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Jahresbericht 2025

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2025

Jahresbericht

Blick in die Zukunft Reha 2035

Entscheidet künftig die KI über die beste Rehabilitation?

Braucht Rehabilitation in Zukunft überhaupt noch Pflege?

Kann Robotik Menschen zur Selbstständigkeit befähigen?

Reha-Zukunft 2035

Unser Blick in die Reha-Zukunft 2035 stützt sich auf drei Entwicklungen, die wir für die Schweiz als sehr plausibel einschätzen. Menschen werden älter, viele möchten länger selbstständig leben und arbeitsfähig bleiben – zugleich nehmen chronische Erkrankungen zu. Rehabilitation wird zur Schlüsseldisziplin einer alternden Gesellschaft. Der Fachkräftemangel bleibt ein grosses Thema und verändert zunehmend Berufsrollen, Aufgaben und Formen der Zusammenarbeit. Künstliche Intelligenz und digitale Technologien werden zum selbstverständlichen Teil des Alltags. Sie laufen im Hintergrund mit, unterstützen Entscheidungen und entlasten Teams. Bei all dem gewinnen allerdings menschliche Zuwendung, Respekt und Empathie auch wieder an Bedeutung.

Nein. KI liefert Antworten. Der Mensch trifft Entscheidungen.

Medizin steuert hochkomplexe Rehabilitationsprozesse. Künstliche Intelligenz liefert Prognosen, analysiert Verläufe und unterstützt Entscheidungen – die Verantwortung bleibt jedoch beim Menschen. Ärztinnen und Ärzte konzentrieren sich auf das, was Technologie nicht leisten kann: klinische Einordnung, ethische Entscheidungen und vor allem Menschlichkeit. Ärzte hören zu, gehen auf die Patienten ein und definieren gemeinsam mit ihnen individuelle Lebensziele.

Mehr denn je – aber mit einer völlig neuen Rolle.

Pflege übernimmt Verantwortung, koordiniert komplexe Versorgungssituationen und begleitet Menschen über den gesamten Rehabilitationsprozess hinweg. Spezialisierte Pflegefachpersonen arbeiten auf Augenhöhe mit Medizin und Therapie und prägen die Rehabilitation entscheidend mit. Gleichzeitig bleibt die menschliche Nähe ihre grösste Stärke. In einer älter werdenden Gesellschaft ist Reha-Pflege nicht nur unverzichtbar –sie ist eine der prägenden Professionen des Gesundheitswesens.

Technologie kann unterstützen. Therapie bewegt Menschen.

Therapie verbindet Expertise und Menschlichkeit mit intelligenten Technologien – in der Klinik, zu Hause und im Alltag. Digitale Tools übernehmen standardisierte Trainings. Therapeutinnen und Therapeuten nehmen sich der Menschen an. Ihre Kompetenz setzen sie in der Zusammenarbeit mit den Patienten ein: beim Lernen, Motivieren, Anpassen und Entwickeln neuer Fähigkeiten. Therapie schafft die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe.

2025 war für unsere Klinikgruppe ein Jahr der Vollendung und des Aufbruchs zugleich. Mit dem neuen Markenauftritt wurde die erfolgreiche Zusammenführung der Kliniken Valens und der Zürcher RehaZentren im Oktober auch nach aussen sichtbar. Der neue Name Klinikgruppe Valens, die Dachmarke und das frische und vor allem bunte Erscheinungsbild stehen dabei nicht einfach für ein Rebranding. Sie zeigen, was in den letzten Jahren entstanden und gewachsen ist: eine starke, moderne und menschliche Rehabilitationsgruppe mit einer gemeinsamen Haltung und klaren Vision. Valens steht für ein verbindendes Selbstverständnis und für Rehabilitation auf höchstem Niveau. Für eine Gruppe, die fachliche Kompetenz, herzliche Nähe und dynamische Weiterentwicklung verbindet. Ein Unternehmen, in dem jede und jeder Einzelne wichtig ist. Eine Organisation, die die Menschen Schritt für Schritt zurück ins Leben begleitet.

Spitalnahe Rehabilitation

Sehr erfreulich entwickelt haben sich unsere spital- und wohnortnahen Standorte in St. Gallen und Chur. 2025 war das erste volle Betriebsjahr dieser Rehakliniken und wir dürfen mit Überzeugung sagen: Sie sind heute nicht nur bestens in die Klinikgruppe integriert, sondern arbeiten auch gut und eng mit den Akutspitälern vor Ort zusammen. Diese partnerschaftliche Vernetzung ist ein wichtiger Bestandteil einer qualitativ hochwertigen und patientenzentrierten Rehabilitation. Umso erfreulicher, dass wir diesen Weg nun in Zürich fortsetzen können – hat uns doch das Bundesverwaltungsgericht nach vielen Jahren des Wartens grünes Licht für unsere geplante stationäre Rehaklinik beim Stadtspital Zürich Triemli gegeben.

Schritt für Schritt weiter

Innerhalb der Gruppe konnten wir ebenso zahlreiche Projekte weiterentwickeln. Ein Beispiel dafür ist die gruppenübergreifende Patientendisposition, die mittlerweile sehr gut funktioniert und wesentlich dazu beiträgt, Prozesse effizienter zu gestalten und Patientinnen und Patienten rascher an den passenden Standort zu begleiten. Gleichzeitig profitieren auch unsere Zuweisenden von einfacheren Abläufen und einer noch engeren gruppenweiten Koordination. Mit RehaFlex treiben wir ein innovatives Arbeitsmodell weiter voran, das den Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden ebenso Rechnung trägt wie den Anforderungen eines modernen Gesundheitswesens. Flexible Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Gruppe, kombiniert mit der Sicherheit einer festen Anstellung, schaffen neue Perspektiven und stärken unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Erwähnenswert ist zudem, dass wir die Abhängigkeit von externen Mitarbeitenden über Vermittlungsbüros im vergangenen Jahr weitestgehend auf null reduzieren konnten – ein wichtiger Erfolg für Stabilität, Qualität und Teamkultur.

Engagement und Kompetenz

2025 war auch geprägt von personellen Veränderungen in wichtigen Führungsfunktionen. So haben sich mit Michael Härtel und Markus Gautschi zwei langjährige und hochgeschätzte Führungspersönlichkeiten in die wohlverdiente Pension verabschiedet. Mit grossem Engagement, Weitblick und Menschlichkeit haben sie unsere Klinikgruppe mitgestaltet und weiterentwickelt. Für ihren langjährigen Einsatz danke ich ihnen im Namen des gesamten Stiftungsrates herzlich.

Dass beide Positionen intern nachbesetzt werden konnten, freut uns besonders. Dies zeigt, wie viel Kompetenz, Entwicklungspotenzial und Identifikation innerhalb unserer Gruppe vorhanden sind.

Kultur des «Mitenand»

Was unsere Gruppe im Kern ausmacht, ist und bleibt das «Mitenand». Der starke Zusammenhalt, das gegenseitige Vertrauen und die Bereitschaft, Herausforderungen gemeinsam anzupacken, prägen unsere Kultur. Dass 2025 eines der erfolgreichsten Jahre der Stiftungsgeschichte war, erfüllt uns mit grosser Freude und Dankbarkeit. Umso wichtiger war es uns, diesen Erfolg mit den Menschen zu teilen, die ihn möglich gemacht haben: unseren Mitarbeitenden. Mit einer ausserordentlichen Erfolgsprämie konnten wir ihnen im Dezember unsere grosse Wertschätzung ausdrücken. Denn der Erfolg unserer Klinikgruppe basiert auf dem täglichen Einsatz jedes und jeder Einzelnen. Und darauf, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen.

Die Zukunft kann kommen

Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeitenden, den Mitgliedern der Geschäftsleitung, meinen Kolleginnen und Kollegen im Stiftungsrat sowie unseren Zuweisenden, Partnern und Versicherern für das Vertrauen und die wertvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir 2025 zu einem besonderen Jahr gemacht und damit wichtige Grundlagen für die Zukunft der Rehabilitation geschaffen.

Herr Hornung, die Klinikgruppe Valens blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Wo lagen aus Ihrer Sicht die grössten Herausforderungen im vergangenen Jahr – und wie sind Sie ihnen begegnet? 2025 war für uns ein sehr intensives, aber gleichzeitig auch sehr erfolgreiches Jahr. Eine zentrale Aufgabe war sicherlich der Abschluss der Fusion mit den Zürcher RehaZentren. Gleichzeitig haben wir zwei neue spitalnahe Rehabilitationsstandorte in Chur und St. Gallen aufgebaut und stabilisiert. Solche Entwicklungen verlangen nicht nur organisatorisch viel, sondern auch kulturell und menschlich.

Interview

Hinzu kam die Umsetzung unseres neuen Markenauftritts – ein Projekt, das uns über rund zwei Jahre begleitet hat. Es war uns wichtig, diesen Prozess sorgfältig, gemeinsam und nachhaltig zu gestalten. Rückblickend dürfen wir sagen: Der Aufwand hat sich absolut gelohnt.

Seit Herbst 2025 tritt die Klinikgruppe Valens mit einem neuen, einheitlichen Auftritt unter dem Namen «Valens» auf. Wie haben Sie diesen Prozess erlebt – und welche Rückmeldungen haben Sie erhalten? Im Nachhinein bin ich sehr froh und stolz auf diesen Schritt. Die Entwicklung einer neuen Marke ist ein langer Prozess, insbesondere in einer Organisation unserer Grösse. In dieser Zeit wurden viele Fragen diskutiert und Lösungen erarbeitet. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. «Valens» steht heute für eine starke, moderne und verbindende Marke, die zu uns passt.

Besonders gefreut haben uns die sehr positiven Rückmeldungen aus dem Markt – von Patientinnen und Patienten, Zuweisenden und Partnern, aber vor allem auch von unseren Mitarbeitenden. Viele identifizieren sich sichtbar mit dem neuen Auftritt, etwa wenn sie die Valens-Jacken im Arbeitsalltag oder in der Freizeit tragen. Das zeigt, dass der neue Markenauftritt im Unternehmen angekommen und gelungen ist.

Mit über 2300 Mitarbeitenden ist Valens heute eine grosse Organisation und gilt als attraktive Arbeitgeberin. Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden besonders wichtig?

Eine positive Unternehmenskultur, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind das A und O unserer Zusammenarbeit. Wir sind überzeugt: Zufriedene Menschen schaffen starke Strukturen und starke Ergebnisse – und gute Rehabilitation ist nur möglich mit zufriedenen, engagierten Mitarbeitenden. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist Kultur ein entscheidender Erfolgsfaktor. Menschen möchten dort arbeiten, wo sie sich wohlfühlen, sich entwickeln können und gemeinsam etwas Sinnvolles bewegen.

Im Jahr 2025 begleiteten Sie über 11’000 Patientinnen und Patienten während ihrer Rehabilitation. Welche Entwicklungen beobachten Sie aktuell in der Rehabilitation?

Wir sehen seit Jahren eine kontinuierliche Zunahme der Fallzahlen – und das ist nachvollziehbar. Der Bedarf an qualitativ hochwertiger Rehabilitation wächst stetig. Insbesondere die demografische Entwicklung sowie die zunehmende Zahl multimorbider Patientinnen und Patienten führen dazu, dass Rehabilitation immer wichtiger wird.

Gleichzeitig beobachten wir, dass die Komplexität unserer Fälle deutlich zunimmt. Der Pflegebedarf steigt, ebenso der Bedarf an hochspezialisierten und differenzierten Angeboten. Ein gutes Beispiel sind unsere spitalnahen Reha-Angebote, bei denen wir mit sehr komplexen Situationen arbeiten.

Ein wichtiges Zukunftsthema ist für uns deshalb die weitere Differenzierung der geriatrischen Rehabilitation. Hier sehen wir in den kommenden Jahren grossen Entwicklungsbedarf – und gleichzeitig auch grosse Chancen.

Die Klinikgruppe Valens wurde kürzlich mit der höchsten EFQM-Auszeichnung von 6 Sternen geehrt. Was bedeutet diese Anerkennung für Sie persönlich und für die Organisation?

Diese Auszeichnung freut mich persönlich sehr – und sie bedeutet uns als Organisation enorm viel. Sie zeigt vor allem unseren langfristigen Entwicklungsweg. Vor rund zwölf Jahren haben wir mit EFQM begonnen –damals mit zwei Sternen. Danach folgten vier Sterne, später fünf Sterne – und nun durften wir 6 Sterne erreichen. Das ist für mich ein starkes Zeichen dafür, dass kontinuierliche Entwicklung Schritt für Schritt funktioniert – gemeinsam und nachhaltig.

Besonders freut mich auch die inhaltliche Dimension dieser Auszeichnung. EFQM legt grossen Wert auf Kultur, Zusammenarbeit und Partnerschaften. Genau dort liegen unsere grossen Stärken: im engen Austausch mit Mitarbeitenden, Netzwerkpartnern und Zuweisenden sowie in einer Kultur des gemeinsamen Lernens und Weiterentwickelns.

Darüber hinaus erfüllt es uns mit Stolz, dass wir zu den ersten Institutionen im Schweizer Gesundheitswesen gehören, die diese hohe Auszeichnung erreichen konnten. Das zeigt, wie stark sich Valens in den vergangenen Jahren entwickelt hat.

Der Blick nach vorne: Welche Schwerpunkte stehen 2026 im Zentrum?

Auch 2026 werden wir unseren Weg konsequent weitergehen. An mehreren Standorten stehen bedeutende Umbau- und Modernisierungsprojekte an – insbesondere in Valens und Walzenhausen.

Zudem freuen wir uns sehr darüber, dass wir nun den Neubau am Stadtspital Triemli realisieren können. Und in naher Zukunft, so hoffen wir, können wir auch das Neubauprojekt der Rehaklinik Wald weiter vorantreiben.

Inhaltlich werden wir unsere Angebote weiter ausbauen und die Leistungsprofile unserer Standorte noch stärker fokussieren. Ein weiteres wichtiges Thema ist die robotikgestützte Rehabilitation, die mittlerweile an fünf Standorten erfolgreich eingesetzt wird. Wir sind überzeugt, dass diese Technologien künftig eine noch grössere Rolle spielen werden.

Unser Ansatz bleibt dabei derselbe: Gemeinsam Schritt für Schritt weiter.

Abschliessend gefragt: Was leitet Sie persönlich in Ihrer täglichen Arbeit als CEO?

Für mich geht es immer um die Menschen. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitenden, eine starke Kultur und ein gutes Miteinander sind aus meiner Sicht die Grundlage für nachhaltigen Erfolg. Aus einem positiven Umfeld entstehen neue Ideen, Innovationen, gute Lösungen – und letztlich auch Freude an der Arbeit. Gerade im Gesundheitswesen wird man oft mit negativen Themen konfrontiert: Kostendruck, Tarifdiskussionen, Fachkräftemangel oder Prämienentwicklung.

Dabei vergessen wir manchmal, wie sinnstiftend und wertvoll unsere Arbeit eigentlich ist. Wir helfen jeden Tag Menschen dabei, wieder Selbstständigkeit, Lebensqualität und Perspektiven zurückzugewinnen. Wenn es gelingt, dieses Positive zu sehen und gemeinsam weiterzuentwickeln, kann daraus sehr viel Gutes entstehen.

auf einen Blick

Das Geschäftsjahr verlief für die Klinikgruppe Valens insgesamt sehr zufriedenstellend. Wir erzielten ein solides Jahresergebnis von CHF 7,3 Mio. Es unterstreicht die Stabilität und Wirtschaftlichkeit unserer Gruppe und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung. Der Gewinn verbleibt in der Stiftung und wird gezielt für die Modernisierung unserer Infrastruktur verwendet. So sichern wir auch künftig eine qualitativ hochstehende Rehabilitation.

CFO / Stv. CEO

Klinikgruppe Valens

1

2

3

Rebranding Strategie Forschung

Unsere Top 3

Themen und Erfolgszahlen

2025 7’295’000 Jahresgewinn

2024 7’176’000 Jahresgewinn

Patientinnen und Patienten

2988

Neurologische Rehabilitation

1561

Internistischonkologische Rehabilitation

2763

Muskuloskelettale Rehabilitation

423 Geriatrische Rehabilitation

1003 Pulmonale Rehabilitation

992 Psychiatrie

202

Psychosomatische Rehabilitation

1278 Kardiologische Rehabilitation

#dynamisch

#herzlich

Unsere Kernwerte

#fundiert

Dynamisch. Herzlich. Fundiert.

Unsere Markenpersönlichkeit ist kein Wunschdenken – sie spiegelt das, was unsere Teams täglich leben: Mit Weitblick anpackend. Menschlich zugewandt. Fachlich breit aufgestellt. Genau so zeigt sich auch der neue Look.

Neuer Markenauftritt erfolgreich umgesetzt

2025 hat die Klinikgruppe Valens ihr Branding komplett überarbeitet und Schritt für Schritt in allen Bereichen eingeführt. Ziel war ein einheitlicher Auftritt, der Orientierung bietet und den Anspruch der Gruppe verständlich macht – in den Rehakliniken, online und in allen Kommunikationsmitteln. Seit Mitte Oktober tritt Valens frisch, bunt und in neuem Design auf.

Dynamische Energie, herzliche Nähe und fachliche Fundiertheit, daraus resultieren unsere Kernwerte: dynamisch – herzlich - fundiert.

Die Umsetzung erfolgte koordiniert über alle Standorte hinweg. Signaletik, Drucksachen und digitale Kanäle wurden angepasst. Mitarbeitende erhielten klare Leitlinien und Vorlagen, damit der neue Auftritt im Alltag konsequent genutzt wird.

Wichtige Meilensteine

• Entwicklung von Markenbild, Wording und Gestaltungselementen

• Umstellung der Website und zentraler OnlineKanäle

• Anpassung von Signaletik und Drucksachen

• Schulung und Bereitstellung von Vorlagen für Mitarbeitende

Das neue Branding schafft eine verlässliche Grundlage für die Kommunikation der Klinikgruppe Valens.

«Wir sind sehr stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben. Mit viel Engagement, Kreativität und Teamarbeit ist es uns gelungen, unseren Markenauftritt erfolgreich weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. Besonders freut uns, dass der neue Auftritt intern wie extern sehr positiv aufgenommen wurde und unsere Marke klarer, moderner und wirkungsvoller präsentiert.»

Dr. Michaela Sonderegger Leiterin Marketing & Kommunikation Klinikgruppe Valens

Im Gespräch

Ausblick in die Zukunft: Rehabilitation

Wie wird sich die Rehabilitation in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Erwartungen bringen Patientinnen und Patienten mit? Und wie kann die Klinikgruppe Valens diese Veränderungen aktiv mitgestalten?

Auf 12 Doppelseiten in diesem Jahresbericht kommen Stimmen zu Wort, die die Klinikgruppe Valens aus unterschiedlichen Perspektiven prägen: je ein Mitglied des Stiftungsrates und ein Mitglied der Geschäftsleitung. Die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sprechen über das, was sie verbindet, über ihre persönlichen Zugänge zur Rehabilitation und über das, was ihnen im Alltag wichtig ist. Im Fokus steht der Blick nach vorne: Wie verändert sich die Rehabilitation? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab? Und welche Rolle nimmt Valens dabei ein?

Medizinische Fortschritte, neue Therapieformen und digitale Anwendungen verändern die Rehabilitation. Gleichzeitig bleibt der Kern derselbe: Menschen auf ihrem Weg zurück in ein selbstständiges Leben zu begleiten. Die Beiträge zeigen, wie sich dieser Anspruch weiterentwickelt – fachlich, organisatorisch und in der Haltung gegenüber den Patientinnen und Patienten.

Im Gespräch mit ...

Prof. Dr. med. Marc Spielmanns Ärztlicher Direktor pulmonal, kardio-vaskulär, internistisch-onkologisch Klinikgruppe Valens

Prof. Dr. med. Thomas Fehr Ärztlicher Direktor, Chefarzt und Departementsleiter Innere Medizin, Kantonsspital Graubünden

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Spielmanns: Wir sind beide Klinikdirektoren und Chefärzte, leiten grosse Teams und sind erfahrene Kliniker mit wissenschaftlichem Background. Der Austausch über Studien, Erfahrungen und Fragestellungen schafft eine gemeinsame fachliche Basis.

Fehr: Uns verbindet das gemeinsame Interesse an klinischer Forschung. Sie ist für uns eine wichtige Grundlage, um Behandlungen weiterzuentwickeln und neue Erkenntnisse gezielt in den klinischen Alltag zu überführen.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Spielmanns: Die Annäherung an die Akutmedizin wird stärker werden, verbunden mit höheren Ansprüchen an die Leistungsfähigkeit von Rehabilitationskliniken. Durch die Standorte an den Akutspitälern (Triemli, St. Gallen, Chur) kommen wir diesen Bedürfnissen bereits nach und sind damit auf einem gutem Weg. So entstehen eng abgestimmte Übergänge, bei denen die Behandlung ohne Brüche weitergeführt werden kann.

Fehr: In der Rehabilitation behandeln wir zunehmend Patientinnen und Patienten mit komplexen, oft mehrfachen Erkrankungen. Die Klinikgruppe Valens ist darauf vorbereitet; wir verfügen über die nötige medizinische Breite und Erfahrung. So können wir unsere Rolle weiter schärfen und einen Beitrag leisten, die Rehabilitation als wichtigen Teil der integrierten Versorgung nachhaltig weiterzuentwickeln.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Spielmanns: Ich mag den Zeitfaktor und das Setting mit vielen Therapiemöglichkeiten, die es uns erlauben, uns tatsächlich gut um die Patientinnen und Patienten zu kümmern, sie kennenzulernen und ihnen bei ihrem Comeback in ein selbstbestimmtes Leben zu helfen. Das klappt nicht immer, aber sehr oft. Das ist eine sehr befriedigende Arbeit.

Fehr: Respekt und Empathie im Umgang mit Patientinnen und Patienten in schwierigen Lebenssituationen sind für mich zentral. Viele von ihnen stehen vor grossen körperlichen und persönlichen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, ihnen mit Aufmerksamkeit und Verständnis zu begegnen und ihre individuelle Situation ernst zu nehmen. Gleichzeitig lege ich grossen Wert auf Therapien, die sich an den persönlichen Zielen orientieren und zugleich auf einer fundierten, evidenzbasierten Grundlage beruhen.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Spielmanns: Ich bewege mich gerne in der Natur, bin sportlich aktiv und nehme mir Zeit zum Lesen. Draussen unterwegs fällt es mir leicht, Abstand zum Alltag zu gewinnen und die Gedanken zu ordnen. Diese Momente geben mir neue Energie und helfen mir, mit frischem Blick in die Arbeit zurückzukehren.

Fehr: Klassische Musik. Sie hilft mir, zur Ruhe zu kommen und den Kopf zu klären. Besonders in intensiven beruflichen Phasen bietet sie einen bewussten Gegenpol.

Schokolade oder Käse?

Klavier oder Geige?

Frühaufsteher oder Nachteule?

Stadt oder Land?

Hotel oder Ferienwohnung?

Frühsport oder Abendspaziergang?

Kaffee oder Tee?

Zu Hause oder auswärts essen?

Bewegung oder Entspannung?

Drinnen oder draussen?

Treppe oder Lift?

Lob aussprechen oder still anerkennen?

Besser begleitet durch die Rehabilitation

Partnermanagement –Optimierung der Übertrittsprozesse

Durch die Intensivierung der Kontakte mit unseren Zuweisern und den Aufbau eines strukturierten Partnermanagements konnten viele Übertrittsprozesse optimiert werden. Der regelmässige Austausch und das gegenseitige Verständnis für die Anliegen aller am Reha-Prozess Beteiligten erleichtern den Übergang von der Akutphase in die Rehabilitation. Und davon profitieren vor allem auch unsere Patientinnen und Patienten.

Onkologische Rehabilitation mit integrierter Therapie

In der Rehaklinik Gais werden onkologische Behandlungen und Rehabilitation gezielt miteinander verbunden. Patientinnen und Patienten können ihre Chemooder Immuntherapie während eines stationären RehaAufenthalts fortsetzen. Das interdisziplinäre Angebot vereint medizinische Betreuung, spezialisierte Pflege, Bewegung, Psychoonkologie und Ernährungsberatung. Die enge Abstimmung mit zuweisenden onkologischen Zentren ermöglicht eine lückenlose Behandlung. Betroffene gewinnen an Stabilität, erhalten Unterstützung im Alltag und erleben mehr Lebensqualität während der Therapie. Dieses Versorgungsmodell stärkt die Kontinuität und zeigt neue Wege für eine patientenzentrierte Onkologie in der Schweiz auf.

Peer-Berater für MS-Patientinnen und -Patienten

Christian Rusterholz lebt schon seit über 20 Jahren mit der Diagnose MS und kommt seit vielen Jahren regelmässig zur Reha nach Valens. Anfangs wusste auch er nicht, wohin sein Weg mit der Diagnose ihn führt: «Bei mir war es lange Zeit relativ gut, und nun ist der Rollstuhl da. Das Leben geht trotzdem weiter und ich führe ein sehr gutes Leben. Mir hilft aber auch meine sehr positive Einstellung im Allgemeinen. Aufgeben war für mich nie eine Option.» Seit 2025 ist Christian Rusterholz in einem Teilzeitpensum in der Rehaklinik Valens als Peer-Berater(*) MS angestellt. In Einzelsitzungen bespricht er mit den Patienten die Herausforderungen mit der MS und versucht, Lösungsstrategien zu vermitteln oder hört einfach mal zu. Er möchte Betroffenen Mut machen, sie unterstützen und ihnen vermitteln, dass das Leben mit der Diagnose keinesfalls vorbei ist. Dabei schöpft er aus einem reichen Erfahrungs- und Wissensschatz und bringt seine persönlichen Aufs und Abs ein, die er selbst seit 20 Jahren mit MS erlebt. Er hält regelmässig Vorträge über die Diagnose MS und darüber, was man als Team erreichen kann.

*Peer-Berater: Experte aus Erfahrung; ein Peer-Berater ist keine klassische Fachkraft, sondern jemand, der ähnliche Herausforderungen wie Behinderungen, psychische Krisen oder schwere Krankheiten selbst durchlebt hat. Menschen mit Handicap beraten Betroffene, etwa bei der Alltagsbewältigung oder in der Reha, so wie Christian Rusterholz in der Rehaklinik Valens.

«Ich kann als Peer-Berater MS meine Erfahrungen einbringen und MS-Betroffene bei der Alltagsbewältigung und in der Reha unterstützen.»
Christian Rusterholz, Peer-Berater MS Rehaklinik Valens

Kochen oder Abwasch?

Tier oder Pflanze?

Hund oder Katze?

Hotel oder Ferienwohnung?

Planen oder spontan?

Flurgespräch oder Teams-Call?

Fleisch oder Vegi?

Bewegung oder Entspannung?

Drinnen oder draussen?

Frühsport oder Abendspaziergang?

Treppe oder Lift?

E-Mail oder Telefon?

Im Gespräch mit ...

Dr. med. Dr. sc. nat. Roman Gonzenbach Ärztlicher Direktor Neurologie und Frührehabilitation, Klinikgruppe Valens

Prof. Dr. med. Michael Weller Klinikdirektor Neurologie, Universitätsspital und Universität Zürich

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Gonzenbach: Der volle Einsatz für schwerbetroffene Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Wir begegnen Menschen in einer Phase, in der vieles unsicher ist. Das verlangt Fachwissen, Erfahrung und den Willen, gemeinsam Schritt für Schritt Fortschritte zu erreichen.

Weller: Wir wollen einen strukturierten Pfad für Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen aufrechterhalten und weiterentwickeln, der durch nahtlose Übergänge, hohe Qualität und Innovationskraft geprägt ist.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Gonzenbach: Entscheidend ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Akutspital und Rehabilitation. Übergänge müssen nahtlos funktionieren, Informationen müssen koordiniert fliessen, Ziele gemeinsam definiert sein. Die Klinikgruppe Valens bringt ihre Erfahrung in der neurologischen Rehabilitation aktiv ein und stärkt diese Kooperationen langfristig.

Weller: Die Rehabilitation der Zukunft wird sich mit Multimorbidität und zunehmender Häufigkeit von Patientinnen und Patienten mit kognitiven Einschränkungen auseinandersetzen müssen. Aufgrund des steigenden Bedarfs an Rehabilitation werden härtere Anforderungen an die Evidenz für jegliche Interventionen gestellt werden. Bei diesen globalen Entwicklungen kann Valens eine führende Rolle spielen, mit Strahlkraft über die Schweizer Grenzen hinaus.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Gonzenbach: Dass die Patientinnen und Patienten wieder gesund werden, sich so weit wie möglich von ihren Einschränkungen erholen und verlorene Fähigkeiten zurückgewinnen. Nicht immer ist eine vollständige Selbstständigkeit erreichbar. Umso wichtiger ist es, die Lebensqualität zu verbessern und Lösungen zu finden, die den Alltag erleichtern. Ziel ist, dass die Menschen ihren Weg nach der Rehabilitation mit möglichst viel Sicherheit und Eigenständigkeit weitergehen können.

Weller: Mir ist wichtig, dass die Rehabilitation von den Betroffenen und Angehörigen als harmonischer Prozess wahrgenommen wird. Besonders zentral sind die Übergänge: von der Akuttherapie in die Rehabilitation und danach in die ambulante Nachbetreuung oder weitere Folgemassnahmen. Diese Schnittstellen müssen gut koordiniert sein, damit keine Brüche entstehen. Eine klare Kommunikation und feste Ansprechpersonen geben hier Orientierung und Sicherheit.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Gonzenbach: Ein hoher Puls draussen in der Natur. Bewegung, frische Luft und Abstand zum Arbeitsalltag helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu sammeln.

Weller: Ich halte mich an die Grundregel, dass ärgerliche Mails immer erst nach einer ruhigen Nacht reflektiert und beantwortet werden.

Anlässe & Begegnungen

Im vergangenen Jahr waren wir an vielen Anlässen präsent – von Publikums- und Berufsmessen über TV-Auftritte und Zuweiseranlässe bis hin zu Fachkongressen. Diese Anlässe bieten immer wieder wertvolle Gelegenheiten für den persönlichen Austausch, stärken bestehende Beziehungen und ermöglichen neue Kontakte. Durch den direkten Dialog konnten wir Einblicke in unsere Arbeit geben, aber auch Bedürfnisse besser verstehen und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern weiterentwickeln. Gleichzeitig nutzten wir insbesondere die Berufsmessen, um junge Talente für unsere vielfältigen Berufsfelder zu begeistern.

8 Berufsmessen Fachkongresse Publikumsmessen

Zuweiseranlässe an 8 Klinikstandorten der Klinikgruppe Valens

Durchführung von 2 F.O.T.T.-Kursen in der Rehaklinik St. Gallen

Unsere Top3 Präsenzen

4

2

8

2

Teamevents im Rückblick

Unsere Mitarbeitenden sind unser wichtigstes Gut. Deshalb schaffen wir bewusst Gelegenheiten, um Danke zu sagen und den Zusammenhalt zu stärken.

Mit einem Wintersporttag in Davos und unserem grossen Sommerfest in Jona boten wir Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Unter dem Motto «Wild Wild West» feierten über 700 Mitarbeitende ein unvergessliches Sommerfest voller Teamgeist und guter Stimmung. Solche Anlässe stärken den Zusammenhalt über Bereiche und Standorte hinweg und tragen wesentlich zu unserer lebendigen Unternehmenskultur bei.

Darüber hinaus organisieren die Klinikstandorte weitere Mitarbeiteranlässe wie Wanderhalbtage, Teamanlässe oder Weihnachtsapéros.

Bier oder Wein?

Berge oder Meer ?

Stadt oder Land?

Treppe oder Lift?

Kontrolle oder Vertrauen?

Loben aussprechen oder still anerkennen?

Kaffee oder Tee?

Tier oder Pflanze?

Hund oder Katze?

Drinnen oder draussen?

E-Mail oder Telefon?

Direkt ansprechen oder abwarten?

Im Gespräch mit ...

Prof. Dr. med. Stefan Bachmann

Ärztlicher Direktor Geriatrie, Muskuloskelettal und Psychiatrie Klinikgruppe Valens

Prof. Dr. med. Simon Wildermuth

CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung

HOCH Health Ostschweiz, St. Gallen

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Bachmann: Wir haben beide Medizin studiert, sind beide habilitiert und in der universitären Lehre tätig (gewesen). Uns beiden ist damit die akademische Seite (klinische Forschung) sowie die Aus- und Weiterbildung der Studierenden (Stichwort Medical Master SG) und der Assistenzärztinnen und -ärzte wichtig, in denen wir auch wichtige potenzielle Mitarbeitende sehen.

Wildermuth: Uns verbindet eine langjährige Erfahrung als Chefärzte und als Ärztliche Direktoren. Rehabilitation und Akutsomatik sind teilweise unterschiedlich, in vielen Bereichen aber auch sehr ähnlich, und vielfach sind die gleichen Herausforderungen zu meistern.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Bachmann: Die Multimorbidität und die demografische Entwicklung hin zu einer deutlich älteren Gesellschaft und damit auch zu alten und sehr alten Patienten wird eine der Behandlungsherausforderungen der Zukunft sein. Die Digitalisierung und insbesondere die KI wird zudem das Berufsumfeld wesentlich verändern. Für die Anwendungen von KI ist die Gruppe offen und wir sind bereit, uns den Herausforderungen an vorderster Front zu stellen.

Wildermuth: Die Zukunft der spitalnahen Frührehabilitation liegt in der nahtlosen Verschmelzung von Akutmedizin und Rehabilitation. Durch nahtlose Übergänge und modernste Technologien zielt sie darauf ab, Patientinnen und Patienten schneller zu mobilisieren, Funktionsverluste zu minimieren und die

Genesungszeit weiter zu verkürzen. Die Klinikgruppe Valens bringt ihre Erfahrung in der Frührehabilitation ein und gestaltet diese Entwicklung aktiv mit.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Bachmann: Die interdisziplinäre Teamarbeit. Es ist sehr befriedigend und spannend, zusammen mit allen Berufsgruppen zielorientiert unsere Patientinnen und Patienten zu behandeln. Das Sprichwort «Das Team ist mehr als die Summe der Einzelpersonen» gilt für die Reha im Besonderen. Dieses Teamplay gilt es zu wahren und weiter zu pflegen.

Wildermuth: Mir ist wichtig, dass die digitale Transformation in der Rehabilitation medizinisch sorgfältig begleitet wird. Sie bietet enorme Chancen, muss aber so eingesetzt werden, dass ein klarer klinischer Nutzen entsteht und Fehlentwicklungen vermieden werden. Technologie soll die Behandlung unterstützen und in keiner Weise ersetzen. Entscheidend bleibt die fachliche Einschätzung und die enge Betreuung durch das interdisziplinäre Reha-Team.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Bachmann: Bewusstes Abschalten und bewusste Distanzierung vom Alltag, familiäre Aktivitäten und sportliche Betätigung helfen mir, die Balance zu wahren, körperlich wie geistig.

Wildermuth: In der Freizeit beschäftige ich mich mit Fotografie in der Natur. Dabei kann ich mich sehr gut erholen.

Personal im Fokus

durchschnittliches Dienstalter in der ganzen Gruppe Jahre 6

Rückkehrquote nach dem Mutterschaftsurlaub

95 %

unter 20 Jahre

Jahre

14 Tage

30 Jahre

– 60 Jahre

«Wir setzen uns täglich dafür ein, ein umsichtiger und verlässlicher Arbeitgeber zu sein. Die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden ist uns wichtig – umso mehr freut es uns, dass gemäss Mitarbeitendenumfrage 2025 rund 80 Prozent stolz sind, Teil der Klinikgruppe Valens zu sein.»

Dr. Manuela Schudel, Leiterin HR, Klinikgruppe Valens

Jahre

Bildung als Investition in die Zukunft

Ausbildung und Bildung hat in der Klinikgruppe Valens einen festen Platz als Grundlage für Qualität, Entwicklung und Zukunftssicherung. Im vergangenen Jahr hat die Klinikgruppe ihre Aus- und Weiterbildung gezielt gestärkt und als strategischen Schwerpunkt weiterentwickelt.

Im Fokus standen das lebenslange Lernen und die Förderung eigener Talente. Mit praxisnahen Ausbildungen in Pflege, Therapie, Medizin sowie in Bereichen wie Verwaltung, IT oder Hotellerie haben Lernende früh Verantwortung übernommen und den Klinikalltag aktiv mitgestaltet. Erfahrene Fachpersonen haben sie eng begleitet und ihnen ein sicheres Umfeld für fachliches und persönliches Wachstum geboten. Besonders wichtig ist der Klinikgruppe eine Kultur, in der Neugier, Eigeninitiative und Lernen aus Erfahrungen selbstverständlich sind. Interdisziplinäre Zusammenarbeit, soziale Kompetenzen und ein respektvolles Miteinander prägen den Berufsalltag. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Bildungsangebote, neue Lernformate und Kooperationen haben den Weg bereitet, um auch künftig junge Talente zu gewinnen und Mitarbeitende langfristig zu fördern.

«Bildung ist bei uns die Grundlage für Entwicklung: Wir fördern Talente, begleiten Mitarbeitende auf ihrem Weg und schaffen ein Umfeld, in dem Lernen und Verantwortung selbstverständlich sind.»

Wolfgang Kilga Leiter Bildung Klinikgruppe Valens

Über 20 Lernende haben wir 2025 auf ihrem Weg durch die Ausbildung zur Fachfrau / zum Fachmann Pflege, zur Hotelfachfrau, zum Koch und zu weiteren Berufen begleitet.

Im Gespräch mit ...

Was verbindet Sie drei in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Hornung: Wir freuen uns, dass wir jeden Tag so eng zusammenarbeiten dürfen. Bei uns gibt es viele spannende und auch herausfordernde Themen, und wir sind froh, dass wir diese gemeinsam so konstruktiv bearbeiten können.

Keckeis: Präsident, CEO und CFO stehen naturgemäss in einem engen Austausch. Der wirtschaftliche Erfolg der Gruppe ist ein wichtiger Baustein für unsere zukünftigen strategischen Vorhaben.

Zemp: Verantwortung. Till und Harald übernehmen, zusammen mit der Geschäftsleitung, die operative Verantwortung und ich mit meinen Stiftungsratskolleginnen und -kollegen die strategische Verantwortung.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Hornung: Unsere Aufgabe wird durch Demografie, Zunahme von Multimorbidität und medizinischem Fortschritt immer wichtiger. Wir alle

werden eines Tages froh sein, von so engagierten, professionellen und wirksamen Rehaprogrammen profitieren zu dürfen.

Keckeis: Die Rehabilitation der Zukunft wird individueller, digitaler, vernetzter und stärker datenbasiert sein. Valens wird als grösste Rehabilitationsgruppe der Schweiz diese Veränderung aktiv mitgestalten.

Zemp: Die Patienten werden immer früher aus den Akutspitälern entlassen und werden immer älter und multimorbider. Das bedeutet, dass wir uns als Reha-Anbieter den Entwicklungen laufend anpassen müssen.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Hornung: Die Nähe, das Miteinander und die grosse Professionalität im Sinne von dynamisch, herzlich und fundiert.

Keckeis: Krankheit und Unfälle sind negativ behaftete Begriffe. Rehabilitation macht nach solchen Ereignissen wieder positive Entwicklun-

gen möglich. Sie verbessert die individuelle Lebenssituation unserer Patientinnen und Patienten, gibt ihnen Kraft und Zuversicht und trägt massgeblich dazu bei, den Alltag wieder besser zu meistern.

Zemp: Mir ist wichtig, dass die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stehen und dass wir unseren Mitarbeitenden ein Umfeld bieten, in dem sie sich einbringen und weiterentwickeln können.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Hornung: Das tolle Team, das wir sind, der grossartige Spirit, den wir haben, und die Erfolgsgeschichten, die wir schreiben.

Keckeis: Humor ist wichtig, genauso wie regelmässige Bewegung und Zeit mit der Familie.

Zemp: Ich habe einen kleinen Rebberg und bin oft im Garten anzutreffen oder auf Wanderungen in der Natur. Zu sehen, wie die Natur funktioniert und wunderschöne Resultate hervorbringt, erdet mich und bringt mir Ruhe.

Kaffee oder Tee?

Kochen oder Abwasch?

Schokolade oder Käse?

Frühaufsteher oder Nachteule?

Berge oder Meer?

Bewegung oder Entspannung?

Kaffee oder Tee?

Bier oder Wein?

Kochen oder Abwasch?

Hund und Katze?

Bewegung oder Entspannung?

Bauchgefühl oder Kopfentscheidung?

Tier oder Pflanze?

Klavier oder Geige?

Berge oder Meer ?

Excel oder PowerPoint?

Planen oder spontan?

Theater oder Kino?

& Zahlen Valens

Erfolgsrechnung (in TCHF)

Bedarf

Übriger Aufwand

Abschreibungen

Wertberichtigungen auf Sachanlagen

Bilanz (in TCHF)

Flüssige

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Kurzfristige Finanz- und übrige Verbindlichkeiten, Rückstellungen

2024 2025

Bewegung oder Entspannung?

Hund oder Katze?

Planen oder spontan?

Treppe oder Lift?

Bauchgefühl oder Kopfentscheidung?

Direkt ansprechen oder abwarten?

Schokolade oder Käse?

Bier oder Wein?

Frühaufsteher oder Nachteule?

Buch oder Film?

Drinnen oder draussen?

Flurgespräch oder Teams-Call?

Im Gespräch mit ...

Dr. med. Danuta Zemp

Klinikdirektorin Rehakliniken St. Gallen und Walzenhausen

Patrick Vogler Unternehmensberater, Thal

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Zemp: Unser gemeinsames Thema ist der hohe Anspruch an die Hotellerie und Gastronomie in den Boutique-Kliniken der Gruppe, beispielsweise der Rehaklinik Walzenhausen. Die Klinikgruppe Valens führt mehrere solcher Häuser und bietet den Patientinnen und Patienten einen entsprechend hohen Standard. Das wird von Schweizer wie auch internationalen Gästen sehr geschätzt.

Vogler: Ich wohne direkt unterhalb der Rehaklinik Walzenhausen und bin mit der Region hier stark verbunden. Daher liegt mir dieser Standort und sein langfristiger Erfolg besonders am Herzen.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Zemp: Die Rehabilitation ist bereits heute ein zentraler Baustein zwischen Akutmedizin und Langzeitpflege. Mit den zunehmend komplexen Krankheitsbildern gewinnt sie weiter an Bedeutung: Wir übernehmen Patientinnen und Patienten direkt nach der Akutbehandlung und begleiten sie bis nach Hause oder in die Langzeitpflege. Mit ihren Ambulatorien ist die Klinikgruppe zudem gut aufgestellt für die Umsetzung von EFAS.

Vogler: Die Rehabilitation wird in Zukunft noch stärker individualisiert, digital unterstützt und interdisziplinär erbracht werden. Therapien werden gezielter auf einzelne Patientinnen und Patienten ausgerichtet, und nicht zuletzt dadurch arbeiten Fachbereiche noch enger zusammen. Die Klinikgruppe Valens hat die besten Voraussetzungen mit ihren Kompetenzen, ihrer Innovationskraft sowie der zukunftsgerichteten Infra-

struktur, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten und unsere Angebote entsprechend weiterzuentwickeln.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Zemp: In Gesprächen mit Patientinnen und Patienten sehe ich immer wieder, wie entscheidend es ist, die Rehabilitation an ihren persönlichen Prioritäten auszurichten, etwa am Treppenlaufen. Diese Ziele erfassen wir bereits beim Eintritt und stimmen das Therapieprogramm darauf ab. Die Arbeit an individuellen Therapiezielen ist eine wichtige Motivation und trägt wesentlich zur Zufriedenheit bei.

Vogler: Der Mensch möchte in seiner Einzigartigkeit gesehen werden – und muss gerade in der Rehabilitation stets im Mittelpunkt stehen. Rehabilitation bedeutet ja, Menschen auf ihrem Weg zurück zu Selbstständigkeit, Lebensqualität und Zuversicht zu begleiten. Dabei sollen sie Fortschritte machen und neuen Mut schöpfen. In diesem Umfeld mitzuwirken, erlebe ich persönlich als sehr sinnstiftend und motivierend.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Zemp: Wenn ich im Alltag meine Balance verliere, dann ziehe ich mich für eine kurze Pause zurück und höre meine Lieblingsmusik, aktuell K-Pop.

Vogler: Mein Ausgleich liegt in der gemeinsamen Zeit mit der Familie und mit Freunden. Besonders beim Wandern, Biken oder Snowboarden kann ich abschalten und neue Energie sammeln.

Stationäre Patienten pro Rehaklinik

Rehaklinik

Valens

St.

Chur

Pflegetage

pro Rehaklinik

Rehaklinik

Valens

Wald Gais

Davos Clavadel

Walenstadtberg

Walzenhausen

St. Gallen

Chur

Total

In der Rehaklinik Valens sind die Patienten und Pflegetage des Standortes Bad Ragaz inbegriffen.

In der Abteilung Neurologie sind die Frührehabilitationsfälle enthalten.

Im Gespräch mit ...

Klinikgruppe

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Pott: Wir sind beide für die grösste Gruppe in unserer jeweiligen Unternehmung zuständig und tragen die Führungsverantwortung für Pflegequalität, Patientensicherheit, Personalentwicklung und pflegerische Strategie. Und natürlich verbindet uns die gemeinsame Verantwortung für den Erfolg der Klinikgruppe Valens.

Montandon: Wir verfügen beide über denselben beruflichen Hintergrund in der Pflege. Wir vertreten die operativen Perspektiven und Anliegen in der Praxis und können unsere Beobachtungen gezielt in die strategischen Diskussionen einbringen. Dies basierend auf einem gemeinsamen Verständnis und einer hohen fachlichen Glaubwürdigkeit.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Pott: Neben vielen anderen Veränderungen wird die Robotik, ob wir wollen oder nicht, in die Pflege einziehen. Die Domizil-Rehapflege wird vom Gesetzgeber tarifarisch abgegolten werden müssen. Das in der Gruppe sehr bekannte «Valenser Zahnradmodell» zur integrierten Versorgung wird uns helfen, auch unsere nachsorgenden Institutionen frühzeitig und umfassend in die Rehaprozesse einzubeziehen. Montandon: Durch die zunehmende Komplexität der Patientensituationen rücken neue Arbeitsformen und innovative Technologien verstärkt in den Fokus der klinischen Berufsgruppen. Gleichzeitig eröffnet diese Entwicklung neue Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildungen. Valens kann hier neue Wege beschreiten und Ansätze entwickeln, die richtungsgebend für die Rehabilitation von morgen sind.

Aline Montandon Leitung Pflege, Fachtherapien und Sozialdienst, Psychiatrische Dienste Aargau

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Pott: Ich fordere das Streben nach Fortschritt auch und ganz besonders in meiner Berufsgruppe. Pflegende fordern hohe Interprofessionalität und Zusammenarbeit, schaffen es aber nicht immer, auf Augenhöhe mit den anderen Berufsgruppen zu kommunizieren. Leider fällt uns das Jammern immer noch leichter als proaktiv nach vorne zu schauen.

Montandon: Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass unsere Patientinnen und Patienten auch in Zukunft eine qualitativ hochstehende Behandlung und Begleitung erfahren. Sie sollen sich jederzeit gut aufgehoben, verstanden und unterstützt fühlen, denn darin liegt unser Kernauftrag.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Pott: Eine spannende, herausfordernde und erfüllende berufliche Tätigkeit verlangt ein intaktes soziales Netz. Ich bin froh und dankbar, dies innerhalb der Familie, mit guten Freunden und Kollegen gefunden zu haben und meine wertvolle Freizeit mit lieben

Menschen verbringen zu können.

Montandon: Es tönt langweilig, aber genügend Schlaf ist für mich besonders wichtig! Ebenso die Zeit mit meiner Familie. Ob im Stall bei den Pferden, beim Hausaufgaben machen, auf einer Wanderung in den Bergen oder bei einem gemeinsamen Nachtessen – diese Momente geben mir Kraft, schaffen Ausgleich und helfen mir, den Fokus auf das Wesentliche zu bewahren.

Kaffee oder Tee?

Fleisch oder Vegi?

Snooze-Taste oder gleich aufstehen?

Berge oder Meer?

Drinnen oder draussen?

Bauchgefühl oder Kopfentscheidung?

Schokolade oder Käse?

Bier oder Wein?

Berge oder Meer ?

Spannung oder Tiefgang?

Bauchgefühl oder Kopfentscheidung?

Kontrolle oder Vertrauen?

Statistik Medizinische

Muskuloskelettale Rehabilitation

Die 10 häufigsten Hauptdiagnosen nach ICD-10

Anzahl Fälle

M15-M19 Arthrose 973

S72 Fraktur des Femurs 335

M45-M49 Spondylopathien 225

M50-M54 Sonstige Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens 179

T84 Komplikationen durch orthopädische Endoprothesen, Implantate oder Transplantate 172

S32 Fraktur der Lendenwirbelsäule und des Beckens 158

S82 Fraktur des Unterschenkels, einschliesslich des oberen Sprunggelenkes 104

M80-M85 Veränderungen der Knochendichte und -struktur 56

S22 Fraktur der Rippe(n), des Sternums und der Brustwirbesäule 53

S42 Fraktur im Bereich der Schulter und des Oberarmes 47

Neurologische Rehabilitation

Die 10 häufigsten Hauptdiagnosen nach ICD-10

Anzahl Fälle

I63 Hirninfarkt 853

G35 Multiple Sklerose [Encephalomyelitis disseminata] 372

G20 Primäres Parkinson-Syndrom 175

S06 Intrakranielle Verletzung 121

I61 Intrazerebrale Blutung

G81 Hemiparese und Hemiplegie

C00-C75 Bösartige Neubildungen an genau bezeichneten Lokalisationen, als primär festgestellt oder vermutet, ausgenommen lymphatisches, blutbildendes und verwandtes Gewebe 83

M45-M49 Spondylopathien

G62 Sonstige Polyneuropathien 66 A84 Virusenzephalitis, durch Zecken übertragen

Geriatrische Rehabilitation

Die

häufigsten

Pulmonale Rehabilitation

Die

Neubildungen an genau bezeichneten Lokalisationen, als primär festgestellt oder vermutet, ausgenommen lymphatisches, blutbildendes und verwandtes Gewebe

Internistisch-onkologische Rehabilitation

Die 10 häufigsten Hauptdiagnosen nach ICD-10

C00-C75

Bösartige Neubildungen an genau bezeichneten Lokalisationen, als primär festgestellt oder vermutet, ausgenommen lymphatisches, blutbildendes und verwandtes Gewebe

G93 Sonstige Krankheiten des Gehirns

C81-C96 Bösartige Neubildungen des lymphatischen, blutbildenden und verwandten Gewebes, als primär festgestellt oder vermutet

K57 Divertikelkrankheit des Darmes

K56 Paralytischer Ileus und intestinale Obstruktion ohne Hernie

C76-C80 Bösartige Neubildungen ungenau bezeichneter, sekundärer und nicht näher bezeichneter Lokalisationen

Anzahl Fälle

Kardiologische Rehabilitation

Die 10 häufigsten Hauptdiagnosen nach ICD-10 Anzahl Fälle

I25

Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefässen

I33 Akute und subakute Endokarditis

I70

Psychosomatische Rehabilitation

Psychiatrie

Die

Im Gespräch mit ...

Direktor Therapien

Klinikgruppe Valens

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Durach: Wir beide verstehen Zusammenarbeit als partnerschaftlichen Dialog, geprägt von Vertrauen, Transparenz und gegenseitigem Respekt. Dabei bringen wir Perspektiven ein, die sich optimal ergänzen: der Stiftungsrat mit strategischer, langfristiger Sicht, die Geschäftsleitung mit operativer Verantwortung.

Nef: Ich komme aus dem Recht, Robert aus der Therapie. Uns verbindet die Überzeugung, dass unterschiedliche Fachperspektiven die Klinikgruppe Valens stärken und weiterbringen.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Durach: Therapien werden noch stärker auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten, unterstützt durch digitale Technologien, Datenanalysen und innovative Behandlungskonzepte. Unser Anspruch als Klinikgruppe Valens ist es, hier nicht nur mitzuhalten, sondern neue Entwicklungen gezielt voranzubringen.

Nef: Die Rehabilitation wird vernetzter, interprofessioneller und auf die einzelne Person ausgerichtet sein. Behandlungen werden noch enger mit der Akutmedizin abgestimmt und auf Basis von Daten und Erfahrung laufend weiterentwickelt. Mit Patientenfokus, wissenschaftlicher Fundierung und respektvollem Miteinander wird Valens auch in Zukunft schweizweit neue Impulse und Standards setzen.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Durach: Im Zentrum steht für mich der Mensch als ganzheitliches Wesen – mit seinen individuellen Bedürfnissen, Zielen und Möglichkeiten. Denn neben der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Behandlung gibt Rehabilitation den Menschen Perspektiven zurück. Die Ausrichtung auf eine möglichst gute Rückkehr in das gewohnte Leben – im Rahmen des individuell Erreichbaren – ist ein zentraler Massstab für die Qualität und Wirksamkeit der Rehabilitation.

Nef: Wichtig ist mir die gemeinsame Klärung der Möglichkeiten, Erwartungen und Ziele. Dieser Austausch schafft eine Grundlage und gibt allen Beteiligten Orientierung. Es stärkt die Selbstverantwortung der Patientinnen und Patienten und fördert ihre körperliche und psychische Eigenständigkeit. Wer den eigenen Weg kennt und mitgestaltet, bleibt motivierter und kann Fortschritte bewusster wahrnehmen. Das wirkt sich direkt auf den Rehabilitationsverlauf und den Alltag nach dem Klinikaufenthalt aus.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Durach: Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden, Sport (Volleyball und Tischtennis) und Entspannung in der Natur – zum Beispiel beim Angeln.

Nef: Für mich ist es ein wichtiger Ausgleich, den täglichen Arbeitsweg in allen Jahreszeiten und bei Wind und Wetter mit dem Velo zurückzulegen.

Ueli Nef, lic. iur. RA

Kaffee oder Tee?

Kochen oder Abwasch?

Berge oder Meer?

Bewegung oder Entspannung?

E-Mail oder Telefon?

Kontrolle oder Vertrauen?

Frühaufsteher oder Nachteule?

Bewegung oder Entspannung?

Stadt oder Land?

Hotel oder Ferienwohnung?

E-Mail oder Telefon?

Kontrolle oder Vertrauen?

gewusst? Schon

Zahlen aus unserem Klinikalltag

In unserem Klinikalltag fallen auch Zahlen an, die oft unbeachtet bleiben: Wie viel Desinfektionsmittel verbrauchen wir? Oder wie viele Pflästerli kommen zum Einsatz? Ein kleiner Einblick zeigt, was es alles braucht, damit es rund läuft.

«Im Einkauf der Klinikgruppe Valens verbinden wir Qualität, Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit – für eine nachhaltige Beschaffung von Verbrauchs- und Investitionsgütern.»

Marcel Kehrer, Leiter Einkauf Klinikgruppe Valens

10’226

16’600

Packungen Handschuhe

Bestellungen über SAP Hier sind einige Verbrauchszahlen aus dem Jahr 2025

220’000 Thermoscan Schutzhüllen

48’000

DermaPlast Pflaster

6’600

Desinfektionsmittel 100 ml

Im Gespräch mit ...

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Noll & Mühlemann: Wir kennen uns als Mitglieder der strategischen und operativen Führung der Klinikgruppe Valens und haben nur wenige Berührungspunkte. Wir sehen uns in der Regel anlässlich unserer Sitzungen. Dabei bringen wir uns fachlich und persönlich ein, respektieren uns gegenseitig, achten auf das Wohl unserer Stiftung und die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Noll: Digitale Therapiebegleitung, Tele-Rehabilitation, Sensorik und KI-gestützte Analysen könnten bald auch in der Rehabilitation eine grössere Rolle spielen. Sie ermöglichen es, Therapien individueller zu gestalten, Fortschritte genauer zu erfassen und Patientinnen und Patienten auch nach Austritt aus der Klinik zu begleiten. Als innovativer Anbieter in der RehaBranche werden wir auch weiterhin neue Technologien prüfen und dort einsetzen, wo sie einen Nutzen für die Behandlung und den Alltag der Patientinnen und Patienten bringen.

Mühlemann: Die Demografie der Bevölkerung wird uns quantitativ weiter fordern, und der medizintechnische Fortschritt ist qualitativ auch für die Rehabilitation Segen und Herausforderung zugleich. Wir werden uns sowohl beim Leistungsangebot als auch bei der Standortpolitik immer wieder anpassen müssen. Dabei kommt der Stiftung Valens zugute, dass wir

heute sehr gut aufgestellt sind – mit anerkannten Kliniken im Kanton Zürich und der Ostschweiz sowie mit agilen, fortschrittlichen Führungscrews und engagierten Mitarbeitenden.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Noll: Aufgrund meines beruflichen Hintergrunds in der Hotellerie sind mir neben der erstklassigen Betreuung durch das klinische Team auch die Themen Ambiente und Verpflegung sehr wichtig. Wie schon Hippokrates von Kos sagte: «Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.»

Mühlemann: Unsere Stiftung ist als gemeinnützige Organisation der Gesellschaft verpflichtet. Deshalb sind wir nicht nur uns selbst in unserem Tun und Lassen – vor allem gegenüber unseren Patientinnen und Patienten – verantwortlich, sondern auch dafür, dass wir offen bleiben für Innovation und Fortschritt.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Noll: Ich bin gerne mit meinem Hund in der Natur unterwegs, ausserdem koche ich sehr gerne.

Mühlemann: Ich nehme mich nicht zu wichtig und bin in mir gefestigt. Das gibt mir Ruhe im Alltag und hilft mir, Prioritäten zu setzen. In der Verantwortung für die Stiftung Valens heisst das, bewusst zu entscheiden und auf die Stärke des Teams zu bauen.

Kochen oder Abwasch?

Bier oder Wein?

Buch oder Film?

Spannung oder Tiefgang?

Treppe oder Lift?

Mittagspause oder durcharbeiten?

Kaffee oder Tee?

Frühaufsteher oder Nachteule?

Schreibtisch oder Stehpult?

Sommer oder Winter?

Hund oder Katze?

Hotel oder Ferienwohnung?

Raum schaffen für die Zukunft

Abschluss Umbau Trakt B und Start

Umbau Trakt D in Valens

In der Rehaklinik Valens konnte nach rund einem Jahr Bauzeit der renovierte B-Trakt feierlich eingeweiht werden. Die Bettenstationen bieten einen sehr wohnlichen Charakter mit geräumigen Situationen in den Patientenzimmern. Die technischen Installationen sind auf dem neusten Stand der Technik. Die Steuerungen von Beleuchtung, Beschattung, Heizung und Lüftung sind energieoptimiert und auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Die Patienten und das Personal sind sehr zufrieden mit den neuen Räumlichkeiten. Bezüglich Ausbau Bettenstationen soll der Trakt B als «Vorbild» für Einheitlichkeit am Standort Valens gelten.

Der als Provisorium gestellte Pavillon wird nun weiterhin als Pflegestation genutzt, während vier Stationen im D-Trakt saniert und modernisiert werden. Diese Bauarbeiten sind aktuell im Gange und dauern bis ca. Sommer/Herbst 2028.

Zentrale Dienste zügelten nach Sargans

Die Klinikgruppe Valens mit ihren 13 Standorten hat auch einige Bereiche, die für alle Standorte ihre Dienstleistungen erbringen. So u. a. den gesamten Finanzbereich, die Patientenabrechnung, IT, Medizincontrolling, HR, Direktion, Marketing, QM, Einkauf sowie Bau und Infrastruktur. Die Mitarbeitenden dieser Bereiche haben ihre Büros seit November 2025 zentral im frisch umgebauten Bahnhofsgebäude in Sargans. Sargans ist verkehrstechnisch gut von allen Standorten erreichbar und mit dem Umzug von Valens nach Sargans wurden in Valens Flächen frei, die zugunsten der Patientinnen und Patienten und für Weiterentwicklungen genutzt werden können.

«Die

Klinikgruppe Valens ist in den letzten Jahren immer wieder angewachsen, neue Standorte sind dazugekommen. »

Das Spezielle im Bereich Bau und Infrastruktur ist die grosse Vielfältigkeit: Jeder Standort ist bezüglich Immobilien unterschiedlich aufgestellt, mit eigenem Charakter und individueller Nutzungssituation. Es gibt Standorte «in den Bergen», aber auch spitalnahe, im Eigentum oder in Miete, mit guter technischer Infrastruktur oder mit Investitionsbedarf in dem Bereich. Die Bauten selbst sind unterschiedlichen Alters und bedürfen unterschiedlich hoher Investitionen.

Die Zustandsberichte der Standorte zeigen den Investitionsbedarf auf; mit einer guten Budgetplanung werden an den verschiedenen Standorten die notwendigen Umbauten

geplant und durchgeführt. Die Weitsicht über alle Standorte hinweg und die strategischen Überlegungen in der Gruppe sind dabei sehr wichtig. Wie andere Abteilungen auch, müssen wir im Bereich Bau und Infrastruktur immer wieder auf neue Situationen reagieren. Vieles, aber nicht alles ist vorhersehbar. In diesem Zusammenhang danke ich allen, die mithelfen, auf die laufenden Veränderungen einzugehen sowie allen, die sich immer wieder anpassen.

Wir beweisen täglich, dass wir die nötige Flexibilität haben und mit diesen Situationen gut umgehen können.

Christoph Hutter

Leiter Bau und Infrastruktur Klinikgruppe Valens

Schokolade oder Käse?

Frühaufsteherin oder Nachteule?

Berge oder Meer ?

Hund oder Katze?

Mittagspause oder durcharbeiten?

Bauchgefühl oder Kopfentscheidung?

Zu Hause oder auswärts essen?

Sommer oder Winter ?

Stadt oder Land?

Buch oder Film?

Hotel oder Ferienwohnung?

Kleine Schritte oder grosser Vorsatz?

Im Gespräch mit ...

Dr. phil. Norman Franz Klinikdirektor Rehaklinik Wald, designierter Klinikdirektor Rehaklinik Triemli Zürich

Cornelia Deragisch Bauherrenvertreterin, Projektleiterin, Chur

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Franz: Cornelia Deragisch und ich arbeiten momentan eng und sehr gut zusammen in der Planung und Realisierung unseres neuen Reha-Gebäudes in Zürich. Cornelia in der Rolle als Bauherrenvertreterin und ich in der Rolle als Haupt-Nutzervertreter.

Deragisch: Norman und mich verbindet die Planung und bald einmal die Baustelle der Rehaklinik Triemli und das «Gerne-bauen-Wollen» der Rehaklinik Wald.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Franz: Ich erwarte, dass wir uns noch mehr an die Akutsomatik annähern. Dabei müssen wir unseren Fokus auf die Rehabilitation weiter stärken – d. h. die Behandlung und Wiederherstellung von Funktionseinschränkungen weiterhin als unsere Kernaufgabe wahrnehmen. Mit dem grossen Fachwissen der Mitarbeitenden, der Diversifikation des Leistungsangebots und den Klinikstandorten von urban und akutspitalnah bis hin zu ländlichen Lagen werden wir auch in Zukunft eine prägende Rolle in der Gesundheitsversorgung der Schweiz einnehmen.

Deragisch: Ich denke an viel Fachwissen, einen vermehrten Einsatz von Robotik und an Menschlichkeit –also Zeit für die Patientinnen und Patienten –, eine neue Patientengruppe in der Altersgeriatrie und vielleicht weitere Anspruchsgruppen, die im Moment noch nicht im Fokus stehen. Insgesamt wird sie komplexer, anspruchsvoller. Valens wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen, mit sehr gut ausgebildetem Personal und viel Fachwissen in allen Bereichen. Die Mitarbeitenden

sind motiviert und wollen weiterkommen, das Unternehmen weiterbringen. Das macht uns zu einem starken Player im Gesundheitswesen.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Franz: Besonders wichtig ist mir die Multidisziplinarität auf Augenhöhe: Menschen mit verschiedenen Berufen und verschiedenem Fachwissen unterstützen die Patientinnen und Patienten dabei, den bestmöglichen Weg im Umgang mit ihren Einschränkungen im Alltag zu finden.

Deragisch: Fachwissen und Empathie. Die Rehabilitation ist ein sensibler Bereich, in dem Menschen oft in einer verletzlichen Lebensphase sind. Sie brauchen eine Betreuung, die medizinisch fundiert ist und gleichzeitig ihre persönliche Situation ernst nimmt. Respekt vor dem Gegenüber ist daher unverzichtbar. Beide Parteien sind gleich wichtig für ein gutes Ergebnis, das sehen wir immer wieder. Es geht nur miteinander.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Franz: Fokus auf die kleinen Schritte, ohne dabei die Gesamtübersicht zu vernachlässigen. Und dann ist da noch das Bild des Seiltänzers – ohne ausgleichende Bewegungen funktioniert das nicht. Und die herrliche Lage der Rehaklinik Wald, wo der Blick so schön in die Weite schweifen kann.

Deragisch: Das eine tun und das andere nicht lassen. Arbeiten, aber auch abschalten. Stadt und daneben der Waldrand, an dem ich wohne. Schritt für Schritt dem Ziel zu.

Startschuss

für die Rehaklinik Triemli Zürich

Reha und Akutmedizin vereint

Mit dem Spatenstich am 18. Juni 2026 hat das Projekt «Aufbau Rehaklinik Triemli Zürich» eine neue, sichtbare Phase erreicht. Nach Jahren der Planung und Vorbereitung beginnt nun der Bau eines Standorts, der die Rehabilitation im Kanton Zürich nachhaltig stärken wird. Direkt neben dem Stadtspital Zürich Triemli entsteht eine moderne Rehaklinik, die Rehabilitation und Akutmedizin räumlich und organisatorisch eng miteinander verbindet.

Kurze Wege für Patientinnen und Patienten Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor allem eines: kürzere Wege und eine nahtlose Betreuung. Wer nach einer schweren Erkrankung, einer Operation oder einem Unfall Rehabilitation benötigt, kann künftig noch gezielter und schneller von der Akutbehandlung in die Reha wechseln. Die enge Zusammenarbeit der Fachteams aus der Akutmedizin und den Rehabilitationsexperten der Klinikgruppe Valens schafft die Voraussetzungen für eine integrierte Versorgung aus einer Hand.

Der Baustart markiert dabei nicht nur den Beginn eines Neubaus, sondern auch den Aufbau eines neuen Versorgungsmodells. Bereits Anfang 2027 wird die Klinikgruppe Valens in bestehenden Räumlichkeiten des Stadtspitals Zürich Triemli im Sinne eines Vorbetriebs eine stationäre Rehabilitationsklinik eröffnen. Abgedeckt werden dabei vorerst die Bereiche neurologische, muskuloskelettale, internistische und onkologische Rehabilitation. Damit kann bereits in der Übergangsphase bis zur Bauvollendung des Neubaus eine stationäre rehabilitative Versorgung am Stadtspital Zürich Triemli sichergestellt werden. Gleichzeitig wird damit die bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Stadtspital Zürich Triemli und der Klinikgruppe Valens, die 2022 mit der ambulanten Rehabilitation begonnen hat, weiter vertieft.

Neuer Reha-Standort mit Zukunft

Mit der geplanten Inbetriebnahme des Neubaus Ende 2029 entsteht ein zukunftsweisender Standort für neurologische, muskuloskelettale, kardiologische, pulmonale sowie internistisch-onkologische Rehabilitation. Die neue Rehaklinik wird nicht nur zusätzliche Kapazitäten schaffen, sondern auch neue Möglichkeiten für eine vernetzte und patientennahe Behandlung eröffnen.

Für die Klinikgruppe Valens ist das Projekt ein wichtiger Entwicklungsschritt. Es stärkt ihre Präsenz in einer der grössten Gesundheitsregionen der Schweiz und schafft die Grundlage, um noch mehr Menschen auf ihrem Weg zurück in den Alltag zu begleiten. Mit dem Spatenstich ist der Grundstein gelegt. Nun beginnt die Umsetzung einer Vision, die Rehabilitation, Akutmedizin und interdisziplinäre Zusammenarbeit noch enger vernetzt.

2029

Inbetriebnahme

6

Rehabilitationsbereiche

140 neue Betten

Im Gespräch mit ...

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Mayinger: Wir versuchen, durch unsere Arbeit – jetzt und für die Zukunft – die Nachhaltigkeit und Wirksamkeit der Stiftung positiv zu beeinflussen. Medizinische Qualität, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Verantwortung gehören für uns dabei untrennbar zusammen.

Eberle: Wir begegnen uns an verschiedenen Stellen im System, aber immer mit dem gleichen Fokus. Die Geschäftsleitung erlebt täglich, was im Betrieb funktioniert und was sich verändern muss. Der Stiftungsrat nimmt Abstand, ordnet ein und entscheidet über die Richtung. Wichtig ist, dass beides eng zusammenspielt. Denn eine gute Strategie muss sich letztlich im Alltag bewähren und den Patientinnen und Patienten zugutekommen.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Mayinger: Die Rehabilitation der Zukunft wird von steigender medizinischer Komplexität und höheren Erwartungshaltungen der Patientinnen und Patienten sowie unseren Partnern geprägt sein. Die Klinikgruppe Valens entwickelt ihre Angebote stets weiter und verbindet medizinisches Fachwissen mit praxisnahen Lösungen, die auch für die Rehabranche als Ganzes von Nutzen sein können.

Eberle: Die Rehabilitation wird weiter an Bedeutung gewinnen. Die Menschen werden älter, die Fälle komplexer, und die Behandlungsketten müssen noch besser vernetzt werden. Valens kann diese Entwicklung aktiv mitgestalten. Wir verfügen über eine breite

Dr. oec. publ. Patrick Eberle Geschäftsführer Eberle & Partner GmbH,

Fachkompetenz und können stationäre, ambulante und digitale Angebote sinnvoll verbinden. Entscheidend bleibt aber immer die persönliche Betreuung.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Mayinger: An der Rehabilitation sind mir vor allem die Menschen wichtig. Einerseits unsere Patientinnen und Patienten, die wir in ihrer Rehabilitation so gut wie möglich betreuen, andererseits die engagierten Kolleginnen und Kollegen, die viele Reha-Erfolge mit ihrem täglichen Einsatz überhaupt erst möglich machen.

Eberle: Mir ist wichtig, dass Rehabilitation den Menschen hilft, wieder möglichst selbstständig am Leben teilzunehmen. Das ist das eigentliche Ziel. Gleichzeitig braucht es eine wirtschaftlich stabile Organisation. Nur so können wir langfristig in Qualität, Mitarbeitende und moderne Angebote investieren.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Mayinger: Der persönliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen während der Arbeit, zum Beispiel bei einem kurzen persönlichen Gespräch beim Kaffee. Ausserhalb des Arbeitsplatzes sind es Freunde, Familie und Hobbys, die dabei helfen, das Gleichgewicht zu halten.

Eberle: Mir helfen Bewegung, Zeit mit der Familie und mit Freunden sowie bewusste Pausen. Das gibt mir Abstand und hilft mir, auch in anspruchsvollen Situationen ruhig und fokussiert zu bleiben.

Kaffee oder Tee?

Kochen oder Abwasch?

Frühaufsteher oder Nachteule?

Sommer oder Winter ?

Planen oder spontan?

Treppe oder Lift?

Kochen oder Abwasch?

Klavier oder Geige?

Frühaufsteher oder Nachteule?

Excel oder PowerPoint?

Kontrolle oder Vertrauen?

Kleine Schritte oder grosser Vorsatz?

Qualität, die wirkt –heute und morgen

In der Klinikgruppe Valens hat Qualität viele Gesichter – und ein klares Ziel: Wir wollen jeden Tag ein Stück besser werden. Für unsere Patientinnen und Patienten. Für unsere Mitarbeitenden. Für unsere Partner. Dafür verbinden wir fundiertes Qualitätsmanagement mit einer offenen Lernkultur und modernem Wissensmanagement. Qualität bedeutet für uns mehr als das Einhalten von Standards. Es ist eine Haltung, die sich im täglichen Miteinander, in klaren Prozessen, fachlicher Kompetenz und in einem echten Interesse am Menschen zeigt. Dafür erhalten wir auch regelmässig Auszeichnungen.

6 Sterne für die Klinikgruppe Valens

Die Klinikgruppe Valens erhält als erstes und zurzeit einziges Schweizer Unternehmen 6 Sterne im EFQMModell. Damit erreicht Valens zusammen mit der Klinik Lengg AG – an der die Gruppe beteiligt ist –aktuell die schweizweit höchste Anerkennung im Rahmen des international etablierten Managementframeworks der European Foundation for Quality Management. Die Assessorinnen und Assessoren würdigen nicht nur Qualität und Prozesse, sondern insbesondere die rund 2300 Mitarbeitenden. Jene Menschen, die sich täglich für die Patientinnen und Patienten einsetzen.

Die Auszeichnung macht sichtbar, wofür die grösste Schweizer Reha-Gruppe steht: eine Unternehmenskultur, die von Engagement, Zusammenarbeit und einer starken Patientenorientierung geprägt ist.

Die EFQM-Assessorinnen und Assessoren haben sich Anfang April 2026 selbst ein Bild davon gemacht, wie in den Rehakliniken gearbeitet wird: Während eineinhalb Wochen führten sie 70 Interviews mit rund 200 Mitarbeitenden und Führungspersonen an verschiedenen Standorten. Ergänzend wurden umfangreiche Unterlagen analysiert, Prozesse überprüft und die Häuser vor Ort erlebt. In ihrem Feedback beschreiben die Assessorinnen und Assessoren die Kultur der Klinikgruppe als «herzlich, fundiert und dynamisch … und gemeinsam». Besonders hervorgehoben wurde

der Umgang «auf Augenhöhe» über alle Hierarchien und Berufsgruppen hinweg.

Besonders positiv bewertet wurden:

• die konsequente Ausrichtung auf den Nutzen für Patientinnen und Patienten

• die gelebte Unternehmenskultur mit hoher Identifikation der Mitarbeitenden

• die starke Vernetzung und enge Zusammenarbeit mit anderen Partnern im Gesundheitswesen im Sinne einer integrierten Versorgung und ausgeprägten Patient Journey

• die erfolgreiche Integration und Weiterentwicklung aller Kliniken innerhalb der Gruppe

• die stetige Förderung und Entwicklung der Mitarbeitenden

• die hochgradige Verbindung von Forschung, Innovation und klinischer Praxis

Swiss Arbeitgeber Award 2025

Bei der Verleihung des Swiss Arbeitgeber Awards 2025 wurde die Klinikgruppe Valens mit dem 3. Platz in der Kategorie «Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitenden» und als bester in der Spitalbranche prämiert. Ausschlaggebend für die Verleihung des Swiss Arbeitgeber Awards sind detaillierte Bewertungen der Mitarbeitenden eines Unternehmens. Beim Swiss Arbeitgeber Award handelt es sich laut Schweizerischem Arbeitgeberverband und HR Swiss um die repräsenta-

tivste Verleihung zur Ermittlung der Arbeitgeberattraktivität in der Schweiz. Mit 50´935 Teilnehmenden aus 149 Unternehmen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ist es überdies die grösste Schweizer Mitarbeitendenbefragung.

Label «Beste Arbeitgeber»

Zum sechsten Mal in Folge hat die Klinikgruppe Valens das Label «Beste Arbeitgeber» erhalten. Denn auch im vergangenen Jahr wurden wieder tausende Arbeitnehmende in der ganzen Schweiz befragt, ob sie den eigenen Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Seit 2019 schaffen wir es jedes Jahr ins Ranking der Besten im Gesundheitswesen. Das haben wir unseren Mitarbeitenden zu verdanken! Es freut uns, dass wir ein Arbeitsumfeld bieten, in dem sich unsere Mitarbeitenden wohlfühlen und vor allem auch jeden Tag einen guten Job machen können. Das spüren auch unsere Patientinnen und Patienten.

«Unsere Werte sind in den Häusern spürbar und werden aktiv gelebt. Das EFQM-Assessment bestätigte die starke Identifikation unserer Mitarbeitenden und den herzlichen Umgang miteinander in der Klinikgruppe.»

Katharina Barrett Leiterin Qualitätsmanagement Klinikgruppe Valens

Kaffee und Tee?

Schokolade oder Käse?

Hotel oder Ferienwohnung?

Mittagspause oder durcharbeiten?

Excel oder PowerPoint?

Kontrolle oder Vertrauen?

Kochen oder Abwasch?

Bier oder Wein?

Theater oder Kino?

Kontrolle oder Vertrauen?

Direkt ansprechen oder abwarten?

Lob aussprechen oder still anerkennen?

Im Gespräch mit ...

Rehaklinik Davos Clavadel

Andreas Kappeler Partner, M&A Vermittlung und Beratung, Kapcon AG, Aarau

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Loher & Kappeler: Uns verbindet, dass wir aus unterschiedlichen Rollen heraus am gleichen Ziel arbeiten: ein ausgewogenes Zusammenspiel von Menschlichkeit und wirtschaftlicher Verantwortung.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Loher: Es wird noch mehr als heute die Spezialisierung und nachweisbare Wirksamkeit im Fokus stehen. Am Markt gewinnen grössere Akteure zunehmend an Bedeutung, die damit auch eine besondere Vorbildfunktion und Verantwortung innehaben. In diesem Kontext spielt Valens eine zentrale Rolle: Als bedeutender Player trägt die Organisation Verantwortung dafür, Qualitätsstandards zu setzen, Innovation voranzutreiben und die Weiterentwicklung der Rehabilitation aktiv mitzugestalten – stets mit dem Bewusstsein, dass der Mensch und sein nachhaltiger Genesungsprozess im Mittelpunkt stehen.

Kappeler: Die Rehabilitation der Zukunft wird vom Wunsch der Menschen geprägt sein, trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Valens wird dafür sorgen, dass dabei nicht vermehrt die Technik als Allheilmittel in den Vordergrund rückt, sondern dass der einzelne Mensch mit seiner individuellen Geschichte im Zentrum der Aufmerksamkeit bleibt.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Loher: Dass die Zusammenarbeit interdisziplinär und interprofessionell erfolgt. Jede einzelne Person im Team leistet dabei einen wertvollen Beitrag und trägt wesentlich zum Gesamtergebnis bei. Im Zentrum steht stets der Patient beziehungsweise die Patientin – und das gemeinsame Ziel, ihn oder sie bestmöglich zu unterstützen.

Kappeler: Mir ist in der Rehabilitation wichtig, dass sie im Alltag der Patientinnen und Patienten ankommt: Sie sollen konkrete und praktische Fortschritte erzielen, die sofort erlebbar sind. Entscheidend ist dabei, dass wir eine Rehabilitation betreiben, die Mut macht, Perspektiven öffnet, neue, innovative Wege nutzt –und immer in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen agiert.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Loher: Ich verbringe bewusst Zeit mit Menschen, die mir guttun und positive Energie ausstrahlen, betreibe regelmässig Sport und Yoga und nehme mir Momente der Ruhe, in denen ich einfach nichts tue.

Kappeler: Im Alltag plane ich fixe Zeiten für Bewegung ein, achte auf gesunde Ernährung und reserviere mir Raum für Familie und enge soziale Kontakte. Diese geschützten Inseln geben mir Energie und helfen, berufliche Anforderungen gut zu balancieren.

Blick in die Zukunft –was läuft demnächst

2025 setzte die Klinikgruppe Valens ihre laufende Digitalisierung konsequent fort. Mit dem Roll-out des Klinikinformationssystems ebody, der Einführung von Patiententerminals an mehreren Standorten und der Pilotphase der Wissensplattform VAR im Pflegedienst wurden weitere Schritte für verlässliche Abläufe und eine gute Vernetzung umgesetzt.

Einführung von Patiententerminals

An den Standorten Chur, St. Gallen und Valens wurden bereits Patiententerminals eingeführt. Aktuell läuft die Umstellung und Einführung am Standort Walzenhausen und anschliessend werden die anderen Klinikstandorte mit Patiententerminals ausgerüstet. Bisher wurden insgesamt 265 Terminals durch unsere IT installiert, mehr als doppelt so viele werden noch folgen. Das Patienten-Entertainment-System bietet Patientinnen und Patienten einen komfortablen Zugang zu Fernsehen, Radio, Internet, Hörbüchern, digitalen Zeitungen sowie weiteren Informationsund Unterhaltungsangeboten.

VAR-Tool im Pflegedienst

Bei VAR handelt es sich um eine Wissensplattform für pflegerische Handlungsanweisungen. Diese Richtlinien sind evidenzbasiert, immer auf dem neusten Stand der Wissenschaft und international anerkannt. Sie werden ansprechend vermittelt – mit kleinen Filmchen, Texten und Zeichnungen. So müssen unsere Pflegeexpertinnen die Inhalte nicht jedes Mal neu erarbeiten.

Zukünftig wird VAR an allen Standorten der Klinikgruppe Valens im Einsatz sein. Aktuell läuft die Pilotphase mit rund 250 Lizenzen, bevor für 2027 Lizenzen für alle Pflegedienstmitarbeitenden beantragt werden.

Roll-out neues KIS

Nach langen und intensiven Vorbereitungsarbeiten konnte die Einführung des neuen KIS (Klinikinformationssystem) ebody im Mai 2026 gestartet werden. Erste Teams wurden geschult und das System für die Patientendisposition und die Standorte Chur und Walenstadtberg in Betrieb genommen. In den kommenden Monaten wird ebody auch an den anderen Standorten der Klinikgruppe Valens eingeführt. Ebody ist eine umfassende, webbasierte Gesundheitssoftware. Sie fungiert als zentrales Klinikinformationssystem, das die Bereiche Medizin, Pflege, Therapie, Hotellerie und Verwaltung effizient in Echtzeit vernetzt.

Im Gespräch mit ...

Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis

Was verbindet Sie beide in Ihrer Rolle für die Klinikgruppe Valens?

Vassiliadis: Uns verbindet eine gemeinsame Sicht auf das Ganze. Wir beobachten Entwicklungen früh und stimmen unsere Handlungsfelder darauf ab. So entsteht ein abgestimmtes Vorgehen, das der Klinikgruppe Valens Orientierung gibt und Raum für Weiterentwicklung schafft.

Megliola: Da gibt es einiges: das Bestreben, dass unsere Patientinnen und Patienten vor, während und nach der Reha-Behandlung die grösstmöglichen Fortschritte machen. Für unsere Mitarbeitenden wollen wir ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sie sich weiterentwickeln können und gerne tätig sind. Für unsere Anspruchsgruppen möchten wir der Partner der Wahl sein.

Was wird die Rehabilitation der Zukunft prägen und welche Rolle spielt Valens dabei?

Vassiliadis: Die Rehabilitation wird zunehmend komplexer. Patientinnen und Patienten sind häufiger mehrfach erkrankt, und der Bedarf an Fachpersonal wächst, während Ressourcen knapper werden. Das stellt hohe Anforderungen an Organisation und Behandlung. Die Klinikgruppe Valens verfügt jedoch über die nötigen Kompetenzen und Strukturen, um auch komplexe Situationen gezielt anzugehen.

Megliola: Die Herausforderungen sind vielfältig; Fachkräftemangel, Tarifdruck, Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Valens hat die nötige Stärke und Erfahrung, diese Herausforderungen als Chancen zu nutzen, um auch in Zukunft der führende Reha-Anbieter der Schweiz zu bleiben.

Was ist Ihnen persönlich in der Rehabilitation besonders wichtig – und warum?

Vassiliadis: Wichtig ist mir der persönliche, fachlich fundierte und zugleich herzliche Umgang mit Patientinnen und Patienten. Das ist für mich eine erfüllende Aufgabe. Auch die gute Zusammenarbeit im Team hat einen immensen Wert für mich, persönlich wie wirtschaftlich – sie schafft die Grundlage dafür, dass Behandlungen gelingen, dass Fortschritte möglich werden und unsere Kliniken auch in Zukunft gut aufgestellt sind.

Megliola: Neben der Tatsache, dass das «Kernprodukt Rehabilitation» stimmen muss, ist mir – aus eigener Erfahrung – der Einbezug der Angehörigen sehr wichtig. Sie treffen die Entscheide mit und begleiten die Übergänge vom Akutspital in die Reha und von dort zurück nach Hause. Wenn die Angehörigen Valens vertrauen, laufen die Prozesse entlang des Patientenpfades effizienter, weil sich unter anderem Entscheidungen leichter abstimmen lassen.

Was hilft Ihnen, im Alltag Ihre persönliche Balance zu bewahren?

Vassiliadis: Zeit mit der Familie und regelmässige Bewegung im Sport geben mir Ausgleich. Das hilft, den Kopf freizubekommen und im Alltag präsent zu bleiben.

Megliola: Der Ausbruch aus der «rationalen und digitalen Arbeitswelt» in die «analoge, reale Welt». Das sind für mich Zeiten, in denen ich Abstand gewinne – sei es in der Natur oder im persönlichen Umfeld.

Schokolade oder Käse?

Klavier oder Geige?

Hotel oder Ferienwohnung?

Flurgespräch oder Teams-Call?

E-Mail oder Telefon?

Kontrolle oder Vertrauen?

Lob aussprechen oder still anerkennen?

Schokolade oder Käse?

Frühaufsteher oder Nachteule?

Sommer oder Winter?

Stadt oder Land?

Planen oder spontan?

Treppe oder Lift?

Forschung mit Wirkung

Forschung ist ein zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses: Sie verbindet klinische Erfahrung mit Innovation und schafft die Grundlage für eine Rehabilitation, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientiert. In unseren Kliniken entstehen laufend neue Erkenntnisse aus Forschungsprojekten und Studien, die direkt in die Praxis einfliessen und die Qualität unserer Behandlungen nachhaltig stärken. Die nachfolgenden Beispiele geben einen Einblick in ausgewählte Projekte – stellvertretend für das breite Engagement unserer Mitarbeitenden, die Forschung als Motor für Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit aktiv vorantreiben.

«Best Project Award» für MS-Forschungsprojekt

System zur Erkennung der Sturzgefahr Ein wegweisendes Forschungsprojekt der Klinikgruppe Valens in Zusammenarbeit mit der Ostschweizer Fachhochschule (OST) wurde mit dem «Best Project Award» der OST geehrt. In der Studie wurde ein innovatives, nichtinvasives Radarsystem getestet, das in Echtzeit Vitalparameter wie Atem- und Herzfrequenz, Schlafposition und Bewegungsmuster von Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose erfasst. So können Therapie und Medikamenteneinnahme gezielt angepasst sowie die Sturzgefahr frühzeitig erkannt und automatisch gemeldet werden. Von der Klinikgruppe Valens waren beteiligt: Franziska Riegel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sabine Gschwend, Pflegeexpertin und Dr. Jens Bansi, Leiter Forschung und Entwicklung.

v. l. : Sabine Gschwend, Dr. Jens Bansi und Franziska Riegel

Schmerzbehandlung bei Parkinson

Studie im «Lancet Neurology» publiziert

Prof. Dr. med. Veit Mylius, Leitender Arzt in der Rehaklinik Valens, und sein internationales Forschungsteam durften einen grossartigen Erfolg feiern. Ihre Übersichtsstudie über Schmerz bei Parkinson wurde im renommierten «Lancet Neurology» veröffentlicht –einem Journal, das weltweit von Neurologen gelesen wird. In dieser Arbeit wird das erste Klassifikationssystem vorgestellt, das es möglich macht, eindeutiger zu erkennen, welche Schmerzen von der Parkinson-Krankheit verursacht sind – im Gegensatz zu Schmerzen, die andere Ursachen haben. So können in Zukunft noch individuellere und zielgerichtetere Therapieansätze entstehen. Die Arbeit zeigt auf, dass es entscheidend ist, die verschiedenen Arten von Schmerzen systematisch zu erfassen und zu klassifizieren, um letztlich die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Wissenschaftspreis für COPD-Forschung

Unser Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. med. Marc Spielmanns hat zusammen mit der Schön Klinik Berchtesgadener Land den Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin erhalten. Ihre multizentrische Studie zeigt, dass die SmartphoneApp «Kaia COPD» die körperliche Leistungsfähigkeit von COPD-Patienten in der Lungenrehabilitation verbessert. Besonders regelmässige Nutzer profitieren spürbar. Diese Anerkennung bestätigt den innovativen Einsatz digitaler Lösungen in der medizinischen Versorgung – ein grossartiger Erfolg.

Vorträge & Publikationen

Auch im vergangenen Jahr haben unsere Mitarbeitenden ihr Fachwissen an zahlreichen Kongressen, Tagungen und in Fachzeitschriften geteilt – in der Schweiz und international. Sie haben aktuelle Erkenntnisse eingeordnet, Erfahrungen aus dem Klinikalltag weitergegeben und den fachlichen Austausch mitgeprägt. Im Jahresbericht zeigen wir eine Auswahl dieser Beiträge. Die vollständige Übersicht haben wir online auf unserer Webseite publiziert.

Ausgewählte Vorträge

Prof. Dr. med. Stefan Bachmann, Ärztlicher Direktor Geriatrie, Muskuloskelettal und Psychiatrie

15.05.2025

26. Valenser Frühlingsymposium 30 Jahre Bewegungsapparatemedizin Rück- und Ausblick

22.05.2025

SGAIM Jahreskongress, Basel Stellenwert der physiotherapeutischen und passiv-physikalischen Massnahmen im Zeitalter moderner Pharmazeutika

Prof. Dr. med. Jean-Paul Schmid, Chefarzt Kardiologie / Departementsleiter Innere Medizin Rehaklinik Gais

06.11.2025

Symposium des Zentrums für Rehabilitation & Sportmedizin, Inselspital Bern

Ältere Patienten mit Herzerkrankung: Geriatrische oder kardiologisch-geriatrische Rehabilitation?

Dr. med. Karen Nestor, Chefärztin Onkologie / Stv. Departmentsleiterin Innere Medizin Rehaklinik Gais

10.11.2025

Young MedEthics, Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik Umgang mit Sterbewunsch und Anfragen zur Suizidassistenz: klinische und ethische Aspekte

Prof. Dr. med. Marc Spielmanns, Ärztlicher Direktor pulmonal, kardiovaskulär, internistischonkologisch

28.09.2025

Highlights Pulmonary Rehabilitation, ERS-Kongress, Amsterdam

15.11.2025

Treatable Traits in der Behandlung der COPD, FOMF, Zürich

Prof. Dr. med. Veit Mylius, Leitender Arzt Neurologie, Rehaklinik Valens

08.05.2025

9. Berner Therapienetzwerk Parkinson, Inselspital, Bern Schmerz bei Parkinson

Dipl. Arzt Thomas Egger, Co-Chefarzt Rehaklinik Gais & Ambulatorium Psychosomatik St. Gallen

25.02.2025

Netzwerk Case Management Ostschweiz, Universität St. Gallen/HSG Square

Psychisch krank – Arbeit als Ressource?

Dr. scient. med. Eliane Lüthi-Müller, Co-Teamleiterin Rehaklinik Valens

26.10.2025

Ganztägiges Seminar im Rahmen der So!-Seminarorganisation für therapeutische Berufe in Bad Heilbrunn (D)

Capsaicin in der Dysphagie-Therapie: Anwendung und Wirkung

Dr. Jens Bansi, Leiter Forschung und Entwicklung im Bereich der Therapien

28.08.2025

RehaSchweiz – Symposium, Eventfabrik, Bern Sport und Alter – Bewegung schützt das Hirn

26.09.2025

HIT the Brain – Symposium KU Leuven, BE

Life Long Learning – Why intensive Training matters (Keynote und Workshop)

Juliane Ebert, Teamleiterin Ergotherapie, Rehaklinik Valens

06.09.2025

CAS Stroke - Zürcher Fachschulen für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Winterthur, Schweiz.

Neuropsychologische Aspekte mit den Schwerpunkten Neglect und Apraxie

04.-06.06.2025

HoDT Einführungstage, Wangen im Allgäu, Deutschland Apraxie und räumliche Störungen

Verena Teimourzadeh, Teamleiterin Ergotherapie, Rehaklinik Walzenhausen, & Dr. med. Martin Schorl, Chefarzt Neurologie, Rehabilitationsklinik Bad Wurzach

05.12.2025

D-A-CH-Kongress Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Neurorehabilitation

Vortrag und Workshop: «Interdisziplinäre Ansätze zur Verbesserung der Handfunktion»

Nadja Wyrsch MScN, Pflegeexpertin Rehaklinik Gais

05.06.2025

Die Rolle der Pflege in der kardiologischen Rehabilitation

SGK Kongress Zürich

SSC/SSCS Annual Meeting 2025 | 04 - 06 June 2025, Zurich Convention Center, Switzerland

Sabine Gschwend MScN, Leiterin Pflegeentwicklung Klinikgruppe Valens

05.02.2025

SBK – Schweizerischer Berufsverband für Pflegefachpersonen, St. Gallen

Morbus-Parkinson-Zertifikatskurs

SBK Parkinson Care- Assessments und Pflegeprozess

Publikationen

Ausgewählte

Büsching G, Schmid J-P, 6-Minute Walk Test: Exploring Factors Influencing Perceived Intensity in Older Patients Undergoing Cardiac Rehabilitation-A Qualitative Study.

Healthcare (Basel). 2025 Mar 26;13(7):735. doi: 10.3390/healthcare13070735.

PMID: 40218033

Gloeckl R, Spielmanns M , Stankeviciene A, Plidschun A, Kroll D, Jarosch I, Schneeberger T, Ulm B, Vogelmeier CF, Koczulla AR. Smartphone application-based pulmonary rehabilitation in COPD: a multicentre randomised controlled trial. Thorax. 2025 Mar 18;80(4):209-217. doi: 10.1136/ thorax-2024-221803. PMID: 39706685; PMCID: PMC12015043.

Kramm N, Bachmann S: Belastungsvorgaben nach Operationen hüftnaher Frakturen: Auswirkungen auf die Behandlungsergebnisse der stationären Rehabilitation. Eine Kohortenstudie. Phys Med Rehab Kuror, 2025; doi:10.1055/a-2543-1210

Kreiger K , Weiss E, Fluri F. Novel therapies for post-stroke cognitive impairment: a systematic review. Front Neurol. 2025;16:1569329. Published 2025 May 27. doi:10.3389/ fneur.2025.1569329

Kupjetz M, Langeskov-Christensen M, Riemenschneider M, Inerle S, Ligges U, Gaemelke T, Patt N, Bansi J, Gonzenbach RR, Reuter M, Rosenberger F, Meyer T, McCann A, Ueland PM, Eskildsen SF, Nygaard MKE, Joisten N, Hvid L, Dalgas U, Zimmer P. Persons With Multiple Sclerosis Reveal Distinct Kynurenine Pathway Metabolite Patterns: A Multinational Cross-Sectional Study. Neurol Neuroimmunol Neuroinflamm 2025; 12(6):e200461. https://doi. org/10.1212/ NXI.0000000000200461

Schmid J-P, SMuRF-less patients: Orphans of atheroclerotic disease prevention.

Eur J Prev Cardiol. 2025 Jul 29:zwaf464. doi: 10.1093/eurjpc/ zwaf464. Online ahead of print. PMID: 40726338

Auf unserer Website finden Sie die vollständige Übersicht: valens.ch/vortraege-und-publikationen

Spielmanns M, Heeb P, Grossmann K, Schaer C, Spielmanns S, Lehmann U, Uhlmann K, Sirotkin P, Buesching G, Khatami R, Zhang Z. Einfluss von Mangelernährung und Sarkopenie auf die Ergebnisse einer pneumologischen Rehabilitation bei Patient:innen mit COPD [Impact of malnutrition and sarcopenia on the outcomes of pulmonary rehabilitation in patients with COPD]. Pneumologie. Epub 2025 Aug 29. PMID: 40882943.

Tinazzi M, Gandolfi M, Artusi CA, Bannister K, Rukavina K, BrefelCourbon C, de Andrade DC, Perez-Lloret S, Mylius V. Advances in diagnosis, classification, and management of pain in Parkinson's disease.

Lancet Neurol. 2025 Apr;24(4):331-347. doi: 10.1016/ S1474-4422(25)00033-X.

Geschäftsleitung

Dr. med. Till Hornung, CEO

Prof. Dr. med. Stefan Bachmann, Ärztlicher Direktor Geriatrie, Muskuloskelettal und Psychiatrie

Prof. Dr. med. Marc Spielmanns, Ärztlicher Direktor pulmonal, kardiovaskulär, internistisch-onkologisch

Dr. phil. Norman Franz, Klinikdirektor Rehaklinik Wald

Denis Mayinger, Klinikdirektor Rehakliniken Chur und Walenstadtberg

Stefan Pott, Direktor Pflege

Dr. med. Danuta Zemp, EMBA HSG, MPH, Klinikdirektorin Rehakliniken St. Gallen und Walzenhausen

Harald Keckeis, CFO, Stv. CEO

Dr. med. Dr. sc. nat. Roman Gonzenbach, Ärztlicher Direktor Neurologie und Frührehabilitation

Robert Durach, Direktor Therapien

Janine Loher, Klinikdirektorin Rehaklinik Davos Clavadel

Stefan Noll, Klinikdirektor Rehaklinik Valens und Clinic Bad Ragaz

Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis, Klinikdirektor Rehaklinik Gais

Stiftungsrat

André Zemp, Seon, Mühlerama Seon AG, Präsident des Stiftungsrates

Cornelia Deragisch, Chur, selbständig, Bauherrenvertreterin, Projektleiterin

Prof. Dr. med. Thomas Fehr, Chur, Kantonsspital Graubünden, Ärztlicher Direktor, Chefarzt und Departementsleiter Innere Medizin

Teodoro Megliola, Bäretswil, Freelancer, Senior IT Manager

Ueli Nef, lic. Iur. RA, Luzern, Kranken- und Vorsorgeversicherer Concordia, Leiter Rechtsdienst

Prof. Dr. med. Michael Weller, Zürich, Universitätsspital und Universität Zürich, Klinikdirektor

Andreas Mühlemann, Uster, Stiftungs- und Verwaltungsrat, Vizepräsident des Stiftungsrates

Dr. oec. publ. Patrick Eberle, Männedorf, Eberle & Partner GmbH, Geschäftsführer

Andreas Kappeler, Aarau, Kapcon AG, M & A Vermittlung und Beratung

Aline Françoise Montandon, Buchs AG, Psychiatrische Dienste Aargau, Leitung Pflege, Fachtherapien und Sozialdienst, Mitglied der Geschäftsleitung

Patrick Vogler, Thal, Unternehmensberater und Mitglied in ausgewählten Institutionen und Gesellschaften als Verwaltungs- bzw. Stiftungsrat

Prof. Dr. med. Simon Wildermuth , St. Gallen, HOCH Health Ostschweiz, Kantonsspital St. Gallen, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung

Rehakliniken

v. l. : Denis Mayinger, Klinikdirektor, Róisín Carney, Bereichsleiterin Therapien, Manuela Inauen, Bereichsleiterin Pflege, Dr. med. Björn Janssen, Chefarzt

v. l. : Dr. med. Barbara Inauen, Chefärztin, Jenny Weidemann, Bereichsleiterin Pflege, Janine Loher, Klinikdirektorin, Frank Janowski, Bereichsleiter Therapien

Rehaklinik

v. l. : Jana Hütter, Co-Chefärztin Psychosomatik & Psychiatrie, Monika Glombik, Bereichsleiterin Therapien, Dr. med. Karen Nestor, Chefärztin Onkologie, Prof. Dr. med. Jean-Paul Schmid, Chefarzt Kardiologie, Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis, Klinikdirektor, Gilliane Alder, Chefpsychologin, Brigitte Engler, Bereichsleiterin Pflege, Thomas Egger, Co-Chefarzt Psychosomatik & Psychiatrie

v. l. : Dr. med. Daniel Büche, Leiter Ärztlicher Dienst, Blazenka Bandur, Bereichsleiterin Pflege, Dr. med. Danuta Zemp, Klinikdirektorin, Christian Schlücke, Bereichsleiter Therapien

Rehaklinik Gais
Rehaklinik St. Gallen

v. l. : Dr. med. Nicolaus Michael, Chefarzt, Susan Lüönd, Bereichsleiterin Pflege, Daniel Riese, Bereichsleiter Therapien, Stefan Noll, Klinikdirektor

v. l. : Markus von Arx, Bereichsleiter Services und Projektmanagement, Dr. phil. Norman Franz, Klinikdirektor, Eveline Nef, Bereichsleiterin Pflege, Olivia Scheitlin, Bereichsleiterin Therapien, Prof. Dr. med. Marc Spielmanns, Chefarzt

Rehaklinik Wald Rehaklinik

Rehaklinik Walzenhausen

v. l. : Christian Rebholz, Bereichsleiter Therapien, Blazenka Bandur, Bereichsleiterin Pflege, Dr. med. Danuta Zemp, Klinikdirektorin, Dr. med. Carmen Lienert, Chefärztin, Prof. Dr. med. Felix Fluri, Co-Chefarzt

Clinic Bad Ragaz

v. l. : Stefan Noll, Klinikdirektor, Doreen Schülke, Administrative Standortleitung, Robert Kressig, Bereichsleiter Pflege, Prof. Dr. med. Marc Spielmanns, Chefarzt, Jeannine Truschner, Co-Bereichsleiterin Therapien, Cristina Moreno Sillero, Co-Bereichsleiterin Therapien

Rehaklinik Chur

Loëstrasse 99 CH-7000 Chur

T +41 58 511 66 11

info.chur@ kliniken-valens.ch

Rehaklinik St.Gallen

Rorschacher Strasse 94

9000 St.Gallen

T +41 58 511 61 11

info.st.gallen@ kliniken-valens.ch

Rehaklinik Walenstadtberg

Chnoblisbüel 1

8881 Walenstadtberg

T +41 58 511 51 11

info.walenstadtberg@ kliniken-valens.ch

Ambulante Rehaklinik

Triemli Zürich

Birmensdorferstrasse 497 8063 Zürich

T +41 44 416 23 60

ambulantereha.triemli@ kliniken-valens.ch

Rehaklinik Davos Clavadel

Klinikstrasse 6 7272 Davos Clavadel

T +41 58 511 41 11 info.davos@ kliniken-valens.ch

Rehaklinik Valens Taminaplatz 1 7317 Valens

T +41 58 511 11 11 info.valens@ kliniken-valens.ch

Rehaklinik Walzenhausen

Dorf 113

9428 Walzenhausen

T +41 58 511 71 11

info.walzenhausen@ kliniken-valens.ch

Clinic Bad Ragaz

Hans Albrecht-Strasse 6 7310 Bad Ragaz

Tel. +41 81 303 38 14 info@clinicragaz.ch

Rehaklinik Gais

Gäbrisstrasse 1172 9056 Gais

T +41 58 511 21 11 info.gais@ kliniken-valens.ch

Rehaklinik Wald Faltigbergstrasse 7 8636 Wald

T +41 58 511 81 11 info.wald@ kliniken-valens.ch

Ambulatorium

Psychosomatik St.Gallen Wassergasse 44 9000 St.Gallen

T +41 58 511 60 00 sekretariat.psy.gais@ kliniken-valens.ch

Klinik Lengg AG

Bleulerstrasse 60

8008 Zürich

+41 44 387 67 67 info@kliniklengg.ch

Impressum

Herausgeber, Konzept, Gestaltung und Bilder: Klinikgruppe Valens E-Mail marketing@kliniken-valens.ch Druck SL Druck + Medien AG, Mels Auflage 2000 Ex.

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