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Pfabü Nr. 114

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von Generation zu Generation März – Juni 2014

Pfarreibulletin St. Peter und Paul St. Ulrich


Editorial

Liebe Leserin Lieber Leser Pfarreibulletin 114

❱ Impressum Herausgeber Pfarrei St. Peter und Paul und St. Ulrich, Winterthur Auflage 2600 Exemplare EmpfängerInnen Angehörige der Pfarreien Redaktion / Gestaltung Otto Dudle |odu Hugo Gehring |hug Andrea Holenstein |aho Rainer Holenstein |rho Andreas Jawork |aja Walter Okle |wok Giovanni Schäfli |gio Stefan Staubli |sts Redaktionsadresse Andrea Holenstein Lärchenstrasse 34 8400 Winterthur Telefon 052 203 11 81 Mail: andrea.holenstein@greenmail.ch PC-Nr. 84-44650-2 Adressverwaltung Pfarramt St. Peter & Paul Tellstrasse 7 8400 Winterthur Telefon 052 269 03 70 Druck und Versand Sailer Druck GmbH 8402 Winterthur Erscheinung viermal jährlich

Im letzten Frühling durfte ich an der Hochzeit meiner Nichte und ihrem Partner mitfeiern. Verschiedene Generationen haben miteinander ein wunderschönes Fest verbracht und sich auf ihre je eigene Art mit dem Brautpaar mitgefreut und sich am Feiern beteiligt. Familienfeste, Hochzeiten, Geburtstage oder Beerdigungen sind Gelegenheiten, bei denen sich mehrere Generationen ganz unkompliziert treffen, miteinander austauschen, sich freuen oder sich gegenseitig trösten. Schön zu sehen ist auch, wenn Enkelkinder und Grosseltern sich miteinander verbünden und sich gegenseitig unterstützen. Mit grossen Augen und Erstaunen hören die Jungen aufmerksam den Geschichten der Grosseltern zu, wenn diese von früher erzählen und eine ganz andere Welt aufzeigen, als sie sie im Moment erleben und sich davon verzaubern lassen. Mit vielen «Ähh und Achs» und «Das verstehe ich noch nicht ganz», lassen sich die Grosseltern von den Enkelkindern ihr neues Handy erklären, sind froh, wenn sie von ihnen lernen, wie Bilder auf das verflixte Teil geladen werden können und freuen sich riesig, wenn SMS hin und her geschickt werden… Es ist nicht selbstverständlich, dass verschiedene Generationen mit einander kommunizieren und miteinander unterwegs sind. Oft sind die einzelnen Altersgruppen in ihren Vereinen, Interessengruppen oder Gesprächsrunden voneinander abgeschottet und hören nur wenig voneinander. Im ersten Pfabü im 2014 möchten wir einen Blick darauf werfen, wo in unseren Pfarreien sich Generationen begegnen und bereichern. Sie dürfen gespannt sein!

Für die Redaktion

Andrea Holenstein-Storz


Minis ganz gross Im Gottesdienst sind sie vorn mit dabei. Doch wo stehen die Ministrierenden im Miteinander, welchen Stellenwert haben Kinder und Jugendliche im Leben in unserer Pfarrei? aja| Simon Forster ist dankbar für die weite Altersspanne innerhalb unserer Ministrantengruppe. Dies bringt einerseits eine bunte Vielfalt, andererseits bedeutet es eine immense Herausforderung, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen. Jedes Jahr starten die «Erstministrierenden» mit Spannung, Freude und Fragen in ihr Mini-Leben: «Wie kann ich gut ministrieren?» Doch wichtiger noch: «Wann lernen wir die grossen Minis kennen?» Und vielen Neuminis ist die Begeisterung anzumerken, endlich auch mal bei den grossen dabei zu sein. Bei aller gegenseitiger Begeisterung füreinander und das Leben, werden die älteren Minis auch heraus-

gefordert, sich selbst zu reflektieren, wenn von den «Neuen» plötzlich jemand fragt: «Warum ministrierst du eigentlich?» Samuel Dütsch ist seine Antwort klar: «Ich liebe es, zu schauspielern und der Altarraum ist wie eine Bühne.» Mitten im Geschehen sein, mich selbst und «etwas» sichtbar zu machen, nicht nur für mich, sondern auch zur Freude für die Menschen, welche gekommen sind.

von Generation zu Generation

Stellenwert von Kindern und Jugendlichen in unserer Pfarrei

❱ Ministrierende gemeinsam unterwegs …


von Generation zu Generation ❱

Gemeinsame Unternehmungen ausserhalb der Kirche stärken die Zusammen gehörigkeit über die Altersgruppen hinaus

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Stellenwert von Kindern und Jugendlichen in unserer Pfarrei

So ein Statement ist für mich als Präses eine Steilvorlage. Klar jedes Kind, jeder Mensch braucht seine Bühne, seinen Raum, um sich selbst zu entfalten, um sich auszuprobieren und um wahrgenommen zu werden (nicht als Statist, sondern als jener, der die Hauptrolle trägt). Und Christus gibt den Menschen diesen Platz an seiner Seite, er holt den Menschen vom Rand in den Fokus. Was wäre, wenn die Minis, die Kinder im Gottesdienst, plötzlich beginnen würden, vorn zu spielen und das Angebot wahrzunehmen, sich selbst in ihrem Sein zu inszenieren. Und Christus sagen würde: «Ja, lasst die Kinder zu mir kommen!» Und wir als Pfarrei plötzlich in die Begegnung, in die Gemeinschaft, in das Spiel Gottes mit den Kindern hineingenommen würden, in eine «neue» Liturgie? Bühne frei Und hier sind wir bei der zweiten Ausgangsfrage, «Welchen Stellenwert haben Kinder und Jugendliche im Leben unserer Pfarrei?» Was tun wir als Pfarrei für unsere Minis, den Kin-

derchor oder ganz allgemein gefragt für unsere Kinder? Damit meine ich nicht, dass wir Kirchensteuern zahlen und die Katechetinnen und die Seelsorgenden sich dann schon darum kümmern. Sondern welchen Raum geben wir Kindern und Jugendlichen, sich zu entfalten? Und sind wir in dem Zusammenhang auch bereit, unsere eigenen Grenzen und Sichtweise zu überwinden? Sind wir bereit, den Kindern unserer Pfarrei den Raum zu geben, in welchem sie sich spielerisch, sagen wir, in Komplizenschaft mit Gott frei entfalten und ausprobieren können? Möglicherweise auch so gar nicht nach unserer Vorstellung? Sind wir bereit, ihnen eine Bühne zu geben, die Kinder wahrzunehmen und schätzen zu lernen? Und sind wir uns bewusst, dass diese Bühne nicht in der Sakristei oder im Pfarreiheim aufhört, sondern möglicherweise bis in unser Leben hineinreicht?


Im Gespräch mit einer Schul-Grossmutter

Voneinander lernen aho| Regula Steiner arbeitete 25 Jahre mit Passion als Lehrerin für Deutsch für Fremdsprachige. Nach der Pensionierung unterstützte sie Lehrpersonen im Klassenzimmer als Schulgrossmutter.

❱ Regula Steiner

Andrea Holenstein: Sie haben sich einige Jahre als Schulgrossmutter engagiert. Was ist darunter zu verstehen? Regula Steiner: Die Lehrpersonen haben festgestellt, dass sie bei gewissen Anlässen Unterstützung brauchen und für dies an die fitten Pensionierten gedacht. Das Wissen und die Erfahrung der SeniorInnen könnte doch noch als Schulgrosseltern im Klassenzimmer genutzt werden.

Was waren konkret Ihre Aufgaben? Zuerst habe ich meinen Schwiegersohn (Mittelstufenlehrer) einige Stunden pro Woche unterstützt. Meine Arbeit ging eigentlich gleich weiter, wie vor der Pensionierung – jetzt einfach ohne Lohn. Ich habe einzelne Kinder mit Sprachproblemen sowohl in Deutsch als auch in Mathematik betreut. Bei meiner Tochter (Handar-

beitslehrerin) kümmerte ich mich unter anderem um einen Autisten, der die volle Aufmerksamkeit und Kraft der Lehrperson benötigte. Akzeptierten die Kinder Sie als neue Bezugsperson ohne Zögern? Nein, nicht immer. Gerade der autistische Junge lehnte mich zu Beginn ab und wollte nur die Lehrperson um sich haben. Nach einiger Zeit hatte er sich endlich geöffnet und ich konnte ihn unterstützen. Viele Kinder haben sich aber über mein Dasein und meine Hilfe im Schulzimmer gefreut. Hatte ich doch immer Zeit, wenn die Lehrperson schon mit anderen Kindern beschäftigt war. Bei diesem Schulmodell treffen drei Generationen aufeinander. Wie haben Sie dies erlebt? Ich schätzte und genoss es sehr. Ich konnte von den Kindern lernen und

von Generation zu Generation

Wie sind Sie zu diesem speziellen Schulunterricht gekommen? Via Pro Senectute werden die SeniorInnen angefragt, ob sie in ihrem neuen Lebensabschnitt eine freiwillige Arbeit übernehmen möchten. Eines dieser «Stellenangebote» ist das der «Schulgrosseltern». Ich wurde aber schon vorher von KollegInnen und Familienmitgliedern angefragt, ob ich mich für dieses neue Projekt in ihrer Klasse engagieren möchte. Sie hätten mich gerne als Schulgrossmutter.

unterstützte einige Jahre als Schulgrossmutter Lehrpersonen

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von Generation zu Generation

Im Gespräch mit einer Schul-Grossmutter

ganz viel von deren Lebensfreude und Energie profitieren: Sie singen, pfeifen, strecken sich ungeniert, hüpfen, turnen… ihre Lebensfreude ist ansteckend. Daneben gefiel mir auch der Austausch mit den Lehrpersonen und die Sicht von aussen auf den Klassenverband.

weiterhin nutzen konnte. Geschichten erzählen, mit Puppenfiguren Konflikte ansprechen und lösen und Sprachprobleme überwinden versuchen, mache ich gerne und kann ich gut. Auch wollte ich lieber nicht nur mit Pensionierten sondern auch mit Kindern unterwegs sein.

Was schätzten Sie an dieser Arbeit besonders…? Mir persönlich tat es einfach gut, aus dem Haus, aus meinem Alleinsein, heraus zu kommen. Die Schulhaus-Atmosphäre gefällt mir nach wie vor sehr gut. Ich geniesse das Eintauchen in das Stimmengewirr, das Gezwitscher, das Lebhafte und den Geruch im Schulhaus.

Ihnen liegen Kinder offensichtlich sehr am Herzen. Wie pflegen Sie heute Kontakte zur jüngsten Generation? Unterdessen sind meine Enkelkinder nicht mehr so klein. Ich habe auch zu ihnen als Jugendliche und junge Erwachsene eine gute Beziehung und freue mich, wenn meine Enkelin, die eine Ausbildung zur Kindergärtnerin macht, mich beim Vorbereiten eines Themas um Rat fragt. Daneben begleite ich als Rotkreuzfahrerin einmal pro Woche ein Kindergartenkind in eine Therapie. Da habe ich beim Abholen im Kindergarten immer wieder Gelegenheit etwas Schulhausluft zu schnuppern und im Wartezimmer vertreiben wir uns die Zeit mit Geschichten erzählen oder Fingerpuppen-Spielen. Ich habe also nach wie vor die Möglichkeit, meine Stärken einzusetzen und das zu tun, was ich gerne mache.

… und was störte Sie? Ich wurde mir dessen bewusst, was ich doch nicht mehr so mag: Manchmal waren mir die Kinder zu laut, das plötzliche Öffnen einer Schulzimmertüre und das anschliessende ÜberrantWerden von einer ganzen Schulklasse erschreckte mich und ich wurde mir meiner Grenzen bewusst. Was hat Sie motiviert, sich als Schulgrossmutter einzusetzen? Es hat mich gefreut, dass ich nach meiner Pensionierung meine Stärken

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Ganz herzlichen Dank für das Gespräch.


Das Pfadi-Gen Roman Friedrich| Das Pfadi-Gen gibt dem Zivilen neue Namen. Es bildet so junge Pumas, Tiger, Schakale, Hasen und Frösche. Und das Spezielle: Man weiss selten so genau, ob nun die Pumas die Frösche sind oder die Hasen doch eher zum Tiger werden. Tatsache ist: Vom Pfadi-Gen wird ein universales Spektrum betroffen. Über Standesunterschiede, Fähigkeiten und Wesensarten sieht das Pfadi-Gen grosszügig hinweg. Es sorgt dafür, dass sich die Hasen, Tiger und Frösche gleichwertig schätzen und gemeinsam allzeit bereit sind für gute Taten. Gute Taten für sich, die Gruppe und die Gesellschaft. Und auch wenn die Idee zur Tat oft mehr begeistert als das Ergebnis, so kann das ein Pfadi-Gen nicht erschüttern. Wieder und wieder treibt es an, Neues zu wagen und in der Gruppe Erfolg zu haben. Die in einer Altersgruppe vom Pfadi-Gen Betroffenen bilden eine Pfadi-Generation. Sie sind in der Gruppe, im Verband, gemeinsam unterwegs und haben die Chance, sich mit nur geringem Altersunterschied zu führen. So übernehmen die Hasen schon sehr jung die Verantwortung, die Pumas zu leiten und die Frösche führen ganze Abteilungen. Dass da im Führungsalltag das eine oder andere Experiment auch mal danebengeht, darüber sieht das Pfadi-Gen ziemlich grosszügig hinweg. Das Pfadi-Gen sorgt für Training und durchdringt ein ganzes Leben.

Und wo Leben weiter wächst, da geht das Pfadi-Gen mit über. Es geht gar nicht anders. Es wirkt zentral und trägt das Gedankengut für eine starke, breit abgestützte, in hoher Selbstverantwortung tätige Jugend weiter. Das Pfadi-Gen infiziert die Nachkommen. Und sind Strukturen noch da, so geht es wieder los. Die Pumas jagen die Hasen und es freuen sich auch die Frösche. Gemeinsam Spass haben, füreinander und für andere da sein, sich verantwortungsbewusst des Lebens freuen, das gibt eine Pfadi-Generation an die nächste Pfadi-Generation weiter. Aus meiner Erfahrung mit Erfolg!

von Generation zu Generation

Wenn Pumas, Tiger, Hasen und Frösche sich treffen

Lager-Zentrum: Schutz und stolzer Weitblick für alle

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aus der Spitalseelsorge 8

Viele Begegnungen in den Spitalzimmern

Generationen begegnen sich Michael Eismann| Nur an wenigen Orten des Alltags begegnet einem ein solch bunter Generationenmix wie im Spital. Das erlebe ich in meiner Tätigkeit jeden Tag: Eltern besuchen ihre Kinder, auch wenn diese schon erwachsen sind. Kinder ihre meist älteren Eltern, Neffen und Nichten ihre Tanten und Onkel, Enkel- und Urenkel ihre Gross- und Urgrosseltern. Schüler ihre Lehrer, selbst wenn diese nicht mehr die Schulbank drücken. Dazu Nachbarn und Arbeitskollegen und natürlich Freunde und Freundinnen, die auch im Spital einander unterstützen und Kraft geben wollen. Kaum eine Konstellation, die nicht denkbar wäre. Wenn ich bei meinen Besuchen ein Spitalzimmer betrete und bereits ein/e oder mehrere BesucherInnen zugegen sind, so ist – ohne irgendwelche Erklärungen auszutauschen – in den meisten Fällen fast augenblicklich eine wohltuende Atmosphäre spürbar, eine ganz natürliche und gesunde Übereinkunft, die deutlich macht, wie Menschen durch ihr Dasein füreinander Sorge tragen. Oft werden da wenige oder keine Worte gewechselt und doch ist ein intensives Vertrauen geradezu greifbar. Dieses Sorge-Tragen füreinander, lässt sich nicht machen oder auf Knopfdruck produzieren. Oft steht eine langjährig gewachsene Beziehung im Hintergrund, fast immer aber die Erfahrung, dass wir Menschen alleine nicht bestehen können, dass wir des Vertrauens bedürfen und aufeinander angewiesen sind.

Die Fähigkeit des Füreinander-Daseins – die mehr ist als nur «geschuldete Verantwortung» – entsteht nicht von alleine, sondern bedarf des Erlebens von echter Solidarität und Empathie. Es braucht die Erfahrung von Vertrauen-Können, die letztlich eine Form des Glaubens ist. Es braucht die Erfahrung, dass einem – ohne jede Vor- oder Gegenleistung – uneingeschränkte Annahme und Zuneigung geschenkt wird. Eine solche Annahme kann aber nicht beschränkt werden auf Verpflichtungen, die eine Generation der anderen gegenüber schuldet, was ein Widerspruch in sich wäre. Gerade bei Kindern beobachte ich dieses unvoreingenommene Dasein füreinander oftmals am bewegendsten und authentischsten und wohl nur in diesem Sinne kann das bekannte Jesuswort vom «wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…» richtig verstanden werden: Die Fähigkeit, dem Nächsten ohne Bedingungen und Konditionen zu begegnen, Vertrauen zu schenken und das Gute annehmen zu können. Das alles weder zu vergessen noch zu verlernen ist eine bleibende Aufgabe, gerade auch im Älterwerden und allen Enttäuschungen zum Trotz. Meine Erfahrung aus einem anderen Blickwinkel Eine kleine Geschichte, die mir über die Jahre ans Herz gewachsen ist, mag meine Erfahrung hier im Spital auch aus einem anderen Blickwinkel verdeutlichen: Ein Weiser mit Namen Choni ging einmal über Land und sah


einen Mann, der einen Johannisbrotbaum pflanzte. Er blieb bei ihm stehen und sah ihm zu und fragte: «Wann wird das Bäumchen wohl Früchte tragen?» Der Mann erwiderte:» In siebzig Jahren.» Da sprach der Weise: «Du Tor! Denkst du in siebzig Jahren noch zu leben und die Früchte deiner Arbeit zu geniessen? Pflanze lieber einen Baum, der früher Früchte trägt, dass du dich ihrer erfreust in deinem Leben.» Der

Mann aber hatte sein Werk vollendet, sah freudig darauf und antwortete: «Rabbi, als ich zur Welt kam, da fand ich Johannisbrotbäume und ass von ihnen, ohne sie gepflanzt zu haben, denn das hatten meine Väter getan. Habe ich nun genossen, wo ich nicht gearbeitet habe, so will ich einen Baum pflanzen für meine Kinder oder Enkel, dass sie davon geniessen. Wir Menschen mögen nur bestehen, wenn einer dem anderen die Hand reicht.»

Eltern-Kind-Feiern

Gemeinsam feiern Patrizia Quattrini Mosca| «De Schuehmacher Martin nimmt de frürend Strasseputzer i sini warmi Stube und git de junge Muetter öppis zässe, will si Hunger hät; er hilft gern. Und er weiss, dass de Jesus ihn gli wird bsueche!" Mit einem kleinen Theaterstück über den Schuhmacher Martin bringen wir den kleinen und grossen Besuchern in der Feier vom 19. Januar 2014 das Thema Nächstenliebe näher. Wir singen und beten miteinander und jedes Kind bastelt anschliessend ein kleines Fenster als Erinnerungszeichen an den Schuhmacher, der ungeduldig durch sein Fenster Ausschau nach Jesus hält. Etwa einmal im Monat sind Familien mit kleinen Kindern zum gemeinsamen Feiern in die Krypta eingeladen. Während einer halben Stunde wird er-

Eltern-KindFeier vom 17. März 2013 in der Krypta

zählt, gespielt, gesungen und bewegt – alle sollen aktiv mitfeiern können. Feste Rituale wie das Anzünden der Kerze oder das gegenseitige Kreuzzeichen bilden den Anfangs und Schlusspunkt. Beim anschliessenden Basteln mit kleinem Imbiss kommen alle Generationen auf ihre Kosten. Die Feiern werden von Müttern und Vätern geplant und durchgeführt, oft mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder. Interessierte Familien sind jederzeit herzlich willkommen, sei es beim Planen und Organisieren oder beim aktiven Mitfeiern!

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Fastenopferkampagne 10

«Die Saat von heute ist das Brot von morgen.»

Vom Selbstversorger zur globalen Sorge sts| Es genügt nicht, Selbstversorger zu sein. Das macht der evangelische Theologe Fulbert Steffensky in seinem Impulstext zur Fastenopferkampagne 2014 deutlich. Ebenso wenig genügt es, allein für die «eigene Brut» zu sorgen – das machen auch Tiere. Echte menschliche Sorge hat mehr im Blick und überschreitet die Grenzen natürlicher Verbundenheit respektive persönlicher Besorgtheit. «Ein Mensch ist ein Wesen, das die Namen seiner Grosseltern kennt und für seine Enkelkinder sorgt, der also nicht in der Selbstbesorgung erstickt. Diese Sorge aber ist unteilbar. Sie unterscheidet nicht mehr zwischen den eigenen Kindern und den fremden…». Es geht also darum, zur Frage vorzustossen, was für eine Welt wir unseren Nachkommen und den kommenden Generationen insgesamt hinterlassen. Werden sie reines Wasser zum Trinken haben? Haben wir die Böden so überdüngt und zerstört, dass sie krank werden an den Früchten der Erde? Haben wir ihre Landschaften so verbaut und zersiedelt, dass sie den Trost der Natur nicht mehr kennen? Solchen Fragen steht ein Denken entgegen, das sich in die Enge des Eigenen eingeschlossen hat. Diese Enge gilt es aufzubrechen und immer neu zu überwinden – gerade auch dort, wo sie im Gewand nationaler oder rein privater Eigeninteressen daherkommt. Denn «die Güte verachtet die Vergötzung der Familie, des Landes, der Na-

tion. Sie ist international.» Wenn also gerade in christlichen Kreisen die Bedeutung von Ehe und Familie hervorgehoben wird, darf das nicht auf Kosten von einem Familienbegriff gehen, der sich in geschwisterlicher Verbundenheit mit allen Geschöpfen weiss. Das Wohl der eigenen Kinder und Enkel und weltweite Solidarität gehören zusammen, liegen auf einer Linie. Denn immer und überall gilt: «Die Saat von heute ist das Brot von morgen.» Damit das nicht alles Theorie bleibt, ist der diesjährige Fastenkalender 2014 als ein «Reiseführer um die Welt und zu mir selbst» gestaltet, mit konkreten Anregungen zum Erkunden neuer Wege. Denn eines ist klar: Weiter zu marschieren wie bisher, ist keine Option. Wir alle sind heute gefordert, unseren Lebensstil zu hinterfragen und konsequent nach neuen Wegen zu suchen. Übrigens, «zu einem einfacheren Leben zurückzukehren, ist kein Rückschritt» (Yvon Chouinard, Abenteurer und Umweltaktivist).


Ströme in der Wüste Am Freitag, 7. März, feiern wir um 19.00 Uhr in der EMK (Evangelisch methodistische Kirche) an der Trollstrasse 10 den diesjährigen Weltgebetstag. Das Gastland Ägypten stellt die Feier unter das Motto: «Ströme in der Wüste.» Alice Gisler| Ich lade Sie ein, Frauenstimmen aus Ägypten wie immer unter dem Motto der Weltgebetstagsbewegung: «Informiert beten – betend handeln» zu hören. Hier schon einmal zwei Beispiele: Nawal al-Saadawi Von 1952 bis zum Sturz Mubaraks und darüber hinaus war Ägypten eine Militärdiktatur mit dem Präsidenten Anwar al-Sadat ab 1970. Mit der Unterstützung des Bündnispartners USA bekämpfte er die ägyptischen Kommunisten, indem er die Islamisten als Gegenkraft aufbaute. Nawal al-Saadawi ist eine prominente Ärztin, Feministin und Buchautorin. Sie und andere QuerdenkerInnen und RegimkritikerInnen kamen unter Sadat ins Gefängnis und wurden ins Exil getrieben. Für Nawal al-Saadawi ging mit dem Sturz Mubaraks ein jahrzehnte alter Traum in Erfüllung. «Ich habe bereits als Kind von dieser Revolution geträumt. Jetzt ist sie endlich passiert, siebzig Jahre später», sagt sie in einem Interview in Kairo. Obwohl bereits über achtzig Jahre alt, demonstrierte sie im Januar 2011 fast täglich auf dem Tahrir-Platz. Doch auch sie ist inzwischen ernüchtert. Ein Jahr später stellt sie fest: «Wir haben der Schlange zwar den Kopf abgeschlagen, aber der Körper lebt

noch, und wie! Es wachsen bereits wieder neue Köpfe nach!» Rouba al-Fattal Seit Präsident Mursi sind Praktiken wie Verschleierung und Geschlechtertrennung in Schulen, bei der Arbeit und in der Freizeit üblich geworden. Einige muslimische Familien, vor allem in den südlichen Teilen Ägyptens, haben angefangen, pubertierende Mädchen von den Schulen zu nehmen. Dadurch wollen sie Interaktionen mit Männern verhindern. «Frauen sind gut für Revolutionen, aber Revolutionen sind nicht gut für Frauen», sagt Rouba al-Fattal. Die Mitbegründerin des EuroArab-Forums äusserte dies während einer Konferenz im Mai 2011. Sie sollte Recht behalten. Selbst unter Mubarak genossen Frauen in Ägypten, gemessen an anderen arabischen Staaten, eine vergleichsweise hohe gesellschaftliche Stellung. 2010 wurde sogar eine Frauenquote eingeführt. Nach der Revolution ist diese wieder vom Tisch. Dr. Mohammed Mursi aus der Muslimbruderschaft versprach ziviles Recht, Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit für alle. Bis jetzt ist dieses Versprechen für die Frauen in Ägypten noch nicht eingelöst worden.

Weltgebetstag

Frauenstimmen aus Ägypten

❱ Wo kommt das Wasser in der Wüste her?

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Predigtreihe zur Fastenzeit

Thema der Gottesdienste während der Fastenzeit

«Die Freude des Evangeliums» So hat Papst Franziskus sein erstes Apostolisches Schreiben getitelt. Diese Überschrift hat uns gefallen, so dass wir sie als Oberthema für unsere diesjährige fünfteilige Predigtreihe während der Fastenzeit gewählt haben. Darin werden nach einem Überblick die vier ins Neue Testament aufgenommenen Evangelien in ihrer jeweiligen Eigenart vorgestellt. Hoffentlich wecken diese Predigtanregungen «Freude am Evangelium»!

Erster Fastensonntag, 8./9. März

Dritter Fastensonntag, 22./23. März – Suppensonntag

Eine Person, ein Lebensweg – vier verschiedene Sichten Jesus hat nichts Schriftliches hinterlassen. Wir können ihm nur durch die Augen seiner «Biographen» begegnen. Warum heissen diese Schriften «Evangelien»? Warum sind drei davon sehr ähnlich? Wer sind ihre Verfasser? Wann haben sie geschrieben? An wen haben sie sich gerichtet? Welches sind ihre Quellen, auf die sie sich stützen? Gibt es Gemeinsames? 䡲 Prediger: Hugo Gehring, Pfarrer

Das älteste Zeugnis: das MarkusEvangelium Der kürzeste Text ist gleichzeitig der ursprünglichste. Im Markus-Evangelium ist Jesus hauptsächlich handelnd, es fehlen die langen Reden. Vieles geschieht in schneller Abfolge. 䡲 Prediger: Stephan Schmidt, Pfarrer, Weil am Rhein

Zweiter Fastensonntag, 15./16. März

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Der einfachste Zugang: das LukasEvangelium Für uns heutige Menschen bietet das Lukas-Evangelium den leichtesten Einstieg. Es schildert Jesus als Arzt für Leib und Seele. Die Geschichten, die nur im Lukasevangelium erzählt werden, gehören zu den schönsten und eindrücklichsten. 䡲 Prediger: Josef Annen, Generalvikar (Sonntag um 19.30 Uhr: Taizéfeier, wie immer ohne Predigt)

Vierter Fastensonntag, 29./30. März – «Laetare»-Sonntag Das Johannes-Evangelium: das andere Evangelium Der Verfasser des Johannes-Evangeliums identifiziert sich mit dem «Jünger, den Jesus liebte». Diese liebende Beziehung prägt die Art der Darstellung der Person und des Weges Jesu, die in vielem von den anderen Evangelien abweicht. 䡲 Prediger: Stefan Staubli, Pfarrer


Ruedi Wäger und Johann Sebastian Bach Öffnungszeiten

WochenendStube Ostern 䡲 䡲 䡲 䡲

Karfreitag, 16 – 20 Uhr Karsamstag, 16 – 20 Uhr Ostersonntag, 16 – 20 Uhr Ostermontag, geschlossen Auffahrt/Pfingsten

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Auffahrt, 16 – 20 Uhr Pfingstsamstag, 16 – 20 Uhr Pfingstsonntag, 16 – 20 Uhr Pfingstmontag, geschlossen

Fünfter Fastensonntag, 5./6. April Ein jüdischer Blick: das MatthäusEvangelium Wer sich im Alten Testament nicht auskennt, tut sich schwer mit dem Matthäus-Evangelium. Der Autor wendet sich an eine judenchristliche Gemeinde. Ganz viele Verheissungen und Gestalten der jüdischen Bibel finden ihre Erfüllung in Jesus. 䡲 Prediger: Andreas Jawork, Pastoralassistent

Kirchenmusik an Karfreitag und Ostern Hansueli Barmert| Ruedi Wäger, Komponist und während 20 Jahren Organist und Chorleiter an unserer Kirche, schrieb die Musik zu allen vier Passionsevangelien. Am Karfreitag, 18. April um 15.00 Uhr, singt der Kirchenchor die Vertonung der Johannespassion. In dramatischer Manier hat Ruedi Wäger das Leidensgeschehen Jesu in Töne gesetzt. Die moderne Tonsprache, die eine ausdrucksstarke Atmosphäre evoziert, die Sprechchöre der Volksmenge, fünf Meditationen, die von Gesangssolisten gesungen werden, die Rollen des Evangelisten, von Jesus, Pilatus, Petrus und der Magd lassen das Golgotha-Geschehen in der Karfreitagsliturgie lebendig werden. Neue Wege geht der Kirchenchor auch am Ostersonntag. Auf dem Programm des Ostergottesdienstes am Sonntag, 20. April um 9.30 Uhr steht für einmal nicht eine Festmesse, sondern die Kantate «Christ lag in Todesbanden» von Johann Sebastian Bach. Mit von der Partie werden vier Gesangssolisten und ein Streicherensemble sein. Für den Chor stellt die polyphon fein durchwobene Musik Bachs eine grosse Herausforderung dar. Ebenso dürfte es den Gottesdienstbesuchenden ergehen. Bachs Musik lebt hier nicht von Trompeten, Pauken und festlichem Glanz, sondern von einer meditativen, mystischen Auseinandersetzung mit dem Ostergeheimnis.

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Karwoche Ostergottesdienste

Spezielle Angebote zu Ostern

Besondere Gottesdienste Samstag, 12. April

Karfreitag, 18. April

䡲 18.00, Palmweihe, Eucharistiefeier

䡲 10.30, Eltern-Kind-Feier in St. Ulrich, Thema: «Karfreitag» 䡲 15.00, Feier vom Leiden und Sterben unseres Herrn unter Mitwirkung des Kirchenchores, Johannespassion von Ruedi Wäger

Palmsonntag, 13. April 䡲 9.30, Familiengottesdienst, Palmprozession, Mitwirkung Kinderchor, anschliessend Chilekafi im Pfarreiheim 䡲 11.15, Palmweihe, Eucharistiefeier 䡲 19.30, Palmweihe, Eucharistiefeier Montag, 14. April 䡲 15.00, Bussfeier in der reformierten Kirche Rosenberg 䡲 20.00, Bussfeier in St. Peter und Paul Hoher Donnerstag, 17. April 䡲 17.00, Kindergottesdienst im Pfarreiheim 䡲 20.00, Abendmahlsfeier, mit Gesängen der Kantorengruppe, stille Anbetung bis 22.00 Uhr

Karsamstag, 19. April 䡲 21.00, Auferstehungsfeier, Lichtfeier, Wortgottesdienst, Eucharistiefeier, Mitwirkung von Kantoren, im Anschluss an die Osterfeier: Ostertrunk im Pfarreiheim Ostersonntag, 20. April 䡲 9.30, Festlicher Ostergottesdienst mit Kirchenchor und Orchester: Aufführung der Kantate «Christ lag in Todesbanden» von Johann Sebastian Bach. 䡲 11.15, Eucharistiefeier mit Predigt 䡲 19.30, Eucharistiefeier mit Predigt

Beichtgelegenheiten 䡲 Karfreitag, 9.00 – 11.00 Uhr (mit auswärtigem Priester) 䡲 Karsamstag, 17.30 – 18.30 Uhr (mit Pfarrer Stefan Staubli)

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«Anna selbdritt», die heilige Dreiheit

Anna, die grosse Mutter Magdalen Bless| Vor fünfhundert und mehr Jahren veranstaltete die Stadt Winterthur alljährlich eine grosse Wallfahrt zur heiligen Anna nach Oberstammheim im Zürcher Weinland. Die dortige Annenkapelle war ein weitherum beliebtes Pilgerziel. Daran erinnert bis heute das «Tanner-Brünnli» – eine Quelle, die einst mit der Kapelle verbunden war. In den Evangelien selbst wird sie nicht explizit erwähnt, doch taucht die Mutter Mariens und Grossmutter von Jesus unter dem Namen «Anna» bereits im apokryphen (nicht kanonisierten) «Jakobus-Evangelium» aus dem zweiten Jahrhundert auf. Im Laufe des Mittelalters wurde ihre Legende symbolhaft weiter ausgeschmückt. Als im Spätmittelalter die Bürgerfrauen in den aufstrebenden Städten als Mittelpunkte grosser Familien- und Geschäftshaushalte vorübergehend eine gute rechtliche und gesellschaftliche Stellung innehatten, gelangte der Annen-Kult zu besonderer Hochblüte. Anna war ja die einzige Heilige, die gerade wegen ihrer Rolle als Ehefrau, Mutter und Grossmutter verehrt wurde. (Bei anderen heiligen Frauen standen das Martyrium, die Jungfräulichkeit oder Mildtätigkeit im Vordergrund). In der Kunst wurde Anna oft «selbdritt», d. h. zu dritt als matriarchale «grosse Mutter» im Gewand der verheirateten Bürgerin zusammen mit der jungen Tochter Maria und dem Enkel Jesus dargestellt. Dieses gefühlstiefe «Seelenbild» wurde als «heilige Dreiheit» empfunden, die dem einfachen Volk

❱ Die Kathedrale des bretonischen Pilgerorts Ste-Anne d’Auray

oft näher stand als die abstrakt-theologische «göttliche Dreifaltigkeit». Anna galt als Patronin von Ehe, Familie und Mutterschaft, im übertragenen Sinn auch von Silberbergwerken. Symbolisch hatte sie «Silber» (Maria), Maria aber «Gold» (Christus) geboren. In Sachsen weihte man ihr die Bergwerkstadt mit den reichsten Silberadern: Annaberg. Als der junge Martin Luther, Sohn eines Bergmanns, von einem Blitz getroffen wurde, gelobte er der heiligen Anna, ins Kloster zu gehen, wenn er mit dem Leben davonkomme – was er dann tatsächlich tat. Als «Urmutter» wurde Anna auch mit dem lebensspendenden Wasser und mit Heilquellen in Verbindung gebracht, sie galt zudem als Nothelferin der Fischer. Sie ist auch die besondere Schutzheilige der vom Meer umspülten Bretagne. Im bretonischen Pilgerort Ste-Anne d‘Auray nehmen in der Nacht auf den Annentag (26. Juli) alljährlich 30 000 Menschen an einer eindrücklichen Prozession zu ihren Ehren teil. Eine Verkäuferin, die dort an einem Stand Figuren von Anna selbdritt feilbot, erklärte der Schreibenden einst treuherzig, sie verkaufe «la Sainte Trinité» (die heilige Dreifaltigkeit).

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Bildmeditation Das menschliche Leben ist ein Wunder, das keine Wissenschaft der Welt erschaffen kann. Von Generation zu Generation setzt es sich fort. Wir alle stehen in dieser Generationenfolge, sind Glieder einer langen Kette von Tausenden von Generationen vor uns.

Auch Jesus stand in diesem «Fluss des Lebens».

Das packende Bild von Anna selbdritt zeigt die liebevolle Dreiheit der kraftvollen Grossmutter, der anmutigen Mutter Maria und des Jesuskinds, die alle einander zärtlich zugetan sind. Es symbolisiert die innigste Grundform der menschlichen Liebe. Aus dieser Dynamik der Liebe erwächst eine grosse spirituelle Kraft. Die Grossmutter gab das Leben und die Weisheit des Lebens weiter an die Tochter, diese gab es weiter an Jesus. Und Jesus? Er gab das «Leben» weiter in geistiger Form, als universale Botschaft der Liebe. Diese frohe Botschaft ging von Generation zu Generation weiter bis zu uns. Geben auch wir sie weiter?

Magdalen Bless

Anna selbdritt von Lucas Cranach dem Älteren


Generationen-Gespräch in der Pfarrei St.Ulrich

St. Ulrich

Seelsorgerinnen aus drei Generationen

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gio| Drei Generationen treffen sich zu einem Austausch zu ihrem Beruf: Zita Haselbach (zh), seit 21 Jahren Seelsorgerin und im Pensionsalter. Claudia Gabriel (cg), Mitte 40, seit 14 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Kirche engagiert. Seit dem letzten Sommer als ausgebildete Seelsorgerin in Uster tätig. Mateja Zupancic (mz), Anfang 30, über das Theologiestudium und weitere Stationen im zweiten Jahr der allgemeinen Pfarreiseelsorge. gio: Was war eure Motivation für den Seelsorgeberuf? zh: Über eine längere Zeit arbeitete ich in Afrika. In der Auseinandersetzung mit dem Sinn und auch den Schattenseiten des Lebens entstand nach und nach mein persönliches Glaubensfundament. Das brachte mich zur Seelsorge. Als ich in Winterthur ein Praktikumsjahr absolvierte, meinte der damalige Pfarrer, Josef Annen, einmal: «Wieder nach Afrika zu gehen, ist doch zu einfach. Die Afrikaner glauben schon an Gott.» cg: Mein Weg über den Beruf als Pflegefachfrau zur Seelsorgerin scheint mir fast eine logische Konsequenz zu sein. mz: Existenzielle und philosophische Fragen motivierten mich anfangs dazu, Theologie zu studieren. Im Laufe des Studiums wuchs im Zusammenhang mit praktischen Erfahrungen in Katechese und Seelsorge der Wunsch, hauptamtlich als Seelsorgerin tätig zu sein. gio: Ihr habt alle zuerst in einem anderen Berufsumfeld gearbeitet. Wie spielen diese Erfahrungen in eure Seelsorge hinein?

zh: Ich finde es grundsätzlich gut, wenn Seelsorgende zuerst in einem anderen Beruf Lebenserfahrung sammeln. Als Sekundarlehrerin lag mir am Herzen, dass die Jugendlichen in einem gesunden Selbstvertrauen wachsen und soziales Verhalten lernen. Mein Interesse an Naturwissenschaften war immer gross. Es scheint mir wichtig in der heutigen Zeit, Naturwissenschaft und Glaube zu verbinden. cg: In meinem Beruf im Spital war der Umgang mit Kranken und Sterbenden ganz normal. Diese Erfahrungen sind hilfreich bei meiner Arbeit in der Pfarrei. Im Spital wie in der Pfarrei sorgt man sich um das Wohlbefinden der Menschen. Vielleicht ergibt sich einmal eine Verbindung der beiden Berufe, zum Beispiel in der Spitalseelsorge. mz: Das Theologiestudium war meine Erstausbildung. Auf meinem Werdegang sammelte ich Erfahrungen im Erteilen von Religionsunterricht, der Begleitung junger Erwachsener im Pionierprojekt «safranblau» (Jugendseelsorge in St. Gallen). Auch ein Ferienjob in einer Fabrik zählte dazu. All


Schöpfungszeit

das sind Voraussetzungen, die mir jetzt bei der Ausübung meines Berufs nützlich sind.

❱ Drei Rollenklarheit. Ich signalisiere damit, bei der Vorbereitung und der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt zu sein. Ich schätze es sehr, liturgisch zu gestalten. Der Altarraum ist für mich noch Neuland. Im Ganzen betrachtet gibt es noch viel zu entdecken im Zusammenspiel von liturgischem Selbstverständnis und kreativem Freiraum. gio: Was sind eure Gefühle Im Bezug auf eure Zukunft? zh: Eine ernst zu nehmende Sorge bereiten mir manche jungen Priester. In ihrer Haltung und Ausbildung ist ein Rückschritt ins Konservative zu verzeichnen. Da werden Äusserlichkeiten betont, die für den Glauben keine relevante Aussage darstellen. cg: Die angehenden Priester werden so geformt, dass es Ängste in mir auslöst. Ihnen fehlen aufgrund ihrer Jugend berufliche Erfahrungen und Lebensweisheit. mz: Die zukünftige Arbeitssituation wird abhängig sein von der Vereinbarkeit der theologischen Ausrichtung der einzelnen Seelsoger in

Generationen im Gespräch: Zita Haselbach, Claudia Gabriel, Mateja Zupancic (von links)

St. Ulrich

gio: Heute ist es zwar selbstverständlich, dass Frauen im liturgischen Gewand im Altarraum stehen. Was erlebt ihr da? Wie willkommen fühlt ihr euch? zh: Am Anfang trug ich kein liturgisches Gewand, ich wollte nicht in eine mir fremde Rolle schlüpfen. Dann spürte ich, dass das einfache Kleid meine Aufgabe in der Gemeinde ausdrückt und mir hilft, ganz im Dienst zu stehen. Heute fühle ich mich in der Pfarrei als Frau im seelsorgerlichen Dienst sehr wohl. Am Anfang, vor zwanzig Jahren, gab es einigen Widerstand, auch von einzelnen Priestern. Andererseits äusserten sich viele auch positiv überrascht, wenn sie eine Frau in der Liturgie erlebten. Heute gehe ich nur noch dann mit gemischten Gefühlen in die Kirche, wenn ich aufgrund einer unvorhergesehenen Absenz eines Priesters einen Wortgottesdienst halten muss. Ich weiss dann, dass ich jetzt einige enttäuschen muss. cg: Auch ich sperrte mich am Anfang gegen das Tragen eines liturgischen Gewandes. Zum Predigen war das aber unerlässlich. Inzwischen finde ich das selbstverständlich. Am Ambo fühle ich mich wohl. Die Nähe des Altars und des Priesters wecken in mir gemischte Gefühle. Das ist auch vom jeweiligen Zelebranten abhängig. Da gibt es grosse Unterschiede in der Auffassung der Zusammenarbeit. mz: Ich trage das liturgische Gewand gerne. Es grenzt ab und schafft

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St. Ulrich

Generationen-Gespräch in der Pfarrei St.Ulrich

der Pfarrei wie auch mit der allgemeinen Entwicklung im Bistum. gio: Was findet die «Ältere» wichtig auch für die Jüngeren? zh: Nicht nachlassen im Benennen dessen, was noch nicht gut ist. Und sich einsetzen, dass die Kirche nicht über uns Frauen redet, sondern mit uns!

gio: Was könnt ihr von der älteren Garde übernehmen? mz: Die Wertschätzung der Anstrengungen, die bis heute geleistet wurden, ist wichtig. Die Veränderung der Frauenrolle in Gesellschaft und Kirche ist aber nach wie vor ein lebendiger Prozess. cg: Ich habe mir vorgenommen, den Balanceakt zwischen engagiert und angepasst sein zu versuchen, um mich nicht aufreiben zu lassen.

Präsidentenwechsel im Pfarreirat von St.Ulrich

Giovanni Schäfli übergibt an Peter Quan Zita Haselbach| Nach 40 Jahren im Pfarreirat, davon 18 Jahren als deren Präsident, findet Giovanni Schäfli es an der Zeit, für eine neue Kraft den Platz zu räumen. Peter Quan, seit März 2013 Mitglied des Pfarreirats, ist bereit, die Nachfolge anzutreten. Zita Haselbach (zh) hat Giovanni Schäfli (gio) und Peter Quan (pq) dazu befragt. zh: Giovanni, wie kamst du in den Pfarreirat? gio: Man wählte mich damals als Vertreter des Kirchenchors in dieses Gremium.

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zh: Und wie hast du die Arbeit im Pfarreirat erlebt? gio: Ich lernte da viele interessante Leute kennen. Sie alle bereicherten mein Leben.

zh: Gab es Schwerpunktverschiebungen in den 40 Jahren? gio: Meine Vorgänger haben vieles aufgegleist. Von meiner Seite kamen da keine grossen Würfe. Mein Bestreben war es, zu bewahren und eine ehrliche und freundliche Stimmung zu verbreiten. Als Präsident war es mir wichtig, nicht wichtig zu sein. zh: Peter, du wurdest vom Pfarreirat angefragt, das Präsidium zu übernehmen, und dann als Präsident gewählt: Was motivierte dich, im Pfarreirat mitzuarbeiten? pq: Es sind in erster Linie die Menschen, die in unserer Pfarrei mitwirken und mitgestalten. St. Ulrich ist zwar die kleinste Pfarrei in Winterthur, dadurch aber auch sehr familiär und man kennt sich gegenseitig. Ein zweiter Grund ist sicherlich meine persönliche


Überzeugung, dass wir gemeinsam an einer Kirche der Zukunft bauen dürfen. Das fängt bei mir klein an und zwar in meiner eigenen Familie, in der Hauskirche.

zh: Peter, wenn du drei Wünsche in Bezug auf Pfarrei und Kirche offen hättest – ungeachtet ihrer Erfüllbarkeit –, was würdest du dir wünschen?

pq: Mehr Mut zur Begegnung! Nicht nur unter uns in der Pfarrei, sondern auch gleich nebenan in der Nachbarschaft. Mehr Mut zum Glauben! Mit Freude und Gottvertrauen den Alltag bewältigen und Gott als Verbündeten in allen Lebenslagen mitnehmen. Wenn diese beiden Wünsche in Erfüllung gehen, brauche ich den dritten nicht mehr.

Kalendarium März 5

Mittwoch

7 Freitag 11 Dienstag 16 Sonntag 23 Sonntag 25 Dienstag 29 Samstag

Aschermittwochsfeier, anschliessend Zvieri, St. Ulrich, 14.30 Ökumenischer Weltgebetstag in der Kirche St. Ulrich, 19.00 Vortrag von Magdalen Bless: «Lästermaul – List, Lust und Lasterstein», siehe PP Familiengottesdienst, anschliessend Pfarreiversammlung, 9.30 Eltern-Kind-Feier, «Saat von heute – Brot von morgen», Krypta, Tellstrasse 11a, 10.00 Vältemer Frauentreff, Pfarreiheim 1. Stock, 9.00 Rosenverkauf im Einkaufszentrum Rosenberg, ab 9.00

❱ Peter Quan (rechts) übernimmt das Präsidentenamt von Giovanni Schäfli

St. Ulrich

zh: Weisst du schon, worauf du als Präsident grossen Wert legen wirst? pq: Es ist ganz klar das Miteinander. Ich habe mich gerne fürs Präsidium zur Verfügung gestellt, aber nur gemeinsam kommen wir weiter, nur im Team sind die vielfältigen Aufgaben unserer Pfarrei zu lösen. Was ich ebenfalls sehr schätze, ist die Offenheit im Pfarreirat. Jeder kann als Persönlichkeit seine Meinung sagen und wird, so wie er ist, akzeptiert.

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Kalendarium

Fortsetzung von Seite 21

St. Ulrich

April 2 5 9 13 14 17 18

Mittwoch Samstag Mittwoch Sonntag Montag Donnerstag Karfreitag

Seniorennachmittag, Pfarreiheim St. Peter und Paul, 14.30 Ökumenischer Fastenzmittag, St. Ulrich, 12.00 Kreistanzabend, Pfarreiheim, 19.30 Palmsonntag, Familiengottesdienst mit Palmweihe, 9.30 Bussfeier, Kirche St. Ulrich, 15.00 Abendmahlsfeier mit Taizégesängen, Marienkapelle, 20.00 䡲 Eltern-Kind-Feier in der Marienkapelle St.Ulrich, 10.30 䡲 Feier vom Leiden und Sterben Christi, Kirche, 15.00 19 Ostersamstag Auferstehungsfeier mit Beginn am Osterfeuer und separater Feier für grössere Kinder, 21.00 20 Ostersonntag Festgottesdienst, 9.30 21 Ostermontag Gottesdienst Altersheim Rosental, 10.00

Mai 4

Sonntag

6 7 9

Dienstag Mittwoch Freitag

22 Donnerstag 27 Dienstag

䡲 Erstkommunion, Familiengottesdienst, Apéro, 9.30 䡲 Eltern-Kind-Feier, «Im Garten», Krypta, Tellstrasse 11a, 10.00 Kreistanzabend, Pfarreiheim, 19.30 Maiausflug der Seniorinnen und Senioren Erster Abend zur Einführung in Meditation, Marienkapelle, 19.30 Lese- und Buchabend, Orell Füssli, 18.00 Vältemer Frauentreff, Pfarreiheim St. Ulrich, 9.00

Juni 1 3

Sonntag Dienstag

8 9

Sonntag Montag

11 Mittwoch 14 Samstag 22

15 Sonntag

Ökumenischer Gottesdienst, Dorfkirche Veltheim, 10.00 Kirchgemeindeversammlung, Pfarreiheim St. Peter und Paul, 20.00 Pfingsten, Festgottesdienst, 9.30 Pfingstmontag, Gottesdienst im Altersheim Rosental, 10.00 Kreistanzabend, Pfarreiheim, 19.30 Treffpunkt Zukunft Gottesdienst für alle Pfarreien, Kirche St. Laurentius, 18.00 Familiengottesdienst, HGU-Abschluss, 9.30


Weiterbildung im Kloster Alice Bosshard-Walt| Am Freitagnachmittag des 8. Novembers reiste der Pfarreirat ins Bündner Oberland nach Disentis. Auf der Fahrt mit der Rhätischen Bahn durch die schöne spätherbstliche Berglandschaft beeindruckte vor allem die imposante Rheinschlucht. Im Kloster wurden wir vom ehemaligen Abt Daniel Schönbächler begrüsst. Nach einer Vorstellungsrunde sprachen wir über unser neues Pfarreimotto «Grenzen überwinden». Zur Umsetzung unseres Mottos empfahl uns Pater Daniel etwas Grundsätzliches: Mit möglichst viel Leidenschaft und Lust ein konkretes Ziel ansteuern. Am Samstagmorgen erhielten wir eine kurze Einführung in die Funktion unseres Hirns und das Enneagramm, eine Einteilung in neun verschiedene Menschentypen. Wenn wir um die Stärken und Schwächen als «Kopf-, Herz- oder Bauchmensch», das heisst mit vorwiegend mentaler, emotionaler oder vitaler Energie wissen, kann das hilfreich und befreiend sein beim Bedürfnis nach persönlicher Veränderung oder beim Umgang mit Mitmenschen. Eingehend sprach Abt Daniel über die Kinesiologie. Mit Muskeltests lassen sich Erkenntnisse aus unserem Unterbewussten gewinnen. Unterschiedliche Übungen dienen der Entspannung, verhelfen uns zu mehr Energie oder können uns abschirmen oder vor Stress schützen. Angeleitet von Daniel Schönbächler probierten wir verschiedene Übungen aus und waren verblüfft über das Ergebnis.

«Ich bin eingespannt zwischen Himmel und Erde», ein wichtiger Satz, ist er überzeugt. Der interessante Einblick in die Arbeit mit Enneagramm und Kinesiologie und der grosse Wissensund Erfahrungsschatz von Abt Daniel Schönbächler waren beeindruckend. In Seminaren und Einzelbegleitungen bietet er weiterhin psychologisch-spirituelle Unterstützung und Hilfe an. Von diesem mentalen Training profitieren auch Spitzensportler. Ein Mitbruder von Abt Daniel führte uns in die Barockkirche St. Martin und durch einen Teil des Klosters. Er erzählte von der Gründungszeit der Abtei, zeigte uns die ältesten Baureste und den Reliquienschrein in der Placidus-Krypta. Im Klostermuseum wird die Geschichte der Abtei dokumentiert, die in diesem Jahr als ältestes Schweizer Benediktiner Kloster, ihre 1400 Jahre feiert. Ausgestellt sind kostbare, sakrale Kunstwerke, Gegenstände aus christlichem Brauchtum von der Weihnachtskrippe bis zum Grabkreuz und in einer Sonderaustellung alte, griechische und russische Ikonen. Die Vesper zusammen mit den Mönchen am Freitag und den Abschlussgottesdienst am Samstagnachmittag feierten wir in der kleineren Marienkirche, die im Gegensatz zur Klosterkirche angenehm geheizt war. Der Pfarreirat schätzt die Weiterbildungstage sehr. Neues erfahren, Gespräche über Gott und die Welt, Freuden und Sorgen und die Zeit beim gemütlichen Zusammensein sind eine grosse Bereicherung.

aus dem Pfarreirat

Spannende Tage in Disentis

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Adventsaktion zugunsten des Kinderrechtszentrums in São Paulo

Grosser Erlös von 15 600 Franken

Die Adventsaktion war ein Erfolg

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wok| Eine der langjährigen Traditionen in der Pfarrei St. Peter und Paul ist die Adventsaktion jeweils am ersten Adventssonntag. So war es auch am Wochenende vom 30. November/ 1. Dezember 2013 wieder soweit. Am Samstagmorgen trafen sich um 10.00 Uhr die LäuferInnen und Velofahrenden mit ihren Fanclubs auf der Schützenwiese bei der Turnhalle am Rennweg. Für die LäuferInnen galt es, innerhalb einer halben Stunde so viele Runden wie möglich auf der Finnenbahn zu absolvieren. Die Velofahrenden absolvierten eine grössere Runde, die vom Start über die Eulachbrücke zur Hessengütlistrasse und dann bei der nächsten Eulachbrücke über die Wartstrasse wieder zurück führte. An Sponsorbeiträgen kamen so 4870 Franken für die Unterstützung des Kinderrechtszentrums zusammen. Bei der Samstagabendmesse wie auch bei den Sonntagsgottesdiensten

informierte Beat Wehrle die Kirchenbesuchenden über die Arbeit und Aufgaben im Kinderrechtszentrum. Das Kirchenopfer ergab die Summe von 5400 Franken. Am Sonntag waren die Verkaufsstände ab 10.30 Uhr geöffnet und ab 12.00 Uhr wurde das Essen serviert. Das brasilianische Menü wurde von Mitgliedern des Vereins Novo Movimento gekocht. Dieser Verein unterstützt die Entwicklungsarbeit von Beat Wehrle das ganze Jahr über. Da alle Esswaren und Verkaufsartikel gespendet wurden, kommen die ganzen Einnahmen vom Mittagessen und den Verkaufsständen im Betrag von 5340 Franken dem Projekt zugute. Gesamthaft wurden 15 600 Franken gespendet. Wir danken allen GönnerInnen und SponsorInnen, HelferInnen und Kaufwilligen, die sich für das Kinderrechtszentrum Interlagos in São Paulo eingesetzt haben.


Jugendchorserenade

«Les Misérables» und mehr Michael Bamert| Am Dienstag, 14. Januar 2014, lud der Jugendchor St. Peter und Paul unter der Leitung von Hansueli Bamert zu einer Serenade ein. Die solistisch vorgetragenen Songs «Lego Haus», «I See Fire» aus «Hobbit» und «One Hand One Heart» aus der «West Side Story» sowie das chorisch gesungene Medley aus «Les Misérables» vermochten die Herzen des Publikums zu berühren.

Welturaufführung des Kinderchors

«Verboteni Lieder» Hansueli Bamert| Zu einem besonderen Ereignis lädt der Kinderchor St. Peter und Paul am Sonntag, dem 30. März um 17.00 Uhr ins Pfarreiheim St. Peter und Paul ein. Auf dem Programm steht nämlich die Uraufführung des Musicals «Verboteni Lieder". In einer Gemeinschaftsproduktion von den Kindern und ihren LeiterInnen ist ein Musical entstanden, das erzählt, wie die böse Königin Vitadura II. in ihrer Stadt, die sie mit eiserner Hand regiert, alle Lieder verbietet, die wehmütige und sehnsüchtige Gefühle wecken könnten. Ihre PolizistInnen helfen ihr, dieses Verbot durchzusetzen. Sie sind ausgestattet mit königlichen Zornesblitzen, die alle Getroffenen auf der Stelle in ein wildes Tier verwandeln. Als plötzlich

zwei Schülerinnen verschwinden und dafür zwei Geparde im Städtchen gesichtet werden, ist die Aufregung gross… Mehr sei hier noch nicht verraten, ausser dass sogar die beiden Sprayerinnen Luisa Graffiti und Wanda Schmierer wie auch die Gangsterbande, angeführt von Fritz Messerblitz und Peter Überfall, bereit sind, sich dem königlichen Regime zu widersetzen. Und was der alte Fotograf Fridolin Wundersam, die sympathische Lehrerin Alphabeta Sommer und die gutherzige Wirtsfrau Rosmarie Cherii mit der Geschichte zu tun haben, steht noch einmal auf einem anderen Blatt geschrieben… Auf alle Fälle freuen sich 32 Kinder, Leonie Gloor und Hansueli Bamert sehr auf ihren Besuch.

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Frauen PP Erzählkafi ❱

Die Clownfrau Gelatine bereitete die Anwesenden humorvoll und tiefsinnig auf das Erzählkafi vor

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Gelungene Première des Erzählkafis der Frauen

«Gschichte us em Fadechörbli» Es gibt einen Schatz, der grösser wird mit zunehmendem Alter: der Erfahrungsschatz. Diesen zu entdecken und «ans Tageslicht» zu heben ist Aufgabe eines Erzählkafis – einer neueren Kommunikationsform, die speziell Seniorinnen und Senioren einen besonderen Wert als Gesprächsteilnehmende verleiht. hug| Die Frauen von St. Peter und Paul haben an einem Dienstagnachmittag im Januar ein solches Experiment gewagt. Etwa Dreiviertelstunden hat die Clownfrau Gelatine den «Boden» dazu bereitet. Sie hat lustig, unterhaltsam, tiefsinnig und abwechslungsreich das Leben ihrer Grossmutter «Emmeli» aus dem Bernbiet Revue passieren lassen. Grosse Themen wie Kindheit, Liebe, Arbeit, Familie, Schicksalsschläge, erfüllte und unerfüllte Träume, Beziehungen und Alter sind da zur Sprache gekommen. Aber nicht nur mit Worten, nein, auch mit stimmungsvoll vorgetragenen Liedern – eines sogar zum Mitsingen – auf Deutsch und Französisch, bis hin zum Jodel hat Gelatine die etwa dreissigköpfige zuhörende Schar begeistert. Nach grossem Applaus und einer originellen Zugabe verwandelte sich das passive Publikum in aktive Mitwirkende. Um drei Tische versammelten sich die anwesenden Frauen und Männer (ja, es gab ein paar!) zuerst bei Kaffee und Kuchen. Dann wurden ihnen Aufgaben gestellt. Luzia Magnusson hat als Leiterin des Anlasses den Tischrunden drei Gesprächsthemen nacheinander im 15Minuten-Rhythmus aufgegeben: Wie war das früher in der Schule, in der Freizeit, in der Kirche? Sofort erhöhte

sich jeweils der Geräuschpegel im Pfarreiheim-Saal beträchtlich, und angeregte Unterhaltungen haben sich an den drei Tischen entsponnen. Über die Schulzeit wussten sich alle viel zu erzählen: von strengen Lehrern oder Ordensschwestern, von Gesamtschulen mit mehreren Klassen gleichzeitig im gleichen Schulzimmer, von Streichen und vom Schulweg. Die Freizeit gestaltete sich mehrheitlich einfach mit Spielen im Freien ohne viele Hilfsmittel. Bei der religiösen Erziehung fiel auf, wie oft von Angst die Rede war. Fast alle haben am Schluss eine Wiederholung dieser Form von Gesprächstreffpunkt gewünscht. Drei Teilnehmende haben sich zudem für den Block-Unterricht mit den Kindern der fünften und sechsten Klasse zum generationenübergreifenden Erzählen engagieren lassen.


Kirchensteuerinitiative

Sorge tragen zum Engagement der Kirche Claudia Sedioli| Wahrscheinlich am 18. Mai 2014 wird über die sogenannte «Kirchensteuerinitiative» abgestimmt. Für die katholische Kirche in Winterthur geht es dabei um viel. Im Kantonsrat waren am 13. Januar die Verhältnisse klar: Mit einer Dreiviertelmehrheit von 123:40 Stimmen (bei sieben Enthaltungen) empfahl er den Stimmberechtigten ein Nein zur Kirchensteuerinitiative. Die Abstimmung im Kantonsrat bedeutet, dass die Initiative mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am 18. Mai mit einer Nein-Empfehlung von Regierungs- und Kantonsrat an die Urne kommt. Die Winterthurer Katholikinnen und Katholiken sollten sich vergegenwärtigen, wie einschneidend sich eine Annahme der Initiative auf das Gesamtangebot der katholischen Kirche in Winterthur und auf das Pfarreileben auswirken könnte. Bei einem Ja zur Initiative «Weniger Steuern fürs Gewerbe (Kirchensteuerinitiative)» würde die katholische Kirche auf dem Platz Winterthur auf die Kirchensteuern der Unternehmen verzichten müssen. Rund ein Drittel weniger Einnahmen hätte sie dann zur Verfügung. Sie müsste wohl Angebote reduzieren – und dies zu einem Zeitpunkt, an dem auch die Stadt Winterthur in vielen sozialen, kulturellen und gesamtgesellschaftlichen Angeboten Kürzungen vornehmen müssen.

Geld nicht für Liturgie Die Einnahmen aus der Unternehmenskirchensteuer dürfen nicht für kultische Zwecke verwendet werden. Das heisst, dass bei einem allfälligen Ausbleiben dieser Gelder Angebote im sozialen, kulturellen und Bildungsbereich gefährdet wären. Insbesondere in der Sozial-, Jugend-, und Seniorenarbeit, mit ihrem Chorangebot, den vielfältigen Bildungsveranstaltungen oder dem Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude erbringt die Kirche viele Angebote, die der ganzen Gesellschaft zugute kommen.

Nehmen Sie an der Podiumsdiskussion im Kirchgemeindehaus an der Liebestrasse am 8. Mai 2014 teil. Ihre Meinung ist wichtig.

Meinungsbildung beginnt Am Abend des 8. Mai wird deshalb im Kirchgemeindehaus und Kongresszentrum Liebestrasse eine kontradiktorische Podiumsveranstaltung stattfinden. Veranstalter sind die Katholische und Reformierte Kirche Winterthur gemeinsam. Von den Katholiken werden unter anderem Pfarrer Hugo Gehring und eine pfarreiliche Sozialarbeiterin, auf reformierter Seite Nationalrätin Maja Ingold und Nik Gugger, Gemeinderat und Leiter der Fabrikkirche, auf dem Podium sitzen. Einladungsflyer mit detaillierten Angaben folgen.

Mehr Infos der Initiativgegner www.kirchensteuerinitiative-nein.ch Allgemeine Infos auf www.kath-winterhur.ch

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Fest Christi Himmelfahrt (Auffahrt), 29. Mai 2014

Pfarreiausflug nach Bubikon

Das Ritterhaus Bubikon ist das Ziel des Pfarrei ausflugs

wok| Das Ritterhaus Bubikon, Ziel unseres Pfarreiausflugs, gilt als die am besten erhaltene Niederlassung des Johanniterordens in Europa. Seine Gründung erfolgte gemäss dem Datum auf dem Stifterbild in der Kapelle im Jahr 1192 durch Freiherr Diethelm V. von Toggenburg. Mitstifter waren die Herren von (Neu-)Rapperswil. Mit der Vergabung von Ländereien sowie Gerichtsherrschaften unterstützten die Stifter die Ziele des Ritterordens: den Kampf gegen die Ungläubigen und den Schutz der Pilger. Zugleich verband sich damit die Absicht, für sich und ihre Familien einen Vorratsschatz im Himmel anzulegen. Nach der Reformation gingen Rechte und Verwaltung des Ritterhauses an den Zürcher Stadtadel über. 1789 wurde die Anlage verkauft. Seit 1936 gehört sie der Ritterhausgesellschaft Bubikon, die darin ein Museum unterhält.

Programm Wandernde 䡲 8.30: Besammlung am Bahnhof am Gleis 6 䡲 8.38: Abfahrt S7. Umsteigen in Effretikon und Wetzikon 䡲 9.22: Ankunft der S14 in Hinwil 䡲 Billett: ZVV-9-Uhr-Pass Leichte Wanderung (1½ Stunden) zum Ritterhaus Reisende mit dem ÖV 䡲 9.52: Abfahrt S12 auf Gleis 3. Umsteigen in Stadelhofen auf S15 nach Bubikon. Ankunft: 10.35 䡲 Billett: ZVV-9-Uhr-Pass 10 Gehminuten bis zum Ritterhaus VelofahrerInnen 䡲 8.25: Besammlung vor dem Hotel Wartmann. 䡲 8.38: S-Bahn bis Wetzikon 䡲 Billett ZVV-9-Uhr-Pass plus Velokarte

Gottesdienst 䡲 11.00: In der Kapelle des Ritterhauses Bubikon Rückfahrt individuell

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Weitere Details erfahren Sie später im forum oder auf den Handzetteln mit Anmeldetalon, die im Vorzeichen der Kirche aufliegen werden.


Infos zu St. Peter und Paul odu| Unter den rund 30 Millionen Artikeln in 280 Sprachen, die mittlerweile in Wikipedia abrufbar sind, findet sich seit kurzem auch ein eigener Beitrag zu unserer Kirche St. Peter und Paul. Übrigens, wie gefragt die Informationen des Onlinelexikons sind, zeigt die Statistik: Wikipedia liegt auf Platz sechs der meistbesuchten Websites. Im ersten Teil des Wikipedia-Artikels zu St. Peter und Paul wird die Geschichte des Kirchenbaus sowie der Kirchgemeinde Winterthur dargestellt. Die Architektur des neugotischen Baus und die künstlerische Ausstattung des Innenraums (Altäre, Glasfenster, Wandmalereien...) sind umfassend beschrieben. Die vier Glocken im Turm werden einzeln mit

Namen, Inschriften und detaillierten Angaben zu Gewicht und Tonhöhe vorgestellt. Ein «Porträt» der Orgel sowie der Winterthurer Madonna (beim westlichen Seiteneingang) fehlen in dem Eintrag ebenso wenig wie die Krypta an der Tellstrasse. Der Beitrag, verfasst von einem in der Region tätigen Priester und Lehrer, ist reich illustriert mit farbigen Fotos. Derselbe Autor hat ausser dem Beitrag zu St. Peter und Paul bereits auch einen Artikel über St. Laurentius in Wülflingen geschrieben. Ziel des Autors ist es, die wichtigsten Informationen zu allen Winterthurer Pfarreien im Onlinelexikon zugänglich zu machen.

online auf Wikipedia

Winterthurer Pfarreien im Onlinelexikon Wikipedia

http://de.wikipdia.org/wiki/St._Peter_und_Paul_ (Winterthur-Neuwiesen)

Voranzeige für Seniorinnen und Senioren

Ferien in Bad Wörishofen/Allgäu Hedi Blum, Monika Schmid-Müller| Diesen Sommer werden wir unsere Ferien zum zweiten Mal in Bad Wörishofen im Allgäu im Kneippkurhotel Steinle vom Sonntag 22. Juni bis Samstag 28. Juni verbringen. Unsere Reisegruppe hatte sich im letzten Jahr im Hotel Steinle sehr wohl gefühlt. Das schöne Städtchen und seine grüne Umgebung bieten viel Abwechslung und manche Spazier-, Ausflugs- und

Wandermöglichkeit. Streichen Sie die Daten in Ihrer Agenda schon heute rot an! Sobald die Ausschreibung mit Anmeldetalon vorliegt, werden wir Sie im forum darüber informieren.

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Mitarbeitendenessen im Januar

Gelungener Dankeschönabend aho| Nach einem feinen Nachtessen haben Christine Lather, Gesang und Patricia Draeger, Akkordeon die anwesenden freiwillig Mitarbeitenden mit

einer Hommage zum 100. Geburtstag von Margrit Rainer unter dem Motto «Lieber en Maa im Huus, als gar kei Ärger» blendend unterhalten.

Kalendarium März 2 3 5

Sonntag Montag Mittwoch

Kinderfasnacht, 14.30-17.30, Pfarreiheim Frauen PP, Generalversammlung, 18.30, Pfarreiheim Aschermittwoch, Gottesdienste 8.30 und 19.30, Austeilung der Asche 6 Donnerstag Albaniclub: Vortrag von Mike Künzle, 19.30, Pfarreiheim 7 Freitag Weltgebetstag, «Ströme in der Wüste», 19.00, Evangelisch methodistische Kirche, Trollstrasse 10 11 Dienstag Frauen PP, Vortrag: «Lästermaul – List, Lust und Lasterstein» von Dr. Magdalen Bless, 19.30, Pfarreiheim 12 Mittwoch 䡲 Frauengottesdienst, 8.30, Kaffee im Pfarreiheim 䡲 Seniorennachmittag, 14.30, Pfarreiheim St. Ulrich 䡲 Filmkafi am Nachmittag mit anschliessendem Gespräch 15 Samstag Erlebnismorgen der ErstkommunikantInnen 15|16 Samstag|Sonntag, Probewochenende Kirchenchor 17 Montag FamA, Frauen PP, Abendspaziergang: «Dem Mondzauber entgegen», 19.30, Treffpunkt: Bushaltestelle Bachtelstrasse


29 Samstag 30 Sonntag

Frauen PP, Nachmittagswanderung 䡲 Suppenzmittag ab 12.15, Pfarreiheim 䡲 Eltern-Kind-Feier, «Saat von heute – Brot von morgen», 11.00, Krypta, anschliessend Suppenzmittag Rosenverkauf zugunsten des Fastenopfers Kinderchormusical: «Verboteni Lieder», 17.00, Pfarreiheim

Kalendarium

19 Mittwoch 23 Sonntag

April 2 5 7

Mittwoch Samstag Montag

Seniorennachmittag, 14.30, Pfarreiheim PP Versöhnungsweg, ganztags, Kirche und Pfarreiheim FamA, Frauen PP, Osterhasen giessen, 17.00 und 19.00, Turbenthal 9 Mittwoch Frauengottesdienst, 8.30, Kaffee im Pfarreiheim 10 Donnerstag Frauen PP, Vortrag von Christoph Schürch über PallliativCare, Patientenvollmacht und -verfügungen 13 Sonntag Palmsonntag, 9.30, Familiengottesdienst, Chilekafi 14 Montag 䡲 Bussfeier in St. Ulrich, 15.00 䡲 Bussfeier in St. Peter und Paul, 20.00 16 Mittwoch Frauen PP, Nachmittagswanderung 17 Donnerstag 䡲 Abendmahlfeier für Kinder, 17.00, Pfarreiheim 䡲 Abendmahlfeier, 20.00, mit stiller Anbetung bis 22.00, Kirche 18 Freitag 䡲 Eltern-Kind-Feier zum Karfreitag, 10.30, St. Ulrich 䡲 Karfreitagsliturgie, 15.00, Johannespassion von Ruedi Wäger, Kirchenchor 19 Samstag 䡲 Auferstehungsfeier, 21.00, Kirche, anschl. Ostertrunk 20 Sonntag 䡲 Festgottesdienst, 9.30, Kirchenchor, Johann Sebastian Bach Kantate «Christ lag in Todesbanden» 䡲 Eucharistiefeier, 11.15 䡲 Taizégottesdienst, 19.30 28.4. – 2.5. Montag–Freitag, Firmreise

❱ Termine Schulferien Fasnachtsmontag: 10. März Frühlingsferien: 18. April bis 4. Mai Telefoninstallation der Dargebotenen Hand 143 10. Juni bis 7. Juli im Foyer des Pfarreiheims aktuelle Termine www.peterundpaul.ch

Mai 4 7 8

Sonntag Eltern-Kind-Feier, «Im Garten», 10.00, Krypta Mittwoch Maiausflug für Seniorinnen und Senioren Donnerstag Frauen PP, Maiandacht der ganzen Region, 19.00, in St. Josef, Töss

Fortsetzung siehe Rückseite31


AZB 8400 Winterthur

Fortsetzung von Seite 31

❱ Treffpunkte

Kalendarium

Bitte nachsenden. Neue Adresse nicht melden.

Taizé-Gottesdienst 16.3. | 20.4. | 18.5. | 15.6. (Kirche, 19.30) Bibelteilen 1.3. | 5.4. | 3.5. | 7.6 (Pfarreiheim, 9.00 –10.00) Exerzitien im Alltag 6.3. | 13.3. | 20.3. | 27.3. 3.4. | 10.4. (Krypta, 14.00 – 15.30, 19.30 – 21.00) Maiandachten 6.5. | 13.5. | 20.5. | 27.5. (Kirche, 19.00) Handarbeitstreff 25.3. | 29.4. | 27.5. (Pfarreiheim, 14.00 –16.00) Meditatives Kreistanzen 24.3. | 7.5. (Pfarreiheim, 20.15 – 21.45)

9 Freitag 11 Sonntag 12 Montag 14 18 21 23 25 29

Kirchenchor St. Peter und Paul, GV, 18.00, Pfarreiheim Muttertag, 9.30 und 11.15, mit Gospelchor Romanshorn Frauen PP, Szenischer Vortrag «Hebamm, Schwöschter, Jumpfer Tokter», 19.00, Pfarreiheim Mittwoch Filmkafi am Nachmittag mit anschliessendem Gespräch Sonntag Erstkommunion, 9.30, Kirche Mittwoch Frauen PP, Tageswanderung Freitag FamA, Frauen PP, Italienische Schlemmerei im Mai, 19.00, Pfarreiheim Sonntag HGU-Abschlussgottesdienst, 11.15, anschliessend Apéro Donnerstag Auffahrt, Pfarreiausflug mit der Eltern-Kind-Feier-Gruppe ins Ritterhaus Bubikon, Gottesdienst, 11.00

Juni 3 Dienstag 11 Mittwoch 14 Samstag

15 Sonntag 18 Mittwoch 21 Samstag 22 Sonntag

Jassnachmittage 10.3. | 24.3. | 14.4. | 28.4 12.5. | 26.5. | 23.6 (Pfarreiheim, 13.30) Zischtigzmittag Restaurant Bodega (jeweils 12.00) aktuelle Termine www.peterundpaul.ch

22.–28. 25 Mittwoch 29 Sonntag

Kirchgemeindeversammlung, 20.00, Pfarreiheim Frauengottesdienst 8.30, anschliessend Ausflug zum Kloster Königsfelden und zur Blindenführhundeschule Liestal Treffpunkt Zukunft: Gemeinsamer Gottesdienst aller Winterthurer Pfarreien, 18.00 in St. Laurentius (Gottesdienst um 18.00 in St. Peter und Paul entfällt) Firmung mit Altabt Daniel Schönbächler, 9.30, Kirche Frauen PP, Nachmittagswanderung FamA, Frauen PP, Sommersonnenwendefest, 19.00, Wald oder Pfarreiheim Ökumenischer Festgottesdienst, «750 Jahre Winterthur», 11.00, Neumarkt (Gottesdienst um 11.15 in St. Peter und Paul entfällt) Sonntag – Samstag: Seniorenferien in Bad Wörishofen Katechetischer Nachmittag, 14.00-17.00, Pfarreiheim 䡲 Patrozinium, 9.30 mit St. Ulrich, Kirchenchor, anschliessend Apéro 䡲 Eltern-Kind-Feier, «Franz von Assisi», 10.00, Krypta


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