2/2026 | Mitteilungen der Sektion Rheinland-Köln des Deutschen Alpenvereins
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Oldenburger Land
m itglieder werben m itglieder
Jetzt m itglieder werben, weil jeder gewinnt
> Wenn du neue Mitglieder wirbst, kannst du dich auf Gutscheine freuen und bei der Endverlosung attraktive Preise gewinnen.
> Jedes geworbene Mitglied gewinnt, weil es von den vielen Vorteilen einer Mitgliedschaft im Alpenverein profitiert.
> Auch der Deutsche Alpenverein und der Kölner Alpenverein gewinnen, weil sie in ihrer Arbeit bestätigt und gestärkt werden.
Für jedes von dir geworbene, erwachsene Mitglied erhältst du einen Gutschein in Höhe von 20 Euro. Diese Gutscheine kannst du für den Grundbetrag bei Ausbildungskursen, in der Geschäftsstelle oder für den DAV-Shop verwenden.
Der Wert der Gutscheine wird dir bei Vorlage einer Rechnung vom DAV-Shop seitens des Kölner Alpenvereins gutgeschrieben. Die Gutscheine können ohne Vorlage einer Rechnung nicht ausgezahlt werden. Die Gutschrift erfolgt maximal in Höhe des Rechnungsbetrags. Wenn du die Gutscheine für den Grundbetrag
bei einem Ausbildungskurs einsetzen willst, dann musst du den Grundbetrag zunächst in voller Höhe an das Referat für Ausbildung überweisen. Der Gegenwert wird dir nach Aufforderung durch dich von der Geschäftsstelle erstattet.
Für die jährliche Endverlosung erhältst du ein Los für jedes geworbene Mitglied, unabhängig von dessen Alter. Was es zu gewinnen gibt, erfährst du auf unserer Website.
Wenn du Mitglieder werben möchtest, musst du selbst mindestens ein Jahr dem DAV angehören. Du musst aber nicht Mitglied im Kölner Alpenverein sein. Die Daten der geworbenen Mitglieder kannst du über den Mitglieder-Service oder direkt an die Geschäftsstelle melden. Bei Sonderaktionen, bei denen der Beitritt ohne Aufnahmegebühr möglich ist (zum Beispiel Aktion „Mitglied werden ohne Aufnahmegebühr“, Familienmitgliedschaft, etc.), können keine Gutscheine vergeben werden. Die Teilnahme an der Endverlosung ist aber trotzdem möglich!
Die aktuellen Teilnahmebedingungen findest du unter: mwm.dav-koeln.de
i n eigener s ache
h erausgeber: s ektion r heinland-Köln des Kölner Alpenvereins e.V. clemensstraße 5–7, 50676 Köln, Tel. 0221 2406754, Fax 0221 2406764, info@dav-koeln.de
Wenn ihr uns gerne Themenvorschläge, Text- und/oder Bildmaterial schicken möchtet, verwendet dafür bitte ausschließlich unsere r edaktionsadresse: redaktion@gletscherspalten.de. > die redaktion i mpressum
Zeitschrift für die m itglieder der s ektion, herausgegeben vom r eferat für Öffentlichkeitsarbeit
Auflage ( print): 6.700 / ( e - paper): 11.500
Beigelegt: Flyer AlpinVisionen
Titelbild: Kuhweide nahe d ötlingen, Foto: e dda Koopmann
r edaktion: Andrea Weber, Astrid Königstein, Bernd Weber, Britta s tanek, c aro n iemann, e dda Koopmann, Gudrun h epp, Julia Weinberger, Kalle Kubatschka, m eike h ansen (verant wortlich), n adja Jambor, Tina Gissel, Vanessa przibilla, Wolfgang s picher e hrenredakteurin: Karin s piegel
Verantwortliche r edakteurinnen im Wechsel: c arola n iemann, m eike h ansen, Geschäftsstelle, clemensstraße 5–7, 50676 Köln
Texte an: re daktion@gletscherspalten.de
d ie r edaktion behält sich die Kürzung und Bearbeitung von Beiträgen und Zuschriften vor.
d ruck: Warlich d ruck, Am h ambuch 5, 53340 m eckenheim
Layout: Jeanette s törtte, Berlin
r edaktionsschluss für h eft 3/2026: 01.09.2026
u nsere Geschäftsstelle
Geschäftsstelle: Karen Blomeyer, Angélique s teinberg, i nes Wellbrock (Leitung), clemensstraße 5–7 (nähe neumarkt), 50676 Köln, Tel. 0221 2406754, Fax 0221 2406764, www.dav-koeln.de, info@dav-koeln.de
Öffnungszeiten: d ienstag und d onnerstag 14:00 bis 18:30 u hr
Bücherei: d onnerstag 16:30 bis 18:30 u hr
Bankverbindung: pax Bank, i BA n de 37 3706 0193 0030 3030 32, B ic G en O ded 1 pAX
Anschriften unserer h ütten
> Kölner e ifelhütte, s t. Georg straße 4, 52396 h eimbach-Blens, Tel. 02446 3517 www.koelner-eifelhuette.de
> Kölner haus auf Komperdell, 6534 serfaus, Österreich, Tel. 0043 5476 6214, Fax -62144, www.koelner-haus.at
> hexenseehütte s. Kölner haus
Liebe m itglieder,
150 Jahre Kölner Alpenverein – dieses Jubiläumsjahr zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig unser Verein heute ist. Mit rund 60 Veranstaltungen wird gefeiert, gewandert, geradelt, gerudert und musiziert; gemeinsam blicken wir auf das, was unseren Verein seit eineinhalb Jahrhunderten trägt: die Begeisterung für Berge, Natur und Gemeinschaft.
Zu den Höhepunkten gehören die Staffelwanderungen zum Kölner Haus. Unsere Redaktionskollegin Astrid war auf einer der Etappen auf dem Pfälzer Weinsteig unterwegs und berichtet in diesem Heft von ihren Eindrücken. Darüber hinaus findet ihr einen ersten Rückblick auf die bisherigen Jubiläumsaktivitäten sowie einen Ausblick auf die Veranstaltungen der kommenden Monate.
Eine besondere Premiere erlebt die Gebietsvorstellung in dieser Ausgabe: Mit dem Oldenburger Land widmen wir uns einer Region, die in den gletscherspalten wohl noch nie vertreten war. Unsere Redaktionskollegin Edda, echte Norddeutsche mit viel Ortskenntnis, stellt ihre Heimat mit zahlreichen Geheimtipps als nördliches Kontrastprogramm zu den klassischen Bergregionen vor.
Weit hinaus führt uns die Reportage über Wanderungen durch die Vulkanlandschaften Mexikos. Wer große Touren mit Heranwachsenden plant, findet im Beitrag über ein Schulprojekt spannende Einblicke in die Vorbereitungen einer Alpenüberquerung.
Auch die Redaktion hat sich zum Jubiläum etwas Neues ausgedacht: Am 24. November veranstalten wir das erste gletscherspalten -Kneipenquiz im Brauhaus „Bei d’r Tant“. Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend mit vielen bergbegeisterten Mitraterinnen und Mitratern.
Viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe – und weiterhin ein erlebnisreiches Jubiläumsjahr!
inhALT
infos der sektion
2 Verschiedenes/impressum
4 Geschäftsstelle und Vorstand bergauf – bergab
5 Oldenburger Land jubiläum
8 150 Jahre gemeinsam unterwegs
10 so bunt wird die zweite Jahreshälfte
ausbildung
12 Grundkurs skitouren in Obernberg
mein bergmoment
14 Kanadischer norden
ausbildung
16 Abenteuer Alpenüberquerung
glosse
17 Op kölsche Art zum Gipfel
reportage
18 natur abseits von Tacos und Tequila
jubiläum
20 staffelwanderung durch den pfälzerwald thema
22 Warum Klettern?
23 interview mit peter plück thema
24 die spannendsten Bikeparks rund um Köln
infos der sektion
26 Verschiedenes
gruppen
27 Aktivitäten der Gruppen
Vorstand zu Gast beim Oberbürgermeister
Am 22. Mai 2026 durfte der Vorstand unseres Vereins eine besondere Ehre erfahren: Oberbürgermeister Torsten Burmester empfing ihn im Historischen Rathaus der Stadt Köln.
Im feierlichen Rahmen begrüßte der bergbegeisterte Oberbürgermeister die Vertreterinnen und Vertreter des Kölner Alpenvereins und würdigte das langjährige Engagement unseres Vereins für den Bergsport und die Naturverbundenheit in unserer Stadt. Als Höhepunkt des Empfangs trugen sich die vier Vorsitzenden in das Gästebuch der Stadt Köln ein.
> Foto: s imone s zymanski
preisverleihung Fotowettbewerb
Die Preisverleihung des Fotowettbewerbs 2025 fand im Rahmen der AlpinVisionen mit Thomas Huber im März statt und erhielt große Aufmerksamkeit. Anke Greinert und Andrea Hollerauer nahmen ihre Preise persönlich entgegen – einen Gutschein für einen Aufenthalt im Kölner Haus (1. Preis) sowie ein Bücherpaket (3. Preis). Erik Theisen erhielt den 2. Preis (Gutschein für die Eifelhütte), er konnte leider nicht teilnehmen.
Überreicht wurden die Preise von den beiden Chefredakteurinnen Caro Niemann und Meike Hansen. Im Hintergrund ist das Siegerfoto von Anke Greinert zu sehen.
Die zwölf am besten bewerteten Fotos wurden außerdem zu einem Kalender zusammengestellt, der für 10 Euro in der Geschäftsstelle erhältlich ist.
> d ie r edaktion der gletscherspalten
protokoll m itgliederversammlung online
d as p rotokoll der m itgliederversammlung am 22.05.2026 ist online veröffentlicht. e s wird ab 2026 ausschließlich auf der Website und nicht mehr in der s ektionszeitschrift gletscherspalten veröffentlicht.
> mv.dav-koeln.de
d ie diesjährigen Jubilare findet ihr auf s eite 26.
> der Vorstand
27.000 m itglieder
Der Kölner Alpenverein begrüßt mit Ursula Harnischfeger-Lochmann und ihrem Sohn Erik seine 27.000sten Mitglieder. Wir freuen uns sehr, dass Ursula und Erik aus Köln nun Teil unserer Gemeinschaft sind!
d er Fotowettbewerb geht weiter
Der Fotowettbewerb geht in eine neue Runde – und wir freuen uns auch in diesem Jahr auf eure schönsten Aufnahmen aus den Bergen, der Natur und eure ganz persönlichen alpinen Momente: Zeigt uns eure besten Fotos und macht mit beim Fotowettbewerb 2026. Einsendeschluss ist der 1. September 2026.
Zu gewinnen gibt es Aufenthalte im Kölner Haus, in der Hexenseehütte und in der Eifelhütte.
Ein besonderes Highlight erwartet die prämierten Fotos außerdem im Herbst: Im Rahmen der AlpinVisionen werden die Gewinnerfotos in großem Format präsentiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden in der dritten Ausgabe der gletscherspalten bekannt gegeben.
Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen und viele eindrucksvolle Motive – also Kamera schnappen und mitmachen!
Bitte nennt uns zu jedem Foto einen Titel sowie das Gebiet, in dem die Aufnahme entstanden ist. Pro Person können maximal drei Fotos eingereicht werden.
> d ie r edaktion der gletscherspalten
moor, megalith und melkhuis
Flach, aber oho: das Oldenburger Land
Immer nur Berge, Gipfel und Knödel, da braucht auch der begeisterte Alpinist einmal die flache Abwechslung. Daher möchten wir in der Rubrik Bergauf-Bergab den Blick in Richtung Norden wenden. Die Autorin ist ein waschechter Fischkopf aus dem Oldenburger Land, das wir in dieser Aufgabe inklusive der besten Geheimtipps vorstellen. Die meisten Rheinländer*innen kennen das Oldenburger Land durch eine kurze Pause am Rasthof Wildeshausen oder beim Umstieg am Bahnhof Delmenhorst in Richtung Norddeich-Mole, aber das stille Land zwischen Weser, Hunte und Hase hat viel mehr zu bieten. In der Geest- und Marschlandschaft fi ndet man ursprüngliche Wälder, ruhige Straßen und Feldwege durch idyllische Wiesen, Felder und Dörfer mit den typischen Fachwerkhöfen. Die letzten Ausläufer der eiszeitlichen Endmoränen haben circa über 100 Meter hohe Hügel in den Dammer Bergen im Süden des Oldenburgers Landes hinterlassen.
Im Zentrum liegt der 1.500 Quadratkilometer große Naturpark Wildeshauser Geest, der durch Landwirtschaft, aber auch ursprüngliche Moore und Heideflächen, geprägt ist und bereits vor über 5.000
Jahren besiedelt war. Diese frühen Bauernkulturen der Jungsteinzeit waren die ersten durch Ackerbau geprägten Kulturen und breiteten sich von 4200 bis 2800 vor Christus im nördlichen Mitteleuropa, im mittleren Osteuropa, in Dänemark und Südskandinavien aus. Sie werden auch als Trichterbecherkultur aufgrund der typischen trichterförmigen Becher bezeichnet, die man gefunden hat. Das auffallendste Zeugnis dieser Kulturen sind die zahlreichen Großstein- oder Hünengräber, die von den urzeitlichen Menschen aus den eiszeitlichen Granit fi ndlingen mühsam errichtet wurden.
Viele dieser beeindruckenden Gräber, die noch gut erhalten sind, findet man im Oldenburger Land. Menschen späterer Zeiten hielten die riesigen Felsen, die klar erkennbar angeordnet sind, für Teufelszeug oder das Werk von Riesen. Daher kommt der Name Hünengräber. Gerne verknüpften sie die Felsen mit Sagen, wie die von dem versteinerten Hochzeitszug. Visbeker Braut und Bräutigam oder Teufelssteine sind nur zwei Beispiele. Die Stätten sind über die Straße der Megalith-Kultur miteinander verbunden. Man kann mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß zu den Grabstätten
Blick in die Weite des Langwarder Grodens auf der Halbinsel Butjadingen
gelangen, die nie überlaufen und oft idyllisch versteckt in kleinen Waldungen oder im freien Feld liegen. Mein persönlicher Tipp ist die Wanderung zu Visbeker Braut und Bräutigam in der Nähe von Visbek. Ausgangspunkt ist der Parkplatz des Landgasthofs Engelmannsbäke, wo man sich bei rustikal norddeutscher Küche oder Kaffee und Kuchen zur Schlusseinkehr stärken kann. Die norddeutsche Antwort auf die Almhütte heißt Melkhuis oder Melkhus. Man fi ndet die kleinen grünen Häuschen meist bei Milchviehbetrieben, bei denen man statt Brotzeit Milchshakes, Quarkspeisen oder klassisch Kaffee und Kuchen genießen kann. Schließlich ist nicht nur das Oldenburger Land, sondern ganz Norddeutschland Heimat für zahllose schwarzbunte Kuhherden der Rasse Holstein-Friesian, die für die Milcherzeugung gehalten werden. Was ist schöner, als an einem heißen Sommertag durch die weite Marschlandlandschaft des Ammerlandes, Frieslands oder der Wesermarsch zu radeln und dann im Schatten eines Melkhuis eine kalte Eisschokolade zu trinken oder Rote Grütze mit Vanilleeis zu löffeln. Dem ambitionierten Radler sei die 190 Kilometer lange Deutsche Sielroute auf der Halbinsel Butjadingen nördlich von Oldenburg empfohlen. Butjadingen wird in Richtung Osten von der Weser begrenzt und im Norden und Westen vom Jadebusen. Ein Siel ist der Entwässerungsdurchlass in einem Deich, durch den Wasser aus dem Marschland, das unter dem Meeresspiegel liegen kann, abfließt. Siele kann man reichlich anschauen, denn die Landschaft ist durch endlose Wiesen, die Küste des Jadebusens und Deiche geprägt. Anstiege: null Meter. Nur der Wind ist hier der Endgegner.
Einkehrmöglichkeiten gibt es reichlich, ob Café oder Melkhuis. Bei Flut kann man am Friesenstrand von Tossens oder am Grünstrand von Burhave ins Meer springen, bei Ebbe eine Wattwanderung unter -
nehmen. Der feinkörnige, stark tonhaltige und daher sehr rutschige Schlick ist für Kinder einfach unwiderstehlich, daher Wechselklamotten unbedingt auf dem Gepäckträger festzurren.
Wem die Küste zu windig ist, der sollte den Hasbruch, ein 630 Hektar großes Laubwaldrevier und Naturschutzgebiet zwischen Delmenhorst und Oldenburg, erkunden. Ein Teil ist als Urwald bekannt, wobei der Urwald kein Primärwald ist. Es haben einfach nur seit circa 150 Jahren keine Eingriffe mehr stattgefunden. Dort fi ndet man Hainkopfbuchen und über 1.000 Jahre alte Eichen, wobei inzwischen die Buchen dominieren. Wandern oder Fahrradfahren ist ganz wunderbar im kühlen Wald und für die Schlusseinkehr lockt das Melkhus in Kühlingen. Routen im Hasbruch sind auch Teil der Fahrradrouten der Landwirtschaft („Kiek in’t Land“).
Wer die Abwechslung sucht, dem empfehle ich einen Tag in Dötlingen zu verbringen. Zu Fuß auf dem Huntepadd lässt sich der historische Dorfkern mit 1.000-jähriger Eiche, dem Tabkenhof, ein beeindruckendes Fachwerkgebäude, und der St.-FirminusKirche, deren Existenz seit 1270 beurkundet ist, erkunden. Der Huntepadd führt aus dem Dorf heraus am Feuchtbiotop Inloopswiesen vorbei zur Glaner Braut, einem ebenfalls gut erhaltenem Hünengrab. Am Hunteblick hat man eine schöne Aussicht auf das Huntetal und kann direkt das nächste Abenteuer ins Auge fassen: eine Kanutour auf der Hunte. Wer Spaß am Paddeln hat, kann bis Oldenburg weiterfahren und dort in das gediegene Flair einer ehemaligen Residenzstadt mit Schloss und Schlossgarten, dem Lappan, einem Glockenturm und dem Wahrzeichen von Oldenburg, St. Lambertikirche und dem Hafen eintauchen. Im Landesmuseum für Natur und Geschichte wartet eine spannende Ausstellung zur Bedeutung von Geest, Marsch und Moor inklusive des Jungen
herbststimmung im stüher Wald bei dötlingen
idylle an der Glaner Braut
von Kayhausen, einer Moorleiche aus dem vierten bis ersten Jahrhundert vor Christus. Nach so viel Kultur kann man prima über kleine Straßen, Feld- und Waldwegen durch Wardenburg, durch die Osenberge und über Sandkrug zurück nach Dötlingen radeln.
Ein anderes Highlight, das mir am Herzen liegt, ist das Museumsdorf Cloppenburg, mit 25 Hektar eines der großen Freilichtmuseen in Mitteleuropa. Hier wurden Höfe aus ganz Nordwestdeutschland möglichst original wieder aufgebaut und so eingerichtet, dass man einen detaillierten Eindruck vom damaligen, oft sehr harten Leben gewinnen kann, ob im Herrenhaus Arkenstede oder im Landarbeiterhaus aus Stapelmoorerheide. Manche Gebäude sind noch bewirtschaftet und die Töpferei bietet hübsche Keramikwaren. Es gibt üppige Bauerngärten, und auf der nächsten Weide suhlen sich Schweine im Schlamm. Auf jeden Fall sollte man Butterkuchen, Schwarzbrot und Rosinenstuten aus dem Holzofen in der Bäckerei probieren. Bei den Unterkünften gibt es eine große Auswahl. Man kann am Falkensteinsee campen, in einer Herberge wie dem Blockhaus Ahlhorn an den Ahlhorner Fischteichen oder der Jugendherberge in Oldenburg oder Esens übernachten, sich eine gute Zeit in einer der zahlreichen Ferienwohnungen auf Bauernhöfen oder in den Dörfern machen oder gediegen im VierSterne-Haus wie dem Hotel Gut Altona bei Wildeshausen absteigen.
Auch kulinarisch gibt es einiges zu entdecken. Die Küste ist nah, also spielt Fisch eine große Rolle in der norddeutschen Küche, genauso wie Kartoffeln, deftige Fleischgerichte oft mit einem süßen oder säuerlichen Twist wie Birnen, Bohnen und Speck. Eine norddeutsche Besonderheit ist Grünkohl, der im Winter zusammen mit Hafergrütze, Speck und Kartoffeln als deftiger Eintopf gegessen wird. Als Fleischbeilage in der Oldenburger Variante gibt es Mettwürstchen,
Kassler oder Pinkel, eine geräucherte Grützwurst. Fast jeder Verein oder jede Dorfgemeinschaft veranstaltet im Januar oder Februar ein solches Essen und wählt dabei ein Grünkohl-Königspaar, das sich im nächsten Jahr um die Organisation kümmert. Danach darf man schon mal einige Kilometer wandern oder Fahrrad fahren.
Man muss ehrlicherweise sagen, dass die circa dreistündige Anreise im Auto am einfachsten ist, wenn man die oft zahlreichen Staus auf der A1 einkalkuliert. Man kann aber auch mit der Bahn bis Bremen oder Osnabrück fahren und von da aus in die lokale NordWestBahn steigen. Dann sollte man am besten das Fahrrad dabeihaben, denn die Busverbindungen auf dem Land sind bestenfalls mäßig. Das Gute am Oldenburger Land ist, dass es eine gute touristische Infrastruktur besitzt, ohne überlaufen zu sein. Spontan eine Unterkunft buchen und loszufahren, ist kein Problem. Dank des Windes kann man sicher sein, dass nach Regen Sonnenschein wieder schnell folgen wird. Euch allen viel Spaß beim Erkunden. Moin!
Text: e dda Koopmann
Fotos: Tourismus- s ervice Butjadingen ( s . 5), e dda Koopmann ( s . 6), Oldenburg Tourismus und m arketing ( s 7)
i nfos
Anreise mit dem Auto über die A1 zum Beispiel bis Wildeshausen oder d ötlingen; Anreise mit der r B18 oder r B 58 ab Osnabrück ( n ordWestBahn) > www.nordwestbahn.de i nfo- portal Wildeshauser Geest > www.wildeshausergeest.org Tourismus in d ötlingen > www.doetlingen.de/freizeit/tourismus m useumsdorf c loppenburg > museumsdorf.de s traße der m egalith-Kultur > strassedermegalithkultur.de i nfo h asbruch > hasbruch.de i nfo Fahrradroute der Landwirtschaft > www.kiekintland.de/m/seite/476017/die-gemeinden.html i nfo- portal Butjadingen > www.butjadingen.de d eutsche s ielroute: > www.butjadingen.de/tour/deutsche-sielroute
schlossgarten mit Lambertikirche in Oldenburg
150 Jahre gemeinsam unterwegs
Jubiläumsaktivitäten im 1. und 2. Quartal 2026
d as Jubiläumsjahr 2026 ist für die d AV- s ektion r heinland Köln ein ganz besonderes. d as zeigte sich bereits eindrucksvoll in den ersten sechs m onaten. m it viel e ngagement, Kreativität und h erzblut wurde ein abwechslungsreiches p rogramm auf die Beine gestellt, das sowohl sportliche als auch kulturelle und gemeinschaftliche Akzente setzt. d ie r esonanz bisher ist durchweg positiv: Viele Veranstaltungen sind sehr gut besucht, neue Formate werden begeistert angenommen, und das Wir-Gefühl innerhalb der s ektion ist spürbar gewachsen.
s chwungvoller s tart ins
Jubiläumsjahr
Gleich zu Jahresbeginn fiel der Startschuss für ein echtes Halbjahresprojekt: den Kölnpfad in elf Etappen (Januar bis Juli). Unter dem passenden Motto der Bläck Fööss „Eimol öm Kölle röm“ machte sich die Wandergruppe daran, die rund 172 Kilometer lange Strecke rund um Köln gemeinsam zu erkunden. Dass kaum Höhenmeter zu bewältigen sind, machte das Angebot für viele Mitglieder zugänglich – entsprechend groß war die Nachfrage. Besonders schön: Jede Etappe wurde von unterschiedlichen Tourenleiter*innen begleitet, was für viel Abwechslung und neue Begegnungen sorgte.
Ein weiteres Highlight startete im Februar mit der Köln–TirolChallenge. Die Idee: 1.600 Kilometer sammeln – egal ob beim Wandern, Joggen, Radfahren oder sogar Schwimmen. Hauptsache, man bleibt in Bewegung. Die Challenge läuft über mehrere Monate und spricht durch ihr flexibles Konzept viele unterschiedliche Mitglieder an. Die Möglichkeit, Fortschritte digital zu tracken, sorgt zusätzlich für Motivation – und für so manchen kleinen sportlichen Ehrgeiz im Alltag.
Richtig jeck wurde es am 15. Februar bei dem Schull- und Veedelszöch. Mit einer rund 100 Personen starken Fußgruppe zeigte der Kölner Alpenverein, dass Bergsport und Karneval wunderbar zusammenpassen. Unter dem Motto „De Birg erop –zesamme un jeck!“ wurde nicht nur gefeiert, sondern auch ein Zeichen für das enorme ehrenamtliche Engagement im Verein gesetzt. Ein Auftritt, der in Erinnerung bleibt und definitiv für Aufmerksamkeit gesorgt hat.
Ein besonders symbolträchtiger Moment folgte nur wenige Tage später: der Auftakt zur großen Staffelwanderung „Vom
Kölner Dom zum Kölner Haus“ am 19. Februar. Nach einer feierlichen Andacht im Dom wurde ein Stein übergeben, der nun als Staffelstab in zahlreichen Etappen bis nach Tirol getragen wird. Dieses Projekt verbindet Bewegung, Geschichte und Gemeinschaft und bringt viele Gruppen der Sektion aktiv zusammen.
Im März startete dann ein ganz anderes, aber ebenso spannendes Projekt: „150 Arten in 150 Tagen“. Es geht darum, die Natur vor der eigenen Haustür neu zu entdecken. Mitglieder sind eingeladen, Pflanzen zu bestimmen, zu fotografieren und zu dokumentieren. Die Aktion verbindet Naturerlebnis mit Umweltbewusstsein und zeigt, wie vielfältig die Flora rund um Köln ist. Ganz nebenbei entsteht so ein gemeinsames „ArtenTagebuch“ der Sektion.
Vielfalt,
Kreativität, Begegnung
Im zweiten Quartal wurde das Jubiläumsprogramm noch einmal richtig bunt.
Den Auftakt machte Anfang April die kreative Idee der „Wanderbaren 150“ im Königsforst. Eine Wanderroute in Form der Zahl 150 – darauf muss man erst einmal kommen! Die rund 13,6 Kilometer lange Strecke haben viele Mitglieder individuell erwandert. Besonders schön: Viele Teilnehmende teilten ihre Eindrücke und Fotos, sodass die Aktion auch digital lebendig wurde.
Am 11. April ging es dann hoch hinaus beim Aktionstag Klettern im Canyon Chorweiler. Hier konnten Neulinge und Wiedereinsteigende erste Erfahrungen an der Wand sammeln, begleitet von erfahrenen Kletter*innen aus der Sektion. Das niedrigschwellige Angebot kam hervorragend an und zeigte einmal mehr, wie wichtig solche Einstiegsformate für die Vereinsentwicklung sind.
Ein echtes Aushängeschild war die Jubiläumsausstellung im RheinCenter Köln-Weiden vom 17. April bis 11. Mai 2026. Auf anschaulichen Tafeln wurde die Geschichte des Vereins von 1876 bis heute erzählt – von den Anfängen bis zur modernen, vielfältigen Sektion von heute. Ergänzt wurde die Ausstellung durch einen Infostand, ein Glücksrad und die Präsentation der Gewinnerfotos unseres Fotowettbewerbs. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über den Verein zu informieren oder einfach in Erinnerungen zu schwelgen. Die Ausstellung hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig unsere Vereinsgeschichte ist.
Ein kulturelles Highlight bildete am 25. April die Veranstaltung „Music meets Mountains“ im großen Sartory-Saal. Hier traf die Faszination der Bergwelt auf ein eindrucksvolles Klangerlebnis: Großformatige Bilder alpiner Landschaften wurden begleitet von der musikalischen Vielfalt des Ersten Kölner Akkordeonorchesters. Die Mischung aus visuellen Eindrücken, moderierter Er -
Einen besonders bewegenden Akzent setzte der Stolper stein-Spaziergang am 18. April. Bei einem Rundgang durch die Kölner Innenstadt wurde an ehemalige jüdische Mitglieder des Alpenvereins erinnert. An mehreren Stationen wurden ihre Lebensgeschichten erzählt – begleitet von mehreren musika lischen Beiträgen des Trio Ballhaus. Diese Veranstaltung ging vielen Teilnehmenden sichtbar nahe und machte deutlich, dass auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ein wichtiger Teil des Jubiläums ist.
s o bunt wird die zweite Jahreshälfte
Auch die zweite h älfte des Jubiläumsjahres ist voller Bewegung, Begegnungen und besonderer m omente – von p ride bis Bergtour, von Kultur bis Kneipenquiz.
csd -Teilnahme
Wir sind wieder beim Cologne Pride CSD dabei und setzen am 5. Juli 2026 mit Demo und jeder Menge guter Stimmung gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Offenheit und Queerrechte.
Jubiläumswanderung zum Kölner h aus
Für Bergfans geht es hoch hinaus: Bei der Jubiläumswanderung „Von der Kölner Hütte zum Kölner Haus“ führen zwei verschiedene Routen vom Rosengarten nach Komperdell – mal gemütlicher, mal sportlicher, aber immer mit großartigem Panorama und Gemeinschaftsgefühl.
r adtouren zum Kölner h aus
Auch auf dem Zweirad wird das Jubiläum gefeiert: Die Radtouren von Köln zum Kölner Haus führen quer durchs Land bis in die Tiroler Alpen. Ob entspannt in der Genießer-Gruppe oder sportlich ambitioniert bei den Profis. Es warten beeindruckende Etappen, tolle Landschaften und echtes Abenteuerfeeling.
s tolpersteinspaziergang
Geschichte und Musik verbinden sich beim „Shalom-Musik: Stolperstein-Spaziergang“ am 6. September 2026. Gemeinsam erinnern wir an jüdisches Leben in Köln, begleitet von Kurzkonzerten im Rahmen des Festivals Shalom-Musik Köln.
Familiengruppen wandern zur d iepeschrather m ühle
Ebenfalls am 6. September 2026 machen sich die Familiengruppen in Form einer Sternwanderung auf den Weg zur Diepeschrather Mühle, wo ein großes gemeinsames Picknick mit Spiel, Spaß und Begegnungen wartet.
m aria- h erz-Konzert
Ein besonderes kulturelles Highlight wird das Maria-Herz-Konzert am 17. September 2026 im Domforum mit Musik, Lesung und Erinnerungen an die Familien Herz und Bing sein. Im Mittelpunkt steht die Musik der verfemten Komponistin Maria Herz, Schwester unseres ehemaligen jüdischen Mitglieds Dr. Moritz Bing.
Ausstellung, Lesung, e hrenamtsfest
Ergänzt wird das Jubiläumsprogramm durch eine große Ausstel lung bei Globetrotter vom 2. bis 31. Oktober 2026, eine Lesung zur Geschichte der Sektion am 16. Oktober 2026 sowie ein be sonderes Ehrenamtsfest für alle Engagierten am 13. November 2026 im Kölner Zoo.
KneipenQuiz
Kölner Alpenverein
Kneipenquiz
Und zum Abschluss? Das erste gletscherspalten-Kneipenquiz! Am 24. November 2026 erwartet euch im Brauhaus „Bei d’r Tant“ ein Abend voller kniffliger Fragen, guter Gespräche und jede Menge Spaß – genau so, wie ein Jubiläumsjahr enden sollte.
Weitere Infos und die Termine findet ihr unter jubi.dav-koeln.de.
Text: caro niemann
skitourenplanung
Aufstieg durch den Wald
Lawinenkunde und pulverglück
Grundkurs s kitouren in Obernberg am Brenner
Vom r heinland in die s tubaier Alpen
Unsere Reise begann am Treffpunkt in Köln als eine Gruppe von sieben Individualisten unterschiedlichen Alters, verschiedener Biografien, aber mit einem gemeinsamen Ziel: die erste eigene Spur in unberührtem Schnee zu ziehen. Schon die gemeinsame Fahrt im DAV-Bus Richtung Süden bot die perfekte Gelegenheit für ein erstes Beschnuppern. Was als Zweckgemeinschaft startete, entwickelte sich rasch zu einem Team, das sich am Berg ohne Zweifel rundum vertrauen kann.
Basislager mit Wohlfühlfaktor
In Obernberg angekommen, bezogen wir das 2021 sanierte OeAV-Haus. Die Unterkunft bot den idealen Rahmen für unseren Kurs: In den modernen Aufenthaltsräumen konnten wir die Theorieeinheiten konzentriert durcharbeiten, während die Lage des Hauses uns direkten Zugang zum Gelände ermöglichte.
Fakten-Block
Termin: 22.02. bis 28.02.2026
Ort: Obernberg am Brenner, s tubaier Alpen (Tirol)
u nterkunft: OeAV- h aus Obernberg
Leitung: Werner Weber
Teilnehmer: 6 personen (+ Trainer)
Ein besonderes Lob gebührt dem Küchenteam, das uns mit einem reichhaltigen Frühstück und einem fabelhaften Vier-Gänge-Abendmenü versorgte. Wer nach den Touren noch Restenergie hatte, konnte sich im hauseigenen Boulderraum oder am Tischkicker austoben.
s trukturierter Kursalltag und erste p raxiserfahrungen
Der Tagesablauf war straff organisiert: Frühstück um 8 Uhr, gefolgt von der Lagebesprechung und dem Materialcheck um 8:45 Uhr. Aufgrund der angespannten Lawinenlage bei Gefahrenstufe 4 verbrachten wir den ersten Tag auf den schneebedeckten Feldern im Dorf. Was zunächst nach „Trockenübung“ klang, wurde durch die Natur schnell eindrücklich untermalt: Regelmäßige „Wumm“-Geräusche in der Ebene verdeutlichten uns die Instabilität der Schneedecke und die potenzielle Gefahr. Es war ein lehrreicher Moment, der uns sofort klarmachte, wie wenig Fehler die Natur verzeiht.
Am zweiten Tag wagten wir den ersten Versuch am Sattelberg. Doch Theorie wurde hier direkt zur Entscheidungskompetenz: Aus Sicherheitsgründen brachen wir den Aufstieg bei der Sattelbergalm ab und analysierten statt eines weiteren Aufstiegs die Struktur der Schneedecke. Sicherheit ging in dieser Woche immer vor Gipfelsieg.
Übung zur Lawinenrettung
d er Weg zum eigenständigen Tourengehen
Nach den Touren und einer kurzen Pause folgte um 17 Uhr der Theorieunterricht im Speisesaal. Werner Weber verband in seinen Vorträgen wissenschaftliche Aufarbeitung mit viel Herzblut und persönlichen Berichten, sodass wir gleichermaßen von Fakten wie von jahrzehntelanger Erfahrung profitieren konnten. Ein Schlüsselelement war die tägliche Tourenplanung ab 19:30 Uhr. Ab dem dritten Tag übernahmen wir die Planung selbst. Mit Laptops, Karten und Lawinenbericht ausgestattet, saßen wir oft noch zwei Stunden zusammen. Werner ließ uns hier bewusst freien Lauf, wies uns aber gezielt auf Ausschlusskriterien hin. Dieser „Learning by Doing-Ansatz“ half uns enorm, die theoretischen Strategien in die Praxis umzusetzen.
d as Finale: e in erfolgreicher Abschluss
Der letzte Tag hielt unsere Abschlusstour bereit –und damit die Chance, eine „offene Rechnung“ zu begleichen. Da sich die Lawinensituation inzwischen mit tageszeitlicher Einschränkung auf Stufe 3 gebessert hatte, planten wir den Sattelberg erneut, diesmal über eine andere Aufstiegsroute. Mit Erfolg! Der Gip -
felsieg war der perfekte Abschluss einer intensiven Woche.
Fazit
Am Ende der sieben Tage kehrten wir nicht nur mit einem prall gefüllten Rucksack an Wissen und neuen Bergerfahrungen nach Köln zurück, sondern auch als echte Gemeinschaft. Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man nun mit Menschen unterwegs ist, von deren Kenntnissen und Umsicht man überzeugt ist. Einer gemeinsamen Tour in der Zukunft steht daher definitiv nichts im Wege! Text und Fotos: Jacob Leo Kramer und inga schmidt-hahn
es gibt kaum etwas schöneres, als in den riesigen Weiten des kanadischen nordens auf einem pass zu stehen, die stirn noch schweißnass vom Anstieg, und auf die Gipfel, Gletscher und Flüsse zu schauen, nur das rauschen des Windes in den Ohren. Berge wissen nichts von der unrast und dem Lärm der menschen, und wenn, wäre es ihnen sehr egal. sie waren sehr lange vor uns da. sich selbst und seine Befindlichkeit nicht zu ernst zu nehmen, daran denke ich in diesen momenten.
Text und Bild: edda Koopmann
An den Wochenenden trainiert die Gruppe im rheinland oder Ahrtal
Abenteuer Alpenüberquerung
e in projektkurs tauscht s chulbank gegen Bergschuhe
Am Silverberg-Gymnasium in Bedburg haben neun Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ein ehrgeiziges Ziel: Vom 7. bis 14. Juli 2026 wollen sie auf dem europäischen Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Meran wandern. Die Idee zu dem Projekt „Transalp“ hatte der bergerfahrene Lehrer Dr. Oliver Großmann, der selbst bereits eine Alpenüberquerung gemacht hat. Nachdem zunächst einige „bürokratische Alpen“ bezwungen werden mussten, konnte das Vorhaben als of fi zieller und lehrplankonformer Projektkurs eingerichtet werden, dessen Note sogar in die Abiturwertung einfließt.
Von der i dee zum Lehrplan
Würdetafeln tragen die Botschaft der menschenwürde und gegenseitigen Verantwortung für Frieden und Gerechtigkeit in die Welt, initiiert vom Verein für menschenwürde und demokratie e. V.
Die Begeisterung für das Langzeitprojekt ist an der Schule enorm und spiegelt sich auch in der intensiven Vorbereitung wider. Das Curriculum basiert auf den drei Säulen Themen, Technik und Training. Entsprechend setzt sich die Gruppe im wöchentlichen Unterricht unter anderem mit Geologie, Klimawandel, Alpenliteratur oder nachhaltigem Tourismus auseinander. Die Teilnehmenden erlernen Teamkompetenz und können den europäischen Gedanken am eigenen Leib durch diese Tour grenzübergreifend und nachhaltig erleben. Finanziert wird das Projekt überwiegend in Eigenleistung und nur durch geringe Zuschüsse des Schulträgers und des Fördervereins der Schule unterstützt. Die Tour selbst wird durch eine erfahrenen Bergführerin des DAV Summit Clubs geleitet.
Fit für die Berge
Die praktische und sportliche Vorbereitung auf die sechs Etappen fi ndet zumeist an den Wochenenden statt. Immerhin gilt es, 5.300 Höhenmeter bergauf und gut 6.000 Höhenmeter bergab zu überwinden. Die ohnehin fi tten Jugendlichen, darunter einige Triathleten, absolvieren Tageswanderungen, Radtouren, Laufwettkämpfe und spezielles „Berg-Yoga“. Zudem erlernen sie wichtige alpine Technik: von der Routenplanung über Erste Hilfe bis hin zum richtigen Packen der Rucksäcke.
i deeller i mpuls am Berg
Neben der sportlichen Leistung gibt es auf der Tour auch einen ideellen Impuls: Angeregt durch den Bonner Künstler Ralf Knoblauch wird die Gruppe eine kurseigene Würdetafel über die Berge tragen. Die vielfältigen Eindrücke der Reise werden zudem in einem Reisetagebuch festgehalten.
Wir wünschen dem gesamten Team weiterhin viel Spaß bei der intensiven Vorbereitung und eine tolle, unvergessliche Zeit in den Bergen! Die Leserschaft der gletscherspalten darf sich schon jetzt auf die Herbstausgabe freuen: Dann wird uns ein ausführlicher Erlebnisbericht verraten, wie die Alpenüberquerung verlaufen ist.
Text: n adja Jambor
Fotos: dr. Oliver Großmann
Würdetafel des Bonner Künstlers r alf Knoblauch
reinholds Warsteiner-Lager am Gipfelfindling
Op kölsche Art zum Gipfel
n eue e rstbesteigung des m onte Troodelöh
Kurz nach Sonnenaufgang des 1. April 2026 ereignete sich die Kölner Sensation des Jahres. Der bekannte Eifelist Reinhold Kruse hat nach seiner erfolgreichen Winterbesteigung 2009 den Monte Troodelöh nun außerhalb der Session op leichte kölsche Art bezwungen. Eifel- und Alpinisten im Rheinland waren beeindruckt von der Tollkühnheit, mit der sich Reinhold ohne kölschen Sauerstoff an dieses Unterfangen im unsicheren Zeitfenster zwischen Aschermittwoch und dem elften November gewagt hat.
Allein der Treck zum Basislager an der Endhaltestelle Königsforst zu nachtschlafender Zeit war ein Abenteuer. Dank Stirnlampe, Deutschlandticket und Halvem Hahn konnte Reinhold im richtigen Moment den beschwerlichen Anstieg starten. „Ich war trotzdem etwas nervös, da ich auf die lebensnotwendigen Flaschen Mühlenkölsch und den Geißbock als Lastentier verzichtet habe. Aber das monatelange Trainieren vor allem an Weiberfastnacht hat sich gelohnt.“ Reinhold hat der gletscherspalten-Redaktion exklusiv verraten, dass er sicherheitshalber ein kleines Warsteiner Lager am Gipfel fi ndling angelegt hatte, falls er aufgrund widrigen Wetters, Orientierungsschwierigkeiten oder Stau am berüchtigten Millowitsch-Step im Biwak hätte übernachten müssen. Gerade für die Orientierung im wilden Königsforst braucht es einen erfahrenen Bergsteiger. „Ich habe noch Wasser mitgenommen. Eine reine Sicherheitsmaßnahme. Denn es ist dem Kölsch so ähnlich, dass man nach einiger Zeit den Unterschied nicht mehr merkt.“
Wie er allerdings an die Expeditionsgenehmigung des Dreigestirns außerhalb der Session gekommen
ist, mochte er uns nicht verraten. „Ich sage nur, man kennt sich, man hilft sich“, meint er und zwinkert uns zu. Das notwendige rechtsrheinische Höhentraining absolvierte er im Bergischen Land. Dabei schlug er direkt zwei Fliegen mit einer Klappe und konnte sich langsam an Höhen über 100 Meter im Dauernieselregen gewöhnen. Gleichzeitig setzte er sich mit den doch manchmal fremdartigen Sitten und Gebräuchen im Rechtsrheinischen intensiv auseinander. „Ich habe acht Bergische Kaffeetafeln in vier Wochen erfolgreich absolviert, nur an das Schwarzbrot konnte ich mich nicht gewöhnen. Es hat sich gelohnt, Sauerstoffsättigung und Ruheherzfrequenz waren top.“
Reinhold wäre nicht der ambitionierte Eifelist, wenn er nicht schon nach diesem Erfolg weitere Gipfel ins Auge gefasst hätte. Die Dreifach-Krone aus Sandberg, Schmidtberg und Vollrather Höhe in Düsseldorf ist sein nächstes Ziel. „Für einen Kölner ist das die ultimative Herausforderung, nicht zuletzt, weil nur Alt-Lager an der Strecke und auch im Basislager erlaubt sind. Da ist die Untere Bergaufstiegsbehörde gnadenlos“, sagt er mit einem verschmitzten Lächeln. Die Redaktion wird berichten.
Text: e dda Koopmann
Foto: Astrid Königstein
r einhold Kruse hat den Gipfel des m onte Troodelöh am 11. Januar 2009 mit p ickel, s teigeisen und Tourenskiern „bezwungen“. Anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Kölner Alpenverein übergab er im m ärz dem Kölner s tadtmuseum Teile seiner damaligen Ausrüstung.
n atur abseits von Tacos und Tequila
Wandern durch die Vulkanlandschaften m exikos
Als ich vor meiner Reise nach Mexiko an das knapp zwei Millionen Quadratkilometer große Land dachte, war ich mir dessen reicher Natur und Vielfalt kaum bewusst. Welche Natur würde mich erwarten? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, bin ich an einem Wochenende im April mit meiner Wandergruppe „Apex“ in den Bundesstaat Nayarit gefahren.
Apex bedeutet übersetzt Gipfel, was unser Vorhaben für das gemeinsame Wochenende gut zusammenfasst. Ziel der Wanderung war der Vulkan Ceboruco, 2.280 Meter hoch, in der Nähe des kleinen Ortes Santa Maria del Oro, der sich zentral im Westen des Landes befindet. Mexiko verfügt über rund 60 Vulkane, bis zu 48 von ihnen sind bis heute noch aktiv. Der wohl bekannteste des Landes ist der Popocatépetl, der mir persönlich ein fest eingebrannter Name war, da ich diesen als Kind schon so witzig fand. Angekommen nahe dem Vulkan startet die Wanderung am Fuße eines großen Pinienwaldes, der bei Temperaturen von über 30 Grad den notwendigen Schatten spendet. So beginnt die Wanderung wie ein Waldspaziergang, doch statt über sattgrünes, taufri -
sches Moos zu laufen, gehen wir durch trockenes, sandiges Terrain. Die Regenzeit setzt hier erst zwischen Juni und Juli ein, weswegen nun die kleinen Flüsse ausgetrocknet sind und der Wanderweg sich arg staubig und sandig präsentiert. Trotz nur leichter Aufstiege und einem insgesamt entspannten Höhenprofil, machen der sandige Boden und die Hitze die Wanderung zu einer Herausforderung. Ebenso wie die Information, die mir während des Aufstiegs zugetragen wird: Der Vulkan sei noch aktiv, aber ruhend. Ab diesem Zeitpunkt stehen mir nun noch mehr Schweißperlen auf der Stirn als ohnehin schon. Der letzte Ausbruch des Vulkans war jedoch im Jahr 1875, hoffentlich noch einmal Glück gehabt.
Angekommen am ersten Aussichtspunkt haben wir einen wunderbaren Weitblick über die Berge und weitere Vulkane. Steinformationen und die erstarrte Lava machen Landschaft und den Krater des Vulkans zu einer unwirklichen Umgebung.
Durch die mineralischen Ablagerungen seit der Zeit des Ausbruchs ist der Boden so fruchtbar, dass alle Pflanzen von dem nährstoffreichen Boden pro -
Auf dem Vulkan
fitieren und eine artenreiche Vegetation entsteht. Auch durch die Verwitterung des Lavagesteins reichern sich im Boden weiterhin viele Nährstoffe an. Die Vulkanasche selbst enthält viele Mineralien und essenzielle Stoffe für das Pflanzenwachstum. Vom Gipfel lässt sich bereits der nächste Vulkan in der Nähe erblicken.
Weiter geht unsere Wanderung über Sand und Waldboden, oft bedeckt von riesigen Pinienzapfen. Beeindruckende Lavasteinformationen sind immer wieder zu entdecken. Die Hitze des Tages macht die Vorstellung, dass hier vor 150 Jahren der Vulkan mit heißer Lava ausbrach, umso realer.
Wieder abgestiegen fährt die Gruppe zur Laguna de Santa Maria del Oro, kurz Samao. Die Lagune ist ein Kratersee, der nach einer vulkanischen Explosion entstanden ist. Mit einer Tiefe von 60 Metern kann man sich nur in Ansätzen vorstellen, wie dramatisch diese Explosion wohl ausgesehen haben muss. Bekannt ist die Laguna in Samao durch ihr türkis schillerndes Farbenspiel, das jedoch nicht das ganze Jahr zu sehen ist. Wir hatten das Glück, sie in all ihrer türkisenen Pracht bewundern zu können.
Die Farbe entsteht, wenn niedrige Temperaturen das Oberflächenwasser mit Mikroorganismen aus tieferen Bereichen vermischt und somit dieses einzigartige Spektakel hervorbringt.
In der Lagune kann geschwommen, Kajaks können ausgeliehen werden und es werden überhaupt
jegliche Outdooraktivitäten angeboten. Wir übernachten direkt mit Sicht auf die Lagune auf einem Campingplatz und ich nächtige in meiner Hängematte mit Blick auf den Sternenhimmel. Am frühen Morgen machen wir uns in einer kleinen Gruppe auf den Weg, um einmal joggend den See zu umrunden. Eine neun Kilometerrunde mit einigen Höhenmetern, die uns in der Morgensonne bereits zum Schwitzen bringt. Atemberaubende Ausblicke und Wege durch Agavenfelder kennzeichnen die Umgebung der Lagune. Aus der blauen Agave wird der berühmte mexikanische Tequila gewonnen. Die Agavenfelder profitieren hier ebenfalls sehr von dem nährstoffreichen Boden der Vulkanlandschaft. Insgesamt eine unfassbar interessante Gegend, die nur einen ganz kleinen Teil der vielfältigen Natur Mexikos ausmacht.
Text und Fotos: sarah Klein
Agavenfelder
Laguna de santa maria del Oro
Auf
dem südlichen p fälzer Weinsteig s taffelwanderung durch den p fälzerwald
Von Neustadt an der Weinstraße bis nach Wissembourg in Frankreich ging es vom 13. bis 17. April 2026 auf der Staffelwanderung des Kölner Alpenvereins zum Kölner Haus. 108 Kilometer und 3.820 Höhenmeter legte unsere 6-köpfige Gruppe dabei unter der kundigen Leitung von Zheng-Yu Qiu und Gerhard Pfulb auf dem südlichen Pfälzer Weinsteig zurück. Im Rucksack: ein Stein des Kölner Doms.
h öchster Gipfel des p fälzerwaldes
Die Standortwanderung startete im Regen an der Jugendherberge in Neustadt. Sie führte am ersten Tag über schmale, nebelverhangene Waldpfade zum Hambacher Schloss, einem Ursprungsort der deutschen Demokratie. Wir liefen weiter zur Hohen Loog und schließlich zur Kalmit, dem mit 672 Metern höchsten Gipfel im Pfälzerwald, und hatten dort eine tolle Fernsicht auf die Rheinebene. Über das Felsenmeer gelangten wir schließlich zum malerischen Weindorf Sankt Martin. Nach über 21 Kilometern und fast 900 Höhenmetern wären wir dort gerne bei einem Winzer eingekehrt. Aber wir hatten die ruhigste Woche im April erwischt: In Rheinland-Pfalz waren gerade die Osterferien zu Ende gegangen und jetzt unter der Woche hatten viele Gaststätten und Ausflugslokale geschlossen. So stiegen wir in den nächsten Linienbus und fuhren durch die Weinberge zurück zur Jugendherberge in Neustadt. Dort nahmen wir mit aufgekratzten Sechstklässlern das Abendessen ein.
Am nächsten Tag setzten wir ab Sankt Martin die Tour fort: Vorbei an der Tina-Willblick-Hütte führte der Pfälzer Weinsteig zu einem protzigen Friedensdenkmal aus dem 19. Jahrhundert, von dem aus wir auf den Oberrheingraben blicken konnten. Eine gute Aussicht auf die Rheinebene bot auch die Rietburg, die wir natürlich zu Fuß und nicht mit der Seilbahn erreichten. Nach einem Abstecher zur Villa Ludwigshöhe ging die knapp 20 Kilometer lange Tour im Winzerort Burrweiler zu Ende.
d uschen im Wald
Yu und Gerhard kannten die Gegend wie ihre eigene Westentasche. Auch für die dritte Etappe hatten sie sich besonders raffinierte Wegvarianten ausgedacht – wie immer mit einer Vorliebe für steile Hänge und schmale Pfade durch das frische Grün und mit interessanten Abstechern. In Burrweiler liefen wir auf einem Kreuzweg mit geschätzt 40 Prozent Steigung zur Sankt-Anna-Kapelle hinauf. Nach einem kurzen Stück auf einem Forstweg verließen wir den Weinsteig und wanderten zur Historischen Walddusche am Hainbach. Die Dusche wurde im 19. Jahrhundert für Patienten der nahegelegenen „Kaltwasserheilanstalt“ von Gleisweiler errichtet. Im acht bis zwölf Grad kalten Wasser sind verschiedene Anwendungen möglich. Da der Boden sehr rutschig war, ging die Autorin sogar baden.
Mittlerweile war es warm und sonnig geworden. Am Orensfels, einem markanten Buntsandsteinfel -
die Gruppe auf dem Orensfels
dernbach im Frühling
sen am Orensberg, machten wir Mittagspause und überblickten die Landschaft mit den Felsenburgen, die wir am nächsten Tag erwandern würden. Beim Abstieg streiften wir blühende Obstwiesen und kehrten für Kaffee und Kuchen im Dernbachhaus ein. In Albersweiler endete die abwechslungsreiche, 10 Kilometer lange Tour. Ab jetzt fuhren wir ausschließlich mit dem Regionalzug weiter – zurück nach Neustadt und hin zum nächsten Startpunkt.
Von Burg zu Burg
Den vierten Tag starteten wir in der kleinen Stauferstadt Annweiler am Trifels. Für einen Rundgang durch die historische Altstadt blieb leider kaum Zeit. Es galt, die drei nebeneinander liegenden Burgen der sogenannten Trifels-Gruppe zu erklimmen: Trifels, Anebos und Scharfenberg. Bei den Burgen angelangt, genoss unsere Gruppe immer wieder tolle Aussichten auf die Rheinebene und den Pfälzerwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Zusammen mit den Nordvogesen bildet er ein 179.000 Hektar großes Biosphärenreservat. Die Fläche entspricht ungefähr zwei Drittel der Größe des Saarlandes.
Ein Höhepunkt des Tages, wenn nicht sogar der Tour war die Reichsburg Trifels. Sie wurde im 11. Jahrhundert aus rotem Buntsandstein erbaut und war bis ins 14. Jahrhundert das Machtzentrum der Staufer und Salier. In ihren Mauern wurden nicht nur die Reichskleinodien aufbewahrt, auch der englische König Richard Löwenherz wurde hier gefangen gehalten.
Bis Klingenmünster liefen wir weiter bergauf und bergab: noch mehr Burgruinen und Felsentürme folgten. Kurz vor unserem Ziel, dem Bahnhof von Bad Bergzabern, kehrten wir hungrig in einem dörflichen
Gasthof ein und aßen dort zu Abend. Mit 27 Kilometern und rund 1.000 Höhenmetern war dies die anstrengendste, aber auch die spektakulärste Etappe.
d urch die Weinberge ins e lsass
Am fünften Tag setzten wir die Wanderung in Bad Bergzabern fort. Am Kurpark gelangten wir wieder auf den Pfälzer Weinsteig. Nach einer längeren Strecke durch den Wald kehrt der Pfälzer Weinsteig zur Weinstraße zurück und endet am Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach. Zum Glück hatte unsere fünftägige Tour aber ein würdigeres Ziel als das von den Nationalsozialisten errichtete Monument zur Ankurbelung des deutschen Weintourismus. So wanderten wir weiter zur französischen Grenze, die wir in den Weinbergen en passant überschritten. Nach einer Tagesstrecke von 22 Kilometern erreichten wir die gemütliche Kleinstadt Wissembourg im Elsass. Zahlreiche Cafés luden dort zum Verweilen ein. Nach einem Bummel durch die Altstadt fuhren wir zurück nach Neustadt. In einer Weinstube probierten wir Pfälzer Spezialitäten und stießen auf die gelungenen Tage an. Yu und Gerhard hatten die Tour sehr umsichtig geplant und alles hatte super gepasst. Nicht zuletzt: Der Stein des Kölner Doms war ein gutes Stück weitergetragen worden und wir waren sehr zufrieden, mit so schönen Erlebnissen unseren Beitrag an der Staffelwanderung geleistet zu haben. Text und Fotos: Astrid Königstein
s üdlicher p fälzer Weinsteig
Ziel erreicht: Wissembourg
Blick auf Trifelsburg vom Anebos
Warum Klettern?
d ie Begeisterung am s port, Lieblingsorte und r isiken
Bei der Mitgliederversammlung des Kölner Alpenvereins am 21. Mai 2026 wurden viele Sportler*innen für ihre herausragenden Leistungen geehrt. In den vergangenen zwölf Monaten sind 100 Athlet*innen bei über 70 Wettkämpfen angetreten, zwei davon sind Para-Athlet*innen. Sie gewannen insgesamt 50mal Gold, 52-mal Silber und 40-mal Bronze. Bei den Landesmeisterschaften NRW 2025 in Altena wurden 21 von 27 Podiumsplätzen von Kletter*innen der Sektion Rheinland-Köln geholt, einfach unglaublich.
Mich interessierte, woher die Motivation und Begeisterung für diesen Sport kommt. In kurzen Interviews habe ich nachgefragt und mit den Kletter*innen über ihre Erfahrungen gesprochen.
Abwechslung begeistert Athlet*innen am Klettern am meisten. Keine Route ist wie die andere, ständig warten neue Herausforderungen und man muss direkt eine Lösung finden. Das macht für viele den Reiz aus und manche erleben den „Flow“ beim Klettern oder in schwierigen Boulderrouten. Besonders bei Wettkämpfen, wo die Routen jedes Mal neu geschraubt werden, wartet immer eine Überraschung.
Das Kletterzentrum KI in Innsbruck ist für viele ein Lieblingsort zum Klettern. Auch das weltgrößte Bouldergebiet Fontainebleau in Frankreich mit bestem Sandstein mitten in der Natur wird oft genannt. Andere schwärmen von Hallen wie dem Stuntwerk KölnMülheim oder dem Chimpanzodrome in Frechen.
Kletter*innen haben im jungen Alter beeindruckende Erfolge gesammelt, bei den Kids-Cups für Sieben- bis Zwölfjährige oder bei den NRW Landes -
meisterschaften 2025. Doch nicht nur Platzierungen zählen, es geht auch um den Spaß, die Gemeinschaft und das Gefühl, zusammen besser zu werden. Einige fi nden Klettern cooler als typische Vereinssportarten wie Fuß- oder Handball. Statt fester Spielzüge muss man selbst kreative Lösungen fi nden.
Spannend war die Frage, welche Voraussetzungen man fürs Klettern braucht. Die Antwort: fast keine. Klar, Beweglichkeit oder Kraft können helfen, aber fast alle sagen, dass man einfach anfangen kann. Viele Hallen verleihen Schuhe und Ausrüstung, sodass man den Sport unkompliziert ausprobieren kann. Viel wichtiger seien Motivation, Geduld und Durchhaltevermögen. Mit zunehmendem Alter gewinnen Fragen der Sicherheit und Risiken an Bedeutung. Partnerchecks, angeleitetes Training und genug Pausen gehören draußen am Fels oder bei schweren Wettkämpfen dazu, um konzentriert und belastbar zu bleiben. Klettern bringt nicht nur Spaß, sondern trainiert den gesamten Körper, fördert Koordination und Konzentration und bietet auch Anfänger*innen Erfolgserlebnisse. Ob Bouldern in der Halle oder Seilklettern an hohen Wänden: Die Sportart lebt von Abwechslung und verschiebt die eigenen Grenzen Schritt für Schritt. Dieser Mix aus Herausforderung und Freude ist für viele der Grund, warum so viele Kinder und Jugendliche beim Klettern sind und bleiben, denn Klettern macht einfach Spaß!
Text: Julia Weinberger Fotos: d AV/Xaver Quintus
Julia Koch siegt bei deutscher meisterschaft speedklettern
Leander cormanns – deutscher meister im speedklettern
Ausgezeichnete Kletter*innen auf der mitgliederversammlung
Klettern im Kölner Alpenverein
i nterview mit Leistungssportreferent peter p lück
Was begeistert am Klettern?
Der leichte Einstieg insbesondere heute über Bouldern. Die Vielfalt der Herausforderungen. Jeder Boulder und jede Route ist ein bisschen anders und es gibt nicht nur die eine Lösung. Das Lösen so eines Kletterproblems ist ein ungemein kreativer kombinatorischer Prozess aus mentalen und körperlichen Eigenschaften, die es sinnvoll zu einem Gesamtkunstwerk zu verbinden gilt, welches dann den Boulder oder die Route für Außenstehende so unglaublich einfach machbar aussehen lässt.
Wie wird im Leistungssport mit r isiken und Angst umgegangen?
Das ist ein komplexes Thema. Es gibt viele Studien und Literatur dazu. Zum einen gibt es die natürliche Angst vor dem Versagen, den drohenden Kontrollverlust und auch die Angst sich zu verletzen. All dies kann verhindern, dass im Vorstieg nicht die volle Leistung erbracht werden kann. Der beste Weg die subjektive Sturzangst zu verringern und die objektive Einschätzung zu schärfen ist es, den Sturz gezielt und wiederholt zu trainieren und zu lernen ihn zu kontrollieren. Denn was man kennt und kontrolliert, braucht man nicht mehr zu fürchten.
Was ist beliebter: i ndoor oder Outdoor?
Ich würde eher von Kunstwand und Naturfelsen sprechen. Wettkämpfe finden inzwischen nur noch an Kunstwänden statt. Die Bedingungen sind andere als am Fels. Wenn man da erfolgreich sein will, muss man auch an diesem Wänden trainieren. Sehr wohl gehen aber auch die Wettkampfathleten gerne an den Fels. Zum Bouldern und Klettern. Einmal weil es auch dort vielfältige spannende Herausforderungen und Projekte für Kletterer gibt. Aber auch weil das Felsklettern nochmal die Kreativität, Kraft und Technik schult und somit eine gute Ergänzung zum Training an der Kunstwand darstellt.
Was sind Lieblingsorte der Kletter*innen?
Einige der bekanntesten: Fontainebleau (FR), Frankenjura (DE), Arco (Sarcatal) (IT), Magic Wood (CH), Céüse und Gorges du Loup (FR) Zillertal, Ötztal (AT). Aber auch lokale Gebiete wie die Eifel, das Sauerland, Ettringen und Avalonia haben ihren Reiz. d as i nterview führte Julia Weinberger. Foto: s imone s zymanski
i nfos
Klettertrainingsangebote für Kinder und Jugendliche (unter der Leitung von peter p lück): > trainingsgemeinschaft.dav-koeln.de
Übungsfahrt im Wald
Flows, Jumps, Trails
d ie spannendsten Bikeparks für m TB-Fans rund um Köln
Eine Aktivität, die im nicht-alpinen Raum fast genauso spannend sein kann wie in den Alpen, ist Mountainbiken oder sogar Downhill-Mountainbiken. Ob mit Hardtail oder Fully, mit oder ohne Motor: Das Runterbrettern macht immer Spaß! Hier ein ausführlicher Überblick mit klaren Empfehlungen für MTB-Fans rund um Köln, im Dreiländereck und im Sauerland.
Für den schnellen Feierabend- r un
Wer nicht so viel Zeit hat oder den Sport erst einmal ausprobieren möchte, wird bereits in kurzer Distanz zu Köln fündig. Zwischen Horrem und Habbelrath befindet sich eine Ansammlung einfacher Trails. Die Anfahrt ist bequem mit der S- oder Regionalbahn von verschiedenen Haltestellen in Köln möglich. Nach der Ankunft am Bahnhof Horrem bietet sich die Habbelrather Straße in Neu-Bottenbroich als guter Startpunkt an. Die Strecken sind einfach, relativ lang und flach, perfekt für entspanntes Fahrvergnügen im Alltag oder eine spontane Feierabendrunde.
Trails im m ittelgebirge rund um Köln
Wer etwas mehr Zeit mitbringt, fi ndet südlich von Köln bei Bad Honnef oder Bad Neuenahr-Ahrweiler abwechslungsreiche Strecken. Vom Ölender oder der Löwenburg ausgehend lassen sich im Siebengebirge rund um Bad Honnef schöne mittelschwere Trails fahren. Wer noch mehr Zeit einplant, fi ndet in der Umgebung der Margarethenhöhe zahlreiche weitere
Strecken. Auch hier ist die Anreise per ÖPNV unkompliziert: Regionalbahn und Regionalexpress fahren in unter einer Stunde von Köln nach Bad Honnef.
Bei Bad Neuenahr-Ahrweiler gibt es zudem organisierte Trails in verschiedenen Schwierigkeitsgraden – ideal für MTB-Fahrer*innen, die sich mehr Abwechslung wünschen. Die Anfahrt ist mit einem Umstieg in Remagen in etwa eineinhalb Stunden möglich.
d er perfekte s pot für Wochenendfahrer*innen
Ein absoluter Tipp für alle begeisterten Wochenend fahrer*innen ist der Bikepark am Dreiländereck bei Aachen. Der Park wurde vom Geländefahrrad Aachen e. V. errichtet und wird regelmäßig gepflegt. Die Trails sind unterschiedlich anspruchsvoll, enthalten Jumps und Podeste und bieten abwechslungsreiche Untergründe. Auch Anfänger*innen finden ihren Weg hinunter, da sich alle Sprünge umfahren lassen, so kann man sich langsam herantasten.
Auf der Website des Vereins lässt sich jederzeit prüfen, ob Wetterbedingungen zu vorübergehenden Streckensperrungen geführt haben. Für vollständigen Versicherungsschutz bittet der Verein um eine Mitgliedschaft, für Paare gibt es vergünstigte Tarife. Mitglieder können außerdem an Fahrtechniktrainings teilnehmen. Der Park ist sowohl mit dem Fahrrad aus Aachen als auch von den Parkplätzen am Dreiländereck und aus Vaals (NL) gut erreichbar. Auch die Anreise per Regionalzug aus Köln ist möglich.
Ausblick Bikepark Greenhill bei schmallenberg
Bikeparks für d ownhill-Fans im s auerland
Dort, wo im Winter Skipisten locken, erstreckt sich vom Frühsommer bis Herbst eine Vielzahl spannender Mountainbike-Strecken. Für ambitionierte Downhill-Mountainbiker*innen zählen besonders diese drei Bikeparks im Sauerland zu den Highlights.
Der Greenhill Bikepark bei Schmallenberg bietet elf unterschiedliche Trails von leicht bis schwer. Manche Strecken verlaufen flacher, andere führen steiler durch Waldstücke und über grüne Hänge. Die genauen Informationen zu den Trails inklusive Schwierigkeitsgrad fi nden sich auf der Website des Parks.
Voraussetzung für die Nutzung sind ein Ticket, idealerweise vorab online gekauft, sowie passende Ausrüstung wie ein geeignetes Fahrrad, FullfaceHelm und Schoner. Das Besondere an Bikeparks: Mit dem Lift gelangt man immer wieder bequem zum Startpunkt zurück und spart so Kraft für die Abfahrten.
Die Anreise erfolgt am besten mit dem Auto, da die ÖPNV-Anbindung deutlich länger dauert. Parkplätze befinden sich direkt an der Hauptstraße in Gellinghausen. Der Eintritt kostet für Kinder 30 Euro und für Erwachsene 39 Euro.
Ein weiterer beliebter Spot ist der The MotherBike park in Winterberg. Hier erwarten euch 16 Trails in den Schwierigkeitsgraden „sehr einfach“ bis „schwierig“, die auf der Website detailliert mit Höhenprofilen und Streckenbeschreibungen vorgestellt werden. Auf dem weitläufigen Gelände bringen gleich drei Lifte die Fahrer*innen wieder nach oben.
Durch die große Auswahl an einfachen Strecken eignet sich der Park besonders gut für DownhillEinsteiger*innen. Die Anfahrt mit dem Auto ist aus Köln problemlos möglich; eine Übernachtung in Winterberg oder auf einem Campingplatz in der Nähe
macht den Trip perfekt. Der Bikepark verfügt ebenfalls über einen eigenen Campingplatz und große Parkflächen. Der Eintritt kostet für Kinder zwischen 25 und 34 Euro, für Erwachsene 49 Euro.
Der dritte erwähnenswerte Bikepark ist der Bikepark Willingen, ebenfalls im Sauerland. Die zehn Trails am Ettelsberg sind in vier leichte, drei mittlere und drei schwere Strecken unterteilt. Das Angebot reicht von Flowtrails und Pumptracks bis hin zu Freeride- und Downhill-Strecken.
Mit einer der beiden Seilbahnen gelangt man bequem wieder zum Startpunkt. Die Anfahrt aus Köln dauert etwa zwei Stunden und ist mit dem Auto deutlich angenehmer als mit dem ÖPNV. Neben einem Wohnmobilstellplatz gibt es vier weitere Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Eingangs.
Die Ticketpreise variieren je nach Startzeit zwischen 22 und 29 Euro für Kinder, 29 bis 38 Euro für Jugendliche und 37 bis 46 Euro für Erwachsene.
Trails spontan entdecken
Falls Bikeparks nichts für euch sind und ihr lieber einfach einen Trail in eurer Umgebung ausprobieren möchtet, lohnt sich ein Blick auf die Website oder App „Trailforks“. Dort findet ihr eine interaktive Karte mit bekannten und registrierten Trails in ganz Europa inklusive Schwierigkeitsgraden, Höhenprofilen sowie Angaben zu Länge und Steigung. Das perfekte Tool für alle, die gerne spontan und abenteuerlich unterwegs sind!
Text und Fotos: Julia Weinberger
> www.trailforks.com
> www.mtbzone-bikepark.com/willingen
> www.greenhill-bikepark.de
> www.bikepark-winterberg.de
empfang mit hund
moose cruise Trail im Bikepark Greenhill
e hrenredakteurin Karin s piegel
Die Mitgliederversammlung hat Karin Spiegel zur Ehrenredakteurin unserer Sektionszeitschrift gletscherspalten ernannt; eine Auszeichnung, die in der Geschichte unserer Redaktion bislang einmalig ist.
Karin Spiegel engagiert sich seit 45 Jahren für die gletscherspalten, davon 34 Jahre als verantwortliche Redakteurin. Dieses außergewöhnliche Engagement wurde bereits 2015 mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt. Redaktion und Vorstand sind sich jedoch einig: Ein solch jahrzehntelanges, unermüdliches Wirken für unsere Sektionszeitschrift verdient eine ganz eigene, besondere Anerkennung.
Mit der Ernennung zur Ehrenredakteurin möchten wir Karin herzlich danken für alles, was unsere Sektionszeitschrift gletscherspalten durch sie geworden ist.
> d ie r edaktion der gletscherspalten, Foto: s imone s zymanski
Wir gratulieren unseren Jubilaren
75 Jahre im DAV
Heinz Kowalski
Rita Paschen
70 Jahre im DAV
Brigitte Gemünd
Dr. Helmut Niederhoff
60 Jahre im DAV
Georg Holtmann
Klaus Dieter Müller
Gerd Ekkehard Raus
Helmut Wrobel
50 Jahre im DAV
Gabriele Brandt
Andreas Bürhaus
Erich Büttinghausen
Robert Grassmann
Herbert Haas
Karin Hempel
Georg Kunzendorf
Volker Laska
Dr. Stefan Lobe
Uwe Mausbeck
Dr. Christoph Neuner
Dr. Dieter Otto
Waltraud Otto
Monika Schaefer-Zähringer
Ralph Schemman
Ursula Scherberich
40 Jahre im DAV
Jürgen Albrecht
Mario Berekoven
Annelie Blaum
Dr. Uwe Jens Börst
Olaf Brackhagen
Claudia Duhr
Andreas Engel
i n eigener s ache
In der letzten Ausgabe der gletscherspalten ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Der unter dem Namen von Jürgen Greggersen veröffentlichte Beitrag „Wanderglück an der Mosel“ wurde im redaktionellen Prozess inhaltlich und sprachlich so stark verändert, dass die ursprüngliche Handschrift des Autors nicht mehr erkennbar war. Zudem haben wir es versäumt, diese Änderungen im Vorfeld mit ihm abzustimmen.
Das entspricht nicht unserem Anspruch an eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Autorinnen und Autoren. Dafür möchten wir uns bei Jürgen Greggersen ausdrücklich entschuldigen.
Grundsätzlich nehmen wir kleinere redaktionelle Anpassungen – etwa Korrekturen von Rechtschreibung, Grammatik oder Layout – ohne gesonderte Rücksprache vor. Größere Änderungen, Kürzungen oder inhaltliche Bearbeitungen stimmen wir jedoch normalerweise mit den jeweiligen Verfasserinnen und Verfassern ab. Dass dies in diesem Fall nicht geschehen ist, bedauern wir sehr.
Wir haben den Vorgang intern noch einmal aufgearbeitet und werden künftig noch sorgfältiger darauf achten, unsere redaktionellen Abläufe transparent und verlässlich umzusetzen. Unser Dank gilt allen, die mit ihren Beiträgen, Tourenberichten und Ideen die gletscherspalten lebendig machen. Wir freuen uns weiterhin über jede Einsendung und über die gemeinsame Gestaltung unseres Hefts.
> die redaktion der gletscherspalten
Rainer Ewert
Ulrich Feles
Paul Godesberg
Wulf-Ulrich Graf
Clemens Grill
Roswitha Guse
Wolfgang Guse
Ulrich Haeussermann
Herbert Hoberg
Silke Ibe Njonmbok
Winfried Kekel
Dr. Klaus Stefan Kirch
Karl-Heinz Kubatschka
Horst Manderscheid
Peter May
Beate Mertens
Stephan Mohrs
Volker Multhaupt
Michael Ollefs
Wolfgang Ost
Andreas Overberg
Alexander Petermann
Gaby Petermann
Günter Recktenwald
Ursula Recktenwald
Andreas Reimann
Hans-Peter Reinirkens
Vera Reinirkens
Katharina Seiler
Finn Stoll
Thomas Stüber
Anne Trapmann
Dr. Stefan Trojan
Gerhard Weber
Friedrich Wenzler
Waldemar Wieczorek
Dr. Martin Zimmer
Aktivitäten der Gruppen
Die Aktivitäten in den Gruppen des Kölner Alpenvereins decken die verschiedenen Bereiche des Bergsports ab. Alle sind eingeladen, bei den Gruppen mitzumachen. Jede Gruppe hat ihr eigenes Programm an Touren und Veranstaltungen. Die Veranstaltungen sind auf den Webseiten der einzelnen Gruppen zu finden: gruppen.dav-koeln.de
Aktivitäten am Donnerstag
Alpennials
Alpinistengruppe
Familiengruppen
FrauenBergsportGruppe
HandicapKlettergruppe
integrativGruppe
Jugendgruppen
Klettergruppe
Klettertraining Mountainbikegruppe
naturerlebnisgruppe regenbogenGruppe
Skitourengruppe
Sportgruppe
tourengruppe
Wandergruppe
KneipenQuiz
Kölner Alpenverein
gletscherspalten-Kneipenquiz
150 Jahre Kölner Alpenverein – das feiern wir mit vielen besonderen events. Jetzt folgt das nächste highlight: das erste gletscherspalten-Kneipenquiz!
im „Bei d’r Tant“ präsentiert das moderatorenteam i Q1000 rund um picco „the crazy doc“ knifflige, kuriose und nicht immer ganz ernst gemeinte Fragen.
Ob mit Freunden, als paar oder allein – vor Ort finden sich garantiert starke Teams. stellt euch der herausforderung und freut euch auf einen unterhaltsamen Abend voller Quizspaß.
Dienstag, 24.11.2026
e inlass ab 18:00 Uhr, Beginn um 18:30 Uhr
Bei d ’ r tant Cäcilienstr. 28, 50667 Köln
5 e uro Mitglieder, 8 e uro Gäste
Anmeldung: http://jubi.dav-koeln.de/#15648
Hinweis: ruhm, ehre und vielleicht der ein oder andere überraschende preis warten auf euch.