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Programmheft-Vorschau: Jesus Christ Superstar

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OPER

Gesangstexte von Tim Rice

Musik von Andrew Lloyd Webber

CARMINHO

Die neue Königin des Fado trifft das  Berner Symphonieorchester.

16.05.26

20:00, Casino Bern

JESUS CHRIST SUPERSTAR

Gesangstexte von Tim Rice

Musik von Andrew Lloyd Webber

Berner Premiere Sa

21.03.26

Stadttheater

Erstveröffentlichung der Schallplatte Oktober 1970

Broadway-Premiere 12. Oktober 1971, Mark Hellinger Theatre, New York

Aufführungsrechte

Musikalische Leitung

Hans Christoph Bünger

Regie

Tomo Sugao

Co-Regie und Choreografie

Tabatha McFadyen

Bühne & Video

Momme Hinrichs

Kostüme

Gisa Kuhn

Licht

Jonas Bühler

Chor

Zsolt Czetner

Dramaturgie

Rebekka Meyer

Chor und Extrachor der Bühnen Bern

Berner Symphonieorchester

Die Übertragung der Aufführungsrechte erfolgt in Übereinkunft mit den Originalrechteinhabern THE REALLY USEFUL GROUP LTD, LONDON durch die MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft, Wiesbaden.

Allen Marchioni (Judas), Bastiaan Louis (Apostel), Anna Knott (Apostel), Andreas Goebel (Apostel), Anastasia Troska (Maria Magdalena), Malcolm Henry (Petrus), Pascal D. Schmid (Apostel), Tyce Green (Jesus), Arthur Büscher (Apostel), Denis Lakey (Apostel), Arne David (Apostel), Ian Matthew Castro (Apostel), Melanie Kurmann (Apostel), Wolfram Föppl (Simon Zelotes)

Die Handlung

Erster Akt

Eine Gruppe Menschen ist gestrandet und wartet auf eine bessere Zukunft. Ihr charismatischer Kopf ist Jesus, auf dem alle ihre Hoffnung liegt. Judas, einer von Jesu Anhängern, nimmt dessen Entwicklung besorgniserregend wahr und versucht ihn zu warnen: Seine Erhöhung zum göttlichen Heilsbringer könnte böse Folgen haben. Auch die Apostel werden langsam ungeduldig und Jesus versucht, sie zu beschwichtigen. Gleichzeitig nähert er sich Maria Magdalena an. Judas ärgert sich, dass sich Jesus mit Maria Magdalena umgibt; sie passe nicht zu ihnen. Jesus jedoch verteidigt Maria Magdalena und wirft seinen Aposteln vor, sich nicht richtig um ihn zu sorgen, was diese bestreiten. Maria Magdalena gelingt es, Jesus und die Apostel zu besänftigen. Judas hält den beiden entgegen, dass sie sich lieber um die Armen kümmern sollen, doch Jesus hat die Hoffnung auf einen gesellschaftlichen Wandel in dieser Hinsicht bereits aufgegeben.

Die mächtigen Priester Hannas, Kajaphas und ihre Mitarbeiter sehen eine Gefahr im wachsendem Einfluss Jesu auf die Bevölkerung. Sie beschliessen, dass er sterben muss. Die Menge preist Jesus. Kajaphas will sie zum Schweigen bringen, doch Jesus bietet ihm die Stirn und stachelt die Menschen, die ihn begeistert umschwärmen, immer weiter an. Der Apostel Simon Zelotes fordert Jesus dazu auf, die Menge zum Aufstand aufzuhetzen, doch Jesus zögert, denn er sieht seinen eigenen Tod kommen.

Der Machthaber Pontius Pilatus erzählt von einem Traum, der ihn beschäftigt: Darin sah er einen Mann, der getötet und von Tausenden beweint worden sei – und ihm selbst sei die Schuld an diesem Tod gegeben worden.

Die Menschen haben die Warterei satt. Hoffnungslosigkeit macht sich breit und schlägt immer häufiger in Gewalt um. Jesus hält dies nicht mehr aus und jagt alle fort. Erschöpft sinniert er über seinen bevorstehenden Tod und steigert sich immer mehr in Horrorvisionen hinein. Einzig Maria Magdalena hat die Kraft, ihn wieder zu beruhigen. Wieder allein reflektiert sie ihre Beziehung zu ihm: Sie liebt ihn, ist aber unsicher, ob sie ihm ihre Gefühle gestehen und wie sie ihn einschätzen soll.

Judas verrät Kajaphas und Hannas, wie sie Jesus ungestört verhaften können.

Zweiter Akt

Jesus und seine Anhänger*innen sind versammelt. Während die Apostel vor allem sich selbst feiern und betrinken, ist Jesus längst ohne Hoffnung. Er weiss bereits, dass er verraten und verleugnet werden wird. Judas klagt Jesus an, dass er es selbst so wolle, und gibt ihm zum Abschied einen Kuss. Wieder alleine, reflektiert Jesus sein Leben; er ist abgekämpft und zweifelt, ob seine Taten je etwas bewirkt haben. Gleichzeitig weiss er, dass er sterben muss.

Ein Mob fordert die Verhaftung Jesu. Die Apostel versuchen vergeblich, ihn zu verteidigen, und werden dabei selbst zur Zielscheibe der Gewalt. Nach der Verhaftung konfrontiert Kajaphas Jesus mit den Anschuldigungen, die gegen ihn vorgebracht werden.

Von der Presse belagert, verleugnet Petrus dreimal, Jesus zu kennen. Maria Magdalena ist fasziniert davon, dass Jesus selbst diese Verleugnung vorhergesehen hat.

Jesus wird zum Verhör vor Pontius Pilatus gebracht. Pilatus zögert, eine Bestrafung auszusprechen, und wundert sich zugleich, wie Jesus in dieser Situation so ruhig bleiben kann. Um keine Entscheidung treffen zu müssen, befiehlt er, Jesus vor König Herodes zu führen. Herodes fordert Jesus auf, zu beweisen, dass er Wunder vollbringen kann. Als Jesus nicht reagiert, jagt Herodes ihn fort.

Maria Magdalena und Petrus sind verunsichert von den Geschehnissen und wünschen sich gleichzeitig einen Neubeginn. Nachdem Judas den misshandelten Jesus gesehen hat, bereut er seine Tat zutiefst. Kajaphas und Hannas bestärken ihn darin, das Richtige getan zu haben, doch Judas erinnert sich seiner Liebe zu Jesus und tötet sich in seiner Verzweiflung selbst.

Kajaphas und der Mob verlangen von Pilatus die Hinrichtung Jesu, doch Pilatus hat nach wie vor Zweifel, da Jesus kein wirkliches Verbrechen begangen hat. Als sein Versuch, Jesus zum Sprechen zu bringen, scheitert, lässt Pilatus Jesus foltern. Vom Mob weiter dazu gedrängt und frustriert über die Gelassenheit Jesu, stimmt Pilatus der Hinrichtung schliesslich zu. Inmitten von Engeln versucht Judas, das Phänomen vom Superstar Jesus aus heutiger Sicht zu verstehen, und stellt aus der Zukunft noch immer die gleichen Fragen wie eh und je.

Jesus stirbt.

Wolfram Föppl (Simon Zelotes), Tyce Green (Jesus), Ensemble, Chor und Extrachor der Bühnen Bern

Das komplette Programmheft ist am Vorstellungsabend oder an der Billettkasse erhältlich.

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