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KPMG Gesundheitsbarometer – 03/2025

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Gesundheitsbarometer

Schwerpunktthema:

Das Gesundheitssystem neu denken

Das Fachmagazin für die Gesundheitswirtschaft Ausgabe 51 | 18. Jahrgang

03 / 25

Prävention: fördern

Wandel: vorantreiben

Versorgung: verbessern

Wissen: vernetzen

Das Gesundheitsbarometer

Mit dem KPMG-Gesundheitsbarometer, unserem großen Fachmagazin, fördern wir seit achtzehn Jahren regelmäßig den fachlichen Austausch in der spannenden und komplexen Gesundheitswirtschaft. Dabei konnten wir bereits zahlreiche impulsgebende Perspektiven hochkarätiger Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Forschung kennenlernen. Wir erreichen rund 9.000 Führungskräfte und Interessierte aus den Bereichen Krankenhaus, Sozialversicherungsträger, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und (Gesundheits-)Politik sowie Medizintechnik, pharmazeutische Industrie und Biotechnologie. Nachdem sich die vorherige Ausgabe des

Über dies e Ausgabe

Wie kann Versorgung so gestaltet werden, dass sie zukunftsfähig, gerecht und zugleich menschlich bleibt? Die aktuelle Ausgabe des Gesundheitsbarometers widmet sich diesem Spannungsfeld und zeichnet ein facettenreiches Bild eines Systems im Wandel. Dabei werden zentrale Bereiche wie Prävention, Versorgung und digitale Infrastruktur beleuchtet, um die vielfältigen Herausforderungen und Chancen der modernen Gesundheitslandschaft zu erfassen.

Dr. Stephan Fasshauer, Direktor der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, sieht Prävention als entscheidenden Faktor für ein widerstandsfähiges Gesundheitssystem. An der Schnittstelle von Technologie und Arbeitswelt wird Gesundheitsschutz zu einer proaktiven Gestaltungsaufgabe – digital vernetzt und mit einem klaren Fokus auf den Menschen. Dr. Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, ergänzt diese Sichtweise und hebt gezielte Förderung der Vernetzung aus der Perspektive der Prävention. Ihr Ziel ist es, Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen, Betrieben und Kommunen fest zu verankern.

Dr. Ina Lucas, Vizepräsidentin der ABDA, verdeutlicht, wie der Wandel in der wohnortnahen Versorgung greifbar wird. Sie sieht Apotheken als tragende Säulen einer modernen Gesundheitslandschaft, in denen digitale Anwendungen und persönliche Beratung ineinandergreifen, um neue Formen patientennaher Versorgung zu ermöglichen. Parallel dazu lenken Thomas Weigold, Country Head von Sandoz in Deutschland und CEO der Hexal AG, sowie Susanne Lamminger, Head Corporate Affairs von Sandoz in

Gesundheitsbarometers mit dem Thema Digitale Resilienz und kritische Infrastruktur im Gesundheitswesen beschäftigte, richtet die vorliegende Fassung den Fokus auf das Gesundheitssystem neu zu denken. Sie möchten regelmäßig über aktuelle Themen der Gesundheitsbranche informiert werden? Abonnieren Sie unser Gesundheitsbarometer kostenfrei als Print- oder Onlineexemplar.

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Kapitel im deutschen Gesundheitssystem. Die Herausforderungen bleiben groß: Der demografische Wandel, der zunehmende Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Druck stellen uns weiter auf die Probe. Doch das Jahr 2025 hat auch gezeigt, dass in der Veränderung immer die Chance liegt, unser Gesundheitssystem neu zu denken und mutig zu gestalten.

www.kpmg.de/gesundheitsbarometer

Deutschland, den Blick auf die Herausforderungen der pharmazeutischen Industrie. Im Mittelpunkt steht die Stärkung europäischer Produktionsstandorte und die Anpassung an globale Marktstrukturen.

Prof. Dr. Marc Baenkler, Geschäftsführer der MEDIAN Unternehmensgruppe Deutschland, betont die zentrale Bedeutung der Rehabilitation als integraler Bestandteil der Versorgungskette. Er sieht sie als entscheidend für die Schließung von Versorgungslücken und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung, indem innovative Ansätze und enge Kooperationen zwischen den Akteuren gefördert werden. Eva Schulz, Projektleiterin von MEDI:CUS, ergänzt diese Perspektive durch die Schaffung einer digitalen Plattform, die Kommunikation, Datenmanagement und Versorgung vereint. Es verdeutlicht, wie Technologie Strukturen effektiv verbinden kann, wenn sie gezielt auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer abgestimmt ist.

Martina Saurin, zweite Vorsitzende des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands, betont die Rolle der Universitätsmedizin als integrative Kraft, die Forschung, Versorgung und Lehre vereint und damit als Taktgeber für Qualität und Innovation im Gesundheitswesen fungiert. Marc Schreiner, Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft, und Brit Ismer, Vorsitzende des Vorstands der Berliner Krankenhausgesellschaft, betonen die Notwendigkeit von Reformen und Investitionen. Ihre Perspektive hebt die Bedeutung von Vernetzung, Digitalisierung und Prävention hervor, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden und die soziale Sicherheit zu gewährleisten.

Als letzte Ausgabe des Jahres blickt dieses Gesundheitsbarometer nach vorn: Wie kann ein System aussehen, das zukunftsfähig, gerecht und menschlich bleibt? Wie schaffen wir es, Gesundheit zu fördern, anstatt nur Krankheit zu verwalten? Wir möchten Impulse geben, wie Prävention, Vernetzung und Teilhabe stärker in den Mittelpunkt rücken können.

Wir sehen bereits, wie sich das Gesundheitswesen verändert: Krankenhäuser werden zu Knotenpunkten vernetzter Versorgung, Patient:innen zu aktiven Partner:innen ihrer eigenen Gesundheit, Daten zu einer wertvollen Ressource für bessere Entscheidungen. Doch diese Transformation braucht Zusammenarbeit und Vertrauen zwischen Politik, Leistungserbringern, Industrie und Gesellschaft.

Ein Schwerpunkt liegt auf der digitalen Infrastruktur. Sie bietet enorme Potenziale, Prozesse zu vereinfachen, Kommunikation zu verbessern und Versorgung effizienter zu gestalten. Entscheidend ist dabei, dass technologische Innovationen den Menschen dienen und echten Nutzen stiften.

Ebenso zentral bleibt die Prävention. Sie ist das Rückgrat eines widerstandsfähigen Gesundheitssystems und beginnt weit vor der ärztlichen Behandlung beispielsweise in Betrieben und Kommunen. Eine wohnortnahe Versorgung, die persönliche Betreuung mit digitalen Angeboten verbindet, kann dabei helfen, den Zugang zu Gesundheitsleistungen zu sichern und Versorgungslücken zu schließen.

Auch die pharmazeutische Industrie steht vor der Aufgabe, globale Marktmechanismen und die Stärkung europäischer Produktionsstandorte in Einklang zu bringen – ein entscheidender Schritt, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Universitätsmedizin wiederrum vereint Forschung, Lehre und Versorgung, spielt somit eine immense Rolle in der Weiterentwicklung eines zukunftsfähigen

Gesundheitssystems mit Fokus auf die Menschen und bleibt somit Motor für Qualität, Wissen und Innovation.

Das Gesundheitssystem neu zu denken heißt, Verantwortung neu zu definieren für mehr Prävention, mehr Zusammenarbeit und mehr Nachhaltigkeit. Das Gesundheitsbarometer möchte Orientierung bieten und Denkanstöße für das kommende Jahr 2026 geben. Es zeigt, wo sich das System bereits in Bewegung befindet und welche Schritte notwendig sind, um die Zukunft der Gesundheit aktiv zu gestalten.

Wir laden Sie ein, diesen Weg mit uns weiterzudenken – offen, engagiert und mit Mut zum Wandel.

Zum Abschluss möchte ich mich herzlich bei unserer Redakteurin Julia Kaub bedanken, die das Gesundheitsbarometer in den vergangenen vier Jahren mit großem Engagement, journalistischer Sorgfalt und einem feinen Gespür für relevante Themen geprägt hat. Mit dieser Ausgabe verabschiedet sie sich aus der Redaktion. Wir danken ihr sehr für ihre hervorragende Arbeit und ihren wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Gesundheitsbarometers.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2026!

Axel

Inhaltsverzeichnis

23

Alle Inhalte auf einen Blick

Interview

MEDI:CUS – Wegbereiter einer vernetzten Gesundheitsinfrastruktur

SCHWERPUNKT 09

Interview

Zukunft vorstellen. Zukunft verbessern. Zukunft leben: MEDIANs Vision für die Rehabilitation

13

Interview

Das Gesundheitssystem neu denken

29

Interview

Transformation der Arbeit: Stabilität durch Prävention

43

Interview Pharma im Aufbruch: „Made in Europe“ als Schlüssel für Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit

17

Interview Gesundheitsversorgung neu denken – lokal, digital, vernetzt

35

Interview

Zwischen Forschung, Versorgung und Verantwortung

49

Kolumne

Das Krankenhaus der Zukunft beginnt mit einem neuen Denken

39

Interview

Für den notwendigen Wandel brauchen Krankenhäuser gute Bedingungen

Alle Inhalte auf einen Blick

Zukunft der Rehabilitation:

Wie datenbasierte Qualität, digitale Nachsorge und neue Versorgungsmodelle die Brücke zwischen Akutmedizin und Alltag stärken.

Seite 09

Ein Gespräch über Ziele, Aufbau und Perspektiven des Projekts MEDI:CUS.

Seite 23

Apotheken im Wandel:

Neue Aufgaben, digitale Chancen und gesellschaftliche Verantwortung.

Seite 13

Neue Strukturen, digitale Strategien und d ie Verantwortung der DGUV, Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt zu stärken.

Seite 29

Die AOK Bayern im Wandel: Versorgung gestalten, Strukturen modernisieren, Gesundheit stärken.

Seite 17

Forschung, Versorgung, Verantwortung: Wie der VUD die Universitätsmedizin als Treiber für Qualität und Innovation positioniert.

Seite 35

Zwischen Reformdruck und Realität –wie Berlins Kliniken um ihre Zukunft kämpfen.

Seite 39

Strukturwandel, Marktveränderungen und Innovationskraft in der europäischen Pharmaindustrie.

Seite 43

Das Krankenhaus der Zukunft beginnt mit einem neuen Denken

Seite 49

Impressum

Herausgeber

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heidestraße 58 10557 Berlin

Redaktion

Julia Kaub (V.i.S.d.P.)

Partnerin

Regulatory Advisory

Public Sector & Healthcare

T +49 89 9282 - 4 419

jkaub@kpmg.com

Sevilay Hüsman-Koecke

Direktorin

Healthcare

T +49 721 4613 - 8127 shuesmankoecke@kpmg.com

Dr. Nicole Hartwich

Managerin

Healthcare

T +49 89 9282 - 3 626

nhartwich@kpmg.com

www.kpmg.de/gesundheit

www.kpmg.de/socialmedia

Anmeldungen/Abmeldungen/Anschriftenänderungen für die Printausgabe des Gesundheitsbarometers

Dr. Nicole Hartwich T +49 89 9282 3626 nhartwich@kpmg.com

Weitere Informationen www.kpmg.de/gesundheit

ISSN (Print) 2364 - 3145 ISSN (Online) 2364 - 3153

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Die Ansichten und Meinungen in Gastbeiträgen sind die des Interviewten / S tudienteilnehmers / Verfassers* und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten und Meinungen von KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht.

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