Ausgabe Nr. 2 | 2015
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klinikumbielefeld unsere kompetenz f端r ihre gesundheit
visi te Das Gesundheitsmagazin des Klinikums Bielefeld
Hilfe! ARTHROSE! Ist das 端berhaupt noch aufzuhalten?
LOS!, ... Sagt die smartwatch Die Uhren gegen den inneren Schweinehund
Wir stellen uns vor! Sehen Sie den Film 체ber die Orthop채dische Klinik im Klinikum Bielefeld auf http://www.youtube.com/watch?v=3dAmF2R-zk0
EDITORIAL
Liebe Leserinnen, liebe leser, die Orthopädie beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Bewegungsapparates. So werden fast alle Menschen in ihrem Leben einmal mit Rückenschmerzen und/oder Arthrose zu tun haben. Die Arthrose beginnt mit einer Zerstörung des Gelenkknorpels. Neben seltenen Stoffwechselerkrankungen oder Unfällen, die den Gelenkknorpel schädigen können, bleibt in den meisten Fällen die Ursache für die langsame Zerstörung des Gelenkknorpels unklar. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir von einer solchen langsamen Destruktion des Gelenkknorpels betroffen sind, steigt deutlich mit zunehmendem Lebensalter an. Wir sprechen dann von einer idiopathischen Arthrose. Bisher gibt es leider keine Möglichkeit, großflächig zerstörten Gelenkknorpel vollständig zu ersetzen. In Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, durch Knorpelzüchtung außerhalb des Gelenkes kleinere Knorpeldefekte mit körpereigenem, nachgewachsenen Knorpel zu ersetzen. In den allermeisten Fällen bleibt uns die Möglichkeit die Schmerzen, die die Arthrose verursacht, zu bekämpfen. Hierzu bestehen nicht-operative und operative Möglichkeiten. Während die nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten weit überwiegend ambulant zur Anwendung kommen, werden die allermeisten Operationen zur Linderung der Arthrose im Krankenhaus durchgeführt. Ganz anders verhält es sich mit dem Problem des Rückenschmerzes. Dieser ist nahezu immer durch degenerative Veränderungen (Verschleißerscheinungen) an der Wirbelsäule verursacht. Glücklicherweise kann hier vorbeugend sehr viel erfolgreicher gearbeitet werden als bei der Arthrose. Neben der Vermeidung unnötiger Gewichtsbelastung spielt die regelmäßige Bewegung und die gezielte Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur eine ganz wesentliche Rolle. Damit lässt sich in einem großen Teil der Fälle das Auftreten von Rückenschmerzen vermeiden. Die frühere Ansicht, dass ein schmerzender Rücken möglichst Ruhe braucht, ist seit einigen Jahren verlassen und eine intensive Bewegungstherapie, auch unter physiotherapeutischer Anleitung, bewirkt hier sehr viel Gutes. Die zunehmende Spezialisierung in der Medizin findet auch in der Orthopädie statt. So stellen Ihnen unsere Oberärzte aus der Abteilung jeweils einen kleinen Schwerpunkt aus ihrem Arbeitsbereich in den folgenden Artikeln vor. Wir versuchen damit einige Aspekte orthopädischer Erkrankungen und ihre Therapieformen vorzustellen. Ich wünsche Ihnen möglichst wenige orthopädische Erkrankungen und viel Freude beim Leben.
Ihr Prof. Dr. med. Ludger Bernd Chefarzt der Orthopädischen Klinik im Klinikum Bielefeld Mitte 3
inhaltsverzeichnis
Titelthema 6
Knorpelschädigung und aRthrose
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Hilfe! ARthrose! Gelenkersatz an Hüfte und Kniegelenk
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Wackelige Knie! Nicht nur die Angst vieler Sportler Sporttraumatologie des Kniegelenks
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Rückenschmerzen und müde beine Spinalkanalstenose: Ursachen und Behandlung
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Das Künstliche Schultergelenk
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IMPRESSUM Herausgeber Klinikum Bielefeld gem. GmbH Michael Ackermann, Geschäftsführer Verantwortlich für den Inhalt: Axel Dittmar, Kliniksprecher
Redaktion Axel Dittmar, Sandra Knicker, Claudia Schloemann, Anne-Marie Engel, Jessica Iltner, Prof. Dr. med. Ludger Bernd, Dr. med. Christoph Barkhausen, Dr. med. Daniel Würth, Zeyad Langhi, Dr. med. Markus Lerner
Bildnachweis Klinikum Bielefeld, Stadtwerke Bielefeld (S. 32), Theater Bielefeld (S. 34, S. 35), Bielefeld Marketing (S. 36, S. 37), Fotolia, iStock, DePuy Synthes (S. 20, S. 21) Konzeption screen concept - runge
Anschrift Klinikum Bielefeld gem. GmbH | Unternehmenskommunikation | Teutoburger Str. 50 | 33604 Bielefeld | info@klinikumbielefeld.de
inhaltsverzeichnis
Gesundheit & Wohlbefinden 23
Gemeinsam stark gegen osteoporose Die Volkskrankheit
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Los!,... sagt die smartwatch Die Uhren gegen den inneren Schweinehund
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Gesund ern채hren Kabeljau, die Alternative zum Braten
Bielefeld Entdecken Schlendern statt Sputen
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Die neue App der Stadtwerke Bielefeld
Besinnlich hoch 3
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Advent, Weihnachten und Silvester im Theater Bielefeld
Adventszauber in der Bielefelder innenstadt 26
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Weihnachtsmarkt mit rund 120 St채nden startet am 23. November
R채tselspaSS f체r Kinder und Erwachsene .... auf Seite 38
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Titelthema
Knorpelschädigung und Arthrose Verlauf der Arthrose Prof. Dr. med. Ludger Bernd Chefarzt der Orthopädischen Klinik im Klinikum Bielefeld Mitte
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er Begriff Arthrose beschreibt einen Gelenkverschleiß. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knorpelschicht ab. Glücklicherweise leidet nicht jeder Mensch im Alter an Arthrose. Zur Entstehung einer Arthrose können zum Beispiel auch eine übermäßige Gewichtsbelastung, Fehlbelastungen durch ausgeprägte X- oder O-Beine, eine Gelenkinstabilität, eine Wachstumsstörung oder auch Durchblutungsstörungen beitragen.
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Der Knorpel eines Erwachsenen besitzt keine Regenerationsfähigkeit mehr. Daher schreitet der Gelenkverschleiß gewöhnlich voran. Der Abrieb des Knorpels kann zu Gelenkschleimhautentzündung und Ergussbildung führen. Da beschädigte Gelenkflächen nicht mehr gut übereinander gleiten können, wird der gelenknahe Knochen überbelastet. Häufig reagiert der Knochen dann mit Verformung und störender Knochenneubildung. Die Beweglichkeit nimmt ab. Auch Muskeln, die nun nicht mehr in vollem Umfang bewegt werden, verkürzen sich. Schmerzen treten zuerst bei Belastung, später auch nachts und in Ruhe auf. Die Mobilität nimmt ab.
Titelthema
Die konservative Behandlung Der Gelenkverschleiß wird jeweils nach Ursache und Ausprägung behandelt. Konservative und chirurgische Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Die konservative Therapie umfasst viele mögliche Maßnahmen, welche die Mobilität erhalten sollen: Berufliche und sportliche Tätigkeiten anpassen, um Überbelastung zu vermeiden y Gewichtsreduktion bei Übergewicht y Kompressionsbandagen gegen Ergussbildung y Einlagen oder orthopädisches Schuhwerk y Bewegungstherapie y Muskelaufbauprogramme unter kranken gymnastischer Anleitung y physikalischeTherapie (zum Beispiel Eisauflagen, spezielle Verbände, Elektrotherapie und Ultraschall) y Medikamente y Injektionsbehandlung (Einspritzen eines Medikamentes in das Gelenk) y
Die operative Therapie Sind die Beschwerden jedoch dauerhaft und durch die konservative Behandlung nicht mehr zu lindern kann ein operativer Eingriff erwogen werden. Häufig kann mit einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) die notwendige therapeutische Maßnahme am Knorpel vorgenommen werden. Diese Gelenkspiegelungen sind für den Patienten in der Regel wenig belastend. Kommt die Gelenkspiegelung nicht in Frage, kann eine offene Operation erfolgen. Hierbei kann zum Beispiel je nach Diagnose der Knorpel geglättet, defektes Gewebe gegen gesundes Gewebe ersetzt oder auch ein künstliches Gelenk eingesetzt werden.
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Titelthema
HIL
Arth ros e vo rbeugen
Übergewicht vermeiden Gewicht belastet die Gelenke; Fettgewebe fördert entzündlichen Knorpelverlust Bewegung, Muskeltraining und Aufbau Knorpelregeneration in jedem Gelenk wird durch Bewegung gefördert Bewusst ernähren, Genussgifte meiden Hoher pflanzlicher Nahrungsanteil (Gemüse) und wenig rotes Fleisch reduziert knorpelschädliche Entzündungsprozesse im Körper
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Titelthema
LFE! ARTHROSE!
Dr. med. Christoph Barkhausen Leitender Oberarzt der Orthopädischen Klinik im Klinikum Bielefeld Mitte
Ist das überhaupt noch aufzuhalten?
Gelenkersatz an hüfte und kniegelenk I
st der Gelenkverschleiß infolge der Arthrose zu weit fortgeschritten und sind die konservativen Therapieoptionen ausgeschöpft, lassen sich gelenkerhaltende Operationsverfahren wie beispielsweise die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) oder die Umstellungsosteotomie (Beinachskorrektur) nicht mehr realisieren. In diesem Fall kommt bei entsprechendem Leidensdruck des Patienten lediglich die Implantation eines Kunstgelenkes (Endoprothese) infrage. Hier kommen verschiedene Materialien (Stahl, Titan, Keramik) und Designs zum Einsatz. Diese können in zementfreier, zementierter oder einer Kombination aus beiden Techniken im Knochen verankert werden.
In Deutschland werden pro Jahr 390 000 Hüft- und Knieendoprothesen implantiert. In der Geschichte der Chirurgie ist keine Operation standardisierter und erfolgreicher als die Implantation einer Hüftendoprothese. Inzwischen werden Hüftprothesen über verschiedene muskelschonende, minimal invasive Zugänge implantiert, die dem Patienten eine schnellere Rehabilitation ermöglichen. Die Einheilung der Prothese in den Knochen ist ein natürlicher, Zeit benötigender Vorgang. Extreme Belastungen können die Einheilung stören und sind daher in den ersten 6 postoperativen Wochen zu meiden. Auf längeren Gehstrecken sollten zwei Unterarm-
gehstützen verwendet werden. Autofahren ist wegen der noch bestehenden Koordinationsschwäche für sechs Wochen nicht erlaubt. Sollte ein Austausch einer Hüftprothese erforderlich sein, so können Revisionsprothesen verwendet werden. Diese Prothesensysteme können ebenfalls je nach Anforderung zementiert oder zementfrei verankert werden und sind durch ihre modulare Zusammensetzung an die jeweiligen Anforderungen anpassbar. Gelenkersetzende Operationsverfahren bei Kniegelenkarthrose sind neben der Hüftendoprothetik ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik. Pro Jahr werden über 200 Knie-Endoprothesen implantiert. Die Wahl des Implantats richtet sich dabei nach dem Ausmaß der arthrotischen Veränderungen und nach dem Zustand der Bänder und Muskeln. Die abgenutzten Knorpeloberflächen werden durch künstliche Gelenkflächen ersetzt. Die Komponenten am Ober- und Unterschenkel bestehen aus Metall. Dazwischen liegt eine Kunststoffscheibe aus Polyethylen, auf der die Gelenkpartner gleiten und die Stoßkräfte abgefedert werden. In Einzelfällen kommt eine künstliche Kniescheibe zum Einsatz. Je nach Ausmaß der Arthrose, der Bandstabilität, Beinachse und Gelenkfunktion, werden die Prothesenmodelle auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt und im Röntgen Planungsprogramm bereits vor der Operation digital geplant.
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Titelthema
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Bei der unikondylären Schlittenprothese wird nur der arthrotische Teil des Kniegelenks künstlich ersetzt, während der gesunde Knorpel und alle Bänder erhalten bleiben. Vorwiegend wird die Innenseite erneuert. Grenzen dieses Verfahrens sind entzündliche Gelenkerkrankungen, Bandinstabilitäten und massive Fettleibigkeit. In diesen Fällen empfiehlt sich die Implantation eines bikondylären Oberflächenersatzes. Bei der von uns verwendeten Oxford-Prothese stehen verschiedene Größen zur Verfügung, so dass der Gelenkersatz bei jedem Patienten auf die anatomischen Gegebenheiten angepasst werden kann. Beide Prothesenanteile werden mit Hilfe von Knochenzement im Knochen verankert. Vorteile der Schlittenprothese sind ein knochensparendes und gewebeschonendes Operationsverfahren, eine nahezu physiologische Wiederherstellung der Kniegelenkbeweglichkeit und Bandspannung, ein größerer Bewegungsumfang, eine schnellere Rehabilitation sowie exzellente Langzeitergebnisse. Die Nachbehandlung ist mit den Empfehlungen bei der Totalendoprothese nahezu identisch. Aufgrund eines Fortschreitens der Arthrose in den belassenen Gelenkanteilen, einer Lockerung der Prothesenkomponenten oder bei persistierenden Beschwerden kann der Wechsel auf einen bikondylären Oberflächenersatz notwendig sein. Die publizierten Standzeiten der von uns in minimalinvasiver Technik implantierten Prothese sind mit denen sogenannter Vollprothesen vergleichbar. Der bikondyläre Oberflächenersatz (Totalendoprothese) kommt dann zum Einsatz, wenn die Innen- und Außenseite des Gelenkknorpels oder das Gleitlager der Kniescheibe zerstört ist und die Seitenbänder, sowie das hintere Kreuzband ausreichend stabil sind. Hierbei werden alle gelenkbildenden Anteile, mit Ausnahme der Kniescheibe, künstlich ersetzt.
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zementfreie Hüftprothese zementfreie Revisionshüftprothese zementierte Knieprothese zementierter unicondylärer Hemischlitten
Titelthema
Die Totalendoprothese ist das weltweit am häufigsten implantierte künstliche Kniegelenk. Moderne Instrumentarien bis hin zur computergestützten Navigation tragen zur Sicherung einer korrekten Implantation bei. Hieraus resultiert eine optimierte Implantatausrichtung und Weichteilbalancierung. Grundsätzlich wird die konventionelle Operationstechnik durch die navigationsgestützte Operationsmethode ergänzt. Der Eingriff erfolgt immer möglichst atraumatisch. Die Beinachsen werden mit der Implantation begradigt, die physiologischen Bewegungsmöglichkeiten des Kniegelenks werden wiederhergestellt. Unmittelbar postoperativ beginnt eine rasche Mobilisation und physiotherapeutische Behandlung, die nach ca. ein bis zwei Wochen in einer ambulanten oder stationären Anschlussheilbehandlung fortgesetzt wird. In der Regel ist nach sechs Wochen eine Vollbelastung ohne Unterarmgehstützen möglich. Die von uns verwendete Prothese hat in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen ihre hervorragende Haltbarkeit bewiesen.
Diese Prothesensysteme können ebenfalls je nach Anforderung zementiert oder zementfrei verankert werden und sind durch Ihre modulare Zusammensetzung an die jeweiligen Anforderungen anpassbar. Bei den Revisionsprothesen wird das Kniegelenk häufig nicht mehr durch die eigenen Bänder geführt, sondern mechanisch. Diese Modelle haben Stiele unterschiedlicher Länge, welche in den Markräumen des Oberschenkelknochens und des Schienbeines für eine stabile Verankerung sorgen. Um die Qualität der Versorgung mit Endoprothesen im Klinikum Bielefeld zu verbessern, nimmt die Klinik am Endoprothesenregister Deutschland teil. Eine wichtige Rolle am Behandlungserfolg haben auch Pflegekräfte, Physiotherapeuten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhaussozialdienstes. Wegen der großen Zahl an ersetzten Gelenken verfügt das Team über viel Erfahrung und kann auf individuelle und spezielle Bedürfnisse von Patienten eingehen.
Sollte der Austausch einer Kniegelenksprothese erforderlich sein, so können Revisionsprothesen verwendet werden.
I n fo rma ti o n & B erat u n g
In Einzelfällen können diese auch primär bei einer hochgradigen Zerstörung der gelenkbildenden Knochenanteile, einschließlich des stabilisierenden Bandapparats, notwendig sein. Hier bieten teilgekoppelte bzw. gekoppelte Prothesensysteme die Möglichkeit, diese Defizite auszugleichen.
Klinikum Bielefeld Mitte Orthopädische Klinik Teutoburger Straße 50 D-33604 Bielefeld Chefarzt-Sekretariat Frau Silke Uekermann Telefon: 0521. 5 81 - 31 31 Telefax: 0521. 5 81 - 31 90 silke.uekermann@klinikumbielefeld.de www.klinikumbielefeld.de 11
Titelthema
Spo rtt raumatol og ie des
Kniegelenkes
Dr. med. Daniel Würth Oberarzt der Orthopädischen Klinik im Klinikum Bielefeld Mitte
Wackelige Knie T S G AN ie D r u n t h ic N Vieler Sportler B
eim Kniegelenk handelt es sich um das größte Gelenk des menschlichen Körpers mit einem komplexen anatomischen Aufbau. Hier finden sich die stärksten Bänder und die Biomechanik einer Roll-Gleit-Bewegung. Neben dem Sprunggelenk ist das Knie das am häufigsten betroffene Gelenk unter den Sportverletzungen. Nicht selten führen sie bei Spitzensportlern zur Sportinvalidität. Zu den Sportarten, die am Kniegelenk am häufigsten zu Verletzungen führen, zählen Fußball und alpine Sportarten. Anatomisch besteht das knöcherne Gerüst des Knies aus Oberschenkelknochen (Femur) und den beiden Unterschenkelknochen (Tibia und Fibula) sowie der Kniescheibe (Patella). Dabei setzt es sich aus zwei Gelenken zusammen: zum einen aus dem tibiofemoralen Part zwischen Ober- und Unterschenkel und zum anderen aus dem femoropatellaren Teil zwischen Oberschenkel und Kniescheibe. Die seitliche Stabilität wird durch die beiden Kollateralbänder garantiert.
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Eine weitere Stabilität wird über die Kreuzbänder ermöglicht, welche in ihrer komplexen Anordnung unter verschiedenen Stellungen des Kniegelenkes im Zusammenspiel funktionieren. Die Menisken sind teilbewegliche, aus überwiegend Kollagenfaser bestehende Puffer, welche die Inkongruenz zwischen Ober- und Unterschenkelknochen durch ihre Form ausgleichen und die Knorpelstrukturen durch eine verbesserte Druckübertragung schützen. Eine Besonderheit ergibt sich bei der Ernährung der Menisken. Diese erfolgt über die Gelenkflüssigkeit (Synovia) und durch ihre Blutversorgung über die Anheftungsstelle an der Gelenkkapsel. Hierüber wird jedoch nur ein Teil des Meniskuskörpers erreicht. In der Meniskuschirurgie wird dieser daher in drei Zonen eingeteilt, welche sich entsprechend ihrer unterschiedlichen Blutversorgung (rote, weiß-rote und weiße Zone) im Heilungspotential unterscheiden.
Titelthema
Zu den häufigsten Sportverletzungen des Kniegelenkes zählen die Meniskusverletzungen. In früheren Jahren galt die großzügige Meniskusentfernung als Therapie der Wahl. Hierfür wurden OP-Schnitte verwendet, wie wir sie heute bei der Implantation einer Knieprothese benötigen. Nicht nur in Bezug auf Erhalt des Meniskus hat sich die Therapie gewandelt. Es wird, wann immer möglich, versucht, nur den geringsten Teil zu entfernen. Auch die Technik ist mit den Möglichkeiten der „minimal-invasiven“ Kniechirurgie weiterentwickelt worden. Die Einteilung der Meniskusschädigungen erfolgt anhand ihrer Lokalisation und der Form des Risses. So werden die anatomischen Bereiche Vorderhorn, Mittelteil und Hinterhorn berücksichtigt. Bezüglich der Form unterscheidet man in Längs-, Radiär-, Horizontal-, Lappen-, Korbhenkel- und komplexe Risse. Einer der wenigen akuten Notfälle im Fach Orthopädie ist der eingeklemmte Korbhenkelriss, da hier die Gefahren des Gewebeunterganges sowie einer kompletten Zerreißung bestehen. Diese Rissform macht sich durch ein blockiertes Gelenk mit Unfähigkeit dieses zu beugen und/oder zu strecken sowie den starken Schmerz bemerkbar. Auch die Unterscheidung zwischen einem frischem bzw. degenerativem Riss fließt in die Auswahl der richtigen Therapie mit ein. Dabei spielt auch das Alter des Patienten eine Rolle. Vor dem Entschluss eine Operation durchzuführen steht zunächst jedoch noch die Diagnostik. Klinisch zeigt sich ein Meniskusschaden mit Schmerzen im Bereich des seitlichen Knies, je nachdem, ob es sich um einen Schaden des Außen- oder Innenmeniskus handelt. Diese treten häufig beim Aufrichten aus der Hocke, bei Drehbewegungen und beim Treppensteigen auf. Nicht selten kommt es zu wechselnden Schwellungen des Kniegelenkes mit Ergussbildung. In der Zusammenschau der Befunde aus Unfallmechanismen, Untersuchung und Schmerzlokalisation lässt sich häufig die Diagnose schon si-
cher stellen. Zu Zeiten der immer besser werdenden radiologisch-bildgebenden Diagnostik, ist es häufig sinnvoll eine Magnetresonanz-Tomografie (MRT) durchzuführen um die genauen Ausmaße der vermuteten Meniskusschädigung und den nicht seltenen Begleitverletzungen näher einzuschätzen. Daraus kann dann eine genauere OP-Planung entwickelt werden. Die Interpretation der Bilder führt jedoch häufig zu Streitpunkten zwischen Operateuren und Radiologen. Es ist unverzichtbar, dass der Operateur die Bilder einer Operation persönlich begutachten kann. Die Operation, die sich in der Regel anschließt, ist die Arthroskopie oder Gelenkspiegelung. Es besteht die Möglichkeit den Eingriff ambulant durchzuführen. Das bedeutet, die Kliniken nach Aufwachen aus der Narkose zu verlassen. Patienten, bei denen postoperative Komplikationen wie Übelkeit oder Kreislaufstörungen auftreten, werden zur Überwachung und Behandlung stationär aufgenommen. Der Eingriff kann in Rückenmarksnarkose durchgeführt werden, wobei der wache Patient die einzelnen Schritte der OP über einen Monitor verfolgen kann. Zwei bis drei kleine, ca. 1 cm große Schnitte reichen aus, um mit der Kamera das Gelenk einzusehen und über weitere Schnitte mit kleinen Instrumenten wie Haken, speziellen Zangen und einem Shaver (Rasierer) die eigentliche Operation durchzuführen. Ein fest definierter Ablauf, eine „Reise durchs Gelenk“ garantiert, dass alle Schäden, ob traumatisch oder degenerativ, behoben werden und nichts übersehen wird. Hierbei erfolgt die Beurteilung der Knorpelstrukturen an Ober- und Unterschenkel sowie hinter der Kniescheibe, der Schleimhaut, der Kreuzbänder und natürlich der Menisken. Auch der Lauf der Kniescheibe in ihrem Lager wird begutachtet. Bei einer Knorpelverletzung wird diese in der Regel angefrischt und geglättet. Des Weiteren stehen moderne Methoden zur Verfügung, in denen gelöste Knorpelstücke refixiert werden können. Auch im Labor
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Titelthema
„gezüchtete“ Knorpelmatrix lässt sich in umschriebene Knorpeldefekte implantieren. Dies ist jedoch nur in ausgesuchten Fällen sinnvoll. Zeigt sich zudem ein Schaden am Meniskus, folgt der Entschluss zur richtigen Versorgung. Bei jungen Patienten ist es nicht selten möglich diesen zu nähen. Hierfür ist die Rissform, -lage und -ausdehnung jedoch von Bedeutung. Auch der Gesamtzustand des Gelenkes sowie eventuelle Begleitverletzungen fließen in die Entscheidung mit ein. Eine Naht oder Refixation ist möglich bei Längsrissen im Bereich der gut durchbluteten roten und rot-weißen Zone, da hier die Wahrscheinlichkeit einer Ausheilung hoch ist. Zur Refixation stehen verschiedene Systeme zur Verfügung. Nicht selten ist ein zusätzlicher Schnitt notwendig. Kommt die Refixation und Naht nicht in Frage, bleibt nur die Meniskusteilresektion. Hierbei gilt der Grundsatz: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich resezieren. Das anschließende Risiko, im Verlauf eine Arthrose zu entwickeln, steigt mit der Menge an entferntem Material, da hierdurch die entsprechende Puffersubstanz fehlt. Bezüglich der Nachbehandlung ergibt sich für eine „einfache“ Meniskusteilresektion eine frühfunktionelle Therapie mit schmerzadaptierter Belastung. Für ca. 1 bis 2 Wochen sind Unterarmgehstützen notwendig. Nach etwa 6 Wochen kann wieder mit den meisten sportlichen Aktivitäten begonnen werden. Wurde eine Naht durchgeführt, ist eine Schienennachbehandlung (Orthese) über 6 Wochen sinnvoll, mit welcher die Beweglichkeit des Gelenkes eingeschränkt wird, um ein Ausreißen der Naht zu verhindern. Eine weitere schwere Verletzung stellt die Seitenbandverletzung dar. Sie entsteht meist durch eine aufklappende Umknickbewegung des Kniegelenkes. Deutlich häufiger ist das Innenband als das Außenband betroffen. Bei der Diagnostik steht die körperliche Untersuchung im Vordergrund. Hier zeigt sich eine schmerzhafte Instabilität bei Aufklappbewegungen. Begleitverletzungen, wie vor allem die des Innenmeniskus, sollten mittels MRT ausgeschlossen werden. Eine Besonderheit ergibt sich hierbei aus einer Verbindung zwischen außenseitigem Kollateralband und Innenmeniskus, wodurch es gelegentlich zu einer Kombinationsverletzung beider Strukturen kommt.
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Nicht selten ist bei dieser Verletzung zusätzlich das vordere Kreuzband betroffen. Hierbei spricht man von einer „Unhappy Triad“, der schwersten Kombinationsverletzung des Kniegelenkes. Die Therapie der Seitenbandverletzung erfolgt überwiegend konservativ, wobei für 6 Wochen eine bewegliche Schiene getragen werden muss, um der Selbstheilung des Bandes entsprechende Ruhe zu ermöglichen. Anschließend ist auch hier ein stufenweiser Belastungsaufbau wichtig.
Arten von meniskusrissen
Normaler, gesunder Meniskus
Radiärriss
Korbhenkelriss
Lappenriss
deg. Lappenriss Innenmeniskus
arthroskopische Naht Innenmeniskus
Titelthema
Die vordere Kreuzbandruptur ist eine häufige Verletzung des Kniegelenkes. Sie wird verursacht durch eine Kombinationsbewegung. Da das vordere Kreuzband ein wesentlicher Stabilisator des Kniegelenkes ist, resultiert häufig aus seiner Verletzung eine Symptomatik, welche als „Giving-way“ beschrieben wird. Hierbei knickt das Bein unwillkürlich ein und „gibt nach“. Weitere Zeichen einer Kreuzbandverletzung sind ein deutlicher Gelenkerguss, Schmerzen bei Beugung und die Instabilität, welche auch als Schubladenzeichen bezeichnet wird. Dieses lässt sich einige Tage nach Abschwellen und Abklingen der akuten Schmerzen nachweisen. Auch hier ist zur Beurteilung von Begleitverletzungen eine MRT-Untersuchung unerlässlich. Zunächst sollte das Gelenk mit einer Orthese geschützt und ruhiggestellt werden. Besteht nach ca. 6 Wochen weiterhin ein Schubladenzeichen oder „Giving-way“, ergibt sich bei Patienten unter 50 Jahren oder sportlich ambitionierten Menschen die Indikation zur operativen Stabilisierung, da ansonsten Folgeschäden an Knorpel und Menisken zu befürchten sind. Eine Naht des Kreuzbandes ist eine veraltete Technik und bringt keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Der richtige Versorgungszeitpunkt wird heute dann angesehen, wenn eine Beweglichkeit von 90° Beugung bei voller Streckung erreicht werden kann. Zudem sollte das Knie reizfrei sein. Liegen jedoch Begleitverletzungen wie ein Meniskusriss oder ein Knorpelschaden vor, ist eine frühzeitig kombinierte Versorgung indiziert. Als Kreuzbandplastik bezeichnet man den Ersatz, welcher in der Regel mittels körpereigenem Sehnenmaterial erfolgt. Hierfür werden im Allgemeinen die Semitendinosus- und/oder Gracilissehne (Sehnen kleinerer unbedeutender Unterschenkelmuskeln), oder die Kniescheibensehne verwendet. Der Eingriff wird arthroskopisch gesteuert durchgeführt, wobei auch hier eine Vielzahl von OP-Techniken mit unterschiedlichen Fixationsimplantaten wie selbstauflösenden Milchzuckerschrauben oder Metallkrampen zur Verfügung stehen.
mit Ruhigstellung in einer Orthese, an. Nach einer Regenerationsphase wird mit der physiotherapeutischen Rehabilitation begonnen, in welcher zunehmend Beweglichkeit und Kraftaufbau trainiert werden. Mit der Wiederaufnahme von Kontaktsportarten sollte nicht vor Ablauf von 6 Monaten begonnen werden. Die hintere Kreuzbandruptur ist weitaus seltener und in der Regel, ohne Vorliegen von Begleitverletzungen, konservativ zu behandeln. Das Tragen einer Orthese ist zwingend erforderlich, um eine Ausheilung in korrekter Stellung zu ermöglichen. An weiteren Verletzungen im Bereich des Kniegelenkes sind der Vollständigkeit halber noch Risse der Oberschenkelmuskel- (Quadrizepssehne) und der Kniescheibensehne (Patellasehne) sowie Knorpelverletzungen und knöcherne Verletzungen wie Brüche zu erwähnen. Auch die Luxation, das „Herausspringen“ der Kniescheibe sei erwähnt. Die hier aufgezählten Nachbehandlungen unterscheiden sich bei der Versorgung von Spitzensportlern natürlich wesentlich. Diese Patienten verdienen mit ihren körperlichen Fähigkeiten Geld und sind aufgrund des Leistungsdruckes höheren Anforderungen unterstellt. Die Nachbehandlung mit Physiotherapeuten muss als Beruf angesehen werden, weshalb ein Rehabilitationstag eines Leistungssportlers nicht selten die Dauer eines Arbeitstages in Anspruch nimmt. Bei diesen Bedingungen ist ein frühzeitigeres Erreichen einer Sportfähigkeit unter Höchstleistung schneller, jedoch auch deutlich trainigsintensiver, zu erzielen. Häufig werden dadurch jedoch frühzeitige degenerative Beschwerden im Alter in Kauf genommen.
Verletzungen des Kreuzbandes
Die Nachbehandlung wird von Operateuren etwas unterschiedlich gehandhabt. In der Regel schließt sich ein schrittweiser Belastungsaufbau, teilweise
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Titelthema
Rückenschmerzen und müde Beine Spinalkanalstenose: Ursachen und Behandlung
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m Wirbelkanal oder Spinalkanal verläuft das Rückenmark vom ersten Halswirbel durch die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein. Der Begriff Spinalkanalstenose (Spinalstenose, Wirbelkanalstenose) bezeichnet eine Verengung des Kanals, in dem das Rückenmark verläuft. Diese Spinalkanalverengung kann durch Druck auf das Rückenmark, Nerven und Blutgefäße zu Rückenschmerzen und bleibenden Nervenschädigungen führen. Obwohl es keine verlässlichen Zahlen gibt, schätzt man, dass ungefähr ein Prozent der Bevölkerung über sechzig Jahren unter einer Spinalkanalstenose leiden. Dabei sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Doch die Symptome sind oft nicht für jeden schnell und eindeutig als Spinalkanalstenose zu erkennen. Bei der seltenen angeborenen Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Fehlbildung der Wirbel. Der Wirbelkanal kann an den betroffenen Stellen nicht seinen benötigten Querdurchmesser für das Rückenmark erreichen. Die erworbene Spinalkanalstenose ist eine Alterserscheinung. Mit den zunehmenden Lebensjahren geht dem Körper Flüssigkeit verloren. Es kommt zum Verschleiß
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Zeyad Langhi Oberarzt der Orthopädischen Klinik im Klinikum Bielefeld Mitte
der Bandscheiben. Um diese Instabilität auszugleichen, bildet der Körper Knochenhöcker aus. Diese gleichen zwar die fehlenden Bandscheiben aus, drücken aber gleichzeitig auf das Rückenmark, weil sie größer und massiver als die Bandscheiben sind. Zusätzlich sind die knöchernen Ausbildungen auch nicht mehr flexibel. Dadurch engen sie den Spinalkanal ein und drücken auf das Rückenmark. Diese Form der Spinalkanalstenose macht sich im hohen Alter bemerkbar. Meistens zwischen sechzig und neunzig Jahren berichten Patienten über Beschwerden einer Wirbelkanaleinengung. Aufgrund der hohen mechanischen Belastung kommt eine Spinalkanalstenose in der Lendenwirbelsäule besonders häufig vor, gefolgt von einer Spinalkanalstenose in der Halswirbelsäule. Eine Spinalkanalstenose in der Brustwirbelsäule tritt dagegen sehr selten auf. Die Patienten klagen über Rückenschmerzen und Gehstörungen. Eine nach vorne gebeugte Körperhaltung ist typisch für Patienten mit einer Spinalkanalstenose. Da sich bei dieser Körperhaltung die Wirbelsäule auseinander streckt, bleibt dem
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Spinalkanal mit seinen Strukturen mehr Platz. Aus diesem Grund zeigen Patienten mit Spinalkanalstenose beim Fahrradfahren häufig keine Beschwerden. Das Messen der Gehstrecke ist auch in der Neurologie ein bewährter Maßstab, um den Verlauf von Krankheiten bewerten zu können. Der Patient geht dabei so viele Schritte bzw. Meter bis die von ihm beschriebene Problematik einsetzt. Im Gegensatz zum Bandscheibenvorfall, der zur spontanen Regredienz neigt, ist bei der Spinalkanalstenose auch eine chronische, langsame Progredienz der ursächlichen degenerativen Veränderungen zu erwarten. Bestehen stärkste oder therapieresistente Schmerzen, eine sensorische oder motorische Ausfallssymptomatik, ist eine klinische und bildgebende Abklärung indiziert. Um eine Spinalkanalstenose aber sicher feststellen zu können, ist ein bildgebendes Verfahren z.B. Magnetresonanztomographie nötig. Sollte dem Patienten jedoch in einer früheren OP Metallteile eingesetzt worden sein, muss eine Computertomografie gemacht werden. Diese Untersuchung bedient sich zwar der Röntgenstrahlung, macht aber eine Verengung des Wirbelkanals sichtbar, ebenso wie das klassische Röntgenbild. In manchen Fällen kann auch die Röntgen-Kontrastmittel-Untersuchung des Rückenmarks, die sogenannte Myelografie hilfreich sein. Die Entscheidung zwischen konservativer oder operativer Therapie hängt wesentlich vom Spontanverlauf der Erkrankung ab. Eine konservative Behandlung aus Schmerzmitteln, Muskelrelaxantien und Physiotherapie kann erfolgreich sein. Oft lindern sie die Beschwerden aber nur kurzzeitig. Die ursprüngliche Problematik durch eine Fehlbelastung bleibt meist bestehen. Das Tragen eines Stützkorsetts kann unter Umständen eine Entlastung bieten. Es behebt aber nicht die ursprüngliche Problematik bei einer Spinalkanalstenose und müsste ständig getragen werden. Bei progredienter neurologischer Symptomatik, einer nicht akzeptablen Verschlechterung der allgemeinen Lebensqualität sowie bei anderweitig nicht beherrschbaren Schmerzen ist eine operative Vorgehensweise angezeigt, sofern konservative Therapieverfahren über einen Zeitraum von mindestens drei bis sechs Monaten versagt haben.
Bei der offenen Operation besteht die Möglichkeit den einengenden Knochen teilweise zu entnehmen. So kann der Chirurg gut an der betroffenen Stelle arbeiten und die Spinalkanalstenose wird behoben. Ziel der Stenose-Operation ist in erster Linie die Entlastung der Nervenwurzeln durch eine Erweiterung des Spinalkanals. Stehen die Beinschmerzen bei mono- oder multiradikulärer Kompression im Vordergrund, so ist die (mikrochirurgische) Dekompression die Methode der Wahl. Ist der Rückenschmerz das Hauptsymptom und mit einer Instabilität, Wirbelgleiten oder Skoliose vergesellschaftet, so sollte eine zusätzliche mono- oder multisegmentale Fusion erwogen werden. Bereits am 1. postoperativen Tag erfolgen unter physiotherapeutischer Anleitung die ersten Bewegungs- und Gehübungen; intensive Atemgymnastik ergänzt die Therapie. An die Krankenhausbehandlung schließt sich dann eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsbehandlung an. Danach sollte der Patient seine erlernten Wirbelsäulenübungen und Schwimmen selbständig weiter fortführen. Jede Operation einer Spinalkanalstenose berücksichtigt die individuellen Gegebenheiten. Grundsätzlich sind die Chancen auf Heilung bei einer Spinalkanalstenose gut. Oft lassen die Beschwerden auch ohne Eingriff nach einer Weile wieder nach. Es ist wichtig, dass die ursächliche Problematik behandelt wird, die für die Spinalkanalstenose verantwortlich ist. Das Versagen der Beine und der Rückenschmerz sind die führenden Symptome. Linderung kann erfolgen, indem den betroffenen und eingeengten Nerven Platz geschaffen wird. Oft bleibt nur die Möglichkeit der Operation einer Spinalkanalstenose.
Spinalkanal normale Breite
Eingeengter Spinalkanal
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Titelthema
Das künstliche Schultergelenk
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ährend künstliche Gelenke für die Hüfte und das Knie vielen Patienten vertraut sind, ist das künstliche Schultergelenk für die meisten Patienten etwas Besonderes. Dabei wurde die erste Schulterprothese schon 1893 implantiert. Sie hatte allerdings wenig Ähnlichkeit mit einem aktuellen Kunstgelenk. In den 1950er Jahren wurde eine Prothese entwickelt, auf deren Design die heutigen Kunstgelenke basieren. Dr. med. Markus Lerner Oberarzt der Orthopädischen Klinik im Klinikum Bielefeld Mitte
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Titelthema
Die Schulter hat den größten Bewegungsumfang aller Gelenke. Daher sind die Ansprüche an ein Kunstgelenk besonders hoch. Jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Schulterchirurgie und ein zunehmendes Verständnis der komplexen Biomechanik haben auch zu einer stetigen Weiterentwicklung der Schulterprothetik geführt. Heute stehen moderne Implantate zur Verfügung. Sie stellen die ursprüngliche Gelenkform weitestgehend wieder her und erlauben so wieder eine gute Beweglichkeit. Glücklicherweise ist der Gelenkersatz der Schulter nicht so häufig erforderlich wie bei der Hüfte oder dem Knie. In Deutschland wurden im Jahr 2014 ca. 210.000 Hüftprothesen, 165.000 Knieprothesen, aber nur ca. 18.000 Schulterprothesen eingesetzt. Viele kommen mit einem Verschleiß ihrer Schulter lange zurecht, da die Belastung sich leichter im Alltag verringern lässt als an Hüfte oder Knie. Erste Anzeichen des Verschleißes sind oft Schmerzen und eine immer schlechter werdende Beweglichkeit. Diese Symptome kommen aber auch bei harmloseren Schultererkrankungen wie Sehnenrissen oder Schultersteifigkeiten vor. Neben Verschleiß können aber auch z.B. Unfälle, in seltenen Fällen Tumore (Knochenkrebs) und Durchblutungsstörungen des Knochens das Gelenk schädigen, so dass ein Kunstgelenk eingesetzt werden muss. Nicht alle Patienten benötigen eine Operation oder sind dafür geeignet. Eine konservative Therapie kann auch angebracht sein. Wird die Operation in Betracht gezogen, stellen sich viele Fragen. Die meisten Betroffenen haben nicht unbedingt jemanden in ihrem Bekanntenkreis, der so eine Operation schon bekommen hat und seine Erfahrungen teilen kann. Die häufigsten Fragen werden daher hier nun beantwortet.
Bin ich zu alt für ein neues Schultergelenk?/ Bin ich zu jung für ein neues Schultergelenk? Prinzipiell wird bei jungen Patienten versucht, den Gelenkersatz hinaus zu zögern. Je aktiver der Patient ist, desto mehr wird auch die Prothese beansprucht und die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Operation steigt. Es gibt aber keine starren Altersgrenzen. Auch bei jungen Patienten kann die Prothese die einzige sinnvolle Therapie sein. Im höheren Lebensalter muss der Patient die Operation gut überstehen und auch die Nachbehandlung mitmachen können. Der individuelle Leidensdruck ist das wichtigste Entscheidungskriterium. Kann ich zu lange warten mit der Operation? Die Arthrose führt zu Knochenverschleiß, die Beweglichkeit nimmt ab und die Schultermuskeln verkürzen sich. Je fortgeschrittener der Verschleiß, desto ungünstiger sind die Voraussetzungen für die Implantation und der Aufwand steigt. Das Ergebnis wird unsicherer. Daher sollte man bei entsprechendem Leidensdruck nicht unnötig warten. Wenn alternative Verfahren keine Linderung mehr bringen, die Lebensqualität beeinträchtigt ist und regelmäßig Schmerzmittel erforderlich sind, sollte man die Operation in Betracht ziehen. Wie lange hält ein künstliches Schultergelenk? Die Standzeit liegt zwischen 10 Jahren bei einer inversen Prothese und 15 Jahren bei einer anatomischen Prothese. Auch wenn sich das Implantat nicht lockert, können Sehnenrisse oder Veränderungen der Muskulatur zu einer Verschlechterung der Funktion führen, wie es auch bei Schultern ohne Gelenkersatz vorkommt. Welche Risiken gibt es bei der Operation? Die allgemeinen Risiken sind vergleichbar mit denen von Hüft- und Knieprothesen. Speziell an der Schulter kommen Gelenksteifigkeiten nach einer Operation häufiger vor, die in der Regel aber durch Physiotherapie behandelt werden. Eine Luxation des Gelenkes kommt selten vor.
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Titelthema
Welche Prothese ist die richtige für mich? Prinzipiell lassen sich Schulterprothesen in zwei Kategorien aufteilen:
Spezielle Implantate stehen für besondere Situationen mit größeren Knochenverlusten zur Verfügung.
Die anatomischen Prothesen stellen die ursprüngliche Gelenkform wieder her. Sie können als Totalprothese (Kopf und Pfanne werden erneuert) oder als Hemiprothese (nur der Kopf wird erneuert) eingesetzt werden.
Aber auch für kleinere Schädigungen gibt es spezielle Implantate. Die Wahl des Implantates orientiert sich immer am Zustand der Schulter.
Illustration einer anatomischen Schulterprothese (mit freundlicher Genehmigung der Firma DePuySynthes)
„Die Fallbeispiele zeigen verschiedene Schädigungsgrade und das zugehörige Implantat.“ Anatomische schaftfreie Schulterprothese
Bei der inversen Prothese wird die Position von Kopf und Pfanne getauscht. Sie wird verwendet, wenn zusätzlich wichtige Sehnen gerissen sind. Illustration einer inversen Schulterprothese (mit freundlicher Genehmigung der Firma DePuySynthes)
v.l.n.r. Planungsbild, Röntgenbild nach der Operation (Orthopädie, Klinikum Bielefeld) Bei diesem Modell ist der Prothesenkopf aus Keramik, der mit einem Titankorb im Knochen verankert wird. Bei guter Knochenqualität kann dieses Implantat eingesetzt werden. Haupteinsatzgebiet sind Arthrosen.
Prothesenmodelle (mit freundlicher Genehmigung der Firma Mathys,)
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Titelthema
Anatomische Schulterprothese mit Schaft Bei dieser Arthrose besteht schon eine erhebliche Gelenkeinsteifung und Deformität des Oberarmkopfes. Eine Schulterprothese stellt die Gelenkform wieder her. Auch die Gelenkpfanne wurde durch eine neue Kunststoffpfanne ersetzt. Diese schaftgeführte Prothese ist der Standard, schaftfreie Implantate bekommen aber eine immer größere Bedeutung. v.l.n.r.: Ausgangssituation, Planungsbild, Röntgen nach der Operation (Orthopädie, Klinikum Bielefeld), Prothesenmodell (DePuySynthes)
Das Schultergelenk ist nach Verplattung eines komplizierten Bruches nicht geheilt und der Oberarmkopf ist abgestorben. Die Schrauben standen daher über und führten zu einer Beschädigung der Gelenkpfanne. Auch die Sehnen waren nicht mehr intakt. Mit einer inversen Prothese, die hier einzementiert wurde, wird wieder eine schmerzfreie und alltagstaugliche Beweglichkeit ermöglicht. Invers bedeutet, dass die Position von Kopf und Pfanne umgekehrt wird. v.l.n.r.: Prothesenmodell (DePuySynthes), Ausgangssituation, Planungsbild, Röntgen nach der Operation (Orthopädie, Klinikum Bielefeld)
Inverse Schulterprothese
Inverse Schulterprothese mit Knochenaufbau Defektartropathie: Das Schultergelenk ist aufgrund eines großen Sehnenrisses verschlissen. Die Gelenkpfanne hatte schon einen großen Knochendefekt. Dieser wurde zunächst mit eigenem Knochen vom Patienten aufgefüllt und dann eine zementfreie inverse Schulterprothese eingesetzt. Hiermit werden die Tätigkeiten des Alltages wieder ermöglicht und eine weitgehende Schmerzfreiheit erreicht. v.l.n.r.: Prothesenmodell (DePuySynthes), Ausgangssituation, Planungsbild, Röntgen nach der Operation (Orthopädie, Klinikum Bielefeld)
Ist das Gelenk durch ein Krebsgeschwulst beschädigt und muss weitreichend entfernt werden, kann eine sog. Tumorprothese eingesetzt werden. Sie verbessert die Funktion, so dass die Selbstständigkeit erhalten werden kann. Die Operation führt auch zu einer deutlichen Schmerzlinderung. v.l.n.r.: Planungsbild, Röntgen nach der Operation (Orthopädie, Klinikum Bielefeld), Prothesenmodell (DePuySynthes)
Tumorprothese
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Titelthema
Ich habe eine Metallallergie, ist das ein Problem? In der Regel lösen die gängigen Materialien keine Allergie aus, zumal sie keinen Kontakt zur Haut haben. Wenn möglich, können nickelfreie Implantate verwendet werden. Wie sieht die Nachbehandlung aus? In der Regel wird eine Ruhigstellung für 6 Wochen in einer Armschlinge empfohlen. In dieser Zeit wird schon mit Bewegungsübungen begonnen. Die freie aktive Beweglichkeit wird nach ca. 3 Monaten erreicht. Dann können zunehmend Kräftigungsübungen stattfinden. Wann kann ich wieder arbeiten? Autofahren ist frühestens nach 6 Wochen wieder möglich. Schreibtischtätigkeit kann ggf. schon nach 3-4 Wochen wieder begonnen werden. Mit körperlicher Arbeit sollte frühestens nach 3 Monaten begonnen werden. Gewichtsbelastungen sind dauerhaft zu vermeiden. Man sollte sich allerdings Zeit für die Rehabilitation lassen und alle Tätigkeiten schmerzfrei ausüben können. Darf ich Sport treiben mit der neuen Schulter? Sport steigert die Lebensqualität. Nach einer Schulterprothese kann Sport Kraft und Beweglichkeit verbessern und hat daher durchaus positive Effekte. Über 80% der Patienten üben nach einer anatomischen Schultertotalprothese wieder ihren gewohnten Sport aus. Unproblematische Sportarten sind z.B. Schwimmen, Tennis, Golf und Fahrradfahren. Von Kontaktsportarten, Kraftsport, Sportarten mit Sturzgefahr und Sportarten, die eine hohe Scherbelastung auf das Gelenk ausüben wie z.B. Turnen wird eher abgeraten. Wurfsportarten sind nur bei vorherigem guten Trainingszustand und guter Wurftechnik zu empfehlen. Eine langsame Belastungssteigerung ist ratsam. Eine individuelle Beratung durch Ihren Arzt ist immer angebracht.
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gesundheit und wohlbefinden
Gemeinsam stark gegen Osteoporose
Volkskrankheit Osteoporose
S
ie macht sich im fortschreitenden Alter häufig durch unklare Rückenschmerzen oder Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass bemerkbar: Die Volkskrankheit Osteoporose. Als Osteoporose bezeichnet man eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der es zu vermehrtem Verlust von Knochenmasse kommt. Dieser Prozess verläuft meist unbemerkt und langsam fortschreitend über viele Jahre. Nimmt der Knochenabbau zu, entstehen minimale Einbrüche der Wirbelsäule.
Wer rastet, der rostet
Zu den Folgen zählen die Verformung der Wirbelsäule, die Bildung eines so genannten „Rundrückens“ und die Abnahme der Körpergröße. Große Röhrenknochen neigen bei Osteoporose schon bei geringer Belastung vermehrt zu Brüchen. Besonders typisch hierfür ist der Oberschenkelhalsbruch. Betroffen sind besonders häufig Frauen mit einem ausgeprägten Östrogenmangel. Dieser kann beispielsweise nach den Wechseljahren, bei frühzeitigem Verlust der Eierstockfunktion oder bei ausgeprägten Zyklusstörungen entstehen. Für Männer wiederum stellt Testosteronmangel einen entscheidenden Risikofaktor für Osteoporose dar. Zusätzlich tragen Personen mit einer ungesunden Lebensweise durch vermehrten Alkohol- und Nikotinkonsum, calciumarme Ernährung oder wenig körperliche Bewegung ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. Die familiäre Vorbelastung hinsichtlich Osteoporose kann ebenfalls eine Rolle spielen. Die Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung von Osteoporose haben sich in den letzten Jahren wesentlich verbessert und ermöglichen eine Diagnose bereits im Frühstadium. Je früher die Krankheit diagnostiziert wird, desto besser sind auch die Behandlungsmöglichkeiten.
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gesundheit und wohlbefinden
Selbsthilfe – Gemeinsam stark gegen Osteoporose
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Nach der Diagnose einer Osteoporose können sich viele Ängste und Fragen ergeben. Eine Selbsthilfegruppe bietet Ihnen eine geeignete Möglichkeit mit anderen Betroffenen in Kontakt zu kommen. Als Ziel gilt die Alltagsbewegungen zu erleichtern, Kräfte zu gewinnen und sich als Betroffene/r zur regelmäßigen osteoporose-gerechten Bewegung zu motivieren. Die Osteoporose-Selbsthilfegruppe in Bielefeld feierte vor zwei Jahren bereits ihr 25-jähriges Jubiläum. Frau Anke Mares ist selbst Betroffene und leitet die Selbsthilfegruppe seit sieben Jahren. Zurzeit besteht die Gruppe aus 151 aktiven Mitgliedern, die sich auf sieben Gruppen verteilen. Hiervon nehmen zwei Gruppen an Trockengymnastik und fünf Gruppen an Wassergymnastik teil. Sechs Gruppen treffen sich wöchentlich im Klinikum Bielefeld, eine Gruppe hat ihren Treffpunkt im Franziskus Hospital. Die Gruppen bestehen überwiegend aus älteren Teilnehmern/-Innen und werden von erfahrenen Therapeuten/-Innen betreut. Eine Mitgliedschaft ist für die Teilnahme Voraussetzung. Auch Freizeitaktivitäten kommen bei der Bielefelder Osteoporose-Selbsthilfegruppe nicht zu kurz: Einmal im Jahr finden jeweils ein Ausflug und eine Weihnachtsfeier statt. „Dieses Jahr ging es zum Beispiel an den Möhnesee. Hier hatten die Teilnehmer/-Innen die Möglichkeit zum Schwimmen. Im Anschluss haben wir eine Schifffahrt gemacht. Zudem haben wir jedes Jahr unsere Weihnachtsfeier, welche von den Teilnehmern/-Innen immer sehr gut angenommen wird. Wir haben zusammen viel Spaß und genießen die Gemeinschaft.“, so Frau Mares. Frei nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ freuen sich die Teilnehmer/-Innen schon immer auf das nächste Treffen zur Trocken- oder Wassergymnastik.
Anke Mares Tel.: 0521. 2 00 32 5 E-Mail: anke.mares@nexgo.de
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Klinikum Bielefeld Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) Selbsthilfebeauftragte Sandra Knicker Tel.: 0521. 5 81 - 22 77 E-Mail: piz@klinikumbielefeld.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10 bis 14 Uhr Ebenfalls steht Ihnen die Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld bei Fragen rund um das Thema Selbsthilfe gerne zur Seite. Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld Stapenhorststr. 5 33615 Bielefeld Tel.: 0521. 9 64 06 96 E-Mail: selbsthilfe-bielefeld@paritaet-nrw.org Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag: 10 bis 13 Uhr Dienstag: 15 bis 18 Uhr
ost e opor ose spr ec hst un de
Falls Sie Interesse an der Osteoporose-Selbsthilfegruppe bekommen haben, steht Ihnen Anke Mares gerne bei Fragen zur Verfügung. Da sie noch im Berufsleben steht, ist sie persönlich nur abends zu erreichen.
Bei allen weiteren Fragen, die sich während Ihres Klinikaufenthaltes ergeben, können Sie sich an das Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) wenden. Das PIZ befindet sich am Ende der Eingangshalle im Klinikum Bielefeld Mitte.
Klinikum Bielefeld Mitte Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Pneumologie, Infektiologie Teutoburger Straße 50 D-33604 Bielefeld Osteoprose-Sprechstunde Tel.: 05 21. 5 81 - 35 30 (Termin nach Vereinbarung) www.klinikumbielefeld.de
Kon takt Klinikum Bielefeld Mitte Physiotherapie Teutoburger Str. 50 33604 Bielefeld Telefon: 0521. 5 81 - 37 63 Internet: www.klinikumbielefeld.de
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gesundheit und wohlbefinden
„Los!“, ... sagt die Smartwatch
Axel Dittmar Leiter Unternehmenskommunikation
Die Uhren gegen den inneren Schweinehund
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gesundheit und wohlbefinden
W
ir Büromenschen bewegen uns zu wenig. Viel zu wenig. Gute Vorsätze werden oft gefasst. Mehr bewegen, gesünder essen, ab ins Fitnessstudio, raus in den Wald zum Joggen, ins Schwimmbad Bahnen ziehen... Viele Versuche werden jedoch nach hoch motiviertem Beginn frustriert abgebrochen. Man muss es aber immer wieder probieren. Diesmal also mit Unterstützung durch eine Smartwatch. Der Läufer in mir hat sich für eine Garmin Forerunner 225 entschieden. Die gibt Signale von sich „LOS!“, wenn man eine halbe Stunde nur rumsitzt! Es kann ganz schnell losgehen. Man lädt sich die APP Garmin Connect auf das Handy und synchronisiert die eingegeben Daten via Bluetooth mit der Uhr und schon kann es los gehen. Der Garmin Forerunner 225 ist eine recht große Uhr. Dioden an der Unterseite, ein Gummiring so, dass das Licht zur Seite hinausdringt. Die Uhr sitzt gut am Handgelenk.
Die Uhr verfügt über GPS und das findet sie erstaunlicherweise auch sehr schnell. Für die Digital Natives ist auch Live-Tracking möglich. In Verbindung mit einem Smartphone können die Laufdaten in Echtzeit ins Internet gestellt werden. Die Strecke ist dann auch in der APP oder auf dem Bildschirm noch einmal genau zur Analyse parat. Als erste Garmin Uhr misst der Forerunner 225 die Herzfrequenz am Handgelenk. Das kann natürlich nicht so genau sein wie beim Arzt, aber immerhin. Integriert in die Uhr ist ein Schrittzähler, der das Schrittziel automatisch an die gegangenen Schritte anpasst. Die Forerunner 225 ist eine Uhr für Läufer, wer mehr Schnickschnack möchte oder anderes Training (Fitness, Radfahren, Schwimmen) analysieren möchte, muss sich eine andere Uhr zulegen. Zum Beispiel die Garmin VIVOACTIVE.
Die App liefert detaillierte Aufzeichnungen über die Laufleistung Die Benutzung der Uhr ist einfach, wenn man bereits Erfahrungen mit Smartwatches hat. Für die Gleitsichtbrillenträger ist empfohlen die Brille mit dabei zu haben. Manchmal ist die Einstellung ein wenig klein. Der Start einer Einheit ist denkbar einfach. Die Uhr ermöglicht auch Einstellungen für ein Intervalltraining. Die Daten kann man recht einfach über die APP Connect einsehen. Der Akku ist bei diesen Geräten immer ein Risikofaktor. Nichts ist ärgerlicher als ein Datenverlust, wenn die Uhr nicht vorher aufgeladen war.
Garmin Forerunner 225
Garmin Forerunner 225 ist eine tolle Uhr für Sportler, die nur laufen wollen und die Uhr gerne auch tags tragen. Als Trainingspartner ist sie auch für sehr ambitionierte Läufer geeignet, da man ein sehr individuelles Intervalltraining programmieren kann. Als Motivationshilfe gegen den inneren Schweinehund absolut geeignet!
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gesundheit und wohlbefinden
Die Garmin VIVOACTIVE liefert für Schwimmprofis wichtige Informationen wie Zugzahlen und den SWOLF
Garmin VIVOACTIVE: Und wie ist der SWOLF so? Was kann die Smartwatch Garmin VIVOACTIVE eigentlich? Nachts zeichnet die Uhr die Schlafphasen auf, morgens kann sie per Vibrationsalarm wecken, im Büro kann sie eingehende Anrufe anzeigen, beim Sport überwacht sie den Herzfrequenzbereich und hat sogar eine Kalenderfunktion etc.. Die täglich zurückgelegten Schritte bzw. die Distanz sowie die verbrauchten Kalorien werden auf dem Startdisplay der Uhr angezeigt. Auf der Grundlage der bisherigen Aktivitäten legt die Smartwatch ein Tagesziel fest. Die Zielerreichung wird optisch in Form eines Tachos dargestellt. Sitzt man zu lange auf einem Fleck meldet sich die Uhr per Vibrationsalarm: Los, bewegen! Für Liebhaber von technischen Spielereien hat die Garmin VIVOACTIVE allerhand zu bieten: Nachricht zu Anrufen, WhatsApp Meldungen etc. erscheinen auf dem Display. Mit der Uhr am Handgelenk muss man nicht immer aufs Handy starren. Wie beim Garmin Forerunner 225 koppelt man die Uhr mit seinem Smartphone und der Garmin Connect App. Die Uhr ist intuitiv zu bedienen. Über die Aktionentaste gelangt man in zwei Auswahlseiten mit den Symbolen Laufen, Radfahren, Schwimmen etc.. Für Trainingsrunden ist der GPS-Empfang absolut sinnvoll.
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Garmin VIVOACTIVE
Bei Helligkeit ist das Display der Uhr sehr gut abzulesen. Ohne Hintergrundbeleuchtung bei Dunkelheit ist das Ganze dann schon schwieriger. Da haben die Macher der sonst einfach zu nutzenden Uhr nicht an ihre Zielgruppe mit Gleitsichtbrillen gedacht… Der Akku der Uhr läuft recht lange. Als reine Fitness-Uhr kommt man auf durchaus 16 Tage Akkulaufzeit (ohne GPS). Eine Besonderheit der Uhr ist die Möglichkeit, die Uhr beim Schwimmtraining zu tragen und Daten zu generieren. Ein Datenfeld zeigt die geschwommenen Meter an. Für Schwimmprofis wichtige Informationen, wie die durchschnittliche Zugzahl, die Intervall-Zugzahl oder der durchschnittliche SWOLF (=Schwimm-Effizienz: Anzahl der Armzüge plus Zeit in Sekunden) können ebenfalls erhoben werden. Die Bahnlänge lässt sich vor dem Training einstellen. Die VIVOACTIVE zeichnet nach dem Starten des Timers Schwimmintervalle und Bahnen auf. Mit diesen Informationen ist ein individuelles Training möglich!
klinikumbielefeld unsere kompetenz für ihre gesundheit
Jede Spende hilft. Danke!
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Dein
Klinikum Bielefeld
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gesundheit und wohlbefinden
Kabeljauzum
die Alternative Braten mit Brokkoli-Mandelkruste Die Fischfilets waschen und trocken tupfen. Mit Zitronensaft, Knoblauch, Pfeffer, Olivenöl und Kräutern marinieren. Die gem. Mandeln in einer Pfanne anrösten. Brokkoli waschen, putzen und klein hacken. Butter in einer Pfanne schmelzen und den Brokkoli anschwitzen. Die gerösteten Mandeln, den gehackten Knoblauch, die feingehackten Kräuter, Sambal Oelek, Zitronensaft und Olivenöl zugeben und zu einer streichfähigen Paste verarbeiten mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Fischfilets auf ein Backblech oder Auflaufform legen und mit der Paste bestreichen.
600 g
Kabeljau(4x150g)
1
Zitrone
2
Knoblauchzehen Olivenöl Glatte Petersilie Koriander
200 g
Brokkoli
100 g
gem. Mandeln
20 g ½ TL.
Butter Sambal Oelek
Backofen auf 200° vorheizen, dann ca. 15-20 Minuten im Ofen garen.
50 g 100 ml 100 g
Hirse Wasser Gemüsezwiebeln
1 EL.
Paniermehl
30 g
Geriebener Parmesan
1/2 Tl.
Thymian Salz, Pfeffer Paprikapulver
1 El.
Ajvar Etwas Fett für die Form
Hirse-Taler Backofen auf 180° vorheizen. Die Hirse mit 100 ml Wasser aufkochen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen. In einem Sieb abtropfen und auskühlen lassen. Während die Hirse gart, die Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln. Mit Ei, Paniermehl und geriebenem Parmesan unter die abgekühlte Hirse geben. Mit Thymian, Salz, Pfeffer, Paprika und Ajvar würzen. Die Masse in acht gefettete Mulden eines Muffinbleches geben und flach drücken. Im Ofen 10 Minuten backen.
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gesundheit und wohlbefinden
Gemüse-Carpaccio Gemüse waschen und putzen. Mit einem Gemüsehobel oder einem sehr scharfen Messer sorgfältig Radieschen, Karotte, Fenchel, Zucchini und rote Zwiebeln so fein wie möglich schneiden. Das vorbereitete Gemüse in eine Schüssel geben, zudecken und beiseite stellen. Für das Dressing alle Zutaten in einer kleinen Schüssel (mit einer Gabel) gut verrühren. Für den Salat das Dressing über das vorbereitete Gemüse gießen und gründlich durchmischen, damit alles gut bedeckt ist. Den Salat mit einem Salatbesteck auf Teller verteilen und sofort servieren. 5
große Radieschen
1
große Karotte
½
Fenchel Knolle
1
große Zucchini
½
rote Zwiebel Für das Dressing:
1 2 TL 1
Knoblauchzehe Ingwer, fein gehackt Tomate, gehäutet und fein gehackt
1 EL
Minze, fein gehackt
1 EL
Koriander, fein gehackt
1
Geriebene Schale von 1 Limette
3
Olivenöl
½ EL ½ 1 ½ TL
Weißweinessig frische rote Chilischote
Blaubeerkompott Für das Blaubeerkompott den Zucker mit den Säften, Sternanis und der Zimtstange aufkochen. Die Stärke mit dem Wasser anrühren und in die Flüssigkeit einrühren, bis diese gebunden ist. Die Beeren zugeben und langsam erhitzen.
100 ml
Orangensaft
200 ml
Kirschsaft
1 TL 1 Stange
Zimt Sternanis
Feinzucker Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zucker
2EL
Speisestärke
250g
Heidelbeeren 31
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Schlendern
statt sputen? J
ahnplatz, zentraler Anfahrtsort vieler Bus-Linien und aller Stadtbahn-Linien. Mancher Fahrgast sprintet zur Haltestelle, um Bus oder Bahn noch zu erreichen. Andere lassen sich Zeit, vertrauen auf den zäh fließenden Verkehr der Rushhour und kommen dann doch leider zu spät. Sputen oder schlendern auf dem Weg zur Haltestelle? Dank der moBiel App ist jederzeit klar, wann der Bus oder die Stadtbahn tatsächlich abfährt. Das kleine Smartphone-Programm bietet weitere Vorteile: Unabhängig davon, ob Sie mit Bus oder mit Stadtbahn unterwegs sind, die App begleitet Sie von Tür zu Tür sogar mit einer Fußweg-Navigation.
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Die moBiel App für iOS im App Store downloaden: bit.ly/moBielapp
Die moBiel App für Android im Play Store downloaden: bit.ly/moBielapp_Android
So geht’s weiter: Die App zeigt Anschlussmöglichkeiten. Mit wenigen Klicks sehen Sie alle Abfahrten in Ihrer Umgebung und können sich individuelle Verbindungen anzeigen lassen. Die App hilft auch Ortsunkundigen, an der richtigen Haltestelle auszusteigen. Die App erkennt per GPS den Standort und weist visuell den direkten Weg zu den umliegenden Haltestellen. Sie zeigt auf, wann dort welche Busse oder Bahnen abfahren. Zusätzlich gibt die App Informationen, wo sich z.B. durch eine Baustelle der Linienweg ändert. Damit nicht genug: Wer Bus oder Bahn fährt, braucht nicht extra nach Kleingeld zu suchen: Über die App ist ein Ticket bequem via Smartphone zu kaufen. Und bei Kontrollen genügt es, das Ticket auf dem Display vorzuweisen. Für Tipps der Fahrgäste hat moBiel immer ein offenes Ohr. Mit der App lassen sich Anmerkungen zu Bussen, Bahnen und Haltestellen schnell übermitteln. Hinweise auf fehlende oder nicht mehr lesbare Haltestellen-Informationen, defekte Ticketautomaten oder Entwerter gehen direkt an das ServiceTeam. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen, bitte außer dem Haltestellennamen auch die Fahrtrichtung nennen – beziehungsweise bei Bussen und Bahnen die Fahrzeugnummer oder das Nummernschild, dann ist schnellstmögliche Abhilfe garantiert.
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Weiterer Nutzen der App Die moBiel App hat noch mehr zu bieten: Rund um die Unternehmensgruppe Stadtwerke Bielefeld gibt es nützliche Tipps und Angebote. Zudem kann man Störungen zur Strom-, Gas-, Trinkwasser- oder Fernwärmeversorgung melden und erreicht Ansprechpartner der BITel, telefonisch mit nur einem Klick. Und wer eine defekte Straßenlaterne entdeckt, kann diese ebenfalls per App mitteilen. Denn die Stadtwerke Bielefeld kümmern sich auch um die Straßenbeleuchtung.
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BESINNLICH
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Advent, Weihnachten und Silvester im Theater Bielefeld
I
n der Vorweihnachtszeit kommt auch im Theater Bielefeld die passende Stimmung auf: Bereits am 07.11. hat mit „Der gestiefelte Kater“ das Familienstück zur Weihnachtszeit im Stadttheater Premiere. Thomas Freyers moderne, witzige und musikalische Adaption des Grimm‘schen Märchens ist ein Fest für Groß und Klein. Vorstellungen sind bis zum 03.01. geplant. Ab dem 01.12. öffnen sich dann wieder die Türchen des besonderen Adventskalenders vom Balkon des Theaters am Alten Markt. Immer um 17 Uhr präsentieren dort im Herzen der Bielefelder Altstadt Mitglieder aller Ensembles des Theaters und Musiker der Bielefelder Philharmoniker kleine etwa fünfminütige Überraschungen. Mal geht es ganz besinnlich mit traditionellen weihnachtlichen Liedern zu – mal heiter, klassisch oder swingend. Auch an den Weihnachtsfeiertagen wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Besucher: Im Stadttheater hat Der gestiefelte Kater eine Lösung für alle Probleme und in Mozarts Oper Die Zauberflöte sind nach Verwirrungen, Prüfungen und berühmten Melodien zwei Liebespaare vereint.
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Beim Tanzabend am 2. Weihnachtstag kann man die neue Kompanie mit „Geschichten, die ich nie erzählte“ kennenlernen. Im Theater am Alten Markt steht mit Hiob eine berührende Familiensaga über den Wandel der Zeiten und die Fesseln der Tradition auf dem Programm. Und natürlich wird im Theater auch der Jahreswechsel wieder kräftig gefeiert: Silvester ist in den beiden Häusern genau der passende Rahmen für einen besonderen Start in das Jahr 2016 zu finden. Jeweils um 17:00 und 21:00 Uhr steht im Stadttheater das Musical Cyrano und im Theater am Alten Markt das Songdrama „Ewig jung“ auf dem Programm. Nach der Spätvorstellung können die Besucher im Stadttheater mit Live-Musik in das neue Jahr tanzen, im TAM gibt’s eine Silvesterparty mit DJ.
Karten und weitere Informationen gibt es auf www.theater-bielefeld.de // Tel. 0521. 51 54 54
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Adventszauber in der Bielefelder Innenstadt Weihnachtsmarkt mit rund 120 Ständen startet am 23. November
M DEINE STADT AUF EINEN KLICK
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andelduft und Glühwein, festlich erleuchtete Plätze und Straßen: Am 23. November beginnt in der Bielefelder Innenstadt wieder der große Bielefelder Weihnachtsmarkt. Mit rund 120 Ständen und Fahrgeschäften sowie unterschiedlich geschmückten Orten in der Fußgängerzone zählen die Adventswochen in der Leineweberstadt zu den weihnachtlichen Besuchermagneten in der Region. Der von Bielefeld Marketing organisierte Weihnachtsmarkt läuft bis zum 30. Dezember und legt nur vom 24. bis 26. Dezember eine Pause ein.
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Besucher können an den Ständen ein breites Sortiment an Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck und kulinarischen Leckereien entdecken. Die Plätze und Straßen zeigen sich auf ihre jeweils besondere Art in Weihnachtsstimmung: Entlang der Shoppingmeile rund um die Bahnhofstraße verführen gebrannte Mandeln, selbst angerührter Glühwein und Wintertee zu einer Pause beim Weihnachtseinkauf. Auf dem Jahnplatz stehen die Besucher unter einem strahlenden Sternenhimmel. Auf dem Altstädter Kirchplatz sorgt das rustikale „Haus vom Nikolaus“ mit Schneekanone, Steaks vom Buchenholzgrill und Feuerzangenbowle für winterliche Atmosphäre. Das Kaminzimmer ist besonders beliebt für eine kleine Aufwärmpause. Und auf dem Alten Markt dürfen die Stände in traditioneller Fachwerk-Optik natürlich nicht fehlen, die den Platz vor der historischen Kulisse der restaurierten Patrizierhäuser zu einem besonders beliebten Treffpunkt machen.
Feierlich eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am 23. November um 17.30 Uhr auf dem Alten Markt – natürlich in Beisein des Weihnachtsmanns. Besinnlich wird es, wenn später die Türchen im musikalischen Adventskalender geöffnet werden. Vom 1. bis 23. Dezember finden täglich Konzerte in der Kirche oder unter freiem Himmel statt. Täglich öffnet sich auch die Tür auf dem Balkon des Theaters am Alten Markt, wo Ensemblemitglieder die Besucher mit musikalischen, tänzerischen und literarischen Einlagen überraschen. Wer noch auf den letzten Drücker ein Weihnachtsgeschenk braucht, der sollte sich den 13. Dezember im Kalender markieren: An diesem Sonntag öffnen die Geschäfte in der Innenstadt zum Adventsshopping (13 bis 18 Uhr). Der Bielefelder Weihnachtsmarkt hat täglich von 11 bis 21 Uhr – freitags und samstags bis 22 Uhr – geöffnet. Das ausführliche Programm erscheint Ende Oktober.
Infos unter www.bielefeld.jetzt/weihnachtsmarkt
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RätselspaSS
Rätseln...
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15.
Wo wurde Jesus geboren? Name einer der drei Könige? Weihnachtsmann in katholischen Gebieten? Wer ist rund, hat einen Bart und lebt am Nordpol? Wie heißt die Mutter von Maria? „Was liegt unterm Weihnachtsbaum“? Wie viele Kerzen hat der Adventskranz? Stall mit Figuren? „Rauchender Gegenstand“? Drehender Gegenstand aus dem Erzgebirge? Wie heißt das Rentier mit der roten Nase? Wer bringt in Russland die Geschenke (Väterchen...) Durch was gelangt der Weihnachtsmann in das Haus? Indisches Gewürz mit süß/scharfen Geschmack Schreibt jedes Kind zu Weihnachten...
ZÄHLEN
Wieviele Schneeflocken zählst du?
SUCHEN
Eichhörnchen Erwin benötigt dringend neue Gehhilfen für seine Patienten und freut sich auf die schnelle Lieferung durch die Helfer des Weihnachtsmann. D och der Weg ist ziemlich verschneit. Findest du den Weg durch den Schnee? 38
RätselspaSS
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Senden Sie das Lösungswort im Betreff an: info@klinikumbielefeld.de und gewinnen tolle Preise. Unter allen Einsendungen verlosen wir einen MP3-Player.
... und gewinnen
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Einsendeschluss ist der 15. Januar 2016.
Das Lösungswort lautet:
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Mehr als Pflege. Mehr als Pflege.
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Ambulante Pflege
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Kompetent und zuverlässig • • • •
Ambulante Pflege Familienpflege Kompetent und zuverlässig Kinder und Haushalt gut betreut
Familienpflege Kurzzeitpflege Kinder und Haushalt gut betreut Entlastung bei Bedarf
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Kurzzeitpflege
Patientenhotel In Ruhe gesund werden
• • •
Patientenhotel Senioren-Hausgemeinschaft In Ruhe gesund werden Selbstbestimmtes Wohnen in der Gemeinschaft
Senioren-Hausgemeinschaft (z. B. Breipohls Hof, Bielefeld-Senne)
Selbstbestimmtes Wohnen in der Gemeinschaft (z. B. Breipohls Hof, Bielefeld-Senne)
Entlastung bei Bedarf Ein Unternehmen der AWO Ostwestfalen-Lippe e.V. und Ein der gem. GmbH der Unternehmen Klinikum Bielefeld AWO Ostwestfalen-Lippe e.V. und der Klinikum Bielefeld gem. GmbH
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