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Visite 2I2018

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AUSGABE NR. 2 | 2018

www.visite-blog.de

klinikumbielefeld unsere kompetenz für ihre gesundheit

Das Gesundheitsmagazin des Klinikums Bielefeld

Außerdem: Die Smartw atch als Persona l Trainer

SPORT

Informationen zu Outdoor-Workout, Kursangeboten und Co. FAKTENCHECK CORE-TRAINING MIT DR. MED. MARK SCHILDKNECHT

Gesund und munter auch im Alter


klinikumbielefeld unsere kompetenz für ihre gesundheit

#teildesganzen e Video

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ZUR ERGÄNZUNG UNSERER TEAMS Sie glauben, Sie könnten das fehlende Puzzleteil sein? Dann bewerben Sie sich noch heute! https://www.klinikumbielefeld.de/teildesganzen.html Klinikum Bielefeld gem.GmbH, Teutoburger Straße 50, 33604 Bielefeld, Tel.: 05 21. 5 81 - 25 12


EDITORIAL

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER, lasst die Sonne rein: Sommer, Sonne, Sonnenschein zieh ich mir furchtbar gerne rein… rappen die FantastischenVier in einem ihrer ersten Charterfolge. Vielleicht erinnern sich einige Leserinnen und Leser daran. Um den Sommer geht es auch in dieser Ausgabe der VISITE, die zur Ferienzeit erscheint. Bei schönem Wetter ist man gerne draußen und bewegt sich. Also geht es in dieser Ausgabe um Bewegung, Sonne und die Reisezeit. Wir starten mit einem Text von Kristina Kollmeier, Standortleiterin der Physiotherapie in Halle, die uns das Outdoor Workout nahebringt. Um Sport zu treiben, braucht man nicht immer ein Fitness Studio oder eine Halle. Schauen Sie doch mal rein (S. 6). Seit einiger Zeit ist das Tragen von Fitnesstrackern bei Sportlerinnen und Sportlern fast ein „Muss“. Zwei Mitarbeiter unserer Unternehmenskommunikation haben im Selbstversuch zwei Smartwatches getestet. Sehen Sie selbst (S. 10/12). Über den neuen Trend CORE Training schreibt der Leitende Arzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie vom Standort Rosenhöhe Dr. med. Mark Schildknecht (S. 14). Dany Xavier Lopes Ribeiro, ein Fußchirurg, der am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe operiert, präsentiert interessante Erkenntnisse aus dem Blickwinkel unserer

Füße (S. 16). Natürlich geht es im Sommer auch um die Sonne. Sonnenlicht macht glücklich, das haben Studien herausgefunden. Aber auch ein Zuviel des Guten tut nicht gut. Der Artikel des Chefarztes unserer Hautklinik am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe, Prof. Dr. med. Isaak Effendy, hilft dabei, das richtige Maß zu finden (S. 20). Wer verreisen möchte, der tut gut daran, sich mit einer Reiseapotheke zu wappnen. Was dort enthalten sein sollte, erzählt Ihnen unser Chefapotheker Michael Lueb (S. 24). Ein Spezialfall sind Reisen für Schwangere. Worauf werdende Mütter achten sollten, schreibt die Oberärztin unserer Geburtshilfe-station Dr. med. Dr. med. vet. Ute Kelkenberg (S. 28). Einen Bericht über unsere Veranstaltung „Aktiv gegen Krebs“, den Spendenlauf rund ums Klinikum Bielefeld Mitte, hat Sandra Knicker aus dem Team der Unternehmenskommunikation geschrieben. Sie ist auch Organisatorin der Veranstaltung (S. 32). Marion Windisch aus dem Team unserer Psychoonkologischen Abteilung stellt ihr Team vor. "Sprechstunde für die Seele" heißt ihr Artikel (S. 36). Die Selbsthilfegruppe "Lip- und Lymphödem" stellt sich vor. Am Klinikum Bielefeld gibt es zahlreiche Selbsthilfegruppen zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern. Man muss mit seinem gesundheitlichen Problem nicht alleine sein (S. 40). Mit dieser Ausgabe starten wir eine neue Rubrik in der VISITE: Neues aus dem Klinikum. Schlaglichtartig können Sie sich über neue Entwicklungen am Klinikum Bielefeld mit seinen drei Standorten informieren. Ihre Redaktion

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INHALTSVERZEICHNIS

TITELTHEMA 6

OUTDOOR-WORKOUT

SOMMER- & REISEZEIT

Sommerzeit ist Outdoor-Zeit!

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DIE SMARTWATCH ALS PERSONAL TRAINER Der Forerunner 35 von Garmin

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SOMMER, SONNE... SONNENBRAND?!

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Was es beim Sonnenbad zu beachten gilt!

DIE REISEAPOTHEKE

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Beim Reisen ein Muss

GARMIN VIVOSPORT Ein Fitnesstracker mit Smartwatchcharakter

REISEN IN DER SCHWANGERSCHAFT

CORE TRAINING

Tipps und geeignete Reiseziele für werdende Mütter

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Wie Sie Schultern, Hüfte und Rumpf stärken

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GESUNDE FÜSSE – SOWEIT SIE UNS TRAGEN Fehlstellungen und Verformungen vorbeugen

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GESUND UND MUNTER AUCH IM ALTER Wie Sie „am Ball bleiben“

IMPRESSUM Herausgeber Klinikum Bielefeld gem. GmbH Michael Ackermann, Geschäftsführer Verantwortlich für den Inhalt: Axel Dittmar, Kliniksprecher

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Redaktion Axel Dittmar, Sandra Knicker, Marlene Flöttmann, Kristina Kollmeier, Dr. med. Mark Schildknecht, Dany Xavier Lopes Ribeiro, Dr. med. Wolfgang Schmidt-Barzynski, Prof. Dr. med. Isaak Effendy, Michael Lueb, Dr. med. Dr. med. vet. Ute Kelkenberg, Marion Windisch, Klaus Gollan

Bildnachweis Klinikum Bielefeld (S. 3, 6, 14, 16, 18, 21, 24, 28, 29, 30, 33, 34, 36, 39, 41, 44, 48, 49, 50, 51), Fotolia, Garmin Deutschland GmbH (S. 10, 11, 12, 13), Steffi Behrmann (S. 2, S. 54) Konzeption screen concept - runge

Anschrift Klinikum Bielefeld gem. GmbH | Unternehmenskommunikation | Teutoburger Str. 50 | 33604 Bielefeld | info@klinikumbielefeld.de

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INHALTSVERZEICHNIS

GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN WAS IST EINE KRANKENHAUSAPOTHEKE?

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Die Krankenhausapotheke im Klinikum Bielefeld stellt sich vor

SPENDENLAUF „AKTIV GEGEN KREBS“

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ermöglicht Yoga-Kurs für Brustkrebspatientinnen

YOGA-KURS AM BRUSTZENTRUM DES KLINIKUMS BIELEFELD

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Mehr Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen

BIELEFELDER RUNDEN

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SERVICE

Bielefeld sportlich erkunden

SPRECHSTUNDE FÜR DIE SEELE:

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Die psychoonkologische Abteilung stellt sich vor

DAS LIP- UND LYMPHÖDEM Wenn Sport und gesunde Ernährung nicht bei Figur-Problemen helfen

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FITNESS REZEPTE Gesund durch den Sommer

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48

KLINIKUM BIELEFELD NEWS Immer auf dem neuesten Stand

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IHR KONTAKT zu unseren medizinischen Fachabteilungen

RÄTSELSPASS FÜR KINDER UND ERWACHSENE .... AB SEITE 54

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TITELTHEMA

Outdoor-Workout Sommerzeit ist Outdoor-Zeit!

Kristina Kollmeier Standortleitung der Physiotherapie am Klinikum Halle (Westf.)

Die Tage sind lang, die Natur üppig grün. Damit bietet die schönste Zeit des Jahres vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Und Bewegung ist die allerwichtigste Maßnahme für die Gesundheit! Sie ist sogar Grundvoraussetzung für das normale Funktionieren des menschlichen Körpers. Doch auch wenn die Tage länger werden, fällt es uns im Alltag oft schwer für mehr Bewegung zu sorgen.

Gewohnheiten zu verändern ist nämlich meist nicht ganz so einfach. Damit das gelingen kann, ist besonders wichtig, dass die Veränderung schnell positive Effekte hat (Wohlbefinden etc.) und Freude macht. Auf Vorrat kann man nicht trainieren und alles, was sich nicht langfristig und natürlich in den Alltag integrieren lässt, ist unglaublich mühsam oder langfristig nicht umsetzbar. Hier kommt die erste gute Nachricht: Gesundheit braucht nicht zwingend Sport, nur immer Bewegung! Es muss sich also niemand mit extremen Workouts schinden und sich anschließend schlecht fühlen, wenn er das auf Dauer nicht durchhält. Die Wissenschaft zeigt, dass jede Steigerung der regelmäßigen körperlichen Aktivität einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen


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bringt. Und dieser Effekt ist besonders bei bisher Inaktiven oder nur sporadisch Aktiven groß. Schon einfache, kleine Veränderungen im Alltag bringen uns also voran: Treppe gehen statt Aufzug fahren, das Auto mal bewusst etwas weiter weg parken oder eine Haltestelle zu früh aussteigen senkt das Risiko für zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenbeschwerden und Burn-Out deutlich und sorgt schnell für mehr Wohlbefinden. Kommen schöne Naturerlebnisse hinzu, wird es umso mehr zu einem Gewinn für Körper und Seele. Und da hat unsere Region viel zu bieten. So lässt es sich vielleicht Schritt um Schritt in Bewegung kommen. Bielefeld, Halle und Umgebung punkten mit besonders viel Wald und Grünflächen; dort lässt es sich auch an den besonders warmen Tagen noch am besten aushalten. Für alle die es grundsätzlich gemütlicher mögen, sind Spaziergänge, Wanderungen und Radfahren empfehlenswert. Möglichkeiten die Motivation positiv zu beeinflussen gibt es viele, wenn man zum Beispiel für Erlebnisse am Wegesrand sorgt oder ein schönes Ziel einplant. Beispiele und Ideen hierfür gibt es einige: Der „Weg für Genießer“ ist einer von zahlreichen Wanderwegen der Umgebung, der pro Etappe besonders einen der 5 Sinne anspricht und schöne Einkehrmöglichkeiten bietet. (Info unter www.genießerweg.de) Rund um die „Johannisnacht“ (Ende Juni) locken Glühwürmchen in lichten Wäldern und Grünzügen zu märchenhaften Abendspaziergängen. Die besten Tage dafür werden meist in den Tageszeitungen bekannt gegeben. Vielfältige Angebote für geführte Wanderungen mit Lern- und Erlebnischarakter haben auch die Volkshochschulen und diverse Naturschutzverbände. Als Beispiel seien hier nur mal zwei Angebote wie Kräuter- oder Wolfswanderungen genannt. Oder wie wäre es mal mit einer Führung in der eigenen Stadt? Für alle Technikaffinen können Schrittzähler, Fitnessarmbänder und Smartphone-Apps gute Motivatoren sein. Schrittwettbewerbe im Freundes- und Familienkreis (Stichwort: Wer sammelt mehr?) werden so manchem Ehrgeizigen ein paar Meter mehr entlocken. Auch das „Geocaching“, eine Art GPS-

In unserer erwinlive-Playlist finden Sie interessante Tipps und Informationen rund um das Thema Bewegung

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gesteuerte Schatzsuche, eignet sich bestens, um mit Spaß in Bewegung zu kommen. Spielerische Aktivitäten in Garten oder Park haben den Vorteil, uns ganz nebenbei und unterschiedlich intensiv in Bewegung zu bringen. Beispiele hierfür wären Boule, Wikingerspiel, Frisbee oder Federball. Geselligkeit ist ebenfalls etwas, was der Gesundheit und dem Wohlbefinden gut tut, vor allem wenn man in Bewegung ist. Um den Bewegungsradius zu erweitern und Neues zu entdecken, sind E-Bikes bestens geeignet. Der Grad der Sportlichkeit und der gewünschten Anstrengung lassen sich immer selbst bestimmen und damit auch Höhen leicht überwinden. So lässt sich - ein großartiges Gefühl - jeder Autostau umfahren! Eine echte Alternative, zum Beispiel für Pendler. Neben Beachvolleyballanlagen am Obersee in Bielefeld oder in Freibädern finden sich für die, die es sportlicher mögen, inzwischen in etlichen Parks Sportgeräte und Anleitungstafeln zum Training von Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Aber auch einfache Parkbänke und Baumstämme lassen sich ganz einfach für vielfältige Übungen nutzen, quasi als Open-Air-Fitnessstudio. Die Zeiten, dass Leute komisch gucken wenn Bordsteinkanten, Bänke etc. als kostenlose Sportgeräte genutzt werden, sind vorbei. Längst hat sich der Outdoorsport auch abseits vom Joggen, Walken oder Bolzen und Skaten etabliert. So bieten inzwischen etliche Anbieter in den Städten gezielt Sportkurse im Freien an. Das Angebot reicht von klassischem Laufen und Walken über Functional Training, Crosstraining, Yoga, Pilates, Tai Chi und Qi Gong bis zu zielgruppenspezifischen Angeboten wie Rückenfitness, 50+ oder Buggyfit (Für Mütter und Väter mit Kind). Wer also lieber in einer Gruppe Sport treiben möchte oder einfach mit fachkompetenter Anleitung, findet hier zahlreiche Möglichkeiten. Eine Kooperation von Bielefeld Marketing mit dem Sportbund Bielefeld und Crossout Outdoor Training bietet eine ganze Reihe kostenloser Kursangebote im Bielefelder Parkanlagen (Orte und Termine zu finden auf www.bielefeldkommtraus.de). Abwechslung beim Laufen bieten die seit einigen Jahren zunehmend populäreren Matsch- und Geländeläufe. Die Volkshochschule (VHS) Bielefeld hat beispielsweise einen „Mud Running“-Kurs im Programm. Eine Schlammschlacht, aber im besten Sinne!

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Achten sollte man beim Outdoor-Workout auf wetterangepasste Kleidung. Bei körperlicher Aktivität und großer Wärme sollte die Kleidung insbesondere locker und atmungsaktiv sein. Außerdem benötigt der Körper zusätzlich Flüssigkeit. Beides ist wichtig zur Kreislauf- und Thermoregulation. Sonnenschutz durch Sonnenschutzmittel oder geeignete Kleidung sollte selbstverständlich sein. Generell gilt, je anstrengender die Aktivität im Freien und je unsportlicher wir noch sind, desto mehr sollte die größte Hitze und pralle Sonne gemieden werden. Dies zum einen wegen der dann hohen Kreislaufbelastung und bei Ozonwarnung. Die beste Tageszeit für sportliche Aktivität im Freien ist ca. vor 10:00 und nach 19.00 Uhr. Wer aufgrund von Vorerkrankungen unsicher bezüglich körperlicher Aktivität ist, sollte am besten zuvor seinen Arzt oder seine Ärztin befragen. Er oder sie kann spezielle Empfehlungen für Art und Dosierung der Aktivitäten geben, oder auch bei eventuellen Anpassungen der Medikation beraten . Nur in den seltensten Fällen ist von Bewegung abzuraten.

Also: Nix wie raus!

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Die Smartwatch als Personal Trainer Bewegung ist ungeheuer wichtig für den Organismus. Doch leider kommt sie häufig zu kurz. Ein straffer Arbeitsalltag und ein durchgeplanter Feierabend sorgen dafür, dass für eine Sporteinheit keine Zeit mehr bleibt. Oft fehlt auch die Motivation, ist man nach einem langen Arbeitstag doch eher reif für das Sofa als für sportliche Aktivitäten. Wer es aber schafft, seinen inneren Schweinehund zu überwinden und mit regelmäßigem Sport beginnt, wird schon sehr bald positive Veränderungen bemerken. Am Tage ist man wacher, des Nachts schläft man besser, ist nicht so schnell aus der Puste, wirkt körperlich fitter und fühlt sich rundum gesünder. Ein effektiver Weg, um langfristig fit zu bleiben, ist das Laufen. Durch das Laufen werden Muskeln, Haltung und Kreislauf positiv beeinflusst. Doch die Motivation, die Laufschuhe aus dem Schrank zu holen und mit einem regelmäßigen Training zu beginnen, muss erstmal aufgebracht werden. Dabei unterstützen können kleine technische Helfer, die als Motivations- und Fitness-Coach dienen. Ein Beispiel dafür sind GPS-Laufuhren wie der Forerunner 35 von der Marke Garmin. Der Forerunner 35 ist eine Einsteiger GPS-Laufuhr mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Das integrierte GPS verfolgt, wie schnell, wie weit und wo gelaufen wird. Während des Laufs wird man durch kleine Vibrationsstöße auf jeden zurückgelegten Kilometer aufmerksam gemacht. Dabei wird auch die aktuelle Kilometerzahl und Zeit pro Kilometer angezeigt. Der integrierte Fitness-Tracker speichert zurückgelegte Schritte, den Kalorienverbrauch und die Intensitätsminuten und erinnert bei längerer Inaktivität durch Vibrieren und ein motivierendes „Los!“ auf dem Display daran, dass es wieder mal Zeit für Be-

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wegung ist. Hat man seine angestrebte Schrittzahl für den Tag erreicht, wird dies unter Jubeln von der Uhr verkündet. Außerdem verfügt der Forerunner neben Trainingstools wie Intervalle, Ansagen und eine spezielle Aktivität für das Laufen und Gehen auch über vorinstallierte Sport-Apps für Laufen, Indoor-Laufen, Radfahren und Cardio. Über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, kann der Forerunner 35 „Smart Notifications“ anzeigen, was bedeutet, dass man über das Smartphone erhaltene Nachrichten auf seiner Smartwatch angezeigt bekommt. Ebenso werden die von der Uhr abgespeicherten Daten über Herzfrequenz, Distanzen, Zeiten und Strecken in der kostenlosen SmartphoneApp „Garmin Connect“ hochgeladen, die sowohl im App-Store (iOS) als auch im Google Play Store (Android) herunterzuladen ist. In der App wird ein Profil angelegt, in dem alle Daten ausgewertet werden und der eigene Fortschritt einzusehen ist. Nutzerinnen und Nutzer können an sogenannten „Challenges“, Herausforderungen, teilnehmen und den eigenen Fortschritt beim Erreichen der gesteckten Ziele mit anderen Nutzerinnen und Nutzern teilen. Der Forerunner 35 verfügt zudem über eine Musiksteuerungs-Funktion. Diese macht es beim Musikhören mit dem über Bluetooth verbundenen Smartphone möglich, per Tastendruck an der Uhr zwischen Titeln zu wählen oder zu pausieren. Leider noch nicht möglich ist die Steuerung von Musik-Apps auf dem Handy. Zukünftige Modelle sollen jedoch über eine solche Funktion verfügen. Der preisgünstige Forerunner 35 ist ideal für Personen, die nach langer Zeit wieder in das Laufen einsteigen oder gerade mit dem Training beginnen. Die Funktionen helfen dabei, die Motivation aufrecht zu halten, den Trainingsfortschritt zu überwachen und sich kontinuierlich zu steigern.


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Der Forerunner 35 der Marke Garmin vereint viele nützliche Funktionen: Herzfrequenzmessung, Kilometerzähler, Intervalltraining und weitere Tools, die über die kostenlose App "Garmin Connect" genutzt werden können.

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Garmin Vivosport

Ein Fitnesstracker mit Smartwatchcharakter Die Uhr am Handgelenk ist gnadenlos. Sitzt der Büromensch zu lange vor seinem Bildschirm ohne sich zu bewegen, dann kommt der Vibrationsalarm und auf dem Display erscheint: „LOS!“ Also steht man kurz auf und bewegt sich! Ziel erreicht! Beim privaten Test der Garmin Vivosport stellt man sehr schnell fest wie schmal und leicht die Uhr ist. Die lange Akkulaufzeit, die die Uhr bietet, spricht schon einmal für die Praxistauglichkeit des Trackers. Garmin Vivosport richtet sich an engagierte Sportlerinnen und Sportler, aber auch an Menschen, die nur ein Auge auf die Anzahl ihrer Schritte oder den Puls haben möchten. Nutzerinnen und Nutzer von Garmin Produkten schätzen das einfache Handling der Uhren. Bei der Vivosport ist auch direkt das klobige Ladeelement der großen Uhren ersetzt. Die schmale Uhr bringt viele Möglichkeiten der Garmin Familie mit, ist aber wahrscheinlich weniger für den Triathlon-Profi geeignet. Die Uhr ist mit 2 Zentimetern sehr schmal, 1,1 Zentimeter dick, und geht mit Hochkantdisplay direkt ins Sportarmband über. Die Vivosport ist sogar wasserdicht. Eine gute Nachricht für Schwimmerinnen und Schwimmer! Auf dem Uhrenboden ist der vierpolige Garmin-Anschluss zur Stromversorgung, die Uhr ist schnell geladen. Nachts lässt sich die Uhr übrigens als Schlaf-Tracker einsetzen. Als Fitnesstracker ist die Vivosport absolut top. Eine schöne Spielerei: die optische Pulsmessung. Der Büromensch kann somit direkt sehen wie der Puls im Termin steigt. Die Uhr hat sowohl GPS als auch Bluetooth. Die Vivosport fügt sich hervorragend in die Welt von Garmin Connect ein, also in

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das Portal, in dem der Nutzer und die Nutzerin ihre Aktivitäten und auch ihre Gesundheitsdaten sehen. Die Vivosport wird mit dem eigenen Smartphone verbunden, vorher muss man sich natürlich die Garmin-App aus dem Store herunterladen. Für Sportfreaks ist sogar die Berechnung der maximalen Sauerstoffaufnahme möglich. Feld-Waldund-Wiesen-Jogger benötigen das eher nicht, es sei denn als Spielerei. Die Sportprogramme der Uhr sind für das Gehen, Laufen, Radfahren, Krafttraining und auch für den Stepper vorgesehen. Die Anzeige der Daten während des Trainings ist leicht einzustellen. Wer beim Laufen gern Zeit und Distanz sieht, kann das einstellen. Wer lieber sein Tempo sehen will, schaltet um. Man wischt vertikal über die Anzeige, um zwischen verschiedenen Menüs zu wechseln oder drückt länger auf sie, um die Aufzeichnung eines Sportprogramms zu beginnen. Das ist leicht zu bedienen. Wer beim Laufen draußen mit GPS arbeiten möch-


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te, muss ein wenig Geduld mitbringen, es dauert schonmal ein bis zwei Minuten, bis es klappt. Für ungeduldige Jogger eine lange Zeit. Die GPS-Aufzeichnung und Herzfrequenzmessung sind wirklich gut. Die Vivosport ist eine echte Alternative zu den großen Uhren. Die üblichen Smartwatch-Spielereien sind natürlich auch möglich. Bei Verbindung mit dem Smartphone bekommt man eine Nachricht über Meldungen in den Sozialen Medien. Telefonanrufe sowie Kurznachrichten werden ebenfalls angezeigt. Irritierend für Teilnehmer an Terminen. Man sollte schon erklären, warum man öfters auf die Uhr schaut. Es gibt Menschen, die könnten das mißverstehen!

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CORE TRAINING Wie Sie Schultern, Hüfte und Rumpf stärken einer Überlastung. Verletzungen oder Schmerzen sind die Folge. Bewegung braucht also ein stabiles Gleichgewicht.

Dr. med. Mark Schildknecht Leitender Arzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe In der Nachbehandlung nach Operationen entstehen oft Beschwerden durch Überlastungen. Patientinnen und Patienten klagen unter anderem über Rücken- oder Gelenkschmerzen. In vielen Fällen ist die Ursache ein schlecht trainierter Rumpf. Um dies besser zu verstehen, müssen wir zunächst genauer klären was Bewegung für unseren Körper eigentlich heißt: Es kommt durch jede Bewegung zu einer Destabilisierung des Gleichgewichtes. Daraufhin stabilisert unser Körper unbewusst gegen. Zum Beispiel im Einbeinstand heben wir das Bein vom Boden ab und müssen dann durch die Verlagerung des Körperschwerpunktes auf der Gegenseite die Hüftmuskulatur anspannen, um nicht umzufallen. Probieren Sie es gleich aus – können Sie gut balanciert stehen? Diese Stabilisierung des Zentrums durch die kleinen Muskelpartien nahe an den Gelenken lässt uns die Bewegung sicher aus unserem Zentrum heraus ausführen, so dass wir unser Gleichgewicht nicht verlieren. Wenn wir nicht gut stabilisieren können, z. B. weil wir müde sind oder der Untergrund wackelig ist, wird die Bewegung unsicher und unrund, oder wir verlieren sogar das Gleichgewicht.

Wenn wir die Bewegung ausführen brauchen wir Beweglichkeit. Im Einbeinstand lässt uns ein steifes Sprunggelenk kaum die Balance halten. Mit einer unflexiblen Gelenkkapsel wird die Bewegung gebremst oder ist sogar gar nicht möglich. Versuchen wir es dennoch, müssen die benachbarten Gelenke versuchen, den Ausfall zu kompensieren und werden dauerhaft überlastet. Eine unflexible, steife Gelenkkapsel reagiert zudem nur sehr langsam. So kann ich auf unebenem Boden nur schlecht reaktionsschnell ein Stolpern abfangen. Die Verletzungsgefahr steigt. Führe ich dann eine Bewegung aus, brauche ich Kraft. Dabei ist Kraft als Fähigkeit zu verstehen, einer Bewegung Nachdruck zu verleihen. Ich brauche funktionell anwendbare Stärke, die die Hüfte beim Anheben des gegenseitigen Beines stabilisiert. Bewegung bedeutet also Gleichgewicht, Beweglichkeit und funktionelle Kraft. Ohne eine Grundstabilität im Körperstamm als koordinierte Einheit aus Schultern, Hüfte und Rumpf, kann eine Bewegung nicht effektiv ausgeführt werden. Das Training der kleinen, stützenden und haltenden Muskeln in den Gelenkbereichen des Körperstamms bildet somit die Grundlage eines bewussten Trainings.

Wir versuchen vielleicht durch Veränderung des Schwerpunktes oder andere Bewegungen die Stabilität auszugleichen. Dies führt aber in den meisten Fällen, z.B. beim Sport bei vielen Wiederholungen, zu

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Weitere Übungen im erwinlive Video-Clip

Das Training dieser Muskeln nennt man Core Training. Die meisten Übungen lassen sich fast ohne Hilfsmittel zu Hause durchführen.


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Als Beispiel für ein kleines Programm lassen sich die folgenden Übungen zusammenstellen:

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Im Vierfüßlerstand strecken Sie im Wechsel jeweils ein Bein nach hinten bis in die Horizontale. Steigern Sie die Übung, strecken Sie ein Bein und den gegenseitigen Arm. Halten Sie den Rücken dabei gerade.

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Weitergehen kann es mit dem Hüftrollen. Legen Sie sich mit dem Rücken auf den Boden, Arme und Schulter zu Seite gestreckt. Winkeln sie die Beine an. Die Füße berühren eben den Boden. Drehen Sie ihre angewinkelten Beine nach rechts bis kurz vor den Boden und drehen sie dann in die andere Richtung, ebenfalls bis kurz vor den Boden. Führen sie die Bewegung mit festem Bauch aus.

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Es geht auch andersherum: Beim Beckenheben vom Boden liegen Sie in Rückenlage und ziehen die Beine an. Dann wird der Po abgehoben, mit dem Bauchnabel in Richtung Decke, so dass Rumpf und Oberschenkel eine gerade Linie bilden. Schultern, Kopf und Füße bleiben auf dem Boden, die Unterschenkel sind senkrecht zum Boden. Die Schwierigkeit kann durch Streckung eines Beines im Wechsel gesteigert werden.

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Bei der Brücke in Seitenlage legen Sie sich auf die Seite, während ihr Unterarm auf dem Boden liegt. Die Hüfte wird so weit vom Boden angehoben, dass der Körper eine Gerade bildet. In dieser Position bis acht zählen und halten. Beginnen Sie mit 10 Wiederholungen je nach Können und steigern Sie das Halteintervall, oder heben Sie das obere Bein in Richtung Decke an.

Alle Übungen zielen auf eine alltagstaugliche Stabilität des Rumpfes. Solche oder ähnliche Übungen helfen uns sowohl in der allgemeinen Fitness, wie auch in der Rehabilitation nach Gelenkoperationen, die Bewegung des Gelenkes wieder einzutrainieren.

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Gesunde Füße – Soweit sie uns tragen Schmerzhaften Fehlstellungen und Verformungen vorbeugen

Dany Xavier Lopes Ribeiro Fußchirurg

Täglich vollbringen sie Höchstleistungen, begleiten uns durch Höhen und Tiefen und gehen mit uns über Stock und Stein. In ihnen befinden sich mehr Sinneszellen als in unserem Gesicht, mehr Nervenzellen als in unseren Händen. Sie sorgen für Stütze, Gleichgewicht und Beweglichkeit: Unsere Füße. Achtlos zwängen wir sie in oft viel zu enge Schuhe und schenken ihnen auch sonst keine Aufmerksamkeit. Kaum ein anderer Körperteil wird von uns so sehr unterschätzt. Dabei sind unsere Füße wahre Meisterwerke der Evolution. Viel mehr als einfach nur der letzte Teil unseres Körpers. Die Füße sind

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beeindruckend konstruiert, stellen hochkomplexe Gebilde dar, bestehend aus 26 Knochen und 33 Gelenken. Zusammen befinden sich in beiden Füßen ein Viertel unserer Knochen. Zusätzlich werden sie von ca. 60 Muskeln, mehr als 100 Bändern und über 200 Sehnen getragen. Dadurch entsteht die bekannte Fußform, mit einem innenseitigen Längsgewölbe und einem angedeuteten Quergewölbe. Gesunde Füße liegen somit niemals mit der gesamten Fläche auf. So kann das Körpergewicht optimal verteilt werden und sie dienen somit als sehr gute Stoßdämpfer. Im Säuglingsalter haben Sie noch eine Greiffunktion, die in Einzelfällen auch antrainiert werden kann. Zudem haben unsere Füße eine Tastfunktion, die dem Erhalt des Fluchtreflexes und des Gleichgewichtes dient. Durchschnittlich läuft ein Mensch in seinem Leben etwa 120.000 Kilometer, bewegt täglich ca. 3000 Tonnen. „Obwohl uns un-


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sere Füße überall hintragen sollen, vernachlässigen wir sie häufig. Sie leisten Schwerstarbeit“, sagt Fußchirurg Dany Xavier Lopes Ribeiro. Der Arzt mit portugiesischen Wurzeln ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und aktuell in Ostwestfalen der einzige Fußchirurg, der sowohl das durch die Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie (GFFC) verliehene „Expertenzertifikat Fußchirurgie“ als auch das durch die Deutsche Assoziation für Fuß und Sprunggelenk verliehene „Zertifikat Fußchirurgie“ führt. Er ist Leiter des Fußzentrums Herford, welches in die Praxisklinik Dres. Zoubie/ Lopes Ribeiro/Gruber eingebunden ist. Herr Lopes Ribeiro operiert ca. 650 Patientinnen und Patienten jährlich, ca. 200 komplexere Operationen führt er im Klinikum Bielefeld Rosenhöhe stationär durch. „Immer mehr Erwachsene, aber auch zunehmend mehr Jugendliche und Kinder haben Beschwerden an den Füßen. Schon kleinste Probleme können für den Betroffenen eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Sie sind die am meist beanspruchtesten Teile unseres menschlichen Körpers“, berichtet er. Nach inoffiziellen Zahlen leiden in Deutschland etwa 70% der Menschen im Laufe ihres Lebens zeitweise an Fußproblemen, ca. 80% davon sind Frauen. Ursachen können neben der genetischen Veranlagung oder hormonellen Einflüssen auch Belastungen durch Schwangerschaft und Geburt oder andere vorbestehende Fußfehlstellungen sein. Außerdem spielt die Mode eine wichtige Rolle, vor allem das Tragen von engen, spitzen Schuhen mit hohen Absätzen. Immer häufiger verursachen aber auch Fehlstellungen nach Unfällen, aufgrund neurologischer Erkrankungen oder durch Diabetes mellitus zunehmend Probleme. Die häufigste Erkrankung ist der Ballenzeh oder Hallux valgus, so dessen lateinischer Name. Weitere typische Erkrankungen sind z.B. Hammer/Krallenzehen, der Hallux rigidus (Arthrose der Großzehe), Sehnenentzündungen- und Risse, Knick-Senk-Platt-Spreizfüße, Fersensporne und Nervenerkrankungen. „Vor einer Operation sollte immer erst ein konservativer Therapieversuch erfolgen, zum Beispiel mit einer Einlagenversorgung, entsprechender Schuhzurichtung, Schmerzmitteln oder Physiotherapie. Erst wenn die Beschwerden sich mit konservativen Methoden nicht lindern lassen, sollte eine Operation durchgeführt werden“ so Lopes Ribeiro, „Die

rechtzeitige Korrektur von Fußfehlstellungen und Verformungen bewahrt vor Spätfolgen wie Gelenkverschleiß oder chronischen Entzündungen. Je früher der Eingriff, desto weniger umfangreich eine spätere Operation, desto kürzer die Heilungsphase.“, so der Fußchirurg weiter. Vor einer Operation würden einige Patientinnen und Patienten zurückschrecken. „Während früher Operationsverfahren durchgeführt wurden, die erhebliche Schmerzen verursachten, haben sich die OP-Methoden so weiter entwickelt, dass sich die Beschwerden nach einer Operation durch schonende OP-Techniken und moderne Implantate sowie entsprechende Schmerzmittel deutlich reduzieren lassen“, erklärt Lopes. „Eine Operation sollte daher immer von einem erfahrenen Fußchirurgen durchgeführt werden.“

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Gesund und munter – Auch

Dr. med. Wolfgang SchmidtBarzynski Chefarzt der Geriatrischen Klinik am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe „Man wird nicht jünger!“ Wie oft mussten Sie sich diese Floskel bereits anhören oder haben sie selbst benutzt? Die Beschwerden werden im Alter aber wahrhaftig nicht weniger – hier schmerzt der Rücken, da knackt das Knie. Mit der Zeit fällt es schwerer, sportliche Aktivitäten zu unternehmen. Dabei ist Bewegung doch so gesund! Und regelmäßiges Training steigert die Lebensqualität, man fühlt sich insgesamt einfach besser. Wie heißt es noch so schön: „Du bist nur so alt wie du dich fühlst!“. Zudem dient Sport als Präventionsmaßnahme bei einigen Krankheiten. Wie Sie sich im Alter fit halten, Ihren Gelenken etwas

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im Alter

Gutes tun und Muskelschwund entgegenwirken, erfahren Sie hier. Am Ball bleiben! Das Alter holt so manchen ein, wenn es um Bewegung geht. Folglich sinkt die Motivation, sich die Sportkleidung überzuwerfen. Auch wenn es gelegentlich zwickt und schmerzt, nur durch regelmäßige sportliche Betätigung erzielen Sie Fortschritte. Schließlich sind Beschwerden häufig die Ursache mangelnder Bewegung. Beschwerden sollten also kein Grund sein, Sport vollkommen aus dem Weg zu gehen. Denn so kommen Sie in einen Teufelskreislauf, so dass die Schmerzen zunehmen. Sie werden Fortschritte machen, wenn Sie einen Rhythmus entwickeln. Legen Sie feste Zeiten in der Woche fest, zu denen Sie Sport treiben. Und suchen Sie sich eine Sportart aus, die Ihnen Spaß bereitet. Es bringt nichts, sich jedes Mal zur Bewegung zu quälen. Holen Sie sich weitere Leute aus Ihrem Umfeld ins


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Boot. Ob Freunde, Familie oder Nachbarn - gemeinsam macht Bewegung besonders Spaß. Sie können sich zusätzlich gegenseitig motivieren. Außerdem kann es helfen, klare Ziele zu formulieren und darauf hinzuarbeiten, diese zu erreichen. Sport treiben, Krankheiten vorbeugen Durch einen aktiven Lebensstil steigt die Lebenserwartung, Krankheiten wird vorgebeugt. Insbesondere das Herz-Kreislauf-System profitiert von sportlichen Aktivitäten. Zudem sinkt das Risiko auf Bluthochdruck und Diabetes. Insgesamt kräftigt Sport die Muskeln, Knochen und Gelenke. Somit kann sogar Alterskrankheiten, wie Osteoporose, Arthritis und Arthrose vorgebeugt werden. Auch Stürze durch mangelnde Beweglichkeit werden unwahrscheinlicher, bzw. der Körper rehabilitiert schneller, wenn wirklich mal etwas passieren sollte. Es lohnt sich also, Muskeln und Gleichgewicht zu trainieren. Die Leistungsfähigkeit ist natürlich auch im Alter von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Daher sollte das Training individuell angepasst sein. Senioren mit gesundheitlichen Einschränkungen sollten Rücksprache mit einem Arzt halten, bevor Sie sich sportlich betätigen. Somit erhalten Sie wertvolle Tipps, welche Sportart am besten für Sie geeignet sind, ohne dass weitere Schmerzen auftreten. Auch wenn Sie keine Beschwerden haben, sich aber trotzdem unsicher sind und kein passendes Training finden, können Sie Ihren Hausarzt um Rat fragen. Letztendlich wissen Sie am besten, wie viel Betätigung Sie benötigen. Fühlen Sie sich in Ihrem Körper wohl, ist das bereits ein guter Indikator für ein gesundes Leben. „Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper!“ Die Geistige Gesundheit kann ebenfalls durch Bewegung gefördert werden. Welche sportlichen Aktivitäten eignen sich im Alter? Manche Senioren schrecken vorm Sport zurück, da sie sich eine körperliche Betätigung nicht mehr zutrauen. Dabei müssen Sie gar keine Höchstleistungen erbringen. Auch ganz gewöhnliche Aktivitäten, wie Gartenarbeit, lassen Sie ins Schwitzen kommen und zählen als Betätigung. Ein aktives Leben lässt sich auch außerhalb der Sporthalle gestalten. Strukturieren Sie Ihren Alltag so, dass Sie immer wieder etwas Bewegung haben. Fahren Sie beispielsweise mit dem Fahrrad zum Einkauf, oder machen Sie einfach mal einen Spaziergang. Was den Sport angeht, sind besonders gelenkschonende Aktivitäten

empfehlenswert. Schwimmen, Fahrradfahren oder Walken fördern die Stärkung gelenkstützender Muskeln. Ausgewogene Ernährung für ein gesundes Leben Als Ergänzung zur körperlichen Betätigung zahlen sich ausgewogene Mahlzeiten aus. Diese sorgen nicht nur für eine Tagesstruktur, sie fördern zudem die Gesundheit. Während der Energiebedarf im Alter sinkt, bleibt der Nährstoffbedarf gleich oder steigt sogar. Mit einer nährstoffreichen Ernährung tun Sie Ihrem Körper also nur Gutes. Obst eignet sich dafür sehr gut – es ist energiearm und reich an Nährstoffen, enthält zudem viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Eine Obst- oder Gemüseportion sollte Teil jeder Mahlzeit sein, auch wenn es nur ein Apfel oder eine Banane ist. Zu empfehlen sind 5 Portionen am Tag. Das hört sich zunächst viel an, jedoch lassen sich Obst und Gemüse hervorragend in volle Mahlzeiten oder Zwischenmahlzeiten integrieren oder als Rohkost verzehren. Zusätzlich lohnt es sich, im fortschreitenden Alter anstelle von Produkten mit niedrig ausgemahlenem Mehl, auf Vollkornprodukte zu setzen. Dadurch ernähren Sie sich ballaststoffreich, wirken Verstopfungen und Völlegefühl entgegen.

Vollkornbrot- und nudeln, oder Kuchen mit Vollkornmehl – Bei vielen Speisen können Sie diese Alternative verwenden. Im Vordergrund steht allerdings immer noch die Freude am Essen. Genießen Sie Ihre Speisen und nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Sowohl für die Zubereitung, als auch für den Verzehr.

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SOMMER- & REISEZEIT

Sommer, Sonne,

... Sonnenbrand?! Was es beim Sonnenbad zu beachten gilt!


SOMMER- & REISEZEIT

Prof. Dr. med. Isaak Effendy Chefarzt der Hautklinik am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe

Kaum brechen die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken, sieht man sowohl in Parks, im Garten oder im Freibad die „Sonnenanbeter“ – Menschen, die sich in die pralle Sonne legen, um so schnell wie möglich braun zu werden. Ein Sonnenbad sorgt nicht nur für eine gesunde Hautfarbe und – durch die Ausschüttung von Hormonen – auch für gute Laune. Die ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts aktivieren ferner die Atmung, regen die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Drüsentätigkeit an und stimulieren die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen. Blutdruck und Cholesterinspiegel werden gesenkt. Mit Hilfe der UV-B-Strahlung des Sonnenlichts wird außerdem Vitamin D gebildet. Allerdings verleitet der - hierzulande immer noch vermeintliche - bräunungsbedingte Gewinn an Attraktivität viele Menschen dazu, das Sonnenbaden oder die Nutzung von Sonnenbänken bis in den hautgefährdenden Bereich auszudehnen. Wer nicht aufpasst, bekommt schnell einen Sonnenbrand. Dieser tut nicht nur weh, sondern kann verheerende gesundheitliche Folgen haben. Welche Faktoren sind beim Entstehen eines Sonnenbrandes zu beachten? Viele Menschen gefährden sich unbewusst, indem sie sich durch private oder berufliche Tätigkeiten im Freien einer zu hohen Strahlendosis aussetzen. Nicht nur eine vorzeitige Hautalterung - bedingt durch Hautfalten und pigmentierte Sonnenfleckengehören zu den Folgen, sondern auch ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs oder anderen lichtbedingten Hautkrankheiten zu erkranken. Aus dermatologischer Sicht sind deshalb ein vernünftiger Umgang mit Sonnenlicht sowie effiziente Lichtschutzmaßnahmen äußerst sinnvoll.

und Hautkrebs werden überwiegend durch UVStrahlung verursacht. Man unterscheidet dabei zwischen UVA- und UVB-Strahlung. UVB-Strahlung ist in erster Linie für die Hautbräunung, aber auch für den Hautkrebs verantwortlich. UVA-Strahlen hingegen dringen tief in die Haut ein und schädigen dort die elastischen Bindegewebsfasern. Sie sind hauptsächlich verantwortlich für die sogenannte „Sonnenallergie“, beschleunigen aber auch die Bildung von Falten und „Altersflecken“. Bei der Entstehung von Hautkrebs spielen prinzipiell sowohl UVA- als auch UVB-Strahlung eine wichtige Rolle.

UVA-Strahlen dringen ohne Sonnenschutzmittel tief in die Haut ein. Was ist das gefährliche an der UV-Strahlung? Das gefährliche an der UV-Strahlung ist ihre Fähigkeit, die DNA-Stränge der Hautzellen aufzubrechen, um sie zu verändern. Diese Lichtschäden kann der Körper normalerweise selbst reparieren. Allerdings summiert sich im Laufe des Lebens die aufgenommene UV-Menge und belastet damit die Reparatursysteme. Die dadurch nicht-reparierten, veränderten Zellen können sich dann ungehindert vermehren, was die Entstehung von Hautkrebs zur Folge hat.

Welche Arten von Sonnenstrahlen gibt es und wie wirken sie auf den Körper? Die Sonnenstrahlung umfasst vor allem ultraviolette Strahlen (UV-Stahlen), sichtbares Licht und Infrarot. Hautbräunung, Sonnenbrand, Hautalterung

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Welche Hauttypen gibt es und was sollten diese beachten? Die menschliche Haut wird - einfachheitshalber - in vier Hauttypen unterteilt: •

Typ 1

Typ 2 •

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Typ 3

Typ 4

•

Typ 1: Immer Sonnenbrand – niemals Bräunung. Häufigste Merkmale: Sommersprossen, blonde oder hellrote Haare, blaue oder grüne Augen. Grundsätzlich Minimum Lichtschutzfaktor 15. Typ 2: Immer Sonnenbrand – schwache Bräunung. Häufigste Merkmale: Helle Haut, blonde Haare, blaue oder grüne Augen. Haut bräunt sehr langsam, Sonnenbrand entsteht in weniger als 20 Minuten. Typ 3: Leichter Sonnenbrand – gute Bräunung. Häufigste Merkmale: Dunkle Haare, braune Augen. Sonnenbrand entsteht in weniger als 30 Minuten. Typ 4: Niemals Sonnenbrand – immer Bräunung. Häufigste Merkmale: Von Natur aus dunkle Haut, dunkle oder schwarze Haare, braune Augen. Haut bräunt schnell, Sonnenbrand entsteht nach mehr als 30 Minuten.


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Was ist der UV-Index? Der UV-Index ist eine Maßzahl für die UV-Strahlung in einer bestimmten geographischen Region. In Deutschland liegt der Index meist zwischen 0 (keine Sonnenbrandgefahr) und 8 (hohe Sonnenbrandgefahr). In den Tropen und im Hochgebirge hingegen erreicht der Index zeitweise Werte über 15. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht täglich Vorhersagen des Wertes für alle Regionen der Welt. Damit lässt sich das Risiko einschätzen und der Sonnenschutz anpassen. Nach welchen Kriterien lässt sich der Lichtschutz merken? Der Lichtschutz lässt sich an dem Lichtschutz-ABC merken: A = Ausweichen B = Bekleiden C = Cremen Das Ausweichen vor der Sonne steht als Erste aller Lichtschutzmaßnahmen. Vor allem sollte die besonders intensive Mittagssonne von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr gemieden werden. Ferner sollte man auch beachten, dass auch beim bewölkten Himmel oder im Schatten noch eine erhebliche Strahlendosis auf die Haut einwirkt. Welche Maßnahmen sollte man primär wählen, damit man keinen Sonnenbrand bekommt? Eine gute Maßnahme um sich gegen die Sonnenbestrahlung zu schützen, bietet - sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen - das Tragen geeigneter Textilien. Vor allem sollte man auch auf eine gute Kopfbedeckung mit breiter Krempe achten. Es schützt aber nicht jedes Kleidungsstück gleich gut. Je dichter und dunkler ein Gewebe ist, desto besser schützt es vor der UV-Strahlung. In zertifizierten Kleidungsstücken ist ein UV-Schutzfaktor (USF) angegeben. Ferner sind die Augen auch mit einer UV– undurchlässigen Sonnenbrille (UV-400) zu schützen. Als eine weitere bedeutende Schutzmaßnahme wird empfohlen, allergenarme, qualitätsgeprüfte

Sonnenschutzmittel zu verwenden. Die wirksamen Sonnenschutzmittel enthalten einerseits organische UV-Filter: Vor Licht schützende Substanzen von unterschiedlicher chemischer Struktur. Solche Filter werden als „chemischer Lichtschutz“ bezeichnet. Andererseits gibt es auch Sonnenschutzmittel, welche metallische Mikropigmente enthalten. Sie werden als „physikalischer Lichtschutz“ bezeichnet, weil ihre Schutzwirkung überwiegend auf einer Reflexion der UV-Strahlung beruht. Was versteht man unter dem Begriff LSF? Der Lichtschutzfaktor (LSF) kennzeichnet, wie lange man mit dem betreffenden LSF in die Sonne ohne Hautschaden gehen kann. So ist die Haut durch einen Lichtschutzmittel mit LSF von 30 auch 30-Mal so lange vor UVB-Strahlung geschützt wie ohne Lichtschutzmittel. Ein Nachcremen verlängert diesen Zeitraum nicht. Es ist auch wichtig zu wissen, dass Schwitzen, Wasser und Sand die Wirkstoffe abtragen können. Die Schutzprodukte sollten frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sein, um eine Hautallergie zu vermeiden. Unbedingt empfohlen ist ein gleichmäßiges Auftragen eines Lichtschutzmittels von ca. 2 mg/cm² Haut. Der LSF sagt allerdings nichts über die Schutzwirkung vor UVAStrahlen aus. Grundsätzlich gilt aber der Satz: Je höher der LSF, desto weniger Licht gelangt an die Haut. Bei Anwendung eines Mittels mit LSF 60 kommt nur noch minimal Sonnenlicht durch die Haut. Als Basisschutz gilt der LSF 6 bis 10, während LSF 30 bis 50 als hoher Schutz gilt. Produkte mit einem LSF kleiner 6 sind keine Sonnenschutzmittel. Nicht zuletzt sollte erwähnt werden, dass eine sofortige Bräunung, die durch S e l b st b räu nu n g s mittel hervorgerufen wird, nicht vor Sonneneinstrahlung schützt.

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Beim Reisen ein Muss:

Die Reiseapotheke Damit die schönste Zeit des Jahres nicht von gesundheitlichen Problemen überschattet wird, gehört die Reiseapotheke in jedes Urlaubsgepäck!

Michael Lueb Chefapotheker der Krankenhausapotheke am Klinikum Bielefeld Mitte

Wie diese gefüllt sein sollte hängt vom Reiseziel, der Reisedauer und der Art der Reise ab.

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In einigen Ländern sind Arzneimittel zwar günstiger als in Deutschland, aber die Qualitätsanforderungen im Ausland sind nicht so hoch. Vor allem außerhalb Europas sind Medikamentenfälschungen im Umlauf, mit denen Sie im schlimmsten Fall Ihre Gesundheit gefährden.

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Wählen Sie Arzneimittel aus, die sich bei Ihnen bewährt haben und die Sie gut vertragen. Wer chronisch krank ist und Medikamente dauerhaft einnehmen muss, sollte an den Bestand der für die Urlaubszeit benötigten Medikamente denken.

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Werfen Sie einen Blick auf das Verfalldatum des Arzneimittels. Vorsicht: Das Datum gilt bei

Generell ist zu beachten: •

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Die Reiseapotheke sollte am besten schon vor der Reise zusammengestellt werden.


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Flüssigkeiten und Salben nur für ungeöffnete Packungen. •

Bei Reisen in besonders heiße Regionen sind manche Darreichungsformen wie Kapseln oder Zäpfchen nicht geeignet, da die hohe Hitze oder Luftfeuchtigkeit die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen kann.

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Beim Autofahren gehören Medikamente grundsätzlich in die Kühltasche. Im Hotelzimmer ist der Kühlschrank der ideale Aufbewahrungsort.

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Erkundigen Sie sich bei Fernreisen, wie groß die Zeitverschiebung ist. Die Wirkung einiger Medikamente wird beeinträchtigt, wenn der Einnahmerhythmus nicht eingehalten wird.

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Medizinische Dokumente wie Impfpass, Diabetikerausweis, Allergiepass oder Notfallpass für Patienten unter Hemmung der Blutgerinnung sollten bereit liegen.

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Kontrollieren Sie mindestens 4 Wochen vor Reiseantritt den Impfstatus und erkundigen Sie sich bezüglich spezieller Reiseimpfungen.

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Die Grundausstattung

Die Zusatzausstattung

Haben Sie eine chronische Erkrankung? Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln vorliegen. Strandurlauber sollten bei der Einnahme von Antibiotika, Rheumamitteln oder Antidepressiva besonders vorsichtig sein. Diese können im Zusammenspiel mit viel Sonnenlicht gefährliche Nebenwirkungen hervorrufen. Das gleiche gilt auch bei der Einnahme des "rein pflanzlichen Medikaments" Johanniskraut: Wer es einnimmt, sollte die Sonne weitgehend meiden. Sonnenschutzmittel sind in ihrer Wirkung zu schwach, um lichtbedingte Reaktionen zu verhindern. Neigen Sie zu bestimmten Beschwerden? Bestücken Sie Ihre Reiseapotheke mit Medikamenten gegen Allergien, Sodbrennen, Pilzinfektionen (Scheidenpilz, Fußpilz) oder Lippenherpes. Am besten nehmen Sie Präparate, die Ihnen schon früher geholfen haben.

Medikamente gegen Übelkeit: Werden Sie von Reiseübelkeit geplagt, nehmen Sie vor Reiseantritt ein entsprechendes Medikament ein. Bei plötzlicher Übelkeit helfen schnell wirksame Kaugummipräparate. Doch Vorsicht: viele dieser Wirkstoffe machen müde. Eine Ausnahme ist das verschreibungspflichtige Scopolamin, das als Pflaster auf die Haut geklebt wird. Auch gegen Seekrankheit bietet Scopolamin guten Schutz. Gegen andere Ursachen von Übelkeit wirkt das ebenfalls verschreibungspflichtige Metoclopramid.

Wunddesinfektion: Ein Desinfektionsmittel darf in keiner Reiseapotheke fehlen. Verbandmaterial: Zur Versorgung von Wunden sind Pflaster, sterile Wundkompressen, Mullbinden, elastische Binden, Klebeband, Schere, Splitterpinzette und Dreieckstuch wichtig. Fieberthermometer: Gerade in Ländern mit Malaria-Gefahr ist es notwendig, die Körpertemperatur genau zu messen. Achtung: Thermometer aus Glas sind ungeeignet, da sie leicht zerbrechen. Schmerz- und Fiebermittel: Medikamente gegen Fieber und leichte bis mittlere Schmerzen sind wichtig zur Behandlung von Kopfschmerzen, Fieber, Zahnschmerzen und Gliederschmerzen, etwa bei Erkältungen. Vorsicht: In Regionen, in denen zu Blutungen führendes hämorrhagisches Fieber, wie Denguefieber oder Gelbfieber auftreten, sind blutverdünnenende Stoffe wie Acetylsalicylsäure oder Diclofenac ungeeignet. Am besten eignet sich hier Paracetamol. Kautabletten können auch ohne Wasser eingenommen werden.

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Medikamente gegen Durchfall: Am besten beugt man dem Durchfall mit Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene vor. Starker Flüssigkeitsverlust ist die größte Gefahr bei Durchfall, besonders für Kinder und Schwangere. Wasser und Salze müssen dann schnell mit einem Elektrolytpulver ersetzt werden. Das alte Rezept "Cola und Salzstangen" ist ungeeignet und kann den Durchfall sogar verschlimmern. Im Notfall daher besser: pro halbem Liter abgekochten (!) Wassers einen halben Teelöffel Salz und fünf Teelöffel Traubenzucker auflösen, mit Orangensaft abschmecken und davon 3 Liter am Tag trinken. Loperamid stoppt den Durchfall sofort. Es ist jedoch nur sinnvoll, um den gefährlichen Wasserverlust zu bremsen und wird kurzfristig eingesetzt, wenn man z.B. eine Busfahrt überstehen muss. Als Alternative auch für Kinder geeignet sind Präparate zum Aufbau der Darmflora. Kohletabletten haben ihre Bedeutung bei der Durchfallbehandlung verloren.


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Medikamente gegen Verstopfung: Genügend Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreiche Nahrung, beispielsweise eine große Portion Obst mit getrockneten Pflaumen, Feigen, Melonen oder reifer Papaya schmeckt und wirkt. Helfen diese Maßnahmen nicht, kann für kurze Zeit ein mildes Abführmittel genommen werden. Medikamente gegen Schnupfen: Durch die Klimaanlagen in Hotel und Bus holt man sich leicht eine Erkältung. Wenn Sie Schnupfen oder eine Nasennebenhöhlenentzündung haben, können Sie dadurch auf dem Flug eventuell keinen Druckausgleich mehr machen. Abschwellende Nasensprays sind dann wichtig um Ohrenschmerzen oder gar Innenohrschäden zu verhindern. Medikamente gegen Augenbeschwerden: Staub, Wind oder Licht verursachen auf Reisen häufig Bindehautentzündungen. Eine Sonnenbrille ist daher ein Muss. Lindernd wirken abschwellende Augentropfen. Auch so genannte künstliche Tränen helfen bei leichter Reizung und Augentrockenheit. Ist die Augenreizung allergisch bedingt, helfen antiallergische Augentropfen.

Insekten abweisende Mittel (Repellentien): In Gebieten, in denen z.B. Malaria, Gelbfieber, Denguefieber oder die japanische Enzephalitis verbreitet sind, ist ein guter Schutz vor Mückenstichen wichtig. Zu empfehlen sind Präparate mit dem Wirkstoff Diethyltoluolamid (DEET) , bspw. Azaron® / Autan® . Mittel auf der Basis ätherischer Öle wie Teebaumöl, Kokosöl oder Zitronenöl haben dagegen eine schwächere Wirkung und sind in Risikogebieten nicht zu empfehlen. Malariatabletten: In den meisten Malariagebieten reicht es aus, ein Notfallmedikament dabeizuhaben. Sonnenschutzmittel: In fast alle Reisegebiete sollte man ein gutes Sonnenschutzmittel mitnehmen. Die Stärke des Sonnenschutzmittels wählen Sie entsprechend Ihrem Reiseziel und Ihrem Hauttyp aus. Den Sonnenschutz können Sie durch ausreichende Versorgung mit Calcium und den Antioxidantien Vitamin C und E ergänzen. Bei leichten Verbrennungen hilft eine gute Après-Creme oder ein Antiallergikum, am besten ein kühlendes Gel. Bei starken Rötungen hilft kurzfristig eine dünne Cortison-Lotion oder Creme.

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Reisen

in der Schwangerschaft

Dr. med. Dr. med. vet. Ute Kelkenberg Oberärztin Zentrum für Frauenheilkunde am Klinikum Bielefeld Mitte Während einer Schwangerschaft müssen Sie nicht auf das Reisen verzichten. Hier können Sie lesen, welche Reisezeit die beste ist, welchen Komfort die verschiedenen Verkehrsmittel bieten, welche Reiseziele sinnvoll und welche Phasen einer Schwangerschaft für Reisen geeignet sind. Die beste Reisezeit Die beste Reisezeit während einer Schwangerschaft liegt zwischen dem fünften und dem siebten Monat. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie in den ersten drei bis vier Monaten an Übelkeit und Erbrechen leiden. Tatsächlich raten auch Ärztinnen und Ärzte von Reisen im ersten Schwangerschaftsdrittel ab. Der Grund ist, dass der Embryo eine gewisse Zeit braucht, um sich fest in der Gebärmutter einzunisten. Hat er das bis zum vierten Monat getan,

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ist die Gefahr von Blutungen und einer Fehlgeburt weitestgehend gebannt. Zwischen dem fünften und dem siebten Monat lässt sich der Bauch noch mit Leichtigkeit tragen, sodass Sie auch auf Reisen beweglich und mobil sind. Anders ist es in den letzten acht Wochen vor der Entbindung, in denen Ihre Beweglichkeit aufgrund des größeren Bauchumfangs deutlich eingeschränkter ist. Auf Reisen sollten Sie auf einen gewissen Komfort achten, der nicht bei jedem Verkehrsmittel sichergestellt ist. Reisen mit Auto, Bahn und Flugzeug Abhängig von Ihrem Reiseziel werden Sie als Verkehrsmittel das Auto, das Flugzeug oder die Bahn nutzen. In allen drei Verkehrsmitteln werden Sie mehr oder weniger lange sitzen, wodurch die Blutzirkulation im Beckenbereich eingeschränkt wird. Ideal ist, wenn Sie die Möglichkeit für Pausen haben, die Sie für einen kurzen Spaziergang oder leichte gymnastische Übungen verwenden können. Vor allem Reisen mit dem Auto ermöglichen immer dann Pausen, wenn Ihnen danach ist. Aber auch im Zug können Sie jederzeit aufstehen und sich die Beine


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vertreten, wobei Sie hier ausreichend Platz haben, um Ihre Beine auszustrecken oder hochzulegen. Bei Fahrten mit dem Auto sollten Sie auf das richtige Anschnallen achten. Der Beckengurt sollte unterhalb des Bauches und der Schultergurt oberhalb der Brust geführt werden. In jedem Autofachhandel gibt es Polster für den Gurt, mit denen Sie den Druck des Gurtes abfedern. Natürlich können Sie während der Schwangerschaft auch eine Flugreise unternehmen. Das Reiseziel sollte allerdings nicht weiter als vier Flugstunden entfernt sein, um Ihren Organismus nicht übermäßig zu belasten. Sofern es möglich ist, teilen Sie der Fluglinie bei der Buchung mit, dass Sie schwanger sind und lassen sich einen Sitzplatz in der vordersten Reihe oder am Gang reservieren, um so mehr Beinfreiheit zu haben. Damit Sie einen unbeschwerten Urlaub verbringen können, kommt es nicht allein auf die Reisezeit und das Reiseverkehrsmittel an, sondern auch darauf, wohin Sie die Reise führt.

machen gute Laune und bieten Entspannung, auch für das Baby. Allerdings sollten Sie auf Gipfeltouren, auch mit der Seilbahn oder Gondel verzichten, ebenso auf den Aufenthalt ab einer Höhe von 1.800 Metern, wo die Luft dünner und der Sauerstoff aufgrund des abnehmenden Luftdrucks knapper wird.

Reiseziele für einen unbeschwerten Urlaub Während einer Schwangerschaft arbeitet der Kreislauf auf Hochtouren. Deshalb sollten Sie auf Reisen in tropisches Klima verzichten ebenso wie auf Rundoder Abenteuerreisen, was auch für stressintensive Städtereisen gilt. Bei Fernreisen besteht außerdem eine erhöhte Infektionsgefahr, zumal die Einnahme von vorbeugenden Medikamenten oder speziellen Impfungen für das Ungeborene zu riskant sind. Keinerlei Bedenken bestehen bei einem Urlaub in gemäßigtem Klima. Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad an einem See, am Meer oder in den Bergen

Reisapotheke für Schwangere „Ich empfehle den Gebrauch von Medikamenten in der Schwangerschaft auf das zwingend Nötige zu beschränken und bei besonderen Anliegen mit dem behandelnden Arzt und dem versorgenden Apotheker zu besprechen. Hier ist weniger immer mehr! Die unter Umständen infrage kommenden Arzneimittel sind häufig vom Zeitabschnitt (Trimenon) abhängig, in dem sich die Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Reise befindet, was ebenfalls die individuelle Beratung nahelegt.“

Woran Sie noch denken sollten Sofern Sie eine Flugreise antreten, sollten Sie sich von Ihrem Arzt eine ärztliche Bescheinigung über die Unbedenklichkeit einer Flugreise ausstellen lassen, wobei die Bestimmungen der einzelnen Fluggesellschaften variieren. Grundsätzlich besteht nach Ablauf der 35. Woche ein Startverbot, selbst mit einem ärztlichen Attest. Mit in Ihr Gepäck gehören: Versichertenkarte, Mutterpass, ein Auslandsreisekrankenschein sowie eine Reisekrankenversicherung. Insbesondere bei einer frühzeitigen Buchung sollten Sie eine Reiserücktrittsversicherung abschließen.

Michael Lueb Chefapotheker der Krankenhausapotheke am Klinikum Bielefeld Mitte

Unser Expertentipp:

Bei Fahrten mit dem Auto sollte der Beckengurt unterhalb des Bauches und der Schultergurt oberhalb der Brust getragen werden.


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Was ist eigentlich eine Krankenhausapotheke? Die Krankenhausapotheke im Klinikum Bielefeld stellt sich vor Michael Lueb Chefapotheker der Krankenhausapotheke am Klinikum Bielefeld Mitte

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In der Öffentlichkeit sind wir oft nicht bekannt. Dort kennt man in der Regel unsere Kolleginnen und Kollegen in den öffentlichen Apotheken.

Wir sind ausschließlich für die Versorgung der Patientinnen und Patienten an unseren Standorten Bielefeld Mitte, Bielefeld Rosenhöhe und Halle (Westf.) zuständig. Das bedeutet, dass wir alle Arzneimittel, die für die stationäre Behandlung oder die Versorgung in unseren Ambulanzen benötigt werden, zur Verfügung stellen. Die Belieferung von Entlassrezepten ist uns nicht gestattet. Sie erfolgt durch unsere Kolleginnen und Kollegen in den öffentlichen Apotheken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhausapotheke sorgen dafür, dass die richtigen Arzneimittel rechtzeitig, in einwandfreier Qualität, unter Einhaltung aller fachlichen und gesetzlichen Anforderungen, wirtschaftlich und rationell für unsere Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen. Neben dem Einkauf von Fertigarzneimitteln stellen wir zur Versorgung unserer Patientinnen und Patienten Arzneimittel im nennenswerten Umfang selber her. Dies geschieht, wenn unsere Ärztinnen und Ärzte individuelle Verordnungen ausstellen oder wenn es das benötigte Arzneimittel als fertiges Produkt nicht zu kaufen gibt. Bei unseren Beratungsleistungen steht die fachliche und ökonomische Beratung unserer Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte im Mittelpunkt.

ke, welcher die Tabletten, Kapseln und Dragees für jede Patientin und jeden Patienten individuell in kleine Tüten verpackt. Jede Patientin und jeder Patient erhält auf diese Art und Weise die Medikamente für jeden Einnahmezeitpunkt in einer gesonderten Tüte, auf welcher der Name, die Station und Zimmernummer, die Menge, Bezeichnung, Stärke und die Beschreibung des Aussehens des Medikaments, zusammen mit den Einnahmehinweisen stehen. Die Patientinnen und Patienten erhalten so noch einmal die Information, welche Medikamente Sie einnehmen und können bei Bedarf gezielt bei Ihrem behandelnden Arzt nachfragen, falls Sie weitere Auskünfte benötigen. Dies alles zusammen führt zur wesentlichen Verbesserungen der Arzneimitteltherapiesicherheit als Teil der Patientensicherheit. Da sich diese Versorgungsform sehr gut bewährt hat, wird sie zukünftig sukzessive ausgeweitet, so dass alle Stationen, deren Patientinnen und Patienten davon profitieren, so versorgt werden.

Eine Besonderheit unserer Krankenhausapotheke ist die Etablierung einer UnitDose-Versorgung. Von dem im Hause als "Baxtern" bekannten Verfahren profitieren derzeit täglich ca. 400 Patientinnen und Patienten. Dazu wird die ärztliche Arzneimittelverordnung elektronisch erfasst. Diese wird von Apothekern überprüft und anschließend individuell zur Einnahme vorbereitet. Dies geschieht durch einen Kommissionierautomaten in der Apothe-

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Spendenlauf „Aktiv gegen Krebs“ ermöglicht Yoga-Kurs für Brustkrebspatientinnen „Ich laufe in Erinnerung an meine Oma“ und „Ich laufe für Peter und alle Krebspatienten“ waren nur zwei der unzähligen Schilder, die die Läuferinnen und Läufer beim diesjährigen Spendenlauf anstelle einer Startnummer an ihren Shirts trugen. Am Sonntag, den 10. Juni 2018 war es wieder so weit: Mehr als 350 Erwachsene, Jugendliche und Kinder starteten bei „Aktiv gegen Krebs – Laufen für das Leben rund um das Klinikum Bielefeld Mitte“ im Park des Klinikums. Nicht nur die Trikotbeschriftungen waren bei diesem Lauf besonders, es wurde zudem keine Zeit gemessen und es war jedem selbst überlassen, ob die vollen vier Runden, also insgesamt 5 km, gelaufen wurden. Somit konnte jeder ohne Druck mitlaufen. Das begrüßte auch Gerd Grundmann von der Laufabteilung des TSVE 1890 Bielefeld, der mit Unterstützung von vielen ehrenamtlichen Helfern seit Beginn vor 12 Jahren für die Ausrichtung des Laufes zuständig ist. „Es herrscht trotz des ernsten Themas eine fröhliche Stimmung.“, fasste er nach dem Lauf die Atmosphäre zusammen. Darüber und über die gute Resonanz des Krebslaufes freute sich auch Indra Babin, Oberärztin im Brustzentrum Bielefeld. Denn die Spendeneinnahmen aus den 5 Euro Startgebühr und aus weiteren Spenden kommen in diesem Jahr dem Brustzentrum im Klinikum Bielefeld zu Gute, das hiermit einen Yoga-Kurs für Brustkrebspatientinnen und -patienten finanziert (siehe S. 34). „Zum einen hat es riesen Spaß gemacht, an dem Lauf teilzunehmen. Zum anderen ist es toll, dass wir unseren Patientinnen mit dem Yoga-Kurs nun etwas bieten können, was zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt. Danke an alle Spenderinnen und Spender!“. Um 11 Uhr gab es den Startschuss für den Bambinilauf, bei dem Kinder bis 6 Jahren teilweise in Begleitung eines Elternteils eine kleine Runde im Park drehten. Darauf folgten die Schüler um 11.15 Uhr und die Erwachsenen um 11.30 Uhr, zum Teil als Läufer, zum Teil als Walker. Mit dabei war auch ein 20-köp-

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figes Mitarbeiter-Team des Klinikums. Nach einem gemeinsamen Cool-Down mit Sebastian Proschinger, Übungsleiter des Bielefelder Gesundheitssport e.V., konnten die Besucher die verschiedenen Angebote im Park nutzen. So standen die Kolleginnen des Brustzentrums unter der Leitung von Dr. Angelika Cervelli für Gespräche zur Verfügung. Auch die Selbsthilfegruppen für Frauen nach Krebs hatten ihre Stände aufgebaut und kamen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Unterstützt wurden sie von Christa Steinhoff-Kemper, der Leiterin der Selbsthilfe- Kontaktstelle Bielefeld des Paritätischen. Zum ersten Mal dabei war das Palliativnetz Bielefeld e.V., das an ihrem Stand über die palliative Versorgung in Bielefeld informierte. Die ehrenamtlichen Damen der Patientenbücherei sorgten mit ihrem Büchertisch für weitere Spendeneinnahmen. Für die Kinder gab es neben Kinderschminken viele Spieleangebote des Spielmobils von „Spielen mit Kindern e.V.“. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Das KüchenTeam des Klinikums versorgte die Besucherinnen und Besucher mit leckeren Gemüsespießen und Bratwürstchen vom Grill. Wer es etwas süßer haben wollte, konnte sich beim Kuchenstand des Fördervereins der Palliativstation bedienen. Für die musikalische Begleitung sorgte JP Fair, der die Besucherinnen und Besucher mit einer Mischung aus Rock und Pop unterhielt. Geschäftsführer Michael Ackermann dankte Hannelore Junge von der Selbsthilfegruppe „Viktoria e.V. – Treffpunkte für Frauen nach Krebs“. Die Selbsthilfevereinigung hatte „Laufen für das Leben“ im Jahr 2006 mit dem TSVE ins Leben gerufen und übergab die Organisation im vergangenen Jahr an das Klinikum Bielefeld als langjährigen Kooperationspartner. „Wir freuen uns über diese gute Kooperation und dass der Wechsel auf das Geländes des Klinikums Mitte so reibungslos funktioniert hat. Auch im kommenden Jahr werden die Krebspatientinnen und -patienten wieder von den Spendeneinnahmen des Laufs profitieren.“, stellte der Geschäftsführer in Aussicht.


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Mehr Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen: Yoga-Kurs am Brustzentrum des Klinikums Bielefeld Beim Spendenlauf „Aktiv gegen Krebs/Laufen für das Leben“ am 10. Juni joggten, walkten und gingen die rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund um das Klinikum Bielefeld Mitte noch für den guten Zweck. Jetzt ist er umgesetzt. Der Yoga-Kurs für Patientinnen des Brustzentrums am Klinikum Bielefeld hat zum ersten Mal stattgefunden. Yoga Trainerin Vanessa Duttenhöfer und ihre acht Kursteilnehmerin starteten in den Kurs. Worte wie der „Hund“, der „Krieger“, der „Sonnengruß“ oder die „Kobra“ bekommen für die Teilnehmerinnen des Yoga Kurses nun ganz andere Bedeutungen. „Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem, das im Laufe des Trainings die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren kann.“, sagt Trainerin Duttenhofer. Darum also Yoga? „Heute gilt es als gesichert, dass eine moderate Bewegungstherapie in allen Stadien der Erkrankung und Behandlung für eine Verbesserung

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physischer Parameter sorgt. Regelmäßige Bewegung und Entspannung reduzieren Nebenwirkungen der Erkrankung wie chronische Müdigkeit, Übelkeit, Schmerzen, Angst und Depressionen. Wir freuen uns sehr, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Laufveranstaltung dieses Angebot so unterstützt haben. “, sagt Indra Babin, Oberärztin am Brustzentrum des Klinikums Bielefeld und Initiatorin des Projektes. Die Übungen sind an die Krankheit angepasst, keine Teilnehmerin soll sich überfordert fühlen. „Patientinnen, die selbst aktiv werden, fühlen sich besser. Bewegung und Entspannung erhöhen die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Unser YogaKurs soll dazu einen Beitrag leisten!“, sagt Oberärztin Babin. „Ich bin wirklich gerührt, diese starken Frauen im Kurs zusammen zu sehen, strahlend und fröhlich! Das ist auch für mich eine große Unterstützung und bestärkt mich in meiner Arbeit.“


BIELEFELDER RUNDEN Bielefeld lässt sich wunderbar sportlich erkunden! Mit dem Teutoburger Wald liegt ein citynahes Laufparadies direkt vor der Tür. Bielefeldern und Besuchern, die sich gern in der Natur bewegen, bieten die „Bielefelder Runden” Anregungen für reizvolle Lauf- und Walkingstrecken über das ganze Stadtgebiet verteilt. Insgesamt 16 Lauf- und Walkingstrecken, ausgewählt von erfahrenen Läufern, wurden nach Kriterien wie Länge, Schwierigkeitsgrad und Erreichbarkeit bewertet. An den Strecken selbst informieren Hinweistafeln über die Besonderheiten.

Ob der Rundkurs „Sieben Teiche Brake” im Norden Bielefelds, der Stadtwald im Westen, die Strecke „Bockschatzhof” im Süden oder die „Fichtenmeile” im Osten: Die „Bielefelder Runden” laden sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ein, die Laufschuhe zu schnüren. Alle Infos gibt es auch auf der Homepage der Stadt Bielefeld unter: www.bielefeld.de/de/kf/sport/biru/ oder in der Broschüre „Bielefelder Runden“. Einzelne Strecken sind per QR-Code zum Downloaden auf das Smartphone verfügbar.

Direkt-Download: Broschüre "Bielefelder Runden" als PDF

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Sprechstunde für die Seele: Die neue psychoonkologische Abteilung stellt sich vor Marion Windisch Psychoonkologin, Leitung der Abteilung Psychoonkologie am Klinikum Bielefeld Mitte Die unheilvolle Mitteilung einer Krebsdiagnose stellt die betroffenen Menschen vor eine äußerst schwierige Aufgabe. Die Ängste vor dem Tod, vor Schmerzen und Siechtum sowie die Sorge um den Arbeitsplatz und die Angehörigen sind nicht leicht zu bewältigen. Ebenso wenig wie die Folgen teilweise gravierender operativer Eingriffe und die Begleiterscheinungen von Chemo- und Strahlentherapie. Ein Teil der Patienten kommt mit Unterstützung von der Familie ohne weitere Hilfe zurecht, aber nicht alle. Rund 30 Prozent der Krebspatienten sind so stark psychisch belastet, dass sie eine psychoonkologische Betreuung benötigen. Nur die Wenigsten, rund 25 Prozent dieser Gruppe, erhalten aber eine passende Behandlung. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass es solche Angebote überhaupt gibt, und wenn doch, wie man einen geeigneten Psychoonkologen findet. Schon seit mehr als 10 Jahren

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gibt es im Klinikum Bielefeld Mitte ein psychoonkologisches Angebot für Patienten und ist inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen onkologischen Therapien geworden. Durch die Bildung onkologischer Zentren und deren Vorgaben zur psychoonkologischen Versorgung steigt die Bedeutung der Psychoonkologie gesundheitspolitisch und wissenschaftlich stetig an. Als interdisziplinäres Fachgebiet beschäftigt sie sich mit der Bedeutung psychosozialer Faktoren für die Entwicklung, die Behandlung und den Verlauf der Krebserkrankungen sowie den individuellen, familiären und sozialen Prozessen der Krankheitsverarbeitung. Da sich der Bedarf im Klinikum Bielefeld Mitte durch die Bildung der Fachzentren, durch Unterversorgung im ambulanten psychotherapeutischen Bereich und durch die bessere Information unter den Patienten um die positiven Wirkungen „Psyche hilft Körper“ in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht hat, ist im vergangenen Jahr mit Unterstützung von Priv. Doz. Dr. med. Martin Görner, Dr. med. Angelika Cervelli und der Geschäftsführung eine Abteilung Psychoonkologie entstanden. Die Psychoonkologin der Klinik für Onkologie und


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Die ersten Fragen von Menschen, die eine Krebsdiagnose erhalten haben, sind meist: „Wie hoch sind meine Überlebenschancen oder wie lange habe ich noch?“ „Wie schlimm ist die Behandlung und wie schafft man es, Behandlung und Arztbesuche in den Alltag bzw. Beruf zu integrieren?“ „Warum ich? Ich will doch noch nicht sterben.“ „Was habe ich falsch gemacht? Weil ich immer alles in mich reinfresse? Meine Grenzen nicht kenne? Weil ich zu Traurigkeit neige?“

Palliativmedizin Marion Windisch und die Psychoonkologin Birgit Köster, die bislang dem Brustzentrum zugeordnet war, bilden seit Januar 2018 ein Team und wurden durch den Psychologen Sven Husemann und die Dipl. Psychologin Hannah Maier verstärkt. Alle Mitarbeiter/innen haben unterschiedliche Stellenanteile, es kann aber nun durch einen Abteilungsorganisationsplan und durch die unterschiedlichen, sich ergänzenden Grundqualifikationen eine optimale Versorgung in den verschiedenen Kliniken angeboten werden. Zudem ist gewährleistet, dass täglich ein Psychoonkologe angefordert werden kann. Es war eine Herausforderung, die unterschiedlichen Abläufe im Brustzentrum, der Klinik für Onkologie und der Palliativstation, der Versorgung der Darmkrebspatienten in der Rosenhöhe und nun auch der Klinik für Gynäkologie mit gleichem Angebot bei unterschiedlichen Anforderungen und einer einheitlichen Dokumentation zu koordinieren. Die neue elektronische Dokumentation unserer Arbeit ist mit großer Unterstützung der EDV-Abteilung ab Februar möglich

geworden. Konsiliarisch betreuen wir auch Tumorpatienten, die in anderen Fachabteilungen stationär behandelt werden. Da es keine allgemein gültigen optimalen Verhaltensstrategien für Tumorpatienten gibt, sondern jeder Mensch einer individuellen Begleitung bedarf, die seinen Lebenszusammenhang und seine Ressourcen beachtet, versuchen wir, möglichst schnell nach stationärer Aufnahme einen Bedarf an psychoonkologischer Unterstützung zu erfassen. Die meisten Patienten besuchen wir in den ersten Tagen nach stationärer Aufnahme. Ist dieses nicht möglich, erhält der Betroffene einen Fragebogen zur Einschätzung der psychischen Belastung oder einen Angebotsflyer, mit dem er auf das Angebot hingewiesen wird und selbstständig mit uns einen Termin vereinbaren kann. Vom Diagnoseschock, der Anpassung des familiären oder beruflichen Lebens an eine Zeit der achterbahnfahrenden Emotionen und Neuorganisation, Wiedereingliederung in den Beruf nach langer Behandlungszeit bis hin zu Sterbe- und Trauerbegleitung… Jeder Tag bringt neue Patienten und Herausforderungen. Seelische Belastungen reduzieren, psychische Symptome wie Angst und Depression lindern, neue Körperwahrnehmungen lernen, letztlich die Lebensqualität der Patienten und ihrer Angehörigen verbessern – das wollen Psychoonkologen leisten.

Zunächst entlastet viel Information, z.B.: Es gibt keine Krebspersönlichkeit Die Vorstellung von der „Krebspersönlichkeit“ geht bis in die Antike zurück. „Melancholie“ und „Depression“ sollten schon nach damaliger Auffassung dem malignen Zellwachstum den Boden bereiten. Die Diskussion über die „depressive Krebspersönlichkeit“ oder den „Typus Carcinomatosus“ (Typ C) hält sich bis heute. Die Ergebnisse zahlreicher Studien sprechen jedoch dagegen. Ob man glücklich ist oder nicht, fröhlich oder depressiv: Eine Krebserkrankung entwickelt sich unabhängig davon. Optimismus und Hoffnung heilt den Krebs nicht, kann aber dabei helfen, die Folgen einer Behandlung besser zu verarbeiten und schneller zu einem normalen Leben zurückzufinden.

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Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt und fragen Sie nach psychoonkologischer Unterstützung Eine offene Arzt-Patient-Situation, ein funktionierendes soziales Umfeld und psychotherapeutische Unterstützung erleichtern die Krankheitsbewältigung. Hinzu kommt, dass jeder Patient seine ganz persönlichen Coping-Strategien (to cope: bewältigen) finden muss, um mit der neuen Situation umzugehen. Die meisten Patienten reagieren ähnlich wie schon in früheren belastenden Situationen. Dem einen hilft es, jede Information über seine Krankheit zu sammeln, der andere lenkt sich beispielsweise lieber ab. Was aber in dieser neuen Lebenssituation das Passendste und Förderlichste ist, das gilt es herauszufinden. Nach einem ersten Kennenlernen bei einem Gespräch am Krankenbett oder im geschützten Raum in einem unserer Büros auf der Ebene 6, Zimmer 214 und 215, können Patienten Sorgen und Ängste offen aussprechen, die sie mit Angehörigen oder Freunden unter Umständen (zunächst) nicht thematisieren wollen. Neben der eigentlichen Erkrankung richtet sich der Blick auf die aktuelle Lebenssituation, die soziale und familiäre Einbettung und die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt. Für viele ist die Krebserkrankung ein Anlass, den eigenen Standort zu bestimmen, bislang Selbstverständliches zu überdenken und neue Schritte zu planen. Wir machen uns durch gezielte Fragen ein Bild, wo die Patienten vor allem Hilfe benötigen. Je nachdem, ob die seelischen Belastungen ihre Ursache in erster Linie im Physiologisch-Regenerativen, im Seelischen oder im Biographischen haben, können wir gezielt Unterstützung anbieten. Sind die Beschwerden physiologisch-regenerativer Art zielen unsere Behandlungen auf eine Stärkung der Vitalität und Lebenskräfte. Wir erklären die Genese von Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen oder Schmerzen, ermutigen die Patienten in Gesprächen oder helfen dabei, durch Entspannungsübungen oder Visualisierungen Stress abzubauen. Auf seelischer Ebene erleben viele Patienten Gefühle von Schock, Angst, Trauer, kreisenden Gedanken und Anspannung sehr intensiv. Sie führen zusätzlich häufig zu körperlichen Symptomen, wie Schlaflosigkeit, muskulären Verspannungen, Atemnot oder Magen-Darmbeschwerden. Entlastung erfolgt im Rahmen einer Krisenintervention sowie stüt-

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zend-therapeutischer Gespräche, in denen kleinschrittige Lösungsmuster erarbeitet und Methoden zur Entängstigung und Stressbewältigung erlernt werden. Typische belastende Denkmuster werden bewusst gemacht, verschiedene Persönlichkeitsanteile identifiziert und für die Problemlösung genutzt. Ziel ist eine seelische Stabilisierung und Entlastung, die häufig auch positive Auswirkungen auf den körperlichen Genesungsprozess hat. Ein wesentliches Element ist die Arbeit auf der biographisch-individuellen Ebene, wenn beispielsweise eine Krebserkrankung eine tiefe Sinn- und Lebenskrise auslöst / ausgelöst hat. Patienten thematisieren bisherige Wünsche, Lebensziele und Bedürfnisse und reflektieren biographische Brüche und Verletzungen. Fragen wie „Was ist für mich nun das Wichtigste?“, oder „Womit verbringe ich die verbleibende Lebenszeit?“ führen in vielen Fällen zu ganz neuen Impulsen und einem inneren Frieden mit der Situation. Die therapeutischen Gespräche orientieren sich dabei immer an den Möglichkeiten der Zukunft, selbst wenn die Krankheit nur noch wenig Lebenszeit erwarten lässt. Hier eröffnet sich unter Umständen auch eine spirituelle Perspektive, so dass die eigene Biographie vor einem weiteren Hintergrund angeschaut werden kann. Gerne beziehen wir auch immer Partner und Angehörige in den Prozess mit ein. Durch unsere verschiedenen klassischen Ausbildungen im psychologischen, psychotherapeutischen und pädagogischen Bereich, ergänzt durch eine spezielle Weiterbildung zur Behandlung von Krebspatienten (WPO), können wir heilpraktische, verhaltenstherapeutische, entspannungstechnische, biographische und spirituelle Angebote machen. Alles unterliegt dabei selbstverständlich unserer Schweigepflicht, trotzdem ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten, der Pflege aber auch anderen Fachdisziplinen sehr wichtig. Besonders verpflichtet fühlen wir uns immer dem Respekt vor den Entscheidungen der Patienten. So fühlen wir uns nun personell gut aufgestellt, um auf die Bedürfnisse unserer Patienten einzugehen; einzig die beengten Beratungs- und Therapieraummöglichkeiten stecken uns noch deutliche Grenzen für Einzeltherapieangebote sowie auch mögliche Gruppentherapien. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf.


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UNSER

TEAM PSYCHOONKOLOGIE

Oben: Marion Windisch Leitung der Abteilung Dipl.Päd. – Psychotherapie/HPG, Psychoonkologin Unten, v.l.n.r.: Birgit Köster Dipl.Soz.Päd. – Familientherapeutin, Psychoonkologin

Hannah Maier Dipl. Psych. – Psychotherapie/HPG – i.A. Psycholog. Psychotherapeutin/VT

Sven Husemann Psychologe – i.A. Psychoonkologie

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Das Lip- und Lymphödem Wenn Sport und gesunde Ernährung nicht bei FigurProblemen helfen Besonders im Sommer sind dicke, geschwollene Beine sehr unangenehm. Dies wissen vor allem Patientinnen, die an einem Lip- und Lymphödem leiden. Im folgenden Visite-Interview erklären Katja Konert und Ninja Vinke, Leiterinnen der Selbsthilfegruppe Lip- und Lymphödem in Bielefeld, was sich hinter dieser Krankheit verbirgt und wie eine Selbsthilfegruppe Betroffene unterstützen kann.

Visite: Was genau ist eigentlich ein Lipödem? Selbsthilfegruppe: Das Lipödem ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung noch nicht geklärter Ursache, die bei Frauen symmetrisch an den Hüften, am Po und beiden Beinen, meist zusätzlich auch an den Armen auftritt. Dies führt zu spontanen Schmerzen in Form eines dumpfen Schwellungsgefühls bis hin zu „berstenden“ Spannungsschmerzen. Außerdem leiden Betroffene an Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit der Ober- und Unterschenkel. Diese Be-

schwerden verschlimmern sich meist mit zunehmender Flüssigkeitseinlagerung im Lauf des Tages. Schon bei geringen Stößen oder Druckbelastungen besteht, aufgrund einer erhöhten Brüchigkeit der Haargefäße, eine ausgeprägte Neigung zu Hämatomen („blaue Flecken“, Blutergüsse). Die Menge des Fettgewebes im Lipödem kann weder durch Diät noch Sport reduziert werden (Diät-Resistenz). Visite: Und was versteht man unter einem Lymphödem? Selbsthilfegruppe: Ein Lymphödem entsteht dadurch, dass überschüssige Flüssigkeit in das Gewebe austritt und sich dort sammelt. Es entsteht eine Schwellung, meist an Armen und Beinen. Da das Lymphsystem den gesamten Körper durchzieht, können auch andere Körperteile betroffen sein. Nicht selten tritt diese Schwellung, ein Lymphödem, einseitig auf. Schätzungen zufolge sind jährlich etwa 80.000 Menschen von einem Lymphödem betroffen. Der Anteil an Frauen, die von einem Lymphödem betroffen sind, ist dabei deutlich größer als der Anteil betrof-


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fener Männer. Ein primäres Lymphödem entsteht durch Fehlbildungen des Lymphsystems. Ein sekundäres Lymphödem kann unter anderem als Folge von Verletzungen, Erkrankungen und Entzündungen entstehen. Meist beginnt ein primäres Lymphödem mit einer allmählich zunehmenden Schwellung und hat seine Ursache meist in einer angeborenen Fehlanlage der Lymphgefäße. Visite: Mit welchen Vorurteilen werden Menschen konfrontiert, die an einem Lip- und Lymphödem leiden? Selbsthilfegruppe: Die Unkenntnis der Krankheit führt überwiegend zu Inakzeptanz, Stigmatisierung („Mach mehr Sport“, „Ernähre dich gesünder“, „Fress nicht so viel“, „Lass die süßen Getränke weg“). Die Unförmigkeit des Körperbildes (es sieht aus, als wären zwei Körper aufeinander gesetzt) und auch das Tragen der Kompressionsbestrumpfung führt zu Blicken. Oft kommt es zu verbalen Beleidigungen oder seltener zu Übergriffen. Losgelöst von den Vorurteilen der Gesellschaft gibt es auch noch viele Alltagshürden, die es zu bewältigen gilt. Hierzu zählt allein der Kauf von Bekleidung (z.B. Taille 42, aber damit die Beine reinpassen muss es eine 46 sein), Teilnahme an Freizeitaktivitäten, Einschränkung der Beweglichkeit, Treppen steigen, langes Stehen oder Gehen, Besuch einer öffentlichen Toilette (Enge), Schmerzempfindlichkeit, wenn man ein kleines Kind auf dem Schoß hat, etc. Visite: Warum sind nur Frauen von dieser Krankheit betroffen? Selbsthilfegruppe: Es erkranken fast ausschließlich nur Frauen (eine englische Studie sagt, dass es in England zwei Männer mit einem Lipödem gibt). Erfahrungsgemäß beginnt die Erkrankung schon in der Pubertät und setzt sich dann mit den folgenden hormonellen Umstellungen (Schwangerschaft, Menopause, Sterilisation) fort. Es können auch so genannte „Schübe“ auftreten, wenn die Patientin Stress hat oder hohen psychischen Belastungen ausgesetzt ist. Aus diesen Gründen wird

Katja Konert und Ninja Vinke

eine hormonelle bzw. genetische Ursache dieser Krankheit vermutet. Oft wird eine familiäre Häufung des Lipödems festgestellt, es kann aber auch „spontan“, also ohne ein in der Familie bisher beobachtetes Vorkommen auftreten. Und – darauf weisen wir mit Nachdruck hin – magere Frauen können ebenso ein Lipödem bekommen wie fettleibige! Diese Damen können durchaus auch unter den Schmerzen leiden. Visite: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei einem Lip- und Lymphödem? Selbsthilfegruppe: Die konservative Therapie besteht aus dem Tragen einer flachgestrickten Kompressionsversorgung nach Maß (auch beim Sport tragen), manueller Lymphdrainage zum Entstauen des Gewebes und aus Hautpflege, um offene Stellen vorzubeugen sowie Bewegungstherapie (Wassergymnastik, Nordic Walking, Rad fahren). Die Liposuktion (Fettabsaugung des krankhaft vermehrten Fettgewebes) ist die operative Therapie. Sie ist keine Schönheitsoperation und dient nicht der Gewichtsreduktion. Durch die Entfernung der krankhaften Fettzellen werden den Betroffenen die Schmerzen genommen. Demzufolge steigt die Lebensqualität und auch die Mobilität. Die

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Liposuktion ist nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten und gilt somit als Einzelfallentscheidung. Viele Damen zahlen die Operationen aus Leidensdruck selbst. Eine weitere Möglichkeit ist die Akut-Entstauung oder die Beantragung einer Rehamaßnahme in einer Lymphologischen Einrichtung. Visite: Wie können Betroffene mit den körperlichen Einschränkungen und auch psychischen Belastungen umgehen?

Selbsthilfegruppe: Jeder geht mit der Krankheit anders um, viele ziehen sich aus Scham vor dem Körperbild (klassisches Beispiel: Schwimmen) oder auch wegen der Schmerzen zurück. Teilweise leiden auch Partnerschaften unter der Erkrankung. Visite: Wie hat Ihnen die Selbsthilfegruppe geholfen? Selbsthilfegruppe: Durch den Austausch in der Gruppe können viele selbstbewusster durchs Leben gehen, sich selbst akzeptieren lernen und mutiger werden. Den Mut zu haben, die eigenen Ärzte auf das Krankheitsbild aufmerksam zu machen und diese zu sensibilisieren. Visite: Ihre Selbsthilfegruppe freut sich immer über neue Teilnehmerinnen. Worum geht es bei Ihren Treffen und was können Interessierte, die neu in die Gruppe kommen möchten, erwarten?

"Betroffene müssen einige Alltagshürden bewältigen. Hierzu zählt z.B. der Kauf von Kleidung - insbesondere eine passende Hose zu finden, ist nicht immer einfach." (Katja Konert)

Selbsthilfegruppe: Zurzeit haben wir offene Gesprächsrunden überwiegend mit einem allgemeinen Austausch über die Krankheit, Ärzte, Therapeuten. Wir versuchen gemeinsam mit unseren Teilnehmerinnen die Krankheit zu akzeptieren, über die Krankheit aufzuklären und die Krankheit bekannter machen. Viele unserer Teilnehmerinnen haben, wie wir selbst, oft einen Ärztemarathon hinter sich, da sich viele der Ärzte nicht mit der Krankheit auskennen. Wir informieren über Neuigkeiten und Veranstaltungen der Lipödem Hilfe Deutschland e.V. (www.lipoedem-hilfe-ev.de). Dieser Verein organisiert zweimal im Jahr einen „Lipödemtag“ für Betroffene. Der nächste findet am 06. Oktober 2018 in Mannheim statt. Die Lipödem Hilfe Deutschland e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Menschen bundesweit zu unterstützen. Ziel ist es generell die Öffentlichkeit für die Erkrankung „Lipödem“ zu sensibilisieren, so dass das Verständnis für die Betroffenen wächst.


Hier finden Sie weitere Informationen: Betroffene, Angehörige, Partner und Freunde sind jederzeit ohne Anmeldung herzlich willkommen! Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr Informationen unter: www.shg-lyli-bi.de

Treffen der Selbsthilfegruppe Lip- und Lymphödem: Wann? Jeder 3. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr

Wo? Klinikum Bielefeld Mitte Ebene E, Seminarraum 2 Teutoburger Str. 50 33604 Bielefeld

Sie haben Fragen zu Selbsthilfegruppen im Klinikum Bielefeld? Klinikum Bielefeld Patienten-Informations-Zentrum (PIZ), Selbsthilfebeauftragte Teutoburger Str. 50 33604 Bielefeld Tel.: 05 21. 5 81 - 22 77 E-Mail: piz@klinikumbielefeld.de www.klinikumbielefeld.de

Sie suchen eine Selbsthilfegruppe oder Sie möchten selbst eine Gruppe gründen? Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld Stapenhorststr. 5 33615 Bielefeld Tel.: 05 21. 9 64 06 - 94 E-Mail: selbsthilfe-bielefeld@paritaet-nrw.org www.selbsthilfe-bielefeld.de Weitere Informationen zur Selbsthilfe und zu (Bielefelder) Selbsthilfegruppen finden Sie unter: www.selbsthilfenetz.de

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SERVICE

Klaus Gollan Leiter des Verpflegungszentrums am Klinikum Bielefeld

Fitness Rezepte

Bircher "Sportler-Müsli"

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Zutaten

Zubereitung

150g Äpfel (gerieben mit Schale), 15g Honig, 100g Haferflocken, 20g gehackte Nüsse, 200ml Milch, 120g Joghurt, 65g Sahne, 10g Rosinen, 100g Waldbeeren

Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Anschließend grob reiben. Joghurt mit der Milch und der Sahne glattrühren. Restliche Zutaten bis auf die Waldbeeren unter den Joghurt heben. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Mit frischen Früchten garnieren.


SERVICE

Zutaten 150g roter und weißer Quinoa 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2-3 Frühlingszwiebeln 2 Süßkartoffeln 1 Karotte 1 Packung Sojabohnen tiefgekühlt und aufgetaut 1 Handvoll Cocktailtomaten 1 Stange Lauch 1 Avocado 1 Packung Jungspinat Sprossen nach Wahl (Alfalfa, Radieschen, etc.) 2-3 EL Tahini Sesampaste etwas Olivenöl 1/2 EL Tamari-Sojasoße Salz, Pfeffer, evtl. Sambal Oelek Erdnussöl

Zubereitung Quinoa waschen und mit der 2 1/2fachen Menge Wasser mit etwas Salz ca. 20 Minuten kochen. (Erst auf-

Buddha Bowl

kochen und dann köcheln lassen). Zwiebeln würfeln, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken oder pressen. Zwiebeln in etwas Erdnussöl glasig anbraten, Knoblauch dazu geben. Achtung, nicht braun werden lassen, er wird sonst bitter. Den gekochten Quinoa dazu geben und vermengen. Frühlingszwiebeln unterheben, salzen und pfeffern. Karotte in feine Scheiben schneiden. Avocado halbieren und in Scheiben schneiden. Zitrone darüber träufeln, damit sie nicht braun wird. Süßkartoffeln in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden, in etwas Öl anbraten und bei leichter Hitze dünsten lassen, bis sie einigermaßen weich sind. Lauch anbraten, Sojabohnen dazugeben und mitbraten. Cocktailtomaten untermischen und nur noch kurz mitbraten. Salzen und pfeffern. Für das Dressing: Tahini mit Olivenöl und Sojasoße vermischen. Etwas Salz und Pfeffer (oder Sambal Oelek) dazu geben. Jungspinat mit einem Teil Quinoa und dem Großteil des Dressings vermischen und als unterste Schicht der Bowl anrichten. Alle anderen Zutaten kunstvoll und übersichtlich darauf anrichten. Anschließend das restliche Dressing darüber geben.


Couscoussalat mit Sprossen Zutaten

Zubereitung

300g Couscous, 100g Sprossen, 180g Feta-Käse (gewürfelt), 2 Orangen (geschält und in Würfel geschnitten), 1/2 rote Paprikaschote (in Würfel geschnitten), 1 kleine Zucchini (fein gewürfelt), Saft von 1/2 Zitrone, etwas Olivenöl, 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt, Kreuzkümmel, Paprikapulver, etwas Currypulver, Salz und Pfeffer

Couscous mit ca. 1/2 Liter Wasser aufkochen und 15 Minuten ausquellen lassen. Anschließend Couscous in eine große Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten vermischen. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen. Um das volle Aroma zu genießen, den Salat vor dem Servieren etwa 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.

Lachs mit Aioli Zutaten

Zubereitung

750g Lachsfilet, 2 EL Kokosfett, etwas Meersalz und Pfeffer, Saft einer 1/2 Zitrone, 1 handvoll frische Petersilie Knoblauch-Aioli 3 Knoblauchzehnen, 2 Dotter von Bio-Freilandeiern, 1TL getrocknete Senfkörner, 1-2EL Zitronensaft, 1/2 TL Meersalz, 100g extra-natives Kokosfett, 120ml Olivenöl, 2EL Sauerkrautsaft oder Salzgurkenlake

Backrohr auf 175°C vorheizen. Den Lachs in eine ofenfeste Pfanne legen, ein paar Stücke Kokosfett auf die Oberseite drücken, mit Salz und Pfeffer bestreuen und ein wenig von der Zitronenhälfte über dem Fisch ausdrücken. Die Pfanne für 15 Min. ins Backrohr stellen. Für die Knoblauch-Aioli die Knoblauchzehen mit Dottern, Senfkörnern, Zitronensaft und Salz vermixen. Kokosfett bei geringer Hitze schmelzen (die Eimasse stockt bei zu viel Hitze), mit Olivenöl vermengen und bei eingeschaltetem Mixer langsam zur Dottermasse gießen: Zuerst einen Tropfen, dann zwei, dann ein paar mehr hinzufügen, bis das Öl schließlich in einem gleichmäßigen Strahl einfließen kann. Den Lachs mit frischer Petersilie garnieren und mit Aioli servieren.


SERVICE

Scharfe Fitness-Suppe mit KnoblauchCiabatta Zutaten 100g Stangensellierie 100g Chinakohl 50g Paprikaschoten 100g Karotten 200g Hähnchenbrustfleisch 1 Liter Gemüsesuppe 1 TL Ingwer, frisch gerieben 1 TL Curry 1 EL Sojasauce je 1 Prise Salz und Pfeffer 1 EL Zitronensaft 1/2 Bund Petersilie 1 Stück Chilischote 50g Glasnudeln 200g Ciabatta Knoblauch etwas Rapsöl

Zubereitung Suppe: Gemüse waschen, Stangensellerie und Chinakohl in Streifen schneiden. Paprikaschoten und Karotten in kleine Würfel schneiden, Hühnerfleisch würfeln. Karotten in der Gemüsesuppe fast weich kochen, alle Gewürze zugeben, Chilischote feinhacken und mitkochen, danach die restlichen Gemüsesorten und das Fleisch zugeben und kurz weiterkochen. Zum Schluss die Glasnudeln zugeben. Die Glasnudeln nur noch in der heißen Suppe ziehen lassen. Für das Ciabatta das Brot in 4 Scheiben schneiden, Knoblauch feinhacken und mit Rapsöl verrühren, diese Mischung mit einem Pinsel auf die Brotscheiben streichen, diese kurz im Rohr bei Oberhiltze oder Grillfunktion toasten. Die Suppe anrichten und gemeinsam mit den getoasteten Ciabatta-Scheiben servieren.

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SERVICE

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NEWS

v.l.n.r.: Prof. Dr. Michael Fantini, Prof. Dr. Walter Niemeier, Prof. Dr. Richard Merk, PD Dr. Martin Görner sitzend: Prof. Dr. med. Anne Dreier, Michael Ackermann

Physician Assistant werden - FHM und Klinikum Bielefeld kooperieren im neuen Studiengang

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ie staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittestands (FHM) bietet zum Studienstart im Oktober 2018 erstmals den Bachelorstudiengang B.Sc. Physician Assistance an. Kooperationspartner des neuen Studiengangs ist das Klinikum Bielefeld. Der Studiengang Physician Assistance richtet sich an ambitionierte Fachkräfte aus dem Gesundheitssektor, die einen beruflichen Aufstieg nach dem Studium erreichen möchten. Der Physician Assistant darf Teile der Aufgaben des Arztes, wie zum Beispiel die Anamnese, übernehmen, um eine enge Zusammenarbeit mit dem Arzt und der Pflege zu sichern.

Focus Ärzteliste: Fünf Ärzte des Klinikums Bielefeld gehören zu den Besten Deutschlands

edes Jahr veröffentlicht das Magazin „Focus“ eine Ärzteliste mit den führenden Medizinern Deutschlands, die Patienten als Orientierung dienen und Hilfe bei der Auswahl eines Spezialisten bieten soll. Auch in der diesjährigen Liste sind wieder Mediziner des Klinikums Bielefeld dabei: Prof. Dr. med. Hisham Fansa, MBA (Chefarzt der Klinik für Plastische, Wiederherstellungs- und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie), Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Holger Sudhoff, FRCS (Lon), FRCPath (Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie), Prof. Dr. med. Reinhard Burk (Chefarzt der Augenklinik), Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Feldkamp (Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Infektiologie), Prof. Dr. med Christoph Stellbrink (Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin).

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SERVICE

v.l.n.r.: Prof. Dr. med. Werner Bader, Andrius Klibavicius, Dr. Wiebke Scharf, Michael Ackermann, Beate Tuchalski

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Zertifizierung zum Gynäkologischen Krebszentrum

ach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft wurde im November 2017 das Gynäkologische Krebszentrum der Frauenklinik im Klinikum Bielefeld Mitte zum ersten Mal zertifiziert. Das Gynäkologische Krebszentrum unter der Leitung von Prof. Dr. med. Werner Bader bietet ein breites Spektrum von Diagnose-, Operations- und konservativen Therapieverfahren bei gynäkologischen Krebserkrankungen an. Hierfür steht ein kompetentes Team aus Gynäko-Onkologinnen und -Onkologen sowie zahlreichen spezialisierten Kooperationspartnern zur Verfügung, welches die Behandlung und Betreuung der Patientinnen in jeder Phase ihrer Erkrankung ermöglicht und sich dabei an höchsten Qualitätsmaßstäben orientiert.

Erneute Auszeichnung als Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

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as Klinikum Bielefeld wurde nun bereits zum dritten Mal durch das Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ als selbsthilfefreundlich ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Gesundheitseinrichtungen vergeben, die nachgewiesen haben, dass sie ihr ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert haben. Das Klinikum Bielefeld kooperiert seit über zehn Jahren mit mehr als zwanzig gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst am Klinikum Bielefeld Mitte umgezogen

er ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Klinikum Bielefeld Mitte ist seit Anfang Juni in neuen Räumen anzutreffen: Patienten, die außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten einen niedergelassenen Arzt benötigen, finden die KVWL-Notfalldienstpraxis nun im Hauptgebäude des Klinikums Mitte. Während akute Notfälle unmittelbar an die Notaufnahme weitergeleitet werden, versorgt der ärztliche Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte Patienten mit nicht-lebensbedrohlichen Beschwerden in der Notfallpraxis. Durch den „Tresen“ des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes direkt neben der Notaufnahme können die Patientinnen und Patienten schneller zugeordnet und Wartezeiten verkürzt werden.

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SERVICE

Neuer Ärztlicher Direktor am Klinikum Bielefeld

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r. med. Wolfgang SchmidtBarzynski ist neuer Ärztlicher Direktor am Klinikum Bielefeld. Das Chefarztkollegium hat ihn zum Nachfolger von PD Dr. med. Martin Görner gewählt, der sich künftig stärker auf die Entwicklung des Onkologischen Zentrums am Klinikum Bielefeld konzentrieren möchte. Dr. med. Schmidt-Barzynski (59) ist seit 2004 Chefarzt der Geriatrischen Klinik am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe. Er verfügt über Erfahrungen in Organisationsentwicklung sowie der ambulanten pflegerischen Versorgung und ärztlichen Berufspolitik. Dr. med. Schmidt-Barzynski ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

v.l.n.r.: Dr. med. Wolfgang Schmidt-Barzynski, Dr. med. Dipl.-Biochem. Michael Wehmeier, Dr. rer. nat. Dipl.-Biochem. Olaf Kaup, Michael Ackermann

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achdem Dr. med. Rainer Pohl nach 37-jähriger Tätigkeit in verschiedenen verantwortlichen Positionen und zuletzt als Leiter des Zentrallabors in den Ruhestand gegangen ist, hat am 1. Juli Dr. med. Dipl.-Biochem. Michael Wehmeier die Gesamtleitung für die Bereiche Zentrallabor und Mikrobiologie übernommen. Er wird dabei von Dr. rer. nat. Dipl.-Biochem. Olaf Kaup unterstützt, der die operative Leitung des mikrobiologischen Labors am Standort Rosenhöhe übernommen hat. Pro Jahr werden im Medizinlabor am Klinikum Bielefeld über 2,8 Mio. Untersuchungen gemacht. Das Zentrallabor heißt künftig Institut für Laboratoriumsmedizin, Transfusionsmedizin und Mikrobiologie.

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Zentrallabor wird Institut für Laboratoriumsmedizin, Transfusionsmedizin und Mikrobiologie

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SERVICE

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Klinikum Bielefeld schreibt weiter schwarze Zahlen

ie wirtschaftliche Entwicklung des Klinikums Bielefeld war auch im Jahr 2017 sehr gut. Die Konsolidierungprojekte führten im Jahresabschluss 2017 zu einem Betriebsergebnis von + 2,5 Mio. Euro. Mit dem Jahresergebnis von + 545T Euro schließt das Klinikum zum dritten Mal in Folge positiv ab. Auch die Patientenzahlen am Klinikum Bielefeld bleiben auf stabil hohem Niveau. In den Fachkliniken an den drei Standorten Bielefeld-Mitte, Bielefeld-Rosenhöhe und Halle/Westfalen wurden im Jahr 2017 knapp 53.000 Patienten stationär und über 93.000 Patienten ambulant behandelt. Im patientennahen Bereich – der Pflegekräfte und der Mediziner – wurden neue Stellen geschaffen. Das Klinikum Bielefeld gehört zu den großen Arbeitgebern Ostwestfalens. Im Jahr 2017 hatten im Konzern Klinikum Bielefeld ca. 2600 Beschäftigte ihren sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Das Klinikum Bielefeld hat auch im vergangenen Jahr erheblich in die medizinische und bau-technische Infrastruktur des Hauses investiert. So wurden u.a. in das Ärztehaus an der Oelmühlenstraße, das dazugehörige Parkhaus, dem neuen Parkplatz am Standort Rosenhöhe, der Mutter-Kind-Station von Babytown und ein neues MRT ca. 20 Mio Euro investiert. v.l.n.r.: Michael Ackermann (Geschäftsführer Klinikum Bielefeld) und Ulrich Falk (Kaufmännischer Direktor)

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Ihr Kontakt

zu unseren medizinischen Fachabteilungen Klinikum Bielefeld Mitte klinikumbielefeld Teutoburger Straße 50 - 33604 Bielefeld unsere kompetenz für ihre gesundheit Telefon: 05 21. 5 81 - 0

y Medizinische Klinik I y Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie Privatdozent Dr. med. Joachim Feldkamp Tel.: 05 21. 5 81 - 35 01 y Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin Dr. med. Bertram Ruprecht Tel.: 05 21. 5 81 - 35 71 y Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie komm. Leitung Prof. Dr. hc (TashPMI) Dr. med. habil. Mathias Löhnert, Tel.: 05 21. 5 81 - 38 01 y Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. med. Wiebke Gogarten Tel.: 05 21. 5 81 - 30 01 y Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. med. Werner Bader Tel.: 05 21. 5 81 - 32 01 y Klinik für Gastroenterologie Prof. Dr. med. Jan Heidemann Tel.: 05 21. 5 81 - 39 01 y Klinik für Gefäß- und Endovaskular-Chirurgie Dr. med. Ralf-Gerhard Ritter Tel.: 05 21. 5 81 - 30 51 y Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin Privatdozent Dr. med. Martin Görner, MBA Tel.: 05 21. 5 81 - 36 01 y Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Holger Sudhoff, FRCS (Lon), FRCPath Tel.: 05 21. 5 81 - 33 01 y Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink Tel.: 05 21. 5 81 - 34 01 y Klinik für Nuklearmedizin Dr. med. Stephan Block und Privatdozent Dr. med. Bernd Nowak Tel.: 05 21. 5 81 - 27 50 y Orthopädische Klinik - Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Prof. Dr. med. Ludger Bernd Tel.: 05 21. 5 81 - 31 31

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y Unfallchirurgische Klinik - Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. Alexander Rübberdt Tel.: 05 21. 5 81 - 31 11 y Institut für Pathologie Privatdozent Dr. med. Frank Brasch Tel.: 05 21. 5 81 - 28 01 y Klinik für Plastische, Wiederherstellungs- und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie Dr. med. Onno Frerichs und Prof. Dr. med. Hisham Fansa Tel.: 05 21. 5 81 - 39 51 y Institut für Diagnostische Radiologie Prof. Dr. med. Hans-Björn Gehl Tel.: 05 21. 5 81 - 27 01 y Klinik für Strahlentherapie Prof. Dr. med. Peter Hirnle Tel.: 05 21. 5 81 - 29 01 y Klinik für Thoraxchirurgie und thorakale Endoskopie Prof. Dr. med. Ahmed Boseila Tel.: 05 21. 5 81 - 38 51

Klinikum Bielefeld Rosenhöhe klinikumbielefeld An der Rosenhöhe 27 - 33647 Bielefeld unsere kompetenz für ihre gesundheit Telefon: 05 21. 9 43 – 0

y Klinik für Allgemeinchirurgie und Koloproktologie Prof. Dr. hc (TashPMI) Dr. med. habil. Mathias Löhnert Tel.: 05 21. 9 43 - 81 01 y Augenklinik Prof. Dr. med. Reinhard Burk Tel.: 05 21. 9 43 - 85 01 y Hautklinik Prof. Dr. med. Isaak Effendy Tel.: 05 21. 9 43 - 88 01 y Geriatrische Klinik Dr. med. Wolfgang Schmidt-Barzynski Tel.: 05 21. 9 43 - 87 01 y Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie Prof. Dr. med. Martin Rudwaleit Tel.: 05 21. 9 43 - 83 01 y Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. Mark Schildknecht Tel.: 05 21. 9 43 - 85 51


SERVICE Klinikum Halle/ Westf. klinikumbielefeld Winnebrockstr. 1 – 33790 Halle (Westfalen) unsere kompetenz für ihre gesundheit Telefon: 0 52 01. 1 88 – 0

y Klinik für Allgemeinchirurgie Dr. med. Michael Feltkamp Tel.: 0 52 01. 1 88 - 95 51 y Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie Prof. Dr. med. Wiebke Gogarten Tel.: 0 52 01. 1 88 - 96 01 y

Belegklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Thilo Bosse Tel.: 0 52 01. 16 16 1 Dr. med. Tatjana Geist Tel.: 0 52 01. 22 10 Dr. med. José M. Gonzalez Fernandez Tel.: 0 52 03. 73 33 Dr. med. Ludwig Kaiser Tel.: 0 54 21. 24 88

y Hebammen / Kreißsaal Tel.: 0 52 01. 1 88 96 40 y Klinik für Innere Medizin und Geriatrie Dr. med. Michael Hanraths Tel.: 0 52 01. 1 88 - 94 01 y Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin Dr. med. Jörg Schmitthenner Tel.: 0 52 01. 1 88 - 94 51 y Schlafmedizinisches Zentrum (DGSM) Dr. med. Jörg Schmitthenner Tel.: 0 52 01. 1 88 - 91 70 y Klinik für Unfallchirurgie Dr. med. Michael Thiemann Tel.: 0 52 01. 1 88 - 95 01

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Lernen Sie unseren Kreißsaal und unsere Entbindungsstation Babytown kennen!

Kreißsaalführungen jeden ersten Mittwoch (ab 18 Uhr) und dritten Dienstag (ab 19 Uhr) im Monat Weitere Informationen unter: Tel.: 05 21. 5 81 - 12 30

nach Babytown

Klinikum Bielefeld Mitte, Babytown (12. Etage), Teutoburger Str. 50, 33604 Bielefeld, www.klinikumbielefeld.de


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RÄTSELN...

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1. Bei Hitze muss man viel… 2. In Deutschland wird die Temperatur in Grad … angegeben 3. Was gibt es im Sommer häufig bei Hitzewellen? 4. Womit werden Räume gekühlt? 5. Wodurch kühlt sich der menschliche Körper selbst ab? 6. Beliebte Süßspeise im Sommer 7. Welche Tiere werden im Sommer schnell lästig? 8. In welchem Monat ist Sommeranfang? 9. Beliebte Sommersportart 10. Unter Wasser hast Du mit ihr den Durchblick.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Einsendeschluss ist der 30.09.2018

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ZEICHNE DIE PALME NACH!


WELCHER SCHATTEN GEHÖRT ZU WELCHEM MÄDCHEN?

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