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Asien Special Tours Magazin 2016

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Fernost Das Magazin von Ausgabe 3

INDIEN ERLEBEN

Unsere Kunden berichten von ihrer Rundreise

MALERISCHES BHUTAN

Reiseexpertin Katja unterwegs im Himalaya-Kรถnigreich

JAPAN VORGESTELLT

Von Meditation, Teezeremonien und Anime-Touren


REISEZIELE

BOTSWANA KENIA MAROKKO NAMIBIA SAMBIA SIMBABWE SÜDAFRIKA TANSANIA UGANDA

AFRICA ROYAL TOURS GMBH Afrika vom Spezialisten

Bei einer Reise durch Afrika erleben Sie nicht nur aufregende Wildnis, sondern auch spektakuläre Tierbeobachtungen, exklusive Lodges und spannende Kulturen. Wir verfügen über beste Verbindungen in Afrika und versorgen Sie mit aufregenden Routenvorschlägen und Geheimtipps für Ihre Reise. Mit Africa Royal Tours an Ihrer Seite treffen Sie die richtige Wahl, um flexibel und komfortabel durch Afrika zu reisen.

REISEPLANUNG BIS INS DETAIL für eine perfekte Reise nach Afrika

Die jahrelange Reiseerfahrung und Expertise unserer Reiseberater bilden die Grundlage für die Planung Ihrer individuellen Reise. Mit viel Liebe zum Detail stellen wir Ihnen eine maßgeschneiderte Reise zusammen, die Ihren Vorlieben und Ihrem Lifestyle gerecht wird. Ihr persönlicher Afrika-Spezialist steht Ihnen vor, während und auch nach Ihrer Reise unterstützend zur Seite.

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Tel.: 089 / 127 091 130

Africa Royal Tours GmbH I Adams-Lehmann-Straße 56 I 80797 München 2 E-Mail: info@africa-royal-tours.de I Tel.: 089 / 127 091 130 I www.africa-royal-tours.de


INHALT 4

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Kurioses aus Asien

Für Sie unterwegs

Von einem Bierfest, Smombies und dem Tihar-Fest

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Katja Walter in Bhutan. Eine spannende Erkundungstour entlang wunderbarer Landschaften

Schon gehört?

Shanghai Tower, Chamäleon-Express und die Kunstinsel Naoshima

Ganz Persönlich: Indien

Ihr Mann vor Ort

Reiseleiter Dima Yim im Interview

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Unsere Kunden Nathalie Preisig und Michael Rupp erzählen von ihrer aufregenden Rundreise

Vorfreude auf Myanmar

Tipps, die Lust auf das goldene Land machen

Unsere Asien-Expertinnen

Wir reisen selbst

Unsere Reiseexpertinnen Mai Pham und Rosalie Tomeit stellen sich vor

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Eindrücke, die unsere Expertinnen auf ihren Reisen gesammelt haben

Japan vorgestellt

Von Meditation, Teezeremonien und Anime-Touren

Häufige Fragen/Impressum

Für Sie beantwortet

AL

Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie halten die dritte Ausgabe unseres Kundenmagazins in Ihren Händen. Damit ist schon wieder ein ereignisreiches Jahr ins Land gegangen. Lesen Sie von aktuellen Trends und Geschehnissen in Asien sowie über die Besonderheiten ausgewählter Länder. Lernen Sie außerdem in dieser Ausgabe einen Teil unseres Teams kennen („Unsere Asien-Expertinnen“ und „Ihr Mann vor Ort“), lassen Sie sich von unserer Expertin Katja Walter auf eine spannende Entdeckungstour in das wunderbare Bhutan entführen („Für Sie unterwegs“) und

stimmen Sie sich auf eine traumhafte Myanmarreise ein („Vorfreude auf Myanmar“). Lassen Sie sich von unseren Beiträgen für Asien begeistern und zu besonderen Reisen inspirieren. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre unseres neuen Kundenmagazins. Ihr

Rüdiger Michael Lutz Geschäftsführer u. Gesellschafter der Asien Special Tours GmbH 3

Editorial


KURIOSES AUS ASIEN „O´zapft is!“ auf Chinesisch

Die Deutschen trinken gerne Bier und zelebrieren die dazugehörige Kultur manchmal in größerem Ausmaß – das weiß die ganze Welt. Was aber den wenigsten bekannt ist : Die Chinesen machen uns Konkurrenz und haben schon ihre (eigene) Bierkultur entwickelt! Tatsächlich sind wir gar nicht so unschuldig daran: In der ehemaligen deutschen Kolonie Qingdao gründeten die Siedler im Jahre 1903 ein Brauhaus, die heutige „Tsingtao-Brauerei“. Die 17-jährige Besetzung durch die Deutschen hat bei den Qingdaos wohl eindeutige Spuren hinterlassen: Nach dem deutschen Reinheitsgebot wird hier immer noch gebraut und das passende Bierfest, welches immer mehr an Beliebtheit gewinnt, wird seit Anfang der 90er Jahre veranstaltet. Mit dem frisch gezapften Gerstensaft in originalgetreuen Maßkrügen wandern die Chinesen

Das internationale Bierfest in Qingdao findet im August statt

 Ungewohnt: Bierzelt mit chinesischen Schriftzeichen

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Kurioses aus Asien

von Bierzelt zu Bierzelt, vorbei an einem zum verwechseln ähnlich aussehenden Paulanerturm (nur die chinesischen Schriftzeichen verraten, wo er wirklich steht) und präsentieren stolz ihre Dirndl und Lederhosen und wenn es daran mangelt, auch gerne mal die Deutschland-Trikots. Zünftig geht es also auch hier zu! Wie bei uns ist „nach der Wiesn vor der Wiesn“- es gibt ja für alle Feierwütigen noch die beliebte Bierstraße in Qingdao. Das ausgelassene Fest findet jedes Jahr schon im August statt. Wer also die lange Wartezeit bis zu unserem Oktoberfest nicht aushält, kann sich auf dem „Internationalen Bierfest in Qingdao“ schon einen kleinen Vorgeschmack auf das Original holen, Münchner Brauereien sind schließlich auch vertreten. Nur an den „Steckerlfisch“, der eher an aufgespießte Meeresfrüchte erinnert, muss sich der alteingesessene Wiesn-Gänger dort wohl gewöhnen.


Das Tihar Fest in Nepal

Danke für deine Treue, Gefährte!

Verkehrsschilder für „Smombies“ in Seoul „Smombie“ – schon wieder einer dieser trendigen Neologismen der Jugendsprache, welcher sich in unsere von moderner Technologie geprägten Welt integriert hat. Die Bedeutung ist simpel: Ein SMartphone-Nutzer, der wie ein ZOMBIE in ständiger Nutzung seines Lieblingsgegenstandes, wie ferngesteuert leichtsinnig seine Umwelt gefährdet. Gegen die fast schon angeborene Unachtsamkeit dieser Smombies und die daraus resultierenden Ver-

Bekannt für außergewöhnliche Feste ist Asien zweifelsfrei – allerdings denkt man bei dieser Angelegenheit eher an Länder wie Japan oder China. Ein anderes Land überrascht jedoch mit einer gerade für den asiatischen Kontinent eher extravaganten Feierlichkeit: Nepal. Der Binnenstaat in Südasien grenzt sich mit seiner dort weit verbreiteten, ungewöhnlich großen Tierliebe ziemlich von seinen geographischen Nachbarn ab. Gerade Hunde sind hier heilig – so heilig, dass ihnen ein ganzer Tag einer insgesamt fünftägigen Festivität gewidmet ist. „Tihar“ ist der Name dieser fröhlichen nepalesischen Zeremonie und bedeutet so viel wie „Fest der Lichter“. Nicht nur die treuen Vierbeiner werden an diesen be-

sonderen Tagen verehrt, auch Kühe (Nepal grenzt unter anderem an Indien) Ochsen und sogar Krähen werden hier gebührend gefeiert. Die nepalesischen Hunde bekommen das im positiven Sinne sehr intensiv zu spüren. An dem ihnen gewidmeten zweiten Tag, Kukur Tihar, wird vor ihnen salutiert und sie werden mit bunten Blumen und einem schönen farbigen Klecks (ein hinduistisches Segenszeichen) auf der Stirn geschmückt. Mit diesen Riten möchten sich die Nepalesen für die Treue ihrer kaltschnäuzigen Gefährten bedanken, ganz egal, ob der Vierbeiner ein Familienmitglied ist oder eher ein abenteuerliches Leben auf der Straße führt. Ein besonderes Leckerli ist an diesem Tag natürlich auch für alle Hunde garantiert.

kehrsunfälle wollen Polizei und Behörden in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul nun vorgehen. Sie suchten nach einer einfachen, nicht allzu aufwendigen Lösung: Natürlich! Gegen Gefahren im Straßenverkehr helfen Straßenschilder. Es sollen sich zwei Varianten der neuen Beschilderung etablieren: Ein Schild, das die Smombies vor den gefährlichen Autos warnt und das andere, um die Autofahrer auf diejenigen Fußgänger hinzuweisen, die vielleicht gerade darin vertieft sind, mit ihren Telefonen wertvolle Pokémons einzufangen. Die beiden Schilder befinden sich momentan in der Testphase. An fünf vielbefahrenen Orten, unter anderem an einer sehr beliebten Party-Meile, wurden sie aufgestellt, um die Anzahl der Unfälle zu reduzieren. Ob diese Maßnahme ihren Zweck erfüllt, bleibt nun abzuwarten. Am Ende kommt doch die Frage auf, ob die sogenannten „Smombies“, die die heranfahrenden Autos nicht beachten, ihr Augenmerk dann auf die doch sehr geräuschlosen Verkehrsschilder legen... Achtung: Smombie im Anmarsch 5

Kurioses aus Asien


Advertorial Sanctuary Ananda

SANCTUARY ANANDA Die Sanctuary Ananda ist ein luxuriöses Flusskreuzfahrtschiff, welches Sie auf eine Reise auf die mystischen Flüsse von Myanmar entführt. Die 21 maßgeschneiderten Suiten kombinieren das authentische burmesische Design mit zeitgenössischem Stil und komfortablem 5-Sterne-Komfort.

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Advertorial


REISEPROGRAMME

Entdecken Sie die Geheimnisse Myanmars auf 6 verschiedenen Reiserouten, geführt von spezialisierten Guides. Sie gleiten auf dem majestätischen Ayeyarwady von der nördlichen Stadt Bhamo hinunter zum kolonialen Yangon im Süden. Unterwegs besuchen Sie die glockenförmigen Tempel, chinesischen Pagoden und buddhistischen Klöster. Die faszinierenden Reisen auf dem Chindwin ermöglichen Ihnen exklusive Einblicke in unberührte Plätze Südostasiens. Bei Sonnenuntergang stoßen Sie bei der U-Bein Brücke mit einem Glas Champagner an, geniessen ein Abendessen auf einer Sandbank unter dem Sternenhimmel in Bagan und besuchen das lokale Dorf Sin Kyun in der Nähe von Mandalay – dies sind die Höhepunkte der Reise mit der Sanctuary Ananda.

LEBEN AN BORD

Die Kultur und die Küche Myanmars spiegeln sich in den Speisen des Talifoo Restaurants wieder. Zudem wird Ihnen eine breite Auswahl an westlichen Speisen und internationalen Gerichten angeboten. Auf dem Schiff stehen Ihnen Spa-Bereich, Bibliothek, Galerie, Lounge, Cocktailbar und ein Schwimmbecken zur freien Verfügung. Die lokalen Guides und Experten beantworten Ihnen während Informationsrunden alle Fragen und erzählen Ihnen Interessantes über die Geschichte und Kultur von Myanmar. Kochkurse, Thanaka- und Longyi-Demonstrationen werden ebenfalls angeboten.

LUXURIÖSE SUITEN

Die 21 Suiten an Bord der Sanctuary Ananda zählen zu den größten Kabinen überhaupt in Myanmar und verfügen alle über einen Balkon zur Aussenseite des Schiffes. So garantieren wir Ihnen beste Sicht während Ihrer Reise in Myanmar.

Suites und Deluxe Suites (27 – 28 m2 / 291 – 301 ft2) Die 14 Deluxe Suiten und 2 Suiten verfügen alle über einen Wohnbereich und ein Badezimmer mit Regendusche. Zusätzlich hat jede Suite einen privaten Balkon mit Tisch und Stühlen mit Sicht auf die vorbeiziehende Landschaft. Luxury Suites (31 – 33 m2 / 334 – 356 ft2) Die 4 Luxury Suites verfügen über einen Wohnbereich mit Ausziehsofa, der bei Bedarf zum Schlafbereich für ein Kind umgestaltet werden kann. Es gibt einen privaten Balkon mit Tisch und Stühlen und ein Badezimmer mit Regendusche. Weitere Annehmlichkeiten beinhalten einen Butler Service, Morgentee und Kaffee und kostenfreien Wäscheservice. Owner‘s Suite (75 m2/ 807 ft2) Die luxuriöse Owner’s Suite ist mit einem King-Size-Bett ausgestattet und verfügt weiter über einen separaten Ankleidebereich, Wohnbereiche sowie eine große Veranda mit Sonnenliegen, einem Tisch und Stühlen. Das großzügige Badezimmer verwöhnt Sie mit einer freistehenden Badewanne, Regendusche und zwei Waschbecken. Weitere Annehmlichkeiten beinhalten einen privaten Guide, Butler Service, Morgenkaffee und Tee, kostenfreien Wäscheservice und exklusive Abendessen. 7

Advertorial


FÜR SIE UNTERWEGS

Reisebericht unserer Asienspezialistin Katja Walter über ihre BhutanReise mit Stoppover in Kathmandu Von Paro bis nach Trashigang - Katja Walter begibt sich auf eine spannende Erkundungstour entlang wunderbarer Landschaften und besichtigt auf ihrem Weg einzigartige Klöster und Tempel. Lassen Sie sich in das wunderbare Land des Donnerdrachens entführen und freuen Sie sich auf ihre herrlichen Erzählungen.

BHUTAN

Bevor ich in das Königreich Bhutan reise, lege ich einen Zwischenstopp in Kathmandu ein. Nach dem schweren Erdbeben im April 2015 ist es wichtig den Himalaya-Staat Nepal weiterhin zu bereisen. Denn der Tourismus ist die zweitwichtigste Einnahmequelle des Landes. Meine Unterkunft ist das Heritage Hotel Dwarika´s – eine schöne Oase zum Wohlfühlen – das einem belebten Museum gleicht. Von hier aus erkunde ich das Kathmandu-Tal mit den drei Hauptorten Kathmandu, Patan und Bhaktapur. Zunächst besuche ich den faszinierenden Tempelkomplex Pashupatinath. Hier lohnt es sich ein bisschen länger zu verweilen um verschiedene hinduistische Riten zu beobachten. In Patan besichtige ich den „goldenen Tempel“ Kwa Bhal, der zu den prächtigsten Tempeln in Nepal gehört sowie den Durbar Square („Platz des Königshofes“), der auch nach dem Erdbeben noch beeindruckend ist. Anschließend entfliehe ich dem Gewusel der Hauptstadt Nepals und mache mich auf nach Dulikhel. Hier bin ich nach einer kurzen Fahrt mitten in der Natur und kann das Kathmandu-Tal bei einer kleinen Wanderung ausgiebig genießen. Zurück in Kathmandu darf ein Besuch des Swayambhunath Tempels nicht fehlen, denn von hier aus habe ich einen fantastischen Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge.

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Für Sie unterwegs


Vorfreude auf Bhutan Mit Druk Air geht es nonstop von Kathmandu nach Paro. Angekommen in Bhutan spüre ich direkt bei Ankunft eine sehr positive Energie, die mich umgibt – sei es durch den spektakulären Landeanflug über die Berge hinunter ins Paro-Tal, sei es durch das riesige Plakat unweit des Rollfelds, auf dem mich das Königspaar anlächelt, sei es durch die Postkarte, die ich bei der Passkontrolle als Willkommensgeschenk erhalte, sei es durch den herzlichen Empfang meines Reiseleiters. Das Gefühl in einem ganz besonderen Land unterwegs zu sein, begleitet mich während meiner gesamten Reise von West- nach Ostbhutan. Fernab von Lärm, Hektik, Stress und dem Weltgeschehen liegt Bhutan ganz idyllisch im Himalaya-Gebirge. Schon auf der Fahrt von Paro nach Thimphu bin ich überwältigt von Glücksgefühlen und kann bereits erahnen, welche malerischen Landschaften sowie beeindruckenden Sehenswürdigkeiten in den nächsten Wochen zwischen den Bergen und Tälern auf mich warten.

Sakyamuni Buddha Statue Thimphu

Thimphu – die Hauptstadt Bhutans

Thimphu – eine ungewöhnliche Hauptstadt In der Hauptstadt Thimphu geht es zuerst zur imposanten Statue Sakyamuni Buddha (51,5 m), die sich auf dem Kuensel Phodrang Hügel befindet. Von hier aus habe ich einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt, wo in den nächsten Tagen das alljährliche Tshechu – bekannt für die religiösen Tänze, die von Mönchen in prächtigen Kostümen durchgeführt werden – im Dzong von Thimphu stattfindet. Das Fest ist bei Jung und Alt beliebt. Herausgeputzt in bester, traditioneller Kleidung gilt es sich rechtzeitig gute Plätze zu

Alljährliches Tshechu in Thimphu

sichern. Die heitere und fröhliche Atmosphäre überträgt sich auch auf mich. Besonders lustig sind die Atsaras (Clowns oder Spaßmacher), die sowohl die Tänzer als auch das Publikum immer wieder ablenken. Neben dem Memorial Chorten besuche ich auch die Papierfabrik von Thimphu. Wer sich für moderne Kunst interessiert, sollte einen Abstecher zur Art Yanttra Gallery (unweit der Papierfabrik) machen. Und natürlich darf eine kleine Wanderung zu Beginn meiner Reise nicht fehlen. So mache ich mich auf zum Cheri Goemba (2.600 m), das ich nach ca. 30 Minuten Fußmarsch erreiche. Hier bleibt etwas Zeit zum Meditieren. »

Wanderpfad zum Cheri Goemba

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Für Sie unterwegs


Ländliche Idylle in Punakha Mit einer Fahrt über den Dochu-la-Pass (3.088 m) geht meine Reise weiter nach Punakha. Leider bleibt mir die Fernsicht durch viel Nebel und Regen verwehrt. Während der Talfahrt bessert sich das Wetter, so dass ich in Punakha die friedvolle Atmosphäre und malerische Umgebung genießen kann, z. B. bei einem Spazier-

gang zum Chimi Lakhang – der Tempel ist ein Pilgerort für unfruchtbare Frauen. Auch meine kurze Wanderung durch Reisfelder und vorbei an Bächen, hinauf zum Khamsung Yuely Namgyel Tempel ist einfach wunderschön und belebend. Der Ausblick von hier auf die ländliche Idylle des Mo Chu River Valley ist wirklich bezaubernd. Außerdem besichtige ich den Punakha Dzong, der als einer der schönsten Dzongs in Bhutan gilt.

Blick vom Chimi Lakhang Tempel

Klosterschule, Bogenschießen, Pilgerwanderung & Picknick Mein nächstes Ziel ist die Nalanda University, eine buddhistische Klosterschule. Hier bin ich für eine Nacht zu Gast und kann so einen Einblick in den Alltag der Mönche gewinnen. Die Gespräche mit dem Direktor und einigen Mönchen sind beeindruckend und ganz anders als gedacht – sehr locker, sehr modern und sehr aufrichtig. Der nächste Tag startet früh für die Fahrt über den Pele-la-Pass (3.300 m) und den Yotong-la-Pass (3.400 m) nach Bhumtang. Die Täler Chume, Choekhor, Tang und Ura liegen in der Re-

gion Bhumtang und sind Ausgangspunkt für leichte Wanderungen, da die Berge hier nicht so steil abfallen. So unternehme ich einen Pilgerspaziergang zu den Tempeln Jambey Lhakhang, Kurje Lhakhang und Tamshing Lhakhang. Heute beobachte ich auch aus nächster Nähe den Nationalsport Bhutans – Bogenschießen. Abwechselnd wird auf die beiden Zielscheiben, jeweils am Ende des Spielfelds positioniert, gezielt. In östlicher Richtung bringt mich mein Chauffeur nach Mongar. Die Fahrt über den Thrumsing-la-Pass (mit 3.800 m der höchste befahrbare Pass Bhutans) ist für mich eine der schönsten Strecken mit grandiosen

Punakha Dzong gilt als einer der schönsten Dzongs (buddhistische Klosterburg) Bhutans

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Für Sie unterwegs

Ausblicken. Für einen Mittagssnack halten wir an einem kleinen Felsen direkt neben einem kleinen Tempel. Keine Menschenseele weit und breit, wir sind mitten in den Bergen und in der Natur – einfach unbeschreiblich schön. Von Mongar aus reise ich weiter über den Kor-la-Pass (2.450 m) nach Trashigang – der östlichste Punkt meiner Reise. Eine kurvenreiche, nicht asphaltierte Straße führt unterwegs zum auf 2.400 m gelegenen Drametse Kloster, wo ich ein Picknick mit wunderschöner Aussicht genieße. Das Kloster ist das größte und bedeutendste Kloster in Ostbhutan. Dieser Tag endet mit einem weiten Blick über das Tal bis hin zur untergehenden Sonne über den Himalaya-Bergen.

Begegnung in der Klosterschule Nalanda University


Ausflug nach Trashiyangtse Ganz in Weiß – das Heiligtum Chorten Kora  Gebetsflaggen unterwegs in Richtung Mongar (Ostbhutan)  

Der malerische Ort Trashiyangtse Von Trashigang aus unternehme ich einen Ausflug nach Trashiyangtse. Auf dem Weg dorthin erblicke ich den Trashigang Dzong, der am Ende eines Felsvorsprungs weit mehr als 400 m über den Fluss ragt und unerreichbar erscheint. Die Lage wirkt schon fast magisch auf mich, so dass ich diesen Dzong unbedingt besichtigen möchte zur Überraschung meines Reiseleiters nachdem ich doch schon viele Dzongs in Bhutan gesehen habe. Aber es ist genau die richtige Entscheidung spontan anzuhalten, denn der Ort hat eine wirklich einzigartige Atmosphäre. Ich schlendere über den Innenhof, treffe auf junge Novizen und neugierige Blicke aus den Fenstern. In der Versammlungshalle der Mönche nehme ich mir Zeit für eine Meditation. Hier könnte ich den ganzen Tag verweilen, doch den Tempel Gom Kora, bei dem Guru Rinpoche durch seine Meditation

einen Dämon besiegte, und Trashiyangtse möchte ich auch noch erkunden. Mein Rundgang in Trashiyangtse beginnt mit einem Besuch des „Institute for Zorig Chusum“, in dem Studenten in traditionellen Künsten Bhutans ausgebildet werden und führt zum Heiligtum Chorten Kora, das im nepalesischen Stil ganz in Weiß erbaut wurde. Die Hauptstatue des Tempels ist Guru Rinpoche geweiht. Der kleine, aber malerische Ort ist auch für handgefertigte Holzschüsseln bekannt. Ein schönes Souvenir für zuhause. Wer Ostbhutan bereist, wird in der Regel in Richtung Süden nach Samdrup Jongkhar fahren und über die Grenze nach Indien ausreisen. Ich mache mich jedoch wieder auf dem gleichen Weg zurück über Mongar nach Bumthang. Am Straßenrand treffe ich auf eine kleine Yakherde, die ich vom Auto aus beobachte. » 11

Für Sie unterwegs


Luxus-Lodges & grandiose Landschaften Zurück in Bumthang übernachte ich in der Amankora Lodge Bumthang. Die legendären Aman Resorts stehen weltweit für erstklassigen Service und Luxus auf höchstem Niveau. Mein Aufenthalt hier wird den beiden Sanskritworten aman = Frieden und kora = Pilgerreise zu jeder Zeit gerecht. Meine nächste Station ist das Phobjika-Tal, das in den Wintermonaten zur Heimat für die Schwarzhalskraniche aus Tibet wird. Im Informationszentrum erfahre ich mehr über die eleganten Vögel. Die Weiterfahrt führt durch kleine Dörfer zum Gangtey Goenpa Kloster. Es dauert nicht lang bis ich feststelle, dass ich meinen Lieblingsort in Bhutan gefunden habe. Dazu trägt auch meine Unter-

kunft – die Gangtey Goenpa Lodge – bei, in der ich mich sofort willkommen und zuhause fühle. Die einmalige Lage mit direktem Blick auf die grandiose Weite des Tals, das einzigartige Wohlfühlambiente sowie der sehr persönliche Service und die Aufmerksamkeit des Personals machen diese Lodge zu einem ganz besonderen Ort. Für mich gehört die Gegend rund um Gangtey zur landschaftlich schönsten des ganzen Landes – auch wenn Bhutan viele reizvolle Landschaftskulissen bietet und es sehr schwer ist, hier einen Favoriten zu benennen. Nun ist es an der Zeit die Rückreise in Richtung Westbhutan anzutreten. So geht es wieder über den Dochu-la-Pass zurück nach Paro. Dieses Mal habe ich Glück mit dem Wetter und genieße eine fantastische Fernsicht auf die Himalaya-Bergkette.

Das Gangtey Goenpa Kloster Auswahl an bhutanischen Gerichten im wunderschönen Amankora Bhumthang  Pilgerstätte: das berühmte Taktshang Kloster (Tigernest, 2.950 m)  

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Für Sie unterwegs


Den Himalaya-Bergen ganz nah bin ich auch bei meiner 2-tägigen Wanderung entlang des Bumdra Treks mit Übernachtung im Deluxe Zeltcamp auf einer Höhe von 3.800 m, unweit vom Bumdra Kloster gelegen. Der Bumdra Trek endet an der berühmten Pilgerstätte dem Taktshang Kloster (Tigernest, 2.950 m). Wer frühzeitig vom Zeltcamp aufbricht, kann das Taktshang Kloster noch vor dem Ansturm der Touristengruppen besuchen. Die letzte Nacht in Paro verbringe ich in der Amankora Lodge Paro. Auch hier bin ich nachhaltig von der exklusiven Lage und dem ausgezeichnetem Service begeistert. Am liebsten möchte ich hier gar nicht mehr fort. Die exzellent zubereiteten Speisen genieße ich auf der Terrasse mit einem traumhaften Ausblick auf den schneebedeckten Gipfel des heiligen Jhomolhari Berges mit seinen 7.326 m. Ich kann mir keinen besseren Abschluss für eine Bhutanreise vorstellen.

Ausblick vom Dochu-la-Pass auf 3.088 m Höhe

Mein Fazit Bhutan ist ein Paradies für natur- und outdoorverbundene Menschen. Idyllisch eingebettet im Himalaya hält es einige Naturund Kulturschätze bereit. Manche Orte sind wirklich wie gemalt, so auch die Region um Punakha und Gangtey, die zu meinen persönlichen Highlights gehören. Oft möchte man einfach nur durch die wunderschönen Landschaften spazieren, verweilen und

genießen. Eine Bhutanreise ist ein absolut unvergessliches Erlebnis.

MEIN TIPP:

Die An- und Abreise über Kathmandu planen und dann auf der linken Flugzeugseite auf dem Flug nach Paro sitzen und zurück auf der rechten Flugzeugseite, denn dann bekommt man eventuell ein Mount Everest Bergpanorama geschenkt.

Auf dem Heimflug präsentiert sich das atemberaubende Panorama des Himalaya

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Für Sie unterwegs


SCHON GEHÖRT?

Shanghai Tower Shanghai feilt weiter an seiner Skyline. Neuer Rekord: Der Shanghai Tower misst 632 Meter und ist der zweithöchste Wolkenkratzer weltweit. Ein Meilenstein für das Reich der Mitte, wo Prestigesucht längst Teil der nationalen DNA geworden ist. Der Turm ist das erste Mega-Gebäude, das wie eine Thermoskanne funktioniert. Und das ist nicht der einzige Technik-Clou an diesem Wolkenkratzer. Er besteht innen aus neun zylindrischen Segmenten, die von einer Glasfassade umgeben sind. Dazwischen sind in verschiedenen Höhen Hallengärten vorgesehen – als öffentliche Plätze für die Einwohner Shanghais. Die Fassade ist so konstruiert, dass sie die Windbelastung des inneren Rings um 24 Prozent reduziert, das spart viel Baumaterial. Die Verdrehung der äußeren Fassade er-

Shanghais atemberaubende Skyline

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Schon gehört?

möglicht, dass Regenwasser nicht verloren geht. Stattdessen wird es gesammelt und für Klimaanlage und Heizung eingesetzt. Zudem produzieren Windturbinen direkt vor Ort Energie. Davon soll der Shanghai Tower aber möglichst wenig brauchen. Deshalb ist es das erste Gebäude dieser Größe mit Doppelwandsystem – wie bei einer Thermoskanne. Und wie ist der Blick von ganz oben, vom Panoramadeck aus, auf dem es auch ein Gourmetrestaurant gibt? An wolkenfreien Tagen hat man fast eine Gottesaugenperspektive. Man schaut hinab auf die tief unten liegende Flussschleife des Huangpu und auf den Prachtboulevard Bund – Menschen und Autos sind winzig klein. Und man blickt herab auf das World Financial Center, das geformt ist wie ein riesiger Flaschenöffner. Mit 492 Metern war es bis zur Eröffnung des neuen Giganten noch Chinas höchster Wolkenkratzer.

Die zukünftige Route des Chamäleon-Expresses

Der Zug, der verschwindet Zum 100. Geburtstag hat sich die japanische Eisenbahngesellschaft Seibu Railway selbst ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Man beauftragte die japanische Star-Architektin Kazuyo Sejima mit der Gestaltung eines neuen Zuges. „Ziel ist es, dass sich die Züge optisch in die Landschaft einfügen“, heißt es seitens des Unternehmens, „sie sollen sowohl mit städtischen als auch mit ländlichen Umgebungen verschmelStar-Architektin Kazuyo Sejima zen.“ Die Gewinnerin des Pritzker-Architekturpreises von 2010 hat bereits Erfahrung, wenn es darum geht Dinge „verschwinden“ zu lassen. So entwarf sie das französische Kunstmuseum Louvre-Lens, das sich mit seinen Glasfassaden und Spiegel-Effekten unaufdringlich in die Umgebung einbettet, das New Museum of Contemporary Art in New York, aber auch den Zollverein-Kubus, ein Hochschulgebäude in Essen. Es ist der besondere Einsatz von Licht und Raum, der Sejimas Arbeit auszeichnet. So auch ihr Konzept bei dem Zug: Halb transparent, halb verspiegelt soll die Außenhaut sein, eine Weltneuheit, wie das Unternehmen behauptet. Das Material soll alles reflektieren, was zwischen den malerischen Bergen von Chichibu und der belebten Metropole Tokio am Wegesrand steht, so dass sich Farben und Formen auf den Zügen wiederfinden – wie bei einem Chamäleon. Insgesamt sieben der Züge mit je acht Wagen sollen 2018 auf die Schiene kommen.


 Das Chichu Art Museum, ein

unterirdisches Museumslabyrinth  Ein Blick in den Himmel

Kunst atmen auf Naoshima Benesse – das gute Leben. Für Soichiro Fukutake, kunstsinniger Unternehmer, Sammler, Mäzen und Weltverbesserer aus Japan, bedeutet der Begriff, der sich aus dem Lateinischen „bene essere“ ableitet, die Einheit aus Natur, Architektur und zeitgenössischer Kunst. Er realisierte mit dem Stararchitekten Tadao Ando eine große Vision: die Benesse Art Site, ein einzigartiges Projekt. Gut eine Stunde dauert der Flug von Tokio Haneda nach Takamatsu, weitere 30 Minuten die Taxifahrt zum Mianoura Port, wo man auf die Fähre zur Insel Naoshima wechselt. Die Überfahrt dauert keine Stunde, und schon trifft man im Hafen auf die begehbare Kürbisskulptur von Kusama Yayoi, die zum Symbol der Insel geworden ist. 1992 baute Ando zunächst das Benesse House, eine ungewöhnliche Kombination aus Museum, Hotel und Architekturskulptur. Man könnte meinen, Unkraut wuchert aus den Betonritzen, aber es ist Kunst: meisterhafte Schnitzereien der renommierten japanischen Künstlerin Yoshihiro Suda. In den Ausstellungsräumen schenkt Ando dem spektakulären Blick über das Binnenmeer mit seinen überdimensionalen

Fenstern genauso viel Aufmerksamkeit wie den Werken von Starkünstlern wie Jannis Kounellis, Yves Klein, Jasper Johns oder Richard Long. Mit dem auf einer Felsnase gelegenen Chichu Art Museum entstand 2004 ein höhlenartiges, weitgehend unterirdisches Museumslabyrinth für Kunstwerke von nur drei Künstlern: Claude Monet, Walter de Maria und James Turrell. Im Lee Ufan Museum schickt uns der Architekt erneut in ein Labyrinth, dieses Mal über der Erde. Die großen, in Szene gesetzten Felsbrocken und die schweren Stahlplatten in den Innenhöfen und klösterlich anmutenden „Andachtsräumen“ verströmen eine Präsenz, die den Besucher schier verstummen lässt. Das Art-House-Project versucht, Kunst ins alltägliche Leben der Einheimischen zu integrieren. Dafür ließ die Benesse-Stiftung nach und nach verlassene historische Häuser auf Naoshima restaurieren und beauftragte Künstler, gemeinsam mit Ortsansässigen daraus Stätten der Kunst zu kreieren. Ein unorthodoxer Beitrag etwa, um die Kommunikation zwischen Gästen und Einheimischen anzuregen, ist das „Naoshima Bath I love Yu“ des Künstlers Shinro Ohtake. Ein solches Sento, ein traditionelles japanisches Badehaus, in dem die Besucher zusammen in sehr heißem Wasser entspannen und schwatzen, ist fester Bestandteil der Kultur Nippons. Ein echtes Spaß-Bad!

Wie bei Lee Ufan ist Stille und Leere auch das Thema im Teshima Art Museum auf der gleichnamigen Insel neben Naoshima. Eine 40 x 60 Meter große Halle in Gestalt eines gigantischen Regentropfens, der in die Landschaft gefallen scheint. 2010 weitete Soichiro Fukutake sein Art-House-Project schließlich auch noch auf eine dritte Insel aus: Inujima. Seither gibt es alle drei Jahre auch die Setouchi Triennale auf insgesamt einem Dutzend Inseln.

ALLE KÜNSTLER UND ARTWORKS: www.setouchi-artfest.jp/en

Schon im Hafen trifft man auf die begehbare Kürbisskulptur von Kusama Yayoi – das Symbol der Insel 15

Schon gehört?


Advertorial Banyan Tree

Einst bot der Banyanbaum müden Reisenden Schutz. Da dieser Baum die Erleichterung und Annehmlichkeit symbolisiert, die Reisenden von der Natur gespendet werden, haben die Banyan Tree Hotels & Resorts den Namen für ihre außergewöhnlichen Hotels übernommen, die dem weltmüden Reisenden luxuriöse, ökologische und kulturell relevante Erlebnisse – stets im Einklang mit der Natur – bieten. Rund um den Globus wurden dafür an besonderen Orten einmalige Oasen erschaffen, an denen Ihr Körper und Ihre Seele in einer traumhaft schönen Umgebung regenerieren können, unter anderem in den preisgekrönten Spas. In den Banyan Tree Resorts finden Sie viel Privatsphäre in Verbindung mit lokaler Architektur, die Angsana Resorts bieten eine Kombination aus Aktivitäten und einer lebendigen, ungezwungenen Atmosphäre. Überraschen Sie sich selbst und schaffen Sie sich bleibende Erinnerungen!

BANYAN TREE BANGKOK

Das 61 Stockwerke hohe Gebäude bietet mit seinen elegant eingerichteten Zimmern, dem stets zuvorkommenden ausgezeichneten Service und dem hauseigenen Spa eine Oase für die Sinne – ein Ort der Ruhe inmitten des städtischen Treibens. Genießen Sie ein kulinarisches Erlebnis in einem der 5 Restaurants, beispielsweise im „Vertigo“ 61 Stockwerke über den Dächern Bangkoks oder trinken Sie einen Cocktail in der berühmten „Moon Bar“. Beides natürlich mit einem atemberaubenden 360° Blick über die schillernde Skyline von Bangkok.

BANYAN TREE LANG CÔ

Das wunderschöne Banyan Tree Lang Cô Resort, in der üppigen Natur Zentralvietnam, liegt zwischen einem privaten Sandstrand am südchinesischem Meer und den Gipfeln des Truong-Song-Gebirges. Die nur 49 Villen mit eigenem Pool sind im Design an das reiche kulturelle Erbe der Region angelehnt und direkt am Strand oder bis zu 85 Meter hoch in den Hügeln gelegen. Gäste genießen vollkommene Privatsphäre und diskreten Service. Neben preisgekrönten Massagen im Banyan Tree Spa bietet das Resort einen der schönsten und anspruchsvollsten Golfplätze Asiens.

ANGSANA LANG CÔ

Unweit des Banyan Tree befindet sich das Angsana Lang Cô. Die 223 modernen Zimmer und Suiten sind im modernen Stil mit vietnamesischen Elementen designt und verfügen teilweise über einen eigenen Pool. Sportlich Aktiven wird eine Vielzahl an Wassersportaktivitäten oder ein Mountainbike Verleih geboten. Das Angsana Spa, ein großer Außenpool und der Kids Club runden das Angebot ab. Zusätzlich wird von beiden Resorts ein kostenloser Shuttle Service zu den nahe gelegenen Weltkulturerbe-Stätten Hue und Hoi An angeboten.


IHR MANN VOR ORT

DIMA YIM Name: Alter: Reiseleiter in: Reiseleiter seit:

Mr. Dima Yim 64 Kambodscha 2007

Das Tempel-Wunder von Angkor Wat, der mächtige Mekong als Lebensader des ganzen Landes, Dschungel, Reisfelder, die mystische Kultur der alten Khmer und die Schreckensherrschaft von Pol Pot, sowie unglaublich freundliche Menschen: Das ist Kambodscha. Mr. Yim Dima, langjähriger Reiseleiter für Asien Special Tours, liebt es, Gästen seine wundervolle Heimat näherzubringen.

Was macht Ihr Land so besonders? Das Lächeln meiner Landsleute. Die Kambodschaner sind freundlich, leise und schauen immer nach vorn. Trotz des verheerenden Genozids lassen die Kambodschaner sich nicht unterkriegen, unser Land wächst, für viele wird der Lebensstandard besser. Wir verzeichnen durchschnittlich ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent pro Jahr. Und alte Traditionen werden wieder mit Leben erfüllt.

Welche Rolle spielt der Tourismus?

Letztes Jahr hatten wir 2,5 Millionen Besucher aus aller Welt bei uns. Viele Gäste schätzen unsere Kultur, aber manche Touristen haben überhaupt keinen Respekt und kein Benehmen. Trotz Verboten klettern sie auf unseren Tempeln herum als wäre es eine Spielwiese, ohne darüber nachzudenken, dass sie damit wertvolle Kulturschätze beschädigen. Deshalb brauchen wir auch mehr qualifizierte Guides, die unseren Besuchern mit dem Wissen auch den Respekt vor den teilweise über 1000 Jahre alten Kulturgütern und die Notwendigkeit von Regeln vermitteln können.

Unterscheiden sich deutsche Gäste von anderen Touristen?

Ich betreue überwiegend deutschsprachige Gäste. Die meisten hören gut zu, sind sehr wissbegierig und hinterfragen Land und Leute viel.

Wie sind Sie Reiseleiter geworden?

Zu Zeiten Pol Pots wurde ein Großteil meiner Familie ermordet, nur ich konnte fliehen. 1971 kam ich in die damalige DDR nach Dresden zu einem Sprachkurs und bin dann 32 Jahre in Berlin geblieben. Ich hatte dort einen technischen Beruf, habe mich aber nach meiner Rückkehr nach Kambodscha als Reiseleiter ausbilden lassen und nach einiger Zeit selbständig gemacht.

All das und die Liebe zu meiner Heimat kann ich dann wieder an neue Gäste weitergeben.

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Den Ostteil ziemlich gut, den Westen weniger, aber ich war in München, Hamburg, Düsseldorf und Köln.

Warum sind Sie zurück nach Kambodscha?

Hier bin ich geboren, hier habe ich meine Wurzeln und Verpflichtungen, auch gegenüber meinen Eltern. Ich wollte meine Kultur und unsere Traditionen fortsetzen. Mit 19 Jahren hat es mich nach Deutschland verschlagen – ich war auf der Flucht. Eigentlich war ich nicht gekommen, um immer dort zu bleiben. In Kambodscha habe ich das Gefühl, gebraucht zu werden. Das macht für mich den Sinn des Lebens aus.

Unsere Kunden, die mit Ihnen als Reiseleiter unterwegs sind, sind immer besonders begeistert. Wie schaffen Sie das?

Ich achte sehr auf die Zufriedenheit der Kunden und versuche immer, alle Erwartungen und Interessen umzusetzen. Es gibt keine Sprachbarriere und ich kenne die deutsche Mentalität, was es sehr viel einfacher und angenehmer für beide Seiten macht.

Wie sieht ein perfekter Tag in Angkor Wat aus?

Besonders schön ist es dort, wenn man nur wenigen Touristen begegnet. Wenn man z.B. Mönche oder Nonnen antrifft, die in den Tempeln beten. Sie sind ja keine Museen, sondern Orte der Religion. Diese andächtige Stille und auch das weiche Morgenlicht lassen die Magie von Angkor Wat besonders eindringlich wirken. Deshalb beginnen wir mit unseren Touren am besten am frühen Morgen, und wir bewegen uns immer antizyklisch zu den großen Busgruppen. Und dann haben wir natürlich noch unsere besonderen Plätze für ein Picknick oder andere Erlebnisse. Diese aber heben wir uns als Überraschung für unsere Gäste auf.

Welchen Geheimtipp haben Sie für unsere Gäste?

Ich muss die Gäste kennenlernen, da für jeden ein anderes Erlebnis oder eine andere Sehenswürdigkeit ein Geheimtipp ist. Diese Erfahrung habe ich in meinem Alltag gemacht.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders?

Was wünschen Sie sich für die Zukunft – persönlich und für Ihr Land?

Es macht mir Spaß mit Menschen zu arbeiten und Dinge zu organisieren. Als Reiseleiter kann ich so viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln, und ich lerne immer weiter aus meiner Zusammenarbeit mit Reiseprofis wie Asien Special Tours, aber auch von den Kunden.

Ich wünsche mir Frieden – Frieden für alle, dass sich Deutsche und Kambodschaner verstehen und die beiden Kulturen näher zusammenwachsen. Des Weiteren möchte ich bald wieder nach Deutschland reisen. 17

Ihr Mann vor Ort: Dima Yim


VORFREUDE AUF MYANMAR

Beim Thadingyut-Lichterfest versinkt Myanmar in einem prachtvollen Lichtermeer

ALLES GOLD, WAS GLÄNZT

Schillernde Pagoden, prachtvolle Tempel und sagenumwobene Klöster, Myanmar steckt voller grandioser Schätze und bietet eine reizvolle Mischung aus exotischer Natur und traditionellen Kulturlandschaften. Besucher finden hier vielerorts noch eine Ursprünglichkeit, die kaum ein anderes Land Südostasiens mehr zu bieten hat.

MYANMAR ERLEBEN

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Vorfreude auf Myanmar

FESTE FEIERN: Dem ausgeprägten So etwa Tazaungmon, die Vollmondnacht Theravada-Buddhismus hat Myanmar seine größten kulturellen Schätze und Reichtümer zu verdanken. Die meisten Feste haben einen kulturellen und religiösen Hintergrund. Der Festkalender richtet sich nach dem burmesischen Mondkalender, der eine große Rolle im täglichen Leben spielt. Mit den unterschiedlichen Mondphasen verändert sich auch die Wirkung auf Mensch, Tier und Pflanze. So ist das Leben in Myanmar ganz mit dem Mond verbunden. Besonders bei Vollmond werden die wichtigsten Feste abgehalten.

im November: einfach zauberhaft, wenn in Taunggyi die bunten Ballons in kuriosesten Formen in die Nacht schweben und Feuerwerke den Himmel erleuchten. Bei dem Thadingyut-Lichterfest erstrahlen die Straßen und Häuser Myanmars in einem prachtvollen Lichtermeer und die Einheimischen zieht es in die Pagoden. Unvergesslich auch das Wasserfest oder die Feierlichkeiten zum burmesischen Neujahr. Wo auch immer man sich ins Festtagsgetümmel stürzt, man wird immer besondere Erinnerungen mit nach Hause nehmen.


MYANMAR SCHMECKEN ZUTATEN FÜR PAZUN YAY CHO (GARNELENCURRY)

300 Gramm rohe Garnelen ohne Schale 2 Esslöffel Speiseöl 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe ¼ Teelöffel Kurkumapulver 1 Tomate Fischsauce 1 Chilischote 1 Teelöffel gehackter Koriander 1 Brise Salz

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ZUBEREITUNG

Das Öl in einem Topf erhitzen und das Kurkumapulver, die geschälten und fein gehackten Zwiebeln mit dem Knoblauch bei schwacher Hitze schmoren lassen. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, 250 ml heißes Wasser hinzugeben und köcheln lassen bis das Wasser verdampft. Die Garnelen, einen Teelöffel Fischsauce und 250 ml heißes Wasser in den Topf geben und so lange köcheln lassen, bis die Garnelen eine Rotfärbung bekommen. Die kleingeschnittene und entkernte Chilischote dazugeben und das Curry mit Salz abschmecken. Der Koriander eignet sich wunderbar als Dekoration Ihres Currys. Guten Appetit – Kaung kaung sar gya bar! Weitere tolle Gerichte finden Sie bei: www.asiastreetfood.com

MYANMAR LESEN „DER GLASPALAST“: Burma, 1885. Der

Waisenjunge Rajkumar ist 12 Jahre alt, als die Engländer in Mandalay einmarschieren. In diesem Zuge gelangt der junge Inder mit Plünderern in den sagenumwobenen Glaspalast und lernt die wunderschöne Dolly kennen. Jahre später, im indischen Exil, trifft Rajkumar wieder auf das burmesische Waisenmädchen und eine unvergleichliche Romanze beginnt. Doch nicht nur die Liebe ist ein wesentlicher Bestandteil des Buches: Amitav Gosh beschäftigt sich in seinem Erfolgsroman mit der Kolonialgeschichte Burmas und Indiens, beschreibt eine dra-

matische und generationenübergreifende Familiensaga mit stimmigen Charakteren und entführt den Leser in eine exotische, fernöstliche Kultur. Der erste große Roman, der sich mit der Geschichte Burmas – dem heutigen Myanmar – befasst, vermittelt ungekünstelt, von einer fesselnden Erzählweise geprägt, annähernd 100 Jahre der Geschichte des mystischen Landes. Amitav Ghosh wurde 1956 in Kalkutta geboren und studierte unter anderem in Delhi und Oxford. Neben seinen Tätigkeiten als Dozent, verfasst er Romane und Essays – und dies sehr erfolgreich. Um seine Erzählung in „Der Glaspalast“ so authentisch wie möglich zu gestalten, reiste er lange Zeit durch Indien, Myanmar sowie Malaysia und erfuhr Traditionen und Lebensweisen der Kulturen haut-

nah. Sein Vater, damals selbst aktiv im indischen Befreiungskampf, diente als Vorbild für einen wichtigen Charakter des Buches. Gehen Sie mit dem preisgekrönten Autor auf eine tiefsinnige Reise durch den unentdeckten Osten und erleben Sie Freundschaft, Liebe, Schicksale und die ereignisreiche Historie Burmas.

Amitav Ghoshs: „Der Glaspalast“; erschienen 2002 im btb Verlag

FERNWEH BEKOMMEN?

Sehr gern stellen wir Ihnen nach Ihren ganz individuellen Wünschen eine unvergessliche Reise zusammen. Unsere Spezialisten freuen sich auf Ihren Anruf: 089-1270910. Anregungen finden Sie auf unserer Website: www.asien-special-tours.de

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Vorfreude auf Myanmar


GANZ PERSÖNLICH

Taj Mahal – das Denkmal für die Liebe

INDIEN Im Dezember 2015 entschieden sich Nathalie Preisig und ihr Partner Michael Rupp nach Indien zu reisen. Unsere Reiseexpertin Katja Walter kreierte eine facettenreiche, 18-tägige Privatrundreise, in der das Paar die indische Kultur erleben sowie Tempel, Basare und Märkte entdecken konnte. Zudem hatte Michael Rupp noch eine romantische Überraschung für seine Nathalie – einen Heiratsantrag. 20

Ganz Persönlich: Indien


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Nathalie Preisig und Michael Rupp im Amber Fort

Die ganze Reise war ein absolutes Highlight. Beim Taj Mahal war ich tief berührt, es ist so wunderschön, ein echtes Denkmal für die Liebe. Nathalie Preisig auf die Frage, was ihr persönliches Highlight in Indien war.

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Blick auf den Garten des Amber Fort

Wieso haben Sie sich für Indien entschieden? Frau Preisig: Vor vier Jahren hat mein Verlobter für einige Zeit in Indien gearbeitet und mich mit seinen Schilderungen echt neugierig gemacht. Da er keine Gelegenheit hatte, das Land zu bereisen, wollten wir diesen faszinierenden Subkontinent gemeinsam erleben. Auf der Ferienmesse in Zürich hat uns Asien Special Tours überzeugt, woraufhin wir uns ein Angebot erstellen ließen. Was wussten Sie im Vorfeld über Indien? Frau Preisig: Michael hatte mir zwar verrückte Geschichten erzählt, und natürlich kannte ich die nicht so positiven Meldungen aus den Nachrichten, aber von den touristischen Attraktionen hatte ich wenig Ahnung.

Herr Rupp: Durch meine Arbeit hatte ich Einblick in die Mentalität und Lebensweise einiger Inder, aber für die touristischen Highlights fehlte mir die Zeit. Wenn man schon mal in Indien war, dann will man doch auch das legendäre Taj Mahal oder den Palast der Winde in Jaipur gesehen haben. Die Inder selbst sind sehr stolz auf ihr Kulturerbe, auch wenn sie viele Dinge selbst oft noch nicht mit eigenen Augen gesehen haben. Wie war Ihr erster Eindruck von Indien? Frau Preisig: Bunt, laut, wuselig. Da musste ich erst einmal tief durchatmen, um die Flut der Bilder zu verarbeiten. Aber dann konnte ich mich fast nicht sattsehen, und die Men-

schen waren auf Anhieb so freundlich, hilfsbereit und herzlich. Sie interessierten sich auch für unsere Kultur. Je mehr wir über Indien erfahren haben, desto verständlicher wurde die Lebensweise und Kultur für mich, die mein Mann ja schon kannte. Es ist wirklich ein supertolles und interessantes Land. Was war Ihr persönliches Highlight in Indien? Frau Preisig: Natürlich der Heiratsantrag! Abgesehen davon war jedoch die ganze Reise ein absolutes Highlight. Beim Taj Mahal war ich tief berührt, es ist so wunderschön, ein echtes Denkmal für die Liebe. Das mit meinen eigenen Augen zu sehen und dazu die Geschichte zu hören – kitschiger geht es ja fast nicht mehr. > 21

Ganz Persönlich: Indien


„... dann konnte ich mich fast nicht sattsehen, und die Menschen waren auf Anhieb so freundlich, hilfsbereit und herzlich.“ Straßenverkäufer

Herr Rupp: Genau deswegen wollte ich Nathalie ursprünglich meinen Heiratsantrag genau dort im Garten machen. Leider gab es keine Möglichkeit für traute Zweisamkeit. Einen Kniefall vor den hunderten von Besuchern wäre uns dann doch unangenehm gewesen. Dafür hatten wir dann den Innenhof des ITC Mughal Hotels für uns alleine; im Nachhinein betrachtet der perfekte Ort. Abgesehen von dieser Aufregung, hat uns die Tour durch Alt-Delhi besonders gut gefallen, insbesondere wegen unseres persönlichen Guides.

Typisch Alt-Delhi

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Ganz Persönlich: Indien

Wie haben Sie Rajasthans Hauptstadt, Jaipur, erlebt? Herr Rupp: Wie Könige! Unser Hotel war ein alter Palast, ein märchenhaftes Ambiente! Und wir hatten ja auch immer unseren persönlichen Guide an der Seite, der war mit uns auf der Festung, hat uns die tollsten Plätze für Fotos gezeigt, hat auf dem Markt alles ganz anschaulich erklärt und uns probieren lassen. Für unseren kurzfristigen Wunsch, die Sternwarte zu besuchen, hat er alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt. Einfach toll!

Unterwegs im Qutb-Komplex in Delhi

Sind Sie bei Ihrer kulinarischen Entdeckungstour durch Alt-Delhi auf einen speziellen Geschmack gekommen? Frau Preisig: Die Tour in Alt-Delhi war anfangs ein echter Kulturschock und wir brauchten ein paar Minuten, denn es ist ganz anders als Neu-Delhi. Anfangs war ich mit dem Verkosten noch vorsichtig, nach einer Weile haben wir zu dem Food-Guide Vertrauen gefasst und diverse Sachen wie Dosa Reis-Pfannkuchen und zum Frühstück frittierte Puri-Brote in Kugelform mit Linsen probiert.

Indische Frau in Sari in Mumbai


Mittags gab es indische Spezialitäten, und uns hat alles sehr gut geschmeckt, bis auf den Gemüsesaft. Während unserer Erkundungstour haben wir auch einige tolle Eindrücke sammeln können. Alt-Delhi sieht von außen etwas heruntergekommen aus, aber von innen ist es fantastisch! Was sollte man unbedingt probieren? Frau Preisig: Alles, was von den Guides angeboten wird! Es ist eine sehr vielfältige Küche, aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Meine Empfehlung für alle Anfänger ist das Butter-Chicken in Tomatensoße, das ist nicht so scharf. Herr Rupp: Ich bin es gewöhnt, scharf zu essen und habe alles gekostet. Am liebsten mag ich die Biryani-Reispfanne. Die sollte man unbedingt probieren. Was hat die Reise für Sie besonders gemacht? Frau Preisig: Ich habe so viele Menschen getroffen, die alle nett und freundlich waren. Meine Vorurteile sind komplett verflogen und meine Meinung über Indien hat sich absolut geändert. Ich würde jederzeit wieder nach Indien reisen. Herr Rupp: Das alles nur zu zweit zu erleben ist einfach toll! Der Fahrer und die Guides waren super, sprachen alle sehr gut Deutsch und alle haben sich sehr gut um

„Besonders gut hat uns die Tour durch Alt-Delhi gefallen – insbesondere wegen unseres persönlichen Guides.“

Markt in Alt-Delhi

uns gekümmert. Vom Anfang bis zum Ende war es ein super Erlebnis! Wie ist Ihr Eindruck von der Organisation der Reise? Frau Preisig: Die Organisation war absolut perfekt, sogar bei der vielen Bürokratie in Indien wurde uns von unseren Guides geholfen. Welches Land würden Sie gerne noch bereisen? Frau Preisig: Wir sind sehr reiselustig und würden gerne alle Länder bereisen, die wir noch nicht gesehen haben, wie beispielsweise Neuseeland, die Seychellen oder die Malediven. Urlaube in der Schweiz kommen bei uns auch nicht zu kurz, denn man muss nicht immer weit weg - aber wenn, dann richtig! Was hat Ihnen am Service von Asien Special Tours gefallen? Herr Rupp: Wir erhielten von Anfang an eine detaillierte Reisedokumentation und konnten jederzeit telefonisch Kontakt aufnehmen. Die Kommunikation während

unserer Reise verlief einwandfrei und wir waren rundum zufrieden. Dürfen wir schon verraten, dass Sie Ihre Hochzeitsreise auch mit Asien Special Tours machen? Beide: Ja natürlich, da spricht nichts dagegen. Wir wollen unbedingt einen romantischen Strandurlaub buchen, jedoch konnten wir uns noch nicht für ein Ziel entscheiden. Wir buchen wieder bei Euch, weil wir eine super Erfahrung mit Euch gemacht haben und Euch vertrauen!

SIE MÖCHTEN AUCH NACH INDIEN REISEN? Ideen und Anregungen finden Sie unter: www.indien-special-tours.de

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Ganz Persönlich: Indien


Advertorial The Strand Hotel

MYANMAR: DIE LEGENDE LEBT The Strand Hotel Yangon – eine neue Ära beginnt

„Und dann erhob sich ein goldenes Mysterium am Horizont, ein funkelndes, großartiges Wunder, das in der Sonne erstrahlte. ‚Das ist die alte Shwedagon Pagode‘, sagte mein Gefährte, ‚dies ist Burma – ein Land, das anders ist, als alle anderen, die du kennst‘.“ Rudyard Kipling schrieb diese Zeilen 1889 in seinen „Letters from the East“. Der britische Schriftsteller, im damaligen Britisch-Indien geboren, war zum ersten Mal in der pulsierenden Metropole Yangon (ehemals Rangun) zu Besuch.

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Advertorial


Kühler Marmorfußboden in klassischem Schwarz-Weiß, Rattan Möbel in deren Kissen man versinkt und rotierende Deckenventilatoren, die die warme Tropenluft aufwirbeln und für eine angenehme Brise sorgen – passend dazu, der klassische High-Tea mit Scones und Sandwiches auf der Etagere und angeregte Unterhaltungen der illustren Gäste als Geräuschkulisse… So oder ähnlich hat auch Kippling das The Strand Hotel bereits erleben können. Direkt an der Strand Road, am Ufer des Irrawaddy Flusses, eröffneten die berühmten Hoteliers Aviet und Tigran Sarkies, die auch schon das Raffles in Singapur ins Leben gerufen hatten, im Jahr 1901 das Luxushotel, welches bis heute zu den Wahrzeichen der Stadt gehört.

Über 100 Jahre später, wir schreiben das Jahr 2016, hat sich nicht nur Yangon entwickelt. Die Stadt ist – wenn auch nicht die Hauptstadt – das wirtschaftliche Zentrum des heutigen Myanmar und nach wie vor ein Magnet für ausländische Besucher und Entdecker. Mittendrin eine lebende Legende – The Strand Hotel. Von Mai bis November wurde das Hotel aufwändig und detailgetreu renoviert und restauriert. Nebst der Ausstattung mit modernster Technik wurde vor allem darauf geachtet, das geschichtsträchtige, koloniale Erbe zu bewahren. Wie einst Rudyard Kippling verfallen auch heute noch die Gäste dem einzigartigen Charme und der besonderen Atmosphäre des traditionsreichen Grand Hotels. Die 31 Suiten sind liebevoll mit hochwertigen Materialen und dem besonderen Auge fürs Detail ausgestattet worden. Der wunderschöne, glänzende Teakholzboden beispielsweise wurde angehoben und mit einer neuen Dämmung versehen, anstatt ihn einfach zu ersetzen. Prächtige Kronleuchter, lackierte Holzmöbel und burmesische Antiquitäten unterstreichen das klassische, gleichzeitig zeitgenössische Ambiente.

Doch wie in jedem Grand Hotel – aller Luxus kann erst in voller Pracht erstrahlen, wenn auch die Mitarbeiter ihn Leben. Während der Schließung 2016 wurden alle Angestellten weiter beschäftigt und umfangreich geschult. Jeder einzelne ist stolz auf die ‚Old Lady im neuen Gewand‘ und das spüren die Gäste, mit jedem Lächeln auf den Lippen ihres Gegenübers, sei es an der Rezeption, im Spa Bereich oder an der Bar. Auch die Kulinarik lässt keine Wünsche offen. Das restaurierte Strand Restaurant ist Yangons erste Adresse in punkto Fine Dining. Asiatische und französische Einflüsse haben ihren Weg in die Kochtöpfe gefunden und werden von Star Koch Christian Martena zu einzigartigen Geschmackserlebnissen verfeinert. Wer es eher legerer schätzt, findet im Strand Café ganz sicher seinen Lieblingsplatz. Den ganzen Tag geöffnet, können Sie hier das rege Treiben auf Yangons Straßen überblicken und dabei, wie einst Kippling und seine Freunde, den High-Tea zelebrieren. Asien Special Tours hält zudem ein exklusives Schmankerl für seine Kunden bereit. In der altehrwürdigen Sarkies Bar freut sich der Bar Keeper bereits

auf Ihren Besuch, um Ihnen einen Cocktail und Canapés zu servieren.* Die hätten sicher auch Rudyard gemundet... Yangon mit der spektakulären Shwedagon Pagode, den prächtigen Kolonialbauten und dem bunten Treiben auf den Straßen ist jedoch bei weitem nicht alles, was die Faszination des ‚Golden Land – Myanmar‘ ausmacht. Tauchen Sie noch tiefer ein in die Kultur, erleben Sie den Buddhismus hautnah oder genießen Sie die Aussicht über das Feld der eintausend Pagoden aus der Luft. Seit Dezember 2015 können Sie The Strand auch auf dem Irrawaddy Fluss erleben. Die 3- oder 4-Nächte Touren an Bord der The Strand Cruise lassen sich zu attraktiven Konditionen mit dem Hotelaufenthalt kombinieren. *Ein Cocktail/Mocktail pro Person und Aufenthalt bei Buchung bis 03.04.2017, Aufenthalt bis 31.12. 2017

Sie möchten auf den Spuren Kipplings wandeln und Myanmar entdecken? Hier finden Sie mehr Anregungen: www.myanmar-rundreisen.de Wir beraten Sie gern persönlich: +49 (0) 89 127 0910 25

Advertorial


UNSER TEAM

Mai Pham

Ihre Spezialistin für: Vietnam, Kambodscha, Laos, Thailand, Myanmar, Indonesien, Japan, Korea und China Im Team seit: Juni 2014 Gerade arbeite ich an einer Javareise, die meinen Kunden auf die Spuren seiner Eltern bringt. Sie haben vor dem zweiten Weltkrieg auf einer Teeplantage bei Badung gelebt und mussten zu Beginn des Krieges das Land verlassen. Asien ist für mich ein Virus, für den es kein Gegenmittel gibt. Einmal infiziert, wird man es ein Leben lang nicht mehr los. Meine schönste Asienreise ging nach Kambodscha. Ich habe mich bei Ankunft in dieses zauberhafte und ruhige Land verliebt. Die Menschen dort sind so freundlich und der Anblick des größten Tempels der Welt – Angkor Wat – ist nicht in Worte zu fassen. Am Reisen fasziniert mich besonders das Unerwartete. Man weiß nie, wem man heute begegnet und was der Tag bringen wird. Bei meinen eigenen Reisen möchte ich unbedingt den Alltag der Menschen kennenlernen. Wie leben sie, was kochen sie und was machen sie in ihrer Freizeit?

Für mich ist das spannendste Land Asiens Indonesien, weil es aus über 17.000 Inseln besteht und dadurch sehr vielseitig ist. Auf Java wird man morgens vom Muezzin geweckt und auf Bali nimmt man an hinduistischen Ritualen teil. Außerdem ist die Landschaft dort so unbeschreiblich schön, dass ich jederzeit die lange Anreise in Kauf nehmen würde. Das außergewöhnlichste Erlebnis, das ich auf Reisen je hatte, war auf der chinesischen Mauer Rodelbahn zu fahren. Meine Reiseleiterin Yali Cheng fragte mich bei Ankunft, ob ich mit der Seilbahn fahren möchte oder etwas abenteuerlicher mit dem Sessellift hoch und schnell mit der Rodelbahn zurück ins Tal. Meine Entscheidung war natürlich das Abenteuer! Auf Reisen habe ich immer einen Sonnenhut, eine Sonnenbrille und meinen E-Book Reader dabei. Mit einem Lottogewinn würde ich eine Weltreise machen. Zuerst würde ich nach Japan fliegen und lernen, wie man Sushi zubereitet, in Hawaii einen Surfkurs belegen, einmal Machu Picchu sehen und dann in der Karibik bei Sonnenschein und frischer Kokosnuss das Leben genießen. Mein Heilmittel gegen Fernweh im Alltag ist mein Reiseblog, wo ich all meine Erlebnisse festhalte. Wenn die Sehnsucht aufkommt, schaue ich mir die Bilder an und erinnere mich an die Menschen, denen ich begegnet bin und die wunderschönen und lustigen Momente, die uns verbinden. Das größte Fettnäpfchen, in das ich in Asien getreten bin, war, als ich in Thailand einen Tempel mit Shorts besuchen wollte. Ich wurde dann vorsichtig zur Ausleihe gebracht, wo ich mir einen Sarong nehmen konnte, um mich zu bedecken. Kurz darauf kaufte ich mir einen schönen Sarong mit Elefantenmuster, den ich auf meinen Reisen jetzt fast immer parat habe. Meine schönste Erfahrung mit unseren Kunden war eine Flitterwochenreise nach China. Meine Kunden waren zu ihrem halbjährlichen Jubiläum zu Besuch in München und wir haben beim Vietnamesen die einzigartigen Bilder ihrer Reise und ihrer Hochzeit bestaunt. Da sie zuvor noch nie in Asien waren, war es umso schöner.

Mai Pham während des Sonnenaufgangs in der berühmten Borobudur Tempelanlage auf Java 26

Unser Team: Mai Pham


UNSER TEAM

Rosalie Tomeit in der trockenen Halong Bucht

Rosalie Tomeit

Ihre Spezialistin für: Usbekistan, Kirgistan, Vietnam, Kambodscha, Myanmar, Indien Im Team seit: Mai 2014 Gerade arbeite ich an einer tollen Reise nach Nepal und Bhutan, zwei unglaublich faszinierende Länder, in Kombination mit einem Aufenthalt auf den Malediven. Asien ist für mich ein wahnsinnig spannender und interessanter Kontinent, der mir bei jeder Reise immer wieder einen anderen Blick auf die Menschen eröffnet. Meine schönste Asienreise ging nach Usbekistan und Kirgistan, weil beide Länder für mich vorher noch ein weißer Fleck auf der Landkarte waren und ich im Nachhinein total begeistert bin. Vor allem von den noch so ehrlichen Menschen, der Vielseitigkeit und den Kontrasten der beiden Länder. Bei meinen eigenen Reisen möchte ich unbedingt so viel wie möglich sehen und vor allem das Land aus der Sicht der Einheimischen erleben. Für mich ist das spannendste Land Asiens Myanmar, weil es im Vergleich zu den anderen Ländern noch sehr ursprünglich und außerdem unglaublich vielseitig ist: interessante Tempel und Pagoden, herzliche Menschen und tolle Landschaften.

Ausblick genießen in Chiwa

Am Reisen fasziniert mich besonders die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Regionen und die neuen Blickwinkel, die es mir eröffnet. Das außergewöhnlichste Erlebnis, das ich auf Reisen je hatte, war der Besuch im Green Hill Valley Elephant Camp in Myanmar. Mit den Elefanten so nah auf Tuchfühlung zu gehen, ist eine atemberaubende Erfahrung und zeigt mir wieder, dass wir viel mehr für den Schutz dieser sanften Riesen tun sollten. Auf Reisen habe ich immer meine Kamera und eine Menge Objektive dabei, um tolle Momente festzuhalten und die Länder dann auch den Daheimgebliebenen näher zu bringen. Mit einem Lottogewinn würde ich einmal die ganze Strecke mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren und mir in den einzelnen Ländern genug Zeit zum Erkunden lassen. Mein Heilmittel gegen Fernweh im Alltag ist Fotos meiner letzten Reisen anzuschauen und bei Instagram und im Internet nach neuen Reisezielen zu stöbern. Meine schönste Erfahrung mit unseren Kunden war, als ich die von den Kunden erstellten wunderbaren Videos ihrer Zentralasienreise bei einem Treffen im Büro bestaunen durfte. Ich freue mich jetzt schon auf die Bilder ihrer zweiten Reise, diesmal entlang der chinesischen Seidenstraße. Per E-Mail erreichten mich sogar schon während des Aufenthalts meiner Kunden immer wieder erste Eindrücke. Es ist schön zu wissen, dass die Kunden so begeistert von ihren Reisen zurückkehren.

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Unser Team: Rosalie Tomeit


WIR REISEN SELBST

Am Strand von Candidasa an der Ostküste Balis genießt man einen traumhaften Sonnenuntergang.

Unser Team ist regelmäßig selbst auf Reisen, um neue Ziele zu erkunden, sich weiterzubilden und so die Qualität der Reisen zu sichern. Wir zeigen Ihnen einige Eindrücke, die unserer Expertinnen Mai Pham, Verena Haase, Rosalie Tomeit sowie Katrin-Marie Schweiger auf ihren Reisen durch Usbekistan und Indonesien gesammelt haben.

INDONESIEN

 Indonesien-Spezialistin

Katrin-Marie Schweiger hatte das Glück, einer außergewöhnlichen Begräbniszeremonie in Sulawesi beizuwohnen. Die Einheimischen pflegen dort enorm aufwendige Begräbnisrituale.   Unsere Asienexpertin Mai Pham besuchte auf ihrer Indonesienrundreise auch den beliebten Wasserpalast Tirta Gangga auf der Hauptinsel Bali.

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Wir reisen selbst

Der majestätische Prambanan-Tempel auf der Insel Java ist die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens.


USBEKISTAN

Das Gur-Emir-Mausoleum in der Stadt Samarkand strahlt bei Nacht in voller Farbenpracht.

 Auf dem Registanplatz, einem der prächtigsten Plätze Mittelasiens, befindet sich Ulugbek-Madrasa, die islamische Hochschule Samarkands.  Unsere Asienspezialistinnen Verena Haase und Rosalie Tomeit erkundeten bei ihrer Usbekistan- und Kirgistan-Rundreise auch Buchara, eine der bedeutendsten Städte Usbekistans.

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Wir reisen selbst


JAPAN VORGESTELLT Moderne und Traditionen verschmelzen. Großstädte, neueste Technologien sowie Videospielkultur treffen auf Zen-Meditation, Kaiseki-Dinner und Teezeremonien. Sie wollen das kaiserliche Japan und einen Hightech-Thrill erleben? Oder doch lieber den Spuren der skurrilen Anime- und Manga-Figuren nachgehen, die derzeit die Welt erobern? Japan hat für jeden Geschmack etwas in petto. Zen – „Sammlung des Geistes und Herzens“

Tee-Time auf Japanisch „Abwarten und Tee trinken“, dieses Sprichwort gilt besonders für die Teerituale in Japan, denn dort wird das Heißgetränk mit sehr viel Liebe und Geduld zubereitet. Dabei ist der Teeweg in seiner kulturellen Bedeutung viel mehr und wird oft als einer der Wege des Zen-Buddhismus bezeichnet, der aus dem Streben nach Einklang mit der Natur entstand. Der Teeweg hat hierbei kein konkretes Ziel, sondern ist vielmehr ein steter Weg, der den Weg zu sich selbst repräsentieren soll. Auf diese Weise steht der Teeweg für die Verbindung von östlicher Kultur und religiösen Traditionen. Der westliche Begriff „Teezeremonie“ ist eigentlich auch nur entstanden, als Beobachter bemerkten, dass die Teezu-

bereitung exakt festgelegten Regeln folgt. Tatsächlich sind alle Handlungen, die sich während der Teezeremonie abspielen, exakt festgelegt und werden vom Lehrer an den Schüler weitergegeben. Eine japanische Teezeremonie kann bis zu mehreren Stunden dauern. Für die Gäste (maximal fünf) ist dies nicht unbedingt Entspannung pur, denn die meiste Zeit davon verbringt man auf Knien oder im Schneidersitz. Die Teezeremonie wird dabei von einem Teemeister geleitet. Er ist es auch, der den Tee nach streng vorgegebener Vorgehensweise zubereitet. Seine Aufgabe ist es, die Teetrinker auf den Teeweg zu führen und sie zum Teemenschen (Chajin) zu machen. Menschen des Tees zeichnen sich nach japanischer Lehre durch Gelassenheit, Ruhe und Wärme aus und haben gelernt, sich selbst zurückzunehmen.

Zen-Meditation – Lebe den Augenblick Zen bedeutet, im Augenblick zu leben, den Augenblick wahrzunehmen. Zen bedeutet, die Gedanken zur Ruhe bringen, die in uns sind. Zen bedeutet, eins zu werden mit den eigenen Handlungen. Der Begriff hat seinen Ursprung im Japanischen und bedeutet so viel wie „Sammlung des Geistes und Herzens“. Die Zen-Meditation ist dabei eine bewährte Methode, den inneren Frieden und dadurch das eigene Gleichgewicht zu finden. Durch die Innenschau ist es möglich, die Ursachen des Leidens oder der Unzufriedenheit zu ergründen und sie dann ein für alle mal mit dem Methoden des Zen zu beseitigen. Diese sind hauptsächlich das Sitzen in Stille (Zazen) und die Bewahrung der achtsam meditativen Haltung im Alltag. Es geht darum, jede Handlung des Alltags mit bewusster und voller Konzentration zu vollziehen und nach Möglichkeit die Zerstreuung zu vermeiden, um auf dieser Grundlage schließlich die Weisheit zu entwickeln, die die Einheit des Lebens erkennt. Aus diesem Einheitsbewusstsein heraus sollte man dann zum Wohle aller Wesen wirken und schließlich die Erleuchtung erlangen.

 Tee-Zeremonien können in Japan mehrere Stunden dauern 30

Japan vorgestellt

 Kaiseki-Köche legen Wert auf saisonale Zutaten


Pokémon & Co erobern die Welt

Pokémon-Mania in Japan

Kaiseki-Dinner – Das Auge isst mit Essen nicht nur als Nahrungsaufnahme, sondern als sinnliches und metaphysisches Erlebnis – darum geht es bei Kaiseki Ryori. Wörtlich übersetzt bedeutet Kaiseki „Stein in der Brusttasche“. Dieser Ausdruck hat eine Verbindung zu den Zen-Mönchen, die diese Methode nutzten, um während der langen Meditationsphasen weniger Hunger zu verspüren, indem sie einen Stein in ihrer Brusttasche auf den Magen legten. Kaiseki Ryori wird als die Krönung der japanischen Kochkunst angesehen. Die Mahlzeit wird in vielen kleinen Gängen serviert, wobei die Gänge in einer bestimmten Folge gereicht werden und jedem Gang typische Bestandteile zugeordnet werden. Ursprünglich wurde Kaiseki ryori zur Teezeremonie serviert und war vegetarisch. Heutzutage bestehen Kaiseki-Menüs aber auch aus Fleisch- und Fischgerichten. Auch heute noch erkennt man in der Darreichungsform den sehr ri-

tuellen Charakter des Kaiseki ryori: Jedem Gast wird auf einem eigenen Tablett der erste Gang serviert, bestehend aus einer Schale Reis (gohan), einer Brühe mit Einlage und als mukozuke Sashimi oder kaltes Fleisch. Der Gast verzehrt den Reis mit der Brühe und erhält schließlich zum mukozuke eine Schale Sake. Im zweiten Gang, wanmori, wird eine dampfende Eintopfspeise, Nimono, serviert. Schließlich folgt Yakimono (gegrillter Fisch). Dieser Grundform des Kaiseki folgen noch weitere Gänge, dann wird die Mahlzeit mit einer Teezeromonie abgeschlossen. Kaiseki-Köche legen besonderen Wert darauf, dass die Zutaten saisonal sind. Sie betonen den Eigengeschmack der Zutaten und achten nach den Regeln des Kaiseki darauf, möglichst unterschiedliche Zutaten zu verwenden. Übrigens wird auch das Geschirr den Jahreszeiten angepasst. Außerdem werden die Speisen kunstvoll mit Blüten, Blättern oder anderen Elementen der Natur garniert − fast zu schade zum Essen.

Die berühmten Anime- und Manga-Figuren, die auf der ganzen Welt bekannt sind, haben ihre Ursprünge in Japan. Die Zeichentrickfiguren genießen im „Land der aufgehenden Sonne“ Kultstatus und stehen mittlerweile als ein Sinnbild für Japan. Was der Unterschied ist? Beim Manga handelt es sich um die Umsetzung der Geschichte als Comicheft oder -buch, Anime treten in Bewegtbildern auf. In den 1990er Jahren keimte auch der Cosplay auf, das sind Fans, die sich als Anime-Charaktere verkleiden. Viele Reiseveranstalter bieten Anime- bzw. Manga-Touren durch die Metropolen an. In Kyoto gibt es sogar ein riesiges Manga-Museum, das „Kyoto International Manga Museum“. Dort gibt es eine der größten Manga-Sammlungen der Welt, die man auch lesen kann. Das Paradies der Anime- und Manga-Fans liegt in Akihabara in Tokio, dort gibt es zahlreiche Läden. Die größten Läden liegen am Bahnhof Akihabara: „Mandarake“ (hier gibt es verteilt über 8 Etagen Merchandise, Karten, DVDs, Shojo-Mangas, Shonen-Mangas, Anime, Cosplay und Antiquitäten) sowie „Animate“, wo sich sowohl alte als auch die neusten Mangas und Animes der Szene finden. Außerdem gibt es im Untergeschoss eine eigene Cosplay-Abteilung. Ein absolutes Highlight ist auch das offizielle „Pokémon Center“, in dem der Besucher eine große Auswahl an verschiedenen Pokémon-Geschenkartikeln sowie Video- und Kartenspielen vorfindet. Nebenbei gibt es hier auch regelmäßig Veranstaltungen rund um die Anime-Charaktere. Die „J-World Tokio“, der weltweit erste Indoor-Themenpark rund um die JUMP-Serienwerke, erlaubt Einblicke in das Universum beliebter Manga-Comics, wie „Dragonball“, „One Piece“ und „Naruto“. Wer mehr über die Enstehung der Fabelwesen erfahren möchte, ist im „Suginami Animation Museum“ genau richtig: Hier findet man alles, was das Sammlerherz rund um Pokémon & Co begehrt.

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Japan vorgestellt


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Japan vorgestellt


SONDERAUSSTELLUNG IM LINDEN-MUSEUM Kuratorin Dr. Uta Werlich, Referentin für Ostasien, im Gespräch

Oishii! Essen in Japan Sushi und Sake zählen zu den bekanntesten Exportschlagern der japanischen Küche. Auch praktische Erfindungen wie Instant-Nudeln oder die Bentō-Box finden bei uns immer mehr Abnehmer. Doch die japanische Küche ist weit mehr als das. Das Linden-Museum Stuttgart, eines der großen ethnologischen Museen Europas, widmet der Ess- und Trinkkultur Japans deshalb eine große Sonderausstellung. Frau Werlich, Ihre Ausstellung trägt den Titel „Oishii! Essen in Japan“. Was bedeutet „Oishii“ denn eigentlich? „Oishii!“ heißt ganz einfach „Es schmeckt mir!“ Es ist das in Japan wohl geläufigste Wort, um Essen zu beschreiben. Es ist ein Ausdruck des kulinarischen Geschmacks, der einhergeht mit der sozialen und kulturellen Identität des Essenden. Somit ist Essen weit mehr als Ernährung. Der Ethnologe Marcel Mauss hat es als „soziales Totalphänomen“ bezeichnet, weil es mit allen Bereichen des menschlichen Lebens verbunden ist und sich daher besonders gut eignet, die diversen Aspekte einer Gesellschaft und Kultur zu betrachten. Welche Themen sprechen Sie in der Ausstellung an? Wir spüren Fragen nach: Wie wird Reis angebaut und welche Bedeutung hat er bis heute für die japanische Gesellschaft? Was macht ein gutes Sushi aus, und wie war das noch gleich mit den Algen? Wer isst wann was? Gleichzeitig lenken wir den Blick auf eine reiche materielle Kultur und regen den Besucher an, sich über die eigenen Nah-

rungsgewohnheiten bewusst zu werden.

 Was ist in der Ausstellung zu sehen? Präsentiert werden rund 250 Objekte, zum überwiegenden Teil aus eigenem Bestand. Unsere Ostasien-Sammlung gehört zu den bedeutenden Sammlungen in Deutschland und umfasst rund 9.000 Objekte aus Japan. In der Dauerausstellung sind nicht einmal 10 % dieser hochkarätigen Sammlung zu sehen, so dass die Sonderausstellung ein willkommener Anlass ist, Stücke zu zeigen, die zuvor noch nie oder nur selten präsentiert wurden. Wir zeigen nun sechs große Bereiche, die sich den Grundnahrungsmitteln Reis und Fisch widmen, den in Japan so beliebten Nudeln, der Zubereitung und dem Verzehr von Speisen, dem Picknick als besonderer Form der Einnahme von Mahlzeiten und dem großen Komplex der Teekultur. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit interdisziplinären Beiträgen. Welches sind besondere Highlights in der Ausstellung? Aus der Fülle der Objekte einzelne herauszuheben, ist keine leichte Aufgabe, da jedes Exponat seine eigene Geschichte erzählt. Einen besonderen Hinweis verdient aber die Samurai-Rüstung, die im Themenbereich Reis zu sehen sein wird. Es ist das erste Mal, dass wir eine Rüstung aus der eigenen Sammlung zeigen. Sie illustriert die japanische Feudalzeit, in der Reis so wertvoll wie Gold war und man ihn nutzte um Steuern und den Sold von Kriegern zu zahlen. Unter den internationalen Leihgaben, welche die Ausstellung unglaublich bereichern, haben

Teekeramiken von der Hand Hamada Shōjis aus dem Museum of Oriental Ceramics in Osaka einen besonders weiten Weg zurückgelegt. Worauf dürfen sich die Besucher freuen? Wir bringen bei den Themen immer die traditionelle und die heutige Esskultur zusammen und schaffen damit spannende, kontrastreiche Bezüge. So treffen zum Beispiel Picknick-Sets aus der Edo- und Meiji-Zeit auf Hello Kitty-Bentō-Boxen, einen modernen Reiskocher in Pink oder Plastikmodelle von Nudelgerichten. Die Ausstellung wird atmosphärisch inszeniert, so dass der Besucher in die japanische Kultur eintaucht - im Themenbereich „Fisch“ sogar fast buchstäblich. Für Kinder bieten wir ein kostenfreies Aktionsheft an. Und natürlich wird es auch ein facettenreiches Programm aus Vorträgen, Filmen, Konzerten und anderen Formaten geben. Wir freuen uns auf Thementage zu Reis, Sushi und Sake sowie zu Tee und feiern japanische Feste: das Neujahrsfest Shinnenkai, das Mädchenfest Hinamatsuri und das Kirschblütenfest Sakura Matsuri. Mit Cosplayern und Manga-Zeichnern werden wir der Populärkultur eine Bühne bieten. Geschmackserlebnisse runden das Angebot ab: So wird es Verkostungen zu Sake und dem sehr angesagten japanischem Whisky, Teezeremonien und Dine Arounds geben. Kurzum: Wir werden Japan mit vielen Sinnen erfahrbar machen.

Nähere Informationen: www.lindenmuseum.de 33

Interview Lindenmuseum


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Vor einer Reise entstehen immer viele Fragen. An dieser Stelle beantworten wir diejenigen, die uns besonders häufig gestellt werden.

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Ist meine Buchungs- bzw. Reiseanfrage unverbindlich? Ihre Buchungs- oder Reiseanfragen sind völlig unverbindlich. Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein.

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Welche Sprache spricht meine private Reiseleitung? In der Regel werden Sie – soweit Sie das wünschen – von einer deutschsprachigen Reiseleitung betreut. In touristisch weniger gut erschlossenen Gebieten können wir Ihnen englischsprachige Guides anbieten.

Benötige ich ein Visum für meine Reise? In der Regel ja. Es gibt allerdings Ausnahmen für Urlaubsreisen: Japan, Südkorea, die Philippinen, Thailand, Malaysia, Singapur und Hongkong. Unsere hauseigene Visaabteilung hilft Ihnen gern bei allen Formalitäten. www.asien-special-tours.de/visaservice

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