. Dazu zählen Dachflächenfenster, Solarstromspeicher bei Erstinstallationen, Lastenfahrräder, Regenwasserzisternen sowie der hydraulische Abgleich von Heizungsanlagen. Wieder aufgenommen wurden außerdem sogenannte steuerbare Wallboxen für Elektrofahrzeuge, also Wandladestationen für Elektroautos. Dachbegrünungen werden weiterhin gesondert berücksichtigt und mit einem Zuschuss von 1.000 Euro gefördert, angepasst hingegen wurde die Förderung von Stromspeichern: Künftig sind ausschließlich Erstinstallationen förderfähig, die außerdem über eine Mindestkapazität von fünf Kilowattstunden verfügen müssen.
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Kultur statt Kassenbon
Treffpunkt „Kulabi“ zieht in den ersten Stock des Roland-Centers ein
LAURA STACHE
HUCHTING - Zwischen Bekleidung und Accessoires, Getränken und Speisen ist ein ganz andersartiges Angebot in das Roland-Center eingezogen. Auf dem Schaufenster einer zuvor leeren Fläche steht jetzt „Kulabi“ in bunten Buchstaben. Die Einrichtung erinnert an ein farbenfrohes und gemütliches Wohnzimmer, ebenso die Atmosphäre – geborgen, geschützt und etwas ruhiger als im Rest des Centers.
„Wir probieren einfach aus. Es soll ein Raum der Begegnung für Menschen sein, die sich sonst nicht getroffen hätten“, erzählt Vera Zimmermann, Geschäftsführerin des Kulturladens Huchting. Auf der neu gestalteten Fläche finden ab sofort kostenfreie kreative Werkstätten statt, die verschiedene Techniken vermitteln und etwas lernen lassen. Dazu gehört beispielsweise der Umgang mit Textilien, Schmuck, Farben oder Drucken. Andererseits finden Bürgerinnen und Bürger auch regelmäßig das Ortsamt Huchting oder Beratungsangebote vor Ort, etwa vom Gesundheitspunkt oder Arbeit und Ökologie (A&Ö).
Einige Veranstaltungen weisen selbst einen experimentellen Charakter auf: Geplant sind Formate wie ein gemeinsamer „Digital Detox“, also eine bewusste Auszeit von Internet und zahllosen Benachrichtigungen auf dem Smartphone, verrät Zimmermann. Oder auch zusammen malen: Aus vielen kleinen Anfängen
am wichtigsten sind. Foto: Stache
schließlich ein gemeinsames Ganzes schaffen – mit Musik, ohne Worte. Das breit gefächerte Programm ist offen für weitere Ergänzungen und möchte dabei alle Altersgruppen ansprechen. „Perspektivisch stellen wir uns noch mehr Angebote insbesondere für ältere Personen vor“, sagt Zimmermann. Auch die Fläche soll sich entsprechend weiterentwickeln können und sich den Bedürfnissen anpassen. Eine große LED-Leinwand ermöglicht derzeit das Spielen von Videospielen, von der Stadtteilbibliothek gefüllte Bücherregale la-
den zum Vorlesen ein. „Kulabi“ entstand als Kooperation des Kulturladens mit der Medienwerkstatt sowie der Stadtbibliothek Huchting. Die Wände zieren Ergebnisse von Projektarbeiten des Kulturladens, darunter „Wertefahnen“, die die wichtigsten Werte porträtierter Personen in vielen Sprachen abbilden. „Ein Projekt wird bei uns immer aus dem vorherigen geboren. Das kennzeichnet unsere Arbeit“, beschreibt Zimmerman. Ein Thema, das übergreifend für alle kreativen Werkstätten im Roland-Center eine Rolle spielen soll, ist Menschlichkeit und
Mitmensch sein. Die Termine der verschiedenen Angebote sind im Schaufenster ausgestellt und können ebenfalls im Newsletter Huchting eingesehen werden. Das Angebot wird unterstützt vom Roland-Center, dem Beirat Huchting sowie Wohnen in Nachbarschaften (WiN), weshalb eine Teilnahme kostenfrei ist. „Wenn Menschen Geld sparen müssen, dann tun sie das leider zuerst bei Freizeitaktivitäten“, sagt Vera Zimmermann und freut sich, zukünftig mehr Menschen mit kostenfreien Kulturangeboten in Kontakt bringen zu können.
BRINKUM - Plaudern über Reisen, Hobbys, Politik oder Gott und die Welt – aber auf Niederländisch. Zweimal im Monat kommt dazu der niederländische Konversationstreff im Mehr-Generationen-Haus an der Bremer Straße 9 zusammen. Nächster Termin ist der 2. März, von 18.15 bis 19.45 Uhr. Kaffee, Tee und Kaltgetränke stehen dafür bereit.
Petra Tijink leitet den Treff ehrenamtlich. Verheiratet mit einem Niederländer bezeichnet sie das Land selbst inzwischen als ihre zweite Heimat. „Eingeladen ist jeder, der Freude an der niederländischen Sprache hat, Vokabular üben oder einfach mal wieder auf Niederländisch plaudern möchte“, sagt Tijink. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig. lcs
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Zwei Ziegenböcke suchen neue Herde
Für die beiden kastrierten Ziegenböcke Hank (7) und Gandalf (8) sucht das Tierheim ein liebevolles Zuhause. Gut wäre es, wenn das Duo, das nur zusammen vermittelt wird, schon in eine bestehende Herde, idealerweise mit großen, standfesten und selbstsicheren Tieren, integriert werden könnte. Ausreichend Platz, eine sichere Einzäunung und eine artgerechte Haltung sind Voraussetzung für die Vermittlung. Hank ist sehr aufgeschlossen, neugierig und unkompliziert im Umgang. Er fügt sich gut in eine Herde ein und sorgt mit seiner
ruhigen Art für Ausgleich. Gandalf wiederum ist das genaue Gegenteil: ein sehr dominanter Bock, der seine Stellung deutlich zeigt. Vor allem gegenüber kleineren oder unsicheren Tieren sowie Menschen kann er sehr bestimmend auftreten. Daher braucht er klare Strukturen. Erfahrung im Umgang mit Ziegen und souveräne Bezugspersonen sind erforderlich.
Das Tierheim befindet sich an der Hemmstraße 491. Infos zu Öffnungszeiten und Tieren gibt es unter der Rufnummer 35 11 33 und bremer-tierschutzverein.de im Internet. WR
Liebe Leserinnen und Leser, Im November feiern wir unser 50-jähriges Jubiläum! Freuen Sie sich auf wöchentliche Angebote und Aktionen zur Unterstützung von Vereinen etc. !
HEUTE: Fischereiverein Delmenhorst von 1896 Woche 12
Unsere Spende ging in dieser Woche an den Fischereiverein Delmenhorst - hier haben wir beim Kauf einer Drohne unterstützt, welche zur Gewässerüberwachung eingesetzt wird. Der Verein kümmert sich um viele Belange rund um den Angelsport und Schutzaufgaben für unsere Gewässer. Wer auch etwas mit einer Spende beitragen möchte, kann sich an info@fischereiverein-delmenhorst.de wenden.
Foto v.l.n.r.: T. Najdowski, Mirco Mausolf und G. Porth
Ein Kilt bedeckt einen großen Teil der Wand. Menschen aus Huchting teilen darauf die Werte, die ihnen
Gandalf (l.) und Hank suchen eine neue Herde. Fotos: pv
Der schönste Schulgarten
Dritter Wettbewerb startet im März
Schulgärten sind Lernorte, an denen Kinder und Jugendliche ein stärkeres Bewusstsein für die Herkunft von Lebensmitteln und ökologische Zusammenhänge entwickeln können. In Bremen nutzen rund 80 Schulen diese ganzheitliche Möglichkeit zum Lernen – Tendenz steigend. Mit seinem dritten Schulgartenwettbewerb ruft der „Landesverband der Gartenfreunde“ nun unter dem Motto „Natural Gardening“ dazu auf, der Natur im Garten mehr Raum zu geben. Gesucht werden innovative Ideen und nachhaltige Konzepte, die den Schulgarten in eine Oase der biologischen Vielfalt verwandeln und aktiv zum Umweltund Klimaschutz beitragen. Statt aufgeräumter Beete steht bei diesem Wettbewerb das naturnahe Gärtnern im Fokus. Ob beim Anbau biologischer Mischkulturen, der Anlage von Insektenschutzbeeten oder der nachhaltigen Regenwassernutzung – Ziel ist es, die natürliche Vielfalt und deren Grundlagen direkt auf dem Schulgelände erlebbar zu machen. „Beim Gestalten von Gartenprojekten setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den natürlichen Prozessen im Garten auseinander und lernen Verantwortung
für die Natur zu übernehmen“, erklärt Sylke Brünn, Schulgartenkoordinatorin beim Landesverband. „Ob im Schulgarten nur wenige Nutzpflanzen angebaut werden oder aber Kleinbiotope, heimische Pflanzen und alte Kultursorten, macht einen wesentlichen Unterschied für die Artenvielfalt“, so Brünn. Um den Start in die Umsetzung grüner Ideen zu erleichtern, erhalten die ersten 20 angemeldeten Schulen ein Startgeld von 100 Euro. In der finalen Wettbewerbsphase im Juni 2027 wird eine Fachjury acht ausgewählte Schulgärten bereisen. Die drei besten Konzepte werden mit Preisgeldern in Höhe von 500, 300 und 200 Euro prämiert. Die Start- und Preisgelder werden von der Wohnungsbaugesellschaft Gewoba gefördert. Die Anmeldungen zum Wettbewerb starten am 2. März über das Onlineformular. Teilnehmende Schulen können ihre Berichte dann bis zum 30. September einreichen. Weitere Infos unter: https://ogy.de/SGW26-27. Der Bremer Dachverband der Kleingärtnervereine engagiert sich mit seiner Schulgarteninitiative seit 2015 für eine Stärkung der Schulgartenarbeit in Bremen. WR
Wer legt den schönsten Schulgarten an? Landesverband der Gartenfreunde startet diesjährigen Wettbewerb. Foto: Pixabay
Vorzugsvariante erzeugt Unbehagen
Airportstadt Süd: Obervielander fürchten Änderung an der B6n durch die Hintertür
ROBERT LÜRSSEN
Die Airportstadt Süd ist eines der zentralen Gewerbeent wicklungsprojekte in Bremen i n den kommenden Jahren. Zwischen Start- und Lande bahn sowie der Grenze zur Ge meinde Stuhr sollen auf dem Flughafengelände Entwick lungsräume für die Luft- und R aumfahrtindustrie geschaf fen werden. Doch wie kommen künftig Mitarbeitende und Lie feranten auf diesen Teil des Ge ländes, der bisher nur über kleine Versorgungswege inner halb des Flughafen-Sicher heitsbereichs erschlossen ist?
Die Ergebnisse einer Machbar keitsstudie präsentierte Simo ne Geßner aus dem Referat Gewerbeplanung im Wirt schaftsressort dem Beirat Obervieland.
„Wir müssen aufpassen, dass die Variante 5 für uns nicht zum trojanischen Pferd wird“, warnte Anwohner Norbert Breeger zum Abschluss der Diskussion. Variante 5 bezeichnet die Vorzugsvariante zur Anbindung des neuen Gewerbegebiets. Die Trasse verläuft vom geplanten Gewerbegebiet ein Stück Parallel zur Start- und Landebahn, dann am Rand des Flughafens entlang, um dann zu verschwenken und am Knotenpunkt Kattenturmer Heerstraße / Arsterdamm auf das bestehende Straßennetz zu treffen. Damit verläuft sie teilweise parallel zur Linie der in Planung befindlichen B6n und schneidet diese am Ende. „Es ist sicher ein guter Zeitpunkt, um die Pläne übereinander zu legen“, sagte Geßner. Ziel sei eine Anbindung an die B6n, insbesondere, um die Kattenturmer Heerstraße zu entlas-
Die gelbe Fläche (FFN) kennzeichnet die geplante Airportstadt Süd auf dem Flughafengelände. Die Variante 5 zur Anbindung ist ebenfalls gelb dargestellt. Die blaue Linie zeigt den groben Verlauf der B6n bis zur Landesgrenze Niedersachsen. Grafik WR, Kartenquelle: GeoPortal Bremen
ten. Andere Varianten wurden verworfen, weil sie entweder über ungeeignete Straßen ans überörtliche Netz führen (Variante 2, Grolland), die Kattenturmer Heerstraße zusätzlich belasten würden (Variante 3) oder nicht die Zustimmung der Gemeinde Stuhr erfuhren (Varianten 1, 4.1, 4.2).
Soweit, so gut. Einige Kattenturmer befürchten allerdings ganz etwas anderes: Wenn zwischen Flughafen und Wolfkuhlensiedlung erstmal eine Straße gebaut wäre, könnte sie genutzt werden, um sie zur Umfahrungsvariante der B6n weiter zu entwickeln statt die von der Bürgerschaft beschlossene Variante mit Untertunne-
Der neue Nissan Micra
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lung des Flughafens. „Wir bitten darum, mit dem Bau von Variante 5 zu warten, bis eine Entscheidung über B6n gefallen ist. Sonst bekommen wir das, was wir nicht wollen: Umfahrung und Querspange“, so ein Anwohner. Geßner versicherte, dass Tunnelvariante und Anbindung der Airportstadt Süd sich vereinbaren ließen. Die Querspange sei dann hingegen nicht realisierbar. Für die ausstehende Detailplanung verwies sie ans Verkehrsressort beziehungsweise die DEGES, die von der Autobahn Gesellschaft des Bundes mit der Planung der B6n beauftragt worden ist. Auf der Internetseite der
DEGES ist nachzulesen, dass eine Bestandsvermessung als Grundlage für weitere Planung und Überprüfung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie inzwischen abgeschlossen sei. Die Voraussetzungen zum Anschluss an den derzeit in Bau befindlichen Abschnitt 2/2 der A281 seien durch das abgeschlossene Baurechtsverfahren geschaffen. Baubeginn: ab 2034. Vorher sind eventuell noch eine Flächennutzungsplanänderung in Bremen und ein Raumordungsverfahren in Niedersachsen durchzuführen. Daran anschließend wären dann Unterlagen für das Linienbestimungsverfahren aufzustellen.
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Ein ungewöhnlicher Patient begehrte nach Mitteilung der Feuerwehr Bremen am vergangenen Sonntag Einlass in die Notaufnahme des Klinikums Links der Weser. Indem er mit dem Schnabel gegen die Eingangstür pickte machte sich ein Kormoran bemerkbar. Ein Dreifach-Angelhaken hatte sich bei dem Wildvogel im Schnabel festgesetzt. Die diensthabenden Mitarbeiter der Notaufnahme baten deshalb die Feuerwehr um Hilfe.
Ein Angelhaken im Schnabel ist für Vögel extrem gefährlich. Neben Schmerzen und Infektionen droht auch der Hungertod. Offenbar aufgrund seiner extremen Not hatte der glänzende Wasservogel seine Scheu vor den Menschen verloren und ihre Nähe gesucht. Der Kormoran ließ sich nach Angaben der Feuerwehr widerstandslos von der Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Feuer- und Rettungswache 4 aufnehmen und sichern. In Zusammenwirken von Berufsfeuerwehr und medizinischem Personal der Notaufnahme konnte der Angelhaken entfernt und die Wunde versorgt werden. Anschließend entließen die Retter den Vogel wieder in die Freiheit. rl
Der gefiederte Patient machte sich durch Picken an der Glastür in der Notaufnahme des Klinikums Links der Weser bemerkbar.
Medizinisches Personal und Feuerwehr arbeiteten bei der Entfernung des Angelhakens zusammen.
Fotos: Feuerwehr
Bremen
Zurück zu alter Größe?
Was Projektentwickler und Stadt im historischen Balgequartier vorhaben
PHILIPP BEHRBOM
Betrachtet man das Balgequartier historisch, ist es wohl eines der bedeutendsten für die Bremer Geschichte. Benannt nach dem ehemaligen Fluss Balge, war es am Fuß der Düne der erste Ankunftsort für Kaufleute und Besucher, die über den Fluss kamen. Heute ist die Balge nicht mehr zu sehen, doch die Gebäude, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt so wichtig waren, stehen noch immer – und sollen gemeinsam ein neues Quartier formen.
An allen Ecken wird im Balgequartier gebaut, egal ob außen oder hinter den Fassaden tut sich etwas. Zwischen Obernund Martinistraße sollen vier große Bauprojekte das Aussehen des Viertels prägen. Den Aufschlag machte bereits 2020 das Johan-Jacobs-Haus an der Obernstraße. „Wir bieten hier den Eingang zum Quartier der historischen Giebel“, erklärt Kai Ladebeck, Geschäftsführer Immobilien bei der Johan Jacobs GmbH. Das Stammhaus der Marke Jacobs wurde in seiner historischen Art und Weise wiedererrichtet. Für Ladebeck steht die Aufenthaltsqualität im Fokus, insbesondere auf den Plätzen, die sich hinter dem JacobsHaus ergeben haben oder noch geschaffen werden sollen: „Wir haben uns gefragt, was hat Bremen an dieser Stelle nach dem Krieg verloren und was gilt es nun zurückzugewinnen.“
Das Essighaus, direkt hinter dem Jacobs-Haus, feierte im vergangenen Jahr Richtfest. In mühevoller Kleinstarbeit wurden alte Fassadenelemente des ehemaligen Wohnhauses der Kaufmannsfamilie Esch in die neue Fassade des Essighauses eingefügt. Inzwischen ist bereits Einzelhandel ins Erdgeschoss eingezogen. In zwei Wochen soll dort das nächste Restaurant eröffnen, wo ab 1830 Essig her-
Im Essighaus an der Langenstraße soll in den kommenden Wochen die nächsten Mieter einziehen. Es ist nur ein Teil des Balgequartiers. Foto: Schlie
gestellt wurde. „Mit Beets and Roots haben wir ein Konzept gefunden, das uns überzeugt und das uns in der Innenstadt an der Stelle noch gefehlt hat“, meint Ladebeck. Die Vermarktung der Flächen sei beinahe abgeschlossen, betont Ladebeck.
Anders sehe dies bei der Stadtwaage direkt neben dem Essighaus aus. „Das ist leider noch ein Stück weit Zukunftsmusik“, so Ladebeck. Obwohl sich das Gebäude mitten im Quartier befinde, verbiete die Polizei derzeit noch die Nutzung. Der Grund: Brandschutz. Wann die Projektentwicklung an dem historischen Gebäude weitergehen kann, sei noch unklar.
Vollzug melden kann Ladebeck hingegen in Sachen Kontorhaus. Das Restaurant Bo-
Tischfußball bei der VHS
Schnupperkurs mit Bundesligaspieler
Viele kennen Tischfußball nur aus der Kneipe oder vom Spieleabend. Doch der Sport hat sich längst professionalisiert: Im Deutschen Tischfußballbund sind über 300 Vereine organisiert, die auf hohem Niveau trainieren und an Wettbewerben teilnehmen. Wer neugierig geworden ist, kann im März an der VHS Süd einen Schnupperkurs besuchen – und Tischfußball einmal ganz anders erleben. Der Kurs wird von Bundesligaspieler Sven Abramowski geleitet. Auch die Tische im Trainingsraum des Sportverein Roter Stern Bremen sind professionelle Kickertische auf Wettbewerbsstandard. Beste Voraussetzungen also, um den Sport richtig kennenzulernen. Inhaltlich verbindet der
Schnupperkurs Theorie und Praxis: Was ist Tischfußball als Sportart? Und wie gelingen Ballkontrolle, gezieltes Passen und Schüsse? Schritt für Schritt lernen die Teilnehmenden grundlegende Techniken und Taktiken – verständlich erklärt und direkt praktisch umgesetzt.
„Solche Angebote zeigen, wie vielfältig Sport im Stadtteil sein kann – offen, gemeinschaftlich und für alle zugänglich“, sagt Jigal Beez, Regionalstellenleiter Süd der Volkshochschule Bremen. „Viele Teilnehmende entdecken dabei nicht nur einen neuen Sport, sondern auch neue Kontakte.“
Anmeldung: unter 0421 / 36 11 23 45, vhs-bremen.de oder in der Regionalstelle Süd, Theodor-Billroth-Straße 5. WR
na’me soll im April eröffnen, und auch darüber hinaus blickt Ladebeck positiv auf die weitere Vermietung von Flächen. „Wir sind in Gesprächen mit verschiedenen Anbietern, Hifi, Musikinstrumente, Literatur, da wird ein toller Mix entstehen“, so Ladebeck. Abgerundet werden soll das Kontorhaus durch das Stadtmusikantenhaus, das 2027 im Kellergeschoss eröffnen soll, während im Obergeschoss das Literaturhaus sein neues Heim findet. Im Erdgeschoss solle dann ein „dritter Ort“ entstehen, der offen für alle sei, erklärt Ladebeck. Hier wäre konsumfreies Aufhalten möglich, beispielsweise um zu arbeiten, zu lesen oder sich mit Freundinnen und Freunden überdacht zu treffen.
Nach der Vermietung der Flächen sei die Entwicklung je-
doch noch nicht abgeschlossen. Das gesamte Quartier soll weiter aufgewertet werden, unter anderem durch einheitliche Beleuchtung. Auch soll der ehemalige Flusslauf der Balge sichtbar gemacht werden. Um die Kosten zu verteilen, schließen sich die Anlieger des Balgequartiers zu einem Business Improvement District (BID) zusammen. Spätestens im August soll der BID die Gremien der Bürgerschaft durchlaufen haben, heißt es von Seiten des Wirtschaftsressorts. Rund 2,6 Millionen Euro bringen die Anlieger ein, Geld vom Staat komme keines, erklärt Ladebeck. „Das zeigt, welch einmaliges Engagement wir hier an der Stelle haben, um dieses Quartier zu entwickeln“, schließt Carolin Reuther von der City Initiative.
Prospekte künftig am Wochenende
Die Handelskette Kaufland stellt die Verteilung ihrer gedruckten Handzettel auf einen neuen Rhythmus um: Ab März wird der Prospekt bundesweit am Wochenende statt wie bisher in der Wochenmitte an die Haushalte zugestellt. Davon profitieren auch die Leserinnen und Leser unserer Zeitung, denn ab kommender Woche belegt Kaufland große Teile unserer Auflage.
Mit der Verschiebung des Verteiltages auf das Wochenende reagiert der Lebensmittelhändler direkt auf die Bedürfnisse vieler Kunden. „Die Erfahrungen mit dem Versand unseres digitalen Prospektes per Whatsapp am Sonntag zeigen, dass viele unserer Kunden gerne bereits am Wochenende in den Prospekt schauen. Diese Gewohnheit möchten wir nun auch mit der gedruckten Version unterstützen. So haben unsere Kunden die Möglichkeit,
ARBEITSMARKT
Bundeswehr
lädt zum Jobcafé
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
Dihren Wocheneinkauf schon am Samstag oder Sonntag mit allen Sparmöglichkeiten bei Kaufland zu planen“, sagt Christoph Schneider, Geschäftsführer Marketing. Zur Steigerung der Übersichtlichkeit wird das Format des Handzettels auf ein Wende-Layout umgestellt. In diesem Heft gibt es zwei Angebotsstarts: einen von Montag bis Mittwoch und einen von Donnerstag bis zum darauffolgenden Mittwoch. Durch zwei gleichwertige Einstiege werden beide Angebotsblöcke gleichermaßen gewichtet. Der bewährte Aktionsrhythmus von Donnerstag bis Mittwoch bleibt für die Kunden unverändert bestehen, sodass der Donnerstag weiterhin der wichtigste Werbetermin der Woche ist. Die ab Montag gültigen Angebote geben den Kunden hingegen einen Impuls für den Wochenstart. WR
er Arbeitsmarkt befindet sich im Umbruch. Viele Unternehmen passen sich an, einige bauen Personal ab. Die Bundeswehr hingegen sucht nach qualifizierten Mitarbeitenden und bietet stabile Beschäftigung, Karrierechancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Die Bundeswehr ist mit über 265.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Sie bietet Ausbildung, Führungsaufgaben und Spezialistenpositionen. Die Frage ist: Wie gewinnt die Bundeswehr junge Menschen und Fachkräfte, angesichts der Angebote des privaten Sektors? Ist es die sichere Anstellung, der Dienst an der Gesellschaft oder die breite Palette an Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten? Ob die Bundeswehr als Arbeitgeber infrage kommt, kann man am besten durch eigenes Infomieren überprüfen. Das Jobcafé der Bundeswehr, eine Online-Veranstaltung der Bundesagentur für Arbeit, via Teams am 25. Februar, 10 Uhr, bietet Einblick in Einstellungsmöglichkeiten, Zukunftsperspektiven und Karrierechancen. Interessierte können sich online über eveeno.com/336183920 in die Veranstaltung einwählen.
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Neuer Intendant am Bremer Theater
Armin Petras folgt auf Michael Börgerding
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53 Bewerber habe es gegeben, letztlich fiel Wahl des Nachfolgers von Michael Börgerding als neuer Intendant des Bremer Theaters aber wohl nicht zu schwer, wie man den Worten von Kulturstaatsrätin
Carmen Emigholz entnehmen
konnte: Armin Petras ersetzt ab der Spielzeit 2027/2028 den Anfang 2025 verstorbenen Michael Börgerding.
„Wir haben uns für Petras entschieden, weil er bewährte Arbeit immer wieder mit Elementen der Erneuerung zu versehen weiß, was seinen Stil über seine gesamte Karriere hinweg immer wieder besonders geprägt hat“, so Emigholz. Der zehnköpfigen Kommission, die über die Personalie entschied, war wichtig, jemanden zu finden, der nicht nur neue Ideen einbringt, sondern vor allem auch die Qualität erhält, so die Staatsrätin. Schließlich gehe es nicht nur darum, Kunst zu machen, sondern auch für die 400 Mitarbeiter des Hauses Sorge zu tragen – Erfahrung sei deshalb ein wesentliches Einstellungskriterium gewesen.
Petras zur Seite stehen
Franziska Benack und Frede -
rike Krüger als seine Stellvertreterinnen. Wie genau die Aufgaben unter ihnen verteilt werden, entscheidet das Team
in den kommenden Monaten. Der Vertrag ist auf fünf Jahre befristet.
Börgerding hatte 2012 das
finanziell angeschlagene Theater Bremen übernommen. Er hat es zusammen mit dem inzwischen ebenso verstorbenen Geschäftsführer Michael Helmbold sowie seinem Fokus auf zeitgenössisches Theater aus der Schuldenkrise geführt und so dafür gesorgt, dass das Haus am Goetheplatz wieder ein Flaggschiff der Bremer Kultur wurde. „Er hat es nicht nur zu einem Aushängeschild Bremens gemacht, sondern der ganzen Theaterlandschaft Deutschlands“, sagt Petras, der seine neue Intendanz als „anspruchsvolle Aufgabe“ sieht.
Unbekannt ist er in der Stadt übrigens nicht: Petras war ab der Spielzeit 2018/2019 bis 2021/2022 Hausautor und Hausregisseur am hiesigen Theater. Er inszenierte in den vergangenen Spielzeiten im Musiktheater unter anderem „Anna Karenina“, außerdem schrieb er das Libretto für die spartenübergreifende Musiktheaterproduktion „Wahlverwandtschaften“. Im Schauspiel gab er 2018 seinen Einstand mit „Love you, Dragonfly“ und in der aktuellen Spielzeit bringt er Tolstois „Krieg und Frieden“ auf die Bühne des Theater Bremen. bm
Gesprächskonzert der Philharmoniker
Ein großes Orchester und zwei gemütliche Sessel: für einen Talkgast und einen Moderator – am Dienstag, 3. März, setzen die Bremer Philharmoniker in der Halle 1 im Tabakquartier ihr erfolgreiches neues Konzertformat „Meine Playlist“ fort. Dieses Mal hat das Orchester Jan Böhmermann eingeladen. Im Gespräch mit Moderator Axel Brüggemann wird er anhand seiner Lieblingslieder aus seinem Leben erzählen.
Moderator, Satiriker und Autor Jan Böhmermann ist aus der deutschen Medienlandschaft nicht wegzudenken. Als Moderator, Satiriker und Autor sorgt er mit seiner Late-NightShow „ZDF Magazin Royale“ seit 2020 für Aufsehen und Begeisterung. Beiträge wie das Erdogan-Schmähgedicht sorgten auch international für große Aufmerksamkeit. Mit Olli Schulz moderiert er zudem den Podcast „Fest & Flauschig“ auf Spotify.
Mit dem Konzertformat „Meine Playlist“ lernt das Publikum bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Wirtschaft auf ungewöhnliche Art kennen. Der Talkgast bestimmt die Musik, die live von den Bremer Philharmonikern gespielt und Vorlagen für die Ge-
Jan Böhmermann plaudert aus seinem bewegten Leben. Foto: ZDF / Jens Koch
sprächsthemen geben wird: Lieder aus der Kindheit? Der erste Konzertbesuch? Der Soundtrack zur großen Liebe? Die Klänge, die den Job begleiten? Musik, die inspiriert, die motiviert oder an besondere Lebensereignisse erinnert? Im entspannten Wohnzimmerambiente bieten die Gäste durch die von ihnen ausgewählte Musik – ob Klassik, Jazz, Pop und Rock – im Talk mit Axel Brüggemann Einblicke in ihr Leben und Denken. Mehr Infos und Tickets gibt es unter bremerphilharmoniker. de. bm
Goethe und der verbogene Bundesadler
„So wie wir sind“: Die Weserburg hat ihre Dauerausstellung neu gestaltet
Mit über elf Millionen Kinozuschauerinnen und Zuschauern in Deutschland erlangte Pretty Woman KultStatus und machte Julia Roberts und Richard Gere zu Weltstars. Auch der gleichnamige Titel-Song von Roy Orbison wurde zu einem Grammyprämierten Nummer-1-Hit mit Ohrwurm-Garantie.
Nun gastiert die turbulente Liebesgeschichte um das ungleiche Paar Vivian und Edward erstmals im Metropol Theater Bremen: Vom 17. bis zum 22. März können Besucher „Pretty Woman – Das Musical“ als romantisches, humorvolles und mitreißendes Bühnenereignis mit der Musik von Weltstar Bryan Adams erleben.
Edward und Vivian – zwei
Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Er, ein wohlhabender und erfolgreicher Geschäftsmann. Sie, eine junge Frau, die sich als Prostituierte durch das Leben schlägt. Dieser Gegensatz verleiht der unerwarteten Liebesgeschichte seine zeitlose Magie, welche bis heute Generationen von Zuschauern verzaubert.
Zu erleben ist eine Welt voller Glanz, Glamour und Romantik und natürlich einer d er ikonischsten Momente der Filmgeschichte: wenn Vivian ihre schwarzen Lackstiefel gegen das legendäre rote Kleid tauscht.
Mehr Infos zu der Veranstaltung sowie Tickets gibt es online unter metropoltheater-bremen.de. bm Neues Musical im Metropol Theater
BETTINA MEISTER
Der Jahresbeginn ist für viele Menschen ein guter Zeitpunkt, mal aufzuräumen, umzudekorieren und neue Prioritäten zu setzen. Genauso hat es nun auch die Weserburg gemacht, die ihre Sammlungsausstellung „So wie wir sind“ einer Frischekur unterzogen hat.
Mit neuen Werken, neuen Sammlungen und neuen Themenarealen können Besucher nun die zwei Etagen und rund 2.500 Quadratmetern neu erleben. Bei Weitem nicht alles wurde ausgetauscht, bekannte Werke sind geblieben, wurden allerdings in einen neuen Kontext gesetzt. Hinzugekommen sind 50 neue Positionen. Dabei setzt die von Direktorin Janneke de Vries und Kurator Ingo Clauß kuratierte Dauerausstellung auf zwei Hauptthemen: Der Blick in die Gegenwart und historische Positionen – „die bei uns ja aber nur bis in die 60er bis 80er Jahre reichen“, sagt de Vries. Werke von mehr als 100 Künstlerinnen und Künstlern sowie Gruppen sind ausgestellt. „Wir haben wieder komplett neue Räume geschaffen“, so de Vries, die von dem Format, das seit 2019 in der Weserburg umgesetzt wird, überzeugt ist: „Es ist doch spannend, nicht nur neue Arbeiten zu zeigen, sondern die Dinge, die wir haben, in einen neuen Kontext zueinander zu bringen.“ Sozialkritische Themen überwiegen dabei, das Muse -
um wolle schließlich Haltung zeigen, so die Museumsleiterin.
Ein neuer Themenraum widmet sich beispielsweise dem Selbstbild – vom Passfoto über das klassische Porträt bis hin zu Formen der Selbsterkundung. An anderer Stelle geht es um Macht und Empowerment, um patriarchale Strukturen sowie die Vielfalt
Vonda Shepard auf Tour
Soul vom Feinsten im Schlachthof
Bis heute hat Vonda Shepard über zwölf Millionen Alben verkauft, wurde mit zwei Golden Globes, zwei Emmys und zwei Screen Actors Guild Awards ausgezeichnet und hä lt den Billboard-Rekord f ü r d ie meistverkauften TV-Soundtracks
aller Zeiten, den sie mit ihrer Rolle als Bar-Sä ngerin in der Kultserie Ally McBeal einfuhr. Jetzt kommt sie mit neuen und alten Songs wieder auf EuropaTournee und macht auch in Bremen Halt: am 17. April, 20 Uhr, im Schlachthof. bm
von Körperbildern. Zu sehen sind Kunstwerke aller Gattungen: Fotos, Gemälde, Lichtund Soundarbeiten, Installationen, Videokunst sowie auch Objekte, die überraschend humorvoll zu betrachten sind. Besonders gelungen finden die Kuratoren den neuen Raum „Deutschland-Bilder“, der das Thema Nationalität aufgreift: So hängt das
„Goethe“-Bild von Wolfe von Lenkiewicz, Tischbeins „Goethe in der Campagna“ mit Dürers „Feldhasen“ auf dem Schoß zeigt, neben einem aus Stahl geformten und verbogenen Bundesadler, einem idyllischen Bergbild, das Hitlers Wohnsitz zeigt und Luc Tuymans Gemälde „Auschwitz“. Mehr Infos gibt es auch online unter weserburg.de.
„Goethe“ heißt das Gemälde, das Wolfe von Lenkiewicz 2011 malte und das sehr deutlich Werke von Johann Tischbein und Albrecht Dürer zitiert. Foto: Schlie
Edward und Vivian – im März kommt ihre Geschichte auf die Bühne des Metropl Theaters. Foto: Dominik Flohr
Die neue Führung des Bremer Theaters: Armin Petras, Franziska Benack und Frederike Krüger. Foto: Schlie
SPORT KOMPAKT
Nach ihrem überraschenden 29:24-Erfolg über den zuvor ungeschlagenen Tabellenführer HC Leipzig stehen die ZweitligaHandballerinnen des SV Werder heute vor der nächsten schwierigen Aufgabe. Die Bremerinnen müssen beim Tabellenzweiten TG Nürtingen antreten. rl
Für die Handballer des ATSV Habenhausen steht am heutigen Samstag (19 Uhr) eine scheinbar unlösbare Aufgabe an. Der Tabellenletzte der Dritten Liga empfängt am Bunnsackerweg den Spitzenreiter TV Emsdetten. Am vergangenen Wochenende unterlagen die Bremer 29:33 bei der HSG Varel. rl
Nachdem das Top-Spiel gegen den FC Bayern München wegen der schlechten Witterungsbedingungen am Montag abgesagt werden musste, treffen die Werder-Frauen am heutigen Samstag ab 14 Uhr auf die Nordrivalinnen vom Hamburger SV. Da bereits das Spiel gegen den VfL Wolfsburg in der Vorwoche wegen des Schneefalls nicht stattfinden konnte, droht die Elf von Trainerin Fritzy Kromp aus dem Rhythmus zu kommen. Gut lief es hingegen bei den Gegnerinnen. Die Aufsteigerinnen von der Elbe gewannen ihr vergangenes Saisonspiel überraschend deutlich mit 4:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. pb
Sepp Piontek ist tot. Der ehemalige Spieler (1960 bis 1972) und spätere Trainer des SV Werder starb im Alter von 85 Jahren in seiner Wahlheimat Dänemark. rl
Raphael Duarte freigestellt
Keine zwei Wochen nach Amtsantritt von Cheftrainer
Daniel Thioune hat Werder den Trainer-Stab des ProfiTeams schon wieder verkleinert. Co-Trainer Raphael Duarte, der auf Wunsch von Horst Steffen an die Weser geholt worden war, wurde nach einem Gespräch mit Geschäftsführer Clemens Fritz freigestellt.
„Wir sind Raphael sehr dankbar, dass er nach der Freistellung von Horst Steffen gemeinsam mit Christian Groß die Mannschaft interimistisch übernommen hat. In der neuen Konstellation mit Daniel Thioune als Cheftrainer haben sich aber die Aufgaben und
Verantwortlichkeiten für die Co-Trainer verändert“, erklärt Fritz. Die Rolle des 29-jährigen Luxemburgers habe sich durch den Cheftrainerwechsel stak verändert.
Unter Horst Steffen hatte Duarte viel Verantwortung bei der Trainingsleitung getragen. Thioune übernimmt mehr Anteile selber und hat zudem seinen vertrauten Co-Trainer Jan Hoepner mitgebracht. „In unserem Gespräch sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, die Zusammenarbeit zu beenden, da sich auch Raphaels Vorstellungen von seinen Aufgaben von der aktuellen Tätigkeit unterscheiden“, verdeutlicht Fritz. rl
SPORT
Wochen der Wahrheit
Partie gegen den FC St. Pauli markiert den Beginn der Spiele gegen Mitabstiegskandidaten
ROBERT LÜRSSEN UND PHILIPP BEHRBOM
Ob die 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern wirklich als Mutmacher für das wichtige Auswärtsspiel des SV Werder am Sonntag (17.30 Uhr) beim FC St. Pauli geeignet ist, mag diskutabel sein. Sicher ist: Am Millerntor muss Werder punkten, um aus dem von Trainer Daniel Thioune ausgemachte „Glühen des Nestes“ wirklich ein Feuer der Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt entfachen zu können.
Gegen die überlegenen und effizienten Münchener bewies der neue Werder-Coach zumindest schon mal, dass er bereit ist, ausgetretene Pfade zu verlassen, um neue Impulse zu setzen. Etwa mit der Idee, den schnellen Justin Njinmah auf die rechte Schiene zu beordern, damit er seine Stärke mit viel Wiese vor der Nase ausspielen kann.
Dennoch bleibt die Frage, wer in Hamburg und in den Wochen danach die Tore für die Bremer schießen soll. Zehn-MillionenMann Samuel Mbangula musste sich aufgrund des fehlenden Vertrauens in seine Defensivarbeit auch gegen den Rekordmeister mit der Jokerrolle begnügen. Keke Topp und Winter Leihe Jovan Milosevic blieben gleich ganz draußen. Gut möglich allerdings, dass Thioune dabei auch der Erwartung Rechnung trug, dass der Rekordmeister ohnehin nicht viele verwertbare Bälle in Richtung eines Mittelstürmers würde kommen lassen.
Ein Stückchen größer geworden sind auch die Fragezeichen
Torwart Mio Backhaus präsentierte sich zuletzt mit neuem Haarschnitt. „Das ist eine Kampffrisur“, sagte er vor dem Spiel gegen St. Pauli. Foto: nordphoto GmbH / Kokenge
hinsichtlich der Besetzung der Innenverteidigung. Bei Niklas Stark reichte die Luft im ersten Spiel nach überstandener Verletzung für eine Halbzeit. Zu Beginn der Trainingswoche trainierte der 30-Jährige individuell mit dem Ziel ihn in Richtung Spieltag wieder ins Teamtraining zu integrieren. Dagegen wird Karim Couliba-
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teilweise gerissen sind.
Außer Frage steht, was Daniel Thioune von seinem Team auf dem Platz verlangen wird. Immer wieder betonte der Chefcoach, wie wichtig ihm „Haltung“ sei. Denn insbesondere in Sachen Laufleistung sind die Kiezkicker Werder – noch – voraus. Im Ligavergleich rangieren die Hamburger derzeit auf Platz 6, während die Bremer – genau wie in der wahren Tabelle – hier den 16. Platz belegen. In der Partie gegen den Rekordmeister war jedoch eine deutliche Trendumkehr zu erkennen: Mit 124 gelaufenen Kilometern belegte Werder im Ligavergleich Platz 4. Die Partie gegen den Tabellensiebzehnten ist zudem der Beginn einer Serie von Spielen, die für die Grün-Weißen richtungweisend sein werden. Die Wochen der Wahrheit. Nach der Partie gegen die Kiezkicker folgt das Heimspiel gegen das derzeitige Tabellenschlusslicht, den 1. FC Heidenheim, ehe Partien gegen Union Berlin, den FSV Mainz 05 und den VfL Wolfsburg anstehen.
ly, der gegen die Bayern nach einer guten Stunde mit Problemen in der Po-Muskulatur ausgewechselt werden musste, wohl nicht zur Verfügung stehen. Eine MRT-Untersuchung hatte laut Werder eine strukturelle Muskelverletzung im Oberschenkel ergeben. Davon ist üblicherweise die Rede, wenn Muskelfasern oder Muskelbündel ganz oder
Torwart Mio Backhaus verbreitete unter der Woche Optimismus: „Natürlich wollen wir als Team weiter oben stehen. Bisher war es eine schwierige Saison. Ich bin jedoch sicher, dass wir am Ende der Spielzeit sagen werden: Wir haben unser Ziel erreicht“, sagte er mit Blick auf die Tabellensituation. Die Stimmung im Team sei gut. „Ich habe nicht das Gefühl, dass wir die Köpfe hängenlassen. Wir sind etwas angespannter, aber dennoch positiv.
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Erfolgsgeschichte – aus Tragik geboren
25 Frauen aus der Ukraine haben sich in Bremen zum Chor Gloria UA zusammengefunden
Der in der evangelischen St.Markus-Gemeinde am Arsterdamm beheimatete ukrainische Frauenchor Gloria UA lädt für den 23. Februar zum Konzert im Theater am Leibnizplatz ein (Bremer Shakespeare Company, Schulstraße 26). Anlass ist die Vorstellung des ersten Studioalbums mit dem Titel „Hoya“. Gloria UA ist eine Erfolgsgeschichte die aus aller Tragik geboren wurde. 25 Frauen aus der gesamten Ukraine, die im Zuge des Krieges nach Bremen gekommen sind, wurden von der aus Charkiw stammenden und ebenfalls nach Bremen geflüchteten Sängerin Yana Wermuth zu diesem Chor formiert.
„Der 24. Februar 2022 hat unser Leben in zwei Teile geteilt
– vorher und nachher. Das ist für uns ein ganz bedeutender Tag, an dem wir gemeinsam an unsere Vergangenheit und an unsere Zukunft denken“, sagt Yana Wermuth, die den Chor leitet. „Wir zeigen gemeinsam, dass wir einig sind und dass wir noch Kraft haben zu kämpfen. Jeder kämpft an seinem Platz, wie er kann, wir mit Kultur. Wir möchten den Menschen zeigen, dass die Ukraine ein wunderschönes Land mit einzigartiger Kultur ist. Wir Ukrainerinnen und Ukrainer sind anderes, wir haben tatsächlich eine sehr große und reiche Geschichte, die sehr viel mit Kultur verbunden ist“, erklärt die Chorgründerin. Zusammen stehen die Frauen auf der Bühne und singen von
ihrer Heimat, die nun in Trümmern liegt. Ihre Stimmen erzählen von der Situation, wie sie hier wieder Boden unter ihren Füßen spüren und ihre neue Zukunft in Deutschland gestalten. Ihr musikalisches und gesangliches Repertoire umfasst ein breites Spektrum aus Rock, Pop, Balladen und traditionellem ukrainischem Gesang mit eigens dafür geschrieben Songs.
Knapp drei Jahre nach der Gründung bringen Gloria UA und Band mit „Hoya“ nun ihr erstes Album heraus. Der Titel ist ein erfundener Name, der einen Hauch von Gesang in sich tragen soll.
„‚Hoya‘ steht am Beginn des Albums und es ist ein Wiegenlied. Das ganze Album, aber be-
sonders dieses Lied, zeigt die weibliche Stärke. Eine starke Frau singt ein Schlaflied für ihr Kind. Und dieses Kind lässt sie irgendwann frei in diese ‚roughe‘ Welt. Das bringt eine unglaubliche Nähe rein“, sagt Popkantor Falko Wermuth, der den Chor als Pianist und Arrangeur begleitet. „Gloria UA ist ein reiner Frauenchor, weil die Männer im Krieg sind. Wir haben aus dieser Not eine Tugend gemacht. In ihren Gesang legen die Frauen ihr Leid hinein und können es so etwas Gutes wandeln“, so Wermuth.
Tickets gibt es unter shakespeare-company.com oder in der Stadtbibliothek Bremen, sie kosten 27 Euro, ermäßigt 15 Euro. rl
Gute Vorbereitung schützt
Die dunkle Jahreszeit bringt erhöhte Risiken mit sich – aber auch viele Möglichkeiten, sich wirksam zu schützen: Während viele Menschen noch im Büro oder auf dem Heimweg sind, nutzen Einbrecher jetzt im Winter die frühe Dämmerung für unbemerkte Zugriffe auf Häuser und Wohnungen. Ein ungesichertes Fenster, eine unbeleuchtete Einfahrt – oft reichen kleine Nachlässigkeiten, damit sich jemand unbefugt Zutritt verschafft. Wer allerdings vorsorgt, macht Einbrechern das Handwerk schwer.
Thema: Einbruchschutz
Ein stabiler Schließzylinder, abschließbare Fenstergriffe oder Bewegungsmelder im Außenbereich schrecken potenzielle Einbrecher wirksam ab, so die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Auch Beleuchtung mit Zeitschaltuhr, wachsame Nachbarn und eine bewohnte Hausoptik sind einfache, aber sehr effektive Mittel. Neben der Technik sollten Bewohnerinnen und Bewohner auch organisatorisch vorsorgen: Wertsachen am besten sicher verwahren, Seriennummern dokumentieren und keine Hinweise auf Abwesenheiten in sozialen Netzwerken öffentlich zugänglich teilen. Neben technischen Maßnahmen spielt auch die finanzielle Absicherung eine wichtige Rolle.
Selbst bei bester Vorbereitung
Ein sicheres Zuhause beginnt mit der richtigen Vorsorge. Foto: Getty Images/Westend61
lässt sich ein Einbruch nicht immer verhindern – umso wichtiger ist es, im Schadensfall richtig abgesichert zu sein, so die Profis der DVAG. Eine Hausratversicherung ersetzt gestohlene oder beschädigte Gegenstände nach einem Einbruchdiebstahl oder Vandalismus. Wichtig ist, dass die Versicherungssumme dem
tatsächlichen Wert des Hausrats entspricht. Für Haus- und Wohnungseigentümer empfiehlt sich zusätzlich eine Wohngebäudeversicherung, die Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel deckt. Nach einem Einbruch zählt schnelles Handeln: Polizei verständigen, Spuren sichern las-
sen, Schaden dokumentieren und die Versicherung unverzüglich informieren. Fotos, Kaufbelege und Inventarlisten erleichtern die Regulierung und beschleunigen die Erstattung. Wer seine Policen regelmäßig überprüft und seine Unterlagen geordnet bereithält, spart im Notfall Zeit und Nerven.
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