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Grüne Kirche

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Grüne Kirche März – Juni 2020

Pfarreibulletin St. Peter und Paul St. Ulrich


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser Pfarreibulletin 138

❱ Impressum Herausgeber Pfarreien St. Peter und Paul und St. Ulrich Winterthur Auflage 2600 Exemplare EmpfängerInnen Angehörige der Pfarreien Redaktion / Gestaltung Otto Dudle |odu Hugo Gehring |hug Andrea Holenstein |aho Rainer Holenstein |rho Michael Kolditz |mik Salu Mathew |sam Giovanni Schäfli |gio Redaktionsadresse Andrea Holenstein Lärchenstrasse 34 8400 Winterthur Telefon 052 203 11 81 Mail: andrea.holenstein @greenmail.ch PC-Nr. 84-44650-2 Adressverwaltung Pfarramt St. Peter und Paul Telefon 052 269 03 70 Pfarramt St. Ulrich Telefon 052 269 03 80

« SKOLSTREJK FÖR KLIMATET» mit diesem selbstgemalten Plakat stellte sich Greta Thunberg am 20. August 2018, dem ersten Schultag nach den Sommerferien in Schweden, vor den Schwedischen Reichstag in Stockholm. Mitten in einem Sommer der Hitze und Dürrewelle machte sie auf die klimatischen Veränderungen aufmerksam. Mit diesem kleinen Protest löste sie eine Welle aus, die sich in die bekannte «Friday for Future»-Bewegung global ausweitete. Das Thema Klima- und Umweltschutz, das bis dahin bekannt war, aber keine so grosse Beachtung fand, rückte in allen Bereichen in den Mittelpunkt. In den Medien, in der Politik und auch im gesellschaftlichen Zusammenhang regt dieses Thema mehr und mehr zu Gesprächen, Diskussionen und Überlegungen, wie ein Umdenken aussehen müsste, an. Politisch haben «erdrutschmässige» Gewinne auf Seiten der Parteien mit «grün» im Namen im Oktober auch in der Schweiz aufhorchen lassen. Bei Meldungen zu den Buschbränden in Australien wird dieses Thema heute ganz anders wahrgenommen. Heute spielt die Frage, was hätte anders gemacht werden können und was kann daraus für die Zukunft gelernt werden, eine grosse Rolle. «Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World» (Akteure für eine kohärente und nachhaltige Welt) – unter diesem Motto griff das 50. Weltwirtschaftsforum in Davos das Thema des Klimawandels auf. Begleitet wurde dieses Forum von etwa 600 KlimaaktivistInnen, die von Landquart nach Davos marschierten, um so auf die Situationen aufmerksam zu machen und die Wichtigkeit ihres Anliegens zu unterstreichen. All dies regte uns vom Redaktionsteam an, im aktuellen Pfabü unter dem Titel «Grüne Kirche» den Blick in unseren Pfarreien St. Ulrich und St. Peter und Paul und darüber hinaus auf dieses Thema zu werfen. Wir möchten mit den verschiedenen Artikeln Sie als Leserinnen und Leser zum Nachdenken und Weiterdenken anregen und wünschen vielen dabei interessanten Lesestoff liefern zu können.

Für die Redaktion

Michael Kolditz

Druck und Versand Sailer Druck Medien GmbH 8400 Winterthur Erscheinung viermal jährlich


Viele Leute finden Gott in den Wundern der Natur

hug | Wer im ersten Teil der Bibel, dem sogenannten «Alten Testament», nach Texten des Glaubens an Gott mit Bezug zur Natur sucht, findet sie nur spärlich. Die beiden Schöpfungserzählungen ganz am Anfang der Heiligen Schrift, der Psalm 104, sowie Abschnitte des Buches Hiob (Job, Ijob) stellen das Staunen über die Werke Gottes in der Natur ins Zen­trum (plus vereinzelte andere Stellen). Aber in weiten Teilen der jüdischen Bibel kommt die Natur kaum oder nur am Rand vor – warum? Das Volk Israel erlebt seinen Gott vor allem in der Geschichte, in «Grosstaten» seines Herrn auf seinem historischen Weg. Den Mittelpunkt der biblischen Erzählungen bildet der Bericht vom Auszug des auserwählten Volkes aus der Unterdrückung in Ägypten ins Gelobte Land. Auch die Propheten befassen sich mit den politischen und gesellschaftlichen Situationen ihrer Zeit. Die Weisheitsliteratur nimmt oft den konkreten Alltag und das menschliche Handeln in den Blick. Zu Gott verhält sich der gläubige Mensch durch ausdrücklich religiöse Akte wie Gebet und Opfer, sowie die Feier der Feste, aber noch stärker durch sein moralisches Tun und Lassen entsprechend den Geboten. Typisch für die jüdischen Feste im Jahreskreis erweist sich, dass der ursprüngliche landwirtschaftliche Naturanlass immer von einer – später eingeführten – geschichtlichen Begründung dominiert wird. Das deutlichstes Beispiel ist das Pascha-Fest

(eigentlich dem Frühling gewidmet), das jüdisch die Befreiungsnacht von der Sklaverei in die Freiheit begeht und christlich mit Ostern die Auferstehung als Sieg des Lebens über den Tod feiert. Woher kommt diese Distanz zwischen dem Gottesglauben in der jüdisch-christlichen Tradition und der naheliegenden Naturfrömmigkeit? Die Völker rund um Israel haben Naturphänomene als Wirken der Göttinnen und Götter verehrt: Wetter, Sturm, Donner und Blitz, die Fruchtbarkeit der Erde, Berge, Gewässer, Bäume und Haine sind göttlich «besetzt» gewesen. Davon haben sich die EinGott-Gläubigen abgesetzt. Der eine Gott ist zwar Schöpfer von allem, zeigt sich aber bevorzugt in der Geschichte. Erst Franz von Assisi hat mit seinem Sonnengsang ums Jahr 1200 nach Christus wieder begonnen, Gott auch für seine Schöpfung zu preisen.

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«Randständige» Natur in der Bibel

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Parteinahme für die Mutter Erde und alle Geschöpfe

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Franz von Assisi – ein grüner Heiliger?

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Stefan Staubli | Ja, war der populäre Heilige von Assisi, der im 13. Jahrhundert lebte, bereits ein grüner Heiliger beziehungsweise ein heiliger Grüner? Das kann man mit Recht sagen, wenn wir ihn damit nicht bloss zu einem Parteigänger machen. Denn seine Parteinahme für alle Armen – und dazu gehören nicht zuletzt und heute erst recht die Mutter Erde und alle Geschöpfe – seine Parteinahme also folgte nicht irgendeinem Parteiprogramm, sondern dem Evangelium. In einer ganz eigenen, unnachahmlichen Art versuchte er Worte des Evangeliums radikal umzusetzen. Und wenn es dort heisst: «Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen» (Mk 16,15), dann war für ihn klar, dass er allen Geschöpfen, auch den Tieren, zu predigen hatte. So predigte er den Vögeln, fand lauschende Hasen und Fische. Für ihn war klar, dass auch sie hören können und dass sie vielleicht sogar gehorsamer sind als der Mensch. Darum begegnete er ihnen mit aller Behutsamkeit und Achtung. Vor allem aber war er durchdrungen vom Bewusstsein, dass alle Lebewesen geliebte Geschöpfe des einen himmlischen Vaters sind. Dieser eine Vater aber verbindet und verpflichtet uns zu einer umfassenden Geschwisterlichkeit, indem jedes fremde Leid und jede Freude zu einer Familienangelegenheit werden.

Verschiedene Erzählungen berichten etwa davon, wie Franz von Assisi namentlich durch Lamm und Wurm, Holz und Stein, Blumen und Bäume an Jesus in seinem Erdenleben erinnert wird. So heisst es etwa in seiner ersten Biografie von Thomas Celano: «Selbst gegen die Würmlein entbrannte er in übergrosser Liebe, weil er vom Erlöser das Wort gelesen hatte: ‹Ein Wurm bin ich, nicht mehr ein Mensch›. Deshalb pflegte er sie vom Wege aufzusammeln und legte sie an einem geschützten Ort nieder, damit sie nicht von den Vorübergehenden mit den Füssen zertreten würden». So ordnete er auch an, dass Bäume stehen gelassen werden müssen und falls es notwendig wird, sie zu fällen, solle man sie etwa auf einem Meter Höhe über dem Boden absägen: «Damit sie noch Hoffnung haben». Hie und da ging er durch den Wald und umarmte die Bäume. Solche Beispiele könnten fast beliebig viele aufgezählt werden. Zu jedem Geschöpf stand er in einem «dialogischen» Verhältnis. Jedes Ding und jedes Tier rückte er in die Nähe der personalen Würde, allem sagte er Bruder und Schwester. Ja, an Klimademonstrationen brauch­te er noch nicht teilzunehmen, aber sein achtsam-zärtlicher Umgang mit allen Geschöpfen ist beispielhaft und hat offenbar schon seine ZeitgenossInnen berührt.


Enzyklika «Laudato si’» odu | «Greta Thunberg, das Mädchen, das unser Leben veränderte» lautete die Überschrift eines Porträts der vom amerikanischen Time Magazine zur «Person des Jahres 2019» erklärten Klimaschutzaktivistin, erschienen zum Jahresende in Das Magazin. Die Jugendliche aus Schweden habe die Fragen von Schuld, Verantwortung und Moral im Umgang mit unserem Planeten Erde in die gesellschaftliche Debatte zurückgebracht, war da zu lesen. Anscheinend war dem Verfasser des Artikels die 2015 veröffentlichte Enzyklika «Laudato si’» von Papst Franziskus unbekannt – im Unterschied zu Greta Thunberg, die dem Papst ausdrücklich für seinen Einsatz zur Rettung des Klimas dankte, als sie ihm vor Ostern 2019 auf dem Petersplatz in Rom begegnete. Das Kirchenoberhaupt seinerseits bedankte sich bei der Schülerin für ihr unerschrockenes Engagement und bestärkte sie darin. «Unser gemeinsames Haus» Papst Franziskus’ Enzyklika «Laudato si’», ein Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung und zur Erreichung der Uno-Klimaziele, ist an alle Menschen guten Willens gerichtet. Das Lehrschreiben trägt als Titel die Anfangsworte, mit denen Franz von Assisi, Vor- und Leitbild des Papstes, seinen vor 800 Jahren verfassten Schöpfungshymnus beginnen lässt: «Gelobt seist du, mein Herr». Im Sonnengesang erinnert uns der Heilige aus Assisi daran, schreibt Papst

Franziskus einleitend, «dass unser gemeinsames Haus wie eine Schwester ist, mit der wir das Leben teilen, und wie eine schöne Mutter, die uns in ihre Arme schliesst». Der Ausdruck «das gemeinsame Haus» zieht sich als wiederkehrendes Motiv durch den gesamten Text. «Das gemeinsame Haus» verwendet der Papst synonym für das Wort «Ökologie». In «Laudato si’» wird erstmals die Umwelt in einer Enzyklika zum Thema gemacht. Franziskus entwickelt darum einen ganzheitlichen Ansatz der Ökologie. Das Schreiben, von Experten einhellig gelobt, verbindet exaktes Fachwissen mit fundierten ethischen und theologischen Überlegungen. Aus der Analyse des Ist-Zustands des Lebens auf unserem Planeten ergeben sich praktische Konsequenzen für unser zukünftiges individuelles und gesellschaftliches Verhalten. Zwei Gebete schliessen die Enzyklika ab: «Gebet für unsere Erde» (siehe Mittelseiten) und «Christliches Gebet mit der Schöpfung».

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Papst Franziskus’ Mahnruf zur «Rettung unseres gemeinsamen Hauses»

❱ General­audienz in Rom am 17. April 2019

Foto: www.vaticannews.va

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Papst Franziskus’ Mahnruf zur «Rettung unseres gemeinsamen Hauses» «Ganzheitliche Ökologie» Papst Franziskus spricht sich gegen die aktuelle Lebensweise der Menschheit aus, denn sie sei «selbstmörderisch». Noch nie habe der Mensch die Natur so schlecht behandelt wie im 19. und 20. Jahrhundert. Die Erwärmung der Erdatmosphäre, verursacht durch masslosen Treibhausgasausstoss, drohe das Klima irreversibel zu schädigen. Der «Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der gegenwärtige Lebensstil nur in Katastrophen enden» kann. Kampf ums Überleben und weltweiter Verlust der Artenvielfalt hängen zusammen. Es gilt, den Menschen vor seinem eigenen Zerstörungspotenzial, vor sich selber zu schützen. Ausdrücklich erklärt der Papst den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu einem universalen Menschenrecht, das wirtschaftlichem Profitstreben enthoben sein sollte. Die Wirtschaft, insbesondere die Finanzwirtschaft, dominiere die Politik und verhindere so einen wirksamen Umweltschutz auf globaler Ebene.

Papst Franziskus fordert und entfaltet eine «ganzheitliche Ökologie». Natur, Umwelt, Soziales müssen in ihrer Interdependenz gesamthaft betrachtet werden. Nur auf dem Prinzip des Gemeinwohls lässt sich generationsübergreifende Gerechtigkeit erreichen. Politik und Wirtschaft haben sich klar in den Dienst des Lebens anstatt des Profits zu stellen. Entscheidungen sind transparent im Dialog zu treffen. Aus den biblischen Texten geht die Überzeugung hervor, dass sämtliche Geschöpfe des Universums untereinander unsichtbar verbunden sind, da sie von ein und demselben Vater erschaffen wurden. Deshalb «bilden wir alle miteinander eine Art universale Familie». Ökologische Spiritualität basiert nach Papst Franziskus auf Ehrfurcht vor der Natur, auf Achtsamkeit und Nachhaltigkeit. Die Schöpfung als unser «gemeinsames Haus» zu bewahren, ist eine Verpflichtung, die, soll ein Kollaps verhindert werden, uns alle, einzeln und als Weltgemeinschaft, zu entschlossenem Handeln antreiben muss.

Den eigenen Umweltfussabdruck bestimmen

Myblueplanet macht konkrete Vorschläge aho | Myblueplanet ist eine gemeinnützige und unabhängige Schweizer Klimaschutzbewegung mit Sitz in Winterthur. Ihr Schwerpunkt liegt in 6

der Förderung von klimagerechtem Verhalten, der Effizienzsteigerung im Energie- und Ressourcenverbrauch und dem Ausbau von erneuerbaren


Den eigenen Umweltfussabdruck bestimmen Energien. Diese Organisation begeistert und motiviert Menschen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie sucht kreative und praktische Möglichkeiten, in konkreten Projek­ ten im Kleinen und Grossen die CO2-­ Reduktion umzusetzen. Jassen fürs Klima Unter dem Motto: «Spiele deine Trümpfe aus fürs Klima – dein Einsatz kommt dem Projekt Klimaschutz konkret von myblueplanet zugute» werden regelmässig Jassturniere durchgeführt. Bluetree Im Rahmen von mybluetrees werden Bäume in den Boden und Klimaschutz in die Köpfe gepflanzt. So zum Beispiel beim Event mit dem Natur- und Vogelschutzverein Dinhard im Januar. An diesem Anlass wurden Sträucher und Bäume gepflanzt, die Vögeln und Insekten einen wertvollen Un-

terschlupf bieten und ausserdem einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Klimamenü-Zmittag Immer wieder lädt myblueplanet zu einem Klimamenü-Zmittag (mit Kollekte) ins Pfarreiheim St. Peter und Paul ein. Das letzte Mal am 5. September 2019, lesen Sie dazu den Artikel auf der folgenden Seite. Monatliche Tipps Auf der Homepage von myblueplanet oder via App werden jeden Monat aktuelle Themen angesprochen und es gibt anregende Vorschläge, wie der eigene CO2-Fussabdruck verkleinert werden kann. So findet man da eine Rezeptsammlung mit feinen regionalen und saisonalen Rezepten zum Nachkochen oder in diesem Januar zum Beispiel den Blick auf ein klima­ freundliches Verhalten der SchneesportlerInnen.

Lassen Sie sich auf myblueplanet.ch von den vielen ansprechenden Ideen inspirieren, Ihren CO2-Fussabdruck zu verkleinern.

Gemeinsames Kochen im Pfarreiheim St. Peter und Paul

Klimamenü-Zmittag Beryl Zah | Am Donnerstag, 5. September 2019, dem internationalen Charity Day, organisierte die Klimaschutzorganisation myblueplanet mit Freiwilligen der Swiss Re und Flüchtlingen einen Klimamenü-Zmittag. Im Pfarreiheim St. Peter und Paul wurde gemeinsam mit der Eventköchin Miriam Monari ein klimafreundliches Menü gezaubert. Mit dieser Aktion sollte die Integration von Flüchtlingen unterstützt 7


Gemeinsames Kochen im Pfarreiheim St. Peter und Paul

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Der Klima­ menü-­Zmittag wird vorbereitet.

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Das Menü im Pfarreiheim war:

Fenchel-ApfelBirnen-Salat an Haselnussdressing *** Süsskartoffeln mit Chili sin carne, grünen Bohnen und Zitronenöl *** Amarettocreme

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und ausserdem aufgezeigt werden, dass Klimaschutz am besten gemeinsam funktioniert. Die Ernährung ist für rund 30 Prozent der weltweit von Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich und bietet dementsprechend grosses Verbesserungspotential. Mit einer bewussten Wahl unserer Nahrungsmittel haben wir die Möglichkeit, die verursachten Treibhausgase beachtlich zu vermindern. Mit dem Kochen eines klimafreundlichen Menüs wollte myblueplanet am Charity Day aufzeigen, dass es ganz einfach sein kann, sich

klimabewusst zu ernähren, ohne dabei auf Genuss und Freude am Essen verzichten zu müssen. Beim gemeinsamen Einkaufen auf dem Winterthurer Wochenmarkt haben die teilnehmenden Personen gelernt, wie klimafreundliches Kochen schon beim bewussten Einkaufen von saisonalen Zutaten beginnt. Ausserdem wurden sie über die verschiedenen Produktionsarten aufgeklärt, die einen wesentlichen Einfluss auf das Klima haben können. Miriam Monari gestaltete eine lebhafte Kochlektion für die vielen Freiwilligen und gab verschiedene nützliche Tipps zum klimafreundlichen Kochen. Denn auch in der Küche bei der Zubereitung der Menüs gibt es viel Sparpotential. Im Nu war ein köstliches Menü, aus vielen lokalen und saisonalen Zutaten auf den Tisch gezaubert. Insgesamt durften dann über 120 Gäste aus verschiedensten Kulturen das klimafreundliche Menü im Pfarreiheim geniessen. Ein sehr gelungenes Mittagessen!


Jeder kann mit dem Umweltschutz beginnen Durch die Demonstrationen «Friday for Future» hat der Umweltschutz auch in Winterthur eine mediale Aufmerksamkeit erreicht. Um herauszufinden, was die Jugendlichen in unserem Pfarreiumfeld dazu denken, habe ich per Mail und WhatsApp eine Umfrage gestartet und die Antworten zusammengefasst. mik | Zuerst einmal interessierte mich, ob die Befragten sich schon Gedanken zum Umwelt- und Klimaschutz gemacht haben. Das Thema ist auf jeden Fall präsent, sowohl im persönlichen Umfeld, als auch in der Schule. Unter anderem beschäftigt die Jugendlichen auch die Organisation der «Friday for Future»-Demostrationen bedingt durch Mitorganisatoren im näheren Umfeld. Die Teilnahme an solchen Demonstrationen wird sehr durchmischt gesehen. Von einer starken Befürwortung bis hin zum Hinterfragen, ob damit etwas bewegt werden kann. Bei den Jugendlichen ist aber zu spüren, dass dieses Thema sie beschäftigt und sie es befürworten, dass sich Menschen ganz bewusst nach aussen sichtbar dafür einsetzen. Auch wird deutlich, dass diese Demonstrationen nur ein Teil sind, denn eigentlich muss jeder und jede bei sich selber anfangen und überlegen, wie er oder sie persönlich den Umwelt- und Klimaschutz gestalten kann. Hierbei spielt ganz oft das Bewusstsein eine Rolle, dass wir auf der Erde nur zur «Miete» sind und die folgenden Generationen auch auf ihr ein schönes Leben haben möchten.

Was müsste sich generell in der Gesellschaft und bei einem selber ändern? Bei dieser Frage wird deutlich, wie wichtig den Befragten das Thema ist. Sie sind alle der Meinung, dass ein Wandel hin zur bewussten Nutzung der Ressourcen nötig ist: Ein respektvoller Umgang mit der Natur, ein bewusstes Entscheiden, saisonale Produkte zu kaufen, den persönlichen Verpackungsmüll zu reduzieren oder bei Kosmetikartikeln auf natürliche Produkte zu setzen. Auch der Blick über den eigenen Tellerrand wird wichtig. Ebenso stellen sich die Jugendlichen die Frage, wo und wie die Kleidungsstücke produziert werden, die sie kaufen und tragen möchten. Und wie steht es mit den Ferien? Welches Transportmittel wird benutzt und bevorzugt? Hier ist eine grosse Diskrepanz bei den Antworten zu spüren. Es spielen Faktoren wie Zeit, Kosten und Bequemlichkeit eine Rolle, wenn es in der Familie um diese Entscheidung geht. Generell stellte ich fest, dass bei den Jugendlichen eine spürbare Sensibilisierung vorhanden ist und das Wissen, dass Umweltschutz bei jedem einzelnen und jeder einzelnen beginnt.

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Stimmen von Jugendlichen aus Winterthur

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Ein Umweltmanagementsystem für Kirchgemeinden

Das Label Grüner Güggel «Die Natur versteht gar keinen Spass, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer Recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.» Johann Wolfgang von Goethe Patrick Fischer | Das Label Grüner Güggel ist ein speziell für Kirchgemeinden entwickeltes Umweltmanagementsystem mit dem Ziel, die Umweltbilanz der Kirchgemeinden zu verbessern, Umweltbelastungen zu reduzieren und die Nachhaltigkeit zu verbessern. Die katholische Kirchgemeinde Pfungen hat im Jahre 2015 entschieden, in Bezug auf Nachhaltigkeit eine Vorbildfunktion einzunehmen. Am 9. Juli 2017 wurde der Kirchgemeinde Pfungen, als erste katholische im Kanton Zürich, das Label Grüner Güggel überreicht. In einem ökumenischen Waldgottesdienst wurde dieses Zertifikat von der

❱ Wo früher eine

Monokultur mit einem exotischen Bodendecker versehen war, blühen heute über 50 verschiedene Kräuter- und Blütenstauden.

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Präsidentin der Oeku (Oekumenischer Verein Kirche und Umwelt) überreicht. Der ökologische Fussabdruck gibt darüber Auskunft, wie viel Land- und Wasserfläche benötigt wird, um den Bedarf an Ressourcen zu decken und Abfälle zu neutralisieren. Würde man den Ressourcenverbrauch der Schweiz auf die gesamte Weltbevölkerung hochrechnen, wären flächenmässig 2,4 Erden für dessen Kompensation notwendig. Ein umweltschonender Umgang mit den Ressourcen geht somit alle etwas an, auch institutionelle


Ein Umweltmanagementsystem für Kirchgemeinden Gemeinschaften wie Kirchgemeinden. Deutlich wurde dies auch mit der Umweltenzyklika «Laudato si’» von Papst Franziskus, welche zeitgleich mit der Bildung einer Umweltkommission für die Kirchgemeinde Pfungen präsentiert wurde. Im Jahre 2015 sind die ersten Kirchgemeinden in der Schweiz mit dem Zertifikat Grüner Güggel ausgezeichnet worden. Dieses Umweltlabel darf eine Kirchgemeinde führen, wenn sie ein vorgegebenes Zehn-Punkte-­ Programm durchläuft und ihr Umwelt­ management von einem externen Gutachter prüfen lässt. Ziel ist die Verbesserung der Umweltleistung der Kirchgemeinde, sei es beim Sparen von Energie, bei der Förderung der Vielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren, beim Einkauf von umweltgerechten Produkten oder bei der Abfall­ trennung. Die Ziele und Massnahmen werden von einem Umweltteam erarbeitet und in einem Umweltprogramm festgelegt. Jede Kirchgemeinde legt die Schwerpunkte ihrer Umweltarbeit entsprechend den eigenen Prioritäten und Möglichkeiten selbst fest. Zweck eines Umweltmanagementsystems ist es, Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass nicht nur der gesetzlich geforderte Umweltschutz eingehalten, sondern eine kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen Umweltauswirkungen erreicht wird. Weiter verpflichtet ein jährliches internes Audit die Kirchgemeinde, die realisierten und geplanten Massnahmen als Fakten festzuhalten. Die Kirchgemeinde Pfungen hat seit der Zertifizierung schon einige umweltrelevante Massnahmen umsetzen

können. So wurde an verschiedenen Türen und Fenstern die Dämmung verbessert, Wasserhähne mit einem wassersparenden Aufsatz versehen, Mehrweggeschirr für Veranstaltungen angeschafft, nachhaltig produziertes Papier (Gütesiegel Blauer Engel) eingesetzt, chemische Putzmittel auf biologische Produkte umgestellt, ein Grossteil der Rasenfläche auf eine extensive Wiese umgestaltet und im Areal um den Haupteingang wurde die bodendeckende Monokultur durch Blüten- und Kräuterstauden ersetzt. Die Kommunikation hat beim Label Grüner Güggel einen hohen Stellenwert und sollte auch regelmässig wahrgenommen werden. Sei dies mit Informationsveranstaltungen zu geplanten Massnahmen oder internen Weiterbildungen. Aber auch über öffentliche Veranstaltungen können gewisse Themen unterhaltsam aufgenommen werden. So veranstalteten wir im Jahre 2018 ein Glasharfenkonzert und konnten in der Einleitung über die Verschwendung von Wasser hinweisen.

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Sämtliches organisches Material wird im eigenen Kompost deponiert und in der Gemüsegartenfläche wieder eingesetzt.

Fotos: Patrik Fischer

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aus der Spitalseelsorge ❱ Ein Blick in die

Entsorgungs- und Recyclinglokalität im Untergrund des KSW

Einsparen von vergänglichen – Verschwenden von unvergänglichen Ressourcen

Liebe ist das Einzige das wächst Michael Eismann | Grüne Kirche – grünes Spital… Lange habe ich über das Thema des Pfabüs gebrütet, ­Ideen entwickelt und wieder verworfen ohne letztlich auf einen grünen Zweig zu kommen. Vergängliche Ressourcen Da gibt es zum Beispiel den ehemaligen Spitalpark, der seit dem Beginn des Ersatzneubaus arg zusammengeschrumpft ist und besonders in den milderen Jahreszeiten den mobileren PatientInnen fehlt. Oder die perfekt organisierte Entsorgungs- und Recyclingsorganisation im KSW, ohne die spätestens nach 24 Stunden der Betrieb des Spitals zusammenbräche. Dann die Küche, in der schon seit vielen Jahren das Foodwaste aktiv vermieden wird. Und zuletzt kam mir der grosse Notstromdieselaggregat in den Sinn, der ein bis zweimal pro Jahr testweise laufen muss, was streng

genommen völlig unökologisch, andererseits aber doch überlebensnotwendig ist, falls wirklich die normale Stromversorgung ausfallen sollte. Grünes Spital bedeutet nicht nur einfach einen schonenden Umgang mit Ressourcen, sondern ist schon deshalb sinnvoll, weil es Kosten spart. Gleichzeitig ist aber immer abzuwägen, wo Einsparungen sinnvoll sind oder – wie beim Testlauf des Notstromdieselaggregats – lebensgefährlich werden könnte, wenn dieser im Notfall dann nicht funktioniert. Es ist gut, dass das Bewusstsein gestiegen ist, dass ein schonender Umgang mit den endlichen Ressourcen der Welt nicht nur sinnvoll, sondern überlebensnotwendig für kommende Generationen ist. Es ist gut und sinnvoll, dass auch und gerade die Kirchen grüner werden und mit guten Beispielen vorangehen. Unvergängliche Ressourcen Was aber bedeutet «grün» in einem christlich-spirituellen Sinn und inwieweit kann der Glaube, menschliches Miteinander und auch Seelsorge «grün» sein oder «grüner» werden? Im katholischen Kontext bedeutet die Farbe Grün Hoffnung und somit das Gegenteil von Verzweiflung. Wenn ich mir die Botschaft der Bibel ansehe und besonders das Wirken und Sprechen Jesu, so geht es da eigentlich niemals um das Einsparen, sondern immer um Verschwendung und Überfluss: Da entdecke ich einen Gott mit endloser Geduld, einen

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Einsparen von vergänglichen – Verschwenden von unvergänglichen Ressourcen Gott, der warten kann, der Zuneigung und menschliche Nähe verschwendet bis zur Selbstaufgabe. Der immer und immer wieder auf seine Geschöpfe zugeht und das ohne Lohn oder Dank zu erwarten. Das ist ganz und gar nicht ressourcenschonend und doch macht beides Sinn für mich. Beides gehört zusammen: Das Einsparen von ver-

gänglichem Konsum und damit auch unnötigem Abfall und gleichzeitig die Verschwendung von unvergänglichen Ressourcen, die nicht nur keinen Abfall erzeugen, sondern sich sogar vermehren, wenn man einfach damit beginnt, sie zu verschwenden. Oder, wie es Ricarda Huch treffend ausdrückte: «Liebe ist das Einzige was wächst, indem wir es verschwenden.»

Thema der Gottesdienste während der Fastenzeit

hug | Schon 1972 hat der Autor Carl Amery die «gnadenlosen Folgen des Christentums» vehement angeklagt unter dem Titel: «Das Ende der Vorsehung». Hauptkritikpunkt: Das jüdisch-christliche Schöpfungsverständnis mit dem Auftrag: «Macht euch die Erde untertan!» (Gen / 1 Mo 1, 28). Es stellt sich im Blick auf Umweltzerstörung und Klimawandel die provokativ klingende Frage: Ist das Christentum eigentlich an allem schuld? Erstes Fastenwochenende 29. Februar /1. März Der Mensch – Krone oder Fluch der Schöpfung? Wieder hängt das Hungertuch «Mensch, wo bist du?» des deutschen Künstlers Uwe Appold in der Kirche, das das goldene Haus der Schöpfung zeigt. Wie ist die Stellung des Menschen in der biblischen Schöpfungs­ tradition zu deuten? Welchen Auftrag

hat er genau, und welche Auswirkungen hat dieser Auftrag? Prediger: Hugo Gehring, Pfarrer Zweites Fastenwochenende 7./8. März – Suppensonntag Zu spät? Die Enzyklika «Laudato si’» von Papst Franziskus Erstmals gibt es ein päpstliches Lehrschreiben «über die Sorge für das gemeinsame Haus», das heisst die Ökologie. Darin werden Umweltverschmutzung und Klimawandel ausdrücklich thematisiert und im Licht des Glaubens nach Auswegen und Lösungen gesucht. Was beinhaltet dieses Dokument, wie aktuell ist es, oder kommt es etwa zu spät? Prediger: Josef Annen, Generalvikar Drittes Fastenwochenende 14./15. März Umweltheilige vor Greta Thunberg?! Immer wieder gibt es in der Kirchengeschichte Gestalten, die eine ganz-

Predigtreihe in der Fastenzeit

«Macht euch die Erde untertan!»

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Predigtreihe in der Fastenzeit

Thema der Gottesdienste während der Fastenzeit heitliche Sicht der Schöpfung und des Menschen entwickeln, angefangen bei Franz von Assisi über Hildegard von Bingen bis hin zu Persönlichkeiten der neueren Zeit. Angeregt durch diese Impulse, soll ein mystisches Plädoyer für ein anderes Verhältnis zur Erde zur Sprache gebracht werden. Prediger: Stefan Staubli, Pfarrer (Sonntag um 19.30 Uhr Taizé-Gottesdienst ohne Predigt) Viertes Fastenwochenende 21./22. März Heilige Kühe – sind die Hindus schöpfungsfreundlicher? Die Forderung nach Respekt vor Tieren und Pflanzen als unseren Mitgeschöpfen scheint im Hinduismus besondere Beachtung zu finden, vielleicht auch bei den Naturvölkern Afrikas. Können

wir in Europa von diesen religiösen Überlieferungen lernen? Oder sind diesbezüglich auch kritische Fragen angebracht? Prediger: Pater Salu Mathew MSFS, Vikar Fünftes Fastenwochenende 28./29. März Welche Welt überlassen wir unseren Kindern? In der jugendlichen P­ rotestwelle «Fridays for Future» kommt die brennende Sorge zum Ausdruck, dass Klima- und Umweltbedrohung ein äusserst dringliches Generationen- und Zukunftsproblem darstellen. Es geht ums Überleben der Existenzgrundlagen auf unserem Planeten. Hilft die christliche Botschaft zu einer Umkehr? Prediger: Michael Kolditz, Pastoral­ assistent

Südamerikanische Klänge im Osterfestgottesdienst

Misa Criolla von Ariel Ramirez Hansueli Bamert | Im Osterfestgottesdienst, am 12. April, um 9.30 Uhr, führt der Kirchenchor St. Peter und Paul wieder einmal die Misa Criolla von Ariel Ramirez (1921–2010) auf. In typisch argentinisch-südamerika­ nischer Manier setzt sich die Instru­ mentalcombo aus verschiedenen Percussionsinstrumenten, Charango, Gitarre, Klavier und Kontrabass zusammen. In farbenreicher Abwechslung stehen sich die beiden Gesangssolisten und der Chor gegenüber: In den ruhigen und besinnlich-lyrischen Messeteilen, Kyrie und Agnus Dei, begleitet 14

der Chor die Solisten im Hintergrund, während die bewegten Messeteile in der Art von «call and response» temperamentvoll durch südamerikanische Lebensfreude und mitreissende Rhythmen zum Ostertanz einladen. Nur schon der Klang der Überschriften der einzelnen Ordinariumsteile versprechen ein musikalisch mitreissendes und lebensbejahendes Osterfest: Das Gloria ist mit «Carnavalito» und das Sanctus mit «Carnaval Cochabambino» überschrieben. Wir freuen uns sehr auf eine grosse Festgottesdienstgemeinde.


Besondere Gottesdienste Samstag, 4. April ■ 18.00, Palmweihe, Eucharistiefeier Palmsonntag, 5. April ■ 9.30, Familiengottesdienst, Palm­prozession, Mitwirkung Kinderchor, anschliessend Chilekafi im Pfarreiheim ■ 11.15, Palmweihe, Eucharistiefeier ■ 19.30, Palmweihe, Eucharistiefeier Montag, 6. April ■ 15.00, Bussfeier in der Kirche St. Ulrich, Rosenberg ■ 20.00, Bussfeier in der Kirche St. Peter und Paul Hoher Donnerstag, 9. April ■ 17.00, Kindergottesdienst im Pfarreiheim ■ 20.00, Abendmahlsfeier, mit Gesängen der Kantorengruppe, stille Anbetung bis 22.00 Uhr

Karfreitag, 10. April ■ 10.00, Eltern-Kind-Feier in St. Ulrich, Thema «Karfreitag» ■ 15.00, Feier vom Leiden und Sterben unseres Herrn, der Kirchenchor singt Psalmen zur Passion Karsamstag, 11. April ■ 21.00, Auferstehungsfeier, Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauferneuerung, Eucharistie­feier, Mitwirkung von KantorInnen, im Anschluss an die Osterfeier: Ostertrunk im Pfarreiheim Ostersonntag, 12. April ■ 9.30, Festlicher Ostergottesdienst mit Kirchenchor, Solisten und Instrumentalisten: Aufführung der Misa Criolla von Ariel Ramirez ■ 11.15, Eucharistiefeier mit Predigt ■ 19.30, Eucharistiefeier mit Predigt

Karwoche Ostergottesdienste

Spezielle Angebote zu Ostern

Beichtgelegenheiten ■ Karfreitag, 9.30–11.30 Uhr (mit auswärtigem Priester) ■ Karsamstag, 16.30–17.30 Uhr (mit Stefan Staubli)

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Franz von Assisi, Ausschnitt aus dem Wandteppich im Pfarreiheim St. Peter und Paul


Gebet für unsere Erde Allmächtiger Gott, der du in der Weite des Alls gegenwärtig bist und im kleinsten deiner Geschöpfe, der du alles, was existiert, mit deiner Zärtlichkeit umschliesst, giesse uns die Kraft deiner Liebe ein, damit wir das Leben und die Schönheit hüten. Überflute uns mit Frieden, damit wir als Brüder und Schwestern leben und niemandem schaden. Gott der Armen, hilf uns, die Verlassenen und Vergessenen dieser Erde, die so wertvoll sind in deinen Augen, zu retten. Heile unser Leben, damit wir Beschützer der Welt sind und nicht Räuber, damit wir Schönheit säen und nicht Verseuchung und Zerstörung. Rühre die Herzen derer an, die nur Gewinn suchen auf Kosten der Armen und der Erde. Lehre uns, den Wert von allen Dingen zu entdecken und voll Bewunderung zu betrachten; zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind mit allen Geschöpfen auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht. Danke, dass du alle Tage bei uns bist. Ermutige uns bitte in unserem Kampf für Gerechtigkeit, Liebe und Frieden. Papst Franziskus: Enzyklika «Laudato si’», 2015


St. Ulrich

Bazar am 9. November 2019

Sechstausendfünfhundertdreizehn gio | 6513 Franken ist der Erlös aus dem Bazar. Hinter dieser nüchternen Zahl verbirgt sich viel Einsatz und Herzblut. Der Bazar ist sozusagen die Spitze vom Eisberg. Das ganze Jahr hindurch wird nämlich dafür im Stillen gearbeitet. Man macht sich Gedanken, trifft unzählige Vorbereitungen und entwi-

Am 24. Januar im Pfarreiheim

Dankeschönessen

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Das Danke­ schönessen ist eine gute Ge­legenheit sich mit anderen Frei­willigen der Pfarrei zu treffen, sich zu unterhalten und kulinarisch verwöhnen zu lassen. 18

ckelt Ideen. Es entstehen wunderbare Handarbeiten aller Art. Am grossen Tag geht es in unserm Pfarreiheim zu und her wie in einem Ameisenhaufen. Das sind diese Momente, die ich als Zuschauer g­ eniesse. In diesem scheinbaren Drunter und Drüber wird Menschlichkeit sichtbar. Da ein Lächeln, dort eine helfende Hand. Jemand gibt Auskunft. Es wird begrüsst, gescherzt und gelacht. Dieses freundliche Miteinander macht den Wert dieser Veranstaltung aus. Ein Wert, der weit über dem erarbeiteten Betrag liegt. Dann bin ich stolz darauf, ein ganz winziges Rädchen in diesem Riesenwerk zu sein. Der Erlös fliesst in das Jahresprojekt unserer Pfarrei. Diesmal unterstützen wir ein Altersheim im Irak.


Ökumenische Erwachsenenbildungsreihe im Januar

Was ist Wahrheit?

❱

Wunibald Müller berichtete darüber, wie Menschen in ihrer eigenen Wahrheit leben.

wir sagen oder tun, immer grösser wird, besteht die Gefahr, dass mehr und mehr Lustlosigkeit, Desinteresse, Apathie und sogar Depression Einzug halten. Bemerkenswert für mich waren ausserdem die Erläuterungen zum Schatten, den es neben der sonnigen und freundlichen Seite auch noch gibt, die gerne zur Schau getragen wird. Es sind Eigenschaften, die im Hintergrund schlummern, aber je nach Situation sich im positiven wie im negativem Sinne bemerkbar machen können. Im zweiten Referat beleuchtete Professor Valentin Groebner (Historiker für Mittelalterliche Geschichte) die Frage nach der Wahrheit in den Medien. Er führte aus, dass wir uns vor den Falschmeldungen, den sogenannten «Fake News» fürchten. Es gab sie schon im Mittelalter. Der gefälschte

St. Ulrich

gio | Die Erwachsenenbildungsreihe begann mit dem Vortrag von ­Wuni­bald Müller. Er ist römisch-­ katholischer Theologe, Familienmensch und Psychotherapeut. Um zur eigenen Wahrheit zu finden, empfiehlt er bei sich selber zu beginnen. So ist es wichtig, im Laufe des Lebens herauszufinden, wer ich im Tiefsten bin und was meine innere Wahrheit ausmacht. Sie geht einher mit einem Prozess, der mitbestimmt wird von religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen. Beeindruckend ist die Erkenntnis des Theologen Romano Guardini, die ihm im Traum geschenkt wurde. Demnach wird jedem Menschen ein Wort mitgegeben, eine Art Passwort. Gleich einem Rohdiamanten, der dann geschliffen wird durch die Erziehung, durch das Umfeld, durch Tradition und Lebenserfahrungen. Es kommt alles darauf an, das uns zugesprochene Wort zu verstehen und mit ihm ins Einvernehmen zu kommen. Also zu unserer persönlichen Wahrheit zu finden. Habe ich mein Passwort gefunden, das auch meine persönliche Wahrheit einschliesst, gilt es diese Wahrheit auch zu leben. Das ist entscheidend, um in meinem Leben Stimmigkeit und Zufriedenheit zu erfahren. Sonst ergeht es einem mit der Zeit, wie es der Schriftsteller Ödön von Horváth treffend formulierte: «Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme selten dazu». Wenn die Kluft zwischen unseren persönlichen Überzeugungen und dem, was

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Ökumenische Erwachsenenbildungsreihe im Januar

❱ Valentin

St. Ulrich

Groebner beleuchtete die Frage nach der Wahrheit in den Medien.

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Brief ist so alt wie die Systeme der Nachrichtenübermittlung überhaupt. Um die Echtheit zu garantieren, wurden Texte verschlüsselt oder mit geheimen Zeichen versehen. Diskret im Text versteckte Botschaften als Echtheitszeichen waren seit dem elften Jahrhundert gebräuchlich. Diese Nachrichten wurden durch Kaufleute, Pilger und Ordensleute transportiert. Die erhaltene Korrespondenz des 15. Jahrhunderts ist voller Hinweise auf die Unsicherheit des Briefverkehrs, auf verlorene oder gefälschte Informationen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde durch neue Drucktechniken und billiges Papier eine Medienrevolution ausgelöst. Gleichzeitig kam die Werbung ins Spiel. Sie macht es auch heute noch möglich, dass Zeitungen, also Nachrichten, zu einem erschwinglichen Preis zu haben sind. Das hat zur Folge, dass die Berichterstattung schnell sein muss. Aus Erfahrung weiss man aber, dass es nach einem Geschehnis 48 Stunden bräuchte, um die Hintergründe klarer zu beschreiben. Weil diesem Umstand aber selten Rechnung getragen wird, entstehen viele Halbwahrheiten. Die lassen sich zwar hinterher berichtigen. Der Grundstein für Halbwissen ist aber bereits gelegt. Inzwischen sind wir zu moderneren Kommunikationsmitteln gekommen. Der Siegeszug des Smartphones, als ein dauerhaft am Körper getragener Kommunikationsapparat, hat einen alten Traum der Medienindustrie wahrgemacht. Der «Aus»-Knopf ist endgültig abgeschafft: Immer online sein, überall.

Früher glaubte man den Nachrichten, wie man an den lieben Gott glaubte. Hat sich daran etwas geändert? Wohl kaum. Nach wie vor gilt aber als Wahrheitskriterium: Die Wirklichkeit ist das, was nicht verschwindet, wenn wir aufhören, daran zu glauben. Wirklichkeit ist das, was wir nicht durch Darstellung oder durch unsere Wünsche ändern können.

Das Referat von Siegfried Zimmer am 27. Januar, der in biblisch-­ theologischer Weise nach der Wahrheit fragte, konnte in diesem Pfabü nicht zusammengefasst werden, da es nach dem Redak­ tionsschluss stattgefunden hat.


März 3 Dienstag 6 Freitag 21 Samstag

Seniorennachmittag, 14.30, Pfarreiheim St. Ulrich Weltgebetstag Zimbabwe, 19.00, reformierte Kirche Veltheim ■ Ökumenischer Fastenzmittag, 12.00, Pfarreiheim St. Ulrich ■ Rosenverkauf

April 5 Sonntag 6 Montag 7 Dienstag 9 Donnerstag 10 Freitag 11 Samstag

Palmsonntag mit Palmweihe, 9.30, Kirche St. Ulrich Bussfeier, 15.00, Kirche St. Ulrich Seniorennachmittag, 14.30, Pfarreiheim St. Peter und Paul Hoher Donnerstag, 20.00, Marienkapelle St. Ulrich ■ Fiire mit de Chline, 10.00, Marienkapelle St. Ulrich ■ Karfreitagsfeier, 15.00, Kirche St. Ulrich Osternacht, Auferstehungsfeier, 21.00, Kirche St. Ulrich anschliessend Eiertütschen im Pfarreiheim St. Ulrich

St. Ulrich

Kalendarium

Mai 4 Montag 8 Freitag 10 Sonntag 16 Samstag 17 Sonntag 21 Donnerstag

Maiandacht der Frauengruppe mit PP, 18.00, Marienkapelle St. Ulrich, anschliessend Imbiss Pfarreiheim St. Ulrich Maiausflug SeniorInnen, Angaben folgen Familienmesse mit Erstkommunionfeier, 9.30, Kirche St. Ulrich Fiire mit de Chline, 15.00, Dorfkirche Veltheim, Dorffest Ökumenischer Gottesdienst, 9.30, Dorfkirche Veltheim, kein deutschsprachiger Gottesdienst in St. Ulrich Christi Himmelfahrt, Familienmesse, 11.00, bei schönem Wetter auf dem Güetli, bei schlechtem Wetter Kirche St. Ulrich, anschliessend Brötle

Juni 1 Montag 5 Freitag 7 Sonntag 14 Sonntag 21 Sonntag

Pfingstmontag, Gottesdienst mit der Gemeinde, 10.00, Altersheim Rosental Lange Nacht der Kirchen, Programm beachten Familienmesse mit HGU-Abschluss, 9.30, Kirche St. Ulrich Firmung, 9.30, Kirche St. Peter und Paul, normaler Gottesdienst in St. Ulrich Patrozinium-Messe, 9.30, Kirche St. Peter und Paul, kein deutschsprachiger Gottesdienst in St. Ulrich

❱ Treffpunkte Zeit-Punkt 5.3. | 12.3. | 19.3. 26.3. | 2.4. | 9.4. 16.4. | 23.4. | 30.4. 7.5. | 14.5. | 28.5. 11.6. | 18.6. | 25.6. Donnerstag, 14.00, Café «Coffeebox», Einkaufszentrum Rosenberg

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«Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!»

Weltgebetstag 2020 – Zimbabwe Gabriela Berset | Am Freitag, 6. März feiern wir um 19.00 Uhr in der Kirche der Heilsarmee an der St-Geor­genStrasse 55 den diesjährigen Weltgebetstag. Jährlich begehen christliche Frauen in über 170 Ländern der Welt den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie für das Jahr 2020 wurde von Frauen aus Zimbabwe erarbeitet, einem Binnenland im südöstlichen Afrika. Mit der Liturgie «Steh auf, nimm deine Matte

und geh deinen Weg!» erzählen sie von ihrem Leben mit Freuden und mit grossen Sorgen, sowohl politisch wie auch wirtschaftlich. Sie wollen uns zeigen, dass sie nicht resignieren, sondern voller Hoffnung und Mut in ihrem Glauben «aufstehen, ihre Matte nehmen und ihren Weg gehen». Wir freuen uns, diese starken Gedanken aufzunehmen und weiterzugeben im Sinne der Frauen von Zimbabwe für alle Menschen rund um den Erdball.

Samstag 21. März

Rosenaktion Alice Bosshard-Walt | Am Samstag, 21. März, ab 9.00 Uhr verkauft der Pfarreirat, unterstützt von SchülerInnen der Oberstufe, Rosen an der Rudolfstrasse beim Hotel Wartmann. Heiner Blattmann von der Kommission Ökumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit der Stadtkirche Winterthur koordiniert den Verkauf der 400 Rosen an den zwei Standorten Marktgasse und Rudolfstrasse. Im Rahmen der ökumenischen Kampagne bieten in der ganzen Schweiz rund 2000 Freiwillige an über 700 Verkaufsorten am 21. März Rosen zum Preis von fünf Franken an. Wenn bis zum Abend mehrere tausend Rosen mit dem Gütesiegel für fairen Handel von Max Havelaar verkauft sind, wird das mehrfach Freude 22

bereiten: den Schenkenden und den Beschenkten, aber auch den Mitarbeitenden der Farm Penta Flowers in Kenia. Das Gütesiegel steht für fairen Handel mit Kleinproduzenten im Süden und für wirkungsvolle Massnahmen gegen Armut. Die Fairtrade-Prämie kommt Gemeinschaftsprojekten wie Bildung, Wasserversorgung oder Vergabe von Kleinkrediten zugute. Die ArbeiterInnen können selbständig entscheiden, wie sie die Prämie einsetzen wollen. Coop ermöglicht, dass die Blumen zum Selbstkostenpreis eingekauft werden können und unterstützt damit die Arbeit der drei Werke. Der Erlös der Rosenaktion fliesst vollumfänglich in Projekte von Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein.


Am zweiten Sonntag in der Fastenzeit

Suppenzmittag mik | Auf einem Plakat zu den Fastenopfer-Projekten 2020 prangt folgender Schriftzug: «Wer sein Glück mit anderen teilt, vervielfacht es.». Entsprechend dieser Aussage findet unser traditioneller Suppenzmittag am Sonntag, den 8. März, statt. Die Vorbereitungsgruppe besteht

aus einem engagierten Team um Myrta Gründler. Unterstützung erhalten sie an diesem Tag von Jugendlichen der dritten Oberstufe. Kommen Sie einfach nach dem Gottesdienst vorbei und geniessen Sie eine feine Suppe und unterstützen so das Fastenopfer-Projekt.

Ökumenische Kampagne 2020

Vom Umgang mit Saatgut rho | Haben Sie gewusst, dass Kleinbauern und -bäuerinnen 70 Prozent der Weltbevölkerung ernähren – und nicht etwa die Agrarindustrie? Saatgut – ein Produkt der Natur Landwirtschaft begann vor über 10’000 Jahren. Als der Mensch feste Siedlungen errichtete und zum Bauern wurde, wählte er Samen oder Pflanzen jener Arten aus, die eine sichere Nahrungsquelle bildeten. Er bewahrte sie auf, um sie im nächsten Frühjahr erneut auszusäen. Durch

geschickte Selektion der Samen und durch Tausch entstanden neue Sorten, die optimal an lokale Gegebenheiten, wie Schädlinge oder klimatische Bedingungen, angepasst waren. Saatgut gehörte stehts den Bäuerinnen und Bauern, die dank sorgfältiger Pflanzenzüchtungen für eine breite Biodiversität und Ernährungssicherheit sorgten. Und plötzlich stehen die Bäuerinnen und Bauern vor der Tatsache, dass Gesetze existieren, die ihnen das Recht am Saatgut absprechen. Wie ist es dazu gekommen? Saatgut als Wirtschaftsprodukt Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts fangen die USA mit der massiven Förderung der industriellen Landwirtschaft an. Findige Unternehmer begannen mit der wissenschaftlichen Züchtung und Optimierung von Saatgut im grossen Stil, indem sie auch die Möglichkeiten der Gen-Technik

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Bohnensamen aus Kolumbien

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Ökumenische Kampagne 2020 weiterentwickelten und anwandten. Hierzu waren immense Investitionen notwendig, die natürlich geschützt werden «mussten». Am 2. Dezember 1961 wurde an einer internatio­ na­len diplomatischen Konferenz in Paris das Internationale Übereinkommen zum Schutz von Pflanzenzüchtungen (UPOV-Sortenschutzsystem) angenommen. Mit dem Züchterrecht für eine Sorte, ist der Züchter somit während mindestens 20 Jahren davor geschützt, dass sein Saatgut von anderen vermehrt, weiterverkauft oder ausgeführt werden kann (Artikel 19). In Freihandelsabkommen verlangen Industriestaaten (darunter auch die Schweiz!) rigide Sortenschutzgesetze, die den Partnerländern ihre traditionelle Produktion von bäuerlichem Saatgut und den Handel damit einschränken oder sogar verbieten. Begründung der Notwendigkeit des Sortenschutzes «Eine dauerhafte Züchtungsarbeit ist nur möglich, wenn Aussicht auf einen Rückfluss der Investitionen besteht. Es ist daher von grosser Bedeutung, ein wirksames Sortenschutzsystem bereitzustellen, das die Entwicklung neuer Sorten zum Nutzen der Gesellschaft begünstigt.» Zitat von der Website der UPOV https://www.upov.int/about/de/upov_system.html

Im letzten Jahrhundert ging deshalb drei Viertel der ganzen Saatgut-Vielfalt verloren. Heute kon­ trollieren die drei Firmen Syngenta, Bayer-Monsanto und Dupont mehr als die Hälfte des kommerziell genutzten Saatguts. Die ökumenische Kampagne Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein wehren sich dagegen, dass Saatgut kommerzialisiert und der Öffentlichkeit entzogen wird. Mit dem Kauf von industriellem Saatgut werden die Bäuerinnen und Bauern oft auch gezwungen, Dünger und Herbizide der gleichen Firma zu kaufen, welche auf das Saatgut abgestimmt sind, und erst so den optimalen Ertrag garantieren. Damit wird nicht nur der Boden ausgelaugt bzw. vergiftet, sondern die Bäuerinnen und Bauern geraten auch in eine Verschuldungsfalle, denn das Saatgut ist nur im ersten Jahr fruchtbar, das nächste Jahr muss das ganze Paket wieder neu gekauft werden. Die diesjährige Kampagne hat daher das Thema: «Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert».

Walter Hercigonja gibt das Amt des «Obmanns» ab

Kirchenordner aus Berufung hug | Was tun die KirchenordnerInnen bei uns in jedem Sonntag- und Festtagsgottesdienst sowie an den Vorabenden? Ihre wichtigste Aufgabe: Sie ziehen die Kollekte («Kirchenopfer») 24

ein, während am Altar Brot und Wein bereitet werden. In vielen Kirchen gibt es am Schluss des Gottesdienstes an den Ausgängen Gelegenheit, in aufgestellte Gefässe zu spenden. Zum Glück haben wir bei uns kein


Walter Hercigonja gibt das Amt des «Obmanns» ab sogenanntes «Türopfer», sondern den Einzug der Gaben mitten in der liturgischen Feier – nicht nur, weil so das Ergebnis deutlich höher ausfällt, sondern hauptsächlich weil es eine aktive Art der Beteiligung des Volkes am Gottesdienst darstellt (in Afrika zum Beispiel hat dieser Akt in Form von Naturalgaben eine zentrale Bedeutung). Denn wer in Christi und Gottes Namen zusammenkommt, darf die Armen nie vergessen! Dann trägt der KirchenordnerInnen-­ Dienst natürlich wesentlich dazu bei, dass unsere Feiern würdig und ungestört verlaufen können. So finden Menschen, die Hilfe suchen, eine Ansprechperson (auch wenn es nur um die Frage nach der Toilette geht). Seit fast 40 Jahren versieht Walter Hercigonja dieses Amt in unserer Kirche mit grosser Hingabe, Zuverlässigkeit und Geschick, gerade auch an hohen Feiertagen mit zahlreichem Andrang.

Im Laufe der Zeit hat er auch die Aufgabe übernommen, die monatlichen Einsatzpläne der KirchenordnerInnen zu erstellen und zu einem jährlichen Treffen einzuladen. Nun hat er sich entschlossen, angesichts seines Alters und seiner Bewegungseinschränkungen Ende 2019 diese Obmann-Funktion abzugeben. Darum sei ihm auch an diese Stelle ausdrücklich und sehr aufrichtig für die jahrzehntelange Treue gedankt. Walter, wir sind stets sehr froh um dich und deine tatkräftige Mithilfe im Hintergrund gewesen! Zum Glück hat sich Massimo Diana bereit erklärt, vom neuen Jahr an in die «Fussstapfen» von Walter Hercigonja zu treten und den Kirchenordner-Dienst zu betreuen. Wir wünschen: gutes Werk! Gleichzeitig weisen wir gern darauf hin, dass uns neue Freiwillige für diese Aufgabe sehr willkommen sind, weil wir sie dringend brauchen.

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Walter Hercigonja war fast 40 Jahre als Kirchenordner freiwillig engagiert.

Nahtloser Wechsel

Neuer zweiter Sigrist und Hauswart hug | Bis Ende Jahr hat Sarmad Yono, der die 50-Prozent-Arbeitsstelle als zweiter Sigrist und Hauswart bei uns im November 2017 angetreten hat, noch teilzeitliche Einsätze geleistet, bis er auf 2020 ganz nach St. Marien, Oberwinterthur, wechselte. Doch schon im Dezember hat sein Nachfolger begonnen, sich in seine Aufgaben einzuarbeiten. Wir freuen uns, den

jungen Betriebsunterhalts-Fachmann Stivan Maty in unserem Team zu begrüssen. Er wohnt mit seinen Eltern und Geschwistern in Wülflingen, ist 2014 aus Syrien als Flüchtling in die Schweiz gekommen und gehört zur Gemeinschaft der chaldäischen Christen. Für seinen Start bei uns wünschen wir ihm Glück und Segen!

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Seit dem neuen Jahr ist Stivan Maty der neue zweite Sigrist und Hauswart.

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aus dem Pfarreirat

Pfarreirats-Weiterbildung 2019

Lerngemeinschaft Weltkirche mik | Jedes Jahr im November macht sich unser Pfarreirat für eineinhalb Tage auf den Weg in die Probstei Wislikofen. In dieser Zeit setzten wir uns ganz bewusst mit einem Thema auseinander. Diesmal luden wir Brigitte Fischer Züger aus dem Generalvikariat Urschweiz als Referentin ein. Unter dem Thema «Lerngemeinschaft Weltkirche» bekamen wir einen ganz besonderen Einblick in die kirchliche Landschaft in Taiwan. Zum Einstieg fand ein Austausch über die eigenen persönlichen Erlebnisse mit der Weltkirche statt. Anschliessend erfuhren wir von Brigitte Fischer Züger von ihren persönlichen Eindrücken. Sie erzählte von ihren Erfahrungen, die sie als Theologin in

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Anregende Mitte an der Pfarreirats­ weiterbildung

Taiwan machte. Dort verbrachte sie einige Jahre zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern. In dieser Zeit arbeiteten sie beide als Theologen in einer sehr lebhaften taiwanesischen Region und erfuhren, wie Kirche dort funktioniert. Dass zum Beispiel in kleineren Dörfern der Glaube und die Glaubensweitergabe immer an die Dorfältesten genknüpft sind. Auch die Erfahrungen, die sie aus den Jahren in Amerika mit in diese Runde brachte, regte zum Austausch und zu vielen Diskussionen an. All diese Eindrücke wurden auf dem Hintergrund diskutiert, was wir als Pfarrei St. Peter und Paul und ganz speziell als Pfarreirat mit diesen Erlebnisberichten machen könnten, vielleicht auch mit dem Blick auf die eigene Pfarreierfahrung und die daraus resulitierenden Fragen. Natürlich kam auch der gemütliche Teil, der Austausch beim Essen und am Abend, nicht zu kurz, hier gingen die Diskussionen teilweise weiter, so stark fesselte uns das Thema. Mit vielen guten Eindrücken verliessen wir am Samstagnachmittag die Probstei Wislikofen wieder.

Adventsaktion zugunsten der SFS Schule in Basar

Ein (zahlenmässiger) Rückblick Christian Friedrich | 15 – 105 – 12. Das sind nicht etwa die neuen Traummasse, sondern die Anzahl der Teil26

nehmenden an den verschiedenen Veranstaltungen der diesjährigen Adventsaktion.


Adventsaktion zugunsten der SFS Schule in Basar 15 leidenschaftliche JasserInnen haben mit einmal mehr, einmal mit weniger Glück den Betrag von 500 Franken für das Projekt erspielt. Das Jassturnier am Samstagnachmittag ist jedes Mal ein lustiger und gemütlicher Anlass. Etwa 105 Personen haben am Sonntag ein äusserst leckeres indisches Mittagessen genossen und der sehr informativen Präsentation des Schulprojektes gelauscht, deren Höhepunkt sicher die Grussbotschaft per Video von Pater Sunny gewesen war. Die graziöse und kraftvolle Tanzvorführung und die knifflige Wettbewerbsfrage waren weitere Highlights. Zudem konnte man an einem Stand Kunsthandwerk und anderes kaufen. Auf diese Weise sind etwa 1800 Franken zusammengekommen. Schon am Sonntagmorgen haben 12 LäuferInnen der Kälte getrotzt und den Parcours um die Kirche und das Pfarreiheim absolviert. 108 Runden wurden ersprintet oder erlaufen, insgesamt wurden so 1568 Franken gesammelt. Da noch verschiedene Spenden eingegangen sind, resultiert, zusammen mit der Kollekte, ein erfreulicher Gesamtbetrag von 16’800 Franken für die SFS Schule in

Basar. Mit diesem Betrag kann das eben fertig gestellte Knabeninternat mit Tischen, Spinden sowie Einrichtungen für Freizeit und den Alltag ausgestattet werden. Der ganze Anlass war sehr stimmungsvoll. Natürlich wünschen wir uns mehr: mehr Teilnehmende am Jassturnier, mehr LäuferInnen und vor allem aber mehr SponsorInnen. Wir werden uns deshalb beim Sponsorenlauf weiter darüber Gedanken machen, wie unsere Wünsche in Erfüllung gehen könnten. Wir vom Organisationsteam und vom Verein Punarjanma möchten ganz herzlich allen danken, die zum guten Gelingen der Adventsaktion beigetragen haben. Schön, dass die Adventszeit mit einem solchen Anlass beginnen kann. Das nächste Mal treffen wir uns am 28. und 29. November 2020.

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Ein Zuhause für Schüler in Indien

Herzliches Dankeschön Kathrin Joye | Ich möchte die Gelegenheit ergreifen und mich ganz herzlich für die gelungene Adventsaktion bedanken. Dank an die Gruppe, die den Anlass jedes Jahr organisiert, Dank an die Pfarrei für ihr Wohlwollen und langjährige Unterstützung, Dank an alle HelferInnen im Hintergrund, aber ganz besonders an die Besuchenden der Gottesdienste, die LäuferInnen, sowie deren SponsorInnen am Sponsorenlauf, die Anwesenden am Sonntag, die diesen Tag für uns so besonders gemacht haben. Die finanzielle Unterstützung ist äusserst wertvoll, aber mit Ihrer Anwesenheit und Ihrem Teilhaben und Teilnehmen bekommen die Spenden ein Gesicht und so werden Spenden zu Geschenken.

❱ Kathrin Joye

und Pater Salu an der Advents­ aktion 2019

In den Gesprächen mit den SchülerInnen der SFS Schule erzähle ich ihnen von den «FreundInnen» in der Schweiz, bringe Beispiele von GönnerInnen, wie ich sie an der Adventsaktion treffe und so werden sie zu FreundInnen oder eben «Tanten und Onkeln», wie die Kinder sie nennen. Dadurch sind wir nicht nur Geldgebende, sondern PatInnen, denen es um das Wohlergehen der Kinder geht und nicht nur um Materielles. Dies stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder dieser sehr abgelegenen und wenig entwickelten Gegend enorm. «Wir sind wer! Und wir haben FreundInnen in der Schweiz.» Die Adventsaktion mit den verschiedenen Aktivitäten und dem geselligen Mittagessen ist immer eine wunderbare Gelegenheit, von unserem Projekt zu erzählen und so Brücken zu bauen zwischen Menschen, die voneinander wissen, sich aber nicht kennen. Auch im Namen von Pater Sunny und unserem Verein Punarjanma ein herzliches Vergelts Gott!

Viele freiwillig Mitarbeitende am Dankeschönessen

Verwurzelt sein in der Pfarrei aho | Am Freitagabend, dem 17. Januar, waren wieder alle freiwillig Mitarbeitenden der Pfarrei zum Danke­ schönessen nach der Abendmesse eingeladen. Viele folgten dieser 28

Einladung und durften in der ­Messe einen Eindruck der verschiedenen Orte und Begebenheiten, in denen sich die Teammitglieder verwurzelt fühlen, bekommen und an den mit


Viele freiwillig Mitarbeitende am Dankeschönessen Wurzeln geschmückten Tischen ein feines Abendessen geniessen. Die Stimmung im Pfarreiheim war locker und familiär und man spürte, dass viele der Anwesenden schon Jahre in der Pfarrei verwurzelt sind und sich über diesen Abend mit angeregtem Austauschen am Tisch freuten. Die Bauchrednerin Karin Ettlinger mit der Hundepuppe Chico sorgte mit ihrem witzigen Wissen über die Talente, Pannen oder Glücksmomente der Mitglieder des Pfarreiteams für

viele herzliche Lacher. Einen grossen Applaus durfte (neben der Bauchrednerin) auch Walter Hercigonja empfangen, der seit fast 40 Jahren als Kirchenordner tätig war und nun sein Amt als «Obmann» der KirchenorderInnen an Massimo Diana weitergibt. Herzlichen Dank an das ganze Pfarreiteam, das sich im Vorder- und Hintergrund liebevoll um die Gäste kümmerte – es war einmal mehr ein sehr gelungener Abend!

Tschüss Gewohnheit – Hoi Verantwortung

Ranfttreffen 2019 mik | «Tschüss Gewohnheit – Hoi Verantwortung» so lautete das Motto des Ranfttreffens 2019. Am vierten Adventswochenende machte sich eine Gruppe von Jugendlichen, Firmlingen und jungen Erwachsenen aus Winterthur auf den Weg zum Ranfttreffen. Von Sachseln aus führte uns die Route über verschiedene Workshops und Austauschrunden hin zur Ranftschlucht. Hier feierten wir mit etwa 1600 Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Gottesdienst, der in der Weitergabe des Friedenslich-

tes gipfelte. Mit viele schönen Eindrücken von dieser ganz besonderen Nacht gingen wir erschöpft, aber gut gelaunt nach Hause und freuen uns schon aufs Ranfttreffen 2020.

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An Auffahrt unterwegs nach Romanshorn

Pfarreiausflug ❱ Paritätische

Herzliche Einladung

Kirche Romanshorn

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mik | Der Pfarreiausflug führt uns am 21. Mai wieder an einen ganz besonderen Ort. Wir werden uns auf verschiedenen Reisewegen nach Romanshorn begeben. Dort werden wir in der paritätischen Kirche unseren Auffahrtsgottesdienst mit der musikalischen Gestaltung unseres Kirchenchors feiern. Diese Kirche hat eine seit 1531 bestehende ökumenische Tradition. Sie hatte von Anfang an zwei Eigentümer und zwar die reformierte und die katholische Kirche. Entsprechend unserer Tradition werden wir wieder per Wanderung, Velotour oder individueller Anreise zu diesem Ort gelangen. Nach dem kurzen historischen Einblick feiern wir unseren Gottesdienst. Anschliessend sind alle Teilnehmen-

Foto: Pietro11, wikimedia.org

den zum Apéro eingeladen. Natürlich wird es auch wieder eine leckere Menü-­Auswahl geben. Im Vorbereitungsteam haben wir beschlossen, einen besonderen Anreiz für Familien zu schaffen, an diesem Ausflug mit Mittagessen teilzunehmen. Das Kindermenü wird zur Hälfte von der Pfarrei mitgetragen. Den Flyer mit der Anmeldung und allen Informationen werden Sie ab Ende Februar im Schriftenstand und auf unserer Homepage finden. Wir freuen uns auf Sie.

Seniorenferien im Juni

Unterwegs in und um Interlaken Mägi Fässler | Sind Sie Seniorin oder Senior und möchten gerne eine Woche Ferien in Gemeinschaft im Berner Oberland verbringen? Unser Team, Margrit Bachmann, Ursula Regli, Gio­ vanni Schäfli und ich bieten Ihnen vom 9. bis 15. Juni Seniorenferien im Hotel Artos in Interlaken an. Wir unternehmen Ausflüge und Besichtigungen per Bahn, Schiff und Bergbahnen. Die Ferien eignen sich sowohl für rüstige Personen, die gerne Wanderungen machen, als auch für

SpaziergängerInnen, da wir meistens zwei Varianten anbieten. Sie können auch an den Abendprogrammen mit Gesprächen, Spielen und so weiter teilnehmen. Wenn der Pfarrer von St. Peter und Paul und der Gemeindeleiter von St. Ulrich uns besuchen, bringen sie je eine Andacht mit. In beiden Pfarreien liegen im Frühling Flyer mit Anmeldetalons auf. Wenn Sie Fragen haben, erhalten Sie Auskunft bei Mägi Fässler, Sozialarbeiterin, 052 213 16 32.


Kalendarium März 3 Dienstag 6 Freitag 8 Sonntag 9 Montag 18 Mittwoch 19 Donnerstag 21 Samstag 8 Samstag 2

Seniorennachmittag, 14.30, St. Ulrich Weltgebetstag mit Liturgie aus Zimbabwe, 19.00, Kirche der Heilsarmee, St-Georgen-Strasse 55 ■ Eltern-Kind-Feier, 11.00, Krypta und Pfarreiheim ■ Suppenzmittag, 12.15, Pfarreiheim Frauen PP, Generalversammlung, 18.30, Pfarreiheim Frauen PP, Nachmittagswanderung, Besuch im Atelier der Tösstaler-Marionetten und kurze Wanderung Frauen PP, Pastakurs, anschliessend gemeinsames Essen, 18.00, Hotel Banana City Rosenverkauf zugunsten des Fastenopfers Erlebnismorgen der Erstkommunion-Kinder, Pfarreiheim

❱ Termine Fasnachtsmontag 2. März Oster-/Frühlingsferien 10. bis 26. April Auffahrts-Wochenende 21. bis 24. Mai Pfingsten 30. Mai bis 1. Juni aktuelle Termine www.peterundpaul.ch

April 1 Mittwoch 5 Sonntag 6 Montag 7 Dienstag 8 Mittwoch 9 Donnerstag 10 Freitag 11 Samstag 12 Sonntag 15 Mittwoch 30 Donnerstag

Frauen PP/FamA, Osterhasen-Giessen, 17.00, Confiserie Splendid, Turbenthal Palmsonntag, 9.30, Familiengottesdienst, Palmweihe, Chilekafi Bussfeiern, 15.00, St. Ulrich und 20.00, St. Peter und Paul Seniorennachmittag, 14.30, Pfarreiheim Frauen PP, Eierfärben für den Ostertrunk, 14.00, Pfarreiheim ■ Abendmahlfeier für Familien mit Schulkindern, 17.00, Pfarreiheim ■ Abendmahlfeier, 20.00, Kirche, stille Anbetung bis 22.00 ■ Eltern-Kind-Feier zum Karfreitag, 10.00, St. Ulrich ■ Karfreitagsliturgie, 15.00, Kirche Auferstehungsfeier, 21.00, Kirche, anschliessend Oster­trunk, Pfarreiheim Oster-Festgottesdienst mit Orchestermesse, 9.30, Kirche Frauen PP, Nachmittagswanderung Wiesendangen – Seuzach (Rundweg Winterthur) Frauen PP, Gemüse- und Obstsäckli nähen, 19.00, Handarbeitszimmer Schulhaus Neuwiesen

❱ Treffpunkte Frauengottesdienst: 11.3. | 8.4. | 10.6. Kirche, 8.30 Taizé-Gottesdienst: 15.3. | 19.4. | 17.5. | 21.6. Kirche, 19.30 Taizé-Abendgebet: 3.3. | 7.4. | 5.5. ◆ | 2.6. Krypta, 19.00 ◆ zusammen mit Mai Andacht in der Kirche Maiandacht: 5.5. ◆ | 12.5. | 19.5. | 26.5. Kirche, 19.00 ◆ zusammen mit Taizé-Gebet Weitere Treffpunkte siehe Rückseite

Fortsetzung siehe Rückseite 31


AZB

8400 Winterthur

Fortsetzung von Seite 31

Kalendarium

Bitte nachsenden. Neue Adresse nicht melden.

Mai 4 Montag 8 Freitag 9 Samstag 17 Sonntag 21 Donnerstag

Frauen PP, Maiandacht zu Gast in St. Ulrich, 18.00 ■ Senioren-Maiausflug, nachmittags ■ Kirchenchor, Generalversammlung, 18.00, Pfarreiheim Frauen PP/FamA, Führung durch das Sulzerareal und über den Lagerplatz, 10.00 Erstkommunion, 9.30, Kirche Auffahrt, Pfarreiausflug nach Romanshorn mit Mitwirkung des Kirchenchors

Juni

❱ Treffpunkte Bibel-Teilen 12.3. | 23.4. | 14.5. | 25.6. Pfarreiheim, 20.00 Donnerstagsgebet «Schritt für Schritt» 19.3. | 16.4. | 21.5. | 18.6. Krypta, 19.00 Meditatives Kreistanzen 23.3. | 29.4. | 27.5. Pfarreiheim, 20.15 Filmkafi 25.3. | 13.5. Kino mit anschliessendem Gespräch, nachmittags Zischtigzmittag jeden Dienstag Restaurant Bodega, 12.00 Gebetsgruppe «Ichthys» jeden Dienstag Krypta, 19.00 Gebetsgruppe «Brennender Dornbusch» jeden Mittwoch Krypta, 7.15

2 Dienstag 3 Mittwoch 4 Donnerstag 5 Freitag

6 Samstag 7 Sonntag 9–15 3 Samstag 1 14 Sonntag 17 Mittwoch 21 Sonntag 28 Sonntag

Kirchgemeindeversammlung, 20.00, Pfarreiheim Frauen PP/FamA, offenes Singen am Lagerfeuer, 19.30 Frauen PP, Tagesausflug, Vogelwarte Sempach Lange Nacht der Kirchen, Gottesdienst, kunsthistorische Kirchenführungen, Auftritt des Kirchenchors, 19.00–22.30, Kirche ■ Versöhnungsweg der 4. Klasse, Kirche und Pfarreiheim ■ gemeinsamer Gottesdienst aller Winterthurer Pfarreien, 18.00, St. Peter und Paul Familiengottesdienst zum HGU-Abschluss, 11.15, anschliessend Apéro bei der Kirche Dienstag bis Montag, Seniorenferien, Hotel Artos, Interlaken Ehevorbereitungskurs, Pfarreiheim Firmgottesdienst mit dem emeritierten Abt Daniel Schönbächler, Disentis, 9.30, Kirche ■ Katechetischer Spielnachmittag 5./6. Klasse, Kirche und Pfarreiheim ■ Frauen PP, Nachmittagswanderung, Zürich: Werenbachtobel und Elefantenbach ■ Patrozinium-Festgottesdienst mit Orchestermesse, 9.30, Kirche, anschliessend Apéro ■ Frauen PP/FamA, Sommersonnenwendefest, 19.30, Wald oder Pfarreiheim Ökumenischer Albanifest-Gottesdienst mit Albanimahl, 11.00, Lindengut Park


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