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Pfabü Nr. 133

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Haiti – Gärten lehren leben

Pfarreibulletin St. Peter und Paul St. Ulrich

Dezember 2018 – Februar 2019


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser Pfarreibulletin 133

❱ Impressum Herausgeber Pfarreien St. Peter und Paul und St. Ulrich Winterthur Auflage 2600 Exemplare EmpfängerInnen Angehörige der Pfarreien Redaktion / Gestaltung Otto Dudle |odu Hugo Gehring |hug Andrea Holenstein |aho Rainer Holenstein |rho Michael Kolditz |mik Salu Mathew |sam Giovanni Schäfli |gio Redaktionsadresse Andrea Holenstein Lärchenstrasse 34 8400 Winterthur Telefon 052 203 11 81 Mail: andrea.holenstein @greenmail.ch PC-Nr. 84-44650-2 Adressverwaltung Pfarramt St. Peter und Paul Telefon 052 269 03 70 Pfarramt St. Ulrich Telefon 052 269 03 80 Druck und Versand Sailer Druck Medien GmbH 8400 Winterthur Erscheinung viermal jährlich

gio | Mit dem Projekt «Schulgärten als Lernfeld für Lehrpersonen, Eltern und Kinder» sollen in Haiti Erwachsenen und Kindern die Nutzung der Natur nähergebracht werden. Zurzeit entstehen Schulgärten in drei Regionen, die nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken Schulkindern und Eltern beibringen. Das Thema Garten erinnert mich an meine Jugend. Das Geld war knapp. Unser Garten war für uns ein wichtiger Gemüselieferant. Aber so richtige Freunde wurden wir nicht. Das Umstechen, Jäten und Giessen waren auferlegte Pflichtübungen. In meinen Lehrjahren konnte ich mich elegant vor dieser Mühsal drücken. Jahrzehnte später entdeckte ich, hoch über Veltheim und ganz in der Nähe unseres Wohnhauses, ein besonderes Plätzchen. Es war überwuchert mit Brombeeren. Offensichtlich kümmerte sich niemand darum. So bediente ich mich im Hochsommer nach den Trainingsläufen bei den süssen Beeren. Dabei entdeckte ich mitten im dornigen Gestrüpp vermodertes Gartenwerkzeug: Hier wurde früher offenbar ein Garten gepflegt. Das weckte meine Neugier. Es stellte sich heraus, dass wir das Grundstück von der Stadt pachten konnten. Mit Entdeckerfreude rodete und bearbeitete ich den Boden. Aus dem Urwald wurde nach und nach ein schöner Garten. Mit viel Freude begannen meine Frau und ich, zu säen, zu pflanzen und zu ernten. Unsere Kinder waren nach ihren Möglichkeiten auch dabei. Unser Garten liegt an einem vielbegangenen und beliebten Spazierweg mit Aussicht auf die Stadt und darüber hinaus. Die Leute bleiben stehen und schauen sich um. Oft ergeben sich Gespräche. Ich hoffe für die Kinder in Haiti, dass sie meine ersten Erfahrungen mit dem Garten überspringen und gleich zu den erspriesslicheren Erlebnissen kommen. Vielleicht werden sie ebenso ein Stück ungepflegtes Land vorfinden, das sie zuerst bearbeiten müssen, damit sie schliesslich auch ernten können. Ich wünsche ihnen auf jeden Fall eine grosse Genugtuung, die Natur für sich entdeckt zu haben.

Für die Redaktion

Giovanni Schäfli


Das Volk leidet und fordert Die wirtschaftliche und politische Situation Paula Iten | Trägt die Fussballweltmeisterschaft Schuld an der heutigen Situation in Haiti? Ausgerechnet den Tag des WM-Spiels Brasilien gegen Belgien hat die Regierung ausgesucht, um klammheimlich die Benzinpreise um bis zu 50 Prozent zu erhöhen. Doch der erwartete Sieg der Lieblingsmannschaft blieb aus und so multiplizierte sich der Frust der Fans mit den Preiserhöhungen und setzte den Startschuss zu den seit Monaten anhaltenden Demonstrationen. Die Korruption der Elite und der Regierung geht ins Unermessliche. Von den 3,8 Milliarden US-Dollars des Petrocaribe-Fonds von Venezuela hat das Volk nichts erhalten. Wo das vie-

le Geld hingekommen ist? Spitäler, Schulen und Strassen sind keine gebaut worden. Das Volk hat genug und will nun die Schuldigen vor Gericht bringen und Rückzahlung fordern. Das Resultat der ersten Demons­ trationen vom 6. und 7. Juli 2018:  Der Benzinpreis wird weiter subventioniert  Der Premierminister und damit die Regierung werden neu gewählt Das Volk hungert und verelendet und einige wenige reissen Milliarden an sich. In den sozialen Medien und bei Musikern wächst der Widerstand. In Vorbereitung der Gedenkfeiern zum Tod des ersten haitianischen Herrschers, Jean-Jacques Dessalines (Todestag: 17. Oktober 1806), haben

Haiti – Gärten   lehren leben

Haiti – die politische, klimatische und wirtschaftliche Situation

Die Armut des Volkes wird in der Hauptstadt besonders sichtbar.

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Haiti – Gärten   lehren leben

Haiti – die politische, klimatische und wirtschaftliche Situation

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sich GymnasiastInnen aus verschiedenen Schulen der Hauptstadt bereits am 15. und 16. Oktober organisiert. So marschierten sie in Scharen auf ein Marriott Hotel zu in der Meinung, es gehöre ihnen, da es mit Geld aus dem Petrocaribe-Fonds gebaut worden sei. Weiter marschierten sie vor das Parlament, um von den National- und Ständeräten zu fordern, dass das Budget 2018/2019 Gelder zum Wiederaufbau ihrer Schulen enthalten müsse. Zum Abschluss ihrer Demonstration stellten sie sich vor dem «Regierungspalast» (der noch nicht wieder erstellt ist) auf, um ihre Rechte auf den Petrocaribe-Fonds einzufordern. Am freien Arbeitstag, Mittwoch dem 17. Oktober, dem eigentlichen Gedenktag Dessalines, gab es die gröss­ te Demonstration aller Zeiten mit zwei bis drei Millionen Menschen in den Strassen der zehn Departemente. Das Resultat der Demonstrationen vom 17. Oktober:  Am 21. Oktober wird aufgeräumt im «Palast» und am 22. Oktober ist in der Zeitung zu lesen, dass 18 wichtige Funktionäre ausgewechselt werden. Das sei aber noch lange nicht ge­nug, so die Stimme der Massen, die darauf warten, genug zu essen zu haben, im Spital behandelt zu werden und gute Schulen für ihre Kinder finden zu können. Der Premierminister, selber mit Petrocaribe-Geldern in den Händen, will die führenden Köpfe der Petrocaribe-Bewegung in einer Kommission zusammenführen. Das Volk will nicht diskutieren, sondern Taten sehen.

Wo ist das Geld des PetrocaribeFonds? – Das ist die einzige, grosse Frage. Das Volk will es wissen! Die Pet­­rocaribe-Bewegung fordert weiter:  Eine starke Justiz, die das Recht verteidigt.  eine freie Presse Am 18. November, Tag der gewonnenen Schlacht gegen Napoleon, die dann zur Unabhängigkeit führte, wurden die Demonstrationen weitergeführt. Die klimatische Situation Seit einiger Zeit gibt es regelmässig kleinere Beben in allen Gegenden des Landes. Am 6. Oktober stieg der Wert auf der Richterskala auf 5.9 durch ein Beben mit Zentrum im Meer im Nordwesten des Landes. – Die nördlichen Platten im Meer wollen ihre Energie abgeben. – So wird in nächster Zeit ein Beben bis Stärke 8.1 erwartet. Die Wirbelstürme der letzten Jahre haben vor allem im Süden gewütet, besonders Matthew, 2016, und Irma, 2017, eher im Norden- und Nordwesten. Beide Wirbelstürme und auch das Erdbeben brachten viel Regen, was gut für die Landwirtschaft ist, aber schwierig für Transporte, da es auch im Jahr 2018 im Nordwesten noch immer keine asphaltierten Strassen gibt. Um die 20 Menschen haben das Erdbeben nicht überlebt. Viele sind verletzt. Schulen, Kirchen, Spitäler und Privathäuser zeigen Risse in den Mauern. Was tun? Angst vor weiteren Beben herrscht. Schulen mussten ihre Tore schliessen.


Wirkung der letzten Adventsaktion für Haiti

Drainage und Mandalla-Gärten David Steiger | Vor bald drei Jahren, anfangs 2016, konnten wir als Stiftung Hand in Hand unseren Partnern im Nordwesten Haitis 17’600 Franken überweisen. Dieser Betrag war durch die Adventsaktion der Pfarrei St. Peter und Paul zusammengekommen. Die Spende ermöglichte eine dringend anstehende Infrastrukturverbesserung: Eine über 250 Hektar grosse Landfläche wurde mit tiefen Drainagekanälen vor Überschwemmungen geschützt und wieder zu fruchtbarem Ackerland gemacht. Die Bauarbeiten wurden von den AnwohnerInnen ausgeführt und fair entlöhnt. Die dabei entstandenen Komitees bestehen auch nach Projektende weiter und sorgen nun für den Unterhalt der Kanäle.

letztlich eine positive Bilanz ziehen: Die kanalisierten Landabschnitte stehen auch bei starken Regenfällen nicht mehr unter Wasser und heute bestellen darauf viele verschiedene Gruppierungen wie Familien, Bauernorganisationen oder Arbeitsgemeinschaften ihre Felder. Wie geht es weiter? Noch müssen die für den Unterhalt verantwortlichen Komitees in ihrer Organisation gestärkt werden. Die Böschungen sollten begrünt und vor Erosion geschützt werden. Geplant ist

❱ Ausheben eines

Drainagekanals

Hürden mussten überwunden werden Diese Drainagearbeiten wurden jedoch mehrmals durch Naturkatastrophen erschwert, verhindert oder teilweise zerstört (Hurrikan Matthew, Oktober 2016, Hurrikan Irma, September 2017, und schliesslich das Erdbeben im Nordwesten der Stärke 5,9 im Oktober 2018). Die Hurrikans fegten über das Land bevor die Aushub­ arbeiten vollständig abgeschlossen waren. Besonders die so notwendige Bepflanzung der Böschungen konnte unter diesen Umständen kaum verwurzeln. Dabei wäre es sehr wichtig, dass die gepflanzten Bäume und Büsche die Kanäle bei Unwetter vor Erosion schützen. Dennoch können wir 5


Wirkung der letzten Adventsaktion für Haiti auch das Anlegen weiterer MandallaGärten. Das sind Gärten, welche rund um einen zentralen Teich nach ökologischen Gesichtspunkten angelegt werden. Die bisherigen Mandalla-Gär-

ten weisen nach sechs Jahren eine durchzogene Bilanz auf. Die extremen Trockenzeiten lassen die Teiche der Gärten vollkommen austrocknen. Somit ist Fischzucht und Bewässerung nicht möglich und die Mandallas konvertieren zu saisonal produzierenden Ackerflächen. Darum ziehen es die Partner vor Ort vor, die verbleibenden Projektgelder von rund 3000 Franken in noch nicht kanalisierte Landabschnitte zu investieren, um so mehr Land zur Nah­ rungsmittelproduktion zu schaffen.

Tiefe Drainagekanäle schützen vor Überschwemmungen.

Ist-Zustand in den Schulen auf dem Land

Gemeindeschulen Paula Iten | Gemeindeschulen sind keine staatlichen Schulen, sondern von Bauernfamilien und Bauernorganisationen selbst erstellte Schulen, teilweise schon in den 80er- bis 90er-Jahren. Da mit den schwierigen klimatischen Bedingungen des Nordwestens (Dürre, Überschwemmungen, Wirbelstürme und Erdbeben) keine grossen Ernten anfallen, die den Bauern bei der Finanzierung von Schulhäusern und LehrerInnenlöhnen helfen könnten, bleiben viele Schulen in einem provisorischen Zustand.

Die LehrerInnen dieser Gemeindeschulen haben meist keinen Seminar-Abschluss. So hat Hand in Hand nach dem Wirbelsturm Sandy 2011 mit dem Auftreten der Cholera in den Gemeindeschulen ein «menschenwürdiges Programm» aufgebaut: Aufbereitung von Trinkwasser, effektive Mikroorganismen gegen den üblen Geruch der Latrinen, DIARRIX (Sirup) gegen Durchfall sowie Zuckerrohrmelasse und Moringapulver zur Stärkung der oft unterernährten SchülerInnen.


Ist-Zustand in den Schulen auf dem Land Nach den schrecklichen Wirbelstürmen, (Matthew 2016 und Irma 2017) brauchten einige Schulen Reparaturen (vom Wind verwehte Schuldächer, eingestürzte Mauern und kaputte Schulbänke), die Hand in Hand finanzierte und mit Bauernorganisationen und lokalen Handwerkern ausführte. Weiter wären spezielle Schulungen der lokalen Handwerker nötig, um sturm- und erdbebensicheres Bauen zu erlernen. Solides Bauen wiederum ist teurer. Dieses Jahr konnte Hand in Hand den Bauernschulen weiterhelfen, denn wenn sich die Eltern schon bemühen, dass sie ihre Kinder zur Schule schicken können, dann sollten die Kinder auch etwas lernen können. Ausgebildete LehrerInnen arbeiten

eher beim Staat oder in privaten und kirchlichen Schulen, wo sie regelmässig monatlich ihr Gehalt bekommen. Bei Gemeindeschulen sind es sehr oft SchülerInnen der Oberstufe, die als LehrerInnen arbeiten – SchülerInnen, deren Eltern das Schulgeld für weitere Klassen nicht aufbringen können. Sie haben keine Ausbildung erhalten, sondern geben ihr Wissen so weiter, wie sie es selbst gelernt haben. Viele Gemeindeschulen haben auch keinen Kindergarten. Wenn es einen gibt, sind die LehrerInnen wohl ganz elegant gekleidet, haben jedoch wenig Kenntnisse, wie den jüngsten Kindern Wissen beizubringen ist. Dass auch kein Material zur Verfügung steht, wie Papier, Farbstifte oder Spielsachen, macht die Situation noch schwieriger.

SchülerInnen einer Gemeindeschule

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Weiterbildung der Lehrpersonen für Gemeindeschulen

Erfolgreiche Projektumsetzung

Die Teilnehmenden der Weitebildung für das Unterrichten in Gemeindeschulen mit dem erarbeiteten Schulmaterial

Präsentation einer Lern­metho­de 8

Paula Iten | Diesen Sommer konnte Hand in Hand in den Gemeindeschulen etwas weiterhelfen: Diplomierte Lehrerinnen führten Aus- und Weiterbildung für 19 Kindergärtnerinnen durch und organisierten Unterrichtsmaterial für 19 Schulen. Die Evaluierung brachte laut der teilnehmenden Kindergärtnerinnen viel Neues für die Gemeindeschulen. Hier drei Stimmen:  «Wir schätzten die Werkstätten zur Herstellung von Anschauungsmaterial. Wir haben neue Techniken kennen gelernt»

 «In diesem Seminar habe ich meine Schwächen entdeckt und ich habe keine Worte, um den Organisatoren dieser Weiterbildung zu danken und ich wünschte, ich könnte an einem weiteren Seminar teilnehmen.»  «Ich habe zum ersten Mal an einem Seminar teilgenommen, an dem über Erziehung gesprochen wurde.» Und die 66 LehrerInnen der ersten, zweiten und dritten Klasse der 19 Schulen halten fest:  «Was ich in diesem Seminar gelernt habe, ist ein Anfang, ich habe noch viel zu lernen.»  «Ich werde zum ersten Mal die verschiedenen Etappen einer Lektion anwenden. Die Zeiteinteilung ist mir wichtig.»  «Die Techniken, Material herzustellen, um das Lehren der Mathematik und der wissenschaftlichen Fächer zu stärken, ist wichtig für mich.»


Weiterbildung der Lehrpersonen für Gemeindeschulen Ende Oktober besuchten die beiden Leiterinnen der Weiterbildung Margo Joseph und Gracita Osias St. Louis (siehe Portraits) während einer Woche die 19 Schulen und hängten auch noch eine pädagogische Tagung an, um die LehrerInnen zu unterstützen und zu stärken. Der nächste Schritt in diesem Projekt ist die Weiterbildung der Leh­ rerIn­nen der vierten bis sechsten Klassen im Fach Schulgärten. Es ist wichtig für die ländlichen Zonen, dass die LehrerInnen mit Hacke und Busch-

messer vorangehen. Die Meinung sitzt tief, wer mit einem Kugelschreiber umzugehen weiss, macht sich die Hände nicht schmutzig im Garten.

Schulmaterial, das zur Verfügung gestellt werden konnte.

Weiterbildung der Lehrpersonen ist wichtig

Porträt zweier Leiterinnen Gracita Osias Saint Louis Paula Iten | «Pipiti pi rèd», so das kreolische Sprichwort: «Je kleiner desto zäher». Gracita (die Gnadenvolle) ist eine kleine Persönlichkeit. Sie ist im Jahr 1955 in der weitläufigen Gemeinde Jean-Rabel im Nordwesten, der ärmsten Region Haitis, geboren und aufgewachsen, inmitten von zehn Geschwistern. Diplomiert als Primarlehrerin vom diözesanen Lehrerinnenseminar und geführt von den Laienmissionarinnen aus Fribourg, stieg sie mit 23 Jahren ins Berufsleben ein. Als Bauerntoch-

ter engagierte sie sich besonders für Frauen und Jugendliche auf dem Land. Dabei ging es nicht nur um fachliches Schulwissen, sondern immer auch um Vermittlung kultureller Werte. Sie initiierte Gruppen, die mit einstudiertem Volks­ theater während den Sommerferien von Ort zu Ort ziehen und Probleme des alltäglichen Lebens zur Diskus­ sion bringen, begleitet von engagierten Liedern und Trommelklang. Als Mitglied der Missionsequipe Jean-Rabel, begründete sie mit an9


Haiti – Gärten   lehren leben

Weiterbildung der Lehrpersonen ist wichtig dern LehrerInnen zusammen eine Lehrpersonenausbildung. In 24 Schulen unterrichten sie Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren, die nie die Chance hatten, eine Schule zu besuchen. In vier Jahren sollen sie die Primarschule bewältigen, die Besten werden später zu AlphabetisierungsanimatorInnen weiter ausgebildet. Bereits in den 80er-Jahren arbeitet Gracita auch an der Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen an den Gemeindeschulen im Nordwesten mit. Gracita, sehr dynamisch, bildete sich selber immer wieder weiter und wurde Ausbildnerin für MontessorilehrerInnen. Ausbildung und Erziehung sind für sie das Wichtigste. So spezialisierte sie sich an der Univer-

Marguérite Joseph (Margo) Margo, die «Missionarin im eigenen Land», ist 1955 geboren und zusammen mit acht Schwestern und zwei Brüdern nahe dem Städtchen Jean-Rabel im Nordwesten des Landes aufgewachsen. Sie besuchte die von Schwestern geleitete Primarschule in Jean-Rabel. 1970 bestand Margo die Aufnahmeprüfung ins diözesane Lehrerinnenseminar. Das bedeutete für sie, 57 Kilometer zu Fuss ins Internat zu gehen. Paula Iten wurde ihre erste Klassenlehrerin und sie Paula Itens erste Kreolischlehrerin.

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sität in Schulpädagogik für das Kindergarten- und Primarschulalter. Für drei Monate machte sie ein Praktikum in Belgien zu Gender- und Entwicklungsfragen. Sie arbeitete mit den PIB (Internationale FriedensBrigade) vor Ort. Heute leitet sie das Ausbildungszentrum ITECA und baut am landesweiten Netzwerk der organisierten Bäuerinnen. Thema: Kampf für ein Leben in Würde. Sie ist verheiratet, hat zwei Söhne, die in der dominikanischen Republik die Universität abgeschlossen haben mit Diplomen in Architektur und Ingenieur der Telekommunikation. Beide suchen Arbeit im krisengeschüttelten Haiti, sind aber noch arbeitslos.

1975 bis 1979 war sie Lehrerin in Jean-Rabels Pfarreischule, anschlies­ send Mitglied der Missionsequipe, wo sie sich vor allem der ländlichen Bäuerinnen annahm, sie weiterbildete und mithalf, deren geflochtenen Taschen im Norden zu vermarkten. Sie ist Spezialistin im Ausbilden von AnimatorInnen der Alphabetisierungskampagne und von KatechistInnen sowie Expertin in Naturheilkunde. Ih­ re Kenntnisse gibt sie weiter an Mütter, die lernen, ihre Kinder selber zu verarzten, in einer


Gegend, wo es weit und breit keine Ärzte gibt. Die Weiterbildung der LehrerInnen der Gemeindeschulen ist ihr ein Herzensanliegen. Fehlende finanzielle Mittel erzwangen einen längeren Unterbruch, doch mit Elan wird dieses Jahr neu gestartet. Heute, als erfahrene Fachfrau im Unterrichten, kann sie nicht mehr alles freiwillig und kostenlos leisten, denn es gibt auf Haiti keine AHV. Sie ist auch Beraterin und Vorstandsmitglied in verschiedenen nichtstaatlichen Organisationen. Ihre theoretischen und praktischen Erfahrungen kann sie da unentgeltlich ein-

bringen. Es geht dabei immer um Institutionen, die sich im Hinterland für die Menschen einsetzen. Die Ziele ihres Engagements sind:  Integrale Entwicklungsarbeit mit Befreiungstheologie  Bewusstseinsbildung  Alphabetisierung  Gründung von Basisorganisationen mit Jugendlichen und Frauen  gezielte Begleitung aller Entwicklungs-Aktivitäten  Vielen FreundInnen und Bekannten, Nichten und Neffen (bei ihr gross geworden) ist sie rundum eine vertrauenswürdige und fürsorgliche Ratgeberin.

Projekt Schulgärten

Den eigenen Znüni anpflanzen David Steiger | Im Nordwesten liegt das ländlichste, entlegenste und am dünnsten besiedelte Departement Haitis. Die Bevölkerung lebt in Streusiedlungen in der hügeligen Landschaft in Familienclans. Neben dem wöchentlichen Markt gibt es kaum Begegnungsorte. Auch die Bauernorganisationen erreichen mit ihren vielen Mitgliedern nicht alle Bevölkerungsschichten. So sind es meist die Gemeindeschulen, welche die vielen kinderreichen Familien zusammenbringen. Sie sind Orte des Austauschs, des Wissenstransfers und der Kommunikation. Die Kinder sind die Hoffnung und die Zukunft der von Auswanderung geprägten Gegend. In Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen vor Ort hat Hand

in Hand bereits begonnen, 19 Gemeindeschulen in Agroökologie, Aufforstung und Umweltschutz zu schulen. Allerdings stellte sich heraus, dass die Kinder oft mit leerem Magen zur Schule kommen. Die Lehrkräfte sind dieser Situation und der Armut der Bevölkerung ausgeliefert. Zudem mangelt es an didaktischem Material. Umso mehr sehen wir von Hand in Hand die Wichtigkeit, in die Schulgärten zu investieren: Einerseits kann mit eigener Nahrungsmittelproduktion der akute Hunger der Kinder gestillt werden und andererseits helfen die Gärten, den Schulen bestimmte Lehrinhalte auch ohne Lehrmittel zu vermitteln. Von den Schulgärten ausgehend können beispielsweise Kompetenzen in Mathematik, Biologie,

Haiti – Gärten   lehren leben

Weiterbildung der Lehrpersonen ist wichtig

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Projekt Schulgärten

Wasser ist wertvoll: Das Wasser, das zum Händewaschen gebraucht wird, wird anschliessend im Schulgarten zur Bewässerung verwendet.

Die Setzlinge stehen zum Pflanzen im Schulgarten bereit. 12

Kunst oder Geschichte vermittelt werden. Die Lehrpersonen werden in Agroökologie von erfahrenen Fachkräften weitergebildet und entwickeln gemeinsam Strategien zur Vermittlung der jeweiligen Stoffinhalte.

Wie entsteht ein Schulgarten? Zunächst müssen die Landstücke vom Abfall befreit werden. Die Schulen müssen dabei eine umweltverträgliche Lösung für die Abfälle finden und lokale Ressourcen für das Kompostieren identifizieren. Die Gärten werden eingezäunt und die Erde mit organischem Material, Mist und Kompost bearbeitet. Schliesslich werden Setzlinge aufgezogen oder zum Teil Samen direkt gesät. Dabei lernen die SchülerInnen, welche Mischkulturen gut gedeihen und dass dank Mulch und bedeckten Böden die kargen Wasservorräte länger halten. Alle SchülerInnen erhalten ein kleines Bäumchen. Dieses hegen und pflegen sie durch ihre Schulzeit. Wasser zum Giessen ist leider auch in vielen dieser Gemeindeschulen nicht vorhanden. Selbst das Wasser zum Händewaschen müssen die Kinder von den spärlichen Wasserstellen zur Schule mitbringen. Die Schulkinder


Projekt Schulgärten lernen dieses Wasser nach dem Händewaschen aufzufangen, um damit ihren Baum zu giessen. Neben dem schonenden Umgang mit den Ressourcen und den agroökologischen Anbaumethoden lernen die Kinder anhand der Schulgärten auch den Umgang mit dem Geld, der Vermarktung der Überschüsse aus der Ernte und der Verarbeitung der Lebensmittel. Hand in Hand musste in Lakoma, einem von Überschwemmungen betroffenen Gebiet, das Schulgartenprojekt suspendieren zugunsten von dringend notwendigen Kanalisierungsarbeiten. Das Pfarreiprojekt von St. Peter und Paul soll der Stif-

tung nun ermöglichen, bis zu neun Gemeindeschulen mit ihren Schulgärten dennoch zu begleiten.

Unterricht in Theorie und Praxis in Agroökologie

Projekt Elterngärten

Gemeinschaftsgärten David Steiger | Kinder sind die Zukunft, auch im verarmten und von Auswanderung geprägten Nordwesten Haitis. Sie in ihrer Ausbildung zu unterstützen, ist ein zentrales Anliegen von Hand in Hand. Unterernährung kommt gerade in den Gemeindeschulen deutlich zum Ausdruck. Hand in Hand hat während der anhaltenden Dürre (2014 bis 2016) bereits drei Jahre Notfall-Znüni bestehend aus Maniokbrot, Erdnussbutter und Moringa in den Schulen verteilt und weiss, dass dies nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist. Um der Hungerproblematik nachhaltig entgegenzuwirken, müssen die Schulen selbstversorgend werden.

In diesem hügeligen Hinterland leben die meisten Familien vom bescheidenen Ertrag der eigenen klei-

Anbau von Mais und Bohnen in einer Mischkulur

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Projekt Elterngärten

Bewässerter Garten

nen Landwirtschaft. Die meisten Eltern kennen nichts anderes als Pflanzen und Ernten. Das klimatische Durcheinander der letzten Jahre ist jedoch ein Zeichen dafür, dass neue agroökologische Methoden Einzug halten müssen. Davon sind unsere Partnerorganisationen überzeugt und darin bereits erfahren. Mit ihrer Unterstützung werden die Eltern in den gleichen Techniken geschult wie ihre Kinder, können das angeeignete Wissen jedoch in separaten Grundstücken mit Fokus auf die Produktion gesunder Lebensmittel anwenden. Wozu die Gärten der Eltern? In erster Linie geht es darum, den Kindern in den Schulen eine warme

Wasser holen am künstlich angelegten See

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Mahlzeit bieten zu können. Dazu werden beispielsweise Hirse, Mais, verschiedene Bohnen, Erbsen und Wurzelgemüse als Grundnahrungsmittel angebaut. Gleichwohl werden auch Fruchtbäume und verschiedene Gemüse in Mischkulturen integriert. So wird den Schulen, kombiniert mit der Ernte aus dem eigenen Schulgarten, die Möglichkeit gegeben, die Kinder gesund zu ernähren. Überschüsse können auf dem Markt verkauft und die Einkünfte den Schulen zur Verfügung gestellt oder in die Gärten investiert werden. Langfristig geht es auch darum, Elternorganisationen zu bilden und in ihrer Selbsthilfe zu stärken. Sparkassen können grössere Investitionen ermöglichen. Auch können Parallelprojekte wie Kleintierzucht, Imkereien oder Mühlen entstehen. Mit dem Gartenprojekt haben die Partnerorganisationen vor Ort Zugang zu einer Bevölkerungsgruppe mit viel Potential, die noch ausserhalb ihres Wirkungsfeldes liegt. Schulen, Eltern und Bauernorganisationen spannen zusammen. Das gemeinsame Arbeiten verbindet. Das Land blüht wieder auf.


Projekte Schul- und Elterngärten

Kosten für einen Garten  Aus- und Weiterbildung der LehrerInnen und Eltern in Agroökologie in Theorie und Praxis, mit pädagogischem Material für LehrerInnen und Arbeitsznüni  Verschiedene Werkzeuge  Verschiedenes Saatgut, Setzlinge  Infrastrukturmassnahmen  Materialkosten (Bewässerungsutensilien, Pfosten, Holz)  Begleitung des Projektes durch einen Agronomen  Transportkosten fürs Material Total pro Garten in Franken

800.00 250.00 250.00 500.00 150.00 350.00 150.00 2450.00

Aus der Adventsaktion wird das Pfarreiprojekt

Pfarreiprojekt 2018/2019 Christian Friedrich | Alles wird neu und aus der Adventsaktion das Pfarreiprojekt. Während bis anhin am Wochenende des ersten Advents jeweils mit Jassnachmittag, Kranzverkauf, Mittagessen und Sponsorenlauf Geld gesammelt worden ist für ein Projekt, das im Zusammenhang mit unserer Pfarrei steht, sollen nun einige dieser Anlässe im weiteren Jahresverlauf stattfinden. Gestartet wird das Pfarreiprojekt 2018/2019 am ersten Advent 2018. In den Gottesdiensten des Wochenendes und beim gemütlichen gemeinsamen Mittagessen am Sonntag wird das Projekt vorgestellt und ein erstes Mal Geld gesammelt. Für das Projekt gejasst hingegen wird am 12. Januar 2019. Der Sponsorenlauf wird in der wärmeren Jahreszeit stattfinden. In

Planung ist ein weiterer Anlass im Zusammenhang mit dem Projekt. Mit der Verteilung der verschiedenen Anlässe über das Jahr soll das Pfarreiprojekt immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Unterstützt wird diesmal ein Projekt der Stiftung Hand in Hand von Paula Iten mit dem Titel «Haiti – Gärten lehren leben».

Setzlinge für einen Schulgarten in Haiti

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Pfarreiprojekt am 1./2. Dezember zugunsten Haiti

Programm 1. Advent

Adventsaktion das Programm

Gast: Paula Iten, Stiftung Hand in Hand, Haiti Projekt: Haiti – Gärten lehren leben

Samstag, 1. Dezember 18.00 Uhr

Abendmesse in der Kirche mit Paula Iten

19.00 – 19.30 Uhr

Verkauf von Adventskränzen Verkauf an Ständen im Pfarreiheim

Sonntag, 2. Dezember 9.30 | 11.15 Uhr

Gottesdienste in der Kirche mit Paula Iten

ab 10.30 Uhr

Verkauf von Adventskränzen Verkauf an Ständen im Pfarreiheim

12.15 – 13.00 Uhr

Gemeinsames Mittagessen im Pfarreiheim Kreolisches Menü, Kaffee und Kuchen

13.00 Uhr

Wettbewerb für alle im Pfarreiheim

13.05 Uhr

Vorstellung des Projekts im Pfarreiheim

13.35 Uhr

Haitianischer Tanz im Pfarreiheim

13.45 – 14.00 Uhr

Preisverleihung und Verabschiedung im Pfarreiheim

19.30 Uhr

Abendmesse in der Kirche mit Paula Iten

Mittagessen und Kuchen sind gespendet. Alle Arbeiten werden ehren­ amtlich ausgeführt. Der ganze Reingewinn kommt dem Projekt zugute. Weitere Infos: https://www.peterundpaul.ch/st-peter-und-paul/pfarreiprojekt/52 Nächster Anlass Pfarreiprojekt: Jassnachmittag am 12. Januar 2019 16


Während der Advents- und Weihnachtszeit

Besondere Gottesdienste Wiederum feiern wir drei Rorategottesdienste an den Freitagmorgen des Advents jeweils um 5.30 Uhr (mit anschliessender Einladung zum Zmorge im Pfarreiheim): am 7. Dezember mit dem Kinder- und Jugendchor, am 14. Dezember mit Kantoren und am 21. Dezember mit einem Ad-hocChor. Ältere Menschen haben Gelegenheit, diese Stimmung im nach­mit­­ tägli­chen Rorate-Gottesdienst zu er­­leben, und zwar: am Dienstag, 4. De­z em­ber, um 14.30 Uhr in der Marien­kapelle in St. Ulrich mit anschliessender Einladung zu gemüt­ lichem Zusammensein bei Getränk und Gebäck.

Bussfeiern Einstimmung, Versöhnung und inneren Frieden auf Weihnachten hin möchten die Bussfeiern am Montag, 17. Dezember, um 15.00 Uhr in der Kirche St. Ulrich und um 20.00 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul ermöglichen (mit meditativer Instrumentalmusik und Monika Bernold an der Orgel).

Eltern-Kind-Feier Am 2. Dezember um 11.00 Uhr feiern Familien in der Krypta an der Tell­ stras­se 11a kindgemäss den Advent.

Familiengottesdienst Im Gottesdienst vom 9. Dezember um 9.30 Uhr eröffnen wir den Heimgruppenunterricht (HGU) für die ersten Klassen. Anschliessend sind alle im Pfarreiheim zum «Chilekafi» eingeladen.

Heiliger Abend Der Gottesdienst um 17.00 Uhr wird speziell für Familien mit Kindern unter Mitwirkung des Kinderchors St. Peter und Paul gestaltet. Die Christmette findet um 22.30 Uhr statt, es wird feierliche, weihnächtliche Instrumentalmusik gespielt (Ineta Karova, Sopran, Hans­ueli Bamert, Orgel).

herzliche Einladung

Rorate-Gottesdienste

Weihnachten Im Festgottesdienst um 9.30 Uhr singt der Kirchenchor St Peter und Paul unterstützt von Solisten und Orchester die «Missa pastorale» in F-Dur von Anton Diabelli (Leitung: Hans­ueli Bamert).

Jahreswechsel Den Silvester, Montag, 31. Dezember, begehen wir um 17.00 Uhr mit einem Gottesdienst zum Jahreswechsel. Am Neujahr wird um 9.30 und 11.15 Uhr Lénard Heugen, Trompete, und Hans­ ueli Bamert, Orgel, mitwirken.

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Kreolisches Schullied Lekòl ooo mezanmi Ala yon bagay ki bèl Ala yon bagay ki bèl se lekòl o Lè m gen ti lèt mwen se pa moun k ap li l pou mwen Pèsonn pap li l pou okenn moun pa rive jwenn sekrè m Ala bagay ki bèl se lekòl oo mezanmi

Ein Kindergarten in einem Einraum-Schulhaus

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Schule o o o meine Freunde Was für eine schöne Sache Was für eine wunderbare Sache ist doch die Schule o Wenn ich einen Brief bekomme, liest nicht ein anderer den Brief für mich Niemand wird ihn lesen. So wird niemand mein Geheimnis kennen Was für eine schöne Sache ist die Schule o o meine Freunde


Eine schöne Tradition in St.Ulrich

St. Ulrich

Entstehung des Krippenspiels

Das Krip­penspiel begeistert jedes Jahr neu.

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Rosalba Lauria | Die Sommerferien sind vorbei und schon denken wir in unserm Team an Weihnachten. Die Vorbereitungen für das Krippenspiel beginnen. Die Probedaten werden festgelegt und mit der Organistin abgesprochen. Nun geht es auf die Suche nach einem geeigneten Stück. Das Krippenspiel soll ja jedes Jahr mit einer neuen Geschichte überraschen. Sobald diese gefunden ist, setzen wir uns das erste Mal zusammen. Die Anmeldungen werden unter den Kindern verteilt. Die Scheinwerfer werden bestellt und Giovanni Schäfli wird angefragt, ob er an der Aufführung fotografieren kann. Die Bühne wird reserviert. Haben wir auch nichts vergessen? Weil die meisten Vorlagen auf Hochdeutsch geschrieben sind, übersetzen wir die Texte während der Herbstferien in die Mundart. Wenn dann im Oktober die letzten Anmeldungen eintreffen, werden die Rollen verteilt und der Text den Kindern ent-

sprechend ihrer Art und Vorlieben angepasst. Die Lieder fürs Krippenspiel werden ausgesucht, daraus wird eine CD erstellt und es werden dazu passende Textblätter abgegeben. Damit können die Kinder zu Hause mit den Eltern zusammen üben. Die erste Probe wird vorbereitet. Auch hier helfen die Eltern immer wieder mit, verwöhnen uns mit feinen Zvieri an den Proben, helfen bei der Kostümauswahl mit und unterstützen uns beim Singen der Lieder. In der ersten Probe lernen wir uns kennen. Alle sind gespannt, welche Rolle sie bekommen. Dann geht es mit dem Üben los. Allmählich verwandeln sich unsere kleinen SchauspielerInnen in Könige, Engel, Hirten und andere Figuren. Es ist jedes Mal spannend, die Kinder in ihren Rollen zu begleiten. Die Hauptprobe rückt immer näher. Die Bühne wird geholt und montiert. Die Scheinwerfer werden aufgestellt und Mikrofone bereitgemacht. Die Requisiten werden gebastelt und herbeigeschafft. Unser Krippenspiel nimmt Form an. Und dann ist es so weit. Die Seniorenfeier beginnt, alle sind nervös und freuen sich darauf, das Gelernte vorzutragen. Und immer wieder wachsen die Kinder in ihren Rollen über sich hinaus. Bei der Hauptaufführung am 24. Dezember klappt alles schon viel besser. Am Schluss hören wir den Applaus und geniessen diesen Moment und die Worte: «Es isch eifach wieder schön gsii, richtig wienächtlich!»


Ökumenische Woche in Veltheim

Lassen wir uns die Bibel nicht aus der Hand nehmen! Marcus Scholten | Die Bibel, ein Buch mit sieben Siegeln? In sehr vielen Haushalten und Bücherregalen kann man eine Bibel finden. Oft sieht sie aus wie neu. Viele BesitzerInnen der Bibel lesen diese nicht, weil sie sich nicht trauen, weil sie die Sprache für unverständlich und die Geschichten für antiquiert halten. Vielleicht auch, weil sie meinen, dass dieses Buch nur für Fachleute gedacht ist. Im Kanton Zürich jährt sich die Reformation 2019 zum 500-sten Mal. Sie hat die Bibel ganz in den Mittelpunkt gerückt und spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sie auch in der katholischen Kirche den Stellenwert, der ihr gebührt. Es ist also wirklich an der Zeit, die Bibel in die Hand zu nehmen und sie sich nicht von irgendjemandem aus der Hand nehmen zu lassen. An drei Abenden wird es um verschiedene und sehr persönliche Zugänge zur Bibel gehen. Es wird aber immer wieder auch aufgezeigt werden, wie die Bibel in unserer Welt von verschiedensten Seiten genutzt wird, ohne dass die meisten das bemerken. Da bleibt die Wahrheit leider auch manchmal auf der Strecke. Was heisst eigentlich «sola scriptura» heute, 500 Jahre nach Zwingli und Luther? Welche Bedeutung hat die Bibel noch in Gesellschaft und

Politik, in der Kultur, aber auch in unseren Kirchen und im Alltag und Glauben der Einzelnen? Was bedeutet «sola scriptura» angesichts einer allgemeinen Bibelvergessenheit, gar eines Bibelnotstandes? Sind Sie auf den Geschmack gekommen, wollen Sie die Bibel wieder einmal anders begreifen, dann halten Sie sich folgende Montagabende frei:  7. Januar: Dr. Christiane Tietz, Professorin für Dogmatik an der Universität Zürich.  14./21. Januar: Referent noch offen. Kino Loge: Zwingli, der Reformator (Stefan Haupt). Die Kosten von 10 Franken werden im Kino bezahlt.  28. Januar: Charles Martig, Theologe und Filmwissenschafter, Direktor Katholisches Medienzentrum, Zürich.

St. Ulrich

Sola scriptura

Bitte beachten Sie die Mitteilungen im forum sowie die Flyer. Als Zeichen unserer starken ökumeni­ schen Gemeinschaft in Veltheim la­den wir uns im Januar jeweils gegenseitig zu je einem Gottesdienst ein, wobei der zweite Gottesdienst musikalisch von einem ökumenischen Projektchor mitgestaltet wird.

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Kalendarium Dezember

❱ Treffpunkte Zeit-Punkt 6.12.| 13.12.| 20.12.| 27.12.18 3.1.| 10.1.| 17.1.|  24.1.| 31.1.19 jeweils DonnerstagNachmittag, 14.00, Café «Coffeebox» im Einkaufszentrum Rosenberg

2 Sonntag 4 Dienstag

5 Mittwoch 7 Freitag

St. Ulrich

17 Montag 19 Mittwoch

22 Samstag 24 Montag 25 Dienstag Januar 1 Dienstag 7 Montag 12 Samstag 3 Sonntag 1 14 Montag 20 Sonntag 21 Montag 27 Sonntag 28 Montag

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 Familienmesse mit HGU-Eröffnung, 9.30, Kirche St. Ulrich  Taizé-Gottesdienst, 18.00, Kirche St. Ulrich  Familienrorate, 6.00, Marienkapelle St. Ulrich  Rorate-Gottesdienst am Nachmittag für SeniorInnen, 14.30, Marienkapelle, anschliessend Zvieri bei Kerzenlicht, Pfarreiheim St. Ulrich  Kirchgemeindeversammlung, 20.00, Pfarreiheim St. Peter und Paul Café International Abschlussfest mit Guetzli-Backen, anschliessend Abschiedsessen, 14.30, Pfarreiheim St. Ulrich Adventsfeier der Frauengruppe, anschliessend Imbiss und Weihnachtsgeschichte, 18.00, Pfarreiheim St. Ulrich Bussfeier, 15.00, Kirche St. Ulrich Vorweihnächtliche Feier mit Krippenspiel, anschliessend Weihnachtsessen für Seniorinnen und Senioren (Flyer liegen anfangs Dezember auf), 16.00, Kirche und Pfarreiheim St. Ulrich Fiire mit de Chline, 10.00, reformierte Dorfkirche Veltheim Heiliger Abend, Kinderfeier mit Krippenspiel, 17.00, Kirche St. Ulrich Festgottesdienst mit Chor, 10.30, Kirche St. Ulrich

Neujahrsgottesdienst, 17.00, Kirche St. Ulrich Ökumenische Bildungsveranstaltung, 19.30, reformiertes Kirchgemeindehaus Veltheim Fiire mit de Chline, 10.00, reformierte Dorfkirche Veltheim Familienmesse mit Sternsinger, 9.30, Kirche St. Ulrich Ökumenische Bildungsveranstaltung, 19.30, reformiertes Kirchgemeindehaus Veltheim Ökumenische Sonntagsmesse im Rahmen der ökumenischen Woche, 9.30, reformierte Dorfkirche Ökumenische Bildungsveranstaltung, 19.30, reformiertes Kirchgemeindehaus Veltheim Ökumenische Sonntagsmesse im Rahmen der ökumenischen Woche mit ökumenischem Projektchor, 9.30, Kirche St. Ulrich Ökumenische Bildungsveranstaltung, 19.30, reformiertes Kirchgemeindehaus Veltheim


Thema der drei (beziehungsweise vier) Rorate-Gottesdienste

«Ein Kind ist uns geschenkt» Hugo Gehring | Diese Verheissung steht beim Propheten Jesaja (9, 5) und wird uns immer an Weihnachten verkündigt. Denn das Fest der Geburt Jesu bedeutet: Das Kind in der Krippe ist ein Geschenk besonderer Art – es offenbart uns den ewigen Gott. Während Kinder Jahrtausende lang in Kunst und Literatur kaum eine Rolle spielten, tritt mit dem Jesuskind plötzlich der Gott einer Weltreligion als Kind in Erscheinung. Wie kam es dazu? Was bedeutet das für die ChristIn­nen und für die Religionsgeschichte? Auf diesem Hintergrund sollen Gedanken, Bilder und Texte rund um das «Wunder Kind» im Mittelpunkt der diesjährigen frühmorgendlichen Rorate-Gottesdienste stehen. Die erste Feier am 7. Dezember thematisiert die Erfahrung: «Das Kind als kostbares Geschenk». Eltern erleben ihr neu geborenes Kind nicht nur als ihr Werk oder ihr «Produkt», sondern immer auch als grosses Geschenk, das sie nicht «gemacht», sondern bekommen haben. Kinder haben am Anfang ihres Lebens eine ganz dünne Haut und sind deshalb sehr verletzbar. Auch ihre im Ursprung umfassende Abhängigkeit macht aus ihnen wehrlose, gefährdete Winzlinge. Deshalb betrachten wir am 14. Dezember «das Kind als verwundbares Wesen».

Davon handelt auch die Meditation in der Senioren-Rorate-Feier am Diens­t agnachmittag, 4. Dezember (mit anschliessendem gemeinsamen Zvieri). Als Drittes schauen wir am 21. Dezember – kurz vor Weihnachten – auf «das Kind als Bild Gottes». Jeder Mensch ist nach dem Schöpfungsplan ein Ebenbild Gottes. Aber gerade am Anfang seines Lebens ist dieses Bild besonders durchscheinend und scheint im Jesuskind in herausragender Weise auf. Nach den Gottesdiensten sind jeweils alle zum Zmorge im Pfarreiheim eingeladen.

Menschwerdung, Glasfenster von Max Rüedi im Kloster Ilanz

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Für SeniorInnen

herzliche Einladung

Rorate-Feier am Nachmittag

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Mägi Fässler | Gerade manchen SeniorInnen ist es nicht möglich oder zu beschwerlich, die Rorate-Gottesdienste am frühen Morgen in der Kirche zu besuchen. Darum laden wir die SeniorInnen der Pfarreien St. Peter und Paul und St. Ulrich am Dienstag, 4. Dezember

um 14.30 Uhr zur Rorate Feier ein. Dieses Jahr findet sie in der Marienkappelle in St. Ulrich statt. Hugo Gehring feiert mit uns den stimmungsvollen Gottesdienst bei Kerzenlicht. Anschliessend sind alle herzlich zu einem feinen Zvieri ins Pfarreizentrum St. Ulrich eingeladen.

Für Menschen mit kleinem Budget

Geschenke und Weihnachtsessen Geschenke gesucht Mägi Fässler, Doris Oberli | Schon lange vor Weihnachten glimmert und glitzert es in den Läden, Geschenk­ ideen werden angepriesen und Spielzeugkataloge erwärmen die Kinderherzen. Für Menschen mit wenig Geld ist dies keine einfache Zeit. Wir führen deshalb eine Weihnachtsaktion für diese Menschen durch und freuen uns auf Gaben wie: Selbstgestricktes (Socken, Handschuhe, Mützen, Schals), Spiele für Kinder, Honig, Schokolade, Kosmetika, Reka-Checks, Migros-, Coop-Gutscheine, Cumulus Punkte, Gutscheine für den öffentlichen Verkehr oder Bargeld. Wir sind dankbar, wenn Sie die Spenden bis zum 30. November von Dienstag bis Freitag, im Sozialdienst St. Peter und Paul, Tellstrasse 11a, bei Doris Oberli abgeben. Jetzt schon ein herzliches Dankeschön!

Weihnachtsfeier mit Essen Maria Zahnd, Doris Oberli | Für Menschen mit kleinem Budget führen wir auch dieses Jahr ein Weihnachtsessen durch. Wir feiern am 19. Dezember um 18.00 Uhr im Pfarreiheim St. Peter und Paul. Wir bitten um eine Anmeldung bis am Freitag, 14. Dezem­ ber im Treffpunkt Vogelsang, Untere Vogelsangstrasse 2 (Mo bis Fr, 11.00 bis 18.00 Uhr, 052 202 89 82) oder bei Doris Oberli, Sozialdienst St. Peter und Paul, Tellstr. 11a, 052 213 16 32 oder doris.oberli@kath-winterthur.ch. Wir freuen uns sehr über zahlreiche bekannte und neue Gesichter, um gemeinsam einen besinnlichen, gemütlichen und lichtvollen Abend zu verbringen.


Weihnachtsgottesdienst am 25. Dezember

Patoralmesse in F-Dur von Anton Diabelli Hansueli Bamert | Da man Anton Dia­belli vor allem von seinen eher ein­fachen Stücken für den Klavierund Gitarrenunterricht her kennt, über­rascht es, dass er auch Orchester­ werke, Kantaten und Messen geschrie­ ben hat. Eine wahre Trouvaille ist seine Pastoralmesse in F-Dur, die am Weihnachtsmorgen im Gottesdienst um 9.30 Uhr in unserer Kirche zu ­hören sein wird. In volkstümlichleichter Manier ist die Messe komponiert und floss Diabelli, der sie 1830 in knapp einem Monat niedergeschrie­ ben hatte, förmlich aus der Hand – zur

Freude der Nachwelt. Der Herausgeber der Messe schreibt im Vorwort: «Durch das ganze Werk weht Weihnachtsstimmung mit ausgesprochen völkischbodenständigem Einschlag.» Der Kirchenchor St. Peter und Paul, Isabelle Anderfuhren, Sopran, Dorothee Labusch, Alt, Christof Breitenmoser, Tenor, Thomas Schudel, Bass, ein Adhoc-Orchester, Monika Bernold, Orgel, und Hansueli Bamert, Leitung, laden sie herzlich zu dieser erstmals in unserem Kirchenraum ertönenden Messe ein, die da und dort ein weihnachtliches Schmunzeln hervorrufen dürfte.

Jubiläum: Fünf Jahre Adventsbus in Winterthur

Mit berührenden Geschichten unterwegs Hugo Gehring | Zum Stadtjubiläum 2014 haben die Volkskirchen von Winterthur der Stadt ein Geschenk gemacht. Sie haben einen Oldtimer-Bus finanziert, der an den drei Mittwochund Samstagnachmittagen des Advents zwischen 16.00 und 19.00 Uhr zu fast halbstündigen Fahrten durch das vorweihnächtlich geschmückte Winterthur bereitstand. Im Bus hat jeweils eine Vorleserin auf einem besonderen Erzählsessel Platz g­ enommen und ihre in der Regel selbst verfasste Advents- oder Weihnachtsgeschichte

vorgetragen. Freiwillige Instrumentalisten haben die Tour mit ihrem Spiel begleitet. Diese Aktion ist auf ein so posi­ tives Echo gestossen, dass sie nun jedes Jahr im gleichen Rahmen Wie-

Fotos: Adventsbusverein

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Jubiläum: Fünf Jahre Adventsbus in Winterthur derholung gefunden hat; 2018 somit zum fünften Mal – bei Hochzeiten spricht man von einem «hölzernen Jubiläum». Nach den Sommerferien wird jeweils ein allen offener Schreibwettbewerb für Advents- und Weihnachtsgeschichten lanciert, die sich an Kinder bis 12 Jahre oder Jugendliche und Erwachsene richten. Die ganzen fünf Jahre über durfte ich in der Jury mitwirken, die aus den eingegangenen Texten diejenigen auswählt, die im Bus zum Vortrag kommen, bevorzugt von den Autorinnen selber. Es hat sich mittlerweile ein Kreis von fantasiereichen, fast ausschliesslich weiblichen Schreiberinnen gebildet, die uns jedes Jahr mit wunderbaren Geschichten zum winterlichen Lichterfest beglücken. Was braucht es, dass eine Erzählung zu Advent und Weihnachten passt? Formal muss sie natürlich Lust am Zuhören wecken, also irgendwie packend, berührend, vielleicht sogar spannend gestaltet sein. Inhaltlich

entspricht eine Handlung der Vorfestund Festzeit, wenn sie dem Weihnachtsgeheimnis nahekommt, wenn sie etwas von dem spiegelt, was zur Mitte des Gefeierten gehört. Für mich sind die gelungensten Verläufe Geschichten, in denen Einsamkeit und Traurigkeit zum Glück überwunden werden, in denen die Liebe – oft überraschenderweise – siegt, in denen das Mächtige, Grosse klein und das Unbedeutende, Kleine wichtig und gross wird. Denn so geht Weihnachten. Viel besinnliches Vergnügen auch dieses Jahr bei der Fahrt mit dem Adventsbus! Siehe www.adventsbus.ch

Wochenendstube an der Wartstrasse 11

Öffnungszeiten während der Feiertage Samstag Sonntag Montag Dienstag

22. Dezember 23. Dezember 24. Dezember 25. Dezember

Samstag 29. Dezember Sonntag 30. Dezember Montag 31. Dezember Dienstag 1. Januar 2019 26

geschlossen geschlossen Heiliger Abend 16.00 – 20.00 Uhr Weihnacht 16.00 – 20.00 Uhr 16.00 – 20.00 Uhr 16.00 – 20.00 Uhr Silvester geschlossen Neujahr geschlossen


Aus dem Pfarreirat

Bernadette Gantner | Zur diesjährigen offenen Sitzung des Pfarreirates konnte Hugo Gehring 25 VertreterInnen aus verschiedenen Gremien, Vereinen und Gruppierungen begrüssen. In diesem Rahmen erfolgte gleichzeitig die turnusgemässe Wiederwahl des Pfarreirates. Da keine Rücktritte vorlagen, wurden alle bisherigen Mitglieder mit dankendem Applaus für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren bestätigt. Hinzu kommt ­Katharina Schirrmeister, welche als neue Kirchenpflegerin automatisch im Pfarrei­ rat Einsitz nimmt. «Verwurzelt sein» heisst das neue Pfarreimotto, das die Versammlung aus drei Vorschlägen ausgewählt hat. Es begleitet uns ab dem neuen Kirchenjahr. Die Grobplanung der kirchlichen Anlässe im nächsten Jahr konnte zügig durchgearbeitet werden. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Termine:  Sa 19. Januar, 18.00, Mitarbeitenden-Gottesdienst, anschliessend Dankes-Essen  So 20. Januar, 9.30, ökumenischer Gottesdienst  So 24. Februar, 19.30, Jugendgottesdienst mit Firmanmeldung  So 31. März, 12.15, Suppenzmittag  So 14. April, 9.30, Familiengottesdienst zum Palmsonntag, Chilekafi  So 21. April, 9.30, Oster-Festgottesdienst  So 19. Mai, 9.30, Erstkommunion

 So 26. Mai, 11.15, HGU-Abschluss  Di 28. Mai, 20.00, Kirchgemeindeversammlung  Do 30. Mai, Auffahrt, Pfarreiausflug  Sa 15. Juni, «Treffpunkt Zukunft» in St. Ulrich, gemeinsamer Gottesdienst aller Winterthurer Pfarreien  So 16. Juni, 9.30, Firmung mit Generalvikar Josef Annen  So 23. Juni, 11.15, Patrozinium  So 30. Juni, 11.00, ökumenischer Albanifest-Gottesdienst  Sa 6. Juli, 18.00, Familiengottesdienst zum Schuljahresende, Sommernachtsfest  So 25. August, 11.30, Gottesdienst im Freien, Grillplausch  So– So 1.– 8. September, ökumenische Woche  Di – Mo 10.– 16. September, Seniorenferien in Klosters  So 29. September, 11.15, Erntedank-Familiengottesdienst  Sa – Fr/Sa 5.– 11./12. Oktober, ökumenische Reise, Lüneburger Heide  So 27. Oktober, 19.30, Jugendgottesdienst, Eröffnung von Projekt­ unti und Firmkurs  So 10. November, 17.00, MitenandGottesdienst, Castagnata  Di 3. Dezember, 20.00, Kirchgemeindeversammlung

Ausblick ins neue Jahr

Offene Sitzung vom 13. September

Herzlichen Dank an alle, die sich in der Pfarrei aktiv engagieren. Die nächste offene Sitzung findet am Mittwoch, 11. September 2019, um 19.30 Uhr im Pfarreiheim statt. 27


Neues Pfarreimotto

Verwurzelt sein Stefan Staubli | An der diesjärigen offenen Sitzung des Pfarreirates standen drei neue Pfarreimottos zur Auswahl. Der Entscheid fiel dann recht eindeutig auf das Motto «verwurzelt sein». Offenbar bewegt eine Mehrheit der Anwesenden diese Frage respektive dieser Wunsch nach einer guten, gar stärkeren Verwurzelung und Verankerung im Glauben. Denn das verbirgt sich in diesem Motto. Das neue Pfarremotto bietet Raum für Fragen und Themen wie: Was trägt mich im Leben? Woraus schöpfe ich? Woher komme ich? Was sind die Wurzeln meines Glaubens, meiner Hoff-

nung, meiner Liebe? Manchen mag das Bild vom Baum nahestehen, der seine Kraft aus (unsichtbaren) tiefer liegenden Wurzeln schöpft. So möge dieses Pfarreimotto inspirieren und animieren, sich auf die Suche nach den eigenen Wurzeln zu machen oder zu entdecken, dass uns in der Tiefe weit mehr verbindet als uns trennt.

Gesamtstädtischer Festgottesdienst auf dem Neumarkt

«Weil wir Grund haben» odu | «500 Jahre nach der Reformation haben wir Grund zum Feiern».

Fotos: Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Winterthur

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Mit dem Satz luden der Arbeitskreis christlicher Kirchen und die Evangelische Allianz Winterthur zum gemeinsamen Gottesdienst am Bettag auf dem Neumarkt ein. Nach dem Stadtjubiläum vor vier Jahren war der Ort in der Altstadt zum zweiten Mal Schauplatz eines gesamtstädtischen ökumenischen Anlasses. Vom Säugling im Kinderwagen über jugendliche Teenager bis zu SeniorInnen mit Rollator waren alle Altersstufen versammelt. Die bunten Ballone mit dem Aufdruck «Freude», die vor Beginn des Gottesdienstes in den Himmel stiegen, boten an dem sommerlich war-


Gesamtstädtischer Festgottesdienst auf dem Neumarkt men Herbstsonntag nicht nur ein farbenfrohes Bild, sie drückten auch die heitere Stimmung all derer aus, die gekommen waren. In seiner Grussbotschaft hob Stadtpräsident Künzle die Bedeutung der christlichen Kirchen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt hervor: Weil das politische Gemeinwesen religiös neutral sei, sei es auf ein tragfähiges Fundament angewiesen, das es indes nicht selbst zu legen vermöge. Nur wenn der Pluralismus der Meinungen auf einer Ethik als Basis stehe, könne das Miteinander gelingen, trotz verschiedener Religion, Sprache, Herkunft. Die Festgemeinde stimmte darauf, unterstützt von einer flott spielenden Musikband, das Lied «Grosser Gott, wir loben Dich» an. Dem Gesang und der Musik wurde während der Feier viel Platz eingeräumt. Die mitwirkenden Pfarrpersonen gaben je in einem kurzen Predigtwort unterschiedliche Denkanstösse: So wurde etwa, anknüpfend an den aktuellen Gastrotrend der «Tavolata» in Italien, die Gastfreundschaft und, darauf beruhend, die eucharistische Tischge-

meinschaft betont, deren Legitimation in Jesus selbst liege, der bei Zöllnern einkehrte. Ein anderer Denkanstoss galt der Zeugenschaft, für die es in der 2000-jährigen Geschichte des Christentums viele Beispiele gibt: Vorbildhaft sind etwa Paulus, Franz von Assisi oder ­Huldrych Zwingli, die als Glaubenszeugen einen deutlich sichtbaren «Fussabdruck» hinterlassen haben. Zur Zeugenschaft seien aber auch wir berufen, «weil wir Grund haben». Der Gottesdienst, der mit dem Friedensgruss und dem gemeinsamen «Vater unser»/«Unser Vater» schloss, klang mit einem Friedensmahl in der Steinberggasse aus.

Mitwirkende Pfarrpersonen

Blick auf die vielen Mit­feiern­den auf dem Neumarkt

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Pfarreireise vom 6. bis 13. Oktober

Im Golf von Neapel

Unser lokaler Reiseleiter Tommaso Wenner bei Erklärungen zu Pompeji

Ausgrabungen zu einem Haus in Pompeji mit Wandmalereien

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Margrit Hutz | Ankunft am Flughafen Neapel. Alle holen erwartungsfreudig ihre Koffer vom Rollband. Fast alle – ein Gesicht wird lang und länger – ein Koffer fehlt. Alles Nachfragen hilft nichts, ausser Schulterzucken gibt es keine befriedigende Antwort. Aber gell, Alberto, wenn schon den Koffer vermissen, ist es doch tröstlicher in Begleitung einer Gruppe, das Mitgefühl und die Ratschläge sind dann auch vielfältiger! Die erste tolle Aussicht auf Neapel geniessen wir auf der Anhöhe von Vomero und besuchen das ehemalige Karthäuserkloster Certosa di S. Martino. Am zweiten Tag gilt unser Interesse den «Phlegräischen Feldern«. Dampfaustritte und heisse Stellen erinnern an einen der grössten Vulkanausbrüche vor 39’000 Jahren. Äus­ serst beeindruckend empfinden wir die riesige antike Wasserzisterne in Bàcoli, die an eine überdimensionale Kathedrale erinnert.

Das Nationalmuseum mit seinen Exponaten, seien es Plastiken, Bilder oder Mosaike, bezaubern die ganze Gruppe. Es kommt auch Vorfreude auf für den Ausflug des folgenden Tages nach Pompeji. Hier, in Pompeji, lässt der Anblick der Spurrillen der Wagen und Karren die Gedanken schweifen in jene Zeit vor rund 2000 Jahren. Wie mühselig und bescheiden das Leben doch damals war. Und zugleich wie schöpferisch und kreativ die damaligen Menschen. Die Wohnräume bezaubern durch Wandmosaike, die in ihrer Kunst einmalig sind. Auf den Fussböden fesseln unsere Augen Mosaikmuster, die einem Teppich täuschend ähnlich sind. All diese teils prächtigen Häuser und Anlagen wurden 79 Jahre nach Christus mit allen BewohnerInnen und Lebewesen durch eine giftige Gas- und Aschenwolke, die der Vesuv ausspie, sekundenschnell verschüttet und getötet. Durch riesige Anstrengungen der Wissenschafter, Archäologen und Gesteinsfachleute, präsentiert sich Pompeji wieder so, dass Besuchende eine Ahnung davon bekommen welch wunderbare Stadt sich unter den Trümmern verbarg und sich immer noch verbirgt. Unvergessen bleibt auch die herrliche Panoramafahrt um die Halbinsel von Sorrent mit der atemberaubenden Amalfi-Küste. In Amalfi begeistert uns der romanische Dom mit der Krypta, welche die Gebeine des Apostels Andreas birgt.


Pfarreireise vom 6. bis 13. Oktober Nahe unserm Hotel liegen die Ausgrabungen des römischen Hafenstädtchens Herkulaneum. Dieser Ort wurde ebenfalls um 79 nach Christus vom Schlamm des Vesuvs zugeschüttet. Ähnlich wie in Pompeji bietet sich uns auch hier der Anblick sehr gut erhaltener Häuser mit Wandmalereien und Mosaiken. Ein ganz anderes Bild zeigt sich uns in der griechisch-römischen Ruinenstadt Paestum. Die drei dorischen Tempel aus dem sechsten und fünften Jahrhundert vor Christus beeindrucken durch ihre majestätischen Säulen und Säulengänge. Wir erfahren, dass diese drei Schönheiten die best­ erhaltenen Tempel des europäischen Festlands sind. So viel Schönes und Interessantes wir auch sehen und erleben durften, möchte ich doch auch unser Zusammensein als Gruppe nicht vergessen. Für mich trägt das immer wesentlich zur Qualität einer Reise bei. Mit vielen, teils langjährig bekannten und befreundeten Menschen täglich Gross­

Blick auf die atemberaubende Amalfi-Küste von Ravello aus

artiges geniessen zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes. Speziell mit der Reiseleitung durch Magdalen Bless und Tommaso Wenner. Gelernt von Schweizer Vorfahren, die sich vor vier Generationen mit einem Textilunternehmen in Neapel angesiedelt haben, spricht Tommaso einen lupenreinen Ostschweizer Dialekt. Mit AudioguideSystem ausgerüstet, lauschten wir seinen hervorragenden Erklärungen und Beschreibungen der vielfältigen Kunstschätze von Neapel und Umgebung. Das riesige Engagement von Tommaso bei den Ausgrabungen und seiner Arbeit im Nationalmuseum kam jeden Tag zum Vorschein und seine eigene Begeisterung sprang auf uns alle über. Magdalen dagegen baute mit ihrem immensen Wissen die Brücken zum Gesagten und Gesehenen. Hugos Dabeisein auf unserer Reise rundete das Gefühl des guten Aufgehoben-Seins ab. Der sehr persönlich gestaltete Gottesdienst am Sonntagabend schenkte uns allen den nötigen Impuls für die kommenden Tage. Herzlichen Dank!

Besterhaltener Poseidon Tempel in Paestum (griechisch: Posidonia)

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Ministrantenlager 2018 nach Immenstadt im Allgäu

Mini-TV

Die Minis geniessen das Lager im Allgäu.

mik | Mit über 30 gespannt wartenden und gutgelaunten MinistrantInnen (künftig mit Minis abgekürzt) aus Winterthur (den Pfarreien Herz Jesu, St. Josef, St. Laurentius und St. Peter und Paul) sowie Pfungen und ihren LeiterInnen ging es am Freitag vor den Ferien mit dem Car ins Lagerhaus

Alpseehof in Immenstadt im Allgäu. Eine Woche lang erlebten wir die verschiedensten Shows und Sendungen vom Fernsehen, durch die LeiterInnen überarbeitet und mit den Minis umgesetzt. So wurden kleine Rennboote gebaut und auf ihre Wassertauglichkeit getestet. Natürlich gab es auch sportliche Aktivitäten oder es standen Geländespiele auf dem Programm. Am Sonntag feierten wir bei herrlichem Wetter unseren Lagergottesdienst im Freien. Natürlich erwartete die Minis auch abends und nachts mit der Nacht­ aktion ein abwechslungsreiches Programm. Es wurden verschiedene Gesell­schaftsspiele gespielt, am Lagerfeuer gesessen oder auch eine gemeinsame Party veranstaltet. Die vielen schönen Momente, die die Minis untereinander erleben durften, verbinden sie über das Lager hinaus. Mit vielen Erlebnissen und mit wenig Schlaf ging es eine Woche später wieder zurück nach Winterthur.

Spannende Weiterbildung

Existenzielle Lebensumbrüche Sich weiterbilden, Neues dazu lernen, reflektieren, Erkenntnisse aus der Forschung oder neue Sichtweisen kennen lernen hält uns lebendig. Rosmarie Wiesli | Jedes Jahr haben die Spitalseelsorgenden der deutschsprachigen Schweiz die Möglichkeit, 32

sich im Bildungshaus Mattli in Morschach in ein Spezialgebiet zu vertiefen, dieses Jahr zum Thema «Jetzt


wird alles anders – existenzielle Lebensbrüche – Herausforderung für Betroffene und Seelsorge». Die Referenten Traugott Roser, Wolf Langewitz und Sinja Rüberg schilderten ihre Erfahrungen als PatientIn und referierten in hervorragender und kompetenter Weise zum Thema. Wenn für Menschen alles anders wird, wenn der gewohnte Alltag plötzlich durchkreuzt wird, wenn eine Diagnose, eine Krankheit, Alter, Trauma oder Lebenskrisen Menschen in eine ganz andere Situation bringen, verändert sich das Leben von einer Minute zur anderen. Kennen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, solche Erfahrungen? Die PatientInnen, die wir im KSW antreffen, erzählen uns oft, dass sie plötzlich realisierten: Die Gesunden, das sind die anderen. In dieser momentanen Befindlichkeit, der schwindenden Kraft durch die Schmerzen und Einschränkungen, konnten PatientInnen sich nur noch auf das konzentrieren, was wirklich wesentlich war. Sie fühl-

ten sich abhängig von der Hilfe anderer. Das war zusätzlich belastend. Wenn dann noch die gewohnte Freiheit beeinträchtigt ist, ist die Frage nach dem Sinn des Lebens und das Gefühl von Verzweiflung nicht mehr weit. Viele PatientInnen fallen in dieser Situation in eine tiefe Verunsicherung und Krise. Was ist hilfreich? Sinja Rüberg schilderte uns, wie während ihrer Leukämieerkrankung jene Menschen hilfreich waren, die einfach da waren. Bodenständige und vertrauensvolle Menschen waren ein Segen: Menschen, die sie als Person ernst nahmen und die an den gesunden Teil in ihr glaubten. Die Seelsorgenden und seelsorgerlichen Menschen mit einem tiefen Vertrauen waren eine Kraftquelle. Jene Menschen waren in ihrer Krankheit hilfreich, die selber die Zuversicht in sich trugen, dass Gott da ist, auch dann, oder gerade dann, wenn wir uns ohnmächtig fühlen.

aus der Spitalseelsorge

Spannende Weiterbildung

Zum Spitalgottesdienst im KSW einladen Veronika Jehle | Das reformierte und katholische Seelsorgeteam des KSW hält abwechslungsweise einen Sonntagsgottesdienst im Kantonsspital Winterthur. Wir suchen Freiwillige, die am Samstagvormittag im Spital von Zimmer zu Zimmer gehend die PatientIn­ nen zum Gottesdienst einladen.

Einsatzzeit: Samstagvormittag, etwa 9.30 bis 11.30 Uhr, etwa einmal im Monat, jeweils zwei Personen im Einsatz. Sind Sie interessiert? Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen! Das Seelsorgeteam des KSW

Kontakt: Renate Ballmann, Sekretärin des katholischen Seelsorgeteams Tel. 052 266 43 00 (Di- und Do-Nach­mittag, Fr ganztags) E-Mail: renate.ballmann@ksw.ch 33


Zum neuen Jahr

Singen und Schweigen für den Frieden

aho | Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Winterthur lädt am Samstag, 5. Januar 2019 von 16.30 bis 17.20 Uhr in den Rathausdurchgang zu «Singen und Schweigen für den Frieden» ein. Knapp eine Stunde lang zusammenstehen und um Frieden

beten in Zeiten von Zerrissenheit und Verachtung und somit ein Zeichen setzten für Respekt und Offenheit mit Gesängen, Schweigen Gebet und Kerzen. Kontakt: Stefan Zolliker, 052 212 17 39 stefan.zolliker@emk-schweiz.ch

Anfangs Jahr im Rathausdurchgang 50 Minuten zu singen, zu beten und zu schweigen für den Frieden hat Tradition.

Einladung zum Informationsabend

Exerzitien im Alltag Anni Rickenbacher | In der Fastenzeit 2019 bieten die Winterthurer Pfarreien wieder Exerzitien im Alltag an. Dieses bewährte Angebot möchte zu einem inneren Weg einladen, so dass Gebet und alltägliches Leben immer mehr zu einer Einheit finden. Wer sich neu für die Exerzitien im Alltag interessiert, ist herzlich zum

Informationsabend am Donnerstag, 31. Januar 2019 um 19.30 Uhr eingeladen. Dieser findet in der Krypta der Pfarrei St. Peter und Paul an der Tellstrasse 11a statt. Weitere Informationen bei Anni Rickenbacher, 079 205 04 62 anni.rickenbacher@bluewin.ch

Seniorenferien 2019 Die nächsten Seniorenferien finden vom 10. bis 16. September 2019 in Klosters (GR) statt. Logiert wird im Hotel Alpina. 34


Kalendarium Dezember 2018 1 – 2 Samstag bis Sonntag, Pfarreiprojekt «Haiti – Gärten lehren leben» von Paula Iten in Haiti 2 Sonntag Eltern-Kind-Feier, 11.00, Krypta und Pfarreiheim 3 Montag Albaniclub, Adventsfeier, 20.00, Pfarreiheim 4 Dienstag  Rorate-Feier für SeniorInnen, 14.30, Marienkapelle St. Ulrich, anschliessend Zvieri im Pfarreiheim St. Ulrich  Kirchgemeindeversammlung, 20.00, Pfarreiheim 9 Sonntag HGU-Eröffnungsgottesdienst, 9.30, Chilekafi 12 Mittwoch Frauen PP, Adventsfeier, 17.00, Pfarreiheim 13 Donnerstag Bibel-Teilen, 20.00, Pfarreiheim 17 Montag  Bussfeier, 15.00, St. Ulrich  Bussfeier, 20.00, St. Peter und Paul 19 Mittwoch  Vorweihnächtliche Seniorenfeier mit Krippenspiel, 16.00, St. Ulrich  Adventsfeier für Menschen mit kleinem Budget, 18.00, Pfarreiheim 24 Montag  Familiengottesdienst mit Kinderchor, 17.00  Christmette mit feierlicher Weihnachtsmusik, 22.30 25 Dienstag Weihnachts-Festgottesdienst, 9.30, der Kirchenchor singt die Pastoralmesse in F-Dur von Anton Diabelli 31 Montag Silvestergottesdienst mit Instrumentalmusik, 17.00

❱ Termine Weihnachtsferien 22.12.18 bis 6.1.19 Sportferien 2.2. bis 17.2.19 aktuelle Termine www.peterundpaul.ch

Fortsetzung siehe Rückseite

Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen (18. – 25. Januar 2019)

Sonntag, 20. Januar, 9.30 Uhr Ort

Liturgie und Predigt Musikalische Gestaltung

Kirche St. Peter und Paul Ruth Näf Bernhard, Pfarrerin an der Stadtkirche Hugo Gehring, Pfarrer in St. Peter und Paul Es singen zusammen: die Kantorei der reformierten Stadtkirche und der Kirchenchor von St. Peter und Paul unter Leitung von David Bertschinger und Hansueli Bamert Anschliessende Einladung zum Apéro ins Pfarreiheim


AZB

8400 Winterthur

Fortsetzung von Seite 35

Kalendarium

Bitte nachsenden. Neue Adresse nicht melden.

❱ Treffpunkte Rorate-Gottesdienst 7.12.| 14.12.| 21.12.18 Kirche, 5.30, anschliessend Frühstück Taizé-Gottesdienst 16.12.18 | 20.1.| 17.2.19 Kirche, 19.30 Taizé-Abendgebet 4.12.18 | 8.1.| 5.2.19 Krypta, 19.00 Meditatives Kreistanzen 14.1.| 27.2.19 Pfarreiheim, 20.15 Zischtig-Zmittag jeden Dienstag Restaurant Bodega, 12.00

Januar 2019 5 Samstag 9 Mittwoch 12 Samstag 13 Sonntag 16 Mittwoch 19 Samstag 20 Sonntag 23 Mittwoch 25 Freitag 29 Dienstag 31 Donnerstag

Singen und Schweigen für den Frieden, 16.30, Rathausdurchgang Frauengottesdienst, 8.30, anschliessend Kaffee, Pfarreiheim Jassturnier zugunsten des Pfarreiprojektes «Haiti – Gärten lehren leben», Pfarreiheim Eltern-Kind-Feier, 10.00, Krypta und Pfarreiheim Frauen PP, Nachmittagswanderung, Wiesendangen – Rümikon/Hegi Mitarbeitenden-Gottesdienst, 18.00, anschliessend Dankes-Essen, Pfarreiheim Ökumenischer Gottesdienst, 9.30, St. Peter und Paul, anschliessend Apéro Filmkafi am Nachmittag, Kinobesuch und Gespräch FamA, Diskussionsabend mit filmischem Einstieg, 19.30, Pfarreiheim Frauen PP, Vortrag «Reformationsjubiläum» von Catherine McMillan, reformierte Pfarrerin, Dübendorf, 14.00, Pfarreiheim Informationsabend zu den Exerzitien im Alltag, 19.30, Krypta

Februar 2019 5 Dienstag Seniorennachmittag, 14.30, Pfarreiheim 20 Mittwoch  Albaniclub, Vortragsabend mit Prof. Dr. Roland Siegwart zum Thema «Robotics – digitale Revolution», 19.30, Pfarreiheim  Frauen PP, Nachmittagswanderung, Seuzach – Neftenbach 22 Freitag Anmeldeschluss Exerzitien im Alltag 24 Sonntag  Eltern-Kind-Feier, 10.00, Krypta und Pfarreiheim  Jugendgottesdienst mit Firmanmeldung, 19.30 25 Montag Zweiter Elternabend Erstkommunion, 19.30, Pfarreiheim 28 Donnerstag Frauen PP, gemeinsames Essen, 18.00, Pfarreiheim


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Pfabü Nr. 133 by Römisch-katholische Kirchgemeinde - Issuu