SOMMER 2018
Das Magazin der Kliniken Valens
Seite 02
Erfolgreiches Konzept mit neuer FĂźhrung
02
Fokus 02 Erfolgreiches Konzept mit neuer Führung
Dr. Carmen Lienert neue Chefärztin
Ein Laufbandtraining mit Virtual Reality
Im Porträt
06 Viel mehr als nur ein Laufband
08 DIE RHE IN B URG -K L IN IK B E K AN N TE R M AC H E N . . .
Dr. Carmen Lienert neue Chefärztin
Dr. Gudrun Haager im Interview
Vom Silberturm in die Wassergasse
Emanuel Steinhauer, Assistenzarzt
11 Was macht …?
Knowhow
06
10 «Knowhow aus Valens»
Neuer Standort des «Ambi»
Kontinenzförderung nach einem Hirnschlag
20 Dissertation zu einem Tabu-Thema?
Inhalt
Mittendrin 12
M E HR A L S N U R EIN L AU FB AN D Ein Laufbandtraining mit Virtual Reality
Aktuelles Rückblick, Ausblick und Erreichtes 16 Daheim im Alpenhof Einblicke in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner 18 Neues Erscheinungsbild für Kliniken Valens Weiterentwickeltes Corporate Design
Freiraum 23
Freizeittipp Grösster Greifvogelpark der Schweiz 26 Gut & gesund Maispoularde auf Trüffelrisotto 27 Unsere Tipps Reisetipp fürs Kofferpacken
08
Finale 28 Rate mal « KN OW H OW AU S VA L E N S » Neuer Standort für Dr. Gudrun Haager und ihr Team
Wir sind um einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch bemüht. Allerdings kann dies im Sinne einer besseren Lesbarkeit nicht immer umgesetzt werden. Selbstverständlich sind Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.
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Ein Tandem-Gleitschirmflug zu gewinnen!
29 Agenda und imposante Zahlen
Ihre Partner für Rehabilitation mit Weitblick
Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für uns und unser Magazin Zeit nehmen. Viel Spass bei der Lektüre und danke für Ihre wertvollen Anregungen.
Liebe Leserin, lieber Leser Haben Sie schon etwas bemerkt? Kam Ihnen beim Blick auf diese Ausgabe des Magazins etwas anders vor? Unser VOILÀMagazin verschafft Ihnen wie gewohnt einen bunten Einblick in unseren Alltag und das Layout ist Ihnen auch bekannt. Dem geschulten Blick fällt jedoch auf, dass sich die Schriftart verändert hat. Ja genau, denn Sie halten gerade die erste Ausgabe in unserem neuen, weiterentwickelten Corporate Design in den Händen. Selbst wenn die Anpassungen in diesem Medium nicht allzu gross auffallen, sind sie für unsere Häuser und die Gruppe Kliniken Valens von grosser Bedeutung. Erfahren Sie mehr über das neue Corporate Design der Kliniken Valens auf Seite 18 und warum es gut ist, jeden Standort in seiner eigenen Identität mit der darauf angepassten Logo- und Designsprache zu stärken. Seit gut einem halben Jahr ist die Rheinburg-Klinik in Walzenhausen unter neuer ärztlicher Führung. Dr. Carmen Lienert hat die Führung von Klinikgründer Dr. Martin Rutz übernommen. Ihr ist die Titelstory dieser Ausgabe gewidmet. Blättern Sie um und lesen Sie auf Seite 2, welche Pläne sie für die Zukunft hat. Bald ist es soweit, und die ambulante Rehabilitation, die von der Rheinburg-Klinik im Silberturm aufgebaut wurde, zieht Ende November in das Herz von St.Gallen, an die Wassergasse 42.
Dr. Till Hornung CEO Kliniken Valens
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01 Originalton
Dort freuen sich Dr. Gudrun Haager und ihr Team, sämtliche ambulante neurologische und muskuloskelettale Rehabilitations leistungen ab 1. Dezember 2018 in neuen und attraktiven Räum lichkeiten anbieten zu können. Neu wird auch internistische und onkologische Rehabilitation angeboten werden. (Seite 8 und Seite 10) Ganz dem Thema Kontinenzförderung hat sich unsere erste Doktorin der Pflege, Myrta Kohler, in ihrer Dissertation verschrieben. Lernen Sie auf Seite 20, warum man sich mehr der Wiederherstellung von verloren gegangener Kontinenz widmen sollte als dem alleinigen Umgang mit ihr. Lesen Sie unter anderem auch über unseren Besuch des Alpenhofs in Walenstadtberg, einer betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung, vergessen Sie anhand der Packliste für den Urlaub keine wichtigen Medikamente oder folgen Sie doch einmal unserem Freizeittipp nach Buchs.
02 Fokus
«Die Rheinburg noch bekannter machen...» Seit Anfang Februar ist sie Chefärztin der Rheinburg-Klinik Walzenhausen, und Dr. Carmen Lienert kennt das Haus dank zwei Jahren als Stellvertreterin ihres Vorgängers, Dr. Martin Rutz, schon in- und auswendig. Sie will dessen erfolgreiches Konzept weiterführen, aber auch eigene Akzente setzen.
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Als Martin Rutz Mitte der 90-er Jahre zusammen mit seiner Frau Louise Rutz-LaPitz den Grundstein für die heutige Ausrichtung der Rheinburg-Klinik legte, wirkte Carmen Lienert schon im Bodenseeraum: Sie war nach ihrem Medizinstudium in Würzburg und 2jähriger Tätigkeit in der Neurochirurgie als Assistenz ärztin am Zentrum für Psychiatrie in Reichenau tätig. Nach ihrem Einsatz als Stationsärztin am Südwestdeutschen Epilepsiezentrum wechselte sie 1997 an die Neurologische Universitätsklinik Basel, wohin sie ihrem Doktorvater folgte und fünf Jahre blieb. Ab 2002 war sie sechs Jahre Oberärztin an der Neurologischen Universitätsklinik des Inselspitals in Bern, ehe sie für acht Jahre in die Region Basel zurückkehrte und als leitende Ärztin der Neurologie an der medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Baselland, Standort Bruderholz, wirkte.
Pionierphase gestaltet Am Kantonsspital Baselland war sie am Standort Bruderholz für die neurologischen Abklärungen und Behandlungen innerhalb der Inneren Medizin verantwortlich und baute dort «aus dem Nichts» Sprech stunden auf, in einem «Hinterzimmer» und ohne Infrastruktur, die sie zu einer neurologischen Ambulanz samt EEG-Labor ausbaute. Mit ihrer neurologischen Rehabilitation habe sie mit einem wachsenden Team die Liegedauern der Patient(inn)en verkürzt und die nicht-neurologisch tätigen Ärzte sicherlich für diese
Wissenschaftliche Forschung und Empathie für Patientinnen und Patienten sind ein grosser Motivator für die Neurologin.
03 Fokus
Fasziniert von der Medizin «Medizin war für mich ein faszinierendes Fach, ein Studium mit sehr vielen Perspektiven und mit der Aussicht, nachher persönlich mit Menschen zu tun zu haben», erzählt Carmen Lienert beim Gespräch in ihrem Büro in der «Rheinburg» hoch über dem Bodensee. Die Verbindung von akademisch-wissenschaftlicher Tätigkeit und Empathie für Patientinnen und Patienten motiviert sie bis heute. Dass sie schon immer Ärztin werden wollte, hat man ihr später erzählt. Sie selbst erinnerte sich nicht daran. Und was gab den Ausschlag für die Neurologie? «Neurologie war in den 90-er Jahren das faszinierende Fach», erinnert sie sich. «Wir alle wollten damals Neurologen werden», beschreibt sie den Boom in jener «Dekade des Hirns», die mit ihrem Einstieg in die medizinische Praxis zusammenfiel. Die Therapiemöglichkeiten hätten sich damals fast lawinenartig vervielfacht, während die Neurologie vorher ein reines Diagnostikfach gewesen sei. Während chronische Krankheiten wie Multiple Sklerose (MS) andere abgeschreckt hätten, habe sie selbst genau das gereizt und positiv herausgefordert: «Auch dort, wo man keine Durchbrüche erzielt, sondern kleine Verbesserungen erreichen kann, ist das eine sehr befriedigende Tätigkeit», sagt sie mit Überzeugung: Die klinische Forschung, wo sie sich – etwa in ihrer Dissertation – intensiv mit MS beschäftigt hat, habe sie nicht nur wissenschaftlich gefordert: «Das hat mir geholfen, den Blickwinkel konsequent auf die Patientinnen und Patienten auszurichten.» In ihren Assistenz- und Oberarztjahren waren Schlaganfall, Epilepsie und MS ihre Schwerpunkte, und sie sieht die Rehabilitation, in der sie heute Verantwortung trägt, als «eine Art Abrundung» ihrer Laufbahn: «Hier gehe ich von Tür zu Tür und treffe manchmal auf Patienten, die ich seit 30 Jahren immer wieder betreut habe.» Diese Bindung zu Patienten ist wohl in keinem anderen medizinischen Fach so dauerhaft, manchmal sogar lebenslang.
Themen sensibilisiert. Am Ende dieser Pionierphase, auf die sie sichtlich stolz ist, hatte sie dann «Lust auf Neues» und stiess bei den Stellenausschreibungen auf jene der Rheinburg-Klinik, wo eine stellvertretende Chefarztposition zu vergeben war – mit der Aussicht darauf, zwei Jahre später die Nachfolge in der ärztlichen Direktion des Hauses anzutreten. «Diese Perspektive hat zu dem gepasst, was ich gesucht habe», erklärt die ebenso bestimmt argumentierende wie bescheiden auftretende Chefärztin heute im Rückblick: «Führungsmässig war es vielleicht zunächst ein kleiner Rückschritt, aber fachlich konnte ich mich in die hauptamtliche Rehabilitation, die ich vorher nur konsiliarisch wahrgenommen habe, ideal einar beiten. Die letzten zwei Jahre sieht sie denn auch als «gute Übergangszeit», in der sie das ganze Rheinburg-Team und die Strukturen auch innerhalb der Kliniken Valens gut kennenlernen konnte. «Martin Rutz und ich haben das wirklich sehr gut hingekriegt», ist sie überzeugt. Inzwischen scheint sie definitiv angekommen in der «neuen Welt» und sagt: «Eine Rehaklinik zu führen, war schon länger eine meiner Vorstellungen, eine Option.» VO I L À S O M M E R 20 1 8
04 Fokus
Neurologische Reha ausbauen «Ich hatte hier schon damals ein sehr gutes Gefühl», erinnert sie sich an ihre erste Begegnung mit der Rheinburg, die sie noch nicht gekannt hatte – im Gegensatz zur Klinik in Valens, deren Chefarzt sie aus der MS-Gesellschaft (wo sie sich lange Jahre engagierte) schon längst kannte. «Ich habe eine sehr persönlich geprägte Atmosphäre, ein ganz besonderes Flair, eine homogene Struktur und einen sehr menschlichen, respektvollen Umgang miteinander im Personal und mit den Patienten angetroffen», erklärt die 53-jährige Chef ärztin. Das sei eine Qualität der Rheinburg, eine Qualität, die jedoch noch zu wenig nach aussen strahle. Ihr Ziel ist es, die Klinik «zukunftsträchtig» zu führen und dafür «das burgartig Abgeschlossene» nach aussen mehr zu öffnen. Konkret will sie «das Image aufweiten», so dass Patienten jeden Alters die Rheinburg als möglichen Ort für ihre Rehabilitation sehen, die Fortbildungen «für die Kollegen draussen öffnen» und die Zusammenarbeit mit Akutspitälern und Zuweisern noch enger gestalten: «Der Austausch mit Kollegen ist mir wichtig, und ich möchte Behandlungspfade und -ketten pflegen und etablieren.» Denn die Zukunft der Neurologie birgt für die Rheinburg Chancen und Risiken: Chancen, weil die Ostschweiz aus Sicht von Carmen Lienert «im Bereich Neurologie nicht gerade überversorgt» ist und weil in Zeiten von DRG-Codierung und Gesundheitsökonomie die gesamte und ganzheitliche Neurologie nur noch beschränkt im Akutspital möglich sei. Risiken, weil eventuell noch mehr Akutversorger eine Reha direkt in die Spitalzentren integrieren. Die Rheinburg mit ihrer grossen inhaltlichen Nähe zum Kantonsspital St.Gallen hat diese Integration als wichtiges Thema bereits umgesetzt. Jedenfalls will die Chefärztin, die selbst alle zwei Wochen in der ambulanten Reha in St.Gallen und in Grabs Reha-Visiten macht, für die Rheinburg-Klinik ein Konzept für die Neuro logische Rehabilitation umsetzen, die damit an diesem Standort wichtiger wird. Damit wird allerdings das von den Vorgängern aufgebaute integrative Konzept mit muskuloskelettaler und neurologischer Rehabilitation nicht aufgegeben, einzig der Anteil der Neurorehabilitation wird gestärkt.
«Die vielen Qualitäten der RheinburgKlinik nach aussen tragen...» ist eines der erklärten Ziele von Dr. Carmen Lienert.
«Ernst, Motivation und Begeisterung» Impulse für die gesamte Rehabilitation holt sich Lienert in der Gruppe der Kliniken Valens, die in der Reha-Forschung in der Schweiz eine wichtige Rolle spielt: «Von diesen Erkenntnissen können wir und unsere Patienten auch therapeutisch profitieren». Auf der Führungsebene stützt sie sich auf die bestehenden Strukturen, wo sie auch den Eindruck hat, dass die verschiedenen Standorte und ihre Mitarbeitenden in Richtung «Corporate Identity» gut zusammenwachsen. Natürlich ändere sich der Führungsstil mit neuen Personen (auch die administrative Direktion der «RheinVO I L À S O M M E R 20 1 8
hinderten geben: So wünscht sie sich neue Konzepte für die Langzeitbetreuung von jüngeren, neurolo gischen Erkrankten, die heute oft einfach in einem Altersheim untergebracht werden. «Die Gegend hat mir immer gefallen», sagt sie spontan zur Region St.Gallen-Bodensee, in die sie vor zwei Jahren aus Basel – trotz Unverständnis beim einen oder anderen Bekannten – kam: «Im Sommer ist es hier ja besonders schön, und St.Gallen, wo ich wohne, ist mir städtisch genug.» Und was macht die Chefärztin dann, wenn sie sich nicht um die Mitarbeitenden oder die Patienten kümmert? Sie wandert gern und hat mit Reiten begonnen – in «demütiger Annäherung» wie sie sagt. Und übt auf dem Rücken des Pferds auf ganz andere Art letztlich wieder Fähigkeiten, die sie in der «Rheinburg» täglich einsetzen kann: Gelassenheit, Einfühlen, Führung.
In der RheinburgKlinik angekommen: die neue Chefärztin Dr. Carmen Lienert.
05 Fokus
burg» wurde vor kurzem neu besetzt), aber auch der globale finanzielle Druck im Gesundheitswesen habe hier seine Auswirkungen. Als grösste Herausforderung sieht sie unverändert die Gewinnung und das Halten von sehr gut qualifizierten Mitarbeitenden. Hier habe die Rheinburg mit ihrem Standort und dem guten Ruf als Arbeitgeberin gute Karten: «Wenn wir den so halten können, dann sind wir für die Zukunft gut gewappnet», gibt sich Carmen Lienert optimistisch. Sie wünscht sich allerdings, dass noch mehr Neurologen aus dem Akutbereich in die Rehabilitation wechseln. Nach ihren Führungsprinzipien befragt, sagt sie ohne Zögern: «Das Wichtigste ist die Vorbildfunktion – dass ich selbst mich mit Ernst, Motivation und Be geisterung bei der Arbeit einsetze.» So will sie bei Neuerungen, wie etwa der Einführung eines neuen Klinik-Informationssystems, «Ängste abbauen und mit Zuversicht vorausgehen». Entscheidend für den langfristigen Erfolg der Klinik sind für sie «die solide, gewissenhafte ärztliche Tätigkeit mit sorgfältiger Anamnese und Empathie für die Patienten sowie ein ganzheitliches Therapiekonzept». Dabei hebt sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit hervor: «Formal habe ich zwar die Verantwortung, aber die Expertise haben alle Mitarbeitenden auf je ihrem Gebiet.» Wichtig sind ihr auch Transparenz und eine offene Feedback-Kultur. Der Start in der Position als Chefärztin ist gelungen, erste Schritte zur Weiterentwicklung sind festzustellen, auch visuell in den Räumen der Klinik. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres erlebte die Rheinburg einen regelrechten «Ansturm» von Patientinnen und Patienten, so dass Carmen Lienert und ihre Mitarbeitenden ziemlich gefordert wurden. Ihr «Kerngeschäft» sieht sie auch in Zukunft bei den (Aufnahme-)Gesprächen mit den Patienten: «Ohne diesen Teil meiner Arbeit möchte ich nicht sein. Hier kann ich mit meiner Erfahrung die Menschen sehr gut verstehen und ihnen Mut machen.» «Geduldig zuhören» sieht sie als eine ihrer grossen Stärken. Sie möchte, dass sich die Patienten sehr gut aufgehoben fühlen, denn daraus zieht sie selbst ihre Motivation. 50:50 sieht sie für sich als ideales Verhältnis zwischen Führungsaufgaben und Arbeit mit Patienten. Langfristiger Ausbau Einen gewissen Bettenzuwachs und den Schwerpunkt in der Neurologie: So lautet, etwas verkürzt, ihre Vision für die kommenden Jahre. Die Rheinburg-Klinik soll zum bevorzugten Partner für Spitäler und ambulante Behandlungen in diesem Bereich werden, wo dann in einem funktionierenden Behandlungsnetz zum Beispiel auch Konsiliarärzte des Kantonsspitals St.Gallen mitarbeiten. Carmen Lienert will aber durchaus auch Anregungen für die Gesundheitspolitik in der Schweiz und den Umfang mit Schwerbe-
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06 Fokus
Viel mehr als nur ein Laufband Vor wenigen Wochen hat die Patientin Verena Stahl ihre Rehabilitation in der Rheinburg-Klinik angetreten. Klassische Bewegungsübungen, Wassertherapie, Massagen und Wärmebehandlungen, das war ihre Vorstellung vom Therapiealltag. Ein Laufbandtraining mit Augmented- und Virtual Reality gehört zu ihrer grossen Überraschung nun zum Training. VO I L À S O M M E R 20 1 8
Training, das Spass macht Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. So sind für jeden Patienten spannende Tools wie projizierte Trittfelder auf das Laufband, ein Spaziergang mit Vermeidung von Hindernissen, Gewichtsverlagerung mit einem Fussball, Tandem und Slalom, Gehen in der Landschaft oder Reaktion mit Verkehrsregelung, dabei. «Das tägliche Training wird nie langweilig. Am besten gefällt mir das Standspiel mit den Autos. Ich stehe auf beiden Beinen und muss durch Anheben eines Beines vorbeifahrenden Autos Platz machen. Ich fühle mich dann wie ein Polizist, der den Verkehr regelt. Durch diese Übungen kann ich mein Gleichgewicht trainieren und werde sicherer im Stand.» Verena Stahl hat es auf den Punkt gebracht. Spass, Motivation, Abwechslung und Konzentration auf die gestellten Aufgaben führen zu implizitem Lernen von komplexen Bewegungsabläufen.
Komplexe Bewegungsabläufe können spielerisch erlernt werden.
Ein Training, das Spass macht und motiviert. Wie sehr, erzählt Frau Stahl am liebsten persönlich:
«Ich war ja vor vielen Jahren bereits Patientin in der Rheinburg-Klinik und bekomme seit fast 25 Jahren aufgrund meiner schweren Gehbehinderung ununterbrochen Physiotherapie. Mit so einem spannenden Gerät konnte ich bisher aber noch nie trainieren. Der erste Eindruck hat mich ein wenig eingeschüchtert, hat sich aber schnell in Begeisterung umgewandelt. Durch die vielen verschiedenen Programme und dem tollen Bildschirm, muss ich mich auf so viele andere Dinge konzentrieren, dass das Laufen fast wie von alleine geht und sich mein Gesundheitszustand wirklich von Tag zu Tag verbessert.»
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07 Fokus
C-Mill Die neue C-Mill ist ein Laufband, das visuelle und akustische Stimuli nutzt, um ein Training bei eingeschränkter Balance- und Gehfähigkeit noch effektiver zu gestalten. Nicht nur Patienten mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, MS und Parkinson profitieren von diesem Therapiegerät. Auch bei Unsicherheiten in der Alltagsmobilität, die das zunehmende Alter mit sich bringt, bietet das Gerät verschiedene Trainingsvariationen. Die C-Mill verbessert unter anderem die Wahrnehmung von Gewichtsverteilung und Gewichtsverlagerung. Weitere Indikationen stellen die Förderung von Gangsymmetrie und Schrittlänge dar. Auch Alltagsaktivitäten, wie das Ausweichen und Übersteigen von Hindernissen, können trainiert werden. Auf diese Weise optimieren sich das Reaktionsverhalten und die Gangsicherheit. Ein Body-Weight-Supportsystem garantiert Patienten mit redu zierten Kraftverhältnissen ein sicheres Training. Zudem objektivieren Therapeuten den persönlichen Fortschritt kontinuierlich mit Assessments und per Videoanalyse.
08 Im Porträt
«Knowhow aus Valens für die Bevölkerung von St.Gallen» Seit 2015 leitet Dr. Gudrun Haager die Ambulante Reha St.Gallen der Kliniken Valens, die noch in diesem Jahr einen neuen Standort erhält. VOILÀ hat sich mit ihr zu den damit verbundenen Erwartungen und zum Angebot der Ambulanten Reha unterhalten.
Dr. Gudrun Haager, Sie sind ausgebildete Sportwissenschafterin. Wie kommt es, dass Sie heute eine ambulante Rehabilitation leiten? Ich habe an der Deutschen Sporthochschule Köln Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Rehabilitation und Behindertensport studiert. Im Zentrum für Gesundheitsförderung am Marienhospital Aachen durfte ich den Rehabilitationsbereich (Langzeitrehabilitation) leiten. In der Schweiz habe ich zunächst in der Familienzeit meine Dissertation geschrieben, konnte dann parallel dazu 2008 die Leitung der Kardialen Rehabilitation am Kantonsspital übernehmen, diese ausbauen und intern sowie schweizweit vernetzen und etablieren. 2015 kam dann das Angebot die Leitung der Ambulanten Interdisziplinären Rehabilitation der Rheinburg-Klinik zu übernehmen – heute die Ambulante Reha St.Gallen. Eine Aufgabe, der ich mich mit viel Freude und Engagement gestellt habe und gerne auch weiterhin stelle. VO I L À S O M M E R 20 1 8
Welche Sportarten üben Sie selbst aus? Waren Sie nach Verletzungen auch schon Reha-Patientin? Ich bin passionierte Dressurreiterin – ein Hobby, das mir sehr viel Freude bringt und für mich den idealen Ausgleich darstellt. Gerne widme ich mich auch – wenn es die Zeit zulässt – dem Joggen, dem Schwimmen, Skifahren und Langlauf. Toll finde ich, dass wir in der Ambulanten Reha unter der Leitung unseres Sportphysiotherapeuten Christian Schlücke eine Mitarbeitersportgruppe haben, die einmal wöchentlich trainiert. Leider hat es in diesem Jahr noch nicht häufig mit meiner Teilnahme geklappt, da ich eine Schulterverletzung hatte. Dabei war ich zwar nicht auf eine ganzheitliche rehabilitative Massnahme angewiesen, jedoch auf eine physiotherapeutische Behandlung. Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine gelingende Rehabilitation? Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine geling- ende Rehabilitation gehört für mich, dass der Patient mit seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Zielen stets im Mittelpunkt steht. Seine persönlichen Rehabilitationsziele zeigen uns den Weg, wohin er durch die Rehabilitation wieder gelangen möchte. Auf diesem Weg möchten wir ihn bestmöglich begleiten. Ebenfalls sehr wichtig ist, dass wir wissenschaftlich fundierte Therapien anwenden und als Rehabilitationseinrichtung stets up to date bleiben, was neue Therapieformen und Innovationen angeht. Schliesslich ist das interdisziplinäre Team ein wesentlicher Faktor: Ärzte, Therapeuten, Fachpersonen und weitere Mitarbeitende versuchen
oder wieder Auto fahren darf. Gerade diese für uns Gesunden selbstverständlichen Dinge bedeuten für unsere Patienten einen grossen Schritt zurück zu einer besseren Lebensqualität.
Was für therapeutische und medizinische Ansätze zeichnen diese Ambulante Reha der Kliniken Valens in St.Gallen aus? Am meisten beeindruckt mich die Wertschätzung, die jedem Patienten entgegengebracht wird. Der Patient steht im Fokus, um ihn dreht sich alles. Das medizinische und therapeutische Behandlungskonzept basiert auf dem gleichen bewährten und hochstehenden Konzept, wie es auch an unseren stationären Standorten in Valens, Walzenhausen und Walenstadtberg gelebt wird. Uns zeichnet insbesondere der interdisziplinäre Ansatz aus. Hier arbeiten Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen und Ärzte Hand in Hand unter einem Dach.
Nun ist ein neuer Standort für die ambulante Reha an der Wassergasse in der Innenstadt gefunden. Was ist hier besser als im «Silberturm»? Wir sind seit 16 Jahren im Silberturm und haben uns hier wohl gefühlt und gut etabliert. Nun sind wir aber aus den Räumlichkeiten herausgewachsen. Ausserdem wollen wir unser Angebot ja noch erweitern, so dass wir grössere und flexiblere Räumlichkeiten möglichst im Zentrum von St.Gallen gesucht und nun an einem sehr attraktiven Standort an der Wasser gasse 42 gefunden haben.
Was sind die Schwerpunkte Ihres Angebots in St.Gallen? Was sind die Spezialitäten der rund 20 Mitarbeitenden? Wir bieten eine hohe fachliche Expertise in der neurologischen und muskuloskelettalen Rehabilitation. Am neuen Standort werden wir auch Patienten mit anderen Erkrankungen rehabilitieren, zum Beispiel solche mit internistisch-onkologischen Erkrankungen. Betreuen und begleiten Sie nur Patient(inn)en, die vorher stationär in Valens, Walenstadtberg oder Walzenhausen behandelt wurden? Viele Patienten kommen nach dem Rehabilitationsaufenthalt in einer unserer stationären Kliniken zu uns. Wir freuen uns, dass uns daneben auch viele Patienten von niedergelassenen Ärzten und von den Spitälern zugewiesen werden. Diese Zusammenarbeit schätzen wir sehr. Gibt es Erfolgsgeschichten aus Ihrer täglichen Arbeit? Sind es immer die Erfolgsgeschichten, die die Arbeit wertvoll machen? Wir haben bei der Ankündigung unseres neuen Standorts Albert Schweitzer zitiert: «Die grossen Wasser brauchen die kleinen Flüsse». Meistens sind es die kleinen, manchmal ganz unscheinbaren Schritte, die am Ende zu grösseren Erfolgen in der Rehabilitation führen: Das kann die Tatsache sein, dass ein älterer Patient noch ein halbes Jahr länger selbständig zuhause leben kann, oder auch die Freude in den Augen des Patienten mit einer Hirnschädigung, wenn das Gehtraining mit dem Therapeuten besonders gut geklappt und ihn für eine halbe Stunde vom Rollstuhl befreit hat. Schön ist es für uns, wenn wir einen Patienten aus der Therapie entlassen können, wenn er seinen Alltag wieder alleine bewältigen, zurück in das Berufsleben gehen VO I L À S O M M E R 20 1 8
Die Räumlichkeiten werden nun für Ihre Zwecke angepasst. Was ist dabei besonders wichtig? Hell, freundlich, funktional, modern und attraktiv – das sind die Attribute, die uns für den neuen Standort besonders wichtig sind. Die hohen Decken mit den Galerien, die in den nächsten Monaten eingebaut werden, die grossen Fenster und das urbane, loftartige Ambiente gefallen uns sehr gut. Hier können wir unsere Patienten optimaler und abwechslungsreicher behandeln. Wird das Angebot am neuen Standort ausgebaut? Am Standort Wassergasse werden wir neu diversifizierte Gruppentherapien und medizinische Trainingstherapie anbieten können. Indikationsspezifisch wollen wir unser Angebot natürlich weiterhin im neurologischen und orthopädischen Bereich stärken und dazu auch das internistisch-onkologische sowie das muskuloskelettale Angebot erweitern. Auch Angebote wie Osteoporoseoder Arthrosegruppen sind geplant, dazu Gruppen für Hirnleistungstraining oder Entspannung. Was bedeuten die neuen Räume für die Zukunft der ambulanten Reha und für Sie als deren Leiterin? Wir können uns noch deutlicher als hochstehender Anbieter von ambulanten Rehabilitationsleistungen am Standort St.Gallen profilieren und vor allen Dingen unseren Patienten viel optimalere Rahmenbedingungen für ihre Rehabilitationsphase bieten: Knowhow aus Valens für die Bevölkerung von St.Gallen. Ich selbst freue mich darauf, mit dem tollen, kompetenten und engagierten Silberturmteam den Weg hin zur Wassergasse zu gehen, mit all den Unwägbarkeiten und Erneuerungen, die auf uns zukommen. Wir dürfen auf eine grosse Unterstützung der Kliniken Valens zählen, darüber bin ich sehr froh.
09 Im Porträt
stets, gemeinsam die bestmöglichen Therapien für den Patienten zu wählen und mit ihm zu besprechen. Es ist diese ganzheitliche Sichtweise, die einen optimalen Rehabilitationserfolg ermöglicht.
Bewährtes Konzept an neuem Standort Das bekannte und liebevoll als «Ambi» bezeichnete ambulante interdisziplinäre Rehabilitationszentrum, welches von der Rheinburg-Klinik im Silberturm St.Gallen geführt wurde, siedelt um. kette (Akutspital – Rehabilitationsklinik – Ambulante Nachsorge) für Patientinnen und Patienten mit Rehabilitationsbedarf. Umfassendes Leistungsspektrum Der neue Name «Ambulante Reha St.Gallen» steht für die gleiche hochstehende ambulante Rehabilitation seit jeher, mit dem Unterschied, dass ein noch umfassenderes Angebot auf rund 600 Quadratmetern, in hellen und modernen Therapie- und Behandlungsräumen angeboten wird. So werden in Zukunft etwa rehabilitative Gruppentherapien (zB. Osteoporose- und Arthrosegruppen), internistisch-onkologische Reha und medizinische Trainingstherapien angeboten.
Reha im Herzen von St.Gallen Seit Jahren steigt die Nachfrage nach ambulanten Rehabilitationsleistungen stetig an. Das Team um Dr. Gudrun Haager, Leiterin der ambulanten Reha St.Gallen, stiess in den Räumlichkeiten im Silberturm immer mehr an die Kapazitätsgrenzen. «Lange haben wir nach passenden Räumlichkeiten gesucht und den besten Standort, mitten in St.Gallen, haben wir nun gefunden», freut sich Dr. Haager. Die Ambulante Reha St.Gallen betrachtet sich als Teil einer Behandlungs-
2
1
EG.02 Einzeltherapie
EG.04 Arzt
BF: 14.5m2
BF: 14.6m2
BF: 12.3m2
EG.23 Ruheraum
EG.10 Teeküche best.
EG.11 Technik Lüftung best.
BF: 8.1m2
BF: 7.5m2
BF: 4.7m2
Elektrische Therapie Liege 210/70
USM-Modul 2 150/35/3OH
Putzschrank 40x70
USM-Modul 1 75/35/3OH
EG.01 Einzeltherapie
Ablage Auszug 60x60
BF: 22.5m2
Kochfeld 60x60
Unterfahrbar
Spühlbecken 60x60
5.0 Absatz
EG.14 WC IV best.
4.5
3.5
Absatz
Absatz
Arbeitsplatz 160x80
Hochschrank 60x60
BF: 3m2
Wasserspender 32x32x139
BF: 13.9m2
Hochschrank Ofen / Kühlschrank 60x60
EG.07 Korridor
EG.18 Logo / Einzeltherapie
BF: 30m2
Hochschrank Abfallauszug 60x60
EG.05 Garderobe Patienten H BF: 7.9m2
EG.17 Ergotherapie
Geschirrspühler 60x60
Fächerschrank Patienten
1. S=16.9
2. S=16.9
3. S=16.9
4. S=16.9
5. S=16.9
6. S=16.9
7. S=16.9
8. S=16.9
9. S=16.9
10. S=16.9
11. S=16.9
12. S=16.9
13. S=16.9
Fächerschrank Therapeuten 10x6
14. S=16.9
Ablage Auszug
USM-Modul 2 150/35/3OH
EG.13 WC Damen best. BF: 10.2m2
EG.12 WC Herren best. BF: 11.5m2
15. S=16.9
Unterfahrbar
USM-Modul 1 75/35/3OH
Elektrische Therapie Liege 210/70
Unterfahrbar
USM-Modul 2 150/35/3OH
Elektrische Therapie Liege 210/70
Unterfahrbar
Arbeitsplatz 160x80
Elektrische Therapie Liege 210/70
16. S=16.9
USM-Modul 1 75/35/3OH
6.5
BF: 7.7m2
Absatz
Schrank 60x60
EG.06 Garderobe Patienten D
Absatz
EG.15 Korridor best. BF: 16.7m2
Schrank 60x120
EDV-Rack 80x80
Abfall
1.5
Schrank 60x60
Lavabo
EG.19 Korridor Lager BF: 19.3m2
EG.16 Reinigung USM-Modul 2 150/35/3OH
USM-Modul 2 150/35/3OH
BF: 3.3m2
USM-Modul 1 75/35/3OH
USM-Modul 2 150/35/3OH
USM-Modul 1 75/35/3OH
USM-Modul 2 150/35/3OH
10 Knowhow
Als eigenständige Geschäftseinheit der Kliniken Valens wird die ambulante Reha St.Gallen nun ab 1. Dezember 2018 mit erweitertem Leistungsspektrum in der Wassergasse 42, 9000 St.Gallen, tätig sein.
EG.20 Neuro.
EG.21 Neuro
EG.22 Logo
BF: 12.5m2
BF: 12.5m2
BF: 12m2
Arbeitsplatz 160x80
EG.03 MTT Raum/Cardio
EG.08 Empfang / Warten
BF: 71.3m2
BF: 36.1m2
Arbeitsplatz 160x80
Arbeitsplatz 160x80
EG.09 Windfang BF: 5m2
2
1
1167 Ambulante Reha St. Gallen - Klinik Valens
Hell, freundlich, funktional, modern und attraktiv soll der neue Standort werden. Der abgebildete Plan
Wassergasse 42, 9000 St. Gallen
urf
tw
En
1167_2_GR_EG_50_B
Plan-Nr.
Grundriss EG Vorprojekt
1:50
architekten ag eth sia badenerstrasse 434 postfach ch – 8004 zürich
zeigt das EG mit Eingangsbereich für die Ambulante Reha St.Gallen in der Wassergasse 42.
VO I L À S O M M E R 20 1 8
tel 044 344 55 11
Gezeichnet Projekt-Nr.
abe Datum 1167 Dateiname
26.02.2018
Format
A1
1167_180227_Ambulatorium-SG-Valens.vwx
fax 044 344 55 12 www.hemmifayet.ch
Was t h c a m ...?
«Es ist wie im richtigen Leben, es gibt Anpacker und Macher, und es gibt die Mitläufer und vermeintlichen Stars. Ausgemacht haben es die Anpacker und Macher.»
Obwohl erst im Januar 2019 wieder auf Streifzug durch die Gänge des Rehazentrums Valens, ist der blonde Assistenzarzt mit dem gewinnenden Lachen sicher schon den meisten aufgefallen. Aber die wenigsten wissen vermutlich, dass der 38-jährige Zürcher quasi noch einen Nebenjob hat. Er ist seit geraumer Zeit medizinischer Betreuer beim liechtensteinischen Fussballverband LFV und hat die U21- sowie die A-Nationalmannschaft unseres kleinen Nachbarn begleitet. Chance genutzt Zu diesem Engagement kam Emanuel durch puren Zufall, wie er erklärt: «Die Anfrage vom LFV war eigentlich an Dr. Björn Janssen, Leitender Arzt Rheumatologie, gerichtet. Er leitete sie an mich weiter und ich nahm sie gerne an.» Kurz darauf fand sich der Mediziner zusammen mit der Liechtensteiner Delegation auf dem Flug nach Mazedonien wieder. Dort hatte das Team ein Qualifikationsspiel für die WM 2018 auszutragen, das leider mit 4:0 verloren ging. An Emanuel lag das aber nicht; er schnappte ein paar Brocken Mazedonisch auf wie
z.B. «Danke», legte sich einen Notgroschen der Landeswährung bereit und «bestach» das Küchenpersonal der Mannschaftsunterkunft mit Schweizer Schokolade, sodass das Team diesbezüglich bestens umsorgt war. Erfahrungen gesammelt Für Emanuel Steinhauer war es ein tolles Erlebnis, das er gerne wiederholt. Mit einem Augenzwinkern fügt er an: «Es ist wie im richtigen Leben, bei den Fussballern gibt es Anpacker und Macher, und es gibt die Mitläufer und vermeintlichen Stars. Ausgemacht haben das Spiel die Anpacker und Macher.»
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Emanuel Steinhauer Assistenzarzt, Rehazentrum Valens
Aktuelles Kurzgeschichten, Rückblick, Erreichtes und Aktuelles aus den Kliniken Valens.
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Master Logopädie Eliane Lüthi – Müller
Titularprofessor Dr. med. Stefan Bachmann Unserem Chefarzt Rheumatologie und Ärztlichem Direktor PD Dr. med. Stefan Bachmann wurde per 1. März 2018 von der Universität Bern die Würde eines Titularprofessors verliehen. Wir gratulieren Prof. Dr. med. Stefan Bachmann herzlich zu dieser Anerkennung und wünschen ihm bei seinen Tätigkeiten für die Kliniken Valens wie auch an der Universität Bern weiterhin viel Erfolg.
Herzlich gratulieren wir Eliane Lüthi-Müller, die ihr Master-Studium in Logopädie an der Donau-Univer sität in Krems (A) mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Der Titel ihrer Arbeit lautet: «Willkürliche versus reflektorische Hustenkraft bei Capsaicin-Inhalation: Ein Vergleich zwischen Personen ohne neurogene Dysphagie und Personen mit neurogener Dysphagie». Die in ihrer Studie ermittelten Daten zeigten unter anderem, dass der Einsatz von Capsaicin (Ein natürliches Alkaloid, das für die Schärfe von Chilis verantwortlich ist) im Rahmen der Therapie von Schluckstörungen erfolgversprechend sein kann.
Auffahrtslauf Ein Team aus Physiotherapeutinnen und IT-Fachleuten der Kliniken Valens spurtete unter dem Teamnamen «Kliniken Valens Runners» am diesjährigen Auffahrtslauf in St.Gallen mit. Jeannine Hertel, Serena Tognazzi und Marco Laim absolvierten den 10 km-Lauf, Gerti Höllriegl und Sascha Leuzinger wagten sich an die Halbmarathon-Distanz von 21,1 km. Die fünf sportlichen Mitarbeitenden haben alle das Ziel in sehr guten Zeiten erreicht!
E-Bikes für Mitarbeitende Unsere E-Bike-Aktion erfreut sich grosser Beliebtheit. Nach den Testtagen an allen Klinikstandorten haben bereits einige Mitarbeitende zu attraktiven Konditionen ein E-Bike gekauft. Die Aktion dauert noch bis 31. Juli 2018.
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Bildcollage Welcome Day An jedem Welcome Day wird Kreativität gross geschrieben. Eine Aufgabe ist es, den aus der Sicht der neuen Mitarbeitenden «zufriedenen Patienten/ zufriedene Patientin» mittels einer Bildcollage zusammenzustellen. Aus den zahlreichen Werken, die seit rund einem Jahr nach Einführung des neuen Welcome-Days entstanden sind, hat eine Jury, bestehend aus Marketing, Direktion und Personal, das «beste» Werk gekürt. Herzliche Gratulation an Simone Jehle, Yvonne Leuzinger, Petra Fritschi, Roberto Piperata, Peter Tschan, Rebecca Bos und Irmgard Bonetti.
Prof. Dr. Jürg Kesselring wurde kürzlich in den Universitätsrat der Universität Mozarteum in Salzburg (A) gewählt. Zwei Mitglieder dieses Rates werden von der österreichischen Regierung bestimmt und zwei vom Universitätssenat. Diese vier wiederum wählen gemeinsam das fünfte Mitglied. Diese Ehre wurde für die Funktionsperiode von 2018 bis 2023 Jürg Kesselring zuteil.
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In Universitätsrat gewählt
Jahresbericht 2017 Die Kliniken Valens dürfen auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Sie können den Jahresbericht auf unserer Webseite www.kliniken-valens.ch downloaden oder aber auch Ihr persönliches Exemplar im Direktionssekretariat Valens über direktion@kliniken-valens.ch anfordern.
Master Christian Rebholz
Doktoratsabschluss Myrta Kohler Unsere Pflegeexpertin Myrta Kohler (Mitte) hat kürzlich an der Universität in Wien ihr Doktorats-Studium (PhD) abgeschlossen und einen Doktortitel in Pflegewissenschaften erlangt. Das Thema ihres Dissertations-Forschungsprojektes: «Kontinenzförderung nach Hirnschlag». Geschäftsleitung und Teamkollegen sind stolz auf diese Leistung und gratulieren Myrta Kohler herzlich zu diesem beruflichen Erfolg. Lesen Sie mehr über die Dissertation auf Seite 20. VO I L À S O M M E R 20 1 8
Kürzlich durfte Christian Rebholz, Leiter Therapien der Rheinburg-Klinik Walzenhausen, seinen Mastertitel «Master of Advanced Studies in Managed Health Care (MAS MHC)», den er an der ZHAW Winterthur erlangt hat, entgegennehmen. Aus seiner Masterarbeit «Attraktivität der RheinburgKlinik als stationäre Rehabilitationsklinik – eine kritische Analyse aus Sicht der Zuweiser» lassen sich Stärken, Schwächen sowie Trends aufzeigen und gezielte Handlungsempfehlungen ableiten. Herzliche Gratulation!
Webseite parkinson.ch In der VOILÀ-Ausgabe Winter 2017/ 18 wurde im Artikel «Parkinson-Erkrankung mit Mut und Tatkraft annehmen» auf Seite 09 die Webadresse der Schweizerischen Parkinsonvereinigung falsch kommuniziert. Richtig lautet sie: www.parkinson.ch
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Architekturwettbewerb für RehaKlinik in Zürich
Aquatic Therapy in Las Vegas Eine Koryphäe in der Wassertherapie ist Urs Gamper, Präsident des Vereins zur Förderung von Wassertherapie (IATF) und ehemaliger Leiter Therapien des Rehazentrums Valens. Gemeinsam mit Johan Lambeck bietet er im Mai 2019 einen 11,5-tägigen Kurs mit Abschluss «CAS in Aquatic Therapy» im Rehazentrum Valens an. An der internationalen Konferenz für evidenzbasierte Wassertherapie (ICEBAT), die in diesem Jahr in Las Vegas stattfand, stellte Urs Gamper den Kurs vor, referierte über neueste Erkenntnisse und zeigte im praktischen Teil, wie Gleichgewichtstraining im Wasser mit Hindernissen funktionieren kann.
Für den Bau unseres vierten Standortes in Zürich wurde unter Federführung des Amtes für Hochbauten der Stadt Zürich anfangs Mai 2018 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Vorgesehen ist, dass der Bau der Klinik 2021 beginnt und die neue Klinik 2023 eröffnet werden kann.
nano-Beiträge Kliniken Valens
20. Frühlingssymposium Das 20. Valenser Frühlingssymposium wurde von Prof. Dr. Stefan Bachmann und seinem Team organisiert und war dem Thema «Rücken-, Gelenkschmerzen und Rheuma» gewidmet. Rund 100 Fachpersonen aus dem medizinischen Bereich informierten sich über neueste Studienerkenntnisse zum Schwerpunktthema, das von namhaften externen und internen Referenten behandelt wurde. VO I L À S O M M E R 20 1 8
Die Wissenschaftssendung «nano» die auf 3Sat und SRF1 ausgestrahlt wird, hat kürzlich zwei Themen aus den Kliniken Valens aufgegriffen. Im April wurden die Ergebnisse der Studie von Sporttherapeut Dr. Jens Bansi, die hoch intensives Intervalltraining für MS-Patienten untersucht hat, ausgestrahlt. Und das Schweizer MS-Register, an dem Prof. Dr. Jürg Kesselring beteiligt ist, um die Lebensqualität von MS-Betroffenen in der Schweiz zu dokumentieren, wurde anhand einer MS-Patientin präsentiert. Alle Beiträge sind online abrufbar unter: www.nano.de
Komplexes Wundmanagement György Olah und Eva Mistridis, beides Pflegefachkräfte des Rehazentrums Walenstadtberg, wurden als Referenten zum 13. Luzerner Wundtag einge laden. Ihr Vortrag «Herausforderung komplexer Wundversorgung in der Rehabilitation» befasste sich mit der Behandlung sehr komplexer Wunden von Patienten nach Austritt aus dem Akutspital in die Rehabilitation und zeigte anhand von Beispielen, welche erstaunlichen Fortschritte mit gutem Wundmanagement möglich sind.
Den viersemestrigen Studiengang «MBA Betriebswirtschaftslehre für Ärzte» konnte kürzlich Dr. Kurt Achatz, leitender Arzt in der Neurologie in Valens, erfolgreich abschliessen. An der Hochschule in Neu-Ulm konnte er sich fundierte Kenntnisse in Krankenhausbetriebslehre, Krankenhausmanagement und Gesundheitsökonomie aneignen, die in Zeiten teurer Therapieoptionen, Allokationsdiskussionen und klammer Kassen immer wichtiger werden.
Neuer Klinikdirektor Valens Mario Gnägi ist seit kurzem der neue Klinikdirektor für den Standort Valens. Er verfügt über langjährige Führungserfahrung und hat in verschiedenen Branchen gearbeitet. Während seiner ersten Berufsausbildung zum Physiotherapeuten hat er auch in der Klinik Valens gewirkt. Vor Dienstantritt als Klinikdirektor in Valens war er Geschäftsführer der Stiftung für heilpädagogische Hilfe (HPZ) im Fürstentum Liechtenstein. Wir heissen Mario Gnägi herzlich willkommen bei uns und wünschen ihm viel Freude bei seiner neuen Aufgabe.
KLV-Töfftour Einmal jährlich treffen sich motorradbegeisterte Mitarbeitende für eine gemeinsame Motorradausfahrt. Dieses Mal ging es nach Vorarlberg (A) und ins Allgäu (D). Über das grosse Walsertal ging es in den Bregenzerwald, wo natürlich Kässpätzle nicht fehlen durften. In Oberstaufen folgten Kaffee und Kuchen, und die Tour fand ihren Abschluss in Lustenau beim alten Rhein. VO I L À S O M M E R 20 1 8
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MBA Kurt Achatz
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Daheim im Alpenhof Gleich in der Nähe des Rehazentrums Walenstadtberg, nicht ganz so hoch gelegen, doch wunderbar eingebettet in saftige Bergwiesen unterhalb des Churfirsten-Massivs, liegt der Alpenhof.
Patrick, Florian, Heidi, Peter und Jasmin be wohnen gemeinsam mit dem Ehepaar Guntli und deren Sohn das urige Haus, das früher einmal ein kleines Kurhotel war. Gemeinsam bewirtschaften sie den Hof mit seinen vielen Schafen und Kleintieren. Da sie alljährlich mit selbst gemachten Keksen und liebevollen Basteleien dem Weihnachtsmarkt des Rehazentrums Walenstadtberg eine persönliche Note geben, möchten wir den Alpenhof ein bisschen näher kennenlernen. Als wir uns dem Eingang des Alpenhofs nähern, werden wir stürmisch von Heidi begrüsst. Sie lebt seit 27 Jahren auf dem Hof und ist eine ganz liebensVO I L À S O M M E R 20 1 8
würdige und aufgeweckte Frau, die viel zu erzählen weiss. Noch bevor wir durch den Alpenhof geführt werden, erwartet uns ein wahres Festmahl. Patrick war an der Reihe mit Kochen, und der junge Mann hat sich ordentlich ins Zeug gelegt. Neben Salat aus dem Garten wird uns Lamm-Gigot der eigenen Milchschafe serviert. Es duftet herrlich und schmeckt auch so. «Heuer hatten unsere Schafe so viel Nachwuchs wie noch nie», bemerkt Susanne Guntli, die Leiterin des Alpenhofs. Für sie ist der Alpenhof nicht nur ein Job, er ist eine Berufung, 365 Tage, rund um die Uhr. Mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn haben sie sich im Mittelgeschoss des Alpenhofs eine kleine Wohnung eingerichtet. Seit über vier Jahren leiten sie den Hof und bieten den BewohnerInnen des Hauses einen Lebensraum, der die Entfaltung von individuellen Bedürfnissen und Wünschen unterstützt. Träger der Wohngemeinschaft ist der «Verein Chupferhammer» – eine Institution, die mehrere Wohngemeinschaften mit dem Ziel der Inklusion von Menschen mit Behinderung anbietet. Unterstützt wird das Leiterpaar von einem fachmännisch ausgebildeten Team.
Eine Wohngemeinschaft, in der Inklusion gelebt wird. Das Ehepaar Guntli mit
«Der Has isch an zfriedena Mensch» Damit der Bauernhof mit seinen vielen Tieren und dem Gemüseanbau bewirtschaftet werden kann, gibt es einen täglichen Einsatzplan, also eine To-Do Liste, die mit Bildern die erforderlichen Tätigkeiten beschreibt. Florian liebt es, mit dem Hund Luna spazieren zu gehen und die Hasen zu betreuen. «Des sind zfriedene Menscha», betont er. Sowieso gibt es viel zu tun auf dem Hof. Markus Guntli ist auf dem zweiten Bildungsweg Fachmann Betreuung und Teamleiter im sozialen Bereich geworden, seine Erfahrungen und Kenntnisse als gelernter Forstwart sind für alle sehr wertvoll. Umzug in Neubau Doris (Fachfrau Betreuung) hat mit den Bewohnern einen Song geschrieben, der den geplanten Neubau des Alpenhofs beschreibt und uns sogleich nach dem Mittagessen vorgetragen wird. «Wenn alles nach Plan läuft, wird dieses Jahr im August mit dem Aushub gestartet und im Juni 2019 sollte der Neubau dann bezugsfertig sein. Von Anfang an war uns wichtig, dass unsere BewohnerInnen bei der Planung des Neubaus involviert sind und ihre Wünsche platzieren können. Deshalb sind sie auch alle in der Baukommission dabei», betont Markus Guntli.
Ein liebevoller Umgang mit Tieren wird grossgeschrieben.
Wertschätzung und Respekt «Wir bieten unseren BewohnerInnen Wohn- und Arbeitsplätze mit Betreuung in familiärer Atmosphäre an», so Susanne Guntli. Und dies spürt man als Besucher auch gleich. Es ist eine kleine Gemeinschaft, die trotz der Vorgabe einer Tagesstruktur, die Selbstbestimmung und die Eigenständigkeit eines Jeden fördert. Den Alpenhof verlassen wir ganz wehmütig, so begeistert sind wir von den vielen unterschiedlichen Charakteren und dem gegenseitigen Respekt untereinander, der hier ganz sichtbar gelebt wird.
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Florian, Heidi und Patrick.
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Neues Erscheinungsbild für Kliniken Valens Die Kliniken Valens leben durch die Werte ihrer Mitarbeitenden, die jede einzelne Klinik zu etwas Besonderem machen. Und jede einzelne Klinik und Einrichtung hat ihr eigenes Leistungsspektrum, ihr ganz besonderes Flair und spezielle Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Dies gilt es auch im visuellen Erscheinungsbild sichtbar zu machen.
Das neue Corporate Design wird im Laufe dieses Jahres an allen Standorten umgesetzt. Michaela Sonderegger, Leiterin Marketing & Kommunikation, erläutert hier die Hintergründe: Wir waren gefordert in der Erarbeitung einer klaren, logischen und für alle Anspruchsgruppen nachvollziehbaren Markenarchitektur. Dabei musste die richtige Balance zwischen Eigenständigkeit der Standorte und Zugehörigkeit zur Gruppe gefunden werden. Und auch Möglichkeiten zur Erweiterung, bzw. Integration von neuen Standorten sollten attraktiv machbar sein. Die Weiterentwicklung des Corporate Designs ist beim reinen Blick auf die Dachmarke «Kliniken Valens» nur in Nuancen erkennbar. Die Wortmarke erlebt eine Evolution mit einer neuen Schrift, die zwar nahe an der bestehenden, aber deutlich zeitgemässer ist. Ebenso das «V» in der Bildmarke. Der visuelle und verbale Bezug zur positiv besetzten Dachmarke, das «Image-Kapital», das alle Standorte und die Gruppe aufgebaut haben, wird in
Michaela Sonderegger, Leiterin Marketing & Kommunikation
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19 Mittendrin die Zukunft mitgenommen. Die eigenen Farben stärken die je eigene Identität und zeigen, dass es unterschiedliche Merkmale und Angebote je nach Standort gibt. Dank des Logoschemas unterstützen sich die Dachmarke und die Submarken gegenseitig beim weiteren Aufbau von Bekanntheit und Image. Wir sind überzeugt, eine optimale Mischung aus Identität und Eigenständigkeit der Standorte und Zugehörigkeit der Gruppe erreicht zu haben. Bis Ende des Jahres sollte das neue Design durchgehend in Print- und Digitalprodukten umgesetzt sein.
Rehabilitation Unser Angebot für Sie
Internistische Rehabilitation Kraft tanken – Selbständigkeit im Alltag
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Eine Dissertation zu einem Tabu-Thema? Nein, kein wirkliches Tabu-Thema, aber dennoch ein mit Brisanz gespicktes Thema für ihre Dissertation wählte Myrta Kohler. Der Titel lautet «Kontinenzförderung bei Menschen nach einem Hirnschlag: Entwicklung einer komplexen Intervention». Pflegeexpertin Myrta Kohler hat damit den Titel «Doktorin der Philosophie – Dr. phil.» erlangt.
Pflegeexpertin Dr. Myrta Kohler
Kontinenzförderung Urininkontinenz (unfreiwilliger Urinverlust) ist ein häufiges Symptom nach einem Hirnschlag und hat einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit höher, nach der Rehabilitation in eine Langzeitinstitution
eingewiesen zu werden, wenn die Person auch bei Austritt aus der Rehabilitation noch an einer Inkontinenz leidet. Kontinenzförderung in der Pflege von Menschen mit einem Hirnschlag geniesst oftmals keine hohe Priorität. Der Fokus wird häufig auf den Umgang mit der Inkontinenz und nicht auf die Förderung der Kontinenz gelegt. Pflegende beschreiben Kontinenzförderung nach Hirnschlag als eine herausfordernde Aufgabe. Ebenfalls stehen medikamentöse Interventionen zur Verfügung, aufgrund der Nebenwirkungen sollten aber nichtmedikamentöse Massnahmen bevorzugt werden. Bis anhin existiert keine international anerkannte, evidenzbasierte Leitlinie zur Förderung der Urininkontinenz bei Menschen nach einem Hirnschlag. Für die Entwicklung der Leitlinie wurden verschiedene Perspektiven abgebildet, die Bedürfnisse der Betroffenen, die Erfahrungen des interdisziplinären Behandlungsteams sowie die Evidenz. Bei der Analyse der Sichtweise der Betroffenen konnten zwei Hauptthemen identifiziert werden: «Nicht darüber reden können» sowie «Versuchen, die Inkontinenz zu beherrschen.» Die Menschen sprechen während dem Rehaaufenthalt nicht über ihre Inkontinenz, weil sie sich schämen. Betroffene entwickeln persönliche Strategien, die häufig unwirksam sind. Sie wollen oftmals die Inkontinenz verbergen und somit peinliche Situationen vermeiden. Nur einfach hoffen, dass «nichts in die Hosen geht». Die Studie zeigt eine Möglichkeit, wie eine komplexe Intervention entwickelt werden kann. Dadurch, dass das Behandlungsteam in die Entwicklung miteinbezogen wird, kann von einer hohen Akzeptanz der Intervention ausgegangen werden. Durch die Reflexion und die Berücksichtigung von Forschungsresultaten bei der Entwicklung wird erwartet, dass die Intervention erfolgreich implementiert und deren Wirksamkeit vertieft evaluiert werden kann.
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Hygiene geht uns alle an! Der Bund hat im Rahmen der Strategie «Gesundheit 2020» die Strategie «NOSO» verabschiedet, mit dem Ziel, die in Spitälern, Kliniken und Heimen erworbenen Infekte zu reduzieren. Ein weiteres Ziel ist unter anderem auch der resistenzgerechte Antibiotika verbrauch. Die Kliniken Valens haben im Herbst 2017 an allen drei stationären Standorten «Link Nurses» ausbilden lassen: Sie sind Bindeglied zwischen Fachexperten für Infektionsprävention und den Pflegeabteilungen. Ihre Aufgabe ist es, konkrete, spitalhygienische Handlungserfordernisse zu erkennen und dies den Infektionspräventionsexperten zu melden und die entsprechenden Massnahmen in Zusammenarbeit mit den anderen Mitarbeitenden umzusetzen. Unsere «Link Nurses» haben ein vertieftes Fachwissen in der Infektionsprävention und arbeiten eng mit der Fach expertin Infektionsprävention zusammen. Gemeinsam werden alle Hygienethemen standortübergreifend besprochen und geplant. Mit einer Händehygiene-Kampagne wurde kürzlich auf die Wichtigkeit der Händehygiene aufmerksam gemacht und Mitarbeitende positiv zu diesem Thema sensibilisiert.
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Hygiene und Infektionsprävention sind ein zentrales Thema im Gesundheitswesen. Nicht nur im Akutbereich, sondern auch gerade im Bereich der Rehabilitation sind hohe Hygienestandards einzuhalten.
Händedesinfektion – Drei Schritte genügen Schritt 1 Vollständiges Benetzen beider Hände mit Desinfektionsmittel. Schritt 2 Kreisendes Einreiben der Fingerspitzen auf der geöffneten Handfläche der Gegenhand. Schritt 3 Kreisendes Einreiben des Daumens in der geschlossenen Handfläche der Gegenhand.
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Das sagen unsere «Link Nurses»: laudia Brülisauer, Rheinburg-Klinik Walzenhausen: C «Als Link Nurse unterstütze ich an meinem Standort meine Mitarbeitenden in Fragen rund um das Thema Hygiene und Infektionsprävention. Verschiedene Anlässe wie interne Schulungen, Imagekampagnen und vor allem der Arbeitsalltag bieten mir Gelegenheit, Fachwissen weiterzugeben und darüber ins Gespräch zu kommen und somit für das Thema zu sensibili sieren, Verständnis und Mitarbeit zu verbessern. Ziel meiner Arbeit ist es letztlich, unsere Patienten und Mitarbeitenden vor der Übertragung nosokomialer Infektionen zu schützen.»
Sabrina Hälg, Rehazentrum Valens: «Als Link Nurse bin ich für alle Disziplinen gerne die Ansprechperson bei Unklarheiten und Anliegen im Bereich der Hygiene. Ich unterstütze meine Arbeitskollegen bei der Umsetzung der Standard- und Isolationsmassnahmen.» Maria Pitan, Rehazentrum Walenstadtberg: «Als Link Nurse verteile ich durch mein Wissen viel Kenntnis über die Hygienemassnahmen, darum fühlt sich mein Team in sicheren Händen.»
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Petra Lehner, Rheinburg-Klinik Walzenhausen: «Als Link Nurse fühle ich mich verantwortlich, meine Kollegen im Arbeitsalltag rund um das Thema Hygiene zu unterstützen, zu beraten und zu schulen.» Nadja Joos, Rehazentrum Valens: « Als Link Nurse Infektionsprävention achte ich auf… … eine korrekte Händedesinfektion, da dies die effektivste Massnahme ist zur Verhütung von nosokomialen Infektionen. … habe ich eine beratende Funktion und unterstütze das Interprofessionelle-Team in hygienisch relevanten Fragen. … unterstütze ich das Team in der Durchführung der Standardhygienemassnahmen.»
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Haben Sie gewusst, dass sich im St.Galler Rheintal der grösste Greifvogelpark der Schweiz befindet? Nein? Dann sollten Sie nun weiter lesen. Der in Buchs beheimatete Greif vogelpark ist nicht nur wegen der Tiere sehenswert, er ist beispiellos in Tierschutz und Erhalt von gefährdeten Vogelarten. Schon immer war Lucien Nigg von Greifvögeln fasziniert. Vor 17 Jahren hat er den Traum eines eigenen Greifvogelparks wahr gemacht und auf über 10 000 Quadratmetern Fläche einen Ort geschaffen, der den Besuchern die majestätischen Tiere näher bringen soll. Lucien und seine Frau Zora haben sich voll und ganz den Tieren verschrieben und sind Vorreiter für Zucht und Erhalt seltener Arten. Die Gehege sind mit viel Liebe und so artgerecht wie möglich gestaltet und um einiges grösser, als es die gesetzlichen Mindestmasse vorsehen. Jeweils samstags und sonntags kann das Jagdverhalten der Tiere bei freiem Flug im Rahmen der Show bestaunt werden, und mit etwas Glück können die Besucher auch bei der Show mitwirken und Weissgesichtseule, Uhu, Schneegeier und Co. noch etwas näher kommen. Der rollstuhlgängige Park mit rund 60 Greifvogel- und Eulenarten lädt zum Verweilen ein, bietet eine grosse Grillstation mit Sitzgelegenheit, einen Kinderspielplatz sowie Gratis-Parkplätze direkt beim Park. Im gemütlichen Restaurant «Falken-Stübli» oder auf der Sonnenterasse können die Besucher bei diversen Getränken und Snacks den Alltag vergessen und das schöne Gefühl geniessen, wieder Teil der Natur zu sein.
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Greifvogelpark in Buchs
Facts Greifvogelpark Buchs 190 Tiere im Greifvogelpark 60 Greifvogel- und Eulenarten 10 000 Quadratmeter Parkfläche 350 Kilogramm Futter pro Woche Rund 100 Flugshows pro Jahr Kliniken Valens seit 2017 Waldkauz-Pate Öffnungszeiten: Sommersaison: 1. April – 31. Oktober Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 10.00 – 17.00 Uhr Samstag, Sonntag: 10.00 – 18.00 Uhr Wintersaison: 1. November – 31. März Freitag, Samstag, Sonntag: 13.00 – 16.00 Uhr Kontakt: Greifvogelpark Buchs GmbH Schützenhausweg 8 9470 Buchs SG E-Mail: info@greifvogelpark.ch Tel: 081 740 52 01 Mob: 079 247 47 60
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SusoBike GmbH E-Bike Aktion der Kliniken Valens
Die Mitarbeitenden der Kliniken Valens profitieren noch bis Ende Juli von der E-Bike Aktion mit SusoBike aus Walenstadt: Beim Kauf eines E-Bikes gibt es attraktive Sonderkonditionen und einen Wertgutschein für individuelle Leistungen der SusoBike GmbH.
«Für unvergessliche Radmomente» SusoBike – das Fachgeschäft in Walenstadt für Fahrräder und alles Drumherum. Inhaber Suso Untersander und sein fünfköpfiges Team – alles eingefleischte Biker und ausgebildete Fahrradmechaniker – beraten Sie gerne zu allen Belangen des Fahrradfahrens; welches Zweirad für Sie das richtige ist, welche Ausrüstung dazu passt und wie Ihr mobiler Begleiter zu pflegen ist. SusoBike bietet Velos für jede Altersgruppe, für den Alltag und die Freizeit an. Nicht zu vergessen sind natürlich die E-Bikes. Ein solches bietet einige Vorteile wie beispielsweise das schnellere Vorankommen oder die Unterstützung beim bergaufwärts fahren. Egal, in welchem Terrain Sie sich bewegen, SusoBike hat das ideale Bike für Sie.
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Auf- & Umbau Individuelle Anpassungen Haben Sie besondere Wünsche? Bei SusoBike ist fast alles möglich. Umbauten, Tuning oder individuelle Anpassungen. Gerne findet SusoBike gemeinsam mit Ihnen die beste Lösung für Sie.
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Reparaturen & Service Versierte Zweiradmechaniker bringen Ihr Velo wieder ins Rollen. Eine gute Werkstatt ist das Herzstück eines jeden Bike-Shops. SusoBike bieten Service und Reparaturen an Fahrrädern aller Marken und jeder Art an. In der Werkstatt arbeiten ausgebildete und motivierte Fachleute, bei welchen das Velo nicht nur Beruf, sondern auch ihr grösstes Hobby ist. Das Team von Suso-Bike ist bemüht, jedem Kunden einen individuellen, schnellen und professionellen Service zu bieten, egal ob an einem Damenvelo mit 3-Gang Schaltung oder einem High-Tech Rad. Um immer auf dem neusten Stand der Technik zu sein, werden jährlich Weiterbildungskurse besucht. Neue Federungssysteme, neue Laufradgrössen, neue Einbaubreiten, Elektromotoren, etc. Laufend gibt es neue Standards und Techniken in der Fahrradbranche. Deshalb ist es Suso-Bike ein grosses Anliegen, hier immer auf dem neusten Stand zu sein, um den Kunden einen bestmöglichen Service zu bieten. Gerne werden Sie individuell im Verkaufslokal beraten. Bringen Sie Ihr Fahrrad mit, damit die zu erledigenden Arbeiten gemeinsam bestimmt werden können.
SusoBike Waisenhausstrasse 1 CH-8880 Walenstadt
Suso Untersander Geschäftsleiter & Inhaber
T +41 81 735 32 70 info@susobike.ch
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Gut & gesund
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Jörg Riediger, Chefkoch des Rehazentrums Walenstadtberg, verrät uns ein fantastisches Rezept, das raffiniert zusammengestellt, jedoch einfach in der Zubereitung ist. Und dazu kalorienarm und nährstoffreich. Viel Freude beim Ausprobieren. Zubereitung Trüffelrisotto Für das Trüffelrisotto zuerst die Schalotten schälen und fein hacken, ebenso die Trüffel fein hacken. In einem Topf die Schalotten in der Butter anschwitzen, Reis dazugeben und kurz mit dünsten lassen. Mit Weisswein ablöschen. Diesen einkochen, dann den Reis mit dem Geflügelfond bedecken. Kurz aufkochen lassen und auf ganz kleine Flamme schalten. Den restlichen Fond regelmässig nachgiessen, so dass der Reis immer bedeckt ist. Reis ausquellen lassen und ab und zu rühren. Nach etwa 10 Minuten die Trüffel gehobelt zugeben. Kurz vor dem Servieren den Parmesan und die Butter unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zubereitung Maispoularde Maispoulardenbrüste waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Poulardenbrüste mit Salz und Orangenpfeffer würzen. Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Maispoularde darin bei mittlerer Temperatur 7 bis 9 Minuten auf der Hautseite braten. Das Fleisch wenden und weitere 3 Minuten fertig garen. Das fertig gebratene Geflügel herausnehmen und in Alufolie einschlagen. Das Fleisch ca. 5 Minuten ruhen lassen.
Zubereitung Grüner Spargel Spargel putzen und vom eventuell holzigen Ende befreien. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Wasser mit Salz würzen. Den Spargel darin bissfest kochen. Kirschtomaten waschen. Den Spargel zusammen mit den Kirschtomaten in etwas Olivenöl schwenken und abschmecken. Serviervorschlag Risotto in einem Pastateller anrichten, den grünen Spargel seitlich arrangieren und die Maispoularde schräg aufschneiden und obenauf setzen. Kirschtomaten verteilen.
Maispoularde auf Trüffel-Risotto mit grünem Spargel Zutaten 1 Prise Salz und Pfeffer 150 g Risotto-Reis 1 Glas Weisswein 500 ml Geflügelfond 2 EL Butter 3 Stk Schalotten 1 Stk Trüffel 3 EL Parmesan (gerieben) 2 Stk Maispoulardenbrüste küchenfertig 240 g Grüner Spargel 8 Stk Kirschtomaten
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re e s n U Tipps
01 «Genau, es ist wieder so weit. Jedes Mal, wenn die Ferien geplant und bezahlt sind, geht es an die Vorbereitungen. Und jedes Mal wünscht man sich am liebsten schon am Urlaubsort – ohne den ganzen Stress vom Koffer packen und rechtzeitig am Flughafen sein. Dieses Mal habe ich die Packliste digital gemacht und im Ordner ‹ Ferien› gespeichert, man nimmt doch eh fast immer die gleichen Sachen mit. Ärgerlich ist, dass die schönen kleinen Musterpackungen, die ich im Laufe des Jahres dankbar entgegen genommen habe, zur Zeit des Packens alle unauffindbar sind. Nun ja, dann kommt eben doch die fast leere Flasche Shampoo in den Koffer.» Damit es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht so geht, wie es unsere Physiotherapeutin Rixt Althof aus dem Rehazentrum Valens beschreibt, haben wir Ihnen zumindest eine kleine Packhilfe für Ihre Reiseapotheke zusammengestellt.
Was in einer Reiseapotheke vorhanden sein sollte, hängt natürlich vom Reiseziel, der Reisedauer und der Art der Reise ab.
27 Freiraum
RE I SE F I E B E R
Checkliste ☐ persönlich benötigte Dauermedikamente ☐ Sonnenschutzmittel ☐ Mückenschutzmittel ☐ Medikamente gegen Schmerzen, Fieber und Erkältung ☐ Fieberthermometer ☐ Medikamente gegen Übelkeit, Erbrechen und Reisekrankheit ☐ Medikamente gegen Durchfall und Verstopfung ☐ Medikamente gegen Allergien und Insektenstiche ☐ Ohrentropfen (Tauchferien) ☐ Material zur Wundversorgung ☐ Impfungen und Malariaprophylaxe ( je nach Reiseziel)
Wir wünschen erholsame Ferien.
Achtung: Die Medikamente kühl, bruchsicher und wasserdicht aufbewahren. VO I L À S O M M E R 20 1 8
Rate mal Malen Sie die Haare, Hosen und Schuhe der Personen richtig aus. Schreiben Sie in die Kästchen, was die Personen lesen.
Gewinnen Sie einen Tandem-Gleitschirmflug in Toggenburg! Senden Sie die Lösung per Mail an: voila@kliniken-valens.ch oder per Post an: Rehabilitationszentrum Valens VOILÀ-Magazin Taminaplatz 1, 7317 Valens
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Einsendeschluss: 31. Oktober 2018
Herzliche Gratulation! Auflösung Rätsel Voilà-Ausgabe Winter 17/18: Die richtigen Lösungen der Knobelaufgaben: Shoppingtour: Die Stiefel kosten CHF 132.50, das Kleid CHF 67.50 – Früchte für Hungrige: Am Morgen waren es 27 Früchte – Wettlauf: Der zweite Läufer holt den ersten Läufer um 20.00 Uhr ein. Je ein Pocket-Quiz «Gehirnjogging» gewonnen, haben: Maya Schwalm, Oberegg Cilli Aepli-Hobi, Diessenhofen Albin Uehli, Pfäfers
01. Die schwarzhaarige Person sitzt zwischen der Person in der blauen Hose und der Person mit den roten Schuhen. 02. Direkt links der Person, die den «Sarganserländer» liest, sitzt die schwarzhaarige Person mit den schwarzen Schuhen. 03. Die Person, die die «NZZ» studiert, sitzt nicht am Rande. 04. Die blonde Person sitzt am weitesten von der Person mit den blauen Schuhen entfernt. 05. Die grauhaarige Person mit den braunen Schuhen sitzt rechts neben der Person, die den «Rheintaler» liest. 06. Direkt rechts der Person mit den grünen Schuhen sitzt die Person, die das «Voilà» liest. 07. Die Person in der braunen Hose sitzt zwischen der grauhaarigen Person und der Person in der schwarzen Hose. 08. Direkt links der braunhaarigen Person sitzt die Person in der orangen Hose. 09. Rechts neben der Person in der grauen Hose sitzt keine andere. 10. Die Person, die die «Appenzeller Zeitung» liest, sitzt nicht neben der Person mit den schwarzen Schuhen. 11. Die Personen mit den blonden und den braunen Haaren sitzen am Rande. 12. Direkt rechts der blonden Person sitzt die Person in der braunen Hose. Welche Farbe haben die Schuhe der Person, die unser «Voilà» liest?
Farbe:
Ihre Partner für Rehabilitation mit Weitblick. Rehazentrum Valens CH-7317 Valens Rheinburg-Klinik Walzenhausen CH-9428 Walzenhausen Rehazentrum Walenstadtberg CH-8881 Walenstadt Ambulante Reha St.Gallen CH-9000 St.Gallen Ambulante Reha Chur CH-7000 Chur
IMP RE SSU M Herausgeber Kliniken Valens Redaktionsleitung Michaela Sonderegger Text Karin Grabher, Eveline Scheidegger, Michaela Sonderegger, Roger Tinner, Pascal Vögeli Titelbild Florian Brunner Bilder Daniel Ammann, Florian Brunner, Kliniken Valens, Greifvogelpark Buchs, Suso Bike, shutterstock Email voila@kliniken-valens.ch Konzept und Gestaltung Schalter & Walter, St.Gallen Druck B&O Druck, Bad Ragaz Auflage 4000 Ex. / 2x jährlich
VO I L À S O M M E R 20 1 8
Imposante Zahlen Tamina-Thermalwasser, der Ursprung der Kliniken Valens
36.5 Grad
natürliche Wassertemperatur
7–10 Millionen Liter 5000–8000 Liter Wasser pro Minute
1240
Mönche entdecken die Quelle in der Taminaschlucht
Ab 1350
einfache hölzerne Badehäuser auf Pfosten in der Schlucht
1535
Paracelsus, berühmter Arzt und Alchemist, wirkt als Badearzt in der Schlucht
1630
Holzrinnen leiten das Wasser zum Schluchtenausgang.
1704–1718
Entstehung «Altes Bad Pfäfers»
Agenda Wanderhalbtage für unsere Mitarbeitenden Rehazentrum Valens: 31. August 2018 Rehazentrum Walenstadtberg: 7. September 2018 Rheinburg-Klinik Walzenhausen: 5. / 13. September 2018 31. August – 8. September 2018 Messeauftritt an der LIHGA in Schaan 21. – 22. September 2018 4th International FCE Research Conference Rehazentrum Valens 8. November 2018, 10.00 Uhr 1. Valenser Herbstsymposium Onkologische Rehabilitation – «You’ll never walk alone» Rehazentrum Valens 15. – 16. November 2018 2. SWISS Reha-Forum Rehazentrum Valens
1872
14. Dezember 2018 Jahresendapéro für Mitarbeitende Valens Rehazentrum Valens
1969
9. Januar 2019 Neujahrsapéro für Mitarbeitende Walenstadtberg Rehazentrum Walenstadtberg
1970
10. Januar 2019 Neujahrsapéro für Mitarbeitende Walzenhausen Rheinburg-Klinik Walzenhausen
Tamina-Therme, erstes Thermalwasserhallenbad Europas
die letzten Kurgäste verlassen das Bad Pfäfers
Eröffnung Rehabilitationsklinik Valens
VO I L À S O M M E R 20 1 8
29 Finale
Wasser fliessen pro Tag aus der Quelle in die Taminaschlucht
Für unvergessliche Radmomente Für unvergessliche
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