ACHIM – Für die Laufveranstaltung „I-Run 2026“ wird der Gewerbepark Achim-Uesen am Sonntag, 3. Mai, großräumig für den Verkehr abgesperrt. Betroffen sind die Straßen Zum Ueser Schafkoven, Herbert-Ludwig-Straße, Zu den Uesener Finien, Ueser Weg, Mittelweg, Industriestraße, Im Finigen, Neue Finien, Rehland, Badener Finien sowie Brammbusch. Begrenzte Parkmöglichkeiten für Teilnehmende und Zuschauer werden ausgeschildert. Doch auch die Parkplätze von Amazon sollen laut Veranstalter genutzt werden können. Mehr Infos gibt es unter i-run-achim.de WR
Berufshilfe für junge Menschen
THEDINGHAUSEN – Die Jugendberufshilfe des Landkreises Verden bietet am Dienstag, 28. April, von 15 bis 16.30 Uhr im Jugendzentrum Thedinghausen, Am Burgplatz 6, Beratungen für junge Leute von 14 bis 26 Jahren an. Alle Gespräche sind vertraulich und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen werden beantwortet unter Telefon 04231 / 157 15 oder per E-Mail an pro-aktiv@landkreis-verden.de . WR
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SAMSTAG, 25. APRIL 2026
Maibaumfest
Achim ist früher dran:
Aktionssonntag in der City
NR. 3805/56. JAHRGANG
Friedl nach Sperre zurück
Gegen den VfB Stuttgart hat Daniel Thioune die Qual der Wahl in der Innenverteidigung
beim diesjährigen Stadtradeln.
Von Bäumen und Bikes
Samtgemeinde Thedinghausen bereitet sich auf drei Wochen Stadtradeln vor
HENRIK BRUNS
THEDINGHAUSEN – Wenn man alle 30.000 Kilometer einen Baum pflanzen würde, ginge die Samtgemeinde selbst rein rechnerisch leer aus. Daher pflanzt man dort für jeweils 30.000 auf Fahrrädern zurückgelegte Kilometer – und brachte es im vergangenen Jahr immerhin auf drei neue Bäume. Die Rede ist von der Teilnahme Thedinghausens am Stadtradeln, bei dem 2025 insgesamt 434 Radelnde in 34 Teams 98.751 Kilometer zurücklegten. Hehres Ziel könnten einmal 120.000 Kilometer und damit vier neue Bäume werden. Doch niemand möchte die Bürgerinnen und Bürger aus der Samtgemeinde unter Druck setzen. Aber: „Ziel ist es schon, die Ergebnisse aus dem letzten Jahr noch zu toppen“, meint
Samtgemeindebürgermeisterin Anke Fahrenholz und setzt auf großen Anklang bei vielen Menschen mit Spaß am Fahrradfahren.
Zumindest ist ganz Thedinghausen in diesem Jahr vom 21. Mai bis 10. Juni wieder beim Stadtradeln mit von der Partie – um vor Ort das Klima zu schützen, den Radverkehr zu fördern und auch etwas für die Gesundheit zu tun. „In diesem Zeitraum können alle, die in der Samtgemeinde Thedinghausen leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, bei der Kampagne Stadtradeln des KlimaBündnisses mitmachen“, fasst Tourismuschefin Daniela Brill das Reglement der Aktion zusammen.
Registrieren können sich Interessierte schon jetzt auf stadtradeln.de/ sg-thedinghausen unter „Jetzt mitmachen“. Sie können ein neues
Polizeiorchester gibt
VERDEN – Das Polizeiorchester Niedersachsen gibt am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr ein Benefizkonzert im Dom zu Verden. Die rund 50 Musikerinnen und Musiker versprechen ein abwechslungsreiches Musikprogramm, das unter dem Motto
Team gründen oder einem bereits vorhandenen beitreten. Begleitend gibt es die kostenfreien StadtradelnApp inklusive GPS-Tracking. Zum Auftakt am Donnerstag, 21. Mai, veranstaltet die Samtgemeinde mit ihrer Tourist-Info gleich einen Fahrradaktionstag: Von 15 bis 18 Uhr auf dem Rathausvorplatz sind dann Verkehrssicherheitsberater der Polizei, der ADFC Verden mit einer Fahrradcodier-Aktion, Ehlers Fahrräder aus Riede und die Fahrradreparaturwerkstatt des JUZ Thedinghausen dabei. Zudem gibt es Intscheder Bauernhofeis sowie Kaffeespezialitäten von Coffee Cord.
Das E-Lastenrad der Kreisverdener Klimaschutzagentur Klever wiederum ist vom 29. Mai bis zum 31. August vor Ort. Unter kleverunterwegs.de können es sich alle Interessierte kostenlos ausleihen.
Im Rathaus kann das Bike während der Öffnungszeiten in Empfang genommen werden. Weitere schon feststehende Termine im Rahmen der Kampagne: Eine Fahrradtour mit Anke Fahrenholz ist für Donnerstag, 4. Juni, geplant – Ort und Zeit werden auf der Stadtradeln-Website nachgeliefert. Die Siegerehrung und die Preisverleihung an Gewinner einer Verlosung, an der Leute teilnehmen können, die mindestens 250 Kilometer geradelt sind, läuft am 29. Juni im Schloss Erbhof. Zudem wird zu einem Fotowettbewerb aufgerufen: Fotowettbewerb: „Per Fahrrad zum Schnappschuss – „Inszeniere dein Fahrrad vor schönen, ungewöhnlichen oder interessanten Orten in unserer Region“. Eine Jury ermittelt die drei besten Fotos und zeichnet sie mit Preisen aus.
Benefizkonzert im Verdener Dom
„Komponist!nnen“ steht. Geplant ist dabei ein Gastauftritt des Achimer Polizisten und Hochzeitssängers Bastian Schröter. Das Orchester unter Leitung von Chefdirigent Martin Spahr stellt die musikalische Visitenkarte der niedersächsischen Po-
lizei dar. Abseits der Konzerte ist das Ensemble aber auch gemeinsam mit Präventionsexpertinnen und -experten im Bereich der Kriminalprävention aktiv. Der Eintritt ist frei, doch eine Spende am Konzertabend sehr erwünscht: Damit soll das Projekt „Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt“ des Verdener Frauenhausvereins unterstützt werden. Teil des Projekts sind ein Unterstützungsangebot für betroffene Kinder und Jugendliche sowie Präventionsworkshops für Zweitklässler. hb
Dominique Dürl (v. l.) und Daniela Brill von der Thedinghauser Tourist-Information sowie Samtgemeindebürgermeisterin Anke Fahrenholz freuen sich bereits auf möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Foto: Bruns
Wegen mangelnden Kerosins auf Flugreisen in 2026 verzichten?
Pro Emanuel Herold Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Wirtschaft der Grünen-Bürgerschaftsfraktion Contra ACHIM WEHRMANN Hauptgeschäftsführer des Deutschen Reiseverbands, DRV
Der Iran-Krieg hat starke Auswirkungen auf die Luftfahrt. Eine kurzfristige Reduktion des Flugverkehrs könnte durch Treibstoffknappheit schon bald erzwungen werden. Freiwilliger Verzicht aufs Fliegen spart Treibstoff und Emissionen. E i ne dauerhafte Reduktion des Flugverkehrs ist ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz – auch weil emissionsarme Flugzeugmodelle leider au f sich warten lassen.
Der Umstieg auf die Schiene sollte durch Investitionen i n d ie Bahn, ein günstigeres Deutschlandticket und eine Stärkung von Interrail befördert werden. Das hat aber Rückwirkungen auf die Einnahmen von Flughäfen: Für s ie s tellt sich die Frage nach einem langfristig tragfähigen Geschäftsmodell. Bremen ist auf seinen Flughafen als Wirtschaftsinfrastruktur angewiesen, weshalb wir den S a nierungspfad konsequent weitergehen. Im Falle einer akuten Treibstoffkrise sollten staatliche Hilfen für den Standort kein Tabu sein.
BREMEN KOMPAKT
Ein Verzicht auf Flugreisen wegen eines befürchteten Kerosinmangels wäre das falsche Signal. Trotz der geopolitischen Spannungen ist die Versorgungslage stabil. Weniger Reiseverkehr hätte gravierende Folgen für die Zielgebiete. In zahlreichen Urlaubsregionen sichert der Tourismus Einkommen, Beschäftigung und soziale Stabilität. Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Bleiben Reisende aus, verlieren ganze Regionen in vielen Ländern Perspektiven. Die Folge wären wirtschaftliche Not, Instabilität und Abwanderung. Auch i n Deutschland steht viel auf dem Spiel: Reiseveranstalter, Reisebüros, Flughäfen und die vielen anderen Unternehmen der Reisewirtschaft sichern tausende Arbeitsplätze. Reisen ist weit mehr als nur Erholung, Reisen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, stärkt i nternationale Beziehungen und sichert wirtschaftliche Resilienz. Wer jetzt auf Flugreisen verzichtet, schwächt n icht nur die Branche, sondern auch die Menschen in den Zielgebieten spürbar.
Im Rahmen der europaweiten Speedweek hat die Polizei vom 13. bis 19. April in Bremen umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 3.578 Tempoverstöße registriert, zudem verhängten die Einsatzkräfte rund 50 Fahrverbote. Ein Schwerpunkt war der „Blitzermarathon“ am 15. April, bei dem allein über 800 Verstöße festgestellt wurden. pb
Zwei Sportprojekte aus Bremen erhalten Bundesförderung: In Horn-Lehe wird der Kunstrasenplatz an der Sportanlage Curiestraße saniert und die Anlage erweitert. Dafür stehen rund 1,2 Millionen Euro bereit. In Blumenthal wird der Rotgrandplatz der Sportanlage Burgwall mit einer Fördersumme von über 1,2 Millionen Euro saniert. lc s
Die Bremische Bürgerschaft hat die Einführung der 41-StundenWoche für Beamtinnen und Beamte beschlossen. Der Senat sieht den Schritt als notwendig für die Haushaltskonsolidierung an. Ab dem 1. Juli erhöht sich die Wochenarbeitszeit um eine Stunde. CDU, FDP, sowie die Gewerkschaft Verdi kritisieren den Beschluss. pb
600 Gelbe Karten gegen falschen Müll
So erwischt einen die Stadtreinigung, wenn man Plastik oder Windeln in die Biotonne wirft
MARCUS SCHMIDT
Peter Müller von der Stadtreinigung Bremen hebt eine Biotonne in „seinen“ Müllwagen. Sie kippt nach vorn. Zwei Kameras und eine künstliche Intelligenz ermitteln den Inhalt. Zwei rote Lichter blitzen auf: „Falscher Müll, der nicht in die Biotonne gehört“, stellt der Lader fest. Hier hatten Kolleginnen absichtlich Plastiktüten für einen Test reingepackt. Jetzt greift Müller nach einer Gelben Karte mit Informationen für den Tonneneigner –und hängt sie an den Deckel. Auf ihr steht, was man bei Fremdstoffen machen muss. Heute nimmt Müller den Behälter noch mit, teilt nur Infos über Plastik, Metalle und Restmüll mit. Ab dem zweiten Halbjahr bleiben dann falsch befüllte Tonnen stehen, bis sie vom Besitzer aufgeräumt sind.
„Seit dem 2. März werden die Biotonnen im Rahmen der regulären Leerung stichprobenartig überprüft“, erklärt Pressesprecherin Lena Hartman. Während des – professionell „Schüttvorgang“ genannten –Entleerens, sieht auch der Fahrer auf einem Monitor, ob etwas nicht stimmt.
Der Augenblick der Wahrheit: Ist zu viel Müll drin, der nicht in die
Müller hat bei der Probeschüttung ein Rotlicht (o. r.). Die
und die Kundinnen und Kunden zeigen meist Verständnis.“
Die Gelbe-Karten-Phase sei auf etwa sechs Monate angelegt. Gatena nennt als Ziel, den Bürgerinnen und Bürgern ausreichend Zeit zu geben, „ihr Trennverhalten zu überprüfen“.
Ab dem zweiten Halbjahr
Grundstein für Big Player
Bremen
gewinnt Förderung für Wasserstoff
Als erste Region Deutschlands wird in Bremen ein „Hydrogen Valley“ errichtet. Dabei handelt es sich um Modellregionen, in denen Wasserstoff nicht nur produziert, sondern auch vermarktet, verschifft und verbraucht werden soll. So soll verhindert werden, dass einzelne Teilbereiche der Wertschöpfungskette durch einen Flaschenhalseffekt abgehängt und vernachlässigt werden. Die Förderung durch die EU beträgt 9 Millionen Euro, zudem sind private Investitionen von den 27 beteiligten Partnerunternehmen geplant. Eine Kofinanzierung des Landes ist nicht erforderlich.
Dass dieses Projekt tatsächlich bei der Ausschreibung der EU Priorität bekommen hat, sei laut Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation keine Selbstverständlichkeit. Es hätten
g rößere Projekte mit mehr Teilnehmern zur Auswahl gestanden.
Durch die vielfältigen Partnerunternehmen sei jedoch eine Ganzheitlichkeit in der Umsetzung gegeben, die Bremen in die Karte spielte. Außerdem ist eine grüne Wasserstoffwirtschaft explizit ein Ziel der Bremer Klimaschutzstrategie 2038, die nun geplanten Projekte seien ein Grundstein für die Big Player, so Kevin Schalk, Projektleiter des Hydrogen Lab Bremerhaven.
Bereits 18 Hydrogen Valleys in ganz Europa wurden durch die Förderung der EU errichtet, trotzdem soll Bremen in Zukunft als Blaupause dienen, und das habe wohl Erfolg. „Es waren bereits Besuchergruppen aus Kenia und Singapur vor Ort“, berichtet Andreas Wellbrock, Geschäftsführer der Firma Green Fuels. fl s
schließe sich die Rote-KartenPhase an. Wer dann Biotonnen mit einem zu hohen Anteil an Fremdstoffen befüllt, bekommt sie voll zurück. Als Bioabfälle gelten zum Beispiel Balkonpflanzen, Essensreste wie Brot, Fleisch oder Gemüse. In kleinen Mengen seien auch Gras, Laub, Strauchschnitt und Papier erlaubt. Die Bioabfallverordnung vom Mai 2025 macht es amtlich. Verpackte Lebensmittel, Windeln, Zigarettenkippen, alles Plastik, Glas, Holz oder Staubsaugerbeutel gehören dort nicht rein. Gatena weiß: „Derzeit werden etwa 600 Gelbe Karten pro Tag verteilt.“
Stadt Bremen von Eins auf Drei
Die Stadt Bremen galt bisher als „Kriminalitätshochburg“ Nummer eins in Deutschland. „Diesen Platz sind wir nun los“, freut sich unter anderem René Möller, der Pressesprecher von Innensenatorin Eva Högl. Er fügt auch zu: „Ja, Statistiken sind immer Auslegungssache.“ Aber nach der neuesten Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes liegt Frankfurt am Main mit amtlichen 15.026 Fällen pro 100.000 Einwohner auf Platz eins. Es folgt die Hauptstadt Berlin mit 13.642. Die Hansestadt Bremen hat sich mit 13.559 Fällen nach unten auf den dritten Platz verbessert. Die Nachbarstadt Hannover kommt mit 12.849 Fällen auf den fünften Rang. Hamburg glänzt mit 11.196 Fällen je 100.000 Bürgerinnen und Bürgern auf dem zwölften Platz. Im Ranking betrachtet wurden Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. m as
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Biotonne gehört? Lader Peter
Testtonne enthielt Plastik. Foto: Schlie
Nach Maria und Jesus kommt Josef
Bremer Künstlerin Csilla Kudor bereitet drittes großes Fassadenbild für Berliner Wohnblock vor
ROBERT LÜRSSEN
Eigentlich malt Csilla Kudor lieber auf Leinwand in ihrem Schwachhauser Atelier als an einer Hauswand. „Man sieht nicht, was man malt“, erklärt sie. Doch demnächst wird sie wohl wieder auf ein Gerüst im Berliner Stadtteil Spandau klettern, um ihren Entwurf mittels Raster an die Wand zu bringen. Bereits zum dritten Mal hat die Künstlerin den Auftrag für ein riesiges Fassadengemälde an dem 360 Wohnungen umfassenden Häuserkomplex in der Hauptstadt angenommen. Der Auftraggeber mag es offenbar religiös. Die erste Stirnwand des Wohnkomplexes ziert seit 2024 eine sechs Stockwerke hohe Darstellung der Jungfrau Maria. Im vergangenen Jahr kam dann ein zweites Gemälde dazu, dass Jesus zeigt, wie er von einem Boot aus vor Personen am Ufer eine Predigt hält. Die Personen stammen dabei aus unterschiedlichen Epochen. Ein römischer Soldat ist dort ebenso zu entdecken wie Schulkinder und der Auftraggeber des Bildes mit Aktentasche unter dem Arm.
Csilla Kudor studierte in Rumänien Informatik, bevor sie ihrer Leidenschaft nachgehen konnte und in Budapest und später an der Kunstakademie Düsseldorf bei Markus Lüpertz Kunst studierte. Foto: Schlie
Flut-Bühne 2026 wieder am Osterdeich
PHILIPP BEHRBOM
Den See, der die landschaftliche Grundlage für das Motiv bildet, gibt es in der Nähe des Wohnkomplexes tatsächlich. Und so tauchen die Gebäude dann auch im Hintergrund des Bildes selber auf. „Inklusive Maria“, macht Kudor mit einem verschmitzten Lächeln auf das Detail aufmerksam. Etwa zwei Monate hat sie vor Ort an dem mehrere Meter großen Motiv gearbeitet. „Der Auftraggeber hat es sich zwischendurch anders überlegt und ich musste von vorn anfangen“, berichtet die Künstlerin schulterzuckend. Ursprünglich habe eine
Josef-Darstellung auf die Wand gesollt. „Der kommt jetzt auf diese Wand“, sagt Kudor und deutet auf eine Seite an ihrem Modell der Siedlung. Auch die anderen Wände wurden nach ihren Entwürfen gestaltet. Ein Raum weiter überrascht das Modell einer lebensgroßen Figur das Auge des Besuchers. Der Kopf fehlt noch, doch ein Mikrofon in der Hand deutet daraufhin, dass es wohl eine Musikerin werden wird. Ebenfalls eine Auftragsarbeit. Wessen Kopf die Statue einmal tragen wird, will Kudor nicht verraten. „Erst wenn sie in Bronze gegossen ist“, erklärt sie. Immerhin so viel lässt sie durchblicken: Der Auftrag kommt aus dem Ausland und es geht um einen international bekannten Popstar.
auf alle Terrassendächer und Sommergärten!
Zurück zu den Fassadenbildern. Einen echten Kudor kann man auch an der Thedinghauser Straße in der Bremer Neustadt bewundern. Ebenfalls ein christliches Motiv und sozusagen der Ausgangspunkt für den mehrteiligen Auftrag in Berlin. „Eigentlich ist das gar nicht mein Ding“, meint die gebürtige Rumänin, die mal wegen der Liebe nach Bremen kam und hier Wurzeln schlug. „Ich konzentriere mich lieber auf meine Kunst und auf Ausstellungen.“
„Ihre Kunst“ das sind in erster Linie zeitgenössische Gemälde, die sich thematisch mit sozialen Missständen beschäftigen und durch ihren Stilmix überraschen. Einen Eindruck bekommt man auf csillakudor. de
In der vergangenen Woche haben die Veranstalterinnen und Veranstalter der Breminale eine der größten Neuerungen ihrer Geschichte bekannt gegeben: den Breminale-Fanclub. Unter der Woche gab es zudem einen ersten kleinen Happen Informationen zum Bühnenkonzept. Nachdem das Kulturzentrum Lagerhaus 30 Jahre lang auf der Flutbühne ausgewählte Newcomer-Acts aus dem Rock- und Pop-Underground an den Osterdeich gespült hat, war das Lagerhaus zwei Jahre ohne eigene Bühne auf der Breminale vertreten. Dort, wo die Flutbühne in den Jahren zuvor den Deich zierte, stand das Riesenrad. Auf der anderen Weserseite im Licht-Luft-Bad auf dem Stadtwerder veranstaltete das Lagerhaus ein kostenpflichtiges Musikangebot mit bekannten Künstlerinnen und Künstlern wie King Hannah und Lovehead
im vergangenen Jahr oder der Band Alltag im Jahr 2024. Ein Gegensatz zur sonst kostenlosen Breminale. Jetzt kommt die Flut zurück.
David Weingärtner, Geschäftsführer der Breminale, bestätigte am Dienstag im Beirat Mitte, dass das Lagerhaus zur kommenden Breminale vom 1. bis zum 5. Juli auf dem größten kostenlosen Festival der Stadt eine Bühne stellen wird. Also zehn statt neun Bühnen. „Da sind wir wirklich extrem froh darüber, dass die Kolleginnen und Kollegen das in diesem Jahr wieder realisieren können“, so Weingärtner. Wie es mit der Nutzung des Licht-LuftBads aussieht, ist indes noch offen – Musik soll es dort wohl keine geben. Weitere Informationen dazu wollen die Veranstalter im Mai bekanntgeben. Insgesamt rechnen die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder mit rund 160.000 Besucherinnen und Besuchern.
Fassadenbild in Berlin Foto: pv
Die Flut Bühne des Lagerhauses war in den vergangenen Jahren nicht auf der Breminale. 2026 feiert sie Comeback. Foto: Archiv
Nerven behalten beim Sparplan lohnt sich
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury bei der Sparkasse Bremen
Die Märkte schwanken, die Schlagzeilen überschlagen sich – und selbst erfahrene Anlegerinnen und Anleger zweifeln: Sparplan pausieren oder weiterlaufen lassen? In ruhigen Zeiten ist die Antwort einfach: regelmäßig investieren, langfristig denken. Doch in turbulenten Phasen wird diese Disziplin auf die Probe gestellt. Dabei zeigt die Erfahrung: Wer konsequent investiert, profitiert vom Durchschnittskosteneffekt – und kauft in schwachen Marktphasen automatisch günstiger nach. Wer hingegen aussetzt, riskiert, den Wendepunkt zu verpassen. Denn wann der Tiefpunkt erreicht ist, lässt sich erst im Rückblick erkennen. Es gilt: Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden und können zu einem Kapitalverlust führen. Für die Märkte sind Rücksetzer Teil des Systems – für Anlegerinnen und Anleger aber auch eine Chance. Wer in solchen Phasen am Ball bleibt, nutzt die Schwankungen zu seinem Vorteil und legt die Basis für den langfristigen Vermögensaufbau.
KLIMATIPP
Natürlich sauber mit Hausmitteln
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Die Tage werden heller, Staub wieder sichtbarer – höchste Zeit für den Frühjahrsputz! Wer dabei umweltschonend vorgehen möchte, sollte auf herkömmliche Putzmittel verzichten: Sie enthalten oft unnötige Chemikalien und kommen in Plastikflaschen daher. Mit bewährten Hausmitteln lassen sich wirksame Reiniger einfach selbst herstellen. Ein echter Allrounder ist dabei Essig. Gemischt mit Wasser entfernt er Kalk in Küche und Bad und sorgt für streifenfreie Fenster. Natron neutralisiert zuverlässig Gerüche – einfach auf Teppich oder Sofa streuen, einwirken lassen und absaugen. Mit Wasser zu einer Paste vermischt, löst es zudem Fett und hartnäckigen Schmutz, etwa im Backofen oder auf Fliesen. Zitronensaft wirkt antibakteriell, duftet frisch und eignet sich ideal zum Reinigen von Kühlschränken oder Holzschneidebrettern.
Aromatische Gerichte mit Reis
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AMBIENTE
Gemütlich und schön hell ist es in dem kleinen Findorffer Restaurant mit der umlaufenden Terrasse. Die Fenster lassen viel Sonnenlicht in den dezent orientalisch geschmückten Raum. Warme Farben, viel Holz, ein großer Barbereich und rankende Grünpflanzen geben den Ton an. Dass hier liebevoll Hand angelegt wird, lässt sich an den frischen Blumen auf den Tischen erkennen. Trotzdem hat der Zahn der Zeit offensichtlich schon am Inventar genagt – das wird erkennbar vor allem an den zerkratzten Tischplatten.
ESSEN
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sehr weich gekochtem Gemüse: Aubergine, Zucchini, Paprika, Brokkoli, Blumenkohl und zartem Hähnchenfleisch. Von der Konsistenz erinnert uns das Gericht an ein Curry, auch wenn die Würzung eine andere ist. Dazu gibt es noch ein paar Scheiben arabisches Brot.
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Gebackene Aubergine und Gemüsepfanne mit Hähnchen im Zafar.
Foto: Schlie
BIRTHDAY
I LOVE MY RADIO
„Alles
Am 30. April 2001 um 13 Uhr ging’s los: Zum ersten Mal war Bremen Eins in Bremen, Bremerhaven und umzu zu hören. Das Programm sollte die Zielgruppe 40+ erreichen und versprach damals „Die größten Hits – die schönsten Oldies“.
Der neue Sender war aus der Not geboren: Radio Bremen musste sparen und fusionierte deshalb die beiden Programme „Hansawelle“ und „Radio Melodie“. Hinzu kam, dass die Hörerschaft beider Wellen zuletzt deutlich geschrumpft war – unter neuem Namen sollte sich das ändern.
Erfolgreich in die Köpfe und Herzen
„Wir wollen wieder in die Köpfe und Herzen der Bremer und Bremerhavener“ – mit diesem Ziel des damaligen Programmchefs Peter Welfers ging vor 25 Jahren Bremen Eins an den Start. Mit dabei: informative Sendungen wie die „Rundschau“, die KultFormate „Beat-Club“ und „Pops tönende Wunderwelt“ oder die Nachrichten auf Plattdeutsch.
Das Konzept führte schnell zum Erfolg: Schon nach fünf Jahren hatte Bremen Eins deutlich mehr Hörerinnen und
Gute, Bremen Eins!“
Bremens meistgehörtes Radioprogramm wird 25
Hörer als die beiden vorigen Sender. Bis heute sind es laut der repräsentativen Befragung der Media-Analyse täglich rund 350.000 in Bremen, Bremerhaven und umzu.
25 spannende Jahre
Bremen Eins und die Hörerinnen und Hörer haben inzwischen viel miteinander erlebt: Nach Ausbruch des UkraineKrieges versammelten sich auf
nach Bremerhaven“ im vergangenen Jahr in aller Munde – und Ohren – war. Beim „Weihnachtswunder“ mit Live-Sendungen vom Weihnachtsmarkt zugunsten des Kinderhilfswerks, zeigte sich die Bremen Eins-Hörerschaft besonders spendabel, knapp 250.000 Euro kamen 2025 zusammen. Als legendär gilt auch heute noch die Party zum Zehnjährigen von Bremen Eins, die mit Auftritten u.a. von Wolfgang
Bremen Eins-Initiative Hunderte Menschen entlang des Weserufers und setzten bei der Aktion „Ein Licht für die Zuversicht“ ein Zeichen der Hoffnung. Die Bremen Eins-Radtour brachte drei Mal hunderte Menschen im Sendegebiet zusammen, genauso wie die Bremen Eins-Hymne „Zur Sail
viel Erfolg!
„Nach müde kommt doof“
Warum JUK und Katharina es trotzdem lieben, den Morgen zu moderieren
WESER REPORT: Moin Ihr beiden, Ihr kommt gerade aus der Frühsendung. Wie fühlt Ihr Euch?
JENS-UWE KRAUSE (JUK): Das alte Sprichwort trifft zu: „Nach müde kommt doof“, aber wir sind auch in einem seltsamen Hoch nach so einer Sendung, alles ist lustig.
Wie würdet Ihr Eure Hörerinnen und Hörer beschreiben?
JUK: Die Menschen, die wir treffen, sind zu 99 Prozent familiär freundlich. Sie hören uns oft so regelmäßig zu, dass wir für sie richtig zu ihrem Leben dazugehören –und so behandeln sie uns auch.
Niedecken, Inga Rumpf und Klaus Lage deutlich länger ging als geplant. Auch andere namhafte Stars waren bei Bremen Eins schon zu Gast: Rocker Bryan Adams ließ sich von Anja Kwijas im Liegen auf dem Sofa interviewen, Kabarettist Wolfgang Trepper schlug JensUwe Krause vernichtend in
einem Spaß-Schlager-Quiz und Musiklegende Sting trug die gleichen Schuhe wie Musikredakteur Christian Höltge.
Ein Geburtstag der offenen Tür mit Dialog und Austausch
Zum diesjährigen Jubiläum setzt Bremen Eins ganz auf Austausch: Interessierte konnten sich für Führungen durch Redaktion und Studio melden – Kaffee, Kuchen und Gespräche mit dem Team inklusive. Das Team feiert also eher klein, dafür mit denen, die für das Programm am wichtigsten sind – nämlich den Hörerinnen und Hörern. Programmchef Martin Haferkorn sieht die Welle auf dem richtigen Weg: „In einer Zeit, in der Vieles aus dem Ruder läuft, wollen wir verlässlicher, unaufgeregter Begleiter der Menschen hier sein und Infos liefern, auf die man sich verlassen kann. Wir wollen die Interaktion mit dem Publikum weiter ausbauen und setzen noch mehr darauf, auch Themen ins Programm zu holen, die das Publikum unmittelbar bewegen“, so Haferkorn. Bremen Eins hat also einiges vor in den nächsten Monaten. Am kommenden Mittwoch heißt es aber erst einmal „Prost und herzlichen Glückwunsch!“
KATHARINA GULEIKOFF: Wir hatten heute eine sehr schöne Sendung. Gute Themenauswahl, sehr nette Leute, die viel geschrieben haben, viel Interaktion mit dem Publikum. Und ich glaube, wir waren ganz gut heute.
Was bedeutet es Euch, dass Ihr schon seit bald sechs Jahren bei Bremen Eins gemeinsam den Morgen moderiert?
KATHARINA: Es ist ein unfassbares Glück, dass wir das zusammen machen dürfen, weil es kaum wie Arbeit ist. Da ist eine große Leichtigkeit in unserer Zusammenarbeit. Sonst würde ich nicht schon seit so langer Zeit freiwillig so früh aufstehen. JUK: Ja, würden wir uns nicht gut verstehen und einen ähnlichen moralischen Kompass haben, wäre der Job nicht auszuhalten. Das würden die Hörer auch merken.
KATHARINA: Wir haben eine tolle Hörerschaft! Immer wenn wir auf Leute treffen, zum Beispiel bei einer Studioführung oder der Bremen Eins-Radtour, bekommen wir so unfassbar viel Wertschätzung und Liebe. Wir freuen uns schon, dass zum Jubiläum so viele Menschen ins Studio kommen werden. Diese Begegnungen sind immer wunderbar.
In der Regionalliga-Nord kommt es am morgigen Sonntag zum kleinen Nordderby. Die Zweitvertretungen des SV Werder Bremen und des Hamburger SV treffen um 15 Uhr auf Platz 11 aufeinander. Zeitgleich bestreitet der Bremer SV sein Ligaspiel gegen die abstiegsbedrohte Eintracht Norderstedt auf dem Panzenberg.
Das Tischtennisteam des SV Werder Bremen hat mit einem 3:0 Sieg gegen den TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell die Ligaphase der Bundesliga auf dem zweiten Platz beendet. Damit stehen nun die Halbfinals in den Play-Offs um die Meisterschaft fest. Im kommenden Monat treffen die Grün-Weißen auf den 1. FC Saarbrücken.
Die Bunte Liga, Inklusionsliga des Bremer Fußballverbandes, startet am heutigen Samstag in ihre fünfte Saison. Gespielt wird ab 12 Uhr auf der Sportanlage am Hohweg. Menschen mit und ohne Behinderung, Kinder, Jugendliche und Erwachsene spielen hier gemeinsam Fußball – unabhängig vom Leistungsniveau.
Erst Wölfe, dann Bullen
Englische Woche für die Werder Frauen
Nach über drei Wochen Pause im Ligabetrieb hat das Frauenteam des SV Werder Bremen unter der Woche das erste seiner zwei Nachholspiele bestritten. Auf dem heimischen Platz 11 holte das Team von Trainerin Fritzy Kromp einen verdienten Punkt (0:0) gegen den VfL Wolfsburg.
„Die Mannschaft hat einen tollen Charakter gezeigt. Das war nicht leicht nach so vielen Wochen ohne Pflichtspiel“, blickt Kromp auf die Partie. Nach einer eher chancenarmen Begegnung wurde es in den Schlussminuten zunehmend wild. Binnen drei Minuten handelten sich erst Werders Verteidigerin Sarah Gutmann (86.) und im Anschluss die Wolfsburgerin Janou Levels (88.) rote Karten ein. Mit dem Punktgewinn bleiben die Bremerinnen auf heimischem Boden weiter ungeschlagen.
Um die Mini-Chance auf die Teilnahme am europäischen Wettbewerb zu wahren, muss am heutigen Samstag (14 Uhr)
ein Sieg im Auswärtsspiel gegen RB Leipzig her. Währenddessen brodelt es in der Gerüchteküche. Top-Stürmerin Larissa Mühlhaus, deren Vertrag am Saisonende ausläuft, könnte den Verein verlassen. Mögliches Ziel: Eintracht Frankfurt. pb
Larissa Mühlhaus wurde kürzlich erneut für den DFB berufen. Foto: nordphoto / Trienitz
Plötzlich Luxusprobleme?
Werder trifft mit Rückkehrer Marco Friedl auf Stuttgart und will die nächsten Big Points
PHILIPP BEHRBOM UND ROBERT LÜRSSEN
Ein gewaltiger Stein dürfte Daniel Thioune, seiner Mannschaft und jedem, der es mit Werder hält, am vergangenen Wochenende vom Herzen gefallen sein. Nicht nur ist der Sieg im Nordderby wichtig für die grün-weiße Seele, sondern auch im engen Abstiegskampf. Im Nachgang der Partie sprach der Chefcoach von der wichtigsten Runde eines Boxkampfes, die man gewonnen habe. Am Sonntag trifft der SV Werder Bremen mit dem VfB Stuttgart auf ein Team, das genau wie Werder auf jeden Punkt angewiesen ist, allerdings im Kampf um die Champions League.
Denn im Tabellenkeller bleibt die Situation weiterhin eng. Zum Glück für die Bremer teilten sich der FC St. Pauli und der 1. FC Köln sowie Borussia Mönchengladbach und der FSV Mainz 05 am vergangenen Spieltag die Punkte. Zwar rangiert der SVW mit 31 Punkten noch immer auf Platz 15, kann mit 5 Punkten vor dem Relegationsplatz aber bereits ein kleines Polster aufweisen. Zudem sind der HSV, die Kölner und die Gladbacher punktgleich mit dem SVW und stehen lediglich wegen der besseren Tordifferenz vor den GrünWeißen. Da sich einige Teams in direkten Duellen die Punkte am 31. Spieltag gegenseitig wegnehmen, stehen für Werder wieder mögliche Big Points auf der Speisekarte. Um sie auch verspeisen zu können, ist es die erste Aufgabe, in der Defensive wieder sicher zu stehen und den Stuttgarter Kurzpass-Kombinati-
onsfußball zu stoppen. Immerhin: Seit Daniel Thioune bei Werder sportlich die Richtung bestimmt, hat keine Mannschaft weniger Torschüsse zugelassen als Werder. Und das trotz häufig wechselnder Besetzung in der Innenverteidigung. Allerdings waren die wenigen Abschlüsse, die man nicht verhindern konnte unter dem Strich zu häufig mit einem Gegentor verbunden.
Stichwort Innenverteidigung: Man darf gespannt sein, wie Thioune sein neues „Luxusproblem“ löst. Marco Friedl steht nach abgesessener RotSperre wieder zur Verfügung
und dürfte in die Startelf zurückkehren. Sollte der Trainer wieder auf eine Viererkette in der letzten Reihe setzen, müsste folglich entweder Amos Pieper oder Karim Coulibaly das Feld räumen. Wahrscheinlich würde es in diesem Fall Coulibaly treffen, weil er die Linksfuß-Position in der Innenverteidigung besetzt. Außerdem präsentierte sich Pieper über mehrere Wochen stabil, während Coulibaly wegen seiner vorherigen Verletzung gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, den HSV erstmals wieder in der Startelf stand. Ganz egal, wer letztlich das Vertrauen Geschenkt bekommt. Gegen die Stuttgarter Torjäger Ermedin Demirovic (neun Saisontore) und Deniz Undav (18) ist in jedem Fall Schwerstarbeit angesagt. Etwas knapper ist dagegen die Auswahl im Mittelfeld. Marco Grüll und Leonardo Bittencourt kassierten gegen den HSV nach ihrer Einwechselung jeweils die fünfte Gelbe Karte und müssen deshalb aussetzen. Zumindest Jens Stage trainierte zu Beginn der Woche weiterhin mit der Mannschaft, der nächste Startelf am Wochenende erscheint somit möglich.
Thommes Krüger übernimmt
ATSV Habenhausen klärt Trainerfrage für die kommende Saison
Für den Neuaufbau der 1. Herrenmannschaft in der kommenden Saison in der Regionalliga setzen die Handballer des ATSV Habenhausen nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf der Trainerbank auf Eigengewächse. Thomas „Thommes“ Krüger übernimmt die Aufgabe des Cheftrainers. Björn Wähmann und Sascha Kunze unterstützen ihn als Co-Trainer.
„Mit Thommes Krüger gewinnen wir einen Trainer, der
den Verein wie kein zweiter kennt und über umfassendes Know-how in der Ausbildung junger Spieler verfügt. Seine Arbeit steht für eine klare Entwicklungslinie und passt ideal zur sportlichen Ausrichtung des ATSV Habenhausen. Gemeinsam mit Björn Wähmann und Sascha Kunze sehen wir ein gut aufgestelltes Trainerteam für die kommenden Aufgaben“, erklärt Oliver Behn, Leiter der Handballabteilung des ATSV Habenhausen.
A-Lizenz-Inhaber Krüger ist seit vielen Jahren eng mit dem ATSV verbunden. Aktuell ist er gemeinsam mit Irek Faciejew für die männliche B-Jugend des Vereins verantwortlich. Björn Wähmann prägte als Spieler und Kapitän über 17 Jahre die 1. Herren. In der laufenden Saison rückte er in den Trainerstab der Mannschaft auf.
Sascha Kunze war bislang für die 2. Herren des ATSV zuständig. rl
KUNDENINFORMATION
Information über Preisänderungen für Netzanschlüsse im Versorgungsgebiet von wesernetz Bremen GmbH und im Bremer Umland
Mit Wirkung zum 1. Mai 2026 ändert wesernetz Bremen GmbH die pauschalierten Preise für Netzanschlüsse in den Sparten Strom und Erdgas. Dazu werden die ergänzenden Bedingungen und Kosten geändert.
Die ergänzenden Bedingungen und weitere Informationen erhalten Sie auch unter wesernetz.de.
Bremen, 26. April 2026
wesernetz Bremen GmbH
Theodor-Heuss-Allee 20, 28215 Bremen wesernetz.de
Feierten nach dem Derbysieg gemeinsam vor der Kurve: Niklas Stark, Marco Friedl und Karim Coulibaly (v. l. n. r.). Wer morgen in der Innenverteidigung zum Zug kommt, ist unklar. Foto: nordphoto / Tauchnitz
Oytener Mentorenprojekt:
Ehrenamtliche gesucht
Unterstützung für Schüler ist gut angelaufen
OYTEN – Das gemeinsame Mentorenprojekt der Integrierten Gesamtschule (IGS) Oyten, des Integrationsbeauftragten der Gemeinde Hans Eder und des Vereins Oyten hilft ist erfolgreich angelaufen. Die ersten neun Mentorinnen und Mentoren wurden bereits geschult und haben ihre Tätigkeit aufgenommen. Inzwischen haben auch die ersten Treffen mit Schülerinnen und Schülern stattgefunden. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche aller Jahrgänge der IGS. Ziel ist es, ihnen eine verlässliche Bezugsperson außerhalb von Elternhaus und Unterricht zur Seite zu stellen – jemanden, der zuhört, ihnen Mut macht und Vertrauen schenkt. Im Mittelpunkt stehen offene Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und Zeit füreinander, ganz ohne Leistungsdruck oder Bewertung.
Die bisherigen Mentorinnen und Mentoren wurden von Hans Eder und Schulsozialarbeiter Malte Krack umfassend auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Themen der Schulung waren unter anderem die Beziehungsgestaltung, die Gesprächsführung sowie aktives Zuhören. Auch während der laufenden Projektphase stehen Schulsozialarbeit und Organisationsteam als feste Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung.
Aufgrund der positiven ersten Erfahrungen ist bereits eine weitere Schulung geplant.
Dafür werden noch engagierte Ehrenamtliche gesucht, die Freude daran haben, Kinder und Jugendliche ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Mitmachen können grundsätzlich alle Interessierten – unabhängig von Alter oder beruflichem Hintergrund. Entscheidend sind Offenheit, Verlässlichkeit und Interesse am Kontakt mit jungen Menschen. Die Treffen finden ausschließlich in der Schule statt, zum Beispiel in Pausen oder auch während des Unterrichts.
Für eine Mitarbeit im Mentorenprojekt sind erforderlich: ein erweitertes Führungszeugnis (Kostenbefreiung über Oyten hilft möglich);
eine Verschwiegenheitserklärung;
sowie die Bereitschaft zu regelmäßigen, verlässlichen Treffen.
Alle, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren wurden, benötigen entweder eine Masern-Impfung oder einen Immunitätsnachweis (Titer-Bestimmung). Die etwaigen Kosten für die Titer-Bestimmung müssen ausgelegt werden und werden anschließend erstattet. Wer sich vorstellen kann, als Mentor oder Mentorin mitzuwirken, kann sich via E-Mail an info@oyten-hilft.de melden. Der Verein nimmt dann zeitnah Kontakt auf und informiert über die nächsten Schritte. Ziel ist es, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern die Unterstützung durch Mentoren zu ermöglichen. WR
Nachdem die ersten Mentorinnen und Mentoren geschult sind und im Einsatz stehen, suchen IGS, Oyten hilft und die Gemeinde weitere Ehrenamtliche für das Angebot. Foto: Gemeinde Oyten
Infos zur Kommunalwahl
LANDKREIS – Über die Kommunalwahlen in Niedersachsen am 13. September will die Verdener Kreisverwaltung in der kommenden Woche die sogenannten Wahlvorschlagsträger informieren: Das sind Parteien, Wählergruppen sowie Einzelbewerberinnen und -bewerber. Dazu lädt die Kreiswahlleiterin und Erste Kreisrätin Regina Tryta für Mittwoch, 29. April, 17 Uhr, in den Kreistagssaal an der Lindhooper Straße ein. Ihre Einladung richtet sich zugleich auch an alle wahlinteressierten Bürgerinnen und Bürger. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um kommunale Mandate als Kreistagsabgeordnete können sich Deutsche oder Angehörige eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union bewerben, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens sechs Monaten im Landkreis Verden wohnen und nicht von der Wählbarkeit ausgeschlossen sind. Für die Wahl als Landrätin oder Landrat ist wählbar, wer am Wahltag das 23., aber noch nicht das 67. Lebensjahr vollendet hat, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen Mitgliedstaates der EU besitzt, nicht von der Wählbar-
Kreistagssaal am Verdener Kreishaus: Politisch Interessierte können sich noch für die Kommunalwahlen aufstellen lassen.
keit ausgeschlossen ist und die Gewähr dafür bietet, dass er oder sie jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt. Am Wahltag oder durch Briefwahl wählen dürfen Deutsche und EU-Bürgerinnen und EUBürger, die dann mindestens 16 Jahre alt sind und seit wenigstens drei Monaten im Kreisgebiet ihren Wohnsitz haben. Dieses ist in vier Wahlbereiche –Achim, Verden/Dörverden, Oyten/Ottersberg und Langwedel/Kirchlinteln/Thedinghausen – eingeteilt. Jede wahlbe-
rechtigte Person hat für die Kreiswahl drei Stimmen sowie eine Stimme für die Wahl einer Landrätin oder eines Landrats. Für Fragen zu den Wahlen stehen die E-Mail-Adresse wahlen@landkreis-verden.de und die Telefonnummer 04231 / 15 18 64 zur Verfügung. WR
Polizei ermittelt wegen illegalem Autorennen
Drei junge Fahrer gefährdeten möglicherweise andere, die sich als Zeugen melden können
Die Polizeiinspektion Verden/ Osterholz und die Autobahnpolizei Hannover suchen Zeugen zu einem mutmaßlichen Autorennen, das sich drei Fahrer am Freitagabend, 17. April auf der A27 in Fahrtrichtung Hannover sowie auf der A7 in Richtung Kassel geliefert haben sollen. Es handelt es sich um drei junge Männer aus Salzgitter im Alter
von 18 (mit einem Renault Trafic), 19 (mit einem MercedesBenz GLK 220 CDI) und 20 Jahren (mit einem Mercedes-Benz CLA 220 D), die die Polizei schließlich an der Tank- und Rastanlage Wülferode stellen konnte. Den Ermittlungen zufolge waren sie mit ihren Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Dabei
sollen sie andere Fahrzeuge mehrfach rechts sowie auf dem Seitenstreifen fahrend überholt, extrem geringe Abstände eingehalten und sich gegenseitig durch Lichtsignale Fahranweisungen gegeben haben. Personen, die durch die Fahrweise der Männer gefährdet wurden oder Angaben zum Hergang machen können, können die
Polizei unter 04231 / 80 60 (PI Verden) oder 0511 / 109 89 32 (Autobahnpolizei der PD Hannover) kontaktieren. Die Führerscheine der jungen Männer, die sich der Polizei gegenüber uneinsichtig zeigten, waren gleich einbehalten worden. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens läuft. hb
Foto: Landkreis Verden
Auf Stippvisite beim Landkreis
Verdener Kreisverwaltung macht Angebot flexibler
LANDKREIS – Die Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Verden weitet ihr Angebot aus. Ab Mai können Privatkundinnen und -kunden ihre Zulassungsvorgänge ohne vorherige Terminvereinbarung immer dienstags von 7.30 bis 14.30 Uhr tätigen. Das war bislang lediglich stundenweise donnerstagsnachmittags möglich. Tickets zum
Ziehen stehen erstmals am 5. Mai zur Verfügung. Achtung: Für den Donnerstagnachmittag ist ab Mai wieder eine Vorab-Online-Terminbuchung erforderlich. Mit dem terminfreien Dienstag reagiere man auf die positive Resonanz aus der Bevölkerung und das damit verbundene hohe Besucheraufkommen, heißt es
aus dem Kreishaus. So bestehe ab Mai die Möglichkeit, die KfzZulassung während sieben anstatt wie bislang nur drei Stunden pro Woche auch ohne einen Termin aufzusuchen. Alle Kundinnen und Kunden mit Tickets werden noch am selben Tag bedient, müssen aber gegebenenfalls – je nach Andrang – mit Wartezeiten rechnen. WR
Ernstfall geprobt
Rettungsszenario Pflegeheim für Verdener Feuerwehren
Erste Kreisrätin Regina Tryta (l.) begrüßte die Schülerinnen und Schüler, die sich dann in
Bei der Verdener Kreisverwaltung nutzten jetzt 35 Mädchen und Jungen aus den Klassen fünf bis zehn den Zukunftstag, um sich einen Eindruck von der Vielzahl beruflicher Möglichkeiten dort zu verschaffen.
Begleitung von Mitarbeitenden aus dem Personalbereich und Auszubildenden auf eine Expedition durch das Kreishaus begaben. W R/Foto: Landkreis
VERDEN – Kürzlich wurden zunächst die Ortsfeuerwehren Dauelsen und Walle zur einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim alarmiert. Noch vor Ausrücken der ersten Kräfte wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Objekt gemeldet. Sofort wurden auch die Ortsfeuerwehren aus Eissel, Scharnhorst und Verden nachalarmiert. Aus Achim wurde die Drehleiter geordert, und auch ein Großaufgebot des Rettungsdienstes zu Hilfe gerufen. Vor Ort bestätigte sich die Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss, zudem wurden mehrere Personen genau dort vermisst. Sofort leiteten mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz die Menschenrettung und Brandbekämpfung im betroffenen Bereich ein. Parallel wurde die Drehleiter am Gebäude in Stellung gebracht. Im Inneren des Hauses konnten die Einsatzkräfte mehrere Personen lokalisieren und retten. Teils machte man sich dabei spezielle Bettmatratzen zu Nutze, in die Schlaufen eingenäht sind: Daran konnten die
Spezielle Pflegematratzen kamen den Feuerwehrleuten bei der Personenrettung gelegen. Fotos: Voigt/Feuerwehr Verden
Retter die Personen auf der Matratze liegend aus dem Gebäude tragen. Weiter wurde eine Person aus dem dritten Oberschoss über die Drehleiter gerettet. Der Rettungsdienst versorgte anschließend alle Betroffenen.
Das Szenario hatte sich allerdings schon frühzeitig als eine unangekündigte Einsatzübung entpuppt. Ziel war es, neben der Koordinierung der einzelnen Einsatzabschnitte auch die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren zu trainieren.
Dennis Meinke
Das Einsatzszenario in einem Pflegeheim in Dauelsen brachte allerlei Herausforderungen für die praktische Übung mit sich – doch im Ernstfall muss schließlich alles klappen.
Achimer Maibaumfest
Das Aufstellen des Maibaums wird von professioneller Hand und mit entsprechendem Equipment erledigt.
Wir wünschen
viel Spaß beim Achimer
Maibaumfest!
Schneiderei Ögün
Musa Ögün
Pfarrstr. 4 • 28832 Achim
Mobil: 0176 - 83 04 18 01
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Neuanfertigung & Änderungen aller Art
Leder • Pelz • Textilien • Gardinen Dekorationsschneiderei
Mo.–Fr. 10–13 Uhr & 15–18 Uhr
Samstag 10–13 Uhr
Mit Vereinsbörse und Flohmarkt
Auch einzukaufen ist während des Achimer Maibaumfests erwünscht / Gastro-Angebot
In der Weserstadt wird der Maibaum seit ein paar Jahren zeitiger als in vielen anderen Kommunen und meist schon vor dem 1. Mai aufgestellt. Der Grund: Die traditionelle Aktion wird von einem verkaufsoffenen Sonntag des örtlichen Einzelhandels begleitet. Ein weiteres wesentliches Element ist die Vereinbörse.
Das 10. Maibaumfest in dieser Form in Achim wird bereits an diesem Sonntag, 26. April, gefeiert. Beginn ist mit einem ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr, dessen Predigten flankiert werden von Musik der Posaunenchöre Achims und Badens. Sodann stellen das Technische Hilfswerk (THW) und die Feuerwehr Achim den Maibaum auf. Im
Anschluss findet die Begrüßung und offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Rainer Ditzfeld statt.
In diesem Jahr ist eine große Vereinsbörse in der Innenstadt angekündigt: Denn nach einem öffentlichen Aufruf durch die Stadtverwaltung haben sich nach deren Auskunft mehr als 20 lokale Vereine angemeldet. Ihre Arbeit wollen sie an Info-Ständen präsentieren. Außerdem haben sich die Ehrenamtlichen Aktionen und Mitmachangebote einfallen lassen. Ihr Ziel dabei: neue Mitglieder und Ehrenamtliche zu gewinnen sowie ihr Engagement vor Ort sichtbar zu machen. Klar, dass da von den Vereinen auch keine Standgebühren verlangt werden. Ihre
Börse findet von 10 bis 18 Uhr statt. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Mit dabei sind der Chor Zwischentöne der St.Laurentius-Gemeinde, die Tanzgruppen des TSV Achim und des TSV Bierden, Carli Böhnke, Off. Beatz Achim, der Shanty-Chor Vegesack und die die Musical-AG der Integrierten Gesamtschule (IGS) Achim. Ein gastronomisches Angebot mit Essens- und Getränkestände rundet das Achimer Maibaumfest ab. Der erste verkaufsoffene Sonntag des Jahres in der Stadt startet um 13 Uhr und lädt zum Bummeln durch die Fußgängerzone ein. Bis 18 Uhr sind dort die Läden geöffnet.
Auf großes Interesse stößt stets der Straßenflohmarkt auf der Herbergstraße und am Alten Markt. Er startet bereits um 11 Uhr und soll um 17 Uhr enden. Besucherinnen und Besucher können dort nach Secondhand-Schätzen, VintageStücken und handgefertigten Produkten stöbern. Private Anbieter sind willkommen, während gewerbliche Händler ausgeschlossen sind. Kinder dürfen ihr Spielzeug kostenfrei anbieten.
„Das Maibaumfest verspricht somit einen abwechslungsreichen Tag für die ganze Familie – mit Begegnungen, Unterhaltung und vielfältigen Einblicken in das Leben der Stadt Achim“, heißt es aus dem Rathaus.
Im vergangenen Jahr wurde der Achimer Maibaum bei strahlendem Sonnenschein gehisst, und der Bibliotheksplatz diente unter anderem dem Tanznachwuchs aus beteiligten Sportvereinen als Bühne und atmosphärische Kulisse. Fotos: Stadt Achim
SOMMERGARTEN
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der ACHIMER FACHAUSSTELLUNG am 21. und 22. Mai 2016 im Gewerbegebiet Bierdener Mehren/bei Wehrhahn
Jeden Sonntag unser beliebter mediterraner Brunch 10 – 14 Uhr 1 Glas Prosecco, gratis, Kaffee + Tee satt € 36,50 pro Person Nur mit telefonischer Reservierung! – auch à la carte –Familienfeiern, Geburtstage, Beerdigungen, Hochzeiten? Feiern aller Art mit traumhaftem Weserblick. Wir freuen uns, Sie persönlich zu beraten.
In den Weserterrassen in Achim – Baden MITTAGSTISCH Di. bis Sa. von 11.30 bis 15 Uhr Wöchentlich wechselnde Gerichte/Karte ab � 10,50
Der Maikranz ist versehen mit dem Logo und dem Wappen der Weserstadt.
Stadtfeuerwehrtag in Achim-Uphusen
Unterhaltsames Event mit Wettbewerben
ACHIM-UPHUSEN – Die Ortsfeuerwehr Uphusen richtet den diesjährigen Stadtfeuerwehrtag in Achim am Samstag, 9. Mai, aus. An diesem Tag kommen alle Ortsfeuerwehren der Stadt Achim am Sportplatz in Uphusen zusammen. Der Stadtfeuerwehrtag startet um 13 Uhr mit den Wettbewerben, gegen 17 Uhr soll die Siegerehrung stattfinden.
Mit Wettbewerben aller Altersklassen (Kinder- und Jugendfeuerwehr, Einsatzabtei-
lung, Altersabteilung) sowie einem vielseitigen Rahmenprogramm wird reichlich Action versprochen. Die Feuerwehren der Weserstadt, die sich präsentieren, wollen den Besucherinnen und Besuchern einen spannenden und unterhaltsamen Tag bieten. Wegen der Großveranstaltung wird die Straße Schrägdamm von 8 bis 20 Uhr für den Verkehr gesperrt. Anliegerinnen und Anlieger können ihre Grundstücke erreichen. WR
Brummikontrolle bis Spurensicherung
Polizei in Verden, Achim und Langwedel empfing Schülerinnen und Schüler am Zukunftstag
LANDKREIS – Die Polizeidienststellen im Landkreis Verden öffneten anlässlich des diesjährigen Zukunftstags der Schulen ihre Türen und gaben zahlreichen Kindern und Jugendlichen spannende Einblicke in den Polizeiberuf.
Schmerzen im Knie?
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Erstmals hatten junge Leute ab 14 Jahren die Möglichkeit, den Aktionstag bei der Autobahnpolizei Langwedel zu verbringen. Neben Einblicken in die Aufgaben der Autobahnpolizei und in die von ihr eingesetzte Technik erwartete zehn Schülerinnen und Schüler dort ein besonderes Highlight: Sie konnten Verkehrskontrollen der Beamtinnen und Beamten begleiten – von der Auswahl eines zu kontrollierenden Fahrzeugs über das Anhalten bis hin zur anschließenden Inaugenscheinnahme.
Bei der Langwedeler Autobahnpolizei durften Schülerinnen und Schüler
Verkehrskontrolleinsatz begleiten.
konnten die Teilnehmenden selbst tätig werden und nahmen Fingerabdrücke ab. Darüber hinaus standen die Besichtigung der Wache, der Zellenbereiche sowie eines Funkstreifenwagens auf dem Programm. Einsatzmittel wie Funkgeräte, Körperschutzausstattung und Atemalkoholmessgeräte durften bei der Vorstellung ebensowenig fehlen.
In Verden erwartete 29 junge Leute bei der Polizeiinspektion ein abwechslungsreiches Programm, das ihnen die Vielfalt des Polizeiberufs präsentieren sollte. Neben der Vorstellung einer polizeilichen Drohne, der täglichen Ausrüstung der Ordnungshüter und ihrer Streifenwagen konnten die Jugendlichen gemeinsam mit Kriminaltechnikern der Polizei selbst Spuren sichern. Auch eine Besichtigung des Gewahrsamsbereichs und der Wache durften nicht fehlen. Im Anschluss präsentierten die Diensthundführer und deren Vierbeiner ihre Arbeit.
Bei der Polizei im Achimer Kommissariat erhielten rund 30 Schülerinnen und Schüler ebenfalls umfassende Einblicke in den dortigen Arbeitsalltag. Neben Informationen zur Spurensicherung
M ein G arten
Ein besonderes Highlight zum Abschluss war die Vorführung der Diensthundführer, bei der die Tiere mit ihren Fähigkeiten beeindruckten. Neben einem erfahrenen Diensthund zeigte auch ein noch in der Ausbildung befindlicher Junghund sein Können. WR
Spurensicherung an einem Fahrzeug bei der Polizei Verden
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Frühlingszeit ist Pflanzzeit
Jetzt werden die Weichen für üppiges Wachstum und reiche Ernte gestellt
Wenn sich im Frühling die ersten Knospen und grünen Spitzen zeigen, hält Pflanzen- und Gartenfans nichts mehr im Haus. Denn dann ist die Zeit, in der die Weichen für prächtig blühende Beete, einen saftig grünen Rasen und eine reiche Obst- und Gemüseernte gestellt werden. Also Schaufel, Harke und Gießkanne packen und nichts wie raus.
Am Anfang steht eine Runde durch den Garten, um den Zustand von Pflanzen und Böden zu prüfen. Muss noch altes Laub geharkt werden, haben alle Pflanzen den Winter überlebt, wie sieht der Rasen aus? Dann kann man die nächsten Arbeiten planen. So freut sich der Rasen über Belüftung und Entmoosung durch Vertikutieren. Bei Bedarf nachsäen, um kahle Stellen zu schließen – die richtige Düngung verhilft hier zu nachhaltigem Erfolg. Viele Stauden und Sträucher brauchen jetzt einen Rückschnitt, um wieder kräftig auszutreiben. Nicht zuletzt ist der Frühling natürlich Pflanzzeit: Bereits jetzt im April können robuste Gemüsesorten wie Möhren, Radieschen und Pflücksalat im Freiland ausgesät werden. Empfindlichere Sorten wie Tomaten, Gurken oder Zucchini sollten lieber erst nach den Eisheiligen nach draußen.
Unerlässlich ist neben Sonne, Wärme und Wasser das richtige Düngen, denn ohne Nahrung
Selbstgezogene Tomaten sind einfach am leckersten. Die kälteempfindlichen Pflanzen sollten aber erst nach den Eisheiligen nach draußen. Foto: djd/Maltaflor Europa
kann nichts blühen und gedeihen. Dafür kommen unterschiedliche Düngerformen infrage. Neben mineralischen Produkten nutzen manche Gartenfreunde auch organische oder pflanzenbasierte Alternativen. Ganz ohne „Kunst-Stoffe“ und tierische Bestandteile geht das zum Beispiel mit Maltaflor. Der spezielle Dünger wird aus den Würzelchen keimender Getreidekörner (Malz) hergestellt. Diese enthalten nicht nur viele Nährstoffe, sondern auch wichtige Botenstoffe wie Pflanzenhormone und Enzyme, die das
Wachstum in die richtige Richtung bringen. So kann man selbst mit schwächelnden Pflanzen und unter nicht optimalen Bedingungen noch gute Ergebnisse erzielen.
Tipp: Unter dem Rollrasen ausgebracht, verhilft er zu schnellerem Anwachsen, und vor der Nachsaat leicht in den Boden eingerecht zu einer dichten Grasnarbe, was die Neubildung von Unkraut verhindert. Das Granulat kann direkt im Wurzelbereich der Pflanzen ausgebracht werden. Wer einen Komposthaufen hat, sollte ihn am besten im Frühling umsetzen, um eine gute Durchlüftung und Vermischung zu erreichen. Enthält der Haufen viel langsam verrottendes Holz oder Laub, können organische Dünger für mehr Schub sorgen. Denn sie unterstützen die Kompostierung, indem sie die dafür wichtigen Mikroorganismen fördern. Und guter Kompost ist für einen gesunden und blühenden Garten Gold wert.
Weitere Informationen etwa auf www.maltaflor.de im Internet. djd
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Fotos: PI Verden/Osterholz
mitdenFüchsen
Bei der Gartenarbeit fällt so mancher Müll ab. Dieser sollte der Umwelt zuliebe sorgfältig sortiert werden. Foto: Initiative „Mülltrennung wirkt“
Alte Töpfe, gebrauchte Trays & Co. umweltfreundlich entsorgen
Blumen, Stauden, Sträucher: Wer jetzt Neues pflanzt, muss danach mit gebrauchten Pflanztöpfen und leeren Verpackungen für Blumenerde oder Düngemitteln aufräumen. Tipps, wie man diese Gartenabfälle umweltfreundlich entsorgt, gibt die Initiative „Mülltrennung wirkt“. Wer jetzt die Pflanzsaison eröffnet, muss im Anschluss einige Verpackungs- und Gartenabfälle entsorgen. Wichtig ist, dass sie richtig getrennt werden, denn sie enthalten viele Rohstoffe, die recycelt werden können. „Unser vielleicht wichtigster Tipp: Gebrauchte Pflanztöpfe zum Beispiel für Stiefmütterchen oder Stauden gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Landen sie in der Restmülltonne, werden sie verbrannt und wichtige Rohstoffe gehen für das Recycling verloren“, so Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“. Auch gebrauchte Transporttrays aus Kunststoff oder Styropor und leere Folienverpackungen von Blumenerde, Mulch oder Rasendünger werden in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgt. Gebrauchte Trays aus Karton, Faltschachteln, Einwickelpapier für Blumen und ausgeleerte Samentütchen kommen in die Altpapiertonne oder den Altpapiercontainer. Falls man bei einer Verpackung unsicher ist, hilft dieser Tipp, erklärt Experte Axel Subklew: „Wie im Haushalt gilt bei
ZumStartindieSaisongibtes auchNeueszuentdecken– darunterBewohnerwiediekanadischenMackenzie-Wölfe(Canislupusoccidentalis)Rajaund Yuna,dieausdemPanoramaparkSauerlandnachDörverdengekommensind.OderFindelkind Yari,derjüngste Wolf im Wolfcenter,dervonFrank Fassinenger Absprachemitder Kreisbehördebeiden WolfseniorenSiriusundRemoerfolgreichintegriertwurde.Längst hatsichYariguteingelebt,ist neugierigundverspieltauf
Wer in seiner Biotonne Kaminasche entsorgt, muss die Kosten für den Löscheinsatz zahlen, wenn diese Feuer gefangen hat. ARAG Experten verweisen auf eine Entschei-
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der Gartenarbeit die einfache Grundregel für Mülltrennung:
In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören alle leeren Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind.“ Das sind zum Beispiel Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech oder Verbundmaterialien. Papier, Pappe und Karton werden im Altpapier, leere EinwegGlasverpackungen nach Farben sortiert in Glascontainern gesammelt. Einige Gartendünger haben nahezu kein Verfallsdatum wie zum Beispiel Blaukorndünger. Ist ein auf der Verpackung angegebenes Verfallsdatum überschritten, sollten die Kunststoffverpackungen von Flüssigdüngern und Pflanzenschutzmitteln mit großer Vorsicht entsorgt werden. Auch sie gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Wichtig aber ist: Die Flaschen, Sprühdosen oder Tuben müssen vollständig entleert sein. Reste von Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln dürfen allerdings auf keinen Fall ins Abwasser oder ins Grundwasser geraten. Restmengen sollten daher, am besten in der Originalverpackung, bei einer Sammelstelle für Sondermüll abgegeben werden. Ausrangierte Über- und Schmucktöpfe aus Kunststoff gehören nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Sie gelten nicht als Verpackung und kommen daher in den Restmüll, zum Wertstoffhof
oder, wo vorhanden, in die Wertstofftonne. Angeschlagene Blumentöpfe aus natürlichem Material wie Ton oder Holz können in geringen Mengen in der Restmülltonne entsorgt werden. Auch kleinere Gegenstände aus Kunststoff oder Metall wie nicht mehr brauchbarer Blumendraht oder Pflanzenclips dürfen in den Restmüll oder in die Wertstofftonne. Damit sie fachgerecht recycelt werden können, kommen sehr große ausrangierte Pflanzgefäße und Blumenkästen aus Kunststoff oder Metall in den Sperrmüll oder sollten zum Wertstoffhof gebracht werden. Dorthin kommen auch kaputte Gartengeräte wie zahnlose Rechen, löchrige Schubkarren oder verbogene Schaufeln. Organische Gartenabfälle wie zurückgeschnittene Blütenbestände oder schwache Triebe werden in der Biotonne entsorgt. Auch Bioabfall wird wiederverwertet. Kompostierungsanlagen verarbeiten ihn zu Kompost, der zum Beispiel in der Landwirtschaft verwendet wird. Biogasanlagen gewinnen aus organischen Abfällen Energie. Wichtig ist: Leere Pflanztöpfe oder Kunststofffolien dürfen nicht mit in die Biotonne geraten. Sie verursachen hohen technischen Aufwand in der Sortieranlage. Außerdem kann mit dem Kompost aus Bioabfällen Mikroplastik in Ackerböden oder in die neue Gartenerde gelangen.
dung des Verwaltungsgerichts Gießen, wonach die Gemeinde Wettenberg Feuerwehrgebühren für einen Löscheinsatz verlangen durfte. Der in Anspruch Genommene habe
den Brand grob fahrlässig verursacht, indem er Kaminasche in einer Biotonne entsorgt habe, die in der Nähe brennbarer Materialien stand (Az.: 2 K 1652/22.GI).
„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der ‚Tag des Baumes‘ weist in die Zukunft!“ - darauf weist der amerikanische Journalist Julius Sterling Morton schon 1872 hin. Seine Erkenntnisse zum Erosionsschutz und anderen positiven Eigenschaften von Bäumen fasst er in seiner „Arbor Day-Resolution“ zusammen, in der er auch einen jährlichen „Tag des Baumes“ forderte. Nach der Regierung von Nebraska (1872) stimmten nach und nach alle Staaten der USA zu und pflanzen seitdem an diesem Tag unzählige Gehölze. In Deutschland wird laut Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) der „Tag des Baumes“ seit 74 Jahren begangen. Am 25. April 1952 pflanzte der
Theodor Heuss zusammen mit dem Bundesinnenminister Robert Lehr im Bonner Hofgarten symbolisch einen Ahornbaum. Damit war das Datum für den „Tag des Baumes“ in Deutschland bestimmt. In vielen Städten und Gemeinden werden am 25. April Gehölze gepflanzt, um auf den Wert von Bäumen hinzuweisen.
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Wann: Jeden ersten Samstag im Monat ab 10 Uhr
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In VerbindungmiteinerEntsorgungsdienstleistungliefern wirIhnenabsofortauchSand,SplittundKiesbis7m³aus.
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eingeladen sind alle Angehörige von an Multiple Sklerose betroffene Männer, Frauen und Kinder, die mal mit jemanden reden wollen sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten
Rückfragen unter der Nummer Oliver Frese 01575-4943651
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Zuhause erlebbar gemacht
BAD FALLINGBOSTEL – Im Rahmen eines Pre-Openings öffnete Viebrockhaus kürzlich erstmals die Türen der umfassend modernisierten Viebrockhauswelt im Musterhauspark Bad Fallingbostel. Rund 140 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien wurden von den beiden CEOs Lars und Dirk Viebrock dazu begrüßt.
Gemeinsam mit Wegbegleitern und regionalen Vertretern, darunter Bürgermeister Rolf Schneider und Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke, wurde das neue Konzept erstmals erlebbar. Auch Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli, nahm mit Patrick Mushatsi-Kareba, Vertriebsleiter des Vereins, teil. Begleitet wurde die Veranstaltung zudem von den Influencern Mr. Unreal Estate und Davit Arican.
Die Viebrockhauswelt soll Bauinteressierten den Weg ins eigene Zuhause anschaulich und greifbar machen. Im Mittelpunkt steht eine interaktive Hausbaureise, die Gäste durch alle Phasen des Bauens – von der
ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe – begleitet. Bauinteressierte bekommen komplexe Themen rund um den Hausbau verständlich aufbereitet. Viebrockhaus hat rund 4 Millionen Euro in die Neugestaltung investiert, inklusive der Außenanlagen, die gemeinsam mit Gartenarchitekt Davit Arican entwickelt wurden. „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem unsere Besucherinnen und Besucher ihr zukünftiges Zuhause wirklich erleben können“, sagte Lars Viebrock.
Offiziell öffnet die neue Viebrockhauswelt am Wochenende 2. und 3. Mai offiziell ihre Türen für alle Interessierten – mit einem Begleitprogramm für die ganze Familie. Live Acts, unter anderem von der bekannten Kindermusikerin Simone Sommerland, sowie Vorträge rund um das Thema Hausbau sind geplant. Darüber hinaus gibt es viele Gelegenheiten, die Ausstellung in Ruhe zu entdecken. Kostenlose Tickets für die Veranstaltung gibt es unter viebrockhaus.de WR
Einblicke in alle Phasen des Bauens gibt es in der neuen Viebrockhauswelt, die am 2. und 3. Mai eröffnet wird. Foto: Viebrockhaus AG.
Keiner ist rundum gut
Fahrradhelme für Kinder im Test der Stiftung Warentest
WWW.STIFTUNG-WARENTEST.DE IN KOOPERATION MIT DER STIFTUNG WARENTEST
Kinder sollten nie ohne Fahrradhelm radeln. Doch welcher schützt zuverlässig? Die Stiftung Warentest hat 18 Kinderfahrradhelme geprüft – und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Keiner ist rundum gut. Immerhin ist der beste Helm im Test preiswert.
Die Stiftung Warentest hat 18 Fahrradhelme für Kinder zwischen etwa zwei und zwölf Jahren getestet. Die Preise reichen von rund 15 bis 100 Euro. Im Testfeld sind bekannte Marken wie Giro, Specialized, Uvex, Abus und Poc – aber auch günstigere Modelle aus dem Discounter.
„Alle Helme im Test puffern Stöße deutlich ab und beugen so schweren Kopfverletzungen vor – deshalb sollten Kinder unbedingt mit Helm radeln“, sagt Anne Mandt, Expertin der Stiftung Warentest. „Aber manche Helme schützen bei einem Unfall besser vor Kopfverletzungen als andere und ausgerechnet der teuerste Helm im Test zählt zu den schwächeren.“ Zwei Testkandidaten erreichen im Prüfpunkt Unfallschutz sogar nur ein Ausreichend: Bei diesen beiden Helmen können
sich die Riemen lockern –im schlimmsten Fall verrutscht der Helm beim Sturz und schützt dann nicht optimal. Doch kein einziger Helm überzeugt in allen Bereichen. Modelle, die gut schützen, schwächeln beim Tragekomfort. Die Helme, die bequem sitzen, fallen im Dunkeln kaum auf. Dabei bräuchte es oft nur kleine Änderungen, um die Helme sicherer und komfortabler zu machen.
„Ein Fahrradhelm schützt
nur, wenn er richtig sitzt“, betont Anne Mandt. „Eltern sollten sich beim Kauf die Zeit nehmen, den Helm gemeinsam mit ihrem Kind anzuprobieren und einzustellen: waagerecht auf dem Kopf, zwei Fingerbreit über den Augenbrauen, der Kinnriemen mit zwei Fingern Abstand zum Hals. Kinder, die ihren Helm selbst aussuchen dürfen, tragen ihn lieber. Und wenn die ganze Familie mit Helm fährt, wird das Helmtragen für Kinder ganz selbstverständlich.“
Testsieger ist der befriedigen-
de Lidl Crivit Prima Kinderfahrradhelm mit Rücklicht (15 Euro). Der Günstigste im Test bot den besten Unfallschutz. Auch gut im Unfallschutz: Specialized Shuffle 2 LED (55 Euro). Beide schwächeln in puncto Tragekomfort. Guten Tragekomfort und beste Handhabung bietet Giro Scamp II (55 Euro). Der vollständige Test ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift „Stiftung Warentest“ nachzulesen. Alle Ergebnisse sind auch online abrufbar unter test.de/kinderfahrradhelme. td
Ein wichtiges Kriterium für die Tester: Die Sichtbarkeit der Helme im Dunkeln. Der von der Marke Giro (links) ist nachts kaum sichtbar, der von Prophete dagegen deutlich besser. Foto: Stiftung Warentest
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v on13 - 18Uhr !
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INFOSUNTER
ww w. ak ti v- fue r- osterho lz. de
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Die GO wird am Samstag, 2. Mai, 11 Uhr, auf der Aktionsbühne im Außenbereich vor dem Haupteingang offiziell eröffnet.
Am Sonntag, 3. Mai, startet das Programm der GO auf der Bühne, ebenfalls um 11 Uhr.
Zu einem Einkaufsbummel laden außerdem am Sonntag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr alle Geschäfte im Weserpark ein.
Ein weiteres Highlight am Sonntag ist der traditionelle Pümpel-Wettbewerb. An einer speziell für den Wettbewerb gebauten Zielscheibe treten dabei unterschiedliche Teams gegeneinander an und üben sich im Pümpel-Zielwurf.
Weitere Informationen rund um das Programm und die GO gibt es online unter aktiv-fuer-osterholz.de sowie unter weserpark.de
Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, können die aktuellen Fahrpläne unter bsag.de einsehen.
Kopfüber ins Messe-Vergnügen: Auch in diesem Jahr wird der TSV Osterholz-Tenever mit einem Stand auf der GO am Weserpark vertreten sein. Foto: Schlie
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Entdecken, erleben, einkaufen
Die 22. Gewerbeschau Osterholz lädt für das kommende Wochenende in den Weserpark
Da wird wieder viel los sein im und am Weserpark: Am Wochenende des 2. und 3. Mai verwandelt sich das Shopping Center in Osterholz erneut in einen lebendigen Treffpunkt für die Region. Der Verein Aktiv für Osterholz richtet die 22. Gewerbeschau Bremen-Osterholz aus und bringt mit der GO2026 ein vielseitiges Erlebnis für die ganze Familie in den Bremer Osten. Unter dem Motto „Marktplatz der Ideen“ erwartet die Besucherinnen und Besucher eine inspirierende Mischung aus Innovation, Austausch und interaktiven Angeboten. Zahlreiche Unternehmen präsentieren im Innen- und Außenbereich ihre Produkte, Dienstleistungen und zukunftsorientierten Konzepte. Zum Informieren, Ausprobieren und Mitmachen. Von praktischen Tipps rund um Haus und Grundstück über Einblicke in modernes Wohnen bis hin zu nachhaltigen Energielösungen erhalten Interessierte wertvolle Impulse aus erster Hand. Ergänzt wird das Angebot durch kompetente Beratung sowie innovative Ansätze zu Mobilität und Umweltschutz. Auch das Rahmenprogramm sorgt für beste Unterhaltung. Auf der Aktionsbühne im Außenbereich, direkt vor dem Haupteingang, begleitet DJ Toddy das Messewochenende musikalisch. Übrigens wird die Bühne in diesem Jahr mit Blick auf den Parkplatz aufgebaut –„dann ist die Hans-BredowStraße optisch nicht mehr abgeschnitten und der Eingang zum Weserpark bleibt frei“, erklärt Jörn Krauskopf, erster Vor-
Das Gewerbeschau-Team (v.l.): Jano Leiermann (Event-Manager im Weserpark), Frank Trompeter (Center Manager Weserpark) sowie Jörn Krauskopf, Ingrid Kirschenlohr und Helmuth Gaber vom Verein Aktiv für Osterholz. Foto: Schlie
sitzender des veranstaltenden Vereins.
Sportliche Mitmachaktionen für Groß und Klein laden zum Ausprobieren ein. Verschiedene Vereine präsentieren abwechslungsreiche Herausforderungen.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein breites Angebot an Speisen und Getränken freuen. Von herzhaften Snacks bis hin zu süßen Leckereien. Auch für die jüngsten Gäste gibt es besonde-
re Highlights, die den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Die feierliche Eröffnung der GO2026 findet am Samstag, 2. Mai, 11 Uhr, auf der Aktionsbühne im Außenbereich vor dem Haupteingang statt. Die Messe wird von André Grobien, Präses der Handelskammer, gemeinsam mit dem Vorstand von Aktiv für Osterholz eröffnet.
Am Sonntag, 3. Mai, sorgt die Band „Impuls“ ab 12 Uhr mit einem abwechslungsreichen
Musikmix aus aktuellen Hits sowie Klassikern aus Schlager, Rock und Pop für beste Stimmung.
Zusätzlich lädt der verkaufsoffene Sonntag von 13 bis 18 Uhr zu einem entspannten Einkaufsbummel im Weserpark ein, ideal, um neue Inspirationen direkt mitzunehmen.
Ein besonderes Highlight bildet der traditionelle PümpelWettbewerb, der am Sonntag bereits zum 17. Mal stattfindet und mit viel Spaß und Spannung begeistert. bm
Wenn im Weserpark Bremen die GO ihre Tore öffnet, geht es nicht nur um Trends, Shopping und Informationen – sondern auch um eine Disziplin, die man so wohl nirgends sonst erwartet: den legendären Pümpel-Wettbewerb. Was zunächst nach einem Scherz klingt, hat sich längst zu einem der unterhaltsamsten Programmpunkte der Veranstaltung entwickelt. Dabei ist die Idee ebenso einfach wie genial: Ausgestattet mit einem handelsüblichen Pümpel treten die Teilnehmer am Sonntag ab 13.30 Uhr gegeneinander an und messen sich in verschiedenen Aufgaben. Je nach Ausgestaltung geht es um Schnelligkeit, Ge-
schick oder schlicht um die Frage, wer den besten Umgang mit dem ungewöhnlichen „Sportgerät“ beweist. Was dabei zählt, ist weniger technische Perfektion als vielmehr eine gute Portion Humor – und die Bereitschaft, sich auch vor Publikum nicht allzu ernst zu nehmen.
Gleichzeitig zeigt der Wettbewerb, wofür die GO im Kern steht: Erlebnis statt reiner Präsentation. Veranstaltungen wie diese lockern das Programm auf und schaffen Momente, über die man noch lange spricht. Sie bringen Menschen ins Gespräch, verbinden Generationen und machen den Besuch zu einem Erlebnis. bm Nicht so einfach, wie es aussieht – aber auf jeden Fall einen Versuch wert: Pümpel werfen auf der GO.
Foto: Schlie
Spannender Blick hinter die Kulissen
Für ihn ist die GO noch Neuland: Frank Trompeter ist seit April neuer Chef des Weserparks
BETTINA MEISTER
WESER REPORT: Herr Trompeter, Sie haben Anfang April die Leitung des Weserparks übernommen – mit welchen Zielen und Schwerpunkten gehen Sie Ihre neue Aufgabe an?
FRANK TROMPETER: Ich
würde sagen, ich strebe eine behutsame Weiterentwicklung des Standortes unter Berücksichtigung der Gegebenheiten an. Der Weserpark ist ein sehr gut laufender Standort, da ist es gar nicht erforderlich alles anzupassen. Über kurz oder lang verändern sich aber dennoch die Umwelt, das Umfeld und die Gewohnheiten der Menschen. Und dem Prozess muss man sich anpassen. Das ist das, was ich mir als Schwerpunkt gesetzt habe: Immer zu hinterfragen, ob wir wirklich noch in allen Punkten auf der Höhe der Zeit sind. In vielen ist das sicherlich noch so, in manchen dann vielleicht nicht mehr. Das müssen wir beobachten.
Ihr Start fällt in die heiße Phase kurz vor der GO – wie erleben Sie die Vorbereitungen?
Das ist aus meiner Sicht alles sehr strukturiert und routiniert, sie findet ja inzwischen auch schon das 22. Mal statt. Vor allem ist die Planungsphase unter Beteiligung von Aktiv für Osterholz auch sehr harmonisch. Ich bin mir sicher: Das wird wieder eine erfolgreiche Veranstaltung werden.
Gibt es etwas, das Sie an der Messe besonders interessiert?
Ist schon sehr gespannt auf seine erste GO als neuer Center-Manager des Weserparks: Frank Trompeter. Foto: Schlie
Ja, vor allem der Gesamtablauf hinter den Kulissen, wer die Aussteller sind und wie das alles überhaupt aufgebaut und strukturiert ist.
Wenn Sie ein paar Monate weiterdenken – welche Akzente wollen Sie künftig selbst bei Veranstaltungen im Weserpark setzen?
Da habe ich ein Beispiel: Wir haben ja gerade die Autowoche. Ich denke, es wäre gut, wenn wir im nächsten Jahr mal schauen, dass es bei einer solchen Veranstaltung künftig dann auch um Mobilität im Allgemeinen geht –und wir auch andere Formen davon einbinden. Das Thema also etwas weiter fassen.
Die wichtigste Frage zum Schluss: Werden Sie beim Pümpel-Wettbewerb auf der GO mitmachen und trainieren Sie schon heimlich?
(lacht) Natürlich mache ich mit! Aber ich trainiere dafür nicht. Ich freue mich allerdings schon darauf, denn an so was habe ich noch nie teilgenommen.
Die GO bietet Vielfalt für alle Zielgruppen
Die Gewerbeschau Osterholz im Weserpark versteht sich als Veranstaltung für ein breites Publikum. Mit ihrer Mischung aus Information, Unterhaltung und Einkaufserlebnis spricht sie unterschiedliche Zielgruppen gezielt an. Wer sich im Vorfeld über die eigenen Interessen klar wird, kann den Besuch optimal planen – und den Tag ganz individuell gestalten. Für Familien bietet die GO zahlreiche Anknüpfungspunkte. Ein Schwerpunkt liegt traditionell auf Mitmachaktionen und kindgerechten Programmpunkten. Ob kreative Bastelangebote, Spielaktionen oder kleine Shows: Für jüngere Besucher gibt es viel zu entdecken. Gleichzeitig profitieren Eltern von der entspannten Atmosphäre eines Einkaufszentrums, das kurze Wege, gastronomische Angebote und ausreichend Aufenthaltsmöglichkeiten vereint. So lässt sich der Messebesuch gut mit einem Familienausflug verbinden, bei dem sowohl Kinder als auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen.
Paare und Freundesgruppen finden auf der Messe vor allem Inspiration und Abwechslung. Viele Aussteller präsentieren aktuelle Trends aus den Bereichen Lifestyle, Technik oder Wohnen. Ergänzt wird das Angebot durch kulinarische Stände, die zum Probieren und Verweilen einladen. Der gemeinsame Besuch wird so schnell zu einem Erlebnis, das über das klassische Einkaufen hinausgeht. Gespräche über neue Produkte, spontane Entdeckungen und kleine Genuss-
momente machen den Tag abwechslungsreich und kurzweilig.
Auch für die Generation der sogenannten Best Ager hält die GO passende Angebote bereit. Informations- und Beratungsstände bieten Gelegenheit, sich in Ruhe zu Themen wie Dienstleistungen, Gesundheit oder Alltagshilfen zu informieren. Der direkte Austausch mit Fachleuten ermöglicht es, individuelle Fragen zu klären und neue Impulse mitzunehmen. Gleichzeitig sorgt die barrierearme Infrastruktur des Weserparks für einen komfortablen Aufenthalt – ein Aspekt, der gerade für ältere Besucherinnen und Besucher eine wichtige Rolle spielt.
Informationen suchen oder sich einfach treiben lassen
Unabhängig von der jeweiligen Zielgruppe zeigt sich: Die GO lebt von ihrer Vielfalt. Unterschiedliche Interessen treffen hier aufeinander und ergänzen sich. Während die einen gezielt nach Informationen suchen, lassen sich andere eher treiben und entdecken spontan neue Angebote. Gerade diese Offenheit macht den Reiz der Veranstaltung aus. Am Ende steht für alle Besucherinnen und Besucher die Erkenntnis: Es gibt nicht den einen richtigen Weg durch die GO. Vielmehr lässt sich der Tag ganz nach den eigenen Interessen gestalten – ob als Familienausflug, Inspirationstour oder Informationsbesuch. bm
Komfortable An- und Abfahrt
Die GO ist auf unterschiedlichen Wegen erreichbar: Der Weserpark verfügt über ein umfangreiches Parkplatzangebot mit rund 4.700 kostenlosen Stellplätzen. Für Besucher mit Elektrofahrzeugen stehen zudem Lademöglichkeiten auf mehreren Parkflächen zur Verfügung. Eine komfortable Alternative
bietet der öffentliche Nahverkehr: Direkt angebunden ist die Straßenbahnlinie 1. Ergänzt wird das Angebot durch mehrere Buslinien, darunter die Linien 37, 38, 39 sowie die Regionalbuslinie 740. Gut zu wissen für den Heimweg: Die Abfahrzeiten des ÖPNV werden an einer Tafel bei der Information angezeigt. bm
Vor Ort das neue Rad konfigurieren
Erstmals auf der GO: Bikes & Wheels / „Freibeik“-Erfinderin bekannt aus der Höhle der Löwen
BETTINA MEISTER
Handwerkliche Tradition mit ausgeprägtem Erfindergeist vereinen – damit hat sich die Bremer Unternehmerin Iris-Sabine Langstädtler mit ihrem Familienbetrieb Bikes & Wheels weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. In diesem Jahr ist sie mit ihrem Team zum ersten Mal auf der Gewerbeschau Osterholz.
Das Team von Bikes & Wheels, das auch bei der GO vertreten sein wird: Kacper Gralik, Iris-Sabine
Gemeinsam motiviert.
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„Ich bin gerade in den Verein Aktiv für Osterholz eingetreten, der die GO unterstützt und mitorganisiert“, erklärt Iris-Sabine Langstädtler. Damit will sie die Chance nutzen, das Netzwerk in der regionalen Wirtschaft weiter auszubauen. Ihr Familienbetrieb wurde vor 32 Jahren von ihrem Ehemann Matthias Langstädtler aufgebaut und vor allem durch den individuellen Räderbau überregional geprägt. Nach dessen Tod vor einem Jahr übernahm Langstädtler sein Lebenswerk und die Verantwortung – mit dem Ziel, das Unternehmen fortzuführen und zugleich neue Impulse zu setzen.
„Wir haben ein Jahr gebraucht, um uns neu zu sammeln und jetzt stehen wir wieder in den Startschuhen, möchten Gas geben“, so die Unternehmerin. Das sei sie nicht nur ihrem Stammpublikum schuldig, sondern auch den vielen neuen Kunden, die nach der Schließung von Zweirad-Center Jakst Ende vergangenen Jahres nun zu ihr kommen. „Unter anderem, weil wir hier neben dem klassischen Fahrradhandel auch eine sehr gut funktionierende Werkstatt, geleitet von dem beliebten Daniel Dufner, haben.“
Auf der GO wollen sie und ihr Team, bestehend aus insgesamt fünf Mitarbeitenden, nun ihr Unternehmen zeigen, ins Gespräch kommen. „Wir können uns so auch Menschen vorstellen, die vielleicht nie in den Laden gekommen wären“, so Langstädtler. Und im Gepäck hat sie allerhand für die Besucher: „Wir stellen ein breites Sortiment von Rädern unterschiedlichster Marken aus, wir können vor Ort auch Fahrräder auf Bestellung konfigurieren –in jeder gewünschten Farbe und verschiedenen Antrieben –, wir haben sogar einen Bildschirm dabei, auf dem der Kunde sofort sehen kann, wie das Rad fertig aussieht und wir beraten in sämtlichen Fragen.“
Der Stand ist zentral im Weserpark gelegen, übernommen hat sie den Premium-Messe-
Standort auf dem bisher immer Hans-Peter Jakst ausstellte. „Wir haben auch ein eingespanntes Fahrrad zum ,Probefahren‘ dabei“. Darauf können Kauginteressenten ihre eigene Erfindung, das bewegliche „Freibeik Sattelgelenk“ testen.
Dieses steht übrigens im Mittelpunkt ihrer Karriere: Ausgehend vom Alltag im Bikes & Wheels, in dem Kundinnen und Kunden häufig über Beschwerden beim Radfahren – besonders im Rücken- und Beckenbereich – berichteten, erkannte Langstädtler die Grenzen herkömmlicher, starrer Sättel. Daraus entstand die Idee eines beweglichen Sattelgelenks, das natürliche Bewegungen besser unterstützt: das „Freibeik“. Nach intensiver Entwicklung entstand ein System, das dreidimensionale Bewegungen er-
möglicht und den Komfort erhöht. Große Aufmerksamkeit erhielt die Innovation durch einen Auftritt in der TV-Sendung Die Höhle der Löwen, wo Langstädtler zusammen mit ihrer Tochter Carmen ihr Produkt vorstellte. Aufgrund ihres Fernsehauftritts gelangten sie sogar zu etwas Bekanntheit: „Manchmal möchten Leute ein Autogramm haben oder ein Bild mit uns machen“, sagt die Unternehmerin. „Darüber freue ich mich sehr!“
Während der GO am 2. und 3. Mai hat das Geschäft an der Sebaldsbrücker Heerstraße 168170 geschlossen. Das ist kein Nachteil für die Kunden, denn Iris-Sabine Langstädtler verrät: „Wir bieten am Weserpark einen Messe-Rabatt von bis zu 20 Prozent an!“
Infos: bikes-wheels-shop.de
Immer wieder ein Highlight: Die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen und Gerätschaften. Da leuchten nicht nur Kinderaugen! Foto: Schlie
Neue Entdeckungen machen
Die GO 2026 wartet mit einigen Neuheiten auf
Natürlich werden die Klassiker wieder mit dabei sein – ob es nun die Feuerwehr mit ihrem tollen Programm für Jung und Alt ist oder die Sportvereine sowie Betriebe aus dem Stadtteil. Aber die Gewerbeschau Osterholz erfindet sich in jedem Jahr auch immer ein bisschen neu. Neben der Neuausrichtung der Bühne und der damit verbundenen „Öffnung“ des Messetreibens in Richtung Hans-BredowStraße gibt es auch einige neue Aussteller zu entdecken. So stehen neben dem Zweiradhändler Bikes & Wheels unter anderem erstmals auch eine Malerei (Friedeberg), eine Firma für Büromaterial (Plate), ein Hörstudio sowie als „Wiederkehrer“ die SWB hier den Besu-
cherinnen und Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. Einer von zwei neuen medizinischen Betrieben, Fellerhoff, hat zudem seinen „Volksrolli“, einen faltbaren Rollstuhl, mit dabei. Ganz neu mit dabei ist auch die „Hall of Secrets“, bei der jeder sein Glück versuchen kann: An diesem Stand kann man sich sogenannte „Mystery-Boxen“ kaufen. Dabei handelt es sich um Retourpakete eines großen Onlinehändlers. Natürlich werden die aber verschlossen verkauft, der Nervenkitzel beim Kauf besteht dann in der Frage: Ist der Inhalt meines Paketes hot oder Schrott? Bratwurst allein ist auf Dauer auch langweilig. Deshalb gibt es ebenfalls neue Food-Trucks.
Beispielsweise Nice Craft, die vegane Eiscreme anbieten. Oder die Hot-Dog-Station, wo man aus unterschiedlichsten Variationen des amerikanischen Klassikers wählen kann. Twins Waffle ist ein mobiler Waffelstand, der von 18-jährigen Zwillingen betrieben wird, die ihre Leidenschaft kurzerhand zu ihrem Job gemacht haben. Hier gibt es nicht nur Waffeln, sondern auch die einfallsreichstenToppings dazu. Als wäre das noch nicht genug, findet auch erstmals eine Auktion statt: Die Weser Art, die hauseigene Kunstgalerie des Centers, wird auf einer Sonderaktionsfläche im Stundentakt Werke präsentieren – und unter den Hammer bringen. bm
Langstädtler, Carmen Langstädtler und Daniel Dufner (v. l.) Foto: Schlie
Ausflugs- & Freizeittipps in Deiner Nähe
Ungestört Radeln durch ein farbenfrohes Blütenmeer: So farbenprächtig präsentieren sich vielerorts die Alleen im Ammerland zur Rhododendronblüte jetzt im Frühjahr. Foto: djd/Ammerland Touristik/Feuerquell/ Jakob Prössdorf
Für immer sehtauglich
Museumsschiffe im Deutschen Marinemuseum
Mal bei den Nachbarn vorbeischauen
Bei gutem Wetter sich aufs Fahrrad schwingen und die schöne Landschaft genießen
Der Wonnemonat Mai steht vor der Tür und mit ihm gleich drei Feiertage. Ob 1. Mai, Christi Himmelfahrt oder Pfingsten –vor den Toren der Stadt locken eine Reihe von Ausflugszielen, die schnell mit dem Auto oder Zug ab Bremen erreichbar sind. Radler können sogar ihr Fahrrad mit der Bahn transportieren lassen, so kommen sie ausgeruht vor Ort an.
Das Kulturland Teufelsmoor in direkter Nachbarschaft zu Bremen besticht durch seine weite Landschaft und eine einzigartige Symbiose aus Kunst, Kultur und intensivem Naturerlebnis. Stille Wege auf Deichen, birkengesäumte Dämme entlang von Kanälen, alte Höfe auf Warften: Die Region ist prädestiniert dafür, auf zwei Rädern entdeckt zu werden – und hat nun ein bedeutendes Qualitätssiegel erhalten. Sie wurde als ADFC-Rad-Reise-Region für ihre touristische Radinfrastruktur ausgezeichnet. Entstanden ist ein Radwegenetz mit einem modernen Knotenpunktsystem sowie elf neuen, zwischen 18 und 54 Kilometer langen Tagestouren (Infos:
Grünes Band im Park der Gärten
Der Park der Gärten in Bad Zwischenahn bietet die Gelegenheit 140.000 Quadratmeter Natur mit allen Sinnen zu erleben. Ob man sich über Pflanzen informieren, einfach einen erholsamen Tag mit der Familie erleben oder Anregungen für den eigenen Garten finden möchte: Der im Zug der Landesgartenschau 2002 entstandene Park bietet Deutschlands größte Mustergartenanlage, Themenausstellungen und mehr. Mit immer neuen Inspirationen und Ideen will der Park der Gärten von Frühling bis Herbst seine Besucherinnen und Besucher begeistern.
Zur Saison 2026 ist der Park der Gärten um das „Grüne Band” erweitert worden. Auf rund 3.000 Quadratmetern wird gezeigt, wie klimaangepasstes Gärtnern praktisch umgesetzt werden kann. WR
www.kulturland-teufelsmoor. de).
Prachtvolles Grün mit Alleen und Gartenanlagen prägen das Ammerland, im Nordwesten Niedersachsens unweit von Oldenburg gelegen und gut auch ab Bremen zu erreichen. Besonders intensiv und stressfrei lässt sich die reizvolle Region mit dem Fahrrad erkunden, Steigungen gibt es kaum. Auf
der knapp 170 Kilometer langen Ammerlandroute etwa kann es schon mal passieren, dass man eine Stunde lang keine anderen Radler zu Gesicht bekommt – die Tour durch die malerische Gegend ist noch immer ein Geheimtipp für entschleunigendes Radeln. Im Herzen der Region glänzt das Zwischenahner Meer – die „Perle des Ammerlandes“. Be-
Wilhelshaven überrascht positiv: Neben dem grasbewachsenen
Deich erstreckt sich weit das Wattenmeer, während sich auf der anderen Seite eine überraschend grüne Natur erhebt. Foto: djd/www.wilhelmshaven-touristik.de/Rainer Ganske
Schönes für Haus und Garten
Das idyllische Gelände des Beekenhofs in Bommelsen (Soltau und Walsrode) verwandelt sich vom 8. bis 10. Mai in eine frühlingshafte Erlebniswelt. Auf dem denkmalgeschützten Fachwerkgehöft präsentieren die Aussteller jeweils von 10 bis 18 Uhr ein vielfältiges und hochwertiges Warenangebot. Inmitten alter Bäume und historischer Gebäude lädt die Veranstaltung dazu ein, in entspannter Atmosphäre zu flanieren und dabei sowohl Nützliches als auch Dekoratives für Haus und Garten zu entdecken. Das Sortiment reicht von Blumen und Kräutern über Mode und Schmuck bis hin zu handgefertigtem Kunsthandwerk. Ergänzt wird das Angebot durch eine breite Auswahl kulinarischer Spezialitäten. Der Hof Schutz-Alpakas aus Riepe bietet den Besuchern die Möglichkeit, Alpakas aus
1. Mai
PflanzenWELTEN
nächster Nähe kennenzulernen. WR
VERLOSUNG
Wir verlosen 25 X 2 TICKETS für BEEKENHOF LANDROMANTIK
vom 8. bis 10. Mai, jeweils 10 bis 18 Uhr, auf dem Beekenhof in Bommelsen.
Rufen Sie uns an: bis Dienstag, 28. April, 16 Uhr, unter der Rufnummer
0137 / 87 80 20 - 4
Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus allen deutschen Netzen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutzerklaerung/
sonders beeindruckend zeigt sich die Region gerade jetzt im Frühling, wenn blühende Rhododendren und Azaleen das Ammerland in ein farbenprächtiges Blütenmeer verwandeln (Infos: www. ammerland-touristik.de). Lust aufs Meer? Dann auf nach Wilhelmshaven. Der Wind pfeift von der Nordsee, Möwen kreisen und an der Südstrandpromenade herrscht reges Besuchertreiben. Doch bei aller Liebe zu Hafen und urbanem Trubel: Die Stadt überrascht auch mit viel Grün. In der Urlaubsregion verbinden sich maritimes Leben und Natur auf besondere Weise. Rund die Hälfte des Stadtgebiets besteht aus idyllischen Grünoasen. So laden Stadtpark, Kurpark und Botanischer Garten zum Durchatmen ein, das Rosa rium begeistert mit tausenden Rosen. Aktiv wird es auf über 120 Kilometern Radwegen ins friesische Umland oder zu Fuß auf dem Gezeitenweg. Entlang der Deiche gibt es weite Blicke inklusive (Infos: www.wilhelmshaven-touristik. de). WR/djd
Abwechslungsreich, digital und fortschrittlich: So arbeiten wir in der FRICKE Gruppe
Mit über 4.000 Mitarbeitenden – verteilt auf 107 Standorte in 28 Ländern – ist unser gemeinsames Ziel, unseren Kunden hochwertige Ersatzteile, hervorragende Maschinen und erstklassigen Service zu bieten. Unser Erfolg beruht auf unserem starken Team. Als Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns ständig weiter.
BENEFITS
Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, bilden wir aus und bieten mit Beginn zum 01.08.2026 folgende Studien- und Ausbildungsplätze für unsere Standorte an:
DUALES STUDIUM
Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (m/w/d) Weyhe Bachelor in Betriebswirtschaftslehre (m/w/d) Bremen
Jetzt direkt online auf karriere.fricke.de oder per Mail an karriere@fricke.de bewerben.
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Familiäre Atmosphäre
BENEFITS
Weiterbildungsmöglichkeiten
Familiäre Atmosphäre
Regelmäßige
Mehr als 400 junge Menschen haben im März 2026 ihr Studium im gehobenen Dienst beim Zoll begonnen. Acht davon beim Hauptzollamt Bremen. Zudem ging es ebenfalls für den IT-Nachwuchs des gehobenen Dienstes mit dem dualen Studium „Verwaltungsinformatik“ los.
„Unsere Nachwuchskräfte beginnen ihr Bachelorstudium an einem traditionellen Zollstandort. Häfen, ein internationaler Verkehrsflughafen und der Außenhandel prägen die Region“, erläutert die Leiterin des Hauptzollamts Bremen, Nicole Tödter.
Du hast Spaß an Teamarbeit, ein großes Herz für Tiere und Lust, jeden Tag etwas Neues zu lernen? Dann passt Du perfekt zu uns! Zum 1. August 2026 suchen wir zur Verstärkung unseres Teams Auszubildende zum Tiermedizinischen Fachangestellten (m/w/d)
„An ihrem ersten Tag als Zöllnerinnen und Zöllner wurden unsere Studentinnen und Studenten feierlich vereidigt. Ein besonderer Augenblick für unsere neuen Kolleginnen und Kollegen, bedeutet er doch den Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Für ihr vielseitiges Studium wünsche ich allen Nachwuchskräften viel Erfolg“, so Tödter weiter.Die Berufseinsteiger absolvieren ein dreijähriges Studium im „gehobener Dienst Zoll beziehungsweise Verwaltungsinformatik. Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab und bauen aufeinander auf. Die fachtheoretischen Teile würden jeweils an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung an den Standorten Münster oder Rostock absolviert. Die Praxisphasen verbringen die Nachwuchskräfte in verschiedenen Berei-
Grenzsicherung ist Teil der Studiums beim Zoll. In Bremen geht es zum Beispiel im Hafen los. Symbolfoto: Yvonne Huijbens/Pixabay
chen des Ausbildungshauptzollamts, bei nahegelegenen Zollämtern und Zollfahndungsämtern sowie geeigneten Bereichen der Generalzolldirektion.„Nach Abschluss des dualen Studiums erwartet die jungen Zöllnerinnen und Zöllner eine Verwendung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen des Zolls“, erklärt die Leiterin.
Das Spektrum reiche von Sachbearbeitung bis Spezialeinheit sowie von Finanzkontrolle Schwarzarbeit bis Zollfahndung. Grundsätzlich übernehme der Zoll alle seine geeigneten Nachwuchskräfte.
Die Verwaltungsinformatikerinnen und Verwaltungsinformatiker kämen vorzugsweise im Bereich der Digitalen Forensik, im Bereich der Digitali-
sierung der Zollverwaltung und diverser Projektarbeiten oder bei der Betreuung von Datenbanken zum Einsatz.
Mit der Einstellung beim Zoll erhielten die Studierenden nicht nur ein fachlich hochwertiges Studium, sondern auch einen sicheren Arbeitsplatz mit vielen spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten, mit denen sie unter anderem für Steuereinnahmen, Verbraucherschutz, die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland sorgen. Für eine Einstellung können sich Interessierte beim Hauptzollamt Bremen für den gehobener Zolldienst oder bei der Generalzolldirektion für Verwaltungsinformatik bewerben. Infos: zoll-karriere.de
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Dual: Neue in der Verwaltung
17 Absolventinnen und Absolventen des Dualen Studiengangs Public Administration (DSPA) sind drin: Nach drei Jahren Ausbildung haben sie ihren Abschluss erreicht und wurden im Rahmen einer Feier im Bremer Rathaus in den Verwaltungsdienst übernommen. Künftig übernehmen die Verwaltungsinspektorinnen und -inspektoren Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen, et-
wa im Personalwesen oder in der Organisationsentwicklung. Bürgermeister und Finanzsenator Björn Fecker: „Sie haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass Sie Engagement, Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein mitbringen – genau das, was eine moderne Verwaltung braucht.“ Es sind die ersten Absolventen, die er noch persönlich vereidigt hatte. mas
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Doppelsieg für BMW iX3
Foto: BMW
Riesenerfolg für BMW: „World Car of the Year“ 2026 und „World Electric Vehicle“ 2026 – gleich eine doppelte Auszeichnung gab es für die Neue Klasse aus Bayern. Eine internationale Fachjury aus 98 Journalisten hat den BMW iX3 gleich zweifach prämiert.
Nachschlag bei Porsche
Mit geschärftem Exterieur-Design, zusätzlichen Ausstattungsoptionen und einem Leistungsplus von bis zu 165 kW / 224 PS gegenüber dem Einstiegsmodel geht der neue Cayenne S Electric an den Start. Er positioniert sich zwischen dem Cayenne Electric und dem Cayenne Electric Turbo.
Stromer in Eigenproduktion Foto:
Subaru hat im Werk Yajima im japanischen Gunma mit der Produktion des batterieelektrischen EOutback begonnen. Es ist das erste Mal, dass Subaru ein vollelektrisches Modell für den globalen Markt in Eigenproduktion herstellt. Das Foto zeigt die Kombivariante.
Die Mutter aller in Serie produzierter Stromer kommt in einer Neuauflage. Ab sofort ist die dritte Generation des vollelektrischen Nissan Leaf (ab 35.950 Euro) bestellbar.
Elektropionier in Neuauflage
Das weltweit erste Großserien-Elektroauto meldet sich zurück. In Kürze steht die dritte Auflage des Nissan Leaf in den Showrrooms.
Die komplett neu entwickelte, auf der modularen CMF-EV-Plattform aufbauende 2026er-Modellgeneration des Leaf verbindet ein ausdrucksstarkes Design mit intuitiven Technologien, fortschrittlichen Assistenzsystemen und einem kraftvollen Elektroantrieb. Dieser entwickelt wahlweise 130 kW/176 PS oder 160 kW /217 PS.
Während das Einstiegsmodell mit einer 52-kWh-Batterie kombiniert ist, wächst die Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus in der stärkeren Leistungsstufe auf 75 kWh. Bei einem
Energieverbrauch von 13,7 kWh/100
Kilometer fährt der Nissan Leaf mit der großen Batterie bis zu 624 Kilometer (WLTP kombiniert), ehe ein kurzer Ladestopp eingelegt werden muss. Dank einer Ladeleistung von bis zu 150 kW werden bei der großen Batterie in 30 Minuten bis zu 440 Kilometer nachgeladen. Die serienmäßige Wärmepumpe senkt den Energieverbrauch und verbessert die Reichweitenausbeute ebenso wie die vierstufig über Lenkradschaltwippen einstellbare Rekuperation. Vier Ausstattungslinien bieten Spielraum zur Individualisierung. Bereits die Einstiegsversion Engage (ab 35.950 Euro) wartet mit zahlreichen Annehmlichkeiten auf. Neben
Schlicht und informativ: Das Cockpit verfügt über zwei Displays und einer ganzen Reihe an Schaltern und Tasten. Hier sind auch die vier Fahrprogramme wählbar.
18-Zoll-Leichtmetallfelgen sind beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel, ein rahmenloser Innenspiegel, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Fern-Vorklimatisierung des Innenraums, ein Kunstlederlenkrad und das schlüssellose Zugangssystem Keyless Entry an Bord. Eine 12,3 Zoll große Instrumentenanzeige und ein ebenso großer Touchscreen liefern alle notwendigen Informationen im Cockpit.
Das Lichtdesign bemüht sich erfolgreich um individuelle Akzente. Auch von hinten ziemlich einzigartig: Das Fließheck und sein ungewöhnlicher Abschluss (Foto unten).
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Das war die erste Leaf-Generation: Sie kam bereits 2009 und war damals
AUTO
Zum Schneeräumer degradiert
Der Borgward-Trecker wurde nie gebaut / Ein Prototyp ist erhalten
In der Borgward-Gruppe gab es keine Abteilung, die systematisch den Automobilmarkt analysierte, Angebotslücken im Programm anderer Hersteller aufspürte und Ideen für neue Fahrzeuge entwickelte. Man verließ sich auf den „Riecher“ des Chefs der Bremer Autoindustrie Carl F. W. Borgward.
Wenn er eine Idee hatte und einen Gewinn versprechenden Bedarf vermutete, so kam es gleich zum Bau von Attrappen, zur Konstruktion und ProtoypenFertigung, zu Tests sowie Fahrversuchen. Auf diese Weise kamen einige teure Flops auf den Markt, wie zum Beispiel der Hansa 2400, die Sportwagen von Borgward, die Goliath Sportcoupés und der Lloyd Frua.
Andere Ideen blieben im Sta-
dium der Attrappen oder der Prototypen hängen. Carl F. W. Borgward beendete diese Projekte aus der Einsicht, dass mit ihnen vielleicht doch kein Geld zu verdienen war. Gestoppte Projekte, die bis zum Prototyp gediehen, waren enorme Geldverschwendung. Zu der Gruppe gehörten die drei 1955 gebauten Prototypen eines Traktors. Diese besaßen ein ZF Traktor-Getriebe und den Diesel-
Motor (1,8 Liter Hubraum, 42 PS) aus dem Pkw Hansa 1800. Nach der Währungsreform 1948 erlebte der deutsche Schlepper-Markt einen starken Aufwärtstrend, der Mitte der 50er-Jahre seinen Höhepunkt erreichte. In der Hochzeit gab es in Westdeutschland über 30 Hersteller. In dem schrumpfenden Markt sah Borgward für seine Traktoren nur geringe Chancen. Zudem hatte Ire Henry Ferguson aus dem Schlepper einen Träger mit Zapfwellenanschluss für den Betrieb von landwirtschaftlichen Geräten gemacht. Diese Erfindung setzte sich ab Mitte der 50er-Jahre international durch. Patente schützten Teile dieser wegweisende Neuerung. Das schränkte Borgwards Chancen weiter ein.
Klugerweise begann erst gar nicht mit der Serienherstellung. Einer der Trecker kam in Borgwards Lkw-Werk in OsterholzScharmbeck zum Einsatz und beförderte dort mit einem Anhänger Teile für die Nutzfahrzeug-Produktion. Nach dem
Konkurs übernahm Büssing das Werk mit samt Traktor, der noch einige Jahre seinen Dienst als Schneeräumer versah. Dieser Prototyp konnte gerettet werden und befindet sich in der Restaurierung. Der Verbleib der beiden anderen ist unbekannt.
Der Leiter der Halle 2 (Lkw-Bau) Dietrich Struckmann präsentiert den Traktor am 65. Geburtstag von Carl F. W. Borgward. Die Aufnahme entstand am 10. November 1955 vor Borgwards Villa in der Horner Heerstraße 13. Borgward
DER AUTOR Peter Kurze (70) aus Bremen, Verleger und Autor diverser Buchreihen zur Automobilgeschichte
Drei die dreißig werden
Mercedes-Benz SLK, Audi A3 und Ford Ka feiern runden Geburtstag
Wir schreiben das Jahr 1996: Bremen wird von Henning Scherf regiert, die Boygroup Take that trennt sich, Schaf Dolly darf geklont werden und Henry Maske verliert seinen Boxkampf gegen Virgil Hill. Das Lied zum MaskeFight wird dagegen zu einem Riesenhit – „Time to say goodbye“ von Andrea Bocelli und Sarah Brightman brach alle Rekorde. Aus heutiger Sicht rekordverdächtig günstig waren die Spritpreise. Berchnungen des ADAC zufolge kostete der Liter Super 161,7 Pfennig (umgerechnet 82,68 Cent), Diesel 121.8 Pfennig (62,3 Cent).
Bei diesen Kraftstoffpreisen könnte man sich – aus heutiger Sicht – unbeschwert hinters Lenkrad setzen und auf Spritztour gehen, etwa im neuen MercedesBenz SLK. Dieser wurde von 1996 bis 2004 in Bremen produziert. Der kompakte, zweisitzige Sportwagen, der auf dem Turiner Autosalon im Frühjahr 1996 vorgestellt wurde, eroberte auf Anhieb die
Herzen des Messepublikums, zumal der kleine Roadster Maßstäbe in Sachen wegweisender Technik setzte. Vor allem sein einzigartiges Stahl-Variodach begeisterte Experten wie Verbraucher. In nur 25 Sekunden verwandelte sich der offene Stern per Knopfdruck in einen geschlossenen Roadster. Das Verdeck verschwand im Kofferraum, der SLK wurde zum Ganzjahreswagen.
Die Marke mit den vier Ringen feiert in diesem Jahr den 30. Geburtstag des Audi A3, der erstmals 1996 auf der IAA vorgestellt wurde. Das komplett neu entwickelte Modell auf der Golf IVPlattform gilt er als Begründer der Premium-Kompaktklasse. Zunächst war der A3 nur als Dreitürer mit Schrägheck in drei Ausstattungsvarianten und mit vier verschiedenen Motorisierungen erhältlich. Zwei Jahre später folgte eine quattro-Variante, im März 1999 folgte der Fünftürer. Das dritte Geburtstagskind kommt aus Köln-Merkenich. Dort wurde von Ford der Ka entwickelt: In den Außenabmessungen kleiner als der Fiesta, bot er Platz für vier Personen. Zugleich ist der Ka das erste Ford-Modell im New-Edge-Design des ChefDesigners Claude Lobo. Ob seine Kurven ihm zu einer Rolle in einem James-Bond-Film verhalfen? Sicher ist, dass die kleine Knutschkugel bei „Ein Quantum Trost“ mitgespielt hat.
Foto: Ford
Foto: Audi
Foto: Mercedes Benz
Foto: Walter Richleske / Archiv Peter Kurze
Name, Design, Innenraum, Technologien
ID.3 Neo: Der Nachfolger des ID.3 feiert Weltpremiere und zeigt sich dabei umfangreich weiterentwickelt und aufgewertet.
Mit dem Zusatz Neo schickt Volkswagen den Nachfolger des ID.3 an den Start. Die Neuauflage des kompakten Elektroautos zeigt sich umfangreich weiterentwickelt und aufgewertet. Kennzeichen außen: eine neu gestaltete Frontpartie und ein neues Lichtdesign. Kennzeichen innen: eine neu konzipierte Cockpit-Landschaft mit selbsterklärenden Bedienelementen, eingebettet in Interieur-Materialien auf dem Level der nächsthöheren Klasse. Zudem ermöglicht der neue Antrieb mit der größten von drei verfügbaren Batterien–Reichweiten von bis zu 630 km (WLTP).
Äußerlich fällt der ID.3 Neo mit einem durchgehenden Lichtband und beleuchtetem
Logo auf. Dach, Heckspoiler und Heckklappe sind wie bei klassischen Volkswagen Kompaktmodellen in Wagenfarbe lackiert, wodurch der ID.3 Neo länger, flacher und dynamischer wirkt. Im Innenraum gibt es hochwertige Materialien, neue ergonomische und selbsterklärende Bedienelemente, griffigenTasten und intuitive Regler für zentrale Funktionen. Ebenfalls vollständig neu konzipiert wurde das Multifunktionslenkrad mit seinem oben und unten abgeflachten Kranz und seinen klar gegliederten Tastenfeldern. Der Antrieb des ID.3 Neo ist eine Neuentwicklung. Er bietet ein erhöhtes Drehmoment und im Vergleich zu den bisherigen Motoren einen nied-
rigeren Verbrauch. Damit sind Reichweiten von bis zu 630 km (WLTP) möglich. Zum Start wird es das neue Modell in drei Ausstattungslinien („Trend“, „Life“ und „Style“) und drei Leistungsstufen sowie mit ebenfalls drei verschiedenen Batteriegrößen geben. Die drei EMaschinen entwickeln eine Leistung von 125 kW / 170 PS, 140 kW / 190 PS und 170 kW / 231 PS.
Der ID.3 Neo macht vieles besser und rückt optisch mehr in Richtung des Dauer-Beststellers Golf.
Showroom Eröffnung
Kita-Kinder malen weiter Noch bis 30. April Traumauto malen und Bobby Cars gewinnen: Bereits zahlreiche Kitas aus der Region haben sich beim Malwettbewerb zum 100. Jubiläum von Schmidt + Koch angemeldet. Die Autohausgruppe verlängert daher die Aktion, damit noch mehr Einrichtungen die Chance haben, mitzumachen. Unter dem Motto „Auf die Stifte, fertig, Schmiddi!“ sind Kita-Kinder eingeladen, ihr Traumauto von morgen zu malen. Zu gewinnen gibt es 1.000 Bobby Cars, davon bis zu zehn pro Kita. Gemalt werden kann
Samstag 25. April 11 - 16 Uhr
einzeln oder in der Gruppe, auch mehrere Bilder pro Kita sind willkommen. Die fertigen Werke werden digital eingereicht. Weitere Informationen auf www. schmidt-und-koch. de/malaktion.
Plug-in-Hybrid von Changan
Changan baut sein Produktportfolio in Europa weiter aus. Der im Herbst 2025 eingeführte C+-SUV Deepal S05 wird ab Mai dieses Jahres nicht nur mit rein elektrischem Antrieb, sondern auch als besonders effizienter Plug-in-Hybrid bestellbar sein.
Dieselpreis sinkt um mehr als 16 Cent
Leichte Entspannung am Kraftstoffmarkt: Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, ist vor allem der Dieselpreis sehr deutlich gesunken: Danach kostet ein Liter des Kraftstoffs im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,286 Euro, das sind 16,1 Cent weniger als vor einer Woche. Nur etwa halb so stark ist Benzin billiger geworden: Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer im Mittel 2,107 Euro je Liter bezahlen – ein Minus von 8,1 Cent. Der Rohölpreis rangiert wie in der Vorwoche bei etwa 95 US-Dollar.
Fotos: Volkswagen
Foto: Changan
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Bewusstsein für saubere Energie schaffen
Aktionstag startete vor
Den Tag der Erneuerbaren Energien hat ursprünglich die sächsische Stadt Oederan mit ihrem damaligen Energiemanager initiiert – am 26. April 1996. Erinnern wollte man damit an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 und zugleich das Bewusstsein für eine saubere, sichere und unabhängige Energieversorgung stärken.
Aus dem einstigen Aktionstag, der in Oederan selbst in diesem Jahr auf den 25. April fällt, ist inzwischen ein ganzer Aktionszeitraum geworden, in dem Erneuerbare Energien
30 Jahren in Oederan
über mehrere Wochen hinweg erlebbar werden sollen. Anlagen öffnen ihre Türen, Unternehmen geben Einblicke in die Praxis und Aktive laden zum Austausch über aktuelle Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes ein. Für Veranstaltende hat der sächsische Landesverband für Erneuerbare Energien (VEE Sachsen) die Online-Plattform energietag.de erneut gestartet. Unter energietag.de/liste finden sich alle zentral gemeldeten Veranstaltungen zum Tag der Erneuerbaren Energien. Dazu zählen auch drei in Bremen. WR
Ob Windkraft, Photovoltaik oder Biogas: Rund um den Tag der Erneuerbaren Energien wird informiert. Foto: Pixabay
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Noch
Solarenergie: Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher bleiben stark nachgefragt
Die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in Deutschland setzen auch in einem schwierigen Marktumfeld verstärkt auf grüne Technologien. Vor allem Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher waren im vergangenen Jahr stark nachgefragt. Messbar sind diese Zuwächse im sogenannten Prosumer-Report, der von EUPD Research im Auftrag des Ökostromanbieters Lichtblick ermittelt wird. Der entsprechende Index stieg 2024 um 30 Prozent auf 21,9 Punkte. Wer als Hausbesitzerin oder Hausbesitzer Solarstrom auf dem Dach erzeugt und damit einen Großteil des Energiebedarfs selbst deckt, wird als Prosumer bezeichnet. 11,1 Millionen Häuser in Deutschland gelten als wirtschaftlich geeignet für eine Solaranlage, sie bilden das Prosumer-Potenzial. Dem aktuellen Prosumer-Report zufolge bleiben Photovoltaikanlagen die tragende Säule der Energiewende im Eigenheim, im vergangenen Jahr wurden bereits vier Millionen Solaranlagen mit einer Leistung bis 20 Kilowatt Peak (kWp) registriert, damit nutzen bereits gut ein Drittel der Prosumer-Häuser Solarstrom vom eigenen Dach. Insgesamt haben die Prosumer 30 Milliarden Kilowattstunden Strom im vergangenen Jahr erzeugt – sechs Milliarden mehr als in 2023 noch.
Auch Batteriespeicher sind auf dem Vormarsch: Man findet sie in knapp 17 Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser, seit 2020 hat sich die Zahl der neu installierten Speicher damit mehr als versechsfacht.
Wer als Hausbesitzerin oder Hausbesitzer Solarstrom auf dem Dach erzeugt und damit einen Großteil des Energiebedarfs selbst deckt, wird als Prosumer bezeichnet. Auf vier von potenziell elf Millionen geeigneter Häuser befindet sich bereits eine Solaranlage. Foto: DJD/LichtBlick/PantherMedia/Andreas Weber
Der Anteil der Haushalte mit Smart Meter, der Grundlage für die flexible Nutzung von Strom, konnten sich im vergangenen Jahr verfünffachen. Nach zwei Rekordjahren brach der Wärmepumpenmarkt dagegen im vergangenen Jahr um 46 Prozent ein, der Anteil der Prosumer-Häuser mit eingebauter Wärme-
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pumpe stieg daher nur leicht an. Auch bei E-Autos und privaten Ladestationen verlangsamte sich das Wachstum erheblich.
Aktuell decken Prosumer im Schnitt 9 Prozent ihres Energiebedarfs selbst. „Das Potenzial liegt jedoch deutlich höher: Wären alle geeigneten Häuser mit Solaranlagen ausgestattet, könnten 64 Prozent des Gesamtbedarfs an Strom, Wärme und Mobilität bilanziell selbst erzeugt werden – das entspricht 69 Milliarden Kilowattstunden jährlich beziehungsweise 14 Prozent der heutigen Nettostromerzeugung in Deutschland“, erklärt Anja Fricke vom Energieversorger Lichtblick.
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