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GMS Newsletter August 2017

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Global Mobility Services Newsletter

Aktuelle Themen und Fragestellungen rund um den internationalen Mitarbeitereinsatz

August 2017

Im ersten Artikel informiert Sie die KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (KPMG Law) Erschwerte Einreise in die USA

Am 26 Juni 2017 hat der USSupreme Court das Einreiseverbot für Staatsangehörige aus sechs muslimischen Ländern teilweise bestätigt – beeinträchtigt dies auch aktuelle Dienstreisen/Entsendungen in die USA?

US-Präsident Donald Trump hatte im März 2017 ein 90-tägiges Einreiseverbot „zum Schutz der nationalen Sicherheit“ verhängt. Dies galt für Staatsbürger aus dem Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien und Jemen. Mehrere US-Bundesgerichte hatten das Inkrafttreten des Dekretes blockiert, sodass das Einreiseverbot zunächst nicht durchgesetzt wurde.

In der Folge wandte sich die USRegierung an das höchste Gericht in den USA, den Supreme Court (Verfassungsgericht). Dieses bestätigte nun vorläufig die Durchsetzung des Einreiseverbotes für die sechs muslimischen Länder. Mit dieser Entscheidung setzt sich das Gericht damit über alle Vorinstanzen hinweg.

Die US-Regierung darf nun in den kommenden drei Monaten Staatsbürger aus dem Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien und Jemen abweisen und ihnen die Einreise in die USA verweigern, wenn sie keine „etablierten Beziehungen“ (Bona Fide Relationships) zu Menschen oder Institutionen in den USA nachweisen können. So sollen zum Beispiel Arbeitsverträge mit USFirmen, Familienbesuche oder Studienaufenthalte zur Gestattung der Einreise führen. Letzteres gilt außerdem für Reisende, die bereits ein gültiges Visum für die USA oder einen Permanent Residence-Status (zum Beispiel Greencard) haben.

Welche Auswirkungen hat das Einreiseverbot tatsächlich in der Praxis? Welche Fälle werden als berechtigte Ausnahmen vom Verbot auf Basis einer „Bona Fide“-Beziehung zu den USA akzeptiert? Die Antwort ist noch ungewiss. Verschärfte Kontrollen im Rahmen der behördlichen Ermessensentscheidung bei – privater oder dienstlicher – Einreise in die USA sind jedenfalls seit einiger Zeit zu beobachten. Auch ein Anstieg von Handykontrollen ist zu erkennen. Ablehnungsentscheidungen zum Beispiel bei

Inhalt

Erschwerte Einreise in die USA (Gastbeitrag der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH – KPMG Law)

Thought provoking questions

Begünstigte Besteuerung von Abfindungen auch bei einvernehmlicher Auflösung des Arbeitsvertrages

Aktuelles zur steuerlichen Behandlung von Managementbeteiligungen

Forderung nach Akteneinsicht für Steuerzahler beim Finanzamt

Musterklage gegen zu geringen Freibetrag

BMF-Schreiben zur lohnsteuerlichen Behandlung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen sowie dem Auslandstätigkeitserlass

Internationaler Business-Knigge: Panama, Iran, Botswana, Pakistan Geschäftlich am anderen Ende der Welt? Worauf es ankommt, verrät unser Business Guide

Inhouse-Kurs von KPMG rund um Global Mobility-Themen Veranstaltungen

Anträgen auf längerfristige Aufenthaltstitel nehmen nach unserer Wahrnehmung ebenfalls zu.

Die verstärkten Kontrollen hängen mit der bereits 2008 etablierten Richtlinie der US Customs and Border Protection (US-Zoll- und Grenzschutzbehörde) zusammen. Diese wird nun verstärkt umgesetzt. Wer in die USA einreisen will, muss die Daten auf seinen elektronischen Geräten bei Nachfrage offenlegen. Die so gesammelten Daten von zum Beispiel Handys oder Laptops sollen als Entscheidungsgrundlage für die Einreise dienen. Dies gilt unabhängig von der Staatsangehörigkeit.

Besonders für Geschäftsreisende sind die verschärften Kontrollen wichtig, da auf deren Basis die Einreise genehmigt wird oder nicht. Aus diesem Grund sollten die Tätigkeiten in den USA zu dem Visumstyp passen und im Einklang mit dem USAufenthaltsrecht stehen.

Es bleibt nun abzuwarten, ob und inwieweit die geltenden aufenthaltsrechtlichen Regelungenoder ihre Auslegung infolge der Gerichtsentscheidung geändert werden. Wir empfehlen daher eine rechtzeitige Vorabprüfung geplanter USA-Dienstreisen Ihrer Mitarbeiter, damit der Einsatz im Ernstfall nicht an einer Einreiseverweigerung scheitert.

Ein Zwischenfazit dürfte aber sein, dass folgende Mitarbeitereinsätze von den aktuellen Einreiseverboten nicht betroffen sind:

- Einsätze von Mitarbeitern, die keine der genannten Staatsangehörigkeiten haben;

- Konzerninterne Entsendungen von Führungskräften und Spezialisten;

- Einsätze von Mitarbeitern mit bestehenden Greencards.

Strengere Kontrollen sind jedoch einzuplanen.

Davon unberührt und bestehen bleiben die kürzlich eingeführten Einschränkungen des Visa Waiver Programs (Einreise unter „ESTA“); dies kann nicht mehr in Anspruch genommen werden von

- Personen, die sich ab dem 1. März 2011 in den Ländern Irak, Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia oder Jemen aufgehalten haben (inklusive Transitaufenthalte);

- Staatsangehörigen der Länder Irak, Syrien, Iran oder Sudan.

Über neue Entwicklungen im US-Aufenthaltsrecht werden wir Sie regelmäßig informieren. Fragen im Einzelfall beantwortet Ihnen gerne Rechtsanwältin Sabine Paul (sabinepaul@kpmglaw.com oder T 030 530199146).

Thought provoking questions Auch in dieser Ausgabe des Newsletters möchten wir Sie wieder mit zwei Fragen nachdenklich machen. Was sind Ihre Antworten?

- Wie bereitet sich Ihr Unternehmen auf disruptive Innovationen vor und welche Auswirkungen hat das auf Global Mobility?

- Wie weit ist Ihr Unternehmen bei der Digitalisierung im Bereich Human Resources und wie wird diese das Assignment Management Ihres Unternehmens verändern?

Treten Sie gerne hierzu mit uns in Kontakt: de-GMS-contact@kpmg.com

Begünstigte Besteuerung von Abfindungen auch bei einvernehmlicher Auflösung des Arbeitsvertrages Für steuerpflichtige Abfindungszahlungen besteht die Möglichkeit einer Steuerermäßigung in Form einer Fünftelregelung nach dem Einkommensteuergesetz. Von der Fünftelregelung profitieren insbesondere diejenigen, die durch die Abfindung in eine hohe Steuerprogression geraten würden. Je höher das bisherige Einkommen des Arbeitnehmers liegt, umso geringer ist der steuerliche Vorteil.

Abfindungen stellen regelmäßig eine Entschädigung für entgangene oder entgehende Einnahmen dar. Für diese Einnahmen ist eine erm äßigte Besteuerung grundsätzlich möglich, sofern es sich um außerordentliche Einkünfte handelt.

Eine Abfindung im Sinne des Einkommensteuerrechts ist eine Entschädigungszahlung, die der Arbeitnehmer als Ausgleich für die mit der Auflösung seines Dienstverhältnisses verbundenen Nachteile erhält.

Abfindungen stellen für den Arbeitnehmer lohnsteuerpflichtigen Arbeitslohn dar.

Die Anwendung der ermäßigten Besteuerung für Entschädigungszahlungen setzt voraus, dass an die Stelle der bisher geschuldeten Leistung eine andere tritt. Diese muss ihrerseits auf einem eigenständigen Rechtsgrund beruhen. Zahlungen des Arbeitgebers, mit denen bereits erdiente Ansprüche abgegolten werden, stellen keine Entschädigung dar. Beispiele hierfür sind rückständiger Arbeitslohn, aufgelaufenes anteiliges Weihnachtsgeld, Tantiemen, Urlaubsabgeltungen etc. Dies bedeutet, dass der Entschädigungsan-

spruch erst als Folge einer vorzeitigen Beendigung des Dienstverhältnisses entstehen kann.

Nach ständiger Rechtsprechung setzt begünstigte Besteuerung auch voraus, dass die Entschädigungsleistungen dem Arbeitnehmer in einem Veranlagungszeitraum zufließen. Fließen hingegen Teilbeträge in unterschiedlichen Veranlagungszeiträumen zu, ist eine Steuerbegünstigung nicht möglich. Hier gibt es eine Ausnahme, wenn es sich um eine im Verhältnis zur Hauptleistung lediglich geringfügige (Teil-)Zahlung handelt (maximal 5 Prozent).

Ein weiteres Erfordernis ist, dass für den Steuerpflichtigen eine Zusammenballung von Einkünften in dem betroffenen Veranlagungszeitraum vorliegt.

Beispiel

Die Einkünfte in 01 betragen nach Abzug des ArbeitnehmerPauschbetrages 49.000 Euro Das Dienstverhältnis wird in 02 aufgelöst. Bis zur Auflösung lag der Arbeitslohn bei 25.000 Euro Die Entschädigungszahlung beläuft sich auf 15.000 Euro im Jahr 02. In seinem neuen Arbeitsverhältnis erhält der Arbeitnehmer in 02 Arbeitslohn in Höhe von 25.000 Euro Lohn.

Einkünfte in 01: 50.000 Euro –1.000 Euro = 49.000 Euro

Einkünfte in 02: 25.000 Euro + 15.000 Euro + 25.000 Euro –1.000 Euro = 64.000 Euro

Die Entschädigungsleistung (15.000 Euro) im Jahr 02 übersteigt nicht den Betrag der entgangenen Einnahmen (25.000 Euro). Die Summe der Einkünfte aus dem bisherigen und dem neuen Dienstverhältnis übersteigt jedoch die Einkünfte aus dem Jahr 01. Eine Zusammenballung von Einkünften liegt vor.

Im Sachverhalt eines aktuellen Urteils vom 17. März 2017 des Finanzgerichts (FG) Münster (1 K 3037/14 E) fordert das Finanzamt erheblichen wirtschaftlichen, rechtlichen oder tatsächlichen Druck bei Abschluss der Abfindungsvereinbarung. Im Sachverhalt des klagenden Arbeitnehmers sei dieser jedoch nicht eindeutig zu erkennen.

Der Arbeitnehmer hatte sich seit mehreren Jahren um eine Beförderung bemüht. Er drohte bereits mit einer diesbezüglichen Klage. Nach erfolglosen Bemühungen bat der Kläger um Auflösung des Dienstverhältnisses und um Abschluss eines Abfindungsvertrages. Er wollte nicht noch ein weiteres Jahr bis zum Renteneintritt unter diesem Druck arbeiten.

Das Finanzgericht gab der Klage statt. Es vertrat die Auffassung, dass es für § 34 EStG nicht schädlich sei, dass der Arbeitnehmer auf den Arbeitgeber zugegangen war. Es genüge, dass eine gegensätzliche Interessenlage gegeben ist.

Das Verfahren ist nun beim Bundesfinanzhof (BFH) unter dem Aktenzeichen IX R 16/17 anhängig.

Fazit

Die ermäßigte Besteuerung von Abfindungszahlungen kann nur dann Anwendung finden, wenn sie außerordentliche Einkünfte darstellen. Es muss sich um Ersatz für entgangene oder entgehende Einnahmen handeln. Außerdem müssen diese dem Arbeitnehmer zusammengeballt zufließen.

Die einvernehmliche Auflösung eines Dienstverhältnisses ist nach Ansicht des FG Münster nicht schädlich, solange beide Parteien zur Entstehung des Konflikts beigetragen haben. Ob

der BFH dieser Ansicht folgen wird, bleibt abzuwarten.

Aktuelles zur steuerlichen Behandlung von Managementbeteiligungen

Managementbeteiligungen stellen ein beliebtes Instrument dar, um insbesondere Mitarbeiter der oberen Führungsebene an Erfolg und Risiko des Unternehmens teilhaben zu lassen Gleichzeitig stand dieses oft mit Private Equity-Transaktionen einhergehende Anreizinstrument immer im Fokus der Finanzverwaltung. Die Unsicherheiten bei der Besteuerung sind in der Praxis hoch. Dies gilt umso mehr, weil die handelnden Personen bei der Ausgestaltung solcher Beteiligungen sehr ideenreich sind

Häufig geht es um die Frage, ob Zuflüsse aus dem späteren Verkauf der Beteiligung zu den privaten Kapitalerträgen gehören oder als Arbeitslohn zu qualifizieren sind. Im Fall der Annahme von Arbeitslohn haben inländische Arbeitgeber die Vorschriften über den Steuerabzug vom Arbeitslohn zu beachten. Die Steuer erhöht sich in diesem Fall. Es liegt auf der Hand, dass die Finanzverwaltung solche Veräußerungserlöse häufig erst anlässlich einer Betriebsprüfung würdigen kann. Dies geschieht dann nachträglich und ist manchmal für die Beteiligten überraschend.

Kürzlich hat der BFH (IX R 43/15 vom 4. Oktober 2016) zu einer solchen Frage höchstrichterlich Stellung genommen. Er hat geurteilt, dass Einkünfte aus dem Verkauf von Managementbeteiligungen nicht automatisch als Arbeitslohn anzusehen sind. Der üblicherweise strengen Vorgehensweise der Finanzverwaltung wurde eine Absage erteilt. Der BFH stellt klar: Wenn sich ein

Arbeitnehmer kapitalmäßig an seinem Arbeitgeber beteiligt, kann die Beteiligung eine eigenständige Erwerbungsgrundlage darstellen. Die hieraus erzielten Einnahmen können – losgelöst vom Arbeitsverhältnis – solche aus Kapitalvermögen sein. Der BFH hat mehrere Kriterien zur Abgrenzung zwischen Einkünften aus Kapitalvermögen und nichtselbstständiger Tätigkeit herausgearbeitet. Für die Qualifizierung als Arbeitslohn ist nicht ausschlaggebend, dass:

- eine Beteiligungsmöglichkeit nur „handverlesenen“ leitenden Angestellten angeboten wird,

- die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu einer Aufgabe der Beteiligung führt (sogenannte Leaver-Regelung) und

- diese Beteiligung zurückübertragen werden muss (Verfügungsbeschränkung)

Stattdessen sind aus der Sicht des BFH die folgenden Kriterien wichtig für die Abgrenzung zwischen Einnahmen aus Kapitalvermögen oder Arbeitslohn:

- Erwerb und Veräußerung der Beteiligung erfolgen zum Marktpreis.

- Die Kapitalbeteiligung beinhaltet ein effektives Verlustrisiko.

Im Urteilsfall waren die letzten beiden Kriterien erfüllt Folglich hat der BFH die Einnahmen nicht als Arbeitslohn angesehen, sondern den privaten Veräußerungsgeschäften zugeordnet. Somit handelte es sich um Kapitalerträge.

Doch es ist weiterhin Vorsicht geboten. Der BFH-Entscheidung lässt sich entnehmen, dass eine

steuerliche Schlussfolgerung stets aus der Gesamtschau erfolgen muss. Alle wesentlichen Umstände des Einzelfalls sind einzubeziehen.

Fazit

Die steuerlichen Auswirkungen aus dem Verkauf von Managementbeteiligungen sollten rechtzeitig gewürdigt werden. Rechtsicher kann die Frage des Lohnsteuerabzugs durch einen Antrag auf Erteilung einer Lohnsteueranrufungsauskunft geklärt werden. Im laufenden Verkaufsverfahren bleibt regelmäßig nicht genug Zeit. Wir unterstützen Sie gerne bei diesbezüglichen Themenstellungen.

Forderung nach Akteneinsicht für Steuerzahler beim Finanzamt

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) verlangt mehr Transparenz für Steuerpflichtige. Den betroffenen Bürgern und Unternehmern soll die Möglichkeit eröffnet werden, Einsicht in die Unterlagen der Finanzbehörden zu nehmen. Damit können diese die über sie gespeicherten Daten überprüfen. Derzeit wird die Akteneinsicht dem Steuerpflichtigen erst im Rahmen eines Klageverfahrens vor dem Finanzgericht gestattet. Ansonsten besteht für den Steuerzahler keine Möglichkeit zur Akteneinsicht, das heißt weder im laufenden Besteuerungsverfahren noch im Einspruchsverfahren

Der BdSt hat sich deshalb in einer Stellungnahme gegenüber dem Deutschen Bundestag dafür eingesetzt, dass Steuerzahler ein Recht zur Akteneinsicht beim Finanzgericht erhalten. Nur so könnten falsche Einträge auch ohne Klageverfahren korrigiert werden

Anlass der Stellungnahme ist eine EU-Datenschutz-Grundverordnung, die ab Mai 2018 gilt Zur hinreichenden Umsetzung dieser datenschutzrechtlichen Belange im Steuerrecht passt der Gesetzgeber aktuell die Abgabenordnung entsprechend an. Die derzeitigen Gesetzesentwürfe führen jedoch eher zu einer Einschränkung der Rechte des Steuerzahlers. Daher fordert der BdSt den Gesetzgeber auf, den Steuerpflichtigen ein Akteneinsichtsrecht zu gewähren.

Fazit

Momentan scheint es fraglich, ob der Gesetzgeber dem Anliegen des BdSt entsprechen wird. Dieser hat die Forderung des BdSt nicht direkt im Gesetzgebungsverfahren aufgegriffen. Immerhin wurde der Vorschlag im Protokoll aufgenommen, um auf ein solches Recht der Steuerzahler hinzuwirken. Die Akteneinsicht scheint aber in jedem Fall sehr sinnvoll. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die elektronische Datensammlung des Finanzamtes, die sich oft als fehlerhaft erweist.

Musterklage gegen zu geringen Freibetrag

Der BdSt lässt derzeit prüfen, ob Eltern im Jahr 2014 zu viel Steuern gezahlt haben. Hintergrund ist die Frage, ob die Kinderfreibeträge zu niedrig gewesen sind.

Den Eltern soll mit dem Kinderfreibetrag ein bestimmter Teil ihres Einkommens steuerfrei belassen werden, um das Existenzminimum ihrer Kinder abzusichern. Dies schreibt das Bundesverfassungsgericht vor. Alle zwei Jahre wird ein Existenzminimumbericht vorgelegt, um die exakte Höhe des freizustellenden Existenzminimums zu beziffern. Der letzte Bericht sah

für das Jahr 2014 einen Kinderfreibetrag von 4.400 Euro vor. Der Gesetzgeber gewährte jedoch nur einen Freibetrag in Höhe von 4.368 Euro (2.184 Euro pro Elternteil) und setzte damit den Existenzminimumbericht nicht vollständig um.

Derzeit unterstützt der BdSt die Klage eines zweifachen Familienvaters vor dem FG München (8 K 2426/15). Das Finanzamt hatte entsprechend dem geltenden Gesetz lediglich den niedrigeren Kinderfreibetrag für das Jahr 2014 berücksichtigt. Der Vater verlangt nun die Berücksichtigung des im Existenzminimum bericht höher ausgewiesenen Kinderfreibetrags.

Das FG München hielt die Klage für zulässig, jedoch für unbegründet. Es sei neben dem Kinderfreibetrag auch der Freibetrag für Betreuung, Ausbildung und Erziehung zu berücksichtigen. Somit wäre der zu niedrig angesetzte Kinderfreibetrag ausgeglichen. Das FG München ließ die Revision aufgrund der grundlegenden Bedeutung dieser Frage zu. Der Weg zum Bundesfinanzhof (BFH) ist damit frei. Eine Entscheidung des BFH ist bislang noch offen (III R 13/17).

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat bereits auf entsprechende Streitverfahren reagiert. Die Steuerbescheide bleiben hinsichtlich des Kinderfreibetrags offen. Dies bedeutet, dass für betroffene Eltern derzeit noch kein Handlungsbedarf besteht. Die entsprechenden Steuerbescheide erhalten einen Vorläufigkeitsvermerk und können später noch zugunsten der Eltern geändert werden.

Fazit

Ob der BFH die Bedenken des FG München teilt, bleibt abzuwarten. Folgt der BFH der Ansicht des FG München nicht,

könnte demnächst das Bundesverfassungsgericht gefragt sein. Betroffene Eltern könnten dann eventuell noch mit Steuerrückzahlungen für das Jahr 2014 ff. rechnen.

BMF-Schreiben zur lohnsteuerlichen Behandlung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen sowie dem Auslandstätigkeitserlass

Am 14. März 2017 wurde die endgültige Fassung des BMFSchreibens zur „Ermittlung des steuerfreien und steuerpflichtigen Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen sowie nach dem Auslandstätigkeitserlass im Lohnsteuerabzugsverfahren und Änderung des Auslandstätigkeitserlasses“ bekannt gegeben. Es dauerte über ein Jahr seit der Veröffentlichung des Entwurfes.

Seit dem 1. Januar 2015 ist Arbeitslohn, der nicht direkt der Tätigkeit im In- oder Ausland zugeordnet werden kann, im Verhältnis der tatsächlich angefallenen Arbeitstage des Kalenderjahres aufzuteilen. Zuvor war auf das Verhältnis der vereinbarten Arbeitstage abgestellt worden. Zu den vereinbarten Arbeitstagen gehörten zum Beispiel auch Fehltage wegen Krankheit oder Arbeitszeitausgleich. Beide sind jedoch keine tatsächlichen Arbeitstage, da die berufliche Tätigkeit an ihnen gerade nicht ausgeübt wird.

Anders als im Entwurf sind die neuen Regelungen beim Lohnsteuerabzug nicht ab 2016 verpflichtend anzuwenden, sondern spätestens ab dem 1. Januar 2019. Bis dahin hat der Arbeitgeber im Lohnsteuerabzug ein Wahlrecht. Er kann, wie dies bis 2014 möglich war, nach verein-

barten Arbeitstagen aufteilen oder nach tatsächlichen Arbeitstagen.

Diese Übergangsfrist ist dringend notwendig. Mancher Arbeitgeber muss umfangreiche Umstellungen am Gehaltsabrechnungssystem vornehmen, um den neuen Aufteilungsmaßstäben gerecht zu werden. Beispielsweise ist es erforderlich, dass für die Aufteilung des Monatsgehalts ein Jahresverhältnis der Arbeitstage oder ein Prozentsatz vorgegeben wird.. Sofern Arbeitgeber Gehaltsabrechnungssysteme nutzen, bei denen zum Beispiel auf Basis der Arbeitszeiterfassung automatisiert das Monatsgehalt aufgeteilt wird, sollte die Software rechtzeitig in Abstimmung mit dem Hersteller angepasst werden.

Im vorläufigen Lohnsteuerabzug räumt das BMF dem Arbeitgeber die Wahl zwischen vier alternativen Aufteilungsmaßstäben ein. Diese unterscheiden sich nach monatlicher oder jährlicher Aufteilungsprognose und nach vereinbarten oder tatsächlichen Arbeitstagen. Ab dem 1. Januar 2019 ist bei allen Alternativen am Ende eines Jahres die Aufteilung des Arbeitslohns zu überprüfen. Gegebenenfalls muss dieser für jeden Monat rückwirkend korrigiert werden. Die Aufteilung ist final nach den tatsächlichen Arbeitstagen des Kalenderjahrs vorzunehmen. Allerdings dürfte sich bei einer Gehaltserhöhung während des Kalenderjahrs die endgültige Aufteilung jeweils auf Zeiträume mit gleichem Monatsgehalt beziehen.

Das BMF-Schreiben ändert auch den Aufteilungsmaßstab des Auslandstätigkeitserlasses. Bislang ist eine Aufteilung des Arbeitslohns nach den Kalendertagen eines Zeitraums vorge-

sehen. Somit hat der Aufenthaltsort des Mitarbeiters an seinen arbeitsfreien Tagen Einfluss auf die Zuordnung des Arbeitslohns. Künftig ist die Aufteilungslogik nach dem Auslandstätigkeitserlass identisch mit der für DBA-Fälle. Auch hier kommt es spätestens ab dem 1. Januar 2019 auf das Verhältnis der tatsächlichen Arbeitstage an.

Fazit

Das neue BMF-Schreiben beantwortet anhand von Beispielen einige Fragen der praktischen Umsetzung der Gehaltsaufteilung. Allerdings bleiben noch immer viele Fragen offen. Die neuen Regelungen sind für Arbeitgeber erst ab 2019 verpflichtend. Trotzdem sollte schon jetzt überprüft werden, ob das Gehaltsabrechnungssystem die geforderte Aufteilung in steuerfreien und steuerpflichtigen Arbeitslohn abbilden kann. Es kostet meistens viel Zeit, wenn Standardprozesse in einem Unternehmen angepasst werden müssen. Handeln Sie jetzt – wir stehen Ihnen bei Bedarf gerne mit unserer Unterstützung zur Seite.

Internationaler BusinessKnigge: Panama, Iran, Botswana, Pakistan Geschäftlich am anderen Ende der Welt? Worauf es ankommt, verrät unser Business Guide

Was zieht man an zum Geschäftstermin in den USA? Wie funktioniert Small Talk in China? Und was sind die größten Fehler, die man beim Restaurantbesuch mit Geschäftspartnern in Frankreich unbedingt vermeiden sollte? Kein Problem, denn an Ratgebern zum richtigen Verhalten in den etablierten Ländern herrscht kein Mangel.

Wie aber sieht es aus, wenn der Arbeitgeber einen zum Aus-

landseinsatz in exotischere Regionen der Welt schickt? Am richtigen Verhalten entscheidet sich regelmäßig auch in solchen Ländern der geschäftliche Erfolg fern der Heimat. Dabei geht es um Sitten und Gebräuche, die in vielen Fällen aus den Lebensumständen in den jeweiligen Ländern entstanden sind. Aber auch Fragen der gesellschaftlichen Hierarchie spielen eine Rolle. Wenigstens dann, wenn sie festlegen, in welcher Reihenfolge Gesprächs- und Geschäftspartner zu begrüßen sind – und welche Fettnäpfchen dabei drohen.

Immer wichtiger wird für Geschäftsreisende auch die Frage nach der Risikobereitschaft der Businesscommunity ihres Reiselandes. Wo in dem einen Land jede strategische Neuausrichtung freudig begrüßt wird, mag Ihr Geschäftspartner anderen Ortes bedeutend zurückhaltender agieren.

Panama, knapp 3,9 Millionen Einwohner, BIP rund 52 Milliarden US-Dollar Das Wort „Panama“ bedeutet übersetzt „fischreicher Platz“ Der das Land durchquerende Panamakanal verbindet die Karibik im Norden mit dem Pazifik im Süden. Panamas Landeswährung Balboa ist genau wertgleich mit dem US-Dollar und existiert nur in Münzform. Zu den wichtigsten Exportgütern des Landes zählen Ananas, Bananen, Kaffee und Rohrzucker.

Kennt man sich eher oberflächlich, reicht man sich in Panama zur Begrüßung die Hand. Wird die Beziehung intensiver, ist eine Umarmung weitverbreitet. Um Fettnäpfchen zu vermeiden, lassen Sie Ihren Geschäftspartner bei der Begrüßung den ersten Schritt machen. Duzen Sie Ihr Gegenüber erst, wenn Sie explizit dazu eingeladen werden.

Visitenkarten werden in Panama üblicherweise beim ersten Kennenlernen ausgetauscht. Achten Sie darauf, dass Ihre beruflichen und universitären Qualifikationen auf Ihrer Karte vermerkt sind. Außerdem empfiehlt es sich, eine Seite der Visitenkarte auf Spanisch übersetzen zu lassen.

In panamaischen Unternehmen ist Risikofreude mittelmäßig stark ausgeprägt. Riskante Entscheidungen werden meist von Führungspersonen auf hoher Unternehmensebene getroffen.

Bei der Kommunikation spielt die nonverbale Ebene eine große Rolle. Gesichtsausdruck und Körpersprache werden gerne dazu genutzt, um über das gesprochene Wort hinausgehende Botschaften zu kommunizieren. „Nein“ ist eine Antwort, die Geschäftspartner in Panama aus Höflichkeit nicht gerne geben Sind Sie sich nicht sicher, wie Ihr Gegenüber wirklich über Ihr Anliegen denkt, versuchen Sie dieses noch einmal anders zu formulieren – und achten Sie bei der Antwort ganz genau auf die nonverbale Ebene.

Besser nicht: Verzichten Sie auf ein schnelles Sandwich-toGo. Die Aufnahme von Nahrung im Gehen trifft in Panama auf Unverständnis.

Iran, rund 75 Millionen Einwohner, BIP rund 390 Milliarden USDollar

Der Iran, vor 1935 noch Persien genannt, liegt zwischen dem Kaspischen Meer und der Straße von Hormus am Persischen Golf. Das rohstoffreiche Land verfügt über rund ein Zehntel der weltweiten Ölreserven und produziert den teuersten Kaviar der Welt: 27.000 Euro kostet der Almas-Kaviar pro Kilo.

Im Iran legt man viel Wert auf eine offene und herzliche Begrüßung. Männer begrüßen sich untereinander üblicherweise mit einem leichten Händedruck. Da der Islam iranischen Männern jeden körperlichen Kontakt mit fremden Frauen untersagt, sollten Sie als ausländische Geschäftsfrau nur Frauen die Hand schütteln. Als ausländischer Geschäftsmann können Sie iranischen Frauen die Hand geben, wenn diese es anbieten. Sprechen Sie iranische Männer mit dem Titel „agha“ sowie dem Nachnamen an, Frauen mit dem Titel „khanoom und dem Nachnamen. Mit „Salaam“ – „Hallo“ beginnt der Small Talk. Nach der ersten Begrüßung kann die Frage „Haaletun tshetore?“ –„Wie geht es Ihnen?“ folgen.

Visitenkarten werden im Iran meistens erst ab dem Senior-Level ausgetauscht. Achten Sie darauf, ihre Funktion gut sichtbar auf der Karte zu vermerken, da Stellung und Position im Iran sehr wichtig sind. Sind Sie häufiger im Iran unterwegs, sollten Sie eine Seite der Karte auf Farsi übersetzen lassen. Achten Sie darauf, die Karte mit der rechten Hand oder mit beiden Händen zu überreichen.

Risikofreude ist bei iranischen Geschäftsleuten sehr gering ausgeprägt. Insbesondere westlichen Veränderungen steht man im Iran eher skeptisch gegenüber. Stellen Sie sich also darauf ein, dass der Diskussion etwaiger Risikofaktoren bei Geschäftsterminen ein großer Stellenwert zugeschrieben wird.

Die öffentliche Kommunikation – zu der auch Geschäftstermine zählen – verläuft im Iran sehr höflich und formell. Um die Würde ihres Gesprächspartners zu wahren, vermeiden Iraner klare Verneinungen und greifen

lieber auf schwammige Aussagen wie „Vielleicht morgen“ zurück.

Besser nicht: Linkshänder aufgepasst! Im Iran ist es unüblich, jemandem die als „unrein“ geltende Hand zu reichen oder diese gar zum Essen zu benutzen

Botswana, circa 2,3 Millionen Einwohner, BIP rund 14 Milliarden US-Dollar Botswana ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika, der zu rund 80 Prozent aus Wüste besteht. Dank seiner großen Diamantvorkommen zählt Botswana zu den wohlhabendsten Ländern des Kontinents. Die Grenze zu Sambia ist mit einer Länge von gerade einmal 150 Metern die kürzeste Grenze der Welt.

Die Begrüßung erfolgt in Botswana meistens mit einem Handschlag. Seien Sie sich aber bewusst, dass dieser etwas anders funktioniert, als Sie es aus Deutschland gewöhnt sein dürften. Nehmen Sie zunächst die rechte Hand Ihres Gegenübers und schütteln Sie diese wie gewohnt. Verhaken Sie dann Ihren Daumen mit dem Ihres Gegenübers, sodass Ihre Fingerkuppe nach oben zeigt. Sie beenden den Handschlag, indem Sie wieder zum lockeren Schütteln übergehen.

Visitenkarten werden in Botswana ohne große Formalitäten ausgetauscht. Achten Sie allerdings darauf, Ihre Karte mit der Vorderseite nach oben gerichtet zu überreichen und werfen Sie einen Blick auf die Ihnen gereichte Karte, bevor Sie diese einstecken.

Wie in vielen anderen afrikanischen Ländern variiert die Risikofreude in Botswana je nach Entscheidungsebene. Generell

gilt: Je einflussreicher ein Geschäftsmann innerhalb seines Unternehmens ist, desto mehr Risiko kann er eingehen. Einer riskanten Entscheidung geht allerdings meist eine gründliche Abwägung aller Risikofaktoren und Chancen voraus.

Die offizielle Amtssprache in Botswana ist Englisch. Gleichwohl kommuniziert ein Großteil der Bevölkerung miteinander in der Nationalsprache Setswana. Sie können aber bei Ihren Geschäftsreisen davon ausgehen, dass Meetings mit ausländischer Beteiligung auf Englisch abgehalten werden. Beachten Sie bei der Kommunikation außerdem die nonverbale Ebene, die oft weit über das Gesagte hinausgeht.

Besser nicht: Zeigen Sie nicht mit dem Finger auf Personen. Die Geste wird mit Tieren in Verbindung gebracht und gilt als unangemessen.

Pakistan, etwa 196 Millionen Einwohner, BIP rund 270 Milliarden US-Dollar

Pakistan grenzt an den Iran, Afghanistan und Indien und hat die sechstgrößte Bevölkerung der Welt. Alle sieben Sekunden kommt hier ein Baby zur Welt. Das Land ist Weltmarktführer in der Herstellung von handgenähten Fußbällen und verfügt mit der Tharparkar-Wüste über die einzige fruchtbare Wüste weltweit.

In Pakistan wird Gastfreundlichkeit großgeschrieben. Behalten Sie allerdings im Hinterkopf, dass sich nur wenige Frauen in der Öffentlichkeit mit Männern unterhalten. Die Begrüßung beschränkt sich daher meist auf Personen des gleichen Geschlechts. Achten Sie in allen Begrüßungssituationen darauf, Begeisterung und Freude über

das Kennenlernen bzw. Wiedersehen zu zeigen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Gegenüber außerdem nach seiner Familie, ansonsten gelten Sie schnell als unhöflich und desinteressiert.

Visitenkarten sind in Pakistan ein Statussymbol. Vermerken Sie daher unbedingt Ihre Universitätsabschlüsse und beruflichen Auszeichnungen auf Ihrer Karte. Wichtig ist außerdem, dass Ihre Visitenkarten in einem guten Zustand sind – Knicke und Risse sind ein absolutes No-Go. Wenn Sie eine Visitenkarte erhalten, sollten Sie diese ausgiebig studieren, bevor Sie sie einstecken.

In Pakistan steht man Veränderungen eher skeptisch gegenüber. Die Risikofreude unter pakistanischen Geschäftsleuten ist dementsprechend gering ausgeprägt. Seien Sie sich bewusst, dass es in Pakistan ein regelrechtes Labyrinth aus Regeln gibt, das die Umsetzung von neuen Projekten zusätzlich erschweren kann.

Bewahren Sie bei der Kommunikation mit pakistanischen Geschäftspartnern die Ruhe – auch wenn Ihr Gegenüber unter Stress dazu tendieren könnte, laut und emotional zu werden. Plötzliches Schweigen wird in Pakistan gerne eingesetzt, um Unmut oder Irritation auszudrücken. Versuchen Sie in diesem Fall, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken oder Ihre Aussage noch einmal umzuformulieren.

Besser nicht: Vermeiden Sie lautes Lachen und Rauchen in der Öffentlichkeit. Beides könnte schnell als bewusste Provokation interpretiert werden.

Inhouse-Kursangebot von KPMG rund um Global Mobility-Themen Globalisierung oder Protektionismus – die regulatorischen Vorgaben rund um den internationalen Mitarbeitereinsatz erfordern Aufmerksamkeit. Deshalb haben wir ein Schulungsangebot entwickelt, das über bestehende Regelungen informiert und bei der Vermeidung von Fallstricken unterstützt.

Ob klassische Entsendungen, Projektgeschäft im Ausland oder die Tätigkeit in globalen virtuellen Teams – in unseren Schulungen erfahren Sie alles Wissenswerte zum globalen Mitarbeitereinsatz.

„Praxis ganz praktisch“: Dieser Kurs adressiert alle Fragen rund um die konkrete Umsetzung von Auslandssachverhalten in der Gehaltsabrechnung, da selbst etablierte Lösungen wie SAP die Komplexität grenzüberschreitender Tätigkeit nicht ohne W eiteres verdauen.

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„1x1 des internationalen Mitarbeitereinsatzes“: Dieses Angebot fokussiert auf HR-relevanten Aspekten im Kontext globaler Mobilität. Neben kritischen Erfolgsfaktoren für Auslandseinsätze werden auch die Themen Entsenderichtlinien und -prozesse, Vergütungsstrukturen sowie aktuelle Benchmark-Informationen und Trends am Markt beleuchtet.

„Matrix leicht gemacht“: In diesem Workshop unterstützen wir Sie beim Herunterbrechen rechtlich komplexer Strukturen und erarbeiten gemeinsam anhand praktischer Anwendungsfälle Lösungsskizzen für die zahlreichen durch Matrixfunktionen tangierten Rechtsbereiche.

Alle Schulungen werden auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Sie können zwischen Halbtags- oder Ganztagsveranstaltungen wählen. Sie finden Inhouse bei Ihnen vor Ort, gerne auch bei uns oder wo immer Sie sich fortbilden wollen, statt

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Veranstaltungen

Gerne weisen wir Sie noch auf themenbezogene Veranstaltungen der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hin.

Einen aktuellen Überblick über weitere informative Fachseminare und Veranstaltungen erhalten Sie hier

Auf Kurs mit den Steuerexperten von KPMG

Die aktuellen Veränderungen des Steuerrechts stets im Blick zu behalten, stellt Unternehmen vor große Herausforderungen, insbesondere in Zeiten zunehmend globaler Geschäftsaktivitäten. Mit unseren Kursangeboten möchten wir Sie bestmöglich auf die zukünftigen Herausforderungen in allen Steuerbereichen vorbereiten.

https://home.kpmg.com/de/de/home/services/tax/tax-kurse.html

Schauen Sie auch gerne unter folgendem Link in unser Angebot und informieren Sie sich über unsere Auswahl aktueller steuerlicher Themen (Inhouse-Kurs-Module):

https://home.kpmg.com/content/dam/kpmg/de/pdf/Themen/2017/170619_Inhouse_Schulungen_Formular.pdf

Digital Labour – Die Zukunft der Arbeit und wie Sie Transformation meistern

Donnerstag, 23. November 2017 ab 9:30 Uhr im „Alten Kesselhaus“, Areal Böhler in Düsseldorf

Inhalt

Die vierte industrielle Revolution ist in allen Branchen im vollen Gange. Jobs, die noch vor kurzer Zeit als nicht automatisierbar galten, können schon heute mithilfe von Robotics-Anwendungen bis hin zu künstlicher Intelligenz erledigt werden. Das Tempo, in dem sich die Arbeitswelt verändert, sorgt bei vielen für Verunsicherung.

Wie können Unternehmen die Chancen der Automatisierung im Backoffice nutzen? Welche Risiken sind zu vermeiden? Experten und Visionäre geben Einblicke in Technologien und Trends, die die Arbeitswelt in den nächsten Jahren transformieren werden. Unter anderem bieten eine Panel-Diskussion sowie ein interaktiver Marktplatz mit unseren Technologiepartnern über 150 Teilnehmern einen Tag lang die Chance, Digital Labour zu erleben und zu begreifen.

Das Event richtet sich branchenübergreifend an CFOs, Personal-, Steuer-, Rechnungswesen-, Einkaufs-, Vertriebsleitungen sowie an Abteilungsleiter mit Automatisierungsherausforderungen. Der Blick geht in die Zukunft. Der Blick geht in die Zukunft. Ziel des Symposiums ist es, konkrete Lösungen für die Fragen der Arbeitswelt von morgen aufzuzeigen. Wir bieten konkrete Lösungen für die Fragen der Arbeitswelt von morgen

Ansprechpartner

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Head of

Global Mobility Services

Peter J. Dolan

Partner

T +49 89 9282-3207 peterdolan@kpmg.com

Global Mobility Services

Berlin

Mathias Schubert Partner

T +49 30 2068-4424 mschubert@kpmg.com

Frankfurt am Main

Heidi Mennen

Partner

T +49 69 9587-1505 hmennen@kpmg.com

Hamburg

Frank Seidel

Partner

T +49 30 2068-4585 fseidel@kpmg.com

Köln

Ute Otto

Partner

T +49 221 2073-6373 uteotto@kpmg.com

Düsseldorf

Stefanie Vogler Partner

T +49 211 475-7378 svogler@kpmg.com

Mannheim

Hauke Poethkow Director

T +49 621 4267-305 hpoethkow@kpmg.com

München

Uwe Nowotnick

Partner

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