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Echo der Liebe Nr. 3/2026

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Thema: Heilung www.kircheinnot.at Nr. 3 · März/April 2026

© Ismael Martínez Sánchez/ACN

KIRCHE IN NOT

Liebe Freunde,

Zum einen ist darin ausgesagt, dass alles wir leiden müssen, Sinn und Wert erlanDefizitäre und Böse im Leiden und Ster- gen, und unsere Wunden würden bis in gestern fragte mich ein junger Mann aus ben Jesu sein Ende findet – also wirklich den tiefsten Grund der Seele hinein heilen. Frankreich: „Pater, was kann ich tun, „geheilt“ ist. Somit wird es auch für uns damit ich angesichts der Entwicklungen überwindbar. Aus solchem Glauben erwachsen zu allen in der Gesellschaft und in vielen Ländern Zeiten immer neu jene Zuversicht, Freinicht die Hoffnung verliere?“ Zum anderen verweist die Tatsache, dass heit und Kraft, die Sünde, Tod und Teufel wir durch seine Wunden geheilt werden, entmachten. Wir werden dadurch befäAls wir dies weiter erörterten, wurde uns auf eine spezifische Ausprägung christli- higt, das Gute ins Werk zu setzen, das die schnell bewusst, dass unser Hoffen und cher Hoffnung: nämlich, dass Leid und Liebe Gottes gegenwärtig macht und sie die christliche Freude weniger in inner- Tod nicht zerstörerisch sinn- und wertlos zu den Menschen trägt. weltlichen Entwicklungen als vielmehr im gläubigen Vertrauen auf „Leid und Sterben werden Unverdient darf ich hier bei KIRCHE das Gottesreich gründen müssen. IN NOT viele Menschen kennenlerim Gekreuzigten in ihrem Echte Hoffnung kann nur aus nen, die aus dieser Hoffnung leben. tiefsten Grund ins Gute einem Bewusstsein erwachsen, Menschen, die mit ihrem Sein und dass Leid, Not und selbst der Tod Wirken deutlich werden lassen, was gekehrt und erlöst.“ – die wir weder verdrängen noch der Römerbrief so schön ausdrückt: bagatellisieren können – nicht „das bleiben. Wie bei Jesus selbst können sie „Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde letzte Wort“ haben, also nicht bleiben vielmehr zum höchsten Ausdruck der gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegoswerden. Liebe werden: Hier werden sie zu seiner sen in unsere Herzen durch den Heiligen liebenden Selbsthingabe für das „geliebte Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,5). Die Geschichte zeigt uns, dass wir zu Du“. Leid und Sterben werden hier in allen Zeiten mit Kummer, Gewalt, ihrem tiefsten Grund ins Gute gekehrt und In diesem Sinne grüße ich Sie mit besten Schmerz und auch mit dem Sterben damit umfassend erlöst. Segenswünschen konfrontiert waren und sein werden. Allerdings erwachsen uns in zweifacher Wir persönlich sind dadurch gerufen, die Ihr Weise Gründe für Hoffnung und Zuver- Leiderfahrungen unseres Lebens, also unsicht aus dem, was der Prophet Jesaja sere „Wunden“ und sogar das eigene Sterschaut und was der heilige Petrus nach ben in und mit den Wunden Jesu dem der Auferstehung Jesu wortgleich bestä- ewigen Vater als Sühne und für die Erlötigt: „Durch seine Wunden seid ihr ge- sung der Welt anzubieten, wie Jesus ChrisP. Anton Lässer CP heilt“ (1 Petr 2,24). tus selbst es getan hat. So würde alles, was Kirchlicher Assistent 1


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