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Reuttener Mai 2026

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Wir halten Ihre Systeme am Laufen!

Bahnhofstraße 28/3/11 6600 Reutte, Österreich

Tel. +43 (5672) 72290 office@intraservice.at

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Sei gscheitkauf regional!

in eigener sache

Liebe Leserinnen und Leser des , der vergangene Monat hatte es in sich – und genau das spiegelt auch diese neue Ausgabe des wider. Wir waren für Sie unterwegs, haben spannende Veranstaltungen besucht, Menschen getroffen und viele schöne Eindrücke gesammelt.

Mit dabei waren wir unter anderem bei der Eröffnung der neuen Line am Urisee-Trail, die zahlreiche Bike-Begeisterte angelockt hat und einmal mehr zeigt, wie lebendig und attraktiv unsere Region für Sport und Freizeit ist. Ebenso haben wir den Flohmarkt des Lions Clubs besucht – und dort durfte man sich heuer über einen ganz besonderen Erfolg freuen: einen neuen Spendenrekord. Ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gelebtes Engagement in unserer Region.

Auch in Reutte selbst war einiges los: Die Einkaufsmeile der Reuttener Kaufmannschaft lockte am 8. Mai pünktlich zum Muttertag viele Besucher in den Ort. Zahlreiche Geschäfte öffneten ihre Türen bis 21 Uhr und sorgten gemeinsam mit musikalischer Umrahmung für eine besondere Atmosphäre und einen gelungenen Einkaufsabend.

Natürlich stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe auch neue Mitglieder der Kaufmannschaft vor, werfen einen Blick hinter die Kulissen regionaler Betriebe und begrüßen wieder interessante Gäste auf unserer roten Couch.

Kurz gesagt: Es war einiges geboten im vergangenen Monat, aber lesen Sie am besten selbst.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Juni – lassen Sie es sich gut gehen!

Ihr Vorstand der Kaufmannschaft Reutte

P.S.: Mit den Gutscheinen der Reuttener Kaufmannschaft schenken Sie Freude und Vielfalt zugleich. Erhältlich online über unsere Homepage sowie direkt vor Ort bei Markus Saletz Lieblingsweine und Eveline Beirer Uhren & Schmuck.

i nhaltsverzeichnis

TRAILAREA URISEE

Neue Line eröffnet

LIONS-FLOHMARKT

Volles Haus für die Löwen

ENGAGIERT Freiwilligenwoche im Außerfern

Sei gscheitkauf regional! 4|5 6|7

EINKAUFSMEILE REUTTE Einkaufshighlight in Reutte 26|27

AUF DEM ROTEN SOFA mit Reinhard Lentner

NEU IN DER KM Mitglieder werden vorgestellt

Abs. 4 Mediengesetz) Personenbezogene Bezeichnungen, welche nur in einer geschlechterspezifischen Erwähnung angeführt sind, beziehen sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise. • Auflage für das Außerfern und Allgäu 26.000 Stück impressum

Medieninhaber, Herausgeber & Verwaltung „der reuttener“ Kaufmannschaft Reutte • Postfach 59 • A-6600 Reutte • www.kaufmannschaft-reutte.at • Für die Redaktion verantwortlich Jürgen Gerrmann • Außerferner Druckhaus GmbH • Grafik und Gestaltung Victoria Müller • Außerferner Druckhaus GmbH • Anzeigenannahme und Redaktionsbüro Außerferner Druckhaus GmbH • Kaiser-Lothar-Straße 8 • 6600 Reutte • T 0043 5672 62436 • info@druckhaus.com oder redaktion@druckhaus.com • www.druckhaus.com • Druck Alpina Druck GmbH • Haller Straße 121 • 6020 Innsbruck • Fotos Jürgen Gerrmann • Außerferner Druckhaus GmbH (ansonsten gekennzeichnet) • Grundlegende Richtung Organ der Reuttener Kaufmannschaft für wirtschaftliche und allgemeine Informationen über Reutte (Erklärung gemäß §

Foto: TVB Naturparkregion Reutte
Foto: REA FWZ

einkaufsbummel mit vielen attraktionen

Rote Herzen, roter Teppich: Am Freitag vor dem Muttertag war im Herzen Reuttes jede Menge geboten. Musik, Aktionen und Attraktionen sorgten für Leben in der Innenstadt. Die Einkaufsmeile der Kaufmannschaft Reutte wurde sowohl für die Besucher als auch für die teilnehmenden Betriebe zum Erlebnis.

Das Miteinander war ein ganz wichtiges Element dieses Events. Das zeigte sich etwa bei Streetstyle, wo André Schütter (Foto rechts oben) nicht nur die aktuelle Sommermode („Bei Streetwear weit und farbenfroh“), sondern auch die neuesten Modelle seiner Eigenmarke Sucks Clothing präsentierte, Und mit Levi und Yvonne Gezzele (rechts, 2. Bild von oben) auch Gäste mit einem weiteren attraktiven Angebot willkommen heißen konnte: Optik Gezzele feierte nämlich Premiere seiner Eigenmarke Levonn. Die trendigen Modelle (sowohl von normalen Fassungen als auch Sonnenbrillen) werden übrigens in Italien produziert. Einmal im Jahr wird es auch eine limitierte Sonderedition mit ausgefallenen Modellen geben, die die beiden selbst kreieren. Exklusivität wird garantiert: „Damit unsere Kunden sagen können ,Ich bin der einzige weit und breit, der diese Brille trägt‘“, unterstreicht Yvonne Gezzele.

Süße Momente, DIE GLÜCKLICH

MACHEN

Hausgemachtes, cremiges Eis aus unserer Konditorei.

Brotzeit und Getränke hatte Martin Leitner (auf dem Foto links mit seinen Mitarbeiterinnen Manuela Herbst und Monika Horvath) bereitstellen lassen. Die Besucher schätzten nicht nur dies, sondern auch die Gelegenheit, sich in aller Ruhe dem Sommerangebot an Wander-, Laufund Outdoorschuhen bei Leitnerschuh zu widmen. Im Trend liegen dabei übrigens die Farben Rosé, Rosa und Beige.

Genießen Sie eine süße Versuchung auf unserer Sonnenterrasse!

„Glücksprozente und Glückscocktail“ lautete das Angebot zur Einkaufsmeile bei Gabi Wolfs Glücksmomenten im Obermarkt. Auch dort konnte man sich natürlich ein authentisches Bild vom SommerLook 2026 machen – und die vielen Blusen, Jeans, langen Kleider und Leinenhosen in den Trend-Farben Hellbraun, Rosa, Pink, Beige und Orange stießen auch auf großes Interesse. Kein

Wunder also, dass Gabi Wolf (auf dem Foto rechts unten 3. von links) überaus angetan von der Aktion war. „Es war ein netter Smalltalk mit den Besuchern, die Resonanz war prima. Ich bin sehr zufrieden und würde das gerne wiederholen.“

Ganz im Zeichen des Muttertags stand das Café Valier während der Einkaufsmeile. Melanie und Christoph Valier (Foto links oben) hielten mit ihrem Team dabei mit Nuss, Sacher-, Punsch- oder HimbeerHerzen oder auch liebevoll verpackten Pralinen jede Menge leckere Dinge parat, um den Mamas auf süße Art und Weise einmal dankeschön zu sagen.

Auf Süßes setzte auch die Sparkasse Reutte, für die Karoline Renn von der Marketing-Abteilung und der Vize-Schalterleiter Oliver Schuler vor der Hauptstelle im Obermarkt Zuckerwatte verteilten (2. Foto links). Eine Großproduktion an Popcorn hielten wiederum Laura Jordan-Birschner, Jörg Gamroth, Patrick Wachter und Carina Hosp (Fotos rechts oben, von links nach rechts) für die Passanten im Untermarkt bereit.

Zum Magneten für kleine Besucher der Einkaufsmeile avancierte das Kinderschminken vor dem Friseursalon Singer (2. Foto rechts). Und Kinder fühlten sich auch im Werkhaus pudelwohl: Sie konnten ihre Kreativität bei Basteleien zum Muttertag auch mit modernen Hilfsmitteln wie Laser-Cutter oder Schneideplotter ausleben, aber Sandra Bischof (links auf dem 2. Foto von unten links) und ihr Team stellten auch die MINT-Projekte ihrer Einrichtung sowie die diversen Gerätschaften („vom 3-D-Drucker über die Hobelbank bis zur Ständerbohrmaschine“) vor.

Zum Bummeln gehört schließlich auch eine gemütliche Einkehr. Und da hatten Alexandra und Christian Senn mit ihren Mitarbeiterinnen Katalin und Ronja (Foto links unten) im Café Steh alle Hände voll zu tun: „Als ehemaliger Langzeit-Obmann der Kaufmannschaft Reutte freut es mich, dass diese Aktion, die wir 15 Jahre lang gemacht haben, wieder aufgelebt ist. Dem neuen Vorstand wünsche ich alles Gute und viel Enthusiasmus – denn alles, was zur Belebung der Stadt beiträgt, ist gut.“

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traditionelle küche

neu interpretiert

„Yama“ ist das japanische Wort für Berg. Und insofern passt es ja prima als Name eines Restaurants, das in den Tiroler Bergen vietnamesisch-japanische Küche vom Feinsten bietet. Seit einem Jahr verwöhnen nun Patrick Tran und sein Team die Außerferner in der Mühlerstraße 12 in Reutte mit ebenso originalen wie originellen Köstlichkeiten aus Fernost. Und vor kurzem begrüßte Obfrau Monika Lechenbauer-Thurner ihn (auf dem Foto links) und seinen Bruder Michael ganz herzlich in den Reihen der Kaufmannschaft Reutte.

Frische Sushi-Kreationen, moderne Asia-Fusion-Küche und stilvolles Ambiente im Herzen von Reutte. Ein Ort für Genuss, Qualität und besondere Abende. SUSHI. FUSION. YAMA

Die Kombination aus traditionellen ostasiatischen Gerichten und deren modernen Variationen begeistert viele Außerferner, und daher empfiehlt sich eine Reservierung. Vermutlich kommt die Küche des Yama auch deswegen so gut an, weil die originalen Rezepte mit europäischem Touch zubereitet werden: „Der Gaumen der Europäer ist einfach anders als der der Menschen in Asien. Den Geschmack hier muss man treffen und sich ihm anpassen.“ Und das gelingt in der Küche des Yamas offenkundig ganz ausgezeichnet. Das breite Angebot an Sushi zählt dabei ganz sicher zu den Highlights der Speisekarte: Da reicht die Palette vom klassischen Maki über Nigiri (belegte Reisbällchen) bis hin zu Fusion Rolls. Auch auf das „Pho nach Mamas Rezept“ ist Patrick Tran sichtlich stolz: „Diese legendäre Suppe aus Vietnam muss stundenlang gekocht werden, damit sich das Aroma voll entfalten kann.“ Und generell gilt: „Wir stehen für eine leichte, gesunde Küche und legen auf Frische größten Wert.“ Auch Vegetarier und Veganer müssen im Yama nicht darben, sondern kommen voll auf den Geschmack. „Bei uns zu essen soll auch ein Erlebnis sein“, lautet Patrick Trans Devise: „Egal, ob etwas Schnelles zu Mittag oder abends in gemütlicher Runde.“ Auch zum Mitnehmen gibt es ein breites Angebot. Bei alledem werden auch Gutscheine der Kaufmannschaft Reutte angenommen.

WIR HABEN KÜRZLICH RENOVIERT!

Neues Ambiente –gleiche Leidenschaft

Alle Details über das Restaurant findet man im Internet unter das-yama.at.

A,B oder C?

Eine von Girlanden bekränzte Inschrift nahe der Ulrichsbrücke – so manchem dürfte sie beim Vorüberfahren schon ins Auge gestochen sein. Aber woran erinnert die Gedenktafel eigentlich?

A: An den Bau der Ulrichsbrücke

B: An den Bau der Straße nach Pinswang

C: An den Verlauf der Via Claudia Augusta

Unter den -Lesern, die uns eine E-Mail mit dem richtigen Antwortbuchstaben an info@druckhaus.com geschickt haben, verlosen wir ein Exemplar des Buches „Sterne über Tirol“ von Norbert Span.

neue wege gegen den schmerz

„Schmerzen sind eine Entscheidung des Gehirns. Sie basieren immer auf einem Kontext, sind komplex und beeinflusst von Dingen, die man sieht, riecht, erlebt hat oder glaubt. Und sie warnen auch vor Gefahren“: So lautet das Credo des Sporttherapeuten und Sportgymnastiklehrers Stefan Möck. Mit seiner Firma BeBetter verfolgt er einen außergewöhnlichen Ansatz: das Neurozentrierte Training. Vor kurzem hieß ihn Vize-Obfrau Eva-Maria Kerber in den Reihen der Kaufmannschaft Reutte willkommen (Foto).

Dreh- und Angelpunkt dabei ist das Gehirn, in dem die verschiedensten Informationen des Körpers gesammelt werden: „Je besser die Nervenbahnen funktionieren, umso besser kann das Gehirn die auswerten, umso beweglicher sind wir und umso klarer handeln wir.“ Und umso weniger habe man mit Schmerz, Schwindel, Konzentrationsschwäche oder Müdigkeit zu schaffen. Tue einem das Knie weh, müsse die Ursache gar nicht direkt vor Ort liegen: „Das kann auch mit dem Sehen oder dem Gleichgewichtssinn zu tun haben.“ Am Anfang des Neurozentrierten Trainings stehe daher ein ausführliches Gespräch über frühere Verletzungen, Operationen und Lebensumstände:„Wir wollen gemeinsam herausfinden, was die Bremse im Gehirn ist.“ Daraus ließen sich gezielte Trainingsinhalte ableiten. Und dazu gehörten nicht nur Einheiten zur Kräftigung, Bewegung und Nervenmobilisation, sondern unter Umständen auch Atemübungen oder Augentraining. Ganz nach den individuellen Bedürfnissen eben.

iStefan Möcks Trainingsraum ist im Stadtgraben 3 in Vils zu finden. Alle Details über sein Konzept erfährt man im Internet unter www.bebetter.training. Es werden auch Gutscheine der Kaufmannschaft Reutte angenommen.

patrozinium und

dorffest

Die Pfarre, die Gemeinde und die Vereine Breitenwang laden wieder alle sehr herzlich zum Dorffest und Patrozinium am Samstag, den 27. Juni 2026 ein. Beginn ist um 17 Uhr in der Dekanatspfarrkirche Breitenwang mit einer heiligen Messe zum Patrozinium Peter & Paul. Danach wird mit einem Dämmerschoppen der Bürgermusikkapelle Reutte und später mit fetziger Musik von „2er-Pack“ am Max-Kerber-Platz oder bei Schlechtwetter im Veranstaltungszentrum gemütlich gefeiert. Die Vereine und die Pfarre sorgen für köstliche Schmankerln – es gibt unter anderem wieder indisches Essen von „Küchenchef“ Vikar Rinoy und seinen „Beiköchen“ – und kühle Getränke.

Mühlbachweg 28 • 6604 Höfen

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Bei uns dreht sich alles um Installation und Haustechnik

Ob tropfender Wasserhahn, verstopfter Abfluss oder Probleme mit der Heizung – wir kümmern uns schnell und zuverlässig darum. Auch bei Wasser- oder Frostschäden steht Ihnen unser Serviceteam jederzeit zur Seite.

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mut zum wandel wurde belohnt

Weg vom angestammten Standort, hin zu einem neuen Laden: Es war ganz gewiss ein Wagnis, als sich Sandra Moosbrugger-Koch (im Foto rechts) entschloss, den Sitz der traditionsreichen Firma Eveline Beirer Uhren & Schmuck vom vertrauten Untermarkt in den Obermarkt 11 zu verlegen. Doch der Mut zum Risiko wurde belohnt: „Es war eine gute Entscheidung. Der neue Standort hat sich bewährt“, sagt die Inhaberin im Gespräch mit dem anlässlich der „Geburtstagswoche“ in ihrem Laden.

Hier im Obermarkt sei man gut sichtbar und genieße auch bei den vorbeifahrenden Autos große Aufmerksamkeit, erklärt sich Sandra Moosbrugger-Koch diese positive Entwicklung. Und ein großes Plus seien sicher auch die Kundenparkplätze direkt hinter dem Haus. „Die treuen Kunden sind mitgegangen und neue hinzugekommen“, strahlt sie: „Ich bin total froh.“ Am altbewährten Konzept musste sie im neuen Laden nichts ändern: „Ein optimaler Service und ein Verkauf mit Herz – dafür stehen wir nach wie vor!“

Ein gutes Team: Sandra Moosbrugger-Koch (links) mit ihren Mitarbeiterinnen Daniela Strigl und Eveline Beirer (3. und 4. von links) sowie Lucie Atzmüller von der Schmuck-Firma Rauschmayer.

Der Fokus des Unternehmens sei klar: „In unserem Sortiment soll für jede Preislage etwas dabei sein.“ Und aktuellen Entwicklungen weicht man dabei nicht aus. So kooperiert man zum Beispiel mit Online-Firmen: „Deren Produkte kann sich der Kunde dann bei uns im Geschäft aus der Nähe anschauen – und hat den Service des Fachhandels noch dazu.“ Auch in der Schmuck-Branche gehe der Trend übrigens in Richtung Nachhaltigkeit. Davon zeugten etwa aus Mais- und Kartoffelstärke gefertigte (sehr leichte) Ohrringe, Geschmeide aus recyceltem Silber oder im Labor produzierte Diamanten als Alternative der oft unter höchst problematischen Bedingungen geförderten Edelsteine. Da Gold immer teurer werde, gebe es nun auch Trauringe aus Platin und Silber: „Dieses Plagentum ist leistbare Wertigkeit.“

An Herausforderungen wachse man, ist Sandra Moosbrugger-Koch überzeugt: „Dadurch bleibt man nicht stehen und wird nicht betriebsblind.“ Und deswegen geht sie auch voller Zuversicht ins zweite Jahr im Obermarkt: „Wenn man das, was man macht, sehr gerne macht, dann kann es nur gut werden.“

WIRTSCHAFTS MEILE

Ausserferner Frauenmesse goes Wirtschaftsmeile

10. - 12. JULI

STADTPARK & untermarkt

vorfreude auf wirtschaftsmeile

Ein Highlight im Außerferner Jahreslauf steht bevor: Am zweiten Juli-Wochenende erfüllt die Wirtschaftsmeile Reutte das Herz der Stadt mit pulsierendem Leben.

Der Werbe- und Ausstellerverein hat in Kooperation mit der Marketing Reutte GMBH (MAREG) ein tolles Programm zusammengestellt, so dass sich die Betriebe im Untermarkt und im Stadtpark sowie an der Schule sowohl unter freiem Himmel als auch im Zelt optimal präsentieren können. Zudem ist die Außerferner Frauenmesse heuer in die Wirtschaftsmeile integriert und sorgt für weitere bunte Farbtupfer. Im Untermarkt präsentierten die Autoaussteller die neuesten Fahrzeuge, von Kleinwagen bis Family-VAN gibt es viel zu sehen. Ebenso gibt es im Untermarkt verschiedene Fußball-Attraktionen, passend zum Thema: Die Wirtschaft bleibt am Ball! Für das leibliche Wohl sorgen zudem kulinarische Highlights.

Am Freitag, 10. Juli öffnet die Wirtschaftsmeile von 12 bis 17 Uhr ihre Pforten. Am Samstag und Sonntag darauf freuen sich die Aussteller von 10 bis 17 Uhr auf viele Besucher. Alle Infos gibt‘s im Internet unter www.wirtschaftsmeile.com.

grandioses finale am sportplatz

So mancher Abschied fällt überaus schwer. Der Lions Club Reutte-Außerfern kann vermutlich ein Liedchen davon singen: Letztmals konnte der traditionsreiche Flohmarkt der Vereinigung, deren globales Motto „We serve (Wir dienen)“ lautet, am angestammten Standort am Drei-Tannen-Stadion über die Bühne gehen. Da gab es sicher die eine oder andere Träne im Knopfloch. Für Strahlen in den Augen sorgte indes ein neuer Rekord beim Finale am Sportplatz: Dank des Ansturms von mehr als 4000 Besuchern aus nah und fern konnte das Lions-Team um Organisator Christian Zahedi, das von fast 200 Helfern (darunter 30 jungen Leuten von der HLW Reutte) unterstützt wurde, über einen neuen Rekord jubeln – erstmals wurde beim Erlös die 100.000- Euro-Marke geknackt! Und zwar um exakt € 14,26.

Bei herrlichem Frühlingswetter hatte sich dieser große Erfolg schon früh angedeutet: Etwa 300 Flohmarkt-Fans scharrten schon vor der Öffnung der Zelte mit den Füßen, um sich pünktlich um 8 Uhr auf die Schnäppchen stürzen zu können. Bereits um 9.30 Uhr war im Bankomaten am nahen Supermarkt kein Bargeld mehr erhältlich. Um 14.30 Uhr meldete die Tombola „Ausverkauft“ für die mehr als 3000 Lose, und eine halbe Stunde später herrschte am Kuchenstand Fehlanzeige – und dabei hatte man 1900 leckere Stücke bereitgehalten. Aber auch kurz vor Torschluss fanden die 145 10-Euro-Taschen noch reißenden Absatz, die man mit allerlei Dingen, die einem noch gefielen, vollzustopfen vermochte. Trotzdem konnte nicht alles, was in den Wochen zuvor im ganzen Außerfern gespendet worden war, verkauft werden. So wurden etwa drei Paletten Bücher nach Deutschland versendet. Und mittlerweile sind auch 700 Schachteln mit Bekleidung für Groß und Klein, Geschirr und Kinderspielsachen in Rumänien angekommen, die dort ebenfalls für große Freude sorgten.

Die 5000 ehrenamtlichen Stunden, die rund um den 49. Lions-Flohmarkt geleistet wurden (ein Drittel davon am Verkaufstag), waren mithin von einem gewaltigen Erfolg gekrönt. Der ermöglicht es dem Lions Club, rasch und unkompliziert zu helfen – nicht zuletzt dort, wo das soziale Netz staatlicher Organisationen an seine Grenzen stößt. 80 Prozent des Erlöses fließt dabei an Bedürftige vor der eigenen Haustür. So wurden im vergangenen Jahr laut Christian Zahedi etwa allein erziehende Mütter mit kranken Kindern, Weihnachtsgeschenke für Kunden des Paulusladens, Schülerfahrten, Behandlungs- und Therapiekosten und vieles andere mehr unterstützt. Mit dem restlichen Fünftel stand man Projekten im Ausland (etwa in der Ukraine oder Nepal) zur Seite.

Wo der 50. Flohmarkt sein Zuhause finden wird, steht übrigens noch nicht fest. Die Entscheidung darüber soll Ende Juni fallen.

fahrt frei auf der „gscheiden line“

Ein großer Tag für die Mountainbike-Szene im Talkessel Reutte: Vor kurzem konnte nicht nur das Saisonopening in der Trailarea Urisee kräftig gefeiert, sondern auch die fünfte Line in der erst zwei Jahre alten Anlage eingeweiht werden. Auch mit Blick auf den im Herbst eröffneten Pumptrack beim Jugendzentrum sprach Martin Nigg, seines Zeichens Obmann des Trägervereins Außerfern, denn auch von einer grandiosen Erfolgsgeschichte: „Im Talkessel geht‘s ab!“

Der große Moment: MTB-Außerfern-Obmann Martin Nigg, Vize-Bürgermeister Markus Illmer, Diakon Patrick Gleffe, TVB-Geschäftsführer Ronald Petrini und Andreas Schreieck vom Landschaftsdienst des Landes Tirol (von links) eröffnen die neue Line in der Trailarea Urisee.

Im Frühsommer des vergangenen Jahres war laut Nigg die Idee geboren worden, für die Trailarea eine fünfte Strecke zu kreieren. Das erforderliche Plazet der Behörden kam erstaunlich schnell. Die Stadt Reutte sagte als Grundeigentümerin nach drei Tagen Ja, das Land Tirol erteilte nach drei Wochen seinen Segen: „Dieses Vertrauen spricht für uns“, sah der Obmann darin auch eine Wertschätzung für seinen Verein. Und dort legte man sofort eifrig mit Hand an, um den lokalen Trailbauer Matthias Garber bei seiner Arbeit zu unterstützen. Unzählige freiwillige Arbeitsstunden wurden da geleistet (unter anderem mussten 45 Tonnen Steine transportiert und verarbeitet werden), bis alles fertig war und die ersten Sprünge gemacht werden konnten (Fotos unten).

Die „gscheide Line“ komplettiert nun nach der „gmiatlichen“ und der „Oachkätzla“-Line (beide leichtere Strecken), der „bockigen“ (mittel) und der „sauzeacha“ Line (schwer) das Angebot in der Trailarea. Auch sie ist als schwarz (und damit schwer) eingestuft und fordert Erfahrung und Können.

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Offener Kurs – frei und für alle Alterstufen geeignet!

Bei den Veranstaltungen Fit in die Woche und Aktiv-Vormittag um 11 Uhr, ohne Anmeldung, Dauer 15 Minuten.

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Highlights im Juni

Fit in die Woche * jeden Montag, ab 10:00 Uhr

Mit abwechslungsreicher Wassergymnastik um 11 Uhr.

Tageskarte Bad zum Preis von 2 Stunden oder Tageskarte Sauna zum Preis von 3 Stunden (Tarif gilt nur für Erw. bei Eintritt bis 12:00 Uhr)

Ehrenberg-Saunaabend - jeden Dienstag ab 18:00 Uhr

Mit speziellen Ehrenberg-Aufgüssen für Sie und Ihn.

Damentag in der Rosensauna * - Donnerstag, 11. / 18. und 25. Juni ist die Rosensauna nur für Damen reserviert.

Familiensauna - Samstag, 13. Juni, 10:00 bis 15:00 Uhr

Saunieren für die ganze Familie, ohne Altersbeschränkung.

Aktiv-Vormittag * - Donnerstag, 18. Juni, ab 10:00 Uhr

Wassergymnastik um 11 und 13 Uhr; Tageskarte Bad zum Preis von 2 Stunden (Tarif gilt nur für Erw. bei Eintritt bis 12 Uhr)

Vereinsmeisterschaft SVR-Zweigverein Schwimmen

Samstag, 20. Juni, 8:00 bis 12:00 Uhr

Badewelt ab 12 Uhr - Sauna regulär ab 10 Uhr geöffnet!

Sommernachtssauna - Samstag, 20. Juni: Sauna bis 23:00 Uhr geöffnet

Badewelt von 21:00 bis 22:30 Uhr geöffnet (nur textilfrei)!

Sommerfest mit Familienzeltlager

Samstag, 27. Juni bis Sonntag, 28. Juni

Alle Infos und Anmeldung auf der Homepage.

Nur am Samstag, 27. Juni - geänderte Öffnungszeiten!

Saunaparadies: regulärer Betrieb von 10:00 - 21:00 Uhr

Badewelt: kein Badebetrieb für Tagesgästegeschlossene Zeltlagergesellschaft!

Reuttes 1. VizeBürgermeister Markus Illmer würdigte in seinem Grußwort nicht zuletzt den riesigen ehrenamtlichen Einsatz bei der Verwirklichung des Projekts: „Es gibt weit und breit kein anderes Beispiel dafür, dass ein Verein in Eigenregie eine solch tolle Anlage baut und am Laufen hält.“ Ronald Petrini, der Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturparkregion Reutte, attestierte neuer Line und gesamter Anlage einen „echten Mehrwert für Einheimische und Gäste“. Andreas Schreieck vom Landschaftsdienst sprach von einem „Musterbeispiel für ganz Tirol“. Und Diakon Patrick Gleffe wünschte „ganz viel Freude an dem, wofür so viel Herzblut vergossen wurde“. Zur Eröffnung hatte der Pfarrkurator seinen größten Weihwasserkessel mitgebracht: „Segen von oben schadet nie.“

erfolg auf neuem ausbildungsweg

Historischer Tag für den Campus Gesundheit in Ehenbichl: Vor kurzem konnte dort der Abschluss des ersten Teilzeitkurses für Pflegeassistenz und auch das Ende des Pilotprojektes „Pflegestarter“ gefeiert werden. Beides wurde nicht nur von der Struktur des neuen Angebotes geprägt, sondern (wie Direktorin Carolin Sprenger in ihrer Festrede deutlich machte) „vor allem von den Menschen, die den Kurs besucht haben“. Eine außergewöhnliche Kombination: Die Mütter, die eine fundierte Ausbildung in Teilzeit genießen konnten, und die 15-Jährigen, die nach erfolgreichem 9. Schuljahr ein Vorbereitungsjahr absolvierten, waren gemeinsam unterrichtet worden.

Durch dieses Miteinander entstand laut Carolin Sprenger „ein Raum, in dem unterschiedliche Lebensrealitäten, Erfahrungen und Generationen aufeinandertrafen“. Mit sehr positiven Folgen: „Es war ein Zusammenspiel, das nicht nur funktioniert, sondern den Kurs auf einzigartige Weise bereichert hat.“ Alle Teilnehmer (Foto) hätten bewiesen, dass Bildung keine Frage des Alters oder der Lebensphase sei, sondern es auf Wille, Haltung und Entschlossenheit ankomme. In diesen 18 Monaten hätten die Absolventen weit mehr gelernt als pflegerische Handgriffe und theoretisches Wissen: nämlich Verantwortung zu übernehmen, sich selbst zu organisieren und durchzuhalten – und zwar auch dann, wenn der Alltag herausfordernd gewesen sei. Und die jungen Leute hätten mit ihrer Neugier, Offenheit und ihrem frischen Zugang auf die Pflege neue Impulse gesetzt, unterstrich die Schulleiterin.

Der Teilzeitkurs sei mehr als ein Pilotprojekt gewesen, zeigte sich Carolin Sprenger überzeugt: „Er ist auch ein Zeichen dafür, dass neue Wege in der Ausbildung möglich und erfolgreich sind.“ Und alle Absolventen könnten sich als einen Teil dieses Erfolgs sehen.

Weil

*Bei Neufinanzierungsabschluss in der Sparkasse Reutte AG ab einer Finanzierungshöhe von 80.000 Euro. Zwischenfinanzierungen sind ausgeschlossen. Die Aktion gilt, solange der Vorrat reicht. Stand: März 2026

Foto: Campus Gesundheit

frühlingsfest rund ums auto

Die neuesten Modelle von VW, Audi und Bulli, Oldtimer mit Nostalgie-Faktor und Aktionen für die ganze Familie – diese Kombination erwies sich beim Autofrühling im Autohaus Schweiger in Reutte einmal mehr als wahrer Magnet. „Das war ein tolles Wochenende, die Gäste kamen von überall her“, zeigte sich denn auch Geschäftsführer Simon Schweiger (Foto rechts) im Gespräch mit dem begeistert. Für jeden war auf dem Firmengelände an der Allgäuer Straße etwas dabei: Die Kleinen konnten sich dabei auf einer riesigen Hüpfburg in Gestalt eines VW Beetle so richtig austoben oder sich beim Kinderschminken ein farbenfrohes Gesicht bemalen lassen. Große Resonanz fand auch die Charity-Aktion für den Verein „Die Barrierefreien“, bei der Kinder ihre Handabdrücke auf einem Auto hinterlassen konnten. Der Erlös trägt laut Nadine Wohlkönig, die beim Autohaus Schweiger für das Marketing zuständig ist, dazu bei, einen Sport-Rollstuhl anschaffen zu können, der auch jungen Leuten mit Handicap die Teilnahme am inklusiven Turnunterricht ermöglicht. Auch für das leibliche Wohl war dank des Einsatzes des SV Reutte bestens gesorgt. Und dass mit dem Lechaschauer Radhaus sowie Rolf Brillen aus Weißenbach renommierte Betriebe aus der Region mit von der Partie waren, freute Simon Schweiger natürlich auch sehr.

Das Nebeneinander von aktuellen Modellen und Legenden auf vier Rädern sorgte wiederum bei den Fahrzeugen für Begeisterung: So konnte man etwa die neue Golf GTI Falco Edition ebenso bewundern wie einen VW Käfer aus dem Jahr 1963. Und die Parade der aktuellen BulliCamper wurde durch die T1- und T2-Oldtimer bereichert und abgerundet.

Sehr gut angenommen wurde auch die Möglichkeit, schnell und unkompliziert die gesamte Angebotspalette des Autohauses Schweiger vom Pkw bis zum Nutzfahrzeug Probe fahren zu können. Verbrenner waren da ebenso vertreten wie Elektroautos. Wobei auch Simon Schweiger dies beobachtete: „Wir spüren, dass das Interesse für Elektrofahrzeuge deutlich anzieht.“

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gastro-nachwuchs auf hohem niveau

Ein großer Schritt in Richtung Matura: 27 junge Leute der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) in Reutte (fünf davon männlich) absolvierten jüngst die Fachpraktische Prüfung. Die Noten für Kochen und Service werden dann die ersten sein, die in das Reifezeugnis eingehen. Der war beim ersten Termin mit dabei. Und kann nur das beste Zeugnis ausstellen: Der Auftakt verlief ganz prima! Er zeugt zudem von der Qualität der Ausbildung an dieser Schule.

Exzellent gekocht: Fachvorständin Manuela Baldauf (rechts) mit Emily Novak, Emma Prantner und Valentina Tannheimer (von links).

Von einem „Meilenstein in der Ausbildung“ sprach denn auch Direkter Werner Hohenrainer. Bei dieser Prüfung spiegle sich auch wider, wie wichtig die Ernährungslehre an der HLW sei. Und der Schulleiter bekannte auch: „Ich schwitze jedes Jahr mit, dass die Sache so gut wie möglich verläuft.“ Und auch heuer hat sich jeder Schweißtropfen gelohnt – allenthalben gab es lobende Worte für die Akteure der insgesamt sechs Prüfungsessen. Für Hohenrainer sind die übrigens stets ein schöner Anlass, „mit den wichtigen Stakeholdern zusammenzukommen und sie auf die breiteste Ausbildung im Bezirk aufmerksam zu machen“: eben die an der HLW. Es sei aber auch eine „aufwändige und anstrengende Prüfung“, die da Jahr um Jahr im Mai ansteht. Und zwar sowohl für die Schüler als auch das damit betraute Team der HLW, das von morgens um 8 bis abends um 22 Uhr im Einsatz sei.

Was sie kochen müssen, erfahren die jungen Leute übrigens erst am Morgen (beziehungsweise Nachmittag) des Prüfungstages. Die große Liste mit zehn Menüs und 40 Einzelgerichten kennt man zwar bereits, erläutert Fachvorständin Manuela Baldauf im Gespräch mit dem , aber was genau dann auf der jeweiligen Menükarte steht, entscheidet das Los. Wobei gewisse Rahmenbedingungen gelten: Nie darf an einem Tag ein Gericht mehr als einmal gekocht werden. Zudem müssen Zubereitungsarten, Zutaten oder Lebensmittel unterschiedlich sein. Jeder Prüfling (zwischen der 3. und 4. Klasse hat jeder ein dreimonatiges Praktikum in einem Haus seiner Wahl absolviert) bekommt dann eine halbe Stunde schriftliche Vorbereitungszeit – und er darf außer diesen Notizen nichts mit in die Küche nehmen. Handy oder andere Hilfsmittel sind tabu. „Dasselbe wie bei der restlichen Matura auch“, unterstreicht Manuela Baldauf.

Insgesamt fünf Stunden Prüfungszeit sind in der Küche vorgesehen. Beim Service sind es drei. Und beim Auftakttermin servierte zum Beispiel Maja Guem aus Nesselwängle das von Valentina Tannheimer aus Schattwald zubereitete leckere Menü: Auf eine Paprika-Zitronengrasschaumsuppe mit Obers folgte da ein Asiatischer Satay-Spieß aus Hühnerfleisch mit Reis und Erdnusssauce. Nach einem gebratenen Zanderfilet mit Rollgerste und tomatisiertem Gemüse und Rahmsauce als Hauptgang bildete eine Dessertvariation von der Marille mit Topfenschnitte den süßen Abschluss. Mit Brandteigkrapferl mit Kräutertopfen startete Emily Novak aus Tannheim ihre wunderbare Speisenfolge. Danach tischte Serwaa Adutwum aus Elmen (sie stammt übrigens aus Ghana) für sie eine Sellerieschaumsuppe mit Obers und Schwarzbrot, Putenröllchen mit Schinken, Bergkäse, Polenta und Marktgemüse sowie ein Schokoladensoufflé mit Erdbeere und Minze auf. Und auch der kulinarische Reigen, für den Emma Prantner aus Häselgehr verantwortlich zeichnete und den Maya Drexel aus Häselgehr kredenzte, schmeckte sichtlich allen: Zweierlei vom Räucherlachs (Roulade und Tatar) mit Fenchel und Orange, Sellerieschaumsuppe, mit Spinat und Kräutergervais gefüllte Nudeltaschen mit Birkenpilz, Parmesanschaum und Salatteller sowie ein Sacherparfait mit Mango und Minze. Einhelliges Urteil der Gäste für alle Akteure: Alles, was auf den Tisch kam, war sowohl eine Augenweide als auch eine Gaumenfreude.

Toller Service: Maja Guem, Serwaa Adutwum und Maya Drexel (von links) verwöhnten ihre Gäste.

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sonne macht ewr-strom billiger

Dass heutzutage etwas billiger wird, mutet einen in einer Zeit der Krisen, Inflation und Shrinkflation fast wie ein Märchen an. Und doch ist es wahr: Rückwirkend zum 1. Mai und andauernd bis 30. September können die 20.000 Außerferner Kunden der Elektrizitätswerke Reutte (EWR) mit spürbaren Entlastungen rechnen. Das teilten der Technische Vorstand Sebastian Freier (auf dem Foto links) und Vertriebsleiter Alexander Scholz (rechts) jüngst bei einem Gespräch mit der Presse mit. Möglich macht dies der neue Tarif ewr.SONNENSCHEIN. Aber Achtung: Aus rechtlichen Gründen kann nicht automatisch auf dieses günstige Angebot umgestellt werden. Wer sich dafür entscheidet, muss den Wechsel aktiv in die Wege leiten. Entweder im Kundencenter oder auch ganz einfach im Internet.

„Sonne an, Preis runter!“, so lautet das Motto der Aktion, mit der man zwischen 1. April und 30. September immer im Zeitfenster zwischen 10 und 16 Uhr sich so manchen Euro für Strom zu sparen vermag. Von Montag bis Freitag sinkt der Arbeitspreis auf die Hälfte (auf nur noch 7,62 Cent pro Kilowattstunde), an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sogar auf Null. Den österreichischen EWR-Kunden kommt dabei das Überangebot zugute, das aufgrund des Booms der Photovoltaik während der Sonnenstunden herrscht und an den Wochenenden und Feiertagen wegen des extrem niedrigen Bedarfs in der Wirtschaft sogar noch größer ist. Des Sparens damit nicht genug: Dank des neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetzes des Bundes kommt auch bei den Netzentgelten im selben Zeitfenster ein Rabatt von 20 Prozent hinzu.

Das gezielte Steuern und Speichern von Energie stellt für Sebastian Freier ein „zentrales Element der modernen Energiewelt“ dar. Cleveres Planen zahlt sich hier buchstäblich aus. Wer sein E-Auto in den Sonnenstunden auflade oder energieintensive Haushaltsgeräte möglichst dann verwende, könne seine Stromkosten deutlich reduzieren. Und das gelte natürlich auch für den intelligenten Einsatz eines Heimspeichers. Auf eine Modellrechnung haben die EWR übrigens bewusst verzichtet: Zu unterschiedlich sind die jeweiligen persönlichen Rahmenbedingungen. Nicht alles lässt sich mithin über einen Kamm scheren.

Den neuen Tarif garantieren die EWR übrigens bis zum 31. Dezember 2027. Länger könne und wolle man sich vorerst nicht festlegen, erklärte der Technische Vorstand. Die Energiewelt sei von einer solchen Dynamik geprägt, dass eine längere Festlegung schlichtweg nicht möglich sei. Und das gelte nicht nur für die zuweilen gewaltigen weltpolitischen Umwälzungen, die die Energiepreise beeinflussten: „Auch die gesetzlichen Vorgaben können sich ja ändern.“

Voraussetzung für die Inanspruchnahme des neuen Tarifs ist ein Smart Meter mit viertelstündlicher Ablesung – doch den haben ja bereits 98 Prozent der Außerferner EWR-Kunden. Theoretisch kann übrigens jeder Haushalt in Österreich sich für ewr.SONNENSCHEIN entscheiden – groß in die Werbung gehen möchte der Außerferner Energieversorger in Wien oder Ostösterreich dennoch nicht. Den Allgäuer EWR-Kunden bleibt dieses Bonbon indes versagt: Die Smart Meter sind dort bei weitem nicht so verbreitet wie in Österreich (und zudem wird dort ein anderes System verwendet).

iAlle Infos und das Formular zum Tarifwechsel gibt es im Internet unter www.ewr-energie.com/sonnenschein.

der grosse tag der feuerwehr

Ein großer Tag für die Feuerwehren im Talkessel Reutte: Das ist Jahr um Jahr die traditionelle Floriansfeier an der dem Schutzheiligen der Brandbekämpfer geweihten Kapelle in der Kög in Reutte. Heuer war sie angesichts des herrlichen Wetters einmal mehr ein ganz besonderes Erlebnis für alle Feuerwehr-Generationen. Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung hatte dabei die Bürgermusikkapelle Reutte gesorgt.

Den festlichen Gottesdienst anlässlich dieser bedeutenden Feuerwehrveranstaltung zelebrierte Feuerwehrkurat Dekan Franz Neuner, der den großen Einsatz der Floriansjünger im Dienst am Nächsten würdigte. Ein Höhepunkt war auch die feierliche Angelobung neuer Feuerwehrleute, zudem konnten sowohl bei der Jugendfeuerwehr als auch der aktiven Wehr zahlreiche Beförderungen ausgesprochen werden.

Und schließlich wurden auch noch fünf Feuerwehrmänner für ihr langes und intensives Engagement unter dem Leitwort „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“ ausgezeichnet: Ein Vierteljahrhundert ist Oberbrandinspektor Roland Hauser mit von der Partie, Kommandant Alexander Ammann gehört den Floriansjüngern schon vier Jahrzehnte an, Hauptbrandinspektor Dietmar Wiesenegg kann auf 50 Jahre Dienst zurückblicken. Auf gar 60 Jahre bei der Feuerwehr brachten es Oberbrandinspektor Erich Bader und Oberlöschmeister Herbert Götzhaber. Für die beiden gab es das Feuerwehr-Ehrenzeichen.

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Foto: Pacher

engagiert für ein grösseres wir

„Menschen, die sich vom Geist Jesu leiten lassen und sich für ein größeres Wir engagieren, geben der frohen Botschaft ein konkretes Gesicht“: Unter anderem mit diesen Worten würdigte Bischof Hermann Glettler neulich Menschen aus der ganzen Diözese Innsbruck, die sich „mit außergewöhnlichem Engagement ehrenamtlich oder beruflich für Kirche und Gesellschaft einsetzen“. Unter den 76 mit Ehrenund Verdienstzeichen Bedachten waren auch ein Dutzend Außerferner. Unser Foto zeigt sie zusammen mit Bischof Hermann Glettler (links) und ihren Seelsorgern.

Fünf Menschen aus dem Dekanat Breitenwang überreichte der Bischof dabei das Ehrenzeichen, mit dem in der Regel das Lebenswerk einer Person gewürdigt wird: Christine und Maximilian Ertl setzen sich zum Beispiel schon Jahrzehnte für ihre Pfarre Breitenwang ein – sie macht bei der Vinzenzgemeinschaft, in der Katholischen Frauenbewegung, beim Rosenkranz sowie bei Andachten mit und kümmert sich liebevoll um die Antoniuskapelle in Mühl, er bringt sein handwerkliches Können im Widum, im Pfarrstadel, in der Kirche sowie bei Krippen- und Ostergrab-Bau mit ein. Gertraud und Renate Alber empfingen ihre Auszeichnung auch stellvertretend für die Frauenrunde Weißenbach, die seit 48 Jahren in der Pfarre, der Gemeinde, dem Bezirkskrankenhaus oder den Pflegeheimen viele wertvolle Dienste tut: Dazu gehören etwa Besuche bei Kranken, Weihnachtsgeschenke für ältere Mitmenschen oder auch das Spendensammeln für ein Boot für einen befreundeten Missionar. Rosmarie Wöhry wiederum legt sich schon seit vielen Jahren für die Pfarre Lechaschau ins Zeug –ganz gleich, ob es sich da um die Katholische Jugend, den Familienverband, den Pfarrkirchenrat (wo sie als Schriftführerin fungiert) oder die Caritas-Haussammlung (für die sie schon ein Vierteljahrhundert lang unterwegs ist) handelt.

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Sieben Mal ging zudem das Verdienstzeichen, das ebenfalls für langjähriges engagiertes Wirken steht, ins Außerfern. Der Unterstützung von Menschen in Not hat sich da zum Beispiel Elisabeth Valier aus Reutte verschrieben und betreute daher einige Gruppen in der Pfarre. Nicht zuletzt stand sie mit viel Motivation und Elan älteren Menschen zur Seite und gehörte auch 20 Jahre lang dem Pfarrkirchenrat an. Als Chorleiter und Organist sorgt hingegen Albert Köck aus Vorderhornbach schon lange für eine schöne musikalische Gestaltung der Gottesdienste. Brigitte Lechleitner aus Hinterhornbach ist nun schon seit 57 Jahren ihrem Mann bei dessen Mesnertätigkeit eine wertvolle Hilfe. Als „Krippenschorsch“ kennt man Georg Faul aus Pinswang nicht nur in seiner Heimatgemeinde, widmet er sich doch mit viel Liebe und Hingabe dem Krippenbauen und Figurenschnitzen. Von seiner großen Passion zeugt dabei nicht zuletzt die wunderschöne Krippe der Ulrichskirche. Mit seiner Kompetenz in Sachen Buchhaltung stellt Josef Gschwend aus Vils, der die Finanzen der Pfarren Vils und Pinswang mit großer Genauigkeit und Verlässlichkeit ehrenamtlich betreut, eine große Hilfe für die Gemeinden dar. Hubert Poberschnigg aus Pinswang stand dem dortigen Pfarrgemeinderat zwei Jahrzehnte vor und versieht dort nun den Mesnerdienst. Und Ingrid Retter aus Wängle prägt das Leben der Pfarre St. Martin in Wängle mittlerweile seit drei Jahrzehnten mit – sei es als Lektorin, Leiterin des Frauensingkreises, frühere Jungschar- und Kinderliturgieteam-Leiterin oder auch Pfarrgemeinderätin.

Foto: Reinhold Sigl

magenta bringt glasfaser-power ins ausserfern

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran – und mit ihr steigt der Bedarf an leistungsstarkem und stabilem Internet. Ob Home-Office, Streaming, Online-Gaming oder smarte Anwendungen im Alltag: Eine zuverlässige Internetverbindung ist heute bereits unverzichtbar und wird in Zukunft zusätzlich an Bedeutung gewinnen.

Mit dem Ausbau moderner Glasfaserinfrastruktur steigert Magenta seine lokale Präsenz und setzt einen wichtigen Schritt in der Region Außerfern. Das kommt privaten Haushalten ebenso zugute wie Unternehmen und Bildungseinrichtungen: Dazu kooperiert Magenta mit 14 Gemeinden, die ein eigenes Glasfasernetz errichtet haben.

Damit baut Magenta seine starke Präsenz im Bundesland weiter konsequent aus – und erreicht mit nunmehr 130 Gemeindepartnerschaften in Tirol einen echten Meilenstein in der flächendeckenden Glasfaserversorgung.

Die Menschen und Betriebe in der Region profitieren nicht nur von ultraschnellen Internetverbindungen, sondern auch von einer breiten Auswahl an maßgeschneiderten Produkten und Tarifen. Abseits der Partnerschaft mit den Gemeinden baut Magenta auch die Kooperation mit der Redzac eWelt Reutte weiter aus: Künftig übernimmt die EWR Technik GmbH die Installation der Glasfaseranschlüsse und bringt, als starker regionaler Partner, die Highspeed-Verbindungen direkt ins Wohnzimmer zu den Außerfernern.

Für umfassende Beratung steht der langjährige Vertriebspartner RedZac eWelt zur Verfügung. Vertiefende Informationen zu den persönlichen Anschlussmöglichkeiten erhalten Interessierte entweder direkt im Geschäft in der Großfeldstraße 10 in Reutte oder im Rahmen eines persönlichen Beratungstermins bei ihnen zu Hause. Mit diesem Ausbau unterstreicht Magenta einmal mehr seinen Anspruch, die digitale Zukunft Tirols aktiv mitzugestalten – leistungsstark, zuverlässig und bereit für die Anforderungen von morgen.

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schulzukunft auf einstimmiger basis

Großes Interesse für eine große Aufgabe: 65 Büros aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten sich am Architektenwettbewerb für die Sanierung und Erweiterung der Volksschule beteiligt. Auf Platz 1 setzte die 15-köpfige Jury danach ein Büro aus Vorarlberg: Schallert Wüst Architekten aus Feldkirch. Und zwar einstimmig.

Die große Teilnehmerzahl, die ja auch von der Attraktivität des Bauvorhabens zeugt, bedeutete indes auch ein gewaltiges Arbeitspensum für die acht Sachjuroren aus den Reihen der Trägergemeinden Breitenwang und Reutte und die sieben Fachpreisrichter (unter anderem vom Land Tirol, der Bildungsdirektion und der Architektenkammer): „Zwei Tage lang haben wir uns alle eingereichten Projekte anonym vorgenommen, bewertet und dann den Kreis immer weiter reduziert“, erzählt Reuttes Bürgermeister Günter Salchner im Gespräch mit dem

Innenhof errichtet werden.

Dass es am Ende zu einem einstimmigen Votum kam, stellt für das Stadtoberhaupt bei dieser Vielzahl von eingereichten Arbeiten keine Selbstverständlichkeit dar: „Aber sowohl den Experten als auch uns kommunalen Vertretern ging es gemeinde- und fraktionsübergreifend immer nur um die Sache.“ So habe sich auch Breitenwangs Vizebürgermeister Markus Obergschwandtner engagiert und mit wertvollen Impulsen eingebracht. Salchner freut sich angesichts dessen sehr, dass dieses wichtige Vorhaben auf eine breite politische Basis bauen könne.

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Obwohl es nicht unter Denkmalschutz steht, braucht sich übrigens niemand um den Erhalt des historischen Gebäudes zu sorgen: „Es bleibt als wichtiges Element der Identifikation erhalten“, unterstreicht der Bürgermeister. Der Zubau erfolge am heutigen Innenhof. Zugänglich bleibe dann das Gebäude weiter sowohl von Osten als auch von Westen her. Dank der Erweiterung lasse sich künftig auch eine Aula als gemeinsame Mitte schaffen, in der auch der Mittagstisch serviert werden könne. Auch eine Bühne für musikalische (oder andere Darbietungen) werde mit integriert. Zudem sind dort im Erdgeschoss auch die Verwaltungs- und Konferenzräume verortet.

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Das Ziel bei der Umgestaltung der Volksschule sei (auch dank eines intensiven Beteiligungsprozesses mit dem Lehrkörper, aber teilweise auch Eltern und Kindern) klar gewesen: „Wir wollen weg von einem kasernenartigen Schulbau – und hin zu Lernlandschaften“, erläutert Salchner. Aus drei Klassen würden dann quasi Cluster gebildet, die sich einen gemeinsamen Lernraum teilten. Dies ermögliche das Siegerprojekt optimal. Eins fällt indes doch der Spitzhacke zum Opfer: Die bestehende Turnhalle wird abgerissen und durch einen doppelstöckigen Neubau ersetzt, der an der Ecke Zeiller-/Schulstraße platziert wird. Dank der beiden neuen Räume sei der Bedarf für 300 Schüler, aber auch diverse Vereine gedeckt. Diese Veränderung mache es auch möglich, im sonnigen Südwesten der Schule einen großen Schulgarten einzurichten. Im Idealfall will man im Sommer 2027 mit dem Bau beginnen. Für drei Semester wird dann der Unterricht ausgelagert – in die Mittelschule Untermarkt, das Schulzentrum am Königsweg und die Volksschule Archbach.

Der Neubautrakt der Volksschule Reutte soll in Richtung

grosses potenzial für erneuerbare energie

Wie kann die Energieversorgung im Außerfern klimafreundlich, sicher und langfristig tragfähig gestaltet werden. Diesen Fragen haben sich die Elektrizitätswerke Reutte (EWR) gemeinsam mit dem Elektrizitätswerk Schattwald, den Planungsverbänden im Bezirk und anderen Partnern in einer intensiven Studie gewidmet. Bereits zum Projektstart war dabei deutlich geworden, dass „die Energiezukunft als eine gemeinsame Aufgabe verstanden wird, die nur durch eine enge regionale Zusammenarbeit gemeistert werden kann“, wie es in einer Pressemitteilung der EWR heißt.

Darin wird auch darauf hingewiesen, dass der Energieverbrauch im Außerfern im Moment noch stark von fossilen Brennstoffen abhängig sei – die deckten im Moment rund 70 Prozent des Bedarfs. Was nicht zuletzt am Einsatz dieser Energieträger fürs Heizen oder die Mobilität liege.

Die gute Nachricht in der Studie lautet indes so: „Das Außerfern besitzt große Potenziale bei Erneuerbaren Energien.“ Rein rechnerisch überstiegen die sogar den heutigen Bedarf. Freilich: „In der praktischen Umsetzung sind sie jedoch nur eingeschränkt nutzbar – unter anderem aufgrund saisonaler Schwankungen, begrenzter Flächenverfügbarkeit sowie gesetzlicher Rahmenbedingungen, etwa im sensiblen Schutzgebiet entlang des Lechs, die den Ausbau der Wasserkraft begrenzen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Eine weitere Erkenntnis der Studie: „Mit Blick in die Zukunft wird Strom zur zentralen Energieform. Durch die zunehmende Elektrifizierung steigt der Bedarf deutlich an. Trotz vorhandener Potenziale kann dieser jedoch nicht zu jedem Zeitpunkt vollständig aus regionalen Quellen gedeckt werden. Besonders in den Wintermonaten bleibt eine Abhängigkeit von Energieimporten bestehen. Die bestehende Infrastruktur bietet grundsätzlich eine gute Basis für die Energiewende, erfordert jedoch gezielte Investitionen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.“ Ebenso sieht die Studie Wasserstoff als bedeutende Zukunftstechnologie, wobei langfristig vor allem Importlösungen eine Rolle spielen werden.“

Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung war die Entwicklung eines „digitalen Zwillings“ für das Außerfern. Was das ist? „Ein datenbasiertes Planungsinstrument, das die Energieflüsse der Region realitätsnah abbildet und kontinuierlich an neue Entwicklungen angepasst werden kann. Dieses Werkzeug ermöglicht es, Maßnahmen bereits im Vorfeld zu simulieren, ihre Auswirkungen auf Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Infrastruktur zu bewerten und Investitionen gezielt zu steuern.“ Dabei werde also eine fundierte Grundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen geschaffen.

Von der Analyse zur Umsetzung der Energiestudie fürs Außerfern: der Technische Vorstand Sebastian Freier (3. von links) und sein Projektleiter Florian Strigl (links) sowie der Geschäftsführer des Elektrizitätswerks Schattwald, Thomas Moritz (rechts), mit den Planungsverbandsobmännern und Bürgermeistern Florian Klotz (Oberes Lechtal/2. von links), Wolfgang Winkler (Reuttener Talkessel/3. von rechts) und Markus Köck (Zwischentoren/2. von rechts).

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Foto: Andreas Schindl

ein loblied auf die freiwilligen

Das bürgerschaftliche Engagement im Außerfern steht auf festen Beinen: Das bewies jüngst die vom Freiwilligenzentrum der Regionalentwicklung Außerfern (REA) koordinierte Freiwilligenwoche überaus eindrucksvoll. „Die Aktion zeigte, wie lebendig und wirkungsvoll das Ehrenamt in unserer Region ist“, lautete denn auch das Fazit der REA.

So konnte man zum Beispiel einen Blick hinter die Kulissen der Stadtbibliothek Reutte werfen. Und das Team der Einrichtung machte dabei auch deutlich, dass ohne Engagement von Freiwilligen dieser vielfältige Betrieb mit seinem überaus breiten Medienangebot gar nicht möglich wäre.

Die Gesellschaft von heute ist leider auch durch das Phänomen der Einsamkeit geprägt. Ein Workshop der Caritas zeigte in diesem Zusammenhang auf, wie wichtig zwischenmenschliche Kontakte, Begegnungen und Zuhören in diesem Zusammenhang sind. Auch auf mögliche Warnsignale wurde hingewiesen und persönliche Erfahrungen ausgetauscht. Bei einem „sozialen Rundgang“ durch Reutte konnte man erleben, welch hohen Stellenwert Unterstützung und Begegnung für Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung genießen. Freiwilliges Engagement stellt zum Beispiel ein wichtiges Fundament für die individuelle Begleitung von Kindern im Lerncafé dar. Die Vielfalt ehrenamtlicher Tätigkeit spiegelte sich aber auch im Weltladen sowie dem Sozialmarkt im Paulusladen wider.

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Überaus engagiert brachte sich auch die Jugendrotkreuzgruppe des Gymnasiums Reutte mit ein: 13 junge Leute versorgten bei einem Waffelnachmittag im Seniorenzentrum Haus zum guten Hirten (im Bild oben) rund 100 Bewohner und Besucher mit süßen Leckereien und schufen dabei eine ganz besondere Atmosphäre des Miteinanders zwischen den Generationen. Auch Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf brachten dabei ihre Hochachtung für den Einsatz der Schüler zum Ausdruck.

Vom ersten Schnitt bis zum neuen Lieblingslook

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Ein „Rund-um-die-Welt-Fest“ wurde dank des Jungschar- und Ministrantenteams von Wängle, Höfen und Lechaschau im Widum in Wängle gefeiert. Und dabei auch noch viel Gutes bewirkt: Denn an dem abwechslungsreichen Nachmittag wurden auch Spenden für ein Krankenhaus im Kongo gesammelt. Zudem machte es einfach großen Spaß, spielerisch in die verschiedensten Länder rund um den Globus einzutauchen: sei es beim Sackhüpfen wie ein Känguru in Australien oder bei der Multimedia-Show mit allerlei Fragen zu Afrika. Auf letzteren Kontinent führte auch der Vortrag „Zukunft für Tshumbe“, in dessen Mittelpunkt das Krankenhausprojekt im Kongo stand. Überaus bewegend wurde dabei die Lebensrealität vor Ort geschildert und klar gemacht, welche Herausforderung eine medizinische Versorgung unter solchen Bedingungen Tag für Tag darstellt.

Anlässlich ihres einjährigen Bestehens hatte auch die Schul- und Gemeindebücherei in Grän ihre Türen geöffnet und sich als lebendiger Ort der Bildung und Begegnung präsentiert. Auch hier ist das ehrenamtliche Team eine wichtige Säule des „zentralen Treffpunkts für die ganze Gemeinde“ (so das Selbstverständnis der Einrichtung).

Foto: REA FWZ

ehrung & austausch

Anerkennung für eine Lehrkraft und Informationen aus erster Hand für die Schüler: An der Fachschule für Kunsthandwerk und Design (allgemein als Schnitzschule bekannt) gab es in den vergangenen Wochen einiges jenseits des Schulalltags.

Große Freude herrschte zum Beispiel darüber, dass Fachlehrerin Veronika Kolp (das Bild links oben zeigt sie bei einer internen Ausstellung) mit dem Tiroler Frauenpreis 2026 ausgezeichnet wurde. Sozial-Landesrätin Eva Pawlata übergab ihr und 28 anderen nominierten Frauen die Ehrung im Rahmen eines Festakts im Tiroler Landhaus. Im Rahmen einer Veranstaltung unter dem Motto „Weibs-Bilder“ hatte Veronika Kolp auch an der Schule Schüler und Lehrer mit ihrer Arbeit vertraut gemacht und ihr großes Anliegen deutlich gemacht: „Gleichstellung ist eine Haltung, die wir jeden Tag leben müssen.“

Wie sich künstlerische Leidenschaft mit einem sozialen und therapeutischen Beruf verbinden lässt, zeigten wiederum vier Kunsttherapeutinnen bei einem Besuch in der Schnitzschule auf. Im Gespräch mit den Schülern wurde nicht zuletzt darauf hingewiesen, dass es die Kunst ermögliche, auch ohne Worte Gefühle und Probleme auszudrücken – und dies den Weg zu Lösungsansätzen öffne. Die Schüler nutzten dabei engagiert die Chance, einen praxisnahen Einblick in dieses vielseitige Berufsfeld zu erhalten und viel Wissenswertes über diese Schnittstelle zwischen Kreativität und sozialem Engagement zu erfahren (das Bild links unten vermittelt einen Eindruck davon).

lechaschau-challenge

4,28 km Radeln, 250 Meter Schwimmen, 2,3 km Walken und 2,52 km Laufen: So setzt sich die Challenge zusammen, die am Sonntag, 28. Juni, ab 11 Uhr mit Start und Ziel am Sportplatz Lechaschau stattfindet. Auch bei der dreizehnten Auflage bleibt man dabei dem Konzept treu: Nicht das Team aus jeweils vier Sportlern gewinnt, das die schnellste Gesamtzeit verbuchen kann, sondern diejenigen, die der „goldenen Mitte“ am nächsten kommen – also dem Durchschnitt aller Mannschaften. Und daher steht die Freude an der Bewegung und am Miteinander auch eindeutig im Mittelpunkt.

Und für die kleinen Teilnehmer findet am Samstag, dem 27. Juni 2024 die Kids Challenge statt. Hier können die Kids ab 15 Uhr in sechs Disziplinen auf Entdeckungsreise gehen und dabei möglichst viele Punkte sammeln. Und als besonderes Highlight gibt es in diesem Jahr ein Fahrrad zu gewinnen. Infos und Anmeldung unter www. sv-lechaschau.at

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kunst zwischen energiereichen polen

In der ältesten Stadt des Außerferns herrscht ein reiches Kulturleben: Zu verdanken ist das dem Verein VilsArt, der vor 39 Jahren als Museumsverein aus der Taufe gehoben wurde und vor 15 Jahren den Namen annahm, der sein viel breiteres Wirkungsfeld widerspiegelt. Auch für heuer wurde wieder ein hochkarätiges Programm zusammengestellt, das klassische Musik und bildende Kunst als zwei energiereiche Pole miteinander verbindet.

Wegen der reichen Geigenbau-Tradition in Vils (seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts war das Städtchen bis vor rund 150 Jahren eine Hochburg dieser Kunst) spielen natürlich beim Konzertprogramm Streichinstrumente eine ganz zentrale Rolle. „Und da kommt uns natürlich unsere enge Freundschaft mit Professor Julius Berger sehr zugute“, freut sich Obmann Reinhold Schrettl. Der berühmte Cellist aus Schwangau hat sich in das Annakirchlein am Fuße der Ruine Vilseck regelrecht verliebt und bringt immer wieder Weltstars der Klassik in die Außerferner Provinz. Und er bringt sich zudem selbst mit ein: Am Sonntag, 13. September bereichert er mit seinem Cello eine Lesung mit den renommierten deutschen Schriftstellern Angela Krauß und Albert von Schirnding. Seine Frau Hyun Jung Berger, die am Leopold Mozart College in Augsburg ebenfalls Cello unterrichtet, gestaltet wiederum am Samstag, 18. Juli einen Konzertabend mit dem argentinischen Pianisten José Gallardo und am Sonntag, 20. September (in Zusammenarbeit mit der Kulturinitiative Huanza) ein genreübergreifendes Ereignis mit hochkarätigen Gästen: dem Kunsthistoriker Stefan Kraus (dem Leiter des Kunstmuseums des Erzbistums Köln) und dem Komponisten und Performancekünstler Manos Tsangaris (Präsident der Berliner Akademie der Künste). Das nächste Kontert findet indes bereits am Samstag, 27. Juni statt: Dann kann man ein Oktett aus den Reihen des Leopold Mozart College unter der Leitung von Polina Munteanu willkommen heißen. Und am Sonntag, 30. August lädt die Geigerin Annette Fritz zum Wandern mit Live-Musik ein.

Auch im Ausstellungsraum in der Kohlehütte leuchten heuer wieder einige Glanzlichter auf: Vom 4. bis 7. Juni kann man dort Fotos von Gergely Schneider unter dem Motto „Ein Blick. Viele Welten“ bewundern. vom 10. Juni bis 8. Juli stehen Bilder und antiquarische Bücher aus dem Außerfern und dem Allgäu im Fokus, vom 17. bis 23. August widmet man sich mit der Vilser Klöppelgruppe der Trachten. Werkstatt Außerfern und den Sammlerstücken von Renate Nocker der „Spitzen Kunst“ des Klöppelns und natürlich ist man auch bei der Nacht der Kultur am Samstag, 26. September mit von der Partie. Und zum Magneten dürfte letztlich die Vernissage am Samstag, 11. Juli, um 17 Uhr avancieren: Der frühere deutsche Finanzminister Dr. Theo Waigel eröffnet die bis 18. Juli laufende Ausstellung des in New York lebenden Fotografen Julius Berger junior. Für die musikalische Umrahmung sorgt dessen Vater – natürlich mit dem Cello.

Alle Details zum Programm findet man im Internet unter www.vilsart.at. Bis 31. Oktober werden übrigens jeden Mittwoch um 14 Uhr Führungen in der Hammerschmiede angeboten. Anmeldungen unter 0043 (0)664 773 001 309.

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auf dem roten sofa ... ... mit dr. reinhard lentner

Ein gelernter Radio- und Fernsehmechanikermeister als einer der renommiertesten Naturschützer und Biologen Tirols: Dr. Reinhard Lentner hat sich große Verdienste um den Lebensraum Lech erworben. „Der letzte Wildfluss nördlich der Alpen“ (wie es auch in der Tourismuswerbung immer so schön heißt) kann wohl durchaus als sein Lebenswerk gelten. Denn auch beim Gespräch auf dem roten Sofa in der Redaktion des schwärmt er von der ersten bis zur letzten Sekunde von diesem Naturraum.

Vermutlich wurde ihm diese Liebe schon ins Herz gelegt, als er vor rund 40 Jahren als Student der Uni Innsbruck an einer Exkursion mit dem Botanik-Professor Georg Grabherr zu den baumförmigen Wacholdern zwischen Forchach und Stanzach teilnahm: „Aber ansonsten spielte das Lechtal im Studium in Innsbruck überhaupt keine Rolle.“ Das änderte sich für den heute 68-Jährigen im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen um das geplante Kraftwerk am Streimbach und der dazu erstellten Lechtalstudie. Damals arbeitete er als Sachverständiger für Naturkunde beim Land Tirol. In einer interdisziplinären Studie waren damals jede Menge Daten zum Lechtal erhoben, Biotope erfasst sowie Habitate für Vögel oder gar Kurzflügelkäfer kartiert worden: „Erst da hat man erkannt, welch einen Schatz man vor der Haustür hat.“ Der zuständige Naturschutz-Landesrat Ferdinand Eberle wollte daraufhin von seinem Mitarbeiter wissen, „was das für uns bedeutet“.

Und der setzte sich hin, studierte das Papier und kam zu einem spektakulären Ergebnis: „Wir sollten aus dem Lechtal einen Nationalpark machen.“ Denn Österreich stehe nun mal für die Alpen und deren Flüsse, und daher brauche man neben dem Nationalpark Donauauen auch einen für eine alpine Flusslandschaft – und zwar den Tiroler Lech: „Davon bin ich heute noch überzeugt.“ Damit, dass dann die Entscheidung letztlich für einen Naturpark fiel, hat er indes offensichtlich seinen Frieden gemacht: „Mir ist es um den Fluss mit seinen wichtigsten Seitentälern gegangen. Und all das steht jetzt ja unter Schutz. Das ist schon was Tolles.“ Auch wenn das Projekt letztendlich am Jagdthema gescheitert sei, bereue er nichts: „Das war eine der schönsten und aufregendsten Zeiten meines Lebens. Wer kann als junger Zoologe denn so was vorantreiben.“ Toll sei auch, „dass mich die Politik und vor allem mein Abteilungsleiter Gerhard Liebl einfach hat machen lassen“. Und die große Lechtalstudie, die man indes heute wieder aus Einzelteilen rekonstruieren müsse, weil das Gesamtwerk nicht mehr vorhanden ist, sei heute ein wahres wissenschaftliches Kleinod: „Sie gibt uns die Möglichkeit, Entwicklungen nachzuvollziehen und einzuschätzen.“

Der Lech fasziniert ihn nicht zuletzt deswegen, weil in dieser Landschaft im Herzen Europas „noch natürliche Kräfte wirken können und die Arten- und Lebensgemeinschaften mit dem Einfluss der Physik zurechtkommen müssen“. Das sorge für die Umlagerung von Schotterflächen und Biotopen, die Natur gestalte sich immer wieder neu. Dass durch das erste LIFE-Projekt im Jahr 2001 viel Geld (damals 130 Millionen Schilling) in den Naturpark geflossen sei, habe die Akzeptanz des Schutzgebietes schlagartig erhöht, nachdem zuvor sogar auf dem Innsbrucker Landhausplatz dagegen protestiert worden war: „Diese Entwicklung ist einfach schön!“

Als Wissenschafter sieht er im Lech freilich auch eine Art „Langzeit-Messgerät, wie sich landschaftliche Veränderungen auswirken“. Die Möglichkeit der „Beforschung“ des Lechs solle man sich daher tunlichst erhalten: „Dies ist auch eine Chance für das Außerfern, sich als Beispielregion zu etablieren.“ In diesem Zusammenhang besitzt auch die 2022 gegründete Gesellschaft Lechforschung 2050+ große Bedeutung, als deren begeisterter und engagierter Präsident Lentner fungiert. Seit vergangenem November verfügt man über ein Domizil direkt vor Ort: Im Büro im einstigen Franziskanerkloster wirkt Sandra Schallhart als Geschäftsführerin. Diese Institution möchte jungen Leuten ermöglichen, sich am Lech Forschungsthemen zu widmen, aber auch internationalen Experten eine Anlaufstelle bieten. Ein Musterbeispiel dafür

Gemeinsam engagiert für den Lech: Dr. Reinhard Lentner, Professor Dr. Leopold Füreder von der Uni Innsbruck (Vizepräsident des Vereins Lechforschung) und der frühere Leiter des Wasserbauamts Reutte, Wolfgang Klien, (von links) beim Lechsymposium 2021. Foto: Privat

sei Professor Norbert Müller von der Fachhochschule Erfurt, der die Bedeutung des Zwergrohrkolbens als Zeigerart für naturnahe Flussläufe erkannt und sich um die Rettung dieser Vorkommen am Lech verdient gemacht habe: „Ohne ihn würde es vermutlich in den gesamten Nordalpen kein Vorkommen mehr geben.“

Die Lechforschung kann sicherlich auch als Ausdruck der Grundeinstellung Reinhard Lentners gelten: „Mir war es immer wichtig, fakten- und evidenzbasiert Naturschutz zu betreiben.“ Und über je mehr Fakten man verfüge, umso besser ließen sich Entscheidungen treffen. Die Geschichte habe gezeigt, dass der Begriff „fern“ im Namen Außerfern nicht immer negative Folgen haben müsse: „Im Gegenteil. Hier hat man nicht jede Entwicklung sofort mitgemacht.“ Und daher sei die Schönheit der Natur hier oft eindrucksvoller erhalten geblieben als anderswo.

Im Paradies lebt es sich dennoch auch hier nicht. Denn der Lech sieht sich immer noch Bedrohungen ausgesetzt. Aber warum? „Die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte haben schon zu einer Einschränkung der Dynamik geführt. Dadurch wächst die Landschaft stärker zu, als wenn der Fluss seine Kraft voll entfaltet. Um der Verwaldung entgegenzuwirken, ist das Aufweiten des Flussbettes so wichtig.“ Auch die Schadstoffe in der Luft machten sich bemerkbar: „Wegen ihnen gehen die Magerwiesen zurück.“ Und die Klimaveränderung sei auch zu spüren: „Die Lebensbedingungen für Fischarten im Lech verändern sich, Parasiten finden bessere Bedingungen vor.“

Der Lech sei ein fragiles Gefüge: „Daher gilt es, ihm viel Raum zur Verfügung zu stellen, damit er sich selbst resilient halten kann. Ihn selber arbeiten zu lassen – das ist Naturschutz! Ein Fluss braucht einfach Dynamik – wenn er sich die bewahren kann, ist er ein Schmiermittel für die Artenvielfalt!“

spiraea

Vielseitige Blütensträucher für den Garten

Der Spierstrauch wird vor allem wegen seinen reichen Blüten, Pflegeleichtigkeit und Vielseitigkeit geschätzt. Sie wachsen kompakt bis locker überhängend und eignen sich hervorragend für Hecken, Rabatten oder als Solitärpflanzen. Besonders beliebt sind sie zudem bei Insekten wie Bienen und Schmetterlingen.

Frühlings-Spierstrauch (Spiraea × cinerea „Grefsheim“)

Diese bekannte Sorte bildet im Frühling zahlreiche kleine weiße Blüten entlang der elegant überhängenden Zweige. „Grefsheim“ eignet sich ideal für Hecken oder als Blickfang im Garten.

Japanischer Spierstrauch (Spiraea japonica)

Der Zwergstrauch blüht im Sommer und zeigt rosafarbene bis dunkelrote Blüten. Besonders beliebt sind Sorten wie „Little Princess“ oder „Golden Princess“. Ein attraktiver Kleinstrauch mit einer maximalen Höhe von 50 cm.

Nippon-Spierstrauch (Spiraea nipponica)

Besonders beliebt ist die Sorte „Snowmound“, die im späten Frühjahr von einer Fülle reinweißer Blüten bedeckt wird. Die kleinen Blüten sitzen in dichten Dolden entlang der bogig überhängenden Zweige und verleihen der Pflanze ein besonders elegantes Erscheinungsbild.

Pracht-Spierstrauch (Spiraea × vanhouttei)

Dieser oft einfach „Brautspiere“ genannte Strauch gehört zu den bekanntesten und eindrucksvollsten. Er zählt zu den klassischen Ziersträuchern und begeistert durch einen starken Wuchs sowie eine überreiche Blüte im Mai und Juni.

Birkenblättrige Spiere (Spiraea betulifolia „Tor“)

Dieser kleinwüchsige Bodendecker beeindruckt jeden Gartenliebhaber. Mit zahlreichen kleinen weißen Blüten und kräftig grünem Laub breitet sie sich wie ein hübscher Teppich im Garten aus.

Das Buschwerk-Team wünscht einen schönen Start in den Sommer.

Innsbrucker Straße 21 • 6600 Reutte +43 (0)676 4805717 roman@buschwerk.at www.buschwerk.at

zwei rekorde an einem tag

Das Außerferner Berufsfestival besitzt sowohl für die angehenden Lehrlinge als auch für die Ausbildungsbetriebe im Bezirk höchste Bedeutung. Das wurde auch bei der 20. Auflage der größten Lehrlingsmesse im Bezirk einmal mehr unter Beweis gestellt. „Wir waren binnen zwei Tagen ausgebucht“, strahlte denn auch Simon Volderauer, der dieses Event in den Räumen der Wirtschaftskammer (WK) Reutte einmal mehr ebenso engagiert wie kompetent organisiert hatte, über das ganze Gesicht. Konnte doch sein Chef, WK-Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Winkler, gleich zwei Rekorde an einem Tag verkünden: 340 Schüler und 27 Betriebe, bedeuten sowohl bei den jungen Leuten als auch bei den Unternehmen absolute Bestmarken. „Um den Jugendlichen die duale Ausbildung näherzubringen, ist dieses Festival ideal“, unterstrich denn auch WK-Bezirksobmann Christian Strigl: „Im Außerfern kann man fast jeden Ausbildungsberuf lernen, den es gibt“, machte er auf die breit aufgestellte Wirtschaft im Bezirk aufmerksam. Allerdings gebe es dennoch einen Fachkräftemangel. 76 Lehrstellen seien immer noch unbesetzt: „Umso wichtiger wäre ein Lehrlings- und Schülerheim, damit wir auch junge Leute aus anderen Regionen ansprechen könnten.“

Ob Geburtstag, kleine Aufmerksamkeit oder einfach so: Blumen schenken immer Freude. Bei uns finden Sie liebevoll gebundene Sträuße, saisonale Arrangements und kreative Geschenke für jeden Anlass.

Für die Elektrizitätswerke Reutte (EWR) war zum Beispiel Magdalena Drexel, die Lehrlingsbeauftragte für den kaufmännischen Bereich, vor Ort und präsentierte mit Christian Fuchs (ihrem Kollegen von der Elektro-Installation) sowie den aktiven Lehrlingen Leonie Larcher, Rene Walser und Alex Steinberger die Möglichkeiten im Büro, bei der IT und im Elektro-Bereich. Da konnte man zum Beispiel das Maskottchen Sparky zusammenstecken, verdrahten, verlöten und am Ende mit nach Hause nehmen (Foto rechts oben). • Sybille Kerber, Lehrlingsbeauftragter Bernhard Selb sowie die Lehrlinge Tiziana Maringele und Tim Singer-Schneller vertraten die Firma Elektro-Enstrasser. An deren Stand konnte man schon mal üben, Verlängerungskabel zusammenzubauen (rechts Mitte). Bei Burschen wie bei Mädchen war die Resonanz überaus gut. • Celina Tilg und Julia Frik schilderten die Chancen bei der Raiffeisenbank Oberland-Reutte bei einer Ausbildung als Bank- oder Versicherungskaufleute (links). • Lehrlingsausbilder Martin Staffler gab am Stand von Holzbau Saurer den jungen Besuchern Tipps (rechts unten), wie sie ein Mandala aus sechs gleichen Sparren auf einem sechsseitigen Mauerkranz aufbauen und verankern konnten. Bei seiner Kollegin Sandra Rief und Patrick Platzgummer (einem Lehrling auf dem zweiten Bildungsweg) konnten die am Beruf des Zimmerers Interessierten beim Zerlegen und Wiederaufbau einer Ständerblockwand mit Hand anlegen. Und schließlich wurde auch

die Computerplanung eines Holzhauses demonstriert.

Lehrlingsausbilder

Physiotherapie Alva & Schmidhofer

Medical & Group Fitness

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Andreas Grießer freute sich über den großen Andrang am Stand von Multivac. Ihn unterstützte ein Quartett aus aktuellen Lehrlingen: die Maschinenbautechniker Carmen Weirather und Ryan Sacha und die Mechatroniker Antonio Perkovic und Ben Brockstedt zeigten den Schülern, wie man mit einem Schulungsroboter, den die Auszubildenden selbst programmiert hatten, Tic-Tac-Toe spielt oder auf einer Mini-Kegelbahn aus Metallfiguren, die sich selbstständig wieder aufstellen, sein Glück versucht. Es gab eine Menge zu schauen und auch zum Ausprobieren (Foto links oben). • Die Firmen Feuerstein aus Höfen und Stolz aus Breitenwang hatten sich zu einem Gemeinschaftsstand zusammengetan: Elias Bischof lernt bei Feuerstein Installations- und Gebäudetechniker, Ausbilder Matthias Sauerwein und Lehrling Mattia Gröfler von Stolz warben für die Berufe des Heizungsinstallateurs und -bauers sowie des Gebäudetechnikers Gas-Wasser-Heizung. Da konnte man etwa eine Sparbüchse aus Heizungsrohren basteln oder ein Muttertags-Herz aus Kupferrohr biegen (links unten). • Wie attraktiv ein Beruf in der Gastronomie ist, machten Lena Bunte und Sunantha Sanyalak vom Hotel Fischer am See deutlich (rechts). Dabei ging‘s auch lustig zu: Bei einer Challenge galt es, zwei Teller mit Äpfeln mit einer Hand durch einen Parcours zu balancieren. Für die besten gab es eine Schiffoder Tretbootfahrt. Und natürlich hofft man, dass sich der eine oder die andere für eine GastroLehre entscheidet.

Lena Bunte: „Bessere Aufstiegschancen als im Gastgewerbe gibt es nicht – bis hinauf zum eigenen Chef!“

JUN 12

JUN 27

JUL 11

terminkalender

Museum im „Grünen Haus“

Das Museum in Reutte hat von Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Jeden ersten Donnerstag im Monat bieten wir ab 17 Uhr eine kostenlose Führung an.

Museum „Haus Spinnhof“

Das Museum in Ehrwald hat jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Größere Gruppen erhalten nach Terminvereinbarung gerne eine Sonderführung. Kontakt: Obmann Andreas Wilhelm +43 (0)676 504 1526.

Zeillergalerie

Die Ausstellung „Colors of India“ findet von 12. bis 24. Juni in der Zeillergalerie in Reutte statt. Besichtigt werden können die Werke von Tamali Das jeweils von Dienstag bis Samstag von 15 bis 18 Uhr.

Flohmarkt beim Eurospar Reutte

Der Parkplatz des Eurospars verwandelt sich am 7. und 21. Juni in einen Flohmarkt. Jeder kann mitmachen. Anmeldung unter +43 (0)676 58 41 517. Beginn ist jeweils um 8 Uhr. Nur bei guter Witterung!

Dorfbühne Höfen

In der Kulturverkstatt in Höfen wird das Stück „Im Pfarrhaus isch der Tuifl los“ gespielt. Spieltermine sind am 5., 6. und 19. Juni sowie am 3. und 4. Juli, jeweils um 20 Uhr. Karten sind unter www.dorfbuehne-hoefen.at und an der Abendkasse erhältlich.

Donnerstag, 4. Juni 2026 bis Sonntag, 7. Juni 2026

Fotoausstellung

In der Kohlehütte St. Anna findet die Fotoausstellung von Gergely Schneider unter dem Titel „Ein Blick. Viele Welten“ statt. Öffnungszeiten sind von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.

Samstag, 6. Juni 2026 und Samstag, 13. Juni 2026

Ecstatic Dance

In der Lebenshilfe Reutte findet am 6. Juni um 19 Uhr ein Ecstatic Dance mit Cacao Ceremony statt. Am 13. Juni wird zum Herzöffnungsseminar mit Räuchern und Cacao Ceremony geladen. Beginn ist um 18 Uhr. Anmeldungen bei Gabriele: ecstaticdancereutte@gmail.com

Samstag, 13. Juni 2026

5. Platzlsingen im Untermarkt Reutte

Die Chöre aus dem Außerfern lassen

wieder von sich hören und legen einen Klangteppich durch den Reuttener Untermarkt. Beginn ist um 16 Uhr. Gesungen, von zahlreichen unterschiedlichen Musikgruppen, wird bis 18 Uhr. Bei Schlechtwetter findet ein verkürztes Programm in der Pfarrkirche St. Anna in Reutte statt.

Dienstag, 9. Juni 2026

AK-Infoabend

„Vorsicht Falle – So haben Betrüger keine Chance!“ unter diesem Titel findet um 18 Uhr in der AK Reutte ein Infoabend statt. Anmeldung erforderlich: 0800/22 55 22 3636 oder reutte@ ak-tirol.com.

Montag, 15. Juni 2026

Demenz-Treffen

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Für Angehörige von Menschen mit Demenz wurde die Idee geboren, sich zum Gedankenaustausch im Rahmen einer zwanglosen, vertraulichen Atmosphäre zu treffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Treffen findet um 18 Uhr im Hotel Mohren in Reutte statt.

Samstag, 27. Juni 2026

Sonntag, 28. Juni 2026

LA-Challenge

Auch heuer findet wieder die LA-Challenge statt. Der Startschuss fällt am 27. Juni ab 15 Uhr mit der Kids-Challenge und weiter geht es am Sonntag um 11 Uhr mit der großen LA-Challenge. Mehr Infos dazu finden Sie auf Seite 23.

Montag, 29. Juni 2026

Literaturtreff

In der Stadtbibliothek Reutte wird das Buch „Die weiteren Aussichten“ von Robert Seethaler unter der Leitung von Christine Raffl besprochen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: +43 (0)5672 62382 oder unter info@buecherei-reutte.at

VERANSTALTUNGEN IM WERKHAUS FINDEN SIE AUF SEITE 32. EVENTS IN DER ALPENTHERME AUF SEITE 10.

42 filmc

jänner - juni ’26

Südtirol, 1961. Die norditalienische Region wird durch eine Serie von separatistischen Bombenanschlägen erschüttert. Während der junge Bauernsohn Paul der Perspektivlosigkeit seines Dorfes entkommen und Malerei studieren will, kämpft sein älterer Bruder Anton kompromisslos für den Schutz der deutschsprachigen Minderheit – notfalls mit Gewalt. Nachdem Anton als einer der Attentäter enttarnt wird, flieht er und lässt Hof und Familie zurück. Widerwillig verschiebt Paul seine eigenen Pläne, um Antons Frau Anna und ihren kleinen Sohn zu unterstützen. Während die Lage eskaliert und die italienische Polizei hart durchgreift, beginnt Anna sich zunehmend gegen die patriarchalen Strukturen ihres Umfelds zu wehren. Paul hingegen muss sich entscheiden – zwischen familiärer Loyalität und persönlicher Selbstverwirklichung.

Das Kulturforum Breitenwang lädt herzlich ein zum Filmcircle am Freitag, den 5. Juni 2026, um 20 Uhr im Tauernsaal des Veranstaltungszentrums. Eintritt € 8,-; € 5,- für Schüler und Studenten.

Öffnungszeiten: 1/2 Stunde vor Filmbeginn info@filmcircle.at • www.filmcircle.at

ABC auflösung

Ein Denkmal in Tirol für einen bayerischen Herrscher: Davon kann selbst Markus Söder nur träumen. Bayerns König Maximilian II. wurde diese Ehre indes zuteil. Aufgrund einer Infrastrukturmaßnahme, von der das Außerfern heute noch profitiert. Der auf unserem April-Suchbild zu sehende bajuwarische Löwe, den uns Robert Pacher zugesandt hatte, steht daher weder an der Lände bei Vils noch am Rehbach bei Schattwald, sondern in der Nähe des Hotels Forelle am Plansee.

Der Vater des späteren „Märchenkönigs“ Ludwig II. ging im Ammerwald leidenschaftlich gern auf die Pirsch und hatte dort diesseits wie jenseits der Grenze Jagdgebiete gepachtet. Um von seinem Lieblings-Aufenthalt Hohenschwangau gut dorthin und wieder nach Hause zu kommen, ließ er, schon kurz nachdem er 1848 als 36-Jähriger den Thron bestiegen hatte (sein Vater Ludwig I. hatte im Zuge der Revolutionswirren abdanken müssen), eine Straße von Linderhof (wo damals nur ein als „Königshäuschen“ bezeichnetes Forsthaus stand) über den Plansee zum Kreckelmoos errichten. Und zwar, wie Reuttes Historiker Dr. Richard Lipp in mehreren Aufsätzen darlegte, mit Geld aus seiner Privatschatulle.

Die neue Verbindung wurde am 11. August 1851 in Anwesenheit des Monarchen und seiner Frau Marie (aus dem preußischen Herrscherhaus der Hohenzollern) eröffnet. Ein Unwetter zeitigte indes bereits im Jahr darauf verheerende Folgen, so dass ein Neubau nötig wurde, der auch umgehend in Angriff genommen wurde. Viele Außerferner aus Reutte und Umgebung profitierten übrigens von dieser Straßenbaumaßnahme. Anstatt im Ausland ihr Brot verdienen zu müssen, fanden sie dadurch nämlich eine Erwerbsquelle in der Nähe ihrer Familien.

Dies trug daher sicher mit dazu bei, dass „die dankbaren Gemeinden Reutte, Breitenwang, Ehenbichl und Pflach“ (so die Inschrift) 20 Jahre später „dem König von Bayern Maximilian II., dem Erbauer dieser Straßen“, das oben abgebildete Denkmal setzen ließen. Die Mehrzahl „Straßen“ wurde übrigens verwendet, weil Maximilian auch die hier abzweigende Verbindung nach Grießen (heute eine beliebte Radelstrecke) hatte bauen lassen.

Die große Ehre (immerhin handelt es sich bei dem Denkmal um das größte einer Einzelperson gewidmete Monument im ganzen Außerfern) erlebte der Monarch indes nicht. Er wurde nur 52 Jahre alt und starb am 10. März 1864 an einer „Rotlauferkrankung auf der Brust“ (so das ärztliche Bulletin über die bakterielle Entzündung der Haut und Lymphwege). Noch am selben Tag trat sein Sohn Ludwig die Nachfolge an. Auch er ein großer Fan des Außerferns.

Unter denen, die den richtigen Antwortbuchstaben (C) erraten hatten, war auch Johannes G. aus Ehenbichl. Er darf sich über ein Exemplar des Buches „Mit Geist und Füßen im Allgäu“ von -Redakteur Jürgen Gerrmann freuen.

Wenn der Bauch zum Dauerthema wird, kann das Reizdarmsyndrom dahinterstecken.

Völlegefühl, Blähungen, Bauchkrämpfe, Verstopfung oder Durchfall können Anzeichen dafür sein.

Fragen Sie nach! Wir beraten Sie gerne.

Mo - Fr 8 - 18 Uhr

Samstag 8 - 12 Uhr

Südtiroler Apotheke

Südtiroler Straße 1 | 6600 Reutte Tel. +43 (0)5672 62002 www.suedtirolerapotheke.at

Foto: Pacher

hohe förderungen an land gezogen

Die Arbeit ging dem Team der Regionalentwicklung Außerfern (REA) im vergangenen Jahr nicht aus. Aber auch der Erfolg nicht. Und so konnte vor kurzem bei der Vollversammlung dieser Institution im Gemeindesaal in Berwang eine höchst positive Bilanz gezogen werden. Auch Marco Birlmair von der Abteilung Regionalentwicklung beim Land Tirol hob in seinem Grußwort das gute Miteinander mit dem REA-Team und dessen vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Wirtschaft, Natur und Kultur, Gemeinwohl und Klima hervor.

Grund zur Freude bot auch der Bericht des REA-Obmanns: Reuttes Bürgermeister Günter Salchner hob hervor, dass im Jahr 2025 sage und schreibe 21 neue Projekte in Kooperationen zwischen Geschäftsstelle und den Trägern dieser innovativen Vorhaben auf den Weg gebracht worden sind. Dies habe 5,14 Millionen Euro an Investitionen bewirkt, und dabei seien 1,32 Millionen Förderungen für das Außerfern an Land gezogen worden.

Ein wichtiges Zukunftsthema für die Region stellt die Energiesicherheit dar. Die Studie, bei der untersucht wurde, wie viel Energie mittel- und langfristig im Außerfern benötigt wird und wie dieser Bedarf aus welchen Quellen gedeckt werden kann, präsentierte der Technische Vorstand der Elektrizitätswerke Reutte (EWR), Sebastian Freier, der Versammlung.

Großes Lob gab es bei der Vollversammlung der Regionalentwicklung Außerfern für das Team dieser Institution. Von links nach rechts: Dr. Johannes Schießl, Silvia Hofer, Marco Birlmair (Land Tirol), Evi Keller, Johanna Mühlmann-Mamming (KEM), Julia Hilfenhaus, Sina Mai-Huter (KLAR!) und Elisabeth Senn.

REA-Geschäftsführer Dr. Johannes Schießl schilderte derweil die vielfältigen Aktivitäten seines Teams, die von der Betreuung Ehrenamtlicher bis hin zur Reaktivierung leerstehender Gebäude reichten – eine beeindruckende Palette.

Foto: Rea

allgäuer kunstkraftwerk

1957 geboren, früh zur Kunst verführt, zehn Jahre als Zahntechnikerin „brav“ gewesen – und dann 1985 endgültig dem Ruf der Freiheit gefolgt: Seitdem erschafft Lucie Sommer-Leix Bilder, Skulpturen und Objekte, die garantiert nicht nach Handbuch funktionieren.

Ihre Werkstatt in Waltenhofen ist ihr kreatives Biotop. Ausstellungen und Preise? Hat sie. Einzelund Gemeinschaftsausstellungen, 2013 gab’s den Rupert-Gabler-Kunstpreis, 2019 einen Sparkassen 1. Ankaufspreis und in den letzten zwei Jahren führte sie gemeinsam mit Barbara Wolfart den Berufsverband Bildender Künstler Allgäu/Schwaben-Süd.

Der Mensch – und besonders die Frau, mit all ihrer Stärke, Ironie, Sinnlichkeit und unbezähmbaren Energie stehen im Mittelpunkt ihres Schaffens. Ihre Keramik-Skulpturen tragen Würde und Witz, ihre Bilder liefern den Klang dazu. Kurz: Lucie Sommer-Leix schafft Kunst, die glänzt - nicht laut, sondern tief. Sie schaut einen mit charmantem Lächeln an und fragt: „Na, was fühlst du jetzt?“ Als besonderer Gast wird Franz Mair Scultura mit einem Werk vertreten sein.

Das Kulturforum Breitenwang lädt herzlich ein zur Vernissage am Samstag, den 13. Juni um 17 Uhr im Foyer des Gemeindeamts Breitenwang. Eintritt frei. Die Künstler sind anwesend. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten von Gemeinde und Bücherei bis zum 31. Juli besichtigt werden.

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