Sommer-Interview
FDP-Landeschef Thore Schäck
über die AfD und andere Themen
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Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
SAMSTAG, 25. JULI 2026
Kurse für Angehörige
Kreis-VHS bietet
Kinaesthetics-Kurs an
NR. 3818/56. JAHRGANG
Familienspaß im Bürgerpark
33. Bremer Kindertag am 16. August rund um den Marcusbrunnen



Mo.–Fr. 9–18 Uhr Sa. 9–16 Uhr So. geschlossen
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ACHIM/OYTEN/VERDEN
Einbrecher flüchteten
OTTERSBERG – Am frühen Donnerstagmorgen
kam es in der Breslauer Straße zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Gegen 2.45 Uhr bemerkte ein Nachbar die Täter, woraufhin sie zu Fuß flüchteten. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten zwei bislang unbekannte Täter das Grundstück und verschafften sich durch eine Kellertür gewaltsam Zugang in das Haus. Anschließend durchsuchten sie dieses. Ein Nachbar bemerkte die ungewöhnlichen Bewegungen im Haus. Als dieser nachschaute, flüchteten die Täter. Er informierte daraufhin die Polizei. Eine Fahndung nach den Tätern blieb ohne Erfolg. WR
Beratungstag für Frauen
OTTERSBERG – Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Landkreis Verden lädt Frauen für Mittwoch, 29. Juli, zu einem kostenlosen Beratungstag rund um die Themen Arbeit, Beruf und Familie ein. Er findet von 9 bis 15 Uhr im Rektorhaus in Ottersberg, Am Brink 11, statt. Termine müssen vorab unter Telefon 04231 / 15-472, -473 vereinbart werden. WR
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Schonend für den Baum und die Umwelt
Vegetationzeit ist Baumpflegezeit

Warten auf eine Konjunkturbelebung: Vor allem viele heimische Einzelhändler im Elbe-WeserRaum berichten laut der Ihk von einer weiterhin zurückhaltenden Kaufbereitschaft bei den Kundinnen und Kunden. Foto: Piaxabay
Hemmende Rahmenbedingungen
Ihks Niedersachsen und Elbe-Weser sehen kaum Verbesserungen für die Lage der Wirtschaft
HENRIK BRUNS
Die Geschäftslage und die Erwartungen in der niedersächsischen Wirtschaft haben sich im zweiten Quartal gegenüber den drei Monaten zuvor leicht verbessert. Das zumindest stellt die Industrie- und Handelskammer (Ihk) Niedersachsen für ihre Mitgliedsbetriebe in ihrem jüngsten Konjunkturbericht fest. Zwischen dem 15. Juni und dem 6. Juli haben sich knapp 2.000 Ihk-Unternehmen an der dafür durchgeführten Befragung beteiligt.
ge Lage als gut (gegenüber 17 Prozent im Quartal 1). 55 Prozent der Firmen sind noch zufrieden mit ihrer geschäftlichen Entwicklung (Q 1: 56 Prozent). Aber 26 Prozent (Q 1: 27 Prozent) beurteilen ihre Lage als schlecht.
ÜBERALL IM NORDEN
Baumpflege
Baumfällung

Baumdiagnose
„Die Unternehmen sehen, dass sich politisch etwas bewegt. Für einen echten und nachhaltigen Stimmungsumschwung reicht das aber nicht“, betont Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der Ihk Niedersachsen. Konkret beurteilen 19 Prozent der Unternehmen ihre derzeiti-

Beilklettertechnik
Die Erwartungen der Geschäftsentwicklung sind nach den angekündigten Reformvorhaben etwas weniger pessimistisch als im Vorquartal: 34 Prozent (Q 1: 40 Prozent) der Betriebe rechnen mit einer ungünstigen Entwicklung, während 9 Prozent eine bessere Geschäftsentwicklung erwarten (Q 1: 10 Prozent). 57 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Geschäften (Q 1: 50 Prozent). Aus Sicht der Ihk sind das allerdings kaum nennenswerte Verbesserungen.
Laut der Kammer sind die Exporterwartungen der Unternehmen gestiegen, während die Beschäftigungs-


Eichen-Prozessionsspinnerentfernung




planungen stagnieren und die Investitionsplanungen weiter zurückgefahren werden, wenn auch nur leicht. Hemmnisse für mehr Wachstum sind für die Firmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (72 Prozent) und die anhaltend schwache Inlandsnachfrage (62 Prozent) noch vor den hohen Energie- und Rohstoffpreisen (60 Prozent); außerdem die hohen Arbeitskosten (57 Prozent), die weiterhin schwache Auslandsnachfrage in der Industrie (41 Prozent) und der Fachkräftemangel (40 Prozent). Die Unsicherheit um die hohen Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts hatte sich bei den Befragten zwar etwas gelegt, die Entwicklungen des vergangenen Wochenendes – steigender Rohölpreis und fragile politische Lage – könnten diese Stimmung aber möglicherweise schon wieder gekippt haben.
Die gleiche Entwicklung wie für ganz Niedersachsen verzeichnet, bei nahezu gleichen prozentualen Bewertungen im Bereich der aktuellen Geschäftsentwicklung, auch die Ihk Elbe-Weser, die für Kreisverdener Unternehmen zuständig ist. Im ElbeWeser-Raum beteiligten sich 189 der 366 durch die Kammer befragten Firmen. Die Lage demnach: Während das Baugewerbe überwiegend zufrieden ist, fällt die Bewertung bei Dienstleistern und Großhändlern durchwachsen aus. Viele Einzelhändler berichten von einer weiterhin zurückhaltenden Kaufbereitschaft ihrer Kunden. Der Ausblick hier: Nur 7 Prozent der Elbe-Weser-Betriebe erwarten eine Verbesserung ihrer Geschäftslage. Mehr als jedes dritte Unternehmen rechnet dagegen mit einer Verschlechterung.
Motorradfahrer wird durch Sturz auf der A1 schwer verletzt
OYTEN – Auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Hamburg kam es zwischen den Anschlussstellen Oyten und Posthausen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Wohnanhänger. Nach bisherigen Erkennt-
nissen war zuvor ein Metallteil auf der Fahrbahn gemeldet worden. Infolgedessen bildete sich stockender Verkehr kurz hinter der Anschlussstelle Oyten, weshalb der Fahrer eines Wohnwagengespanns abbremsen musste. Ein nachfol-
gender Motorradfahrer erkannte den bremsenden Wohnanhänger zu spät und leitete eine Vollbremsung ein. Bei der Bremsung blockierte das Vorderrad seines Motorrads, sodass er zu Fall kam. Das Motorrad rutschte anschließend
seitlich in den Wohnanhänger. Er erlitt bei dem Sturz nach bisherigen Erkenntnissen schwere Verletzungen und wurde im Verlauf vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Schaden von 10.000 Euro. WR



Pro TIM SÜLTENFUSS
Mobilitätspolitischer Sprecher der Bremer Linksfraktion
Sommerstraßen schaffen
mehr Lebensqualität direkt vor der Haustür. Sie machen Städte hitzeresilienter und gerechter für alle. Anwohnerinnen und Anwohner können d ie Straße so nutzen, wie sie das möchten: Picknicken, Inliner fahren, Events oder Flohmärkte – alles ist möglich. Fü r Kinder entstehen sichere Orte zum Spielen, andere können sich einfach draußen aufhalten – ohne Kaufzwang. Das R isiko von Unfällen sinkt, es gibt weniger Lärm, bessere Luft.
Wegen der immer heißer werdenden Sommer sind Sommerstraßen wichtig für die Klimaanpassung, denn es ist nachweislich kühler, wo keine Autos fahren oder parken. Auch Gastronomie und Einzelhandel profitieren. Erfahrungen aus zahlreichen anderen Städten zeigen, dass Sommerstraßen von vielen Menschen angenommen werden u nd zu lebendigeren Quartieren beitragen. Ohne enge Beteiligung der Nachbarschaft u nd der Beiräte geht es dabei nicht, denn Sommerstraßen müssen vor allem von den Menschen vor Ort gewollt sein!

Contra PIET LEIDREITER
Stellvertretender
Fraktionsvorsitzender des Bün dnis Deutschland BD
Nach dem kostspieligen Verkehrsversuch in der Martinist raße für über 1 Million Euro soll Bremen erneut zum Experimentierfeld werden. Sommerstraßen klingen sympathisch, verschärfen aber bestehende Probleme. Schon das Verbot des aufgesetzten Parkens in der Neustadt verringert den Parkraum um rund 21 Prozent und belastet die Bewohner. Weitere Stadtteile sollen folgen. Zusätzliche Sperrungen verdrängen Autos in Nachbarstraßen und erhöhen Parkdruck, Suchverkehr und Konflikte. Das trifft ältere Menschen, Familien, Pflegedienste, Handwerker und Gewerbetreibende, die auf erreichbare Stellplätze angewiesen sind. Verkehrspolitik darf nicht an der Lebenswirklichkeit vorbeigehen und Autofahrer pauschal benachteiligen. Statt teurer Modellversuche sollte Bremen marode Straßen sanieren, den Verkehrsfluss verbessern und Mittel verantwortungsvoll einsetzen.
Weitere Einschränkungen sind erst vertretbar, wenn vor Ort genügend Quartiersgaragen verfügbar sind.
Zuschuss für Wärmepumpen
In den vergangenen Tagen haben sich die Förderbedingungen für Wärmepumpen geändert. Gleichzeitig sorgen Krisen und schwankende Energiepreise dafür, dass sich Hausbesitzer erneut mit Energiekosten beschäftigen. „Alle die, die sich mit dem Thema Energiekosten zu Hause beschäftigen“, so Tobias Döpkens von ADLERSolar in Bremen, „sollten wissen, dass eine Wärmepumpe absolut Sinn macht, weil sie effizient ist und ein etabliertes System ist.“ Die Seite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist wieder „scharf gestellt.“ Förderanträge könnten wieder gestellt werden. „Jetzt
gibt es eine Basisförderung, einen Klima- und Geschwindigkeitszuschuss. Das Einkommen ist in Kategorien gestaffelt“, so der Geschäftsführer. „Man bekommt immer noch einen soliden, ordentlichen Zuschuss“, findet Döpkens. Als Beispiel nennt er eine Wärmepumpe für 30.000 Euro, für die – abhängig von den individuellen Voraussetzungen – ein Zuschuss von rund 13.000 Euro möglich sein könne. Infoseiten im Netz: meine.kfw.de energieverbraucher.de/de/ foerderung__3627/ adlersolar.de swb.de/webinare ma s
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