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Reutter August 2026

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Die Illustrierte der Kaufmannschaft Reutte 07|2026

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Sport & Energie

am Autofreien Tag in Reutte

18. 09. 2026 14:00 – 19:30 Uhr 3

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3 Mehr auf S. 12–13


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mit dieser Ausgabe melden wir uns aus der Sommerpause zurück! Wir hoffen, Sie konnten die zahlreichen Sonnenstunden genießen, Kraft tanken und den Sommer in vollen Zügen auskosten.

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Die Illustrierte der

Kaufmannschaft

Langweilig wurde es in den vergangenen Wochen jedenfalls nicht. Mit der Wirtschaftsmeile 2026, die heuer gemeinsam mit der Frauenmesse stattfand, ging ein echtes Highlight über die Bühne. Zahlreiche Aussteller präsentierten sich einem begeisterten Publikum und machten die Veranstaltung zu einem großen Erfolg. Bereits am darauffolgenden Wochenende stand mit dem Stadt- und Bezirksschützenfest der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Tolle Stimmung, ein buntes Rahmenprogramm und viele schöne Momente machten das Fest zu einem besonderen Erlebnis. Die Nachberichte zu beiden Veranstaltungen finden Sie natürlich in dieser Ausgabe. Nun richtet sich der Blick langsam auf den Herbst – und damit auf eine besonders vielfältige Kulturzeit. Die Außerferner Kulturzeit „Huanza“ startet wieder durch, die Nacht der Kultur, zahlreiche Ausstellungen und viele weitere Veranstaltungen warten auf Kulturbegeisterte. Spannende Einblicke gab es auch bei uns: Wir durften wieder einen Gast auf unserer Roten Couch begrüßen und waren mit Armin Walch im Gespräch über die weiteren Sanierungsarbeiten in der Burgenwelt Ehrenberg. Und schon im September wartet das nächste Highlight: Am 18. September trifft der Autofreie Tag in Reutte auf die Kraftwerkseröffnung des EWR. Gemeinsam verschmelzen beide Veranstaltungen unter dem Motto „Sport und Energie“ zu einem abwechslungsreichen Tag für die ganze Region. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und einen schönen Start in den Herbst!

Ihr Vorstand der Kaufmannschaft Reutte

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inhaltsverzeichnis

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Foto: Eisele

DIE WIRTSCHAFT BLEIBT AM BALL Ein Rückblick auf die Wirtschaftsmeile 2026

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Foto: Pacher

37. KULTURZEIT AUSSERFERN „HUANZA“ Ein buntes Programm mit vielen Highlights

16 8 |9 STADT- UND BEZIRKSSCHÜTZENFEST 2026 So war das Festwochenende

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Foto: Burgenwelt Ehrenberg

BURGENWELT EHRENBERG Weitere Sanierungsmaßnahmen am „Hohen Stock“

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LIONSFLOHMARKT 2027 Die Löwen ziehen um AUF DEM ROTEN SOFA mit Wolfgang Scheucher

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rotarY-lauf fÜr die menschlichkeit In Reutte läuft‘s rund: Dieser Satz wird am Freitag, 18. September im Rahmen des Autofreien Tags in Reutte erneut vermutlich tausendfach mit Leben erfüllt. Schließlich steht die zwölfte Auflage des beliebten Stundenlaufs des Rotary-Clubs Reutte-Füssen an – der Startschuss dazu fällt um 17.30 Uhr vor dem Hauptsitz der Sparkasse Reutte im Obermarkt 51. Mit dem Erlös dieses „Laufs für die Menschlichkeit“ (hier ein Archivbild) werden all die mit Mannschaften teilnehmenden Schulen im Außerfern und im Allgäu sowie Vereine, die mit von der Partie sind, gefördert. Mitmachen können übrigens alle: Groß und Klein, Jung und Alt, passionierte Läufer oder Stubenhocker, Rollstuhlfahrer oder Kinderwagenschieber. Die Schülerstrecke beträgt 600 Meter, für die Erwachsenen wurden noch 400 Meter draufgepackt. Doch nicht die Zahl der zurückgelegten Runden wird am Ende entscheidend sein – viel mehr zählt der gemeinsame Spaß am Laufen.

Anmeldungen zum Stundenlauf sind per E-Mail unter stundenlauf@rotary1841. org oder auch am Freitag, 18. September, ab 15 Uhr direkt am Rotary-Stand in der Nähe der Sparkasse Reutte möglich. Das Ziel des Events kann man auch über Spenden auf das Konto des Rotary-Clubs Reutte-Füssen mit der IBAN AT60 3699 0000 0906 0625 (Stichwort: Stundenlauf) unterstützen.

A, B oder C? Millimeter, Zentimeter, Dezimeter, Kilometer – Begriffe, die für uns heute eine Selbstverständlichkeit darstellen. Doch es ist noch gar nicht so lange her, da mussten sie in der Schule vermittelt werden. Aber ab wann genau wurde das metrische System zur Pflicht? A: am 1. Juli 1848 B: am 1. September 1866 C: am 1. Jänner 1876 Unter denen, die uns den richtigen Antwortbuchstaben in einer E-Mail an info@druckhaus.com schicken, verlosen wir ein Exemplar des Buches „100 x Tirol - Die schönsten Ausflugsziele in Nordtirol“ von Uwe Schwinghammer.

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Die Illustrierte der

Kaufmannschaft


internationales turnier als opening? Der Zweigverein Fußball des SV Reutte kann sich freuen: Die Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz im Drei-Tannen-Stadion schreiten planmäßig voran. Die Trainings- und (im Bedarfsfall) Wettkampfbedingungen verbessern sich dadurch spürbar. Rund 1,4 Millionen Euro lässt sich die Stadt Reutte dieses mit modernster Technologie ausgestattete Vorzeigeprojekt kosten. In dieser Summe sind auch die Kosten der Flutlichtanlage, die künftig auch Meisterschaftsspiele am Abend ermöglicht, mit eingerechnet. Demnächst wird der Platz bereits bespielbar sein. Aber die offizielle Einweihung wird noch fast ein Jahr auf sich warten lassen. Aus einem höchst erfreulichen Grund: Sie soll groß gefeiert werden. Auch mit einem sportlich hochkarätigen Programm: einem internationalen Fußballturnier. „Cles ist informiert und interessiert“, freut sich Bürgermeister Günter Salchner. Und dabei handelt es sich um ein höchst respektables Team: Anaune Val di Non hat gerade mit 72 Punkten aus 30 Spielen als Meister der Liga Promozione Trentino den Wiederaufstieg in die Liga Eccelenza (Oberliga) Trentino-Südtirol geschafft – und diese 5. Liga ist die höchste Spielklasse auf regionaler Ebene Italiens. Salchner könnte sich vorstellen, dass zu dem Turnier außer dem Team aus der Partnerstadt und den Gastgebern noch je eine weitere Mannschaft aus Tirol und der Region Trentino/Südtirol sowie zwei Clubs aus dem Raum Allgäu/Bayern eingeladen werden. Ein durchaus gebührender Rahmen also für das offizielle Opening des Kunstrasenplatzes. Und ein großer Beitrag dazu, die Idee des vereinten Europas auch auf sportlicher Ebene mit Leben zu erfüllen.

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bestnoten fÜr wirtschaftsmeile Ein Spiegelbild der Leistungskraft der Außerferner Wirtschaft erwies sich auch heuer als absoluter Magnet: Die Außerferner Wirtschaftsmeile lockte heuer wieder Tausende ins Herz der Stadt (unsere Bilder vermitteln einen Eindruck von dem lebendigen Geschehen). „Es wurde ein rundes Bild von dem geboten, was unser Bezirk zu bieten hat – vom Handwerk über Dienstleistung und Industrie“, strahlte Wolfgang Winkler in seiner Doppelfunktion als Bezirks-Geschäftsführer der Wirtschaftskammer und Obmann des Messevereins im Gespräch mit dem : „Wir sind rundum zufrieden!“ ­

Und das gilt offensichtlich auch für die Aussteller, wie ­ das Feedback bei einer Umfrage nach Ende dieses Events deutlich machte. Die große Mehrheit gab da bei an, dass sich die Teilnahme an der dreitägigen Veranstaltung unter dem Motto „Die Wirtschaft bleibt am Ball“ aus ihrer Sicht „sehr gelohnt“ oder „gelohnt“ habe. Die Motivation zum Mitmachen schöpften sie dabei hauptsächlich aus drei Quellen: der Imagepflege, dem Streben nach einem höheren Bekanntheitsgrad und den Bemühungen um Neukunden. Die Werbung für die Wirtschaftsmeile bezeichnete die große Mehrheit als „gut“ – und die Organisatoren Fabian Jenewein und André Schütter erhielten sogar die Durchschnittsnote 1,5!

Unter den Verbesserungsvorschlägen rangierten „längere Öffnungszeiten“ ziemlich vorne: Viele hätten sich den Besuchern gerne länger als bis 17 Uhr gewidmet. In einem Punkt herrschte dann gewissermaßen ein Patt, je zur Hälfte wurden der Frühling und der Herbst als „idealer Zeitpunkt“ eingestuft. Der Sommer (wie diesmal) hatte weit weniger Fans. Da herrscht offenkundig noch Gesprächsbedarf. Zumal Winkler und der Messeverein aus der Umfrage folgende Quintessenz zogen: „Die Aussteller wünschen sich eine Neuauflage.“

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Die Illustrierte der

Kaufmannschaft

Die soll vermutlich in zwei Jahren stattfinden. Aber die ersten Vorbereitungen laufen schon jetzt. „Wir strecken unsere Fühler nach Kooperationspartnern aus“, berichtet Winkler: „Kosten von € 150.000,muss man erstmal stemmen.“ Heuer sei diese „Mammutaufgabe“ dank der Standgebühren und Sponsorenbeiträge gemeistert worden: „Wir waren kostendeckend unterwegs und konnten eine schöne schwarze Null schreiben.“ Auch dank der Kooperation mit der Marketing Reutte GmbH (MAREG) und der Frauenmesse – und des Einsatzes des Bauhofs der Stadt Reutte sowie vieler freiwilliger Helfer aus den Reihen der Schützenkompanie, des SV Reutte und des Tuiflvereins Reutte. Reutte und das Außerfern besitzen mit der Wirtschaftsmeile mittlerweile ja ein Alleinstellungsmerkmal:


„Wir sind die letzte Regionalmesse dieser Art in ganz Tirol und damit allein auf weiter Flur.“ Das sieht der Obmann des Messevereins indes durchaus positiv: „Dieses hybride Konzept aus Information und Verkauf hat sich wieder bewährt. Die Wirtschaftsmeile wurde zum Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen Herstellern, Händlern und Verbrauchern. Der Bezirk Reutte ist offensichtlich offen für solche Aktionen.“ Die Messestände seien durchweg hochwertig gewesen, das gastronomische Angebot sei gut angekommen, die Modenschau im Park ein Highlight und auch das Public Viewing zur Fußball-WM ein Volltreffer gewesen, und der Versuch, den Untermarkt zu beleben, gelungen („herzlichen Dank den Anrainern für ihr Verständnis“). Obwohl das Wetter „fast zu gut“ gewesen sei, habe dies den Erfolg nicht beeinträchtigt: „Wir hatten Konkurrenz mit Bergen und Badeseen – und dennoch war unsere Wirtschaftsmeile extrem gut besucht!“ „Nur sehr positive Rückmeldungen“, erhielt Bettina Friedl, die Organisatorin der vierten Außerferner Frauenmesse. Erstmals war dieses Event in die Wirtschaftsmeile integriert – und das eröffnete ganz neue Perspektiven: „Wir haben uns sehr gefreut, dadurch auch an ein anderes Publikum zu kommen.“ Als da wäre? „Viele Männer, die bisher zu schüchtern waren“, schmunzelt Bettina Friedl. Die Stimmung im „Frauenzelt“ beschreibt sie als „absolut mega“. Die 40 Ausstellerinnen aus dem ganzen Außerfern, aber auch dem benachbarten Allgäu haben es genossen, sich über 3 Tage auf einer solch großen Bühne präsentieren zu können. Das motiviere für die Zukunft: „Nächstes Jahr wird es bestimmt die fünfte Auflage der Frauenmesse geben – dann aber zu unserem gewohnten Termin im Oktober!“

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jugendmusikfestival im nächsten jahr? Wenn Reuttes Stadtfest ansteht, scheint eins Tradition zu haben: die sorgenvollen Blicke zum Himmel. Heuer konnte man es gelassen angehen: Dank der Kombination mit dem Bezirksschützenfest war man erstmals vor einer Ansage gefeit, denn eventuellem Schlechtwetter konnte man ja ins Festzelt entfliehen. Bürgermeister Günter Salchner freute sich im Gespräch mit dem nicht zuletzt über die vielen Kinder, die sich beim Stadtfest auf den Hüpfburgen und anderen Attraktionen so richtig austoben konnten. Dass bei dem auch diesmal instabilen Wetter ins Zelt ausgewichen werden konnte, habe sich bewährt. Nach dem Fest ist freilich schon wieder vor dem Fest: „Wir sind schon am Überlegen, wie wir nächstes Jahr weitermachen“, sagt das Stadtoberhaupt. Und da hat Salchner durchaus eine Vision: „Wir haben tolle Bühnen, die mit super Technik ausgestattet sind. Die könnte man doch am Freitag, 16. Juli nächsten Jahres von jungen Leuten bespielen lassen.“ Da denkt der Bürgermeister zunächst einmal an die Lokalmatadore: die Landesmusikschule, Andreas Kopeinigs Klavier- und Jazzinstitut Klazz, die Harmonikawelt Michlbauer, die Learn to Rock Musicschool von Florian Csar, die Young Stars der Bürgermusikkapelle Reutte sowie Kinder- und Jugendbands aus dem gesamten Außerfern. Und durch Gäste aus dem nahen Allgäu (wie Füssen oder Pfronten) sowie aus der italienischen Partnerstadt Cles könne das Event am Vorabend des eigentlichen Stadtfests dann sogar eine internationale Note bekommen. „Ein Musikfestival für die Jugend, bei dem wir Bühnen und Technik stellen und die dann loslegen können – das wär doch eine tolle Sache!“ Auch Alexander Wasle vom Verein Reutte gestalten, der sich wieder engagiert in Organisation und Abwicklung des Festes mit einbrachte, zeigte sich vollauf zufrieden: „Die Besucherzahl hat gepasst, die Stimmung war gut.“ Ohne Zelt hätte man aus seiner Sicht das Fest am Samstag gegen 21 Uhr abbrechen müssen, dessen Dimension sei aber in dieser Größe nicht nötig gewesen. Eine absolute Bereicherung sei das Geschehen am Zeillerplatz gewesen: „Dank der Wirte, die sich da eingebracht haben, ist dort ein Hotspot entstanden – es wurde ein Platzl geschaffen, wo sich Jung und Alt wohlgefühlt haben.“ Nächstes Jahr wird laut Wasle indes die Partymeile wieder auf den Samstag verlegt und das Fest auf einen Tag beschränkt. Wie man das Ereignis langfristig „regenfest“ machen könne – darüber wolle man nachdenken und diskutieren.

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Die Illustrierte der

Fotos: Rober Pacher

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ein kleiner alpiner schÜtzengipfel Auch im Außerfern schöpfen die Schützen aus einer tief verwurzelten Tradition Kraft. Das spürte man jüngst beim großen Bezirksschützentreffen in Reutte ganz intensiv. Alle Veranstaltungen zeigten, dass das uralte Brauchtum, dessen Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen, immer noch lebt und seinen festen Platz in der Gesellschaft hat. Und dies, obwohl man mit den Unbilden der Witterung zu kämpfen hatte: Zwar musste der von Dekan Franz Neuner zelebrierte Festgottesdienst und auch die Ehrungen ins Festzelt bei der Mittelschule Untermarkt verlegt werden, weil es draußen nur so schüttete, aber dann zeigte der Himmel ein Einsehen, so dass der Festzug wie geplant über die Bühne von Reuttes Stadtkern gehen konnte. Mit internationaler Beteiligung übrigens, so dass Bürgermeister Günter Salchner gegenüber dem sogar von einem „kleinen Alpenregionstreffen“ sprach. Mit Fug und Recht, marschierten doch auch die Schützenkompanien aus Meran in Südtirol, vom Nonstal in Welschtirol (heute: Trentino) sowie die Gebirgsschützen aus Ohlstadt, die Böllerschützen Füssen und der Schützenverein St. Ulrich aus Seeg als bayerische Delegation mit. „Früher hat man sich bekriegt, heute steht das Verbindende innerhalb der Alpenregion im Vordergrund“, freute sich nicht nur das Stadtoberhaupt über diesen kleinen alpinen Schützengipfel. Der hatte am Freitagabend schon feierlich mit einer Kranzniederlegung bei der Rochuskapelle, dem Großen Österreichischen Zapfenstreich (gespielt von der Bürgermusikkapelle Höfen) und einem Platzkonzert der Bürgermusikkapelle Reutte im Park begonnen. Und so zeigte sich Martin Schweißgut, der Obmann der gastgebenden Schützenkompanie Reutte, denn auch rundum zufrieden mit dem Verlauf dieses Miteinanders: „Wir danken allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben – nicht zuletzt unse ren Sponsoren.“

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neues domizil fÜr lions-flohmarkt Großer Einschnitt in die Geschichte des traditionsreichen Lions-Flohmarkts: Nächstes Jahr findet dieses traditionsreiche Event, das mittlerweile als größte Lions-Veranstaltung dieser Art in ganz Westösterreich gilt (unser Foto vermittelt einen Eindruck vom Ansturm, der Jahr um Jahr herrscht), zum ersten Mal außerhalb Reuttes statt. Und zwar nicht nur einmalig. Sondern dauerhaft: Künftig schlagen die Lions ihre Zelte in und um die Hahnenkammhalle in Höfen auf. Dennoch hat Bürgermeister Günter Salchner auch weiterhin die gebührende Unterstützung der Stadt Reutte zugesichert. Abschied zu nehmen ist nie ein leichter Schritt, aber in diesem Fall erwies er sich als unumgänglich: Nachdem der neue Kunstrasenplatz fertig ist, steht beim Drei-Tannen-Stadion, wo dieses Ereignis seit 2009 beheimatet war, einfach nicht mehr ausreichend Platz zur Verfügung. „Wir benötigen 2500 bis 3000 Quadratmeter Fläche“, erklärt der aktuelle Lions-Präsident Christian Zahedi, der seit 2019 als Flohmarkt-Koordinator fungiert: „Die inklusive der nötigen Infrastruktur zu finden, war in Reutte einfach nicht möglich“, bedauert auch er. Da gehe es schließlich nicht nur um den Flohmarkt an sich, sondern zum Beispiel auch um die Warenannahme: „Schon in der Woche zuvor starten ja die Sammelfahrten aus dem Tannheimer Tal und dem Lechtal. Und dann folgt die Warenannahme aus dem Talkessel Reutte. Das ist logistisch eine große Aufgabe.“ Letztlich war der Suchlauf in Höfen vom Erfolg gekrönt: „In der Hahnenkammhalle sind alle Voraussetzungen erfüllt – sowohl vom Platz her als auch verkehrstechnisch“, freut sich Zahedi. Sehr dankbar ist er dabei dem Flugsportverein Reutte und dem Segelflugverein Außerfern, die sich bereit erklärt haben, am Flohmarkt-Tag auf jeglichen Flugverkehr zu verzichten, und den Flugplatz zu Gunsten dieser Wohltäe h tigkeitsveranstaltung komplett zu sperren. Die asphaltieru ch Skis ten Flächen von Start- und Landebahn dienen stattdessen ß a nach M t ss als Parkplatz. pa ge viduell an Indi mfort für mehr Ko te ek rf und pe Kontrolle.

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Die Illustrierte der

Kaufmannschaft

Die Hahnenkammhalle selbst wird übrigens am FlohmarktTag für Kulinarik (von Kaffee und Kuchen bis zu den legendären Ziachkiachln) und Unterhaltung reserviert. Der Verkauf findet dann laut Zahedi in einem 1200 Quadratmeter großen Zelt statt. Daneben platziert man dann noch ein 150-Quadratmeter-Zelt, in dem man die „Fundgrube“ platziert – mit Dingen, die in keine der Kategorien in der großen Variante passen. Die Lions-Flohmarkt-Tradition reicht bis ins Jahr 1973 zurück, als der erst im Jahr zuvor ins Leben gerufene Club Reutte Außerfern Tirol im Paulusheim Kleider, Geschirr und Ähnliches offerierte, die aus den Schränken und Vitrinen der ersten Mitglieder stammten. Im Prinzip hätte man die 50. Auflage mithin schon feiern können – allerdings machte Corona einen Strich durch die Jubiläums-Rechnung und sorgte für drei Jahre Pause. Und so wird die Jubel-Zahl dann eben nächstes Jahr in Höfen gebührend gefeiert.

Wer sich den nächsten Lions-Flohmarkt bereits in den Terminkalender eintragen möchte – bitteschön: Sonntag, 2. Mai 2027, 8 bis 16 Uhr, Hahnenkammhalle Höfen.


die rea teilt ihr lastenrad „Mit dem Fahrrad kann man keine großen Einkäufe erledigen. Und auch keinen Abfall zum Wertstoffhof bringen“: Sätze wie diese hört man immer wieder. Sie stimmen freilich nur bedingt. Zu denen, die beweisen, dass es auch anders geht, zählt seit kurzem auch die Regionalentwicklung Außerfern (REA). Deren Mitarbeiter nutzen seit kurzem auch ein Lastenrad (Foto), wenn sie zu dienstlichen Terminen unterwegs sind. Aber sie beanspruchen es nicht nur für sich: Wenn es zeitlich passt, teilen sie es auch gerne mit den Außerfernern. Die sechs REA-Teammitglieder sind sehr angetan von dem neuen Vehikel: Schließlich sei die Region rund um das REA-Büro in Pflach von Weißenbach bis Vils weitgehend flach und viele Dienstwege kürzer als zehn Kilometer. Dafür sei das Lastenrad mit seinen drei Rädern und einem für Materialtransporte geeigneten Stauraum geradezu ideal. Zumal es auch über einen Elektroantrieb verfüge, dank dem man ohne Schweißflecken beim nächsten Termin erscheinen könne.

Foto: REA

Das REA-Angebot zum Teilen richtet sich übrigens an alle – nicht nur an Mitarbeiter von Gemeinden, öffentlichen Einrichtungen und Betrieben, sondern auch an Privatpersonen. Man kann sich den Drahtesel der besonderen Art für Einkäufe und Erledigungen oder auch übers Wochenende ausleihen. Für höchstens zwei Tage. Und die REA weist auch ausdrücklich darauf hin, dass das Rad nicht zum Transport von Kindern geeignet ist. Gefördert wurde es übrigens über das LEADER-Projekt „Stärkung des Gemeinwohls im Außerfern“. Man erhofft sich damit nicht zuletzt, Gemeinden, Betriebe und Privatpersonen zur Mobilität ohne Auto zu animieren. Der Verleih wird nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ abgewickelt und das Rad nur nach Verfügbarkeit verliehen. Ausleihort ist das REA-Büro im Innovationszentrum in Pflach (Kohlplatz 7). Wer das Rad ausleihen will, meldet sich während der REA-Bürozeiten (Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 15 Uhr) entweder telefonisch unter +43 (0) 5672 623 87 oder per Mail an info@rea.tirol. Weitere Infos unter www.rea.tirol/mobilitaet.

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autofrei – viel energie dabei Der Autofreie Tag in Reutte bekommt ein „Facelifting“. Der Grund: „Das bisherige Konzept hat sich mit den Jahren etwas abgenutzt“, sagt Bürgermeister Günter Salchner im Gespräch mit dem . Nun lautet das Motto für den Freitag, 18. September „Sport und Energie“. Und das nicht ohne Grund: Die EWR feiern an diesem Tag die Eröffnung ihres modernisierten Kraftwerks am Lech. Und da bietet sich eine Verknüpfung dieser Ereignisse ja förmlich an. Sportliche Aktivitäten, gemeinsames Erleben und spannende Einblicke in die regionale Energieversorgung sollen daher den abwechslungsreichen Nachmittag prägen. In der Stadtmitte findet da quasi ein kleines Sportfest statt. Bei einem Mix aus Wettkämpfen, Vorführungen und Gelegenheiten zum Ausprobieren ist „Bewegung mit Spaß“ (so Salchner) ein zentrales Element. Da gibt es sogar ein Biathlon-Element: Zwischen Isserplatz und Kreisverkehr wird auf Inlineskatern gelaufen – und im Klostergarten geschossen. Auf dem Kirchplatz findet wiederum ein internationales Kugelstoß-Meeting statt, bei dem man natürlich auch den österreichischen Staatsmeister und Lokalmatador Leonhard Jäger vom SV Reutte erleben und anfeuern kann.

Von 14 bis 19.30 Uhr erwartet Einheimische und Gäste ein vielfältiges Programm für die ganze Familie. Dabei wurden übrigens auch bewährte Elemente beibehalten. Bei einer Fahrradwerkstatt kann man zum Beispiel sein eigenes Stahlross durchchecken und kleine Mängel sofort beheben lassen. Und auch die beliebte Fahrradversteigerung vor der Bezirkshauptmannschaft steigt wieder (und zwar um 15 Uhr). Nachwuchsbands der Musikschulen sorgen für Unterhaltung und feuern die Sportlerinnen und Sportler zusätzlich an. Den sportlichen Abschluss bildet um 17.30 Uhr der traditionelle Rotary-Stundenlauf. Ein zentraler Programmpunkt des Tages findet am anderen Ende der Veranstaltungsstrecke statt: Die EWR öffnen ab 14.30 Uhr das modernisierte Kraftwerk Reutte für die Öffentlichkeit. In den vergangenen zwei Jahren wurde am Lech, in der Nähe des Linz-Textil-Areal eines der bedeutendsten Energieprojekte der Region umgesetzt. Aus zwei bestehenden Kraftwerksanlagen ist ein leistungsstarkes Gesamtsystem entstanden. Gleichzeitig wurde auch das Umfeld grundlegend verändert: Der frühere offene Wasserkanal wurde rückgebaut und an seiner Stelle entstand eine neue Grünfläche von rund sechs Fußballfeldern. „Damit gewinnt Reutte nicht nur eine modernisierte Anlage zur regionalen Stromerzeugung, sondern auch neuen Naherholungsraum“, heißt es in einer Pressemitteilung der EWR. Bei Kraftwerksführungen können Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und mehr über die neue Anlage erfahren. Für Kinder gibt es einen Energie-Erlebnispfad, auf dem sie spielerisch die Energieversorgung der Region und die neu entstandene Natur entlang des ehemaligen Kanals entdecken können. Für musikalische Unterhaltung mit der Bürgermusikkapelle Reutte sowie das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

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Die Illustrierte der

Als „Warm-up“ für den Autofreien Tag gibtʼs bereits am Montag, 14. September, um 19 Uhr einen inspirierenden Vortrag vom Behinderten-Extremsportler und Motivationstrainer Felix Brunner im Lina-Thyll-Saal der Landesmusikschule.

Kaufmannschaft


18.09. 2026

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14:00 – 19 Uhr

Sport & Energie am Autofreien Tag in Reutte

Programm Highlight Uhr

Ab 14:00 Uhr: 3 Wettkämpfe, Vorführungen, Ausprobieren. Großes Sportfest der Vereine 3 Fahrradwerkstatt 3 Nachwuchsbands der Musikschulen

ab 14:30

Eröffnung Kraftwerk Reutte

15:00 Uhr: 3 Fahrradversteigerung

Nähe Linz-Textil-Areal und Lech

17:30 Uhr: 3 Rotary-Stundenlauf – mach mit!

Zu Fuß, mit dem Rad oder per n Bummelbah zum Kraftwerk!

3 Auftaktveranstaltung Behinderten-Extremsportler Felix Brunner: Motivation, Mut und neue Perspektiven Mo., 14. September 2026 19:00 Uhr Landesmusikschule Reutte

3 Kraftwerksbesichtigung 3 Energie-Erlebnispfad für Kinder 3 Musik mit der BMK Reutte 3 Speis & Trank 3 Bei jeder Witterung

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Nähere Infos

Elektrizitätswerke Reutte AG

Tourismusverband Naturparkregion Reutte

Sportverein Reutte

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Stadtgemeinde Reutte


huanza starten in die 37. kulturzeit In Zeiten knapper Kassen ist die Versuchung groß, an der Kultur den Rotstift anzusetzen. „Doch wo Schmalhans Küchenmeister ist, kommt selten ein Sterne-Menü auf den Tisch“, warnt Veronika Kunz-Radolf, ihres Zeichens Obfrau der Außerferner Kulturinitiative Huanza: „Kultur braucht Perspektive.“ Und sie weist darauf hin, dass dies keine einseitige Sache ist. Kultur schaffe nämlich auch Perspektiven: „Sie hilft heraus aus dem alten Trott, sie sucht nach neuen Visionen, sie schreckt nicht davor zurück, Undenkbares zu denken und nicht Machbares zumindest zu versuchen.“ Und daher lautet das Motto der 37. Auflage der herbstlichen Kulturzeit der Huanza denn auch „Perspektiven“. Große Ankerpunkte sind natürlich wieder Eröffnung und Finissage – beides wie in den vergangenen Jahren in Kooperation mit dem Kulturforum Breitenwang im VZ: Los geht‘s am Sams tag, 12. September, wenn der gebürtige Ehrwalder Bernhard Petz mit seinem rein digitalen Cyberspace Orchestra sein sin fonisches Kabarett unter dem Motto „Auf der schönen blauen Erde“ auf die Bühne bringt. Den Schlusspunkt setzt dann am Samstag, 17. Oktober „Österreichs Jazz-Aushängeschild“ Simone Kopmajer mit ihrem unverwechselbaren Sound, der zwischen Jazz, Swing und geschmackvollem Pop angesiedelt ist und weltweit seine Fans hat. Eines ihrer Alben („Hope“) erreichte gar die Top-Platzierung in den japanischen Jazz-Charts. Dazwischen funkeln zwölf Perlen aus den verschiedensten Regalen der Kultur. Die bildende Kunst ist da etwa mit Art by PiaJul (einem Projekt der Memminger Künstlerin Pia Juliane Kaltenbrunn) in der Wirtschaftskammer Reutte, dem „KunstStoff“ der Bildhauer Ilse Bill und Marius Wirtl in der Galerie Augenblick in Tannheim und der Doppelausstellung von Maria K. Allgaier und Bettina Ebert (Malerei) sowie des Bildhauers Reinhard Kofler in der Gemeinde Breitenwang und der Zeillergalerie vertreten. • Die Sparte Musik wartet mit drei außergewöhnlichen Konzerten auf: Das Posaunenquartett Quatrophonie spielt im Hotel Maximilian in Ehenbichl Stücke unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen. Séan Finn and the Late Bloomer erfüllen den Pflacher Kultursaal mit jazzigem Alternative-Pop mit irischem Einschlag. Und im Blauen Salon des „Hirschen“ in Reutte bringt die preis gekrönte Band Sulutumana im Stil der Cantautore das un verwechselbare Flair des Comer Sees in die Tiroler Berge. • Das Theater-Genre rundet die 37. Kulturzeit ab: Bei einem Workshop mit Thomas Kramer kann man sich selbst auf die Bretter, die die Welt bedeuten, begeben (und sich danach auch dem Publikum präsentieren). Nach dem Riesen-Erfolg des Vorjahrs steigt wieder ein Poetry-Slam in der Kellerei. Beim Radlkino vor der evangelischen Kirche Reutte muss das Publikum selbst in die Pedale treten. Im Stadtsaal Vils steigt eine Performance aus Lesung, Bildern und Cello-Klängen (gestaltet von Manos Tsangaris, Stefan Kraus und Hyun Jung Berger). Und im Widum in Wängle widmet man sich ­ einem Text des Wiener Schriftstellers Carl Techet, der die „dunklen und skurrilen Seiten der Tiroler“ schon 1909 aufs Korn nahm.

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Die Illustrierte der

Kaufmannschaft

Detaillierte Infos zu allen Terminen und Programmpunkten gibt‘s im Internet unter www.huanza.at.


dÜrrenberglauf Kult-Sportveranstaltung an Reuttes Hausberg: Am Sonntag, 6. September steigt die 38. Auflage des Dürrenberg-Rennens. Dabei müssen auf einer Strecke von 6,2 Kilometern 580 Meter Höhenunterschied überwunden werden. In drei Disziplinen sucht der veranstaltende Skiclub Breitenwang dabei die Besten: Laufen, Biken (mit E-Unterstützung oder ohne Hilfsmittel) und dem „Dürri-Tri“, dem Triathlon der ganz besonderen Art, der aus einem Kilometer Laufen, dem Durchschwimmen des Urisees und einer knapp fünf Kilometer langen Bergprüfung mit dem Rad besteht. Der Kids-Lauf dient wiederum rein der Freude an der Bewegung. Los geht‘s um 9 Uhr (Läufer und Dürri-Tri) beziehungsweise 9.15 Uhr am Mühlerhof, die Siegerehrung erfolgt im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins ab 12 Uhr beim VZ (wo um 11.15 Uhr auch die Kinder starten).

Foto: Rolf Marke

Anmelden kann man sich bis Freitag, 4. September, um 18 Uhr unter www.skiclub-breitenwang.at.

„allgäuer allee“ Nach Schatten haben sich in der Hitzeperiode dieses Sommers sicher viele gesehnt. Für Schatten, aber auch für ein schöneres Erscheinungsbild (am Stadtaus- und -eingang) soll demnächst auch eine Allee entlang der bisher kahlen Allgäuer Straße zwischen Reutte und Pflach sorgen. Wie Bürgermeister Günter Salchner im Gespräch mit dem erklärte, soll im Frühjahr nächsten Jahres dabei mit der Bepflanzung der (stadtauswärts gesehenen) rechten Seite begonnen werden, die linke dann vermutlich im Jahr darauf folgen.

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Medieninhaberin, Herstellerin, Herausgeberin und Redaktion: Bausparkasse der österreichischen Sparkassen Aktiengesellschaft, Postanschrift: Am Belvedere 1, 1100 Wien

Viele Bürger wünschen sich ja heimische Bäume für die „Allgäuer Allee“. Laut dem Stadtoberhaupt ist im Moment die Vogelkirsche „Stand der Dinge“. Warum? „Sie ist schnellwüchsig, hitzeresistent, blüht schön (in weiß) und hat eine hohe ökologische Bedeutung.“

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Foto: schian.at

wie einst zur barockzeit ... Die seit 30 Jahren größte Einzelsanierungsmaßnahme des Vereins Burgenwelt Ehrenberg am „Hohen Stock“ der Burgruine ist erfolgreich abgeschlossen: Seit kurzem präsentiert sich dieser markante Gebäudeteil wieder wie zur Zeit des Barocks vor mehr als 300 Jahren. Sichtbarstes Zeichen dafür ist das neue, nach barockem Vorbild errichtete Walmdach, das neuerdings die Burgruine Ehrenberg hoch über dem Reuttener Talkessel krönt. Für die (mit acht Mitarbeitern aus sieben Nationen) international besetzte Bauhütte Ehrenberg bedeutete dies im wahrsten Sinne des Wortes einen gewaltigen Kraftakt. „Burgherr“ Armin Walch, der Geschäftsführer des Vereins Burgenwelt, beschreibt deren „fast unvorstellbare Leistung“ konkret so: „Aus den Ruinen des Hohen Stocks haben sie 700 Tonnen Verfallschutt ausgegraben, die daraus gewonnenen Steine aufbereitet und danach 400 Tonnen Natursteine wieder aufgemauert – und das alles händisch!“

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Am 5. August war das für die Konstruktion des Dachstuhls nötige Holz durch 28 Hubschrauberflüge von der Waldrast hinauf zur Baustelle gebracht worden, wo das Team von Holzbau Saurer mit Andreas Holzmann an der Spitze ganze Arbeit leistete: Binnen drei Wochen wurde der in den Hallen in Höfen aus heimischer Fichte vorgefertigte Dachstuhl montiert und die Unterkonstruktion für die Schindelung fertiggestellt. Die Lärchenholz-Schindelung des Dachstuhls war nach einer Woche erledigt. Im Vorfeld wurden bereits zwei Geschossdecken inklusive der Treppenanlagen in den Hohen Stock eingebaut.

Der Hohe Stock hat seine Größe übrigens im Laufe der Jahrhunderte quasi verdoppelt. „Der westliche Teil gehörte schon zur Urburg Meinhards II., die 1293 erstmals erwähnt wurde“, erklärt Armin Walch: „Das war eine Art Bergfried, also der letzte Rückzugsort im Falle eines Angriffs auf die Burg.“ Ab 1477 wurde der Bestand um den östlichen Teil erweitert, und der vergrößerte Hohe Stock erlebte mehrere Umbauphasen. Die Palette der Nutzungen der Stockwerke dieses Trakts ist überaus breit: Waffenmagazin, aber auch Amtsstube des Richters und Gefängnis, Schreibstube und Wärterkammer. Im Ersten Obergeschoss des neu zugänglichen Hohen Stocks wird künftig übrigens die Historie ihren Platz finden. Eine für Besucher kostenfreie Ausstellung widmet sich dort den „Gesichtern der Macht“, die Ehrenberg prägten – vom Gründer der Burg, Graf Meinhard II. (gestorben 1295) bis zu Kaiser Josef II., der 1782 das Ensemble versteigern ließ. ­ ¡

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Die Illustrierte der

Bei einem Besuch auf der Baustelle zeigten sich vor kurzem übrigens auch Kuratoriumsvorsitzender Herwig van Staa und Geschäftsführer Andreas Matzinger von der Landesgedächtnisstiftung Tirol höchst angetan von der Wiederherstellung des Hohen Stocks und signalisierten, den Erhalt dieses landeskulturellen Erbes auch weiter zu unterstützen. Ein gutes Zeichen für die Zukunft. Denn man weiß ja: Armin Walch gehen die Ideen und Visionen nicht aus ...

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plansee-namaste

Foto: Hohenrainer

Am dem Welt-Yoga-Tag (zugleich der Tag der Sommersonnenwende, fand am Plansee die Veranstaltung „Plansee Namasté“ statt. Von den Morgenstunden bis in den Abend hinein wurde ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Yogalehrerinnen aus der Region gestalteten gemeinsam verschiedene Einheiten und luden dazu ein, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und die beeindruckende Kulisse des Plansees schufen ideale Bedingungen. Die besondere Atmosphäre direkt am Wasser in der Früh und danach an der geschützten Wiese am Campingplatz machte den Tag für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis. Den stimmungsvollen Abschluss bildete am Abend ein gemeinsamer Mantra-Kreis. Mit Gesang, Gemeinschaft und der besonderen Energie der Sommersonnenwende klang der Tag in ruhiger und herzlicher Atmosphäre aus.

burgenrennen Vom Fußballplatz in Ehenbichl hinauf zum Schlosskopf: angesichts einer Länge von 8 Kilometern und einem Höhenunterschied von 450 Metern eine durchaus anspruchsvolle Foto: Rolf Marke Strecke. Sie wartet am Sonntag, 13. September auf die Teilnehmer am 22. Burgenrennen, das Radclub Reutte und Skiabteilung des SC Ehenbichl gemeinsam veranstalten. Der Startschuss für die E-Biker fällt um 9.15 Uhr am Parkplatz beim Fußballplatz Ehenbichl, eine Viertelstunde später folgt der fliegende Start der Biker, die ohne Unterstützung fahren, und um 9.40 Uhr geht es dort für die Läufer los. Für die Nordic Walker (Start: 9.30 Uhr) sowie die Schülerklassen bei Bikern und Läufern (9.50 Uhr) befindet sich der Start an der Klause. Infos und Anmeldung bis Freitag, 11. September, um 12 Uhr unter www.ehrenberg-burgenrennen.at.

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breit gestreute fÖrderung Höchst erfreuliche Vorstandssitzung bei der Regionalentwicklung Außerfern. Bei der Zusammenkunft in Weißenbach konnten vier neue LEADER-Projekte, in die insgesamt über € 800.000,- investiert werden, auf den Weg gebracht werden. Mit Zuschüssen in Höhe von alles in allem € 547.076,97 steuern die EU, Bund und Land Tirol den Löwenanteil dazu bei. Und die Bandbreite der Vorhaben ist überaus breit: Sie reicht vom nachhaltigen Tourismus über Bildung und Ortskernentwicklung bis hin zur umweltfreundlichen Mobilität. Gemeinsames Ziel: die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken. Auch die Marketing Reutte (MAREG) profitiert davon: Die Fördermittel helfen dort dabei, ein barrierefreies und mehrsprachiges AudioguideSystem für Themenwege und Sehenswürdigkeiten zu verwirklichen. Doch bei Hör-Inhalten soll es nicht bleiben: Auch Videos, taktile BeFoto: REA schilderungen und digitale Vermittlungsangebote werden in diesem Zusammenhang konzipiert. € 74.206,- sind dafür kalkuliert, von denen die Fördergeldgeber € 55.564,76 tragen. Das Bundesrealgymnasium (BRG) Reutte bemüht sich mit Gesamtkosten von € 81.641,- wiederum, das Interesse junger Menschen an Naturwissenschaften und Technik zu intensivieren. Für dieses Science+-Praktikum können nun moderne Experimentier- und Lehrmaterialien angeschafft sowie Exkursionen angeboten werden. Die Förderung dazu liegt bei € 52.872,21. € 18.640,- (von insgesamt € 46.600) fließen auch nach Jungholz: Der Wanderweg zur Schrofen-Hütte soll dank dieser Mittel zwei zusätzliche Kugelbahnen und drei Hängematten erhalten. Man erhofft sich dadurch Bewegung, Spiel und Naturerlebnis für Familien (und überhaupt alle Generationen) miteinander zu verbinden. Zusätzlicher Nutzen laut der Projektbeschreibung: „Dadurch wird der Wanderweg ganzjährig aufgewertet, die Besucherlenkung verbessert und in der Region eine einzigartige Freizeitattraktion geschaffen.“

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Im Rahmen eines großen Kooperationsprojekts werden darüber hinaus Bushaltestellen im Außerfern sowie im Bezirk Imst und in der Gemeinde Telfs modernisiert bzw. neu errichtet. Ziel sind mehr Barrierefreiheit, Sicherheit und Attraktivität des öffentlichen Verkehrs entlang des Fernpasses. In dieses Projekt fließt übrigens die weitaus größte Einzelsumme: € 420.000,- (von insgesamt € 600.000,-). In Vorbereitung befindet sich laut REA-Geschäftsführer Dr. Johannes Schießl übrigens eine neue digitale Kulturplattform fürs Außerfern, die das kulturelle Angebot in der Region gebündelt sichtbar machen soll. Zum Abschluss der Sitzung war aber auch die Stunde eines Abschieds gekommen: REA-Obmann Günter Salchner (auf dem Foto in der Mitte) bedankte sich bei der ehemaligen Landtagsabgeordneten Sonja Ledl-Rossmann (neben ihm) für ihr langjähriges Engagement im REA-Vorstand.

wandern mit musik ­ ­ ­

Mit der Violine auf dem Rücken begibt sich die Tiroler Geigerin Annette Fritz am 30. August 2026 mit Ihnen auf eine Wanderung, bei der man nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch die Ausdruckskraft der Musik hautnah erleben kann.

Treffpunkt ist um 16 Uhr am Ende des Vilseggwegs am Schranken. Es wird gutes Schuhwerk empfohlen. Anschließend gibt es einen Umtrunk bei der St.-Anna-Kapelle. Bei Schlechtwetter wird das Konzert auch dorthin verlegt. Eintritt sind freiwillige Spenden.

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wenn die blätter fallen ... „Im Nebel ruhet noch die Welt, / Noch träumen Wald und Wiesen: /Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, / Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt / In warmem Golde fließen.“: So hat Eduard Mörike zur Zeit der Romantik den „Septembermorgen“ beschrieben. Neben dem Frühling hat wohl keine andere Jahreszeit die Poeten in deutschen Landen so inspiriert wie der Herbst (rechts ein Bild der Reuttener Künstlerin Christine Schneider), der heuer astronomisch am Mittwoch, 23. September exakt um 2.05 Uhr beginnt. Die Wetterkundler haben den Start in diese Jahreszeit derweil bereits auf den Dienstag, 1. September festgelegt. Bei den Gedichten ist deutlich zu spüren: Wenn die Blätter fallen, löst das die verschiedensten Emotionen aus. Regelrecht schwelgerisch rühmt da etwa ein zum Volkslied gewordenes Poem des aus Graubünden stammenden Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis die Fülle des Herbstes: „Bunt sind schon die Wälder, / gelb die Stoppelfelder, / und der Herbst beginnt. / Rote Blätter fallen, / graue Nebel wallen, / kühler weht der Wind. / Wie die volle Traube / an dem Rebenlaube / purpurfarbig strahlt! / Am Geländer reifen / Pfirsiche mit Streifen / rot und weiß bemalt.“ Von Melancholie geprägt ist hingegen der „Herbsttag“ des großen österreichischen Lyrikers Rainer Maria Rilke aus dem Jahre 1902: „Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. / Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, / und auf den Fluren laß die Winde los.“ Und der Schluss ist regelrecht depressiv: „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. / Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, / wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben / und wird in den Alleen hin und her / unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“ Aber ein anderes Gedicht Rilkes („Herbst“) enthält bei aller Wehmut auch eine Hoffnung schaffende spirituelle Perspektive – und deswegen werden diese Verse wohl auch oft beim Abschied von einem geliebten Menschen zitiert: „Die Blätter fallen, fallen wie von weit, / als welkten in den Himmeln ferne Gärten; / sie fallen mit verneinender Gebärde. / Und in den Nächten fällt die schwere Erde / aus allen Sternen in die Einsamkeit. / Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. / Und sieh dir andre an: es Gilt für alle Marken: Resound, Phonak, Signia, ... ist in allen. / Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen / unendlich sanft in seinen Händen hält.“

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Ganz sachlich, aber auch mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern hat Erich Kästner vor 71 Jahren den „September“ beschrieben. Unter anderem so: „Das ist ein Abschied mit Posaunen, / mit Erntedank und Bauernball. / Kuhglockenläutend zieh‘n die braunen / und bunten Herden in den Stall.“ Doch auch er verliert den Kreislauf des Lebens nicht aus den Augen: „Die Stare gehen auf die Reise. / Altweibersommer weht im Wind. / Das ist ein Abschied laut und leise. / Die Karussells dreh‘n sich im Kreise. / Und was vorüber schien, beginnt.“ Heinz Erhardt, der in der lettischen Hauptstadt Riga geborene große Humorist aus dem Baltikum, brachte die Sache mit dem Herbst in seiner unnachahmlichen Art schließlich so auf den Punkt: „Im Herbst bei kaltem Wetter / fallen vom Baum die Blätter. / Donnerwetter! / Im Frühjahr dann / sind sie wieder dran. / Sieh mal an!“

Natürlich nur bei im Reuttener Bahnhof Termine bitte unter T +43 (0)5672 71100 20

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sinfonisches kabarett „Auf der schönen blauen Erde“ von Bernhard Petz

Kurshighlights der Volkshochschule Reutte

Das Sinfonische Kabarett „Auf der schönen blauen Erde“ verbindet aktuelles Zeitgeschehen mit Satire und dem Klang eines klassischen Sinfonieorchesters. In zwölf Musikstücken knüpft Bernhard Petz an Österreichs große Musiktradition und die Wiener Straußmanier an. Mit Walzer, Polka, Marsch und Galopp zeichnet er ein skurriles Bild unserer verrückten Zeit. Kabarettistische Moderationen ergänzen das Programm. Für den Orchesterklang sorgt das rein digitale „Bernhard Petz Cyberspace Orchestra“ auf Basis originaler Samples.

Stöbern Sie in unserem neuen Programm und sichern Sie sich jetzt Ihren Platz. Alle Details und Kurse finden Sie online unter www.vhs-tirol.at/reutte. Eine Anmeldung ist online oder per E-Mail an reutte@vhs-tirol.at möglich.

Das Kulturforum Breitenwang und die Kulturinitiative Huanza laden damit zur Eröffnung der Kulturzeit 2026: Samstag, 12. September, 20 Uhr, VZ Breitenwang, Tauernsaal. Karten: 15 Euro an der Abendkasse, U18 frei.

ausstellung

Yoga: Einstieg und Aufbau Dipl. Päd. Patricia Koch Mi, 30.09.26, 18:00 - 19:15 Uhr 12 Termine Volksschule Reutte / € 122,-

Tanzkurs-Mix kompakt Richard Guggemos Di, 15.09.26, 18:00 - 20:00 Uhr Lebenshilfe Reutte / € 25,-

Waldbaden: Die Kraft der Natur Kathrin Lechner Sa, 03.10.26, 15:00 - 18:00 Uhr Waldschule Lechaschau / € 30,-

Klangabende: 7-9 Jahre Sabrina Herrmann Mi, 16.09.26, 18:00 - 19:30 Uhr 5 Termine Mittelschule Untermarkt / € 80,-

Partysnacks mit Bettina Bettina Friedl Do, 08.10.26, 17:00 - 21:00 Uhr Mittelschule Untermarkt / € 40,-

Sinnorientierte Herbstabende Sabrina Herrmann Do, 17.09.26, 18:00 - 20:00 Uhr 3 Termine Mittelschule Untermarkt / € 60,-

Maria K. Allgaier und Bettina Ebert Maria K. Allgaier versteht Malen als Forschungsreise und spannende Spurensuche. Sie komponiert ihre Bilder wie Musik oder „schreibt Gedichte in Farben“. Bevorzugt arbeitet sie mit Acryl auf Papier und einfachen Drucktechniken. Bettina Ebert arbeitet spielerisch und abstrakt, geleitet von Intuition sowie ihrem Gespür für Farbe und Komposition. Organische Formen und natürliche bis leuchtende Farben prägen ihre Werke.

Vormittagsyoga Xiaogui Yang Mo, 14.09.26, 09:30 - 10:30 Uhr 5 Termine Sportbox Reutte / € 35,-

Fotos: Veranstalter

Spezialgast Reinhard Kofler aus Tannheim schafft aus Holz realistisch anmutende menschliche Skulpturen. Vernissage zur Kulturnacht: Samstag, 26. September, von 17 bis 19 Uhr im Foyer des Gemeindeamts Breitenwang. Der Eintritt ist frei, die Künstlerinnen sind anwesend. Um 19 Uhr folgt die zweite Vernissage in der Zeillergalerie. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten von Gemeinde und Bücherei zugänglich.

Tai Chi für Anfänger*innen Xiaogui Yang Do, 17.09.26, 19:00 - 20:40 Uhr 5 Termine Mittelschule Untermarkt / € 72,Haltungsturnen Reinhard Hornstein Mi, 23.09.26, 18:00 - 19:00 Uhr 12 Termine Mittelschule am Königsweg € 81,Yoga: 8-12 Jahre Dipl. Päd. Patricia Koch Mi, 30.09.26, 17:00 - 18:00 Uhr 12 Termine Volksschule Reutte / € 98,-

Klangmeditation Kurt Greuter Do, 08.10.26, 19:00 - 20:40 Uhr Mittelschule Untermarkt / € 19,Vortrag: Bewusster Atem Kurt Greuter Do, 15.10.26, 19:00 - 19:50 Uhr Mittelschule Untermarkt / € 15,Kreatives Schreiben Mag.a Marianne Gnendinger Sa, 28.11.26, 09:30 - 13:00 Uhr Mittelschule Untermarkt / € 55,Tanzmeditation für Frauen Judith Ebert, Gisela Steinmann Sa, 30.01.27, 10:00 - 14:00 Uhr Mittelschule Untermarkt / € 55,Wir freuen uns auf ein inspirierendes Herbst-/ Wintersemester 2026/27 mit Ihnen!

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Die Lärche – der Baum des Jahres 2026 Einer der außergewöhnlichsten Nadelbäume Europas ist die Lärche (Larix). Ihre Beliebtheit besitzt sie nicht nur wegen des schönen Aussehens, denn nützlich ist die Lärche allemal. Ihr widerstandsfähiges und langlebiges Holz wird gerne im Hausbau, für Fassaden, Terrassen oder Gartenmöbel verwendet. Zudem ist sie lichtliebend, frosthart und eine wichtige Nahrungsquelle und Lebensraum zahlreicher Tierarten. Eine in der Natur verbreitete Art ist vor allem die Europäische Lärche (Larix decidua). Bevorzugt wächst sie in den Alpen und anderen Gebirgsregionen. Mit einem Alter von mehreren hundert Jahren und einer Höhe von 40 Metern zählt sie zu den bedeutendsten heimischen Waldbaumarten. Im Herbst wirft sie ihre weichen Nadeln ab – anders als die Fichte oder Tanne – und zuvor leuchtet sie in einem beeindruckenden Goldgelb. Die Europäische Lärche eignet sich außerdem für größere Gärten oder Parkanlagen. Aber natürlich gibt es auch für den „kleinen“ Garten attraktive Lärchenarten, wie z. B. die japanische Lärche (Larix kaempferi), welche sehr beliebt ist. Sie überzeugt mit ihrem lockeren Wuchs und ihrer guten Anpassungsfähigkeit. So stehen also zahlreiche Zuchtformen für jeden Garten zur Verfügung. Darunter kompakte Zwergformen, wie Larix kaempferi ‚Little Boggle‘ oder Larix decidua ‚Puli‘. Aber auch kugelförmige, säulenförmige oder hängende Sorten wie ‚Pendula‘. Sie setzen schöne Akzente und begeistern besonders im Herbst mit ihrer goldgelben Färbung. Zusammengefasst verbindet die Lärche also Schönheit, Robustheit und ökologischen Wert. Egal, ob als imposanter Waldbaum oder dekoratives Gehölz im Garten – sie bereichert jede Landschaft und verdient ganz klar ihren Platz als Baum des Jahres. Bei Fragen zum Baum des Jahres stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Einen schönen Start in den Herbst wünscht Ihnen Ihr Buschwerk-Team.

Die Illustrierte der

Sieben grenzübergreifende Projekte mit Bezug zum Außerfern konnten sich vor kurzem über eine Zusage für eine Förderung aus dem INTERREG-Programm der Europäischen Union freuen. Die Burgenregion Allgäu-Außerfern, der aus dem Bezirk Reutte die Städte Reutte (mit der Burgenwelt Ehrenberg als Highlight der Region) und Vils (mit der Ruine Vilsegg) sowie die Gemeinde Pinswang (mit Schloss Loch) angehören, kann dank des Zuschuss ein gemeinsames Vermittlungskonzept mit einem verbindenden Erscheinungsbild entwickeln. Wertach und Jungholz wollen entlang eines Rad- und Wanderwegs Angebote zur Umweltbildung schaffen. Das Werkhaus Reutte und der Verein Kempodium möchten sich über das Thema MINT austauschen und sich über die Grenze vernetzen. Auch die Museen entlang der Außerfernbahn beabsichtigen, besser zusammenzuarbeiten und sich dadurch über den eigenen Standort hinaus zu vermarkten. Impulsvorträge, Workshops und Networking stehen bei den Business Meetups auf der Agenda, die von der Pflacher Firma Avora FlexCo und der Allgäu GmbH ausgerichtet werden. Der Klinikverbund Allgäu und die ARA-Flugrettung erhalten Unterstützung bei der Ausrichtung des Bergrettungstags 2026. Und last, but not least bekommen das Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit und der Naturpark Tiroler Lech einen Zuschuss für das Projekt „Lech Quell Landschaft“ – eine gemeinsame Jodelwanderung, die Kunst, Naturerfahrung und Austausch verbindet. Hilfe bei der Entwicklung, Beantragung und Umsetzung von Interreg-Projekten bietet die Regionalentwicklung Außerfern. Dort ist auch die für Interreg-Projekte zuständige Kontaktstelle der Euregio Via Salina angesiedelt. Infos gibt‘s dort bei Julia Hilfenhaus unter E-Mail hilfenhaus@rea.tirol.

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SamSTag

07. November 2026 SPoRThallE REuTTE BEgINN: 19.30 uhR PRogRamm:

equilibristik Act „Anatoliy Zalevsky“ (gewinner Circusfestival monte Carlo) Luftakrobatik „Sharyn“ Speed Juggling Act „Tom“ einrad-Action-Comedy verleihung des Sport Award Ausserfern (mannschaften und Nachwuchsmannschaften des Jahres) EINTRITT: TRIBÜNE: Familienkarte E 30,- | Erwachsene E 15,- (abendkasse E 18,-) Kinder E 8,- (abendkasse E 10,-) | PARKETT: E 50,- (inkl. Essen u. getränke) Tisch- und Kartenbestellung: Sma 0676 88 77 01 01 | info@sma-events.com Ermäßigter Vorverkauf für Tribünenplätze bei allen geschäftsstellen der Sparkasse Reutte.

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faszinierende kunst aus dem trentino Kunst verbindet – dafür kann die Ausstellung des Trentiner Künstlers Mauro Larcher in der Zeillergalerie als Musterbeispiel gelten. Nach Marcello Nebl konnte man nun zum zweiten Mal Werke eines Malers aus der Partnerstadt Cles im Nonstal bewundern. Der kulturelle Austausch zwischen den beiden Kommunen funktioniert also bestens. Auch bei den Bildern von Mauro Larcher (kleines Foto) spielt die Natur eine ganz zentrale Rolle. Seine einfühlsame Interpretation von „Wurzeln und Sedimenten“ (so der Titel der Schau) beeindruckte nicht nur bei der überaus gut besuchten Vernissage, bei der der Galerist Alex Pergher aus Mühlbach im Pustertal in das OEuvre des 73-Jährigen einführte. Sie begeisterte auch die Besucher dieser Ausstellung, die die Liebe des Malers zur Natur eindrucksvoll spüren ließ. Der begeisterte Bergsteiger und Skilehrer schöpft seine Inspiration nicht zuletzt aus den Touren durch die heimatlichen Brenta-Berge. Seine Bilder besitzen nahezu kontemplativen Charakter, schaffen einen visuellen Raum der Stille in einer hektischen Zeit, lassen aber auch bei aller Andeutung und zum Teil auch Abstraktion das Erhabene der Schöpfung spüren. So technisch präzise sie geschaffen wurden, erreichen sie doch auch eine emotionale Tiefe und strahlen gewissermaßen eine Romantik der Moderne aus. Seine Gemälde zeigen beileibe nicht alles einer Landschaft. Aber das Wesentliche. Den Kern dessen, was sie ausmacht. Und auf was es letztlich ankommt.

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Die Illustrierte der

Bilder des Außerferner Künstlers Nikolaus Lechenbauer sind zwischen dem 1. und dem 10. September im Reisestudio Schrettl im Untermarkt 33 in Reutte zu sehen. Lechenbauer gilt als der letzte anatomische Handzeichner und arbeitete 30 Jahre im Dienste der Wissenschaft – unter anderem, indem er zahlreiche medizinische Lehrbücher illustrierte. Der Faszination des menschlichen Körpers näherte er sich dabei aus den verschiedensten Perspektiven. Dazu waren intensive Studien bei Operationen und in der Pathologie nötig. Aber auch seine Leidenschaft für die Natur, Felsformationen, Wasser und andere Erscheinungsformen der Landschaft prägt viele seiner Bilder. Just diese Motive sind nun in dieser Ausstellung zu sehen.

kunst im reisestudio

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Die Vernissage findet am Montag, 31. August, um 18 Uhr statt und wir musikalisch von Violistin HyunJung Berger umrahmt. Danach sind die Bilder bis 10. September von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12 sowie 15 und 18 Uhr zu sehen.


was tun gegen die hitze? „Klimawandel? Betrifft uns nicht!“: Das dürften noch bis vor kurzem wohl die meisten Außerferner gedacht haben. Überdurchschnittlich viel Niederschlag wegen der Nordwest-Staulage, dadurch viel Schnee im Winter – das schien lange Zeit die Normalität. Doch die Zeiten ändern sich: „Auch bei uns gibt es den Klimawandel“, unterstreicht Reuttes Bürgermeister Günter Salchner im Gespräch mit dem . Schon im vergangenen Jahr zeichnete sich der Trend ab: Die GeoSphere Austria mass am Bahnhof Reutte 2025 eine Gesamt-Niederschlagsmenge von 1155 Litern pro Quadratmeter – zwischen 1991 und 2020 lag das Jahresmittel hingegen bei 1419 Litern. Und auch heuer maß man bis Ende Juli nur 683 statt der durchschnittlichen 922 Liter (was einer Abnahme um 26 Prozent entspricht!). Zudem registrierte man im Vorjahr eine Tagesmitteltemperatur von 9,1 Grad – 1,2 Grad mehr als im 30-Jahres-Schnitt. Und für die ersten sieben Monate 2026 wurde gar ein Wert von 9,9 Grad ermittelt! Die Besorgnis erregende Entwicklung lässt sich auch im Stadtbild ablesen: „Die Rosskastanien leiden massiv“, sagt Salchner. Deswegen wurden rund um deren Stamm auch grüne Säcke mit Wasser angebracht, die für Feuchtigkeit in den (ohnehin kleinen) Baumscheiben sorgen sollen (Foto oben). Doch auch die Menschen leiden zunehmend unter der Hitze. Da räumt Salchner durchaus ein, dass obwohl das Thema Klimawandel bei Planung und Bau der Begegnungszone im Untermarkt in der allgemeinpolitischen Diskussion „total präsent“ gewesen sei, nicht im nötigen Umfang gehandelt wurde: „Da müssen wir nachjustieren.“ Was das konkret heißt? „Wir müssen den Boden aufmachen und zusätzliche Bäume pflanzen.“ Es gelte auch, Flächen zu entsiegeln, und diese Überlegungen flössen auch in die Planungen zur Neugestaltung des Isserplatzes ein. Auch in vielen Gebäuden sei es einfach zu warm. Daher müsse man schauen, welche Fassaden man begrünen könne, um einen Kühlungseffekt erzeugen zu können: „Warum also nicht Seniorenzentrum und Volksschule begrünen?“ Dadurch lasse sich das Aufheizen der Räume immerhin um 20 Prozent verringern. Sehr gut sei da die enge Kooperation mit der Nachbarstadt Füssen angelaufen: Im Rahmen eines INTERREG-Projekts möchte man dabei die Gestaltung der Zentren an die Erfordernisse des Klimawandels anpassen. Es führe kein Weg daran vorbei: „Wir müssen die Themen Hitze und Kühlung künftig bei allen Überlegungen mitdenken.“

heiterwangersee-lauf Am Sonntag, 27. September 2026, findet in der malerischen Seenlandschaft zwischen Reutte und Heiterwang die 52. Auflage des Heiterwanger-See-Laufs statt. Neben der traditionellen 10,4-km-Strecke gibt es einen 7-km-Hobbylauf sowie Nordic Walking. Eine Mannschaftswertung sorgt für zusätzliche Spannung. Alle Teilnehmenden kommen in die Tombola – als Hauptpreis winkt ein Mountainbike! Für Kinder und Jugendliche stehen Strecken von 250 m bis 1,5 km mit Medaillen und Pokalen auf dem Programm. Der Heiterwanger-See-Lauf bildet zugleich den Abschluss des erstmals ausgetragenen Außerferner Laufcups. Weitere Infos & Anmeldung: www.heiterwangerseelauf.at

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auf dem roten sofa ... ... mit wolfgang scheucher Ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele, Herz und Hand – und das von Kindesbeinen an: Wolfgang Scheucher, seines Zeichens Bezirksfeuerwehrinspektor des Außerferns, hat sich schon seit frühester Jugend dem Kampf gegen den „roten Hahn“ verschrieben. Und lässt im Gespräch auf dem roten Sofa in der Redaktion des keinen Zweifel daran: Die Ideale der Floriansjünger (allen voran der selbstlose Einsatz für die Gemeinschaft und den Nächsten in Not) haben auch im Computerzeitalter keinen Deut an Aktualität verloren. Die Leidenschaft fürs Feuerwehrwesen war dem mittlerweile 50-Jährigen quasi schon in die Wiege gelegt: Schon sein Vater Wolfgang verstärkte die Reihen der Floriansjünger – und seine älteren Brüder Stefan und Alexander gleichermaßen. Bei einer solchen Sozialisation war es für ihn überhaupt keine Frage: „Da will ich auch hin!“ Mit zwölf ging er also zur Jugendfeuerwehr und trat dann mit 16 in den aktiven Dienst ein. Während der Ausbildung nahm er mit, was nur ging, und sammelte Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold. An ein Highlight erinnert er sich ganz besonders gerne: 2008 absolvierte er eine Fortbildung bei der Berufsfeuerwehr München. 600 Teilnehmer kamen dabei in Wildflecken in Unterfranken zusammen, intensivierten bei Übungen ihr Wissen und pflegten die Gemeinschaft: „Das war ein bunter Haufen aus ganz Tirol und hat riesig Spaß gemacht. Wir waren quasi alle auf demselben Stand und haben doch dazugelernt.“ Wolfgang Scheuchers Karriere als Feuerwehr-Funktionär begann 1994, als er als Jugend- und Funkbeauftragter in den Ausschuss der Breitenwanger Wehr berufen wurde, deren Kommandant er dann 2015 werden sollte. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Ernennung zum Bezirksfeuerwehrinspektor 2024 inne. Seither ist er quasi der „oberste Feuerwehrmann“ des Außerferns und führt die Aufsicht über 40 freiwillige und eine Betriebsfeuerwehr. Er berät aber auch seine Kameraden, wenn es um Geräte oder Technik geht, verfasst Stellungnahmen, unterstützt die Gemeinden bei Brandschutzfragen und bringt sich mit in Beihilfeabwicklungen ein. Zudem gehört er dem Landesfachausschuss für Feuerwehrtechnik an. Ein ganz schönes Pensum mithin. Und im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung wird all dies in der Freizeit erledigt und geschieht auf ehrenamtlicher Basis. Der gelernte Elektroinstallateur, der bis 2017 bei Plansee in der Instandhaltung tätig war, dann zur Beschaffung von Maschinen und Sicherheitstechnik zu Ceratizit wechselte und seither dort zum Team der Abteilung Qualität, Sicherheit, Umwelt und Energie zählt (natürlich mit dem Schwerpunkt Brand- und Explosionsschutz) muss den gesamten Zeitaufwand für die Feuerwehr über Gleitzeitausgleich oder Urlaub abdecken. Was hat ihn eigentlich motiviert, zur Feuerwehr zu gehen und sich dort nun schon so lange einzubringen? Als erstes nennt Wolfgang Scheucher da die Kameradschaft: „Mit Kollegen und Freunden demselben Hobby nachzugehen, ist schon was Tolles. Und natürlich motiviert auch die Hilfe für andere, die eine Situation nicht mehr allein bewältigen können.“ Kommandant oder gar Bezirksinspektor zu werden, sei nie sein Ziel gewesen: „Das kommt mit der Zeit auf einen zu und kristallisiert sich mehr und mehr heraus.“ Um solche Aufgaben schultern zu können, sei es indes „irrsinnig wichtig, dass die Familie dahintersteht – ohne das würde das nie funktionieren“. Eine große Stütze hat Wolfgang Scheucher dabei in seiner Frau Nina: „Sie ist immer hinter mir gestanden.“ Und das, obwohl er gerade jetzt als Inspektor unheimlich viel Zeit investieren muss. Seit 38 Jahren tut der Breitenwanger nun bei der Feuerwehr Dienst – wie viel hat sich in dieser Zeit eigentlich verändert? Die Antwort kommt ohne jegliches Zögern: „Eine Menge. Die Bekleidung ist zum Beispiel komfortabler, hygienischer und sicherer

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geworden. Die Technik hat sich weiterentwickelt – sowohl bei den Fahrzeugen als auch bei der technischen Rettung oder dem Schutz vor Gefahrgut.“ Die Ausstattung der Feuerwehren sei ohne Zweifel besser und vielfältiger als früher. Und Scheucher kann dies ohne Zweifel kompetent einschätzen, obliegt ihm doch als Bezirksfeuerwehrinspektor auch die Beurteilung der entsprechenden Anträge. Gefälligkeitsgutachten aus alter Kameradschaft kann er sich dabei nicht erlauben: „Das Land Tirol unterstützt die Feuerwehren zwar großzügig, aber alles wird auch sehr genau geprüft. Man muss eben schauen, dass man die besten Pakete für die Bedürfnisse der jeweiligen Wehr schnürt.“ Man müsse die Situation dabei auch überörtlich sehen: „Es macht ja keinen Sinn, dass zwei Feuerwehren in direkter Nachbarschaft dasselbe Spezialgerät haben.“ Aber in puncto Ausstattung könne man sich im Außerfern eh nicht beklagen. Im Gegenteil: „Wir können uns glücklich schätzen, dass alle 41 auf einem super Stand sind und funktionieren! Dennoch ist es wichtig, dass wir uns stets weiterentwickeln. “ Worin sieht der Bezirksfeuerwehrinspektor denn die größten Herausforderungen für die Zukunft? Auch da muss er keine Sekunde zögern: „Umweltereignisse. Wie etwa die derzeitige Trockenheit und Waldbrandgefahr.“ Dies berge ja auch ein Risiko für die Einsatzkräfte: „Es brennt ja schließlich nicht nur an den Bäumen, sondern auch im Boden.“ Deswegen sei er auch sehr froh, dass vor zwei Jahren ein Waldbrand am Plansee gezeigt habe, dass die Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtorganisationen (von der Feuerwehr über Bergrettung und Rotes Kreuz bis hin zur Polizei) perfekt funktioniert habe. Froh zeigt sich Scheucher auch darüber, dass das Außerfern in den vergangenen Jahren vom Starkregen und seinen Folgen verschont geblieben sei: „Da klopfe ich auf Holz, dass das auch so bleibt.“ Wobei das Land Tirol auch in den Katastrophenschutz sehr viel investiere. ­ £

Der Begriff „Feuerwehr“ greift ohnehin mittlerweile im Grunde zu kurz: Ging es vor hundert Jahren oder auch in der ersten Nachkriegszeit tatsächlich noch fast nur ums Löschen, so hat sich der Schwerpunkt mittlerweile Richtung technische Einsätze verlagert. Von den 948 Einsätzen im Bezirk hatten im vergangenen Jahr gerade mal 89 einen Bezug zu einem Brand, das Gros entfiel (neben den Übungen) auf die Rubrik „technische Einsätze“. Kein Wunder, habe die Feuerwehr im Laufe der Zeit doch immer mehr Aufgaben bekommen und werde zum Beispiel auch gerufen, wenn der Keller unter Wasser stehe. „Das gehört halt dazu“, sagt Scheucher: „Und Gott sei Dank steht unser Feuerwehrsystem ja auf guten Beinen, so dass wir schnell vor Ort sein können, um Hilfe zu garantieren.“ Auf diesen Lorbeeren darf man sich freilich nicht ausruhen – auch der Bezirksinspektor nicht: „Wir müssen laufend am Ball bleiben. An der Landesfeuerwehrschule werden wichtige Lehrgänge und Schulungen angeboten, und wir tun auch hier im Außerfern viel, damit das Wissen in der Breite ankommt. Aber es gilt auch immer wieder, uns selbst zu prüfen, ob eine Systemumstellung vielleicht Vorteile bringt.“ Stolz ist Scheucher da auch darauf, dass die Floriansjünger keine Nachwuchsprobleme plagen: „Es könnten natürlich immer mehr sein, aber wir haben genügend.“ Jugendarbeit sei wichtig und trage im Außerfern auch Früchte: „Die Jugend sieht manche Dinge anders und bringt neue Ideen. Und die Älteren haben die nötige Ruhe. Eine gute Mischung.“ In seiner knapp bemessenen Freizeit radelt Wolfgang Scheucher gerne, geht in die Berge und fährt im Winter Ski: „Meine wichtigste Kraftquelle ist freilich meine Familie; meine Frau Nina und meine drei Töchter Lena, Emma und Julia geben mir viel.“ Und was sind seine Wünsche, was die Zukunft der Feuerwehren anbelangt? „Dass wir immer schlagkräftig bleiben, genügend Nachwuchs haben, Kameradschaft und Miteinander blühen, alle gesund und wohlbehalten von den Einsätzen zurückkommen und das Ehrenamt den Stellenwert behält, der ihm gebührt.“

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A, B,C auflÖsung Mit einer kleinen Badehütte fing alles an. Vor 471 Jahren. Das Provisorium wurde zum absoluten Renner. Denn schon nach ein paar Jahren wurde die Bretterbude durch ein „festes Haus“ ersetzt, das ob des Ansturms im 17. Jahrhundert Mal um Mal erweitert wurde. In dieser Blütezeit entstand auch das im Museum im Grünen Haus in Reutte zu sehende Gemälde, um das sich das Ratespiel in unserer Juli-Ausgabe drehte: Es zeigt natürlich weder die Klause bei Ehrenberg noch den Gasthof zum Schwarzen Bären in Reutte, sondern Bad Kreckelmoos in Breitenwang. In den Anfangsjahren sprach man noch von einem „Bauernbadl“. Und dort ging es (bei Geschlechtertrennung durch Vorhänge oder hölzerne Zwischenwände) offenkundig durchaus munter und fidel zu. Zeitzeugen zufolge wurden über die Badewannen Brettern gelegt, auf denen dann Krüge voller Rebensaft gestellt wurden. Das Gesundheits-Motto jener Jahre wurde wie folgt überliefert: „Außen Wasser, innen Wein, lasst uns alle fröhlich sein!“ Nicht zuletzt unter dem Bader und Wundarzt Jakob Riple boomte das Heilbad – bis es zu einer veritablen Krise kam: Um 1700 gab es Probleme mit der Schwefelwasserquelle, das Bad wurde vorübergehend geschlossen. Die Wende zum Guten kam 1719, als der damalige Bürgermeister von Reutte und der Handelsfaktor Johann Amman (ebenfalls aus der Marktgemeinde) die Initiative ergriffen und ein Kurhaus etablierten, dessen Herzstück ein neues Badhaus mit großem Kupferkessel bildete. Fünf Kreuzer Badegeld mussten die Besucher pro Tag berappen – allerdings durften sich die Bürger von Reutte das Schwefelwasser kostenlos abfüllen. Und der seit 1758 amtierende Gemeindearzt Dr. Peter Paul Mayr setzte noch eins drauf: Als großer Förderer des Schwefelbades sorgte er für den Anbau einer Gaststätte, in der Speisen und Getränke serviert wurden, zudem wurde ein Fischteich angelegt. Mayr ließ 1783 auch einen Prospekt mit den Ergebnissen der chemischen Untersuchungen und Lobliedern auf den „Daurenhofer Sauerbrunnen“ dort drucken. Man könnte ihn wohl mit einem gewissen Recht als „Pionier des Gesundheitstourismus“ im Außerfern titulieren, schickten doch Medizinerkollegen auch in weiter entlegenen Regionen (wie etwa Kempten) Patienten „hohen und niederen Standes“ dorthin. Auch Promis weilten dort des Öfteren – wie etwa der aus einem westfälischen Adelsgeschlecht stammende Gouverneur Gottfried Graf von Heister, seines Weniger Schmerzen | besser bewegen | mehr Lebensqualität Zeichens Landeshauptmann von Tirol.

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Doch dem Erfolg war keine ewige Dauer beschieden:Trotz umfangreicher Sanierung 1791 und lobender Erwähnung in diversen Publikationen wurde das Bad 1828 nach einem Konkursverfahren versteigert – und nie wieder eröffnet. Für eine Revitalisierung sorgte indes vor exakt hundert Jahren der Orden der Barmherzigen Brüder: Im Herbst 1926 liefen die letzten Arbeiten an dem kurz zuvor noch maroden Gebäude – und am 12. Dezember wurde das „moderne Krankenhaus“ von Bischof Sigismund Waitz eingeweiht. 1968 wurde es vom neuen Bezirkskrankenhaus am Standort Ehenbichl abgelöst.

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Unter denen, die den richtigen Antwortbuchstaben (B) angekreuzt haben, war auch H. Alber. Er darf sich über ein Exemplar des Buches „Kuriose Orte am Bodensee“ von -Redakteur Jürgen Gerrmann freuen.


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tradition aus den zeiten der pest Eine gewaltige körperliche Herausforderung, aber auch ein schönes spirituelles Erlebnis: Das ist die Fußwallfahrt von der Dekanatspfarrkirche Breitenwang zum Gnadenbild der Muttergottes nach Ettal (Foto). 38 Kilometer warten dabei am Sonntag, 20. September auf die, die die gesamte Strecke pilgern möchten. Das Motto lautet heuer „Frieden leben“. Laut Klaus Wankmiller liegen die Wurzeln dieser traditionsreichen Wallfahrt übrigens in der Pest- beziehungsweise Fleckfieber-Epidemie, die das Außerfern vor 425 Jahren erfasst hatte. Während heute jeder entscheiden kann, ob er mit dabei sein möchte, war das damals anders: Jedes Haus in Breitenwang, Reutte und Ehenbichl musste eine Person stellen, die den weiten Weg auf sich nahm. Man rief sogar eine Bruderschaft zu Ehren der Pestheiligen Sebastian und Rochus sowie Maria und ihrer Mutter Anna ins Leben, die jedoch im Zuge der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurde. Nach dieser Enteignung des kirchlichen Besitzes, den sich dann weltliche Herrscher unter den Nagel rissen, war es Foto: Wankmiller auch vorbei mit der Wallfahrt nach Ettal. Als Ersatz diente die Sebastian geweihte Pfarrkirche im viel näheren Weißenbach. Seit Ettal nach dem Einzug der Benediktiner 1907 wieder als Abtei fungiert, blühte (so Wankmiller) auch die Wallfahrt wieder auf. Die Wallfahrt heuer ist übrigens etwas ganz Besonderes: Erstmals bereichert sie nämlich eine ökumenische Komponente: Reuttes evangelischer Pfarrer Michael Jäger gestaltet das Mittagsgebet in der Kirche von Graswang mit.

Los geht‘s um am 20. September um 3 Uhr an der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Breitenwang. Man kann aber auch an verschiedenen Stationen unterwegs dazustoßen – etwa an der Ammerwaldalm (7 Uhr), dem Linderhof, der Kirche Graswang (12.30 Uhr) oder zur Beginn der Prozession um 14 Uhr an der Ettaler Mühle. Näheres unter https://www.dibk.at/Media/Dekanate/dekanat-breitenwang/wallfahrt-nach-ettal2

abendtour zu kunst und kultur Die Vielfalt der heimischen Kunst und Kultur auf einen Blick erleben: Am Samstag, 26. September bietet sich dazu wieder die perfekte Gelegenheit. Von Vils bis Ehrwald entfaltet die Außerferner Nacht der Kultur ein faszinierendes Programm, das die Region in allen ihren Facetten erstrahlen lässt. Daniela Eneidi Pahle bietet zum Beispiel einen Spaziergang entlang der mit Kunst verschönten Schaufenster in Reuttes Innenstadt an. Im Museum im Grünen Haus führen die Kuratoren die Besucher durch die aktuelle Sonderausstellungen zu dem aus Lechaschau stammenden Maler Ludwig Schmid-Reutte. Die Floriankapelle in der Kög erfüllen an diesem Abend Musik und zeitgenössische Kunst. Zudem kann man aus diesem Anlass gleich zwei Vernissagen besuchen: Im Foyer des Gemeindeamts Breitenwang und in der Zeillergalerie zeigen Maria K. Allgaier und Bettina Ebert ihre Gemälde und heißen als Spezialgast den Bildhauer Reinhard Kofler willkommen. Zeugnisse der frühen Fliegerei kann man Foto: Strolz im Museum Hangar SW in Höfen bewundern – zum Beispiel den spektakulären Neuzugang: eine französische Bleriot XI-2 aus dem Jahre 1913. Auch in der ältesten Stadt des Außerferns ist einiges geboten. Nur zwei Beispiele: Der Kulturverein VilsArt gestaltet etwa im Annakirchlein eine Hommage an den bekannten Geigenbauer Dominikus Rief. Im Riepp-Haus im Zentrum zeigt man Bilder von Willi Wesle aus Waltershofen. Im Zunftmuseum Bichlbach wartet die Sonderausstellung der örtlichen Kulturrunde zur gebürtigen Sächsin Lucia Kollbach-Lux, die 1923 in das Dorf gezogen war und ein reiches künstlerisches Schaffen hinterließ (unser Bild zeigt eine Ansicht des Roten Steins), auf Besucher. Kunst und Zeitgeschichte vermischen sich im Heimatmuseum in Ehrwald, wo sich eine Ausstellung Rudolf Gopas und seinen Ehrwalder Schülern Erich Steiner und Wolfgang Schennach widmet. Ersterer war 1945 als Flüchtling aus dem Baltikum unter die Zugspitze gekommen und verdiente seinen Lebensunterhalt mit seinen Gemälden, bis er 1949 nach Neuseeland auswanderte. Detaillierte Informationen mit allen Uhrzeiten findet man im Internet unter www.mvb-ausserfern.at.

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musiker-nachwuchs im camp Ein tolles Erlebnis: Das war auch heuer wieder das Jungmusikercamp des Außerferner Musikbunds (AMB) in Stanzach. Sicher, es ging auch um die musikalische Weiterentwicklung – aber genauso wichtig war es dem Organisationsteam um Bezirksjugendreferentin Renate Schlichtherle und ihrer Stellvertreterin Katharina Schädle, Gemeinschaft, Teamgeist und den Austausch über Ortsgrenzen hinaus zu stärken. Einen großen Beitrag zum Gelingen des dreitägigen Events leisteten auch die Referenten des Tiroler Musikschulwerks, die mit den Teilnehmern sowohl in den Registern als auch im Gesamtorchester engagiert am Können der insgesamt 28 Nachwuchsmusiker feilten. Vorstandskollegen des AMB brachten sich wiederum bei den Marschierproben mit ein, bei denen mit viel Freude und Motivation die wichtigsten Elemente vermittelt und geübt wurden, und Funktionäre aus verschiedenen Kapellen des Bezirks übernahmen weitere Aufgaben.

Foto: Pürstl

Doch das Miteinander in der Freizeit kam bei alledem keineswegs zu kurz: Eine kleine Wanderung wurde mit einer zünftigen Abfahrt auf der Wally-Blitz-Sommerrodelbahn in Elbigenalp abgeschlossen, beim gemeinsamen Gestalten von T-Shirts stellten die jungen Leute ihre Kreativität unter Beweis – und dabei entstanden tolle Erinnerungen an diese gemeinsame Zeit. Und der Teamgeist blühte schließlich bei einer Schnitzeljagd mit Fotochallenge durch Stanzach auf. Verdienter Lohn für die Mühen der Proben war der ebenso verdiente wie große Beifall von Eltern, Angehörigen und auch externen Besuchern beim Abschlusskonzert, bei dem die Teilnehmer mit ihrem während des Camps erarbeiteten Programm begeisterten.

Österreich sammelt

Wirtschaft sammelt

Achtlos weggeworfener Müll zählt zu den größten Alltagsärgernissen in Österreich – das bestätigt eine aktuelle, repräsentative Studie des MARKET Instituts (2025) im Auftrag von „Österreich sammelt“.

Auch die Wirtschaft ist gefordert: Seit 1. Jänner 2023 sind gemäß der Verpackungsverordnung (VVO) auch Gewerbebetriebe in Österreich dazu aufgerufen, ihren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft – und damit zum Klimaschutz – zu leisten.

Ein Blick auf Parkplätze und Raststätten entlang unserer Straßen zeigt deutlich, wie berechtigt dieser Ärger ist: In den Mülltonnen landen nicht nur Verpackungsabfälle, sondern auch völlig unpassende Dinge wie Kabel, Kleiderbügel oder andere Haushaltsgegenstände. Das Problem: Nicht nur Durchreisende hinterlassen ihren Müll dort – oft sind es auch Einheimische, die solche Plätze zur „kostenlosen Entsorgung“ nutzen. Vielen ist dabei gar nicht bewusst, dass Verpackungsmaterialien, Kabel oder ähnliche Wertstoffe kostenlos bei den gemeindeeigenen Wertstoffhöfen abgegeben werden können. Häufig fehlt schlichtweg das Wissen über die richtigen Entsorgungswege.

Konkret bedeutet das: • Verpackungsabfälle müssen getrennt gesammelt werden und • sind an die Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen zu übergeben.

Wer sich genauer informieren möchte, findet auf der Webseite www.oesterreich-sammelt.at zahlreiche Tipps und Informationen zur richtigen Trennung und Entsorgung von Wertstoffen.

Je nach Modul und der anfallenden Menge an Verpackungsabfällen können Betriebe zudem einen Transportkostenzuschuss für den Transport von lizenzierten Verpackungen beantragen. Die genauen Voraussetzungen und Verpflichtungen für den Erhalt dieser Zuschüsse sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der jeweiligen Sammel- und Verwertungssysteme festgelegt. Für die Beantragung wird eine Anfallstellennummer benötigt. Detaillierte Informationen dazu finden Sie auf der Website: www.wirtschaft-sammelt.at Die getrennte Sammlung von Verpackungsabfällen ist ein erster wichtiger Schritt, um Wertstoffkreisläufe durch ein hochwertiges Recycling zu schließen. Leisten auch Sie Ihren Beitrag dazu! Vielen DANK dafür!

Abfallwirtschaftsverband Bezirk Reutte Kirchplatz 3 • 6671 Weißenbach T 0043 (0)5678 5750 • abreutte@outlook.com

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terminkalender Museum im „Grünen Haus“ Das Museum in Reutte hat von Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Jeden ersten Donnerstag im Monat bieten wir ab 17 Uhr eine kostenlose Führung an. Bis 31. Oktober findet die Sonderausstellung Schmid-Reutte statt. Museum „Haus Spinnhof“ Das Museum in Ehrwald hat jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Größere Gruppen erhalten nach Terminvereinbarung gerne eine Sonderführung. Kontakt: Obmann Andreas Wilhelm +43 (0)676 504 1526. Führungen Burgenwelt Ehrenberg Diese finden jeden Freitag (bis Ende September) statt. Treffpunkt ist um 16 Uhr beim Hornwerk der Burg Ehrenberg, Dauer ca. 1 Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Kosten liegen bei € 5,00 pro Person (ab 15 Jahre). 37. Kulturzeit Außerfern „Huanza“ Alle Termine der Kulturzeit, dieses Jahr unter dem Motto „Perspektiven“ finden Sie auf Seite 14. Wunderkammer Elbigenalp Die Sonderausstellung „D‘Lecht‘ler Schwabakind – Schwabenkinder einst – Straßenkinder heute“ findet von 18. Juni bis 17. Oktober 2026 in der Wunderkammer in Elbigenalp statt. Das Museum hat von Mittwoch bis Samstag jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Montag, 7. September 2026 Literaturtreff in der Bücherei Reutte In der Stadtbibliothek Reutte findet um 19 Uhr der Literaturtreff zum Buch „Die Namen“ von Florence Knapp statt. Der Eintritt ist frei – Anmeldung unter info@buecherei-reutte.at oder +43 5672 62382 erbeten. Sonntag, 13. September 2026 22. Burgenrennen Das Burgenrennen für E-Biker, Biker, Läufer, Schüler und Walker findet im September wieder statt. Mehr Infos zu Startzeiten und Anmeldung finden Sie auf Seite 17. Sonntag, 13. September 2026 Gartenkonzert am Klazz Florian Bramböck am Saxophon und Andreas Kopeinig am Klavier laden um 18 Uhr zum Gartenkonzert ein. Bei Schlechtwetter findet das Konzert im Klaviersalon des Klazz statt. Es wird um Reservierung gebeten: Telefonisch oder per WhatsApp unter +43 (0)699 88465792 oder per Mail info@klavierundjazzinstitut.at. Eintritt sind freiwillige Spenden. Montag, 14. September 2026 Sprechtag der Tiroler Patientenvertretung Dieser findet mit Patientenvertreter Mag. Birger Rudisch in der BH Reutte statt. Termine von 9 bis 12 Uhr möglich. Um Anmeldung unter +43 (0)512 508 7702 gebeten.

Samstag, 5. September 2026 Almabtrieb in Höfen Im Fuxloch in Höfen (Schollenwiesenlift) findet der Almabtrieb statt. Die Kühe treffen um ca. 13 Uhr ein. Für Speis und Trank sorgt die Trachtengruppe Höfen.

Dienstag, 15. September 2026 AK Unterstützungsfonds: Experten beraten Der AK Unterstützungsfonds ist eine Anlaufstelle für hilfesuchende Menschen, die sich in einer besonders sozial berücksichtigungswürdigen Situation befinden. Durch sozialarbeiterische Abklärung der individuellen Probleme kann eine bedarfsgerechte sowie zielorientierte Beratung maßgeblich zu deren Entlastung beitragen. Um Voranmeldung wird dringend gebeten unter 0800 22 55 22 3636.

Sonntag, 6. September 2026 38. Dürrenbergrennen Für Biker, Läufer und Kids gehts am Sonntag wieder Richtung Dürrenberg. In diesem Jahr ist auch der „Dürri-Tri“ wieder möglich. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie auf Seite 15.

Mittwoch, 16. September 2026 Vorlesetag und Bastelei in der Stadtbibliothek Reutte Sonja und Tanja lesen aus dem Buch „Ein schöner Tag im Kindergarten“ vor – es soll Kinder ab 3 Jahren Lust auf einen bunten Kindergarten-Alltag machen. Im An-

Mittwoch, 2. September 2026 Steuerliche Erstinformation Für Interessierte findet der Termin von 8 bis 12.30 Uhr in der Wirtschaftskammer in Reutte statt.

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schluss daran wird gebastelt. Für Kinder ab 3 Jahren – max. 20 Kinder. Der Eintritt ist frei – Anmeldung erbeten: 43 (0)5672 62382 oder info@buecherei-reutte.at. Mittwoch, 23. September 2026 Planseekonzert: Tango wie er tanzt und lebt Hyperion Ensemble und Tango sind eins! Kein Tango-Festival in Europa kann auf dieses Ensemble verzichten, das mit seinem riesigen Repertoire von traditionellem bis zeitgenössischem Tango begeistert. Beginn ist um 20 Uhr im Walter-Schwarzkopf-Saal der Plansee Group. Tickets und mehr Info unter: www.plansee-konzerte.at Samstag, 26. September 2026 Außerferner Nacht der Kultur Die Außerferner Nacht der Kul-

tur richtet sich an alle, die Kultur niedrigschwellig, vielfältig und in besonderer Abendstimmung erleben möchten. Die Nacht der Kultur findet von 17 bis 22 Uhr in Reutte, Breitenwang, Vils, Ehrwald, Höfen und Bichlbach statt. Mehr Infos dazu auf Seite 32. Dienstag, 29. September 2026 AK Infoabend Dr. Birgit Fasser-Heiß referiert zum Thema „Baby an Bord“. Beginn des Vortrages ist um 18 Uhr. Es wird um Anmeldung unter 0800 22 55 22–3636 oder reutte@ak-tirol.com gebeten.

VERANSTALTUNGEN IM WERKHAUS FINDEN SIE AUF SEITE 36. EVENTS IN DER ALPENTHERME AUF SEITE 35.

43 4. SEPTEMBER 2026 EIN KUCHEN FÜR DEN PRÄSIDENTEN Der Irak in den 90erJahren: Während Saddam Hussein seinen Geburtstag landesweit feiern lässt, zieht die neunjährige Lamia in der Schule ein gefürchtetes Los. Sie soll den Kuchen für die örtlichen FeiFoto: Vuelta Germany erlichkeiten backen – obwohl Eier, Zucker und Mehl kaum aufzutreiben sind. Scheitert sie, drohen ihrer Familie harte Strafen. Mit nur zwei Tagen Zeit macht sie sich mit ihrem Klassenkameraden Saeed und ihrem Hahn Hindi auf die Suche nach den Zutaten. Regisseur Hasan Hadi erzählt daraus einen bewegenden, bittersüßen Abenteuerfilm über kindliche Unschuld in einer Welt voller Mangel und Unterdrückung, aber auch über Freundschaft und Hoffnung. Inspiriert ist der Film von Hadis eigener Kindheit im Südirak. „Ein Kuchen für den Präsidenten“ feierte 2025 in Cannes Premiere und gewann den Publikumspreis der „Quinzaine des cinéastes“ sowie die Caméra dʼOr. Das Kulturforum Breitenwang lädt herzlich ein zum Filmcircle am Freitag, den 4. September 2026, um 20 Uhr im Tauernsaal des Veranstaltungszentrums. Eintritt € 8,-; € 5,- für Schüler und Studenten. Öffnungszeiten: nungszeiten: 1/2 Stunde vor Filmbeginn info@filmcircle.at • www.filmcircle.at


hohe ehren am hohen frauentag Eine schöne Tradition: Alljährlich zeichnet das Land Tirol am Hohen Frauentag Menschen aus, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Und auch heuer war das Außerfern dabei zahlreich vertreten. Das Verdienstkreuz des Landes Tirol gab‘s dabei für den langjährigen Tannheimer Bürgermeister Markus Eberle. Damit wurde dessen Einsatz für den Tourismus im Außerfern und das Gemeinwohl im Tannheimer Tal gewürdigt. Dieselbe Auszeichnung erhielt die Ski-Weltmeisterin und -Weltcupsiegerin sowie Olympiamedaillengewinnerin Niki Hosp aus Bichlbach – und zwar für ihre „Verdienste als Botschafterin Tirols und um das Gesundheitswesen“. Denn sie firmiert auch als Schirmherrin für die österreichweite Rheuma-Initiative Rheumalis für Kinder und Familien. Auch zahlreiche Landesverdienstmedaillen wanderten in den Bezirk Reutte: Raimund Selb aus Häselgehr wurde diese Ehre ob seiner Verdienste um das Tiroler Seniorenwesen und das Gemeinwesen zuteil. Dem

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Damentag in der Rosensauna

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Donnerstag, 3. und 10. September ist die Rosensauna nur für Damen reserviert. Im übrigen Bereich ist gemischte Sauna.

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Donnerstag, 3. September, ab 10:00 Uhr Wassergymnastik um 11 und 13 Uhr Tageskarte Bad zum Preis von 2 Stunden (Tarif gilt nur für Erw. bei Eintritt bis 12 Uhr)

Gemeinwohl und dem Feuerwehrwesen widmet sich Katharina Jäger aus Jungholz. Gerhard Lang zeigt großen Einsatz auf dem Gebiet des Sports – nicht zuletzt für die Eis- und Stockschützen. Das Wirken von Christoph Salvenmoser um das Feuerwehrwesen im Außerfern („insbesondere im Bereich der Ausbildung“) fand auf diese Art und Weise ebenfalls die verdiente Anerkennung. Unermüdlichen Einsatz für das Sozialwesen und die Pflege zeigt schließlich Alfreda Sturm aus Lechaschau.

WASSERGYMNASTIK

Fit in die Woche

Offener Kurs – frei und für alle Alterstufen geeignet! Bei den Veranstaltungen Fit in die Woche und Aktiv-Vormittag um 11 Uhr, ohne Anmeldung,

(Tarif gilt nur für Erw. bei Eintritt bis 12 Uhr)

Dauer 15 Minuten.

KOSTENLOS

Montag, 7. und 28. September ab 10:00 Uhr Mit Wassergymnastik um 11 Uhr. Tageskarte Bad zum Preis von 2 Stunden oder Tageskarte Sauna zum Preis von 3 Stunden

Bitte beachten! Aufgrund von aufwändigeren Instandsetzungs- und Revisionsarbeiten bleibt die Alpentherme Ehrenberg von Mo., 14.09. bis einschl. Fr., 25.09.2026 geschlossen! Ab Sa., 26.09. ist wieder zu unseren Herbstzeiten für Sie geöffnet!

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verbesserungen im busverkehr? Veränderungen (oder gar Verbesserungen) im öffentlichen Nahverkehr sind nichts, das sich von heute auf morgen bewerkstelligen lässt. Dies erfordert vielmehr einen langen Atem und wohl auch eine gehörige Portion Hartnäckigkeit. Die Gemeinden des Planungsverbands ¦ Reutte befassen sich zum Beispiel derzeit mit dem Busverkehr der Zukunft und bringen dazu gegenüber dem VVT ihre Gedanken ein. Der Ausschreibungstext soll bis Dezember stehen, danach startet der Vergabeprozess. Bis der neue Fahrplan in Kraft tritt, dauert es indes noch zwei Jahre: „Die Umstellung erfolgt dann im Dezember 2028“, kündigt Planungsverbands-Obmann Wolfgang Winkler (seines Zeichens Bürgermeister von Ehenbichl) im Gespräch mit dem an. Der Planungsverband Reutte, der außer der Bezirkshauptstadt noch die Stadt Vils und die Gemeinden Breitenwang, Ehenbichl, Höfen, Lechaschau, Musau, Pflach, Pinswang, Wängle und Weißenbach umfasst, hat zum Beispiel angeregt, die Schülerlinien des Busverkehrs besser an die Schulzeiten anzupassen. Eine Optimierung erhofft man sich auch beim Angebot für die Berufspendler der großen Firmen wie Plansee jenseits des Werksverkehrs. Und zudem setzt man sich für Fortschritte bei der Öffi-Anbindung des Bezirkskrankenhauses und des Ärztezentrums Pflach ein. Besonders bei Letzterem sieht man noch größeren Verbesserungsbedarf. Ein heikles Thema legen die Bürgermeister zudem auf den Tisch. „Die großen Zwölf-Meter-Busse sind am Nachmittag alles andere als gut ausgelastet“, betont Winkler. Da reichten doch eigentlich kleinere Fahrzeuge. Ein Gedanke, der sicher auch vielen Außerfernern durch den Kopf geht. Aber der öffentliche Nahverkehr ist eben ein träges System, das von vielen Faktoren beeinflusst wird. Insofern bleibt abzuwarten, was aus dem Vorschlag wird. Ein großes Anliegen ist dem Planungsverband indes der Ausbau des Erfolgsmodells RegioFlink, der sich im Talkessel Reutte großer Beliebtheit erfreut und eine hervorragende Auslastung vorweisen kann. Von den elf Kommunen sind im Moment indes nur sieben mit von der Partie. Daher möchte man das von den Elektro-Kleinbussen bediente Netz auch auf Weißenbach, Musau, Pinswang und Vils ausdehnen. Die Sache hat freilich einen großen Haken: Die beiden bisherigen Fahrzeuge reichen dafür garantiert nicht aus. Aller guten ÖffiDinge sind hier mindestens drei. Und da ist eben die Finanzierung ein großer Knackpunkt. Auch der Vorschlag des Planungsverbands dürfte nämlich nicht allüberall auf unbegrenzte Begeisterung stoßen: „Vielleicht könnte man an den normalen Linien sparen und dafür den RegioFlink stärken.“

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