Skip to main content

Reuttener März 2026

Page 1


Feine, handgemachte Krea onen für Ihr süßes Osterfest

Schokohasen • Schokoeier • Ostereier mit Pralinenfüllung Butter-, Schoko-, Zitronen- und Nusslämmer backen wir gerne auch auf Vorbestellung

Untermarkt 5 • 6600 Reutte • +43 (0)5672 62462 • cafe@valier.at Ö nungszeiten: Montag bis Samstag von 8 bis 17.30 Uhr. Sonn- und Feiertag geschlossen

Wir halten Ihre Systeme am Laufen!

Bahnhofstraße 28/3/11 6600 Reutte, Österreich

Tel. +43 (5672) 72290 office@intraservice.at

Sei gscheitkauf regional!

in eigener sache

Liebe Leserinnen und Leser des , Der Frühling hält Einzug in Reutte – und mit ihm unsere neue Ausgabe des . Die Tage werden länger, die Sonne wärmt wieder, und überall spürt man das Erwachen der Natur. Passend dazu präsentieren wir Ihnen unsere Frühlings- und Osterausgabe.

Auch heuer hat sich der Osterhase wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Ein Gewinnspiel für fleißige Einkäufer aus der Region wartet auf Sie! Mehr dazu erfahren Sie auf Seite 9.

Übrigens: Die Osterhasen sind in diesem Jahr wieder in der Stadt unterwegs! Am Karfreitag verteilen sie kleine süße Überraschungen an Einheimische und Gäste.

Für eine besonders bunte Osterzeit sorgen auch heuer wieder viele kleine Helfer: Die Kinder aus den umliegenden und örtlichen Kindergärten waren fleißig am Basteln. Ihre liebevoll gestalteten Werke schmücken bereits jetzt unser Ortsbild und machen Reutte noch ein Stück fröhlicher.

Doch das ist längst nicht alles: In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit zu spannenden Vorträgen, begrüßen interessante Gäste auf unserer „Roten Couch“ und waren bei der Jubiläumsfeier auf Ehrenberg mit dabei – und vieles mehr.

Genießen Sie die ersten warmen Sonnenstrahlen, tanken Sie neue Energie und verbringen Sie ein wunderbares Osterfest.

Viel Freude beim Lesen! Ihr Vorstand der Kaufmannschaft Reutte

P.S.: Sie suchen noch das passende Ostergeschenk? Mit Kaufmannschaftsgutscheinen liegen Sie immer richtig! Erhältlich online auf unserer Homepage oder direkt vor Ort bei Markus Saletz Lieblingsweine sowie bei Uhren & Schmuck Eveline Beirer.

i nhaltsverzeichnis

Foto: Schindl

GEBURTSTAG X 2

Jubiläum auf Ehrenberg und Gratulation an Armin Walch

DIE LÖWEN BRÜLLEN WIEDER Bald ist wieder Flohmarkt-Zeit

Die Gefahr aus dem Netz

OSTERGEWINNSPIEL der Kaufmannschaft Reutte 9 8

KLEINE HELFER FÜR DEN OSTERHASEN Kindergärten sorgen für Osterdekoration in der Stadt

AUF DEM ROTEN SOFA mit Richard Alber

Medieninhaber, Herausgeber & Verwaltung „der reuttener“ Werbe- und Aktionsgemeinschaft Reuttener Kaufleute • Postfach 59 • A-6600 Reutte • www.kaufmannschaft-reutte.at • Für die Redaktion verantwortlich Jürgen Gerrmann • Außerferner Druckhaus GmbH • Grafik und Gestaltung Victoria Müller • Außerferner Druckhaus GmbH • Anzeigenannahme und Redaktionsbüro Außerferner Druckhaus GmbH • Kaiser-Lothar-Straße 8 • 6600 Reutte • T 0043 5672 62436 • info@druckhaus.com oder redaktion@druckhaus.com • www.druckhaus.com • Druck Alpina Druck GmbH • Haller Straße 121 • 6020 Innsbruck • Fotos Jürgen Gerrmann • Außerferner Druckhaus GmbH (ansonsten gekennzeichnet) • Grundlegende Richtung Organ der Reuttener Kaufmannschaft für wirtschaftliche und allgemeine Informationen über

„vom versprechen zum lebenswerk“

Die Stadt Reutte hat einen neuen Verdienstmedaillenträger: Bürgermeister Günter Salchner überreichte jüngst diese hohe Auszeichnung an den Architekten, Visionär und „Burgherren“ Armin Walch. In einem überaus passenden Rahmen: dem festlichen Abend anlässlich des Jubiläums „30 Jahre Burgenwelt Ehrenberg“. Denn sein Name verbindet sich wie kein anderer mit der Entwicklung des historischen Gemäuers vom „Stuanerhaufen“, der eine Menge Geld verschlinge (so das damals weit verbreitete Vorurteil), zu (wie Hermann Ruepp, der Obmann des Tourismusverbandes Reutte, konstatierte) „einem der wichtigsten Ausflugsziele Tirols und Aushängeschild unserer ganzen Region, das Gäste anzieht und Wertschöpfung schafft“.

Das Versprechen des damaligen Ortsplaners an Fridl Schennach, den schwer kranken Initiator der Rettung Ehrenbergs, „gut auf deine Burg aufzupassen“, griff auch Günter Salchner in seiner Laudatio zum 70. Geburtstag Walchs auf: „Daraus ist ein Lebenswerk geworden.“ Das Stadtoberhaupt würdigte auch dessen Verdienste in seiner 31-jährigen Tätigkeit als Ortsplaner: „Er hat Reutte gestaltet wie kein Zweiter.“ Zudem vermöge er, andere für ein Ziel zu begeistern: „Mit guten Argumenten Menschen zu überzeugen, gelingt Armin ganz vorzüglich.“ Auch dessen soziale Einstellung für Flüchtlinge sowie das couragierte Auftreten gegen rechtsextremes Gedankengut und Wirken für Barrierefreiheit hob der Bürgermeister hervor: „Danke für alles, was du für unser Reutte und seine Entwicklung getan hast!“ Großes Lob gab es auch von Bayerns Europaminister Eric Beißwenger, der Walch als „Ideengeber und unermüdlichen Antreiber, der den historischen Wert Ehrenbergs revitalisiert hat“ charakterisierte, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle und dessen Vorvorgänger Herwig van Staa, der nun die Landesgedächtnisstiftung leitet: „Armin ist ein Motivator, wie es sonst in ganz Tirol keinen gibt.“ Mehrmals wurde an diesem Abend übrigens auch auf die verbindende Funktion des einst als Bollwerk gegen Norden errichteten Ensembles hingewiesen. Für Kriegszeiten erbaut, sei es heute ein Ort der friedvollen Begegnungen und des freundschaftlichen Miteinanders in der Burgenregion Allgäu-Außerfern.

„Ehrenberg ist Symbol für das vereinte Europa“: Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (links) und Bayerns Europaminister Eric Beißwenger waren sich einig.

Erleben Sie die Burg Ehrenberg, die Festung Schloßkopf, die spektakuläre Hängebrücke highline179 und viele weitere Attraktionen!

Verdiente Ehrung für einen Visionär: Bürgermeister Günter Salchner und seine Stellvertreter Markus Illmer und Klaus Schimana (1. bis 3. von rechts) sowie Markus Saletz mit Thomas und Hermann Ruepp (1. bis 3. von links) als Spitze des Tourismusverbands Naturparkregion Reutte erweisen Armin Walch die Reverenz. Für dessen Wirken für Reutte gab es Standing Ovations.

cYbercrime bedroht

das ausserfern

Kriege werden heutzutage nicht nur mit Raketen und Bomben geführt. Sondern ganz im Stillen. Und mit Beklemmung auslösender Effizienz. Das Bewusstsein dafür schärfte vor kurzem eine gemeinsame Info-Veranstaltung der Wirtschaftskammer (WK) und der Raiffeisenbanken im Außerfern.

„Tagtäglich kommt das Thema bei uns auf den Tisch“, schilderte WK-Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Winkler aus diesem Anlass in einem Gespräch mit der Presse die Brisanz der Situation: „Unsere Firmen sind massiv betroffen.“ Das wurde auch dadurch deutlich, dass im Saal der WK Reutte an diesem Abend kein Platz mehr frei blieb. WK-Bezirksobmann Christian Strigl machte auf die zwei Seiten einer Medaille aufmerksam – einerseits biete die globale Vernetzung im Zuge der Digitalisierung große Chancen für die Wirtschaft, andererseits bekämen nicht nur Private, sondern auch Unternehmen die Schattenseiten zu spüren: „Es gab auch schon Schadensfälle bei uns im Außerfern.“ Nicht zuletzt deswegen habe man die Veranstaltung auch organisiert, unterstrich Vorstandsmitglied Ludwig Strauß von der Raiffeisenbank Oberland-Reutte: „Wir wollen auch wachrütteln und aufzeigen, mit welch perfiden Methoden Täter im Internet vorgehen.“

Cybercrime ist auch für die Wirtschaft im Außerfern ein großes Problem: Dessen sind sich auch WK-Bezirksobmann Christian Strigl, Experte Oliver Hietz und Ludwig Strauß, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank OberlandReutte, (von links) bewusst.

So manchem dürfte angesichts des Umfangs der Bedrohung, die Oliver Hietz, Gründer und Eigentümer der Agentur Cyberschutz, vor Augen führte, angst und bange geworden sein. Der Experte war über 25 Jahre im Kriminaldienst tätig und in den letzten Jahren speziell mit der Bearbeitung von Cybercrime-Fällen beschäftigt und schärfte an diesem Abend die Sinne für das Ausmaß der Bedrohung: Die „Big Player“ unter den Tätern gehen nämlich hochprofessionell zu Werke, lassen von der KI Sicherheitslücken aufspüren und starten dann ihre Attacken. Dabei konzentrieren sie sich laut Hietz im wesentlichen auf drei Schwerpunkte: Krypto-Währungen, Unternehmen und im weitesten Sinne politische Strukturen – und auf dem letzteren Sektor agieren nicht nur „gewöhnliche“ Kriminelle, sondern auch staatliche oder staatlich unterstützte (hinter dem Löwenanteil stecke dabei Russland).

Für Unternehmen komme der Prävention eine Schlüsselrolle zu. Wer glaubt, eine simple Firewall sei Schutz genug, befindet sich da wohl auf dem Holzweg. „Es gibt keine Generallösung“, macht Hietz dabei klar. Ein Bündel von Maßnahmen könne eingesetzt werden, die in 15 Kategorien eingeteilt seien. Im Falle des Falles hätten die Opfer Glück, wenn sie bei der Datenwiederherstellung über kompetente Unterstützung verfügten. Sieben bis zehn Tage Chaos während dieser Phase könnten sich bei manchen Firmen existenzgefährdend auswirken. So vermag es nicht zu verwundern, wenn im vergangenen Jahr den rund 300 Erpressungsopfern, die nicht gezahlt hätten, eine mindestens doppelt so hohe Dunkelziffer gegenüberstehe, die die horrend hohen Forderungen doch erfüllt hätten, um die Katastrophe noch abzuwenden. Otto Normaluser des Internets riet Hietz dabei dringend zur Vorsicht beim Öffnen von Dateien oder Klicks auf Links sowie zur Zwei-Faktoren-Authentifizierung bei Überweisungen: „Im Schadensfall kann man Privaten nicht mehr helfen. Das Geld ist futsch.“

radwegbau schreitet voran

Lange wurde diskutiert und vor rund fünf Jahren sogar spektakulär demonstriert. Eine Radtour zum Plansee ist ob der enormen Verkehrsbelastung immer noch kein ungefährliches Unterfangen – gerade für Familien mit kleinen Kindern. Viele Überlegungen scheiterten an der Topografie und Geologie, die so manche Variante unfinanzierbar gemacht hatten, doch der Neubau der Seespitzbrücke bot die Chance, die Sache nochmals grundlegend neu zu denken – und in einem Konzept einzubinden, für das das Land Tirol auch stattliche Fördermittel locker machte. Nun herrscht Hochbetrieb entlang der künftigen Trasse vom Sägewerk Angerer durch den Wald am Rossrücken bis zu einem der beliebtesten (Nah-)Erholungsgebiete im Außerfern. „Wir sind voll im Zeitplan“, freut sich Markus Rudigier (auf dem Foto unten rechts), seines Zeichens Substanzverwalter der Gemeindegutsagrargemeinschaft Breitenwang, im Gespräch mit dem . Auch Breitenwangs Bürgermeister Hanspeter Wagner (links) teilte dieses Gefühl: Noch heuer kann man am Plansee zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – nämlich die Verkehrssicherheit massiv erhöhen und zugleich eine touristisch hoch attraktive neue Radverbindung schaffen.

Schon fast fertig: Über diese neue Brücke nahe des früheren „Waldhofs“ können Radler künftig sicher die Straße zum Plansee überqueren.

Der Startschuss dafür fiel laut Rudigier Ende August vergangenen Jahres nach dem Ende der Vogelbrutzeit: „Wir sind gleich gut vorangekommen, weil wir mit vier Baggern an verschiedenen Stellen anfangen konnten“, erklärt Rudigier. Auch das Wetter spielte mit: „Wir konnten bis Mitte Dezember arbeiten und bereits Mitte Februar wieder loslegen.“ Wenn alles auch weiter so gut klappt, dürfte man Ende August fertig sein. Nach nur einem Jahr Bauzeit: alle Achtung!

Drei Meter breit wird der 3,8 Kilometer Radweg vom Waldhof bis zum EWR-Kraftwerk Seesperre am Kleinen Plansee. Den Radlern steht dabei eine Asphalttrasse mit einer maximalen Steigung von elf Prozent (laut Rudigier ist dies auch nicht mehr als an der steilsten Stelle der Planseestraße) zur Verfügung. Ein Mittelstreifen sorgt dafür, dass sich Bergauf- und Bergabradler nicht in die Quere kommen. Daneben wird auch noch ein in der Regel ein Meter breiter Schotterweg für Fußgänger angelegt: Also eröffnen sich mit der künftigen Verbindung auch für Wanderer ganz neue Varianten – nicht nur Richtung Plansee, sondern auch in Kombination mit den vorhandenen Wegen zu den Stuibenfällen oder auf den Tauern. Sowohl Fußgänger als auch Radler werden sicher von den Bänken, Tischen und Liegen begeistert sein, die an den schönsten Orten entlang des Weges platziert werden (am Waldhof, wo dann eine 2,40 mal 1,40 Meter große Info-Tafel alle Möglichkeiten in der Region Plansee aufzeigt, kommt sogar noch ein Trinkwasserbrunnen dazu). Von diesen Rastplätzen bieten sich dann auch immer wieder schöne Aussichten auf den Reuttener Talkessel oder den Dürrenberg.

Der Substanzverwalter zeigt sich aufgrund des bisherigen Verlaufs der Bau-Dinge zuversichtlich, dass der ins Auge gefasste Kostenrahmen von € 2,5 Millionen (einschließlich der Seespitzbrücke) eingehalten werden kann. 58 Prozent können durch Förderungen des Landes Tirol abgedeckt werden, das im Rahmen einer „Sonderförderung für Naturparkregion Reutte und Lechtal“ noch weitere € 255.000,- drauflegte. Was sich nicht in Geld ausdrückt, aber dennoch ein großer Beitrag ist: Die Gemeinde Breitenwang steuert 55.000 Quadratmeter Grund zu dem Projekt bei – und zwar kostenlos. Sowohl Wagner (im Foto links) als auch Rudigier heben das tolle Miteinander rund um dieses Projekt hervor. Alle Gemeinden des Planungsverbandes stehen dahinter, die Stadt Reutte, der Tourismusverband und die EWR (bei der Seespitzbrücke) hätten sich engagiert: „Viele Partner haben sich gut eingebracht – dafür sind wir sehr dankbar“, unterstreicht der Bürgermeister. Nicht zu unterschätzender Aspekt: „Die gesamte Wertschöpfung wird im Bezirk bleiben – darauf legen wir Wert.“

Vom neuen Radweg wird übrigens auch die einheimische Bevölkerung massiv profitieren: Ab Sommer kann man nämlich kreuzungsfrei von Steeg über Reutte zum Plansee und weiter über Griesen nach Garmisch strampeln. Wichtiger Tipp von Rudigier: „Wer mit dem Rad zum Plansee kommt, spart die Parkgebühr und kann die ganze Infrastruktur an den Badestränden kostenlos nutzen.“

radel-weltreise

Eine beeindruckende Reise hat der Tiroler Thomas Widerin hinter sich: Sie führte ihn binnen 429 Tagen über 32.000 Kilometer durch 35 Länder auf vier Kontinenten –und dies alles auf zwei Rädern. Über seine Erlebnisse berichtet er am Mittwoch, 22. April, um 19 Uhr im Rahmen einer Multivisions-Show im „Novum“ in Reutte.

Bei seiner Solo-Fahrt mit dem Gravel-Bike hat der Seefelder faszinierende Länder gesehen und außergewöhnliche Menschen getroffen, aber auch die faszinierende Welt der Tiere durchquert. Es gibt also viel zu erzählen.

iUnter denen, die uns eine E-Mail mit dem Stichwort „Fahrrad“ an info@druckhaus.com schicken, verlosen wir drei Eintrittskarten für diesen Abend.

ein meister für perfekte böden

Grund zur Freude im Fliesenstudio Deutschmann! Bodenleger Pawel hat die Meisterschule erfolgreich abgeschlossen und darf sich ab sofort stolz Meister nennen – und das mit Auszeichnung!

Sein handwerkliches Können und seine Leidenschaft für perfekte Böden zeigen sich in jedem Projekt. Ob Fliesen, Parkett, Teppich oder Vinyl – das Fliesenstudio Deutschmann steht für Qualität, Vielfalt und fachgerechte Umsetzung.

Ab sofort profitieren Kundinnen und Kunden von Leistungen aus Meisterhand. Das gesamte Team gratuliert Pawel herzlich zu diesem großartigen Erfolg und freut sich, noch mehr Kompetenz und höchste Qualität bieten zu können!

gutschein holen, freude schenken

Wussten Sie schon, dass unsere Kaufmannschaftsgutscheine jetzt das ganze Jahr über auch in praktischer Papierform erhältlich sind? Damit haben Sie jederzeit ein passendes Geschenk zur Hand – unkompliziert, regional und vielseitig einlösbar. Die gedruckten Gutscheine erhalten Sie direkt vor Ort bei Markus Saletz – Lieblingsweine sowie bei Uhren & Schmuck Eveline Beirer. Dort können Sie ganz einfach den gewünschten Betrag auswählen, bequem mit Karte bezahlen und den Gutschein direkt mitnehmen.

REUTTES VIELFALT: EIN GESCHENK

Wer es lieber individuell mag, kann aus verschiedenen Motiven auf unserer Homepage wählen und diese ganz bequem zu Hause ausdrucken.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle den Teams von Schmuck Beirer und Markus Saletz für ihre wertvolle Unterstützung!

Ob Fliesen, Parkett, Teppich oder Vinyl –wir überzeugen mit mehr Auswahl & umfassendem Service.

Persönliche Beratung und professionelle Verlegung aus einer Hand – perfekt aufeinander abgestimmt.

Foto: Widerin
Foto: Deutschmann

der aus dem Kindergarten in Ehenbichl aus CD-Scheiben. Sie erfreuen das Auge derer, die im Park am Gebäude des Tourismusverbandes vorbeiflanieren. Für die „Mühlmäuse“ ist die Osteraktion Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Zwölf Mädchen und Buben legten heuer wieder einen Frühlingsgarten an, durch den vor

Ostereinkauf von 23. März bis 4. April 2026 zurückgewinnen

REGIONAL EINKAUFEN UND GEWINNEN

FROHE OSTERN

! wünscht die Kaufmannschaft Reutte

So funktioniert‘s:

Sei gscheitkauf regional!

Erhalten Sie mit etwas Glück Ihren Einkauf bis zu € 50,- in Form von Gutscheinen der Kaufmannschaft Reutte zurück.

1. Kaufen Sie in der Zeit von 23. März bis 4. April 2026 in einem Kaufmannschaftsbetrieb Ihrer Wahl ein. Eine Liste aller Kaufmannschaftsbetriebe finden Sie auf Seite 34. und auf unserer Homepage www.kaufmannschaft-reutte.at

2. Scannen Sie die Rechnung oder den Beleg des Einkaufs ein oder fotografieren Sie ihn ab

3. Füllen Sie das Teilnahmeformular unter gewinnspiel.kaufmannschaft-reutte.at vollständig aus und laden Sie Ihre gescannte oder fotografierte Rechnung hoch

Mit etwas Glück sind Sie einer der fünfzehn Gewinner*innen und erhalten Ihren Rechnungsbetrag bis max. € 50,- in Form von Gutscheinen der Reuttener Kaufmannschaft zurück!

QR-Code scannen und gewinnen

Die Osterhasen sind unterwegs!

Am Karfreitag hoppeln unsere Osterhasen von 10 bis 16 Uhr durch Reutte.

Haltet die Augen offen - vielleicht entdeckt ihr einen von ihnen!

mareg mit neuer struktur

Große Veränderung bei der Marketing Reutte GmbH (MAREG): Reuttes Bürgermeister Günter Salchner (auf dem Foto rechts) kehrt an die Spitze der Einrichtung, die Stadt, Kultur, Wirtschaftsraum und Tourismus optimal positionieren und bewerben soll, zurück. Die Funktion als Geschäftsführer hatte er bereits im Zeitraum zwischen der Gründung der Institution Ende 2023 und der Berufung von Christi Degen zum 1. Dezember 2024 inne. Sie zählt weiter zum MAREG-Team und kümmert sich dort ums Stadtmarketing, während Silke Mader aus den Reihen des Tourismusverbandes (TVB) Naturparkregion Reutte sich dort um die touristischen Agenden kümmert. Dem Stadtoberhaupt steht dann bei dieser Organisation TVBGeschäftsführer Ronald Petrini (links) als Prokurist zur Seite. Salchner erklärte diesen Schritt im Gespräch mit der Presse mit der Notwendigkeit, schnell und schlagkräftig auf die Erfordernisse der Zeit reagieren zu können. Eine enge Kooperation sei das MAREG-Gebot der Stunde: „Wir haben sehr viel vor und führen dazu im Moment intensive Gespräche.“ Unter anderem gehe es dabei um Kooperationen – etwa mit der Kaufmannschaft oder dem Messeverein, der heuer wieder die Wirtschaftsmeile ausrichtet. Das erfordere einen intensiven Gedankenaustausch: „Und da muss Hans ran – nicht Hänschen.“ Daher hätten Petrini und er auch einen „Jour fixe“ verabredet: Jeden Freitag setzt man sich zusammen. Konkretes wollte der neue MAREG-Geschäftsführer indes noch nicht verraten. Ganz generell gehe es darum, „Wirtschaft und Handel voranzubringen“. Der stationäre Handel stehe massiv unter Druck. Auch in Reutte gebe es leer stehende Ladenräume („wenn auch nicht gravierend mehr als anderswo“). „Wir haben ein riesiges Interesse daran, dass der Handel in der Stadt gut funktioniert“, unterstrich Salchner und zeigte sich guter Dinge. Mit Monika Lechenbauer-Thurner habe die Kaufmannschaft eine „visionäre Obfrau“, auch mit dem restlichen Vorstand pflege man einen guten Austausch: „An einem Strick zu ziehen, ist das Gebot der Stunde.“ Auch bei der „Dachmarketingstrategie“ Reuttes geht es voran, wie TVB-Geschäftsführer Ronald Petrini deutlich machte. Interessantes Detail: Die traditionelle Google-Suche verliere massiv an Boden – und zwar bis auf ein Viertel der früheren Zahlen! Das Minus von rund 75 Prozent werde dabei von der KI übernommen. Diesem Trend werde man durch die Bündelung von Reuttes InternetAktivitäten über die Landing-Page reutte.tirol gerecht: Darunter werden dann die Informationen der Stadt (reutte.at), des Tourismus (reutte.com) und zu Events und Veranstaltungen (reutte.info) präsentiert. Salchner legte da in seiner Eigenschaft als Bürgermeister übrigens noch großen Wert auf die Klarstellung, dass die Stadt Reutte für alle hoheitlichen Schreiben und Veröffentlichungen weiter das Wappen mit den drei Tannen verwende, für Themen aus Sport oder Kultur kommt hingegen das moderne Logo zum Einsatz.

Zum Mega-Erfolg avancierte im Winter übrigens „Reutte on ice“. Die Zahl der Einzel-Eintritte erhöhte sich gegenüber der Vorsaison um 38 Prozent auf 41.681. Hinzu kommen noch 3018 (vornehmlich von Einheimischen genutzte) Saisonkarten. Besonders beliebt: die Familientickets um nur € 70,-.

Foto: TVB Naturparkregion Reutte

die sache mit dem ei

Nicht mehr lange, dann wird das höchste Fest der Christenheit gefeiert: Ostern (heuer am 5. und 6. April) erinnert an die Auferstehung Jesu und spiegelt die Hoffnung wider, dass der Tod letztlich nicht das letzte Wort hat. Die Auferstehung der Toten und das ewige Leben sind sowohl zentraler Teil als auch Schlusspunkt des gemeinsamen christlichen Glaubensbekenntnisses. Die Symbole für dieses Fest stammen indes zum Teil bereits aus vorchristlicher Zeit.

Nicht zuletzt das Ei: Es galt zum Beispiel schon vor 5000 Jahren in China, Persien und Ägypten als Sinnbild für Fruchtbarkeit, Leben, Erneuerung und Schöpfung. Es mutet wie ein Stein an und ist kalt, doch im Inneren regt sich neues Leben. Auch im Judentum, dem Jesus angehörte, besitzt das Ei große Bedeutung: Auf dem Sederteller für die rituelle Mahlzeit zum Auftakt des Pessach-Festes, an dem die Befreiung der Juden aus der Sklaverei der Pharaonen und der Auszug aus Ägypten gefeiert werden, liegt auch ein hart gekochtes Ei („Beitzah“). Dieses wird oft auf dem Herd oder im Backofen angebraten, während die Schale es noch umschließt. Es erinnert an die besonderen Opfer, die während der drei Wallfahrtsfeste (neben Pessach noch Schawuot, das zeitlich denselben Abstand hat wie Pfingsten zu Ostern, und Sukkot, das herbstliche Laubhüttenfest) im Tempel zu Jerusalem dargebracht werden mussten. Die Trauer über dessen Zerstörung bringt die Beitzah dabei in Verbindung mit dem Kreislauf des Lebens (für den die runde Form des Eis steht) und dem Neuanfang in der Frühlingszeit.

Im Christentum gehörte der Kirchenvater Augustinus zu den ersten, die im Ei eine wichtige Botschaft für die noch junge Glaubensgemeinschaft sahen. Es sei ein Zeichen der Hoffnung – bei den Vögeln für den Nachwuchs, bei Christen auf das helle Zukünftige nach einer Zeit der Dunkelheit in der Schale. Erst im 14. Jahrhundert brachte der englische Theologe und Philosoph John Wyclif das Ei auch mit Christus in Verbindung. Für ihn repräsentierte die äußere, harte Schale des Eis, die man buchstäblich be-greifen kann, die menschliche Natur Jesu, der wie sie sterblich und zerbrechlich war und Leiden sowie den Tod durchmachen musste. Das Eiweiß deutete er als Bindeglied zwischen der körperlichen Hülle und dem geistlichen Kern des Erlösers, dessen Sinnbild für ihn der Dotter war.

Fasten hieß im Mittelalter übrigens „vegan“ leben: Auch Eier standen bis 1491 streng auf der Verbotsliste. Da die Hühner indes weiter legten, mussten die Eier haltbar gemacht werden. Um den Überblick zu behalten, wie alt sie schon waren, färbte man sie Woche für Woche in unterschiedlichen Farben. Dies geschah, indem man sie über Nacht in einen Pflanzensud einlegte: Walnussschalen, Tee und Zwiebeln sorgten für Braun, Rote Rüben für Rot, Malventee für Violettblau, Spinat und Petersilie für Grün sowie Kamillentee, Ringelblume und Kümmel für Gelb. Das also ist der Ursprung der heute noch so populären bunten Ostereier.

Mühlbachweg 28 • A-6604 Höfen

Mühlbachweg 28 • 6604 Höfen

Tel: +43 (0)5672 / 647 28 • info@richard-feuerstein.at

Tel. 05672-64728 www.richard-feuerstein.at

Zweigstelle Grän - Team Singer Andreas Zweigstelle Holzgau

Das ideale Heizsystem richtet sich nach Ihren individuellen Ansprüchen und den Gegebenheiten Ihres Gebäudes.

Luftwärmepumpen und Pelletskessel sind zwei umweltfreundliche Heizsysteme. Beide Systeme tragen dazu bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Abhängigkeit von Öl und Gas zu verringern.

Eine Luftwärmepumpe nutzt die Wärme aus der Außenluft, um ein Gebäude zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen. Sie arbeitet mit Strom und gilt als besonders effizient, da sie mehr Wärmeenergie erzeugen kann, als elektrische Energie verbraucht wird.

Pelletskessel hingegen verbrennen Holzpellets – kleine, gepresste Holzreste – um Wärme zu erzeugen. Da Pellets aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, gelten sie als klimafreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen.

Haben Sie Fragen?

Kontaktieren Sie uns gerne

EIN STARKER PARTNER.

Mühlbachweg 28 • 6604 Höfen

T +43 (0)5672 64728 info@richard-feuerstein.at www.richard-feuerstein.at

der letzte flohmarkt am stadion

Beim Lions-Club Reutte, aber vermutlich auch bei vielen Flohmarkt-Fans, macht sich Abschiedsstimmung breit: Der letzte Lions-Flohmarkt auf dem Areal am Drei-Tannen-Stadion steht wegen des Neubaus und der Erweiterung des Kunstrasenplatzes bevor. Im kommenden Jahr soll die größte Veranstaltung dieser Art in Westösterreich dann an einen anderen Ort umziehen. Eine Entscheidung werden die Lions nach dem diesjährigen Flohmarkt treffen. Bei aller Wehmut soll dieses Event indes natürlich auch heuer wieder Strahlkraft weit über die Grenzen des Außerferns hinaus entwickeln und einmal mehr zum großen Volksfest avancieren.

Schon im Vorfeld haben Flohmarkt-„Manager“ Christian Zahedi und sein 200-köpfiges Team (allesamt Ehrenamtliche) alle Hände voll zu tun: Schließlich will eine Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern (1500 davon überdacht) betreut sein. Nach den bisherigen Erfahrungen werden bis zu 4000 Besucher aus nah und fern durch die Kurzzeit-Zeltstadt wuseln und an den 16 Verkaufsstationen nach Schätzen der verschiedensten Art Ausschau halten – seien es nun Antiquitäten oder Bekleidung, Bücher oder Elektroartikel, Spielwaren oder Schmuck, Geschirr oder Computerspiele, Schallplatten oder DVDs (und vieles andere mehr): Garantiert ist für jeden etwas dabei.

Auch für Geselligkeit und das leibliche Wohl ist gesorgt. Und so nutzen viele Besucher den Flohmarkt auch gerne zum gemütlichen Beisammensein bei Prosecco und italienischen Spezialitäten, Köstlichkeiten aus der Tiroler Küche (wie etwa die berühmten Ziachkiachln) oder Kaffee und Kuchen (eine schöne Tradition ist es, dass 40 Schülerinnen der HLW ihr Können in der Gastro-Ecke einbringen). 200 Tische und 400 Bänke gilt es nicht nur dafür, sondern auch für die Verkaufsstände aufzustellen. Und auch sonst muss man viele technische Details berücksichtigen, damit alles reibungslos klappt: Drei gewerbliche Spülmaschinen heißt es da ebenso zu ordern wie 13 Abfallcontainer, eine Kartonagenpresse (Zahedi schätzt, dass etwa 1,4 Tonnen Karton anfallen), rund 40 Einkaufswägen, 200 Kilo Tischwäsche und 160 Meter Holzbretter. Und schließlich wollen noch 1,3 Kilometer Stromkabel und 80 Meter Wasserleitungen verlegt sein.

49.

Lions Flohmarkt

Sonntag, 3. Mai 2026

8-16 Uhr im Drei-Tannen-Stadion Reutte

Sammelfahrten am Samstag, 25. April 2026 ab 8 Uhr:

Tannheimer Tal - Koordinator: Dr. Erwin Pfe erkorn - Tel. 0676 4321411

Lechtal - Koordinator: Dipl.-Ing. Josef Walch - Tel. 0676 6792947

Abgabezeiten beim Lions-Zelt

Dass sich so viele Menschen ehrenamtlich mit riesigem Engagement für die gute Sache gewaltig ins Zeug legen, erfährt einen wunderschönen Lohn: Jahr um Jahr stieg der Erlös dieses Ereignisses, das zu einem Markenzeichen des Lions-Clubs Reutte geworden ist, stetig an. Im vergangenen Jahr konnten so sage und schreibe € 90.000,für soziale Zwecke verteilt werden. 80 Prozent gingen an Menschen in Not und beeinträchtigte Personen in der Nähe, der Rest wurde für überregionale Hilfsprojekte in Österreich und im Ausland verwendet. Ob diese Summe wieder erreicht wird, steht noch in den Sternen. Ein schönes Abschiedsgeschenk wäre es freilich schon ...

Drei-Tannen-Stadion Reutte: Montag, 27.4.2026 bis Mittwoch, 29.4.2026 jeweils von 15 bis 18 Uhr

Im Mi2026:elpunkt 2026: Kinderbücher Spielwaren i

Im Zwischentoren und Talkessel Reutte nden keine Sammelfahrten statt.

Der Lions-Club Reutte Außerfern bedankt sich herzlich bei allen Sponsoren, Besuchern und ehrenamtlichen Helfern für ihre Unterstützung.

Unsere italienischen Lionsfreunde aus Isola della Scala präsentieren zum 23. Mal ihre Schmankerln.

Die 49. Auflage des Lions-Flohmarkts findet am Sonntag, 3. Mai, von 8 bis 16 Uhr am Drei-Tannen-Stadion in Reutte statt. Am Samstag, 25. April, gibt es Sammelfahrten: Im Tannheimer Tal koordiniert sie Dr. Erwin Pfefferkorn, Telefon 0676 432 14 11. Im Lechtal ist Josef Walch, Telefon 0676 679 29 47, dafür zuständig. Spender aus Zwischentoren und dem Talkessel Reutte sollten ihre Waren von Montag, 27. bis Mittwoch, 29. April (jeweils von 15 bis 18 Uhr), direkt am Lions-Zelt abgeben. Der Lions-Club freut sich auch sehr über Tombolapreise.

neues domizil für tvb

„Unser bisheriges Büro platzt aus allen Nähten“: Hermann Ruepp, seines Zeichens Obmann des Tourismusverbands (TVB) Naturparkregion Reutte, lässt keinen Zweifel daran, dass angesichts dessen handeln dringend geboten ist. Und macht in einem Gespräch mit der Presse zugleich auch klar: Für das bisherige Domizil hat das letzte Stündlein geschlagen – demnächst wird es abgerissen. Als neue Anlaufstelle für Informationen dient das frühere Café Click im Untermarkt 39 in Reutte. Die Bereiche ohne Gästekontakt (also das sogenannte „Backoffice“) sind für die Dauer der Bauarbeiten im einstigen Büro der Firma Luzian Bouvier in Pflach untergebracht.

Zu einem Neubau gab es laut Ruepp keine Alternative: Eine Aufstockung sei nicht in Frage gekommen („Dazu war die Bausubstanz einfach zu schlecht“), auch eine Erweiterung aufgrund der städtebaulichen Gegebenheiten dort am Rande des Parks sei unmöglich gewesen.

So habe man sich für ein von der Firma Holzbau Saurer entworfenes zweistockiges Holzgebäude (einen Eindruck von der Architektur vermittelt das Foto oben) entschieden: „Die Grundfläche bleibt gleich groß, es kommt lediglich ein Stockwerk drauf.“ Dachbegrünung ist übrigens ebenso vorgesehen wie eine PV-Anlage.

Der TVB-Obmann rechnet mit Baukosten von etwa zwei Millionen Euro: „Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele Aufträge in der Region bleiben.“ Wie viel, werde letztlich die Ausschreibungsphase weisen. Für die Finanzierung sollen die Rücklagen des TVB eine gewichtige Rolle spielen: „Wir haben etwas auf der Seite und wollen so wenig wie möglich auf Fremdmittel zurückgreifen.“ Und wann soll das Ganze fertig sein? „Spätestens im Frühjahr nächsten Jahres“, gibt Ruepp als Ziel aus.

FORD GEWERBE WOCHEN

RANGER PLUG-IN-HYBRID

Ab € 42.690,– 1

Bis zu € 1.500,–  Lagerbonus sichern!2

Durchdacht. Zuverlässig. Wirtschaftlich.

Scannen für mehr Informationen!

Ford Ranger: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,9 – 10,3 l/100 km | CO₂Emission kombiniert 230 – 271 g/km | Ranger PHEV: Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,2 – 6,5 l/100 km | CO₂-Emission gewichtet kombiniert 143 –  148 g/km | Stromverbrauch: 12,8 – 12,9 kWh/100 km | Elektrische Reichweite: 42 km* | (Prüfverfahren: WLTP)

Lechtaler Autohaus GmbH

Allgäuerstrasse 68

6600 Reutte Ȁ +43 5672 65333 Ȅ www.lechtaler-autohaus.at

Symbolfoto I 1) Unverbindlich empfohlener, nicht kartellierter Richtpreis bzw. Leasingrate exkl. USt, beinhaltet bereits Händler- und Importeursnachlass sowie Ford Credit Bonus und Versicherungsbonus. Angebot ausschl. für Unternehmer bei Operating Leasing über Ford Credit, einem Angebot der Santander Consumer Bank und Abschluss eines Vorteilssets der Ford Auto-Versicherung (Versicherer: GARANTA Versicherungs-AG Österreich). Bankübliche Bonitätskriterien vorausgesetzt. Laufzeit 48 Monate; 20.000 Kilometer/Jahr; Anzahlung 30  % vom Aktionspreis; zzgl. Gesetz. Vertragsgebühr (1,1 % der geleisteten Zahlungen). Freibleibendes unverbindliches Angebot, vorbehaltlich Änderungen, Irrtümer und Druckfehler.*Gemäß Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure (WLTP). Es können bis zu 42 km Reichweite (beabsichtigter Zielwert nach WLTP) bei voll aufgeladener Batterie erreicht werden – je nach vorhandener Serien- und Batterie-Konfiguration. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren (z.B. Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Streckenprofil, Fahrzeugzustand, Alter und Zustand der Lithium-IonenBatterie) variieren.

Foto: TVB Naturparkregion Reutte

JubiläumsJahr voller höhepunkte

„Beim k. k. Landesgerichte Innsbruck als Handelssenat wurde heute im Register für Einzelfirmen, Band II, Fol. 124, Nr. 152/1, die Firma ‚Elektricitätswerk Reutteʻ mit dem Sitze in Reutte und der Marktgemeinde Reutte als Firma-Inhaberin eingetragen“: Diese von einem Dr. Daum unterzeichnete Mitteilung erschien am 19. August 1901 im „Amtsblatt zum Boten für Tirol und Vorarlberg“. Auf eine stolze 125-jährige Tradition können die EWR mithin heuer zurückblicken. Doch auf den Lorbeeren der Vergangenheit will man sich nicht ausruhen, sondern die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft engagiert und mit Zuversicht angehen. Das machten die beiden Vorstände Richard Alber (auf dem Foto links) und Sebastian Freier vor kurzem unisono in einem Gespräch mit der Presse deutlich.

„Wir haben das Licht ins Außerfern und das Allgäu gebracht, aber heute haben wir viel umfassendere Ziele“, unterstrich dabei Richard Alber, seines Zeichens Kaufmännischer Vorstand der EWR. Er sieht das Unternehmen im Bemühen, eine sichere Energieversorgung leistbar bereitzustellen, „sehr gut aufgestellt“. Sein Kollege von der Technik, Sebastian Freier, zeigte sich stolz darauf, dass die EWR mit dem Speicherkraftwerk Plansee schon zur Gründerzeit eine Vorreiterrolle eingenommen hatten. Mit der Optimierung der Kraftwerkskette vom Rotlechstausee bis Pflach wolle man nunmehr quasi „zurück zu den Wurzeln“, aber auch gleichzeitig gegen die Schwankungen bei der Produktion von Sonnen- und Windenergie besser gefeit sein: „Mittags haben wir sehr viel Strom im System, aber morgens und abends fehltʻs. Die Kunst auf dem Energiesektor ist heute Speichern und Steuern.“

SCHARFE KANTE.

Zum Strahlen bringen die EWR-Chefs natürlich die Ergebnisse einer großen Kundenbefragung zum Jubiläumsjahr: Darin kreuzten nämlich sage und schreibe 88 Prozent an, „großes“ oder „sehr großes“ Vertrauen in die EWR zu haben. Das soll auch in Zukunft so bleiben. „Wir sehen uns als Teil der Gesellschaft. Was wir tun, wollen wir für Euch und mit Euch tun.“ Pioniergeist soll die EWR beflügeln: „Es gilt, auch Themen aufzugreifen, die auf den ersten Blick sehr herausfordernd wirken“, betonte Alber. Und Freier bekräftigte: „Wir wollen auf dem Weg in die Energiezukunft nicht nur Beifahrer sein, sondern aktiv steuern.“

Ein weiterer Aspekt ist durchaus spektakulär: Die EWR haben sich vor kurzem mit 15 Prozent an der Firma Qantal Hydro International beteiligt, die Wasserstoff wesentlich günstiger produzieren möchte als mit dem bisherigen Elektrolyseverfahren – und ihren Sitz sogar in der Großfeldstraße in Reutte hat. Man hofft auf eine Marktreife in zwei bis drei Jahren: „Wasserstoff hat dann eine Zukunft, wenn man ihn günstig und jederzeit verfügbar anbieten kann.“

Das 125-jährige Bestehen der EWR wird mit einer Fülle von Höhepunkten gefeiert: Für die Mitarbeiter und deren Familien gibt es ein großes Sommerfest, auf die Kunden warten zahlreiche Events – und für den 10. Juni hat man Prominenz aus Politik und Wirtschaft zum „Gipfeltreffen“ auf die Zugspitze geladen.

Alle Informationen zum Jubiläum und den vielfältigen Veranstaltungen findet man auf einer eigens gestalteten Seite im Internet: 125jahre-ewr-energie.com.

EINBLICKE IN UNSERE ENERGIEVERSORGUNG

Im Jubiläumsjahr laden wir ein, unsere Energieversorgung hautnah zu erleben. Bei den Führungen durch unsere Kraftwerke und Umspannwerke bekommst du Einblicke in Erzeugung und Verteilung, wir sprechen über die Energiezukunft und es warten besondere Highlights rund um 125 Jahre EWR.

KRAFTWERK WEISSHAUS UMSPANNWERK PFRONTEN

Freitag, 27. März 2026, ab 14:00 Uhr (Voranmeldung erforderlich)

Mit euch. Für euch. Grenzenlos.

Freitag, 17. April 2026, ab 13:00 Uhr

125 Jahre Verbundenheit und Verantwortung für die Region und gemeinsam gestalten wir die Energiezukunft.

Jetzt mehr erfahren über unser Jubiläum und die Events: 125jahre.ewr-energie.com

Physiotherapie Alva & Schmidhofer

Medical & Group Fitness

Physiotherapie Alva & Schmidhofer

Physiotherapie Alva & Schmidhofer

Medical & Group Fitness

Medical & Group Fitness

heiss begehrt, aber ausbau zu teuer?

Eigentlich ist es eine Öffi-Erfolgsgeschichte sondergleichen. Aber „eigentlich“ ist keine Dimension, die bei politischen Entscheidungen in jedem Fall eine entscheidende Rolle spielt. Ein Musterbeispiel dafür: Sowohl bei den Buchungen als auch bei den Fahrgastzahlen hat der RegioFlink, das Kleinbus-Rufsystem, das den Talkessel Reutte bedient, auch im vergangenen Jahr zugelegt. Mehr Nachfrage bedeutet freilich auch: längere Wartezeiten zu Stoßzeiten. Womit wir wieder beim Anfang wären: „Eigentlich“ bräuchte es dringend ein drittes Fahrzeug. Aber in der Realität fehlt wohl das Geld dazu. Droht dieses nachweisbar effiziente Öffi-System mithin zu einem Opfer des eigenen Erfolgs zu werden?

Diese Zahlen sprechen Bände: Mit 36.870 Buchungen wurden im vergangenen Jahr 5303 mehr als 2024 registriert – das sind fast 17 Prozent Zuwachs. Und bei den Fahrgästen zeigte sich mit 15 Prozent ein ähnlicher Trend: ein Plus um 5964 Mitfahrer auf jetzt 45.854. Der Vorteil bei dieser Nahverkehrs-Variante besteht ja nicht zuletzt darin, dass es keine Leerfahrten gibt, da sich der RegioFlink ja nur auf Anforderung in Bewegung setzt. Und oft sitzt auch außer dem Fahrer nicht nur ein Mensch drin: Die durchschnittliche Fahrgastzahl pro Jahr liegt stabil bei 1,2. Wobei die Inanspruchnahme natürlich saisonbedingt schwankt: Wenn die Sonne scheint, fahren viele eben doch mit dem Rad oder gehen auch zu Fuß. Kein Wunder, dass die Statistik-Kurve für 2025 mithin im August ihren Tiefpunkt aufweist: 2264 Anforderungen und 3353 Fahrgäste. Aber: Beide Werte wären im Jahr davor noch die fünftbesten gewesen (und in der Startphase 2023 wurden sie nicht mal im Winter erreicht)! Dieser Aspekt zeigt, wie gut sich der RegioFlink mittlerweile etabliert hat. Der Vollständigkeit halber: Der Höhepunkt wurde 2025 bei den Buchungen im November (3438) und bei den Fahrgästen (4168) erreicht.

Ein wichtiger Indikator für die Akzeptanz eines solchen Nahverkehrsmittel stellt der Pooling-Faktor dar: Der gibt an, bei welchem Anteil der Fahrten mehr als ein Fahrgast befördert wurde. Der lag im vergangenen Jahr in Reutte zwischen 36 und 47 Prozent (je nach Monat) – und im Jahresschnitt bei 41,6. Zur Einordnung: Verkehrsexperten an führenden Technischen Universitäten sind sich einig: Eine Bündelungsquote von über 40 Prozent ist im ländlichen Raum die absolute Benchmark. Während viele Pilotprojekte in Europa bei Werten um die 20 Prozent stagnieren und damit ökologisch kaum messbare Vorteile bringen, beweist der Talkessel Reutte mit seinen bis zu 47 Prozent, dass On-DemandVerkehr den ökologischen Durchbruch geschafft hat. Die hohe Nachfrage birgt indes eine jetzt schon zu spürende Gefahr: Die hohe Bündelung von bis zu 47 Prozent verlängert Fahrt- und damit natürlich auch Wartezeiten. Zuweilen steht kein Fahrzeug zur Verfügung – und das führt zu Frust bei potentiellen Nutzern. Das im Grunde notwendige dritte Fahrzeug erhöht die Kosten um € 200.000,pro Jahr, wie Bürgermeister Günter Salchner dem erklärte. Der Verkehrsverbund Tirol (VVT) klagt indes über Finanznöte: „Also müssten wir Gemeinden im RegioFlink das selbst zahlen. Aber das ist angesichts unserer schlechten finanziellen Lage schlicht nicht darstellbar.“ Schlechte Nachrichten also trotz einer solch exzellenten Statistik.

Foto: Haimerl

„schönreden nutzt nix“

Eine Erhöhung der Eigenproduktion um 25 Gigawattstunden pro Jahr an „erneuerbarer und speicherbarer Energie“ versprechen sich die Elektrizitätswerke Reutte (EWR) von der Optimierung der Kraftwerkskette Plansee. Das entspricht laut dem Unternehmen dem Bedarf von über 7000 Haushalten – das wäre ein Drittel derer, die das Land Tirol für den Bezirk Außerfern in seiner aktuellsten Statistik ausweist. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, wobei 2032 als frühestmögliches Zieldatum gilt. Der erste Schritt freilich ist getan: 800 Seiten an Unterlagen für das naturschutz-, forst- und wasserrechtliche Verfahren zu dem EWR-intern „OKP“ abgekürzten Projekt wurden vor kurzem beim Land Tirol eingereicht – in 16-facher Ausfertigung. Nun nehmen die Dinge ihren Lauf. Sebastian Freier (Foto), der technische Vorstand der EWR, sieht dem Verfahren zuversichtlich entgegen.

Diese Zuversicht speist sich nicht zuletzt daraus, dass die EWR an sich selbst die höchsten Maßstäbe angelegt haben: „Unser Anspruch war und ist es, ein gutes Projekt genehmigungsfähig einzureichen. Daher war auch für uns selbst eine kritische Sicht auf die Dinge wichtig. Wir sind nicht anders vorgegangen als die Amtssachverständigen. Es nutzt ja nichts, sich die Welt schönzureden. Wir hätten das Projekt nie eingereicht, wenn wir bei unserer Prüfung Zweifel an der Genehmigungsfähigkeit bekommen hätten.“ Daher schätze er die Wahrscheinlichkeit, dass OKP vom Wunsch zur Wirklichkeit wird, als „sehr hoch“ ein.

Ganz generell sieht Freier das Projekt als großen Beitrag zur Energieautonomie, die das Land Tirol für 2050 als Ziel ausgegeben hat. Im Zuge der Kraftwerkskette könne nämlich das Wasser zwischen Rotlech und Pflach achtmal genutzt werden, und durch die anvisierten Verbesserungen lasse sich das Speicherpotenzial zudem um rund ein Viertel erhöhen – unter anderem dadurch, dass der neue Stollen vom Liegfeistbach zum Rotlechspeicherbecken so dimensioniert werde, dass er auch eine Speicherfunktion übernehmen könne. Zu den positiven Wirkungen zählen die EWR darüber hinaus eine höhere Unabhängigkeit von den Energiegroßmärkten, eine verbesserte Versorgungssicherheit sowie die Möglichkeit, Schwankungen der Solar- und Windstromproduktion auszugleichen – und nicht zuletzt eine Einsparung von 21.000 Tonnen CO2 im Jahr.

Bezüglich der Kritik von Umweltschutzorganisationen an der zusätzlichen Entnahme von Wasser aus dem Namlosbach – die laut Freier in ihrer Intensität nicht mit dem Widerstand gegen Lechtaler EWR-Pläne in den 1980er-Jahren vergleichbar ist – hält der EWRVorstand entgegen: „Der trocknet nicht aus. Wenn der Pegel unter einen gewissen Sockel fällt, dürfen wir gar kein Wasser entnehmen.“ Das gelte bereits jetzt, übrigens auch am Lech. Freiers Eindruck: „Es gibt ein Grundverständnis in der Bevölkerung.“

Da das Vorhaben auch ein Natura-2000-Gebiet betrifft, müssen besonders strenge Maßstäbe angelegt werden. Die von den EWR beauftragten Gutachter sind bei ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen, dass die natürliche Abfluss- und Hochwasserdynamik erhalten bleibe und die für eine Wildflusslandschaft entscheidende Geschiebedynamik nicht beeinträchtigt werde. Feuchtgebiete, Auwälder und Rastplätze für Zugvögel blieben unverändert und die „habitatgestaltende Wirkung des Lechs“ aufrechterhalten. Kurzum: „Das Bauvorhaben ist als naturverträglich einzustufen.“

VORBEISCHAUEN LOHNT SICH: BERATUNGSWOCHEN ZU iDM WÄRMEPUMPEN VOM 7. BIS 17. APRIL

Installationen Feuerstein lädt zu den Beratungswochen rund um iDM Wärmepumpen ein.

Informieren Sie sich direkt vor Ort an unserem Infostand mit Ausstellung über moderne, effiziente Heizlösungen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit unseren Experten sowie mit Referenzkunden, die bereits auf iDM Wärmepumpen setzen.

Bei Feuerstein erhalten Sie alles aus einer Hand – von den Grabungsarbeiten über den Ausbau und die Entsorgung der alten Heizung bis hin zur Installation der neuen Anlage. Auch Inbetriebnahme, Einschulung und laufende Betreuung sind dabei inklusive.

WARTUNG, SERVICE, INSTALLATIONEN, INBETRIEBNAHME

Mühlbachweg 28 • Höfen

T +43 (0)5672 64728 • WhatsApp +43 (0)676 84 54 21 201 info@ richard-feuerstein.at www.feuerstein-installationen.at

bullis@night

Die Bullishow in Reutte verwandelte sich jüngst in eine stimmungsvolle Eventlocation. Beim Late-Night-Shopping „bullis@night“ konnten die Besucher von 18 bis 21 Uhr die ausgestellten VW-Busse in einer ganz besonderen Atmosphäre erleben: Während es draußen bereits dunkel war, wurden die Fahrzeuge im Schauraum eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Viele Interessierte ließen es sich nicht nehmen, vorbeizukommen und die Gelegenheit zu nutzen, die verschiedenen Modelle in entspannter Umgebung zu entdecken. Neben Aktionsangeboten präsentierte das Team auch Zubehör sowie die limitierte California Star Edition. Chillige Musik, kleine Knabbereien und kühle Getränke sorgten zusätzlich für eine lockere Stimmung und luden zum gemütlichen Austausch ein. Geschäftsführer Simon Schweiger zeigte sich zufrieden mit dem Abend: „Unser Ziel war es, eine besondere Atmosphäre zu schaffen, in der man unsere Bullis ganz entspannt erleben kann. Dass so viele Besucher gekommen sind, hat uns sehr gefreut und bestätigt uns darin, so ein Eventformat wieder zu veranstalten.“

gartentipp frühlingsboten

Vogelgezwitscher, erste warme Sonnenstrahlen, Schneeglöckchen, Krokusse, ... all das leitet den lang ersehnten Frühling ein. Aber auch einige Gehölze zeigen uns schon früh ihre schöne Blütenpracht! Hier sind einige für euch:

1) Hamamelis intermedia – Zaubernuss

2) Viburnum bodnantense – Winter-Duftschneeball

Dieser Strauch zeigt uns seine – je nach Sorte – roten, gelben oder orangen Blüten von Februar bis März. Auch im Herbst ist er ein echter Hingucker mit ihrer intensiven Herbstfärbung.

Mit seinen rosa Blüten von Februar bis April bietet der Winter-Duftschneeball eine wertvolle Nahrungsquelle für unsere Insekten. Der Verwandte Viburnum farreri blüht hellrosa bis weiß im Frühjahr, doch auch von September bis Dezember.

3) Salix gracilistyla „Mount Aso“ – Rosa Kätzchenweide Weidenkätzchen sind bestimmt bekannt, doch diese Weidensorte besticht im März mit auffällig seidig rosa Kätzchen. Ebenso ein wertvolles Insektennährgehölz und mit seiner Wuchsgröße von bis zu 2 Meter auch für kleinere Gärten geeignet.

Das Buschwerk-Team wünscht einen schönen Frühling und frohe Ostern!

Innsbrucker Straße 21 • 6600 Reutte +43 (0)676 4805717 roman@buschwerk.at www.buschwerk.at

Fotos: Autohaus Schweiger

UNSER TEAM FÜR IHR UNTERNEHMEN

WIR MACHT’S MÖGLICH.

Alexander Trs, Yvonne Besser, Wolfgang Linser, Bernhard Witting, Alexander Schwarzl

Als eine der stärksten Raiffeisenbanken in Tirol streben wir nach einer Region, in der alle vonund miteinander profitieren. Dafür unterstützen wir mit Finanzierungen regionale Unternehmen bei ihren Projekten.

Ihre Firmenkundenberatung der Raiffeisenbank Oberland-Reutte Impressum: Raiffeisenbank

barocke bühne des glaubens

Ein Juwel der sakralen Kunst kann man zur Passions- und Osterzeit wieder in der Auferstehungskirche (früher Totenkapelle genannt) in Breitenwang bewundern: Die Kunsthistorikerin Waltraud Palme-Comploy hat das Heilige Grab dort in ihrem Beitrag „Das Dorf aus kunstgeschichtlicher Sicht“ in der Festschrift anlässlich des 900-jährigen Bestehens von Breitenwang als „das malerischste noch bis heute aufgestellte Kunstwerk dieser Art in Tirol“ bezeichnet. Laut Klaus Wankmiller, dem Vize-Obmann des Museumsvereins Reutte (und absoluten „Heilig-Grab-Experten“), gilt es als das zweitälteste im Lande, das noch seinem ursprünglichen Zweck dient: Auf 65 Quadratmetern wird dabei seit fast 300 Jahren den gläubigen Menschen im Dekanat Leiden und Sterben Jesu Christi eindrücklich vor Augen geführt. Daran beteiligt waren hochkarätige Künstler: Rechnungen belegen, dass dort sowohl Balthasar Riepp und dessen Schüler und Schwager Franz Anton Zeiller als auch sein Lehrmeister und Schwiegervater Paul Zeiller zu Werke gingen. Letzterer bekam zum Beispiel 7 Gulden und 30 Kreuzer für eine Dornenkrönung und eine Geißelung – denn die Heiligen Gräber bestanden nicht nur aus einer riesigen Malerei, integriert waren in der Regel lebensgroße Holztafel-Figuren, um die Geschehnisse während der Leidenszeit des Messias anschaulicher zu machen.

Klein im Ohr, groß im Leben: hör den Unterschied!

In der Barockzeit wollte man den Gläubigen die Heilsgeschichte nicht nur predigen, sondern sie regelrecht „inszenieren“. Das Grab funktionierte wie ein barockes Bühnenbild: Mehrere bemalte Leinwand-Kulissen werden hintereinander gestaffelt aufgestellt, um eine enorme Tiefenwirkung zu erzielen. Den Sockel bilden laut Wankmiller drei Stufen, in deren Mitte die Grabeshöhle platziert ist. Zu deren Seiten befinden sich zwei römische Wachsoldaten (einer davon schlafend), während Engel um den toten Jesus trauern. Eine zusätzliche Tiefenwirkung wird durch gemalte Säulen und Pilaster erzielt. Oben am ersten Bogen findet sich die Inschrift: „Erit Sepulcrum Eius Gloriosum“ („Sein Grab wird prachtvoll sein“).

In der zweiten Wölbung präsentieren Engelsgestalten die Leidenswerkzeuge Jesu: Kreuz und Nägel, Schweißtuch und Lanze. Die Engel mit dem Weihrauchfass an der dritten Wölbung symbolisieren schließlich die Auferstehung des Erlösers. Hinter den Säulen werden Nebenszenen der Passions- und Ostergeschichte dargestellt: die Verleugnung Christi durch Petrus, die zum Grab eilenden Frauen und der auf das leere Grab hinweisende Engel.

Aber auch die hoffnungsvolle Perspektive fehlt nicht. Im Hintergrund ist der Paradiesgarten mit dem Lebensbrunnen und fünf Zypressen auf jeder Seite zu sehen. Diese Bäume verlieren nie ihr Grün und erreichen ein hohes Alter. In der christlichen Symbolik stehen sie daher für die Unsterblichkeit der Seele und die Hoffnung auf das ewige Leben. Ihre schlanke Form, die sie wie ein Pfeil emporwachsen lässt, wird zudem als Sinnbild für die Verbindung zwischen Erde und Himmel gedeutet.

Die zentrale Botschaft wird künstlerisch letztlich in der Wolkenglorie verkündet: Dort erscheint zunächst der gekreuzigte und später der auferstandene Christus.

ABC auflösung

Ein Bild gibt Rätsel auf – und zwar nicht nur, was das Ratespiel in der Februar-Ausgabe des anbelangt. Klar ist zwar: Das Gemälde von Christi Himmelfahrt ist weder an der Martinskirche in Wängle noch am Beginn des alten Gaichtpasses zu sehen, sondern in einer Apsis der Friedhofsmauer in Breitenwang. Aber wer es überhaupt gemalt hat, liegt nach wie vor im Dunkeln.

Auch Malermeister Ernst Hornstein, dessen Firma das Wandbild vor einiger Zeit restauriert hat, vermag diese Frage nicht zu beantworten. Das habe man im Vorfeld der Restaurierung auch mit dem Denkmalamt zu klären versucht. Allein: vergebens!

So alt, wie wohl so mancher denkt, ist das Kunstwerk übrigens gar nicht. Hornstein geht davon aus, dass es in den 1950er-Jahren entstanden ist. Wer aber hat es geschaffen? Alle Vermutungen in dieser Richtung liefen bislang ins Leere, keine der Theorien und Vermutungen ließ sich letztlich verifizieren. Denn das Problem ist: Das Wandgemälde trägt keinerlei Signatur. Und so bleibt wohl bis auf Weiteres ein Geheimnis, welcher Künstler die Auferstehung Jesu so farbenprächtig in Szene gesetzt hat.

iUnter denen, die uns den richtigen Antwortbuchstaben (diesmal A) geschickt hatten, war auch Maria O. aus Stötten. Sie darf sich über ein Exemplar des Buches „Der Bezirk Reutte – das Außerfern“ freuen.

Staatlich geprüfter Versicherungsmakler in Versicherungsangelegenheiten

der frühlingeinfach ein gedicht!

Jahr um Jahr ein ganz besonderer Moment: Wenn sich die ersten Schneeglöckchen (oder andere Frühblüher) zeigen, die ersten Knospen aufbrechen oder die ersten Palmkätzchen ihren Pollenstaub verteilen, dann blühen wohl auch die meisten Menschen innerlich auf. Der Frühling beflügelt die Fantasie und die Kreativität – und da machen natürlich auch die Poeten keine Ausnahmen. Frühlingsgedichte nehmen daher eine prominente Position im Kanon der deutschsprachigen Lyrik ein. Kein Wunder: Dieses Thema erreicht die Herzen sofort. Und berührt sie in den allermeisten Fällen.

„Übern Garten durch die Lüfte / Hört ich Wandervögel ziehn. / Das bedeutet Frühlingsdüfte. / Unten fängtʻs schon an zu blühn“: Wer könnte sich zum Beispiel nicht in Joseph von Eichendorffs Schwelgen hineinversetzen? Oder das (auch innerliche) Erwachen nicht nachvollziehen, das Eduard Mörike überkam, als er bemerkte: „Frühling lässt sein blaues Band / Wieder flattern durch die Lüfte. / Süße, wohlbekannte Düfte / Streifen ahnungsvoll das Land.“

Der Herr Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe entsagte angesichts des Frühlings der Schwärmerei keineswegs: „Wie herrlich leuchtet / Mir die Natur! / Wie glänzt die Sonne! / Wie lacht die Flur!“ Der Schwabe Ludwig Uhland badete regelrecht im Meer der Euphorie: „Die Welt wird schöner mit jedem Tag, / Man weiß nicht, was noch werden mag, / Das Blühen will nicht enden. / Es blüht das fernste, tiefste Tal: / Nun, armes Herz, vergiß der Qual! / Nun muß sich alles, alles wenden.“ Der Frühling als Quelle der Hoffnung und Zuversicht also ...

„Alle Vögel sind schon da“: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben ist das wohl bekanntestes deutsche Frühlingslied zu verdanken. Obwohl es schon fast 200 Jahre alt ist, dürfte es kaum jemand geben, der es noch nie gesungen hat. Für viele zählt es zu den unvergesslichen Kindheitserinnerungen. Die dritte Strophe (die weit weniger beachtet wurde und wird) enthält einen Appell, der durchaus beachtenswert ist: „Was sie uns verkünden nun, / nehmen wir zu Herzen: / Wir auch wollen lustig sein, / lustig wie die Vögelein, /hier und dort, feldaus, feldein, /singen, springen, scherzen.“ Ja, auch die Freude gehört zum Frühling. Und zum Leben.

HÖHEPUNKTE

Karten: Ö-Ticket (Raiffeisenbanken, Sparkassen, Libro, Media Markt, Trafiken,...), Abendkassa Infos/Karten: www.balldini.com von und mit

Der Frühling verbindet sich aufs Engste mit der (nicht nur ersten) Liebe. Das spürt man nicht zuletzt bei Rainer Maria Rilke: „Will dir den Frühling zeigen, / der hundert Wunder hat. / Der Frühling ist waldeigen / und kommt nicht in die Stadt. / Nur die weit aus den kalten / Gassen zu zweien gehn / und sich bei den Händen halten / dürfen ihn einmal sehn.“ Seine Zeitgenossin Elke Lasker-Schüler fühlte in dieser Jahreszeit dasselbe: „Nun blühn die Bäume seidenfein / Und Liebe duftet von den Zweigen. / Du mußt mir Mutter und Vater sein / Und Frühlingsspiel und Schätzelein / Und ganz mein Eigen.“

Augenzwinkernd und nur zum Scheine sachlich nahm Erich Kästner Notiz: „Besagter Lenz ist da.“ Und er registrierte dabei: „Die Gärten sind nur noch zum Scheine kahl. / Die Sonne heizt und nimmt am Winter Rache. / Es ist zwar jedes Jahr dieselbe Sache, / doch es ist immer wie zum ersten Mal.“ Ein andermal konstatierte er: „Der Frühling neckt uns. Wir erwachen. / Die Welt wird wieder froh und grün / und möchte sich vertausendfachen. / Die Blumen blühen, wenn sie lachen. / Die Frauen lächeln, wenn sie blühn.“

Kein Zweifel: Der Frühling ist einfach ein Gedicht!

DEIN AUTOHAUS IN REUTTE

MEHR INFOS UNTER WWW.AUTOHAUS-SCHWEIGER.AT

Der neue

Evolution der Elektromobilität

Doppelten Porsche Bank Bonus mit kostenlosem ID.Service* sichern.

Jetzt Probe fahren

*) ID. SERVICE kostenlos für 5 Jahre ab Kaufvertrags-/Antragsdatum bzw. bis zum Erreichen von 100.000 km. Nur gültig bei Finanzierung über die Porsche Bank, ausgenommen 50:50 Kredit und Drittelfinanzierung. Mindestlaufzeit 36 Monate. Stromverbrauch: 15,3 – 19,4 kWh/100 km. CO₂-Emission: 0 g/km. Symbolfoto. Stand 06/2023.

Allgäuer Straße 72

6600 Reutte Telefon +43 5672 62000 www.autohaus-schweiger.at

Jetzt ist noch mehr drin

Bis zu € 3.500,–*

Ab € 13.990,–*

Ausstattungsprämie

Der Taigo

Der T-Roc

Alle Boni sind unverbindl. empf., nicht kartell. Richtboni inkl. NoVA u. MwSt. und werden vom Listenpreis abgezogen. Nur für Privatkunden. Gültig bis 30.06.2023 (Kaufvertrags-/Antrags- und Zulassungsdatum). Die Ausstattungsprämie setzt sich zusammen aus: 1) € 1.000,- brutto Ausstattungsbonus bei Kauf eines neuen Taigo oder T-Roc (gültig ab Ausstattungslinie Life), wenn die Summe der gewählten Sonderausstattungen (Mehrausstattungen, Lackierung, Garantieverlängerung) mind. € 1.000,- brutto beträgt. 2) € 2.000,- Porsche Bank Bonus bei Finanzierung eines lagernden Taigo oder T-Roc Neuwagens über die Porsche Bank sowie € 500,- Versicherungsbonus bei Finanzierung und Abschluss einer vollKASKO Versicherung über die Porsche Versicherung. Mindestlaufzeit 36 Monate. Mindest-Nettokredit 50 % vom Kaufpreis. Verbrauch: 4,7 - 9,6 l/100 km. CO 2 -Emission: 122 - 217 g/km. Symbolfoto. Stand 04/2023.

*Alle Preise/Boni sind unverbindl. empf., nicht kartell. Richtpreise/Nachlässe inkl. NoVA u. MwSt. und werden vom Listenpreis abgezogen, nur für Privatkunden. Preis bereits abzgl.: € 1.000,Eintauschbonus bei Eintausch eines Gebrauchten und Kauf eines neuen VW PKW Modells (Verbrenner). Die Aktion ist limitiert u. kann pro Käufer nur einmal in Anspruch genommen werden. € 4.000,- Porsche Bank Paketbonus für Verbrennerfahrzeuge der Marke VW bei Finanzierung und Abschluss einer Kasko Versicherung sowie Abschluss eines Service-Produktes über die Porsche Bank Versicherung. Mindestlaufzeit 36 Monate, Mindest-Nettokredit 50% vom Kaufpreis. Angebot gültig bis 30.06.2026 (Kaufvertrags-/Antragsdatum). Kraftstoffverbrauch: 5,1 - 6,1 l/100 km. CO₂Emissionen: 116 - 139 g/km. Symbolbild. Stand 03/2026.

Allgäuer Straße 72

6600 Reutte

Allgäuer Straße 72

6600 Reutte

Telefon +43 5672 62000 www.autohaus-schweiger.at

Telefon +43 5672 62000 www.autohaus-schweiger.at

auf dem roten sofa ... ... mit richard alber

Optimismus, Führungsqualitäten, Mut, Loyalität und Kreativität: All das sind Fähigkeiten, die dem Sternbild Löwe zugeschrieben werden. Das passt ja eigentlich ganz gut auf Richard Alber, der auch im Sternzeichen des Löwen geboren ist. In turbulenten Zeiten hat er sein Amt als kaufmännischer Vorstand der Elektrizitätswerke Reutte (EWR) angetreten; gewaltige Herausforderungen warten auf ihn und Sebastian Freier, seinen Kollegen aus der Technik-Sparte, in Gegenwart und Zukunft. Doch beim Gespräch auf dem roten Sofa in der Redaktion gewinnt man unweigerlich den Eindruck: Dem gebürtigen Riedener macht es durchaus Spaß, Hürden und Hindernisse anzugehen, sie zu überwinden und vor Veränderungen nicht zurückzuschrecken.

Das war im Grunde schon als Kind so: Nach seinem Wechsel von der Volksschule Weißenbach ans Paulinum in Schwaz „hatte ich Heimweh ohne Ende nach meinen Eltern Elli und Joschi sowie meinem Heimatdorf“, bekennt der nunmehr 53-Jährige. „Zu Weihnachten hatte ich schon all meine Sachen gepackt, um auf das Gymnasium in Reutte zu wechseln, aber dann bin ich doch wieder zurück ins Internat.“ Und wie warʻs danach? „Doch sehr schön und sehr lehrreich. Ich gewann viel an Selbstständigkeit, konnte viel Sport machen, war begeisterter Handballer, habe Klavier und Schlagzeug gelernt und in der Studentenmusikkapelle Pauke gespielt.“

Nach der Matura wollte er eigentlich Maschinenbau an der Technischen Uni in München studieren und hatte das für die Aufnahme erforderliche Praktikum bei Plansee bereits absolviert, doch nach zwei Monaten an der TU stellte sich heraus: Für den Absolventen eines humanistisch-neusprachlichen Gymnasiums war das wohl doch nicht das „Gelbe vom Ei“. Vielmehr wollte er nun einen Beruf erlernen, in dem er viel mit Menschen zu tun hat und so reifte der Entschluss: „Ich will Jus studieren.“ Nach dem Abschluss an der Uni Innsbruck 1996 schien der berufliche Weg klar vorgezeichnet: Das anschließende Gerichtsjahr in Innsbruck, in dem er sechs Monate am Landesgericht für Strafsachen („meine Paradedisziplin“) tätig war, hatte Lust auf eine berufliche Zukunft als Rechtsanwalt und Strafverteidiger gemacht; einzig auf die Konzipientenstelle bei dem von ihm favorisierten Strafverteidiger galt es noch ein Jahr zu warten, da dieser noch keine freie Planstelle hatte.

Um diese Zeit zu überbrücken, suchte er nach einem Job und bewarb sich auf die von der Volksbank Tirol ausgeschriebene Anlageberaterstelle in Jungholz. So startete er am 1. Juli 1997 seine Karriere als Banker bei der Volksbank in Jungholz und wechselte ein Jahr später zur Raiffeisenbank Reutte, zunächst als Broker der Direkt-Anlage in Österreich (damalige Discount-Schiene der Raiffeisenbank Reutte). Nach kurzer Zeit wurde er von der Geschäftsführung mit dem Aufbau einer Rechtsabteilung betraut. Gleichzeitig durfte er eine vollständige Bankenausbildung genießen (von der Grundschulung angefangen bis hin zum Abschluss als Bankmanager an der Raiffeisenakademie in Wien). Die Raiffeisenbank Reutte ermöglichte ihm auch eine berufsbegleitende Ausbildung zum Systemischen Organisationsentwickler an der Grundig-Akademie in Nürnberg und betraute ihn in weiterer Folge auch mit dem Aufbau der Stabstelle Konzernentwicklung, über welche er die großen Projekte der Raiffeisenbank Reutte (Gründung einer weiteren Bank in Jungholz, Kauf einer Bank in Deutschland) leitete.

Nach fast 20 Jahren Raiffeisenbank Reutte folgten Stationen bei Koch Media (als Bereichsleiter Customer Service und Disposition) und bei der Walser Privatbank in Riezlern (als Geldwäsche- und Compliance-Officer), bevor er sich 2021 hinsetzte, um seine Bewerbung für den kaufmännischen Vorstandsposten bei der EWR zu schreiben. „In der Ausschreibung

Begeisterter Reitersmann: Richard Alber, der Kaufmännische Vorstand der

war als eine der Schwerpunktaufgaben die strategische Ausrichtung des Unternehmens und der gesamten EWR-Gruppe genannt. Das hat mich gereizt.“ Der Energiesektor war nun ein ganz anderer „Beritt“ als die Finanzbranche. Doch der begeisterte Außerferner („Ich bin ein Kind der Region“) ging es dennoch an. Mit einer für ihn kennzeichnenden Einstellung: „Wenn ich es nicht versuche, werde ich nie wissen, ob ich den Job bekommen hätte.“

Sein Vorgänger Michael Hold arbeitete ihn optimal ein, und so ist Richard Alber seit 1. April 2022 bei den EWR offiziell für das Personalwesen, IT, Finanz-Services, Controlling, Einkauf sowie Lager- und Fuhrparkmanagement zuständig und teilt sich mit dem Technischen Vorstand Sebastian Freier die Verantwortung für die neun Tochtergesellschaften.

Die Zusammenarbeit im Vorstand läuft einwandfrei: „Mit Sebastian habe ich einen Kollegen, der von der Wertewelt her gleich tickt wie ich. Wir besitzen verschiedene Expertisen und ergänzen uns somit optimal.“ Gemeinsam galt es auch schon, das Unternehmen durch einige Turbulenzen zu führen. Der Einstand gestaltete sich dabei alles andere als geruhsam: „Mitten in meiner Einarbeitungszeit gab es wegen des Einmarsches Putins in die Ukraine eine Preisexplosion an den Energiemärkten, wie ich mir das nie hätte vorstellen können.“

Auch das Ziel, im Land Tirol bis 2050 die Energieautonomie hergestellt zu haben, sei nicht einfach nebenbei zu erreichen. Viele Variablen seien da im Zukunftsspiel: das Klima (und die damit verbundene Möglichkeit der Eigenerzeugung), politische Vorgaben, Gesetzesregelungen sowie die allgemeine Preisentwicklung. Über allem stehe die eiserne Regel: „Wir streben an, das Landesziel im Rahmen unserer Möglichkeiten mit zu unterstützen, jedoch immer mit Bedacht auf die wirtschaftliche Stabilität unseres Unternehmens!“ Das sei eine gewaltige Herausforderung, aber auch eine schöne Aufgabe: „Wenn es darum geht, leistbare Energie in einem volatilen Umfeld sicher bereitzustellen, kann und muss man gestalten, entwickeln und Nutzen stiften.“ Man spürt: Genau das taugt Richard Alber.

Kein Wunder also, dass er der Existenz eines gesunden Energieversorgers direkt vor Ort höchste Priorität beimisst: „Wir kennen unsere Region, unsere Kunden, unsere Kraftwerke und unsere Potenziale. Wir sind seit 125 Jahren im Außerfern verwurzelt. Es wird gemeinhin als Selbstverständlichkeit empfunden, dass Wasser, Strom und Gas fließen – aber was dahintersteckt, bleibt oft im Verborgenen. Das fordert einen schon, aber man sieht einen Sinn in der Arbeit.“

Entspannung findet der Manager beim Biken, Laufen, Krafttraining – oder auch beim Reiten auf seinem Wallach Anténor du Bratt. Wenn er von ihm erzählt, bekommt der EWR-Co-Chef leuchtende Augen: „Er ist wie ein Freund. Wenn wir unterwegs sind, werden wir eins.“ Richard Alber ist überzeugt: „Aus der Beziehung zu einem Pferd lässt sich viel ableiten für den Umgang mit Menschen.“ An seinem Pferd fasziniert ihn, dass sich dessen „Stolz, unbändige Kraft und Stärke mit einer unglaublichen Sensibilität verbinden“. Anténor ist ein Lusitano, die Rasse stammt aus Portugal und wird dort auch im Stierkampf eingesetzt. Vielleicht hat sein Reiter ja deswegen keine Scheu, den Stier bei den Hörnern zu packen, wenn es um die Energiezukunft im Außerfern geht.

HEIMTEXTILIEN • WOHNACCESSOIRES

Ein Möbelhaus: klein einkaufen, groß wohnen

Neue Vorhänge. Schöne Kissen. Traumhafte Bettwäsche. Flauschige Handtücher. Liebevolle Wohnaccessoires.

Schöner Wohnen beginnt im Detail.

DARUM MÖBEL HUBER!

Schauen Sie vorbei

Lassen Sie sich inspirieren

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ehrenbergstraße 43 • 6600 Reutte • T +43 5672 62573 info@moebelhuber.at • www.moebelhuber.at moebelhuber

EWR. Foto: privat

des kaisers lieblingstruppe

Fesche Burschen in schmucken Uniformen, die durch idyllische Dörfer und über romantische Almen defilieren und dabei lieblichen Madln ein fröhliches Liedlein singen: Dieses Klischee kennt wohl jeder aus den Kaiserjäger-Filmen der 1950er-Jahre. Einfach wunderschön! Es hat nur einen Haken: Mit der Wirklichkeit hat es nur äußerst begrenzt zu tun. Mitten hinein in die Realität nahm hingegen Erich Printschler junior, Vorstandsmitglied des Museumsvereins Reutte, jüngst sein zahlreich erschienenes Publikum bei einem Vortrag im Museum im Grünen Haus. Und der muss es wissen: Schließlich ist er selbst Hauptmann der Reuttener Kaiserjäger-Truppe.

der Spitze.

Napoleon war zwar nicht der Gründer dieser Einheit, aber er lieferte den Anlass dazu: Als dieser 1815 aus seiner Verbannung zurückkehrte und die auf dem Wiener Kongress versammelten Fürsten in Schrecken versetzte, ließ dessen Gegenspieler (und Schwiegervater) Franz I. von Österreich für Tirol und Vorarlberg – die er im Rahmen des Fürstentreffens von den Bayern zurückerhalten hatte – ein Regiment aus „Landeskindern“ aufstellen, da dort im Westen seines Kaiserreichs noch keine Armee stationiert war. Ihr Kern bestand tatsächlich aus Jägern, die, so Printschler, „schon von Berufs wegen mit Waffen zu tun hatten“. In Reutte lässt sich ihr erster Einsatz übrigens auf das Jahr 1819 dokumentieren, als sie einen Gefangenenaustausch mit Bayern organisierten. Und im Jahr darauf sorgten sie dafür, dass die letzte Hinrichtung in Reutte mit einem Massenauflauf an Schaulustigen nicht aus dem Ruder lief. Ihren ersten Kriegseinsatz absolvierte die Truppe drei Jahre später, als sie im Süden Italiens einen Aufstand blutig niederschlug. „Der Mythos der Ritterlichkeit – man sprach von den ‚Aristokraten der Infanterieʻ – hat sich erst viel später begründet“, erklärte Printschler. Übrigens: Auf dem Weg in die Region Neapel exhumierten sie noch Tirols Nationalhelden Andreas Hofer aus dessen Grab in Mantua, damit er in der Hofkirche zu Innsbruck bestattet werden konnte.

Ab 18.30 Uhr günstiger FEIERABENDTARIF (gültig So. bis Do.)

Highlights im April

Damentag in der Rosensauna

jeden Donnerstag ist die Rosensauna nur für Damen reserviert. Im übrigen Bereich ist gemischte Sauna.

XXL-Sauna-Nacht

Samstag, 4. April, Sauna bis 24:00 Uhr geöffnet Badewelt von 21:00 bis 22:30 Uhr geöffnet (nur textilfrei)!

Ehrenberg-Saunaabend jeden Dienstag ab 18:30 Uhr Mit speziellen Ehrenberg-Aufgüssen für Sie und Ihn.

Familiensauna

Der erst 18-jährige Kaiser Franz Joseph konnte sich in den Revolutionswirren von 1848 auf die Treue der Kaiserjäger verlassen. Der Historiker: „Er hat sie sofort ins Herz geschlossen – es entstand eine lebenslang innige Verbindung.“ Und so machten die Kaiserjäger auch im Ersten Weltkrieg während ihrer Verlegung von der Front in Galizien an die Südflanke in den Alpen in Schönbrunn Station, um vor dem greisen Kaiser zu defilieren – es war die letzte Parade, die der 86-jährige Franz Joseph (übrigens stehend) abnehmen sollte. Der Beginn dieses Krieges war für die Kaiserjäger mit massiven Verlusten verbunden. Da sie im Westen zunächst nicht gebraucht wurden (Italien war noch nicht in den Krieg eingetreten), schickte man sie nach Galizien in die heutige Ukraine. „Ohne sie wäre die Ostfront sofort zum Erliegen gekommen“, ist Printschler überzeugt. „Mehr als die Hälfte verlor in den ersten Wochen das Leben – darunter allein 384 aus dem Außerfern.“

Offener Kurs – frei und für alle Alterstufen geeignet!

Bei den Veranstaltungen Fit in die Woche und Aktiv-Vormittag um 11 Uhr, ohne Anmeldung, Dauer 15 Minuten.

WASSERGYMNASTIK KOSTENLOS

Samstag, 11. April, 10:00 bis 15:00 Uhr Saunieren für die ganze Familie, ohne Altersbeschränkung. Für Club-Kinder ist die Sauna während dieser Zeit kostenlos nutzbar. Nur in Begleitung eines Erwachsenen. Mit Juhui-Kinder-Club-Ausweis gilt:

Tageskarte Badewelt zum Preis von 2 Stunden Fit in die Woche *

Montag, 13., 20. und 27. April ab 10:00 Uhr: Mit abwechslungsreicher Wassergymnastik um 11 Uhr.

Tageskarte Bad zum Preis von 2 Stunden oder Tageskarte Sauna zum Preis von 3 Stunden (Tarif gilt nur für Erw. bei Eintritt bis 12 Uhr)

Aktiv-Vormittag *

Donnerstag, 16. April, ab 10:00 Uhr Wassergymnastik um 11 und 13 Uhr

Tageskarte Bad zum Preis von 2 Stunden

(Tarif gilt nur für Erw. bei Eintritt bis 12 Uhr)

Mitternachtssauna

Samstag, 18. April: Sauna bis 24:00 Uhr geöffnet

* nicht in den Ferien nicht an Feiertagen Thermenstraße 10 • A-6600 Reutte / Tirol www.alpentherme-ehrenberg.at

Mit der Ausrufung der Republik Österreich wurden auch die Kaiserjäger aufgelöst. Ab 1920 gründeten sich indes zwei Traditionsvereinigungen, die ihr Brauchtum über die Nazi-Zeit retten konnten.

Erich Printschler gehört übrigens beiden an: dem Alt-Kaiserjäger-Club, der von den einstigen Offizieren ins Leben gerufen wurde, und dem Bund, der sich aus den früheren Mannschaften rekrutierte, heute noch durch Reutte in Uniform marschiert und stolz die Kaiserjäger-Fahne hochhält.

Die Ortsgruppe Reutte des Kaiserjägerbunds hat 13 Mitglieder. Insgesamt zählt man in Tirol, Südtirol und dem Trentino rund 400 Uniformierte.

Mittendrin im Erntedankumzug: Reuttes Kaiserjäger mit Hauptmann Erich Printschler junior an

ZUKUNFT BAUEN – NACHHALTIG MIT HOLZ

HOLZ IST EIN NATÜRLICHER UND NACHHALTIGER BAUSTOFF, DER FÜR EIN GESUNDES WOHNKLIMA SORGT. INDIVIDUELL GEPLANT E HOLZBAUTEN BIETEN MODERNE GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN UND SCHAFFEN EIN ZUHAUSE MIT BESONDEREM CHARAKTER.

NEUGIERIG GEWORDEN? HOL DIR AUF UNSERER WEBSITE NOCH MEHR EINDRÜCKE VON MODERNEM WOHNBAU AUS HOLZ.

Fotos: schian.at | fotostudiorene | breitbild

NEUEKOLLEKTION

Florale Muster, luftige

Sto e und frische Farben bringen den Frühling direkt in Ihren Kleiderschrank.

Ob elegant, verspielt oder modern – bei uns findet jede Frau ihr persönliches Lieblingsstück.

ENTDECKEN!

der maler mit den weissen flecken

Ein großer Sohn des Außerferns wäre fast in Vergessenheit geraten – aber das Museum im Grünen Haus holt den Maler Ludwig Schmid im Rahmen seiner großen Sommerausstellung aus dem Dunkel der Geschichte ins regionale Rampenlicht. Schmid signierte die meisten seiner Werke mit dem Zusatz „Reutte“, um sich von gleichnamigen Künstlern abzuheben. Das Museum hofft dabei auch auf die Unterstützung der Bevölkerung, denn der Maler und Hochschullehrer gibt auch 117 Jahre nach seinem Tod noch so manches Rätsel auf. „In seiner Vita gibt es noch viele weiße Flecken“, beschreibt dies Ernst Hornstein, der Obmann des Museumsvereins, im Gespräch mit dem

Das Vorbereitungsteam, bestehend aus ihm sowie den Vorstandsmitgliedern Robert Pacher und Erich Printschler junior, erhält dabei wertvolle externe Unterstützung: Hansjörg Fuchs, der frühere Bürgermeister von Lechaschau, hat über Schmid schon intensiv geforscht. Nicht ohne Grund: Dessen Geburtshaus steht heute noch im alten Dorfkern. Abgerissen wurde indes ein Nachbarhaus, in dem die Großeltern des weltberühmten Malers Franz von Lenbach wohnten. Diese Nähe könnte auch eine Spur zur Klärung eines der großen Geheimnisse um Schmid sein. Man weiß nämlich nicht, wer dessen Studium an der Kunstakademie in München überhaupt bezahlt hat, in die er sich wohl unter Fälschung seines Geburtsdatums als 16-Jähriger hineingemogelt hatte. „Die Mutter hätte das als alleinerziehende Frau nie finanzieren können“, sagt Ernst Hornstein. Führten etwa die gemeinsamen Außerferner Wurzeln mit Lenbach zu einem „Sponsoring“ (wie man heute wohl sagen würde)? Auf jeden Fall wurde Schmid unter anderem von ihm unterrichtet. „Wir haben die Einschreibung und die Exmatrikulation“, erzählt Hornstein, „aber das eigentliche Studium ist noch ein weißer Fleck.“

Und zwar nicht der einzige in seiner Vita. Man weiß zwar, dass er eine Frau und eine Tochter hatte, aber nicht viel mehr. Das Wenige stammt im Wesentlichen aus der Krankenakte der „Irrenanstalt“ (wie man damals sagte) Illenau bei Achern in Baden (das Gebäude dient heute als Rathaus der Stadt Achern). Dort ging der Lebensweg Schmids zu Ende, der nach dem Studium zu großen Hoffnungen Anlass gegeben hatte. Rund vier Jahre lang hatte er an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins unterrichtet, bevor er 1899 als Professor an die renommierte Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe berufen wurde. Diese galt als sehr modern und wollte einen neuen Weg abseits der damals stilprägenden Historienmalerei gehen. Auch sein künstlerisches Schaffen (nicht zuletzt seine männlichen Akte) stieß auf Anerkennung, und so ehrte ihn das Großherzogtum Baden 1904 sogar mit dem Ritterkreuz Erster Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen. Freilich: „Zwei Jahre vor seinem Tod war Ludwig Schmid nicht mehr in der Lage zu unterrichten“, schildert der Obmann des Museumsvereins die tragische Situation. Der Grund: Er war dem Alkohol verfallen. Vier Monate verbrachte er in dieser Phase noch in seinem Heimatort, wo er Kirchen und Kapellen ausmalen wollte – doch seine Landsleute zeigten ihm die kalte Schulter. Er starb am 13. November 1909 in der Heilanstalt. Als Todesursache wurde Nierenversagen angegeben. An ihn erinnert heute das große Gemälde „Kartoffelernte“ im Dachgeschoss des Grünen Hauses (Foto oben).

Wer ein bislang noch unbekanntes Gemälde, Dokumente zur Biografie (wie Urkunden, Briefe oder Fotografien) oder auch Informationen aus Gesprächen von Vorfahren über Ludwig Schmid hat, wird gebeten, sich beim Museum im Grünen Haus zu melden.

dialekt als spiegel der heimat

Mit einem 80er fing alles an: Als Monika Sprenger, die stellvertretende Obfrau des Pensionistenverbands Bichlbach, bei Marianne Zotz vorbeischaute, um ihr zu deren Ehrentag zu gratulieren, zog die Jubilarin während des gemütlichen Huangartens plötzlich ein Notizbüchlein aus der Schublade, in dem sie allerlei (fast) vergessene Wörter aus alter Zeit festgehalten hatte: Mit einem Mal war der alte Bichlbacher Dialekt wieder lebendig – und Monika Sprenger (rechts) wie elektrisiert. Das Thema ließ sie nicht mehr los – und zu ihrem 63. Wiegenfeste schenkte sie sich quasi selbst ein Buch, das sich auf 130 Seiten in Gedichten, Bildern und unzähligen Gegenüberstellungen um die Sprache damals und heute dreht: Vor kurzem ist „sʻDialektbiachle“ erschienen und dürfte bei so manchem (nicht nur in Bichlbach und dem Zwischentoren) nostalgische Gefühle aufkommen lassen.

„Die Arbeit an dem Buch war eine Bereicherung“, blickt die Autorin auf die Zeit der Recherche zurück: „Oft sind mir sogar nachts wieder Wörter in den Sinn gekommen. Da bin ich halt aufgestanden und hab einfach weitergeschrieben.“ Mit einem wissenschaftlichen Werk hat ihr Wörterbuch der besonderen Art übrigens nichts zu tun: „Ich würde mich einfach freuen, wenn das Heimatgefühl dadurch wieder ein bissle wächst. Viel ist schon verloren gegangen in dieser schnelllebigen Zeit.“ Und vielleicht bewahrt Monika Sprenger mit ihrem Büchle ja auch ein Stückchen Heimat. Schön wärʻs!

Am Freitag, 10. April, um 18 Uhr stellt Monika Sprenger „sʻDialektbiachle“ im Zunfthaus in Bichlbach vor. Danach ist es für € 18,63 bei der Tyrolia in Reutte und beim „Inesʻ Dorflädle“ in Bichlbach erhältlich. Zwei Euro davon gehen an die Kinderkrebshilfe, der Monika Sprenger anlässlich der Buchveröffentlichung auch € 1000,- spendet.

Willkommen bei den Finanzierungsprofis von s Leasing!

Holen Sie sich den kostenlosen Autokatalog 2026 mit allen in Österreich erhältlichen Neuwagen.

Vielleicht ist Ihr Traumauto dabei - wir machen Ihnen gerne ein unverbindliches Finanzierungsangebot und Sie erhalten einen #glaubandichSchlüsselanhänger

Autofrühling 2026 in

der Sparkasse Reutte

dazu.

Bei Abschluss eines Autoleasings schenken wir Ihnen zusätzlich einen 20 Euro Tankgutschein Die

mehr sterbefälle als geburten

Keine gute Nachricht: Im Bereich des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbands Reutte schlossen im vergangenen Jahr 25 Menschen mehr ihren Lebenskreis als Babys das Licht der Welt erblickten. Und ganz generell wurden binnen der vergangenen beiden Jahrzehnte nie so viel Sterbefälle beurkundet wie 2025 – nämlich 228. In dieser Statistik spiegelt sich mithin die demografische Entwicklung deutlich wider.

GENIESSEN SIE DEN

AUGEN BLICK

UNEINGESCHRÄNKT

Leiden sie unter trockenen Augen? Sind diese gerötet, jucken oder brennen?

Wir führen Präparate zur wohltuenden Linderung.

Fragen Sie nach!

Wir beraten Sie gerne.

Mo - Fr 8 - 18 Uhr

Samstag 8 - 12 Uhr

Südtiroler Apotheke

Südtiroler Straße 1 | 6600 Reutte Tel. +43 (0)5672 62002 www.suedtirolerapotheke.at

55 Prozent der Personen, die in die Sterbestatistik für 2025 aufgenommen werden mussten, waren dabei männlich. In konkreten Zahlen: 126. Der älteste Mann erreichte das Alter von 101 Jahren, die älteste Frau war ein Jahr jünger. 103-mal mussten die Angehörigen im Bezirkskrankenhaus Abschied für immer nehmen. Für zwölf Menschen endete im Seniorenzentrum Zum guten Hirten in Reutte der Lebensweg – im Bezirkspflegeheim segnete exakt die doppelte Anzahl das Zeitliche. 66 starben in ihrer Wohnung, 23 an anderen Orten. In den zehn Orten des Verbandsgebiets (außer Reutte noch Breitenwang, Lechaschau, Ehenbichl, Pflach, Höfen, Wängle, Heiterwang, Musau und Pinswang) gab es im Vorjahr 169 Trauerfälle. Zudem beurkundete man im Bezirkshauptort (wie Standesbeamter Günther Mair dem die Differenz zu den insgesamt 228 Toten erläuterte) 46 Sterbefälle aus dem Außerfern und 13 Todesfälle im Ausland.

In Reutte gab es übrigens acht Sterbefälle mehr als Geburten, denselben Trend gab es in Lechaschau und Pinswang (je drei), Ehenbichl (13), Wängle und Musau (je zwei). Einen Zuwachs vermeldeten Heiterwang (drei), Höfen (zwei) und Pflach (eins). In Breitenwang hielt sich die Bilanz die Waage.

226 Ja-worte

109 Ehen und vier eingetragene Partnerschaften hat der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Reutte im vergangenen Jahr ins Zentrale Personenstandsregister aufgenommen. 26-mal hatten sich die Eheleute dabei im Ausland das Ja-Wort gegeben – die restlichen Zeremonien fanden im Trauungssaal des Dengelhauses (81) oder in der Bretterkapelle der Ehrenberger Klause statt. Dabei wurde in knapp 72 Prozent der Fälle der Familienname des Mannes als gemeinsamer Familienname gewählt, acht Personen entschieden sich für den der Frau – und ebensoviele entschieden sich für einen Doppelnamen.

Der älteste Partner bei den Eheschließungen in Reutte zählte übrigens 72 Lenze, der jüngste war 20 Jahre alt. Ein Fünftel der Verlobten hatte eine fremde Staatsangehörigkeit – in den meisten Fällen (24) die deutsche. Je zweimal handelte es sich um die Kroatiens und der Türkei, je einmal waren Afghanistan, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Spanien und die Tschechische Republik vertreten.

Der Tod von 228 Menschen wurde 2025 im Bereich des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbands Reutte beurkundet.

„frauenland & männerstaat“

Kann der größte berufliche Erfolg eines Berufslebens auch zum Fluch werden? Margarete Schütte-Lihotsky, Österreichs erste Architektin, hätte diese Frage wohl ohne eine Sekunde zu zögern mit „Ja“ beantwortet. Auf deren bewegtes und bewegendes (fast 103-jähriges) Leben blickten vor kurzem Sabina Beirer-Raffl (auf dem Foto links) und ihre Schwester Christine Raffl im Rahmen eines ebenso gut besuchten wie faszinierenden Vortrags anlässlich des Weltfrauentags in der Stadtbibliothek Reutte zurück.

Vor exakt 100 Jahren hatte die gebürtige Wienerin, die einem sozial und liberal gesinnten Elternhaus entstammte – gemeinsam mit ihrem Vater Erwin erlebte sie als 21-Jährige die Ausrufung der Ersten Österreichischen Republik direkt vor Ort am Parlament mit –, die sogenannte „Frankfurter Küche“ entworfen. Der Prototyp der Einbauküche war eine Revolution und das Ergebnis genauer Messungen und Protokolle der Arbeitsabläufe beim und nach dem Kochen. Wie die beiden Referentinnen deutlich machten, war dies indes ein zweischneidiges Schwert: Die Küchenarbeit wurde zwar wesentlich effektiver, doch festigte sie auch das traditionelle Rollenbild. Der Platz der Frau war weiterhin in der Küche. Zu allem Überfluss geriet ihr Entwurf auch noch mitten in den Kalten Krieg: Der damalige US-Vizepräsident Richard Nixon wollte die Einbauküche 1959 bei einem Besuch der Amerikanischen Nationalausstellung mit dem UdSSR-Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow als Symbol für die Überlegenheit des westlichen Lebensstandards inszenieren. Bitter für die Erfinderin: Bis zu ihrem Lebensende war Margarete Schütte-Lihotsky überzeugte Kommunistin. Und das nicht ohne Grund: Nachdem sie sich im Aufnahmeverfahren für die k. k. Kunstgewerbeschule in Wien gegen 200 Mitbewerber als erste Frau durchgesetzt hatte, riet ihr Mentor Oskar Strnad der aus dem bürgerlichen Milieu kommenden Frau zunächst, die Not der Arbeiter in der boomenden Metropole aus eigener Erfahrung kennenzulernen. Und so sah sie, wie sich oft zehn Menschen ein Zimmer teilen und mehrere Kinder in einem Bett schlafen mussten. Diese Wohnungsnot der armen Schichten war ein Thema, das sie nie mehr loslassen sollte. Beim Hochbauamt Frankfurt fand sie ein ambitioniertes Architektenteam und lernte auch ihren Mann Wilhelm Schütte kennen. Beide teilten die Auffassung, dass nur der Sozialismus die Wohnbedingungen für die breite Masse zu verbessern vermöge.

Angesichts der Weltwirtschaftskrise von 1929, die auch in ihrem Berufsstand Massenarbeitslosigkeit ausgelöst hatte, zogen beide in die Sowjetunion, wo sie Kindertagesstätten gestaltete. Nach Ablauf ihres Passes kehrte sie über Istanbul in ihre Heimat zurück, schloss sich dem österreichischen Widerstand an, wurde 1941 von der Gestapo verhaftet und entging nur knapp dem Todesurteil. Bis zum Kriegsende wurde sie in der Haft schikaniert. Aufgrund ihres Rufs als Kommunistin brachte sie beruflich bei öffentlichen Auftraggebern keinen Fuß mehr auf den Boden, während viele Nazis nahtlos weiterarbeiten konnten. Politisch engagierte sie sich weiter – nicht zuletzt in der Frauenbewegung. Ihr Urteil über die Zweite Republik: „Österreich ist ein Frauenland, aber ein Männerstaat.“

Dass sie stets vornehmlich mit ihrer Einbauküche in Verbindung gebracht wurde und ihr Werk als Architektin kaum Beachtung fand, nervte sie bis ins hohe Alter. Noch mit 101 grantelte sie: „Ich bin keine Küche. Wenn ich gewusst hätte, was daraus wird, hätte ich sie nie gebaut.“

Außerferner

Kleinkunstbühne

/02

terminkalender

Museum im „Grünen Haus“

Das Museum in Reutte hat von Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Jeden ersten Donnerstag im Monat sind die Öffnungszeiten bis 19 Uhr verlängert.

Museum „Haus Spinnhof“

Das Museum in Ehrwald hat jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Größere Gruppen erhalten nach Terminvereinbarung gerne eine Sonderführung. Kontakt: Obmann Andreas Wilhelm +43 (0)676 504 1526.

Samstag, 11. April 2026

Repair-Café

25/02

In der Hahnenkammhalle in Höfen wird wieder zum Repair-Café geladen. Die Veranstaltung findet von 13 bis 17 Uhr statt.

26/02

Dienstag, 14. April 2026

AK-Infoabend

06/03

ist um 16 Uhr. Der Eintritt liegt bei € 11,50 bzw. € 12,50.

Mittwoch, 29. April 2026

Treffen des Blinden- und Sehbehindertenvereins

Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen

In der Arbeiterkammer in Reutte findet ab 18 Uhr ein Infoabend zum Thema „Alles zur Altersteilzeit“ statt. Referentin ist Dr. Birgit Fasser-Heiß. Um Anmeldung wird gebeten: 0800 22 55 22–3636 oder reutte@ak-tirol. com.

03/04

Samstag, 18. April 2026

38. Vilser Flohmarkt

Das Jugendzentrum Smile bietet einen Kurs für Teilnehmerinnen ab 14 Jahren an. Termine sind am 30.3., 13., 20. und 27.04. sowie am 04.05. Es wird vermittelt, wie man sich mit einfachen und effektiven Techniken gegen vermeintlich stärkere Angreifer verteidigen kann. Infos und Anmeldung unter 0676 887231207 oder unter jugendzentrum.smile@reutte.at.

08/05

Ganz Vils wird zum Flohmarkt. Von 9 bis 15 Uhr öffnen zahlreiche Häuser ihre Türen und laden zum Flohmarkt ein. Mehr Infos finden Sie unter www. vilsart.at.

Sonntag, 3. Mai 2026 Flohmarkt Lionsclub Von 8 bis 16 Uhr findet wieder der Lions-Flohmarkt beim Drei-TannenStadion in Reutte statt. Mehr Infos dazu und auch zu den Abgabezeiten finden Sie auf Seite 12.

Frühjahrskonzerte 2026

Musikkapelle Musau am Sonntag, 5. April 2026 um 20 Uhr im VZ Breitenwang

Musikkapelle Ehenbichl am Samstag, 18. April um 20 Uhr im VZ Breitenwang

Musikkapelle Reutte am Freitag, 24. April um 20 Uhr im Walter-Schwarzkopf-Saal der Plansee SE

Musikkapelle Vils am Donnerstag, 30. April um 20 Uhr im VZ Breitenwang

Freitag, 3. April bis Montag, 6. April 2026

Modellbahn-Ausstellung

Die Modelleisenbahnfreunde Pfronten e. V. laden zur Ausstellung im Bahnhof Pfronten-Steinach ein. Die Anlagen können jeweils von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. Es befindet sich auch eine neue Anlage im Bau.

Montag, 6. April 2026

Buchpräsentation

www.diekellerei.at

Jürgen Gerrmann präsentiert um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Reutte sein Buch „Kuriose Orte am Bodensee“. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 7. April 2026

Betriebsnachfolgesprechtag

In der Wirtschaftskammer Reutte findet von 9 bis 13 Uhr der Betriebsnachfolgesprechtag statt.

Donnerstag, 23. April 2026

Puppentheater

05/06

Das Rotkäppchen besucht das VZ in Breitenwang. Beginn der Vorstellung

VERANSTALTUNGEN IM WERKHAUS FINDEN SIE AUF SEITE 8. EVENTS IN DER ALPENTHERME AUF SEITE 26.

42

jänner - juni ’26

3. APRIL 2026

DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE

Buenos Aires, 1956. Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele, der ehemalige KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Unterstützt durch ein Netzwerk aus Sympathisanten und finanziert von seiner Familie, gelingt es ihm über Jahre hinweg, der internationalen Justiz zu entkommen. Der Film folgt Mengeles Fluchtweg von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Er ist gealtert, einsam, krank. Als ihn sein erwachsener Sohn Rolf aufspürt, kommt es zu einem letzten, stummen Aufeinandertreffen zwischen den Generationen.

Der Film basiert auf dem preisgekrönten Roman von Olivier Guez und zeichnet ein schonungsloses Bild von Ideologie, Verdrängung, Verantwortung und einer Gesellschaft im Schatten ihrer Vergangenheit.

Das Kulturforum Breitenwang lädt herzlich ein zum Filmcircle am Freitag, den 3. April 2026, um 20 Uhr im Tauernsaal des Veranstaltungszentrums. Eintritt € 8,-; € 5,- für Schüler und Studenten.

Öffnungszeiten: 1/2 Stunde vor Filmbeginn info@filmcircle.at • www.filmcircle.at

Foto: Stadtkino Filmverleih

ausstellung silvia morandell

Farbenspiel der Gefühle

Die Leidenschaft für die Malerei – insbesondere für die Kunst mit der Spachtel – entdeckte Silvia Morandell vor etwa zehn Jahren, geprägt von besonderen Lebensumständen. In dieser kreativen Ausdrucksform fand sie nicht nur ein Ventil für ihre Emotionen, sondern auch eine Möglichkeit, Gedanken und Gefühle in lebendigen Farben und dynamischen Strukturen auf die Leinwand zu bringen.

Die Technik der Spachtelmalerei erlaubt es Morandell, ihre Werke mit Acrylfarben zum Leben zu erwecken. Mit jeder Bewegung lässt sie ihrer Kreativität freien Lauf und taucht in eine andere Welt ein. Für sie ist dieser Prozess eine meditative Reise, die es ihr ermöglicht, loszulassen und sich ganz ihren künstlerischen Visionen hinzugeben.

Neben beruhigenden Erdtönen experimentiert die Künstlerin gerne mit kräftigen, bunten Farben, um ihre Emotionen auf die Leinwand zu bringen. Ihr Motto „Farbenspiel der Gefühle“ spiegelt ihre Überzeugung wider, dass Farben eine eigene Sprache besitzen, die oft mehr ausdrücken kann als Worte.

In den letzten Jahren hat ihr Interesse an der Gestaltung von Rissen und Strukturen in der Leinwand zugenommen. Diese sind für sie nicht nur ästhetische Elemente, sondern auch ein Symbol für den Kampf und das Streben nach Licht. Sie zeigen, wie Farben ihren eigenen Weg finden –aus dunklen Bereichen heraus hin zu neuem Licht und Leben.

Mit ihren Bildern möchte Silvia Morandell Menschen berühren und dazu inspirieren, in ihre eigene Gefühlswelt einzutauchen. Ihr Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Betrachter für einen Moment alles Negative vergessen und sich auf die positiven, ermutigenden Seiten des Lebens konzentrieren können. In einer schnelllebigen Welt möchte sie mit ihrer Kunst einen Ort des Rückzugs bieten, an dem Ruhe, Frieden und Freude entstehen können.

Das Kulturforum Breitenwang lädt herzlich zur Vernissage am Donnerstag, den 2. April um 19 Uhr im Foyer des Gemeindeamts Breitenwang ein. Eintritt frei. Die Künstlerin ist anwesend. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten von Gemeinde und Bücherei besichtigt werden.

A, B oder C?

Gemeinsam mit seinem Pendant, der Festung auf dem Ehrenberg, sollte das Fort Claudia auf dem Falkenberg dereinst das Eindringen der Feinde ins Land Tirol vereiteln. Doch nach wem wurde die Anlage überhaupt benannt?

A: dem römischen Kaiser Claudius?

B: Claudia Felizitas von Österreich-Tirol?

C: Claudia de Medici?

Unter denen, die uns ein E-Mail mit dem richtigen Antwortbuchstaben an info@druckhaus.com senden, verlosen wir ein Exemplar von Jürgen Gerrmanns „Mit Geist und Füßen im Allgäu“.

Frisch.Besonders.Lokal.

Foto: Morandell
Sei gscheitkauf regional!

*) Herstellergarantie für 5 Jahre od. 100.000 km Laufleistung, je nachdem, was früher eintritt. Verbrauch: 0,0-10,6 l/100 km. Stromverbrauch: 13,0-24,7 kWh/100 km. CO2-Emission: 0,0-241 g/km. Symbolfotos. Stand 03/2026.

Gewerbegebiet 8 6604 Höfen Telefon +43 5672 66111 https://www.autohaus-wolf.at

HONOR MAGIC8 LITE im Tarif Mobile S Zzgl. Urheberrechtsabgabe € 6,60

magenta.at

*Zzgl. Urheberrechtsabgabe € 6,60. 24 Monate Bindung. Honor Magic8 lite 5G (512 GB) um € 0 im Tarif Mobile S (€ 34,90 Grundgebühr mtl.), 60 GB Datenvolumen im Inland und in der EU. Angebot gültig bis auf Widerruf. Preise und Details auf magenta.at. Details zur Herstellergarantie HONOR Care Erweiterte 3 Jahre Garantie unter honor.com/de/support/magic8-lite-service-promotion/extended-warranty-termsand-conditions/. Gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben unberührt. Bestes Mobilfunk- und 5G-Netz bestätigt von connect Netztest 01/2026.

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Reuttener März 2026 by Kaufmannschaft Reutte - Issuu