WINTER 2018 /19
Das Magazin der Kliniken Valens
Seite 08
Die neue Ambulante Reha St.Gallen
02
Fokus 02 Nicht nur die Zeit heilt Wunden
Eine Wunde gehört richtig versorgt
Der neue zentrale Standort in der Wassergasse 42
Im Porträt
08 Die neue Ambulante Reha St.Gallen
06 Was macht …? N I C HT N UR D IE Z E IT HE ILT W UN D E N
Mario Gnägi, Valenser Klinikdirektor
Zurück in den Alltag
10 Patientengeschichte Sascha Buchli
Eine Wunde gehört richtig versorgt
Knowhow
08
18 Rehab-Academy
Bildung mit Weitblick
Sorglos in die Reha und Ihr Hund ganz nah
Unsere Tipps für die richtige Wundpflege
20 NF Dogshome, Bad Ragaz
Inhalt
24 Unsere Tipps
Mittendrin 12
Aktuelles Rückblick, Ausblick und Erreichtes 22 2. Swiss Reha Forum im Rehazentrum Valens
DIE NEUE AMBULANTE REHA ST.GALLEN
Der neue zentrale Standort
Freiraum 23
Freizeittipp Pizol 25 Mit Leidenschaft Menschen helfen Cilly Valär feiert ihr 30-jähriges Dienstjubiläum 27 Gut & gesund Swiss Alpine Lachs auf Rahmsauerkraut
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Finale 28 Rate mal REHA B -ACAD E MY
29 Agenda und Informationstagung
Bildung mit Weitblick
Wir legen Wert auf einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch. Allerdings kann dies im Sinne einer guten Lesbarkeit nicht immer umgesetzt werden. Selbstverständlich sind Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.
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Liebe Leserin, lieber Leser Wir freuen uns sehr, Ihnen mit dieser Ausgabe wieder einen Lesegenuss à la Kliniken Valens zu verschaffen. Besonders freut uns, Ihnen erste Einblicke in die neuen Räumlichkeiten der Ambulanten Reha St.Gallen zu ermöglichen. Ein Ausbau der wohnortnahen Rehabilitation war uns schon immer ein Anliegen, und wir sind froh, mit dem neuen Standort mitten in St.Gallen diesem Anspruch gerecht zu werden. Anfang Dezember konnten Dr. Gudrun Haager und ihr Team die ersten Patienten empfangen. Unsere Patientinnen und Patienten geniessen in St.Gallen ein erweitertes Angebot, das neben den etablierten Leistungsbereichen der neurologischen und muskuloskelettalen ambulanten Rehabilitation nun zusätzliche starke Schwerpunkte in der internistischen und onkologischen Rehabilitation setzt. Neuartige Gruppentherapien und hochmoderne Trainingsgeräte runden das Leistungsspektrum in loftartigem Ambiente ab (Seite 8). In den Kliniken Valens arbeiten Fachexperten Hand in Hand. In dieser Ausgabe möchten wir Ihnen zeigen, dass gutes Wundmanagement Erstaunliches bewirken kann. Wir haben an jedem Standort Fachpersonal aus der Pflege, das speziell in Wundmanagement ausgebildet ist. Erfahren Sie auf Seite 24 in der Rubrik «Unsere Tipps», welche Wundversorgung bei welcher Verletzungs-
art empfehlenswert ist. So muss beispielsweise eine Schnitt verletzung anders behandelt werden als eine Schürfwunde. Auf Seite 6 lernen Sie unseren neuen Valenser Klinikdirektor, Mario Gnägi, ein bisschen besser kennen. Ebenfalls am Standort Valens arbeitet Cilly Valär (Seite 25), die ihr 30-jähriges Dienstjubiläum feiert. Die Pflegefachfrau und Kinästhetiktrainerin kann sprichwörtlich aus dem Nähkästchen plaudern, und dies ist wirklich prall gefüllt. Oder hätten Sie gedacht, dass es möglich ist, einen Patienten zur Überwachung mit nach Hause zu nehmen? Nein? Damals ja. Wenn wir bei den Jubilaren sind, so ist die 45-jährige Betriebs zugehörigkeit von Ankica und Manuel Barba wirklich hervorzuheben. Sie schrieben nicht nur ihre eigene Geschichte, indem sie sich an ihrem Arbeitsort, im Rehazentrum Walenstadtberg, kennen und lieben lernten, sondern erlebten die komplette Entwicklung mit Höhen und Tiefen von einem Sanatorium bis zum heutigen Unternehmen der Kliniken Valens. Die Rehab Academy, die die lange Fortbildungstradition des BAT in Walzenhausen und des Study Center in Valens weiterführt, hat ihr Bildungsangebot erheblich ausgebaut. Das Angebot erstreckt sich über verschiedene Bereiche: Fach- und Funktionsentwicklung, interne Personalentwicklung, Angebote für Patienten und Angehörige, obligate Mitarbeitendenschulungen und Lehrgänge in Kooperation mit Fachhochschulen. Das Bildungsangebot kann ab Anfang 2019 über ein eigenes Kursportal gebucht werden. Lesen Sie in dieser Ausgabe noch viele weitere spannende Geschichten und Nachrichten aus unseren Kliniken. Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre und sind Ihnen für wertvolle Anregungen dankbar.
Dr. Till Hornung CEO Kliniken Valens
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01 Originalton
Wohnortnahe Reha und vieles mehr…
02 Fokus
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Nicht nur die Zeit heilt Wunden Ob wir uns beim Zwiebelhacken in den Finger schneiden oder beim Kochen an der heissen Pfanne verbrennen, ob unsere Kinder mit Schürfwunden nach Hause kommen oder ob es darum geht, dass eine Wunde nach einer Operation abheilt: Sobald wir unsere Haut oder Schleimhaut verletzen, beginnt im Körper ein komplizierter Prozess, an dem zahlreiche Zellen, Botenstoffe und andere Körpersubstanzen beteiligt sind. Das oberste Ziel ist dabei, den defekten Bereich möglichst rasch zu verschliessen, um Infektionen, Austrocknung, Temperaturschwankungen und sonstige Reizungen zu verhindern. Im Optimalfall kümmert sich der Körper in gewisser Weise selbst um die Wundheilung. Diese kann grob in drei Phasen unterteilt werden, die sich überlappen oder auch parallel ablaufen können. Direkt im Anschluss an die Verletzung startet die Reinigungsbzw. Entzündungsphase: Dabei werden unter anderem eventuelle Blutungen gestillt, geschädigte Gefässwände abgedichtet und Histamin freigesetzt, wodurch im Wundbereich vermehrt Blutplasma austritt. Ein genialer Schachzug des Körpers, denn durch dieses Wundsekret versucht er, die Wunde zu säubern. Nach drei, vier Tagen beginnt die zweite Phase, die sogenannte Proliferationsphase. Aus dem Wundrand spriessen kleinste Blutgefässe und Blutgewebszellen in das Wundbett ein. Dadurch schrumpft die Wunde und gewinnt ausserdem an Festigkeit. Rund zehn Tage später startet der Körper die Regenerationsphase: Es kommt zu weiteren Vernetzungen und zur Stabilisierung des Kollagens – das sind Eiweissfasern, die vom Körper selbst gebildet werden und im Rahmen der Wundheilung eine entscheidende Rolle spielen. Bis eine Narbe ihre maximale Belastbarkeit erreicht, vergehen jedoch bis zu drei Monate.
denn je schneller eine Wunde verheilt, umso besser. Im Spital wird die Wundheilung freilich vom Pflege personal überwacht. Im Fachjargon ist dann die Rede von Wundmanagement. Manchmal kommt es allerdings auch zur Störung der Wundheilung (siehe Infokasten). In diesen Fällen stehen in den Kliniken Valens insgesamt sechs eigens dafür ausgebildete Pflegefachkräfte beratend zur Seite. Eine davon ist Antje Gerlach: «Wenn die Wundheilung stagniert, überprüfen wir natürlich die Wunde selbst. Um die Ursache herauszufinden und die Heilung der Wunde wieder anzukurbeln, schauen wir uns aber auch die bisherigen Behandlungen an – vor allem im Hinblick auf die Grunderkrankung, Nebendiagnosen, ältere Fotos und Befunde und selbstverständlich das Wundmanagement selbst.» Überdies spielt der Austausch mit den behandelnden Ärzten und Pflegepersonen und nicht zuletzt mit dem Patienten selbst eine ganz wesentliche Rolle. «Das Ziel eines jeden Wundmanagements ist immer die optimale Wundversorgung im gesamten Kontext – vom Patient und seiner Erstdiagnose bis zum Wundverschluss», bringt es Antje Gerlach auf den Punkt.
Wunden heilen Läuft alles optimal, kümmert sich der Körper also ganz alleine um die Wundheilung. Dennoch können wir ihn dabei unterstützen – siehe «Unsere Tipps» –, VO I L À W I N T E R 20 1 8 / 1 9
03 Fokus
Eine Wunde gehört richtig versorgt – nicht zuletzt, um unseren Körper in seiner Wundheilung zu unterstützen. Mitunter bedarf es der professionellen Hilfe von ausgebildeten Pflegepersonen. Dann ist die Rede vom Wundmanagement und dafür gibt es in den Kliniken Valens eigene Spezialisten.
04 Fokus
«Wundmanagement ist teuer. Da aber natürlich nicht am falschen Ende gespart werden darf, gilt es, effiziente Materia lien zu finden, die eine qualit ative und gute Wundv ersorgung ermöglichen.»
Ernährungstipps Eine ausgewogene Ernährung ist ein weiterer Punkt, der ganz wesentlich zur Wundheilung beitragen kann. Neben verschiedenen Spurenelementen (insbesondere Zink unterstützt die Zellteilung und fördert damit die Heilung von Wunden) und Hormonen spielt eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C eine grosse Rolle – speziell für die Kollagenbildung. Da bei Wunden unter anderem der Eiweiss- und Energiebedarf erhöht ist, gilt es hier ebenfalls ein Auge darauf zu werfen. In den Kliniken Valens wird der Speiseplan daher durch proteinhaltige Milch-Shakes und/oder Trinknahrung ergänzt. Diese liefern zum einen Eiweiss und sorgen zum anderen dafür, dass die Patienten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, denn für eine gute Wundheilung muss auch der Flüssigkeitsbedarf im Auge behalten werden. Die Aufklärung der Betroffenen hinsichtlich der Ernährung ist in den Kliniken Valens genauso Teil des Wundmanagements wie die Schulung im Bereich der Wundversorgung, im Umgang mit Narben und nicht zuletzt, was die Hautpflege im Bereich der Wunde angeht. Austausch ist wichtig Nennenswert ist auch die Fachgruppe Wundmanagement, die an den Kliniken Valens standortübergreifend agiert. Soll heissen: An jedem der drei Standorte gibt es jeweils zwei Wundmanager, die zum einen für einheitliche Standards und Materialauswahl verantwortlich zeichnet. Gerade im Hinblick auf die Materialien gilt es stets den Kostenfaktor im Auge zu behalten, wie Dr. phil. Myrta Kohler, Leiterin der Pflegeentwicklung, und wie Antje Gerlach, Teil der Wundfachgruppe betont: «Wundmanagement ist teuer. Da aber natürlich nicht am falschen Ende gespart werden darf, gilt es, effiziente Materialien zu finden, die eine qualitative und gute Wundversorgung ermöglichen.» Eine weitere wichtige Aufgabe der Fachgruppe besteht im regelmässigen Austausch. Das passiert bei den drei jährlichen Treffen – einmal an jedem Standort. Wobei freilich immer auch die Möglichkeit besteht, sich abseits dieser Treffen mit einem Anliegen an die anderen Wundmanager zu wenden. Und wenn einmal Not am Mann ist, unterstützt man sich ebenfalls standortübergreifend. «Kontinuierliche Weiterbildungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Ausserdem ist es für uns sehr wichtig, dass wir uns mit anderen Häusern und Experten im Wundmanagement austauschen – zum Beispiel bei Symposien, an denen wir selbst teilnehmen, bei denen wir aber genauso unser Wissen im Rahmen von Vorträgen präsentieren», so Myrta Kohler.
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05 Fokus
Was kann man selbst tun, damit die Wunde heilt? Und was kann man selbst tun, um die Wundheilung zu unterstützen? «Es kommt selbstverständlich darauf an, wo die Wunde ist», sind sich die beiden Pflegefachfrauen einig. Eine gewisse Entlastung könne allerdings nie schaden: «Man sollte nicht auf der Wunde liegen oder – wenn sie sich etwa an den Füssen oder gar Fusssohlen befinden – ständig drauf stehen. Vielmehr gilt es, jeglichen Druck von der Wunde wegzunehmen.» Wenn also die Schuhe drücken, dann sollte man lieber auf die schicken Schuhe verzichten und auf passendes Schuhwerk setzen, bei dem keine (zusätzlichen) Druckstellen entstehen können. Apropos Schuhe: Sogenannte Druckstellenpflaster haben laut Antje Gerlach durchaus ihre Berechtigung. Was das Duschen angeht, sei gesagt: Oberflächige Wunden oder beispielsweise auch Nähte nach einer Operation dürfen nass werden. Im Umgang mit Seife, Duschgel und Co. sollte man jedoch eher vorsichtig sein. Generell sollte man im Hinblick auf die Wundheilung auf den Körper hören: Seien Sie achtsam und lassen sie ihm und der Wunde Zeit zum heilen.
Von der primären und sekundären Wundheilung bis zu chronischen Wunden Primäre Wundheilung: Wenn eine Wunde ohne Komplikationen innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen ohne Komplikationen abheilt. Sekundäre Wundheilung: Wenn es z.B. durch Entzündungen, Infektionen usw. zu Störungen kommt, wodurch sich die Wundheilung verzögert. Dies äussert sich u.a. durch Rötungen sowie eine abnormale Erwärmung des Bereichs rund um die Wunde, aber auch durch Schmerzen, Eiterbildung oder Fieber. Betroffene, die nicht sowieso in Behandlung sind, sollten sich dann auf jeden Fall an ihren Hausarzt wenden. Dieser wird bei Bedarf an eine dafür qualifizierte Einrichtung verweisen. Dies ist wichtig, da es bei einer verzögernden Wundheilung mitunter zu einer chronischen Wunde kommen kann. Chronische Wunden: Wenn die Wundheilung vier bis zwölf Wochen stagniert. Warum sich chronische Wunden entwickeln, kann viele Gründe haben. Einerseits gilt es dann, die zugrundeliegenden Ursachen zu behandeln. Andererseits bedarf es einer auf den Patienten individuell abgestimmten Wundbehandlung. Wichtig: Auch chronische Wunden können gut behandelt und mitunter sogar geheilt werden. Der Betroffene muss dabei allerdings selbst aktiv sein und die Behandlung konsequent umsetzen.
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06 Im Porträt
Was t h c a m ...?
Interview mit dem Valenser Klinikdirektor Mario Gnägi Bild: Sarganserländer
Herr Gnägi, seit einem halben Jahr haben Sie im Rehazentrum Valens die Zügel in der Hand. Wie ist der Start gelungen? Mario Gnägi (MG): Ich bin erstaunt und erfreut, wie gut der Start gelungen ist. Ich wurde sehr gut akzeptiert und aufgenommen, menschlich wie auch fachlich. Bei gewissen Themen konnte ich mich rasch einbringen, bei andern dauert es länger bis man alle Informationen und alles Wissen hat. Zum Teil musste ich schneller entscheiden als mir lieb war. Da die Stelle über länger, Zeit vakant war, gab es einige Projekte, bei denen die Mitarbeitenden seit längerem auf einen Entscheid warteten. War Ihnen die Branche fremd oder sind Sie bereits ein versierter Kenner des Gesundheitswesens? MG: Ein versierter Kenner bin ich nicht. Durch meine bisherige Tätigkeit als Geschäftsführer des Heilpädagogischen Zentrums des Fürstentums Liechtenstein bin ich vertraut mit dem Sozial VO I L À W I N T E R 20 1 8 / 1 9
wesen und am Rande mit dem Gesundheitswesen. Auf Grund der Führungsstruktur und Aufgabenteilung in der Geschäftsleitung der Kliniken Valens kann ich mich vorerst auf die internen Aufgaben konzentrieren, die sich in dieser Funktion nicht wesentlich unterscheiden und mich gründlich in die branchenspezifischen Themen einarbeiten. Zugute kommt mir sicher meine Berufsausbildung als Physiotherapeut, die ich teilweise vor 27 Jahren in der damaligen Klinik Valens absolvierte. Was ist Ihnen wichtig im Arbeitsalltag? MG: Der Kontakt und Austausch mit den Geschäftsleitungskollegen, der Klinikleitung und insbesondere mit allen Mitarbeitenden am Standort ist mir wichtig. Ich schätze ein gutes Miteinander und klare Strukturen. Eines meiner Ziele, für die Mitarbeitenden präsent zu sein und alle kennenzulernen, habe ich bis jetzt leider noch nicht erreicht. Das ist ein Wermutstropfen für mich. Die Einarbeitung und das Kennenlernen werden sicher noch eine Weile dauern. Die Kliniken Valens betreiben auch in Walenstadtberg und Walzenhausen stationäre Rehazentren. Haben Sie mit diesen Direktoren, mit Edith Kasper in Walzenhausen und Michael Härtel in Walenstadtberg regelmässig Austausch? MG: Zwischen den drei Klinikdirektoren findet regelmässig ein Austausch statt. Zudem treffen sich die Geschäftsleitungsmitglieder der Unternehmensgruppe (zu welchen auch die Direktoren gehören) zwei Mal monatlich zu Sitzungen. Auch in dieses Gremium wurde ich sehr schnell integriert. Einige Themenfelder sind für mich bereits klar, bei anderen halte ich mich zurück und bin froh um die fundierten Sachkenntnisse der Kollegen und Kolleginnen. Ich schätze die wertschätzende und offene Kommunikation in der Geschäftsleitung sehr. Möchten Sie konkrete Beispiele nennen? MG: Bei Führungs- und organisatorischen Fragen bin ich in der Lage, die möglichen Konsequenzen zu beurteilen, und kann deshalb sicher entscheiden. Bei Fragestellungen, bei denen es beispielsweise um Tarifstrukturen geht und wo vertiefte Kenntnisse
des Gesundheitswesens notwendig sind, muss ich mich mangels Wissen natürlich zurückhalten und mir zuerst die notwendigen Kompetenzen aneignen. Ein weiteres Thema ist die Verpflegungssituation für die Mitarbeitenden, die vor allem für die Pflegenden unbefriedigend ist. Dazu haben wir ein Projekt gestartet, bei dem wir die Bedürfnisse der Mitarbeitenden, die baulichen und die finanziellen Möglichkeiten, aber auch die aktuellen Trends der Verpflegung miteinbeziehen. Hier läuft aktuell eine Mitarbeiterbefragung. In Valens gehen ja täglich Patienten ein und aus, die 150 Betten sind voll belegt. Haben Sie selber auch oft Kontakt mit Patienten? MG. Der regelmässige Kontakt zu den Patienten ist mir sehr wichtig. Ein Geschäft zu führen, ohne den Kontakt zu den Kunden zu haben, ist für mich undenkbar. Entweder suche ich das Gespräch mit einzelnen, oder sie kommen direkt auf mich zu. Meistens bekomme ich positive Feedbacks oder Hinweise zu Verbesserungen, ab und zu muss ich mich auch konkreten Reklamationen stellen. Wo und wie schöpfen Sie Kraft für den arbeitsintensiven Alltag? MG: Viel Kraft und Energie schöpfe ich aus Begegnungen mit Menschen. Wenn ich durch die Klinik gehe und ein Lächeln zurückkommt – sei es von einem Patienten, einem Mitarbeitenden, einem Besucher – ist das Balsam für meine Seele. Ein weiterer Energiespender ist der Sport in freier Natur. Ich bin gerne mit meinem Hund joggend in den Bergen unterwegs. Noch ein Schlusswort von Ihnen? MG: Es ist toll, mit so engagierten und fachlich hoch kompetenten Menschen zusammenarbeiten zu dürfen. Ich stelle fest, dass bei allen Mitarbeitenden der Mensch im Vordergrund steht, was eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit und unserer Zusammenarbeit ist. Ich danke allen, die mich bei der Einarbeitung unterstützt haben, und freue mich darauf, gemeinsam all die spannenden Aufgaben angehen zu können.
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07 m Porträt
«Der regelmässige Kontakt zu den Patienten ist mir sehr wichtig. Ein Geschäft zu führen, ohne den Kontakt zu den Kunden zu haben, ist für mich undenkbar.»
08 Fokus
Die neue Ambulante Reha St.Gallen Lang ersehnt und nun verwirklicht: Als eigenständige Geschäftseinheit der Kliniken Valens konnte die Ambulante Reha St.Gallen kürzlich in grossen und hellen Räumlichkeiten in der Wassergasse 42 die ersten Patientinnen und Patienten am neuen Standort begrüssen. VO I L À W I N T E R 20 1 8 / 1 9
09 Fokus
Die Kliniken Valens wissen um die Bedeutung einer standortnahen ambulanten Nachsorge und investierten in den Ausbau der Ambulanten Reha in St.Gallen. Die Ambulante Reha St.Gallen war von 2001 bis November 2018 als Teil der Rheinburg-Klinik im Silberturm ansässig und ist für Patienten mit Rehabilitationsbedarf ein unverzichtbarer Partner geworden. Gross ist die Freude, dass der neue zentrale Standort in der Wassergasse 42, unweit vom Bahnhof, nun die optimalen Bedingungen für die gestiegene Nachfrage und eine Erweiterung des Leistungsangebots bietet.
Umfassendes Leistungsspektrum «Am neuen Standort können wir unseren Patienten ein noch umfassenderes Angebot bieten», freut sich Dr. Gudrun Haager, Leiterin der Ambulanten Reha St.Gallen. Auf rund 500 Quadratmetern, in hellen und modernen Therapie- und Behandlungsräumen, werden neben den etablierten Leistungsbereichen der neurologischen und muskuloskelettalen ambulanten Rehabilitation nun zusätzliche starke Schwerpunkte in der internistischen und onkologischen Rehabilitation gesetzt sowie rehabilitative Gruppentherapien (zB. Osteoporose- und Arthrosegruppen) und medizinische Trainingstherapien angeboten.
Neuer Standort, neue Webseite www.ambulantereha-stgallen.ch
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10 Im Porträt
Mit starkem Willen zurück in den Alltag Während eines Gleitschirmflugs erleidet Sascha Buchli einen Hirnschlag. Der sportliche Bündner kann noch sicher landen. Von den folgenden Tagen weiss er nichts mehr. Heute ist er auf dem anstrengenden Weg zurück in den Alltag, Schritt für Schritt.
Sascha Buchli ist 47-jährig, verheiratet, Vater einer 15-jährigen Tochter und wohnhaft in Zizers. Er arbeitet bei Swisscom als Berufsbildner für vier verschiedene Lehrberufe.
Nach über drei Wochen in künstlichem Koma erwacht Sascha Buchli auf der Intensivstation des Universitätsspitals Zürich. Am Krankenbett seine Frau. War er nicht eben mit seinen Kollegen beim Gleitschirm fliegen in Dänemark? Doch, war er. Wie jedes Jahr geht Sascha Buchli mit zwei Kollegen für ein paar Tage nach Hvide Sande in Dänemark. Die drei kennen sich aus, sind versierte Gleitschirmpiloten und freuen sich auf die gemeinsamen Tage. Es ist der 9. Juni 2017, Sascha Buchli ist mit seinem Schirm in der Luft, als er plötzlich in der linken Gesichtshälfte ein Kribbeln verspürt. Geistesgegenwärtig geht er im Kopf den FAST-Test durch (s. Box). Er nimmt sogleich an, dass es sich um einen Schlaganfall handelt, kann zum Glück noch sicher am Strand landen. Seine Kollegen, einer davon Bergführer, reagieren gut. Mit der Ambulanz wird
Sascha Buchli in das nächste Regionalspital gebracht. Vom Regionalspital wird er ins Aarhus Universitetshospital in die Stroke Unit (Schlaganfallzentrum) verlegt. Auf dem Weg dorthin wird er sediert. Von der Verlegung bekommt er nichts mehr mit. Die Ärzte stellen auf der rechten Seite eine massive Hirnblutung fest und versetzen den 46-Jährigen in ein künstliches Koma. In der Schweiz steigt zu dieser Zeit seine Frau in den nächsten Flieger nach Aarhus. Es folgen zwei Operationen. Die Schädelkalotte (Schädeldecke) wird entfernt und – anstatt wie sonst üblich tiefgekühlt gelagert – in seiner Bauchdecke deponiert. Der Knochen bleibt dadurch am Leben und geht bei einem Verlegungstransport nicht verloren.
Schnell-Check Schlaganfall
F
A
S
T
Face
Arms
Speech
Time
Gesicht einseitig gelähmt?
Armbewegung eingeschränkt?
Sprache verwaschen?
Keine Zeit verlieren! Notruf: 144
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In Valens der «Mann mit Helm» Am 13. Juli 2017 dann der Eintritt in die FrührehaAbteilung des Rehazentrums Valens. Sascha Buchli ist im Rollstuhl, ein Helm schützt seinen Kopf, seine Schädelkalotte ist noch immer im Bauch mit dabei. «Ich war früher ein Kopfmensch. Wenn mich nun jemand etwas fragte, sagte ich: Einen Moment mal, ich muss überlegen und meinen Kopf fragen, dabei streichelte ich über meinen Bauch», erzählt Sascha Buchli schmunzelnd. In der Reha lernt er wieder besser zu sprechen und schlucken, beginnt damit, weiche Kost zu essen, übt mit starkem Willen Schritt für Schritt zu gehen. Für viele Mitpatienten und Therapeuten war Sascha Buchli in der Reha der «Mann mit Helm». Noch während der Reha-Zeit wird im Uni-Spital der Knochen aus dem Bauch wieder zurückoperiert, und Sascha Buchli kann künftig auf den Helm verzichten. Das Ziel vor Augen Nach 60 Tagen Reha kehrt Sascha Buchli nach Hause zurück. Sein Wille ist ungebrochen, seine Ziele hochgesteckt. Bergsport ist seine Leidenschaft. Er vergleicht den Bergsport auch gerne mit seinem jetzigen Weg. «Nicht der Gipfel ist das nächste Ziel, ich habe nur immer den nächsten Schritt vor Augen und so komme ich meinem Ziel näher und im Bergsport sicher auf den Gipfel.» Und so freut er sich über jeden noch so kleinen Schritt: «Der Weg zum ‹ Pizzo Ritorno› ist die strengste Bergtour meines Lebens und ich bin erst auf der Alp.» Den Rollstuhl stehenlassen, die ersten Schritte zu Fuss und das Treppen steigen bezeichnet Sascha Buchli denn auch als das schönste Erlebnis der Reha-Zeit. Seit dem Austritt aus der Reha geht Sascha Buchli regelmässig zur Therapie in die Ambulante Reha der Kliniken Valens nach Chur – drei Mal pro Woche. Er schätzt dieses wohnortnahe Angebot sehr. Im Winter eine Skitour zu unternehmen war ein weiteres Ziel des sportlichen Mannes. Die Therapeuten empfehlen ihm, höchstens eine Runde mit den Skiern über den tief verschneiten Fussballplatz zu laufen. Der
ehrgeizige Buchli sieht das anders. Mit seinem Kollegen, dem Bergführer, fährt er nach St. Antönien und steht sieben Monate nach der Hirnblutung auf seinen Tourenskiern. Sein linker Arm ist noch gelähmt, daher geht er einstöckig los und ist glücklich über das tolle Erlebnis. Auch zum Tandem-Mountainbiken haben ihn seine Kollegen schon mitgenommen. Sein kreatives Hobby Auf ein weiteres Wunder hofft Sascha Buchli noch – die Beweglichkeit seiner linken Hand. Er kann die Finger nicht strecken und hat keine Kraft – und beides braucht er für sein grosses Hobby – das Motorsägen-Schnitzen. «Während der Reha in Valens habe ich einige schöne Bäume rund um die Klinik ins Auge gefasst, deren Holz sich gut eignen würde für mein Hobby», sagt Sascha Buchli heiter. «Doch die Valenser waren froh, dass ich nicht gleich damit angefangen habe. Hin und wieder höre ich schon auf die erfahrenen Therapeuten.» Leuchtende Augen und ein Strahlen auf dem Gesicht zeigen sich Therapeutin Veronika, als sie während der Ergotherapie Sascha Buchli mitteilt: «Bring doch zur nächsten Therapiestunde deine Motorsäge mal mit, dann schauen wir, was wir machen können.» Der beste Arbeitgeber Sascha Buchli lobt seinen Arbeitgeber. Sein direkter Vorgesetzter hat ihn bereits im Uni-Spital in Zürich besucht. Seine Stelle werde für mindestens ein Jahr für ihn freigehalten, die Arbeit übernehmen verschiedene Stellvertreter. Die Wiedereingliederung wird unterstützt von der IV. Gestartet mit einem 20 %-Pensum, arbeitet Sascha Buchli heute 50 %. Sein Pensum will er weiter schrittweise erhöhen. Eine Diktiersoftware hilft ihm beim Schreiben, einhändig geht es nicht so schnell vorwärts auf der Tastatur. Und wer den ehrgeizigen Mann kennt, weiss, dass sein Ziel ein 100 %-Pensum ist – so wie vor dem Schlaganfall. Mit Wille, Training und Humor zum Ziel Sascha Buchli freut sich an kleinen Fortschritten. «Dank der guten und individuellen Rehabilitation, der Unterstützung von Ärzten, den vielen wertvollen Expertentipps der Therapeuten, der motivierten Betreuung der Pflegenden und dank meinem privaten Umfeld habe ich in kurzer Zeit viele Ziele bereits erreicht.» Die Zeit – so Buchli – hat inzwischen an Relevanz verloren. Die Kurve mit den Fortschritten flacht ab. Ziele hat er weiterhin, und er ist überzeugt, dass der Wille, um diese zu erreichen, nur er selber bringen kann. Und die nötige Portion Humor dazu hat Sascha Buchli stets in seinem Gepäck.
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11 Im Porträt
Mit der REGA nach Zürich Zehn Tage nach seinem vorerst letzten Gleitschirmflug wird Sascha Buchli – noch immer in künstlichem Koma – mit der REGA ins Universitätsspital nach Zürich geflogen, mit an Bord seine Frau. Auch seine beiden Kollegen haben ihren Aufenthalt in Dänemark verlängert, denn ohne ihren Freund wollten sie nicht nach Hause reisen. Langsam lassen die Ärzte Sascha Buchli aus dem Koma erwachen, seine linke Körperseite ist komplett gelähmt, er kann nicht sitzen, das Schlucken ist stark eingeschränkt. Bereits im Uni-Spital in Zürich erhält er erste Physio- und Ergotherapie.
Aktuelles
12 Mittendrin
Kurzgeschichten, Rückblick, Erreichtes und Aktuelles aus den Kliniken Valens.
Aktiv an der LIHGA in Schaan (FL) Vom 31. August bis 9. September 2018 waren die Kliniken Valens mit einem Stand an der Liechtensteinischen Handels- und Gewerbeausstellung. Selber MindMaze ausprobieren oder im Spiegelbild einen Stern zeichnen – das die Herausforderungen für die vielen interessierten Besucher.
Wanderhalbtage Die Mitarbeitenden aller drei Klinikstandorte waren teils bei gutem, teils bei schlechtem Wetter an ihren Wanderhalbtagen unterwegs. Die Valenser besuchten die Festung Magletsch und das Berghaus Gonzen, die Walenstadtbergler das Paxmal und die Walzenhauser waren in der Region Weissbad unterwegs und besuchten den imposanten Leuenfall.
Neue Wege in der Reha
Digitalisierung erobert auch die Welt der Medizin und bringt grossen Nutzen für Patienten. Besonders in der Rehabilitation sind mit computergestützten Therapien erstaunliche Erfolge möglich. Um was geht es genau? Was ist heute schon machbar und was bringt die Zukunft? Zu erfahren ist das bei gesundheitheute. Dr. Jeanne Fürst spricht mit Dr. Roman Gonzenbach, Chefarzt Neurologie, Rehazentrum Valens, darü-
ber, was digitale Hilfsmittel besser können als Therapeuten und wie gut man damit auch zuhause trainieren kann. Der Leiter Therapieforschung in Valens, Jan Kool, und Matthias Heuberger von der ETH Zürich verraten, was die Zukunft diesbezüglich verspricht. Seit letztem Frühjahr begleitet gesundheitheute eine junge Familie, deren Kind von Prof. Martin Meuli im Mutterleib wegen offenem Rücken operiert wurde. Jetzt steht die erste grosse Kontrolle an, zu der die Familie mit ihrem Kind aus Norddeutschland in die Schweiz zurückgekehrt ist.
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Sendung auf www.gesundheit-heute.ch/sendungen/2018
REKOLE Zertifizierung
Ein Team (v.l.n.r. Lysann Krause, Christian Schlücke, Kerstin Storch) der Ambulanten Reha St. Gallen hat erfolgreich am Drei-Länder-Marathon in Lindau am Bodensee teilgenommen. Alle Läufer/-innen haben es ins Ziel geschafft!
Krebs kämpft dreckig – das können wir auch!
13 Mittendrin
Drei-Länder-Marathon in Lindau am Bodensee
Die Kliniken Valens sind für die Standorte Walenstadtberg und Valens neu mit dem Gütezeichen REKOLE® für das betriebliche Rechnungswesen ausgezeichnet worden. Mit der erfolgreichen Zertifizierung wird bestätigt, dass die Kliniken Valens Kosten und Leistungen korrekt erfassen und von den Kostenstellen transparent den Kostenträgern zuordnen. REKOLE ist die Abkürzung für Revision der Kostenrechnung und Leistungserfassung und ist ein System für das betriebliche Rechnungswesen in Spitälern und Kliniken. REKOLE garantiert professionell geführte Kostendaten, auf die Versicherer und Kantone bei Tarifverhandlungen und Betriebsvergleiche abstützen können. Die Zertifizierung für die Rheinburg-Klinik Walzenhausen ist für 2019 geplant.
Die Mitarbeiterinnen des Rehazentrums Walenstadtberg von links nach rechts: Laura Nägele (Sozialberaterin), Cristina Moreno und Carmen Thanei (Physiotherapeutinnen), Elisa Limbinaras (Masseurin), Stine Staubach (Ergotherapeutin) und Janine Wismach (Kaderarztsekretärin).
Weiterbildungserfolg für Dr. med. Kurt Achatz Dr. Kurt Achatz, Leitender Arzt Neurologie, ist neu Inhaber des Fähigkeitsausweises für Delegierte Psychotherapie. Zudem hat er die erforderlichen Voraussetzungen des FEES Curriculums für neurogene Dysphagien erfüllt und hat das FEES-Zertifikat der DGN, DSG und DGG erhalten.
Um auf Brustkrebs aufmerksam zu machen, ist das Team der OnkoReha des Rehazentrums Walenstadtberg am «Muddy Angel Run» mitgelaufen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erkranken jährlich über 90’000 Frauen an Brustkrebs. Die besten Präventionsmassnahmen sind Aufklärung, regelmässige Vorsorgeuntersuchungen und viel Bewegung. Darauf basiert auch das Engagement vom «Muddy Angel Run». Auf fröhliche Art und Weise einer Erkrankung durch Sport und Bewegung vorbeugen, gemeinsam Sport treiben und Betroffenen Kraft geben – das die Idee des «Muddy Angel Runs». Auf der Strecke warten viel Schlamm, Wasser und Schaum, witzige Hindernisse und vor allem viel Spass. Viele Teilnehmerinnen laufen nicht nur für sich selbst, sondern um eine Freundin oder Bekannte, die gegen Brustkrebs kämpft, moralisch zu unterstützen und um ein Zeichen zu setzen.
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14 Mittendrin
Jubilarenanlass 2018 Am 26. November 2018 durfte die Stiftung Kliniken Valens die Jubilare des Jahres 2018 aller Standorte ehren. Zum ersten Mal fand dieser Anlass ausserhalb der Kliniken Valens statt. Umso mehr freute es die Geschäftsleitung, dass über 50 Mitarbeitende den Weg ins romantisch gelegene Schloss Weinstein nach Marbach im St. Galler Rheintal auf sich nahmen. Ein Jubiläum ist für jeden Mitarbeitenden immer ein besonderes Ereignis, das es gebührend zu feiern gilt. Man lässt Revue passieren, vergleicht die heutige mit der früheren Zeit und schwelgt in Erinnerungen. Den passenden Rahmen dazu bot der heutige Schlossherr Peter Häni, der den Anwesenden einen tiefen Einblick in die fast 650jährige Geschichte des Schloss Weinstein und in den Unterhalt seiner Rebberge gab. Verschiedene Epochen prägen nicht nur ein Schloss, sondern auch die im Vergleich dazu junge Geschichte der Kliniken Valens. Wichtigste Einflussnehmer, gute und treue Mitarbeitende, machen erst ein erfolgreiches Unternehmen zu dem, was es ist: Konnten die KLV an dem Anlass doch auf eine stolze Summe von 1’025 Dienstjahren aller Jubilare zurückblicken. Besonders geehrt wurden an diesem Abend Ankica und Manuel Barba, die jeweils auf 45 Jahre am Rehazentrum Walenstadtberg zurückblicken. Sie schrieben nicht nur ihre eigene Geschichte, indem sie sich an ihrem Arbeitsort kennen und lieben lernten, sondern erlebten die komplette Entwicklung mit Höhen und Tiefen von einem Sanatorium bis zum heutigen Unternehmen der Kliniken Valens. Da beide in den nächsten Jahren in ihre wohlverdiente Pension gehen, schaffen sie es leider nicht mehr, das goldene Dienstjubiläum von 50 Jahren zu erreichen. Bei einem Apéro riche klang der gemütliche Abend unter dem Austausch von vielen interessanten Anekdoten aus.
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Zukunftstag der Kliniken Valens 2018 Viele Betriebe bieten den jungen Interessentinnen und Interessenten an, die angebotenen Lehrberufe näher kennenzulernen. In den Kliniken Valens haben wir zum zweiten Mal ein halbtägiges Rahmenprogramm organisiert, bei dem mehrere Berufsfelder erkundet werden können. Dieses Jahr fand der Zukunftstag der Kliniken Valens im Rehazentrum Walenstadtberg mit 33 Kindern statt. Eine unserer Besucherinnen, Ena Botonjic, hat ihre Impressionen mit uns geteilt. Sie hat ihre Mutter, Sanela Botonjic, begleitet und war schon vor dem Treffpunkt fleissig: «Der Arbeitstag mit meiner Mutter und meinen Kolleginnen aus der Schule beginnt sehr früh am Morgen. Um 6.20 Uhr müssen wir bereits von Zuhause abfahren, um pünktlich um 6.45 Uhr auf der Abteilung zu starten. Nachdem wir alle begrüsst haben, die am Morgen auf der Abteilung arbeiten, beginnen wir sofort mit der Arbeit...» Um 08.30 Uhr beginnt das Rahmenprogramm für alle Kinder. Von der Begrüssung weiss Ena, was Rehabilitation ist: «Rehabilitation bedeutet, die Leute wieder fit machen und so gut wie möglich in den normalen Alltag zurückbringen.» Nach der kurzen Einführung in das Tagesprogramm dürfen die Teilnehmenden in einem Postenlauf Informationen zu fünf verschiedenen Berufsfeldern erfragen und sogar selbst ausprobieren, was sie im jeweiligen Beruf erwartet. So können die Kinder als Köchinnen und Köche Törtchen verzieren, mit der Putzmaschine fahren und Informationen zu Berufen wie Betriebsfachmann/-fachfrau, Sekretär/in oder Ernährungsberater/-in gewinnen. Auch im anschliessenden Einblick in die Pflege geben der Stationsleiter und zwei Lernende Informa-
tionen zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten weiter. Das gemeinsame Programm endet in den Therapien. Neben dem Testen von Gehhilfen und Mitmachen beim Spielevormittag in der Aktivierungstherapie durften die Schülerinnen und Schüler eine Qi Gong-Einheit mitmachen. Am Mittag treffen sich alle Kinder zum gemeinsamen Spaghettiplausch. Hier findet dann die Übergabe statt. Den Nachmittag verbringen die Kinder mit ihren Eltern und Bezugspersonen, damit sie auch deren Arbeitsplatz kennenlernen können. Auch dieses Jahr dürfen wir auf einen tollen Zukunftstag zurückblicken. Wir bedanken uns herzlich bei den Bereichen, die engagiert an diesem Tag mitgewirkt haben. Den Einblick in die Therapien hat Ena auch zusammengefasst:
«In den Therapien machen sie Kreativtherapie und normale Therapien. Wir haben in der Kreativtherapie Chi-Gong gemacht, das ist eine Chinesische Therapie. In der normalen Therapie durften wir mit dem Rollator fahren, mit Krücken gehen etc. Es gibt eine Therapie mit Knete, oder auch für Rückenverletzungen eine mit einem Nagelbrett.»
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Die vielfältigen Berufe, die den Jugendlichen zur Verfügung stehen, können die Auswahl des richtigen Berufes erschweren. Der nationale Zukunftstag gibt Schülerinnen und Schülern der 5. bis 7. Klasse einmal im Jahr die Möglichkeit, einen Einblick in die Berufswelt zu erhalten und verschiedene, für sie interessante Jobs zu entdecken.
Augenblicke
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Spiel und Spass am Sommerfest 2018, Motto: «WM in Valens»
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Die Aussicht und die Gäste konnten nicht besser sein.
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Rehab Academy – Bildung mit Weitblick
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Die Rehab Academy ist bereits zwei Jahre alt. Sie führt die langjährige Fortbild ungstradition des BAT in Walzenhausen und des Study Centers in Valens weiter und ermöglicht neue Entwicklungen. So können nun die Kliniken Valens mit der Rehab Academy ihr Fortbildungsangebot noch besser den Bedürfnissen der gesamten Klinikgruppe, den verschiedenen Standorten, den Mitarbeitenden und auch den Ansprüchen unserer Patienten und deren Angehörigen anpassen.
Durch das Fortbildungsangebot der Rehab Academy erreichen die Kliniken Valens eine Stärkung ihrer Rehabilitationsphilosophie und die Schaffung einer gemeinsamen innovativen, öffentlichkeitswirksamen Marke im Bereich Fortbildung. Die neue Rehab Academy hat nicht alles Bewährte abgeschafft und zentralisiert! Es finden weiterhin Fortbildungen an den verschiedenen Standorten statt. Neu wird ab 2019 das Fortbildungsangebot der Kliniken Valens auf einer zentralen Anmeldeplattform ausgeschrieben. Dadurch können die Kliniken Valens ihre Fortbildungsaktivitäten besser bündeln und so eine bessere und stets aktuelle Übersicht des laufenden Fortbildungsangebotes bieten. Diese Anmeldeplattform wird auf der Website der Kliniken Valens aufgeschaltet und die Anmeldung und Kurs administration deutlich vereinfachen. Sobald die neue Anmelde plattform aufgeschaltet ist, erhalten die Mitarbeitenden der Kliniken Valens ein eigenes Login. Das Fortbildungsangebot der Rehab Academy wird durch einen standort- und fachdisziplinübergreifenden Bildungssauschuss definiert. Dieser konzipiert das Fortbildungsangebot in sechs verschiedenen Bereichen. Diese sind die Fach- und Funktionsentwicklung, interne Personalentwicklung, Angebote für Patienten und Angehörige, obligate Mitarbeiterschulungen wie auch diverse Angebote zur Förderung der persönlichen Kompetenzen der Mitarbeitenden.
Nebst diesen internen Kursen organisiert die Rehab Academy auch Lehrgänge in Kooperation mit Fachhochschulen sowie nationale und internationale Symposien im Bereich der Rehabilitation. Nebst den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kliniken Valens, können auch externe Interessentinnen und Interessenten das Angebot nutzen. Dies sind Fachpersonen, aber auch Patientinnnen und Patienten und deren Angehörige. In spezifischen Patientenschulungen wird Wissen zum Umgang mit der Krankheit und Gesundheitsförderung vermittelt.
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Fach- und Funktionsentwicklung ⊲ Affolter®-Modell – Einführungskurs für Mitarbeitende ⊲ Bobath-Grundkurse für Therapeuten, und für Pflegefachpersonal (IBITA Swiss anerkannt) ⊲ Lymphbehandlung bei HNO-Patienten ⊲ Management Trachealkanüle und Patienten nach Laryngektomie ⊲ Awarnessarbeit bei Neglect nach dem Konzept der HoDT ⊲ Neurotraining: Ergotherapie und Kognition ⊲ Onkologische Rehabilitation: Cancer Rehabilitation Team Member (CA.R.T.) ⊲ Kinaesthetics® – Grund- und Aufbaukurse für Pflegefachpersonal ⊲ Grundkurs Schwindel ⊲ Umgang mit Schluckstörungen ⊲ Energiemanagement-Schulung für Menschen mit Fatigue Lehrgänge in Kooperation mit Fachhochschulen CAS-Lehrgang Aquatic Physical Therapy mit SUPSI ⊲ CAS-Lehrgang «Leadership & strategische Führung» mit Fachhochschule St.Gallen ⊲
nbequeme Führungssituationen meistern U Fit im Patientenkontakt mit neuen Modulen (Meine Rolle als Gastgeber, Patientencoach) ⊲ Grüezi-Kurse mit neuen Modulen (Reklamationen, Multitasking) ⊲ Deutschkurse für Fremdsprachige ⊲ Italienisch-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene (Lunch-Club) ⊲ ⊲
Angebote für Patienten und Angehörige Bechterew-Neumitgliederseminar ⊲ Parkinson-Informationsseminar «Leichter mobil im Alltag» ⊲
Obligate Mitarbeiterschulungen Basic Life Support ⊲ Brandschutzschulung ⊲
Persönliche Kompetenzen Yogakurse über Mittag oder am Abend
⊲
Valenser Symposien: 1. Interdisziplinäres Frühlingssymposium (21. Frühlingssymposium): «Fatigue – Diagnostik und therapeutische Möglichkeiten» 2. Valenser Herbstsymposium: «Mensch, Krebs und die Reise zurück ins Leben»
Personalentwicklung Leaderkurse: Einführungs- und Aufbaukurs für Führungskräfte
⊲
Wer ist meine Ansprechpartnerin?
Für Auskünfte steht Ihnen Martina Gadola, Leiterin der Rehab Academy, gerne zur Verfügung. Tel. +41 (0)81 303 15 44 rehab-academy@kliniken-valens.ch rehab-academy.ch
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Das Fortbildungsangebot der Rehab Academy
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Sorglos in die Reha und Ihr Hund ganz nah Wir alle wissen, dass Sorgen nicht nur «Energiefresser» sind, sondern der Gesundheit schaden. Wie also soll man sich als Hundebesitzer entspannt in die Reha eingeben und sich gut um die eigene Genesung kümmern, wenn die Sorge um die gute Unterbringung des geliebten Vierbeiners drückt? «Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst». Dieser Aussage von Josh Billings werden ganz viele Hundehaltende zustimmen. Die gesellschaftliche Entwicklung im Zusammenleben mit den Hunden in unserem Kulturkreis ist enorm. Heute ist der Hund ein vollwertiges Familienmitglied, der allen Beteiligten viel Freude schenkt. Wer einmal auf den Hund gekommen ist, weiss die Treue, die Loyalität und Verbundenheit seines vierbeinigen Begleiters sehr zu schätzen.
also soll man sich auf die Reha einlassen, sich ganz auf die eigene Gesundheit konzentrieren, wenn man innerlich doch rast- und ruhelos ständig daran denkt, ob es dem treuen Vierbeiner gut geht? Hunde sind natürlich in den Kliniken nicht erlaubt. Wäre es nicht eine Erleichterung, den eigenen Vierbeiner ganz in der Nähe zu wissen? Und wäre es für die Erholung und Reha nicht das Allerbeste, wenn man seinen Hund gar spontan und unkompliziert besuchen könnte?
Getrenntsein fällt schwer Umso mehr schmerzt eine vorübergehende Trennung. Viele Menschen haben Mühe, sich kurzzeitig von ihren Hunden zu trennen, sie ferienhalber abgeben zu müssen. Kommt es zu einer längerfristigen Trennung infolge einer Krankheit oder eines Reha-Aufenthaltes, drückt die Sorge meist sehr. Wem kann ich meine Fellnase anvertrauen? Ist mein vierbeiniger Freund wirklich gut versorgt? Bekommt er das, was er braucht? Ist er glücklich? Sorgen tun uns nicht gut. Nicht dann, wenn wir gesund sind, und schon gar nicht in Zeiten von Krankheit oder Genesung. Sorgen entziehen uns wertvolle Energie, halten uns Nachts wach, schaden dem Wohlbefinden und verlangsamen den Heilungsprozess. Wie
Eine sinnvolle Zusammenarbeit Im Wissen um diese Sorgen und Nöte der Patienten gehen die Kliniken Valens und das NF dogshome in Bad Ragaz künftig gemeinsame Wege. Der Klinikleitung ist es bewusst, dass viele ihrer Patienten unter dieser Trennung leiden und dass das Wissen, dass der geliebte Hund ganz nahe ist und es ihm gut geht, grossen positiven Einfluss auf die Psyche der Menschen hat. Das NF doghsome in Bad Ragaz ist ein kleines und feines Hundeheim, das sich auf besondere Art um das Wohl seiner vierbeinigen Gäste kümmert. Es liegt nur wenige Fahrminuten von den Kliniken Valens entfernt und lädt ein, seinen Hund wann immer möglich zu besuchen. Vielleicht wollen Sie ein paar gemeinsame
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Nicht nur für Patienten, sondern auch für Besucher Januar 2018, Abbondanza Micaglio ist aufgrund den Folgen ihres schweren Schlaganfalls vier Monate stationär im Rehazentrum Valens. Ihre Tochter Rita möchte sie besuchen und einen jeweils ganzen Tag mit ihrer Mutter verbringen. Aber leider ist Percy, Ritas Cockapoo, in der Klinik nicht erlaubt. Was tun? Zum Glück kennt Rita das NF dogshome. Nur 15 Fahrminuten von den Kliniken Valens entfernt übergibt sie Percy am Morgen dem dogshome-Team und verbringt einen entspannten Tag mit ihrer Mutter in der Klinik. Am Abend holt sie Percy wieder auf dem Heimweg ab und fährt zufrieden heim. Es war ein herrlicher Tag, für alle Beteiligten! Rita, woher kennst du das NF dogshome? Per Zufall bin ich via Google auf die Homepage von NF dogshome gestossen. Diese hat mich sehr angesprochen und ich schrieb das dogshome an. Innert kürzester Zeit hatte ich eine mitfühlende Antwort erhalten. Ich kann mich noch erinnern, dass ich zu meiner Schwester gesagt habe: Es gibt doch noch gute Menschen auf dieser Welt. Welches Gefühl hattest du, als du Percy am Morgen im dogs home abgegeben hast und nach Valens zu deiner Mutter gefahren bist? Ich war völlig überfordert, im positiven Sinne. Dies war glaube ich der herzlichste Empfang von fremden Menschen, den ich je hatte. Ich hatte das Gefühl, ich wäre bereits Teil einer Familie. Haben deine Mutter und du den Tag genossen? Ich habe den Tag genossen bzw. es ist so wichtig, einem «kranken» Menschen beistehen zu können, wenn er sich nicht mehr um sich selber kümmern kann.
Besuchen Sie uns Buchen Sie noch heute eine unverbindliche Führung oder sogar einen kostenlosen Probetag für Ihren Vierbeiner. Und machen Sie sich vor dem Klinikaufenthalt ein Bild, ob das NF dogshome die passende Ergänzung für Ihren Hund ist. Nähere Informationen rund um das NF dogshome finden Sie unter www.nf-dogshome.ch. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir freuen uns auf Sie und Ihre Fellnase! NF dogshome Heulösergangstrasse 26 7310 Bad Ragaz Telefon +41 (0)81 250 49 90 info@nf-dogshome.ch www.nf-dogshome.ch
Wie schätst du den Entscheid der Kliniken Valens ein, mit dem NF dogshome zusammen zu arbeiten? Ich finde dies eine absolut fantastische Idee. Mit dieser Zusammenarbeit gibt es nur Gewinner. Es ist vielleicht schwierig, dies zu glauben, wenn man es nicht erlebt hat, aber jedes einzelne NF dogshome-Mitglied ist äusserst freundlich und hilfsbereit. Für mich war es so erleichternd, dass ich das NF dogshome als Unterstützung hatte. Percy wurde mit viel Liebe betreut und wurde von allen verwöhnt. Ich bin dem NF dogshome von Herzen dankbar für alles, was sie für mich, meiner Mutter und Percy getan haben. Es ist nicht nur ein «Hundehort». Es ist ein Zuhause mit Herz, hier stehen alle im Mittelpunkt. Man sorgt sich um den Mensch und den Hund, ja sogar um die Angehörigen. Ich hoffe, dass es das NF dogshome noch lange gibt und dass sich andere «Hundepensionen» in anderen Region das NF dogshome als Vorbild nehmen.
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Schritte tun, auf dem Sofa kuscheln oder auch einfach auf einer der extra für Hunde eingerichteten Spielwiesen auf der Bank zu sitzen und den Hund herumtollen zu lassen? Das NF dogshome geht in der Schweiz einzigartige Wege und setzt die Persönlichkeit jedes einzelnen Hundes ins Zentrum. Ausgebildete Tierpfleger kümmern sich ebenso achtsam um das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners, wie Sie es als Patient in den Kliniken Valens auch für sich persönlich in Anspruch nehmen. Sie wissen Ihren Hund in den allerbesten Händen, ganz in Ihrer Nähe. Und können zur Ruhe kommen, sich vollumfänglich auf sich und Ihre Gesundheit konzentrieren.
2. Swiss Reha Forum im Rehazentrum Valens
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Im November 2018 fand im Rehazentrum Valens das 2. Swiss Reha Forum statt. Swiss Reha ist die Vereinigung führender Rehakliniken der Schweiz. Am Forum haben Fachleute und namhafte Akteure des Gesundheitswesens an zwei Tagen über die integrierte, sektorübergreifende Versorgung diskutiert, über den aktuellen Stand des Tarifmodells ST REHA orientiert und Lösungen aufgezeigt, wie die Finanzierung des Schweizer Gesundheits wesens ohne Qualitätseinbusse ins Lot gebracht werden könnte. Das 3. Swiss Reha Forum wird am 7. /8. November 2019 in Davos stattfinden.
Stefan Meierhans, eidg. Preisüberwacher
Dr. Gianni Rossi, CEO Rehaklinik Bellikon
Brigitte Romer, Tarifmanagerin, Einkaufsgemeinschaft HSK
CEO Dr. Till Hornung zeigt den Gästen das Rehazentrum Valens und die Umgebung
Dr. Willy Oggier, Gesundheitsökonom und Tagungsleiter
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e r e s Un s Tipp
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WAS T U N BE I E I N E R S C H N I T T V E R L E TZ U N G?
WAS TU N B EI EIN ER S C HÜ R FWU N D E?
Blutet ein Schnitt, ist das in erster Linie gut, weil dadurch keine Keime eintreten können. Um auch in Folge so wenig Eintrittsfläche für schädigende Bakterien zu bieten, sollte man die Wundränder gut adaptieren – sprich: Ziehen Sie die Wunde mit einem Pflaster gut zusammen. Zuvor können Sie die Schnittwunde noch mit einem Desinfektionsspray bzw. Desinfektionsmittel aus der Apotheke versorgen.
Bei einer Schürfwunde handelt es sich um eine oberflächige Verletzung der Haut. Diese gilt es zu desinfizieren. Im Anschluss kann man eine Hautschutzsalbe dünn auftragen. Vor allem bei tiefergehenden Haut abschürfungen ist aufgrund der Infektionsgefahr durchaus anzuraten, sich im Anschluss beim Hausarzt gegen Tetanus impfen bzw. den Impfschutz auffrischen zu lassen. Bei Bisswunden sollte damit übrigens nicht lange gewartet werden. Der Gang zum (Haus-)Arzt ist insbesondere dann ratsam, wenn viel Schmutz oder eventuell sogar Steine in die Wunde gekommen sind.
03 WAS T U N BE I E I N E R BR A N DW U N D E ? Hat man sich verbrannt, sollte man die entsprechende Stelle gleich kühlen – am besten unter kaltem Leitungswasser (Achtung: kein eiskaltes Wasser! 15-20 Grad sind optimal). Kühlpads können ebenfalls auf die Wunde gelegt werden – jedoch nicht länger als zehn Minuten, weil sonst das umliegende Gewebe geschädigt bzw. zu stark gekühlt wird. Auch wichtig: Bildet sich eine Blase, sollte diese nicht aufgestochen werden. Der Grund: Das Brandwasser liefert Feuchtigkeit, die die Wunde für die Heilung benötigt. In gewisser Weise ist die Blase also ein körpereigener Verband. Nimmt man diesen Schutz weg, können ausserdem Keime eindringen.
04 L AST N OT L EAST: P FL ASTER JA O D ER NE IN? Das kommt darauf an... Einerseits stellt sich die Frage: Um was für eine Wunde handelt es sich eigentlich? So können etwas oberflächige Schürfwunden nässen. Werden sie dann mit einem Pflaster oder einem Verband leicht abgedeckt, kann die Wundheilung darunter gut arbeiten. Andererseits geht es darum, wo die Wunde ist. Am Kopf beispielsweise braucht es nicht unbedingt ein Pflaster. Besteht die Gefahr, dass etwa Kleidung ständig an der Wunde reibt, kann ein Pflaster wiederum von Vorteil sein. Wichtig ist dabei natürlich, dass man das Pflaster regelmässig wechselt und die Wunde sauber hält, damit keine Keime eindringen.
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Mit Leidenschaft Menschen in ihre Selbständigkeit zurückführen Cilly Valär, Pflegefachfrau und Kinästhetiktrainerin konnte 2018 ihr 30-jähriges Dienstjubiläum feiern. Dreissig Jahre arbeitet sie im Rehazentrum Valens, zwar mit Unterbrüchen, aber immer mit vollem Engagement. So schwappt diese Begeisterung, dieses Feuer für die Rehabilitation gleich zu Beginn des Gespräches herüber. Gestartet ist die Klinik Valens nach der Eröffnung 1970 vorwiegend mit Rheumapatienten und Kurgästen. Es war das Jahr 1979, als der damalige Chef arzt Dr. Wilhelm Zinn sein Team fragte, ob die Klinik den ersten Schädel-Hirntraumapatienten aufnehmen könnte – einen 28-jährigen Mann, der durch einen Autounfall ein schweres Schädel-Hirntrauma erlitt. Zu der Zeit wohnten die beiden Bobath-Experten Jennifer und Pat für ein Jahr in einem VW-Bus auf dem Klinikareal und bildeten die Physio- und Ergotherapeuten und die Pflegenden in den Konzepten Bobath und Affolter aus. Eine spannende Zeit für alle Beteiligten. In der Behandlung von Schädel-Hirntraumapatienten hatte das Behandlungsteam noch keine grosse Erfahrung. Der 28-jährige Patient war teilweise aggressiv. Es galt, diese Aggressionen auszuhalten, drei Fensterscheiben hat er zerschlagen. Medikamente, die solche Patienten beruhigen können, waren noch wenig effizient. Cilly Valär hat mit Freude an und mit diesem Patienten, einem ehemaligen Adoptivkind mit einem schwierigen sozialen Umfeld, gearbeitet. Gemeinsam im Team haben sie ausprobiert, mit welchen Massnahmen der Patient selbständiger werden konnte. Die Inkontinenz war eines der Probleme des jungen Patienten. Um diesen übers Wochenende beobachten und überwachen zu können und ihn zum Gang zur
Toilette anzuleiten, hat sich Cilly Valär kurzerhand entschlossen, den Patienten und das notwendige Material mit nach Hause zu nehmen. Der Chefarzt und auch ihr Ehemann waren damit einverstanden. An sechs Wochenenden nahm sie ihn mit nach Hause. Er übernachtete im Gästezimmer. War der Patient unruhig, ging sie zu ihm und begleitete ihn auf die Toilette. Zwei Mal war das Bett dennoch nass, dann aber war der Patient trocken. Ganze neun Monate war der junge Patient in Valens in der Reha. Damals musste weder der Versicherung Rechenschaft abgelegt, noch sämtliches Verbrauchsmaterial zu Statistikzwecken erfasst werden, noch seitenlange Verläufe dokumentiert werden – nein, die Mitarbeitenden konnten fast rund um die Uhr mit den Patienten nach Lösungen suchen, Hilfsmittel entwickeln und die Selbständigkeit der Patienten fördern.
Cilly Valär vor 30 Jahren (Bild rechts) und heute
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Einen Patienten zur Überwachung mit nach Hause nehmen? Geht das? Heute nein, früher gab es das in Valens. So erzählt Cilly Valär von der Rehabilitation, wie sie diese erlebt hat und heute erlebt.
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Rund um die Uhr auch deshalb, da die Einsatzpläne anders aussahen zu dieser Zeit. Es gab in der Klinik Valens noch keine Teilzeitmitarbeitenden, alle Pflegenden waren zu 100 % im Einsatz und zwar im immer gleichen Rhythmus: 10 Tage arbeiten, 4 Tage frei, 10 Tage arbeiten, 4 Tage frei, die Arbeitszeit 9 ½ Std. pro Arbeitstag. Das Team kannte sich gut, die Beziehung zueinander war sehr intensiv, gemeinsam entwickelte man immer wieder neue Ideen und konnte diese ausprobieren und dabei täglich Neues dazu lernen. Trotz der vielen Arbeitsstunden fand die ganze Belegschaft immer wieder Zeit für «Festli». Die meisten Mitarbeitenden wohnten ohnehin in Valens. Interessanterweise war gerade Cilly Valär nach ihrer Familienpause die erste Teilzeitmitarbeiterin im Rehazentrum Valens. Sie war eigentlich ausgefüllt mit Familie und Haus. Doch immer wieder klopfte die Pflegedienstleiterin bei ihr an und wollte Cilly wieder zurück in der Pflege. Letzten Endes willigte Cilly Valär ein, aber nur für ein Teilzeitpensum. Zuerst zu 20 %, hat sie das Pensum innert drei Jahren auf 60 % erhöht. Ihr wurden und werden auch heute noch gerne die «schwierigen Patienten» zugeteilt. Ihr Feuer für die Reha brennt noch immer wie am ersten Tag und so probiert sie stets alle möglichen Konzepte aus mit ihren Patienten – jeder ist individuell, jedes Krankheitsbild anders, da muss auch die Rehabilitation individuell angepasst sein. Ihr Ziel dabei ist: Wie bringe ich diesen Menschen in eine Selbständigkeit, damit er die normalen Alltagsaktivitäten wieder wahrnehmen kann und somit seine Lebensqualität erhöht wird. Dies ist ihr Antrieb, Tag für Tag. Bereits als Kind, als Schülerin war sie an ihrem freien Mittwochnachmittag oft in einem Behindertenheim und beschäftigte sich mit Behinderten und beobachtete Abläufe und Reaktionen.
«Im Unterschied zu früher», sagt Cilly Valär, «geht heute oft die Individualität verloren. Die Zeiten am Patienten sind kürzer, es gibt viel mehr administrative Arbeit rund um den Patienten mit der Klärung von Versicherungsfragen, Bedienung von IT-Systemen, Verfassen von Berichten usw.» Cilly Valär ist seit 2000 Kinaesthetics-Trainerin. Kinaesthetics ist die Bezeichnung für die Erfahrungswissenschaft, die sich mit Bewegungskompetenz als einer der zentralen Grundlagen des menschlichen Lebens auseinandersetzt. Kinaesthetics basiert auf der Erfahrung und Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Es führt zu einer erhöhten Achtsamkeit für die Qualitäten und Unterschiede der eigenen Bewegung in allen alltäglichen Aktivitäten. Cilly lebt mit dieser Bewegungskompetenz, sie ist ihre Leidenschaft. Sie fühlte sich in all diesen Jahren nie ausgebrannt, fand immer einen guten Ausgleich und die Arbeit macht ihr sichtlich Spass. Schön findet sie es auch, das erlangte Wissen und die grosse Erfahrung weitergeben zu können. Darauf aufzubauen ist für sie unheimlich wertvoll. In all den Jahren hat Cilly Valär auch immer die Unterstützung des Hauses gespürt. Daher richtet sie auch gerne ein Kompliment an ihren langjährigen Arbeitgeber, an ihre Vorgesetzen, an die Chefärzte und Pflegedienstleitungen, die ihr vertrauen und den nötigen Spielraum lassen. Beeindruckend ist ihre Begeisterung, ihre Motivation, aus den ihr anvertrauten Patienten möglichst viel an Selbständigkeit herauszuholen. Es ist zu hoffen, dass dieses Feuer in Cilly Valär noch viele Jahre so intensiv brennt und sie ihr wertvolles Wissen mit so viel Begeisterung weitergibt, wie sie in diesem Gespräch ihre Erlebnisse schilderte.
Bobathkonzept Das Bobath-Konzept ist ein problemlösender Ansatz in der Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener und Kinder mit neurologischen Erkrankungen. Insbesondere nach einem Schlaganfall bei halbseitig gelähmten Menschen wird das Pflege- und Therapiekonzept angewendet. Dieses 24-Stundenkonzept beinhaltet einen ganzheitlichen therapeutischen Behandlungsansatz, um die Patienten bei ihren individuellen Problemen gezielt zu unterstützen und ihnen eine persönliche Therapie zukommen zu lassen.
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Gut & gesund
Lachsfilet Während das Sauerkraut kocht, die Lachsscheiben falls nötig entgräten, dann auf allen Seiten leicht salzen. Eine feuerfeste Form mit Butter oder Olivenöl ausstreichen. Die Lachsscheiben nebeneinander hineinlegen und mit etwas Butter oder Olivenöl bestreichen. Die Form mit Klarsichtfolie fest verschliessen und den Fisch auf der unteren Schiene des auf 80 Grad vorgeheizten Ofens 10–12 Minuten ( je nach Dicke der Scheiben) garen. Die Form aus dem Ofen nehmen und die Lachsscheiben ein paar Minuten ziehen lassen. Sauerkraut Sauerkraut mit Traubensaft in einer Pfanne ca. 20 Minuten einkochen mit Sauerrahm aufgiessen und mit dem Saft einer Limone und einer Orange abschmecken.
Swiss Alpine Lachs auf Rahmsauerkraut, Orange und Limonensalz
Orangenschaum Orangensaft und Champagner sirupartig einkochen, Vollrahm dazugeben und um die Hälfte reduzieren. Butter dazugeben und mit Bamix (Schneebesen) aufschäumen.
Lachsfilet 4 x 150 g Lachsrückenfilet 20 g Butter oder Olivenöl Salz / Pfeffer / Klarsichtfolie
Garnieren Sauerkraut auf 4 Tellern verteilen, die Lachstranchen darauf anrichten, mit Orangenfilets und wenig Limonensalz garnieren. Den aufgeschäumten Orangenschaum um das Sauerkraut arrangieren.
Sauerkraut 500 g gekochtes Sauerkraut 0.5 l weisser Traubensaft (Verjus) 150 g kochfester Sauerrahm 1 Bioorange 1 Biolimone Orangenschaum 2 dl Champagner 2 dl Orangensaft 2 dl Vollrahm 50 g Butter Limonensalz und Orangenfilets (zum garnieren)
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Lachs und Sauerkraut – eine gesunde Kombination, die es unbedingt auszuprobieren gilt.
Rate mal Alle Antworten finden Sie in dieser Voilà-Ausgabe
Senden Sie die Lösung per Mail an: voila@kliniken-valens.ch oder per Post an: Rehabilitationszentrum Valens VOILÀ-Magazin Taminaplatz 1, 7317 Valens
1. In welcher Stadt konnte kürzlich eine Ambulante Reha der Kliniken Valens eröffnet werden (ausgeschrieben)?
1
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Einsendeschluss: 31. Mai 2019
2. Welches Spurenelement unterstützt die Zellteilung und fördert damit die Heilung von Wunden?
Herzliche Gratulation!
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28 Finale
3. Welche Sportart hat Sascha Buchli ausgeübt, als er einen Schlaganfall erlitt?
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4
4. Wie heisst das Gütezeichen für das betriebliche Rechnungswesen (Revision der Kostenrechnung und Leistungserfassung)?
Auflösung Rätsel Voilà-Ausgabe Sommer 2018: Das Rätseln und Knobeln hat sich gelohnt. Dies zumindest für unsere Gewinnerin Ines Büttner, Mitarbeiterin der Rheinburg-Klinik. Sie gewinnt einen Tandem-Gleitschirmflug im Toggenburg. Herzliche Gratulation und guten Flug!
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5. Wie heissen die beiden Jubilare mit Nachnamen, die seit 45 Jahren im Rehazentrum Walenstadtberg tätig sind?
3
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6. Unter welchem Namen werden Fort- und Weiterbildungen der Kliniken Valens angeboten?
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Das Lösungswort lautet: 1
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Ihre Partner für Rehabilitation mit Weitblick. Rehazentrum Valens CH-7317 Valens Rheinburg-Klinik Walzenhausen CH-9428 Walzenhausen Rehazentrum Walenstadtberg CH-8881 Walenstadt Ambulante Reha St.Gallen CH-9000 St.Gallen Ambulante Reha Chur CH-7000 Chur
IMP RE SSU M Herausgeber Kliniken Valens Redaktionsleitung Michaela Sonderegger Text Karin Grabher, Eveline Scheidegger, Michaela Sonderegger, Pascal Vögeli Titelbild Florian Brunner Bilder Florian Brunner, Kliniken Valens, shutterstock Email voila@kliniken-valens.ch Konzept und Gestaltung Schalter & Walter, St.Gallen Druck B&O Druck, Bad Ragaz Auflage 4000 Ex. / 2x jährlich
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Parkinson-Infotag in den Kliniken Valens Donnerstag, 4. Juli 2019 Rehazentrum, 7317 Valens
Agenda Samstag, 9. März 2019 Skitag für unsere Mitarbeitenden Samstag, 6. April 2019 Stand am Gesundheitsforum Graubünden GKB Auditorium, Chur 4. bis 11. Mai 2019 Messeauftritt an der SIGA Mels 9. Mai 2019 1. Interdisziplinäres Frühlingssymposium (21. Frühlingssymposium): «Fatigue – Diagnostik und therapeutische Möglichkeiten» Rehazentrum Valens 4. Juli 2019 Parkinson-Informationstag Rehazentrum Valens 14. November 2019 2. Valenser Herbstsymposium: «Mensch, Krebs und die Reise zurück ins Leben»
Das vollständige Programm und Anmeldemöglichkeiten finden sie unter: www.parkinson.ch
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Am diesjährigen Parkinson-Informationstag, den die Klinik Valens zusammen mit Parkinson Schweiz durchführt, sind eine Parkinson-spezifische Physio therapie (Big Movement-Therapie), das Arzt-Patientenverhältnis und die Kontinenz-Förderung Themen schwerpunkte. Mit der Big Movement Therapie (grosse Bewegungen) wird ein physiotherapeutisches Konzept vorgestellt, welches durch das Trainieren von grossen Bewegungsausmassen die kleinen Bewegungsradien bei Parkinsonpatienten vergrössern kann. Durch eine 4-wöchige Therapie an je 4 Tagen kann damit eine deutliche Besserung der Parkinson-Symptomatik im Hinblick auf die Beweglichkeit und Sturzneigung erreicht werden. Das Konzept wurde in Anlehnung zur Lee Silverman Voice Therapy, einer Sprechtherapie, die das laute Sprechen ebenfalls in einem 4-wöchigen Programm trainiert, entwickelt. Unsere Physiotherapeuten und Logopäden haben entsprechende Seminare belegt und können diese Therapieprogramme jetzt für geeignete Parkinson Patienten in Valens anbieten. Durch die Neuanschaffung des C-Mill Laufbandes der Firma Motek gibt es jetzt die Möglichkeit, die Gehfähigkeit in der virtuellen Realität in geschütztem Rahmen zu trainieren. Durch das externe Cueing (Hinweisreize auf dem Laufband) können das Freezing (Einfrieren) und die Fallneigung bei Parkinson-Patienten reduziert werden.
–FOR HAPPY DOGS AND PEOPLE–
4 Rubrik
NF DOGSHOME - SORGLOS IN DIE REHA UND IHR HUND GANZ NAH
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Kliniken Valens & NF dogshome – Wohlbefinden für Patient & Hund Ein Reha-Aufenthalt in Valens steht an und Sie suchen den besten Platz für Ihren Hund, wo Sie ihn in liebevollen, professionellen Händen wissen? Das NF dogshome in Bad Ragaz ist alles andere als gewöhnlich. Wir stellen den Hund und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt und sorgen an 356 Tagen im Jahr rund um die Uhr für das Wohl unserer vierbeinigen Gäste. Buchen Sie noch heute eine unverbindliche Führung oder sogar einen kostenlosen Probetag für Ihren Vierbeiner. Und machen Sie sich so vor dem Klinikaufenthalt ein Bild, ob das NF dogshome die passende Ergänzung für Ihren Hund ist. Nähere Information finden Sie unter www.nf-dogshome.ch. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir freuen uns auf Sie und Ihre Fellnase!
NF dogshome AG Heulösergangstrasse 26 CH-7310 Bad Ragaz
+41 (081) 250 49 90 info@nf-dogshome.ch www.nf-dogshome.ch