Gesetz sorgt für neuen Rhythmus an der Zapfsäule Seite 5
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Ein Spaß für die ganze Familie, Kindergärten & Schulklassen
OHZ-Buschhausen
Zuviel Natur im Weg Termine zur B74neu verschieben sich Seite 4
Azubimesse sucht Aussteller „Zukunftsblick“ in Lilienthal lockt seit Jahren hunderte Besucher Seite 9
Garlstedter Kirchweg 31 Der Freizeit-Tierpark in Ihrer Nähe Das Erlebnis-Ausflugsziel mit über 200 Tieren wie Affen, Kängurus, Wildkatzen, Störche, Kraniche, Streichelzoo, Abendteuerspielplatz, Biergarten, Café, Gaststätte und vieles mehr. www.tiergarten-ludwigslust.de
Ostereier suchen
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Bei einer Ostereier-Suchaktion für Kinder bis zwölf Jahre können am heutigen Samstag, ab 9 Uhr, versteckte Ostereier auf dem Außengelände von Gut Sandbeck gesucht werden. Jedes Kind bekommt bis 12 Uhr für nur ein Ei ein Präsent. rom
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Radfahrer angefahren
LILIENTHAL – Am vergangenen Dienstagabend wurde ein Radfahrer auf der K8 leicht verletzt. Ein Autofahrer wollte nach rechts in die Trupermoorer Landstraße abbiegen. Dabei übersah er den von rechts kommenden Radler. Es kam zum Zusammenstoß. ots
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OSTERWIESE 27. MÄRZ 12.
Nun legt ihm der Kreisverband der Linken einen Verzicht nahe. Çakar sieht sich laut eigenen Worten im Fadenkreuz einer „Rufmordkampagne“.
Yunus Çakar meldet sich zu Wort
Wie der bisherige Bürgermeisterkandidat der Linken die Berichterstattung über sich erlebt
MARIUS ROSKAMP
OSTERHOLZ-SCHARMBECK –Vor wenigen Tagen überschlugen sich die Ereignisse für die Linke OHZ und besonders für Yunus Çakar. Im Januar hatte die Fraktion den 34-Jährigen noch als ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kreisstadt aufgestellt. Dann trudelte am Abend des 26. März eine Pressemitteilung des Linken Kreis verbands Osterholz ein: Die Fraktion forderte Çakar darin auf, auf seine Kandidatur zu verzichten. Wie kam es dazu? Am 25. März veröffentlichte die „taz“ einen Artikel, in dem Çakar unter anderem als Mullah-Anhänger bezeichnet wird. Als erstes Indiz führt der Autor Çakars Teilnahme an einer Demonstration gegen den Krieg in Palästina vor etwa zwei Jahren an. Noch am selben Tag baute der
niedersächsische Landesverband der Linken Distanz auf. Unter dem Titel „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ heißt es unter anderem „Die Vorwürfe gegen Yunus Çakar wiegen schwer. Verharmlosung autoritärer Regime wie des iranischen Mullah-Regimes sowie von Akteuren wie der Huthi-Bewegung steht im klaren Widerspruch zu den Grundwerten unserer Partei.“ Einen Tag später zog dann der Kreisvorstand Osterholz nach und wiederholte die Forderung des Landesverbands, Çakar möge auf seine Kandidatur verzichten. „Wir sehen uns zu diesem Schritt gezwungen, weil die aktuelle öffentliche Debatte eine sachliche, auf kommunale Themen fokussierte Wahlkampfführung unmöglich macht“, so der Kreisverband. Gleichzeitig macht der Kreisverband in derselben Erklärung deutlich, dass man intern keinen Zwei-
fel an Çakars Integrität hat. So wies er laut Erklärung „den Eindruck zurück, er solidarisiere sich mit dem iranischen Mullah-Regime, mit den Huthis oder mit antisemitischen Positionen.“ Er lehne außerdem das Mullah-Regime ab und betrachtet Kritiken seinerseits am militärischen Vorgehen der israelischen Regierung als legitime Regierungskritik. Dass Çakar beim Krieg in Palästina von einem Genozid gesprochen hat, wird durch Amnesty International gestützt, die Organisation ordnete den Krieg so ein. Ein wichtiger Punkt: „Jede Formulierung, die als Relativierung der Shoah verstanden werden könnte, ist falsch. Der Holocaust ist ein historisch singuläres Menschheitsverbrechen.“
Mit diesen Worten endet die Erklärung des Kreisverbands, dem in der Vergangenheit in Medienberichten Antisemitismus unterstellt wurde. Und wie erlebt Yunus Çakar selbst die Situation? „Wir sehen mitten im Wahlkampf eine Rufmordkampagne gegen meine Person“, sagt er auf Nachfrage. Er werde sich nichtsdestotrotz „selbstverständlich auch weiterhin kommunalpolitisch und ehrenamtlich engagieren“. Zum Krieg und der Reaktion auf seine Teilnahme an Protestveranstaltungen sagt er: „Kritik an den Kriegsverbrechen Israels als ‚Antisemitismus‘ abzustempeln, verharmlost real existierenden Antisemitismus. Der Kampf gegen Rassismus jeglicher Art ist eine gesellschaftliche Hauptaufgabe. Beim Einsatz für Frieden dürfen wir keine nationalen oder ideologischen Unterschiede machen.“
Eine Bekanntgabe Çakars bezüglich seiner Kandidatur stand zum Redaktionsschluss noch aus.
Friedensbündnis OHZ beteiligt sich am Ostermarschin Bremen
OSTERHOLZ-SCHARMBECK –
Unter dem Motto „Friedenstüchtig statt kriegswillig“ nehmen
Aktivisten des Friedensbündnis OHZ am Ostersamstag an der
Demonstration in Bremen teil. Treffpunkt zur Zugfahrt nach Bremen ist am heutigen Samstag, um 10 Uhr, am Bahnhof der Kreisstadt. Das Mahnwachen-Team be-
GOLDANKAUF
tont: „Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen im Iran in ihrem Kampf für Freiheit, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. Dabei verurteilen wir den
völkerrechtswidrigen Krieg gegen ihr Land.“ Die nächste Mahnwache findet am 7. April ab 18.30 Uhr am Marktplatz in OsterholzScharmbeck statt. hwr
Yunus Çakar wurde im Januar als Linker Bürgermeisterkandidat aufgestellt.
Foto: Roskamp
Musikangebote für Kinder
LILIENTHAL – Ab Mai wird in Lilienthal dienstags, um 15 Uhr, in Murkens Hof ein Mini Club für Kinder ab vier Jahren unter der Leitung von AnnKristin Martens angeboten. Die Kinder werden spielerisch an die Musik herangeführt. Geschichten werden musikalisch erzählt, die Kinder singen und musizieren auf Instrumenten wie Handtrommeln, Xylofonen und anderen Instrumenten. Ebenso startet in der Schroeterschule in Lilienthal montags um 17.20 Uhr eine Musikklasse „Blockflöte“ für Kinder. Neben dem Erlernen der Blockflöte stehen inhaltlich noch rhythmische Spiele, Singen und Notenlehre auf dem Programm. Nähere Informationen, auch zu anderen Angeboten und Instrumentalunterricht bekommt man per Telefon 04791 / 50 99. hwr
Neuer Schornsteinfeger
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Eckart Kruse übernahm kürzlich die Aufgaben als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger im Kehrbezirk Osterholz X mit Sitz in OsterholzScharmbeck und folgte damit auf Frank Koß. Kruse betreut in Osterholz-Scharmbeck die Ortsteile Bargten, Lintel, Westerbeck, Buschhausen, Wiste sowie Teile von Scharmbeck und ist unter Telefon 0175 / 672 72 72 sowie per E-Mail an info@sfm-kruse.de erreichbar. rom
Verdienstkreuz für Giselher Klinger
RITTERHUDE – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Giselher Klinger aus Ritterhude das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen, das Landrat Bernd Lütjen am 26. März im Rathaus Ritterhude überreichte. Klinger erhält die Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Engagement in Kommunalpolitik, Ehrenamt und Kirche. Lütjen würdigte Klingers prägendes Wirken für Gemeinde und Gesellschaft, während Klinger selbst betonte, er habe sein Engagement stets aus Überzeugung für die Gemeinschaft geleistet. Er wirkte von 2001 bis 2006 als hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Ritterhude und von 2006 bis 2021 als Mitglied des Gemeinderates. Sein Engagement reichte noch darüber hinaus. So leitete er etwa die Gemeinschaft Platjenwerbe. hwr
Neue
Wild kennt kein rechts vor links
Warntafeln
FRIEDRICH-W. ARMBRUST
LANDKREIS – Trotz zahlreicher Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung und Verringerung von Wildunfällen wie Wildwarnreflektoren oder Duftzäune sind die Fallwildzahlen infolge von Unfällen an bestimmten Streckenabschnitten weiterhin hoch“, sagt die Landkreissprecherin Sabine Schäfer. Dem wollen der Landkreis Osterholz und die Jägerschaft Osterholz weiter vorbeugen. „Darum haben wir fünf neue Wildwarntafeln an Gefahrenpunkten von Kreisstraßen aufstellen lassen“, sagt Martin Kai Köpke, stellvertretender Vorsitzender vom Vorstand der Jägerschaft Osterholz.
Forstamtmann Heiko Ehing zufolge hat er im gerade beendeten Jagdjahr, beginnend am 1. April 2025 und endend am 31. März 2026, knapp 400 Wildunfälle mit Rehwild registriert. Dagegen kämen wegen des niedrigen Bestandes Unfälle mit Wildschweinen und Damwild weniger vor. Unter „Wild auf der Fahrbahn“ weist das Verkehrslagebild der Polizeiinspektion Verden/Osterholz für 2024 mit Stand vom 12. März 2025 647 gemeldete Unfälle und Vorkommnisse auf.
Immerhin 3,5 Tonnen beträgt das Aufprallgewicht eines Wildschweines bei einem Zusammenstoß mit einem Auto bei einem Fahrtempo von 60 Stundenkilometern. Das hat die HUK Coburg errechnet. So schwer sei im Vergleich gleichwohl ein Nashorn. Bei einem Rehbock sind es laut der Versicherung noch 0,8 Tonnen. Der Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Verden/ Osterholz Stephan Meier habe unterstützend mitgewirkt, Wildunfallschwerpunkte an
weisen auf mögliche Wildwechsel hin / Unfallzahlen weiter hoch
Landrat Bernd Lütjen, Kai Köpke, stellvertretender Vorsitzender vom Vorstand der Jägerschaft Osterholz, und Jan Gottfried Stehnke (von links) nahmen eines von fünf kürzlich aufgestellten Wildwarnschilder an der Stedener Straße in Augenschein. Foto: Armbrust
Kreisstraßen herauszusuchen. Die Mittel für die robusten, witterungsfesten Tafeln stammen laut Sprecherin Schäfer aus dem Bußgeldfonds beziehungsweise Blitzergeldern des Landkreises. Diese Mittel seien zweckgebunden und für Maßnahmen der Verkehrsprävention vorgesehen. Da weder auf Bundes- noch auf Landesebene geeignete Warntafeln verfügbar waren, sei ein eigenes Schildkonzept entwickelt worden. „Der Schriftführer der Jägerschaft, Jürgen Schindler, hat die Tafeln layoutet“, sagt Köpke. Für die Aufstellung der Wildwarnschilder war von der Straßenbauverwaltung ihm zufolge eine Sondernutzungserlaubnis erforderlich. Den Aufbau habe die Bauunternehmung Gottfried Stehnke vorgenommen, und zwar kostenfrei.
Dabei freute sich Landrat Bernd Lütjen darüber, dass „dies nicht die einzige Aktion ist, die wir als Landkreis mit der Jägerschaft durchführen“.
„Der Schlüssel dazu, dass Wildunfälle gar nicht erst passieren und zumindest keine gravierenden Folgen haben, ist angepasste Geschwindigkeit“, betont Sprecherin Schäfer. Maximal 80 Kilometer in der Stunde dürfen es ihr zufolge sein, um das Auto bei einer plötzlichen Begegnung mit Wild noch beherrschen zu können. An unübersichtlichen Stellen oder bei Bewuchs, der an die Straße reiche, sei eine weit geringere Geschwindigkeit unter 80 Kilometer in der Stunde angebracht.
Neben der Stedener Straße in Richtung Steden gibt es weitere Standorte mit Wildwarntafeln. An der Kreisstraße K1 in
Löhnhorst in Fahrtrichtung Eggestedt und an der K8 in Frankenburg in Fahrtrichtung Ritterhude sind Tafeln aufgestellt. Ebenfalls an der K11 in Viehland in Fahrtrichtung Worpswede und an der K16 in Ohlenstedt-Büttel in Fahrtrichtung Hülseberg rufen sie zu mehr Achtsamkeit auf. Der ADAC weist darauf hin, dass mit der Umstellung auf die Sommerzeit am vergangenen Wochenende für Autofahrer das Risiko für Wildunfälle steigt. Durch die Zeitverschiebung verlagere sich der morgendliche Berufsverkehr wieder in eine Phase erhöhter Wildaktivität. Für Tiere spielt die Zeitumstellung laut ADAC keine Rolle. Sie orientierten sich weiterhin an ihrem natürlichen Rhythmus und der kollidiere jetzt wieder stärker mit dem Straßenverkehr.
Personalwechsel im kulturellen Bereich
Bewegung in der Kulturstiftung des Landkreises und der Barkenhoff-Stiftung Worpswede
MARIUS ROSKAMP
LANDKREIS – In der Kulturstiftung Landkreis Osterholz und der Barkenhoff-Stiftung Worpswede stehen personelle Veränderungen an. Katrin Schwerdtfeger übernimmt die kaufmännische Verwaltungsleitung der Barkenhoff-Stiftung und führt zugleich die Geschäfte der Kulturstiftung. Damit setzen beide Häuser die seit 2018 bestehende gemeinsame Verwaltungsleitung fort. Mit beiden Aufgaben gehört Schwerdtfeger künftig auch
den Vorständen der Stiftungen an. Patricia Nuske bleibt stellvertretende Verwaltungsleiterin und Geschäftsführerin. Schwerdtfeger, Jahrgang 1979, stammt aus Ritterhude. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung und dem Studium zur Diplom-Kauffrau arbeitete sie viele Jahre im Vertrieb und Marketing für Museen im Inund Ausland.
Beate C. Arnold richtet ihren Fokus wieder auf ihre Arbeit in der Barkenhoff-Stiftung. Die Leitung der Kulturstiftung übernimmt zunächst kommis-
sarisch Stefan Borchardt. Der promovierte Kunsthistoriker arbeitete bereits 2023 projektbezogen für die Stiftung und ist seit 2024 als Kurator im Museum tätig.
Landrat Bernd Lütjen, Vorsitzender der Kuratorien beider Stiftungen, bewertet den Übergang positiv: „Mit Frau Katrin Schwerdtfeger und Herrn Dr. Stefan Borchardt ist es uns gelungen, für die jeweiligen Stellen beider Stiftungen eine ideale Personalnachfolge zu finden. Beide bringen eine hohe Expertise aus ihren entspre-
chenden Bereichen mit und werden die Stiftungen wirtschaftlich wie inhaltlich weiter gut aufstellen. Besonders dank bar bin ich Frau Beate C. Arnold, die viereinhalb Jahre in Doppelverantwortung beide großen Häuser inhaltlich mit großem Erfolg gestaltet und verantwortet hat. Mein Dank gilt ebenso Frau Patricia Nuske, die bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit eine Vakanz in der kaufmännischen Verwaltungsleitung und Geschäftsführung aufgefangen hat.“
Samstag, 4. April
Lilien-Apotheke
Hauptstr. 59
Lilienthal 04298/915144
Sonntag, 5. April
Moor Apotheke Hüttenbusch
Hüttenbuscher Str. 7 B
Worpswede 04794/95180
Montag, 6. April
Koppel-Apotheke
Koppelstr. 35
Osterholz-Scharmbeck
04791/965680
Dienstag, 7. April
Max & Moritz Apotheke
Marktplatz 12 Osterholz-Scharmbeck 04791/985588
Mittwoch, 8. April
Findorff-Apotheke
Speckmannstr. 17 Grasberg 04208/1763
Donnerstag, 9. April AVIE Apotheke OHZ Hördorfer Weg 44 - 50 Osterholz-Scharmbeck 04791/9652744
Freitag, 10. April
Geest-Apotheke Wallhöfen
Wallhöfener Str. 62 Wallhöfen 04793/953445
HAMBERGEN – Der VdK Ortsverband Hambergen macht am Sonntag, 17. Mai, eine Spargelfahrt zum Hof Thiermann in Kirchdorf. Infos und Anmeldungen bis 16. April per Telefon 04793 / 432 87 83. rom Spargel satt in allen Varianten
Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Osterholz Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421/690 55 350
Zurzeit gelten Anzeigenpreisliste Nr. 53 vom 01. Januar 2026 und unsere darin abgedruckten AGB. Falls Sie dieses Produkt nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie, einen Werbeverbotsaufkleber mit dem Zusatzhinweis „Keine kostenlosen Zeitungen“ an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de Internet: www.hammereport.de, www.wuemmereport.de Druck: DruckHaus Delmenhorst GmbH
Verbreitete Auflage: 29.710 Exemplare mit DELME REPORT UND WESER REPORT 350.430 Exemplare
Der von Marcus Wiedelmann und Michael Meyer initiierte Karkmesmarkt lockt regelmäßig viele Besucher und Besucherinnen in die Fußgängerzone der Innenstadt. Foto: Fricke
Oster-Aktion für Kinder
Der heutige Floh- und Krammarkt in der Innenstadt birgt eine Besonderheit
MONIKA FRICKE
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Der Karkmesmarkt, ein seit 2024 beliebtes neues Marktangebot als Floh- und Krammarkt in der Fußgängerzone der Kirchenstraße und am Marktplatz, entwickelte sich inzwischen zum beliebten Treffpunkt für Menschen von Nah und Fern. Aktueller Termin ist heute, 4. April, von 8 bis 14 Uhr. Zum Ostersamstag kündigen die Veranstalter eine besondere Oster-Aktion für Kinder an: von 11 bis 13 Uhr können die Kleinen Stempel in den teilnehmenden Geschäften sammeln, dazu gibt es Teilnahmekarten vor der Post. Am Ende
erhalten alle Kinder eine kleine Oster-Überraschung. Das zusätzliche Marktangebot begrüßen auch die Inhaber der Geschäfte, der Eiscafés und der Bäckerei im Bereich der Fußgängerzone Kirchenstraße und Marktplatz. Sie bestätigen einen deutlichen Anstieg der Kundschaft am Markttag, so die Veranstalter. „Wir füllen zum Karkmesmarkt die Innenstadt“, meint Marcus Wiedelmann, der zusammen mit Michael Meyer dieses Marktangebot initiierte. Das sei das Ziel ihrer Initiative. Beide sehen das neue Marktangebot als „Verkaufsfördermaßnahme“ für Osterholz-Scharmbeck. Herzstück des Karkmes-
marktes ist der Flohmarkt am frühen Morgen ab 8 Uhr. In der Kirchenstraße reihen sich dann zwischen 35 und 40 Flohmarktstände aneinander. Bei den Anbietenden handelt es sich um einen Mix aus erfahrenen und gelegentlichen Flohmarkthändlerinnen und -händlern. „Wir wollen hier keine professionellen Händler haben“, betonte Meyer im Gespräch. Es soll eher ein privater Familienflohmarkt sein. Ideal ist zudem mittendrin, auf einer Grünfläche an der Kirchenstraße, ein gut ausgestatteter Spielplatz. „Wir versuchen immer mal wieder mit ausgefallenen Angeboten Abwechslung in das Programm des Kark-
mesmarktes zu bringen“, sagte Wiedelmann. Zum Beispiel ist bereits mehrfach schon Hannes Scheel mit seinen Naturwollprodukten dabei. Dazu sitzt er am Spinnrad und lässt Marktbesucher bei seiner Arbeit gern zusehen. Zum kulinarischen Angebot zählen im Wechsel Bratwurst, Brezel, Fischbrötchen, Kuchen, Kaffee, Bier oder Cocktails und Waffeln. Zudem haben Cafés, Restaurants und Imbiss-Läden geöffnet. Es findet sich also immer etwas Herzhaftes oder Süßes. Weitere KarkmesmarktTermine sind am Samstag, 2. Mai, sowie zum Maimarkt am 23. Mai in der Zeit von 8 bis 14 Uhr.
PLATT IM BLATT
Ho nung un Neeanfang
MONIKA FRICKE
De Osterhoos hett dat an’n Ostermorgen bannig drock, um all de Eier’s in de Goorns un Hüüs to versteeken. Wenn de Kinner all’ ehr Ostereier funnen hebbt, gifft dat een grodet Osterfröhstück mit de ganze Familie. Denn koomt de Lütten, de Ollern un de Grootollern an’n Disch tosomen un freit sick över de fierliche Ostertofel mit bunt gefarfte, gekokte Eier un lüttje Schokoladenhoosen, OsterzopfWittbrodt un noch veele annere Leckereen. Op’n Disch brennt een Talliglicht as „Osterlicht“, een Teeken för Hoffnung un Neeanfang. De een or annere Minsch weer ok bannig fröh upstohn, um in de Kark de Ostermesse to beleven. He vertellt denn von de besonnere Stimmung bien Sonnenopgang, as dat erste Morgenlicht dör de Karkenfinster schien, ok von de christliche Osterandacht. Dornoh smeckte dat feine Osterfröhstück besonners good. Wenn denn nach eenigen Stünnen utgiebig dat Eeten un Drinken beendet weer, mussen sick all’ de Been verpedden un een lüttjen Osterspaziergang weer anseggt. De düütsche Dichter Goethe hett de Ostertied un dat Föhrjohr all in sien Gedicht „Osterspaziergang“ deels so opschreven: Von Ies (Eis) befreit sünd Strom un Bäche, in’n Tal gröönt all’ dat Hoffnungs-Glück… Jo, disse Vers wiest ok op den Start int’ Föhrjohr un op dat bannig neeje Leeven in de Natur hen. De Minschen koomt woller ruut ut ehr Hüüser un freit sick över dat eerste Gröön, eerste Bloomen, bunte Krokusse, Osterbloomen un veeles mehr.
Stammtisch im Galerie-Café
WORPSWEDE – Der Seniorenbeirat Worpswede lädt für Donnerstag, 9. April, ab 15 Uhr zum kostenlosen öffentlichen Stammtisch in das Blaue Haus Galerie-Café Maribondo, in Worpswede, Findoffstraße 9, ein. Im Rahmen einer Kaffeerunde und mit aktuellen Berichten von Hans-Helmut Pein aus dem Seniorenbeirat können offene, lockere Gespräche geführt und Anregungen mit den Beiratsmitgliedern ausgetauscht werden. Diese freuen sich auf eine rege Beteiligung, mit Anregungen und Wünschen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. hwr
Ausstellung mit Kunst von Kindern
Kunstverein fördert junge Menschen
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Es ist wieder Zeit – und anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kunstvereins Osterholz (KVO) der ideale Zeitpunkt den Kindern und Jugendlichen, die im KVO an Kursen teilnehmen, eine Plattform zu geben, ihre Arbeiten der breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.
Seit seiner Gründung zählt die Förderung der Kinderkunst zu den zentralen Anliegen des KVO. Kinder und Jugendliche erhalten in den vom KVO angebotenen Kursen die Möglichkeit, sich frei und ohne Leistungsdruck künstlerisch auszuprobieren. In den fortlaufenden Pegasus-Malkursen für Kinder ab sechs Jahren und ab zehn Jahren und einzelnen, zumeist ausstellungsbegleitenden Aktionen werden sie ermutigt, eigene Ideen zu entwickeln und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Dabei steht nicht das perfekte Ergebnis im Vordergrund, sondern
der kreative Prozess: das Entdecken von Materialien, das Experimentieren mit Farben sowie das selbstbewusste Umsetzen eigener Vorstellungen. Die begleitenden Aktionsleiterinnen verstehen sich dabei vor allem als unterstützende Impulsgeber.
Die in dieser Ausstellung gezeigten Bilder sind in den vergangenen zwei Jahren von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 14 Jahren in den dienstags stattfindenden Pegasus-Kinderkursen unter Leitung von Katrin Schütte, der ersten Vorsitzenden des KVO, geschaffen worden.
Die Ausstellung öffnet am Sonntag, 12. April, um 11.30 Uhr und läuft bis Sonntag, 3. Mai. Veranstaltungsort ist die Galerie des Kunstvereins Osterholz auf Gut Sandbeck. Die Galerie öffnet während der Ausstellungszeit samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr. hwr
Die Zerstörung der hier gezeigten
Entscheidung zur B74neu vertagt
Prüfungen haben größere zu erwartende Naturzerstörung ergeben
MARIUS ROSKAMP
Wir wünschen ein
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LANDKREIS – Es gibt Bewegung oder vielmehr neuen Grund für Stillstand beim jahrzehntealten Vorhaben, die Ortsumfahrung Ritterhude neu zu gestalten. Die Bestimmung der geeigneten Variante für die B74neu erfordert laut Information der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) einen größeren naturschutzfachlichen Prüfungsumfang als bisher angenommen. Daher verzögere sich die Vorstellung der Vorzugsvariante auf den Jahres-
wechsel 2026/2027. Das Bündnis B74nie reagiert auf die Verzögerung mit Verwunderung. Die Fauna-Flora-Habitat (FFH) Verträglichkeitsprüfungen haben laut NLStBV gezeigt, dass die Ostvariante stärker als bisher angenommen in die Vogelschutzgebiete Hammeniederung und Blockland eingreift. Nach europäischem und Bundesnaturschutzrecht machen solche Ergebnisse zusätzliche Ausnahmeprüfungen erforderlich, die bereits laufen, aber mehr Zeit brauchen als erwartet. Gleichzeitig steigen damit die Anforderungen an
Familienbetrieb in der 3. Generation
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die Bewertung der anderen Varianten. Die NLStBV erweitert deshalb den Prüfungsumfang und sorgt dafür, dass sie alle Varianten nach einheitlichen und aktuellen Maßstäben vergleicht. Die erweiterten fachlichen Anforderungen betreffen vor allem das FFH-Gebiet Reithbruch. Um rechtssicher nachzuweisen, dass alternative Trassen durch dieses Gebiet nicht infrage kommen, lässt die NLStBV im Mai und Juni 2026 zusätzliche Kartierungen der Biotop- und Lebensraumtypen durchführen.
Das Bündnis B74nie begrüßt laut Presseinformation jede Einsicht, die dazu führt, dass dieses monströse Straßenbauprojekt vorerst nicht verwirklicht werden kann und dennoch führt dies andererseits dazu, dass die betroffenen Menschen ein weiteres Jahr in Ungewissheit verbringen werden müssen. Bündnis-Sprecherin Gerda Büntemeyer sieht die Zeit gekommen, dass „Kreispolitiker endlich in die Puschen kommen.“ Gemeint ist hier, ein klares Signal nach Berlin zu schicken, um das Projekt komplett zu stoppen.
Krimi im Heimathaus
HAMBERGEN – Ein rundum gelungener Abend voller Spannung, Musik und Geselligkeit lockte am 25. März zahlreiche
Besucher in das Heimathaus
Ströhe. Über 75 Zuschauer fanden sich bereits um 18 Uhr ein, um eine ganz besondere Krimi-Lesung zu erleben. Veranstalter war der Heimatverein
Ströhe/Spreddig. Zu Gast war die Buchautorin Rita Janaczek, die nicht nur aus ihren Werken las, sondern den Abend auch musikalisch begleitete. Mit ihrer Gitarre sorgte sie zwischen den Lesepassagen für stimmungsvolle Momente und verlieh der Veranstaltung eine ganz persönliche
Note. Im Mittelpunkt standen die fesselnden Krimigeschichten rund um die Figuren „Schädel“ und „Killer Elli“, die das Publikum schnell in ihren Bann zogen. Auch der Nachbarschaftsstreit, bei dem eine Linde eine zentrale Rolle spielte. Auf Wunsch von Rita Janaczek, die auf ihre Gage verzichtete, wird der Erlös des Abends an die Kinderkrebsstiftung gespendet. Für zusätzliche Begeisterung sorgte die Ankündigung des ersten Vorsitzenden des Heimatvereins, Ludger Kalmer, dass der Verein die Einnahmen verdoppeln werde. hwr
Hammeniederung wäre eklatanter, als zunächst gedacht. Die Behörde richtet ihren Blick daher einfach in Richtung eines anderen FFH-Gebiets. Foto: Roskamp
Ein Eindruck der gezeigten Kunst. Ausschnitt: Lea Rieser
Wenn’s
Neuer Rhythmus an der Zapfsäule
Gesetz verschiebt den besten Zeitpunkt zum Tanken / Entlastung bleibt laut ADAC fraglich
PHILIPP BEHRBOM
LANDKREIS – Dass die Preise für Benzin und Diesel an lokalen Tankstellen plötzlich sinken, ist mit Blick auf die Lage im Nahen Osten nicht abzusehen. Als Reaktion auf die ständig schwankenden Preise trat am Mittwoch das sogenannte Kraftstoffmaßnahmenpaket der Bundesregierung zur Regulierung der Preiserhöhungen in Kraft. Das hat nicht nur Auswirkungen auf Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber, sondern auch auf das Tankverhalten von Autofahrenden.
„Bei bis zu 50 Preisänderungen pro Tag hilft auch die beste Preistransparenz-App nichts, wenn man genau dann an der Tankstelle ankommt, wenn der Preis schon wieder hoch ist“, beschrieb Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche im Bundestag die Situation. Seit Mittwoch dürfen Tankstellen deswegen nur noch einmal täglich um 12 Uhr die Preise erhöhen, Preissenkungen sind rund um die Uhr möglich.
Thomas Hartmann, Sprecher des regionalen Mineralölhändlers Hoyer, blickt differenziert auf die neuen Regelungen: „Das neue Gesetz führt sicherlich zu weniger Schwankungen, nicht aber zu zwangsläufig niedrigeren Preisen für die Kunden.“ Denn einen Beweis, dass das Gesetz zur Eingrenzung der Preiserhöhungen die Kosten drücken würde, gebe es, so Hartmann, nicht. Es sei in erster Linie ein Beitrag für Transparenz und Planbarkeit. „Wenn man den Sprit dauerhaft günstiger machen möchte, muss die Regierung schon an anderen Mechanismen arbeiten und bei Steuern und Abgaben ansetzen,
Tanken wird für viele Bremerinnen und Bremer derzeit zu einer finanziellen Belastung. Die Bundesregierung will mit einem Gesetz dagegen steuern und erlaubt künftig für Tankstellen nur noch eine Preiserhöhung am Tag. Foto: Archiv
die den Großteil des Säulenpreises ausmachen“, sagt Hartmann. Der Sprecher bringt eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Sprit, oder Absenkungen der CO2-Abgabe oder Energiesteuer ins Spiel. Auch beim größten deutschen Automobilclub ist man skeptisch, ob die Maßnahme zu günstigeren Preisen führt, erklärt Nils Linge, Sprecher des ADAC Weser-Ems. Während es grundsätzlich positiv sei, dass die Bundesregierung gegen die hohen Preise vorgehe, gebe es noch weitere Möglichkeiten. Kurzfristig sollte auch aus Sicht des ADAC eine vorübergehende
Menschenlieb. mit Herz & Kompetenz
Manchmal ist ein Name mehr als nur ein Begriff. ist ein Name mehr als nur ein Begriff. Er ist Ausdruck einer Haltung, einer Geschichte – Er ist Ausdruck einer Haltung, einer Geschichte –und eines Versprechens für die Zukunft. und eines Versprechens für die Zukunft.
Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe geprüft werden. Davon abgesehen gibt es bessere und schlechtere Zeitpunkte zum Tanken. Während bis Mittwoch eher in den Abendstunden günstigere Preise zu erwarten waren, ändert sich die Lage nun. Aufschluss gibt ein Blick nach Österreich. Im Nachbarland dürfen Tankstellen seit 2011 nur einmal am Tag die Preise erhöhen. „Dort liegt der günstigste Zeitpunkt erfahrungsgemäß kurz vor Mittag, also zu einer Zeit, zu der viele Menschen keine Möglichkeit haben, zu tanken“, so Linge. Meiden sollten Autofahrende
die Tankstelle direkt nach 12 Uhr – logisch, denn um diese Uhrzeit wurden die Preise frisch angehoben. Wer kurz vor 12 die Tankkelle aus der Zapfsäule zieht, hat Glück – es gilt der Preis zu Beginn des Tankvorgangs. Was die Wochentage anbelangt, ist ein Tag hervorzuheben: Am Montag lieber einen Bogen um Tankstellen machen – dann sind die Preise am höchsten, bestätigt ein Sprecher des österreichischen Pendants zum ADAC, des ÖAMTC. Ganz generell empfiehlt Linge, den Spritverbrauch durch eine vorausschauende Fahrweise zu senken und so Geld zu sparen.
geöffnet
Freier Eintritt in Bremen für „Paulas“
LANDKREIS – Das PaulaModersohn-Becker-Museum in Bremen und die vier Worpsweder Museen öffnen am Ostermontag ihre Türen: Das Paula-Modersohn-BeckerMuseum in Bremen empfängt Besucherinnen und Besucher von 13 bis 18 Uhr, der Barkenhoff, die Große Kunstschau und die Worpsweder Kunsthalle von 10 bis 18 Uhr und das Haus im Schluh von 14 bis 18 Uhr. Als besonderes Osterei erhalten im Paula-ModersohnBecker-Museum alle Besucherinnen, die Paula heißen, an diesem Tag freien Eintritt. Am 8. Februar jährte sich der Geburtstag Paula ModersohnBeckers zum 150. Mal. Bremen und Worpswede prägten ihre Lebensreise entscheidend: In Bremen verbrachte Paula Becker ihre Jugend, im kreativen Umfeld der Künstlerkolonie Worpswede sowie während ihrer Aufenthalte in Paris entwickelte sie ihre Motivwelt und ihren eigenen malerischen
Ausdruck. Zu Lebzeiten nahm die Öffentlichkeit sie kaum als professionelle Künstlerin wahr, heute erfährt ihr Werk internationale Anerkennung. Das Paula-Modersohn-Becker-Museum verfügt gemeinsam mit den Beständen der Paula-Modersohn-BeckerStiftung über die umfangreichste öffentliche Sammlung ihrer Werke und feiert den runden Geburtstag mit der Sonderausstellung „Becoming Paula“. Die Schau zeichnet ihre künstlerische Entwicklung nach und richtet den Blick erstmals auch auf ihre Rezeption im 20. und 21. Jahrhundert. Die vier zentralen Museen im Künstlerdorf Worpswede –Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – zeigen in der Gemeinschaftsausstellung „Impuls Paula“, wie vielfältig Paula ModersohnBecker Künstlerinnen und Künstler bis heute inspiriert. rom
Blick in die Ausstellung „Becoming Paula“ im Paula-ModersohnBecker-Museum an der Bremer Böttcherstraße. Foto: Paula-Modersohn-Becker-Museum/Hannes von der Fecht
„Der neue Name ist für uns kein Marketing – er ist
„Der ist für uns kein Marketing – er ist eine klare Entscheidung“, erklärt Geschäftsführer ntschei ung , erklärt Geschäftsführer Sven Mensen. Mensen.
Wir suchen Menschen, die Menschen lieben.
Bei Menschenlieb erwartet dich ein Arbeitsplatz erwartet dich ein Arbeitsplatz mit Sinn, Wertschätzung und Zukunft. Sinn, Wertschätzung und Zukunft.
Wir suchen Dich als: suchen Dich als:
Nach vielen Jahren als „Pflegedienst Lilienthal“ ach vielen Jahren als „Pflegedienst Lilienthal“ geht das Unternehmen nun einen bewussten geht das Unternehmen nun einen bewussten nächsten Schritt:
Ab dem 01. Mai firmiert der Dienst unter dem 01. firmiert der Dienst unter dem neuen Namen
Nach „Menschenlieb“. „Menschenlieb“
Was sich ändert, ist der Name. sich der Name.
Was bleibt, ist das, wofür das Unternehmen seit das, wof r das Unternehmen seit jeher steht: Pflege mit Herz, Kompetenz und steht: Pflege mit Herz, Kompetenz und echter Verbundenheit. echter Verbundenheit.
„Wir wollen zeigen, worum es uns wirklich geht: Wir wollen worum es uns wirklich geht: um Menschen. Um Nähe. Um Verantwortung. Und Um Nähe. Um Verantwortung. Und um die Überzeugung, dass gute Pflege mehr ist als die berzeugung, dass gute Pflege mehr ist als Versorgung.“ Versorgung.
Der Begriff „Menschenlieb“ bringt auf den Punkt, Menschenlieb auf Punkt, was uns seit seiner Gründung prägt: eine tiefe seit seiner Gründung prägt: eine tiefe Wertschätzung für die Menschen, die begleitet Wertschätzung für die Menschen, die begleitet werden – und für die, die täglich in der Pflege werden – für täglich in der Pflege arbeiten.
Wir möchten eine Kultur schaffen, in der Wir möchten eine Kultur in der Menschen füreinander da sind. füreinander da sind. es uns
Pflegedienstleitung Pflegedienstleitung
Praxisanleitung Praxisanleitung
Pflegefachkraft (auch mit familienfreundlichen Pflegefachkraft (auch mit familienfreundlichen Arbeitszeiten/Elterntouren) Arbeitszeiten/Elterntouren)
Pflegeassistent*innen
MFA und HEPs und HEPs
Quereinsteiger und vieles weitere und vieles weitere
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Ostergrüße
Wir wünschen frohe Ostern
STEFAN BROOCKS
Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Fachanwalt für Verwaltungsrecht LL. M. (Real Estate Law)
Zu Ostern wünschen wir Ihnen Zuversicht, Klarheit und einen guten Start in den Frühling
wünschen Ihnen frohe Ostern und immer ein offenes Ohr für die schönen Momente im Leben.“
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Wir wünschen all unseren Kunden eine fröhliche, sonnige und gesunde Osterzeit! Wir sind weiterhin für Sie da!
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Behandlungspflege, Grundpflege Verhinderungspflege m 24h Rufbereitschaft Beratungsbesuche, Vermittlung von Essen auf Rädern/Hausnotruf Wir wünschen frohe Ostern!
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Wir wünschen schöne Ostertage
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Messe sucht noch Aussteller
„Zukunftsblick“ findet im September statt / Betriebe können sich aber schon bewerben
ROSKAMP
MARIUS
LILIENTHAL – Die Veranstaltung „Zukunftsblick“ findet in diesem Jahr am 19. September, von 10 bis 15 Uhr, bereits zum vierten Mal an der IGS Lilienthal statt. Aussteller für die Ausbildungsmesse können sich bereits jetzt bewerben. MitOrganisatorin Andrea Vogelsang beschreibt die IGS Lilienthal hierbei als einen verlässlichen Kooperationspartner. Auch Dörte Direnga, die als Beauftragte für Berufsorientierung an der IGS Lilienthal arbeitet, begleitet das Projekt. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich nicht nur an eine interne Schulöffentlichkeit, sondern lädt Besucherinnen und Besucher von überall ein. Als Hauptsponsor unterstützt das Unternehmen Nabertherm die Messe. Vor Ort erhalten die Jugendlichen nicht nur Informationen, sondern können auch praktische Erfahrungen sammeln. So ermöglicht Karl Hannig das Ausprobieren eines Baggers. Bereits im vergangenen Jahr zeigte sich dabei ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen. Jana Techentin vom Orga-Team berichtet, dass sich durch die Messe bereits zahlreiche Schülerjobs ergeben haben. Direnga ergänzt, dass auch Praktika vermittelt wurden. Sie hebt hervor, dass der direkte Kontakt zu Betrieben den Zugang erleichtert und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, sich selbst auszuprobieren.
Vogelsang betont, dass die Schule auch eigene Angebote einbringt. So verfügt sie über eine Küche und die Bäckerei Rolf nutzt diese, um vor Ort
Keine ist härter als Herta
Herta gehört zu den sechs Katzen, die im Oktober 2025 in Wäschekörben gefangen ausgesetzt wurden. Vermutlich hat sie sich von diesem Schock noch nicht vollständig erholt. Sie zieht sich zurück, wenn Menschen in der Nähe sind, und beobachtet alles ganz genau. Da wird auch schon mal gefaucht oder „gespuckt“. Mit Artgenossen hingegen versteht sie sich hervorragend. Fühlt sie sich unbeobachtet, zeigt sie eine ganz andere Seite: Dann wird geschmust, gespielt und entspannt – unter ihresgleichen ist sie plötzlich ganz weich.
Für Herta sucht der Verein Tiere in Not ein ruhiges Zuhause, in dem man ihr Zeit gibt, anzukommen und Vertrauen zu fassen. Wie bei Menschen, die Schlimmes erlebt haben,
braucht auch Herta Geduld und jemanden, der sie so nimmt, wie sie ist. Weitere Informationen bekommt man beim Verein Tiere in Not unter Telefon
Die Ausbildungsmesse „Zukunftsblick“ in Lilienthal will viele verschiedene Ausbilder präsentieren. Wieder dabei ist unter anderem Goldschmied Segelken.
Backaktionen anzubieten. Ziel der Veranstaltung ist es zudem, die Bedeutung einer Ausbildung stärker hervorzuheben. Weitere Unternehmen können sich ab sofort anmelden. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem „Windhundprinzip“, so Vogelsang. Insgesamt planen die Organisatoren mit 25 bis 30 Betrieben, die Tetrisähnlich auf der verfügbaren Fläche verteilt werden. Interessierte Aussteller melden sich per EMail an info@ausbildunglilienthal.de. Die Teilnahme kostet für Aussteller pauschal 99 Euro. Bereits zugesagt haben
unter anderem der Zahnarzt Nicolas Laack, Nabertherm, Plate sowie Goldschmied Segelken. Neben Ausstellern können sich auch weitere Kooperationspartner und Sponsoren beteiligen. Auch solche Unternehmen wenden sich an die genannte E-Mail-Adresse. Nach Angaben von Vogelsang besuchen auch viele Eltern die Messe. Direnga betont ausdrücklich, dass Eltern willkommen sind. Die Organisatoren achten zudem darauf, eine möglichst breite Auswahl an Berufsfeldern abzubilden und nicht nur einzelne Branchen
Foto: Marlon Bellmann
wie Pflegeberufe zu präsentieren. Immer wieder kommen neue Betriebe hinzu. Im Jahr 2025 beteiligten sich fünf neue Unternehmen.
Besucherinnen und Besucher können vorweg einen Messeguide mit Tipps erhalten, der sich sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an Eltern richtet.
Als Veranstaltungsflächen dienen die Aula, die Flure, das Rondell und der Außenbereich der Schule. Insgesamt rechnen die Organisatoren mit rund 450 Jugendlichen sowie zahlreichen Eltern.
WORPSWEDE – 1902 malte Paula Modersohn-Becker eines ihrer bekanntesten Werke: „Mieke Vogeler mit Perlenkette“. Die Provenienzforscherin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Worpsweder Barkenhoff Kathrin Kleibl verrät am Mittwoch, 8. April, um 16 Uhr im Barkenhoff Miekes Geheimnisse bei einer Führung mit Gespräch. Die Führung kostet 3 Euro zuzüglich Museumseintritt. Provenienzforschung untersucht die Herkunft von Kunstund Kulturgütern. Das ist oft nötig, wenn es um Herkunftsund Eigentumsverhältnisse geht. Im Falle von Paula Modersohn-Beckers Gemälde „Mieke Vogeler mit Perlenket-
te“ aber ist Kleibl eher nebenbei auf interessante Spuren gestoßen. In ihrer Funktion als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Worpsweder Barkenhoffs hat sie Mieke Vogeler genauer unter die Lupe genommen und dabei Spannendes entdeckt. Warum läuft die Perlenkette aus dem Bild heraus? Wie kam das Gemälde in den 1940erJahren aus Amsterdam zurück nach Worpswede? Und was verrät eigentlich seine Rückseite? Fragen über Fragen – auf die Kathrin Kleibl ungeahnte Antworten hat. Diese gibt sie am 8. April, dem Internationalen Tag der Provenienzforschung, um 16 Uhr im Worpsweder Barkenhoff. hwr Führung am
Herta hat Schlimmes erlebt und beobachtet nun alles sehr genau. Foto: pv
Ostereier entdecken
Ausstellung im Schloss Schönebeck bis zum 12. April
ANTJE SPITZNER
SCHÖNEBECK – Eine mit viel Liebe aufgebaute Osterausstellung ist derzeit im Schloss Schönebeck, Im Dorfe 3-5, zu sehen. Entdeckt werden können Hasen und Hühner, aber insbesondere jede Menge Eier aus dem Bestand des Heimat- und Museumsvereins für Vegesack und Umgebung e. V.
„Die diesjährige Osterdekoration zeigt private Sammlungen und Spenden an das Museum aus dem Bereich des Bremer Nordens. Ein besonderes Highlight mit Erinnerungswert für Vegesacker sind Deko-Stücke aus der Sammlung eines bekannten ehemaligen Gemüsehändlers aus der Alten Hafenstraße“, heißt es von Seiten des Vereins.
Die Eier stammen ursprünglich unter anderem aus Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Russland, Polen, China sowie aus Deutschland und wurden in den unterschiedlichsten Techniken hergestellt: bemalt, gewachst, geritzt, behäkelt oder mit Naturfarben gefärbt“, so die Organisatorinnen Monika Träger und Astrid Kloppmann. Darunter sind auch Cloisonné-Eier, bei denen farbige Glasschmelze zwischen Metallstreifen eingelassen wird, eine Technik, die unter anderem in China angewendet wurde. Besucher und Besucherinnen können auch Holzschnitzereien aus dem Erzgebirge beschauen, Eier aus Halbedelsteinen bestaunen oder sich an Eiern mit Tier- oder Bremenmotiven erfreuen. Andere wurden beschrieben oder beklöppelt. Monika Träger und Astrid Kloppmann haben mit feinem Geschmack und Blick fürs Detail innerhalb von drei
Die Ehrenamtlichen Monika Träger (links) und Astrid Kloppmann haben die Ausstellung in drei Tagen aufgebaut. Foto: Spitzner
Tagen eine sehenswerte Ausstellung aufgebaut. „Wir sind stolz darauf, was wir gemacht haben“, erklärten sie. „So viele schöne Exponate“, sind sie selbst begeistert. Die Ausstellung kann bis zum 12. April diens-
tags, mittwochs und samstags von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 10.30 bis 17 Uhr angeschaut werden. Weitere Infos unter Telefon 0421 / 62 34 32 oder im Internet unter museum-schlossschoenebeck.de
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