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Reuttener Jänner 2026

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Liebe Leserinnen und Leser des , mit der ersten Ausgabe im neuen Jahr 2026 begrüßen wir Sie herzlich und hoffen, dass Sie wunderschöne Feiertage verbringen konnten und gut ins neue Jahr gestartet sind. Der Jahreswechsel ist immer ein Moment des Innehaltens – und zugleich ein Blick nach vorne auf all das, was kommt.

Ruhig war es in Reutte in den vergangenen Wochen allerdings keineswegs. Bereits über die Adventszeit sowie in den ersten Wochen im Jänner war einiges los. Ende November und im Dezember fanden die Zwischenverlosungen unserer Weihnachtsaktion statt, die für große Freude bei den Gewinnerinnen und Gewinnern sorgten. Ihren krönenden Abschluss fand die Aktion bei der Abschlussveranstaltung mit der Ziehung der fünf Hauptpreise unserer Weihnachtsaktion 2025. Die glücklichen Gewinner wurden dabei in loser Reihenfolge ermittelt. Einen ausführlichen Rückblick auf diesen stimmungsvollen Abend finden Sie auf den Seiten 4 und 5.

Auch das neue Jahr startete traditionsreich: Die Wirtschaftskammer Reutte wurde Anfang Jänner erneut zum Schauplatz des beliebten Neujahrsempfangs. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch, zum Netzwerken und natürlich zum gemeinsamen Beuschelessen. Eindrücke und Details dazu lesen Sie auf den Seiten 10 und 11.

Darüber hinaus durften wir wieder einen interessanten Gast auf unserer roten Couch begrüßen und ein neues Unternehmen in den Reihen der Kaufmannschaftsmitglieder willkommen heißen.

Blättern Sie durch diese Ausgabe, entdecken Sie Bekanntes und Neues – und starten Sie gemeinsam mit uns motiviert und zuversichtlich ins Jahr 2026.

Bis zur nächsten Ausgabe wünschen wir Ihnen alles Liebe und eine kunterbunte und fröhliche Faschingszeit Ihr Vorstand der Kaufmannschaft Reutte

Geschenk gesucht?

Wie wäre es mit einem Kaufmannschaftsgutschein! Er ist in zahlreichen Betrieben der Kaufmannschaft einlösbar und sorgt garantiert für Freude. Diese sowie natürlich alle Mitglieder unseres Vereins finden Sie auf Seite 38.

i nhaltsverzeichnis

WEIHNACHTSAKTION 2025

Abschlussveranstaltung voller Spannung und Gewinnerglück

Foto: Somweber

TRADITIONELLER NEUJAHRSEMPFANG Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der WK

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GLÜCKLICHE GEWINNER Sponsorenpreise sorgten bei Zwischenverlosungen für große Freude 4|5 9 6 19 10|11 26|27

NEU IN DER KAUFMANNSCHAFT Ein neues Unternehmen in unseren Reihen

BUNTES FASCHINGSTREIBEN Faschingsumzug am Unsinnigen Donnerstag

DEM ROTEN SOFA mit Carmen Strigl-Petz

Medieninhaber, Herausgeber & Verwaltung „der reuttener“ Werbe- und Aktionsgemeinschaft Reuttener Kaufleute • Postfach 59 • A-6600 Reutte • www.kaufmannschaft-reutte.at • Für die Redaktion verantwortlich Jürgen Gerrmann • Außerferner Druckhaus GmbH • Grafik und Gestaltung Victoria Müller • Außerferner Druckhaus GmbH • Anzeigenannahme und Redaktionsbüro Außerferner Druckhaus GmbH • Kaiser-Lothar-Straße 8 • 6600 Reutte • T 0043 5672 62436 • info@druckhaus.com oder redaktion@druckhaus.com • www.druckhaus.com • Druck Alpina Druck GmbH • Haller Straße 121 • 6020 Innsbruck • Fotos Jürgen Gerrmann • Außerferner Druckhaus GmbH (ansonsten gekennzeichnet) • Grundlegende Richtung Organ der Reuttener Kaufmannschaft für

standort gestärkt – und gewonnen

Im Lichterglanz erstrahlte Reutte in der Advents- und Weihnachtszeit. Kurz danach sah man in der Kellerei in Reutte auch noch jede Menge strahlende Gesichter: Den Grund dafür hatte das große Weihnachts-Gewinnspiel der Kaufmannschaft geliefert. Fünf glückliche Gewinner nahmen dort im Rahmen der Schlussverlosung ihre wertvollen Preise entgegen und freuten sich riesig über das verspätete Weihnachtsgeschenk. Wer was mit nach Hause nehmen konnte – das lag auch heuer wieder in den (streng neutralen) Händen der vier Glücksengerln Emilia, Sophia, Lisa und Max, die ihre Sache ganz prima machten.

Monika Lechenbauer-Thurner (Foto rechts), die Obfrau der Kaufmannschaft, blickte vor jeder Menge gespannter und gut gelaunter Menschen voller Freude und berechtigtem Stolz auf die größte Werbeaktion dieser Art weit und breit zurück, die auch dieses Mal als großer Beitrag zur Stärkung des Standorts Reutte gelten könne: „Die Resonanz war einfach enorm.“ 130.000 Lose mit dem von Lena-Sophie Amalthof gemalten Wichtel waren in der Vorweihnachtszeit ausgegeben worden und eröffneten ab einem Einkaufswert von € 20,- die Chance auf attraktive Gewinne bei den vier Zwischenziehungen in den Räumen der Wirtschaftskammer (siehe dazu Seite 6) als auch beim großen Finale in der Kellerei. Viele andere Regionen seien neidisch auf das große Echo, das diese Aktion finde – aber auch auf das gute Miteinander in der Kaufmannschaft. In diese Traditionsveranstaltung hätten ganz viele Personen ihr Herzblut mit eingebracht. Ganz besonders würdigte die Obfrau dabei das Engagement von Vorstandsmitglied Victoria Müller bei der Organisation der Weihnachtsaktion. Großes Lob gab es auch für Beate und Jana Außerladscheider, die die Lose vor jeder Zwischenziehung in zahlreichen Geschäften eingesammelt hatten.

Schwungvolle Rhythmen zur Umrahmung einer spannenden

„Die Aktion ist jedes Jahr ein Höhepunkt für den regionalen Wirt-

Für Organisatorin Victoria Müller vom Außerferner Druckhaus gabʻs nicht nur einen Blumenstrauß, sondern auch viel Lob und Beifall für ihren großen Einsatz für die Weihnachtsaktion.

Verlosung: Chills and Fever.

Hauptpreisgewinner Moritz Gschwill erhielt Kaufmannschaftsgutscheine in Höhe von € 5.000,-. Alexander Trs (Raiffeisenbank Oberland Reutte) und Rechtsbeistand Mag. Martina Jäger freuen sich mit ihm.

Sowohl für die Sponsorenvertreter Alexander Trs von der Raiffeisenbank und Richard Alber von den EWR als auch Wirtschaftskammer-Obmann Christian Strigl (von links) steht fest: Die Weihnachtsaktion der Kaufmannschaft zeigt die Attraktivität des regionalen Einzelhandels.

schaftsraum“, unterstrich denn auch Christian Strigl, der Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Reutte, in seinem Grußwort. Die Kaufmannschaft zeige damit, „wie kraftvoll der regionale Zusammenhalt sein kann“. Denn: „Überall war und ist zu spüren, wie sehr die Menschen der Region den lokalen Handel schätzen.“ Toll sei auch, dass Kaufmannschaft, Stadt und Tourismusverband Naturparkregion sich nun gemeinsam für die Marke Reutte einsetzten. Dass sich Abertausende an der Weihnachtsaktion beteiligt hätten, mache Mut: „Der wahre Gewinn liegt darin, dass dadurch alle gemeinsam den Wirtschaftsstandort gestärkt haben.“ Dies halte die Kaufkraft in der Region und sichere dadurch Arbeitsund Ausbildungsplätze.

Alexander Trs, Prokurist der Raiffeisenbank Oberland-Reutte (einem der Hauptsponsoren der Aktion) dankte sowohl allen Kaufmannschaftsbetrieben, die die Aktion getragen, als auch denen, die die tollen Einkaufsmöglichkeiten in Reutte genutzt hätten: „In Reutte gibt es alles – und ich bin stolz, dass sich die Kaufleute dort jedes Jahr so engagieren.“Und auch Richard Alber, Vorstandsmitglied des Hauptsponsors EWR, sagte allen herzlichen Dank, die ihre Treue zu heimischen Unternehmen bewiesen hätten und noch weiter beweisen.

Die Verlosung der fünf Hauptpreise ging dann unter den gestrengen Augen von Rechtsanwältin Martina Jäger über die Bühne der Kellerei. Die erste, die sich freuen durfte, war Leonie Jäger aus Elbigenalp – sie konnte ein paar Tourenski im Wert von € 500-, die die Firma Intersport Kaltenbrunner zur Verfügung gestellt hatte, mit nach Hause nehmen. Ana Maria Metzner aus Oberhaching war glücklich über den riesigen 65-ZollFernseher, den ihr Richard Alber und Harald Stenico, der Geschäftsführer der Red Zac eWelt, überreichten.

Bei den drei ersten drei Preisen handelte es sich um Gutscheine der Kaufmannschaft: € 1.000,- erhöhten dabei das Shopping-Budget von Fränk Fornezzi aus Reutte, € 1.500,- sorgten bei Lukas Köck aus Reutte für Begeisterung – und Moritz Gschwill aus Halblech jubelte gar über € 5.000,-!

Der Kaufmannschaft gratuliert natürlich allen Gewinnern der Schlussziehung und der Zwischenverlosungen von Herzen. Die, denen Fortuna nicht hold war, können sich damit trösten, dass es nächstes Jahr wieder heißt: neues (Gewinn-)Spiel, neues Glück.

treue sponsoren für tolle gewinne

Attraktive Gewinne in Hülle und Fülle warteten auch im Advent 2025 auf die Teilnehmer der Weihnachtsaktion der Kaufmannschaft. So hatten die vier streng neutralen Glücksengerln im Alter von drei bis fünf Jahren (sie können nämlich noch nicht lesen) bereits bei den vier Zwischenverlosungen in den Räumen der Wirtschaftskammer in Reutte alle Hände voll zu tun: Max Kecht aus Pflach, Emilia Strobl aus Grän, Sophia Weirather aus Höfen und Lisa Fritz aus Reutte (auf der Bilderleiste von links) walteten indes mitten in den Bergen der abgegebenen Lose souverän ihres Amtes und sorgten bei den glücklichen Gewinnern aus nah und fern für leuchtende Augen und eine vorgezogene Bescherung in der Vorweihnachtszeit.

Auch heuer konnte sich die Kaufmannschaft über die treue Unterstützung der Raiffeisenbank Oberland-Reutte freuen. Das traditionsreiche Kreditinstitut förderte die beliebte Weihnachtsaktion dabei nicht nur finanziell, sondern leistete durch den tollen Einsatz von Vorstand und Mitarbeitern auch wichtige logistische Schützenhilfe für die Organisation und Abwicklung.

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Zu den Hauptsponsoren zählte zudem die RedZac eWelt in der Großfeldstraße in Reutte: Das EWR-Handelsunternehmen stellte auch dieses Mal wieder für alle fünf Ziehungen tolle Preise zur Verfügung.

Sämtlichen Verlosungen wurden durch ein Trio bereichert: Die Alpentherme Ehrenberg, die highline179 und Lumagica luden die Gewinner ihrer Wertgutscheine zum Besuch ihrer Attraktionen ein.

Und die Firma Intersport Kaltenbrunner steuerte für die spannende Schlussverlosung in der Kellerei in Reutte (siehe dazu den Bericht auf Seite 4) einen hoch attraktiven Sachpreis bei.

Zu ihnen allen gesellten sich bei den Wochenziehungen in der Vorweihnachtszeit noch eine Menge wechselnder Sponsoren: Auch die Aromapflege Evelyn Deutsch, Leitnerschuh, der Friseursalon Singer, Kurz Fashion, das Autohaus Schweiger – myvanture, Streetstyle, das Cafe Konditorei Valier, Eveline Beirer Uhren und Schmuck, Mode von Feucht, Optik Gezzele, das Fotostudio René, Deco-Schnitt, die Südtiroler Apotheke, Optik Gundolf, Glücksmomente, Immo Trs, Unser Lagerhaus, das Reisebüro Schrettl, Haushaltswaren Regauer und Eurogast Speckbacher trugen mithin wesentlich zum Gelingen dieser tollen Aktion bei.

Die Gewinner der jeweiligen Zwischenverlosungen wurden unmittelbar nach der Ziehung auf der Bühne von „Reutte on Ice“ bekannt gegeben. Die festliche Kulisse bot den idealen Rahmen um für glückliche Gesichter zu sorgen.

Die Kaufmannschaft sagt allen Sponsoren und Unterstützern herzlichen Dank für ihr großes Engagement.

neue gesichter, neue stärken

Das Fliesenstudio Deutschmann freut sich über personelle Verstärkung und neue Kompetenzen im Team. Seit kurzem unterstützt Martha Thomas (im Bild rechts) das Unternehmen im Backoffice. Sie ist im Tagesgeschäft präsent und steht Kunden, neben anderen Mitarbeitern als erste Ansprechpartnerin zur Verfügung. Mit Engagement trägt sie zu einem reibungslosen Ablauf im Hintergrund bei.

Ebenfalls neu im Team ist Silke Beyrer, die im Bereich Planung und Angebotserstellung tätig ist. Sie begleitet Projekte von der ersten Idee bis zum konkreten Angebot und verbindet gestalterisches Gespür mit fachlicher Präzision. Durchdachte Konzepte liefern eine verlässliche Grundlage für ihre Bau- und Renovierungsvorhaben.

Für die Abteilung Böden – darunter Parkett, Teppiche und jede weitere Art von Bodenbelägen – ist Pawel Walser-Chanyszkievicz seit Sommer 2025 Teil des Teams. Der engagierte Handwerker verbindet praktische Erfahrung mit Weiterbildungswillen: Derzeit drückt er erneut die Schulbank und kehrt Anfang März mit dem Meistertitel zurück. Er steht für präzise Arbeit, durchdachte Ausführung und Böden, die dauerhaft überzeugen.

Mit dieser Teamverstärkung stellt sich das Fliesenstudio Deutschmann zukunftsorientiert auf und setzt weiterhin auf Qualität, Kompetenz und modernes Handwerk.

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vorsichtiger optimismus

„Wir haben wieder Boden unter den Füßen“: In Tirols Wirtschaft mehren sich die Anzeichen, dass zumindest die ganz mageren Jahre ihrem Ende entgegengehen könnten (auch wenn einige Branchen noch schwächeln). Dies machte Tirols Wirtschaftskammerpräsidentin Barbara Thaler beim traditionellen Pressegespräch vor dem Neujahrsempfang in der Bezirksstelle Reutte deutlich. Und sie wagte auch eine in Zahlen gegossene Prognose: „Wenn sich die geopolitischen Rahmenbedingungen nicht grundlegend ändern, rechne ich mit einem Wachstum von 1,5 Prozent.“

Basis dieser Zuversicht dürfte nicht zuletzt die aktuelle Konjunkturumfrage sein, bei der die Wirtschaftskammer (WK) seit zwei Jahrzehnten der Lage in den Betrieben nachspürt. Die Botschaft heuer: „In allen Kennzahlen gibt es eine Verbesserung, denn 2025 war schon herausfordernd für viele Branchen am Standort Tirol.“ Zwar sei es falsch, jetzt schon eine Entwarnung auszurufen, aber der Geschäftsklima-Index zeige dennoch in eine gute Richtung: „Der Pessimismus ist zurückgegangen.“

In der Wirtschaftspolitik hält die Präsidentin Emotionen, Haltung und Werteverständnis für ganz entscheidende Faktoren. Sie frage sich daher immer wieder, „wann eigentlich der Unternehmer vom Vorbild zum Feindbild geworden ist“. Eine ungute Entwicklung, angesichts derer man gegensteuern müsse. 95 Prozent der Unternehmen im Lande hätten weniger als 20 Mitarbeiter: „Und so etwas geht nur, wenn man Schulter an Schulter arbeitet.“ Auf Dinge wie diese wolle die WK daher heuer im Rahmen einer Kampagne unter dem Motto „Zusammen mehr“ explizit hinweisen: „Wir wollen aufzeigen, was die Tiroler Wirtschaft für die Gemeinschaft leistet. Wir stabilisieren Land und Standort.“ Das wolle man bewusst machen: „Es braucht einfach Wertschätzung für Wertschöpfung.“

Bezirksobmann Christian Strigl freute sich wiederum zunächst, dass Tourismus und Dienstleistungen im Außerfern prosperierten. Zu den Sorgenkindern zähle hingegen der Bau, auch wenn es im Baunebengewerbe „relativ gut läuft“. Die Probleme der Industrie wirkten sich im Bezirk nicht so gravierend wie andernorts aus, weil man hier breit aufgestellt sei und sich auf eine differenzierte Struktur stützen könne. Alle Betriebe beträfen indes die hohen Energiekosten. Der größte Arbeitgeber der Region, die Plansee-Werke, habe sich ja vor gut hundert Jahren gerade wegen des günstigen Stroms angesiedelt. Daher bekenne man sich auch zu der von den Elektrizitätswerken (EWR) angestrebten Optimierung der Kraftwerkskette Plansee, dank der man zusätzliche 25 Gigawattstunden Strom pro Jahr gewinnen könnte, ohne dafür fossile Energieträger in Anspruch zu nehmen. Strigl: „Dass das Auswirkungen auf die Natur hat, bestreitet niemand.“ Experten stuften diese aber als nicht gravierend ein: „Deswegen sagen wir ja zur Energiewende und ja zur Wasserkraft – mit Maß und Ziel.“

Für einen großen Erfolg hält der Bezirksobmann übrigens die im vergangenen Jahr etablierte „Arbeitgebermarke Zukunft Außerfern“: „Wir sind zuversichtlich, dass die uns ein bisschen Entlastung bringt, was unser Problem des Fachkräftemangels anbelangt.“

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Zwei Innsbruckerinnen und zwei Außerferner: Tirols Wirtschaftskammerpräsidentin Barbara Thaler (2. von links) und Direktorin Evelyn Geiger-Anker mit Reuttes Bezirksobmann Christian Strigl (rechts) und Bezirksstellenleiter Wolfgang Winkler.
Foto: Somweber

erfahrung bei entfeuchtungstechnik

Eine undichte Wasserleitung, ein Rohrbruch oder gar ein Hochwasser – das sind Ereignisse, die schnelle und kompetente Hilfe erforderlich machen. Erfahrung spielt dabei eine Schlüsselrolle: Und über die verfügt die Firma Entfeuchtungstechnik Gruber im Breitenwanger Ortsteil Mühl zweifelsohne.

„Vor 24 Jahren haben meine Eltern Ingrid und Reinhold das Unternehmen gegründet“, erzählt Andreas Gruber, der seit 2022 als Chef fungiert, im Gespräch mit dem . Die Leistungspalette des Alleinunternehmers ist dabei beeindruckend breit: Sie reicht von Leckortung über Wasserschaden-, Konstruktions- und Bautrocknung über Schimmelentfernung und Geruchsneutralisation bis hin zur Komplettsanierung.

Stolz ist Andreas Gruber, den Obfrau Monika Lechenbauer-Thurner vor kurzem in den Reihen der Kaufmannschaft begrüßen konnte, dass er bei jedem Einsatz darauf schaut, die Trocknung so schadensmindernd wie nur möglich auszuführen: „Da haben wir unser eigenes System.“ Dabei komme ihm seine reiche Erfahrung, die er an der Seite seines Vaters zu sammeln vermochte, sehr zugute: „Jeder Schaden ist etwas anderes – da nimmt man von jedem Einsatz und jeder Baustelle Erkenntnisse mit.“ Zudem bildet er sich ständig weiter und kann auch die modernste Technik zum Einsatz bringen – und zwar auch schon, wenn es darum geht, das Ausmaß des Schadens festzustellen.

start in die fastenzeit

Der „Unsinnige“ ist der Höhepunkt des Faschings in Reutte und wohl des gesamten Außerferns. Schon sechs Tage später indes gilt es bei Menschen, die den uralten Traditionen folgen wollen, dem Fleisch Adieu zu sagen: „Carne vale“ heißt das im Lateinischen – und daher stammt ja auch das Wort „Karneval“ für die närrische Zeit. Für die Christen in aller Welt beginnt nach deren Ende die Fastenzeit zur Vorbereitung auf das Osterfest (unser Bild zeigt als Symbol die Fastenbrezeln vom Bäcker Holzmayr). Die Diözese Innsbruck bietet dazu auch heuer die „Exerzitien im Alltag“ an: Sie stehen diesmal unter dem Motto „vergeben?“. Das Leitwort der Fastenaktion der evangelischen Kirche lautet wiederum „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“.

Bautrocknung

Konstruktionstrocknung

Wasserschadentrocknung

Messtechnik

Schimmelentfernung

Geruchsneutralisation

Vermietung von Entfeuchtungsgeräten

Obfrau Monika Lechenbauer-Thurner heißt Andreas Gruber mit seiner Firma Entfeuchtungstechnik Gruber in den Reihen der Kaufmannschaft willkommen.
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der kurs ist klar: zuversicht

Pessimismus war gestern – zumindest, was den Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer in Reutte anbelangt. Hoffnung und der Glaube an das Gute feierten ein Comeback. Bei den Gesprächspartnern des an diesem Abend ist der Kurs auf jeden Fall klar: Zuversicht.

Zu dieser Stimmung bekannte sich nicht zuletzt Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann (auf dem Foto 2. von rechts; links neben ihr die Breitenwanger Gemeindevorständin Nina Scheucher sowie Arbeiterkammerrat und EWR-Betriebsratsvorsitzender Hannes Mutschlechner). Ihr grün-schwarzes Outfit wollte sie zwar auf keinen Fall als politisches Statement verstanden wissen, aber eine gute Atmosphäre in ihrem Wirkungsbereich ist ihr dennoch wichtig. Ihr Ziel bleibt unverändert: „Ein gutes Miteinander im Landtag und im Außerfern.“ Positiv gestimmt zeigte sich auch Reuttes Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf (rechts). Große Vorsätze will und kann sie sich indes nicht fassen: „Unsere Arbeit ist tagesabhängig. Jeden Tag warten neue Herausforderungen. Aber gerade das ist ja das Schöne daran – das mag ich sehr.“

„Ich bin ein positiv-optimistischer Mensch – nur das bringt uns weiter!“, gab Monika Lechenbauer-Thurner (links auf dem linken Foto), die Obfrau der Kaufmannschaft, zu Protokoll: „Und genau so werden wir als Kaufmannschaft das neue Jahr auch angehen – und selbstverständlich voller Schwung.“ Ein „sehr positives Gefühl“ begleitet auch Bettina Friedl (rechts) ins neue Jahr: „Ich freue mich schon riesig auf all das, was kommt.“ Und das wird für sie auf jeden Fall die Außerferner Frauenmesse sein, die dieses Jahr ihre vierte Auflage erlebt: „Da bin ich schon sehr aufgeregt. Aber ich freue mich auch riesig darauf, dieses Ereignis zu planen und tolle Ideen umzusetzen.“

Bei Richard Alber (links auf dem rechten Foto), dem Kaufmännischen Vorstand der Elektrizitätswerke Reutte, spürte man die Freude auf „ein für uns sehr bedeutendes Jahr“ deutlich: „Die EWR feiern schließlich ihr 125-jähriges Bestehen, und da laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren.“ Da gehörten Veranstaltungen mit Politik und Wirtschaftsvertretern ebenso dazu wie kulturelle Aspekte und Aktionen mit Schulen, um den jungen Leuten die Bedeutung der Energiewende und die Anforderungen der Zukunft nahe zu bringen. Und eine ganz zentrale Rolle bei den Feierlichkeiten spielen natürlich die eigenen Mitarbeiter: „Die Rahmenbedingungen ändern sich, wir müssen uns anpassen und unser gesamtes Team stärken, um gemeinsam die Energiewende anzugehen.“ Albers Gesprächspartner, der Ehrwalder Unternehmensberater Michael Hauger (rechts) fand es „angesichts der Weltlage entscheidend, dass wir unsere Geschicke selbst in die Hand nehmen – und ich sehe eine gute Basis, dass dies auch gelingen kann“. Denn Veränderungen böten auch immer die Möglichkeit, die Dinge neu anzupacken und anders anzugehen als in der Vergangenheit.

Jede Menge anzupacken haben auf jeden Fall Lechaschaus Bürgermeisterin Eva Wolf und ihr Reuttener Kollege Günter Salchner (Foto links). Erstere verspürt Aufbruchstimmung in ihrer Gemeinde: „Unser neues Projekt, die Sanierung der Volksschule, ist eine große Aufgabe, aber die gehen wir mit Zuversicht an.“ Und dasselbe Projekt wartet auch auf die Nachbarstadt. Von einem „Meilenstein“ spricht Salchner da, den „frühere Gremien immer vor sich hergeschoben haben“. Mit einem (übrigens ausgeglichenen) Rekordbudget von 43 Millio-

nen Euro gehe Reutte in ein „sehr investitions- und arbeitsreiches neues Jahr“: „Aber das tun wir voller Elan und Tatkraft.“

Einen Gang zurückschalten wird hingegen Dr. Eugen Ladner (links auf dem Foto oben), der mit 1. April seinen Abschied als Primar und Ärztlicher Direktor am Bezirkskrankenhaus Reutte nimmt: „Meine Ordination mache ich indes weiter. Der Kontakt zu den Menschen ist mir wichtig, weil ich Menschen mag und sie nicht allein lassen möchte, wenn sie Hilfe brauchen. Das ist mein Leben – und das möchte ich nicht missen.“ Seine Gesprächspartner, die Vermessungsingenieure Peter (rechts) und Alexander Trefalt freuten sich derweil nicht nur über eine gelungene Betriebsübergabe, sondern auch über die Wertschätzung, die Wirtschafts-Landesrat Mario Gerber ihrem Berufsstand der Ziviltechniker in seinem Grußwort zuteil hatte werden lassen. Großes Lob gab es an diesem Abend einmal mehr für die tolle gastronomische Begleitung ins neue Jahr: Das Service Team der 4. und 5. Klasse der HLW Reutte mit seiner Leiterin Manuela Baldauf (Foto links) verdiente sich auch heuer Bestnoten, und von den süßen Köstlichkeiten von Melanie und Christoph Valier (Foto rechts) wurde ebenso geschwärmt wie vom legendären Gulasch und dem Kult-Beuscherl, die Andreas Nozsicka vom Hotel Hirschen mit seiner jahrelangen Erfahrung zubereitet hatte.

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toller einsatz für die gemeinschaft

Auf das in diesem Jahrzehnt bislang „ruhigste“ Jahr konnte die Feuerwehr Reutte bei ihrer Generalversammlung im Hotel Hirschen, die traditionell am Dreikönigstag abgehalten wird, zurückblicken. Allerdings galt das nur für die Gesamtzahl der Einsätze. Zu Bränden musste man 2025 nämlich 21-mal ausrücken – eine Zahl, die sich nicht wesentlich von der der Vorjahre unterscheidet. In etwa gleich geblieben sind mit 22 auch die „Täuschungsalarme“ (etwa durch falsche Warnungen von Brandmeldern).

Deutlich zurückgegangen sind derweil die technischen Hilfestellungen, die mit 43 exakt die Hälfte der Einsätze verursachten. 2024 lag diese Quote noch bei fast 60 Prozent (oder absolut bei 71 von 120). Aber für Kommandant Alexander Ammann zeigen die Hilfestellungen bei Notlagen, Personenrettungen aus Aufzügen oder Türöffnungen dennoch, dass „eine Feuerwehr unserer Größenordnung regelmäßig gefordert ist“. Das macht sich auch dadurch bemerkbar, dass bei den 86 Einsätzen insgesamt 1396 Feuerwehrleute vor Ort warn und dabei 934 freiwillige Einsatzstunden für die Gemeinschaft einbrachten. Und daher zollte er seinen Kameraden auch höchsten Respekt dafür, mit welchem Einsatzwillen und welcher Professionalität die sich ihren Aufgaben stellten. Zugleich blickte Ammann auch voller Vorfreude auf das neue Jahr: Vermutlich Ende März werde ein neues Drehleiterfahrzeug angeliefert werden.

Das Tätigkeitsspektrum von Reuttes Feuerwehr erstreckt sich indes nicht nur auf die 86 Einsätze. Hinzu kamen unter anderem noch 73 Übungen, 41 Jugendproben und 39 Ausbildungen in den verschiedensten Bereichen. Nicht zu vergessen die 657 ehrenamtlichen Einsatzstunden, die man für die Erweiterung der Feuerwehr-Räumlichkeiten absolvierte.

Just dafür gab es auch im Grußwort von Bürgermeister Günter Salchner ein dickes Lob. Das Stadtoberhaupt würdigte diese enorme Eigenleistung, mit der im Einsatzzentrum Platz für das neue Gefahrgut-Einsatzfahrzeug geschaffen worden sei, ausführlich: „Die Stadtgemeinde Reutte ersparte sich durch diese Eigenleistungen sehr viel Geld. Ich weiß das sehr zu schätzen. Allen Beteiligten gebührt mein aufrichtiger Dank.“ Salchner hob aber auch das große Engagement „seiner“ Feuerwehrleute bei der Fortbildung und in der Jugendfeuerwehr hervor. Sein Wunsch für die Zukunft: „Habt weiterhin viel Freude am Lernen und Üben und kehrt alle wieder heil und unversehrt von euren Einsätzen zurück!“

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letzter flohmarkt am stadion

Die Abertausenden Fans des Flohmarkts des Lionsclubs Reutte-Außerfern müssen sich umgewöhnen: Am Sonntag, 3. Mai findet die wohl letzte Auflage dieses weit über die Grenzen der Region hinaus strahlenden Ereignisses (rechts ein Archivbild) am altvertrauten Standort statt. Wie Bürgermeister Günter Salchner erläuterte, wird zurzeit gemeinsam mit dem Lionsclub ein neues Konzept erarbeitet. Dabei mit im Gespräch: eine Verlegung ins Herz der Stadt.

Grund dafür ist eine Großinvestition der Stadt in die SportInfrastruktur: „Der Kunstrasenplatz im Drei-Tannen-Stadion ist total kaputt“, unterstreicht er die Notwendigkeit dieses Schrittes. Durch die Erneuerung und Vergrößerung der Spielfläche, aber auch durch eine damit verbundene neue Flutlichtanlage werde die Anlage ligatauglich. Was aber auch bedeute, dass nach der Erweiterung dort nicht mehr genügend Platz für den nach Umsatz größten Flohmarkt West-Österreichs ist.

Der Bürgermeister schätzt die Kosten des Projekts Kunstrasenplatz (Baubeginn: nach dem Flohmarkt dieses Jahres) übrigens auf € 1,4 Millionen, von denen € 600.000,- durch Förderungen abgedeckt sind.

pts – eine schule

für jede/n

Mit 14 Jahren zu entscheiden, wohin der weitere Weg einen führt, ist wirklich schwer! Was sind meine Interessen? Wo liegen meine Stärken? Daher lohnt es sich, sich ein Jahr Zeit zu nehmen, um sich selbst besser kennen zu lernen. An der PTS Reutte geht es in einer intensiven Orientierungsphase genau darum, herauszufinden, wo deine Talente liegen und welche Tätigkeiten dir Spaß machen.

Im Anschluss entscheidest du dich für einen von sechs Fachbereichen. 13 Wochenstunden beschäftigst du dich in Kleingruppen von max. 14 Personen genau mit jenem Berufsfeld, das dich interessiert. Mit Aktionen wie Betriebsbesichtigungen, mindestens zehn Schnuppertagen, Vorträgen und vielem mehr bist du bestens auf eine Lehre oder eine weiterführende Schule vorbereitet. Außerdem helfen wir dir beim Erstellen deiner Bewerbungsunterlagen und bei der Suche nach einer Lehrstelle. Im Klassenunterricht vertiefen und festigen wir die Allgemeinbildung in Deutsch, Englisch und Mathematik. Außerdem vermitteln wir dir nützliches Wissen über Wirtschaftskunde, Politische Bildung, Berufsorientierung, Lebenskunde und Gesundheitsbildung.

Durch die überschaubare Größe der PTS Reutte bieten wir ein familiäres, angenehmes und wertschätzendes Arbeitsklima. Ein Jahr an der PTS ist ein Jahr, in dem du viel über dich herausfindest und dadurch die richtigen Entscheidungen für deine Zukunft – ob nun in der Lehre oder einer weiterführenden Schule – triffst.

aktionsmonat speicher und photovoltaik im

ew-center

Im Februar dreht sich im Kundencenter der Elektrizitätswerke Reutte alles um Photovoltaik. Ein Experte steht während der Öffnungszeiten für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung – ohne Terminvereinbarung.

Die Elektrizitätswerke Reutte stellen im Februar das Thema Sonnenenergie in den Fokus. Im Kundencenter in Reutte gibt es während des gesamten Monats die Möglichkeit, sich umfassend über Photovoltaikanlagen und Stromspeicher zu informieren. „Täglich steht eine Expertin oder ein Experte aus dem Bereich Photovoltaik und E-Mobilität für individuelle Gespräche bereit“, heißt es in einer Pressemitteilung des Energieversorgers: „Ergänzend dazu erhalten Kundinnen und Kunden auch Auskunft zu modernen Tarifmodellen – etwa zum dynamischen Tarif und dessen Zusammenspiel mit Photovoltaik und Eigenverbrauch.“ Die Beratung erfolgt unverbindlich und ohne vorherige Anmeldung.

Das Angebot richtet sich laut EWR sowohl an Einsteigerinnen und Einsteiger als auch an Personen mit konkreten Fragen zur Planung oder Umsetzung: „Im Vordergrund steht eine praxisnahe und verständliche Beratung, bei der auch regionale Voraussetzungen und individuelle Anforderungen berücksichtigt werden.“

Neben dem persönlichen Austausch bietet das Unternehmen im Februar auch spezielle Aktionsangebote rund um Photovoltaik und Speicherlösungen. Diese sollen den Einstieg in die Eigenstromerzeugung erleichtern und bieten zusätzliche Anreize für die Umsetzung geplanter Projekte.

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Lass dich im Februar von unseren PV-Profis und Kundenberater:innen persönlich rund um Photovoltaik und Batteriespeicher beraten –für mehr Eigenverbrauch und mehr Unabhängigkeit. Kostenlos und ohne Terminvereinbarung.

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1. – 28. FEBRUAR 2026

KUNDENCENTER REUTTE Montag – Freitag | 7:30 – 17:00 Uhr

Foto: EWR

comeback der wirtschaftsmeile

Ein wahrlich olympischer Zeitraum: Nach vier Jahren Pause feiert die von vielen vermisste Wirtschaftsmeile Reutte/Außerfern (hier ein Archivbild) ihr Comeback. Im Herzen von Reutte soll dabei das Motto „Die Wirtschaft bleibt am Ball“ mit Leben erfüllt werden. Dies kündigte Christian Strigl, der Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Reutte, beim traditionellen Pressegespräch vor dem Neujahrsempfang seiner Organisation an.

Der Slogan kommt natürlich nicht von ungefähr: Am zweiten Wochenende im Juli (dem von Bezirksstellenleiter Wolfgang Winkler angekündigten Termin) findet nämlich zugleich das Viertelfinale der Fußball-WM über dem großen Teich statt – wie die beiden mit einer gehörigen Portion Optimismus hoffen, mit österreichischer Beteiligung. Im Fall des Falles gäbe es bei der vermutlich wieder größten Regionalmesse Tirols natürlich gleich doppelten Grund zum Feiern. Die Vorfreude auf das Ereignis ist auch bei Reuttes Bürgermeister Günter Salchner riesengroß: Durch die Verlegung der großen Leistungsschau von Gewerbe und Handwerk des Außerferns in Park und Untermarkt werde der Begriff „Wirtschaftsmeile“ mit Leben erfüllt.

meisterliches ausserfern

„Der Meistertitel ist mehr als ein Abschluss – er ist ein Bekenntnis“: Sowohl Bezirksobmann Christian Strigl als auch Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Winkler freuten sich daher vor kurzem in der Wirtschaftskammer sehr, dass neun Repräsentanten von Gewerbe und Handwerk im Außerfern der Meisterbrief überreicht werden konnte: Alois Lechleitner aus Elmen, Mischa Wasle aus Breitenwang und Christoph Siegele (alle Mechatroniker), Martin Thaler aus Reutte, Aaron Moll aus Forchach und Daniel Huber aus Vils (alle Metalltechnik), Lukas Schädle aus Grän, Michael Trenkwalder aus Höfen und Fabian Petz aus Vils (alle Holzbau).

„Ihr habt mit eurer Entscheidung für die Meisterausbildung Mut, Einsatz und Zielstrebigkeit bewiesen“, gab es ein dickes Lob von Strigl.

Vertreter der Heimatgemeinden gratulierten den frisch gebackenen Meistern.

Auch die Bürgermeister und
Foto: DieFotografen

Wirtschafskammer

verbindet

Mechatronik

mut gegen mobbing gemacht

Mentaltraining, Yoga, Atemübungen, Stimmbildung, Körpersprache und multimediale Kunst – mit einem Mix aus all diesen Dingen sollten Kinder vor kurzem bei einem Workshop des Freiwilligenzentrums der Regionalentwicklung Außerfern (REA) ihre innere Stärke entdecken, Selbstvertrauen aufbauen und neue Ausdrucksmöglichkeiten für Gefühle und Grenzen entwickeln. Das Ziel des Nachmittags im Innovationszentrum Pflach spiegelte sich schon im Titel wider: „Mut gegen Mobbing“ zu machen. Die Veranstaltung für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren (Foto) stieß auf große Resonanz, und die Kinder zeigten sich begeistert, „durch die kreative und körperlich-mentale Herangehensweise ihre persönlichen Stärken erkennen und ihr Selbstvertrauen wachsen zu lassen“, wie Mentaltrainerin Katrin Braito (hinten 2. von links) ihr Konzept erläuterte. Ihr dankte Evi Keller vom Freiwilligenzentrum (links) daher herzlich für ihren „großartigen ehrenamtlichen Einsatz für die mentale Gesundheit unserer Kinder“.

ika – wo technik menschen

verbindet

Das IKA Reutte bietet als HTL+ für Erwachsene die Chance für neue berufliche Möglichkeiten in Industrie und Wirtschaft. Die innovative, kompetente und attraktive Bildungseinrichtung im Außerfern vermittelt eine moderne technische Ausbildung. Gerade in Zeiten eines umfassenden Wandels sind Weiterbildung und lebenslanges Lernen Basis für ein erfolgreiches Berufsleben. Das IKA öffnet dabei neue Perspektiven: Automatisierung, Digitalisierung, Robotik, Informationstechnologie, KI, Data Science, Industrie 4.0. Dazu bietet das IKA Reutte ein ideales Ausbildungsangebot mit dem HTL-Abschluss:

• 5-semestriger Aufbaulehrgang (für Facharbeiter)

Mechatronik

HTL + für Erwachsene

weiIKA-Reutte

beruflich weiIKA-Reutte für ErwachMöglichverbindet

ErwachMöglich-

Technik-Tag IKA Wirtschafskammer

zahlreiche

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E-Learnings. Die Ausoder in einem auch berufsANZEIGE

Die Auseinem berufsANZEIGE

mit Zukunft: Mechatronik oder Qualifikationen als technische Ausbilpraxisbezogenes und Lern-

heimischen nach 3 Jahren

• 4-semestriges Kolleg (für Fachschüler & Maturanten)

Berufsfelde

Zukunft: Mechatronik Ausbilpraxisbezogenes LernJahren Vollzeit oder berufsbegleitend

• Vorbereitungslehrgang (für Quereinsteiger)

Der digitale Wandel eröffnet für das berufliche Lernen viele neue Chancen. Digitales Lehren und Lernen ermöglichen neue Lernwelten für Erwachsene: individuell und kooperativ, kreativ und motivierend, gemeinsames Lernen und Arbeiten in Projekten und zahlreiche Möglichkeiten des E-Learnings. Die Ausbildung kann in Vollzeit oder in einem Blended-Learning-Modell auch berufsbegleitend absolviert werden.

Infobox

Einladung zum

• technische Ausbildung mit Zukunft: Digital Engineering – Mechatronik

• Ausbildung in Vollzeit oder berufsbegleitend

• berufliche Qualifikationen als Mechatroniker:in

Technik-Tag

• Unternehmerprüfung

• breit gefächerte technische Ausbildung in Theorie und Praxis

20 Jahre IKA IKA und Wirtschafskammer

• anwendungs- und praxisbezogenes Lernen in neuen Lehr- und Lern-Formen

• Vernetzung mit der heimischen Industrie & Wirtschaft

18.10.2024

• Berufstitel Ingenieur nach 3 Jahren beruflicher Praxis

• zahlreiche attraktive Berufsfelder

narrensturm auf reutte FORD TOURNEO

Das närrische Fieber steigt von Tag zu Tag: Am „Unsinnigen“ (dem Donnerstag, 12. Februar) avanciert die sonst so beschauliche Stadt Reutte einmal zur närrischen Metropole – und der Faschingsumzug durch den Obermarkt entpuppt sich gewiss wieder als Magnet für FaschingsFans nicht nur aus dem Außerfern, sondern auch aus dem weiten Umland. Denn die Narren wollen es auch heuer so richtig krachen lassen (die gute Stimmung Jahr um Jahr spiegeln auch unsere Archivfotos wider).

Thomas Ruepp, der Obmann der Faschingsgilde, freut sich im Gespräch mit dem bereits jetzt auf „über 20 Festwägen und mindestens dieselbe Anzahl an Fußgruppen aus dem Talkessel Reutte, dem Lechtal, dem Zwischentoren und dem benachbarten Allgäu“. Für Spektakel ist mithin gesorgt – auch weil sich unter anderem die Katastrophenband Rohrdorf (eine Guggenmusik vom Feinsten) angekündigt hat. Und auch einige Musikkapellen aus der Region sorgen für Hochstimmung für die Tausenden, die auch diesmal die närrische Strecke säumen.

Der Reuttener Faschingsumzug ist übrigens keine „geschlossene Veranstaltung“. Kurzentschlossene Einzelpersonen und Gruppen können laut Thomas Ruepp einfach bis 13.30 Uhr zum Busunternehmen Specht in der Ehrenbergstraße kommen, um sich einzureihen: „Jeder ist willkommen!“

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Foto: Pacher

reutte investiert in grossem stil

Ein Rekord-Budget hat Reuttes Gemeinderat in seiner ersten Sitzung des neuen Jahres verabschiedet: Mit rund € 43 Millionen übertrifft es die bisherige Höchstmarke von 2024 um satte € 3,5 Millionen – oder rund 14 Prozent. Im Vorjahr hatte man € 37 Millionen ausgegeben.

Dass die Stadt in den nächsten Jahren ein paar dicke Brocken zu schultern hat, spiegelt sich auch in diesem Etat wider. Über die Jahre gerechnet dürfte die Erneuerung der Volksschule (Foto) der gewaltigste sein. „Die Gebäude stammen aus dem Jahre Schnee“, sagt Bürgermeister Günter Salchner da im Gespräch mit dem : „Das erste wurde Ende des 19. Jahrhunderts für die Volks- und Bürgerschule, wie es damals hieß, errichtet. 1928 und 1966 folgten dann jeweils Erweiterungen.“ Die Marktgemeinde habe zwar gut auf die Schule geschaut, aber nicht so sehr viel verändert: „Jetzt müssen wir den Komplex sanieren und modernisieren. Frühere Generationen haben das Projekt halt lange vor sich hergeschoben. Wir gehen es jetzt beherzt an – zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen.“ Und es hat sich auch schon etwas getan: Der europaweit ausgeschriebene offene Wettbewerb, für den rund 50 Architekturbüros („darunter mindestens vier einheimische“) Interesse signalisiert hätten, ist bereits gestartet. Das mit Fachjuroren und Vertretern der Stadt und der Gemeinde Breitenwang besetzte Preisgericht trete am 9. und 10. April zusammen – und dessen Votum solle am 21. April veröffentlicht werden. Gemeinsam mit dem Sieger werde man danach die Detailplanungen angehen. Eine Rate von € 500.000,- ist für diese erste Phase im Budget 2026 reserviert.

Das Stadtoberhaupt hat auch eine wichtige Information für die Eltern der Volksschüler parat: „Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Sommer 2027. Das heißt, dass die Klassen im Schuljahr 2027/28 in anderen Schulen untergebracht werden müssen.“ Bislang rechnet man übrigens mit einer Bauzeit von etwa eineinhalb Jahren. Im Moment veranschlagt man die Baukosten übrigens mit rund € 16 Millionen. „Um die zu finanzieren, benötigen wir zwischen € 4 und € 5 Millionen an zweckgebundenen Rücklagen. Zudem nehmen wir Darlehen in Höhe von € 8 Millionen auf. Der Rest wird durch die Förderungen des Landes und den Anteil der Gemeinde Breitenwang, aus der zehn Prozent der Schüler kommen, gedeckt“, erläutert Günter Salchner.

€ 2,7 Millionen (davon € 1 Million an Förderungen) fließen heuer in ein weiteres Projekt für Reuttes Nachwuchs: den Ausbau und die Modernisierung des Josefsheims am Obermarkt. Auch dieses (sogar aus dem 18. Jahrhundert stammende) Gebäude muss laut dem Bürgermeister im Kern saniert werden. Aber das Angebot wird verbessert: durch eine neue Kindergartengruppe, eine zweite Krippengruppe und einen Bewegungsraum. Eine zweite Hortgruppe ist bereits da.

Mit € 1,4 Millionen schlägt der Um- und Ausbau der Tagespflege im Seniorenzentrum Haus zum guten Hirten zu Buche. € 400.000,- davon sind durch Zuschüsse abgedeckt. Salchner freut sich dabei nicht zuletzt auf die neue dritte Tagespflegegruppe mit zwölf Plätzen. Der Bedarf für diese Betreuungsform wachse ständig, „weil dabei die alten Leute weiter daheim wohnen bleiben können und nicht vereinsamen – eine tolle Kombination aus häuslicher Pflege und professioneller Betreuung in Gemeinschaft“.

Weitere große Positionen im Budget sind der Beitrag Reuttes zur nächsten Etappe der Generalsanierung des Bezirkskrankenhauses (€ 660.400,-), eine Reihe kleinerer Maßnahmen im Straßenbau (€ 425.000,-), die Hochwasservorsorge in der Lüß (€ 400.000,-) und ein neuer Lkw (plus andere Anschaffungen) für den Wirtschaftshof (€ 405.000,-).

„Das ganze Budget ist ausgeglichen“, unterstreicht der Bürgermeister: „Wir nehmen zwar € 6 Millionen als Darlehen auf. Aber das wird dadurch wettgemacht, dass die € 6,5 Millionen an Krediten, die in den Jahren 2009/10 aufgenommen wurden, getilgt sind – und das schafft Luft für neue Investitionen.“ Und die seien ja auch ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft, die nun schon drei Jahre mit einer Rezession kämpfe: „Umso wichtiger ist es, dass die Gemeinden bei allen Problemen, die auch sie haben, nicht als Investor ausfallen. Wir gehen mit dem Geld ja auch wichtige Zukunftsaufgaben an – da ist keinerlei Luxus dabei.“

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A, B oder C auflösung

Es zählt zu den bekanntesten Gebäuden in Reutte, firmiert indes erst seit rund einem Jahrhundert unter dem Namen, unter dem man es heute kennt: das Dengel-Haus am Obermarkt 3. An seiner zur Mühlerstraße gerichteten Fassade ist auch die Inschrift zu finden, nach der wir in unserer Weihnachtsausgabe fragten (siehe Foto). Der richtige Antwortbuchstabe lautete mithin: B.

Zuvor stand an dem Platz im Herzen Reuttes ein älteres Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Der Handelsfaktor Johann Ammann ließ 1704 auf dessen Fundamenten einen „dreigeschossigen Mauerbau mit zwei Giebelgeschossen und steilem Satteldach“ (so die Beschreibung im Tiroler Kunstkataster) errichten. Es diente nicht nur als Geschäftshaus – auch das Gasthaus zum Schwarzen Bären war dort untergebracht.

Ammann war überhaupt sehr aktiv: 1719 kaufte er auch das damals ziemlich marode Bad Kreckelmoos (sowie dessen Grundbesitz), verlieh ihm das Aussehen von heute und verhalf dem alten Bauernbad zu einem beachtlichen neuen Renommee. Das Wappen dieses Patriziergeschlechts findet sich heute noch auf einer Marmortafel am Hauptportal des Dengel-Hauses.

Nächste Besitzer all dieses wertvollen Besitzes war dann die Familie Strele (oft auch Strelle geschrieben) von Strahlburg und Löwenburg aus Berwang, die an der Nutzung des Gebäudes in Reutte nichts veränderte, weiter als Großhändler, Bierbrauer und Wirte fungierten, damit aber kein Glück hatten. Es ging immer weiter bergab: Die letzten Nachkommen mussten im Armenhaus ihren Lebensabend verbringen, ihr Besitz wurde versteigert und dadurch zerstückelt. Als Eigentümer des Stammhauses firmierten danach eine Elisabeth Falger sowie mehrere Mitglieder der aus Berwang stammenden Familie Sprenger.

1920 erbte der in Elbigenalp geborene Heimatforscher und Universitätsprofessor Dr. Ignaz Philipp Dengel das Haus, das später nach dem Gelehrten benannt wurde. Da er kinderlos starb, stellte er es nach seinem Tode der Marktgemeinde Reutte testamentarisch zur Verfügung.

Um das Gebäude rankt sich übrigens auch eine dramatische Geschichte (oder Legende?) aus dem Jahr des Tiroler Volksaufstands 1809: Im August war der württembergische Major von Obernitz mit 120 Mann in Reutte einmarschiert. Dass seine Truppe dabei Spottlieder auf die Tiroler sang, sollte seinen Leuten nicht gut bekommen. Unter Sturmgeläut strömten daraufhin jede Menge Bauern zur Schranne (dem heutigen Stadtamt), während der feindliche Offizier vom ersten Stock des heutigen Dengel-Hauses seine Männer zu instruieren und anzufeuern gedachte. Er kam indes nicht dazu: Im selben Augenblick traf ihn die Kugel eines Scharfschützen ...

Unter denen, die die bei einer Renovierung von 1937 angebrachte Inschrift richtig zuordneten, war auch Raimund Z. aus Oberpinswang. Er darf sich über ein Exemplar von Dr. Richard Lipps „Reuttener Turnerbuch“ freuen.

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1200 junge Menschen hat die Wirtschaftskammer (WK) Reutte im Jahr 2025 bei verschiedensten Aktionen „Achtung Baustelle“ oder „Kinder entdecken Wirtschaft“ in die Welt der Ökonomie hineinschnuppern lassen. Und in den ersten Schultagen des neuen Jahres strömten schon wieder 300 Mädchen und Buben aus den Volksschulen Pflach, Berwang, Reutte, Biberwier, Forchach und Wängle sowie der Mittelschule Königsweg und des Gymnasiums in Reutte herbei, um sich im Kindererlebnisraum Energie (KiERa) spielerisch mit der Energieversorgung auseinanderzusetzen.

„Wir möchten die Entscheidungsträger von morgen niederschwellig an das Thema heranführen“, erläuterte Christian Strigl, der Obmann der Wirtschaftskammer Reutte, das Ziel der Aktion. Dabei beleuchte man nicht nur alle Arten von Energie, sondern zeige auch Wege auf, wie man Energie sparen könne: „Jede Kilowattstunde, die wir nicht verbrauchen, stärkt unseren Standort.“ Der Bedarf an Strom steige nämlich immer weiter – aufgrund von Wärmepumpen, E-Mobilität, aber auch der Nutzung des Internets und des Vormarsches der Künstlichen Intelligenz. Dabei sei der Wirtschaftskammer indes eins ganz wichtig: Technologieoffenheit. Denn: „Alles, was uns hilft, ist herzlich willkommen.“ Da stimmte ihm Alexander Gutmann, der Obmann der Fachgruppe Energiehandel Tirol, voll und ganz zu: „Wir wollen das Thema spielerisch und pädagogisch wertvoll aufarbeiten. Im Sinne unserer Zukunft treten auch wir für Energieeffizienz ein.“ Man wolle zeigen, dass es viele Wege zum Ziel gebe: „Aber nicht für jeden ist dabei alles sinnvoll. Wir sollten alle Möglichkeiten nutzen, um den Wandel herbeizuführen.“ –„Die Kinder sollen mit Begeisterung nach Hause gehen“, unterstrich Stefan Elmer, der mit seiner „Bildungswerkstatt“ das erfolgreiche KiERa-Konzept erarbeitet hatte. Dass das funktioniert, spürte man nicht nur durch die Atmosphäre im Saal (Fotos unten). Peter Speckbacher aus Reutte, Ausschussmitglied der Fachgruppe Energiehandel, hört auch immer wieder, dass die Kleinen zuhause die Großen ermahnen, das Licht auszuschalten, den Deckel auf den Kochtopf zu legen oder den Automotor nicht sinnlos laufen zu lassen: „Die Begeisterung springt über.“

Freuten sich mit den begeisterten Kindern der Volksschule Reutte (Mitte) über den Erfolg des Kindererlebnisraums (KiERa) Energie: Wolfgang Winkler, Bezirksgeschäftsführer der Wirtschaftskammer (WK) Reutte, Sonia Beiu, die Geschäftsführerin der Fachgruppe Energiehandel Tirol, Reuttes WK-Bezirksobmann Christian Strigl sowie Alexander Gutmann und Peter Speckbacher, ihres Zeichens Tiroler Obmann beziehungsweise Ausschussmitglied der Fachgruppe (von links).

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Genießen Sie unsere täglich frischen, hausgemachten Krapfen bis Faschingsdienstag

A, B oder C?

Ein geradezu weltberühmtes Foto: Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun begibt sich am 2. Mai 1945 in die Hände der US-Army. Mit Gipsarm stellt er sich in der Südtiroler Siedlung den Fotografen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. So weit, so bekannt. Aber links neben dem Pionier der Raketentechnik und späterem Raumfahrt-Helden verfolgt ein Mann mit Hut und Zigarre das Ereignis. Um wen handelt es sich da eigentlich?

A: Physiker Hermann Oberth

B: Chemiker Otto Hahn

C: General Walter Dornberger

Unter denen, die uns den richtigen Antwortbuchstaben per E-Mail an info@druckhaus. com zukommen lassen, verlosen wir ein Exemplar des Kalenders „Tirol 2026“.

gymnasium reutte –

bildung mit zukunft

Das Gymnasium Reutte bietet Schülerinnen und Schülern von der Unter- bis zur Oberstufe eine fundierte, zeitgemäße und zukunftsorientierte Ausbildung. In der Unterstufe legen wir großen Wert auf eine breite Allgemeinbildung und solide Grundlagen in allen zentralen Unterrichtsgegenständen, die mit praxisnahen Zugängen verbunden werden. Lernen soll Verständnis wecken und Begeisterung fördern.

Ein zentraler Schwerpunkt ist die Digitale Grundbildung. Sie ist integraler Bestandteil des Unterrichts und begleitet die Lernenden altersgerecht und fächerübergreifend. Vermittelt werden unter anderem der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien, Informations- und Quellenkritik, sicheres Handeln im digitalen Raum sowie kreative und problemlösende Zugänge mit digitalen Werkzeugen.

Große Bedeutung hat die individuelle Förderung. Zahlreiche unverbindliche Übungen wie Darstellendes Spiel, Französisch, Chemisches Labor oder Volleyball ermöglichen es, Interessen zu entdecken und gezielt zu vertiefen.

In der Oberstufe führt das Gymnasium Reutte in vier Jahren zur Matura und eröffnet beste Perspektiven für Studium oder Lehre nach der Matura. Individuelle Schwerpunkte bieten zusätzliche Vertiefung: Der Schwerpunkt „Science+“ richtet sich an naturwissenschaftlich Interessierte und umfasst vertiefte Laborarbeit, Experimente und Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten. Der Schwerpunkt „Gesundheit und Sport“ fördert Fitness, Gesundheitsbewusstsein und Teamfähigkeit und verbindet Theorie mit vielfältiger sportlicher Praxis.

So begleitet das Gymnasium Reutte junge Menschen mit Anspruch, Menschlichkeit und Blick auf die Zukunft bis zur Matura.

ANMELDUNG für das Schuljahr 2026/27

Für alle Klassen von Montag, 16. Februar bis Freitag, 27. Februar 2026

Anmeldungen können Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr im Sekretariat abgegeben werden.

Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung auch schon am Zeugnistag, dem 6. Februar 2026 bis 13 Uhr entgegen.

In den Semesterferien ist das Sekretariat geschlossen.

Anmeldeformulare finden Sie unter: brg-reutte.tsn.at

ZurAnmeldungbitte

mitbringen!

• Schulnachricht = Halbjahreszeugnis (Original)

• Geburtsurkunde (Original)

• Staatsbürgerschaftsnachweis (Original – Kind od. Elternteil)

• E-Card (SV-Nummer)

Foto: Wikipedia

auf dem roten sofa ...

...

mit carmen strigl-petz

Kein Zweifel: Sie ist Bürgermeisterin mit Leib und Seele. Ein voller Terminkalender schreckt sie nicht und stellt wohl eher eine sportliche Herausforderung dar. Man kann sich nicht vorstellen, dass dieses Amt nicht schon zu den Kindheitsträumen der mittlerweile 49-Jährigen gehörte. Und dennoch: „Bevor ich vor gut drei Jahren darauf angesprochen wurde, habe ich nicht ein einziges Mal einen Gedanken daran verschwendet, selbst Bürgermeisterin zu werden“, schmunzelt Carmen Strigl-Petz, das Stadtoberhaupt von Vils, im Gespräch auf dem roten Sofa in der Redaktion des : „Das war in meiner Lebensplanung ganz und gar nicht vorgesehen.“

Und man spürt auch: Die Frau im Chefsessel des Rathauses dort ist passionierte Vilserin. Dort erblickte sie das Licht der Welt, da ging sie in Volks- und Hauptschule, da fand sie nach einem Jahr Handelsschule und einer Lehre als Bürokauffrau eine dauerhafte berufliche Heimat. Vor gut 20 Jahren hatte sie der damalige Bürgermeister Reinhard Walk gefragt, ob sie nicht aufgrund eines Krankheitsfalles einspringen könne. Ihr erster Einsatzort im Rathaus war die Buchhaltung, danach holte sie der leider schon verstorbene Bürgermeister Günter Keller als Assistentin in sein Vorzimmer. Ein Glücksfall für die junge Frau: „Ich mag den Umgang mit Menschen einfach mehr als den mit Zahlen.“ Und dieser Wechsel kommt ihr auch jetzt in ihrem Amt zugute: „Durch mein breites Aufgabengebiet konnte ich mir ein großes Netzwerk aufbauen.“ Der Start als Rathauschefin wurde ihr zudem dadurch erleichtert, dass ihr die Ansprechpartner in der Bezirkshauptmannschaft und beim Land schon vertraut waren: „Da hat man dann ein Gesicht zur Funktion. Da ist die Zusammenarbeit eben einfacher, als wenn man niemand kennt.“

An ihrem 45. Geburtstag hatte ihr Vorgänger Manfred Immler im Gemeinderat bekannt gegeben, bei der nächsten Wahl nicht wieder anzutreten. Für sie war dies das Signal, nun doch dem Ruf derer zu folgen, die sie für geeignet hielten: „Gegen ihn hätte ich nicht kandidiert.“ Also stellte sie gemeinsam mit ihrem jetzigen Vize Christian Kögl die Liste „Gemeinsam für Vils“ mit ihr an der Spitze zusammen – und wurde am 28. Februar 2022 mit 88,87 Prozent der 674 abgegebenen Stimmen zur Bürgermeisterin gewählt.

Carmen Strigl-Petz macht keinen Hehl daraus, dass es durchaus einen Unterschied macht, Mitarbeiterin oder Chefin im Rathaus zu sein: „Es ist schon etwas anderes, wenn man selbst vorne steht und entscheiden muss – oft ohne lange Diskussion oder die Möglichkeit, sich Rat einholen zu können. Häufig muss es halt schnell gehen. Aber man wächst an den Herausforderungen.“ Auch die anfängliche Nervosität beim spontanen Reden war bald vergessen: „Das geht schon, wenn man im Thema drin ist.“ Und als Bürgermeisterin kriege man ja eh viel mit, was im Ort so passiere. Das Vereinsleben interessiere sie ohnehin sehr: „Deren Arbeit und Engagement sind für die Gemeinschaft einfach unverzichtbar. Und daher ist es für mich ganz wichtig, meine Wertschätzung dafür auszudrücken. Die Gesellschaft lebt schließlich vom Ehrenamt.“

Die größte Umstellung sei für sie eigentlich die im eigenen (Rat-)Haus gewesen: „15 Jahre war ich Kollegin – und jetzt plötzlich Chefin.“ Carmen Strigl-Petz glaubt indes, dass dies weniger für die Mitarbeiter ungewohnt gewesen sei als für sie. Und sie unterstreicht: „Für mich sind wir im Umgang miteinander alle gleich auf Augenhöhe.“ Und sie spart nicht an Lob für ihre Mannschaft: „Mein Team ist toll motiviert – ich kann mich in allen Bereichen voll auf alle verlassen.“

Die größte berufliche Herausforderung sieht die Bürgermeisterin im Moment in den immer knapper werdenden Finanzmitteln. Dinge aus der Kategorie „Nice to have“ könne man sich einfach nicht mehr leisten. Es tue ihr da schon weh, wenn sie Vereinen, die so viel für die Gemeinschaft leisteten, erklären müsse, dass man ihre Wünsche im Moment nicht erfüllen könne und auf bessere Zeiten hoffen müsse, da im Moment die Infrastruktur einfach Vorrang haben. Und worum geht es denn da im Moment hauptsächlich? „Fenster und Fassade des Rathauses müssen saniert werden. Nach einem Wasserschaden im Keller geht‘s an die Entwässerung der Außenanlagen der Schule. Den Glasfaserausbau wollen wir weiter voranbringen.

Und die Befahrung des Kanalnetzes kostet uns € 100.000,- – ohne dass wir wissen, was dabei herauskommt und welche finanziellen Belastungen danach auf uns warten. Aber wir müssen das machen, um weiter Förderungen zu bekommen.“

Carmen Strigl-Petz ist eine von sechs Bürgermeisterinnen im Außerfern. Das waren schon mal weniger, könnten aber auch aus ihrer Sicht mehr sein. Wobei sie auf eines Wert legt: „Ich bin keine Feministin. Es braucht Frauen und Männer – die Mischung macht‘s aus. Ich bin froh, dass mein Vize ein Mann ist. Wir vertreten ja alle. Da sind unterschiedliche Blickwinkel gut.“ Dafür, dass es nur wenige Bürgermeisterinnen gibt, dürfe man nicht den Männern den Schwarzen Peter zuschieben: „Die Entscheidung, zu kandidieren, liegt ja bei den Frauen.“ Dass es so wenige tun, habe sicher auch damit zu tun, dass Frauen „oft zu selbstkritisch sind“. Frauen, denen der Umgang mit Menschen Freude bereite, macht sie ausdrücklich Mut: „Ich kann sie nur ermuntern, es einfach zu wagen, denn sie können es.“

Denn es gebe auch ganz viele positive Dinge an diesem Amt. Zum Beispiel? „Wenn man in einer schwierigen Bauverhandlung mit am Tisch sitzt, eine Lösung findet, der Bürger erleichtert aufatmet – das ist für mich wie ein Geschenk. Jede kleine Hilfe, die ich leisten kann, um einen Menschen glücklich oder zufrieden werden zu lassen, macht auch mich froh.“ Als Bürgermeisterin suche man ja tagtäglich nach irgendwelchen Lösungen, schildert Carmen Strigl-Petz eine zwar herausfordernde, aber auch schöne Facette ihres Amtes: „Da kommt es mir zugute, dass ich ein gnadenlos optimistischer Mensch bin. Und ein sehr dankbarer obendrein noch dazu.“

Woraus schöpft sie denn eigentlich die Kraft für den doch alles andere als stressfreien Alltag? „Ich koche leidenschaftlich gern. Das ist mein Ausgleich. Kochen ist für mich gewissermaßen Yoga.“ Und was zaubert sie denn besonders gern in ihrer Küche? „Ich koche mich durch die Welt, auch gern mal asiatisch. Aber ganz vorne liegt Italien, denn ich bin absoluter Italien-Fan.“ Den Gardasee, das „Meer der Tiroler“, mag sie sehr. Nicht zuletzt durch dessen Nähe. Aber zu ihrem 50. Geburtstag im September soll es dann gemeinsam mit ihrem Mann Christian auch mal in die Toskana gehen, um die wenig vorhandene Zweisamkeit zu genießen. Zum Dolce far niente.

Kochen ist die Leidenschaft von Carmen Strigl-Petz. Foto: Privat

filmcircle lädt zu dokumentarfilmabenden

Ein Tag ohne Frauen

Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.

Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist der Film subversiv und unerwartet lustig. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, „wir wollten sie nur ein wenig verändern!“ Der Film erscheint pünktlich zum 50. Jahrestag des Streiks im Jahr 2025 und regt mit seiner Botschaft über die kollektive Kraft der Frauen, ihre Gesellschaft zu verändern, dazu an, das Mögliche neu zu denken.

Der erste Dokufilm findet am Mittwoch, dem 25. Februar 2026 um 20 Uhr im Tauernsaal des VZ Breitenwang statt. Der Eintritt liegt bei € 8,- und für Schüler und Studenten bei € 5,-.

wirtschaft & praXis im fokus

Die Schulen der Wirtschaft im Außerfern

Anmeldung von 6. bis 27. Februar möglich

Die Schulen der Wirtschaft im Außerfern stehen für moderne, zukunftsorientierte Ausbildung und ein vielfältiges Bildungsangebot, das sich konsequent an den Anforderungen der Wirtschaft und den Interessen junger Menschen orientiert.

An der HAK Reutte treffen wirtschaftliches Know-how und kreative Innovation aufeinander. Schwerpunkte in Betriebswirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologien, digitalem Marketing und Mediendesign sowie Entrepreneurship bieten die ideale Grundlage für alle, die ihre Zukunft aktiv gestalten und unternehmerisch denken möchten.

Die HLW Reutte eröffnet mit den Ausbildungsschwerpunkten „Tourismus und Eventmanagement“ sowie „Gesundheit und Sozialmanagement“ attraktive Karrierewege. Praxisnähe, Internationalität und starke Zukunftsbranchen machen diese Ausbildung besonders vielseitig – von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft bis hin zum Gesundheits- und Sozialwesen.

Die HTL Reutte präsentiert in Kooperation mit der Plansee Group ihre Fachrichtung Betriebsinformatik und zeigt eindrucksvoll, wie eng IT, Technik und Wirtschaft miteinander verbunden sind. Modern ausgestattete Labore und praxisorientierter Unterricht bereiten optimal auf technische Berufe oder ein weiterführendes Studium vor.

Die Schulen der Wirtschaft im Außerfern bieten beste Voraussetzungen für erfolgreiche Bildungs- und Karrierewege – praxisnah, individuell und zukunftssicher.

Weitere Informationen unter www.hak-reutte.ac.at

Foto: Polyfilm

dokufilm in breitenwang

Noch lange keine Lipizzaner

Jeder Mensch hat eine Meinung dazu, doch die wenigsten konkretes Wissen: der Zugang zur österreichischen Staatsbürgerschaft. Ausgehend von der eigenen Erfahrung der Regisseurin, sich nach dem gescheiterten Versuch der Einbürgerung in Österreich fremder zu fühlen als je zuvor, dekonstruiert dieser Film den umstrittenen WIR-Begriff: Wer sind „wir“, wer die vermeintlich „anderen“? Was daran ist menschlich, was ein gesellschaftliches Konstrukt? Welches Wir wählen wir selbst, welches wird uns zugeschrieben und welches werden wir nicht mehr los?

„Die Macht geht vom Volk aus“, das steht in der österreichischen Verfassung – doch wer ist das Volk, wenn in Wien mittlerweile über ein Drittel der Bevölkerung nicht wahlberechtigt ist und was macht dies mit einer zeitgenössischen Demokratie?

„Noch lange keine Lipizzaner“ lädt auf unterschiedlichen filmischen Ebenen zum Nachdenken ein, zeigt die Absurditäten der österreichischen Einbürgerungsgesetze auf und nimmt den Nationalstaat und seine konstruierten Gefühle, gelernten Phrasen und scheinbar unantastbaren Zugehörigkeitsregeln unter die Lupe.

Teil zwei der Dokufilmreihe des Filmcircles findet am Donnerstag, dem 26. Februar 2026 ebenfalls im Tauernsaal des VZ Breitenwang statt. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt liegt bei € 8,- und für Schüler und Studenten bei € 5,-.

Foto: Stadtkino Filmverleih

glanzlichter im museum

„Wenn die stille Zeit im Jahr vorbei ist, wird es auch wieder ruhiger“: Vielleicht liegt es ja an Karl Valentins legendärer Beobachtung, dass sich die weihnachtliche Volksmusik im Museum im Grünen Haus in Reutte Jahr um Jahr so großer Beliebtheit erfreut. Nach all der Hektik in der Adventszeit und über den Jahreswechsel vermag man am Vorabend des Dreikönigstages dann wirklich Distanz zum Trubel zu gewinnen. Kein Wunder, dass auch bei der 15. Auflage die Einlasskarten noch vor Silvester restlos vergriffen waren.

Begeisterten ihr Publikum: die Akteure der weihnachtlichen Volksmusik

Wer das Glück hatte, sich eines der Tickets ergattern zu können, erlebte einen Abend voller Innigkeit. Auf die Romantik der alpenländischen Musik setzte dabei Klaus Wankmiller mit Betrachtungen zum Weihnachtsmann, dem Christbaum und dem Christkind noch ein passendes textliches Tüpfelchen aufs I. Der Berletshofer Dreigesang aus dem Allgäu ließ wiederum mit Liedern wie „Licht in der dunklen Zeit“, „Dussa im Wald isch scho finster“ und „In stiller heil‘ger Nacht“ die Herzenswärme der Weihnacht, wie sie eigentlich sein sollte, spüren. Lea Storf mit der Steirischen Harmonika und Caroline Zabernig mit der Harfe faszinierten mit der wunderbaren Verbindung zwischen ihren Instrumenten, die einem (unter anderem beim „Vierteljahrhundert-Dreiviertler“) immer wieder ins Träumen geraten ließ. Und die Museumsmusig Reutte verlieh der Weihnacht in den Bergen vor dem inneren Auge klangvolle Gestalt – und zwar mal romantisch, mal fröhlich verspielt.

Ab 18.30 Uhr günstiger FEIERABENDTARIF (gültig So. bis Do.)

Highlights im Februar

Fit in die Woche * Montag, 2. / 16. und 23. Februar ab 10:00 Uhr:

Mit abwechslungsreicher Wassergymnastik um 11 Uhr.

Tageskarte Bad zum Preis von 2 Stunden oder Tageskarte Sauna zum Preis von 3 Stunden (Tarif gilt nur für Erw. bei Eintritt bis 12 Uhr)

Ehrenberg-Saunaabend jeden Dienstag ab 18:30 Uhr Mit speziellen Ehrenberg-Aufgüssen für Sie und Ihn.

Damentag in der Rosensauna jeden Donnerstag ist die Rosensauna nur für Damen reserviert. Im übrigen Bereich ist gemischte Sauna.

Aktiv-Vormittag * Donnerstag, 5. und 19. Februar, ab 10:00 Uhr

Wassergymnastik um 11 und 13 Uhr

Offener Kurs – frei und für alle Alterstufen geeignet!

Bei den Veranstaltungen Fit in die Woche und Aktiv-Vormittag um 11 Uhr, ohne Anmeldung, Dauer 15 Minuten.

WASSERGYMNASTIK KOSTENLOS

* nicht in den Ferien nicht an Feiertagen

Tageskarte Bad zum Preis von 2 Stunden (Tarif gilt nur für Erw. bei Eintritt bis 12 Uhr)

XXL-Sauna-Nacht

Samstag, 7. Februar, Sauna bis 24:00 Uhr geöffnet

Badewelt von 21:00 bis 22:30 Uhr geöffnet (nur textilfrei)!

Familiensauna

Samstag, 14. Februar, 10:00 bis 15:00 Uhr

Saunieren für die ganze Familie, ohne Altersbeschränkung. Für Club-Kinder ist die Sauna während dieser Zeit kostenlos nutzbar. Nur in Begleitung eines Erwachsenen.

Mit Juhui-Kinder-Club-Ausweis gilt:

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Samstag, 21. Februar: Sauna bis 24:00 Uhr geöffnet

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Kurz vor Weihnachten war übrigens die aktuelle Winterausstellung eröffnet worden: „50 Jahre Museumsverein“ ist quasi ein historischer Blick in den Spiegel und beleuchtet ein höchst erfolgreiches halbes Jahrhundert. Immerhin wurde man (worauf Obmann Ernst Hornstein bei der Eröffnung stolz verwies) als einziges Museum in Tirol bereits vier Mal mit dem Museumspreis des Landes ausgezeichnet: zunächst einmal für die Einrichtung an sich, danach für die Gründung des Museumsverbunds Außerfern (2007), die Ausstellung „Für Kaiser und Vaterland?“ über den Ersten Weltkrieg (2015) und das Projekt „Geplante Heimat“ in der Südtiroler Siedlung. „Wir gehören mittlerweile zu den bekanntesten und aktivsten Museen Tirols“, freute sich Hornstein denn auch: „Vor allem, wenn man unser nur kleines Budget in Betracht zieht, sind wir geradezu Weltmeister.“ Stadträtin Daniela Rief hob in ihrem Grußwort nicht zuletzt das Engagement und den unermüdlichen Einsatz des Museumsvereins hervor: „Wir sind stolz auf euch und das Museum im Grünen Haus.“ Robert Pacher, der Obmann des Kulturausschusses des Reuttener Stadtparlaments, hob die Leistung des seit 28 Jahren an der Spitze des Museumsvereins stehenden Ernst Hornstein hervor: „Er hat das Museum zur Marke und zur wichtigsten Kultureinrichtung der Region entwickelt.“ Der Untertitel der Jubiläumsausstellung geht übrigens auf die drei zentralen Bereiche der Vereinsarbeit ein: Sammeln (der Fundus umfasst inzwischen geschätzt 20.000 Objekte), Ausstellen (Highlights waren da etwa die Schauen über den Maler Balthasar Riepp oder die Textilindustrie im Außerfern) und Forschen (der Nachweis der engen Verbindung des Astronomen Anton Maria Schyrle zu Reutte ist nur eines von vielen Ergebnissen, die sich in der renommierten Publikation Extra Verren widerspiegelt).

Auf all dies wird in der Jubiläumsausstellung im Grünen Haus eingegangen. Sie läuft noch bis Samstag, 28. Februar.

im Museum im Grünen Haus.

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Unser kommendes Angebot!

Mi 28. 01.

Hallo Kinder! Gibt es et as Schöneres als einen Winter mit rich g iel Schnee? Skifahren, Rodeln, Schneemänner ba en oder einfach n r ein schöner Spa iergang d rch den Winter ald, Tiere beobachten nd Sp ren lesen. Wir haben da ein paar Tipps f r e ch!

Hier hat der Wind die Spuren im Schnee verweht. Welche Spuren gehören wohl zu welchem Tier?

18.30 - 20.30 Uhr

STAMMTISCH WORKSHOP mit Daniela Pahle mit Christa Schmid Sitzunterlage mit Simone Knitel wöchentlicher

19.00 - 22.00 Uhr 18.00 - 20.00 Uhr 18.00 - 20.00 Uhr

Viel Spaß beim Schneemannba en. Vielleicht ba st d ja a ch einen Schnee olpi? Schick ns ein Bild on deinem K nst erk! Mi 28. 01. DO 26. 02.

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Bei einer Entdeck ngs ander ng d rch den Winter ald ist es ich g, besonders leise sein - nicht n r, eil d dann mehr sehen bekommst.

Viele Tiere ( ie .B. das Eichhörnchen) halten Winterr he. Das heißt, sie fahren ihre Körperf nk onen stark her nter nd be egen sich n r, enn es nö g ist. So sparen sie Energie, denn im Winter gibt es enig Nahr ng.

D rch Lärm nd Stress erhöht sich aber die Atm ng nd die Her freq en nd sie erbra chen iel Energie. Das kann f r die Tiere sehr gefährlich sein.

hilfe in sensiblen lebenslagen

Mit einer Spende von insgesamt € 4.000,- fördern die Elektrizitätswerke Reutte (EWR) je zur Hälfte das Palliativteam Reutte sowie die Wertachtal Werkstätten in Füssen. „Beide Organisationen leisten bedeutende Arbeit für Menschen in besonderen Lebenslagen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Auswahl der verdienstvollen Initiativen erfolgte auf Vorschlag der Mitarbeitenden, die eingeladen waren, Organisationen aus der Region zu benennen. Das Palliativteam Reutte (unser Bild oben in der Mitte zeigt dessen Repräsentantinnen Monika Sprenger und Barbara Fiegenschuh) begleitet schwerkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase, um ihnen ein würdevolles und vertrautes Umfeld zu ermöglichen und auch Angehörige umfassend zu entlasten. Die Wertachtal Werkstätten (unten in der Mitte deren Vertreterin Dagmar Rothemund) schaffen für Menschen mit Behinderung berufliche Perspektiven und fördern durch gezielte Unterstützung deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. „Die Arbeit beider Einrichtungen ist von unschätzbarem Wert für die Region. Sie begleiten Menschen in sehr sensiblen Lebenssituationen – mit Empathie, Professionalität und einem hohen Maß an Engagement. Es ist uns ein echtes Anliegen, dieses Wirken zu unterstützen“, betonten die beiden EWRVorstände Richard Alber (jeweils links) und Sebastian Freier (rechts).

Die Elektrizitätswerke Reutte fördern regelmäßig zum Jahresende wohltätige Organisationen im eigenen Versorgungsgebiet. Mit der aktuellen Spendenaktion wurden zwei Einrichtungen unterstützt, die mit ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag für die Region leisten.

BEZIRKSBLATT MUSTERBUNDESLAND 02/2015

Elektroschrott ist wertvoll – behalten wir Österreichs Ressourcen im Lande

Achtung: Weitergabe von Elektroaltgeräten an illegale Abfallsammler ist ungesetzlich!

Rund 180.000 Tonnen Elektrogeräte werden in Österreich jährlich in Umlauf gebracht. Etwa 80.000 Tonnen ausgedienter Elektrogeräte werden bei den offiziellen Sammelstellen einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Der Rest landet im Keller, im Restmüll oder in den Kraftfahrzeugen von privaten, illegalen Altstoffsammlern, die damit oft wertvolle Rohstoffe ohne Genehmigung ins Ausland bringen.

Illegale Exporte verhindern!

Das österreichische Abfallwirtschaftsgesetz schreibt seit 2002 vor, dass Abfälle ausschließlich an befugte Sammler oder Abfallbehandler übergeben werden müssen. Die Abgabe von ausgedienten Elektrogeräten an so genannte „Kleinmaschinenbrigaden“ ist somit ungesetzlich. Umso wichtiger sind gezielte Informationen über die negativen wirtschaftlichen und ökologischen Folgen des illegalen Exports von Elektroaltgeräten.

Denn jeder Kühlschrank, jede Waschmaschine, jedes Handy enthält sekundäre Rohstoffe wie z.B. Gold, Kupfer oder seltenere Elemente wie Iridium, Lithium und Tantal. Diese „inneren Werte“ der Elektrogeräte sind bares Geld wert.

So enthält beispielsweise eine Tonne alter Mobiltelefone mehr Gold, als eine Tonne Golderz. Eine Waschmaschine besteht u.a. zu rund 60% aus Eisen, 11% aus Kunststoff, 5% Glas und 3% Nichteisenmetalle (Kupfer, Aluminium, etc.). Ein E­Herd beinhaltet sogar 83% Eisen. Allesamt wertvolle Metalle, die recycelt werden können.

ReUse – Wiederverwenden statt Wegschmeißen

Tatsächlich wird in Österreich aber nur ein Bruchteil der Ressourcen zur Wiederverwendung oder Verwertung genutzt. Das muss nicht sein. Denn bei den über 2.100 kommunalen Sammelstellen des Landes können Elektroaltgeräte zur fach­ und umweltgerechten Entsorgung und Verwertung abgegeben werden. In vielen Sammelstellen gibt es bereits eigene „ReUse“­ Bereiche, wo gebrauchte, aber funktionstüchtige Elektrogeräte gesammelt und auf Wiederverwendbarkeit geprüft werden. Im Gegensatz zu anderen Ländern haben wir in Österreich Umweltstandards, die zu den besten der Welt zählen. Ressourcenknappheit und Klimawandel sollten uns eine Warnung und Ansporn sein, verantwortungsvoll mit

unseren vorhandenen Rohstoffen und der Umwelt umzugehen. Gemeinsam können wir eine lebenswerte Zukunft gestalten. Der Weg zur Sammelstelle ist ein einfacher Schritt in die richtige Richtung!

Nähere Informationen und Adressen der Sammelstellen gibt es auf www.elektro-ade.at

terminkalender

Museum im „Grünen Haus“

25/02

steht „Wild wuchern“ von Katharina Köller. Eingeladen sind alle, die dieses Buch kennen, mehr darüber erfahren wollen und gerne diskutieren möchten. Das Buch kann über den Buchhandel bezogen werden, ein Exemplar gibt es in der Stadtbibliothek zum Ausleihen. Der Eintritt ist gratis –um Anmeldung wird gebeten: +43 (0)5672 62382

Das Museum in Reutte hat von Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Jeden ersten Donnerstag im Monat sind die Öffnungszeiten bis 19 Uhr verlängert. Zum 50-jährigen Bestehen des Museumsvereins Reutte zeigt das Museum im Grünen Haus eine neue Jubiläumsausstellung, die die Geschichte des Vereins, seiner Persönlichkeiten und Projekte ebenso beleuchtet wie seine heutigen Aufgaben zwischen Sammeln, Forschen, Ausstellen und Vermitteln. Zu sehen ist die Ausstellung bis 28. Februar 2026.

Museum „Haus Spinnhof“

Das Museum in Ehrwald hat jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Größere Gruppen erhalten nach Terminvereinbarung gerne eine Sonderführung. Kontakt: Obmann Andreas Wilhelm +43 (0)676 504 1526.

Galerie Augenblick Tannheim

In der Galerie findet von 18. Februar bis 14. März die Ausstellung „Vielfalt der Genres“ statt. Zahlreiche Künstler präsentieren ihre Werke zu den Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Freitag, 30. Jänner 2026

26/02

06/03

Donnerstag, 12. Februar 2026

Faschingsumzug

03/04

Am Unsinnigen Donnerstag findet in der Stadtgemeinde Reutte wieder ein Umzug statt. Beginn ist um 14 Uhr. Der kunterbunte Zug startet in der Ehrenbergstraße über den Obermarkt bis zur Feuerwehrhalle Reutte. Mehr Infos sind auf Seite 19 zu finden.

08/05

Mittwoch, 18. Februar 2026

Fastensuppenessen

05/06

Zum traditionellen Auftakt der Fastenzeit lädt die Katholische Frauenbewegung auch heuer

zum Fastensuppenessen am Aschermittwoch, 18. Februar ein. Los gehtʼs um 11 Uhr im Hotel Maximilian in Ehenbichl.

Freitag, 20. Februar 2026

Infoabend

Die Vorstellung der Ausbildungstypen findet ab 19 Uhr am Campus Gesundheit statt. Dazu gibt es auch eine Campus- und Wohnheimführung. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Montag, 23. Februar 2026

Sprechtag

Von 9 bis 12 Uhr findet der Sprechtag der Tiroler Patientenvertretung mit Mag. Birger Rudisch statt.

Um telefonische Anmeldung wird gebeten: +43 (0)512 508 7702.

VERANSTALTUNGEN IM WERKHAUS FINDEN SIE AUF SEITE 32. EVENTS IN DER ALPENTHERME AUF SEITE 30. 06/02

42

filmcircle jänner - juni ’26

6. FEBRUAR 2026

Buchpräsentation

Autor Jürgen Gerrmann präsentiert in der Stadtbibliothek Reutte sein neues Werk „Das Buch der kuriosen Orte am Bodensee“. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 31. Februar 2026

Feuerwehrball

IN DIE SONNE SCHAUEN

Ein abgeschiedener

Die Freiwillige Feuerwehr Breitenwang freut sich auf zahlreiche Besucher bei ihrem Ball im VZ Breitenwang. Beginn ist um 20.30 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Für Stimmung sorgt „2er Pack“ und es gibt eine Mitternachtsshow. Der Eintritt liegt bei € 10,-, im Vorverkauf bei € 8,-. Maschgerer haben freien Eintritt. Karten sind vorab bei der Gemeinde Breitenwang und in der Tabaktrafik Beinstingl erhältlich.

Montag, 2. Februar 2026

Literaturtreff

In der Stadtbibliothek Reutte findet der Literaturtreff um 19 Uhr statt. Auf dem Programm

Vierkanthof in der Altmark, dessen Wände seit über einem Jahrhundert das Leben seiner Bewohnerinnen speichern. In die Sonne schauen erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) –, deren Kindheit oder Jugend auf diesem Hof von verborgenen Spuren der Vergangenheit geprägt ist. Unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata und familiäre Geheimnisse wirken fort und verbinden ihre Leben auf unheimliche Weise. Als sich ein tragisches Ereignis wiederholt, verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Mascha Schilinski schafft ein intensives, epochales Zeitporträt über Erinnerung, Vererbung und weibliche Gefühlswelten.

Das Kulturforum Breitenwang lädt herzlich ein zum Filmcircle am Freitag, den 6. Februar 2026, um 20 Uhr im Tauernsaal des Veranstaltungszentrums. Eintritt € 8,-; € 5,- für Schüler und Studenten.

Öffnungszeiten: 1/2 Stunde vor Filmbeginn info@filmcircle.at • www.filmcircle.at

Foto: Filmladen Verleih

amb wächst weiter

Blasmusik gehört zum Kernbestand des Tiroler Brauchtums. Wie stark sie in der Bevölkerung verankert ist, zeigte sich bei der Generalversammlung des Außerferner Musikbundes (AMB) einmal mehr. Und diese erfreuliche Tatsache spiegelte sich auch im Jahresbericht für 2025 des Bezirksobmanns Horst Pürstl wider – wuchs die Zahl der Mitglieder in den Kapellen des Außerferns gegenüber dem Vorjahr doch um 28 an und „knackte“ die 2000er-Marke um sechs Personen. Ebenfalls höchst erfreulich: Die Zahl der in Ausbildung stehenden Musiker nahm um 21 auf nunmehr 421 zu. 86 junge Leute legten 2025 erfolgreich die Prüfung für das Musikerleistungsabzeichen ab: 14 davon sogar in Gold (unser Foto zeigt einen Teil davon mit Funktionären des AMB – ganz rechts etwa Obmann Horst Pürstl). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das rund eine Verdreifachung! Auch die Zahl der aktiven Musiker stieg an – um acht auf nun 1585.

Durchschnittlich sorgen übrigens 46,7 % Frauen für den guten Ton in den Außerferner Kapellen. In sieben davon gibt es sogar eine weibliche Mehrheit – in Bach (mit 63 Prozent) und Berwang (61) beträgt sie sogar fast zwei Drittel. Zu diesem Kreis zählen darüber hinaus noch Lechaschau (56), Stanzach (55) sowie Ehenbichl, Holzgau und Pflach (je 54). Das mit Abstand beliebteste Instrument in den Reihen des Außerferner Musikbunds ist übrigens die Klarinette, die von 268 aktiven Musikern gespielt wird. Dahinter reihen sich Querflöte (176), Trompete und Schlagwerk (je 146), Flügelhorn (136), Saxophon (113) und Tenorhorn (108) ein. Zweistellige Zahlen weisen Posaune (91), Horn und Tuba (je 78) sowie Bariton (52) auf. Raritäten bleiben Fagott und Oboe (jeweils sechs). Zu all ihnen gesellen sich noch 30 Kapellmeister.

In der Funktionärsriege des Außerferns gab es 2025 auch einige personelle Veränderungen: Mit Steeg (Dominik Ulseß) und Schattwald (Sebastian Heer und Josef Mähr) haben zwei Kapellen neue Obmänner. In fünf Ensembles traten neue Kapellmeister ihr Amt an: Pinswang (Tibor Szurcsik), Tannheim (Ramona Dornach), Schattwald (Benjamin Rief), Vils (Verena Wegscheider) und Ehenbichl (Attila Bubreg). Neue Jugendreferenten meldeten schließlich Elmen (Jasmina Lorenz), Nesselwängle (Ramona Rief), Berwang (Noah Sindhofer), Ehenbichl (Fabienne Ralser), Grän (Mirjana Häusel), Häselgehr (Stefanie Burtscher) und Lermoos (Engelbert Fasser).

In seiner Rede hatte Horst Pürstl auch darauf hingewiesen, dass Blasmusik mehr als nur eine Kunstform sei: „Sie ist auch ein wichtiges Werkzeug für sozialen Zusammenhalt und Engagement.“ Indem der AMB die Blasmusik feire, unterstütze man nicht nur die Tiroler Traditionen, sondern trage auch dazu bei, dass Gemeinschaften wüchsen und Menschen zusammenfänden. Nicht vergessen dürfe man indes, dass Musik heilend zu wirken vermöge: „Die Klänge einer Blaskapelle können Trost spenden, Hoffnung geben und Menschen in schwierigen Zeiten emotional unterstützen.“ Des Obmanns Appell: „Lasst uns diese Kraft nutzen, um die Welt um uns herum zu verbessern!“

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„rote frau“ und „utopien“

Die Leser von Reuttes Stadtbibliothek stehen auf Krimis, Visionen und Ratgeber – das lässt sich aus der Jahresstatistik 2025 entnehmen, die Büchereileiterin Sonja Kofelenz (Foto) auch heuer dem übermittelte.

Insgesamt wurden im Vorjahr dabei beeindruckende 12.000 Medien (also nicht nur Bücher, sondern auch Hörbücher, Zeitschriften und Spiele) verliehen. Die kleinen Leser waren nicht zuletzt von den Tonies begeistert – liebevoll gestalteten Hörfiguren, die Geschichten erzählen. Sie allein wurden 500-mal mit nach Hause genommen.

Auf Platz 1 der Belletristik lag übrigens ein Kriminalroman aus dem Wien der frühen Republik: Inspektor August Emmerich hat in Alex Beers Geschichte dabei das Geheimnis um „Die rote Frau“ zu lüften. Dahinter folgten drei Titel, die gleich begehrt waren: Iris Wolffs „Lichtungen“ dreht sich um zeitlose Freundschaft und Prägungen der eigenen Herkunft. Rita Falks „Steckerlfischfiasko“ zählt zu der erfolgreichen Provinzkrimi-Reihe aus Niederbayern. Und Caroline Wahls „Windstärke 17“ kreist um Trauerarbeit nach dem Tod der Mutter und die Suche nach der eigenen Identität. Bei den Sachbüchern waren Rutger Bregmans „Utopien für Realisten“ am gefragtesten: Da darf man gespannt sein, ob (und wann) sich Dinge wie die 15-Stunden-Woche, offene Grenzen oder das bedingungslose Grundeinkommen durchsetzen. Hier teilten sich zwei Titel Rang 2: Mit Erich Rauchs „Milde Ableitungsdiät nach F. X. Mayr“ wollten sich ebenso viele befassen wie mit dem zutiefst menschlichen Prozess des Alterns und Vergehens, mit dem sich Venkatraman Ramakrishnan in „Warum wir sterben“ befasst. Bei den Kindern fanden wiederum Rachel Brights „Streithörnchen“ und Nastja Holtfreters „Herr Löwe trägt heut bunt“ die meisten Fans und teilten sich Platz 1. Dahinter gemeinsam: „Der Grolltroll – jetzt reicht‘s“ von Barbara van den Speulhof, „Furzipups und der gruselige Schnarch-Schreck“ von Kai Lüftner sowie Mila Bergs „Kleines Einhorn Funkelstern – Mit Dir werden Wünsche wahr“.

abschied von der rea

In der Regionalentwicklung Außerfern (REA) ist eine Ära zu Ende gegangen: Nach 22 Jahren verabschiedete sich Ursula Euler (rechts) in den wohlverdienten Ruhestand. REAObmann Günter Salchner dankte ihr beim Abschied ganz herzlich für ihre engagierte Arbeit – nicht zuletzt als zentrales Bindeglied zwischen den Förderstellen des Landes und den Projektträgern im Außerfern. Vom Lechweg über Kompetenzlehrgänge für Frauen bis hin zur Obstpresse in Pflach waren viele bedeutende Förderprojekte im Bezirk und in Kooperation mit den grenznahen bayerischen Landkreisen von ihr betreut worden. Für ihre Verdienste um Regionalentwicklung und grenzüberschreitende Kooperation erhielt sie 2024 die Verdienstmedaille des Landes Tirol.

zeichen der liebe rund um die welt

Brauchtum ist nichts Statisches, sondern wie die ganze Gesellschaft einem Wandel unterworfen. Der 14. Februar 1950 markiert in diesem Zusammenhang einen geradezu historischen Tag für den deutschsprachigen Raum: An diesem Dienstag luden in Nürnberg stationierte US-Soldaten zum ersten Valentinsball im besetzten Deutschland ein – und begründeten damit eine Tradition, die nicht zuletzt für Floristen und Süßwarenhersteller zum Segen werden sollte. Denn Blumen und süße Leckereien sind nach wie vor die beliebtesten Geschenke zum „Tag der Liebenden“.

Die globale Historie des Valentinstags wurzelt indes im Großbritannien Queen Victorias. Mitte des 19. Jahrhunderts boomten Postkarten mit Versen für junge Liebhaber, die selbst nicht dichten konnten. Sie konnten ohne Absender verschickten werden – was in dieser prüden Epoche durchaus als Vorteil galt. 1848 sprang dann der Valentins-Funke in die USA über: Die Buchhändlerstochter Esther Howland aus Worcester in Massachusetts nahm die Massenproduktion der Grußkarten auf.

Der Tag im Zeichen der Liebe entwickelte sich mit den Jahren zum weltweiten Phänomen. Als Hotspot könnte man da wohl zweifelsohne Südkorea einstufen: Dort gibt es nicht nur einen Tag im Jahr, an dem man seiner Zuneigung Ausdruck verleiht (respektive verleihen soll), sondern deren zwölf – immer der 14. eines jeden Monats. Das Besondere in diesem fernöstlichen Land: Am 14. Februar sind es die Frauen, die ihre Herzallerliebsten (zumeist mit Schokolade) beschenken – die Männer revanchieren sich dann einen Monat später am „White Day“ (wo in der Regel Süßes tabu bleibt). Wer an diesen beiden Anlässen leer ausgegangen ist, geht zum Trost am „Black Day“ (dem 14. April) in ein Restaurant, um dem traditionellen Jajangmyeon (Nudeln mit schwarzer Soße), das offiziell zu den koreanischen Kultursymbolen zählt, zu frönen.

Aus der Reihe tanzt auch Brasilien – und das kann man durchaus wörtlich nehmen. Dort hat man am 14. Februar in aller Regel nämlich Wichtigeres zu tun: nämlich Karneval zu feiern. Also wird der Dia dos Namorados („Tag der Liebenden“) im größten Land Südamerikas am 12. Juni begangen.

Weniger populär ist der Valentinstag auf dem „schwarzen Kontinent“: Nur aus Südafrika wird in größerem Stil von einem Brauchtum berichtet. Dort ziehen an diesem Tag viele Kleidung in Rot oder Weiß an, die als Symbol für Liebe und Reinheit gelten. Verpönt ist der Valentinstag indes in den muslimischen Ländern. In Saudi-Arabien war der Verkauf von Dingen, die sich als Valentinsgeschenk eigneten (zum Beispiel rote Rosen) etwa bis vor acht Jahren verboten. In Malaysia wurden noch 2011 mehr als 100 Paare verhaftet, weil sie es wagten, den Tag, den islamische Beamte als Zeichen der Untugend einstuften, zu feiern.

Auch in Indien sieht sich der Valentinstag zuweilen harscher Kritik ausgesetzt. Hindu-Nationalisten sehen darin eine Bedrohung der indischen Kultur, die Linke im bevölkerungsreichsten Land der Erde sieht in ihm ein „Einfallstor für den westlichen Imperialismus“. Dennoch wird der „Tag der Liebenden“ auch dort immer populärer.

So betrachtet, trägt der Valentinstag also durchaus auch ein Element der Befreiung in sich ...

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