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VISITE Ausgabe 2/2016

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Ausgabe Nr. 2 | 2016

www.visite-blog.de

Das Gesundheitsmagazin des Klinikums Bielefeld

HITZE Tipps für heisse Tage

THEATERFEST 2016 EIN TAG FÜR DIE FAMILIE Die Reiseapotheke Checkliste für ihren urlaub


Wir freuen uns über Ihre Unterstützung! Herzlichen Dank! Viele Menschen in Bielefeld und aus der Umgebung setzen sich aktiv für das Klinikum Bielefeld ein. Durch ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Spenden unterstützen sie uns bei der Versorgung unserer Patienten. All diesen Menschen möchten wir an dieser Stelle herzlichen Dank sagen! Wir freuen uns über Ihre Unterstützung! Von den Krankenkassen bekommen wir die Kosten für die Behandlung unserer Patienten erstattet. Die Patientenversorgung ist durch diese Finanzierung gesichert. An vielen Stellen würden wir uns wünschen unseren Patienten etwas mehr bieten zu können. Mit Ihrer Spende können wir dies ermöglichen! Weitere Informationen auf www.klinikumbielefeld.de


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe leser, Sommer, Sonne, Sonnenschein…Lass die Sonne rein… heißt es in einem Lied der Musikgruppe „Die Fantastischen 4“. Um das Schwerpunkthema Sommer geht es auch in unserer aktuellen Ausgabe des Patientenmagazins VISITE. Wie Sie sich am besten bei wirklicher Hitze verhalten können Sie im Beitrag der Leiterin der Notaufnahme am Klinikum Bielefeld Mitte, Ursel Elmendorf-Daut nachlesen (S. 6). Dort finden Sie Tipps und Tricks für den Alltag. Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Das muss nicht sein. Im Interview mit Prof. Dr. med. Isaak Effendy, dem Chefarzt der Hautklinik am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe bekommen Sie Tipps vom Fachmann , wie man sich und seine Familie effektiv vor hoher Sonneneinstrahlung schützt (S: 10). Beständige Sommertage mit strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen, der die Menschen ins Schwimmbad lockt. Damit am Ende des Tages nicht Sonnenbrand die Sommerlaune trübt, raten die Kliniken zu Schatten, Kleidung und Sonnencreme. Denn wer sich ausgiebig und ungeschützt der prallen Sonne aussetzt, riskiert nicht nur Sonnenbrand und vorzeitige Hautalterung. Er erhöht auch sein Risiko auf Hautkrebs.

Der Aufenthalt in der Sonne hat allerdings nicht nur Schattenseiten. Vielmehr wirkt er sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den menschlichen Körper aus. Unter anderem regt er die Produktion von lebenswichtigen Hormonen wie etwa Vitamin D an. Wer richtig mit der Sonne umzugehen weiß, dem ist ein Bad in der Sonne daher sehr zu empfehlen. Wenn man eine Reise tut, dann kann man was erleben! Wie man aber mit der richtigen Zusammenstellung der Reiseapotheke vorsorgt, können Sie in dem Bericht unserer Apothekerin Frauke Nagel nachlesen (S.18). Traditionell gibt auch unsere Krankenhausküche gute Tipps für eine gesunde Ernährung. Der Ruccola-Salat mit herzhaftem Fischfilet ist nicht nur gesund, er schmeckt auch sehr gut (S.26). Interessante Informationen über die neue Adipositas Selbsthilfegruppe, die sich am Klinikum Bielefeld Mitte trifft, erhalten Sie im Interview mit Betroffenen (S.22). Natürlich gibt es auch Informationen über Veranstaltungen rund ums Klinikum Bielefeld, etwa den 10. Spendenlauf „Lauf für das Leben“ (S. 14) oder das 10jährige Bestehen unseres Brustzentrums (S.16). Schon traditionell sind die Berichte über die spannenden Bielefelder Veranstaltungen Sparrenburgfest, Theaterfest oder den Run and Roll Day. In Bielefeld ist eben immer was los! Kommen Sie gut durch den Sommer! Ihre Redaktion

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inhaltsverzeichnis

Titelthema 6

HITZE Tipps für heiße Sommertage

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Prof. Dr. med. Effendy im interview Schutzmaßnahmen gegen Sonnenbrand

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MEDIZIN ERLEBEN DURCHATMEN!

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Pneumologie und Beatmungsmedizin

spendenlauf “laufen für das leben“

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Zum 10. Mal erfolgreich am Start

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10 Jahre Brustzentrum

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am Klinikum Bielefeld Mitte

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IMPRESSUM Herausgeber Klinikum Bielefeld gem. GmbH Michael Ackermann, Geschäftsführer Verantwortlich für den Inhalt: Axel Dittmar, Kliniksprecher

Redaktion Axel Dittmar, Magda Borkowski, Dr. Ursel Elmendorf-Daut, Prof. Dr. med. Isaak Effendy. Frauke Nagel, Sandra Knicker, Claudia Schloemann

Bildnachweis Klinikum Bielefeld (S.10, S.15, S.16, S. 24), Theater Bielefeld (S. 30, S.31), Bielefeld Marketing (S. 28, S.29, S. 32, S. 34, S.35, S. 37), Fotolia Konzeption screen concept - runge

Anschrift Klinikum Bielefeld gem. GmbH | Unternehmenskommunikation | Teutoburger Str. 50 | 33604 Bielefeld | info@klinikumbielefeld.de


inhaltsverzeichnis

Gesundheit & Wohlbefinden 18

Die reiseapotheke Checkliste für Ihren Urlaub

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Interview Adipositas-Selbsthilfegruppe animosus

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rezepte Rucola-Salat und herzhaftes Fischfilet

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Bielefeld Entdecken sparrenburgfest 2016

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Bielefelds Mittelalter-Spektakel mit Rittern, Gauklern und Live-Musik

Fest! Ein Theatertag für die ganze Familie

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Mitternachts-shopping 18

Einkaufen in Bielefeld bis in die späte Nacht

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Stadtwerke “run & roll day“ Sportler erobern den Ostwestfalendamm

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weinmarkt 2016 Die Bielefelder Altstadt wird zum Weindorf

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RätselspaSS für Kinder und Erwachsene .... auf Seite 38

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TITELTHEMA

HITZE TIPPS FÜR HEISSE TAGE Dr. med. Ursel Elmendorf-Daut Ärztliche Leitung Notaufnahme Klinikum Bielefeld Mitte

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Titelthema

Sommer, die Schulferien stehen bevor! Kinder und Jugendliche freuen sich über Sonnenwetter und hohe Temperaturen. Wenn jedoch die Temperaturen bei 30 Grad Celsius oder höher liegen, wird das Wetter zur Belastung. Insbesondere ältere Menschen leiden unter den Hitzewellen, wenn sie über mehrere Tage anhalten, das hat viele Gründe:

• Mit zunehmendem Alter funktioniert die Wärmeregulation des Körpers schlechter, • Körperliche Warnsignale werden nicht so schnell wahrgenommen (vermindertes Durstgefühl) • Häufig bestehen chronische Herz-Kreislauf- erkrankungen oder eine Nierenschwäche • Durch Medikamenteneinnahme wird der Flüssigkeitshaushalt beeinflusst

Deswegen ist es gerade für Senioren wichtig, an heißen Tagen ein paar Tipps zu beachten. Schwitzen ist die beste Klimaanlage für den Körper Über das Schwitzen entsteht Verdunstungskälte auf der Haut, damit der Körper auch bei hohen Aussentemperaturen nicht überhitzt. Deswegen ist das Schwitzen gesund. Jedoch muss dem Körper genug Wasser zur Verfügung gestellt werden, gerade ältere Menschen müssen besonders viel trinken, um schwitzen zu können.

tränke bei äußerer Hitze unserem Körper das falsche Signal: zusätzliche Wärme zu produzieren. Es droht eine weitere Überhitzung. Ungeeignet sind außerdem Getränke, die einen flüssigkeitsentziehenden Effekt haben wie Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol. Das richtige Essen Wasserreiche Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse sind ideal für heiße Tage. Durch mild gesalzene Speisen kann man den Salzverlust ebenfalls ausgleichen. Auch hier gilt: Nicht übertreiben! Nicht zu heiße Speisen, nicht zu viel kühles Eis essen, Speisen nicht versalzen. Bei großer Hitze Aktivität vermeiden „Alles einfach mal ruhiger angehen“ ist ein guter Tipp. Durch Muskelarbeit wird zusätzliche Wärme produziert, die der Körper wieder loswerden muss. Gerade ältere Menschen sollten es sich von den Südeuropäern abgucken und in der heißen Mittagszeit eine Siesta halten. Der Aufenthalt in der direkten Mittagssonne sollte vermieden werden, und wenn es unvermeidbar ist, dann auf Sonnenschutz achten und vor allem den Kopf bedecken. Es macht Sinn, Einkäufe und Spaziergänge besser am frühen Morgen oder späten Abend zu erledigen. Tipp für Men-

Viel Trinken Die empfohlene Menge für gesunde Erwachsene liegt bei zwei Litern täglich. Bei sehr hohen Außentemperaturen ist noch mehr Flüssigkeit notwendig. Gerade für ältere Menschen gilt: Es sollte mehr getrunken werden, als das Durstgefühl verlangt. Ein Trinkplan kann helfen, die empfohlene Menge von 2-3 Litern pro Tag zu erreichen. Da der Körper durch das Schwitzen nicht nur Wasser sondern auch Mineralstoffe verliert, muss auch hier ein Ausgleich erfolgen. Hier helfen Mineralwasser, Saftschorlen und Kräuter-/Früchtetees als gesunde Durstlöscher. Die Getränke sollten weder heiß noch eiskalt sein. Kalte Getränke werden im Körper erwärmt, heiße gekühlt. Dadurch geben eiskalte Ge-

schen, die in einer stark überwärmten Wohnung leben (Städte / Dachgeschoss): Suchen Sie für mehrere Stunden ein klimatisiertes Gebäude auf, z.B. eine Stadtbibliothek oder ein Kaufhaus.

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TITELTHEMA

Aktive Abkühlung Kneippgüsse, nasse Handtücher oder kalte Fußbäder können ein gutes Mittel sein, um heiße Sonnentage besser zu überstehen. Eine eiskalte Dusche belastet den Kreislauf zu sehr und führt (wie eiskalte Getränke) zu einer Gegenregulation des Körpers mit neuer Wärmeproduktion. Dagegen bewirkt eine lauwarme Dusche vor dem Einschlafen eine Gefäßerweiterung. Dadurch kann der Körper Wärme abgeben und man fühlt sich frischer. Wann wird die Hitze gefährlich für Senioren? Wenn die Hitzewelle länger anhält kommt es zur Austrocknung des Körpers, zu Verschiebungen im Blutsalzhaushalt und dadurch zu Nieren- und Kreislaufproblemen. Durch die Analyse vergangener Hitzeperioden konnten besondere Risikofakto-

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ren herausgefunden werden. Ältere Personen, bei denen einer oder mehrere der folgenden Faktoren zutreffen:

• Bettlägerigkeit • Pflegebedürftigkeit • eingeschränkte Mobilität • soziale Isolierung • bestimmte Erkrankungen und Medikamenteneinnahme • Wohnkonstellationen wie Lage der Wohnung in städtischen Wärmeinseln oder im Dachgeschoss

Bei diesen Menschen sollte Kontakt zum Hausarzt aufgenommen werden, um abklären zu lassen, ob Blutdruck- und wassertreibende Medikamente


Titelthema

Warnzeichen für eine Austrocknung können sein : • Eine trockene Zunge mit Furchen

während einer anhaltenden Hitzeperiode reduziert werden sollten. Auch alle anderen Senioren sollten bei Hitze gut auf sich aufpassen: Oben genannte Tipps beachten, sich alle 2 Tage auf die Waage stellen, auf Austrocknung achten (s. Infokasten) und sich ggf. bei ihrem Hausarzt vorstellen.

•

Beim Zusammenkneifen der Haut auf den Unterarmen zieht sich diese nicht sofort wieder zurück, sondern bleibt stehen

• Auffallende Müdigkeit und Schwäche • Anstieg der Körpertemperatur

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Titelthema

im Interview Der Mediziner Prof. Dr. med Isaak Effendy stellt sich unseren Fragen zum Thema Sonnenbrand, dessen Folgen und Schutzmaßnahmen Visite: Können Sie uns sagen, welche Faktoren beim Entstehen eines Sonnenbrandes zu beachten sind?

die Bildung von Falten und „Altersflecken“. Bei der Entstehung von Hautkrebs spielen prinzipiell sowohl UVA- als auch UVB-Strahlung eine wichtige Rolle.

Prof. Dr. med. Effendy: Der - hierzulande immer noch vermeintliche - bräunungsbedingte Gewinn an Attraktivität verleitet viele Menschen dazu, das Sonnenbaden oder die Nutzung von Sonnenbänken bis in den hautgefährdenden Bereich auszudehnen. Aber auch viele Menschen gefährden sich unbewusst, indem sie sich durch private oder berufliche Tätigkeiten in den Ferien einer zu hohen Strahlendosis aussetzen. Nicht nur eine vorzeitige Hautalterung - mit der Bildung von Falten und Sonnenflecken gehören zu den Folgen, sondern auch ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs oder anderen lichtbedingten Hautkrankheiten zu erkranken. Aus dermatologischer Sicht sind deshalb ein vernünftiger Umgang mit Sonnenlicht sowie effiziente Lichtschutzmaßnahmen nur sinnvoll.

Visite: Was ist das gefährliche an der UV-Strahlung?

Visite: Welche Arten von Sonnenstrahlen gibt es? Und wie wirken sie auf den Körper? Effendy: Die Sonnenstrahlung umfasst vor allem ultraviolette (UV-) Strahlen, sichtbares Licht und Infrarot. Hautbräunung, Sonnenbrand, Hautalterung und Hautkrebs werden überwiegend durch UV-Strahlung verursacht. Man unterscheidet dabei zwischen UVA- und UVB-Strahlung. UVB-Strahlung ist in erster Linie für die Hautbräunung aber auch für den Hautkrebs verantwortlich. UVA-Strahlen hingegen dringen tief in die Haut ein und schädigen dort die elastischen Bindegewebsfasern. Sie sind hauptsächlich verantwortlich für die sogenannte „Sonnenallergie“, beschleunigen aber auch

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Effendy: Das gefährliche ist ihre Fähigkeit die DNAStränge der Hautzellen aufzubrechen, um sie zu verändern. Diese Lichtschäden kann der Körper normalerweise selbst reparieren. Allerdings summiert sich im Laufe des Lebens die aufgenommene UV-Menge und belastet damit die Reparatursysteme. Die dadurch nicht-reparierten, veränderten Zellen können sich dann ungehindert vermehren, was die Entstehung von Hautkrebs zur Folge hat. Visite: Können Sie uns sagen, welche Hauttypen es gibt und was sollten sie beachten? Effendy: Die menschliche Haut kann man - einfachheitshalber - in vier Hauttypen unterteilen: Typ 1: immer Sonnenbrand – niemals Bräunung. Häufigste Merkmale: Sommersprossen, blonde oder hellrote Haare, blaue oder grüne Augen. Grundsätzlich Minimum Lichtschutzfaktor 15. Typ 2: immer Sonnenbrand – schwache Bräunung. Häufigste Merkmale: Helle Haut, blonde Haare, blaue oder grüne Augen. Haut bräunt sehr langsam, Sonnenbrand entsteht in weniger als 20 Minuten. Typ 3: Leichter Sonnenbrand – gute Bräunung. Häufigste Merkmale: Dunkle Haare, braune Augen. Sonnenbrand entsteht in weniger als 30 Minuten. Typ 4: Niemals Sonnenbrand – immer Bräunung. Häufigste Merkmale: Von Natur aus dunkle Haut, dunkle oder schwarze Haare, braune Augen. Haut bräunt schnell, Sonnenbrand entsteht nach mehr als 30 Minuten. Was ist der UV-Index? Effendy: Der UV-Index ist eine Maßzahl für die UVStrahlung in einer bestimmten geographischen Re-


Titelthema

gion. In Deutschland liegt der Index meist zwischen 0 (keine Sonnenbrandgefahr) und 8 (hohe Sonnenbrandgefahr). In den Tropen und im Hochgebirge hingegen erreicht der Index zeitweise Werte über 15. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht täglich Vorhersagen des Wertes für alle Regionen der Welt. Damit lässt sich das Risiko einschätzen und der Sonnenschutz anpassen. Visite: Nach welchen Kriterien lässt sich der Lichtschutz merken? Effendy: Der Lichtschutz lässt sich an dem Lichtschutz-ABC merken: • A = Ausweichen • B = Bekleiden • C = Cremen Das Ausweichen vor der Sonne steht als erstes aller Lichtschutzmaßnahmen. Vor allem sollte die

besonders intensive Mittagssonne von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr gemieden werden. Ferner sollte man auch beachten, dass auch beim bewölkten Himmel oder im Schatten noch eine erhebliche Strahlendosis auf die Haut einwirkt. Visite: Welche Maßnahmen sollte man primär wählen, damit man keinen Sonnenbrand bekommt? Effendy: Eine gute Maßnahme um sich gegen die Sonnenbestrahlung zu schützen bieten- sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen - das Tragen geeigneter Textilien. Ferner sollte man auch auf eine gute Kopfbedeckung mit breiter Krempe achten. Es schützt aber nicht jedes Kleidungsstück gleich gut. Je dichter und dunkler ein Gewebe ist desto besser schützt es vor der UV-Strahlung. In zertifizierten Kleidungsstücken ist ein UV-Schutzfaktor (USF) angegeben. Ferner sind die Augen auch mit einer UV–undurchlässigen Sonnenbrille (UV-400) zu schützen.

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Titelthema

Visite: Welche weiteren Maßnahmen schlagen Sie noch vor? Effendy: Als eine weitere bedeutende Maßnahme empfehle ich hautfreundliche, allergenarme Sonnenschutzmittel mit organischem UV-Filter zu verwenden. Ferner enthalten die wirksamen Sonnenschutzmittel einerseits organische UV-Filter bzw. lichtschützende Substanzen von unterschiedlicher chemischer Struktur. Solche Filter werden auch „chemischer Lichtschutz“ bezeichnet. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Sonnenschutzmittel, welche sogenannte Mikropigmente enthalten. Sie werden als „physikalischer Lichtschutz“ bezeichnet, weil ihre Schutzwirkung überwiegend auf einer Reflexion der UV-Strahlung beruht. Visite: Was genau ist unter dem Begriff LSF gemeint? Effendy: LSF kennzeichnet, wie lang man mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) in die Sonne gehen kann. So ist die Haut bei einem LSF von 20 20mal so lange vor UVB-Strahlung geschützt als ohne Creme. Ferner verlängert aber Nachcremen diesen Zeitraum nicht. Es ist auch wichtig zu wissen, dass Schwitzen, Wasser und Sand die Wirkstoffe abtragen können. Die Schutzprodukte sollten frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sein, um eine Hautallergie zu vermeiden. Visite: Welche Menge wird empfohlen? Effendy: Das ist eine sehr wichtige Frage. Unbedingt empfohlen ist ein gleichmäßiges Auftragen eines Lichtschutzmittels von ca. 2 mg/cm2 Haut. Der LSF sagt allerdings nichts über die Schutzwirkung vor UVA-Strahlen aus. Grundsätzlich gilt aber der Satz: Je höher der LSF, je weniger Licht kann die Haut penetrieren. Bei Anwendung eines Mittels mit LSF 60 kommt nur noch minimal Sonnenlicht durch die Haut. Als Basisschutz gilt der LSF 6 – 10, LSF 30 – 50 als hoher Schutz. Produkte mit einem LSF kleiner 6 sind keine Sonnenschutzmittel. Nicht zuletzt sollte erwähnt werden, dass eine sofortige Bräunung, die durch Selbstbräunungsmittel hervorgerufen wird, nicht vor Sonneneinstrahlung schützt. Das Interview führte Magda Borkowski

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MEDIZIN ERLEBEN

DURCHATMEN! Pneumologie und Beatmungsmedizin am Klinikum Bielefeld Mitte Zum 1. Juli 2016 erhält die Medizinische Klinik I am Klinikum Bielefeld Mitte eine neue Struktur. Der Aufsichtsrat des Klinikums Bielefeld folgte am 24. Juni dem Vorschlag von Geschäftsführer Michael Ackermann. Die Medizinische Klinik I am Standort Klinikum Bielefeld-Mitte gliedert sich künftig in die Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie und Infektiologie unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Joachim Feldkamp sowie die Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin unter Leitung von Dr. med. Bertram Ruprecht. Dr. Ruprecht wird zukünftig die Position des Chefarztes der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin innerhalb der Medizinischen Klinik I am Standort Klinikum Bielefeld-Mitte wahrnehmen. „Die Betriebsleitung und der Aufsichtsrat würdigen mit dieser Personal- und Strukturentscheidung das erfolgreiche Wirken von Dr. Ruprecht und damit auch seine hohe fachliche und geschätzte Expertise. Sie tragen damit auch der sehr positiven Entwicklung der Pneumologie in den vergangenen Jahren am Standort Mitte Rechnung und hoffen, damit die weitere Entwicklung unterstützen zu können“, stellte Geschäftsführer Michael Ackermann in einer Vorabinformation an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums fest.

tiziert und behandelt. Auch Einstellungen und Kontrollen von Heimbeatmungstherapien bei Erkrankungen, die mit Störungen der Atempumpe einher­gehen, erfolgen dort. Ein weiterer Schwerpunkt liegt dabei auf der Behandlung verschie­ dener Infektionserkrankungen der Lunge, einschließlich der Tuberkulose. Zwischen Dr. Ruprecht und Priv.-Doz. Dr. Feldkamp besteht auf diesem Gebiet bereits eine intensive gewachsene Zusammenarbeit. Außerdem kooperiert die Klinik für Pneumologie innerhalb des Lungenzentrums am Klinikum Bielefeld schon jetzt eng mit der Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin am Standort Klinikum Halle (Westf.), geleitet durch den Chefarzt Dr. Jörg Schmitthenner, der Thoraxchirurgie am Stand ort Bielefeld Mitte unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. A. Boseila und den anderen Kliniken und Abteilungen, die an der Diagnostik und der Therapie von (insbeso­ndere auch bösartiger) Lungen- und Atem­wegs­ er­krankungen mit beteiligt sind. Die gesamte Bandbreite pneumologischer Funktions­ untersuchungen, Untersuchungen zur Abklärung schlafbezogener Atemregulationsstörungen sowie Allergie-Untersuchungen an der Haut werden in dem Lungenfunktionslabor der Abteilung durchgeführt. In der großen Endoskopie-Abteilung am Standort Mitte werden Spiegelungen der Atemwege (Bronchos­kopien) in hoher Zahl durchgeführt, auch mit Inter­ventionen an den Atemwegen, wie z.B. die Einlage von Röhrchen (Stents), Fremdkörperentfernungen, Blutstillungen und Abtragung von Tumoren in den Atemwegen. Auch Ultraschalluntersuchungen über die Atemwege (Endobronchialer Ultraschall) erfolgen dort.

Das Department Pneumologie wurde seit 2010 von Herrn Dr. Bertram Ruprecht innerhalb der Medizinischen Klinik I unter der chefärztlichen Leitung von Herrn Priv.-Doz. Dr. Feldkamp aufgebaut, in dieser Klinik war Dr. Ruprecht auch als leitender Oberarzt tätig. Dr. Ruprecht hat die Implementierung des Departments für Pneumologie sehr erfolgreich gestaltet und weiterentwickelt, sodass es mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil des medizinischen Leistungsangebots des Klinikums Bielefeld ist. In der Pneumologie werden alle akuten und chronischen, bösartigen und gutartigen Lungenund Atemwegserkrankungen sowie Erkrankungen des Brustkorbs und des Rippen- und Lungenfells diagnos-

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MEDIZIN ERLEBEN

Unser Spendenlauf

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MEDIZIN ERLEBEN

Bereits zum zehnten Mal hat die Selbsthilfevereinigung „Viktoria e.V. – Treffpunkte für Frauen nach Krebs“ gemeinsam mit dem Klinikum Bielefeld und dem TSVE den Spendenlauf „Laufen für das Leben“ veranstaltet.

Zum 10.

Mal:

Laufen für das Leben

Am 12. Juni 2016 um 11 Uhr gingen an der Gertrud-Bäumer-Realschule über 300 Läufer an den Start der 5km langen Strecke. Vorher liefen bereits die Bambini und die Schüler, angefeuert vom Arminia-Maskottchen Lohmann. Das Besondere an dem Lauf ist, dass keine Zeit genommen wird. „Unser Ziel ist es, mit dem Lauf das Thema Krebs in die Öffentlichkeit zu tragen“, sagt Hannelore Junge, Vorsitzende der Viktoria e.V.. So laufen viele Patienten mit Krebserkrankung mit sowie Angehörige in Gedenken an einen Menschen, den sie durch den Krebs verloren haben oder für jemanden, der an Krebs erkrankt ist. Viele der Läufer haben ihren Startnummer-Zettel am Trikot entsprechend beschriftet. Auch dieses Jahr startete wieder ein Team vom Klinikum Bielefeld. Rund um den Lauf wurde wieder ein buntes Rahmenprogramm geboten. Für die Kinder gab es Torwandschießen und Kinderschminken. Das Klinikum bot eine kleine, aber gut besuchte Gesundheitsmesse an: Kolleginnen des Brustzentrums informierten über Brustkrebs, es gab einen Infostand zum Thema Diabetes, Puls- und Blutdruckmessung wurde angeboten und die Besucher lernten, wie Reanimation durch Laienhelfer funktioniert. Am Grillstand wurden die hungrigen Besucher mit Würstchen bedient, außerdem gab es ein umfangreiches Kuchenbuffet. Zudem waren die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Patientenbücherei Mitte mit einem Büchertisch vor Ort, um die von den Mitarbeitern gespendeten Bücher zu verkaufen. Bei der großen Tombola warteten 1.000 kleine und große Gewinne auf ihre neuen Besitzer. Über den Hauptgewinn der Tombola – ein Segelflug über Bielefeld für drei Personen – freute sich Frau Ahrensmeier, eine ehrenamtliche Kollegin der Patientenbücherei in Mitte. Mit dem Startgeld der Läufer sowie mit den Einnahmen aus Los- und Bücherverkauf und dem Verkauf von Würstchen und Kuchen wird die Viktoria weiterhin den RehaSport für Krebspatienten in der Akutphase im Klinikum Bielefeld unterstützen. „Dort können Krebspatienten bereits während ihrer Therapie mit einem moderaten Reha-Sport beginnen“, erklärt Gudrun Laabs, selbst Übungsleiterin der Viktoria und Organisatorin des Spendenlaufs. Aktuell gibt es zwei Kurse, die wöchentlich unter der Leitung einer lizenzierten Übungsleiterin stattfinden. Weitere Informationen hierzu gibt es im Patienten-Informations-Zentrum (Tel: 581-2277). 15


MEDIZIN ERLEBEN

Brustkrebs ist aktuell die häufigste bösartige Erkrankung von Frauen in Deutschland. Das rechtfertigt zur Erkennung und Therapie die Behandlung in speziell dafür ausgerichteten Zentren mit entsprechend qualifiziertem Personal, definierten Qualitätsstandards, Qualitätszielen und regelmäßiger interner und externer Qualitätsüberprüfung. Am 11. Juni 2016 feierte das Brustzentrum am Klinikum Bielefeld sein 10jähriges Bestehen! Die Leitung des Brustzentrums hat seit 2006 Dr. med. Angelika Cervelli.

Brustzentrum mit einem Zitat von Goethe: „Erfolgreich zu sein setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen!“ „Dieses Zitat trifft ziemlich genau die Arbeitsweise im Brustzentrum. Klare Ziele und enormes Engagement aller Beteiligten diese umzusetzen.“ Eine Gitarrengruppe der Musikschule Bielefeld sorgte für eine großartige musikalische Untermalung der Feier, die teilweise live ins Netz gestreamt wurde und dort auf gute Resonanz stieß. Besonders hervorzuheben ist, dass die Agentur Filmzeit aus Bielefeld einen Film über das Brustzentrum gedreht hat, der über den Youtube-Kanal des Klinikums Bielefeld einsehbar ist. Der Film gibt in emotionaler Weise die Arbeit des Brustzentrums wieder und beleuchtet die Behandlung aus Patientinnensicht.

Das Brustzentrum vereint alle Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten unter einem Dach. Den Patientinnen bleiben somit umständliche Wege erspart. Dies ist ein zentraler Unterschied zu kooperativen Brustzentren, die den Patientinnen manchen Weg zumuten müssen. Für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und dem daraus entstandenen Managementsystem erhielt das Brustzentrum das offizielle Gütesiegel: Die Zertifizierung für hohe Qualität bei Diagnose und Behandlung durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie (Brusterkrankungen) und von der Unternehmensgruppe TÜV Süddeutschland. Das Brustzentrum war das erste in Westfalen-Lippe, das nach diesem Verfahren zertifiziert worden ist. Zu der Feierstunde am 11.06.2016 kamen über 100 Gäste, Wegbegleiter und Patientinnen. Als Referenten beglückwünschten unter anderem Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe und Dr. Hans-Joachim Bücker-Nott, Resortleitung Qualitässicherung der Ärztekammer Westfalen-Lippe das Brustzentrum zu seinem 10-jährigen Bestehen. Ulrich Falk, Kaufmännischer Direktor des Klinikums, würdigte die herausragende Arbeit aller Beteiligten im

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D a s Brustzentrum kann stolz auf 10 erfolgreiche Jahre in der Behandlung von Brustkrebspatientinnen sein und auf eine Veranstaltung zurückblicken, die diese Arbeit und das Engagement der Mitarbeiter in vollem Umfang gewürdigt hat.


10 Jahre

zertifiziertes Brustzentrum Bielefeld am Klinikum Bielefeld

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gesundheit und wohlbefinden

Immer dabei: Die Reiseapotheke Damit die schönste Zeit des Jahres nicht von gesundheitlichen Problemen überschattet wird, gehört die Reiseapotheke in jedes Urlaubsgepäck!

Frauke Nagel Apothekerin

Wie diese gefüllt sein sollte hängt vom Reiseziel, der Reisedauer und der Reiseart ab. Generell ist zu beachten: • Die Reiseapotheke sollte am besten schon vor der Reise zusammengestellt werden. In einigen Ländern sind Arzneimittel zwar günstiger als in Deutschland, aber die Qualitätsanforderungen im Ausland sind nicht so hoch. Vor allem außerhalb Europas sind Medikamentenfälschungen im Umlauf, mit denen Sie im schlimmsten Fall ihre Gesundheit gefährden. • Wählen Sie Arzneimittel aus, die sich bei Ihnen bewährt haben und die sie gut vertragen. Wer chro-

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nisch krank ist und Medikamente dauerhaft einnehmen muss, sollte an den Bestand der für die Urlaubszeit benötigten Medikamente denken. • Werfen Sie einen Blick auf das Verfalldatum des Arzneimittels. Vorsicht: Das Datum gilt bei Flüssigkeiten und Salben nur für ungeöffnete Packungen. • Bei Reisen in heiße Regionen sind manche Darreichungsformen wie Kapseln oder Zäpfchen nicht geeignet, da die hohe Hitze oder Luftfeuchtigkeit die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen kann. • Beim Autofahren gehören Medikamente grund-


gesundheit und wohlbefinden

sätzlich in die Kühltasche. Im Hotelzimmer ist der Kühlschrank der ideale Aufbewahrungsort. • Erkundigen Sie sich bei Fernreisen, wie groß die Zeitverschiebung ist. Die Wirkung einiger Medikamente wird beeinträchtigt, wenn der Einnahmerhythmus nicht eingehalten wird.

• Bei Einnahme von Betäubungsmitteln braucht man vom Arzt eine Bescheinigung, sonst kann es Probleme beim Zoll geben.

• Medizinische Dokumente wie Impfpass, Diabetikerausweis, Allergiepass oder Notfallpass für Patienten unter Hemmung der Blutgerinnung sollten bereit liegen. • Kontrollieren Sie mindestens 4 Wochen vor Reiseantritt den Impfstatus und erkundigen Sie sich bezüglich spezieller Reiseimpfungen.

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gesundheit und wohlbefinden

Die Grundausstattung Haben Sie eine chronische Erkrankung?

Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln vorliegen. Strandurlauber sollten bei der Einnahme von Antibiotika, Rheumamitteln oder Antidepressiva besonders vorsichtig sein. Diese können im Zusammenspiel mit viel Sonnenlicht gefährliche Nebenwirkungen hervorrufen. Das gleiche gilt auch bei der Einnahme der "rein pflanzlichen Droge" Johanniskraut: Wer solche Medikamente einnimmt, sollte die Sonne weitgehend meiden. Sonnenschutzmittel sind in ihrer Wirkung zu schwach, um lichtbedingte Reaktionen zu verhindern. Neigen Sie zu bestimmten Beschwerden? Bestücken Sie Ihre Reiseapotheke mit Medikamenten gegen Allergien, Sodbrennen, Pilzinfektionen (Scheidenpilz, Fußpilz) oder Lippenherpes. Am besten nehmen Sie Präparate, die Ihnen schon früher geholfen haben.

Wunddesinfektion

Ein Desinfektionsmittel darf in keiner Reiseapotheke fehlen.

Verbandmaterial

Zur Versorgung von Wunden sind Pflaster, sterile Wundkompressen, Mullbinden, elastische Binden, Klebeband, Schere, Splitterpinzette und Dreieckstuch wichtig.

Fieberthermometer

Gerade in Ländern mit Malaria -Gefahr ist es notwendig, die Körpertemperatur genau zu messen. Achtung: Thermometer aus Glas sind ungeeignet, da sie leicht zerbrechen.

Schmerz- und Fiebermittel

Medikamente gegen Fieber und leichte bis mittlere Schmerzen sind wichtig zur Behandlung von Kopfschmerzen, Fieber, Zahnschmerzen und Gliederschmerzen, etwa bei Erkältungen. Vorsicht: in Regionen, in denen zu Blutungen führende hämorrhagisches Fieber, wie Denguefieber oder Gelbfieber auftreten, sind blutverdünnenende Stoffe wie Acetylsalicylsäure oder Diclofenac ungeeignet. Am besten eignet sich hier Paracetamol. Kautabletten können auch ohne Wasser eingenommen werden.

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gesundheit und wohlbefinden

Die Zusatzausstattung Medikamente gegen Übelkeit

Werden Sie von Reiseübelkeit geplagt, nehmen Sie vor Reiseantritt ein entsprechendes Medikament ein. Bei plötzlicher Übelkeit helfen schnell wirksame Kaugummipräparate. Doch Vorsicht: viele dieser Wirkstoffe machen müde. Eine Ausnahme ist das verschreibungspflichtige Scopolamin, das als Pflaster auf die Haut geklebt wird. Auch gegen Seekrankheit bietet Scopolamin guten Schutz. Gegen andere Ursachen von Übelkeit wirkt das ebenfalls verschreibungspflichtige Metoclopramid.

Medikamente gegen Durchfall

Am besten beugt man den Durchfall mit Nahrungsmittelund Trinkwasserhygiene vor. Starker Flüssigkeitsverlust ist die größte Gefahr bei Durchfall, besonders für Kinder und Schwangere. Wasser und Salze müssen dann schnell mit einem Elektrolytpulver ersetzt werden. Das alte Rezept "Cola und Salzstangen" ist ungeeignet und kann den Durchfall sogar verschlimmern. Im Notfall daher besser: je halben abgekochten (!) Wassers einen halben Teelöffel Salz und fünf Teelöffel Traubenzucker auflösen, mit Orangensaft abschmecken und davon 3 Liter am Tag trinken. Loperamid stoppt den Durchfall sofort. Es ist jedoch nur sinnvoll, um den gefährlichen Wasserverlust zu bremsen und wird kurzfristig eingesetzt, wenn man z.B. eine Busfahrt überstehen muss. Als Alternative auch für Kinder geeignet sind Präparate zum Aufbau der Darmflora. Kohletabletten haben ihre Bedeutung bei der Durchfallbehandlung verloren.

Medikamente gegen Verstopfung

Genügend Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreiche Nahrung, beispielsweise eine große Portion Obst mit getrockneten Pflaumen, Feigen, Melonen oder reifer Papaya schmeckt und wirkt. Helfen diese Maßnahmen nicht, kann für kurze Zeit ein mildes Abführmittel genommen werden.

entzündungen. Eine Sonnenbrille ist daher ein Muss. Lindernd wirken abschwellende Augentropfen. Auch so genannte künstliche Tränen helfen bei leichter Reizung und Augentrockenheit. Ist die Augenreizung allergisch bedingt, helfen antiallergische Augentropfen.

Insekten abweisende Mittel (Repellentien)

In Gebieten, in denen z.B. Malaria, Gelbfieber, Denguefieber oder die japanische Enzephalitis verbreitet sind, ist ein guter Schutz vor Mückenstichen wichtig. Zu empfehlen sind Präparate mit dem Wirkstoff Diethyltoluolamid (DEET) , bspw. Azaron® / Autan® . Mittel auf der Basis ätherischer Öle wie Teebaumöl, Kokosöl oder Zitronenöl haben dagegen eine schwächere Wirkung und sind in Risikogebieten nicht zu empfehlen.

Malariatabletten

In den meisten Malariagebieten reicht es aus, ein Notfallmedikament dabeizuhaben.

Sonnenschutzmittel

In fast alle Reisegebiete sollte man ein gutes Sonnenschutzmittel mitnehmen. Damit vermeiden Sie nicht nur einen lästigen Sonnenbrand, Sie beugen auch möglichen Langzeitfolgen wie Hautkrebs vor. Die Stärke des Sonnenschutzmittels wählen Sie entsprechend Ihrem Reiseziel und Ihrem Hauttyp aus. Den Sonnenschutz können Sie durch ausreichende Versorgung mit Calcium und den Antioxidantien Vitamin C und E ergänzen. Bei leichten Verbrennungen hilft eine gute Après-Creme oder ein Antiallergikum, am besten ein kühlendes Gel. Bei starken Rötungen hilft kurzfristig eine dünne Cortison-Lotion oder Creme.

Medikamente gegen Schnupfen

Durch die Klimaanlagen in Hotel und Bus holt man sich leicht eine Erkältung. Wenn Sie Schnupfen oder eine Nasennebenhöhlenentzündung haben, können Sie dadurch auf dem Flug eventuell keinen Druckausgleich mehr machen. Abschwellende Nasensprays sind dann wichtig um Ohrenschmerzen oder gar Innenohrschäden zu verhindern.

Medikamente gegen Augenbeschwerden

Staub, Wind oder Licht verursachen auf Reisen häufig Bindehaut-

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gesundheit und wohlbefinden

Die schlimmste Jahreszeit oder die beste Chance für Veränderungen? Interview mit einer Vertreterin der Adipositas-Selbsthilfegruppe animosus Visite: Wir haben uns lange darauf gefreut, jetzt ist es endlich soweit: Es ist Sommer! Teilen Sie die Freude? Claudia Irmscher-Stohmann: Zum Thema „Sommer" fällt mir als erstes ein, dass dies die schlimmste Jahreszeit für viele Adipöse ist: körperliche Erschöpfung und vermehrtes Schwitzen; Kompensation durch (noch) weniger Bewegung und Rückzug aufgrund von Scham. Aber da frische Nahrung gerade im Sommer gut schmeckt, ist es auch ein sehr guter Zeitpunkt, um mit einer Ernährungsumstellung – hin zu viel Salat und Gemüse – anzufangen. Der Sommer eignet sich natürlich auch gut zum Besuch einer Selbsthilfegruppe, wo man gemeinsam peu à peu an Ernährung, Bewegung und Verhalten arbeiten kann. Und da passen unsere regelmäßigen Lauftreffen im Freien ganz hervorragend. Gerade haben Einige von uns am Bielefelder Spendenlauf für Krebsbetroffene teilgenommen; nun trainieren wir für den „run & roll day“ der Bielefelder Stadtwerke im September. Vor allem natürlich für uns selbst, weil Bewegung und Konditionsaufbau wichtig ist. Aber auch, um sichtbar zu sein und dem Bild des „faulen und gefräßigen Dicken“, das immer noch in vielen Köpfen herrscht, entgegenzuwirken. Visite: Welche Gründe gibt es für Adipositas? Claudia Irmscher-Stohmann: Der Grund für Adipositas ist fast immer der Gleiche: man isst mehr Nahrung als der Körper verbraucht. Die Ursachen für dieses falsche Ernährungs- und Bewegungsverhalten sind aber vielfältig und meistens treffen mehrere gleichzeitig zu. Entscheidend ist die persönliche Situation sowie das berufliche und private

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Umfeld. Natürlich ist die Erziehung prägend, Sätze wie „der Teller wird leer gegessen“, „man wirft kein Essen weg“ und „sitz doch mal still“ kennen viele von uns. Dann gibt es die gemütlichen KnabberAbende mit Familie und Freunden vor dem Fernseher oder aber auch Langeweile- oder Frustessen alleine als Ersatzbefriedigung. Verstärkt wird dies noch, wenn man beruflich viel unterwegs ist und sich dort mit Fast Food ernährt oder eine sitzende Tätigkeit ausübt und in der Freizeit zu wenig Bewegung hat. Bei vielen Betroffenen gibt es auch psychische Faktoren wie Depression, familiäre oder beruf-


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liche Probleme, Isolation, Langeweile, Essstörungen oder Traumata, die mit Essen „überdeckt“ werden. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Übergewichtige ein geringes Wissen über Ernährung haben und zudem ein mangelndes Körpergefühl, bei dem Hunger und Sättigung nicht gespürt werden. Visite: Gibt es neben den persönlichen Gründen auch körperliche Ursachen, die zu Übergewicht führen? Claudia Irmscher-Stohmann: Ja, die körperlichen

Ursachen dürfen auch nicht ganz außer Acht gelassen werden. Es ist erwiesen, dass die Genetik eine große Rolle bei der Entstehung von Adipositas hat, allerdings schwanken die wissenschaftlichen Aussagen über die Höhe des genetischen Einflusses – je nach Untersuchung und Auftraggeber der Untersuchung – zwischen 30 und 80%. Aber auch hormonelle Erkrankungen wie etwa Schilddrüsenunterfunktion und Cortisolüberproduktion verursachen Übergewicht. Zudem gibt es Medikamente, die zu Übergewicht führen, dazu gehören zum Beispiel viele Antidepressiva, Antihistaminika, Neuroleptika und

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und Cortison. Auch die Darmflora mit den Darmbakterien kann das Gewicht negativ beeinflussen. Und nicht zu vergessen ist der allseits bekannte Jojo-Effekt durch Diäten! Eine Diät kann als Mittel zur Gewichtsreduktion bestenfalls zu Beginn als Motivationsschub förderlich sein, ist ansonsten aber völlig kontraproduktiv.

Claudia Irmscher-Stohmann und Heike Jacob, Adipositas-Selbsthilfegruppe animosus

Visite: Es ist allgemein bekannt, dass Übergewicht ungesund ist. Welche Folgekrankheiten können bei Adipositas auftreten? Claudia Irmscher-Stohmann: Die meisten Folgekrankheiten sind wohl bekannt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, Schlafapnoe, Arthrose, erhöhtes Krebsrisiko und Stressinkontinenz, um nur einige zu nennen. Desweiteren führen Übergewicht und Adipositas häufig zu Einschränkungen der Aktivitäten des täglichen Lebens, verminderter Lebensqualität und vor allem zu psychosozialen Konsequenzen mit Neigung zu Depression und Ängstlichkeit, sozialer Diskriminierung, Selbstwertminderung und sozialer Isolation. Visite: In Bielefeld gibt es noch zwei weitere Adipositas-Gruppen. Wie unterscheidet sich Ihre Adipositas-Selbsthilfegruppe animosus von den

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anderen beiden und was kann man unter „animosus“ verstehen? Claudia Irmscher-Stohmann: Bei der Selbsthilfegruppe animosus (lat. für „voll Leben, leidenschaftlich, mutig“) ist der Name Programm. Durch regelmäßigen Kontakt und Austausch, gegenseitige Stärkung, gemeinsame Aktivitäten wie Spaziergänge, Besuche von Festen und Kegelabende sowie durch Aneignung von Wissen zu Adipositas-relevanten Themen gelingt es oftmals, dass Teilnehmer das eigene Schneckenhaus verlassen, sich peu à peu wieder in das volle Leben stürzen und „nebenbei“ auch abnehmen. Die anderen beiden Gruppen der Adipositas Selbsthilfe Bielefeld „SHG Klösterchen“ und „SHG Johannesstift“ treffen sich einmal monatlich zu Gruppenabenden, bei denen Fragen zur Adipositas-Chirurgie einen großen Raum einnehmen. Im Gegensatz dazu trifft sich unsere Gruppe „SHG animosus“ zweimal im Monat und beschäftigt sich ausschließlich mit konventioneller Gewichtsreduktion. Aber egal, welcher Selbsthilfegruppe man sich anschließen möchte: eine dauerhafte Gewichtsreduzierung funktioniert immer nur durch Ernährungsumstellung, Bewegung und Verhaltensänderung! Visite: Wie hat die Selbsthilfegruppe Ihnen oder anderen Teilnehmern bisher geholfen? Claudia Irmscher-Stohmann: Uns gefällt besonders gut, dass man Kontakt zu anderen bekommt und auch Freundschaften entstehen, nach dem Motto „Gemeinsam statt einsam“. So wird das Selbstwertgefühl wieder aufgebaut und viele verlassen die Isolation. Außerdem macht Bewegung in der Gruppe mehr Spaß und man bleibt leichter „am Ball“. Dazu kommen die Informationen durch Fachveranstaltungen von Ärzten, Ernährungsberatern und anderen Fachleuten, die wir hin und wieder einladen. Alles in allem geht es mir psychisch besser als früher, ich nehme langsam ab und freue mich auf die Treffen! Visite: Ihre Selbsthilfegruppe freut sich immer über neue Teilnehmer. Worum geht es bei Ihren Treffen und was können Interessierte, die neu in die Gruppe kommen möchten, erwarten? Claudia Irmscher-Stohmann: Vor allem können


Betroffene, Angehörige, Partner und Freunde sind jederzeit ohne Anmeldung herzlich willkommen! Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr Informationen unter: www.adipositasselbsthilfe-bielefeld.de Treffen der Adipositas-Selbsthilfegruppe animosus: Wann? Jeder 2. und 4. Freitag im Monat um 18 Uhr Wo? Klinikum Bielefeld Mitte 6. Etage, Konferenzraum Teutoburger Str. 50, 33604 Bielefeld

neue Teilnehmer Verständnis für ihre Situation erwarten. In unserer Selbsthilfegruppe treffen sie auf Menschen, die die gleichen Probleme haben, sich darüber austauschen, einander nützliche Tipps geben und sich gegenseitig motivieren oder auch „auffangen“, wenn es mit der Abnahme mal einige Zeit nicht wie gewünscht klappt. All dies nimmt den größten Raum bei unseren „Sabbeltreffen“ (an jedem 2. Freitag des Monats) ein. Aber auch gemeinsames Dazu-Lernen ist uns wichtig. Am 4. Freitag im Monat haben wir unseren „Themen-Treff“, wo wir uns jeweils mit einem Thema aus den Bereichen Ernährung, Bewegung oder Verhalten beschäftigen. Um „mitreden“ zu können, bereiten sich alle Teilnehmer im Vorfeld ein wenig dafür vor. Die jeweils anstehenden Themen sind auf unserer Homepage zu finden. Gemeinsame Aktivität ist uns ein großes Anliegen! Sei es bei regelmäßigen Spaziergängen nach dem Grundsatz „Der Schwächste gibt das Tempo vor“, Besuchen von Veranstaltungen oder Festen, Kegeln, Minigolf oder dem monatlichen Stammtisch. Hier trifft man auch auf Teilnehmer der beiden anderen Selbsthilfegruppen (Klösterchen und Johannesstift) und kann dadurch weitere Kontakte knüpfen. Wer zunächst lieber Kontakt im „kleineren Rahmen“ aufnehmen und die beiden Leiterinnen der SHG animosus kennenlernen möchte, ist bei unserem Gesprächsangebot „Betroffene informieren Betroffene“ ein gern gesehener Gast. Visite: Was möchten Sie als selbst Betroffene und Leiterin der Selbsthilfegruppe gern anderen Übergewichtigen mit auf den Weg geben?

Gesprächsangebot der Adipositas-Selbsthilfegruppe animosus „Betroffene informieren Betroffene“: Wann? Jeder 2. Montag im Monat von 16 bis 18 Uhr Wo? Klinikum Bielefeld Mitte Ebene E/ Eingangshalle, Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) Teutoburger Str. 50, 33604 Bielefeld

Sie haben Fragen zu Selbsthilfegruppen im Klinikum Bielefeld oder allgemein zum Klinikaufenthalt? Klinikum Bielefeld Patienten-Informations-Zentrum (PIZ)/ Selbsthilfebeauftragte Tel.: 0521. 5 81 - 22 77 E-Mail: piz@klinikumbielefeld.de www.klinikumbielefeld.de Sie suchen eine Selbsthilfegruppe oder Sie möchten selbst eine Gruppe gründen? Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld Stapenhorststr. 5 33615 Bielefeld Tel: 05 21. 9 64 06 - 94 E-Mail: selbsthilfe-bielefeld@paritaet-nrw.org www.selbsthilfe-bielefeld.de Weitere Informationen zur Selbsthilfe und zu (Bielefelder) Selbsthilfegruppen finden Sie unter www.selbsthilfenetz.de Claudia Irmscher-Stohmann: Das Reden über die eigenen Probleme ist natürlich sehr wichtig, aber das allein ist auf Dauer zu wenig. Eine Veränderung der Situation geschieht nur dadurch, dass man sich selbst ändert – hin zu bewusster Ernährung und mehr Bewegung! Ein sehr langer und oft steiniger Weg … im Kreise von anderen Betroffenen aber zu meistern!

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Rucola salat

Rucolasalat Zutaten für 4 Personen : 150g Rucola 1 Knolle Fenchel 150g Cocktailtomaten 70g Naturjoghurt 1/2 Zitrone (Saft) 1TL Dijon Senf 1EL Walnussöl Salz, Pfeffer frische Kräuter Zubereitung: Das Gemüse waschen und putzen. Den Fenchel in feine Streifen schneiden und die Tomaten halbieren. Aus Joghurt, Senf, Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und unter den Salat mischen.

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Herzhaftes Lachsfilet Zutaten für 4 Personen : 4 Portionen Lachs (a 150g) 1 Zucchini 1 Paprikaschote 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 4 EL Sojasauce 1 EL Olivenöl 1/2 Zitrone (Saft) Dill, Koriander, Petersilie Thymian Zubereitung: Die Zwiebel und den Knoblauch pellen und in feine Würfel schneiden. Das Gemüse waschen und putzen. Die Zucchini in Scheiben und den Paprika in Würfel schneiden. 4 DIN A4 große Stücke Alufolie vorbereiten. Das Gemüse auf die Alufolie legen. Den Fisch mit Thymian, Sojasauce, Olivenöl, Pfeffer, Zitrone und etwas Salz marinieren und auf das Gemüse setzten und mit dem Käse belegen. Die Alufolie zu Schiffchen formen. Die Fischschiffchen auf dem Grill garen und mit frischen Kräutern bestreunen.

Lachs filet

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Sparrenburg erwartet Mittelalter-Spektakel Ritterkämpfe, Live-Musik, Gaukler und mittendrin der staunende Besucher: An der Sparrenburg in Bielefeld geht es vom 29. bis 31. Juli wieder auf Zeitreise ins Mittelalter. Für drei wilde Tage am Wahrzeichen der Stadt werden wieder Rüstungen poliert, Zeltstädte errichtet und Lagerfeuer entzündet. Veranstalter Bielefeld Marketing und die Agentur Le Petit Festival haben jetzt das Programm zum Sparrenburgfest 2016 vorgestellt. Die Besucher können verschiedene Mittelalter-Welten erkunden. Zu den

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Höhepunkten gehören der Feuerabend am Eröffnungstag sowie das Abschluss-Konzert mit der Gruppe „Tanzwut“. Mittelalter-Akteure, Musiker und Artisten bieten stimmungsvolle Unterhaltung mit mehr als 150 Programmpunkten an drei Tagen. „Mit dem Wörtchen ‚Kult‘ darf man nicht verschwenderisch umgehen, aber beim Sparrenburgfest passt es einfach. Unser Fest hat eine riesige und sehr treue Fangemeinde, und wir freuen uns jedes Jahr auf dieses


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besondere Wochenende“, sagt Martin Knabenreich, Geschäftsführer von Bielefeld Marketing. Das umfangreiche Programm wird – wie schon in den beiden Vorjahren – gemeinsam mit der Agentur Le Petit Festival aus Wissen (Rheinland-Pfalz) auf die Beine gestellt. „Das Sparrenburgfest richtet sich an Menschen jeden Alters“, erklärt Katharina Schilberg, Projektleiterin bei Bielefeld Marketing. „Kleinere Kinder lieben die Märchenerzählerin oder die Falknerin, die vielen Schauspieleinlagen der Akteure unterhalten die ganze Familie und gefeiert wird bei Live-Konzerten mit Szene-Bands wie Tanzwut, Eulental und Visematente.“ Das gesamte Areal rund um die fast 800 Jahre alte Festung ist wieder in vier Bereiche eingeteilt. „Im höfischen Viertel zeigt sich das Mittelalter aus der Sicht des Adels, im Ritterlager geht’s auch mal rauer zu, das bäuerliche Quartier zeigt das einfache Leben und in der orientalischen Welt residieren unsere Gäste, der Kalif und sein Großwesir“, erläutert Sebastian Wappelhorst, Projektleiter bei Bielefeld Marketing.

INFOS Das Programmheft zum Sparrenburgfest 2016 gibt es in der Bielefelder Tourist-Information sowie online unter "www.bielefeld.jetzt/sparrenburgfest" Tickets sind ab jetzt im Vorverkauf erhältlich – online oder in der Tourist-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23, Tel. (05 21) 51 69 99, E-Mail "mailto:touristinfo@bielefeld-marketing.de" touristinfo@bielefeld-marketing.de, sowie im BesucherInformationszentrum auf der Sparrenburg. Die Tageskarte kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro), die limitierten 3-Tages-Tickets 16 Euro (ermäßigt 11 Euro). Kinder unter dem „Schwertmaß“ von 1,20 Meter dürfen wie immer kostenlos das Sparrenburgfest besuchen.

Für die begehrten Kasematten-Führungen während des Sparrenburgfest-Wochenendes können Tickets ebenfalls im Vorverkauf gesichert werden.

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Am 27.08. im und um das Theater am Alten Markt Mit einem FEST! für die ganze Familie startet das Theater Bielefeld auch in diesem Jahr wieder in die neue Saison, und zwar am Samstag, 27.08. ab 14 Uhr im und um das Theater am Alten Markt. Bei freiem Eintritt können die Besucher dort auf allen Bühnen und Open Air Programme aller Sparten sowie der Bielefelder Philharmoniker erleben, kleine Kostproben aus Produktionen der neuen Spielzeit inklusive. Auch Kostümversteigerungen, Workshops und ein Spielzeitquiz sowie die beliebten Aktionen »Maestro für Minuten«, »Regie für Minuten« und »Choreograf für Minuten« finden wieder statt. Für die kleinen Besucher ist das Theaterfest gespickt mit vielen Attraktionen: Im Altstädter Kirchpark lesen Schauspieler des Ensembles Märchengeschichten. Zudem können die Kinder dort geschminkt werden oder ihre Fähigkeiten im Armbrustschießen testen. In einem Zelt neben dem Theater am Alten Markt haben Kinder die Gelegenheit, selber Instrumente zu bauen und Buttons zu basteln. Und auf der Bühne draußen vor dem TAM ist die Niekamp Theater Company mit dem Puppentheater Der kleine König zu Gast. Auch am Abend wird der Spaß groß geschrieben: Auf der Außenbühne rockt Franqee ab 20:15 Uhr mit Soul- und Funkmusik den Alten Markt. Schließlich endet das Fest mit einer großen Disco-Party ab 22 Uhr im Foyer des TAM mit DJ Rudi Knoke. Die detaillierte Programmübersicht des Theaterfestes steht auch zum Download auf www.theaterbielefeld.de bereit. Die erste Premiere der Saison ist „Hochzeit mit Hindernissen“ am 04.09. im Stadttheater – das wohl verrückteste, witzigste und unterhaltsamste Musical überhaupt. Darauf folgen die Uraufführung „F“ von Daniel Kehlmann am 09.09. im Theater am Alten Markt und Arthur Millers „Hexenjagd“ am 10.09. im Stadttheater. Der Kartenvorverkauf für alle Vorstellungen bis Ende Oktober läuft auch in den Theaterferien weiter, und zwar online auf www.theater-bielefeld.de sowie bei allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen. Ab dem 23.08. ist auch die Theater- und Konzertkasse in der Altstädter Kirchstraße wieder geöffnet.

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FEST!

Ein Theatertag fĂźr die ganze Familie 31


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Shopping-SpaĂ&#x; bis in die Nacht

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Mitterna chts Shopping in Bielefe ld 3. Septe am mber

Flanieren, die neueste Herbstmode anprobieren, einen Prosecco trinken – so macht Einkaufen Spaß. Beim Mitternachts-Shopping am Samstag, 3. September, in der Bielefelder Innenstadt stehen entspanntes Bummeln und Einkaufen auf dem Programm. Wenn die Geschäfte in der City bis in die Nacht öffnen, ticken die Uhren anders. Der Handel rund um die Einkaufsmeile Bahnhofstraße und in der Bielefelder Altstadt erfüllt jeden Wunsch. Viele Kaufleute lassen sich Verwöhn-Aktionen für ihre Kunden einfallen. In den Regalen liegen die neuen Kollektionen für die Herbst- und Wintersaison. Bis Mitternacht bleibt Zeit genug, um neben dem Shopping-Spaß noch in einem Bistro oder Restaurant den Abendzu genießen. Die Bielefelder Innenstadt ist am einfachsten mit Bus und Bahn erreichbar. Für Besucher, die lieber das Auto nehmen, stehen rund 9.000 Parkplätze zur Verfügung. Ein kundenfreundliches Parkleitsystem lotst ortsfremde Gäste zum nächsten freien Parkplatz. Wer sich Gebühren sparen will, kann die Park&Ride-Plätze an den Stadtbahn-Endhaltestellen Senne, Schildesche, Milse, Sieker und Babenhausen Süd oder die kostenlosen Parkplätze an der Universität nutzen. Infos zum Shoppen in Bielefeld gibt es auch unter www.bielefeld.jetzt/shoppen

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run & roll Stadtwerke

Sportler erobern den Ostwestfalendamm in Bielefeld am 11. September 2016

Läufer statt Autos, Skater statt Lastwagen: Am Sonntag, 11. September, erlebt der Ostwestfalendamm (OWD) in Bielefeld wieder eine sportliche Invasion – beim 13. „Stadtwerke run & roll day“. Mit Läufen, Skater-Rennen, Kinder-Wettbewerb und Firmenduell zählt der „Stadtwerke run & roll day“ zu den größten und vielseitigsten Sportevents der Region. Für alle Besucher an der Strecke bietet Bielefeld Marketing als Veranstalter außerdem ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Actionsport-Show, SolarBobbycar-Rennen und Angeboten für Kinder. Auf der Wettkampfstrecke steht der Klassiker

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auf dem Programm: der „Stadtwerke OWD-Cup“: Der Reiz der Zehn-Kilometer-Strecke liegt auch darin, dass es für die Läufer teilweise durch das Johannistal geht. Vor allem der Spaß an der Bewegung steht bei weiteren Wettbewerben im Vordergrund: Das „BITel Team-Running“ hat hohen Unterhaltungswert, denn viele Mannschaften von Firmen, Vereinen und privaten Gruppen gehen aufwendig kostümiert ins Rennen. Beim „moBiel Schülerlauf “ starten regionale Schulen. Beim 400 Meter langen „BBF Bambini-Lauf “ gehen die Jüngsten von drei bis sechs Jahren auf die Piste – die Kleinsten manchmal


day auch an der Hand von Papa oder Mama. Hinter dem „Stadtwerke run & roll day“ stehen als Veranstalter Bielefeld Marketing, als sportlicher Ausrichter der TSVE Bielefeld, der Hauptsponsor Stadtwerke Bielefeld sowie weitere Partner. Informationen zur Anmeldung für Wettbewerbe gibt es in der Bielefelder TouristInformation, Niederwall 23, Tel. (05 21) 51 69 99, oder online unter www.run-and-roll-day.de www.run-and-roll-day.de. Der Anmeldeschluss ist am 31. August.

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Bielefelder Altstadt wird zum Weindorf Die Bielefelder Altstadt verwandelt sich vom 6. bis 11. September wieder in ein Weindorf – samt Winzerständen und Weinprinzessin. Zehntausende Besucher strömen an den von Bielefeld Marketing veranstalteten Weinmarkt-Tagen ins Herz des Oberzentrums von Ostwestfalen-Lippe, treffen sich mit Freunden und genießen die Spätsommerstimmung. Der Bielefelder Weinmarkt hat Tradition und wird bereits seit 1982 gefeiert. Winzer aus deutschen Anbaugebieten bringen einmal im Jahr ihre Erzeugnisse nach Bielefeld – genauer: auf den Alten Markt, Bielefelds „gute Stube“. Lokale Weinhändler und Bielefelder Gastronomen sind mit von der Partie

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und bieten den Besuchern ein kulinarisches Verwöhnprogramm. Rund um den Alten Markt können Besucher Weine ausprobieren – vom frischen Weißwein über lieblichen Rosé bis zu kräftigen Rotwein. Wenn in den lauen Abenden dann Musikgruppen durch die Altstadt ziehen, zeigt Bielefeld seine südländische Seite. Für die Musik sorgen in diesem Jahr unter anderem „The Love Gloves“ mit ihrer Mischung aus Rhythm´n´Blues und RockabillySound. Aktuelle Infos im Internet unter: www.bielefeld.jetzt/weinmarkt


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Ă–ffnungszeiten Bielefelder Weinmarkt 2016: Dienstag, 6. September, bis Donnerstag, 8. September: 11 - 23 Uhr Freitag, 9. September, und Samstag, 10. September: 11 - 24 Uhr Sonntag, 11. September: 11 - 21 Uhr

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Senden Sie das Lösungswort im Betreff an: info@klinikumbielefeld.de und gewinnen tolle Preise. Unter allen Einsendungen verlosen wir einen Bluetooth-Kopfhörer.

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Einsendeschluss ist der 30. 09. 2016.

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1. Wovor schützt man sich mit Sonnencreme? 2. Bei Hitze muss man viel 3. In Deutschland wird die Temperatur in Grad …. angegeben 4. Was gibt es im Sommer häufig bei Hitzewellen? 5. Was können UV-Strahlen auslösen? 6. Womit werden Räume gekühlt? 7. Wodurch kühlt sich der menschl. Körper selbst ab? 8. Beliebte Süßspeise im Sommer? 9. Wo suchen viele Menschen im Sommer Abkühlung? 10. Welche Tiere werden im Sommer schnell lästig? 11. Kalte, spanische Tomatensuppe 12. Was bringt gutes Wetter? (Kurzwort) 13. Im August kann man besonders viele … beobachten 14. Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2016? 15. In welchem Monat ist Sommeranfang? 16. Beliebte Sommersportart?

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Das Lösungswort lautet: 1

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RätselspaSS

Bald ist schulanfang

Welcher Schulranzen gehĂśrt zu welchem Kind?

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