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Hamme Report vom 14.03.2026

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Minister ehrt Engagement

Andreas Philippi besuchte

Alzheimer-Gesellschaft Seite 4

Zines aus dem Krieg Palästinensische Perspektiven in der Moorrübe Seite 8

Neue Junggesellen freigesprochen Zeremonie verabschiedet

Handwerkslehrlinge im Kreis Seite 7

Wir freuen uns auf Ihren

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UnsereVerkaufsgebiete:

Themencafé zu Märchen

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WORPSWEDE – Anne Vögeding lädt für Donnerstag, 19. März, 15.30 Uhr, zum Themencafé in das Annehus ein, Dorfstraße 14. Sabine Lutkat von der Europäischen Märchengesellschaft spricht zum Motto „Auf Vogels Schwingen“. Anmeldung unter Telefon 04792 / 28 93. fmo

An der Ritterhuder Straße sollen die Tempo-30-Schilder demnächst den Zusatz „werktags von 7 bis 18 Uhr“ erhalten. Außerhalb dieser Zeiten gilt hier dann wieder ein Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde. Foto: Fricke

Streit ums Tempolimit

Tempo-30-Zonen erregen die Gemüter in der Kreisstadt / Erster Stadtrat verweist auf weniger Unfälle

MONIKA FRICKE

OSTERHOLZ-SCHARMBECK –

den, so Haß, statt sich in sozialen Medien oder am Stammtisch über die Verkehrssituation zu beklagen.

Beratung rund um Behinderung

OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) bietet am Mittwoch, 18. März, von 9 bis 12 Uhr, eine kostenlose Beratung in allen Fragen rund um das Thema Behinderung an. Anmeldung per EMail an info@eutb-osterholz.de aeu

Aufgrund von vermehrten Diskussionen, Fragen von Anwohnern und Debatten im Rat der Stadt sowie im Planungsausschuss zu den Tempo30-Beschilderungen, lud der Erste Stadtrat Torsten Haß zusammen mit Verkehrsexperten der Unteren Verkehrsbehörde der Stadt kurzerhand zu erklärenden Gesprächen ins Rathaus ein. Zur veränderten Verkehrssituation durch Geschwindigkeitsreduzierungen bemerkte Haß, dass seit der Einrichtung der Tempo-30-Zonen erheblich weniger Unfälle in der Stadt registriert wurden, und vor allem: keine tödlichen. „Das ist das, was wir erreichen wollten“, so der Erste Stadtrat. Es sei wichtig, das Thema anzusprechen, um auf die Diskussionen und Wünsche der Anwohner einzugehen. Diese sollten sich lieber direkt an die Stadt wen-

Uwe Schleucher und Matthias Schulz von der Unteren Verkehrsbehörde berichteten ausführlich über die Verkehrssituationen in der Stadt. Schleucher blickte zurück auf das Jahr 2024. Der Bundesrat erließ damals neue Verwaltungsvorschriften, die die lokalen Verkehrsplaner mit großen Veränderungen konfrontiert hätten.

Haß: Seit Einrichtung der Tempo-30-Zone keine tödlichen Verkehrsunfälle in der Kreisstadt

Eine Neuerung: Im Stadtgebiet vor „sensiblen Einrichtungen“ wie Schulen, Kitas, oder Seniorenheimen sollten Tempo-30-Zonen eingerichtet werden, wenn auch anfangs zeitlich beschränkt. Die Verkehrsbehörde beschloss inzwischen, die Lücken zwischen mehreren Einrichtungen an einer Straße

mit durchgängigen Tempo-30-Zonen ohne zeitliche Begrenzung zu schließen. Somit vermehrten sich die geschwindigkeitsreduzierten Bereiche in der Stadt. Regelmäßig, alle zwei Jahre, würden neuralgische Punkte mit unfallträchtigen Kreuzungen in Verkehrsschauen durch Polizei, Landkreis und weitere Verkehrsexperten überprüft und beraten, erklärten die Mitarbeiter der städtischen Verkehrsbehörde. Als Nächstes werde der Bereich Logerstraße / Ritterhuder Straße verändert. In diesem Bereich sei die Registrierung von Unfällen mit Radfahrern und E-Scootern zurückgegangen. Hier sollen in Kürze neue Schilder aufgestellt werden, die auf eine zeitliche Begrenzung der Geschwindigkeitsreduzierung hinwei-

sen: Das Tempo-30-Schild erhält den Zusatz „werktags von 7 Uhr bis 18 Uhr“.

„Abends und an Feiertagen darf hier dann wieder schneller gefahren werden“, berichtete Matthias Schulz. „Wir probieren das aus – wie wird es sich auf sogenannte Poser auswirken und wie hoch wird die Lärmbelästigung?“ Viele Entscheidungen der Verkehrsbehörde seien zwar nicht für jedermann zufriedenstellend, bemerkte Schulz, „aber wir müssen Entscheidungen treffen“. Haß sprach den Lärmschutzaktionsplan der Straßenverkehrsordnung an: „Wir werden es weiter beobachten, um die Anwohner vor Lärmbelästigungen zu bewahren“. Weniger Lärm würde sich auch durch den Zusammenschluss der Lücken in Tempo-30-Zonen entwickeln, ohne die stetige Beschleunigung der Autos, bemerkte der Mitarbeiter der Unteren Verkehrsbehörde der Stadt.

Plattdeutsche Kaffeetafel im Vogelmuseum

OSTERHOLZ-SCHARMBECK –Der Heimat- und Kulturkreis der Osterholzer Museumsanlage lädt für Mittwoch, 18. März, 15 Uhr, zu

einer Kaffeetafel mit plattdeutschen Texten und Gedichten in die Museumsanlage/Vogelmuseum, Bördestraße 42, ein. Die Veranstal-

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tung steht neben Vereinsmitgliedern auch allen Besuchern offen. Die Teilnehmenden können mit eigenen Beiträgen oder Lesungen

den heimatlichen Nachmittag mitgestalten. Anmeldung bis zum 17. März unter Telefon 04791 / 131 05 oder 04791 / 582 08. fmo

Mit dem Rad durch Grasberg

GRASBERG – Kann das Fahrrad eine Alternative zum Auto sein, auch im ländlichen Raum? Darum wird es beim nächsten Grasberger Klimaund Nachhaltigkeitsforum am Dienstag, 17. März, im Rathaus gehen. Radexperte Bernd Rennies gibt ab 19.30 Uhr Einblicke in die Welt der Fahrräder, EBikes und Lastenräder. Bereits ab 19 Uhr besteht zudem die Möglichkeit, vor Ort Räder regionaler Fahrradhändler anzuschauen oder auch das eigene Rad zu präsentieren. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. aeu

Nabu-Tag zu Nistkästen

WORPSWEDE – Der dritte Donnerstag im Monat ist „Nabu-Tag“: Der Naturschutzbund (Nabu) Worpswede lädt zum Donnerstag, 19. März, ab 18 Uhr in das Café im Schluh ein, Im Schluh 35. Dort wollen die Natürschützer mit den Besuchern ihres Nabu-Tage ins Gespräch kommen. Anlässlich der Jahreszeit bietet die Gruppe an, sich über Nistkästen zu informieren: Welche Arten passen für welche Höhlenbrüter? Was ist bei der Anbringung der Nistkästen zu beachten? Mitglieder des Nabu beraten ihre Gäste zu diesen und weiteren Fragen. Wer sich im Anschluss für einen Nistkasten entschieden hat, kann direkt vor Ort auch verschiedene Modelle erwerben. aeu

Wege ins Moor finden

Zum aktuellen Veranstaltungskalender der BIOS und zur Organisation der Station

MARIUS ROSKAMP

LANDKREIS – Die ersten Veranstaltungen sind bereits gelaufen oder finden just an diesem Samstag statt, der aktuelle Aktivitätenkalender der Biologischen Station Osterholz (BIOS) hält aber noch eine Vielzahl von wiederkehrenden Klassikern parat. So verrät „Wege ins Moor 2026“ etwa, dass die Kranichexkursionen wieder stattfinden sollen. Im vergangenen Jahr hatte die BIOS einige dieser Exkursionen abgesagt. Grund war, dass der Kranich im vergangenen Jahr eines der großen Opfer der Vogelgrippe war. Laut BIOSMitgliedermagazin wurden bis Mitte November 2025 knapp 950 tote Tiere im Landkreis gemeldet. Christina Muck, Geschäftsführerin des Vereins, ist aber guter Dinge, dass sich die Bestände seitdem wieder erholt haben werden. Ein weiterer Klassiker, der wieder mit mehreren Terminen in den „Wegen ins Moor“ vertreten ist, sind die MoorFührungen. Diese und alle weiteren Exkursionen bietet die BIOS auch für Gruppen an. Diese können sich dann bei der Station melden und eine zusätzliche Führung außer der Reihe buchen. „Wenn man durchblättert und denkt, die Radtour oder Führung könnte für einen Betriebsausflug oder Geburtstag passen, kann man sich gerne bei uns melden“, so Muck. Eine inter-

Frühblüher fotografieren

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Wer sich angesichts der sprießenden Knospen der Frühblüher im Metier der Pflanzenfotografie versuchen möchte, bekommt dazu am Wochenende vom 27. bis 29. März die Gelegenheit. An drei Tagen geht es gemeinsam mit dem Naturfotografen Florian Smit von Gut Sandbeck aus raus in die Natur: Am Freitag von 15 bis 20.30 Uhr, Samstag von 6.30 bis 20.30 Uhr – inklusive einer Pause von 10 bis 13.30 Uhr – und Sonntag von 6.30 bis 13 Uhr. So können

Teilnehmende nicht nur erste

Blüten, sondern auch die Lichtstimmungen von Sonnenauf- und -untergang einfangen. Hierbei geht es neben dem praktischen Ausprobieren auch um Fototechnik und Theorie. Die Teilnahme kostet 299 Euro. Spiegelreflexkamera und Verpflegung für die Pausen sind mitzubringen, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldungen gibt es direkt bei Florian Smit unter Telefon 0178 / 234 12 95 oder Irmgard Windhorst unter 04793 / 37 64. aeu

Die Nachtfalter-Exkursion mit Jürgen Röper vom Nabu Hambergen ist auch wieder dabei. Hier sieht man den sogenannten „Leuchtturm“, der die Tiere bei Dunkelheit anzieht. Foto: Dirk Godlinski

essante Sammlung von vielen weiteren Exkursionen und Veranstaltungen finden sich in dem aktuellen Prospekt der BIOS. Einen festen Termin gibt es dabei noch nicht für die Pilzexkursion, bei der man unter kompetenter Aufsicht sammeln kann. Es kommt hierbei auf das Wetter im Herbst an. Außerdem gibt es Bildungsurlaube an der Bildungsstätte Bredbeck. Ein weiterer interessanter Aspekt stellt sich beim Gespräch mit Muck heraus: Die

BIOS ist als Verein organisiert. Wie es bei Vereinen üblich ist, sucht man ständig nach Mitgliedern, die bei der Finanzierung der Arbeit helfen. Im Gegenzug erhalten Mitglieder Preisnachlässe bei Exkursionen und zweimal im Jahr ein Infoheft der BIOS. Dieses allein wäre schon den Mitgliedsbeitrag wert, man bekommt etwa vom abenteuerlichen Leben der BIOS-Mitarbeiterin Henni zu lesen. Die Vereins-Henne wurde gestohlen und vom Dieb durch die Gegend geworfen.

An dieser Stelle Entwarnung: Henni hat ihren ungewollten Ausflug unbeschadet überstanden. Selbstverständlich sind auch viele sachlich interessanten Beiträge in den Heften zu finden. Etwa zur Vogelgrippe oder zum Leuchtturm für Nachtfalter.  „Wege ins Moor 2026“ liegt unter anderem in Rathäusern und Touristen-Informationen aus. Weitere Infos zur BIOS und zum Vereinsbeitritt gibt es unter biologischestation-osterholz.de

Sicher mit dem E-Bike unterwegs

ADFC und Polizei laden zum E-Bike-Training in den Gemeinden ein

LANDKREIS – E-Bikes sind mittlerweile aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken und erfreuen sich sowohl bei jungen als auch bei älteren Fahrradfahrenden zunehmender Beliebtheit. Doch die höheren Geschwindigkeiten, die durch die Unterstützung des Motors erreicht werden, stellen neue Herausforderungen an die Fahrsicherheit und das Verhalten im Straßenverkehr. Um E-Bike-Fahrern und -Fahrerinnen das notwendige Wissen und die Fähigkeiten zu vermitteln, bietet der ADFC Osterholz in Zusammenarbeit mit der Polizei Verden/Osterholz und dem Musterhaus zum Wohnen mit Zukunft Fahrsicherheitstrainings an. Diese finden in verschiedenen Gemeinden im Landkreis statt.

In diesem Jahr werden folgende Termine für die jeweils dreistündigen Trainings von 15

bis 18 Uhr angeboten: Freitag, 10. April, in Grasberg; Freitag, 24. April, in Worpswede; Freitag, 8. Mai, in OsterholzScharmbeck; Freitag, 29. Mai, in Lilienthal; Freitag, 21. August, in Schwanewede; und Freitag, 4. September, in Hambergen.

Die Trainings beinhalten sowohl theoretische als auch praktische Anteile. Die Teil-

nahme am Training ist kostenfrei. Allerdings ist die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung auf zwölf Personen begrenzt. Teilnehmer müssen ein verkehrssicheres E-Bike sowie einen Helm mitbringen. Anmeldungen sind unter Telefon 04791 / 930 36 22 oder per EMail an musterhaus@ landkreis-osterholz.de möglich. aeu

Jörg Kappmeyer, Gabi Lemke (beide ADFC Osterholz) und LisaMarie Grusewski (Pro Arbeit) freuen sich auf die kommenden EBike-Trainings. Foto: pv

Nächster Trauertreff

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

Samstag, 14. März

Alte Apotheke

Hauptstr. 72

Lilienthal  04298/91640

Sonntag, 15. März

Rats-Apotheke

Hauptstr. 66

Lilienthal  04298/2345

Montag, 16. März

Ritterhuder Apotheke

Riesstraße 47

Ritterhude  04292/8190480

Dienstag, 17. März

Alte Apotheke

Marktstr. 11

Osterholz-Scharmbeck  04791/57318

Mittwoch, 18. März

Koppel-Apotheke

Koppelstr. 35

Osterholz-Scharmbeck  04791/965680

Donnerstag, 19. März

Geest-Apotheke Wallhöfen

Wallhöfener Str. 62 Wallhöfen  04793/953445

Wilstedter Apotheke Am Brink 1

Wilstedt  04283/5390

Freitag, 20. März Hamberger Apotheke

Hauptstr. 22 Hambergen  04283/953435

Heide-Apotheke Poststr. 6 Tarmstedt  04283/8828

Führungen durch die Muna

AXSTEDT – Wer die ehemalige NS-Lufthauptmunitionsanstalt, heute Muna genannt, in Lübberstedt besichtigen möchte, bekommt nun wieder die Gelegenheit: Der Arbeitskreis Muna Lübberstedt bietet geschichtliche Führungen durch die Muna, ihre Bunker und Gebäuderuinen an. Dabei informieren die Mitglieder des Arbeitskreises über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter sowie KZ-Häftlinge. Führungen sind für die Sonntage 29. März, 26. April und 31. Mai geplant. Beginn ist jeweils um 14 Uhr, Anmeldungen sind per E-Mail an muna@ vodafonemail.de möglich. Bei einer Führung am 21. Juni mit dem Revierförster liegt der Fokus auf Flora und Fauna sowie der Entwicklung der Muna. aeu

Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Osterholz Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421/690 55 350

Vertriebsleitung: Sascha Carstens Herausgeber: Weser Wochenblatt

pol

kommt. Dudelsackspieler, Trommler, Musiker, Sänger und Tänzer, allesamt direkt aus Schott

land eingeflogen, nehmen das Publikum einen Abend lang mit auf eine ebenso mitreißende, spannende und abwechslungsreiche musikalische Reise. Vor einer Schlosskulisse mit Türmen und Zinnen

Selbst die Kombination zwischen traditionellem Dudelsack-Spiel und moderner Rockmusik von Simon & Garfunkel bis Phil Collins gelingt. Denn wenn die Gitarristen mit ihren E-Gitarren „voll aufdrehen“ und das gesamte Ensemble mit seinen traditionellen Instrumenten z.B. zu Simon & Garfunkels „Scarborough Fair“, Phil Collins‘ „We Wait and We Wonder”, Leonard Cohens „Hallelujah” oder Coldplays „Adventure of a Lifetime“ nach und nach mit einstimmt, ist Gänsehaut-Feeling garantiert. Karten für diese Veranstaltung sind erhältlich

– Menschen, die um eine nahestehende Person wie einen Angehörigen oder Freund trauern, finden im Trauertreff einen geschützten Rahmen, um ihrer Trauer Raum zu geben. Der nächste Trauertreff findet Dienstag, 17. März, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus statt, Bördestraße 29.

Das Treffen ist konfessions-

übergreifend und wird durch zwei ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen geleitet, Kosten fallen für die Teilnehmer nicht an. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Zwecks Vorbereitung wird um vorherige Anmeldung gebeten unter Telefon 0174 / 925 45 57 oder via E-Mail an DieTrauersterne@web.de , jedoch sind auch spontane Besucherinnen und Besucher willkommen. aeu

Wormeck lebt für die Kunst

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Werke von Hans Jürgen Wormeck – Gründungsmitglied des Kunstvereins Osterholz – gibt es noch bis zum 5. April in der Galerie auf Gut Sandbeck zu sehen, Sandbeckstraße 13. Am

Sonntag, 15. März, gibt es ab 11.30 Uhr den Film „Wer, wenn nicht ich“ über Hans Jürgen Wormecks Leben für die Kunst zu sehen. Anschließend führt der Künstler durch seine Ausstellung. aeu

Verlagsgesellschaft mbH Am Brill 19 (Hankenstraße 3), 28195 Bremen Tel. (04 21) 690 55 01 E-Mail: redaktion@weserreport.de Leserzuschriften: leserbriefe@weserreport.de Büro Osterholz-Scharmbeck: 27711

Objekt soll Haus am Markt verdecken

Der Planungsausschuss zieht ein neues Haus am Scharmbecker Bach in Betracht

MARIUS ROSKAMP

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Wolfgang Schramm, Landschaftsarchitekt, fand klare Worte zum Haus am Markt: „Das Haus am Markt ist ein städtebaulicher Mangel.“ Diese Aussage sollte den Wert des neuen Entwurfs hervorheben, den der Gesellschafter von Schramm + Partner dem Planungsausschuss der Stadt vorlegte. Es gab erhebliche Änderungen zum Entwurf, mit dem Schramm + Partner im vergangenen Jahr den Wettbewerb „Scharmbecker Bach“ für sich entscheiden konnten (wir berichteten). Doch im Planungsausschuss der Stadt kamen diese Änderungen gut an.

Ingo Wessel ist Gastronomieexperte und wurde von Schramm + Partner hinzugezogen, um den ursprünglichen Siegerentwurf auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen. In diesem ursprünglichen Entwurf sollte eine zusätzliche Promenade direkt am Wasser das Haus am Markt erweitern und erlebbar machen. Die schlauchartige Form der Immobilie würde deren Wirtschaftlichkeit aber, so Wessel, so gut wie unmöglich machen. Daher der neue Vorschlag: Das Wasser wird nach wie vor durch eine Uferumgestaltung erlebbar gemacht, statt einer Immobilienerweiterung direkt am Haus am Markt, will man stattdessen ein kleineres Haus vor dem größeren

Bauwerk platzieren. Schramm + Partner haben sich auch schon einen Namen überlegt: Das Haus am Bach. Die Vorteile dieses neuen Hauses wären, so die Planung, zahlreich: Zunächst stünden für das neue, kleinere Objekt laut Schramm geringere Baukosten an. Laut Wessel wäre das Haus außerdem weniger pflegeintensiv und, so fügte Wilfried Pallasch (Bürgerfraktion) im weiteren Verlauf des Ausschussitzung hinzu, verdecke es ein wenig den Blick auf das Haus am Markt. Das bedeutendste Argument dürfte aus Wessels Sicht jedoch sein, dass sich der Betrieb einer Gastronomie in einem Haus am Bach rechnen würde, sich also

leichter ein Pächter finden ließe.

Beim Planungsausschuss fand der neue Entwurf mit dem Haus am Bach viel Gegenliebe. Kristian Kugeler (CDU) fragte allerdings, warum sich der Entwurf jetzt verändert habe. Der Sonnenstand hätte sich schließlich nicht verändert. Erklärend hierzu: Beim schlauchartigen Anbau hätte sich eine relativ große Fläche ergeben, in der Gäste im Schatten sitzen würden. Wessel bemängelte auch dies. Frank Wiesner, Leiter des städtischen Bauamtes, antwortete, dass man mit Wessel nun einen Experten hinzugezogen habe, wodurch sich eine Weiterentwicklung ergeben habe.

am Markt unter anderem zu verdecken.

Gute Entlastung fängt dort an, wo andere aufhören

Politiker und Planer ein neues Objekt, um das

Grafik: Schramm+Partner

Lola liebt Schmusen

Lola ist putzmunter. Bei guter Haltung kann sie auch mit dem felinen Leukämievirus ein langes schönes Leben führen. Fotos: pv

Lola ist ein munterer Sonnenschein. Sie freut sich sehr über menschlichen Besuch und ist dann ganz aufgeregt – denn sobald jemand da ist, steht erst einmal Schmusen auf dem Programm. Eine echte Kuschelkatze! Auch Spielen gehört natürlich dazu, und neugierig ist Lola ebenfalls.

Lola wurde positiv auf das feline Leukämievirus (FeLV) getestet, das auf andere Katzen übertragbar ist. Momentan ist sie jedoch gesund, da das Virus erst gefährlich wird, wenn es ausbricht – was bei guter Haltung lange dauern kann.

Freigang ist für Lola deshalb leider nicht möglich, über ei-

nen gesicherten Balkon würde sie sich aber sehr freuen. Mit anderen Katzen kann sie zusammenleben, sofern diese ebenfalls FeLV-positiv sind. Artgenossen gegenüber zeigt sie sich interessiert, respektiert aber auch, wenn diese Abstand wünschen.

Wer eine verschmuste, lebensfrohe Begleiterin sucht, könnte in Lola genau die richtige Mitbewohnerin finden. Fragen zu Lola oder zum Thema FeLV beantwortet das Team von Tiere in Not.  Weitere Informationen bekommt man beim Verein Tiere in Not unter Telefon 04791 / 931 54 72. hwr TIERE

Fußball bei Stehnke

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Das 15. Firmenhallenfußballturnier in der Kreisstadt findet am heutigen Samstag statt. Erstmals vom Bauunternehmen Gottfried Stehnke ausgerichtet, nehmen neun Teams aus verschiedenen Firmen der Kreisstadt an dem öffentlichen Wettkampf teil. Anpfiff ist um 10 Uhr in der

Sporthalle der Berufsbildenden Schulen, Am Osterholze 2. Gäste können sich am Catering stärken, während die Teams um den Titel kämpfen. Dabei sind Mannschaften von BKE Fislage, Brünjes Zimmerei, Faun, dem Rathaus, Gym OHZ, Maribondo, den Stadtwerken sowie zwei Teams des Ausrichters Stehnke. aeu

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Der Scharmbecker Bach soll erlebbarer werden. Im gleichen Atemzug wünschen sich
Haus

Probenbeginn auf

LILIENTHAL – Lustig und musikalisch geht es in diesem Jahr beim Abendstück der Freilichtbühne zu. Alle, die beim Titel „König Ödipus“ an eine trockene, klassisch-griechische Tragödie denken, können beruhigt sein. Die diesjährige Abendproduktion ist eine komplette Neuinterpretation des Stoffes nach Sophokles von Musikkabarettist Bodo Wartke, Sven Schütze und Carmen Kalisch, mit der Musik von Bodo Wartke.

Zum Stück: Es geht um Ödipus’ unwissentlichen Vatermord, die Befreiung Thebens von der Sphinx, die Verehelichung mit seiner eigenen Mutter Iokaste und schließlich die Enthüllung seiner Herkunft.

Dabei schaffen der moderne Wortwitz von Wartkes Interpretation sowie zahlreiche literarische und popkulturelle

Anspielungen einen barrierearmen Einstieg in den klassischen Stoff, der bewusst zwischen Komik und Tragik balanciert.

In Lilienthal wird aus dem

eigentlich als Solo-Theaterabend geschriebenen Stoff eine gewohnt große Freilichtbühnenproduktion mit einzeln besetzten Rollen, großem „Chor“, der gleichzeitig die Erzählerrolle einnimmt und bühnenfüllender Ausstattung. „Wir werden aus Bodo Wartkes grandiosem Programm etwas Freilichtbühnengerechtes machen“, beschreibt Regisseur Felix Sommer den Ansatz. „Mit einem großen Ensemble können wir bestimmte Szenen viel größer ausspielen“. Zur Produktionsbesprechung mit anschließender Leseprobe kamen gut 30 Personen zusammen, darunter viele bekannte Gesichter aus den Ensembles der vergangenen Jahre, aber auch interessierte Menschen, die in der Saison 2026 zum ersten Mal auf den Bühnenbrettern unter freiem Himmel stehen werden. Anfangs wird zwei bis drei Mal pro Woche geprobt, in der Hauptprobenzeit sogar täglich. Die Premiere ist am 26. Juni um 20 Uhr. aeu

Lebhaft lustig statt tragisch und verstaubt: Das Ensemble der Freilichtbühne wagt sich an „König Ödipus“. Foto: Thomas Holz

Landrat Bernd Lütjen, Juliane Bader, Petra Reiß, Andreas Philippi, Elena Dik und Doris

Philippi besucht Kreiskrankenhaus

Gesundheitsminister lobt Kooperation von Alzheimer Gesellschaft und Klinik

MONIKA FRICKE

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Über das Projekt „Begleitung von Menschen mit Demenz während des Krankenhausaufenthaltes“ wollte sich der niedersächsische Gesundheitsminister Andreas Philippi vor Ort im Osterholzer Kreiskrankenhaus informieren. Hier empfingen ihn Krankenhausleiterin Doris Sonström, Pflegedienstleitung Sönke Caspers und Nicolas Dunkel.

Die Alzheimer Gesellschaft erhielt im vergangenen Jahr auf Bundesebene einen Sonderpreis beim DAK-Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“. Zuvor war die Initiative auf Landesebene mit dem Sonderpreis „Pflege“ ausgezeichnet worden.

Die Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft, Petra

Reiß, berichtete, dass seit 2024 die Kooperation zwischen dem Kreiskrankenhaus und der Alzheimer Gesellschaft Lilienthal und Umzu bestehe. Ein Mitarbeiterinnenteam betreut seitdem Patienten mit Demenz im Krankenhaus, weitere 40 ehrenamtliche Frauen und Männer besuchen und betreuen demenziell erkrankte Menschen zu Hause in zurzeit 60 Familien. „Sie entlasten hier die Angehörigen“, so Reiß. Sie kündigte an, eventuell die Betreuung im Krankenhaus mit einer zusätzlichen Frühschicht zu erweitern. Finanziert werde die Arbeit überwiegend durch Spenden sowie vom Preisgeld des Bundes- und Landeswettbewerbs, „sodass wir weitermachen können!“

Die hauptamtlichen Betreuungskräfte der Alzheimer Gesellschaft unterstützen und

entlasten an fünf Tagen jeweils zwei bis drei Stunden die Pflegekräfte im Kreiskrankenhaus.

„Das entlastet unsere Pflegekräfte ganz enorm“, betonte K rankenhausleiterin Sonström. Dunkel fügte hinzu: „Wir können uns die Betreuung ohne Unterstützung der Alzheimer Gesellschaft gar nicht mehr vorstellen, es ist für uns eine große Entlastung!“

Die drei Betreuerinnen der Alzheimer Gesellschaft – Monika Thewes, Juliane Bade und Elena Dik – lobten die gute Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal und bekräftigten:

„Die Patienten freuen sich, wenn wir kommen und ihnen Zeit schenken“. Gesundheitsminister Philippi wies auf den seit Jahrzehnten fortschreitenden demografischen Wandel und die Zunahme der Demenzerkrankungen

hin. Er lobte den Einsatz der Mitarbeiterinnen der Alzheimer Gesellschaft in der Klinik und erkannte die Wichtigkeit für die Betroffenen. Auch Landrat Bernd Lütjen betonte die Notwendigkeit der Kooperation und versicherte, die Arbeit der Betreuungskräfte zu unterstützen.

Am Ende resümierte Philippi an die Betreuerinnen gerichtet: „Sie sind der Kitt der Menschlichkeit“. Die persönliche Betreuung mit Gesprächen und Zuwendung sei die beste Therapie. Er sei gern gekommen, so Philippi, um vor Ort die Preisträgerinnen kennenzulernen. „Machen Sie weiter so, denn Sie sind Menschen, die nicht mit der Stoppuhr am Bett stehen“.  Informationen erteilt die Alzheimer Gesellschaft Lilienthal und Umzu unter Telefon 0173 / 678 47 77.

Alzheimer Gesellschaft und Kreiskrankenhaus empfingen Gesundheitsminister Andreas Philippi (von links): Nicolas Dunkel, Monika Thewes,
Sonström. Foto: Fricke

Werder wittert die Trendwende

Nach zwei Siegen in Folge wollen die Bremer gegen Mainz den nächsten Schritt machen

PHILIPP BEHRBOM

Nach zwei Siegen in Folge von einer Serie zu sprechen, mag noch ein wenig zu hoch gegriffen sein. Dennoch gab der Sieg gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende dem SV Werder Bremen Aufwind, nicht nur in der Tabelle. Vom Relegationsplatz hat man sich vorerst wieder verabschiedet. Nur aufgrund des Torverhältnisses rangiert der kommende Gegner –der FSV Mainz 05 – knapp davor auf Platz 15. Sollte der SVW am morgigen Sonntag auch gegen den FSV drei Punkte einfahren, liegt der Begriff Trendwende jedoch zum Greifen nah.

„Wir hatten auch vorher die Möglichkeit, Spiele zu gewinnen, aber manchmal brauchst du einfach auch das nötige Spielglück“, erklärte Verteidiger Yukinari Sugawara unter der Woche. Das Glück habe man sich durch Mentalität, Kommunikation und harte Trainingsleistungen auch ein Stück weit erarbeitet. In beiden Spielen begann die Elf von Daniel Thioune nach langer Zeit mal wieder mit der Viererkette, Sugawara sei die Veränderung leicht gefallen: „Im Kombinationsspiel ist es einfacher, die Spieler in guten Abständen zu verbinden. Ich fühle mich ein bisschen freier, weil ich sowohl nach innen ziehen, aber auch außen bleiben kann.“ Nachdem der Verteidiger unter Thioune gegen den FC Bayern München und den FC St. Pauli überraschend aus der Startelf gerutscht war, scheint er nach den Siegen wieder gesetzt zu sein.

 Nach über 19 Jahren verlässt Birte Brüggemann den SV Werder Bremen, das gaben die Grün-Weißen am Montag bekannt. Sie hat den Frauen- und Mädchenfußball bei Werder seit 2007 aufgebaut und war in den vergangenen Jahren für die Zusammenstellung des Kaders zuständig. Werder arbeitet derzeit an einer Nachfolgelösung.

 Das Tischtennisteam des SV Werder Bremen trifft am kommenden Montag um 19 Uhr auf den POST SV Mühlhausen. Die Bremer rangieren derzeit mit 26:8 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz der TTBL hinter Borussia Düsseldorf. Allerdings müssen die Grün-Weißen noch ein Spiel nachholen.

 In der Regionalliga Nord trifft der Bremer SV am Sonntag um 14 Uhr auf den Tabellennachbarn Phönix Lübeck. Nach drei Remis in Folge wollen die Waller ihren ersten Sieg 2026 einfahren. Die U23 des SV Werder tritt heute (14 Uhr) in Meppen an. pb

Bremer Sportler des Jahres gekürt

Aus der Pokal-Traum

Scheinbar auf der rechten Abwehrseite nach kurzer Abstinenz wieder gesetzt und Teil des neuen Erfolgs: Yukinari Sugawara.

Auch gegen den FSV Mainz 05 wird Sugawara vermutlich in der Startelf stehen, nicht nur weil er mit positiven Leistungen auffiel, sondern auch weil Trainer Daniel Thioune kaum anderes Personal zur Verfügung hat. Zwar stiegen unter der Woche Felix Agu und Samuel Mbangula wieder anteilig ins Mannschaftstraining ein, ein Einsatz am Wochenende bleibt aber zunächst unwahrscheinlich. Gleiches gilt im Sturm, wo ein Einsatz von Jovan Milosevic fraglich bleibt. So muss Thioune der Fußballphrase „Never Change a Winning Team“ aus Personalnot womöglich Folge leisten.

Beim kommenden Gegner fehlt mit Nadiem Amiri weiterhin die Lebensversicherung der Mainzer. Mit 10 Toren und 13 Scorern als bester Offensivakteur fällt der 29-Jährige aufgrund einer Verletzung an der Plantarfaszie unter der Fußsohle wohl bis mindestens Ende des Monats aus. Die Form der Mainzer scheint indes schwierig zu bestimmen. Nach einem starken Start ins Jahr 2026 mit 13 Punkten aus 6 Partien spielte die Elf von Urs Fischer in den vergangenen drei Spielen jeweils remis.

Werders Konkurrenten im Abstiegskampf haben zudem

Foto: nordphoto GmbH / Tauchnitz

keine leichten Aufgaben vor der Brust – oder nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. Borussia Mönchengladbach und der FC St. Pauli spielten bereits gestern Abend im direkten Duell gegeneinander (Spielende nach Redaktionsschluss). Die Nordrivalen vom Hamburger SV treffen heute auf die formschwachen Kölner. Der VfL Wolfsburg trifft mit Dieter Hecking an der Seitenlinie auf den Tabellendritten TSG 1899 Hoffenheim. Mit einem Sieg wären dementsprechend für Werder Big Points im Kampf um den Klassenerhalt und ein großer Schritt Richtung Trendwende möglich.

Im Rahmen der Sportgala wurden am Dienstag die besten Bremer Sportler des Jahres gekürt. Bereits im Vorfeld wurden Marie-Claire Haag als Trainerin des Jahres ausgezeichnet sowie Andrew Lück mit dem Nachwuchsförderpreis Individual und der Bundesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik mit dem Förderpreis Mannschaft prämiert. Im Zuge der Gala wurde die gebürtige Bremerin Karina Schönmaier als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Die Turnerin, die über viele Jahre beim TuS Huchting aktiv war, holte bei den deutschen Meisterschaften fünf Medaillen. Sportler des Jahres ist Triathlet Niklas Dellke. Bei seinem Ironman-Debüt in Hamburg sicherte er sich prompt den Sieg. Sebastian Disveld wurde zum Behindertensportler des Jahres gekürt; derzeit spielt der Eishockey-Spieler bei den Paralympics um Medaillen. Team des Jahres wurden, ob des erstmaligen Einzugs ins DFB-Pokalfinale, die Werder-Frauen. pb

Mit einem 0:1 gegen die SGS Essen ist die Frauenmannschaft des SV Werder Bremen am Mittwoch im Viertelfinale des DFBPokals ausgeschieden. Nachdem das Team in der Vergangenheit das Pokalfinale erreicht hatte, ist die Enttäuschung groß. Obwohl die Essenerinnen tabellarisch derzeit deutlich hinter den Grün-Weißen auf einem Abstiegsplatz stehen, kam die Elf von Trainerin Fritzy Kromp über weite Strecken nicht richtig in die Partie. „Wir haben viele Sachen nicht gut gemacht heute“, erklärte Kapitänin Lina Hausicke im Nachgang der Partie. Werder erspielte sich kaum Großchancen und verteidigte einmal zu luftig, sodass ein Tor der Essenerinnen durch Ella Touon (43. Minute) zum Weiterkommen reichte. „Unter dem Strich war es zu wenig, wenn du ein Viertelfinale gewinnen willst“, resümierte Kromp. Am heutigen Samstag trifft ihre Mannschaft in der Bundesliga im Heimspiel um 14 Uhr auf Eintracht Frankfurt. pb

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Gesellenbriefe und Auszeichnungen

Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser in der Stadthalle der Kreisstadt

MONIKA FRICKE

OSTERHOLZ-SCHARMBECK

– Erst vor wenigen Tagen hatten sie ihre Prüfungen erfolgreich absolviert: 126 frisch gebackene Handwerksgesellen und -gesellinnen, darunter zehn weibliche. 141 Auszubildende waren zur Prüfung in zwölf verschiedenen Handwerksberufen gemeldet, verkündete die Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser. Von ihnen hatten 89 Prozent ihre Ausbildung mit theoretischen und praktischen Prüfungen erfolgreich abgeschlossen. Nun waren die jungen Leute in festlicher Kleidung oder zünftiger Handwerkskluft zur Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft in die Stadthalle gekommen.

Nach einer musikalischen Einstimmung der Band „5Branches“ der Berufsbilden-

den Schulen eröffnete Kreishandwerksmeister Joachim Runge die Freisprechungsfeier und begrüßte die erfolgreichen ehemaligen Auszubildenden sowie zahlreiche Ehrengäste. 16 junge Handwerker und Handwerkerinnen hatten ihre Prüfungen mit der Note „gut“ oder „sehr gut“ absolviert und erhielten besondere Auszeichnungen, dazu als Anerkennung ihrer Leistung eine Prämie von der Volksbank im Elbe-WeserDreieck. Mit der Note „sehr gut“ schlossen ab: Der Zimmerer Justin Siemer, der Anlagenmechaniker Lukas Schmidt, sowie der Tischler Nils Böttjer. Kreishandwerksmeister Runge dankte den Ausbildungsbetrieben sowie den Berufsbildenden Schulen und allen, die zur erfolgreichen Ausbildung des Handwerkernachwuchses beigetragen hatten.

„Handwerk ist alles“, betonte

Festredner Jan Mackenberg, Vorstandssprecher der Volksbank Osterholz-Bremervörde. Ohne Handwerk gebe es keine Energiewende, keinen Wohnraum und ebenfalls viele weitere Dinge des Alltagslebens nicht, zählte Mackenberg auf. Handwerk erfordere Kompetenz und Vertrauen. Er beglückwünschte die jungen, frisch gebackenen Handwerksgesellen zur erfolgreichen Prüfung und wünschte ihnen einen guten Start ins Berufsleben.

Für die ehemaligen Auszubildenden sprach die junge Kfz-Mechatroniker-Gesellin

Garcia Schwedt. Sie hatte erst ein Jahr lang eine Ausbildung als Pharmazeutisch-Technische-Assistentin begonnen und dabei festgestellt, dass sie lieber etwas Handwerkliches erlernen wollte. Nach dem Wechsel ging es ihr erheblich

besser und sie bestätigte: „Es macht mir unheimlich viel Spaß, Autos zu reparieren“, so die Gesellin.

Zur feierlichen Freisprechung durch Kreishandwerksmeister Runge mit den Worten: „Ich erkläre hier öffentlich, dass ihr ab jetzt rechtschaffende Handwerker- und Handwerkerinnen-Gesellen eures Berufes seid“, erhoben sich die jungen Absolventen von ihren Plätzen. Danach kündigte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser, Jan-Peter Halves, die Übergabe der Gesellenbriefe und Zeugnisse durch die Obermeister der Innungen an. Nacheinander wurden dazu alle Junggesellen und -gesellinnen auf die Bühne gerufen. Einzelne Absolventen erhielten dabei jubelnden Applaus und laute Zurufe zur erfolgreichen Ausbildung.

Die Ausbildung klarmachen

Am 17. März Ausbildungsplatzbörse im Berufsinformationszentrum / Alle Unternehmen

MARCUS SCHMIDT

Feuerwehrmann, Zahnarzt, Bäcker oder Steuerberater:

Welche Ausbildung darf es sein? Am Dienstag, 17. März, findet im Rahmen der bundesweiten „Woche der Ausbildung 2026“ im Berufsinformationszentrum Bremen eine große Vermittlungsbörse rund um alle Fragen der Berufsausbildung statt. Wer im Zusammenhang mit dem Messebesuch ein persönliches Beratungsgespräch mit einer Berufsberaterin oder einem Berater führen möchte, sollte sich – um Wartezeiten möglichst zu vermeiden – unter eve-eno.com/208419545 anmelden.

Über 30 Ausbildungsfirmen sind vor Ort, bieten offene Ausbildungsplätze, Praktika und Schnuppertage an. Eine ideale Gelegenheit, ohne jede Bewerbungshürde direkt mit dem eventuell zukünftigen Ausbildungsbetrieb persönlich in Kontakt zu kommen. Es gibt Informationen über alle offenen Ausbildungs- und dualen Studienplätze. Berufsberater der Arbeitsagentur und weitere Partner der Jugendberufsagentur zum Beispiel von den Kammern sind vor Ort, beraten, geben Tipps zur Bewerbung und checken auch mitgebrachte Bewerbungsunterlagen.

Wer die Ausbildungsplatzbörse besuchen möchte, bringt am besten seine ausgedruckten Bewerbungsunterlagen (Mappe, Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Zeugnisse, Praktikumsnachweise) mit.

Die „Woche der Ausbildung 2026“ in Berufsinformations-

Navigation, Landwirtschaft, Maschinenbau, Umweltschutz: Die Berufsauswahl ist weiterhin unüberschaubar vielfältig. Manche Branchen vereinen mehrere Berufe. Symbolbild: dendoktoor/pixabay

zentrum Bremen am Doventorsteinweg 44, 17. März, 9 bis 13.30 Uhr. Weitere Infos: Telefon 0421 / 178 2544 und 0471 / 9449 530 oder arbeitsagentur. de/k/ausbildungklarmachen. Diese Unternehmen und Kammern beteiligen sich voraussichtlich: ACTEGA GmbH, Werk Bremen, Kaefer Deutschland, Pro Services GmbH, Bundesagentur für Arbeit, Hansa Flex AG, BSAG, Feuerwehr Bremen, Deutsche Bahn, Zahnärztekammer Bremen, Governikus GmbH & Co. KG, Hoefert Elek-

tro GmbH, Schreiber Baumaschinen GmbH, Hansa Forum Ellener Hof, genese.de GmbH, Dachser SE, Acred GmbH, Saturn petcare gmbh, Enno Roggemann GmbH & Co. KG, CPC Cargo Center GmbH, SVB Spezialversand für Yacht- und Bootszubehör GmbH, Regionaldirektion Allfinanz, Starke Bäcker KG, Bremer Rechenzentrum GmbH, Binder Edelstahl, Produktionsgesellschaft mbH, Lampe und Schwartze KG, Parkhotel Bremen, Ausund Fortbildungszentrum Bremen, Egestorff Stiftung Al-

In traditioneller Handwerkerkluft der Zimmerleute, Dachdecker und Maurer empfingen die frisch gebackenen Handwerksgesellen ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe. Foto:

tenheim, Mercedes-Benz AG, Buhlmann, Rohr-FittingsStahlhandel GmbH + Co. KG, Bremer Bäder, Lebenshilfe Bremen e. V., Merlo Deutschland GmbH, Diako e. V., Diakonie-Krankenhaus gGmbH, Omnilab-Laborzentrum GmbH & Co. KG, BHK Tiefund Rohrbau GmbH & Co. KG, Handelskammer Bremen, Bundeswehr, Hauptzollamt Bremen, Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG , Hanseatische Steuerberaterkammer Bremen, HWK Bremen.

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Fricke

Wintervögel entdecken

HAMBERGEN – Im Rathaus der Samtgemeinde gibt es ab Montag, 16. März, die Ausstellung „Wintervögel entdecken – forschen, beobachten, gestalten“ zu dem entsprechenden Projekt der Science-Klasse der KGS Hambergen zu bestaunen. Die offizielle Eröffnung durch Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns und Gesamtschuldirektor Jan Wesseling findet am Dienstag, 17. März, um 18 Uhr im ersten Obergeschoss des Rathauses

Die Ergebnisse des Projekts lassen sich im Rathaus besichtigen. Foto: pv

statt. Im Rahmen ihres Profils als Schwerpunktklasse „Science“ beschäftigten sich die zwei 5. Klassen der Gesamtschule am Wällenberg im Fach Naturwissenschaften mit Wintertieren, mit besonderem Fokus auf heimischen Wintervögeln. Anlass hierzu war die bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ des Nabu, die Anfang Januar stattfand. Die Schülerinnen und Schüler wählten jeweils einen Wintervogel aus und recherchierten dazu wichtige Informationen, unter anderem zu Aussehen, Lebensraum, Nahrung und Verhalten in der kalten Jahreszeit. Diese Ergebnisse dienten als Grundlage für die weitere fachübergreifende Arbeit. Parallel dazu fand im Kunstunterricht eine gestalterische Auseinandersetzung mit den recherchierten Vogelarten statt. Die im Rathaus präsentierten Arbeiten zeigen somit sowohl die fachlichen Recherchen aus dem Naturwissenschaftsunterricht als auch die künstlerischen Umsetzungen aus dem Kunstunterricht. aeu

MARIUS ROSKAMP

Zines für eine Stimme

Lesung in der Moorrübe hielt Eindrücke aus Gaza parat

WORPSWEDE – Auf einigen Tischen verteilt liegen Zines, kleine persönlich gestaltete Magazine, palästinensischer Autorinnen und Autoren. In liebevoller Handarbeit mit rotem Zwirn gebunden. Die Exemplare – die meisten liegen in Englisch vor, einige gibt es in deutscher Übersetzung – sind gegen Spende erhältlich, als in der Moorrübe in Worpswede, Walter-Bertelsmann-Weg 2, eine Lesung aus eben diesen Zines stattfindet. Sophia Reiß, für das Friedensbündnis Osterholz die Organisatorin der Aktion, hilft noch an der Theke in der Bio Markthalle aus. Denn das Interesse ist groß, der Kaffeekonsum bei dem charmant eingerichteten Lebensmittelhändler entsprechend hoch. Bald haben alle ihre Plätze eingenommen, die Lesung kann beginnen. Reiß weist noch auf das Verlegerkollektiv Coastal Lines Press hin, bei dem die Zines zu beziehen sind. Auch sind in den Zines QR-Codes abgedruckt, die den Weg zu weiteren Hilfsleistun-

gen für die Autorinnen und Autoren öffnen. Ein Text von Shaza Abu Dayah macht den Anfang. Die Autorin hat noch kein Zine veröffentlicht, beschreibt aber eindrücklich die Wirklichkeit der fortlaufenden Besetzung Palästinas und den dritten Ramadan, den sie im Zeltlager verbringt. Yunus Cakar trägt „Die Erinnerung der Stadt“ von Mariam Khateeb vor. Darin heißt es: „Die Stadt ist nicht nur Geografie, sie ist Erinnerung“, und „Die Straße war niemals still, sie trug die Melodie des Überlebens.“ Masha Pankoke liest „Fragen in meinem Kopf“ von Dima Maher Ashour: „Steht die Islamische Universität von Gaza, meine Universität noch? Meine Stimme zittert. Leben noch Kinder in Gaza?“ Eckhard Schlöbcke stellt „Gaza Calling: Will the world pick up?“ von Taywa Ahmed Al-Wawi vor, ordnet als einziger der vier Vortragenden den Text ein, indem er vom „Angriff Israels, der als Genozid erlebt wird“ spricht. AlWawi schreibt von seinen Beobachtungen bei Verteilstellen,

wo während der Vergabe von Essen auf Menschen geschossen wurde. Reiß schießlich stellt „Aya ohne Zukunft“ von dem in einem Flüchtlingslager lebenden Lehrer Fadi Basem vor. Dieser befasst sich mit Aya, einer Nachbarin Basems, die ihren letzten Sohn verlor. In Basems Text „Pinkeln oder nicht pinkeln“ geht es um Toiletten, die dem Autoren zufolge keine Privatsphäre oder Würde bieten. Reiß hofft, dass die Stimmen

aus Gaza eines Tages Gehör finden und die deutsche Beteiligung in der dortigen Region zumindest aufhört. Am vergangenen Donnerstag zog sie wieder mit dem Fahrrad los. Von Palermo aus wird ihre Tour sie durch verschiedene Länder Europas führen, Pankoke wird sie ab den Osterferien begleiten. Im Gepäck: Palästina-Flagge und Zines.  Mehr Infos zu den Zines gibt es unter coastallinespress. com

Die Zines palästinensischer Autorinnen und Autoren sind liebevoll gestaltet und bieten eindrückliche Inhalte aus

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Vorsorge: Welche Check-ups Seniorinnen und Senioren einplanen sollten

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Zum Arzt gehen, obwohl nichts wehtut? Ganz genau – gute Vorsorge und Früherkennung gehen schon im Säuglingsalter los, sind für Senioren und Seniorinnen aber besonders wichtig: Das Risiko für viele Krebserkrankungen ist jetzt am höchsten. Auch die Gefahr von Schlaganfällen steigt, schreiben die Experten des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“. In der Broschüre wird auch erörtert, welche Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen ab 60 vorgenommen werden sollten.

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Gesundheits-Check-up: Viele drücken sich allerdings vor der Vorsorge. So haben zum Beispiel nur 64 Prozent der Menschen in Deutschland schon einmal ein Blutbild anfertigen lassen (Quelle: STADA Health Report 2023). Zu den Vorsorgeuntersuchungen, die Seniorinnen und Senioren wahrnehmen sollten, zählt der GesundheitsCheck-up alle drei Jahre zur Früherkennung von HerzKreislauf-Erkrankungen, Typ2-Diabetes und Nierenerkrankungen.

Alle zwei Jahre wird ein Hautkrebs-Screening empfohlen, allen ab 50 stehen zwei Vorsorge-Darmspiegelungen zur Früherkennung im Abstand von zehn Jahren zu. Alternativ zur Darmspiegelung kann man auch alle zwei Jahre einen Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung vornehmen lassen. Für schwere Raucher bis 75 wird es – voraussichtlich ab Ap-

Wer unbeschwert im hohen Alter die Zweisamkeit genießen möchte, sollte dafür sorgen, möglichst lange gesund zu bleiben. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen. Foto: Rudolf Langer auf Pixabay

ril 2026 – ein jährliches Lungenscreening geben. Und die Kontrolle beim Zahnarzt oder bei der Zahnärztin sollte halbjährlich erfolgen. Impfungen gehören zu einer guten Vorsorge: Bei Frauen ab 60 wird zu einer jährlichen gynäkologischen Früherkennungsuntersuchung sowie – alle drei Jahre – zu einem Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Männer ab einem Alter von 60 sollten jährlich zur urologischen Früherkennungsuntersuchung und

einmalig ab 65 Jahren zu einer Ultraschalluntersuchung der Bauchaorta. Übrigens: Fast 80 Prozent der Frauen gehen laut Robert Koch-Institut zur Krebsfrüherkennung, aber nur 53 Prozent der Männer. Ein weiteres wichtiges Thema: Impfungen. Für Menschen ab 60 ist die jährliche Impfung gegen Covid-19 ratsam, sie kann auch gleichzeitig mit der Grippeimpfung verabreicht werden. Gegen Grippe/Influenza sollte man sich jährlich zwischen Oktober und Mitte De-

zember impfen lassen, empfiehlt der „Senioren Ratgeber“. Die Impfung gegen Gürtelrose/ Herpes Zoster bekommt man zweimal im Abstand von zwei bis sechs Monaten. Eine einmalige Impfung schützt vor Pneumokokken – wer vor 2023 geimpft wurde, sollte jedoch nach sechs Jahren mit dem neuesten Impfstoff auffrischen lassen. Gegen Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) lässt man sich ab 75 Jahren einmal impfen –oder bereits ab 60 bei Vorerkrankungen.

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KURZ NOTIERT

Alpine erneut ganz oben

Bei der Leserwahl „Best Cars“ hat die Alpine A110 die Importwertung der Kategorie „Sportwagen“ für sich entschieden. Mit 11,8 Prozent der Stimmen gewann die Sportwagen-Ikone die renommierte Leserwahl der Zeitschrift „auto motor und sport“ zum insgesamt achten Mal.

Neue Diesel für Berlingo

Hinein ins KleinwagenSegment: In Deutschland steht der neue Suzuki eVitara ab 29.990 Euro bereits bei den Händlern. Der Neue ist optional mit dem Marken-typischen Allradantrieb verfügbar. Je nach Antriebsversion legt er bis zu 426 Kilometer mit einer Batterieladung zurück.

Citroën erweitert das Motorenangebot des Berlingo erneut um Dieselvarianten. Wieder eingeführt werden die bewährten 1.5-l-Diesel-Motoren mit 75 kW / 100 PS und 96 kW /130 PS. Beide Aggregate sind mit Schaltgetriebe erhältlich, die 130-PS-Version künftig auch mit Automatik.

Foto: Citroën

130 Jahre Transporter mit Stern

Lange bevor der Begriff SUV geboren war: Der Vitara läutete im Sommer 1988 eine neue Ära ein und paßte perfekt zum damaligen Lebensgefühl – offen Fahren inklusive.

Der erste Stromer von Suzuki

Mit dem e Vitara gibt es den alten Bekannten neu mit E-Antrieb

der Allradvariante liegt bei 135 kW/183 PS.

Anno 1896 stellte Carl Benz den ersten Transporter der Welt vor. 130 Jahre später feiert Daimler dieses Ereignis mit einer Reihe von Sondermodellen von Sprinter, eSprinter, Vito und eVito (Bild) mit besonderen Ausstattungsumfängen zur Feier des Anlasses.

Das ist jetzt mal eine echte Premiere: Suzuki schickt mit dem eVitara seinen ersten Stromer an den Start. Vom Band läuft der Neue in Indien, zusammen mit dem Zwilling von Toyota, dem Urban Cruiser. Drei Antriebsvarianten stehen für das B-SUV zur Verfügung. Den Einstieg markiert eine 49-kWhBatterie in Verbindung mit einem 144 PS starken Elektromotor und Frontantrieb. Die größere Batterie besitzt eine Kapazität von 61 kWh und ist wahlweise mit Front- oder Allradantrieb erhältlich. Hier arbeitet an der Vorderachse stets ein 174 PS starker Elektromotor. Die Allradversion Allgrip wartet mit einem weiteren Motor an der Hinterachse auf, der zusätzliche 65 PS leistet; die Systemleistung

Der eVitara wird in den drei Ausstattungslinien Club, Comfort und Comfort+ angeboten. Bereits das Einstiegs-Niveau Club (ab 29.990 Euro, nur mit 49-kWh-Batterie) bietet eine umfassende Serienausstattung inklusive Wärmepumpe. Das volldigitale Kombiinstrument hinter dem Lenkrad und das zentrale Mulitmedia-Display bilden eine hochmoderne Bedienschnittstelle für das Infotainment- und Navigationssystem. Der Innenspiegel ist automatisch abblendend, die Außenspiegel sind elektrisch einstell- und anklappbar. Eine Einparkhilfe vorne und hinten sowie eine Rückfahrkamera erleichtern das Manövrieren auf engem Raum. In der Ausstattung

Comfort (ab 36.490 Euro) ist die größere Batterie mit 61 kWh an Bord. Die zusätzliche Ausstattung enthält eine Sitzheizung für die Vordersitze und eine Warmluftführung nach hinten; zudem sind Lenkrad, Außenspiegel und Teilbereiche der Frontscheibe beheizbar. Bei der Top-Ausstattung Comfort+ (ab 40.490 Euro) ist der Fahrersitz zehnfach elektrisch verstellbar, ein Glasdach mit Sonnenblende taucht den Innenraum in natürliches Licht, und das Infinity Premium Sound System mit acht Lautsprechern und einem Subwoofer sorgt für ein eindrucksvolles Klangerlebnis. Ebenfalls Serie sind ein adaptiver Fernlichtassistent, eine 360-Grad-Kamera, Nebelscheinwerfer und 19-Zoll-Alufelgen.

Der neue e Vitara und verbindet moderne Optik mit der Robustheit eines SUV.

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Kein Anstehen am Kassenautomaten Nutzbar in allen BREPARK-Einrichtungen

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Parkticket wird Fahrschein

Heute: Das Parkhaus Ostertor/Kulturmeile

Die Brepark ist der größte Parkraumanbieter in Bremen und bietet Parkflächen für verschiedene Verkehrsarten. Der AUTO Report stellt monatlich die einzelnen Parkhäuser vor – heute das BREPARK-Parkhaus Ostertor / Kulturmeile mit 325 Stellplätzen.

Parken in Bremen

Das Parkhaus liegt direkt an der Weser und ist über den Osterdeich erreichbar. Es liegt unmittelbar an der Kulturmeile mit dem Theater am Goetheplatz, dem Schauspielhaus, der Kunsthalle, dem Gerhard-Marcks-Haus und dem Wilhelm-Wagenfeld-Museum.

20.30 Uhr von montags bis samstags. Damit können zwei Erwachsene und zwei Kinder auf allen Bus- und Bahnlinien von BSAG und VBN im Bereich der Innenstadt (zwichen Doventor und St.-JürgenStraße, Bürgerweide und Weser) fahren. Dieses Angebot gilt nur mit dem analogen Parkschein und nicht mit Kredit- oder Easycard, weil hier keine Fahrscheinkontrolle erfolgen kann.

Der Tagestarif (7-22 Uhr) beträgt 1,00 Euro für die angefangene halbe Seite (Höchstsatz 10 Euro). Dito der Tagestarif für Sonn-

Update für den O road-König

Zum Start des dritten Produktionsjahres hat Ineos Automotive seinen preisgekrönten 4X4 deutlich verbessert. Für das Modelljahr 2026 haben die Ingenieure die Alltagstauglichkeit des Grenadier-Kombis und des Quartermaster-Pickups überarbeitet. Die wichtigste Änderung betrifft die Lenkung: Neu beim Grenadier ist ein Lenkgetriebe mit variabler Übersetzung. Dadurch verbessert sich das An-

sprechverhalten des Wagens, ohne die Offroad-Geometrie des Fahrzeugs zu beeinträchtigen. Außerdem kommen verbesserte Klimaanlagenkomponenten, die die Leistung und Vorhersehbarkeit von Heizung und Kühlung im Innenraum optimieren, zum Einsatz. Zudem wurden die Fahrerassistenzsysteme aufgerüstet, um die aktuellsten Vorschriften zu erfüllen. Ein neuer Startbildschirm-Kurz-

befehl etwa ermöglicht mit einem Tastendruck die automatische Deaktivierung der akustischen Warnung für den obligatorischen Intelligent Speed Assist. Neu ist auch die Black Edition: Basierend auf der gut ausgestatteten Fieldmaster-Ausstattung ist die „schwarze Ausgabe“ sowohl als Kombi als auch als Quartermaster-Pick-up erhältlich.

Grenadier Station Wagon und Quartermaster Pick-up starten verbessert ins Modelljahr 2026. Neu im Ineos-Programm ist die Black Edition (rechts).

Zwei Mio. Stromer unterwegs

Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pkw mit reinem Elektroantrieb (BEV) hat in der Bestandszählung des Kraftfahrt-Bundesamtes zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen überschritten. Am Stichtag waren insgesamt 2.034.260 BEV in Deutschland zugelassen. Der Zehnjahresvergleich des Be-

Extra-Power für den Spanier

Ab sofort ist der Cupra Leon Challenger-Brand mit dem neuen 239 kW / 325 PS starken TSIMotor bestellbar. Das neu motorisierte Kompaktmodell macht das Modell zum leistungsstärksten Leon mit Frontantrieb, den es jemals gegeben hat. Der neue Motor ist beim fünftürigen Cupra Leon in den Versionen VZ und VZ Extreme sowie in der Black Edition und der Tribe Edition verbaut und wird nur wenige Monate lang erhält-

gung von 0 auf 100 km/h geschieht in nur 5,4 Sekunden. Das Highlight der Baureihe stellt der Cupra Leon VZ Extreme dar: Durch den serienmäßigen Verbau einer AkebonoHochleistungsbremsanlage konnte die elektronische Höchstgeschwindigkeits-Begrenzung von 250 km/h aufgehoben werden. So erreicht der Cupra Leon VZ Extreme eine Endgeschwindigkeit von bis zu 270 km/h.

Das neue Cupra-Leon Aggregat leistet 25 PS mehr als das bisherige Spitzenmodell. Das reicht für 270 km/h – theoretisch.

Schadengutachten

Unfallrekonstruktionen

Fahrzeuguntersuchungen (FSP)

Beweissicherungen

& Outdoor

Fahrrad-Inspektion zu Saisonbeginn

Von gründlicher Reinigung bis zur Beleuchtungskontrolle: Tipps für eine stressfreie Ausfahrt

Endlich ist der Frühling da und alle, die über den Winter ihr Rad „eingemottet“ hatten, bringen es jetzt wieder auf Vordermann. Was dabei genau beachtet werden muss, verraten die Experten vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

Am Anfang steht eine gründliche Reinigung: Auf einem sauberen Fahrrad lassen sich mögliche Schäden schneller erkennen. Für die Reinigung eignen sich warmes Wasser mit Spülmittel oder ein Neutralreiniger. Am besten verwendet man eine weiche Bürste; für schwer erreichbare Stellen kann auch eine Zahnbürste hilfreich sein. Auf Hochdruckreiniger sollte man verzichten, da sie Schmutz und Wasser in die Lager drücken können und diese dadurch beschädigt werden. Zum Abschluss wird das Fahrrad mit einem Tuch abgetrocknet.

Ist die Kette sauber, sollte sie anschließend geschmiert werden. Wenn sie nur leicht trocken ist, genügt es meist, sie bis etwa zur Hälfte zu ölen und anschließend die Pedale zu drehen, damit sich das Öl gleichmäßig verteilt. Bei stark verrosteten Ketten ist es sinnvoll, sie vollständig zu ölen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass kein Öl auf die Felgen tropft, da sonst die Bremsbeläge verschmutzt werden können.

Nach einer längeren Standzeit fehlt den Reifen häufig Luft. Der empfohlene Mindest- und Höchstdruck ist auf der Seitenwand des Reifens angegeben. Außerdem sollte man kontrollieren, ob Scherben oder andere Fremdkörper im Mantel

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Lust auf Bewegung: Viele Radfahrende schwingen sich mit den ersten Sonnenstrahlen wieder auf den Sattel.

stecken. Wenn der Reifen Risse aufweist oder das textile Grundgewebe sichtbar wird, ist ein Austausch notwendig. Besonders wichtig ist die Kontrolle der Bremsen. Lässt sich der Bremshebel ohne Widerstand bis zum Lenker durchdrücken, ist die Bremse zu locker eingestellt. In diesem Fall kann das Spiel über die entsprechenden Schrauben am Bremshebel oder am Bremskörper angepasst werden. Zusätz-

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lich sollte überprüft werden, ob die Bremsbeläge stark abgenutzt sind. Sind die Rillen auf der Innenseite der Bremsklötze kaum noch sichtbar, sollten sie ersetzt werden. Zum Schluss wird die Beleuchtung überprüft. Dabei sollten Kabel und Steckverbindungen kontrolliert werden. Bei Lampen mit Akku empfiehlt es sich, diesen nach einer längeren Pause vollständig aufzuladen. Auch die Ausrichtung des Scheinwerfers

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sollte geprüft werden, damit entgegenkommende Verkehrsteilnehmende nicht geblendet werden.

Vor der ersten Fahrt im Frühling sollte außerdem sichergestellt werden, dass alle Schrauben fest sitzen. Wenn größere Bauteile wie Schaltung oder Tretlager Probleme bereiten, ist ein Besuch in der Fahrradwerkstatt ratsam. Fahrradinspektionen werden das ganze Jahr über angeboten.

Der Winter ist vorbei, doch vor der ersten Motorrad-Ausfahrt ist ein Check von Mensch und Maschine und der persönlichen Ausrüstung Pflicht.

Foto: KÜS

Fit für die erste Ausfahrt

Wenn die Sonne ihre ersten warmen Strahlen zur Erde schickt, beginnt für die Zweiradfahrer die Saison. Dafür geben die Experten der KfzÜberwachungsorganisation KÜS wertvolle Tipps. Fahrer und Motorrad müssen sich zuerst wieder aneinander „gewöhnen“. Es mag ungewöhnlich klingen, aber: Auch erfahrene Motorradfahrer sollten sich selbst auf die erste Tour innerlich vorbereiten. Hierzu zählt auch, dass die Ausrüstung dem Fahrer wirklich passt, das heißt Helm und Kleidung. Sicherheitshalber auf Passgenauigkeit sowie eventuelle Beschädigungen überprüfen. Das Visier des Helms oder die Schutzbrille sollen keine Kratzer aufweisen und sauber sein. Dann geht es an den Allgemeinzustand des Fahrzeugs. Sind die Spiegel in Ordnung, die Verkleidung noch ganz und stabil montiert, alle angebauten Teile schadenfrei? Haben Felgen oder Rahmen Schäden? Ist der Seitenständer noch funktionsfähig? Ein wichtiger Punkt sind die Reifen. Das Profil, die KÜS

SAISONSTART bei

empfiehlt mindestens 3 Millimeter (Vorschrift 1,6 Millimeter), muss stimmen, ebenso der Luftdruck. Er muss kontrolliert und bei Bedarf angepasst werden. Das Reifenalter sollte nicht mehr als sechs Jahre betragen. Beim Reifenkauf gelten die Angaben zum Fabri kat aus den Fahrzeugpapieren. Erhöhte Aufmerksamkeit gilt auch den Bremsen. Beläge und Scheiben müssen die vorgeschriebene Stärke aufweisen und sollten auch keinen Rost oder Schäden haben. Die Bremsflüssigkeit sollte nicht zu alt sein und muss den richtigen Stand an der Markierung im Behälter aufweisen. Sind die Dämpfer noch dicht und wie sieht es mit dem Motoröl aus? Gelenke und die Züge brauchen Fett, ebenso die Kette. Die Batterie sollte für die erste Ausfahrt fit sein. Spannung, Flüssigkeitsstand, Anschlüsse – alles muss kontrolliert werden. Die Pole sollen eingefettet sein, nicht jedoch die Kontakte zu den Klammern. Zum Schluss noch ein kurzer Test von Licht, der Hupe und der restlichen Elektrik. Dann kann es losgehen.

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Hamme Report vom 14.03.2026 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu