Corporate Idendity
«Verpassen Sie ihrem Unternehmen Ecken und Kanten.»
Unverwechselbar sein Das Internet ermöglicht es, Informationen in Sekundenschnelle zu bekommen. Dienstleistungen werden dadurch immer vergleichbarer. Daher ist es unverzichtbar, Ecken und Kanten zu zeigen. Wer mit der Masse geht, verschwindet unweigerlich darin. Um eine solche Eigenständigkeit zu erlangen, muss eine eigene Identität erarbeitet werden. Die Werte des Unternehmens müssen sichtbar gemacht werden, damit der Kunde sie wahrnehmen kann. Nur so kann eine Entscheidung zu Ihren Gunsten gefällt werden. Wieso wird bei einem vergleichbaren Angebot, ein Produkt gegenüber einem anderen bevorzugt? Viele Kunden entscheiden emotional und bevorzugen die Marke mit der sie sich besser identifizieren können. Viele Faktoren sind dabei wichtig. Vertrauen spielt dabei eine Schlüsselrolle. Ist eine termingerechte Ausführung entscheidend, wähle ich den Anbieter der am vertrauenswürdigsten wirkt. Der günstigere ist zu riskant. Geben Sie ihrem Unternehmen ein unverwechselbares Gesicht, mit einem klar ersichtlichen Charakter. Wir verstehen es, ein solches individuelles und authentisches «Corporate Image» zu gestalten, das so einzigartig ist, wie ein Fingerabdruck.
Verhalten
Philosophie
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Unser Modell Ein Unternehmensauftritt besteht aus verschiedenen Elementen, welche alle voneinander abhängig sind: Unternehmens-Philosophie Ist der kleinste gemeinsame Nenner und sozusagen die DNA des Unternehmens. Alles weitere was entsteht, nutzt dieses Bausteine. Nur wenn die erstellten Inhalte der Philosophie entsprechen, wurde richtig gearbeitet! Unternehmens-Verhalten Je nach Berührungspunkt, erlebt der Kunde ein anderes Verhalten, seitens des Unternehmens. Jeder Mitarbeiter ist individuell und handelt anders. Um diese und andere Aspekte in eine wünschenswerte Bahn zu leiten, werden Verhaltensregeln definiert. Unternehmens-Kommunikation «Man kann nicht nicht kommunizieren». Was ist damit gemeint? Wie wir auch kommunizieren, es wird immer interpretiert. Deshalb ist es entscheidend wie man die Informationen transportiert. Den Empfänger gut zu kennen und zu verstehen, ist die Grundlage dazu. Unternehmens-Erscheinungsbild Das visuelle Erscheinungsbild rundet jeden individuellen Auftritt ab. Ob Logo oder Bildsprache, es muss die Unternehmensphilosophie stützen und diese Grundsätze möglichst gut pointieren.
Philosophie des Unternehmens
Ethik
Werte
Normen
Moral
Philosophie
Leitbild
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Was ist wichtig? «Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger». Der Römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca, erkannte schon vor knapp 2000 Jahren, dass zielloses Handeln zu nichts führt. Auch als Unternehmen muss man wissen, in welche Gewässer man auslaufen will. Bevor man sich Ziele setzt, ist es wichtig, dass man sich grundsätzliche Fragen des Lebens stellt. Was ist mir wichtig? Was will ich? Wieso sind solche persönliche Ansichten relevant für das Unternehmen? Unsere Überzeugung ist, dass man so mit Herzblut dabei sein kann und dadurch das tägliche Wohlbefinden gesteigert wird. Handelt man aus Überzeugung, ist man glaubwürdig. Auf der neben stehenden Grafik, sind einige wichtige Punkte aufgeführt, welche einfliessen können. Was wichtig ist und was nicht, ist eine individuelle Entscheidung. So können durchaus auch noch weitere Themen dazu genommen werden. Die Unternehmensphilosophie bildet die Leitplanken ab, in denen man sich bewegen will. Es ist das Wesentliche, auf das man immer wieder zurück greifen wird, sobald strategische Entscheide getroffen werden müsse. Ist die Unternehmensphilosophie kohärent mit den Überzeugungen der Geschäftsleitung, ergibt dies automatisch ein authentisches Bild.
Ethik und Moral Grossunternehmen legen viel Wert darauf, der allgemein gültigen Moral zu entsprechen. Sie Beschäftigen ganze Abteilungen damit, dass die gesetzten ethischen Richtlinien eingehalten werden. Leider sind solche Vorsätze all zu oft nur Teil einer PR-Strategie und haben mit dem Handeln in der Realität nicht viel zu tun. Die wichtigen Entscheidungen, folgen meist dem Mechanismus der Profitmaximierung - ohne Rücksicht auf Verluste. Der Kunde verlang auch von einem kleinen Handwerksbetrieb moralisches verhalten. Verkauft man ein Produkt, ist man dafür verantwortlich. Vom gewinnen der Rohstoffe, bis hin zum Endprodukt. Natürlich ist man von den Lieferanten abhängig, aber diese kann man sich aussuchen. Kinder- und Sklavenarbeit sind ethisch absolut nicht vertretbar. Auch die schonungslose Zerstörung von der Natur ist unmoralisch. Es gibt jedoch viele Grauzonen. So kann man darüber streiten ob es ok ist, dass jemand in Afrika für einen ganzen Tag Arbeit nur zwei Dollar bekommt. Die Verantwortung liegt schlussendlich bei jedem, der mit einem Produkt oder einer Dienstleistung handelt. Alle in der Hersteller- und Handelskette, sollen fair behandelt werden und kein Profit aufgrund von Notsituationen erwirtschaftet werden. Wo man seine persönlichen Grenzen zieht, muss jeder selber wissen. Aber mit einem guten Gewissen lässt es sich besser schlafen.
Werte Welche Werte sind uns besonders wichtig? Hat man sich Gedanken zur Moral und Ethik gemacht? Ist dazu bereits eine gute Basis gelegt worden? Unternehmen definieren sich leider allzu oft, nur über das Angebot. Die vorhandene Vielschichtigkeit, wird komplett ignoriert. Folgend einige Werte die man gut präsentieren kann: Soziale Verantwortung Das Wohlergehen der Gesellschaft ist Ihnen wichtig. Deshalb bekommen Menschen eine Chance die in einer schwierigen Situation sind. Beispiele sind: Lehrstellen anbieten, Flüchtlinge integrieren, Behinderte Menschen anstellen etc. Umweltschutz und Nachhaltigkeit Wir haben nur eine Erde und diese wollen wir schützen. Ressourcen werden sinnvoll eingesetzt. Beispiele sind: CO2-Ausstoss reduzieren, nur umweltschonende Ressourcen verwenden, qualitativ hochwertige Artikel herstellen etc. Forschung und Innovation Das Angebot immer weiter entwickeln und innovative Änderungen umsetzen. Beispiele sind: neue Methoden entwickeln, belastende Materialien ersetzen, Effizienzsteigerung erzielen etc. Zeigen sie Ihre Werte und agieren Sie transparent. Sie bedienen damit ein Kundenbedürfnis, um das Unternehmen besser wahrnehmen zu können.
Leitbilder und Normen In der Welt gibt es doch schon genug Vorschriften und Normen an die man sich halten muss. Wieso also meine Geschäftstätigkeit auch noch reglementieren? Ganz einfach, um dem Unternehmen einen Charakter zu geben, mit dem man sich identifizieren kann. Die Gedanken welche man sich zu Moral und Ethik gemacht hat, sind nützlich beim festlegen der Werte. Beides kann man nun nutzen, um Normen und Leitbilder festzulegen. Leitbilder sind allgemein abgefasst und beschreiben welche Handlungen erstrebenswert sind. Die Mitarbeiter richten sich danach, um gemäss der Geschäftsphilosophie zu handeln. Normen legen Standards fest, die eingehalten werden müssen. Im Gegensatz zu einem Leitbild, sind Normen klar definiert und müssen umgesetzt werden. Es ist also eine praktische Definition der Unternehmensphilosophie, sprich eine Ausarbeitung um diese im Alltag anzuwenden. Nur so besteht eine Chance, dass die ehrenwerten Ziele verfolgt und eingehalten werden. Damit die erarbeitete Philosophie, nicht durch das Alltagsgeschäft, aus den Augen verloren geht, ist eine regelmässige Reflexion, der getroffenen Entscheidungen, wichtig.
Verhalten des Unternehmens
Angestellte
Gesellschaftliches Verhalten
UnternehmensStrategie und Philosphie
Marktorientiertes Verhalten
Kunden
Grundsätzliches Das Unternehmensverhalten wird auch «Corporate Behaviour» genannt. Leider wird es all zu oft vernachlässigt und man konzentriert sich auf das Corporate Design. Dies ist sehr schade, da das Unternehmensverhalten viel mehr Tiefgang und Nachhaltigkeit hat. Das Unternehmen wird für den Kunden dadurch viel fassbarer. Die Unternehmensphilosophie und das daraus abgeleitete Leitbild, zeigt auf welche Werte wichtig sind. Mit dem Unternehmensverhalten werden diese theoretischen Vorgaben praktisch umgesetzt. In der heutigen zeit ist ein starres Regelwerk aber nicht mehr zeitgemäss. Viel wichtiger ist es die Fähigkeiten der einzelnen Angestellten im Sinne des Unternehmens individuell zu fördern. Das bedingt aber auch einen flexibleren Umgang mit den Verhaltensregeln. Bestehendes Verhalten zu ändern, ist schwierig. Es braucht viel Mühe und Durchhaltewillen um die Ziele zu erreichen. Im Gegensatz zur Kommunikation und zum Erscheinungsbild, sind die Erfolge schwer messbar. Nur wenn die Philosophie im Alltag gelebt wird, und die Angestellten davon überzeugt sind, wirkt man Glaubwürdig. Alles andere wäre Augenwischerei.
Gesellschaftliches Verhalten Legt man viel Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, hat man sich entsprechend zu verhalten. Damit die Umsetzung im Grossen funktioniert, muss man im kleinen anfangen. Man betrügt sich selbst, wenn man ein korrektes Verhalten mit einem nicht korrekten Verhalten kompensieren will. Was am Schluss zählt ist die Gesamtbilanz! Wie penibel man dabei ist, sollte aus dem Leitbild ersichtlich sein. Alles was einfach umzusetzen ist, sollte man sofort ändern. Dort wo man von einem bestimmten Lieferanten abhängig ist, wird es komplizierter. Aber auch da kann man Änderung erreichen, indem man mit dem Lieferanten spricht und die Bedürfnisse mitteilt. Sozialverhalten Wo ist das Unternehmen sozial engagiert? Wie behandelt man die Mitarbeiter? Verhält man sich ökologisch? Informations- und Kommunikationsverhalten Wie kommuniziert man? Welche Information werden an wen weiter gegeben? Informiert man bei einem Fehler, oder schweigt man bis es heraus kommt? Die Umsetzung hiervon ist Teil der Unternehmenskommunikation. Der Kunde lässt sich nicht täuschen. Die Werbung, kann noch so überzeugend daher kommen. Spätestens wenn der erste Angestellte vor dem Kunden steht, erkennt er dieser die ungeschminkte Realität.
Verhalten gegenüber Angestellten Wie sich ein Unternehmen gegenüber den Angestellten verhält, wird entscheidend durch die Unternehmensleitung geprägt. Vorbildfunktion Als Vorgesetzter ist man am glaubwürdigsten, wenn man das geforderte auch selbst erfüllt. Als gutes Vorbild hat man mehr Durchsetzungsvermögen. Zielvereinbarung Werden die Ziele gemeinsam mit den Angestellten erarbeitet, oder ist es eine Anweisung von oben. Je mehr man an Entscheidungen teilhaben kann, desto mehr vertritt man diese. Weiterbildung Jeder Angestellte ist ein Individuum. Um dem gerecht zu werden, muss auf die Bedürfnisse jedes einzelnen eingegangen werden. Weiterbildungen um neue Perspektiven zu ermöglichen, sind sehr wichtig. Teambildungsmassnahmen Eine gute Stimmung im Team ist absolut förderlich. Man unterstützt sich gegenseitig, fällt weniger krank aus und hat Freude beim arbeiten. Teambildende Massnahmen in Form von kleinen Events oder Ausflügen sind daher sehr wichtig. Der Angestellte überlegt sich immer ob seine Leistung und die Leistung die er vom Unternehmen bekommt im Verhältnis stehen. Hier geht es nicht nur um den Lohn, sondern vor allem auch um die oben behandelten Aspekte.
Marktorientiertes Verhalten Als Unternehmen kann man sich durch verschiedene Verhalten positionieren. Angebotsverhalten Wo bietet man das Angebot an? Regional, national oder international? Ist es einzigartig oder handelt es sich um Massenware? Preisverhalten Wie will man das Angebot positionieren? Niedrig- oder Hochpreissegment? Vertriebsverhalten Wie bring man das Angebot an den Kunden? Wie wird das Angebot präsentiert? Investitions- und Finanzierungsverhalten Wie offensiv investiert man die vorhandenen Mittel? Wie wichtig ist Forschung und Entwicklung? Vertreibt man billige Massenware, wird der Kunde das Unternehmen auch so wahrnehmen. Er wird keinen guten Service erwarten, die Dienstleistung ist der gute Preis. Bietet man hingegen exklusive Produkte an, möchte der Kunde auch entsprechend behandelt werden. Kulanz und Verständnis sind hier ganz selbstverständlich. Damit man nicht einen Spagat zwischen den verschiedenen Ausrichtungen machen muss, sollte man sich nicht zu stark diversifizieren. Denn je vielseitiger das Angebot, desto schwieriger ist es ein schlüssiges und wiederspruchfreies Verhalten zu haben.
Verhalten gegenüber Kunden Das Verhalten gegenüber den Kunden beeinflusst deren Unternehmenswahrnehmung entscheidend. Mann sollte sich hier keine strategischen Fehler Leisten, da diese direkten Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben. Beratung Der Kunde möchte immer spüren das er wichtig ist. Mit einer soliden Beratung kann dies sicherlich erreicht werden. Dafür muss man sich Zeit nehmen und über das notwendige Fachwissen verfügen. Zuverlässigkeit Wir stehen zu unserem Wort. Solchen Sprüchen müssen auch Taten folgen. Die Zuverlässigkeit ist sicherlich eines der entscheidendsten Verhalten auf lange Sicht. Qualität gewährleisten Um langfristig erfolgreich zu sein, muss die Qualität stimmen und zwar ohne Ausnahme. Hierfür muss man sich Gedanken machen wie man dies gewährleisten kann. Reklamationen und Beschwerden Das Fehler passieren ist menschlich. Auch der Kunde ist sich dessen bewusst. Er erwartet aber, dass er ernst genommen wird und das die seiner Ansicht nach notwendigen Massnahmen ausgeführt werden. Wie Kulant man sich verhält, ist entscheidend. Garantie- und Serviceleistungen Kaufe ich ein Produkt, gehe ich davon aus das es funktioniert. Ist dies nicht der Fall, erwarte ich einen prompten Austausch. Der Kunde interessiert sich nicht dafür ob das Unternehmen oder irgend ein Lieferant schuld ist.
Kommunikation des Unternehmens
Interne Kommunikation
KommunikationsStrategie Externe Kommunikation
MarketingKommunikation
Public Relations
Corporate Communication Im Gegensatz zur Kommunikation im privaten Bereich, die ungezwungen daher kommt, muss man in einen Unternehmen strukturiert sein. Denn nicht alle Mitarbeiter verstehen es, ohne Regeln und Vorgaben, im Sinne des Unternehmens zu kommunizieren. Die Kommunikation ist entscheidend um den Zielgruppen das gewünschte Bild des Unternehmens zu vermitteln. Damit man glaubwürdig erscheint, muss diese in sich harmonieren und widerspruchsfrei sein. Um dies sicher zu stellen, wird eine Kommunikations-Strategie entwickelt. Man will also das Image des Unternehmens gegenüber der Öffentlichkeit und den Personen die in direktem Kontakt stehen stärken. So bekommt man langfristig eine bessere Marktpositionierung und hat dadurch auch mehr Erfolg. Die Wirkung der Kommunikation, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Kann die Information so vermittelt werde, dass sie auch richtig verstanden wird? Konfuzius brachte es vor gut 2500 Jahren bereits auf den Punkt: «Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden». Neben der Kommunikationsstrategie, unterscheiden wir zwischen zwei Hauptbereichen, der internen und der externen Kommunikation. Die interne Kommunikation bezieht sich auf alles was innerhalb des Unternehmens ausgetauscht wird. Als Externe Kommunikation bezeichnet man Austausch zwischen dem Unternehmen anderen externen Gruppen.
KommunikationsStrategie Die Kommunikation ist die Schnittstelle für alle Tätigkeiten im Unternehmen. Neben den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung, kommunizieren verschiedene externe Stellen im Namen des Unternehmens. So werden Texte für Flyer oder die Webseite meist extern erstellt. Damit kein Chaos entsteht, ist es wichtig einen strategischen Rahmen für alle Beteiligten zu erstellen. Was soll im Fokus stehen? Wie soll die Marke präsentiert werden? Wie können wir die unsere soziale Verantwortung prägnant präsentieren? Kommunikationskonzept Die Umsetzung der Unternehmensstrategie in Verbindung mit der Unternehmensphilosophie. Sprich die kommerziellen Ziele sind in Verbindung mit den ethischen Standpunkten zusammen zu führen. Unternehmenssprache «Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden.», sagte der deutsche Schriftstelle Kurt Tucholsky. Und ja, um genau das geht es. Man muss die Sprache der Empfänger sprechen und daher über deren Sprachverständnis im Bilde sein. Konzepte und Strategien neigen oft zur gleiche Schwäche: sie sind schön anzuschauen, taugen aber nichts im Alltag. Um dies zu vermeiden, sollte der Fokus mehr auf der Praxistauglichkeit, als bei der wissenschaftlichen Korrektheit der Umsetzung liegen.
Interne Kommunikation Die verbale und nonverbalen Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Personen innerhalb des Unternehmens. Die Inhalte bzw. der Sinn und Zweck sind dabei sehr unterschiedlich. Formelle Kommunikation Damit die Kommunikation dauerhaft personenunabhängig organisiert ist, braucht es Vorgaben und Richtlinien. Formell daher, da alles nach bestimmten Regeln funktioniert. Je grösser ein Unternehmen, desto wichtiger sind solche Regeln. Aber auch in einem kleinen Unternehmen machen sie durchaus Sinn, denn Angestellte kommen und gehen, aber das Geschäft bleibt. Informelle Kommunikation Alles was nicht geregelt ist, lässt Freiraum für soziale und kreative Aspekte. Mitarbeiter tauschen sich über vordergründig belanglose Themen aus. Dies ist extrem wichtig um eine gute Stimmung im Betrieb zu bekommen. Dies erhöht die Motivation und kann in innovativen Ideen gipfeln. Man sollte also Räume schaffen, in denen sich die Angestellten, ohne eine schlechtes Gewissen zu haben, austauschen können. Google oder 3M sind gute Beispiele dafür, den Freiraum der Mitarbeiter aktiv zu fördern. Wichtige Ziele Je nach Unternehmen sind bestimmte Aspekte besonders wichtig. Die Optimierung von organisatorischen Abläufen, erhöht die Effizienz im Unternehmen. Die Verbreitung von Informationen ermöglicht eine hohe Transparenz. Der Austausch verbreitert Wissen zwischen den Angestellten. Ein Dialog in angenehmer Atmosphäre erhöht die Motivation und die Bindung der Angestellten untereinander.
Externe Kommunikation Wie wird gegenüber Kunden und anderen externen Personen, die in direktem Kontakt mit dem Unternehmen stehen, kommuniziert? Wie können dabei die eigenen Ziele möglichst umfassend durchgesetzt werden? Natürlich sind grundsätzlich die Vorgaben der Kommunikationsstrategie umzusetzen. Doch je nach dem mit wem man spricht, muss man anders agieren. Kunden Jedes Unternehmen wünscht sich zufriedene Kunden. Doch wie kann man einen unzufriedenen Kunden zufrieden stellen? Lieferanten Wie kommuniziert man mit den Lieferanten, damit man das Optimum für das eigene Geschäft herausholen kann? Fährt man eine klare Line, versucht sich auch der Lieferant daran anzupassen. Gläubiger Die Besitzer des Unternehmens haben klare Vorstellungen was erreicht werden soll. Um diese in schwierigen Zeiten zufrieden zu stellen, muss glaubwürdig argumentiert werden. Neben der normalen Kommunikation mit externen Parteien, gibt es noch zwei Spezialgebiete. Dies ist einerseits die Public Relation, wo es um eine Gesellschaftsorientierte Kommunikation geht. Anderseits die Marketingkommunikation, wo es um materielle Ziele geht. Diese beiden Themen werden folgend noch vertieft behandelt.
Public Relations Behandelt die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und der Gesellschaft, mit dem Hauptziel strategische Beziehungen aufzubauen. Zudem will man die Sympathie und das Verständnis für das Unternehmens erhöhen. Es geht also um Kundenpflege und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Kunde der dem Unternehmen gut gesinnt ist verzeiht mehr Fehler, als wenn die gegenseitige Beziehung neutral oder gar negativ ist. Dadurch hat man einen direkten Vorteil, gegenüber anderen Anbietern. Bei der Werbung oder dem Marketing strebt man meist einen direkten Vertragsabschluss an. Bei der Public Relation hingegen denkt man langfristig und versucht ein positives Image und eine gute Reputation zu bekommen. Viele Wege führen nach Rom. So ist auch die Umsetzung von PR-Massnahmen sehr vielseitig. Für einen KMU sind folgende Kommunikationsinstrumente besonders interessant: Veranstaltungsorganisation Durchführung von Seminaren, Festen, Weiterbildungen, Meet and Greet etc. Mediengestaltung Erstellen von informativen und spannenden Broschüren, Flyern, Anzeigen, Berichte in Fachzeitschriften etc. Online-PR Soziale Medien, Webseite mit News-Bereich. Am wichtigsten ist immer ein persönlicher und glaubwürdiger Kontakt. Nur wer authentisch ist hat die gewünschte Wirksamkeit.
Marketingkommunikation Im Gegensatz zur Public Relation, wo man etwas verschleiert agiert, werden hier die Fakten auf den Tisch gelegt. Die Vorzüge des Angebots werden offensiv beworben. Werbung Ob klassisch mit Plakatwerbung, oder mit einem Onlineinserat, man will immer möglichst viele Personen der gewünschten Zielgruppe erreichen. Welches Medium das richtige ist, hängt stark von den Zielen ab. Direktmarketing Im Unterschied zur Werbung spricht man die potenziellen Kunden direkt an. Man kennt also deren Namen und teilweise auch Bedürfnisse. Die Wirkung ist dadurch sehr hoch, da nur grundsätzlich interessierte Personen angesprochen werden. Verkaufsförderung Um ein Angebot zu fördern, muss es attraktiv gemacht werden. Dies funktioniert einerseits über einen reduzierten Preis und anderseits über Zusatzleistungen zum Angebot. Beispielsweise ein gratis Reinigungsmittel zum neuen Bodenbelag. Messen und Ausstellungen Das Angebot kann verkaufsfördernd (Messerabatt) präsentiert werden und die Vorzüge können erläutert werden.
Erscheinungsbild des Unternehmens
«Machen Sie sich mit Ihrem Auftritt nicht zum Affen!»
Corporate Design Das Unternehmens-Erscheinungsbild wird allgemein als «Corporate Design» bezeichnet. Es bildet die Äussere Hülle der Corporate Idendity. Darin enthalten sind alle gestalterischen Elemente wie das Logo, die genutzten Farben und Schriften. Aber auch der Stil der verwendeten Bilder ist ein Teil davon, da Bilder und Videos in der Kommunikation sehr wichtig sind. Was macht ein gutes Corporate Design aus? Da gibt nur eine richtige Antwort darauf: Es muss passend sein. Nur wenn die die Wahrnehmung den gesetzten Zielen entspricht, hat man eine gute Lösung. Die Ziele sollten sich automatisch aus der Unternehmens-Philosophie und Kommunikation ergeben. Nur wenn man bei diesen Punkten eine klare Strategie definiert hat, ist es möglich ein eine passendes Corporate Design zu gestalten. Ohne diese Informationen ist das erreichen einer guten Lösung eher Glücksache. Machen Sie sich also nicht zum Affen mit ihrem Auftritt. Investieren Sie die notwendige Zeit um eine langfristige und gute Lösung zu ermöglichen, welche das Unternehmen über viele Jahre richtig repräsentieren kann.
Logo Wenn wir an bekannte Marken denken, haben wir meist das Logo des Unternehmens vor Augen. Wir verknüpfen somit einen Namen mit einer Bildmarke. Das Logo ist der wichtigste Teil des Corporate Design. Es ist die Essenz der gesamten Corporate Idendity und sollte somit der kleinste gemeinsame Nenner sein. Betrachtet man die Logos von grossen Unternehmen, werden folgende drei Grundsätze meist zutreffen: - einfache und harmonische Form (Nike) - markentypische Farbe (Migros) - passende Schrift (Mercedes) Bei diesen Beispielen sieht man, dass keine unnötigen Elemente vorhanden sind. Alles ist stimmig aufeinander abgestimmt, nichts fehlt und nichts ist zu viel. Es zeigt aber auch auf, dass das Logo aus verschiedenen Elementen besteht. Aus Zeichen, Farben und der Schrift. Bei einer reinen Wortmarke wie bei «Migros», verzichtet man auf ein Zeichen, und rückt alleine die Schrift ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Den gestalterischen Grundsatz «weniger ist mehr» gilt es beim Logodesign besonders zu beachten. Ein gutes Logo ist einfach und aussagekräftig. Reduce to the max!
Farben «Die Welt ist wüst und leer». Das war einmal! Wir leben in einer Welt voller Farben. Mit den Möglichkeiten welche die digitale Welt bietet, gilt dies umso mehr. Die Farben stellen eine eigene Ebene der Kommunikation dar, die nicht vernachlässigt werden sollte. Aus der Farbenlehre ist bekannt, dass jeder Farbton eine Wirkung auf den Betrachter hat. Will man ein eher agressiv wirkendes Logo, ist signalrot eine treffende Wahl. Will man eher unaufällig sein, ist dunkelblau eine gute Lösung. Auch gibt es natürlich Farben welche mit bestimmten Branchen in Verbindung gebracht werden. Grün für Gärtner, Gelb für Elektiker etc. Neben diesen rein theoretischen Überlegungen, gilt es auch die technische Machbarkeit zu überprüfen. Kann der Farbton gedruckt werden? Wie wirkt er auf digitalen Endgeräten? Funktioniert die Lösung auf hellen und dunklen Untergründen? Erstellen wir ein Corporate Design spielen die Farben eine sehr wichtige Rolle. Wir stellen sicher, dass für alle Anforderungen eine optimale Lösung vorhanden ist.
Schriften Wir sind uns meist nicht wirklich bewusst welchen Einfluss Schriften auf unsere Wahrnehmung haben. Sie sind einfach da und gehören dazu. Ist man aber nicht ein reiner Betrachter und versucht die Vielfalt der Schriften zu entdecken, öffnet sich eine ganz neue Perspektive. Wir alle kennen die klassischen Schriftarten wie «Arial» oder «Times New Roman». Diese gehören zu den Standardschriften von Microsoft und begegnen uns daher fast tagtäglich. «Arial» ist eine eher moderne Schriftart, «Times New Roman» wirkt altmodisch. So einfach ist es aber nicht. Eine Schrift im Stile von «Times New Roman» wirkt je nach Kontext anders. So kann man sie auch als seriös oder bodenständig bezeichnen. Es ist also wie immer in der Gestaltung - es muss passen. Neben diesen beiden bekannten Schriften gibt es noch unzählige Schriften. Darunter auch sehr viele sehr schöne eigenständige Schriftarten. Nutzen Sie diese Vielfalt und verpassen Sie ihrem Unternehmen eine eigenständige Schriftart, welche die Ziele der Corporate Idendity unterstützt.
Bilder Der Mensch lebt in einer Welt voller Bilder. Ein Blick aus dem Fenster, ein Blick auf einen Bildschirm, oder der Blick in ein Gesicht. Immer sehen wir ein Bild vor uns. Wir sind daher Experten Bilder wahrzunehmen und fähig das gesehene sofort zu beurteilen. Die Macht der Bilder muss daher genutzt werden! Es ist ein sehr starkes Mittel um unterbewusste Gefühle anzusprechen. Ein Bild ohne Text kann eine starke Aussage haben. Je nachdem wie viel Ressourcen zur Verfügung stehen, müssen passende Lösungen gefunden werde. Ein professionelles Fotoshooting braucht viel Zeit und ist aufwendig. Die Ergebnisse sind aber hoch professionell und vermitteln dadurch auch diesen Eindruck. Stock Bilder sind eine kostengünstige Alternative. Doch aufgepasst! Viele Bilder, dieser schier unendlichen Auswahl, wirken völlig gestellt und unnatürlich. Die Wahl der Bilder entscheidet, ob das gewünschte Image vermittelt wird. Will man eine eigenständige und qualitativ hochwertige Kommunikation, sind professionell erstellte Bilder ein muss. Nur so hat man die Freiheit die Bildsprache ohne Einschränkung gestalten zu können.
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