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Steiermarkmagazin KLIPP April 2015

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Auch Med.-Uni Graz forscht mit Hochdruck an Studie

Ein paar Tropfen Blut können helfen, Krebs zu besiegen

„Wir sind Willi!“

Der neue Bischof überrascht

Zwischen beide passt kein Blatt

Landtagswahl am 31. Mai


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Inhalt

SPOTS

Seite 14 Für Patienten eine Riesenchance Onko-

www.klippmagazin.at

04 „Vivamayr, Viva Androsch!“

loge Hellmut Samonigg zur neuen Krebsdiagnostik Liquid Biopsy, die Signale aus dem Blut liefert

06 Vettel „bleibt uns erhalten“ 08 Red Bull leidet 09 Neues Styria Headquarter Die Philosophie: „Nicht wertfrei, damit wir nicht wertlos werden“

Auch Med.-Uni Graz forscht mit Hochdruck an Studie

POLITIK

Ein paar Tropfen Blut können helfen, Krebs zu besiegen

Seite 26 Graz, Stadt der Volkserhebung

10 bis 13 LR Christopher Drexler „… geht die Welt auch nicht unter“

Zwischen die beiden passt kein Blatt Landtagswahlen am 31. Mai

COVERSTORY

Es war vor 70 Jahren

„Wir sind Willi !“

Der neue Bischof überrascht

14 Eine Riesenchance, den Krebs zu besiegen

Seite 20 „Wir sind Willi!“

Zwischen beide passt kein Blatt

Landtagswahl am 31. Mai

CHRONIK

Neuer Bischof in der Diözese Graz-Seckau beeindruckt

16 bis 19 EZB öffnet Geldschleuse Weiter harte Zeiten für Sparer

Saubermacher 6,5 Millionen für neue Bio-Anlage

Milchbauern hadern mit der neuen Freiheit

HINTERGRUND

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Seite 9 Neues Styria Headquarter

20 Verrückte Drohnen-Welt

Die Philosophie: „Nicht wertfrei, damit wir nicht wertlos werden“

Aufklären, aber auch töten per Fernbedienung

26 Graz: Stadt der Volkserhebung

WERTSCHÖPFER

Seite 36 Auf den Spuren Luthers Nichts hat das Christentum so beeinflusst wie die Lehre Martin Luthers. 2017

sind es 500 Jahre, dass er seine 95 Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg schlug 28

Seite 29 An „Granit“ die Zähne

AUTO & MOTOR

ausbeißen.Günther Lederhaas

Fotos: Heimo Ruschitz (5)

Seite 34 Vitamine und Bewegung gegen Bauchfett

Welche Vitamine wichtig sind April 2015

Foto: styriarte/Werner Kmetitsch

hat steirischen Baukonzern unter die Top 10 gebracht

Seite 16 EZB öffnete Geldschleuse: Gut für Schuldner? * Saubermacher-Chef Hans ab

Roth: 6,5 Millionen für neue Bio-Anlage * Milchbauern hadern mit der neuen Freiheit * Noten- und Wortkünstler Nikolaus Harnoncourt: ein Phänomen

32 Autonomes Fahren bleibt eine Vision 33 Im Klipp-Test: Kia Soul, Opel Adam Rocks, Volvo V70

STANDARDS 24 Lilly 40 Urlaubstipps 42 Bücher/Film


3 IMPRESSUM

„Zehn kleine Negerlein ...“ heißt’s in einem Zählreim Kein Einheimischer, kein Österreicher, könnte dies praktisch ungestraft und ungestört tun: In Graz – im Bereich Volksgarten, Keplerviertel, Lendplatz, bis zum Bahnhof – als fahrender Händler seine Waren im Fahrradkorb (Milch, Handtaschen, Rauchwaren, Bier, Schnaps) ohne entsprechende behördliche Genehmigung zu verkaufen. Binnen weniger Tage würde die Polizei einschreiten und diesen Handel unterbinden. Empfindliche Strafen würden bei Wiederbetätigung folgen. „Zehn kleine Negerlein …“, heißt es in einer bekannten Reimgeschichte für Kinder. „… eines in den Brunnen fällt, da waren es nur mehr neun.“ Weil das Wort Neger heute als diskriminierend

gilt: Zehn Schwarzafrikaner fahren von früh bis Mitternacht mit dem Rad im Keplerviertel – zugegeben,

ohne Warenkorb, aber ständig auf der Suche und Ausschau nach Kunden. Sie verkaufen praktisch ungestört Drogen und Rauschgift mit dramatischen Konsequenzen für die Kunden, aber auch hohen Kosten für die Gesellschaft. Keine

& KLAR

Medieninhaber und Herausgeber: Klipp Zeitschriften GmbH & Co KG, 8020 Graz, Friedhofgasse 20, Tel. 0316/42 60 80-0, Fax-Dw 122 office@klippmagazin.at Officemanagement: Isabella Hasewend

Polizei greift dort oft und so konsequent ein, dass sich der Straßenhandel aufhört. Die Kontrollen sind Nadelstiche – mehr nicht. Werden zwei … aus dem Verkehr gezogen, dann radeln am nächsten Tag an ihrer Stelle zwei andere. Ein resignierender Polizist: „Sie vergiften unsere Jugend. Wir haben diesen Kampf schon längst verloren.“ Gegen zehn kleine … und deren Hintermänner. Mehr Ohnmachtserklärung einer Gesellschaft geht nicht. Wen wundert daher der berechtigte, lauter werdende Ruf – in allen gesellschaftlichen Gruppen – nach härterem Durchgreifen und dem oft zitierten starken Mann … JL

Redaktion und Autoren: Jürgen Lehner, Isabella Hasewend, Ali Rosker, Reinhard Schuch, Michaela Vretscher, Karin Klug, Sandra Tosch, Marguerita Fuller, Elisabeth Hewson. Produktionsleitung: Isabella Hasewend Produktion: Christian Wallner, Michael Wurz Lektorat: Mag. Dr. Günter Murgg Druck: Dorrong, Graz Abonnentenpreise: Jahresabo: 20 Euro Zweijahresabo: 35 Euro Vertrieb: Hurtig & Flink Erscheinungsort: Graz, Verlagspostamt: 8020 Graz, P.b.b. www.klippmagazin.at Nächster Erscheinungs­termin: Mai 2015

Was tun bei Baumängeln? Das neue Haus ist fertig, die Wohnung um- oder ausgebaut. Bei jedem Bau können Umstände eintreten, die Anlass zur Sorge geben. Es wurde etwas nicht korrekt errichtet, die entsprechend notwendige Sorgfalt bzw. der aktuelle Stand der Technik nicht eingehalten. Feuchtigkeitsschäden im Keller oder etwa an den Übergängen der Fassade zu Vordächern, mangelhafte Sanitär-, Heizungs- oder Elektroinstallationen können typische Folgen sein. Oberstes Gebot ist, die ­Beweise zu sichern. Daher sollte man während einer Bauphase für eine möglichst lückenlose Dokumentation sorgen, am besten sofort durch Filmaufnahmen oder Lichtbilder mit dem Handy. Ebenso sollten erkennbare Mängel unverzüglich schriftlich gegenüber der beauftragten Baufirma gerügt

werden. Auch Eintragungen in das Baubuch bzw. in die so genannten Bautagesberichte sind ein wichtiges Beweismittel. Solche Eintragungen sind vom Vertragspartner des Bauherrn zu bestätigen. Wenn der Vertragspartner nicht innerhalb von zwei Wochen schriftlich gegen eine solche Eintragung einen Einspruch erhebt, gelten diese Eintragungen damit ebenso als bestätigt. Komplexe Mängel Zuerst ist jedem zu raten, durch seinen Rechtsanwalt einmal die Frage klären zu lassen, wer den Mangel rechtlich zu verantworten hat. Dann ist es zielführend, dass Sie entweder selbst einen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragen.

Die zweite Möglichkeit ist, man beantragt mit dem Anwalt eine gerichtliche Beweissicherung. In Notfällen bestellt das Gericht dann sogar am selben Tag einen gerichtlich beeideten Sachverständigen, der den „Ist-Zustand“ als Fachmann dokumentiert und beschreibt. Falls erforderlich, werden auch möglichst rasch beantragte Zeugen befragt. Zeitliche Verzögerung Natürlich dient die Beweissicherung durch einen gerichtlichen Sachverständigen auch dazu, allfällige Verzögerungen zu dokumentieren. Dies ist besonders bei vertraglich vereinbarten Fertigstellungsterminen oder bei terminlich fixierten Bauabschnitten von Bedeutung.

Dr. Thomas Schlosser

Beweissicherung wichtig Die Ergebnisse einer gerichtlichen Beweissicherung werden auch der Baufirma zur Verfügung gestellt. Reagiert diese dann nicht mit einer Mängelbehebung, kann auf Grundlage dieser gerichtlichen Beweissicherung notfalls geklagt werden. Sie fördert aber eher die Bereitschaft, dort festgestellte Mängel zu beseitigen, sodass oftmals eine Klage bei Gericht gar nicht notwendig wird.

Die Kanzlei: Friedhofgasse 20 / 8020 Graz / Tel.: 0316/7085, Fax: DW 25 / law-office@rath-partner.at / www.rath-partner.at April 2015


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SPOTS

Modern gestylt, aber dennoch behaglich.

Bundespräsident Heinz Fischer (Mitte), ein Freund Androschs schon seit 60 Jahren.

„Vivamayr, Viva Androsch!“ in Altaussee Hoteldirektorin Andrea Schupfer mit den Androschs – (v.l.) Tochter Natascha, der Vater, die Mutter Claudia, Tochter Andrea – und Dieter Resch.

Das vom Grazer Architekturbüro Hohensinn geplante Gesundheitsresort mit 60 Zimmern und Suiten zieht die herrliche Landschaft ins

Seine Passion ist Schmuck

E

s ist die Passion für Uhren und Schmuck, die Schullin Graz zu einem besonderen Unternehmen macht. Ideenreichtum, Handwerkskunst und das Gespür für das Besondere sind Eigenschaften von Hans Schullin. Grund genug für das „Schmuck Magazin“, um das Familienunternehmen zum wiederholten Male unter die TOP 100 zu wählen. Mit dieser Auszeichnung werden Geschäfte aus Deutschland und dem benachbarten Ausland für „exzellente Schmuckkultur“ ausgezeichnet. Schullin nahm die begehrte Urkunde aus der Hand von Verleger Alexander Meth (Meth Media) in Empfang.

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Hotel hinein und gibt sie gleichsam wieder zurück. Praktisch von jedem Punkt im Hotel, von jedem Zimmer, von den Gängen aus gibt’s den Blick auf den See, den Loser oder die unmittelbare Umgebung. Wohl eine wichtige Voraussetzung für ein Gesundheitsresort mit hohem internationalen Anspruch, dessen Gäste aus Deutschland, Asien, Großbritannien und, und kommen sollen. Das verarbeitete heimische Tannenholz – bis zu den Zimmermöbeln – vermittelt eine behagliche Atmosphäre. Diese setzt sich auch von der Lobby mit dem riesigen Kachelofen bis hin in die Suiten und Zimmer fort. Dass Behaglichkeit auch durch Schlichtheit und Geradlinigkeit in der Einrichtung sichtbar wird, ist ein weiteres auffallendes Element. Hannes Androsch legte auf heimische Wertschöpfung großen Wert: Gebaut hat das steirische Bauunternehmen Granit. Die niederösterreichische Tischlerei

Das Vivamayr füllt heute jene Baulücke, wo früher das traditionelle Parkhotel stand, gleich gegenüber der Seevilla in Altaussee. Die Gemeinde hat dieses Grundstück in der Raumplanung über Jahrzehnte als Fläche für ein Hotel „reserviert“. Es sei die Absicht von Hannes Androsch, das Vivamayr zu einem Leitbetrieb für Altaussee, aber auch für die Region zu machen, verweisen Landesrat Christopher Drexler und LH-Stv. Hermann Schützenhöfer in ihren Begrüßungsworten auf die Tatsache, dass der entschleunigte Tourismus eine hoffnungsvolle Entwicklung für das Ausseer Land ist. Und Hannes Androsch als Investor ist ja für die Ausseer kein Fremder, wohnt er doch selbst seit Jahrzehnten im Salzkammergut, in

Altaussee; er ist als Eigentümer der Salzwelten und der Lifte am Sandlingberg und durch andere Investitionen ja bereits stark in der Region verankert. Das Hotel selbst wird von seinen Töchtern geführt. Ihnen hat er es gleichsam zum Geschenk gemacht. Das Haus entsprechend zu füllen, über das ganze Jahr, ist eine gewaltige Herausforderung für den Androsch-Nachwuchs.

Noch ist es vor dem Vivamayr Gesundheitsresort nicht so grün wie auf dem Foto.

Bestens verbunden Steirer und Ungarn Die traditionell engen Beziehungen zwischen der Steiermark und Ungarn wurden einmal mehr beim Antrittsbesuch von Janos Perenyi, dem neuen ungarischen Botschafter in Österreich, bestätigt. Dieser zeigte sich beeindruckt davon, dass ihm Landtagspräsident Franz Majcen gemeinsam mit einer illustren Runde sogar im historischen Landtagssitzungssaal einen Empfang gab. „Motor“ für die gute Nachbarschaft ist seit mehr als 20 Jahren Rudi Roth als ungarischer Honorarkonsul. „Es hat immer ein Miteinander und kein Gegeneinander gegeben.“ Und die Liste der Aktivitäten ist beachtlich.

Foto: Heimo Ruschitz

„Es sollte schon ein bisserl schöner werden als des.“ Mit dieser erfrischenden Ansage formulierte Herbert Pichler, Bürgermeister von Altaussee, den Wunsch an Hannes Androsch, das geplante Vivamayr Hotel in Altaussee architektonisch anders zu gestalten als jenes in Maria Wörth. Das erzählte er bei der kürzlich erfolgten Eröffnung des Hotels in Altaussee, womit er natürlich die Lacher auf seiner Seite hatte. Und Hannes Androsch ist dem Wunsch nachgekommen.

Hochgerner lieferte die Einrichtung („Da ist alles selbst gefertigt.“). Den Innenbereich gestaltete die Wiener Architekten-Gruppe BWM. Holzfenster von Katzbeck sorgen für den weiteren Eindruck eines bodenständigen Baustils.

Rudi Roth, Ruth Feldgrill-Zankel, Janos Perenyi, Franz Majcen und Johann Seitinger.

40 steirische Gemeinden haben Partnerschaften mit Ungarn. Gemeinsam wurde die Raab saniert, die heute wieder rein und sauber ist. Seit dem Jahr 2006 gibt es eine Expositur der ersten Österreichisch-Ungarischen Hochschule. Weiters wurden mehr als 200 ungarische Studenten durch Stipendien unterstützt. Auch auf wirtschaftlicher Ebene tut sich viel. So gibt es rund 5.000 Joint-Ventures zwischen der Steiermark und Ungarn.

Und mit mehr als 400.000 Übernachtungen im steirischen Wintertourismus liegt Ungarn bereits an zweiter Stelle. Dass die Steirer auch rasch und wirksam helfen, zeigte sich bei der Giftschlammkatastrophe 2010 in Devecser. Gemeinsam mit der Landesregierung und dem Forum Hungaricum errichtete man einen Kindergarten für mehr als 100 Kinder, den LH Franz Voves im Jahr 2012 eröffnet hat.


SPOTS

Die Tracht: mittlerweile fast Pflicht bei der Jahrgangspräsentation.

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Christian Buchmann, Hermann Schützenhöfer und Armin Egger.

Prost! Schwieriges Jahr 2014

111 Winzer präsentierten über 888 verschiedene Weine, und neben den rund 2.800 Besuchern überzeugten sich auch LH-Vize Hermann Schützenhöfer, LWK-Präsident Franz Titschenbacher, LR Johann Seitinger, LR Christian Buchmann, Wein-

Giants-Start geht daneben, aber noch ist nichts verloren geht, verstärken heuer auch Ante Nikolic, Manuel Schneeweiß und Daniel Preininger unseren Trainerstab.“ Christoph Gubisch bleibt zuversichtlich: „Unser Weg 2015 soll in die Play-offs führen und von dort ist alles möglich.“

Foto: Lucas Kundigraber

Im Heimspiel gegen die Prag Black Panthers (28:34) gab‘s einen Thriller. 19 Sekunden vor Schluss hätte ein Pass von Quarterback Christoph Gubisch den Ausgleich bringen können. Die Prager fingen ihn aber ab. So blieb die starke Leistung der Graz Giants unbelohnt. Im eresten Spiel gegen die Swarco Raiders Tirol war nichts zu holen. Resümee nach zwei Spielen: „Wenn wir auf dem Gezeigten aufbauen können, ist ein Sieg mehr als nur in Reichweite und die Chance dafür gibt‘s am 3. Mai bei den Danube Dragons in Wien“, heißt es bei den Giants. Nach dem Abgang von Nick Johansen übernahm bekanntlich der US-Amerikaner Blaine E. Bennett die Position des Headcoaches und Offense Coordinators bei den Graz Giants. Mit Martin Kocian, dem tschechischen Defense Coordinator, hat man nun zwei vollzeitbeschäftigte Trainer in Graz. „Daneben ist es uns auch erstmals seit einigen Jahren gelungen, mehrere österreichische Assistenten an die Sideline zu bekommen. Neben Christoph Kipperer, der in seine fünfte Saison als Trainer der Kampfmannschaft

Quarterback Christoph Gubisch hatte Pech: Sein Pass 19 Sekunden vor Schluss hätte den Ausgleich bringen können.

Oben: Alle Jahre wieder: „Zsam, zsam, zsam ...“ Willi Sattler, Werner Luttenberger, Franz Titschenbacher, Johann Seitinger mit den Weinprinzessinnen (v.l.). Weinmagazin-Herausgeber und Weinkenner Henry Sams mit seinen Arbeitsgeräten mit gewohnt blumigen Worten: „Der 2014er hat einfach eine feminine Stilistik und filigrane Textur.“

baudirektor Werner Luttenberger, Cheftouristiker Erich Neuhold, Bauernbund-Boss Franz Tonner oder die Weinhoheiten Anne Grießbacher, Lisa-Maria Jauk-Wieser und Bernadette Stelzl von der Qualität des Weines.

Fotos: Heimo Ruschitz

Vom herzeigbaren Ergebnis konnten sich die Weinliebhaber in der Stadthalle überzeugen, konnte doch jeder verkosten, soviel er vermochte. Die

heurigen Weißweine sind sehr animierend und lebhaft bei etwas geringerem Alkoholgehalt. Dieser wird ausgeglichen durch die tiefe Fruchtigkeit. „Wir reden nicht von wenig Alkohol und dünnem Wein, sondern er hat heuer einfach eine feminine Stilistik und filigrane Textur“, beschreibt Henry Sams, einer der bekanntesten steirischen Weinkenner, den Jahrgang 2014. Lagenweine werde es beim 2014er daher kaum geben.

Sprungbrett zur Showkarriere Stage School Hamburg sucht Nachwuchstalente in Graz In Deutschlands größter privater Schule für Performing Arts – der Stage School Hamburg – werden seit 30 Jahren junge Talente in einer intensiven dreijährigen Ausbildung zu Vollprofis des Showbusiness gemacht. Das siebzigköpfige Dozententeam hat zahlreiche namhafte Künstler für die Bühne sowie fürs Film-, Fernseh- und Musikbusiness ausgebildet. Auf der Suche nach neuen Talenten kommt die Stage School mit einem Intensiv-Workshop für Tanz, Gesang und Schauspiel vom 05. bis 07.06.2015 nach Graz (in den Räumlichkeiten der Jakomini Graz, Schlossergasse 4). Der erste Tag beginnt mit einer Audition, in der sich die Dozenten ein genaues Bild von den vorhandenen Kenntnissen der einzelnen Talente machen. Der dreitägige Workshop beinhaltet zusätzlich Liedinterpretation und ein auf die Teilnehmer individuell abgestimmtes Programm. Zum Abschluss wird das Erlernte vor Eltern und Freunden präsentiert. Bei entsprechender Qualifikation kann der Workshop die Aufnahmeprüfung für die dreijährige Profiausbil-

Foto: Dennis Mundkowski

Rund 2.800 Besucher – natürlich größtenteils in Tracht gekleidet – kamen kürzlich zur Jahrgangspräsentation des Steirischen Weines in die Grazer Stadthalle. Sie wollten erstmals riechen und schmecken, wie der 2014er-Jahrgang geworden ist. Das Jahr war kein einfaches, zumal es von vielen Niederschlägen im Sommer, aber auch noch während des Herbstes geprägt war. Das erforderte bei den meisten Rebsorten mehrere Lesedurchgänge, was den Zeiteinsatz, Aufwand und die Kosten für die Winzer maximierte.

dung zum Bühnendarsteller in Tanz, Gesang und Schauspiel ersetzen. Der Workshop kostet 285 Euro. Teilnahmealter: 16 bis 26 Jahre. Nähere Informationen unter www.stageschool.de VERLOSUNG: Teilnahmebedingung für alle 16- bis 26-Jährigen: Mail an isabella.hasewend@klippmagazin.at, KW „Stage School/Klipp“, und begründe kurz, warum du den Workshop gewinnen solltest und was du an Erfahrung mitbringst. Bewerbungen bitte mit Foto, Alter, Adresse und Telefon-Nummer.

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SPOTS

Einander kennengelernt 1977, daher auch als Geschenk ein Royce 1977. Sohn und Eltern stoßen auf den 60er der Mutter an.

Kanonenboot liegt in Cres, wäre sogar zu haben.

Einen „Rolls-Royce“ zum Runden Einmal kreativ, immer kreativ. Hans Hagen war früher in der Werbebranche. Seine spätere Frau Barbara – sie ist praktische Ärztin in Eibiswald, wo die Familie auch lebt – lernte er im Jahr 1977 kennen. Was liegt also näher, als ihr zu ihrem runden Geburtstag, dem 60er, einen RollsRoyce Silver Wraiht II (Baujahr 1977) zu schenken? Da solche Liebhaberstücke nicht fabriksneu zu

bekommen sind, ließ Hans Hagen das Königinnenauto restaurieren. Weil er ursprünglich für einen Sultan gedacht war, ist er im Innenraum mit blau gemasertem Wurzelholz aus Peru ausgestattet und natürlich weißem Leder. „Er sieht jetzt praktisch wie neu aus“, freut sich Hans Hagen, wie seine Frau Liebhaber von Oldtimern und anderer Fortbewegungsmittel. In den Garagen rund um

Eibiswald stehen Motorräder, eine vergoldete Goldwing, weitere Oldtimer, ein Wohnmobil, so groß wie ein Einfamilienhaus, da gibt’s auch noch ein Kanonenboot, das in der Marina Cres in Kroatien liegt, das die Hagens jetzt sogar verkaufen wollen. Während Hans Hagen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ganz so mobil ist, ist seine „Frau Medizinalrat“ sehr, sehr mobil. Die Fliegerei ist

ein Hobby – egal, ob Segelfliegen oder mit einem Motorflugzeug. Auch den Ballonführerschein hat sie. Motorradfahren ist sowieso selbstverständlich. Und auch als Buchautorin von Science-Fiction-Storys ist sie äußerst aktiv – auch in ihrem Beruf.

Ein Galaabend mit viel Gefühl Werzer’s Award für Dagmar Koller

Auch Hausherr Werner Frömmel selbst und sein familiäres Umfeld durchleben eine schwere Zeit, was die Gesundheit betrifft. Daher gönnt er sich jetzt eine vierwöchige „Auszeit“ in Florida. Über den traditionellen Werzer’s Award freute sich diesmal Dagmar Koller, gebürtige Kärntnerin. „Was ich heute erlebt habe an Stimmung, ist mir in den letzten Jahren nirgendwo anders passiert.“ Für den verletzten Felix Dvorak packte Christoph Fälbl eine witzige, unterhaltsame Laudatio aus: „Wenn man die Koller verehrt – ist man dann kollerisch?“ Dieser Zustand drohte Moderator Otto Retzer. Er musste vor dem

Vettel „bleibt uns erhalten“ Auch wenn der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel nicht mehr für Red Bull aufs Gas steigt, sein Kontakt zu seinem Förderer Helmut Marko nun auf Sparflamme ist, lässt die Steiermark Vettel dennoch nicht los. Mit seinem Jagdhaus und seinem Waldbesitz in der Nähe von Murau – Marko soll am Kauf nicht ganz unbeteiligt gewesen sein – bleibt

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Vettel mit der Steiermark verbunden, auch wenn er seinen Besitz noch nicht in sein Freizeitprogramm aufgenommen hat. Offensichtlich spürte Sebastian Vettel instinktiv nach dem enttäuschenden letzten Jahr die nun aktuellen Probleme von Red Bull. Und was Real Madrid im Fußball ist, das ist Ferrari im Rennsport. Obwohl von Red Bull seit seinem zehnten Lebensjahr

Christoph Fälbl, Andy Lee Lang, Otto Retzer und Udo Wenders (li. oben). KR Werner Frömmel mit der glücklichen Award-Gewinnerin Dagmar Koller. Bettina Assinger und Irmgard Forstinger-Javurek.

Auftritt von Andy Lee Lang all sein rhetorisches Geschick aufbringen, um die Gäste davon abzuhalten, das sich noch im Aufbau befindliche Dessert-Buffet zu stürmen.

PS: Mister Ferrari Heribert Kasper – frisch verliebt – ließ heuer die Presse mit seinem mittlerweile schon legendären Sprung in den Wörthersee sitzen.

Sebastian Vettel mit seinem Förderer Helmut Marko.

gefördert, träumte Sebastian Vettel davon, einmal für die wohl imageträchtigste Automarke der Welt in ein Cockpit zu steigen. Und bei Ferrari – ja nicht verwöhnt mit Siegen in den letzten sieben Jahren – könnte Vettel ähnlich erfolgreich werden wie Michael Schumacher. Und wir Steirer hätten dann auch einen Ferrari-Weltmeister. Denn ein bisserl gehört er ja zu uns.

Foto: Heimo Ruschitz

Doch die Freude bei Hans Werner Frömmel, dem Gesellschaftsvertreter der Werzer’s-Gruppe, war gedämpft. „Viele von uns werden heute Abend ein Gesicht vermissen, den Motor dieser prachtvollen Veranstaltung, unsere Hoteldirektorin Heidi Schaller“, erklärte er in seiner Begrüßungsrede offensichtlich berührt. Sie ist schwer erkrankt und die 500 Gäste wünschen ihr mit

der Haushymne „Die Rose vom Werzer’s See“ alles Gute.

Foto: @Conny für Hotel Werzers

Baumeister Werner Frömmel hat sich in den letzten Wochen in Florida zu erholen versucht – vom Stress der Vorbereitungen für die Saisoneröffnung im Werzer’s Resort in Pörtschach am Wörthersee. Dieses Fest gab’s heuer zum zehnten Mal und war auch diesmal ein gelungener Auftakt.


SPOTS

7 Liebe Le serinnen

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nd Leser Sie habe n Konzep te? Gut s o! Der Früh ling mac ht alles neu. Auc Konzepte h mich. F . Es brin ast. Ich gt nicht mache mi s, sich e dann nic r jetzt twas vor ht einhä zunehmen lt, weil , d as Konze kaufen, was man s pt fehlt vergisst päter . Man wil aber im L l z.B. Mi aufe des Arbeit a l blenkt o ch Tages da der man g rauf, we il einen erade be ist jetz i keinem die t nur ein Supermar simples kt vorbe Beispiel für alle ikommt. , aber es s mental Das gerüstet zeigt, d ass man i sein mus Memos. S s. Man br onst gib m A l l t ag t es am M aucht To orgen ke -do-List inen Kak 115.000 Fans werden am 14. Mai dort sein, mehr als einem Formel-1-Rennen, Tool Fernsehe a s, o oder Kaf n, Inter fee ohne net, Zei sonntag. Vielleicht auch, weil AC/DC-Mastermind Angus Young – Gitarrentschrift Milch. ist kaum en – der auszuhal hero – stets in einer knielangen Uniform seiner Highschool die Bühne rockt, Overkill ten. Man an Infor i K s o t n z verwirrt epte ers mationen seinen Duck-Walk (Entengang) zelebriert oder die simulierten spastischen t recht n statt or i o e t n w t e iert. Da ndig. An das Hint Anfälle, aber auch hin und wieder seinen (nackten) Hintern zeigt. „Ich bin ein sonsten werden en und Vo zerfledd rne, die ert man u Kind, gefangen im Körper eines reifen Mannes.“ Älter als AD/DC – steht für Mitte so Kosmetik n d verlie wieso. W erinnen, rt enn Fußb Gastwirt Gleich- und Wechselstrom – waren nur die Stones am Ring bei einem Konalltrain e, Kanar ein Konz e r i e e und p nzüchter t haben, zert. Sein Bruder Malcom – 1973 Mitbegründer der Band – ist nicht mehr und Kind habe ich etwas tu ergärtne mir geda n. Eine B dabei, er leidet an Demenz. Nach einem ausschweifenden Leben. „Back in rinnen cht, dan ekannte n k a n n i h ch nicht at sich e lassen, Black“ ist mit 49 Millionen das meist verkaufte Album weltweit, insgesamt inklusiv irgendin Konze e der nöt pt für da sind es bis jetzt 200 Millionen Alben. „Von wegen Lebenspläne – scheiß igen Vit s Abnehm für eine a e n neuen G minzufuh n machen r, eine a arten. V darauf, mach‘ einfach was die Spaß macht und lass‘ dir von keinem etwas on Profi ndere ei in den Ta s n , g Konzept v hinein l ersteht vorschreiben. Darum geht es. Völlig egal, ob du 18 bist oder 60 oder 102.“ eben und sich. Ma werden, n n a k c a h n n nicht s der Fast wie ich d „Rock or Bust“ – Rocken oder zerplatzen – heißt der Titel ihres aktuellen enzeit f o as tue. U etter un nd der kl vom Vorj Albums, das auch in Spielberg die Fans zum Kreischen bringen wird. d fetter ahr verw e i n e G arten vo ildert. r der Hau stür ist Ein Beka noch nnter vo n mir, ei n Selbst Konzept, ständige was er in r, macht den komm jeden Mo inhaltet enden 14 rgen ein oft 30 un Stunden erledige d mehr Pu n Hälfte; n w k i t l e l . . Das beMeistens dann ist schafft er depri er nicht miert. I und noti einmal d ch habe m ere jetz ie ir ihn zu t jeden M m Vorbil orgen fü gen, Leb d genomm nf Punkt er vom Fl e e n . Zum Bei eischer spiel: M holen, T meiner F ilch bes ext über rau was N orDarmgesu ettes sa ndheit s gen, kon ist. Fün chreiben trollier f Punkte , en, ob de reichen r Kühlsc meiner E h r rank ver fahrung Gerade h eist nach aus abe ich i . n Google „Konzept dass die für“ ei Deutsche ngetippt n für all und fest es ein Ko weitem n gestellt icht. Au n z e p t h aben und , f den ers wir Öste ten vier Konzepte rreicher Google-S - für Alp b e ei i habetisi ten komm den Umga en nur de erung, F Bei den Gösser Open im Mai (7.–10.) in Mang mit Na rauenför u t s c he derung, zi-Schri ria Lankowitz wäre die Chance dazu da. Nur selbstfa ften, fü umbau – e hrende A r Bischo infach f utos, fshäuser ür alles Bernd Wiesberger wird fehlen, wenn die besund den H . Auch fü satz zu d altestel r die Hyp en lusti ten Golfer Österreichs auf der Anlage in Maria leno hatten gen Kärn tnern. A sie eine neues Ko uf Seite s, im Geg nzept fü Lankowitz bei den Gösser Open – einem Turfünf bin r das Bru enich dann cknerhau Kultur t nier der Challenge-Tour, der zweithöchsten s in Linz auf ein ut sich w gestoßen as bei un Golf-Liga in Europa – um den Siegerscheck . Immerh s. Späte zepte, d in, in Sa r habe ic ie es bei chen h gesehe uns doch spielen. Im Golf zählt nur Cash, denn die Höhe des erspieln , sind. Ko g d i a b ss einig t, von de nzeptmäß e Konutschen ten Preisgeldes über die ganze Saison entscheidet unterm ig sind w Konzepte ir also a das Milc n abgesc n Deutsc hkaufen Strich über die Rangliste und darüber, wer im darauffolgenhaut hland an habe ich g n e i f schlosse chts gef ür den Fr den Jahr ein Ticket für die European Tour bekommt, also n. Nur üb unden. D ühling. as wird m er die Champions League der Golfer. Martin Wiegele, Lucas eine Her ausforde rung und Tobias Nemec sind sowas wie die Lokalfavoriten. „Ein

AC/DC geben Vollgas in Spielberg, lassen die Formel 1 alt aussehen!

Ein Sieg zu Hause wäre cool

Sieg zu Hause wäre natürlich ganz cool“, so die nicht überraschende Ansage des Trios. Weil sie einander gut verstehen, reisen die drei auf der Challenge-Tour viel gemeinsam. „Einmal sorgt der Tobi für das Auto, dann der Lucas für die Flüge oder ich für die Unterbringung“, schildert Martin Wiegele das Leben aus dem Koffer während der Saison. Zu dritt wohnt es sich klarerweise in einem Appartement angenehmer und auch günstiger. Niemand ist dem anderen den Erfolg neidig. Angenehm ist das auch durchaus beim Trainieren, da schaut einer dem anderen auf den Schläger. Nur auf dem Platz ist jeder sich selbst der Nächste.

Reinhard

Schuch


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dann auch am Formel-1-Rennen selbst kein Interesse mehr haben. Niemand kennt

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Multifunktionslenkrad Auch dort hat die technische Revolution in der Formel 1 eingesetzt. Der Fahrer lenkt nicht nur damit, sondern steuert auch andere Funktionen im Auto. Zwei Dutzend Knöpfe hat diese Schaltzentrale in den neuesten Modellen. Etwa genau den Schleifpunkt der Kupplung zu timen, den Extraschub für die Hybrideinheit, den Boxenfunk zu regeln, die Gänge zu schalten, das Differential zu regeln, die Gaspedal-Einstellung ebenfalls oder die Benzinmischung. Der Fahrer ist über das Lenkrad EDV-mäßig mit der Box verbunden. Von dort aus wird das Fahrzeug praktisch gesteuert. Er muss mehr oder minder nur noch lenken.

Dort, wo der zurzeit schwer schlagbare Der Lufteinlass So viel Luft wie ein Formel-1-Motor Mercedes F1W06 Hybraucht kein anderes Fahrzeug. brid entsteht. Auch Bis zu 400 Liter Luft pro Sekunde Red Bull hat seine sind nötig. Daher befindet sich Formel-1-Schmiede in ein rund zehn Zentimeter breiter Großbritannien. In der Einlass über dem Kopf des Fahrers. Formel 1 wird gearbei- Diese Airbox hat noch eine zweite tet wie in der Raum- Aufgabe: Kommt es zu einem Überfahrt. Perfektion ist schlag, dann schützt sie den Fahdas Ziel. Denn Fehler rer. Und wie sieht’s beim normalen Auto aus? Der Fahrtwind bläst können fatal sein, madurch den Kühlergrill. chen den Einsatz von hunderten Millionen Euro zunichte, weil nur die Ersten im Formel-1-Zirkus von Bernie Ecclestone wirklich verdienen. „The winner takes it all.“ Doch mit einem normalen Auto hat die Formel 1 klarerweise nur noch ganz wenig gemeinsam. Es sind die vier Räder, wenn man so will. Nicht einmal das Lenkrad entspricht mehr einem normalen Auto.

April 2015

Heckflügel und Chassis Rund 700 kg Gewicht bringt das Auto bei fünf Metern Länge mit Fahrer, aber ohne Benzin auf die Waage. Das Chassis ist aus Kohlefasern gefertigt, die doppelt so widerstandsfähig sind wie Stahl, aber nur ein Fünftel dessen wiegen und auch bei Unfällen dem Fahrer eine vielfache Sicherheit gegenüber Stahl-Chassis geben. Der Heckflügel ist dazu da, dass er den Wagen auf die Straße drückt. Ohne Heckflügel könnten die hohen Geschwindigkeiten nicht gefahren werden. Das Getriebe Es hat acht Gänge und funktioniert halbautomatisch. Der Fahrer muss am Start nur noch kuppeln und schaltet dann manuell über die Hoch- und Runter-Tasten am Lenkrad. Diese gibt es auch schon bei den normalen Autos. Allerdings muss er das 4.500 Mal, so sagt man, pro Rennen tun. Das wirkt natürlich auf den Verschleiß. Die Kupplung wird also nach jedem Rennen gewechselt. Die Renndistanz beträgt etwa 300 Kilometer. Bei einem normalen Auto hingegen hält sie ja 150.000 bis 200.000 Kilometer, fährt man entsprechend rücksichtsvoll.

Der Hybridmotor Der erlaubte Motor ist genormt: 6 Zylinder und 1,6 Liter Hubraum. Die Teams halten geheim, wie viel Pferdestärken sie da wirklich herausholen. Vor der Hybridtechnik war Red Bull das schnellste Auto im Zirkus der Formel 1, nun ist es Mercedes. Man spricht von rund 600 PS. Auf Knopfdruck können sich die Fahrer zudem einen Extraschub holen – und zwar dem Reglement nach für maximal 33,3 Sekunden pro Runde. Und da liefert die Elektroeinheit zusätzliche 161 PS. Diese werden bei Überholvorgängen genützt.

Der Frontflügel Ohne diesen würden die Formel-1-Autos nicht derartige Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 320 km/h erreichen. Denn nur ein hoher Anpressdruck ermöglicht so die Kraftübertragung auf den Boden. Über den Frontflügel wird ein Viertel dieses Drucks erzeugt. Das Material selbst ist ultraleicht. Er wiegt nur 15 kg.

Quelle: Die Zeit / 2015

len dann selbst auch im Vorfeld nicht mehr ihr breit aufgestelltes Werbeorchester aufspielen lassen. Gar nicht daran zu denken, sollte Red Bull

Red Bull r wird wieder das größte Sportereignis in diesem Jahr in der Steiermark – der Grand Prix am Red Bull Ring am 21. Juni. Noch nie steckte in den Rennboliden so viel Technik wie in den jetzigen Formel-1-Autos. 800 Mitarbeiter allein beschäftigt Mercedes – nein, nicht im Forschungszentrum in Deutschland, sondern in Großbritannien.

ja die Vereinbarungen zwischen Didi Mateschitz und Bernie Ecclestone, welche Nebenabreden es da gibt oder nicht. Noch dazu, wo jetzt auch Sebastian Vettel als „sympathisches Aushängeschild“ abhandengekommen ist. Eine Formel 1, wo sich neben Mercedes, Ferrari auch Red Bull, McLaren packende Duelle liefern, ist einfach die Voraussetzung, dass wie im Vorjahr mehr als 200.000 Fans am Rennwochenende in Spielberg sind.

Foto: Benedict Redgrove / Red Bull Content Pool

ie jüngste Aussage von Didi Mateschitz ist auch eine Warnung an Bernie Ecclestone und Co., löst aber in der Steiermark schon etwas Unruhe aus: „In der Formel 1 werden wir nur bleiben, wenn wir ein wettbewerbsfähiges Team haben und auch die entsprechende Antriebseinheit. Haben wir das nicht, so können wir auch mit dem besten Auto und den besten Fahrern keine Chance haben, um den Sieg mitzufahren.“ Was dann mit den Rennen am Ring, wenn Red Bull selbst nicht mehr dabei ist? Da verliert das Motorenspektakel doch an Anziehungskraft. Zumal ja die Bul-

Foto: GEPA pictures

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Foto: GEPA pictures/Red Bull Content Pool

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Fotos: Heimo Ruschitz

Peter Schöber (ORF-III-GF), Johann Trummer, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Friedrich Santner und Markus Mair.

Leopold Städtler (oben) segnet das Gebäude. Im Hintergrund von Knut Kreuch (li.), dem Bürgermeister von Gotha: Ritter Johann von Gadolla. Er war Offizier und weigerte sich, die Stadt Gotha „bis zum letzten Mann“ zu verteidigen. Er ließ weiße Fahnen hissen, rettete damit die Stadt, aber sich selbst nicht: Er wurde hingerichtet.

„Nicht wertfrei, damit wir nicht wertlos werden“ auch Anteile an Druckereien, Logistik-, Werbe- und IT-Unternehmen.

Wenn die größte Medienorgel des Landes, bald auch der Republik, nach mehr als 100 Jahren einen neuen Standplatz bezieht und von dort künftig aufspielt, dann ist das natürlich auch für die politische, wirtschaftliche und vor allem geistliche Prominenz ein – ja, das kann man sagen – denkwürdiges, sogar historisches Ereignis. Zumal sie, wie es sich für eine „Orgel“ gehört, ihre Wurzeln und Verankerung in der katholischen Kirche hat. Im Eigentum der Styria stehen unter anderem neun Tageszeitungen, 17 Wochenzeitungen, 20 Magazine, 16 Kundenmagazine (MCA), 14 regionale Magazine, 40 Magazine in Kroatien, Slowenien und Serbien (Adria Media), zwei Supplements, 15 Online-Dienste, zwei Radiosender, ein TV-Sender sowie acht Buchverlage. Daneben gehören dem Konzern

Da ist klar, dass bei der Segnung des Gebäudes in der neuen Lounge der Gesang ertönt: „Großer Gott, wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.“ Und auch die letzte Strophe: „Erde, Luft und Meere sind erfüllt von deinem Ruhm. Alles ist dein Eigentum.“ Es ist schon richtig, was Johann Trummer, der Vorsitzende der Katholischen Medien Verein Privatstiftung und Regisseur der Segnungsfeier sagt: „Die Styria gehört nicht der Kirche, aber sie gehört zur Kirche.“ So mancher Mund bleibt zeitweilig bei diesen Gebeten und Gesängen stumm, bis hin zum Moderator und Chefredakteur Hubert Patterer. Als Protestant ist nicht zuletzt er ein Ausdruck für die Toleranz des Hauses und dafür, dass Können und Kompetenz gewürdigt werden. Wenn damit verbunden die Stadt Graz einstimmig im Gemeinderat eine neue Adresse

Hermann Miklas, LH Franz Voves, Hermann Schützenhöfer, Bgm. Siegfried Nagl (v.l.)

mit dem Namen „Gadollaplatz 1“ beschließt, dann ist das kein Kniefall, sondern die Reverenz gegenüber einem wichtigen Unternehmen des Landes mit europaweit mehr als 3.000 Mitarbeitern. Er liegt gegenüber der Stadthalle in Graz und ORFIII gestaltete sogar (mit finanzieller Unterstützung der Styria, des Zukunftsfonds der Republik und anderer Sponsoren) im heurigen 70. Jahr nach Kriegsende eine Dokumentation über Josef Ritter von Gadolla. Er, ein gebürtiger Grazer, war als Offizier zu Kriegsende in der Universitätsstadt Gotha in Thüringen, nur 30 Kilometer von der Goethestadt Weimar entfernt, stationiert. In den letzten Kriegswochen weigerte er sich, den Führerbefehl, die Stadt bis zum letzten Mann zu verteidigen, umzusetzen. Er schaffte es, weiße Fahnen hissen zu lassen. Und damit signalisierte er den vorrückenden US-Kompanien die Kapitulation, wodurch Gotha verschont von Bomben und möglicherweise tausenden Opfern blieb. Johann Gadolla hingegen wurde am 5. April in Weimar, von einem Standgericht verurteilt, erschossen. Bei der erstmaligen Vorführung der Dokumentation zeigen sich die geladenen Gäste – darunter auch der Oberbürgermeister von Gotha Knut Kreuch – bewegt und betroffen vom Schicksal des Österreichers, das nur wenigen bekannt war. Initiator für die Namensgebung und „Entdecker“ von Johann Ritter von Gadolla ist Johann Trummer, der vorhin genannte Vorsitzende des Katholischen Medien Pressvereins, dem Vorgänger der Privatstiftung.

Hubert Patterer (Chefredakteur der „Kleinen Zeitung“), Diözesanadministrator Heinrich Schnuderl (v.l.)

Das Flaggschiff der Styria ist bekanntlich die „Kleine Zeitung“; zur Styria gehören aber zum Beispiel auch „Die Presse“, das „Wirtschaftsblatt“ oder das Online-Portal „willhaben“. Als unabhängig bezeichnen sich die Medien selbst. Die Definition liefert ein Statement bei der Segnungsfeier, das da lautet: „Aber wir sind nicht wertfrei, damit wir nicht wertlos werden.“ PS: Bei der Agape, dem Zusammensein und Gedankenaustausch nach der Segnung, fiel da und dort auch der Name von Horst Pirker, der ja bis zum Jahre 2010 die Styria zu dem machte oder zumindest die Voraussetzungen dafür schuf, was sie heute ist; das neue Headquarter war bereits in seiner Zeit geplant worden. Die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten am 11. und 12. Juni werden sicher die Möglichkeit bieten, dieses kleine Vergessen zu reparieren. Steht doch das neue Styria-Hauptquartier auf dem Gelände eines ehemaligen Fußballstadions (bis 2006), jenes des Grazer SC Straßenbahn – wo Fairplay immer ein Thema war.

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egal gegen welchen allgemeinen politischen Trend. Ich hätte vor ein, zwei Jahren mit einem solchen positiven Ergebnis nicht gerechnet. Aufgrund einer Analyse behauptet Meinungsforscher Filzmaier sogar, die Fusionen hätten bei der Wahl gar keine Rolle gespielt, wenn man die Ergebnisse der betroffenen und nicht betroffenen Gemeinden vergleicht. Ich meine schon, dass es in einzelnen Gemeinden negative Auswirkungen gegeben hat, aber insgesamt eben nicht. Ein Aspekt, der mir wichtig erscheint: In vielen Gemeinden

Fotos: Heimo Ruschitz

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eine politische Laufbahn ist stark durch Hermann Schützenhöfer mitbestimmt. Christopher Drexler war zwar nicht wie sein Förderer und Schirmherr Obmann der jungen ÖVP Steiermark, aber stieg innerhalb des ÖAAB hinter ihm auf der Karriereleiter mit: ÖAAB-Landessekretär, später dann auch Fraktionsführer des ÖAAB in der Arbeiterkammer, Obmann des steirischen ÖAAB, dann sein Sprung in den Landtag, dort („angriffiger“) Klubobmann und seit März 2014 Landesrat für Gesundheit, Pflege, Wissenschaft und Forschung in der rotschwarzen Reformpartnerschaft.

„Das Kunststück wird sein, möglichst vielen Wählern klarzumachen, dass eine gut funktionierende Partnerschaft zwei Säulen braucht.“

„… geht die Welt auch nicht unter“ ÖVP-Nachdenker Christopher Drexler im KLIPP-Gespräch zum

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Mai LT Wa h

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Was hat Sie bei den Gemeinderatswahlen überrascht? Christopher Drexler: Die oft gehörte Befürchtung, dass es die ÖVP zerbröseln wird, habe ich nie geteilt. Ich war mir sicher, dass es nicht ganz so dramatisch wird. Was mich aber überrascht hat: Es hat ja eine Woche zuvor in Vorarlberg Gemeinderatswahlen gegeben mit derselben bun-

„GR-Wahl: eine positive Geschichte für uns.“

despolitischen Hintergrundbeleuchtung. Und dort hat die ÖVP 7,5 Prozent verloren in einem Bundesland, das ja gemeinhin schon als ÖVPLand gilt. In der Zusammenrechnung hat jetzt die ÖVP in Vorarlberg 37,5 Prozent und wir in der Steiermark 42 Prozent. Ein weiteres Überraschungsmoment: Es war immer der Fokus auf einigen erbitterten Gegnern der Gemeindestrukturreform. Ich habe in vielen Gesprächen darauf verwiesen, dass ein Großteil der Prozesse exzellent läuft. Und letztlich hat sich eben gezeigt, dass die Fusionen für die ÖVP eine positive Geschichte geworden sind. Ob man nun Gnas, Feldbach, Gleisdorf oder Fürstenfeld hernimmt – mit erfrischenden kommunalpolitischen Persönlichkeiten lassen sich tolle Ergebnisse erzielen,

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haben ja früher die Kleinparteien gar nicht kandidiert. Und jetzt sind die Gemeinden größer geworden durch die Fusionen und die Wähler konnten auf der „normalen politischen Speisekarte“ aussuchen. Und was die FPÖ betrifft, waren das 100.000 Wähler mehr, die potenziell die FPÖ wählen hätten können. Daher ist bei allem Jubel in der FPÖ-Zentrale über den Zuwachs dieser ja nicht so super berauschend. Dass ÖVP und SPÖ auf der anderen Seite abbauen – das ist ja nicht überraschend. Was könnte dieses Ergebnis mit Sicht auf die Landtagswahl bedeuten? Mehr als zwei Drittel der Steirer sind mit dem Kurs der Landesregierung, mit dem Wandel in der politischen Kultur zufrieden. Das wissen wir aus Umfragen. Wenn die Blauen in der gesamten Republik aufsteigen, werden sie natürlich auch Zuwächse bei uns bei der Landtagswahl haben. Aber insgesamt wird in der Steiermark die Kultur der neuartigen Zusammenarbeit gutiert. Und wer will, dass die Partnerschaft weitergeht, dass die Reformpartnerschaft weiterentwickelt wird und sie weiter auf zwei soliden Beinen stehen soll, der muss eben am 31. Mai diesen Weg auch wählen. Und wer ist der Favorit? Franz Voves konnte erstmals einen klaren Bonus als Landeshauptmann generieren und ist damit der klare Favorit bei der Landtagswahl. Uns wird es darum gehen, darzustellen, dass es für die Partnerschaft eben zwei Partner braucht. Und das ist die Herausforderung.

Wenn aber draußen bei den Bürgern der Eindruck entsteht: „Na gut. 60, 65 Prozent sind eine stabile Mehrheit“, könnte das den Zuspruch auch schmälern. Es ist richtig, dass wir mit einem hohen Niveau von SPÖ 38 und ÖVP 37 Prozent ausgehen – der Pattstellung aus dem Jahr 2010. Ich erinnere: Bei der letzten Nationalratswahl haben ÖVP und SPÖ zusammengerechnet keine absolute Mehrheit in der Steiermark gehabt. Das hat damals zu völlig obskuren Prognosen geführt, dass die Blauen in der Steiermark am Durchmarsch zur Nummer 1 wären. Das sehe ich aber in keinen Daten. Mit den Neos und dem Team Stronach gibt es auch mehr Mitbewerber. Ich hoffe, dass ÖVP und SPÖ, zusammen im Aggregat betrachtet, eine klare Mehrheit haben werden. Ich wünsche mir natürlich, dass auch die Aufteilung der Mehrheit innerhalb von ÖVP und SPÖ noch einigermaßen erträglich ist. Da braucht es aber für uns als ÖVP schon einen einigermaßen ermunternden Zuspruch der Wähler.

„... müssen alles daransetzen, dass der Abstand nicht zu groß wird.“

Und der müsste wie aussehen? Wenn es bei der Landtagswahl zusammengerechnet für beide auch neun Prozent weniger sind, dann geht die Welt nicht unter. Schon klar, das will niemand von uns. Aber ich muss ja realistisch bleiben. Bei mehr Mitbewerbern werden wir unterm Strich eine solide Mehrheit haben. Und dann zeigen wir, dass wir es weiterhin gut machen. Sie waren aber in Ihrer Zeit als Klubobmann bis 2010 jemand, der ganz stark auf Konfrontation und Konflikt gesetzt hat. Als einer der Hauptprotagonisten der Landespolitik könnte ich jetzt kurz und flapsig sagen: Beides probiert, kein Vergleich. Aber ernsthaft gesagt: Es war die produktivste Legislaturperiode in der von mir überblickbaren Zeit, und die ist auch schon länger. Ich weiß aber, dass es auch Zeiten gibt, wo andere Strategien notwendig sind. Es heißt ja immer: „The winner takes it all.“ Also dann LH Franz Voves? Ja, das wäre nicht gut. Das Kunststück für uns wird es sein, möglichst vielen Leuten klarzumachen, dass Partnerschaft zwei Säulen braucht. Wir werden an jene Leute appellieren, die sagen: „Super, dass ihr zusammengearbeitet habt.“ Und ich nehme nicht an, dass Franz Voves 2020 noch einmal antreten wird und auch nicht Hermann Schützenhöfer. Und dann werden wir sehen, was dann sein wird. Franz Voves ist der klare Favorit und wir müssen alles daransetzen, dass der Abstand nicht zu groß wird.


Fotos: Heimo Ruschitz

POLITIK

“Wir sind „ Willi! „Ich bin der Willi Krautwaschl und bin kein Wunderwuzzi“, so der neue Diözesanbischof. Wenn offenes Zugehen auf den Menschen und Kontaktfreude Eigenschaften sind, mit denen ein Bischof punkten kann, dann ist das Wilhelm Krautwaschl bei seinem ersten Auftritt als Bischof der Diözese GrazSeckau gelungen. Nachdem die Bischofsscouts immerhin rund vier Jahre Zeit hatten, nach dem Richtigen Ausschau zu halten, haben sie offensichtlich den Richtigen auserwählt. Bei der Wahl von Kardinal Ratzinger zum Papst jubelte Deutschland: „Wir sind Papst!“ Nun heißt es in Graz: „Wir sind Willi!“ Glaubwürdig schildert er auch den Moment, als er von seiner Ernennung zum Bischof erfuhr: „Für den Abend hatten wir Priester in der Fokolarbewegung schon seit längerem jene Frauen eingeladen, die in einer Wohngemeinschaft, Fokolar genannt, hier in Graz miteinander leben, um einen gemütlichen Abend

Oberhirte Willi Krautwaschl: Mit weit ausgebreiteten Armen geht er auf seine Schäflein (im Foto Mitarbeiterinnen der Diözese) zu.

zu verbringen. Beim Einräumen des Geschirrspülers überhöre ich das Vibrieren meines Telefons. Ich sehe: Telefonnummer aus Wien, auf die Mailbox wurde gesprochen. Ich höre in meinem Zimmer die Mailbox ab: ,Grüß Gott, lieber Monsignore Krautwaschl, hier ist der Apostolische Nuntius.‘ Vor Schreck drücke ich aufs Handy und lösche die Nachricht. Einige Anrufe – welche Nebenstelle? – fruchten nichts. Endlich gegen 20:30 Uhr dann noch einmal das Telefonat und die Bitte, diesen Dienst zu übernehmen. Nach einer kurzen Information an den Diözesan­ administrator – auch ihm ein großes ,Vergelt’s Gott!‘ für seinen umsichtigen Dienst in diesem Amt – eine Nacht ohne Schlaf.“

Geboren ist der neue Bischof, 52, in Gleisdorf und hat in Graz Theologie studiert. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst Kaplan in Hartberg und anschließend im Pfarrverband Knittelfeld. Zur Jahrtausendwende wechselt er nach Bruck. Im Jahr 2006 holt Bischof Egon Kapellari den Pfarrer aus Bruck als Regens (Leiter) in das Bischöfliche Seminar, ein Ausbildungszentrum für spätere Religionslehrer. Seit 2006 ist er auch Beauftragter zur Förderung geistlicher Berufe und begleitet junge Priester. In der katholischen Kirche bröckelt es. Die Zahl der Kirchenaustritte zu stoppen wird eine Herkulesaufgabe für den „Gott-ist-dieLiebe“-Bischof Willi.

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Zwischen beide passt kein MAI

LAND TAGS WAHL

Zwischen beide passt kein Blatt „Ich möcht’ 30 von 100“, sagt Hermann Schützenhöfer. „Der Dreier sollte vorne stehen“, formuliert es Franz Voves. Gemeint sind damit zumindest 30 Prozent der Stimmen am Wahlsonntag des 31. Mai. Bescheidenheit kommt beim Wahlvolk immer gut an. Insgeheim hoffen die beiden natürlich, die 30 Prozent Stimmenanteil klar zu überspringen. Zum Vergleich: Das Ergebnis der letzten Landtagswahl im Jahr 2010: Voves schaffte 38 Prozent und Schützenhöfer 37 Prozent. Das politische Stimmungsbild ist diesmal allerdings ein ganz anderes. Damals standen sich Voves und Schützenhöfer in „Feindschaft“ gegenüber. Heute verfolgen sie einen Schmusekurs mit ihrer Reformpartnerschaft. Wenn er von den Steirern so geschätzt wird, dann müssten sie doch dies auch damit ausdrücken, dass sie beide mit einer soliden Mehrheit ausstatten. In Meinungsumfragen heißt es, dass Voves und Schützenhöfer Verluste hinnehmen werden müssen. Dies hänge aber auch damit zusammen, dass es mit den Neos und dem Team Stronach zwei neue Mitbewerber bei der Wahl gibt. Dazu ist die FPÖ insgesamt und bundesweit stark im Aufwind. Was Franz Voves und Hermann Schützenhöfer in die Hände spielen dürfte, ist die Wahlreform. Statt der bisher 56 Mandate wird es künftig im Landtag nur noch 48 geben, die in vier Wahlkreisen verteilt werden. Das heißt vor allem für die kleineren Parteien – die Grünen, die KPÖ, das Team Stronach und die Neos –, dass sie für ein (Grund-)Mandat mehr Stimmen brauchen als bisher. Bitter wird es dann, wenn eine kleine Partei

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es knapp nicht schafft. Dann profitieren die Großen – ÖVP und SPÖ – davon und darauf spekuliert man in den Parteizentralen von SPÖ und ÖVP. Soweit man den jetzt veröffentlichten Umfragen glauben darf, liegt die Voves-Partei mit 34 Prozent voran. Schützenhöfer und seine ÖVP kommen auf 28 Prozent. Das bedeutete eine klare Mehrheit für eine Neuauflage der Reformpartnerschaft. „Die ist eine Erfolgsgeschichte“, so einer der Stehsätze von Hermann Schützenhöfer. Er habe wegen dieser Partnerschaft genug Widerstände in den letzten fünf Jahren in seiner Partei gehabt, aber sie sei das Richtige für das Land und auch für seine Partei, fügt er hinzu. Wobei Hermann Schützenhöfer, 63, den schwierigeren Part

in diesem Paarlauf hat. Franz Voves liegt als Landeshauptmann so gut wie nie bei den Wählern, seine Partei hinkt allerdings hinterher. Daher setzen die Wahlkampfstrategen der SPÖ nur auf ihn. Hermann Schützenhöfer hingegen bindet auch sein Team gut ein. Aus Wien, dem Bund und allen Funktionen in der Bundespartei hat sich Voves zurückgezogen. Er kritisiert die Entscheidungen der Wiener Genossen, wirkt damit isoliert. Doch das ist ein alter steirischer Politikerbrauch und kommt gut an im Lande. Denn damit gilt er als energischer Macher. Ähnliches versucht auch Hermann Schützenhöfer, doch sein Standing ist logischerweise nicht jenes eines Josef Krainer oder einer Waltraud Klas-

Die FPÖ: Sie hat bei allen Wahlen in den letzten zwei Jahren zugelegt – bundesweit, aber auch in den Bundesländern. In der Steiermark mit ihrem Spitzenkandidaten Mario Kunasek wird das zu einem Testlauf. Er ist das erste Mal der Frontmann. Klettert der Stimmenanteil an die 18 Prozent oder gar 20 heran, dann wäre das ein Triumph für die Freiheitlichen in der Steiermark.

Die KPÖ: Mit Spitzenkandidatin Claudia Klimt-Weithaler kann die KPÖ nur dann neuerlich den Sprung in den Landtag schaffen, wenn sie in Graz das Grundmandat halten kann. Und das wird eine schwierige Aufgabe.

nic, deren Kritik und Zurufe aus der Position des Landeshauptmannes heraus in der Bundes-ÖVP stärkeres Echo auslösten als die eines Landeshauptmann-Stellvertreters. Hermann Schützenhöfer hat persönlich abgehakt, noch den Sprung ganz an die Spitze zu schaffen und Voves abzulösen. Oder doch nicht? „Ich kenne die Stärken meines Regierungspartners, aber auf der Nudelsuppe bin ich auch net dahergeschwommen“, sagt er. Dass einer es auch selbst nicht auch gern wäre, das ist nur verständlich. Wie sehr Hermann Schützenhöfer und Franz Voves und ihre Anhänger am Wahlabend jubeln dürfen, das hängt nicht zuletzt vom Abschneiden der Mitbewerber ab. Und wie gut es

Die Grünen: Sie werden mit ihrem Spitzenkandidaten Lambert Schönleitner ebenfalls ein Plus einfahren. Bislang war es in der Steiermark stets so, dass sie bei den Umfragen besser abgeschnitten haben als dann am Wahlsonntag.

Die Neos: Gleich beim ersten Mal ein Landtagsmandat zu erzielen, wäre ein Achtungserfolg. Spitzenkandidat ist Uwe Trummer.

Team Stronach: Spitzenkandidat ist der obersteirische Unternehmer Wolfgang Auer. Über ihn ist nicht viel bekannt, seine Auftritte sind spärlich. Nach all den Wirrnissen wird es für das Team Stronach ganz schwer, ein Grundmandat zu bekommen. Möglich, dass Parteigründer Frank Stronach mit seinem Einsatz im steirischen Wahlkampf gerade in Graz und der Oststeiermark frühere Sympathisanten zurückgewinnen kann. Die Chance liegt darin, dass man aus Erfahrung weiß, dass rund ein Viertel aller Wähler sich erst in den letzten zwei, drei Wochen vor der Wahl entscheidet, wer am Wahlsonntag dann das berühmte Kreuzerl auf dem Wahlzettel bekommt.


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Kosten für Asylwerber und Flüchtlinge

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ie Empfänger freuen sich über das Geschenk. Diejenigen, die dafür aufkommen müssen, die österreichischen Steuerzahler, nicht unbedingt. 27 Millionen Euro gibt die Steiermark für Asylanten und Flüchtlingswerber in einem Jahr aus. Knapp 5.000 sind in unserem

Land. Nach der Genfer Konvention ist Österreich zur Flüchtlingsaufnahme verpflichtet. Die Leistungen für diese – die sogenannte Grundversorgung – ist aber nicht festgeschrieben. Österreich ist dabei äußerst großzügig.

Aufschlussreich ist der Einkommensvergleich zwischen einer Asylantenfamilie (ohne Arbeit) und einer österreichischen Familie (mit Arbeit). Asylanten haben bereits nach vier Monaten in Österreich Anspruch auf die Mindestsicherung. Einkommen einer asylberechtigten, nicht arbeitenden Familie (5 Personen)

den kleineren Parteien gelingt, ihre Klientel und das Protest- und Wechselwählerpotenzial im Lande zu mobilisieren. Die Grundversorgung – wer hat Anspruch: Alle Asylwerber, so lange das Verfahren läuft Flüchtlinge während der ersten vier Monate nach der Asylgewährung. Praktisch alle, die aus irgendeinem Grund nicht abschiebbar sind. Und das kosten die einzelnen Flüchtlinge/Asylwerber: 19 Euro hält der Quartiergeber pro Tag für Unterbringung und Verpflegung vom Land 40 Euro Taschengeld monatlich der Asylwerber Bei einer Teilversorgung erhält der Quartiergeber 19 Euro pro Tag, der Asylwerber bekommt vom Quartiergeber 110 Euro für Verpflegung. Die Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel werden zur Verfügung gestellt. Bei Selbstversorgung: Quartiergeber 12 Euro, Asylwerber versorgt sich selbst und bekommt 150 Euro, für Freizeitaktivitäten 10 Euro. So genannte „Privatgeher“ Wenn der Wohnraum selbst gesucht wird Ein Einzelner 120 Euro, Familien 240 Euro und das Pflegegeld pro Person 200 Euro Alle Asylwerber werden von der Caritas betreut, die mit dem Land Steiermark einen Vertrag hat. In organisierten Quartieren werden die Betreuungsaufgaben vom Quartiergeber übernommen. Dürfen Flüchtlinge arbeiten? Im Prinzip nicht. Nach dem Zulassungsverfahren dürfen sie eingeschränkt in bestimmen Bereichen und mit festgesetzten Kontingenten arbeiten.

• Vater: Arbeiter, 39 Jahre; bezieht durchschnittlichen Lohn eines Arbeiters in der Steiermark • Mutter: Hausfrau und geringfügig beschäftigt als Büroangestellte • drei Kinder (3, 6, 9 Jahre) • wohnhaft in einer 90m² -Wohnung (Miete, Strom, Heizkosten_ monatlich 950 Euro)

+ Mindestsicherung Vater + Mindestsicherung Mutter + Mindestsicherung für 3 Kinder + Mindestsicherung Wohnbedarf + Familienbeihilfe für 3 Kinder – Einzahlungen in das Sozialsystem

€ € € € € €

620,87 620,87 471,87 348,52 576,90 0,00

Regelmonat Familieneinkommen

€ 2.639,03

Sonderzahlungen & Steuern im Jahr + Urlaubsgeld Mindestsicherung + Weihnachtsgeld Mindestsicherung – Summe Abgaben & Steuern

€ € €

Jährliches Familieneinkommen Monatliches Familieneinkommen inkl. Sonderzahlungen

€ 32.612,10 €

Weitere Begünstigungen:

Rezeptgebührenbefreiung Entrichtung der Ökostrompauschale ORF-GIS-Gebührenbefreiung

471,87 471,87 0,00

2.717,68

+ Durchschnittslohn Arbeiter Brutto 4 € 2.202,00 – Sozialversicherung – € 400,76 – Lohnsteuer – € 214,20 + Lohn Vater Netto + Familienbeihilfe für 3 Kinder + Gehalt Mutter (geringfügig)

€ € €

1.587,04 576,90 405,98

Regelmonat Familieneinkommen

€

2.569,92

Sonderzahlungen & Steuern im Jahr + Urlaubsgeld + Weihnachtsgeld – Summe Sozialversicherung & Steuern

€ € €

2.157,04 2.119,85 8.318,59

Jährliches Familieneinkommen Monatliches Familieneinkommen inkl. Sonderzahlungen

€ 35.115,93 € 2.926,33

Kein Anspruch auf:

Rezeptgebührenbefreiung Erhalt der Wohnbeihilfe Ausgleichszahlungen aus dem Titel d. Mindestsicherung

Flüchtlinge sind auch ein „gutes Geschäft“ Die FPÖ geht mit der rot-schwarzen Asylpolitik hart ins Gericht. Warum? Es gibt nach wie vor keine ausgewogene Verteilung von Flüchtlingsquartieren, deren Existenz richtet sich schlichtweg nach der Verfügbarkeit in den Gemeinden. Betreiber von Flüchtlingsheimen sehen in Asylwerbern oftmals nur das große Geld. Sie haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass ihre Häuser voll ausgelastet sind. Nicht umsonst gibt es Betriebe, die bis zu sechs Verträge mit dem Land haben, um Flüchtlinge unterbringen zu dürfen. Für Privatbetreiber sind Flüchtlinge demnach ein gutes Geschäft? Das trifft sicherlich für viele zu. In der Steiermark erhält jeder Betreiber

eines Jugend-Asylheimes täglich 62 Euro pro Flüchtling von der Landesregierung. Zum Vergleich: Eine Person, die sich in der höchsten Pflegestufe befindet, erhält hingegen nur 55 Euro pro Tag. Dieses Beispiel macht deutlich, warum sich ein regelrechter Flüchtlingsmarkt entwickelt hat. Es gibt von Ihnen Kritik am SPÖ-nahen Verein „Jugend am Werk“. In den letzten Monaten erhielt die Organisation vom Ressort von SPÖ-Landeshauptmann-Stv. Siegfried Schrittwieser eine Reihe von Landesverträgen zur Betreuung von Asylwerbern. Bemerkenswert ist, dass sich der Vereinsvorstand ausschließlich aus SPÖ-Parteifunktionären zusammensetzt.

Was will die FPÖ? Die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen muss eine hoheitliche Aufgabe sein und sollte nicht länger von gewinnorientierten Privatbetrieben ausgeführt werden dürfen. Durch die Verstaatlichung des Asylwesens könnte man auch eine ausgewogene Verteilung der Asylwerber sicherstellen.

Hannes Amesbauer, FPÖ-Klubobmann

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Quelle: Magazin „Wir Steirer“, FP Landtagsklub

Foto: Caritas/ Pierre Payer

• Familie ist seit acht Monaten in Österreich, positiver Asylbescheid in Rechtskraft vorhanden • Vater und Mutter sind arbeitslos, beziehen Mindestsicherung in Graz • drei Kinder (3, 6, 9 Jahre) • wohnhaft in einer 90m² - Wohnung (Miete, Strom, Heizkosten: monatlich 950 Euro)

Einkommen einer österreichischen, arbeitenden Familie (5 Personen)


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COVERSTORY

Ein paar Tropfen Blut können helfen, Krebs zu besiegen

Onkologe Hellmut Samonigg zur neuen Krebsdiagnostik Liquid Biopsy, die Signale aus dem Blut liefert: Für viele eine Riesenchance. Die Med.-Uni Graz forscht auch mit Hochdruck an einer Studie. Allerdings. Die Studie läuft gerade erst an. Auch am LKH Univ.-Klinikum in Graz. Und die Studien werden beweisen müssen, ob dieser enorme Fortschritt gelingt. Bis jetzt konnte man das genetische Profil der Zellen eines Tumors nur gewinnen, indem man ihn ansticht, die Gewebeprobe unterm Mikroskop analysiert und daraus versucht, die entsprechende Therapie anzuwenden. „Wir haben 20 bis 25 Antikörper, die wir einsetzen können, und prüfen dann, ob es eine ,genetische Nummerntafel‘ gibt, wo die Antikörper andocken können, um die Krebszellen zu zerstören“, erklärt der Onkologe Hellmut Samonigg. Die neue Diagnostik soll die Krebsmedizin revolutionieren. Statt der Entnahme von Gewebeproben, die für den Patienten belastend sind und möglicherweise das Krebsgeschehen weiter mobilisieren, genügen künftig – so die Hoffnung – ein paar Tropfen Blut für die Früherkennung von Krebs. Aber was ebenso entscheidend ist: auch für die Therapiesteuerung und die Langzeitüberwachung nach der Behandlung. „Liquid Biopsy“ (Flüssige Biopsie) heißt das Verfahren. Die Idee kommt vom deutschen Krebsforscher Bert Vogelstein. Ganz ähnlich wie ein heranwachsender Fötus streuen auch wuchernde Krebsherde

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ihre Erbmoleküle in den Blutkreislauf. In einer Blutprobe können Mediziner dann die bösen Vorzeichen nicht nur frühzeitig erkennen, sondern diese auch entschlüsseln und so auch die Schwachstellen entdecken. Mit einer gezielten Behandlung können die Krebszellen dann attackiert und zerstört werden. „Die Praxis in der Krebstherapie steht ja vor dem Problem, dass Metastasen“, so Hellmut Samonigg von der Klinik in Graz, „Jahre später auftreten können, diese aber oft eine andere Zusammensetzung als der Primärtumor haben. Man kann ja nicht jede Metastase anstechen. Wenn nun künftig eine Blutprobe ausreicht, die zudem noch einen zuverlässigen Befund liefert, wäre das ein enormer Fortschritt in der Krebsmedizin.“ Die bösen Vorzeichen, stellte Tumor-Forscher Vogelstein vor zwei Jahren im Fachblatt „Science“ fest, erscheinen früh. Im Blut sei der Krebsbefall bereits messbar, wenn der Tumor aus nur 50 Millionen Zellen besteht. Das entspricht einem gerade einmal 0,05 Gramm schweren Zellklümpchen. Kein herkömmliches Diagnoseverfahren kann so einen Winzling entdecken. Vogelstein, der „unangefochtene Frontmann der globalen

Krebsforschung“, so die Wochenzeitung „Die Zeit“, sah schon vor zwei Jahren die Zeit zum Handeln gekommen: „Unser Wissen über die Genetik der Krebsleiden ist jetzt hinreichend, um das Leiden und das Sterben effektiv zu vermindern.“ Liquid Biopsy – also ein Bluttest – ist klarerweise weniger invasiv und

praktisch auch beliebig oft wiederholbar, ohne den Patienten massiv durch Gewebeentnahmen und -proben zu belasten, so Prof. Hellmut Samonigg sinngemäß (er ist auch einer der Initiatoren für die Kampagne „Don‘t Smoke“). Mit der neuen Blutdiagnostik können Tumore, die ihre Erbmoleküle in den Kreislauf streuen, isoliert werden. Die extrem genaue Entschlüsse-


Onkologe Prof. Hellmut Samonigg: „... enormer Fortschritt.“

lung der Erbmoleküle entlarvt dann die krebstypischen Gendefekte. Das aggressive Wachstum der Krebszellen treiben beim einzelnen Patienten drei bis acht solcher „Bösewichte“ an. Insgesamt hat die Forschung bisher 200 entlarvt. Warum dieser Durchbruch in der Krebsdiagnose so wichtig wäre: Das Erstauftrittsalter vieler Krebserkrankungen verschiebt sich seit vielen Jahren langsam vom Ruhestandsalter in den mittleren Lebensabschnitt. Zwar ist Krebs nach wie vor vorwiegend eine Erkrankung der jeweiligen Seniorengeneration – immer häufiger jedoch auch der „Mid-Agers“. Und die stehen bei der Diagnoseerstellung meist voll im Berufsleben, mit allen damit im Zusammenhang stehenden Logistik- und Ressourcen-Problemen. Wie die langjährige Erfahrung zeigt, benötigen in vielen Fällen auch Ehe- und Lebenspartner der Erkrankten, ebenso wie die Patienten selbst, dringend psychoonkologische Unterstützung. Es ist in dieser Lebenslage außergewöhnlich belastend, die Erfordernisse der Kinderbetreuung, der beruflichen Verpflichtungen und der körperlich existenziellen Bedrohung erfolgreich bewältigen zu müssen. Und wer schlechte Karten hat, verliert leicht das Spiel. Damit das im Falle einer

Tumorerkrankung nicht zwangsläufig so kommt, braucht man Glück, Kraft, aber auch einen starken Partner, wie z.B. die Krebshilfe. Die Kinder leiden nicht selten am meisten: Wenn Mama oder Papa Krebs hat, sind die Kleinen oft ratlos, verängstigt, fühlen sich heimlich sogar mitverantwortlich an der Krankheit. Von den etwas Größeren verlangt man nicht selten unbeabsichtigt zu viel. Leistungsabfall in der Schule, Verhaltensauffälligkeiten oder Flucht in die Sucht sind häufige Folgen. Krebs macht aber nicht nur krank, sondern in vielen Fällen auch arm. Besonders dann, wenn der Arbeitsplatz verloren geht, Ehe oder Partnerschaft an den Belastungen der Krankheit zerbricht und man sich als Alleinerziehender mit seinen minderjährigen Kindern wiederfindet. „Wir starten jetzt vorerst mit Patienten, für die es keine etablierten Formen der Therapie gibt“, erklärt Onkologe und Krebsklinik-Chef Hellmut Samonigg die Vorgangsweise. Und ganz wichtig dabei: Das Institut für Humangenetik von Prof. Michael Speicher ist auf diesem Gebiet federführend im deutschsprachigen Raum, hat eine Reihe von Tools und Methoden entwickelt, um Erbgut zu isolieren und daraus Krebs nachzu-

Foto: OeGHO/APA-Fotoservice/Hörmandinger

COVERSTORY

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Humangenetiker Prof. Michael Speicher: Sein Institut führend in der Forschung

weisen. Die Anlalyse ist komplex und schwierig. Die Grazer Forschungsergebnisse sind weltweit gefragt. Noch aber steht die Methode an der Kippe zwischen Forschungsarbeit und klinischem Alltag. Aber die Methode hat großes Potenzial. Sie kostet weit weniger als die Biopsie. Man kann Therapien viel schneller absetzen, wenn sie nicht greifen und sie ist vor allem weniger belastend für den Patienten. Oft sind Tumore und Metastasen für eine Biopsie gar nicht zugänglich. Nur durch die Zusammenarbeit der Krebsmediziner und der Humangenetiker wird der Erfolg möglich sein. Denn die genetische Profilerstellung der Tumorzelle mittels Bluttest kann auch helfen, weitere entscheidende Fragen zu beantworten: Haben die Chirurgen einen Krebsherd vollständig entfernt? Schlagen Bestrahlung oder Medikamente wirklich an? Bei bereits erkrankten Patienten könnte so die Messung der Krebsklinik im Blut den Therapieerfolg nachweisen, aber auch früh vor beginnenden Resistenzen der Tumore gegen Medikamente warnen. Nach einer erfolgreichen Behandlung ließe sich der Heilungserfolg per Bluttest einfach und regelmäßig kontrollieren. Ist der Krebs wirklich besiegt oder kehrt eine zunächst erfolgreich behandelte Geschwulst wieder zurück?

Die Messung im Blut eröffnet den Ärzten ungeahnte Möglichkeiten. Der erfahrene Onkologe Hellmut Samonigg versucht, die Euphorie einzubremsen: „Es wäre ein enormer Fortschritt und eine Riesenchance für viele Menschen, aber dazu brauchen wir die Ergebnisse der Studien.“ Ein Blick in die Statistik zeigt die Bedeutung auf: Jeder zweite Österreicher bekommt im Laufe seines Lebens eine Krebsdiagnose und jeder vierte stirbt an der Krankheit.

Krebsstation an der Uni-Klinik Graz: gestaltet von Hundertwasser

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CHRONIK Die Knopfdruck-Crew: Heiden-Gasteiner, Mittermayr, Roth, Voves, Seitinger und Rupprechter (v.l.).

EZB öffnete Geldschleuse

Fotos: Heimo Ruschitz

Gut für die Schuldner – weiter harte Zeiten für die Sparer? Nicht reinen Wein, sondern reines Wasser einschenken Saubermacher: 6,5 Millionen für neue Bio-Anlage

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ür den Nachhauseweg gab man den Besuchern in Unterpremstätten bei Saubermacher eine Flasche Mineralwasser. Sie stammte nicht aus der eigenen „Abfüllung“ der neuen Physikalisch-Biologischen Aufbereitungsanlage, wiewohl das Endprodukt dieser Anlage in der „feinsten Verarbeitung“ (Brauch-)Wasserqualität hat. Ganz stark erinnert die Halle mit den hohen Tanks an einen Weinkeller.

„Die Anlage verwandelt verunreinigte Industrieabwässer (z.B. von Tankstellen) mit Hilfe innovativer Verfahren, wie der Umkehrosmose, in Brauchwasser. Die Flüssigkeiten werden gereinigt, analysiert, thermisch behandelt, filtriert, destilliert, neutralisiert, Wertstoffe wie z. B. Öle rückgewonnen und die Schadstoffe ausgeschieden. Am Ende kommt reines Wasser raus“, freut sich Hans Roth.

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eit letztem Monat, also seit März, kauft die EZB in großem Stil Staatsanleihen an. Monat für Monat sollen 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere gekauft werden. Das Programm soll bis mindestens September 2016 laufen. Es bleibt unter Bankern und Wirtschaftsexperten heiß umstritten, ob und wie wirksam das die Wirtschaft, sprich auch die Konjunktur, ankurbeln kann. Im Folgenden einige der wichtigsten Argumente und Antworten.

Warum kommt es zum Anleihen-Ankauf durch die EZB? Die Währungshüter befürchten eine Deflation, also einen weiteren Preisrückgang quer durch die Warengruppen. Die Konsequenz: Verbraucher und Unternehmen verschieben weitere Anschaffungen und Investitionen in Erwartung weiterer Preissenkungen und die Wirtschaft erlahmt. Das Programm soll dazu beitragen, die Inflation wieder auf ein Niveau zurückzuführen, das mit dem Ziel der EZB im Einklang steht – diese strebt eine Teuerungsrate von knapp 2 Prozent an.

Wie läuft das Programm ab? Am Ende kommt reines Wasser raus ...

Das Brauchwasser daraus – es hat weder Viren noch Bakterien – könnte man sogar trinken, ähnlich Wasser aus einem Bach. Ob’s bekömmlich ist, ist wieder eine andere Frage. „Der Reinheitsgrad des Wassers ist sehr hoch. Das bringt in Europa derzeit niemand so zusammen. Das ist auch unser Ehrgeiz und Anspruch“, so Saubermacher-Unternehmensgründer und -Mehrheitseigentümer (27 Prozent hält die UBS) Hans Roth, der auf die 6,5 Millionen Euro teure Anlage in Unterpremstätten deshalb so stolz ist: „Weil sie bei uns im Haus selbst konzipiert und umgesetzt wurde.“

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Logisch, dass es für dieses „Recycling-Kraftwerk“ viel Lob der zur Eröffnung angereisten Prominenz gab – von Agrarminister Andrä Rupprechter über Landeshauptmann Franz Voves bis hin zu Landesrat Johann Seitinger. Saubermacher investiert trotz der schwierigen konjunkturellen Situation heuer insgesamt 27 Millionen Euro – davon immerhin 20 in Österreich.

Die EZB kauft die Anleihen bei den Versicherungen und Banken. So wird das Geld ins Finanzsystem geschleust. Damit hofft die EZB, dass europaweit den Unternehmen geholfen ist, leichter Zugang zu Krediten zu erhalten. Geschieht das, so komme es zu einer vermehrten Investitionstätigkeit, es werden neue Arbeitsplätze geschaffen und das Wirtschaftswachstum gestützt. Die EZB druckt sich sozusagen quasi selbst Geld und daher nennt man das auch die „quantitative Lockerung“ (QE).

Kritik an den Anleihe-Käufen Das Schuldenmachen wird billiger. Das ist der schwerste Vorwurf der Skeptiker. Und in Krisenländern könnte daher der Reformeifer heftig nachlassen. Mit dem Ankauf der Staatsanleihen kommt es auch zur Abwertung des Euro, die europäische Währung wird gegenüber dem

Sorgt bei und nach der Eröffnung für viele Konflikte – der

US-Dollar schwächer. Der schwächere Euro hilft der Exportwirtschaft. Produkte made in Austria oder made in Germany sind damit auf den Weltmärkten in Dollar billiger. Das kann die Konjunktur beflügeln. Für die Konsumenten wirkt das nicht ganz so stark, denn die Ölprodukte werden in Dollar gehandelt und damit sinkt der Treibstoffpreis nicht weiter. Wäre der Euro stärker, wäre also der Treibstoff billiger und wären auch Reisen in die Nicht-EU-Länder billiger.

Welche Papiere kauft die Zentralbank? Generell nur Papiere von guter Bonität. Anleihen, die von Rating-Agenturen als Ramsch gewertet werden, kommen nicht infrage. Es sei denn, das Land befindet sich in einem Sanierungsprogramm der EU und erfüllt alle Sparauflagen. Damit sind zurzeit Anleihen von Zypern oder Griechenland ausgeschlossen.

Was bedeutet das für Sparer? Die Zeiten bleiben also noch eine ganze Weile hart für Sparer. Denn die Anleihekäufe haben keine direkten


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CHRONIK Das Phänomen

Foto: styriarte/Werner Kmetitsch

Wenn der mittlerweile 86-jährige Nikolaus Harnoncourt ein Projekt angeht, dann tut er das mit der ihm eigenen Präzision und Leidenschaft. Das gilt auch für seinen Online-Auftritt – www.harnoncourt.info. Dieser wirkt aufgrund seiner Datenfülle genauso lebendig, wie der Maestro dirigiert. Ob nun die Biografie, jede Menge Hörbeispiele oder CD-Einspielungen und, und – ein typischer Harnoncourt also. Was seine Fans so schätzen, ist neben der Art, wie er Musik interpretiert, auch, wie er sie für seine Musiker, aber auch für die Zuhörer bildhaft macht. Ein Beispiel aus dem Vorjahr bei der styriarte, wo er die letzten drei Symphonien Mozarts zu einem instrumentalen Oratorium zusammenschweißte: Harnoncourt, der es liebt, Musik in drastische Bilder zu übersetzen, so anschaulich wie kein anderer Dirigent, in den Proben: „Das müsst ihr so spielen, als wenn euch jemand würgen würde … da müsst ihr wie Dinosaurier in einen Riesenapfel hineinbeißen … machts wirklich ein Sforzato … die Hörner müssen glühen auf der Eins … danach haben wir keine andere Aufgabe mehr, als dass wir den Zuhörer in die Erde häm-

Star der styriarte: Maestro Nikolaus Harnoncourt, Noten- und Wortkünstler

mern … das darf keine Spur von einem lieblichen Schluss haben.“ Und zum Anfang der C-Dur-Symphonie: „In dem Stück geht’s um Krieg und wer hilft uns … der sitzt zu Pferd und sagt: ,Abfeuern, töten!‘“ Bei den Aufführungen von „Missa Solemnis“ bei der heurigen styriarte am 4., 5. und 6. Juli im Stefaniensaal wird Wortkünstler Harnoncourt mit

seiner Bildsprache nicht nur das Publikum faszinieren, sondern damit auch die Musiker zu Höchstleistungen anspornen. „Die Bilder des Musikvermittlers Harnoncourt“, schreibt Josef Beheim im styriarte-Magazin, „sind stets überraschend und voller Humor, auch wenn die Musik danach kompromisslos in tiefste Abgründe führt.“

Komptech hat neue Besitzer – der Neubau der EZB in Frankfurt und deren Politik

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er Unfalltod von Firmengründer und Eigentümer Josef Heissenberger vor einem halben Jahr löste klarerweise einen Schock bei den rund 560 Mitarbeitern und Geschäftspartnern aus. Die Unternehmensstandorte in Frohnleiten, Ljutomer (Slowenien) und Oelde (Deutschland) erwirtschaften einen Umsatz von knapp 100 Millionen Euro. Aber nun hat die niederösterreichi-

Auswirkungen auf die Zinsen, auf Sparbücher und andere Anlageformen. Es ist nicht anzunehmen, dass die EZB die Leitzinsen erhöht, solange das milliardenschwere Programm läuft. Die Kritik der Banken: Dass die Geldpolitik der EZB die Sparer belastet und vor allem die private Altersvorsorge gefährdet. Das trifft die Besitzer von Anleihen oder Anleger, die Geld in Anleihefonds investiert haben. Auch das Geld der Lebensversicherer steckt in Staatsanleihen. Für den Finanzminister gut, denn damit kann sich Österreich noch günstiger Geld am Kapitalmarkt borgen.

sche Hirtenberger AG 80 Prozent der Unternehmensanteile übernommen. Sie ist vor allem in der Metall- und Pyrotechnik tätig, aber auch im Bereich Automotive Sicherheit und gehört seit 1996 der Unternehmerfamilie Schuster. Mit dem neuen Mehrheitseigentümer gibt’s auch mehr Geld dafür, die vorhandenen Innovationen auf den weltweiten Märkten besser zu positionieren.

v.l.: Stefan Odenthal (CEO der Hirtenberger AG), Bernhard Lehofer (Stiftungsvorstand der Heissenberger-Privatstiftung), Ing. Gerhard Schuster (Aufsichtsratspräsident und Eigentümervertreter der Hirtenberger AG), Heinz Leitner (CEO der Komptech GmbH), Christopher Grabher (Aufsichtsratsmitglied der Hirtenberger AG)

Foto: Heimo Ruschitz

Sparen und Investieren sind Zwillinge Steiermärkische-Kommerzchef Franz Kerber „Ich fürchte, dass ein reines Ankurbeln des Konsums, wie man es mit der Steuerreform möchte, für einen Investitionsschub nicht ausreichen wird. Sie ist sinnvoll, wird kurzfristig auch einen psychologischen Effekt bringen. Aber die Menschen werden rasch merken, dass durch die kalte Progression leider nicht so viel im Geldbörsel übrig bleibt. Was es zusätzlich braucht: Dass die oft genannte Strukturreform wirk-

lich in Angriff genommen wird. Denn sonst gibt es in der Wirtschaft zu wenig Glauben und Motivation, dass sie investiert. Ich hoffe aber, dass durch den Investitionsrückstau die Wirtschaft 2015 und 2016 wieder wächst und durch den günstigen Dollarkurs und die niedrigeren Energiepreise der Export wieder Rückenwind bekommt. Um alles nachhaltig werden zu lassen, müssen wirkliche Reformen

passieren – im Bildungsbereich, bei der Struktur, im Krankenkassenwesen, in der Verwaltung. Vieles ist Psychologie und die Verhaltensökonomie wurde viele Jahre unterschätzt. Wenn Unternehmer spüren, dass Reformen passieren, dann steigt auch die Bereitschaft zu investieren. Nur wegen niedriger Zinsen allein geschieht das nicht. Sparen und Investieren sind Zwillinge. Es muss ausgeglichen erfolgen.“

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CHRONIK

Gehhilfe für Kleinkinder

Mare-Klinik in Judendorf-Straßengel in Vorreiter-Rolle In der Klinik Judendorf-Straß­ engel werden jährlich rund 250 Kinder und Jugendliche behandelt, die hauptsächlich neurologische, neuroorthopädische und orthopädische Erkrankungen haben. Mit der Klinik in Judendorf-Straß­ engel ist die Steiermark das am besten versorgte Bundesland auf dem Gebiet der Kinderrehabilita­ tion in Österreich.

Bereits 2004 begann man mit der Kinderrehabilitation in der ­Klinik Judendorf-Straßengel. Peter Grieshofer: „Speziell unsere positiven Erfahrungen bei Kindern mit dem Kinderlokomat, der von uns in der Klinik Judendorf-Straßengel initiiert wurde, setzte für Kinder ab einer Körpergröße von 100 Zentimeter einen Meilenstein im Bereich der Gangtherapie.“ Nun schließt man diese Lücke in der Kinderrehabilitation. „Im Bereich der Behandlung von Kleinkindern ab einer Körpergröße von ca. 65 Zentimeter bis zu einem Meter zeigt sich seit Jahren eine technologische Lücke“, so Grieshofer. Diese technologische, therapeutische Lücke wurde nun durch eine Prototypen-Entwicklung nach jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit zwischen der Klinik Judendorf-Straßengel und der TU Graz geschlossen. Auch das Land Steiermark war in dieses Projekt eingebunden und unterstützte die Entwicklung dieses bewegungsfördernden Geräts mit dem Fachbegriff „Gangorthese“.

EU hat Milchquote mit 1. April abgeschafft

Rund 100 Millionen Euro investierte die Familie Grieshofer bisher in den Aufbau des Gesundheitsunternehmens. Das nennt man ortsverbunden und konsequent: 2002 kam es zur Errichtung der Klinik Judendorf-Straßengel bei Graz – ein Rehabilitationsspital für Neurologie, Neuroorthopädie, Schmerztherapie und Kinderrehabilitation. Seit damals fährt Peter Grieshofer – der Primararzt und mit seiner Familie Eigentümer der Klinik – täglich die knapp 200-Kilometer-Strecke von Bad Radkersburg nach Judendorf. Sowohl der Wohnsitz als auch die Firmenzentrale der Mare-Gruppe liegt in Bad Radkersburg. Vor dem Sprung in die Selbstständigkeit war Grieshofer mit seiner Frau Renate verantwortlich für ein Kurhotel in Bad Radkersburg. 1996 kam es dann zur Errichtung des Hotels „Landhaus Vier Jahreszeiten“. Mit 42 Betten und drei Mitarbeitern begann man. Heute verfügt die Mare-Gruppe in ihren drei Kurhotels und drei Rehabilitationszentren über 900 Betten und 630 Mitarbeiter.

Irrwitzige Preise und Betrügereien Internationaler Kunstmarkt Prominenter Kunstberater zu sechs Jahren Haft verurteilt, Prozess und Gefängnis für einen Galeriebesitzer – Schlagzeilen über Betrügereien und Manipulationen, Fälschungen am internationalen Kunstmarkt sind praktisch medialer Alltag geworden. Die Preise am internationalen Kunstmarkt sind

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Viele Bauern hadern aber mit der neuen Freiheit

explodiert, jenseits von Gut und Böse, die Arbeiten der Künstler zu Spekulationsobjekten geworden und damit überbewertet. Nur selten machen die Kunstschaffenden selbst den großen Profit, das sind leider andere. Einige Werke des deutschen Malers Gerhard Richter sind ein klassisches Beispiel, denn

Seit Anfang April kann jeder steirische Milchbauer selbst entscheiden, wie viel Milch er auf seinem Hof produziert. Die Milchquote, die Begrenzung der Produktionsmenge, ist abgeschafft. Sie war 1984 vom EG-Ministerrat eingeführt worden, weil über Jahre hinweg viel mehr Milch hergestellt als verbraucht wurde. Die Folge waren Butterberge und Milchseen. Die Situation hat sich aber nicht entspannt, die Produktion steigt weiter. Daher hadern viele Bauern mit der neuen Freiheit. Für sie ist das eine unbekannte Situation. Was droht: Dass der Wegfall der Milchquote die Preise weiter fallen lässt und bei den heimischen Bergbauernhöfen das Sterben weitergeht. Schon jetzt bekommt der Bauer maximal 40 Cent für einen Liter Milch. Diskonter bieten aber bereits zwei Liter zum Preis von 49 Cent an. Eine Katastrophe. Maria Stering aus Ligist, Milchbäuerin, betreut 14 Kühe und ist mit Herz und Seele dabei: „Um Gottes willen, wofür gehe ich in den Stall? Da wird mir der Hals eng. Das schmerzt mich. Ich mache meine Arbeit gern, aber ich habe die Sorge, dass es zu großen Milchpreisschwankungen kommt. Und wegen der hohen Fixkosten könnte ich das über längere Zeit er gilt als der teuerste Künstler Europas. Für 41 Millionen Euro kaufte ein Sammler auf einer Auktion sein Werk „Das abstrakte Bild“. Gerhard Richter darauf angesprochen: „Die Summe ist schockierend. Der ganze Kunstmarkt ist hoffnungslos überzogen. Es geht nur noch um den Preis und nicht mehr um die Kunst.“ Er hatte sein Werk ursprünglich für 15.000 Mark (nicht einmal 2.000 Euro) sei-

nicht mehr verkraften. Unsere Milch ist mit so viel Herzblut gemacht. Deshalb tut es mir als Bäuerin weh, wenn Milch oder andere Lebensmittel in den Supermärkten verschleudert werden.“ Die Wertschätzung durch den Konsumenten nimmt ab. Die großen oder größeren Genossenschaften hoffen, sich durch steigenden Export ihrer Produkte – vor allem von Käse – der Herausforderung stellen zu können. Aber wie soll das gut gelingen, wenn alle Milchbauern innerhalb der EU den gleichen Weg einschlagen? Schon jetzt exportiert Österreich knapp die Hälfte der Milch in Form von Käse und Milchprodukten. Eine weitere Steigerung im Export macht die Betriebe noch abhängiger vom Weltmarkt. Eine Neuauflage der Milchkrise von 2009 droht. Damals fielen die Milchpreise ins Bodenlose. Mittlerweile hat sich der Markt stabilisiert, doch was jetzt genau nach dem Ende der Quote passieren wird, das weiß niemand. Abhängig davon zu sein, wie viel Lust die Russen oder die Asiaten gerade auf Milch aus Europa haben – das ist keine beruhigende Aussicht. Denn damit muss man rechnen, dass die Preise noch stärker schwanken als bisher. Die österreichischen Genossenschaf-

Gerhard Richter: Er verkaufte sein Werk vor Jahren für 15.000 Mark, welches nun für 41 Millionen Euro weiter verkauft wurde

nerzeit an einen Kölner Sammler verkauft und war stolz auf diesen Preis und dass sein Werk in dessen Sammlung kam. Wer sein Werk nun besitzt, da hat Richter keine Ahnung.


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CHRONIK

Foto: LK

ten, Milch- und Käseerzeuger sind europaweit gesehen hervorragende Nischenspieler mit ihren Spezialitäten. Doch je mehr in diese Nische drängen, desto schneller ist sie besetzt. Österreich exportiert zwar für 1,2 Milliarden Euro Milchprodukte, aber der Import steigt gewaltig. Er beträgt bereits 738 Millionen Euro. Unsere Bauern sind oft gute Produzenten, aber nur selten gute Verkäufer. Für den Einzelnen liegt die größte Chance in der regionalen Wertschöp-

Gerald Stoiser in der Therme Loipersdorf

Durch die neuen Gestaltungen im Wellnessbereich wurde das Hotel mit dem 4-Stern-Superior ausgezeichnet. Immer wieder gern erzählt Gerald Stoiser auch davon, dass Falco längere Zeit im Hotel Stoiser gleichsam wohnte. Und daher gibt es – mit Einverständnis – auch eine eigene Falco-Suite.

Neuroth-Vorstand Thomas Perisutti, Waltraud Schinko-Neuroth (ehemalige langjährige Vorstandsvorsitzende) und Neuroth-Fachinstitutsleiter Andreas Grill.

Der Hörakustikspezialist Neuroth feiert Jubiläum. Seit 1980 sorgt Neuroth – 1907 in Wien von Paula Neuroth gegründet – auch in der Steiermark für besseres Hören. Damals eröffnete Waltraud Schinko-Neuroth das erste Grazer Fachinstitut am Südtirolerplatz 12. „Mit damals acht Mitarbeitern in Wien mutierten wir von einem Wiener Unternehmen zu einem steirischen Familienunternehmen mit derzeit 404 Mitarbeitern in der Steiermark“, ist Waltraud Schinko-Neuroth stolz. Sie hat das Familienunternehmen 1979 übernommen und nur ein Jahr später mit der Eröffnung des Grazer Fachinstituts die Erfolgsgeschichte maßgeblich vorangetrieben. Kontinuierlich ist der Bedarf an Hörgeräten und Aufklärungsarbeit gestiegen, um Menschen mit Hörminderungen zu helfen.

Spitzenkoch Karl Pichlmaier (bekannt vom Schanzlwirt, Wein & Co. oder MOD) machte sich wieder selbstständig und übernahm mit Anfang März die bekannte Ferl’s Weinstube in Graz. Ab sofort heißt das in neuem Glanz erstrahlende Lokal „Ferl‘s Weinstube bei Karli Pichlmaier“. Foto: Florian Ferl, Karli Pichlmaier, Ines Liplin und Ernest Ferl

Burg Rabenstein Foto: Paul Ott

Ferls Weinstube

Im Juni gibt’s mit den Serenaden wieder Musik vom Feinsten. Das Programm trägt die Handschrift von Johann Kindler, einem gebürtigen Frohnleitner und selbst Philharmoniker, der seine Kollegen – allesamt hochkarätige Musiker – auf die Burg Rabenstein lotst.

Energie-Graz-Geschäftsführer Gert Heigl (li.) und Werner Ressi.

Ein starkes Jahr Foto: Marc Walser, Stoiser

„Wir müssen unseren Gästen regelmäßig etwas Neues bieten, denn mit der guten Lage allein kann man heute keinen rentablen Betrieb mehr führen“, begründet Gerald Stoiser die jüngste Investition für die 44 neuen Designzimmer von mehreren Millionen Euro. Mit 270 Betten und mehr als 100 Mitarbeitern ist das Thermenhotel Stoiser einer der größten Betriebe und zudem das einzige mit einem eigenen Wellnessbereich. „Aber wir punkten mit einem sehr breiten und persönlichen Erholungsangebot. Du musst dich einfach ständig um den Gast bemühen und dir auch Neues einfallen lassen. Da brauchst du gute, engagierte Mitarbeiter – und die haben wir zum Glück. Die wiederum müssen sich auch in den Gast hineindenken können.“

In der Steiermark sind es 6.570 Milchbauern, die knapp 83.000 Milchkühe im Stall haben. Eine Kuh liefert durchschnittlich pro Tag 24 Liter und der Milchkonsum pro Kopf und Jahr liegt bei 77 Liter. Für die Erzeugung von 1 kg Butter braucht man 22,5 Liter, für 1 kg Hartkäse 13 und für Schnittkäse 11 Liter Milch. „Rund ein Drittel des Milchpreises bleibt dem Bauer“, so LK-Präsident Franz Titschenbacher, „der Rest geht für Verarbeitung, Logistik, Löhne, Energie und Steuern auf.“

Graz hört besser

Foto: Heimo Ruschitz

Weiß um seine Hausaufgaben

fung und Direktvermarktung. Kleine Verkaufsplattformen können den Druck mildern helfen. Die Chance ist damit gegeben, abseits der großen Handelsdiskonter den Konsumenten die Produkte der Bauern schmackhaft zu machen. Das bedarf aber auch zäher Aufbauarbeit. In den Handelsketten nehmen die eigenen Handelsmarken zu. Damit ist der Produzent auswechselbar. Das ist der Teufelskreis, den man durchbrechen muss. Es klingt einfach, ist aber schwer umsetzbar. Wenn der Konsument 2,50 Euro mehr im Monat für die Milch und ihre Produkte in Österreich ausgeben würde, hätten die Milchbauern in Österreich kein Problem …

Erfolg für Energie Graz 2014 war das wärmste Jahr der Geschichte. Der daraus resultierende Minderabsatz beim Energieverkauf sowie volatile Rahmenbedingungen auf den internationalen Energiemärkten bildeten die herausfordernden Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres 2014. „Wir freuen uns, ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 2,9 Millionen Euro präsentieren zu können, welches um 0,5 Millionen Euro über dem Ergebnis des Vorjahres liegt und durch die Nutzung einkaufsseitiger Kostenvorteile sowie interne Effizienzsteigerungsprogramme möglich wurde“, erläutert Energie-Graz-Geschäftsführer Gert Heigl. Auch im Jahr 2014 war die Energie Graz wieder einer der größten lokalen Investoren. „Die stabile positive Ergebnissituation ermöglichte Investitionen in Höhe von mehr als 25 Mio. Euro in die Grazer Infrastruktur. Damit leistet die Energie Graz einen wertvollen Beitrag zur lokalen Wertschöpfung“, so Geschäftsführer Werner Ressi. Die Investitionen dienen zum einen der langfristigen Sicherstellung des überdurchschnittlich hohen Grazer Standards in der Versorgungssicherheit von Strom, Gas und Fernwärme. Zum anderen wird im Sinne der Nachhaltigkeit konsequent in erneuerbare, umweltschonende Energietechnologien investiert. Innovative Entwicklungsprojekte im Bereich der Straßenbeleuchtung gehören ebenso dazu wie der weitere Ausbau von Photovoltaikanlagen. Beispielhaft erwähnt seien der Power Tower, die Photovoltaikanlage auf der Stadthalle sowie ein solares Speicherprojekt bei der Luftgütemessstation Lustbühel. Erwähnenswert ist auch die Erweiterung des Dienstleistungsangebots: E-Coaching, Gerätetauschaktionen, Förderung des Umstiegs auf energiesparende LED-Lampen.

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HINTERGRUND

Foto: FH Joanneum

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FH-Joanneum-Forschungsdrohne im Einsatz

Die Global Hawk ...

... die Predator der US-Armee

Verrückte Drohnen-Welt

Zivile Forschungsdrohne (im Vordergrund) der FH JOANNEUM bei ihrem Erstflug in Graz

Spaß haben beim Fotografieren, zivil sinnvoll nützen, aufklären, aber auch töten per Fernbedienung Früher einmal ließen Vater und Sohn selbstgebastelte Drachen auf der Wiese steigen, heute sind es für jeden erschwingliche Spielzeugdrohnen. Otto Normalverbraucher erzählt begeistert davon, wenn er mit seiner Drohne die Grillparty von oben fotografiert, den Nachwuchs beim Spielen im Garten, beim Radfahren oder Wandern, der Fotojournalist die Marathonläufer in Wien. Beim sinnvollen zivilen Nützen will auch Österreich dabei sein. Die Forschungsdrohne Airborne JXP-V der Fachhochschule Joanneum in Graz ist ein Beitrag dazu. Das ist die nützliche, friedvolle Seite der Medaille. Doch die Welt der Drohnen hat auch eine mörderische zweite, wie das hochaktuelle und brisante Buch „Töten per Fernbedienung“ (Promedia Verlag) – Herausgeber ist Peter Strutynski – detailliert aufzeigt. Es verweist auf die Gefahren der immer niedriger werdenden Hemmschwelle zum Töten. US-Präsident Barack Obama hat den Einsatz unbemannter, bewaffneter

Luftfahrzeuge vorangetrieben. Gezielte Tötungen von Verdächtigen gehören mittlerweile zum täglichen Kriegshandwerk nicht nur der Supermacht USA, sondern auch Großbritanniens und Israels. Die Drohnen haben bereits tausende Menschen verletzt oder getötet. Die Bewohner Pakistans, des Jemens, Afghanistans und des Gaza-Streifens sind direkt betroffen und leiden unter der permanenten Bedrohung durch ferngesteuerte Waffen. Im Drohnenkrieg fungiert ein Kommando, das tausende Kilometer fern dem Einsatzort in den USA, Großbritannien, Israel oder sonstwo vor dem Bildschirm sitzt, als Ankläger und Richter gleichermaßen – und entscheidet über Leben und Tod anderer Menschen. Sie kommen lautlos wie in „Star Wars“, die Drohnen sind kaum sichtbar für die Menschen am Boden, können beobachten, was da unten auf der Erde vor sich geht – bis ins kleinste Detail –, oder auch zuschlagen, wenn sie bewaffnet sind.

Kampfdrohnen entziehen sich bislang bestehenden Rüstungskontrolloder Abrüstungsvereinbarungen. Es gibt keine Streitkraft auf der Welt, keine Polizei, keinen Geheimdienst, der diese unbemannten Fluggeräte, auf English „Unmanned Aerial Vehicle“ (UAV), nicht will. Nur eine Handvoll von Staaten verfügt allerdings über bewaffnete UAVs. Diese Drohnen sind teils aus Spionagedrohnen hervorgegangen, indem man sie mit Waffen ausrüstete. Wie zum Beispiel die Predator oder Reaper der US-Armee. In allen großen Militärnationen – darunter auch China, Frankreich, Indien, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Südafrika – gibt es Programme zur Entwicklung bewaffneter Drohnen. Sie gelten gleichsam als „Zauberwaffe“ gegenüber dem Feind und helfen, eigene Verluste von Soldaten und Menschenleben zu minimieren. Große Drohnen, wie die MQ-1 Predator, schaffen bis zu 24 Stunden und haben einen Aktionsradius von mehr als 1.000 Kilometer. Mit kleinen Stützpunkten in Afrika, in

Arabien oder im Vorderen Orient können praktisch alle Ziele in Kriegs- und Konfliktgebieten erreicht werden. In Regionen zu leben, in denen die selbsternannten Anti-Terror-Krieger Terroristen vermuten, bedeutet für die dort lebenden Menschen eine unerträgliche psychische Belastung. Der Alltag bricht zusammen. Kinder sind zu verängstigt, um zur Schule zu gehen. Erwachsene meiden aus Angst Hochzeiten, Beerdigungen, Geschäftstreffen und alle Gelegenheiten, bei denen sich Menschen in Gruppen zusammenfinden. Besonders verheerend ist die Praxis der doppelten Angriffe. Dabei werden auch die Helfer getötet, die den Verletzten nach einem ersten Drohnenangriff zu Hilfe eilen. Mittlerweile gibt es eine auch international vernetzte Anti-Drohnen-Bewegung in den USA und in vielen europäischen Ländern. Man muss nicht viel Phantasie haben, um sich vorzustellen, was passiert, wenn „die Bösen“, sprich Terroristen oder wer

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HINTERGRUND

immer, über sie verfügen. Und das wird kaum zu verhindern sein. Denn ihr Einsatz ist personell und logistisch weniger aufwändig als der eines bemannten Flugzeuges. Drohnen treffen nach offizieller Lesart immer punktgenau, da Irrtümer nicht mehr korrigiert werden können. Dass damit die Menschenrechte und das Völkerrecht ausgehebelt, verletzt, missachtet werden, wird meist verschwiegen oder verneint. Da heißt es dann lapidar aus dem Weißen Haus: „Justice is done.“ Der Steirer Franz Sölkner befasst sich in seinem Beitrag im Buch mit den Aufklärungsdrohnen, über die das Bundesheer verfügt. Diese UAS (Unmanned Aerial Systems) sollen als Leistung zumindest zehn Kilome-

ter Reichweite und 45 Minuten ununterbrochener Flugdauer erbringen und durch zwei Personen getragen werden können. Rund 16 Millionen Euro werden dabei investiert. In Österreich werden die Drohnen hauptsächlich im Katastrophenschutz im Einsatz sein. Der Zuschlag für die 1. Tranche der Überwachungsdrohnen für das BH ging – wie sie ja sicher wissen – an die Wiener Kapsch AG, deren Vorstandsvorsitzender Georg Kapsch inzwischen Präsident der ÖIV ist. Sie liefert die Drohne des Typs Tracker. Im Ausland sollen die unbemannten Flugzeuge die UNO-Truppen bei der Raumüberwachung unterstützen. Die Drohnen fliegen einige Kilometer vor den Konvois und erkennen damit Gefahrenpotenziale rechtzeitig. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind aber vielfältig, wie man sich vorstellen kann.

Mehr G’SPÜR für die STEIRER

„Österreich ist bei Aufklärungsdrohnen ein relevanter Akteur“, so Franz Sölkner, „Schiebeldrohne, BRP-Powertrain, Airborne Motion Pictures, twin HEX, HD Copters oder Lakeside-Labs (an ihr ist seit kurzem auch Joanneum Research beteiligt) sind – speziell auch im Softwarebereich und international vernetzt – bekannte Namen.“

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ten Drohnen- und Roboterforscher. Selbst die Brücke zur Kunst wurde inzwischen erfolgreich geschlagen. Bei der Ars Electronica 2013 in Linz wurde mit 49 lichtstrahlenden AscTec-Hummingbird-Mikrodrohnen im Schwarmflug und im Takt einer sphärischen Musik ein Ballett in den Nachthimmel gezaubert.

Bei ihren jährlichen in Klagenfurt organisierten Research-Days versammeln die Lakeside-Labs jeweils einen Teil der international renommier-

Zuschlag für die Drohnen ging an die Wiener Kapsch AG, Georg Kapsch ist Präsident der ÖIV Franz Sölkner

mkunasek.at

s e z r a Rotschw ren beenden h a f r e b Drü fpoe-stmk.at / FPOESteiermark

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UMWELT

Umweltpreis „Energy Globe“ für „Solar Smart City“. Absolut das Wichtigste ist die Kontrolle.

Wasserqualität 24 Stunden online überwacht

Der Gesamtsieg & Rubriksieg Kampagne des Energy Globe STYRIA AWARD 2015 ging an Feistritzwerke-STEWEAG GmbH / Stadtwerke Gleisdorf Solar Smart City Gleisdorf: Innovatives, umweltfreundliches Wohnen in einer Kleinstadt und Ressourcenschonendes, kostenoptimiertes, kundenorientiertes Gleisdorfer Wassermanagement von der Quelle bis zum Wasserhahn“ Die Stadt Gleisdorf geht seit mehr als 30 Jahren in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Wassermanagement beispielhaft voran. Gleisdorf zeigt, wie eine lebenswerte Kleinstadt funktionieren kann: Mit den solaren Selbstbaugruppen in den frühen 1980er-Jahren, welche Weg weisend für die Etablierung der Solarthermie waren. Mit der flächendeckenden Einführung eines Energie- und Ressourcenkatasters, der als Planungsgrundlage für die Stadtentwicklung dient. Mit innovativen Infrastrukturen aus erneuerbaren Energieträgern wie Biomasseheizwerken, Solaranlagen mit Pufferspeichern, gesteuerten PV-Systemen, etc. und dem verlustarmen Wasserleitungsnetz mit Leck Überwachung. Gleisdorf beweist, was man erreichen kann, wenn man engagierte Entscheidungsträger hat. Dieses Engagement strahlt auf die gesamte Region aus und fördert die Ansiedelung von Betrieben und Bürgern. Gleisdorf leistet somit einen wesentlichen Beitrag zu einer lebenswerten und zukunftsfähigen

Steiermark. Diese kontinuierlichen Anstrengungen waren für die Jury ausschlaggebend, die „Solar Smart City Gleisdorf“ zum Gesamtgewinner des ENERGY GLOBE STYRIA AWARD 2015 zu ernennen. Ohne Nahrung überlebt der Mensch mehrere Wochen, ohne Wasser nur Tage. Wasser ist daher das wichtigste Mittel zum Leben. Was liegt näher, als das „weiße Gold“ sorgsamst zu bewachen? Passieren kann immer was, doch Gleisdorf ist dagegen gerüstet. Neben den regelmäßigen Trinkwasseruntersuchungen, die eine einwandfreie bakterielle und die chemische Beschaffenheit des Wassers sicherstellen, verwenden die Stadtwerke Gleisdorf für die Hochbehälterüberwachung weitere Messgeräte mit einer 24h-online Überwachung. Diese Messgeräte zeichnen den pH-Wert, die Leitfähigkeit, die Temperatur sowie den Sauerstoffgehalt des Wassers auf. Anhand der leicht veränderbaren Leitfähigkeit des Wassers kann sofort erkannt werden, ob sich etwas an der Wasserzusammensetzung geändert hat. Zusätzlich zu den gemessenen Qualitätskriterien, können die Behälter auch optisch mittels Webcam überprüft werden. Diese Kameras ermöglichen einen Einblick in den Außenbereich (360°) und Innenbereich (Wasseroberfläche) des Hochbehälters. Durch diese Gerätschaften und der 24 Stunden Überwachung mit einem eingerichteten Alarmsystem kann auf Änderungen sofort reagiert werden. Das erspart Zeit, Kosten und garantiert eine stabile Wasserqualität, von der vor allem die Kunden profitieren.

Foto: Linz AG

Sybille Kuske (GF Energie Agentur Steiermark GmbH), LH-STv. Siegfried Schrittweiser, Alexander Schloffer (Bereichsleiter Netz, FeistritzwerkeSTEWEAG GmbH), LR Johann Seitinger und Vorstandsdirektor Olaf Kieser (Energie Steiermark)

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Treue wird belohnt Energie-Graz-Kunden freuen sich über gesenkte Energiepreise Die Energie Graz hat die Preise bei Strom und Erdgas um rund 10 Prozent reduziert. In Summe sparen Kundinnen und Kunden mit durchschnittlichem Verbrauch mit dieser Preissenkung rund 90 Euro pro Jahr.

V

erlässlichkeit ist für die Energie Graz kein leeres Schlagwort. Sie drückt sich in einer – im österreich- und europaweiten Vergleich – überdurchschnittlich hohen Versorgungssicherheit aus. Sie äußert sich aber auch in einer nachhaltigen und fairen Preisgestaltung. So konnten die Energiepreise für Strom und Erdgas über Jahre auf konstantem Niveau gehalten werden. Nun ermöglichen es interne Effizienzsteigerungen und sinkende Großhandelspreise, dass Preissenkungen an die Kundinnen und Kunden der Energie Graz weitergegeben werden können. „Es ist uns ein Anliegen, mit unseren Kunden eine faire Partnerschaft zu betreiben, und aufgrund der Marktentwicklung können die Preise gesenkt werden“, resümiert Dr. Gert Heigl, Geschäftsführer der Energie Graz. Die Energie Graz befindet sich mit dieser Preisanpassung bei Strom im guten Mittelfeld, bei Erdgas ist die Energie Graz damit einer der günstigsten Anbieter Österreichs.

Gasanlagenbesitzer aufgepasst! Die Energie Graz ist nicht nur einer der günstigsten Anbieter Österreichs, sondern verfügt in Graz mit rund 590 km über das größte und sicherste Netz. Diejenigen Gasanlagenbesitzer, die sich jetzt für die Energie Graz als ihren kompetenten Partner in Gas-Angelegenheiten entscheiden, erhalten zusätzlich zu einem Neukundenbonus in der Höhe von 56 Euro eine kostenlose sicherheitstechnische Prüfung der Gasanlage.

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Das ergibt eine Kostenersparnis von insgesamt 200 Euro. Diese Prüfung erfolgt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen. Dabei werden selbst minimale Undichtheiten und Mängel rechtzeitig erkannt und behoben. Damit sichern sich Gasanlagenbesitzer schon jetzt eine sorgenfreie nächste Heizsaison.

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Der schonende Umgang mit Umwelt und Ressourcen ist ein zentrales Anliegen der Energie Graz. Aus diesem Grund wird in den stetigen Ausbau der Photovoltaik-Anlagen und erneuerbarer Energiequellen investiert. Aber nicht nur die ökologisch nachhaltige Gewinnung von Energie, sondern auch der bewusste Umgang damit ist essentiell für den Erhalt eines ökologisch intakten Lebensraumes und damit für eine lebenswerte, saubere Landeshauptstadt. Um gemeinsam mit Kundinnen und Kunden einen weiteren Beitrag zu leisten, bietet die Energie Graz nun die Möglichkeit einer Gerätetauschaktion. Beim Tausch eines alten Haushaltsgerätes gegen ein neues der höchsten Energieeffizienzklasse wird ein Bonus im Wert von 30 Euro auf die nächste Jahresabrechnung gutgeschrieben.

April 2015

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Energie Graz sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche im Dienste der Versorgungssicherheit für alle Grazerinnen und Grazer unterwegs. Zusätzlich zur telefonischen Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit wird im Kundenservicecenter ein umfangreiches Angebot an Beratungsservices, vom kostenlosen E-Coaching bis hin zur persönlichen Vor-Ort-Beratung, angeboten. „Die Werte Nähe und Verlässlichkeit sind im Unternehmensleitbild der Energie Graz verankert. Nahe bei unseren Kunden zu sein und Versorgungssicherheit garantieren zu können hat für uns höchste Priorität“, betont MMag. Werner Ressi, Geschäftsführer der Energie Graz. Weitere Informationen zu allen Angeboten und den aktuellen Preisen auf www.energie-graz.at.

10.02.2015 16:59:17


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LILLY

LILLY LOTTERBLUME

Ich muss in diesen Wochen viel Über­ und sein Kollege in Gnas haben damit Umstand in den Listen nicht. Gregor mistet werden, meint er offensichtlich zeugungsarbeit leisten, damit wir höhere Personalkosten als ursprüng­ Hammerl – der Seniorenobmann in Richtung der ehemaligen Schwin­ IchNachwuchs weiß nicht,nicht ich weiß nicht, was Freunde Die Frieda hat im- undsoChef derdes Hubert. Demmitklarerweise Kois in der einst skandalgebeutellich gute gedacht, aberhat. politisch rechnet unseren zur Land­ Hilfswerks fast 1.000 delegger-Garde. ich am machen soll und mein Allerliebmerallemal. wieder gehört, und sie geht ja in Mitarbeitern, ten Estag gelungen noch immerbisleid tut,imdass die „Chetagswahl 31. Mai gleichsam mit­ sich das * sei, so der Herr jetzt Landtag fix stermüssen. ist mir daMein überhaupt keine Hilfe der ÖVP aus und ein, dass Grillitsch gesetzt fin“ damals undChancen klanglos „Was Biro, alle suche seinesgleichen. Wer schleifen Allerliebster machen, kann doch nicht gewesenso– sanghat nur dabei. sagt unaufdringliche nur: „Du wirst das gute Chancen* gehabt hätte, dem über denke sein, angesichts des Grünen heuvoneinder politischen Bühne abtreten will ihnen aufErseine Mama“, löchertE mich Kampfmandat, neuerlich im falsch schon Unsere Hermann Schützenhöfer zu folgen, Landtag musste.einen Bei ihrem zu dem ihr mein te noch an die SchlagArt – wie dasrichtig Väter machen eben so …“ an sich Sohn. Er schmutzigen will sich unbedingt Platz 60er, zu finden. Das warsogar so schwer verliebt und sei er das im Auge gehabt. Nun ist mag zwei Wochen nach damit, der Wahl logi- eine zeilen von früher? Und die Estag habenJüngste – praktisch vorschreiben, Der hätte ehemalige ÖVP-Landtagsabge­ übergroße Pluderhose und dazu zusammenhängen so mut­ jetzt es aufgeben einmal überDie Nacht auch Kapuzenpulli profitabel. Zweistellige Millioes klarerweise vorbei– damit. Schon maßt scherweise viele Mitarbeiter wem sie ihreist Stimme sollen. ordnete Wolfgang Kasic er war frü­ für den Sommer die Ute, dass sich in der ÖVPgratunie­ einen aus. SieReaktion tut mir someiner leid, weil sie sich nenbeträge Land Jahr für einmalÖVP-Vizebürgermeister war Fritz Grillitsch knapp mand lierten, kamum aber keine Stimmung verständliche Jüngs­ her auch Weil dürfe sich das in seiner Gruppe wirklich Funktionen in der kaufen. fast wieininwelcher ihrer Kindheit bei mir vor dem Sprung LandesregieJahr dass derauch steiriauf. und Da war die Trauerarbeit ten – „Papa, Welt lebst du anin Frohnleiten – war in alsdie Schwarzer in Altensokassieren, anziehen, und will er sich so Seniorenarbeit reißt.wichtiWie­ alle lehnt und Schutz Das tut gut, rung, damals noch immer zu Zeiten sche Stromriese keinen Atomstrom ger. eigentlich?“ – hebt ja sucht. die Familien­ der erzroten Gemeinde belä­von wohl „Das machen ja alle bei uns, das die stärkste und noch immer anziehen. aberauch sie nicht wissen ja, man kann da ins was Netzalle einspeist, ebenfalls Klasnic . ErSPÖ-Funk­ habe damals stärker werdende Bevölkerungsgrup­ und stimmung gerade. cheltWaltraud worden. Nun ist den machen,stehe ist ganz sicher nicht wirklich helfen, sondern kann auf derMama“, Kois’schen bereits, erzähltsodie Frieda, tionären das so Lachen richtig ver­die pe und damit auch Wählergruppe sagt er.Erfolgsliste, Was hilft’s? ist, normal, nur versuchen, schreibt Birodass in er derdann Steirerkrone. Zusage allmächtigen * zu trösten. Bei uns in gangen, freut der sich damals der Hubert. Denn so die Ute. Ich sage zwar, bloß ganz der Nachbarschaft gibt’s auch einiLetzteres normal stimme aussieht in keinem steirischen gehabt, die In der Steiermark durfte Gerhard blödsinnig erstmals stellt dieVP-Chefin ÖVP mit Johannes undFall, das Draxler seinerzeit hört die Utemit ausseiner der Energie-Steierge türkische . dannden allerdings im Parteivorstand „Gib ihnen genügendZuwandererfamilien Hafer, damit die Wagner Bürgermeister und noch * nicht ORF-Lan- sicher nichts Person zu tun mark-Zentrale vonwas jemandem, der da haben wir gehört, anderen Gril- desdirektor werden, weil er für hat PferdeUnd ziehen“, überraschte mich dass der die dazueinen kommt dieservorschlug, von der ohne jungen und dass er das, er heute trägt, mit Stromhandel zu tun hat. ihrerletzten Tochter kürzlich in die darüber zu informieren. Ver- DerÖVP-Landeshauptfrau Herwigmitbeim Tarock-Treffen ÖVP.litsch Die hat dort mit Unterstützung Otto ist einer, der in WienWaltraud bei eini­ nach zehn Jahren furchtbar scheußlich Türkei gereist sind,Die weilÖVP sie ,dort ständlich, sollte das soObmann stimmen, genKlasnic zu viel aus rot und undein zugeht viel finden wird. „So ist eben die Mode“, mit einer Volksweisheit. so den der Landes-JVP und deren Parlamentsklubs altklug. Und da dass der Grillitsch zu Klasnics undschwarz war. In ist Kärnten wurde er entgegnet mein Sohn ausgesucht haben. erzähltBräutigam er, hat ja über den Erfolg bei Und Lukas Schnitzer einensich unkonventio­ vor allem eines – ein exzellen­ Jörg muss ich ihm allerdings Recht geben. Verdiensten noch äußerte. deren Tochter findet nichtsund dabei, der Gemeinderatswahl in Gnas nellen Wahlkampfkaum geführt, der bei den ter ORF-Landesdirektor Mithörer. Das von derunter SPÖ und Haider Faymann von der FPÖ.durchgesetzte In Wien wurde Warum gehe Kois überhaupt per 31. weilordentlich sie ja in dieser WeltInaufgewachFeldbach gejubelt. Gnas Frohnleitnern ankam. Freude natür­ Werner er Informationsdirektor März, trauert Biro. Franz Voves Dieer,war ganz freudig aufgesind ja,sen soist. sagt zehn Gemeinden lich bei Hermann Schützenhöfer, Steuerentlastungspaket vonunter mehrWolfals * Schüssel ÖVP. Und könnte ihm da sicher die passende regt,worden obwohl –siemit ihren Bräutigam fusioniert Gnas – und gar dem Parteichef, und ein Argument fünfgang Milliarden Eurovon – esder ist das größte gerade von Klasnic Antwort Recht. geben, Unser rät die Problem Ute dem Steinun wurde– gibt’s er wieder steirischer nicht jesechs. vorherAls gesehen hat. Wenn mit Feldbach Hauptgrund mehr,Weil dassdie es Frieda mit Lukas Schnitze jun­ je geschnürte ja nur, weil Vize­ Apropos wäre geredet hat. Herwig rerkrone-Chefredakteur. ÜbriLandesdirektor unter dem roten gelöst dann daransieht denke, niedergewar ei- kanzler für denich ÖVP-Erfolg derwie Herwig ges Blut, frischen Wind aufHösele der Land­ Mitterlehner dafür breitge­ in der Familie, wennIm mein Al­ gen habe dieser Landeshauptmann schlagendass unsere Jüngste jetzt ist, ner gibt. ihrer engsten Mitarbeiter und klopft Voves Kois würde, Handden Umstand, es in den fusionier­ tagsliste worden ist. Das Franz wiederum, so . lerliebster endlichOswin einsehen dann denke ich mir: Solche Sorgen ist, so der Hubert, sicher ein belese- derWas zum Ausdruck kommt, schlagqualität – ein ten Gemeinden überall einen „OrtsOtto,damit hat nun dazu geführt, dass in dass ich Recht habe. ErCharakterzug, aber grollt nur haben die Eltern der jungen Türkin ner Mann. Kein Wunder, dass er viel hat mir kürzlich der Josef erzählt. der heutzutage immer seltener zu teil-Bürgermeister“ gibt – ähnlich der zweiten ÖVP-Reihe die Bremser und sagt verärgert: „Unser * Problem nicht. Gerhard Draxler von seinem über die Vorzüge und Nachteile der Dass finden ist, will das Biro-Lob kein wie in Deutschland – und dann gibt’s ganz, ganz aktiv geworden sind und wäre gelöst, wenn du wieder das tun Job alsjedes Journalist was verstehen Demokratie, das die passende Wahl- praktisch Ende nehmen. meint aber eben noch den Bürgermeister. Eine Die Ute, gemeinsam im Re­ würdest, die hat sich Liste ganz was ichEr sage, wiedamit das früher muss und alle jene eines Besseren recht philosophiert. Doch mit einem hoffentlich nicht den Sack voller echt bauernschlaue Lösung, so argu­ genau angeschaut. Das habe ich beim gierungsabkommen festgeschriebene einmal war.“ Also, was soll’s? Besser, es belehrt hat, die in der jeweiligen scheint er ein Problem haben, mit „Reförmchen“ Energie-Steiermark-Inserate und mentiert er, denn so bleiben die alten letzten mitihn aller Macht blo­ geht Kaffeeplausch in derzu„Prome­ kämpferisch zu, als es gibt einen Das letzte Mal hat mir ja Frieda erPhase jener politischen Gruppiedem innerparteilichen demokratidie zigtausenden Euro dafür, welche Bürgermeister fast das, was sie waren, nade“ mitbekommen. Sie wiederum ckieren – von der Pflegekinderneure­ langweiligen Frieden. dass der rungbis zugeordnet haben, die gerade schen Der Hubert denkt da gelung die Krone im Laufe der letzten zweiJochenzumin­ Pildnerund siezählt, erhalten auch weiterhin zum im Vorwahlkampf kräf­ glaubt, dassUmgang. die steirische VolksparSteinburg dort an der Macht war oder ist. an die Zeit zurück, als Klasnic weeinhalb Jahre einsackeln konnte, , Präsident der Steiridest einen beträchtlichen Teil ihrer frü­ tei ihren Blick zwar auf die Jungen tig plakatierten leistbaren Wohnen, wo gen der Energie Steiermark gewaltig ätztwär’s, die Ute Aber wer weiß, so schen Industrie, nach Wien gehen heren Bürgermeistergage. Es sei damit richtet, aber die älteren Semester und überhaupt nichts weitergehe, will der Das bisweiter. zum nächsten Mal, Zoff mit die Ute, vielleicht hat der Nachfolsoll und dort als Nachfolger von InGerhard Hirschmann und gesichert gewesen, so ein Schluss vom Wähler eher vernachlässigt. Alle re­ Otto den steirischen SPÖ-Abgeordne­ Eure Lilly ger von Kois eine ähnlich lockere dustriellen-Präsident Veitauch Sorger Herbert Paierl Höseleund spiel- ten Beppo Muchitsch in der Kantine Herwig, dass die im Wahlkampf den zwar davon, dasshatte. die 50-pluste in dieser Auseinandersetzung Hand beim Geldausgeben, wenn’s vorgesehen ist. Und die Frieda Christoph Biro , Chefredakteur der für ihr eigenes Leiberl gelaufen sind. 60-plus-Wähler das Kernpublikum schimpfen gehört haben. Es müsse da eine wichtige Rolle. Heute bezeichdarum geht, vor allem für sich als meinte noch, damit wäre er neben Steirerkrone, zeigt immer wieder, so Bürgermeister Ober in Feldbach ausmachen, doch abgebildet ist dieser einmal in der ÖVP ordentlich ausge­ dem gut vernetzten Fritz Grillitsch, net er sich selber als „Wut-Bürger“, habe ich der Ute bei der letzten Ta- Person guten Wind zu machen. dem Bauernbundpräsidenten, der wegen der stärker werdenden Poli- rock-Runde beim Diskutieren am Denn viel will der Tarock-Runde ranghöchste steirische Vertreter auf tikverdrossenheit in Österreich, und Nebentisch zugehört, dass er von nicht einfallen, als die Ute danach dem Wiener Parkett. In der steiri- schließt sich dem Kreis jener an, die der Steiermark noch immer wirklich fragt, was dem Kois so alles gelunschen ÖVP, so erzählt die Frieda, dagegen sogar ein Volksbegehren wenig weiß. Er kommt aus Wien und gen sei. Da fielen dann Begriffe wie waren die Funktionäre arg ge- überlegen. Schon pikant. Oder per- ist ein Bürgerlicher im alten Sinn Murkraftwerk und Photovoltaik-Anschockt, als sie nun lesen mussten, vers. Oder auch zum Schmunzeln. des Wortes, tut sich schwer mit neu- lage auf der Firmenzentrale. Doch dass der Grillitsch sich von einer Hösele äußerte sich in den Medien en Entwicklungen. Daher gefallen diese Projekte sollen schon die VorStunde auf die andere total aus der im Sinne wie: „Irgendwann werden ihm auch Typen, die ihm schmei- gänger auf Schiene gebracht haben. Politik zurückzieht. Es waren auch die Regierungsparteien von uns cheln und ihn als einen der Großen für ihn die Aufregungen so arg, dass hören.“ Aber er selbst hat nicht gut und Wichtigen im Lande darstellen. Bis zum nächsten Mal, er in Graz bekanntlich wegen Herz- zugehört und die Dinge richtig ana- Mit Oswin Kois verlasse der vielproblemen ins Krankenhaus mus- lysiert, als er im Regierungsbüro in leicht kompetenteste Manager die … im Fotolabor für Ausarbeitung, Fotobücher, … bei allem, was Computer betrifft: Reparieren, der Grazer Burg die Fäden gezogen große Bühne, streut Biro dem Nochste.Video-Digitalisierung Alle, mit denen und diealsFrieda Aufrüsten und maßgeschneiderte Passbilder, Shop überErsatzteile, sonst wäre die Landtags- Energie-Steiermark-Chef Rosen. Grillitsch gesprochen hat, waren hat. Denn Konfiguration für grazcamera.at fast traurig, weil der Obersteirer wahl 2005 für Waltraud Klasnic Das zeugt schon von wirklicher Service Beratung Serviceviele - Beratung Service - Beratung - Service - Beratung - Service - Beratung - Service - Beratung auch in-den anderen -Parteien nicht zu-einem Desaster geworden, Sachkenntnis, lästert die Ute. Was

Eure Lilly

Wir sind für Sie da

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KLIPP November 2011

Fotos: Heimo Ruschitz

Hallo, meine Lieben!


Hallo, meine Lieben!

HINTERGRUND

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Ein Schuss nach hinten

Auf den Bauernkalender mit sei- der vordersten Reihe stehen und in einem kleinen Kreis beraten, wie’s Überraschung geben, höre ich vom so dersoll. Hubert. Dem klarerweise Kois skandalgebeu hat. Die Frieda Ich weiß nicht, ichRegeln weiß nicht, nen jahrhundertealten ist was Max, der dortininder dereinst Stadtgemeinde weiter gehen damit gute auchFreunde mitverantwortlich sein.hat imEstag so der H wiederkenne gehört, undProjekt sie geht ja in noch immer leid tut, dass die „Cheich machen sollGanz und mein wenigstens Verlass. und Allerliebgar Er, dermer arbeitet.tenWeil es gelungen eine neuesei, BürgerHäupl, kein ster ist mir da überhaupt keine Hilfe der ÖVP aus und ein, dass Grillitsch fin“ damals so sang- und klanglos Biro, suche seinesgleichen. * nicht hingegen auf die Experten, die von Franz Voves, wo sich dieser als liste gibt, die mit dem ehemaligen denke angesichts des Grünen E h dabei. Er sagt nur: „Du wirst das gute Chancen gehabt hätte, dem vonTder BLUME Bühne abtreten TERpolitischen O L gemeint haben, die Benzinund Leopold Pils-Sch Landeshauptmann um „integratiLY IL L musste. Bei ihrem 60er, zu demSPÖ-Gefolgsmann ihr te noch an die schmutzigen schon Unsere Hermann Gerade beirichtig schonmachen älteren…“ Mitarbeitern einge-Schützenhöfer zu folgen, so verzweifelt, weil Der Otto erzählt meinem Mann und Dieselpreise werden niemals mehr ner Bürgermeister Wallner frontal onswillige Zuwanderer“ gekümmert Wahl logizeilen von früher? er das im Auge gehabt. Nun ist zwei Wochen bnach war so schwer verliebt und hättebracht sei Jüngste eine entsprechende Aufklärung es nie mehr bes- Und die Estag ie en! der e Leine der pikante gratusinken.jetzt Die haben sicheinmal zu unserem angreift,auch der profitabel. den früheren Vertrauhabe, es in Wien gäbe vorbei es dutzende, , meinmir vieleganz Mitarbeiter damit. Schon es auf über Nacht lloscherweise Hawiederum vor der istÜbertrittentscheidung von klarerweise ser werden kann“,Zweistellige Mi haben. Geschichte. Oswin Kois,keine so erfahGlückaus. getäuscht. Allesoreden ten vonnenbeträge Altbürgermeister Matthias lierten, kam aber Stimmung einmal war Fritz Grillitsch dürfe das Land Jahr Sie tut mir leid, davon, weil sie sich aber das sei typisch für Voves, so der knapp wesentlicher Bedeutung, weil mög-vor dem sagt einkassieren, 68-jähri-und dass der st Die Sprung Ge- in die Landesregie- auf. Da war die Trauerarbeit wichtifast bald wie invorbei ihrer Kindheit dass das sein wird.bei Ichmir anfeuerte und ihn nun sogar Häupl wenn irgendetwas nicht gut re ich von meinem Allerliebsten, KonradJahr liche Pensionsverluste nur schwerrung,richtsentscheidung ger scheBetroffener. damals noch dann zu Zeiten Stromriese keinen Atomst und Schutz war ja ger. einmal der Chef der Energie gerichtlich hoffe lehnt das nicht, denn sucht. dann Das bleibttut gut, verfolgt. läuft in der Bundespolitik, will von auszugleichen sind … Es ist daher der Das insKapital auf stehe eben ist daher äußerst umWaltraud Klasnic . Er habe damals Netz einspeist, aber sie wissen ja, man kann da Steiermark. Davor war er einer der mir ein bisschen mehr von meinem er nie dabei gewesen sein. so erzählt die Frieda, die auf Konto der Kois’schen Erfolgsl nicht wirklich helfen, sondern kann bereits, Steweag eine Verletzung ihrer Aufkläseinem ist stritten. * verantwortlichen GeschäftsfühHaushaltsgeld. Biro in der Steirerkr schreibt nur versuchen, zu trösten. Bei rungspflichten vorzuwerfen …uns in Zusage der* damals allmächtigen um 30 Prozent Tochter-Gesellschaft In der Steiermark durftedes Gerhard Letzteres stimme in keinem F die einer der Nachbarschaft gibt’s auch eini- steirischen VP-Chefin gehabt, rer weniger geworMan führe sich das Verbunds, Neu isthört imdie Team Stronach der die seinerzeit das FernwärmeDraxler nicht ORF-LanUte aus der Energie-Ste ge türkische* Zuwandererfamilien. dann allerdings im Parteivorstand DasUnd Gericht sah es also als erwiesen den. Auch bei dem vor Augen: Da entFür den Häupl wird dievorschlug, Wahl in Wien Mediziner Wolfgang erbautweil hat. er obersteirische kraftwerk Mellach da haben wir gehört, dass die desdirektor werden, für mark-Zentrale von jemandem, einen anderen ohne Grilan, Ute dass dieTochter Mitarbeiter vom Ar-ganz, versprochenen scheidet derinformieren. ObersWaltraud mit ihrer in die ÖVP-Landeshauptfrau mit Stromhandel zu tun Bunhat. litsch darüber zu Die ist gerade aus kürzlich Wien geeine ganz schwierige Sache, VerAuer, gleich stellvertretender Wie sich jetzt heraus stellt, war die Klasnic zu viel rot und zu viel Türkei gereist sind, weil sie dort den ständlich, sollte das so stimmen, beitgeber, also von Oswin Kois und 7,5-prozentigen te Gerichtshof im kommen und ich hab‘ mich mit ihr hat die Ute weiters erfahren. Aber Milliarden-Investition nicht unbe- desparteiobmann geworden und ein schwarz war. Inder Kärnten wurdeerklärter er Bräutigam ausgesucht haben. der Grillitsch sichbei zuden Klasnics seinem Kollegen Hubert Zankel, imindass ErtragFan bleiben ihm Stronach. dass auf einen Kaffee getroffen. Sie hat Und auch derMusterprozess, Steiermark wird’s von Frank dingt nachhaltig, denn Verbund ORF-Landesdirektor unter Jörg deren Tochter findet auf nichts Verdiensten kaum noch äußerte. Zuge Umstiegs diedabei, Pensinur das dreiTeam Prozent, die Aufklärung dort gutedes Bekannte in der SPÖ und Landtagswahlen im Herbst durch mögli- will ja in Mellach gar keine Wärme Auch Stronach erwarHaider von der FPÖ. In Wien wurde Warum gehe Kois überhaupt per weil sie ja in dieser Welt aufgewachonskasse nichtwarvoll umfassend die PensionsArbeitgeber, cherweise den erstaunte Gesichter in die den mehr und die sind aufund unseren tetweil sichMärz, bei den Landtagswahlen in Vo keinen Strom produzieren. er Informationsdirektor unter Wolftrauert Biro. Franz senziemlich ist. Die sauer ganz freudig aufge überregt, dieobwohl Spielregeln und das Risiko kassen selbst rund Steweag, nicht ausroten und schwarzen RegierungsLandeshauptmann Franz Voves. Er der Steiermark im Herbst viel vom Zu teuer käme das. Nur durch einen gang Schüssel von der ÖVP. Und könnte ihm da sicher die passe sie ihren Bräutigam gar büros geben. derwar Proporz istKlasnic hat mit seiner man müsste erfolgreichen Geschäftsmann, Gerichtsbeschluss, die Energie informiert worden sind. Auch derWeil vier Antwort Prozent für reichend –von die nun wurde den er wieder steirischer geben, rät die Uteder dem S nicht je Aussage, vorher gesehen hat. Wenn dieDenn Frieda gerade Herwig und Hösele ei- Landesdirektor rerkrone-Chefredakteur. Im Ü ich dann daran denke, wie niedergegeredet hat. ja soll bekanntlich abgeschafft stattwarSteiermark integrationsunwillige Zuwanderer nicht mit seinem erwirkt hat,unter muss dem dort roten mitverantwortliche Betriebsrat ihr zuletzt Arbeiten undBasenpulver Pensionisten also Lilly dieser re ner um ihrerzigtausende engstenwird Mitarbeiter . gen Landeshauptmann habe schlagen unsere Jüngste jetzt ist, neun es nur und ins Visier nehmen, vor allem den bekannt geworden ist. ErOswin ist einerKois der Ha trotzdem Wärme geliefert Franz werden. Voves dabei eine Rolle gespielt haben, soRegierungsbüros Wirken Euro dEuaungzurückbeieschlagqualität S r ü f ist, so der Hubert, sicher ein beleseWas damit zum Ausdruck kommt, – ein Charakter dann denke ich mir: Solche Sorgen rat Be d ce noch sieben geben. Wohinwurden. also mit Hoffentlich. Denn sonstWwäre Zorn von Michael Häupl herauf Gegen wenigen, der vorweisen kann, dass es g - Servi un ir ratsunin vermuten die Pensionisten. halten. Bei einem geschädigte rat Be g - Service ner Mann. Kein Wunder, dass er viel hat mirvon kürzlich Josef heutzutage immer seltener haben Dessen die Eltern der jungen Service - Be - der - Beratung den jenen, die da plötzlich keinen beschwört. Sekretär sagteTürkin erBlick nichtder wegen einer möglichen hoauch im Haus Kois kalt.erzählt. ceOswin diesen in dieist, Bilanein/e Richter/ ung - Servi rvice - Berat - Se Gerhard Draxler von seinem die Vorzüge und Nachteile der Dass finden will das Biro-Lob k nicht.überlegen die ExmitarbeiterüberUnd g un rat rvice - Be Se – fragt sich Doch mit seiner fürstlichen Pension hen der der entsprechende Voves habe nochBelege nie Arbeitsplatz Politgage nun in die Politik einbisUte, heute, undDemokratie, zen der Gesellinmehr am haben? Landesgericht das passende Wahl- Job als Journalist was verstehen Ende nehmen. Er meint damit a Und stellt noch istaufgrund nicht mit Zuwanderern zu gehabt, der der Herwig. gestiegen ist. der Und Pensollte wirklich – manche sogar voneines 17.000 Schriftstücke antun die Korruptionsschafter Graz musswollen und alle jene Besseren recht philosophiert. Doch einmit einem hoffentlich nicht erden Sack vo mal klar, wer von den neun Landessolle einmal nach Wien kommen, einmal „sauer sein“, dann wird ihm Euro im Monat wissen – könnte er er ein Problem zu haben, mit belehrt hat, die ihn in der jeweiligen Energie-Steiermark-Inserate staatsanwaltschaft zu übermitteln. scheint sionskasse – das einer umstrittenen räten übrig bleiben wird. Und damit damitDas er wisse, ermir redet. Aus erhoffentlich sein eigenes Basenpulver sich ja auch eine Heizung mit erneuPhase jener politischen GruppiedemUnterlage innerparteilichen demokratidie zigtausenden Euro dafür, we letztewovon Mal hat ja Frieda sind eben Banken, von Seiten Pildnerzugeordnet haben, die gerade schen Umgang. Der Hubert denkterbarer da rung die Krone imund Laufe der letzten z zählt, dass der Jochen will sich jetzt noch niemand wirklich der sicheren Entfernung darüber helfen, Tiefschläge schwer VerEnergie leisten. Man muss wissen, dass es grundsätz- des Betriebsrats fest, Versicherungen Steinburg, Präsident an die Zeit zurück, als Klasnic einhalb einsackeln kon beschäftigen, hat uns der Herwig bei we- dort an der Macht war oder ist. dauliches zu schwadronieren – das habeder denSteiribesserJahre zu überstehen. lich zwei Modelle bei den Pensions-gen dass die Klage für die und ätzt GroßunterIndustrie, nach Wien Energie Steiermark gewaltig die Ute weiter. Aber wer weiß * der letztender Pokerrunde erklärt. Jetzt Häuplschen ungemein sauer gemacht. Au-gehen kassen gibt. Die leistungsorientierte berechtigten Forderungen zu spät nehmen – wurde im Rahmen Ge- hat der Nach soll und dort als Nachfolger von In- Zoff mit Gerhard Hirschmann und die Ute,der vielleicht Das wär‘s, bis zum nächsten Mal, ßerdem, so der Sekretär vom Häupl, kommen einmal die GemeinderatsVeit Sorger Herbert Paierl spieleine ähnlich lock dustriellen-Präsident ger von Variante verpflichtet den ehemaligen erfolgt sei. hatte. Eine Hösele reine Ermessensentrichtsprozesse erkennbar, dassKois diese wird’s Biro bei den Gemein- Eure wahlen dann die obers- In Leoben würdevorgesehen der Voves immer so tun, ist. Nachschusspflicht Und diealsFrieda Christoph Chefredakteur der Lilly te und in dieserwollen Auseinandersetzung Hand beim we Arbeitgeber zur scheidung, aus Sicht der Pensionisfür ,ihr Gesellschaftskapital auchGeldausgeben, in deratswahlen für die zeigt SPÖ immer eine böse ten Funktionäre der Parteien darüber würdemeinte er in der Politik nichtwäre ganzerinneben noch, damit Steirerkrone, wieder, so darum geht, vor allem für sich eine wichtige Rolle. Heute bezeich-

Ex-Chefs im Visier von Steweag-Pensionisten

Das böse Erwachen kam dann für viele Ex-Steweag-Mitarbeiter in der Pension – beginnend im Herbst 2007 –, als gravierende Verluste eintraten und zum Beispiel statt 1.500 Euro Zusatzpension nur noch 800 Euro von der Pensionskasse überwiesen wurden. Die geschockten Pensionisten wandten sich hilfesuchend an die AK. In einem Musterprozess bekam der klagende Pensionist dann in allen Instanzen, bis zum Obersten Gerichtshof, Recht, die Steweag musste 2010 an ihn rund 40.000 Euro nachzahlen. Im Urteil (9 ObA 124/09i) heißt es unter anderem: … Unter der Überschrift „Wie sicher ist meine Pension?“ findet sich der Hinweis, dass die Ansprüche durch das vorhandene Vermögen in der Pensionskasse, das entsprechend der gesetzlichen Vorschriften veranlagt ist, abgesichert sind … In dieser Broschüre fehlt sowohl ein Hinweis auf die Möglichkeit auch von negativen Kapitalmarktentwicklungen und dadurch bedingten möglichen Pensionskürzungen als auch ein ausdrücklicher Hinweis auf ein beim beitragsorientierten Pensionskassensystem bestehendes Veranlagungsrisiko … Das Erstgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass diesen Aufklärungs- und Informationspflichten nicht entsprochen worden sei …

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KLIPP Feb 26

von Kapital, damit die auszuzahlen- ten. Doch sie hatten und haben nicht einer Zeit Dividenden erhielten, wo dem gut vernetzten Fritz Grillitsch, net er sich selber als „Wut-Bürger“, habe ich der Ute bei der letzten Ta- Person guten Wind zu mach de Firmenpension in der Höhe eini- das Geld – zigtausende Euro – für die die Pensionisten Verluste hinnehmen dem Bauernbundpräsidenten, der wegen der stärker werdenden Poli- rock-Runde beim Diskutieren am Denn viel will der Tarock-Ru germaßen gesichert bleibt. DenaufSte-tikverdrossenheit nächsten Instanzen. ranghöchste steirische Vertreter zugehört, … dass er von nicht einfallen, als die Ute dan in Österreich, und Nebentisch mussten weag-Pensionisten wurde zumschließt sich dem Kreis jener an, die der Steiermark noch immer wirklich fragt, was dem Kois so alles ge dem Wiener Parkett. In dererst steirischen ÖVP, so erzähltbewusst, die Frieda, wenig weiß. Er kommt Wien und zum sogar ein Volksbegehren genanfangs sei. Da fielen Zeitpunkt der Verluste dassdagegen Besonders delikat: In einem Prozess Und das aus führt zurück ge- dann Begriffe waren Funktionäre arg gealten Sinn Steweag-Chef Schon pikant. Oder per- ist ein Bürgerlicher Murkraftwerk und Photovoltaikfür sie ein die „beitragsorientiertes Mo-überlegen. gab ein Pensionskassenangestellter nanntenimehemaligen als sie nun lesen mussten, vers. Oder auch zum Schmunzeln. des Wortes, tut sich schwer mit neu- lage auf der Firmenzentrale. D dell“schockt, gilt. Das Unternehmen hat keine zu Protokoll, dass auf Wunsch der Oswin Kois. Er und seine Betriebsräte dass der Grillitsch sich von einer Hösele äußerte sich in den Medien en Entwicklungen. Daher gefallen diese Projekte sollen schon die Nachschusspflicht. Im KleingedruckSteweag der höchstmögliche Veranwürden ihreschmeiFirmenpension nicht gebracht hab Stunde auf die andere total aus der im Sinne auch Typen, die ihm wie: „Irgendwann werden ihm gänger auf Schiene ten der Unterlagen, die sie in der Penlagungserfolg für die Berechnung der über dieses verlustreiche Modell bePolitik zurückzieht. Es waren auch die Regierungsparteien von uns cheln und ihn als einen der Großen sionfür dann erhalten haben, ist festgezukünftigen Pensionskassen-Pension kommen, Pensionisten. zum nächsten Mal, ihn die Aufregungen so arg, dass hören.“ im Landevermuten darstellen. dieBis Aber er selbst hat nicht gut und Wichtigen verlasse vieler indass Grazein bekanntlich wegen HerzMit Oswin und die Dinge richtig Bei ana- einer halten, Kapitalverlust von biszugehört angenommen wurde. Va- Kois Wie heißt esder doch: … im Fotolabor für Ausarbeitung, Fotobücher, … bei allem was Computer betrifft: Reparieren, Eure Li problemen ins möglich Krankenhaus musals ermit im Regierungsbüro in leicht zu 100 Prozent Fir-lysiert, riante einem geringeren Erfolgkompetenteste Der klugeManager die Passbilder, Video-Digitalisierung und als ist, Shop die Ersatzteile, Aufrüsten und maßgeschneiderte ste. Alle, mit denen die Frieda über der Grazer Burg die Fäden gezogen große Bühne, streut Biro dem Nochfür grazcamera.at Konfiguration menpension bis auf null zurückgehen – etwa 3 Prozent – hätte die Steweag Mann baut Grillitsch gesprochen hat, waren hat. Denn sonst wäre die Landtags- Energie-Steiermark-Chef Rosen. Service -traurig, Beratung -der Service - Beratung -2005 Service -mehr Beratung - Service Beratung - Service - Beratung - Service - Beratung kann. hätte den Übertrag Kapital an die Klasnic Das-Penzeugt vor. schon von wirklicher fast„Niemand weil Obersteirer wahlwesentlich für Waltraud der auch Firmenpension-Anwartschaft sionskasse überweisen müssen; sie zu einem Desaster geworden, Sachkenntnis, lästert die Ute. Was in den anderen Parteien viele innicht KLIPP Februar 2015 29 eine Pensionskasse unterschrieben, sparte sich damit viele Millionen. „Wir hätten wir das damals gewusst, wä- wurden massiv getäuscht“, verweisen KLIPP November 2 26 ren wir darüber informiert worden“, die Betroffenen auf die von Oswin wurde in den späteren Gerichtsver- Kois und seinem Kollegen Hubert Zankel unterschriebene Broschüre. fahren argumentiert.

Wir sind für Sie da

Nach dem gewonnenen Musterprozess gab es weitere Gerichtsverfahren, in denen den Klägern prinzipiell Recht gegeben wurde. Dann jedoch kam der Hammer: Durch eine Aussage und eine Unterlage von Betriebsratsseite sah es das Gericht als erwiesen an, dass die Ansprüche bereits verjährt wären, die Klagen zu spät erfolgten. Wiewohl die Pensionisten auf Rat der Arbeiterkammer und nach deren Ansicht rechtzeitig – also innerhalb von drei Jahren – die Klage

Heute lässt sich nach Berechnungen und auch praktisch beweisen, dass die Verluste gegenüber der Firmenpension bereits 50 Prozent ausmachen. Denn es gibt etliche Steweag-Mitarbeiter, die dieses Anbot nicht unterschrieben haben. „Ich bin

April 2015

Fotos: Heimo Ruschitz

Im Herbst 1998 traten Oswin Kois und sein Kollege Hubert Zankel an die Mitarbeiter heran, die angesparte Pensionsanwartschaft für die spätere Firmenpension einer Pensionskasse zu übertragen. Viele – nicht alle – unterschrieben das Anbot, versprach es doch jährlich eine Verzinsung von 7,5 Prozent.

vom en, höre ich lgebeutelschung geb einstdtg einde skanda ’s Überra Kois in der Sta em so der Herr dort in der ungenesei, beraten, wie ger- Wer Max, der Estag gel nen Kreis Dem klarerweise e neuesgBür hen. leic in einem klei Hu e-eitet.tenWeil es ein bert. sein ligen „Ch und ma he . die der arb en s ehe suc so en soll das o, steh dem des Grünen- E heu hat weiter geh h immer leid tut, nglos Bir t, die mitesichts pol sten Reihe . Die Frieda . imd Pils noc en Schlag g- und kla listen gibdenke ang der vorder und hatwortlich sein Leo ann schmutzig vereant geht ja in als* so san rete -Gefolgsm ehFre mit seidie mit sie abt tal ag sei r dam gut an ne fron h und nde jekt auc fin“ r Büh it Pro SPÖ te noc n llne gehört, dam Und die Est lior Wa llitsch der Bauernkale ich weieln er? ß nicistht, was istefrüh politische s Gri r wie dem ihr Bürgeren mevon , kenne kein der meHä das zu Mil , upl Reg Auf den r, trau ge von ein ht, als eb60e Ver elli nic lten neist der ÖVP aus undsich dieser te, dem ner ß tea erli weider i- zeil denfitafrüh ihrem . Zw in All Ich hun belere hät gar Er, nn und r für der Wahl log reift,auc es, wo sste. 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nsere Kollegin Lilly Lotterblume ist der Auslöser für den wenig erfreulichen Bericht. Sie plauderte in der letzten Ausgabe auch darüber, dass sich Oswin Kois, der ehemalige Steweag- und Energie-SteiermarkChef mit seiner Pension jenseits von 15.000 Euro brutto leicht tue bei Preisschwankungen. Kaum war das Magazin am Markt, meldeten sich in der Redaktion Mitglieder einer Gruppe von ehemaligen SteweagMitarbeitern, die gar Unglaubliches erzählten und dokumentierten.

Fotos: Heimo

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HINTERGRUND

Graz, Stadt der Volkserh Bis vor 70 Jahren, dem Kriegsende 1945 Der dreiwöchige Propagandawahlkampf für die Volkserhebung am 10. April 1938 wurde in Graz sehr intensiv und unter Aufbietung höchster NS-Funktionäre geführt. Den Höhepunkt der NS-Kampagne bildete der Besuch Adolf Hitlers. 300.000 Steirer umjubelten ihren Führer.

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n den Hallen der Weitzer Maschinenfabrik gelang es ihm, am 3. April 1938 die dort in großer Zahl versammelten Zuhörer auf die bevorstehende Volksabstimmung einzuschwören. Am darauffolgenden Palmsonntag 1938 sprachen sich 99,65 Prozent der Grazer für den Anschluss aus. Die Gegner des Regimes waren bei der Volksabstimmung nicht stimmberechtigt. Am Morgen des 12. März 1938 überschritten die deutschen Truppen die bayrisch-österreichische Grenze. Bereits am 19. März wurde der Grazer Hauptplatz zu Ehren des Führers in Adolf-Hitler-Platz umbenannt. Am 25. Juli 1938 gedachte man in Graz der nationalsozialistischen Helden des Juliputsches 1934 und benannte die schönsten Straßen und Plätze nach ihnen.

Wichtige Plätze und Gebäude der Nazis Gaupropaganda- und Gaupresse­amt Vor allem das Gaupropaganda- und das Gaupresseamt hatten auf die öffentliche Meinung Einfluss zu nehmen. Beide Ämter befanden sich in der Parkstraße 1. Zusätzlich wurde die Süddeutsche Verlagsgesellschaft in Graz angesiedelt, die die Presse mit Nachrichten und Bildmaterial zu versorgen hatte. Annenhofkino Das Hauptpropagandainstrument in den Kinos vor und nach dem Anschluss bildeten die gleichgeschalteten Wochenschauen. Nach dem 12. März gab es die „Deutsche Wochenschau“. Das größte Kino war damals das Annenhofkino. Ab 19. März wurde dort der erste nationalsozialistische Monumentalfilm, nämlich Leni Riefenstahls „Triumph des Willens“, gespielt.

April 2015

Reichsrundfunk GmbH 1938 erwarb Franz Huber das FerrySchlössl in der Zusertalstraße; er gab es dem Reichsrundfunk zum Ankauf weiter. Volksbildungsstätte Graz In den Räumlichkeiten der Urania entstand die Volksbildungsstätte, deren Kurse ebenfalls darauf abgestimmt waren, die Menschen für den Nationalsozialismus zu gewinnen. Bereits in der Zwischenkriegszeit gab es neben einem gemäßigten einen sehr deutsch-national eingestellten Flügel innerhalb der Urania. Der damalige Leiter des Institutes, Dr. Fritz Gernot, organisierte bereits im April 1933 eine getarnte Geburtstagsfeier für Hitler. Die Grazer Universität An der Grazer Universität wurde sehr früh deutsch-nationales Gedankengut verbreitet. Bereits vor dem Anschluss durften die ersten drei Bankreihen in den klinischen Hörsälen nur von arischen Hörern besetzt werden (laut Aushang der Deutschen Studentenschaft). Für inländische Juden galt ein Numerus clausus. Viele Professoren waren aus rassischen oder staatspolitischen Gründen zu beurlauben. Die Grazer Universität hielt sich streng an diese Richtlinien. Für die Inskription war nun der Ahnennachweis vorzulegen, das Personal von politischen Gegnern und „rassischen Fremdkörpern“ zu säubern. Steyr-Daimler-Puch AG Werk Schon mit dem Einmarsch der Hitlertruppen in Österreich bestand der Plan, Flugzeugmotoren für die Rüstungsindustrie herzustellen.

Grazer Thalerhof Noch im März 1938 wurde für die Fliegerhorste Zeltweg, Aigen und Graz-Thalerhof die Errichtung deutscher Horstkommandanturen befohlen. Am Militärflughafen Graz-Thalerhof wurde die Sturzkampf-Gruppe I/68, kurz Stuka-Geschwader genannt, aufgestellt. Fürstbischöfliches Palais Das nationalsozialistische Regime richtete sein Hauptaugenmerk auf das fürstbischöfliche Palais und auf Fürstbischof Stanislaus Pawlikowski,

der als Gegner der NS-Ideologie galt. Am 13. März 1938 drangen Nationalsozialisten in das Palais ein und nahmen Pawlikowski gefangen. Er war und blieb der einzige regierende Diözesan­ bischof im so genannten Großdeutschen Reich, der eingesperrt wurde. Barmherzigenkloster Nach dem Anschluss an Deutschland wurden der katholischen Kirche alle Klöster weggenommen. Im Kloster der Barmherzigen Schwestern in der Mariengasse befand sich bis 15. Juni 1941 ein Frauenlager.

Gut organisiert: Volkserhebung und Begeisterung für Hitler Nach Bekanntgabe der Berchtesgadener Ergebnisse am 19. Februar und der Reichstagsrede Hitlers am 20. Februar 1938, die vom Österreichischen Radio übertragen wurde, setzten in den meisten Orten der Steiermark Demonstrationen und NS-Kundgebungen ein. In Graz verbrüderten sich die Demonstranten mit dem Militär. Viele trugen Hakenkreuzbinden, sangen deutsch-nationale Lieder und grüßten mit „Heil Hitler“. Die Rede Schuschniggs vor der Bundesversammlung am 24. Februar, die mit Lautsprechern vor jedes Rathaus des Landes übertragen worden war, bildete den nächsten Anlass für die spätere Bezeichnung „Graz – Stadt der Volkserhebung“: Tausende Nationalsozialisten hatten bereits eine Stunde vor der angekündigten Kanzlerrede den Hauptplatz besetzt. Der damalige Grazer Bürgermeister, Hans Schmid, wurde genötigt, die Hakenkreuzfahne zu hissen. Während der Kanzlerrede wurden lautstark das „Horst-WesselLied“ gesungen und Kundgebungen veranstaltet. Diese Störaktionen sollten verhindern, dass Schuschniggs Rede von den Anwesenden verstanden werden konnte.


Gestapo-Gefängnis Im Gestapo-Gefängnis Paulustor waren vor allem Gegner des Regimes inhaftiert. Starb jemand an den Folgen der Verhörpraktiken, wurde üblicherweise von den Behörden „Selbstmord in der Zelle“ als Todesursache angegeben. Gefängnisanstalt Karlau In die Karlau wurden vor allem politische Gegner des Regimes überstellt. Von 1938 bis 1945 waren in diesem Gefängnis etwa 36.000 Menschen

Foto: Heimo Ruschitz

Die von Erzherzog Johann gegründete Montanuni Leoben entwickelt sich in den vergangenen 175 Jahren zu einer österreichischen Vorzeigeuniversität mit Weltruf und nunmehr knapp 4.000 Studierenden aus allen Kontinenten. Dieses große Jubiläum wird von 1. bis 3. Oktober gebührend gefeiert – mit großer Bergparade in der Stadt, „Tag der offenen Tür“, Vorträgen, Symposien sowie Konzerten.

Die neue original steirische Kürbiskernöl-Flasche schützt die erstklassige Qualität von Steirischem Kürbiskernöl g.g.A. noch besser. Und sie gibt Sicherheit, dass nur Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. drinnen ist. Die neue Flasche erscheint im modernen, eleganten und schlanken Outfit, obwohl sie aus dem bauchigen steirischen Ölkürbis hergeleitet ist.

Montanuniversität Leoben

LR Bettina Vollath, Polizeidir. Josef Klamminger, Rektorin Elgrid Messner, LAD Helmut Hirt, Univ.-Prof. Bernd Schilcher und LR Christopher Drexler (v.l.)

Der Begriff „Integrationsunwilligkeit“ hat seinen Erfinder in Landeshauptmann Franz Voves. Er verlangt in solchen Fällen auch Maßnahmen zu setzen. Nun gibt es als Folge einer dringlichen Anfrage im Landtag eine neue „Integrationskommission“, die ihre Vorstellungen präsentierte. Je zwei loyale Fachleute eines roten und schwarzen Landesrats bilden den Kern der neuen Kommission. Ihr Leitfaden soll bis Oktober stehen.

Foto: Landesmuseum Joanneum/Bild- und Tonarchiv

Christina, Goni und Arta lebten seit vielen Jahren im Kinderdorf in Stübing. Die beiden Schwestern Goni und Arta kamen bereits 1998 ins SOS-Kinderdorf in Stübing, nachdem sie ihre Eltern verloren hatten. Christina kam 2 Jahre später ins Dorf. Im Laufe der letzten Jahre haben die Mädchen ihre Lehren als Restaurantfachfrau, Werkstofftechnikerin und als Holztechnikerin abgeschlossen. Der erst im Oktober 2014 gegründete „SIClub Graz Rubin“ unterstützt das Trio beim Start in ein eigenständiges Leben.

Flughafen-Direktor Gerhard Widmann mit Birgit Reischl (Marketing SWISS)

SWISS hebt in Graz ab

Graz-Zürich wird einmal täglich mit einer Fokker 100 von Partner Helvetic geflogen. Für die Fluggäste ab Flughafen Graz sind damit viele Umsteigeflüge im Netz der SWISS noch besser erreichbar. Die neuen Flugzeiten ermöglichen sehr gute Anschlüsse nach Athen, Nizza oder Rom, nach Delhi, Miami und New York. Die Flugzeiten: ab Zürich: 09.00 Uhr; ab Graz: 10.45 Uhr

Offensive gegen ­„Integrationsunwillige“

SI-Club Graz Rubin hilft

Der Führer in Graz: Aus dem „Hauptplatz“ wurde der „Adolf Hitler Platz“.

Modern, schlank und elegant

Foto: A. Witek

Luftschutzstollen im Schlossberg Insgesamt wurden 6.300 Meter Luftschutzstollen mit 20 Ausgängen ausgebrochen. Für die Zivilbevölkerung standen 17 Stolleneingänge zur Verfügung. Die SS-Ärzteakademie war in Graz am Rosenberggürtel 12, in der Landes-Taubstummen-Anstalt, angesiedelt. Dort gab es Unterdruckversuche mit Patienten; aus 21.000 Meter Höhe wurden Absprünge aus dem Flugzeug simuliert. 70 bis 80 Menschen kamen ums Leben, zum Beispiel durch Abspritzen von tödlichen Substanzen ins Herz. Sinti und Roma wurden absichtlich mit Gelbsucht- und Fleckfieber-Viren infiziert. Die Wirksamkeit von Giftgasen wurde ausprobiert. Menschen wurden ermordet, weil ihre Skelette besonders interessant für die Reichsuni in Straßburg gewesen sein sollen. Häftlinge wurden in Eiswasser gestellt, und man schaute, wie lange sie das aushalten. Hauptverantwortlicher dort war Dr. Hans Bertha, auch für die NS-Euthanasie-Programme. Er war auch Leiter des Steinhofs und T4-Gutachter. Bertha wurde im Jahr 1954 außerordentlicher Universitätsprofessor in Graz, leitete von 1960 bis 1963 die Psychiatrie in Graz bzw. die Neurologische Klinik am LKH Graz.

v.l.: GF Andreas Cretnik (Steirisches Kürbiskernöl), Produzent David Kern, Vizepräsidentin Maria Pein, Obmann Franz Labugger und Produzentin Romana Vehovec-Huhs

Foto: Foto Fischer

Synagoge In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, in der so genannten Reichskristallnacht, wurden in Graz die Synagoge am Grieskai, die Zeremonienhalle am Wetzelsdorfer Friedhof sowie die Schule und die Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde von SA- und SS-Truppen zerstört. Bereits zu Jahresende 1939 waren die Steiermark und Graz „judenrein“.

Militärschießplatz Feliferhof Eine halbe Gehstunde von Wetzelsdorf entfernt, Richtung Hitzendorf, liegt jener Militärschießplatz, den die SS und die Gestapo ab 1941 zum Vollstrecken der Todesurteile benutzten.

v.l.: Montanuni-Rektor Wilfried Eichlseder, Universitätsratsvorsitzende Waltraud Klasnic und Gustav Strauss (Winzer des Jubiläumsweines)

Foto: gepa pictures

Zollfahndungsstelle für Sühneabgaben Ein wesentliches Ziel der nationalsozialistischen Machthaber war es, das Vermögen jener Juden, die um Auswanderung ansuchten, einzuziehen. So mussten die Auswanderungswilligen zuerst Reichsfluchtsteuer und Judenabgabe zahlen, ihre Wohnungen aufgeben und Vollmachten über ihre Bankkonten erteilen. Alles, was sie dafür bekamen, war ein Pass, mit dem sie innerhalb von 14 Tagen das Land verlassen mussten, andernfalls drohte das KZ.

inhaftiert, 8.000 wurden hingerichtet. Am 19. Februar 1945 fielen 21 Bomben auf das Anstaltsgebäude. Die Anstalt wurde zu 70 Prozent zerstört. 108 Insassen, 13 Justizwachebeamte, ein Hilfspolizist, ein Angestellter und 2 Werkmeister der Puchwerke wurden getötet.

Foto: LK/Kristoferitsch

MAIL

h ebung Auffanglager Die Schwitzermühle in der Körösi­ straße 17 und das Schweizerhaus am Hilmteich waren neben anderen als so genannte Auffanglager für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter vorgesehen.

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Prost! Destillerie Bauer

Geschäftsführer Hans-Werner Schlichte freut sich – wieder in Graz – über den ­World Spirit Award „First Class Distillery“ in Dänemark. Neben einer großen Ausbeute an Silber-Medaillen gab’s Gold für den ­„JagerTee“ und für den „Angostura-Rum“.

FH Joanneum: Neuer Weg

„Wir sind als Hochschule verpflichtet, auch Berufsberatungsaufgaben zu übernehmen. Der neue Master-Studiengang Content Strategy ist ein Beleg dafür“, betonen Rektor Karl Peter Pfeiffer und GF Günter Riegler. Webdesign allein ist zu wenig, die FH wird zum Anbieter von Content Strategy für künftige Studenten. Die Kosten für den neuen Auftritt belaufen sich auf 240.000 Euro.

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WIRTSCHAFT

Neue Wiener Werkstätte liefert ins UNO-Hauptquartier nach New York

Fotos: KAPO Neue Wiener Werkstätte

Die Polzhofers (v.l.): Karl-Hans, Stefan, Karin mit ihrer Mutter und LR Buchmann

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s ist weltweit sicherlich eines der bekanntesten Bauwerke – das UNO-Headquarter in New York City, das in die Jahre gekommen nun mit vielen Millionen Dollar frisch renoviert worden ist. „Wir sind stolz und freuen uns mit unseren Mitarbeitern darüber“, sagt Stefan Polzhofer, Geschäftsführer der Neuen Wiener Werkstätte und Kapo-Gruppe mit Sitz im oststeirischen Pöllau. Denn das Austrian Café im UNO-Hauptgebäude ist mit Möbeln, sprich Tischen und Stühlen, ausgestattet worden, die aus Pöllau kommen. Die in New York lebende österreichische Architektin Bettina Zerca hat gemäß der österreichischen Kaffeehauskultur das Design entworfen – mit viel Liebe zum Detail. Alles wurde im Werk in Pöllau produziert – aus hochwertigen Roh-

stoffen und unter Einhaltung strengster Umweltauflagen – und dann über den Großen Teich geschickt. So sind die USA: Erst nach einem gründlichen Sicherheitscheck durfte man mit den Einrichtungsarbeiten im UNO-Hauptquartier starten. Zurzeit sind Kapo-Monteure dabei, die Möbelausstattung des österreichischen Pavillons auf der Expo in Mailand zu montieren, deren Eröffnung im Mai ja knapp bevorsteht.

Im Mittelpunkt stehen die Leistungsstärke steirischer Unternehmen und deren Wertschöpfung mit einem besonderen Schwerpunkt, was die Mitarbeiter betrifft.

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„Unser Familienunternehmen ist seit 1927 spezialisiert auf die Herstellung hochwertiger Produkte aus Holz“, so Karin Polzhofer, verantwortlich fürs Marketing. „Zum einen produziert unser Unternehmen Kapo-Fenster und -Türen und unter der Marke Neue Wiener Werkstätte fertigen wir Möbel und Polstermöbel an. Da gibt es viele Projekte für namhafte heimische und internationale Unternehmen, aber auch private Villen und Yachten von Oligarchen, türkischen Konzernchefs und wohlhabenden arabischen Familien.“ Ein Auszug aus der Referenzliste: Reichstagsgebäude Berlin, Weingut Georgiberg, Kunsthistorisches Museum Wien, UFA Congress Hall (Russland), Sprüngli Lounge (Flughafen Zürich), Hotel Nationalpark Illmitz, Skilounge Serfaus, Arcotel Hotel Onyx (Hamburg), Hotel Adlon (Berlin), Seminarhotel Retter, Ölmühle Fandler.

Hergestellt werden die Produkte im oststeirischen Naturpark Pöllauertal, von qualifizierten Facharbeitern, aus hochwertigen Rohstoffen und unter Einhaltung strengster Umweltauflagen. Stefan Polzhofer, Geschäftsführer in vierter Generation: „Wichtig ist uns dabei die enge Zusammenarbeit mit internationalen Architekten und Topdesignern, gepaart mit einer hohen handwerklichen Qualität. Damit leben wir die Philosophie der historischen Wiener Werkstätte weiter.“

Videos zu unseren Reportagen „Vom Schöpfer zum Wertschöpfer“ auf unserem Youtube-Kanal „Steiermarkmagazin KLIPP“


WIRTSCHAFT

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… an Granit die Zähne ausbeißen

Foto: Planai Bahnen/ikarus.cc

Fast still und leise sind die Steirer unter die Top 10 in Österreich aufgestiegen

Günther Lederhaas – unter seiner Führung ist das steirische Unternehmen Granit von 600 auf 2.300 Mitarbeiter in den letzten Jahren gewachsen: „Wir werden jetzt auch in Wien registriert.“

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uch die Big Player – wie die Strabag oder die Porr – mussten bei der Vergabe von Großprojekten in Österreich schon „auf Granit beißen“. Die aus Graz kommende Granit GmbH hat den Mitbewerbern die Auftragssuppe ordentlich versalzen und ist als Bestbieter zum Zug gekommen. „Wir werden jetzt schon wahrgenommen“, stapelt Granit-Chef Günther Lederhaas tief. Als er im Jahre 2009 als Mitgesellschafter die Chefstelle in der Firmenzentrale in Graz in der Feldgasse 14 übernahm, musste die Lohnverrechnung die Gehaltszettel von 600 Mitarbeitern bearbeiten. „Meine Vision damals waren 2.000“, so Günther Lederhaas – mit der Statur eines Marathonläufers, Sportlers, die ja als zäh und ausdauernd gelten – im Klipp-Gespräch. Gegenwärtig beschäftigt Granit sogar 2.300 Mitarbeiter. Ohne viel Wind zu machen, führten Lederhaas und sein

Team in den letzten fünf Jahren Regie bei der Übernahme von zum Teil insolventen Betrieben, aber auch deren Aufträgen. Und dann wurde das „Granit-System“ darübergestülpt. In großen Firmen ist es noch heute so, dass der Erste plant, der Zweite abwickelt und der Dritte abrechnet. Mit einer jungen, dynamischen Manager-Riege hat Lederhaas mit dieser Tradition längst aufgeräumt. Bauarbeiter-Chef Beppo Muchitsch dazu: „Granit ist bei den Angestellten schlank und bei den Bauarbeitern breit aufgestellt.“ Die jüngste Fusion mit Granit war mit 1. April Pichler Bau aus Straß mit 40 Mitarbeitern. Regionale Standorte und Stützpunkte sind Teil der Firmenphilosophie. „Weiters“, so Lederhaas, „ist unser Erfolg auch darauf zurückzuführen, die richtigen

Leute am richtigen Ort einzusetzen. Natürlich mit den modernsten Betriebsmitteln.“ Den größten Zuwachs gab es mit der Übernahme der Firma Klöcher Bau, die früher der Alpine gehörte. Sie arbeitet mit ihren 200 Mitarbeitern als Spezialunternehmen im Tiefbau und hätte ursprünglich dem Salzburger Konzern Hinteregger einverleibt werden sollen. Dies scheiterte aber, so heißt es, an der Bankenfinanzierung. Gestärkt hat die Granit auch die Strategie und Überlegung der Gesellschafter, vorerst keine Dividenden auszuschütten, sondern die Gewinne im Unternehmen zu lassen, um die Finanzierungskraft zu stärken. Auch der als Investor bekannt heikle Hannes Androsch ließ sein VivamayrResort in Altaussee von Granit – es war noch dazu eine extrem knap-

Foto: Heimo Ruschitz

UPC Arena Graz

MP09 in Graz

pe Bauzeit – errichten. Sein Eindruck: „Das sind alles Profis, wo keiner den Boden verliert – trotz der Erfolge.“ Günther Lederhaas und seine Manager sind ständig auch selbst auf den Baustellen unterwegs, sind aber auch mit von der Partie, wenn’s um ein Bier (nach der Arbeit) und eine Bauarbeiterjause oder eine Gleichenfeier geht. „Ich bin seit 30 Jahren bei Granit“, macht Lederhaas klar, dass ihm niemand auf einer Baustelle ein X für ein U vormachen kann. Vor Jahren hat Granit auch in Ungarn und Rumänien nach Projekten Ausschau gehalten, aber das ist Geschichte. „Wir konzentrieren uns zurzeit nur auf Österreich.“ „Der Umsatz“, so Lederhaas, „liegt bei 600 Millionen Euro. Umgerechnet sind das 2 Millionen Euro, die wir am Tag verbauen. Wenn man bedenkt, dass ein Einfamilienhaus 300.000 bis 400.000 Euro kostet, dann sind das sechs solcher Häuser am Tag“, versucht er diese Größenordnung bildlich zu machen. Aber wie weit will die Granit noch wachsen? Günther Lederhaas: „Das Wichtigste für uns ist jetzt einmal, dass wir den 2.300 Beschäftigten einen sicheren Arbeitsplatz bieten können und dass wir mit dem eigenen Nachwuchs unsere Zukunft absichern möchten. 120 Lehrlinge sind ein Beweis dafür, dass wir das auch ernst nehmen.“

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SPOTS TIERE

Das Ferkel und die Boxerhündin

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er Puggys Geschichte kennt, würde vielleicht erwarten, dass die Boxerhündin nur einen kurzen Blick auf ein mutterloses Tierjunges werfen müsste, um sich sofort in die Büsche zu schlagen. Schließlich hat sie in der Vergangenheit unter grauenhaften Bedingungen in einem walisischen Massenzuchtbetrieb gelebt, wo sie als Gebärmaschine missbraucht wurde. „Sie vegetierte praktisch in einem Verlies vor sich hin“, erzählt ihre jetzige Besitzerin Wendy Valentine. Die Hündin hatte mehrfach Welpen geworfen, die von der Züchterin anschließend verkauft wurden. (Der Betrieb wurde später geschlossen und die Besitzerin wegen Tierquälerei bestraft.) Hätte die Hündin ein Tierjunges mit dieser Art von schwierigem Leben assoziiert, hätte ihr das niemand vorgeworfen.

Fotos: Jenny Brooker/Glen Afric Films.

So tickt Puggy aber nicht. Sie verschenkt freigiebig ihre Liebe und hegt keinerlei Groll gegen den Geruch von Neugeborenen, der früher für sie mit dem Gestank nach Abfall und Dreck verbunden war. Vielleicht ist sogar ihr altes Leben der Grund, weswegen sie zu einem so großzügigen Wesen wurde. Sie kennt Not und Entbehrung aus eigener Erfahrung und will nicht, dass irgendein anderes Tier leidet.

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Als ein winziges Ferkel in ihre Welt im Hillside Animal Sanctuary trat, verfiel Puggy daher im Nu in den Mutter-Modus, als wäre in ihrem Inneren ein Schalter umgelegt worden. Und das elternlose Schweinchen war mit einem Mal kein Waisenkind mehr. Das Kleine heißt Tabitha. Als Winzling hatte man es neben einer Straße gefunden, wo es wahrscheinlich von einem Laster, der Richtung Schlachthof fuhr, gefallen war. „Vielleicht hat die Mutter sie ja direkt auf dem LKW geboren“, meint Wendy, „und die Kleine ist durch den Lattenrost gefallen.“ Sie war wirklich klitzeklein und hätte ohne die schnelle Rettung sicher nicht lange überlebt. Aber sie wurde gerettet und zum Aufpäppeln zu Wendy nach Hillside gebracht. Hillside ist ein durchaus anspruchsvolles Tierasyl. Bei der Eröffnung umfasste es lediglich zwanzig Morgen, inzwischen aber hat es sich auf 450 vergrößert und beherbergt etwa zweitausend Tiere – wobei die ganz jungen in Wendys warmer, trockener Küche Vorzugsbehandlung genießen.

„Bei uns herrscht ein ständiges Kommen und Gehen von Lämmern und Ferkeln, denen ich auf die Sprünge zu helfen versuche, und auch meine Hunde gehen hier ein und aus. Es kommt also zu vielen Begegnungen.“ Die zwischen Puggy und Tabitha jedoch sei wirklich etwas Besonderes gewesen, meint Wendy. Puggy habe sich von Tabitha sofort angezogen gefühlt und das Schweinchen andauernd beschnüffelt und geküsst. Auch danach verhielt sie sich überaus fürsorglich gegenüber Tabitha – einmal biss sie sogar einen Besucher, der dem Schweinchen einen spielerischen Klaps verpasst hatte. „Ich konnte es nicht fassen!“, schmunzelt Wendy. „Ich schätze, sie wollte ihm wohl klarmachen: ‚Weg da! Lass mein Schwein in Ruhe!‘“ Ferkelchen und Hund wälzten sich miteinander im Hundebett herum oder balgten spielerisch auf der Wiese.

Als das Schwein allmählich größer wurde, glaubte man, zwei Hunde hintereinander herjagen und übereinander purzeln zu sehen; keines der beiden Tiere schien zu begreifen, dass Tabitha kein Hund war. Es gab wirklich so etwas wie Liebe zwischen ihnen, erzählt Wendy. „Das habe ich jedes Mal, wenn sie zusammen waren, gesehen. Und wenn Tabitha mal hinter dem Gartenzaun stand und Puggy davor, dann drückte die Hündin die Schnauze durch den Zaun, leckte und winselte – sie wusste, sie wollten einfach auf derselben Seite sein!“ Für Wendy war es eine Freude, das Schwein von einem Winzling zu einem Riesen heranwachsen zu sehen, der schließlich seine Ersatzmutter in jeder Hinsicht – an Höhe, Umfang und Gewicht – übertraf. Wusste Puggy schon zu Beginn, dass dieses klitzekleine Ferkel, mit dem sie sich

angefreundet hatte, sich bald zu solch einem Riesenvieh auswachsen würde, das stark genug sein würde, um einen Boxer zu Boden zu strecken? „Vielleicht“, meint Wendy. „Und vielleicht war sie ja deshalb schon von Anfang an so nett zu ihr.“

Können Tiere lieben? Stellt man diese Frage Tierfreunden und Biologen, erhält man die unterschiedlichsten Antworten – kein Wunder, denn schließlich ist es doch schwer genug, dieses große Gefühl für uns Menschen zu bestimmen. Und doch berichtet Jennifer Holland von Tieren, die sich ohne Zwang für einander einsetzen, ja aufopfern, sodass sicher scheint: Das ist Liebe! Auf der ganzen Welt lässt sich beobachten, dass sich Tiere, ohne auf den eigenen Vorteil zu achten, umeinander kümmern und füreinander da sind – und das, obwohl sie häufig nicht einmal derselben Art angehören. So rettet ein Esel ein Schaf vor einem angreifenden Hund, eine Gans leitet einen blinden Boxer durchs Leben und eine Rottweilerhündin nimmt ein Ferkel in ihrem Wurf auf. Jennifer Holland erzählt warmherzige Geschichten, die unser Bild von Liebe um einige Facetten erweitern.

Quelle: „Unbändige Liebe – Neue wundersame Geschichten aus dem Tierreich“ von Jennifer S. Holland (Lübbe)


FREIZEIT

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Weil der Kopf besonders schützenswert ist

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ahrrad fahren ohne Helm ist kopflos, weil der Kopf besonders schützenswert ist. Daran sollten auch Erwachsene denken, gibt es in Österreich doch nur für Kinder eine Helmpflicht. Allein die Vorbildfunktion für Kinder rechtfertigt, dass sich Erwachsene ohne Helm nicht aufs Rad setzen. Wie wichtig das ist, zeigen leider auch jedes Jahr die tödlich verunglückten Radfahrer. Gute Helme haben schon viele Radfahrer vor noch schwereren Verletzungen geschützt. Die Helmpflicht ist eines der Gebote für Radfahrer, ein weiteres ist es, darauf zu achten, dass man immer mit entsprechender Beleuchtung unterwegs ist. Besonders in den Monaten, wo es früh dunkel wird. Es ist unverantwortlich, offen gesagt dumm, in der Dunkelheit ohne jede oder mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs zu sein. Leider führt dieses Verhalten allzu oft zu schweren Unfällen, aber zumindest noch viel häufiger zu gefährlichen Situationen. Was nützt es, wenn man als Autofahrer nicht schuld an einem solchen Unfall ist, dich aber ein solches Geschehen monatelang beschäftigt? Studien belegen, dass die meisten schweren und tödlichen Fahrradunfälle den Kopf verletzen. Mehr als 80 Prozent der schweren Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen ließen

sich jedoch vermeiden, wenn die Biker einen Helm tragen würden. Doch nur geprüfte und technologische Spitzenprodukte garantieren höchstmögliche Sicherheit. Woran kann man solche Helme erkennen und worauf sollte man beim Kauf eines Fahrradhelms achten? Wichtig ist vor allem eine gute Stoßdämpfung, durch die die beim Sturz auftretenden Kräfte (bis zum Vielfachen des Körpergewichts!) möglichst gut verteilt und gedämpft werden. Je mehr Lüftungs-öffnungen ein Helm hat, desto härter muss der Dämpfstoff werden, um die Materialeinsparungen auszugleichen. Jedoch werden dadurch die Schutzeigenschaften schlechter. Hier gilt es also, eine optimale Lösung zwischen kühlem Kopf und guter Stoßdämpfung zu finden. Ein drittes wichtiges Kriterium ist das Helmdesign. Ein Design, mit dem sich vor allem Kinder identifizieren können, führt zu einer höheren Trageakzeptanz. Schließlich spielen dann noch Trage- und Einstellkomfort eine wichtige Rolle. Das ABUS-Raster-Steckschloss mit zwei Zentimetern Feinjustierbereich und einem Kinnschutz verhindert das Einklemmen der Haut und bietet optimalen Einstellkomfort. Ein stufenlos verstellbarer, gepolsterter Kopfring lässt den Helm mit einfachen Handgriffen am Kopf anpassen. Einmal eingestellt – und der Helm passt.

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AUTO & MOTOR

Die Kirche im

Weil viele vom autonomen Fahren reden, träumen

Der sieht richtig pfiffig aus Der Kia Soul Gold 1.6 CRDi Die erste Bekanntschaft mit dem Kia Soul machte ich als Fahrgast im Fond und war angenehm überrascht, dass der Knieraum selbst für einen 1,80-Meter-Fahrgast ausreichend ist und auch der Fahrkomfort. Daran haben auch die längeren vertikal angebrachten Stoßdämpfer mit dem größeren Federweg einen großen Anteil. Im ÖAMTC-Test der Elektroautos mit dem VW Golf und dem 3er-BMW war das Platzangebot ebenfalls ein Plus für den Soul EV, der insgesamt in der Bewertung sogar die Nase vorn hatte. Doch zurück zu unserem Testfahrzeug, einem Kia Soul Diesel mit 126 PS. Wirklich bequem haben im 5-Sitzer vier Erwachsene Platz. Für deren Reisegepäck gibt es bei 4,14 Metern Länge und Gepäckraumboden allerdings nicht so viel Platz. Mit seinem pfiffigen Aussehen, seinem Styling – ein bisschen ähnelt er dem großen Mini – riskieren viele einen Blick, dort, wo man mit ihm parkt oder auftaucht. Der „Kleine“ wirkt erwachsen und ist sicher der Coolste in der Kia-Familie.

Nach der Devise „Jedem sein Kia Soul“ bietet er vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung. Egal, ob das die Karosserie-Farbtöne sind, das passende Dach dazu, Stoff-Ledersitze oder auch die unterschiedlichen Leichtmetallfelgen in Kontrasttönen. Er ist angenehm zu fahren – auch durch den einfach zu bedienenden Tempomaten – mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe; es gibt den Soul aber auch mit einer sechsstufigen Automatik. Das Armaturenbrett ist übersichtlich gestaltet, der Fahrersitz ist höhenverstellbar, die Sitzheizung ist angenehm und unser Testmodell hatte auch ein Navigationssystem mit Rückfahrkamera. In der Ausstattungsvariante Gold ist er ab 22.690 Euro zu haben, das Einstiegsmodell kostet 17.890 Euro.

Die auf der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik (CES) in Las Vegas, in der Folge auf der Autoshow in Detroit und auf dem Genfer Automobilsalon gezeigten elektronischen Assistenzsysteme von Mercedes, VW, BMW, Audi, Hyundai oder Honda sind beeindruckend. Autonomes Fahren wird es dennoch erst frühestens 2030 geben, trotz aller Kunststücke, die es da bereits gibt. So bewältigte Jack – ein Audi A7 Sportback – die rund 900 Kilometer von San Francisco nach Las Vegas (nur in der Stadt lenkte ein Audi-Techniker) gleichsam ohne Driver. Mercedes hat schon vor zwei Jahren mit einem „S500 Intelligent Drive“ die rund 100 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim bewältigt, ohne dass der „nebensitzende Chauffeur“ einmal ins Lenkrad greifen musste. „Das sind auffällige technologische Experimente, mehr noch nicht“, heißt es bei AVL in Graz. Autonomes – also selbstständiges – Fahren gibt es ja bereits jetzt in bestimmten Fahrsituationen. Wenn zum Beispiel im Volvo V70 in der Stadt bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h das Fahrzeug sich selbst bremst, um einen Aufprall zu verhindern. Da es aber eine hundertprozentig fehlerfreie Technologie nicht gibt, muss man einfach damit rechnen, dass die Elektronik versagen kann.

„... So muss ein Flitzer sein“ Der Opel Adam Rocks Ecotec Direct Injection Turbo Du ziehst die Zweite bis 80 hoch, beschleunigst im dritten Gang bis an die 130 km/h und schaltest dann in die ruhigere Vierte. Unterstützt durch den Turbolader

passt die Beschleunigung beim Opel Adam Rocks. Von 0 auf 100 sprintet er sogar in weniger als 10 Sekunden. Serienmäßig ist unser Testfahrzeug, ein 3-Zylinder, mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe verkuppelt und daher gibt’s noch ordentlich Luft nach oben. „So muss ein Flitzer sein“ und das ist der Adam Rocks wirklich. Auf unseren Straßen ja nicht erlaubt, doch das Pedal voll durchgetreten im sechsten Gang flitzt er mit seinen 115 PS auf der Auto-

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bahn schon mit Tempo 190 dahin. Logischerweise rüttelt und schüttelt es da, aber ein Auto mit 2,30 Meter Radabstand kann nicht den Komfort einer Sitzbank liefern. Der Motor selbst schnurrt bei Normaltempo vor sich hin. Das schicke elektrische Faltdach ist für Frischluftverliebte angenehm. Aber das Handicap sind die höheren Fahrgeräusche. Vorne sitzen – da passt alles. Doch in der zweiten Reihe wird’s eng. Der Rocks bringt nicht nur den bulligen Look mit muskulösen Proportionen, obwohl kein „Allradler“, sondern auch eine völlig neue Motorengeneration in die Adam-Familie: den 1,0 Ecotec Direct Injection Turbo. Unser Testfahrzeug kostet 22.535 Euro – mit erweitertem Parkassistenten, elektrisch einstellbaren und beheizbaren Außenspiegeln, Info-Display, Toter-Winkel-Warner, automatischem Abblendlicht mit Tunnelerkennung, Bluetooth-Schnittstelle, Citymodus-Schalter.


AUTO & MOTOR

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Sicherheit und nochmals Sicherheit! Der Volvo V70 D4 Geartronic Momentum

Ich gestehe es gleich: Wir haben es selbst nicht ausprobiert – das automatische Bremsund Schutzsystem für Fußgänger. Bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h verhindert unser Testfahrzeug, der Volvo V70 D4 Geartronic Momentum, ausgestattet mit Kamera und Radarsystem, selbstständig bremsend einen Unfall, sollte die Fahrerin oder der Fahrer aus Unachtsamkeit einen Fußgänger, einen Radfahrer oder ein Hindernis übersehen. Bei Tests mit einer Gummiwand, so der Experte aus dem Autohaus Spes, brachte das City-Safety-System das Auto nur wenige Zentimeter vor der Wand zum Stehen. Nichts für schwache Nerven. Bei höheren Geschwindigkeiten verhindert der weltweit einzigartige Notbremsassistent in vielen Fällen den Zusammenstoß, zumindest wird der gemildert, weil Elektronik schneller reagiert als jeder Mensch. Alle interaktiven Sicherheitssysteme des V70 arbeiten über ein hoch entwickeltes

m Dorf lassen

umen – doch das wird noch Jahrzehnte dauern Genau das ist aber der Punkt, wo der Hase im Pfeffer liegt. Denn ein Auto, das niemand lenkt, würde zu schwierigen Haftungsfragen führen. Ein unaufmerksamer oder gar eingenickter Fahrer würde die Verantwortung auf das selbstfahrende Auto schieben. Kaum vorstellbar, dass sich die Hersteller auf eine solche Form der Produkthaftungspflicht einlassen. Damit bleibt jene Bestimmung der Wiener Straßenverkehrskommission aus dem Jahr 1968 aufrecht, die besagt, dass ein Fahrer jederzeit die Kontrolle über sein Fahrzeug haben muss. Was es ohnehin bereits – allerdings derzeit nur in der Premiumklasse – gibt, sind die vielen elektronischen Helferleins, die uns bestimmte Aufgaben abnehmen. Dass man an der Einfahrt zum Parkhaus oder Parkplatz aussteigt und das Auto sich selbst einen freien Platz sucht, ist keine Utopie mehr. Vergangenheit ist damit dann das lästige Hinaus- und Hineinzwängen auf engen Stellplätzen. Und mit dem Smartphone oder auch mit einem intelligenten Stop-and-Go-Stick beordert der Fahrer sein Auto wieder zum Treffpunkt.

City-Safety-System warnt automatisch vor Gefahr.

Netzwerk. Während die patentierte Karosseriestruktur die Aufprallenergie auf effektive Weise absorbiert, bietet im Innenraum eine Vielzahl hochmoderner Systeme vom Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS über optimierte Kopf-Schulter-Airbags bis zum Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS allen Passagieren den bestmöglichen Schutz. Ergänzt wird die Palette der Sicherheitseinrichtungen durch hochmoderne Fahrer-Informationssysteme wie das Notrufsystem Volvo on Call. Volvo On Call (VOC) ist ein integriertes Notrufsystem mit zugehöriger App, mit dem Sie

Nur so ein Gedanke: Würden Sie sich als Passagier einem Flugzeug anvertrauen, das ohne Piloten abhebt? Ich weiß schon, Sie denken an die letzten dramatischen Wochen. Doch auch technisches Fehlverhalten wird nie auszuschließen sein.

Speedrace in Fehring

von überall aus die volle Kontrolle über Ihren Volvo haben. Außerdem: Sobald zum Beispiel Airbags ausgelöst werden, ergeht ein Signal an die SOS-Notrufzentrale. Von dort aus wird mit dem Lenker Kontakt aufgenommen. Gibt es keine Rückmeldung, so werden Rettung und Polizei verständigt. Ja, gefahren sind wir mit dem Auto logischerweise auch und waren überrascht vom sparsamen Verbrauch (im Schnitt 5 Liter/100 km) unseres 181 PS starken Dieselmodells mit 8-Gang-Automatikgetriebe. Die Fahrstabilität und Straßenlage sind gewohnt Volvo-like. Die stärkste Motorisierung gibt’s mit 329 PS (242 KW). Sicherheit und Qualität haben ihren Preis. Der Basispreis unseres Testmodells liegt bei rund 50.000 Euro (inkl. USt und Nova). Das Testfahrzeug kostet knapp 68.000 Euro.

Motorsport hatte einen detaillierten Testplan für die neue Gene-

Foto: Heimo Ruschitz

Hyundai ... ration des i20 WRC aufgestellt und hoffte, dass das neue Rallye-

auto schon in der zweiten Hälfte der WRC-Saison 2015 eingesetzt werden kann. Allerdings kam es zu einer Verzögerung bzgl. der geplanten Homologation beim Hyundai i20 3-Türer für die Straßenversion und somit auch zu einer Verschiebung des Debüts für den i20 WRC in die Rallyesaison 2015. Diese gibt aber dem jungen Team mehr Zeit, um das Auto auf Herz und Nieren zu prüfen und bei der Rallye Monte Carlo (2016) dabei zu sein.

Vom mehr als 1.000 PS starken Boliden bis zur umgebauten Kehrmaschine war auch heuer wieder beim 1/8-Meile-Speedrace in Fehring – organisiert von Herbert Pregartner – unter den 180 Startern alles vertreten. Der Schnellste an diesem Tag ist Alexander Keresztesi mit einer Zeit von 5,661 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 206,3 km/h. Bei den Motorrädern holt sich Markus Rottensteiner den Tagessieg mit 5,788 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 206,897 km/h.

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GESUNDHEIT

Frühling und Bewegung gegen Bauchfett Vitamine müssen über die Nahrung aufgenommen werden Der Frühling ist die Zeit, wo es wieder ausreichend heimisches Obst und Gemüse gibt, sodass man sich um die Vitaminzufuhr keine Gedanken machen muss. Vorausgesetzt die Ernährung stimmt. Der Frühling ist aber auch die Zeit, wo das Bauchfett – durch den Winter angesammelt – sich wieder „verflüchtigen“ soll. Vitamine sind hochkomplexe organische Substanzen, ohne die viele Abläufe im Körper nicht funktionieren – etwa der Aufbau der Knochen, der Schutz der Zellen oder die Blutgerinnung. Es ist leider so, dass der Körper sie braucht, sie aber nicht selbst herstellen kann; daher müssen Vitamine über die Nahrung aufgenommen werden. Die meisten sind in Obst und Gemüse, einige aber auch in Fleisch, Fisch, Milch oder Getreide enthalten. Vitamin­mangel kann schwere Krankheiten wie Rachitis, Beriberi, Skorbut oder Anämie auslösen. Bei uns gibt es sie kaum noch. Dennoch gibt es Situationen, in denen auf eine ausgewogene Vitaminzufuhr besonders geachtet werden sollte: in der Schwangerschaft, im Alter (wenn die Nahrungsaufnahme reduziert ist) oder auch bei Kindern, die gerade einen Wachstumsschub durchmachen. Es müssen allerdings keine Vitaminpräparate sein. Selbst in der kalten Jahreszeit gibt es ein vielfältiges Angebot an heimischen Gemüsesorten, die eine ausgewogene Ernährung gewährleisten. Vitaminpräparate gut und schön, aber Obst und Gemüse haben sekundäre Pflanzenstoffe, die für unseren Organismus wichtig sind. Zubereitung und Lagerung spielen eine wichtige Rolle. Obst und Gemüse sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Zubereitungen wie Dampfgaren oder kurzes Anbraten sind schonender als stundenlanges Kochen. Auch mehrfaches Aufwärmen oder langes Warmhalten sind ungünstig.

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darf !) und E, Vitamine der B-Gruppe, Kalzium, Magnesium, Senföle (siehe Chinakohl). Kürbisse: Vitamin E, hoher Anteil an Carotinoiden (siehe Karotten) und essenziellen Fettsäuren (die der Körper nicht selbst herstellen kann), Kalium, Eisen. Pastinaken: Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen.

Jeder zweite Österreicher kämpft mit seinem Schwimmreifen.

Weil die vegetarische Ernährung und die noch radikalere Form „vegan“ heiß diskutiert werden, ist Folgendes zu beachten: Das Vitamin B ist hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln, wie Leber, Fisch oder Milch enthalten. Darauf gilt es bei dieser Form der Ernährung zu achten. Eine Sonderstellung nimmt Vitamin D ein: Es wird über die Nahrung aufgenommen, aber auch vom Körper selbst gebildet – und zwar, wenn UV-Licht auf die Haut trifft. Ein Mangel an Vitamin D wird auch für saisonale Verstimmungen verantwortlich gemacht. Regelmäßige Bewegung im Freien sorgt für einen ausgeglichenen Vitamin-D-Haushalt und hebt die Stimmung!

Damit sind Sie auf der gesunden Seite

Karotten: Vitamin A und Carotinoide (sekundäre Pflanzenstoffe), die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, altersbedingten Augenerkrankungen vorbeugen und entzündungshemmend wirken. Knoblauch: Vitamine der B-Gruppe, K und C, dazu Kalzium, Magnesium und Kalium, weiters Allicin (ein sekundärer Pflanzenstoff, der antibak­ teriell und blutfettsenkend wirkt). Kohlsprossen: Vitamine C, K, B-Gruppe und Betakarotin (eine Vorstufe von Vitamin A), weiters Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor, hoher Gehalt an Eiweiß und Senfölen. Kohl: Vitamine C, E und B9 sowie Senföle (siehe Chinakohl).

Porree: Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Kalzium, Allylsenföl (ein sekundärer Pflanzenstoff, der bestimmte Krebsarten hemmt). Rote Rüben: Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Kalzium, Phosphor, Kalium, Eisen. Sellerie: Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Carotinoide (siehe Karotten), Kalium, Kalzium, Eisen. Topinambur: Vitamine A, B1, B2 und B3, Eisen, Kalium, Kalzium, hoher Ballaststoffanteil. Vogerlsalat: Vitamine C, A und B9, viel Eisen. Zwiebeln: Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Selen sowie Sulfide (sekundäre Pflanzenstoffe, die blutdrucksenkend, antibiotisch, antioxidativ, cholesterinsenkend und antithrombotisch wirken). Quellen: SVA Gesundheitsmagazin, Wikipedia

Kraut: Vitamine C (zirka 100 Gramm rohes Kraut decken den Tagesbe-

Äpfel: Vitamin C und B9, Kalium, Eisen, Magnesium, Kalzium, zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe sowie der Ballaststoff Pektin. Birnen: Vitamin A, C und Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Kalzium, Magnesium, hoher Anteil an Ballaststoffen. Chinakohl: Vitamin C und Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Eisen sowie Senföle (sekundäre Pflanzenstoffe), die das Risiko für bestimmte Krebs­ arten senken, das Immunsystem stärken und antibiotisch wirken. Erdäpfel: Vitamine der B-Gruppe, sehr viel Vitamin C („Zitrone des Nordens“), essenzielle (vom Körper nicht selbst herstellbare) Aminosäuren, Kalium, Magnesium, Eisen.

Ausgewogen essen, dazu Bewegung und der Körper ist im Lot.


GESUNDHEIT

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Er war nie ein Schaumschläger Willi Haider war der erste steirische 2-Hauben-Koch Wir treffen ihn in der Küche seiner Kochschule in Kalsdorf, wo er gerade Koteletts zubereitet. Willi Haider, 60, war nicht nur der erste 2-Hauben-Koch in der Steiermark, sondern er gründete 1990 auch die erste private Kochschule Österreichs in Kalsdorf bei Graz. Nach 25 Jahren und als Autor von 20 Kochbüchern sagt er: „Jetzt ist genug.“ 30.000 Schülern zeigte er bereitwillig seine Tricks.

Was war der Trick dabei, dass es funktioniert hat? Haider: Wir haben von Beginn an nicht Einzeltage in der Kochschule angeboten, sondern immer eine Serie. Und damit habe ich ganz andere Personengruppen ansprechen können. Am Anfang wollte ich auch die Anfänger und Profis trennen, aber das hat organisatorisch nicht funktioniert. Daher sind dann alle Interessierten – ob Anfänger, Hobbykoch, Profi- oder Haubenkoch – nebeneinander am Herd gestanden, Prominente wie Arbeitslose. Und es hat gut funktioniert. Viele haben auch gesagt: „Ich möchte mir einen schönen Tag machen.“ Und die Stimmung hier bei uns war stets gut. Und wie viele Kurstage sind da zusammengekommen? Haider: Es waren 2.500 und ich war an keinem Tag krank. Es waren Teilnehmer dabei, die sehr oft bei uns waren und – das kann ich schon sagen – sicher ein Auto bei uns gelassen haben. Noch nie lag Kochen so im Trend, gab es so viele Kochshows. Haider: Ja, aber das Ganze ist paradox. In den 90er-Jahren bis 2000 war das Kochen im Vordergrund. Jetzt gibt es Kochsendungen en masse, doch es ist noch nie so wenig gekocht worden wie jetzt. Denn das Kochenlernen ist fast verschwunden. Es gibt so viele Speisen, die bereits fertig sind. Wenn Sie in die Einkaufswagen schauen, dann werden Sie das auch feststellen.

Fotos: Heimo Ruschitz

Eine Kochschule – das war ja ein großes Risiko damals. Willi Haider: Zugegeben, es war schon schwierig. Aber ich dachte mir, mit einer Kochschule bin ich allein am Markt. Ich hatte das Risiko des Neuen, aber auch die Chance, alle Interessenten dafür allein zu haben. Diese Rechnung ist rückblickend ganz gut aufgegangen. Aber heute hätte ich den Mut dazu nicht mehr. Vorbereitungen für seine letzten großen Auftritte in Kalsdorf – am 3. Mai ist Schluss.

Was kochen Sie zu Hause? Haider: Da halte ich es mit dem Garfield, der gesagt hat: „Meine Lieblingsspeise ist Essen.“

• Willi Haiders Laufbahn war für einen Spitzenkoch ungewöhnlich. Er hat im Holzhof Herberstein in Graz gelernt, wo jetzt Wohnhäuser stehen, und war nie als Koch im Ausland tätig. Seit seiner Lehre hatte er nie mehr einen Küchenchef über sich gehabt.

Daher ist mir die einfache, aber gute Küche wichtig gewesen – wenig Schnickschnack, keine Pinzetten zum Aufstellen von Spargelspitzen usw. Der Teller ist immer schlicht, nicht überladen, die Gerichte sind heiß, und man kann danach gut durchschlafen.

Haider: „Ich bin ein Autodidakt. Meine einzige Auslandserfahrung war eine Sommersaison am Neusiedlersee.“ • Im Jahr 1981 gab’s die erste Haube und 1982 die zweite. Seine Karriere als Koch beendete er im Restau­rant Plabutscherschlössl.

Welche Trends zeigen sich für Sie heute? Haider: Na ja. Dass man mit den einfachen Materialien – das ist für mich nicht neu – eine ganz gute Küche machen kann. Das hat aber einfach mit dem Selbstbewusstsein zu tun und dieses ist zum Glück heute anders.

Und Ihre Philosophie ist welche? Haider: Da ich keinen Lehrmeister gehabt habe, bin ich auch als Koch einen eigenen Weg gegangen. Geprägt war ich natürlich schon durch meine Kindheit. Wir waren arm, haben nicht viel gehabt und daher war auch das Regionale immer ein Thema. Heute ist das eher ein Trend. Prinzipiell habe ich in der Küche immer versucht und versuche es auch heute noch, alles zu verwerten. Oft ist bei unseren Kursen jemand mit irgendwelchen Schalen am Weg zum Abfalleimer mit den Worten gestoppt geworden: „Nicht wegwerfen, der Haider macht sicher noch was draus!“ Für mich ist eben die Resteverwertung äußerst wichtig. Ich habe auch immer wenige Mitarbeiter gehabt.

„Bin ein Autodidakt. Meine einzige Auslandserfahrung war eine Sommersaison am Neusiedlersee.“

• Eine kleine Pause. Dann der wohlüberlegte Nachsatz: Haider: Aber Krautfleckerl sind schon was ganz Besonderes. Auch wenn’s heute so ist, dass natürlich die Portionen, die auf den Teller kommen, alle etwas kleiner sind. Aber das ist aus gesundheitlichen Gründen so.

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KULTUR/REISEN

Auf den Spuren

Luthers

Von der Wartburg über Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Wittenberg bis zum Luther-Denkmal der Kunststadt Dresden. Den Abschluss in der nächsten Klipp-Ausgabe macht Nürnberg.

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Lutherstube: Von hier aus hat er die christliche Welt ins Wanken gebracht.

Nichts hat das Christentum so beeinflusst wie die Lehre Martin Luthers. 2017 sind es 500 Jahre, dass er am 31. Oktober seine 95 Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg schlug. Wir sind auf der Anreise, unterwegs zu jenem geschichtsträchtigen Ort, der als nationales Denkmal des heutigen Deutschlands gilt. Sportli-

Die 1067 gegründete Wartburg in Thüringen: nationales Denkmal

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che bewältigen den letzten Kilometer zu Fuß. Wir lassen uns aus Zeitgründen von einem Shuttle-Bus die letzte Strecke nach oben fahren, von wo aus Martin Luther die christliche Welt aus den Angeln hob. Es ist die um 1067 gegründete legendäre Wartburg oberhalb von Eisenach in Thüringen. Sie ist der Schauplatz wesentlicher Höhepunkte deutscher Kultur. Der landgräfliche Hauptsitz war Wohnund Wirkungsort der barmherzigen heiligen Elisabeth, galt einst als Zentrum hochmittelalterlichen Dichtens und Minnegesangs – Walters von

der Vogelweide und Wolframs von Eschenbach –, bot dem von Papst und Kaiser verfolgten Reformator Martin Luther Exil und sah mit dem Wartburg-Fest der deutschen Burschenschaften den Morgen einer freiheitlich-demokratischen Nation heraufdämmern. Als Besucher erfasst dich dieser Spirit – auch im Rittersaal. Die darauf bezogene Sage vom Sängerkrieg auf

der Wartburg erlangte durch Richard Wagners „Tannhäuser“ Weltruhm, der jedes Jahr (stets ausverkauft) aufgeführt wird. Wir stehen in der drei mal drei Meter großen Lutherstube, von deren Fenster aus der Blick ins weite Land beeindruckt. Es ist der originale Wohn- und Arbeitsraum des Reformators von Mai 1521 bis zum März des Folgejahres und gilt als die Geburtsstätte der Luther’schen Bibel. Die Wartburg verfügt über eine großartige Sammlung von Luthers hand-

Jährlich umjubelt: „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg“


Im Rittersaal: Versammlung der Burschenschaften für „Gründung Deutschlands“

Mehr Linienflüge und ein dichtes Charterprogramm ab Flughafen Graz

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Schillers Wohnhaus: etwas ärmlicher eingerichtet als jenes von Goethe. Klassisches Weimar und UNESCO-Erbe: Herzogin Anna Amalia Bibliothek

schriftlich kommentierten Schriften, neben vielen Bildnissen Luthers und seiner Zeitgenossen. Martin Luther lebte auf der Wartburg als Junker Jörg unter dem Schutz des Kurfürsten, weil er exkommuniziert vom Papst und damit vogelfrei war. Jeder konnte ihn töten, ohne verfolgt zu werden. Im „Exil auf der Wartburg“ übersetzte Martin Luther das Neue Testament ins Deutsche. Seine Übersetzung gilt als Wiege und Wendepunkt unserer

hochdeutschen Sprache und somit auch für diesen Text. Er, als Ketzer verfolgt, hatte 1517 seine 95 Thesen an die Kirchentür von Wittenberg genagelt. Dabei prangerte er besonders den Ablasshandel an, mit dem sich die Reichen – einträglich für die Kirche – mit Geld von ihren Sünden loskaufen konnten. 2017 wird die Lutherische Kirche weltweit den 500. Jahrestag feiern, die Wartburg dann von hunderttausenden Besuchern gestürmt, aber nicht erobert werden. Wer in landschaftlich so herrlicher und historisch so bedeutungsvoller Umgebung Quartier beziehen möchte, kann dies

im Hotel auf der Wartburg tun – mit seinen stilvollen Zimmern und einer guten Küche. Uns ist das zeitlich nicht gegönnt. Daher geht es weiter von der Wartburg runter nach Eisenach, über Gotha nach Erfurt, der Thüringer Landeshauptstadt. Sie beeindruckt durch einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Sehenswert ist auch die Krämer-Brücke, die längste mit Häusern bebaute Brücke Europas. Sie bildet mit dem Kirchenensemble, dem Dom St. Marien und der Severikirche, das Wahrzeichen der Stadt. Das evangelische Au-

Flughafen im Aufwind

Der Ausbau des Linienangebots ist ein stetiges Ziel am Flughafen Graz. Die starken Bemühungen der letzten Jahre haben in den vergangenen Wochen gleich mehrmals Früchte getragen. Neu! Abflug nach Istanbul

Am 22. Juni startet Turkish Airlines mit Direktflügen nach Istanbul. Mit 266 nationalen und internationalen Destinationen in 109 Ländern verfügt Turkish Airlines über eines der größten Flugnetzwerke der Welt. Davon profitiert nun auch die Steiermark, denn die 4 wöchentlichen Flüge gehen mit einer Flugzeit von rund 2 Stunden nicht nur in die pulsierende Metropole Istanbul, sondern auch zu einem großen Umsteigeflughafen mit zahlreichen Weiterflugmöglichkeiten.

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Berlin noch öfter erreichen Seit 13. April steht Berlin noch öfter am Flugplan. Von Montag bis Freitag geht es mit airberlin 2 Mal pro Tag von Berlin nach Graz und wieder zurück. Am Wochenende werden die Flüge einmal täglich durchgeführt. Mit den 5 zusätzlichen wöchentlichen Frequenzen zwischen Graz und Berlin wird nicht nur die Verbindung nach Berlin stark aufgewertet, es werden auch bessere Anschlussmöglichkeiten zum Beispiel nach Abu Dhabi, Warschau und zu verschiedenen Flugzielen in Skandinavien geschaffen.

24 wöchentliche Flüge nach Zürich

In den Urlaub abheben

Eine weitere Verstärkung erfährt die Achse nach Zürich. Neben den vielen Flügen der InterSky bietet SWISS seit Ende März täglich einen Flug in die Schweizer Metropole und damit zu zahlreichen praktischen Umsteigemöglichkeiten im Netz der SWISS wie z.B. New York, Montreal oder Delhi.

Im diesjährigen Sommerflugplan des Flughafens Graz finden sich rund 50 Destinationen in beliebten Urlaubsländern wie z.B. Griechenland, Italien, Spanien, Bulgarien oder Tunesien. Daneben gibt es wieder eine ganze Reihe interessanter Sonderflüge z.B. nach Porto, Stockholm, Nimes oder Cork. www.flughafen-graz.at

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Foto: Guido Werner / weimar GmbH

Foto: Maik Schuck / Thüringer Tourismus GmbH

KULTUR/REISEN SPOTS


Foto: Maik Schuck / weimar GmbH

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KULTUR/REISEN

Wohnhaus des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe

gustinerkloster, in dem Martin Luther fünf Jahre als Mönch lebte, zählt heute zu den bedeutendsten Luther-Stätten Deutschlands. Am darauffolgenden Tag steht Weimar auf dem Reiseplan, nur eine halbe Autostunde entfernt. Goethe bleibt der wichtigste Name in der langen Liste der weltbekannten Wahl-Weimarer, die Weimars Ruf begründeten. Johann Sebastian Bach, Friedrich Schiller, Franz Liszt, Henry van de Velde und Walter Gropius schrieben wichtige Kapitel der Residenzstadt. Ihre Häuser und Wirkungsstätten in Weimar mit der originalen Einrichtung vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der Weitläufigkeit der Kulturstadt. Die UNESCO zeichnete die Dichterhäuser von Goethe und Schiller, die Parks und Gärten, die prächtigen Schlösser sowie die „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“ als Weltkulturerbe aus. Geprägt ist Weimar aber auch von der Zeit des Nationalsozialismus. Die Erinnerung an die Verbrechen zwischen 1933 und 1945 wird im nahegelegenen ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald wachgehalten. Spezielle Führungen in der Stadt erklären Weimars politische Bedeutung während und vor dem Regime der Nationalsozialisten, das die demokratischen Höhenflüge der oft zitierten Weimarer Republik beendete. Bei einem Mittagessen in einer der vielen gemütlichen Kneipen haben wir Zeit, auch den prall gefüllten Veranstaltungskalender durchzublättern. Zu Goethe und Schiller gibt’s das ganze Jahr Programm, nur ein Mal allerdings – am zweiten Oktoberwochenende – den berühmten Zwiebelmarkt, der in der sich sonst so gesetzt gebenden Stadt eine unverwechselbare Atmosphäre schafft.

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Mehr als 300.000 Besucher lockt dieses Volksfest und Markttreiben jährlich an. Auf der knapp zweistündigen Fahrt in die Luther-Stadt Wittenberg haben wir noch immer die Bilder von Goethe und Schiller im Kopf, die in Weimar allgegenwärtig sind. Das ist dann auch Martin Luther in Wittenberg an der Elbe. Nirgendwo anders gibt es so viele steinerne Zeugnisse aus dem Leben des großen Reformators, so viele Erinnerungen an ihn. Begraben ist er in der Schlosskirche. Die Originalkirchentüre, an der Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen über den Ablasshandel der Kirche anschlug, gibt es nicht mehr. Sie ist später im Siebenjährigen Krieg verbrannt. Jedoch erhielt die Kirche 1858 eine aus Bronze gegossene Nachbildung mit den 95 Thesen. Die Schlosskirche wird derzeit für das Jubiläumsjahr 2017 restauriert, in dem hunderttausende Pilger und Besucher in die frühere Universitätsstadt förmlich „einfallen“ werden. Voll mit Luther-Eindrücken machen wir uns auf den Weg nach Dresden.

Die Vergangenheit ist gar nicht weit weg Als Besucher der Kunststadt Dresden spürt man das „Nächtigung im QF“ steht in den Unterlagen – was immer die zwei Buchstaben bedeuten mögen. Beim Einchecken ist dann alles klar. „Quartier Frauenkirche“ heißt die von außen unauffällige, aber gediegene Hotelherberge. Sie liegt praktisch Tür an Tür zum Wahrzeichen Dresdens und ist ein sehr guter Ausgangspunkt für das Kennenlernen der Stadt. Das QF gibt‘s erst seit einiten Jahren, die „Nachbarin“ Frauenkirche feiert heuer „10 Jahre Wiederaufbau“. Mir ihrer markanten Kuppel prägt sie das Stadtbild der Landeshauptstadt. Das Nebeneinander der hellen und dunklen Steine in der Fassade erinnert eindrucksvoll an die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und an ihren Wiederaufbau. Er wurde erst durch das engagierte Wirken einer Bürgerinitiative und durch die Spenden von insgesamt 100 Millionen Euro von Menschen aus aller Welt möglich. Geradezu biblisch war das Ausmaß der Zerstörung im Februar 1945 in Dresden, der Kultur- und Barockstadt Deutschlands, wiewohl die Nazis ge-

hofft hatten, die weltberühmte Kunststadt sei kriegsunwichtig. Sieben Tage und acht Nächte lang stand die Stadt dann in Flammen. Allein in der Nacht zum 14. Februar 1945 flogen 796 Lancester-Bomber einen Angriff auf Dresden und warfen in zwei Wellen 2.646 Tonnen Bomben über der Stadt ab. Die Zerstörungen waren verheerend – Bürgerhäuser und Paläste, darunter der weltberühmte Zwinger und das Schloss. Die Zahl der im Feuersturm umgekommenen Menschen wird nach einer neuen Untersuchung – früher war die Zahl weit höher – mit 25.000 Opfern beziffert. Und dies in einer Phase, als der Weltkrieg schon verloren war und die Alliierten wussten, sie werden gewinnen. Dennoch galt Dresden als Rückzugsstadt den Alliierten als wichtiges militärisches Ziel. Gleichzeitig soll nicht verschwiegen werden, dass die Luftangriffe auch das Leben hunderter Menschen – darunter auch jene jüdischer Herkunft, politische Gefangene und Zwangsarbeiter – retteten. Bis heute prägt der Kampf um das richtige Gedenken die Stadt. Das war auch in DDR-Zeiten nicht anders, da Ein Naturschauspiel: die Elbe mit der Altstadt von Dresden

Kirchentor in der Lutherstadt Wittenberg mit den 95 Thesen Luthers


Beim Durchblättern der „Sächsischen Zeitung“ in einem Café auf dem Neumarkt fallen einem viele Kommentare und Meinungen zum jüngsten Pegida-Spaziergang auf. Da fehlt auch nicht der Hinweis, dass Dresdens rechtsradikale Szene die stärkste in Deutschland sei und die Neonazis dort immer wieder für Zündstoff sorgen. Zurück zur Vergangenheit: Der Sammelleidenschaft der sächsischen Kurfürsten ist es zu verdanken, dass Dresden heute mit mehr als 50 Museen eine der bedeutendsten Museumsstädte Deutsch-

lands ist. Die stattlichen Kunstsammlungen in den 14 Museen bieten bis hin zu Raffaels Sixtinischer Madonna Meisterwerke von Weltrang. Dieses Jahr wird aber auch die Kehrseite betont: die Zerstörung vor 70 Jahren und das Wiedererwachen nach der Wiedervereinigung. Besonders Kurfürst August der Starke hatte es sich auf die Fahne geschrieben, seine Residenz zur prunkvollen Metropole – auch in Konkurrenz zu Berlin – auszubauen. Damit entstand auch ein Sammelsurium aus Kuriositäten, ist Dresden auch ein Mekka für Geschichts- und Geschichtenliebhaber. Was die Stadt so sympathisch für Besucher macht: Rund um die Frauenkirche laden auf dem nach historischem Vorbild rekonstruierten Neumarkt gemütliche Restaurants und Cafés, edle Boutiquen und erstklassige Hotels zum Bummeln und Flanieren ein. Die berühmten Dresdner Sehenswürdigkeiten wie Dresdner Schloss, Kathedrale, Fürstenzug, Semperoper und Zwinger sind bequem zu Fuß zu erreichen. Eines würde ich empfehlen: Eine Pause auf der Brühl’schen Terrasse mit Blick auf die Elbe oder gar eine Flussfahrt bleibt jedem in Erinnerung. Und weil ja auch die „Stadt-Liebe“ durch den Magen geht: Sächsischer Sauerbraten, Eierschecke und Wickelklöße sind „lecker“ und stärken einen.

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Foto: Dresden Marketing GmbH / Foto: Sylvio Dittrich

Nach den Bombenangriffen im Februar 1945 – totale Zerstörung

Auch der schwer beschädigte Zwinger – heute ein Besuchermagnet

Malerfamilie Cranach – mit Luther befreundet

Lucas Cranach der Ältere

Foto: www.clarus-cranach.de/LucasCranachStadel.html

galt die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Aber welche Erinnerung ist angemessen, ist richtig? Das Martin-Luther-Denkmal aus dem Jahr 1885 am Neumarkt war ursprünglich für Worms vorgesehen und bildet mit dem prägenden Monumentalbau der Frauenkirche, dem prachtvollen Zeugnis protestantischen Sakralbaus, eine historische Symbiose. Neuere Geschichte schrieb der Platz vor der Frauenkirche, als am 19. Dezember 1989 der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl zu etwa 100.000 Menschen sprach und formulierte, worauf die meisten sehnsüchtig warteten: „Mein Ziel bleibt … die Einheit unserer Nation!“ Später bezeichnete Kohl diese Rede als sein Schlüsselerlebnis auf dem Weg zur deutschen Einheit.

Foto: http://rarehistoricalphotos.com/ruins-dresden-1945/

Die restaurierte Frauenkirche: seit 10 Jahren wieder das Wahrzeichen

Foto: Frank Exß

KULTUR/REISEN SPOTS

Der Mönch Martin Luther

verhassten Geistlichen mit Knüppeln aus dem Land.

Wie kein zweiter Künstler steht Lucas Cranach für die Wende vom Mittelalter zur frühen Neuzeit. Er war ein Freund Martin Luthers und gab der Reformation ein Gesicht, schuf die neuen Glaubensbilder. Durch Cranachs Druckgrafiken und Gemälde wurden Luther und die neue Lehre in Europa bekannt. Auch für die Reformationskampfschriften lieferte Cranach die Illustrationen. Neben dem Holzschnitt mit dem Papstsessel macht dies auch ein selten gezeigter Entwurf für ein großes Flugblatt deutlich. Junge Frauen treiben die

2015 ist Lucas Cranach dem Jüngeren gewidmet. Sein 500. Geburtstag ist Anlass für große Ausstellungen der berühmten Malerfamilie in Weimar (Schillermuseum), Gotha, Wittenberg und Nürnberg (Germanisches Nationalmuseum). Der Vater Lucas Cranach der Ältere verbrachte seine letzten Lebensjahre in Weimar, wo sich auch sein Grab befindet. „Wege zu Cranach“ nennen sich die Stationen seines Lebens (1472 bis 1553) mit dem Geburtsort Kronach, Coburg, Wittenberg, Dessau, Eisenach, Gotha, Erfurt und Weimar, wo er starb.

Cranach starb in Weimar.

Foto: Ralph Kallenbach / weimar GmbH

Fotos: Sylvio Dittrich (2)

Auch die Semperoper begeht heuer ein Jubiläum.

mutig für die damalige Zeit

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TIPPS

… Bergsee statt Whirlpool und frische Kuhmilch statt Latte Macchiato: Ende Mai startet die Wandersaison im Berchtesgadener Land. Vom Predigtstuhl (1.613 m) im Norden bis zum Watzmann (2.713 m) im Süden öffnen Hütten und Almen ihre Pforten für Besucher. Wer in die unberührte Landschaft aufbricht, den Sonnenaufgang am Berg genießt, Gämsen wie Adler beobachtet und Menschen begegnet, die ihre Bergleidenschaft zum Beruf gemacht haben, taucht ein in die ursprüngliche Lebenskultur des südöstlichsten bayerischen Ausläufers und kehrt mit unvergleichlichen (Natur-) Erlebnissen nach Hause zurück. Tel.: +49 (0) 8652/6565050, www.berchtesgadener-land.com Bergbahnen Gargellen, Bertram Klehenz

URLAUBS

Fernblick statt Fernseher im Berchtesgadener Land

Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

FREIZEIT

Berge zum Angreifen im Montafon

Feiertagsspecial am Wörthersee

Aqua-Fit in der Parktherme Bad Radkersburg

Die verlängerten Wochenenden im Mai und Juni eignen sich perfekt, um gemeinsam mit der Familie wieder neue Kraft zu tanken und die ersten frühsommerlichen Temperaturen am Wörthersee auszukosten. Im Werzer’s Hotel Resort Pörtschach gibt’s ein Special: 3 Übernachtungen im DZ Comfort mit Balkon, Frühstücksbuffet, 4-Gang-Abendgourmetmenü, große Liegewiese mit flachem Ufer zum See, Panorama-Spa mit beheiztem Pool im See, Kinderland inkl. Animation und zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten ab 321 Euro pro Person.

Die Parktherme Bad Radkersburg lockt mit ihren bewegenden Entspannungsangeboten. Ob im 50-Meter-Outdoorsportbecken mit garantierten 25 Grad Wassertemperatur oder in den besonderen Thermalwasserbecken, bewegungshungrige Gäste werden im Rahmen des Outdoorfitness-Programms mit auf den Weg in einen sportlich-angenehmen Frühling genommen. Neben Murnockerltraining, einem Powerworkout für den Rücken oder Aqua Jogging wartet das österreichweit einzigartige Aqua-Fitness-Programm für die Faszie im besonderen Thermalwasser der Parktherme – mit dem Outdoorfitnesstrainer und zertifizierten Fascial-Fitness-Trainer Markus Strini.

Für das Klettern im Vorarlberger Montafon braucht man vor allem eines: Leidenschaft für die Berge. Dabei haben Naturliebhaber den Fels fest im Griff, den Blick nach oben gerichtet und den Kopf frei für unvergessliche Abenteuer. Es gibt zehn Klettersteige verschiedener Schwierigkeitsgrade, sechs Klettergärten, eine Kletterhalle und ein BergePLUS-Programm, das für den perfekten Ein- und Aufstieg sorgt. Professionelle Guides bieten zwischen Mai und Oktober sämtliche Möglichkeiten für alle Größen: Bei den Klettertagen Rifa in Gaschurn und Latschau wird das Abseilen trainiert und werden Klettersteige durchstiegen. Der Klettertag Latschau wurde dieses Jahr neu ins Programm aufgenommen. Ein weiterer Höhepunkt im BergePLUS-Wochenprogramm ist die Durchsteigung des Klettersteigs Röbischlucht. Die Klettersteige sind für Kinder ab acht Jahren mit einer Körpergröße ab 1,30 Meter machbar.

Tel.: 04272/ 2231-0 • www.werzers.at

Tel.: 03476/ 2677-0 • www.parktherme.at

www.montafon.at

Großes für die Kleinen in Südtirol Am 20. Juni 2015 eröffnet eins der spannendsten Feriendomizile Europas seine Pforten neu: Das Familienhotel Sonnwies in Lüsen / Südtirol mit angeschlossenem Biobergbauernhof verbindet in einzigartiger Art und Weise Luxus mit der Schlichtheit des Bauernhoflebens. Im Kinderhotel sorgen familiengerechte Zimmer und Suiten, ein neuer Family Aqua Park mit mehreren Rutschen und Pools, eine Indoor-Spielanlage auf 700 Quadratmetern, ein riesiges gesichertes Outdoor-Areal mit Abenteuer-Spielplatz, die professionelle Baby- und Kinderbetreuung und ein den Eltern vorbehaltenes SPA für viel Komfort, Bewegung und Abwechslung.

Tel.: +39 0472/413 533 • www.sonnwies.com

Entspannung pur in Bad Füssing

Singles Welcome am Fuschlsee

Sie hatten schon lange keine Zeit mehr, um sich mit der besten Freundin zu entspannen, auszutauschen, Zeit miteinander zu verbringen und endlich wieder einmal so richtig unbeschwert zu lachen? Das Hotel Retter mitten im Naturpark Pöllauer Tal bietet genau das Richtige: sich mit kulinarischen Köstlichkeiten verpflegen und das Wellnessreich entdecken, wo man sich bei wohltuenden Massagen und pflegenden Kosmetikbehandlungen verwöhnen lassen kann. Im Pauschalpreis von 260 Euro pro Person für zwei Nächte inklusive „Allzeit-Genuss“ sind zahlreiche Extras wie Weinverkostung oder geführte Nordic-Walking-Touren enthalten.

Im Frühling beginnt die Biergartenzeit, so auch im Wirt z’Füssing, dem kürzlich neu eröffneten Restaurant im Lindenhof. Unter mächtigen Kastanien, bei einem frischgezapften Bier und einer zünftigen Jause aus den Töpfen von Küchenchef Torsten Petri lassen sich die ersten warmen Sonnenstrahlen ganz wunderbar genießen; das ist weithin bekannt. Und wer in Sachen Wohlbefinden noch „ein Schippchen drauflegen“ möchte, dem empfiehlt Hausherrin Bettina Ortner-Zwicklbauer ein Bad in den vier hauseigenen Thermalbecken mit warmem Heilwasser.

Bei einem 9-Loch-Golfplatz, nur einen Abschlag vom 4-Sterne-Superior-Hotel entfernt, hauseigenem Badestrand vor der Haustüre und 4.000 m2 Ebner’s-Waldhof-Wellness inmitten der beeindruckenden Berg- und Seenlandschaft wird’s nicht langweilig. Auch nicht für Alleinreisende, die mit großzügigen Single-Suiten samt türkisblauem Fuschlsee-Blick belohnt werden. Das Haus bietet elf großzügige Einzelsuiten, speziell für Singles: 30 qm sorgen für viel Bewegungsfreiheit, eine Dampfdusche im Bad für die private Wellness-Oase. Vom Bett aus lässt sich der Seeblick genießen und im Hängesessel am Balkon mit der Lieblingslektüre so mancher geruhsame Moment.

Foto: Ebner’s Waldhof

Foto: Retter Hotel Restaurant, Pöllauberg

Freundinnen-Zeit in Pöllau beim Retter

Tel.: 03335/ 26 90 • www.retter.at

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Tel.: +49 (0)8531/ 279-0 • www.ortners-lindenhof.de

Tel.: 06226/ 82 64 • www.ebners-waldhof.at


Fotos: Heimo Ruschitz

Vom Vater (re.) „Mein Hotel Fast“ übernommen: Sohn Lukas Fast und seine Lebensgefährtin Veronika Schöngrundner.

Tochter Doris und ihr Ehemann Engelbert Teichert (im Bild mit ihren drei Kindern) führen die zum Hotel gehörende BratlAlm, in der Region fast schon berühmt für das frische Bratl aus dem Holzofen oder die Kardinalschnitte.

Die BratlAlm und der Schwitzstadl Zu Besuch bei Familie Fast in Wenigzell „Die Dekoration im Haus ist selbst gebastelt – von unserer Tante“, merkt Veronika Fast meinen bewundernden Blick. Nicht zuletzt genau diese Details sind es, die „Mein Hotel Fast“ im verträumten Wenigzell im Joglland ausmachen. „Über die Hälfte unserer Mitarbeiter sind Familienangehörige“, ist Lukas Fast stolz, der das 4-Sterne-Haus gemeinsam mit seiner Lebens­ gefährtin Veronika erst kürzlich von seinen Eltern Maria und Toni übernommen hat. „Unsere Gäste sollen das Gefühl haben, einen Urlaub wie bei Freunden zu verbringen, und sich ganz wie zu Hause fühlen“, erläutert er die Philosophie „Natur.Bewusst. Genießen“. Und es wurde kräftig investiert. „Wir bieten unseren Gästen neu designte Zimmer, ein adaptiertes Restaurant, zwei neue Relaxbereiche und die BratlAlm. Nur wenige Minuten vom Hotel entfernt wird die Almhütte von Engelbert und Doris geführt“, so Lu-

Von Isabella Hasewend

kas Fast. Klar, dass auch wir uns einen Besuch auf der wirklich urigen Alm nicht entgehen lassen. Im völlig mit Tannenholz ausgestatteten Innenbereich machen wir es uns gemütlich. Auf der Speisekarte finden sich typisch steirische Schmankerl für eine zünftige Jause. Das frische Bratl aus dem Holzofen duftet nicht nur herrlich, sondern schmeckt auch hervorragend. Dazu gibt’s Sauerkraut und selbstgemachte Semmelknödel. „In unserem Hausweingarten erzeugen wir auch einen eigenen Wein“, prostet uns der Hausherr zu, während ich mich schon der Nachspeise zugewandt habe: Kaiserschmarren mit Powidl. Mmmh!!! Quasi zum Abtrainieren dieser Leckereien bietet die idyllische Gegend rund um Wenigzell – das Joglland – weitreichende Wanderwege und eignet sich auch für ausgiebige Radtouren. Uns zieht es

eher in den neu adaptierten Wellnessbereich des Hotels – das „Mein Frisch&G’sund SPA“. Nach einigen Runden im Pool relaxen wir in der großzügigen Saunalandschaft, die mit einer Besonderheit aufwartet: Dem so genannten Schwitzstadl, einer Außensauna, die aus echtem Altholz gebaut wurde, zusammengesammelt aus der Region. Auch beim Frühstücksbuffet – der knusprig angebratene Speck und auch mein Frühstücksei – kommt alles aus der Region. Im Rahmen der „Meine Bewusst Genießen Pension“ gibt’s auch ein kleines, aber feines Mittagsbuffet. Die Leberknödelsuppe schmeckt einfach herrlich und auch der hausgemachte Apfelstrudel zur Nachspeise schmeckt wie daheim bei Mama. Mmmh … der Zimtduft ist mir auch auf der Heimfahrt noch in der Nase … Weitere Infos: www.hotel-fast.at

v.l.: Wolfgang Wieser (Loipersdorf), Patrick Sax (Bad Radkersburg), Peter Opel (AVIDA-Thermenmagazin) und Siegfried Feldbaumer (Bad Radkersburg).

Steirer vorne Zahlreiche Preise und Auszeichnungen gibt’s einmal mehr für das Thermenland Steiermark. Einmal mehr der Beweis, dass es die führende Thermendestination Österreichs ist. „Wir sind sehr stolz auf die Prämierungen. Es ist eine Bestätigung dafür, dass wir gemeinsam eine starke Region bilden, die den heimischen Tourismus bereichert“, so Gernot Deutsch, Obmann Thermenland Steiermark. Aktuellste Preisträger sind die Park­ therme Bad Radkersburg und die Therme Loipersdorf, weiters auch das Rogner Bad Blumau, die Heiltherme Bad Waltersdorf und das Narzissenbad Aussee.

Foto: Harry Schiffer

Bereits zum vierzehnten Mal wird von der WK Steiermark, Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe, gemeinsam mit der Merkur Versicherung, dem Gesundheitsressort und dem Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, der Steiermärkischen Hermann Schützenhöfer (li.) und Erich Neuhold GKK, der Ärztekammer Steiermark, der AUVA, der Versicherungsanstalt (GF Steiermark Tourismus) werben für die öffentlich Bediensteter, der SozialverPicknicksaison im Grünen Herz. sicherungsanstalt d. gew. Wirtschaft sowie der Fachgruppe der PersonenPicknick-Dorado betreuer und Personenberater der WK Steiermark „Fit im Job“ – der Steirische Die Steiermark ist heuer ein wah- Gesundheitspreis für Unternehmen in res Picknick-Dorado mit 91 Picknick­ der Steiermark – ausgeschrieben. Nicht möglichkeiten im ganzen Land. das eingesetzte Kapital, sondern die GF Steiermark Tourismus Erich Neuartigkeit und Konzeption der ProNeuhold: „Damit wollen wir eine gramme werden dabei bewertet. Infos: Marke ‚Frühling in der Steiermark‘ http://wko.at/fitimjob. Einreichungen kreieren. Neue Entdeckungsreisen sind noch bis 12. Juni 2015 möglich. beim Wandern und Radfahren zeigen noch besser die Vielfalt der Steiermark.“ Zu den weiteren Highlights zählen Frühlingspicknicke, 60 Jahre Südsteirische Weinstraße, RezepTouren im Thermenland Steiermark, 40 Jahre Therme Loipersdorf oder kulinarische Gartenerlebnisreisen in der Oststeiermark. Die steirische Landeshauptstadt lädt zum Erzählkunstfestival „Graz erzählt“ und im Ausseerland gibt’s neben dem 7-Tage-Narzissen- Isabelle u. Michael Markowitsch (CEO ams fest das Literaturfestival „Literasee“. AG), Jutta u. Gert Maria Hofmann

Foto: Gerald Mayer-Rohrmoser

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Foto: Steiermark Tourismus / Bernhard Loder

Fit im Job: Mittun!

v.l.: Eva-Maria Scheucher (Hotel im Park), Sabine Mayr-Mihalits (Piroche Cosmétiques), Gabi Karnitschnig, KR Sepp Jausovec (beide Hotel im Park) und Anna Mihalits (Piroche)

Genuss, Stil & Spa Getreu dem Motto und der 3-­ Säulen-Philosophie „Genuss, Stil und Spa“ lud Gastgeber Geschäftsführer KR Sepp Jausovec vom Romantik Hotel im Park in Bad Radkersburg kürzlich in feierlichem Rahmen ein, die innovativen Produkte und Behandlungen der Südtiroler Marke Piroche Cosmétiques, die seit kurzem den Wellnessbereich des Hotels erweitern, kennenzulernen. Eingeführt wurden die renommierten Produkte und Behandlungen der Südtiroler Marke im Wellnessbereich.

Benefiz-Gala-Soiree Die Aufgabe bleibt herausfordernd. Die „Steirische Diabeteshilfe“ bemüht sich seit ihrer Gründung um Spendengelder, damit Kinder und Jugendliche und deren Familien mit dieser Krankheit leichter zurechtkommen. Im Palais Meerscheinschlössl gab’s die diesjährige Benefiz-­GalaSoiree der Veranstalter Jutta und Gert Maria Hofmann. April 2015


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MEDIATHEK

Andrew Keen Das digitale Debakel: Warum das Internet gescheitert ist – und wie wir es retten können DVA Das Internet hat versagt. Trotz seiner offenen, dezentralen Struktur hat es uns nicht mehr Chancengleichheit und Vielfalt gebracht, im Gegenteil: Es vergrößert die wirtschaftliche und kulturelle Ungleichheit. Der Graben zwischen einer Handvoll junger weißer Männer, die an Reichtum und Einfluss gewinnen, und dem Rest der Gesellschaft wird immer größer. Bissig und pointiert rechnet Silicon-Valley-Insider Andrew Keen mit unserer vernetzten Gesellschaft ab und fordert uns auf, staatlicher Untätigkeit und Internetmonopolisten wie Google und Amazon den Kampf anzusagen. Jens J. Korff Die dümmsten Sprüche aus Politik, Kultur und Wirtschaft und wie Sie gepflegt widersprechen Westend Dogmen sind Glaubenssätze. Solch dumme Sprüche wie „Kapital ist ein scheues Reh“, „Wer A sagt, muss auch B sagen“ oder „Dazu gibt es keine Alternative“ sollen Diskussionen beenden oder Herrschaftsverhältnisse zementieren. Dogmen regieren aber nicht nur in Politik und Wirtschaft, sondern greifen auch ins persönliche Leben ein. Man kann sie nicht widerlegen, weil sie unfundierte Meinungen sind – aber man kann ihnen widersprechen. Dieses Buch liefert reichlich Argumente zum Widerspruch und soll Sie ermutigen, munter in den Meinungsstreit einzugreifen.

KULTUR ZUM LESEN „ACHTZIG” ist die UNABHÄNGIGE Kulturzeitung, welche sich von anderen Medien durch Format und Inhalt unterscheidet. Eine Zeitung für interessierte und eigenständige Menschen.

BUCHTIPPS Gerhard Weiland Bestimme selbst – sonst tun es andere Lebensgeschenke Verlag Dieses Handbuch für praktische Selfness passt für jedes Alter. Besonders dann, wenn Sie Ihr Leben in Selbstbestimmung und Eigenverantwortung kreativ gestalten wollen. Neu denken, neu fühlen, neu handeln. Sie erhalten einen praktischen Leitfaden zum Selbstcoaching für alle Lebensbereiche. Selfness bedeutet: Übernehmen Sie die Regie im eigenen Leben!

Anna Quindlen Ein Jahr auf dem Land DVA Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann ist sie geschieden, für ihren erwachsenen Sohn nicht mehr unentbehrlich, und als Künstlerin hat sie längst ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin sorglos von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses. Aber nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen beschließt sie, ihr New Yorker Apartment zu vermieten und für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt zu ziehen. Der unfreiwillige Landaufenthalt ist kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca eine unverhoffte Liebe, neue Inspiration und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten … Anni Bürkl Schweigegold – Ein Krimi aus dem Salzkammergut Gmeiner Berenike Roither muss die Trennung von ihrem Freund Jonas verkraften, als ihre Schwester nur knapp einem Mordanschlag entgeht. Außerdem tauchen gestelzt formulierte Drohbriefe auf – allesamt gerichtet an Berenike … Ratlos macht sie sich auf die Suche nach den Hintergründen, die sie in die Vergangenheit und die Goldene Stadt an der Moldau führen. Im Labyrinth von Prags Gassen fühlt sich Berenike plötzlich wie eine Hauptfigur aus Kafkas Romanen …

AUSGABE 120

Foto: Le Negresco

Foto: www.bigshot.at/Christian Jungwirth

Februar 2015 Preis: 2 Euro www.achtzig.com

Elisabeth Freismuth im Interview

Kunstwerk Negresco

Am richtigen Weg

Liberation Art Project

200 Jahre Musikverein für Steiermark

Der Preis der Freiheit

K. Wecker live in Graz

Foto: Foto Pachernegg

Foto: www.thomaskarsten.com

S. Dalí und J. Augier

Kunst und Kultur für jedermann

Erotische Geschmackserlebnisse

Verlagspostamt 8010 graz, erscheinungsort graz, P.b.b., gz 03z035097 M

10-mal im Jahr Kunst, Kultur, Mode, Reise und Kulinarik. Abo unter 0316 81 85 80 oder unter office@achtzig.com

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Bernd Ingmar Gutberlet Spione überall – Wie Agenten, Spitzel und Verschwörer Geschichte schrieben Lübbe Überwachungsskandale, Abhöraktionen, Doppelagenten: Bernd Ingmar Gutberlet erzählt zum ersten Mal, wie sehr die Geschichte Deutschlands von Verrat und Verschwörung geprägt ist. Es geht an den preußischen Hof und zum Wiener Kongress, auf die Schlachtfelder der Weltkriege und ins zerbombte Nachkriegsberlin, ins Kanzleramt und in die Stasi-Zentrale, zu Mata Hari, Günter Guillaume und Markus Wolf. Ob BND oder Stasi, KGB oder CIA: Spektakuläre Einsätze, schillernde Akteure und Geschichten von Versagen und Erfolg zeugen von der Rolle, die der Kampf um geheimes Wissen für ein Land spielt.


Fotos: 2015 Warner Bros Ent.

Johann Feilacher gugging meisterwerke.! Residenz Verlag Erstmals führt dieser Band die rund 100 wesentlichsten Meisterwerke der Künstler aus Gugging zusammen, die vielfach seit Jahrzehnten in internationalen Sammlungen beheimatet sind. Die bedeutendsten Werke der Gugginger Künstler werden in ihrer Einmaligkeit präsentiert und ihre Entstehung und Geschichte beschrieben – darunter Meilensteine wie Johann Hausers berühmte Bildnisse von Frauen oder Rudolf Horaceks unverwechselbare Zeichnung, die zum Logo des Museums Gugging wurde. In exemplarischer Dichte begegnen wir Hauptwerken August Wallas, Philipp Schöpkes, Oswald Tschirtners und vieler anderer Künstler, die von Gugging aus weltberühmt wurden; wir lernen ihre Schöpfer kennen und erfahren Besonderheit und Vielfalt der Art brut.

Cake Drama Regie: Daniel Barnz Darsteller: Jennifer Aniston, Sam Worthington, Anna Kendrick, Felicity Huffman Claire Bennett leidet. Ganz offensichtlich erträgt sie ständig physische Schmerzen – das wird deutlich durch ihren von Narben übersäten Körper und durch ihre Haltung – sie stöhnt bei jedem zögernden Schritt. Aber auch ihren emotionalen Schmerz kann sie schlecht verbergen: Ihre Direktheit grenzt an handfeste Beleidigungen, fast in jeder Äußerung bricht die Wut aus ihr hervor. Auf diese Weise hat sie ihren Ehemann und alle Freunde vertrieben – sogar von ihrer SchmerzsyndromSelbsthilfegruppe wird sie ausgeschlossen. In ihrem einsamen Leben hat Claire nur noch Kontakt zu ihrer Haushälterin/ Betreuerin Silvana, die sich widerwillig mit Claires Alkohol- und Medikamentenkonsum abfindet … Der Kaufhauscop 2 Komödie Regie: Andy Fickman Darsteller: Kevin James, David Henrie, Raini Rodriguez, Molly Shannon

Fotos: 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

Imad Mustafa Der Politische Islam – Zwischen Muslimbrüdern, Hamas und Hizbollah ProMedia Imad Mustafa stellt die bekanntesten politischen islamischen Bewegungen und Denker in einen historischen und gesellschaftlichen Kontext, indem er ihre programmatischen Schriften und Reden übersetzt und kritisch analysiert. Er tritt damit zugleich den Nachweis an, dass es sich bei den vorgestellten Gruppen aus dem Nahen Osten und Nordafrika um genuin politische Organisationen handelt. Ausgehend von den historischen Ursprüngen des modernen politischen Islams im 19. Jahrhundert zeichnet der Autor die Entwicklung bis zum heutigen Tag nach.

In der Fortsetzung der Erfolgskomödie „Der Kaufhaus Cop“ kehrt Star-Komiker Kevin James als Paul Blart zurück. Dieses Mal verschlägt es den Security-Wachmann nach Las Vegas, wo die „Security Guard Expo“ stattfindet. Seine Teenager-Tochter Maya (Raini Rodriguez) begleitet ihn auf dieser Reise, ehe sie bei ihrem Vater ausziehen wird, um aufs College zu gehen. Während des Kongresses entdeckt Paul versehentlich einen Raubüberfall und es liegt mal wieder an ihm, die Gangster dingfest zu machen. Run All Night Thriller Regie: Jaume Collet-Serra Darsteller: Liam Neeson, Ed Harris, Joel Kinnaman

Das Buch bietet ein leicht erlernbares System für perfektes Posing. Profifotograf Roberto Valenzuela macht Sie Schritt für Schritt mit seinem 15-Punkte-Programm „Picture Perfect Posing“ vertraut. Ausgehend von der menschlichen Anatomie entwickelt er Grundlagen und Richtlinien, die Ihnen und Ihrem Model ein kreatives und sicheres Arbeiten erlauben. Sie lernen, gemäß Ihrer fotografischen Intention zu entscheiden: Wie soll das Model seine Hände halten, den Ellbogen beugen oder die Füße positionieren? ...

Jimmy holen die Sünden seiner Vergangenheit ein – in Gestalt jenes verbissenen Detective, der Jimmy seit 30 Jahren dicht auf den Fersen bleibt. In letzter Zeit sieht Jimmy keinen anderen Ausweg, als seinen Frust im Whiskey zu ertränken. Von seinem Sohn Mike hat Jimmy schon lange nichts mehr gehört. Doch als Mike auf die Abschussliste gerät, muss sich Jimmy für eine Seite entscheiden: Entweder er bleibt der Gangsterfamilie treu, der er sich angeschlossen hat, oder er steht zu seiner eigentlichen Familie, die er vor Jahren im Stich gelassen hat.

Fotos: 2015 Warner Bros Ent./Myles Aronowitz

Roberto Valenzuela Perfektes Posing mit System – Der Praxisleitfaden für Fotografen und Models dpunkt.verlag

April 2015


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Steiermarkmagazin KLIPP April 2015 by Klipp Zeitschriften - Issuu