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Stadttheater
MUSICAL
My fair Lady von Frederick Loewe & Alan Jay Lerner ab 04.04.27
Stadttheater
SYMPHONIEKONZERT Carmina Burana am 24. & 25.06.27
Casino Bern
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Kategorie 2 für CHF 262.– statt CHF 309.–Kategorie 3 für CHF 213.– statt CHF 251.–
Plätze nach Verfügbarkeit
Liebes Publikum
In Bern, dieser lebenswerten Stadt, gibt es ein Ritual, welches das ganze Glück des Friedens, den wir hier erleben dürfen, zum Ausdruck bringt: Regelmässig treffen wir uns in einem ruhigen Konzertsaal, werden gemeinsam still und lauschen der Musik. Ein Kollektiv hochbegabter Künstler*innen entfaltet sein ganzes Talent, um uns in Sphären hineinhören zu lassen, die sich jenseits der irdischen Existenz befinden. Wir transzendieren unser tägliches Sein. Damit das gelingt, laden wir gemeinsam mit unserem Chefdirigenten Krzysztof Urbański aussergewöhnliche Gäste zu uns ein: Die Ausnahme-Cellistin Sol Gabetta wird nicht nur zwei Konzertwochen bei uns spielen, sondern das Berner Symphonieorchester auch auf eine Spanien-Tournee begleiten, und die Saison eröffnet der Schweizer Starpianist Francesco Piemontesi. Wie Sie vielleicht verfolgen konnten, hat uns die grosszügige finanzielle Zuwendung einer Stiftung den notwendigen Kauf eines neuen Konzertflügels für das Casino Bern ermöglicht – und dieses wundervolle Instrument hat Francesco Piemontesi im Februar 2026 persönlich für uns im Hamburger Steinway-Werk ausgewählt. Die Einweihung durch ihn im Herbst mit den beiden Klavierkonzerten von Brahms wird einen ganz besonderen Moment für uns darstellen. Ebenfalls erfreulich ist, dass wir mit einem Konzertprogramm bei unserem befreundeten Orchestre de la Suisse Romande in Genf zu Gast sein dürfen, während sie dann im Frühjahr mit einem prachtvollen Konzert zu uns in die Bundesstadt kommen. Es gibt noch vieles anzukündigen, von unseren Gastdirigentinnen und -dirigenten Killian Farrell, Joana Mallwitz, Jader Bignamini, Erina Yashima, Constantinos Carydis und Han-Na Chang sowie unserer Opernchefdirigentin Alevtina Ioffe über die Solistinnen und Solisten Regula Mühlemann, Sergey Khachatryan, Renaud Capuçon, Edgar Moreau, Hélène Mercier, Kirill Gerstein, Katia Skanavi, Friedrich Thiele, Anna Vinnitskaya, Gil Shaham und Alexander Malofeev bis zu den vielfältigen Werken, die auf dem Programm stehen und die Sie den folgenden Seiten entnehmen werden.
Diese ganze Vielfalt aus Menschen und Werken steht in einer Ordnung zueinander, und diese Ordnung kann nur gewährleistet werden durch den Frieden, den wir in der Schweiz erleben. Dafür sind wir –unser Team und die über hundert Musiker und Musikerinnen des BSO – unendlich dankbar.
In diesem Sinne, auf eine gemeinsame neue Saison,
im Namen des ganzen Orchesters,

Werner Luginbühl

Florian Scholz
Stiftungsratspräsident Intendant
PS: Die Fotos auf den kommenden Seiten zeigen die Stimmführerinnen und Stimmführer des Berner Symphonieorchesters, also jene Musikerinnen und Musiker, die jeweils ihrer Instrumentengruppe voranstehen.

«Die Seele auf der Bühne lassen»
Cellistin Sol Gabetta und Chefdirigent Krzysztof Urbański über ihre künstlerische Partnerschaft, gemeinsames Musizieren und magische Bühnenmomente
Krzysztof Urbański und Sol Gabetta im Gespräch
Sol, Krzysztof, ihr beide kennt euch seit über anderthalb Jahrzehnten. Auf der Bühne seid ihr ein Dreamteam. Was ist das Geheimnis eurer künstlerischen Partnerschaft? Krzysztof Urbański Das ist eine grundlegende Frage des Musizierens. Musikmachen bedeutet meiner Meinung nach, Emotionen zu teilen. Und das ist wahrscheinlich der Kern dessen, was man ‹Chemie› nennt. Letztendlich ist es ganz einfach: Manche Menschen können besonders gut miteinander. Ich habe vom ersten Moment an gespürt, dass Sol eine unglaublich starke Persönlichkeit hat und alles gibt – und das auch noch auf eine sehr herzliche, sanfte, menschliche Weise. Sol, mit dir fühle ich mich auf der Bühne ausgesprochen wohl.
Sol Gabetta Das kann ich nur erwidern, lieber Kris! Mit dir Musik zu machen, ist etwas Besonderes, auch insofern, als es nicht viele Dirigenten gibt, mit denen ich meine Karriere fast gleichzeitig begonnen habe. Wir konnten unser Repertoire gemeinsam entwickeln. Auch haben wir Schlüsselmomente unserer Laufbahnen gemeinsam erlebt, zum Beispiel unser Debüt mit den Berliner Philharmonikern. So fühlt man sich wechselseitig getragen.
Ihr zieht neue Wege den ausgetretenen vor. Und manchmal geht ihr auch querfeldein …
Sol Gabetta Ja, so ist es. Das führt uns direkt zu Lutosławskis Cellokonzert (lacht). Ich spiele dieses Konzert dank dir, Kris. Du hast sechs oder sieben Jahre lang immer wieder hartnäckig davon gesprochen, bis ich eines Tages tatsächlich angefangen habe, es zu lernen.
Krzysztof Urbański Hat das nicht mehr als zehn Jahre gedauert (lacht)? Ich war immer überzeugt davon, dass du die ideale Interpretin für dieses Werk bist.
Krzysztof, wieso hast du nicht lockergelassen?
Krzysztof Urbański Ich hatte mich in Sols Klang verliebt. Sie hat die besondere Fähigkeit, auf dem Cello die menschliche Stimme zu imitieren. Wenn sie spielt, höre ich Worte, höre ich Botschaften. Ich weiss nicht, wie sie das macht – vielleicht auch durch eine besondere Art von Vibrato. Es berührt mich jedenfalls zutiefst.
Das heisst, Sol verfügt über jene Ausdruckskraft, die dir für Lutosławskis Cellokonzert vorschwebt?
Krzysztof Urbański Als ich Sol kennenlernte, wusste ich sofort: Dieses Stück braucht sie! Es braucht jemanden, der diese intime, persönliche Dimension verkörpern kann. Für mich ist dieses Konzert ein Dialog, ein Theaterstück – zutiefst psychologisch.
Krzysztof Urbański und Sol Gabetta im Gespräch
Es ist vor allem auch Drama, oder nicht?
Sol Gabetta Absolut. Drama und Konflikt machen das Wesen dieses Werkes aus.
Krzysztof Urbański Wir haben es mehrfach gespielt, und nun bringen wir es endlich nach Bern! Immer wieder haben wir sehr offen über das Werk gesprochen, sind in Ruhe die Partitur durchgegangen. Es lebt vom Dialog – genau wie unsere Zusammenarbeit.
Sol Gabetta Es hat mir sehr geholfen, mit dir über dieses Stück zu sprechen. Je tiefer ich eingetaucht bin, desto mehr habe ich gemerkt, wie speziell diese Struktur ist: ein Mikrokosmos auf persönlicher Ebene, der sich entfaltet, um Probleme auf gesellschaftlicher Ebene zu verhandeln. Manche Instrumentalkonzerte werden mit der Zeit ein Teil von dir – als wären sie für dich geschrieben. Doch bei Lutosławski ist das anders: Dieses Werk ist so stark, dass es sich fast dagegen wehrt, dein ‹eigenes› zu werden.
Schon der Werkbeginn ist auf sehr originelle Weise minimalistisch.
Sol Gabetta Ja, diese Anfangskadenz ist genial. Lutosławski geht von kleinstmöglichen Zellen aus, die er später entfaltet und entwickelt. Da herrscht eine enorme Konzentration vor, die jedem Ton und jeder Pause eine grosse Bedeutung verleiht. Krzysztof Urbański Er war auch Mathematiker, und das sieht man in seiner Musik: Alles ist minutiös strukturiert. Und doch ist seine Musik keine ‹Kopfgeburt›, denn sie ist tiefschürfend emotional. Diese Balance ist einzigartig. Ich hatte das grosse Glück, die Paul Sacher Stiftung in Basel besuchen zu können, wo sich das Manuskript des Konzerts und viele kleine Zettel befinden, auf denen Lutosławski Skizzen gemacht hat. Da stehen mehr Zahlen und Diagramme als Noten.
Spürt ihr hinter diesem Cellokonzert auch eine politische Dimension? Manche interpretieren das Stück als Konflikt zwischen einem freiheitsstrebenden Individuum und dem einschränkenden System.
Krzysztof Urbański Man muss sich vergegenwärtigen, dass Lutosławski dieses Werk im kommunistischen Polen der 1970er-Jahre komponierte, noch unter der russischen Vorherrschaft. Insofern ist diese Interpretation nicht abwegig. Und doch war man da schon freier als in den 50er- und 60er-Jahren, als Künstler gezwungen waren, Musik für einen bestimmten Zweck und gemäss einer bestimmten Ästhetik zu schreiben. Ich will das Werk keinesfalls auf seine politischen Konnotationen reduziert wissen.
Krzysztof Urbański und Sol Gabetta im Gespräch
Was also ist das Universelle an dieser Musik?
Krzysztof Urbański Wie findet sich der Mensch in der Gesellschaft zurecht? Was bedeutet es, ein Individuum zu sein? Das sind existenzielle Fragen, die diese Musik für mein Empfinden aufwirft.
Sol Gabetta Es gibt nur sehr wenige Stücke, bei denen man nach der Darbietung das Gefühl hat, seine Seele auf der Bühne gelassen zu haben und mit leerem Körper wieder in die Garderobe zu gehen. Dieses ist eines davon. Man kann die Technik üben – aber nicht diese emotionale Dimension. Jeden Abend muss ich hoffen, dass ich innerlich bereit bin, alles zu geben. Das macht dieses Werk so schwierig. Wenn man seine Seele nicht auf der Bühne lässt, glaube ich nicht, dass das Stück dieses hohe Mass an Menschlichkeit erreichen kann.
Krzysztof Urbański Sol, du bist ziemlich selbstkritisch. Deine Interpretation ist so tiefgründig und ehrlich. Und ganz nebenbei sind die technischen Herausforderungen immens. Das hat einen Grund: Das Stück wurde für den Jahrhundertcellisten Mstislaw Rostropowitsch geschrieben. Als Lutosławski ihn fragte, was technisch möglich sei, sagte er sinngemäss: «Ich bin das Cello. Du schreibst die Musik. Überlass mir die schwierigen Dinge!»
Deshalb gibt es in diesem Werk keine technischen Grenzen.
Sol Gabetta Rostropowitsch ist unerreichbar. Er konnte alles, einfach alles – technisch, musikalisch, emotional.
Das andere Werk, das ihr für die Residenz ausgewählt habt –
Dmitrij Schostakowitschs erstes Cellokonzert – hat ebenfalls Rostropowitsch uraufgeführt.
Krzysztof Urbański Da gibt es diese Anekdote, dass
Rostropowitsch das Werk in vier Tagen gelernt und auswendig gespielt habe. Begegnungen grosser Persönlichkeiten schaffen Werke für die Ewigkeit. Sol, erzähl uns deine persönliche Geschichte, die dich mit Schostakowitschs erstem Cellokonzert verbindet!
Sol Gabetta Ich spiele es seit meinem vierzehnten Lebensjahr. Ich kann, während ich den Cellopart spiele, jede Orchesterstimme deiner Wahl mitsingen (lacht). Bei allen grossen Wettbewerben, an denen ich teilgenommen habe, war dieses Cellokonzert mein ‹warhorse›, wie man auf Englisch so schön sagt. Ich hatte das grosse Glück, dieses Stück mit Ivan Monighetti zu lernen. Er war der letzte Schüler von Rostropowitsch. Er hat mir als Kind dieses Repertoire weitergegeben. Und all die Gedanken und Ideen, die er von Rostropowitsch erhalten hat, waren noch so klar vorhanden, als wären Rostropowitsch und indirekt auch Schostakowitsch anwesend. Die beiden Konzerte von Lutosławski und Schostakowitsch sind zwei Klassiker des 20. Jahrhunderts – und dabei so verschieden wie Tag und Nacht.
Sol Gabetta Im Ersten Konzert von Schostakowitsch hast du, lapidar gesagt, erst einmal zwei Sätze, um dich aufzuwärmen, dich auf der Bühne wohlzufühlen. Bei Lutosławski gibt’s nichts dergleichen. Das ist ein Kaltstart! Da muss ich in höchstem Masse fokussiert auf die Bühne kommen. Niemand sollte mich vorher ansprechen, denn ich werde keine Zeit haben, um mir auf dem Podium zu sagen: «Okay, ich bin hier, das ist mein Raum.»
Krzysztof Urbański Ich möchte noch etwas zu diesem faszinierenden Werkbeginn sagen: Das Metronom hat Lutosławski mit etwa 60 Schlägen pro Minute angegeben. Das heisst, der Anfang soll wie eine Uhr tönen. Ich stelle mir da eine Szene vor: Lutosławski sitzt am Nachmittag in seiner Wohnung in Warschau, raucht eine Zigarette, trinkt Kaffee, ist fast am Einschlafen, und all diese unglaublichen musikalischen Ideen kommen zu ihm wie Gemälde zu Salvador Dalí – an der Grenze zwischen Realität und Unterbewusstsein. Und dann erschafft er, wie Dalí, diese surreale Welt, in der Uhren schmelzen und seltsame Dinge geschehen. Sol, es muss stressig sein, so zu beginnen: Man kommt auf die Bühne, es gibt keine Ouvertüre, auch keine Orchestereinleitung. Stattdessen beginnt man den Abend sofort in diesem Trance-Zustand. Und du machst das so perfekt, so spannungsgeladen, Sol! Vom ersten Ton an fühlt es sich an, als würde ein Scheinwerfer angehen und die Welt verschwinden.
Sol Gabetta Es ist die Gleichzeitigkeit von Bewusstsein und Nicht-Bewusstsein. In uns allen gibt es diese zwei Ebenen: Einerseits spürt man den Impuls, etwas zu tun. Andererseits weiss man, dass man es vielleicht besser lassen sollte. Die Uhr steht für die Zeit, die unaufhaltsam verstreicht. Die anderen Elemente symbolisieren die eigenen Gedanken: Was mache ich mit dieser Zeit, mit dieser Situation? Für mich ist das ein zutiefst introspektiver Prozess. Und genau darin liegt die grösste Schwierigkeit: Es ist, als würde man sich selbst im Spiegel gegenüberstehen und alles sehen – gerade auch die eigenen Schwächen. Diese Momente, in denen man akzeptieren muss: Eigentlich sollte ich das eine tun, aber ich will etwas anderes. Diese inneren Dialoge kennt ihr sicher. Dabei geht es noch gar nicht um das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. Der eigentliche Konflikt beginnt viel früher – in einem selbst nämlich. Du gegen dich selbst. Deshalb ist dieser Werkanfang so schwer: weil man gewissermassen zwei Personen zugleich ist.
Krzysztof Urbański und Sol Gabetta im Gespräch
Sol, was machst du direkt vor deinem Auftritt? Meditierst du?
Sol Gabetta Ich spiele in der Garderobe tatsächlich diesen vierminütigen Anfang. Ich rekapituliere meine emotionale Richtung. Wenn ich sie verliere, verliere ich das gesamte Konzept. Wenn ich hingegen mit gutem Material beginne, kann das Orchester damit arbeiten – sonst übernimmt es das ‹schlechte› Material. Wenn der solistische Anfang nicht klar ist, ist es für das Orchester schwer, eine grosse Interpretation zu entwickeln.
Die Orchestermusiker*innen spielen in Lutosławskis Konzert oft unabhängig im eigenen Tempo, bis deine Gestik, Krzysztof, sie wieder synchronisiert. Wieso diese Gratwanderung zwischen Freiheit und Kontrolle?
Krzysztof Urbański Das ist in der Tat etwas Eigentümliches. Aleatorik kann im Extremfall Chaos bedeuten, doch bei ihm ist es eine kontrollierte Aleatorik. Die Tonhöhen sind festgelegt, der Dirigent steuert den Ablauf – und doch entsteht etwas, das sich nicht traditionell notieren liesse. Diese ‹kontrollierte Freiheit› erzeugt Klangwolken, die chaotisch wirken, aber stark strukturiert sind. Deshalb klingt Lutosławski immer wie Lutosławski – egal wer es spielt. Seine Klangvorstellung ist einzigartig. Er gehört zu den wenigen Komponisten, die man nach wenigen Sekunden erkennt. Und ich glaube, seine Zeit kommt erst noch.
Sol Gabetta Es ist ein Paradox: Struktur ist der Beginn von Freiheit. Wenn ich eine klare Vorstellung habe, kann ich auf der Bühne frei sein. Viele suchen in Struktur ihre Sicherheit. Ich jedoch möchte darin vielmehr meine Freiheit suchen. Wenn jemand von meinen Studierenden anfängt, wie ich zu spielen, also mich zu imitieren, werde ich wütend (lacht). Man muss seine eigene Stimme finden.
Mit wem würdet ihr lieber Kaffee trinken – Lutosławski oder Schostakowitsch?
Krzysztof Urbański Mit Lutosławski! Sein Geist fasziniert mich. Ein Gespräch mit ihm wäre wahrscheinlich eine Offenbarung. Schostakowitsch – so sehr ich seine Musik auch bewundere – war angeblich recht verschlossen. Unter Umständen würde man gar nichts erfahren, ausser vielleicht über Fussball. Das war seine grosse Leidenschaft, neben der Musik.
Sol Gabetta (überlegt) Auch mit Lutosławski! Schostakowitsch kannte ich durch seine Musik und auch durch meinen Lehrer schon als Kind sehr gut. Ich würde Lutosławski gerne fragen, wie er auf diesen sonderbaren Anfang gekommen ist. Und vielleicht würde ich ihn bitten, noch ein zweites Cellokonzert zu schreiben.
Francesco Piemontesi über Brahms
Ein Händchen für Brahms
Francesco Piemontesi über einen Glücksfund, den idealen Flügelklang und die schönsten Klavierkonzerte
Lieber Francesco, gab es in deiner Kindheit ein Schlüsselerlebnis, das deine Liebe zur Romantik und insbesondere zu Brahms geweckt hat?
Eines Tages – ich war zehn oder elf Jahre alt – fand ich eine Platte bei uns im Keller: die beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms, gespielt von Wilhelm Backhaus mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Karl Böhm. Das war ein Schock: der dunkle Orchesterklang und das Klavier mit seiner unglaublichen Fülle und Virtuosität – faszinierend! Kaum hatte das Orchester eingesetzt, wirkte das auf mich wie die grösste je geschriebene Symphonie. In diesem zarten Alter die deutsche Romantik zu erleben, war für mich ein Wendepunkt. Aus einem Elternhaus stammend, in dem vor allem Barockmusik gehört wurde, war es diese romantische Klangwelt, die mich wie kaum eine andere in ihren Bann gezogen hat.
Brahms wird oft als der «ernste Norddeutsche» porträtiert, dessen Musik schwer und melancholisch ist. Ist dieses Bild deiner Meinung nach gerechtfertigt? Brahms gilt in vielen Köpfen als schwermütig, doch seine Musik ist weitaus vielschichtiger. Es gibt berührend helle Stellen, Humorvolles, Tänzerisches – besonders im vierten Satz des zweiten Konzerts; sodann Heroisches ohne Schwermut im ersten Satz, poetische langsame Sätze, die voller Licht und Lebensfreude sind. Ich suche im Musizieren eine Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten. Übrigens unterstreicht auch Backhaus in seinem Spiel gerne die helleren Farben. Diese frühe Hörerfahrung war für mich wegweisend: Brahms nicht monumental schwer zu spielen.
Man sagt, dass man für bestimmte Komponist*innen auch die richtige körperliche Veranlagung mitbringen müsse. Spielt die Anatomie der Hände bei Brahms eine so grosse Rolle?
Tatsächlich hört man oft, dass man für Brahms bestimmte Hände brauche. Das ist ein Klischee, aber an Klischees ist oft was Wahres dran. Es ist wie bei einem Sänger, der sagt: «Ich kann einen Wotan singen, aber keine Mozartpartie». Für mich ist das feine, ziselierte Repertoire herausfordernd, weil meine Hände ziemlich gross und dick sind (lacht). In Warschau sieht man auf einem Platz einen riesigen Abguss von Chopins Hand – etwa zwei Meter gross. Chopin hatte Hände wie eine Spinne, unglaublich dünn. Für Kolleg*innen mit solchen Händen ist das Spielen von Chopin
Francesco Piemontesi, geboren 1983 in Locarno, begann sein Klavierstudium im Alter von 15 Jahren am Konservatorium in Lugano. Der Pianist zählt zu den prägenden Interpreten der klassischen und romantischen Klavierliteratur. Ausgebildet bei Arie Vardi und Alfred Brendel sowie entscheidend beeinflusst von Cécile Ousset, entwickelte er einen unverwechselbar feinsinnigen Klang. Internationale Auftritte in Konzertsälen wie der Carnegie Hall zeugen von seiner herausragenden Stellung. Piemontesi kombiniert in seinem Spiel Subtilität mit einer brillanten Kraft und gehört damit zu den international gefragtesten Pianisten seiner Generation.

leicht. Meine Hände dagegen sind eher für Brahms gemacht: Ich lege die Hände auf die Tastatur und der Brahms-Klang entsteht – ohne grossen Effort. Wie schön, dass diese physische Disposition mit meiner musikalischen Vorliebe zusammentrifft (lacht).
Du hast einen neuen Konzertflügel für das Berner Symphonieorchester ausgewählt. Wie klingt dein Wunschinstrument?
Ich mag Flügel, die den Saal füllen, gross und rund klingen, ein grosses Farbenspektrum aufweisen, nie «schreien», aber auch perkussiv sind, wenn die Musik es erfordert. Der neue Flügel, den wir im Februar 2026 in Hamburg in der Fabrik von Steinway & Sons für das Berner Symphonieorchester ausgesucht haben, entspricht diesem Ideal: gross, rund, farbig, expressiv – geradezu perfekt für diese Krönungen des Klavierrepertoires.
Mit dem BSO spielst du beide Klavierkonzerte von Brahms. Wie würdest du sie in aller Kürze charakterisieren?
Das erste Konzert ist heroisch, kämpferisch, voller Kraft. Das zweite Konzert kommt differenzierter daher, wunderschön kammermusikalisch, besonders im dritten und vierten Satz. Wer die Werke noch nie gehört hat, ist eingeladen, mit offenem Geist ins Konzert zu kommen und sich inspirieren zu lassen. Ich versichere: Diese beiden Instrumentalkonzerte gehören zu den grössten und schönsten, die je geschrieben wurden. Brahms legte alles in seine Klavierkonzerte hinein, was er über die Welt ausdrücken wollte. Diese Musik ist episch, monumental, poetisch, ja zutiefst menschlich. Meine Aufgabe ist es, diese Werke in einen Dialog mit dem Publikum zu bringen – Musik ist Kommunikation zwischen Werk, Interpret*innen und Publikum.
Konzertübersicht 2026/27
Sa
22.08.26
20:30
Do & Fr
03. & 04.09.26
19:30
Einführung 18:30
Do & Fr
22. & 23.10.26
19:30
Einführung 18:30
Mi & Fr
04. & 06.11.26
19:30
Einführung 18:30
Do & Fr
19. & 20.11.26
19:30
Einführung 18:30
Do & Fr
03. & 04.12.26
19:30
Einführung 18:30
Extrakonzert
Openair-Konzert auf dem Bundesplatz
Killian Farrell | Regula Mühlemann
Fabio Dorizzi
1. Symphoniekonzert
Also sprach Zarathustra
Krzysztof Urbański
Francesco Piemontesi
2. Symphoniekonzert
Mahlers Neunte
Joana Mallwitz
3. Symphoniekonzert
Lieben Sie Brahms?
Krzysztof Urbański
Francesco Piemontesi
4. Symphoniekonzert
Roma!
Jader Bignamini | Sergey Khachatryan
5. Symphoniekonzert
Scheherazade
Krzysztof Urbański | Renaud Capuçon
Edgar Moreau | Hélène Mercier
Bundesplatz S. 24
Casino Bern, Grosser Saal S. 26
Casino Bern, Grosser Saal S. 27
Casino Bern, Grosser Saal S. 29
Casino Bern, Grosser Saal S. 30
Casino Bern, Grosser Saal S. 32
14:00 & 17:00 10.01.27
Fr & Sa
01. & 02.01.27
17:00
Do & Fr 21. & 22.01.27
Einführung 18:30
Do & Fr 04. & 05.02.27 19:30
Einführung 18:30
Do & Fr
18. & 19.02.27 19:30
Einführung 18:30
Do & Fr
18. & 19.03.27
19:30
Einführung 18:30
So 11.04.27 15:00
Do & Fr
15. & 16.04.27
19:30
Einführung 18:30
Fr 30.04.27
19:30
1. Familienkonzert Der kleine Prinz 6 +
Extrakonzert
Neujahrskonzert:
Rachmaninow bittet zum Tanz
Erina Yashima | Kirill Gerstein
Katia Skanavi
6. Symphoniekonzert
Schumann am Rhein
Constantinos Carydis | Friedrich Thiele
2. Familienkonzert
Das kleine Ich-bin-ich 5 +
7. Symphoniekonzert
Romeo und Julia
Krzysztof Urbański | Anna Vinnitskaya
8. Symphoniekonzert
Dvořáks Siebte
Krzysztof Urbański | Sol Gabetta
9. Symphoniekonzert
Fantastique
Han-Na Chang | Gil Shaham
3. Familienkonzert
Jeanloup & Etienne – Der Orchesterclown 6 +
10. Symphoniekonzert
Feuervogel
Krzysztof Urbański | Sol Gabetta
Gastkonzert
Orchestre de la Suisse Romande
Rendezvous mit Rachmaninow
Tugan Sokhiev | Yefim Bronfman
Casino Bern, Grosser Saal
Casino Bern, Grosser Saal
Casino Bern, Grosser Saal
Casino Bern, Grosser Saal
Casino Bern, Grosser Saal S. 39
Casino Bern, Grosser Saal S. 40
Casino Bern, Grosser Saal S. 66
Casino Bern, Grosser Saal S. 42
Casino Bern, Grosser Saal S. 43
Sa 01.05.27 15:00
Do & Fr
10. & 11.06.27
19:30
Einführung 18:30
Do & Fr
24. & 25.06.27
19:30
Einführung 18:30
4. Familienkonzert
Heimwärts 6 +
11. Symphoniekonzert
Wahlverwandtschaft
Alevtina Ioffe | Alexander Malofeev
12. Symphoniekonzert
Carmina Burana
Krzysztof Urbański | Juliana Zara
Angel Raii Gomez | Jonathan McGovern
Philharmonischer Chor Warschau
Solothurner Singknaben
Casino Bern, Grosser Saal S. 68
Casino Bern, Grosser Saal S. 44
Casino Bern, Grosser Saal S. 47 Fr & Sa 02. & 03.07.27 19:30 So 04.07.27 16:00
Das BSO spielt auch ...
Sa 19.09.26 La traviata Oper von Giuseppe Verdi Stadttheater
Sa 17.10.26 Morgana Tanzstück von Giuseppe Spota
Stadttheater
Sa 14.11.26 Don Giovanni Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Stadttheater
Sa 16.01.27
Cavalleria rusticana | Pagliacci
Opern von Pietro Mascagni & Ruggero Leoncavallo Stadttheater
Sa 06.03.27 Xerxes Oper von Georg Friedrich Händel Stadttheater
So 04.04.27 My fair Lady Musical von Frederick Loewe & Alan Jay Lerner Stadttheater
So 06.06.27
Ophelias Flügel Oper von Sarah Nemtsov UA Stadttheater
Das gesamte Saisonprogramm 2026 / 27 der Oper Bern, des Schauspiels Bern und von Bern Ballett finden Sie in einem separaten Spielzeitheft.
Das
Theater zum halben Preis
Ausgewählte Vorstellungen bieten wir zum halben Preis an. Welche Vorstellungen das sind, entnehmen Sie unserem Monatsspielplan oder unserer Website. Als Newsletter-Abonnent*in profitieren Sie zusätzlich und bekommen jeden Monat exklusiven Zugang zu Halbpreistickets für eine ausgewählte Vorstellung.
80 % Ermässigung mit der KulturLegi
Inhaber*innen der KulturLegi erhalten im Vorverkauf und an der Abendkasse 80 % Rabatt auf alle Plätze. Mehr Infos auf Seite 89.
Freier Eintritt für junge Mitglieder des Club Bühnen Bern
Junge Mitglieder des Club Bühnen Bern bis 30 und in Ausbildung erhalten für alle Vorstellungen einen Gratiseintritt an der Abendkasse. Die Mitgliedschaft kostet pro Saison 150 Franken. Mehr Infos und Anmeldung unter: www.club-buehnenbern.ch oder an der Billettkasse.
Zugänglichkeit
In allen Spielstätten ist ein hindernisfreier Zugang gewährleistet. Höranlagen und Bildschirme für Übertitel sind vorhanden. Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt und Assistenzhunde sind willkommen. Des Weiteren bieten wir Relaxed Performances und kostenlose Kinderbetreuung an. Mehr Infos auf Seite 86 .
Freier Eintritt mit dem Kultur-GA
Kultur-GA-Abonnent*innen erhalten bei uns an der Abendkasse freien Eintritt auf alle noch verfügbaren Plätze. Mit dem Kultur-GA bekommen junge Menschen bis 26 freien Eintritt zu kulturellen Veranstaltungen, Festivals, Konzerten und Filmclubs der beteiligten Institutionen. Mehr Infos unter: www.kulturga.ch
Insider Club Oper & BSO
Mit dem Insider Club können junge Erwachsene bis und mit 30 für 5 Franken ausgewählte Opern und Symphoniekonzerte besuchen und im Anschluss das Gesehene und Gehörte in einem lockeren Rahmen untereinander sowie mit künstlerisch Verantwortlichen oder Beteiligten der Produktion besprechen. Mehr Infos auf Seite 73
Für alle unter 30
Kinder, Jugendliche und Auszubildende bis 30 erhalten 50 % Ermässigung im Vorverkauf – und an der Abendkasse Tickets für nur 15 Franken.
Öffentliche Proben
Berner
Symphonieorchester
Sie erhalten einen Vorgeschmack auf das Symphoniekonzert der Woche und erleben den*die Dirigent*in bei der Arbeit mit dem Orchester in einer normalen Probensituation. Der Probenbesuch ist kostenlos, in einer kurzen Einführung wird auf das Programm eingestimmt.
1. Symphoniekonzert
Mi, 02.09.26, 09:30
5. Symphoniekonzert
Mi, 02.12.26, 11:00
9. Symphoniekonzert
Di, 16.03.27, 11:00 jeweils im Casino Bern
Öffentliche Proben
Bern Ballett
Erleben Sie hautnah, wie die Tanzproduktionen von Bern Ballett entstehen. Sie erhalten Informationen zu den Choreografien und erleben den Probenalltag. Kostenlose Tickets sind an der Billettkasse oder im Webshop erhältlich – für die Proben im Tanzstudio Vidmar ab sechs Wochen vor dem jeweiligen Termin.
Morgana
Do, 10.09.26, Tanzstudio Vidmar
Do, 08.10.26, Stadttheater
Echoes of a Future
Do, 12.11.26, Tanzstudio Vidmar
Do, 14.01.27, Vidmar 1
SYNERGY INC. or How to Fix a Broken Heart
Do, 04.03.27, Tanzstudio Vidmar
Do, 22.04.27, Vidmar 1
Next Generation
Do, 17.06.27, Vidmar + jeweils um 18:00
Sonntags-Matinee Oper
Bereits vor der Premiere können Sie zu jeder Opern-Produktion einen Einblick in die kommende Inszenierung erhalten. In den Matineen erläutern die beteiligten Künstler*innen ihre konzeptionellen Ansätze, erzählen von ihren Herangehensweisen und geben erste musikalische Kostproben. Eintritt frei.
La traviata
So, 06.09.26
Don Giovanni
So, 08.11.26
Cavalleria rusticana | Pagliacci
So, 03.01.27
Xerxes
So, 21.02.27
My fair Lady
So, 21.03.27
Ophelias Flügel
So, 23.05.27
jeweils um 11:00 im Stadttheater
Kinderbetreuung
Zu einigen Sonntagnachmittagsvorstellungen bieten wir im Stadttheater eine Betreuung für 3- bis 12-jährige Kinder an. Anmeldung jeweils bis Freitag vor Vorstellungstermin um 12:00 mit Angabe des Alters der Kinder und Ihrer Telefonnummer an kasse@buehnenbern.ch oder Tel. 031 329 52 52. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt.
Morgana
So, 22.11.26
La traviata
So, 27.12.26
Cavalleria rusticana | Pagliacci
So, 24.01.27
Don Giovanni
So, 28.02.27
Xerxes
So, 21.03.27
My fair Lady
So, 20.06.27

David Guerchovitch, Alexis Vincent, Isabelle Magnenat, Daniele D’Andria

Symphonie& Extrakonzerte
22.08.2026
20:30
Bundesplatz Bern
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Casino Bern statt.
OPENAIR-KONZERT AUF DEM BUNDESPLATZ Eintritt
Killian Farrell
Dirigent
Regula Mühlemann
Sopran
Fabio Dorizzi
Tenor
Neuabonnent*innen desBernerSymphonieWillkommensorchesterserhaltenalsgeschenkeinen exklusivenSitzplatz.Lösen Siebiszum15.August26 IhrAboundgeniessen SiedasKonzert mitbesterSicht!

-> Edward Elgar (1857–1934)
Cockaigne Overture «In London Town» op. 40 (1900/01) (15')
-> Eric Coates (1886–1957)
London, Suite for Orchestra (1933) (15')
-> Frederick Loewe (1901–1988)
Aus My fair Lady (1956):
Ouvertüre (4')
«Wouldn’t It Be Loverly» (4')
«On the Street Where You Live» (5')
«I Could Have Danced All Night» (4')
Aus Brigadoon (1947):
Ouvertüre (3')
«The Heather on the Hill» (3')
-> Harold Arlen (1905–1986)
Suite aus The Wizard of Oz (1939) (10')
«Somewhere Over the Rainbow» (5')
-> Richard Rodgers (1902–1979)
Aus Carousel (1945):
«If I Loved You» (8') «Waltz» (8')
Auf der wohl schönsten Openair-Konzertbühne der Schweiz, dem Berner Bundesplatz, findet auch in diesem Jahr wieder der Auftakt der Berner Konzertsaison statt. Heuer geht es dabei «very british» zu: Edward Elgar und Eric Coates zelebrieren in ihren Werken die pulsierende Hauptstadt London. Dorthin führt uns auch das Musical My fair Lady: Die Schweizer Starsopranistin Regula Mühlemann schlüpft in die Rolle der Blumenverkäuferin Eliza Doolittle, die den Sprung in die «bessere» Gesellschaft schafft. Unter der Leitung des irischen Dirigenten Killian Farrell verweilen wir in der Welt des Musicals: Nach einem musikalischen Ausflug in das verhexte schottische Dorf Brigadoon treten wir ein ins Zauberland von Oz und in die opulente Klangwelt des Rodgers & Hammerstein-Klassikers Carousel. Wir danken der Hauptsponsorin

Milko Raspanti, Samuel Walter
Do 03.09.2026
19:30
Fr 04.09.2026
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Krzysztof Urbański
Dirigent
Francesco Piemontesi
Klavier
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 03.09.26 18:30
Fr 04.09.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Burgergemeinde Bern
ALSO SPRACH ZARATHUSTRA
-> Johannes Brahms (1833–1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878–81) (48')
-> Richard Strauss (1864–1949)
Also sprach Zarathustra, Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche op. 30 (1896) (35')
Chefdirigent Krzysztof Urbański widmet sich im ersten Symphoniekonzert der Saison einem der grossen Klassiker des Konzertrepertoires: Richard Strauss’ Tondichtung Also sprach Zarathustra. Inspiriert von Friedrich Nietzsches gleichnamigem philosophischen Werk rund um die Entstehung eines Übermenschen und den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen, schuf Strauss einen musikalischen Kosmos, dessen suggestive Kraft auch in Filmen wie Stanley Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum Verwendung fand. Dass Nietzsche seine erhabenen Ideen einst im bündnerischen Engadin entwickelte, beweist, welch grossen Einfluss eine Landschaft bisweilen auf den Geist ausüben kann. Johannes Brahms etwa komponierte sein zweites Klavierkonzert nach einer glücklichen Italienreise – und würzte das Werk mit viel südlichem Aroma. Der international gefeierte Schweizer Pianist Francesco Piemontesi wird Brahms’ «viersätzige Symphonie mit obligatem Klavier», wie Kritikerpapst Eduard Hanslick das anspruchsvolle Werk einst beschrieb, in Bern interpretieren.
MAHLERS NEUNTE
-> Gustav Mahler (1860–1911)
Symphonie Nr. 9 (1909 / 10) (85')
Joana Mallwitz, eine der erfolgreichsten Dirigentinnen der Gegenwart und unlängst als Protagonistin des gefeierten Doku-Portäts Momentum in den Schweizer Kinos präsent, ist zurück in Bern – mit Gustav Mahlers epochaler Symphonie Nr. 9. In seinem letzten vollendeten Werk blickt Mahler an der Schwelle zum Jenseits auf eine Welt zurück, die sich wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Untergang befindet. Mit musikalischen Mitteln erspürt der Komponist nicht nur den Puls der Gesellschaft, sondern verarbeitet auch seinen ganz persönlichen Schmerz. So verwendet Mahler in seiner Trauer über den frühen Tod seiner Tochter Maria Anna etwa ein musikalisches Zitat aus seinen Kindertotenliedern. Mahlers Schwanengesang markiert gleichzeitig den Aufbruch in eine neue Zeit und gilt als «das erste Werk der Neuen Musik» (Alban Berg). Und so ist Mahlers Neunte vieles gleichzeitig: Endpunkt und Ausblick, ein zwischen Weltschmerz und Ironie changierendes Requiem – und ein berührendes musikalisches Testament.
Do 22.10.2026
19:30
Fr 23.10.2026
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Joana Mallwitz Dirigentin
Grosses Abo Konzert Kleines Abo Konzert A
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 22.10.26 18:30
Fr 23.10.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois Konzertvorschau:
Unter dem Patronat des

Yutaka Mitsunaga, Julia Malkova
LIEBEN SIE BRAHMS?
-> Johannes Brahms (1833–1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854–59) (50')
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877) (40')
Nachdem sich Chefdirigent Krzysztof Urbański und der Schweizer Starpianist Francesco Piemontesi zu Beginn der Saison dem zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms gewidmet haben, steht nun auch das Erste auf dem Programm. Wurde das Werk nach seiner Uraufführung 1859 vom Publikum zunächst mit Ablehnung gestraft, gilt es heute als ein Paradestück der Klavierliteratur. Brahms hatte lange mit der Komposition seines ersten Klavierkonzerts gerungen – wie auch mit seiner ersten Symphonie. Seine zweite Symphonie jedoch komponierte er im sommerlichen Schaffensrausch vor der traumhaften Kulisse des Kärntner Wörthersees.
Mit dem Programm des 3. Symphoniekonzerts ist das Berner Symphonieorchester mit Krzysztof Urbański und Francesco Piemontesi am 5. November 2026 in der Victoria Hall in Genf zu Gast.
Mi 04.11.2026
19:30 Fr 06.11.2026
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Krzysztof Urbański
Dirigent
Francesco Piemontesi Klavier
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Mi 04.11.26 18:30 Fr 06.11.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
Merci
19:30
Fr 20.11.2026
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Jader Bignamini
Dirigent
Sergey Khachatryan
Violine
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 19.11.26 18:30
Fr 20.11.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
ROMA!
-> Rhiannon Giddens (*1977) / Michael Abels (*1962)
Ouvertüre zur Oper Omar (2022) (5')
-> Jean Sibelius (1865–1957)
Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 (1903 / 04, rev. 1905) (35')
-> Ottorino Respighi (1879–1936)
Fontane di Roma (1916) (18')
Pini di Roma (1924) (22')
Von Würde und Freiheit träumte der muslimische Gelehrte und als Sklave nach Amerika verschleppte Omar ibn Said, dem Rhiannon Giddens und Michael Abels in ihrer 2022 uraufgeführten und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Oper Omar ein musikalisches Denkmal setzten. Jean Sibelius wiederum träumte von einer Karriere auf der Violine und bewarb sich als Geiger einst sogar bei den Wiener Philharmonikern – ohne Erfolg. Dafür widmete der Finne seinem Lieblingsinstrument sein einziges Instrumentalkonzert. Mit seinem nordischrhapsodischen Tonfall gehört das Violinkonzert d-Moll zu den beliebtesten Werken der Geigenliteratur und wird in Bern vom gefeierten armenischen Geiger Sergey Khachatryan interpretiert. In südliche Gefilde führen die Werke des Italieners Ottorino Respighi, dessen musikalische Träume nach Rom locken: In Fontane di Roma besang Respighi die Brunnen der Ewigen Stadt, in Pini di Roma huldigte er der Schönheit der Pinien – und trat mit seinen Tondichtungen den Beweis an, dass Italien nicht nur das Land der Oper, sondern auch eine Hochburg der symphonischen Musik ist. Der italienische Pultstar Jader Bignamini, u. a. Musikdirektor des Detroit Symphony Orchestra, wird Respighis Musik mit viel Italianità zum Klingen bringen.

Anouk Terriez, Theresa Bokány
Do 03.12.2026
19:30
Fr 04.12.2026
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Krzysztof Urbański
Dirigent
Renaud Capuçon
Violine
Edgar Moreau
Violoncello
Hélène Mercier
Klavier
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 03.12.26 18:30
Fr 04.12.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
SCHEHERAZADE
-> Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 «Tripelkonzert» (1803 / 04) (35')
-> Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908)
Scheherazade. Symphonische Suite op. 35 (1888) (45')
Sie war die Urmutter aller Netflix-Serien: Prinzessin Scheherazade beendete ihre Geschichten allabendlich mit einem Cliffhanger, um den blutrünstigen König Schahryâr bei Lust und Laune zu halten. Nikolai Rimski-Korsakow widmete der mythischen Erzählerin der Märchen aus 1001 Nacht eine üppig-orientalische Tondichtung, die dem erzählerischen Fluss ihrer Geschichten folgt. Nicht weniger spannungsgeladen ist das charmant-perlende Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven: Als Konzertstück für gleich drei Soloinstrumente und Orchester nimmt es eine Sonderstellung im klassischen Repertoire ein. Aber auch im Schaffen Beethovens gilt es als Ausnahmewerk – als «Intermezzo im französischen Stil» (Leon Plantinga). Wie gut, dass sich in Bern gleich drei französische Musikstars dieses Werkes annehmen: Geiger Renaud Capuçon, Cellist Edgar Moreau und Pianistin Hélène Mercier! Am Pult: Chefdirigent Krzysztof Urbański.
NEUJAHRSKONZERT: RACHMANINOW BITTET ZUM TANZ
-> Joan Tower (*1938)
Fanfare for the Uncommon Woman Nr. 4 (1992) (5')
-> Francis Poulenc (1899–1963)
Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll FP 61 (1932) (22')
-> Sergej Rachmaninow (1873–1943)
Symphonische Tänze op. 45 (1940) (35')
Francis Poulenc war Dandy, Ästhet – und ein unverbesserlicher Exzentriker. In seinem spritzigen Konzert für zwei Klaviere gelang dem Franzosen Anfang der 1930erJahre ein wilder Stilmix – musikalisch verortet irgendwo zwischen Mozart, indonesischer Gamelanmusik und Pariser Chansons und garniert mit einem gehörigen Schuss Décadence. Das virtuose Showstück wird interpretiert vom pianistischen Powerduo Kirill Gerstein und Katia Skanavi. Anschliessend bittet Sergej Rachmaninow zum Tanz: Seine Symphonischen Tänze, sein letztes Werk, beschrieb der Komponist selbst als seine beste Schöpfung und seinen «letzten Funken». Noch einmal zieht Rachmaninow hier alle Register seiner Kunst und lässt seine Komposition in einem musikalischen Feuerwerk kulminieren. Ein ebensolches zündet auch Joan Towers energiegeladene Fanfare for the Uncommon Woman Nr. 4, mit der das Neujahrskonzert beginnt. Am Pult: die deutsch-japanische Dirigentin Erina Yashima, die von der Presse unlängst als «neuer Stern am Dirigentenhimmel» gefeiert wurde.
17:00
Casino Bern, Grosser Saal
Erina Yashima
Dirigentin
Kirill Gerstein
Klavier
Katia Skanavi
Klavier
Konzertvorschau:

Antonin Musset, Magor Szász, Gabriel Vacariu
SCHUMANN AM RHEIN
-> Periklis Koukos (*1960)
Adagio für Streicher (1993) (5')
-> Robert Schumann (1810–1856)
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 (1850) (25')
-> Minas Borboudakis (*1974)
Katharsis für Orchester (2002, Orchesterfassung 2026, Uraufführung, Auftragswerk von Bühnen Bern)
-> Robert Schumann (1810–1856)
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 «Rheinische» (1850) (35')
Es bedeutete einen Wendepunkt im Leben Robert Schumanns: Nach vielen Rückschlägen und mehrfachen erfolglosen Bewerbungen erhielt der Komponist Ende 1849 einen Ruf an den Rhein – als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. Der mehrfache Familienvater war glückselig und komponierte im Schaffensrausch in kurzem Abstand sowohl seine heitere «Rheinische» Symphonie als auch sein Cellokonzert, dem seine Ehefrau Clara «Schwung, Frische und Humor» attestierte. In Bern wird letzteres Werk vom mehrfach preisgekrönten deutschen Cellisten Friedrich Thiele interpretiert. Der weltweit gefeierte griechische Dirigent Constantinos Carydis kombiniert Schumanns Werke mit Werken zweier zeitgenössischer Komponisten aus Griechenland: Periklis Koukos, dessen melancholisches Adagio für Streicher das Konzert eröffnet, und Minas Borboudakis, der sein gefeiertes und von Dantes Göttlicher Komödie inspiriertes Klavierstück Katharsis im Auftrag von Bühnen Bern zu einem Orchesterwerk umgearbeitet hat.
19:30
Fr 22.01.2027
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Constantinos Carydis
Dirigent
Friedrich Thiele
Violoncello
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 21.01.27 18:30
Fr 22.01.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
Merci
19:30
Fr 05.02.2027
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Krzysztof Urbański
Dirigent
Anna Vinnitskaya Klavier
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 04.02.27 18:30
Fr 05.02.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
ROMEO UND JULIA
-> -> Wojciech Kilar (1932–2013)
Orawa für Streichorchester (1986) (10')
-> -> Sergej Prokofjew (1891–1953)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 16 (1912 / 13, rev. 1923) (30')
Suite aus Romeo und Julia (1935 / 36, Auszüge aus den Ballett-Suiten Nr. 1 op. 64a, Nr. 2 op. 64b und Nr. 3 op. 101, zusammengestellt von Krzysztof Urbański) (45')
Der Auftritt von Anna Vinnitskaya wird ermöglicht durch die grosszügige Unterstützung einer privaten Mäzenin.
Eine verbotene Liebe zweier Jugendlicher aus verfeindeten Familien – die durch den tragischen Tod des Paares Unsterblichkeit erlangt: Basierend auf William Shakespeares zeitlosem Schauspiel Romeo und Julia schuf Sergej Prokofjew eine kongeniale Ballettmusik mit unzähligen «Hit-Nummern» – allen voran der wuchtigdüstere «Tanz der Ritter». Ganze drei Orchester-Suiten für den Konzertsaal hat Prokofjew aus seiner Ballettmusik erstellt, aus denen Chefdirigent Krzysztof Urbański eine eigene Essenz destilliert hat. Dieser Fassung ist ein weiteres beliebt-berüchtigtes Meisterwerk Prokofjews vorangestellt: das Klavierkonzert Nr. 2. Mit seiner entfesselten Energie, seiner vorwärtsdrängenden Rhythmik und seiner unbändigen Virtuosität zeugt das ausdrucksstarke Werk von der Aufbruchstimmung der frühen Moderne in Russland. Interpretiert wird es von der gefeierten russischen Pianistin Anna Vinnitskaya, die in Bern zuletzt mit Sergej Rachmaninows kompletten Klavierkonzerten zu erleben war. Vorab erklingt ein Werk des polnischen Komponisten Wojciech Kilar, der dem Fluss Orawa, einem Gewässer im polnischslowakischen Grenzgebiet, mit eingängigen, repetitiven Klängen ein musikalisches Denkmal setzt.

Calogero Presti, Monika Schindler, Bernhard Röthlisberger

Doris Mende, Riccardo Cellacchi, Johanna Schwarzl, Adam Halicki
DVOŘÁKS SIEBTE
Witold Lutosławski (1913–1994)
Konzert für Violoncello und Orchester (1969 / 70) (25')
Antonín Dvořák (1841–1904)
Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 (1884 / 85) (40')
Wie frei sind Kunst und Kultur in totalitären Systemen? Lässt sich mit musikalischen Mitteln subtile Regimekritik üben? Das 1970 entstandene Cellokonzert des polnischen Komponisten Witold Lutosławski scheint diese Fragen aufzuwerfen: Noch heute wird die Brachialität, mit der das Kollektiv (Orchester) dem Individuum (Solist*in) in Lutosławskis Cellokonzert stellenweise entgegentritt, bisweilen im Lichte der kommunistischen Herrschaft im Polen der 1970er-Jahre gedeutet. In Bern wird das eindrückliche Werk von der international gefeierten Cellistin Sol Gabetta interpretiert, die bereits mehrfach in der Bundesstadt zu Gast war. Dem Cellokonzert gegenübergestellt ist Antonín Dvořáks siebte Symphonie. Zu Lebzeiten des Komponisten zählte das in London uraufgeführte Werk nicht zuletzt aufgrund seiner grossen emotionalen Kraft zu Dvořáks erfolgreichsten Kompositionen, steht heute aber zu Unrecht im Schatten seiner Neunten («Aus der Neuen Welt»).
Am Pult: Chefdirigent Krzysztof Urbański.
19:30 Fr 19.02.2027
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Krzysztof Urbański
Dirigent
Sol Gabetta
Violoncello
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 18.02.27 18:30 Fr 19.02.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Burgergemeinde Bern
18.03.2027
19:30
Fr 19.03.2027
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Han-Na Chang
Dirigentin
Gil Shaham
Violine
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 18.03.27 18:30
Fr 19.03.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
Merci Geschwister Louis-Stiftung
FANTASTIQUE
Samuel Barber (1910–1981)
Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939) (25')
-> Hector Berlioz (1803–1869)
Symphonie fantastique op. 14 (1830) (50')
Hector Berlioz’ Symphonie fantastique zeichnet ein musikalisches Bild «aus dem Leben eines Künstlers»: Von seiner Angebeteten verschmäht, flüchtet der Künstler in den Drogenwahn und träumt von seiner eigenen Hinrichtung und einem wilden Hexensabbat – in dessen Mittelpunkt seine Angebetete steht. Basierend auf seiner eigenen unerwiderten Liebe zur Schauspielerin Harriet Smithson erzählt Berlioz mit einer rauschhaften Musik von gekränkter Männlichkeit und der «idée fixe» der Liebe. Dirigiert wird dieses Schlüsselwerk der Romantik von der international gefeierten Dirigentin Han-Na Chang. Vorab erklingt
Samuel Barbers Violinkonzert, das im Auftrag eines amerikanischen Seifenfabrikanten teilweise in der Schweiz entstand. Aufgrund der hohen spieltechnischen Anforderungen des Konzerts verlangte der Fabrikant schliesslich sein Geld zurück: das Werk sei unspielbar. Barber widersprach und entgegnete: «Ich schreibe, was ich fühle.» Die Zeit sollte ihm recht geben: Heute zählt Barbers schwelgerisches Violinkonzert zu seinen beliebtesten Werken und wird in Bern von Grammy-Preisträger Gil Shaham interpretiert.

Daniel Schädeli Gaudard, Vicente Climent Calatayud, Olivier Alvarez, Wassil Christov
Do 15.04.2027
19:30
Fr 16.04.2027
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Krzysztof Urbański
Dirigent
Sol Gabetta
Violoncello
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 15.04.27 18:30
Fr 16.04.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
Unter dem Patronat des
FEUERVOGEL
-> Modest Mussorgsky (1839–1881)
Eine Nacht auf dem kahlen Berge (1867), vervollständigt und orchestriert von Nikolai Rimski-Korsakow (1886) (14')
-> Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1
Es-Dur op. 107 (1959) (29')
-> Igor Strawinsky (1882–1971)
Der Feuervogel (L’Oiseau de feu). Ballettsuite für grosses Orchester (1909 / 10, 1945) (30')
Das Berner Symphonieorchester begibt sich mit Chefdirigent Krzysztof Urbański auf eine Reise durch die Geschichte der russischen Musik. Den Auftakt bildet Modest Mussorgsky, der in seiner symphonischen Dichtung Eine Nacht auf dem kahlen Berge mit düsterer Energie das musikalische Bild eines ausgelassenen Hexensabbats zeichnet. Anschliessend widmet sich Starcellistin Sol Gabetta Dmitrij Schostakowitschs temperamentvollem ersten Cellokonzert. In die zauberhafte russische Märchenwelt führt schliesslich Igor Strawinskys Feuervogel. Die Musik erzählt vom Prinzen Iwan, der mit Hilfe des Feuervogels den bösen Zauberer Kastschej besiegt – und das Herz der Zarewna gewinnt. Mit dem Programm des 10. Symphoniekonzerts begibt sich das Berner Symphonieorchester mit Krzysztof Urbański und Sol Gabetta auf eine Konzerttournee durch Spanien und gastiert dabei in den Konzerthäusern von Madrid, Zaragoza, Alicante und Barcelona.
RENDEZVOUS MIT RACHMANINOW
-> Sergej Rachmaninow (1873–1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30 (1909) (40')
Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27 (1906 / 07) (58')
Bonjour à tout le monde! Nachdem wir mit unserem Orchester und dem Programm des 3. Symphoniekonzerts im November in Genf gastieren durften, freuen wir uns nun im Gegenzug, das Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Tugan Sokhiev im Casino Bern willkommen zu heissen.
Auf dem Konzertprogramm stehen Werke eines Komponisten, dessen Musik sich auch in Bern grösster Beliebtheit erfreut: Sergej Rachmaninow. Nach Rachmaninows drittem Klavierkonzert, interpretiert von Grammy-Preisträger Yefim Bronfman, erklingt die 1906 / 07 in Dresden entstandene zweite Symphonie.
Fr 30.04.2027
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Tugan Sokhiev
Dirigent
Yefim Bronfman
Klavier
Abonnent*innen erhalten 20 % Rabatt auf ihre Einzelkarten. Das Angebot gilt bis am 30.08.26.
19:30
Fr 11.06.2027
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Alevtina Ioffe
Dirigentin
Alexander Malofeev Klavier
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 10.06.27 18:30
Fr 11.06.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:
WAHLVERWANDTSCHAFT
-> Lili Boulanger (1893–1918)
D’un matin de printemps (1917 / 18) (06')
-> Sergej Prokofjew (1891–1953)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 (1917–21) (32')
-> Lili Boulanger (1893–1918)
D’un soir triste (1917 / 18) (12')
-> Sergej Prokofjew (1891–1953)
Symphonie Nr. 7 cis-Moll op. 131 (1951 / 52) (30')
Als Lili Boulanger im Alter von nur 24 Jahren starb, hinterliess sie ein schmales, aber gewichtiges Œuvre – darunter die 1918 auf ihrem Totenbett komponierten Impressionen eines Morgens und Abends. Zeitgleich komponierte Sergej Prokofjew sein drittes Klavierkonzert, das in Bern vom jungen russischen Pianisten Alexander Malofeev interpretiert wird, einem der vielversprechendsten Pianisten seiner Generation. Nach der Russischen Revolution hatte Prokofjew sein Glück zunächst im Westen versucht. Doch selbst sein fulminantes drittes Klavierkonzert, 1921 in Chicago uraufgeführt, stiess trotz jazziger Elemente und jugendlicher Frische auf eher verhaltene Reaktionen beim Publikum. So kehrte Prokofjew schliesslich in die Sowjetunion zurück. Dort winkten ihm Karrierechancen – für den Preis der künstlerischen Konformität. Sein letztes grosses Werk, die Siebte, entstand im Auftrag des sowjetischen Kinderfunks. Dmitrij Schostakowitsch lobte: «Wenn man Werke wie ihre siebte Symphonie hört, wird das Leben viel leichter und freudiger.» Am Pult: Alevtina Ioffe, Chefdirigentin der Oper Bern!

Franz Rüfli, Daniel Casal Mota

Olivier Darbellay, Christian Holenstein Mende
CARMINA BURANA
-> Carl Orff (1895–1982)
Carmina Burana. Cantiones profanæ cantoribus et choris cantandæ comitantibus instrumentis atque imaginibus magicis für drei Solostimmen, Chor und Orchester (1934–36) (70')
Mit archaischer Wucht bringt Carl Orff in seiner monumentalen Kantate Carmina Burana für Soli, Chor und Orchester mittelalterliche Schriften zum Leben, die 1803 im bayerischen Kloster Benediktbeuern entdeckt wurden. Die teils deftig-obszönen Texte der Carmina Burana (übersetzt etwa «Beurer Lieder» oder «Lieder aus Benediktbeuern») erzählen von den Genüssen des Lebens und den Launen der Göttin Fortuna, die unnachgiebig an ihrem Schicksalsrad dreht. «O Fortuna» heisst denn auch einer der bekanntesten Abschnitte des Werks, der mit seiner eindringlichen rhythmischen Prägnanz zuverlässig für Gänsehautmomente sorgt. Carl Orff war sich der starken emotionalen Wirkung seiner Komposition bewusst und schrieb an seinen Verleger: «Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen». Zum Ende der Berner Konzertsaison kommt das 1937 uraufgeführte Werk unter der Leitung von Chefdirigent Krzysztof Urbański mit Starensemble und verstärkt vom Philharmonischen Chor Warschau und den Solothurner Singknaben zur Aufführung.
19:30 Fr 25.06.2027
19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Krzysztof Urbański
Dirigent
Juliana Zara
Sopran
Angel Raii Gomez
Tenor
Jonathan McGovern
Bariton
Philharmonischer Chor
Warschau
Solothurner Singknaben
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 24.06.27 18:30
Fr 25.06.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Konzertvorschau:

Line Gaudard, Mihaela Hogendoorn, Cornelia Lootsmann

Stadttheater
Gaming-Messe
Fr 02.07.27 16:00
Sa 03.07.27 16:00
So 04.07.27 12:30
Der Eintritt zur GamingMesse ist kostenlos.
Zsolt Czetner
Musikalische Leitung
Marco Ackermann
Konzept
Chor und Extrachor der Bühnen Bern
EPIC GAME MOMENTS IN CONCERT – LEVEL 2
Press Start to Continue: Nach dem grossen Erfolg der ersten Ausgabe kehren das Berner Symphonieorchester und der Chor der Bühnen Bern zurück in die Welt der Videospielmusik und lassen erneut Soundtracks aufleben, die mehrere Generationen geprägt, für Gänsehaut gesorgt und auf unzählige Abenteuer begleitet haben. Doch diesmal haben wir das nächste Level freigeschaltet: Alles wird grösser, epischer und die Endgegner sind natürlich auch viel kniffliger. Mit Musik aus Hogwarts Legacy und NieR: Automata stehen die Spielehits der letzten Jahre auf dem Programm, ergänzt durch die Soundtracks legendärer Klassiker wie Assassin’s Creed, League of Legends, The Legend of Zelda und Civilization. Von heroischen Chorälen über actiongeladene Crescendi bis hin zu atmosphärischen Verschnaufpausen vor dem grossen Boss-Fight: Das Konzert feiert die musikalische Vielfalt des Genres und bringt sie als überwältigendes Live-Erlebnis ins Stadttheater.
Erupt ist erneut Kooperationspartner und verwandelt gemeinsam mit verschiedenen Ausstellern sowie Cosplayer*innen das Stadttheater in eine interaktive Gaming-Zone: Vor dem Konzert und in der Pause haben Besucher*innen die Möglichkeit, Spieleklassiker auszuprobieren und in unterschiedliche Welten einzutauchen. Um das Gaming-Erlebnis perfekt zu machen, empfehlen wir allen Besuchenden, sich ebenfalls als ihre Lieblingsheld*in oder -schurk*in zu verkleiden. Erfahrungspunkte bitte im Anschluss an der Garderobe abholen!

Merci

Das BSO zu Gast ...
Di 25.08.2026
20:00
Murten, Schlosshof
Jorge Yagüe
Dirigent
Valiant-Solist*innen
... bei Murten
Classics
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
Valse-Scherzo op. 34 (1877) (5')
Henryk Wieniawski (1835–1880)
Scherzo-Tarantella op. 16 (1855) (5')
Polonaise brillante Nr. 1 op. 4 (1848) (5')
Antonín Dvořák (1841–1904)
Romanze in f-Moll op. 11 (1873–77) (10')
Do 05.11.2026
19:30
Genf, Victoria Hall
Krzysztof Urbański
Dirigent
Francesco Piemontesi
Klavier
Sa 03.04.2027
19:30
So 04.04.2027
17:00
Französische Kirche Bern
... in der Victoria Hall, Genf
Johannes Brahms (1833–1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854–59) (50')
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877) (40')
... beim Oratorienchor Bern
Felix Mendelssohn (1809–1847)
Elias op. 70 (MWV A 25) (1837–46, rev. 1847)
(Bearb. für Kammerorchester J. Linckelmann) (130')
Das BSO auf Tour in Spanien
Modest Mussorgsky (1839–1881)
Eine Nacht auf dem kahlen Berge (1867), vervollständigt und orchestriert von Nikolai Rimski-Korsakow (1886) (14')
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1
Es-Dur op. 107 (1959) (29')
Igor Strawinsky (1882–1971)
Der Feuervogel (L’Oiseau de feu). Ballettsuite für grosses Orchester (1909 / 10, 1945) (30')
Di 20.04.2027
Madrid, Auditorio Nacional de Música
Mi 21.04.2027
Zaragoza, Auditorio de Zaragoza
Do 22.04.2027
Barcelona, Palau de la Música Catalana
Fr 23.04.2027
Alicante, Auditorio de la Diputación
Krzysztof Urbański Dirigent Sol Gabetta Violoncello
Unter dem Patronat des
Musik Punkt 10, Matineekonzerte & La Banda Storica
Musik Punkt 10
presented by LEGATO
Diese öffentlichen Generalproben verstehen sich als eigene Veranstaltung und finden immer an einem Donnerstagvormittag statt: Der*die Dirigent*in begrüsst das Publikum und im Anschluss erklingt das Hauptwerk des Abendkonzerts. Gerne möchten wir darauf hinweisen, dass es sich um eine Probe und keine Aufführung handelt. Der*die Dirigent*in arbeitet mit dem Orchester und es kann zu Unterbrechungen und Wiederholungen kommen. Die Zuschauer*innen erleben hautnah die intensive Auseinandersetzung der Musiker*innen mit einem Werk. Die Reihe ist auch im Abonnement erhältlich.
Do
19.11.26
10:00
Do 21.01.27
10:00
Do
18.03.27
10:00
Do 10.06.27
10:00
Respighis Rom
Ottorino Respighi (1879–1936)
Fontane di Roma (1916) (18')
Pini di Roma (1924) (22')
Jader Bignamini Dirigent
Schumanns Rheinische
Robert Schumann (1810–1856)
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 «Rheinische» (1850) (35')
Constantinos Carydis Dirigent
Berlioz’ Symphonie fantastique
Hector Berlioz (1803–1869)
Symphonie fantastique op. 14 (1830) (50')
Han-Na Chang Dirigentin
Boulanger und Prokofjew
Lili Boulanger (1893–1918)
D’un soir triste (1917 / 18) (12')
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Symphonie Nr. 7 cis-Moll op. 131 (1951 / 52) (30')
Alevtina Ioffe Dirigentin
Casino Bern, Grosser Saal
Casino Bern, Grosser Saal
Casino Bern, Grosser Saal
Casino Bern, Grosser Saal
Merci
Matineekonzerte
So
20.09.26
11:00
So
25.10.26
11:00
So 15.11.26
11:00
So 13.12.26
11:00
Terzetto
1. Matineekonzert
Antonín Dvořák (1841–1904)
Terzetto C-Dur op. 74 (1887) (21')
Zoltán Kodály (1882–1967)
Serenade op. 12 (1919 / 20) (25')
Mako Asahina Violine | Camille Guilpain Violine
György Zerkula Viola
Carte Blanche für Ekaterina Karpova
(Eduard-Tschumi-Preisträgerin 2025)
2. Matineekonzert
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviertrio Nr. 5 D-Dur op. 70 / «Geistertrio» (1808) (27')
César Franck (1822–1890)
Klavierquintett f-Moll FWV 7 (1878/79) (35')
Ekaterina Karpova Klavier | Isabelle Magnenat Violine
Anouk Terriez Violine | Yang Lu Viola
Pierre Deppe Violoncello
Klanggeschichten
3. Matineekonzert
Alfredo Casella (1883–1947)
Serenata op. 46 für Klarinette, Fagott, Trompete, Violine und Cello (1927) (25')
Igor Strawinsky (1882–1971)
L’Histoire du Soldat (1918) (30')
Olivier A. Theurillat Erzähler und musikalischer Leiter
Dima Dimitrova Davis Violine | Eva Simmen Violoncello
Nicolò Zorzi Kontrabass | Gábor Horváth Klarinette
Filipe de Castro Fagott | Renato Martins Longo Trompete
Wassil Christov Posaune | Peter Fleischlin Schlagzeug
Wiener Klassik in Es-Dur
4. Matineekonzert
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Klavierquintett Es-Dur KV 452 (1784) (25')
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klavierquintett Es-Dur op. 16 (1796) (24')
Doris Mende Oboe | Calogero Presti Klarinette
Monika Schindle r Fagott | Christian Holenstein Mende Horn
Leonardo Miucci Klavier
Casino Bern, Burgerratssaal
Casino Bern, Burgerratssaal
Merci
Casino Bern, Burgerratssaal
Casino Bern, Burgerratssaal
So 24.01.27
11:00
So 21.02.27 11:00
Fagottissimo 5. Matineekonzert
Johann Strauss (1825–1899)
Ouvertüre aus Die Fledermaus (1874, arr. Jonathan Hock) (5')
Geoffrey Keating (*1937)
Dance Hall Suite (8')
Alexander Borodin (1833–1887)
«Chor der Bauern» aus Fürst Igor (1869–87, arr. Michel Denize) (3')
Bedřich Smetana (1824–1884)
Ouvertüre aus Die verkaufte Braut (1863–66, arr. Stanislav Riha) (3')
Georges Bizet (1838–1875)
Auszüge aus Carmen (1873 / 74, arr. Jean-Christophe Dassonville) (10')
Sergej Prokofjew (1891–1953)
«Der Wolf und Peter» nach Peter und der Wolf (1936, arr. John Miller & David Carroll) (5')
Allan Stephenson (1949–2021)
Divertimento für drei Fagotte und Kontrafagott (1995) (11')
Paul Desmond (1924–1977)
Take 5 für Fagottquintett (1959, arr. Alexandre Silverio) (4')
Monika Schindler Fagott | Daniel Casal Mota Fagott
Norihito Nishinomura Fagott | Filipe de Castro Fagott
Metamorphosen 6. Matineekonzert
Felix Mendelssohn (1809–1847)
Streichoktett Es-Dur op. 20 (1825) (30')
Richard Strauss (1864–1949)
Metamorphosen (Ausgabe für Streichseptett) TrV 290 (1945) (25')
Daniele D’Andria Violine | Margarita Pavlova Violine
Sandrine Canova Violine | Susanna Fini Violine
Johannes von Bülow Viola | Yang Lu Viola
Antonin Musset Violoncello | Pierre Deppe Violoncello
Nicolò Zorzi Kontrabass
Casino Bern, Burgerratssaal
Casino Bern, Burgerratssaal
So 07.03.27
11:00
So 11.04.27
11:00
So 23.05.27
11:00
Tango!
7. Matineekonzert
Astor Piazzolla (1921–1992)
Histoire du Tango (1985, arr. Ulf-Guido Schäfer) (25')
Estaciones Porteñas (1965–1970, arr. Ulf-Guido Schäfer / Michael Meinen) (25')
Libertango (1974, arr. Jeff Scott / Michael Meinen) (5')
Sakura Kindynis Flöte | Catherine Kämper Oboe
Gábor Horváth Klarinette | Norihito Nishinomura Fagott
Denis Dafflon Horn | Michael Meinen Perkussion
Izumi Shuto Tanz
Reminiszenzen
8. Matineekonzert
Franz Schubert (1797–1828)
Quartettsatz c-moll D 703 (1820) (12')
Johannes Brahms (1833–1897)
Klarinettenquintett h-moll op. 115 (1891) (40')
Manuel Quartett & Gábor Horváth
György Zerkula Violine | Stefan Meier Violine
Julia Malkova Viola | Eva Lüthi Violoncello Gábor Horváth Klarinette
Eine musikalische Entdeckungsreise
9. Matineekonzert
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Septett Es-Dur op. 20 (1799) (37')
Schweizer Volksmusik aus der Sammlung von Hanny Christen (1899–1976) instrumentiert von Florian Walser: «Das Leben ein Traum»
«Plaffeier Chilbimusig»
«Mazurka aus dem Jura»
«Evviva i soci» (18')
La Banda Storica
Sandrine Canova Violine | Camille Guilpain Violine
Emanuel Bütler Viola | Pierre Deppe Violoncello Matteo Burci Kontrabass | Bernhard Röthlisberger Klarinette N. N. Fagott | Denis Dafflon Horn
Casino Bern, Burgerratssaal
Casino Bern, Burgerratssaal
Casino Bern, Burgerratssaal

Weitere Konzerte
La Banda Storica
Das neue Ensemble mit alten Instrumenten
La Banda Storica wurde 2022 von Musiker*innen des Berner Symphonieorchesters gegründet und arbeitet seither mit namhaften Persönlichkeiten wie Malin Hartelius, Giovanni Antonini, Gianluca Capuano, Michael Form oder Jakob Lehmann zusammen. Auf historischen Instrumenten geht La Banda Storica Werken von der Frühklassik bis zu den Anfängen der Romantik auf den Grund und bietet dem Publikum ein packendes Musikerlebnis. Weitere Informationen: www.bandastorica.ch
Do
17.12.26
19:30
Do 11.03.27
19:30
Mozarts letzte Symphonien
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 (1788)
Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550 (1788)
Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 («Jupiter») (1788)
Jakob Lehmann Dirigent | Timoti Fregni Konzertmeister
Benefizkonzert zugunsten des Klingenden Museums Bern
Carl Maria von Weber (1786–1826)
Ouvertüre zur Oper Oberon J. 306 (1826)
Louis-Emmanuel Jadin (1768–1853)
Symphonie concertante in F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott und Orchester (ca. 1803)
Felix Mendelssohn (1809–1847)
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 «Reformation» (1830)
Michael Form Dirigent | Timoti Fregni Konzertmeister
Bernhard Röthlisberger Klarinette | Denis Dafflon Horn
Heidrun Wirth-Metzler Fagott
Unterstützt vom
Förderverein
La Banda Storica
Stadttheater
Stadttheater
Jahre Klingendes Museum Bern



Karin Hermes
Choreografie
Rebekka Meyer
Dramaturgie
Joana Hermes
Tanz & choreographische Mitarbeit
Florian Scholz
Erzähler
Projektgruppe Tanz
-> Stefan Plank (*1989)
Der kleine Prinz nach dem gleichnamigen Text von Antoine de Saint-Exupéry.
Symphonische Dichtung für Sprecher & Orchester op. 44
Merci
ten Begegnung seines Lebens – der Begegnung mit dem kleinen Prinzen. In seinen Erinnerungen wird alles wieder lebendig: der kleine Planet, die Liebe des kleinen Prinzen zu seiner Rose, die Reise durch den Weltraum und seine Erlebnisse auf der Erde. «Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar», erfährt der kleine Prinz von seinem Freund, dem Fuchs.
Das Berner Symphonieorchester, ein Erzähler und Tänzer*innen machen sich auf, das Unsichtbare zu finden – und laden zu Saint-Exupérys weltberühmter Geschichte über Freundschaft und Menschlichkeit ein.


DAS KLEINE ICH-BIN-ICH
Nach einer Geschichte von Mira Lobe
Ein kleines buntes Tier freut sich des Lebens und schreitet munter durch den Tag. Bis plötzlich ein daher gehüpfter Laubfrosch den Frieden stört, indem er es fragt, wer es denn sei. Das bunte Tier weiss darauf keine Antwort und beschliesst, es herauszufinden. Es besucht vom Pony über das Nilpferd bis hin zum Papagei alle möglichen Tiere – doch keines ist wie es selbst.
Auf fantastische Weise erzählt Das kleine Ichbin-ch die Geschichte einer Identitätsfindung. In der musikalischen Inszenierung ist jedes der besuchten Tiere einem Instrument zugeordnet und das kleine bunte Ich-bin-ich auf der Suche nach seiner eigenen Stimme. Die virtuose Sängerin und Stimmkünstlerin Isa Wiss probiert jede Tierstimme an und verleiht dem kleinen Ich-bin-ich schliesslich ihre Singstimme. Ein szenisches Konzert für die ganze Familie.

So 31.01.2027
15:00
Casino Bern, Grosser Saal
Ab 5 Jahren
Josephine Korda
Musikalische Leitung
Isa Wiss
Schauspiel & Gesang
Anna Papst
Regie -> -> Mit Werken u. a. von Dmitrij Schostakowitsch, Grażyna Bacewicz und Aaron Copland
Auftakt-Workshop
Sa 30.01.27 15:00
Stadttheater, Mansarde ab 5 Jahren
Merci Fonds Schmutz-Mörker der Fontes-Stiftung

So 11.04.2027
15:00
Casino Bern, Grosser Saal
Ab 6 Jahren
Stephan Hodel
Musikalische Leitung, Etienne
Kurt Bucher
Clown Jeanloup
Dan Wiener
Dramaturgie und Regie
Werken von Stephan Hodel
Auftakt-Workshop
Sa 10.04.27 15:00
Stadttheater, Mansarde ab 6 Jahren
JEANLOUP & ETIENNE

Der Orchesterclown
Der Clown Jeanloup liebt es zu essen. Immer und überall. Kein Wunder also, dass er auch im Konzertsaal nicht darauf verzichten möchte. Dirigent Etienne hat seinerseits wunderbare Musik für das Familienkonzert komponiert. Doch was hören wir da? Jeanloup stört, denn es klappern seine Pfannen und klingen seine Löffel. Aber nach und nach findet der Clown Gefallen an der Musik und am Orchester. So viele Instrumente und Melodien! Bald hat er so viel Freude an der Musik, dass er selbst mitmachen möchte. Aber wie könnte das aussehen?

Könnte Jeanloup etwa mit seinen Pfannen und Deckeln Musik machen? Oder gar mit einem Löffel und einem Schwingbesen das Orchester dirigieren? Ein Konzert für die ganze Familie mit viel Klamauk, schöner Musik und Momenten der Poesie und Träumerei.
DAS CASINO BRUMMT!
Ein Erlebnistag mit dem BSO zum Entdecken und Ausprobieren für Gross und Klein

Sa 01.05.2027
von 11:00 bis 14:00
Casino Bern
Ab 4 Jahren

Besuchen Sie im Anschluss unser 4. Familienkonzert Heimwärts
Wenn im Casino Bern gelacht, gesungen, gestaunt und ausprobiert wird, Kinder zwischen den Säulen hindurchflitzen und Musik aus allen Räumen ertönt – dann ist wieder Zeit für Das Casino brummt! Einen ganzen Tag lang verwandelt das Berner Symphonieorchester das Casino in eine musikalische Erlebniswelt, in der Gross und Klein Musik hautnah entdecken können: Ob grosser Instrumentenmarkt, wo unter Anleitung der Musiker*innen Instrumente ausprobiert werden können, Bodypercussion oder Gesangsworkshops, eine Dirigierstation oder durchs Haus verteilte kleine Konzerte – der Erlebnistag bietet einen einzigartigen Einblick in die Orchesterwelt.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos!
Merci
Anni Inäbnit
Sa 01.05.2027
15:00
Casino Bern, Grosser Saal
Ab 6 Jahren
Hans Christoph Bünger
Musikalische Leitung
Vera Hiltbrunner
Moderation
Kinderchor der Bühnen
Bern
Abélia Nordmann
Einstudierung
-> -> Schweizer Volkslieder, arrangiert für Symphonieorchester von Florian Walser

HEIMWÄRTS
Ein Familienkonzert mit Schweizer Volksliedern zum Mitsingen
Das gemeinsame Singen von Volksliedern verbindet Menschen über Generationen hinweg. Es weckt Erinnerungen, schafft Nähe und bringt Menschen zusammen. Gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester, dem Kinderchor der Bühnen Bern und natürlich allen Sänger*innen im Publikum wird in diesem Konzert die Vielfalt des Schweizer Liederschatzes gefeiert. Dabei bringen wir die beliebtesten Volkslieder aus allen vier Sprachregionen zum Klingen. Ein Konzert zum Mitsingen, Zuhören und Mitmachen – für die ganze Familie. Besuchen Sie im Vorfeld auch unser Mitmachangebot Das Casino brummt! (S. 67)
Sitzkissenkonzert

DER KLEINE BRILLENBÄR IST MÜDE
Von Denise Fournier
Im Bärengraben schlafen alle Bären tief und fest. Alle? Nein. Ein kleiner Brillenbär ist noch wach und findet keine Ruhe. Also tapst er müde durch die Berner Innenstadt. Aus einem grossen Haus erklingen Melodien und Klänge, die ihn anlocken – und so landet er mitten in einem Konzert! Die Musiker*innen staunen nicht schlecht, dem Sänger bleibt die Luft weg – was macht man bloss mit einem müden Brummbärchen, das nicht einschlafen kann? Vielleicht können sie ihn mit Liedern in den Schlaf wiegen …
So 18.10.2026
14:30
Stadttheater, Mansarde
Ab 4 Jahren
Relaxed Performance
Weitere Termine
Di 20.10.26 14:30
So 25.10.26 11:00
Do 29.10.26 14:30
Sa 31.10.26 14:30
Denise Fournier Arrangements
Fabienne Biever Regie
Maryam Rifqui
Brillenbär
Andrés del Castillo
Tenor
Susanna Fini
Violine
Valeriu Verstiuc Cello
Hans Christoph Bünger Klavier
-> -> Mit Schlafliedern aus der ganzen Welt und Werken u. a. von Wolfgang A. Mozart, Gioachino Rossini und Denise Fournier
Ein Werk von Denise Fournier in einer Bearbeitung von Denise Fournier und Fabienne Biever (2026)
Merci
Hans Hofer – Geigenbauer
Sa 20.03.2027
14:30
Stadttheater, Foyer
Ab 4 Jahren
Relaxed Performance
Weitere Termine

Mi 24.03.27 14:30
Di 30.03.27 14:30
Sa 03.04.27 14:30
So 04.04.27 11:00
Alexander Janos Arrangements
Anja Christina Loosli Konzept & Erzählerin
Sakura Kindynis
Flöte
Catherine Kämper
Oboe
Calogero Presti Klarinette
Norihito Nishinomura
Fagott
Werken u. a. von Wolfgang A. Mozart, Antonio Vivaldi und Carl Philipp Stamitz
Das vergessliche Eichhörnchen
Timbers, minedition AG, Zürich 2016, alle Rechte vorbehalten
Susanne Timbers
Es wird Herbst. Wie jedes Jahr machen sich die Tiere im Wald auf, Vorräte für die kalte Winterzeit anzulegen. So auch ein betagtes Eichhörnchen. Doch als der erste Schnee liegt und der Magen vor Hunger knurrt, findet es seine mühsam zusammengetragenen Wintervorräte nicht mehr. Hat es tatsächlich vergessen, wo die Nüsschen und Eicheln versteckt sind, oder wurden sie ihm gar stibitzt? Zum Glück kommen ihm die Waldfreunde noch rechtzeitig zu Hilfe. Ein Holzbläserquartett und eine Erzählerin erwecken die Geschichte über Freundschaft, Unterstützung und Ehrlichkeit im Foyer des Stadttheaters zum Leben.
Merci



Rsssst, fttt, tschhhhhh!
Es raschelt, knattert, reisst und weht. Willkommen im Zeitungswunderland! Wo geht’s hinein? Wo wieder hinaus? Durch den Tunnel, den Spalt oder das Loch? Die Künstlerinnen Jenni Arne und Salome Böni nehmen Gross und Klein mit auf eine papierige Klangreise. Nach einer viertelstündigen Performance werden die Zuhörer*innen selbst Teil dieser Welt: Rascheln, reissen, kleben, sich verstecken und verkleiden nach Lust und Laune. Ein Stück ohne Sprache für die Allerjüngsten und ihre Bezugspersonen.

Sa 06.03.2027
10:30
Stadttheater, Mansarde
Für Kinder bis 4 Jahre
Relaxed Performance
Weitere Termine
Sa 06.03.27 15:00
So 07.03.27 10:30
So 07.03.27 15:00

Salome Böni Musik und Spiel
Jenni Arne
Tanz und Spiel
Andrea Kilian Oeil extérieur

Eine KribbelkrabbelProduktion
Die Aufführung ist Teil des «Early Bird Festivals»
Merci
Anni Inäbnit
Bühnen Bern PLUS
Merci Anni Inäbnit
Mehr Wissen
Einführungen
Zu allen zwölf Symphoniekonzerten bietet unser Konzertdramaturg Pavel B. Jiracek vor Konzertbeginn kostenlos Einführungen in die jeweiligen Werke an. Dabei wird von der Entstehung der Musikstücke ebenso wie von symphonischer Aufführungspraxis berichtet und Wissenswertes zum Verständnis des jeweiligen Konzerts und seiner Solist*innen vermittelt.
Mehr Erleben
Öffentliche Proben
Bei den öffentlichen Proben erhalten Sie einen Vorgeschmack auf das Symphoniekonzert der Woche und erleben den*die Dirigent*in bei der Arbeit mit dem Orchester in einer normalen Probensituation.
Der Probenbesuch ist kostenlos, in einer kurzen Einführung wird auf das Programm eingestimmt. Gratistickets gibt es bei unserer Billettkasse oder online. kasse@buehnenbern.ch
Termine
1. Symphoniekonzert
Dirigent: Krzysztof Urbański
Mi, 02.09.2026, 09:30
5. Symphoniekonzert
Dirigent: Krzysztof Urbański
Mi, 02.12.2026, 11:00
9. Symphoniekonzert
Dirigentin: Han-Na Chang
Di, 16.03.27, 11:00 jeweils im Casino Bern, Grosser Saal
Insider Club Oper & BSO
(16 bis und mit 30)
Ergreife die Chance, Oper & Konzert für nur 5 Franken zu erleben! Tauche ein in die faszinierende Welt der Bühnenkunst – und das Beste: Nach der Vorstellung kannst du direkt mit den Künstler*innen und Beteiligten ins Gespräch kommen. Ein Abend voller Kultur, Inspiration und spannender Begegnungen wartet auf dich.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Anmeldung erforderlich:
Mitmachen
Auftakt: Einführungsworkshops zu den Familienkonzerten des BSO | 5 +
Geh mit dem kleinen Ich-bin-ich auf die Suche nach deinem eigenen Klang oder mache Lärm wie der Orchesterclown: In unserem zweistündigen Workshopformat «Auftakt» bereiten sich unsere jungen Besucher*innen gemeinsam mit unserer Musikpädagogin spielerisch-musikalisch auf ihren Familienkonzert-Besuch vor.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Kinder. Anmeldung erforderlich:
Termine
BSO: 4. Symphoniekonzert
Fr, 20.11.2026, 19:30, Casino Bern
Oper: La traviata
Fr, 18.12.2026, 19:30, Stadttheater
Oper: My fair Lady
Di, 11.05.2027, 19:30, Stadttheater
BSO: 11. Symphoniekonzert
Do, 10.06.2027, 19:30, Casino Bern
Termine
Auftakt Das kleine Ich-bin-ich
Sa, 30.01.2027, 15:00
Auftakt Jeanloup & Etienne
Sa, 10.04.2027, 15:00 jeweils im Stadttheater, Mansarde
Für Schulen
Schulklassentarife
Schulklassen und eine Begleitperson erhalten ermässigte Tickets im Vorverkauf zu je 15 bzw. 10 Franken. Ab zwanzig Schüler*innen kommt eine weitere Begleitperson in den Genuss des ermässigten Eintritts. Im Stadttheater und bei den Symphoniekonzerten gilt dieses Angebot ab der dritten Preiskategorie. Tickets können direkt bei der Kasse bestellt werden.
Infoanlass für Lehrpersonen
Am jährlichen Infoanlass stellt das Bühnen-Bern-PLUS-Team seine theaterund musikpädagogischen Angebote vor. Sie erhalten Informationen zu den Produktionen der kommenden Spielzeit direkt von den Dramaturg*innen des BSO sowie der Sparten Oper, Ballett und Schauspiel.
Termin Spielzeit 2026/27
Fr, 29.05.2026
Termin Spielzeit 2027/28
Di, 25.05.2027
Patenklasse
Wie ist eine Symphonie musikalisch aufgebaut und wie viele Instrumentengruppen sitzen überhaupt in einem Orchester? Anhand ausgewählter Konzerte beschäftigt sich je eine Klasse nicht nur intensiv mit Werk und Komponist*in, sondern erhält auch Einblicke in den Alltag eines Orchesterbetriebs und begleitet den Probenprozess bis hin zum Konzertbesuch.
Infos & Terminabsprachen: plus@buehnenbern.ch
Musik Punkt 10 presented by LEGATO
An ausgewählten Donnerstagen finden von 10 bis 11 Uhr öffentliche Generalproben statt. Nach einer kurzen Begrüssung des*der Dirigent*in erhalten die Schulklassen die Gelegenheit, sich das Hauptwerk des Abendkonzertes anzuhören. Tickets zum Schulklassentarif können direkt bei der Kasse bestellt werden. Einführung und/oder Nachgespräche für Schulklassen können individuell unter plus@buehnenbern.ch angefragt werden.
Termine
Respighis Rom
Do, 19.11.2026
Schumanns Rheinische
Do, 21.01.2027
Berlioz’ Symphonie fantastique Do, 18.03.2027
Boulanger und Prokofjew Do, 10.06.2027
jeweils um 10:00 im Casino Bern, Grosser Saal
Probenbesuche für Schulen, Kindergärten & Kitas
Besuchen Sie das Orchester während einer Probe und erleben Sie mit Ihren Schüler*innen Musik hautnah. Direkt vor dem Probenbesuch erhält die Gruppe eine Einführung, anschliessend kann sie sich über das Gesehene und Gehörte austauschen.
Die Dauer des Probenbesuchs wird dem Alter der Schüler*innen angepasst.
Infos: plus@buehnenbern.ch
Schulhauskonzert
Wollten Sie schon immer mal ein ganzes Symphonieorchester an Ihrer Schule zu Gast haben? Dann sind Sie bei uns richtig. Mit den Programmen Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew oder Der Schellen-Ursli von Niels Frédéric Hoffmann kommen wir vorbei und spielen für Sie und Ihre Schüler*innen in Schulaulen, Gemeindesälen und Turnhallen.
Infos & Anmeldung: plus@buehnenbern.ch
Termine
Fr, 13 .11 .2026
Di, 15 .12.2026
Di, 09 03 2027
Mi, 07 04 2027
Do, 13 .05 .2027
Bühnen-Bern-PLUS-Broschüre
Unser ausführliches Angebot für junges Publikum und Schulen finden Sie in der separaten Bühnen-Bern-PLUS-Broschüre, die ab 28.05.2026 an unserer Kasse sowie in unseren Spielstätten erhältlich ist – oder bestellen Sie sich ein Exemplar mit diesem QR-Code zu sich nach Hause:
Kammermusik Bern
Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit von Bühnen Bern mit dem Konservatorium Bern und der Hochschule der Künste Bern. Kammermusik Bern bedankt sich für die freundliche Unterstützung bei der Warlomont-Anger-Stiftung.
Mo
26.10.26
19:30
Mo 16.11.26 19:30
Mo 30.11.26 19:30
Trio Gaspard
1. Kammermusikkonzert
Werke von Bedřich Smetana, Josef Suk und Antonín Dvořák
Vision String Quartet & Danish String Quartet 2. Kammermusikkonzert
Werke von Edvard Grieg, Dmitrij Schostakowitsch und Felix Mendelssohn
Podium European Chamber Music Academy (ECMA)
3. Kammermusikkonzert
Mitwirkende und genaues Programm werden im Saisonprogramm von Kammermusik Bern im Juni 2026 veröffentlicht.
Mo 14.12.26 19:30 german hornsound
4. Kammermusikkonzert
Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonín Dvořák, Carl Maria von Weber, Engelbert Humperdinck u. a.
Konsibern, Grosser Saal
Konsibern, Grosser Saal
Konsibern, Grosser Saal
Konsibern, Grosser Saal
Mo
18.01.27
19:30
Mo
22.02.27
19:30
Mo 15.03.27
19:30
Mo 05.04.27
19:30
Mo 10.05.27
19:30
Mo 21.06.27
19:30
Cuarteto Casals
5. Kammermusikkonzert
Werke von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven
Aris Quartet
6. Kammermusikkonzert
Werke von Ludwig van Beethoven
Capella de la Torre
7. Kammermusikkonzert
Kommentiertes Konzert mit Musik der Renaissance
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Burgergemeinde Bern «Zum Andenken an die Familie Weyermann»
Sitkovetsky Trio
8. Kammermusikkonzert
Werke von Ludwig van Beethoven, Cécile Chaminade und Antonín Dvořák
Liederabend mit Julian Prégardien & Yael Kareth
9. Kammermusikkonzert
Werke von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert
Mit freundlicher Unterstützung der Bürgi-Willert-Stiftung
Poiesis Quartet
10. Kammermusikkonzert
Werke von Michi Wianko, Jeff Scott, Sky Macklay und Ludwig van Beethoven
Konsibern, Grosser Saal
Konsibern, Grosser Saal
Konsibern, Grosser Saal
Konsibern, Grosser Saal
Konsibern, Grosser Saal
Konsibern, Grosser Saal


Das Orchester
Krzysztof Urbański Chefdirigent
Florian Scholz Konzertdirektor
Axel Wieck Orchestermanager
Johannes Knapp Konzertmanager & Künstlerische Planung
Pavel B. Jiracek Konzertdramaturg
Denise Fournier Musikbibliothekarin
Fiona Röthlisberger
Mitarbeiterin Orchesterbüro
Lisa Wyss Musikpädagogik
Matteo Pellerino,
Marcello Pragasa Rasan, Kaspar Helbling,
Ernesto Haensel Solorzano
Orchestertechnik
1. Violine
Alexis Vincent 1. Konzertmeister
David Guerchovitch 1. Konzertmeister
Isabelle Magnenat 2. Konzertmeisterin
Daniele D’Andria 2. Konzertmeister
N. N. 2. Konzertmeister*in
Mako Asahina
Anara Baimukhambetova
Sandrine Canova
Camille Guilpain
Aina Hickel
Ekaterina Kanareva
Zoia Kuianova
Stefan Meier
Fumi Nakamura
Margarita Pavlova
Jeanne de Ricaud
Christian Scheurlen
György Zerkula
N. N.
2. Violine
Anouk Terriez Solo
Theresa Bokány Solo
Wei-Zhong Lu Stv. Solo
Dima Dimitrova Davis Stv. Solo
Susanna Fini
Katia Giubbilei Alvarez
Cornelia Hauser-Ruckli
Regula Hunger
Romain Hürzeler
Georg Jacobi
Wen Lu-Hu
Julien Mathieu
Lisa Öberg
Francis Roux
Viola
Yutaka Mitsunaga Solo
Julia Malkova Solo
N. N. Stv. Solo
Yang Lu Stv. Solo
Bettina Becker
Johannes von Bülow
Emanuel Bütler
Natalia Golubi
Leonid Shelipov
N. N.
Violoncello
Antonin Musset Solo
Stanislas Kim Solo
Valeriu Verstiuc Stv. Solo
Pierre Deppe Stv. Solo
Andreas Graf
Peter Hauser
Pavlina Iorova
Eva Lüthi
Eva Simmen
Xinchi Wang
Kontrabass
Gabriel Vacariu Solo
Magor Szász Solo
Nicoló Zorzi Stv. Solo
Matteo Burci
Manuel Kuhn
Cordula Mundhenk
Mátyás Vinczi
Flöte
Riccardo Cellacchi Solo
Johanna Schwarzl Solo
Sakura Kindynis Stv. Solo, Piccolo
Cornelia Zehnder Piccolo
Anna Zimmermann Piccolo
Oboe
Adam Halicki Solo
Doris Mende Solo
Stilian Guerov Stv. Solo, Englischhorn
Catherine Kämper Englischhorn Solo
Klarinette
Bernhard Röthlisberger Solo,
Bassklarinette
Calogero Presti Solo
Szymon Parulski Solo
Gábor Horváth Es-Klarinette
Nils Kohler Bassklarinette
Fagott
Monika Schindler Solo
Daniel Casal Mota Solo
Norihito Nishinomura Stv. Solo, Kontrafagott
Filipe de Castro Kontrafagott
Horn
Olivier Alvarez Solo
Olivier Darbellay Solo
Christian Holenstein-Mende Solo
Sebastian Schindler Stv. Solo
Denis Dafflon
Matteo Ravarelli
François Rieu
Peter Szlávik
Trompete
Milko Raspanti Solo
Samuel Walter Solo
Olivier Anthony Theurillat Stv. Solo
Renato Martins Longo
Posaune
Vicente Climent Calatayud Solo, Altposaune
Wassil Christov Solo, Altposaune
N. N. Stv. Solo, Altposaune
Justin Clark Bassposaune
Benjamin Jacob Green Bassposaune
Tuba
Daniel Schädeli Gaudard Solo
Harfe
Line Gaudard Solo
Cornelia Lootsmann Solo
Pauke / Schlagzeug
Franz Rüfli Solopauke
Mihaela Hogendoorn Solopauke
Peter Fleischlin Stv. Solopauke
Michael Meinen
Alle Mitarbeitenden von Bühnen Bern finden Sie hier:

Berner Symphonieorchester
Das Berner Symphonieorchester kann auf eine 149-jährige Tradition als Orchester der Schweizer Bundesstadt zurückblicken. Als «Bernischer Orchesterverein» 1877 gegründet, zählt das BSO mit seinen rund 100 Musiker*innen aus über 20 verschiedenen Nationen zu den grössten und wichtigsten Orchestern der Schweiz. Seit 2011 agiert es bei gleichbleibender künstlerischer Eigenständigkeit mit Oper, Schauspiel und Ballett unter einem Dach. Das BSO bestreitet mehr als 50 Konzerte pro Saison sowie die Musiktheatervorstellungen von Bühnen Bern, welche seit der Spielzeit 2025/26 unter der musikalischen Gesamtleitung von Alevtina Ioffe stehen.
Seit der Konzertsaison 2024/25 ist Krzysztof Urbański Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters, vor ihm leiteten es unter anderem Mario Venzago, Andrey Boreyko, Dmitrij Kitajenko, Charles Dutoit und Paul Klecki. Namhafte Gastdirigent*innen wie Herbert von Karajan, Sir Neville Marriner, Eliahu Inbal, Susanna Mälkki, Jaap van Zweden, Santtu-Matias Rouvali, Simone Young, Klaus Mäkelä, Mirga Gražinytė-Tyla oder James Conlon prägten und prägen das Orchester.
Solist*innen von Weltrang wie Sol Gabetta, Hilary Hahn, Jean-Yves Thibaudet, Daniel Barenboim, Frank-Peter Zimmermann, Martha Argerich, Pierre-Laurent Aimard, Hélène Grimaud sowie junge Klassikstars wie Kian Soltani, Regula Mühlemann, Vilde Frang, Alexandre Kantorow und viele mehr tragen dazu bei, den Ruf des Berner Symphonieorchesters weit über die Landesgrenzen hinauszutragen. Dies führt zu regelmässigen Einladungen im Inund Ausland.
Im Zentrum steht neben dem symphonischen Repertoire auch die Förderung zeitgenössischer Komponist*innen. Das Orchester erreicht mit vielfältigen Formaten wie Familien- und Sitzkissenkonzerten sowie Konzerten im Kanton ein breites Publikum. Besonderer Höhepunkt jeder Saison ist das Openair-Konzert auf dem Bundesplatz.
Die Leitungsstruktur des Orchesters ist stark demokratisch geprägt, Programmplanung und Einladung der Gäste liegen in der Verantwortung der Konzertkommission, die aus gewählten Mitgliedern des Orchesters besteht.
Service, Club BSO & Sponsoring
Zugänglichkeit
Besuchende mit Mobilitätsbehinderungen
In unseren Spielstätten Stadttheater, Casino Bern und Vidmarhallen ist ein barrierefreier Zugang gewährleistet. Sie verfügen über rollstuhlgerechte Toiletten sowie nahegelegene, ausgeschilderte Parkplätze für Besuchende mit Mobilitätsbehinderungen. Wenn Sie einen Rollstuhl benutzen, erhalten Sie aufgrund der eingeschränkten Platzwahl eine Ermässigung von 20 %. Sollten Sie zudem Inhaber*in einer KulturLegi sein, erhöht sich der Rabatt auf 80 %. Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt. Kontaktieren Sie für diese Buchungen bitte unser Team an der Billettkasse.
Besuchende mit Hörbehinderungen
Unsere Spielstätten sind mit geprüften Höranlagen mit normgerechtem Empfang ausgestattet. Im Stadttheater und in den Vidmarhallen erfolgt die Übertragung per Funk. Zur Nutzung der Höranlage sind FM-Empfänger mit induktiver Halsschleife kostenlos erhältlich. Im Casino Bern erfolgt die Übertragung per Induktion. Bei Hörgeräten mit integrierter Telefonspule oder Implantaten wird kein Zusatzgerät benötigt. Alle technischen Details finden Sie auf unserer Website. Unsere Opernvorstellungen bieten wir mit deutschen Übertiteln an. Einige Produktionen bieten wir zusätzlich mit französischen oder englischen Übertiteln an.
Ausgewählte Führungen bieten wir mit Verdolmetschung in Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS) an. Alle Angebote finden Sie auf unserer Website.
Besuchende mit Sehbehinderungen Assistenzhunde haben ein Zutrittsrecht in allen Spielstätten und sind bei uns willkommen. Für die Mitnahme in den Publikumsraum empfehlen wir Ihnen gerne geeignete Sitzplätze. Kontaktieren Sie für diese Buchung bitte unser Team an der Billettkasse.
Relaxed Performance
Relaxed Performances sind Vorstellungen in einem entspannten Rahmen, bei denen Geräusche im Zuschauerraum erlaubt sind und Besucher*innen jederzeit den Raum verlassen und zurückkommen dürfen. Zudem wird der Publikumsraum nicht komplett abgedunkelt und es wird auf Stroboskop-Licht, abrupte Lichtwechsel sowie laute und plötzliche Knallgeräusche verzichtet. Als Relaxed Performance bieten wir unsere Sitzkissenkonzerte, die Kinderoper Holle! und das Kinderstück Der letzte Regenbogenvogel an.
Einführungen
Zu vielen Vorstellungen bieten wir Einführungen an. Dabei erhalten Sie Einblicke in den Produktionsprozess und erfahren spannende Hintergrundinformationen. Die Einführungen finden jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn bzw. 60 Minuten vor Konzertbeginn statt.
→ Bei Fragen zu Ihrem barrierefreien Besuch, einer geeigneten Platzwahl und technischer Unterstützung kontaktieren Sie bitte unser Team an der Billettkasse.
Tickets
Symphoniekonzerte, Rendezvous mit Rachmaninow
Kat 1 Kat 2 Kat 3 Kat 4 Kat 5* Stehpl** 90.– 75.– 60.– 45.– 20.– 20.–
Neujahrskonzert
Kat 1 Kat 2 Kat 3 Kat 4 Kat 5* Stehpl** 100.– 90.– 78.– 68.– 30.– 20.–
Epic Game Moments in Concert – Level 2
Kat 1 Kat 2 Kat 3 Kat 4 Kat 5* Stehpl** 82.– 65.– 50.– 30.– 17.– 10.–
La Banda Storica: Mozarts letzte Symphonien
Kat 1 Kat 2 Kat 3 Kat 4 Kat 5* Stehpl** 63.– 49.– 38.– 23.– 13.– 10.–
La Banda Storica: Benefizkonzert
Kat 1 Kat 2 Kat 3 Kat 4 Kat 5* Stehpl** 150.–*** 49.– 38.– 23.– 13.– 10.–
Kammermusik
Kat 1 Kat 2 Kat 3 42.– 34.– 20.–
Musik Punkt 10 40.–
Familienkonzerte, Matineekonzerte 20.–
Sitzkissenkonzerte, Krabbelkonzert 10.–
* bei Plätzen der Kategorie 5 ist mit teils starker Sichteinschränkung zu rechnen
** bei Stehplätzen ist mit teils starker Sichteinschränkung zu rechnen; es gilt freie Platzwahl
*** Gönnerpreis: Erlös geht an das Klingende Museum Bern
Billettkasse
Stadttheater
Kornhausplatz 20 3011 Bern
Tel. 031 329 52 52 kasse@buehnenbern.ch
Öffnungszeiten
Mo–Fr 11:00–18:30 Sa 10:00–13:00
Online buehnenbern.ch
Bitte beachten Sie beim Online-Kauf, dass bestimmte Angebote und Ermässigungen nicht offeriert werden können.
Abendkasse
Die Abendkassen vor Ort öffnen eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Der Vorverkauf für die Spielzeit 2026/27 beginnt am Dienstag, 16 .06 .2026
Verkauf Ermässigungen
Bestellung
Gerne schicken wir Ihnen Ihre bestellten Tickets per Post gegen Rechnung und 6 Franken Versandgebühr zu. Bei telefonischer Bestellung haben Sie die Möglichkeit, die Tickets via Zahlungslink per E-Mail zu bezahlen. Die Tickets werden Ihnen dann umgehend und versandkostenfrei per E-Mail zugeschickt.
Der Versand von Fix-Abos ist kostenlos. Vor dem Vorverkaufsbeginn geniessen Mitglieder des Club Bühnen Bern und Club BSO ein Vorbezugsrecht.
Reservation
Tickets und Plätze können ab sieben Tage vor der Vorstellung telefonisch oder per E-Mail bei der Billettkasse reserviert werden.
Bitte achten Sie darauf, die Reservation bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abzuholen, sonst verfällt diese.
Gutscheine
Gutscheine für Veranstaltungen von Bühnen Bern sind fünf Jahre gültig, übertragbar und online einlösbar. Sie sind in jeder Betragshöhe ab 25 Franken an der Billettkasse oder im Webshop erhältlich.
Für Kinder, Jugendliche und Auszubildende bis 30 Im Vorverkauf gibt es 50 % Rabatt auf alle Plätze. An der Abendkasse kosten alle verfügbaren Plätze nur 15 Franken. Ein gültiger Ausbildungsausweis muss beim Einlass vorgezeigt werden.
Freier Eintritt für junge Mitglieder des Club Bühnen Bern
Junge Mitglieder des Club Bühnen Bern bis 30 und in Ausbildung erhalten für alle Vorstellungen einen Gratiseintritt an der Abendkasse. Die Mitgliedschaft kostet pro Saison 150 Franken. Weitere Informationen und Anmeldung an der Billettkasse oder unter www.club-buehnenbern.ch
Freier Eintritt mit dem Kultur-GA
Kultur-GA-Inhaber*innen erhalten bei uns an der Abendkasse freien Eintritt auf alle noch verfügbaren Plätze. Für nur 100 Franken im Jahr profitieren junge Menschen bis 26 mit dem Kultur-GA von freiem Eintritt zu Veranstaltungen, Festivals, Konzerten, Filmclubs und Ausstellungen. Mehr Infos und Abo bestellen: www.kulturga.ch
Für Schulklassen
Schulklassen mit ihren Begleitpersonen erhalten ermässigte Tickets im Vorverkauf zu je 15 bzw. 10 Franken. Ab zwanzig Schüler*innen kommt eine weitere Begleitperson in den Genuss des ermässigten Eintritts. Im Stadttheater und bei den Symphoniekonzerten gilt dieses Angebot ab der dritten Preiskategorie.
Für Inhaber*innen der KulturLegi
Sie erhalten im Vorverkauf und an der Abendkasse 80 % Rabatt auf alle Plätze. Die Tickets können direkt an der Kasse gegen Vorlage einer gültigen KulturLegi bezogen werden. Ein Erwerb per E-Mail mit Bezahlung via Zahlungslink ist ebenfalls möglich, wenn vorher eine Kopie des Ausweises per Mail zugestellt wurde.
Für Besuchende mit Mobilitätsbehinderungen
In unseren Spielstätten Stadttheater, Casino Bern und Vidmarhallen sind Rollstuhlplätze vorhanden. Wenn Sie einen Rollstuhl benutzen, erhalten Sie aufgrund der eingeschränkten Platzwahl eine Ermässigung von 20 %. Sollten Sie zudem Inhaber*in einer KulturLegi sein, erhöht sich der Rabatt auf 80 %. Assistenzpersonen erhalten freien Eintritt. Kontaktieren Sie für diese Buchung bitte unser Team an der Billettkasse.
Für Gruppen
Besuchen Sie uns mit 10 oder mehr Personen, profitieren Sie von 15 % Gruppenermässigung auf alle Plätze. Gerne beraten wir Sie persönlich.
Bei Fragen zur Anreise, zu einer Führung durch das Stadttheater oder einem gastronomischen Rahmenprogramm nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Bitte beachten Sie
Ermässigungen können nur bis zu einem Minimalpreis von 10 Franken pro Ticket gewährt werden, sind nicht übertragbar und nicht kumulierbar. Bereits gekaufte Tickets können nicht zurückgegeben werden. Verkauf und Einlass nur nach Vorlage der entsprechenden Ausweise. Für Gastspiele, Dritt- und Sonderveranstaltungen gelten besondere Bedingungen.

Persönlich. Qualitativ führend:
Die LEGATO und das BSO verbindet mehr als der Anspruch an hochstehende Performance.


Haben Sie...
Begeisterung für die Klänge des Berner Symphonieorchesters?
Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung des BSO und zur Förderung des kulturellen Lebens in der Stadt Bern?
Interesse an Gesichtern und Geschichten aus dem Orchester? Neugierde auf Blicke hinter die Kulissen?
Freude an neuen Begegnungen und einem herzlichen und unkomplizierten Clubleben?
Ja?
Dann freuen wir uns auf Sie und heissen Sie herzlich willkommen!
Werden Sie Mitglied im Club BSO!
Weitere Informationen: clubbso.ch
Für das BSO
Das BSO konzertiert in unterschiedlichen Formaten auf höchstem Niveau. Den Kern bilden die Symphoniekonzerte mit Repertoire von der Klassik bis in die Gegenwart. Das Orchester wagt aber auch die musikalische Begegnung mit der Popkultur, öffnet den Jüngsten mit Familienkonzerten den Zugang zur klassischen Musik und begeistert das Publikum mit seinen verschiedenen Konzerten immer wieder aufs Neue.
Für die Musik
Musik beeinflusst unsere Gesundheit positiv: den Herzschlag, den Blutdruck, die Atemfrequenz, die Muskelspannung. Musik beflügelt, stimmt glücklich, beruhigt, ruft Erinnerungen wach und kann uns zum Weinen bringen. Was wäre das Leben ohne Musik, ohne unser BSO!
Für Bern
Das BSO gehört zu Bern wie das Berner Münster, der Bärengraben und der Rosengarten – und zählt gleichzeitig zu den besten Symphonieorchestern der Schweiz mit internationaler Ausstrahlung. Gegründet 1877, ist es Kulturerbe der Stadt Bern und tönt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Das Orchester trägt auf vielseitige Weise zum kulturellen Leben bei. Das soll so bleiben. Dafür setzen wir uns ein.
Sponsoring, Förderung, Mäzenatentum & Legate
Mit Oper, Ballett und Schauspiel sowie dem Berner Symphonieorchester ist Bühnen Bern die vielseitigste und grösste öffentliche Kulturinstitution im Espace Mittelland.
Bühnen Bern bietet pro Spielzeit über 400 Vorstellungen und Veranstaltungen, die einen inspirierenden Austausch und ein lebendiges Kulturschaffen garantieren und fördern.
Dank vielfältigster Partnerschaften mit Unternehmen, Unterstützungen von Förderorganisationen und grosszügigen Zuwendungen unserer Mäzen*innen ist es Bühnen Bern auch möglich, Kunst und Sonderprojekte zu realisieren, die weit über die Stadt- und Kantonsgrenze hinausstrahlen und auch international Beachtung finden. Mit Ihrem Engagement zeigen Sie Ihr Interesse am gesellschaftlichen Leben der Region und leisten einen entscheidenden Beitrag zum kulturellen Austausch in der Gesellschaft und zur Förderung der zeitgenössischen Kultur.
Vorteile einer Partnerschaft
Mit Bühnen Bern tauchen Sie und Ihre Gäste in eine unvergleichliche Konzertund Theateratmosphäre ein.
Mit exklusiven Veranstaltungsformaten und vielfältigen kommunikativen Leistungen passen wir die Partnerschaft Ihren Wünschen und Bedürfnissen an. Nutzen Sie unser breites HospitalityAngebot, um Ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen.
Als Partner*in bieten wir Ihnen vielfältige visuelle Präsenz in unseren Print- und Onlinemedien. Nutzen Sie unsere umfangreichen
Kommunikationskanäle für Ihren individuell gewünschten Auftritt. Legen Sie Ihren Fokus auf Hospitality, Branding oder Aktivierung der Mitarbeitenden als Produktions- oder Projektsponsor*in und erleben Sie den künstlerischen Prozess hautnah. Wir organisieren massgeschneiderte Veranstaltungen für Ihre Ansprechgruppen und setzen diese nach Ihren Wünschen um. Unsere Broschüre «Bühnen Bern für Unternehmen» finden Sie hier:
Mäzenatentum und Legate
Ganz ausserordentlicher Dank gilt unseren wichtigen Mäzen*innen, die Bühnen Bern sehr nahestehen. Sie wählen, welche Projekte Sie unterstützen wollen, und setzen den Betrag Ihrer Zuwendung frei fest. Wenn Sie auch über Ihre Lebenszeit hinaus Ihre Liebe zur Musik und Kultur nachwirken lassen möchten, ziehen Sie doch die Möglichkeit eines Legats zugunsten der Stiftung Bühnen Bern in Betracht. Wir sind gerne für Sie da.
Kontakt
Gerne treffen wir Sie persönlich, um das für Sie passende Angebot zu kreieren.
Magdalena Grob
Leiterin Sponsoring, Fundraising & Events magdalena.grob@buehnenbern.ch Tel. 031 329 51 19
Merci
Subventionsgeberinnen
Stadt Bern
Kanton Bern
Regionalkonferenz Bern-Mittelland
Institutionelle Partner
Burgergemeinde Bern
Club BSO
Club Bühnen Bern
Sponsoring
Bernaqua
CSL Behring
Die Mobiliar Erupt
LEGATO Vermögensmanagement AG
Rüthy Goldschmiede GmbH
Sportklinik Bern
UBS
Verlingue AG
Förderer
BEKB Förderfonds
Bürgi-Willert-Stiftung
Ernst Göhner Stiftung
Fondation Iris Schermann
Fondation Jan Michalski
Fondation Johanna Dürmüller-Bol
Fondation Leenards
Fonds Schmutz-Mörker der Fontes-Stiftung
Geschwister Louis-Stiftung
GVB Kulturstiftung
Kulturstiftung der Burgergemeinde Bern
Max und Elsa Beer-Brawand Fonds
Migros-Kulturprozent
Stiftung Sostenuto
Ursula Wirz-Stiftung
Warlomont-Anger-Stiftung
sowie weitere grosszügige Stiftungen, die nicht genannt werden möchten
Privates Engagement
Verena Immenhauser
Anni Inäbnit
Elisabeth Marazzi
Ellen & Peter Schürch sowie weitere grosszügige Mäzen*innen, die nicht genannt werden möchten
Partnerschaften
APG, Applied Health Care, Casino Bern, Comédie de Genève, Dampfzentrale Bern, Delinat-Weindepot Bern, Der Bund (Medienpartner), Haller + Jenzer AG, Hans Hofer – Geigenbauer, Hochschule der Künste Bern HKB, Hotel Bellevue Palace, Hotel Kreuz Bern, Hotel Savoy, Kino Rex Bern, Kornhausbibliotheken, Krompholz Musik AG, LAC Lugano, Müller & Schade AG, Opéra Grand Avignon, Reportagen, Schlachthaus
Theater Bern, Swissôtel Kursaal Bern, Theater Freiburg i. B., Theater Winkelwiese, Theater Winterthur, Tüdi Productions
Herzlichen Dank für die Treue und das grosszügige Engagement!






Warum schützen wir das Klima nicht, obwohl wir wollen?

Abonnemente
Mit einem Abonnement erhalten Sie vergünstigten Eintritt in unsere Veranstaltungen. Egal ob Sie einen Wochentag oder eine Sparte bevorzugen, bei all unseren Premieren dabei sein wollen, sich auf fixe Termine festlegen möchten oder noch nicht: Wir haben für alle das passende Angebot!
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→ Fixer Sitzplatz an allen Aboterminen
→ Ihre Aboplätze sind 15–20 % günstiger gegenüber Einzelkarten
→ Pro Aboplatz 10 % Ermässigung beim Kauf zusätzlicher Tickets
→ Einfacher Terminwechsel, sollten Sie einmal verhindert sein (6 Franken pro Tausch/Platz)
→ Freie Übertragbarkeit des Abos
→ Exklusive Anlässe für Abonnent*innen
→ Automatische Erneuerung; Änderungswünsche und Kündigungen nimmt die Kasse bis zum 31. Mai 2026 entgegen
Einstieg jederzeit möglich, auch während derSpielzeit!laufenden
Noch nicht ganz überzeugt? Am besten erzählen Ihnen doch unsere Abonnent*innen, warum sie sich für ein Abo entschieden haben:
Wahl-Abo: Volle Flexibilität!
Werden Sie Wahl-Abonnent*in und profitieren Sie flexibel:
→ Sie stellen Ihr Konzert- und Theaterprogramm selbst zusammen.
→ Bereits ab 5 Vorstellungen Ihrer Wahl erhalten Sie 10 % Rabatt, ab 8 Vorstellungen sogar 15 %.
→ Ihr Wahlabonnement ist nun auch online erhältlich: Suchen Sie sich das passende Package aus und kaufen es bequem in unserem Webshop.
Bereits gekaufte Tickets und spätere Buchungen können dem Wahlabo nicht angerechnet werden.
Beratung
Sie wissen noch nicht, welches Abo am besten zu Ihnen passt? Unsere Mitarbeiter*innen an der Billettkasse stehen Ihnen persönlich, telefonisch und per E-Mail gerne zur Seite und finden mit Ihnen das passende Angebot! Unsere Abos können jederzeit, auch während der laufenden Saison, bestellt werden.
Tel. 031 329 52 52 kasse@buehnenbern.ch
Abos für Symphoniekonzerte
Donnerstagsabos
Grosses Donnerstagsabo
Do 03.09.26 19:30 Also sprach Zarathustra
Do 22.10.26 19:30 Mahlers Neunte
CB
CB
Mi 04.11.26 19:30 Lieben Sie Brahms? CB
Do 19.11.26 19:30 Roma! CB
Do 03.12.26 19:30 Scheherazade CB
Do 21.01.27 19:30 Schumann am Rhein CB
Do 04.02.27 19:30 Romeo und Julia CB
Do 18.02.27 19:30 Dvořáks Siebte
Do 18.03.27 19:30 Fantastique
Do 15.04.27 19:30 Feuervogel
Do 10.06.27 19:30 Wahlverwandtschaft
CB
CB
CB
CB
Do 24.06.27 19:30 Carmina Burana CB
Kleines Donnerstagsabo A
Do 03.09.26 19:30 Also sprach Zarathustra
Do 22.10.26 19:30 Mahlers Neunte
Do 19.11.26 19:30 Roma!
Do 21.01.27 19:30 Schumann am Rhein
Do 18.02.27 19:30 Dvořáks Siebte
CB
CB
CB
CB
CB
Do 10.06.27 19:30 Wahlverwandtschaft CB
Kleines Donnerstagsabo B
Mi 04.11.26 19:30 Lieben Sie Brahms? CB
Do 03.12.26 19:30 Scheherazade CB
Do 04.02.27 19:30 Romeo und Julia CB
Do 18.03.27 19:30 Fantastique
Do 15.04.27 19:30 Feuervogel
CB
CB
Do 24.06.27 19:30 Carmina Burana CB
Freitagsabos
Grosses Freitagsabo
Fr 04.09.26 19:30 Also sprach Zarathustra
Fr 23.10.26 19:30 Mahlers Neunte
Fr 06.11.26 19:30 Lieben Sie Brahms?
CB
CB
CB
Fr 20.11.26 19:30 Roma! CB
Fr 04.12.26 19:30 Scheherazade
Fr 22.01.27 19:30 Schumann am Rhein
Fr 05.02.27 19:30 Romeo und Julia
Fr 19.02.27 19:30 Dvořáks Siebte
Fr 19.03.27 19:30 Fantastique
Fr 16.04.27 19:30 Feuervogel
Fr 11.06.27 19:30 Wahlverwandtschaft
CB
CB
CB
CB
CB
CB
CB
Fr 25.06.27 19:30 Carmina Burana CB
Kleines Freitagsabo A
Fr 04.09.26 19:30 Also sprach Zarathustra
Fr 23.10.26 19:30 Mahlers Neunte
Fr 20.11.26 19:30 Roma!
Fr 22.01.27 19:30 Schumann am Rhein
CB
CB
CB
CB
Fr 19.02.27 19:30 Dvořáks Siebte CB
Fr 11.06.27 19:30 Wahlverwandtschaft
Kleines Freitagsabo B
CB
Fr 06.11.26 19:30 Lieben Sie Brahms? CB
Fr 04.12.26 19:30 Scheherazade
Fr 05.02.27 19:30 Romeo und Julia
Fr 19.03.27 19:30 Fantastique
Fr 16.04.27 19:30 Feuervogel
CB
CB
CB
CB
Fr 25.06.27 19:30 Carmina Burana CB
Weitere Abos
Abo für Musik Punkt 10
Do 19.11.26 10:00 Respighis Rom CB
Do 21.01.27 10:00 Schumanns Rheinische CB
Do 18.03.27 10:00 Berlioz’ Symphonie fantastique CB
Do 10.06.27 10:00 Boulanger und Prokofjew CB Einheitspreis
Abo für Kammermusik
Mo 26.10.26 19:30 Trio Gaspard KB
Mo 16.11.26 19:30 Vision String Quartet & Danish String Quartet KB
Mo 30.11.26 19:30 Podium European Chamber Music Academy KB
Mo 14.12.26 19:30 german hornsound KB
Mo 18.01.27 19:30 Cuarteto Casals KB
Mo 22.02.27 19:30 Aris Quartet KB
Mo 15.03.27 19:30 Capella de la Torre KB
Mo 05.04.27 19:30 Sitkovetsky Trio KB
Mo 10.05.27 19:30 Liederabend mit Julian Prégardien & Yael Kareth KB
Mo 21.06.27 19:30 Poiesis Quartet KB
Casino Bern
Galerie Nord Galerie Süd
Galerie Mitte
Podium
Parkett
Bühne
Konsibern
Fix-Abos 2026/27
Impressum Kontakt
Billettkasse
Stadttheater
Kornhausplatz 20, 3011 Bern
Tel. 031 329 52 52 kasse@buehnenbern.ch
Zentrale
Tel. 031 329 51 11 info@buehnenbern.ch
Intendanz
Assistentin des Intendanten christine.mallaun@buehnenbern.ch
Medien
medien@buehnenbern.ch
Marketing info@buehnenbern.ch
Vermittlung plus@buehnenbern.ch
Dramaturgie
Oper Bern oper@buehnenbern.ch
Schauspiel Bern schauspiel@buehnenbern.ch
Bern Ballett ballett@buehnenbern.ch
Berner Symphonieorchester konzert@buehnenbern.ch
Kammermusik kammermusik@buehnenbern.ch
Stiftungsrat
Werner Luginbühl (Stiftungsratspräsident)
Michael Kaufmann (Vizepräsident)
Matthias Kuhn
Sibyl Matter
Ursula Nold
Andreas Reber
Tatjana Rothenbühler
Herausgeber
Bühnen Bern
Intendant
Florian Scholz
Texte
Pavel B. Jiracek, Johannes Knapp (Interviews), Lisa Wyss, Kommunikation & Marketing
Redaktion
Management BSO, Kommunikation & Marketing
Konzept, Gestaltung wapico ag
Layout
Sara Moser, Peer Mucks
Illustrationen
Patrick Widmer
Bildnachweise
Die Stimmführer*innen des Berner Symphonieorchesters fotografierte Christian Kaufmann. Das Gesamtorchester fotografierte
Florian Spring.
Sol Gabetta © Kaupo Kikkas
Krzysztof Urbański © Christian Kaufmann
Francesco Piemontesi © Camille Blake
Druck
Ast & Fischer AG, Wabern
Inserate
SPYCHER Media Solutions GmbH, Riggisberg
Redaktionsschluss
April 2026
Änderungen vorbehalten
Diese Spielzeitbroschüre wurde auf 100 % Recyclingpapier in Wabern bei Bern gedruckt. Der Strom dafür stammt überwiegend aus der eigenen Solaranlage der Druckerei. Bei temporären Bezugsspitzen wird zusätzlich Strom aus 100 % Wasserkraft bezogen.
Was immer kommt – wir helfen Ihnen rasch und unkompliziert. mobiliar.ch
