unterwegs sein Juli – September 2021
Pfarreibulletin St. Peter und Paul St. Ulrich
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser Pfarreibulletin 143
❱ Impressum Herausgeber Pfarreien St. Peter und Paul und St. Ulrich Winterthur Auflage 2600 Exemplare EmpfängerInnen Angehörige der Pfarreien Redaktion / Gestaltung Otto Dudle |odu Hugo Gehring |hug Andrea Holenstein |aho Rainer Holenstein |rho Michael Kolditz |mik Salu Mathew |sam Giovanni Schäfli |gio Redaktionsadresse Andrea Holenstein Lärchenstrasse 34 8400 Winterthur Telefon 052 203 11 81 Mail: andrea.holenstein @greenmail.ch PC-Nr. 84-44650-2 Adressverwaltung Pfarramt St. Peter und Paul Telefon 052 269 03 70 Pfarramt St. Ulrich Telefon 052 269 03 80 Druck und Versand Sailer Druck Medien GmbH 8400 Winterthur Erscheinung viermal jährlich
«Unterwegs sein» – Thema dieses Pfabüs – bedeutet: auf Wander- oder Pilgerschaft sein. Das Zweite Vatikanische Konzil bezeichnete in der Pastoralkonstitution «Gaudium und Spes» die Kirche als «Volk Gottes unterwegs». Die Rede von der «pilgernden Kirche» weist auf das Ideal der peregrinatio hin, auf die Pilgerschaft um Christi willen, die im Frühmittelalter zwischen dem sechsten und achten Jahrhundert viele iroschottische Mönche – darunter Kolumban und Gallus – für sich als Lebensform wählten. Zur radikalen Nachfolge Jesu gehörten das Verlassen der Insel und das rastlose Umherziehen auf dem Kontinent, heisst es doch: «Der Menschensohn hat keinen Ort, wohin er sein Haupt hinlegen kann» (Mt 8,20). Der Mensch ist ein Pilger, homo viator. Für alle, die Christus nachfolgen, ist diese Welt nur eine Heimat auf Zeit. Wir sind hier auf Erden Fremde, Gäste, «denn wir haben hier keine bleibende Stadt» (Hebr 13,14). Die peregrinatio bedeutet, wie bei Abraham, das Verlassen des Vaterlandes, der eigenen Familie, der Verwandtschaft, von Haus und Hof. Der Auszug aus der vertrauten Umgebung ist ein Schritt ins Ungewisse. Aber das Leben in der Fremde, das stete Unterwegssein ist zugleich ein Gehen auf ein Ziel zu. Wer aus der Heimat auszieht, lässt nicht nur allen Besitz zurück, sondern auch menschliche Beziehungen und lieb gewordene Gewohnheiten. Die irischen Mönche wussten sich von Gott zur Wanderschaft berufen. Sie wanderten, um gewandelt zu werden, um Jesus, Gott, näher zu kommen. Die Mönche zogen durch die Welt, nicht um Neues zu erleben, sondern um neu zu werden. Sie fühlten sich an keinen Ort, sondern nur an Gott gebunden. Je entfernter sie von der grünen Insel, ihrer irdischen Heimat, waren, umso intensiver war ihre Suche und ihr Streben nach der himmlischen Heimat. «Unsere Heimat ist im Himmel», schreibt Paulus (Phil 3,20). Erst dort, am Endziel, kommt das Unterwegssein für immer zur Ruhe. Unser menschliches Leben ist eine Pilgerfahrt zur ewigen Heimat. Die Vorstellung vom Lebensweg als Pilgerweg liegt auch der Definition von Kirche als Volk Gottes unterwegs zugrunde. Die iroschottischen Wandermönche blieben auf ihren Reisen nicht untätig, sondern wirkten als geistliche Lehrer und Missionare. Dank ihnen fand das Christentum Eingang in weiten Teilen des germanisch-fränkischen Reiches, zu dem auch das Gebiet der Schweiz gehörte. In ihren Spuren sind wir bis heute pilgernd unterwegs zu unserem eigentlichen Ziel.
Für die Redaktion Otto Dudle
Mit der Pfarrei auf Reisen odu | Reisen weitet den Blick, erf rischt Leib und Seele, eröffnet neue Horizonte. Eine Gruppenreise verbindet zudem Menschen und schafft Gemeinschaft. Solche Motive mochten Pfarrer Josef Annen bewogen haben, mit Pfarreiangehörigen im Herbst 1994 das Heilige Land zu bereisen. Für mich war die Israel-Reise der Auftakt zu e iner ganzen Reihe von pfarrei internen und ökumenischen Reisen, an denen ich seither teilgenommen habe. Die Israel-Reise ist mir bis heute in lebhafter Erinnerung geblieben, weil sie, nach der Unterzeichnung des Osloer Friedensabkommens, in eine Zeit fiel, da die ganze Welt voller Hoffnung eine Aussöhnung zwischen Juden und Palästinensern im Nahen Osten erwartete. Meine erste ökumenische Reise mit Angehörigen der reformierten Stadtkirche führte mit dem Car nach Rom. Zugleich war es meine erste Reise unter Leitung der Historikerin Magdalen Bless, deren fachliche Kompetenz die Pfarrei bis heute für die Entdeckung kulturhistorischer Klein odien immer wieder gern in Anspruch genommen hat. 1999 besuchten wir unter ihrer Führung die Wirkstätten des Reformators Martin Luther und des Komponisten Johann Sebastian Bach im Osten Deutschlands. «Auf den Spuren des Apostels Paulus» suchten wir auf vier Pfarreireisen in der Türkei, Griechenland, Syrien und Malta manche der Orte auf, an denen unser (eine) Kirchenpatron sich einst
aufgehalten und christliche Gemeinden gegründet hatte. Standen die sakrale Kunst und die Architektur der Romanik im Mittel punkt der Reisen ins Burgund und in die Dordogne, so waren es in An dalusien die Moscheen der Mauren, die mozarabischen Gotteshäuser der Christen und die sephardische Kultur der Juden. Im Jubiläumsjahr des heiligen Gallus 2012 machte uns Magdalen Bless mit den geheimnisvollen Kultstätten der Kelten ebenso wie mit der früh zu einer Hochblüte gelangten christlichen Buchkultur in den Klöstern auf der grünen Insel, Irland, vertraut. Je eine Reise führte in den Kaukasus und auf den Balkan. Zu den nachhaltigsten Eindrücken der Armenien-Reise gehört für mich das auf einem Hügel der Hauptstadt Jerewan errichtete Mahnmal zum Ge denken an die Opfer des Genozids von 1915: die «ewige» Flamme, ein gespaltener Obelisk, das Museum und die Bäume der Gedächtnisallee. Unver gesslich bleibt von der Slowenien- Reise die Begegnung mit dem 90- jährigen Kartäusermönch, der, aus dem gleichen Dorf stammend wie u nsere Reiseleiterin, uns ausführlich aus sei nem Leben und seinem streng regle mentierten Klosteralltag erzählte. Interessante Einblicke in Geschich te und Kultur der Peloponnes beziehungsweise Rumäniens vermittelte uns der Altphilologe und Historiker Pascal Stoffel. Im Felsenkloster Agia Lavra standen wir am Ort, wo 1821, vor genau 200 Jahren, der Befrei-
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Unterwegs in alle Himmelsrichtungen
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Auf der grünen Insel (Irland, 2012)
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Unterwegs in alle Himmelsrichtungen
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ungskrieg der Griechen gegen die Herrschaft der Osmanen begann. Im rumänischen Siebenbürgen sahen wir uns mit den Resten eines einstmals friedlichen Miteinanders dreier Sprachen, Kulturen und Konfessionen konfrontiert. Auf meiner bislang letzten Reise erschloss uns der Winterthurer Historiker Peter Niederhäuser die «Schatzkammer Niedersachsen», wo evangelische Nonnenklöster erstaunlicherweise die Säkularisation unbeschadet überdauert haben.
Was motivierte mich zur Teilnahme an Pfarreireisen? Einerseits die Neugier auf geografisches und kulturelles Neuland, anderseits das Erleben von Gemeinschaft mit ähnlich interessierten Pfarreiangehörigen, ferner, ausgehend von aktuell Erlebtem, Gesehenem, Gehörtem, die täglichen spirituellen Impulse. Diese gaben öfters zu spannenden Diskussionen Anlass, die später manchmal sogar in der einen oder andern Predigt nachhallten.
Mit dem Pfarreiteam auf jährlichem Betriebsausflug
Gemeinsame Er-fahrungen hug | Unser Pfarreiteam setzt sich aus unterschiedlichen Menschen zusammen – jede und jeder ist ein «Unikat»: KirchenmusikerIn, Sigristen, Sekretärinnen, Haushälterin, Sozialarbeiterinnen und Theologen. Darum gestaltet unseren jährlichen eintägigen Betriebsausflug – unmittelbar vor oder nach den Sommerferien – jeweils eines unserer Mitglieder und stellt mit der Reiseroute einen Bezug zu seiner Person und Lebensgeschichte her. Wenn hier ein paar dieser gemeinsa men Er-fahrungen geschildert werden, ist die Aufzählung weder vollständig noch systematisch, sondern den freien Einfällen des Gedächtnisses folgend. Dabei interessiert sicher besonders, wer aus welchem (Hinter-) Grund jeweils die Idee zu einer Unternehmung geliefert hat. Letztes Jahr haben uns meine biographischen Spuren nach Zürich-
Wiedikon, auf den Uetliberg, zur Mittelschule in die Enge und auf den See geführt. Bernadette Gantner hat uns ihre familiäre Herkunft, nämlich Hergiswil samt Glasi, gezeigt und mit der Cabriobahn das Stanserhorn erschlossen. Stefan Staubli stammt aus dem Limmattal und hat uns deshalb in Dietikon den Skulpturenpark von Bruno Weber entdecken lassen. Mit Marco Anders sind wir an seinen Geburts- und Studienort Rottenburg sowie in das benachbarte Tübingen gefahren. Mit Matthias Horat haben wir in seiner engeren Heimat, der Innerschweiz, auf dem «Weg der Schweiz» eine Wanderung gemacht und sind auf dem Vierwaldstättersee mit dem Schiff unterwegs gewesen. Hedi Blum hat uns in die Region ihres Ferienhauses am Brienzer See mitgenommen und eine Führung durchs in der Nähe gele gene Ballenbergmuseum ermöglicht.
Mit dem Pfarreiteam auf jährlichem Betriebsausflug Die ehemalige Sekretärin Monika Müller haben wir in Walenstadt und an ihrer neuen Arbeitsstelle in Quarten besucht. Mit Martino Mantovani haben wir seine Wurzeln im bündnerischen Misox (samt Risotto) kennen gelernt. Markus Kissner hat uns an seinem neuen Wirkungsort Solothurn empfangen und einen Rundgang durch diese Stadt sowie eine Aarefahrt organisiert. Die beiden Guthirtschwestern Elisabeth und Margareta, die früher bei uns tätig waren, haben uns zu einer Reise nach Innsbruck inspiriert, wo sie damals vorübergehend wohnten. Erika Wyden hat uns mit Bichelsee, wo sie mit ihrer Familie zu Hause gewesen ist, und mit
dem schönen Bischofszell bekannt gemacht, in einem anderen Jahr auch mit Bern, wo sie aufgewachsen ist. Solche Ausflüge lassen uns auf unterhaltsame Weise die einzelnen Teammitglieder, mit denen wir in Winterthur ständig zusammenarbeiten, an besonderen Orten ihres Werdegangs in neuem Licht erscheinen und vertieft erleben. Das ist jedes Mal lohnend und spannend!
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Teamausflug 2020
Warum mich das Pilgern auf Jakobswegen fasziniert
odu | Angefangen hat es mit einem jener Hefte, mit denen die Schweizerische Verkehrszentrale einst in den Zügen der SBB für Ferien in der Schweiz warb. Unter dem Motto «Reise durch Europa – raste in der Schweiz» erschien im Juli 1985 ein Themenheft mit dem Titel «Auf Jakobswegen durch die Schweiz – seit 1000 Jahren». Darin begegnete ich zum ersten Mal den Begriffen Jakobsweg, Jakobspilger. Von den 80 Schwarz-Weiss-Fotos und dem Begleittext war ich so begeistert, dass ich 1987 begann, in loser Folge mit der Familie die Etappen von K onstanz bis Brunnen zu erwandern. Noch bevor der Jakobsweg in den 1990er Jahren mit den braunen Richtungs-
weisern als Kulturweg ausgeschildert wurde, setzte ich zusammen mit meiner Frau den Weg bis zur französischen Grenze Stück um Stück fort. Dennoch blieb der Gedanke, die 2340 Kilometer von Konstanz bis Santiago de Compostela je zu Fuss zurückzulegen, bis dahin nicht viel mehr als eine Fata Morgana, ein schöner, aber kaum realisierbarer Traum. Doch das Pilgervirus hatte mich bereits voll und ganz infiziert. 1991 erhielt ich von meinem Ar beitgeber eine sechswöchige Studien reise nach freier Wahl zugesprochen. Es war für mich keine Frage: Die Zeit wollte ich für eine Fusspilgerreise nach Santiago nutzen. Ich s tartete – mit zu schwerem Gepäck, aber in un-
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Befallen vom Pilgervirus
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Warum mich das Pilgern auf Jakobswegen fasziniert
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Pilgerdenkmal in San Roque in Galicien
beschreiblicher Euphorie – in Eauze, dem Hauptort der historischen Region Armagnac im französischen Südwesten, etwa 200 Kilometer von den Pyre näen entfernt. Obwohl ich wegen unerwartet aufgetretener körperlicher Probleme das Pilgerabenteuer schon nach zwei Wochen abbrach, hielt die Begeisterung fürs Pilgern unvermindert an. In den Folgejahren setzten meine Frau und ich den Weg von Genf bis Santiago etappenweise fort. Im Jahr 2000 kamen wir am Ziel an. Es sind im Wesentlichen drei Beweggründe, die mich zum Pilger werden liessen: Zum einen erlebe ich das Pilgern als eine Zeit, die Raum gibt, zu mir selbst zu finden, mich zu verwandeln. Ein anderes Motiv ist das Bedürfnis, aus der Routine des All-
tags mit seinen vielen Verpflichtungen auszusteigen. Ferner bewegt mich ein kulturhistorisches Interesse: In 1000 Jahren organisch gewachsen, erstreckt sich das weit verzweigte Netz der Jakobswege über den gesamten europäischen Kontinent, um am «Ende der Welt» zusammenzulaufen. Als Pilger füge ich mich ein in eine Tradition, die seit dem Mittelalter Abertausende in Bewegung versetzt hat. Die gross artigen Sakralbauten entlang der Jakobswege sind Stein gewordene Zeugen eines Lebensgefühls, das die christlich-europäische Gesellschaft des Mittelalters insgesamt prägte. Pilgern auf historischen Jakobswegen übt auf mich nach wie vor eine eigenartige Faszination aus.
Missionare des heiligen Franz von Sales
Vagabunden für Christus sam | Der heilige Franz von Sales (1567–1622), der Patron unseres Ordens Missionare des heiligen Franz von Sales (MSFS), wurde zum Bischof von Genf ernannt, aber wegen der calvinistischen Reformation konnte er seinen Amtssitz in Genf nicht übernehmen. Er hatte seine Zeit als Bischof in Annecy verbracht. Er wollte die ChristInnen, welche die calvinistische Lehre angenommen hatten, wieder zurück zum katholischen Glauben gewinnen. Da die Calvinisten den Menschen unter Strafe verboten, seine Predigten zu hören, nutzte Franz von Sales das damals neue Medium 6
des Flugblattes, um seine Gedanken zu den Menschen zu bringen. Er verteilte persönlich Flugblätter in den Häusern und er hatte damit Erfolg. Nach vier Jahren war fast die gesamte Bevölkerung des Chablais zum katholischen Glauben zurückgekehrt. Nach diesem Geiste des Franz von Sales, wurde die Ordensgemeinschaft der Missionare des heiligen Franz von Sales gegründet. Sie zählen zu den Ordensgemeinschaften der salesianischen Familie. Der Orden wurde 1838 im französischen Annecy von Pierre Marie Mermier (1790–1862) gegründet. Das Hauptanliegen des Ordens
ist die Erneuerung des Glaubens, zum Beispiel durch Impulstage und Exerzitien. Neben Seelsorge und Mission hat die Gemeinschaft auch ein starkes pädagogisches Engagement. Der Missionsplan von Pater Pierre Marie Mermier schloss auch Auslandsmissionen ein und man hoffte, dass Rom seiner kleinen Gemeinde eine Mission in Afrika anvertrauen würde. Entgegen der Erwartung, wurde jedoch 1845 das riesige Missionsgebiet von Vishakhapatnam in Indien den MSFS anvertraut. Pater Pierre Marie Mermier berei tete seine sechs besten Männer auf die neue Mission vor. Das Pionierteam, bestehend aus den Patres Jacques Martin, Joseph Lavorel, Jean Marie Tissot, Jean Thevenet, Pierre Carton und Sulpice Fontanel verabschiedeten sich von ihren Mitbrüdern und ihrer Heimat und fuhren am 8. Juni 1845 an Bord eines Schiffes nach Indien. Sie kamen am 8. September, nach drei Monaten, in Pondicherry an. Die den MSFS anvertraute Mission war ein grosses Gebiet, das Teile der heutigen Bundesstaaten Andhra Pradesh, Orissa, Madhya Pradesh, Chattisgarh und Maharastra umfasste. Die MSFS-Mission in England begann 1861, dank der Grosszügigkeit von Kapitän Charles Dewel, der in der Militäreinheit in Kamptee in Indien war. Die Arbeit der Pioniermissionare trug reiche Früchte und die englische Mission entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer vollwertigen Provinz. Viele der Missionare, die nach Indien kamen, lernten verschiedene indische Sprachen und einige von ihnen waren so kompetent, dass sie
viele Bücher in vielen dieser Sprachen schrieben. Sie haben hart gearbeitet und sich allen Schwierigkeiten gestellt. Krankheiten, Unruhe und die strenge Arbeit haben vielen jungen, eifrigen Missionaren das Leben gekostet. Heute hat es sieben Provinzen in Indien: Vishakhapatnam, Südwesten, Südosten, Nagpur, Pune, Guwahati und Dibrugarh. 1926 wurde die Mission in Brasilien auf Einladung des Erzbischofs von São Paulo begonnen. Im Laufe der Zeit hat sie tiefe Wurzeln geschlagen und ist zu einer Provinz herangewachsen. Die Mission in den Vereinigten Staaten wurde 1972 begonnen und hat sich heute auf eine grosse Anzahl von Diö zesen ausgeweitet, die der dortigen Kirche wertvolle Dienste leisten. 1994 wurde in Chile eine MSFSMission eröffnet. Der ursprüngliche Wunsch des Gründers, eine Mission in Afrika aufzunehmen, wurde verwirklicht, als 1988 ein Team von vier Fransalianern aus Vishakhapatnam in Tansania landete. Die dortige MSFS-Stiftung hat sich zu einer vollwertigen Provinz entwickelt und Missionare haben ihre Arbeit auf andere Länder des Kontinents wie Kenia, Uganda, Sambia, Ghana, Mosambik, Namibia, Südafrika, Tschad und Kamerun ausgedehnt. Mehr als 200 Priester arbeiten in unterschiedlichen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent. Ich war auch in Afrika, in Namibia und Südafrika als Priester tätig. Das Leben in Afrika hat viele Herausforderungen. An erster Stelle muss man die Sprachen lernen, die oft keine schriftlichen Formen haben. Die Kul-
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Missionare des heiligen Franz von Sales
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Missionare des heiligen Franz von Sales
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turunterschiede, das Klima, das Essen, alles ist anders als wir es gewöhnt sind. Die trockenen Landschaften sind sehr schön für die TouristInnen, aber wenn man dort lebt, wirken sie ganz anders auf die Lebensweise und Lebenseinstellungen. Die Armut ist überall gross. Sie löst soziale Probleme, wie Diebstahl und Drogen- oder Alkoholkonsum aus. Die MSFS-Missionare haben sich in vielen anderen Ländern, wie Deutsch-
land, Italien, Spanien, Österreich, Westindien, den Philippinen, Irland, Papua Neuguinea, Australien und Indonesien bemerkbar gemacht. Daher sind die MSFS heute eine grosse Gemeinde, die über 32 Länder der Welt verteilt ist und wertvolle Dienste für die Menschheit leistet, indem sie an ihrem Charisma festhält, zu predigen, zu evangelisieren und die Jugend zu lehren und zu erziehen.
Wandergruppe der Frauen St. Peter und Paul
Jeden dritten Mittwoch vom Monat unterwegs Madeleine Imfeld | Vor etwa 40 Jahren riefen zwei initiative Frauen die monatlichen Wanderungen der Frauen PP ins Leben. In all den Jahren waren es nur sieben Frauen, die die Wanderungen auskundschafteten und leiteten, drei davon sind es gegenwärtig. Jeweils im Herbst treffen wir von der Vorbereitungsgruppe uns und stellen das Programm fürs kommende Jahr zusammen: zehn bis elf Wanderungen, davon zwei Tageswanderungen. Die Nachmittagswanderungen finden meist in der näheren Umgebung statt und dauern etwa zwei Stunden. Wir suchen Routen aus, die weniger bekannt sind. Wissen Sie zum Beispiel wo sich das Reppischtal befindet oder haben Sie von Dörfern wie Agasul oder Neschwil schon gehört? Bei den Tageswanderungen geht es weiter weg: an den Bodensee, ins Ap-
penzellerland oder ins Knonaueramt. Manchmal lockt etwas Besonderes, wie der Botanische Garten oder die Sandskulpturen-Ausstellung in Rorschach. Dieses Jahr im September ist es der Baumwipfelpfad in Mogelsberg. Da die meisten Teilnehmerinnen in der zweiten Lebenshälfte sind, achten wir darauf, dass nicht zu viele Höhenmeter zu bewältigen sind, dass wir unterwegs auch einen Rastplatz finden und dass es am Ziel ein Café oder Restaurant für den wohlverdienten gemütlichen Abschluss hat. Wenn das Wetter einmal nicht mitspielt – was selten der Fall war – sind wir flexibel. Eine abgekürzte Variante, ein Museumsbesuch oder nur ein Kafi chränzli für die wetterfesten Frauen. Um Sie «gluschtig» zu machen, ein Ausschnitt aus dem letztjährigen Jahresbericht:
Wandergruppe der Frauen St. Peter und Paul «Von Schnee, Regen und Kälte über sonniges Frühlingswetter, heissem Sommer- bis mildem Herbstwetter kann man mit uns alles erleben, denn von so einem bisschen Wetter lassen wir uns die Laune nicht verderben. Von schönen Wanderwegen, Brügglis, Treppen und Wurzeln lassen wir uns nicht abhalten. Auch die Geografie- und BotanikKenntnisse kann man mit uns auffrischen. Sogar die Hürden beim BillettLösen meistern wir. Ich kann jeder empfehlen, diese Abenteuer mitzumachen, es lohnt sich und wir haben immer alle wieder nach Hause gebracht.»
Die Wanderungen finden immer am dritten Mittwoch vom Monat statt, die Details sind im forum ausgeschrieben. Sie sind herzlich eingeladen mitzukommen, wir freuen uns über jedes neue Gesicht.
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Unterwegs auf dem Rundweg um Winterthur, oberhalb von Räterschen (21. Februar 2018)
Ein Höhepunkt des Firmkurses
Rückblick auf die Firmreisen mik | Während des Firmkurses bieten wir immer eine Firmreise an. Für eine Woche machen wir uns mit interessierten Jugendlichen auf den Weg und erkunden eine Stadt. Wir schauen uns Wirkstätten des christlichen Glaubens an oder auch Orte an denen die Botschaft Jesu in die Tat umgesetzt wurde. Teilweise werden auch entsprechende Begegnungen mit in das Programm eingearbeitet. Natürlich gehört auch das Erleben der Kultur der Stadt oder der Region mit zum Programm bis hin zu einem Besuch eines kulturellen Anlasses, eines Theaters, Balletts oder ähnlichem, je nachdem, was sich die Jugendlichen bei der Vorbereitung auf diese Reise
wünschen. Eine Firmreise ist auch aus kulinarischer Sicht etwas ganz Besonderes. Auf ihr können die Spezialitäten der Region entdeckt und probiert werden. Ein für die Firmlinge und auch für uns Begleitende wichtiger Aspekt ist der Austausch untereinander, wie die Gespräche am Tag oder Abend. Freundschaften unter den Jugendlichen werden neu geknüpft oder intensiviert. Auch können wir oft mit dem Team von FirmbegleiterInnen manch einen Firmling motivieren, im nächsten Jahr als FirmbegleiterIn mitzuwirken. Also kurz gesagt: Eine solche Reise ist eine ganz besondere Art der Beziehungsarbeit und des gegenseitigen Kennenlernens. 9
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Ein Höhepunkt des Firmkurses Und wie sehen es die Firmlinge, die an diesen Reisen teilnahmen? Die Antworten auf diese Frage fand ich in den Firmschriften und möchte einige hier auflisten: ■ D’Firmreis, wo mer gmacht händ, isch echt geil gsi. Mir händ schöni Ort bsuecht und sind au use go ässe. ■ Die Firmreise nach Rom war super. Ich habe viele neue sympathische Leute kennen gelernt. ■ …und so konnte man auf der Firmreise die Freundschaften noch vertiefen. ■ Am Schluss isch den no d’Firmreis gsi, de Höhepunkt vo allem. Me händ nid nume viel vo Rom gseh, sondern es sind au noi Fründschafte entstande, wo ich hoffe, sie werdet lang bliebe.
■ De Höhepunkt isch für mich d’Firmreis gsi, wo mir sehr guet gfalle hät, will ich einige Lüüt besser han chönne känne lerne. ■ Das Firmlager hat meine Erwartungen völlig übertroffen. Wir mussten zwar viele kulturellen Gegenstände anschauen gehen und hatten meist nur am Abend Freizeit, aber dafür habe ich sehr viel von Rom gesehen. ■ Die Reise nach Prag war eindrucksvoll. Wir sind viel gelaufen und haben viel gesehen. Tolle Gemeinschaft. ■ Viele tolle Sachen in Budapest gesehen, mussten einfach viel laufen. In der Gruppe hat es Spass gemacht.
Unterwegs mit den MinistrantInnen
Ausflüge und Lager mit den Minis mik | Unterwegs sein mit den Ministrantinnen und Ministranten ist immer etwas ganz Besonderes. Für mich sind es Stunden oder Tage, in denen ich die Kinder und Jugendlichen einmal ganz anders erleben kann. Sie sind nicht die «lieben» Minis am Altar, sondern einfach Kinder und Jugendliche, die eine tolle Zeit miteinander erleben wollen. Eine Zeit mit Kolleginnen und Kollegen, die sie vielleicht sonst nicht so oft sehen. Es geht um die Freude, den Austausch, das sich Wohlfühlen und darum, gemeinsam etwas Tolles zu erleben. Und für mich wichtig ist 10
auch, die Minis glücklich und gesund am Ende an die Eltern zu übergeben. Bei all den Veranstaltungen entstehen gute Gespräche über Themen, die die Jugendlichen beschäftigen oder einfach über tolle und lustige Erlebnisse. Witze werden erzählt und auf der Fahrt wird gespielt. Die Minis erfahren, je nach Veranstaltung, dass sie mit ihrer Schar nicht alleine sind, sondern dass es ganz viele Minis gibt. Bei unseren Tagesausflügen, die wir mit der Pfarrei St. Ulrich zusammen unternehmen, werden Ziele hier in der Nähe angefahren, so zum
Unterwegs mit den MinistrantInnen Beispiel eine Schokoladen-Farbik in Buchs (AG) oder eine Wanderung in Winterthur der Eulach entlang. So können die Minis etwas Interssantes sehen und erfahren. Ein weiteres Angebot, des Unterwegsseins gibt es für alle Minis ab der ersten Oberstufe in Winterthur und Umgebung. Für diese wird ein weiterer Ausflug angeboten. Ausserdem gibt es alle drei Jahre den Mini-Tag für die Deutschschweiz. Hier kommen an einem Ort für einen Tag über 5000 Minis zusammen. Bei den Minilagern wird dieses Gemeinschaftsgefühl über die Pfarreigrenze hinaus gelebt. Denn alle Minis aus Winterthur und der Umgebung können sich für dieses Lager anmelden und teilnehmen. So entstehen Freundschaften, die in einem Lager anfangen und in der Schule, bei anderen Anlässen oder Vereinen weitergehen.
Unterwegs sein mit den Minis heisst, immer ganz viel Spass und Abwechslung zu haben. Es ist eine intensive Zeit, die von den Teilnehmenden geschätzt wird. Ich freue mich auch weiterhin auf tolle Ausflüge und Minilager.
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Besuch der Schokoladenfabrik (2016)
Sinti, Roma und Jenische
Gezwungen zum Unterwegssein Stefan Heinichen | «Der Glaube an Gott war für uns eine grosse Stärke, der Glaube, dass die Ungerechtigkeit einmal versagen und die Gerechtigkeit siegen würde. Das haben wir immer gehofft», hatte einmal Ceija Stoika, eine Holocaustüberlebende, gesagt. Sie gehörte der Minderheit der Lovara-Roma an und lebte in Österreich. Nicht nur Juden, sondern auch Roma und Sinti sowie Jenische fielen dem Tötungswahn der Nazis zum Opfer. Fragt man heute Menschen im deutschsprachigen Raum, was ihnen
zu Sinti und Roma einfällt, dann weiss kaum jemand dazu etwas zu sagen. Fragt man aber, was ihnen zu «Zigeuner» einfällt, so kommt schnell eine Sammlung alter Vorurteile zusammen. Lange war diese Minderheit (besonders in Westeuropa) gezwungen, unterwegs zu sein. Neben wirtschaftlichen Faktoren waren es vor allem politische Gründe, warum Sinti und Roma bis Mitte des 20. Jahrhunderts kaum Aufenthaltsrechte bekamen. So war es zum Beispiel bis 1970 den Sinti und Roma verwehrt, in die Schweiz einzureisen. Erst langsam öffneten 11
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Sinti, Roma und Jenische sich die Türen. Dies darum, weil sich die Minderheiten emanzipiert und organsiert haben. Ein erster Schritt war, sich von dem unsäglichen Z-Wort zu trennen. Zu sehr hängt diese Fremdbezeichnung mit der Verfolgung zusammen. In der Schweiz setzte sich in diesem Zusammenhang in den 1980er der Begriff «Fahrende» durch. Doch auch diese Namensgebung ist verfänglich. «Fahrende» können alles Mögliche sein: Schausteller, Zirkusleute, Aussteiger, Touristen und so weiter. Heute bereisen fahrende Romaund Sinti-Gruppen regelmässig die Schweiz. Ihre Anzahl wird auf 500 bis zu Spitzenzeiten 1500 Wohnwagen geschätzt. Die meisten der fahrenden Roma gehen hier einer regelmässigen Arbeit nach und haben einen fixen Kundenstamm. Doch oft stossen sie weiterhin auf Ablehnung und Misstrauen und werden als «Fremde» wahrgenommen. Es besteht ein Mangel an Durchgangsplätzen im Land. Die vorhandenen Halteplätze, wie derjenige in Oberwinterthur, sind ausschliesslich den
fahrenden Schweizer Jenischen und Sinti vorbehalten. Als transnatio nale Minderheiten mit Familienmitgliedern aus verschiedenen Ländern sind Konflikte daher v orprogrammiert. Hinzu kommt, dass durch eine anhaltende Negativberichterstattung in den Medien, die Vorurteile in der Bevölkerung vorangetrieben werden. In diesem Sinne sollte das Ziel sein, das Verständnis zwischen fahrenden Roma und Sinti, Behörden und Bevölkerung zu erhöhen. Dazu bedarf es kompetenter Ansprechpartner, die fähig sind, zwischen den verschiedenen Gruppen und Kulturen zu vermitteln. So können medienwirksame Konflikte zwischen Roma und Sinti, Jenischen, Behörden und der ansässige Bevölkerung niederschwellig gelöst werden. Oft reden wir davon, dass der Weg das eigentliche Ziel sei. Unterwegs zu sein, gehört zum menschlichen Grundbedürfnis. Es liegt am Verhalten aller, im Speziellen aber der Politik und der Medien, wie mit fahrenden Minderheiten umgegangen wird. Sie sind ein Gradmesser unserer offenen demokratischen Gesellschaft. Deren Meinungen beeinflussen uns. Da haben alte Vorurteile und Stereotypen gegenüber Roma und Sinti und den Schweizer Jenischen, nichts verloren. So kann das irische Sprichwort: «Ein Fremder ist ein Freund, den man noch nicht kennt.» Wirklichkeit werden.
Stefan Heinichen ist Jugendarbeiter und Kommissionsmitglied der EKR (Eidgenössische Kommission gegen Rassismus). 12
Wohlwollende Begegnungen unterwegs
Weichen auf dem Lebensweg gio | Meine Berufswahl traf ich 1963. Sie war eine Mischung aus Technik und Kunst und hiess Chemigraph. Diesen Beruf gibt es schon lange nicht mehr. Übersetzt heisst das Zeichnen und Schreiben mit Hilfe der Chemie. Es war nichts anderes als die Herstellung von Klischees für den Buchdruck. Der Offsetdruck verdrängte dieses Verfahren, denn er war viel rationeller. Trotz gutem Willen und Anstrengungen gelang mir in der Probezeit im neuen Umfeld fast nichts. Ich steckte eine Niederlage nach der anderen ein. Mir fehlte einfach das Fingerspitzengefühl. Ich wurde zusehends mutloser und zweifelte an meinen Fähigkeiten. Mein Chef war der einzige, der an mich glaubte. Am Tag vor meinen Sommerferien rief er mich in sein Büro. Er meinte, ich hätte nur einen schlechten Start gehabt. «Jetzt spannst du aus und nach deiner Rückkehr beginnen wir ganz einfach von vorn.» Schon in der Schulzeit reiste ich per Autostopp kreuz und quer durch die Schweiz. Diesmal wollte ich weiter. In meiner Verzweiflung dachte ich via Italien das Weite zu suchen. Am ersten Tag kam ich bis nach Hospental. Nach der Übernachtung verliess ich die Jugendherberge im Morgengrauen. Der Verkehr war bescheiden. Aber schon bald hielt ein Auto und ein freundlicher Fahrer nahm mich mit. Er wäre auf dem Weg nach Mailand. Dort sei er für eine Woche als Aussteller von Maschinen in einer Messe engagiert. Ich könnte also bis Mailand mitfahren. Er verwickelte mich in ein Gespräch
und musste wohl etwas von meinen Ausreisservorstellungen gespürt haben. In Lugano machten wir Halt und frühstückten im Bahnhofbuffet. Er entschuldigte sich für einen Moment und liess mich einige Minuten allein. Als er sich wieder an den Tisch setzte, sprach er von seiner Idee. Er fände es nicht gut, wenn ich mit ihm weiterreisen würde. Stattdessen würde er mich bei einer befreundeten Familie absetzen. Er hatte dies am Telefon mit ihnen besprochen. Die Familie hatte in Lugano direkt am See ein Anwesen. Auf dem Rückweg von Mailand könnte ich dann wieder bei ihm einsteigen. Und ehe ich mich versah, befand ich mich in einer fröhlichen Gesellschaft mit Jugendlichen und Erwachsenen. Weil Ferienzeit war, hatte die Familie Zuwachs von Freunden und Freundinnen ihrer Kinder bekommen. Sie alle behandelten mich als wäre ich ein Familienmitglied. Die Woche verging im Flug und wurde zu einem einzigartigen und besonderen Erlebnis. Wie versprochen holte mich der Messemann auf seinem Rückweg wieder ab. Bei unserm Abschied meinte er noch: «Jetzt gfallsch mer besser.» Dann hatte mich der Alltag wieder. Aber alle Befürchtungen waren wie weggewischt. Der Einstieg gelang mir scheinbar mühelos. Viel später schrieb ich diesen Wandel dem gewonnenen Selbstvertrauen zu. Fragt mich jemand danach, sage ich, dass ich mein Selbstvertrauen dank wohlwollender Begegnungen unterwegs gefunden habe.
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Giovanni Schäfli in jungen Jahren
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aus dem Pfarreirat ❱
Der Pfarreirat an einem Weiterbildungswochenende in der Probstei Wislikofen, 2018
Interessante und abwechslungsreiche Amtszeiten
Rückblick auf 15 Jahre im Pfarreirat Beatrix Müller und Alice BosshardWalt | «Willkommen sein» hiess das Pfarreimotto, als wir im Februar 2006 in den Pfarreirat gewählt wurden. Willkommen fühlten sich hoffentlich alle bei den vom Pfarreirat organisierten Apéros nach den Gottesdiensten am Sonntagmorgen. Sehr gerne begrüssten wir immer auch Gäste aus der Stadtkirche! Ein herzliches Willkommen galt jeweils auch zur Castagnata im Saal des Pfarreiheims, dem traditionellen und beliebten MarroniSchmaus nach dem Mitenand-Gottesdienst. Im Pfarreirat mitzuwirken, heisst auch, ein offenes Ohr zu haben für Pfarreimitglieder und ihre Anliegen, Wünsche oder Kritik entgegenzunehmen und diese in die nächste Sitzung einzubringen. Themen an den rund 100 Sitzungen waren unter anderem das Suchen und Umsetzen eines Pfarreimottos, die Erneuerung der Statuten, das Sichtbarmachen der
Neugetauften in der Kirche, die Freiwilligenarbeit, die Adventsaktion und immer wieder Rück- und Ausblicke auf Gottesdienste und Anlässe. Dankbar erinnern wir uns an die jährlichen Weiterbildungstage in München, in der Propstei St. Gerold in Vorarlberg, in den Klöstern Disentis, Einsiedeln und Baldegg und in verschiedenen Bildungshäusern, so auch in der Propstei Wislikofen, die wir mehrmals besuchten. Wir erlebten anregende Tage, gestaltet von ReferentInnen, die uns Einblicke in verschiedene religiöse Themen und Lebensweisen, aber auch Impulse und deren Umsetzung für das Pfarreileben vermittelten. Das Feiern des Gottesdienstes im kleinen Kreis, das Zusammensein beim Essen und beim gemütlichen Schlummertrunk bereicherten die Weiterbildungstage. Wir blicken auf eine interessante, abwechslungsreiche Zeit zurück, in der wir die freundschaftliche Zusammenarbeit mit unseren langjährigen KollegInnen sehr schätzten.
Beatrix Müller und Alice BosshardWalt haben 15 Jahre im Pfarreirat mitgearbeitet und treten auf die neue Amtsperiode hin zurück. An der offenen Sitzung des Pfarreirates am 15. September werden sie verabschiedet. 14
Herausfordernder Wechsel zwischen zwei Stationen
«Das Tempo ist hoch und es gibt viel zu tun.» Veronika Jehle | Brigitte Eberhard springt wochenweise als Pflegefachfrau auf der Intensivstation ein. Eigentlich arbeitet sie als Klinische Fachspezialistin auf der Neurologie. Veronika Jehle: Gibt es denn momentan zu wenige Pflegefachkräfte für die Intensivstation? Brigitte Eberhard: Ja, der Bedarf ist wirklich riesig. Ich spüre, dass ich dort gebraucht werde. Vom Herzen her habe ich ein gutes Gefühl, jetzt auf der Intensivstation auszuhelfen. VJ: Wie kommt es, dass du auf der Intensivstation einspringen kannst? BE: Ich bin dazu ausgebildet und habe lange auf der IPS als Pflegefachfrau gearbeitet. VJ: Eigentlich arbeitest du seit längerem auf der Neurologie. Was machst du dort? BE: Ich pflege und betreue PatientInnen nach einem Schlaganfall. In der Schlaganfall-Sprechstunde berate ich Betroffene, was danach zu tun ist und wie sie damit leben können. VJ: Du jonglierst also momentan zwischen zwei Einsatzorten. Wie geht es dir damit? BE: Gerade jetzt vor dem erneuten Wechsel habe ich tatsächlich das Gefühl von Überforderung. Jetzt ist es gerade sehr viel, so wie es ist. VJ: Das zu sagen, braucht Mut. Was erlebst du dabei, immer wieder zwischen zwei Aufgaben zu wechseln? BE: Das Tempo ist hoch, ich muss mich rasch umstellen und in der kur-
zen Zeit ist es auch viel. So viele verschiedene Menschen – und ich habe das Gefühl, ich muss an alles denken. VJ: Sind die Ansprüche durch die Pandemie noch höher geworden? BE: Ja und nein. Im Verlauf des Corona-Jahres hat sich die Wahrnehmung im Spital verändert. Anfänglich war der Fokus ganz auf der Pandemie und anderes wurde heruntergefahren. In der Zwischenzeit laufen Pandemieund Normalbetrieb parallel. Das ist für alle Beteiligten viel anspruchsvoller. Natürlich wäre es wichtig, dass ich auch auf der Neurologie wieder voll da wäre. VJ: Wie organisierst du dich zwischen den beiden Einsatzorten? BE: Ich habe gemerkt, dass ich nicht an beiden Orten gleichzeitig und nebeneinander arbeiten kann. Ich bin froh, dass ich aktuell zum Beispiel mein gesamtes Pensum von 80 Stellenprozenten auf der IPS arbeiten kann. Es ist zeitlich nicht möglich, dass daneben meine Arbeit auf der Neurologie weiterläuft. Aber natürlich lese ich meine KSW-Mails und bin auch erreichbar. VJ: Was würdest du sagen: Was braucht es, um gesund zu bleiben und gleichzeitig flexibel? BE: Ich bin ein Mensch, der gerne Abwechslung hat und das hilft mir bestimmt. Für mich sind es aber auch KollegInnen im Haus, die mir guttun: Dort und da ein aufmunterndes Wort, eine schöne Begegnung, das trägt extrem.
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Brigitte Eberhard hilft auf der Intensivpflegestation aus.
Die Gesprächs partnerinnen: Brigitte Eberhard ist ausgebildete Expertin Intensivpflege und arbeitet seit dreieinhalb Jahren als Klinische Fachspezialistin Neurologie am KSW. Veronika Jehle ist seit Anfang 2018 Seelsorgerin am KSW und auch Redaktorin beim forum, dem Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich. 15
Mögen Zeichen an der Strasse deines Lebens sein, die dir sagen, wohin du auf dem Wege bist. Mögest du die Kaft haben, die Richtung zu ändern, wenn du die alte Strasse nicht mehr gehen kannst. Irischer Segenswunsch
St. Ulrich
Pfarreiwanderungen – eine sehr geschätzte Tradition
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Der immer fröhliche Wanderleiter Hansruedi Frey
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Beim Wandern wachsen Freundschaften Hansruedi Frey | Seit nunmehr gut 25 Jahren pflegen wir in unserer Pfarrei die schöne Tradition der jährlichen (anfänglich biennalen) Pfarreiwanderwochenenden. Das gemeinsame Unterwegssein, vornehmlich auf ausgesuchten Panorama-Wanderwegen vor toller Landschaftskulisse, immer wieder auch der Besuch von eindrücklichen Architektur- und Kulturdenkmälern auf unseren Routen sowie insbesondere auch das Zusammensein beim abendlichen Essen, Trinken und Diskutieren bilden tragende Bausteine unseres Pfarreilebens. Der Gedankenaustausch beim Wandern, die gegenseitige Unterstützung während anstrengenderer Etappen, ansteckendes Lachen wie auch grosszügige Gelassenheit etwa bei widrigen Wetterverhältnissen lassen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen, welches das Pfarreileben während des ganzen Jahres nachhaltig prägt. Auch wenn im Laufe dieser vielen Jahre die jeweiligen Tagesetappen etwas kürzer, die Höhenunterschiede bescheidener und die Nutzung technischer Auf- oder Abstiegshilfen häufiger
geworden sind, denken wohl alle Beteiligten gerne an unser miteinander Unterwegssein, auch in der Hoffnung, dass die Tradition weiter gepflegt werden wird. (Anfang Oktober 2021 geht’s entlang der Lötschbergsüdrampe von Hohtenn nach Lalden.) gio | Für mich sind die zweitägigen Wanderungen mit Hansruedi Frey sehr nachhaltig. Er führt uns oft in Gegenden die wir nur vom Hörensagen kannten. Im letzten Jahr wanderten wir im Bündnerland in der Surselva auf einem aussichtsreichen Höhenweg nach Sedrun. 2019 teilten wir einige Wegstücke von Lavin nach Sent mit Bikern im Wettkampf. 2018 waren wir im Wallis auf dem Gommer Höhenweg nach Fiesch unterwegs. Beim Übergang vom Schanfigg ins Prättigau nach Klosters (2017) herrschten winterliche Verhältnisse. Das war kein Honiglecken. 2016 führte uns Hansruedi Frey ins Berner Oberland zum idyllischen Lauenensee. Der Dreibündenstein zwischen Brambrüesch und Feldis stand 2015 auf dem Programm. Die Liste liesse sich beliebig verlängern. Handruedi Frey hat die Fähigkeit auch bei schlechten Wetterverhältnissen noch Trümpfe aus dem Sack zu zaubern. Und sei es nur, uns mit seinem unverwüstlichen Humor aufzuheitern. Unseren tosenden Applaus hat er sich redlich verdient.
Mit viel Vorfreude und Entdeckungslust planen
Wie eine Pfarreireise zustande kommt
lange ausharren würde. Für sie wählten wir dann einige Besonderheiten aus. Für die Wanderungen brauchten wir manchmal mehrere Versuche, bis wir zufrieden waren. Bei diesem Erkunden sprachen wir auch mit Einheimischen, was uns etwas Gespür für das Leben in der Gegend und deren Geschichte gab. Und natürlich probierten wir auch das Essen in den möglichen Unerkünften. So änderten wir Pläne, nahmen Neues auf und verwarfen anderes. Mit einem reichen Schatz an Eindrücken, Fotos, Tipps und Prospekten kehrten wir heim. Da wir mindestens doppelt so viele Tage für das Auskundschaften investierten, musste ich nachher eine Auswahl treffen. Zuhause ging es an die Feinplanung. Glücklicherweise hatten wir mit Noldi Walter einen Buschauffeur, der mitmachte, wenn wir nicht nur die allbekannten Reiserouten fuhren. Ich buchte Führungen und Unterkünfte. Dann ging es ans Rechnen, denn es war mir wichtig, dass man auch mit einem kleineren Portemonnaie mitkommen konnte. Beim Erstellen des Prospektes packte mich jeweils schon die Vorfreude, der Pfarreireisegruppe unsere Entdeckungen zu zeigen.
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Theresia Rapp und Zita Haselbach am Lädele
St. Ulrich
Zita Haselbach | Ich durfte mit der Pfarrei St. Ulrich Reisen nach Assisi, Annecy, Bingen, Bergamo, in die Auvergne, nach Thüringen, Polen und Marseille planen. Zuerst galt es jeweils, das grosse Ziel zu bestimmen, wobei die Mitreisenden schon Vorschläge für die nächste Reise in die Waagschale warfen. Beim Vorbereitungstreffen zur dritten Reise konnten die Teilnehmenden mit verschiedenen farbigen Legoklötzen abstimmen, wie sie die Schwerpunkte setzen wollten. Die Türme Kultur, Natur, Gemeinschaft und Spiritualität wurden fast gleich hoch und an diese Wünsche hielten wir uns jeweils auch. Dann begann das Vorbereiten der einzelnen Tagesziele. Ich durchforschte Reiseführer und Internet, um auch kleine Trouvaillen zu finden: wie ein abseits gelegenes Kirchlein mit besonders wertvollen Kapitellen, eine sozialhistorisch interessante Siedlung, einen spirituell packenden Ort, eine lohnenswerte Wanderung und natürlich eine Unterkunft, die nicht nur preiswert, sondern auch schön gelegen und der Gemeinschaft unter uns förderlich wäre. So entstand der grobe Plan. Meist mit meinem Bruder Josef, Auto und Zelt ging es einige Monate vor der Reise auf Entdeckungsfahrt. Vor Ort klopften wir die möglichen Ziele ab. Wir nahmen uns oft viel Zeit, wenn uns etwas interessierte, wissend, dass die Pfarreigruppe wohl nicht so
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Zum Pfarreijubiläum
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St. Ulrich
Mein Herz für St. Ulrich
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Liebe Kirche St. Ulrich Du wirst in diesem Jahr 50. Zu diesem Jubiläum möchte ich dir aus ganzem Herzen gratulieren und alles Gute wünschen. Bei deiner Einweihung steckte unsere Familie mitten in den Vorbereitungen für einen Umzug nach Veltheim. Als ich dich kennen lernte waren deine Tore bereits ein halbes Jahr geöffnet. Bei unserer ersten Begegnung war es Liebe auf den ersten Blick. Dein makelloses Aussehen, das dir der Architekt Felix Lötscher gab, und die Kunstwerke von Ro Studer-Koch verzauberten mich. (Obgleich ich zugeben muss, dass mir die Marienstatue etwas komisch vorkam. Ich wäre aber nie so weit gegangen wie jener Bub, der seine Mutter einmal fragte, ob das jetzt der «Bölimaa» sei.) Wie es sich für Verliebte gehört, wollte ich mit dir unbedingt zu tun haben und mich dir zur Verfügung stellen. Der damalige Pfarrer, Walter Brander, ermunterte mich, dem Kirchenchor beizutreten. Der ausgezeichnete Dirigent Othmar Müller verstand es, mit uns SängerInnen zusammen unzähligen Gottesdiensten den würdigen musikalischen Rahmen zu geben. Vom Chormitglied war der Schritt in den Pfarreirat nicht weit. Im Kollektiv durfte ich meiner geliebten Kirche tatkräftig dienen. Natürlich gab es auch schwierige Zeiten zu bestehen. Als unser Pfarrer in Pension ging, war guter Rat teuer. Wir hatten aber grosses Glück. Mit Zita Haselbach als Gemeindeleiterin bekamen wir eine engagierte Nachfolgerin.
Als Frau in einer männerdominierten Kirche erarbeitete sie sich mit viel Fleiss und unermüdlichem Einsatz den Platz, den sie verdiente. Mit der Kirche St. Peter und Paul wurde uns ein grosser Bruder zur Seite gestellt. Zu Beginn Josef Annen und dann sein Nachfolger Hugo Gehring waren fortan unsere umsichtigen Begleiter. Du wurdest für sie zu einer Herzensangelegenheit. So kamen wir zwei in die Jahre und eine umfassende Renovation wurde fällig. Danach erstrahltest du ab September 2013 in neuem Glanz. Dann kam die Zeit des Abschieds von Zita Haselbach. Marcus Scholten übernahm von ihr das Zepter. Er führt sein Amt ganz in deinem Sinne weiter und nährt den guten Geist von St. Ulrich. Dieser lebt in allen, die dich besuchen und sich in deinen Räumen bewegen. Da sind die KroatInnen, die PortugiesInnen, die IrakerInnen, die TschechInnen, die ItalienerInnen und unsere Gemeinde, die sich zum Gottesdienst bei dir einfinden. Er ist überall dort spürbar, wo sich Menschen treffen oder austauschen, die Rat suchen oder sich bei dir einfach nur ausruhen wollen. Beim Feiern oder auch beim Trauern. Er hält unsere Pfarreifamilie zusammen. St. Ulrich, ich möchte mich bei dir für all die Menschen bedanken, die ich durch dich kennen gelernt habe. Mit dir möchte ich alt werden und doch im Herzen jung bleiben! Herzlichst dein Giovanni Schäfli
Erstkommunion am 18. April
St. Ulrich
Fünf Kinder konnten feiern
Adam Bosshard, Hanna Quan, Henry Schmidhauser, Eline Brotzer und Thierry Huser feierten im April ihre Erstkommunion unter dem Motto «Jesus sieht dich, wie du bist».
Kalendarium Juli 4 Sonntag 21 Mittwoch
Festgottesdienst, 50 Jahre St. Ulrich, 10.30, Kirche St. Ulrich Frauengruppe, Nachmittagswanderung, Zürcher Elefantenbach
August 18 Mittwoch 24 Dienstag 29 Sonntag
Frauengruppe, Nachmittagswanderung, Tüfelschilä, Tösstal Frauengruppe, Minigolf im Schützenhaus Familienmesse, 9.30, Kirche St. Ulrich
September 7 Dienstag 11 Samstag 12 Sonntag 19 Sonntag 21 Dienstag
Seniorennachmittag, 14.30, Pfarreiheim St. Ulrich Fiire mi de Chline, 16.00, reformierte Dorfkirche Veltheim Oasenfest mit Festwirtschaft und Sponsorenlauf, 10.30, Kirche St. Ulrich Ökumenischer Bettagsgottesdienst, 9.30, Kirche St. Ulrich Frauengruppe, Jahresausflug, Infos folgen
❱ Treffpunkte Zeit-Punkt 1.7. | 8.7. | 15.7. 22.7. | 29.7. | 5.8. 12.8. | 19.8. | 26.8. 2.9. | 9.9. | 16.9. 23.9. | 30.9. Donnerstag, 14.00, Café «Coffeebox», Einkaufszentrum Rosenberg
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Wechsel im Katecheseteam
Heim-Gruppen-Unterricht
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Wechsel im Katecheseteam: Ericks Heer (links) übernimmt die HGU-Leitung, die während 15 Jahren von Claudia Groth (rechts) wahrgenommen wurde.
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mik | Innerhalb dieses Schuljahres gab es in unserem Katecheseteam einen Wechsel. 15 Jahre lang lag die Verantwortung im Bereich des Heim-GruppenUnterrichtes (HGU) bei Claudia Groth. Neben der Durchführung des HGUs gehörten auch viele Eröffnungs- und Dankgottesdienste, Vorbereitungen von Lektionen, Sitzungen mit den HGU-Müttern und -Vätern und die Suche nach neuen Mitwirkenden zu den vielseitigen Aufgaben der HGU-Verantwortlichen. Auch ein offenes Ohr und viel Kreativität, um den Kindern die Themen nahezubringen, waren grosse Stärken von Claudia Groth. Mit der Corona-Zeit entwickelte sie zusammen mit ihrer Nachfolgerin kleine Video-Clips, die für die Kinder als eine Art «Home-Schooling»-Angebot unverbindlich zur Verfügung standen. Für den Einsatz über die letzten 15 Jahre, die den Bereich des HGUs bei uns in der Pfarrei prägten und Kindern, HGU-Müttern/-Vätern und Eltern Freude an den biblischen Geschichten gaben, danken wir von der Pfarrei St. Peter und Paul Caudia Groth ganz herzlich. Im März 2021 hat Ericks Heer die Leitung für den Bereich des HGUs übernommen. Sie hat schon mehrere Jahre im HGU mitgewirkt. Im letzten Jahr schloss Ericks Heer den Katechese- Kompakt-Kurs ab. Gerne möchte ich ihr die Gelegenheit geben, sich kurz vorzustellen.
«Ich heisse Ericks Heer und bin in Venezuela geboren. Seit 12 Jahren verheiratet. Wir haben eine Tochter. Sie ist ein Geschenk Gottes und erfüllt uns täglich mit grosser Freude. Vor fünf Jahren habe ich als HGUMutter in der Pfarrei St. Peter und Paul begonnen, die ‹Untistunden› zu geben und so erste Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Später habe ich mich für die Kate chese-Kompakt-Ausbildung entschieden und diese im letzten Sommer abgeschlossen. Die Anfrage von der Pfarrei St. Peter und Paul, die HGU-Verantwortung zu übernehmen, bereitete mir natürlich grosse Freude und ich bin sehr motiviert, diese Aufgabe zu übernehmen. Neben meiner Aufgabe in der Kirche leite ich an eineinhalb Tagen eine Spielgruppe für spanisch sprechende Kinder im Vorschulalter. Die Kinder in diesem Alter auf den Kindergarten vorzubereiten, ist für mich eine wertvolle Ergänzung im täglichen Leben. In meiner Freizeit liebe ich das Reisen, bin gerne im Garten, lese und kreiere im kleinen Nähatelier neue Kleider. Ich freue mich sehr, im Katechese team von der Pfarrei St. Peter und Paul zu wirken.»
Wir wünschen Ericks Heer für ihren Start alles Gute und viel Freude.
«Den Aufbruch wagen – hinausgehen – uscire!»
hug | Bei seiner Bischofsweihe am 19. März, am Josefstag, hat Joseph Maria Bonnemain ein mitreissendes persönliches Schlusswort gehalten, das grosse Beachtung fand und viel Sympathie hervorrief. Nach dem emotionalen «Danke, Danke, Danke!» hat er als neuer Hirte der Diözese Chur in drei berührend vorgetragenen Punkten seine Kirchenvision entworfen, die er schon in dem von ihm gewählten bischöflichen Leitwort zusammengefasst hat: «Der Mensch ist der Weg der Kirche». Zuerst nennt er die programmatischen Begriffe «Synodalität» und «Gschwisterlichkeit», die sein Kirchenverständnis kennzeichnen sollen. Das bedeutet in erster Linie: «Lernen wir neu, achtsam aufeinander zu hören. Denn das habe ich in der Vergangenheit oft schmerzlich vermisst.» Zweitens legt er grossen Wert auf einen die Würde achtenden Umgang miteinander. Im Originalton sagt er: «Andere zu provozieren, anzugreifen, zu verletzen, lieb- oder respektlos zu behandeln, ist nicht christlich. Zu viel von all dem hat unsere Diözese krank gemacht. Diese Krankheit muss geheilt werden.» Schliesslich formuliert er sein drittes Anliegen so: «Für die heutige Weihe habe ich den ältesten Bischofsstab des Bistums ausgesucht: nämlich das Churer Pedum aus Elfenbein. Vielleicht trug schon der erste dokumentierte Bischof von Chur, Asinio, im fünften Jahrhundert diesen Hirten
stab. Ein Pedum war damals noch der Wanderstab der Glaubensboten, welche die Frohbotschaft überallhin brachten. Nach ihrem Vorbild will ich in unserem Bistum den Aufbruch wagen, ‹hinausgehen› – ‹uscire›, wie Papst Franziskus so gerne betont. Schliesst euch mir an! Wir sollten uns ‹de-zentrieren›; wir sollten uns nicht mit uns selbst beschäftigen, ja nicht einmal die diö zesanen Institutionen und Strukturen sollten unser Denken und Reden dominieren. Die Menschen, die auf uns warten, interessiert das nicht! Sie haben andere Sorgen. Die Menschen draussen möchten von uns hören und an uns sehen, dass Gott jeden Menschen liebt – immer –, dass er unser Glück will, dass er uns ein ewiges Zuhause bereitet hat. Institutionen und Strukturen interessieren sie nicht. Deshalb: Jede Pfarrei sollte vermehrt eine Geh-hin-Kirche werden: Da hingehen, wo die Kranken, Leidenden, die Einsamen, Suchenden, Entmutigten, die Randständigen, Ausgegrenzten und Armen sind. Dort sollen wir begleiten, unterscheiden und integrieren, wie es uns das Apostolischen Schreiben Amoris laetitia aufzeigt. Möge Gott uns heute helfen, die Schritte zu wagen, die uns zu einer frohen und zuversichtlichen Gemeinschaft im Bistum führen – zum Wohl der Kirche und der Gesellschaft, zum Wohl jedes und jeder einzelnen.»
aus dem Bistum
Der neue Bischof mit Wanderstab
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Unser ehemaliger Vikar erinnert sich an Walter Hercigonja
«Allzeit bereit» ❱ Walter Herci-
gonja in seinem Element bei einer unterhaltsamen Darbietung am PP-Sommer nachtsfest (2001)
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Matthias Horat | Manchmal können wir von einem roten Faden sprechen, der sich durch ein ganzes Leben zieht. Aufs Schönste ist dieser rote Faden im Leben von Walter Hercigonja auszumachen. Ein Thema, das in seinem Leben immer wieder auftauchte, ist das der Dienstbereitschaft. Wie oft durfte ich als junger Vikar in den Jahren 2003 bis 2009 in der Pfarrei St. Peter und Paul auf die gütige Unterstützung von Walti zählen. «Allzeit bereit!» Dieser Pfadigruss ist «Zwerg» – so sein Vulgo – schon früh in Fleisch und Blut übergegangen. Noch heute höre ich ihn sagen: «Dä Walti isch allzyt bereit». Einige persönliche Erinnerungen an Walti will ich hier schildern, die dieses «Allzeit bereit» zum Ausdruck bringen. Zunächst kommt mir sein grosses persönliches Engagement für das Pfarreileben in den Sinn. Über mehrere Jahre amtete Walti als Pfarreiratspräsident. In diesem Gremium entpuppte er sich vor allem als ein Mann der Tat, als jemand, der gern zupackte und das Gesellige nach den Sitzungen mehr schätzte, als lange Diskussionen. Ja, Walti war wirklich ein Mann der Tat: Im Namen des Pfarreirates organisierte er unzählige Wallfahrten an Christi Himmelfahrt. Alles wurde fein säuberlich rekognosziert und im Vorfeld besprochen. – Oder: Viele unter Ihnen erinnern sich bestimmt noch an die legendären Sommernachtsfeste. Walti übernahm mit Werner Schurter das OK-Präsidium und verwöhnte uns mit vielen heiteren Abenden.
Als ehemaliger Präses der Pfadi Goldenberg bin ich Walti auch besonders dankbar, dass er mich in diverse Lager begleitete. Kein Weg war ihm zu weit, sei es nach Morges in die Westschweiz oder ins Bündner Oberland. Sein dunkelblauer Ford-Kombi stand immer bereit und für Gesprächsstoff im Auto war gesorgt. Auch auf privater Ebene durfte ich viel von Walti profitieren. Unvergesslich bleibt mir sein Jasskurs im Pfarreiheim. Da führte er eine Handvoll Leute mit Geduld und Fachwissen in die Kunst des Jassens ein. Ich bin froh: Dank Walti kann ich heute jassen. Stellen Sie sich vor: Bis zu Beginn des Lockdowns haben wir uns noch regelmässig an einem Sonntagnachmittag zu einem Kartenspiel getroffen, sei es hier in Winterthur oder bei mir in Zürich. Aber es blieb nicht nur bei diesem Jass. Auch fürs leibliche Wohl war gesorgt. Im Anschluss wurde die Gästeschar jeweils zu Tisch gebeten und Walti und seine Frau Claire zogen sich in die Küche zurück, um uns mit einer herrlichen Grillade zu verwöhnen. Gemeinschaft pflegen, miteinander spielen und essen, das Leben feiern, ich glaube, das war Walti ganz wichtig. So bleibt er mir in Erinnerung.
Take-Away vor der Kirche am 7. März
Fastensuppen einmal anders mik | Wie kann in der Corona-Zeit ein Anlass wie der Suppenzmittag durchgeführt werden. In einer Zeit der Vorschriften für die Gastronomie? Eine Lösung lag schnell auf der Hand, es entstand die Idee des «Suppen zmittag-To-Go». Statt einer warmen Suppe mit Besteck, wie es im TakeAway-Bereich üblich ist, gab es zwei feine frisch gekochte Suppen, die am Samstag im Pfarreiheim von Myrta Gründler und ihrem Team vorbereitet
und portioniert worden waren. Die fertigen Suppen mussten daheim nur noch warm gemacht werden. Nach den Gottesdiensten um 9.30 und 11.15 Uhr wurden über 60 Portionen Suppen innerhalb kürzester Zeit von Jugendlichen der dritten Oberstufe gegen eine Spende abgegeben. Diese andere Art des Suppenzmittags fand bei den Gottesdienstteilnehmenden einen grossen Zuspruch. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden.
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Verkaufsstand vor der Kirche
Pfarreiausflug an Auffahrt
Ausflug in und um Winterthur mik | Wieder die «Absage»-Litanei. So oder ähnlich könnte der Entscheid der Vorbereitungsgruppe für den Pfarreiausflug 2021 verstanden werden. Als wir innerhalb des Teams feststellten, dass aufgrund der Situation eine Durchführung unseres traditionellen Pfarreiausflugs am Auffahrtstag nicht möglich sein wird, entstand die Idee, einen Ausflug in und um Winterthur durchzuführen. Etwas anderes und dennoch mit vertrauten Elementen. So machten sich über 30 wanderfreudige und velobegeisterte Teilnehmende unter hervorragender Führung auf den Weg und genossen bei eher bedecktem Wetter die tolle Aussicht über Teile von Winterthur und gute Gespräche. Am Ende trafen sich alle zum gemeinsamen Auffahrts-Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul.
Ganz herzlichen Dank gilt Willy Germann, Kurt Schaufelberger, B eate Grodofzig Fürst und Marc Fürst. Mit ihren Ideen und ihrer Spontanität konnten wir diesen besonderen Ausflug durchführen. Für das nächste Jahr hoffen wir, dass unser Ziel dann Romanshorn heissen wird.
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Der diesjährige Pfarreiausflug fand in Winterthur statt.
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«Gott im Alltag»
Firmung vom 29. und 30. Mai In den drei Firmgottesdiensten unter dem Motto «Gott im Alltag» spendete der emeritierte Abt Daniel Schönbächler aus dem Kloster Disentis den
folgenden 32 Jugendlichen aus den Pfarreien St. Peter und Paul und St. Ulrich das Sakrament der Firmung:
Linda Boldo, Luca Celebre, Melina De Cesaris, Zora Decker, Federica Del Greco, Francesco De Nisi, Lennart Dietrich, Leontina Filipovic, Greta Franke, Leona Gamboni, Sina Ghiotto, Philipp Gross, Giada Grupico, Luca Guido, Josina Haberthür, Saron Habtu, Nadim Jreiche, Ines Lendi, Nala Shanta Lionel, Leo Merkli, Maurice Merkli, Jessica Mesulaj, Andri Moser, Elena Marisa Munz, Joelle Rodel, Antonia Rösel, Yuri Aaron Sogne, Jordi Sposato, Benjamin Steiner, Xavier Lucien Wenger, Athraa Yono, Malvin Zimmermann
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Kirchgemeindeversammlung am 2. Juni
hug | Am sonnigen Vorsommerabend vom 2. Juni konnte Kirchgemeindepräsident Hans Hollenstein die übersichtliche Anzahl von 43 Stimmbe rechtigten begrüssen, die im Saal vom Pfarreiheim St. Peter und Paul zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung unter Corona-Schutz-Bedingungen – also mit Maskenpflicht – zusammengekommen sind. Das Hauptgeschäft dieser Versammlung anfangs Juni besteht jeweils in der Abnahme der Jahresrechnung der Kirchgemeinde vom vergangenen Jahr. Erstmals seit vielen Jahren musste der Finanzchef Claudio Aquilina den Rechnungsabschluss mit einem kräftigen Defizit von mehr als 1.5 Millionen Franken präsentieren, dies bei einem Jahres-Aufwand von 14.2 Millionen Franken und einem Jahres-Ertrag von 12.6 Millionen Franken. Der grosse Fehlbetrag ist das Resultat einer Überprüfung der Steuern der juristischen Personen (= Firmen) aus den Jahren 2008 bis 2018. Sie ergab eine Korrektur mit einem Minus von 2.3 Millionen Franken. Dank Kosteneinsparungen in praktisch allen Ausgaben-Bereichen von 800’000 Franken – gegenüber dem Budget – auch bedingt durch den weitgehenden Stillstand der Kirchen-Aktivitäten wegen der Pandemie – weist das Endergebnis 2020 die unschöne Summe von roten rund 1.5 Millionen Franken auf.
Da die Begründung der aktuellen Defizit-Situation allen Anwesenden offenbar einleuchtete, ist diese Rechnung diskussionslos und einstimmig angenommen worden. In der gleichen Versammlung ist als Ersatz für den zurückgetretenen Cornel Widmer neu Regula Mayer aus der Pfarrei St. Josef Töss mit allen 43 gültigen Stimmen schriftlich gewählt worden. Es ist vorgesehen, dass sie als Architektin dem Bau- und Liegenschaften-Ressort vorstehen wird. Auch die Pfarreibeauftragten Marcus Scholten, St. Ulrich Rosenberg, Michael Weisshar, St. Marien Oberwinterthur, und Zeljko Calusic, St. Laurentius Wülflingen, sind in geheimer Abstimmung ehrenvoll in ihrer Gemeindeleitungsfunktion für eine weitere dreijährige Amtsdauer bestätigt worden. Die Totalrevision der Kirchgemein deordnung, die Vizepräsident und Jurist Peter Schnider fachkundig erläuterte, ist ohne Einwand und Gegenstimme gutgeheissen worden.
aus der Kirchgemeinde
Jahresrechnung 2020 mit hohem Defizit
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Gute Stimmung in Interlaken
Seniorenferien vom 4. bis 10. Juni gio | Die Wettervorhersagen für unsern Aufenthalt im Berner Oberland waren nicht erfreulich. Wir waren angemeldet und nahmen zum Glück diese Herausforderung an. Auf den Wanderungen, Spaziergängen und den Ausflügen erlebten wir gewaltige Wolkengebilde, kurze Regengüsse und lange trockene Phasen. Oft war gar die Sonne unsere Begleiterin.
❱ Blick von der Meielisalp über den Thunersee
Mich beeindruckte das freundschaftliche Miteinander. Die schöne Unterkunft und das feine Essen trugen auch einen wesentlichen Teil zur guten Laune bei. Ich glaube, dass auch bei ganz schlechtem Wetter die Stimmung unter uns genau so herzlich gewesen wäre.
❱ Die Wandergruppe
❱ Wandernd
unterwegs
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Im Freilichtmuseum Ballenberg 28
Geniessen Sie einen gemütlichen Sommerabend
PP-Sommernachtsfest 10. Juli dem aufgelegten Flyer im Schriftenstand der Kirche. Wir freuen uns auf Sie!
Postkarten für die «Ferienwand» in der Kirche
Ferienpost mik | Freuen Sie sich auch über Feriengrüsse von nah und fern? Grüsse, die einem zeigen, da denkt jemand an mich, da werde ich Teil von einem Ferienerlebnis. Auch in diesem Jahr möchten wir mit Ihnen über unsere «Ferienwand» miteinander verbunden sein. Während der Zeit vom 1. Juli bis Ende August steht sie hinten in der Kirche. Alle Postkarten sowie Ferien grüsse via WhatsApp oder Mail fin
den an dieser Wand ihren Platz. So können wir gemeinsam an den Ferien der anderen teilhaben. Es entsteht eine Verbundheit, so wie wir sie schon im letzten Jahr in den Sommerferien unter dem Motto «Weit weg und doch so nah» hatten. Wir freuen uns über Ihre Ferien grüsse, die Sie an die Tellstrasse 7, michael.kolditz@kath-winterthur.ch oder 079 533 97 12 senden können.
herzliche Einladung
Marc und Beate Fürst Grodofzig | Herzlichst laden wir am Samstag, 10. Juli, zum Familiengottesdienst zum Schuljahresabschluss in die Kirche St. Peter und Paul und anschliessendem Sommernachtsfest im Pfarreiheim ein. Geniessen Sie einen gemütlichen Sommerabend und lassen Sie sich, ob Jung oder Alt, Klein oder Gross, kulturell überraschen. Kulinarisch erwartet Sie ein Abendessen vom Grill mit Salatbuffet, Getränken sowie feine Kuchen und Desserts. Genauere Informationen bezüglich Anmeldung, Programm und situationsbedingter Vorgaben entnehmen Sie bitte der Pfarreihomepage sowie
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In der ersten Hälfte vom September
Ökumenische Begegnungen
herzliche Einladung
Gemeinsam gefeierte Gottesdienste Sonntag, 12. September 9.30 Uhr: Eucharistiefeier in der Kirche St. Peter und Paul (kein Gottesdienst um 10.00 Uhr in der reformierten Stadtkirche)
Sonntag, 5. September 10.00 Uhr: Gottesdienst in der reformierten Stadtkirche
Thematischer Abend Montag, 13. September 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus an der Liebestrasse «Wir haben alle denselben Gott» Von «Krieg», Gleichgültigkeit und gelebter Ökumene in Winterthur
Podiumsgespräch mit Pfarrerin, Pfarrer und Seelsorgenden der reformierten Stadtkirche und der Pfarrei St. Peter und Paul.
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Leitung: Claudia Sedioli-Maritz, Kommunikations-Fachfrau
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Sonntag 29. August
Gottesdienst im Freien ■ 11.30 Uhr im Innenhof des Pfarreiheims St. Peter und Paul. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass im Saal des Pfarreiheims statt. ■ Anschliessend: Apéro und Grillplausch (Würste und Dessert werden offeriert, Getränkeverkauf) im Pfarreiheim.
Kalendarium Wegen der unsicheren Corona-Entwicklung bleiben Änderungen vorbehalten. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.peterundpaul.ch oder telefonisch zu Bürozeiten im Pfarrei sekretariat (052 269 03 70) über den aktuellen Stand. Juli 1 Donnerstag 10 Samstag 21 Mittwoch
Frauen PP, gemeinsames Essen, 18.00, Jugendtreff Familiengottesdienst zum Schuljahresende, 18.00, anschliessend Sommernachtsfest im Pfarreiheim Frauen PP und St. Ulrich, Nachmittagswanderung, Elefantenbach, Zürich
Schulferien 17. Juli bis 22. August
August 18 Mittwoch 23 Montag 29 Sonntag
❱ Termine
Frauen PP und St. Ulrich, Nachmittagswanderung, Tüfelschilen, Tösstal Frauen PP/FamA, Tanzend durchs Jahr, meditatives Kreistanzen, 20.15, Pfarreiheim Gottesdienst im Freien sowie Eltern-Kind-Feier, 11.30, Pfarreiheim, anschliessend Grillieren
aktuelle Termine www.peterundpaul.ch
Fortsetzung siehe Rückseite 31
AZB
8400 Winterthur Bitte nachsenden Neue Adresse nicht melden
Fortsetzung von Seite 31
❱ Treffpunkte
Kalendarium
Post CH AG
Frauengottesdienst 14.7. | 8.9. Kirche, 8.30 Taizé-Gottesdienst 22.8. | 19.9. Kirche, 19.30 Taizé-Abendgebet 6.7. | 3.8. | 7.9. Krypta, 19.00 Bibel-Teilen 29.7. | 19.8. | 23.9. Pfarreiheim, 19.30
September 1 Mittwoch 5–12 5 Sonntag 7 Dienstag 10 Freitag 12 Sonntag 13 Montag 15 Mittwoch
Donnerstagsgebet «Schritt für Schritt» 15.7. | 19.8. | 16.9. Krypta, 19.00
Gebetsgruppe «Ichthys» jeden Dienstag Kirche oder Krypta, 19.00
19 Sonntag
Gebetsgruppe «Brennender Dornbusch» jeden Mittwoch Krypta, 7.15 Filmkafi 8.9. Kinobesuch mit anschliessendem Gespräch, nachmittags Zischtig-Zmittag jeden Dienstag, 12.00 Pfarreiheim oder Restaurant La Bodega Carlo, 12.00
0 Montag 2 27 Montag
Frauen PP/FamA, Boules-Abend mit Apéro, 18.30, Rosengarten Winterthur (nur bei trockener Witterung) Sonntag–Sonntag Ökumenische Woche Wir sind zu Gast im reformierten Gottesdienst, 10.00, reformierte Stadtkirche Seniorennachmittag, 14.30, Pfarreiheim St. Ulrich Kirchenchor, Generalversammlung, 18.00 Uhr, Pfarreiheim Gottesdienst mit reformierten Gästen, 9.30, Kirche PP, anschliessend Apéro im Pfarreiheim Ökumenischer Themenabend, 19.30, reformiertes Kirchgemeindehaus an der Liebestrasse ■ Frauen PP, Tageswanderung, Baumwipfelpfad Mogelsberg ■ Offene Sitzung des Pfarreirates, Wahlen, Planung der Pfarreianlässe für das Jahr 2022, 19.30, Pfarreiheim Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag ■ Eucharistiefeier, 9.30, eventuell Mitwirkung der Chöre ■ Eltern-Kind-Feier, 10.00, Krypta ■ Gottesdienst mit Blick auf die Corona-Zeit, reformierter Gottesdienst mit ökumenischer Beteiligung, 10.00, reformierte Stadtkirche Frauen PP, Gemeinschaftsanlass, abends, Pfarreiheim ■ Frauen PP, Smilestones Miniaturwelt, Neuhausen, nachmittags ■ FamA, Planungsabend für das Jahr 2022, 20.00, Jugendtreff