Spielzeit 2021/22
BERNER SYMPHONIEORCHESTER
BENEFIZKONZERT
TO ROME WITH LOVE Zimmermann | Mazzola
Corelina, die Stiftung für das Kinderherz, ermöglicht lebensrettende Herzoperationen bei Kindern aus unterversorgten Ländern. Angehörigen von betroffenen Kindern kann die S tiftung Unterstützung gewähren. Zudem fördert sie weltweit Forschungs- und Hilfs projekte im Bereich der Kinderherzmedizin.
HELFEN AUCH SIE. ZEIGEN SIE HERZ – RETTEN SIE LEBEN!
corelina.ch
Spielzeit 2021/22
BERNER SYMPHONIEORCHESTER
BENEFIZKONZERT TO ROME WITH LOVE Zimmermann | Mazzola 2. Extrakonzert
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BENEFIZKONZERT BÉLA BARTÓK
1881–1945
Rhapsodie Nr. 2 für Violine und Orchester Sz 90 (1928, revidiert 1935) (10') I II
Lassú. Moderato Friss. Allegro moderato
BOHUSLAV MARTINŮ
1890–1959
Suite concertante für Violine und Orchester d-Moll, 2. Fassung (1943/44) (23') I II III IV
Toccata. Allegro un poco moderato Aria. Andantino Scherzo. Allegretto scherzando Rondo. Poco allegro
Pause
OTTORINO RESPIGHI
1879–1936
Fontane di Roma, Symphonische Dichtung für Orchester (1915/16) (18') I II III IV
La fontana di Valle Giulia a l’alba. Andante mosso La fontana del Tritone al mattino. Vivo La fontana di Trevi al meriggio. Allegro moderato La fontana di Villa Medici al tramonto. Andante
Pini di Roma, Symphonische Dichtung für Orchester (1923/24) (20') I II III IV
I pini della Villa Borghese. Allegretto vivace Pini presso una catacomba. Lento I pini del Gianicolo. Lento I pini della Via Appia. Tempo di marcia
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Enrique Mazzola Dirigent Frank Peter Zimmermann Violine Berner Symphonieorchester Alexis Vincent Konzertmeister
Do 04. Nov 2021, 19:30 Casino Bern, Grosser Saal
Die Konzerteinführungen mit spannenden Hintergrundinformationen zu den Werken und Komponist*innen gibt es auch als Podcasts. Scannen Sie mit Ihrem Mobiltelefon diesen QR-Code. Den Podcast finden Sie auch auf unserer Webseite bei der jeweiligen Konzertseite. Konzerteinführung Florence Weber Do 04. Nov 2021, 18:30 Casino Bern, Salon Bernois
MERCi Dem Kanton Bern, der Stadt Bern und der Regionalkonferenz Bern Mittelland danken wir für die Subventionen. Für die langjährige Unterstützung unserer Konzerte bedanken wir uns bei der Burgergemeinde Bern.
30 % der Einnahmen gehen an die Stiftung Corelina
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ENRIQUE MAZZOLA Dirigent
Der italienische Dirigent Enrique Mazzola ist als Experte für Belcanto-Opern und Spezialist für das französische Repertoire und den frühen Verdi weltweit gefragt. Mit der Saison 2021/22 tritt er sein Amt als Musikdirektor der Lyric Opera of Chicago an. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er ausserdem Erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin und war von 2012/13 bis 2018/19 künstlerischer und musikalischer Leiter des Orchestre National d‘Île de France (ONDIF). Im Oktober 2018 wurde er, in Anerkennung seines bedeutenden Beitrags zum Musikleben in Frankreich, zum Chevalier de l‘ordre des Arts et des Lettres ernannt.
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In der Spielzeit 2021/22 stehen an der Lyric Opera eine Neuproduktion von Verdis Macbeth unter der Regie von Sir David McVicar, eine Wiederaufnahme von Donizettis L‘Elisir d‘amore, die Chicago-Premiere von Missy Mazzolis Kammeroper Proving Up und Gala-Aufführungen mit Studenten des Ryan Opera Center auf dem Programm. Weiterhin wird er sein Debüt mit dem Utah Symphony und dem Berner Symphonieorchester geben und darüber hinaus auch wieder am Opernhaus Zürich (Anna Bolena), an der Deutschen Oper Berlin (Les Vêpres Sicillennes), an der Niederländischen Nationaloper (Anna Bolena), beim London Philharmonic Orchestra (Operngala mit Renée Fleming), bei den Bregenzer Festspielen (Madama Butterfly) und in Sinfoniekonzerten mit den Wiener Symphonikern auftreten. In den letzten Spielzeiten gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen (Orphée aux Enfers), der Wiener Staatsoper (Don Pasquale), der Niederländischen Nationaloper (Donizetti Queens in Concert), dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Philharmonia Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Oslo Philharmonic, dem New Japan Philharmonic, dem Taipei Symphony, dem Detroit Symphony, dem Luxembourg Philharmonic, dem Brussels Philharmonic, der Staatsphilharmonie Nürnberg und dem Swedish Radio Symphony Orchestra. Wiederkehrende Engagements gab es u. a. an der Metropolitan Opera (La fille du régiment), am Opernhaus Zürich (Turco in Italia, Maria Stuarda, Il barbiere di Siviglia, I puritani), bei den Bregenzer Festspielen (Rigoletto und zuvor Rossinis Mosè in Egitto), beim Scottish Chamber Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Symphonique de Quebec, dem Sao Paulo State Symphony und der Glyndebourne Festival Opera (Luisa Miller, Il barbiere di Siviglia).
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FRANK PETER ZIMMERMANN Violine
Frank Peter Zimmermann zählt zu den renommiertesten Geigern unserer Zeit. Für seinen unverwechselbaren Ton, seine tiefe Musikalität und seinen scharfen Intellekt gepriesen, arbeitet er seit mehr als drei Jahrzehnten mit allen bedeutenden Orchestern und Dirigenten der Welt zusammen. Er ist regelmässig in allen bedeutenden Konzertsälen und bei den internationalen Festivals in Europa, Amerika, Asien und Australien als Solist zu Gast. Zu den Höhepunkten der Saison 2021/22 im deutschsprachigen Raum zählen Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Klaus Mäkelä und Franz Welser-Möst, dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Manfred Honeck, den Bamberger Symphonikern unter Jakub Hrůša, mit dem Gewandhausorchester Leipzig und der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniele Gatti. Mit dem Pianisten Martin Helmchen bringt er in den Musikzentren Europas die kompletten Beethoven-Sonaten zu Gehör, die auch beim Label BIS Records ercheinen. Im Jahr 2010 gründete er das Trio Zimmermann mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra. Das Trio gastierte in den bedeutenden europäischen Musikmetropolen. Die Arbeit des Trios ist in preisgekrönten Alben dokumentiert, mit Werken für Streichtrio von J. S. Bach, Beethoven, Mozart, Schubert, Schönberg und Hindemith. Im Laufe der Jahre hat Frank Peter Zimmermann eine beeindruckende Diskografie aufgebaut. Er hat das nahezu vollständige Konzertrepertoire für Violine von Bach bis Ligeti eingespielt. Viele seiner Aufnahmen wurden mit internationalen Auszeichnungen überhäuft. Zu den jüngsten
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Einspielungen zählen die Violinkonzerte von Martinů mit den Bamberger Symphonikern und Jakub Hrůša, kombiniert mit der Solo-Sonate von Béla Bartók, die zwei Violinkonzerte von Schostakowitsch mit der NDR Elbphilharmonie unter Alan Gilbert (nominiert für einen Grammy Award) sowie die Violinkonzerte von J. S. Bach mit den Berliner Barock Solisten. Im September 2021 erscheinen drei Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern und den Violinkonzerten von Beethoven unter Daniel Harding, von Béla Bartók unter Alan Gilbert und von Alban Berg unter Kirill Petrenko. Zimmermann erhielt eine Reihe von bedeutenden Preisen und Ehrungen, darunter den Premio del Accademia Musicale Chigiana, Siena (1990), den Rheinischen Kulturpreis (1994), den Musikpreis der Stadt Duisburg (2002), das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (2008) und den Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau (2010). Frank Peter Zimmermann hat vier zeitgenössische Violinkonzerte zur Welturaufführung gebracht: Magnus Lindbergs Violinkonzert Nr. 2 mit dem London Philharmonic Orchestra und Jaap van Zweden (2015), das Violinkonzert en sourdine von Matthias Pintscher mit den Berliner Philharmonikern und Peter Eötvös (2003), das Violinkonzert The Lost Art of Letter Writing von Brett Dean mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung des Komponisten (2007), sowie das Violinkonzert Nr. 3 Juggler in Paradise von Augusta Read Thomas mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Andrey Boreyko (2009). Violinkonzerts en sourdine von Matthias Pintscher mit den Berliner Philharmonikern und Peter Eötvös (2003), des Violinkonzerts The Lost Art of Letter Writing von Brett Dean mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung des Komponisten (2007), sowie des Violinkonzerts Nr. 3 Juggler in Paradise von Augusta Read Thomas mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Andrey Boreyko (2009). 1965 in Duisburg geboren begann Zimmermann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel und gab sein erstes Konzert mit Orchester bereits im Alter von zehn Jahren. Er studierte bei Valery Gradow, Saschko
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Gawriloff and Herman Krebbers. Zimmermann spielt auf der Violine «Lady Inchiquin» von Antonio Stradivari (1711), die ihm freundlicherweise von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, «Kunst im Landesbesitz», zur Verfügung gestellt wird.
«Von Herzen – möge es wieder – zu Herzen gehen!» ( Ludwig van Beethoven )
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LIEBES PUBLIKUM Ich freue mich sehr, dass die Bühnen Bern und das Berner Symphonieorchester sich entschlossen haben, in dieser Spielzeit zum ersten Mal ein Benefizkonzert der Stiftung Corelina zu widmen. Die Stiftung fördert die medizinische Behandlung und Betreuung von herzkranken Kindern. Angehörigen von betroffenen Kindern kann die Stiftung Unterstützungsleistungen gewähren: Beispielsweise übernimmt die Stiftung Beherbergungskosten von bedürftigen Familien, deren Kind längere Zeit im Spital liegt. Im Bereich Kinderherzmedizin unterstützt die Stiftung Hilfsprojekte weltweit: Wir operieren jährlich mehrere Wochen in Ländern, die medizinisch weit weniger Möglichkeiten aufweisen als die Schweiz. Fast jedes hundertste neugeborene Kind hat einen angeborenen Herzfehler. Unsere Behandlungen schenken diesen kleinen Patienten eine Überlebenschance; meistens können sie sich danach normal entwickeln. Trotz der grossen Bedeutung dieser Behandlungen wird dem Kinderherzen, sogar in der Schweiz, von Seiten der Forschung, der Technologie und des medizinischen Angebots zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt: Zum Beispiel fehlt nach einer grossen Operation die Möglichkeit einer Rehabilitation. Am heutigen Abend helfen Sie mit, die Behandlung und Betreuung von herzkranken Kindern in der Schweiz und im Ausland zu unterstützen. Wir danken Ihnen herzlich! Ihr Thierry Carrel Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thierry Carrel Präsident der Stiftung Corelina Herzchirurg am Universitätsspital Zürich Direktor der Klinik für Herz- und Gefässchirurgie am Inselspital von 1999 bis 2020
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«Alle Musik wird g eboren Das komplette Programmheft imamHerzen des Konzertabend oder an der Billettkasse erhältlich. Menschen.» ( Lü Bu We )