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standorte
Klinikum Bielefeld Mitte Klinikum Bielefeld Rosenhรถhe Klinikum Halle/Westf.
AUSGABE FEBRUAR 2014
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Volkskrankheit Bluthochdruck _____________
Wenn die Herzklappe nicht richtig schlieร t 06 _____________ Festliches Theater Bielefeld 08 www.klinikum-bielefeld.de
visi te AUSGABE DEZEMBER 2013
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EDITORIAL Michael Ackermann (Geschäftsführer)
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TITELSTORY Volkskrankheit Bluthochdruck
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TITELSTORY Wenn die Herzklappe nicht richtig schließt Sport als Blutdrucksenker
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INSIDE BIELEFELD FestlichesTheater Bielefeld VERANSTALTUNGEN KLINIKUM BIELEFELD
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INSIDE HALLE/WESTF. Leben retten ERNÄHRUNG Gegrillte Kräutermakrele
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MEDIZINISCHE VERSORGUNG FÜR BIELEFELD Zwerchfellschrittmacher NEUES AUS DER MEDIZIN/FORSCHUNG Herzkatheterlabor
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RÄTSEL
Impressum Herausgeber Klinikum Bielefeld gem. GmbH Michael Ackermann, Geschäftsfüher Verantwortlich für den Inhalt: Axel Dittmar, Kliniksprecher
Redaktion Axel Dittmar, Kristin Lips, Mira Ritter, Yvonne Vogelpohl, Claudia Schloemann
Bildnachweis Stadttheater Bielefeld (S. 8), Claudia Schloemann (S. 12, 13), Sabrina Höppner (S. 10), Steffi Behrmann (S. 3), iStock (S. 1,5), Shutterstock (S. 7,11)
Konzeption KIRCHNER Kommunikation und Marketing GmbH
EDITORIAL
LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,
Michael Ackermann (Geschäftsführer)
Sie halten gerade eine echte Premiere in Ihren Händen. Mit der Erstausgabe des Klinikmagazins VISITE wollen wir den Dialog mit Ihnen verstärken – und eine Plattform schaffen, mit der wir Ihnen Einblicke in die verschiedenen Bereiche unseres Klinikums mit den drei Standorten in Bielefeld Mitte, Bielefeld Rosenhöhe und Halle/Westfalen bieten. VISITE soll als modernes, informatives Magazin über das Klinikum Bielefeld, die Menschen, die dort arbeiten und die Medizin, die hier praktiziert wird, informieren. Es soll künftig viermal pro Jahr erscheinen. Das Erscheinungsbild ist dabei frisch und zeitgemäß, lesefreundlich und übersichtlich. Wir haben uns entschieden, in jeder Ausgabe von VISITE ein Schwerpunktthema in den Mittelpunkt zu stellen. In der ersten Ausgabe starten wir mit einem lebenswichtigen Organ, das in unserem Leben in vielen Facetten eine große Rolle spielt: unserem Herz! Wir geben Ihnen aber auch einen Einblick in modernste Technologien, die an unserem Klinikum angewandt werden. Unsere Spezialisten in der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin versorgen im Jahr über 5.500 Patientinnen und Patienten. Es gibt also viel zu berichten aus dem Umfeld der Klinik. Sie können etwas erfahren über die Volkskrankheit Bluthochdruck, den Zwerchfell-Schrittmacher oder über eine neues Verfahren zur Herzklappentherapie, das am Klinikum Bielefeld angewandt wird. Unsere Herzensangelegenheit ist es auch, Ihnen Ereignisse vorzustellen, die das Leben bunt machen – zum Beispiel mit einem Bericht über unser Bielefelder Stadttheater.
LESEN SIE IN DER DEBÜT-AUSGABE UNSERES MAGAZINS VON DEN VERSCHIEDENEN FACETTEN ZUM THEMA „HERZ“ IN DEN UNTERSCHIEDLICHSTEN LEBENSBEREICHEN UND DEN SCHILLERNDSTEN FARBEN. Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen
Michael Ackermann Geschäftsführer
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TITELSTORY
Bluth Volkskrankheit
ER WIRD ALS „SCHLEICHENDE GEFAHR“ UND „STILLER KILLER“ BEZEICHNET: BLUTHOCHDRUCK ODER AUCH HYPERTONIE. MENSCHEN, DIE DARAN LEIDEN, WISSEN OFT NICHTS VON IHRER KRANKHEIT, WEIL DIE BETROFFENEN ZUNÄCHST NICHTS SPÜREN. UND DOCH GEHÖRT BLUTHOCHDRUCK ZU DEN GRÖSSTEN RISIKOFAKTOREN FÜR HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN UND NIERENINSUFFIZIENZ. BEI DEN ÜBER 60-JÄHRIGEN IST JEDER ZWEITE BETROFFEN. INSGESAMT LEIDEN MINDESTENS 20 BIS 30 MILLIONEN MENSCHEN IN DEUTSCHLAND UNTER ZU HOHEM BLUTDRUCK. WIRD DER BLUTHOCHDRUCK NICHT RECHTZEITIG DIAGNOSTIZIERT, BELASTET DER ZU HOHE DRUCK IM KREISLAUF DAS HERZ UND SCHÄDIGT ES AUF DAUER. Um festzustellen, ob der Blutdruck im Normalbereich liegt, gibt es eine einfache Methode: selbst messen. Zum Beispiel mit einem Blutdruckmessgerät, mit dem äußerlich am Oberarm oder Handgelenk innerhalb weniger Minuten der Blutdruck gemessen werden kann. Sollten die Messwerte zu verschiedenen Messzeitpunkten und über einen längeren Zeitraum über 140/90 mmHg liegen, kann man von einem erhöhten Blutdruck sprechen.
Doch nicht allein der Blutdruckwert ist ausschlaggebend für eine mögliche Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Andere Risikofaktoren, wie beispielsweise erhöhte Blutfettwerte, das Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, eine unausgewogene Ernährung oder eine vorgeschädigte Niere können eine Erkrankung begünstigen. Um das Auftreten des zu hohen Blutdrucks zu verhindern, ist eine gesunde Lebensweise entsprechend wichtig. Dazu gehört eine ausgewogene, möglichst salzarme Ernährung und regelmäßige Bewegung.
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TITELSTORY
Wenn die Herzklappe nicht richtig schließt
Neues HerzklappenVerfahren schont Patienten Ein Eingriff am Herzen – ohne den Brustkorb zu öffnen, ohne Vollnarkose und mit einer stark verkürzten Erholungszeit der Patienten. Das klingt nicht nur nach einem schonenden Verfahren, sondern ist dank der Spezialisten der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin nun auch erstmals am Klinikum Bielefeld möglich. Mittels eines Herzkatheters haben sie einen innovativen Herzklappeneingriff geschafft: Sie konnten die Klappe bei schlagendem Herzen und ohne Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine entfalten. „Mit dieser neuen Methode haben wir das medizinische Angebot unserer kardiologischen Klinik erweitert. Damit wird das Versorgungsangebot des Klinikums im kardiologischen Bereich noch besser“, sagte Michael Ackermann, Geschäftsführer des Klinikums Bielefeld. Bei den ersten fünf Patienten konnte das neue Verfahren ohne Probleme und mit sehr gutem Ergebnis angewandt werden. „Die Kathetertechnik ist allerdings sehr komplex. Unsere langjährige Erfahrung mit der Verödung von Rhythmusstörungen hat uns sicher geholfen, dass die Eingriffe erfolgreich und komplikationslos durchgeführt werden konnten“, erklärt Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Klinikum Bielefeld. „Wir sind froh, dass wir nun eine neue Therapie-Option haben, besonders für die schwerkranken Patienten, für die eine Herzoperation oft nicht mehr in Frage kommt.“ Bei der „Mitralinsuffizienz“ schließt die Herzklappe zwischen der linken Herzkammer und dem linken Herzvorhof, die Mitralklappe, nicht mehr richtig. Durch das Leck kann Blut vom linken Herzen in die Lunge zurückströmen und sich dort stauen. Die Patienten klagen über Luftnot, zunächst unter Belastung, manchmal auch schon in Ruhe. Normalerweise ist dies ein Fall für den Herzchirurgen, der die Mitralklappe entweder repariert oder durch eine künstliche Herzklappe ersetzt. „Dies bleibt auch das Standardvorgehen für die meisten
Patienten“, unterstreicht Prof. Dr. Stellbrink. Allerdings erfordert eine solche Operation eine Eröffnung des Brustkorbs und den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine. Für nicht wenige Patienten ist ein solches Vorgehen zu belastend, weil zum Beispiel die linke Herzkammer bereits sehr schwach ist, der Patient bereits zuvor am Herzen operiert wurde oder Begleiterkrankungen vorliegen, die das OPRisiko stark erhöhen. „Für diese Patienten können wir jetzt ein wirksames und sicheres Verfahren anbieten, mit dem die Schlussunfähigkeit der Mitralklappe verringert werden kann, ohne dass eine echte Herzoperation erforderlich wird“, freut sich der Chefarzt. „Ob ein Patient operiert oder mit einem Kathetereingriff versorgt wird, entscheiden wir allerdings immer im Team mit dem Herzchirurgen.“
So funktioniert der Herzklappeneingriff Der „MitraClip“ wird über einen kleinen Schnitt in der Leiste, wie bei einer Herzkatheteruntersuchung, und nach Punktion der Vorhofscheidewand in den linken Herzvorhof bis zur Mitralklappe geführt. Es werden die Segel der Klappe mit dem System gefasst und zusammengeclippt, so dass die Öffnungsfläche der schlussunfähigen Klappe verringert wird. Erste Studienergebnisse sind sehr vielversprechend, die Patienten können sich wieder besser belasten. Manchmal müssen auch mehrere Clips verwendet werden, damit die zuvor stark schlussunfähige Klappe wieder gut schließen kann.
PATIENTENSTORY
Bewegung trotz(t) Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Sport als Blutdrucksenker Geschätzte 20 bis 30 Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen: Jeder dritte Erwachsene in der Bundesrepublik leidet an Bluthochdruck, der auch als Hypertonie bezeichnet wird. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört diese unterschätzte Krankheit zu den am weitesten verbreiteten. Sie ist aber genau so vermeidbar. Viele Risikofaktoren, wie Bewegungsmangel oder Übergewicht, sind „hausgemacht“ und führen zu ernsthaften Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Nierenversagen oder Schlaganfall. Die Lebensweise hat daher einen vorbeugenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Wer sich beispielsweise regelmäßig bewegt, trägt damit aktiv zu einem niedrigeren Blutdruck bei. Zwar führt Sport zunächst zu einem Anstieg von Puls und Blutdruck, auf lange Sicht sind regelmäßiger Ausdauersport und körperliches Training jedoch in der Lage, den Blutdruck und die Herzfrequenz zu senken – sowohl in Belastungsphasen als auch im Ruhezustand. Zum Ausdauersport zählt dabei jede körperliche Belastung im niedrigen bis mittleren Pulsbereich und mehr als 20 bis 30 Minuten Training. Allerdings ist nicht jede Sportart für Personen mit Bluthochdruck geeignet. Laufen, Walking, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf, ergänzt durch Gymnastik mit einer Kraftkomponente sind empfehlenswert. Das Training sollte dabei auf die individuellen Möglichkeiten des einzelnen Patienten zugeschnitten sein und nur in Abstimmung mit dem Arzt erfolgen. Um eine Koronare Herzkrankheit und Herzrhythmusstörungen ausschließen zu können, ist zudem die Durchführung eines Belastungs-EKGs im Vorfeld ratsam. Bei Patienten mit einem sehr hohen Blutdruck über 160 zu 100 mmHg sollten Medikamente vor Beginn des Trainings den Blutdruck senken, da es bei Belastung sonst zu gefährlich hohen Werten kommen kann.
Sport frei – auch für Herzpatienten Eine kardiologische Operation, wie beispielsweise einer Herzklappenoperation, muss nicht gleichzeitig das Ende regelmäßiger Bewegung bedeuten. Mögliche Sport-Einschränkungen hängen hier von der Herzleistung und der Belastbarkeit des Patienten ab und sollten mit dem Arzt abgestimmt werden. Die Basis für das körperliche Training bildet auch nach einer Herzoperation der Ausdauersport. Allerdings sind von Sportarten mit einem hohen Stürz-Risiko oder von Wettkampfsport, bei dem die eigenen körperlichen Grenzen überschritten werden, abzuraten. Dagegen bilden Herzsportgruppen eine gute Basis, da diese speziell auf die Bedürfnisse von Herzpatienten abgestimmt sind. Beim Ausdauertraining ist generell darauf zu achten, die Intensität langsam zu steigern und sich nicht schon zu Beginn zu verausgaben. Von einem täglichen zügigen Spaziergang zum Nordic Walking überzugehen wäre eine Möglichkeit. Dabei wird der Körper nicht zu sehr belastet sowie überbeanspruchte Gelenke und schmerzhafter Muskelkater vermieden – und die Motivation hoch gehalten.
Zusammen
der Erkrankung gegenübertreten
Kontakte: Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) im Klinikum Bielefeld Yvonne Vogelpohl Tel.: 05 21. 5 81 - 22 77 info@klinikumbielefeld.de Herzpatienten im Gespräch Horst Jacob Tel.: 0521-3042985 jacob-howi@t-online.de Defi Selbsthilfe OWL Sven Ossenkopp Tel.: 0521-5464945 sven.ossenkopp@defi-owl.de Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld Tel.: 05 21. 96 406 96 selbsthilfe-bielefeld@paritaet-nrw.org
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INSIDE BIELEFELD
Die Hexen von Eastwick AM THEATER BIELEFELD
MOZARTS OPER COSÌ FAN TUTTE ODER SHAKESPEARES VIEL LÄRM UM NICHTS – DAS THEATER BIELEFELD BRINGT WIEDER GROSSE OPERN- UND SCHAUSPIELLITERATUR AUF DIE BÜHNE UND FEIERT DAS 800-JÄHRIGE STADTJUBILÄUM. Neben Klassikern wie Puccinis „Tosca“ stehen in der aktuellen Saison auch Werke wie „The Rape of Lucretia“ von Benjamin Britten und die Romanbearbeitung von Judith Schalanskys Erfolgsroman „Der Hals der Giraffe“ auf dem Programm. Die Inszenierung „Die Hexen von Eastwick“ begeistert außerdem seit der Premiere im September das Musical-Publikum. Das große Thema in dieser Spielzeit ist das 800-jährige Stadtjubiläum. Im Januar hat das Theater das Jubiläumsjahr mit dem Stück „FeierAbend“ eröffnet. Und dabei alles aufgefahren, was es zu bieten hat: die Bielefelder Philharmoniker, das Tanztheater, Sänger, Schauspieler und der Opernchor kommen auf die Bühne und schreiten musikalischsatirisch den Kosmos Ostwestfalens aus. Beim Bürgerprojekt „Zeitsprung – BI-Motion“ gestalten 800 Tänzer und Musiker aus Bielefeld gemeinsam in der Stadthalle einen Tanzabend der Superlative. Die Premiere ist am 19.06. Das komplette Programm und weitere Informationen gibt es auf
www.theater-bielefeld.de
Ringetje Richard Wagner/Jonathan Dove
Der Ring des Nibelungen für alle Neugierigen von 8 – 88 Wagner interessiert Sie zwar, aber vor dem kompletten Ring des Nibelungen sind Sie bislang doch zurückgeschreckt? Dann ist unser »Ringlein« genau das Richtige für Sie: Wagners Opus maximum in nur anderthalb Stunden, eingebettet in eine amüsante Rahmenhandlung: Eine Schulklasse verirrt sich beim Wandertag im Wald, stößt dort nach und nach auf Götter, Walküren und Rheintöchter und wird verwickelt in die Jagd nach dem sagenhaften Ring, der die Macht über die ganze Welt verleiht. Entdecken Sie die Highlights von Wotans Abschied bis zu Winterstürme wichen dem Wonnemond, und erfahren Sie, was es mit der streitbaren Brünnhilde, mit Siegfried, dem Drachen und dem Tarnhelm auf sich hat. Ringetje steht ab dem 15.03. auf dem Spielplan des Stadttheaters. Weitere Termine und Infos: www.theater-bielefeld.de
VERANSTALTUNGEN KLINIKUM BIELEFELD
Bürger fragen – Ärzte antworten KNOTEN IN DER SCHILDDRÜSE – WANN ERFOLGT DIE OPERATION? Referentin: Dr. med. Kirsten Oberwelland Veranstaltung für: Betroffene, Angehörige und Interessierte Datum: Mittwoch, 12.02.2014 | Zeit: 18.00 - 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Bielefeld Rosenhöhe, An der Rosehöhe 27, 33647 Bielefeld, 1. Untergeschoss, Konferenzraum
GEFÄSSKRANKHEITEN IN DER KNIEKEHLE Referent: Dr. med. Ralf-Gerhard Ritter Veranstaltung für: Betroffene, Angehörige und Interessierte Datum: Mittwoch, 26.02.2014 | Zeit: 18.00 - 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Bielefeld Mitte, Teutoburger Straße 50, 33604 Bielefeld, Erdgeschoss, Seminarraum 2
BESSERES SEHEN IM ALTER Referent: Prof. Dr. med. Reinhard Burk Veranstaltung für: Betroffene, Angehörige und Interessierte Datum: Mittwoch, 12.03.2014 | Zeit: 18.00 - 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Bielefeld Rosenhöhe, An der Rosehöhe 27, 33647 Bielefeld, 1. Untergeschoss, Konferenzraum
STUHLINKONTINENZ UND KRANKHAFTE VERSTOPFUNG: NEUE BEHANDLUNGSMETHODEN – NEUE CHANCEN Referent: Prof. Dr. hc. (TashPMI) Dr. med. habil. Mathias Löhnert Veranstaltung für: Betroffene, Angehörige und Interessierte Datum: Mittwoch, 26.03.2014 | Zeit: 18.00 - 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Bielefeld Mitte, Teutoburger Straße 50, 33604 Bielefeld, Erdgeschoss, Seminarraum 2
MEIN VATER HAT DIE NARKOSE NICHT VERTRAGEN – DIE BEDEUTUNG GROSSER UND LANGER OPERATIONEN FÜR DIE GEISTIGE LEISTUNGSFÄHIGKEIT Referent: Dr. med. Wolfgang Schmidt-Barzynski Veranstaltung für: Betroffene, Angehörige und Interessierte Datum: Mittwoch, 09.04.2014 | Zeit: 18.00 - 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Bielefeld Rosenhöhe, An der Rosehöhe 27, 33647 Bielefeld, 1. Untergeschoss, Konferenzraum
ÜBERGEWICHT – SIND DIE DRÜSEN SCHULD? Referent: Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Feldkamp Veranstaltung für: Betroffene, Angehörige und Interessierte Datum: Mittwoch, 30.04.2014 | Zeit: 18.00 - 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Klinikum Bielefeld Mitte, Teutoburger Straße 50, 33604 Bielefeld, Erdgeschoss, Seminarraum 2
Mehr Details unter www.klinikumbielefeld.de visite
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INSIDE HALLE/WESTF.
Jeder kann ein Leben retten
Klinikum Halle informiert, was bei Herzstillstand zu tun ist Warten, bis der Arzt kommt. Was in den bundesweiten Wartezimmern zum guten Ton gehört, kann außerhalb schwerwiegende Folgen haben. Nämlich dann, wenn sich Menschen in einer Notfallsituation befinden – und einen Herzstillstand erleiden. „5.000 Menschen sterben im Jahr, weil dabei zu viel Zeit vergeht. Wenn wir frühzeitig mit Reanimationsmaßnahmen begännen, könnten wir viele davon retten“, stellt Dr. Reinhard Lampert, Chefarzt der Klinik für Anästhesie im Klinikum Halle, fest. Es sei eine gesellschaftliche Aufgabe, daran etwas zu verändern.
Unser Herz –
80 Jahre Hochleistung Das Herz sichert die Sauerstoff-Versorgung der Organe, damit diese lebensfähig sind. 7.500 bis 8.000 Liter Blut pumpt der Herzmuskel täglich durch den Körper. Dabei schlägt das Herz täglich 100.000 Mal.
Drei kleine NotfallMaßnahmen, eine lebensrettende Wirkung Schritt 1 – Prüfen: Betroffene Person ansprechen, den Kopf leicht nach hinten überstrecken und die Atmung kontrollieren.
Schritt 2 – Rufen: Per 112 den Notruf auslösen.
Schritt 3 – Drücken: 100 Mal pro Minute und damit den Kreislauf im Fluss halten, bis der Rettungswagen vor Ort ist. Kleiner Tipp: Die Aktion „Ein Leben retten“ empfiehlt dafür den „Bee Gees“-Song „Staying alive“ – wegen des Rhythmus, der die 100 Drückimpulse gut vorgibt.
Einen wichtigen Schritt, um Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, ist die bundesweite Initiative der „Woche der Wiederbelebung“. Die Aktion mit dem Motto „Ein Leben retten – 100 pro Reanimation“ ist von Dr. Lampert und seinen Facharztkollegen für Anästhesie ins Leben gerufen worden. Um Leben zu retten. Denn lediglich 22 Prozent der Bevölkerung fühlt sich im Notfall gewappnet, schnell zu reagieren. Viel zu wenig, befindet Lampert, da bereits die ersten Minuten über bleibende Schäden und schwerste Behinderungen, über Leben und Tod bestimmen. Rund fünf Minuten brauchten Rettungsdienste theoretisch bis sie vor Ort sind. „Das ist die entscheidende Zeit. Wenn frühzeitig von Laien reagiert würde, könnte die Überlebensrate verdreifacht werden“, schätzt Dr. Lampert. Dabei könne man nix falsch machen, wie auch seine Kollegen Dr. Jörg Hinrichs, Dr. Michael Hanraths sowie Bernd Strickmann, ärztlicher Leiter der Rettungsdienste im Kreis Gütersloh, betonen. Drei bis fünf Minuten ohne Sauerstoff schädigen das Hirn. 20 Minuten ohne Sauerstoff könnte hingegen der Herzmuskel auskommen. Es gehe bei der Reanimation also primär darum, das Gehirn zu erhalten, machen sie deutlich. Denjenigen, die sich vor einer Mund-zu-Mund-Beatmung scheuen, nimmt Dr. Lampert die Ängste: „Die Beatmung ist so in der Form nicht zwingend nötig. Es reicht die Herzdruck-Massage.“
ERNÄHRUNG
Zutaten für 4 Personen: 4 kleine küchenfertige Makrelen (etwa 250 g) 3 EL Zitronensaft frisch gemahlener schwarzer Pfeffer gemahlener Koriander 4 Zweige Estragon 2 Zweige Thymian 1/2 Bund glatte Petersilie 2-3 EL Öl zum Bepinseln
Rezeptidee Gegrillte Kräutermakrele Zubereitung: Die Makrelen unter kaltem Wasser gründlich waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Rückenflosse entfernen. Die Makrele innen und außen mit Zitrone beträufeln, mit Gewürzen einreiben. Die Bauchhöhle mit den Estragon-, Thymian- und Petersilienzweigen füllen. Nährwert: Kcal. 400 EW 34 g Fett 28 g KH 3g
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MEDIZINISCHE VERSORGUNG FÜR BIELEFELD Neues Verfahren zur Behandlung von Schlafstörungen bei Herzschwäche am Klinikum Bielefeld
Gesunder Schlaf dank innovativem Zwerchfell-Schrittmacher Immer wieder nachts: drei, vier laute Schnarchgeräusche, dann Stille – der Schläfer holt keine Luft mehr. Zehn Sekunden, dreißig Sekunden, eine Minute. So ein Rhythmus ist typisch für nächtliche Atemaussetzer. Fast die Hälfte aller Menschen mit Herzschwäche leiden an der sogenannten „Schlafapnoe“. Diejenigen, die im Schlaf Atemaussetzer haben, merken davon nichts, schließlich schlummern sie tief und fest. Anders sieht es bei den Partnern aus: Sie sind oft die einzigen, die die bedrohlich wirkenden Aussetzer mitbekommen. Die Betroffenen selbst fühlen sich am Tage nur sehr unausgeschlafen und zermürbt, sie verspüren eine bleierne Müdigkeit. Klinikum Bielefeld als bundesweiter Vorreiter Doch eine patente Lösung für Schlafapnoiker ist in Sicht: Ein neues Verfahren zur Behandlung von Schlafstörungen, das von Forschern in den USA entwickelt – und am Klinikum Bielefeld implantiert worden ist: den „Zwerchfell-Schrittmacher“. Eingesetzt wurde dieser spezielle Zwerchfell-Schrittmacher in der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink, als eine der ersten Kliniken in Deutschland überhaupt! Zusammen mit Priv.-Doz. Dr. med. Bert Hansky, der im Bereich der Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren über eine jahrelange Erfahrung verfügt, konnten die ersten zwei Patienten erfolgreich mit einem Zwerchfell-Schrittmacher versorgt werden. Und so funktioniert´s: Die neue Behandlungsmethode besteht aus einem implantierbaren Generator und zwei Elektroden, die in Venen des Brustkorbs eingesetzt werden. Über eine Vene wird die Atmung des Patienten gemessen, die andere Sonde reizt bei ausbleibender Atmung den Zwerchfellnerven, um die spontan fehlende Atemaktivität zu ersetzen. Diese moderne Technik normalisiert das nächtliche Atemmuster des Patienten und vermeidet Sauerstoff-Entsättigungen mit ihren schädlichen Auswirkungen auf Herz und Kreislauf.
Positive Auswirkungen schon nach kurzer Zeit „Das Einpflanzen der Sonden ist zwar technisch durchaus anspruchsvoll, dennoch verliefen beide Eingriffe zu unserer vollsten Zufriedenheit. Hier kam uns die langjährige Erfahrung in der Implantation von Schrittmacher und Defibrillatoren sicherlich zugute“, zeigt sich Dr. Hansky zufrieden. Bereits nach kürzester Zeit sind erste Erfolge sichtbar, wie Professor Stellbrink unterstreicht: „Bei unserem ersten Patienten ist es zu einer drastischen Abnahme der Apnoe-Phasen gekommen, er profitiert offensichtlich sehr von der Therapie.“ Er freue sich auch über die enge Kooperation mit den Kollegen im Klinikum Halle. Denn bei allen Patienten müssten sehr aufwändige Untersuchungen im Schlaflabor durchgeführt werden. „Hier ist die Expertise von Dr. Hinrichs, dem Chefarzt der Lungenheilkunde dort, von unschätzbarem Wert. Ein klassisches Beispiel, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten eingesetzt werden kann“, so Professor Stellbrink weiter. Das Klinikum Bielefeld wird nun an einer internationalen Studie teilnehmen, die die Effektivität dieser neuen Therapie untersuchen wird.
Bundesweit rund
1,8 Millionen Menschen an Herzschwäche betroffen Die Herzschwäche ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland, knapp 1 Prozent der Bevölkerung ist betroffen. Ihre Behandlung kostet das Gesundheitssystem ca. 2,5 Mrd. Euro pro Jahr. In der Todesursachenstatistik steht die Herzschwäche bei Männern an vierter, bei Frauen gar an zweiter Stelle. Durch die für Herzkranke typische nächtliche Atempausen, kann es zur Sauerstoff-Entsättigung des Blutes kommen, die nicht nur den Schlaf der Patienten massiv stört, sondern auch tagsüber zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führt. Zudem wird die Schlafapnoe
als Marker für eine ungünstige Überlebensrate bei Herzschwäche angesehen. Im Gegensatz zur „obstruktiven Schlafapnoe“, die eher übergewichtige Männer betrifft und durch eine nächtliche Maskenbeatmung zumeist gut behandelt werden kann, entsteht die „zentrale Schlafapnoe“ durch eine gestörte, zentrale Atemregulation bei Herzschwäche. Das für die obstruktive Form typische ausgeprägte Schnarchen fehlt dabei oft. Auf die Maskenbeatmung sprechen Patienten der zentralen Schlafapnoe nicht gut an – durch den „Zwerchfell-Schrittmacher“ könnten vielen Betroffenen wieder erheblich an Lebensqualität dazu gewinnen.
NEUES AUS DER MEDIZIN/FORSCHUNG
Neue Geräte für das Herzkatheterlabor am Klinikum Bielefeld
2,2 Millionen Euro Investition in die Zukunft Mit dem Fortschritt im Gleichschritt: Die Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin des Klinikums Bielefeld hat ihr Inventar innovativ ausgebaut und die Herzkatheteranlagen durch zwei Geräte der Firma Siemens modernisiert. Während der Einrichtungszeit von drei Monaten konnte das Herzkatheterlabor nicht genutzt werden. Um jedoch eine lückenlose Versorgung der Patienten zu gewährleisten, wurde ein mobiles Labor außerhalb des Gebäudes eingerichtet. Insgesamt hat das Klinikum Bielefeld 2,2 Mio. Euro investiert. Das sich der Betrieb bereits gelohnt hat, unterstreicht Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink der Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin am Klinikum Bielefeld: „Die technische Entwicklung hat sich durchaus bemerkbar gemacht.“ Die hohe Qualität der neuen Röntgenanlagen führt unter anderem zu einer reduzierten Belastung mit Röntgenstrahlen für die Patienten und Untersucher. Zudem werde die Katheter-Behandlung der Patienten durch die neue Technik erleichtert und das therapeutische Spektrum erweitert. So ermöglicht erst die integrierte Darstellung der 3-dimensionalen Ultraschall-Bilder des Herzens neue Eingriffe, wie zum Beispiel die „MitraClip-Therapie“. Dieses moderne Verfahren erlaubt die Behandlung von Herzklappendefekten ohne den Brustkorb zu öffnen und ohne eine Herz-Lungen-Maschine einzusetzen (siehe auch Seite 06).
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RÄTSEL Gewichtseinheit
verleiten, muten, den Weg spekuweisen lieren
deshalb
ein Fragewort (Person)
sehr kurzer Rock
Romanfigur: „... und die Detektive“ einzelner Teil des Vogelkleides
törichter Mensch 1
großes Meeressäugetier
die atmen wir ein
kleines, ungescheues zähmt; Waldtier ungezogen 6
nicht oben, sondern ... Flüssigkeit zum Würzen (... und Öl)
ein Freudenschrei
gebogen, gebeugt
nicht an, sondern ...
heißes Getränk
reichen; schenken
Tierfell
großes graues Rüsseltier süßsaure tropische Frucht
weibliches Pferd
Speise, Mahlzeit
ebenfalls
3
salzige Frucht des Ölbaums die ... reitet auf dem Besen
Unglück, ein LaubMissgeschick baum
wunschlos zufrieden Fehler, Versehen
europäischer Fluss
Stacheltier
rissig, nicht glatt
Überbringer
Zutat beim Backen
Stier
Flachland beim Camping Spinnen bauen schläft ein ... man im ...
jedoch
Ferien
Sportwette
ein bekanntes Lied ist ein ...
5
ein Körperorgan
großer Teich
4 wenn zwei heiraten, führen sie eine ...
Tierpfote
Brei aus Früchten ein Huhn legt ein ...
Würde, Ansehen (Ruhm und ...) altes Wegemaß
Eingang in ein Haus
Gegenteil von alt 2 Grundnahrungsmittel in Asien
eine Farbe
Dafür schlägt Dein Herz!
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Lösungswort: RETTER
Malen nach Zahlen. Wenn du alle Punkte von 1 bis 46 miteinander verbindest, erkennst du ein richtiges herziges Tierchen!
Finde die Fehler! Sieben Fehler verstecken sich in diesen beiden Professoren. Wer kann sie entdecken?
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