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Kreative Gedanken (Ukázka, strana 99)

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Deine Grenzen bestimmst DU SELBST. Die Menschen sagen oft, dass etwas nicht möglich ist, und es findet sich immer wieder jemand, der das Unmögliche ins Reale umwandelt. Es sind Leute, die die Grenzen überschreiten und an die Grenzwerte der „Normalität“ nicht glauben. Die äußeren Grenzen sind nur der Ausdruck der eingestellten Grenzen in unseren Gedanken. Das, was uns als unmöglich erscheint, ist für uns wirklich unmöglich und wird zu unserer Wahrheit. Die, die den höchsten Berg der Welt bestiegen haben oder in die tiefsten Gewässer getaucht haben, hatten keine Grenzen oder sie hatten sie irgendwo weiter gesetzt. Das, was du im Leben zustande bringst, ist ein Abbild der Einstellung, die du selbst bestimmst. Versuche wenigstens in einem Bereich deines Lebens die Grenzen zu versetzen und du wirst sehen, wie veränderlich sie sind.

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MORAL macht dich ABHÄNGIG von anderen Menschen und von ihrer eigenwilligen Anwendung. Die Moral wurde erfunden. Die Regeln für das menschliche Verhalten wurden aufgestellt. Wer hat sie festgelegt? Jemand in der Vergangenheit, in der Geschichte. Keiner weiß heute, wer das war und welchen Grund er dafür gehabt hat. Wenn die Regeln aufgestellt sind, werden wir zu deren Einhalten geführt. Wir wurden in die Bedingungen der Gegebenheit geboren. Unsere Taten sind meistens eine Reaktion auf etwas von außen. Wir gehen in die Arbeit, weil es „normal“ ist, wir werfen mit Moral um uns herum, weil es wohl „menschlich“ ist. Verwechsle nicht die Moral mit den inneren Werten des Menschen. Sie sind verschieden. Jede Gesellschaft muss eigene Regeln bestimmen, um funktionieren zu können, manche Gesellschaften gehen aber bei deren Aufstellung gegen die Natur des Menschen vor. Je sinnloser das System, desto härter sind die Regeln. Früher war es moralisch unbedenklich Hexen zu verbrennen, heute gilt es als unmenschlich. Daran kannst du sehen, wie es mit der Moral ist. Wenn das nächste Mal jemand dein Verhalten als unmoralisch bezeichnet, denk darüber nach, ob sich darin vielleicht eine Form von Manipulation versteckt oder ob es sich um einen Versuch handelt, dich dorthin zu bringen, wo er dich haben will. Fange an alle angeeigneten Verhaltensregeln infrage zu stellen und du wirst sehen, welche Absurditäten du entdeckst.

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MORAL wurde für VERLIERER erfunden, nicht für Sieger. Wenn die Menschen etwas nicht schaffen, berufen sie sich wenigstens auf die Moral: „Schaue ihn dir an, er ist reich, aber wie ist er zu solchem Reichtum gekommen? Bestimmt unmenschlich, durch einen Betrug.“ Wir sind so schwach, wie stark unsere Ausreden sind. Wer im Leben seinen Zielen folgt, sucht keine Ausreden über eine schlechte Startlinie oder tausende andere Gründe. Er hält Ausschau nach Gelegenheiten und denkt nach, wie er sie in seinem Leben nutzen kann. Die schwachen, ungeduldigen und faulen Leute blicken statt nach Gelegenheiten eher nach Gründen, warum sie etwas nicht machen sollen. Wenn ich etwas nicht kann, suche ich nach Gründen, mit denen ich erkläre, dass es nicht geht. Die, die sich im Leben nicht vom grauen Durchschnitt loslösen können, suchen nach Moral, um die Taten der Erfolgreichen zu erklären. Nachreden, Eifersucht und Kritik sind das Einzige, zu was sie fähig sind. Sei du selbst, dann brauchst du nicht ständig zu analysieren. Folge deinem Ziel und lass dich nicht in die Gewässer des Durchschnitts herunterziehen. Dort ist der Nährboden für die Moral.

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