Fernost Das Magazin von Ausgabe 2
DREI GENERATIONEN ZUSAMMEN IN CHINA Unser Kunde erzählt von seiner fünfwöchigen Reise
SRI LANKAS STRÄNDE
So vielfältig wie der kleine Inselstaat selbst
MYANMAR IM WANDEL
Unsere Reiseleiterin über die Entwicklung in ihrer Heimat 1
REISEZIELE
BOTSWANA KENIA MAROKKO NAMIBIA SAMBIA SIMBABWE SÜDAFRIKA TANSANIA
AFRICA ROYAL TOURS GMBH Afrika vom Spezialisten
Bei einer Reise durch Afrika erleben Sie nicht nur aufregende Wildnis, sondern auch spektakuläre Tierbeobachtungen, exklusive Lodges und spannende Kultur. Wir verfügen über beste Verbindungen in Afrika und versorgen Sie mit aufregenden Routenvorschlägen und Geheimtipps für Ihre Reise. Mit Africa Royal Tours an Ihrer Seite treffen Sie die richtige Wahl, um flexibel und komfortabel durch Afrika zu reisen.
AFRICA ROYAL TOURS
REISEPLANUNG BIS INS DETAIL für eine perfekte Reise nach Afrika
Die jahrelange Reiseerfahrung und Expertise unserer Reiseberater bilden die Grundlage für die Planung Ihrer individuellen Reise. Mit viel Liebe zum Detail stellen wir Ihnen eine maßgeschneiderte Reise zusammen, die Ihren Vorlieben und Ihrem Lifestyle gerecht wird. Ihr persönlicher Afrika-Spezialist steht Ihnen vor, während und auch nach Ihrer Reise unterstützend zur Seite.
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Tel.: 089 / 127 091 130
Africa Royal Tours GmbH I Adams-Lehmann-Straße 56 I 80797 München 2 E-Mail: info@africa-royal-tours.de I Tel.: 089 / 127 091 130 I www.africa-royal-tours.de
INHALT 4
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Kurioses aus Asien
Von Hello-Kitty-Zimmern, heiligen Ratten und singenden Sanddünen
Schon gehört?
Für Sie unterwegs
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Stefanie Bulau in Japan. Japan im Februar? Ja, das lohnt sich, sagt unsere Reiseexpertin
Bolaven Plateau, Mergui-Archipel und Privatinsel Song Saa
Ganz Persönlich: China
Ihre Frau vor Ort
Reiseleiterin Ni Ni Aung im Interview
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Unser Kunde Alexander Halmburger erzählt von seiner „Drei-Generationen-Reise“
Vorfreude auf Indien
Tipps, die Lust auf den Subkontinent machen
Unsere Asien-Expertinnen
Fotoalbum aus Fernost
Unsere Reiseexpertinnen Verena Haase und Romy Helbing stellen sich vor
Unser Schmankerl für Sie
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Das virtuelle Fotoalbum unseres Kunden Klaus Hammelbacher
Sri Lankas schönste Strände
Häufige Fragen/Impressum
Für Sie beantwortet
AL
Editorial Ein ganzes Jahr ist vergangen, seit wir die erste Ausgabe unseres Kundenmagazins publiziert haben. Anlass war damals unser 20. Firmenjubiläum. Seitdem ist viel passiert: Unser Schwesterunternehmen Africa Royal Tours hat sich auf dem Markt etabliert und seit Jahresbeginn kreieren wir mit América Special Tours auch maßgeschneiderte Reisen nach Lateinamerika. Wegen des positiven Feedbacks von Ihnen, unseren Kunden, haben wir entschieden, jedes Jahr eine Ausgabe von „Fernost“ zu veröffentlichen. Es gibt ja auch viel zu erzählen: Wir zeigen Ihnen, wer wir sind („Ihr Asienteam“ und „Ihre Frau vor
Ort“), wir stimmen Sie auf Ihre Indienreise ein („Vorfreude auf Indien“), lassen unsere Kunden zu Wort kommen („Ganz persönlich: China“) und wir bringen Sie hoffentlich zum Schmunzeln („Kurioses aus Asien“). Dieses Magazin soll einfach Spaß machen und Sie noch mehr für den wunderschönen asiatischen Kontinent begeistern. Ihr
Rüdiger Lutz Geschäftsführerender Gesellschafter der Asien Special Tours GmbH 3
Editorial
Hello Kitty überall: Das Hotel Keio Plaza in Tokio macht‘s möglich.
Heilige Ratten
KURIOSES AUS ASIEN In Nordindien steht ein gewöhnungsbedürftiges Heiligtum: der Rattentempel von Bikaner. Wer sich vor Ratten ekelt, sollte um den Karni-Mata-Tempel nahe Bikaner in Nordindien einen weiten Bogen machen. In dem hinduistischen Heiligtum leben rund 20.000 Ratten! Anderswo wäre das Grund genug, den Kammerjäger zu rufen. Hier werden die Nager als wiedegeborene Seelen verehrt. Gläubige bringen den Tieren Futter und versuchen, besonders die seltenen weißen
Ratten als wiedergeborene Seelen: Wem im indischen Karni-Mata-Tempel eine der 20.000 Ratten über den Fuß läuft, darf sich freuen – das bringt Glück.
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Kurioses aus Asien
Ratten anzulocken – sie sollen Glück bringen. Wie alle hinduistischen Heiligtümer betritt man auch den Karni-Mata-Tempel ohne Schuhe. Wer Berührungsängste hat, kann immerhin seine Socken anbehalten, soweit kommt man Touristen entgegen. Wem eine Ratte über den Fußrücken läuft, der darf sich freuen: Das bringt ebenfalls Glück. Wer allerdings versehentlich auf eine Ratte tritt und sie tödlich verletzt, ist verpflichtet, sie zu begraben und dem Tempel eine Ratte aus Gold darzubringen.
Ein (Alb)Traum in Rosa
EVA Air: Check-in-Schalter mit Katzenohren vor rosa Schleifchentapete.
Singende Sanddünen Wer die Wüste bei Dunhuang in China besucht, kann sich über ein musikalisches Wüstenphänomen freuen: Dort singen die Sanddünen. Sie brummen, sie donnern, sie wispern und manchmal singen die Sanddünen auch. Marco Polo war sich sicher: Das sind die Stimmen von Wüstengeistern. Heute weiß man es besser: Die sanften bis durchdringenden Töne entstehen, wenn die Sandkörner in Lawinen abrutschen. Dabei erzeugen sie leichte Luftschwingungen und damit eine kleine Druck- und Schall-
Japan und Comics gehören zusammen. Damit das richtige Feeling schon während des Flugs aufkommt, können Liebhaber der Figur Hello Kitty von Paris über Taipeh im Kätzchenflugzeug nach Tokio reisen – und gleich im passenden Hotel übernachten. Warum sollte der Japanurlaub nicht direkt bei Reiseantritt beginnen? Diese Frage stellte sich die Fluggesellschaft EVA Air. Seit 2011 starten Flugzeuge im Hello-Kitty-Design von Taiwan aus unter anderem nach Tokio, Sapporo und Fukuoka. Von Europa aus kann die Hello-Kitty-Japanreise ab Paris und über Taipeh angetreten werden. Für echte Fans lohnt sich dieser Umweg definitiv, denn das Erlebnis in Rosarot ist umfas-
send. Los geht‘s beim Check-in: Die Schalter vor einer rosa Tapete und mit leuchtendem Logo sind mit Katzenohren und Schleifen verziert. Im Inneren der Maschine geht der Katzenwahnsinn weiter: Auf den Schürzen der Stewarddessen, den Schonbezügen der Kopflehnen und sogar beim Essen – überall ist Hello Kitty. In Tokio schlafen echte Fans natürlich in einem der acht Hello Kitty Rooms des Hotels Keio Plaza. Die Zimmer namens „Princess Kitty“ und „Kitty Town“ bringen ihre Namensgeberin entweder als Prinzessin auf die Tapete oder lassen sie in einem schrillen Vergnügungspark in einer Achterbahn über die Wand sausen. Der neueste Clou des Hotels: ein Hello-Kitty-Frühstück.
welle: Die Sandkörner vibrieren. Bei mehreren hundert Sandkornschichten kann es so zu lauten Brummtönen kommen. Noch sind aber nicht alle Rätsel gelöst – und lassen Raum für Geisterspekulationen. Wie sich die einzelnen Schwingungen zu hörbaren Tönen summieren, ist noch ungeklärt. Nicht nur Monotonie, auch Konzerte in mehreren Tonhöhen sind möglich. Physiker der Universität Paris Diderot fanden heraus: Die Korngröße ist entscheidend für den Wohlklang. Unterschiedlich große Sandkörner bringen verschiedene Höhen hervor und damit im Miteinander eher Katzenjammer. Je kleiner die Partikel sind, desto höher klingt der Ton.
Wer ein solches Konzert der anderen Art live hören möchte, kann das zum Beispiel in China erleben. Vor den Toren der Stadt Dunhuang erstreckt sich das Dünengebiet Mingsha Shan. Übersetzt heißt das: „Widerhallende Sanddünen“.
In diesem Video hören Sie den Gesang der zwei Sanddünen, die die Forscher untersuchten: http://bit.ly/1DM5OEb
Wüstengeister? Im chinesischen Dunhuang singen die Sanddünen.
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Kurioses aus Asien
FÜR SIE UNTERWEGS
JAPAN Schneemassen und Frühlingssonne, hypermodernes Tokio und spartanische Ryokans.
Unsere Asienspezialistin Stefanie Bulau erlebt auf ihrer Japanreise die extremen Gegensätze des Landes. Japan im Februar? Lohnt sich das? Die meisten Touristen zieht es im Frühjahr zur Kirschblüte ins Land oder wenn der Herbst strahlend rotes Laub auf die Bäume und die Wege darunter zaubert. Doch es dauert nicht lange, bis ich feststelle: Japan im Februar hat seinen ganz eigenen Reiz.
Während ihrer Japanreise entdeckt Stefanie Bulau die japanischen Alpen, das japanische Meer an der Toyama-Bucht und eine der geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte Japans: Kyoto. Ihre Reise endet in der quirligen und verrückten Stadt Tokio.
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Für Sie unterwegs
Japan ist ein Land der Kontraste. Für mich hält es dank meiner ungewöhnlichen Reisezeit die volle Breitseite bereit: Drei Meter Schnee und erste Kirschblüten. Das Wetter ist nur einer der Faktoren, die meine Reise durch Fernost so abwechslungsreich machen.
Strikt und spartanisch: Spa auf Japanisch Dass Schnee und Eis eigentlich nicht meine liebsten Reisebegleiter sind, vergesse ich spätestens bei einem heißen Bad mit Blick auf das Japanische Meer und mit Schneeflocken im Haar. Ich bin zu Gast in einem Ryokan, einem typisch japanischen Gasthaus. Hier geht es so traditionell zu, dass einige der Häuser gar keine westlichen Touristen aufnehmen – weil es diesen oft schwerfällt, die zugehörige Etikette einzuhalten. Dazu gehört beispielsweise, dass ich blitzblank geseift und geschrubbt sein muss, ehe ich in den Onsen steige, ein von heißen Quellen gespeistes Bad. Alles andere empfänden Japaner als groben Fauxpas. Ein weiterer Fehltritt wäre es, mit meinen Hausschuhen die Toilette zu betreten. Dafür gibt es spezielle Pantoffeln. Eine spartanische Einrichtung und strenge Regeln – nicht gerade das, was wir uns un-
ter einem Spa-Hotel vorstellen. Für Japaner ist ein Ryokan jedoch genau das: Hier wird gebadet und geschlemmt. Nach dem Bad lasse ich meinen Yukata, eine Art Morgenmantel, gleich an und begebe mich in den Speisesaal. Es erwartet mich ein Kaiseki, das typische Abendessen in einem Ryokan. Serviert werden kleine Portionen traditioneller Speisen. Die winzigen Mengen in den Schälchen werden durch die schiere Anzahl wettgemacht. Als ich nach dem Essen pappsatt in mein Zimmer zurückkehre, ist es nicht mehr ganz so spartanisch eingerichtet wie zuvor: Jemand hat den Futon zum Schlafen auf den Tatami-Matten ausgebreitet. Das traditionelle Erlebnis geht am nächsten Morgen weiter: Zum Frühstück gibt es Reis mit verquirltem rohen Ei und vergorene Soja-Bohnen. Wer in einem Ryokan übernachtet, sollte nicht Müsli und Nutellabrötchen zum Frühstück erwarten. >
Stefanie Bulau, bekleidet mit einem traditionellen Yukata.
Kleine Schälchen, doch davon jede Menge: So wird in Ryokans geschlemmt.
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Für Sie unterwegs
Ein Wintermärchen: die japanischen Alpen
Japan gehört zu den modernsten Ländern der Welt. Seine Einwohner haben vielleicht gerade deshalb große Sehnsucht nach Tradition und einem ursprünglichen Leben. Diese treibt sie auf Reisen nicht nur in Ryokans, sondern auch nach Shirakawago. Das kleine Dorf in den japanischen Alpen ist ein lebendes Freilichtmuseum: Zwischen mächtigen Gipfeln erheben sich kleine Fachwerkhäuschen – teils bewohnt, teils zu Museen umgewandelt – mit unwirklich spitzen Giebeln. Warum die Dächer in Shirakawago so steil sind, wird heute sehr deutlich: Das Dörfchen ist unter drei Metern Schnee begraben. Flachere Dächer wären
Das Dorf Shirakawago ist unter drei Metern Schnee begraben.
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Für Sie unterwegs
unter den Schneemassen längst zusammengebrochen. Perfekt als Ausgangspunkt für Erkundungen in den japanischen Alpen ist Takayama, gute 300 Kilometer nordwestlich von Tokio, und die nächste Station meiner Reise. Seine Altstadt mit traditionellen Holzhäuschen liegt vor einer malerischen Bergkulisse. Hinter den Fassaden verstecken sich Läden für traditionelles Kunsthandwerk, die Touristen aus dem ganzen Land anziehen. Mich persönlich ziehen allerdings die Sake-Brauereien an, die interessante Führungen – und noch interessantere Verkostungen – anbieten.
Der Goldene Pavillion in Kyoto strahlt über den ganzen See.
Japans kulturelle Hauptstadt: Kyoto Nach meinem persönlichen Wintermärchen in den japanischen Alpen erwartet mich ein frühlingshaftes Kyoto. Die vielen immergrünen Bäume lassen erst gar keine Winterstimmung aufkommen. Erste Kirschknospen und sonnig-warmes Wetter tun ihr Übriges, um Frühlingsgefühle zu verbreiten. Hier steht jedoch nicht die Natur im Mittelpunkt. Kyoto ist Kultur pur. Als eine der wenigen Städte überstand sie den Zweiten Weltkrieg unversehrt. Ein amerikanischer General hatte durchgesetzt, Kyoto aufgrund seiner kulturellen Bedeutung zu verschonen. Ein Glück – denn so spaziert man hier an jeder Ecke an einem Kulturdenkmal vorbei. Besonders beeindruckend ist der Goldene Pavillon, dessen mit Blattgold überzogene Fassade in der Sonne so stark strahlt, dass er Reflektionen auf die Gesichter der Touristen auf der anderen Seite des Seeufers wirft. Nicht Gold, sondern ein strahlendes Rot herrscht am Hei-
ligtum Fushimi Inari-Taisha vor. Überall im Tempel blicken mich Abbilder von Füchsen an, die in der japanischen Mythologie magische Fähigkeiten besitzen. Eindrucksvoll sind auch die Alleen der scharlachroten Toriis. Tausende der Holzbögen ziehen sich wie Gangsysteme über das Areal. Nach einem Tag voller Tempelbesichtigungen tut es gut, die Stadt für einen Moment hinter sich zu lassen. Die passende Kulisse hierfür finde ich im Bambuswald in einem Tempelvorort der Stadt. Hier spaziert man durch kerzengerade in den Himmel aufragende Bambusstauden, zwischen denen ein unwirklich grünes Licht herrscht. Kyoto hat japanische Traditionen erhalten, die andernorts bereits in Vergessenheit geraten sind. Abends bummle ich durch das alte Geisha-Viertel Gion, wo mich sanft schimmernde Laternen und Fassaden aus Holz zurück in das alte Japan versetzen. Um das Bild zu vervollständigen, biegt eine Maiko um die Ecke – eine Geisha in der Ausbildung im traditionellen Gewand und mit weißgeschminkter Haut. >
Eine Begegnung mit Maikos im alten GeishaViertel Gion. Eine Geisha ist eine japanische Unterhaltungskünstlerin, die traditionelle japanische Künste darbietet.
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Für Sie unterwegs
Schrill und still: Tokios Kontraste Zwischen Kyoto und Tokio liegen nur dreieinhalb Stunden Fahrt mit dem supermodernen Shinkansen-Zug. Doch die Unterschiede zwischen den beiden Städten könnten nicht größer sein: Tokio ist total verrückt. In Akihabara blicken hochhausgroße Manga-Figuren auf mich herab, blinkende Spielhallen säumen den Weg, als Dienstmädchen verkleidete Mädchen werben für Maid Cafés, in denen Kunden als „Gebieter“ angesprochen werden. Tokio gewährt Einblicke in einen ganz eigenen Kosmos. In einem Land, in dem Züge nicht
Knallbunt und verrückt: So erlebt Stefanie Bulau Tokio.
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Für Sie unterwegs
auf die Minute, sondern auf die Sekunde pünktlich sind, schaffen sich die Japaner Nischen der Verrücktheit abseits ihres von Effizienz und strengen Regeln beherrschten Alltags; beispielsweise durch extreme Verkleidungen im Manga-Stil oder durch Besuche in schrägen Lokalen wie dem „Robot Restaurant“, wo Frauen im Bikini mit Robotern kämpfen. Ähnlich geschäftig, aber weniger schrill geht es auf der Nakamise-dori zu, einer bunten Souvenirmeile, die zum Asakusa-Schrein führt. Am Heiligtum selbst herrscht ein buntes Gewusel aus Touristen und Japanern, die ihren Ahnen Opfer bringen.
Aber auch Tokio hat ruhige Ecken: Als ich morgens am Meiji-Schrein spazieren gehe, entdecke ich eine grüne Oase der Ruhe. Mitten in der Stadt liegt ein großes Waldgebiet, in dem eine beinahe unwirkliche Stille herrscht, besonders bei Tagesanbruch. Die Bäume verschlucken schon bald den Verkehrslärm. Dass ich mich noch immer in der größten Metropolregion der Welt befinde, wo mehr als 2.700 Menschen pro Quadratkilometer leben, erscheint hier fast unvorstellbar. Nur zwei Kilometer südlich liegt die bekannte Shibuya-Kreuzung, an der bis zu 15.000 Menschen gleichzeitig über die Am-
Auch Traditionen spielen in Japan eine wichtige Rolle.
peln strömen. Ich beobachte das Spektakel vom Bahnhofsgebäude aus von oben – und im Trockenen. Der Regen verwandelt die Kreuzung in ein Meer aus wuselnden Schirmen.
Der Anblick versöhnt mich damit, dass Japan mir während meiner Reise nicht nur meterhohen Schnee und Frühlingssonne, sondern auch mal einen Tag nasskaltes Wetter beschert.
Eine grüne Oase inmitten der Mega-Metropole: Im Meiji-Schrein erholt sich Stefanie Bulau vom verrückten Tokio.
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Für Sie unterwegs
SCHON GEHÖRT?
Wo Kaffee auf Wasserfälle trifft Das Bolaven-Plateau bietet etwas, das Laos-Besucher oft vergeblich suchen: unberührte Natur und einen authentischen Einblick in das Leben des südostasiatischen Landes. Seinen Laos-Besuch auf die Städte Luang Prabang und Vientiane oder die Region der 4.000 Inseln zu beschränken, wird dem vielseitigen Land nicht gerecht. Im Süden von Laos zum Beispiel erwartet Reisende ein echtes Juwel: Das Bolaven-Plateau ist wörtlich die „Heimat der Laven“, um die
50.000 Angehörige der Volksgruppe leben hier. In Kontakt mit den Einheimischen kommt man am besten, wenn Markt ist. Sie verkaufen Bananen, Wassermelonen, Tee, Pfeffer und vor allem: Kaffee. Das Bolaven-Plateau liegt in etwa 1.200 Metern Höhe, ist deshalb mit – für laotische Verhältnisse – milden Temperaturen von um die 25 Grad Celsius gesegnet. Drei Kaffeesorten werden in unterschiedlichen Monaten angebaut: Arabica, Robusta und Liberica. Ausreichend Wasser für den Anbau ist ebenfalls vorhanden, da im Plateau zahl-
reiche Flüsse entspringen. Das freut nicht nur die Bauern, sondern auch Reisende, denn die Fluten ergießen sich in unzähligen Wasserfällen, die vor einer spektakulären Dschungelkulisse in die Tiefe stürzen. Der größte von ihnen ist der 120 Meter hohe „Tad Fane“. UNSER TIPP Kaufen Sie auf dem Markt ein und genießen Sie dann ein Picknick mit Blick auf den „Tad Fane“.
Der „Tad Fane“ ist einer von unzähligen Wasserfällen des Bolaven-Plateaus.
Robinson-Feeling in Myanmar Der Mergui-Archipel ist ein verstecktes Kleinod in dem bisher ohnehin wenig erschlossenen Land Myanmar. Doch dem Paradies droht eine Gefahr, die vielleicht ausgerechnet der Tourismus abwenden kann. Der Mergui-Archipel liegt in der nördlichen Adamanensee an der Westküste des Landes und besteht aus etwa 800 Inseln und Inselchen – die genaue Zahl kennt keiner, und manche wurden noch nie von einem Menschen betreten. Auf einigen wenigen Inseln leben die indigenen Moken. Das sind Seenomaden, die zur Monsunzeit sesshaft sind und in den anderen Monaten von Insel zu Insel fahren. Sie leben vom traditionellen Fischfang und führen ein Leben im Einklang mit der Natur. Diese ist einzigartig – über und unter Wasser. Der Archipel ist eines der Gebiete mit der höchsten Biodiversität weltweit: Affen tollen durch die Baumwipfel, Nashornvögel fliegen durch die Luft und Tiger und Elefanten haben im tropischen Urwald einen Lebensraum gefunden. Buchten und feine Sandstrände säumen das Meer, vor den 12
Schon gehört?
Zum Teil komplett unberührte Natur erleben Myanmar-Reisende auf dem Mergui-Archipel.
Küsten erstrecken sich Korallenriffe mit Rochen, Quallen und Moränen. Leider ist dieses Paradies in Gefahr: Fischer vom Festland und aus Thailand haben die Fischgründe für sich entdeckt und gehen unkontrolliert und mit brachialen Methoden ihrem Geschäft nach. Leidtragende sind die Korallenriffe und die Moken, für die keine Beute mehr bleibt. Der Tourismus könnte beim Erhalt der Inselnatur helfen, wenn die Staatskassen von umweltbewussten Besuchern – vor allem Tauchern – profitieren. Momentan gibt es auf der Insel Macleod ein Andaman Resort und für vier weitere Inseln sind Hotels in Planung, die bis 2018 gebaut werden sollen, wie es in einer burmesischen Zeitung heißt.
UNSER TIPP Unternehmen Sie eine sechstägige Kreuzfahrt mit den eleganten Yachten „Meta IV“ oder „Raja Laut“, um einige Inseln des Mergui-Archipels kennenzulernen.
Die Möbel der luxuriösen Zimmer des Song Saa bestehen aus Treibholz. Die Bauweise der Häuser orientiert sich an einheimischen Fischerdörfern mit schrägen Dächern und vielen offenen Bereichen.
Nachhaltigkeit in Kambodscha – ganz exquisit Wer das ökologisch einwandfreie Paradies auf Erden sucht, wird in Kambodscha fündig. Die Privatinsel Song Saa verwöhnt ihre Gäste mit Luxus und tut gleichzeitig etwas Gutes für Umwelt und Einheimische. Der private Rückzugsort ist über zwei Inseln verteilt und liegt auf dem Archipel Koh Rong. Spitzname der Inselgruppe ist Song Saa: „die Verliebten“. Und nicht nur die fühlen sich auf der ersten Privatinsel des Landes wohl.
Den Gründern Rory und Melita Hunter ist Luxus genauso wichtig wie ein Leben in Harmonie mit der Natur. Die Gebäude sind aus Naturmaterialen gebaut und orientieren sich an der Bauweise einheimischer Fischerdörfer mit schrägen Dächern und vielen offenen Bereichen. Um das Resort herum wachsen einheimische Pflanzen und das auf den Inseln verwendete Wasser wird wiederaufbereitet. In den 27 Villen stehen Möbel aus Treibholz, das an die Strände geschwemmt oder von ausgedienten Häusern recycelt wurde. Besonders komfortabel ist die 300 Quadratmeter große „Royal Villa“ mit privatem Steg. Die „Ocean View“-Villen locken mit einem privaten Strandabschnitt. Geräumige Bäder im Inneren und Duschen im Außenbereich, Privatpools und Wi-Fi sind Standard. Die Gäste verbringen den Tag mit Yogaübungen am Sandstrand, einer Schnorcheltour mit einem Biologen zu Seepferdchen und Korallen oder einem Spaziergang durch tropischen Regenwald. Die Gäste sollen jedoch nicht nur mit der Natur, sondern auch mit sich selbst in Einklang leben. Deshalb bietet das Spa-Personal traditionelle Behandlungen, Yoga, Ayurveda, Reiki, Entspannungs- und Heiltherapien und Meditationen an. In den Restaurants mit Meerblick kommen Gemüse, Reis und Obst aus lokalem Anbau als gesunde und leckere Gerichte auf die Teller. Um nicht nur den Gästen, sondern auch den Einheimischen etwas Gutes zu tun, haben Rory und Melita Hunter die „Song Saa Foundation“ ins Leben gerufen, die die Menschen vor Ort unterstützt. Organischer Gemüseanbau und Fischzucht sind zwei der Projekte. Das im Resort praktizierte Umweltengagement findet auch hier seinen Platz: Die Stiftung arbeitet mit Naturschutzbehörden, einheimischen Fischern und Studenten zusammen, um das Leben im Archipel zu schützen. 13
Schon gehört?
Advertorial: Belmond
Eastern & Oriental Express Südostasien hautnah erleben Bei einer Zugreise von Singapur nach Bangkok, bzw. umgekehrt, kann der nostalgische Zug und Südostasien hautnah erlebt werden. Während man sagenhafte Landstriche und eine unvergleichlich romantische Reise mit dem „Eastern & Oriental Express“ genießt, lädt die stilvolle Kabine dazu ein, es sich gemütlich zu machen. Cocktails, eine erlesene Küche, angenehme Gesellschaft und ein spektakuläres Programm sind die Qualitäten, die den Aufenthalt an Bord auszeichnen. Regionale Materialien und exquisites Design machen das prächtige Interieur des Zuges aus.
SIE MÖCHTEN EINES DIESER BESONDEREN ERLEBNISSE MIT EINER MAßGESCHNEIDERTEN REISE KOMBINIEREN? Rufen Sie uns an, wir machen Ihre Reise zu einem Unikat: 089 / 127 091 0
Belmond Road to Mandalay
Belmond Orcaella
Dem Zauber Myanmars begegnen Auf dem mächtigen Fluss Ayeyarwady gleitet man an Myanmars überwältigender Landschaft vorüber und spürt die Faszination altehrwürdiger Stätten, erlebt Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und trifft auf herzliche Menschen. Das Flusskreuzfahrtschiff „Road to Mandalay“ lädt mit behaglichen Bereichen zum Entspannen ein, bietet elegante Kabinen und kleine Aufmerksamkeiten. An Bord findet man das ideale Umfeld zum Ausspannen und Schlemmen – das Aussichtsdeck mit Pool und Bar ist der ideale Aussichtspunkt, um das Treiben auf und am Fluss zu beobachten. Die ansprechende Innenausstattung verbindet Komfort, Eleganz und fabelhafte burmesische Handwerkskunst.
Genussvolle Kreuzfahrt durch Myanmar Die „Belmond Orcaella“ ist ein behagliches Flusskreuzfahrtschiff, das die beiden Hauptflüsse Myanmars, den Chindwin und Ayeyarwady befährt. Die vom Boden bis zur Decke reichende Fensterfront der Kabine gewährt den Blick auf wunderschöne glitzernde Pagoden, Mönche in safranfarbenen Roben und Rinder, die den Pflug über die Felder ziehen. Mit nur 50 Passagieren an Bord strahlt die „Belmond Orcaella“ mit ihrem modernen burmesischen Design eine ganz besondere Behaglichkeit aus. Vom erfrischenden Cocktail an der Bar, bis zu anschaulichen Vorträgen über das Leben in Burma, exquisiten Gaumenfreuden des Küchenchefs und einem Pool zum Entspannen, werden alle Wünsche erfüllt.
IHRE FRAU VOR ORT
NI NI AUNG Name: Ni Ni Aung Alter: 41 Reiseleiterin in: Myanmar Reiseleiterin seit: 2001 Prächtige Tempel, tiefe Spiritualität und eine Ursprünglichkeit, wie sie sich Asien an nur wenigen Orten erhalten hat: Das ist Myanmar. Das ehemalige Burma hat sich erst vor wenigen Jahren für den Tourismus geöffnet und verändert sich seitdem rasend schnell. Ni Ni Aung, Reiseleiterin für Asien Special Tours, spricht im Interview über ihre geliebte Heimat.
Sehr gern mag ich aber auch die Ruhe am Inle-See und die Ehrlichkeit seiner Bewohner. Außerdem finde ich die Volksstämme, die um Keng Tung – dem Tor zum Goldenen Dreieck an der Grenze zu Laos und Thailand – leben, sehr spannend. Das Leben hier ist so ursprünglich, man fühlt sich manchmal fast wie in die Steinzeit zurück versetzt.
Frau Aung, Ihr Heimatland hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wie haben Sie den Wandel erlebt?
Ich bin in Yangon geboren, aufgewachsen und lebe gemeinsam mit meiner Familie noch immer hier.
Vieles ist heute ganz anders als noch vor wenigen Jahren. Hier in Yangon haben wir plötzlich Verkehrsprobleme. Das gab es vor vier oder fünf Jahren gar nicht – Autos waren damals so teuer, dass sie sich keiner leisten konnte. Mit dem Telefonieren ist das ganz ähnlich. Eine SIM-Karte für ein Handy hat vor wenigen Jahren noch mehrere tausend Dollar gekostet; heute sind es nur rund zwei Dollar.
Wie hat sich der Tourismus verändert?
Seit 2009 kommen jedes Jahr mehr Reisende nach Myanmar. Im letzten Jahr waren es bereits drei Millionen. Viele Touristen wollen das Land jetzt noch besuchen, solange es ursprünglich ist und sie das Traditionelle erleben können. In zehn Jahren könnte sich hier schon alles verändert haben.
Warum haben Sie sich entschieden, Reiseleiterin zu werden? Bevor ich Reiseleiterin wurde, habe ich als Lehrerin für die archäologische Abteilung der Universität gearbeitet. Ich interessiere mich jedoch auch sehr für Fremdsprachen und habe deswegen an der Hochschule Deutsch gelernt. Als Reiseleiterin gefällt mir, dass ich mein Interesse für Archäologie mit meiner Liebe für Fremdsprachen verbinden kann.
Sie reisen mit Ihren Kunden viel durchs Land. Wo gefällt es Ihnen persönlich am besten? Meine Lieblingsstadt ist Bagan.
Bagan ist für eine Archäologin mit all seinen alten Tempeln natürlich besonders spannend! Auf jeden Fall. Ich habe hier auch schon an Ausgrabungen mitgearbeitet, aber egal wie oft ich Bagan besuche – es wird mir nie langweilig. Die Stadt ist das Herz Myanmars.
Woher kommen Sie selbst?
Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Heimatstadt?
Natürlich die berühmte Shwedagon-Pagode; aber auch die kolonialen Gebäude finde ich sehr schön.
Haben Sie einen Geheimtipp für Yangon parat?
Wer ein bisschen mehr Zeit in Yangon hat, sollte mit der Fähre im Süden der Stadt über den Fluss nach Dala fahren. Hier kann man bei einer Rikschafahrt das einfache Alltagsleben kennenlernen: Die Menschen leben in schlichten Hütten und holen ihr Wasser mit Eimern aus Teichen.
Sie führen jedes Jahr viele deutschsprachige Touristen durch Myanmar; waren Sie selbst schon mal in der Heimat Ihrer Gäste?
Letztes Jahr habe ich Deutschland besucht; besonders Dresden hat mir gefallen – die Architektur und die vielen Kirchen! Davor war ich 2006 zum ersten Mal in Europa, in der Schweiz. Das war schon ein Kulturschock. Unsere Mentalitäten sind sehr unterschiedlich.
Inwiefern?
In Europa haben die Menschen mehr materiellen Reichtum. Meiner Meinung nach sind wir in Myanmar jedoch immateriell reicher. Wir haben zum Beispiel eine sehr viel engere Familienbindung: Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich jetzt im Alter, wo meine Eltern von mir abhängig sind, um sie kümmere.
Durch das viele Reisen sind Sie aber auch oft von Ihrer Familie getrennt.
Das ist wahr. Manchmal vermisst meine Familie mich auch. Aber wenn ich zurückkomme, hält das auch oft nur zwei, drei Tage. Dann sagen sie, ich stecke schon wieder meine Nase überall hinein (lacht). Meine Eltern sind 77 und erleben gerade ihre zweite Kindheit. 15
Ihr Frau vor Ort: Ni Ni Aung
VORFREUDE AUF INDIEN
Eine Ayurveda-Massage mit warmem Öl: wohltuend für Körper und Geist.
Indien ist ein Land der Kontraste. Hier trifft Vergangenheit auf Moderne, Kommerz auf Spiritualität, Arm auf Reich. Mit unseren Tipps holen Sie sich den Subkontinent nach Hause – oder steigern die Vorfreude auf Ihre nächste Indienreise.
INDIEN SPÜREN
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Vorfreude auf Indien
AYURVEDA: Wie wäre es nach Feierabend mit einem Kurztrip nach Indien? Den kann man sich bei einer Ayurveda-Massage in fast allen größeren Städten gönnen, ohne ein Flugzeug besteigen zu müssen. Ayurveda ist eine ganzheitliche indische Heilkunst mit langer Tradition. Eine spezielle Ernährung, Yoga und pflanzliche Heilkunde gehören zu den Säulen, auf denen die Gesundheitslehre beruht. Außerdem gibt es eine Vielzahl heilsamer Anwendungen, insbesondere Massagen, bei denen
man unmittelbar spürt, wie gut sie Körper und Seele tun. Für den Anfang eignet sich besonders gut eine Massage mit warmem, duftenden Öl bei einem erfahrenen ayurvedischen Heilpraktiker. Wer tiefer in die ayurvedischen Lehren eintauchen möchte, ist in einem Yoga-Retreat in Indien bestens aufgehoben: Anamnese durch erfahrene Ärzte, ayurvedische Kost, Yoga und wohltuende Anwendungen – hier erhält man das Gesamtpaket in einem der spirituellsten Länder unserer Erde.
INDIEN SCHMECKEN
ZUTATEN FÜR SCRAMBLED TOFU 1 Esslöffel Olivenöl 1 fein gehackte Zwiebel 1 Stück Ingwer (ca. 2,5 cm), fein gehackt 1 grüne Chilischote, halbiert und entkernt, ½ Teelöffel Kreuzkümmelsamen 1 fein gehackte Tomate ¼ Teelöffel Chili-Pulver ½ Teelöffel Korianderpulver ¼ Teelöffel Kreuzkümmelpulver 200 Gramm Tofu, zerkrümelt 1 Teelöffel gehackte Korianderblätter
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ZUBEREITUNG
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin Kreuzkümmelsamen, Zwiebeln, Ingwer und die Chili-Hälften für einige Minuten anbraten. Die restlichen Zutaten – außer Tofu und Korianderblätter – hinzufügen und eine weitere Minute mitbraten. Zum Schluss den zerkrümelten Tofu sowie die gehackten Korianderblätter hinzugeben, umrühren und das Gericht mit etwas Salz abschmecken. Servieren Sie den Tofu mit getoastetem Weißbrot, z.B. als ein besonderes Frühstück.
INDIEN LESEN „SHANTARAM“: Der australische Häftling Lin bricht aus dem Gefängnis aus, flieht nach Mumbai und schlägt sich durch die Stadt. Erst als selbst-approbierter Slum-Arzt, dann als Gangster und Waffenschieber. Die Handlung von Gregory David Roberts Roman könnte man als unrealistisch-reißerisch abtun – hätte der Autor nicht vieles davon selbst erlebt. Roberts besteht darauf, dass es keine Autobiografie ist, die er in 13 Jahren Haft auf gut 1.000 Seiten niedergeschrieben hat.
Die Parallelen zwischen seinem Leben und dem Schicksal des Romanhelden Lin sind jedoch nicht zu übersehen: Der Schriftsteller rutscht Ende der 1970er-Jahre in die Heroinsucht ab, wird nach mehreren Überfällen inhaftiert und flieht schließlich über Neuseeland nach Mumbai. Hier behandelt er, genau wie seine Romanfigur, Kranke in Mumbais Slums, verdient sich aber auch als Passfälscher und Drogenkurier. So erlebt Roberts die 1980er-Jahre in Mumbai, ehe er schließlich zurück ins Gefängnis kommt. Ganz klar, „Shantaram“ hat einen Antihelden zum Protagonisten – oder eigentlich sogar zwei: Denn der heimliche Hauptdarsteller des Romans ist Mumbai mit all
seinen Widersprüchen: dem Gestank, den Slums, dem Verbrechen, aber auch den luxuriösen Hotels und traditionsreichen Bauten. Genau wie die Stadt ist auch Gregory David Roberts Buch oft nervenaufreibend – aber gerade dadurch so authentisch und faszinierend. Gregory David Roberts: „Shantaram“; erschienen 2003 bei Goldmann
FERNWEH BEKOMMEN?
Indien ist natürlich mehr als Ayurveda: Bei schneebedeckten Himalaya-Gipfeln, tropischen Stränden, prächtigen Palästen und zahlreichen Nationalparks ist hier für jeden etwas dabei. Sehr gern stellen wir Ihnen nach Ihren ganz individuellen Wünschen eine unvergessliche Reise zusammen. Unsere Spezialisten freuen sich auf Ihren Anruf: 089-1270910. Anregungen finden Sie auf unserer Website: www.indien-special-tours.de
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Vorfreude auf Indien
GANZ PERSÖNLICH Familie Halmburger auf der Großen Mauer.
CHI NA DIE DREI-GENERATIONEN-REISE Mit den Eltern bzw. Schwiegereltern sowie den beiden 13 und 17 Jahre alten Töchtern für 35 Tage nach China. Dieses Abenteuer wagten Bettina und Alexander Halmburger – und waren begeistert.
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Ganz Persönlich: China
Blick auf den Mount Everest.
Für gutes Karma: Familie Halmburger beim Drehen der Gebetsmühlen in Lhasa.
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„Es ist nichts, rein gar nichts, schief gegangen! Und das bei fünf Wochen und sechs Personen!“ Alexander Halmburgers Resümee auf die Frage, wie zufrieden er mit dem Service von Asien Special Tours war.
Bettina Halmburger (rechts) mit den Töchtern im InterContinental Hongkong.
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Doch der Reihe nach: Im April 2014 entschied Alexander Halmburger, im August und September zusammen mit seiner Frau Bettina und seinen beiden Töchtern Nicola und Melanie nach China zu reisen. Wenig später stand fest: Auch seine Eltern Ingrid und Hans Peter kommen mit. Nicht weniger als 35 Tage sollten es sein und eine möglichst bunte Mischung aus Städten, Kultur und Natur, ohne dass es in Stress ausartet. Außerdem wollte der leidenschaftliche Skifahrer und Bergliebhaber den Mount Everest einmal mit eigenen Augen sehen. Mehr Vorgaben bezüglich der Route machte Halmburger unserer Reiseexpertin Verena Haase nicht. Er vertraute völlig auf ihre Erfahrung. >
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Ganz Persönlich: China
Melanie feierte während der JangtseKreuzfahrt ihren 14. Geburtstag.
Doch halt! Einen besonderen – romanti- Doch auch die anderen beiden Megametroschen – Wunsch hatte er doch noch: „Herr polen, Peking und Shanghai, waren besonHalmburger hat mir eine alte Visitenkarte dere Stationen auf der langen Reise. „Peaus Hongkong gezeigt“, erinnert sich Vere- king war toll! Vom Wetter, vom Essen, von na Haase. „Ich sollte herausfinden, wie das der Luft, …“ Von der Luft?! Ja, tatsächlich. Hotel heute heißt.“ Der Hintergrund: Dort Familie Halmburger hatte nämlich unheimhatten er und seine Frau 1995 die ersten liches Glück mit der Wetterlage, sodass Tage ihrer Flitterwochen sie die 24-Millionen-Einverbracht. Gar nicht so wohner-Stadt so erleben leicht, doch Verena Haadurfte, wie es nur wenigen „Die beiden fühlten se ließ ihre Kontakte in Besuchern vergönnt ist: sich dort so wohl, Hongkong spielen und ohne Smog. Noch dazu mit dass sie das Hotel gar fand heraus: Heute ist in blauem Himmel und ideanicht mehr verlassen len 20 Grad. Die Erinnerundem Gebäude ein InterContinental. Und so vergen an Shanghai dagegen wollten“ brachte die Familie dort werden wohl für immer zum Abschluss ihrer Reise mit dem Hotel verknüpft drei Tage. Auch für Ingrid und Hans Peter bleiben. Vor allem die Töchter Nicola und Halmburger war Hongkong ein Highlight. Melanie waren restlos begeistert vom Park Vor 30 Jahren waren sie schon einmal dort Hyatt Shanghai, dem Luxushotel in fast 500 und genossen es sehr, in den Erinnerungen Metern Höhe. „Die beiden fühlten sich dort zu schwelgen. so wohl, dass sie das Hotel gar nicht mehr
verlassen wollten“, erzählt Alexander Halmburger. In seinem dicken Fotobuch widmet er dem Hotel gleich mehrere Seiten – Hotelzimmer mit Bad, Lobby im 88. Stock, der Pool im 92. Stock –, ein Hinweis, dass auch Alexander Halmburger selbst sehr beeindruckt war von dem Hotel im berühmten „Flaschenöffner“-Gebäude.
Landestypisch und wunderschön: das House of Shambala in Lhasa.
Gewöhnungsbedürftiger Snack: Skorpione am Spieß.
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Ganz Persönlich: China
„Sehr angenehm, erholsam und empfehlenswert“. So empfand Familie Halmburger die Jangtse-Kreuzfahrt.
Die Reise bestand aber nicht nur aus Städ- Sie nahmen es mit Humor: Das Thema To- Jiuzhaigou-Nationalpark ist bekannt, dass ten. Weite, einsame und wunderschöne ilette entwickelte sich zum Running-Gag er einer der schönsten des Landes ist mit Landschaften konnten die sechs während der Reise. „Oma Ingrid hat jede saubere seinem glasklaren Wasser, den märchender 24-stündigen ZugToilette als großartiges haften Wäldern und den unzähligen Tieren fahrt von Xining nach Thema behandelt und und Pflanzen. Alles richtig. Doch was weniLhasa sowie auf der dreiihre Enkelkinder sowie ger bekannt ist, sind die Menschenmassen. „Da geht’s zu wie aufm tägigen Jangtse-Kreuzmeine Frau und mich „Da geht’s zu wie aufm Oktoberfest!“ Das ist Oktoberfest!“ fahrt von Chongqing darüber en Detail infor- China. > nach Shanghai bewunmiert.“ dern. Da hören die Gemeinsamkeiten die- Mit Humor nahm die Familie auch andere, ser beiden Inlandsreisen aber schon auf: für China so typische, Erlebnisse: Über den Die Kreuzfahrt sei „sehr angenehm, erholsam und empfehlenswert“ gewesen. Die Menschenmassen im idyllischen Jiuzhaigou-Nationalpark – typisch China. Zugfahrt dagegen war anstrengend: „Es war heiß, man konnte kein Fenster aufmachen, wir mussten unser Essen selbst mitbringen und die Toiletten waren eklig“, erinnert sich Halmburger.
Highlight für Ingrid und Hans Peter Halmburger: der Potala-Palast in Lhasa.
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Ganz Persönlich: China
Zu Fuß oder bequem in der Trage: der Aufstieg zur Lian Lodge in Longsheng.
„Eine Reiseführerin hat sich ständig mit Landsleuten angelegt, wenn die Müll auf die Straße geworfen oder sich vorgedrängelt haben.“
Auch über ihre persönlichen Reiseleiter mussten sie oft schmunzeln – alle hatten sie so ihre charmanten Eigenheiten. „Eine Reiseführerin hat sich ständig mit Landsleuten angelegt, wenn die Müll auf die Straße geworfen oder sich vorgedrängelt haben“. Ein anderer habe ihn mehrmals täglich gefragt, ob er die Reisepässe noch
Kontrast zu den Millionenstädten: der Blick von der Lian Lodge.
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Ganz Persönlich: China
Sportlich: Hans Peter Halmburger auf einer Fahrradtour in Yangshuo.
hat. Oder der Reiseleiter in Lhasa: „Er hat immer alles zweimal gesagt. ‚Schönes Wetter heute. Heute schönes Wetter‘“, erinnert sich Halmburger und lacht herzlich. Doch das ist nur Nebensache, wenn er an Lhasa denkt. Der beeindruckende Potala-Palast stellt alles andere in den Schatten. Für seine Eltern war der ehemalige
Regierungssitz der Dalai Lamas sogar der absolute Höhepunkt der Reise. Die beiden haben zwar schon die ganze Welt bereist, doch den Potala werden sie wohl nie vergessen. Auch an das Hotel in Lhasa denken die sechs gern zurück: Das House of Shambala mitten im Zentrum ist ein landestypisches Boutique-Guesthouse mit nur neun Zimmern – für Alexander Halmburger eines der schönsten, das er je bewohnt hat. Es fällt ihm schwer, DAS Highlight der fünfwöchigen Chinareise zu benennen. Schließlich hätte er auch die Terrakottaarmee in Xian, die Große Mauer, die Panda-Aufzuchtstation in Chengdu und die wunderschöne Aussicht von der Lian Lodge in Longsheng auf die Reisterrassenfelder nicht missen wollen. Die erste Chinareise hat seine Leidenschaft für das Land geweckt: „Nächstes Jahr werden wir bestimmt noch einmal hinfahren. Wahrscheinlich in die Wüste Gobi und in den hohen Norden.“
Atemberaubend: Der Blick aus dem Park Hyatt Shanghai.
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Ganz Persönlich: China
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Unser Team
UNSER TEAM
Gerade arbeite ich an spannenden neuen Reiseideen für unseren Katalog. Asien ist für mich Vielfalt, Herzlichkeit, gutes Essen, Entspannung und immer wieder überraschend anders.
Romy Helbing
Ihre Spezialistin für: das Produktmanagement Im Team seit: Juli 2011
Meine schönste Asienreise ging in die Mongolei, weil man der Natur so nah ist, es immer wieder überraschende Begegnungen gibt, sich auf der Fahrt lange nichts tut und sich dann plötzlich wieder neue Landschaften vor einem auftun; weil die Mongolei unverhofft tierreich ist, man es nicht beschreiben kann, wenn man weit und breit am Horizont wahrlich „nichts“ sieht – und es doch so beeindruckend findet. Am Reisen fasziniert mich besonders, jeden Tag etwas Neues zu entdecken und immer wieder festzustellen, wie viele schöne Flecken Erde es doch gibt und wie sich die Menschen den Gegebenheiten anpassen – z.B. die Intha am Inle-See in Myanmar, die gänzlich auf dem Wasser leben und sogar schwimmende Gärten angelegt haben. Bei meinen eigenen Reisen möchte ich möglichst viel Verschiedenes ausprobieren: mit den einheimischen Verkehrsmitteln fahren, neben den Sehenswürdigkeiten auch den Alltag erleben, die Küche probieren, mit den Menschen in Kontakt kommen, ... Für mich ist das spannendste Land Asiens … jedes einzelne: Japan, weil man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt; China, weil es oft ganz anders ist, als man es sich vorstellt; Thailand, weil man immer ein Lächeln geschenkt bekommt, das Essen zum besten in Asien zählt und die Strände so traumhaft sind; Myanmar, weil es (noch) so geheimnisvoll ist; Indonesien, weil hier jeder sein ganz persönliches Inselglück findet; Vietnam, weil ... Auf Reisen habe ich immer meine Kamera, mein Notizbuch und Adressbuch dabei, um noch ganz altmodisch Postkarten zu verschicken. Mit einem Lottogewinn würde ich Menschen auf eine Reise einladen, die nicht die Möglichkeit dazu haben, einfach so die Welt zu entdecken. Mein Heilmittel gegen Fernweh im Alltag ist mein Beruf. Der Kontakt zu den Menschen ist ihr wichtig: Romy Helbing im Mekong-Delta. 25
Unser Team: Romy Helbing
UNSER TEAM
Verena Haase
Ihre Spezialistin für: China, Zentralasien, Indochina und Sri Lanka Im Team seit: April 2012
Gerade arbeite ich an einer Fotografenreise quer durch China, jeweils zu den schönsten Nationalparks. Mein Kunde ist professioneller Fotograf und hat vor allem Interesse daran, die wunderschönen Naturlandschaften abzulichten. Asien ist für mich ein Kontinent voller Überraschungen! Meine schönste Asienreise ist immer die, von der ich gerade zurückkehre. Eigentlich denke ich nach jeder Reise: ,,Das war die schönste Reise!“. Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert von diesem Kontinent. Am Reisen fasziniert mich besonders, dass man jedes Mal in eine komplett neue Welt eintauchen kann, fernab vom Alltag. Bei meinen eigenen Reisen möchte ich unbedingt Kontakt mit Einheimischen haben und die lokale Küche kennenlernen. Für mich ist das spannendste Land Asiens: China! Allein durch seine Größe ist es extrem vielseitig und während einer Reise durch China hat man oft das Gefühl, durch verschiedene Länder zu reisen. Zudem ist es immer wieder beeindruckend, wie schnell sich das Land verändert, was man am besten an den Metropolen, beispielsweise Shanghai, sehen kann. Das außergewöhnlichste Erlebnis, das ich auf Reisen je hatte, war bei einer Jeep-Safari durch den Yala-Nationalpark in Sri Lanka. Während der Tour habe ich keinen einzigen Leoparden gesehen. Nach der Safari fuhren wir zu unserem Hotel mitten im Nationalpark zurück. Plötzlich sprang direkt vor unserem Auto ein Leopard über die Straße. So schnell konnte ich meine Kamera gar nicht zücken. Das war ein außergewöhnliches Erlebnis – ich hatte einfach nicht mehr damit gerechnet, doch noch eine der Großkatzen zu sehen. Auf Reisen habe ich immer meine Spiegelreflexkamera dabei, um die einmaligen Erlebnisse festzuhalten. Mit einem Lottogewinn würde ich eine Weltreise machen. Mein Heilmittel gegen Fernweh im Alltag ist, zu Hause ein asiatisches Menü kochen.
Verena Haase auf der „Hängenden Mauer“ in Jiayuguan, China, auf der Seidenstraße und in einem kleinen Dorf in Laos. 26
Unser Team: Verena Haase
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Elephant Hills
Ein junger Mönch posiert inmitten vor einem der Angkor-Tempel in Kambodscha.
FOTOALBUM AUS FERNOST PER FINGERTIPP DURCH VIETNAM UND ANGKOR Mit Asien Special Tours reiste Klaus Hammelbacher im April 2014 nach Vietnam und Kambodscha. Er hat ein virtuelles Fotobuch gestaltet, das die Reise in einmaligen Bildern einfängt. Wir zeigen Ihnen eine kleine Auswahl.
Junge Vietnamesen vor dem Grabmal des großen Nationalhelden: „Den Personenkult, den man rund um das Ho-Chi-Minh-Museum erlebt, fand ich besonders spannend“, erinnert sich Klaus Hammelbacher.
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Fotoalbum aus Fernost
Waschtag in der Halong-Bucht .
Hanois Markttrubel bietet unzählige Fotomotive – ist für Tierfreunde jedoch stellenweise eine Herausforderung.
Eines von Klaus Hammelbachers Lieblingsbildern: Ein Junge lässt auf einem schwimmenden Haus am Tonle Sap seinen Drachen steigen, beschwert durch eine am Schwanz befestige Cola-Dose.
Kinderbetreuung auf vietnamesisch: Die Tochter spielt im Laden, während die Mutter arbeitet.
„VIETNAM UND ANGKOR WAT“ VON KLAUS HAMMELBACHER Klaus Hammelbacher möchte mit seinem E-Book anderen Reisenden in Bildern zeigen, was sie in Vietnam und Kambodscha erwartet. Die 67 Seiten umfassen sehr viel mehr Bilder, als es auf den ersten Blick scheint: Auf vielen Seiten befinden sich gleich mehrere Fotogalerien, durch die
man mit einfachem „Wischen“ über das Tablet schmökern kann. Zusätzlich kann man mit einem Fingertippen immer wieder kleine Videos starten, die das Gewusel des Hanoier Straßenverkehrs geräuschvoll zum Leben erwecken oder das Lachen gummihopsender Kinder auf einer schwimmen-
den Schule in der Halong-Bucht erklingen lassen. Wenn Sie Lust darauf bekommen haben, mit Klaus Hammelbachers Buch eine Reise in Bildern zu unternehmen, können Sie das E-Book „Vietnam und Angkor Wat“ für 4,99 Euro bei iTunes kaufen.
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Fotoalbum aus Fernost
SRI LANKA Strände für jeden Geschmack Die Strände des kleinen Inselstaates sind so vielseitig wie Sri Lanka selbst. Sie reisen mit Kindern an? Sie suchen die perfekten Wellen zum Surfen? Sie wollen einfach nur Ihre Ruhe? Oder es so richtig krachen lassen? In Sri Lanka gibt es für jeden den passenden Strand.
UNSER SCHMANKERL FÜR SIE Hikkaduwa an der Goldenen Küste Goldene Küste heißt der Abschnitt zwischen Galle im Süden und der Hauptstadt Colombo an der Westküste. Hier liegt auch Hikkaduwa, einst das Badeparadies von Hippies. Diese wilden Zeiten sind längst Ganz entspannt geht es am Uppuveli Beach zu.
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Unser Schmankerl für Sie
vorbei, doch das Paradiesische hat sich Hikkaduwa ein Stück weit bewahren können. Im südlichen Teil ist der Strand bis auf ein paar Fischerboote und Spaziergänger fast leer. Erst Richtung Fischerhafen von Hikkaduwa fängt der Strand an zu leben: Hier wird Beachvolleyball, Cricket und Frisbee gespielt, Strandliegen stehen un-
Seit dem Tsunami 2004 stehen in Unawatuna Boutiquehotels und Juweliergeschäfte statt einfacher Strandhütten.
ter palmblattgedeckten Sonnenschirmen. Auch wenn sich ein Hotel, Restaurant, Guesthouse und Beachbar an die nächste reiht, ist die Atmosphäre immer noch entspannt und cool. Das mag auch an dem vorgelagerten Riff liegen, das gute Wellen zaubert und Surfer anzieht.
Die Arugam Bay bietet beste Bedingungen für Surfer.
Perfekte Wellen in der Arugam Bay
Der 1,5 Kilometer lange Strand der Arugam Bay im Südosten Sri Lankas ist für Insider einer der weltbesten Surfspots. Zu recht: Arugam Bay hat sich ihre ursprüngliche Umgebung erhalten. Das Meer hat ganzjährig Badewannentemperatur von 28 Grad, die Lufttemperatur liegt bei durchschnittlichen 32 Grad und die insgesamt zehn Surfspots
mit Sandboden bieten ideale Bedingungen für Anfänger und Profis: So eignet sich der „Surf Point“ auf der Landzunge vor Arugam Bay für Body-Surfer und Anfänger. „Pottuvil Point“ an einem verlassenen Strand nördlich von Arugam Bay und „Crocodile Rock“ im Süden der Bucht sind selbst für erfahrene Wellenreiter eine Herausforderung.
Negombo: Ideal für Kinder
Delfine, Fischer und Ayurveda an der Ostküste
Nur 20 Minuten nördlich vom Flughafen in Colombo entfernt liegt Negombo. Hier kann man vor einer Kulisse aus gepflegten, bunten Häusern sowie dichter tropischer Vegetation relaxen. Die Bucht mit dem bis zu 150 Meter breiten Sandstrand erstreckt sich auf einer Länge von fast vier Kilometern. Dezent im Hintergrund und unter Palmen versteckt reihen sich Hotels und Guesthouses aneinander, die meistens nicht höher gebaut sind als die Kokospalmen. Dort stehen auch die Strandliegen und Sonnenschirme, sodass der Strand selbst in der Hochsaison wenig bevölkert wirkt. Für Kinder ist es hier ideal, da die Brandung relativ schwach ist.
Im Jahr 2004 zerstörte der Tsunami die gesamte Ostküste. Mittlerweile ist hier alles neu aufgebaut und die acht Stunden Fahrt von Colombo lohnen sich sehr: Keine zehn Kilometer nördlich der Stadt Trincomalee, noch vor dem bekannten Badeort Nilaveli, liegt der Uppuveli Beach. Die fünf Kilometer lange Bucht mit hellgelbem Sand erstreckt sich bis zur Salli-Lagune. Vom gepflegten Luxushotel bis zur Backpacker-Unterkunft gibt es hier alles. Rettungsschwimmer haben ein Auge auf die Badegäste. Da es sehr flach ins Meer geht, eignet sich der Uppuveli Beach auch für Kinder. Die Fischer in der Abendsonne sind ein beliebtes Fotomo-
tiv, genauso wie die Wale und Delfine, die man bei Bootsausflügen beobachten kann. Wer noch eine Extra-Portion Entspannung braucht, gönnt sich eine Ayurveda-Massage in einer der kleinen Strandhütten. Typisch: Fischerboote am Uppuveli Beach.
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Unser Schmankerl für Sie
Tangalle Beach: Die Hotels und Restaurants oberhalb des Strandes bieten einen tollen Blick auf die Bucht.
Auf Entdeckungstour auf der Halbinsel Jaffna
Natürliche Swimmingpools und Schildkröten am Tangalle Beach
Viel los am Unawatuna Beach
Der Norden Sri Lankas um die Halbinsel Jaffna wurde 26 Jahre lang vom Bürgerkrieg gebeutelt. Erst seit 2009 ist die Region für Touristen geöffnet. Seitdem hat sich viel getan: Neue Straßen wurden gebaut und die Anzahl an Hotels steigt in dem ehemaligen Gebiet der Tamil-Tiger-Rebellen stetig an. Die nördlichste Spitze Sri Lankas besteht aus einem großen Lagunen-System mit vielen kleinen Inseln, die durch Dämme verbunden sind. Auch nach Velanai-Island kann man über einen schmalen Damm mit dem Auto oder Bus fahren. Hier liegt der Charty-Beach, der auch bei einheimischen Touristen sehr beliebt und deshalb noch ein echter Geheimtipp ist.
Ganz im Süden Sri Lankas liegt der Tangalle Beach mit seiner Küste aus Fels und Sand, was viele kleine Swimmingpools formt – eine ruhige Alternative zum Baden in der Brandung. Sonnenschirme und Liegen gibt es hier (noch) nicht zu mieten. Dafür kann man bei Vollmond Schildkröten beobachten, die kommen, um ihre Eier abzulegen. Eine Handvoll Restaurants und Hotels schmiegen sich etliche Meter höher an den Hang und bieten einen wunderschönen Blick auf die Bucht mit den zum Meer geneigten Palmen. Interessant zu wissen: Tangalle ist der Geburtsort von Mahinda Rajapaksa, der von 2005 bis 2015 Präsident von Sri Lanka war.
Seit dem Tsunami hat ein unkontrollierter Bauboom die Bucht stark verändert. Manche der Hotels und Guesthouses stehen so nah am Meer, dass der Platz gerade noch für einen Liegestuhl reicht. Wo früher einfache Strandhütten waren, machen sich heute stylische Boutiquehotels und Juweliergeschäfte breit. Richtung Westen wird der Sandstreifen allerdings breiter, an die fünf Meter. Hier stehen Sonnenliegen und -schirme dicht an dicht. Auch wenn am Unawatuna Beach viel los ist, so laut wie die Musik am Mirissa Beach dröhnt sie hier nicht. Den lautstarken Part haben Jetskis übernommen, mit denen Touristen durch die Bucht brettern.
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Unser Schmankerl für Sie
Advertorial: Six Senses Hotels Resorts Spas
Weite Reisfelder, quirlige Metropolen, Städte mit jahrhundertalter Geschichte und tropische Inseln mit traumhaftschönen
Stränden – Vietnam, ein Land voller Vielfalt und von atemberaubender natürlicher Schönheit.
Die natürliche Schönheit einer Destination kennenzulernen ist wesentlicher Bestandteil der Six Senses Philosophie. Gleich drei Resorts der Six Senses Gruppe entdeckt man in Vietnam: Evason Ana Mandara, Six Senses Ninh Van Bay und Six Senses Con Dao. Sie bieten den Gästen allesamt den perfekten Rahmen, die einfache Schönheit der Natur zu erleben, und dabei auf keinen Komfort zu verzichten.
Six Senses Ninh Van Bay
Six Senses Con Dao
Evason Ana Mandara
Luxus neu definiert: hochwertiges „Robinson Crusoe“ Ambiente Eingebettet in beeindruckende Felsformationen und üppiges Grün, liegt das Six Senses Ninh Van Bay in einer zauberhaften Bucht der gleichnamigen Halbinsel an Vietnams Vorzeigeküste Nha Trang und kann nur per Boot erreicht werden. Glasklares Wasser, weißer Sandstrand und die grüne Berglandschaft im Hintergrund schaffen eine malerische Idylle. 58 rustikale Pool Villen im traditionell vietnamesischen Stil fügen sich harmonisch und naturgetreu zwischen die pittoresken Felsen, die die Natur in hunderten von Jahren glatt geschliffen hat - und sorgen gemeinsam mit der verträumten Landschaft der Ninh van Bay für eine Robinson Crusoe Atmosphäre.
Ein Resort für den Vorausgereisten Six Senses Con Dao besticht durch seine atemberaubende Umgebung und seine Abgeschiedenheit - es ist dennoch in einer knappen Flugstunde von Ho Chi Minh City gut erreichbar. Das Resort liegt im Con Dao Archipel, welches zu 80% aus Marine- und Nationalpark besteht, und bietet damit die perfekte Voraussetzung, ein schon vergessenes, authentisches Vietnam auf höchstem Niveau zu erleben. Hier verschmelzen modernes Design mit Natur: Die Essenz eines traditionellen Fischerdorfs wiederspiegelnd, erstrecken sich 50 moderne Pool Villen an einem 1,6 km langen weißen Sandstrand, vor sattgrünen bewaldeten Hügeln und mit freiem Blick auf das tiefblaue Meer.
Das einzige Beachfront Hotel in Nha Trang Aufgrund seiner zentralen Lage, nur einen Spaziergang von Nha Trangs Stadtzentrum entfernt, ist das Evason Ana Mandara der ideale Ausgangspunkt um den typischen „Vietnamese Way of Life“ hautnah zu erleben. Es ist gleichzeitig das einzige Beachfront Resort im Ort, mit direktem Zugang zu Strand und Meer, und vereint damit auf ideale Weise Exklusivität, Erholung und Kultur. Im Stil eines vietnamesischen Dorfes angelegt, streuen sich 17 Bungalows mit insgesamt 74 großzügigen Unterkünften in die tropische Gartenanlage. Ein kulturelles und kulinarisches Erlebnis ist die Street Market: Einheimische bereiten im Resort traditionell Vietnamesische Küche zu – ein Highlight für die ganze Familie.
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