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kookbooks spring 12

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poesie als lebensform

kookbooks

RINCK KRAUS PALMER

fr端hjahr 2012

Jetzt keine Angst mehr haben.


R e i h e Ly r i k

monika rinck honigprotokolle gedichte

Te x t a u s z u g

2 UNIO WIESEL Hört ihr das, so höhnen Honigprotokolle, in Bernstein und Amber: Fürstlich (oder fürchterlich?) paart sich im Dickicht das Wiesel mit der Zylinderkopfdichtung. Schläuche, Keilriemen, zuckige Teile. Wie flink ist das Wiesel, wie schwer der sehr gebremste Unfallwagen, aus dessen Undichten Kunststoffemulsionen fließen, rosa schillern. Wahnsinn wars, als Nadelbäume sich entäußerten, so das Protokoll. Es stürzten die Nadeln, Pfeile, zierlich und keck, fast ohne Kontrolle. Das ist das blondeste aller Himmelsgeschosse – Sonne? Oder Sonja mit der Silberbüchse? Hirsche wittern. Birken imitieren Lichtmaschinen. Untertriebig hebt die Nase von der Fährte ein gefällter Oktaeder. Ach, verschonet doch die Wälder, statt sie mit Kaputtem vollzustellen. Denn dieser alte Zuber flutet zeitig die Genüsse. Soeben noch munter, in zärtlicher Vereinigung mit den Resten des Blechdachs (Schuppen!), nun in desolatem Zustand. Marode. Auf Abriss. Unio Wiesel Finito.

DER SEE Hört ihr das, so höhnen Honigprotokolle, diese beiden jungen Männer stachen in den See auf einem Trampolin. Es hatte ein federndes Deck, worauf sie lagerten, drei Masten und ja, die Masten lüpften und kippten das Ding über die Ecken, und nein, die beiden gingen nicht über Bord. Als Erstes sah ich das alles von unten, da war ich Alge. Dann sah ich es schraffiert von der Seite, da war ich Schilf. Später, als ich Himmel war, sah ich die beiden von oben. Sie segelten stochernd und zügig, schienen ein Thema zu haben. Dann aber sah ich, wie sie kippten und sanken! Der See nahm sich das Trampolin zu Herzen. Als das geschah, war ich Ufer gewesen. Ich schwöre, der See war ich nie! Was sollte ich tun? Ich wurde Grund und wühlte mich hinein. Dann schnellte ich zurück, ja beinah wie ein Trampolin und spuckte die beiden in hohem Bogen auf die Promenade. Der See kam zu sich, lief wieder in mir zusammen. Nur das Schilf, sonst nichts, bewegte sich. Der Himmel ruhte darüber.

Im ursprünglichen Wortsinn des Protokolls gibt es einen klebrigen Kern: Ein zusammengeleimtes Buch ist gemeint oder, spezieller: das einer Niederschrift vorgeleimte Blatt, mit einer Chronologie zum Schriftstück und Angaben zum Verfasser. Das steht am Anfang des Buches, wird ihm aber zuletzt eingeklebt. Daher auch die Tendenz zum Hohn – in all seiner Nachträglichkeit. Es gibt die Klebrigkeit der inneren Fixierung, die auf immer wieder erneutes Durchdenken dringt, und es gibt den unvergesslichen Honig an den Schuhen, in der Tasche, an den Fingern, der an den unachtsamen Moment seines Verschüttens erinnert. Auch dies kann als ein Protokoll gesehen, wenn auch nicht gelesen werden. Oder nehmen wir den Körper als Protokoll unseres Lebens, für den Verlauf der Zeit, dem wir unterliegen. Nehmen wir den Honig als Protokoll des Bienenflugs und als Auskunft über die von ihnen gerade noch erreichbaren Blüten. Die Honigprotokolle sind beinahe quadratisch und ineinander verfugt wie Kacheln. Sie bilden ein Raster, das ihre Ordnung offenbart. Etwas ist passiert – das Gedicht gibt Auskunft und bittet seinerseits um Deutung. Es behandelt eine längst vergessene Süße. Sinne, Affekte, Materialien oder eine Angst, die gestern noch in die Zukunft ging. Auch davon berichtet das Protokoll. Es wendet sich an Konzepte, die es nicht abstreifen kann: kollektive Erfahrungen, von Einzelnen protokolliert. Die Arbeitsteilung erfolgt via Reizschwellen, die eine Folge der Vielfachpaarung sind. So wird eine hohe Bandbreite von Empfindlichkeiten garantiert. »… Denn alle rechten Dichter … sprechen nicht durch Kunst, sondern als Begeisterte und Besessene alle diese schönen Gedichte … und so wenig die, welche vom tanzenden Wahnsinn befallen sind, mit vernünftigem Bewusstsein tanzen, so dichten auch die Liederdichter nicht bei vernünftigem Bewusstsein diese schönen Lieder, sondern wenn sie von Harmonie und Rhythmus erfüllt sind … Es sagen uns nämlich die Dichter, dass sie aus honigströmenden Quellen aus gewissen Gärten und Hainen der Musen pflückend diese Gesänge uns bringen, wie die Bienen, auch selbst so umherfliegend. Und wahr reden sie.« (Platon: ION) Doch es ist wie beim Bienentanz: Am Ende wird nur noch für die beste Höhle getanzt.


Ist jet z t schon w ie der a l le s Delph i , oder wa s? Da s geht so n icht . Den k nach. 3

»in monika rincks gedichten … ist die gleichzeitige präsenz von intellektueller lebendigkeit und dichterischer einbildungskraft ein wahres und anhaltendes vergnügen. … texte, die nur so funkeln vor lauter (vielleicht auch lauterem, wenn das eine notwendige kategorie ist) sprachwitz, bildersinn und purem denkvergnügen.« ––– herbert j. wimmer, kolik

© Foto: Timm Kölln

Georg-K.-Glaser-Preis 2010 Kunstpreis Berlin, Literatur 2012

Monika Rinck, geboren 1969 in Zweibrücken, Studium der Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft, lebt als Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem das »Begriffsstudio 1996– 2001«, Edition Sutstein 2001 (fortgeführt unter www.begriffsstudio.de), »Ah, das Love-Ding! Ein Essay«, kookbooks 2006, »zum fernbleiben der umarmung. Gedichte«, kookbooks 2007, »Helle Verwirrung / Rincks Ding- und Tierleben. Texte und Zeichnungen«, kookbooks 2009, »RIDING und PARA-RIDING« (gemeinsam mit Christian Filips), roughbooks 2011, und »HELM AUS PHLOX. Eine kollektive Poetologie« (gemeinsam mit Ann Cotten, Daniel Falb, Hendrik Jackson und Steffen Popp), Merve 2011. Für ihre literarischen Arbeiten wurde Monika Rinck zuletzt mit dem Ernst-Meister-Preis 2008, dem Georg-K.-Glaser-Preis 2010 und dem Kunstpreis Berlin, Literatur 2012 ausgezeichnet.

BACKLIST Monika Rinck bei kookbooks Ah, das Love-Ding! Ein Essay / Reihe Essay Band 2 / 200 Seiten, 4  Transparentblätter mit Zeichnungen von Andreas Töpfer, Klappenbroschur, 18,90 Euro [D]/19,50 Euro [A], 978-3-937445-20-5 zum fernbleiben der umarmung Gedichte / Reihe Lyrik Band 8 / 80 Seiten, 4  Transparentblätter mit Zeichnungen von Andreas Töpfer, Klappenbroschur, 14,90  Euro [D]/15,30  Euro [A], 978-3-937445-23-6 Helle Verwirrung / Rincks Ding- und Tierleben Texte und Zeichnungen / Reihe Lyrik Band 15 / 200 Seiten, 53 Zeichnungen von Monika Rinck, 2 Buchblöcke im Schuber gestaltet von Andreas Töpfer, 24,90 Euro [D]/ 25,60 Euro [A], 978-3-937445-37-3, Vorzugsausgabe mit 5 Originalzeich­ nungen, 50 Stück nummeriert und signiert / 75 Euro

Monika Rinck Honigprotokolle. Sieben Skizzen zu Gedichten, welche sehr gut sind Gedichte / Reihe Lyrik Band 24 / herausgegeben von Daniela Seel / ca. 80 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer / 19,90 Euro [D]/20,50  Euro [A] / 978-3-937445-49-6 / Auslieferung: März 2012


R e i h e Ly r i k

dagmara kraus kummerang gedichte

Te x t a u s z u g

4 kummerang (auszug) krummer als ein pisang, pest du den hang lang, gehst weg und kehrst wieder, flugs klanglos wi’im krebsgang, so lang wie mein fuß lang ist, kommst du immer wieder, doch lässt dich kaum einfangen und kreist und kreist so lang, bis du alleingangs, von mittenmang baumgangs, merlenfang, pfaufang, von deinem luftgang, grenz -gang und talhang zu mir zurückkommst. dein drall zurück – drang nach dem anfang : zwar zwang nur, wenn ‘s ziel verfehlt; kommst immer zurück. und wäre es pjöngjang, kämst du zurück, kämst du mit yinyang, dugong und oolongduft, umgeben von linsangs, in seetang getauft. wärs kanaan, kämst du zurück, kämst diaphanen als rührmichnichtan, eskortiert von zehn xystusvandalen mit khanskurtisanen, von schneckenmilanen aus grüncellophan. vielleicht kämst dann toboggans zu meinem wigwam, mit pavianelan und als trickschuft, als mezzohetman mit tukanuntertanen – die merluschkamähne stünde dir gut. kämst zurück wie ein mustang, kämst trabgangs, ganz frank ohne gruß, zwang, zug- oder zungzwang, doch mit recht artigem jubelgesang – kein kappzaum zurück, kummerang, von gimpelfang und von kulmen zurück.

heimsuchung titanstokusse vor meine linse geschoben. auf dem krokustorso blüht gifthahnenfuß. sonntags bedächtiges, bierödes bircherstillleben; bloß das schüppeln von kregel geschumpertem nachwuchs sorgt noch für bewegung. und wagen um wagen um wagen um wag- – minililischiff – das ständige kindheben, heraus, hinein, dann betten, dann wägeln, und flüsternd verachtet : die lotterlust. – hundsrasen, pfiff; ein schluss ! schrei der kleineren (sie wendet sich der freundin zu zum scheidekuss), man trennt sich. und fants hand grüßt fantshand, titanstokus titanstokus. lamia, im mai, durchs frühgrün mäandernd.


ach w ie d ie gam maeu len neiden … und / der verk rachte gol iath , dem du t rendel ster n / d ie st i r ne k reidel st , hat jet z t doppelt kei ne macht 5 Jetzt haben wir aber genug gewartet … endlich ist es da! Das erste Buch von Dagmara Kraus! Kraus’ Gedichte sind höchst raffinierte, fein austarierte Gebilde. Sie schillern und stieben, oszillieren zwischen Sprechweisen, staffeln und streuen Bedeutung; sie sind existenziell, verspielt, polyglott und voller prosodischem Eigensinn. »kummerang« hat, was den sprach­ abenteuerbereiten Lyrikleser begeistert: Anagramme, Listen und Zaubersprüche, eher »klassische« neben experimentellen, auch visuellen Gedichtformen. Ehrlich, so haben wir das noch nie gelesen. Normal? Heiß.

»komplexe Fachsprachver­kettungen, hochmelodiös und mit präzisen Tempo­wechseln vorgetragen« ––– Peer Trilcke, Frankfurter Rundschau

© Foto: Katja Zimmermann

»Dagmara Kraus dringt tief in die Sprache ein, rührt die Sprache um, brockt Silben zusammen, formt ›Glastlawinen‹. Was ist eine ›Glastlawine‹? ›Glas‹, denke ich, ›Last‹, denke ich, ›Lawine‹, denke ich. Von dem Wort ›Glastlawine‹, das Dagmara Kraus so leise von der Bühne herab spricht, geht etwas Bedrohliches aus. ›Glast‹ gebe ich bei Google ein und lese: ›Schein, Glanz, Schimmer‹. Eine ›Scheinlawine‹, eine ›Glanzlawine‹, eine ›Schimmerlawine‹. ›Nicht Glas‹, denke ich, ›nicht Last‹, denke ich, nichts das unter einer Last zerbricht, sondern ein freundlicher ›Glanz‹. Aber die Lawine bleibt ja. Die Bedrohung geht nicht weg. Ich glaube, Dagmara Kraus muss so leise sprechen, wie sie spricht, um neben dem ganzen Glanz die Lawinen aushalten zu können. Deshalb ist sie Dagmara Kraus und nicht Dagmar Krause. Sie schreit nichts heraus, sie spricht ganz leise, und trägt trotzdem alle Lawinen in sich. Die Lawinen sind nur einen Buchstaben weit entfernt.« ––– Tobias Amslinger, karawa.net

Dagmara Kraus, geboren 1981 in Wrocław, Polen, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Paris und am Deutschen Literaturinstitut. Seit 2008 veröffentlicht sie Gedichte in Zeitschriften und Anthologien, darunter Jahrbuch der Lyrik, Edit, Neue Rundschau und »freie radikale lyrik«, luxbooks 2010, zuletzt auch Übersetzungen aus dem Polnischen. 2008 erhielt sie den Publikumspreis beim ProsanovaFestival, 2010 den Literaturförderpreis der GWK. »kummerang« ist ihr erstes Buch, gefördert von einem Berliner Senatsstipendium.

Dagmara Kraus kummerang Gedichte Reihe Lyrik Band 25 / herausgegeben von Daniela Seel / ca. 80 Seiten / Broschur mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer / 19,90 Euro [D] /  20,50 Euro [A] / 978-3-937445-50-2 /Auslieferung: März 2012


R e i h e Ly r i k

michael palmer gegenschein gedichte

Te x t a u s z u g

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Vom Quecksilberbrunnen, Mahmoud, fließen die Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft; Zukunft-Vergangenheit, erste und letzte, tägliche Akte; Wünsche; Engel des Gemetzels und der Syntax; die Null und die Null plus eins; tiefe Augen; schmale Handgelenke; Kaffee und Rede; Schlaflosigkeit und ihre Träume; die Wiesenorchidee tief im Gras; Nachtkerze; Tonfall auf dem Filz des so zufällig geworfenen Würfels; die gestürzten Steine, das Feld läutender Blumen. Zeitformen der Gegenwart, Mahmoud, der (un)möglichen Gegenwart, infinite Gegenwarten fädeln sich mal nach vorn, mal zurück. Inmitten zerschmetterter Symmetrien und verstreuter Fiktionen, zwischen wirklichem Fluss und ersonnener Küste wirklicher Windhauch durch den zerschlissenen, halb offenen Vorhang geht so jäh über sie hinweg, diese vergangenen Jahre, kurzes Flackern der Lampe, Schatten, die auf einer Wand

© Foto: Chris Felver

tanzten.

Warum haben wir nun für die erste umfassende deutsche Ausgabe der Gedichte von Michael Palmer den Titel Gegenschein gewählt? Neben dem Wort Bahnhof ist dies das einzige deutsche Wort im Werk von Palmer. Es erscheint in einem ganz frühen Gedicht in der Sammlung Blake’s Newton, und zwar in einem verneinenden Zusammenhang: »Once in October / not seeing / the Gegenschein / or counterglow / an elliptical light / opposite the sun«. Das Englische hat dieses Wort dem Deutschen zur Bezeichnung eines astronomischen Phänomens entlehnt: Es meint den schwachen Schimmer, der durch die Anstrahlung kosmischen Staubs entsteht und in Opposition zur Sonne in dunklen Nächten und fernab aller künstlichen Lichtquellen zu beobachten ist. Alexander von Humboldt hat den Begriff in dieser Weise geprägt. Er bezeichnet im Deutschen auch einfach die Oppositionsstellung zur Sonne. Dann wird es im Sinne von Abglanz, Abbild (Spiegelbild), Widerschein des göttlichen Wesens (bei Jakob Böhme) und ganz banal als Gegenstück oder Quittung verwendet. Der Übersetzer mag es auf seine Arbeit gegenüber dem Original beziehen. Bei Palmer klingt es an seine Vorstellung von der counter-tradition an (in der er sich sieht), und bei Celan gibt es Gegenwort und Gegenlicht. In Gegenschein sind vielleicht die vielfältigen Brechungen und Oszillationen angesprochen, die im Werk von Michael Palmer aufschimmern. Ein wesentliches Paradox dieses Werkes ist es, dass es gerade vermittels seiner vielen Anleihen völlig originär und einzigartig wirkt, dass sich seine vielen Mosaiksteine und Partikeln zu einer neuen unvergleichlichen Sprachmusik fügen, die absolut nichts Epigonales hat oder als Pastiche erscheint. Der Abglanz wird so zu einem ganz eigenen Leuchten, zu dessen Wahrnehmung verfeinerte Instrumente vonnöten sind. Kosmischer Staub, der auf den Flügeln von Nachtfaltern wiedererscheint. Durch diese Texte werden wir in subtile Welten entführt und erfahren das Glück einer andauernden leichten Erschütterung, sowohl im Sprachlichen als auch im Körperlichen. ––– Rainer G. Schmidt

Michael Palmer, geboren 1943 in Manhattan, New York, lebt seit 1969 als Dichter, Essayist und Übersetzer aus dem Französischen, Russischen und Portugiesischen in San Francisco. Er hat vielfach mit anderen Künstlern zusammengearbeitet, vor allem mit Choreografen, Komponisten und bildenden Künstlern, darunter Gerhard Richter und die Margaret Jenkins Dance Company. Über seine Verbindungen zur sogenannten Language Poetry sagte er, sie gehe zurück auf »eine umtriebige Zeit, in der ich engeren Austausch mit einigen dieser Autoren pflegte als heute. Wir bildeten eine Genera­ tion voller Energie für Poesie wie für Theorie in San Francisco und setzten alles daran, den traditionellen, unsere Kultur bestimmenden Annahmen über Dichtung zu entkommen. Mein eigenes Misstrauen fängt jedoch da an, wo versucht wird, eine, sagen wir, fixe theore­ tische Matrix einzuführen und damit quasi ideologisch gegen Ausdruck und Ich zu arbeiten. Hier unterscheide ich mich deutlich von einigen der l=a=n= g=u=a= g=e Dichter.« Palmer veröffentlichte über 20 Gedichtbände, wofür er unter anderem mit dem Wallace Stevens Award, dem Shelley Memorial Prize, zwei Grants der National Endowment for the Arts und einem Fellowship der Guggenheim Foundation ausgezeichnet wurde.


Je der den w i r ken nen i st h ier 7

»einer der wichtigsten Dichter Amerikas« ––– Harvard Review »Wir sehen einen Meister, der sich selbst und seine Leser mit einer Dichtung überrascht, die so reif daherkommt wie frisch.« ––– Publishers Weekly »Michael Palmer ist sperrig und das lohnt sich.« ––– Boston Review

Michael Palmer Gegenschein Gedichte englisch-deutsch, aus dem amerikanischen Englisch von Rainer G. Schmidt / Reihe Lyrik Band 23 / herausgegeben von Daniela Seel / ca. 348 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer / ca. 24,90 Euro[D]/ 25,60 Euro [A] / 978-3-937445-47-2 / Auslieferung: Februar 2012


Reihe Kinderbuch

kinderbücher bei kookbooks

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»Wie sie nun ihre Abenteuer, auf dem Zirkushochseil balancierend oder mit dem Fahrrad Mondberge erklimmend, bestehen und sich in ihrer Not – ›Eine Geschichte hilft immer‹ – einen Elefanten imaginieren, der sie in Lichtgeschwindigkeit während eines Tages um die Erde und wieder nach Hause bringt, das ist eine grosse Feier der Macht der Phantasie und der kinderwachen Freiheit der Kunst.« ––– Angelika Overath, Neue Zürcher Zeitung

* Ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst 2007 * Nominiert zum deutschen Designpreis 2009

Andreas Töpfer, Samara Chadwick Durch dick und dünn / Through thick and thin 48 Seiten, durchgehend farbig, 21 x 21 cm, Hardcover, Fadenheftung, 14,90 Euro [D]/15,30 Euro [A], 978-3937445-25-0

Was macht ein kleiner Wicht, dem es in seinem Wald zu eng wird? Er sucht sich ein reiselustiges Raschelblatt und fliegt mit ihm einmal um die ganze Welt.

Wie sprechen Tiere? Wie geben Menschen Tierlaute in ihren Sprachen wieder? »In ihrem außergewöhnlichem Kinderbuch ›Gaggalagu‹ machen Michael Stavaric und Renate Habinger ernst mit der Vorstellung, dass Sprache Wirklichkeit nicht nur abbildet, sondern sie ganz wesentlich erschafft. Renate Habingers Illustrationen sind so liebevoll, ja nun tatsächlich: so schön, dass hier der grausliche Gemeinplatz vom ›Man muss es selbst gesehen haben‹ fröhliche Urständ feiert.« ––– Ulf Stolterfoht, WDR

* Ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst 2008 * Romulus-Candea-Preis 2008 * Kollektion Österreichischer Kinder- und

* Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2007

Melanie Laibl, Dorothee Schwab Ein Waldwicht fliegt in den Oman 32 Seiten, durchgehend farbig, 27 x 36 cm, Hardcover, Fadenheftung, inkl. Weltkarten-Poster, 19,90 Euro [D]/20,50 Euro [A], 978-3937445-31-1

Michael Stavaric, Renate Habinger Gaggalagu 48 Seiten, durchgehend farbig, 4 bedruckte Transparentblätter, 21 x 21 cm, Klappenbroschur, 14,90 Euro [D]/15,30 Euro [A], 978-3937445-21-2

Jugendbuchpreis 2009 + Preis der Jugendjury Kinderund Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2009 *


Reihe Kinderbuch

taubert, tchemberdji, rinck, jirka, töpfer ich bin der wind geschwinde lieder für kinder

9 Hier kommen sie zusammen: der vorwitzige Hahn, der niemanden schlafen sehen kann, der Butzemann, der traurigste unter den Maikäfern, musikalische Klopfgeister und allerlei Gesellen mehr. Zusammengebracht hat sie der Wind, der sich zwischen allen Liedern regt. Er pfeift, er wirbelt, säuselt und klingt, ist heiter und grollt, und am Abend legt er sich und singt uns und alle andern in den Schlaf. Der eigensinnige Wind verbindet die Lieder entlang des Tages­ verlaufs zu einer Suite, in der die Kinderwelt des 19. Jahr­hun­ derts Kontakt zu der unsrigen aufnimmt und zu einem rauschenden Fest einlädt. Zum 200. Geburtstag des Berliner Komponisten Wilhelm Taubert (1811–1891) erscheint eine Auswahl seiner schönsten Kinderlieder, mit Noten zum Nachsingen, Illustrationen von Andreas Töpfer, dramatischen Zwischentexten von Monika Rinck, neu instrumentiert von Katia Tchemberdji. Die beigefügte CD wird gestaltet von den Jungs des Staats- und Domchores, dem Mädchenchor I der Sing-Akademie zu Berlin, Instrumentalisten des Julius-Stern-Instituts der UdK Berlin, unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka, und Mechthild Großmann als Wind. In Kooperation mit der UdK Berlin und dem Staats- und Domchor Berlin

Wilhelm Taubert, Katia Tchemberdji, Monika Rinck, Kai-Uwe Jirka, Andreas Töpfer Ich bin der Wind Geschwinde Lieder für Kinder Reihe Kinderbuch Band 5, 48 Seiten, Hardcover + CD, farbig illustriert von Andreas Töpfer, 19,90 Euro  [ D] / 20,50 Euro [A], 978-3-937445-48-9 Auslieferung: Dezember 2011


(Ausschnitt)

H o n i g pr o t o k o ll e

Monika Rinck

Umschlag-Poster

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stimmen zum programm 11

978-3-937445-

42-7 Matthea Harvey Du kennst das auch Gedichte »Harveys Gedichte sind ein poetisches Wagnis wider die Unsagbarkeit. Es sind hochpolitische Gedichte entstanden, in denen ›Gott‹ neben ›Geronimo‹ und ›Ölvorrat‹ vor ›Stacheldraht‹ steht. Harvey ist eine hellsichtige Autorin, die einen entwaffnenden Blick auf Amerika wirft: ›Ich sah ein Handtuch am Nagel hängen / und stahl es ohne einen Hauch von Ironie. / Hier meine Hypo­ these: Wir waren irreversibel / im Arsch.‹« ––– Nadja Wünsche, FAZ »Grandiose Gedichte, die sich wie kleine komprimierte experimentelle Kurzgeschichten lesen lassen, ebenso privat wie politisch dieser Welt zugewandt, Gedichte über ›Die Zukunft des Terrors‹ oder ›An einen abwesenden Floh‹, sprachlich brillant und so lebhaft und detaillreich wie ein Bild von Delacroix.«

40-3 Anika Scheffel Ben Roman »Annika Scheffels Debütroman ›Ben‹ leuchtet aus den Neu­ erscheinungen dieses Frühlings heraus … Ein sonderbares Buch ist das, in einem unglaublich schönen, frischen Ton … Lapidar und knapp und kühl und märchenhaft.« ––– Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Wer dieses ungewöhnliche, tricky gestaltete, kein bisschen posh daherkommende Buch erfahren hat, der will das auch, mit drinleben. Und dagegen hilft nur: Nochmal lesen.« ––– Jan Drees, WDR 1LIVE

»Was für eine Entdeckung!« ––– Frank Schorneck, Titel-Magazin / Macondo

* Grimmelshausen-Förderpreis 2011

––– Matthias Ehlers, WDR 5

17-5 Steffen Popp Ohrenberg oder der Weg dorthin Roman »Aus der Schwemme des Mittelmasses ragt dieses Buch wie ein einsamer Fels heraus.« ––– Pia Reinacher, Die Weltwoche »Die beiden vermessen die Welt mit den nicht geringen Mitteln ihrer fabelhaften Hirne. Hochkomisch ist das manchmal, ganz hohe Literatur außergewöhnlich häufig, hochlyrisch ist es immer.« ––– Elmar Krekeler, Die Welt * Nominiert zum Deutschen Buchpreis 2006 * Rauriser Literaturpreis 2007

44-1 Alexander Gumz ausrücken mit modellen Gedichte »In jedem in seiner Nüchternheit oft geheimnisvoll wirkenden Bilder ist das Gesamte aufgehoben, und das kommt einem nie wie ein forcierter Akt der Zersplitterung vor, sondern mehr wie eine natürliche Konzentration auf das Wesen des Gedichts. ›unsere sorgen sind bekloppte interieurs‹, heißt es in ›kühle entwicklungen‹, und viel genauer lässt sich die Befindlichkeit der heute 30- bis 40-Jährigen kaum fassen.« ––– Ulrich Rüdenauer, DIE ZEIT online

»Resignative Punchlines, ›kein update weit und breit‹, ein farbenfroher Kontrapunkt zur Tristesse.« ––– Kristoffer Patrick Cornils, Fixpoetry

03-8 Steffen Popp Wie Alpen Gedichte »glückssendend, schönheitstriefend, abgefahren« Dieter M. Gräf, Volltext

* Heimrad-Bäcker-Förderpreis 2006 * Kranichsteiner Förderpreis 2004 35-9 Steffen Popp Kolonie Zur Sonne Gedichte »Das ist lebendige Dichtung, denkt man, hier wird nicht gefiltert, sondern zusammengefügt, werden die einzelnen Elemente dazu gebracht, sich gegenseitig anzustoßen und in Bewegung zu versetzen. So werden sie zu von äußeren Energiequellen unabhängigen, unablässig sich drehenden Gebilden. Sie führen einem das Ungefügte der Welt vor Augen, nicht als eingehegtes, sondern als schillerndes Wort-Kaleidoskop.«

45-8 Matthias Traxler You’re welcome Gedichte »Um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen: Wir sprechen hier vom meiner Meinung nach besten und schönsten Gedichtband des letzten Frühjahrs und, wenn ich es recht überblicke, zumindest von einem der besten der letzten Jahre, denn er hat mich als Leser gefordert, und das hat mir gefallen. Außerdem hat Andreas Töpfer dafür einen geradezu kongenialen Einband entworfen.« ––– Jan Kuhlbrodt, Fixpoetry 46-5 Daniela Seel ich kann diese Stelle nicht wiederfinden Gedichte »Es ist der Eigensinn, der betört, die Art, wie sie die Ablagerungen in den Wörtern ausforscht, wie sie Gefühle darstellt, Bilder auf ihre Glaubwürdigkeit abklopft, das eigene Erinnern seziert.«

––– Tobias Lehmkuhl, Süddeutsche Zeitung

––– Marica Bodrozic, Ö1/ORF

»einige der schönsten Möglichkeiten, in deutscher Sprache dichterische Erfahrungen zu machen.« ––– Richard Kämmerlings, FAZ * Leonce-und-Lena-Preis 2011

––– Jochen Hieber, FAZ

»Das ist große Kunst.« »Das Tollste an deutscher Lyrik in diesem Frühjahr« ––– Denis Scheck, ARD

43-4 Alexej Parschtschikow Erdöl Gedichte »Es sind sehr subjektive avantgardistische, bisweilen surrealistisch groteske Gedichte über ›Erdbeben in der Bucht Zet‹, ›Schachspieler‹ oder ›Flucht 2‹ mit nicht immer leicht zu entschlüsselnden Bildern und Metaphern. Wer einen Eindruck von zeitgenössischer russischer Dichtkunst bekommen möchte, liegt mit Alexej Parschtschikow goldrichtig.« ––– Matthias Ehlers, WDR 5

* Friedrich-Hölderlin-Förderpreis 2011 * Thalia-Förderpreis zum Ernst-Meister-Preis 2011 * Lotto Brandenburg Kunstpreis Literatur 2011

Das kookbooks-Verlagsprogramm wird ausgezeichnet mit dem Kurt-Wolff-Förderpreis 2006 »Der 2003 gegründete Verlag kookbooks wird ausgezeichnet, da es ihm in kurzer Zeit gelungen ist, in der Buchbranche als junger, risikofreudiger und innovativer Verlag mit professionellem Engagement, seinem Gespür für literarische Talente, seinen sorgfältig gemachten Büchern neue, erfrischende Akzente zu setzen.« kookbooks-Verlegerin Daniela Seel erhält den Horst-Bienek-Förderpreis für Lyrik 2007 der Bayerischen Akademie der Schönen Künste »Gewürdigt werden damit die herausragenden Leistungen der Preisträgerin für eine neue Generation deutscher Lyriker, der die Verlegerin mit ihren kunstvoll gestalteten kookbooks ein von Professionalität und Lei­den­schaft geprägtes Forum bietet.«


Unser Programm

978-3-937445 ISBN Reihe

Euro[D]

Euro [A]

00-7* 03-8 04-5 14-4* 16-8 18-2 22-9 23-6 27-4 29-8 30-4 34-2 35-9 37-3 38-0 39-7 41-0 42-7 43-4 44-1 45-8 46-5 47-2 49-6 50-2

LYRIK Daniel Falb die räumung dieser parks Gedichte Steffen Popp Wie Alpen Gedichte Ron Winkler vereinzelt Passanten Gedichte Gerhard Falkner Gegensprechstadt – ground zero Gedicht & CD Music by David Moss Uljana Wolf kochanie ich habe brot gekauft Gedichte Hendrik Jackson Dunkelströme Gedichte Tom Schulz Vergeuden, den Tag Gedichte Monika Rinck zum fernbleiben der umarmung Gedichte Christian Schloyer spiel • ur • meere Gedichte Sabine Scho Album Gedichte Christian Hawkey Reisen in Ziegen­geschwindigkeit Gedichte Sabine Scho farben Gedichte Steffen Popp Kolonie Zur Sonne Gedichte Monika Rinck Helle Verwirrung & Rincks Ding- und Tierleben Gedichte & Zeichnungen Uljana Wolf falsche freunde Gedichte Daniel Falb BANCOR Gedichte Martina Hefter Nach den Diskotheken Gedichte Matthea Harvey Du kennst das auch Gedichte Alexej Parschtschikow Erdöl Gedichte Alexander Gumz ausrücken mit modellen Gedichte Mathias Traxler You’re welcome Texte Daniela Seel ich kann diese stelle nicht wiederfinden Gedichte Michael Palmer Gegenschein Gedichte Monika Rinck Honigprotokolle Gedichte Dagmara Kraus Kummerang Gedichte

13,80 13,80 15,90 24,80 15,90 14,40 14,90 14,90 15,90 15,90 22,90 19,90 19,90 24,90 19,90 19,90 19,90 19,90 19,90 19,90 19,90 17,90 19,90 19,90 19,90

01-4 09-0 10-6 13-7 15-1 17-5 19-9 26-7 05-2 28-1 33-5 40-3

Prosa Jan Böttcher Lina oder: Das kalte Moor Erzählung Jan Brandt Doppelpass. Geschichten aus dem geteilten Fußballdeutschland Anthologie Silke Andrea Schuemmer Remas Haus Roman Michael Stavaric Europa. Eine Litanei Pierangelo Maset Klangwesen Roman Steffen Popp Ohrenberg oder der Weg dorthin Roman Johannes Jansen Bollwerk Vermutungen Pierangelo Maset Laura oder die Tücken der Kunst Roman Johannes Jansen im keinland ist schönerland stumm Texte aus der DDR 1983 –1989 Michael Stavaric Nkaah. Experimente am lebenden Objekt Tuuve Aro Karmiina K.: »Ich bin okay.« Roman Annika Scheffel Ben Roman

14,40 14,80 10,00 UVP 7,90 UVP 19,90 20,50 17,90 18,40 17,90 18,40 16,90 17,40 19,90 20,50 22,90 23,50 18,90 19,50 19,90 20,50 19,90 20,50

02-1 06-9

Kunstbuch Johannes Jansen Liebling, mach Lack! Faksimiles Jakob Dobers/Rainer Leupold Falsche Russen im Buch Geschichten

25,00 UVP 10,00 UVP

07-6 21-2 25-0 31-1 48-9

Kinderbuch Heide Henschel/Thomas Mohnike Luise und das lang­weiligste Buch der Welt Michael Stavaric/Renate Habinger Gaggalagu Andreas Töpfer/Samara Chadwick Durch dick und dünn / Through thick and thin Melanie Laibl/Dorothee Schwab Ein Waldwicht fliegt in den Oman Taubert/Tchemberdji/ Rinck/Jirka/Töpfer Ich bin der Wind Geschwinde Lieder für Kinder

12,80 14,90 14,90 19,90 19,90

12-0 20-5 24-3 36-6

ESSAY Thomas Kraft Schwarz auf weiß Eine Werbeschrift Monika Rinck Ah, das Love-Ding! Ein Essay Hendrik Jackson Im Innern der zer­brechenden Schale Poetik und Pastichen Kleilein/Kokkelkorn/Pagels/Stanbenow Tuned City. Zwischen Klang- und Raumspekulation. Reader

7,90 UVP 18,90 19,50 17,90 18,40 25,00 25,70

08-3 32-8

NONBOOKS Jan Böttcher Der Krepierer Erzählung, gelesen vom Autor Oliver Fabel Krippe 11-teilig Multiple Nr. 4 Tragetasche Sterntaler Tragetasche Katzenziegen Rucksack-Tragetasche Tannenbaum-Yeti Plakat Laibl/Schwab Mit dem Waldwicht um die Welt Volker Reiche Mäzenatengabe »Poesie als Lebensform« Plakat Poesie als Lebensform »Blutbahn« (A1), Plakat Poesie als Lebensfrom »Fisch« (A2 lang)

14,20 14,20 16,30 25,50 16,30 14,80 15,30 15,30 16,30 16,30 23,50 20,50 20,50 25,60 20,50 20,50 20,50 20,50 20,50 20,50 20,50 18,40 20,50 20,50 20,50

13,20 15,30 15,30 20,50 20,50

9,95 10,30 24,90 24,90 4,50 4,50 6,00 6,00 7,50 7,50 500,00 500,00 ( * zurzeit vergriffen)

kookbooks Daniela Seel Horstweg 34 14059 Berlin Tel/Fax 0049 (030) 40 05 39 74 Mobil 0049 (0172) 614 32 32 daniela.seel@kookbooks.de www.kookbooks.de

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