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Katholische Kirche in Winterthur Jahresbericht 2013

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Jahresbericht

2013 Einblicke

Rรถmisch-Katholische Kirchgemeinde Winterthur


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Inhaltsverzeichnis Einblicke 2013 3 4

Die «Spiritualitätsprofis» im Gespräch

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Editorial des Präsidenten Urs W. Rechsteiner Wo Glaube lebt: neue spirituelle Angebote in Winterthur Innehalten im «Anhaltspunkt» Wohin die Kirchensteuern fliessen Kirchliches Engagement zum Wohl der ganzen Gesellschaft Ein Tag mit … …  Jugendarbeiter Armin Soliva

Finanzen 16 Laufende Rechnung (nach Arten) 17 Bestandesrechnung 18 Investitionsrechnung (nach Dienstbereichen) 19 Laufende Rechnung (nach Dienstbereichen) 19 Abschied der Rechnungsprüfungskommission 20 Sonderrechnung Jahrzeitfonds 21 Kommentar zur laufenden Rechnung (nach Arten)

Armin Soliva Ein Tag mit dem Jugendarbeiter

kultische Zwecke

Behörde Soziales

Tätigkeitsberichte der Ressorts und Kommissionen 22 Kirchenpflege und Verwaltung 24 Kommissionen 24 • Baukommission 25 • Liegenschaftskommission 25 • Personalkommission 26 • Seelsorgekommission 27 • Informatikkommission 27 • Kommission für Soziale Aufgaben und Freiwilligenarbeit 28 • Jugendkommission 29 • Kommission für Kirchliche Entwicklungshilfe (KEH) 30 • Informationskommission

Wohin die Kirchensteuern fliessen Namen und Adressen

Impressum

Kirchliches Engagement zum Wohl der ganzen Gesellschaft

Jahresbericht 2013 Römisch-Katholische Kirchgemeinde Winterthur www.kath-winterthur.ch Gestaltung/Druck: Mattenbach AG Titelbilder: Kirchenfenster der acht katholischen Pfarreien in Winterthur; Oliver Sittel/diverse Mitarbeitende Römisch-Katholische Kirchgemeinde Winterthur.


Präsident Urs W. Rechsteiner

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So vielfältig und bunt wie die Fenster unserer Kirchen präsentiert sich das Angebot der katholischen Kirche in Winterthur: Wir möchten, dass sich möglichst alle in unserer Kirche wohlfühlen. Unsere Pfarreien bieten nebst dem reichhaltigen Angebot der «klassischen Kirche» Veranstaltungen und Begegnungsräume an, die auch dem griechischen Wortlaut nach «katholisch», das heisst «das Ganze schaffend», sind. Wir versuchen so, als Teil der römisch-katholischen Kirche ganz im Sinne von Papst Franziskus neue und vielleicht auch unerwartete Wege zu gehen. Einblicke in zentrale Themen des Jahres 2013 finden Sie auf den folgenden Seiten: Dem Neubaugebiet Neuhegi wird kühn prophezeit, zweites Stadtzentrum zu werden. So wagen auch wir mit dem neu eröffneten «Anhaltspunkt» ein Experiment. Der urbanen und internationalen Bevölkerung dieses Stadtteils bieten wir einen multifunktionalen Raum, in dem auch Menschen Heimat finden, die sich vom klassischen und traditionellen Pfarreileben nicht angesprochen fühlen. Die bisherigen Veranstaltungen stossen auf ein positives Echo. Dies nicht zuletzt dank dem grossartigen Einsatz der Initianten, der Betreuer und vieler Freiwilliger, die sich mit grossem Elan für den Anhaltspunkt einsetzen. Unsere acht Pfarreien bieten darüber hinaus verschiedenste Zugänge zur Spiritualität. Von Meditation, medi­ tativem Tanzen und «Bibelteilete» über das Singen in der Choralschola und im Gospelchor bis zu Exerzitien gibt es in «katholisch Winterthur» eine breite Palette an Chancen, um Auszeiten von Hektik, Verzettelung, ständiger Verfügbarkeit und Betriebsamkeit zu nehmen. Es sind Angebote, die zur Einkehr einladen, die helfen, zur inneren Ruhe zu kommen, achtsam zu werden – Themen, die immer wichtiger werden im urbanen Umfeld der Grossstadt Winterthur und in einer Gesellschaft, in der oft nur noch die Gewinnmaximierung zählt. Einblicke geben wir auch in die Diakonie. Der Jugendarbeiter der Seemer Pfarrei St. Urban schildert das oft quirlige Leben im Jugendtreff Oase. Dort treffen sich die Jugendlichen zu Koch-, Film- oder Spielabenden, wirken aber auch selbst an Filmarbeiten aktiv mit und geben wiederum Einblick in ihre Art, in der Welt zu stehen.

Editorial Blicken Sie in diesem Jahresbericht aber auch in unsere sozialen Angebote ganz allgemein: Unsere städtischen Pfarreien nehmen hier anspruchsvolle Aufgaben für die Allgemeinheit wahr. Mit acht ausgebildeten pfarreilichen Sozialarbeiterinnen stehen kompetente und engagierte Fachpersonen zur Verfügung. Sie bieten konkrete Hilfe und professionelle Unterstützung in vielen Lebenslagen an, beraten und begleiten Ratsuchende. Daneben unterstützt die katholische Kirche in Winterthur gemeinnützige Institutionen wie zum Beispiel den Mittagstisch Shalom, die Strassensozialarbeit, die Jugendtreffs Gutschick und Gleis 1B, das Altersforum, die Paarberatung und Meditation Winterthur und Umgebung, die Wochenendstube oder den Treffpunkt Vogelsang, um nur einige zu nennen. Um Einblick in die Arbeit der Kirchenpflege geht es auch, wenn die Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger einen Tätigkeitsbericht über ihre Ressorts abgeben. Dies gilt insbesondere für die Finanzen. 2013 feierte die römisch-katholische Kirche in Zürich das 50-Jahr-Jubiläum der Anerkennung als öffentlich-rechtliche Körperschaft.

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Verwendung der Gelder ist lückenlos nachvollziehbar.

Seither können die katholischen Kirchgemeinden respektive ihre Mitglieder im Kanton Zürich Steuern erheben und Steuerfüsse festsetzen. Wir sind deshalb verpflichtet, erachten es aber auch als unabdingbar, dass die Öffentlichkeit die Verwendung der Gelder lückenlos nachvollziehen kann. Und: Die Gemeindemitglieder bestimmen letztendlich, was mit den Geldern geschieht. Darum geht es im Artikel «Wohin unsere Steuern fliessen». Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten der Kirchgemeinde mit ihren Pfarreien und deren nahestehenden Institutionen und Vereinen gibt auch unsere neue Website www. kath-winterthur.ch mit ihrem «kath-blog» und dem Facebook-Auftritt. Hinter all den Einblicken in unsere Tätigkeiten stehen Menschen, die sich mit grossem Einsatz und Herzblut für unsere Anliegen und die Mitmenschen einsetzen. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Freiwilligen für ihr grosses Engagement und ihre Bereitschaft, sich für die gute Sache und die Menschen einzusetzen. Ich danke auch meinen Kolleginnen und Kollegen der Kirchenpflege und der Rechnungsprüfungskommission sowie der Verwaltung für ihre aktive Mitarbeit und die grossartige Unterstützung. Urs W. Rechsteiner, Präsident der Kirchenpflege


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Wo Glaube lebt Noch Plätze frei! Ausser an Weihnachten und Ostern sind die Gottesdienste in den katholischen Kirchen Winterthurs nie überfüllt. Aber es entstehen in allen Pfarreien neue spirituelle Angebote, die auf Interesse stossen. Bilden meditatives Tanzen, Exerzitien, Meditationskurse oder Bibelgruppen die Zukunft der Kirche? Oder sind sie ein Kniefall vor all denen, die die individualistische Nabelschau dem Engagement für die Gemeinschaft vorziehen? Ein Gespräch mit Spiritualitätsprofis.

Spiritualität heisst nichts anderes als Geistigkeit. Auch Frömmigkeit wird als Synonym genannt und oft muss Spiritualität herhalten als Modewort für esoterische und alternativmedizinische Praktiken. Sich als spirituell interessiert zu bezeichnen, liegt im Trend – «fromm» oder «gläubig» sind nicht in jedem Umfeld kompatibel. Boomen deshalb die spirituellen Angebote in den katholischen Pfarreien Winterthurs? Exerzitien verlangen den Teilnehmenden einiges an Disziplin ab, trotzdem bilden sich immer wieder neue Gruppen. Meditatives Tanzen wird mittlerweile in fast jeder Pfarrei angeboten, auch Meditationsgruppen in Kirchen und Pfarreizentren verzeichnen regen Zuwachs. Sind diese Angebote die Zukunft der katholischen Kirche? Stefan Staubli: Es gibt keine Massenbewegungen hin zu diesen Angeboten. Aber es wenden sich vermehrt selbst kirchenferne Leute der spirituellen Sinnsuche zu. Schon immer war Leidensdruck ein Auslöser für Spiritualität: Eine Krise, ein persönlicher Verlust können zum Anlass werden, sich zu öffnen, und auch ein Anfahrtsweg sein für eine spirituelle Entwicklung. Claudia Sedioli: Das ist aber eigentlich nichts Neues! Stefan Staubli: Nein, aber aus meiner Sicht spielt heutzutage eine Rolle, dass wir in einer komplexen Umbruchzeit leben: In den Kirchen, in Schulen, in der Familie, in der Wirtschaft und Politik verschwinden Traditionen und äusserer Halt. Das bringt Verunsicherung mit sich – und ein Bedürfnis nach Sicherheit, vielleicht auch nach Religion. Innere Sicherheit, innerer Halt sind gefragt. Die Zeit spielt uns Kirchen den Ball zu, wir müssen bereit sein, ihn aufzunehmen. Astrid Knipping: Ich denke auch, dass neuartige spirituelle Angebote zurzeit stark gefragt sind. Ins meditative Tanzen in Herz Jesu kommen einerseits Gottesdienst­ besucher, aber auch Menschen, die nicht in die Kirche gehen würden.

Claudia Sedioli: Und was gibt ihnen das meditative Tanzen? Astrid Knipping: Tanzen ist eine Kunstform, die durch die Bewegung die innere Haltung verändert. Ich eröffne jeweils die Abende, indem ich einen christlichen Text lese. Durch die Bewegung findet die Auseinandersetzung damit statt. Damit schaffe ich bewusst ein Gegengewicht zu all dem Wortlastigen in unserem Alltag – und oft auch in den Gottesdiensten. Und: Tanz lebt von der Wiederholung. Dadurch kann eine Dichte entstehen, eine Einheitserfahrung, die auch den Körper einbezieht – ich denke, das tut vielen Menschen gut. Eva Polli: Im Unterschied zum Tanzen ist die Meditation mit mehr Disziplin verbunden. Sie erfordert eine regelmässige Praxis. Wir wenden uns nach innen, beobachten Gedanken und Gefühle und üben, diese loszulassen, um in die Stille einzutreten. Das ist harte Arbeit, denn wir begegnen immer wieder unserer Unruhe und Getriebenheit. Doch wir können lernen, diese in Gelassenheit zu transformieren. Astrid Knipping: Auch beim Tanzen kann diese Einheit von Körper und Geist als sehr positiv empfunden werden. Eva Polli: Es gibt diese Einheit von Körper und Geist. Es gibt aber auch eine Erfahrung, die darüber hinausgeht. Eine Erfahrung, in der Körper und Geist (Gedanken, Bilder, Gefühle) sich auflösen und dann ist nur noch Bewusstsein. Diese Erfahrung wird oft als Einheit mit Gott oder auch als All-Einheit interpretiert. Bruno Bossart: Beim Singen unserer gregorianischen Choräle ist es ähnlich: Wir singen auf Lateinisch, diese Texte «verstehen» wir nicht mit dem Kopf. Hella Sodies: Das ist ja der Kernpunkt der Mystik, nicht nur der christlichen, hier treffen sich alle Religionen: Es geht um eine tiefgehende Erfahrung im Glauben. Und Mystik hat es schon immer gegeben. Das zeigt auch, dass das ein Menschheitsthema ist.


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Stefan Staubli: Dem stimme ich völlig zu: Nicht alles ist neu an diesen neuartigen Angeboten. Wir nehmen so auch Schätze aus der christlichen spirituellen Tradition wieder auf. Der Einbezug des Körpers ins Spirituelle ist schon in den Texten der Mystiker früherer Zeiten ein Thema. Wir bieten damit den Menschen von heute wieder Zugänge zur Spiritualität. Claudia Sedioli: Bieten denn traditionelle Gottesdienste diesen Zugang nicht mehr? Hella Sodies: Nach meiner Erfahrung suchen nicht alle Gottesdienstbesuchenden unbedingt individuelle geistliche Erfahrungen, aber die Sehnsucht danach scheint mir zuzunehmen. Wenn ich Gottesdienste gestalte, plane ich je länger, je mehr Momente der Stille ein und die Menge der Worte wird weniger. Vor allem in den Samstagabendgottesdiensten, die eher im kleinen Kreis stattfinden, erlebe ich die Menschen sehr empfänglich für die Kraft, die aus dem Schlichten und Ruhigen erwächst. Zudem eröffnet die Musik Zugang zur Spiritualität. Bruno Bossart: Auch wenn wir unsere gregorianischen Choräle singen, bildet das ein Gegengewicht. Die Zuhörenden sagen oft, die Ruhe, die von dieser Musik ausgeht, tue ihnen gut. Unsere Einsätze sind in der Regel sehr kurze Sequenzen im Ablauf der Gottesdienste. Wenn wir diese Messteile singen, ist das aktive, reale Arbeit für uns Sänger, das heisst, wir wollen diese Choräle gut singen und dem Zuhörer ermöglichen, den melodischen Klang aufzunehmen und in sich wirken zu lassen. Wir Sänger erleben dabei keine Spiritualität, wir vermitteln sie aber mit dem Gesang. Viele Zuhörer lassen sich damit in eine andere geistige Welt entheben, sie verstehen den Text nicht – was auch nicht notwendig ist – bringen aber einzelne ihnen bekannt tönende lateinische Worte mit der katholischen Religion in Zusammenhang und den einstimmigen, ruhigen Klang mit der mystischen Vorstellung, in einer beruhigenden alten Klosterkirche zu sein, in einer anderen, friedlichen, spirituellen Welt. Stefan Staubli: Singen kann sehr spirituell sein. Es heisst ja nicht umsonst: Singen ist doppeltes Beten. Claudia Sedioli: Aber es scheint sich immer alles um das eigene Befinden zu drehen. Glauben wird zur Privatsache.

Bruno Bossart 70, ist seit 27 Jahren Präsident des Chors Herz Jesu. Vor 20 Jahren hat er mit acht Gleichgesinnten der Pfarreien Herz Jesu und St. Laurentius die gemeinsame Choralschola beider Chöre mitgegründet. Sie begleitet die ­Liturgie mit ihren einstimmigen gregorianischen Chorälen. «Wer ein Credo singt, drückt durch die Modulation seinen Glauben aus.»

Eva Polli 68, Psychologin, gibt Meditationskurse im Anhaltspunkt Neuhegi. «Atheistisch aufge­wachsen, war mir schon als Kind Spiritualität wichtig. Mystische Naturerlebnisse haben mich auf den Weg gebracht, dass ich mich mit verschiedenen Religionen auseinandergesetzt habe. Seit ich 26 bin, meditiere ich regelmässig.»

Hella Sodies 33, Theologin, tätig als Pastoralassistentin in St. Marien, Oberwinterthur. «Mir ist es wichtig, dass geistliches Leben in meinem Alltag Platz hat. In der Pfarrei begleite ich seit 2005 eine ökumenische Bibelgruppe, in der es darum geht, Bibel, Glaube und Alltag miteinander zu verbinden. Zudem lade ich zusammen mit einer Freiwilligen regelmässig zu meditativen Abendspaziergängen ein.»

Stefan Staubli 52, Priester seit 1989, seit 2008 Pfarrer in solidum in St. Peter und Paul. Er begleitet die jährlichen Exerzitien im Alltag und bietet Raum für geistliche Begleitung Einzelner. «Die Teilnehmenden suchen dort nach Spiritualität und Glauben, der im Alltag spürbar werden soll.»

Astrid Knipping 51, Theologin, arbeitet als Pastoralassistentin in der Pfarrei Herz Jesu. «Mir hat bei Stille und Sammlung das dynamische, das bewegende Element gefehlt. Deshalb habe ich den meditativen Tanz als Ausdrucksform meiner Spiritualität gefunden. Nach einer Ausbildung in sakralem Tanz gebe ich Kurse in meditativem Tanzen und wende das auch im Unterricht an.»


(Von links) Eva Polli, Bruno Bossart, Hella Sodies und Stefan Staubli an den Walcheweihern, mit Wald, Wasser und Stille eine von vielen Spiritualitätsquellen; auf dem Bild fehlt Astrid Knipping. Foto: Thomas Suter.

Hella Sodies: Bei unseren meditativen Abendspaziergängen durch Oberwinterthur und Hegi mache ich eine andere Beobachtung: Hier spielt die Gemeinschaft eine grosse Rolle. Man begibt sich ja gemeinsam auf einen Weg durch das Quartier, macht halt an den Stationen mit ­Meditation. Dazwischen finden Gespräche statt. Andere laufen schweigend, aber man ist gemeinsam unterwegs.

Stefan Staubli: Auch die Exerzitien werden in einer Gruppe durchgeführt. In der Fastenzeit 2013 haben sich drei Gruppen gebildet, zusammengesetzt aus sehr unterschiedlichen Menschen – übrigens auch Reformierten. Jeder nimmt sich jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für Stille, für sich selbst, für die Meditation. Das schildern die Teilnehmenden als wohltuend und sie wollen es manchmal übers ganze Jahr weiterführen. Die Exerzitien geben Anleitung, im Alltag Raum für das Gebet, die Medi­ tation zu schaffen. Auch an den wöchentlichen Gruppentreffen beginnen wir mit einer gemeinsamen Stilleübung und kommen dann in den Austausch.


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Hella Sodies: In der Bibelgruppe spielt die Gemeinschaft ebenfalls eine wichtige Rolle: Hier suchen die Teilnehmenden spezifische Formen der Begegnung, indem sie zum Teil sehr intensiv zu spirituellen Fragen ins Gespräch kommen. Auch die Gruppentreffen beginnen mit einer Phase der Stille, in der jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin zur Ruhe und zu sich selbst kommt – erst dann ist der Boden für den Austausch gelegt. Eva Polli: Auch bei der Meditation ist man eine Gemeinschaft. Es gibt einen Austausch und es bildet sich ein soziales Netz in der Gruppe. Wenn jemand mehrmals wegbleibt, fragen die anderen Teilnehmenden nach, man knüpft so auch Kontakte. In einem Neubaugebiet wie Neuhegi ist das besonders wichtig. Meditation kann darüber hinaus dazu führen, dass ich gelassener, sanfter werde und damit fähiger zu Mitgefühl, zur Hinwendung zu anderen Menschen, dass ich beziehungsfähiger werde.

Astrid Knipping: Das sehe ich auch so: All diese spirituellen Angebote dienen nicht nur der Nabelschau, es kann auch gesellschaftliches Engagement daraus entstehen. Hella Sodies: Man soll Spiritualität nicht verzwecken. Trotzdem: Erst eine Erfahrung, die mich persönlich wirklich berührt, verändert auch mein Handeln. Gelassenheit zu erfahren, macht einen auch lebendiger. Das ist dann ein Geschenk, das ich weitergeben kann. Jesus hat vom «Leben in Fülle» gesprochen: Wenn ich mich selbst leben­diger fühle, kann ich mich auch anderen Menschen zuwenden. Stefan Staubli: Das ist auch mein Anspruch an gesunde christliche Spiritualität: Dass sie nicht beim eigenen Erleben stehen bleibt, sondern auch den Blick auf die Welt um sich herum öffnet. Macht sie mich beziehungsfähiger, liebesfähiger, solidarischer? Sonst ist Spiritualität nur ein Wellnessangebot. Gesprächsaufzeichnung: Claudia Sedioli

Einwohnerinnen und Einwohner Stadt Winterthur nach Konfessionen per 31.12.2013 Ev.-reformiert Ev.-reformiert CH Ev.-reformiert Ausländer

36 020 34 491 1 529

Röm.-katholisch

26 738

Röm.-katholisch CH Röm.-katholisch Ausländer

18 344 8 394

Übrige Konfessionen Übrige Konfessionen CH Übrige Konfessionen Ausländer

22 772 12 626 10 146

Konfessionslos Konfessionslos CH Konfessionslos Ausländer

22 269 16 959 5 310

8 % Römisch-katholisch Ausländer 5 % Konfessionslos Ausländer 1 % Evangelisch-reformiert Ausländer 32 % Evangelisch-reformiert CH

17 % Römisch-katholisch CH 9 % Übrige Konfessionen Ausländer 12 % Übrige Konfessionen CH 16 % Konfessionslos CH


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Reger Betrieb im kirchlichen Begegnungszentrum «Anhaltspunkt» in Neuhegi.

Innehalten im «Anhaltspunkt» In Neuhegi soll Winterthurs zweites Stadtzentrum entstehen, wenn es nach dem Winterthurer Stadtrat geht. Die katholische Kirche ist seit November 2013 direkt am Eulachpark mit dem neuartigen Begegnungszentrum «Anhaltspunkt» präsent. Freitagmittag: Aus der Kita gleich neben dem Eingang zum Anhaltspunkt stürmt ein Dutzend Kinder im Vorschulalter hinein. Ihre Eltern gehen heute mit ihnen nicht heim ins «Liz», «Max» oder «Roy», wie die Überbauungen im neuen Stadtteil Neuhegi heissen. Sie essen gleich im «Sattmacher», dem Mittagstischangebot des Anhaltspunkts. Dort sitzen bereits einige ältere Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrgenerationenhauses «Giesserei» bei Hörnli und Ghacktem. Weitere Quartierbewohner sind schon beim Dessert angelangt, den hausgemachten Brownies. Für 10 Franken bietet der Anhaltspunkt jeden ersten Freitag im Monat ein einfaches Mittagessen, bestehend aus Salat, Hauptgang, Dessert und Kaffee – und die Möglichkeit, im Quartier andere Menschen kennenzu­ lernen.

Kampf gegen die Anonymität «Der Anhaltspunkt hat auch die Funktion eines Quartiertreffpunkts», erklärt Barbara Winter-Werner, Leiterin des Bege­gnungszentrums seit dem 1. Januar 2014. «Befra­gun­ gen der Bewohnerinnen und Bewohner während der Planungsphase zeigten klar: Ein Minuspunkt in Neuhegi ist die Anonymität. Deshalb bieten wir als kirchliches Begeg­ ­nungszentrum Anlässe, die Menschen zusammenbringen.» Spirituell neue Wege begehen Neben dem «Sattmacher» sind der «Feierabend-Salat», der samstägliche Vater-Kind-Treff «Papis only» oder der «Neuhegi-Treff» Anlässe, die die Gemeinschaft fördern. Der wöchentliche Meditationskurs, das monatliche Abend­ gebet und das meditative Tanzen sind spirituelle Angebote, die das urbane Publikum auf einer anderen Ebene ansprechen sollen. Monatlich finden zudem Vorträge, Filmvorführungen und Konzerte statt. Zudem soll der Anhaltspunkt offen sein für Ideen der Quartierbevölkerung.

Claudia Sedioli


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Neue und experimentelle Formen wagen Interview mit dem Gemeindeleiter Michael Weisshar

Wer hat den «Anhaltspunkt» eigentlich erfunden? Michael Weisshar: Seit der Winterthurer Stadtrat erwähnte, dass in Neuhegi Winterthurs zweites Stadtzentrum entstehen solle, stand in der Pfarrei St. Marien, zu der Neuhegi ja gehört, die Frage im Raum: Und was tun wir als Kirche? Als dann die Bautätigkeit zunahm, wurde der Pfarreirat aktiv, es bildete sich eine Arbeitsgruppe unter Mitwirkung der Kirchenpflege. Bald war klar, dass in Neuhegi etwas ganz Neues entstehen soll: ein theologisch-spirituelles Angebot mit Gemeinwesen-Ansatz, in dem die Botschaft in neuen und experimentellen Formen verkündet wird. Was sind die Unterschiede zu einer traditionellen Pfarrei? Wir haben den Anhaltspunkt bewusst für die urbane, postmoderne und multikulturelle Bevölkerung in diesem Neubaugebiet konzipiert und dazu auch verschiedenste Planungsgrundlagen wie eine Sinus-Milieu-Studie, Bevölkerungsumfragen und -statistiken usw. genutzt. In St. Marien sind wir als organisch über die Jahre gewachsene Pfarrei in Gruppierungen wie dem Chor St. Ma-

rien, dem Frauenverein, dem Blauring oder der Gruppe «über sächzgi» organisiert. In Neuhegi wird es neue, andere Netzwerke geben. Darüber hinaus stehen die Angebote in Neuhegi der gesamten Bevölkerung in Winterthur zur Verfügung. Die Pfarrei St. Marien bleibt aber präsent: Die Kasualien wie Taufe, Trauung, Beerdigung usw. bieten wir weiterhin primär in der Kirche St. Marien an. Die Eröffnung des «Anhaltspunkts» wurde in den Medien auch als Wagnis beschrieben. Was kann die katholische Kirche gewinnen mit diesem Projekt? Wir gehen in Neuhegi bewusst auf neue Gesellschaftsgruppen zu, die keinen Zugang zur Kirche haben, wir bieten uns an – aber nicht im missionarischen Stil! Wir bieten Räume für spirituelle, kulturelle, gemeinschaftliche Aktivitäten. Das ist ein Risiko – aber ein sehr jesuanischer Gedanke: Wir nehmen uns zurück und sind offen für Menschen, die (noch) nicht dazugehören. Michael Weisshar ist Gemeindeleiter in St. Marien, zu deren Pfarrkreis Neuhegi gehört.

Zwangloser Treffpunkt im Neubauquartier: der «Anhaltspunkt». Fotos: Barbara Winter-Werner.


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Wohin die Kirchensteuern fliessen Geld regiert die Welt, heisst eine Redensart. In den katho­ lischen Kirchgemeinden «regieren» aber alle Pfarreiangehörigen mit. Ein Blick in die Kassenbücher der Katholiken in Winterthur. An den Kirchgemeindeversammlungen der RömischKatho­l ischen Kirchgemeinde Winterthur können alle Gemeindemitglieder jedes Jahr über Jahresrechnung und Bilanz abstimmen und das Budget für die folgende Rechnungsperiode genehmigen. Und dies bis auf den letzten Rappen. Über die zweckgetreue Verwendung und Verbuchung wacht Thomas Suter, Finanzchef der Winterthurer Katholiken. «Versteckte Kässeli, aus denen sich katholische Würdenträger wie im Falle der deutschen Diözese Limburg teure Residenzen finanzieren könnten, gibt es hier nicht», erklärt Thomas Suter. Pro Jahr 413 Franken pro Kopf Es herrscht Transparenz, sowohl über die Einnahmen als auch über die Ausgaben: «Von den Steuereinnahmen – im Jahr 2013 waren dies 12,6 Millionen Franken – stammen

rund 67 % von natürlichen Personen, den einzelnen Steuerzahlern. 33 % kommen von den Steuerbeiträgen der juristischen Personen, Unternehmen und Institutionen. ­ Jeder Katholik und jede Katholikin steuerte durchschnittlich pro Jahr 413 Franken bei; jedes Unternehmen im Durchschnitt 1081 Franken.» 14,3 Millionen Franken für soziale Engagements Die Steuereinnahmen machen rund 90 % des Ertrags der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Winterthur aus. Dazu kommen 0,5 Millionen Franken Vermögenserträge (Zinsen, Mieteinnahmen) und 0,2 Millionen Franken Beiträge und Entgelte (zum Beispiel Beiträge der Pfarrer an die Besoldung der Haushälterin, Rückerstattung von Kinderzulagen etc.) plus 0,5 Millionen Franken aus der Schenkung einer Liegenschaft, was für 2013 Gesamteinnahmen von 14,3 Millionen Franken ergibt. Daraus lassen sich die verschiedenen Aufgaben der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde in Winterthur finanzieren. Anton Sutter

Total Mittelherkunft Steuereinnahmen natürliche Personen 8 502 100 übrige Erträge 1 709 800 Steuereinnahmen juristische Personen 4 112 200

Total Mittelverwendung

6  606 800 kultische Zwecke 230 000 Bildung 760 000 Kultur 760 000 Seelsorgende 1  200 000 Liegenschaften 2 270 000 Behörde/Kantonalkirche/Verwaltung 1 220 000 Abschreibungen 2 130 000 Soziales


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Acht Fragen rund ums Geld Interview mit Thomas Suter, dem Leiter Finanzen und Administration

In der laufenden Rechnung auf Seite 16 sticht der Personalaufwand mit mehr als 7,4 Millionen Franken ins Auge. Was umfasst dieser Posten? Vom totalen Personalaufwand von 7,4 Millionen Franken sind 83 % oder 6,2 Millionen reine Lohnkosten. Die restlichen 17 % oder 1,2 Millionen sind Abgaben für Sozialleistungen wie AHV-, Unfallversicherungs-, Pensionskassenbeiträge sowie Kinderzulagen.

wiederum von der Rekurskommission der katholischen Kirchgemeinden im Kanton Zürich geprüft. Es ist also sichergestellt, dass über die Zahlen vollständige Transparenz herrscht und dank dem dualen System der Stimmbürger über die Verwendung der Mittel bestimmt. Eine Garantie, dass Steuergelder nicht in schwarzen Kassen landen, gibt es auch bei unserem System nicht. Nur würde das mit ziemlicher Sicherheit sehr rasch bemerkt.

Und was ist unter «Sachaufwand» zu verstehen? Darunter versteht man alle Kosten für Sachgüter und Dienstleistungen, die für den Betrieb der Pfarreien und der Kirchgemeinde benötigt werden. Dies sind zum Beispiel Kosten für Büromaterial, Porto, Telefon, EDV, Unterhalt der Gebäude, Energiekosten, Pfarreianlässe, ­ um nur einige grössere Positionen zu nennen.

Welche Auflagen gibt es noch für die Verwendung der Steuergelder? Die kantonale Körperschaft muss dem Kanton Zürich jedes Jahr nachweisen, dass die gesamten Steuereinnahmen von juristischen Personen über alle Kirchgemeinden und in der ganzen Körperschaft nicht für kultische Zwecke benutzt werden, das ist die sogenannte negative Zweckbindung. Für diesen Nachweis haben alle Kirchgemeinden im Kanton Zürich ihren Kontenplan angepasst, so dass die Ausgaben für kultische Zwecke separat ausgewiesen werden.

6,5 Millionen Franken Eigenkapital weist die katholische Kirche in Winterthur aus. Da sitzt sie ja auf einem dicken Polster! Absolut gesehen handelt es sich um einen grossen Betrag. Ideal wäre aber, wenn die Kirchgemeinde ein Eigenkapital in der Höhe eines Jahresaufwandes ausweisen würde. Für uns wäre also ein Eigenkapital in der Höhe von gut 14 Millionen Franken wünschenswert. Zu den Liegenschaften: Was sind denn die Kirchen wert? Einen «Verkaufswert» zu ermitteln, wird wohl sehr schwierig sein. Alle Liegenschaften der Kirchgemeinde sind jedoch bei der Gebäudeversicherung des Kantons ­Z ürich mit einem Wert von 100 Millionen Franken versichert. Wer garantiert, dass Steuergelder nicht in schwarzen Kassen landen? Die Rechnung der Kirchgemeinde wird von der Rechnungsprüfungskommission (RPK) geprüft; sie gibt der Kirchgemeindeversammlung jeweils eine Empfehlung zum Budget und zur Jahresrechnung ab. Die Rechnungsprüfungskommission wird jeweils von den katholischen Stimmbürgern gewählt. Die Arbeit unserer RPK wird

Was umfassen diese nicht liturgischen Verwendungsbereiche? Es sind dies die Bereiche Diakonie (Soziales), Bildung, Kultur, kirchliche Liegenschaften sowie Behörden und Verwaltung der Pfarreien und der Kirchgemeinde. So sind zum Beispiel im Bereich Diakonie alle Auslagen im Zusammenhang mit unseren Sozialdiensten, der Alters- und Jugendarbeit enthalten. Und wie viel Geld der Winterthurer Katholiken fliesst eigentlich in die Diözese Chur? Pro Jahr wird an einem Wochenende das Kirchenopfer für die Arbeit im Bistum Chur aufgenommen. Steuergelder werden dafür also keine aufgewendet. Aus dem jährlichen Beitrag der Kirchgemeinde Winterthur an die kantonale Körperschaft wird pro Katholik im Kanton Zürich 1 Franken für die Arbeit des Priesterseminars in Chur vergütet, aus Winterthurer Steuergeldern also gut 26 000 Franken. Interview: Anton Sutter, Leiter Ressort Finanzen, Kirchenpflege der RömischKatholischen Kirchgemeinde Winterthur


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Religionszugehörigkeit der Ratsuchenden

51 % Katholisch   7 % Reformiert 26 % Andere   5 % Keine 11 % Unbekannt

Jugendarbeit in allen Pfarreien: Hüpfburg für die Kleinen.

Sozialberatung in allen acht Pfarreien durch Fachpersonen.

Alterskategorien der ­Ratsuchenden

37 % 16 % 17 % 15 % 10 %   5 % Treffpunkt Pfarreizentrum.

0 – 17 18 – 30 31 – 40 41 – 50 51 – 65 66 und älter

Tössemer Jugendliche am Weltjugendtag.

Solidarisch Kirche sein Die katholische Kirche in Winterthur unterstützt Menschen – hier und weltweit. Sie trägt Mitver­antwortung für eine lebensdienliche Gestaltung der Gesellschaft, in der niemandem das Lebensnotwendige fehlen darf. Die Beratungen und Begleitungen kamen 2013 insgesamt 672 Personen zugute. Dies entspricht 313 Fällen. Diakonie (von altgriech. «diakonia», dt. «Dienst») verwirklicht sich zunächst im Engagement jedes Einzelnen und jeder Einzelnen. In der Pfarrei wird sie z. B. im freiwilligen Engagement sichtbar. Für bestimmte Aufgaben der Diakonie ist ein professioneller sozialarbeiterischer oder seelsorgerlicher Hintergrund notwendig. Diesen bringen die kirchlichen Sozialarbeitenden oder die pastoralen Mitarbeitenden ein. In Winterthur bestehen in allen acht Pfarreien Stellen für kirchliche Soziale Arbeit, für die die pfarreilichen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter verantwortlich sind. Anlaufstelle für Menschen jeder Konfession: pfarreiliche Sozialdienste.


Kirchliches ­Engagement zum Wohl der ganzen Gesellschaft

Integration: Pfarreifest mit fremdsprachigen Gruppen.

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Bilder/Grafiken: Römisch-Katholische Kirchgemeinde Winterthur

Gemeinsam kochen und essen im Jugendtreff Gutschick.

Seniorenausflüge und -ferien in den Pfarreien.

Festliche Frauenverein-Generalversammlung in Herz Jesu.

Zur Sozialberatung gekommen wegen

56 % Finanzielle Probleme   6 % Erwerbslosigkeit   3 % Zu geringes Erwerbseinkommen   8 % Administrative Probleme   4 % Persönliche/Beziehungsprobleme   2 % Integrationsschwierigkeiten   8 % Behinderung/Krankheit   4 % Alter/Altersprobleme   9 % Andere

Familienstand der Ratsuchenden

24 % 21 % 23 % 23 %   9 %

Religionsunterricht ganz kreativ in St. Marien.

Eineltern-Familie Zweieltern-Familie Frau Mann Paar

Gemeinsam unterwegs – in den Pfarreien – in der Gesellschaft.


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Ein Tag mit … … Jugendarbeiter Armin Soliva, 44, Pfarrei St. Urban

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Mein Tag beginnt, wenn mich meine kleine Tochter weckt. Weil ich als Jugendarbeiter erst nachmittags ins Büro muss, mache ich am Morgen das, was die meisten Leute abends tun: Ich esse mit meiner kleinen Tochter, bringe sie in die Krippe und danach putze und wasche ich. Meine Frau hat mich zum Glück erst kennengelernt, als ich bereits als Jugendarbeiter tätig war. Sie ist es gewohnt, dass ich abends oft nicht da bin. Weil ich dann arbeite, wenn die meisten frei haben, pflege ich meine Freundschaften über Mittag. Wenn immer möglich gehe ich mit meiner Frau, meinen Eltern oder Freunden essen. Danach fahre ich nach Seen, entweder ins Büro des Jugendtreffs oder direkt an eine Sitzung.

Ich bin Mitglied des Seelsorgeteams der Pfarrei und aktuell auch der Baukommission, weil mir das als studiertem Architekten liegt. Wenn mich aber jemand fragen würde, was mir an meinem Job am meisten Freude macht, bekäme er nicht zu hören: Sitzungen oder Administration. Was mich seit siebzehn Jahren in meinem Beruf hält, ist die direkte Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, und diese findet am Abend, am Wochenende und in den Schulferien statt. Jeden Mittwochabend leite ich den Jugendtreff. Ich diskutiere mit den Jugendlichen, wir schauen gemeinsam einen Film, kochen, spielen oder basteln. Der Einkauf fürs Kochen ist immer eine spezielle Herausforderung, da ich nie weiss, wie viele Jugendliche tatsächlich kommen werden. Das ist typisch für die Arbeit in einem Jugend­

Mit ihm ist schon beinahe eine ganze Generation erwachsen geworden: Armin Soliva ist seit siebzehn Jahren Jugendarbeiter.


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treff: Es kommt immer anders, als man denkt. Einmal stehen fünfzehn hungrige Jugendliche da, das nächste Mal kommen nur vier und ein paar Wochen später kommen zwanzig, aber die Hälfte davon hat schon gegessen, weil sie vergessen hat, dass es heute Znacht geben würde. Anmeldungen? Das funktioniert nicht. Natürlich gibt es Momente, in denen ich froh wäre, es liefe alles nach Plan, aber grundsätzlich gefällt mir dieses Lebendige an meiner Arbeit. Ich habe gelernt zu improvisieren. Mit Jugendlichen muss man Regeln und Abmachungen ständig überprüfen und anpassen, das macht die Sache spannend. Deutlich zeigt sich das nicht nur im Jugendtreff, sondern auch bei den Ferienangeboten. Während das Sommerlager in Griechenland oder Italien lange Zeit der Renner war, melden sich heute immer weniger Jugendliche an. Das hat weniger mit unserem Angebot zu tun als mit der Tatsache, dass Jugendliche heute früher ohne Begleitung in die Ferien dürfen. Wenn sich Dinge verändern, ist es meine Aufgabe, genau hinzuhören, welche Bedürfnisse jetzt aktuell sind. Unser Filmlager ist ein schönes Beispiel dafür, wie so etwas laufen kann. An einem unserer Filmabende im Jugendtreff sagte ein Jugendlicher: «Warum schauen wir immer nur Filme und machen nie selber einen?» Sofort stimmten ein paar andere begeistert zu. Wir setzten uns zusammen, entwarfen eine Idee, ein paar Jugendliche begannen sofort, sich technisches Knowhow anzueignen. Unser erstes Filmprojekt scheiterte trotzdem grandios. Weil es sich zu lange hinzog, stiegen ein paar der Schauspielerinnen und Schauspieler unterwegs aus, andere veränderten sich oder ihre Frisur in der Zwischenzeit so stark, dass wir immer wieder nachdrehen mussten. Wir haben alle viel gelernt. Jetzt schreiben wir das Drehbuch in Winterthur und fahren dann über Auffahrt in ein Lagerhaus. Dort bringen wir den Film in vier intensiven Tagen in die Kiste. Wieder daheim folgen vier intensive Monate, in denen wir den Film schneiden, vertonen und nachbearbeiten. Jeweils im Herbst ist dann Filmpremiere. Letztes Jahr durften wir unseren Film sogar an den Jugendfilmtagen zeigen. Solche Lager, die Zeit, in der man gemeinsam weg ist, schätze ich am allermeisten. Natürlich ist es anstrengend und der Schlaf kommt definitiv zu kurz, aber salopp gesagt, schaut dabei am meisten raus: Beziehungen entstehen oder werden gestärkt. Ich kann Prozesse begleiten und mit den Jugendlichen auch einmal einen Konflikt durchstehen. Schön ist auch, dass die Kinder und Jugendlichen in diesen Lagern ihren Alltag einmal hinter sich lassen können. Die Hackordnung der Schule gilt für einmal nicht. In diesen Momenten versuche ich, die Grund-

werte des christlichen Glaubens einzubringen und vorzuleben. Es ist mir wichtig, dass wir wertschätzend miteinander umgehen, dass wir tolerant sind, dass wir einander beistehen. Gewisse Regeln wie gegenseitiger Respekt sind nicht verhandelbar, andere müssen wir immer wieder neu aushandeln. Zum Beispiel vor einigen Jahren im Skilager: Bis dann galt im Lager ein absolutes Alkoholverbot. Die jungen Erwachsenen hielten die Regel für nicht mehr zeitgemäss. Wir haben einen Kompromiss gefunden: Auf der Piste ist Alkohol weiterhin tabu, aber zwischen der Zeit draussen und dem Nachtessen im Lagerhaus dürfen die über 16-Jährigen etwas trinken gehen. Das ist das Schöne an gemeinsam ausgehandelten Vereinbarungen: Sie werden meist eingehalten, weil sich alle dafür verantwortlich fühlen. Ich glaube, gerade weil in all unseren Angeboten jede und jeder eine Stimme hat, egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, funktionieren sie so gut. Während der Kinderspielwoche in den Herbstferien leben rund 120 Menschen – davon 60 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren – im Pfarreizentrum. Gemeinsam mit den nur wenige Jahre älteren Hilfsleitern spielen sie Theater, basteln und singen. Jugendliche und Erwachsene arbeiten als Freiwillige mit. Nicht wenige haben als Kinder selber an der Kinderspielwoche teilgenommen. Natürlich geht auch in diesen Wochen nicht immer alles nach Plan. Am letzten Tag kann es sein, dass sogar ich einmal genervt reagiere. Aber nach einer Nacht daheim im eigenen Bett ist alles, was nicht geklappt hat, vergessen und ich weiss wieder, warum ich meine Arbeit so liebe. An solchen Morgen geht mir sogar das Haushalten und Waschen leicht von der Hand.

»

Tanja Polli, freie Journalistin


16

Finanzen

Laufende Rechnung (nach Arten) in CHF

Rechnung

Voranschlag

2013

2013

13 956 780.99

14 221 050.00

7 419 529.43 174 243.45

Löhne des Verwaltungs- und Betriebspersonals Sozialversicherungsbeiträge

Aufwand Personalaufwand Personalaufwand der Behörden und Kommissionen

Budgetierter Teuerungsausgleich/Stufenanstieg Rentenleistungen Übriger Personalaufwand Sachaufwand

Konto

Rechnung 2012

3

13 968 655.68

7 267 350.00

30

7 735 085.80

181 400.00

300

175 937.35

6 097 651.70

5 808 100.00

301

6 388 981.80

1 062 295.23

1 067 900.00

303

1 105 770.55

–

98 600.00

305

–

3 000.00

3 000.00

307

3 000.00

82 339.05

108 350.00

309

61 396.10

2 397 596.55

2 441 430.00

31

2 505 138.20

Büro- und Schulmaterialien, Drucksachen

277 527.34

333 350.00

310

301 202.81

Anschaffung Mobilien, Maschinen, Fahrzeuge

272 651.26

248 550.00

311

258 784.82

Wasser, Energie, Heizmaterialien

309 277.53

324 600.00

312

304 305.34

85 201.70

92 400.00

313

89 910.99

753 444.26

592 680.00

314

740 335.08

Dienstleistungen Dritter für den übrigen Unterhalt

37 753.80

81 200.00

315

67 705.80

Mieten, Pachten, Benützungskosten

40 296.95

18 100.00

316

41 088.25

Spesenentschädigungen, Pfarreianlässe

283 300.03

325 400.00

317

285 685.88

Dienstleistungen und Honorare, allg. Verwaltungsaufwand

265 933.95

336 350.00

318

281 423.08

72 209.73

88 800.00

319

134 696.15

178 007.81

266 200.00

32

206 770.85

52.86

2 000.00

321

–

92 415.30

180 000.00

322

124 876.75

Verbrauchsmaterialien Dienstleistungen Dritter für den baulichen Unterhalt

Übriger Sachaufwand Passivzinsen Kurzfristige Schulden Mittel- und langfristige Schulden Sonderrechnungen

2 266.00

4 200.00

323

2 942.00

Übrige Passivzinsen

83 273.65

80 000.00

329

78 952.10

1 904 815.59

2 163 000.00

33

1 452 999.85

76 436.95

120 000.00

330

87 027.90

1 828 378.64

2 043 000.00

331

1 365 971.95

Entschädigungen an andere Gemeinwesen

220 194.00

218 000.00

35

219 420.00

Stadt Winterthur: Bezugskosten für Kirchensteuern

220 194.00

218 000.00

352

219 420.00

Eigene Beiträge

1 812 767.61

1 823 270.00

36

1 819 402.98

Synodalrat

1 347 570.00

1 291 200.00

361

1 363 862.00

Kirchliche Gruppen/Vereine

198 779.81

263 970.00

365

195 624.73

KEH, Institutionen Inland

161 170.50

163 100.00

366

157 909.70

KEH, Institutionen Ausland

105 247.30

105 000.00

367

102 006.55

Interne Verrechnungen

23 870.00

41 800.00

39

29 838.00

Verrechnete Passivzinsen

23 870.00

41 800.00

392

29 838.00

Ertrag

14 324 042.81

14 064 280.00

4

14 339 804.63

Steuern

12 912 259.70

13 123 000.00

40

13 314 788.90

Einkommens-, Vermögens-, Ertrags- und Kapitalsteuern

12 912 259.70

13 123 000.00

400

13 314 788.90

555 831.98

500 700.00

42

515 652.68

642.05

2 000.00

420

1 652.25

81 897.30

90 000.00

421

101 055.20

Abschreibungen Abschreibungen und Erlasse von Steuern Ordentliche Abschreibungen Hochbauten der KG

Vermögenserträge Kontokorrent Postcheck-/Bankguthaben Zinsertrag Steuern Anlagen des Finanzvermögens/Jahrzeitfonds

2 344.46

4 300.00

422

3 079.46

Liegenschaftserträge des Finanzvermögens

128 962.17

112 400.00

423

115 126.77

Liegenschaftserträge des Verwaltungsvermögens

341 986.00

292 000.00

427

294 739.00


17

Laufende Rechnung (nach Arten) in CHF

Rechnung

Voranschlag

2013

2013

Entgelte

209 275.65

103 200.00

43

243 154.55

Rückerstattungen: Pfarrer an Besoldung Haushälterin, FAK

207 252.60

100 200.00

436

212 372.75

2 023.05

3 000.00

439

30 781.80

Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung

–

89 600.00

44

566.00

Normaufwandausgleich

–

89 600.00

445

566.00

Beiträge für eigene Rechnung

622 805.48

205 980.00

46

235 804.50

Beiträge des Synodalrates

128 805.48

205 980.00

461

99 473.55

–

–

462

136 330.95

494 000.00

–

469

–

Interne Verrechnungen

23 870.00

41 800.00

49

29 838.00

Verrechnete Aktivzinsen

23 870.00

41 800.00

492

29 838.00

Total Aufwand

13 956 780.99

14 221 050.00

13 968 655.68

Total Ertrag

14 324 042.81

14 064 280.00

14 339 804.63

Übrige Entgelte

Gemeinden: Rückvergütung MCLI und Oberstufenunterricht Übrige Beiträge für eigene Rechnung

Aufwandüberschuss

Konto

Rechnung 2012

156 770.00

Ertragsüberschuss

367 261.82

371 148.95

Bestandesrechnung in CHF

Bestand am

Veränderungen

Bestand am

Konto

1.1.2013

Zuwachs

Abgang

31.12.2013

18 097 814.38

11 973 812.37

7 007 836.67

23 063 790.08

5 947 814.38

5 945 433.73

5 179 458.03

6 713 790.08

10

850 818.98

2 192 516.67

1 772 212.35

1 271 123.30

100

Guthaben

2 615 734.05

3 076 341.18

3 205 831.70

2 486 243.53

101

Anlagen

2 387 201.00

625 251.03

112 646.93

2 899 805.10

102

94 060.35

51 324.85

88 767.05

56 618.15

103

Verwaltungsvermögen

12 150 000.00

6 028 378.64

1 828 378.64

16 350 000.00

11

Sachgüter

12 150 000.00

6 028 378.64

1 828 378.64

16 350 000.00

114

18 097 814.38

48 721 255.88

43 755 280.18

23 063 790.08

2

11 942 374.35

48 295 302.11

43 716 553.93

16 521 122.53

20

1 148 620.35

21 833 529.72

21 523 156.69

1 458 993.38

200

Kurzfristige Schulden

–

19 279 729.24

19 279 729.24

–

201

Langfristige Schulden

10 000 000.00

6 700 000.00

2 500 000.00

14 200 000.00

202

Verpflichtungen für Sonderrechnungen

226 586.00

2 800.00

10 400.00

218 986.00

203

Rückstellungen

462 512.00

356 600.00

298 612.00

520 500.00

204

Transitorische Passiven

104 656.00

122 643.15

104 656.00

122 643.15

205

Verrechnungskonten

289.50

58 691.95

38 726.25

20 255.20

21

Quellensteuern

289.50

58 691.95

38 726.25

20 255.20

210

Kapital

6 155 150.53

367 261.82

–

6 522 412.35

23

Eigenkapital

6 155 150.53

367 261.82

–

6 522 412.35

239

Aktiven Finanzvermögen Flüssige Mittel

Transitorische Aktiven

Passiven Fremdkapital Laufende Verpflichtungen

1


18

Investitionsrechnung (nach Dienstbereichen) in CHF

Kirchliche Liegenschaften

Rechnung 2013

Voranschlag 2013

Rechnung 2012

Ausgaben

Einnahmen

Ausgaben

Einnahmen

Ausgaben

Einnahmen

6 828 378.64

800 000.00

7 130 000.00

–

2 667 181.30

644 209.35

Konto

396

Fassadensanierung Kirche St. Peter und Paul

–

–

28 509.55

5035

Umbau Pfarrhaus St. Marien

–

–

125 814.05

5041

4 633 444.80

4 000 000.00

2 077 841.15

5042

40 516.35

30 000.00

–

5043

2 053 588.55

3 000 000.00

435 016.55

5044

100 828.94

100 000.00

–

5045

Umbau- und Sanierungsmassnahme Pfarreizentrum St. Ulrich Projektierungskredit Innenrenovation Kirche Herz Jesu Projektierungskredit Pfarreizentrum St. Urban Vordach Herz Jesu Beitrag der Röm.-Kath. Körperschaft an die Sanierung des Pfarrhauses der Pfarrei St. Marien

–

127 540.60

6614

–

191 668.75

6614

325 000.00

6614

Beitrag der Röm.-Kath. Körperschaft an die Sanierung von Gebäuden der Pfarrei St. Peter und Paul Beitrag der Röm.-Kath. Körperschaft an die Sanierung von Gebäuden der Pfarrei St. Ulrich

300 000.00

–

500 000.00

–

Beitrag der Röm.-Kath. Körperschaft an die Sanierung von Gebäuden der Pfarrei St. Urban Total Investitionsausgaben

6 828 378.64

7 130 000.00

6614 2 667 181.30

Total Investitions­ einnahmen

Nettoinvestition

800 000.00

–

644 209.35

6 028 378.64

7 130 000.00

2 022 971.95


19

Laufende Rechnung (nach Dienstbereichen) in CHF

Rechnung 2013 Aufwand

Kirchenwesen

10 244 154.56

Voranschlag 2013 Ertrag

Rechnung 2012

Aufwand

Ertrag

682 333.13 10 195 550.00

Konto

Aufwand

Ertrag

605 380.00 10 670 215.81

776 640.05

3

Behörden, Verwaltung, Kirchgemeinde, Pfarrei

2 094 499.42

127 155.23

2 210 100.00

103 500.00

2 215 555.09

141 711.75

390

Gottesdienst

1 570 960.15

45 117.05

1 560 700.00

29 200.00

1 865 201.96

233 977.55

391

Diakonie

2 737 359.36

81 163.40

2 882 240.00

88 400.00

2 813 382.29

28 919.80

392

Bildung

693 085.55

7 023.05

608 500.00

1 300.00

610 733.25

39 114.95

393

Kultur

969 156.98

32 152.45

884 380.00

13 100.00

896 654.94

12 264.00

394

2 179 093.10

389 721.95

2 049 630.00

369 880.00

2 268 688.28

320 652.00

396

Kirchliche Liegenschaften

Finanzen und Steuern

3 712 626.43 13 641 709.68

Gemeindesteuern

379 904.60

4 025 500.00 13 458 900.00

3 298 439.87 13 563 164.58

12 994 157.00

418 000.00

13 213 000.00

385 400.00

1 347 570.00

–

1 291 200.00

89 600.00

95 277.68

24 590.51

187 200.00

43 900.00

Finanzvermögen

61 495.51

128 962.17

86 100.00

Abschreibungen

1 828 378.64

–

2 043 000.00

–

494 000.00

–

9

13 415 844.10

900

1 363 862.00

566.00

920

128 337.45

31 627.71

940

112 400.00

54 868.47

115 126.77

942

–

1 365 971.95

–

990

–

–

–

995

Finanzierung der Kantonalkirche und Normaufwandausgleich Kapitaldienst Liegenschaften

Neutrale Aufwendungen und Erträge

Total Aufwand

13 956 780.99

Total Ertrag

14 221 050.00 14 324 042.81

13 968 655.68 14 064 280.00

Aufwandüberschuss Ertragsüberschuss

14 339 804.63

156 770.00 367 261.82

371 148.95

Abschied der Rechnungsprüfungskommission 1.

Die Rechnungsprüfungskommission hat die Jahresrechnung 2013 samt Sonderrechnung «Jahrzeitfonds» der Röm.-Kath. Kirchgemeinde Winterthur geprüft und dabei festgestellt, dass • Aufbau und Darstellung der Jahresrechnung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, • die geprüfte Jahresrechnung und die Sonderrechnung «Jahrzeitfonds» mit der Buchhaltung übereinstimmen, • die Buchhaltung ordnungsgemäss geführt ist. Die laufende Rechnung schliesst bei CHF 13 956 780.99 Aufwand und CHF 14 324 042.81 Ertrag (inkl. CHF 0.00 Beitrag aus dem Normaufwandausgleich der Röm.-Kath. Körperschaft des Kantons Zürich) mit einem Ertragsüberschuss von CHF 367 261.82 ab. Die Investitionsrechnung Verwaltungsvermögen weist bei Ausgaben von CHF 6 828 378.64 und Einnahmen von CHF 800 000.00 Nettoinvestitionen von CHF 6 028 378.64 aus. Die Investitionsrechnung Finanzvermögen weist bei Ausgaben von CHF 0.00 und Einnahmen von CHF 0.00 Nettoinvestitionen von CHF 0.00 aus. Die Schlussbilanz per 31. Dezember 2013 weist Aktiven und Passiven von je CHF 18 097 814.38 aus. Das Eigenkapital steigt infolge des Ertragsüberschusses von CHF 367 261.82 von bisher CHF 6 155 150.53 auf CHF 6 522 412.53.

2.

Die Rechnungsprüfungskommission beantragt der Kirchgemeindeversammlung, die Jahresrechnung 2013 samt Sonderrechnung «Jahrzeitfonds» zu genehmigen.

Winterthur, 5. März 2014

Rechnungsprüfungskommission der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Winterthur

Der Präsident: Werner Gabriel

Der Aktuar: Josef Heeb


20

Sonderrechnung Jahrzeitfonds Einnahmen Zuwachs durch Stiftungen im Jahr 2013

St. Peter und Paul St. Josef

500.00 1 000.00

St. Marien

500.00

St. Laurentius

300.00

St. Ulrich Total Kapitalertrag

500.00 2 800.00 2 266.00

5 066.00

Ausgaben Abgang an Stiftungen im Jahr 2013

St. Peter und Paul

1 750.00

Herz Jesu

2 500.00

St. Josef

1 500.00

St. Marien

1 000.00

St. Laurentius

3 150.00

St. Urban Total Überweisung an Kirchengut gemäss Sonderrechnungs-Bestimmung Ausgaben-Überschuss 2013

500.00 10 400.00 2 266.00

12 666.00 7 600.00

Bestand am Ende des Vorjahres

226 586.00

Bestand am Ende des Rechnungsjahres

218 986.00

Davon: Anteil St. Peter und Paul

76 000.00

Anteil Herz Jesu, Mattenbach

31 123.00

Anteil St. Josef, Töss

39 115.00

Anteil St. Marien, Oberwinterthur

28 825.00

Anteil St. Laurentius, Wülflingen

29 120.00

Anteil St. Ulrich, Rosenberg

6 980.00

Anteil St. Urban, Seen

7 823.00 218 986.00

Winterthur, 31. März 2014

Römisch-Katholische Kirchenpflege Winterthur

Der Ressortverantwortliche: Anton Sutter


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Kommentar zur laufenden Rechnung (nach Arten) Die Jahresrechnung 2013 der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Winterthur schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 367 261.82. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 156 770. Die wichtigsten Abweichungen zum Budget setzen sich wie folgt zusammen: •

• • • • • • • • •

•

Personalaufwand Gemäss Anstellungsordnung wurden den Katechetinnen die Stufenerhöhungen aus Erziehungsjahren gewährt und auf das Schuljahr 2013/2014 die Pensen neu berechnet. Daraus resultierte ein Mehraufwand von 56 000. Mehraufwendungen in der Höhe von 60 000 sind entstanden durch Abwesenheiten infolge Mutterschaft, Unfall und Krankheit. In Neuhegi sind Personalkosten von 25 000 durch die Kirchenpflege bewilligt worden. Die Ferienguthaben aller Angestellten sind per Ende Jahr um 11 000 höher als im Vorjahr. Sachaufwand Für den Ausbau des Anhaltspunkts Neuhegi hat die KGV einen Kredit über 170 000 gesprochen. Die Kosten des restlichen Liegenschaftsunterhaltes sind um 52 000 tiefer als budgetiert ausgefallen. Die Budgets einiger anderer Sachkosten wurden nicht vollständig ausgeschöpft (–162 000). Passivzinsen Die langfristigen Darlehen der Kirchgemeinde konnten erneut zu tieferen Zinssätzen als budgetiert verlängert werden (–88 000). Abschreibungen Die für das Geschäftsjahr 2013 geplanten Investitionskosten für St. Ulrich und St. Urban sind noch nicht vollumfänglich angefallen (–1,2 Mio.) und deshalb auch noch nicht abschreibungswirksam (–215 000). Gemäss Mitteilung der Stadt Winterthur sind die Abschreibungen des Steueramtes Winterthur tiefer ausgefallen (–43 000). Eigene Beträge Es sind tiefere Beträge als budgetiert für die kirchlichen Gruppierungen und Vereine angefallen (–65 000). Nach Vorliegen der effektiven Steuereinnahmen des Jahres 2012 erhöhte sich der Beitrag an den Synodalrat um 55 000. Interne Verrechnung Budgetiert wurde mit einem Zinssatz von 1,75%, effektiv verzinst worden sind die Liegenschaften im Finanz­vermögen mit 1,00% (–18 000 Aufwand im Bereich 39, –18 000 Ertrag im Bereich 49). Steuern Die Steuern aus früheren Jahren haben dazu beigetragen, dass die Einnahmen wiederum höher als uns ursprünglich vom Steueramt gemeldet ausgefallen sind (+142 000). Vermögenserträge Der Synodalrat bezahlt 60 000 Miete für die Benutzung der St. Gallerstrasse 18 durch die MCLI anstelle einer Rück­ vergütung der effektiven Sachkosten. Für die Vermietung zweier Wohnungen in der uns geschenkten Liegenschaft Langgasse 60 sind 16 000 Mietzinserträge eingegangen. Entgelte Die Rückerstattung der gesetzlichen Familienzulagen fiel infolge einer grösseren Zahl bezugsberechtigter Kinder um 29 000 höher aus. Die Taggelder der Erwerbsausfallversicherungen aus Abwesenheiten infolge Unfall, Krankheit, Militär und Schwangerschaft wurden nicht budgetiert (+60 000). Die Sachversicherung hat uns einen Prämien-Überschussanteil von 17 000 für die letzten fünf Jahre vergütet. Beiträge ohne Zweckbindung Die Berechnung des Normaufwandausgleiches basiert immer auf den effektiven Werten des Vorjahres. Zum Zeitpunkt der Budgetierung stehen lediglich hochgerechnete Werte zur Verfügung. Im Jahr 2013 haben wir statt des mit 89 900 budgetierten Beitrags 0.00 erhalten. Beiträge für eigene Rechnung Eine Person aus der Pfarrei Herz Jesu hat der Kirchgemeinde eine Liegenschaft an der Langgasse im Wert von 494 000 vermacht.

Der Ressortverantwortliche Finanzen: Anton Sutter


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Tätigkeitsberichte Kirchenpflege und Verwaltung Nach dem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2012 hat das Jahr 2013 ruhig seinen Anfang genommen. Neben den acht geplanten regulären Kirchenpflegesitzungen fand im Frühjahr die alle zwei Jahre stattfindende Klausurtagung statt. Daran nehmen jeweils die Kirchenpflegemitglieder und die Pfarrer und Pfarreibeauftragten teil. Von der Verwaltung anwesend sind auch Thomas Suter, Leiter Finanzen und Administration, Claudia Sedioli, Kommunikationsverantwortliche, sowie Ruth Furrer, Organisa­tion und Protokollführung. An dieser Klausur wurden wichtige Themen wie Freiwilligenarbeit, Pfarrei-Initiative, Kommunikationskonzept sowie erstmals das Projekt Neuhegi (Anhaltspunkt) besprochen. An den regulären Kirchenpflegesitzungen wurde unter anderem über die Errichtung des Seelsorgeraums Herz Jesu – St. Urban, diverse Anstellungen, das Stadtjubiläum

2014, das Glockengeläut, die Teilrevision der Kirchgemeindeordnung, die Revision des Organisationsreglements und die Beiträge an die Kirchliche Entwicklungshilfe beraten und es wurden die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Überdies hat die Kirchenpflege einzelne Geschäfte zuhanden der Kirchgemeindeversammlungen verabschiedet. Die Verwaltung arbeitet nach wie vor im bewährten Team: Unter der Leitung von Thomas Suter, Leiter Finanzen und Administration, sind Doris Alldis, Sachbearbeiterin Mitgliederadministration, Sandra Platzer, Sachbearbeiterin Buchhaltung, sowie Ruth Furrer, Sekretärin der Kirchenpflege/Personaladministration, tätig. Claudia Sedioli ist verantwortlich für die Kommunikation. Ruth Furrer, Sekretärin der Kirchenpflege

Konstituierung der Kirchenpflege Legislatur 2010–2014 Kommissionen gemäss Art. 28 Ziffer 1 Kirchgemeindeordnung Finanzkommission RV Anton Sutter Stv./Abgeordnete Kassensturzkommission Tatjana Scalieri Mitglied Matthias Gamper Personalkommission RV Stv. Mitglied

Dr. Fritz Lang Susanne Ruckstuhl Antonella Mastrogiuseppe

Bau- und Liegenschaftskommission RV Stv. Mitglied

Hansjörg Thurnherr Antonella Mastrogiuseppe Edith Braun

Kommissionen gemäss Art. 28 Ziffer 2 Kirchgemeindeordnung Seelsorgekommission St. Peter und Paul Pfr. Dr. Hugo Gehring Herz Jesu Pfr. Klaus Meyer St. Josef Pfr. Jacek Jeruzalski St. Marien Michael Weisshar, Vorsitz St. Laurentius Pfr. Dr. Willy Mayunda St. Ulrich Zita Haselbach, Stv. St. Urban Peter Koller MCLI Pfr. Alberto Ferrara

Büro Präsident:

Urs W. Rechsteiner

Vizepräsident:

Peter Schnider

Ressortverantwortlicher (RV) Finanzen:

Anton Sutter

Ressortverantwortlicher Personal:

Dr. Fritz Lang

Ressortverantwortlicher Bau und Liegenschaften:

Hansjörg Thurnherr

Informationskommission RV Stv. Mitglied

Peter Schnider Matthias Gamper Tatjana Scalieri

Jugendkommission im Pastoralkreis Winterthur RV Rita Neff Stv. Daniela Amolini Mitglied Heike Bausch Mitglied/Vertreter Seelsorgekommission Pfr. Klaus Meyer Mitglied/Vertreter kant. Jugendseelsorge Markus Holzmann Mitglied/Vertreter reg. Jugendseelsorge Oliver Sittel Mitglied/Vertreterin Jugendseelsorge in den Pfarreien Monika Bosshard


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Kommission für Kirchliche Entwicklungshilfe (KEH) RV Marlis Gisler Stv. Madeleine Brunner Mitglied Daniela Amolini Mitglied/Vertreter der Seelsorgekommission Zita Haselbach Mitglied/Pfarreivertreterin Claudia Vogel Mitglied/Pfarreivertreterin Gabriella Burkart Mitglied/Vertreter Kirchgemeinde Thomas Suter Kommission für Soziale Aufgaben und Freiwilligenarbeit RV Susanne Ruckstuhl Stv. Heike Bausch Mitglied Daniela Amolini Mitglied/Vertreterin der Seelsorgekomm. Zita Haselbach Mitglied/Vertreterin Sozialdienste Karin Hagen Mitglied/Leiterin Koordinationsstelle Susanne Horak

Informatikkommission RV Stv. Mitglied

Matthias Gamper Kurt Henggeler Thomas Suter

Pfarreipfleger St. Peter und Paul Herz Jesu St. Josef St. Marien St. Laurentius St. Ulrich St. Urban MCLI

Madeleine Brunner Marlis Gisler Heike Bausch Rita Neff Edith Braun Kurt Henggeler Richard Fallegger Antonella Mastrogiuseppe

Delegationen Die Römisch-Katholische Kirchgemeinde Winterthur unterstützt viele Organisationen durch ihre Mitarbeit im Vorstand und oft auch durch einen finanziellen Beitrag. Folgende Personen haben sich in verdankenswerter Weise zur Mitarbeit zur Verfügung gestellt. Altersforum Winterthur

Ausländer-Beirat

CARITAS Zürich

Datenschutzkommission

Delegierte mit Stimmrecht

Delegierte

Delegierte mit Stimmrecht

Synodalrat

Marlis Gisler

Beatrice Helbling

Marlis Gisler

Delegierter

Delegierte/Mitgl. Fachgruppe

Dr. Fritz Lang

Susanne Meier Interkonfessionelle Aktion

Interkulturelles Forum Winterthur Kirchl. Arbeitskreis für Radio Top

Kirchl. Fachstelle bei

«Solidarität Dritte Welt»

Beisitzer im Vorstand mit ­

Delegierte mit Stimmrecht

Arbeitslosigkeit (DFA)

Delegierte mit Stimmrecht

Stimmrecht

Claudia Sedioli

Mitglied der Trägergruppe mit

Marlis Gisler

Bernard Ruckstuhl

Stimmrecht

Präsident: Walter Oklé

Madeleine Brunner

Gönnerverein Paulus-Akademie

Radio- u. Fernsehgenossensch.

Spitalseelsorge

Telefonseelsorge

Zürich

Zürich

Vorstand mit Stimmrecht

«Die dargebotene Hand»

Delegierte mit Stimmrecht

Delegierte mit Stimmrecht

Heike Bausch

Vorstand mit Stimmrecht

Tatjana Scalieri

Claudia Sedioli

Verein Asilo Italiano Winterthur

Paarberatung und Mediation,

Stiftung Altersheim St. Urban

Verein Kath. Spitex Winterthur

(mit Kindertagesstätte «Scuola

Winterthur und Andelfingen

Winterthur-Seen

(Gemeindekrankenpflege)

Materna Pinocchio»)

Vorstand

Delegierter (Präsident)

Vorstand mit Stimmrecht

Delegierte mit Stimmrecht

Dr. Fritz Lang

Gerhard Abgottspon

Edith Braun

Madeleine Brunner

Antonella Mastrogiuseppe

Delegierter (Vizepräsident)

Don Alberto Ferrara

Beat Debrunner

Wochenendstube

Verein Shalom

AGJP Arbeitsgemeinschaft für

MCLI-Stiftung

Vorstand mit Stimmrecht

Präsident

Jugendprojekte

Delegierter mit Stimmrecht

Pfr. Hugo Gehring

Don Alberto Ferrara

Delegierter

Urs W. Rechsteiner

Mitglied

Oliver Sittel

Präs.: Don Alberto Ferrara

Daniela Amolini Treffpunkt Vogelsang Delegierte Marlis Gisler


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Kommissionen Baukommission Pfarreizentrum St. Ulrich

Pfarrei Herz Jesu

Mit den Umbau- und Renovationsarbeiten wurde am­ 6. August 2012 begonnen. Die Bauarbeiten konnten planmässig Ende August 2013 abgeschlossen werden. Am 8. September 2013 feierte die Pfarrei mit einem Gottesdienst und Festlichkeiten die Wiederinbetriebnahme ihres Pfarreizentrums. Das in sich gekehrte Bauwerk mit der einzigartigen «Oase» zeigt sich heute wieder in jugendlicher Frische. Auch konnte durch die Sanierung der Energieverbrauch wesentlich gesenkt werden. Um die Kirche nach aussen und gegenüber dem Einkaufszentrum etwas markanter in Erscheinung treten zu lassen, hat die Baukommission entschieden, anstelle des bestehenden Kreuzes am Turm ein grosses, den Turm überragendes Kreuz zu erstellen. Dasselbe ist ca. vier Meter hoch und wiegt 1,3 Tonnen. Es wurde Ende 2013 in der Glockengiesserei Muff in Triengen hergestellt. Die Bauabrechnung kann der Kirchgemeindeversammlung am 3. Juni 2014 zur Abnahme vorgelegt werden. Die Baukommission möchte sich bei allen am Umbau ­B eteiligten, dem Synodalrat aber auch beim Architektenkollektiv, Herrn Markus Jedele und Herrn Andri Schmid, herzlich bedanken.

Für die Innenrenovation und energetische Verbesserung des Kirchenraumes wurde 2013 ein Konzept mit Kostenvoranschlag erstellt. Die budgetierten Kosten belaufen sich auf ca. 1,8 Millionen Franken. Im Budget 2014 der Kirchgemeinde ist dieser Posten enthalten; er wurde an der Kirchgemeindeversammlung vom 3. Dezember 2013 genehmigt. Mit der Ausführung, die noch der Zustimmung von Syno­ dalrat und Kirchenpflege bedarf, wird aber zugewartet, bis klar ist, wie die Abstimmung über die Kirchensteuerbefreiung von juristischen Personen ausfällt. Der Anbau des Vordaches am Kirchgemeindehaus konnte wie geplant Ende 2013 fertiggestellt werden. Die Aufwendungen belaufen sich auf 150 000 Franken.

Pfarreizentrum St. Urban An der Kirchgemeindeversammlung vom 27. November 2012 wurde der Umbau- und Sanierungskredit von 8,58 Millionen Franken genehmigt. In diesem Baukredit ist auch die Beschaffung einer Orgel enthalten. Nach den Sommerferien 2013 begannen die Bauarbeiten wie geplant. Vorgängig zog die Pfarreiverwaltung für die Zeit des Umbaus an die Werdstrasse 17. Die liturgischen Gegenstände für die Messfeiern wurden ins Kirchgemeindehaus der reformierten Kirchgemeinde Seen gezügelt. An 25 Baukommissions- und neun Orgelsitzungen wurden das Umbaukonzept resp. die Kriterien für die Orgelbeschaffung festgelegt. Ab Ostern 2014 ist der Kirchenraum wieder nutzbar. Die restlichen Arbeiten sind bis im Herbst 2014 abgeschlossen. Lieferung und Einbau der Orgel finden in der Zeit vom Mai bis Juni 2015 statt. Die Baukosten liegen innerhalb des Kostenvoranschlages.

Hansjörg Thurnherr


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Liegenschaftskommission Im Berichtsjahr wurde wiederum einiges in den Unterhalt und die Werterhaltung der Liegenschaften investiert. Nebst dem ordentlichen Unterhalt wurden folgende grös­ seren Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Pfarrhaus St. Peter und Paul • Fensterersatz • Isolation Kellerdecke • Fassadenreparaturen Marienheim Tellstrasse 11 • Fassadenrenovation • Dachreparaturen • Kanalisationserneuerung Büro Verwaltung Laboratoriumstrasse 5 • Erneuerung Küche/WC Pfarrheim St. Marien • Fensterersatz Dachgeschoss Alle Arbeiten konnten im budgetierten Rahmen abgerech­ net werden.

Die Pfarrei St. Marien hat per 1. August 2013 ein Lokal im Rohbauzustand an der Ida-Sträuli-Str. 91 gemietet. Dieses wurde zu einem überkonfessionellen Treffpunkt mit dem Namen «Anhaltspunkt» umgebaut und am 17. November 2013 offiziell eingeweiht. Die Liegenschaftskommission wünscht den Betreibern viel Erfolg! Im neu renovierten Zentrum St. Ulrich konnten die beiden Wohnungen nach Bauabschluss wieder vermietet werden. An der Klosterstrasse 48 ist eine Mieterstreitigkeit gericht­ lich zu Gunsten der Kirchgemeinde entschieden worden. Der Pfarrei Herz Jesu als Nutzniesserin wurde testamentarisch eine Liegenschaft vermacht. Deren Vermietung und Unterhalt werden künftig ebenfalls Aufgabe der Liegenschaftskommission sein. Alle Wohnungen (mit Ausnahme der Wohnung St. Urban, die sich im Umbau befindet) sowie alle Garagenplätze sind vermietet. Die Liegenschaftskommission ist auch in die laufenden und geplanten Bauvorhaben involviert. Hansjörg Thurnherr

Personalkommission Die Personalkommission verabschiedete an 12 Sitzungen 12 Anträge an die Kirchenpflege. Am 16. März stellte die Kirchenpflege Pater Oliver ­Quilab per 1. Mai als Vikar der Pfarrei St. Urban an. Die Anstellung erfolgte auch im Hinblick auf den Seelsorgeraum Herz Jesu – St. Urban. Dieser wurde auf Gesuch der Kirchenpflege vom 15. April an Generalvikar Dr. Josef Annen durch bischöfliches Dekret vom 19. Mai errichtet. Am 4. Juni wählte die Kirchgemeindeversammlung Klaus Meyer, Pfarrer der Pfarrei Herz Jesu, mit überzeugendem Mehr als Seelsorgeraum-Pfarrer, nachdem die Kirchenpflege schon am 15. April Peter Koller als Pfarreibeauftragten der Pfarrei St. Urban bestätigt hatte. Im Gefolge dieser Beschlüsse wurden Pfr. em. Josef Maria Gwerder als langjähriger priesterlicher Mitarbeiter und Pfr. August Ruckstuhl als Pfarradministrator unter bester Verdankung der geleisteten Dienste Ende August aus dem Dienstverhältnis entlassen.

Am 2. September schuf die Kirchenpflege je eine Stelle «Sakristan/-in und Hauswart/-in mit besonderen Aufgaben» im Zusammenarbeitsraum St. Peter und Paul – St. Ulrich und im Seelsorgeraum Herz Jesu – St. Urban. Sie setzte am 9. Dezember Carlo Corazzolla, Pfarrei St. Peter und Paul, und Robert Benz, Pfarrei Herz Jesu, auf den 1. Januar 2014 in diese neuen Funktionen ein. Am 25. November beschloss die Kirchenpflege für 2014 einen Stufenaufstieg für das Personal (inklusive Katechetinnen) auf der Basis der wiederum durchgeführten Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterbeurteilungen. Auf Antrag der Personalkommission wurden von der Kirchenpflege angestellt: In St.  Peter und Paul Pavol Miklovic, Pastoralassistent der Pfarrei St. Josef, als Seelsorger für das städtische Alterszentrum Brühlgut; in St. Marien Barbara Winter-Werner ab 1. Januar 2014 als Stellenleiterin für das Projekt Neuhegi, «Anhaltspunkt»; in St. Laurentius Toni Partalov als Sakristan/Hauswart; in


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St. Ulrich Silviya Georgieva als Chorleiterin und Hauptorganistin zusätzlich zur Anstellung als Leiterin Gospelchor und Chororganistin der Pfarrei Herz Jesu, ferner Mateja Zupancic als Pastoralassistentin. Die Personalkommission hatte sich mit einer grossen Anzahl weiterer Geschäfte zu befassen. Unter anderem ging es um die Sicherstellung der priesterlichen Dienste in der Pfarrei St. Laurentius während des Urlaubs von Pfr. Willy Mayunda, um konzeptionelle Fragen der Altersheimseelsorge, um aushilfsweise Anstellungen für die kirchenmusikalische Begleitung in Altersheim-Gottesdiensten, für Vertretungen während Mutterschaftsurlauben und aus ­anderen Gründen sowie im Jugendtreff Gutschick. Ausländische Mitarbeitende wurden bei der Erneuerung von Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen unterstützt. Die Katechetinnen waren in die revidierte Lohnordnung zu überführen. Der Ressortleiter erarbeitete aufgrund mehrerer Verhandlungsrunden einen Zusammenarbeitsvertrag zwischen der Kirchenpflege und dem Synodalrat in Personalsachen der Missione Cattolica di Lingua Italiana (MCLI) und liess

sich zustimmend zur Revisionsvorlage betreffend die Lohnordnung der Kirchenmusiker/-innen vernehmen. Leider ist diese Revision aufgrund der Ablehnung durch mehrere Kirchenpflegen noch immer nicht zu Ende geführt, womit sich die Konkurrenzfähigkeit auf diesem Gebiet weiter verschlechtert hat. Der Ressortleiter wirkte sodann mit bei der juristischen Betreuung der Teilrevi­ sion der Kirchgemeindeordnung und des Organisationsreglements sowie bei der Erarbeitung der Statuten für den Trägerverein «Kinder- und Jugendtreff im Gutschick». Als fruchtbar erweist sich der regelmässige Kontakt des Präsidenten und des Ressortleiters mit dem Generalvikar, um anstehende personelle Fragen zu erörtern. Anlässlich ihrer Klausur genehmigte die Kirchenpflege einen unter Federführung der Personalkommission erarbeiteten umfangreichen Bericht zur Freiwilligenarbeit mit zahlreichen konkreten Vorschlägen für deren Förderung und Anerkennung. Dr. Fritz Lang

Seelsorgekommission Nachdem im Jahr 2012 die Kirchgemeinde Winterthur und die Pfarrei St. Peter und Paul ihr 150-Jahr-Jubiläum gefeiert hatten und das Jahr 2014 mit den Feierlichkeiten zu 750 Jahren Stadtrecht in Winterthur seine Schatten auch auf das Jahr 2013 vorauswarf, stand 2013 ganz im Zeichen eines Zwischenjahres: Zurückschauen auf das eigene Jubiläumsjahr und mit diesen Erfahrungen dem Jubiläumsjahr der Stadt entgegengehen. Dies machten wir in sieben ordentlichen Sitzungen und einer ganztägigen Retraite. Trotzdem gibt es auch für das Jahr 2013 Erwähnenswertes: Mit dem «Anhaltspunkt» in Neuhegi konnte im November ein neues kirchliches Begegnungszentrum eingeweiht werden. Der «Anhaltspunkt» versucht, die Menschen in dieser ausgesprochen urbanen Umgebung auf eine Art und Weise anzusprechen, die ihnen entspricht. Obwohl der «Anhaltspunkt» organisatorisch in die Pfarrei St. Marien eingegliedert ist, übernimmt er in dieser Art Aufgaben für die ganze Stadt Winterthur und ist somit auch ein Projekt des Pastoralraumes Winterthur. Die Begleitung dieses Projektes wird die Seelsorgekommission auch in Zukunft beschäftigen. Des Weiteren haben die Seelsorgekommission natürlich auch die grossen Veränderungen innerhalb der katholischen Kirche durch die Wahl von Papst Franziskus be-

schäftigt. Vor allem die Umfrage zu Ehe und Familie, die der Vatikan Ende des Jahres bei allen Katholikinnen und Katholiken lancierte, hat zu manchen fruchtbaren Diskussionen geführt. Wir sind überzeugt, dass auch aus Winterthur sehr viele Antworten auf diese Umfrage eingingen. Jetzt hoffen auch wir Seelsorgerinnen und Seelsorger mit den Menschen aus unseren Gemeinden, dass sich hier neue Lösungen auftun, die auch an der Basis akzeptiert werden. Der Treffpunkt Zukunft (neben der Bettagsveranstaltung das zweite jährlich stattfindende Ereignis, bei dem sich die ganze katholische Kirche Winterthur trifft) war dieses Jahr insofern ausserordentlich, als wir uns mit verschiedensten christlichen Kirchen aus Winterthur getroffen und miteinander Gottesdienst gefeiert haben – eine gute Vorbereitung auf 2014, da wir dort auch mit verschiedenen christlichen Kirchen gemeinsam das Jubiläum feiern werden. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Gregor Sodies, der 2013 Pfr. Dr. Willy Mayunda in St. Laurentius als Gemeindeleiter vertreten und sich sehr gut in unsere Kommission integriert hat. Ansonsten blieb die Zusammensetzung gleich wie letztes Jahr. Michael Weisshar


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Informatikkommission Die Hauptaufgabe des Ressorts Informatik ist der Betrieb der gesamten EDV-Infrastruktur für die acht Pfarreien, die Verwaltung sowie verschiedene Aussenstationen. Die Kommunikation über Internet und Mail gehört zum täg­ lichen Gebrauch. Der Betrieb von ca. 70 PCs, von drei Servern, der Datensicherung, der gesamten Vernetzung sowie der dazugehörenden Software erfordert einige Stunden Arbeit. Nur dank der Vernetzung und einer guten Netzwerkstruktur lässt sich das ohne Vollzeitstelle bewältigen. Wie bereits im letzten Jahr erwähnt, stand für 2013 der Umstieg auf Office 2010 an. Da bereits im vorangegangenen Jahr sämtliche Arbeitsplätze hinsichtlich Hardware und Software auf den neusten Stand gebracht worden waren, stand diesem Umstieg nichts mehr im Wege. Der Wechsel erfolgte mit Hilfe einer Drittfirma ohne Probleme in mehreren Etappen.

Das neu eröffnete Begegnungszentrum «Anhaltspunkt» in Neuhegi wurde ebenfalls in das Netzwerk der Kirchgemeinde integriert und das dazugehörige Büro wurde mit einem Laptop und einem Multifunktionsgerät ausgestattet. Ebenfalls wurden ein beziehungsweise zwei Wireless-­ LAN-Netzwerke im «Anhaltspunkt» konfiguriert, ein öffentliches für Besucher des Zentrums sowie ein internes für die Mitarbeitenden respektive für die Angestellten der Kirchgemeinde. Die Installation von Wireless LAN, abgekürzt WLAN, ist für 2014 in allen Pfarreien geplant. Im Jahr 2013 wurden bereits die Pfarrei St. Marien in Oberwinterthur und die Verwaltung mit einem WLAN-Netzwerk ausgerüstet. Des Weiteren ist für das kommende Jahr der Austausch sämtlicher Laptops geplant. Matthias Gamper

Kommission für Soziale Aufgaben und Freiwilligenarbeit Mutationen Im Mai 2013 trat Susanne Meier die Stelle als Sozialarbeiterin in St. Marien an. Sophia Schellenberg war pensioniert worden. Gleichzeitig wurde das Pensum von bisher 50 % auf 70 % erhöht, da Susanne Meier am Aufbau des neuen Zentrums «Anhaltspunkt» in Neuhegi mitwirkt. Freiwilligenarbeit Im März 2013 verabschiedete die Kirchenpflege zusammen mit der Seelsorgekommission in ihrer Klausur einen Bericht mit einem 15-Punkte-Programm zur Institutionalisierung der Freiwilligenarbeit im Pastoralraum Winter­ thur. Sie sprach sich für die Gründung einer Subkommission Freiwilligenarbeit aus, um diesem Thema mehr Gewicht zu geben. Subkommission Freiwilligenarbeit Die neue Subkommission besteht aus Heike Bausch, Zita Haselbach und Susanne Horak. Susanne Horak hat begonnen, mit den Pfarreien das Gespräch zu suchen und den Ist-Zustand hinsichtlich der bestehenden Instrumente und der Umsetzung der Standards sowie die Bedürfnisse der Pfarreien zu erheben.

Revision der Kirchenordnung und des ­Organisationsreglements Folgender Artikel wurde neu in die Kirchenordnung hineingenommen: Artikel 4a2): 1 Die Freiwilligen beteiligen sich an der Gestaltung des Pfarreilebens. Die Pfarreien schaffen für sie ein von Wertschätzung geprägtes Umfeld. 2 Die Kirchenpflege fördert und unterstützt die Freiwilligenarbeit. Die Kommission für Soziale Aufgaben und Freiwilligenarbeit wurde gebildet und die Anzahl der Kirchenpflegemitglieder wie in den anderen Kommissionen von zwei auf drei heraufgesetzt. Wir begrüssen deshalb ganz herzlich bei uns Daniela Amolini als dritte Vertretung der Kirchenpflege in unserem Gremium. Stärkung der Sozialarbeit in der MCLI Die Kommission setzte sich in der Kirchenpflege dafür ein, dass der Budgetposten für die Soziale Arbeit erhöht wird. Gleichzeitig wird auch die Missione Cattolica di Lingua Italiana (MCLI) neu in den Verteilschlüssel aufgenommen und als gleichwertige achte Pfarrei behandelt.


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Wichtiges von den pfarreilichen Stellen für Soziale Arbeit Im Januar feierten die Sozialarbeitenden, dass sie sich seit zehn Jahren regelmässig zum Fachaustausch und zur Koordination ihrer Tätigkeiten treffen. Die Misión Católica de Lengua Española (MCLE) besetzte die Stelle für Soziale Arbeit nach dem Weggang von Tomas Villagomez Vega im Juni nicht mehr neu. Im März fand für Freiwillige ein gesamtstädtischer ökumenischer Weiterbildungstag zum Thema «Kreativer Umgang mit Spannungen» statt, an dem 60 Personen teilnahmen.

Die Sozialarbeitenden setzten sich mit dem Thema «Sensible Personendaten in E-Mails» auseinander und gaben sich dafür Richtlinien, die vom Datenschützer der Stadt Winterthur als richtig beurteilt wurden. Mein herzlicher Dank für die gute Zusammenarbeit geht an die Mitglieder der Kommission, an die Leiterin der Koordinationsstelle und an die Sozialarbeiterinnen. Susanne Ruckstuhl

Jugendkommission Die Jugendkommission ist das Ressort der Kirchenpflege für die Themen Jugendarbeit, Jugendseelsorge und Seelsorge für junge Erwachsene. Die Kommission setzt sich zusammen aus Oliver Sittel (regionaler Jugendseelsorger und Stelleninhaber), Pfarrer Klaus Meyer, Monika Bosshard, Heike Bausch und Rita Neff. Von Markus Holzmann, dem Vertreter der kantonalen Jugendseelsorge Zürich (Juseso), mussten wir Abschied nehmen. Er hat eine neue Stelle angetreten und ist aus der Juseso ausgeschieden. Dort werden die Aufgaben und Arbeitsbereiche neu verteilt und wir hoffen sehr, dass der vakante Platz bald wieder besetzt wird. Die Zusammenarbeit mit Zürich ist uns sehr wichtig. Anfang des Jahres wurden die Räumlichkeiten des «freiraums» an der Wartstrasse 26 aufgelöst und unser regionaler Jugendseelsorger bezog sein neues Büro in St. Laurentius in Wülflingen. Dort ist er zwar nicht mehr im «Herzen der Stadt» und die Spontankundschaft geht verloren, seinem Angebot für junge Menschen hat dies jedoch keinen Abbruch getan. Die Aufgaben unseres regionalen Jugendseelsorgers sind die Organisation von eigenen Anlässen sowie auch die

Koordination und Mithilfe bei gesamtstädtischen Angeboten wie dem Firmtreffen «Winti-Spirits», dem Jugendkreuzweg, der Gestaltung von Jugendgottesdiensten, den Texaid-Sammlungen, dem Ministrantenleiterkurs, der «Nacht der Lichter» u. v. m. Im November wurde der «Anhaltspunkt» an der Ida-Streuli-Strasse 91 in Neuhegi eröffnet. Bei diesem Projekt ist unser regionaler Jugendseelsorger eingebunden. Er ist mitverantwortlich für die Programmgestaltung, organisiert Abendgebete und Kulturanlässe. Der regionale Jugendseelsorger vertritt die Jugendarbeit und Jugendseelsorge der Kirchgemeinde in verschiedenen städtischen Gremien und sorgt für die fachliche Verbindung zur Jugendseelsorge Zürich. Auch fördert er die Zusammenarbeit der Jugendarbeitenden in den Pfarreien und lädt zu regelmässigen Sitzungen ein. Die Jugendkommission begleitet, berät und stützt den regionalen Jugendseelsorger in seiner Arbeit und trifft sich vierteljährlich zu einer Sitzung. Rita Neff


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Kommission für Kirchliche Entwicklungshilfe (KEH) Die Hauptaufgaben der Kommission waren wiederum, die zahlreich eingegangenen Gesuche genau zu überprüfen und zu behandeln sowie den Kirchenopferplan für das ganze Jahr zu erstellen. Wir hatten den dankbaren Auftrag, die Kirchenopfereinnahmen der acht Winterthurer Pfarreien zusammen mit dem Beitrag der Kirchgemeinde (Verdoppelung der Opfer aus Steuergeldern) sowie dem Vortrag aus der Rechnung 2012 für sinnvolle und nachhaltige Projekte einzusetzen. Die Beiträge aus der Verdoppelung werden je zur Hälfte für Projekte im Inland sowie im Ausland verwendet. Insgesamt konnten wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln von CHF 468 021.20 (Vorjahr CHF 417 632.–) etwas mehr als 50 Projekte im Ausland und 24 Projekte im Inland unterstützen sowie regelmässige kleinere Beiträge an inländische Institutionen leisten. Besonders zu erwähnen ist die grosse Solida-

rität und finanzielle Unterstützung der Kirchenbesucher für die von Krieg und Naturkatastrophen schwer geprüften Menschen in Syrien, auf den Philippinen und auf Madagaskar. Wiederum fanden dieses Jahr in verschiedenen Pfarreien besondere Aktivitäten statt, deren Erlös armutsbetroffenen Menschen zugutekommt. Im Namen der Kommission sage ich allen ein herzliches «Vergelt’s Gott», die durch grosszügige Spenden und andere persönliche Leistungen zum guten Resultat beigetragen haben. So hoffen wir, dass wir auch in Zukunft mit den Kirchenopfereinnahmen zusammen mit den Kirchensteuerbeiträgen wichtige Projekte für bessere Lebensbedingungen, für mehr Gerechtigkeit und Frieden unterstützen können. Marlis Gisler

Abrechnung über die Kirchliche Entwicklungshilfe (KEH) 2013 in CHF

Vorjahr

2013

St. Peter und Paul

93 639.25

92 116.50

Herz Jesu, Mattenbach

25 565.55

24 365.65

9 594.60

10 101.60

St. Marien, Oberwinterthur

12 667.85

10 223.25

St. Laurentius, Wülflingen

18 903.85

22 859.05

St. Ulrich, Rosenberg

14 548.20

24 642.90

St. Urban, Seen

29 093.80

26 185.65

204 013.10

210 494.60

Einnahmen Kirchenopfer

St. Josef, Töss

Total Einnahmen aus Kirchenopfern

Ausland Vortrag aus Rechnung 2012

25 621.25

Opferertrag 2013

210 494.60

Beitrag Kirchgemeinde

105 247.30 341 363.15

verfügbar

Inland Vortrag aus Rechnung 2012 Beitrag Kirchgemeinde

21 410.75 105 247.30

verfügbar

126 658.05

Total pro 2013 verfügbar

468 021.20

Zahlungen im Jahr 2013 Total Ausland

340 500.00

Total Inland

112 200.00

Total Ausgaben

452 700.00

somit per Ende 2013 noch verfügbar Anteil Ausland

15 321.20 863.15

Anteil Inland

14 458.05

Total

15 321.20


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Informationskommission In Verbindung mit der auf den 1. Januar 2014 erfolgten Teilrevision der Kirchgemeindeordnung sowie der Totalrevision des Organisationsreglements wurden verschiedene organisatorische Änderungen innerhalb der Kirchenpflege vorgenommen. Dazu gehört die Aufhebung der aus drei Mitgliedern der Kirchenpflege bestehenden Informationskommission bzw. des entsprechenden Ressorts. Die bisherigen operativen Aufgaben der Informa­ tionskommission werden neu durch die hauptamtliche Kommunikationsbeauftragte der Kirchenpflege, Claudia Sedioli, wahrgenommen, die in ihrer Querschnittsaufgabe dem Präsidenten der Kirchenpflege unterstellt ist. Mit der neuen Organisation wurden die Voraussetzungen für eine kompetente und zeitgerechte Kommunikation der Kirchenpflege nach aussen optimiert.

Die tägliche Kommunikationsarbeit erfolgte im Berichtsjahr bereits in der neuen Organisationsstruktur und es wurde demzufolge auf Sitzungen der bisherigen Informationskommission verzichtet. Peter Schnider

Röm.-Kath. Kirchgemeinde Winterthur Stand per 1. Januar 2014

Kirchgemeindeversammlung

Urnenabstimmung Kirchenpflege

Verwaltung

(380 Stellenprozente)

Rechnungsprüfungskommission

17 Mitglieder (stimmberechtigt) 8 Pfarrer/Gemeindeleiter (beratend)

5 Mitglieder

Büro: Präsident, Vizepräsident, Ressortverantwortlicher (RV) Personal, RV Finanzen, RV Bau- und Liegenschaften

7 Territorialpfarreien St. Peter und Paul

Herz Jesu

St. Marien

St. Ulrich

St. Josef

St. Laurentius St. Urban

Personalpfarrei San Francesco MCLI

Kassensturzkommission 3 Mitglieder

Ressorts Finanzen

Seelsorge Kirchl. Entwicklungshilfe KEH

Personal Soziale Aufgaben und Freiwilligenarbeit

Bau- und Liegenschaften

Jugend

Informatik


31

Namen und Adressen

Kirchenpflege – Stand per 31. Dezember 2013 Name/Adresse

Ressort/Funktion

Tel./E-Mail

Urs W. Rechsteiner, lic. oec. publ.

Präsident

Tel. 052 223 17 14

Rychenbergstrasse 107b, 8400 Winterthur

Mitglied Büro

rechsteiner@prtag.ch

Peter Schnider, lic. iur. RA

Vizepräsident

Tel. 052 222 07 54

Burgstrasse 21, 8408 Winterthur

Mitglied Büro, Leiter Information

peter.schnider@ds.zh.ch

Daniela Amolini, Stv. Jugend

Mitglied Kirchl. Entwicklungshilfe KEH, Mitglied

Tel. 052 238 24 24

Mulchlingerstrasse 183, 8405 Winterthur

Soziale Aufgaben und Freiwilligenarbeit, Stv. Jugend

gaver@bluewin.ch

Heike Bausch

Stv. Soziale Aufgaben und Freiwilligenarbeit

Tel. 052 203 51 73

Steigstrasse 45, 8406 Winterthur

Mitglied Jugend Pfarreipflegerin St. Josef

h.bausch@swissonline.ch

Edith Braun

Mitglied Bau und Liegenschaften

Tel. 052 222 74 86

Haltenrebenstrasse 156, 8408 Winterthur

Pfarreipflegerin St. Laurentius

braun_edith@hotmail.com

Madeleine Brunner

Stv. Kirchl. Entwicklungshilfe KEH

Tel. 052 222 43 38

Juchstrasse 10, 8400 Winterthur

Pfarreipflegerin St. Peter und Paul

madeleine.brunner@bluewin.ch

Richard Fallegger

Pfarreipfleger St. Urban

Tel. 052 233 73 03

Steinackerweg 14, 8405 Winterthur

rfallegger@gmx.net

Matthias Gamper

Leiter Informatik

Barbara-Reinhart-Strasse 42, 8404 Winterthur

Stv. Information, Mitglied Finanzen

matthias.gamper@gmail.com

Marlis Gisler

Leiterin Kirchl. Entwicklungshilfe KEH

Tel. 052 233 44 00

Möttelistrasse 33, 8400 Winterthur

Pfarreipflegerin Herz Jesu

magipue@gmx.ch

Kurt Henggeler

Stv. Informatik

Tel. 052 213 75 67

Schachenweg 21, 8400 Winterthur

Pfarreipfleger St. Ulrich

khenggeler@hispeed.ch

Fritz Lang, Dr. iur.

Leiter Personal

Tel. 052 232 03 72

Büelrainstrassse 33, 8400 Winterthur

Mitglied Büro

lang.f@bluewin.ch

Antonella Mastrogiuseppe

Stv. Bau und Liegenschaften, Mitglied Personal

Tel. 052 233 54 95

Moosackerstrasse 8, 8405 Winterthur

Pfarreipflegerin San Francesco MCLI

u.a.mastrogiuseppe@sunrise.ch

Rita Neff

Leiterin Jugend

Tel. 052 242 09 77

Stadlerstrasse 156, 8404 Winterthur

Pfarreipflegerin St. Marien

ritaneff@bluewin.ch

Susanne Ruckstuhl, lic. phil. I

Leiterin Soziale Aufgaben und Freiwilligenarbeit

Tel. 052 212 82 02

Wolfensbergstrasse 32, 8400 Winterthur

Stv. Personal

susanne_ruckstuhl@gmx.ch

Tatjana Scalieri, Röm.-Kath. Kirchgemeinde

Stv. Finanzen, Mitglied Information

Tel. 052 224 03 80

Laboratoriumstrasse 5, 8400 Winterthur

Abgeordnete Geldverkehrsprüfung

Anton Sutter

Leiter Finanzen

Tel. 052 232 07 74

Pflanzschulstrasse 26, 8400 Winterthur

Mitglied Büro

sutterfam@bluewin.ch

Hansjörg Thurnherr

Leiter Bau und Liegenschaften

Tel. 052 242 79 01

Gernstrasse 29, 8409 Winterthur

Mitglied Büro

thurnherr@zehnder-gu.ch

Rechnungsprüfungskommission Name/Adresse

Ressort/Funktion

Tel./E-Mail

Doris Artho

Geldverkehrsprüfung

Tel. 052 242 48 88

Gernstrasse 85, 8409 Winterthur Werner Gabriel

doris.artho@swissonline.ch Präsident

Mockentobel 30a, 8400 Winterthur Josef Heeb

gabriel.winti@sunrise.ch Vizepräsident, Aktuar

Seenerstrasse 162, 8405 Winterthur Walter Kalbermatten

Oberfeldweg 8, 8408 Winterthur

Tel. 052 232 69 73 josef.heeb@hispeed.ch

Geldverkehrsprüfung

Eichenweg 78, 8408 Winterthur Gino Rothenbach

Tel. 052 213 93 11

Tel. 052 233 62 58 a.w.kalbermatten@bluewin.ch

Mitglied

Tel. 052 222 52 57 gino.rothenbach@bluewin.ch


32

Gemeindeleitungen Pfarrei

Name

Adresse

Tel. direkt

Tel. G/Fax/E-Mail

St. Peter und Paul

Dr. Hugo Gehring, Pfarrer

Tellstrasse 7

Tel. 052 269 03 72

Pfarramt 052 269 03 70

Winterthur

hugo.gehring@kath-winterthur.ch

8400 Winterthur

Herz Jesu

Klaus Meyer, Pfarrer

Unterer Deutweg 89

Winterthur

klaus.meyer@kath-winterthur.ch

8400 Winterthur

St. Josef

Jacek Jeruzalski, Pfarrer

Nägelseestrasse 46

Winterthur-Töss

jacek.jeruzalski@kath-winterthur.ch

8406 Winterthur

St. Marien

Michael Weisshar, Pfarreibeauftragter

Römerstrasse 105

Oberwinterthur

michael.weisshar@kath-winterthur.ch

8404 Winterthur

St. Laurentius

Dr. Willy Mbuinga Mayunda, Pfarrer

Wülflingerstrasse 181

Winterthur-

willy.mayunda@kath-winterthur.ch

8408 Winterthur

St. Ulrich

Zita Haselbach, Pfarreibeauftragte

Seuzacherstrasse 1

Winterthur-

zita.haselbach@kath-winterthur.ch

8400 Winterthur

St. Urban

Peter Koller, Pfarreibeauftragter

Seenerstrasse 193

Winterthur-Seen

peter.koller@kath-winterthur.ch

8405 Winterthur

Parrocchia MCLI

Alberto Ferrara, Pfarrer

St. Gallerstrasse 18

San Francesco

alberto.ferrara@kath-winterthur.ch

8400 Winterthur

peterundpaul@kath-winterthur.ch Tel. 052 235 03 72

Pfarramt 052 235 03 70 herzjesu@kath-winterthur.ch

Tel. 052 209 03 72

Pfarramt 052 209 03 70 stjosef@kath-winterthur.ch

Tel. 052 245 03 72

Pfarramt 052 245 03 70 stmarien@kath-winterthur.ch

Tel. 052 224 03 72

Pfarramt 052 224 03 70 stlaurentius@kath-winterthur.ch

Wülflingen Tel. 052 269 03 82

Pfarramt 052 269 03 80 stulrich@kath-winterthur.ch

Rosenberg Tel. 052 235 03 82

Pfarramt 052 235 03 80 sturban@kath-winterthur.ch

Tel. 052 214 12 94

Regionale Jugendseelsorge Pfarrei St. Laurentius

Oliver Sittel

Oberfeldweg 15, 8408 Winterthur

Tel. 052 202 53 92

juseso@kath-winterthur.ch

oliver.sittel@kath-winterthur.ch

Anhaltspunkt Neuhegi Ida-Sträuli-Strasse 91, 8404 Winterthur

Dr. Barbara Winter-Werner

anhaltspunkt@kath-winterthur.ch

Tel. 052 544 17 70 barbara.winter@kath-winterthur.ch

Pfarramt 052 212 41 91 mci@kath-winterthur.ch


33

Spitalseelsorge (ist der Röm.-Kath. Körperschaft Kanton Zürich unterstellt) Katholisches Pfarramt

Diakon Michael Eismann

Kantonsspital Winterthur

Leiter kath. Spitalseelsorge

Postfach 834, 8401 Winterthur

Tel. 052 266 21 32

katholisches.pfarramt@ksw.ch

michael.eismann@ksw.ch

Kantonsspital Winterthur

Pater Ursmar Wunderlin

Klinik Schlosstal, ipw

Tel. 052 266 43 08 ursmar.wunderlin@ksw.ch

Kantonsspital Winterthur

Tanja Haas, kath. Theologin Tel. 052 266 21 33 tanja.haas@ksw.ch

Kantonsspital Winterthur

Renate Ballmann, Sekretariat Tel. 052 266 43 00 renate.ballmann@ksw.ch

Kantonsspital Winterthur

Diakon Martin Paulus, Klinikseelsorger Tel. 052 266 43 06 martin.paulus@ksw.ch

Katholisches Pfarramt

Diakon Martin Paulus, Klinikseelsorger

Klinik Schlosstal, ipw

Tel. 052 224 36 01

Wieshofstrasse 102, 8408 Winterthur

martin.paulus@ipw.zh.ch

Pfarreiliche Sozialdienste Pfarrei St. Peter und Paul

Hedi Blum

Tellstrasse 11a, 8400 Winterthur

hedi.blum@kath-winterthur.ch

Tel. 052 213 16 32

Monika Schmid

sozialdienst.peterundpaul@kath-winterthur.ch

monika.schmid@kath-winterthur.ch

Pfarrei Herz Jesu

Karin Hagen

Unterer Deutweg 89, 8400 Winterthur

Tel. 052 235 03 77

sozialdienst.herzjesu@kath-winterthur.ch

karin.hagen@kath-winterthur.ch

Pfarrei St. Josef

Dajana Herzig

Nägelseestrasse 46, 8406 Winterthur

Tel. 052 209 03 77

sozialdienst.stjosef@kath-winterthur.ch

dajana.herzig@kath-winterthur.ch

Pfarrei St. Marien

Susanne Meier

Römerstrasse 105, 8404 Winterthur

Tel. 052 245 03 77

sozialdienst.stmarien@kath-winterthur.ch

susanne.meier@kath-winterthur.ch

Pfarrei St. Laurentius

Doris Hollenstein

Wülflingerstrasse 181, 8408 Winterthur

Tel. 052 224 03 77

sozialdienst.stlaurentius@kath-winterthur.ch

doris.hollenstein@kath-winterthur.ch

Pfarrei St. Ulrich

Monika Schmid

Seuzacherstrasse 1, 8400 Winterthur

Tel. 052 269 03 83

sozialdienst.stulrich@kath-winterthur.ch

monika.schmid@kath-winterthur.ch

Pfarrei St. Urban

Beatrice Helbling

Seenerstrasse 193, 8405 Winterthur

Tel. 052 235 03 87

sozialdienst.sturban@kath-winterthur.ch

beatrice.helbling@kath-winterthur.ch

Parrocchia MCLI San Francesco

Gabriella Prudenza

St. Gallerstrasse 18, 8400 Winterthur

Tel. 052 212 41 91

mci@kath-winterthur.ch

gabriella.prudenza@kath-winterthur.ch


34

Koordinationsstelle Soziale Arbeit Pfarrei St. Ulrich

Susanne Horak

Seuzacherstrasse 1, 8400 Winterthur

Tel. 052 269 03 87

solzialdienst.koordination@kath-winterthur.ch

susanne.horak@kath-winterthur.ch

Verwaltung Römisch-Katholische Kirchgemeinde

Tel. 052 224 03 80

Laboratoriumstrasse 5, 8400 Winterthur

info@kath-winterthur.ch www.kath-winterthur.ch

Thomas Suter, Leiter Finanzen und Administration

Tel. 052 224 03 82, thomas.suter@kath-winterthur.ch

Ruth Furrer, Sekretariat Kirchenpflege

Tel. 052 224 03 80, ruth.furrer@kath-winterthur.ch

Claudia Sedioli, Kommunikationsverantwortliche

Tel. 052 224 03 85, claudia.sedioli@kath-winterthur.ch

Doris Alldis, Mitgliederadministration

Tel. 052 224 03 84, doris.alldis@kath-winterthur.ch, mitgliederverwaltung@kath-winterthur.ch

Sandra Platzer, Buchhaltung

Tel. 052 224 03 83, sandra.platzer@kath-winterthur.ch

Synodalen (Synode der Röm.-Kath. Körperschaft Kanton Zürich) Claudio Aquilina

Tel. 052 242 88 70

Gernstrasse 83, 8409 Winterthur

claudio.aquilina@zh.kath.ch

Louis Borgogno

Tel. 052 232 58 88

Gotzenwilerstrasse 11, 8405 Winterthur

louisborgogno@hispeed.ch

Haymo Empl

Tel. 052 202 47 71

Dättnauerstrasse 32b, 8406 Winterthur

haymo.empl@gmx.ch

Elvira Gilg Schillerstrasse 8, 8406 Winterthur

Tel. 052 202 93 52

Susanne Ruckstuhl

Tel. 052 212 82 02

Wolfensbergstrasse 32, 8400 Winterthur

susanne_ruckstuhl@gmx.ch


35

Pfarreiratspräsidien Pfarrei

Name

Adresse/Tel./E-Mail

St. Peter und Paul

Beatrix Müller

Wartstrasse 80a

Tel. 052 222 01 10

Winterthur

Kontaktfrau

8400 Winterthur

beatrix.mueller@bluewin.ch

Herz Jesu

Fritz Stähli

Pflanzschulstrasse 24

Tel. 052 233 13 50

8400 Winterthur

staehli.tanner@bluewin.ch

Im Laubegg 33

Tel. 052 202 90 62

8406 Winterthur

henauem@bluewin.ch

Rychenbergstrasse 262

Tel. 052 242 55 75

8404 Winterthur

s.patscheider@gmx.ch

Rychenbergstrasse 371

Tel. 052 242 12 60

8404 Winterthur

maria.reichmuth@gmx.ch

Gernstrasse 37b

Tel. 052 243 02 06

8409 Winterthur

thomas.winter@ieee.org

Wülflingerstrasse 173

Tel. 052 226 01 69

8408 Winterthur

angelika.hecht@bluewin.ch

Seuzacherstrasse 9a

Tel. 052 212 95 32

8400 Winterthur

gio2003@bluewin.ch

Eichgutstrasse 14

Tel. 052 212 41 91

8400 Winterthur

gabriella.calori@kath-winterthur.ch

Winterthur St. Josef

Marianne Henauer

Winterthur-Töss St. Marien

Silvia Patscheider

Oberwinterthur Co-Präsidien Maria Reichmuth

Thomas Winter St. Laurentius

Angelika Hecht

Winterthur-Wülflingen St. Ulrich

Giovanni Schäfli

Winterthur-Rosenberg St. Urban

Vakant

Winterthur-Seen Parrocchia MCLI

Gabriella Calorì

San Francesco

Fremdsprachige Gruppen in den Winterthurer Pfarreien Albanermission Fischingerstrasse 66 8370 Sirnach

Tel. 071 960 12 77 m.marku@bluewin.ch

Polenmission Aemtlerstrasse 41 8003 Zürich

Tel. 044 461 47 10 kapolmis@swissonline.ch www.polskamisja.ch

English SCM Neptunstrasse 60 8032 Zürich

Tel. 044 382 02 06 info@englishmission.ch www.englishmission.ch

Slowakenmission Brauerstrasse 99 8004 Zürich

Tel. 044 241 50 22 frantisek@hispeed.ch

Indische Mission Buchserstrasse 12 8157 Dielsdorf

Tel. 044 853 22 80 www.syromalabarswiss.ch

Slowenenmission Naglerwiesenstrasse 12 8049 Zürich

Tel. 044 301 31 32 taljat.david@bluewin.ch www.slomisija.ch

Kroatenmission Schlossgasse 32 8003 Zürich

Tel. 044 455 80 60 hkm.zuerich@bluewin.ch www.kroaten-missionen.ch

Tamilenmission Aemtlerstrasse 43 8003 Zürich

Tel. 044 461 56 43 cadalima@gmail.com

MCL-Española Laboratoriumstrasse 5 8400 Winterthur

Tel. 052 222 80 67 mclewinterthur@bluewin.ch

Tschechenmission Brauerstrasse 99 8004 Zürich

Tel. 044 241 50 25 spacek.misie.ch@email.cz

MCL-Française Hottingerstrasse 36 8032 Zürich

Tel. 044 251 52 55 mission.catholique@bluewin.ch www.mission-zurich.ch

Ukrainermission Hirschengraben 74 8001 Zürich

Tel. 044 266 21 30 ostreferat@bluewin.ch

Parrocchia San Francesco MCL-Italiana St. Gallerstrasse 18 8400 Winterthur

Tel. 052 212 41 91, Fax 052 214 12 93 winterthur@mcli.ch www.missione.ch

Ungarnmission Winterthurerstrasse 135 8057 Zürich

Tel. 044 362 33 03 f.vizauer@gmx.ch www.ungarn-mission.ch

MCL-Portuguesa Fellenbergstrasse 291 8047 Zürich

Tel. 044 242 06 40 mclp.zh@gmail.com

Vietnamesenmission Maiholderstrasse 8 4653 Obergösgen

Tel. 062 295 03 39 minhvan@bluewin.ch

Philippinenmission Schlossbergstrasse 13 6312 Steinhausen

Tel. 076 453 19 58 onyotenerio@yahoo.com


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Katholische Kirche in Winterthur Jahresbericht 2013 by Römisch-katholische Kirchgemeinde - Issuu